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Anzeigen-Sonderveröffentlichung

WIRTSCHAFTS-

MAGAZIN Saarland und Westpfalz

23.04.2015

Expansionskurs

Florierende Exporte

Süße Träume

Neue Gewerbegebiete im Saarland S. 04

Starke Saar-Wirtschaft im Außenhandel S. 09

Mit Torten bundesweit erfolgreich S. 18


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ANZEIGEN-SONDERVERÖFFENTLICHUNG

Vorwort Inhalt

Liebe Leserinnen und Leser, das Saarland hat eine florierende Wirtschaft mit hoher Innovationskraft. Tag für Tag habe ich mit Unternehmen zu tun, die großartige und auch erstaunliche Dinge vollbringen.

NEUE GEWERBEGEBIETE IM SAARLAND Aufbruchstimmung am Lisdorfer Berg . . . . . . . . . . .

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MEHR TEAMARBEIT IM UNTERNEHMEN Eine Personalplanerin unterstützt Firmen

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MITARBEITERZUFRIEDENHEIT Umfrage soll die Saarländer prüfen

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SERVICESTELLE MITTELSTAND Kompetente Hilfe für Unternehmer

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AUFSTREBENDER AUSSENHANDEL Saar-Wirtschaft im Export-Geschäft Spitze

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ERFOLGREICH MIT ERSATZTEILEN Rainer Bastuck macht Oldie-Freunde glücklich

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Vor allem die Automobilbranche boomt an der Saar. Eine Vielzahl hochkarätiger Zulieferer versorgt vom Saarland aus die weltweiten Produktionsstätten namhafter Auto-Hersteller mit Hightech-Produkten erster Güte. Im Thomas Deicke Saarland entsteht Spitzentechnologie, die in vielen Ländern der Erde sehr gefragt ist. Vom hochwertigen Reifendraht über erstaunliche Mess-Technologie bis hin zu Gummidichtungen, Schrauben und natürlich auch hochmodernen und besonders effizienten Getrieben reicht die Palette der Produkte „Made im Saarland“. Interessanterweise passiert es gerade hier, in unserem kleinen Bundesland, in dem ja eigentlich jeder jeden kennt, dass erfolgreiche Unternehmen fast unbeachtet ihrer Arbeit nachgehen. Und nicht selten sind solche Unternehmen auch Marktführer oder besonders gesuchte Spezialisten in ihrem Gewerk. Doch kaum jemand weiß so genau, was in den Werkshallen oder Büroetagen tatsächlich passiert. Im Allgemeinen nennt man solche Unternehmen „hidden champions“ – und von denen gibt es einige im Saarland und auch in der Westpfalz. In unserem Wirtschaftsmagazin wollen wir Ihnen einen außergewöhnlichen Vertreter dieser Unternehmens-Gattung vorstellen. Ein Unternehmer, der – passend zum Autoland Saarland – sein Geld mit Ersatzteilen verdient. Und zwar mit denen, die es ohne ihn gar nicht mehr geben würde. Oldtimer-Freunde auf der ganzen Welt sind seine Kunden. Für sie fertigt er mit seinen Mitarbeitern Teile auf dem Niveau der alten Originale – meist sogar noch viel besser.

...

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AUF DEM KÜCHEN-WELTMARKT VORN DABEI Frauen-Power bei Schmidt-Küchen . . . . . . . . . . . . . .

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MEHR ENTSPANNUNG IM WASSER Saarland-Therme plant Erweiterung

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GESCHÄFTSMESSE IN LUXEMBURG Die GR Business-Days . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

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EIN STÜCK ALTE BERGMANNS-WELT Die Velsener „Kaffeekisch“ lebt weiter

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Ich wünsche Ihnen viel Spaß mit unserem Wirtschaftsmagazin.

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SÜSSE TRÄUME FÜR BRAUTPAARE Torten aus Ottweiler sind überall gefragt

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Ihr

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DUALES STUDIUM Durchstarten an der ASW in Neunkirchen

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LUXAIR SETZT AUF NEUE FLUGZEUGE Turboprop-Maschine für Kurzstreckenflüge

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DER PERFEKTE PLAN BRINGT GELD Businessplan-Wettbewerb sucht Gewinner

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I MPRESSUM SONDERVERÖFFENTLICHUNG DER SAARBRÜCKER ZEITUNG VERLAG UND DRUCKEREI GMBH UND DER ZWEIBRÜCKER VERLAGSGESELLSCHAFT MBH VOM 23. APRIL 2015 VERLAGSGESCHÄFTSFÜHRER Thomas Deicke

REDAKTION Michael Brück

Aber auch um süße Überraschungen geht es in dieser Ausgabe. Wir stellen Ihnen einen Tortenbäcker vor, von dem sich Brautpaare in ganz Deutschland die perfekte Hochzeitstorte backen lassen. Außerdem erzählen wir Ihnen von einem aufstrebenden Gewerbegebiet und auch der Wirtschaftsfaktor Saarwald wird ein spannendes Thema sein.

Thomas Deicke Verlagsgeschäftsführer Saarbrücker Zeitung

13,8

Die Zahl des Monats

Der Außenhandel im Saarland legt kräftig zu. Rund 13,8 Milliarden Euro weisen die Daten der amtlichen Statistik bei den Exporten für das Jahr 2014 aus – eine Steigerung von 3,6 Prozent gegenüber 2013. Und die Zeichen stehen weiterhin auf Wachstum.

TEXTE UND FOTOS Michael Brück, Udo Rau, Caroline Merkel, Agenturen, Fotolia, Shutterstock

LAYOUT UND PRODUKTION m-content, Service für Medienleistung und PR

DRUCK UND VERLAG Saarbrücker Zeitung Verlag und Druckerei GmbH 66103 Saarbrücken

ANZEIGEN REGIONAL Alexander Grimmer

ANZEIGEN NATIONAL Patrick Strerath

Vor allem im Top-Abnehmerland Großbritannien. Der bislang schon wichtigste Außenhandelspartner des Saarlandes hatte auch 2014 wieder kräftig zugelegt und nach Informationen der Industrie- und Handelskammer des Saarlandes ein Fünftel an Umsatz zugelegt. Das Gesamtvolumen liegt nun bei 2,2 Milliarden Euro. Wer die weiteren wichtigen Handelspartner des Saarlandes sind, und womit diese Umsätze erzielt werden, lesen Sie auf Seite 9 unseres Wirtschafts-Magazins.


ANZEIGEN-SONDERVERÖFFENTLICHUNG

03

Familienunternehmen an der Saar sind als Arbeitgeber beliebt Sie sind bodenständig und sorgen durch ihr Generationendenken für Standortsicherheit und somit auch für Planungssicherheit bei ihren Mitarbeitern. Vor allem die inhabergeführten Unternehmen garantieren, dass der Wachstumsmotor läuft. Grund genug, dass auch die saarländischen Familienunternehmen begehrte Arbeitgeber sind. ten Betrieb spricht, ist auch, dass sich die Angestellten hier leichter und auch häufiger mit dem Unternehmen identifizieren können und somit auch mit ihrer ausgeübten Tätigkeit. Ein in der heutigen Arbeitswelt zunehmend wichtiger werdenDER TEAMGEIST der Gesichtspunkt bei der Auswahl eines Unternehmens ist STEHT AN für viele Arbeitnehmer die UnOBERSTER STELLE terstützung bei der Work-LifeBefragt man Arbeitnehmer da- Balance. nach, worin sie die Vorteile ge- Gegenüber Nichtfamiliengegenüber einem Nicht-Familien- führten Unternehmen punkten auch hier die Familienbetriebe unternehmen sehen, dann steht die oftmals gute Arbeits- auf ganzer Linie. Können diese doch oft einfaatmosphäre und der Teamgeist an oberster Stelle. Dicht cher und unkomplizierter und gefolgt von den Möglichkeiten vor allem individueller und schneller auf einzelne Mitarzu eigenverantwortlichem Arbeiten und einem sicheren Ar- beiter und deren Anforderungen eingehen. Was diese auch beitsplatz; was beides in diimmer häufiger tun. Ein gutes rekter Linie zu motivierteren und faires Gehalt sowie auf Mitarbeitern führt. den einzelnen abgestimmte Ein wesentliches Kriterium, das für einen Familien geführ- Zusatzleistungen, hervorraSie zeichnen sich durch Flexibilität und flache Hierarchien aus und eröffnen ihren Mitarbeitern dadurch häufig Möglichkeiten, an die in einem großen Konzern nicht einmal zu denken sind.

In Familienbetrieben herrscht meist ein gutes Betriebsklima.

gende und individuell auf den Arbeitnehmer zugeschnittene Weiterbildungsmöglichkeiten sowie sehr gute Aufstiegs- und

Karrierechancen runden ein perfektes Gesamtpaket ab. Und das Beste daran: Von diesen Betrieben haben wir in

Foto: Fotolia

unserer Region jede Menge und viele suchen immer wieder motivierte und qualifizierte Mitarbeiter. skd

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Perfekter Schatten nach Maß Im Sommer wird die Terrasse immer mehr zu einem zweiten Wohnzimmer. Und damit man das bereits bei den ersten Sonnenstrahlen und bis weit in den Herbst nutzen kann, bietet die Merchweiler Firma Boeckmann Markisen eine Vielzahl an Sonnen- und Wetterschutzeinrichtungen. Mit der Familie essen, mit Freunden bei einem Cappuccino zusammensitzen oder bei einem guten Buch entspannen, all das findet jetzt, da der Frühling Einzug gehalten hat, im Freien statt. Den perfekten „Platz an der Sonne“ plant und realisiert die Firma Boeckmann Markisen aus Merchweiler für ihre Kunden. Das Angebot umfasst neben Markisen namhafter Marken und aus eigener Produktion auch hochwertige Terrassendächer von

Klaiber. Mit dem Glasdachsystem Terrado des renommierten Herstellers können einem selbst Regentage den Freiluftspaß nicht verderben. Und wenn dann der Sommer kommt und die Sonne kräftig brennt, spendet eine optional integrierbare Markise den nötigen Schatten. Und wenn‘s im Herbst wieder frischer wird, halten Infrarotstrahler die Terrasse angenehm warm. Abends und nachts sorgt ein LED-System für Beleuchtung.

Mit Ganzglasschiebeelementen oder Senkrechtmarkisen, die von einer Spezialschiene mit einer Art Reißverschluss dicht und in Form gehalten werden, entsteht ein so genannter Sommergarten, der immer beliebter wird. Aber nicht nur Privatkunden wissen Terrassendächer zu schätzen, auch Gastronomiebetriebe sind begeistert von der Möglichkeit, ihre Freiluftsaison durch ein Terrassendach deutlich zu verlängern. Eine Alter-

native zum Terrassendach ist die Pergola-Markise. Sie kann ganz schnell ausgefahren werden, wenn man zum Beispiel beim Grillen von einem Regenschauer überrascht wird. Die wetterbeständige Aluminiumkonstruktion vereint die Vorteile einer Markise mit denen einer Pergola. Ganz flexibel bleibt man mit freistehenden Markisen. Sie können schnell und problemlos dort aufgestellt werden, wo sie gerade Schatten spenden sollen.

Von der kompetenten Beratung über die Lieferung bis zur fachgerechten Montage erhält der Kunde hier alles aus einer Hand. Als besondere Dienstleitung bietet die Firma außerdem einen 24-Stunden-Reparaturservice. Selbstverständlich sind alle Markisen, Jalousien, Rollläden und Tore sowie Heizstrahler und Beleuchtungssysteme auf Wunsch auch komfortabel per Fernbedienung, über die Haustechnik und per Handy steuerbar. om

Verlängern Sie Ihren Feierabend und Ihre Gartensaison – mit unserer

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04 Ansiedlungen am Lisdorfer Berg unterstreichen gute Resonanz bei den Gewerbeflächen ANZEIGEN-SONDERVERÖFFENTLICHUNG

Unternehmen, die wachsen wollen, suchen nach attraktiven Standorten mit exzellenter Infrastruktur, kurzen Entscheidungswegen und qualifizierten Arbeitskräften. Im Saarland finden sie hervorragende Standortbedingungen. So auch am Lisdorfer Berg, einem aufstrebenden Gewerbegebiet.

Abendstimmung auf dem Lisdorfer Berg, links die Pfeiler für den Neubau der Großwäscherei MEWA.

A

uf der Bundesstraße 269 oberhalb der A 620 und des Saartals bei Saarlouis rauschen die Fahrzeuge Richtung Frankreich. Automatisch fällt der Blick nach links auf eine aufgeräumte Riesenfläche: Den Lisdorfer Berg. Es ist das größte saarländische Industriegebiet und eines der aktuell größten in Südwestdeutsch-

land mit einer Nettofläche von 100 ha. Der Startschuss für die jahrzehntelang umstrittene Nutzung der Fläche fiel im Dezember 2012. In gut zwei Jahren ist dort droben eine neue Welt entstanden. Rund 1,2 Millionen Kubikmeter Erde mussten im ersten Bauabschnitt bewegt werden, damit aus den Ackerflächen und einer zerklüfteten Landschaft das saar-

ländische Paradeobjekt für Industrie- und Gewerbeflächen wurde. Aktueller Blickfang ist eine große, weitgehend fertiggestellte Halle. Sie ist das neue Produktionsgebäude des schweizerischen Getränkeverpackungsmittel-Herstellers Helevetia Packaging aus Root im Kanton Luzern. Kurz davor sieht man schwere Bauma-

Aus der Luft erahnt man die Dimensionen des neuen GewerbegeAuf Expansionskurs: Hier entsteht der Neubau des Saarbrücker Foto: Strukturholding Saar Unternehmens LAKAL. Foto: Udo Rau bietes Lisdorfer Berg.

Foto: Udo Rau

schinen in knallgelber Farbe in Aktion, Betonpfeiler wachsen täglich in die Höhe. Hier entsteht das neue Gebäude für eine Großwäscherei des Textildienstleisters MEWA, ein Unternehmen das am bisherigen Standort auf dem Röderberg in Saarlouis nicht mehr expandieren konnte und seine Anlagen auf den Lisdorfer Berg verlagert. Ein zweites Unternehmen aus Saarlouis wechselt ebenfalls innerhalb der Stadt seinen Standort ins neue Gebiet: Coatinc Becker aus dem Stadtteil Fraulautern direkt an der Bahnlinie SaarbrückenTrier. Der Automobilzulieferer Braun Cartec verlagert ebenfalls seine Fertigung – und zwar aus Schwalbach auf den Berg. Dorthin zieht auch das Saarbrücker Unternehmen LAKAL an der „Goldenen Bremm“ an der deutsch-französischen Grenze. Auch dort sind die Expansionsmöglichkeiten am Ende. LAKAL produziert Rollläden und Torsysteme. „Das zeigt, dass unsere neuen Flächen wie der Lisdorfer Berg nicht nur für Neuan-


ANZEIGEN-SONDERVERÖFFENTLICHUNG siedlungen, sondern auch für Betriebserweiterungen interessant sind. Und dass wir hier bisher gleich vier saarländischen Unternehmen die Chance für ihre Expansion schaffen können, freut uns als Landesgesellschaft besonders “, sagt Thomas Schuck, Geschäftsführer der landeseigenen Ansiedlungsgesellschaft gwSaar. Unter Dach und Fach ist auch ein neues Fertigungsgebäude für die S.U.M.M.A Stahl- u. Maschinen-Montagen Anlagenbau GmbH aus Spiesen-Elversberg. Und es gibt neue Verhandlungen. Schuck ergänzt: „Zur Zeit liegen uns weitere konkrete, vielversprechende Anfragen vor.“ Die Vorbereitungen zum zweiten Bauabschnitt laufen: die Planungen sind abgeschlossen, Ende Mai schreibt die gwSaar die Gewerke aus. Und im Frühsommer beginnen die Bagger erneut zu rollen. Selbst die kleinste Gemeinde in der Republik kämpft heute um neue Unternehmen, die dringend benötigte Arbeitsplätze bereitstellen. Also ist der Kampf um neue Unternehmen zwischen Flensburg und

Garmisch besonders heftig. Das gilt auch europaweit und global. Daher sind die saarländischen Ansiedlungswerber ständig zum Beispiel auf Messen und mit Präsentationen unterwegs, um das Saarland „zu verkaufen“. Denn von alleine kommt kaum jemand von außerhalb der Region ins Land. Beispielsweise präsentiert die gwSaar vom 5. bis 8. Mai die Masterplanflächen auf

„Der Lisdorfer Berg ist ein Filetstück. Wir haben eine optimale Verkehrsanbindung ans deutsche und französische Autobahnnetz.“ Thomas Schuck, Geschäftsführer der gwSaar

der weltweit renommierten Münchner Messe transport logistik, ebenso auf der Expo Real und vielen nationalen und internationalen Veranstaltungen. „Der Lisdorfer Berg ist ein Fi-

letstück. Wir haben eine optimale Verkehrsanbindung ans deutsche und französische Autobahnnetz. Was wir bisher vorweisen ist beachtlich, es ist eines der größten Gebiete im deutschen Südwesten. Hier werden viele neue Arbeitsplätze entstehen. Das dauert und geht nicht von heute auf morgen“, sagt die saarländische Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger. Das Saarland verfügt heute auf der Grundlage des „Masterplan Industrieflächen Saarland“ über vier große Areale: „Am Zunderbaum“ in Homburg/Kirkel, „Lisdorfer Berg“, „Holz“ in Losheim/Niederlosheim und „Am Schaumberg“ in Tholey-Theley mit zusammen 200 Hektar Fläche. „An fehlender Industrie- oder Gewerbefläche scheitert heute im Saarland keine Neuansiedlung oder Betriebsverlagerung. Wir verfügen heute über ein höchst wettbewerbsfähiges Angebot in Top-Größenordnung“, sagt Thomas Schuck. ur MEHR INFOS UNTER: www.masterplan-saarland.de

05

GEWISS: das GewerbeflächenInformationssystem Saar Alle Ansiedlungs-Areale, die im Saarland verfügbar sind, werden im GewerbeflächenInformationssystem Saar (GEWISS) erfasst. Der Online-Gewerbeflächenkatalog wurde im vergangenen Jahr von 14.000 Interessenten aufgerufen. Dort finden die Besucher eine Saarland-Karte, auf der die Areale in verschiedenen Farben abgebildet sind. Die grauen Flächen sind belegt, die blauen relativ rasch verfügbar. Bei den grünen Flächen dauert es zwischen vier und zwölf Monaten und die gelben zeigen Gebiete mit längeren Wartefristen. Sofort verfügbar sind im Saarland derzeit 246 gewerblich oder industriell nutzbare Grundstücke mit einer Fläche von 253 Hektar. Im Herbst jeden Jahres werden Fachleute in den Bauund Liegenschaftsämtern der 52 Saar-Kommunen nach dem neuesten Pla-

nungsstand befragt. Auch Eigentümer gewerblicher Liegenschaften, die für Ansiedlungen verfügbar sind, werden mitberücksichtigt, wie etwa der Bergbau-Konzern RAG oder die Hafenbetriebe. Ausgewertet werden die Daten bei der SHS Strukturholding Saar. Zu Beginn jeden neuen Jahres ist das Flächenregister auf dem neuesten Stand. Dieser Online-Gewerbeflächenkatalog wurde vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr des Saarlandes und der SHS-Tochter gwSaar, Gesellschaft für Wirtschaftsförderung Saar, initiiert und mit Unterstützung der Städte und Gemeinden realisiert. Übrigens ist das Saarland der einzige deutsche Flächenstaat mit diesem Service. red MEHR INFOS UNTER: www.gewiss-saarland.de

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Die 2 Augenoptiker: Leidenschaft für perfekte Brillen Die 2 Augenoptiker wurde 2008 von Andrea Kirmse und Marianne Burger gegründet. Für die 2 Augenoptikerinnen stand im Vordergrund die Leidenschaft für Brillen, der Ehrgeiz etwas Besonderes zu schaffen. Als sie den Laden eröffneten, kam nicht der LKW mit dem Ladenbau vorgefahren und hat es in die Immobilie eingepasst, sondern ihr Laden wurde nach und nach den Wünschen und Anforderungen angepasst. Es ist ein bisschen wie zu Hause, menschlich eben. Deswegen haben sie auch so viele Stammkunden, die wissen, dass sie nicht schief angeguckt werden, wenn sie mal nur stöbern. Außerdem ist es nicht unge-

wöhnlich bei Die 2 Augenoptiker nur mal einen Kaffee zu trinken. „Unsere Mission ist, unseren Visionen zu folgen, Neues, noch nie da gewesenes zu schaffen, Trends zu setzen, und dabei unseren Wurzeln treu zu bleiben.“ Der Schwerpunkt der 2 Augenoptiker besteht darin, Trends zu sehen und neue Ideen zu verwirklichen. Deshalb wurde die Firma Rolf Spectacles in die Produktpalette aufgenom-

Hauptstraße 35–37 | 66482 Zweibrücken Fon 0 63 32/47 09 09 die2augenoptiker.com

men, die handgefertigte Brillen aus natürlichen Materialien wie Holz, Stein und Horn herstellt, und größten Wert darauf legt, alles in Tirol zu entwickeln und zu produzieren. Rolf Holz Brillen kommen ohne Metall aus, sind sehr leicht, antistatisch und für Allergiker geeignet. Sie haben ein eigens entwickeltes Scharnier aus Holz, und sind wie eine Kunststoffbrille anpassbar. Die 2 Augenoptiker gehen bei

den Brillengläsern keine Kompromisse ein. Da die Qualität der Brillengläser hauptsächlich über die visuelle Wahrnehmung entscheidet werden ausschließlich Brillengläser „100 % Made in Germany“ verwendet. Auch im Bereich Kontaktlinsen fertigen die 2 Augenoptiker individualisierte, auf das Kundenauge abgestimmte, weiche oder formstabile Kontaktlinsen an, die ein Höchstmaß an Sehund Tragekomfort und beste

Langzeitverträglichkeit im Fern- sowie im Gleitsichtbereich bieten. Damit sich die Kunden bei „Die 2 Augenoptiker“ noch mehr wie zu Hause fühlen, wird in diesem Jahr der Wartebereich neu gestaltet. Auch hier werden nachhaltige Werkstoffe sowie Handwerk „Made in Germany“ eingesetzt. Alles ist auch hier wieder individuell entworfen und auf Maß geschreinert. Ein Besuch lohnt sich. PR


06 Wie Personalplaner Unternehmen auf die Sprünge helfen können ANZEIGEN-SONDERVERÖFFENTLICHUNG

Für Doris Bogendörfer aus DudweilerHerrensohr ist die Beratung rund um die Personalentwicklung zu einer Dienstleistung geworden, die heute von Firmen jeder Größenordnung gerne in Anspruch genommen wird.

D

as eigene Unternehmen für die Zukunft fit zu machen, ist eine Aufgabe, die vor allem den Mittelstand zunehmend beschäftigt. Denn nur mit einer vernünftigen und vorausschauenden Personalplanung gelingt es auch, auf Dauer Kompetenz im Unternehmen zu halten. Deshalb gibt es auch viele Gründe für Unternehmer, sich einen guten Rat bei Doris Bogendörfer zu holen. Denn die erfahrene Personalentwicklerin hilft überall dort, wo es darum geht, Perso-

In Sachen Personalentwicklung denkt Doris Bogendörfer für ihre Kunden in die Zukunft.

nal-Kompetenz aufzubauen. „Das ist eine sehr vielschichtige Aufgabe, in der es längst nicht nur darum geht, neue Stellen auszuschreiben, eine Stellenbeschreibung zu entwickeln und Weiterbildungs-Angebote zu erarbeiten“, erklärt die Trainerin, die vor ihrer Selbstständkeit unter anderem über viele Jahre bei der Karstadt AG die Aus- und Weiterbildung geleitet hat. „Heute geht es vor allem darum, dem Fachkräftemangel entgegen zu wirken und frühzeitig personelle Strukturen zu schaffen,

die dem Unternemen in der Zukunft die Existenz sicheren.“

HILFE BEI DER ZUKUNFTSPLANUNG UND QUALIFIZIERUNG Die Personalentwicklerin ist gleichermaßen Trainerin für Kommunikation, Führung und Zusammenarbeit sowie Coach für alle Fragen der beruflichen Entwicklung. Ihre Kunden sind vorwiegend Firmen, aber auch Arbeitnehmer nutzen schon mal die Zeit von Doris Bogen-

Auch Teambildungstraining im Unternehmen des Kunden gehört zum Angebot.

Foto: shutterstock

dörfer. So etwa bei der beruflichen Zukunftsplanung oder der Weiterqualifizierung. Wogegen Unternehmen eher Bedarf haben, ihre Ausbildung auf Vordermann zu bringen oder auch, sich richtig aufzustellen. „Eine wichtige Frage ist immer wieder, was ich heute auf den Weg bringen muss, um in 15 Jahren tatsächlich dort zu stehen, wo ich auch hin möchte. Doch gerade für kleine und mittlere Unternehmen gibt es hierfür kaum kompetente interne Ansprechpartner“, weiß Bogendörfer. Die wenigsten Unternehmen in der Größe bis 400 Mitarbeiter leisten sich festes Personal, das sich ausschließlich mit solchen Fragen beschäftigt. „Das wäre auf Dauer kaum effektiv, da irgendwann natürlich auch mal alle strategischen Aufgaben gemeistert oder zumindest vorbereitet sind.“

Foto: mbr

derem junge Führungskräfte und Talente gezielt gefördert werden“, sagt die Personalentwicklerin, die selbst ihr bestes Beispiel für eine gute Planung ist. „Gearbeitet habe ich als Einzelhandelskauffrau. Auf dem zweiten Bildungsweg stand dann die Ausbildung zur Betriebswirtin mit dem Schwerpunkt Personal und Ausbildung auf dem Programm. So konnte ich mich in einem Konzern durchsetzen.“

TOLERANZEN SCHAFFEN UND WERTIGKEIT VERMITTELN

In ihren Seminaren geht es vor allem um die Teambildung. „Menschen zusammen zu führen, Toleranzen zu schaffen und allen Mitarbeitern die Wertigkeit aller Abteilungen näher zu bringen ist ein guter Weg, ein Unternehmen zu stärKOMPLETTE ken. Denn Arbeiten im Team SERVICEPAKETE FÜR bedeutet, auch zu wissen, was der Andere braucht, um ein ALLE MITARBEITER gutes Ergebnis zu erzielen. Das möchte ich vermitteln“, Die Dienstleistung von Doris sagt die Expertin in Sachen Bogendörfer kann man dagembr gen gezielt planen und einkau- Personalplanung. fen – von der einzelnen Beratungsstunde bis zum kompletten Servicepaket für alle Mitarbeiter. „Ich schaffe für meine MEHR INFOS UNTER: Auftraggeber eine nachhaltige www.bogendoerferServicestelle, in der unter anpersonalentwicklung.de


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Outsourcing-Partner der Industrie: Die bastian industrial handling GmbH in Zweibrücken – Dienstleistung von A bis Z Ein klarer Blick auf das Kerngeschäft des eigenen Unternehmens eröffnet nicht nur neue Perspektiven. Er kann auch helfen, innerbetriebliche Abläufe effektiver, wirtschaftlicher und fehlerfreier zu gestalten. Outsourcing heißt das Stichwort und genau hier kommt die bastian industrial handling GmbH aus Zweibrücken ins Spiel, spezialisiert auf Problemlösungen im Arbeitsprozess anderer Firmen, falls es dort mal nicht reibungslos fließen sollte. Mit einem breit gefächerten Spektrum rund um das Thema Qualitätsprüfung hilft man den Kunden dabei, Fehler und daraus resultierende Kosten zu minimieren. Ob als Objektive „dritte Prüfstelle“, als wirtschaftlicher Outsourcing-Partner für Teil- beziehungsweise Serienfertigung oder als zuverlässige „Feuerwehr“ bei der Fehlerbehebung – die Dienstleistungs-Profis aus Zweibrücken sind sofort zur Stelle. Komplette Wertschöpfungsketten outgesourct im eigenen Hause zu bedienen, ist die Spezialität des Unternehmens. So fertigt man aktuell im Auftrage eines renommierten deutschen Vlies-

stoffherstellers und Automobilzulieferers Aktivkohle- sowie Pollenfilter für Pkw-Klimaanlagen in den eigenen Produktionshallen, kennzeichnet und verpackt diese und versendet sie europaweit – womit die komplette Produktionskette im eigenen Hause abgewickelt wird. Falls gewünscht wird auch der gesamte Einkauf übernommen, die Wareneingangsprüfung, das Lagern, Kommissionieren, Verpacken und Versenden. Mit anderen Worten: Dienstleistung von A bis Z. Die Unternehmensphilosophie dahinter lautet Partnerschaft. Wer Produktionszweige teilweise oder ganz auslagern möchte, der kauft eine Portion Sicherheit mit ein, setzt auf kurze Wege, auf Verlässlichkeit, Kompetenz und Fachwissen. Partnerschaft bedeutet dabei auch, sich um den Kunden zu kümmern und Fehlerquellen zu beseitigen, bevor Probleme entstehen

können. In diesem Sinne versteht man sich auch als „TaskForce“ in punkto Fehlerbehebung. Wenn ein Kunde beispielsweise feststellt, dass die Waren eines Zulieferers Mängel aufweisen, dann stehen die Spezialisten von bastian industrial handling bereit, um diese vor Ort oder aber im eigenen Betrieb schnell und effektiv nachzuarbeiten, damit die Teile nahtlos und ohne Zeitverlust in die Fertigungskette eingefügt werden können. So individuell wie die Bedürfnisse der Kunden sind auch die Anforderungen an die Outsourcing-Partner aus Zweibrücken. So hat man gerade für ein US-amerikanischen Kunden ein komplettes Warehouse installiert. Dieser liefert seine Motorenteile teilweise unverzollt nach Zweibrücken und von hier aus werden sie an verschiedene Standorte des größten Automobilkonzerns Europas just in time verteilt.

Die zolltechnische Bearbeitung wird vom eigenen Personal in enger Zusammenarbeit mit dem Zollamt verantwortungsbewusst abgewickelt. Ganze Prozessketten können so firmenextern komplett am Standort Zweibrücken bearbeitet werden. Beispielsweise im Bereich Einkauf und Beschaffung. Der Kunde gibt die Lieferanten vor und bastian industrial handling bestellt auf eigene Rechnung, disponiert und bezahlt. Vorteil für den Kunden: er erspart sich das gesamte Verwaltungsszenario. Alles aus einer Hand ist das Credo des Zweibrücker Systemdienstleisters. Er hilft Unternehmen bei der Verschlankung, übernimmt falls gewünscht ganz Prozessketten wie Verwaltung, Logistik oder Fertigung und schafft damit den Unternehmen Freiräume, die sie in anderen Bereichen die Forschung und Entwicklung nutzen können. Ein wich-

tiger Schritt, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Dazu passt auch die Entwicklung eigener Produkte wie den Profilift©, der zum Heben von Lasten am Arbeitsplatz eingesetzt wird. Durch seine platzsparende Bauweise erleichtert er den Arbeitsablauf, sorgt für Entlastung und steigert gleichzeitig die Produktivität. Überall da, wo Fertigungsprozesse mit hoher Schlagzahl stattfinden – also an Montage- und Prüfplätzen oder an Fertigungsbändern –, ist er der optimale Helfer. Die Geräte arbeiten auf Wunsch mit integrierter SPSSteuerung und sorgen für eine automatische Einstellung der optimalen Arbeitshöhe. Die bastian industrial handling GmbH wächst. Rund 70 Mitarbeiter sind zurzeit auf einer Betriebsfläche von 6000 Quadratmetern beschäftigt. Ein Grundstück steht bereits für eine Erweiterung um 4000 Quadratmeter bereit. PR


08 Wie zufrieden sind Sie mit Ihrem Arbeitgeber? Aktuelle Umfrage der Saarbrücker Zeitung ANZEIGEN-SONDERVERÖFFENTLICHUNG

Zufriedene Mitarbeiter sind motivierte Mitarbeiter und damit ein großer Gewinn für ein Unternehmen. Eine aktuell angelegte Umfrage soll nun die Zufriedenheit der Saarländer prüfen.

G

ehen die Saarländer gerne zur Arbeit? Und wie zufrieden sind sie eigentlich mit ihrem Arbeitgeber? Diesen Fragen möchte die Saarbrücker Zeitung in einer aktuell

startenden Umfrage auf den Grund gehen. Die Umfrage wird im Auftrag der SZ vom TÜV Saarland in Zusammenarbeit mit der Ergo Data GmbH durchgeführt. Im Schnitt ermittelt heute jedes zweite Unternehmen die Zufriedenheit seiner Mitarbeiter und schafft so die Grundlage dafür, ein top Arbeitgeber zu werden. Schließlich ist die Mitarbeiterzufriedenheit ein Schlüsselelement für unternehmerischen Erfolg – und das gleich in mehrfacher Hinsicht, denn: zufriedene Mitarbeiter sind ein glaubwürdiges Aushängeschild und damit ein wichtiger Baustein für Mitarbeitergewinnung.

Macht Ihnen Ihr Job Spaß?

ternehmen zu überprüfen und nachhaltig zu verbessern. Die Ergebnisse wurden in dem Fragebogen, der dieser Umfrage zugrunde liegt, berücksichtigt. KNOW-HOW BLEIBT Wirtschaftswissenschaftler taIM UNTERNEHMEN ten sich übrigens lange schwer mit belastbaren Aussagen, ob Wer zufrieden ist, sucht selten und wie Arbeitgeber von zufriedeneren Mitarbeitern profieine Veränderung – eine startieren. Erst in jüngster Zeit hat ke Mitarbeiterbindung sorgt sich das geändert. Inzwischen dafür, dass das Know-how im zeigt eine ganze Reihe von Unternehmen bleibt. ZufrieStudien: Unternehmen, die ihr denheit sorgt außerdem für Personal glücklich machen, die Motivation, die Arbeit imhaben davon handfeste Vorteimer optimal zu erledigen. le. Und umgekehrt gilt: Wenn Der TÜV Saarland hat einen das Klima zwischen ManageStandard entwickelt, um die Mitarbeiterzufriedenheit in Un- ment und Belegschaft vergiftet

Foto: thingamajiggs-Fotolia.com

ist, leiden darunter auch die wirtschaftlichen Perspektiven des Unternehmens. Umgekehrt profitieren natürlich auch die Arbeitnehmer da-

von, wenn sie Spaß und Freude an ihrer Arbeit haben. Für ihr persönliches Glück spielt das nämlich eine ganz wichtige Rolle. elb

Mitmachen ist ganz einfach Gehen Sie auf die Seite www.saarlandumfrage.de, nehmen Sie sich ein paar Minuten Zeit, und füllen Sie den Online-Fragebogen aus. Die Umfrage wird im Auftrag der SZ vom TÜV Saarland in Zusammenarbeit mit der Er-

go Data GmbH durchgeführt. Wir garantieren Ihnen, dass Ihre Angaben absolut vertraulich behandelt und anonym ausgewertet werden. MEHR INFOS UNTER: www.saarlandumfrage.de

Bei der Servicestelle Mittelstand tanken Unternehmen schnelle Hilfe Die Servicestelle Mittelstand des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr versteht sich als zentrale Anlaufstelle für kleine und mittlere Unternehmen im Saarland. Hier wird dem Mittelstand zielgerichtet und effizient geholfen, mit allen wichtigen Informationen, ohne Umwege, direkt aus einer Hand.

Die Servicestelle Mittelstand ist die zentrale Anlaufstelle für kleiFoto: MWAEV ne und mittlere Unternehmen.

Ob bei wirtschaftlichen Problemen, für Kontakte in der Großregion oder bei Fragen zu Antragswegen für Fördermaßnahmen, im Atrium - Haus der Wirtschaftsförderung gibt es schnellen und kompetenten Rat. Seit einigen Jahren ist die Servicestelle Mittelstand bereits ein zuverlässiger Ansprechpartner für alle Unternehmen. Sie fungiert als „Kümmerer“ und als Mittler zwischen Unternehmen sowie allen Stellen, die bei den unternehmerischen Herausforderungen weiterhelfen können. Von Kammern bis zur Staatskanzlei, von Kreditinstituten bis zu Behörden. Konkret geht es der Servicestelle darum, Betriebe und Arbeitsplätze zu unterstützen und nachhaltig zu stärken. Die Servicestelle Mittelstand arbeitet eng verzahnt mit den Beratungsstellen der Kammern, der Kommunen, der Verbände und Kreditinstitute. Die Unternehmen profitieren be-

sonders davon, dass die Servicestelle in bereits vorhandene Beratungs- und Förderstrukturen eingebettet ist. Durch diese Vernetzung kann der Mittelstand ganzheitlich in allen Fragen unterstützt werden. Die saarländische Landesregierung setzt auf die Manpower der kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) und möchte so nachhaltig deren Ausbildungs- und Zukunftsfähigkeit fördern.

EIN SERVICE FÜR DEN MITTELSTAND Konkret unterstützt die Servicestelle Mittelstand die Unternehmen bei Fragen zu einer Vielzahl von Themen. So gibt sie etwa Informationen zu den unterschiedlichen Programmen und Fördermöglichkeiten. Aber auch, wenn es um Bürgschaften, Kredite und Beteiligungen geht, gilt die Servicestelle Mittelstand als kompe-

tenter Ansprechpartner für die Unternehmen. Ein weiterer Schwerpunkt der Beratung liegt bei der Innovations-, Gründungs- und Beratungsförderung. Und da auch die Antragswege manchmal nicht ganz einfach sind, erhalten Antragsteller auch in diesem Bereich die volle Unterstützung der Profis.

KOMPETENTE HILFE AUCH IN DER KRISE Die Servicestelle Mittelstand ist so auch der richtige Ansprechpartner für Messeförderungen oder auch Investitionszuschüsse. Sie bietet konkrete Hilfe bei der Abstimmung mit dem Einheitlichen Ansprechpartner (EA-Saar) und leistet den Unternehmen auch eine kompetente Unterstützung in Krisenfällen. red MEHR INFOS UNTER: www.wirtschaft.saarland.de


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09

Deutliche Belebung des saarländischen Außenhandels in 2014 Nach einem Tief in 2012 und 2013 hat sich der saarländische Außenhandel 2014 wieder spürbar belebt. Vor allem die Ausfuhren in die USA, nach Großbritannien und in den Euro-Raum haben kräftig zugelegt. Der Trend ist erfreulich für die saarländischen Unternehmen. Denn die Daten der amtlichen Statistik bei den Exporten sprechen eine deutliche und vor allem positive Sprache. So konnte in 2014 ein Plus von 3,6 Prozent auf jetzt 13,8 Milliarden Euro ausgewiesen werden. Die Importe stiegen sogar um 10,7 Prozent auf 12,7 Milliarden Euro. Großbritannien, das bereits seit zwei Jahren wichtigster Abnehmer saarländischer Produkte ist, hat noch einmal deutlich zugelegt: Die Ausfuhren ins Vereinigte Königreich stiegen um rund ein Fünftel auf ein Volumen von

2,2 Milliarden Euro. Einen ähnlich starken Anstieg registriert die IHK für die USA, die mit 1,4 Milliarden Euro aber noch hinter Frankreich, dem langjährigen Top-Handelspartner der Saarwirtschaft auf Rang drei der Exportstatistik liegen (Frankreich: 1,7 Milliarden, minus 1,2 Prozent). „Der Exporterfolg in den angelsächsischen Raum ist vor allem dem Fahrzeugbau und seinen Zulieferern zu verdanken. Unsere Industrie profitiert derzeit davon, dass der Automarkt weltweit wächst – und das wird nach unserer Einschätzung auch für das Gesamtjahr 2015

Die Top 10 der saarländischen Außenhandelspartner 2014 RANG HANDELSPARTNER AUSFUHR IN EURO

ZU 2013

2.157.972.730 1.719.452.550 1.382.727.909 785.785.327 615.338.333 606.832.258 585.726.671 564.208.185 492.005.789 353.611.126

19,2 % -1,2 % 21,7 % 11 % -16,5 % 23,7 % -14,6 % 5,9 % 14,6 % -4,8 %

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10

Großbritannien Frankreich Vereinigte Staaten Italien China Spanien Niederlande Österreich Polen Belgien

so bleiben“, erläutert IHKHauptgeschäftsführer Volker Giersch. Einen Rückgang der Exporte gab es im Außenhandel mit China (minus 16 Prozent), das Land liegt mit 615 Millionen Euro Exportvolumen in der Statistik wieder hinter Italien, aber vor den Niederlanden und Spanien. Italien und Spanien haben zweistellig zugelegt, dort scheint die Talsohle bereits durchschritten zu sein.

GUTE AUSSICHTEN FÜR 2015 „Der Export hat sich im Zuge der weltwirtschaftlichen Belebung wieder zu einer verlässlichen Stütze der Saarkonjunktur entwickelt. Insgesamt rechnen wir für 2015 mit einem Zuwachs der Ausfuhren um 5 Prozent. Auch mittelfristig sind wir optimistisch: Denn die Euro-Schwäche dürfte noch einige Zeit anhalten, was der preislichen Wettbewerbsfähigkeit unserer Exporte in EUDrittländer und nach Großbritannien zugute kommt. Unsere exportorientierte Wirtschaft wird davon profitieren“, so Vor allem die Automobil-Zulieferer, wie hier ZF, zeichnen für die Volker Giersch. red saarländischen Export-Erfolge verantwortlich. Foto: ZF

Quelle: IHK Saarland

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INTERVIEW MIT IHK-HAUPTGESCHÄFTSFÜHRER VOLKER GIERSCH

„Karriere mit Lehre“ – auch für Abiturienten schieden – nicht selten, weil sie nicht wissen, wie attraktiv Angebote der beruflichen Bildung inzwischen sind. Aktuell beginnen bereits mehr junge Menschen ein Studium als eine berufliche Ausbildung. Die Folge: Ausbildungsplätze können nicht besetzt werden, weil es an Bewerbern fehlt.

ermöglicht vielfältige Entwicklungschancen. Denn: wer eine berufliche Ausbildung abgeschlossen hat und dann eine Weiterbildung absolviert, verdient mehr als manch ein Akademiker. Was tut die Saarwirtschaft, um eine Ausbildung attraktiver zu machen?

von der betrieblichen Weiterbildung bis hin zum Hochschulstudium.

vor hohe Zahl an Ausbildungs- und Studienabbrüchen.

Die IHK tritt auch dafür ein, die Berufsorientierung an den Schulen nachhaltig zu verbessern.

Was raten Sie Jugendlichen, wenn es mit dem Traumjob oder –arbeitgeber nicht klappt?

Giersch: In der Tat! Denn es ist ein Armutszeugnis, wenn junge Menschen heute noch Herr Giersch, ist denn eine die Schule verlassen, ohne Die Zahl der neu abgeschlos- berufliche Ausbildung überGiersch: Einiges. Für Abitusenen Ausbildungsverträge rienten haben wir zusammen konkrete Vorstellung davon, haupt noch zeitgemäß? welche Vielfalt an Möglichkeihat in jüngster Zeit deutlich mit den Hochschulen so geten ihnen berufliche Ausbilabgenommen? Weshalb ist Giersch: Unbedingt! Eine be- nannte „Abi-Modelle“ entwidung, Studium und Arbeitsdas so? ckelt. Dabei werden bereits rufliche Ausbildung ermöglichte schon immer einen gu- während der Lehre Studienin- markt bieten. Wir brauchen eine frühzeitige und umfashalte vermittelt. Auch für die ten Start ins Berufsleben Giersch: Deshalb, weil sich sende Berufsorientierung an guten Realschüler haben wir unser Ausbildungsmarkt in ei- heute gilt das mehr denn je. allen Schulen und in allen Denn es ist nicht nur so, dass mit „Ausbildung Plus“ genem fundamentalen Wandel Schulformen – schon desmeinsam mit der Landesreimmer mehr Unternehmen befindet. Zum einen, weil es halb, damit Jugendliche nach gierung ein Modell entwiaus demografischen Gründen Nachwuchskräfte mit praktiihrer Schulzeit eine fundierte ckelt, bei dem der Jugendlischen Kenntnissen dringend immer weniger Schüler gibt, benötigen und ihnen deshalb che zugleich mit seinem Aus- Berufswahlentscheidung trefzum anderen, weil sich das Bildungsverhalten ändert: Nie attraktive Verdienst- und Kar- bildungsabschluss das Facha- fen können. Damit ließen sich Fehlentscheidungen und unzuvor haben so viele Schüler riereperspektiven bieten. Eine bitur ablegen kann. Für alle Absolventen stehen mit einer produktive Umwege ebenso Ausbildung ist heutzutage das Abitur gemacht und sich Ausbildung alle Wege offen – vermeiden wie die nach wie auch sehr viel flexibler und danach für ein Studium ent-

Giersch: Generell raten wir, sich möglichst frühzeitig zu orientieren und zu bewerben. Zudem sollten die Bewerber flexibel sein, sich also nicht nur auf ein Unternehmen, einen bestimmten Beruf oder einen Ort konzentrieren, sondern eine größere Zahl an Ausbildungsbetrieben in Betracht ziehen. Häufig gibt es auch in verwandten Berufen interessante Möglichkeiten. Interessierte können sich in der Lehrstellenbörse der IHK informieren. MEHR INFOS UNTER: www. ihk-lehrstellenboerse.de


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Firmenchef Rainer Bastuck ist selbst ein großer Oldtimer-Fan. Hier sitzt er in seinem britischen Roadster Triumph TR 250.

Fotos: Udo Rau

Rainer Bastuck: Seine Liebe zum Oldtimer wurde zu einer saarländischen Erfolgsgeschichte Die Firma Bastuck liefert und produziert Ersatzteile für Oldtimer und Tuning-Teile.

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ie britische RoadsterLegende Triumph Spitfire wurde für den Lebacher Rainer Bastuck (55) zum Motor seines Berufslebens. Der flache Sportwagen – gebaut in verschiedenen Versionen von 1962 bis 1980 vom britischen Hersteller Triumph – war für viele Fans der bezahlbare Traum des englischen Sportwagens schlechthin. Der Spitfire (deutsch: Hitzkopf ) war Rainer Bastucks erstes Auto und entschied seinen Berufs-

weg. In jungen Jahren wurde der gelernte Schlosser unverschuldet arbeitslos und machte sich kurzerhand 1986 in der Scheune des elterlichen Bauernhauses auf dem Hoxberg bei Lebach selbstständig: Er reparierte britische TriumphSportwagen, begann mit der Fertigung hochwertiger Ersatzteile für Triumph und verkaufte sie mit wachsendem Erfolg an die große Fangemeinde der Roadster. Die Liebe zum klassischen Auto ließ ihn fortan nicht mehr los. Der Saarländer

aus Lebach hat buchstäblich Benzin im Blut. Das Geschäft der BASTUCK & Co. GmbH entwickelte sich flott, die Hoxberger Scheune wurde zu klein und Bastuck zog 1991 auf das heutige Firmengelände im Lebacher Gewerbegebiet Heeresstraße West um. Bereits 1990 gründete Bastuck im benachbarten St. Avold das Schwesterunternehmen BASTUCK France, um die französischen TriumphFans mit Ersatzteilen zu versorgen. Das Geschäft floriert

noch heute gut. 1992 nahm er als zweites Standbein neben den Ersatzteilen für die britischen Automobilklassiker die Produktion von hochwertigen Edelstahlauspuffanlagen (Abgasanlagen) für klassische Fahrzeuge auf. Später kam die Fertigung eigenentwickelter Abgasanlagen für moderne, sportliche Fahrzeuge hinzu. Die Auspuffanlagen werden für höchste Ansprüche ausschließlich aus Edelstahl in Lebach produziert – rund 40.000 im Jahr. Je nach Typ

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ANZEIGEN-SONDERVERÖFFENTLICHUNG können sie seit 2006 mit Aerodynamikteilen wie Heckschürzen und seit 2013 auch mit eigenentwickelten, leistungssteigernden Hochleistungskatalysatoren ergänzt werden. Bastuck liefert seine Abgasanlagen unter anderem an Tuner und beliefert zudem Fahrzeughersteller wie Opel oder KIA mit Zubehör z.B. für Spezialserien.

KUNDEN AUS ALLER WELT Die modernen Fahrzeugteile werden an über 6000 Händler weltweit verkauft. Im KlassikSegment sind es rund 400 Händler. Insgesamt beliefert Bastuck gut 20.000 Endkunden, die über den Online-Shop bestellen. 2007 wurde die Ersatzteilpalette für Klassikfahrzeuge auf die ebenfalls legendären britischen Sportmarken Austin Healey und MG ausgeweitet. Später kam noch die Marke Volvo dazu. „Rund 40.000 verschiedene Ersatzteile für die automobilen Klassiker sind sofort ab Lager lieferbar. Ich kenne fast jedes Einzelteil hier“, sagt Rainer Bastuck beim Gang durch das

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beeindruckende Lager der präzise-penibel beschrifteten Materialboxen. Die Oldie-Fans suchen nicht vergebens – von der Schlauchschelle für 51 Cent über Kardanwellen, Getriebe, Motoren und Motorteile, Türverkleidungen und Zündkerzen bis zu den legendären Stromberg-Vergasern. Natürlich kann Bastuck diese Produktfülle auch nicht annähernd mehr selbst herstellen, dafür sind die Mengen meist zu klein: „Was wir nicht selbst machen, lassen wir nach unseren Vorgaben an verschiedenen ausländischen Standorten zu wettbewerbsfähigen Preisen fertigen. Bei Teilen für englische Klassiker sind wir in Europa Marktführer“, so Bastuck.

ZEICHEN STEHEN AUF EXPANSION Jetzt stehen die Zeichen auf Expansion: „Unsere Auftragslage ist sehr gut, wir müssen erweitern“, so der Lebacher. Seit Jahresanfang 2015 gehört eine 8000 qm große Halle in direktem Anschluss ans bestehende Firmengelände dazu, die 2014 frei wurde und die

Rainer Bstuck in seinem Lager mit Fertigprodukten in Lebach.

Auch für diese Rarität, einen Wolseley-Roadster aus den 1930er Jahren fertigt das Unternehmen von Rainer Bastuck originalgetreue Ersatzteile.

Bastuck von der Stadt Lebach gekauft hat: „Die Lage direkt neben unserem Stammwerk ist wie ein Sechser im Lotto“, so Bastuck. Damit stehen jetzt 16.000 Quadratmeter überdachte Fläche, darunter rund 10.000 Quadratmeter Lagerfläche, zur Verfügung – das reicht allemale für einen kräftigen Wachstumsschub. Die Produktion der Abgasanlagen – die Preise reichen von 500 bis 3500 Euro – soll in den kommenden drei Jahren um 30 Prozent ausgeweitet werden. Sieben neue Mitarbeiter für die Produktion werden derzeit gesucht. In zwei bis drei Jahren soll der Jahresumsatz bei rund zehn Millionen Euro liegen. Das Unternehmen beschäftigt aktuell 60 Mitarbeiter. Jährlich verlassen rund 30.000 Pakete den hauseigenen Ver-

sand. „Asien ist ein starker Wachstumsmarkt für uns“, so Bastuck. Allein im Lager wird versandfertige Ware für 3,5 Millionen Euro vorgehalten: „Die Kunden wollen ihre Lieferung morgen haben. Wir müssen ständig lieferbereit sein.“

strecke, heute bewege ich meine Renn-Oldtimer – genauso wie meine Frau“, so der Gründer und Vorsitzende des Triumph Club Saar. Der erste warme Frühlingstag wird von ihm jedes Jahr sehnlichst erwartet, denn dann startet für ihn die OldtimerSaison. „Wenn es einigermaIM MOTORSPORT ßen warm ist, bin ich nur noch ENGAGIERT mit den Oldtimern unterwegs. Sie sind alle alltagstauglich“, Natürlich hat er auch etliche berichtet Bastuck. Im EinKunden im Saarland: „Unser gangsbereich des Gebäudes in Land ist ein Oldtimerland mit Lebach steht sein zugelasseüber etwa 9000 bis 10.000 Fahrzeugen.“ Zudem engagiert ner Triumph-Roadster TR 250 in allerfeinstem Zustand, Bausich der Autofan auch im Motorsport – so etwas als Serien- jahr 1968, von dem nur rund 8500 Stück gebaut wurden. sponsor der Deutschen TouKlar, dass er das Schmuckrenwagen Challenge DTC, der zweiten Bundesliga im Touren- stück in diesem Jahr bereits bewegt hat. wagensport nach der DTM. ur „Natürlich fahre ich auch gern selbst. Früher war ich mit mo- MEHR INFOS UNTER: dernen Autos auf der Rennwww.bastuck.com

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12 Industriekongress legt Grundstein für das Kompetenzzentrum Industrie 4.0 ANZEIGEN-SONDERVERÖFFENTLICHUNG

Der digitale Wandel hat in den letzten Jahren mit unglaublicher Geschwindigkeit das Wirtschaftsleben verändert. Megabits und Megahertz sind heute Taktgeber der Wirtschaftsentwicklung. Davon soll auch das Saarland profitieren und zum Industrie-4.0-Land werden.

Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger, hier mit dem Chef der Staatskanzlei, Jürgen Lennartz, Prof. Rainer Müller und Prof. Wolfgang Wahlster (von links) bei der Unterzeichnung der Grundlage zur Schaffung des saarländischen Zentrums für Industrie 4.0. Fotos: MWAEV

ministerin Anke Rehlinger überzeugt. Damit das gelingt, hat die saarländische Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger Anfang des Jahres einen „industriepolitischen Leitbildprozess“ gestartet. Über 2000 as Saarland ist auf Unternehmen, Verbänden und dem Weg zum Industrieland 4.0. „Das Vereinen wurden die Thesen Zeug dazu haben wir. der Wirtschaftsministerin mit Wir müssen unser Können da- der Bitte um Rückmeldung geschickt. zu konsequent bündeln“, ist die saarländische Wirtschafts- Jetzt wurde auf dem Industrie-

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kongress „Wie wir mit Industrie Zukunft gewinnen“ ein erstes Fazit gezogen. Die Rückmeldungen haben gezeigt: Themen wie Fachkräftesicherung, Automatisierung und Digitalisierung von Produktionsprozessen oder das „selbstfahrende Auto“ müssen eine gewichtige Rolle bei der Neuausrichtung der saarländischen Industrie einnehmen. Deutlich wurde auch, dass der

Die Podiumsdiskussion auf dem Industriekongress zeigte: Industrie 4.0 hat Potenzial im Saarland.

saarländische Mittelstand und besonders die kleinen Betriebe deutlich vom Zukunftskonzept profitieren können.

Die Aufgabe des Kompetenzzentrums für Industrie 4.0 konzentriert sich künftig darauf, Wirtschaft und Wissenschaft effektiv zusammenzuführen. Es soll als AnsprechOPTIMALE partner für Unternehmen dieVERNETZUNG nen und dabei helfen, Innovationen schneller auf den Markt Für den Erfolg von Industrie zu bringen. 4.0 im Saarland ist aber die optimale Vernetzung von Wis- Das Kompetenzzentrum soll sich zum Treffpunkt für Untersenschaft und Wirtschaft entnehmen entwickeln und Ort scheidend. Schließlich steht und fällt der Erfolg von Indust- für die Entwicklung neuer Gerie 4.0 mit der Nutzung der Er- schäftsmodelle in Zeiten von Industrie 4.0 werden. Auch kenntnisse der Wissenschaft den Anliegen der Arbeitnehund insbesondere der wirtschaftsnahen Forschung. Hier merinnen und Arbeitnehmern bot der Industriekongress eine wird es gerecht werden und Angebote zur Fort- und WeiterÜberraschung für die Gäste bildung mit Praxisrelevanz anaus Wirtschaft, Wissenschaft bieten. und Politik. WirtschaftsminisAm Ende des Kongresses stellt terin Rehlinger gab am Ende die Wirtschaftsministerin noch der Veranstaltung die Gründie weiteren Schritte des Leitdung eines neuen saarländischen Kompetenzzentrums für bildprozesses bekannt. In mehreren DialogveranstaltunIndustrie 4.0 mit dem Titel „Power4Production“ (P4P) be- gen wird die Weiterentwicklung der saarländischen Inkannt. Zusammen mit dem dustrie, die Sicherung und die Chef der Staatskanzlei und zwei Forschungseinrichtungen, Stärkung ihrer Wettbewerbsfähigkeit diskutiert werden. Es das Zentrum für Mechatronik folgen Workshops und beiund Automatisierungstechnik und das Deutsche Forschungs- spielsweise eine Betriebsrätezentrum für Künstliche Intelli- konferenz zum Thema „altersgenz, unterzeichnete Ministe- und alternsgerechtes Arbeiten in der Industrie“ sowie ein rin Rehlinger einen entspre„Stahlgipfel Saarland“. chenden „Letter of Intent“. red


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Saarland Therme plant Erweiterung der exklusiven Saunalandschaft Dampfbädern sowie einem Spa mit sieben Behandlungsräumen. Aufgrund des vielseitigen Angebots und der besonderen Atmosphäre ist das Bad bei deutschen wie französischen Gästen gleichermaßen sehr beliebt. Die Therme mit einer Gesamtwasserfläche von rund 430 Quadratmetern hat sich seit der Eröffnung zu einem wahren Besuchermagnet entwickelt. „Im ersten Jahr hatten wir mit 200.000 Gästen gerechnet. Gekommen sind 240.000. 2014 waren es sogar 285.000. Kostendeckend arbeiten wir ab 160.000 Besuchern im Jahr. Mit diesen Zahlen sind wir bereits bei einer zweifachen Auslastung der Anlage am Tag angelangt“, erklärt Betriebsleiterin Lisa Schors die derzeitige Entwicklung. Und dennoch lehnen sich das Team der Saarland Thereschäftsführer And- me nicht zurück, sondern arbeitet ständig an weiteren aureas Schauer und Betriebsleiterin Lisa ßergewöhnlichen WellnessSchors sind mehr als Konzepten, um den Gästen zufrieden mit der Entwicklung den perfekten Erholungstag zu ermöglichen. der Besucherzahlen und planen bereits die nächsten Erweiterungsmaßnahmen, um HOHE den zahlreichen Gästen noch GÄSTEZUFRIEDENHEIT mehr Erholung bieten zu können. Aufgrund verschiedener GäsDie rund 4.700 Quadratmeter tebewertungsportalen wie große Saarland Therme, die Tripadvisor und Facebook Anfang September 2012 eröff- weiß das Leitungsteam der net wurde, ist im maurisch-an- Therme, dass neben der oriendalusischen Stil gebaut und talischen Architektur und der gliedert sich in drei Bereiche: luxuriösen Ausstattung, die einer mehrstöckigen Badehal- ein Abtauchen in ferne Welten le mit verschieden Thermalbe- ermöglicht, das vielseitige cken mit unterschiedlichen Wellness-Angebot und der zuMassagestationen, die mit vorkommende Service bei den Thermalwasser der hausGästen auf große Begeisteeigenen Quelle gespeist werrung stößt. Das Spa ist zu 90 den, einer exklusiven 220 Prozent gebucht. Auch die Quadratmeter großen SaunaGastronomie in der Therme landschaft mit neun unterwird sehr geschätzt. 40 Proschiedlichen Saunen- und zent der Besucher nutzen auch

Gut zweieinhalb Jahre nach der Eröffnung des 12,5 Mio. Euro umfassenden Thermenprojekts ist die Bad- und Wellness-Welt in Bad Rilchingen weiter auf Expansionkurs.

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Entspannen in der Saarland-Therme ist bei den Menschen in der Großregion sehr beliebt. Auch auf Fotos: Saarland-Therme wirtschaftlicher Seite ist die Therme ein voller Erfolg.

das kulinarische Angebot. Wenn man bedenkt, dass in anderen Thermen im Schnitt nur 25 Prozent der Besucher auf dieses zurückgreifen, weißt die Saarlandtherme einen sehr hohen Konsum von Speisen und Getränken auf. Dass das Management- und Mitarbeiterteam sich auf den bisherigen Erfolgen nicht ausruht zeigen auch die Ausbaumaßnahmen, die seit der Eröffnung bereits durchgeführt wurden. Im Dezember 2013 wurde ein 55 Quadratmeter großes Intensiv-Solebecken eröffnet, das sehr gut angenommen wird. Ebenso gut kommt bei den Gästen auch der gleichzeitig eröffnete 45 Grad warme Soleinhalationsraum an, der eine besondere Wohltat für die Atemwege darstellt. Die Devise im Haus ist klar: Stillstand

ist Rückschritt – daher sind auch für dieses Jahr weitere Erweiterungen geplant.

NOCH MEHR SAUNAVIELFALT „Für die Wintersaison 2015 ist ein Ausbau der Dachterrasse vorgesehen. Geplant sind eine neue großzügige Kaminsauna und einen zusätzlichen gemütlichen Ruheraum samt Kaminlounge“, konkretisiert Geschäftsführer Andreas Schauer den Ausbau. Im Zuge dieser baulichen Maßnahme soll auch die Gastronomie erweitert werden, sodass die Gäste im neuen Bereich auch kulinarisch verwöhnt werden können. Dass die Therme mit ihrem Konzept, das für jeden Gast ein individuelles Angebot parat hält, auf dem richtigen Weg ist, zeigt auch die Auszeich-

Der Außenbereich der Saarland-Therme (links). Die Illustration zeigt eine Kamin-Lounge, die im Zuge der Erweiterung entstehen soll.

nung der höchsten Kategorie des Qualitätszeichens „Wellness Stars“. Mit 5 Wellness Stars, der höchsten Kategorie, erhielt die Saarland Therme in ihrem zweiten Betriebsjahr eines der begehrtesten Qualitätssiegel in der WellnessBranche.

EVENTS STEIGERN DIE ATTRAKTIVITÄT Die Saarland Therme hat zusätzlich zum vielseitigen Wellness-Angebot sehr viele regelmäßige Dauerevents im Programm wie bspw. die „Nacht der Lichter“, die jeden Freitag die gesamte Therme im Kerzenlicht erstrahlen lässt. An jedem zweiten Samstag im Monat kann man zudem bei der „Langen Thermennacht“ bis 3 Uhr nachts entspannen und verschiedene Aufgüsse genießen. Ein ähnliches Angebot erwartet die Gäste bei der „Langen Saunanacht“, die an jedem letzten Samstag im Montag stattfindet und textilfreies Schwimmen in der Therme ermöglicht. Im Sommer – das heißt von Juni bis August – veranstalten das Mitarbeiterteam der Therme außerdem samstags besondere entspannende und sommerliche Mottopartys mit diversen Künstlern. PR

MEHR INFOS UNTER: www.saarland-therme.de


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GR Business-Days: Eine Geschäftsmesse für Unternehmen aus der Großregion aus ganz Europa mit Unternehmen aus dem Saar-LorLux-Gebiet Kontakte aufnehmen sollten, war gleich in der ersten Auflage ein voller Erfolg. Für die Handelskammer ist es eine Möglichkeit, die Geschäftsentwicklung auf internationalen Märkten zu fördern, das wirtschaftliche Potenzial der leistungsfähigen Industrie der Großregion besser aufzuzeigen und die Geschäftsbeziehungen innerhalb der Großregion anzukurbeln. Ein Konzept, das aufgeht und dessen Effizient sich längst in der Wirtschaft herumgesprochen hat. Und so verwundert es auch nicht, dass die Aussteller- und Besucherzahlen in den vergangenen zwei Jahren auch kontinuierlich gestiegen. sind. „Unsere Messe wirft den Fokus insbesondere auf den Mehrwert der angebotenen Dienstleistungen. Es ist eine Messe à la Carte mit 14 Veranstaltungen an einem Ort und an nur einem oder zwei Tagen“, erklärt Sabrina Sagramola von der Handelskammer Luxemburg und Generalkoordinatorin der Business-Days. „Wir bieten einen 360 GradRundumblick auf die zahlreichen vielversprechenden s war im Sommer 2012, Geschäftsmöglichkeiten innerals die „Greater Region halb der Großregion und auch darüber hinaus.“ Business-Days“ erstDie Handelskammer Luxemmals als regionales Großereignis von der Handels- burg hat mit ihrem cleveren Konzept eine passende Umgekammer Luxemburg organibung für den Aufbau von siert wurden. Das Ziel: die Wettbewerbsfähigkeit von Un- Geschäftsbeziehungen und gleichzeitig ein Angebot an ternehmen zu steigern und neue Absatzmöglichkeiten und passenden Instrumenten zur Markterweiterung geschaffen. Kooperationen zu finden. Die Fachmesse selbst lebt zuDie Idee einer Geschäftsmesdem von einer großen Vielfalt se, auf der Unternehmen aus der Region untereinander Kon- an Firmenpräsentationen und takte finden und Delegationen den unkomplizierten Kontak-

Zwei Tage lang haben in diesem Sommer Unternehmer aus der Großregion Saar-Lor-Lux in Luxemburg die Möglichkeit, sich bei der Fachmesse GR Business-Days auszutauschen und neue Geschäftsbeziehungen zu knüpfen.

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Das Interesse an der Fachmesse GR Business-Days ist riesig.

ten zu Entscheidungsträgern der Unternehmen. „Es ist das Besondere an den GR Business-Days, dass wir vor allem versuchen, unseren Kunden ein für sie passendes Produkt anzubieten. Deshalb ist es uns als Veranstalter auch wichtig, auf einer persönlichen Ebene mit den Unternehmen zu arbeiten und Beziehungen und Netzwerke aufzubauen“, sagt Sabrina Sagramola, die als Leiterin für EUAngelegenheiten und die Großregion bei der Handelskammer bereits viel Erfahrung in der Netzwerk-Arbeit sammeln konnte. „Die BusinessDays sind eine multisektorale Messe. Hier können Unternehmen aus verschiedensten Bereichen miteinander kommunzieren und zueinander finden. In Masse sind es Aussteller

Netzwerke aufzubauen, ist für die mehr als 3000 Aussteller und Besucher das Wichtigste.

und Besucher aus Dienstleistungs-Branchen, vor allem aus den Bereichen IT, Marketing und Kommunikation. Aber auch die Industrie ist mittlerweile deutlich präsenter geworden. Auch hier hat man die zahlreichen Möglichkeiten der Vernetzung mit den verschiedensten Dienstleistern erkannt“, ist Sabrina Sargramola überzeugt. Das Geheimnis des Erfolges der Business-Days sieht sie deshalb auch vor allem darin, dass hier zunächst gegensätzlich erscheinende Branchen schnell ihre Anknüpfungspunkte erkennen und in einen interessanten Dialog treten. „Es ist auch immer wieder für uns sehr spannend. Wir organisieren zum einen eine Messe für die Unternehmen, gestalten diese aber offensiv gemeinsam mit den Unternehmen. Und da wir hier auch junge und in ihrer Eigendarstellung vielleicht auch noch unerfahrene Unternehmen haben, unterstützen wir auch mit großem Engagement. Wir nehmen Ideen auf und bilden die passenden Partnerschaften. Und wir bieten unseren Ausstellern auch gezielte Schulungen zur Vorbereitung auf die Messe an“, so die Generalkoordinatorin. „In unserer Speed-DemoArena stellen sich die Unternehmen mit Kurzpräsentationen dar. Die Clips, die dafür angefertigt werden, können sie dann später auch noch außerhalb der Messe nutzen, einerseits für unsere OnlineMesse, die noch etwas länger

Fotos: Handelskammer Luxemburg

läuft, oder auch auf sozialen Netzwerken.“ Über die Jahre hat sich die Besonderheit der Business-Days über die Großregion hinaus herumgesprochen. So kann man in Luxemburg bei der diesjährigen Auflage alleine 17 Aussteller aus den Niederlanden, 8 aus Polen und 4 Aussteller aus Österreich begrüßen. Die Handelsdelegationen dagegen kommen aus der ganzen Welt – vor allem aus der EU. Doch selbst aus China sind Delegationen angemeldet. Der Ehrengast ist dieses Jahr die Region Kocaeli, eine Provinz im Nordosten der Türkei. „Wir arbeiten mit dieser Industrieregion bereits seit mehr als 10 Jahren sehr eng zusammen und haben in dieser Region auch ein eigenes Projekt. Da war es uns einfach wichtig, die Region auch mal in Luxemburg und in der Großregion vorzustellen“, erklärt Sagramola. Und was erwartet sie von der diesjährigen Messe? „Wir möchten den Unternehmen einfach einen qualifizierten Service anbieten und wünschen uns, dass man mit unserer Arbeit zufrieden ist. Unser Ziel ist es, gerade den kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) eine starke und vor allem auch nützliche Verantaltung anzubieten.“ mbr

MEHR INFOS UNTER: www.gr-businessdays.com


DIE b2b Referenz-Fachmesse der GroĂ&#x;region!

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Ein Archivblick in die Betriebskantine in Velsen. Wo einst Bergleute ihren Hunger stillten, fühlen sich jetzt Handwerker, Kaufleute und Touristen wohl.

Foto: Maurer

In der „Kaffeekisch“ von Velsen ist ein Stück der alten Bergmanns-Welt noch lebendig Die älteste noch betriebene Bergmannskantine in Velsen ist Imbiss, Kneipe und Kultort zugleich – und ein Stück Erinnerung an den Saar-Bergbau.

M

it den alten Industrien verschwinden auch die traditionellen Betriebskantinen. Im Saarland erinnert eine immer noch offene Kaffeeküche an das kulinarische Leben der Bergleute. Kundschaft und Angebot haben sich gewandelt – das Flair ist geblieben, und die Uhr in der Velsener „Kaffeekich“ zeigt immer auf 11.09 Uhr. Die alte Wanduhr ist vor mehr als einem Jahrzehnt stehengeblieben. Auch vieles andere erinnert an die Hochzeiten des vor knapp drei Jahren beendeten Saar-Bergbaus: Im mächtigen

Kühltresen aus den 60er Jahren reihen sich Frikadellen, Salat und Lyoner-Wurst, auf dem Regal stehen Konserven, Senf, Essig, Marmelade oder Piccolos. An der Wand darüber der Bergmanns-Gruß: „Glück auf!“ Die „Kaffeekisch“ ist die älteste noch betriebene Bergmanns-Kantine im Saarland. Eine Mischung aus Imbiss, Kneipe und Kultort. Immer noch kommen ehemalige Bergleute zum Plausch. Vier Stammtische von BergbauRentnern pro Woche gibt es, sagt Pächterin Elke Orth. „Früher war hier die Hölle los.“ Nach jeder Schicht unter Tage drängten sich an den Tischen und Tresen in dem alten Gebäude die Bergleute, um sich vor der Busfahrt nach Hause schnell noch bei einem „Bergmannsfrühstück“ zu stärken: Lyoner, Brötchen, Senf, Bier und einen Schnaps. Das Gericht ist immer noch ein Renner. Nur die meisten lassen den Schnaps weg und nehmen Kaffee statt Bier. „Die müssen ja noch fahren“, sagt Orth. Die Kundschaft hat sich geändert. Die bringt die Durchgangsstraße von Saarbrücken durch den Warndt nach Frankreich. Handwerker in Arbeitsklamotten, Geschäftsleute im Sakko, Polizisten in Uniform und leuchtend orange gekleidete Arbeiter der nahe gelegenen Müllverbrennungsanlage prägen das Bild. „Die Qualität stimmt, und der Flair erinnert

mich an alte Zeiten“, erzählt Ex-Bergmann Thomas Kurtz. Der 48-Jährige bildet in der Nähe Baumaschinenfahrer aus und besucht das „Kantine Velsen“ seit acht Jahren regelmäßig. Auch das Angebot hat Orth angepasst: Neben Lyoner oder Bier bietet sie jetzt etwa Brötchen mit Lachs und Hering, selbst gemachte Frikadellen oder Wurstsalat an. Weniger gefragt sind heutzutage Lebensmittel für zu Hause. Vieles steht noch im Regal. Aber: „Das brauchen wir meist nur noch für den Eigenbedarf“, erklärt Orth. Früher war das anders. „Als ich in den 70er Jahren anfing, kamen noch viele Ehefrauen und Rentner, um in den Kantinen einzukaufen. Die Wurst war da oft billiger als beim Metzger, der sie produziert hatte“, erinnert sich Martin Becker (54), der frühere VizeChef des Betriebsrates im Bergwerk Saar. Und das war eine saarländische Besonderheit. „An der Ruhr gab es so was nicht. Da haben die Bergwerkskantinen heute eher Bistro-Charakter“, berichtet Becker. Im Saarland gibt es außer in Velsen nur noch eine bewirtschaftete Bergmannskantine am Standort Duhamel. Sie versorgt die dort noch arbeitenden rund 180 RAG-Mitarbeiter und Gäste von außerhalb. Auch wenn längst nicht so rau wie früher, sei der Ton in Velsen immer noch herzlich:

„Erzähl bloß nichts Falsches“, flachst Wirtin Elke und rempelt ihren Stammkunden Thomas freundschaftlich mit der Schulter an. 1999 pachtete die heute 58-Jährige zusammen mit ihrem Mann, einem ehemaligen Bergarbeiter, die Kantine. Als der im Jahr 2003 überraschend starb, machte sie allein weiter – und will das auch noch möglichst lange tun.

Dabei ist es nicht das Geld, das sie reizt. „Reich wird man hier nicht.“ Vielmehr will sie ihr Team nicht missen und sorgt sich um die sechs Frauen, die in Schichten unter der Woche täglich zwischen 5.30 und 18.30 Uhr die Bergmannskantine in Velsen offenhalten. „Wenn es hart auf hart kommt“, sagt sie, „sind wir füreinander da.“ jfi

Blick auf die „Kaffeekisch“ in Velsen. Der Bergmannsgruß „Glück Fotos: Fischer/Ruppenthal auf“ empfängt den Gast.


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INTERVIEW

Siegfried Klemm: Ihr Spezialist für Unternehmensverkäufe

���Wie bei jeder Ware entscheiden Angebot und Nachfrage den Preis.“ Siegfried Klemm, Dipl.-Betriebswirt

Siegfried Klemm: In der Phase, wo das Unternehmen noch gut da steht, also in der Wachstumsphase. Sehr oft befindet sich das Unternehmen auf der Rückwärtsphase, Umsätze gehen zurück, der Ertrag schmälert sich, das Unternehmen findet sich auf der Talfahrt, da wird es schwer einen Käufer zu finden.

ner, intelligenter Investor, der viele Unternehmen gekauft oder Beteiligungen gezeichnet hat. Das Motto lautet bei ihm: Suche Unternehmen aus, die einen langfristigen Wettbewerbsvorteil aufzeigen können. Waren Buffet schaut in die Zukunft und hat eine Vision, wie das Unternehmen in den nächsten Jahren aussehen wird.

Worauf ist besonders zu achten beim Verkauf?

Welche Funktion übernimmt der Moderator?

Siegfried Klemm: Alles kommuniziert „Braut hübsch machen“ gehört auch dazu. Der Käufer schaut sich im Vorfeld Die Unternehmensnachfolge das Unternehmen an. Er sollist ein vielschichtiger Prozess. Neben steuerlichen und te schon in der Kennenlernrechtlichen Aspekten sind oft phase ein super Unternehauch psychologische Aspekte men vorfinden, von der Betriebsstätte, Maschinenpark, entscheidend. Die Chemie zwischen Verkäufer und Käu- Mitarbeitern, Produkte, Werfer muss stimmen, Sympathie bung, Internetauftritt, bis zu und Vertrauen sind sehr wich- den Kunden. Wenn die einzeltig. Käufer und Verkäufer ha- nen Bausteine positiv dargestellt werden, erleichtert dies ben eine ganz unterschiedlinatürlich den Verkauf eines che Sicht auf das Unternehmen. Während der Verkäufer Unternehmens. auf sein Lebenswerk zurückblickt, schaut der Käufer in erster Linie in die Zukunft. Wie ermittle ich den UnterAuch die Bewertung des Unnehmenswert? ternehmens zählt zu den komplexesten Gebieten eines Siegfried Klemm: Eine zentUnternehmenstransfers. Hier rale Frage bei dem Unternehsind Interessenkonflikte häu- mensverkauf ist die Ermittfig vorprogrammiert. Konflik- lung des Unternehmenswerte müssen als Herausfordetes. Es gibt hier einige Bewerrung erkannt werden, welche tungsmethoden, z.B. Ertragses zu lösen gilt. Wir helfen Ih- wertverfahren, Subtanzwertnen dabei diese zu lösen. verfahren, Vergleichsverfahren. Wie bei jeder Ware entscheiden Angebot und Nachfrage den Preis. Der Markt Wann ist der ideale Zeitrichtet es. punkt ein Unternehmen zu Waren Buffett ist ein erfahreverkaufen?

Siegfried Klemm: Der Moderator, der diesen Verkaufsprozess begleitet, spielt hier eine wichtige Rolle, damit der Ball im Spiel bleibt. Er sollte ein Vertriebsprofi sein, damit er auch die Zukunftsvisionen bestens darstellen kann. Wir bringen Sie mit Interessenten für ihr Unternehmen zusammen, wir unterstützen Sie in der kompletten Verkaufsphase. Der Unterhemer kann sich weiterhin auf das Tagesgeschäft konzentrieren. Wie sieht die ideale Zeitschiene für die Übergabe eines Unternehmens aus? Siegfried Klemm: Ein geordneter Generationswechsel will gut vorbereitet sein, daher sollte eine Übergabe langfristig vorbereitet werden, das heißt in der Idealvorstellung mindestens fünf Jahre vor Erreichen der Altersgrenze. In der Realität ist dies öfters anders aus; wir erhalten den Auftrag das Unternehmen zu verkaufen und zwar kurzfristig im Schnitt in-

nerhalb eines Jahres. Der Ablauf eines Unternehmensverkauf umfasst: Unternehmensanalyse, Unternehmensbewertung, Unternehmensexposé, Käufersuche, Ansprache Käufer, Verhandlungsführung, Absichtserklärung, Vertragsverhandlungen, Bankgespräche/ Business -Plan, Vertragsabschluss. Natürlich geht es auch schneller, wenn wir aus unserer Datenbank bereits einen Käufer haben, der gezielt ein Unternehmen sucht. Wie sind Mitarbeiter im Betrieb zu sehen? Siegfried Klemm: Geht ein Betrieb auf einen anderen Inhaber über, so tritt dieser auch in die Rechte und Pflichten aus den im Zeitpunkt des Übergangs bestehenden Arbeitsverhältnissen ein. Beim Verkauf von Schlecker und Praktiker war die hohe Zahl von Mitarbeitern wohl eine Belastung, bei kleinen Unternehmen, z.B. bei Handwerksbetrieben, ist es oft „lebensnotwendig“, dass die Mitarbeiter an Bord bleiben, denn gerade die guten Facharbeiter heben den Wert des Unternehmens an.

lichkeitsvereinbarung wird getroffen, es wird darauf geachtet, dass der gesamte Verkauf unter der Prämisse“ Vertraulichkeit“ steht. Ein Teil der Unterlagen wird auch später bei den Bankgesprächen benötigt. Die jeweilige Bank führt für das Unternehmen ein eigens Rating durch. Der Businessplan Nachfolge bringt die Interessen von Käufer und Verkäufer zusammen. Er zeigt externen Beratern und der finanzierenden Bank auf, was im Unternehmen steckt und wie es weiterentwickelt werden soll. Auch die staatlichen Förderprogramme werden entsprechend dargestellt. Unser Angebot Siegfried Klemm: Ob Kauf, Nachfolgeregelung, Unternehmensverkauf, Beteiligung, Abspaltung oder Ausgliederung. Es stehen viele Gespräche an, mit dem Verkäufer, Käufer, Steuerberater, Juristen, Banken. Wir begleiten Sie professionell durch den gesamten Prozess, von der Erstansprache potenzieller Übernahmekandidaten über die Analyse bis zum Vertragsabschluss.

Unterlagen und Vertraulichkeitsvereinbarung? Siegfried Klemm: Zur Aufbereitung der Firmendaten brauchen wir auch einige Unterlagen, z.B. die letzten 3 Jahresabschlüsse, Laufende BWA, wichtigsten Verträge, Personalliste. Eine Vertrau-

Dipl.-Betriebswirt Siegfried Klemm Humweilerstr.42 66649 Oberthal Tel: (0 68 54) 17 21 MEHR INFOS UNTER: www.klemm-lauer.de

Übernahme einer Kanzlei mit Tradition Seit über 60 Jahren Schwerpunkt: Familienrecht/Erbrecht/Mietrecht Die anerkannte Anwaltskanzlei verfügt über gute Fachanwälte und Bürokräfte mit langjähriger Berufserfahrung und berät kompetent in allen Fragen des Familien- und Erbrechts. Die Übernahmemodalitäten gestalten sich interessant für jüngere Fachanwälte. Ansprechpartner: KL-Consulting, H. Klemm, Tel.: (0 68 54) 17 21, www.klemm-lauer.de


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Ob elegante Hochzeitstorte oder ein eher unkonventionelles Motiv. Albrecht Thilmany vollbringt essbare Kunstwerke, die deutschlandweit gefragt sind.

Fotos: Merkel

Ein Konditor aus Ottweiler verführt mit süßen Träumen deutschlandweit Brautpaare Die Dienste von Albrecht Thilmany sind gefragt – meist von anspruchsvollen Brautpaaren. Denn der Konditor aus Ottweiler hat den Ruf, großartige Hochzeitstorten zu backen.

D

er Erfolg gibt ihm recht. Auch wenn Albrecht Thilmany eigentlich nie Konditor werden wollte. „Ich wollte eigentlich was mit Kunst studie-

ren, doch schließlich konnte ich irgendwie aus der Not eine Tugend machen“, erklärt Thilmany, Jahrgang 1962. Dass er als Bäcker trotzdem nicht zu nachtschlafender Zeit aufstehen und in seine Backstube wandern muss, ist ein Vorteil, den er sich dank seiner Spezialisierung erarbeitet hat. „Wir haben den Laden von acht bis 18 Uhr geöffnet, und ganz ehrlich, das Brot backe ich nur, weil ich mein eigenes Brot so gerne esse“, bekennt er. Thilmany muss nicht, wie viele seiner Berufskollegen die billige Konkurrenz der Backwaren-Industrie fürchten, die mit ihren Fertigmischungen mehr und mehr auch in die Diskount-Läden einzieht. Bei ihm kommen gut 90 Prozent seines Umsatzes nur über die Torten, die er mittlerweile bundesweit ausliefert. Die erste Torte, erinnert sich der Bäcker- und Konditormeister, war seine eigene Hochzeitstorte. Das war 1997 – für diesen „english wedding cake“ hat er eine ganze Woche gebraucht. Damals hatte er bereits seine beiden Meisterprüfungen abgeschlossen. Dass er einmal der Nachfolger

seines Vaters werden würde, war lange unklar. Die Familie stammt aus dem Merziger Raum, der Vater sollte nach der Lehre die Bäckerei des Onkels weiterführen, was allerdings nicht glückte.

BÄCKER-AUSBILDUNG NACH DEM ABITUR

übernahm er die Bäckerei Thilmany, „und dann kam meine Hochzeitstorte ins Spiel“, sagt er. Sie kam bei den Gästen so gut an, dass recht bald die ersten Anfragen kamen. „Anfangs habe ich vielleicht zwei Torten in der Wochen gemacht, habe aber zeitgleich angefangen, Messen zu besuchen und meine Torten dort vorzustellen“, erzählt er. Die Aufträge wurden langsam mehr, die Torten bundesweit von München bis nach Bremen nachgefragt. Im vergangenen

Jahr hat Albrecht Thilmany 800 Hochzeitstorten ausgeliefert, an einem Wochenende, erinnert er sich, den Rekord mit 35 Torten aufgestellt. Das geht, betont er, aber nur wenn ein Unternehmen langsam wächst und man sich aufeinander verlassen kann. Zur Seite stehen Thilmany zwei Gesellen, drei Auszubildende sowie zwei Teilzeitkräfte. Von Anfang an Chefsache war das Ausliefern und Aufbauen der aufwändigen Torten vor Ort. Auch heute noch fährt

„Schließlich hat mein Vater meine Mutter kennengelernt und beide haben in der damals aufstrebenden Kreisstadt Ottweiler neu angefangen“, erzählt er. Nach dem Abitur begann Albrecht Thilmany auf Drängen der Familie eine Ausbildung zum Bäcker. „Danach bin ich erst einmal vier Jahre zur Bundeswehr, habe mich aber besonnen und in Kusel in einem Café als Bäcker in einer Konditorei gearbeitet.“ Dort ist Thilmany täglich mit Schokolade und Torten in Berührung gekommen, hat sich als Autodidakt unter anderem Schokolade gießen beigebracht. „Daneben habe ich bei meinem Vater geholfen, ein 20 Stunden Tag war keine Seltenheit“, erinnert er sich. So führte letztlich sein Weg zurück nach Ottweiler, 1994 Hochzeitstorten mit sprudelnden Brunnen sind ein Renner.


ANZEIGEN-SONDERVERÖFFENTLICHUNG Thilmany die Torten selbst zu den Hochzeitsgesellschaften, ist am Wochenende schnell mal bis zu 1000 Kilometer an einem Samstag unterwegs. Seine Mitarbeiter müssen dann auch schon mal ran, wenn dem Chef ein Missgeschick passiert. „Ich stand vor einer Flügeltür und wollte mit der Torte rein, da ging die Tür völlig unerwartet nach Außen auf, die Torte lag auf dem Boden“, erzählt er. Ein Anruf im heimischen Ottweiler, die Bestellung der benötigten Tortenböden, dazu die Garnitur und das zweite Auto machte sich auf den Weg zur Hochzeitsgesellschaft.

DIE TORTE IST DER HÖHEPUNKT JEDER FEIER

53 Jahre alte Frau aus Bagdad sowie eine 43 Jahre alte Tunesierin. „Sie haben sehr viel Geschick und leben für diese Arbeit“, freut sich der Chef. Ans Aufhören denkt Albrecht Thilmany mit 53 Jahren noch nicht, hat aus seiner Ausbildung als Bäcker und Konditor, wie er sagt, das Beste rausgeholt, doch die Nachfolge würde er schon gerne regeln. Sein Sohn hat Design studiert. „Vielleicht findet sich unter meinen Angestellten jemand, der mit einsteigen möchte“, sagt er. Denn Pläne hat Thilmany noch viele, Herausforderungen wie die Torte des englischen Traumpaares William und Kate, oder eine Braut als Torte in Originalgröße, beflügeln ihn immer weiter. „Zu gerne würde ich an die Stars ran, für sie Torten zu verschiedenen Anlässen backen, das wäre schon mein großer Traum“, verrät der Ottweiler, der sich zwar zur Fraktion Käse und Wein zählt, aber auch bei seinen Pralinen gerne mal zugreift. cim

„Das passiert, da muss man durch, wichtig ist, dass das Brautpaar davon nichts mitbekommt, und am Ende die Torte der Höhepunkt der Feier ist“, sagt er. Dass alle in seinem Unternehmen dabei mithelfen, liegt vielleicht auch daran, „dass ich Mitarbeiter habe, die ihren Job wirklich gerne machen“, sagt er. So sind zwei MEHR INFOS UNTER: seiner Auszubildenden eine www.schoko-art.de

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Auch aufwändig gefertigte Motivtorten gehen aus Ottweiler zu Kunden aus ganz Deutschland.


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Berufsstart mit einem dualen Bachelor-Studium

Studierende der ASW beim Computer gestützten UnternehmensFoto: ASW planspiel TOPSIM in kleinen Arbeitsgruppen. ANZEIGE

Ausbildung oder Studium? Das ist die Frage, die sich Jahr für Jahr zahlreiche Abiturienten und Fachabiturienten stellt. Das duale Studium an der ASW Berufsakademie Saarland vereint beide Möglichkeiten.

S

chon seit 1991 bietet die ASW – Berufsakademie Saarland e.V. attraktive duale Studiengänge an. Seit 2007 erwerben die Studierenden hier einen staatlich anerkannten, akkreditierten und hochschulrechtlich gleichgestellten BachelorAbschluss. Damit hat die ASW nicht nur bei den Studienanfängern den Puls der Zeit getroffen. Auch für Unternehmen ist die Mischung aus betrieblicher Praxis und Wissensvermittlung von Studieninhalten an der Akademie eine rundum

gelungene Sache. Denn durch die tiefen Einblicke der Studierenden in die Praxis kann das Unternehmen nach Abschluss des Studiums gleich auf bestens ausgebildete Mitarbeiter zurückgreifen. Teure und langwierige Einarbeitungszeiten gehören damit der Vergangenheit an – und das ist nicht nur in finanzieller Hinsicht ein bedeutender Marktvorteil gegenüber Mitbewerbern. So wundert es auch nicht, dass mittlerweile mehr als 200 Unternehmen jeder Größe, vom Mittelstand bis zu international agierenden Konzernen, zum festen Partner der ASW geworden sind. Mehr als 500 Studierende legen derzeit bei der ASW mit einem Bachelor-Studium in Betriebswirtschaft, Wirtschaftsinformatik, Maschinenbau (Produktion) oder Wirtschaftsingenieurswesen ihr Fundament für eine gesicherte Zukunft.

FUNDAMENT FÜR EINE GESICHERTE ZUKUNFT Über 2000 Absolventen haben in den letzten 23 Jahren ihr Studium an der Berufsakademie bereits erfolgreich abgeschlossen und die Zahl der Studienanmeldungen über die Partnerunternehmen bewegt sich auf hohem Niveau. Denn die Basis für ein erfolgreiches Studium an der ASW in Neunkirchen ist ein Arbeitsvertrag zwischen dem Studierenden und dem Unternehmen. Ist dieser erst einmal unter Dach und Fach, ist auch der Studieneinstieg mit Festgehalt geschafft. In den Prasixphasen besuchen die Berufseinsteiger für einige Wochen ihr Unternehmen, wo

sie möglichst viele Arbeitsbereiche kennenlernen sollen. Im Wechsel besuchen sie dann die Vorlesungen an der Berufsakademie in Neunkirchen, wo die theoretischen Grundlagen für den erfolgreichen Bachelor-Abschluss erarbeitet werden.

KOMFORTABEL EINGERICHTER STANDORT Die ASW bietet ihren Studierenden an ihrem neuen und komfortabel eingerichteten Standort in Neunkirchen beste Studien- und Arbeitsbedingungen. Der Lehrbetrieb findet hier überwiegend in Kleingruppen statt, fernab von jeder Anonymität, die üblicherweise an Universitäten vorherrscht. Im Vordergrund steht hier vielmehr der persönliche Kontakt zwischen den Dozenten und Studierenden. Moderne Unterrichtssäle mit optimaler Ausstattung und bestens ausgestattete EDV-Labore, die den heutigen beruflich geforderten Qualifikationen gerecht werden, stehen für die hohe Qualität der akademischen Bildung in den Studiengängen an der ASW.

FORT- UND WEITERBILDUNG AUF HOHEM NIVEAU Aber auch, wenn es darum geht, vorhandenes Fachwissen permanent auszubauen, ist die ASW der richtige Partner. Sie unterstützt Fachkräfte bei ihrer Fort- und Weiterbildung und bietet neben den akkreditierten Studiengängen auch Lehrgänge zum ASW-Fachwirt an, die eine Spezialisierung in den Bereichen Marketing, Controlling, Einkauf /Logistik, Personalmanagement und Social Media ermöglichen. Sowohl die Themenbereiche als auch die Lehrgangsinhalte werden in Absprache mit der Wirtschaft praxisorientiert ausgerichtet. Themenauswahl, Dozentenbesetzung, Durchführung und das Prüfungsverfahren sind an die ASW-Studiengänge angelehnt. Eine Hochschulreife oder Fachhochschulreife ist nicht erforderlich, um an dieser Fort- und Weiterbildung teilnehmen zu können. mbr

Die perfekte Mixtur aus Studium und Ausbildung ist das duale MEHR INFOS UNTER: Foto: Fotolia www.asw-berufsakademie.de Studium, wie es die ASW Berufsakademie anbietet.


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Historische topografische Karten aus unserer Region: Von der günstigen Repro bis zum wertvollen Original Die Faszination historischer topografischer Karten oder alter Stiche ist für viele Menschen ungebrochen. Immer mehr interessieren sich für die geschichtlichen Wurzeln ihrer Heimatregion und der angrenzenden Gebiete: Für die alten Namen von Städten und Gemeinden, für die Feinheit der Geländewiedergaben, für den Zuschnitt der Gebiete vor dem Entstehen unseres heutigen Saarlandes. Die Reproduktionen sind recht preiswert und kosten zwischen fünf und zehn Euro. Kleine Original-Restbestände bestimmter Karten liegen auch noch vor, deren Preise müssen erfragt werden. Das Landesamt hat zu den topografischen Karten eine informative und exzellent bePREISWERTE bilderte Gratis-Broschüre heREPRODUKTIONEN rausgebracht – es gibt sie bei UND RESTBESTÄNDE den Bürgerbüros oder ist im VON ORIGINALEN Internet als pdf-Download unter www.shop.lvgl.saarland.de Preiswerter und nicht weniger verfügbar. Die Karten-Reproanschaulich indes geht es mit duktionen können dort im OnReproduktionen des saarländi- line-Shop bestellt werden. Bei dieser Gelegenheit lohnt übrischen Landesamtes für Vermessung, Geoinformation und gens dann auch noch ein Blick in das umfangreiche ProduktLandentwicklung, dessen angebot und den riesigen FunZentrale im ehemaligen Bergmanns-Schlafhaus im Stadtteil dus des Amtes über die gesamte Region – wie etwa Luftvon der Heydt zwischen bilder oder Wanderkarten, die Rastpfuhl und Riegelsberg sich in jedem Firmensitz gut liegt. Das Landesamt hat die machen. wichtigsten der alten Karten ur aus seinen – und teils auch Fremdbeständen – der Öffent- MEHR INFOS UNTER: lichkeit zugänglich gemacht www.www.shop.lvgl. und bietet sie zum Verkauf an. saarland.de Die Originalkarten, feilgehalten in entsprechenden Fachkabinetten oder auf Spezialauktionen erhältlich, sind in der Regel kein billiges Vergnügen. Nicht jeder, der sich dafür interessiert, kann sich diese seltenen Originale leisten.

Für viele Saarländer sind die historischen Karten Sammlerstücke. Foto: LVGL

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Grenzüberschreitende Zusammenarbeit Das Saarland ist auf der Suche nach neuen und innovativen Ideen für Kooperationen über die Landesgrenzen hinaus. Das EU-Förderprogramm Interreg A für die Großregion geht in die fünfte Generation. „Bis 2020 stehen 140 Millionen Euro EU-Mittel zur Verfügung, um den gemeinsamen Lebensraum von 11,4 Millionen Einwohnern zu gestalten und den grenzüberschreitenden Austausch zu stärken. Es geht uns darum, den Zugang zu kulturellen, sozialen und wissenschaftlichen Angeboten sowie zu Bildungs- und Berufsmöglichkeiten in der Großregion zu verbessern“, sagt Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger. Für sie kann das gemeinsame Projekt auf erfolgreicher Zusammenarbeit der Vergangenheit aufbauen. Diese hat unter anderem die Schaffung der Universität der Großregion, der Task Force Grenzgänger, des Kulturraums Großregion sowie zahlreicher Kooperationen

im Bereich Aus- und Weiterbildung, Tourismus, Forschung und Umweltschutz ermöglicht. Das Saarland, Rheinland-Pfalz, Lothringen, Luxemburg und die Wallonie haben für die neue Förderperiode („Interreg V-A“) neue Schwerpunkte gesetzt. Drei Handlungsfelder sollen die Großregion zu einer der wettbewerbsfähigsten, attraktivsten und sozial stärksten Makroregionen Europas machen. Dabei geht es um die Stärkung der Beschäftigung auf dem großregionalen Arbeitsmarkt, die Unterstützung der räumlichen, nachhaltigen und integrierten Entwicklung der Großregion und die Förderung der Wettbewerbsfähigkeit der Großregion durch Forschung und Innovation. Bis 3. Juni besteht die Möglichkeit, zum Entwurf des Programms sowie zum dazugehörigen Umweltbericht Stellung zu nehmen. red MEHR INFOS UNTER: www.saarland.de

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Seit 35 Jah 1. Adres ren se Ihre Kar für riere Karriere - Kreativität - Entfaltungsmöglichkeiten: das alles bietet Ihnen die Deutsche Vermögensberatung – einer der größten eigenständigen Finanzvertriebe, das Original der Allfinanz. Ideale Voraussetzungen bei uns: > Selbstständig: Arbeiten in einem seit 40 Jahren bewährten Vertriebsmodell und mit namhaften Produktpartnern > Leistungsorientiert: Ihr Engagement bestimmt Ihr Einkommen > Sicher: Rundum-Unterstützung durch die Zentrale in allen Bereichen > Regional: Arbeiten Sie direkt mit Kunden in Ihrem Einzugsgebiet

Großes Potenzial bei Ihnen: > Kommunikations- und Kontaktfähigkeit, soziale Kompetenz > Organisationstalent, eigeninitiativ und engagiert > Interesse, unabhängig und erfolgsorientiert zu arbeiten Zeigen Sie, was Sie können: Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung auch per E-Mail: Hans.Astor@dvag.de

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Den Flugreisenden ab Saarbrücken ist die Q 400 längst ein Begriff. Auch Luxair hat damit beste Erfahrungen gesammelt und wird die Flotte erweitern.

Foto: Luxair

Luxair sammelt gute Erfahrungen mit der Q 400 und setzt weiter auf den Turboprop aus Kanada Die luxemburgische Fluggesellschaft Luxair hat 2014 knapp 1,1 Millionen Passagiere befördert. Nun hat die Airline eine Flottenerneuerung beschlossen.

A

ir Berlin hat es in Saarbrücken vorgemacht und nun setzt auch Luxair vermehrt auf das Turboprop-Flugzeug Q 400 von Bombardier. Air Berlin setzt diesen Turboprop bereits seit dem 2. Februar

2015 ab Saarbrücken auf der Berlin-Strecke ein – außer Samstags, an dem bis zum Sommer noch ein Boeing-737Jet verkehrt, danach ebenfalls die Propellermaschine. Übrigens: Manche Passagiere befällt beim Anblick der Propeller-Maschinen immer noch das Misstrauen: Kein Jet, nur eine Propeller-Flieger! Nein, die Zeiten der Kolbenmotoren sind nun wirklich Geschichte.

EINE MISCHUNG AUS TURBINE UND PROPELLER Der Antrieb des Turboprops – eine Wortschöpfung aus Turbine und Propeller – ist nichts anderes als eine Jet-Turbine. Der ist ein Getriebe vorgeschaltet, das die Umdrehungszahl vermindert und damit teuren Flugtreibstoff spart und die Propeller antreibt. Dabei kommen die modernen Props heute auf gut 700 km/h Geschwindigkeit. Auf der Strecke Saarbrücken-Berlin braucht der Prop an reiner Flugzeit nur zwischen 10 und 15 Minuten

den wie die Luxair sind aber branchenüblich.

werden die Jets der neuen C-Serie von Bombardier (ab 100 Plätze aufwärts, die verEMBREAR-JETS spätet in den Markt kommen) und der Jet Embraer 190-E2 WERDEN MASCHINEN mit 106 Sitzplätzen des HerAUSGEMUSTERT stellers Embraer aus Brasilien. WICHTIG AUF Entscheidungen dazu sind Im Gegenzug wird die bisher DEM WELTMARKT aber noch nicht gefallen. Flotaus sechs Maschinen besteAuf dem Weltmarkt spielen für hende Flotte der kleinen, bra- tenentscheidungen sind überlebenswichtig für jede Airline die im Regionalverkehr einge- silianischen Embraer 145-Resetzten Turboprops nur noch gionaljets nach und nach aus- und müssen daher nach allen die kanadische Bombardier gemustert. Diese einst revolu- Kriterien durchgerechnet werden, weil sie für lange Jahre und der in Toulouse ansässige tionären Maschinen – optisch gültig sind. Hersteller ATR, ein Gemeinvom Design her immer noch Übrigens: Die im europäischen schaftsunternehmen von ein Hingucker – sind mit 49 Airbus und der italienischen Plätzen mittlerweile im Betrieb Vergleich relativ kleine luxemburgische Fluggesellschaft Alenia-Gruppe, eine Rolle. zu teuer geworden. Luxair stockt die Zahl ihrer Die vom Linienverkehr als ge- kauft grundsätzlich ihre Flugzeuge und mietet sie nicht. Q 400-Propeller-Maschinen trennter Geschäftsbereich Ausnahme: Für den boomenvon bisher sieben auf zehn bis operierende Touristiksparte Herbst 2016 auf. Zusätzlich hat LuxairTours fliegt mit vier Boe- den Sommer-Touristikverkehr wird jeweils zusätzlich Luxair eine Option auf zwei ings 737-Jets zu ihren Ferieneine Boeing 737 mitsamt der weitere Flugzeuge dieses zielen rund ums Mittelmeer Typs. Die Turboprops sind sehr und auf die Kanaren, nach Ma- Mannschaft im so genannten Wet lease angemietet. leise und mit zwei sparsamen deira und zu den Kapverdiur Triebwerken sehr kostengüns- schen Inseln. Der Linienvertig zu betreiben. Der Listenkehr der Luxair ist seit Jahren preis für die kürzlich drei fest defizitär, während die Tourisbestellten Maschinen liegt zu- tiksparte Millionengewinne sammen bei rund 88 Millionen einfliegt. Ab 2018 bis 2020 sol- MEHR INFOS UNTER: Euro. Rabatte bei größeren Be- len weitere Maschinen in die www.flughafenstellungen und für Stammkun- Flotte kommen: Untersucht saarbruecken.de Flugzeit mehr als der Jet! Günstigere Betriebskosten bedeutet auch tendenziell günstige Flugtickets.


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Auch in diesem Jahr wieder durchstarten mit dem IHK-Businessplanwettbewerb 1,2,3,GO Mehr als 50.000 Euro Preisgeld gibt es in diesem Jahr beim Businesspalnwettbewerb 1,2,3,GO der Industrie- und Handelskammern in der Großregion zu gewinnen. An der nunmehr 15. Auflage können wieder junge Unternehmen aus der Großregion Saar-Lor-Lux-Trier-Wallonie teilnehmen. 1,2,3,GO, der Businessplanwettbewerb der IHKs der Großregion, ist in eine neue Runde gestartet. Die Initiative richtet sich an innovative Unternehmensgründer aus der Großregion Saar-Lor-Lux-TrierWallonie und an bestehende Unternehmen, die eine Diversifizierung planen.

WETTBEWERB HILFT BEIM AUSARBEITEN EINES BUSINESSPLANS Der Wettbewerb, der bereits zum 15. Mal durchgeführt wird, bietet Jungunternehmern qualifizierte Hilfe und Begleitung bei der Ausarbeitung eines ausgereiften Businessplans. Noch können Geschäftsideen auf der Homepage des Wettbewerbs (www.123go-networking.org) eingereicht werden. Abgabeschluss für die fertigen Businesspläne ist Juni 2015. Dann werden die besten Businesspläne im Rahmen einer festlichen Preisverleihung ausgezeichnet - attraktive Preisgelder in der Gesamthöhe von mehr als 50.000 Euro sind dann zu gewinnen. In den vorangegangenen 14 Wettbewerbsrunden waren Teilnehmer aus dem Saarland sehr erfolgreich: Bereits mehr als 37 saarländische Gründerteams wurden bei 1,2,3,GO für ihre Businesspläne prämiert.

COACHING DURCH DAS BUSINESS ANGELS NETZWERK Jeder 1,2,3,GO-Teilnehmer arbeitet mit einem fachkompe-

Auf einen Blick: Geschäftsideen kann jeder Interessierte Unternehmensgründer oder Jungunternehmer in Internet einreichen unter der Adresse: www.123gonetworking.org. Alle Leistungen von 1,2,3,GO sind für die Wettbewerbsteilnehmer kostenlos. Weitere Informationen: IHK Saarland, Helga Trampert, Telefon 0681/9520-320, helga. trampert@saarland.ihk.de MEHR INFOS UNTER: www.saarland.ihk.de

tenten Coach zusammen, der ihm bei der Fertigstellung seines Geschäftskonzeptes hilft und im Gründungsprozess zur Seite steht. „Mehr als 30 Business Angels und Mentoren aus dem Saarländischen Business Angels Netzwerk begleiten die Teilnehmer so durch den Wettbewerb. Daneben besteht die Möglichkeit, auf einen überregionalen Expertenpool der am Wettbewerb beteiligten Regionen zurückzugreifen. Durch die überregionale Ausrichtung des Wettbewerbs besteht für die Gründer bereits in einer sehr frühen Unternehmensphase die Chance, Kontakte nach Luxemburg, Lothringen oder der Wallonie zu knüpfen, um sich neue Absatzmärkte zu erschließen“, erläutert IHKGeschäftsführer Dr. Mathias Hafner. In der vergangenen Wettbewerbsrunde war mit Lactopia wieder ein saarländisches Unternehmen

GESCHÄFTSIDEEN TESTEN IM GRÜNDERTREFF Das Business Angels Netzwerk bietet den 1,2,3,GO-Teilnehmern zudem an, ihre Geschäftsidee von Experten begutachten zu lassen. Im monatlich stattfindenden „Gründertreff“ prüfen erfahrene Manager und Unternehmer aus dem Netzwerk die vorgeschlagenen Unternehmenskonzepte auf Realisierbarkeit und ökonomisches Potential. In vertraulicher Atmosphäre erhalten die Jungunternehmer so unmittelbar Feedback zu Fragen der Marktanalyse, Finanzierung, Organisation sowie Marketing und Vertrieb.

SAARBRÜCKER ZEITUNG ALS MEDIENPARTNER Die IHK führt den Businessplanwettbewerb 1,2,3,GO in enger Abstimmung mit den Partnern der Saarland Offensive für Gründer (SOG) durch. Neben dem Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr fördern die Saarländische Wagnisfinanzierungsgesellschaft (SWG) sowie die Saarländische Investitionskreditbank (SIKB) den Wettbewerb im Saarland. Medienpartner sind die Saarbrücker Zeitung und der Saarländische Rundfunk (SR 1). Auch die Kontaktstelle für Wissens- und Technologietransfer (KWT) an der Universität des Saarlandes ist ein aktiver Partner. red

unter den 1,2,3,GO-Preisträgern. im Bild: 1. Reihe von links: Dr. Götz Beylich-Oswald, Martin Monzel, Markus Geßner, 2. Reihe: IHK-Geschäftsführer Dr. Mathias Hafner, Business Angel Holger Maaß, Jürgen Lenhof (Abteilungsleiter im Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr). Foto: IHK ANZEIGE


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Innovative Hörlösungen aus Meisterhand von Hörgeräte Sachs & Born Mit modernster Messtechnik haben Markus Sachs und Konstantin Born dem schlechten Hören den Kampf angesagt. An zwei Standorten in Illingen und Kleinblittersdorf werden die Kunden fachgerecht beraten. „Wir bieten deshalb Hörlösungen vom Fachmann. Wir garantieren durch unsere Fachkompetenz und ständige Fortbildungen ein auf das Hörempfinden und die individuelle Lebenssituation unserer Kunden abgestimmtes Hörsystem. Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, jedem wieder ein optimales Hörverstehen zu ermöglichen.“ Denn das bedeute auch wieder ein Stück Freude am Leben zurück zu gewinnen. Das Team von Sachs & Born versteht sich als Dienstleister mit Herz. Auch deshalb ist es hier selbstverständlich, sich Zeit für Kunden zu nehmen, die mit ihrem bestehenden Hörsystem zu den Hörexperten kommen. „Auch wer sein Hörsystem nicht bei uns gekauft hat, bekommt es von uns exakt eingestellt“, versichert Markus Sachs. Das Ziel einer guten Hörsystemanpassung sei ein optimales Sprachverstehen und gleichzeitig ein angenehmes Hören zu ermögli-

Seit Januar 2013 gibt es in Illingen den Hörgeräte-Meisterbetrieb von Markus Sachs und Konstantin Born. Die beiden Hörgeräte-Akustiker-Meister setzten von Anfang an auf modernste technische Ausstattung, um für ihre Kunden bestmögliche Hörerfolge zu erzielen. „Wir bieten innovativste Hörgerätetechnologie in allen Preisklassen an“, erklärt Markus Sachs. „Selbstverständlich bieten wir gesetzlich Versicherten gegen Vorlage einer HNO-ärztlichen Verordnung und gesetzlichem Anspruch auf Hörsysteme auch zuzahlungsfreie Hörsysteme an.“ Dabei, so der Hörgeräte-Akustiker-Meister, müsse lediglich die so genannte Hilfmittelgebühr, eine gesetztliche Zuzahlung von 10 Euro je Hörgerät, gezahlt werden. Wer unter Hörproblemen leidet, sollte bestmöglich beraten werden, sind sich die beiden Inhaber Markus Sachs und Konstantin Born einig.

Das kompetente Team von Markus Sachs (hinten rechts) und Konstantin Born (hinten links). Foto: PR

chen. „Und das bedeutet, dass die Kunden in die Einstellung einbezogen werden und mit uns gemeinsam die beste Einstellung, die ihren individuellen Wünschen entspricht, finden. Ein besonderer Service

bei Sachs & Born: Man kann verschiedene Hörgeräte unverbindlich ausprobieren. „So können die Kunden Eindrücke aus ihrem Lebensumfeld sammeln und sich so von den Leistungen moderner Hörsysteme

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Wirtschaftsmagazin23 04 2015