Page 1

www.voelklinger-huette.org

> 2019

Best of

le® 3.000 Jahre altägyptische Hochkultur

Völklingen

täglich ab 10 Uhr

Mehr als 230.000 Menschen … haben im vergangenen Jahr das Weltkulturerbe Völklinger Hütte besucht. Herzlichen Dank für diese Bestätigung unserer Arbeit! Das Weltkulturerbe Völklinger Hütte ist das erste Industriedenkmal aus der Blütezeit der Industrialisierung, das in die Welterbeliste der UNESCO aufgenommen wurde. Am 17. Dezember 1994 im thailändischen Phuket war dies eine Sensation! 2019 feiern wir 25 Jahre UNESCO Weltkulturerbe Völklinger Hütte – ein Grund für große Freude! Zu Beginn war fraglich, ob der drohende Verfall der Völklinger Hütte abgewendet werden könnte. Heute ist klar: Das Weltkulturerbe Völklinger Hütte kann dauerhaft erhalten werden. In den letzten 25 Jahren wurden Meilensteine der Technikgeschichte restauriert. 7.000 Meter Besucherwege führen zu dem weltweit einmaligen Erzschrägaufzug, zu den ebenfalls einmaligen Gebläsemaschinen und bis hinauf zur Aussichtsplattform über den Hochöfen in 45 Metern Höhe. Das UNESCO-Weltkulturerbe Völklinger Hütte bewahrt das Erbe der Industriekultur für die Menschheit und ist einer der bedeutendsten Orte der Industriekultur. Die Völklinger Hütte ist heute ein Sehnsuchtsort und ein touristischer Besuchermagnet. Studien von Unternehmensberatungen beziffern den regionalwirtschaftlichen Effekt des Weltkulturerbes Völklinger Hütte pro Jahr auf 12 Millionen Euro. Das entspricht 400 Arbeitsplätzen! Das Weltkulturerbe Völklinger Hütte zeigt international herausragende Ausstellungen und ist Ort für außergewöhnliche Konzerte und Festivals. Pektoral mit Darstellung des Gottes Sched, Neues Reich, 18. – 19. Dynastie, 1.550 – 1.185 v. Chr. | Römer- und Pelizaeus-Museum, Hildesheim

unlimited

Mit der Ausstellung "PharaonenGold – 3.000 Jahre altägyptische Hochkultur" präsentieren wir 2019 herausragende Exponate des Alten Ägypten, die so noch nie gezeigt wurden. Wir sind überglücklich, erneut einen derartigen Schatz von Weltklasse-Exponaten nach Völklingen ausleihen zu können! Und ja, es sind auch Objekte zu sehen, die der Königin Nofretete zugeordnet werden. Zur Saisoneröffnung starten wir die "5. UrbanArt Biennale® 2019 Unlimited". Die zentrale Ausstellungshalle, die Möllerhalle, war einst kurz vor dem Einsturz. Heute ist sie kongenialer Raum für das größte UrbanArt-Projekt der Welt. In der "5. UrbanArt Biennale® 2019 Unlimited" wird es zischen und rauchen und Künstler werden zwischen den Hochöfen tanzen. Zur Saisoneröffnung am Sonntag, dem 14. April 2019, werden Sie das sehen – die Völklinger Hütte lebt! Erlauben Sie mir noch ein persönliches Wort: Als ich 1999 die Arbeit als Generaldirektor begann, war es mein Traum, die Völklinger Hütte als UNESCO-Weltkulturerbe komplett zu erhalten und zu einem Anziehungspunkt von nah und fern zu machen. Dieser Traum hat sich erfüllt! Ich lade Sie herzlich ein, auch 2019 das Weltkulturerbe Völklinger Hütte – Europäisches Zentrum für Kunst und Industriekultur, seine Ausstellungen und Projekte zu besuchen. Prof. Dr. Meinrad Maria Grewenig CEO | Generaldirektor des Weltkulturerbe Völklinger Hütte

Saisoneröffnung "5. UrbanArt Biennale® 2019 Unlimited" Familiensonntag, 14. April 2019 von 10 bis 19 Uhr, Eintritt frei! Mit der Eröffnung der "5. UrbanArt Biennale® 2019 Unlimited" und zahlreichen Führungen für Kinder und Erwachsene startet das Weltkulturerbe Völklinger Hütte am Sonntag, dem 14. April 2019, in die neue Saison. Internationale UrbanArt-Künstler sind persönlich vor Ort.

CEO | Generaldirektor Prof. Dr. Meinrad Maria Grewenig

15 Uhr: Offizielle Eröffnung mit Ulrich Commerçon Minister für Bildung und Kultur und Tanz-Performance der Compagnie OSMOSIS – Ali SALMI: UrbanArt Bodies Skylines in Dance! Mit freundlicher Unterstützung von

Völklinger Hütte 21 Völklinger Hütte goes digital!

Weltkulturerbe Völklinger Hütte | Ottmar Hörl: Second Life, 2018

Mit dem neuen CloudService "Völklinger Hütte 21" können Sie sich umfänglich Informationen kostenfrei downloaden. Lassen Sie sich überraschen! Infos | kostenlose Downloads: https://Voelklinger-Huette-21.org

Besuchen Sie uns auch auf facebook, Instagram oder YouTube!


www.voelklinger-huette.org

www.voelklinger-huette.org

Legende

Queen Elisabeth II. Sammlung | Collection Luciano Pelizzari

täglich ab 10 Uhr

Führungen zur Ausstellung "Legende Queen Elizabeth II. Sammlung Luciano Pelizzari" Am Montag, dem 22. April 2019, endet die Ausstellung "Legende Queen Elizabeth II. Sammlung Luciano Pelizzari" im Weltkulturerbe Völklinger Hütte. In den saarländischen Osterferien starten die letzten Führungen zur Ausstellung. Am Ostersonntag und Ostermontag bietet das Weltkulturerbe Völklinger Hütte ein Festtagsprogramm mit zahlreichen Führungen zur "Legende Queen Elizabeth II. Sammlung Luciano Pelizzari". Donnerstag, 18. April 2019: 15 Uhr Samstag, 20. April 2019: 15 Uhr Ostersonntag, 21. April 2019: 11.30 Uhr | 14 Uhr | 16 Uhr Ostermontag, 22. April 2019: 11.30 Uhr | 14 Uhr | 15 Uhr | 16 Uhr Alle Führungen des Osterferien-Programms unter www.voelklinger-huette.org

Unser Tipp: Die Jahreskarte des Weltkulturerbes Völklinger Hütte für nur 35 €! Sie erhalten ein Jahr lang Zugang zur Industriekultur des Weltkulturerbes Völklinger Hütte und allen aktuellen Ausstellungen! Erhältlich an der Kasse oder im Internet-Shop des Weltkulturerbe Völklinger Hütte.

Weltkulturerbe Völklinger Hütte | Legende Queen Elizabeth II.

Ikone unserer Zeitgeschichte Queen Elizabeth II. ist eine lebende Legende, in ihrem Leben spiegelt sich eine ganze Epoche. Die Ausstellung "Legende Queen Elizabeth II. Sammlung Luciano Pelizzari" im Weltkulturerbe Völklinger Hütte zeigt die Zeitgeschichte des zweiten elisabethanischen Zeitalters und den Mythos, der sich um Queen Elizabeth II. gebildet hat. Mehr als 110.000 Menschen haben die Ausstellung bereits gesehen, aufgrund der außergewöhnlichen Besucherresonanz wurde sie bis Ostermontag, den 22. April 2019, verlängert. Die Ausstellung "Legende Queen Elizabeth II. Sammlung Luciano Pelizzari" zeigt ein umfassendes Porträt der Queen Elizabeth II. und lässt 90 Jahre in Bildern der Queen lebendig werden. Sie präsentiert Fotos, Gemälde, Briefmarken und Münzen aus einer der größten Sammlungen dieser Art, der Sammlung Luciano Pelizzari. Luciano Pelizzari besuchte als Meisterschüler das Atelier des berühmten Malers der Queen, Pietro Annigoni (1919 – 1988). Dadurch entstand seine Sammlung zu Queen Elizabeth. Herausragende Exponate aus weiteren europäischen Sammlungen wie der Sammlung Marina Minelli, Ancona, der Museumsstiftung Post und Telekommunikation und dem Postal Museum London vervollständigen die Ausstellung. "Legende Queen Elizabeth II. Sammlung Luciano Pelizzari" ist die erste Ausstellung zu Queen Elizabeth II. in Deutschland. Die Exponate präsentieren Queen Elizabeth II. als Monarchin, politische Akteurin, Familienoberhaupt und als Traumfigur für die Briten und für eine weltweite Fangemeinde. Legende Queen Elizabeth II. – Sammlung Luciano Pelizzari

Die Ausstellung zeigt zu jedem Lebensjahr der Queen die Schlüsselfotografie der BBC. Zu den Exponaten zählen seltene Briefmarken wie der weltweit einmalige komplette Briefmarkenbogen der blauen Two-Pence-Marke aus dem Jahr 1841, stilprägende Münzen sowie Porzellan oder Keramik – wie die berühmte Jasperware aus dem Traditionshaus Wedgwood – die an herausragende Ereignisse im britischen Königshaus erinnern. Ein Foto der Ausstellung dokumentiert den Moment im September 2015 in einem Dampfzug in Schottland, als Queen Elizabeth II. tatsächlich länger im Amt war als die legendäre Queen Victoria. Heute ist die Queen auch zu einem Motiv und Emblem der Pop-Kultur und UrbanArt geworden. Die Ausstellung zeigt die Entwicklung zu einer Ikone des Pop in verschiedenen Dekaden. "Stay with us!" heißt das neueste Werk der Ausstellung. Das Werk von Thomas Baumgärtel zeigt Queen Elizabeth II. im Stil der Pop Art. Im Hintergrund verbinden sich die britische Union Flag und die Sterne der Europaflagge. Dieser Kommentar zum Brexit ist zugleich der Start der "5. UrbanArt Biennale® 2019 Unlimited". Katalogbuch zur Ausstellung "Legende Queen Elizabeth II. Sammlung Luciano Pelizzari", 252 Seiten, 27,50 €.

Weltkulturerbe Völklinger Hütte | Thomas Baumgärtel: Stay with us!, 2019


www.voelklinger-huette.org

Biennale® 2019 unlimited

banArt r U e t ß ö r Das g er Welt! d t k e j o r P

New York | Paris | Berlin | Völklingen

14. April bis 3. November 2019 täglich ab 10 Uhr

Die Kunst des 21. Jahrhunderts UrbanArt – das sind abstrakte Kunstwerke, die ihre Wurzeln im Graffiti-Writing haben, es sind die "Walls of Freedom" während der Ägyptischen Revolution und Shepard Faireys "Change"-Kampagne für Barack Obama. UrbanArt sind Arbeiten auf Leinwand, Holz oder Papier, die Pop Art im Stil des Schablonen-Graffiti, kommerzielle Projekte und die Interventionen im Stadtraum von Künstlern wie OX. Kaum eine Kunstbewegung ist so vielseitig wie die UrbanArt, es ist die Kunst des 21. Jahrhunderts. Seit 2011 gibt das Weltkulturerbe Völklinger Hütte dieser Kunst ein Forum und zeigt genau diese verschiedenartigen Facetten einer Kunst, die sich scheinbar mühelos zwischen U-BahnSchächten, großflächigen Wänden und MuseumsVernissagen hin und her bewegt. In den letzten vier „UrbanArt Biennalen“ seit 2011 hat das Weltkulturerbe Völklinger Hütte die 200 wichtigsten Künstler präsentiert, darunter Künstler wie Jef Aérosol, Banksy, Blek le Rat, Cope2, Shepard Fairey, Os Gêmeos, Swoon oder Vhils. Mehr als 400.000 Menschen haben die Biennalen besucht. Die "UrbanArt Biennale®" des Weltkulturerbes Völklinger Hütte zeigt alle zwei Jahre die neuesten Entwicklungen und Positionen der internationalen UrbanArt. Sie ist das größte UrbanArt-Projekt der Welt. Die "5. UrbanArt Biennale® 2019 Unlimited" präsentiert ab Sonntag, dem 14. April 2019, 100 Künstler mit 120 Werken aus 20 Ländern und 4 Kontinenten auf einem Parcours von 100.000 Quadratmetern. Die "UrbanArt Biennale®" im Weltkulturerbe Völklinger Hütte zeigt die weltRammellzee: Infinium 45 Zee, 1985

weite UrbanArt aller Kontinente und geht bewusst über die europäisch-amerikanische Perspektive hinaus. Zentrum der Biennale ist die große Möllerhalle, eine Erz-Siloanlage vom Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts. Zahlreiche internationale UrbanArt-Künstler erschaffen zudem ortsfeste Installationen speziell für 'ihren' Ort in der Völklinger Hütte. 2019 startet das Weltkulturerbe Völklinger Hütte eine mehrfache Grenzüberschreitung. Neben Kunst-Projekten sind auch Tanz-Performances Teil der Biennale. Ein Schwerpunkt der "5. UrbanArt Biennale® 2019 Unlimited" sind spektakuläre Arbeiten der interventionalen UrbanArt, die zeigen, dass UrbanArt mehr ist als Bilder in einem Ausstellungsraum. Zudem beginnen mehrere neue Kooperationen und Partner-Projekte außerhalb des Weltkulturerbes Völklinger Hütte. Kooperationspartner sind unter anderem das neueste UrbanArt-Projekt in Paris "Fluctuart", das UrbanArt-Museum Mausa Vauban im UNESCO-Weltkulturerbe Festung Vauban im elsässischen Neuf-Brisach sowie die UrbanArtProjekte "Le Mur" in Paris und "The Haus", Berlin. Auch in der Stadt Völklingen und im Europäischen Kulturpark Bliesbruck-Reinheim wird es begleitende Partner-Projekte zur "5. UrbanArt Biennale® 2019 Unlimited" geben. Katalogbuch: 240 Seiten, alle Werke vierfarbig abgebildet, Sonderpreis 27,50 €.

Weltkulturerbe Völklinger Hütte | Mentalgassi: Installation, 2019

5. UrbanArt Biennale® 2019 Unlimited Die Künstler Ali Salmi – Osmosis Cie | Ammar Abo Bakr | Jef Aérosol | AKIZA | Alberonero | Art is Trash | ASTRO | Bananensprayer | Will Barras | Philippe Baudelocque | Hendrik Beikirch | Tarek Benaoum | Bla | Blase | Liu Bolin | BR1 | Thomas Canto | Case | Ceet | Pieter Ceizer | COMBO culture kidnapper | Cone the Weird | Cope2 | Isaac Cordal | Cren | Dave the Chimp | Guy Denning | Dran | DXTR | Shepard Fairey | Jean Faucheur | Form 76 | Frau Isa | Romain Froquet | Futura | Gilbert 1 | Goddog | Sean Hart | Ghaleb Hawila | Ottmar Hörl | Joe Iurato | Jace | JonOne | Kashink | KATRE | Sasha Kurmaz | Layer Cake | Levalet | L’Outsider | Low Bros | M. Chat | Mambo | Mardi Noir | MARIO MANKEY | Mentalgassi | Mist | Miss Van | Mode2 | MonkeyBird | Mosko | Mr. A | OX | Pejac | Pøbel | Popay | German Prévost alias Ipin | Rammellzee | Dan Rawlings | RETRO GRAFFITISM | Roadsworth | Rocco und seine Brüder | Jordan Seiler | SheOne | Shok-1 | Speedy Graphito | SpY | Sumo | Tanc | Aya Tarek | Tec | Teknopainting | Tilt | Fabien Verschaere | Vhils | Vidam | Yaze | YZ

100 Künstler | 120 Werke | 20 Länder | 4 Kontinente Weitere Künstler werden im Verlauf der Biennale folgen

Mist: Quiet Storm, 2017


www.voelklinger-huette.org

3.000 Jahre altägyptische Hochkultur

18. Mai bis 24. November 2019 täglich ab 10 Uhr

Halskragen aus Hez-Vasen, Gold- und Fayenceperlen, Neues Reich, frühe 18. Dynastie, 1.550 bis 1.504 v. Chr. Mehrere der im Weltkulturerbe Völklinger Hütte ausgestellten Goldschmiede-Arbeiten zählen zu den besten ihrer Art. Der Halskragen aus Hez-Vasen, Gold- und Fayenceperlen gehört zu den feinsten bekannten Beispielen, der in seiner Feingliedrigkeit und Detail keine Parallele aus dieser Zeit besitzt. Mehrere Jahre war dieser Halskragen aus dem Neuen Reich im Metropolitan Museum of Art, New York, zu sehen. Andere Meisterwerke altägyptischer Goldschmiedekunst, die aufgrund ihrer filigranen Machart mit Sicherheit königlichem Goldschmuck zuzuordnen sind, werden im Weltkulturerbe Völklinger Hütte zum ersten Mal öffentlich gezeigt.

Statuette des Königs Chephren, Altes Reich, 4. Dynastie, 2.522 bis 2.496 v. Chr. Die Statuette ist eine Darstellung des Königs Chephren. Sie zeigt den in Schrittstellung präsentierten König mit zurückgesetztem Bein und seitlich herabgeführten Armen und zur Faust geschlossenen Händen. Über Jahrtausende ist diese Darstellungsweise ägyptischer Figuren klassisch und stilprägend. Die Inschrift bezieht sich eindeutig auf Chephren. Diese Figur ist die älteste bekannte Statuette eines altägyptischen Königs aus Gold. Im Weltkulturerbe Völklinger Hütte ist sie zum ersten Mal in einer Ausstellung zu sehen.

Faszination der Pharaonen Ramses II., Tutanchamun, Echnaton und Nofretete: Die Namen der ägyptischen Pharaonen befeuern bis heute unsere Phantasie. Zur Faszination der Pharaonen zählen Pyramiden wie die ChephrenPyramide und legendäre Gräber und Goldschätze wie die des Tutanchamun. Die Pharaonen standen im Zentrum der altägyptischen Kultur und stammten nach altägyptischer Vorstellung von den Göttern ab. Zu diesen sagenumwobenen Gottkönigen zeigt das Weltkulturerbe Völklinger Hütte in der Ausstellung "PharaonenGold – 3.000 Jahre altägpytische Hochkultur" herausragende und einzigartige Exponate. Die alten Ägypter träumten den Traum vom ewigen Leben. Zu den faszinierendsten Vorstellungen der altägyptischen Mythologie zählt die 'Nachtfahrt' des Sonnengotts Re, der sich mit der Nachtbarke auf die Reise durch das Nachtreich der Unterwelt begibt, um am nächsten Morgen bei Sonnenaufgang wiedergeboren zu werden. Gold war für die alten Ägypter das Symbol des ewigen Lebens. Auf Erden sorgten die Pharaonen im Glauben der alten Ägypter für die Ordnung und Ausgewogenheit der Welt und hielten so die Welt im Innersten zusammen. Die Grabbeigaben aus Gold sollten die Pharaonen unsterblich machen. Die Exponate der Ausstellung stammen überwiegend aus Pharaonengräbern. Und sie zeugen von einer Kunst, die mit dem Totenkult und dem Götterglauben verbunden und die mit unserem heutigen Begriff von Kunst nicht vergleichbar ist. Im Alten Ägypten gibt es keine Kunst um Armband mit Toeris-Amuletten einer Thutmosis III Prinzessin, Neues Reich, 18. Dynastie, 1.479 – 1.425 v. Chr.

ihrer selbst willen. Die Kunst dient dem Kult und der Religion. Der Glaube und die Vorstellungen dieser Kunst sind über Jahrtausende hinweg gültig. Diese Kunst von hochspezialisierten Handwerkern verfolgt vor allem ein Ziel – dem Vergänglichen Dauer zu verleihen. Viele Herrscher des Alten Ägypten kennen wir heute aufgrund der Dinge, die von ihnen geblieben sind. Wer kennt sie nicht: die goldene Maske des Tutanchamun und die berühmte Büste der Nofretete. Tutanchamun ist vor allem wegen seines Grabes mit den sagenhaften Goldschätzen bekannt. Die Goldexponate erzählen von der Götter- und Vorstellungwelt der alten Ägypter. Die Grabausrüstung mit dem Gold des Sarges und des Schmucks garantierte die Unsterblichkeit, denn sie war aus der Materie der Sonne. Altägyptisches Gold muss in seiner ursprünglichen Bedeutung als heiliges mit magischem Schutz erfüllendes Material verstanden werden, welches Könige und weitere Würdenträger im Diesseits und Jenseits begleitete. Die Magie des Goldes beruhte für die alten Ägypter nicht auf dem materiellen Wert, sondern auf der Symbolkraft des Goldes, den Könige, Prinzessinnen oder Hofbeamte im Leben als Schmuck trugen und der ihnen mit ins Grab gegeben wurde. Die Ausstellung "PharaonenGold" im Weltkulturerbe Völklinger Hütte gibt einen seltenen Einblick in die Welt der Pharaonen und ihres Hofstaates und ihrer Beziehung zu Gold.

Halskette aus Goldperlen, Neues Reich, 18. Dynastie, 1.525 – 1.504 v. Chr.


www.voelklinger-huette.org

3.000 Jahre altägyptische Hochkultur

18. Mai bis 24. November 2019 täglich ab 10 Uhr

Gold für die Ewigkeit Ab Samstag, dem 18. Mai 2019, entführt das Weltkulturerbe Völklinger Hütte seine Besucher in die Welt der Pharaonen mit ihrer Vorstellung von Gold und ihrem Traum vom ewigen Leben. Die Ausstellung "PharaonenGold – 3.000 Jahre altägyptische Hochkultur" zeigt mit 160 Exponaten aus dem Alten Ägypten herausragende Goldschätze. In dieser Form sind die Exponate zum ersten Mal zu sehen. Die Ausstellung eröffnet einen besonderen Blick auf das Gold, das für die alten Ägypter außergewöhnlich große religiöse und symbolische Kräfte besaß. Gold ist nicht vergänglich und nicht zerstörbar. Gold ist das Symbol der Ewigkeit und das heiligste Metall der alten Ägypter. Sie bezeichneten Gold deshalb auch als das Fleisch der Götter. Die Ausstellung spannt einen Bogen von der 3. Dynastie (ca. 2.680 v. Chr.) bis zur Ptolemäischen Periode (306 bis 30 v. Chr.). Die Ausstellung zeigt die älteste bekannte Statuette eines Königs aus Gold, die Statuette von Pharao Chephren. Zu sehen sind magische Objekte wie das Zaubermesser aus der Zeit des Mittleren Reichs und Goldschmiedearbeiten, die in ihrer Meisterschaft im Alten Ägypten unübertroffen sind. Zahlreiche Exponate sind zum ersten Mal überhaupt in einer Ausstellung zu sehen. Andere stammen aus bedeutenden Museen wie dem Kunsthistorischen Museum Wien oder dem Roemer- und Pelizaeus Museum Hildesheim. Die alten Ägypter glaubten, dass die Haut der Götter golden sei. Sie glaubten, dass dem Pharao Königliches Pektoral mit Darstellung eines Geiers, Neues Reich, 19. Dynastie, 1.145 bis 1.137 v. Chr.

als Sohn des Sonnengottes Gold als Körpermaterie zustehe und ihn so befähige, seine Sterblichkeit zu überwinden. Über Jahrtausende bleibt der Formenkanon der altägyptischen Kunst unverändert. Die Kunst dient der Vorstellung der "Maat", der universellen Ordnung, die immer wieder aufs Neue von Chaos bedroht ist. Sie zeigt die Götter der alten Ägypter und den Pharao als einzigen Vermittler zwischen Menschenund Götterwelt. Und doch wird dieser Glauben und die damit verbundene Kunst in der Herrschaft von Echnaton und Nofretete herausgefordert. Auch aus dieser kurzen Zeit der Revolte präsentiert die Ausstellung Exponate. Das alte Ägypten verfügte von allen antiken Hochkulturen über die größten Goldvorkommen. Ägypten war das Goldland des Altertums, Gold Inbegriff des Göttlichen und der Unsterblichkeit. Die alten Ägypter waren die ersten Menschen, die Gold bearbeiteten. Ihre Kunstwerke sind herausragende Meisterwerke. Gold aus königlichen Expeditionen wurde sicher im Schatzhaus der Residenz verwahrt. Die Goldarbeiter fertigten aus Gold das königliche Ornat, Schmuck und Kultgegenstände. Viele Goldschätze gingen durch Plünderung verloren. Und doch geben die erhaltenen Goldschätze einen umfassenden Eindruck von der hochentwickelten Fähigkeit altägyptischer Goldarbeiter und Juweliere. Vor allem aber ist das Gold der Pharaonen Ausdruck einer Glaubenswelt, die bis heute fasziniert. Katalogbuch zur Ausstellung, 290 Seiten, vierfarbig, 27,50 €.

Goldring mit Cloisonné, Neues Reich, 18. Dynastie, 1.333 – 1.291 v. Chr.

Göttin Hathor, Ptolemäische Periode, 306 v. Chr. – 30 v. Chr. Die Göttin Hathor aus der Ptolemäischen Periode (ca. 306 v. Chr. – 30 v. Chr.) ist eine der bekanntesten Gottheiten im Alten Ägypten. Sie wird seit der Prädynastischen Periode bis in die Spätzeit und weit darüber hinaus verehrt. Symbolisch ist Hathor verbunden mit den Prinzipien von Liebe, Schönheit, Musik, Tanz, Mutterschaft und Freude und besitzt eine besondere Beziehung zum Pharao.

Siegelring mit Darstellung der thronenden Nofretete, Neues Reich, 18. Dynastie, 1.387 bis 1.350 v. Chr. Der Goldring der Nofretete zeigt sie auf dem Königsthron mit der ihr zugehörigen Krone und einem Blütenwedel als herrschaftlichem Symbol. Diese Darstellung weist auf ihre dominante Stellung in der Amarnazeit hin. Die Adaption der Symbole männlichen Königstums auf die feminine Darstellung verdeutlicht den Status der Königin Nofretete. Die Ausstellung ist dem Vater der Großausstellungen Arne Eggebrecht (1935 bis 2004), 1974 bis 2000 Direktor des Römer- und Pelizaeus-Museums Hildesheim, gewidmet.


www.voelklinger-huette.org

Das Paradies mit UrbanArt Parcours

362 Tage geöffnet täglich ab 10 Uhr

Völklinger Hütte 21 Völklinger Hütte goes digital! Das Weltkulturerbe Völklinger Hütte ist ein international bedeutendes Denkmal aus der Blütezeit des industriellen Zeitalters. Als Kulturort des 21. Jahrhunderts legt das Weltkulturerbe Völklinger Hütte besonderen Wert darauf, den Weg in das digitale Zeitalter zu gehen. Seit 2017 kann man das UNESCO-Weltkulturerbe Völklinger Hütte auf der Plattform „Google Arts & Culture“ auf einem virtuellen Rundgang auch digital erkunden. Dafür wurde das Weltkulturerbe Völklinger Hütte so fotografiert und gefilmt, so dass man sich in einem virtuellen dreidimensionalen Raum bewegen kann. So kann man bereits vor dem eigentlichen Besuch des UNESCO-Weltkulturerbes virtuell durch die Möllerhalle oder die Gebläsehalle der Völklinger Hütte gehen. Für das Projekt „Internetbasierte Jugendakademie Europa und die Industriekultur“ produziert das Weltkulturerbe Völklinger Hütte im Jahr 2019 Filme und Beiträge für das Internet, die erklären, was Industriekultur für junge Menschen heute bedeutet. Themen sind unter anderem die „UrbanArt Biennale®“ des Weltkulturerbes Völklinger Hütte und das Festival „electro magnetic“. Höhepunkt ist ein Treffen mit jungen Menschen aus ganz Europa im Weltkulturerbe Völklinger Hütte. Infos | kostenlose Downloads: https://Voelklinger-Huette-21.org

Besuchen Sie uns auch auf facebook, Instagram oder YouTube

Weltkulturerbe Völklinger Hütte | electro magnetic | 12. und 13. Juli 2019

Industrie – Kultur – Natur Die großen Kulturlandschaften mit ihrem Dialog von Industriekultur und Natur sind die großen Themen der UNESCO und der europäischen Kulturszene. Im Weltkulturerbe Völklinger Hütte ist seit 2009 auf dem Gelände der ehemaligen Kokerei der ‚wilde‘ Landschaftsgarten "Das Paradies" zu entdecken. Er bietet eine einzigartige Symbiose von Industriekultur, Natur und Kunst. Die Kokerei war einst einer der schwersten Arbeitsplätze der Völklinger Hütte, an dem Hitze, Staub und Feuer regierten. Heute können die Besucher des Weltkulturerbes Völklinger Hütte auf diesem Terrain einen außergewöhnlichen Garten entdecken, der zum Verweilen in der Natur einlädt und "Industriekultur" neu erfindet. Aus der "Hölle" ist "Das Paradies" geworden. In der Kokerei wurde der Koks erzeugt, der für die Herstellung von Roheisen notwendig ist. Die Arbeit dort galt als eine der schwersten in der Völklinger Hütte, da die Arbeiter mit Hitze, Gasen, Qualm und Gestank zurechtkommen mussten.

Natur in 12 Gartenräumen inszeniert. Heute wachsen Birken zwischen den Koksbatterien und es blüht der Schmetterlingsflieder. Im ehemaligen Teerbecken haben sich Fische angesiedelt. Bänke laden zum Verweilen in der Natur ein, wo einst Hitze, Staub und Feuer regierten. Seit 2012 ist im "Paradies" die Installation "FUTURING" der Performance-Künstler EVA & ADELE zu sehen. Im Rahmen der "UrbanArt Biennale®" haben zahlreiche international renommierte UrbanArt-Künstler ortsfeste Installationen geschaffen. So ist das "Paradies" im Weltkulturerbe Völklinger Hütte heute zugleich ein Ort der Geschichte und ein Ort des 21. Jahrhunderts.

Mehr als 20 Jahre ruhte dieses Areal zwischen Kokerei und der Saar unberührt, gleich einem irdischen Garten Eden. Paradiesisch konnten Tiere und Pflanzen sich im Schatten der Hochofengruppe entfalten. Schritt für Schritt hat die Natur sich das Gelände zurückerobert und verwandelt. Nach den Plänen der Landschaftsarchitektin Catherina Gräfin Bernadotte von der Insel Mainau entstand hier ein großer Landschaftsgarten, der die Symbiose von Industrie und

Ab Sommer 2019 präsentiert das Weltkulturerbe Völklinger Hütte erneut die spektakulären Fotografien von Robby Lorenz, Art Director der "Saarbrücker Zeitung". In seinen Bildern sind die saarländischen Bergehalden mythische Landschaften. Die Fotografien der Ausstellung "Made im Saarland. Industriekultur – Fotografien von Robby Lorenz" zeigen die Bergehalden der Saar in ihrer Schönheit und mit ihrer einzigartigen Aura zwischen Industriekultur und Naturidyll. Und sie laden dazu ein, die Faszination dieser saarländischen Industriekultur Landschaften zu entdecken.

Robby Lorenz: Bergehalde Grühlingstraße, Jägersfreude 2017

Weltkulturerbe Völklinger Hütte | Das Paradies


www.voelklinger-huette.org

Die Zwangsarbeiter – Erinnerungsort in der Völklinger Hütte

362 Tage geöffnet täglich ab 10 Uhr

Arbeiten auf der Völklinger Hütte Ein Schwerpunkt im Weltkulturerbe Völklinger Hütte ist das Thema "Arbeiten auf der Völklinger Hütte". Mit der Stillsetzung der Hochöfen 1986 haben die Arbeiter das Eisenwerk verlassen. Geblieben sind die Gebäude und Maschinen, die Arbeitsplätze der Hüttenarbeiter und die Spuren ihres Arbeitslebens. Wie aber war das, bei Minus 10 Grad auf 30 Meter Höhe am Hochofen zu arbeiten? Wie fühlte sich das an? Diese Emotionen, die das Aufeinandertreffen von Mensch und Maschine in der Völklinger Hütte erzeugte, stehen im Mittelpunkt. Aufbauend auf den bestehenden Präsentationen im ScienceCenter Ferrodrom®, auf den Besucherwegen oder dem UNESCO BesucherZentrum werden diese Gefühle noch stärker vor Ort sichtbar und erlebbar – durch zusätzliche Führungen, Kunstprojekte, sozialgeschichtliche Präsentationen oder Restaurierung von Arbeitsplätzen. Den Start des großen Themas "Arbeiten auf der Völklinger Hütte" bildet das Skulpturenprojekt "Second Life – 100 Arbeiter" von Ottmar Hörl. Die 100 Hüttenarbeiter von Ottmar Hörl sind an zahlreichen Stellen des Besucherrundwegs im Weltkulturerbe Völklinger Hütte zu finden. Die Figuren sind respektvoll dem Völklinger Hüttenarbeiter mit Helm und Arbeitskleidung nachgebildet. In dem Skulpturenprojekt von Ottmar Hörl leben die Hüttenarbeiter ein 'zweites Leben'.

Anfang macht das Thema "Arbeit am Hochofen". Arbeitsplätze wie die des Stellwerkers auf der Gichtbühne werden durch Restaurierungsarbeiten erlebbar gemacht. Ein emotionaler Erlebnisort an das dunkelste Kapitel in der Geschichte der Völklinger Hütte ist die Installation "Die Zwangsarbeiter – Erinnerungsort in der Völklinger Hütte" von Christian Boltanski. Das Kunstwerk des französischen Weltkünstlers hält die Erinnerung an die Menschen wach, die in der Völklinger Hütte Zwangsarbeit verrichten mussten. 11.974 Männer, Frauen und Kinder aus 20 Ländern waren während des Zweiten Weltkrieges als Zwangsarbeiter in der Völklinger Hütte registriert. 261 von ihnen verloren ihr Leben, darunter 60 Kinder und Kleinkinder. Auch der Gedanke an die tägliche Arbeit der Hüttenarbeiter hat Christian Boltanski inspiriert. Diesen Menschen und ihren Emotionen hat er die große temporäre Installation "Erinnerungen | Souvenirs | Memories" (bis 31. August 2019) gewidmet. 91 Spinde aus allen Betriebsteilen der Völklinger Hütte gruppiert Christian Boltanski magisch beleuchtet zu einer neuen großen Installation in der 800 Quadratmeter großen Erzhalle. Gesprochene Erinnerungen an die Arbeit in der Völklinger Hütte von ehemaligen Hüttenarbeitern dringen aus den Spinden.

Im Rahmen des Projekts "Arbeiten auf der Völklinger Hütte" restauriert und gestaltet das Weltkulturerbe Völklinger Hütte verstärkt Orte, an denen man besonders gut erfahren kann, was es hieß, in der Völklinger Hütte zu arbeiten. Den

Katalogbuch zu den Installationen von Christian Boltanski im Weltkulturerbe Völklinger Hütte, Sonderpreis 27,50 €

Weltkulturerbe Völklinger Hütte | Levalet: Plan Social, 2017

Weltkulturerbe Völklinger Hütte | Ottmar Hörl: Second Life, 2018

1. Mai 2019: Work it Out – Let’s dance again! Tanzen für die Industriekultur – Let’s dance again! Nach dem großen Erfolg zum Europäischen Kulturerbejahr tanzen wir auch 2019 zeitgleich mit unseren Freunden der europäischen Industriekultur. 2018 hat ERIH – European Route of Industrial Heritage (Europäische Route der Industriekultur) erstmals den 1. Mai mit dem europaweiten Tanzereignis "Work it Out" gefeiert. Deshalb heißt das Motto für 2019 "Work it Out – Let’s dance again!". Am Mittwoch, dem 1. Mai 2019, 15 Uhr, tanzen im Weltkulturerbe Völklinger Hütte und zahlreichen anderen Orten der Industriekultur in Europa die Menschen zeitgleich zur fetzigen Musik in der gleichen Choreographie. Mit dem europäischen Tanzereignis "Work it Out!" setzen wir ein Zeichen: Industriekultur ist ein europäisches Kulturerbe, das über Ländergrenzen hinausgeht und Menschen miteinander verbindet. Musik und Choreographie für 2019 sind neu und wurden speziell für dieses Tanz-Ereignis arrangiert. Jeder kann mitmachen, der Tanz ist leicht zu lernen. Meldet Euch zu unserem Tanz-Workshop an: arbeit@voelklinger-huette.org Unter Anleitung der Tanzschule BootzOhlmann trainieren wir für das Tanz-Ereignis im Weltkulturerbe Völklinger Hütte.

532-seitige Publikation von Inge Plettenberg zur Zwangsarbeit in der Völklinger Hütte, 25 €

Work it Out! | Europaweites Tanzereignis 2019 | 1. Mai 2019, 15 Uhr


www.voelklinger-huette.org

UNESCO Weltkulturerbe Völklinger Hütte 362 Tage geöffnet täglich ab 10 Uhr Trockengasreinigung | Eröffnung 2021

Termine Internationaler Museumstag Sonntag, 19. Mai 2019, 10 bis 19 Uhr UNESCO Welterbetag Sonntag, 2. Juni, 10 bis 19 Uhr Best of: 20 Jahre Völklinger Hütten Jazz 28. Juni bis 30. August electro magnetic 12. und 13. Juli Die Röchlings und die Völklinger Hütte Ausstellung in der Sinteranlage, Eröffnung: 28. Juni 2019 Tag des offenen Denkmals Sonntag, 8. September Eintrittspreise in das Weltkulturerbe Völklinger Hütte und alle Ausstellungen: Ermäßigt: 15 € | Normal: 17 € 2-Tages-Ticket: 20 € | Jahreskarte: 35 € Jugendliche und Schüler bis 18 Jahre: Eintritt frei Studierende, Schüler und Auszubildende bis 27 Jahre: Eintritt frei (mit gültigem Ausweis) Öffnungszeiten: täglich ab 10 Uhr, außer 24., 25., 31. Dezember

Impressum Weltkulturerbe Völklinger Hütte – Europäisches Zentrum für Kunst und Industriekultur Erscheint als Beilage in: Saarbrücker Zeitung, Trierischer Volksfreund und Pfälzischer Merkur Herausgeber: Meinrad Maria Grewenig Redaktion: Jocelyne Pallu, Armin Leidinger Texte: Meinrad Maria Grewenig, Armin Leidinger Gestaltung : Glas AG, glas-ag.com Abbildungen: © Oliver Dietze S. 1; S. 8; Gerhard Kassner S. 1; Wolfgang Klauke, S. 1; Archiv S. 1, S. 4, S. 5; William Hustler and Georgina Hustler / National Portrait Gallery, London, S. 2; Hans-Georg Merkel S. 2, S. 3, S. 7; Karl Heinrich Veith, S. 2, S. 6, S. 7; Cope2, S. 3; Privatsammlung Henk & Leonie Pijnenburg, S. 3; waldemar-b.com, S. 3; Iris Maria Maurer, S. 6; Robby Lorenz, S. 6; ERIH/glas AG, S. 7; Tom Gundelwein, S. 8; Duncan McCauley, S. 8 Druck: Saarbrücker Zeitung – Verlag und Druckerei GmbH

Weltkulturerbe Völklinger Hütte | UNESCO BesucherZentrum

25 Jahre UNESCO-Weltkulturerbe Völklinger Hütte Best Of: Erstes UNESCO-Weltkulturerbe der Industriekultur aus der Blütezeit der Industriealisierung in der Welt I 7.000 m Besucherwege I 4,5 Millionen Besucher 2000 bis 2018 I täglich geöffnet an 362 Tagen I freier Eintritt für junge Menschen I UNESCO-Weltkulturen von der ägyptischen Kultur bis zur Kunst des 21. Jahrhunderts 1986: Die Roheisenphase der Völklinger Hütte wird stillgesetzt. Teile der stillgelegten Hütte werden unter Denkmalschutz gestellt, das Eisenwerk wird Industriedenkmal. 1994: Am 17. Dezember 1994 erklärt die UNESCO im thailändischen Phuket die ehemalige Roheisenproduktion der Völklinger Hütte zum Weltkulturerbe. 1999: Das Saarland gründet die neue Trägergesellschaft Weltkulturerbe Völklinger Hütte – Europäisches Zentrum für Kunst und Industriekultur. Die Völklinger Hütte entwickelt sich schnell zu einem Besuchermagneten. 2000: Das Weltkulturerbe Völklinger Hütte wird erstmals für Individualbesucher zugänglich gemacht. 2004: Eröffnung des ersten ScienceCenter im Saar-Lor-Lux-Raum, "Ferrodrom® – Erlebniswelt Völklinger Hütte", zum Thema Eisen und Stahl. 2005: 193.073 Menschen besuchen die Ausstellung "InkaGold – 3.000 Jahre Hochkulturen – Meisterwerke aus dem Larco Museum Peru".

2009: Eröffnung des Landschaftsgartens "Das Paradies" auf dem Gelände der Kokerei. 2011: Die Ausstellung "Die Kelten – Druiden. Fürsten. Krieger." geht mit einem Besucherrekord von 196.043 Besuchern zu Ende. Erste Ausstellung zur UrbanArt. Aus ihr entwickelt sich seit 2011 die "UrbanArt Biennale®" des Weltkulturerbes Völklinger Hütte. 2012:

Erstes "electro magnetic"-Festival

2014: Das multimediale UNESCO BesucherZentrum in der Sinteranlage wird eröffnet, der Besucherweg auf 7.000 m erweitert. 2016: Die sanierten Trockengasreinigungen werden der Öffentlichkeit präsentiert. Damit wird die bisher größte Baustelle des Weltkulturerbes Völklinger Hütte im Zeit- und Kostenrahmen erfolgreich abgeschlossen. Das Fachmagazin "Arts of Asia" bezeichnet die Buddha-Ausstellung im Weltkulturerbe Völklinger Hütte als eine der besten Ausstellungen aller Zeiten. 2017: Die "4. UrbanArt Biennale® 2017" endet mit einem neuen Besucherrekord von 151.813 Besuchern. Auf der Plattform "Google Arts & Culture" entsteht ein virtueller Rundgang durch das Weltkulturerbe Völklinger Hütte. 2018: Eröffnung der Installation "Die Zwangsarbeiter – Erinnerungsort in der Völklinger Hütte" von Christian Boltanski in der Sinteranlage. Ausblick 2020: Besuchererschließung der Trockengasreinigungen

2007: Das Weltkulturerbe Völklinger Hütte ist mit "Genius I" und "Duane Hanson – Sculptures of the American Dream" ein Hauptprojekt von Luxemburg und Großregion – Kulturhauptstadt Europas 2007.

Ausblick 2021: Der Wasserhochbehälter wird zur zentralen Eingangsplattform

Weltkulturerbe Völklinger Hütte | 5. UrbanArt Biennale® 2019 | SpY

Weltkulturerbe Völklinger Hütte | Visualisierung Wasserhochbehälter, 2021

Profile for Saarbrücker VerlagsService GmbH

Weltkulturerbe Völklinger Hütte: Best of... |13.04.2019  

Weltkulturerbe Völklinger Hütte: Best of... |13.04.2019  

Profile for saarland