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Dienstag, 23. Mai 2017 EIN PRODUKT DER SAARBRÜCKER ZEITUNG

KOSTENLOSES ANSICHTSEXEMPLAR

WARNDT WEEKEND FREIZEIT & KULTUR // LOISIRS & CULTURE

15.–18.6.2017 WWW.SAARMOSELLE.ORG

Vereinszeitung für den Landkreis Merzig-Wadern mit Beckingen, Losheim am See, Merzig, Mettlach, Perl, Wadern und Weiskirchen

Event unter Wasser

Neue Trends

Mehr Vielfalt

Tauchersportclub „Crocodiles“ geht mit dem Schwenker baden

Cardio-Tennis Der „weiße Sport“ wird bunt

Neue Themenwelten auf saarzeitung.de entdecken

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Viezstraße Merzig macht mobil Auf 150 Kilometern Straße bietet der Verein Viezstraße Merzig Kultur und Köstlichkeiten aus den anliegenden Regionen

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schließlich liegt es im Interesse aller, die Region Merzig und die auf dem weiteren Verlauf der Straße liegenden Gemeinden Saarburg, den Saargau und die rheinland-pfälzische Region Trier noch bekannter zu machen als sie ohnehin schon ist. Der von Irmtraud und Alois Engeldinger 1996 gegründete Verein hatte sich von Beginn an zum Ziel gesetzt, das Brauchtum ne ließ ohnehin nichts zu rund um den Viez wünschen übrig. Auch die Prominenz aus Gesellschaft und das traditionelle und Politik war vertreten, denn Herstellungsverfah-

as Wetter spielte jedenfalls schon einmal mit, als der Verein Viezstraße zur 21. Saisoneröffnung der gleichnamigen Straße in die Baumschule Grau nach Hilbringen einlud. Entsprechend groß war der Besucherandrang, das Angebot der Mitgliedsbetriebe und Verei-

ren zu erhalten und auszubauen. Ausgebaut wurde im letzten Jahr zunächst die Straße selbst. Sie führt jetzt von Wallerfangen bis zur „Römerstadt“ Trier und ist auf der 150 Kilometer langen Strecke durchgehend als Viezstraße ausgewiesen. Mit dem Anschluss der rheinland-pfälzischen Region, der im letzten Jahr durch den neuen Vorsitzenden Wolf-

Gekrönte Häupter: Zur Saisoneröffnung der Viezstraße kamen auch die Orscholzer Erntekönigin Michelle Rein nebst Prinzessin Michelle Zender. Foto: Rolf Ruppenthal

Traditionelles Handwerk beim Tag der offenen Tür in der Baumschule Grau in Hilbringen.

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Foto: Rolf Ruppenthal

gang Schmitt nachdrücklich forciert wurde, hat die Viezstraße bereits einen Aufschwung erfahren. „Die verstärkte Internetpräsenz und die engere Zusammenarbeit mit weiteren Vereinen und touristischen Verbänden trägt nunmehr Früchte“, freut sich die Vereinsführung. Viele weitere Vereine haben sich darüber hinaus angeschlossen. So zum Beispiel der Verein „Ebbes von hei“, der sich als Regionalinitiative Saar-Hunsrück für die Betriebe und Vereine und deren Produkte und Aktionen einsetzt. Zur diesjährigen Saisoneröffnung waren neben den Ortsvorstehern von Hilbringen und Merzig, Stefan Dorbach und Manfred Klein, auch die Orscholzer Erntekönigin Michelle Rein und die Prinzessin Michelle Zender vor Ort und begutachteten das lebendige Treiben in der Ballerner Straße. Neben dem

Angebot vielerlei kulinarischer Köstlichkeiten säumten etliche kleine Verkaufsstände der Mitgliedsbetriebe und –vereine den Weg und boten Blumen, Kunst und Handwerk an. Einige waren von weither extra zur Eröffnung angereist. Die Gärtnereien Bessey und Rass luden zum Tag der offenen Tür mit Keramikausstellung, Kräutersortiment, mit Glücksrad und einem Kinderschminken. Für die musikalische Unterhaltung sorgte Henry Schmitt mit dem Musikverein Nohn. dst

AUF EINEN BLICK Informationen zur Viezstraße gibt es im Internet unter www.saarschleifenland.de und auf Facebook. Weitere Infos zur Region unter www.ebbes-von-hei.de


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SAAR ZEITUNG

von Thom Renzie haben Sie wahrscheinlich noch nichts gehört?! Das ist auch nicht weiter tragisch, denn es kann erstens daran liegen, dass Thom Renzie eigentlich ganz anders heißt. Und zweitens eventuell auch daran, dass er selbst bei größtem Wohlwollen nicht mal zu den C-Promis unserer schönen neuen Medienwelt zählt. Renzie, oder wie immer er auch heißt, ist vor Jahrzehnten irgendwo in Nordrhein-Westfalen geboren, verbrachte viel Zeit damit, als Lehrer Generationen von Schülerinnen und Schülern etwas beizubringen. Weil er sich zwischen Natur und Geist nicht so recht entscheiden konnte, unterrichtete er Mathe und Deutsch. Letzteres wohl auch, weil er sich gerne Gedanken über Gott und die Welt macht/e. Diese zu Papier und auch auf den Punkt bringt. So wie den folgenden Satz. ,,Ein alter Hut“, sagt Renzie, ,,kann, wenn er zur rechten Zeit wieder hervorgeholt wird, einen ganz neuen Trend setzen!“ Manch einer seiner Sinnsprüche schafft sogar den Einzug in die eine oder andere Zitate-Bank im Netz! Ist doch ein alter Hut!, sagen Sie? Mag sein. Aber spannend ist die Sache mit den Trends dennoch. Weshalb unsere Redaktion eigens für die aktuelle Ausgabe der SaarZeitung einmal nachgefragt hat: Was ist ein Trend, wie funktioniert ein Trend und was ist gerade so trendy? Im Fokus unserer Fragen, die uns mit Professor Eike Emrich ein absoluter Fachmann beantwortet hat, hatten wir ganz aktuell die Sportvereine. Sie sind mehr als alle anderen von den neuesten hippen Entwicklungen betroffen. Ja, da schießen teilweise ganz neue Sparten aus dem Boden. Die eine oder andere davon haben wir porträtiert. Neben all den anderen Vereinen, die wie immer breiten Raum in unserer Zeitung haben. Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Lesen! Und füge gerne hinzu, dass Lesen zeitlos trendy ist!

Die Ausrüstung der Taucher wiegt nicht gerade wenig. Die kräftigen Kerle von den „Crocodiles“ schaffen das aber locker.

Fotos: TSC „Crocodiles“ Losheim

Sightseeing unter Wasser

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Die saarländischen Crocodiles gehen auch zum Grillen ins Wasser. Die Pflege des Stausees gehört zu den Aufgaben.

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Michael Klein (Chefredakteur)

IMPRESSUM DER

DIE SAARZEITUNG IST EIN PRODUKT SAARBRÜCKER ZEITUNG VERLAG UND DRUCKEREI GMBH

KONTAKT Tel. (06 81) 98 90 74 50 redaktion_mzg@saarzeitung.de

VERLAGSGESCHÄFTSFÜHRUNG Thomas Deicke

PRODUKTMANAGEMENT Daniela Quinten (verantwortlich) Daniel Meyer

ANZEIGENLEITUNG VERLAG

Michael Klein

REDAKTION Dieter Steinmann (Koordination), Erich Brücker, Silke Rupp GM Layout & Redaktion

23. MAI 2017

Alexander Grimmer

CHEFREDAKTION

PRODUKTION

VOM

UND

DRUCK

Saarbrücker Zeitung Verlag und Druckerei GmbH 66103 Saarbrücken

ONLINE-PORTAL URL: www. saarzeitung.de Kontakt: verein@saarzeitung.de

ür Dirk Fehr ist das Tauchen nicht außergewöhnlicher als andere Hobbys. „Andere Zeitgenossen steigen mit Segelflugzeugen in die Lüfte, andere gleiten von dort oben mit Fall- oder Gleitschirmen hinab und wieder andere besteigen Berge und Gipfel – wir gehen in die andere Richtung, sogar unter die Wasseroberfläche.“ Fehr ist seit vier Jahren Vorsitzender des Tauchsportclub Crocodiles Losheim am See, der am 27. Dezember 1994 gegründet wurde. Das Hausgewässer des Vereins, wo alle Tauchausbildungen vorgenommen werden, wurde natürlich der 1975 angelegte Losheimer Stausee, der neben dem Tauchsport für zahlreiche andere Freizeitaktivitäten geeignet ist. „Ich bin zum Tauchen gekommen, weil ich mit dem Schnorcheln nicht dahin gekommen bin, wo ich hin wollte, nämlich tiefer“, beschreibt der Vorsitzende Fehr seinen Ansporn für das Hobby. Als erste Baumaßnahme wurde 1995 eine Übungsplattform versenkt. Weiterhin war die

Errichtung einer Vereinshütte am See, unterhalb des Restaurants „Maison au Lac“, in Gang gekommen, denn es war im Winter nicht lustig, sich draußen umziehen zu müssen. Diese wurde 1999 unter dem Namen „Pressluftschuppen“ eingeweiht.

„Um etwas Abwechslung unter Wasser zu haben, wurden einige ‚Sehenswürdigkeiten‘ versenkt, die mittels einer Tour unter Wasser abgearbeitet werden können“, sagt der Vorsitzende. Hierzu gehören unter anderen eine Hubschrauberattrappe, Fischnes-

ter, ein Estrichsilo zum Betauchen sowie ein altes Tretboot. Allwöchentlich ist freitags Training, sonntags bei Bedarf und im Winter im Vitalis-Bad in Weiskirchen. Zu den weiteren Aktivitäten des Vereins gehört das alljährliche Setzen und Einholen der

Wie Monster aus der Tiefe steigen die „Krokodile“ aus dem Wasser.

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Täuflinge müssen einen geheimen Eid schwören Aber Eistauchen, mit dem erstmals in diesem Jahr der neue Steg eingeweiht wurde. Tauchertaufen finden bei Bedarf statt, zumindest wenn zwei „Täuflinge“ vorhanden sind. Solche Taufen sind von Verein zu Verein unterschiedlich. „Bei uns müssen die Täuflinge unterschiedliche Aufgaben meistern. Zum Beispiel ist die Taucherausrüstung mit verbundenen Augen zusammenzubauen, einen Wettlauf mit Flossen zu absolvieren oder Äpfel mit dem Mund, ohne Hilfe der Hände, aus einem mit Wasser gefüllten Bottich zu fischen. Dazu ist ein geheimer Eid zu schwören. Abschließend erhalten die Täuflinge ihre Urkunde mit Taufnamen überreicht. Erich Brücker

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Bojen im Strandbad sowie die Müllentsorgung unter Wasser und im Uferbereich des Sees. Derzeit hat der Club 38 Mitglieder. „Klein aber agil“, wie der Vereinschef im Gespräch mit der SaarZeitung betont, denn „das gemeinsame Hobby verbindet Anfänger und Fortgeschrittene.“ Langweilig wird es den Mitgliedern auch nicht. Dafür sorgen die vielen Reisen an andere Gewässer wie Sauertalsperre oder Bostalsee sowie weitere Tauchsportregionen, um dort gemeinsam dem Hobby zu frönen. Unter anderem führten diese Reisen schon an Baggerseen an Rhein und Mosel, aber auch schon mal nach Überlingen am Bodensee, nach Sachsen in die Steinbrüche Wildschütz und Löbejün oder ans Grevelinger Meer in Holland. Für Liebhaber des Tauchsports ist ein Ausflug ins niedersächsische Hemmoor geradezu Pflicht, denn der dortige Kreidesee ist mehrfach als beste Tauchbasis in Deutschland, Österreich und der Schweiz ausgezeichnet worden. Auch der Matschelsee bei Offenburg ist eine renommierte Adresse im Tauchsport. Gemeinsame Urlaubsreisen ins Ausland stehen ebenso im Jahreskalender wie Sommerfeste mit Tauchertaufen bei Bedarf oder Grillfeste. „Und diese Grillfeste haben es in sich. Sie finden nämlich nicht wie üblich an Land, sondern unter Wasser statt“, hebt der Vereinschef vorsorglich den Zeigefinger. Aus Sicherheitsgründen wird es keine weiteren Grillfeste unter Wasser mehr geben.

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Der TSC „Crocodiles“ ist im Internet unter www.tsc-crocodiles.de und auf einem eigenen Facebook-Auftritt vertreten.


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SAAR ZEITUNG

AUF DIE SCHNELLE Die Wandersaison ist eröffnet Merzig. Der Mai ist gekommen und damit die Zeit der Wanderfreunde angebrochen. Der Saarwaldverein und der Kneipp-Verein Merzig bieten in den nächsten Wochen und Monaten ein vielseitiges Angebot an Wandertouren an. Für Alt und Jung, für Profis, Amateure und Anfänger gibt es entsprechende Routen. Informationen im Internet unter www.saarwald-verein.de und www.kneipp-verein-merzig.org

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Tagesfahrt nach Schwetzingen

Dicht an dicht drängen sich Tausende Besucher an den Marktständen in den Gassen von Nennig.

Fotos: Erich Brücker

Ein Verein hat sich der Hilfe verpflichtet Der Verkehrsverein Nennig empfängt Touristen schon im Bahnhof Nennig - Die Aufgaben der engagierten Mitarbeiterinnen sind vielseitig

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ngenommen, Sie planen einen Wochenendtrip ins Dreiländereck und suchen eine Übernachtungsmöglichkeit. Möchten Sie eine Radtour machen? Oder ein Spielchen im Casino Schloß Berg wagen? Oder doch lieber Eintrittskarten für ein Konzert in Luxemburg buchen? Für all das ist der Verkehrsverein Nennig die richtige Adresse. „In unserem Informationsbüro am Bahnhof Nennig wird Ihnen hierbei bestens geholfen“, betont der Vereinsvorsitzende Thomas Hellbrück und nennt die dort ehrenamtlich tätigen Vereinsmitarbeiterinnen Lilli Weiler, Brigitte Cichon, Ulrike Otto und Anja Bach, die Gesichter des Verkehrsvereins. „Sie machen einen tollen Job, leisten eine unschätzbar wertvolle Arbeit für unseren Verein, der sich die Arbeit mit und für die Touristen, die das idyllisch gelegene und landschaftlich reizvolle Dreiländereck besuchen wollen, auf die Fahne geschrieben hat.“ Auch Bürgermeister Ralf Uhlenbruch stellt dem Verkehrsverein Nennig ein sehr gutes Zeugnis aus. „Der Verkehrsverein Nennig ist seit vielen Jahren ein sehr wichtiger Partner für unsere TourismusGemeinde und für die Gästebe-

treuung.“ Im Rahmen der Möglichkeiten wird der Verein von der Gemeinde unterstützt. In Sachen Tourismus in der Obermosel-Gemeinde Perl ist der Verkehrsverein Nennig nämlich eine sehr gute Adresse für Wanderer, Angler, Radfahrer, Quartier suchende und für Liebhaber der guten Weine aus der Region. Zuweilen aber auch für orientierungslose Bahnfahrer. „Däumchen drehen gibt es bei uns nicht, in den Sommermonaten geht es zu wie im Taubenschlag“, versichern die fleißigen Damen uni-

sono. Und zwischendurch sind die vielen Regale mit allen möglichen Werbeprospekten, Veranstaltungskalendern, Wander- und Radwegebroschüren zu bestücken, Plakate aufzuhängen, das Gastgeberverzeichnis oder die Internetseite zu aktualisieren. Nebenbei wird auch noch ein Fahrradverleih (inklusive E-Bikes) betrieben. Die Damen sitzen nicht bloß im Büro, sondern sind unterwegs zu Mitgliedsbetrieben, Workshops oder zu Ausstellungen. Natürlich müssen auch die Außenanlagen rund um

das Bürogebäude ein sauberes und adrettes Bild abgeben.

Nennig bereits 1969, denn immerhin war Nennig zu dieser Zeit schon wegen seines römischen Mosaikfußbodens - dem größten nördlich der Alpen – berühmt. Die ersten Vorsitzenden Nikolaus Fischer und Matthias Gehl taten alles, um Gäste nach Nennig zu locken, sie lebten Fremdenverkehr vor. Viele Besucher kamen zwar, schauten sich den Fußboden an und weg waren sie. Erst Ortsvorsteher Adolf Schmitt kurbelte den Verein 1986 wieder so richtig an. Aus dem kleinen Pflänzchen, gepaart mit der großen Vision, den Fremdenverkehr und Tourismus nach Nennig zu bringen, wurde mittlerweile eine riesige Blume. 150 Mitglieder zählt der Verein inzwischen, nahezu alle aus Dienstleistungsbetrieben rund um das Tourismusgeschäft und aus allen Ortschaften der Obermoselgemeinde. Die Mitgliedsbeiträge und der Erlös aus dem Fahrradverleih, der Erlös aus dem Flohund Trödelmarkt fließen in die Vereinskasse, dazu ein Zuschuss aus der Gemeindekasse. Erich Brücker

mus und die Hartnäckigkeit meiner Vorgänger haben sich gelohnt“, lobt Hellbrück. MittlerDas Gastgeberverzeichnis weile hat die Region neben ihren vielen Weinbergen und -gütern gibt es seit 30 Jahren auch etliche Schönheiten und Ausflugsziele zu bieten. Schon Eine tolle Errungenschaft des die Römer haben das zu schätzen Vereins ist die Herausgabe des gewusst. „Im neuen GastgeberGastgeberverzeichnisses, das 1987, also vor 30 Jahren, erstmals verzeichnis findet man neben den Übernachtungs- und Einkehrveröffentlicht wurde. „Wer will möglichkeiten in allen Perler denn schon in Nennig oder in Ortsteilen für jeden Geschmack der Gemeinde Perl Ferien maund Geldbeutel auch die vielen chen? Was haben wir denn zu bieten?“ Mit solchen Fragen wur- Freizeit- und Unterhaltungsangeden die anfänglichen Gehver- bote“, sagte der Vereinsvorsitzensuche in Frage gestellt. de bei der Vorstellung des 24 Seiten umfassenden „Aber der IdealisHeftes. Gegründet wurde der Verkehrsverein

AUF EINEN BLICK Der traditionelle Floh- und Trödelmarkt ist die größte Aktion des Vereins. In diesem Jahr wird er zum 25. Mal veranstaltet. Allerdings wird er nicht wie üblich am letzten Sonntag im September über die Bühne gehen, sondern eine Woche später am 1. Oktober. Ab sofort können Anmeldungen über die Internetseite des Vereins www.verkehrsvereinnennig.de vorgenommen werden.

Düppenweiler: Der 84-jährige Alfons Klein vom TV Düppenweiler, Abteilung Turnen, wird am 6. Juni an der Deutschen Seniorenmeisterschaft im Berliner Messezentrum im Rahmen des Deutschen Turnfestes teilnehmen. Dort geht er in der Disziplin Geräteturnen an den Start und wird voraussichtlich der älteste Teilnehmer beim Internationalen Deutschen Turnfest sein. Alfons Klein kam erst spät zu den Turn-Wettkämpfen. Zwar ist er seit Ewigkeiten Mitglied beim TV Düppenweiler, den ersten Wettkampf aber absolvierte er „im zarten Alter“ von 60 Jahren. 2013 gewann Klein den deutschen Meistertitel am Barren, seiner Paradedisziplin. Die SaarZeitung wünscht viel Erfolg bei den Spielen und weiterhin Spaß am Sport. dst

Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.vdk.de/ov-besch/

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Auszeichnung für den HC Perl Perl. Der Handballclub Perl wurde für seine vorbildliche und erfolgreiche Jugendarbeit vom Landessportverband des Saarlandes mit der Hermann-Neuberger-Plakette ausgezeichnet. Drei Meisterschaften im Jahr 2016 waren der Beweis für die gute Arbeit der Jugendtrainer und –betreuer des Clubs, der auch schon in diesem Jahr einen Erfolg vermelden konnte. Die C-Junioren konnten zuletzt die Bezirksmeisterschaft feiern. Herzlichen Glückwunsch von der Redaktion der SaarZeitung. Der Handballclub stellt sich im Internet unter www.hc-perl.de vor.

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Sportabzeichen beim TV Losheim Losheim. Im Losheimer Weiherbergstadion wurde am Dienstag, 9. Mai die Saison zur Abnahme des Sportabzeichens eröffnet. Von Juni bis September, jeweils am ersten Dienstag des Monats, stehen die Sportplatztermine auf dem Programm. Bei Bedarf werden auch Abnahmen der Schwimmprüfung sowie der alternativen Disziplinen Radfahren und Walking (Nordic Walking) angeboten. Genauere Informationen gibt es bei Roland und Agnes Carius (0 68 72 – 62 88) oder im Internet unter www.sportabzeichen.de

Die Gesichter des Vereins: Brigitte Cichon, Lilli Weiler und Anja Bank kümmern sich um die Belange der Touristen.

Mit 84 zum Turnfest

Perl-Besch. Der Sozialverband VdK Besch hat für seine Vereinsfahrt nach Schwetzingen am 24. Juni noch einige wenige Plätze zu vergeben. Interessierte können sich noch bis zum 10. Juni bei Günter Lauck (0 68 67 – 91 27 906) oder bei Wilhelmine Lauck (0 68 67 – 51 35) anmelden. Auf dem Programm steht natürlich auch die Besichtigung des berühmten Schlossgartens. Der Unkostenbeitrag für Mitglieder beläuft sich auf 30 Euro (Nichtmitglieder 35 Euro).

Foto: Erich Brücker

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4 AUF DIE SCHNELLE FSG Orscholz feiert Meisterschaft Orscholz. Bereits zwei Spieltage vor Ende der Saison haben die Damen der FSG OrscholzTünsdorf die Meisterschaft in der Bezirksklasse Süd-West errungen. Nach dem 8:3 gegen den SV Eimersdorf liegt die FSG uneinholbar an der Tabellenspitze. In den bislang zwölf Begegnungen gab es ebenso viele Siege zu vermelden. .............................................

Aufstieg in die Oberliga Düppenweiler. Die VolleyballDamen des TV Düppenweiler stehen als Aufsteiger in die Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar fest. Mit fünf Punkten Vorsprung auf die Konkurrentinnen des TV Holz ist ihnen die Meisterschaft in der Verbandsliga nicht mehr zu nehmen. Darüber hinaus gewann das Team in der Beckinger Deutschherrenhalle auch den Landespokal.

SAAR ZEITUNG

„En garde“, „allez“ und „touché“ Der Fechterring Hochwald bringt echte Qualität auf die Planche - Die Zusammenarbeit mit den Grundschulen ist ein Erfolgsrezept

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er Fechterring Hochwald ging aus dem Fechterring Beckingen hervor, der bereits 1961 unter dem Vorsitzenden Erich Bottler gegründet worden war. Aufgrund einer Vielzahl von Fechtern aus dem Waderner Raum erfuhr er 1974 eine Erweiterung auf den Namen Fechterring Beckingen-Wadern. In den nächsten Jahren erfolgte eine Konzentration des sportlichen Geschehens auf den Hochwaldraum, so dass in der Generalversammlung vom 30. Januar 1997 eine Umbenennung in „Fechterring Hochwald Wadern“ erfolgte. Die Umbenennung von 1997 ist der Startschuss zu dem systematischen Aufbau eines neuen, modern geführten Vereins, der unter die Leitung von Peter Molter ge-

stellt wurde. Bis heute ist Molter Vorsitzender des Vereins, zugleich auch Landestrainer beim Fechterbund Saar.

tere Leben, in dem innerhalb der Berufswelt Ausdauer, Durchsetzungsvermögen und geistige Flexibilität immer mehr erwartet werden. Als weiteres Ziel nennt Hohe Professionalität im Molter, die Fechter für den Wettkampf- und Breitensport Trainerstab individuell nach ihren Eigenleistungen zu fördern. Hierbei zähle „Die Ziele des Vereins wurden das Motto: „Gemeinsam als mit systematischer NachwuchsTeam bewegen wir den Fechtförderung im Rahmen des Prosport im Hochwald noch weiter jektes Schule und Verein definiert, verbunden mit dem Ausbau nach vorne.“ Vornehmlich werden etwa 50 der Trainingszeiten und professionellem Training unter qualifi- aktive Fechter von den Alterszierten Trainern“, erzählt Molter klassen Schüler (ab 6 Jahre) bis Junioren (20 Jahre), Jungen und im Gespräch mit der SaarZeitung. Im Fechten ist eine gewisse Mädchen etwa ausgewogen, Ausdauer im Schnellkraftbereich, im gemeinsamen Training betreut. Ein Förderverein taktisches Denkvermögen und Spaß am Zweikampf mit anderen notwendig. Wer fleißig trainiert und sich motorisch verbessert ist bestens gewappnet für das spä-

unterstützt den Verein, der seine Arbeit nunmehr seit 20 Jahren mit einer guten leistungsorientierten Grundstimmung sehr erfolgreich verfolgt.

Große Erfolge auch auf internationaler Ebene Das Erfolgsbuch ist mittlerweile eine äußerst dicke Schwarte geworden, mit unendlich vielen Siegen und Platzierungen auf internationalen Ebenen und Turnieren, bei Deutschen und Saarländischen Meisterschaften in allen möglichen Altersklassen und Kategorien.

Spezialisiert auf die Sportwaffe Degen hat der Fechterring Wadern eine Vielzahl seiner Athleten in den Ranglisten positionieren können. Stellvertretend für die große Titelsammlung nennt Molter die Deutsche B-Jugendmeisterschaft von Anna Zens sowie den Deutschen Meistertitel im Fechtfünfkampf von Luca Haas im Vorjahr. Neben Zens und Haas sind noch Philipp Zens, Simon Paltz und Tim Obermayer im Deutschen Perspektivkader vertreten. „Auf diese Ergebnisse können wir alle, Fechter, Eltern und Trainer, sehr stolz sein, schließlich sind wir in der Gesamtsumme alle an den Erfolgen beteiligt“, betont Molter. Der Fechterring Hochwald Wadern habe sein Leistungsspektrum in den letzten Jahren kontinuierlich verbessert und gehöre mittlerweile durch die

Infos zum Verein gibt es unter www.tvdueppenweiler.de

AUF EINEN BLICK An den Grundschulen in Lockweiler, Wadrill, Steinberg und Hermeskeil werden alljährlich Sichtungen durchgeführt, um neue Talente für den Fechtsport zu finden. Der Fechterring Hochwald wurde 2016 durch den Landessportverband für das Saarland (LSVS) zum vierten Mal in die Siegerliste des renommierten Hermann-Neuberger-Preises aufgenommen und mit der Hermann-Neuberger-Medaille verliehen. Infos dazu und über den Verein gibt es im Internet unter www.frhw.net

Erfolge auf nationaler Ebene zu den anerkannten Degenvereinen in der deutschen Fechtszene.

Familiäre Atmosphäre als Stütze des Vereins Der Verein ist nach wie vor sehr familiär. Von vielen Beteiligten werden ehrenamtliche Tätigkeiten geleistet. Die Veranstaltung des überregionalen Freiluftturniers mit 100 und mehr Fechtsportlern aller Altersklassen bis Senioren und Oldies unter den idyllisch gelegenen Arkaden des Kurparkweihers in Weiskirchen, in seiner Art einmalig in Deutschland, ist neben den oben genannten Vereinszielen Kennzeichen eines leistungsorientierten Umfeldes. Das 20. Freiluftturnier findet am dritten Juni-Wochenende statt. Mit diesem Turnier präsentiert sich der Verein sehr erfolgreich einer breiten Öffentlichkeit und betreibt eine sehr positive Außenwirkung. Erich Brücker

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Toller Einstand für neue Dirigentin Haustadt. Beim PalmsonntagKonzert der Musikfreunde Haustadt-Honzrath im Urhahn-Adam-Saal in Haustadt konnte die neue Dirigentin Sarah Biewer ihr Können eindrucksvoll unter Beweis stellen. Biewer, ein „Eigengewächs“ des Musikvereins und ihre Musikfreunde begeisterten das zahlreich erschienene Publikum mit einem abwechslungsreichen Programm für jeden Musikgeschmack. .............................................

Positive Jahresbilanz und Neuwahl Losheim. Anlässlich der Jahreshauptversammlung und der Neuwahl des Vorstandes Ende März hat der Vorsitzende des Partnerschaftsvereins Losheim am See – Croix Saint Ouen, Friedel Schommer, eine positive Bilanz gezogen. Die intensiven beiderseitigen Beziehungen konnten erfolgreich aufrechterhalten werden. Schommer gab den Vorsitz an Hans Peter Steuer ab. Zur 2. Vorsitzenden wurde Monika Eitel gewählt. Trainer und Vorsitzender Peter Molter unter seinen jüngsten Schützlingen.

Foto: Erich Brücker

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AUF DIE SCHNELLE Einladung zu den Kaffeenachmittagen Mettlach. Der AWO-Ortsverein Mettlach veranstaltet jeden Donnerstag ab 15 Uhr seine traditionellen Kaffeenachmittage. Die Treffen finden in den Räumlichkeiten der ehemaligen Berufsschule statt und sind für alle offen. Informationen und Voranmeldung gibt es unter der 0171 – 4 52 25 31. www.awo-saarland.de

............................................. „Es freut uns als Turnverein Düppenweiler, dass nicht nur der König Fußball in der SaarZeitung dargestellt wird, sondern dass auch andere Sportarten und andere Vereine hier präsentiert werden. So können die Leser die Vielfalt der Vereinstätigkeiten sehen. Eine super Sache.“

Gute Stimmung und Laune herrscht immer bei den Wadriller Gourmetwanderungen.

Fotos: Erich Brücker

„Wenn mer foahren, gehn eich mött“

Probetraining bei den Tischtennisfreunden

Im Wanderclub Wadrill haben Müsliriegel-Typen keinen Platz - Gegessen und getrunken wird was satt macht und Freude bringt

AUF EINEN BLICK Infos und Anmeldung rund um den Wanderclub und für die GourmetWanderung am 19. August 2017 gibt es ab sofort unter www.wanderclubwadrill.de

Dritte Welt Saar gibt sich selbstkritisch

gere und hochprozentigere Genis im Vordergrund stehen. tränke verabreicht werden. Dazu Mineralwasser gibt es bei der steht immer ein lustiges Motto ersten Rast, während an der nächsten Rast schon etwas kräfti-

Zur zweiten Rast kann es Hochprozentiges geben „Übliche oder herkömmliche Wanderungen fanden wir nicht unbedingt attraktiv, zumal wir auch keine Asketen oder Müsliriegel-Typen sind, deshalb sprechen wir mit unseren GourmetWanderungen Menschen an, die unsere Natur und ein gutes Essen mögen“, blickt Vereinschef Michael Stroh auf die Anfänge zurück. Wie bei Volkswanderungen üblich, gibt es keine Medaillen und Urkunden. Jedermann und

Ein Prosit mit Wadriller Heilwasser. Kostverächter sind die Wadriller Wanderer auf keinen Fall.

an. Hatte sich vor einigen Jahren Moses mit einigen Gesellen in den Wadriller Wald verirrt und Wasser in Wein und Schnaps verwandelt, trafen die Wanderer im Jahr danach auf Schneewittchen mit ihren sieben Zwergen. Auch die Klosterbrüder vom Wadriller Seelwaldkloster haben sich schon mal blicken lassen und den Saft der Birken zu Birkensaft, eine Delikatesse übrigens, verwandelt. Im Vorjahr hatten die Wanderer das Wadriller Heilwasser im Wald entdeckt. Ziel ist dann wieder die Wadrilltalhalle, wo die Tische für ein zünftiges Drei-Gänge-Menü gedeckt sind. In der Regel stehen vier Menüs zur Auswahl, die im Vorfeld der Gourmet-Wanderung mit der Anmeldung bestellt werden können. Abschluss ist mit Kaffee und Kuchen sowie in geselliger Runde. Erich Brücker

Saarhölzbach. Die Tischtennisfreunde Saarhölzbach möchten baldmöglichst eine Schülermannschaft melden und suchen noch Nachwuchsspieler. Interessierte haben die Möglichkeit, ein Probetraining zu absolvieren. Informationen unter www.ttfsaarhoelzbach.de

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Großes Jubiläumsprogramm Beckingen. Mit einem großen Programm, einer „Musical-Gala“, feierte der Männergesangsverein „Concordia“ am 29. April in der Deutschherrenhalle sein 125-jähriges Bestehen. Die Zeitreise durch 75 Jahre Musicalgeschichte reichte von Songs aus „Old Man River“ über den „Tanz der Vampire“ bis zu neuen Stücken aus der Geschichte des „Wunders von Bern“, die vom gemischten Chor „Concordia Mixed“ präsentiert wurden.

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Losheim. Mit der Überschrift „Kein Eisen zu heiß, kein Thema tabu“ hatten wir in der letzten Ausgabe der SaarZeitung über die Arbeit des Vereins Dritte Welt Saar in Losheim berichtet. Bei der Podiumsdiskussion am 15. März im Theater im Viertel in Saarbrücken zeigte sich der Verein nun getreu dieser Devise auch selbstkritisch und stellte einige wichtige Fragen in den Raum. „Ist eine bessere Welt käuflich?“ – „Kann es einen fairen Kapitalismus geben?“ Der Faire Handel unterstellt, die Wirtschaftsbeziehungen werden gerechter, wenn viele Menschen „gerecht“ einkaufen. Viele, auch die gewerkschaftsfeindlichen Unternehmen im Einzelhandel, haben die Vorteile von „Greenwashing“ erkannt und führen einige wenige Fair-Handels-Produkte. Fairer Handel wirkt wie faires Wetter: Wünschenswert aber unerreichbar. Es gibt keine kapitalistische Wirtschaft ohne den Zwang zum Wachstum. Dem sollte sich kein Akteur des Fairen Handels entziehen. Richtig ist, das Leben einiger Menschen im globalen Süden kann durch den Fairen Handel verbessert werden, was viel ist. Dies greift aber angesichts der globalen Überlebenskrisen zu kurz. Der Faire Handel sollte sich an seine Ursprünge der Kritik des Welthandels erinnern und dessen zerstörerische Dynamik nicht länger ignorieren. dst

mött“, waren bislang ganz erfolgreiche Wanderungen. Zugleich wurde damit in der Hochwaldregion ein kleines aber feines Event ins Leben gerufen, das in diesem Jahr am 19. August seine achte Auflage erfährt.

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uf Schusters Rappen über Schmugglerpfade ins „Reich“, auf Traumschleifen zum Saar-Hunsrücksteig oder auf üblichen Wald- und Feldwegen rund um den Heimatort – die GourmetWanderungen des Wanderclubs Wadrill, gegründet vor knapp fünfzig Jahren unter dem für Wanderer wohl unüblichen Motto „Wenn mer foahren, gehn eich

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Frage eines Vereinsmitglieds: Darf mich der Verein bestrafen, weil ich nicht an der Mitgliederversammlung des Vereins teilgenommen habe? Generell bedürfen in einem Verein Beschlüsse, die Disziplinarmaßnahmen gegen Mitglieder zum Gegenstand haben, einer hinreichend bestimmten Grundlage in der Satzung (Urt. v. 20.09.2016, Az. II ZR 25/15). Deshalb muss für eine Bestrafung der Nichtteilnahme an der Mitgliederversammlung zum einen die ansonsten nicht gegebene Pflicht der Mitglieder zur Teilnahme an der Mitgliederversammlung festgelegt sein, zum anderen dass der Verein einen Verstoß dagegen ahnden darf und welche Arten von Strafen das sein können. Eine Regelung in einer einfachen Vereinsordnung genügt in der Regel nicht. Denn Vereinsordnungen dürfen als sogenanntes satzungsnachrangiges Recht keine Regelungen enthalten, die nur einer Satzungsregelung zugänglich sind oder Leitprinzipen des Vereinslebens berühren, da diese nur in der Satzung geregelt werden können (BGH, Urt. v. 24.10.1988, Az. II ZR 311/87). Strafenregelungen in Vereinsordnungen sind jedoch dann rechtlich ausreichend, wenn die Vereinsordnung wirklichen Satzungsrang hat. Dazu muss die Satzung ausdrücklich erklären, dass die Vereinsordnung Satzungsbestandteil ist. Darüber hinaus muss die Vereinsordnung, damit sie überhaupt Satzungsrang bekommt, bei einem in das Vereinsregister eingetragenen Verein in das Vereinsregister eingetragen sein. Das ist in der Praxis meist nicht der Fall. Frage einer Gruppe von Personen, die einen Verein gründen wollen: Kann ein Verein zum Betreiben eines Kindergartens in das Vereinsregister eingetragen werden? Nach § 21 BGB werden nur Vereine in das Vereinsregister eingetragen, welche „ideelle“ Zwecke verfolgen. Vereine, deren Zweck auf wirtschaftliche Tätigkeiten gerichtet ist, erhalten - wenn überhaupt ihre Rechtsfähigkeit durch die zuständige Landesbehörde (§ 22 BGB). Maßstab für die Beurteilung der Frage, ob der Zweck des Vereins auf einen wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb gerichtet ist oder nicht, ist nicht nur der Wortlaut der Satzung, sondern die tatsächlich ausgeübte bzw. beabsichtigte Tätigkeit. Eine wirtschaftliche Betätigung im Sinne des § 22 BGB liegt dabei vor, wenn der

Verein am Markt gegenüber Dritten unternehmerisch tätig wird, für seine Mitglieder unternehmerische Teilfunktionen wahrnimmt oder allein gegenüber seinen Mitgliedern unternehmerisch auftritt. Auf eine Gewinnerzielungsabsicht des Vereins selbst kommt es dabei nicht an. Damit ist der auf Dauer angelegte entgeltliche Betrieb von Kinderbetreuung grundsätzlich eine entgeltliche unternehmerische Betätigung (KG Berlin, Beschl. v. 11.04.2016, Az. 22 W 40/15). Allerdings kann ein im Wesentlichen durch die Eltern des den Kindergartens besuchende Kinder getragener Verein, der darauf gerichtet ist, eine Kindertagesstätte zu errichten und zu betreiben, um hierdurch einen Beitrag zur Erziehung und Förderung der Kinder zu leisten, nicht auf einen wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb gerichtet sein (OLG Brandenburg, Beschl. v. 23.06.2015, Az. 7 W 23/15). Es ist auch dann ein ideeller Verein gegeben, wenn nicht der Betrieb einer kleinen Kindertagesstätte als solcher, sondern die Umsetzung eines besonderen pädagogischen Konzepts im Vordergrund steht. Dann ist der Betrieb der Kindertagesstätte der Umsetzung des pädagogischen Konzeptes unmittelbar zuund untergeordnet und Hilfsmittel zu ihrer Erreichung (OLG Stuttgart, Beschl. v. 03.12.2014, Az. 8 W 447/14). Frage eines Saarländers: Kann ein Verein zur Förderung des „Schwenkens“ gemeinnütziger Zweck eines Vereins ein? Grillen ist nicht gemeinnützig (FG Baden-Württemberg (Urt. v. 07.06.2016, Az. 6 K 2803/15). Das wurde sogar betreffend einen Verein entschieden, der laut Satzung die Förderung und Pflege der Grillkultur, der Kochkunst sowie die Förderung der technischen Grillkultur beinhaltete. Die sportliche Abteilung des Vereins sollte an regionalen, deutschen und internationalen Meisterschaften teilnehmen. § 52 Abs. 2 Satz 1 Abgabenordnung (AO) enthält einen Katalog der Zwecke, welche vom Staat als gemeinnützig anerkannt werden. Aber weder ist exzessives Grillen Sport, noch ist aufwändiges Grillen Kunst oder Kultur. Auch die anderen für die Gemeinnützigkeit anerkannten Zwecke passen nicht. Zwar enthält § 52 Abs. 2 Satz 2 AO eine sogenannte Öffnungsklausel. Doch dient Grillen der Gemeinwohlförderung nicht vergleichbar in der Weise, wie es den Zwecken des Katalogs in § 52 Abs. 2 Satz 1 AO eigen ist.

Unser Vereinsrechts-Experte Patrick R. Nessler Rechtsanwalt Patrick R. Nessler ist seit 1999 bundesweit tätig auf den Gebieten des Vereins-, Verbands- und Stiftungsrechts, des Gemeinnützigkeitsrechts sowie des Kleingartenrechts. Darüber hinaus ist er unter anderem Justiziar des Landessportverbandes für das Saarland, Dozent für Sport- und Vereinsrecht an der Deutschen Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement, Fachexperte „Recht“ der Landesarbeitsgemeinschaft Pro Ehrenamt e.V. und gehört der Arbeitsgruppe Recht des Bundesverbandes Deutscher Gartenfreunde e.V. sowie der Kommission Finanzen des Bundesverbandes Deutsche Tafel e.V. an. Haben auch Sie Fragen an unseren Vereinsrechts-Experten Patrick Nessler, dann schicken Sie uns ihre Frage per E-Mail an rechtsexperte@saarzeitung.de. Aus allen Einsendungen wird Rechtsanwalt Nessler in der nächsten Ausgabe unserer SaarZeitung wieder drei Fragen kompetent beantworten.

Beim Gaueinzelfinale in Elm belegten die Turnerinnen des TV Beckingen gute Plätze.

Foto: TV Beckingen

Starker Nachwuchs beim TVB Großes Engagement in der Jugendarbeit lässt den Traditionsverein TV Beckingen zuversichtlich in die Zukunft blicken

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m Jahr 1909 gegründet, hat der TV Beckingen mittlerweile 108 Jahre auf dem Buckel – und doch steht der Traditionsverein ganz im Zeichen der Kinder und der Jugend. Bereits die Kleinsten werden im Eltern-Kind-Turnen an den Sport herangeführt, lernen ab einem Jahr spielerisch Turnhalle und -geräte kennen. „53 Kinder sind momentan mit viel Spaß an der Sache dabei“, erklärt Schriftführerin Pia Stoffel, die zusätzlich für die Bereiche Allgemeines Kinderturnen und Kin-Ball zuständig ist. Und die Begeisterung der Kinder für das Turnen lässt bei den Größeren (fünf bis 26 Jahre) nicht nach, ganz im Gegenteil: Die Jugendabteilung ist mit 144 weiblichen und 43 männlichen Aktiven beim Gerätturnen ein Aushängeschild des Vereins. „Dazu kommt dann noch das Allgemeine Kinderturnen mit 24 Jungen und 14 Mädchen“, ist Pia Stoffel zu Recht stolz auf ihren eifrigen Vereinsnachwuchs.

ner, Jule Schneider, Filiz Erdogdu und Marlene Zimmermann – für das Landeseinzelfinale in Kleinblittersdorf.

Auf dem Sprung ins Trainerinnenleben Doch Erfolge allein reichen nicht aus, um einen Verein für die Zukunft zu rüsten, weshalb Pia Stoffel sich ganz besonders über das Engagement der 14-jährigen Filiz Erdogdu und der ein Jahr jüngeren Marlene Zimmermann

freut, die zusammen mit dem ebenfalls 14-jährigen Felix Brosette aus der Jungenabteilung im Herbst 2016 die Trainerassistentenausbildung absolviert haben. Pia Stoffel: „Alle drei sind sehr engagiert, nicht nur als Nachwuchstrainer sondern auch als Helfer bei Veranstaltungen. Bei Planungen von zum Beispiel Hallenübernachtung oder Fastnachtsumzug steuern sie ebenfalls gute Ideen bei.“ Mit einer solchen Jugendabteilung im Rücken kann der TV

Beckingen der Zukunft gelassen entgegensehen. Denn beim 775 Mitglieder starken Turnverein, der seit 1990 vom Vorsitzenden Helmut Steil geleitet wird, stimmt die Mischung: Neben dem starken Nachwuchsbereich kann auch das Programmangebot für die Erwachsenen auf voller Linie überzeugen. Sechzehn Abteilungen bieten von verschiedenen Gymnastik- und Fitnessangeboten über Wandern und Koronarsport bis hin zu Volleyball und Kin-Ball eine bunte Palette

verschiedenster Bewegungsmöglichkeiten an. Der TV Beckingen ist bestens gerüstet für die nächsten 108 Jahre. Silke Rupp

AUF EINEN BLICK Weitere Infos über den TV Beckingen unter www.tv-beckingen.de. Ansprechpartnerin: Pia Stoffel, (0 68 35) 6 82 84 oder (01 76) 29 39 77 10.

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Die Erfolge kommen nicht von ungefähr Doch die Kinder und Jugendlichen des TVB sind nicht nur im Training ganz vorne mit dabei, sondern auch bei Wettbewerben. So war der TVB beispielsweise beim Turn-Talent-Cup 2017 im März mit 14 Turnern der teilnehmerstärkste Verein. „Die Jungs mussten in drei Wettkampfbereichen athletische, technische und koordinative Tests absolvieren. Der athletische Test umfasst Übungen wie Hockstütz am Stützbarren, Liegestütz, Klimmzüge und Seilspringen. Bei dem technischen Test werden klassische Turnübungen am Boden, Barren, Reck und beim Sprung abgefragt. Ein Hindernislauf sowie ein Wendesprint bilden den koordinativen Test“, erklären die Trainer Christian Braun und Thomas Seiwert. Bei diesem Turnier sprangen neben zwei ersten Plätzen – Laurens Block ( Jahrgang 2009) und Milo Berg ( Jahrgang 2008) standen ganz oben auf dem Treppchen – gleich sechsmal auch noch ein zweiter Platz heraus – eine tolle Bilanz. Die Mädels des TVB stehen den Jungs in nichts nach und qualifizierten sich gleich mit fünf Turnerinnen – Hannah Weich-

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Von der Jugendarbeit zum Entwicklungshelfer

AUF DIE SCHNELLE Radeln für das gute Klima Beckingen. Die Stadt Merzig und die Gemeinden Beckingen, Losheim und Perl fördern gemeinsam die „Aktion Stadtradeln“, die noch bis zum 30. September dieses Jahres mit verschiedenen Aktionen und Fahrten auf das Thema „Klimawandel“ aufmerksam machen möchte. Bei der Aktion kann jeder mitmachen, der in den beteiligten Gemeinden wohnt, arbeitet, studiert oder einem Verein angehört.

Der Losheimer „Freundeskreis Tshuapa“ unterstützte ursprünglich Gesundheitskoordinator Wolfgang Leinen im Kongo

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as erste, worum mich Wolfgang Leinen, der 2. Vorsitzende des Vereins „Konga – Freundeskreis Tshuapa“, bittet, ist: „Schreiben Sie nicht über meine Person, schreiben Sie lieber über Ziele und Projekte unseres Vereins!“ Dabei ist Leinen die Schlüsselfigur für die Vereinsgründung, so dass es fast unmöglich ist, seine Geschichte nicht zumindest kurz anzureißen. Die Wurzeln des Freundeskreises liegen in der hiesigen Jugendarbeit, die in den 70ern durch Gemeindereferentin Schwester Beate Roger MC geprägt wurde und in der sich auch Wolfgang Leinen engagierte. Die katholische Ordensfrau, bereits früher im Kongo tätig, entschloss sich 1990 in die Diözese Bokungu-Ikela zurückzugehen und hielt über die Jahre losen Kontakt zu Leinen, der mittlerweile als Theologe und Krankenpfleger in einem Schweizer Gesundheitszentrum arbeitete. „Bei einem Heimatbesuch bat sie mich um Hilfe beim Wiederaufbau im Kongo“, erinnert sich Leinen.

Informationen gibt es unter www.stadtradeln.de

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Gastfamilien gesucht Bietzen. Für seine Gäste von der „Harmoniemusik Seeg“ aus dem Allgäu sucht der Musiverein „Cäcilia“ Bietzen noch Übernachtungsmöglichkeiten in und um Bietzen für die Zeit vom 21. bis 23. Juli. Nähere Informationen gibt es bei Bernd Mollemeyer, Telefon (0 68 61) 7 55 66 oder Andreas Schmitt, Telefon (0 68 61) 7 76 14. .............................................

Senioren-Fitnesstage 2017 haben begonnen Merzig. Die beliebten Senioren-Fitnesstage im Merziger Brauhaus haben wieder begonnen. Bereits am 3. Mai konnten die Teilnehmer zwischen Angeboten wie Aqua-Jogging, Muskelaufbautraining, Tanzen, Boule oder Wandern wählen. Weitere Termine sind auf den 7. Juni, 5. Juli, 2. August, 6. September und 4. Oktober festgesetzt. Treffpunkt ist jeweils um 10.15 Uhr am Merziger Brauhaus. Einige Kurse finden in der Stadthalle statt.

„Hilfe zur Selbsthilfe“ ist ein Kernziel des Vereins Der damals 39-Jährige folgte 2002 offiziell als Entwicklungshelfer dem Ruf in die stark kriegsgeschädigte Provinz Tshuapa. „Nach zehn Jahren Zerstörung existierte dort kein funktionierender Staat mehr. Ausländische Ärzte, Hebammen sowie das Krankenpersonal hatten das Land verlassen. Das Gesundheitswesen musste neu aufgebaut werden, was als Direktor der Gesundheitskoordination meine Hauptaufgabe war. Danach war ich bis 2007 Berater meines einheimischen Nachfolgers auf die-

AUF EINEN BLICK Mehr Infos unter www.saarzeitung.de/vereinsportrait/KongaFreundeskreis-Tshuapa.e.V.,77495 Spenden: gehen zu 100 Prozent an die Partnerprojekte, Kosten tragen die Mitglieder. Spendenkonto Pax-Bank Trier: Konga e.V., IBAN: DE88 3706 0193 3014 2580 18

Wolfgang Leinen im Kreis seiner kongolesischen Partner.

sem Posten“, so Leinen. Beratend zur Seite stehen, Hilfe zur Selbsthilfe geben, Projekte unterstützen und mit der einheimischen Bevölkerung auf Augenhöhe agieren – grob zusammengefasst sind das die Kernziele des Vereins. Als lose Vereinigung von Leinens Freund Michael Jochem (heute Vorsitzender) gegründet, unterstützte der Freundeskreis den Entwicklungshelfer bereits früh bei seiner Arbeit. „Damit waren viele Projekte überhaupt erst möglich. Dank der Spendensammlungen und der Unterstützung lokaler Vereine wurde viel erreicht. Das spätere Mitwirken professioneller Partner wie das IRK half, die rund 100 wieder integrierten Einrichtungen mit Material und Medikamenten für die mittellosen Kranken zu versorgen.“ Die Notfall-

Foto: Verein

hilfe ging über in eine Entwicklungsphase. Die lose Vereinigung wurde offiziell: Durch die Konsolidierung des Freundeskreises als registrierter Verein (2008) wurde die Zusammenarbeit beider Regionen auf eine neue Ebene gehoben. „Gleichzeitig entstand eine zweite Struktur, die kommunale Städtepartnerschaft zwischen Bokungu und Losheim.

Verflechtung von kommunaler und vereinsgeführter Partnerschaft vereinfacht die Realisierung von Projekten enorm. Einerseits unterbreitet das Partnerschaftskomitee von Bokungu Projektvorschläge an das Losheimer Pendant, das sich für die Durchführung auf den Freundeskreis stützt, andererseits wenden sich kongolesische Selbsthilfeorganisationen direkt an den Verein. „Dabei folgen wir bestimmFörderung von Austausch ten Strategien“, erläutert der 2. Vorsitzende. „Sogenannte und Begegnung Leuchtturmprojekte mit hoher Zur Unterzeichnung der Partner- Eigenbeteiligung der Initiatoren schaftsurkunde wurde Bokungus motivieren andere lokale Gemeinschaften. Beispiel BrückenBürgermeisterin ein Besuch in bau: Arbeitskraft ist vorhanden, Losheim ermöglicht“, so der die Bedingungen vor Ort jedoch mittlerweile 54-Jährige. „Das ist hart und gefährlich, es fehlt an ebenfalls ein Anliegen unseres Vereins: die Förderung von Aus- adäquaten Werkzeugen. Wir steuerten die Motorsäge bei, motausch und Begegnung.“ Die

mentan werden dort sieben Brücken gebaut. Mit Roger Enjeka haben wir einen Experten im Regenwald, der sich verlässlich um die Projektarbeit kümmert. Fotos und Berichte erzählen dann hier die Geschichte.“

Informationen gibt es beim Seniorenbüro Merzig, Telefon (0 68 61) 7 88 86.

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Leuchtturmprojekte mit hoher Eigenbeteiligung Das ist wichtig für die Öffentlichkeitsarbeit des Vereins, der über Internet, Zeitungen, Ausstellungen und Kampagnenstände das Thema publik macht. Leinen: „Mit der Verbesserung der dortigen Lebensbedingungen ist der Schutz des Regenwaldes als grüne Lunge der Erde für uns alle von Bedeutung.“ Silke Rupp

  

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Spannende Slalomrennen am Pfingstwochenende Merzig. Mit der Ausrichtung eines PKW-Slaloms für Jugendliche sowie eines Clubsportslaloms am 3. und 4. Juni jeweils auf dem Parkplatz an der Stadthalle bietet der Automobil- und Touringclub Merzig (ATC) eine tolle Veranstaltung für die motorsportinteressierte Bevölkerung im Grünen Kreis und darüber hinaus an. Der Clubsportslalom zählt immerhin zur Saarländischen ADAC-Automobil-Slalom-Meisterschaft. „Beim Jugendslalom erwarten wir etwa 30 Starterinnen und Starter aus zwölf, dreizehn Vereinen“, sagt Becker. Fünf Jugendliche vom ATC werden ab 14 Uhr auf zwei vereinseigenen Autos an den Start gehen. Zudem werden zwei Fahrzeuge vom ADAC gestellt. Einen Tag später werden ab 10.30 Uhr wohl doppelt so viele Starter mit von der Partie sein, darunter auch wiederum eigene Fahrer. „Wir erwarten über 300 Zuschauer, wobei natürlich das Wetter eine Rolle spielt“, hofft Becker auf guten Zuspruch. Am 11. Juni hebt sich die Startflagge zum 9. Oldtimertreffen mit einer touristischen Rundfahrt am Kirchplatz in Merzig und mit Ziel Cloef-Atrium in Orscholz. Die Oldtimerfahrt zählt zum Beim ATC-Slalomrennen an Pfingsten können Jugendliche mal so richtig Gas geben.

Foto: ADAC

ADAC-Classic Cup. Diese wird gemeinsam mit dem TC Orscholz organisiert. Im Vorjahr waren rund 70 Oldtimer mit von der Partie. „Mit der gleichen Anzahl wäre ich in diesem Jahr auch zufrieden“, sagt Becker. „Zudem werden viele Liebhaber mit ihren Oldies einfach nur zum „Sehen und gesehen werden und zum Fachsimpeln vorbeischauen“. Damit aber ist das Ende der Fahnenstange für dieses Jahr noch nicht erreicht. Im Herbst warten weitere Herausforderungen auf die ATC-Mitglieder. Bei der ADAC-Abschlussveranstaltung am Linslerhof in Überherrn übernimmt der ATC die Streckensicherung des Rundkurses, der dort mit und von den Oldtimern gefahren wird. Die Saarland-Rallye 70, die zusammen mit dem MSC Zerf und MSC Losheim organisiert wird, steigt am 27. und 28. Oktober. Start und Ziel ist in Merzig. „Drei Wertungsprüfungen werden jeweils zweimal auf dem Gau gefahren“, nennt Becker den Umfang. Etwa 80 Fahrer werden am Start sein. Den ATC findet man im Internet unter www.atc-merzig.de Erich Brücker

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Am Anfang steht das Neue oder: Wie ein Trend trendy wird Immer in Bewegung bleiben Beim Cardio-Tennis wird der „weiße Sport“ ganz schön bunt - Der Individualist wird zum Gemeinschfatsspieler

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Professor Eike Emrich von der Universität des Saarlandes nimmt Stellung zu neuen und alten Trends.

Foto: Heiko Lehmann

Trendsportarten boomen seit mehr als 100 Jahren

ardio-Tennis. Irgendwas mit Herz also, wie der Begriff Cardio verrät. Mehr weiß ich darüber nicht. Ich frage also nach bei einem, der sich dieser Trendsportart mit Herz und Seele verschrieben hat. Eric Nobbe, vielseitig engagiert beim Tennisclub Erbringen, gesteht zunächst einmal, dass er selbst die Faszination des Cardio-Tennis erst über einen Umweg kennengelernt hat. „Als ich meine Trainerlizenz Tennis verlängern wollte, hatte ich den entsprechenden Lehrgang verpasst“, erzählt Nobbe. „Es gab aber noch freie Plätze beim Cardio-Lehrgang, der auch die Trainerlizenz Tennis beinhaltet.“ Nobbe war begeistert von der neuen Sportart, die etwa 2007 in Deutschland aufgetaucht war und ihre Ursprünge an den Stränden Australiens hat. „Cardio-Tennis ist schnell, vielseitig, für alle Altersstufen geeignet und bringt vor allem jede Menge Spaß mit

sich“, so Nobbe. „Viele Sportarten kommen hier zusammen. Man könnte sagen, der ‚weiße Sport‘ wird durch Cardio-Tennis bunter und damit auch attraktiver.“ Nobbe spricht damit eine Tendenz an, die sich viele „konservative“ Tennisvereine in den letzten Jahren stellen müssen: die Abkehr vom reinen Tennisspiel, das an Attraktivität verloren zu haben scheint. Die Mitgliederzahlen, besonders im Jugendbereich, sinken. Kein ausgemachtes Problem des Tennissports, aber eine Trendwende musste her.

die Zeit dazu, hier eine Stunde Tennis, dort eine Stunde Aerobic und wieder an einem anderen Ort eine weitere Stunde Laufen, Workout oder Zumba zu absolvieren. Cardio-Tennis bietet ein Fitnesskonzept, das viele verschiedene Sportarten in einer Stunde zusammenbringt.“ Beim Cardio-Tennis sind schnelle Beats zwischen 140 und 160 bpm wesentliche Bestandteile der Trainingseinheiten. Ebenso eine Auswahl an verschiedensten Übungsstationen, die Eric Nobbe variabel, rhythmisch und auch Bewegung und Musik für individuell auf die Teilnehmer ausgelegt hat, aufbaut ein gesundes Herz und einsetzt. „Es sollen so „Als ich Cardio-Tennis in unse- wenig Pausen wie möglich ren Verein, und darüber hinaus entstehen. Am besten gar keine. Das Tempo kann dabei im Kreis Honzrath, Oppen jeder für sich selbst festlegen, und Nalbach brachte, geschah den Rhythmus selbst finden, das auch unter dem Aspekt, diesen dann aber aufrechtneue Jugendliche und jung gebliebene Erwachsene in unser erhalten, so dass er durchgeVereinsleben zu integrieren“, so hend in Bewegung bleibt“, Nobbe. „Viele Sportbegeisterte erklärt Nobbe. Hier kommt die „Herzensangelegenheit“ haben inzwischen nicht mehr

zum Tragen. Denn Cardio-Tennis ist eine Gesundheitssportart, die auch als solche gesehen und ausgeübt werden will. Es geht um körperliche Fitness und um eine bewusste rhythmische Belastung des Herzens, das gefordert sein will, damit es nicht frühzeitig erschlaff t und dann womöglich für Probleme sorgt.

Individuell und doch in der Gemeinschaft

Fünf mit mehreren Bällen spielen lässt. „In dieser Beziehung bin ich sehr frei in meinem Trainingsaufbau. Ich kann je nach Leistungsstand und nach dem, was den Teilnehmern Spaß bereitet, spielen lassen“, schließt Nobbe. „Denn das Wichtigste bei jedem Sport ist und bleibt die Freude daran.“ Dieter Steinmann

Und wo bleibt nun der Tennissport? Keine Sorge. Den Tennisschläger haben die Teilnehmer immer in oder zumindest bei der Hand. „Tennis ist ja eher doch ein ziemlich einsamer Sport“, so Nobbe. „Beim Cardio-Tennis wird der Individualist zum Gemeinschaftsspieler.“ In den Trainingsablauf werden spezielle Übungen mit Ball und Schläger eingearbeitet, Anspielmethoden variiert und in rhythmischen Bewegungen retourniert. Dazu gibt es auch „normale“ Tenniseinheiten, wobei Nobbe gerne auch mal Fünf-gegen-

Sportökonom Professor Eike Emrich erklärt die Faszination des Neuen

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ie Idee, Neues auszuprobieren, steht immer am Anfang. Neue oder bekannte Bewegungen, kreativ kombiniert mit bekannten oder neuen Sportgeräten oder mit Naturelementen. Wenn „das Neue“ Nachahmer findet, dann andere in der Suche nach Neuem und Aufmerksamkeit ansteckt und sich so verbreitet, ist es so weit – eine neue Trendsportart ist geboren. „Wenn der neue Trend dann noch mediale Verbreitung erfährt, viele infiziert werden und dann vielleicht sogar eigene Vereine und Verbände gegründet werden, dann hat es der Trend zur richtigen Sportart geschaff t“, sagt Professor Eike Emrich. Der Sportsoziologe und Sportökonom von der Universität des Saarlandes beobachtet seit vielen Jahren Trendsportarten, glaubt aber nicht, dass viele davon den Durchbruch zur etablierten Sportart schaffen werden. „Dessen ungeachtet erfreuen sie sich phasenweise großer Beliebtheit, schaffen aber eben nicht den Sprung zur Institutionalisierung in Vereinen und Verbänden“, sagt Emrich weiter.

Jane Fonda war die Trendsetterin in Sachen Aerobic Zu Beginn der 1980er Jahre war Aerobic Trendsportart Nummer eins. Die US-Schauspielerin Jane Fonda verbreitete damals den Aerobic-Trend über das Fernsehen und mit Videos. Sportvereine auf der ganzen Welt boten plötzlich ihren

Mitgliedern Aerobic an. „Das ist natürlich eine extrem effiziente Form der Popularisierung, wenn ein internationaler Star dahinter steht, der das Ganze auch noch im TV vorlebt“, weiß der Sportökonom. Vergleichbar mit dem heute weniger populären Aerobic ist aktuell Zumba, das im Jahr 2000 zum Trend wurde und sich bis heute hält. Tanzen und sportliche Bewegungen passend zu fetziger Musik – auch Zumba hat den Weg in die Vereine gefunden. „Nur wenn sich genug Vereinsmitglieder finden, die eine neue Trendsportart in ihrem Verein betreiben wollen, wird der Verein den Mitgliedern auch dieses Angebot einrichten. Ansonsten könnte im schlimmsten Fall der Vereinswechsel von Mitgliedern die Folge sein“, sagt Eike Emrich. Frühere Trendsportarten wie z.B. in den 1920er Jahren das Rhönrad sind heute nahezu ausgestorben. Ähnlich erging es der Trimm-Dich-Bewegung aus den 1970er Jahren. Aktuell sind neue Trends zu beobachten. Bei Freeletics bewegt man sich im Prinzip überall. Übungen nur mit dem eigenen Körpergewicht in der Natur – Liegestütze mit Hilfe einer Parkbank oder Klimmzüge an Ästen von Bäumen. Bei der Trendsportart Parkour sieht es ein klein wenig anders aus. Vor allem junge Menschen erobern mit waghalsigen Kunstsprüngen die Innenstadt. Sprünge über ein Geländer, möglichst noch mit Schraube oder Salto und anschließender Landung auf einem Mauervorsprung. „So gut wie alle Inhalte von Parkour gibt es auch beim

tennis mit dem Kopf) oder Videofitness, also Sport mit Hilfe der Spielekonsole. Kanufahren oder Nordic Walking gehören mittlerweile schon zu den Klassikern. „Spazieren gehen mit Stöcken gibt es praktisch schon immer“, sagt Emrich. Der unumstrittene Ferrari unter allen Sportarten war und ist Fußball – eine Mode, die um 1900 von England nach Deutschland schwappte, dann zum Trend und nachfolgend zur etablierten Massensportart wurde. „Fußball hieß damals Aus einem Naturerlebnis noch Fußlümmelei. Es gab große Kritik in der Bevölkewurde eine Sportart rung. Fußball war lange sogar verpönt. Was daraus bis heute „Bergsteigen war früher geworden ist, weiß jeder“, sagt Naturerleben, körperliche Eike Emrich. Leistung und auch ein gewisEgal, ob aktueller Trend, ser Kick für wenige. Heute Trendklassiker oder etablierte gibt es auf Bergen vorgeferSportarten in den Vereinen, tigte Routen für Jedermann, wichtig ist, dass man etwas also Breitensport. Und es gibt macht. „Sport ist gut für die Kletterhallen, in denen im Gesundheit, Sport hat eine Eins-gegen-Eins und auf Zeit mit definierten Schwierigkeits- soziale Komponente, Sport hat eine ausgleichende Wirkung graden geklettert wird“, sagt für Alltags- und Berufsbelasder 59-Jährige. Durchgesetzt tungen und Sport hat nicht hat sich auch der Trend, ins zuletzt über die SelbstorganisaFitnessstudio zu gehen, in tion auch eine politische Komdie neuen Maschinenhallen ponente. Sport treiben ist in der Körperkultur, und dort jedem Fall besser als Sport-abstationär nach standardisierstinenz“, sagt der Universitätsten Belastungskriterien Rad professor und erklärt weiter: zu fahren, auf dem Laufband „Man hat festgestellt, dass es zu laufen, Treppen auf dem Stepper zu steigen, Gewichte zu relativ egal ist, ob man dreimal pro Woche 20 Minuten Sport bewegen usw. treibt, oder am Wochenende an Sportvereine greifen auch einem Tag zwei Stunden (wer viele dieser Trends auf. Die unter der Woche keine Zeit Anzahl an Sportangeboten in den Vereinen (heute etwa 2000 hat). Die Effekte auf Leistung und Gesundheit sind vergleichverschiedene sport- und freibar, und wichtig dabei ist das zeitbezogene Angebote) steigt stetig. Dazu zählen Exoten wie subjektive Wohlbefinden“, so Emrich. Fahrradpolo, Headis (TischHeiko Lehmann Turnen. Parkour findet aber draußen statt und wird nicht wettkampfmäßig betrieben, aber bei Parkour wird mit Kreativität und Risikobereitschaft um Aufmerksamkeit der Zuschauer in Form der Passanten gerungen. Sollte sich Parkour etablieren und von vielen betrieben werden, könnte es irgendwann auch zu einer Sportart werden“, vermutet Emrich und nimmt als Beispiel für solche Prozesse das Bergsteigen.

AUF EINEN BLICK Cardio-Trainer wie Eric Nobbe brauchen eine spezielle Lizenz, um den Sport als Trainer auch anbieten zu können. Die Ausbildung wird vom Deutschen Tennisbund in Zertifizierungslehrgängen organisiert. Informationen hierzu kann man unter www.dtb-tennis/ Initiativen-und-Projekte/Cardio-Tennis einholen. Wer einmal bei Eric Nobbe ein Training absolvieren möchte, ist jederzeit herzlich willkommen. Die Trainingseinheiten finden montags ab 19 Uhr in Honzrath und freitags ab 19.30 Uhr in Nalbach auf den Tennisanlagen statt. Tel. 0178 – 71 01 454 (Eric Nobbe).

Foto: Kersosino


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SAAR ZEITUNG


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SAAR ZEITUNG

AUF DIE SCHNELLE Stadt Merzig in den sozialen Netzwerken Merzig. Die Kreisstadt Merzig ist seit Februar dieses Jahres bei facebook mit einem eigenen Auftritt vertreten. Dort gibt es Informationen rund um die Stadt Merzig , ihre Vereine und Verbände und natürlich auch jede Menge Veranstaltungshinweise. ............................................. „Die SaarZeitung bietet eine optimale Möglichkeit für Vereine sich regional zu präsentieren. Tolle Berichte, interessante Stories und vielfältige Hintergründe zeichnen die Ausgaben aus. Ich finde es klasse, dass die Saarzeitung mir und meinem Verein die Chance gab unsere Vereinsangebote auch medial zu präsentieren. Eine klasse Zeitung für Vereine und Engagierte in unserer saarländischen Heimat!“

Eric Nobbe Cardio-Tennis-Trainer, TC Erbringen .............................................

Neues Jugendzentrum gegründet

Der Vereinsvorsitzende Adrian Schmitz (5.v.l.) und sein Schatzmeister Manfred Braun (re.) beim Ansetzen des Herzensengel-Bräu.

Fotos. Rolf Ruppenthal

Von Null auf 100 000 in fünf Jahren

Faha. Jugendlichen in den Mettlacher Ortsteilen Faha, Weiten, Orscholz, Keßlingen und Freudenburg bietet sich seit dem 25. März ein neuer Treffpunkt an. Das neue Jugendzentrum Foh e.V. hat sich gegründet und sucht Mitglieder im Alter von 14 bis 25 Jahren. Wer mitmachen möchte kann sich telefonisch bei Mike Wollmann melden, Telefon (01 62) 84 34 89. Oder einfach eine Mail an mikeklankert@gmx.de

Der Verein Herzensengel hat für den guten Zweck sogar ein eigenes Bier angesetzt - Die Spendengelder gehen an Bedürftige in der Region

D

er Mann kann gar nicht anders. Wo immer er in seiner Umwelt etwas im Argen liegen sieht, geht ihm das Herz auf und er sucht sofort nach allen denkbaren Möglichkeiten, um Abhilfe zu schaffen. Dabei gilt: unbürokratisch und schnell. Adrian Schmitz engagiert sich seit 2008 für Behinderte und bedürftige Menschen im Landkreis MerzigWadern. Sein Engagement brachte ihm bereits die Auszeichnung „Saarlands

Bester – Engel des Jahres“ ein. Kein Grund, sich auf den Lorbeeren auszuruhen, im Gegenteil: „Es ist mir eine Ehre und ich trage den ‚Engelstitel’ mit Stolz und Freude“, so Schmitz. „Viel mehr aber noch ist es mir Ansporn, weiterzumachen, noch mehr zu bewegen, den Menschen zu helfen, die wirklich Hilfe brauchen. Direkt hier vor Ort.“ Davon gibt es nicht gerade wenige. Sehr schnell geraten Menschen, die eben noch mitten im Leben standen, aus dem Takt, werden durch Krankheiten, Unfälle oder Todesfälle in der Familie unverschuldet zu Hilfsbedürftigen. Zu jeder Zeit und oftmals gleich

vor unseren Haustüren. Nachdem Adrian Schmitz am 12. Januar 2012 mit weiteren „Engel“ den Verein „Herzensengel“ gegründet hatte, gab es kaum ein Halten mehr. Der Verein wuchs, sammelte zahlreiche Unterstützer aus der Politik, der Wirtschaft, aber auch aus den Vereinen im Kreis um sich und organisierte zahlreiche Aktionen, die im ganzen Saarland Aufmerksamkeit erregen konnten.

Karrenbauer, die von der Arbeit des Vereins so angetan war, dass sie auf deren Seite gleich ein Grußwort veröffentlichte. Die Aktionen, bei denen der Verein seine Spenden sammelt, können unterschiedlicher kaum sein. Keine noch so seltsam anmutende Idee wird abgetan. Ob es sich nun um den Verkauf von Stollen zu den Weihnachtsfeiertagen, um das Sammeln von Kronkorken oder die Organisation von Benefizkonzerten dreht – Gründung des Vereins die inzwischen über 100 Vereinsmitglieder setzen sich überall brachte neuen Schwung gleichermaßen engagiert ein. „Unseren Mitgliedern, allen Hel„Berührungsängste mit Politiferinnen und Helfern möchten kern, mit Leuten aus der Politik wir ausdrücklich für ihr Engageoder Wirtschaft kennen wir ment danken“, so Adrian nicht“, sagt Schmitz, der den Vorsitz des Vereins übernommen Schmitz. „Ohne ihre Hilfe wären wir nicht da wo wir jetzt sind.“ hatte. „Wir freuen uns über die Der Verein hat seit seinem Bekleinen Spenden genauso wie stehen die sensationelle Gesamtüber die größeren. Wer immer mit einer Idee zu uns kommt, ist summe von 102 830 Euro gewillkommen.“ Und es kamen vie- sammelt und an Bedürftige in der le. Schulen, Kitas, Vereine, Ver- Region weitergegeben. Die Gelbände, Privatpersonen, die Volks- der flossen in die Finanzierung bank, schließlich auch die Minis- von Hilfsmitteln für Behinderte, terpräsidentin Annegret Kramp- Therapien oder wurden direkt als Geldleistung an unverschuldet in Not geratene Familien weitergeleitet.

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Ein eigenes Herzensengel-Bräu

Der Vorstandvorsitzende des Brauhaus Merzig Bernd Mayer schwingt den Hammer für die gute Sache.

Der neueste Clou bei den Aktionen ist ein eigenes „Herzensengel-Bräu, das in den Kesseln des Merziger Brauhauses angesetzt wurde und dort nun fröhlich vor sich hin reift. Darüber hinaus startete zuletzt die zweite Auflage der Herzensengel-Radtour. Unter dem Motto „Tu´ Gutes – Fahr´ Rad 2.0“ traten am 4. und 5. Mai wieder viele Unterstützer für den guten Zweck in die Pedale. Der Tenor aller Beteiligten war eindeutig und darf gerne als Anregung für verstanden werden. „Helfen ist notwendig und macht auch Spaß.“ Wer mehr über die Arbeit und die Aktionen des Verein „Herzensengel“ erfahren möchte, kann sich bei Facebook oder unter www.herzensengel.de ein Bild machen. dst

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Ehrenamt-News

Informationen

Meinungen Berichte

Mit frischem Schwung in eine neue Ära Harmonische Mitgliederversammlung mit neuen Akzenten und neuem Team bei PRO EHRE Der Präsident ist weiterhin Hans Joachim Müller, aber das Gesicht des Vorstandsteams bei PRO EHRENAMT hat sich erheblich verändert und verjüngt. Aber auch die Zahl der Projekte hat sich seit der letzten Mitgliederversammlung erheblich erweitert. Das Gewicht von PRO EHRENAMT als Dachorganisation aller Freiwillligen, als gesellschaftliche Kraft im Saarland ist gewaltig gestiegen. Mit dem Projekt Lernpaten Saar hat PRO EHRENAMT eine sehr erfolgreiche bildungspolitische Komponente ins Spiel gebracht. Wie eine HTW-Un-

tersuchung feststellt, ist die Erfolgsquote für eine 1:1-Betreuung der Kinder sehr hoch und die sonst benachteiligten Kinder erhalten reelle Chancen zu einem ordentlichen Bildungsabschluss. Das Konzept Lernen helfen – Zukunft schenken macht die Kinder stark.

Vielfältige Projekte In diesen Bereich passt auch die Gründung einer FreiwilligenAkademie und des Netzwerks Bildung für alle im Saarland. Das Projekt mobisaar gewinnt im zweiten Jahr jetzt an Fahrt und zählt

schon für den Regionalverband und den Saarpfalzkreis, nächster Kreis ist Neunkirchen. Beeinträchtigte Menschen erhalten von mobisaar-Lotsen kostenlos Unterstützung für die Bewältigung von Strecken im Öffentlichen Nahverkehr. PRO EHRENAMT ist bei diesem Konzept des Bundesforschungsministeriums mit neun Partnerorganisationen dabei. Herausragend in den letzten beiden Jahren war natürlich die Schaffung des Bürgerzentrums Mühlenviertel im alten Stadtbad Saarbrücken. Hier sollen Menschen eine Andockpunkt erhalten für Bekanntschaften, für Treffen, Seminare und Sitzungen. Dies bezieht sich sowohl auf die neuen Bewohner des alten Stadtbades aö auch auf die Wohnbevölkerung in St. Johann, die dort einen Treff- und Ankerpunkt im Rahmen der Quartierentwicklung finden können. Auch städtebaulich ist das Bürgerzentrum mit dem großen Zolnhofer-Mosaik eine Augenweide und bereichert das Stadtquartier Mühlenviertel enorm. Das frühere Mehrgenerationenhaus ist jetzt in der Richard-Wagner-Straße als moderne Begegnungsstätte integriert.

Anerkennungskultur groß geschrieben

Hans Joachim Müller gratuliert Harry Hauch zur Ehrenmitgliedschaft.

Mit dem ehrenamtlichen Netzwerk für Flüchtlinge (ANKOMMEN) hat PRO EHRENAMT sozialpolitisch eine gewichtige Rolle übernommen. Die Flüchtlinge werden von einer Vielzahl von Ehrenamtlern betreut, beraten, unterstützt und angeleitet in den schwierigen Aufgaben der Integration. Dies wird mit hauptamtlicher Unterstützung über die AKTION MENSCH und Stiftungen finanziert und auf die Beine gestellt. Immerhin sind dort vier Personen angestellt, um das Ehrenamt in diesen Aufga-

Das neue Vorstandsteam bei PRO EHRENAMT, es fehlt Robert The

ben zu unterstützen. Überhaupt ist PRO EHRENAMT in den letzten Jahren gewaltig gewachsen und hat einen besonderen Stellenwert als Dachorganisation des Ehrenamtes errungen. Der Förderpreis, der Wettbewerb aktiv & engagiert und das Dankeschönfest sind nur einige Highlight im Ehrenamtsjahr und in der Anerkennungskultur. Darauf hat PRO EHRENAMT in Zusammenarbeit mit der Landesregierung und den politischen Parteien großen Wert gelegt. PRO EHRENAMT feiert im Juni sein 20jähriges Bestehen. Es ist schon erstaunlich, wie diese Organisation kontinuierlich gewachsen und wie breit sie aufgestellt ist, wie intensiv auch Vorzeigeprojekte umge-

setzt werden konnte gabe als Service-Stati gerengagement im S unumstritten. Rund der neue Vorstand AMT. Wiedergew Joachim Müller sitzender ist jet (AWO-Kreisver Vorsitzender turverein Rod rin ist Gabrie Mühlenviert weitere Vorst rete SchäferDoris Bogendd Saar), Mark Her Kreis), Martina werk ANKOMMEN

Zwei Jahre LERNPATEN SA

Hoher Zuspruch für das Netzwerk Bildung für alle im Saarland Erfahrungsaustausch, Kooperationen und strategische Partnerschaften stehen auf der Agenda Der Raum im Bürgerzentrum Mühlenviertel in Saarbrücken platzte bei der Gründungsversammlung des Netzwerks Bildung für alle im Saarland fast aus allen Nähten. 49 Organisationen aus Non-Profit-Organisationen, aus Kommunen, aus Stiftungen und anderen gesellschaftliche Gruppen, die sich mit der Bildungsarbeit befassen, wollen enger miteinander zusammenarbeiten, wollen Schulterschluss zeigen und mehr ins Gespräch kommen. Die von allen gelobte Gründungsversammlung hat gezeigt, dass im Saarland viele großartige Ideen, Konzepte, Initiativen bestehen und umgesetzt werden, leider führen sie oft ein Schattendasein, sind in der Öffentlich-

keit nicht bekannt und sind ungewollt auch Konkurrenz. Doppelstrukturen sollen abgebaut werden, es soll eine gemeinsame Plattform für mehr Kooperation geschaffen werden. Zweimal im Jahr wird sich das Netzwerk treffen und Schwerpunkte für diese Sitzungen herausarbeiten. Für den Herbst 2017 ist die nächste Sitzung des Netzwerkes beim Regionalverband Saarbrücken geplant. Die Gründungsversammlung hat sich einen Aufgabenkatalog gegeben, der in Zukunft beackert werden soll, hier ein paar Beispiele auf der Prioritätenliste: • Überblick über eine durchgängige Förderkonzeption im Bildungswesen (Bildungsketten) • Kooperation, Teilhabe, Inklusion, Integration (gemeinsam an einem

Strang ziehen) • Lebenslanges Lernen in verschiedenen Altersstufen und Adressatengruppen • Wie kann der Prozess der Netzwerkpolitik entwickelt, geplant und gesteuert werden? • Wie kann nachhaltiges Bildungsmanagement gelingen und wie ist die Wirksamkeit zu messen? Die Initiative für dieses Netzwerk ging vom StiftungsForumSaar und dem Netzwerk für Stiftungen und Bildung in Berlin aus. Diese beiden Institutionen sind in Zukunft auch für alle organisatorischen Fragen verantwortlich. Interessenten können sich gerne melden bei kontakt@pro-ehrenamt.de, per Telefon 0681/93859-740 oder per Telefax 0681/93859-749 .

Die Initiatoren des Projektes LERNPATEN-SAAR waren sich schon früh darüber einig, dass dieses Konzept von Beginn am wissenschaftlich begleitet werden sollte, um die Wirksamkeit der Lernpatentätigkeit zu überprüfen. Man beauftragte die Hochschule für Technik und Wirtschaft in Saarbrücken (Fachbereich Evaluation, Lehrstuhl Prof. Dr. Filsinger) das gesamte Projekt kritisch zu begleiten und zu evaluieren. Nun liegen die ersten Ergebnisse vor, die insgesamt sehr erfreulich sind und aufzeigen, dass man sich auf gutem Weg befindet und die gesteckten Ziele in hohem Maße erreicht werden. So geht aus qualitativen Kinderinterviews hervor, dass die Kinder diese „individuelle Förderung“ (1:1 Betreuung) als solche wahrnehmen, eine positive Einstellung zum Lernpaten entwickeln und auf verschiedenen Ebenen von der persönlichen Zuwendung profitieren. Im Fokus der Evaluation standen vord erst die Lernpaten und Lernpatinnen als zentrale Ake Auf teure. Sie sind für ihre gabe hoch motiviert und versuchen, durch vielfälti ten eine positive Entwic gen. Die Wirksamkeit di wird durch die Evaluati g bestätigt. So verbessern sich die schulischen Leistungen, die Schüler und Schülerinnen lernen konzentrier-

Der sechste Qu

ter, s Anstrengun geworden und runge run

P iillili fii d d B l u

Kontakt zu den Lernpaten Saar: c/o Richard Wagner Straße 6, 66111 Saarbrücken, Tel. 0681/93859-745 (Frau Kohler), Fax 0681/93859-749, Email lernpaten@pro-ehrenamt.de, Internet: www.lernpaten-saar.de

Impressum Verantwortlich für den Inhalt:Hans Joachim Müller, Präsident. E-Mail: ag p Landesarbeitsgemeinschaft PRO EHRENAMT e.V., Richard Wagner Str. 6, 66111 Tel 0681/93859740, Fax 0681/93859749, Internet: www.pro-ehrenamt.de. Fotos: L Namentlich gekennzeichnete Beiträge spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Reda


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SAAR ZEITUNG

Gesellschaftliches Engagement ist wichtig! Zum elften Mal ruft die Landesarbeitsgemeinschaft PRO EHRENAMT den Unternehmenswettbewerb aktiv & engagiert 2017 aus.

Sie räumten in dieser Verbandsligasaison alles ab: die 1. Damenmannschaft des TV Düppenweiler.

Fotos: Verein

Frauenpower in Düppenweiler Die Volleyballerinnen des TV Düppenweiler baggern sich von Erfolg zu Erfolg - Saison endet mit dem Double-Gewinn

D

as war so nicht unbedingt zu erwarten. Nachdem die 1. Mannschaft der Volleyballerinnen im letzten Jahr aus der Oberliga abgestiegen war, lag es dem sportlichen Leiter Walter Diwo zunächst daran, die Damen aus dem Tal der Tränen zurück zu neuem Selbstbewusstsein zu führen. „Natürlich wollten wir mit dem neuen Trainer Josef Giebel in der Saison 2016/2017 eine gute Rolle in der Verbandsliga spielen“, beschreibt Walter Diwo die Situation vor der Saison. „Aber dass es dann gleich so gut gelaufen ist, das war einmalig. Josef Giebel hat in kürzester Zeit den richtigen Draht zu den Spielerinnen gefunden und eine unwiderstehliche Einheit geformt“. Von Beginn an eilten die Volleyballerinnen baggernd, pritschend und schmetternd von Sieg zu Sieg. Die Meisterschaft und der direkte Wiederaufstieg waren möglich. Doch zuvor mussten noch die ärgsten Konkurrentinnen vom TV Holz und vom TV Wiesbach auf die Plätze verwiesen werden. Keine einfache Aufgabe… Der Turnverein Germania Düppenweiler ist nicht irgendein Verein. In seiner fast

AUF EINEN BLICK Der TV Düppenweiler ist am 24./ 25. Juni Ausrichter eines Volleyballcamps. Informationen hierzu gibt es im Internet unter www.tvdueppenweiler.de und auf der Facebook-Seite des Vereins.

dersacherinnen aus Holz und Wiesbach wurden gleich doppelt bezwungen. Zunächst in der Meisterrunde, die das Team um Meisterschaft, Aufstieg Trainer Josef Giebel mit fünf Punkten Vorsprung als Meister und Pokalsieger beendete, dann erneut in den Finalspielen um den Landespokal. In diesem Jahr kommt aber nieDas Double stand. „Die große mand an den Erfolgen der VolErfahrung unseres neuen Traileyballerinnen vorbei. Denn Die Mädels der 1. Damenmannschaft ners Josef Giebel, der selbst ein schafften es tatsächlich. Die Wi- ausgezeichneter Volleyballer war und bereits Regionalligateams trainiert hat, hat die Mädels einen großen Schritt nach vorne gebracht“, weiß Walter Diwo. „Vor allem was die Athletik angeht, war da noch Luft nach oben.“ Diwo selbst, der seit 1980 in der Abteilung Volleyball und im Verein als sportlicher Leiter agiert, betreut und trainiert derweil die 2. Damenmannschaft, die in diesem Jahr zum zweiten Mal in Folge aufsteigen konnte. „Wir haben in den letzten Jahren in der Abteilung Volleyball einfach ein sehr gutes, engagiertes Trainer- und Betreuerteam zusammengeführt und viel Wert auf die Jugendarbeit gelegt“, erklärt Diwo. „Das zahlt sich jetzt aus.“ Zumal auch die jüngste Abteilung, die U12-Mix, in der Mädchen und Jungs noch zusammenspielen können, in ihrer Klasse ebenfalls den Titel gewannen. Verantwortlich dafür zeichnete Tina Botta-Leinen, die die Mannschaft betreut. Die Erfolgsstory der Powerfrauen in Düppenweiler ist also mit Sicherheit noch nicht zu Ende geschrieben. Nach zwischenzeitlichen Problemen in der Liga am Ende doch noch Meister: die 2. Damenmannschaft. Dieter Steinmann

einhundertjährigen Geschichte haben sich Generationen von ehrenamtlichen Helfern darum bemüht, Traditionen zu pflegen, aber auch immer ein offenes Ohr und Auge auf neue Trends und Sportarten zu haben. Diese „gesunde“ Mischung war und ist Garant dafür, dass der Verein mit inzwischen über 600 Mitgliedern und einer bunten Mischung von Angeboten und Aktionen weit

über die Grenzen Düppenweilers und der Gemeinde Beckingen hinaus bekannt ist. „Natürlich sind im Moment viele Augen auf unsere Volleyballabteilung gerichtet“, erzählt Walter Diwo. „Doch wir haben darüber hinaus ja noch viel mehr zu bieten. Unser Trainingsangebot passt kaum noch auf eine Seite. Neben der Turnabteilung haben wir Tischtennis, Wandern und eine breite Palette

Wieder Hoffnung für die Museumsbahn Losheim. Für die Museumsbahn Losheim sah es lange Zeit nicht sehr gut aus. Die beliebten Fahrten auf der Strecke zwischen Losheim, Dellborner Mühle/ Niederlosheim und Merzig mit der historischen Bahn wurden vorübergehend von der Eisenbahnaufsicht eingestellt. Sanierungsarbeiten waren erforderlich. Nach Gesprächen zwischen dem Betreiber, dem Museums-Eisen-

bahnclub Losheim (MEC), dem Wirtschaftsministerium, der Tourismuszentrale, Losheims Bürgermeister Christ und Landrätin Schlegel-Friedrich gibt es jetzt zumindest die Hoffnung, das 35-jährige Jubiläum der Bahn im August zumindest auf der Teilstrecke Losheim – Dellborner Mühle begehen zu können. Noch ist nichts endgültig entschieden, aber die Kosten für die

Sanierungsarbeiten der Teilstrecke sind gedeckt. Die Freigabe der Strecke war bis Redaktionsschluss noch nicht gegeben. Der Museums-Eisenbahnclub Losheim hält alle Fans und Liebhaber der Bahn über den aktuellen Stand der Dinge auf seiner Homepage www.museumsbahnlosheim.de auf dem Laufenden. Auch die lokale Presse und die SZ berichten. dst

an modernen Gesundheits- und Fitnesssportarten auf dem Tableau.“

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Bergstr. 13 66679 Losheim am See Tel.: 0 68 72/92 28-10, 92 28-13 Fax: 0 68 72/92 28-28 E-Mail: zentrale@schulligen-reisen.de

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Die Initiatoren nen sich dieses Jahr wollen in diesem erstmals auf einen Jahr noch stärker Workshop im Beals bisher kleine reich nachhaltiger und mittelständiUnternehmensentsche Unternehmen wicklung freuen – ansprechen. Dafür ein Preis, der dazu wurde das bisherige beitragen wird, das Konzept überarbeiunternehmerische tet. Neu sind nicht Engagement stranur die Preise, die tegisch weiterzuHans Joachim die Sieger erhalten entwickeln. Zudem Müller werden, sondern werden die Partner auch das nochmals erweiterte des Unternehmens, denen die Bündnis strategischer Partner, Unterstützung zu Gute kam, die als Kooperationspartner ein Preisgeld für die weitere den Wettbewerb aktiv begleierfolgreiche Arbeit erhalten. ten und über ihre Netzwerke „Es hat sich gezeigt: Bei uns im bewerben. Es sind dies der Saarland sind sich die UnterArbeitskreis Wirtschaft, die nehmen ihrer gesellschaftlichen Wirtschaftsjunioren, die VSU, Verantwortung bewusst. Viele die Handwerkskammer und die Unternehmer bringen sich aktiv Verantwortungspartner sowie in die Gesellschaft ein und der DGB Saar. praktizieren bürgerschaftliches „Gesellschaftlich engagierte Engagement. Insbesondere im Unternehmen steigern nicht Mittelstand findet sich diese nur die Akzeptanz bei ihren Kultur der Verantwortung. Hier Kunden, sie präsentieren sich ist unternehmerisches Engageauch als attraktiver Arbeitgeber ment gelebte Praxis“, so Weber und haben dadurch stärkeren abschließend. Zulauf von Nachwuchskräften, Informationen und Bewerein Pluspunkt, der gerade in bungsunterlagen stehen im Zeiten des Fachkräftemangels Internetauftritt der Landesimmer wichtiger wird“, so arbeitsgemeinschaft PRO IHK-Präsident Dr. Richard EHRENAMT e.V. (www. Weber zum diesjährigen Start pro-ehrenamt.de) und der IHK des Unternehmenswettbewerbs (www.saarland.ihk.de) „aktiv & engagiert“. Der Wettbewerb sucht in seiner elften Auflage erneut Vorbilder bürgerschaftlichen Engagements. Er richtet sich an Unternehmen, die im Saarland ansässig sind oder hier eine Zweigstelle betreiben und sich im Saarland bürgerschaftlich – beispielsweise in den Bereichen Bildung, Umwelt,Soziales, Kultur oder auch bei der Integration von Flüchtlingen – engagieren. Im Rahmen des Wettbewerbs sind Bewerbungen bis zum 15. September möglich. Die Sieger werden im November in der IHK ausgezeichnet. Die Auszeichnung erfolgt in vier Kategorien: Kleinere Unter- Ansprechpartner und nehmen mit bis zu 20 Mitarweitergehende Informationen: beitern, mittlere Unternehmen LAG PRO EHRENAMT, zwischen 21 und 250 Mitarbei- Tel. 0681/93859-740, E-Mail tern und große Unternehmen wirtschaft@pro-ehrenamt.de ab 251 Mitarbeitern. Zudem IHK Saarland, Christian vergibt die Jury einen SonderDüppre, Tel. (0681) 9520-104 preis für eine ganzheitliche E-Mail: christian.dueppre@ CSR-Strategie. Die Sieger kön- saarland.ihk.de

Unsere Ehrenamtsbörsen: • Ehrenamtbörse Regionalverband Saarbrücken: Leiter: Dirk Sold, Stengelstraße 10 – 12, 66119 Saarbrücken, Tel. (06 81) 506-53 47, Fax. (06 81) 5 06-53 95, E-Mail: dirk sold @ rvsbr.de • Ehrenamtbörse des Landkreises Merzig-Wadern: Leiterin: Heidi Wilbois, Bahnhofstraße 44, 66663 Merzig, Tel. (0 68 61) 80-265, Fax. (0 68 61) 80-335, E-Mail: h.wilbois@merzig-wadern.de • Ehrenamtbörse im Landkreis Neunkirchen: Leiter: Uwe Habermann, Wilhelm-Heinrich-Straße 36, 66564 Ottweiler, Tel. (0 68 24) 906-14 23, Fax. (0 68 24) 906-64 23, E-Mail: ehrenamtsboerse@landkreis-neunkirchen.de • Ehrenamtbörse des Landkreises St. Wendel: Leiter: Christoph Schirra, Mommstraße 21 – 31, 66606 St. Wendel, Tel. (0 68 51) 801-40 50, E-Mail: c.schirra@lkwnd.de • Ehrenamtbörse des Landkreises Saarpfalz: Leiterin: Renate Hirschfelder, Am Forum 1, 66424 Homburg, Tel. (0 68 41) 104-216, Fax (0 68 41) 104-200, E-Mail: renate.hirschfelder@saarpfalz-kreis.de • Ehrenamtbörse des Landkreises Saarlouis: Leiterin: Barbara Mohr, Kaiser Friedrich-Ring 31, EG, Zimmer 6.1.04, gegenüber dem Landratsamt, 66740 Saarlouis, Tel. (0 68 31) 444-251, Fax. (0 68 31) 444-270 E-Mail: ehrenamtboerse@kreis-saarlouis.de


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