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NEUNKIRCHEN Ihr Stadtmagazin

02 | 2015

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LEBENDIGE STADT Gebläsehalle Von der Neuen ier : zum Bliesquart ndert Eine Stadt verä ihr Gesicht S. 04

FILMSTADT

ALLE NEUNE

UNTER EINER KAPP’

Der Günter Rohrbach Filmpreis 2015 S. 12

Zu Besuch bei Kegelmeister Daniel Schulz S. 26

Die Neunkircher Narren sind bereit S. 28


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ED ITO RI A L

Liebe Leserinnen und Leser, Es sind schwierige Zeiten. Der Begriff Heimat wird wieder hinterfragt, weil viele ohne Heimat sind. „.Wohl dem, der jetzt noch Heimat hat“, heißt es bei Friedrich Nietzsche im Gedicht „Vereinsamt“. Am Ende aber mahnt der Dichter: „Weh dem, der keine Heimat hat.“ Es sind die täglich die Schlagzeilen bestimmenden Flüchtlinge oder Asylsuchenden, die Nietzsches herbstliche Schwermut im Jahre 1887 heute zur Prophetie werden lassen. Aber auch für uns Eingeborene, Heimathabende, ist die Frage nach dem Daheim in ein anderes Schlaglicht geraten als in früheren Zeiten. War die ehemalige Gruben- und Hüttenstadt Neunkirchen eine gefestigte Einheit, mit Tausenden von Arbeitsplätzen, mit Sicherheiten, mit Traditionen, mit fest gefügten Ritualen und Ordnungen, so hat sich nach dem Tod der Montanindustrie in unserer heimatlichen Region die Welt total verändert. Ist für die Alten, am Ort Geborenen, noch Heimat, was einmal Heimat war? Anerkennen die Jungen, was ihnen Heimat sein soll, oder „ziehen sie schwirren Flugs

Gerd Meiser, ehemaliger Redakteur der Saarbrücker Zeitung, Neunkirchen

von Stadt zu Stadt“ ohne den Anker „Heimat“ an den Fußfesseln? Fragen, die sich in diesen Tagen voller Intensität stellen. Städte und Gemeinden stehen mehr denn je vor gigantischen Herausforderungen. weil sie Menschen wieder „Heimat“ geben müssen. Daher ist es gut, dass sich Alt- und Neubürger bewusst sein dürfen, wie im Falle der Stadt Neunkirchen, dass alle Anstrengungen von wirtschaftlichen und politischen Kräften unternommen werden, den Menschen dieser problemgewohnten Stadt Werte zu vermitteln wie Heimat, Arbeit, Geborgenheit, Schutz, Sicherheit. In Neunkirchen soll es nicht heißen: „Weh dem, der keine Heimat hat. . .“ Ihr Gerd Meiser

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Veranstaltungen der Neunkircher Kulturgesellschaft

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STEPHAN SULKE SA 21.11.2015

ACHIM REICHEL SO 22.11.2015

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IN HALT

Inhalt 02

Editorial von Gerd Meiser, ehemaliger Neunkircher Lokalredakteur

04

Lebendige Stadt: Die neue Gebläsehalle bekommt bundesweit Anerkennung

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Projekt Bliesterrassen geht weiter voran: Eine Stadt verändert ihr Gesicht

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Vielfältiges Leben im neuen Blies-Quartier

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Günter Rohrbach Filmpreis 2015: Filmmusik liegt in der Luft

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Kulturprogramm in der Neuen Gebläsehalle: Musik, Wein und Theater

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Neunkircher in Not: Ein Fonds hilft unbürokratisch

23

Zurück zu den Ursprüngen: Der neue Neunkircher Weihnachtsmarkt

24

Kulturreport: Heike Lisman-Gräß liebt und lebt das Musicalprojekt Neunkirchen

26

Interview mit Kegelmeister Daniel Schulz: "Es macht einfach Spaß!"

28

Alle unter einer Kapp’: Der Neunkircher Karnevals-Ausschuss

30

Auf Visite in der Fischerhütte: "Unser Fleckchen Erde"

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Das alte Bürgerhaus wird neues Kulturzentrum

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O’Zapft wird! Drei Tage Oktoberfest in Neunkirchen

36

Das passiert in Neunkirchen: Veranstaltungskalender bis Ende Dezember

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Ihre Magazine der SZ: Auch im Web als App

Das Rathaus in Neunkirchen im frischen neuen Look (rechts). Foto: J.Mohr/Stadt Rundblick vom Dach des Bliesquartiers über Neunkirchen (unten). Foto: IFA

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Die Neue Gebläsehalle Neunkirchen erfährt Anerkennung auf Bundesebene.

Foto: TZS

Neue Gebläsehalle bekommt bundesweit Anerkennung OB Fried nimmt die Auszeichnung der Stiftung Lebendige Stadt in Berlin entgegen Die Kreisstadt Neunkirchen erhält für das Bauprojekt „Neue Gebläsehalle Neunkirchen“ eine Auszeichnung der Stiftung „Lebendige Stadt“ der ECE Projektmanagement. Das Projekt Gebläsehalle wurde aus 129 bundesweiten BewerAnzeige

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bungen durch die Stiftung unter die letzten sieben gewählt. Oberbürgermeister Jürgen Fried hat jetzt gemeinsam mit Bürgermeister Jörg Aumann und dem Leiter des Amts für Gebäudewirtschaft Gerhard Roth sowie den beiden Fraktionsvorsitzen-

den Willi Schwender und Karl Albert in Berlin die Anerkennung in Empfang genommen.

Gut geplant Die Stiftung „Lebendige Stadt“ ruft jährlich Städte und Kommu-

nen dazu auf, sich für ihren Stiftungspreis zu bewerben. In diesem Jahr steht der Preis unter dem Motto „Das vorbildlichste öffentliche Bauprojekt: Bedarfsgerecht - gut geplant - transparent“. Die Stiftung hat die Neunkircher Gebläsehalle unter ande-


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rem deshalb ausgewählt, weil es der Stadt gelungen ist, unter Einbeziehung der großindustriellen Vergangenheit eine neue Veranstaltungshalle für kulturelle Großveranstaltungen zu schaffen. Die sei, so hieß es in der Laudatio, hervorragend gelungen. Die Halle schließe eine Lücke in der kulturellen Landschaft und leiste einen Beitrag zum sozialen Wandel der Stadt. Oberbürgermeister Jürgen Fried bedankte sich für die Anerkennung. „Diese Anerkennung ist ein Symbol dafür, dass es uns Neunkirchern wieder einmal gelungen ist, fristgerecht, clever geplant und mit nicht gerade üppigen Mitteln eine solche erfolgreiche Halle auf die Beine zu stellen. Die Gebläsehalle steht auch für den notwendigen Strukturwandel durch Kultur, den wir in Neunkirchen konsequent voranbringen“. Alle Beteiligten und Verantwort-

lichen hätten im Sinne der Halle gut zusammengearbeitet und tun dies auch heute noch. Die Halle im ca. 40 ha großen Alten Hüttenareal“ konnte trotz schwieriger Rahmenbedingungen wie Einhaltung des Denkmalschutzes und Umgang mit industriellen Altlasten pünktlich zum Fertigstellungstermin eröffnet werden. Von der Projektentscheidung bis zur Inbetriebnahme vergingen nur 23 Monate. Grund für den straffen Zeitrahmen war die enge Terminierung der Fördermittelbereitstellung der Landesregierung für die ernegetische Sanierung der Gebläsehalle. Zudem konnten in mehreren Workshops die späteren Nutzer ihre Wünsche und Bedürfnisse äußern und diskutieren. Durch eine dauerhafte Berichterstattung in den Medien wurden die Bürgerinnen und Bürger stetig über den Baufortschritt informiert.

Laudator Wirtschaftsminister a.D. Hans-Peter Georgi, OB Jürgen Fried sowie Alexander Otto und Dr. Andreas Mattner von der Stiftung „Lebendige Stadt“ (v.l.). Foto: Stiftung

Beim Umbau wurde bewusst auf die Erhaltung der ursprünglichen Architektur geachtet und mit modernster Veranstaltungstechnik kombiniert. Entstanden ist so eine Halle mit bis zu 1.000 Sitz- bzw. 2.000 Stehplätzen. Insgesamt hat die

Umsetzung 6.58 Millionen Euro gekostet. In den fast 3 Jahren Spielbetrieb hat sich die Halle mit ihrem Angebot zu einer best ausgelastesten Halle in der gesamten Region (280 Vermietungstage pro Jahr) entwickelt.

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Projektzielsetzung und Umsetzung

Mit Eingang des Förderbescheides der Landesregierung des Saarlandes über 2,5 Mio. ¤ am Die Kreisstadt Neunkirchen be- 26.11.2010 konnte der Startsaß im Jahr 2009 keine eigene schuss für die Projektrealisienachfragegerechte Halle für kul- rung gegeben werden. Da die turelle ganzjährige Großveran- Fördermittelbereitstellung für staltungen. die energetische Sanierung der Die seit dem Abriss des Eisen- denkmalgeschützten Gasgebläwerks im Jahr 1984 unter Denk- sehalle förderprogrammabhänmalschutz stehende Gasgeblä- gig bis zum 31.12.2011 terminiert sehalle aus dem Jahr 1903 stell- war, musste eine ungewöhnlich te ideale Voraussetzungen für ei- sehr kurze Realisierungszeit einne Nutzung als Veranstaltungs- gehalten werden. Dies wurde halle. Die Gasgebläsehalle befin- möglich mit einer zeitsparenden det sich in zentraler Lage im ehe- Abwicklungsvariante, der funkmaligen Hüttenareal mit indust- tionalen Leistungsbeschreibung riegeschichtlichem Umfeld. mit Leistungsprogramm nach Neben der erforderlichen Sub- VOB/A. Bei diesem Bau-Vergastanzerhaltung eines denkmal- beverfahren wird der Entwurf geschützten Gebäudes soll dem Wettbewerb unterstellt und durch Um- und Ausbau der alten die komplette Bauabwicklung eiGasgebläsehalle unter klima- nem Generalunternehmer (GU) schonenden energetischen As- übertragen. pekten ein wesentlicher Beitrag Mit der gewählten Projektabzum sozialen Wandel der Innen- wicklungsstruktur konnte der stadt Neunkirchens geleistet sehr enge Terminrahmen zur werden. Die Multifunktionalität Einhaltung der Förderbedingunder neuen Theater- und Veran- gen und der vorgesehenen Gestaltungshalle sollte eine beste- samtabwicklungstermin eingehende Lücke in der kulturellen halten werden. Mit PlanungsbeInfrastruktur des Gebietes ginn nach Projektentscheidung schließen. und Inbetriebnahme der neuen Im November 2009 wurde sei- multifunktionalen Theater- und tens der Stadtverwaltung mit der Veranstaltungshalle sind ledigProjektkonzeption „Neue Geblä- lich 23 Monate vergangen. Dies sehalle Neunkirchen“ begonnen. wurde möglich durch eine VerlaDer Um- und Ausbau der histori- gerung der Planungsphasen auf schen Gasgebläsehalle zu einer den Generalunternehmer und modernen multifunktionalen der gewählten straffen ProjektTheater- und Veranstaltungshal- abwicklungsstruktur. le sollte für eine Kapazität von Alle projektbegleitenden Rand1.000 Sitzplätzen bzw. 2.000 bedingungen, wie DenkmalStehplätzen erfolgen und ca. 5,0 schutz, industrielle Altlasten, Mio. ¤ Baukosten umfassen. Brandschutz, klimaschonende

Der Wasserturm prägt die Skyline der Stadt Neunkirchen seit Jahrzehnten. Foto: TZS

energetische Sanierungen und Nutzerbedürfnisse wurden berücksichtigt und eingehalten.

Bürger- und Nutzerbeteiligung Das Projekt wurde zur Komplettierung der kommunalen Infrastruktur und darüber hinaus zur urbanen Attraktivitätssteigerung des zentralen Landschaftsparks „Altes Hüttenareal“ in der Bevölkerung positiv aufgenommen. Diese Grundstimmung in

der Bürgerschaft drückte sich durch nahezu einstimmige Projektentscheidungen im Stadtrat aus. Die Halle ist mittels mobiler Elemente in ihrer Größe variabel gestaltbar. In der Planungsphase wurden die Bedürfnisse und Vorstellungen potentieller Nutzer in Workshops abgefragt und - sofern finanzierbar- berücksichtigt. Über den Planungsfortschritt wurde in den Gremien der Stadt und der örtlichen Presse kontinuierlich berichtet.

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Verbesserung des städtebaulichen und des sozialen Umfeldes

GrĂźnde fĂźr ein „vorbildliches Ăśffentliches Bauprojekt“

Wie zuvor bereits dargestellt, musste sich die Kreisstadt in den 80er Jahren des letzten Jahrhunderts dem Niedergang des groĂ&#x;industriellen HĂźttenwesens stellen. Mit der energetischen Sanierung der Gasgebläsehalle und dem Umbau zu einer multifunktionalen Theater- und Veranstaltungshalle wurde ein unstrittig kulturelles nutzbares und attraktives Konzept umgesetzt, das zur Verbesserung des städtebaulichen und sozialen Umfeldes beiträgt. Die Konversion der Kreisstadt Neunkirchen nach dem Abriss des Eisenwerkes in 1984 von der ehemaligen HĂźttenstadt zur Einkaufs- und Erlebnisstadt wurde mit Fertigstellung der neuen Gebläsehalle im Bereich des alten HĂźttenparks erfolgreich abgeschlossen.

Die Gasgebläsehalle wurde durch eine kontrollierte Planungs- und Bauphase termingerecht in sehr kurzer Realisierungszeit von Projektentscheidung zur Inbetriebnahme (23 Monate) erstellt. Die zur Projektentscheidung geplanten Investitionskosten der Kreisstadt Neunkirchen fĂźr die MaĂ&#x;nahme wurden durch kontinuierliches Kostencontrolling / innovative Finanzierung (Contracting der energetischen Gebäudeinstallationen) und AusschĂśpfen der mĂśglichen Ăśffentlichen FĂśrdermaĂ&#x;nahmen lediglich um 286.000 Euro Ăźberschritten. Nach einer Spielzeit von 2,5 Jahren nach Inbetriebnahme im November 2012 ist die Gasgebläsehalle nach den tatsächlichen Zahlen (280 Veranstaltungen im Jahr) bereits die bestausgelaste-

te Veranstaltungshalle im Saarland. Diese Fakten belegen, dass dieses Projekt nicht an dem Bedarf vorbeigeplant wurde. Die von der Kreisstadt wegen des denkmalgeschßtzten Status sowieso zu unterhaltende alte Industriehalle wurde mit wirtschaftlich zu vertretenden Mitteln zu einer kulturell und städtebaulich attraktiven multifunktionalen Theater- und Veranstaltungshalle umgebaut.

durch Vermeidung von Formfehlern begegnet werden. Es gab keine ZeitverzÜgerungen im Projektablauf, da die zuständige Vergabekammer die Einsprßche zurßckgewiesen hatte.

Projektinnovation, „Best-Practice-Beispiel“

Aufgrund der im Projekt „Neue Gebläsehalle Neunkirchen“ zu berĂźcksichtigenden umfangreichen und teilweise problematischen Randbedingungen - DenkProjektkonflikte malschutz, industrielle Altlasten, Brandschutz, Klimaschutz, Konflikte mit BĂźrgerinitiativen, NutzerwĂźnsche, Architektur, Denkmalamt oder Genehmi- zeitlich enge FĂśrderbedingungungsbehĂśrden gab es keine. gen - ist das Projektergebnis - atEinzig bei dem Vergabeverfah- traktive und erfolgreiche Veranren Funktionalausschreibung staltungshalle unter Einhaltung gab es EinsprĂźche seitens Archi- kurzer Fertigstellungstermine tektenkammer und im Wettbe- und ohne nennenswerter Koswerb unterlegener Bauunter- tenĂźberschreitungen - nach Aufnehmen. Diesen Konflikten fassung der Kreisstadt Neunkirkonnten durch professionelles chen als „Best-Practice-BeiProjektmanagement zeitnah spiel“ zu werten. red/Stadt

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Ein Blick in die Zukunft: So werden die Neuen Bliesterrassen aussehen: Einladende Fußgängerbereiche mit Sitz- und Liegemöglichkeiten entlang des Bliesufers, das durch die Umbaumaßnahmen teilweise einen neuen Uferverlauf erhalten soll. Grafik: Stadt Neunkirchen

Eine Stadt verändert ihr Gesicht Mit dem symbolischen ersten Spatenstich wurden im Juni die Neuen Bliesterrassen auf den Weg gebracht. Das Projekt, das im ersten Bauabschnitt rund 2,2 Millionen Euro kostet, soll die Blies wieder erlebbar machen und Raum für citynahe Erholung schaffen. Anzeige

... hier zieh’ ich ein.

Das Projekt Blies-Terrassen ist eine zentrale Maßnahme des Handlungsprogramms City Nord. Der 2,2 Millionen Euro teure erste Bauabschnitt des Projektes wird zu 66 Prozent mit Mitteln des Innenministeriums auf der Grundlage eines Förderbescheides aus dem Programm „Stadtumbau West“ gefördert. Beim symbolischen Spatenstich durch Oberbürgermeister Jürgen Fried und Innenminister Klaus Bouillon wurde eine Flaschenpost mit der Nachricht über die große Baumaßnahme auf den Weg gebracht.

Eine Investition in die Zukunft

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Oberbürgermeister Jürgen Fried: „Mit unserem Projekt Blies-Terrassen werden wir den Fluss wieder erlebbar machen und in das Stadtbild integrieren. So werden wir die Aufenthaltsund Wohnqualität dieses Innenstadtteils verbessern. Die weitere Attraktivierung der Innenstadt als Wohnstandort ist, nicht zuletzt vor dem Hintergrund des demografischen Wandels, eines der zentralen Ziele der Stadtentwicklungspolitik. Diese Investiti-

on hat bereits und wird auch in Zukunft noch private Investitionen nach sich ziehen.“ Die Blies-Terrassen sind Schlüsselprojekt für die Neunkircher Innenstadt, das eingebettet ist in weitere Maßnahmen wie die Verkehrsberuhigung der Lindenallee und private Investitionen, wie die Modernisierung und der Ausbau des ehemaligen Kaufhauses Sinn zählen. Die Verbindung zwischen einzelnen Bereichen der Innenstadt soll dadurch verbessert werden, der Flusslauf ökologisch aufgewertet und die Wohnumfeldqualität für Bewohner durch die Erlebbarkeit der Blies gesteigert werden.

Liegen und sitzen am Ufer der Blies Im ersten Bauabschnitt wird der nördliche Uferbereich zwischen der Brückenstraße und der KurtSchumacher-Brücke auf einer Länge von knapp 300 Metern neu gestaltet. Der Bereich zwischen Brückenstraße und Fußgängerbrücke stellt das eigentliche Kernstück des Projektes dar. Im nördlichen Uferbereich ist eine großzügige Aufenthaltszone vorgesehen. Eine Liegewiese so-


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wie größere Sitzstufenanlagen sollen mittels zweier großer Freitreppen an die Bliespromenade angebunden werden. Nach derzeitigem Stand ist mit einem Investitionsvolumen von rund 2,2 Mio. Euro zu rechnen. Für den ersten Bauabschnitt ist eine Bauzeit von etwa 14 Monaten geplant. In den Folgejahren sollen die Bauabschnitte 2 bis 5 einschließlich der optionalen Bestandteile umgesetzt werden. Die grobe Planung steht, deren Finanzierung steht aber noch aus. Das Gesamtkonzept erstreckt sich über einen 800 Meter langen Abschnitt der Blies von der Kurt-Schumacher-Brücke im Westen bis zur Mozartstraße im Osten und sieht für die verschiedenen Teilbereiche unterschiedliche Maßnahmen vor. Der südliche Uferbereich erhält durch eine Verschiebung des Flussbettes eine neue Uferlinie.

Durch die Einbeziehung der Flä- chen Uferlinie sowie des Flussche des heutigen Busbahnhofes bettes wird eine ökologische ist es möglich, eine so genannte Verbesserung erreicht. historische Stadtebene zu schaf- Im Bereich zwischen Mozartfen, die Raum für unterschiedli- straße und Brückenstraße wird che Aktivitäten bietet. Auf der die starre südliche Uferlinie teilHöhe des Wasserlaufes ist eine weise aufgebrochen und einige so genannte Bliesbühne vorge- kleine Inseln im Flussbett gesehen, die zusammen mit zahl- schaffen. Im nördlichen Uferbereichen Sitzstufen den direkten reich wird ein kombinierter GehKontakt und Radzum Wasweg auf ser erHöhe des >> Mit unserem Projekt möglicht. heutigen Blies-Terrassen werden wir Die AnWinterden Fluss wieder erlebbar bindung bettes gedieses führt wermachen und in das zentralen den. Stadtbild integrieren. << BereiDieser ches an Weg wird die Fußgängerzone (Lübbener an drei Stellen über Rampen an Platz) erfolgt über die Weiterfüh- die Norduferstraße angebunden. rung des Geh- und Radweges Entlang des Weges sind mehrere Richtung Westen sowie eine wei- Sitznischen sowie Wasserstege tere Freitreppe vor dem Gebäude vorgesehen. Zur Attraktivierung Bliespromenade 1. Durch eine und Belebung beitragen soll naturnahe Gestaltung der südli- auch eine teilweise Umnutzung

des Bachplatzes, indem das dort vorhandene Angebot an Spielund Sportflächen erweitert wird. Westlich der Kurt-SchumacherBrücke erfolgt die Anbindung des Radweges an die Gasstraße, eine Weiterführung entlang der Blies bis zum neuen Standort der ASW-Akademie ist ebenfalls angedacht. Da all diese Maßnahmen innerhalb des sogenannten Überschwemmungsgebietes der Blies vorgesehen sind, wurden die Pläne mit dem zuständigen Landesamt für Umweltschutz und Arbeitssicherheit abgestimmt, um die gesetzlichen Vorgaben zu erfüllen. Geplant wurde die Maßnahme vom Landschaftsarchitekturbüro Dutt & Kist in Zusammenarbeit mit der Ingenieurgruppe Bau Plan. Die Bauleitung des ersten Bauabschnittes obliegt dem Bauamt der Kreisstadt Neunkirchen. Stadt NK/om

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7. November, 20 Uhr Stummsche Reithalle

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WO H NE N & L E B E N

Das Blies-Quartier macht gute Baufortschritte: Im Erdgeschoss hat das Kaufhaus Woolworth eröffnet.

Foto: IFA

Vielfältiges Leben im neuen Blies-Quartier Das Bliesquartier (ehemals Sinn-Leffers) in der Neunkircher Innenstadt, ein Projekt der IFA Gesellschaft für Immobilien mbH mit Hauptsitz in Schillingen, kommt gut voran. Die IFA trägt maßgeblich zum Holiday-In-Express-Hotels am Umbau der Kreisstadt Neunkir- Spitzbunker werden aktuell mit chen bei. Nach dem Neubau des dem Umbau des ehemaligen

Sinn-Leffers-Gebäudes an der Bliespromenade und der Seniorenresidenz in der Bahnhofstra-

ße zwei weitere Großprojekte realisiert. Nachdem das Blies-Quartier im

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Sommer Richtfest gefeiert hatte, hat im Erdgeschoss im September die Firma Woolworth eröffnet. Vom ersten Tag an erfreut sich das Warenhaus guter Akzeptanz bei den Kunden. Die Frequenz ist anhaltend hoch und sorgt für eine gute Belebung der Bliespromenade. Die Umsatzprognosen von Woolworth wurden in den ersten Tagen und Wochen deutlich übertroffen.

Innovatives Gründerzentrum geplant Auch der Landesverband der Lebenshilfe im Saarland e.V. hat im September im ersten Obergeschoss seine Geschäftsstelle bezogen, ebenso die Landespflegeschule der Lebenshilfe, die pünktlich zum Schuljahresbeginn am 7. September ihre Pforten geöffnet hat. Für das zweite Obergeschoss plant die IFA ein Innovations-

und Gründerzentrum und steht mit möglichen Trägern in Verhandlungen. Der Verkauf und die Fertigstellung der Eigentumswohnungen in den oberen Etagen laufen planmäßig.

26 hochwertige Eigentumswohnungen Hier entstehen 26 hochwertige Eigentumswohnungen. Sie sind zwischen 39,21 und 162,66 Quadratmeter groß und kosten zwischen 78.400 und 406.700 Euro. Sie sind größtenteils barrierefrei, verfügen über Fußbodenheizung, Südterrassen oder Loggias, Aufzüge, 41 Tiefgaragenstellplätze und werden nach neuesten energetischen Erkenntnissen im KFW70-Standard ökologisch sinnvoll erbaut. Ein Teil ist bereits verkauft oder reserviert, ein Teil aber auch noch frei (vom Ein-Raum-Appartement bis zur Fünf-Zimmer-Dachgeschoss-

So wird das fertige Bliesquartier aussehen.

Wohnung). Die Wohnungen können gerne besichtigt werden. Die Fertigstellung der Seniorenresidenz in der Bahnhofstraße mit 99 Pflegeappartements und 50 Wohnungen steht bevor. Der Innenausbau läuft auf Hochtouren, die rückwärtige Außenfassade ist bereits in Teilen fertig. Mit den Außenanlagen wird in 14 Tagen begonnen. Die Übergabe der Einrichtung an den Pflege-

Grafik: HDK DUTT & Kist

heimbetreiber erfolgt zum 31. November, die Eröffnung und Inbetriebnahme ist für Ende Februar/Anfang März geplant. Die Nachfrage nach Pflegeplätzen und betreuten Wohnungen ist sehr groß. Betreiber ist der größte Pflegeheimkonzern Deutschlands, „Phönix“. Dieser betreibt bundesweit bereits etwa 350 Einrichtungen. PR/om

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Der Jazzer und Filmmusik-Komponist Klaus Doldinger ist in diesem Jahr prominenter Jury-Vorsitzender beim Günter Rohrbach Filmpreis.

Foto: PR

Filmmusik liegt in der Luft: Klaus Doldinger kommt Preisverleihung am 6. November 2015 in der Neuen Gebläsehalle in Neunkirchen.

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Der Jury-Präsident des fünften „Günter Rohrbach Filmpreises“ steht fest: Mit dem deutschen Musiker Klaus Doldinger konnte der „Günter Rohrbach Filmpreis“ in diesem Jahr einen der wohl bekanntesten Komponisten von Filmmusik gewinnen. Doldinger wurde vielfach ausgezeichnet und erhielt u. a. drei Echos. Er übernimmt den Vorsitz von Barbara Auer, die das Amt 2014 innehatte.

„Tatort“ und „Das Boot“

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„Beim Namen Klaus Doldinger schwingen sofort sehr bekannte Melodien mit. Sein Sound ist unverkennbar. Auch in Neunkirchen hat er eine feste Fangemeinde, hat er doch bereits zweimal bei den Neunkircher Nächten sein Publikum begeistert“, freut sich Jürgen Fried, Oberbürgermeister von Neunkirchen und Initiator des Filmpreises über die Zusage des diesjährigen Jurypräsidenten. Klaus Doldinger hat viele unsterbliche Melodien geschrieben, sei es die berühmte Tatort-

Melodie oder Soundtracks zu den Blockbuster-Kinofilmen wie „Das Boot“ oder „Die unendliche Geschichte“. Der Jazzmusiker Doldinger war schon früh ein Global Player. 1960 tourte er durch die USA und wurde zum Ehrenbürger der Stadt New Orleans, der Mutter des Jazz, ernannt. 1972 gründete er seine überaus erfolgreiche Jazz-Formation Passport, mit der er bis heute weltweit an allen wichtigen Orten des Jazz auf der Bühne steht. Die Vorfreude auf das gesellschaftliche Event in Neunkirchen ist groß.

Die Filmpreiswoche Die Filmpreiswoche startet mit dem Saarländischen Filmemacher Abend. Dieser findet am 1. November, um 18 Uhr im Cinetower Neunkirchen statt. Es werden zwei Kurzfilme junger, saarländischer Filmemacher gezeigt. Der Eintritt kostet 5,50 Euro und die jeweiligen Protagonisten werden vor Ort Rede und Antwort stehen.


KULT UR & F RE IZE IT

Vier Finalisten an vier Abenden 56 Filme haben sich um den mit 10.000 Euro dotierten Filmpreis beworben, der seit 2011 von der Kreisstadt Neunkirchen verliehen wird. Die Jury um Vorsitzenden Klaus Doldinger (siehe auch S. 16) tagte Anfang Okotber in München und wählte aus den acht von einer Vorjury gewählten Filme die vier Finalisten aus. Die Filme „Altersglühen – Speed Dating für Senioren“ von Jan Georg Schütte, „Das Ende der Geduld“ von Christian Wagner, „Der Staat gegen Fritz Bauer“ von Lars Kraume und „Freistatt“ von Marc Brummund stehen im Finale der mit 10.000 Euro dotierten Auszeichnung (siehe Seite 15). Neben dem Preis für den besten Film werden zusätzlich drei weitere Preise vergeben: der Preis für den besten Darsteller in Höhe von 5.000 Euro und zwei Son-

derpreise in Höhe von 2.500 Euro und 3.500 Euro. Am Montag, 2. November, startet um 18 Uhr die Finalistenwoche im Cinetower Neunkirchen. Bis einschließlich Donnerstag, 5. November, wird jeden Abend einer der vier Finalistenfilme gezeigt. Der Eintritt kostet jeweils 5,50 Euro, ein Sammelticket für alle vier Filme wird zum Preis von 20 Euro angeboten. Die Eintrittskarten sind auch vorab an der Kinokasse oder unter www.guenter-rohrbach-filmpreis.de erhältlich. Am Vorabend der Preisverleihung, am Donnerstag, den 5. November lädt die Stadt um 20 Uhr zum „Günter Rohrbach Filmforum“ ein. Im Rahmen dieser Vortrags- und Diskussionsveranstaltung wird das Thema „Musik im Film“ näher beleuchtet. Eingangs wird Klaus Doldinger in einem Vortrag seine Erfahrungen Der Günter Rohrbach Filmpreis ist beliebter Treffpunkt für Cineasten und anhand interessanter Beispiele Filmfreunde. Foto: SZ/Hiegel

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präsentieren. Im Anschluss wird er u.a. mit Frank Nimsgern in einer Podiumsdiskussion zu eben genanntem Thema diskutieren. Der Eintritt ist frei.

Preisverleihung am 6. November

Band dem Spardosen-Terzett verantwortlich. Eintrittskarten für die Gala und den anschließenden Empfang mit Imbiss zum Preis von 30 Euro sind unter www.guenter-rohrbach-filmpreis.de und an allen bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich.

Am 6. November, um 20 Uhr wird Konzert zum Abschluss dann im Rahmen einer feierlichen Filmpreisgala der „Günter Zum Abschluss der FilmpreiswoRohrbach Filmpreis“ verliehen. che 2015 präsentiert die Kreis„Mit der Öffnung der Filmpreis- stadt Neunkirchen Schauspieler gala für ein breites Publikum und und Musiker August Zirner mit seiner Band einem exzeldem „Spardolenten RahGÜNTER ROHRBACH sen-Terzett“ in menprogramm der Stummwollen wir wieschen Reithalder Cineasten le in Neunkirwie Filmfans begeistern“, so OB Fried. Insge- chen. Ab 20 Uhr erwartet Sie unsamt werden vier Preise im Ge- ter dem Titel „Diagnose: Jazz“ samtwert von 21.000 Euro ver- ein unterhaltsamer Abend über geben. Für die musikalische Um- die Geschichte des Jazz in Wort rahmung zeichnet sich in diesem und Musik. Beginn ist um 20 Uhr, Jahr August Zirner mit seiner der Eintritt kostet 19 Euro.

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Schauspieler und Jazzer August Zirner tritt zum Abschluss des Festivals mit seinem Spardosen-Terzett auf. Foto: PR

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Überblick der bisherigen Preisträger: 2011: Filmpreis: „Unter dir die Stadt“, Regie Chr. Hochhäusler Darstellerpreis: Nicolette Krebitz, „Unter dir die Stadt“ Preis des Oberbürgermeisters: Anna Loos, „Die Lehrerin“ 2012: Filmpreis: „Ein Jahr nach morgen“, Regie Aelrun Goette Darstellerpreis: Barbara Auer und Ina Weisse, „Das Ende einer Nacht“ Preis der Saarland Film GmbH: Karl Markovics, Regiedebüt „Atmen“ Preis des Oberbürgermeisters: Darstellerpaar Gerti Drassl und Gerhard Liebmann, „Das Wunder von Kärnten“ 2013: Filmpreis: „Freier Fall“, Regie Stephan Lacant Darstellerpreis: Nadja Uhl und Senta Berger, „Operation Zucker“ Preis der Saarland Film GmbH: Edin Hasanovic, „Schuld sind immer die anderen“ sowie Darstellerpaar Alicia von Rittberg und Leonard Carow, „Und alle haben geschwiegen“ Preis des Oberbürgermeisters: Hanno Koffler und Max Riemelt, „Freier Fall“

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2014: Filmpreis: „Traumland“, Regie Petra Volpe Darstellerpreis: Katharina Schüttler, Sebastian Blomberg und Devid Striesow, „Zeit der Kannibalen“ Preis der Saarland Film GmbH: J. Kaufmann „Traumland“ Preis des Oberbürgermeisters: Corinna Harfouch, „Der Fall Bruckner“ und Jördis Triebel, „Westen“


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Die Finalistenfilme 2015: „Das Ende der Geduld“ von Christian Wagner (o.l.), „Der Staat gegen Fritz Bauer“ von Lars Kraume (o.r.), „Freistaat“ von Marc Brummund und „Altersglühen – Speed Dating für Senioren“ von Jan Georg Schütte. Fotos: Verleih

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KU LT U R & F R E I ZEI T

Die Entscheider 2015

GÜNTER ROHRBACH

FILMPREIS

Neben ihrem prominenten Vorsitzenden, der jedes Jahr wechselt, in diesem Jahr Klaus Doldinger, besteht die Jury des Günter Rohrbach Filmpreises aus vier festen Mitgliedern. Die fünf Jurymitglieder kommen aus den Bereichen Radio und Fernsehen, der Printpresse, Filmproduktion und Politik.

gonnen, wo sie 2005 dann die Leitung der Programmgruppe „Unterhalten und Fernsehspiel“ übernommen hat.

Andrea Etspüler

Uli Aselmann

Die Leiterin der Programmgruppe „Unterhaltung und Fernsehspiel“ des Saarländischen Rundfunks wurde in Freiburg im Breisgau geboren. Sie studierte Germanistik, Politische Wissenschaften und Kommunikationswissenschaften in Stuttgart. Beim Saarländischen Rundfunk hat sie 1993 als Unterhaltungsredakteurin in Saarbrücken be-

Der gebürtige Hamburger Uli Aselmann gründete 1997 die film gmbh in München, sowie in den folgenden Jahren die Tochterfirmen a.pictures film & tv.production in Hamburg, cut.it filmund postproduktion in Stuttgart und BER film & tv produktion in Berlin. Aselmann ist geschäftsführender Gesellschafter und Produzent dieser Firmen. Die

Die Jury:Oberbürgermeister Jürgen Fried, Andrea Etspüler (SR), Stephan Lacant (Regisseur), Jury-Vorsitzender Klaus Doldinger, Thomas Reinhardt (SZ), Filmproduzent Uli Aselmann (v.l.). Foto: Stadt

Unternehmen haben weit über 100 TV- und Kinoproduktionen realisiert, von denen viele für internationale und nationale Preise nominiert und in verschiedenen Kategorien ausgezeichnet wurden.

Stephan Lacant Erstmals in der Jury ist Regiesseur Stephan Lacant, Preisträger des Günter Rohrbach Filmpreises 2013 mit „Freier Fall“. Stephan Lacant, geboren 1972 in Essen, studierte nach dem Abitur zunächst Theater-, Film- und Fernsehwissenschaften in Bochum und Köln, bevor er nach Amerika übersiedelte und während seines mehrjährigen Aufenthalts in New York eine Regieausbildung am Stella Adler Acting Conservatory und an der Film Academy absolvierte. Weitere berufliche Stationen waren das Frank Daniel Drehbuchseminar, Regieseminare mit Judith Weston, das IFS Autorenprogramm und die Teilnahme am Berlinale Talentcampus. In seiner Tätigkeit als Autor und Regisseur entstanden mehr-ere Kurz- und Dokumentarfilme die auf diversen internationalen Festivals gezeigt wurden.

Thomas Reinhardt Der Redakteur, Buchautor und Fotograf hat sich seit nunmehr 25 Jahren dem Kino verschrieben. Als Kinoredakteur bei der Saarbrücker Zeitung ist er wie geschaffen für die Jury des „Günter Rohrbach Filmpreises“. Mehrere Jahre saß er im Auswahlausschuss für den Saarbrücker Max-Ophüls-Preis.Als Autor hat er unter anderem Bücher wie “20 Jahre Max Ophüls Preis“ und „Das Saarland kocht“ veröffentlicht. In Neunkirchen und Umgebung gab es schon einige Ausstellungen seiner Fotografien.

Jürgen Fried Der heutige Oberbürgermeister der Kreisstadt und Initiator des Günter Rohrbach Filmpreises hat auch im Filmbereich seine Erfahrung. In den 90er Jahren war er gemeinsam mit dem Neunkircher Filmschaffenden Günther Ruschel Gründer und Mitinhaber der Filmproduktionsgesellschaft „Ruschel und Fried“. In dieser Phase entstand unter anderem der Kurzfilm „Totenglocken im Walzertakt“ (Max Ophüls Festival). red/Stadt

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Wie Neunkirchen zur Filmstadt wurde Der Filmpreis, der nach dem gebürtigen Neunkircher Filmemacher benannt wurde, wird seit 2011 verliehen. Damit wurde Neunkirchen auch zur Filmstadt.

Filmproduzent Günter Rohrbach aus Neunkirchen. Foto: SZ/Seeber

Der mit 10.000 Euro dotierte Preis, benannt nach dem gebürtigen Neunkircher Dr. Günter Rohrbach, wurde 2011 zum ersten Mal vergeben. Günter Rohrbach zählt zu den größten deutschen Filmproduzenten. Ausgezeichnet wurde im letzten Jahr das Episoden-Drama „Traumland“ (Regie: Petra Volpe, Produzenten: Lukas Hobi und Yildiz Özcan). Den Darstellerpreis erhielt das Trio Katharina Schüttler, Sebastian Blomberg und Devid Striesow für die herausragende Leistung in der

schwarzen Komödie „Zeit der Kannibalen. Für ihre Kameraarbeit in „Traumland“ erhielt Judith Kaufmann den Preis der Saarland Film GmbH. Den Preis des Oberbürgermeisters erhielten Corinna Harfouch für ihre Titelrolle in „Der Fall Bruckner“ und Jördis Triebel für die Hauptrolle in dem Film „Westen“. Am Wettbewerb teilnehmen können deutschsprachige Spielfilme mit einer Länge von mindestens 80 Minuten, die in den Themenbereich „Arbeitswelt und Gesellschaft“ gehören.

Eintrittkarten: Karten für die Gala und die Filmvorführungen gibt es auf der Homepage des Filmpreises unter www.guenter-rohrbach-filmpreis.de und an allen bekannten Vorverkaufsstellen. Der Eintritt für die Gala am 6. November kostet 30 Euro. Die Filmvorführungen kosten jeweils 5,50 Euro oder für alle Filme als Kombikarte für 20 Euro.

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Achim Reichel stellt sein neues Tourprogramm Raureif am 22. November in der Neuen Gebläsehalle vor.

Foto: Ver/H. Franck

Musik, Wein und Theater Die Neue Gebläsehalle ist ist best ausgelastete Eventhalle im Saarland. Dementsprechend gibt es hier bis zum Jahresende noch allerhand Veranstaltungen.

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In den November startet die Neue Gebläsehalle mit Albert Hammond, der auf seiner Songbook Tour am Dienstag, 3. November, in Neunkirchen gastiert. Nach 40 Jahren im Musikgeschäft hat der Songwriter, Sänger und Entertainer just seine erste Live CD veröffentlicht. Wie sich Hammond auf der Bühne anfühlt können die Besucher am 3. November live erleben.

Orchesterprojekt Stadt-Land-PLUS Am Sonntag, 8. November, hat das Konzertprojekt „Stadt-LandPLUS“ seinen großen Auftritt in der Neuen Gebläsehalle. Mit seinem aktuellen Programm „Von Ländern und Leuten“ zelebriert die Fusion der Blasorchester der Stadt Neunkirchen, des Musikvereins Bubach-Calmesweiler gemeinsam mit befreundeten Musikern aus dem Saarland und den angrenzenden Regionen ihre Liebe zur Musik. Das 60-köpfi-

ge Ensemble ist Spielfreude pur. Mit „Uschi mach kein’ Quatsch“ etablierte sich Stefan Suhlke im deutschsprachigen Musikraum. Inzwischen ist der Künstler 70 Jahre alt und steht seit 50 Jahren auf der Bühne. Dies feiert er mit seiner Tour, die am Samstag, 21. November, in der Neuen Gebläsehalle Station macht. Sein aktuelles Programm ist eine Mischung aus alten Hits und neuen Nummern. Seine leisen Töne und sein ganz eigene humorvolle Interpretation haben an Aktualität nichts eingebüst. So ist das eben mit zeitloser Musik.

Achim Reichel Am Dienstag, 22. November, macht Achim Reichel mit seiner „Raureif-Tour 2015“ in Neunkirchen Halt. Mehr als 50 Jahre künstelrisches Schaffen stehen dann auf der Bühne des ewig jungen Deutschrockers. Verdammt, man liebt ihn... Freunde des Irish Folk sollten


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sich den Montag, 23. November, freihalten. Dann gastieren Celtic Angels mit ihrem aktuellen Programm „Magic Moments Live“ in der Neuen Gebläsehalle. Zu den keltischen Liedern gesellen sich Hits aus Pop und Klassik vereint in einer mitreißenden Bühnenshow.

Wein vom Feinsten Doch nicht nur Musik lässt sich in der Neuen Gebläsehalle erleben. Mit der Weinmesse des Verbandes Deutscher Prädikatsweingüter (VDP), erfolgt am Montag, 30. November, eine Wiederauflage der erfolgreichen Messe vom vergangenen Jahr. Im anspruchsvoll gestalteten Ambiente der Neuen Geläsehalle präsentieren sich hier die Weingüter des VDP aus der Großregion mit ihren Produkten. Der Dezember startet in der Neuen Gebläsehalle mit Pe Wer-

Viel Raum für Konzerte und mehr in der Neuen Gebläsehalle.

ner. Ihr Programm „Gans oder gar nicht!“, das sie am Mittwoch, 2. Dezember, vorstellt, ist ein Mehrgangmenü für die Ohren und nicht zuletzt für’s Herz. Zwei Tage später, am Freitag, 4. Dezember, ist Klaus Hoffmann in Neunkirchen. Auf seiner Deutschlandtour stellt er sein aktuelles Album „Sehnsucht“ vor. Und wie immer tut das Klaus Hoffmann mit viel Gefühl.

Foto: Stadt

Vom 6. bis 8. Dezember gehört dann die Bühne der Neuen Gebläsehalle dem Verein Schaubühne Neunkirchen. Von Sonntag bis Dienstag präsentiert sie das Weihnachtsmärchen „Humbug?“ für Erwachsene und Kinder ab 6 Jahren. „Schenken“ heißt das Weihnachtsspezial der vier Herren von Maybebop. Mit heißen Beats und warmem Sound das passen-

de Musikprogramm für die Weihnachtszeit. Am Sonntag, 13. Dezember schließlich kommt Günter Grass’ „Blechtrommel“ in der Neuen Gebläsehalle zur Aufführung. In dieser interpretation von Volkmar Kamm erlebt der Zuschauer die Handlung aus der Perspektive des inzwischen gewachsenen Blechtrommlers Oksar Matzerath, angefangen von seiner Geburt auf dem Kartoffelacker über die Wirrungen der Familiengeschichte der Matzeraths bis hin zur berühmt gewordenen Brauspulver-Episode aus dem gleichnamigen Film. red

Informationen: Alle Informationen über die Veranstaltungen in der Neuen Gebläsehalle sowie weitere Termine finden Sie auch unter www.nk-kulutr.de

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Tobias Hans - Zeit für einen neuen Weg Tobias Hans stellt sich am 8. November als neuer Landrat des Kreises Neunkirchen zur Wahl. Der CDU-Kreisvorsitzende wohnt mit seiner Familie in Neunkirchen-Münchwies. Seit 2004 lenkt er im Neunkircher Stadtrat die Geschicke der zweitgrößten Stadt im Saarland mit. An Neunkirchen schätzt er den gelungenen Strukturwandel und die kulturelle Vielfalt angefangen beim regen Vereinsleben bis hin zum Neunkircher Musical. Als Landtagsabgeordneter hat sich Tobias Hans für einen Landeszuschuss in Höhe von 2,5 Mio. Euro zum Bau der neuen Gebläsehalle eingesetzt. Am 8. November 2015 findet die vorgezogene Landratswahl statt - aus bekannten Gründen. Tobias Hans möchte neuer Landrat werden, denn es muss sich was ändern: „Wir brauchen einen Landkreis mit besseren Perspektiven: eine starke Wirtschaft und sichere Arbeitsplätze, solide Finanzen, eine saubere Umwelt, gute Schulen, größere Attraktivität, mehr Sicherheit und soziale Gerechtigkeit, ein gutes Miteinander zwischen den Generationen und Kulturen. So wird unser Landkreis zur führenden Region im Saarland.“ Um dies zu verwirklichen, ist es Zeit für einen neuen Weg.

Bürger-Landkreis - offen und transparent Das Landratsamt geht online. Autozulassungen, Wunschkennzeichen und Anträge werden einfacher und schneller, Öffnungszeiten werden bürgerfreundlich. Ein „mobiles Bürgerbüro“ fährt von Ort zu Ort. Das ist echte Bürgernähe. Transparenz schafft Vertrauen. Die Bürger sollen wissen, was in ihrem Landratsamt vor sich geht. Gemeinsam und in vertrauensvoller Zusammenarbeit macht Tobias Hans als Landrat den Landkreis Neunkirchen zum führenden Bürger-Landkreis im Saarland.

Ideen-Landkreis - zukunftsfähig und innovativ Überall im Kreis wird schnelles Internet gebraucht. Das ist überfällig für Handel, Handwerk, Industrie und für private Nutzer. Wirtschaftsförderung wird mit Tobias Hans Chefsache: Er will neue Strategien für den Erhalt und die Ansiedlung von starken Unternehmen - so entstehen gute Jobs. „Wir brauchen eine aktive Sozialpartnerschaft zwischen Wirtschaft, Schulen, Sport, Kultur und Verwaltung. So entwickeln wir neue Perspektiven. Gemeinsam machen wir unseren Kreis zum Ideen-Landkreis im Saarland.“ NEUNKIRCHEN | Ihr Stadtmagazin

Generationen-Landkreis - attraktiv und interessant Eine „Rund-um-die-Uhr“-Kita-Betreuung bringt Familien mit Schichtdienst Verlässlichkeit. Die Nachtbus-Linien für Jugendliche werden ausgebaut. Für betreuungsbedürftige Menschen entstehen neue Angebote selbstbestimmten Wohnens. Leerstände und aufgegebene Immobilien müssen verschwinden. So entsteht eine neue Lebensqualität - die Menschen werden hier gerne sein. Gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern macht Tobias Hans den Kreis zum führenden Generationen-Landkreis im Saarland.

Vorzeige-Landkreis - gemeinsam und stark Mit Tobias Hans als Landrat werden die Städte und Gemeinden im Kreis miteinander statt gegeneinander arbeiten. Weil sich die Landkreise aus strapazierten Gemeindekassen finanzieren, ist Verantwortlichkeit und Sparsamkeit geboten. Nur so wird Spielraum für nachhaltige Zukunftsinvestitionen geschaffen - auch und gerade in den Schulen. Ohne Scheuklappen wird gemeinsam Neues geschaffen. Gemeinsam wird der Kreis zum Vorzeige-Landkreis im Saarland.

Tobias Hans ist 37 Jahre alt, katholisch, verheiratet. Mit seiner Frau Tanja wohnt er in Münchwies. Nach Abitur und Informationswissenschafts-Studium war er zunächst in der Psychosomatischen Fachklinik beschäftigt. Anschließend konnte er als Persönlicher Referent der Sozial- und Gesundheitsminister Prof. Josef Hecken und Prof. Dr. Gerhard Vigener Verwaltungserfahrung und fachliche Expertise sammeln. 2009 wurde er in den Landtag gewählt. Heute gehört er als Parlamentarischer Geschäftsführer zur Fraktionsführung. Seine guten Kontakte setzt er für den Landkreis ein. Als Mitglied in vielen Vereinen unterstützt er diese bei ihrer ehrenamtlichen Arbeit. 2011 ist Tobias Hans in den Aufsichtsrat der Caritas Trägergesellschaft berufen worden und wirkt seit drei Jahren als Aufsichtsratsvorsitzender. ln seiner Freizeit bietet ihm das Laufen, das Lesen und die kreative Arbeit am Computer Ausgleich und natürlich seine Pferde, die er aus Familientradition pflegt.

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Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, unser Landkreis ist derzeit weit unter Wert verwaltet. Das sieht man ihm an und das spürt man auch. So sprechen die Stimmung sowie die Fragen und Sorgen, die die Menschen bei meinen zahlreichen Besuchen vor Ort an mich herantragen, eine eindeutige Sprache. Ein zentrales Problem ist dabei das ungute Gegeneinander der Kreiskommunen gegen die Landkreisspitze. Dieses negative Klima wirkt sich auf alle Bereiche aus und lähmt die Arbeit im Kreis und in den Kommunen. Der zunehmende Bevölkerungsrückgang, der in keinem anderen Landkreis so gravierend wie bei uns ausfällt, beschäftigt die Menschen in unserem Landkreis und wirkt sich negativ auf das Landschaftsbild aus. Nach der amtlichen Bevölkerungsvorausschätzung verliert der Landkreis bis 2030 rund 20.000 Einwohner; das heißt: jedes Jahr verschwindet ein Dorf wie Ludwigsthal praktisch von der Landkarte. Nicht nur die jüngere Generation sieht sich zudem großen sozialen Problemen ausgesetzt. Diese Situation schwächt den gesamten Landkreis und muss zum Besseren gewendet werden. Denn wir haben großes Potential, das geweckt und gehegt werden muss. Ich traue mir zu, diesen Weg erfolgreich und beherzt einzuschlagen.

Dabei muss gelten: ALLES MUSS AUF DEN PRÜFSTAND

Unser Landkreis wird Zukunftskreis. Dazu bedarf es vor allem der gezielten Förderung und Investitionen in die nachfolgende Generation. Der Angst vor sozialem Abstieg müssen wir entgegentreten und Jugendliche frühzeitig begleiten, damit sie ihre Ausbildung schaffen. Schnelles Internet für alle kommt nicht nur den Menschen in unserem Landkreis zugute, sondern auch den Betrieben und Unternehmen und somit dem Wirtschaftsstandort. Unser Rosenkreis soll endlich wieder aufblühen und sein ganzes Potential entfalten. Mit Hilfe eines zentralen Leerstandsmanagements werde ich als Landrat langjährige Leerstände in unseren Kommunen durch konsequenten Rückbau beseitigen und so unserem Landkreis ein neues, einladendes Gesicht schenken.

Diesen Aufgaben stelle ich mich mit voller Kraft ZEIT FÜR EINEN NEUEN WEG

Ihr Tobias Hans

Für die Inhalte ist der CDU Kreisverband Neunkirchen Grubenstr. 95 C 66540 Neunkirchen/ Heinitz verantwortlich.

Das Landratsamt ist kein Sprungbrett und keine Spielwiese für Öffentlichkeitsarbeit oder gar Selbstdarstellung. Das Amt dient nicht dem Amtsinhaber, der Landrat dient dem Amt und den Menschen in unserem Landkreis. Ich gehe mit dem nötigen Respekt und Anspruch an die Arbeit und werde immer dann für die Städte und Gemeinden tätig, wenn dies für gleiche Lebensqualität im Kreis nötig ist. Dazu zählt auch, Transparenz in den Ausgaben und Kostenstrukturen zu schaffen. Denn nur so können die Verwaltungen in den Kommunen und letztlich die Bürgerinnen und Bürger eingebunden werden. Ich gehe neue Wege in der Wirtschaftsförderung und werde mit Hilfe von Gründertagen an den Universitäten in der Region junge Ideen von außen in den Kreis bringen und den Trend der Abwanderung stoppen sowie attraktive Arbeitgeber in den Kreis locken. Das Handwerk wird sich künftig besser als Arbeitgeber an unseren Schulen präsentieren können. An den Gemeinschaftsschulen des Kreises wird deshalb jährlich ein Tag des Handwerks stattfinden. NEUNKIRCHEN | Ihr Stadtmagazin


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WO H N E N & L E B E N

Wenn einen ein Schicksalsschlag trifft, wie etwa ein Hausbrand, steht man schnell mit leeren Händen da. Alles ist weg. In Neunkirchen hilft ein Fonds, damit Betroffene schneller wieder auf die Beine kommen. Foto: animaflora/fotolia.com

Neunkircher in Not: Ein Fonds hilft unbürokratisch und schnell Wenn Neunkircher unverschuldet in Not geraten, gibt es von der Stadt unbürokratisch Hilfe. Anzeige

auf en reif r e t Win ware) (Neu NEUNKIRCHEN | Ihr Stadtmagazin

Es passiert leider viel zu häufig, dass Familien oder Einzelpersonen über Nacht ihre Existenzgrundlage verlieren. Ein Hausbrand zum Beispiel und alles ist weg. Dannach wieder auf die Beine zu kommen, ist oft alleine kaum noch möglich. Die 2010 ins Leben gerufene Spendeninitiative „Neunkircher in Not“ will Bürgerinnen und Bürger der Stadt, die sich in einer finanziellen Notlage befinden, im begründeten Einzelfall schnell und unbürokratisch helfen.

te der Neunkircher Geschäftsmann Achim Steffes gemeinsam mit zahlreichen Neunkircher Firmen mit dem Neunkircher Spendenmarathon. Seitdem konnten immer wieder neue Spenden von Firmen, Institutionen oder Privatpersonen verzeichnet werden. Mit dem Fonds „Neunkircher in Not“ wird seitdem wertvolle Direkthilfe geleistet.

Enge Kooperation zwischen Stadt und Institutionen

Seit 2010 konnte bisher 118 Familien und Einzelpersonen wertvolle Hilfe gewährt werden Danke allen, die das möglich gemacht haben. Der Bedarf ist ungebrochen“, bemerkte der Beigeordnete und Sozialdezernent SörenMeng. red/Stadt

Dabei arbeitet die Stadtverwaltung, die den Fonds verwaltet, eng mit Wohlfahrtsverbänden, Schulen und Kindergärten zusammen, um sicherzustellen, dass die Mittel auch dort ankommen, wo sie unbedingt benötigt werden. Es sind manchmal kleine Dinge, die dringend gebraucht werden und die aus laufender Leistung im Ausnahmefall nicht immer zu bestreiten sind. Hier kann der Spendenfonds "Neunkircher in Not direkt" helfen. Den finanziellen Grundstock leg-

Seit 2010 konnte 118 mal geholfen werden

Informationen: Die Abwicklung des Spendenfonds übernimmt das Amt für Soziale Dienste, Kinder, Jugend und Senioren der Kreisstadt Neunkirchen. Familienbüro Tel. (0 68 21) 2 02- 4 17


KU LT UR & F RE IZE IT

Ursprüngliche Weihnacht: behaglich, gemütlich, besinnlich Mit dem neuen Neunkircher Weihnachtsmarkt möchte der Verkehrsverein vom 18. bis 20. Dezember „Zurück zu den Ursprüngen“. Neunkircher Weihnachtsmarkt Getragen von dem Leitgedanken „Zurück zu den Ursprüngen“ eines Weihnachtsmarktes findet vom 18. bis 20. Dezember 2015 der Neunkircher Weihnachtsmarkt an der Christuskirche (Unterer Markt) statt.

Weihnachtliche Gefühle wiedererwecken Der Verkehrsverein Neunkirchen wird gemeinsam mit karitativen Einrichtungen und Vereinen einen möglichst sozialen und

menschlich geprägten Weihnachtsmarkt für das Jahr 2015 organisieren. Einen Weihnachtsmarkt, der uns allen die Gefühle wieder gibt, welche wir bei vielen Anderen vermissen: Behaglichkeit, Gemütlichkeit, Besinnlichkeit, eine romantische Kulisse mit Kerzenlicht, Tannenbaum und Weihnachtsliedern, individuell dekorierte Stände, fröhliche Menschen, handgemachte Werke aus Holz, Leder und Glas, selbst zubereitete Speisen und Getränke aus der Region sowie vieles mehr. red/Stadt

Der Verkehrsverein möchte zurück zu einem sozialen und menschlich geprägten Weihnachtsmarkt. Foto: Christian Jung/fotolia.com

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KULT U R & F RE I Z EI T

Heike Lismann-Gräß liebt und lebt das Musicalprojekt Neunkirchen.

Fotos: Roger Paulet

„Mama, wann sprichst du wieder lieb?“ Seit 13 Jahren - von der Geburtsstunde an - gehört Heike Lismann-Gräß zum Musicalprojekt Neunkirchen. Als Rädelsführerin Lysistrate oder aktuell als Königin Esteam hat sie dem ambitionierten, in Süddeutschland einmaligen Projekt, schon oft ein Gesicht gegeben - und ihre Stimme sowieso. Anzeige

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„Toi, toi, toi wünschen die Luft- ke mit. Doch schon bei der zweigeister“ - steht hingekritzelt auf ten Produktion „Merlin“ hatte einem Memo-Zettel. Viele sol- Heike Lismann-Gräß als eine der cher „Toi, toi“-Zettel, mit Fotos, Hexen ein paar höllisch gute AufProgrammheften und Zeitungs- tritte. Und das seit dem jedes ausschnitten zu Collagen zu- Jahr - mal in einer der Hauptrolsammengestellt, bedecken zwei len wie aktuell bei „Steam“ als komplette Flurwände im Haus unsterbliche Königin Esteam, der Familie Lismann-Gräß in mal in den hinteren Reihen oder Wiebelskirchen. Hier liebt und bei der Requisite. lebt offensicht„Musik ist meilich jemand das ne größte Lei>> Musik ist Musicalprojekt denschaft“, meine größte Neunkirchen. sagt die gelernLeidenschaft. << Alle Produktiote Bürokaufnen sind vertrefrau. Ausleben ten - bis auf „Casting“, mit dem kann sie das seit 2002 beim Mu2002 alles anfing. „Damals hatte sicalprojekt. Von März bis Sepich gerade Paulina bekommen“, tember sogar „fast ausschließerzählt Heike Lismann-Gräß. lich“, denn dann wird quasi unDeshalb half sie, die begeisterte unterbrochen geprobt, in WorkSängerin, die schon als Kind im- shops gearbeitet und aufgeführt. mer vor dem Radio gesessen Ihr Schauspiel-Rüstzeug erwarb und alle SR 3 Lieder mitgeträllert und pflegt Heike Lismann-Gräß hat, „auch wenn sie französisch beim Homburger Amateur Theawaren und ich nichts verstanden ter, das musikalische im Kirhabe“ , erstmal „nur“ in der Mas- chenchor, später in einer Band,


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in der sie mit ihrem Mann Carsten Gräß Rock und Popsongs coverte. Die Familie ist sowieso immer dabei, sowohl beim Homburger Theater als auch beim Musicalprojekt. Dort spielt Carsten Gräß seit Beginn in der Band. Vor fünf Jahren infizierte sich auch Tochter Paulina mit dem Musical-Virus und gehört seitdem fest zum Ensemble. 13 Jahre Musicalprojekt, da kommt einiges zusammen an Erinnerungen. Was ihre schönste Rolle war, kann Heike Lismann-Gräß nicht wirklich beantworten: „Aber die, wo ich am meisten gelernt habe, war Lysistrate.“ Als Anführerin der Athener Frauen, die gegen den Krieg mit Sparta streiken, musste sie Politikerqualitäten entwickeln und sich eine „starke Sprechstimme“ antrainieren, „um Menschen begeistern zu können“. Es sei unheimlich spannend gewesen, zu sehen, mit welcher Dyna-

mik sich die von ihr entfesselten Frauen entwickelten, wie sie Kraft und Stärke gewannen. „Da krieg ich jetzt noch Gänsehaut. Man hatte wirklich fast daran geglaubt, die Welt verändern zu können.“ Für ihre letzte Rolle als alterslose Regentin des Phantasie-Reiches Imorta galt es wiederum extrem an der Stimme zu arbeiten. „Ich musste lernen, tiefer und bestimmter zu sprechen. Das hat wahnsinnig viel Kraft gekostet“, erzählt die Musicaldarstellerin, die auch zuhause permanent am Üben war. Irgendwann intervenierte Paulina: „Mama, wann sprichst du noch mal lieb?“ Ein großes Lob spricht Heike Lismann-Gräß der Stadt Neunkirchen aus, die mit diesem von Profis ge- und begleiteten Laienprojekt etwas Großartiges auf die Beine gestellt hat. Das einzig Unschöne seien die ersten 14 Tage nach der letzten Aufführung:

Im aktuellen Musical Steam spielt Heike Lismann-Gräß die Königin.

„Dann fällt man immer in ein Loch.“ Haben alle Mitwirkenden doch über Wochen und Monate ihr „komplettes Leben miteinander geteilt“. Aber gar nicht so lange, dann liegt schon wieder eine Einladung für das nächste Casting

und die Mitarbeit an der nächsten Produktion im Briefkasten. Schön zu wissen, schließlich ist das Musicalprojekt für die Sängerin „eine der schönsten Erfahrungen“ ihres Lebens, eine, die sie immer wieder glücklich macht. nig

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Daniel Schulz (rechts) gehört zur Spitze der deutschen Kegler. Er stammt aus Wiebelskirchen und kegelt nun auch wieder dort.

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Schon seit vielen Jahren macht Sportkegler Daniel Schulz, 26 Jahre alt, aus Wiebelskirchen auf sich aufmerksam. Bereits im Juniorenbereich war er einer der erfolgreichsten deutschen Sportkegler. Vielfacher Saarlandmeister, mehrfacher Deutscher Meister und zahlreiche internationale Erfolge sind nur einige Beweise für sein Ausnahmetalent. Schulz konnte sich schon bei der U 18 Weltmeisterschaft durchsetzen, gewann den Vizetitel im MixedTandem, war bereits zweimal

Weltcupsieger mit der Mannschaft der KF Oberthal. Seine Erfolge brachten ihm 2011 den Bundestitel “ Kegler des Jahres“ und im Jahr 2013 die Auszeichnung „Sportler des Jahres“ der Kreisstadt Neunkirchen ein. Auch bei den Weltmeisterschaften im Mai in Morbach (Hunsrück)

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konnte er mit seinen Leistungen glänzen: Der Wiebelskircher wurde mit dem deutschen HerrenTeam Mannschaftsweltmeister und gewann zudem im HerrenDoppel sowie im Mixed-Paarkampf jeweils Silber. Im TeamWettbewerb siegte Schulz mit Deutschland klar vor den Niederlanden und Luxemburg. Seit dieser Saison startet Schulz für seinen Heimatverein, den TuS Wiebelskirchen. Wir sprachen mit ihm über den Kegelsport, seine Erfolge und seine Zukunftspläne. Wie sind sie zum Kegeln gekommen - was macht diesen Sport aus? Daniel Schulz: Zum Kegeln bin ich über die Familie gekommen. Mein Vater kegelt und mein Opa hat auch gekegelt. Es macht einfach viel Spaß. Was sind für Sie bisher Ihre größten Erfolge, was möchten Sie noch erreichen? Daniel Schulz: Meine größten Erfolge sind der Weltmeistertitel mit der Mannschaft 2015 in Morbach Daniel Schulz bei der Weltmeisterschaft in Luxemburg 2014 hier noch im Trikot von Oberthal. Foto: SZ/BuK sowie die deutsche Einzelmeisterschaft bei den Junioren im Jahr Haustür liegt. Definitiv denke ich Wie sehen Ihre Zukunftspläne nen. Kegeln ist und bleibt eine 2012. gerne an die Zeit in Oberthal zu- aus - sportlich und beruflich? Randsportart, man muss Beruf Warum sind sie zum Verein nach rück, ich bin dort sehr gut aufge- Daniel Schulz: Ich habe mit dem und Sport vereinbaren können, Wiebelskirchen gewechselt? nommen worden, konnte mich Wechsel nach Wiebelskirchen be- und ich fühle mich in meinem BeWas haben Sie aus der Zeit in sehr gut weiterentwickeln. Es war wusst einen Schritt zurück ge- rufsleben rundum wohl, mein ArOberthal mitgenommen? doch mit 17 Jahren ein sehr großer macht, wollte keine weiten Fahr- beitgeber zeigt Verständnis für Daniel Schulz: Mein Heimatver- Schritt, sehr schnell konnte ich ten zu den Spielen mehr absolvie- mein sportliches Engagement. ein ist der KSC Wiebelskirchen. mich dort etablieren. Training und ren, insgesamt das Pensum redu- Zudem ist das Training jetzt direkt Ich bin zum TUS Wiebelskirchen Wettkampf lassen sich aktuell mit zieren. Doch jetzt läuft es in Wie- vor der Haustür, das macht vieles gewechselt, da sich im Verein et- meinem Beruf jetzt eben besser in belskirchen so super, dass wir einfacher. Interview Carolin Merkel was bewegt und es vor meiner Wiebelskirchen koordinieren. langfristig für die Bundesliga plaAnzeige

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Der Rosenmontagsumzug der NKA in Neunkirchen gehört zu den größten Südwestdeutschlands.

Foto: SZ/Hiegel

Alle unter einer Kapp’: Der Neunkircher Karnevals-Ausschuss Was haben der KV „Die Daaler“, die KG „Die Plätsch“, die KG „Rote Funken“, der KV „Eulenspiegel“ Furpach, die KG „Heijo Hopp Die Scheib“, die KUV Blau-Gelb Wiebelskirchen, der KKW Wellesweiler und der KV „Hangarder Brunnebutzer“ gemeinsam? In ihren Vereinen bricht alljährlich pünktlich zum 11.11. das närrische Fieber aus. Anzeige

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Die Faseboze aus der Kreisstadt Neunkirchen frönen ihrer Leidenschaft nicht nur in ihren Vereinen, sondern sind zugleich alle im Neunkircher Karnevals Ausschuss, kurz NKA, organisiert. Der besteht aus den acht Mitgliedsvereinen, den gewählten Vorstandsmitgliedern sowie einem Ehrenmitglied. Bereits im Jahr 1948, erzählt die Chronik

des NKA, gab es einen lockeren Zusammenschluss der Fastnachter in Neunkirchen. Ganz nüchtern begann es mit Gesprächen zur Abstimmung von Terminen, damals zwischen dem TV 1860 und der Kolpingfamilie. Da aber die Karnevalisten des Turnvereins ihren Stammtisch im gleichen Lokal gegenüber der Marienkirche hatten, blieben die

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1948 der erste Karnevalsverein der Stadt In der Talstraße wurde unter dem Namen „Mer senn net so“ 1948 der erste Karnevalsverein in der Stadt gegründet. Und schon in diesem Jahr gab es den ersten Karnevalumzug, hauptsächlich für Kinder. Im Januar 1950 organisierten sich dann die Karnevalisten vom ,,Daal“ neu unter dem Namen ,,Do machschte ebbes mit“. Nun stand dem zweiten Karnevalsumzug, genehmigt und offiziell, nichts mehr im Wege. Fußgruppen in originellen Kostümierungen feierten ausgelassen Straßenfastnacht. Im Jahr 1952 war es dann endlich soweit, der erste große Rosenmontagszug in der Stadt wurde von den Daaler Karnevalisten veranstaltet. Mit 18 vom Verein gestalteten Wagen zog er von der Talstraße in die Stadt hinunter. Auf dem Prinzenwagen der „Prinz vom Daal“ Werner Wecker mit ihrer Lieblichkeit Hannelore Ecker. Da hatte sich der lockere Zusammenschluss bereits als feste Größen in Sachen Fastnacht etabliert, es folgte am 11.11.1952 die erste gemeinsame Sitzung. Ein Jahr später folgte Anzeige

der erste Rosenmontagszug unter der Flagge des NKA. Gemeinschaftssitzung und großer Karnevalsumzug - sie sind auch in der Session 2015/16 Garant für beste Unterhaltung aller Narren aus Nah und Fern. Lediglich das dritte Ziel, die Karnevalszeitung, erlebte leider nur eine einzige Auflage.

Über den eigenen Schatten gesprungen Um einen solchen Zusammenschluss aus der Taufe zu heben, erklärt der aktuelle Präsident des NKA, Karl Albert, „mussten alle über ihren eigenen Schatten springen, um tatsächlich den Neunkircher Karnevalsausschuss möglich zu machen.“ Neben dem Erfolg, den die Veranstaltungen mit sich brachten, begannen aber auch die Sorgen des NKA, die, wie Albert erklärt, bis heute ebenfalls treuer Begleiter geblieben sind. „Alle Veranstaltungen kosten Geld und die Einnahmen des NKA waren und sind sehr bescheiden. Diese Probleme sind dem NKA auch heute noch, sozusagen traditionsgemäß, erhalten geblieben. Ohne die Unterstützung der Stadtverwaltung, insbesondere aber unserer Senatoren und vieler Neunkircher Firmen und Bürger wäre von Anfang an nichts möglich gewesen.“

Prinzessin Denise und NKA-Chef Karl Albert bei der letzten Festsetzung von Oberbürgermeister Jürgen Fried im Februar 2015. Foto: SZ/Seeber

westdeutschen Raum, zieht jährlich gut 100000 Narren an, und das, obwohl sich zeitgleich auch der Umzug durch Saarbrücken-Burbach schlängelt. Geregelt ist in Neunkirchen durch den NKA auch die Frage nach dem Prinzenpaar, in der kommenden Session kommt das von den Daaler, die in diesem Jahr 6 mal 11 Jahre feiern.

Acht Mitgleidervereine

Geblieben sind den treuen Fans der acht Mitgliedvereine, von denen einige deutlich älter sind als der NKA, ihre eigenen Büttenredner, Mariechen, Tanzgarden, ihre Kappensitzungen und Fastnachtsbälle. Die alljährliche NKA-Gemeinschaftssitzung ist Einer der größten Umzüge eine gute Gelegenheit, die BesSüdwestdeutschlands ten aus den Vereinen gemeinsam ein Feuerwerk der Fastnacht Heute noch ist der vom Neunkir- abbrennen zu lassen. cim cher Karnevals Ausschuss e.V. (NKA) organisierte Rosenmon- Anzeige tagzug einer der größten im süd-

Die NKA-Fastnacht: Sessionseröffnung: Mittwoch, 11.11.2015 um 20.11 im Paulussaal Prinzenempfang: Freitag, 8. Januar 2016 um 20.11 Uhr im Casino der KEW, Stadtempfang und Schlüsselübergabe: (Fetten-)Donnerstag, 4.Februar 2016 um 16.11 Uhr Rathaus Neunkirchen, Gemeinschaftssitzung: Freitag, 5.Februar 2016 um 20.11 Uhr Neue Gebläsehalle Neunkirchen, Rosenmontagsumzug: Montag, 8.Februar 2016 ab 14.11 Uhr. Weitere Informationen unter www.nka-neunkirchen.de

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Gespräche nicht so nüchtern, wie sie begannen. Schnell entstanden die ersten Ideen, eine Karnevalszeitung, ein gemeinsamer großer Rosenmontagszug, ein Prinzenpaar für ganz Neunkirchen und sogar über eine große Gemeinschaftssitzung wurde damals nachgedacht, damals noch utopische Gedanken - heute längst Wirklichkeit in Neunkirchen.

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Petra und Ingo Bach betreiben seit 17 Jahren die Fischerhütte in Furpach. Die Hütte ist Ausgangspunkt für viele Aktivitäten in der Umgebung.

Fotos: cim

„Unser Fleckchen Erde“ Seit 17 Jahren betreiben Petra und Ingo Bach die Fischerhütte in Neunkirchen Furpach, als Gäste kennen die beiden den beschaulichen Fleck zwischen Furpach und Kohlhof, abseits der Straße und an der Kreuzung zahlreicher Wanderwege gelegen, schon viel länger. Anzeige

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„Wir haben oft hier draußen ge- den neu gebaut, auch eine grösessen und gesagt, ach wäre das ßerer Küche musste her“, erzählt nur unser Fleckchen Erde“, erin- Bach. Schließlich bietet der helnert sich Petra Bach. Zum Eigen- le, freundlich eingerichtete Gasttum ist die Fischerhütte mit dem raum Platz für 63 Gäste. Die bemalerischen Außengelände zwar kocht Petra Bach alle selbst. nicht geworden, aber dennoch „Da musste ich am Anfang ganz zur zweiten Heimat, zur Arbeits- schön hart arbeiten, doch inzwistätte, aber auch zum Treffpunkt schen ist vieles längst zur Routimit vielen Freunden aus dem ne geworden“, erzählt sie. Beganzen Saarland. „Eines Tages gonnen hat sie mit saarländihaben unsere Vorgänger erzählt, schen Spezialitäten, auch heute dass sie aufhönoch sind die ren und uns ge- >> Gegrillt wird bei uns „Gefüllte“ ein fragt, ob wir uns Geheimtipp in nicht wie üblich im nicht bewerben ihrer Gaststätwollen“, erzählt Sommer, wir grillen im te. „Nach einiPetra Bach. ger Zeit haben Winter. << Gastronomiedie Gäste vererfahrung hatte das Ehepaar be- mehrt nach Schnitzeln gefragt, reits in einem Bistro gesammelt, zuerst wollte ich nicht, doch invon Ideen für die Fischerhütte zwischen haben sich verschiesprühte Petra Bach. „Warum al- dene Schnitzel ebenfalls auf der so nicht?“ - und so gab es kein Karte zum Renner entwickelt“, langes Überlegen, vom Angel- sagt sie. sportverein 1961 Furpach erfolg- Doch damit nicht genug, die te die Zusage. Bereits kurz nach Qual der Wahl hat der Gast in der der Übernahme durch Familie Fischerhütte, wenn es um das Bach investierte der Verein, der Thema Flammkuchen geht - hier aktuell rund 60 Mitglieder zählt, ist die Auswahl mit elf Varianten in die Hütte. „Die Toiletten wur- riesig. Einzig den Fisch auf der


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Speisekarte sucht man vergeblich. „Wir haben schon öfter an Sonntagen Fischgerichte angeboten, doch dann bestellen die Leute doch lieber wieder Leberknödel oder Schnitzel“, lacht die Inhaberin. Zu der umfangreichen Speisekarte gesellen sich noch Themenabende mit Grillhaxen oder Räucherhähnchen. „Gegrillt wird bei uns nicht, wie üblich, im Sommer, wir grillen im Winter“, betont sie. Was ihre Vielfalt an Speisen ausmacht, wird durch ganz besondere Biere, ebenfalls aus dem Hause Bach, ergänzt.

Zufällig Bier gebraut Auch hier begann die Erfolgsgeschichte eher zufällig. „Wir waren im Neunkircher Brauhaus, um unseren Sohn für einen längeren Auslandsaufenthalt zu verabschieden, da kam die Idee auf, ihm zur Rückkehr doch ein Bier zu brauen“, erzählt Bach. Gesagt, getan, damals noch daheim in der Küche mit einem großen Topf auf dem Herd wurde das erste Bier aus dem Hause Bach gebraut. Entstanden ist daraus die Braumanufaktur Neunkirchen, seit Anfang 2011 ist die Hütte ein Brauerei-Gasthof mit

Im Biergarten rasten Wanderer.

den Bieren aus der Privatbrauerei. „Ständig haben wir vier Biere auf dem Hahn, darunter Furpacher Hell und Dunkel, dazu kommen immer wieder unser saisonalen Spezialtäten“, erklärt Ingo Bach. Sehr viele Stammgäste kann das Ehepaar, das mit einer Angestellten und einigen Aushilfen je nach Bedarf die Fischerhütte als Waldgasthof führt, in und an ihrer Hütte begrüßen, es kommen aber auch immer wie-

der neue Gäste dazu. Mit 17 Jahren Durchhaltevermögen hätten die beiden anfangs nicht gerechnet, „und ein paar Jahre sollen schon noch dazukommen“, versichert das Ehepaar. Das gönnt sich nach dem vierten Advent, an dem traditionell zur Hüttenweihnacht eingeladen wird, endlich mal ein paar Tage Betriebsferien. Zeit in der die Hütte renoviert und modernisiert werden soll. cim

Informationen: Fischerhütte Furpach Am Biehlersweiher 66539 Neunkirchen-Furpach Tel. (0 68 21) 3 02 21 Fax: (0 68 21) 2 90 35 46 Öffnungszeiten: Dienstag, Mittwoch, Freitag und Samstag ab 15:00 Uhr, Donnerstag ab 11:30 Uhr, Sonn- und feiertags ab 10:00 Uhr, an allen Tagen durchgehend warme Küche bis ca. 20:00 Uhr (Herbst und Winter bis ca. 19.00 Uhr), Ruhetag: Montag (wenn Feiertag: Dienstag)

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Im ehemaligen Neunkircher Bürgerhaus läuft der Umbau zum Zentrum für Bildung und Kultur. Hier ein Blick ins Foyer.

Fotos: Stadt

Bürgerhaus wird neues Zentrum für Bildung und Kultur Der Umbau des ehemaligen Neunkircher Bürgerhauses in ein Zentrum für Bildung und Kultur läuft auf Hochtouren. Nach der Fertigstellung sollen hier die Stadtbibliothek, die Städtische Galerie, ein Industriemuseum sowie das Kinder- und Jugendatelier einziehen. Das ehemalige Bühnenhaus wurde zu einer Probenbühne für das Musicalprojekt und Schauspielvereine umgebaut. Anzeige

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Betritt man das Gebäude vom werden das schaffen“, gibt sich Werner-Scherer-Platz aus, so ist Roth zuversichtlich. noch alles gewohnt. An der rot- Nimmt man vom Foyer, in dem weißen Stahl-Glas-Fassade hat eine gemeinsame Kommunikatisich nichts verändert. Doch onszone mit Sitzmöglichkeiten schon im Foyer ahnt man, dass und Kaffeeautomat eingerichtet sich das Innere zu einem völlig werden soll, die linke Tür, gelangt neuartigen Gebäudekomplex ge- man in den Neubau der Büchewandelt hat. rei, der auch das VHS-Zentrum Viele Innenwände wurden ent- mit dem Bürgerhausbau verbinfernt oder versetzt, die Trocken- det. Man betritt einen großen, bauer sind derlichten Raum zeit emsig mit mit einer um>> Ein sportliches den FeinarbeiGaZiel, das uns da das laufenden ten beschäftigt. lerie, auf der saarländische Kein Wunder, später Arbeitsdenn die Zeit plätze für die Innenministerium drängt: Schließals Zuschussgeber Büchereinutzer lich will die zu finden sein gesetzt hat. << Stadtbücherei werden. Durch schon zum Engroße Fenster de des Jahres ihren Betrieb in und Oberlichter im Dach wirkt den neuen Räumen aufnehmen. der Raum besonders hell und „Ein sportliches Ziel, das uns da modern. Dieser Eindruck wird das saarländische Innenministe- noch verstärkt durch Sichtbeton rium als Zuschussgeber gesetzt und verzinkte Geländer, auf die hat“. meint der Leiter des Amtes man bei der Gestaltung setzt. für Gebäudewirtschaft, Gerhard Der Boden wird mit anthrazitfarRoth, der mit seinem Team die benem Linoleum und Parkettbokomplette Planung und Baulei- den belegt. Farbe bringen später tung stemmen muss. „Doch wir die unzähligen Bücher sowie na-


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türlich die Menschen in den Raum. Mehrere Nebenräume für das Personal und die Verwaltung sind ebenfalls vorgesehen. Außerdem wird ein weiterer Zugang aus Richtung Langenstrich in die Bibliothekshalle führen. Es ist noch viel zu tun, an allen Ecken und Enden arbeiten Handwerker. Noch gehört Fantasie dazu, die Bücherregale zu sehen, aber die Vorstellung, hier in die Welten der Buchstaben einzutauchen, fällt nicht schwer.

Museum und Ausstellungen Wählt man vom Foyer aus den rechten Eingang, so gelangt man in das neue Industriemuseum, das als erste Ausstellung Historische Fotografien unserer Stadt zeigen wird. Über das Treppenhaus bzw. den Aufzug gelangt man in den Bereich der Städtischen Galerie, die das Obergeschoss mit dem großen Saal einnimmt. Wo ehemals große Veranstaltungen stattfanden, prangen nun große, weiße Wände. Hier sollen später Kunstwerke in Wechselausstellungen gezeigt werden. Variable Stellwände bieten beste Möglichkeiten, um die unterschiedlichen Ansprüche der Aussteller zu erfüllen. Dort, wo vorher das Bühnenhaus zu finden war, ist nunmehr eine große, weiße Fläche entstanden. Man könnte sich hier sehr gut ein großflächiges Werk oder auch eine Videoprojektion vorstellen. Vieles wird in den neuen Ausstellungsräumen möglich sein. Auf der Empore wird die Dauerausstellung der Sammlung Wolfgang Kermer ihre Heimat finden - ein lang gehegter Wunsch von Oberbürgermeister Jürgen Fried, hat der Stuttgarter Professor seiner Geburtsstadt doch bereits vor einigen Jahren mehrere Konvolute wichtiger Kunstwerke geschenkt - mit dem Wunsch, dass die Werke ausgestellt werden. In der Sammlung sind Werke sehr namhafter Künstler, wie beispielsweise Alfred Hrdlicka und Markus Lüpertz. Im Dachgeschoss des ehemaligen Galeriegebäudes wird das Kinder- und Jugendatelier der Galerie eingerichtet. In dem neuen Gebäudekomplex wird also

Das neue Zentrum für Kultur und Bildung kann sich sehen lassen.

nicht nur Kunst zu sehen sein, hier werden auch junge Menschen an Kunst herangeführt. So wird hier auch Kunst aktiv entstehen, denn das Kinder- und Jugendatelier läuft bereits seit einigen Jahren sehr erfolgreich. Kunst in ganz anderem Sinne wird auch im hinteren Bereich des neuen „Zentrums für Bildung und Kultur“, so der Arbeitstitel - entstehen. Das ehemalige Bühnenhaus hat man zu einer Probenbühne umgebaut. Hier werden das Musicalprojekt und Schauspielvereine beste Voraussetzungen haben, ihre Darbietungen zu entwickeln.

Umzug zum neuen Jahr Vor allem die Brandschutzauflagen, die Einbauten zum barrierefreien Zugang der öffentlichen Räume und der komplizierte Eingriff in drei bestehende Gebäude sind Gründe dafür, dass die Baumaßnahme nicht wie ursprünglich vom Ministerium vorgegeben, bis Ende Juni fertig gestellt werden konnte. Das Ministerium hat daher die Frist bis Ende September verlängert. Ist der Bau fertig, so werden die Stadtbücherei und die Galerie pünktlich zum neuen Jahr umziehen. Der Kostenrahmen von 1,3 Millionen

Euro wird eingehalten, verspricht Gerhard Roth, wobei die Hälfte vom Land aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) beige-

steuert wird. Dieses Programm wurde aufgelegt, um die Unterschiede zwischen den verschiedenen Regionen auszugleichen. Stadt NK/om

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In Neunkirchen stehen drei tolle Tage bevor. Am letzten Oktoberwochenende wird hier traditionell Oktoberfest gefeiert.

Fotos: Stadt

O’zapft wird! Neunkirchen feiert drei Tage lang Oktoberfest Ab kommenden Freitag, 23. Oktober, ist es wieder soweit! Dann steht in Neunkirchen wieder ausschweifende Trachtenseligkeit zu Live-Musik vom Feinsten auf dem Programm. Das Oktoberfest garantiert drei Tage beste Partylaune und Feierstimmung, Tanz auf Bänken und Tischen inklusive. Neunkirchen lädt am letzten Oktoberwochenende zum krönenden Abschluss der saarländischen Festsaison ein. Veranstaltet wird das Oktoberfest von der Kreisstadt Neunkirchen gemeinsam mit dem Verkehrsverein Neunkirchen e.V. und dem neuen Festzeltwirt Armin Reichelt.

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freuen. Auch am bewährten Stimmungskonzept wird nicht gerüttelt! Oberbürgermeister Jürgen Fried wird das Oktoberfest am Freitag mit einem zünftigen Fassanstich offiziell eröffnen. Im Anschluss heizen die „Members“ die Festbesucher die Volksfeststimmung mächtig an und sorgen für beste Partylaune, tanzende Festzeltgäste auf den Tischen und

Bänken sind bei den Auftritten dieser Band keine Seltenheit.

Die „Members“ sorgen für beste Partystimmung Die „Members“ erwiesen sich von Anfang an als ein Publikumsmagnet in der Szene und konnte im Laufe der Jahre viele Erfolge, zunächst in Franken und der Oberpfalz, dann schließlich in

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ganz Deutschland feiern. Die Band wurde 2012 und 2014 mit dem Fachmedienpreis als beste Stimmungs- und Partyband ausgezeichnet. Die vielseitigen und sympathischen Spitzenmusiker, die auch schon mit Bands wie Boney M, die Saragossa-Band, Wolfgang Petry, Peter Schilling, Nino de Angelo, Spider Murphy Gang, Markus und Ibo und vielen anderen zusammengearbeitet haben, werden in diesem Jahr am Eröffnungsabend des Oktoberfestes das Neunkircher Publikum begeistern. Am Samstag, 24. Oktober, besteht akute Ansteckungsgefahr. Das was auf den ersten Blick wie ein Virus oder sogar eine Krankheit erscheint, bestätigt sich auf den zweiten Blick. Das Franken Fieber erwischt jeden. Die Symptome sind große Vorfreunde, erhöhte Herzfrequenz, gesteigerte Körpertemperatur, unbändige Party- und Feierlaune mit gesteigertem Suchtpotenzial nach mehr. Also, verabreden Sie sich mit Ihren Freunden, kommen Sie gerne auch im Dirndl und der Lederhosen und genießen sie den zünftig rockigen Abend auf dem Neunkircher Oktoberfest.

Verkaufsoffener Sonntag in rund 150 Geschäften Zum Abschluss steht das Oktoberfest ganz im Zeichen des verkaufsoffenen Sonntags. Rund 150 Geschäfte öffnen von 13 bis 18 Uhr ihre Pforten und machen Neunkirchen zu der ShoppingMetropole der Region. Die Zwoa Spitzbuam werden dann mit aktuellen Songs und volkstümlichen Schlagern im typischen Sound für gute Stimmung im Neunkircher Festzelt sorgen. Die Zwoa Spitzbuam mittlerweile eine Kultband - gehören zu den bekanntesten Stimmungsmachern, bekannt aus Funk und Fernsehen. Wer sich einen der begehrten Plätze sichern will, sollte schnell sein! Der Eintritt beträgt Freitag und Samstag jeweils 25 Euro pro Person (inklusive Vorverkaufsgebühr). Hierin enthalten sind: Eintritt ins große geschmückte Festzelt, reservierter Tisch oder Platz, eine Maß frisches Festbier sowie ein Verzehrgutschein in Höhe von 7,50 Euro. Die Tische in den Blöcken A, B und C (vorderer Bereich) sind jeweils als Einheit zu buchen. Die

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Veranstaltungskalender 25. Oktober Verkaufsoffener Sonntag Neunkirchen

Oktober

Freitag, 23. Oktober 20 Uhr „Geist ist geil“ mit Detlev Schönauer Kulturhaus Wiebelskirchen 20.30 Uhr CD-Präsentation „Fjord“ mit Susan Weinert Stummsche Reithalle 23. bis 25. Oktober Neunkircher Oktoberfest Auf dem Stummplatz

Freitag, 30. Oktober 20 Uhr „PIAF - L’hymne à l’amour“ Konzert mit Florence Absolu in der Neuen Gebläsehalle. Samstag, 31. Oktober Halloween im Neunkircher Zoo Tierisch-schauriger Gruselspaß

November 1. bis 5. November Günter Rohrbach Filmpreis Finalistenwoche Cinetower

Dienstag, 3. November 20 Uhr Konzert mit Albert Hammond Songbook-Tour 2015 Neue Gebläsehalle

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Neue Gebläsehalle Martinsumzug Münchwies

Donnerstag, 5. November Günter Rohrbach Filmpreis Filmforum Stummschen Reithalle. 5. November bis 17. Dezember „Alle Jahre wieder“ Gemeinschaftsausstellung des Neunkircher Künstlerkreises anlässlich seines 60-jährigen Bestehens Galerie des Künstlerkreises Freitag, 6. November Gala-Preisverleihung Günter Rohrbach Filmpreis

Samstag, 7. November Günter Rohrbach Filmpreis Konzert „August Zirner und das Spardosen Terzett“: Diagnose Jazz Stummschen Reithalle Samstag/Sonntag, 7./8. November Martinsmarkt und Martinsumzug Wiebelskirchen.

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Dienstag, 10. November Martinsumzug Neunkirchen. Mittwoch, 11. November Martinsumzug Heinitz Samstag, 21. November Turn- und Sportgala Wiebelskirchen Ohlenbach-Sporthalle Waldweihnacht Wiebelskirchen Hiemshütte

20 Uhr 70 Jahre Sulke und 50 Jahre Bühne mit Stephan Sulke Neue Gebläsehalle Sonntag, 22. November 18 Uhr „Raureif Tour 2015“ Konzert mit Achim Reichel Neue Gebläsehalle Samstag/Sonntag, 28./29. November Jubiläums-Weihnachtsmarkt Wiebelskirchen Sonntag, 29. November Verkaufsoffener Sonntag Neunkirchen

Oktober – Dezember 2015

Freitag, 4. Dezember 20 Uhr „Sehnsucht“ Konzert mit Klaus Hoffmann Neue Gebläsehalle Samstag, 12. Dezember 11. Wellesweiler Weihnachtsmarkt Wellesweiler

8. Februar Rosenmontagsumzug

27. bis 29. Mai Neunkircher WeinLounge 9. bis 11. September Neunkircher Messe

Sonntag, 20. März Neunkircher Frühling

Sonntag, 13. Dezember 18 Uhr „Die Blechtrommel“ Schauspiel nach Günter Grass Neue Gebläsehalle. 18. bis 20. Dezember Neuer Neunkircher Weihnachtsmarkt „Zurück zu den Ursprüngen“ Verkehrsverein Neunkirchen gemeinsam mit karitativen Einrichtungen und Vereinen An der Christuskirche (Unterer Markt)

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Donnerstag, 24. Dezember Tierische Weihnachten Winterliche Tour durch den Neunkircher Zoo.

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Layout: Saarbrücker Zeitung, Verlag und Druckerei GmbH, Gudrun Albrecht Produktion: m-content, Serviceagentur für Mediendienstleistung & PR, Jörg O. Laux Redaktion: Jörg O. Laux Fotos & Autoren: Oliver Morguet, Carolin Merkel, Anja Kernig, Stadt Neunkirchen, Agenturen, Veranstalter Gemeinsame Anschrift: Gutenbergstraße 11-23, 66103 Saarbrücken Titel: Klaus Doldinger/Wasserturm, Fotos: SZ/TZS Montage: Benjamin Hartmann Druck: DHVS - Druckhaus und Verlagsservice GmbH, Hanns-Martin-Schleyer-Str. 8, 54294 Trier Auflage: 21.500 Stück

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Kontakt: (06 81) 502-32 11, m.wein@sz-sb.de Anzeigen: (0 68 21) 9 04 64 31 Ausgabe 02/2015 vom 20. Oktober 2015 „NEUNKIRCHEN – Ihr Stadtmagazin“ erscheint 2 x jährlich und wird kostenlos verteilt.

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Ihre Magazine der SZ: Auch im Web und als App Die Magazine der Saarbrücker Zeitung können Sie nicht nur als Print-Ausgabe genießen. Auch unterwegs, im Urlaub oder überall dort, wo Sie gerade noch einmal durch Ihr Magazin stöbern wollen, haben Sie jetzt vollen Online-Zugang. Denn die Magazine gibt es zum praktischen Durchblättern im Internet und natür-

lich auch als App für Smartphones und Tablets. Unter unserer Internetadresse www.hierdaheim.de finden Sie alle Informationen zur praktischen elektronischen Variante. Auch über die Apps der Saarbrücker Zeitung SZ mobil können die Magazine durchgeblättert werden. Scannen Sie sich ein-

fach einen der beiden QR-Codes auf dieser Seite oder steuern Sie die Website an, und genießen Sie alle Magazine der Saarbrücker Zeitung bequem online oder überall dort, wo Sie gerade Lust haben, in unseren interessanten Magazinen Anregungen und Ideen zu finden. Schon jetzt greifen mehrere tausend Leser auf die

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NEUNKIRCHEN Ihr Stadtmagazin

02 | 2015

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LEBENDIGE STADT ebläsehalle Von der Neuen : zum Bliesauartier Eine Stadt verändert ihr Gesicht S. 04

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FILMSTADT

ALLE NEUNE

UNTER EINER KAPP’

Der Günter Rohrbach Filmpreis 2015 S. 12

Zu besuch bei Kegelmeister Daniel Schulz S. 26

Die Neunkircher Narren sind bereit S. 28

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Kraftstoffverbrauch in l/100 km: innerorts 6,3; au^erorts 4,2; kombiniert 5,0. CO2-Emission: kombiniert 115 g/km. Nach dem vorgeschriebenen Messverfahren (VO/EG/715/2007 in der aktuellen Fassung) ermittelt.

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Das Luftbild, das seinerzeit die Kreissparkasse Neunkirchen für die Aktion „Hilf mit!“ der Saarbrücker Zeitung machen ließ, zeigt eine Momentaufnahme der Kreisstadt Neunkirchen im Jahr 1999. Seit dem hat sich viel verändert, und der Strukturwandel nach dem Ende der Montanindustrie ist bereits deutlich an der aufstrebenden Kreisstadt zu erkennen. Foto: SZ/Sparkassen NK

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Stadtmagazin Neunkirchen 20 10 2015  
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