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September 2017

präsentiert von

PFUX X

Die Kinderzeitung des Pfälzischen Merkur

Alles zur Bundestagswahl

Der PFUXX erklärt Euch heute, was Ihr wissen müsst. Seiten 08 bis 11

Lustige Ortsnamen

Kürbisse malen und gewinnen

Es gibt Menschen, die wohnen in Linsengericht oder Kuhbier. Seiten 6/7

Hitscherhoffest am 23. und 24. September mit tollen Wettbewerben. Seite 12


02 PFUXX

P F UX X- R e p o r t a ge

Cleverer Reporter hilft gerne in der Not

PFUXX und der Ziegenbock Von Andrea Schnepp Die Themen

Titelgeschichte Am 24. September wählen die Deutschen einen neuen Bundestag. Der PFUXX erklärt Euch heute alles Wichtige zur Wahl, zum Ablauf, den Parteien und vieles mehr. Und der Bundestag hat extra einen Film für Kinder und Jugendliche herausgebracht: „Applaus für Felix!“ Seiten 8-11

Lustige Ortsnamen Auf dem Weg in den Urlaub kannst Du manchmal witzige Ortsschilder entdecken. Bei manchen Orten kann man gar nicht glauben, dass es sie tatsächlich gibt. Der PFUXX hat mal ein paar besonders lustige Beispiele zusammengetraSeiten 6/7 gen.

Rund um den Kürbis Am 23. und 24. September findet das Hitscherhoffest statt. Das gefällt nicht nur den Erwachsenen, sondern vor allem auch den Kindern. Für sie gibt es nämlich viele, tolle Angebote, die richtig Spaß machen. Seite 12

An einem heißen Septembertag ging PFUXX spazieren. Er schlenderte an einigen Feldern vorbei und hörte plötzlich, wie jemand „Hilfe, Hilfe“ rief. Der kleine Reporter sah sich um. Ganz in der Ferne am Waldrand meinte er einen roten Schatten in den Wald huschen zu sehen. Das könnte ein Fuchs gewesen sein. Ob der um Hilfe gerufen hatte? PFUXX lief zum Wald, als er wieder ein zartes Stimmchen „Hilfe“ rufen hörte. Allerdings aus einer ganz anderen Richtung. „Hallo?“, sagte der Reporter. „Kann ich helfen? Wer ruft denn da?“ „Ich! Ein Ziegenbock! Bitte helfen Sie mir“, kam sofort die Antwort. „Wo sind Sie denn?“, fragte PFUXX verwundert. „Hier unten im Brunnen. Ich komme nicht mehr heraus.“ In der Ferne sah der kleine Reporter tatsächlich einen Brunnen. Schnell lief er hin. „Hallo Herr Ziegenbock“, sagte er und beugte sich neugierig über den Brunnenrand.

Der Ziegenbock war in den Brunnen gefallen. Unter sich sah er einen großen Bock mit langen Hörnern. Doch statt sich zu freuen, dass er endlich Hilfe bekam, rief das Tier: „Oh nein, nicht schon wieder so ein blöder Fuchs. Heute habe ich aber wirklich Pech.“ PFUXX war ein wenig beleidigt. Doch da die Ziege so verzweifelt war, blieb er dennoch und streckte seine Pfote in den Brunnen. „Kommen Sie. Ich ziehe Sie heraus.“ „Und das ist diesmal kein Trick?“, fragte der Ziegenbock misstrauisch. „Natürlich nicht“, erwiderte PFUXX. Es war

Hintergrund Die Geschichte vom Ziegenbock, der schändlich vom Fuchs hereingelegt wird, ist schon über 2000 Jahre alt. Ein Grieche namens Aesop hat sie aufgeschrieben. So eine kurze Geschichte nennt man auch Fabel. In Fabeln spielen meistens sprechende Tiere mit. Die Geschichten enden mit einer „Moral“, also einer Belehrung. Findest du die Moral von dieser Fabel heraus?

Zeichnung Andro Hiegel

gar nicht so einfach, den Bock nach oben zu ziehen. Immer wieder fiel er in den Brunnen zurück. Doch nach einigen missglückten Versuchen gelang es dem Reporter endlich, die Ziege herauszuziehen. Völlig erschöpft ließen sich die beiden an den Brunnenrand sinken und verschnauften. Nach einer Weile sagte der Bock: „Vielen Dank für die Hilfe. Es tut mir auch leid, dass ich vorhin blöder Fuchs gesagt habe. Aber nicht alle Artgenossen sind so nett wie Sie.“ PFUXX dachte an den roten Schatten, der vorhin in den Wald gehuscht war. Er bekam einen Verdacht. Der Bock sprach weiter: „Ein anderer Fuchs und ich hatten so schrecklichen Durst, dass wir ohne zu überlegen in diesen Brunnen gesprungen sind. Als wir uns satt getrunken hatten, machte der Fuchs einen Vorschlag. Erst wollte

er über meinen Rücken aus dem Brunnen klettern. Dann würde er mir helfen, heraus zu kommen. Aber als der Fuchs endlich frei war, lachte er nur schadenfroh und lief davon.“ „Das war wirklich nicht schön von dem Fuchs“, meinte der Reporter kopfschüttelnd. „Zum Glück sind nicht alle so“, lachte der Ziegenbock und versprach, nie wieder über Füchse zu schimpfen. ....................................................

PFUXX Chefredaktion:

Michael Klein Verlagsleitung:

Serkan Karabulut Redaktion:

Elisabeth Heil (verantwortlich), Andrea Schnepp, Andro Hiegel (Zeichnungen), Anschrift für Redaktion

Pfälzischer Merkur, Hauptstraße 66, 66482 Zweibrücken, E-Mail pfuxx@pm-zw.de Layout und Produktion

Complete Media Services (CMS) Verlag:

Zweibrücker Druckerei und Verlagsgesellschaft mbH Druck:

Saarbrücker Zeitung Verlag und Druckerei GmbH, 66117 Saarbrücken

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PFUXX 03

Nachrichten

Politiker: Keine Angst vor Terror Thomas de Maizière gibt Tipps gegen die Furcht.

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anchmal stößt man im Internet darauf. Oder man sieht gruselige Bilder im Fernsehen oder in der Zeitung. In den Nachrichten geht es nicht nur um schöne Themen. Oft berichten Reporter auch über Dinge, die einem Angst machen können: Terror-Anschläge zum Beispiel oder andere schwere Verbrechen. Aber was machen Leute, die in ihrem Beruf ständig damit zu tun haben? So ist es zum Beispiel bei dem Politiker Thomas de Maizière. Er gehört als Innenminister zur deutschen Regierung. In diesem Job hat er ständig mit Terrorismus zu tun.

Ist das nicht total beängstigend? Nein, sagt der Minister. „Ich bekomme keine Angst“, erzählte Thomas de Maizière den dpa-Nachrichten für Kinder. „Wenn wir ängstlich wären, dann dürften wir gar nicht mehr auf die Straße.“ Angst vorm Keller Als er noch jung war, habe er sich schon eher gefürchtet. „Natürlich hatte ich als Kind mal Angst, alleine in den dunklen Keller zu gehen. Oder hatte Angst, dass ich irgendwas nicht schaffe.“ Dann hätten ihn seine Mutter und sein Vater in den Arm genommen. „Das hilft!“ Auch Experten ra-

Thomas de Maziére hatte als Kind manchmal Angst. Foto: Jensen/dpa ten, offen mit Angst darüber mit anderen besser überlegen, wie umzugehen. Es hilft zu sprechen. Zusam- man am besten damit zum Beispiel, ehrlich men kann man nämlich umgeht. red

In Amatrice liegen die Trümmer Überall Staub und Trümmer. In den Hauswänden sind tiefe Risse. So sieht es in einem Restaurant in dem italienischen Ort Amatrice aus. Vor einem Jahr hat es in der Region ein schweres Erdbeben gegeben. Sehr viele Gebäude wurden beschädigt. Es starben auch viele Menschen. Der Besitzer des Restaurants sagt: „Mein altes Leben gibt es nicht mehr“. Trotzdem will er nicht weggehen. Dabei muss er mit seiner Frau in ei-

nem Wohnwagen neben ziehen soll, ist nämlich seinem kaputten Res- noch nicht fertig. taurant schlafen. Das Auch die Reparatur kleine Haus, in das er des Restaurants dau-

ert viel länger als gedacht. So wie dem Restaurantbesitzer geht es vielen Men-

Amatrice nach dem Erdbeben im letzten Jahr. Foto: Percossi/dpa

schen in Amatrice. Sie fordern nun, dass endlich alle Trümmer weggeräumt werden. Denn die erinnern sie dauernd an das schlimme Erdbeben. Bauexperten erklären aber, dass so ein Wiederaufbau sehr viel Zeit in Anspruch nehme. Der Präsident der Region, zu der Amatrice gehört, sagt: Es wurden schon sehr viele Trümmer fortgeräumt und auch viel erneuert. „Jeden Tag kann man einen Schritt nach vorne machen.“ red


04 PFUXX Wenn Eltern weniger arbeiten Gehen deine Eltern beide zur Arbeit? Arbeiten sie in etwa gleich viel oder sehr unterschiedlich? Und wie findest du das? So ähnliche Fragen haben Experten einigen Familien gestellt. Sie wollten herausfinden, wie es ist, wenn beide Eltern ihre Arbeitszeit verkürzen. Dann hätten sie mehr Zeit für die Kinder und den Haushalt. Allerdings würden sie dann auch weniger verdienen als vorher. Kindern gefällt das Die Experten haben Familien befragt, in denen die Eltern das schon machen. Den meisten Kindern gefällt das. Sie finden, es ist gerecht, wenn die Eltern gleich viel arbeiten und sich den Haushalt teilen. Mehrere von ihnen sagten, sie würden es selbst genauso machen. Und sie finden es gut, dass beide Eltern für sie da sind. Manche Politiker meinen: Die Regierung sollte solchen Familien etwas Geld dazu geben. Dann würden vielleicht mehr Väter und Mütter sich entscheiden, beide kürzer zu arbeiten. Denn bislang ist es so: In fast der Hälfte der Familien verringert nur ein Elternteil seine Arbeitszeit. Meist ist es derjenige, der weniger Geld verdient. red

Aktuelles

Das große Rechnen Die Bundesregierung macht einen Haushaltsplan.

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as machst du mit deinem Taschengeld? Am liebsten gleich ausgeben, zum Beispiel für ein Eis? Oder sparst du für eine größere Sache wie ein neues Computerspiel? Beim einen hat man gleich den Spaß. Beim anderen braucht man Geduld und hat dann länger etwas davon. Darüber kann man lange nachdenken. Und rechnen!

schuss von vielen Milliarden Euro. Das kommt daher, dass viele Menschen in Deutschland Arbeit haben. Von ihrem Verdienst geben sie Geld an den Staat ab. Man sagt, sie bezahlen Steuern. Außerdem kaufen die Leute gerade viele neue Sachen. Dabei zahlen sie auch Steuern. So kommt viel Geld in die Kasse. Kaputte Schulen

Haushaltsplanung Bei vielen Erwachsenen ist es ähnlich. Sie bekommen jeden Monat Geld für ihre Arbeit. Dann müssen sie ausrechnen, wie viel Essen, Miete und beispielsweise Busfahrten kosten. Das Rechnen nennt man Haushaltsplanung. Wenn es gut läuft, ist am Ende des Monats Geld übrig – zum Beispiel für Urlaub. Das ist dann der

Mit dem Geld könnte die Bundesregierung Schulen unterstützen. Foto: Pleul/dpa Haushalts-Überschuss. So ist es auch mit Deutschland. Es gibt einen Haushalt für das ganze Land, den Staats-Haushalt. Über den wurde vergangene Woche viel geredet. Denn Experten

hatten neu ausgerechnet, wie viel Geld Deutschland derzeit hat. „Der Staat hat mehr eingenommen als er ausgegeben hat“, erklärt die Expertin Tanja Mucha. Es gibt also gerade einen Über-

Oft wird das überschüssige Geld bald wieder ausgegeben. Viele haben unterschiedliche Ideen, wofür das Geld ausgegeben werden soll: Etwa um kaputte Schulen zu reparieren oder neue Straßen zu bauen. „Aber zuletzt hat der Staat auch sehr gespart“, sagt die Expertin. Auch so kam es zu dem großen Überschuss. red

Kein gutes Jahr für die Ernte Winter, Frühling, Herbst – so hat sich für manche Menschen das Jahr angefühlt. Etwas Entscheidendes hat ihrer Meinung nach gefehlt: der Sommer. Nicht in allen Regionen gab es in diesem Jahr richtig tolles Sommerwetter. Stattdessen regnete es viel. Auch der Frühling war etwas zu kalt. Das merken auch die

Bauern in Deutschland. Am Dienstag gaben sie bekannt: Fast überall ernteten die Landwirte bei uns weniger als gehofft. Die Ernte bei Äpfeln und Birnen könnte in diesem Jahr sogar nur halb so groß sein wie letztes Jahr. Auch beim Getreide konnten die Landwirte nicht so viel von den Feldern holen, wie sie erwartet

hatten. Noch ist aber sen. Zuckerrüben und nicht bei allen Pflanzen Mais werden erst im die Ernte abgeschlos- Herbst geerntet. red

Durch Hagel zerstörte Äpfel. Foto: Tirl/dpa


PFUXX 05

Sport

Joachim Löw wählt aus Im Sommer durften sich mehrere junge Fußballer in der deutschen Nationalmannschaft Joachim beweiLöw sen. Bei dem Turnier in Russland landeten sie sogar auf dem ersten Platz. Viele von ihnen sind bald wieder mit dem deutschen Team unterwegs. Anfang September hat die Mannschaft von Trainer Joachim Löw (Foto: dpa) zwei Spiele vor sich. Zuerst spielt Deutschland am heutigen Freitag in unserem Nachbarland Tschechien. Ein paar Tage später geht es gegen Norwegen. Die Spiele gehören zu einem Wettbewerb mit ei-

nem schwierigen Namen: WM-Qualifikation. Wer hier gut abschneidet, darf nächstes Jahr bei der Weltmeisterschaft in Russland mitmachen. Im Moment sieht es für Deutschland sehr gut aus. Am Freitag gab Trainer Joachim Löw bekannt, welche Spieler nächste Woche dabei sind. Einige Stars fehlen auf der Liste, zum Beispiel Torwart Manuel Neuer. Er hatte sich im Frühjahr den Fuß gebrochen und musste lange pausieren. Dafür sind mehrere Spieler dabei, die noch nicht so oft für das deutsche Team gespielt haben. Darunter ist Benjamin Henrichs. Er spielt sonst im Verein für Bayer Leverkusen. Außerdem dabei ist auch Amin Younes vom Club Ajax Amsterdam. red

Becker ist zurück im Tenniszirkus Boris Becker soll deutschen Tennisprofis helfen.

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einetwegen fingen viele Menschen an, Tennis zu spielen. Vor 30 Jahren gewann Boris Becker gleich mehrere große Tennisturniere. Fans jubelten ihm zu. Viele saßen vor dem Fernseher, um sich die Spiele anzuschauen. Bis heute war kein deutscher Spieler so erfolgreich wie er. Als Profi hat Boris Becker schon länger aufgehört. Zuletzt arbeitete er zum Beispiel als Tennisexperte im Fernsehen. Eine Zeit lang trainierte er sogar Superstar Novak Djokovic. Reporter berichteten immer wieder über das Privatleben des

Boris Becker ist jetzt Chef der deutschen Tennis-Herren. Foto: Rain/dpa früheren Tennisprofis. Am Mittwoch saß er aber wieder wegen Tennis vor den Kameras. Boris Becker ist ab sofort der Chef bei den deutschen Tennis-Herren. Er möchte den deutschen Profis künftig wichtige Tipps geben.

„Es ist mir ein großes Vergnügen, Spielern zu helfen“, sagte Boris Becker. „Gewisse Dinge kann man nicht aus Büchern lernen, die muss man selbst erlebt haben. Und da bin ich, glaube ich, ein guter Ansprechpartner.“ red

Eine unglaubliche Summe Neymar wechselt für 222 Millionen Euro nach Paris.

Superstar Neymar. Foto: dpa

Noch nie in der Geschichte des Fußballs wurde so viel Geld für einen Fußball-Profi bezahlt: Weil 222 Millionen Euro sehr viel Geld sind, müssen sich Neymar und sein neuer Verein Paris an eine bestimmte Regel halten – und zwar an die „Financial Fair Play“ Regel. Das bedeutet, dass sich Paris die 222 Millionen Euro

nicht einfach von Sponsoren nehmen darf, um damit den Wechsel zu bezahlen. Um diese Regel nicht zu brechen, wollen sie einen Trick anwenden. Neymar soll selbst die Summe von den Sponsoren bekommen, anschließend soll er dann das Geld für den Wechsel an Barcelona überweisen. Der Verein Paris Saint Germain gehört

Leuten aus dem sehr reichen arabischen Land Qatar. Dort soll 2022 auch die Fußball-WM stattfinden. Und Neymar soll Botschafter dieser WM werden. Höchste Ablöse in der Bundesliga Die höchste Ablösesumme, die je in der Fußball-Bundesliga bezahlt wurde, liegt übrigens bei 43 Millio-

nen Euro. Und zwar für den deutschen Nationalspieler Julian Draxler. Der spielt mittlerweile auch in Paris. Übrigens: Vergangene Woche fand die Auslosung in der Champions League statt. Der FC Bayern trifft dann auf Paris Saint-Germain mit Superstar Neymar. Borussia Dortmund spielt gegen Real Madrid mit Cristiano Ronaldo. red


06 PFUXX

Wissen

Lustige Ortsnamen Es gibt Menschen in Deutschland, die wohnen in Linsengericht oder Kuhbier. Der PFUXX findet das ganz schön lustig!

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Kuhbier liegt in Brandenburg.

uf dem Weg in den Urlaub kannst Du manchmal witzige Ortsschilder entdecken. Bei manchen Orten kann man gar nicht glauben, dass es sie tatsächlich gibt und sie so auf der Landkarte stehen. Der PFUXX hat für Euch ein paar lustige Beispiele zusammengetragen. Die Menschen, die dort wohnen, finden an ihrem Ortsnamen sicher gar nichts Ungewöhnliches mehr. Aber wer ihn zum ersten Mal hört oder liest, gerät schon mal ins Schmunzeln oder Staunen.

Tierisches ABC Affendorf (Niedersachsen)

Kalifornien an der Ostsee

Buntekuh (Schleswig-Holstein)

Wusstest Du, dass Kalifornien und Brasilien an der Ostsee liegen? Es gibt tatsächlich zwei Städte mit diesen Namen in Schleswig-Holstein. Aber auch Grönland und Sibirien liegen dort. Für einen Besuch brauchst Du aber keine Daunenjacke, ebenso wenig wie für Norwegen und Nordpol in Niedersachsen. Dort findest Du außerdem Russland, Texas, Kamerun und Ägypten. Kaum zu glauben, oder?

Hundeluft (Sachsen-Anhalt) Katzenhirn (Bayern) Kuhbier (Brandenburg) Mücke (Hessen) Ochsenschenkel (Bayern) Schwarzer Kater (Sachsen) Spinnenhirn (Baden Württemberg)

Reise nach Rom

Gut gekleidet

Für eine Reise nach Rom nimmst Du den Weg über (die) Alpen, aber nicht durch die Berge, sondern den Ort in Nordrhein-Westfalen. Aber Vorsicht, dass Du nicht das falsche Rom erwischst. Es gibt nämlich auch ein Rom in Nordrhein-Westfalen und noch eins in Mecklenburg-Vorpommern.

Manche Dörfer heißen wie Kleidungsstücke, zum Beispiel Lederhose in Thüringen oder Regenmantel in Brandenburg, in dem es allerdings nicht öfter regnet, als woanders.


PFUXX 07

Wissen

Sommerloch in Bad Kreuznach in der Pfalz .

Fotos: dpa/Fotolia

Amerika in Sachsen Kanada liegt in Thüringen, Afrika in Brandenburg und Amerika in Sachsen. Wie bitte? Stimmt, aber das Mini-Amerika hat nur rund 70 Einwohner und nicht 320 Millionen wie sein Namensvetter in Übersee. Um nach Übersee zu kommen, musst Du nicht mal den Atlantik überqueren, es reicht ein Ausflug nach Bayern. Und wenn Du schon mal da bist: Wie wäre es mit einem Abstecher ins Allgäu, nach Mailand und Bethlehem?

Weite Welt Eine Weltumrundung zu Fuß ist möglich in Nordfriesland, der Ort Weitewelt hat nämlich nur 214 Einwohner und liegt in Schleswig-Holstein.

Ganz schön lecker

Hier wohnt der Witz

Es gibt Orte, die einem das Wasser im Mund zusammenlaufen lassen, wie Linsengericht in Hessen oder Büchsenschinken und Buttermilchskrug in Schleswig-Holstein. Auch Grünkraut bei Ravensburg in Oberschwaben oder Bodenmais bei Regen in Bayern klingen lecker, findest Du auch?

Ob die Leute im Bayerischen Lachen, im nordfriesischen Witzwort und im brandenburgischen Schabernack immer zu Scherzen aufgelegt sind? Woher die Orte Pups in Bayern und Bösgesäß in Hessen ihre Namen haben, wollen wir lieber gar nicht wissen. Von Redakteuren sagt man, sie fallen im Sommer in ein Loch, weil es nichts zu berichten gibt. Ein echtes Sommerloch gibt es jedenfalls in der Nähe von Mainz.


08 PFUXX

Titelthema: Bundestagswahl

Wie funktioniert die Bundestagswahl?

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lle Deutschen ab 18 Jahren dürfen wählen gehen, das nächste Mal am 27. September. Der Wähler geht in ein Wahllokal und bekommt dort einen Stimmzettel in die Hand gedrückt. Mit dem geht er in eine Wahlkabine. So kann niemand sehen, welche Partei er wählt, denn das ist seine Privatsache. Bei der Bundestagswahl hat jeder Wähler zwei Stimmen. Das bedeutet, dass er zwei Kreuze auf dem Stimmzettel machen kann.

Wahlkreise Ganz Deutschland ist in 299 Wahlkreise eingeteilt. In jedem Wahlkreis können sich Angehörige der Parteien zur Wahl stellen. Gewinnen kann aber nur einer. Der Gewinner geht mit einem so genannten Direktmandat in den Bundestag und das ist unabhängig vom Gesamtergebnis seiner Partei. So wird sichergestellt, dass alle Regionen in Deutschland auch im Bundestag in Berlin vertreten sind.

Erste Stimme

Zweite Stimme

Mit der ersten Stimme wählt man einen Politiker aus seinem Wahlkreis. Also aus dem Gebiet, in dem man selbst wohnt.

Seine zweite Stimme gibt der Wähler einer Partei. Die Anzahl der antretenden Parteien ist von Wahl zu Wahl unterschiedlich. Zur letzten Bundes-

tagswahl am 13. September 2013 traten insgesamt 34 Parteien an. Diese Zweitstimme ist sehr wichtig für die Parteien, denn sie entscheidet über die Aufteilung der Sitze im Bundestag. Je mehr Zweitstimmen eine Partei bekommt, desto mehr Sitze erhält sie auch. Es gibt natürlich auch viele kleinere Parteien, die gewählt werden können. Eine Partei muss mindestens 5 Prozent der Stimmen erhalten, um in den Bundestag zu kommen. Das nennt man 5-Prozent-Hürde. Es gibt aber eine Ausnahme: Schafft eine Partei die 5 Prozent nicht, dafür aber mindestens drei Direktmandate, kommt sie auch ins Parlament. red

Alles über die Bundestagswahl

Das Ergebnis

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m Ende des Wahltages werden die Stimmen in jedem Wahlkreis ausgezählt. Nun wird es für die Parteien spannend. Alle wollen viele Sitze im Bundestag ergattern. Kleinere Parteien freuen sich, wenn sie die 5-Prozent-Hürde schaffen. Die größeren Parteien wollen in die Regierung.

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icherlich ist Dir schon mal aufgefallen, dass es Zeiten gibt, in denen die Straßen voll mit Plakaten sind, auf denen Politiker nett in die Kamera lächeln. Das passiert immer vor Wahlen, denn dann werben die Politiker für sich und ihre Partei. Alle vier Jahre steht eine Bundestagswahl an. Wir erklären dir, was dahinter steckt. Wahl für vier Jahre Bei der Bundestagswahl entscheiden die Wähler, welche Parteien für die nächsten vier Jahre im deutschen Parlament vertreten sind und wie viel Macht sie dort haben. Die Wähler bestimmen, wie viele Sitze die einzelnen Parteien im Bundestag erhalten. Du musst Dir vorstellen, dass im Plenarsaal des Bundestages mindestens 598 Stühle sind. Je mehr Menschen einer Partei einen eigenen Stuhl besetzen, desto mehr

Parlamentssitze

SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz und Bundeskanzlerin Angela Merkel, CDU. Einfluss hat diese Partei im Bundestag. Deswegen machen Politiker mehrere Wochen vor der Wahl Werbung für ihre Ideen, damit sie gewählt werden.

meisten Stimmen. Die Parteien und Politiker müssen die Wähler von sich und ihren Ideen überzeugen. Dafür legen sie sich ganz schön ins Zeug. Sie beauftragen Werbeleute, Der Wahlkampf die ihnen die Plakate Der Wahlkampf ist machen und sich einen ein Wettbewerb um die treffenden Spruch für

Foto: dpa

zum Beispiel Aufkleber und Stifte der jeweiligen Partei verteilt werden. Kurz vor der Wahl ist der Wahlkampf Musik und auch in den Zeitungen, Luftballons im Fernsehen und auch Außerdem gibt es im Internet ein großes Wahlveranstaltungen Thema. Besonders in mit Musik und vielen den Nachrichten wird Luftballons, bei denen darüber viel berichtet. ihre Ideen ausdenken. Damit lassen sie ganze Straßen zupflastern.

Und wir Kinder?

Bei der Bundestagswahl haben die Wähler zwei Stimmen.

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Titelthema: Bundestagswahl

In Deutschland darf man bei der Bundestagswahl erst ab 18 Jahren wählen. Im Wahllokal wird streng kontrolliert, ob man auch wahlberechtigt ist. Dafür muss der Wähler seinen Personalausweis und seinen Wahlberechtigungs-

schein vorlegen. Kinder und Jugendliche kommen bei Wahlen also immer zu kurz. Dabei gibt es viele Kinder und Jugendliche, die sich für Politik interessieren. Darum findet zu Bundestagswahlen auch seit vielen Jahren die U18-Wahl

statt („U18“ steht für „unter 18 Jahre“). Diese Aktion wird unter anderem vom Deutschen Kinderhilfswerk organisiert. Zur letzten U18-Wahl 2013 wurden mehr als 1.500 Wahllokale von Vereinen, Schulen, Jugendklubs und anderen Ver-

anstaltern bereitgestellt, wo sich fast 200.000 Kinder und Jugendliche über Politik informiert und ihre zwei Kreuze gesetzt haben. red Hier kannst Du dich über die U18-Wahl informieren: www.u18.org

Um regieren zu können, muss eine Partei mehr als die Hälfte der Parlamentssitze erringen. Da das nur sehr selten vorkommt, schließen sich meistens mehrere Parteien zusammen. Gemeinsam hat diese so genannte „Koalition“ dann die notwendige Sitzanzahl und kann eine Regierung bilden. Nach der Wahl 2013 haben zum Beispiel die CDU und die SPD eine Regierungs-Koalition gebildet. Die anderen Parteien bildeten die so genannte Opposition, die Gegenspieler der Regierung. Wenn nach der Wahl die Anzahl

der Sitze je Partei feststeht, verhandeln die Parteien also miteinander und schauen, ob sie ähnliche Ansichten und Ideen für die Zukunft von Deutschland haben. Wenn sie eine gemeinsame Koalition bilden wollen, schließen sie dazu dann auch noch einen Vertrag, der die gemeinsamen Ziele für die Regierung festhält. Die Bundestagswahl entscheidet auch über den künftigen Bundeskanzler oder die Kanzlerin. Er oder sie kommt aus der stärksten Partei, die an der Regierung beteiligt ist, und wird vom Bundestag gewählt. Angela Merkel zum Beispiel gehört der CDU an, die bei der Bundestagswahl 2013 am meisten Stimmen bekommen hat. Deswegen ist sie wieder Bundeskanzlerin geworden. Politiker im Bundestag haben aber noch andere wichtige Aufgaben: Sie stimmen über Gesetze ab und beratschlagen, wofür der Staat Geld ausgibt. red

Am Ende des Wahltages werden alle Stimmen ausgezählt. Dann wird es spannend.


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Titelthema: Bundestagswahl

Über die Parteien Eine Partei ist ein Zusammenschluss von Menschen, die für die gleichen politischen Ziele kämpfen. In Deutschland gibt es viele Parteien. Allerdings sind die meisten so klein, dass sie nur wenig politischen Einfluss haben. Hier ist ein kurzer Überblick über die größten Parteien in Deutschland:

Christlich Demokratische Union (CDU)

Christlich Soziale Union (CSU)

Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD)

Die CDU wurde 1945 gegründet und ist im Moment die größte Partei in Deutschland. Zusammen mit der CSU und der SPD stellt sie die Bundesregierung und die aktuelle Bundeskanzlerin Angela Merkel. Sie ist eine der zwei großen Volksparteien und ist politisch Mitterechts orientiert. Ihr Ziel ist der Erhalt der Familie und der traditionellen christlichen Werte.

Die CSU ist die Schwesterpartei der CDU. Das heißt, dass die CSU zwar eine eigenständige Partei ist, aber trotzdem sehr eng mit der CDU zusammenarbeitet. Bei den Wahlen haben sie sich die Länder aufgeteilt: Die CSU tritt in Bayern an und die CDU in allen anderen Bundesländern. Die Partei steht auch für traditionelle und vor allem bayrische Interessen.

Die SPD ist auch eine Volkspartei. Sie bildet zurzeit gemeinsam mit der CDU/CSU eine sogenannte Große Koalition. Die SPD ist die älteste Partei Deutschlands und wurde schon im 19. Jahrhundert gegründet. Früher kämpfte sie vor allem für Arbeiter. Heute ist sie politisch Mitte-links orientiert und setzt sich für soziale Gerechtigkeit ein.

Bündnis 90/Die Grünen

DIE LINKE (Die Linke)

Die Grünen gibt es seit 1980. Damals haben sie besonders für den Atomausstieg und Frieden gekämpft. Sie sind eine relativ kleine Partei und haben meist mit der SPD zusammengearbeitet. Die Grünen sind politisch links orientiert. Ihr Ziel ist vor allem, dass der Staat armen Menschen hilft sowie Tiere und Umwelt schützt.

Die Linke entstand im Jahr 2005. In ihr vereinten sich vor allem Anhänger der PDS (die Nachfolgepartei der SED, die bis 1989 in der DDR an der Macht war) und enttäuschte Anhänger der SPD. Sie ist politisch sehr links orientiert. Die Linke setzt sich für mehr Gerechtigkeit ein und dafür, dass der Staat sich für die armen Menschen stark macht.

Freie Demokratische Partei (FDP)

Alternative für Deutschland (AfD)

Die FDP ist eine relativ kleine Partei. Sie hat in der Geschichte ganz oft zusammen mit der CDU regiert und war eine der wichtigsten Parteien Deutschlands. Bei den letzten Wahlen hat sie es aber nicht in den Bundestag geschafft. Die FDP ist in der politischen Mitte zu sehen. Sie setzt sich vor allem für die freie Entwicklung des Menschen und der Wirtschaft ein.

Die AfD wurde erst 2013 gegründet. Sie ist schon in verschieden Bundesländern im Parlament vertreten, im Bundestag jedoch nicht. Die AfD ist eine Protestpartei, die sich gegen die alten Parteien richtet. Sie sagt von sich selbst, politisch in der Mitte zu stehen. Viele denken aber, dass sie eher rechts ist. Die AfD ist gegen die Europäische Union und gegen die Aufnahme von Flüchtlingen.


Titelthema: Bundestagswahl

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Applaus für Felix Ein Film zur Bundestagswahl – kind- und jugendgerecht aufbereitet.

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m 24. September ist es soweit: der 19. Deutsche Bundestag wird gewählt. Doch wie sehen die Aufgaben eines Abgeordneten aus? Was ist eine Fraktion? Und was bedeutet überhaupt Demokratie? Fragen über Fragen, die Regisseur Matthias Eder in seinem 30-minütigen und hochkarätig besetzten Kurzfilm APPLAUS FÜR FELIX – Ein Tag im Bundestag kind- und jugendgerecht aufbereitet hat. Ein Film, der sich an Kinder im Alter zwischen 7 und 12 Jahren richtet und die Türen zum Bundestag öffnet: Anhand eines spannenden Rundgangs an der Seite des 12-jährigen Felix und „Saaldiener“ Ochsenknecht wird ein einzigartiger Einblick ermöglicht.

Wenn nur nicht seine Büroleiterin Frau Gerstenmaier wäre, die Felix immer auf den Fersen ist und ihn vor eine große Herausforderung stellt. Empfehlung Zu empfehlen ist der sehr lehrreiche Film vor allem für Schülerinnen und Schüler ab der 5. Klasse. Grundschüler/ innen können die meisten Erklärungen aber auch schon verstehen, haben aber teilweise wohl noch zu wenig Vorwissen zur Geschichte. Aber auch für ältere Schülerinnen und Schüler, die den Bundestag schon besucht haben, wird es nicht langweilig, sondern auch sie erfahren noch etwas Neues. red

Zum Inhalt Ein ganz normaler Vormittag in der 6b am Erich Kästner Gymnasium in Berlin: Gedankenverloren blättert Felix (Maximilian Ehrenreich) in seinem Geschichtsbuch. Sein Blick fällt auf ein Bild des Reichstagsgebäudes in Berlin. Aber was ist das? Plötzlich findet sich Felix in Anzug und Krawatte auf dem Rücksitz einer silbernen Limousine wieder. Ihr

„Applaus für Felix“, ein Kinderfilm des Deutschen Bundestages, möchte Kinder und Schüler über die Arbeit des Parlaments informieren. Foto: Bastei Media Ziel: der Deutsche Bundestag. Völlig verrückt, von einem Augenblick zum anderen ist Felix ein Abgeordneter, mit eigenem Büro und Büroleiterin

(Friederike Kempter). Gemeinsam mit dem Saaldiener Herrn Renger (Uwe Ochsenknecht) erkundet Felix den Bundestag. Dabei erfährt Felix,

was es heißt, ein Abgeordneter zu sein, wie Demokratie funktioniert und was es mit den merkwürdigen Schriftzeichen an den Wänden auf sich hat...

>> Der Film ist in der Mediathek des Bundestages und auf dessen youtube-Kanal sowie auf kuppelkucker.de (Kinderportal des Deutschen Bundestages) und auf mitmischen.de (Jugendportal des Deutschen Bundestages) kostenlos abrufbar. Zudem kann der Film als kostenlose DVD beim Bundestag bestellt werden.


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Hitscherhoffest

Rund um den Kürbis Hitscherhoffest mit Mal- und Kürbiswettbewerb.

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ange dauert es nicht mehr. Dann findet nämlich auf dem Hitscherhof bei Maßweiler das großes Hitscherhoffest statt. Termin ist der 23. und 24. September. Das Fest gefällt nicht nur den Erwachsenen, sondern auch den Kindern. Für sie gibt es nämlich ganz viele, tolle Angebote, die Spaß machen.

bensmittel etwa wie Obst und Gemüse, Wurstwaren, Salami, Wildspezialitäten, Wein, Honig, Fruchtaufstriche, Back- und Süßwaren und vieles mehr. Auch ein Kreativmarkt ist dabei. Hier zeigen Hobbykünstler ihre schönen Dinge, vor allem Kunstund Handarbeitsarbeiten sowie Allerlei für den Garten. Bei Schmuck, Filz- und Stoffarbeiten, Puppen und Teddys, Holz-, Stein- und Metallarbeiten, einem Korbflechter, Zeichen- und Malarbeiten oder Gartenobjekten findet bestimmt jeder etwas, das ihm gefällt.

Labyrinth im Maisfeld Etwas Besonderes ist zum Beispiel das spannende Labyrinth im Maisfeld. Je nach Saison – ob der Mais gut gewachsen ist und hoch steht – finden neben den Kindern und Jugendlichen auch Erwachsene gerne über die verschlungenen Pfade den Weg ans Ziel.

Feines Essen vom Kürbis

Strohburg und Ponyreiten

Kürbisse, so weit das Auge reicht.

Natur pur – auf dem Hitscherhoffest ist das garantiert. So können sich die Kinder nach Herzenslust in der Strohburg oder auch beim Ponyreiten austoben. Doch im Mittelpunkt des Hitscherhoffestes steht natürlich der Kürbis. PFUXX hat Euch ja im Frühjahr eingeladen, einen Kürbis großzuziehen. Ihr habt mitgemacht? Wunderbar. Dann bringt Euren Kürbis vorbei. Es wird aber nicht nur der größte

Kürbis prämiert, auch der Schönste soll einen Preis bekommen. Mitmachen darf natürlich jeder, der einen Kürbis im Garten hat und ihn beim Hitscherhoffest zeigen möchte. Darüber hinaus veranstaltet der PFUXX auch dieses Jahr wieder einen Malwettbewerb, bei dem, wie kann es anders sein, der Kürbis die tragende Rolle spielt. Gerne dürft Ihr schon vorab ein Kürbisbild malen und beim Pfälzischen Merkur, Hauptstraße

Foto: wille/pma

66 in Zweibrücken, abgeben. Mit der Post schicken geht natürlich auch. Die Pfalzwerke unterstützen den Malwettbewerb des Pfälzischen Merkur. Zu gewinnen gibt es unter anderem tolle Legopakete. Es wird aber auch beim Fest selbst einen Maltisch geben – in der Scheune. Zu gewinnen gibt es tolle Sachpreise, die Spaß machen. Wer mit seinem eigenen Kürbis beim Hitscherhoffest mitmachen möchte, muss ihn

Wer beim Fest Hunger bekommt, hat ebenfalls die große Auswahl. Und auch hier dreht sich fast alles um den Kürbis. Es gibt Kürbissuppe aus der Feldküche, Kürbiskernbratwurst, KürbisHokkaido-Chili-Bratwurst, Brot mit Kürbiskernschmalz, Kürbiskuchen und noch viel mehr. Es gibt aber auch Maispfannkuchen, gekochte Zuckermaiskolben, Kartoffeln mit Quark, Bratwürste und Schwenker, Hausmacher- oder Käsebrote und Flammkuchen. elb

vorher abgeben und zwar am Mittwoch, 20. September, 18 Uhr. Die Kürbisse werden dann auf dem Hitscherhoffest ausgestellt, nicht nur zum Bewundern, sondern auch zum Mitraten. Es gibt nämlich ein Ratespiel, bei dem man erraten muss, welcher Kürbis wohl der schwerste ist. Die Gewinner werden schon nach dem Fest ermittelt und informiert. Außerdem sind wieder ganz viele Aussteller zu Gast, die tolle Im Internet Sachen zeigen: Le- www.hitscherhof.com


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Pfalzwerke

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Das Pfalzwerkzeug: Eine App verbindet die Region Die Pfalzwerke haben seit gut einem Jahr eine besondere App – das Pfalzwerkzeug. Die ist ziemlich praktisch, denn hier erfahrt ihr, was in Eurer Region alles los ist. Das so genannte All-In-One Werkzeug liefert kostenlos Veranstaltungen, Freizeit- oder Tourentipps, Nachrichten, Fahrpläne des Öffentlichen Personennahverkehrs, das Kinoprogramm und vieles mehr. Wisst Ihr, was eine App ist? Vielleicht habt Ihr das im Zusammenhang mit einem Handy schon einmal gehört. Eine App ist ein kleines Programm, das extra für das Handy oder für TabletPCs (das sind kleine tragbare Computer) gemacht ist. Man muss es nur herunterladen und auf dem Handy oder Tablet-PC installieren. Ein Programm, also eine App, dient immer einem bestimmten Zweck. So gibt es Apps, mit denen man spielen kann, welche, mit denen man Fotos bearbeiten kann und viele, viele mehr. Weil Apps so praktisch für denjenigen sind, der sie benutzt, lassen sich immer mehr Menschen bestimmte Themen für diese Programme einfallen. Oftmals sind sie nämlich nicht nur unterhaltsam, sondern stellen nützliche Informationen bereit. Darum hat sich auch das Un-

ternehmen Pfalzwerke viele Gedanken gemacht und eine richtig tolle App entwickelt. Seit gut einem jahr kann man sie nun nutzen

Ganz viele Infos Und weil dieses Programm so viele verschiedene Informationen liefert, wurde sie das „Pfalzwerkzeug“ genannt. Mit dem „Pfalzwerkzeug“ könnt Ihr Euch über ganz viele Veranstaltungen, über Freizeit- oder Tourentipps, über Nachrichten, über Fahrpläne, das Kinoprogramm und vieles mehr informieren. Diese Informationen betreffen die Pfalz, das Saarland und die Metropolregion RheinNeckar. Wenn Ihr also wissen wollt, wann das nächste Kinder- und Familienfest in Eurer Umgebung ist, dann könnt Ihr in diese App schauen. Oder wenn Ihr einen schönen Ausflug mit dem Bus

Immer wissen, was los ist, mit der App der Pfalzwerke. Foto: Pfalzwerke

oder mit dem eigenen Fahrrad plant, oder wissen wollt, welches Museum geöffnet hat oder, oder, oder. Ihr seht, mit solch einer App habt Ihr viele Möglichkeiten, die Region, in der ihr wohnt, noch näher zu erkunden. Und genau das war auch das Anliegen

der Pfalzwerke. Und damit die Nachrichten, die man darin nachlesen kann, auch immer ganz aktuell sind, arbeiten die

Pfalzwerke neben anderen Partnern auch mit dem Pfälzischen Merkur zusammen. nlg/cms

Hinweis Falls Ihr die App „das Pfalzwerkzeug“ selbst ausprobieren möchtet, könnt Ihr es über diesen Link kostenlos herunterladen: www.pfalzwerke.de/pfalzwerkzeug


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Lesespaß

Ein Jahr voller Veränderungen

Lukes Kampf um Anerkennung surft im Internet

Ein Zebra für alle Fälle Zzzebra, das WebMagazin für Kinder, bietet alles, was Euch Spaß macht. Das geht beim Stockbrot-Backen los, es gibt eine Bastelrubrik, wo Ihr Sandbilder oder ein Wasserrad bauen könnt, ihr erfahrt Spannendes aus der Wissenschaft oder aus dem Sport. Auf der Webseite www.labbe.de/zzzebra gibt’s auch Tricks für Angsthasen oder wenn man mal wütend ist. Außerdem stellt sie Euch Lieder vor, die Ihr nachsingen könnt und Tipps für sicheres Surfen. Im Internet:

www.labbe.de/

Solange Luke seine Nachmittage mit seinem Lieblings-Videospiel verbringen kann,

ist er mit sich und der Welt zufrieden. Doch dann beginnt Lukes Vater zu nerven. Gegen Lukes Willen meldet sein Vater ihn beim Schul-Robotik-Team an. Und damit beginnt die ganze Misere: Geführt von einem Lehrer ohne jede technische Kompetenz findet sich Luke in einem bunt zusammengewürfelten Haufen wieder. Gemeinsam mit Missy,

dem gemeinsten Mädchen unter der Sonne, Lunchbox Jones, dem gefürchtetsten Teenager der Schule, und ein paar weiteren schrägen Gestalten soll Luke bei einem Robotik-Wettbewerb gegen andere Teams antreten. Was Luke nie für möglich gehalten hätte, passiert: Das bunte Trüppchen wächst zu einem Team zusammen, das tat-

sächlich gewinnen will. Doch bis es zum Wettkampf kommt, stehen Luke noch einige Überraschungen bevor ... Weitere Infos „So überlebte ich das Schuljahr trotz Aliens, Robotern und der grausamen Missy“, von Jennifer Brown. Ab 10 Jahren, 240 Seiten, 12,99 Euro.

Band 1 der Grusel-Reihe

Geheimnisse im Hotel

Dürfen wir vorstellen? Warren, der Dreizehnte: Er ist Page, Handwerker, Kammerjäger,

Schornsteinfeger und Laufbursche zugleich. Und das in einem alten Familienhotel mit vielen dunklen Ecken, verwinkelten Korridoren und ungelüfteten Geheimnissen. Vielleicht ist es sogar der Ort, an dem das sagenumwobene Magische Auge versteckt ist? Auf diesen Schatz hat es nicht nur Warrens fiese Tante Annaconda abge-

sehen, sondern auch das ganze Nachbardorf. Warren setzt alles daran, das Auge als Erster zu finden, doch vorher muss er einige wichtige Dinge klären: Welches seltsame Wesen lauert im Heizungskeller? Wer ist dieses geisterhafte Mädchen, das im Irrgarten herumschleicht? Und warum ist der einzige Hotelgast wie eine Mumie in

Bandagen gewickelt? Eine wunderbar gruselige Geschichte voller Rätsel, Geheimcodes und schaurig schöner Bilder.

verändern oder zerstören. Menschen können krank werden und sogar sterben, wenn sie zu viel dieser Strahlung abbekommen. Radioaktive Strahlen können aber auch zur Behand-

lung verschiedener Krankheiten eingesetzt werden. Das dürfen aber nur ganz bestimmte Strahlen sein – und man muss die Behandlung sehr gut kontrollieren. (dpa)

Weitere Infos „Warren der 13. und das Magische Auge“ von Tania del Rio, 224 Seiten, ab zehn Jahren, 13,13 Euro. ISBN: 978-3-41482456-1.

ABC-Wissen von A bis Z R wie Radioaktivität Alles, was wir sehen und anfassen können, besteht aus Atomen. In ihnen ist sehr viel Energie gespeichert. Wenn diese Atome zerfallen, geben sie etwas von ihrer Energie als

Wärme und Strahlung frei. Das wird Radioaktivität genannt. Es gibt auch natürliche radioaktive Stoffe. Zum Beispiel Uran oder Plutonium. Radioaktive Strahlen sind sehr

stark. In Atomkraftwerken nutzt man ihre Energie, um Strom herzustellen. Sie können für Menschen, Tiere und Pflanzen aber auch sehr gefährlich werden, weil sie deren Zellen


PFUXX 15

Lesespaß

Ein Glückskäfer für das Gänseblümchen Überall auf der Wiese lachten gelbe und weiße Blütenköpfe zur Sonne hinauf. Nur neben dem großen Stein wartete ein Gänseblümchen vergeblich darauf, seine Knospe entfalten zu dürfen. Ein Marienkäfer hatte sich zum Schlafen auf es gelegt und war mit rein gar nichts wegzu-

locken. „Du versperrst mir den Weg. Ich will endlich blühen! Such dir einen anderen Schlafplatz“, bat es den Käfer. Der Käfer gähnte nur. „Weißt du überhaupt, dass ich ein Glückskäfer bin?“ „Mir bringst du kein Glück“, sagte das Gänseblümchen be-

kümmert. Es war traurig. Der Käfer aber drehte sich wieder um und schlief weiter. Da schloss auch das Blümchen, das nicht blühen durfte, die Augen und träumte süße Blütenträume. Ein lautes Blöken riss es später aus dem Schlaf. Verwundert lugte das Gänse-

Welches Tier ist das?

Ist das eine Sonne, die mit den drei Spinnenbabys um die Wette lacht? Du findest es schnell heraus, indem Du die Punkte von 1 bis 61 verbindest. Grafik: Roqa

blümchen auf die Wiese. Große, zottelige Tiere standen dort und gruben ihre Zähne in das Gras. Sie kauten und schluckten und blökten und fraßen gierig alle wunderschönen Blüten auf. Schnell duckte sich das Gänseblümchen unter die schützenden Flügel des Marienkäfers. Als die Schafherde am nächsten Tag weiterzog, war die Wiese fast kahl gefressen. Die meisten Blüten waren in den hungrigen Schäfchen verschwunden. Keine von ihnen hatte Zeit gefunden, ihre Samen in der Erde zu verteilen. Und der müde Marienkäfer war zu einem Käferflug aufgebrochen. „Was habe ich doch für ein Glück!“, sagte das Blümchen. Schnell entfaltete es seine Knospe mit den zarten, weißen Blütenblättern. Und dann blühte und lachte es und freute sich viele Tage lang bis es Zeit war, die reifen Samen auf ihren Weg zu schicken. Abends saß oft ein Gast auf seiner kleinen Blütensonne. Es war der Marienkäfer. Manchmal schlief er auch ein, denn er war immer noch oft müde. „Habe ich es dir nicht gesagt? Ich habe dir Glück gebracht, oder?“, sagte er dann und wann und freute sich, wenn ihm dann das Gänseblümchen zur Antwort zulächelte. elb

Witze

Lach doch mal! „Warum essen Ostfriesen keine Brezeln? Weil sie den Knoten nicht aufkriegen.“ Zwei Schnecken wollen über die Straße. Die eine zur anderen: „Ich gehe jetzt los!“ darauf die andere: „Bist du verrückt? In drei Stunden kommt der Linienbus!“ Ein neu eingestellter Straßenarbeiter hat den Auftrag, die Leitplanke am Straßenrand zu streichen. Am ersten Tag schafft er 100 Meter, am zweiten 50 Meter und am dritten noch 20 Meter. Auf die Nachfrage seines Chefs antwortet er: „Aber schauen Sie doch mal, wie weit mein Farbeimer weg ist!“ „Moritz, du hast die gleichen sechs Fehler im Diktat wie dein Tischnachbar. Wie erklärt sich das wohl?“ Moritz: „Ganz einfach. Wir haben denselben Lehrer!“


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P F UX X- C l u b

Werde Mitglied im PFUXX-Club! Kostenlos und mit vielen Vorteilen für junge Nachwuchs-Zeitungsleser! Der PFUXX lädt Euch ein, Mitglied in seinem PFUXX-Club zu werden. Das hat für Euch eine ganze Reihe von Vorteilen: Als Mitglieder könnt Ihr zum Beispiel an exklusiven Verlosungen und Gewinnspielen teilnehmen. So verlost der PFUXX unter allen PFUXX-Clubbern regelmäßig Bücher und Eintrittskarten für tolle Events. Der PFUXX gratuliert Euch auch zum Geburtstag. Außerdem gibt es einen schicken Clubausweis. Und das Schönste ist: Die Mitgliedschaft im PFUXX-Club kostet keinen Cent. Mitglied werden ist übrigens ganz einfach: Das Formular auf dieser Seite ausschneiden, ausfüllen und mit der Post an den PFUXX schicken. Du kannst es aber auch gerne persönlich beim Pfälzischen Merkur vorbeibringen. Weitere Infos auch im Internet unter www.pfuxx.de

Das erwartet Euch in der nächsten Ausgabe der Kinderzeitung - Erscheinungstag: Freitag, 6. Oktober 2017

Auch der PFUXX mag Pferde Ponys und Pferde faszinieren. Viele Kinder, vor allem Mädchen, möchten reiten lernen. Und reiten ist auch tatsächlich ein wunderbares Hobby für Kinder, das nicht nur ihre körperliche, sondern auch ihre seelische und soziale Entwicklung fördert. Das hat auch eine Studie nachgewiesen. In Zweibrücken gibt es den Förderverein Pferd, der es sich unter anderem auch zur Aufgabe gemacht hat, Kinder bereits im Kindergartenalter an das Pferd heranzuführen. Erfahrt

dazu mehr in der nächsten Ausgabe des PFUXX im Oktober. Lest Interressantes über diese außergewöhnlichen Vierbeiner und was sie so besonders macht. Darüber hinaus laden wir Euch ein, an einem Mal- und Bastelwettbewerb zum Thema Pferd teilzunehmen. Auch dazu mehr im Oktober-PFUXX. cms PFUXX interessiert Eure Meinung. Gerne könnt Ihr ihm schreiben und zwar an folgende E-Mail-Adresse: pfuxx@pm-zw.de

Pfuxx 09 2017  
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