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präsentiert von

PFUX X

Die Kinderzeitung des Pfälzischen Merkur

Alleh Hopp!

Die Lollipops der CGH hatten 2017 bei der Kinderfastnacht in der Festhalle ihren großen Auftritt. Mehr zur VTZ-Fastnachtsparty 2018 und zu vielen närrischen Themen mehr lest Ihr heute im PFUXX. Seiten 8-11

Olympische Winterspiele

English-Experience-Camp

Vom 9. bis 25. Februar 2018 in der südkoreanischen Stadt Pyeongchang. Seiten 6/7

In den Osterferien beim SVN: Trainieren mit einem englischen Profi. Seite 13


02 PFUXX

P F UX X- R e p o r t a ge

Interview mit Monsieur René

Die Themen

PFUXX trifft den Clown ohne Nase Von Andrea Schnepp

Titelgeschichte Das große Fastnachtfinale steht bevor. Junge Jecken lesen im Februar-PFUXX alles über die närrischste Zeit des Jahres. Es geht um Fastnachtstraditionen, Mottopartys und das richtige Kostüm. Wir stellen Euch die Jugendgarde des HFZ vor – außerdem erfahrt Ihr alles zur großen KinderFastnachts-Party in der Festhalle. Seiten 8-11

Winterspiele in Südkorea Die Olympischen Winterspiele in Pyeongchang finden vom 9. bis zum 25. Februar statt. Deshalb hat der PFUXX jede Menge Zahlen und Fakten zu dem sportlichen Großereignis für Euch zusammengetragen. Er stellt Euch außerdem die 15 Sportarten vor, die dabei sind. Seiten 6/7

Zur Fastnachtszeit wollte PFUXX diesmal einen Clown interviewen. Er traf auf René, der einen spitzen Hut auf dem Kopf und eine große, rote Nase mitten im Gesicht hatte. „Guten Tag, Monsieur René“, begrüßte der Reporter den Clown. „Ich bin auf der Suche nach lustigen oder spannenden Geschichten.“ „Oh, da hätte ich was für Sie“, meinte René. „Na ja, lustig war die Geschichte erst am Ende. Zunächst war ich sehr verzweifelt.“ PFUXX machte sich eifrig Notizen, während René weitererzählte. „Eines Morgens bin ich aufgewacht und sah in den Spiegel. Meine Nase war weg! Oh, das war ganz furchtbar. Überall habe ich gesucht, aber sie war nirgends zu finden. Stellen Sie sich das mal vor, ein Clown ohne rote Nase!“ „Entsetzlich“, stimmte PFUXX zu. „Das ist wie ein Schwimmbad ohne Wasser.“ „Sie sagen es. Zum Glück wollten mir alle helfen. Zuerst sagte mir der Zirkuselefant,

„Eines Morgens bin ich aufgewacht und sah in den Spiegel. Meine Nase war weg!“, erzählt der Clown René dem PFUXX. Zeichnung: Andro Hiegel dass er meine Nase habe. Aber es war nur ein riesengroßer roter Ball, auf dem er immer balancierte. Der war viel zu groß für mein Gesicht.“ René seufzte. „Als nächstes kam Herkules, der stärkste Mann der Welt. Auch er wollte mir meine rote Nase zurückgeben. Aber von wegen Nase! Was er mir gab, war in Wirklichkeit seine Hantel mit zwei tonnenschweren roten Kugeln an den Enden. Die hätten mir den Kopf abgerissen.“ „Und wie ging es wei-

Singen im Kinderchor

Hinweis zum Buch

Der Kinderchor des Gesangvereins Einöd, die Einöder Füchse, sucht Nachwuchs. Mehr dazu in diesem Seite 12 PFUXX.

Die Geschichte von René, der seine rote Nase verloren hat, stammt von Antonin Louchard (Antonin Louchard – Vous n avez pas vu mon nez? – Collection Zéphyr – Albin Michel Jeunesse). Das hübsch illustrierte Bilderbuch gibt es auf Französisch und ist in Reimform geschrieben.

ter?“, fragte PFUXX. „Na ja, die Maus am Eisstand wollte mir ein rotes Eisbällchen geben, dann haben meine Freunde mich zu Apfelbäumen mit kugelrunden roten Äpfeln geführt, die Fische zeigten mir rote Blubberbläschen im Wasser und so ging das in einem fort. Aber meine Nase blieb verschwunden.“ PFUXX nickte bedauernd. „Am Abend ging ich müde und verzweifelt in meinen Zirkuswagen zurück und legte mich ins Bett. Morgen, dachte ich, morgen werde ich meine Nase bestimmt wiederfinden. Mit diesem Gedanken drehte ich mich um und griff unters Kopfkissen. Und dort fand ich – meine rote Nase!“ Nun strahlte René

über das ganze Gesicht. „Ich hatte sie dort hingelegt, um sie nicht zu verlieren! Was war ich doch für ein Dummkopf.“ „Na, das ist ja zum Glück noch mal gut ausgegangen“, freute sich PFUXX mit René und lachte. ....................................................

PFUXX Chefredaktion:

Michael Klein Verlagsleitung:

Serkan Karabulut Redaktion:

Elisabeth Heil (verantwortlich), Esther Kuhn, Cordula von Waldow, Nadine Bröcker Andrea Schnepp, Andro Hiegel (Zeichnungen), Anschrift für Redaktion

Pfälzischer Merkur, Hauptstraße 66, 66482 Zweibrücken, E-Mail pfuxx@pm-zw.de Layout und Produktion

Complete Media Services (CMS) Verlag:

Zweibrücker Druckerei und Verlagsgesellschaft mbH Druck:

Saarbrücker Zeitung Verlag und Druckerei GmbH, 66117 Saarbrücken

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PFUXX 03

Nachrichten

Forscher klonen Affen Chinesische Wissenschaftler erschaffen Leben im Labor.

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ren. Manche sagen auch, dass das Klonen von Affen dabei helfen kann, Krankheiten zu erforschen. Kritik am Klonen

Zhong Zhong und Hua Hua. hen. Doch ob sie wirklich ganz gesund zur Welt gekommen sind, ist noch nicht ganz klar. Wie sie sich weiterentwickeln, müssen die Wissenschaftler aber noch beobachten.

Foto: dpa

Warum klonen Forscher Tiere? Das Ziel der Wissenschaftler: Sie wollen noch mehr darüber rausfinden, wie Gene, also die Baupläne von Tieren und Menschen funktionie-

Weltwirtschaftsforum in Davos Beim Weltwirtschaftsforum in Davos geht es jedes Jahr um Wirtschaftsthemen, aber auch um weitere wichtige Fragen, auch in Bezug auf die Umwelt. In diesem Jahr ging es zum Beispiel um das Artensterben und um Wetterextreme. Aber auch darum, wie man es schaffen kann, dass nicht die Armen der Welt immer ärmer werden und die Reichen immer reicher. Bundeskanzlerin Angela Merkel hat dieses Jahr auf dem Weltwirtschaftsforum gesagt, dass die Länder in Eu-

ropa zusammenhalten sollen. Und auch der französische Präsident Emmanuel Macron hat gefordert, dass sich die Länder in Europa nicht abschotten. Auch US-Präsident Donald Trump war in der Schweiz gelandet. Er hat sich dort mit Experten und Politikern unterhalten. Es ist besonders, dass Trump in Davos war, weil sich in den vergangenen Jahren die US-amerikanischen Präsidenten nicht dort gezeigt haben – zuletzt war ein US-Präsi-

Warum kritisieren manche das Klonen von Affen? Viele Menschen machen sich aber Sorgen. Sie kritisieren zum Beispiel, dass es Tieren und vor allem Affen bei solchen Experimenten nicht gut geht. Sie befürchten auch, dass es nun wieder viel mehr wissenschaftliche Versuche mit Affen geben wird. Die Genschere verändert die Grundlagenforschung. Andere

haben Bedenken, dass mit Hilfe der Gentechnik, die auch die chinesischen Wissenschaftler benutzt haben, in Zukunft auch Menschen geklont werden. So könnten auch Menschen erschaffen werden, die ganz bestimmte Eigenschaften haben: zum Beispiel grüne Augen und blonde Haare. Das wäre ein krasser Eingriff in die natürliche Entwicklung der Menschheit. Viele fordern deshalb ein weltweites Verbot für das Klonen von Menschen. In einigen Ländern wie Deutschland gibt es ein solches Verbot schon. red

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Kinderfasnacht

dent im Jahr 2000 in Davos. Kritik am Treffen Es gibt auch Menschen, die das Weltwirtschaftsforum nicht gut finden. Sie kritisieren, dass dort nur Reiche über die Probleme auf der Welt reden und dass nicht genug gegen die wachsende Armut weltweit getan wird. Deshalbgab es eine Demonstration mit mehr als 1000 Menschen. Der Protest hat sich besonders gegen die Teilnahme von Donald Trump gerichtet. red

Sonntag, 11.02.2018 ab 14:11 Uhr

Eintritt: 3 Euro (KNAXianer & PFUXX-Club frei !)

in der Festhalle

Foto: © Natallia Vintsik - Fotolia.com

ie beiden Affen auf dem Bild sind Zhong Zhong und Hua Hua. Zwei Javaneraffen. Sie sind das Ergebnis der chinesischen Forscher. Das Besondere an ihnen: sie sind exakt gleich. Doch sie sind nicht auf natürliche Weise sondern im Labor entstanden. Zhong Zhong und Hua Hua wurden mit Hilfe der Gentechnik geklont. Die Forscher haben viele Versuche gebraucht, bis das Klonen geklappt hat. Klonen bedeutet die beiden sind Kopien von einem anderen Affen. Im Moment scheint es den Affen gut zu ge-

Zweibrücken mit Live-Musik und

Kostüm-Prämierung


04 PFUXX Der Mann, der Ikea gründete, ist gestorben

Nachrichten

Doppelt an der Spitze Zwei neue Parteichefs bei den „Grünen“.

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Ingvar Kamprad. Foto: dpa

Dieses Möbel-Geschäft ist mega bekannt: Ikea mit dem gelb-blauen Logo. Die Buchstaben haben viel mit dem Mann zu tun, der das Unternehmen gegründet hat. Er heißt Ingvar Kamprad. Am Sonntag wurde bekannt, dass er in seiner Heimat Schweden im Alter von 91 Jahren gestorben ist. Das I von Ikea steht für seinen Vornamen, das K für seinen Nachnamen. Das E ist der Anfangsbuchstabe von Elmtaryd. So hieß der Bauernhof, auf dem Ingvar Kamprad in Schweden aufwuchs. Dieser Hof befindet sich in der Nähe des Dorfes Agunnaryd. Daher kommt der Buchstabe A. Ingvar Kamprad gründete Ikea vor mehr als 70 Jahren. In Deutschland eröffnete die Firma am 17. Oktober 1974 ihr erstes Geschäft. Mit den Möbel-Geschäften ist Ingvar Kamprad sehr reich geworden. red

oppelspitze - was wohl mit diesem Wort gemeint ist? Es war am Wochenende in den Nachrichten zu hören. Dabei geht es aber nicht um zwei Bergspitzen. Bei der Doppelspitze handelt es sich um zwei Politiker: und zwar die Chefs der Partei die Grünen. Mitglieder der Partei haben am Wochenende zwei neue Chefs gewählt. Parteichefs gibt es in jeder Partei. Bei der CDU zum Beispiel ist Angela Merkel die Partei-Chefin. Darüber hinaus ist sie auch Bundeskanzlerin, also die Chefin der Regierung von Deutschland. Die meisten Parteien in Deutschland haben nur einen Chef. Manche haben auch zwei: eine Doppelspitze. Zum Partei-Chef sagt man auch: Par-

Die neuen Bundesvorsitzenden Annalena Baerbock (l) und Robert Habeck. Foto: dpa tei-Vorsitzender. Die Vorsitzenden von Parteien entscheiden unter anderem ganz stark dabei mit, welche Meinung ihre Partei zu bestimmten Themen hat. Die Chefs müssen sich dafür mit anderen wichtigen Leuten der Partei abstimmen. Den Grünen ist unter anderem das

Thema Umweltschutz sehr wichtig. Die Partei ist zum Beispiel für Bio-Essen und gegen Kohlekraftwerke. Mit Kohlekraftwerken wird Strom gewonnen. Sie pusten aber sehr viel Dreck in die Luft. Die zwei neuen Chefs der Grünen heißen Robert Habeck und Annalena Baerbock. Ro-

bert Habeck ist verheiratet, hat vier Kinder und kommt aus Schleswig-Holstein. Dort arbeitet er als Minister für Umwelt und Landwirtschaft. Diese Arbeit muss er aber aufgeben und nach Berlin ziehen. Früher hat Robert Habeck auch Bücher geschrieben. Annalena Baerbock kommt eigentlich aus Niedersachsen, für die Partei die Grünen arbeitet sie aber schon lange im Bundestag in Berlin. Als sie jünger war, hat Annalena Baerbock TrampolinSpringen als Leistungssport gemacht. Sie hat zwei Kinder. Die Politikerin will sich vor allem dafür einsetzen, dass Paare mit Kindern ihre Familie auch gut mit dem Berufsleben vereinbaren können. red

Traum erfüllt - und das zwei Mal Für die eine war es der erste Sieg in einem der wichtigsten TennisTurniere der Welt. Für den anderen war es schon der 20. Sieg dieser Art! Die Sieger des berühmten Tennis-Turniers Australian Open im Land Australien heißen: Caroline Wozniacki und Roger Federer. Die Australian Open gehören zu den wich-

den auch Grand SlamTurniere genannt. Roger Federer hat jetzt 20 Turniere dieser Art gewonnen. Was er mit Caroline Wozniacki gemeinsam hat: Beide sagten nach dem Sieg: Ein Traum sei wahr geworden! Roger Federer Roger Federer mit dem kullerten große Tränen Siegerpokal. übers Gesicht und Caroline Wozniacki küsstigsten Tennis-Turnie- te oft ihre Trophäe. Die ren der Welt. Sie wer- beiden Tennisprofis

hatten aber nicht gleichzeitig gespielt. Erst hatte Caroline Wozniacki am Samstag ihre Gegnerin besiegt. Sonntags spielte dann Roger Federer. Beide Tennisspieler kommen übrigens aus Nachbarländern von Deutschland. Caroline Wozniacki stammt aus Dänemark, Roger Federer aus der Schweiz. red


PFUXX 05

Nachrichten

Ordnung hilft Schülern beim Lernen Die Kinder sitzen in einem Klassenraum. Sie bekommen die gleichen Aufgaben und hören denselben Lehrern zu. Für die Schüler einer Klasse läuft der Unterricht oft ähnlich ab. Trotzdem haben am Schluss nicht alle gleich viel oder gut gelernt. Warum ist das so? Fachleute sagen, das habe viel mit der Familie der Kinder zu tun. In der Schule haben es oft diejenigen schwerer, bei denen zu Hause wichtige Dinge fehlen. Die Eltern haben zum Beispiel selbst keine gute Ausbildung und im Haushalt gibt es nur wenige Bücher. Häufig schneiden Kinder aus solchen Familien in der Schule schlechter ab. Doch das muss nicht immer so sein! Manche Schüler schaffen trotzdem gute Leistungen in der Schule. „Obwohl die Eltern ihnen nicht so gut helfen können“, sagt ein Fachmann. Er hat zusammen mit anderen Forschern untersucht:

Was hilft diesen Schülern und wie kann man die Nachteile in einigen Familien ausgleichen? Jetzt berichteten die Forscher über ihre Ergebnisse. Der Experte sagt: Das Wichtigste sei, dass der Unterricht geordnet abläuft. Das helfe schwächeren Schülern besonders. Dazu gehört etwa, pünktlich anzufangen. Außerdem sollte es wenig Unruhe im Unterricht geben. Das sei sogar wichtiger als Geld für neue Computer, sagt der Experte. Zudem sollten Lehrer möglichst selten wechseln. Gut findet der Experte, wenn an einer Schule Kinder zusammen lernen, die aus unterschiedlichen Familien kommen. Außerdem lobt er Angebote am Nachmittag: „Im Sport oder in Projektarbeit kann man andere Sachen machen als im Unterricht. So können Schüler Dinge erleben, die es in ihrer Familie vielleicht nicht gibt.“ red

Läuft der Unterricht ohne Störungen, hilft das Schülern besser zu lernen. Foto: dpa

Dank für Flüchtlingshilfe Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier zu Gast in Jordanien.

Bundespräsident Steinmeier war zu Gast bei König Abdullah von Jordanien. Foto: dpa

B

ei einem Treffen mit König Abdullah von Jordanien sagte Steinmeier, dass er großen Respekt für das Land habe. „Es ist bewundernswert, was Jordanien leistet unter diesen schwierigen Bedingungen“, sagte der Bundespräsident. Jordanien ist ein kleines Land, nur etwas mehr als neun Millionen Einwohner leben dort. Das sind etwa dreimal so viele Menschen wie in Berlin. In kurzer Zeit flüchteten aber Hundertausende Menschen aus Syrien in das Nachbarland Jordanien. Denn in Syrien herrscht seit Jahren Krieg. Die Situation der Flüchtlinge Das auf einmal so viele Menschen nach Jordanien kamen, sorgte für Probleme in dem Land. Es fehlen Lebensmittel, Medika-

mente, Wohnungen und Arbeitsplätze für all die Menschen. Im Norden Jordaniens, Nahe der syrischen Grenze, liegt das größte Flüchtlingslager des Landes. In dem Lager Za’atari leben heute etwa 80 000 Menschen. Dank Hilfsorganisationen und Geldspenden anderer Länder sind die Menschen dort versorgt. Sie schlafen in kleinen Containerwohnungen, die sind zum Teil mit Matratzen und Kühlschränken ausgestattet. Auf der Hauptstraße des Lagers gibt es Lebensmittelläden und Friseurgeschäfte. Auch Schulen gibt es dort. Im Sommer wird es in dem Flüchtlingslager allerdings sehr heiß, im Winter frieren die Menschen. Arbeit finden die Flüchtlinge dort kaum. Die meisten wollen nicht dort

bleiben. Sie hoffen, dass sie irgendwann wieder in ihre Heimat Syrien zurück können. Mehr Geld für mehr Hilfe Weil Jordanien so viele Menschen aufgenommen habe, brauche das Land auch in Zukunft Unterstützung, sagte Steinmeier bei seinem Besuch. Er will sich dafür einsetzen, dass außer Deutschland noch weitere Länder Jordanien Geld geben, damit sich das Land auch weiter um die Menschen aus Syrien kümmern kann. Mit dem Geld aus Deutschland wird nicht nur das Flüchtlingslager Za’atari unterstützt, sondern auch Schulen geholfen. Kinder, die aus Syrien geflohen sind, gehen dort in den Unterricht. Auch eine solche Schule hat der Bundespräsident in Jordanien besucht.


06 PFUXX

Olympische Winterspiele

Auf nach Südkorea! (cms) Die ersten deutschen Sportler sind bereits in Südkorea. Das Land liegt Tausende Kilometer entfernt im Osten Asiens. Am 9. Februar beginnen in der Stadt Pyeongchang die Olympischen Winterspiele. Pyeongchang liegt 130 Kilometer östlich der Hauptstadt Seoul im Taebaek-Gebirge. Die Winter dort gelten als lang und schneereich - ideal also für den Wintersport. Das „PyeongChang Olympic Stadium“ ist extra für Olympia gebaut worden. 35.000 Zuschauer haben dort Platz, um die Eröffnungsund die Schlussfeier der Olympischen Winterspiele und der WinterParalympics 2018 live mitzuerleben. Die berühmten Sport-Wettkämpfe dauern zwei Wochen. Der deutsche Verband für Olympische Spiele gab am Dienstag endgültig bekannt, welche deutschen Sportler mitmachen dürfen. Insgesamt sind es 153 Athleten. Genauso viele Deutsche waren auch bei den letzten Olympischen Winterspielen vor vier Jahren angetreten. Die Wintersportler treten in 15 Disziplinen an, darunter sind die Klassiker Biathlon, Bob, Ski Alpin und Eisschnelllauf. Neue Sportarten sind zwar nicht hinzugekommen, aber einzelne Teildisziplinen sollen für Abwechslung sorgen, zum Beispiel der Big-Air-Wettbewerb im Snowboard und der Massenstart im Eisschnelllauf. Vor vier Jahren holte Deutschland insgesamt 19 Medaillen. Mindestens so viele sollen es auch dieses Mal wieder werden. Übrigens: Der ewige Medaillenspiegel der Olympischen Winterspiele verrät: Deutschland hat mit 377 bislang die meisten Medaillen geholt. Beeindruckende 136 Olympiasieger haben eben genauso viele Goldmedaillen erkämpft. Um die Rechnung komplett zu machen: auf dem deutschen Konto stehe 135 Silber- und 106 Bronzemedaillen.

Diese 15 Sportarten sind bei den Winterspielen dabei

Biathlon

Bob

Curling

Eishockey

Ausdauer und Genauigkeit: Biathleten müssen beides können. Sie laufen lange Strecken mit ihren Skiern. Dabei darf ihnen nicht die Puste ausgehen. Zwischendurch müssen die Sportler und Sportlerinnen dann immer wieder zur Ruhe kommen und sich darauf konzentrieren, mit einem Gewehr kleine Zielscheiben zu treffen.

Bobfahrer sind ganz schön schnell unterwegs. Teilweise so schnell wie ein Auto auf der Autobahn. Da muss der "Pilot", also der Fahrer oder die Fahrerin ganz vorne im Bob, richtig schnell reagieren, wenn es in die Kurven geht. In einem Bob sitzen entweder zwei Sportler oder vier.

Beim Curling sieht es so aus, als ob die Athleten versuchen, den Boden zu schrubben. Die Spieler versuchen, Curlingsteine möglichst nah an den Mittelpunkt eines Zielkreises zu spielen. Mit dem Wischen können die Spieler die Richtung und die Geschwindigkeit des Steins verändern, so wird er z.B. schneller. Deutsche Athleten sind 2018 allerdings nicht am Start.

Ganz schön heftig geht es beim Eishockey manchmal zu. Der Puck, eine kleine schwarze Scheibe, muss in das gegnerische Tor. Der Puck wird mit dem Schläger gespielt. Doch auch der Körper wird genutzt - zum Beispiel, um gegnerische Spieler auszubremsen. Deshalb tragen Eishockey-Spieler eine besondere Schutzausrüstung.


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Olympische Winterspiele

Eiskunstlauf

Eisschnelllauf

Sprünge, Pirouetten und Hebefiguren: Eiskunstlauf sieht aus wie Tanzen nur eben auf Schlittschuhen. Die Sportler treten alleine, als Paar oder in der Gruppe an und tragen dabei häufig auffällige Kostüme.

Der schnellste Eisläufer gewinnt. Deshalb ist es wichtig, dass die Kleidung der Sportler und Sportlerinnen besonders windschnittig ist. Früher liefen sie in Strumpfhosen, heute haben sie eng anliegende Anzüge an, damit sie schneller sind.

FreestyleSkiing

Nordische Kombination

Buckelpisten, Sprungschanzen, HindernisStrecken: Diese Skisportler müssen so einiges können. Hier kommt es auf Geschwindigkeit aber auch auf Geschicklichkeit der Skifahrer und Skifahrerinnen an.

Bei dieser Sportart müssen die Athleten mit ihren Skiern von großen Schanzen springen und auch eine längere Strecke laufen. Überraschend: Bei Olympia treten dabei bisher nur Männer an. Frauen sollen erst bei den Winterspielen 2022 mitmachen dürfen.

Skilanglauf

Skeleton

Skilangläufer und -läuferinnen rasen keinen Berg hinab, sondern sind mit ihren Skiern meistens auf speziell ausgebauten Strecken, den sogenannten Loipen, unterwegs. Dabei geh’ts auch mal bergauf oder auf flachen Strecken geradeaus. Mit Hilfe der Stöcke drücken sich die Sportler ab. Für den Skilanglauf brauchen die Sportler vor allem kräftige Arme und Beine.

Mit dem Kopf voran und das rasend schnell: So sausen die Skeletonfahrer und -fahrerinnen auf ihren Schlitten den Eiskanal herunter. Wie beim Bobfahren, erreichen auch sie die Geschwindigkeit eines Autos auf der Autobahn. Der Name Skeleton ist aus dem Englischen und bedeutet Skelett. Der Sport heißt so, weil der Schlitten an ein Skelett aus Stahl erinnert.

Skispringen Erst geht’s steil eine Schanze runter, dann müssen die Sportler im richtigen Moment abspringen und möglichst spät wieder landen. Doch nicht nur die Sprungweite zählt am Ende, sondern auch, wie sauber der Sportler gelandet ist. Und ziemlich häufig entscheidet auch der Wind darüber mit, wer am Ende gewinnt.

Ski Alpin

Snowboard

Shorttrack

Rennrodeln

Es gewinnt, wer am schnellsten auf Skiern die Piste herunterkommt. Beim Slalom geht’s zum Beispiel durch einen Parcour aus aufgestellten Toren, bei der Abfahrt wird’s oft super schnell.

Erst seit 1995 gibt es Snowboard-Wettkämpfe bei Olympia. Bei manchen geht’s darum, so schnell wie möglich einen Berg herunter zu fahren. Bei anderen zeigen die Sportler komplizierte und künstlerische Sprünge.

Shorttrack ist so ähnlich wie Eisschnelllauf. Allerdings ist die Bahn, auf der die Sportler und Sportlerinnen laufen, kürzer. Es gewinnt, wer als Erstes ins Ziel kommt. Erlaubte Hilfe: Die Läufer dürfen sich in den Kurven mit der Hand auf dem Eis abstützen.

Ein bisschen ist Rennrodeln wie Schlittenfahren, nur viel viel schneller. Außerdem liegt der Fahrer so flach wie möglich auf dem Rücken. Er lenkt den Schlitten, indem er sich hin und her bewegt.


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Fa s t n a c h t

PFUXX 09

Fa s t n a c h t

Werde dein eigener Held Weiß Du auch noch nicht, als was Du Dich verkleiden sollst? Hier ein paar Tipps, wie Du schnell und kreativ Dein eigener Held wirst.

Kinderprinzenpaare gehören auch zur deutschen Fastnachtstradition. Sie regieren bis Aschermittwoch die ganze Narrenschar.

Helau, Alaaf und Alleh Hopp J

edi-Ritter, Einhörner, Außerirdische – einmal im Jahr trifft man sie auch bei uns an jeder Ecke, immer dann, wenn Fastnacht gefeiert wird. Vor allem Kinder lieben diese Tradition, weil sie sich verkleiden dürfen. Höhepunkt der närrischen Tage sind Kin-

derpartys und Umzüge, bei denen es jede Menge leckere Süßigkeiten einzusammeln gibt. Doch nicht nur bei uns wird die fünfte Jahreszeit so gefeiert. In ganz Deutschland ist es Tradition. Weiter im Norden nennt man es Karneval, im Süden

MaskenKarneval in Venedig

Bereits vor 1000 Jahren wurde in der italienischen Stadt Venedig Karneval gefeiert. Bis heute sind die Masken das Besondere daran. Zehn Tage vor Aschermittwoch geht es offiziell los. An diesem Tag schwebt ein Artist an einem Stahlseil von einem Glockenturm herab über den Markusplatz. Damit sind die Festtage eröffnet. Bis Aschermittwoch gibt es private Partys, aber auch Bälle und eine große Parade am Sonntag, an der die schönsten Kostüme und Masken prämiert werden. esa

Fasching. In Köln rufen die Jecken „Alaaf“, in Mainz „Helau“ und bei uns „Alleh Hopp“. Aber woher kommt eigentlich diese wundervoll verrückte Idee? Die Ursprünge liegen weit zurück. Daher gibt es gleich mehrere Erklärungen. Zum Beispiel heißt es, dass un-

sere Vorfahren, die Germanen, immer im Frühling ein Fest feierten, um mit Masken und lauter Trommelmusik die Wintergeister zu vertreiben. Eine andere Erklärung hat mit der christlichen Fastenzeit zu tun. Diese beginnt nach Fastnacht

an Aschermittwoch und dauert bis Ostern. Da man in dieser Zeit weniger essen soll, wollten die Menschen vorher noch mal ausgelassen feiern. Der Begriff Karneval kommt aus dem Lateinischen und „Carne vale“ bedeutet in etwa „Fleisch, lebe wohl“.

Bunte Parade in Rio Bunte Federn und glitzernde Kostüme erschaffen ein farbenfrohes Bild, wenn die große Parade durch Rio de Janiero, die zweitgrößten Stadt Brasiliens, zieht. Begleitet von Musik tanzen die Gruppen durch die Straßen. Kein Wunder, denn sie alle gehören zu den Sambaschulen der Stadt. Samba ist ein brasilianischer Volkstanz mit viel Hüftschwung. Jede Samba-Gruppe wählt ein bestimmtes Thema. Passend dazu wird dann der Festwagen

dekoriert und die Kostüme und der Tanz darauf abgestimmt. Es ist für alle eine große Ehre, beim Festumzug dabei zu sein. Die Teil-

nehmer arbeiten sogar das ganze Jahr über hart, um sich die Kostüme leisten zu können, die sie dann für nur wenige Stunden tragen.

Schön wie ein Paradiesvogel ist die Tänzerin einer Samba-Gruppe. Fotos: dpa

1. Durchstöbere deinen Schrank: Die kreativsten Ideen kommen beim Stöbern. Also, sieh Dich doch einfach mal in deinem Schrank um. Ein gestreiftes T-Shirt und eine alte Jeans? Das sieht doch schon nach einem Piraten aus, oder? Es fehlen nur noch ein Kopftuch, ein Säbel und ein gemalter Bart. Du hast ein rosa Glitzershirt und dein

Tanztutu gefunden? Daraus kann mit Krönchen eine Prinzessin, mit Zauberstab und Flügeln eine Fee entstehen. Ein Besuch bei Oma und Opa kann auch helfen. Mit einem alten Hut, einem Blumenschal und einer Handtasche verwandelst Du Dich schnell in eine feine Dame. Und mit Opas Hut, einer Eine Maske ist einfach zu basteln. Foto: dpa Pfeife, Hemd und Krawatte bist Du ein lusti- 3. Basteln oder men und allem, was dazu gehört. ger Großvater. kaufen?: Wenn jetzt noch et2. Checke die Spiel- was fehlt, kannst Du 4: Für Kurzentzeugkisten: passende Accessoires schlossene: Eine andere Heran- selbst basteln. Ein Papier, Stifte, Aufgehensweise kann Stock wird mit Farbe kleber und Gummiband auch sehr effektiv sein. und Glitzer ganz finden sich in jedem Daraus Gucke doch mal in Dei- schnell zum Feenstab. Haushalt. ne Spielzeugkisten. Ein Eine alte Tischdecke kannst Du Dir eine Arztkoffer? Da fehlt ja kann zum Superhel- Maske basteln (siehe nur noch ein weißes denumhang umfunk- Foto). Bunte KlamotHemd von Papa, und tioniert werden. Es ist ten dazu. Fertig! Und schon bist Du ein Dok- aber auch keine zum Schluss noch der Ausweg: tor. Oder die Werk- Schande, sich mal im letzte zeugkiste? Mit einem Kaufhaus umzusehen. Schnapp Dir ein weißes karierten Hemd wirst Dort gibt es jetzt ex- Betttuch. Zwei Löcher Du im Handumdrehen tra Abteilungen nur rein, und schon bist Du esa zum Handwerker. mit Fastnachtskostü- ein Gespenst.

Tipps für eine Mottoparty Deine eigene Fastnachts-Party? Das wäre doch der Knaller. Entweder alle kommen in einem Kostüm ihrer Wahl, oder Du gibst ein Motto vor. Wie wäre es mit Zauberwald? Da wäre ein Treffen der schönsten Feen und Zauberer garantiert. Vielleicht seht ihr sogar ein seltenes Einhorn? Oder eine Gangsterparty? Agenten und Polizisten feiern hier

zusammen mit gefährlichen Ganoven. Möglicherweise schleicht sich auch noch ein Ninja auf die Party. Oder lass den großen Rat der Su-

perhelden tagen: Superman, Spiderman und Wonderwomen können dann gemeinsam die Welt retten. Ein übernatürliches Vergnügen. Wichtig: Die Deko muss stimmen. Zumindest Luftschlangen und Luftballons sind ein Muss bei einer Fastnachtsparty. Dann fehlt nur noch gute Partymusik zum Abtanzen. Alleh Hopp! esa


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Fa s t n a c h t

Spaß am Tanzen und Verkleiden Die Jugendgarde des HFZ Zweibrücken/Contwig.

Motto des Schautanzes 2018: Regenschirme.

B

estimmt habt Ihr bei Kinderfastnachtsveranstaltungen auch schon die Gruppen bemerkt, die auf der Bühne einen Tanz vorgeführt haben oder beim Fastnachtsumzug in ihren Uniformen mitmarschiert sind. Diese Tanzgruppen nennt man Garde. Da diese Gardegruppen verschieden schwierige Tänze einstudieren, werden die Gruppen meist nach dem Alter

aufgeteilt. Auch bei dem Fastnachtsverein HFZ (Humoristischer Fasenachtsverein Zweibrücken /Contwig) gibt es solche Gardegruppen. In der Jugendgarde tanzen dort Mädchen im Alter von neun bis zwölf Jahren, während die älteren Mädchen zur sogenannten Funkengarde gehören. Sieben Mädchen sind derzeit Teil der Jugendgarde. Und um den Gardetanz und den Schautanz gut

Fotos: HFZ

vorführen zu können, treffen sich die Mädchen jeden Freitag in der Turnhalle der ehemaligen Hauptschule Nord, um mit ihren Trainerinnen zusammen zu üben. Der Gardetanz wird dabei immer in der klassischen Uniform aufgeführt, dessen Farben zum Verein passen. Beim Schautanz geht es etwas kreativer und bunter zu. Dann darf sich auch passend zu

Die Jugendgarde bei ihrem Gardetanz in klassicher Uniform.

Anspannung vor dem Auftritt. Fastnacht verkleidet werden. Dafür gibt es jedes Jahr ein neues Motto: etwa ein Regenschirmtanz mit Regenschirmen, wie in

diesem Jahr. Damit die Tänze auch gut einstudiert werden, trainiert die Jugendgarde dafür meist über das ganze Jahr. Nur nach der Fastnachtszeit wird eine Pause von vier bis sechs Wochen eingelegt. Für die Mädchen ist die Garde aber mehr als nur ein Hobby, das sie gemeinsam ausüben. Im Laufe der Zeit haben sich Freundschaften gebildet und so treffen sie sich auch gerne außerhalb des Trainings und der Fastnachtszeit. Wer also Spaß am Tanzen und am Verkleiden hat, ist in der Jugendgarde des HFZ oder anderer Vereine in Eurer Gegend genau richtig. nlg


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Großartige Stimmung in der Festhalle.

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Fotos: pmz/Volker Baumann

Auf zur Kinderfastnachts-Party in der Festhalle Mit Livemusik, Kostüm-Prämierung und der Wahl zur Prinzessin 2018.

A

m Sonntag, 11. Februar, ist es wieder soweit: Dann heißt es für alle Prinzessinnen und Piraten, Indianer und Clowns, Zauberer und Ritter: „Alleh hopp“ – auf zur Fastnacht in die Festhalle. Die VT Zweibrücken veranstaltet die Fastnachtsfeier mit Livemusik und Preisverleihung für die originellsten Kostüme. Das Programm wird die vielen kleinen Besucher sicher wieder begeistern: Livemusik mit Keyboarder Micha-

el und Sängerin Sonja zum Marschieren, Hüpfen und Tanzen; ein „Vorturner“ namens Uwe Hauser, der immer wieder neue Ideen für Spiele und Wettbewerbe zaubert; der Bonbonregen, den die guten Geister der Sparkasse Südwestpfalz von Zeit zu Zeit auf die Kinder niederprasseln lassen; die tollen Preise für die zehn originellsten Fastnachtskostüme; die aufregende Wahl einer Prinzessin des Jahres 2018. Zusammen mit der VTZ

locken die Mitveran- Südwestpfalz und der sicher wieder über stalter, die Sparkasse „Pfälzische Merkur“, 800 begeisterte Besucher in die bunt geschmückte gute Stube der Stadt. Der Eintritt für 180 Minuten ausgelassene Fröhlichkeit beträgt 3 Euro. Mitglieder des PFUXX-Clubs und des Knax-Klubs der Sparkasse Südwestpfalz können sogar kostenlos teilnehmen. An der Tageskasse brauchen sie nur ihren Ausweis oder die Einladung vorDie Lollipops der CGH waren 2017 dabei und zuzeigen. Ein Vorverbegeisterten das Publikum mit ihrem Fastkauf ist nicht vorgesenachtstanz als kleine blaue Monster. hen. red


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Musik

Mach mit bei den Einöder Füchsen Kinderchor des Gesangvereins Einöd sucht Nachwuchs.

K

omm und sing mit uns!“ So laden Dich die Kinder aus dem Kinderchor in Homburg-Einöd ein. Sie haben jede Woche viel Spaß beim gemeinsamen Singen. Im Augenblick sind es zwölf Grundschülerinnen, die gemeinsam mit Wolfgang Schmitt schöne und spannende neue Lieder einstudieren. Da will auch der schlaue PFUXX gerne mitmachen. Er weiß nämlich: Singen macht Spaß, vor allem in der Gemeinschaft. Singen ist gesund und man lernt auf spielerische Weise ganz viel dabei. Ist das gut oder gut? Den Gesangsverein 1876, in dem die Erwachsenen gemeinsam singen, gibt es schon seit über 140 Jahren. Immer haben auch Kinder ihren eigenen Chor gehabt. Da waren schon 50 Kinder zusammen auf der Bühne. Jetzt ist der Kinderchor dabei, unter der Leitung von Wolfgang Schmitt wieder zu wachsen. Aktuell singen zwölf Kinder mit. Sie finden Wolfgang Schmitt klasse. Er weiß, wie man anderen das Singen beibringt und sie zu einem Chor formt. Außerdem kann er echt gut mit Kindern umgehen. Kennst Du „Eine Insel mit zwei Bergen“ aus Jim Knopf? Oder „Zwei kleine Wölfe“? Oder das Pippi LangstrumpfLied? Solche und ande-

Der Kinderchor im Gesangsverein 1876 Einöd-Ingweiler unter Leitung von Wolfgang Schmitt Fotos: Cordula von Waldow freut sich auf weitere Mitsänger. re Lieder, eben auch mit viel Rhythmus, kannst Du da Paula Ka- richtig tharina gut sinSchwander gen lernen. Zusammen macht es noch viel mehr Spaß, als alleine. Ein ganz besondeLuisa rer HöMarie hepunkt Schröder ist der Auftritt bei einem Konzert: Da stehst Du auf der Bühne, alle können Dich hören und alle können Dich sehen. Ist schon bisschen aufregend. Doch wenn es geklappt hat – und es klappt ! - bist Du hin-

terher ganz glücklich über Dein Erfolgserlebnis. Und Du beKatharina kommst München riesigen Applaus von den Zuhörern. Also, mach mit! Meld’ Dich an – oder bitte Deine Maya Eltern, es Hien zu tun und komm jeden Montag von 15.45 bis 16.45 Uhr ins Bürgerhaus am Dorfplatz in Einöd. Alle freuen sich schon auf Dich! Hier erzählen die Kinder, was ihnen an ihrem Chor so gut gefällt und warum DU unbedingt dabei sein solltest:

Paula Katharina Schwander: „Es ist gut hier, dass man so Jana Jung viele Lieder lernen und singen kann!“ Katharina München: „Viel Spaß beim SinEmma gen ist Hess einfach toll!“ Jana Jung: „Ich singe gerne und deshalb wollte ich hierher kommen!“ Anja Schaumburger: „Es ist schön, mit den anderen zusammen zu singen!“ Luisa Marie Schröder: „Eine Freundin hat mich eingeladen. Ich

finde es toll. Besonders gefallen mir „Zwei kleinen Wölfe“!“ Maya Anja Hien: Schaum„Meine burger Lieblingslieder sind „Schallalalalalalah“ und „Das alte Haus von Rocky Docky“!“ Emma Hess: „Mir hat das Konzert so gut gefallen, auch, wenn ich aufgeregt war. Es waren viele Leute da und die haben ganz doll geklatscht!" Kontakt: Kinderchor im Gesangverein 1876 Einöd-Ingweiler. Probenzeiten: Montags von 15.45 bis 16.45 Uhr im Bürgerhaus am Einöder Dorfplatz. Kontakt: Martina Schulte, Tel. (06848) 7 21 96


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Sport

English-Experience-Camp in den Osterferien Vom 27. bis 29. März gibt es ein Fußball-Camp beim SVN für Kinder von sechs bis 14 Jahren. Ein Profi aus England trainiert die Kinder – und dabei gibt’s auch noch EnglischUnterricht.

A

uf dem Kunstrasenplatz am Westpfalzstadion findet von Dienstag, 27. März, bis Donnerstag, 29. März, das erste English Soccer-Experience-Fußballcamp statt. Alle Kinder im Alter zwischen sechs und 14 Jahren sind eingeladen, mit einem Trainer aus dem Mutterland des Fußballs und dem Trainerteam der Unicorn Soccer Academy drei Tage in der Zeit von zehn bis 16 Uhr zu trainieren. Geboten wird allen Teilnehmern neben dem professionellen Training, ein komplettes Trikotset von Pu-

Die Kinder dürfen sich auf ein pofessionelles Training freuen. ma, eine Vollverpflegung inkl. Getränke, einem Gutschein der Firma TS Sports-Fashion auch eine Präsentation über das Scouting der Premiere-League und ein Fußball-English-Programm. Mit Guy Branston kommt ein sehr bekannter englischer Trainer mit internationaler Erfahrung nach Zweibrücken. Der ehe-

malige Profi von Sheffield Wednesday, Leicester City und Oldham Athletic ist aktuell Direktor JugendAusbildung bei Chesterfield FC. „Wir freuen uns, ein sehr hochkarätiges Ferienprogramm für die Kinder anzubieten

Symbolfoto: dpa

und sind begeistert über das Konzept in Verbindung mit einem englischen Cheftrainer und Trainern der Unicorn Soccer Academy. Die Teilnehmer werden sicher drei tolle und unvergessliche Tage erleben“, so Michael Eitel. „Das Konzept Fuß-

ball-Ferien-Englisch in Verbindung mit viel Spaß kommt hervorragend an und wir freuen uns, mit Stuart Monk einen absoluten TopTrainer in Zweibrücken zu präsentieren“, betont Florian Müller von Schächter Sports. red

Hinweis Die drei Erlebnistage mit einem reichhaltigen Leistungsangebot kosten 119 Euro im Paket 1 und 139 Euro mit Puma-Ball. Mitglieder des PFUXX-Clubs sowie des S- und Knaxx-Clubs der Sparkasse erhalten 10 Euro Ermäßigung. Das Camp wird präsentiert von der Sparkasse Südwestpfalz. Weitere Informationen und Anmeldungen zum Camp gibt es unter www.schaechter-sports.com oder per E-Mail an info@schaechter-sports.com.

Mit Guy Branston kommt ein sehr bekannter englischer Trainer mit internationaler Erfahrung nach Zweibrücken. Foto: VA


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Lesespaß

PFUXX-Clubber nehmen an DVD-Verlosung teil

Die Helden aus Lego City Ende Januar melden sich die Helden aus Lego City auf ihrer zweiten DVD wieder zurück mit vielen spannenden Abenteuern. Ob im Dschungel, auf dem Vulkan, in der Tiefsee oder auf den Straßen der Stadt: In Lego City ist immer was los! Die Helden der Polizei machen ausgebrochene Gauner wieder dingfest und die mutige Feuerwehr bekämpft jeden Brand. Aber nicht nur in der Stadt gibt es allerhand Überraschungen, auch außerhalb der Stadt passiert eine Menge.

surft im Internet

Spannende Welt der Technik Vom Haartrockner über das Telefon bis zum Sekundenkleber – auf der Webseite www.einefrage-der-technik.de findest du spannende Fakten aus der Welt der Technik, aber auch Informationen zu missglückten Erfindungen. Die Webseite zeigt rund 350 technische Erfindungen von der frühen Neuzeit bis in die Gegenwart. Jede der vorgestellten Innovationen hat die Menschheit ein Stück vorangebracht. Im Internet:

www.eine-frageder-technik.de

Ein Kater als Freund Crenshaw ist kein gewöhnlicher Kater: Er hat nicht nur einen seltsamen Namen, sondern isst auch für sein Leben gern lila Geleebohnen. Er kann sprechen und ist riesengroß – so groß, dass man sich im Notfall gut bei ihm anlehnen kann.

So macht sich das Tiefseeteam auf in die Weiten der Ozeane, denn dort gibt es Aufregendes zu entdecken. Und auch im tiefen Dschungel und auf dem hohen Vulkan warten viele Abenteuer auf die Bewohner. red Weitere Infos Label Universum KIDS Lizenzgeber Lego Systems Genre: Kind / Animation Verkaufsstart 26. Januar 2018 Laufzeit ca. 22 Min

DVD zu gewinnen Der PFUXX verlost unter allen Mitgliedern des PFUXXClubs die DVD Lego City Mini Movies 2. Dazu müsst Ihr nichts weiter tun. Wenn Ihr gewonnen habt, bekommt Ihr die Sachen mit der Post zu Euch nach Hause geschickt! Der PFUXX wünscht viel Spaß.

Vor allem aber ist Crenshaw unsichtbar. Der einzige, der ihn sehen kann, ist Jackson, obwohl der überhaupt nicht an unsichtbare Kater glaubt und im Moment ganz andere Sorgen hat. Er versteht Jackson und zeigt ihm, dass es ok ist, wütend zu sein.

Abc-Wissen von A bis Z W wie Wahlrecht Bürger haben das Recht zu wählen und gewählt zu werden. Man nennt dies aktives und passives Wahlrecht. Das Wahlrecht ist ein ganz wichtiger Teil der Demokratie:

Das Volk bestimmt, wer regiert. Wahlrecht ist nicht selbstverständlich. In Diktaturen gibt es kein Wahlrecht oder die Wahlen werden gefälscht. In Deutschland darf meist erst

wählen, wer mindestens 18 Jahre alt ist. Es gibt wenige Wahlen, zum Beispiel in Bremen, bei denen schon 16Jährige wählen dürfen. Direkt von den Bürgern gewählt werden der

Bundestag, die Landtage, das Europa-Parlament, der Stadt- und Gemeinderat, zumeist auch die Oberbürgermeister und Landräte. Die Abgeordneten des Bundestags wählen

den Bundeskanzler oder die Kanzlerin. Bundestagsabgeordnete und Wahlfrauen und -männer aus den Bundesländern wählen den Bundespräsidenten. red


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Lesespaß

Ein neues Zuhause für den alten Teddy „Heute ist Flohmarkt“, sagte die Puppe und kämmte ihr blondes Haar. „Bestimmt finde ich schnell ein neues Zuhause.“ „Bilde dir nicht so viel ein!“, meinte das Glücksschwein. „Ich habe viele Flohmärkte erlebt, und noch immer stehe ich hier. Handys, Tablets und Compu-

terspiele mögen die Kinder.“ Das Märchenbuch seufzte. „Da habt ihr allerdings recht.“ Es wandte sich zu dem einäugigen alten Teddy mit dem abgerissenen Ohr. „Wir beide werden wohl auf immer und ewig Ladenhüter bleiben.“ Der Teddy nickte traurig. „Glück ist nicht jedem

vergönnt“, sagte das Glücksschwein. „Dabei sind Bären doch wieder modern“, rief das Schaukelpferd. Der Teddy schüttelte traurig den Kopf, und eine Träne kullerte aus seinem übrig gebliebenen Auge. „Aber nicht, wenn man so aussieht wie ich.“ „Dann musst du auch nicht in der

Wie kommt der Bär zur Insel?

Teddy Lilienthal möchte mit seinem Flugzeug eine einsame Insel erkunden, doch die Wolken sind so dicht. Kannst du ihm helfen, einen sicheren Weg zur Insel zu finden? Grafik: Roqa

ersten Reihe sitzen“, meinte die Puppe und schubste den Bären nach hinten. „Stimmt“, riefen die Zinnsoldaten, und sie drängelten so lange, bis der Teddy vom Tisch fiel. Dort blieb er im Staub liegen. Er hatte einfach keine Kraft mehr. Die ersten Käufer kamen. Die Puppe, das Schaukelpferd, das Glücksschwein, die Plüschtiere und all die anderen Spielsachen setzten ihre liebenswürdigsten Mienen auf und waren bemüht, sich in die Kinderherzen hinein zu lächeln. Die Kinder aber gingen achtlos an ihnen vorüber. Nur der Teddy unter dem Tisch strengte sich nicht an. Auf einmal blieb ein roter Kinderschuh, dessen Schleife sich geöffnet hatte, vor ihm stehen. Zwei kleine Hände beugten sich über den Schuh und knoteten die Schleife wieder zusammen. Es klappte nicht so recht. Der alte Teddy musste an früher denken. Er lächelte. Und plötzlich war da das Gesicht eines Kindes, das zurück lächelte. Es gehörte zu den Händen und dem roten Schuh. „Ein Teddy!“, rief das Kind. „Mitten im Staub. Und er lächelt.“ Schon hatte es den Teddy im Arm und drückte ihn fest an sich. „Den will ich haben!“ Da half keine Widerrede. Das Kind gab den alten, staubigen Teddy nicht mehr her.

Witze

Lach doch mal! Die Oma geht zum Arzt und sagt: „Herr Doktor, Sie müssen mir das Treppensteigen wieder erlauben. Dieses ewige rauf und runter an der Dachrinne macht mich fix und fertig!“ Der Zollbeamte beugt sich ins das offene Fenster des Autos und fragt: „Alkohol, Zigaretten?“ Der Fahrer: „Nein, zweimal Kaffee, bitte!“ Der Jockey ist als letzter durchs Ziel gegangen. Der Rennstallbesitzer schimpft: „Zum Teufel, Sie hätten bestimmt schneller sein können!“ „Klar“, sagt der Jockey, „aber ich musste das Pferd mitnehmen“. Warum stellen Ostfriesen immer ein paar leere Flaschen in den Kühlschrank? Damit sie auch Besuchern etwas anbieten können, die nichts trinken wollen.


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P F UX X- C l u b

Werde Mitglied im PFUXX-Club! Kostenlos und mit vielen Vorteilen für junge Nachwuchs-Zeitungsleser! Der PFUXX lädt Euch ein, Mitglied in seinem PFUXXClub zu werden. Das hat für Euch eine ganze Reihe von Vorteilen: Als Mitglieder könnt Ihr zum Beispiel an exklusiven Verlosungen und Gewinnspielen teilnehmen. So verlost der PFUXX unter allen PFUXX-Clubbern regelmäßig Bücher und Eintrittskarten für tolle Events. Der PFUXX gratuliert Euch auch zum Geburtstag. Außerdem gibt es einen schicken Clubausweis. Und das Schönste ist: Die Mitgliedschaft im PFUXX-Club kostet keinen Cent. Mitglied werden ist übrigens ganz einfach: Das Formular auf dieser Seite ausschneiden, ausfüllen und mit der Post an den PFUXX schicken. Du kannst es aber auch gerne persönlich beim Pfälzischen Merkur vorbeibringen. cms Im Internet: unter www.pfuxx.de

Das erwartet Euch in der nächsten Ausgabe der Kinderzeitung - Erscheinungstag: Freitag, 2. März 2018

Der PFUXX freut sich auf Ostern Der PFUXX freut sich schon auf Ostern. Denn immer, wenn die Fastnacht zu Ende ist, dauert es nicht mehr lange, und es ist Ostern. Ein besonders schönes Fest, findet der PFUXX, weshalb er Euch in der Märzausgabe ganz viel über Ostern erzählen möchte: zum Beispiel, warum man Ostern überhaupt feiert. Außerdem erwarten Euch

wie immer tolle Tipps zum Osterbasteln, Kochen und Spielen. Und natürlich veröffentlichen wir noch die versprochene Reportage „Sind wir verwandt? – interessantes über die Entstehungsgeschichte des Menschen“, wofür im aktuellen PFUXX kein Platz mehr war. Forscher sind sich nämlich einig, dass wir nicht vom Af-

fen abstammen. Aber vielleicht sind wir so etwas wie enge Verwandte? Freut Euch außerdem über Nachrichten aus aller Welt und jede Menge Lesespaß vom PFUXX. cms PFUXX interessiert Eure Meinung. Gerne könnt Ihr ihm schreiben und zwar an folgende E-Mail-Adresse: pfuxx@pm-zw.de

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