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ANZEIGEN-SONDERVERÖFFENTLICHUNG

Statistische Daten zum Saarpfalz-Kreis Demografischer Wandel

Wirtschaft

Bevölkerungsentwicklung insgesamt

Bruttoinlandsprodukt (BIP)

Tausend Einwohner

Mio. Euro

160 155 150 145

5.115 2012

5.500

143 851 2013 155 602 2003

4.379 2009

5.000

140 135

4.254 2002

4.500

130 2003

2010

2013

Jahr 4.000

Anzahl der Menschen im erwerbsfähigen Alter Prognose bis 2030

2002

Tausend Erwerbsfähige

2005

2010

2012 Jahr

Verfügbares Pro-Kopf-Einkommen der Privathaushalte* *Einschließlich privater Organisationen ohne Erwerbszweck

100

Tausend Euro 80

68 420 89 210

20.447 2012

60 41 490 34 240

40 19 070

20

20 26 050

15.455 2000

0 2009

2015

2020

2025

20 – 65Jährige

0 –20Jährige

2030

Jahr

65 und älter

15 2000

2005

2010

2012 Jahr

Bildung Schulabschlüsse an weiterführenden Schulen

Arbeitslosenquote

SchülerInnen

Prozent

600 500

467 2005

547

549

2005

2013

400 300

327 2013

450

464

2005

2013

6,6 % 2009

7

Mittlere Reife Abitur

6

5,5 % 2008

5,2 % 2015*

200 100

Hauptschulabschluss

105 2005

63 2013

Abgänge ohne Abschluss

*Oktober 5 2008

Quelle: Statistisches Landesamt; Grafik: illunaut.de

2010

2015

Jahr


ANZEIGEN-SONDERVERÖFFENTLICHUNG

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Vorwort

Inhalt WIRTSCHAFTSFÖRDERUNG SAARPFALZ Engagiert für die Duale Ausbildung . . . . . . . . . . . . .

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PFLEGE IM LÄNDLICHEN RAUM Die Pflegequalität wird zum Wirtschaftsfaktor

...

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.........

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CHANCE DEMOGRAPHISCHER WANDEL Im Gespräch mit Landrat Theophil Gallo

MEHR BANDBREITE Das Internet um Homburg soll schneller werden FRÜHER HELFEN, HILFT MEHR Präventive Erfolge der Jugendhilfe

.

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..............

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HOCHTECHNOLOGIE St. Ingbert ist ein Ort der klugen Köpfe NATURWAREN AUS HOMBURG Dr. Theiss nutzt die Kraft der Natur

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INNOVATIVER ERFOLG Intelligente Lösungen für die Industrie NACHWUCHS IM HANDWERK Karrierestart bereits in der Schule

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KANN PASSIEREN Wie Resama passiertes Essen hoffähig macht

...

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URLAUB VOR DER HAUSTÜR Ohne Saarpfalz-Touristik keine Urlaubsregion

...

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.................

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WALDWIRTSCHAFT Edles Gehölz aus der Saarpfalz

ESSBARE BISOSPHÄRENSTADT Lokale Aktionsgruppe erhält Fördermittel

.......

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„Sieh, das Gute liegt so nah.“ – eine der vielen Erfahrungen des weitgereisten Johann Wolfgang von Goethe. Das lässt sich in vielerlei Hinsicht auch über den Saarpfalz-Kreis sagen: Biosphärenreservat, Gesundheitsstandort, Gründerkreis, Leader-Region. Durch die Universitätskliniken werden Kreis und Kreisstadt in der Region verbunden mit Spitzenmedizin und Forschung. Das Kreiskrankenhaus St. Ingbert mit dem Zentrum für Prävention und Gesundheit sowie eine Rehaklinik in Blieskastel sind weitere bedeutende Standortfaktoren. Dem Kreisreport der Arbeitskammer des Saarlandes zufolge ist unser Kreis der mit der höchsten Lebenserwartung der Menschen im SaarDr. Theophil Gallo land, Einkommen und Arbeitsplatzdichte liegen ebenfalls deutlich über dem Landesdurchschnitt. Gemeinsam mit den Städten und Gemeinden sowie der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Saarpfalz haben wir das Ziel, interessante Arbeitsplätze in einem attraktiven, lebenswerten Wohnumfeld zu schaffen und zu erhalten. Dies ist eines der Anliegen aus dem mit allen Kommunen geschlossenen Demographiepakt. Die Saarpfalz bietet für Existenzgründer mit dem St. Ingberter Technologie-Park, dem Innovationspark am Beckerturm, dem Starter- und Biomedizinischen Zentrum in Homburg und den Gründerzentren im Saarpfalz-Park Bexbach ein breites Angebot an Beratung und Infrastruktur. Die saarpfälzische Wirtschaft hat mehrere Standbeine. Zu nennen sind etwa renommierte Betriebe wie BOSCH, Michelin, INA-Schaeffler, Thyssen-Krupp-Gerlach, Dr. Theiss Naturwaren, Hager Group oder SAP, aber auch mittelständige Betriebe mit Nischenprodukten und weltweiten Geschäftsbeziehungen wie Alstom Power, K.D. Pharma und Sonn Elektrotechnik. Nicht zu verkennen ist die touristische Wertschöpfungskette. Mit der Anerkennung als UNESCO-Biosphärenreservat und LEADER-Region haben wir wichtige Förderinstrumente für die Regionalentwicklung. Mittelfristig wird, bedingt durch die demographische Entwicklung, auch etwa die Förderung landwirtschaftlicher und gastronomischer Betriebe in der Biosphäre ebenso wie die energetische Bausanierung von Firmen als Nachhaltigkeitsthema ernsthaft betrachtet werden müssen. Mit Tagespflegepersonen und Kitabereich auch unter drei Jahren gibt es eine gute Betreuungsstruktur für Kinder. Wir investieren permanent in die Ausstattung der weiterführenden Schulen, derer gibt es 19 in der Trägerschaft des Kreises. Erwähnenswert ist aktuell die Einweihung des Lernzentrums „Informatik“ am Saarpfalz-Gymnasium. Zur Zeit suchen Menschen aus Herkunftsländern, in denen Krieg, Gewalt und Not herrschen, Schutz auch in unserem Landkreis. Viele von ihnen sind gut ausgebildet und sehr engagiert, sie wollen sich qualifizieren, um sich zu integrieren. Integration erfolgt über Spracherwerb, kulturellen Austausch und Beschäftigung. Selbst wenn es zunächst zu einem Anstieg der Arbeitslosenquote kommen sollte: Mittelfristig ist es eine Chance für die Saarwirtschaft zur Sicherung des Personalbedarfs in Berufsfeldern wie Handwerk, Pflege, ärztliche Versorgung im ländlichen Raum und Dienstleistungen und vieles mehr. Dr. Theophil Gallo, Landrat des Saarpfalz-Kreises ANZEIGE

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2015 war einer der Schwerpunkte in der Arbeit der Wirtschaftsförderung im Saarpfalz-Kreis die Existenzgründung und Unternehmensnachfolge.

Fotos: WFG

Die Ausbildung wird zum Schwerpunkt – weil Jobs vor Ort eine Region lebendig halten Eine solide Ausbildung ist die Grundlage für ein erfolgreiches Berufsleben. Deshalb will die Wirtschaftsförderung im Saarpfalz-Kreis im kommenden Jahr vor allem das Image der Dualen Ausbildung verbessern.

W

irtschaftsförderung hat viele Gesichter. Dabei geht es nicht immer nur darum, eine ordentliche Ansiedlungspolitik voranzutreiben. Wer ernsthaft Wirtschaftsförderung betreibt, muss auch schon da ansetzen, wo der Weg ins Arbeitsleben überhaupt erst beginnt – bei der Ausbildung. Genau dieses Ziel hat sich auch Doris Gaa gesetzt. Die Geschäftsführerin

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der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Saarpfalz möchte im kommenden Jahr verstärkt daran arbeiten, der Dualen Ausbildung ein flotteres Image zu verpassen. „Das ist eines der wichtigen Handlungsfelder für unser Zukunftskonzept Saarpfalz 2020“, erklärt Doris Gaa. „Denn wer auch in Zeiten des demographischen Wandels in einer lebendigen Saarpfalz leben möchte, muss fach- und generationenübergreifend denken und neben der klassischen Arbeit Schwerpunkte setzen.“ Und dazu gehören neben den Handlungsfeldern der Gesundheitsförderung und Prävention, Wirtschaft und Beschäftigung, Sozialem und Ehrenamt, Natur und Umwelt sowie Bauen und Infrastruktur auch der Bereich der Aus- und Weiterbildung sowie des lebenslangen Lernens. Ein Bereich, der für Jugend, Familie und Senioren gleichermaßen von hoher Bedeutung ist. „Gerade für die älteren Semester steht das lebenslange Lernen auf der Liste von Dingen, die man verstärkt angehen sollte. Denn unsere heutige Zeit ist schnelllebig und bringt Veränderungen in immer kürzeren zeitlichen Intervallen. Wer da nicht von der Wissensspur abweichen und weiterhin aktiv am Leben teilhaben will, hat kaum eine andere Wahl, als immer wieder aufs Neue zu lernen und auf der Höhe der Zeit zu bleiben“, erläutert Doris Gaa. Der Hauptaugenmerk liege aber in der Ausbildung von Berufseinsteigern. Denn schon heute seien zahlreiche Stellen

für Facharbeiter nur noch schwerlich zu besetzen. „Es fehlt überall an Nachwuchs, und dort, wo ausgebildet werden könnte, fehlt es an den geeigneten Bewerbern“, stellt Doris Gaa fest. Deshalb müsse man die vielen Vorzüge des Dualen Ausbildungsmodells auch unmittelbar an die Schulen bringen und bei Schulabgängern offensiv für die Duale Berufsausbildung werben. „Es geht darum, den jungen Menschen ihre eigene Heimatregion wieder schmackhaft zu machen und ihnen zu zeigen, dass es gleich vor der eigenen Haustür eine Vielzahl an Möglichkeiten gibt, sich eine Existenz aufzubauen.“ Wichtig sei


ANZEIGEN-SONDERVERÖFFENTLICHUNG es, die Kooperationen zwischen Schulen und kleinen und mittleren Unternehmen zu intensivieren. „Nicht zu vergessen das verstärkte Engagement des Saarpfalz-Kreises als Schulträger in der Zusammenarbeit mit der Wirtschaftsförderung. Das ist ein sehr fruchtbares Miteinander mit großem Potenzial. Da lässt sich vieles bewegen.“ Nachdem man das Jahr 2015 vor allem mit den Schwerpunkten Existenzgründung und Unternehmensnachfolge in den Fokus gerückt habe, sei es nun eine durchaus logische Folge, in 2016 den Arbeitsund Ausbildungsmarkt verstärkt zu betrachten. „Das ist ja auch mit ein Ergebnis unserer diesjährigen Arbeit. Denn wir hatten in diesem Sommer beispielsweise die Bedürfnisse von Unternehmen in unserer Region anhand einer Unternehmensbefragung ermittelt. Zudem haben wir alleine in den vergangenen drei Monaten insgesamt 40 Betriebe besucht und uns vor Ort darüber informiert, welchen Bedarf an Personal und Fachkräften sie haben“, erzählt die Geschäftsführerin der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Saarpfalz. ANZEIGE

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Maler und Stukkateure ausgebildet. Doch auch in diesem modern aufgestellten Handwerksbetrieb war es nicht immer einfach, Auszubildende zu finden. Erst durch ein Kooperationsprojekt mit Schulen, an denen die Schüler selbst bei der Renovierung mit Hand anlegen durften, weckte das Unternehmen die Lust der Schüler auf eine Ausbildung im Handwerk. „Genau diese Beispiele erfolgreicher Kooperationen brauchen wir noch mehr in unserer Region. Der Ansatz ist hervorragend. So wird ein auf den ersten Blick eher verstaubtes Berufsbild wieder in den Blickpunkt der Jugendlichen gerückt. Und siehe da – die Jugend erkennt den kreativen Kick im Malerhandwerk“, lobt Doris Gaa den – richtig umgesetzt – letztlich Einfallsreichtum dieses Arbeitauch die Standortbedingungen der Unternehmen verbes- gebers. „Angesichts der Demographischen Entwicklung sern.“ müssen wir versuchen den In vielerlei Hinsicht ist es den Wegzug junger Menschen zu Wirtschaftsförderern aber auch gelungen, funktionieren- verhindern. Wenn sie hier in de Fallbeispiele von Unterneh- der Lage sind, sich ein Leben aufzubauen, ihre Familie zu men zu finden, die der Problematik des Mangels an geeig- gründen und Geld zu verdienen, wirkt sich das extrem poneten Auszubildenden auf kreative Weise entgegnen. Wie sitiv auf die Infrastruktur einer Kommune aus. Und da wollen etwa die Firma Burgard aus wir hin.“ Homburg. Hier werden etwa mbr Doris Gaa, Geschäftsführerin der Wirtschaftsförderung Saarpfalz. „Mit der Befragung und den Besuchen vor Ort ist es nun möglich, eine quantitative Einschätzung und damit auch belastbare Fakten zu den aktuellen Themen im Saarpfalz-Kreis zu schaffen. Dabei dürfen wir auch nicht außer acht lassen, dass diese Umfrageergebnisse


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In Zeiten des demographischen Wandels wird die Qualität der Pflege zum Wirtschaftsfaktor Die Menschen werden immer älter, die Geburten gehen zurück. Und so bestimmt der demographische Wandel viele Diskussionen. Vor allem, wenn es um die Pflege und damit auch um den Fortbestand des Lebens im ländlichen Raum geht.

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er Saarpfalz-Kreis ist bekanntermaßen eine Grüne Lunge des Saarlandes. Denn neben der Industrie gibt es hier noch riesige Waldflächen. Und wo kein Wald ist, da steht die Landwirtschaft im Fokus. So auch im Bliesgau. Hier lebt es sich gut zwischen Wald und

Im Gewerbepark an der B423 im Mandelbachtal hat die Hauskrankenpflege Külkens GmbH 2012 ihr neues Zuhause gefunden.

Feldern, so gut, dass es sich nur wenige Menschen vorstellen können, hier im Alter wieder wegzuziehen. Doch im Zeichen des demographischen Wandels gibt es da vieles zu bedenken. Das beginnt bei der Nahversorgung mit Lebensmitteln und den Dingen des täglichen Bedarfs und es endet bei

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den Themen, die ganz besonders mit dem Alter immer bedeutender werden. Etwa mit der Pflege. Denn mit einer höheren Lebenserwartung geht auch ein höherer Bedarf an Pflege einher. Ein Thema, mit dem sich Thomas Külkens bestens auskennt. Denn der gelernte Altenpfleger ist bereits seit August 1988 in der ambulanten Pflege unterwegs – vor allem im Bliesgau. Als Ein-Mann-Unternehmen hatte er damals angefangen. Ein schwieriger und etwas holpriger Start, wie er heute sagt. „Ich musste vor allem in der Anfangszeit sehr viele Opfer bringen. Es war ein hartes Brot für sehr wenig Geld“, erinnert sich Külkens an seinen Einstieg als Dienstleister in der Pflege. Doch sein Konzept einer häuslichen Pflege, die jederzeit den Menschen in den Vordergrund stellt, und nicht etwa die Zeit, die man braucht, um rasch mal eine Grundpflege durchzuexerzieren, brachte den engagierten Pflegeexperten schnell nach vorne. „Ich hatte schon ein Jahr später die ersten beiden Helfer in meiner kleinen Firma, die ich bis dahin aus dem Wohnzimmer heraus geführt hatte. Mit einem Mal standen wir voll im Wachstum. Aus einer Tour am Tag wurden zwei und später

musste ich in Ommersheim ein Haus anmieten, damit wir unsere Touren auch professionell planen und die Versorgung unserer Patienten vor Ort sicherstellen konnten“, erklärt Thomas Külkens. Neue Autos für die Pflegekräfte mussten her, der Parkplatz wurde zu klein und als dann schon 20 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die Versorgung der Patienten sicher stellten, wanderte die Hauskrankenpflege Külkens GmbH ehemalige Ommersheimer Rathaus. Als Pflegedienst wurde das Unternehmen von Thomas Külkens schnell bekannt, 1999 expandierte man weiter und übernahm einen Pflegedienst in Blieskastel. „Das war natür-

lich auch mit der Übernahme von Personal verbunden, und mit einem Mal war ich als Chef für 40 Mitarbeiter verantwortlich.“ Doch mit seiner großen Erfahrung, pflegerischem Wissen, kaufmännischem Geschick und – nicht zu vergessen – mit der tatkräftigen Unterstützung seiner Ehefrau Andrea, die ab 1996 als Pflegedienstleitung mit an Bord war, meisterte Külkens das rasante Wachstum und überzeugte weiterhin mit einem hervorragenden Ruf und bestens ausgebildeten Fachkräften. „Gerade in dieser Phase war es für uns besonders wichtig, nicht von unserer Überzeugung abzuweichen, dass es bei uns keine zeitlichen Vorgaben bei der Versor-

Die Ambulante Pflege bleibt auch künftig das Kerngeschäft der Foto: Fotolia Hauskrankenpflege Külkens GmbH.


ANZEIGEN-SONDERVERÖFFENTLICHUNG rein rechnerisch 6,4 Vollzeitstellen für sehr gut ausgebildete Pflegefachkräfte. Aber man versicherte mir, dass es um einen übersichtlichen Zeitraum von etwa drei Monaten gehe. Der Patient habe eine nur noch sehr geringe Lebenserwartung.“ Und so stieg Külkens in den Bereich der Intensivpflege ein. „Den Patienten hatten wir dann übrigens noch etwa dreiHERAUSFORDERUNG einhalb Jahre betreut“, erzählt Thomas Külkens mit einem INTENSIVPFLEGE Schmunzeln. Heute gehört die Intensivpflege Dennoch stand Thomas Küllängst zum Alltagsgeschäft der kens die größte HerausfordeKülkens Hauskrankenpflege rung erst noch bevor. „Der GmbH. Das Einzugsgebiet für Pflegebetrieb lief wirklich gut, diesen Pflegebereich ist prakals 2006 der Anruf einer Krankenkasse kam. Es ging um die tisch unbegrenzt. „Dennoch kurzfristige Betreuung eines In- betreuen wir in diesem Bereich nur Patienten aus dem Saartensivpatienten. Das ist keine einfache Aufgabe. Denn neben land oder dem angrenzenden dem speziell geschulten Perso- Rheinland-Pfalz. Es ist ein Teil nal bedeutet die Intensivpflege der persönlichen Betreuung, nicht über hunderte von Kiloauch eine Betreuung rund um metern entfernt vom Patienten die Uhr. Und das will erst einzu sitzen.“ mal sauber organisiert sein.“ Dennoch bleibt die Ambulante An der Qualifikation sollte es Pflege das Kerngeschäft. „Der nicht liegen. „Da waren wir ja demografische Wandel treibt bestens aufgestellt. Meine Bauchschmerzen hatte ich we- das auch immer weiter nach gen des intensiven Personalbe- vorne. Heute haben wir im Verdarfs. Immerhin braucht es zur gleich zu den vergangenen JahPflege eines Intensivpatienten ren in diesem Sektor einen

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gung gibt. Der Patient genießt die Aufmerksamkeit, die er braucht. Da ist uns die Zufriedenheit der Menschen sehr viel wichtiger, als eine minutengenaue Abrechnung aller Leistungen“, sagt Thomas Külkens. „Und wenn wir vor Ort sehen, dass unsere Patienten individuelle Bedürfnisse haben, kriegen wir das auch gemeistert.“

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Andrea und Thomas Külkens.

deutlichen Zuwachs zu verzeichnen“, sagt Külkens, der sich hier aber vor allem auf den Bliesgau spezialisiert hat. „Wir haben heute rund 100 Vollzeit- und mehr als 40 Sozialversicherungspflichtige Teilzeitbeschäftigte. Und wir sind stolz darauf, dass von unseren Mitarbeitern 75 direkt aus dem Saarpfalz-Kreis kommen. Jeden Vormittag fahren wir acht bis

Fotos: Seibel/Optadata

neun Touren – übrigens ein Grund dafür, dass wir 2011 unseren Neubau im Gewerbepark an der B423 im Mandelbachtal bezogen haben“, erzählt Külkens über die Situation seines Unternehmens. Zudem bildet das Unternehmen zurzeit neun Mitarbeiter aus dem SaarpfalzKreis zum staatlich examinierten Altenpfleger aus. „Die Versorgung der Menschen

in unserer Heimatregion ist wichtig. Wir werden auch künftig darauf achten, dass es in unserer Pflege immer familiär, aufmerksam und vertraut zugeht – ganz im Sinne der Patienten.“ mbr

MEHR INFOS UNTER: www.kuelkens.de


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ANZEIGEN-SONDERVERÖFFENTLICHUNG

Landrat Theophil Gallo will seine Amtszeit nutzen, um den Saarpfalz-Kreis für die Zukunft gut aufzustellen.

Foto: Saarpfalz-Kreis

„Zur lebendigen Saarpfalz gehört es, den demographischen Wandel als Chance zu sehen“ „Wir leben in einem Kreis, der in manchen Dingen zweigeteilt ist, dennoch aber ein sehr großes Potenzial hat. So haben wir etwa im Süden des Kreises einen eher ländlich geprägten Raum, wogegen der Norden durch zahlreiche Industrieansiedlungen glänzt. Das zeichnet die Vielseitigkeit und den Charakter unseres Kreises aus.“, sagt der Landrat. „Mein Ziel ist es, den Kreis als Ganzes zu betrachten. Und ein wichtiger Baustein ist hier der Demographiepakt, den wir im Februar dieses Jahres mit den Kommunen gemeinsam unterschrieben haben. Für mich ist das eine Art Breitband-Antibiotikum, über das wir schnell arbeiten können. Über unseren hautpamtlichen Demograer Sozialbericht, den Sprache: Den Menschen im Saarpfalz-Kreis geht es besser, phiebeauftragten konnten wir die Hochschule für eine Vernetzung aufbauen als vielen anderen SaarlänTechnik und Wirtdurch die wir Informationen dern. Doch das heißt längst schaft des Saarlansehr zügig austauschen köndes und das Institut für Sozial- noch nicht, dass alles gut ist. „Es gibt eine Vielzahl von Bau- nen. Diese Struktur funktioforschung und Gesellschaftsniert gut, wie wir gerade erst politik Anfang dieses Jahres im stellen, an denen wir in den bei der Flüchtlingsthematik Auftrag des Kreises vorgestellt kommenden Jahren arbeiten feststellen durften. Wir sind da müssen“, sagt der Landrat. haben, spricht eine deutliche

Für den Landrat des SaarpfalzKreises, Theophil Gallo, hat der Kreis im Saarland eine gute Position. Die Einkommen sind höher als im Landesdurchschnitt und die Arbeitslosigkeit geringer. Und so sollen in den kommenden Jahren nun auch die Weichen für eine weiterhin sichere Zukunft des Landkreises gestellt werden.

D

auf einem richtigen Weg.“ Man müsse lernen, so der Landrat, die Chancen des demographischen Wandels zu nutzen und die Auswirkungen dieser Veränderungen in ein aktives Handeln umzusetzen. Dazu sollen bis zum Jahr 2030 zahlreiche Aufgabenstellungen gemeistert werden. So soll ein Lebensraum entstehen, „in dem sich alle Generationen wohl fühlen, gern leben und sich für ihn engagieren“, wie es in einem der formulierten Ziele heißt.

müssen wir uns sehr attraktiv für alle die präsentieren, die eventuell zuziehen möchten.“ In einer lebendigen Saarpfalz sei es deshalb umso wichtiger, sich in den Bereichen Jugend und Soziales gut aufzustellen. „Und das sind wir bereits. Wir sind in der Jugendarbeit in der Lage, die jungen Menschen aufzufangen, das kann durch das Institut für Sozialpädagogische Forschung (ISM) in Mainz belastbar nachgewiesen werden“, so Gallo. Einmalig im Saarland ist in diesem Zusammenhang auch EIN KONZEPT die Erstellung eines so geZUR ENTWICKLUNG nannten Kreisentwicklungskonzeptes. „Hier überprüfen DES KREISES wir zunächst einmal den IstBestand in unserer Region und „Wir können über die Demographie heute sehr viel bewe- stellen dann natürlich auch die gen und so verschiedene Pro- Frage, wo genau wir noch ansetzen müssen. Es ist eine Art jekte sehr schnell umsetzen. Business-Plan für die komUnsere Struktur ist dafür genau richtig aufgestellt“, erklärt menden fünf bis zehn Jahre, der uns in unserer Arbeit unTheophil Gallo, der vor allem den Weggang von jungen Leu- terstützen soll und uns wie ein Wegweiser begleitet“, erklärt ten und Fachkräften vermeiTheophil Gallo. den möchte. „Gleichzeitig


ANZEIGEN-SONDERVERÖFFENTLICHUNG Wichtig für die weitere Entwicklung sind dem Landrat auch die Investitionen in Schulen und Kindertagesstätten. Da gab es auch schon den ein oder anderen Stillstand. Doch das haben wir mit Zustimmung des Kreistages gelöst. Rund 15 Projekte können vom Saarpfalz-Kreis vorfinanziert werden. So schaffen wir Bewegung, und die Menschen, die hierher kommen, sind gut versorgt.

SAARPFALZ-KREIS SOLL EIN IT-KREIS WERDEN Eine große Bedeutung nimmt zudem die Infrastruktur des Kreises ein. So wird die Verwaltung vor allem im IT-Bereich besser aufgestellt werden. „Wir haben da einen großen Nachholbedarf. Doch neue Anforderungen kommen – und das betrifft Unternehmen und Privatpersonen gleichermaßen. Da müssen neue Grundlagen geschaffen werden. Gerade für das kommende Jahr ist das eine Aufgabe, in die wir auch das Kreiskrankenhaus in St. Ingbert und die

des Saarpfalz-Kreises in Sachen Tourismus ist die Pilgerrast in Blieskastel. Hier hat der Kreis als Projektträger die Voraussetzungen für gastronomische Angebote geschaffen. Es wurden Landes- und EU-Mittel investiert, um die Pilgerrast zu neuem Leben zu erwecken. Hier gibt es regionale Produkte zu genießen und auch die Ausstattung wurde aus regionalem Holz gefertigt. „Die Übernachtungszahlen im Saarland steigen enorm an . Tatsächlich sind in unserer Region aber die Tagestouristen zurzeit noch das stärkere Thema. Dennoch arbeiten wir natürlich an Konzepten, die GäsDie Pilgerrast am Kloster Blieskastel hat sich zu einem Anziehungspunkt in der Region entwickelt. Foto: LAG/Rosemarie Kappler te länger in der Region zu halDas Objekt wurde mit Geld aus der Leader-Förderung unterstützt. ten.“ Das ist auch eine Hilfe spielsweise im Tourismus-Be- für den ländlichen Raum mit tun gut daran, diesen Auftrag Schulen des Kreises mit einBlick auf die Demographie. Ein binden. Aber auch Aufklärung in Sachen Gesundheitsversor- reich. Da ist man in der Saarpfalz mit viel Engagement bei erster Erfolg ist ein Förderproin Sachen Datensicherheit und gung sehr ernst zu nehmen. Mein Problem ist nur, dass ich der Sache. Es muss in Sachen jekt der Kulturstiftung des Jugendschutz gehören mit in Bundes für ländliche RegioBiosphäre zügig klar werden, gerade einmal zehn Jahre dieses Konzept“, blickt Theowo bis 2017 der Weg hin führt. nen, für das der Kreis gerade phil Gallo ein wenig in die Zu- Amtszeit zur Verfügung habe, erst den Zuschlag erhalten Das strahlt in alle Richtungen dieses riesige Paket abzuarkunft. „Mit im Boot sind wir da eben beiten und die Maßnahmen zu aus. Ackerbau und Streuobst- hat. „Wir haben nicht viel Zeit, wiesen sind da lange nicht das aber vieles wird uns über unauch ganz besonders mit Blick forcieren.“ sere gute Vernetzung auch ganze Thema. Es geht neben auf das Kreiskrankenhaus. Das Deshalb will Gallo möglichst müssen wir pflegen und erhal- wenig Zeit verlieren und in ei- kulturellen Aspekten auch um einfach gemacht. Wir packen es an“, ist Landrat Gallo zuversoziale.“ ten. Dafür ist der Kreis verant- nigen Punkten auch den notsichtlich. wendigen Druck machen. „Bei- Ein echtes Leuchtturmprojekt wortlich, und ich denke, wir mbr

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Eine erfolgreiche Firmengeschichte geht ins dritte Jahr Vor zwei Jahren ging das Unternehmen quarz-tec.de an den Start. Seither hat sich der Handwerksbetrieb, der sich zunächst auf Sanierungen mit Natursteinteppichen spezialisiert hat, zu einer Erfolgsgeschichte entwickelt. Und ein Ende dieser Geschichte ist kaum abzusehen.

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ls sich Andreas Pieter im September 2013 entschloss, die Firma quarztec.de zu gründen, hat er sich kaum träumen lassen, in welcher Geschwindigkeit sich die Dinge entwickeln würden. Bereits nach wenigen Wochen und einer ersten großen Werbeaktion über die Saarbrücker Zeitung lagen genügend Aufträge vor, dass Herr Pieter kaum noch das Ende des Winters abwarten konnte, um mit seinem Mitarbeiter Patric Fromm (Stukkateurmeister) bei den Kunden mit den Arbeiten beginnen zu können. Die Nachfrage nach einem langlebigen Belag für Terrassen, Balkone und Treppen stellte sich schnell als so groß heraus, dass bald längere Wartezeiten für die Kunden entstanden und bereits zum Ende des Sommers 2014 die ersten Ausführungen fürs neue Jahr vereinbart werden mussten. “Dennoch blieb das Problem der Winterpause”, so Andreas Pieter. “Im Außenbereich brauchen wir für die Verarbeitung der Steinteppiche gewisse Mindesttemperaturen und es sollte auch trocken sein.” So sah sich der Unternehmer schon sehr zeitig nach ergänzenden Produkten

um, die auch in der kalten Jahreszeit montiert werden könnten. Dabei sollten es Produkte sein, die zum hochwertigen Anspruch der Firma passten. “Da Steinteppiche auch im Innenbereich, z. B. in Bädern oder Küchen verlegt werden, lag es natürlich nahe, hochwertige Produkte für Wände und Decken zu suchen, um eine möglichst komplette Lösung für Innenräume anbieten zu können”, erzählt Andreas Pieter. Als erstes entschied man sich für den Verkauf und die Montage von Tuchspanndecken, einer hervorragenden Lösung für die Sanierung von Zimmerdecken. Der große Vorteil dieser Lösung ist, dass man das Zimmer für die Montage nicht ausräumen muss. Das allergiefreie, textile Gewebe, mit dem Raumbreiten bis zu 5 m ohne Fuge überspannt werden können, ist Öko-Tex-zertifiziert, geruchsneutral, farbecht und verfügt über ein angenehm mattsamtiges Aussehen. Als nächste Ergänzung des Lieferprogramms entschied man sich für Flüssigtapeten. Dieser natürliche Wandbelag aus Baumwolle und Seide wurde bereits von 350 Jahren in japa-

nischen Herrenhäusern und Schlössern verarbeitet und erzeugt warme und angenehme Wände zum Wohlfühlen. Wichtig war es Herrn Pieter dabei, dass die verarbeiteten Materialien tatsächlich die Originalprodukte aus Japan sind und entschied sich, die Flüssigtapeten über einen Händler zu kaufen, der diese direkt aus Japan importiert. “Natürlich ist das keine billige Lösung, um seine Wände zu gestalten. Mir war es aber wichtig, wirklich Produkte aus Seide und Baumwolle zu bekommen und nicht die oftmals viel günstigeren Zellulose-Produkte, die ähnlich aussehen, aber qualitativ wesentlich schlechter sind”, so Andreas Pieter. Ab 2016 wird die Firma quarztec.de nun verstärkt auch hochwertige Bauelemente anbieten. Hierbei gilt ebenfalls: Nur die absolut besten Produkte werden geliefert und montiert. “Billigprodukte werden wir nicht anbieten.” So sind die ersten Verträge mit einem exklusiven Lieferanten von Holzhaustüren unter Dach und Fach. Dieser Hersteller baut beispielsweise Türen nach Skizze und Wunsch des Kunden. Dabei verfügen diese Türen

schon in der Serienausstattung über eine erstklassige Wärmedämmung und einen hervorragenden Einbruchschutz. Einen ganz besonderen Namen hat sich der Türenhersteller bundesweit im Denkmalschutz gemacht. Auch für Aluminiumhaustüren wurde ein Premiumhersteller gefunden. Alle Türen werden mit beidseitig flügelüberdeckenden Füllungen ausgestattet und auch dieser Hersteller kann Haustüren nach Skizze fertigen. Aufgrund der guten Auftragslage hat quarz-tec.de 2015 personell aufgestockt und eine Aushilfe eingestellt sowie einen

Subunternehmer engagiert. Zusätzlich soll im Frühjahr ein weiterer Mitarbeiter eingestellt werden. Die Weichen hierzu wurden bereits gemeinsam mit dem Jobcenter gestellt. Im Rahmen eines speziellen Förderprogramms für Langzeitarbeitslose soll in enger Zusammenarbeit mit dem Jobcenter ein neuer Mitarbeiter auf die hochwertigen und vielfältigen Aufgaben vorbereitet werden. “Ohne diese personelle Erweiterung könnte ich für 2016 bereits jetzt keine Aufträge mehr zusagen, ohne ein schlechtes Gewissen zu haben”, erzählt Herr Pieter stolz.

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Als Wirtschaftsförderin der Stadt Homburg kümmert sich Dagmar Pfeiffer auch um das Thema Breitbandverkabelung.

Foto: Stadt Homburg

Mehr Bandbreite für ein schnelles Internet beschäftigt die Homburger Stadtteile ins Worldwide Web verbunden ist. Auch viele Privathaushalte sehen es längst als Selbstverständlichkeit und Teil der Lebensqualität an, über eine schnelle Internetverbindung zu verfügen“, so die Wirtschaftsförderin. „Wir hatten rund 7000 Erhebungsbögen an die Haushalte und an Gewerbetreibende verschickt. Und auf Grund der Rückmeldungen kamen dann auch sehr positive Signale von Seiten der Netzbetreiber“, berichtet sie. So möchte nun beispielsweise der saarländische Anbieter Inexio auf eigene Kosten eine 100 Megabit-Leitung für Bruchhof/Sanddorf betreiben. schiedenen Stadtteilen wie et- Bereits im kommenden Februuf dem Schreibtisch ar soll die neue und besonders wa Bruchhof/Sanddorf, aber von Dagmar Pfeiffer schnelle Internet-Verbindung auch in Jägersburg, Beeden, landet eigentlich alles, was damit zu tun Schwarzenbach, Altbreitenfel- stehen. Erst dann wird Inexio die Kunden aquirieren. „Die hat, dass sich Unternehmen in der Hof und Wörschweiler. „Überall dort haben wir im ver- Zahlen waren für Inexio so Homburg wohlfühlen. Dazu vielversprechend, dass man gehören für die Wirtschaftsför- gangenen Jahr deshalb eine dieses Wagnis eingegangen derin der Stadt neben dem Ge- Haushaltsumfrage gemacht, um den Bedarf an schnellerem ist. Ein mutiger Schritt, der werbeflächenverzeichnis und Internet festzustellen“, erklärt aber gerne weiteren Netzden zahlreichen Angeboten der Stadt in Richtung des Han- Dagmar Pfeiffer. Das Ergebnis: Dienstleistern als Vorbild dienen sollte“, sagt Dagmar Pfeifdels auch die Probleme, die es „Es gibt da durchaus einen größeren Bedarf. Und das be- fer, deren weitere Schwerfür einen attraktiven Wirtpunkte des Jahres 2015 ebenschaftsstandort zu lösen gibt. trifft nicht nur Unternehmen, deren Existenz heute teilweise falls eng in Verbindung mit Aktuell ist das vor allem die auch eng mit ihrer Verbindung dem Internet stehen. Breitbandversorgung in ver-

Ein Wirtschaftsstandort ohne schnelle Internetverbindung ist heute kaum mehr vorstellbar. Doch während es in der Kernstadt Homburg da keinerlei Probleme gibt, kämpfen einige Stadtteile mit quälend langsamen Leitungen. Ein Job für die Homburger Wirtschaftsförderung.

A

MIT W-LAN IN DER STADT ONLINE SEIN „Denn wir möchten bis April 2016 in der Homburger Innenstadt eine W-Lan-Verbindung realisieren. Die Gespräche dazu laufen seit einiger Zeit. Auch hiervon versprechen wir uns, in der Außenwirkung als fortschrittliche und den neuen Medien gegenüber offene Stadt wahrgenommen zu werden.“ W-Lan in der Innenstadt gebe vielen Menschen, natürlich auch Gewerbetreibenden, eine Vielzahl neuer Möglichkeiten. „Es ist doch schön, auch mal bei schönem Wetter im Freien arbeiten zu können. Wir möchten, dass das in Homburg möglich ist.“ Und auch das gehört zu einer funktionierenden und intelligenten Wirtschaftsförderung. „Es gibt tatsächlich eine Vielzahl von Projekten innerhalb des städtischen Lebens, in denen ein großes Stück Wirtschaftsförderung steckt. Auch wenn man das nicht immer gleich sieht oder auch die Wahrnehmung fehlt. Man denke nur an Sachen wie etwa das Stadtmobiliar – also Sitzbänke, öffentliche Mülleimer

und vieles mehr. Auch das gehört zum Aufgabengebiet. Sichtlich zufrieden mit der Arbeit der Wirtschaftsförderung zeigt sich dann auch Oberbürgermeister Rüdiger Schneidewind: „Zwar ist die Haushaltslage in Homburg sehr angespannt und gibt wenig Anlass zu Freude, doch mit der Entwicklung unserer Stadt, die sich auf vielen Ebenen abzeichnet, bin ich zufrieden. So haben wir in der jüngsten Vergangenheit schöne Fortschritte in der Innenstadt erzielt. Auch die großen Wirtschaftsunternehmen zeigen sich stabil und festigen durch Investitionen den Standort. Darüber hinaus ist das Universitätsklinikum nach wie vor die größte Baustelle im Saarland. Die nächsten Schritte, die wir vor allem durch unsere Wirtschaftsförderung gehen werden, betreffen vor allem die modernen Medien – auch mit dem schon erwähnten Angebot des kostenfreien W-Lan in der Innenstadt. Zudem wird sich der Service der Stadtverwaltung dank einer neuen City-App und der Neugestaltung unserer Homepage weiter verbessern.“ mbr


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40 Jahre Haustechnik Lorscheider – „Wir starten durch“ Sie brauchen einen Installateur? Und einen Heizungsbauer, Fliesenleger, Elektriker, Maurer und Gipser ,Schreiner und Maler, - also quasi Handwerker für alles? Dann ist die St. Ingberter Firma Lorscheider mit ihrem „alles aus einer Hand“-Konzept der perfekte Ansprechpartner. Seit 40 Jahren steht der Name Lorscheider für Kompetenz und Qualität. Heute würde sich das keiner mehr trauen: Ohne Businessplan eine Firma gründen, mit ganzen 50 Euro (damals 100 Mark) in der Tasche. Doch Georg Lorscheider wusste genau, was er wollte- und was er kann. Weshalb es für den gelernten Sanitärinstallateurmeister vor 40 Jahren kein Zögern gab: Als Ein-Mann-Unternehmen ging seine Firma Lorscheider Sanitär-Heizung am 19. Januar 1976 an den Start. Und siehe da: der Erfolg ließ nicht lange auf sich warten. Schon im Sommer konnten der erste Lehrling und Geselle eingestellt werden. Von Anfang an spezialisierte sich die Firma auf Reparaturen aller Art im Heizungs- und Sanitärbereich. Zusätzlich bot Lorscheider Altbaurenovierung und Sanierung an. Räumlich ging es dabei in den ersten Jahren sehr bescheiden zu: Lager und Büro waren im Elternhaus des Jungunternehmers

Ein Blick in die Ausstellung.

untergebracht. Spätestens, als die Belegschaft auf acht Mitarbeiter angewachsen war, wurde ein Umzug aus der RichardWagner-Straße in größere Räumlichkeiten unumgänglich. Zu Hilfe kam Kollege Zufall: Beim Materialeinkauf im Großhandel traf Georg Lorscheider den Klempner- und Installateurmeister Josef Jung aus St. Ingbert, mit Spitznamen „Warmwasser Sepp“. „Der eröffnete mir, dass er mangels Nachfolger seine Firma nebst Wohnhaus verkaufen wolle“, erinnert sich der Seniorchef. Er ergriff die Gelegenheit sofort beim Schopfe und erwarb das „Komplettpaket“ Saarbrücker Straße 10. Am 1. April 1980 rollten die Möbelwagen. Im gleichen Jahr wurde die Firma in die Lorscheider GmbH umgewandelt mit einem Startkapital von 50.000 Mark und die Belegschaft erhöhte sich weiter. Der nächste Schritt war fast schon revolutionär. Rief Georg Lorscheider doch den ersten „Reparatur-Sofort-Dienst“ in St. Ingbert ins Leben. „In dem Zuge haben wir den Fuhrpark auf sechs Firmenfahrzeuge erweitert.“ Der Clou: Alle waren per Funk mit dem Büro verbunden. Riefen Kunden wegen verstopfter Rohre, einem Rohrbruch oder einer ausgefallenen Heizungen an, konnte in kürzester Zeit Hilfe organsiert werden. Seitdem ging es stetig aufwärts. “1986 konnten wir unser zehnjähriges Jubiläum mit zwölf Fachkräften feiern“, berichtet Georg Lorscheider. Ins Team geholt wurde nun auch

der Elektro-Meister Otto Lang, der vorher viele Jahre bei den St. Ingberter Stadtwerken als Chef der Elektroabteilung war: „Ab sofort konnten wir das komplette Sanitär-HeizungElektro- Programm anbieten“ die Geburtsstunde des Slogans „Alles unter einem Dach“. Dort wurde es im Zuge der Expansion allerdings auch schnell wieder zu eng. Mit dem ehemaligen Jegagebäude in der Saarbrückerstr. 8A der fand man eine passende Immobilie. Nach Renovierung und Umbau konnte hier im Januar 1991 Eröffnung gefeiert werden. Es blieb nicht die letzte - mit dem Einstieg von Sohn Torsten im Jahr 2000 in die Geschäftsführung nahm der „Expansionszug“ noch mal richtig Fahrt auf. Ausgebildet als Heizungsbauer, Installateur und Elektriker, brachte der „junge Lorscheider“ auch einen Meisterbrief für Heizung-SanitärElektro mit. Seit 2001 unterhält das erfolgreiche Unternehmen in St. Ingbert-Rohrbach, Ecke Obere Kaiserstraße / Industriestraße 1A auf 1000 Quadratmetern ein „Profi-Verkaufs-Center“ mit großer Bäder- und Heizungsausstellung. Nichts geändert hat sich an dem Anspruch, höchstmögliche fachliche Qualität zu liefern. Was nur klappt, wenn von der Planung bis hin zur Ausführung „alles in einer Hand“ liegt. „Bei uns kauft man ein Bad wie anderswo ein Auto“, verdeutlicht das Georg Lorscheider. Vereinbart wird ein Grundpreis, mit dem nicht nur das eingebaute Material,

Das Team der Firma Lorscheider steht für höchste Kompetenz und Fotos: Anja Kernig bietet seinen Kunden alles aus einer Hand.

sondern auch alle handwerklichen Arbeiten abgedeckt sind, inklusive den kreativen, planerischen Leistungen. Möglich macht dies die Bandbreite an Gewerken, die mit den 20 Mitarbeitern, darunter fünf Auszubildende, im Betrieb vertreten sind: Sanitärinstallateure, Heizungsbauer, Elektriker, Fliesenleger und Allrounder. „Wir brauchen keine Subunternehmer“, sagt der Senior nicht ohne Stolz. „Wir können aus eigener Kraft sämtliche Arbeiten im Bad erbringen.“ Im Endpreis ist dies alles enthalten. Lediglich für Extras - wie Alufelgen beim Auto - muss man auch extra zahlen. Beispiellos ist auch der „just in time“-Service: Dank des umfangreichen Großlagers sind praktisch sämtliche Teile sofort verfügbar, zeitraubende Fahrten zum Großhändler oder Hersteller entfallen. Was mittlerweile sogar andere Handwerker zu schätzen wissen. „Unsere Kunden zahlen keinen

Cent zuviel“, betonen Vater und Sohn und fügen hinzu: „Unsere Spitzenqualität kann man sich leisten.“ Wobei charmante Preise bekanntlich nur die eine Seite der Medaille sind. Spannend wird es dort, wo handwerkliche Qualität, Service und Zuverlässigkeit ins Spiel kommen - für die Lorscheider Haustechnik GmbH seit ihrer Gründung vor 40 Jahren eine Selbstverständlichkeit. So gehört es zur Firmenphilosophie, „ständig erreichbar zu sein, sieben Tage die Woche“, wie Juniorchef Torsten Lorscheider erklärt. „In der Regel schaffen wir es, bei Problemen noch am gleichen Tag helfen zu können.“ Nicht ohne Grund zählt die Firma Lorscheider Haustechnik als Spezialist für Bad, Heizung, Elektro und Fliesen zu den renommiertesten und modernsten Fachbetrieben im gesamten Saarpfalz-Kreis und das soll die nächsten 40 Jahre genau so bleiben. nig


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Präventive Ausrichtung der Jugendhilfe im Saarpfalz-Kreis wieder bestätigt Frühzeitige Hilfen und der Ausbau der Familienzentren zeigen Wirkung. Der saarländische Landkreistag begann 2009 das Projekt „Integrierte Berichterstattung über die Hilfen zur Erziehung im Saarland“ in Kooperation

mit dem Ministerium für Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie im Saarland. Das Institut für Sozialpädagogische Forschung in Mainz (ISM) ver-

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gleicht hierbei die Leistungsbereiche der Kinder- und Jugendhilfe der einzelnen Kreise, auch mit denen in RheinlandPfalz. 2014 bestätigt das ISM wiederholt die gute Präventionsarbeit des Saarpfalz-Kreises und deren Erfolg. Diese integrierte Berichterstattung ist für die Planung, Steuerung und Qualitätsentwicklung im Bereich der Hilfen zur Erziehung eine gute Grundlage. „Wir haben so eine valide Datengrundlage, mit der eine Transparenz über den zentralen Leistungsbereich der Kinder- und Jugendhilfe sowie eine Wechselwirkung zu den gesellschaftlichen Rahmenbedingungen ermöglicht wird“, skizziert Landrat Theophil Gallo. Die Steuerungsmöglichkeiten der Jugendhilfeleistungen können aufgrund dieser Daten genauer in den Blick genommen werden, insbesondere dort wo ein fester, vom Jugendamt nicht beinflussbarer Rahmen vorgegeben ist wie bei schwierigen familiären Lebenslagen, einem Leben in Armut, dem Wandel der Familienformen oder generell dem Klaus Guido Ruffing ist der Jugendamtsleiter des Saarpfalz-Kreidemographischen Wandel. Foto: Udo Steigner/Saarpfalz-Kreis ses.

PRÄVENTIVE ERFOLGE DURCH KOOPERATIONEN

bei den Unterbringungen in heilpädagogischen Wohngruppen, bei intensiver Einzelfallbetreuung und bei der Unterbringung in Pflegefamilien. Klaus Guido Ruffing, Jugendamtsleiter des Saarpfalz-Krei- Hier liegt der Saarpfalz-Kreis unter dem Wert des gesamten ses, weist jedoch darauf hin, Saarlandes. „An diesem Punkt dass es durchaus gelingen zeigt sich die Arbeit der ambukann, durch Kooperation mit anderen Systemen präventive lanten Angebote im SaarpfalzErfolge zu erzielen. „Die enge- Kreis, von Clearing-Maßnahmen bis hin zur niedrigschwelre Zusammenarbeit mit Kinligen sozialen Gruppenarbeit. dertageseinrichtungen und Besonders hinweisen möchte Schulen sowie dem Gesundich auf die enge Zusammenarheitssystem in Kinderschutzbeit mit allen Trägern der Jufragen hat es ermöglicht, Elgendhilfe im Saarpfalz-Kreis, tern frühzeitig zu unterstütinsbesondere im Forum für Erzen, somit Kinder besser zu ziehung. Eine solche vertraufördern und auch ihr Wohlerensvolle Zusammenarbeit und gehen zu schützen.“ Ausgewählte Befunde aus der integ- der gemeinsame Anspruch, Gutes für Kinder und ihre Farierten Berichterstattung zeigen auf, dass der Eckwert der milien zu leisten ohne KonkurHilfen zur Erziehung pro 1.000 renzdenken, trifft man sehr junger Menschen unter 21 Jah- selten an.“, erläutert der Landren im Saarpfalz-Kreis mit 34,5 rat. Dies schlägt sich natürlich auch in Heller und Pfennig nieEckpunkten deutlich unter der. So sind die Bruttoausgadem landesweiten Mittelwert liegt; nämlich um 9,3 Eckpunk- ben der Hilfen zur Erziehung te. Gleiches gilt für die statio- im Saarpfalz-Kreis leicht unter dem Durchschnitt des Saarlannären Hilfen zur Erziehung. Hier weist der Saarpfalz-Kreis des. Der Jugendamtsleiter unterden zweitgeringsten Eckwert streicht: „Wir haben einen aus. „Dies ist umso bemerkenswerter, da wir uns mit den sehr deutlich unterdurchschnittlichen Wert der Inobsehr ländlichen Regionen im hutnahmen, also der akuten Saarland nicht vergleichen können.“, so Ruffing. Das Glei- Schutzmaßnahmen für Kinder und Jugendliche haben.“ Dies che setzt sich fort bei den gilt auch für den Eingriff in die Fremdunterbringungen, d. h.

Elterliche Sorge. Der Saarpfalz-Kreis liegt mit nur 0,25 Sorgerechtsentzügen pro junger Menschen unter 18 Jahren nicht nur unter dem Durchschnitt der Landkreise, dies ist auch landesweit der niedrigste Eckwert. Sehr eng und intensiv arbeitet das Jugendamt mit den Familiengerichten zusammen. Hier liegen die Mitwirkungen in familiengerichtlichen Verfahren teilweise deutlich über dem Durchschnitt aller saarländischen Landkreise. Auch dies zeigt Wirkung.

POSITIVEN WEG NOCH WEITER INTENSIVIEREN Der Saarpfalz-Kreis kann seit 2009 durch die integrierte Berichterstattung feststellen, dass durch die enge Zusammenarbeit mit den kreisweiten Einrichtungen und Diensten sowie der gelungenen Koordination und Kooperation gute Erfolge durch die Jugendhilfeplanung zu verzeichnen sind. Durch den weiteren Ausbau der ambulanten Hilfen, beispielsweise durch das Familienhilfezentrum in St. Ingbert, will man diesen positiven Weg noch intensivieren. red MEHR INFOS UNTER: www.saarpfalz-kreis.de


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St. Ingbert versammelt die klugen Köpfe in Sachen Innovation und Hochtechnologie Münchner Automobilherstellers BMW von St. Ingbert aus bewegt. Gleiches macht auch die Firma Abat+, allerdings für den schwäbischen Mitbewerber Mercedes-Benz. „Das sind gleich zwei Weltmarken, die auf Partner aus unserer Stadt vertrauen. Dazu kommt, dass wir in Rohrbach mit Imar ein Unternehmen haben, ohne dessen Innovationen heute wohl kein Auto mit einer Spurhaltetechnik ausgestattet wäre und auch Drohnen nicht so einfach durch die Luft zu befördern wären. Denn die hochkomplexe Steuerungstechnik hierfür kommt ebenfalls von diesem Unternehmen“, erzählt Thomas Debrand über die zahlrer innovativer Partner an.“ reichen so genannten Hidden Thomas Debrand möchte dieChampions, die sich in St. Ingsen Vorteil nun auch für die kommenden Generationen fes- bert angesiedelt haben. tigen. Da passt es gut, dass auf „Ein nicht unbedeutender Wirtschaftsfaktor für unsere Stadt dem Gelände der alten Schmelz schon bald ein so ge- ist aber auch der Tourismus. nannter „Mint“-Standort errich- Zurzeit entsteht deshalb auch ein Konzept für den städtitet werden soll. „Dort sollen junge Menschen ihre kindliche schen Tourismus. Wir sind das Neugierde für die Wissenschaft Tor zur Biosphäre, und hierfür befriedigen können. Man stellt sollen neue Potenziale aufgesich hier einen kleinen Campus deckt und genutzt werden.“ Und nicht zu vergessen: Die vor, an dem nach Herzenslust Stadt St. Ingbert gilt als die geforscht und experimentiert handwerksstärkste Stadt im werden kann. Es soll eine groSaarland. „Ein Umstand, der ße Vielfalt an Möglichkeiten geben, die Kinder und Jugendli- für hohe Stabilität sorgt“, weiß Thomas Debrand zeichnet in St. Ingbert für die WirtschaftsfördeThomas Debrand. che an die wissenschaftlichen mbr rung verantwortlich. Fotos: Haßdenteufel/Stadt St. Ingbert Fächer heranführen. Wir unterstützen dieses Projekt sehr ANZEIGE gerne“, erzählt Debrand. „Denn das passt perfekt zu unserem Image als Stadt der Innovationen, von denen die Unternehmen hier tatsächlich so einiges zu bieten haben.“ Beispielsweise Key Systems, ein Unternehmen, dass sich vor allem auf Registrierungen von Top-Level-Domains spezialisiert hat. Doch auch in Sachen Fertigungssteuerung hat Key Systems einiges zu bieten und so wird mittlerweile die gesamte Fertigungssteuerung des

Während sich rund um die Kreisstadt Homburg vor allem die Automobilzulieferer wohl fühlen, hat die Mittelstadt St. Ingbert ihre verkehrsgünstige Lage zu nutzen gewusst und ist heute Standort vieler vorwiegend mittelständischer Unternehmen aus dem Bereich der Hochtechnologie.

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ür die Stadt St. Ingbert ist ihre Lage entlang der Autobahn A6 und die unmittelbare Nähe zum Uni-Campus in Saarbrücken ein echter Glücksfall. Denn schon Ende der 80er Jahre hatten einige echte Global Player diesen enormen Standortvorteil erkannt und auch für sich genutzt. So etwa Festo oder der Software-Riese SAP. „Unser Standort steht für eine Vielzahl an Innovationen in der Hochtechnologie“, erklärt Thomas Debrand, Wirtschaftsförderer der Stadt St. Ingbert. „Viele Professoren leben und arbeiten hier – und das wiederum nutzen natürlich vor allem die Unternehmen, die im wissenschaftlichen Bereich ihre Stärken haben. Ob das nun SAP ist oder das Fraunhofer-Institut für Biomedizinische Technik – für solche Arbeitgeber ist St. Ingbert durch die hohe Lebensqualität und die perfekte Verkehrsanbindung ein idealer Standort, an dem wir auch einiges tun, damit sich die Menschen hier wohlfühlen können“, sagt Debrand. „Zudem wirken solche Unternehmen fast wie Magneten. In ihrem Umfeld ziehen sie viele weite-

Dolce Vita für Unternehmen. Natürlich in St. Ingbert. Platz für ambitionierte Unternehmen. In bester Gesellschaft. In bester Lage. Zu Top-Konditionen. Wir nennen das unternehmerfreundlich. Stellen Sie uns auf die Probe. wirtschaftsfoerderung@st-ingbert.de Tel. 06894-13 734 Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer überzeugte sich bei einem Besuch von den Innovationen des St. Ingberter Unternehmens Abat+.

www.st-ingbert.de


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In den hochmodernen Produktionsstätten der Dr. Theiss Naturwaren GmbH entstehen Pflegeprodukte, die weltweit sehr gefragt sind.

Fotos: Dr. Theiss Naturwaren

Mit der Kraft der Natur und vielen guten Ideen auf dem Weltmarkt ganz vorne mit dabei Wenn es um Innovationskraft geht, steht die Dr. Theiss Naturwaren GmbH in Homburg ganz weit vorne. Denn das Unternehmen, das sich einst aus einer kleinen Apotheke entwickelte, gehört heute dank vieler innovativer Ideen zu den ganz Großen in der Gesundheitskosmetik.

D

er Industriestandort Homburg ist seit vielen Jahren stark auf die Automobil-Industrie fokussiert. Eine Vielzahl von Zulieferern haben sich hier angesiedelt. „Insofern sind wir hier wirklich eine Art Exot“, sagt Giuseppe Nardi, Geschäftsführer der Dr. Theiss Naturwaren GmbH. „Wir sind eines von ganz weni-

gen Unternehmen im Saarpfalz-Kreis, das als Markenartikler im In- und Ausland sehr erfolgreich operiert. Wir haben mittlerweile insgesamt 22 Tochtergesellschaften, doch die meisten Ideen entstehen hier vor Ort. Und von hier aus werden sie dann in ganz Europa umgesetzt“, erklärt Nardi. Insofern ist Homburg nicht einfach nur ein Standort unter

vielen. Homburg ist eine echte Schaltzentrale für das internationale Geschäft, das mit seinen Naturwaren Kunden rund um den Erdball erreicht. „Von unserer Verwaltung im PaulWeber-Haus gehen die entscheidenden Impulse aus. Hier sind die Verantwortlichkeiten, vom Marketing über den Vertrieb bis hin zur Produkt-Entwicklung und letztlich natürlich auch zur Produktion selbst.“ Davon profitieren rund um die Universitätsstadt Homburg eine Vielzahl von Unternehmen oder auch Forschungseinrichtungen wie etwa das Uniklinikum, mit dem es in zahlreichen Bereichen feste Kooperationen gibt. Dr. Theiss steht für Homburg und ist auch bereit, viel Geld in den Unternehmenssitz zu investieren. „Alleine in den vergangenen zehn Jahren haben wir rund 50 Millionen Euro in unsere Verwaltung und einen neuen Fertigungsstandort investiert. Das war eine gute und richtige Entscheidung. Denn wir fühlen uns ja nicht

nur als Unternehmen mit unserer Stadt verbunden. Wir leben hier, viele unserer Mitarbeiter kommen aus der Region und fühlen sich hier wohl“, sagt Giuseppe Nardi. Zudem werde bei jeder Investition auch der regionale Markt bedacht. „Wir beziehen das in die Wertschöpfungskette ein und vergeben unsere Aufträge, wo immer es möglich ist, an Unternehmen aus der Region. Darauf legen wir sehr großen Wert“, so Nardi.

Theiss Naturwaren einzubringen.“ Gerade in der Vermarktung der Produktlinien fällt das besonders auf. Denn das Unternehmen bietet nicht nur hervorragende Produkte an, sie vermarktet sie auch auf eine ganz besondere Weise. „Wir beziehen immer deutlich Position. Das ist sehr wichtig. Und so haben unsere Produkte auch immer eine authentische Geschichte. Wer unsere Produkte kauft, weiß auch, woher sie kommen und wie sie hergestellt werden. Unsere TOLLE PRODUKTE Kunden wissen etwa genau, UND ERSTKLASSIGE wo das Olivenöl herstammt, das wir für unsere Olivenöl-SeVERMARKTUNG rie von Medipharma Cosmetics einsetzen. Mit diesen ProdukUnd das sieht er auch als einen wichtigen Teil der Innova- ten stehen wir immerhin in den Regalen von 99 Prozent tionskraft an, die von Dr. Theiss ausgeht. „Wir sind ehr- aller Apotheken in Deutschlich und ziehen uns keine Mas- land. Aber jeder weiß, was er ke über. Wir leben unsere Pro- da kauft“, erzählt Giuseppe Nardi über den Erfolg der Dr. dukte und wir lieben unsere Theiss-Produkte. „Wir sind Arbeit. Das schafft ein gewisses Potenzial und zieht natür- heute in vielen Bereichen Marktführer und stehen alleilich auch viele Leute an, die bereit sind, ihre Kraft und ihre ne in der Top-10 der Gesichtspflegeprodukte mit unseren Ideen in die Arbeit bei Dr.


ANZEIGEN-SONDERVERÖFFENTLICHUNG Produkten aus der Apotheke aktuell auf den Plätzen eins, zwei und sechs. Das kann sich doch sehen lassen, für ein kleines Unternehmen aus Homburg“, so Nardi. Doch nicht nur die Produkte selbst sind für diesen Erfolg verantwortlich. „Sie verkaufen heute auf dem Weltmarkt nichts mehr, ohne die entsprechend gute Marketing-Aktion. Und auf diesem Gebiet macht uns eben keiner etwas vor. Wir vermitteln unseren Mitarbeitern von Anfang an unsere erprobten und erfolgreichen Marketing- und Vertriebstechniken, die in vielen Ländern letztlich in bestens funktionierende Marketing-Aktionen münden. Hier wird tatsächlich praktisches Wissen weitergegeben und somit halten wir das eigene Kreativitätspotenzial im Unternehmen. Auch die jüngeren Mitarbeiter erfahren bei uns ein hohes Maß an Vertrauen in ihre Arbeit. Wir haben kein Problem damit, unserem engagierten Nachwuchs auch eine recht hohe BudgetVerantwortung zu geben.“

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zahnmedizinische Abteilung. „So etwas haben nicht viele Unternehmen unserer Branche. Wir arbeiten natürlich auch mit den Universitäten zusammen. Aber als Gesundheitsunternehmen, das medizinisch aufgestellt und orientiert ist, halten wir es für wichtig, auch unabhängig zu forschen.“ Die Marke Lacalut stehe schließlich für eine medizinische Zahncreme mit gesundheitsfördernder Wirkung.

MARKENVIELFALT IM ZEICHEN DER GESUNDHEIT

Ob nun Zahncreme oder die Pflegeprodukte der weiteren Marken Dr. Theiss, Medipharma Cosmetics, Allgäuer Latschenkiefer, Hyaluron und Proff – für alle diese Produkte gilt, dass sie ausschließlich in Homburg produziert werden. Von hier aus gehen sie weltweit in mehr als 50 Länder. Selbst in den USA, die allgemein als ein sehr schwieriger Markt gelten, verkauft Dr. Theiss seine Naturwaren. „Das ist für uns zwar ein eher kleiTRANSPARENZ neres Geschäft, aber wir sind damit sehr zufrieden. Diesen FÜR DEN riesigen Markt stärker in AnEin Blick in die Produktion der Lacalut-Zahncreme. VERBRAUCHER griff zu nehmen, würde eine den. Einen besonderen Augen- versprechende Produkte wermöchte, bereits von außen gewaltige Investition erforZum „Leben der Marke“ geüber große Glasflächen sehen, merk legt der Geschäftsführer den kreiert. Unsere Forschung, dern. Dieses Risiko werden wir hört auch, sich dem Verbrauund damit unsere Innovations- nicht eingehen. Es ist gut so, auf die Produktentwicklung. cher möglichst weit zu öffnen. wie die Produkte entstehen. Wissenschaftler kümmern sich kraft, steht niemals still. So Hier stehen modernste Mawie es ist. Wir sind mit unseDabei wird auf die Natürlichschinen, die optimale Produk- darum, die etablierten Produk- vermitteln wir dem Verbrauren Zahlen stabil und investiekeit sehr viel Wert gelegt. cher auch das gute Gefühl, et- ren unser Geld lieber weiter in Denn auch das gehört zur Phi- tionsbedingungen garantieren. te immer auf dem neuesten was in der Hand zu halten, das unseren Standort und die ForStand zu halten. „So werden losophie bei der Dr. Theiss Na- „Als moderner Konsumgüterimmer wieder auf den Prüfbeispielsweise Inhaltsstoffe hersteller sollte es eine schung“, blickt Giuseppe Narturwaren GmbH. Kaum etwas stand gestellt und optimiert ausgetauscht, wenn man etSelbstverständlichkeit sein, di ein kleines Stück in die Zupassiert in der Produktion im wird.“ was gefunden hat, was noch kunft des innovativen GesundVerborgenen. Im Gegenteil – in das zu leisten“, ist Giuseppe besser zum jeweiligen Produkt Besonders stolz ist Giuseppe heits-Spezialisten aus Homder Produktion kann jeder, der Nardi überzeugt. Denn das passt. Aber auch neue, erfolg- Nardi auf die hauseigene schaffe Vertrauen beim Kunburg. sich Einblicke verschaffen mbr

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Auch dieser Schaltschrank für ein Drahtseilwerk ist eines von vielen Produkten, das die Sonn Elektrotechnik GmbH für die Industrie herstellt.

Wenn unter Hochspannung intelligente Lösungen für die Industrie entstehen Innovation und unternehmerischer Erfolg sind meist kein Zufall. Auch wenn es zunächst so scheint. So war das auch bei Julius Sonn, der seit 1980 in dritter Generation die Elektro-Firma seines Großvaters weiterführte. Mit mobilen Trafostationen stieß er auf einen riesigen Bedarf, der das Unternehmen grundlegend verändern sollte.

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rfolgreich war die Firma Sonn eigentlich schon immer. Seit der Gründung des Unternehmens im Jahre 1921 als Fachbetrieb für Elektroinstallationen in Häusern und landwirtschaftlichen Betrieben ging es stetig bergauf. Der Firmengründer Jakob Sonn aus St. Ingbert wurde allerorten für seine Zuverlässigkeit und das solide Handwerk hoch geschätzt. Und so expandierte er bereits 1932 mit einem Geschäft für Haushaltswaren und

Werkzeuge für die Landwirtschaft und siedelte nach Webenheim um. Eine gute Entscheidung, wie sich später herausstellen sollte. Denn nach den schweren Kriegsjahren musste 1955 unter der Leitung von Ludwig Sonn, dem Sohn des Gründers, der Firmensitz um eine neue Werkstatt und zusätzliche Büroräume erweitert werden. Mit zehn Angestellten startete Elektro Sonn in die aufstrebenden 60er Jahre und mit Julius Sonn, der in dritter

Julius Sonn.

Torsten (links) und Holger Sonn.

Fotos: Unternehmen

Generation 1960 in den elterlichen Betrieb einstieg, wurde die große Erfahrung, die man über die Jahre in der Elektrotechnik gesammelt hatte, zum Türöffner für die Unterstützung großer Industriebetriebe, die sich vor allem rund um Homburg angesiedelt hatten.

Werken unserer Kunden mussten wir letztlich sogar eigene Werkstätten einrichten und permanent Mitarbeiter abstellen, um unsere Aufträge ausführen zu können.“ Dennoch wurde es am alten Firmenstandort in Webenheim schnell zu eng und so wurde für die neue Sonn Elektrotechnik GmbH 1980 Auf Scharlen ein 4.500 Quadratmeter großes neues Betriebsgelände bebaut, auf dem noch heute die Schaltzentrale steht. „Allerdings sind wir gerade dabei, neben unseren weiteren Werken Auf Scharlen ein neues Verwaltungsgebäude zu bauen. Wir platzen bereits aus allen Näthen und wollen im kommenden Sommer die neuen und modernen Räume beziehen“, verrät Julius Sonn,

der auch heute noch jeden Tag in seinem bescheidenen Büro die Entwicklung des Unternehmens mit Argusausgen verfolgt. Und das, obwohl längst seine beiden Söhne Torsten und Holger in die Unternehmensführung nachgerückt sind. „Sie haben aber glücklicherweise viel Verständnis für mich und kümmern sich, solange ich noch hier bin, intensiv um ihr eigenes Unternehmen, die Sonn Energie GmbH, die sie 2006 gegründet haben und unter deren Dach bereits 2007 unsere Containertrafostationen zertifiziert wurden“, erzählt Julius Sonn. „So kümmern sich meine Ehefrau Ilona und ich bereits seit 35 Jahren um das Geschäft und so lange es uns noch Spaß macht und fordert, wollen wir das auch

SPEZIALISTEN FÜR INDUSTRIETECHNIK „Hier ging es natürlich um völlig andere Dimensionen“, erzählt Julius Sonn. „Aber wir hatten das nötige Know-How, diese großen Auftraggeber professionell und zuverlässig zu bedienen. Das gute Wirtschaftswachstum in der Saarpfalz brachte uns jede Menge neuer Aufträge und in einigen


ANZEIGEN-SONDERVERÖFFENTLICHUNG weiterführen.“ Die Containertrafostationen sind es übrigens auch, die Sonn bundes- und sogar europaweit bekannt gemacht haben. „Es wissen ja nicht wirklich sehr viele Menschen, was bei uns so alles passiert. Unsere Mitarbeiter und sind im Bereich der Industrietechnik heute vor allem dort gefragt, wo neue Maschinen installiert, Fertigungsstraßen geplant oder sogar ganze Produktionsstandorte aufgebaut werden. Dort kümmern wir uns auch gleich um den Aufbau und die Wartung der Energieversorgungs- und der Datennetze. Unsere Erfahrung reicht von der Stromversorgung in Industriebetrieben der chemischen Industrie, der Automobilindustrie, des Maschinenund Anlagenbaus sowie der Nahrungsmittelindustrie bis hin zur Errichtung von Datennetzen in Medienanstalten. Dabei übernehmen wir nicht nur Planung, Installation und Wartung, sondern liefern auch sämtliche notwendigen Komponenten, angefangen bei Lastschwerpunktstationen über Energietransportsysteme und Verteileranlagen bis zu PCs oder anderen Datenendgeräten“, erklärt Julius Sonn. Und auch die Programmierung der notwendigen Steuerungssoftware übernehmen die Experten von Sonn und bieten damit optimalen Service.

individuell nach ihrem Einsatzzweck geplant, gefertigt und dann anschlussfertig geliefert. „Unser Bereich Netzbau umfasst den Mittel-, Niederspannungs-Freileitungsbau, sowie den erdgebundenen Kabelbau. Wir machen auf diesem Gebiet einfach alles, was hier zur wirtschaftlichen und versorgungssicheren Übertragung von elektrischer Energie erforderlich ist. Wir erstellen schlüsselfertige Komplettanlagen, einschließlich aller Planungs- und Projektierungsaufgaben“, erklärt der Seniorchef. Aber auch die Regelungs- und Steuerungstechnik ist ein Steckepferd des Unternehmens. „Wir entwickeln und installieren Regelprozesse nach Ihren Vorgaben – anlagenspezifisch für einzelne Maschinen ebenso wie für komplette Fertigungen. Je nach Anforderung greifen wir dabei auf bewährte Schütz- und Relaistechnik zurück oder installieren auch hochmoderne IT-gestützte Automatisierungssysteme. Die dafür erforderliche Programmierung und Visualisierung der Software erledigen wir ebenfalls in unserem Hause.“

TRAFOSTATIONEN IM CONTAINER WERDEN AUF ZEIT VERMIETET

len konnte.“ Eine feste Installation, so Sonn, sei aus vielerlei Gründen – auch wegen der vielen Hochwasser – nicht möglich gewesen. Auch einen Bei all diesen Geschäftsberei- solchen Aufwand für zehn Tage im Jahr zu treiben, sei wechen, die erfolgreich betreut nig sinnvoll gewesen. Also hawerden, bleibt natürlich die be er getüftelt und eine ConFrage, warum ausgerechnet tainerlösung geschaffen. Bei die Trafostationen in aller einem Besuch der HannoverMunde sind. Für Julius Sonn messe stellte er dann schnell ist das recht einfach zu erklären. „Diese Containertrafosta- fest, dass es einen riesigen Bedarf an solchen Lösungen tionen gab es vorher noch gab und machte sich an den nicht auf dem Markt. Wir waBau von Trafostationen in so ren die Ersten, die eine Trafogenannten Norm-Containern. station so aufgebaut haben, dass sie schnell und sehr ein- „Das hat den Vorteil, dass man diese Container per See fach dort angeliefert werden kann, wo sie gerade gebraucht und Bahn oder auch auf einem LKW transportieren kann. Sowird.“ mit sind wir mit unseren ConErfunden wurde sie übrigens tainern sehr schnell dort, wo beim Webenheimer Bauernsie gebraucht werden.“ fest. „Das war 1991. Damals Und das ist nicht nur das hatten wir das Problem, dass Münchner Oktoberfest, dass die Fahrgeschäfte auf dem seit vielen Jahren auf der TheFestgelände immer mehr, imresienwiese mit den Contaimer größer und immer mehr nertrafostationen aus Webenbeleuchtet wurden. Mit den heim arbeitet. „Diesen Auftrag herkömmlichen Stromverteierhielten wir, nachdem wir eilern auf dem Gelände waren die Kapazitäten schnell aufge- ne Container-Lösungen für den ehemaligen Münchner Flughabraucht. Also brauchte man fen Riem während des Umvor Ort eine Trafostation, die baus zum Messezentrum begenügend Energie bereitstel-

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reitgestellt hatten und auch 1994/95 die Baustellenversorgung am Terminal 2 in Erding erfolgreich übernommen hatten. Man brauchte für das Oktoberfest eine solche Lösung. Denn der alte Prinzregent Luitpold hatte seinerzeit verfügt, dass es auf der Theresienwiese keine festen Bauwerke geben darf. Und das gilt dort noch heute.“ Heute werden neben Großbaustellen und plötzlichem Mehrbedarf, wie etwa bei einem Krankenhaus-Umbau oder Not-Situationen, viele Mietstationen für Flüchtlingsunterkünfte gebraucht. Aber auch bei Bohranlagen wird der benötigte Strom über die Trafostationen von Sonn dorthin geliefert, wo sie gerade gebraucht werden. „Damit gehören wir zu gerade einmal fünf Unternehmen bundesweit, die das liefern können. Doch das stört mich nicht. Denn das Original kommt von uns, und darauf vertrauen die Kunden“, sagt Firmenchef Julius Sonn und blickt mit der Gelassenheit derer in die Zukunft, die in ihrer Karriere vieles richtig gemacht haben. mbr

MIT SCHALTANLAGEN EUROPAWEIT EIN GEFRAGTER PARTNER Ein weiteres solides Standbein der Sonn Elektrotechnik GmbH ist der Bau von Schaltanlagen. „Hier haben wir auch einige sehr fruchtbare Kooperationen mit anderen im Saarpfalz-Kreis ansässigen Unternehmen, für die wir komplette Schaltschränke bedarfsgerecht verkabeln.“ Denn Schaltanlagen, so erklärt Sonn, werden immer Auch diese so genannten Powermodule werden zweckgerichtet in großen Normcontainern aufgebaut. ANZEIGE

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Wenn die Handwerker-Karriere bereits auf der Schulbank beginnt bau + fassade GmbH & Co. KG in Homburg. Das Unternehmen, das bereits seit fünf Jahren zur Unternehmensgruppe Heinrich Schmid gehört, holt die Schülerinnen und Schüler nämlich dort ab, wo man erst gar nicht lange suchen muss – in der Schule. „Wir wissen, dass Schüler heute keine Jobs mehr wollen, bei denen sie sich die Hände schmutzig machen müssen“, erklärt DiplomIngenieur Holger Dincher, Niederlassungsleiter bei burgard. „Zudem wollen auch immer mehr Eltern ihre Kinder immer weiter qualifizieren. Und bei Lehrern fehlt oftmals schlichtweg das Wissen über die Karrierechancen im Handwerk“, stellt Dincher fest. Doch gerade die seien extrem gut – vor allem in seinem Unternehmen. Denn hier gibt es tatsächlich Deutschland neben der Schul- eine echte Karriereleiter, die as Dilemma des denkrise im Fachkräftemangel engagierte junge Mitarbeiter deutschen Handmit genauen Zielvorgaben ereines der größten Risiken für werks liegt auf der Hand. Immer weniger die eigene wirtschaftliche Ent- klimmen können. „Für uns ist wicklung sieht. Besonders be- es sehr wichtig, den jungen Jugendliche entscheiden sich Menschen eine Perspektive für eine berufliche Laufbahn in troffen ist demnach die Baueinem Handwerksberuf. Dabei wirtschaft, wo sich mittlerwei- bieten zu können. Deshalb bille sogar 44 Prozent der Firmen den wir auch generell nur für heißt es doch immer, dass unseren eigenen Bedarf aus“, Handwerk goldenen Boden ha- Sorgen um die Spezialisten versichert der Niederlassungsmachen. Und so ist man beibe. Und das ist auch tatsächleiter. Die Unternehmensgrupspielsweise auch bei der lich so. Denn einerseits wird pe sehe sich hier auch als eiHandwerkskammer des Saares kaum möglich sein, auf einen Produzenten von Bildung. ne Vielzahl von Handwerksbe- landes nicht ganz glücklich rufen zu verzichten. Und ande- über die Entwicklung und ver- „Wir sind so beispielsweise so genannte Bildungspartnersucht, gemeinsam mit den rerseits sind auch die Verschaften mit Schulen eingedienstmöglichkeiten im Hand- Kammern der anderen Bungangen. Darüber hinaus kodesländer, mit jungen Kamwerk durchaus attraktiv. operieren wir eng mit Meisterpagnen nachzusteuern. Tatsächlich ist die Situation und Technikerschulen – und durchaus angespannt. Denn nach einer Arbeitsmarkt-UmPARTNERSCHAFTEN wir sind sehr fruchtbare Partnerschaften mit Hochschulen frage des Deutschen IndustrieMIT SCHULEN eingegangen.“ Das Ziel sei es, und Handelskammertages (DIHK) geht hervor, das jedes Einen etwas anderen Weg geht Schüler für das Handwerk und natürlich ganz besonders für dritte Unternehmen in man da bei der burgard aus-

Es ist nicht gut bestellt um den Handwerkernachwuchs in Deutschland. Viele Ausbildungsstellen bleiben unbesetzt, denn viele Handwerksberuf wirken auf Jugendliche zunächst unattraktiv. Oftmals liegt das aber nur an veralteten Klischees. Bei der Firma burgard ausbau + fassade gibt es deshalb ein besonderes Konzept, das Schülern wieder Lust aufs Handwerk machen soll.

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die Berufe des Malers und des Stukkateurs zu begeistern. „Und da wirkt unser guter Draht zu den regionalen Schulen wahre Wunder“, erklärt Holger Dincher.

SCHÜLER HELFEN BEI RENOVIERUNG Bei der Firma burgard hat man nämlich ein Konzept entwickelt, bei dem Schüler dabei mithelfen, ihre eigene Schule zu renovieren. „Wir übernehmen diese Mitarbeit in unsere Angebote an die Schulträger. Wo sich Schüler finden, die bei den Verschönerungsarbeiten aktiv mithelfen, wirkt sich das positiv auf die Kosten für die Schule aus“, erläutert Dincher das Konzept. Viele Schülerinnen und Schüler seien für solche Projekte Feuer und Flamme. „Da melden sich meist gut 30 bis 40 Jugendliche. Am Ende sind es meist 5 bis 10, die dann tatsächlich bei der Stange bleiben und unseren Mitarbeitern dabei helfen, die Wände abzukleben, zu spachteln und anschließend zu streichen. Und einige stellen sich dann auch so gut an und sind so motiviert und begeistert von diesem doch recht kreativen Beruf, dass sie dann auch später bei uns ihre Bewerbung einreichen“, erzählt Christian Hirsch, der solche Projekte vorwiegend mit 8. Klassen verschiedener Homburger Schulen erarbeitet und den Schülern mit seinen Mitarbeitern erste Einblicke auf das Berufsleben ermöglicht. Zurzeit, so erklärt Dincher, seien 13 Auszubildende im Unter-

Malen, Spachteln und auch Abkleben gehören zum Handwerk der Maler – und das will erst einmal gelernt sein.

nehmen, von denen sich sechs für das Malerhandwerk und sechs für den Beruf des Stukkateurs entschieden hätten. Ein Auszubildender hatte sich für den Beruf des Bodenlegers entschieden. „Drei dieser Azubis konnten wir über eine solche Projektmaßnahme begeistern“, betont Holger Dincher, der nur zu gut um die Schwierigkeiten weiß, den richtigen Nachwuchs zu finden. „Die Bewerbungen kommen immer später. Das ist sehr ärgerlich, denn da weiß man natürlich, dass man als Notnagel herhalten soll. Dabei bieten wir ja eine Möglichkeit, in einem sehr kreativen Umfeld tätig zu werden. Unsere Maler müssen sich ein umfangreiches Wissen über die verschiedensten Arbeitstechniken erarbeiten. Und wir geben uns sehr viel Mühe, unsere Auszubildenden auch tatsächlich hochwertig auszubilden.“ Nicht umsonst hat das Unternehmen in den vergangenen beiden Jahren die Landesbesten im Stukkateurhandwerk gestellt. Mit solchen Voraussetzungen ist es an allen der mehr als 100 Standorten der Unternehmensgruppe Heinrich Schmid möglich, Karriere zu machen. Rund 4.200 bestens ausgebildete Maler, Stukkateure und Dienstleister arbeiten in Deutschland, Frankreich, Österreich, der Schweiz und Spanien für die Gruppe mit Hauptsitz in Reutlingen, die ihr Kerngeschäft noch immer in der Ausübung der klassischen Malerarbeiten im Innen- und Außenbereich sieht. Und das immer unter dem Gesichtspunkt

Fotos: burgard ausbau + fassade


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AUFSTIEG AUF DER KARRIERELEITER Hier kann, wer motiviert ist, auf die hauseigene Weiterbildungstreppe steigen und nach der Ausbildung als Geselle, Facharbeiter, Vorarbeiter und Arbeitsgruppenleiter bis zum Team- oder gar Abteilungsleiter aufsteigen. Dazu hat das Unternehmen Zielvoraussetzungen geschaffen, die man mit den damit verbundenen Weiterbildungen, Meisterbriefen oder auch einem Hochschul-Studium erfüllen kann. So kann der Weg zum Abteilungsleiter im optimalen Fall ab Beginn der Ausbildung in rund elf Jahren absolviert werden. Wer über das entsprechende fachliche Können verfügt, sein Soll in Service und Mitarbeiterführung erfüllt, kann sich so eine glänzende Zukunft aufbauen. Doch auch auf vielen weiteren Ebenen der Aus- und Weiterbildung können die Azubis nur gewinnen: „Zurzeit läuft bei uns etwa ein Pilotprojekt zum Meister im Trockenbau. Das gibt es woanders in dieser Art

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tatsächlich noch nicht. Aber auch die Ausbildung zum Maler mit integrierter Fachhochschulreife ist etwas, worauf wir sehr stolz sind. Denn damit schaffen wir auch für diejenigen eine spannende Perspektive, die mit einem Hauptschulabschluss zu uns gekommen sind“, erklärt Niederlassungsleiter Holger Dincher.

DUALES BACHELOR-STUDIUM MÖGLICH Und wer vom Gymnasium kommt, kann seine Ausbildung sogar in nur zwei Jahren absolvieren und danach ein Duales Bachelor-Studium anstreben, das mit einer Meistertitel in nur 3 Monaten gipfelt. „Es sollte niemand sagen, Handwerk habe heute keinen goldenen Boden mehr. Das ist nicht wahr. Wir rücken die spannenden und erfüllenden Handwerksberufe wieder ins Bewusstsein der Jugendlichen. Und viele dieser jungen Menschen können wir tatsächlich auch überzeugen.“ mbr MEHR INFOS UNTER: www.burgard-saar.de

Christian Hirsch (links) erklärt den Schülern, wie’s gemacht wird.

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gung bis 24 Stunden am Tag erfolgen. Dies gewährleistet die Hauskrankenpflege Külkens durch eigens für den Patienten zusammengestellte Pflegeteams. In pflegerischen Notfällen steht immer eine 24 Stunden Rufbereitschaft zur Verfügung. Von der Überleitung bis zur 24-Stunden-Betreuung

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Resama hat den Markt für passiertes Essen in Deutschland hoffähig gemacht Existenzgründer haben es nicht immer einfach. Denn zum Start in die Selbstständigkeit braucht es zunächst einmal eine gute Idee und ein Umfeld, in dem man als Unternehmer wachsen kann.

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ine gute Idee ist meist schnell gefunden. Dennoch scheitern viele Unternehmensgründern an den vielschichtigsten Problemen. Manchmal liegt es an der falschen Markteinschätzung, ein anderes Mal an fehlerhaften Kalkulationen, einer falschen Ein- oder Verkaufspolitik oder auch am fehlendem Wissen über Mitbewerber. Manchmal kann aber auch alles funktionieren – doch am Ende fehlt es am nötigen Kleingeld, um beispielsweise eine Produktion oder einen Lagerbestand aufzubauen. Denn ein Unternehmen zu gründen und eine eigene Produktion auf die Beine zu stellen ist kostspielig. „Da kommen Investitionen auf einen zu, die man so meist gar nicht auf dem Schirm hatte“, warnt auch Georg Reier, Gründer der Resama GmbH, die seit wenigen Wochen ihren Stammsitz in Homburg hat. Für Reier hatte das Abenteuer Selbstständigkeit eigentlich schon vor 30 Jahren begonnen. Der gelernte Koch war zu dieser Zeit in einem Krankenhaus beschäftigt. Dort musste er auch Speisen für Menschen zubereiten, die normale Lebensmittel nicht mehr kauen oder schlucken können. „Ich war mir zunächst gar nicht wirklich bewusst, wie schnell man selbst in eine solche Situation kommen kann. Eine Er-

Georg Reier hat den Markt für passierte Kost mit seinen Kreationen revolutioniert.

krankung, ein Unfall oder Probleme mit den Zähnen sind manchmal nicht vorhersehbar. Und wer dann Hilfe braucht, kann meist nur auf passierte Kost zurückgreifen“, erklärt der Resama-Gründer, der schon damals lange getüftelt und sich den Kopf darüber zerbrochen hat, wie man solchen Menschen eine Mahlzeit auftischen kann, die zumindest noch in ihrer Form an ein appetitliches Essen erinnert.

AN SCHMACKHAFTEN LÖSUNGEN GEFORSCHT „Wer jemals ein durchgedrehtes Stück Fleisch mit Soße, Kartoffeln und Gemüse durch den Mixer gejagt hat, weiß, wie furchtbar für viele Menschen der Gedanke ist, eine solche Pampe essen zu müssen“, sagt Georg Reier. Viele

Jahre hatte er deshalb immer wieder an schmackhaften Lösungen geforscht. Doch der Job für einen großen Konserven-Hersteller stand einer ernsthaften Auseinandersetzung mit der Problematik von Kau- und Schluckbeschwerden entgegen. „Das änderte sich erst, als ich von einem bekannten gefragt wurde, ob ich eine Lösung für passierte Kost hätte. Ich spürte, dass da ein Bedarf war. Also ergriff ich die Gelegenheit, packte meine Arbeitsergebnisse aus der Schublade, mietete mir Räume im Bexbacher Saarpfalz-Park, einem herausragenden Gründerzentrum, und fing an, Essen zu entwickeln, das gesund und wohlschmeckend ist, und das vor allem keine Gefahren für die Menschen birgt, für die es gemacht wurde“, erklärt er. Denn schon der geringste Fehler in der Zubereitung, seien

es kleine Knorpel vom Fleisch oder harte Schalen, die sich in die Kost verirren, könnten einen nicht mehr wiedergutzumachenden Schaden bei einem Patienten anrichten.

Fotos: Resama

ternehmensgründung vor allem die Kontakte zu Krankenhäusern und Pflege-Einrichtungen der richtige Weg. „ich hatte ein Unternehmen gefunden, das meine Rezepte in großen Mengen umsetzen und ZEHN MILLIONEN nach meinen Vorgaben fertigen konnte und die SOOFT MENSCHEN MEALS von Resama, die in eiBETROFFEN nem patentierten Verfahren aus natürlichen Zutaten hergeDeshalb ist das kontrollierte Schlucken der Mahlzeiten das stellt werden, konnten in Prowichtigste Ziel bei der Zuberei- duktion gehen. „Im Business tung der Mahlzeiten. „Ich war to Business-Bereich lief das Geschäft sehr gut an. Unsere selbst überrascht, als ich reMahlzeiten sind einfach zuzugistrierte, dass alleine in Deutschland rund zehn Millio- bereiten, können auch mal kalt gegessen werden und nen Menschen von solchen Kau- und Schluckbeschwerden sind für die Patienten nicht nur geschmacklich, sondern auch betroffen sind. Manche nur optisch eine enorme Bereicheüber einen eingeschränkten rung. Alles ist weich und besZeitraum, andere wieder sind tens zu schlucken. Wir bieten lebenslang von einer solchen sogar ein spezielles Brot an – Nahrung abhängig.“ ein echter Renner.“ Doch nicht Für Georg Reier waren in den nur in Deutschland konnten ersten Jahren nach seiner Un-


ANZEIGEN-SONDERVERÖFFENTLICHUNG die Produkte von Resama überzeugen. Auch in Norwegen, Frankreich, der Schweiz und vielen anderen Ländern wurde man auf die leckeren passierten Gerichte aus Bexbach aufmerksam. Es war eine logische Folge, dass Georg Reier später auch für den Endkunden öffnete. „Meist werden unsere Produkte ja in Krankenhäusern angeboten. Doch nicht jeder, der unter Kau- und Schluckbeschwerden leidet, liegt im Krankenhaus. Alleine im Saarland werden rund 30.000 Menschen zuhause von der Familie betreut. Deshalb haben wir jetzt einen Online-Shop, in dem man die Mahlzeiten bestellen kann.“

ANGEHÖRIGE WERDEN IM UMGANG MIT DEN PRODUKTEN GESCHULT Allerdings ist es nicht so einfach, ohne entsprechende Schulung mit diesen Produkten zu arbeiten. „Es ist nicht alles für jeden passend. Deshalb bieten wir in unseren neuen Geschäftsräumen in der

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Saarbrücker Straße in Homburg Kurse für Angehörige und Pflegekräfte an. Wir möchten hier ganz besonders die Ambulanten Pflegedienste ansprechen, die bei uns eine intensive Schulung zum Gebrauch unserer passierten Nahrung erhalten können“, erklärt Reier. In kleinen Gruppen, unter anderem in einer Zusammenarbeit mit dem Homburger Universitätsklinikum, lernt man den richtigen Umgang mit Patient und Lebensmittel. Und das ist umso wichtiger, wenn beispielsweise die saarländische Handelskette Globus ab kommenden Herbst die Softmeals von Resama in ihren Kühltruhen anbieten wird. „Vorab werden wir dann auch die Mitarbeiter an den Kühlregalen schulen, damit sie den Kunden vor Ort die wichtigsten Tipps an die Hand geben können. Und natürlich auch eine Einladung zu einem Kurs in unseren Räumen“, erklärt Georg Reier, der mit seinen Kreationen den Markt für passiertes Essen in Deutschland tatsächlich hoffähig gemacht hat. mbr MEHR INFOS UNTER: www.sooft-meals.de

Angelehnt an die Sterneküche: So lecker kann ein weihnachtliches Menü mit feinem Lachs, ReisFoto: Resama Sternen und Karottengemüse für Menschen mit Schluckbeschwerden aussehen.

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Gute Ideen voller Energie.


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Abenteuer-Urlaub in der Biosphäre: Beim gemeinsamen Floßbau lernt man neben handwerklichen Kniffen auch die Naturlandschaft kennen.

Foto: Eike Dubois

Die „Urlaubsmacher“ vor der Haustür: Ohne Saarpfalz-Touristik keine Ferienregion „Basteln Sie sich einen schönen Tag in der Biosphäre“ – dazu lädt die Saarpfalz-Touristik in ihrer Angebotsbroschüre aller Freizeitangebote für 2016 ein.

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Das Römermuseum in Homburg-Schwarzenacker.

Foto: Wolfgang Henn

obei – einen schönen Tag hat man als Tourist im SaarpfalzKreis eigentlich immer. Abseits der großen Touristenströme im Südwesten Deutschlands trifft man hier auf eine unverfälschte, vielgestaltige Naturlandschaft. So gehört der Bliesgau zu den jüngsten deutschen UNESCO-Biosphärenreservaten. Wiesen, Wälder und Felder beheimaten seltene und

schützenswerte Tiere und Pflanzen. Im Frühjahr taucht der Bliesgau in ein wunderbares Blütenmeer, deren duftender Höhepunkt die Obstbaumblüte in den Streuobstwiesen darstellt. Besonders exotisch und farbenprächtig wird es, wenn im Orchideengebiet bei Gersheim rund 30 verschiedene Orchideenarten von Mai bis Anfang Juli ihre Farbenpracht entfalten. Doch es ist beileibe nicht nur

die Natur, die Touristen anzieht. In den Bistros und Cafés erspürt man schon französisches Flair und das Essen ist einfach ein Gedicht. Auch kulturell braucht man sich nicht zu verstecken, im Gegenteil: Zeugen doch mit dem Europäischen Kulturpark BliesbruckReinheim – einem deutschfranzösischen Archäologiepark – und dem Römischen Freilichtmuseum in Schwarzenacker gleich zwei bedeutende Zentren von regionaler Kulturgeschichte. Noch etwas länger gibt es den 5000 Jahre alten Gollenstein bei Blieskastel. Gleichfalls „steinalt“ ist der Große Stiefel bei St. Ingbert, ein Sandsteinfels in Stiefelform, und die Schlossberghöhlen in Homburg, bei denen es sich immerhin um Europas größte Buntsandsteinhöhlen handelt. Auch wenn die Region mit dem Kohlebergbau nie „stein-


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reich“ geworden ist, hat er sie doch mitgeprägt. Das harte Leben der Kumpels unter Tage vermitteln das Erlebnisbergwerk Rischbachstollen in St. Ingbert und das Saarländische Bergbaumuseum in Bexbach. Dankbar sein muss man den Rittern von Kirkel, die sich geradezu visionär verhielten: Ihre Anno dunnemals gebaute Burg ist jedes Jahr im Sommer Schauplatz für den Kirkeler Burgsommer mit Ritterspektakel und Mittelaltermarkt. Wer mag, macht von dort aus noch einen Abstecher nach Blieskastel: die „Slow-City“ mit ihrer barocken Altstadt lädt zum Flanieren und Entspannen ein.

JEDE MENGE TOURISTISCHE TRÜMPFE Klar, wer von hier kommt, kennt das womöglich zur Genüge. Doch das Saarpfalz-Touristik-Team unter Leitung von Wolfgang Henn hat ja auch noch jede Menge Trümpfe in der Hinterhand: „Schmackhafte Wanderungen“ zum Beispiel wie die Tafel- und Kulturerlebniswanderung mit dem vielversprechenden Titel „Wald, Mönche, Gold und Gaumenfreuden“, die ein barockes 3-Gänge-Menü im Wörschweiler Hof krönt. „Geführte Wanderungen mit kulinarischen Elementen sind unser Hauptthema“, informiert Kirsten Schwarz im Gespräch. So kann man mit Eseln losziehen, um langsamer und bewusster den südlichen Bliesgau zu entdecken. Erstmal angeboten wird nächstes Jahr eine Tour zu verborgenen und versunkenen Gärten: „Bei dieser 12 Kilometer langen Zeitreise erzählen Naturdenkmäler wie die Dicke Eiche von ehemaligen Park- und Gartenanlagen des Kirchheimer Hofes.“ Auf dem Hof können regionale Produkte verkostet werden, bevor es weiter geht zum historischen Pirminusgarten und

Links: Bio-Gemüse aus ökologischem Landbau. Rechts: Mit Rückenwind durch die Biosphäre.

50 Kilometer lange Radweg Ziel. Initiiert vom Deutschen führt an 14 Mühlen vorbei, daWanderverband, geht es bei Auf einen Blick: dem Projekt neben einer guten runter die auf französischer Wegebeschilderung zusätzlich Seite gelegene Eschviller MühWeitere Informationen, le mit ihrem sehenswerten um einen guten Service rund Broschüren und Karten Mühlen- und Sägemuseum. um das Thema Wandern für gibt es bei der den Gast. „Hierzu gehört kom- Eine besondere Auszeichnung INDIVIDUELLE erhielt im vergangenen Jahr petente Beratung schon bei Saarpfalz-Touristik der Bliestal-Freizeitweg als der Urlaubsplanung, sprich Paradeplatz 4 TOUREN mit einem entsprechenden In- Teilstrecke des 126 km langen 66440 Blieskastel FÜR ENTDECKER Glan-Blies-Radweges. Vier ternetauftritt, aber auch vor Tel. (0 68 41) 1 04-71 74 Diese können sich Erlebnistou- Ort durch die Tourist Informa- Sterne gab es schließlich vom Fax: (0 68 41) 1 04-71 75 ADFC dafür. ren aus einzelnen Bausteinen tionen und die Gastgeber.“ E-Mail: touristik@ Im Bereich des Radangebotes Beeindruckt waren die Tester individuell zusammenstellen. saarpfalz-kreis.de nicht zuletzt vom befahrbaren Ein versierter Natur- und Land- wird zurzeit der Europäische Bliestal, wo die Radler auf Mühlenradweg Hornbachschaftsführer begleitet die Schwalb-Bickenalb neu ausge- dem Freizeitweg parallel zur Teilnehmer zu all den Orten, MEHR INFOS UNTER: mäandernden Blies hautnah die vorher vereinbart wurden. schildert. Zudem installiert www. saarpfalzMöglich ist der Besuch von Öl- man neue Übersichtskarten für die urwüchsige Natur der Biotouristik.de sphäre erleben können. mühlen, Klosteranlagen, Bau- die Radsaison 2016: Der rund nig ernhöfen, die Stippvisite beim Falkner oder beim Imker, und ANZEIGE noch vieles andere mehr. So gut und vielfältig das aktuelle Angebot aus Wander- , auf einen Blick! Ausgewählte Termine der Stadt Rad-, Kanu- und Klettertouren ist – kein Grund für die Verant- Auch im neuen Jahr startet Homburg mit einer ganzen Reihe von attraktiven und interessanten Veranstaltungen. Nutzen Sie diese Angebote und genießen Sie die kulturelle Vielfalt der Stadt Homburg. wortlichen der Saarpfalz-TouSa., 02.01.2016 Do., 18.02.2016 ristik, sich zurück zu lehnen. Sa., 06.02.2016 20.00 Uhr „Wir wollen „Qualitätsregion Sa., 05.03.2016 Meisterkonzert Wanderbares Deutschland“ Floh- und Münchener werden“, verrät Wolfgang Antiquitätenmarkt Kammerorchester Gelände Am Kulturzentrum Henn das nächste anvisierte privaten Zier -und Nutzgärten. Bei dem zweiten „Neuling“ im Programm handelt es sich um das eingangs erwähnte „Bastelangebot“, das sich insbesondere für Gruppen eignet.

Forum

Saalbau

Do., 07.01.2016 20.00 Uhr

Do., 03.03.2016 20.00 Uhr

Theatergastspiel „Frühstück bei Tiffany“ Kulturzentrum Saalbau

Theatergastspiel „Aufguss“ Kulturzentrum Saalbau

Do., 14.01.2016 20.00 Uhr

Do., 10.03.2016 20.00 Uhr

Meisterkonzert Trio Ruhland, Yang, Heiligers Kulturzentrum Saalbau

Meisterkonzert Christiane Oelze und Leipziger Streichquartett Kulturzentrum Saalbau

Do., 24.03.2016 20.00 Uhr

Einfach mal entschleunigen . . .

Fotos: Eike Dubois

Foto: Wolfgang Henn

Theatergastspiel „Schick mir keine Blumen“ Kulturzentrum Saalbau

Weitere Informationen: Amt für Kultur und Tourismus Rathaus, Am Forum 66424 Homburg Tel.: (0 68 41) 1 01-1 68 Email: touristik@homburg.de


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Edles Birkenholz aus der Saarpfalz ist selbst bundesweit ein echter Renner auf den nachwachsenden Rohstoff Holz und seine Bedeutung für die Region hinzuweisen. Denn die Waldökogebiete sind von globaler Bedeutung. Gut 30 Prozent der Landoberfläche ist heute mit Wäldern bedeckt. Das sind etwa 3,5 Milliarden Hektar. Gleichzeitig verliert die Welt aber pro Jahr eine Waldfläche von fast 13 Millionen Hektar. „Das ist keine gute Entwicklung. Denn diese Flächen werden nicht mehr aufgeforstet und das gesamte Ökosystem zerstört“, sagt Wolf mit einiger Besorgnis. Das es anders geht, zeigt seiner Meinung nach die naturnahe Waldwirtschaft im Biosphärenreservat Bliesgau. „Es gibt da hin und wieder nur ein kleines Wahrnehmungsproblem. Viele Menschen erkennen den Wald vor ihrer eirecht große Rolle gespielt“, as Saarland, so erklärt Dr. Helmut Wolf, weiß der Förster des Blieskas- genen Haustür nicht als Wirtschaftsfaktor. Dabei gab es alteler Stadtwaldes. In seiner sei in seinem Urleine in der Stadt Homburg sprung schon immer Funktion als stellvertretender Vorsitzender der Lokalen Akti- noch bis zum Ende der 60er ein Waldland gewesen. Dem onsgruppe Biosphärenreservat Jahre um die 400 Arbeitsplätze entsprechend hat die Waldin der Säge-Industrie“, erzählt Bliesgau (LAG) liegt es ihm wirtschaft in diesem BundesHelmut Wolf. ganz besonders am Herzen, land auch schon immer eine

Die Waldwirtschaft als Wirtschaftsfaktor wird von den meisten Menschen kaum wahrgenommen. Dabei birgt sie ein riesiges Potenzial. Auch in der Saarpfalz wird Holz geerntet und verarbeitet – Qualitätsprodukte, die in vielen unterschiedlichen Bereichen Verwendung finden und zum Verfeuern letztlich viel zu schade sind.

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Grund für diesen verhältnismäßig hohen Anteil seien die Kohlegruben in der Region gewesen, die das Holz aus der heutigen Biosphäre schon immer als gutes Bauholz geschätzt hatten. Entsprechend hoch waren die AbnahmeMengen. „Das Cluster Holz ist sehr bedeutend, nicht nur im Bereich des Möbelbaus oder als reines Bauholz. Auch als erneuerbare Energie erfüllt es einen wichtigen Zweck. Auch wenn das für uns in der Region nicht die Hauptverwertung ist.“ Tatsächlich ist der vorwiegende Laubholzstandort Biosphäre eher eine so genannte Schnittholzregion. „Etwa zwei Drittel des geschlagenen Holzes wird als Schnittholz verarbeitet. Daraus werden Furniere, Möbelholz oder auch Bauholz verarbeitet. Als Brennholz wird nur ein Drittel verwertet“, erklärt der Stellvertretende LAG-Vorsitzende. Doch nicht überall im Kreis ist die Waldfläche gleichmäßig verteilt. „Das ist in Masse allerdings auch eine Folge der

unterschiedlichen Bodenarten. Wo der Buntsandstein vorherrscht, gibt es mehr Waldgebiet, oft auch sehr große, zusammenhängende Flächen“, weiß der Experte. „Das liegt daran, dass sich diese Böden natürlich nicht für die Landwirtschaft eignen und man die Bestände auch in früheren Zeiten weitestgehend in Ruhe gelassen hat. Dagegen wurden die eher kalkhaltigen Böden, wie etwa im Bliesgau, verstärkt für den Ackerbau genutzt. Entsprechend klein sind hier die Waldanteile, da man schon früh möglichst große landwirtschaftliche Flächen geschaffen hat“, erläutert Helmut Wolf die historischen Zusammenhänge. „Wenn wir beispielsweise nach St. Ingbert schauen, sehen wir, dass dort gut 50 Prozent der Fläche aus Waldgebieten bestehen. Viel Holz also, für das es auf dem Markt auch gute Preise zu erzielen gibt. Dennoch könne von einem Raubbau wie in vielen anderen Ländern, hier nicht die Rede sein. „Denn na-

Dr. Helmut Wolf (links) beim Floßbau in der Biosphäre. Dieses Angebot nehmen auch gerne Unternehmen an, um das Zusammengehörigkeitsgefühl zu stärken.


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turnahe Waldwirtschaft bedeutet auch, nicht vehement ins Ökosystem einzugreifen. Es gibt alleine in der Biosphäre über 1000 Hektar Waldfläche, in die überhaupt nicht eingegriffen wird. Diese Wälder bleiben völlig sich selbst überlassen. Allerdings beobachen wir natürlich sehr genau die Entwicklung der Tier- und Pflanzenwelt in diesen Gebieten. Das ist sehr aufschlussreich“, so Wolf. Angesichts einer gesamten Waldfläche von rund 14.000 Hektar im SaarpfalzKreis ist diese Fläche gar nicht so klein. Trotzdem legt man auch bei den anderen 13.000 Hektar großen Wert auf eine ökologisch sinnvolle Bewirtschaftung. „Wir nehmen nur so viel Holz aus den Wäldern, wie auch wieder nachwächst. Dadurch bleiben die Bestände auf einem gleichen Niveau.“ Im Jahresdurchschnitt, so erklärt Wolf, wachsen im Wald etwa sieben bis zehn Festmeter Holz nach. Und nur diese Menge dürfe auch pro Hektar geerntet werden.

NACHHALTIGKEIT STEHT IM VORDERGRUND „Uns geht es beim Thema Wald auch immer um die Nachhaltigkeit. Die Verbraucher sollen verstehen, dass die Nutzung von Holz aus heimischen Wäldern auch für kurze Transportwege steht. Das Geld bleibt in der Region und die Nutzung regionaler Produkte macht auch ein gutes Gefühl. Es ist nicht schlecht, wenn man auf seinen Esstisch zeigen kann und weiß, dass er aus Holz aus der unmittelbaren Umgebung gefertigt wurde. Viele Menschen schätzen die Dinge dann einfach mehr.“ Das zeigt sich übrigens auch bei der Waldbewirtschaftung. Denn in der Saarpfalz gehören rund 23 Prozent der Wälder privaten Waldbesitzern. Ein Drittel ist Kommunalwald und rund 45 Prozent der Waldflächen gehören dem Staat. „Und die privaten Waldbesitzer hüten ihre Wälder in der Regel sehr gut und zeigen viel Verantwortungsbewusstsein.“ Insgesamt werden pro Jahr im Biosphärenreservat Bliesgau zwischen 50.000 und 60.000 Festmeter Holz aus nachhaltiger Waldwirtschaft geerntet. Etwa 40.000 Festmeter aus diesem Bestand werden vermarktet und erzielen Erlöse von geschätzt etwa zwei Millionen Euro. „Also sehr wohl ein Wirtschaftsfaktor, den man nicht unter den Tisch fallen lassen kann.“ Trotz der durchaus guten Zahlen bleibt der Anspruch aber, die so genannten Primärwäl-

Dr. Helmut Wolf engagiert sich auch als stellvertretender Vorsitzender der LAG für den Wald in der Biosphäre.

der zu schonen, was dem Klimaschutz zu Gute kommt. Und auch das Risiko der Verwendung von illegal eingeschlagenen Hölzern ist immer wieder ein Thema, dem man beispiels weise durch Gütesiegel für nachhaltige Holzwirtschaft, wie dem FSC- und dem PEFCSiegel entgegen wirkt. Die Hölzer, die aus der Biosphäre nach außerhalb geliefert werden, finden oftmals dort Verwendung, wo man es zunächst nicht glauben mag. So liefert man aus der Biosphäre beispielsweise hochwertiges Buchenholz bis nach China und die weiteren Laubhölzer, wie etwa Eiche, sind in Frankreich sehr beliebt. Und wer will, kann auf Biosphären-Birkenholz sogar mächtig ins Schwitzen geraten. Denn ein bundesweit erfolgreicher Sauna-Hersteller hat das Birkenholz aus der Region im Sauna-Bau eingesetzt und kauft mittlerweile für diese stark nachgefragten Saunen jedes Jahr rund 100 Festmeter Birkenholz. „Die Birke wird so zum Biosphärenbotschafter – ein ganz schön tolles Holz“, findet Helmut Wolf. mbr

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Foto: Henn


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Lokale Aktionsgruppe erhält Fördermittel für die „essbare Biosphärenstadt“ Gleich für fünf Projekte in der Biosphäre wurden im Dezember so genannte LEADER-Fördermittel beantragt. Bereits geflossen sind 350.000 Euro Anschubfinanzierung für das Management der Lokalen Aktionsgruppe Biospärenreservat Bliesgau (LAG).

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roßer Bahnhof in der Pilgerrast: Mit Umweltminister Reinhold Jost, Landrat Theophil Gallo in seiner Funktion als Hausherr und der Blieskasteler Bürgermeisterin Annelie Faber-Wegener war der Ortstermin an heiliger Stätte überaus prominent besetzt. Anlass der Zusammenkunft war die Vorstellung von fünf Projekten, die der Vorstand der Lokalen Aktionsgruppe Biospärenreservat Bliesgau Mitte November für eine LEADER-Förderung ausgewählt hatte. „Essbare Biosphärenstadt“ nennt sich das spannendste und zugleich kostspieligste der Projekte. Wie Annelie Faber-Wegener erklärte, sieht der in mehreren anderen Städten praktizierte Ansatz die Berücksichtigung von Nutzpflanzen auf öffentlichen Flächen vor, „um das Thema Natur stärker in städtischen Räumen zu verankern und neue Zugänge zu einer be-

wussten, gesunden Ernährung zu schaffen“. So wird die Stadt Blieskastel bei der Gestaltung ihrer Innenstadt und des Geländes ihrer alten Stadtgärtnerei künftig mit essbaren gärtnerischen Elementen arbeiten. Die neuen Gartenflächen werden für Bildungsangebote zu Ernährung, Gärtnern und Imkerei genutzt, bei denen der Einbezug der Schulen und Kindergärten der Stadt eine wichtige Rolle spielt. Im Rahmen dieses LEADER-Projektes werden die Materialien für die vorgesehenen gärtnerischen Aktivitäten angeschafft und begleitende Konzepte in den Bereichen Bildung für Nachhaltige Entwicklung, Regionalvermarktung und Tourismus erstellt und umgesetzt, Kostenpunkt 140.665 Euro inklusive Eigenarbeitsleistungen. Ebenfalls in Blieskastel soll im Zeitraum 2016 bis 2018 das Projekt „Reha-Gast trifft Biosphäre“ verankert werden. Das Konzept sieht vor, in und um die

Mediclin Bliestal Kliniken einen Modellort für nachhaltige Entwicklung zu schaffen, an dem Bürger der Biosphäre und Reha-Gäste miteinander in Austausch kommen. Die Stadt Blieskastel richtet dafür eine Koordinierungsstelle ein, die mit Bildungsakteuren aus der Region die Veranstaltungen, die dort stattfinden sollen, koordiniert und abrechnet. Außerdem soll mit der Gesamtsumme von 64.556 Euro die Infrastruktur mit den vorhanden Wegen und der Schutzhütte aufgebessert werden.

DIE REGION NOCH STÄRKER FÜR WANDERER ÖFFNEN In einem weiteren Projekt mit einem Kostenvolumen von 14.000 Euro möchte die Saarpfalz-Touristik die Region noch stärker als Wanderregion profilieren. Dabei orientiert man sich am Kriterienkatalog „Qualitätsregion Wanderbares Deutschland“ des Deutschen Wanderverbandes, der Vorgaben bezüglich Infrastruktur/ Wegenetz, Service für Wanderer, Gastgeber/Übernachtung, Touristinformation sowie Organisation/ Kooperation enthält. “ Im Rahmen dieses LEADER-Projektes wird eine Bestandserfassung erfolgen“, informierte Regionalmanagerin Marianka Lesser. „Darauf basierend erstellt die Saarpfalz-Touristik einen Maßnahmenkatalog, der darlegt, wie man die Ziele erreicht. Zudem werden im Zuge einer Wanderkonzeption u.a. eine zielgrup-

Doris Gaa, Vorsitzende der LAG Biosphärenreservat Bliesgau, Landrat Theophil Gallo, Umweltminister Reinhold Jost und die BlieskasFoto: nig teler Bürgermeisterin Annelie Faber-Wegener (von links).

penspezifische Strukturierung der Wanderwege und ein einheitliches Beschilderungskonzept festgelegt.“

NEUE CHANCE FÜR BEXBACHER BLUMENGARTEN In Fortführung des LEADER-Projektes „Gärten mit Geschichte“ will die Stadt Bexbach 2016 ihren Blumengarten wieder auf Vordermann bringen. Mit 101.761 Euro soll zum einen die Teichanlage Rosenteich wiederhergestellt werden. Zum anderen will man das Wasserbecken mit Wasserfontäne im Teilbereich Luxemburger Garten in seinen ursprünglichen Zustand zurück versetzen. Das fünfte und letzte Projekt nennt sich „WaldWerken“. Im Zuge dieses mit 53.562 Euro veranschlagten LEADER-Projektes wird die Saarpfalz-Touristik im Bereich

Grünholz- und Wildholzbau ein entsprechendes Alleinstellungsmerkmal für die Region erarbeiten und zur überregionalen Bewerbung nutzen. So lernen Einheimische und Urlauber in Kursen, Möbelunikate und Werkzeuge herzustellen. Zudem soll ein Parcours Lebensader „Waldzeichen“ entstehen. Koordiniert und begleitet werden diese Projekte durch die LAG Biosphärenreservat Bliesgau. Deren Arbeit sichert der Förderbescheid in Höhe von 350.000 Euro, den Minister Jost dabei hatte – der erste Abschlag der insgesamt 2 Millionen Euro, die bis 2020 in die LEADER-Region fließen werden. Wie Marianka Lesser betonte, werden auch weiterhin spannende Projekte gesucht: Interessierte können sich direkt an sie wenden: Telefon (0 68 41) 1 04 84 13. nig

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Nullpunktspannsysteme schnell und sicher entlüften Lothar Schulz-Mechanik GmbH aus Bexbach entwickelt innovatives Sicherheitskupplungsventil Noch gar nicht so lange am Markt, haben sich die Nullpunktspannsysteme zum schnellen Wechsel aufgespannter Werkstücke bereits etabliert. Kaum eine Werkstatt, die noch darauf verzichten will. So praktisch das pneumatisch betriebene Spannsystem ist, weist es doch eine Schwachstelle auf: Um die Druckluft aus dem System zu bringen, musste man bisher manuell entlüften. Dabei galt es, eine Verschmutzung des hochempfindlichen Spannsystems zu vermeiden, weshalb oft Stecknippel mit Rückschlagfunktion zum Einsatz kommen. Eine viel ele-

Eine wichtige Entwicklung von LSM ist dieses Sicherheitskupplungsventil.

gantere Lösung bietet die Lothar Schulz-Mechanik GmbH an. Das mittelständische Bexbacher Unternehmen verfügt über mehr als 30 Jahre Erfahrung in der CNC-Zerspanung. „Wir fertigen auf modernsten CNC-Maschinen“, informiert

Vertriebsleiter Klaus Dieter Kalb. „Thermisches Entgraten, Laserbeschriften und Montage ergänzen unser know how.“ Mit dem SKVEV05 (NW5) hat der mittelständische Betrieb mit Sitz im Bexbacher Gewerbegebiet In der Kolling ein Si-

Foto: Kernig

cherheitskupplungsventil entwickelt, das bedeutend einfacher in der Handhabung ist als bisher und damit ein schnelleres, effizienteres Entlüften ermöglicht. „Der angedockte Verbraucher lässt sich damit entlüften, das Trennen erfolgt

ohne den Peitschenhiebeffekt“, erläutert Vertriebsleiter Klaus Dieter Kalb. „Ohne Belastung durch den Netzdruck kann der Stecker angedockt und entnommen werden. Für weitere pneumatische Anwendungen bietet LSM die Sicherheitskupplungen in drei weiteren Größen an: neben NW 7,2 und NW 9 auch NW 15. „Mit den genannten Sicherheitskupplungen können alle bisherigen herkömmlichen Kupplungsdosen ersetzt werden“, so Kalb. nig MEHR INFOS UNTER: www.lsm-schulz.de


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Die Saar-Pfalz-Garage in St. Ingbert bietet ihren Kunden einen speziellen Service für gebrauchte Mercedes Die Saar-Pfalz-Garage ist einer von bundesweit drei Pilotbetrieben, die bereits seit November das neue Serviceangebot "SERVICE & SMILE by Mercedes-Benz" zusätzlich zum bewährten Mercedes-Benz Originalservice anbieten. Es ist ein ganz besonderes Angebot, das die Saar-Pfalz-Garage in St. Ingbert ihren Kunden seit vergangenem Monat machen kann. Denn das traditionsreiche Autohaus im Gewerbegebiet Im Pottaschwald ist einer von insgesamt drei privat geführten MercedesBenz-Partnern, die für das Pilotprojekt „SERVICE & SMILE by Mercedes-Benz“ augewählt wurden. Dieses Angebot richtet sich speziell an Kunden mit einem mindestens fünf Jahre alten Mercedes-Benz Modell, die besonderen Wert auf einen dem Fahrzeugalter entsprechenden, kostengünstigen Service in gewohnter Mercedes-Benz Qualität legen. „Wir möchten allen MercedesBenz Fahrern, unabhängig vom Fahrzeugalter, einen attraktiven markengebundenen Service anbieten“, erläutert Lukas Haag, Geschäftsführer der Saar-Pfalz-Garage, den Hintergrund dieses neuen Angebots. „Ein Mercedes-Benz gehört in eine Mercedes-Benz Werkstatt. Denn dort kümmert sich qualifiziertes Fachpersonal um das Kundenfahrzeug und sorgt so für eine langlebige Qualität und Sicherheit. Den Kunden erwartet bei uns eine qualitativ hochwertige und verlässliche Werkstattleistung zu Preisen, die dem Alter des Autos entsprechen“, so Haag weiter. Besonders attraktiv sei dieses Angebot für Kunden, die etwa nach einem Halterwechsel bislang noch nie Kontakt zu Mercedes-Benz Händlern und der Serviceleistung der Marke hatten. „Wir bieten eine Alternative zu freien Werkstätten oder Werkstattketten an. Im Vergleich zur freien Werkstatt wird unser

recht? „Für uns gilt auch im Bereich der älteren Fahrzeuge die Maxime von MercedesBenz: ’Das Beste oder nichts.’ Gerade als Premium-Hersteller ist es unsere Verantwortung, den Mercedes-Benz Service möglichst vielen Kunden anzubieten. ’SERVICE & SMILE by Mercedes-Benz’ setzt genau hier an und bietet unseren Kunden attraktive Möglichkeiten. Der Kunde soll wahrnehmen, dass ein Mercedes-Benz am besten in einer Mercedes-Benz Werkstatt aufgehoben ist. Und das Die beiden Geschäftsführer der Saar-Pfalz-Garage, Lukas Haag (3. von rechts) und Oliver Kurtz (2. von in jeder Lebensphase des Aurechts) mit dem kompetenten Werkstatt- und Serviceteam von Service & Smile. Fotos: Saar-Pfalz-Garage tos“, sagt Oliver Kurtz. „Wir bieten nicht den vollen Angebot aus Sicht der Kunden an ausgewählte Baureihen ge- Garage, gibt es in Sachen Qua- Service-Umfang für weniger Geld, sondern Basic-Arbeiten in Summe ein sehr attraktives richtet sind. „Auf unserer Fest- lität keine Unterschiede. für preissensible Kunden in ei„Unsere Mechaniker verwenpreismatrix sind alle LeistunPreis-Leistungsverhältnis biener neuen Umgebung mit eiden das gleiche Equipment gen aufgelistet. Für jüngere ten.“ nem neuen Markenauftritt. InFahrzeuge steht weiterhin der und haben dasselbe KnowDas neue Serviceangebot ermöglicht erstklassigen Service Mercedes-Benz Originalservice How wie die Kollegen im Origi- sofern stehen wir mit diesem neuen Serviceangebot auch nal-Service.“ Doch wird ein zur Verfügung.“ Selbstverdurch Mercedes-Benz qualifinicht im Wettbewerb mit dem solches Angebot noch der ständlich, so erklärt der Gezierte Mechaniker zu günstiOriginal-Service.“ Marke Mercedes-Benz gegen Preisen. „Bei diesen Ange- schäftsführer der Saar-Pfalzmbr boten wird bewusst auf inkludierte Zusatzleistungen verzichtet. So kann nur Bar oder mit Karte gezahlt werden. Eine Zahlung auf Rechnung ist hier nicht möglich. Außerdem gibt es nicht den persönlichen Empfang des Kunden durch eine Serviceassistenz. Die Fahrzeugannahme erfolgt vor Ort beim Mechaniker in der Werkstatt. Außerdem verzichten wir auf den Hol- und Bringservice, die Fahrzeugwäsche und Mobilitätsleistungen. Selbstverständlich können unsere Kunden all das aber weiterhin über den Original-Service nutBremsbeläge vorn erneuern, z. B. bei der zen“, erklärt Oliver Kurtz, der A-Klasse (Baureihe 169), zum Festpreis. gemeinsam mit Lukas Haag die Geschäftsführung inne hat, die günstigeren Preise für die € Angebote, die ausschließlich

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Die Standbesetzung der Wirtschaftsförderung Saarpfalz (WFG) bei der Gründermesse in Saarbrücken. Von links: Stefan Fuchs, Birgit Schneider, Thomas Debrand (Wirtschaftsförderung St. Ingbert), Petra Stein und Geschäftsführerin Doris Gaa (nicht im Bild: Alexandra Heß). Fotos: WfG Saarpfalz

Die Wirtschaftsförderung im Gründerkreis Saarpfalz Wer sich mit der eigenen Firma oder in einem freien Beruf selbstständig machen will, findet bei der Wirtschaftsförderung Saarpfalz (WFG) kompetente Ansprechpartner. Die Unterstützung der Existenzgründer und Existenzgründerinnen reicht dabei von der vagen Idee bis zum fertigen Unternehmen. Die Mitarbeiter der WFG beraten bei der Konzepterstellung, stellen Kontakte zu Banken und Kammern her, klären Zuschuss- und Fördermöglichkeiten und helfen bei der Lösung spezieller Probleme. Auch bereits ansässige Unternehmen des Saarpfalz-Kreises werden bei allen Fragen rund um den Unterneh-

mensalltag, wie Erweiterung, Standortsuche oder Fördermöglichkeiten, fachkundig unterstützt. Daneben organisiert die WFG regelmäßige Veranstaltungen zu unterschiedlichen aktuellen Themen. Diese Veranstaltungen bieten für die Unternehmerinnen und Unternehmer neben aktuellem Know-How

auch eine Plattform zum gegenseitigen Erfahrungsaustausch und Kontakte knüpfen.

KOOPERATIONEN SCHAFFEN KURZE WEGE Die Gesellschafter der Wirtschaftsförderung sind neben dem Hauptgesellschafter Saar-

Im Saarpfalz-Kreis gibt es sechs Gründerzentren in Bexbach, Homburg und St. Ingbert. Hier bieten Räumlichkeiten jeder Art (Büros oder Hallenflächen) gute Möglichkeiten, um Unternehmerideen Wirklichkeit werden zu lassen.

pfalz-Kreis, die Kreissparkasse Saarpfalz, die Volks- und Raiffeisenbank Saarpfalz eG und die Landesbank Saar. Dadurch ist auch eine enge Verbindung zu den regionalen Kreditinstituten gewährleistet. Wichtig für die Arbeit der WFG Saarpfalz sind auch Kooperationen der unterschiedlichsten Art.

DEMOGRAPHIE – DAS THEMA FÜR DIE ZUKUNFT Seit Jahren hat sich die Gesellschaft ein Netzwerk aus unterschiedlichen Partnern aufgebaut. Dazu gehören neben den Kammern, Banken und Sparkassen auch Institutionen wie das Jobcenter oder das Frauenbüro des Saarpfalz-Kreises. Innerhalb der Kooperation mit dem Vermittlungsservice des Jobcenters für Arbeitgeber und Betriebe im Saarpfalz-Kreis können Kontakte für Interessenten hergestellt werden. Spezielle Unterstützung erhalten im Rahmen der Zusammenarbeit mit dem Frauenbüro beispielsweise Frauen, die den Wiedereinstieg in den Beruf planen. Auch in verschiedenen anderen Projekten des Frauenbüros ist Geschäftsführerin Doris Gaa seit Jahren engagiert. Ein wesentlicher Baustein der Aktivitäten der Wirtschaftsför-

derung ist auch die Mitarbeit im Demographieausschuss des Saarpfalz-Kreises. Der demographische Wandel im Saarpfalz-Kreis bedeutet nicht nur eine Veränderung von Bevölkerungszahlen sondern geht, neben anderem, auch einher mit einem wirtschaftlichen Strukturwandel. Hier rechtzeitig auf kommende Veränderungen eingestellt zu sein und zu reagieren ist wesentlich für die Ausrichtung der Arbeit der WirtschaftsförPR derung.

Informationen Wirtschaftsförderungsgesellschaft Saarpfalz mbH Ihr Ansprechpartner für Unternehmer und Existenzgründer! Saarpfalz-Park 1 66450 Bexbach Tel. (0 68 26) 52 02-0 info@wfg-saarpfalz.de Bürozeiten: Mo. bis Do.: 8 bis 17 Uhr Fr.: 8 bis 16 Uhr und jederzeit nach Vereinbarung MEHR INFOS UNTER: www.wfg-saarpfalz.de

Lebendige Saarpfalz 22. Dezember 2015  

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