Lange Nacht der Industrie 2019

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Anzeigen-Sonderveröffentlichung

Produktion live erleben: Impressionen der LANGEN NACHT DER INDUSTRIE 2018.

Fotos: IHK Saarland/Becker&Bredel

Seit neun Jahren findet im Saarland die LANGE NACHT DER INDUSTRIE statt – In diesem Jahr öffnen 15 saarländische Unternehmen ihre Tore für Interessierte Glühender Stahl, der funkensprühend in Form gebracht wird, Roboter, die Menschen bei der Montage unterstützen, Hightech-Elemente, die aus Gummi einen Hochleistungs-Reifen machen – die saarländische Industrie bietet viele faszinierende Einblicke. Davon können Sie sich selbst überzeugen. Denn auch in diesem Jahr haben Interessierte die Möglichkeit, bei der LANGEN NACHT DER INDUSTRIE einen Blick in saarländische Unternehmen zu werfen. Am 24. Oktober findet im Saarland die neunte LANGE NACHT DER INDUSTRIE statt, bei der Schüler, Studierende und andere interessierte Saarländer die Möglichkeit haben, Unternehmen im Land „live“ zu erleben. Mehrere Unternehmen des Saarlandes öffnen dafür in den Abendstunden ihre Türen und bieten einen Blick hinter die Kulissen. Wir möchten Ihnen als potenzielle Fachkräfte der Zukunft einen ersten Eindruck über Arbeits- und Ausbildungsangebote unserer Saar-Wirtschaft verschaffen. Nutzen Sie diese Möglichkeit. Die Industrie im Saarland bietet attraktive und gut bezahlte Arbeitsplätze. Die saarländische Industrie ist das

Ursache dafür mag auch darin liegen, dass viele gar nicht wissen, wie leistungsfähig saarländische Industrie-Unternehmen sind und welche Berufsperspektiven sie bieten. Die beiden großen saarländischen Wirtschaftsorganisationen, die IHK Saarland und der Verband der Metall- und Elektroindustrie des Saarlandes (ME Saar), engagieren sich seit vielen Jahren dafür, junge Menschen für eine Zukunft in der saarländischen Wirtschaft zu begeistern. Ein wichtiger Baustein in diesem Bemühen ist die LANGE NACHT DER INDUSTRIE. IHK-Präsident Dr. Hanno Dornseifer.

High-Tech und spannende Einblicke …

ME Saar-Präsident Oswald Bubel.

Foto: Wolfgang Klauke

Foto: ME Saar

wichtigste wirtschaftliche Fundament für unseren Wohlstand. Die Unternehmen sind Motor für Innovation, Beschäftigung und Wachstum. Dabei kommt der Umweltschutz nicht zu kurz. Denn es ist gerade die Industrie, die neueste Umwelttechnik entwickelt, die über Blockheizkraftwerke umweltfreundlich Strom erzeugt und Techniken zur Einsparung von Kohlendioxid erprobt. Um auch zukünftig wettbewerbsfä-

hig zu sein, braucht die Industrie weiterhin motivierte Schulabgänger und Hochschulabsolventen als künftige Fachkräfte. Angesichts der seit Jahren zurückgehenden Schülerzahlen wird der Nachwuchs zunehmend knapp. Einer steigenden Zahl von Ausbildungsplätzen stehen immer weniger Bewerber gegenüber. Grund dafür ist neben dem demografischen Wandel auch die verstärkte Abwanderung junger Menschen aus dem Saarland. Eine

Bei der LANGEN NACHT DER INDUSTRIE haben Sie die Möglichkeit, sich aus saarlandweit 15 Unternehmen und industrienahen Forschungsinstituten zwei auszuwählen, die Sie kennenlernen wollen. Neben größeren Unternehmen können Sie auch industrienahe Forschung erleben. Sie werden erfahren, wie spannend, abwechslungsreich und verantwortungsvoll die Arbeit ist – und Sie werden erleben, welchen Stellenwert die Digitalisierung in der In-

Vielfalt und Innovation: Industrie fasziniert

dustrie schon hat. Industrie ist heute High-Tech plus Digitalisierung.

nach dem Schul- oder Studienabschluss bieten. Die LANGE NACHT DER INDUSTRIE ist deshalb mehr als nur ein erster Einblick in die Unternehmen, es ist direkte Berufsorientierung. Sie führt zusammen, was zusammengehört: attraktive Arbeitgeber, qualifizierte Mitarbeiter und motivierten Nachwuchs.

… und der direkte Kontakt zu Auszubildenden geben Ihnen einen umfassenden Eindruck. Wer könnte Ihnen ein besseres Bild von der Ausbildung in den saarländischen Unternehmen vermitteln als die Auszubildenden und Hochschulabsolventen, die dort aktiv sind. Deshalb werden viele bei der LANGEN NACHT DER INDUSTRIE aus erster Hand von ihrem Alltag berichten. Davon, wie sie selbst ihren Start in dem jeweiligen Unternehmen erlebt haben, wie ihre tägliche Arbeit aussieht und wie anspruchsvoll die Tätigkeiten sind, die sie ausführen. Außerdem erhalten Sie Informationen über die Ausbildungsberufe und Studiengänge und das Arbeitsumfeld, das Ihnen die Betriebe

Bewerben auch Sie sich um einen der begehrten Plätze Wir wünschen Ihnen informative Touren und anregende Begegnungen. Entdecken Sie die Vielfalt der Saar-Industrie und die Potenziale industrienaher Forschung. Lernen Sie attraktive Arbeitgeber kennen! Und wenn es Ihnen gefallen hat, bewerben Sie sich bei diesen Unternehmen um einen Ausbildungsplatz oder einen Berufseinstieg. Es lohnt sich!

Ihr

Ihr

Dr. Hanno Dornseifer Präsident IHK Saarland

Oswald Bubel Präsident Verband der Metall- und Elektroindustrie des Saarlandes e. V.

INFORMATIONEN WAS?

Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger. Foto: Peter Kerkrath

Wir im Saarland können stolz auf unseren Industriestandort sein. Ob Automobilindustrie, Maschinenbau oder Stahlunternehmen – die saarländische Industrie ist die Lebensader unserer Wirtschaft. Sie steht für Wachstum und Umsatz, sichert Beschäftigung in der Region und sorgt für Wohlstand in den Familien. Der industrielle Sektor trägt einen Großteil dazu bei, dass unsere Saar-Wirtschaft auf festem Grund steht. Bei der LANGEN NACHT DER INDUSTRIE können sich alle Bürgerinnen und Bürger von der Innovationskraft der saarländischen Industriebetriebe begeistern lassen. Die unterschiedlichen Schlüsselbranchen an der Saar treten an, um von ihren Produkten zu überzeugen und spannende Einblicke in Arbeitsprozesse und modernste Technologien zu liefern. Der industrielle Einfallsreichtum ist einfach beeindruckend.

Gut möglich, dass Interessierte dabei sogar einen potenziellen Arbeitgeber kennenlernen. Die Betriebe informieren nämlich auch über ihre Job- und Ausbildungsperspektiven. So bekommen vor allem junge Leute Eindrücke von ihren Zukunftschancen. Wir sind ein starker Industriestandort und wollen es auch bleiben. Natürlich werden die nächsten Jahre entscheidend sein für die Zukunftsfähigkeit unserer Industrie im internationalen Wettbewerb. Vor allem durch den drohenden Brexit steht die exportstarke Saar-Wirtschaft vor Herausforderungen. Aber wir standen als Bergbauregion nach dem Steinkohleausstieg schon einmal vor Herausforderungen und haben gezeigt: Wir kennen und wir können Strukturwandel. Das Saarland ist der drittgrößte Automobilstandort in Deutschland, wir produzieren den weltbesten Stahl und entwickeln uns zu einem internatio-

nal führenden IT-Standort. Ich bin fest davon überzeugt, dass die Innovationskraft unserer saarländischen Industrie den Transformationsprozess leisten kann und leisten wird. Ich freue mich, in diesem Jahr erneut die Schirmherrschaft zu übernehmen. Die LANGE NACHT DER INDUSTRIE leistet einen unverzichtbaren Beitrag, den Fachkräftemangel zu beheben, und begeistert die Öffentlichkeit jedes Jahr aufs Neue mit der positiven Ausstrahlung unseres Standorts. Ich wünsche allen Besucherinnen und Besuchern unvergessliche Erlebnisse. Ihre

Anke Rehlinger Ministerin für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr

Industrie live erleben: spannende Unternehmen, attraktive Arbeitgeber, engagierte Ausbilder. Die LANGE NACHT DER INDUSTRIE ist das erste Veranstaltungsformat, das im Umfeld der Industrie zusammenbringt, was zusammengehört: die Industrie als bedeutenden Wirtschaftsfaktor und die regionale Bevölkerung. Interessierte Menschen erleben Industrieunternehmen hautnah – Unternehmen jeder Größe und Industriebranche lernen ihre Zielgruppen direkt vor Ort kennen.

WANN? Donnerstag, 24. Oktober 2019 16:45 - 22:30 Uhr

WO? Die beiden Startplätze sind zentral in Saarbrücken und Saarlouis. Die Betriebsführungen finden direkt bei den 15 teilnehmenden Unternehmen statt. Der Transfer ist zwischen den Stationen ganz bequem und kostenfrei mit Reisebussen organisiert. Die beiden Startplätze sind zentral in Saarbrücken und Saarlouis. Umliegend sind ausreichend Parkplätze vorhanden. Wir empfehlen Ihnen aber die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln, da keine Parkplätze reserviert sind. Die Betriebsführungen finden direkt bei den 15 teilnehmenden Unternehmen aus dem Saarland statt. Der Transfer ist zwischen den Stationen ganz bequem und kostenfrei mit Reisebussen organisiert.


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ANZEIGEN-SONDERVERÖFFENTLICHUNG

IHK Saarland – Gemeinsam die Zukunft gestalten Die IHK Saarland ist Träger der LANGEN NACHT DER INDUSTRIE und das gemeinsame Dienstleistungszentrum für mehr als 58.000 Unternehmen mit über 300.000 Mitarbeitern. Wir verstehen uns als kundenorientierter Dienstleister, Mittler zwischen Staat und Wirtschaft und als gestaltende Kraft, die sich für attraktive Standortbedingungen einsetzt. Der IHK wurden vom Staat öffentliche Aufgaben übertragen, unter anderem in der Außenwirtschaft, im Sachverständigenwesen und in der Aus- und Weiterbildung. www.saarland.ihk.de

ME Saar – Ein starker Partner Auch ME Saar ist Träger der LANGEN NACHT DER INDUSTRIE und als Arbeitgeberverband der regionale Zusammenschluss der Unternehmen aus allen Branchen der Metall- und Elektroindustrie im Saarland. Unsere Mitgliedsunternehmen beschäftigen mehr als 70 Prozent aller Mitarbeiter der M+E-Industrie an der Saar. Wir vertreten die tarif-, wirtschafts- und sozialpolitischen Interessen unserer Mitglieder und sind Ansprechpartner für alle Fragen, die sich im Verhältnis zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern im Betrieb ergeben. Wir unterstützen außerdem aktiv unsere Mitgliedsunternehmen bei der Qualifizierung ihrer Mitarbeiter und der Nachwuchs-Förderung. www.mesaar.de

Schule zu Ende – Was kommt dann? Nach dem Schulabschluss ist vor dem Beruf. Viele Schülerinnen und Schüler wissen aber nicht, wie es nach dem Abitur weitergeht. Sie haben in der Schulzeit nicht gelernt, welche Möglichkeiten ihnen offenstehen. Eine konsequente berufliche Orientierung kann helfen. Wie geht es eigentlich nach der Schule weiter? Oftmals haben Jugendliche darauf keine Antwort. Beruf, Arbeit – das ist etwas für Erwachsene. Und erst einmal ganz weit weg. Wenn dann aber der Abschluss da ist, steht fast die Hälfte der Schüler hilflos da. Bewerbung? Ausbildung? Einschreiben für das Studium? Viele haben sich mit solchen Fragen in der Schulzeit gar nicht oder nur am Rande auseinandergesetzt, das zeigen Studien. 46 Prozent der Schüler tun sich mit einer Entscheidung über ihre berufliche Zukunft schwer, wie beispielsweise eine Studie des Allensbach-Instituts belegt. Demnach fühlen sich 35 Prozent unzureichend über ihre berufliche Zukunft informiert. Die Umfragen zeigen, wie wichtig es ist, jungen Menschen schon frühzeitig zu zeigen, wie Unternehmen und Wirtschaft funktionieren, wie Menschen arbeiten, welche Berufe es gibt. So wie bei der LANGEN NACHT DER INDUSTRIE können Schülerinnen und Schüler auch bei Schulpraktika für ein paar Wochen in Unternehmen hineinschnuppern. Dass der Wunsch nach solchen Ausflügen in die Berufswelt besteht, zeigt eine Studie des Sinus-Forschungsinstituts. Auf die Frage, was sie gerne lernen würden, schreibt beispielsweise ein 13-jähriger Schüler, dass er „Ausflüge zu verschiedenen Berufen“ machen und „live“ sehen will, „wie man diese Arbeit macht“. Eine 16-Jährige wünscht sich zu lernen,

Für viele Schülerinnen und Schüler ist es ein ziemlich großer Schritt von der Schule ins Berufsleben - mit kompetenter Beratung können Schulen bei der Orientierung helfen. Foto: ME Saar

„wie man nach der Schule weiter macht“, beispielsweise ein Konto einzurichten, Umzuziehen oder Bewerbungsgespräche zu führen. Eine 12-Jährige wiederum betont, dass es wichtig ist, gleich mehrere Praktika zu planen. Ganz einfach, um einen umfassenderen Blick und damit eine Auswahl zwischen mehreren Berufen zu bekommen. Von den Unternehmen erwarten die Jugendlichen vor allem einen „realistischen“ Einblick in das Arbeits-

leben in den für sie in Frage kommenden Berufen. Sie wollen vor allem „richtig“ informiert werden, sagen sie. „Der soll mir dann halt auch die schlechten Dinge erzählen“, sagt eine Schülerin der zehnten Klasse. In vielen Schulen wird Berufsorientierung zwar in einzelnen Aktivitäten vermittelt, aber nicht konsequent mitgedacht – also über alle Altersstufen hinweg. Wie sinnvoll es aber ist, schon frühzeitig über

spätere Berufsmöglichkeiten zu informieren, zeigen die Beispiele der Schulen, die für ihr Engagement in der Berufsbildung ausgezeichnet wurden. Azubis oder Studenten von solchen Schulen sind besser vorbereitet und brechen ihre Ausbildung seltener ab. Über Praktika können beispielsweise Schülerinnen auch in sogenannte „Männerberufe“ hineinschnuppern. Ein wichtiger erster Kontakt, denn viel zu oft zeigen sich veral-

Duale Berufsausbildung ist ein Erfolgsmodell gen pro Woche oder im Blockunterricht. Die im Betrieb erlernten Inhalte sind auf den berufsschulischen Unterricht abgestimmt. Derzeit gibt es ca. 350 anerkannte Ausbildungsberufe in Deutschland, davon werden mehr als die Hälfte von den Industrie- und Handelskammern betreut. Weitere Ausbildungsmöglichkeiten gibt es im Handwerk oder bei den freien Berufen. Im Saarland sind es im IHK-Bereich rund 130 Ausbildungsberufe. Diese bereiten auf mehr als 15.000 unterschiedliche Berufstätigkeiten vor. Bundesweit geltende Ausbildungsvorschriften legen die Einzelheiten fest und garantieren, dass die Ausbildung im Saarland das gleiche Niveau hat wie in den anderen Bundesländern. Die bundeseinheitlichen Prüfungen ermöglichen, dass Absolventen deutschlandweit berufsfähig und mobil sind. Die IHK Saarland berät und betreut

Der Aktionstag „change!ing“ zum An- und Begreifen von Technik für junge Frauen zwischen 14 und 19 Jahren mit vielen Informationen zu beruflichen Möglichkeiten findet am 16. November 2019 von 10 bis 16 Uhr im ZeMA – Zentrum für Mechatronik und Automatisierungstechnik statt. Dich erwartet: • „Let’s talk about …“ – Ein Gespräch mit Frauen in technischen Berufen • „Erlebnisausstellung“ – Festo AG & Co. KG • „LED Colorchanger“ – Robert Bosch GmbH • „Berufsinformation XXL“ – M+E-InfoTruck • „TeSiS – oder warum braucht mein Smartphone einen Airbag-Sensor?“ – Schülerlabor SinnTec Du benötigst keine Vorkenntnisse. Die Teilnahme ist kostenlos.

die Unternehmen, Auszubildende sowie berufliche Schulen und ist verlässlicher Partner. Durch den ständigen Kontakt zwischen den haupt- und ehrenamtlichen Experten der IHK und den Unternehmen wurden seit 2003 über 200 Berufe überarbeitet und an die wirtschaftlichen, technologischen und gesellschaftlichen Anforderungen angepasst oder neu erlassen. Unternehmen, die ausbilden wollen, müssen neben der fachlichen auch die persönliche Eignung mitbringen. Gleichzeitig muss das Unternehmen alle Inhalte des Ausbildungsberufes vermitteln können. Die Ausbildungsberater der IHKs stehen den Unternehmen und den Auszubildenden täglich mit Rat und Tat zur Seite. Weitere Informationen: www.saarland.ihk.de www.ihk-lehrstellenboerse.de

Unternehmen bilden aus, um sich bereits heute ihre Fachkräfte von morgen zu sichern. Foto: Dirk Guldner

Saar-Uni bildet Ingenieure für Industrie 4.0 aus Seit dem Wintersemester 2015/2016 bietet die Universität des Saarlandes erfolgreich den neuen Studiengang Systems Engineering (www.se.uni-saarland.de) an.

Foto: Matthias Nienhaus

In der Fabrik der Zukunft werden Maschinen intelligent vernetzt. „Es wird daher nicht mehr ausreichen, ein technisches System nur zu entwickeln. Ingenieure müssen auch in der Lage sein, Prozesse von der Produktidee bis zum Recycling zu begleiten“, sagt Matthias Nienhaus, Professor für Antriebstechnik an der Saar-Uni. Auf diese Herausforderungen bereitet der neue Studiengang „Systems Engineering“ umfassend vor. „Wir haben unser Lehrangebot besonders auf die integrierten Systeme ausgerichtet, die in der Industrie eine immer wichtigere Rolle spielen“, erklärt Nienhaus. Der Studiengang orientiert sich an den Kernideen von Industrie 4.0 und vermittelt wichtige Grundlagen, die für die Entwicklung und Steuerung technischer Systeme notwendig sind. Studenten lernen zudem, wie

sie ein Produkt von der Entwicklung bis zur Markteinführung und darüber hinaus begleiten. Wer interessiert ist, kann sich noch bis zum 30. September in den Bachelorstudien-

gang einschreiben. Für das Masterstudium endet die Bewerbungsfrist am 1. September. Bachelor-Studenten können unter anderem zwischen den Vertiefun-

gen Maschinenbau, Elektrotechnik, integrierte Systeme und dem allgemeinen Studium Systems Engineering wählen. „Aufbauend auf diesen Grundlagen beschäftigen sie sich dann im Masterstudium zum Beispiel vertieft mit der Fertigungstechnik, Sensorik und Antriebstechnik“, erläutert Professor Nienhaus. Damit die Absolventen später wissen, wie sie ein Produkt über seinen gesamten Lebenszyklus begleiten, belegen sie auch Kurse in den Wirtschaftswissenschaften, etwa zum Technologie- und Innovationsmanagement. Außerdem werden sie fundiert in die immer wichtiger werdende Softwaretechnik eingeführt und befassen sich mit Themen der Materialwissenschaft und Werkstofftechnik. „Die Studenten haben vielfältige Möglichkeiten, studienbegleitend praktische Erfahrungen in der In-

Alle weiteren Infos unter: www.berufswahlsiegelsaarland.de

„change!ing“ - Aktionstag für Mädchen

1,3 Millionen Jugendliche absolvieren derzeit in Deutschland eine duale Ausbildung, im Saarland sind es 16.551 Auszubildende. Dieses System aus Lernen und Arbeiten ist die wichtigste Säule der beruflichen Bildung. Das Erfolgsrezept: Die duale Ausbildung setzt auf „Learning by doing“ in einem Unternehmen und vermeidet so nur auf Vermittlung von Theorie ausgerichtete Lernsituationen. Auch für Unternehmen ist die duale Berufsausbildung ein wichtiger Standortfaktor. Denn gut qualifizierter Nachwuchs ist unentbehrlich. Unternehmen bilden aus, weil sie damit bereits heute ihre Fachkräfte von morgen sichern. Der selbst ausgebildete Nachwuchs entspricht exakt den betrieblichen Anforderungen. Dadurch ist das duale System im internationalen Vergleich das beste Modell zur Integration junger Menschen in den Arbeitsmarkt. Die Berufsausbildung im dualen System hat zwei starke Partner: Der Ausbildungsbetrieb übernimmt die berufspraktische Ausbildung. Ergänzt wird diese durch Unterricht an den Berufsschulen an zwei Ta-

tete Geschlechterbilder in der späteren Berufswahl, wenn Mädchen sich nicht trauen, technische Berufe zu wählen. Gerade im Saarland ergreifen Mädchen noch immer vor allem „weibliche“ Berufe. Die fünf beliebtesten Ausbildungen hierzulande waren 2017 laut der BIBB-Statistik Kauffrau für Büromanagement, Verkäuferin, Medizinische Fachangestellte, Einzelhandelskauffrau und Friseurin. Anders ist es bei den Mädchen, die ein Praktikum in einem technischen Beruf gemacht haben. Hier haben nach einer Studie der Impuls-Stiftung mehr als die Hälfte der Teilnehmerinnen gemerkt, dass ihnen solch ein Beruf liegt. Viele Schulen haben erkannt, wie wichtig eine frühzeitige Berufsorientierung ist. Sie bieten neben einer ausführlichen Berufsberatung zahlreiche Kooperations-Projekte mit Unternehmen, vermitteln ökonomische Bildung über Schülerfirmen, bei denen Jugendliche spielerisch alles über wirtschaftliche Zusammenhänge erlernen können, und helfen bei der Berufswahl. Das Berufswahl-Siegel, das ME Saar und IHK gemeinsam mit weiteren Partnern verleihen, ist ein sichtbares Zeichen für Qualität in der beruflichen Orientierung. Schulen, die das Siegel erhalten, stehen für eine optimale Begleitung ihrer Schülerinnen und Schüler.

dustrie zu sammeln, etwa im Rahmen eines kooperativen Studiums, oder in einem Forschungsprojekt“, sagt Nienhaus. Für den Studiengang „Systems Engineering“ sollte man neben technischem Interesse und logischem Denkvermögen auch physikalisches Verständnis und gute Kenntnisse in Mathematik mitbringen. (Quelle: Universität des Saarlandes) Interessenten können sich noch bis zum 30. September an der Universität des Saarlandes für den Bachelorstudiengang einschreiben. Fragen beantwortet: Prof. Dr. Matthias Nienhaus Lehrstuhl für Antriebstechnik Tel. (06 81) 3 02-7 16 81 nienhaus@lat.uni-saarland.de www.se.uni-saarland.de

Anmeldung: ALWIS e.V. www.alwis-saarland.de/ changeing #change_ING

IHK-Azubilauf „AzuBeats“ Am Freitag, 23. August, 18 Uhr, heißt es beim 2. „AZUBEATS RUN – der IHK-Azubilauf“ für die Azubis wieder: Rein ins Sportoutfit! Schüler, Studenten, Berufsschullehrer und Ausbilder sowie alle weiteren Interessierten sind ebenfalls eingeladen. Start und Ziel ist unterhalb des Staatstheaters in Saarbrücken. Die Teilnehmer erwarten auf 5,35 Kilometern nach jedem Kilometer Beats der besten saarländischen DJs. Im Anschluss findet die „AzuBeats-Party“ auf der Theaterwiese statt. Die Teilnahmegebühr beträgt 12 Euro. Die Anmeldung zum Lauf ist vor Ort noch möglich. Weitere Informationen: www.bestestraining.saarland Ansprechpartner: Michael Maric michael.maric@saarland.ihk.de Tel. (06 81) 95 20 - 3 25


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So funktioniert die LANGE NACHT DER INDUSTRIE

ANMELDUNG

Die LANGE NACHT DER INDUSTRIE gibt Schülern, Studierenden, Absolventen und interessierten Bürgern die Möglichkeit, am 24. Oktober regionale Industriebetriebe live und hautnah zu erleben. Welche Branchen sind in der eigenen Region angesiedelt? Warum gilt die Industrie als Grundpfeiler unseres Wohlstands? Welche faszinierenden Produktionsprozesse verbergen sich hinter den Mauern moderner Werke und wo warten attraktive Job- und Ausbildungsplätze? Antworten auf diese Fragen

sind bei den Menschen viel zu wenig sichtbar. Das ändert die LANGE NACHT DER INDUSTRIE seit 2011 im Saarland. Regionale Mittelständler öffnen ihre Werktore ebenso wie bekannte Weltkonzerne. Hersteller von Produkten des täglichen Lebens begeistern die Besucher ebenso wie

spezialisierte B2B-Zulieferbetriebe. Die 15 teilnehmenden Unternehmen zeigen auf Rundgängen und in Kurzvorträgen eindrucksvoll ihre Technologien, Arbeitsprozesse und Produkte. Außerdem präsentieren sie sich als wichtige Komponenten der Region und attraktive Arbeitgeber.

Interessierte ab 14 Jahren (bei einigen Touren ab 16 oder 18 Jahren) können sich online für einen der begehrten Plätze anmelden und bis zu drei Wunschtouren auswählen. Die Plätze werden aufgrund der großen Nachfrage verlost, erst nach einer E-Mail-Bestätigung ist man wirklich dabei. Die ausgelosten Teilnehmer

haben damit die Gelegenheit, zwei Unternehmen an einem Abend hautnah kennenzulernen. Die Bus-Touren beginnen um 16.45 Uhr, parallel von zwei zentralen Startplätzen in Saarbrücken und Saarlouis aus. Um ca. 22.30 Uhr sind die Busse wieder dort. Die Veranstaltung ist für die Teilnehmer kostenfrei.

Das Veranstaltungskonzept ist bundesweit zur Erfolgsgeschichte geworden Die LANGE NACHT DER INDUSTRIE wurde seit 2008 von Hamburg aus in viele weitere deutsche Städte und Regionen exportiert. Die Idee zu den ersten Veranstaltungen dieser Art in Deutschland hatte Frank Horch. Der damalige Präses der Handelskammer Hamburg und Wirtschaftssenator der Hansestadt hatte sich zum Ziel gesetzt, die Industriebetriebe der Metropolregion bekannter zu machen. Hidden Champions, so sein Plan, sollten aus der Verborgenheit geholt und veraltete Vorstellungen von grauen Industrieanlagen mit rauchenden Schloten abgebaut werden.

Spannende Geschichten aus den Unternehmen Als mächtiger Wirtschafts- und Wachstumsmotor wirkt die Industrie nicht nur als Arbeitgeber. Sie prägt maßgeblich die infrastrukturellen und kulturellen Strukturen einer Region, sie bietet Chancen und Entwicklungspotenzial für jeANZEIGE

den einzelnen. Zu viele spannende Geschichten waren noch unerzählt – das sollte sich ändern. Jürgen Henke, Geschäftsführer der veranstaltenden Agentur prima events gmbh, beschreibt den Erfolg des von Wirtschaft und Bundesregierung ausgezeichneten Konzepts: „In der LANGEN NACHT DER INDUSTRIE haben Unternehmen die Chance, sich als attraktive Arbeitgeber und Ausbilder zu präsentieren. Für die Mehrzahl der Unternehmen wird das immer wichtiger. Fachkräftemangel und demografischer Wandel machen sich in fast allen Regionen stark bemerkbar.“

Die Idee macht Schule Besonders bei Schulklassen steht die LANGE NACHT DER INDUSTRIE hoch im Kurs. Schüler einer Klas-

Die LANGE NACHT DER INDUSTRIE bietet den Unternehmen die Chance, sich als attraktiver Arbeitgeber zu präsentieren. Foto: www.lichtfuehrung.de

se verteilen sich auf die verschiedenen Touren und tauschen ihre

Erfahrungen und Eindrücke am nächsten Tag im Unterricht aus.

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Um diese Gruppen bestmöglich zu unterstützen, wurde ein Tool entwickelt, mit dem die Schüler einer Klasse auf mehrere Touren verteilt werden können. Sie können sich gemeinsam anmelden und so die Vielfalt der deutschen Industrie an nur einem Abend erleben. Zur Recherche und Nachbereitung des Erlebten bieten die Unterlagen der Agentur, die auf der Website zur Verfügung stehen, eine wunderbare Möglichkeit, die LANGE NACHT DER INDUSTRIE in den Unterricht zu integrieren. Gemeinsam besprochen, sind Erlebnisse wie diese für die Schüler eine wertvolle Orientierungshilfe bei der Entscheidung für die zukünftige Berufslaufbahn. „So etwas kann eine Klasse oder ein Universitätskursus sonst nur mit sehr viel Aufwand selbst organisieren“, erklärt Jürgen Henke. „Bei uns ist alles vorbereitet, Teilnahme und Busshuttles sind kostenlos.“

ANMELDUNG BIS FÜNF PERSONEN ACCOUNT ANLEGEN Registrieren Sie sich mit Namen und E-Mail-Adresse. Dann steht Ihnen die Welt der Industrie offen: mit einem eigenen Merkzettel für Ihre Vorauswahl, dem exklusiven Newsletter-Zugang und der Möglichkeit, sich für eine Tour anzumelden. Ihr Profil ergänzen Sie mit Ihren Kontaktdaten, einer Altersangabe, ggf. der Ausweisnummer oder Schuhgröße sowie mit Ihren max. vier Begleitpersonen. TOURENAUSWAHL (MERKLISTE) Auf der Seite der „Region Saarland“ finden Sie interessante Infos zu allen teilnehmenden Unternehmen und zu deren Programm. An der Nummer im Bild erkennen Sie, welche Unternehmen zu einer Tour zusammengefasst sind. Markieren Sie Ihre Wunschtour und zwei weitere als Alternativen. Das erhöht Ihre Chance, eines der begehrten Tickets zu bekommen. AUSLOSUNG Die Tickets werden rund drei Wochen vor der Veranstaltung fair verlost. Die Glücklichen bekommen ihr Ticket per E-Mail zugeschickt. Wer nicht dabei war, wird möglichst einer anderen Tour zugeordnet. GRUPPENANMELDUNG Wenn Sie als größere Gruppe, ganze Klasse oder Kurs teilnehmen möchten, wenden Sie sich bitte an das Organisationsteam, damit wir Ihre Teilnahme individuell organisieren können. Auf der Website finden Sie eine Kurzanleitung mit wichtigen Stichpunkten (Organisation, Gruppenaufteilung, Datenschutz): www.langenachtderindustrie.de/ so-funktionierts