Köllertal - Ihr Magazin für die Region 01|2017

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KÖLLERTAL Ihr Magazin für die Region

01 | 2017

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S NATURNAHE KÖLLERTAL n Begegnunge h sc n e zwischen M und Tier ab S. 05

FAMILIENKOSMOS

KIRCHENKOSMOS

KINDERKOSMOS

Köllertaler Bündnis stärkt Familien S. 12

Juwelen moderner Sakralbauten S. 20

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Interkommunale Zusammenarbeit Projekte interkommunaler Zusammenarbeit entstehen in der Regel durch Leidensdruck, der von unbefriedigenden Verhältnissen ausgeht. So zwingen fehlende Entwicklungsmöglichkeiten auf eigenem Gemeindegebiet oder die Haushalts- und Finanzlage Kommunen zur Zusammenarbeit, wie seinerzeit bei der Erschließung des gemeinsamen Gewerbe- und Industriegebietes Etzenhofen/ Mühlengarten auf den Gemarkungen Riegelsberg und Püttlingen. Der Köllerbach musste auf das Niveau eines toten und stinkenden Gewässers zurückfallen, bis Jahrzehnte nach dem Bau der Kläranlage für Köllerbach und Püttlingen die gemeinsame Kläranlage für Heusweiler und Riegelsberg realisiert wurde. Wie bedeutsam für Natur und Umwelt erweist sich die Renaturierung des Köllerbachs von der Quelle in Eiweiler bis in das Stadtgebiet Völklingen. Wie selbstverständlich wird heute der zentrale Wertstoffhof für das Köllertal genutzt. Auch für verpasste Chancen gibt es Beispiele. Über Jahrzehnte wurde die für die Verkehrserschließung des Köllertales wichtige Querspange von der A 620 in Völklingen zur A1 in Riegelsberg gefordert. Realisiert wurde lediglich die Ortsumgehung Püttlingen als Mittelabschnitt dieser Strecke. Rudolf Müller war von 1974 bis 2001 Bürgermeister der Stadt Püttlingen. Am 8. Februar 2009 wurde ihm in Würdigung seiner besonderen Verdienste das Ehrenbürgerrecht seiner Heimatstadt Püttlingen verliehen. Er ist noch ehrenamtlich engagiert, unter anderem ist er Vorsitzender der Seniorenvereinigung Püttlingen. Foto: Olaf Reeck

Oder aus dem Kulturleben: Bis heute gibt es keine gemeindeübergreifende Trägerschaft für die Musikschule der Stadt Püttlingen, obwohl sich ihr Einzugsbereich auf das gesamte Köllertal erstreckt. Mit dem Magazin „Köllertal“ der Saarbrücker Zeitung wird ein neuer, zukunftsweisender Ansatz gewählt. Die Qualität des Lebensraumes des Köllertales mit seinen Chancen und Entwicklungsmöglichkeiten soll einladen, gemeindeübergreifend zu denken und zu empfinden. So richtet das Magazin den Blick der Leser auf die reiche Geschichte, Entwicklung und Siedlungsstruktur des Köllertales, auf überregional bedeutsame Beispiele der Architektur und Industriegeschichte, auf Gestaltungschancen im gesellschaftlichen und kulturellen Leben, im sozialen und wirtschaftlichen Umfeld. Das weitet den Blick über den Tellerrand der eigenen Gemeinde auf den Lebensraum des Köllertales, dessen mobile Bürgerinnen und Bürger schon immer persönlichen Kontakt mit den Nachbargemeinden hatten, ob durch Besuch der Schul- und Ausbildungsstätten, als Berufspendler oder über ein breitgefächertes Vereinsleben. Dies sollte auch der Ansatz für die weitere interkommunale Zusammenarbeit sein, die sich die Köllertalgemeinden vorgenommen haben. Nicht die Auflösung einer jeweiligen Enge oder Notlage einer Gemeinde führt zu einer überzeugenden Konzeption für Zusammenarbeit, sondern mutiges, positives Denken und Gestalten im gemeinsamen Entwicklungsraum des Köllertales. So kann gelingen, dass die Bürgerinnen und Bürger interkommunale Zusammenarbeit nicht als Abbau und Eingriff in Lebensbedingungen und kommunales Leistungsangebot verstehen, sondern als positive Gestaltung und Bereicherung ihres Lebensumfeldes erfahren. Mit freundlichem Gruß Ihr Rudolf Müller

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IN H ALT

Inhalt 03

Editorial Rudolf Müller

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Glücksbringer unterm Dach

06

Naturschutzmacher aus dem Köllertal

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Mensch und Honigbiene brauchen einander

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Lebenshilfe in Püttlingen feiert Jubiläum

12

Das Wohl der Familie im Blick

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Carpe diem – im Uhrenmuseum und bei der VHS

18

Stolpersteine erinnern an Holocaust

20

Bedeutende Sakralbauten im Köllertal

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In Heusweiler lebt die Kinokultur

26

Ein großes Haus für kleine Leute

30

Entdecke die Liebe zur Musik

32

Umsonst und Draußen: Sommer Open Air

38

Das älteste Laienorchester des Saarlandes

40

Zweiter Köllertaler Wandermarathon

42

Immer den Äpfeln nach

43

Wassergaudi im Sommer

44

Romantische Fantasien auf Burg Bucherbach

48

In vino veritas – Im Wein liegt die Wahrheit

50

Ausgebüxt: Fundhunde im Köllertal

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Veranstaltungen von Mai bis September

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Die Magazine der Saarbrücker Zeitung im Web und als App

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Die Mehlschwalben bauen im Gegensatz zu den Rauchschwalben kleine Nester mit einem geschlossenen Eingang.

Foto: Fotonatur/NABU Deutschland

Glücksbringer unterm Dach Schwalben sind die ersten Vorboten des Sommers. Ihr munteres Gezwitscher stimmt uns fröhlich und wenn sie hoch ins Himmelsblau steigen, können wir auf gutes Wetter hoffen. Als Insektenvertilger sorgen sie für ein natürliches Gleichgewicht und der Legende nach sollen sie jenen Häusern Glück bringen, unter deren Dächern sie ihre Nester bauen. Mitte April dieses Jahres sind sie aus dem Süden zurückgekehrt, schon Ende August starten sie wieder in wärmere Gefilde gen Afrika. Diesen Frühlingsboten widmet der NABU Köllertal derzeit auch seine Aufmerksamkeit, denn die Bestände von Rauchschwalben und Mehlschwalben, die im direkten Umfeld des Menschen nisten, sind seit Jahren rückläufig.

Öffentlicher Raum bietet kaum Nistmöglichkeiten Mit dem Projekt „Schwalben willkommen“ will die Ortsgruppe Köllertal die Lebensbedingungen der Schwalben verbessern und Hausbesitzer anregen, die munteren Vögel willkommen zu heißen. Schwalben haben es schwer, im öffentlichen Raum ein

Nest zu bauen, denn nicht nur Baumaterialien wie Lehm und Stroh sind selten im Dorf oder in der Stadt zu finden noch haften die Nester ausreichend an modernen Hausfassaden.

Bestehende Kolonien sollen geschützt werden Und in der Landwirtschaft sind die Brutstätten aus hygienischen Gründen oft unerwünscht. Um die Situation der schützenswerten Vögel zu verbessern, sollten bestehende Kolonien geschützt und neue ermöglicht werden. Unterstützt durch das Umweltministerium des Saarlandes zeichnet der NABU Köllertal diejenigen Hausbesitzer mit einer Plakette „Schwalben willkommen“ aus, die Mehlschwalbennester am Haus oder

Rauchschwalbennester im Stall oder in der Garage vorfinden und schützen. Auch ein am Haus angebrachtes hochwertiges Kunstnest dient der Erweiterung der Kolonien und verdient ebenfalls eine Plakette. Vorhandene Nester sind per Gesetz geschützt und dürfen

weder entfernt noch zerstört werden. Fallen sie trotzdem einer notwendigen Hausrenovierung zum Opfer, müssen Hausbesitzer diese durch Kunst- oder selbstgebaute Brutstätten ersetzen. Wie das Nestbauen geht, erfahren Betroffene von der NABUOrtsgruppe Köllertal. red/win

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Die Kosten für die beiden FÖJ-Stellen in Höhe von 5.400 Euro übernimmt das Umweltministerium; einen entsprechenden Zuschussbescheid überbrachte Staatssekretär Roland Krämer an den NABU-Landesvorsitzenden Uli Heintz. Foto: Hans-Adolf Klein

Die Naturschutzmacher aus dem Köllertal „Wir sind, was wir tun. Die Naturschutzmacher“, so lautet die neueste Kampagne des NABUBundesverbandes. Sie steht auch für das, was die NABU-Ortsgruppe seit 2014 im Köllertal betreibt: Viele ehrenamtliche Helfer beweisen tagtäglich, dass es wichtig ist und auch Anerkennung findet, nicht nur über Naturschutz zu reden – sondern auch etwas zu tun. Kontakt: NABU Ortsgruppe Köllertal Püttlinger Marktstr. 21 66346 Püttlingen Tel: (0 68 98) 2 00 19 95 E-Mail: nabu-koellertal@gmx.de Internet: www.koellertal.nabu-saar.de

Der Vorstand der aktiven NABU Ortsgruppe mit Hans-Joachim Schmidt und Anke Scherer als Vorsitzende, mit Hans-Adolf Klein als Geschäftsführer, Thomas Scherer als Schatzmeister und Franz Bund als Schriftführer und die Beisitzer Ralf Bamberger, Gerd Bender, Margit Bode, Helmut Detzler, Angelika Feld, Gabi und Joachim Feld, Michele Fugmann, Christoph Scherer,

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Peter Telli, Kurt Wagner und Dr. Hans-Friedrich Willimzik haben alle Hände voll zu tun, denn die Ortsgruppe engagiert sich in vielen arbeitsintensiven Projekten.

NABU Köllertal hilft bei Amphibienwanderung Um das hohe Arbeitspensum zu bewältigen, hat die NABU-Ortsgruppe Köllertal seit Januar 2017 zwei junge Unterstützer: Sie ist vom saarländischen Umweltministerium als Einsatzstelle für das Freiwillige Ökologische Jahr (FÖJ) anerkannt worden; aktuell absolvieren Angela Salm und Hendrik Woll ihr FÖJ. Die Freiwilligen helfen bei allen NABU-Aktivitäten mit wie beispielsweise die Betreuung der ungarischen Steppenrinder, die die Köllerbachaue zwischen Etzenhofen und Walpershofen offenhalten und damit die Artenvielfalt verbessern soll. Angesie-

delt haben sich auch Biber, Eisvögel, Graureiher und Kormorane. Für den Storch will man noch eine Nistplattform errichten. Am meisten gibt es derzeit allerdings im Amphibienschutz zu tun, denn bereits seit 2015 betreut die NABU-Ortsgruppe Köllertal den Amphibienschutzzaun am Völklinger Wildpark und seit 2016 auch am Völklinger Forstamt.

Zusammenarbeit mit Stadt und Forstamt Völklingen Seit Anfang 2017 registriert die Ortsgruppe mit 708 aufgefangenen und transportierten Amphibien wieder einen kleinen Anstieg gegenüber 286 Fröschen, Kröten und Molchen in 2016. Ein Minusrekord gegenüber 2015 mit insgesamt 829 Tieren. Rund 20 Helfer waren im März 2017 im Einsatz, um 619 Frösche, 59 Kröten und 30 Molche


BÜRG ER & V E RE IN E

einzusammeln und zum Ablaichen auf die andere Straßenseite zu bringen. Zum zweiten Mal wurde in Zusammenarbeit mit der Stadt Völklingen auch am Forstamt Völklingen ein Schutzzaun errichtet, um die zum Simschelweiher wandernden Kröten vor dem Überfahren zu schützen. Dort wurden 19 Frösche, 49 Kröten und zwei Molche gezählt.

Anzahl der Naturschützer steigt kontinuierlich „Dass uns immer mehr Naturschützer unterstützen, freut uns sehr und lässt uns zuversichtlich in die Zukunft schauen“, so Projektleiter Franz Bund. Zudem wurden von Anke Scherer täglich Begehungen in der verlängerten und für den Autoverkehr gesperrten Von-der-Heydtstraße durchgeführt. Hier waren es geschätzte 2000 Amphibien, die gefahrlos zum Ablaichen in den Absinkweiher wandern konnten. Von der NABU-Ortsgruppe betreut werden auch die ungarischen Steppenrinder, die die Köllerbachaue zwischen Die Wanderung verlief an allen Etzenhofen und Walpershofen offenhalten. Foto: Christoph Böhme Stellen sehr gleichmäßig: Aufgrund der milden Nachttemperaturen waren die zahlreichen Frösche zwischen Anfang März und Anfang April unterwegs; die letzten Wanderer waren die Kröten, die zum Ablaichen hierher kamen.

Sperrung und Sanierung der Köllertalstraße

Hendrik Woll, Franz Bund, Gabi und Joachim Feld beim Transport der Amphibien (v.l.n.r.). Foto: HJ Schmidt

Für die kommenden Jahre soll auch im Bereich der verlängerten Von-der-Heydtstraße ein Schutzzaun errichtet werden. Dazu Püttlingens Bürgermeister Martin Speicher: „Durch die

Sperrung und Sanierung der stark befahrenen Köllertalstraße wird sich der Verkehr mehr auf diese Umgehungsstraßen verlagern, so dass wir dort keine Sperrung durchführen können“.

Lösbare Aufgabe für den NABU Köllertal Das wird für die Helfer des NABU Köllertal erheblich mehr Arbeit bringen. „Wir werden sicher auch auf der Ritterstraße weitere Unterstützer finden, die uns beim Transport helfen werden“, sieht Franz Bund auch diese Aufgabe als lösbar. red

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Ab einer Außentemperatur von 10 Grad schwirren die Honigbienen aus, um Nektar und Pollen einzusammeln.

Foto: hup

Der Mensch und die Honigbiene brauchen einander Rund dreißig Prozent der weltweiten Ernteerträge hängen von der Honigbiene ab, sie ist eines der wichtigsten Nutztiere der Menschen. Doch ihr kurzes Insektenleben ist vielerorts bedroht und ohne die Imkerei nicht überlebensfähig. Warum es den Bienen so schlecht geht, erklärt die Bienenforscherin und Imkerin Dr. rer. nat. Susanne Meuser aus Köllerbach.

Dr. Susanne Meuser betreut an der Universität des Saarlandes Bienenstöcke, die von Schulklassen regelmäßig besucht werden. Foto: hup

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Über das Bienensterben gibt es viele Theorien, die meisten Verluste gehen jedoch auf die Varroamilbe zurück – sie ist der größte Bienenkiller. Laut Bienenmonitoring der deutschen Bieneninstitute bewegen sich die jährlichen Verluste der Bienenvölker im zweistelligen Bereich, zwischen zehn und zwanzig Prozent. „Das ist noch kein Bienensterben, das sind Bienenverlus-

te, die neben Varroa und Insektiziden durch Monokulturen, Witterung oder Futtermangel bedingt sein können; leider auch durch unsachgemäße Imkerarbeit“, kommentiert Dr. Meuser das deutsche Zahlenwerk. Natürlich freut sie sich über das wachsende Interesse an der Imkerei, aber gerade als Fachwartin für Bienengesundheit * und Vorsitzende des Imker-Kreisverban-


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des * warnt sie: „Die Bienenhaltung setzt Fachwissen voraus und das Imkern will gelernt sein. Das gesamte Gesundheits- und Krankheitswesen der Honigbiene liegt in den Händen gut ausgebildeter Imker – sie tragen eine große Verantwortung.“ Angehenden Bienenhaltern seien Kurse, Vereinsarbeit und erfahrene Kollegen als Imkerpaten dringend empfohlen, um ein Gespür für die Spezies zu entwickeln.

Insektizide stören die Gehirnprozesse der Honigbiene Am Institut für Zoologie/Physiologie-Neurobiologie erforscht die Zoologin an der wirbellosen Honigbiene, wie „Lernen und Gedächtnis“ funktionieren. Es geht um die neuronalen Grundlagen des Lernens, es geht um die Gedächtnisleistung der Honigbiene. Eng damit verwandt ist ein weiteres Forschungsfeld, das Dr. Meuser und die Arbeitsgruppe von Prof. Müller umtreibt: Welche Auswirkungen haben Insektizide auf die Gehirnprozesse der Bienen, wie verändern sich Kommunikation, Navigation und Pollensammelfähigkeit unter Einwirkung der Gifte. „Wir beschäftigen uns mit Neonicotinoiden und Pyrethroiden und deren Auswirkung auf das Gedächtnis. Forscher wie Professor Menzel aus Berlin beobachten in Feldversuchen, dass die Biene ihre Orientierung verliert und vergisst, wo sich Bienenstock und Futterquelle befinden, wenn sie

eine größere Konzentration an Neonicotinoiden aufgenommen hat“, erläutert die Wissenschaftlerin. Vieles deutet daraufhin, dass die Gifte einen erheblichen Anteil am weltweiten Bienensterben haben. Besonders drastisch ist die Situation in den USA, wo Großfarmer ihre Bienenvölker wie Leiharbeiter quer durchs Land transportieren, um Monokulturen zu bestäuben. Der großflächige Einsatz von Insektiziden erfolgt ohne Rücksicht auf die Bienengesundheit – das Bienensterben wird aus kommerziellen Gründen billigend in Kauf genommen.

Im Saarland geht es der Honigbiene gut In Deutschland zeigen sich die Lebensbedingungen der Honigbiene differenzierter: Nicht die Spritzung ist das Problem, sondern der Mangel an Futterquellen, wenn beispielsweise riesige Rapsfelder nach der Ernte veröden. Im Saarland geht es den Bienen verhältnismäßig gut, denn die Landschaft ist von Mischwald und von kleinen landwirtschaftlichen Betriebsflächen mit Fruchtwechseln geprägt. Die Honigbiene findet also ausreichend Futterquellen, der Spritzmitteleinsatz wird streng überwacht, was sich im Bienenmonitoring auch durch gute Werte belegen lässt. Problematischer ist der unkontrollierte, oft unwissentliche Einsatz von Insektiziden oder Pestiziden in Privatgärten, weiß Susanne Meuser als Bienensachverständiger aus

Die fleißigen Arbeiter-Bienen sind für die Stockpflege und Versorgung der Königin und Brut zuständig. Foto: hup

Erfahrung. Bisweilen muss sie auch aufgeschreckte Jungimker beruhigen, wenn tote Bienen vor dem Stock liegen. Meist sind es Drohnen, die ihre Bienenpflicht als Königinnen-Begatter erfüllt und nun keine Funktion mehr haben. „Der natürliche Ausleseprozess im Bienenstock folgt unter energieeffizienten Gesichtspunkten: Wer keine Energie mehr in den Stock einbringen

kann, muss ihn verlassen, notfalls mit Gewalt“, kommentiert Dr. Meuser schmunzelnd die Verluste einer Drohnenschlacht. win * Fachwartin für Bienengesundheit des Landesverbandes der saarländischen Imker und Vorsitzende des Kreisverbandes der Imker im Regionalverband Saarbrücken

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Die Aufnahmen zeigen Ausschnitte aus dem Förder- und Wohnbereich.

Fotos: Lebenshilfe Püttlingen

Seit 50 Jahren für Menschen mit Behinderung im Einsatz Die Lebenshilfe Obere Saar e.V. bietet behinderten Menschen heute vielfältige moderne Arbeits- und Lebenswelten. Anlässlich des 50-jährigen Jubiläums 2017 stellen der Leiter der Arbeitsförderbereiche der Werkstätten, Christian Seibert, und Natascha Bauer, Leiterin des Wohnhauses, die Lebenshilfe am Standort Püttlingen vor. Was ist eine Werkstatt für behinderte Menschen? Christian Seibert: Am Standort Püttlingen betreuen wir seit 30

Jahren Menschen mit Behinderung, die aufgrund ihrer Handicaps auf dem regulären Arbeitsmarkt kaum Chancen auf Teilha-

Das neue Gebäude des Förderbereiches bietet gleichzeitige Offenheit und Geschlossenheit der einzelnen Arbeitsbereiche, eine farbliche Orientierung, einen Sozialraum und spezielle Therapieräume. Foto: hup

be haben. Derzeit bieten wir etwa 240 sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze mit einem differenzierten technischen und handwerklichen Leistungsspektrum quer durch alle Materialbearbeitungen an. Zu unseren Kunden gehören Großunternehmen, mittelständische Unternehmen aus der Region sowie Privatkunden. Und unsere Werkstattküche bekocht hiesige Schulen und Kindergärten.

pflegerische Betreuung während der Arbeitszeit gewährleistet sein. Aufgrund der Förderrichtlinien haben wir in der Behindertenwerkstatt drei Hilfebedarfsgruppen: In Gruppe A arbeiten die regulären Werkstattbeschäftigten mit einem Betreuungsschlüssel von 1:12, in Gruppe B die Mitarbeiter des Förderbereiches im Verhältnis 1:4 und in Gruppe C die Werkstattbeschäftigten der Bübinger Werke, die sich dem Rentenalter nähern. Warum nun ein Förderbereich Das ist bisher einmalig im Saarinnerhalb des Werkstattbe- land und aufgrund der positiven triebs? Erfahrungen wird es auch hier Seibert: In unserem neuen För- bald eine C-Gruppe geben. derbereich, den wir Anfang des Jahres in Püttlingen für 40 Und an welchen Personenkreis schwerst-mehrfach behinderte richtet sich das Wohnangebot? Menschen eingerichtet haben, Natascha Bauer: Anfang der ist die wachsende Zahl der Mit- 2000er Jahre stellte sich für uns arbeiter beschäftigt, die einen erstmals die Frage, wo unsere wohnen besonders hohen Betreuungs- Werkstattmitarbeiter bedarf haben. Die Gruppen- und werden, wenn sie nicht mehr in Arbeitseinheiten sind kleiner ihren Familien leben wollen oder und an das eingeschränktere können. Oft sind ihre Eltern aufLeistungsvermögen der Mitar- grund des fortschreitenden Albeiter angepasst. Auch muss die ters nicht mehr in der Lage, die

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Lebenssituation mit ihren behinderten Kindern zu bewältigen. Das 2005 erbaute Haus bietet insgesamt 33 Wohn- und Betreuungsplätze für geistig und mehrfach behinderte Menschen, die einer Beschäftigung nachgehen: Entweder hier vor Ort, in anderen Werkstätten, im Förderbereich der Lebenshilfe, in der Landwirtschaft oder in einem Betrieb in der Umgebung. Aktuell arbeiten alle Bewohner des Wohnhauses in der benachbarten Werkstatt. Unser erstes externes Wohnprojekt starten wir im Herbst mit acht Personen auf der Ritterstraße in Püttlingen. Denn was uns beschäftigt, ist die Frage, wie wir die wachsende Zahl der Mitarbeiter und die kommende Rentnergeneration betreuen werden. Nur ein geringer Anteil wohnt selbstständig und so hoffen wir, durch zusätzliche Wohnangebote mehr Wohnraum zu gewinnen. Wie werden die behinderten Menschen im Wohnhaus betreut?

Bauer: Wir verfolgen ein familienähnliches Konzept: Die behinderten Menschen leben in vier räumlich eigenständigen Wohneinheiten mit je acht bzw. neun Personen. Sie werden von einem multiprofessionellen Team aus Erziehern, Heilerziehungspflegern, Sonderpädagogen, Ergotherapeuten, Sozialpädagogen und Pflegefachkräften ganzheitlich bei der Bewältigung des Alltags, bei der Freizeitgestaltung und bei der Vorbereitung auf ein selbstständigeres Wohnen unterstützt. Sind die behinderten Menschen auch außerhalb der Werkstatt und des Wohnhauses gut integriert? Bauer: Püttlingen ist tatsächlich eine musterhafte Stadt und das Wohnhaus ist gut in das Wohngebiet Ritterstraße und dessen Infrastruktur integriert. Darüber hinaus sind wir Mitglied und Kooperationspartner im Bündnis für Familie, kooperieren mit der Stadtverwaltung, mit Sport- und anderen Vereinen und wirken bei

Am Standort Püttlingen leiten Christian Seibert den neuen Arbeitsförderbereich und Natascha Bauer das Wohnhaus.

Veranstaltungen und Festen mit. Und wenn unsere Bewohner in Püttlingen unterwegs sind, kommt es zu freundlichen Begegnungen. Wir legen großen Wert auf eine ganzheitliche Förderung und auf die Integration in die Kommune. Und nicht zu vergessen, behinderte Menschen

Foto: hup

wollen heute am Arbeits- und gesellschaftlichem Leben teilhaben. Wir umgekehrt laden interessierte Bürger herzlich zu unserem jährlichen Sommerfest und anlässlich des 50. jährigen Jubiläums zur Eröffnung des Förderbereiches am 25. Juli in unsere Einrichtung ein. win

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RAT H AU S & G E M EI NDE

Das „Bündnis für Familie“ engagiert sich für die Förderung aller Familien oder Lebensgemeinschaften mit Kindern.

Foto: drubig-photo - Fotolia

Das Wohlergehen der Familie im Blick Mit jeder Geburt werden Paare um einen kleinen Menschen reicher, der sie beglückt. Doch nicht nur Freuden bestimmen das kommende Familienleben, auch Ängste und Sorgen begleiten die frischgebackenen Eltern. In Püttlingen sorgt das „Bündnis für Familie“ für einen gelungenen Start in das Familienglück. Denn seit 2013 werden alle Neugeborenen der Kommune auf besondere Weise begrüßt: Sie er-

Kontakt: Püttlinger Bündnis für Familie Tel: (0 68 98) 69 11 80 E-Mail: familie@puettlingen.de Internet: www.puettlingerbuendnis-fuer-familie.de

halten – kaum haben sie das Licht der Welt erblickt – eine Willkommensbox. Als Zeichen der Wertschätzung und Unterstützung stößt das Familiengeschenk, das im Püttlinger Schlösschen abgeholt werden kann, auf dauerhaft positive Resonanz. Diese Willkommenskultur gilt nicht nur den neuen Bürgerkindern; Püttlingen beschenkt auch schulpflichtige Flüchtlingskinder mit einer Willkommensbox. Die praktischen

schultauglichen Utensilien wie ein Federmäppchen, Hefte oder bunte Stifte werden gerne angenommen, denn sie erleichtern die Integration in die Schule. Integration und Bildungsteilhabe sind auch die wesentlichen Stichworte im „Bündnis für Bildung“, ein Zweig der vielfältigen Bündnisaktivitäten. Hier zielt die Förderung auf die musikalische Früherziehung, die jedem Kind zukommen – unabhängig von den familiären Möglichkeiten.

Bestmögliche Bedingungen für die nachwachsende Generation Das „Bündnis für Familie“ wurde 2005 in prominenter Anwesenheit von Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer besiegelt und engagiert sich seither mit großem Erfolg für eine umfängliche Förderung aller Familien oder Lebensgemeinschaften mit Kindern – direkt vor Ort. Für diese Dauerleistung

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gespflegenestchen, das seit 2015 vom Bündnis betrieben wird. Zwei geschulte Tagesmütter betreuen die Kleinen ganztäEin Pflegenestchen entlastet gig in der Villa Kunterbunt in Kölberufstätige Eltern lerbach – wenn notwendig, auch bis in die frühen Abendstunden. Die größte Familienleistung, die Zudem können sich junge FamiEltern gerade am Anfang der Fa- lien jeden Dienstag von 17 bis 18 miliengründung bewerkstelligen Uhr in der Familiensprechstunde müssen, ist der Spagat zwischen vertrauensvoll an die BündnisArbeits- und Familienwelt. Hier Mitarbeiter wenden, wenn Frahilft das „Bündnis für Familie“ gen, Wünsche oder Probleme mit einem breiten Portfolio an zur Familiensituation bestehen. Diensten und Serviceangeboten. Das Fachpersonal bietet profesAllen voran stellt die Online- sionelle Orientierung und UnterPlattform „Kinderbereuungs- stützung. Familienspezifische börse“ die unterschiedlichsten Informationsveranstaltungen, Betreuungsplätze auf der Home- Familienaktionstage, familienpage ein; ebenso können dort freundliche Musikveranstaltunfreiberufliche Betreuungsfach- gen und nicht zu vergessen das kräfte ihre Dienste offerieren. Er- städtische Sommerferienprogänzt wird das Betreuungsnetz- gramm für Kinder runden das Fawerk durch ein hauseigenes Ta- milienspektrum ab. win

schaftlichen und kulturellen Bedingungen in der Kommune aufwachsen.

wurde der Zusammenschluss aus unterschiedlichen Verantwortungsträgern 2014 als „Bündnis des Monats“ vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend ausgezeichnet. In dieser familienfreundlichen Tradition steht die gesamte Stadt Püttlingen, die im

Januar 2017 das Landessiegel „Familienfreundliche Kommune“ erhielt. Getragen von den vielfältigen Aktivitäten und Angeboten des Bündnisses, richtet sie ihr Augenmerk auf die nachwachsende Generation: Die Kinder und Jugendlichen sollen unter bestmöglichen sozialen, wirt-

Die Willkommensbox als Zeichen der Wertschätzung für Familien erhält jedes neugeborene Kind in der Kommune. Foto: Bündnis für Familie

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Außergewöhnliche chen Volkshochschulen im ReVeranstaltungsreihe der VHS gionalverband Saarbrücken lockt ins Museum zählt. Im aktuellen Semester ist das Programm wie gewohnt, bunt gemischt und für jedes Hobby etwas dabei.

Eine etwas außergewöhnliche Veranstaltungsreihe bietet die Volkshochschule Püttlingen in Zusammenarbeit mit dem Saarländischen Uhrenmuseum an: „Museum am Nachmittag“ nennt sich eine spannende Vortragsreihe, bei der es um Themen zu Uhren und Zeitmessung, zum Reformationsjubiläum, zu den Sternen- oder Jakobswegen oder zur Barockstraße im Saarland geht. In der jeweiligen Materie bewanderte Dozenten referieren unterhaltsam im Uhrenmuseum. Darüber hinaus bietet die Volkshochschule Püttlingen mit ihrem vielfältigen Programmangebot für die Püttlinger Bürger interessante Erlebnis- und Lernwelten. Knapp 200 Angebote wurden von 1900 Teilnehmern im Jahr 2016 besucht, so dass die örtliche Volkshochschule in Püttlingen zu den großen örtli-

Sütterlinschrift hoch im Kurs bei Interessenten alter Familiendokumente Das Spektrum der Veranstaltungen reicht von Natur und Umwelt, Gesundheits- und Fitness, Sprachkursen in Französisch, Englisch, Spanisch und Italienisch für Anfänger und Fortgeschrittene über das kreative Gestalten und Kursen in der Zeichenwerkstatt bis hin zu Yoga, Wassergymnastik und Pilates. Seit einem Jahr im Programm und schon jetzt ein Renner ist der Kurs „ Lesen und Verstehen alter Dokumente, Briefe und Postkarten in Sütterlin- und Kurrentschrift“. Denn zunehmend stehen Verwandte vor dem Problem, die Nachlässe ihrer Ange-

Das Uhrenmuseum präsentiert solche kostbaren Exponate wie diese chinesische Feuerwehruhr ….

hörigen, die häufig wertvolle Familiendokumente wie Briefe, Postkarten, Tagebücher, Feldpostbriefe oder Verträge enthalte, nicht mehr lesen zu können.

Püttlinger „Kriminalfall“ aus dem Jahr 1775 Sie sind in der deutschen „Kurrentschrift“ beziehungsweise der in Deutschland seit 1914 allgemeingültigen „Sütterlinschrift“ verfasst. Im ersten Teil des Kurses erfolgt eine Einführung in diese Schriftarten, die in

schichte der Stadt Püttlingen vertieft werden. Aktuell wird ein „Kriminalfall“ aus Püttlingen von 1775 behandelt, der mit dem letzten in Püttlingen vollzogenen Todesurteil endete. An Hand von Originalakten lässt sich dieser Prozess von der Vernehmung über die Verteidigung bis zur Urteilsverkündung- und Vollstreckung verfolgen. Dabei gewinnt man einen faszinierenden Einblick in das Leben, die Sorgen und Nöte der einfachen Bevölkerung und in das Justizwesen der damaligen Zeit. red

Kontakt: VHS Püttlingen Rathausplatz 1 66346 Püttlingen Tel: (0 68 98) 69 11 86 Internet: www.vhs-in-puettlingen.de einem weiteren Schritt anhand von Texten aus Akten zur Ge-

Saarländisches Uhrenmuseum Engelfanger Str. 3 66346 Püttlingen Tel: (0 68 98) 69 11 78 Öffnungszeiten: sonntags und mittwochs von 15 bis 18 Uhr und nach Vereinbarung.

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satz, daher wird Schlichter gerne für Event- und Sportfotografien, als People- und Portraitfotograf oder für Reportagen gebucht. In seinem großzügigen und klimatisierten Studio in Riegelsberg verfügt Andreas Schlichter über ein hochprofessionelles Equipment, das perfekte StudioFotografie garantiert. Mit mehreren Blitzanlagen, ausgestattet mit entsprechenden Blitzköpfen, Filtern und Diffusoren, setzt er die spezifischen Lichtakzente bei Set-Aufbauten für Werbefotografien oder bei ausgefallenen People-Setups. Hintergründe werden variabel mit verschiedenen farbigen Rollen aus dem Dreifach-Hintergrundsystem auf die Erfordernisse des Bildes abgestimmt. In einer separaten Umkleide mit großen Spiegeln

Andreas Schlichter garantiert mi seiner langjährigen Erfahrung und einem professionellen Equipment perfekte Studio-Fotografie. Foto: Schlichter

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tet Schlichter seinen Kunden noch einen weiteren Service an: die Videografie. Damit umfasst sein Portfolio alle relevanten Bereiche, die ein professioneller Fotograf mit seiner Kamera und seinen Know-how beherrschen kann. hup


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Genussvoll in den Sommer Im Gasthaus Müller trifft gutbürgerliche Küche auf elegante Variationen bekannter Klassiker. Momentan besonders beliebt: die spezielle Sommerkarte und der gemütliche Biergarten. Dort können die Gäste die ersten Sonnenstrahlen so richtig genießen. Saisonale und kreativ-abwechslungsreiche Gerichte zeichnet die Küche des Gasthauses Müller in Püttlingen aus. Sowohl auf der umfangreichen Speisenkarte als auch beim täglich wechselnden Stammessen finden die Gäste ein kulinarisch breites Angebot an traditionellen und ausgefallenen Gerichte der saarländischen und französischen Küche. Ein leichter Genuss der aktuellen Sommerkarte sind die Gemüsepfännchen mit verschiedenen Variationen aus Fisch und Fleisch sowie die frischen Matjes. „Da freuen sich die Leute immer darauf“, erzählt Anne Müller. Sie führt das traditionsreiche Gasthaus bereits in der vierten Generation und weiß genau, was den Gästen schmeckt - egal, ob

sie es sich in der Gaststube oder im Biergarten des Gasthauses gemütlich machen. Saisonale Küche spielt im Gasthaus Müller eine große Rolle: Bis Ende Juni stehen Spargel und Bärlauch auf der Karte, im Sommer folgen Pfifferling-Gerichte. Ab Oktober heißt es „Wild in der Küche“ und dann wird es auch wieder – jeweils am ersten Sonntag des Monats – das köstliche Sonntags-Schlemmer Buffet geben. Begleitet werden die Speisen vom passenden Getränk. Ob alkoholfrei, einem kühlen Bier oder einem exzellenten Wein – für jeden Geschmack ist etwas dabei. Und für besondere Anlässe gönnt man sich gerne einen Sekt, einen Crémant oder einen Champagner. hup

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Geschmackvolles Ambiente: Der „Kleine Speiseraum“ im Gasthaus Müller lädt zum gemütlichen Essen ein. Foto: Gasthaus Müller

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Immer im November putzen Schüler der Leonarda-Da-Vinci-Gemeinschaftsschule zum Gedenken an die Reichspogromnacht 1938 die Stolpersteine. Foto: Monika Jungfleisch

Die eigene Vergangenheit vor die Haustüre geholt Seit über drei Jahren recherchiert das „Aktionsbündnis Stolpersteine für Riegelsberg“ die Schicksale der Riegelsberger Opfer des Nationalsozialismus. Anlass zur Gründung des überparteilichen Recherche- und Erinnerungsbündnisses war der 70. Jahrestag zum Ende des 2. Weltkrieges am 8. Mai 1945. Mit dem Untergang des sogenannten 3. Reiches endete auch die Schreckensherrschaft der Nationalsozialisten. Sie hatten nicht nur die ganze Welt in Kriegszerstörungen gestürzt. Zusätzlich waren sie auch verantwortlich für massenhafte Vertreibungen und die Ermordung von sechs Millionen Juden, 3,5 Millionen sowjetische Kriegsgefangenen, zirka 200.000 Sinti und Roma, 200.000 geistig behinderten

Menschen, Homosexuellen, Künstlern und Schriftstellern und etwa 130.000 politisch Andersdenkenden.

Die Opfer der NS-Zeit lebten nicht nur im fernen Berlin „Diese Opfer der NS-Zeit lebten nicht nur im fernen Berlin. Einige davon wohnten auch in dem Ort Riegelsberg, sie waren Verwandte, Freunde, Nachbarn, Schulkameraden oder Kaufleute, bei de-

nen die Riegelsberger Kurzwaren oder Kleider kauften. Ihrer wollen wir gedenken. Und zwar durch die Verlegung sogenannter „Stolpersteine“ im Bürgersteig vor ihren ehemaligen Wohnhäusern“, erklären die Initiatoren des Aktionsbündnisses, die Historikerin Monika Jungfleisch und der evangelische Pfarrer in Ruhe, Volker Junge. „Statt eines großen Gedenkmonumentes haben wir uns bewusst für diese kleinen „dezent-

ralen Gedenksteine" entschieden. „Stolpersteine“ erinnern mit ihren kurzen Inschriften zu Name, Lebens-, Flucht-, Vertreibungs- und oder Todesdaten individuell an unsere verfolgten Mitmenschen und werfen zugleich Fragen nach dem Umfeld des Geschehens auf. Die Vergangenheit klettert sozusagen aus dem Geschichtsbuch heraus vor unsere Haustür“, erklärt Monika Jungfleisch, Historikerin und Journalistin.

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Stolpersteine erinnern an Schicksale jüdischer Bürger

Gemeinde. Neben einer gemeinsamen Kunstausstellung im Rathaus Riegelsberg mit örtlichen Im April 2015 konnten die ersten Künstlern haben wir in der GeStolpersteine für die jüdischen meinschaftsschule eine DauerOpfer der NS-Zeit unter großer ausstellung zu den bislang reAnteilnahme seitens der Bevöl- cherchierten Schicksalen jüdikerung in der Tal-, Kirch- und In- scher Familien aus Riegelsberg validenstraße verlegt werden. eröffnet und putzen immer im „Wichtig für unsere Erinne- November zum Gedenken an die rungsarbeit ist uns die Zusam- Reichspogromnacht 1938 die menarbeit mit der Leonardo-Da- Stolpersteine, damit sie ihren Vinci-Gemeinschaftsschule. Glanz nicht einbüßen“, berichtet Durch Unterrichtsbesuche und Frau Jungfleisch. gemeinsamen Veranstaltungen beziehen wir die Schüler in die Unter den Opfern gab es „Geschichte vor ihrer Haustür“ auch politisch Verfolgte ein und schärfen ihr Bewusstsein für ein friedliches, toleran- Aktuell recherchiert das Aktites Zusammenleben in unserer onsbündnis die Schicksale poli-

Die Initiatoren des Aktionsbündnisses Stolpersteine für Riegelsberg: Monika Jungfleisch und Volker Junge. Foto: Jennifer Weyland

Sieben Stolpersteine machen in der Riegelsberger Kirchstraße 20 auf das Schicksal von Familie Salmon und Albert aufmerksam. Foto: Jungfleisch

tisch verfolgter NS-Opfer. „Insgesamt konnten wir bis jetzt 14 Namen von politisch aktiven Männern aus Riegelsberg in Erfahrung bringen, die wegen ihrer politischen Einstellung beleidigt, verprügelt, bespuckt, verfolgt, entlassen, verhaftet, in KZs deportiert und wegen Hochverrats hingerichtet wurden. Ihre Schicksale hoffen wir mit Hilfe von noch lebenden Angehörigen oder Nachbarn aufzuarbeiten, um im nächsten Jahr dann auch für sie Stolpersteine vor ihren ehemaligen Wohnhäusern zu verlegen.“ Initiiert wurde das Aktionsbündnis von der Riegelsberger Journalistin und Historikerin Monika Jungfleisch und

dem ev. Pfarrer i.R. Volker Junge, mit Unterstützung von Hermann Wuttke, ev. Pfarrer i. R., dem Kabarettisten Detlev Schönauer und engagierten Bürger, wie z.B. Doris Frey, Elfriede Mügel und Wolfgang Edlinger. Finanziert wird die Verlegung der Stolpersteine durch Spenden. mj

Info: Monika Jungleisch Tel: (0 68 06) 23 55 E-Maill: jungfleisch-junge@ t-online.de Internet: stolpersteine riegelsberg.wordpress.com

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KU NST & KU LT UR

Die Klosterkirche mit ihrem aufragend geschwungenen Dach passt sich harmonisch in die hügelige Landschaft ein.

„Die stille Schwester von Ronchamp“ Reich gesegnet ist das Köllertal mit architektonisch bedeutsamen Sakralbauten. Viele der Gebäude spiegeln in ihrer Architektur charakteristisch die Zeitepochen im Kirchenbau von der Spätgotik bis zur Neuzeit wider. Als herausragende Beispiele stellen wir in dieser Ausgabe des Köllertalmagazins das Kloster Heilig Kreuz in Püttlingen und die Kirche Maria Königin in Obersalbach vor.

Der Haupteingang zur Klosterkirche ist durch vier außergewöhnliche Glasfenster unterteilt. KÖLLERTAL | Ihr Magazin für die Region

Etwas abseits der Klosterkirche steht ein kleiner achteckiger Glockenturm mit drei kleinen Betglocken und einer winzigen Kapelle


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Das im Durchmesser fünf Meter messende runde bleigefasste Christusfenster an der Westwand des Altarraumes.

Die Fenster im Südflügel zeigen heiliggesprochene Frauen.

Das einzige RedemptoristinnenKloster in Deutschland wurde in den Jahren 1956 bis 1960 in der Nähe der Kreuzkapelle in Püttlingen nach Plänen des ungarischen Architekten und Glasmalers György Lehoczky (19011979) erbaut. Er führte ein bewegtes, auch von Flucht geprägtes Leben und kam 1947 nach Saarbrücken. Lehoczky entwickelte die traditionelle mittelalterliche Klosteranlage durch Verwendung moderner Architekturelemente weiter, vor allem durch Bogenformen, und passte das Bauwerk so harmonisch in die

Die Glasfenster wurden vom Architekten entworfen

hügelige Landschaft des Köllertals ein. Der augenfälligste Gebäudeteil ist die Klosterkirche mit ihrem 20 Meter aufragend geschwungenen Dach. Lehoczky lehnte sich stilistisch an die weltberühmte Wallfahrtskirche Notre-Dame-du-Haut de Ronchamp von Le Corbusier in Ronchamp bei Belfort an. Zu Recht bezeichnet Bernd Gilgen, Mitglied im Förderkreis Kloster Heilig Kreuz, in seiner Broschüre „Rundgang durch das Kloster Heilig Kreuz Püttlingen“ daher die Klosterkirche als „die stille Schwester von Ronchamp“.

Die Vorhalle zieren vier Glasfenster mit allegorischen Tiermotiven.

Das klösterliche Leben wird heute durch die beiden Konvente des Ordens der Redemptoristinnen und der Gemeinschaft der NazaNeben der außergewöhnlichen reth Schwestern geprägt. In eiArchitektur des Klosters bein- nem neuen Anbau entstanden drucken die künstlerisch heraus- siebzehn barrierefreie Seniorenragenden Glasfenster, die sich wohnungen für betreutes Wohmit verschiedenen christlichen nen. Im Februar 2008 öffnete im und allegorischen Tiermotiven Kloster das Geistliche Zentrum im Eingangsbereich, im Vor- des Bistums Trier im Dekanat raum, im Südflügel sowie im Kir- Völklingen, zu dem neben Völkchenschiff finden. Die Glasfens- lingen auch das Köllertal und der ter wurden von György Lehoczky Warndt gehören. Unter entworfen und im Atelier des www.kloster-heilig-kreuz.de finGlasmalers Gabriel Loire in den sich weiterführende InforChartres ausgeführt. mationen zum Kloster. red/hup

Zur Person Die Fotografien stammen von dem Fotografen und Diplom-Designer Olaf Reeck. Der gebürtige Berliner lebt seit 1948 im Saarland und seit 1992 in Püttlingen. Sein Grafikstudium von 1965 bis 1969 in Saarbrücken bei Oskar Holweck und Robert Sessler schloss er mit Auszeichnung ab. Olaf Reeck arbeitete seit den 60er Jahren in verschiedenen Werbeagenturen und Unternehmen als Grafik- und Chefdesigner sowie als freier Fotograf; seit 2003 ist er freiberuflich tätig. Mit seinen künstlerischen Arbeiten beteiligte er sich an zahlreichen Ausstellungen und unterstützt heute ehrenamtlich mit seinen Bilderstrecken und gestalterischen Arbeiten das Kloster Heilig Kreuz und die Seniorenvereinigung Püttlingen. Kontakt: Olaf Reeck, Kardinal Maurer Str. 12, 66346 Püttlingen, Tel.: (0 68 98) 643 35, Mail: mo.reeck@t-online.de

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KU NST & KU LT UR

Maria Königin versteht sich als Mitte der Dorfgemeinschaft, so wie der Altar den geistigen Mittelpunkt im Kircheninnenraum bildet.

Und es werde Licht Die Filialkirche „Maria Königin“, realisiert vom Saarbrücker Architektur- und Stadtplanungsbüro Peter Alt, bildet den nicht zu übersehenden Dorfmittelpunkt in Obersalbach. Sie ist ein kostbares architektonisches Kleinod in dörflicher Umgebung. Der Kirchenraum wird überstrahlt von vier scheinbar aus sich selbst leuchtenden halbrunden Glasfenstern des weltbekannten Londoner Glaskünstlers Brian Clarke. Die Kirche wurde als Ersatz für die durch Abbaumaßnahmen an der Grube Ensdorf stark geschädigte alte Kirche erbaut und am 24. Mai 1998 feierlich geweiht. Ihre topografische Lage im Tal-

kessel, am tiefsten Punkt des Dorfes, lässt sie wie ein Objekt in einer runden Schale scheinen. Von den umgebenden Höhen offenbart sich der Sakralbau – realisiert von Peter Alt Architekten

Das Frühlingsfenster in der Ostwand. Farben und figurative Formen verändern sich während der Wanderung des Lichtes nach Süden. KÖLLERTAL | Ihr Magazin für die Region

Stadtplaner aus Saarbrücken – in einer eigenständigen, zeitlosen und erinnerbaren Form: wie der Abguss eines Jochs in rotem Ziegelstein mit grüner Patina.

Der Eingang zur Kirche liegt hinter dem Altar Die Form der Kirche entwickelte sich aus dem Gedanken, die Vierung, das Joch einer traditionel-

Das Herbstfenster im Westen vermittelt die Farbenfülle der Jahreszeit.


KU N ST & KULT UR

len Kreuzkirche, selbständig herauszulösen und als eigenständige Form darzustellen. Der daraus entstandene Kubus entspricht somit auch den Forderungen des zweiten vatikanischen Konzils nach zentraler Lage des Altars als geistigem Zentrum. Die Kirche ist nach Osten orientiert, der Eingang ergab sich damit hinter dem Altar; jeder Besucher wird quasi von der Gemeinde empfangen. Der Kirchenraum erhält direktes Licht einerseits durch eine laternenartige Öffnung in der Gewölbekreuzung und andererseits von unten durch den hinter dem Altar liegenden Eingangsbereich. Diese beiden unterschiedlichen Lichtquellen werden überstrahlt von den vier scheinbar aus sich selbst leuchtenden halbrunden Glasfenstern, integriert in die Außenwände der Kir- Die warme, heitere Atmosphäre im Innenraum wird von Holz, Ziegel-Mauerwerk und natürlichem Licht getragen. che, die der Londoner Glaskünstlers Brian Clarke entworfen nur abstrakt in Formen und FarZur Person ben arbeitet, bleibt seine Kunst hat. interpretierbar. Nach innen funDie Fotos wurden von Peter Die Glaskunst bleibt keln und strahlen die Fenster bei interpretierbar Zapp aufgenommen. Der Tageslicht, bei Dunkelheit wirken ambitionierte Amateur-Fotosie nach außen durch indirekte Clarke hat die von den Architek- Beleuchtung des weißgetünchgraf schätzt das dörfliche Geten in Anlehnung an alte liturgi- ten Gewölbes wie Leuchtfeuer, meinschaftsleben. Er ist seit 17 sche Gesetze in der Kirchenbau- die dann von der Dorfmitte aus Jahren zweiter Vorsitzender kunst konsequent eingehaltene ihr Signal aussenden. red/hup des Kirchenbauvereins Ober„Ostung“ des Bauwerkes in seisalbach und Vorstandsmitglied nen Fenstern mit dem Thema der Quelle: Kirchenführer der Kathoim Obst- und Gartenbauvereins vier Himmelsrichtungen und lischen Filialkirche Maria KöniObersalbach. Jahreszeiten aufgegriffen. Da er gin in Obersalbach-Kurhof

Die Kirche wurde ohne Kirchenturm erbaut, die Glockenaufhängung war frei wählbar.

Die Form der Kirche greift die Vierung einer traditionellen Kreuzkirche auf und stellt sie als eigenständige Form dar. KÖLLERTAL | Ihr Magazin für die Region

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KULT U R & F RE I Z EI T

90 Jahre Kino in Heusweiler Als eines der wenigen Einzelkinos im Saarland hat das Filmtheater Heusweiler dem großen Kinosterben der letzten Jahre die Stirn geboten. Zu verdanken ist dies dem unermüdlichen Engagement von Kinobesitzer Leo Schönhofen und seiner Frau Christa. Die Geschichte des Lichtspielhauses in der Saarlouiser Straße in Heusweiler reicht zurück bis ins Jahr 1927. Der Veranstaltungssaal einer Gastwirtschaft wurde von den Großeltern des heutigen Kinobesitzers zum Kino umgebaut. Eine Hausnummer weiter entstand 1949 ein Neubau, in dem sich heute das Kino befindet. Geleitet wird es seit Dezember 1952 von Leo Schönhofen, dessen Eltern den neuen Saal bauten. Als 18-Jähriger hat er angefangen und wurde ins kalte Wasser der Kinobranche geworfen, nun ist er 82 Jahre alt und kann – den Filmgöttern sei Dank – vom Kino immer noch nicht lassen. Heute öffnet sich der Vorhang des Filmtheaters Heusweiler samstags, sonntags und montags sowie für Sondervorstellungen. Die gemütliche Atmosphäre, das gewisse Kino-Flair, das

Ein Lichtspielhaus mit Seele: Im Filmtheater Heusweiler in der Saarlouiser Straße spüren die Besucher noch das gewisse Kino-Flair. Foto: Wolfgang Winkelsträter

man hier noch spürt, lockt eine große Anzahl treuer Kinogänger aus dem ganzen Saarland in die Vorstellungen. Leo Schönhofen pflegt den persönlichen Kontakt zu seinen Besuchern; das schätzen diese, ebenso wie seine be-

Seit 90 Jahren ein Ort anregender Unterhaltung: Das Filmtheater Heusweiler. Foto: hup

sondere Filmauswahl. Mit viel Herzblut stellt er sein anspruchsvolles Programm zusammen, es sind Arthouse-Filme, die er im Filmtheater Heusweiler zeigt. Sichtlich stolz erzählt er: „Der Film ‚Toni Erdmann‘ wurde im gesamten Saarland nur in wenigen Kinos gespielt, unter anderem in Saarbrücken und bei mir in Heusweiler.“ Regelmäßig investierte Leo Schönhofen in die neueste Kinotechnik. Seit dem Jahr 2014 führt er über Blue Ray vor, lichtstarke Beamer projizieren die Filme auf die neun Meter breite und vier Meter hohe Leinwand; für den guten Ton sorgt eine Sechs-Kanal Dolby Digital-Anlage. Im gemütlichen Kinosaal bieten 136

bequeme Sessel mit großer Beinfreiheit genügend Platz. Und auf den Tischen vor den Sitzreihen lassen sich bequem die Getränk abstellen. Also, Vorhang auf und einem anregendschönen Kinoabend in Heusweiler steht nichts im Weg. hup

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überzeugendem Preis-Leistungs- Verhältnis. Unter dem Motto „Bei uns wird das ganze Jahr gefeiert“, finden regelmäßig beliebte Veranstaltungen in geselliger Runde beim Gourmet-Party-Service statt. Start ist am Donnerstag, 25. Mai (Vatertag), beim „Tag der offenen Tür“ mit Gourmet-Zelt. Von 10 bis 24 Uhr kredenzt das Team italienische Spezialitäten, internationale Köstlichkeiten aus Neptuns Reich und für Fleischliebhaber saftige Steaks. Ein buntes Rahmenprogramm sorgt bei Groß und Klein für unterhaltsame Stimmung. „Obersalbacher Spargelgala“ heißt es dann am Sonntag, 28. Mai. Von 11 bis 16 Uhr und von 17 bis 22 Uhr genießen die Besucher ein köstliches 4-Gang Spar-

Kurt Haas und Sohn Christian bieten mit ihrem Team Full-Service rund um Event und Catering. Foto: nig

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Die Kids und Erzieherinnen der Kindertagesstätte St. Martin freuen sich schon heute auf den Neubau am Kyllberg.

Foto: Kita St. Martin

Ein großes Haus für kleine Leute Ein Schelm, wer Böses dabei denkt: Kurz vor der Landtagswahl ergoss sich über der Stadt Püttlingen – wie über vielen anderen Kommunen oder Städte im Saarland – ein warmer Geld-Regen. Das Innenministerium stellte der Stadt zur Förderung verschiedener Projekte Bedarfszuweisungen in Höhe von rund 1,77 Millionen Euro bereit. Ein wichtiges Projekt, das mit den Mitteln gefördert wird, ist der Ersatzneubau der Kindertagesstätte Kyllberg in PüttlingenKöllerbach. Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 3,8 Millionen Euro, die durch Mittel des Ministeriums für Bildung und Kultur, des Regionalverbandes

Saarbrücken sowie durch das Innenministerium aus dem Kommunalinvestitionsförderungsgesetz gefördert werden. Über die Bedarfszuweisung bezuschusst das Innenministerium das Projekt zusätzlich mit bis zu 1,25 Millionen Euro. Nutznießer des Neubaus werden

die Kinder, deren Eltern und die pädagogischen Mitarbeiter der Köllerbacher Kitas St. Martin und Herz Jesu sein. Die beiden Kita-Gebäude sind in die Jahre gekommen, nicht nur unter energietechnischen Gesichtspunkten. Eine notwendige umfassende Sanierung wäre à la longue

weniger kosteneffizient gewesen als nun der Neubau.

Weitere Krippenplätze werden geschaffen Auf dem Areal der Grundschule Kyllberg entsteht als zweigeschossiger Neubau die Kinderta-

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gesstätte, der die notwendigen baulichen Voraussetzungen für eine inklusionsgerechte und barrierefreie Gestaltung sowie die erforderlichen Einrichtungen ermöglicht. Zukünftig werden fünf Kindergartengruppen für 125 Kinder, drei Krippengruppen für 33 Kinder sowie etwa 25 pädagogische Fachkräfte in der Kita beheimatet sein. Die räumliche Anbindung an die Grundschule ermöglicht, dass Familien mit ihren Kindern vom Krippenalter bis zum Übergang zur weiterführenden Schule am selben Ort lernen und miteinander leben.

Eine Herausforderung für den Architekten

Noch spielen die Kleinen der Kita Herz Jesu in ihren alten Sandkästen. Wahrscheinlich ab Oktober werden sie die neue Kita am Kyllberg nutzen können. Foto: Kita Herz Jesu

Mit den Neubau beauftragt wurde der Püttlinger Architekt Willi Latz mit seinem Büro arus GmbH. Latz war sich der Herausforderung bewusst: „Um als Architekten den verschiedensten Wünschen und Gewohnheiten einer Rasselbande von kleinen „Bauherren“ Raum zu geben, ist

eine Bauweise notwendig, die nicht vorschreibt, was wie zu tun ist, sondern viele Möglichkeiten offen hält und die Fantasie nicht einschränkt.“ Bei der Planung legte das Büro also einen großen Wert auf eine kindgerechte, aber auch auf eine energetisch nach-

haltige Bauweise. „Die Kindertagesstätte wird im Erdgeschoß wegen der hangseitigen Erdaufschüttung als massive Konstruktion, hangseitig in Stahlbeton, sonst in Mauerwerk und im darauf aufliegenden Obergeschoss als massiver Holzbau errichtet“,

Nach Fertigstellung bleiben die inneren Holzoberflächen größtenteils sichtbar, fühlbar und somit sinnlich erfahrbar. Foto: arus GmbH

erläutert er. Erfahrungen mit dieser Bauweise hatte das Büro bereits mit der Kita Röntgenstraße in Völklingen gesammelt. Das bauliche Konzept, das eines hohen Detaillierungsgrades bedarf, stieß dort auf große Zustimmung. Zustimmung betonen auch Stefanie Rech, Leiterinnen der Kita St. Martin, und Katja Prinz, Leiterin der Kita Herz Jesu: „Besonders froh sind wir darüber, dass der Architekt Willi Latz einen engen Kontakt zu uns pflegt. Er griff unsere Gestaltungswünsche und Bedarfe für die Arbeit mit den Kindern auf, berücksichtigte sie bei seiner Planung und hat sie im neuen Gebäude umgesetzt.“ Ein harmonisches Haus also, an dem in kindgerecht gestalteten Räume kleinen Leuten auf hohem pädagogischem Niveau vielfältige Bildungschancen eröffnet werden. hup

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Die Photovoltaik-Anlage für das Riegelsberger Rathaus war das zweite erfolgreiche Projekt der BEG Köllertal.

Foto: Mons Solartechnik

Aktives Handeln für den Klimawandel Dass es einen vom Menschen verursachten Klimawandel gibt, ist weitgehender Konsens in der Wissenschaft. Auch in Deutschland beeinträchtigen seine Auswirkungen mit Wetterextremen wie Hochwasser, Stürmen, Starkregen oder Hitzewellen bereits das Leben der Bürgerinnen und Bürger. Die Tragweite des Problems Klimakatastrophe ist in der Weltpolitik angekommen. Es geht nicht um ein wenig Umweltschutz, es geht tatsächlich um das Überleben der Menschheit. Das ist gefährdet, wenn die Klimaerwärmung nicht mehr alleine durch die vom Menschen emittierten Klimagase angetrieben wird, sondern in Folge dessen die tauenden Permafrostböden Sibi-

turerhöhung von 2 Grad Celsius. Darum hat sich die Weltgemeinschaft im Dezember 2015 bei der UN Klimakonferenz in Paris völkerrechtlich verbindlich auf ein Klimaabkommen verständigt, das die Begrenzung der globalen Engagement für die Erwärmung auf deutlich unter 2 Energiewende Grad Celsius, möglichst 1,5 Grad Celsius, vorsieht. Um die dort Dieses Szenario erwartet die eingegangenen Verpflichtungen Wissenschaft bei einer Tempera- zu erfüllen, muss Deutschland

riens, Kanadas und Alaskas zusätzliches Methan freisetzen. Dann wird ein sogenannter KippPunkt überschritten, sodass der Mensch nicht mehr bremsend eingreifen kann.

seine Energiewende-Anstrengungen um den Faktor vier erhöhen. Hierbei zu helfen hat sich die „Bürger-Energie-Genossenschaft Köllertal eG“ (BEG) auf die Fahne geschrieben, die am 7. Mai 2015 von 15 Köllertaler Bürgern gegründet wurde und schnell auf aktuell 118 Mitgliedern gewachsen ist. Karl Werner Götzinger, Vorstandsvorsitzender der BEG, erläutert die Ziele:

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„Wir möchten im Rahmen unserer Möglichkeiten die Energiewende auch in unserer Region vorantreiben. Jede regenerativ erzeugte Kilowattstunde Strom erspart unseren Kindern Atommüll und Kohlenstoffdioxid in der Atmosphäre“. Geführt wird die BEG ehrenamtlich und jeder Bürger, der sich für die Energiewende engagieren möchte, kann sich mit einem finanziellen Anteil an der Genossenschaft beteiligen und sich auch ehrenamtlich einbringen. Oftmals ist der Wille zur Energiewende vorhanden, aber es fehlen sowohl bei öffentlichen als auch bei privaten Trägern die finanziellen Mittel. Hier springt die BEG ein. Über die Ausgabe von Genossenschaftsanteilen wird das erforderliche Kapital zur Verfügung gestellt. Die BEG hat sich das Ziel gesetzt, ab 2018/ 2019 für ihre Mitglieder zwei bis drei Prozent Eigenkapitalrendite zu erwirtschaften. Damit und mit der regionalen Auftragsvergabe verbleibt die Wertschöpfung in Die Vorstandsmitglieder der Bürger-Energie-Genossenschaft Köllertal eG (v.l.n.r) Karl Werner Götzinger, Manfred Burger und Wolfgang Theobald. Foto: BEG der Region.

In Rekordzeit erste Projekte umgesetzt Bereits im Jahr der Gründung konnte die BEG ihr erstes Projekt realisieren. Auf dem Dach der Kita Bengesen in Püttlingen wurde im Juli 2015 von der Schwalbacher Firma Taibi eine Photovoltaikanlage installiert und ans Netz gebracht. Im August 2016 setzte die BEG mit der Photovoltaikanlage-Anlage für das Rie-

gelsberger Rathaus, errichtet von der Firma Mons aus Riegelsberg, ihr zweites Projekt um. Dafür wurden 2016 200 neue BEGAnteile ausgegeben, die innerhalb von fünf Wochen vergriffen waren. Derartiger Erfolg spornt natürlich an und daher sind für den Mai 2017 zwei weitere kommunale Projekte geplant, für deren Finanzierung die BEG wieder eine begrenzte Anzahl von Anteilen ausgeben wird. Sobald die

Gremien der Kommunen die Ampeln auf Grün gestellt haben, werden weitere Infos dazu über die Presse und auf der Homepage www.beg-koellertal.de kommuniziert. Ehrenamtliche Mitstreiter, die bei der BEG mitarbeiten und die Gremien fachlich unterstützen wollen, sind herzlich willkommen. Genossenschaftsanteile können für 500 Euro erworben werden. red/hup

Auf einen Blick: Bürger-Energie-Genossenschaft Köllertal eG Karl Werner Götzinger Vorstandsvorsitzender Rathausplatz 1 66346 Püttlingen Tel.: 0 68 06) 4 99 97 53 E-Mail: info@beg-koellertal.de www.beg-koellertal.de

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Motonobu Futakuchi dirigiert das Kammerorchester der Musikschule Püttlingen.

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Entdecke die Liebe zur Musik In der Musikschule Püttlingen wird Musikalität erweckt und dabei Talent entdeckt. Dies gilt für kleine wie für große Menschen gleichermaßen, denn sie ist offen für alle Altersgruppen und Könnerstufen. Ob es dann die Stimmbildung, das Erlernen eines Instruments oder das gemeinsame Musizieren ist – es gibt zahlreiche Entfaltungsmöglichkeiten.

Herbert Zimmer unterrichtet seit 1987 an der Musikschule Püttlingen Gitarre. Hier übt er mit Lena Mohrbacher. Foto: Astrid La Manna

Woran erkenne ich einen guten Musikunterricht? Die Musikschule Püttlingen ist Mitgliedsschule im Verband deutscher Musikschulen (VdM), orientiert sich an den hohen Qualitätsstandards des Verbands und ist an dessen Strukturplan gebunden. Darin wird einerseits das Konzept einer öffentlichen Musikschule beschrieben wie auch die Unterrichtsinhalte- und ziele. Diese Richtlinien gewährleisten das anspruchsvolle Niveau und die Güte der Musikbildung. Für kommerzielle Anbieter gelten diese Vorgaben nicht, obwohl auch sie den Namen „Musik-

schule“ führen dürfen. Seit ihrer Gründung 1968, damals noch in städtischer Trägerschaft und nicht in Vereinsform, erlebt die Musikschule eine stetige Aufwärtsentwicklung. Derzeit unterrichten die circa 50 qualifizierten und erfahrenen Musikpädagogen mehr als 750 Kinder, Jugendliche und Erwachsene aus dem gesamten Köllertal. Die musikalischen Unterrichtsangebote umfassen kindgerechte Kurse wie Kükenmusik, also die Musikalische Früherziehung, und Unterricht in allen Orchester-, Tasten- und Zupfinstrumenten sowie Vokalunterricht – denn

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Immer wieder mittwochs Open Air Sommer Mittwochs im Park – das heißt an einem lauen Sommerabend im schönen Ambiente der Parkanlage am Rathaus und Püttlinger Schlösschen sitzen, entspannt den Feierabend oder einen schönen Urlaubstag ausklingen lassen und schwungvolle Musik hören.

19. Juli: Zirbelknechte

2. August: Die Himbis y Don Ortega featuring Beana Leana

Die Band für den absoluten Hörgenuss. Die Zirbelknechte bieten drei- bis vierstimmigen Gesang, begleitet von sechssaitigen und zwölfsaitigen Akustikgitarren, unterstützt vom Cajon und diversen Percussions. Musikalische Schwerpunkte: Crosby, Stills, Nash & Young, James Taylor, Hannes Wader, Simon & Garfunkel und viele mehr. Foto: juicesaar

Musikalisch grenzenlos dieser Abend: Das saarländische Duo „Die Himbis“ präsentieren bekannte Songs. Als Trio „Los Himbis y Don Ortega“ begeistern sie mit südamerikanischer Musik. Und im Zusammenspiel mit der irischen Sängerin Catherine Pörtner und dem saarländischen Geiger Daniel Braun geben die Himberts als „Beana Leana“ eine waschechte Irish Folk Band ab. Foto: Band

26. Juli: Doppelkonzert mit Al Rabieh und Manuel Sattler

9. August: Héctor Zamora mit De Amor y Libertad

Die deutsch-syrische Musikgruppe ist ein Projekt des Netzwerkes Ankommen Saarland. Die vier syrischen Flüchtlinge Monir Hamo, Hossam Alshahim, Samer Akid und Ghazwan Zahra sowie die beiden saarländischen Jazzmusiker Rudi Schaaf und Heiner Franz spielen orientalische Volksmusik und arabischen Pop. Anschließend steht der Saarbrücker Liedermacher Manuel Sattler auf der Bühne. Er singt ironisch-heiter über bedeutsame Dinge in seinem Leben. Fotos: Iris Maurer (Al Rabieh)/Zippo Zimmermann (Manuel Sattler)

Der Mexikaner Héctor Zamora musizierte weltweit als Bassist und Gitarrist in verschiedenen Gruppen und Formationen. Sein Musikprojekt „De amor y libertad“ ist eine Hommage an bedeutende Künstler und Künstlerinnen aus Lateinamerika. Mitglieder der Band sind – neben Héctor Zamora – Liza Montes de Oca und Leonardo Ortega. Foto: Band Die Veranstaltungen beginnen um 19.30 Uhr, der Eintritt ist frei.

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einer Mindestmenge von 150 Litern abgegeben. Die verschiedenen Mischungen eignen sich für unbewehrte Bauteile wie beispielsweise Streifenfundamente, zum Setzen von Bordsteinen, Zaunpfählen oder Pfosten. Und damit der Beton optimal auf das Bauvorhaben abgestimmt ist, beraten die Fachkräfte von Hoffmann & Co. bei der Zusammenstellung der Rezeptur, gerne auch auf der Baustelle vor Ort. Denkbar unkompliziert ist die Abwicklung. Der Kunde kauft am Schalter eine Chipkarte, auf der Menge und Mischung gespeichert sind. Anschließend positioniert er den Anhänger oder das Transportfahrzeug unter den Gurtbandförderer und steckt die Chipkarte in das Bedienpult. Die

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entsprechende Betonsorte wird im Mischmodul der Anlage gemischt und über das Förderband zum Fahrzeug transportiert. Je nach Füllmenge ist man nach fünf bis zehn Minuten wieder abfahrbereit. Auf Wunsch ist eine Belieferung möglich, ebenso das Verarbeiten des Betons durch Fachkräfte des Unternehmens vor Ort. „Für spe-

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Besondere Konzertmomente Marion Vogt-Hürstel, bei der Gemeinde Heusweiler zuständig für Kultur, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, hat für die diesjährigen Heusweiler Rathauskonzerte ein abwechslungsreiches Programm zusammengestellt. Der breite musikalische Bogen umspannt europäische Flötenmusik der Romantik, Klassiker aus Film und Musical bis hin zur argentinischen Musik. Nun stehen nach der Sommerpause noch vier außergewöhnliche Konzerte auf dem Programm.

22. September, 20 Uhr Allein unter Frauen Der Tenor und Entertainer Stefan Lex präsentiert mit strahlender Stimme heiter-beschwingt Highlights aus Oper, Operette, Film und Musical. Seine Duettpartnerin Christiane Linke tritt mit jugendlichem Sopran auch als Solistin auf. Die ungarische Violinistin Zsuzsa Debre garantiert feurige Czardasklänge, virtuos präsentiert auf der Geige. Einfühlsam begleitet werden die drei Solisten von der preisgekrönten Pianistin Sigrid Althoff. Foto: Veranstalter

20. Oktober, 20 Uhr Gitarrenmusik der Extraklasse Das Münchner Gitarrentrio mit Alexander Leidolph, Thomas Etschmann und Mikhail Antropov erzeugt mit seinen Gitarren die Klangfülle eines ganzen Orchesters. Bei seinem Auftritt in Heusweiler präsentiert das Trio ein kontrast- und abwechslungsreiches Programm. Das Repertoire umfasst bekannte Werke wie Bizets „Carmen Suite“ oder Vivaldis „D-Dur Konzert“ und wird ergänzt mit Originalkompositionen von Gragnani, Pujól, Bellinati, Roux und Etschman. Foto: Dominik Parzinger Anzeige

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17. November, 20 Uhr Argentinien meets Heusweiler Roberto Rutkauskas ist einer der bekanntesten Geiger Argentiniens. Mit der argentinischen Pianistin Karin Olivier verbindet ihn eine langjährige Arbeit im Bereich der Kammermusik. Professor Martin Galling, international als Pianist und Kammermusiker bekannt, gründete 2003 mit ihr das Klavierduo GallingOlivieri. Gemeinsam mit Rutkauskas spielt das Trio in Heusweiler nun Stücke der frühen Klassik bis hin zur argentinischen Klassik und des argentinischen Foto: Veranstalter Tangos.

8. Dezember, 20 Uhr Vom Barock bis Jingle Bells Fünf ehemalige Solo-Blechbläser des Landes-JugendOrchesters Rheinland-Pfalz haben sich 2007 zum Bläserquintett LJO-Brass zusammengetan. Das Ensemble gilt als eines der besten deutschen Nachwuchs-Blechbläserquintette. In ihren Weihnachtskonzerten präsentieren die Musiker musikalische Highlights aus dem Barock sowie Weihnachtsmusik mit fetzigen Arrangements, wie man sie für Blechbläserquintette noch selten gehört hat. LJOBrass beschließt fulminant die Heusweiler RathausFoto: Veranstalter konzerte 2017. Auf einen Blick Unterstützt werden die Heusweiler Rathauskonzerte von der Sparkasse Saarbrücken. Die Einzelkarte kostet zehn Euro, ermäßigt – auch für Inhaber der Sozialcard – acht Euro. Weitere Infos bei der Gemeinde Heusweiler unter Telefon (0 68 06) 91 11 17. Oder per E-Mail an: marion.vogt-huerstel@heusweiler.de Anzeige

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Kreativer Sommer in Riegelsberg Nie im Traum hätten die Macher der Sommerakademie Riegelsberg daran gedacht, dass sich ihre Kreativkurse und Workshops zu einem solchen Dauerbrenner entwickeln würden. Am 24. Juli öffnet nun – nach 2015 und 2016 – die Akademie bereits zum dritten Mal ihre Türen. fahren die Teilnehmer von der Kräuterfachfrau und Kursleiterin Petra Sämann auf einen ausgedehnten Spaziergang, wo Kräuter zu finden sind, wie sie gesammelt werden und zweifelsfrei von giftigen Pflanzen zu unterscheiden sind. Am zweiten Tag lernen die Teilnehmer die verschiedenen Arten der Konservierung von Kräutern kennen und stellen mit den naturbelassenen Rohstoffen eigene Pflegeprodukte, Öle und Kräutersalz her. Also ein Kurs für alle Sinne.

Vielseitige Angebote entdecken

Ausprobieren und gestalten: Daraus entstehen im Malkurs abstrakte oder gegenständliche Bilder. Foto: Sommerakademie Riegelsberg

Neues und Bewährtes umfasst das Angebot der diesjährigen Sommerakademie. Die insgesamt elf Kurse und Workshops laden die Teilnehmer zu inspirierendem Gedankenaustausch und zu kreativem Arbeiten ein. So ist Individualität beim Workshop „Nähen und Zuschneiden“ gefragt, beim Kurs

„Silberschmuck und Glasfusing“ wird man zum eigenen Designer, „Kreatives Schreiben“ befeuert die Phantasie und inspiriert beim Verfassen einer Kurzgeschichte zu kleinen Fluchten aus dem Alltag. Neu im Angebot ist der 2-tägige Workshop „Wildkräuter und Heilpflanzen“. Am ersten Tag er-

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Ebenfalls neu im Programm ist der Kurs „Mosaik kreativ“. Die Designerin Christa Witte aus Saarbrücken leitet diesen sehr individuellen Workshop. Die Teilnehmer stellen aus eigenen Geschirrteilen, kombiniert mit Mosaiksteinen oder Bruchstücken, ganz individuelle Schalen für

Haus und Garten her. So erwecken sie Scherben liebgewordener Geschirrteile zu neuem Leben. Mit dem dreitägigen Seminar „Das wollte ich schon immer…“ beschreitet die Sommerakademie Riegelsberg neue Wege. Unter Leitung der Heilpraktikerin und Gesundheitscoachin Christina Klingenberg entwickeln die Teilnehmer Strategien, um ihre eigenen Fähigkeiten zu erkennen, schlummernde Potenziale auszuschöpfen und so persönliche Ziele besser zu erreichen. Alle Kurse und Workshops der Sommerakademie Riegelsberg werden von motivierten und gut ausgebildeten Dozenten und Dozentinnen geleitet. Durch ihre langjährige Erfahrung in der Seminarleitung betreuen sie jeden einzelnen Teilnehmer sehr individuell. Daher sind die einzelnen Angebote für Anfänger und für Fortgeschrittene gleichermaßen geeignet. hup

Auf einen Blick Die Kurse und Workshops der Sommerakademie Riegelsberg finden vom 24. bis 29. Juli statt. Kursort: Grundschule Hilschbach-Walpershofen, Ellerstraße 7, 66292 Riegelsberg Der Kurs „Yin Yoga und Stimme“ wird in der Köllertalhalle in Walpershofen angeboten. Ansprechpartner und Infos bei Brigitte Weiand Tel. (0 68 06) 33 21 www.ateliermo-brigitte-weiand.de Annerose Nill Kulturbeauftragte der Gemeinde Riegelsberg Tel. (0 68 06) 93 01 62 www.riegelsberg.de Anmeldung unter www.sommerakademie-riegelsberg.de oder per Post an Brigitte Weiand, Ellerstraße 44, 66292 Riegelsberg. Letzter Anmeldetermin: 10. Juli 2017


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Musik und buntes Markttreiben Erfahrene Musiker, junge Talente sowie das Marktfest mit Herbstmarkt und Kirmes: Bis zum Sommerausklang laden in Riegelsberg zahlreiche Veranstaltungen zum Feiern und Genießen ein. Fette Sounds, ungewöhnliche Arrangements, rhythmischer Prog Rock – so lässt sich die Musik von Under Pressure wohl am besten beschreiben. Die Band um Maxwell Smart Bassist Ralf Zimmer bringt komplizierte Kompositionen ebenso leicht rüber wie gradlinige, einfach strukturierte und radiotaugliche Songs. Das Publikum darf sich beim Auftritt der Band am 30. Mai um 20 Uhr in der Reihe RatHausMusik also auf einen abwechslungsreichen Rock–Event mit vielen musikalischen Überraschungen freuen.

ni) heißt es „Singing Near The Train“. Unter der Leitung von Sue Lehmann, Bernadette Meyer und Christof Brill, interpretieren Lokalmatadore facettenreich Rockund Popsongs. Am 22. Juni gastiert die Meisterklasse „Forum junger Solisten“ von Prof. Wolfram Schmitt-Leonardy in Riegelsberg. Unter dem Motto „Stars of The Future“ zeigen dann junge Pianisten mit Leidenschaft und Feuer, wie mitreisend klassische Musik sein kann. Die Veranstaltungen beginnen an allen drei Tagen jeweils um 19 Uhr.

Der Herbst kann kommen

Schüler der International Lang Lang Music Foundation mit Prof. Wolfram Schmitt-Leonardy in Riegelsberg. Foto: Gemeinde Riegelsberg

Vom 1. bis zum 3. September feiert die Gemeinde das traditionelle Marktfest. Neben buntem Markttreiben und Kirmes wird beste Unterhaltung geboten und am verkaufsoffenen Sonntag kann man entspannt in den Riegelsberger Geschäften shoppen. Eröffnet wird das Marktfest am 1.

September um 19 Uhr mit dem Fassanstich durch Bürgermeister Klaus Häusle. Auf der großen Showbühne rockt anschließend die Band „Magic“. Am Samstag legt auf der Bühne ab 19 Uhr das saarländische Urgestein DJ Kasimir auf. Der Sonntag startet um 12 Uhr mit dem traditionellen

Music was my first love Bereits zum sechsten Mal treffen sich im Juni zahlreiche junge Talente in Riegelsberg. Unter dem Label „Music was my first love“ stellen Musiker ihr Können und ihre Liebe zur Musik einem großen Publikum vor. An den ersten beiden Abenden (20. und 21. Ju-

Herbstmarkt, bei dem zahlreiche Anbieter an ihren Ständen einen bunten Mix aus Produkten und Dienstleistungen offerieren. Für die Kids lockt die Kirmes mit ihren Fahrgeschäften, die Marktfeststände bereiten den Mittagstisch und sorgen für das leibliche Wohl. hup

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Das Frühjahrskonzert des Kammerorchesters in der Evangelischen Kirche Walpershofen stand unter dem Motto „Spanische Impressionen“. Foto: Françoise Martsch

Freude am gemeinsamen Musizieren Seit 60 Jahren erfreuen die musikbegeisterten Instrumentalisten des Kammerorchesters Riegelsberg ihr Publikum. Das älteste Laienorchester des Saarlandes prägte in diesem Zeitraum mit über 200 Konzerten maßgeblich das Musikleben in Riegelsberg und im Köllertal. Die Initialzündung zur Gründung des Orchesters kam 1957 von Bürgermeister Jakob Thome. Als „Orchestervereinigung Riegelsberg“ probten die Laien des damals noch sinfonisch besetzten Orchesters erstmals am 4. April 1957 unter der Leitung von Ernst Hoenisch. Er hat das Orchester 16 Jahre lang wesentlich geprägt und während seiner Ägide fand 1970 die Umbenennung in „Kammerorchester Riegels-

berg“ statt. Auch Martin Folz, der von 1983 bis 1989 am Dirigentenpult stand, sowie Eckart Schloifer (er führte das Orchester von 1993 bis 2006), haben jeder auf seine spezifische Art das Orchester musikalisch beeinflusst und geformt. Seit 2009 hält Ewald Becker den Dirigentenstab in der Hand. Bis zu seinem Ruhestand unterrichtete er Musik am Saarbrücker Schlossgymnasium.

Breitgefächertes musikalisches Repertoire

gen häufig auf unterschiedlichem Niveau. Ewald Becker hat aus dem Orchester mit viel pädaAuf Grund seiner eigenen Or- gogischem Einfühlungsvermöchestererfahrung als Bratschist gen und motivierend einen hoim „Collegium Instrumentale mogenen Klangkörper geformt. Saarbrücken“ und als langjähri- „Manchmal ist es eine Gradwanger Leiter des „Saarländischen derung bei der ZusammenstelSchüler Sinfonie Orchesters“, ist lung des Repertoires. Unser Ziel er für die Leitung eines Amateur- ist die Erarbeitung und werkgeorchesters geradezu prädesti- treue Wiedergabe von Stücken, niert. Denn die musikalischen die für ein Laienorchester spielFertigkeiten der Mitglieder lie- barer sind. Anfänger dürfen

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nicht überfordert und fortgeschrittene Musiker nicht unterfordert werden“, stellt er fest. So steht im Mittelpunkt des Repertoires zwar die sogenannte klassische Musik, doch das Orchester spielt auch Neue Musik und unternimmt musikalische Ausflüge in außereuropäische Kulturen oder folkloristisch-populäre Bereiche.

Probetermine: Jeden Dienstag zwischen 19.30 Uhr und 21.45 Uhr im schönen Proberaum der Alten Schule in RiegelsbergWalpershofen, Herchenbacher Straße 35. Ansprechpartner: Benedict Guntermann, Telefon (0 68 53) 9 62 00 78 Ewald Becker Telefon (0681) 39 91 90 und (0151) 12 20 92 43 E-Mail: info@kammerorchester-riegelsberg.de www.kammerorchesterriegelsberg.de

Im Kammerorchester Riegelsberg ist jeder willkommen, der mit Freude musiziert, aber auch gerne zielgerichtet auf die Konzerte hin arbeitet. Foto: Françoise Martsch

Offen für neue Mitglieder

dem Wunsch, gemeinsam mit Gleichgesinnten etwas Schönes Etwa 25 Streicher mit ersten und zu gestalten, finden im Orchester zweiten Violinen, mit Bratschen, ihre musikalische Heimat. Neue Celli und Kontrabässen musizie- Mitglieder brauchen nicht vorzuren unter der musikalischen Lei- spielen. Sie können probeweise tung von Ewald Becker, gelegent- mit dem Orchester musizieren lich begleitet u. a. von Bläsern. und dann entscheiden, ob es ihDas Kammerorchester Riegels- nen gefällt. Gemeinsam arbeiten berg steht neuen Mitspielern of- die Musiker dann auf die drei öffen. Amateurmusiker, aber auch fentlichen Konzerte im Jahr hin. ehemalige Berufsmusiker mit Denn ohne Aufführungen macht

das Musizieren keinen Spaß. Dafür proben die Mitglieder leidenschaftlich und spielen letztlich auf einem hohen musikalischen Niveau. Davon überzeugen können sich die Besucher beim Festkonzert anlässlich des 60-jährigen Orchester-Jubiläums: Konzertiert wird am 10. September um 17 Uhr in der Evangelischen Kirche Riegelsberg-Güchenbach. hup

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Auch für junge Menschen sehr attraktiv: Tagestouren bringen Mensch und Natur zusammen.

Foto: Saarpfalz Touristik/Wolfgang Henn

Eine Wanderung führt nicht nur zum Ziel, sondern sie führt auch zusammen! Marathonwanderungen über die olympische Distanz von 42 Kilometern gibt es mittlerweile in vielen Spielarten; doch im Gegensatz zum Marathonlauf geht es nicht um Schnelligkeit, sondern um die sportliche Begegnung zwischen Mensch und Natur. Beim 2. Köllertaler Wandermarathon am 2. Juli 2017 ist Wanderexperte Manuel Andrack wieder mit dabei und gibt seine Erfahrungen aus 2016 weiter. Herr Andrack, welche Erfahrungen haben Sie aus dem 1. Wandermarathon gewonnen? Manuel Andrack: Auf meine An-

regung hin haben wir den Wandermarathon modifiziert; es gibt jetzt eine Marathonstrecke von 40 Kilometern und eine Halbma-

rathonstrecke von 22 Kilometern. Damit wollen wir den Teilnehmerkreis vergrößern und sowohl die „Profis“ als auch nicht

ganz so Trainierten die Möglichkeit zur Teilnahme bieten. So ist für jeden Geschmack etwas dabei.

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Wie hat sich die Streckenführung beider Touren geändert? Manuel Andrack: Auf Wunsch der Gemeinde hin haben wir die Tour so modifiziert, dass sie nicht mehr über dem PfarrerRug-Weg verläuft, sondern wie ein großes Oval Püttlingen und Köllerbach umkreist. Beide Strecken verlaufen zunächst gleich. Nach etwa 15 Kilometern biegen die Halbmarathon-Teilnehmer ab und wandern durchs Köllertal zurück, während die Marathongeher noch den östlichen Bogen des Ovals integrieren. Mit welchen Hindernissen hatten die Teilnehmer zu kämpfen? Manuel Andrack: Wenn es sehr heiß ist, schwindet die Freude. Dann wird die Tour ab dem 30. Kilometer beschwerlich. Deshalb nun eine kurze Variante – eine gute Alternative für weniger erfahrene und trainierte Wanderer. Allerdings ist sie auch nicht „ohne“. Wo muss dieses Jahr nachjustiert werden? Manuel Andrack: Eine Lehre aus der ersten Veranstaltung ist, für eine lückenlose Beschilderung zu sorgen, denn es haben sich tatsächlich einige Wanderer verlaufen. Und in Bezug auf die Ausrüstung? Manuel Andrack: Die meisten Teilnehmer waren sehr gut ausgestattet. Trotz Sommerveranstaltung muss man mit Regenschauern genauso rechnen wie

Der 1. Köllertaler Wandermarathon 2016 war ein voller Erfolg

mit großer Hitze. Das ist das Schicksal des Natursportlers. Empfehlenswert sind auf alle Fälle wetterfeste Bekleidung und leichtes Schuhwerk mit guter Profilsohle. Von schweren Wanderschuhen und Baumwollsocken rate ich aus meiner Erfahrung dringend ab. Was ist noch neu? Manuel Andrack: Eine sehr schöne Idee ist die Zusammenlegung des Wandermarathons mit dem Büffelfest anlässlich des Wasserbüffel-Beweidungsprojekts. Im vergangenen Jahr fühlten sich einige Teilnehmer dann doch am Ziel etwas verloren, denn sie kamen sehr vereinzelt an. Der Lauf soll ja kein Wettbewerb sein. In diesem Jahr erwartet die Wanderer am Ende ein Fest. Da ist dann richtig was los und Hunderte von Menschen werden gemeinsam feiern und für die richtige Stimmung sorgen. win

Foto: Gemeinde Püttlingen

Infos: Anmeldungen bis zum 25. Juni im Rathaus Püttlingen, Zimmer 35 oder per E-Mail unter www.puettlingen.de. Start und Ziel: Gymnastikhalle des Turnvereins Köllerbach, Fresagrandinariastraße, Parkplätze vorhanden. Startgeld: 10 Euro pro Person inklusive Verpflegung während der Tour (Obst, Getränke und Energieriegel), einer Teilnehmerurkunde und einer Medaille. Teilnehmerbegrenzung: bis zu 100 Personen/Mindestalter 18 Jahre Dauer: ca. 10 Stunden - kein Wettkampf, keine Zeitnahme Eine Karte der beiden Strecken ist auf der Internetseite www.outdooractive.com zu finden. Weitere Infos finden Interessierte im aktuellen Flyer, der bei der Stadt Püttlingen erhältlich ist. Außerdem stehen die Mitarbeiter des Kulturbüros, Tel. (0 68 98) 691-150 für Fragen zur Verfügung.

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Immer den Äpfeln nach Die Farbenlehre der Obersalbacher Apfelwege lautet: Grün-Gelb-Rot. Mit den farbigen Apfelsymbolen sind nicht nur die unterschiedlichen Wegstrecken gekennzeichnet, sondern sie könnten – ähnlich wie beim Obst – für die Reifegrade der Wanderleistung stehen.

Eine Wandergruppe des Vereins ist gerade auf der Hilgenbacher Höhe angekommen.

Im Köllertal ist das Wandern „in“, bestätigt Remigius Philippi, Vereinsvorsitzender des Obstund Gartenbauvereins Obersalbach Kurhof e. V.: „Wandervereine, aber auch Einzelpersonen aus dem ganzen Saarland interessieren sich für unsere Touren und die kostenlosen Wanderflyer, die beim Gemeindehaus ausliegen, sind immer schnell vergriffen.“ Der Verein ist Initiator der grün-gelb-rot markierten Rundwanderwege, die nach unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden und Streckenlängen gestaffelt sind. Die Wanderrich-

tung kann naturgemäß „rechtsoder linksdrehend“ sein; ausgeschildert sind die Wege allerdings nur in eine Richtung. Alle drei Routen starten am Dorfgemeinschaftshaus Obersalbach Kurhof; eine Wanderkarte und der Wanderwegeflyer dort informieren über Streckenverläufe und die charmanten Sehenswürdigkeiten unterwegs. Das grüne Apfelsymbol führt auf einen etwa vier Kilometer langen kinderwagentauglichen Fußweg, der mit 110 Höhenmetern eine Gehzeit von einer Stunde erfordert. Vom Startpunkt führt der

Foto: OGV Obersalbach

gemütliche Spazierweg am Friedhof vorbei über Feldwege und Straßen zur Hilgenbacher Höhe, die einen schönen Ausblick auf das Köllertal bietet. Von dort geht’s durch den Naturpark Kallenborn zurück zum Ausgangspunkt. Das gelbe Apfelsymbol signalisiert: Fortgeschrittener Reifegrad! Hier hat sich der Weg auf 10,6 Kilometern

mehr als verdoppelt; mit Kind und Kegel sind die 175 Höhenmeter dennoch gut zu bewältigen. Die Route verläuft über den Kallenborn, dann weiter entlang eines Naturlehrpfades bis zur Hilgenbacher Höhe und von dort über Wald- und Feldwege zurück zum Ausgangspunkt. Die anspruchsvollste Route ist an dem roten Apfel zu erkennen. Gute 295 Höhenmeter verteilen sich auf „ausgereiften“ 17,8 Kilometern, für die man etwa vier Stunden Gehzeit veranschlagen sollte. Vom Startpunkt geht’s zum Kallenborn und über die Hilgenbacher Höhe zum Weiherwald weiter Richtung historischer Römerstraße und von dort retour. Allen Touren gemeinsam sind fantastische Ausblicke über das Köllertal sowie regionale Sehenswürdigkeiten: Die Dorfkirche mit ihren Kirchenfenstern sollte unbedingt besucht werden, denn kein Geringerer als der renommierte britische Glaskünstler Brian Clarke hat sich hier verewigt. red/win

Im Internet: www.gartenbauverein-obersalbach.de/obersalbacher-apfelweg

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Das Drachenbootrennen ist das sommerliche Highlight im Riegelsberger Freibad.

Foto: Gemeinde Riegelsberg

Wassergaudi bei sommerlichen Temperaturen Was gibt es Schöneres im Sommer als einen Sprung ins kühle Nass. Wenn dann noch Gaudi und Spektakel locken, ist der Sommertag perfekt. Einen Besuch im Riegelsberger Freibad sollte man sich für den 4. Juni und 26. August vormerken.

Das Freibad ist eingebettet in eine ruhige idyllische Landschaft. Foto: Gemeinde Riegelsberg

Am „Tag des Schwimmens“, am 4. Juni, erwartet alle Wassernixen und Froschmänner ein buntes Mitmachprogramm, das das Riegelsberger Freibad zusammen mit zahlreichen Vereinen veranstaltet. Die Abnahme des Schwimmabzeichens ist gratis und so können sich die kleinen und großen Besucher nicht nur austoben, sondern auch ihr Können unter Beweis stellen. Deutlich kompetitiver wird es am 26. August zugehen. Denn zum siebten Mal in Folge findet das Drachenbootrennen unter dem Motto „Platz ist im kleinsten Becken“ ab 11 Uhr statt. Dabei geht es um die entscheidende Frage: Wer

hat die Nase vorn beim feucht- meinsame Spaß, den alle zu- Kerstin Müller-Kattwinkel vom fröhlichen Spaß? Denn hier sind sammen haben“, betonen Bür- Hallen- und Bäderbetrieb RieTeamarbeit und Kraft gefragt, germeister Klaus Häusle und gelsberg. red/win wenn zwei Boote Seite an Seite kämpfen. Das Rennen funktioAnzeige niert wie das Tauziehen: Zwei Boote, die über Umlaufrollen verbunden sind, liegen parallel nebeneinander im Wasser. Zieht ein Boot vor, zieht das andere zurück. Jedes Rennen dauert eine halbe Minute, aber diese 30 Sekunden können sehr hart und sehr lang werden für die zwölf Paddler – darunter mindestens vier Frauen und ein Trommler. In Zusammenarbeit mit dem 1. Drachenbootverein Saar veranstaltet der Hallen- und BäderbeEINTRITT trieb der Gemeinde Riegelsberg FREI den Drachenbootcup im Hochsommer; das bringt am meisten Spaß. Auch für die Zuschauer ist Tag des Schwimmens der feuchte Cup ein Vergnügen, 4. Juni 2017 denn die Teams treten in bunten, sehr originellen Outfits wie etwa Freibad Riegelsberg pinkfarbene Einhörner an. „Wichtiger als der sportliche ErMitmachprogramm der Vereine folg ist allen Formationen der gevon 14:00 - 18:00 Uhr Kostenlose Abnahme von Schwimmabzeichen

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Der Mittelaltermarkt auf Burg Bucherbach bringt mittelalterliches Leben in die Stadt.

Foto: Veranstalter

Burg Bucherbach weckt romantische Fantasien Geheimnisvolles umwittert die Burgruine Bucherbach und beflügelt romantische Fantasien: Burg-Besucher träumen sich gerne in die gute alte Zeit der Rittersleut‘, wenn dort alte Bräuche mit traditionellem Handwerk und mittelalterlicher Lagerromantik verwoben werden. Die Feste und Veranstaltungen in der Burgruine haben gerade deshalb Kult-Status. Im Püttlinger Ortsteil Köllerbach steht die stolze Ruine, hinter deren Wiederbelebung ein rühriger Verein steckt. Die Interessensgemeinschaft Burg Bucherbach e.V. widmet sich nicht nur dem Burgerhalt, sondern sucht den Anschluss an die Moderne. Voraussichtlich ab Herbst dieses Jahres ist ein virtueller Besuch der Burg via Smartphone und mehrsprachiger Audio-GuideFührung möglich. Die Stadt Püttlingen hat dazu einen Hot Spot eingerichtet und Stadtarchivar Michael Müller Konzept und Text des kostenlosen Guides erstellt. Auch die nächtlich-farbige Illumination der Burg ist auf den Verein zurückzuführen, der all seine Aktivitäten aus Mitgliedsbeiträgen, Spenden und Erlösen des Weinfestes finanziert.

Am 28. Mai startet die Fest-Saison auf der Burg mit einem Bauernmarkt. Vom 2. bis 5. Juni erwacht das höfische Leben mit aufregenden Schaukämpfen und amüsanten Spektakeln auf Burg Bucherbach.

Spannende Epoche

der kommen beim Schminken und Märchenerzählen auf ihre Kosten. Das zweitägige Fest vom 21. bis 22. Juli gilt als Highlight der Burgveranstaltungen. Nach der Eröffnung um 18.30 Uhr sorgt die Köllerbacher Kultband „Die Engelfanger“ für eine ausgelassene Stimmung und Samstags missionieren die „Barmher-

zigen Plateausohlen“ ihre Zuhörer in Sachen Liebe. Höhepunkte sind die Ernennung der Weinprinzessin und Burggrafen wie der Burggräfin zu Bucherbach. Das Fest steht unter der Schirmherrschaft von Peter Altmaier, dem Bundesminister für besondere Aufgaben und Chef des Bundeskanzleramtes. win

In historische Kostüme gewandet, bevölkern Händler, Handwerker, Musiker und Tänzer die Burg, um diese spannende Lebensepoche darzustellen. Einfallsreiche Händler bieten während der Tage ihre Waren zum Kauf an: Leder- und Keramikprodukte, Waffen, Schmuckunikate, historische Bekleidung, Produkte aus Tierfellen oder Filz, Liköre, Kräuter, Met, Verzehrbares sor- Spannende Gladiatorenkämpfe halten das Publikum in Atem. gen für das leibliche Wohl. Kin- Foto: Gemeinde Püttlingen

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Spezialisten für die Beseitigung von Feuchtigkeitsschäden Nasse Wände, feuchte Keller, dunkle Flecken auf der Tapete oder im Badezimmer sind das Schreckgespenst eines jeden Hausbesitzers. Ergreift man keine Gegenmaßnahmen, drohen Gesundheitsrisiken durch Schimmelbefall und Feuchtigkeit führt zu einer Gefährdung vom Bau. Vorbeugende Maßnahmen gegen Feuchtigkeit an Gebäuden und die Beseitigung bereits vorhandener Schäden gehören in die Hände eines anerkannten Fachbetriebes. Nur er verfügt über entsprechend geschultes Fachpersonal und über die erforderlichen technischen Geräte zur Schadensanalyse. Der Meisterbetrieb Isotan Maler,- Stuckund Verputz GmbH in Sulzbach ist hier erste Wahl. Das Team der Firma Isotan erstellt die kompetente Schadensanalyse, erarbeitet einen optimalen Sanierungsvorschlag und führt die notwendigen Arbeiten mit allen Maßnahmen fachgerecht aus. Bei der Beseitigung von Feuchtigkeitsschäden sowie für die Mauer- und Trockenlegung bietet die Firma Isotan eine Lösung mit einem speziellen Verfahren

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Das Team um Armin Gräßer, Thilo Dahlem und Ralf Gräßer (v.l.) sorgt für trockene Mauern. Foto: hup

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Restaurant Hirchenhahn das Traditionslokal im Köllertal Essen für die Sinne – so lautet seit nunmehr 14 Jahren das Credo von Ralf und Petra Hirchenhahn in ihrem Restaurant in Walpershofen. Und die Zufriedenheit der Gäste ist ihr größter Anspruch. Bereits in der dritten Generation wird das Restaurant von der Familie Hirchenhahn geführt. Das Haus wurde Ende der 50er Jahre von den Großeltern Marcel und Meta Hirchenhahn erworben, von deren Sohn Horst mit Ehefrau Elisabeth weitergeführt und steht seit 2002 unter der Leitung von Ralf und Petra Hirchenhahn; Tochter Lisa-Marie ist seit gut einem Jahr ebenfalls im Betrieb tätig. Ralf und Petra Hirchenhahn sind Gastgeber aus Leidenschaft. Mit großer Freude verwöhnen sie ihre Gäste in einem schönen Am-

biente mit leckeren kulinarischen Köstlichkeiten. Im Haus befindet sich das Restaurant mit circa 30 Plätzen, die Lounge umfasst ebenfalls circa 30 Plätze. Der großzügige Festsaal mit den bis zu 60 Plätzen eignet sich sehr gut für größere Veranstaltungen und große Familienfeiern.

Individuelle Karte vom Küchenchef Dafür stellt der Küchenchef Ralf Hirchenhahn gerne eine individuelle Karte zum Festpreis

zusammen, damit die Gäste sorglos die Feier genießen können. Einen intimen Rahmen bietet das kleine „Familienzimmer“. Hier können bis zu acht Personen gemütlich tafeln. Die wunderschöne Parkanlage mit Terrasse ist bei gutem Wetter ab Mai geöffnet. Das Angebot der Speisen umfasst A la carte-Gerichte sowie freitags ein wechselndes Mittagstischangebot. Als besonderes Highlight offeriert der Küchenchef jeden zweiten Freitagabend im Monat eine Edelfischvariation mit ausge-

suchten Beilagen. Ein fester kulinarischer Termin im Kalender vieler Gäste ist das romantische Candle-Light-Dinner am Valentinstag und Ende Oktober, ebenso der PaellaAbend, mit dem Ralf und Petra Hirchenhahn zwei Mal jährlich verwöhnen. Auf der Webseite des Restaurants stehen tagesaktuell alle wichtigen Informationen für Sie bereit.

Internet: www.restaurant-hirchenhahn.de

Restaurant Hirchenhahn Kurzenbergstraße 87 · 66292 Riegelsberg Tel.: 0 68 06/7 72 52 · www.restaurant-hirchenhahn.de aurant • Rest ge • Loun Pers. bis 30 se nteras e t r a G •

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F EST E & M ÄR KT E

Stilvolle Atmosphäre und gehaltvolle Weine Das Weinfest in Obersalbach hat sich in den letzten Jahren zu einem der schönsten Feste der Region entwickelt. Am 17. und 18. Juni findet die 15. Auflage statt. Als ehemalige Weinkönigin hat Jacqueline Thull unzählige Weinfeste gesehen. Natürlich auch die ganz großen und bekannten. Wenn sie sich aber an ihre Amtszeit zurückerinnert, sagt sie: „Höhepunkt war der Besuch der ,Grünen Woche‘ in Berlin – dicht gefolgt vom Obersalbacher Weinfest. Da wurden wir unglaublich herzlich empfangen. Das Fest ist einfach einmalig.“ Eine stilvolle Atmosphäre, fast 60 Top-Weine aus den besten Regionen Europas und dazu viele ausgewählte, regional passende Leckereien – das ist das Erfolgsrezept. Ein Fest zum Wohlfühlen und Genießen halt. Am 17. und 18. Juni geht die Veranstaltung nun in ihre 15. Auflage. Und wieder einmal haben sich die Macher etwas Neues einfallen lassen.

Frische und trockene Weißweine

Ulrike Basenach, Mitarbeiterin am Sektstand, freut sich auf die Weinfest-Besucher. Foto: Ernst Prediger

„Erstmals gibt es in diesem Jahr auch Weißweine aus Frankreich, Spanien und Italien“, sagt Ernst Prediger, der Vorsitzende der Tennisfreunde, die das Fest gemeinsam mit dem Verein für Kultur und Brauchtum ausrichten. „Bislang haben wir uns bei diesen drei klassischen RotweinLändern auf Rotweine und Rosés

beschränkt. Aber weil in den letzten Jahren die Nachfrage nach Weißweinen aus diesen Ländern gestiegen ist, haben wir darauf reagiert.“ Reagiert – und viel probiert. „Wir hatten allein für unseren Stand rund 15 Weißweine in der engeren Auswahl, die wir alle in einer Probe getestet haben“, sagt Peter Wilhelm, der für den Spanien-Stand verantwortlich ist. „Die Auswahl fiel schwer, am Ende haben wir uns für zwei entschieden: einen wunderschönen, frischen, trockenen Weißwein aus Katalonien und einen lieblichen, sehr fruchtigen Weißen aus Kastilien-Leon. Von dem waren vor allem die Frauen hin und weg.“ Auch Ernst Prediger schwärmt. Er hat am Italienstand „neben einem Malvasia Bianco aus Apulien einen traumhaften Lugana aus der Lombardei. Ein duftiger, säurearmer Wein mit einem frischen Duft nach reifen Pfirsichen.“ Kilian Näckel hat für den Frankreich-Stand einen Sauvignon blanc vom Weingut St. Eugene aus Südfrankreich entdeckt. „Ein wirklich toller Tropfen, der mit Sicherheit gut ankommen wird.“ Und nicht nur er. Insgesamt gibt es fast 60 Weine – darunter auch wieder einige rote Neuentdeckungen und TopWeißweine aus Deutschland. Etwa am Mosel-Stand von Werner

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F EST E & M ÄRKT E

Groß. Zudem gibt es in diesem Jahr auch einen alkoholfreien Sekt – etwa für die Fahrer.

Weinprobe mit dem Master of Wine Ebenfalls neu: Frank Roeder, einer der besten Weinkenner Deutschlands, führt am Sonntag ab 14 Uhr durch eine WeißweinProbe. Das Thema: der Erfolg des deutschen Grauburgunders. „Der deutsche Grauburgunder wird immer erfolgreicher und läuft dem italienischen Pinot Grigio und dem französischen Pinot gris den Rang ab. Bei dieser Probe werden die stilistischen Unterschiede je nach den unterschiedlichen Terroirs herausgearbeitet“, verspricht Roeder. Probiert werden acht verschiedene Weine – eine ebenso spannende wie leckere Erfahrung. Die Teilnahme an der Weinprobe kostet 20 Euro. Anmeldungen sind bei Ernst Prediger unter Tel. (06806) 77945 oder per Mail an ernstprediger@ yahoo.de möglich. Und da Flüssiges immer eine feste Grundlage braucht, gibt es an jedem Stand auch passende Leckereien. Kilian Näckel serviert selbst gemachten Krabbencocktail und

Das Weinfest in Obersalbach hat sich zu einem Besuchermagneten entwickelt.

Käsespieße, bei den Spaniern gibt es Tapas, bei den Italienern Crostini mit Tomatenpesto - und am Deutschland-Stand Weinbergschnecken und WeißweinQuiche. Und nicht nur das: Christian Haas, Koch in der Drei-Sterne-Küche von Klaus Erfort in

Saarbrücken, verzauberte die kulinarischen Genießer mit einem extra für das Weinfest kreierten Gourmet-Menü. Eröffnet wird das Fest am Samstag, 17. Juni, um 17 Uhr. Abends spielt ab 19.30 Uhr die Band „Time 4 two“. Sonntags geht es ab

Foto: Ernst Prediger

11 Uhr mit dem Frühschoppen weiter. Ab 15 Uhr spielt die Band „Friends Connection“. Und die derzeit amtierende Weinkönigin Franziska I. kommt auch. Kein Wunder, nachdem ihre Vorgängerinnen so begeistert waren. red

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Fundhunde im Köllertal Selbst bei optimaler Pflege und einer tadellosen Erziehung bricht es manchmal aus dem Hund heraus: Er büxt aus und schnüffelt gerne auch mal herrenlos herum. Um die Ausreißer aus Riegelsberg kümmert sich Jürgen Bauer, der Beauftragte für Fundhunde in der Gemeinde. Bauer: Ja, ich bin seit meinem 13. Lebensjahr ununterbrochen Hundebesitzer und Mitglied im Schäferhundeverein Riegelsberg. Da lernt man eine Menge über Hunde. Mit meinem letzten Hund war ich bei der Hundetrainerin Katrin Bach und war überrascht, wie viel ich trotz meiner langen Erfahrungen noch dazu lernen konnte.

Jürgen Bauer kümmert sich um die Ausreißer. Foto: hup

Wie kamen Sie zu der Aufgabe? Jürgen Bauer: Riegelsberg und Heusweiler suchten einen neuen Beauftragten. Als großer Tierfreund haben mich die Schicksale der Hunde bewegt und nach kurzer Überlegung habe ich die Aufgabe vor 12 Jahren angenommen. Die Ehrenamtstätigkeit mache ich neben meiner regulären Arbeit bei der Gemeinde. Ich bekomme eine Aufwandsentschädigung für Futter, Transport und sonstige Unkosten. Die Kosten trägt per Gesetz zunächst die Gemeinde, zu der der Hund gehört, und gibt sie dann an den Hundebesitzer weiter. Hatten Sie Erfahrungen mit Hunden?

Bürger, die einen streunenden Hund beobachten, rufen also bei Ihnen an? Bauer: Ja genau, meine Telefonnummer ist bei der Polizei und in der Gemeinde bekannt. Ich versuche, schnellstmöglich zu reagieren. Aber ich kann mich nicht immer sofort von der Arbeit losreißen und so kommt es vor, dass sich der Finder eine Weile mit dem Hund beschäftigen muss. Wo kommen die Hunde her? Bauer: Die meisten Vierbeiner stammen aus der nächsten Umgebung und sind keine streunenden, ausgesetzten Tiere. Sie sind ausgebüxt und finden nicht mehr zurück. Ich habe auch „Stammkunden“, die sind immer wieder dabei. Und vor kurzem habe ich einen uralten blinden Hund aufgelesen, der im Umkreis von 200 Metern zu Hause war.

Wie reagieren die Hunde? Bauer: Die meisten Hunde zeigen Panik; sie irren oft Tage umher, sind hungrig und aggressiv. Ich muss zunächst ihr Vertrauen gewinnen. Kleine Leckerli oder ein Stück Lyoner sind perfekt. Erst dann kann ich das Tier in einen eigens dafür hergerichteten Raum mitnehmen. Dort kann ich sie bis zu drei Tagen versorgen; dann müssen sie ins Tierheim, falls sich kein Besitzer findet. Wie werden die Hunde identifiziert? Bauer: Ich habe ein Chip-Lesegerät, das einen gechippten Hund auslesen kann. Diese Hunde sind bei TASSO, einem deutschlandweiten Haustierzentralregister registriert. Entweder rufe ich den Besitzer an oder er meldet sich bei mir. Ungechippte Hunde melde ich mit einer exakten Beschreibung und Bestimmung der Rasse bei der Polizei. Die Vermisstenanzeigen gehen auch dort ein und so lässt sich meist der Hundehalter ausfindig machen. Sind sie schon einmal gebissen worden? Bauer: Ja, hier sind vor kurzem zwei riesige Hunde, richtige Kälber, rumgelaufen, die mich beide

geknappt haben, als ich sie einfangen wollte. Da konnte nur noch die Hundestaffel helfen. Freuen sich Hund und Hundebesitzer? Bauer: Einer meiner ersten Hunde hatte ich an einer Rostwurstbude aufgelesen. Ein wunderschöner Husky mit fantastischen Augen. Der Besitzer wollte ihn nicht mehr, weil er immer wieder ausgebüxt ist. Ich habe ihn an meine Schwester weitergegeben und konnte das liebe Tier vorm Tierheim retten. Was liegt ihnen besonders am Herzen Bauer: Dass alle Hunde gechipt und bei TASSO registriert werden; das geht bei jedem Tierarzt und kostet rund 28 Euro. hup

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Veranstaltungskalender Freitag, 19. Mai 20 Uhr Konzert: Ensemble flavier Rathausfestsaal in Heusweiler

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Sonntag, 28. Mai ganztägig Bauernmarkt und verkaufsoffener Sonntag Köllerbach

Freitag bis Montag 19. bis 22. Mai ganztägig Frühkirmes Püttlingen Burgplatz in Püttlingen

Dienstag, 30. Mai 20 Uhr RatHausMusik: Under Pressure Galerie Rathaus Riegelsberg

Samstag, 20. Mai ganztägig Kindergartenfest Kutzhof St. Barbarahalle in Heusweiler

Donnerstag, 1. Juni 19.30 Uhr Sommerfahrplan: Klaus Heuser Band Kulturbahnhof Püttlingen

Samstag bis Montag 20. bis 22. Mai ganztägig Frühjahrsfest in Püttlingen

Freitag bis Montag 2. bis 5. Juni ganztägig Mittelalterliches Treiben Burg Bucherbach Köllerbach

Sonntag, 21. Mai ganztägig Hoffest: Spargelhof Bernauer Holzer Straße in Heusweiler

Sommerfahrplan: Klaus Major Heuser und seine Band spielen am 1. Juni im Kulturbahnhof Püttlingen. Foto: Stadt Püttlingen

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Veranstaltungskalender

Manuel Andrack ist am 2. Juli beim Wander-Marathon in Püttlingen mit dabei. Foto: Gemeinde Püttlingen

Montag, 5. Juni Kapellenfest Eiweiler Vogelbornkapelle in Eiweiler Donnerstag, 8. Juni 19.30 Uhr Klavierabend: Gonzalo Paredes Dorfgemeinschaftshaus in Holz

Freitag, 9. Juni ganztägig American-and-WesternWeekend Marktplatz in Heusweiler

Samstag, 17. Juni 18 bis 22 Uhr Pfarrfest mit Harmonie Schwesternhaus Köllerbach

Samstag, 10. Juni 13 bis 19 Uhr Sommerfest des Kindergarten St. Martin Kirchstraße in Köllerbach

Samstag bis Montag 17. Juni bis 19. Juni ganztägig Kirmes Eiweiler Festplatz in Eiweiler

Sonntag, 11. Juni Musikalische Matinee: Friends Connection Naturpark Kallenborn Obersalbach

Samstag bis Sonntag 17. Juni bis 18. Juni ganztägig Weinfest Alte Scheune in Obersalbach

Sonntag, 11. Juni 11 Uhr Vorspiel Querflötenklasse der Musikschule Püttlingen Uhrmachers Haus Köllerbach

Dienstag bis Donnerstag 20. bis 22. Juni 19 Uhr Musikreihe: Music was my first love Rathaussaal in Riegelsberg

Donnerstag, 15. Juni 11 Uhr THW-Fest Unterkunft des Technischen Hilfswerks Riegelsberg

Samstag, 24. Juni 10 Uhr Schulfest: La sarre – sans frontières Grundschule Viktoria Püttlingen

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Samstag bis Montag 24. bis 26. Juni ganztägig Herz-Jesu-Kirmes Kirmesplatz Köllerbach Sonntag, 2. Juli 8 Uhr 2. Köllertaler Wandermarathon Köllerbach Samstag, 8. Juli ganztägig Sommerfest: Obst- und Gartenbauverein Vereinsheim in Köllerbach

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Die Querflötenklasse der Musikschule Püttlingen (Leitung Meta Poppelreiter) lädt am 11. Juni zum Vorspiel ein. Foto: Astrid La Manna

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Freitag/Samstag 21. bis 22. Juli ganztägig Weinfest Burg Bucherbach KÜllerbach Montag bis Samstag 24. bis 29. Juli Sommerakademie Riegelsberg Grundschule HilschbachWalpershofen und KÜllertalhalle in Walpershofen Samstag, 5. August 14 Uhr 2. Walpershofer Bachspektakel Walpershofen Sonntag, 6. August 11 Uhr Kelterhausfest: Obst- und Gartenbauverein Schlenderweg in Pßttlingen

Mai - September 2017

Donnerstag bis Samstag 10. bis 12. August Rocco del Schlacko Sauwasen in KĂśllerbach Freitag, 18. August Hauptkirmes PĂźttlingen Burgplatz in PĂźttlingen Freitag bis Sonntag 18. bis 20. August Stadtfeschd PĂźttlingen Innenstadt PĂźttlingen Freitag bis Sonntag 1. bis 3. September Marktfest mit Herbstmarkt Rathausplatz Riegelsberg Samstag, 23. September 18 Uhr Oktoberfest der Blasmusik Riegelsberghalle

Beim Marktfest in Riegelsberg vom 1. bis 3. September werden gesunde Produkte aus der Region angeboten. Foto: Alexa Kirsch

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Impressum Ein Produkt der SaarbrĂźcker Zeitung, Verlag und Druckerei GmbH VerlagsgeschäftsfĂźhrung: Thomas Deicke Anzeigenleitung: Alexander Grimmer Produktmanagement: Margit Wein, GutenbergstraĂ&#x;e 11-23, 66103 SaarbrĂźcken

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Produktion: GM Layout & Redaktion GmbH, Redaktion: Georg Mßller (verantwortlich), JÜrg Huppert, Birgit Winter Fotos & Autoren: JÜrg Huppert, Birgit Winter, Städte und Gemeinden, Monika Jungfleisch Titel: Vogelbeobachtung in der Familie / Foto: NABU, S. Hennigs

In der Humes 40 66346 PĂźttlingen Tel.: 06898 6905-0

Druck: DHVS - Druckhaus und Verlagsservice GmbH, Hanns-Martin-Schleyer-Str. 8, 54294 Trier Auflage: 14.000 Exemplare Kontakt: (06 81) 502-32 11, m.wein@sz-sb.de Anzeigen: (0 68 06) 30 98 31 Ausgabe 01/2017 vom 18. Mai 2015 KĂśllertal – Ihr Gemeindemagazin erscheint 1 x jährlich und wird kostenlos verteilt.

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