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Editorial

er t t a l p S , r o r r e ,T r o r r o H Die Halloween/Oktoberfest-Ausgabe ist da. Auffällig ist, dass wir diesmal gar keine Oktoberfeste drin haben. Auch keine scharfen Girls in figurbetonenden Dirndl. Nix! Doch nun zu etwas völlig anderem. Ein lieber Freund mit Hang zu watschelnden Untoten sagte kürzlich „Manchmal frage ich mich, ob meine Liebe für Zombies daher kommt, dass die fauligen Brüder und Schwestern sich im Gegensatz zur Menschheit wenigstens redlich um Hirn

bemühen.“ Das ist sehr wahr, da vieles schief läuft. So insgesamt jetzt. Mehr dazu auch in unserem neuen „AUA!“ Comic von der wunderbaren Gina Wetzel. So! Ich hoffe ihr nehmt was mit aus diesem Editorial, denn hier gebe ich mir immer die meiste Mühe! Eine wunderschöne Gruselzeit ich euch wünsche! ROOOOAAAAR!

Titel

Das geht

BUNTEs

04 / Boss Hoss 06 / Children of Bodom 08 / Model Madness 10/ Queer

12 / Kultopolis 16 / Rockhal 20/ Garage 21 / Kammgarn 26 / Termine 30 / Tipps

36 / Originale 38 / Unser Ding - Starthilfe 40/ Quattrocult 44/ Kreativ-Wettbewerb 46 / Comic 46/ Impressum


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titel

The

BossHoss BossHoss Erstmals ohne Coversongs

The BossHoss haben nach kurzer Pause wieder ihre Pferde (oder sind es doch Harleys wie im aktuellen Video zu „Do It“?) gesattelt und sind bereit für den nächsten Ritt (Trip?) durch die Prärie. Dieser steht unter dem Motto „Flames Of Fame“. So heißt auch das neue, ersten Höreindrücken nach zu beurteilen etwas poppigere Album, mit dem sie in Kürze auf Tournee gehen werden. saar-scene sprach mit Sänger Boss Burns über die Anfänge der erfolgreichen Berliner Band. The BossHoss ist eine außergewöhnliche, weil beständig erfolgreiche Band. Bis auf Euer Debütalbum „Internashville Urban Hymns“ aus dem Jahr 2005 fanden sich all Eure Alben in den Top Ten wieder. Hattet Ihr als Kinder beziehungsweise Jugendliche je den Wunsch, erfolgreich zu sein? Uh… ich glaube so, wie man Erfolg heute definieren würden, eher nicht. Ich kann mich erinnern, dass ich seitdem ich mich sehr für Musik interessiert habe – da war ich so zwölf Jahre alt – den Wunsch hatte, Musiker werden zu wollen. Ich wollte nicht nur Konsument von Musik sein.

Deine erste Band war meines Wissens nach eine Metal-Band. Wie bist Du vom Metal zum Country/ Rock’n’Roll gekommen? Das hat sich über die Jahre hinweg so ergeben. Das erste Genre, in dem ich total aufgegangen war, war Metal. Dann kamen Punkrock und Hardcore und Anfang der Neunziger Grunge hinzu. Letzterer hatte mich total geflasht. Ich bin einfach immer vielfältiger geworden, im Herzen aber ein Rocker geblieben. Die Gitarre ist die Hausmarke bei mir. Aber mittlerweile darf alles auf meinen Plattenteller, was mir gefällt – egal aus welcher


musikalischen Ecke. Dass Hoss Power und ich beim Country gelandet sind, war letztlich eher Zufall. Wir haben das anfangs ja nur aus Spaß gemacht und waren keine Die Hard-Nashville-Fans, die jedes Album in ihrem Plattenschrank stehen haben. Andererseits bin ich der festen Überzeugung, dass Country auch zum Rock’n’Roll gehört. Von daher ist der Schritt zum Country auch nicht so groß. Aus der spontanen Idee von einst heraus, haben wir uns mittlerweile darauf festgelegt. Wobei wir mittlerweile versuchen, das Spektrum stetig zu erweitern. Früher habt Ihr fast ausschließlich gecovert, heute besteht ein BossHoss-Album fast ausschließlich aus Eigenkompositionen. Hattet Ihr großen Mut aufbringen müssen, eigene Songs einzubringen?

Wir haben versucht, das langsam aufzubauen beziehungsweise aufzubrechen und haben den Anteil an eigenen Songs von Album zu Album immer etwas höher geschraubt. Auch um die Fans langsam mitzunehmen. „Flames Of Flame“ ist jetzt tatsächlich das erste BossHoss-Album ohne einen einzigen Coversong. Text: Peter Parker Foto: Universal Music

Rockhal, Esch-sur-Alzette, Luxemburg Donnerstag, 17. Oktober, ab 20 Uhr The BossHoss „Flames Of Flame“ (Universal) erscheint am 11.10.13 www.thebosshoss.com


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titel

ldren Children Chi of Bod Bodom om of

Halo of of Blood Blood Halo

Der finnische Metal Export Schlager kommt auf große Europa Tour. In Saarbrücken wird ein Stopp eingelegt um die Garage zum Beben zu bringen. Mit dem Bassisten Henkka haben wir über ein paar wirklich wichtige Dinge gesprochen! Euer aktuelles Album „Halo of Blood“ hat es in Deutschland auf Platz 18 geschafft. Wie übel wird das Blutvergießen auf der Tour ausfallen? Haha! Wir werden euch in gewohnter Weise „bodomisieren“. Ein paar Überraschungen haben wir aber auf der Bühne parat. Es wird auf jeden Fall spaßig! Der Sensenmann ist nun schon seit Jahren euer treuer Begleiter. Er kommt in den Texten vor und sogar auf den Shirts. Habt ihr schon was fürs Nachleben mit ihm ausgemacht?

Nein haben wir nicht. Er ist unser sechstes Bandmitglied. Wir können einfach nicht ohne ihn. Du weißt ja wie es ist. Musikalische Schubladen bedeuten euch nicht viel. Wie würdest Du jemandem, der eure Musik noch nicht kennt beschreiben, was CoB macht? Schmeiß alle Arten von Metal zusammen, mische sie ordentlich durch, nimm die rauen Gesänge raus und pack mehr Melodien rein. Ich denke, das trifft uns ganz gut.


Eure vergangenen Alben waren immer recht unterschiedlich. Wie schafft ihr es, euch nicht zu kopieren und trotzdem wiedererkennbar zu sein? Eine Sache ist uns immer wichtig gewesen: Bei der Musik werden keine Kompromisse gemacht und wir versuchen nicht daran zu denken, was andere von uns erwarten würden. So sind wir und so haben wir auch die Band gegründet. Somit gibt es keine Hindernisse im kreativen Prozess. Musik kennt keine Grenzen, schätze ich. Das ist unsere Halloween Ausgabe. Hast Du einen Lieblings-Horror Film? Hmm. The Conjuring „Die Heimsuchung“. Der ist kürzlich erschienen. Wir haben den Film in Conneticut gesehen, ca. 20 Meilen von dem

Ort entfernt in dem dem der Film gespielt hat. Das war schon ein bisschen creepy. Interview: Markus Brixius Bild: Band / Jarmo Katila

>> zum Video „Amen & Attack“

Garage Saarbrücken, Donnerstag 17. Oktober, ab 19 Uhr www.cobhc.com


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Model Madness

elle

Mademois

Jess

Cover model Okt oBer


Endlich Herbst, oder? Mir ist es jetzt schon wieder zu kalt, von mir aus hätte der Sommer gerne noch bleiben dürfen. Bei Sonnenschein kann man Festivals viel mehr genießen. Du hast Johnny Depp auf Deinem Oberschenkel. Das können nicht viele behaupten. Wie kam es dazu? Er ist einfach einer der besten Schauspieler und überrascht mit seinen Rollen immer wieder aufs Neue. Edward mit den Scherenhänden ist einer meiner Lieblingsfilme von ihm, daher das Portrait. Wieviel Bilder gibt es mittlerweile von Dir? Puh, schwierig. Nach all den Jahren zählt man nicht mehr mit und wenn man nur vom Rohmaterial ausgeht, sicherlich tausende. Was ist Deine Schokoseite? Rechts. Buch aus Papier oder Kindle? Papier, so langsam nimmt die ganze Technik überhand. Du warst sogar mal als Falknerin unterwegs? Jap, mal etwas ganz anders und eine neue Erfahrung. Es hat wirklich viel Spaß gemacht, auch wenn ich am nächsten Tag mehr Muskelkater als sonst was hatte. Die Vögel sind schwerer als sie aussehen. Gruselst Du Dich gerne? Dein LieblingsHorror-Film? Oh ja, sehr sogar. Ich liebe Horror! Da gibt es recht viele. Ich liebe alle Freddy-Teile, Halloween ist auch klasse, Chucky, Freitag der 13. die Saw-Teile so wieso. Martyrs, Frontiers, High Tension, The hills have eyes und Insinde sind auch ein Muss. Und viele, viele mehr.

Was hat es mit dem Lamia auf sich (Dein FB Shortlink) Lamia ist ein Monster und da es in die Kategorie Horror passt, ist der Name perfekt. Interview: Markus Brixius, Bild rechts: Peter Hähnel Bild links: www.vanessamariephotography.com Model: www.facebook.com/JessLamia


the t the Out at ut a O

wedding e d ding w Ein groSSer Tag und eine kleine Lüge

Meine Familie ist tot! Mit dieser kleinen Lüge will Lexie Ihrem schwarzen jüdischen Verlobten nur Ihre konservative Südstaaten-Sippe ersparen. Also fährt sie stattdessen mit einem schwulen Freund zur Hochzeit ihrer jüngeren Schwester und schon denken alle, Lexie sei lesbisch. Zurück in New York, kündigt sich ihre Schwester Jeannie an und der kleinen Lüge folgend, engagiert Lexie die „echt“ lesbische Risa. Aber wie Lesben eben so sind: Drama, Drama, Drama. Das Karussell der Verwicklungen dreht sich immer schneller. Die Schwiegereltern riechen Lunte und treten überraschend auf den Plan, und zu allem Überfluss verguckt sich Mietfreundin Risa in die frisch verheiratete Jeannie... Regisseurin Lee Friedlander begeisterte bereits talentiert und humorvoll mit „Girl Play“. Mit der überraschenden, ebenfalls schon preisgekrönten Komödie „Out at the Wedding“ setzt sie noch eins drauf. Hier ist nichts, wie es sein sollte und doch alles fast perfekt – garantierter Spaß für die ganze „Queer family“! Text und Bild: Pro-Fun Media

>> zum Trailer

Kino Achteinhalb Saarbrücken, Samstag, 12. Oktober, ab 20 Uhr


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Kultopolis

Jan Garbarek Group

Alan Parsons Live Project

feat. Trilok Gurtu

Greatest Hits Tour 2013

„Die menschliche Stimme ist mein Ideal“, sagt Jan Garbarek und es gibt wohl kaum einen Saxofonisten, der diesem Ideal so nahe gekommen ist, wie der Musiker aus Norwegen. Es ist der Kontrast zwischen dem Liedhaften, Poetischen, Schlichten und der Intensität des freien Improvisierens mit anderen Musikern, der Jan Garbareks Kunst ausmacht. Die Künstler die ihn begleiten, tragen jeder auf seine Weise dazu bei: am Piano der langjährige Wegbegleiter Rainer Brüninghaus, Trilok Gurtu, der wilde Trommelmagier aus Indien an den Percussions und der Brasilianer Yuri Daniel am Bass. Garbarek ist ein musikalischer Weltumsegler, der alles auffängt, was die Winde ihm zuwehen. Wer ihm zuhört, kann spüren, was ihn berührt und was ihm den Atem schenkt, der die Töne zu uns bringt.

Der Klang ist erstklassig, die Musiker vom Feinsten. Die Lightshow verpackt die Show und untermalt alle seine großen zeitlosen Hits. Alan Parsons hat Musikgeschichte geschrieben, als assistierender Tontechniker der Beatles und als Produzent verschiedener legendärer Alben. Mit dem Alan Parsons Project hatte er unzählige Hits wie „Eye in the Sky“, „Sirius“, „Don´t answer me“, „Prime Time“, „Lucifer“. Legendär war das erste Album “Tales of Mystery and Imagination - Edgar Allan Poe“ und den darauf erhaltenen Songs „The Raven“ und „A Dream within a Dream“. Das Alan Parsons Project war ein reines Studio Projekt. Erst neue Keyboard-Technologien machten es in den 90ern möglich den komplexen und orchestralen Sound der Songs live wiederzugeben. Im Juli 2012 wurde Alan Parsons bei der Verleihung des „Deutschen Entertainment Preises“ für sein Lebenswerk geehrt.

Text und Bild: Veranstalter

Text und Bild: Veranstalter

Saarbrücken, Congresshalle Mittwoch, 13. November, 20 Uhr www.garbarek.com

Saarbrücken, Saarlandhalle, Mittwoch, 18. Dezember, ab 20 Uhr www.alanparsonsmusic.com


EVENT-HIGLIGHTS

31. Okt 2013 - Losheim am See

03. Nov 2013 - Trier

21. Nov 2013 - Saarbrücken

25. Jan 2014 - Saarbrücken

Tickets an allen bekannten vorverkaufsstellen www.eventim.de | ticket-regional.de | www.kultopolis.com | www.luxembourg-ticket.lu Für unterwegs bieten wir Ihnen unsere Facebook-Seite an, auf die Sie mit einem geeigneten Mobiltelefon zugreifen können.Direkt über den 2D-Code auf dieser Anzeige. Weitere Infos: www.kultopolis.com


Karaktaz online bestellen www.kunzwerk.com


Elektro-Swing à la française 16

Rockhal

Texte: Björn Brixius - Bilder: Veranstalter

Hurts Freude im Exil

D

as britische Duo Hurts aus Manchester wird über dem Freitag-Billing des diesjährigen Sonic Visions-Festival thronen. Vor gut drei Jahren eroberten die 80ies-Reviver mit ihrem Debüt-Album „Happiness“ nicht nur die deutschen Charts im Sturm – den Hit „Wonderful Life“ summen sicher viele auch heute noch im Schlaf mit. Für den nächsten Paukenschlag sorgten Theo Hutchcraft und Adam Anderson im März diesen Jahres mit dem Nachfolger „Exile“: Die Scheibe ist nicht minder erfolgreich und beinhaltet erneut ordentliches Futter für Freunde der elektronischen Retro-Musik. Ein mehr als würdiger Headliner!

„Blind“ @ Soundcloud

Rockhal, Main Hall Freitag, 22. November


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Rockhal

Sigur Rós Fantastisch

I

sland – Land der Geister, Götter und Feen. Die Insel voller Geheimnisse, Mythen und Naturgewalten. Die Naturverbundenheit der Einwohner schlägt sich natürlich in allen Arten der Kunst nieder, vor allem in der Musik. Und genau hier kommen Sigur Rós ins Spiel: Das Trio aus Reykjavík schafft es auf opulente Art und Weise, Geschichten dieses obskuren Eilands in Bild und Ton zu präsentieren – unter anderem als Samstag-Headliner beim Sonic Visions-Festival. Hierbei werden sage und schreibe elf Künstler auf der Bühne stehen und uns in das Land der Geysire entführen – ein unvergessliches Erlebnis!

zum Video „Kveikur“ live @ Jay Leno

Rockhal, Main Hall Samstag, 23. November


Elektro-Swing à la française 18

Rockhal

London Grammar Hannah und ihre Brüder

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a, ich weiß. Der Woody Allen-Film beschreibt im Titel „Schwestern“ und die Mitstreiter Dot und Dan von London Grammar-Sängerin Hannah Reid sind auch nicht ihre leiblichen Brüder. Dennoch ist die Musik dieses britischen Trios mindestens genauso oscar-reif wie der herangezogene Streifen aus den Achtzigern. Ihre „Metal & Dust“ EP aus dem Februar diesen Jahres sorgte für ein gewaltiges Beben in den LiebhaberKreisen des Art Rocks und wird mit dem Release des Full-Length-Debüts „If You Wait“, der Headliner-Tour im Herbst und dem Gig auf dem Sonic Visions noch tiefere Kreise ziehen, garantiert!

Musik anhören

Rockhal, Club Freitag, 22. November


SIGUR ROS GIRLS IN HAWAII

LESLIE CLIO

MUTINY ON THE BOUNTY DEAR READER SYNTHESIS

FYFE

HURTS

OK KID

PORN QUEEN

ALVIN AND LYLE

FRIGHTENED RABBIT

LONDON GRAMMAR OWLLE

ANTIMATTER PEOPLE

COLT SILVERS

AUFGANG

NATAS LOVES YOU

BENJAMIN CLEMENTINE

AND MANY MORE

www.sonicvisions.lu www.rockhal.lu

DRENGE


KVELERTAK

STEVE VAI

ASP

CHILDREN OF BODOM

POWERWOLF

JIMMY EAT WORLD


KAMMGARN

®

präsentiert im oktober ...

fR. 04.10. MEGALoh ... and many more ...

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Kammgarn

Leo Hört Rauschen

Sound Of White Noise Young Kammgarn

Wenn auch erst 2011 gegründet, ist dieses Dresdner Quartett den lärmigen Punk-Kinderschuhen schnell entwachsen. Leo Hört Rauschen beschränkt sich nun eher auf minimalistisch-monotone Indie-Sounds, die mit ebenso spärlicher, aber sehr aussagekräftiger Lyrik untermauert werden – Parallelen zu NDW-Kapellen wie Rheingold, Fehlfarben, DAF oder auch Tocotronic, um einen „modernen“ Vergleich zu nennen, sind alles, nur kein Zufall.Die Debüt-EP „100 Jahre Freizeit“ klingt frisch, unverbraucht, intelligent. Gebt den vier Sachsen Mitte Oktober in der Kammgarn eine Chance – ihr werdet es nicht bereuen! Text: Björn Brixius - Bilder: Veranstalter

Kammgarn, Cotton Club Samstag, 12. Oktober Beginn: 20 Uhr www.leohoertrauschen.de

zum Video „Gold“


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Termine

1.Saarländische Blutspendewoche Das Saarland braucht Blut – Du bist dran

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och immer deckt das Blutspendeaufkommen der Saarländer nicht den tatsächlichen Bedarf. Darum haben das Ministerium für Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie, der Blutspendedienst des Deutschen Roten Kreuzes, die Blutspendezentrale Saar-Pfalz und das Transfusionszentrum am Universitätsklinikum ein Blutspende-Bündnis Saarland gegründet, um gemeinsam für mehr Blutspende zu werben. Vom 14. Bis 20. Oktober findet die erste saarlandweite Blutspendewoche statt. Mit verlän-

gerten Öffnungszeiten sowie Sonder-Informationsveranstaltungen sollen auch diejenigen Saarländerinnen und Saarländer überzeugt werden, die bislang noch unsicher sind.

www.saarland-braucht-blut.de www.facebook.com/DasSaarlandBrauchtBlut

Text: und Bild: zimmer. büro für ehrliche werbung

Nicht cool. Nicht Hip. Aber verdammt nötig.


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Termine

Halloween im Schloss 15. Grusiläum – die Mutter aller Halloweenpartys

M

it zwei renommierten Co. Veranstaltern, 360°Events und Caravan Burlesque, begeht KunzWerk Events dieses Ereignis mit einem facettenreichen Veranstaltungstriple im und um das Saarbrücker Schloss herum.

Zur klassischen „Halloween im Schloss“-Party, mit großer Disco-Tanzfläche, Kostümprämierung und Blick über die Dächer der Stadt, wird wie immer in den gläsernen Spiegelsaal unter der Kuppel des Schlosses geladen. Das zweite Halloween Grusiläumsevent ereignet sich zeitgleich in den Tiefen des Schlosskellergewölbes: Der Gastgeber des „Halloween-Theatre-Burlesque“ Mitch Tornade und seine ausgezeichneten Pariser VarietéArtisten, werden die Gäste konsequent, mit

einem Wechsel aus Shows und Electro-Swing Tanzrunden, in die naiv-erotisch-elektrifizierende 20er Jahre Mystik abdriften lassen. Aber damit nicht genug, wird 360°Events zur 15.“Halloween im Schloss“ Fete, im denkmalgeschützten 50er Jahre Saal der vhs am Schlossplatz, ein buntes 50er-60er-70er Jahre Halloween-Tanzrausch Spektakel mit Rockabilly Life Band statt finden lassen.

Text und Bild: Veranstalter / Britz

Schloss Saarbrücken, Donnerstag, 31. Oktober, ab 21 Uhr www.kunzwerk.de


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Termine

Powerwolf Amen & Attack!

K

eine andere Metal-Band hat in den letzten Jahren eine solche Erfolgskurve hingelegt: Mit dem 2011er-“Blood Of The Saints“ bissen sich Powerwolf drei Wochen lang in den deutschen Album-Charts fest, dabei ging es bis auf Platz 23. Der Metal Hammer kürte die Band zum Aufsteiger des Jahres und die Scheibe zum Power-Metal-Album des Jahres. Auch die erste Wolfsnächte-Tour, bei der Powerwolf als Headliner die großen Locations füllten, wurde zu einem Triumphzug – ebenso wie die zahlreichen Festival-Auftritte. Wir dürfen 2013 also wahrhaft Großes von Powerwolf erwarten, schließlich hat die Band es in ihrer Karriere immer wieder geschafft, sich selbst zu toppen. Mit „Preachers of the Night“ ist nun ein verdammt eingängiges und intensives Album erschienen – maximal furios, episch, heavy und wölfisch. Erneut haben Powerwolf ein Album vorgelegt, das mit seinen eingängigen Hooklines und catchy Refrains sofort ins

Ohr geht, an dem man sich aber auch beim x-ten Durchlauf noch nicht sattgehört hat. Diese Erfolgsstory wird nun mit Preachers of the Night fortgeschrieben. Der Titel des aktuellen Metal Hammers und Platz 1 in der CD Bestenliste des Monats im Metal Hammer sprechen auch dafür. Text und Bild: PR

>> zum Video “Amen & Attack”

Garage Saarbrücken, 19.Oktober, ab 18 Uhr Special Guest: Majesty & lokaler Support www.powerwolf.net


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Honey Creek Blues

Termine

lich hinter J.B.O.? Definition unmöglich! Eines ist jedoch klar: diese einzig wahren Verteidiger des Blödsinns ermöglichen die Koexistenz von Humor und Heavy-Metal. Denn wer den Spaß hat, der hat die Macht! Support: Hyrax. Text und Bild: Veranstalter

Kammgarn Kasino, 18. Oktober, ab 20 Uhr www.jbo.de

Alexander Karle

H

oney Creek, die Band um den amerikanischen Sänger James Boyle spielen authentisch, mitreißend, virtuos und nah am Publikum. Hier ist Party angesagt. Solch eigenwillige Blues Interpretationen von ZZ Top bis Elvis hat man sonst nicht gehört. Mit viel Leidenschaft bringt der charismatische James Boyle die Songs rüber. Als amerikanischer Muttersprachler weiß er wovon er singt. Der geborene Entertainer ist ein Rockstar ohne Allüren.

Climamat

Text: Band und Bild: Rich Serra

Synop Saarbrücken, Samstag, 2. Oktober, ab 19 Uhr Hobbit Zweibrücken, Freitag, 4. Oktober, ab 20 Uhr Arizona Diner Saarbrücken, 12. Oktober, ab 20.30 Uhr www.honeycreek.de

JBo S.P.O.R.T. 2013

A

ls Spaß-Metaller, Humorperlen, professionelle Komödianten, Blödel-Rocker, närrisches Quartett, Kultband oder auch MetalSchmunzelmonster werden sie liebevoll von der Presse bezeichnet. Doch was steckt wirk-

N

ach über einem Jahr intensiver Arbeit meldet sich Alexander Karle, der Rudi Carell, der Saar-Lor-Lux-Kunstszene, eindrucksvoll zurück“. In der neuen Installation, bestehend aus Fotos, Malerei, Video und Plastik, verdichten sich Facetten zu kollektiven Gedankenmustern, Farbe und Form trotz gesellschafftlichem Trauma“. Text: saar-scene Bild: Alexander Karle

Sali E Tabacchi Saarbrücken, vom 20. Oktober bis 2. November Vernissage Sonntag, 20. Oktober mit Weinprobe


Bereits erschienen.

Bereits erschienen.

Franz Ferdinand

Múm

Anders, aber immer noch gut

Faszinierend melancholisch

CD-TIPP Schon wieder liegen vier Jahre zwischen zwei Franz Ferdinand-Alben. Leicht scheinen sich es die vier Schotten beim Komponieren nie zu machen. Diesmal wagten sie einiges und präsentieren einen luftigen, frischen Sound, an den man sich erst einmal gewöhnen muss. Im dritten, vierten Anlauf wächst dann die Erkenntnis, dass sich Franz Ferdinand besonders geschmeidige, tanzbare Lieder ausgedacht haben. Die haben großes Pop-Potenzial und ignorieren ihre Rock-Vergangenheit meistens – Ausnahmen sind u.a. „Love Illumination“ und „Bullet“. Aber das Ergebnis stimmt. Sie mögen sich verändert haben, sind sich aber dennoch treu geblieben. Frei nach dem Motto: Geht nicht, gibt’s nicht.

CD-TIPP Irgendwo zwischen der Verrücktheit von Björk oder CocoRosie und der Lieblichkeit einer Emiliana Torrini residieren Múm. Die Isländer kombinieren gemeinhin verspielte Elektronik mit Akustikinstrumenten (Streicher, Klavier) und harmonischem Gesang. Einige der Lieder ihres neuen Albums „Smilewound“ sind melancholisch: siehe der Opener „Toothwheels“, „Underwater Snow“ oder „Slow Down“. Andere hingegen lassen das Herz hüpfen („Candlestick“. „The Colorful Stabwound“) oder verstören einen ob ihrer Vertracktheit („When Girls Collide“). „One Smile“ ist dafür irgendwie seltsam wegen der orientalischen Einflüsse, zugleich aber unglaublich faszinierend.

Bereits erschienen. Franz Ferdinand „Right Thoughts, Right Words, Right Action“ (GoodToGo) www.franzferdinand.com

Bereits erschienen. Múm „Smilewound“ (Indigo) www.mum.is Text: Peter Parker Bild: Morr Music

Text: Peter Parker Bild: Domino

>> zum Video “Love Illumination Live)”

>> zum Video Toothwheels


Bereits erschienen.

Bereits erschienen.

Sebadoh

Turin Brakes

Bärenstarkes Comeback

Folk, der rockt

CD-TIPP Sag niemals nie! Die Indierock-Pioniere Sebadoh kehren nach 14 Jahren mit einem neuen Album zurück. Und das ist so gut, dass man sich automatisch fragen muss, wie man all die Jahre ohne neue Songs von Lou Barlow, Jason Loewenstein und Bob D’Amico überleben konnte. Sie gehen es verdammt lässig an wie in „Can’t Depend“ oder auch laut und fies rockend wie in „Defend Yr Self“. Und zwischen diesen beiden Polen zücken sie ein flottes, vom Bass-Groove angetriebenes „Oxygen“ aus ihrem Ärmel. Herrlich! Demnächst sind Sebadoh in unserer Region live zu bestaunen: am 19.10. um 20 Uhr im Atelier in Luxemburg.

CD-TIPP 2001 tauchte das Folk-Duo Turin Brakes im Zuge der „Quiet is the new loud“-Bewegung wie aus dem Nichts auf und eroberte mit dem Debüt „The Optimist LP“ viele Musikliebhaber-Herzen. Zwölf Jahre später erinnern sie einen mit „We Were Here“ daran, warum ihnen das einst so leicht fiel – insbesondere dank des überragenden „Blindsided Again“. Es sind die Stimmen von Olly Knights und Gale Paridjanian und ihr hingebungsvolles Spiel auf den Saiten der Gitarre, die einen fesseln. Vielleicht war es ganz gut, dass sie 2011 im Rahmen einer Jubiläumstour mit den „Optimist“-Songs auf Tour waren. Sie scheinen sich auf ihre alten Stärken besonnen zu haben. Einziger Unterschied: Mittlerweile sind sie zu viert und können auch rocken („Dear Dad“, mit Querflöte!).

Bereits erschienen. Sebadoh „Defend Yourself“ (GoodToGo) www.sebadoh.com Text: Peter Parker Bild: Domino

Bereits erschienen. Turin Brakes „We Were Here“ (Indigo) www.turinbrakes.com Text: Peter Parker Bild: Cooking Vinyl

>> zum Video “I Will”

>> zum Video “We Were Here (Teaser)”


Bereits erschienen.

Bereits erschienen.

Musikladen

Die dunklen Gassen des Himmels

Das Beste, Teil zwei

Stress mit der Hölle

CD-TIPP Radio Bremens „Musikladen“ war eine legendäre Musiksendung. Von so einer können wir heute im öffentlich-rechtlichen Fernsehen nur träumen. Zumindest wenn es um guten Pop und Rock geht; die Volksmusik ist ja leider omnipräsent. Just ist Teil zwei der Höhepunkte aus 90 Sendungen auf den Markt gekommen. Präsentiert von unserem herzallerliebsten Manfred Sexauer sind Billy Ocean, Smokie, Amanda Lear, die Scorpions, Sailor, die Bay City Rollers und The Jacksons (inkl. Michael Jackson) zu bewundern. Einige der Mitschnitte sind übrigens exklusiv. Fazit: Diese DVD-Box ist eine andächtige Reise in eine Zeit, als Pop und Rock im öffentlichrechtlichen TV noch wertgeschätzt wurden.

BUCH-TIPP Der Konflikt zwischen Himmel und Hölle ist kein einzigartiger Stoff, aber was Tad Williams daraus macht, ist überaus originell. Dies fängt bei dem Protagonisten an. Bobby Dollar ist ein authentischer Engel, der unerkannt unter den Menschen lebt, nie unbewaffnet unterwegs ist und sich vulgär ausdrückt. Als eines Tages eine Seele verschwindet, die er vor Gericht verteidigt hat, entfacht ein heftiger Krieg zwischen Himmel und Hölle und Bobby Dollar wird zum Gejagten. Trotz der düsteren Thematik wird nicht auf eine geballte Ladung Wortwitz und rasantes Tempo verzichtet, die Ich-Perspektive verleiht dem Text eine ganz besondere Spannung. Eines der wenigen Bücher, das auch Genrefremde nicht aus der Hand legen möchten, bevor es zu Ende gelesen ist.

Bereits erschienen. „Musikladen Vol. 2“ (Sony Music) Text: Peter Parker Bild: Das Erste

Bereits erschienen Autor: Tad Williams, Umfang: 572 Seiten Text: Kristina Scherer Verlag/Bild: Klett-Cotta

>> zum ARD Video Shop

>> zur Leseprobe


Bereits erschienen.

Bereits erschienen.

Deal! Du gibst mir, was ich will!

Quarter

Gut Verhandeln

Nervt nicht

BUCH-TIPP Welche Rolle nimmt Macht bei einer Verhandlung ein? Inwiefern beeinflussen negative Emotionen das Handeln und wie gelingt es, sie abzubauen? Warum hat ein persönliches Gespräch Vorteile gegenüber Verhandlungen per Telefon? Welche sind die effektivsten Verhandlungstechniken und wieso funktionieren sie? Wer nach Antworten auf derlei Fragen sucht, ist mit dem jüngsten Werk von Jack Nasher bestens beraten. Der Wirtschaftspsychologe weiht uns in die hohe Kunst des Verhandelns ein– sei es bei Autokauf, Wohnungsbesichtigung oder auf privater Ebene. Nach der Lektüre dieses Buchs werden Sie vielleicht nicht direkt all das bekommen, was Sie gerne hätten, aber Sie werden dem schon ein ganzes Stück näher sein …

CD-TIPP Eigentlich darf man mir keine Rezis auf den Tisch legen. Ich bin meistens nach einem halben Song genervt, hasse die Platte, will sie ausschalten und hab anschließend Schwierigkeiten etwas halbwegs Nettes zu schreiben. Bei dem Debütalbum der Band Quarter „Everything Changes“ lief die Scheibe tatsächlich auch mal durch. Ich konnte zu der poppigen Hintergrundbeschallung schön arbeiten, habe mich gelegentlich dabei ertappt, mit dem Daumen mitzutrommeln und fühlte mich angenehm beschwingt. Ich kann mich an keinen einzigen Titel erinnern, aber die Mischung aus Piano, Gitarren, gefälligem Gesang und leichtem „Cold Play“-Einfluss hat mich nicht genervt. Wenn das mal kein Kompliment ist. Muss wohl nochmal „Wiedergabe“ drücken

Bereits erschienen Autor: Jack Nasher, Umfang: 272 Seiten

Bereits erschienen Quarter (Heart of Berlin) www.quarter-music.com

Text: Kristina Scherer Verlag/Bild: Campus

Text: Markus Brixius Bild: Band

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>> zum Video “The Flame”


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Games

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THE BUREAU: XCOM DECLASSIFIED MAD MEN VS. ALIENS MAD MEN bezieht sich hier nicht auf den Geisteszustand der Protagonisten sondern auf die zeitliche Einordnung der Geschehnisse im neuen Ableger der „XCOM“Reihe. Dieser spielt nämlich zu Beginn des Kalten Krieges und versprüht somit denselben Retro-Charme wie besagte TV-Serie – inklusive der Tatsache, dass jeder Charakter eine qualmende Kippe in der Hand hält. Aber das ist nicht die einzige Besonderheit an „The Bureau“. Besonders erwähnenswert ist zudem die Tatsache, dass es sich hier nicht um einen rundenbasierten Strategie-Titel handelt, sondern um einen astreinen Taktik-Shooter. Somit werden Fans der Reihe sich zunächst ein wenig vor den Kopf gestoßen fühlen. Zumindest bis sie feststellen, dass die Entwickler dennoch wert auf einen recht hohen Taktik-Anteil gelegt haben und dieser sich auch wunderbar in

das actionreiche Szenario von „The Bureau“ einpasst. Als Teil einer Spezialeinheit die ursprünglich für den Fall einer sowjetischen Invasion gegründet wurde, kämpft der Held des Spiels hier gegen eine viel größere Bedrohung. Und diese kommt – sonst wäre es ja kein „XCOM“ natürlich aus dem All. Im Kampf gegen die Aliens steht dem Spieler dabei immer ein kleines Team zur Verfügung welchem er Kommandos erteilen kann. Dass diese nicht immer die gewünschte Reaktion mit sich bringen bleibt angesichts der tollen Story und der wunderbaren Retro-Kulisse von „The Bureau“ ein zu verschmerzendes Manko. Auf geht’s zur Alien-Jagd! Text: Kai Jorzyk / Bild: 2K Games Bereits erschienen für PlayStation 3, Xbox 360, PC (ab 18 Jahren), „The Bureau: XCOM Declassified“ (2K Games)


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Games

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SAINTS ROW IV SAINTS VS. ALIENS Der Wahnsinn hat Methode! Dachte man schon beim letzten Teil von „Saints Row“ dass es durchgeknallter nicht mehr werden könnte lässt den Spieler die IntroSequenz des vierten Teils erneut mit offenem Mund zurück. Ebenso wie die folgenden Ereignisse, denn nachdem die Mainstream-taugliche Straßengang „Third Street Saints“ die Macht in den Vereinigten Staaten an sich reißen konnte und das Kabinett somit nur aus echten Hustlern besteht, kommt es gleich noch verrückter. Denn bevor sich unser Protagonist in Form des knallharten Präsidenten der USA um schwindende Umfragewerte kümmern kann, wird die Erde von Aliens attackiert. Da die außerirdischen Angreifer schnell erkennen, dass der POTUS eine ernstzunehmende Gefahr darstellt, wird er in eine simulierte Realität verfrachtet, in welcher er sich von klein auf hochkämpfen

muss. Nun steigt der Spieler in das alt bekannte Open World-Szenario ein und klaut sich erst mal ein Auto – also alles wie gehabt in GTA-Manier, nur eben viel durchgeknallter. Denn neben den übrigen Gangsta-Quests gilt es ja nun auch die Aliens zu besiegen und aus dem virtuellen Gefängnis zu entkommen. Bei so viel wahnsinnigen Spielideen ist es dann auch zu verkraften, dass die Grafik nicht ganz auf dem neuesten Stand ist oder sich die KI wirklich manchmal selten dämlich anstellt. Fazit: lange nicht mehr so viel gelacht – aber Realismus darf hier wirklich nicht erwartet werden. Text: Kai Jorzyk / Bild: Deep Silver

Bereits erschienen für PlayStation 3, Xbox 360, PC (ab 18 Jahren), „Saints Row IV“ (Deep Silver)


in Saarbrücken

Seit nunmehr 27 Jahren versorgt das Team von Chamäleon Frauen, Männer und auch Kids mit dem Stoff, der unsere Füsse und uns glücklich macht. Generationenüberschreitende Styles sind und waren immer das Aushängeschild dieses Ausnahmegeschäfts. Neben einer riesigen Auswahl neuester Trends werden hier auch Klassiker der Sportschuhgeschichte feil geboten. Sei es eine Ballerina, ein Sneaker, ein Hardcore-Skateschuh oder ein klassischer Herrenschnürer, hier wird jede/r fündig. Der sehr helle Laden am St.Johanner Markt lädt immer wieder zum Vorbeischauen ein.

X Palladium, Adidas, Puma, Nike, Vans, Converse, Buffalo, H by Hudson, Swear, Scholl, Dr. Martens und vieles mehr auch in unserem Stammhaus in Saarlouis. // Schillerplatz 14 // 66111 Saarbrücken Mo – Do: 12 – 19.00 Uhr // Fr: 11 – 19.00 Uhr // Sa: 11 – 18.00 Uhr // Tel: 0681 33735 // www.chamaeleon-sls.de

Dudweilerstraße 79 66111 Saarbrücken Tel: 0681 39204

Bestes Equipment & unschlagbarer Reparaturservice. Seit 1994 ist Hennings Music Shop zur Stammadresse nicht nur Saarbrücker und saarländischer Musiker geworden. Neben seiner gut sortierten Auswahl aktueller Spitzeninstrumente und -elektronik sowie dem unerlässlichen Zubehör bietet Henning vor allem eines, was ihn von vielen anderen unterscheidet: Einen kompetenten und zuverlässigen Service mit eigener Werkstatt, in der auch manche gesuchte Rarität zu neuem Soundleben wiedererweckt wird. Ein legendäres Original für Musiker.

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Starthilfe

Captain Risiko

Eine Seefahrt, die ist...

Es ist jetzt gerade mal fast genau ein Jahr her, dass die nordsaarländischen Punker in der Unser Ding-Starthilfe ihr erstes eigenproduziertes Album „Vom Protest Zum Paralys“ vorstellten und danach hiermit gnadenlos abräumten. Und schon steht die nächste Langrille namens „Sjöfart“ (schwedisch für „Schifffahrt“) in den Startlöchern. Sinngemäß ist diese Tour auf´s weite Nass aber eben nicht nur lustig, sondern kann auch stürmische und kritische Passagen enthalten – genau wie die Texte und die Musik dieses Quartetts aus Türkismühle. Da bleibt einem lediglich „Mast- und Schotbruch“ zu wünschen.

Sendetermin: 6. Oktober

The Maja Project Aus der Asche Dass unser kleines, schönes Saarland nahezu alle Facetten an moderner Musik abzudecken vermag, ist für Kenner der Szene kaum noch eine Überraschung. So schließen The Maja Project aus dem saar-pfälzischem Raum auch in unseren Breiten die Lücke im Post-/Psychedelic-Rock-Bereich. 2010 noch als Duo gegründet, erwuchs mit der Zeit ein Quartett, das einen ganz eigenen Stil erschaffen hat und sich mit nationalen und internationalen Größen messen will. Erste überregionale Auftritte z.B. in Karlsruhe oder Bern waren die Früchte einer fundierten Saat; das DebütAlbum steht jetzt in den Startlöchern.

Sendetermin: 13. Oktober Text: Björn Brixius - Bilder: Bands


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Starthilfe

Max Barth & The Backdrafts Yes, they STILL got the Blues for you

Da ist ja immer noch Saft auffem Defibrillator! Der Blues-Notdienst macht seit geraumer Zeit Überschichten und wird nicht müde: Die Flagge mit der Aufschrift „Resurrecting the Blues“ weht bei Max Barth & The Backdrafts aus Wadern nach wie vor hart im Wind. Vor genau einem Jahr war auch diese Combo bereits im Unser Ding-Studio zu Gast. Das damals vorgestellte Full-Length-Album „Uprooted“ des jungen Quartetts hat nun auch bereits ein Jahr auf dem Buckel und ist für kleines Geld via die Bandcamp-Seite erhältlich. Wir sind auf die neuesten Entwicklungen im Hause Barth schon mehr als nur gespannt!

Sendetermin: 20. Oktober

Christmas Weihnachten in der Kaschemme Ei subba. Ein Muffel wie ich, der sich vor kurzem noch über das allseits in den Supermärkten auftauchende, saison-typische Gebäck aufregte, kann mit einer „weihnachtlichen“ Band sicher mal überhaupt nix anfangen, oder? Denkste! Die drei Jungs und die Dame aus St. Wendel haben nämlich nach eigener Aussage den „Satanic Rock“ im Blut. Die Einflüsse reichen von Bands wie Iggy & The Stooges über Kvelertak bis zu diversen Glam Rock-Schoten. Das schmeckt eher nach Dosenbier und Jack Daniel´s denn nach Glühwein und riecht mehr nach verrauchtem Pub als nach Zimtwaffeln – eben wie handfester Rotz´n´Roll!

Sendetermin: 27. Oktober


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Quattrocult

Kristina Scherer

>> zur Leseprobe

Frischling Florian und seine Abenteuer Die Journalistin und Saar Scene-Redakteurin Kristina Scherer hat soeben ihr erstes Buch in einem saarländischen Verlag veröffentlicht, ein Buch für Kinder und junggebliebene Erwachsene. Grund genug, „Frischling Florian“ einmal unter die Lupe zu nehmen …


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Quattrocult holz inklusive Höhlen und Kuschelkissen. Ich hätte gern noch viel mehr Tiere – u.a. Chinchillas und eine dicke, arrogante Perserkatze –, aber dazu fehlen mir momentan Zeit und Platz, denn wenn, dann sollen Tiere auch artgerecht leben mit viel Auslauf und präsentem, menschlichen Gemüseschnibbler oder Dosenöffner. Du hast ja selbst keine Kinder. Wie schaffst Du den Perspektivwechsel, um das Buch für Kinder interessant zu machen?

„Ein Frischling, der auf der Suche nach seiner Familie ist“. Das klingt schon sau-traurig. Ist das Buch überhaupt für die zarten Nerven eines Kindes geeignet? Ja, das Buch ist auf jeden Fall für Kinder geeignet. Auf seiner Entdeckungsreise durch den Wald verläuft sich Florian, aber niemand tut ihm etwas Böses. Es schließt sogar mit einem Happy-End. Warum ausgerechnet Wildschweine? Zusammen mit Frank Siegwarth, der den „Florian“ illustriert hat und u.a. Fachvorträge über Wildschweine in einer VHS hält, wo er Tipps zu Zaunbau oder dem richtigen Verhalten bei Wildschweinbegegnungen im Wald gibt, gehe ich regelmäßig in Gehege Tiere füttern und streicheln, bin auch mit vielen „Schwarzkitteln“ persönlich bekannt. Es sind ganz zutrauliche, friedliche Wesen, wenn sie an Menschen gewöhnt sind und die Frischlinge mit den schönen Streifen sind natürlich immer ganz besonders süß. Da Schweine überdurchschnittlich oft in Bilderbüchern präsent sind und sich großer Beliebtheit erfreuen – man nehme nur den Geschenkbuch-Bestseller „Rosalie und Trüffel“ –, hat das auch gut gepasst. Dir haben es dem Vernehmen nach auch Meerschweinchen angetan ... Ich mag alle Tiere gern, egal ob Reptil oder sogenanntes „Nutztier“. Bei mir zu Hause leben seit vielen Jahren Meerschweinchen in einer großen, selbstgebauten und sehr stylishen Villa aus Echt-

Ich sammle seit meiner Jugend illustrierte Bücher, egal ob in klassischer Ausgabe oder bibliophiler Variante mit kleinen Pop-up-Kunstwerken oder Pergamentfolien. Vor ein paar Jahren besaß ich sogar einmal eine Originalausgabe des „Codex Seraphinianus“, die damals leider den Studiengebühren zum Opfer gefallen ist. Da sich in meiner Sammlung zum Großteil Kinderbücher befinden, die ich natürlich auch lese, habe ich mit der Zeit – so denke ich – ein ganz gutes Gefühl für Inhalt und Umfang von Bilderbuchgeschichten bekommen. Ich habe selbst auch nie den Bezug zu meinem inneren Kind verloren, so dass ich immer noch ganz gut nachvollziehen kann, was Kinder spannend und ansprechend finden und zusätzlich sind viele Kids im Bekanntenkreis vorhanden, die gerne Rückmeldung geben. Was steht als Nächstes an? Ich habe mehrere Geschichten für Kinder geschrieben, nächstes Jahr soll das zweite Buch erscheinen. Dieses ist allerdings im Bereich Fantasy anzusiedeln. Es handelt von einem kleinen Mädchen, das ganz alleine zu einem fernen, geheimnisvollen Planeten reist. Derzeit sind wir noch auf der Suche nach einer Illustratorin/einem Illustrator. Kreative Menschen mit Zeichenerfahrung sind herzlich eingeladen, sich beim Verlag für dieses Projekt zu bewerben: buero@kelkel-verlag.de Interview: Markus Brixius Bild: Frank Siegwarth

www.kelkel-verlag.de


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Quattrocult

SOG Gründermesse 16.11.2013

Mit neuen Schwerpunkten startet die Gründermesse der Saarland Offensive für Gründer in diesem Jahr am 16. November. Experten und Ansprechpartner rund um das Thema Gründungen, Beteiligungen und Nachfolge erwarten die Teilnehmer zwischen 9.30 und 17 Uhr. Individuelle Beratung, Inspiration und interessante Talkrunden stehen bei der Messe im Vordergrund. Es gibt allerdings auch einige Neuerungen. So können Gründer über die Webseite der Veranstaltung 1000 Euro für den Gründungsstart gewinnen. An Terminals im Eingangsbereich haben

Teilnehmer die Möglichkeit sich, entsprechend ihrer Interessen einen individuellen Messeguide auszudrucken. Auf dem „Marktplatz“ haben Gründer die Gelegenheit ihre Geschäftsidee zu präsentieren und neue Kontakte zu knüpfen. Text: saar-scene Bild: Veranstalter

Messegelände Saarbrücken, Halle, 16. November, ab 9.30 Uhr www.gruenden.saarland.de

Criminal Diner

Seit 5 Jahren erfolgreich kriminell Wer war es? Die arrogante Verlobte, der hochangesehene Industrielle oder doch das Dienstmädchen? Und sieht der Maler nicht auch ganz schön verdächtig aus? Dieser Frage gehen schon seit fünf Jahren die Gäste des „Saarländischen Criminal Dinners“ auf den Grund. Die Agentur Erlebnisraum aus Saarbrücken ver-

anstaltet seit fünf Jahren „Criminal Dinner“ im Saarland. Wer auch gerne einmal bei einem köstlichen mehrgängigen Dinner einen Mord aufklären möchte, hat die Wahl zwischen mehr als 40 Terminen im Jahr an mittlerweile 15 „Tatorten“. Die einzelnen Stücke spielen in verschiedenen Epochen und haben oft einen Bezug zum Saarland. Anfang September ist jetzt das neue Programm erschienen. Text: und Bild: Veranstalter Utopion Gelände, Oberbexbach, Samstag, 19. Oktober, ab 11 Uhr www.saarland-dinner.de www.toughrun.de (Anmeldung und Informationen) www.youtube.com/toughrun G E W I NN E www.facebook.com/toughrun 2 Karten für für ein Criminal Diner www.twitter.com/toughrun Schreibe E-mail mit Betreff „Diner“ an gewinne@saar-scene.de


TBS Saarbrücken

Heimspiele www.tbs-handball.de

Termine Samstag 5. Oktober 18:20 Herren I – HC Dillingen/Diefflen Sonntag 6. Oktober 17:00 Uhr Damen I – DJK Marpingen

Samstag 19. Oktober 16:30 Herren II – HG Saarlouis II 18:20 Damen I – TV Hauenstein 20:00 Damen II – HSG Ottweiler / Steinbach

Bruchwiesenhalle | Sachsenweg 8 | Saarbrücken

Bild: Sebastian Blatt Mietstudio Saarbrücken Model: Nadine Nothof


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Quattrocult

PostkartenContest - Die gewinner -

er Platz Graner z 1: Marc Gran Plat Liwowski Platz Peter Liwowski Platz 2: Peter

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HUNNAD PROZENDISCH SCHWEINEGEIL MEI SCHATZ! DAS SAARLAND

e line Royèr Platz 3: Jacque Jacqueline Royère


- Die gewinner der HerzenDie Entstehung des saarlandes aus Sicht eines Kreativen

Philipp Dunkel

Ulrich Hoefer

Daniel Zimmer K i k i d e

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Saarland-Postkarte.indd 1

Michael Kunz

15.08.13 09:39

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ENDLOSSAARSCHLEIFE Henning Fries

The study and collecting of postcards is termed

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IMPRESSUM Herausgeber und Redaktion Markus Brixius Dieselstraße 9 D - 66123 Saarbrücken Tel: +49 (0) 681 - 303 903 88 Mobil: +49 (0) 176 - 304 75 025 Verlag IN-SZENE! Media Netzwerk für Kommunikation SaarLorLux Saargemünder Straße 234 66119 Saarbrücken Telefon: +49 (0) 681 - 390 42 60 Telefax: +49 (0) 681 - 390 42 78 E-Mail: info@in-szene.net www.in-szene.net

Chefredakteur (v.i.S.d.P.) Markus Brixius Vertrieb/Marketing sales@saar-scene.de Layout IN-SZENE! Media | tw www.in-szene.net IT/Programmierung www.infodt.de Cover Model: Mademoiselle Jess Fotograf: Peter Hähnel Wir danken: Allen Mitarbeitern/Redakteuren, unseren Familien und Freunden.

Auflage 10.000 Stück saarlandweit, Trier, Kaiserslautern, Luxemburg; ca. 500 Auslagen; erscheint zum Monatsanfang Veröffentlichungen, die nicht ausdrücklich als Stellungnahme des Herausgebers und Verlages gekennzeichnet sind, stellen die persönliche Meinung des Verfassers dar. Für unverlangt eingesendete Manuskripte und Illustrationen kann keine Haftung übernommen werden. Nachdruck, auch auszugsweise, nur mit Genehmigung der Redaktion. Für die Richtigkeit der Termine übernehmen wir keine Gewähr. Printmedienverteilung erfolgt durch unseren Partner: www.in-szene.net www.saar-scene.de

Entschuldigung, ich glaube unsere Lunchboxen wurden vertauscht ...

Auflage

Ich hab mich schon gewundert ...


ndee p s t Blu e 2013 Woch Oktober . 14.–20

www.saarland-braucht-blut.de Unterstützer:

Medienpartner:

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DU BIST DRAN.

Noch immer deckt das Blutspendeaufkommen der Saarländer nicht den tatsächlichen Bedarf.


SAAR-SCENE 10/13 Oktober  

Das total umsonste Popkultur-Magazin für das Saarland, Trier, Kaiserslautern und Luxemburg.

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