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the magazine for Guests and friends of the region

MaGazin

Das Magazin für Gäste und Freunde der Region ❘ 2/2011

Highlight Die Anfänge des Skifahrens

Highlight The origins of skiing

Kulinarik Geheimnisse aus der Pinzgauer Küche

Cuisine Secrets of the Pinzgau

Winter

– so weit das Auge reicht!

Winter – as far as the eye can see!


Liebe Besucher und Gäste, sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde der Urlaubsregion Saalfelden Leogang!

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as Urlaubsmagazin Saalfelden Leogang soll Ihnen Lust machen. Lust auf die schönste Zeit im Jahr. Lust auf Urlaub. Lust auf Saalfelden Leogang. Erzählungen und Geschich­ ten sollen Ihnen einen kleinen Ein­ druck über die Urlaubsregion im Her­ zen des Salzburger Landes geben. Machen Sie es sich gemütlich, leh­ nen Sie sich zurück, blättern Sie und tauchen Sie ein in unsere Geschichten. Diese entspringen und entsprechen der Realität, denn Saal­ felden Leogang ist die Urlaubsre­­

gion, die ihren Gästen einen lust­ vollen und kulturellen Urlaub in den Bergen bietet. Das Team der Saalfelden Leogang Touristik möchte alle BesucherInnen und Gäste in Saalfelden Leogang herz­ lich willkommen heißen. Wir hoffen, Ihre Lust wecken zu können und wünschen allen einen angenehmen und erholsamen Aufenthalt in der Urlaubsregion Saalfelden Leogang. Gerne gestalten wir gemeinsam­ mit Ihnen Ihr maßgeschneidertes Urlaubs­programm.

editorial

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Dear visitors and guests, ladies and gentlemen, dear friends of the holiday destination Saalfelden Leogang!

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he holiday magazine Saalfelden Leogang wants to get you in the mood – in the mood for the most beauti­ful time of the year, in the mood for holidays and in the mood for ­Saalfelden Leogang. Tales and stories of Saalfelden and Leogang give you an impression of the holiday destination in the heart of the state of Salzburg. Make yourself comfortable, lean back, skim through the magazine and dive into our stories! These stories are

Inhalt

based upon real life because ­Saalfelden Leogang is the holiday destination ­providing a delightful and cultural vacation in the mountains. The team of Saalfelden Leogang tourism wel­comes all visitors and guests in Saalfelden Leogang. We hope to pique your in­­ terest and wish you a pleasant and relaxing stay in the holiday destina­tion Saalfelden Leogang. We would be ­pleased to help you design your ­custom-made holiday program!

Mein perfekter Wintertag. My perfect winter day.

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Das „Bachlkoch“. „Bachlkoch“.

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Der Müllerfuchs vom Gerstboden. The „Müllerfuchs vom Gerstboden“.

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Der Drang zum Perfektionismus. The drive to perfectionism.

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Wussten Sie schon …? Did you know ...?

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Viel Familienspaß für wenig Geld. Family fun for little money.

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Ski Heil – die Anfänge des Skifahrens. Ski Heil – the origins of skiing.

Impressum: • Herausgeber: Saalfelden Leogang Touristik GmbH, Bahnhofstraße 10, 5760 Saalfelden, Tel. +43 (0) 6582 70660, Fax +43 (0) 6582 70660 99, info@saalfeldenleogang.at • Gestaltung & Layout: Zielgruppen-Zeitungsverlags GmbH, Zamenhofstraße 9, 4020 Linz, Tel. (0) 732 6964-180, www.zzv.at • Redaktion: Daniela Neumayer, Barbara Steinberger, Mag. Michael Pichler • Bilder: Fotoarchiv der Saalfelden Leogang Touristik GmbH, Leoganger Bergbahnen • Fotografen: Klaus Bauer, Leo Himsl, Mario Lebesmühlbacher, Edi Gröger, Kurt Rathgeb, Ulli Stöckl • Erscheinungsweise: zweimal jährlich Das Saalfelden Leogang Magazin wird produziert von

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VERLAG

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Das Geheimnis der Raunacht. The secret of the „Rough Night“.


A perfect winter day

Der Skicircus wartet mit über 200 km perfekten Pisten. The ski circuit is waiting with more than 200 km of perfect pistes.

Spannende day in Saalfelden Leogang Duelleis beim too short to discover the diver­ Fourcrosssity of the region. Jochen ­SWeltcup. chweizer pictures his perfect day. The day Exciting starts with a delicious breakfast fights at the and a cable car ride up to Four-cross the ­perfectly prepared pistes on the Cup. World Asitz. Advanced and sporty skiers do not wait for each other on the piste – they meet again at the ­valley station and ride up with each other again.

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MOUNTAIN MAGIC. Skiers are offered the occasion to do the famous “Einkehrschwung” – a stop at one of the many alpine cabins – ➤ already in the morning. How­

Über alle Fragen der Geldanlage sprechen wir mit unserem Raiffeisen Berater. Er kennt uns und unsere Lebenssituation. Nur eine Bank ist meine Bank. Sichere, lukrative Sparformen, gezielter Vermögensaufbau oder strategische Pensionsplanung: Kompetenz und Vertrauen sind die Voraussetzungen für optimale Lösungen. Und dafür steht Raiffeisen seit mehr als 120 Jahren. www.saalfelden.raiffeisen.at und www.leogang.raiffeisen.at

in perfekter Wintertag in Saalfelden Leogang

Vielfalt. Ein Tag in Saalfelden Leogang ist zu kurz, um die Vielfalt der Region zu entdecken. Der ehemalige Stuntman Jochen Schweizer beschreibt uns aus seiner Sicht, wie ein perfekter Tag ausschauen könnte.

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Jochen Schweizer: Abenteurer, Erlebnisexperte, den verschiedensten Rennformaten in Unternehmer mit Visionen. Atem halten wird. Zu der Zeit bewegt Adventurer, adventure entrepreneur man sich in derexpert, Region „weitgehend with zwar visions. fliegend“ fort – und auf dem Rad! Nirgendwo sonst sieht man höhere Sprünge als beim 26TRIX. Reihenweise gehen die „Schmutzspringer“ dann „in die Luft“, wo sie auch noch atemberaun Tricks meinemvollführen. Leben habe ich die ent­ bende „Sicher mach’ legensten OrteDas deristWelt bereist, mit die ich da wieder mit. der Contest spannendsten Abenteuer iele der reinsten ‚Dirt Line’ – daserlebt, kann ­vman faszinierende Kulturen kennengelernt sich nicht entgehen lassen“, so Andi. ➤ und deswegen kann ich mit Fug und Recht behaupten, dass ich im Laufe mei­ nes Lebens etliche Eindrücke sammeln konnte. Etwas ganz Besonderes habe ich jedoch in der Region Saalfelden Leogang gefunden. Hier befindet sich mein be­­ scheidenes Alpendomizil. Damit Sie ver­ stehen, warum ich mich hier so wohl­ fühle, beschreibe ich Ihnen nun meinen ➤ perfekten Wintertag.

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Flying Fox XXL. Flying Fox XXL.

ever, we will wait for lunch to regenerate for the further course of our ski circuit. We pass Hochalm, Zwölferkogel and Schattberg and move on to Jausern taking the Limberg course down to the valley station of the Schönleiten cable car. It takes us back up to the Asitz where my favourite landlady is waiting for me with her famous chef salad at the Stöcklalm. The Stöcklalm offers the most impressive vista of Leogang and its latest highlight – the Flying Fox XXL, the longest and fastest steel rope slide. From a maximum altitude of 140 meters you can let the fascinating mountains fill your senses, which is a unique experience. dieser Region auch viele Freunde gefun­ den habe. Hüttenzauber. Die etlichen bewirtschaf­ teten Almhütten bieten dem Skifahrer bereits am Vormittag die Möglichkeit, den

Jochen Schweizer im Tiefschnee. Jochen Schweizer in deep snow.

Morgenstund’. Damit ich voller Elan in den Tag starten kann, gibt es nichts Wich­ tigeres als ein ausgewogenes Frühstück, mein sogenanntes Adrenalinmüsli, das mir wertvolle Energie spendet. Um den Neuschnee oder die perfekt präparierte Piste in vollen Zügen genießen zu können, versuchen meine auch einheimischen Freunde und ich stets, die erste Kabinen­

REGENERATION. Back in the ­valley I use to take a wellness break in the fantastic facilities of the surrounding hotels now and then. In the ➤

bahn auf den Asitz zu erwischen. Die ­Carving-Piste zwischen Berg- und Mittel­ station ist am frühen Morgen die perfekte Abfahrt, um sich für einen sensationellen Skitag einzufahren – und auch um die manchmal entstehende Wartezeit auf einen Nachzügler zu überbrücken. Denn herumstehen ist nicht so meine Sache, erst recht nicht, wenn sich das Rolltor der Asitzbahn schon geöffnet hat. Man be­­ zeichnet uns als sehr gute, sportliche Ski­ fahrer – es wird daher nicht auf den ­Pisten aufeinander gewartet, sondern man trifft sich einfach bei der nächsten Talstation und fährt gemeinsam wieder hoch. Gastfreundschaft. Bei der letztjähri­ gen Skirallye, eine Einladung an unsere 300 Mitarbeiter, haben wir den Vizebür­ germeister der Gemeinde Leogang – ­Kornel Grundner – in unsere gelbe Karawane in­­ tegriert und ich glaube, er hatte ge­­nauso viel Spaß wie wir. Ich erwähne das, weil ich von den Einheimischen immer mit offenen Armen empfangen wurde und in

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berühmten Einkehrschwung anzusetzen und sich so zu stärken. Ich beschränke mich auf einen schnellen Espresso auf der Panoramaalm. Denn für uns ist das Mittag­ essen, zumeist auf der Sonnalm, besonders wichtig, um genügend Kraft zu tanken, ➤

Saalfelden

Almerstraße 7a, 5760 Saalfelden Tel.: 06582/70322 Montag bis Freitag durchgehend 9 bis 18 Uhr jeden Samstag durchgehend 9 bis 16 Uhr Zell am See • Mittersill • Saalfelden • St. Johann in Tirol • Gmunden • St. Johann im Pongau


e­ arly evening I hike to the moun­ tain inn Biberg with my sons. As we walk the serpents uphill we gain an even more amazing vista of the now illuminated valley. In the mountain inn we indulge in ­culinary delights preparing for a powerful 6 kilometres downhill sled ride. The long course is a blast for the whole family and the crowning ­finale to a beautiful winter day. um nach einigen schnellen Abfahrten bei den Hochalmbahnen zum Zwölferkogel und dann Richtung Schattberg carven zu kön­ nen. Nonstop fahren wir die sieben Kilome­ ter lange Jausern-/Limbergabfahrt runter bis zur Talstation der Schönleitengondel. Von hier aus begeben wir uns wieder zurück zum Asitz, da dort bereits meine Lieblings­ wirtin Christl in der Stöcklalm mit ihrem berühmten Chefsalat auf mich wartet. Von der Stöcklalm hat man den besten Ausblick über Leogang und auf sein neues Highlight, den Flying Fox XXL, den ich selbst im Juni 2011 eröffnet habe. Der Flying Fox XXL ist eine der längsten und schnellsten Stahlseil­

rutschen der Welt. Aus einer maximalen Höhe von 140 Metern kann man die faszi­ nierende Bergwelt auf sich wirken lassen, was für Groß und Klein ein einzigartiges Erlebnis darstellt. Regeneration. Nachdem ich nach dem Rechten gesehen habe und zumeist auch mit dem einen oder anderen Fluggast ge­­ sprochen habe, machen wir uns auf den Weg ins Tal. Bei sehr schlechtem Wetter wartet manchmal ein Wellness-Nachmittag in den ausgezeichneten Anlagen der um­­ liegenden Hotels. Entweder gehe ich in die Sauna oder ich lasse mich mit einer Mas­

Schöner Ausblick vom Berggasthof Biberg. Beautiful vista from the mountain inn Biberg.

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Mit Stefan Gimpl, 3-facher Sieger des Air & Style-Contest, haben wir den weltbesten Freestyler in Leogang und mit dem NITRO Snowpark in der Asitzmulde bieten wir allen Snowboardern und New Schooler das ideale Trainingsgelände. Jeden Mittwoch kostenloser Nitro-Snowboardtest!

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sage verwöhnen. Fakt ist, das es in Saalfel­ den Leogang erstklassige Wellness-Berei­ che gibt, beispielsweise im Krallerhof. Gerne schaue ich im Anschluss auch noch auf einen Sprung im Hüttwirt vorbei und sage kurz „Hallo“. René und Anja haben eine großartige Küche. Insbesondere gibt es fantastische Gerichte von heimischem Wild, und René serviert mir zumeist mit einem verschmitzten Lächeln zum Nach­ tisch ein Stück Mascarpone – er kennt meine Schwächen. Zur frühen Abend­ stunde wandern meine Söhne und ich ­gerne zum Berggasthof Biberg. Kurve um Kurve kommen wir immer höher und erlangen dadurch einen fantastischen

Ausblick ins beleuchtete Tal. Oben an­­ gekommen, lassen wir uns kulinarisch verwöhnen, um die sechs Kilometer ­lange Rodelabfahrt voller Energie meistern zu können. Diese Strecke ist eine der längs­ ten Naturrodelbahnen Österreichs und ist sowohl bei Gästen als auch bei Einhei­ mischen sehr beliebt. Auch viele Ski­ tourengeher lassen sich die Gelegenheit nicht entgehen und erklimmen tagsüber, aber auch abends die Berge. Nach einem gemütlichen Beisammensein in der ­Hütte geht es wieder hinab ins Tal. Ein Riesen­ spaß für die ganze Familie und ein krö­ nender Abschluss eines wunderschönen Wintertages.

Rasante Abfahrt auf der 6 km langen Rodelbahn. Racy downhill on the 6 km sled ride.

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ki Heil – die Anfänge des Skifahrens

Sepp Altenberger – Skipionier der ersten Stunde. Sepp Altenberger – a skiing pioneer from the outset.

Fahrversuche auf zwei Brettern. Was wäre ein Winterurlaub in Saalfelden Leogang ohne in den Genuss des Skifahrens zu kommen? Egal ob man ein blutiger Anfänger auf zwei Brettern ist oder bereits als fortgeschritten gilt, ein Skikurs dient der Weiterent­ wicklung der Fahrkünste und wird als unvergessliches Erlebnis in Erinnerung bleiben!

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ie offizielle Gründung einer pro­ fessionellen Skischule in Saalfel­ den Leogang geht bis ins Jahr 1952 zurück, in dem der begnadete Ski­ läufer Sepp Altenberger seinen Mut zu­­ sammennahm und die erste Skischule dieser Region ins Leben rief. Wie groß die Begeisterung für den alpinen Skisport bereits damals war, belegen die beeindru­ ckenden Fotos. Wollte man sich gemüt­ lich in die Gondel oder den Sessellift set­ zen, um komfortabel auf den Gipfel transportiert zu werden, war man zu die­ ser Zeit jedoch fehl am Platz. Enorme Muskelkräfte und eine ausgeprägte Kon­ dition waren gefragt, um die grazile Kunst des Skifahrens zu erlernen. Für Talen­ tierte war es nach einer kurzen Eingewöh­ nungsphase schnell möglich, das Gleich­ gewicht auf den Skiern zu halten und mit einem teilweise noch sehr wackeligen „Schneepflug“ den Hügel runterzubrau­ sen. Dieser Spaß war jedoch nur von kur­ zer Dauer, ehe man wieder den Berg hin­ aufstapfen musste. Frei nach dem Motto: „Aufi bretteln und owi wedeln.“ ➤

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Ski Heil

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hat would a winter holiday in Saalfelden Leogang be without getting to know the true promise of skiing? No matter if you’re a raw rookie or an advanced skier – a skiing course helps improve your skills and will become an unforgettable experience full of fun. The first skiing school in the region was founded by the exceptionally gifted skier Sepp Altenberger in 1952. Riding up to the peaks comfortably on a cable car or a chair lift was of course completely unimaginable back then. It required huge muscular strength and stamina to learn the art of skiing. Talented beginners soon were skilful enough to dash downhill in a wobbly snow plow position. Fun was only short- ➤


lived, though, before you had to trudge up the hill again. Building a lift with a length of 300 metres boosted the enthusiasm for skiing considerably. Meanwhile, the ­construction of state of the art ski lifts has opened up unlimited ­skiing pleasure. Get on a chair lift or a cable car and you will find yourself high above the gates of the world in a blink of an eye. Even the smallest of your kids can learn skiing playfully and ­experience the fun of rushing downhill on skis. Those who want to take the chance for a jump into the past should not miss the Nostalgia World Cup in Leogang from Jan 13 to Jan 15 2012!

Skibindung anno dazumal. Ski binding in the year one. Einstige Skikurse am Asitz. Former skiing courses on the Asitz.

Ski-Tricks von Sepp Altenberger. Ski tricks from Sepp Altenberger.

Durch den geselligen Charakter der Ski­ lehrer war ein großes Maß an Witz und einer ansteckenden Albernheit an der Tagesordnung, was die körperliche An­­ strengung zumindest etwas erleichterte. Der Bau eines 300 Meter langen Liftes ­steigerte die Motivation und die Begeiste­ rung am Skifahren erheblich. Natürlich war auch die spezielle Ausrüstung keines­ wegs ausgereift, was zur Schwierigkeit des Erlernens gravierend beitrug, doch mit viel Fleiß und der richtigen Motivation fiel auch schon mal der eine oder andere Meister vom Himmel. Die Entwicklung. Im Laufe der Zeit kamen neben Touristen aus aller Welt auch weltberühmte Stars in den Genuss, in Saalfelden Leogang Ski fahren zu ler­ nen. Im Vergleich zu früher hat sich sehr viel verändert. Durch die Erbauung

modernster Liftanlagen sind dem gran­ diosen Wintervergnügen keine Grenzen mehr gesetzt. Rauf auf den Sessellift oder rein in die Gondel und in null Komma nichts steht man hoch oben vor den Toren der Welt. Durch die techni­ schen Neuerungen ist auch ein Skikurs keine Qual mehr und kann in vollsten Zügen genossen werden. Schon die Kleinsten können mit viel Spiel und Spaß erlernen, wie es sich anfühlt, auf Skiern den Berg runterzubrettern. Im Kinderland werden Jungs und Mädels vom magischen Zauberteppich auf einen Hügel gebracht und in der Villa Kunter­ bunt können die ganz Kleinen das eine oder andere Abenteuer abseits der Piste erleben. Und schon nach kurzer Zeit werden auch die Kinder das einmalige Gefühl, den Berg bezwungen zu haben, erleben können und nicht mehr genug

davon bekommen. Es besteht also abso­ lute Suchtgefahr. Wer einen Sprung zurück in die Vergangenheit wagen möchte, sollte sich vom 13.1.2012 bis 15.1.2012 unbedingt nach Leogang be­­ geben, um die Ursprünge des Skifahrens

hautnah mitzuerleben. An diesem Wo­­ chenende findet nämlich die NostalgieSki-WM statt, zu der Sie natürlich alle herzlich willkommen sind, um sich von den ehemaligen Strapazen des alpinen Skilaufs selbst zu überzeugen.

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Schussfahrt ist die Fahrt in der Falllinie. Pflugschwung Sehr einfache Technik des Skifahrens, bei der die beiden Skier eine V-förmige Position einnehmen. Parallelschwung Schwierigere Technik, bei der der Skiläufer die Ski möglichst parallel um die Kurve gleiten lässt. Carving Moderne Art des Skilaufens, bei der die Schwünge komplett auf der Kante gefahren werden. Taillierung Bauweise der Skier, die eine betont schmale Mitte aufweist. Freeriden Das Befahren von nicht präpariertem Gelände.

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Das Geheimnis der

aunächte

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Den bösen Geistern wird der Garaus gemacht. Im Pinzgau wird in drei Raunächten für finstere Gestalten und Gespenster die Luft dünn. Die Tradition des „Rachn gehn“ („Rauchen gehen“) wird nämlich in dieser Region schon seit Jahrhunderten als ein Ritual der Reinigung aufrechterhalten und für viele Familien gehört sie zum Jahreswechsel, wie der Hase zu Ostern.

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ie Sonne verschwindet gemäch­ lich hinter den Bergen und all­ mählich bricht die Dämmerung über den 24. Dezember herein. Die Familie sammelt sich in der Küche des Hauses und verharrt andächtig, bis die Räucher­ pfanne mit glühender Kohle und duften­ dem Weihrauch gefüllt wird. Danach kann

The secret of the ”Rough Nights”

es losgehen. Es ist wieder die Zeit des „Rachn gehn“ gekommen. Dieser Brauch ist im Land Salzburg und weit darüber hin­ aus bekannt. Von Region zu Region ist je­­ doch die Anzahl der Raunächte sowie die Vorgehensweise dieses Brauches unter­ schiedlich. Ziel ist es, die bösen Geister für ein weiteres Jahr zu vertreiben.

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Das Ritual. Traditionell wird im Pinzgau an drei Raunächten die Zeremonie zur Aus­ treibung boshafter Wesen praktiziert. Wer sein Schicksal selbst in die Hand nehmen möchte, der sollte in der Weihnacht (24.12.), in der Neujahrsnacht (31.12.) und auch in der Dreikönigsnacht (5.1.) dem Glück ein wenig nachhelfen. Damit den bösen Geis­ tern keine Chance bleibt, ist es von beson­ derer Wichtigkeit, sich an den genauen Ablauf der einzelnen Prozedere zu halten. Gemeinhin bekannt, versammelt man sich am Abend vor dem gemeinsamen Essen in der Küche des Hauses, um das gesamte Gebäude im Auftrag des Glücks „auszuräu­ chern“. Die Räucherpfanne wird meist enthusiastisch und voller Entschlossenheit von einem der beiden Elternteile von Raum zu Raum getragen. Dem Vater und der ­Mutter folgen die Kinder, deren ritueller Auftrag endgültig zur Vernichtung des Bösen und Schändlichen beitragen soll. Sie haben die Aufgabe, die Räumlichkeiten mit Weihwas­ ser zu segnen. Währenddessen die gesamte Familie voranschreitet, wird das Rosen­ kranzgebet angestimmt, um den religiösen Inhalt dieser Tradition zu bekräftigen. Da­­ mit das Haus schließlich vollkommen frei von jeglichen teuflischen Mächten wird, soll noch eine Runde, betend und mit Weih­ rauch sowie Weihwasser gerüstet, um das Haus gegangen werden.

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vil spirits are casted out. Three “Raunächte” (literally: rough nights) bring hard times for ghosts and dark creatures in the Pinzgau. The tradition of “going to smoke out” has been maintained as a ritual act of purification for centuries. Being a custom of Celtic origin is it nowadays a religious act of preven­ ting harm from the family. In the Pinzgau, the ceremony of casting out evil spirits is traditionally prac­ tised during three “Rough Nights” (24.12., 31.12. & 5.1.). The custom demands that the ­family gathers in the kitchen in order to smoke out the whole buil­ ding before dinner. A smoking pan filled with embers and flavoursome frankincense is carried from room to room, around the house and into the barn. Father and mother are ➤

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ken Zuversicht und Hoffnung. In neueren Deutungen dient das „Rachn gehn“ in den Gebieten um Süddeutschland und Öster­ reich vor allem der gläubigen Vorsorge, so­­ dass der Familie Unglück erspart bleibt. Aberglaube. Ein besonders wichtiger Faktor im Hinblick auf die sogenannten Raunächte (oft auch Rauchnächte genannt) ist die Vermeidung bestimmter Dinge. So soll beispielsweise das Wäschewaschen bzw. das Aufhängen der Wäsche an diesen drei Tagen unbedingt unterlassen werden, um keinen Schicksalsschlag heraufzube­ schwören. Ein altes Sprichwort besagt: „So vü Wäsch auf’n Gong, so vü Häut auf da Stong.“ Dieser Spruch drückt aus, dass man sich unbedingt an diese Regel halten sollte,

da ansonsten die Tiere des Hofes zum ­­Sterben verurteilt seien. So erscheint es nur verständlich, dass an diesen Tagen dieser Grundsatz streng befolgt wird. Heutzutage wird das „Rachn gehn“ noch von vielen Familien streng eingehalten, um mit Zuver­ sicht in das neue Jahr starten zu können. Denn wie man weiß, ist ja schließlich jeder seines Glückes Schmied. Neben dem glück­ bringenden Einräuchern wird am 24. De­­ zember außerdem eine traditionelle Pinz­ gauer Speise mit Sorgfalt zubereitet und im Kreise der gesamten Familie genossen. Die Rede ist hier vom sogenannten „Bachl­ koch“. Genaueres zu diesem Gericht, dem traditionellen Hintergrund und der Art der Zubereitung, wird im Folgenden zur Spra­ che kommen.

followed by the children whose task it is to bless rooms, persons and animals with holy water. Along the way the family is praying the rosary to emphasize the religious meaning of the tradition. The cere­ mony ends with the symbolic sign of the cross. It is considered very important to avoid doing specific things during these days. By no means shall you do your laundry or peg out the washing on any of the three days, for the reason this could cause disaster. Many families nowadays strictly keep to the ritual in order to start into the New Year with confidence. After the fortunate smoking out on December 24 a traditional dish of the Pinzgau is prepared carefully and is enjoyed within the whole family. We’re speaking of the so-called “Bachlkoch” which is ­described in the following.

Beim Ritual wird der Rosenkranz gebetet. Praying the rosary.

Auch Tiere und Stall werden gesegnet. Animals and barn are also being blessed.

Segnung für Mensch und Tier. Auf Bauernhöfen ist es außerdem üblich, den Stall auszuräuchern, diesen wiederum zu umkreisen und die Tiere zu segnen. Aber nicht nur für das Vieh wird prophylaktisch Vorsorge getroffen. Wurde die Stallung ge­­ säubert, begibt man sich zurück in die Küche des Hauses, um dort auch die Häupter der Familienmitglieder mit Weihrauch vor Krank­ heiten und Schmerzen zu schützen. Das wird bildlich symbolisiert, indem man eine Kopf­ bedeckung über die rauchende Pfanne hält. Danach wird der Hut oder die Mütze wieder aufgesetzt und dem Wohlergehen für das nächste Jahr sollte nichts mehr im Wege ste­ hen. Die Zeremonie endet mit dem symboli­ schen Kreuzzeichen auf der Stirn, das mit­­ hilfe des Weihrauches aufgemalt wird.

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Der Ursprung dieser Tradition. Ur­­ sprünglich handelt es sich bei dieser Tradi­ tion um einen keltischen Brauch, bei dem mithilfe des Rauches die Reinigung der Behausung und des Lebensraumes sym­­ bolisiert wurde. Man versuchte alle bösen Geister aus seiner Umgebung durch das „Ausräuchern“ zu vertreiben, sodass man mit Glück und Erfolg in ein neues Jahr star­ ten konnte. Natürlich ist in diesem Zusam­ menhang der Glaube, früher wie auch heu­ te, das starke Glied der Kette. In älteren Geschichtsbüchern wird stets erwähnt, dass sich exakt in den besagten Raunächten dunkle Gestalten und Dämonen umhertrie­ ben. Um Kummer und Leid vorzubeugen, behalf man sich der mystischen Kraft des Rauches bzw. der Energie der glaubensstar­

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Das „

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Bachlkoch mit Honig. Bachlkoch with honey.

achlkoch“

Die Pinzgauer Küche ist schmackhaft, deftig und sparsam. Viele Gerichte können – leicht abgewandelt – als pikante Hauptspeise oder aber als süße Nachspeise serviert werden. Und hinter so manchem Schmankerl verbirgt sich ein großes Geheimnis.

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as „Bachlkoch“ ist eine tradi­ tionelle Speise, die im Pinzgau am 24. Dezember in vielen Haushalten zubereitet wird. Die relativ billigen Bestandteile ermöglichten es früher auch ärmeren Familien, ­diese Fastenkost zu kochen. Vermögendere Men­ schen konnten es sich zusätzlich noch leisten, zerlassenen Honig über den ferti­ gen Brei zu tropfen. Eine besonders wich­ tige Regel besteht darin, dass während des Essens alle Familienmitglieder am Tisch sitzen. Sollte nämlich während des Mah­ les jemand in die Stube treten, so würde im darauffolgenden Jahr ein Familienmit­ glied sterben. Befanden sich alle am Ess­ tisch, war diese Gefahr nicht mehr so groß. Außerdem war es unerlässlich, das ge­samte „Bachlkoch“ zu verspeisen und nichts übrig zu lassen, da ansonsten die furcht­ erregenden Perchten unaufhörlich ihren Weg in das Haus bestreiten würden und das hatte wahrlich nichts Gutes zu ➤

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„Bachlkoch“

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achlkoch” is a traditional dish that is served in many houses in the Pinzgau on December 24. With its comparatively cheap ingredients it was a welcome Lenten food even for poor families. Wealthier people could afford to pour melted honey over the prepared mash. Basically “Bachlkoch” is a Christmas dish of the Pinzgau just like the goose in England, the “Reveillon” in France and the Christmas “Krapfen” in Germany.

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bedeuten. War es aus irgendwelchen Grün­ den doch nicht möglich, die Pfanne zu lee­ ren, so hat man den Rest einfach auf die Rinden der Obstbäume gestrichen, damit sie im kommenden Jahr viele Früchte tra­ gen. So schlug man also zwei Fliegen mit einer Klappe: Einer ertragreichen Ernte stand nichts mehr im Wege und die Angst vor den Perchten war auch gebannt. Im Grunde genommen ist das „Bachlkoch“ eine Weihnachtsspeise des Pinzgaus, wie es in England der Truthahn, in Frankreich das sogenannte „Réveillon“ oder beispiels­

weise in Deutschland der Weihnachts­ karpfen ist. Die genaue Zubereitung dieser einfachen Mahlzeit wird nun genau be­­ schrieben, was einem Nachkochen kei­­ nerlei Schwierigkeit bereiten sollte. Das traditionelle Weihnachtsgericht wird auch heute noch in vielen Familien zu Weih­ nachten zu Mittag zubereitet. Das „Bachl­ ­koch” ist ein sehr einfaches Gericht, da der Weihnachtstag ja eigentlich ein Fast­ tag ist und erst zum Abendessen hat man zur Bescherung richtig aufgetischt. Viel Spaß und guten Appetit!

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5 Rezept Bachlkoch Zum einfachen Nachkochen hier die Zirka-Angaben pro Person – Rezept von Barbaras Großmutter Franzi, der Seniorchefin vom Kirchenwirt in Leogang.

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Zutaten: 1/4 l Milch oder Wasser (oder gemischt), 20 g Mehl, eine ­Prise Salz, 1 EL Butter Die Milch (oder Wasser) wird zum Kochen gebracht. Dann wird das Mehl langsam mit einem Schneebesen und einem Sieb in die heiße Milch eingestreut.

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Wenn das „Koch” dicklich geworden ist, noch mal aufkochen und mit einer Prise Salz und 1 EL Butter mischen. Beim Kirchenwirt in Leogang wird das „Bachlkoch” immer mit Honig ver­ feinert. Das ist jedoch je nach Region und sogar Haushalt unterschiedlich; statt Honig kann auch Zucker in Butter aufgelöst und karamellisiert werden.

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Georg Fürstauer, Diplom-Sommelier Mittergasse 4a · A-5760 Saalfelden Tel.: +43(0)6582/71323 · Mail: weine@weinkistl.at Öffnungszeiten: Di–Fr: 9.00–12.30 und 14–18.00 Uhr Sa: 9.00–16.00 Uhr


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üllerfuchs vom Gerstboden

Der Muhmühlfuchs, der alt’, geistert in Feld und Wald. Nun ist er erlöst, schläft und döst und ruhet in Frieden!

The ”Müller­ fuchs vom Gerstboden”

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hen you see the huge face of a fox shining from the Gerstboden in the valley of ­Saalfelden at night, then you are ­witnessing something like a landscape culture project. It was brought into being by architect Ulrich Stöckl in 2009 and is based upon a local legend. The story tells that once the soul of a blasphemous miller inhered in a fox. The animal frightened people with its unbearable howling for several weeks but no hunter ➤

Seele eines gotteslästernden Müllers innewohnte, die jedoch in der Gestalt des Fuchses keinen Frieden fand. „Wenn i scho nach’m Tod noch was werden soll, war i am liabsten a Fuchs, des hab i mir schon längst oft denkt!“, soll der alte Mann schon zu Lebzeiten stets betont haben. Einige Wochen lang schürte das Tier mit seinem unerträglichen und ohrenbe­ täubenden Gejaule große Furcht in­­ nerhalb der Bevölkerung. Um dem ganzen Grauen ein endgültiges ➤

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Ulli Stöckl, Initiator und Projektleiter des Erdzeichens. Ulli Stöckl, creator and project manager of the terrestrial sign.

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Die Sage. Noch vor gar nicht allzu ­langer Zeit versetzte im Bereich des Gerstboden ein Fuchs die Bürger in Angst und Schre­ cken. Die Überlieferung besagt, dass die­ sem verschlagenen Tier die unglückliche

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2009 ins Leben gerufen wurde. Der Ur­­ sprung dieses Projekts bildet eine Sage aus der Region.

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enn nächtlich das riesige ­Antlitz eines riesigen Fuchses vom Gerstboden, im Saalfel­ dener Becken gelegen, strahlt, hat dies nichts mit irgendwelchen mystischen Ritualen oder religiösen Kulten zu tun. Es handelt sich hierbei im weitesten Sinne um ein Landschafts-Kultur-Projekt, das vom Architekten Ulrich Stöckl im Jahre

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Nachtfuchs. Night fox.

Ende zu setzen, beschlossen motivierte Gebietsjäger, sich des Problems anzuneh­ men und dem listigen Fuchs bzw. der bekümmerten Seele aufzulauern. Als die Jägerschaft den Müllerfuchs beinahe er­­ wischte, konnte dieser jedoch durch ­seine Schläue die Flucht ergreifen. Erst als sich die Witwe des Müllers ­entschloss, sich auf eine andächtige Wallfahrt nach Maria Kirchental zu begeben, nahm der Spuk ein Ende. Die Seele des Müllers wurde befreit und der Fuchs wurde nie wieder gesehen. Das Landschafts-Kultur-Projekt. Ulrich Stöckls „Müllerfuchs vom Gerst­ boden“ ist ein sogenanntes Erdzeichen,

could shoot it. The curse ended not until the miller’s widow went on a pilgrimage to Maria Kirchental. The “Müllerfuchs vom Gerstbo­ den” has been created by Ulrich Stöckl with an original Pinzgau fence. Its most fascinating view is offered at night.

das mithilfe eines original Pinzgauer Zau­ nes im Bereich des Saalfeldener Beckens verwirklicht wurde. Besonders beeindru­ ckend ist der Anblick des – mit Neonlich­ tern ausgestatteten – Konterfeis in klaren Nächten oberhalb der Region Saalfelden Leogang. Ob man dieses Bild vom Tal aus auf sich einwirken lässt oder ob man sich selbst zum legendären Originalschauplatz der Sage begibt, man wird durch den tra­ ditionellen Hintergrund dieses Projekts von der mystischen Wirkung des Müller­ fuchses überwältigt sein. Sich dieser ge­­ heimnisvollen Atmosphäre in romanti­ schen Nächten hinzugeben, scheint ein absolutes Muss eines Aufenthalts in Saal­ felden Leogang zu sein.

In diesem Blickwinkel kommt der Fuchskopf besonders zur Geltung. This angle of view offers the best impression of the fox head.

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NOMINATION ITALY


Siegi Herzog konnte in den Jahren 2003, 2004, 2005 und 2008 insgesamt vier Mal den Titel „Edelbrenner des Jahres“ mit nach Hause nehmen. For four times, in 2003, 2004, 2005 and 2008 Siegi Herzog took home the award “Distiller of the Year”.

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ahlreiche nationale und inter­ nationale Preise, unter anderem auch vier Mal die begehrte Aus­ zeichnung „Edelbrenner des Jahres in Gold“ der weltgrößten Schnapsverkos­ tung „Destillata”, darf Siegi Herzog sein Eigen nennen. In einem Interview ver­ rät er uns, was für ihn das Schnapsbren­ nen bedeutet, einige Tipps und Tricks seines Schaffens, Wissenswertes rund um das Thema Schnaps und einen Blick in die Zukunft.

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Der Drang zum

erfektionismus Künstler, PerfektionIst, Alchimist und Tüftler. Dass seine Schnäpse zu den besten Destillaten weltweit ge­­ hören, ist schon längst kein Geheimnis mehr. Siegfried Herzog ist Schnapsbrenner aus Leidenschaft und hat seine Passion zum Beruf gemacht.

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Lieber Herr Herzog! Wie kommt man zum Schnapsbrennen? In unserem Fall war es so, dass die Schnapsbrennerei in der Familie schon eine 400-jährige Tradition hat. Ich per­ sönlich hatte anfangs nichts damit zu tun, doch 1998 wollte ich, eigentlich aus einem Hobby heraus, etwas aufbauen, damit die gesamte Familie am Hof blei­ ben konnte und gleichzeitig ein zweites Standbein schaffen. Somit war die Be­­ geisterung für Edelbrände in mir ent­ facht. Meine Motivation war die Tatsa­ che, dass es zwar 94.000 Schnapsbrenner in Österreich gibt, doch nur 15 davon die Spitze der Szene beherrschen, und genau da wollte ich hin; egal wie! Durch diesen Entschluss angetrieben, absol­­ vierte ich etliche Kurse in Italien, in der Schweiz, in Deutschland und in Öster­ reich, bevor ich mir ein Brenngerät ­kaufte und meiner neu gewonnenen ­Leidenschaft freien Lauf ließ. Heute produzieren wir

zirka 50.000 Flaschen jährlich, die wir auf der ganzen Welt verkaufen. Was ist das Faszinierende am Brennen von Hochprozentigem? Das Faszinierende am Schnapsbrennen ist der Versuch, den Geschmack des Obstes eins zu eins in das Destillat zu bringen. Das Ganze ist ein Spiel mit Temperatur, Gerü­ chen und Düften, das man dann gewonnen hat, sobald man beim Genuss des Schnap­ ses glaubt, man beißt in eine Frucht. Kann man während des Brennvorgangs das Obst riechen, hat man schon verloren, denn dann sind die Düfte in der Luft und nicht mehr im Destillat. Was ist das wichtigste Unterscheidungsmerkmal zwischen einem guten und einem schlechten Brand? Schnuppert man an einem guten Schnaps, so sollte dieser auf jeden Fall die Frucht widerspiegeln. Man sollte schon allein durch eine Riechprobe erkennen, um wel­ che Sorte es sich handelt. Es darf keines­ falls ein Duft entstehen, der an Lösungs­ mittel erinnert. Es gibt häufig Destillate, in die der Vorlauf, der erste giftige Teil des Schnapses, gegeben wird. Diesen Bestand­ teil muss man vom genießbaren Brand ab­­ trennen, ansonsten entstehen Gerüche, die einem Klebstoff ähneln. Weiters soll ein Schnaps auf keinen Fall säuerlich schme­ cken oder riechen. Ist dies der Fall, ist der sogenannte Nachlauf, der zweite Teil neben dem Vorlauf, enthalten.

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The drive to perfectionism

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iegfried Herzog from Saalfel­ den is an enthusiastic distiller and has made his passion his ­profession. He calls countless ­national and international rewards his own and has won the “Distiller of the year Gold Award” of the world’s biggest distiller’s trade fair “Destillata” not less than four times. Siegfried Herzog draws his inspiration for is exotic ideas such as the carrot schnaps from every day life. He is addicted to creating something new. However, his ­favourite schnaps from his own distillery is a classical one: ­Williams pear schnaps. But he also counts rowan berry and quince among his absolute faves, it all depends on the occasion. In his mountain cabin he only drinks Williams pear schnaps for


lich variieren die Vorlieben mit den unter­ schiedlichsten Situationen. Beispielsweise trinke ich auf meiner Hütte nur Williams Birnenbrand.

Woher nehmen Sie Ihre teilweise sehr exotischen Ideen für neue Edelbrände? Kann man aus jedem Obst bzw. jeder Gemüseart ein Destillat erzeugen? Wenn ich mit meinem Auto durch die Gegend fahre, bin ich schon direkt süchtig danach, etwas zu finden, woraus ich Schnaps machen kann. Ich experimentiere sehr gerne mit den unterschiedlichsten Bestandteilen und versuche eben, aus die­ sen ein hochprozentiges Genussmittel zu schaffen; wie vor Kurzem beispielsweise mit Karotten. Ich versuche auch durch das Vermischen verschiedenster Früchte oder Gemüsearten etwas Neues zu kreieren, wie

ich es mit meinem Gin gemacht habe. Es gibt dieses Getränk zwar schon ewig, doch ich wollte einen Gin mit unseren Produk­ ten aus der Region machen, und so entste­ hen dann Neuheiten. Ihr Lieblingsschnaps aus der eigenen Brennerei? Mein Lieblingsschnaps aus der eigenen Brennerei ist der Williams Birnenbrand, aber auch den Vogelbeer- und den Quitten­ brand mag ich sehr gern. Im Grunde genom­ men ist es jedoch sehr schwierig, meinen Liebling zu benennen, da es auch sehr stark auf die Tagesverfassung ankommt. Eigent­

Begriffserklärungen:

Sie produzieren auch Käse? Wie kommt es zur Kombination Käse – Schnaps? Ich bin ein leidenschaftlicher Käseesser und dadurch interessierte ich mich für das Herstellen dieser Delikatesse. Da wir einen Biobauernhof haben, war es für mich nur mehr eine Frage der Zeit, dieses Projekt anzugehen. Die Kombination zwischen Schnaps und Käse passt geschmacklich sehr gut und ist auch für unsere Besucher eine Gaumenfreude.

His most unique brandies: ● Lemongrass ● Cigar brandy ● Red wine liquor ● Carrot schnaps ● Ginger schnaps ● Beer brandy

PerfektionistAlchemist

Tüftler

Brand oder Edelbrand Alkohol wird zu 100 % aus der Frucht gewonnen. Dieser Vorgang wird Gärung genannt. Geist Als Geist dürfen nur Destillate bezeichnet werden, die durch Mazeration (= Einweichen der Rohstoffe in Alkohol und Wasser, wodurch Aromastoffe ausge- zogen werden) ganzer, nicht vergorener Früchte in Neutralalkohol und anschließender Destillation hergestellt wurden. Vorlaufton Erster Teil des Schnapses, der zum Teil giftige Stoffe enthält und deshalb abgetrennt werden muss. Mittellauf Herzstück, das schließlich nach dem Brennvorgang verwendet wird. Nachlaufton Teil des Schnapses, der gegen Ende der Destillation entsteht. Der sogenannte Nachlauf enthält sehr un angenehm schmeckende Stoffe und muss deshalb auch abgetrennt werden.

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instance. His primary markets are Germany and Austria but his goal is to enter additional foreign markets in the future. Beside his unique spirits he has been produ­ cing a selected variety of cheese since a few years. Cheese and schnaps perfectly go together, which makes a visit in the ­distillery a treat for everyone!

Künstler

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Das Wohnzimmer mit integrierter Brennerei. The living room with integrated distillery.

Was bringt die Zukunft und wo befinden sich Ihre Zukunftsmärkte? Unser erstes, oberstes Ziel ist eindeutig, dass wir die Qualität beibehalten, da wir unsere Messlatte schon sehr hoch ge­­ schraubt haben. Natürlich werde ich wei­ terhin experimentieren und versuchen, Neuheiten zu erzeugen, doch am wichtigs­ ten ist, dass wir uns nun auf diesem ho­­hen Niveau halten. Die letzten zehn Jahre haben wir unheimlich hart daran gearbei­ tet, dahin zu kommen, wo wir jetzt stehen. Nun wollen wir uns in dieser Position ein­ pendeln und den Flow in diesen Alltag einkehren lassen. Das ist eigentlich mein großes Ziel. Die Zukunftsmärkte sind ein­ deutig Österreich und Deutschland, doch

wir orientieren uns auch weiter ins Aus­ land, weil ich diesen Bereich nicht im Hin­ tergrund stehen lassen möchte. Ganz be­­ sonders wichtig sind uns auch die Pri-­­­ vatkunden, die zu uns auf den Hof kom­ men, um sich von unseren Produkten zu überzeugen. Bei uns ist einfach jeder will­ kommen, egal wer das ist oder ob dieser Geld hat oder nicht; bei uns wird jeder mit offenen Armen empfangen!

Die Fachwelt über Siegfried Herzog

AB HOF VERKAUF: KÄSE – EDELBRÄNDE – LIKÖRE Breitenbergham 5 · 5760 Saalfelden Tel.: +43(0)6582/75707 Öffnungszeiten: MO–FR 8–12/13–17 Uhr, SA 8–12 Uhr

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Did you know ...?

Wussten Sie schon ...? … dass es im Museum Schloss ­Ritzen in Saalfelden eine neue Krippenausstellung gibt? Die komplett neu gestaltete Aus­ stellung im zweiten Obergeschoß zeigt die Entwicklung von den großen barocken Kirchenkrippen bis hin zu den Krippen des welt­ weit bekannten Saalfeldners ­Xandi Schläffer. Weitere Highlights sind heimische Kastenkrippen und das wieder ausgestellte barocke „Saal­ feldner Jesulein“.

… that the museum Schloss Ritzen is featuring an exhibition of nativity scenes? The newly-arranged exhibition in the second floor shows the history of the big baroque crèches to the point of the crèches created by the world-renowned Xandi Schläffer from Saalfelden. Further high­ lights are local box crèches as well as the re-exhibited baroque “Saal­ feldner Jesulein”.

… dass in Leogang das „erste Schnapsbrennhotel Österreichs®“ steht? Das bereits 700 Jahre alte Sto­ ckinggut bietet neben komfortab­ len Zimmern und Appartements auch eine eigene Schnapsdestille­ rie, in der alle edlen Destillate noch vom Chef höchstpersönlich hergestellt werden. Den schwieri­ gen Prozess der Schnapsherstel­ lung kann man bei den wöchent­ lichen Führungen bestaunen und genauestens hinterfragen.

… that Leogang is home of the first Distillery Hotel in Austria? The 700 year old “Stockingergut” offers comfortable rooms and apartments as well as an own ­distillery. All spirits are produced by the boss himself. The compli­ cated process of distilling is shown at the weekly guided tours where visitors are welcome to ask de­­ tailed questions.

… dass der Leo Löwe in Saalfelden Leogang ständig auf Reisen geht? Jede Woche begibt sich unser Leo Löwe auf ein neues Abenteuer und zeigt auf unserer FacebookFan-Page laufend die schönsten Ecken der Urlaubsregion. Auf www.facebook.com/Saalfelden­ Leogang können Sie seine Ausflü­ ge mitverfolgen!

… that the “Leo lion” in Saalfelden hits the road frequently? Every week our Leo lion is hea­ ding into a new adventure and presents the most beautiful places of the holiday destination on our Facebook page. Follow his trips on www.facebook.com/SaalfeldenLeogang!

… dass man in Saalfelden sogar neuerdings das „Skispringen” erlernen kann? Saalfelden ist DAS nordische ­Zentrum des Salzburger Landes, wo man neben Langlaufen und Nordic Walking nun auch das Ski­ springen unter professioneller Betreuung in wenigen Tagen er­­ lernen kann!

… that you can learn ski jumping in Saalfelden now? Saalfelden is THE center of Nor­ dic skiing in the state of Salzburg. Professional trainers teach you cross-country skiing, Nordic wal­ king and now even ski jumping within a few days!

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Family fun for little money

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Viel

amilienspaß für wenig Geld

Skivergnügen. Schon die Pistenflöhe haben Spaß

im Skicircus Saalbach Hinterglemm Leogang!

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ährend sich die Eltern auf der Piste vergnügen, können die Kinder in den ausgezeichne­ ten Skikindergärten ihre ersten ­Schwünge und Sprünge üben. Mit dem Montelino Skipass fahren Kinder, geboren 2006 und später, an allen Liften gratis. Hits für Kids: ● The Power of ZEHN: 10-Euro-Ak­­tion am Samstag: Alle Kids und Teens bis 19 Jahre (1993 – 2005) erhalten jeden Sams­ tag den 1-Tagesskipass zum Sonderpreis von 10,– Euro.

● Bonus-Skitage im Dezember: An den Bonus-Skitagen fahren Kinder (geboren 1995 und später) an den Sonntagen in der Vorsaison mit einem Gratis-Skipass! ● Ab 17. März – Oster-Bonus – Kids zum Nulltarif: Pro Buchung eines Erwachsenen erhält ein Kind (bis 14 Jahre) den Aufent­ halt im Zimmer der Eltern gratis. Jedes weitere Kind erhält 50 % Ermäßigung. Kinder, Jg. 1996 und später, erhalten einen Gratis-Skipass ab dem Kauf eines 3-TagesSkipasses eines Elternteils. Mehr Informationen unter: www.saalfelden-leogang.at

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ven the smallest skiers are having fun at the Skicircus Saalbach Hinterglemm! While their parents enjoy skiing on the piste the children can practice their first turns and jumps in a first class ski kindergarten. The Montelino ski pass offers free rides on all lifts for children born 2006 and later. Hits for Kids: ● The Power of Ten: EUR 10,00 Special offer on Saturdays: all kids and teens up to 19 years (born 1993 – 2005) receive a one-day ski pass for the special price of EUR 10,00. ● Bonus skiing days in December: on bonus skiing days children (born 1995 and later) have free rides each Sunday in the pre-season! ● From March 17 – Easter bonus – kids for free: Each booking by an adult includes a free stay in the parents’ room for a child up to 14 years. Each further child gets a 50 % discount. Children born 1996 and later receive a free 3-days ski pass for the purchase of a 3-days ski pass by a parent. More information at: www.saalfelden-leogang.at


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Gästemagazin Winter 2011Saalfelden Leogang