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Inhaltsverzeichnis

Vorwort Artikel

Seite

Liebe Leute,

Vorwort....................................................................................................... 2

Versprochen ist versprochen, hier ist endlich die zweite Ausgabe des Jahres unserer Schülerzeitung. Wieder haben wir alle ein halbes Jahr zurückgelegt und die Ferien sind nun endlich der Lohn für Mühe und Fleiß. Das Ende eines Schuljahres bringt Erleichterung, die Arbeiten liegen hinter einem, es gibt keinen Stress mehr und plötzlich wird es in der Schule doch ganz schön. So ist es auch bei uns in der Redaktion gewesen. Artikel mussten geschrieben und Werbung gesammelt werden, um dann schließlich in einem mehrstündigen Wochenendmarathon das zu Ende zu bringen, was wir jetzt so stolz in den Händen halten. Wir versuchen natürlich stets, uns zu verbessern und freuen uns über jedes Feedback. Wer weiß, vielleicht dürfen wir nächstes Schuljahr auch neue Menschen bei uns begrüßen. Mittlerweile können wir uns nämlich auch in unseren Räumchen treffen, der mit Computern und einem Sofa super ausgestattet wurde. Außerdem zeichnen sich für die Zukunft einige große Veränderungen ab, über die wir aber erst nach den Sommerferien genauer Bescheid wissen. Lasst euch überraschen.

Mit Recht gegen Rechts............................................................................ 4 Stolpersteine - Die kleinen Mahnmale und ihr Hintergrund..............7

Und jetzt viel Spaß beim Lesen Eure Chefredakteure Tatjana und Nikolas

Tommy - Das Musical............................................................................... 9 Stimmen aus dem Jenseits I..................................................................... 11 Sevillafahrt..................................................................................................12 Abistreich: Trainingslager des irdischen Aufstandes............................ 14 Stimmen aus dem Jenseits II.................................................................... 16 Ein Sozialpraktikumsbericht....................................................................18 Newsticker.................................................................................................. 21 Satire: Neue Idee der SV............................................................................22 Die GEMA..................................................................................................24 Wallfahrt..................................................................................................... 26 Vom Bombenattentäter zum Schüler...................................................... 28 30 Durch den Kalender und seine Gedenktage........... Aufgedreht - Neue CDs im Überblick.................................................... 32 Ab in den Sommer - Festivalfieber.......................................................... 35 The West und Enderal...............................................................................36 Jung, weiblich, rechtsradikal.................................................................... 38 Einsteinrätsel.............................................................................................. 40 Witze............................................................................................................42 Rätsel........................................................................................................... 44 Comic „Mission Man“............................................................................... 45 Impressum.................................................................................................. 50

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Mit Recht gegen Rechts Rassismus ist schlecht, aber das gibt es hier bei mir nicht – so werden wohl die meisten denken, aber weit gefehlt. Bis heute verbreiten Neonazis ihre Botschaften; nicht nur in den „neuen Bundesländern“, sondern auch hier in Rheinland-Pfalz. Die rechte Szene hat dieses Jahr einen besorgniserregenden Zuwachs erhalten, obwohl die NPD sogar an Mitgliedern verloren hat. Vor allem Jugendliche sind das Ziel der Neonazis, da sie sich in einer Phase der Meinungsbildung befinden. Deswegen wird mit und über Medien versucht, sie von dem nationalen Gedankengut zu überzeugen. Die „Schulhof-CD“, die viele Schüler unwissend annahmen, wurde etwa auf deutschen Schulhöfen verteilt. Im März in Trier zog zudem die NPD in einer Demonstration um die Stadt und verbreitete ihre Parolen. Weitere sind geplant. Und schon längst erkennt man die Rechtsradikalen nicht mehr nur an Springerstiefeln und Glatze; die Szene hat sich im Verlauf angepasst. Was ist nun, wenn man befürchtet, dass jemand aus dem Freundesoder Bekanntenkreis rassistisch ist, er oder sie zum Beispiel vor kurzer Zeit einen blöden Kommentar

über irgendwelche Ausländer abgelassen hat? Grundsätzlich ist nicht jeder sofort ein Nazi, wenn er mal einen blöden Spruch bringt, es sei denn, er ist schon sehr beleidigend, denn oft kommen solche Kommentare unbedacht oder die gemeinte Person wollte sich mal witzig fühlen. Ist es aber so, dass es sich wiederholt und es immer

weiter unter die Gürtellinie geht, kann man sich Gedanken machen. Nun sollte man aber nicht direkt zur Polizei und ähnlichem gehen, sondern erst mal mit dem Freund oder Bekannten sprechen. Es gibt viele Gruppen oder Hotlines, denen man sich anvertrauen kann. Bewahrheitet sich der Verdacht, so sollte man ebenfalls das Gespräch mit dem Menschen suchen, auch

wenn dieser sehr überzeugt von seiner Meinung ist. Doch es ist sehr schwer, jemandem mit nationalsozialistischem Denken umzustimmen. Aufgeben sollte man trotzdem nicht. Zudem gibt es auch weitere Merkmale. Prinzipiell identifizieren sich die Rechten mit einer Reihe von Symboliken. Das Hakenkreuz ist wohl das bekannteste, allerdings verboten. Daneben werden etwa einige Runen verwendet, am häufigsten die „Sig“-Rune, die das Kennzeichen der „Schutzstaffel“(SS) in der NSZeit war. Verboten sind diese nur, wenn sie das Erkennungszeichen einer nicht erlaubten Organisation sind. Auch der Hitler-Gruß wird noch verwendet. Erkennbar ist auch, dass die Rechten ein uniformiertes Erscheinungsbild haben. Einige Klamottenmarken haben sich dem Rechtsextremismus verschrieben, andere werden von ungewollt als Szene-Produkte missbraucht. „Thor Steinar“ ist eine dieser typischen Nazimarken, das Logo bestand bis 2005 aus zwei Runen, auf die man später verzichtete. Sogar Läden dieser Kleidung gibt es. Viele werden „Lonsdale“ kennen, welches überall verkauft wird.

Londsdale distanziert sich öffentlich klar vom Rechtsextremismus und engagieren sich in Kampagnen gegen Rassismus. Trägt man die T-Shirts unter einer Jacke oder einem Hoodie sind die Buchstaben „NSDA“ erkennbar, was für Neonazis eine Anspielung auf die „NSDAP“ ist. Dies zu tragen wäre allerdings verboten, also weicht man auf den eben genannten Weg um. Doch das ist nicht das einzige Versteckte. Codes verschlüsseln geheime Botschaften der rechten Szene, die sonst nicht gezeigt oder gesagt werden dürfen. „18“ und „88“ sind wohl die verbreitesten. Die Zahlen stehen für den jeweiligen Buchstaben im Alphabet und bedeuten „ Adolf Hitler“ oder „Heil Hitler“. Letztendlich gibt es unheimlich viele rechte Symboliken, wer sie wissen möchte, sollte im Internet nachschauen, dort finden sich viele gute Seiten. Ebenso wird man dort viel Musik finden. Diese kommt nicht nur aus den 30er- und 40erJahren, sondern fächert sich in alle möglichen Richtungen, von Metal bis zu Hip Hop. Hier sind es gerade die Texte, die die Ziele von Rechtsradikalen vermitteln. Bekannte Musiker der Szene sind etwa die

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Band Blitzkrieg, Freiheitskampf oder Landser. Aber auch kommerziellere Gruppen stehen unter dem Verdacht, informiert euch doch mal dazu. Letztendlich stellt sich doch für alle die Frage: Kann ich etwas dagegen tun? Wenn ja, was? Wichtig ist unbedingt, dass ihr nicht schweigt. Seid laut gegen Nazis und wehrt euch. Denn Nichtstun ist gleich einer Bestätigung für Rechtsradikale. Engagiert euch bei

verschiedenen Gruppen, die alle gegen Faschismus und Rassismus ankämpfen, wie z.B. die Antifa. Auch durch Demonstrationen kann man seine Meinung verbreiten, lasst euch nur bloß nicht darauf ein, irgendetwas Unüberlegtes zu tun. Gemeinsam kann man außerdem noch viel mehr erreichen. Deswegen: Wehrt euch gegen Rechts. Vielen Dank an Julia Jäger, welche uns interessante Informationen zu diesem Thema geliefert hat. tg

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Stolpersteine –

Die kleinen Mahnmale und ihr Hintergrund

Das Vergangene nicht vergessen – um an die Opfer des 3.Reiches zu gedenken, kreierte der deutsche Künstler Gunter Demnig seit 2000 sogenannte „Stolpersteine“. Diese Gedenktafeln aus Messing werden in ganz Deutschland vor dem letzten selbstgewählten Wohnort der entsprechenden Menschen verlegt, damit die Erinnerung an sie lebendig bleibt, denn „ein Mensch ist erst vergessen, wenn sein Name vergessen ist“(Demnig). Auch in Trier befinden sich 122 Stolpersteine und weil nicht viele Menschen wissen, wo sich diese überhaupt befinden, machten sich die zehnten Klassen unserer Schule auf den Weg zu einer Führung durch die Innenstadt. Organisiert werden die Rundgänge von der AG Frieden (AGF), die das Projekt zusammen mit dem Kulturverein Kürenz (KKV) 2003 aufgegriffen hatten.

Vom Weltladen aus beginnt die Führung, die an viele verschiedene Orte führt. Auf jedem Stolperstein steht der Name eines Opfers. Viele davon haben ihre eigene Geschichte, keine ähnelt exakt der anderen. Doch eine Sache haben sie alle gemeinsam: Sie alle passten nicht in das Bild des Nationalsozialistischen Regimes und mussten deswegen sterben. Juden, poltische Gegner, Geistliche, Zigeuner oder Menschen, die nicht als „perfekte Deutsche“ gesehen wurden , sie alle wurden deportiert und auf teils grausame Art getötet. Jeder Hintergrund ist sehr interessant und zugleich schockierend. Allein zu wissen, dass gerade an Orten, an denen man öfters mal vorbeigeht, wenn man in der Stadt ist, so etwas passiert ist, regt zum Nach- und Andenken an. Doch es ist auch festzustellen, dass nicht jeder die Ideen der Stolpersteine befürwortet. Bei dem einen findet man Zigarettenstummel und andere müssen erst gezwungen werden, ihre Verkaufsstände nicht auf die kleinen Denkmale zu stellen. Eigentlich hat man das Gefühl, die Steine wären zu klein, um überhaupt beachtet zu werden.

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Tommy

Irgendwann stellt man jedoch fest, dass tatsächlich Menschen stehen bleiben, wenn sie ein solches Denkmal sehen. Mittlerweile wissen viele von der Idee der Stolpersteine und geben sie weiter. Das mag auch ein Grund dafür sein, dass in Zukunft noch mehr davon geplant sind – auch in Trier. Außerdem wissen viele nicht, dass wenn sie genau auf die Steine treten, dadurch der Schmutz weggetreten und somit das Denkmal poliert wird, es wird heller und glänzender. Selbst das ist eine Art der Aufmerksamkeit.

Am Ende des Tages weiß nun jeder, dass die Steine nicht als mieser Scherz für Fußgänger gemeint ist, sondern eine große Aufgabe erfüllen. tg

Es wäre toll gewesen, ein Erfolg für die SchülerInnen und ein tolles Erlebnis für die Zuschauer, wenn am 1. Juni das Musical Tommy von der britischen Rockgruppe „The Who“ aufgeführt worden wäre. Jedoch kam es ganz anders, als ursprünglich geplant. Am 21. Mai erreichte ein Schreiben des Fachverlags „Musik & Bühne“ Herrn Deussen, indem geschrieben stand, dass das Stück nicht in der jetzigen Form aufgeführt werden dürfe, da das einstudierte Stück einige Änderungen enthalte. Dies ist insoweit schlimm, da es von den „Tommy“-Autoren nicht freigegeben war, abgeänderte Stücke aufzuführen. Nun fragt man sich natürlich, wie das passieren konnte. Als Herr Sons dies bei der Gema anmeldete, war ihm und den restlichen Beteiligten nicht klar, dass die Gema nur Rechte an einzelnen Musikstücken verwaltet. Zudem wurde er von der Gema auch nicht darauf hingewiesen, dass er eine zusätzliche Lizenz bräuchte, um Tommy als Theaterstück aufzuführen. Dass die erste Tommy-Aufführung, damals noch an einer anderen Schule, ungeahndet blieb, ist darauf zurückzuführen, dass damals noch nicht das Internet zu Werbezwecken benutzt, so dass auf die Aufführung niemand aufmerksam wurde. Trotzt dieses herben Rückschlages wird das Stück trotzdem aufgeführt werden, dieses Mal werden die Schüler jedoch als Coverband auftreten, womit es keine Komplikationen mehr geben sollte.

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Geschichte von Tommy Das Stück beschreibt die Geschichte von Tommy Walker. Dieser beobachtet den aus dem Krieg heimgekehrten Vater dabei, wie er den Geliebten seiner Mutter umbringt. Aufgrund dieses Traumas wird er taub, stumm und blind. Zudem kommen weitere unangenehme Ereignisse hinzu, wie zum Beispiel Misshandlungen von Verwandten oder obskure Behandlungsmethoden. Etwas später entdeckt er sein Talent am Flipperautomaten und wird Weltmeister. Schließlich wird er durch das Zerbrechen seines Spiegelbildes geheilt. Durch diese Wunderheilung lockt er eine große Menschenmenge an, die ihn als ihren Messias verehren. Tommy erfüllt ihre Erwartungen jedoch nicht, da er sich dem Wunsch wiedersetzt, aus seiner „Gabe“ Kommerz zu schlagen. nsch

Stimmen aus dem Jenseits I Wer oder was ist man, wenn man nur eine Stimme aus dem Off ist? In diesem Fall ist man Student an der Uni Trier und schreibt diese Zeilen aus dem eigenen Wohnzimmer, ein großer Flachbildfernseher läuft, große Sofas stehen einladend bereit, um Besuch auf sich Platz nehmen zu lassen und das offen sichtbare Regal mit einigen liquiden Köstlichkeiten stellt den Grundpegel dieses Besuchs sicher. Das Leben als Student ist eindeutig ein gutes. Noch während der Zeit zwischen Abitur und erstem Semester wünschte ich mir die Schulzeit wieder. Geordnete Zeiten, viel Freizeit (und Hausaufgaben muss man ja auch nicht unbedingt machen). Nicht, dass das Studium frei von Arbeit wäre. Klausuren, Referate und diese unsäglichen Hausarbeiten sind wirkliche Freizeitkiller. Vorher aber noch der beste Tipp für die Schulzeit und vor allem für die Zeit während dem Abitur: bloß keinen Stress schieben. Schulzeit ist gut und wichtig, aber Freizeit muss man auskosten, so viel wie möglich.

ge Freizeit und kann sich richtig ausleben, bevor dann wohl oder übel irgendwann das Arbeitsleben anbricht. Aus einem direkten Vergleich zwischen ein paar Fächern kann ich bedenkenlos mein eigenes weiterempfehlen: Soziologie. Furchtbar interessant, falls man sich für soziale Prozesse und ihre Erklärungen begeistern kann. Die Stundenzahl in der Woche liegt mit (Nebenfach eingerechnet) 12 Stunden in einem sehr humanen Bereich. Selbst mit Referats- und Klausurvorbereitungen bleibt da noch genug Zeit für Party. Und wer soll ausgehen und Spaß haben, wenn nicht diese faulen, schmarotzenden Studenten? ;-) Christian Linde (Abi 2011)

Aus diesem Grund ist ein Studium auch nur zu empfehlen. Wer das richtige Fach wählt, hat eine Men Foto des Covers meiner CD

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Sevillafahrt 2012

Am 9. Februar ging es los - wir, die Oberstufenschüler der SpanischAG unter Leitung von Fernando Andía, setzten uns in den Flieger nach Malaga, um vier erlebnisreiche Tage in Spanien zu verbringen. Mit einem gemieteten Auto machten wir uns vom Flughafen direkt auf den Weg nach Sevilla. Am nächsten Tag stand das Projekt der peruanischen Botschaft auf dem Programm. Nach einer Stärkung auf den sonnigen Straßen Sevillas bekamen wir durch eine Präsentation über Land und Leute einen tieferen Einblick in das Leben in Peru. Anschließend trafen wir fünf Einwanderer, die von ihren Erlebnissen und Erfahrungen in ihrem alten Heimatland und ihrer neuen Heimat Spanien erzählten. So erfuhren wir beispielsweise von einer Frau aus Honduras, die aufgrund von Bürgerkrieg und der instabilen politischen Situation nach Spanien geflüchtet ist.

Hier wird ihr und ihren Kindern durch das Projekt „Voluntariado Claver de Sevilla“ bei zum Beispiel bürokratischen Belangen weitergeholfen und ihre weitere Integration in die Gesellschaft unterstützt. Ein Mann aus Ecuador erzählte uns von seinen beruflichen Schwierigkeiten als Migrant. Sein Wunsch auf einen besseren Arbeitsplatz hat sich anfänglich zwar nicht erfüllt, durch die Unterstützung des Projekts schöpft er jedoch neue Kraft. Die Menschen, die in das Projekt involviert sind, scheinen hoffnungsvoll in die

Zukunft zu blicken, da die Chancen in Spanien trotz der bekannten Probleme dort wesentlich besser stehen, als die in ihrem Herkunftsland. Nach den verschiedenen Erzählungen hat-

ten wir noch Gelegenheit, mit den Migranten zusprechen und unsere Spanischkenntnisse unter Beweis zu stellen. Samstagmorgen stand uns zur freien Stadterkundung zur Verfügung, so haben wir beispielsweise den Plaza de Triunfo mit der großen Kathedrale erkundet und sind durch typische enge Gässchen geirrt. Bei strahlendem Sonnenschein haben wir dann nachmittags auf dem Plaza de España in Kleingruppen Passanten interviewt. Dabei stellten wir einfache, zuvor vorbereitete politische und landeskundliche Fragen zu

Spanien und Deutschland, um das theoretisch gelernte Spanisch auch praktisch anzuwenden. Abends ließen wir den Tag immer in lokalen Bars ausklingen und lernten so auch die Freizeitkultur der Spanier am Abend kennen. So sind wir am Sonntag mit vielen neuen Eindrücken wieder nach Hause geflogen. Wir alle werden die Tage in Sevilla bestimmt nicht vergessen - danke an alle, die uns diese Fahrt ermöglicht haben! Die Spanisch AG

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Trainingslager des irdischen

Aufstandes

Wir wissen ja alle, dass es mit der Erde zu Ende geht. Und wir wissen auch, dass wir Schüler im Grunde besser sind, als die Lehrer es behaupten. Ach, ohne diese missverstandenen Wesen, was wäre die Welt denn nur ohne sie. Das ist nicht vorstellbar. Unsere diesjährigen Abiturienten haben das Problem erkannt und einen Lösungsansatz vorgestellt: Damit unsere hochgeschätzten Lehrer überleben können, brauchen sie Training. Der Trainingsplan war hart und nur wenige haben es geschafft, das Training erfolgreich zu beenden. Jetzt einmal der Reihe nach. Also es fing morgens an mit den Luftballons. Dadurch verzögerte sich der Beginn des Unterrichtes. Die Menge an Luftballons war aber auf den ersten Blick witzig, Im Anschluss gab es eine wirre Durchsage und dann liefen wir alle in die Sporthalle, wo Lehrer und Schüler von den diesjährigen Abiturienten erwartet wurden, wobei die Schüler auf den Tribünen und davor Platz nahmen. Ansonsten standen in der Halle ein paar Bänke und Turngeräte, welche in einem Parcours angeordnet waren. Nachdem alle dann auch eingetrudelt waren, ging eslos. Die Lehrer wurden paarweise aufgerufen und erst einmal in die Umkleiden geführt. Doch dabei gab es die ersten Probleme, denn Herr Deussen hatte Rückenprobleme und - verständlich - Angst vor dem Parcours. Nach minutenlangen Diskussionen erklärte sich Frau Klein bereit, für Herr Deussen einzuspringen, worauf Herr Deussen sie herzlich auf die Stirn küsste. Nun ging es in den Wettkampf, die erste Disziplin war Freistiltanzen zu A-Capella-Solos. Die nächste Disziplin war lyrisches Lesen (von deutschen Rap-Texten), was die Teilnehmer erstaunlich gut meisterten. Das nächste war eine echte Schüler-Disziplin: nach Sachen kramen; nur das Schüler keine Sägespäne im Ranzen haben. Hoffentlich. Wer als erstes drei Gegenstände aus den Sägespänen gezogen hatte, gewann. Die letzte

Disziplin war Tauziehen. Eine Angelegenheit von 40 Sekunden. Nun ging es in dir zweite Runde. Wettkampf 1: Schokoküsse-Wettessen-währendder-Partner-hängt. Die restlichen Schokoküsse wurden ins Publikum gegeben, was beinah in einer Massenschlägerei ausartete. Wettkampf 2: Flaschen umschlagen. Das war einfacher gesagt als getan, denn die Lehrer mussten die Flaschen mit Bällen, die sich in Strumpfhosen befanden, welche über den Kopf gezogen wurden, umpendeln. Nun ging es ins Finale über zwei Disziplinen. 1. Disziplin: Kampf der Titanen. Je ein Lehrer aus den finalen Teams musste den anderen mit überdimensionalen Wattestäbchen von einem Schwebebalken schlagen. Die zweite Disziplin war der Parcours. Also eine Art Wettrennen. Herr Baldes sagte nach dem Finale, sein Team hätte gewonnen, wenn es um das Aufhängen von Vertretungsplänen gegangen wäre. Alles in allem hat unsere Schule noch nie einen vergleichbaren Abistreich gesehen. nmo

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Stimmen aus dem Jenseits II Wenn ich an die Wochen vor meinem Abschluss denke, weiß ich noch ganz genau, welche Fragen mir ständig durch den Kopf schossen. Was will ich studieren? Wo will ich studieren? Was mache ich in der Zeit direkt nach dem Abi? Ist das Studentenleben wirklich so „easy going“ wie es immer heißt? Werde ich den Kontakt zu meinen Freunden halten können? Und bin ich später zufrieden mit meinen Entscheidungen? Schon lange hatte ich die Idee, Lehrerin zu werden. Als es dann ernst wurde, habe ich noch mehrmals hin und her überlegt und mich auch über andere Berufe informiert, die mich interessierten. Immerhin „will ja heute jeder Lehrer werden, dem nichts Besseres einfällt“ (so der allgemeine Kommentar zu diesem Beruf). Nachdem ich mich seitenweise durch Broschüren gelesen hatte, war klar: Ich studiere trotzdem auf Lehramt! Ich schrieb mich an mehreren Universitäten ein und entschied mich schließlich, in Trier zu bleiben. Bis zum Semesterstart dauerte es noch einige Monate. Für die Zwischenzeit suchte ich mir einen Minijob und ging zwei- bis dreimal in der Woche arbeiten. Daneben blieb noch viel Zeit, sich mit Freunden zu treffen und etwas zu unternehmen. Europapark, Städtetrips,Grillparties, Strandurlaub und diverse Shoppingtouren. Mal gut durchdacht und geplant, mal spontan und planlos. Aber immer das Erlebnis wert. Wie im Flug vergingen die Monate und schon war der 17. Oktober da. Ab nun war ich Studentin im erstens Semester, B.Ed. Sozialkunde und Englisch. An der Uni war zunächst alles groß und neu und chaotisch. Ich wusste nicht, wo die Räume sind, in denen ich gleich Vorlesung oder Seminar haben sollte, hatte noch absolut keinen Durchblick in dem Internetportal, indem ich „alle wichtigen Informationen zu meinem Studium“ finde und wirklich gekannt habe ich auch noch niemanden. Ich fühlte mich „lost“. Zu allem Überfluss bombardierten die Professoren uns gleich zu Beginn mit Klausurterminen, Abgabeterminen von irgendwelchen Ausarbeitungen zu irgendwelchen Themen, die uns noch reichlich wenig sagten und verschreckten uns mit den Vorschriften und Regeln. Herzlich Willkommen an der Uni! Aber keine Panik; das ist alles halb so schlimm. Nach den ersten beiden Wochen fand man seine Räume auf Anhieb, erkannte schon einige Gesichter wieder und knüpfte neue Kontakte. Außerdem boten die Uni und die einzelnen

Fachschaften vielerlei Möglichkeiten, sich mit dem Studentenleben vertraut zu machen. Sowohl nützlich (Einführungsveranstaltung der Fächer,Bibliotheksführung, Computerkurs etc…) als auch „just for fun“ (Erstis Kneipentour, Glühweinwanderung der Fachschaft, etc…). Um ehrlich zu sein, würde ich meine erste Zeit an der Uni eher als stressig und langweilig bezeichnen. Einerseits stressig, weil ich anfangs noch guter Hoffnung war und dachte, das empfohlene Vor- bzw. Nacharbeiten der Veranstaltungen wäre zeitlich machbar und in jedem Fall sinnvoll. Zudem wollten auch die Hausaufgaben stets erledigt werden. Ja, an der Uni gibt es auch Hausaufgaben; ich hätte nie damit gerechnet, aber bei 10-90 Seiten Lektüre pro Fach ist man froh, zu wissen, was die 5-GangLesetechnik ist. Andererseits langweilig, weil neben Uni und Arbeit wenig Zeit für Ausflüge oder Feiern blieb. Mittlerweile hat sich das Ganze etwas verändert. Im Laufe der Zeit bekommt man ein Gefühl dafür, was man wirklich machen muss und was man sein lassen kann. Es bleibt wieder mehr Zeit für Freizeitaktivitäten und Freunde. Gerne geht man mit seinen Freunden nach der Uni noch in die Stadt oder zum Englisch-Stammtisch; im Winter auf den Weihnachtsmarkt oder ins Kino, im Sommer in den Biergarten oder zum Schwimmen. Coyote, Wirtshaus oder Forum kennen keine Saison und sind immer beliebte Ziele. Die alten Schulfreunde sieht man leider nur selten. Manche sind im Ausland, manche studieren in anderen Städten, manche sind an der gleichen Uni und man sieht sich trotzdem kaum. Sieht man sich dann einmal wieder, ist die Freude dafür umso größer! Zudem besteht die Möglichkeit einen Besuch bei Freunden mit kurzen Städtetrips zu verbinden und viel Neues zu sehen. Um es auf den Punkt zu bringen: Entgegen der allgemeinen Erwartungen ist das Studentenleben definitiv keine Zeit, um sich auf die faule Haut zu legen und ständig um die Häuser zu ziehen. Nicht nur während der Klausurzeit, auch während dem Semester werden verschiedene, wichtige Studienleistungen erwartet. Dennoch bietet einem das Studentenleben zahlreiche Möglichkeiten, seine Zeit frei zu gestalten und somit flexibel und spontan sein zu können. Freut euch auf die Zeit! Liebe Grüße, Marijke (Marijke Mehrfeld, Abi 2011)

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Ein Sozialpraktikumsbericht Mein Name ist Jerôme Etges. Im Rahmen eines Schulprojekts absolvierte ich ein Sozialpraktikum beim Deutschen Roten Kreuz Trier in der Diedenhofenerstraße 1. Dort war ich in Begleitung von Niklas Krempchen und weiteren Mitarbeitern des DRK´s vom 19.03.2012 bis zum 20.03.2012 in der Haus-Notruf-Abteilung. Das hat mir alles sehr großen Spaß gemacht, vor allem das Erstellen von Vertragsmappen und das Beschriften der Plastikschilder für die Notfall-Schlüssel. In der zweiten Etage des Geschäftshauses liegt die Abteilung des Haus-Notruf-Services mit drei Büroangestellten. In der DRK Zentrale befindet sich ein Konferenzraum, einige Mitarbeiterbüros, eine Küche und ein Wartebereich. Mein Arbeitsplatz lag bei einem der vielen Mitarbeiterbüros. Am ersten Tag in der Sozialstation, wurden wir (Niklas Krempchen & ich) von der Abteilungsleiterin des Hausnotrufservice Frau Schirwschoff und deren Mitarbeitern empfangen und zu einem Frühstück eingeladen. Davor haben wir den Konferenzraum aufgeräumt, da dort am Vortag eine Präsen-

tation stattgefunden hatte. Nach dem Frühstück im Konferenzraum des DRK wurden wir dann von der Verwaltungsangestellten Lilli in die Kunst des Verträgetackerns eingewiesen. Dies taten wir dann auch ungefähr zwei Stunden, bis der andere Verwaltungsangestellte Markus zu einer Neuprogrammierung eines mobilen Hausnotrufgerätes gerufen wurde. Bei dem Einsatz habe ich Markus begleitet und er hat mir gezeigt, wie man eine Programmierung eines sogenannten “Fuffi´s“ durchführt . Dann durfte ich auch mal selber programmieren. Nach dem Programmieren haben wir dann auch noch einen Test-Notruf mit dem Haus-NotrufGerät durchgeführt. Danach haben wir wichtige Daten (Änderungen der Medika

mente, Telefonnummer etc.) auf ein neues Datenblatt geschrieben. Nach diesem Besuch fuhren wir mit dem DRK-Auto wieder zurück in das Gebäude des Deutschen Roten Kreuzes. Dort beschrifteten wir Plastikschilder für die NotfallSchlüssel , die das DRK immer in ihren Einsatzwagen mitführt.

weiter beschriftet. Um 13.00 Uhr haben wir uns dann schweren Herzens von allen Mitarbeitern des DRK-Gebäudes verabschiedet.

Mein positivstes Erlebnis bei dem Deutschen Roten Kreuz war, dass ich der Frau, die ihren Handsender verloren hatte, einen neuen Sender programmieren durfte. Das hat Am zweiten Tag des Sozialprakti- mich sehr glücklich gemacht, weil kums bei dem Deutschen Roten ich dadurch wusste, dass sie nun Kreuz in Trier begann unser Ar- wieder nur auf ihren Knopf drübeitstag mit weiterem Beschriften cken muss, wenn etwas passiert, der Plastikschilder für die Notruf- und dann schon direkt Hilfe eilt. Schlüssel . Zwischendurch habe ich die Umschläge für diese Plas- Mein negativstes Erlebnis bei dem tikschilder beschriftet. Um 10:40 Deutschen Roten Kreuz war, dass haben wir dann eine kleine Früh- ich mich bei dem Beschriften der lingspause gemacht. Nach dieser Schilder und der Briefumschläge erfrischenden Pause haben wir für diese oft verschrieben die Plastikschilder und Umschläge

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habe und deswegen oft Schilder Sicherheit sowie Geborgenheit zu geben. neu beschriften musste. Das war sehr nervtötend und an- Das gibt mir ein richtig gutes Gestrengend. Das abgeleistete Prakti- fühl. kum bei dem Roten Kreuz fand ich sehr schön , weil ich dadurch schon einmal „hinein schnuppern“ konnJerôme Etges (8b) te, wie es denn so bei dem DRK (Auszug aus dem zugeht. Außerdem war es sehr toll, Praktikumsbericht) anderen Menschen etwas Gutes zu tun und auch Markus und Lilli die Arbeit leichter zu machen, indem ich die Schilder und Briefumschläge beschriftete. Aus dem Sozialpraktikum habe ich gelernt , dass die Arbeit beim DRK Trier sehr anstrengend ist, aber auch viel Spaß macht. Es macht Freude, Menschen, die auf Hilfe angewiesen sind, zu helfen und

Newsticker

was in letzter Zeit alles an unserer Schule passiert ist -Schön laut - DBG-Chor auf der ersten Chorfreizeit -DBG-Schulchor bewegte zwei Stunden lang mit Musik durch das Neujahrskonzert -Gut geschlemmt ist halb gewonnen - 5000 Euro brachte das Wohltätigkeitsessen ein -Jungen-Mannschaft (1997-2000) des Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasiums erzielt 2. Platz beim Regionalentscheid Volleyball -Jugend trainiert für Olympia - 2. Platz beim Landesfinale Volleyball der männlichen Jahrgänge 1995-1997 -Endlich fertig – Der dritte Abiturjahrgang verlässt die Schule -Harte Arbeit – Gemeinsam wird das neue Beachvolleyballfeld fertig gestellt -Hinter den Kulissen – Die zehnten Klassen erkunden das ZDF in Mainz -Die jüngsten männlichen Volleyballer holen den 4. Platz im Landesentscheid -Auf dem Weg zum Heiligen Rock – Schülerinnen, Schüler und Lehrer pilgern zu Fuß 18 Kilometer nach Trier -Ab nach Sevilla – Eine Gruppe der Spanisch-AG reist für ein paar Tage nach Spanien -Das Beachvolleyballteam weiht den neuen Platz mit Würde ein und qualifiziert sich für den Landesentscheid tg

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Satire:Neue Idee der SV Es ist schon lange her, dass die SV mit dem Versprechen eines Kaffeeautomaten in den Wahlkampf ging. Damals schien es so, als ob etwas bewegt werden könnte und dass wir wirklich einen Automaten bekommen. Dann kam aber alles ganz anders. Nach insgesamt zwei Jahren des Kämpfens um die Grundversorgung an Koffein eines Schülers hat die SV scheinbar aufgegeben. Oder kommt da noch etwas??? Hat die SV etwa ein neues Projekt??? Aus internen Quellen, die wir leider nicht nennen dürfen, verlautet, dass die SV in ihren letzten Tagen noch einen Kondomautomaten in den Klos der Jungen und Mädchen installieren möchte. Welchen Zweck dieser Automat erfüllen soll, ist mir jedoch noch nicht ganz klar. Um Aufklärung muss deshalb die SV gebeten werden. An dieser Stelle würde ich der SV nahe legen, dass sie in einem ihrer Aushänge dieses Projekt näher erläutert. Nä-

her betrachtet jedoch, ist das Projekt auf jeden Fall eine Alternative zu einem Kaffeautomaten, da er zum einen keinen Wasseranschluss benötigt, zum anderen benötigt er keinen Strom der Solaranlage, da dieser in großzügigem Maße verschwendet wird, denn nebenbei werden auch die Kosten der Anlage durch einen Fernseher, den man im Foyer des HG1 bestaunen kann, in die Höhe getrieben. Wobei dies nur die Anschaffungskosten sind, die Entsorgung eines solchen Geräts ist noch ein ganz anderer Teil der Geschichte. Also wie man sieht, ist die Idee eines Kondomautomaten gar nicht so übel. Auch könnte man sich von diesem Automat erhoffen, dass anstatt von Münzen nun Kondome an die Decken von den Aufenthaltsräumen geworfen werden. Dies wäre in jeglicher Hinsicht eine positive Entwicklung für die Schüler, wie auch die Schulleitung bestätigt. Nur die Putzfrauen werden

sich nicht freuen, jedoch dürfte das beim Betrachten des generellen Zustandes der Aufenthaltsräume keinen großen Unterschied machen. Auch die Installation der Gerät sollte unseren neuen Hausmeister nicht überfordern, auch wenn das bedeutet, dass er nicht mehr Rasenmähen kann. Zudem sollte sich auch ein positiver Effekt (außerhalb der Besuchszeiten von Eltern) auf das Essen auswirken, da der Koch um einiges glücklicher sein sollte. -.- Es gibt natürlich auch negative Aspekte dieser Anschaffung, wie zum Beispiel, dass es sein könnte, dass die Kondome für unnatürliche Vorgänge gebraucht werden und das sich darüber einige Eltern ärgern könnten. Jedoch möchte ich hier direkt einen Lösungsvorschlag mit einbringen, damit die Elternschaft nicht zu erzürnt ist. Dieser lautet, dass bei jedem Automaten eine Person steht und die Käufer in der Funktion von Kondom belehrt.

Selbstverständlich wird auch eine Belehrung in ethischer und religiöser Hinsicht durchgeführt, um dem religiösen der Schule Standart gerecht zu werden. Zusammenfassend lässt sich eindeutig sagen, dass die SV sich für einen Automaten einsetzen sollte, oder wie wäre es mit einem Kaugummiautomaten??? nsch

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Die GEMA Wer kennt es nicht? Man möchte sich ein Video auf YouTube anschauen, doch stattdessen blinkt einem der allzu bekannte rote Bildschirm entgegen, auf welchem geschrieben steht: „Leider ist dieses Video in Deutschland nicht verfügbar“. Doch woher rührt dieser Streit? Folgendes hat stattgefunden, bevor die ersten roten Bildschirme zu sehen waren: Seit April 2009 verhandelte die GEMA mit YouTube erfolglos über einen neuen Lizenzvertrag für Musiknutzungen in Deutschland. Nach Abbruch der Vertragsverhandlungen mit YouTube im Mai 2010 hat sich die GEMA gemeinsam mit sieben weiteren Musikautorgesellschaften zu einer Allianz zusammengeschlossen. Eine Klage wurde Ende 2010 eingereicht und bereits im April 2011 YouTube zugestellt. In dieser geht es um zwölf Musikwerke, die gesperrt werden sollen. Dass YouTube bei gesperrten Videos nun einblendet, die GEMA hätte die Rechte nicht eingeräumt, stimmt so nicht: Fakt ist,

dass YouTube diese Rechte bis lang einfach nicht erworben hat. YouTube ist nicht bereit zu zahlen , da sie laut eigener Angabe nicht verantwortlich sind für das, was einzelne Nutzer uploaden. In Deutschland ist die Auseinandersetzung zwischen GEMA und YouTube noch immer nicht beigelegt. Im Ausland hingegen bestehen zwischen YouTube und den jeweiligen Verwertungsgesellschaften seit einiger Zeit Lizenzverträge. Weder die GEMA noch YouTube und somit Google, sind bereit nachzugeben. Am 20.4.2012 urteilte das Landesgericht Hamburg folgendermaßen: Nach Auffassung des Gerichts ist YouTube für die Nutzervideos rechtlich verantwortlich. YouTube hat somit zumutbare Maßnahmen zu ergreifen, rechtlich geschützte Werke auch in Zukunft nicht verfügbar zu machen.

Trotz des Siegs für die GEMA legt diese Berufung ein, da sie erreichen will ,dass gar keine Videos, welche vertretenen Inhalt von ihnen enthalten, gezeigt werden dürfen. Desweiteren hat die GEMA aber auch einige schwerwiegende Fehler begannen, da sie zum Beispiel auch die Videos der Nutzer für Deutschland sperren ließen, welche selber bei der GEMA vertreten sind. Auch Hobbymusiker, welche ihre eigenen Musikstücke uploadeten, wurden als Mitglieder der GEMA abgestempelt und die Videos kurzerhand gesperrt, obwohl die Musikstücke unter dem Creative Commons Zeichen liefen.

Ach ja und wer trotzdem gerne Musikvideos schauen möchte, obwohl diese gesperrt sind, für den lohnt es sich, das kleine Tool YouTube Unlocker zu benutzen, welches die Benutzung erlaubt. ln

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Die Wallfahrt Trier. Vom 13. April bis zum 13. Mai 2012 hat in Trier die 19. Heiligrockwallfahrt stattgefunden. Ich habe dazu ein Interview mit unserem Superintendenten Herrn Pistorius geführt. Eigentlich sollte der Artikel auch durch ein Interview mit dem Trierer Bischof Dr. Ackermann ergänzt werden. Die Antworten auf den Fragebogen sind jedoch nicht vor Redaktionsschluss bei uns eingegangen. Obwohl die Reliquienverehrung immer einer der größten Streitpunkte zwischen katholischer und evangelischer Kirche war( Martin Luther sprach einmal von der „Bescheißerey“ auf dem „Teufelsmarkt zu Trier“) fand dieses Jahr schon zum zweiten Mal eine Ökumenische Wallfahrt statt. Der Unterschied zur Wallfahrt von 1996 bestand darin, dass erstmals alle Christen, egal welcher Glaubensgemeinschaft sie angehören, eingeladen wurden. Der Superintendent Christoph Pistorius hatte sich bereits im Vorfeld der Wallfahrt positiv darüber geäußert. Für ihn war es wichtig, dass nicht der Rock,

sondern Jesus im Mittelpunkt der Wallfahrt steht. Und jetzt, fast einen Monat nach Ende der Wallfahrt? „Ja“, sagt Pistorius, „es war eine Jesuswallfahrt“. Aber letztendlich war der Kern der Wallfahrt doch sehr subjektiv, meint er. Für jeden Besucher war der Kern ein anderer. Der Eine ist wegen der Reliquie gekommen, der Andere, um Jesus zu erleben. Und wieder Andere hatten ihre eigenen, ganz persönlichen Gründe. Und die Jugend? Immerhin gab es ein großes und breit gefächertes Angebot für die jungen Pilger. Pistorius sagte mir, die Reaktionen der Jugendlichen seien ganz unteschiedlich gewesen. Die meisten jungen Besucher waren sicherlich katholisch. Allerdings gehen die Jugendlichen, wenn sie nicht gerade mit eine Messdienergruppe

unterwegs sind, nicht nach Trier, weil sie religiös sind. Man möchte sehen, was dieser „Heilige Rock“ eigentlich ist oder einfach nur das Angebot für die Jugend nutzen. Dann ist es auch egal wer katholisch ist und wer nicht, dann geht man zusammen dahin, weil man befreundet ist, sagt der Superintendent. Auf meine Frage, ob das dann noch etwas mit dem Sinn der Wallfahrt zu tun hätte, reagierte er gelassen: „Genauso läuft das auch bei den evangelischen Veranstaltungen ab.“ Man muss die Jugend ansprechen und nicht an ihr vorbeireden, sagt er. „Es gab auch junge Menschen“, so erzählt er mir, „die vom Jugendkreuzweg, der Jugendkirche oder dem Taizegebet sehr angetan waren.“ Aber nicht nur für die Jugend gab es ein großes Angebot, auch die Einzelhändler warben mit vielfältigen „Wallfahrts“-Artikeln. Ich befragte unseren Superintendent dazu. „Das ist normal“, so sagt er mir, „Jeder will halt ein Stück vom Kuchen abhaben. Und warum auch nicht?“ Dass das Bistum selbst auch einen „Pilgershop“ eröffnet hat , so meint Pistorius, „sei nur verständ-

lich“. Schließlich kostet so eine Wallfahrt auch eine Menge Geld. Was mit den überschüssigen Einnahmen geschieht, konnte er mir allerdings nicht sagen, da müsse ich schon beim Bistum anfragen. Aber, wie bereits anfangs erwähnt, wurde uns der Fragebogen, welcher an den Bischof gerichtet war, nicht vor Redaktionsschluss zurückgeschickt. Abschließend, so sagte Pistorius, lässt sich die Heiligrockwallfahrt als Erfolg für die Ökumene verbuchen, da sie eine Öffnung der Ökumene über die Grenzen von evangelisch und katholisch heraus erreicht hat. Er hegt die Hoffnung, etwas ähnliches könne bei der reformatorischen Gedenkfeier im Jahr 2017 wiederholt werden. Allerdings setzt er auf eine Einladung aller Konfessionen, was gerade in Deutschland wichtig sei, da es hier einfacher ist als anderswo, jeden zu integrieren. js

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Vom Bombenattentäter zum Schüler

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Trier. Ich wollte mir nur einen neu- los sei. Als ich im Durchgang zum en Ausweis beantragen und wurde Dom ankam, die Polizisten bewegfast verhaftet. ten sich in dieselbe Richtung und ich wunderte mich, wen die wohl Ich hatte mein Portmonee verloren verfolgten, rief plötzlich jemand : und musste deshalb einen neuen „STEHEN BLEIBEN!“ Aus Reflex Ausweis beantragen. Eigentlich drehte ich mich um und sah, dass wollte ich das ja schon längst erle- die Polizisten direkt auf mich zukadigt haben, als ich am 9.5.2012 an men! Nur wenige Augenblicke späder Haltestelle „Treveris-Passage“ ter stand ich mit dem Rücken zur aus dem Bus stieg. Allerdings war Wand umstellt von acht Polizisten. ich noch nicht dazu gekommen. Einer, er stand ganz rechts außen, Ich wusste: Ich muss irgendwie sprach mich an: zur Verbandsgemeinde Trier-Land „Können Sie sich ausweisen?“ kommen! Allerdings wusste ich „Nein, ich bin gerade auf dem Weg, nur ungefähr, wo ich entlanggehen um einen neuen Personalausweis zu musste. Also machte ich mich auf beantragen.“ den Weg. Als ich auf dem Haupt- „Dann müssen wir ihren Rucksack markt angekommen war, sah ich durchsuchen!“ zwei Polizisten. Da diese sich of- „Ich habe aber eine Abstammungsfensichtlich mit einem Blumen- urkunde dabei.“ händler unterhielten sprach, ich „Ja, dann zeigen sie mal her.“ sie doch nicht an, um nach dem Ich gab dem Polizisten die AbstamWeg zu fragen. Fünf Meter weiter mungsurkunde. Dieser spricht dabemerkte ich, dass ich nur noch 40 raufhin irgendwas in sein FunkMinuten hatte und beschleunigte gerät. Als er wieder zurückkommt meine Schritte. Die Verbandsge- frage ich: meinde hat nämlich nur bis 16:00 „Warum haben sie mich jetzt eigentUhr geöffnet. Die beiden Polizisten lich angehalten?“ sprachen, wie ich aus den Augen- „Warum sind sie denn vor uns wegwinkeln bemerkte, irgendwas in gerannt?“ ihr Funkgerät. Kurz darauf setz- „Ich bin nicht weggerannt sondern ten sich die übrigen Polizisten, die habe mich beeilt, um noch pünktüberall auf dem Hauptmarkt ver- lich zur Verbandsgemeinde zu komteilt waren, in Bewegung. Ich war men!“ überrascht und überlegte, was da

„Wir fahnden nach Personen und die Beschreibung passt auf Sie! Würden Sie uns jetzt bitte auf das Präsidium begleiten, damit wir das klären könne?“ Ich hatte gar keine andere Wahl als zuzustimmen. Also eskortierten mich zwei Polizisten (einer links, einer rechts) durch die Stadt zur „Heilig-Rock-Wache“. Zehn Minuten später war ich da auch schon wieder draußen.

Ein Polizist meinte zu mir: „Entschuldigung, Sie sind doch nicht der, den wir suchen. Sie können gehen.“ Also, das hätte ich denen ja gleich sagen können! js

Bei den Dialogen handelt es sich um ein Gedächnissprotokoll


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Durch den Kalender und seine

Jedes Jahr zum 21. Januar sieht man sie wieder, die Jogginghose. Auch wenn der sogenannte Welttag der Jogginghose mittlerweile schon fast zu langweilig geworden ist, gibt es weitere Daten im Jahr, die man sich vielleicht mehr oder weniger merken sollte. Für die Romantiker unter uns ist nicht nur der Valentinstag ein wichtiger Termin, sonder auch der 21. Januar. Dann ist nämlich We l t k n u d d e l t a g . Wenn ihr also jemanden habt, der euch total wichtig ist, seien es Freunde oder Familie, umarmt sie an diesem Tag mal ganz dolle. Für die, die dann doch niemanden gefunden haben oder ein bisschen Abwechslung haben wollen, es gibt in großen Städten immer mal wieder „Free Hugs“, also kostenlose Umarmungen von Menschen, die sich für euren Überschwang an Liebe zur Verfügung stellen und nur darauf warten, von euch in den Arm genommen zu werden.

Knuddeln ist hier leider weniger angesagt, dafür aber erfüllt das Datum eine wichtige Aufgabe. Traditionell wird an diesem Datum gepflanzt, um an die Bedeutung des Waldes zu erinnern. In der Zeit von Umweltverschmutzung ist das eine gute Sache und wohl sicherlich effektiver als die Aktionen mancher Politiker. Welttag des Bieres, des Kaffees und der Milch- gibt’s nicht? Gibt’s doch. Die meisten werden sich wohl nicht nur auf diese Tage festlegen, aber wen es trotzdem interessiert, der huldigt sein Getränk am 23. April, im September den Kaffee und die Milch am 5. Juni. Also Prost !!

Einmal so sein wie Jack Sparrow, wäre das nicht was? Wer eine geheime Neigung zu Seeräubern hat, muss sich am 19. September nicht verstecken. Der „Sprech-wie-einPirat-Tag“ erfüllt die Wünsche aller Jungen und Junggeblieben, aber auch andere können sich einfach mal gehen lassen. Wer von euch macht denn den besten Pirat? Vielleicht findet ja jemand sein bisher unentdecktes Talent und wir sehen Nicht nur Hippies und Ökos kom- sie oder ihn im nächsten „Fluch men am 25. April auf ihre Kosten. der Karibik“. Der Tag des Baumes. Allerdings muss man euch enttäuschen. Alle Shopaholics sollten am letzten www.media.photobucket.com

Gedenktage Samstag im Oktober stark sein. Der Kauf-Nix-Tag wurde von Amerikanern aufgerufen, die dagegen protestierten, dass am Black Friday, der Tag nach Erntedank, an dem viele Amerikaner frei haben, der Handel seine Weihnachnachteinkaufssaison einleitet und damit etwa der fünft-umsatzstärkste Tag des Jahres ist. Gebracht hat bisher nicht viel – gekauft wird immer noch, mehr noch sogar in den USA. Seinen Geldbeutel kann man dann aber schonen, wenn man möchte. Zu guter Letzt noch was ganz praktisches . Der achte Tag im Dezember ist der Internationale KinderFernsehtag. Wenn ihr an diesem

Datum von euren Eltern genervt werdet, die sich über euer exzessives TV-Workout beschweren, kontert hiermit. Da das Programm an diesem Tag speziell auf (jüngere) Kinder zugeschnitten ist, wird der ein oder andere dann wohl eher die Glotze meiden. tg


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Aufgedreht

– Neue CDs im Überblick Oh ja, oh ja, neue CDs gibt es viele – aber nicht jede findet sich später in eurem Regal wieder. Ich hab mal versucht, ein paar näher unter die Lupe zu nehmen. Vorher gilt: Jeder hat seine eigene Meinung. Aber wenn ihr meint, ich hätte irgendetwas vergessen, meldet euch, sprecht uns an, ihr dürft sogar an unseren Schülerzeitungsraum klopfen (Bedingung ist, dass ihr was Sinnvolles zu sagen habt ;) ). Beginnen wir mit dem Maskenmann. Sido war gestern, Cro ist heute. Der Panda-Hopper ist auf jeden Fall ernst zu nehmen – rechnete doch niemand mit dem Newcomer und dann steigt der einfach mal auf Platz 2 der Charts ein – „Easy“ und so. Man hat mir auch gesagt, sein Konzert im Exhaus wäre nicht das Schlechteste gewesen. Passt zum Sommer, kein Gangsta-Mist, der meiner Meinung nach im Übermaß produziert wird, alles sehr relaxt und chillig. Seit dem 6. Juli beschenkt Cro uns mit seinem Album „Raop“ ( Mischung aus Rap und Pop). Was man sich anhören sollte: „Hi Kids, ich bin Carlo“ – ich mag es.

Weiter geht’s. Zwei große deutsche Rockbands haben fast zeitgleich ihre Alben auf den Markt geworfen. Hier kommen Die Toten Hosen und die Ärzte. Wer kennt sie nicht, schließlich machen beide schon seit circa 30 Jahren Musik. Mit „Auch“ erscheint eine gute CD, welche lustige, emotionale und philosophierende Momente beinhaltet, ein potenzieller Klassiker wie etwa „Schrei nach Liebe“ oder „Junge“ findet sich auf der Platte aber nicht. Den eingefleischten Ärzten-Fans wird das sowieso egal sein und Anhören lohnt sich auf

jeden Fall. Persönliches Highlight ist für mich „Ist das noch Punkrock“ abwechslungsreich und vollgepackt mit Humor, so muss das sein. Die Party steigt bei den Toten Hosen, nachdem man bei Rock am Ring das Bandjubiläum eingeläutet hat. Zur Feier des Tages gibt’s „Balwww.juice.de

last der Republik“ – ein Geschenk an alle, die die Band unterstützt haben und das Geschenk ist gelungen. „Tage wie diese“ hat Hymnenfaktor und würde eigentlich ganz gut zur laufenden EM passen. Laut und stark – so klingen die Lieder, die die Toten Hosen in den letzten Jahren komponiert haben. Hoffen wir auf viele weitere Jahre mit diesen grandiosen Musikern. Was gibt noch Neues? Achja, die alljährlichen DSDS-Alben. Diesjähriger Gewinner ist Luca Hänni. Doch selbst wenn der Künstler ein absolutes Genie wäre, würde er den Castingstempel nicht mehr los werden. Zurück zur CD . Viele Songs kommen einem doch sehr bekannt vor, handelt es sich schließlich um Coverversionen von Musikern, die es wirklich zu etwas gebracht haben. Die Lieder wären wohl auch hörbar, wäre da nicht die gerade genannte Tatsache. In den Sendungen der Show wurden sie von Luca schon gesungen und weil das alle ja soooo

toll fanden, packt man die Dinger einfach auf die Platte, denn irgendwie muss das schnell Produzierte ja gefüllt werden. Das sorgt dafür, dass letztendliches wenig Eigenes übrig bleibt und selbst das wurde von anderen geschrieben, wie beispielsweise Dieter Bohlen. Ich will ja nicht alles schlecht machen, aber ganz ehrlich: Wer hört den heute bitte noch irgendwas von vorherigen DSDS-Gewinnern. Letztendliches ist es wohl so, dass man Castingsshows liebt oder sie hasst und so werden sich auch die Käufer der Alben verhalten. Kleiner Tipp: In England ist aus der Sendung XFactor die Boyband One Direction herausgegangen. Vor allem „What Makes You Beautiful“ macht gute Laune, passt perfekt zum Sommer und ist super zum Mitsingen. Übrigens nicht nur für Mädchen ;) Die Deluxe-Edition mit Live-Videos

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Ab in den Sommer - Festivalfieber Auch wenn es kaum danach aussieht, wird es bald wieder Sommer. Und was gibt es besseres, als bei dem schönen Wetter mit seinen Freunden draußen zu sein und mit Musik abzuhängen. Nichts eignet sich dazu mehr als Festivals. Was in der Region stattfindet, lest ihr hier. Wittlich Line-up: u.a. Ahzumjot, Die Orsons, KILIANS, His Statue Falls, Rocco del Schlacko: Zeitraum: 9.8. bis 11.8.2012 in H-Blockx Preis: 28,50 € Püttlingen, Saarland Richtung: Rock, Hip-Hop, AlternaGeschätzte Besucher: 22.000 Line-up: u.a. Korn, Beatsteaks, So- tive

des erfolgreichen Albums ist seit kurzem erhältlich. Neugierig kann man auch auf weitere Alben sein, die bis zum Redaktionsschluss allerding noch nicht veröffentlicht waren. Wie wird etwa „Living Things“ von Linkin Park – noch poppiger oder kehren sie wieder zu ihren Wurzeln zurück? Oder Amy McDonalds „Life in a Beautiful Light“, auf das man sich nach dem letzten Hits und dem Talent der Schottin auf jeden Fall freuen kann, sowie viele weiter Platten, die noch erscheinen werden. Hört mal rein.

cial Distortion, Casper, Kraftklub Preis: Tagesticket: 39 €, Kombiticket: 63 € Richtung: Rock, Pop, Reggae, HipHop, Alternative

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www.myvideo.de www.celebrity.de www.onedirectionmusic.com

Riez Open Air: Zeitraum: 27.+28. Juli 2012 in Bausendorf Geschätzte Besucher: etwa 1000 Line-up: u.a. Against Me!, Agnostic Fronts, My Autumn, Deez Nuts E-Lake: Zeitraum: 10.8. – 12.8.2012 in Ech- Preis: 39, 50 (Wochenendticket) Richtung: Punk, Hardcore, Metalternach, Luxembourg Geschätzte Besucher: 20.000 bis core 23.000 Line-up: u.a. Kool Savas, Bakkus- Nature One : Zeitraum: 3.8. bis 5.8.2012 in Kashan, Emil Bulls, Felix Kröcher tellauen Preis: kostenlos Richtung: Rock, Pop. Dance, Reg- Geschätzte Besucher: 55.000 Line-up: u.a. Paul van Dyk, Sander gae, Techno van Doorn, Sven Väth, Hardwell und Dubfire Festi-Will: Preis: Tagesticket:56€, Kombi: 74€ Zeitraum: 7. – 9. September in Richtung: Techno, House tg

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The West und Enderal The West

ist ein kostenloses Rollenspiel, welches dich in den Wilden Westen entführt. Als Soldat, Arbeiter, Abenteurer oder Duellant erwarten dich im Laufe des Spieles jede Menge Abenteuer. Ein ausführliches und gut aufgebautes Tutorial begleitet dich durch die ersten Schritte. Nachdem du dich mit dem Spiel ein wenig vertraut gemacht hast, geht es los und du machst dir deinen Weg im Wilden Westen. Da du hier als Greenhorn ganz neu bist, musst du dich erst an den Wilden Westen gewöhnen und noch viel lernen und ausprobieren. Du kannst Arbeiten erledigen und Quests abschließen, durch die du Erfahrungspunkte und Geld bekommst. Durch Erfahrungspunkte kannst du Level aufsteigen. Durch jedes aufgestiegene Level bekommst du einen Attributpunkt und 3 Fertigkeitspunkte, die du dann frei auf die verschiedenen Fertigkeiten verteilen kannst. Hierbei kann man auf auf das Skillen der Fertigkeiten für Duelle oder Fortkämpfe achten oder aber man skillt auf die Fertigkeitspunkte, die man für Arbeiten benötigt, die man noch nicht ausführen kann. In The West gibt es vier verschiedene Charakterklas

sen, wobei jede davon ihre ganz speziellen Vorteile bietet. Diese kann man ab Level 10 wählen. Ein Abenteurer ist ein Glücksritter und ein neugieriger Entdecker. Er strebt nicht nach einem ruhigen Leben, sondern wagt gerne etwas und ist auf der Suche nach dem ganz großem Gewinn. Abenteurer sind für Spieler geeignet, die gerne Quests lösen und das Risiko lieben.

die vorausschauend spielen und sich gerne für ihre Stadt einsetzen. Viele Soldaten streben nach Ruhm und Ehre, andere nach dem höchsten Sold. Sie sind bekannt für ihre Zähigkeit. Selbst ein getroffener Soldat kämpft ehrenvoll weiter. Soldaten sind gute Verteidiger in Duellen und unerlässlich in Schießereien, wo ihnen auch ihre Erfahrung im Umgang mit Waffen aller Art hilft.

Duellanten leben für den Augenblick. Sie lieben das Duell. Die einen duellieren sich für eine Handvoll Dollar, andere aus Rache oder nur aus Spaß. Duellanten sind selten sesshaft und ziehen auf der Suche nach einem Gegner von Stadt zu Stadt. Duellanten sind für aktive Spieler geeignet, die gerne Konfrontationen suchen.

Ab Level 20 kann man zusätzlich zu seiner Charakterklasse auch noch ein Handwerk auswählen. Man kann zwischen Feldkoch, Schmied, Quacksalber und Sattelmeister wählen. Ein Feature des Spiel ist es einer Stadt beizutreten oder selbst eine zu gründen. In einer Stadt kannst du dein Geld zu niedrigen Gebühren auf die Bank einzahlen, damit es dir nicht in Duellen abgenommen werden kann. Außerdem kannst du dir Kleidung und Reittiere kaufen. Kleidung gibt Fertigkeitspunkte auf verschiedene Fertigkeiten. Reittiere ermöglichen ein schnelleres Fortbewegen.

Ein Arbeiter mag die ehrliche Arbeit und versucht, Konfrontationen mit anderen Spielern aus dem Weg zu gehen. In der Stadt ist er für den effektiven Gebäudeausbau unersetzlich. Die meisten Arbeiter bleiben deshalb in der Nähe ihrer Städte. Arbeiter sind für Spieler geeignet,

Auch kannst du dir Waffen kaufen und kostenlos in einem Hotel schlafen, um deine Erholungsund Lebenspunkte wieder aufzufüllen. Fazit: The West ist durchaus ein interessantes Spiel, allerdings gefällt es wahrscheinlich nicht jedem. ts

Enderal

Schon seit langem hat das Team SureAi, welches auch für Nehrim verantwortlich ist, ein Projekt zu Skyrim angekündigt. Bisher lief es unter dem Codenamen „Projekt5“. Am 10. 6. 2012 wurde endlich der Name des Projekts bekanntgegeben: Enderal. Gleichzeitig wurde die Projektwebsite www.enderal. de ins Netz gestellt. Dort finden sich erste Informationen. Trotz des frühen Entwicklungstandes, es wird noch geschätzt 2 Jahre bis zum Release dauern, finden sich bereits erste Screenshots. Ich muss sagen: „Die sehen Hammer aus!“ js

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JUNG, WEIBLICH,

RECHTSRADIKAL

Geschichte

Kritik

Marisa wohnt in einer ostdeutschen Kleinstadt nahe dem Meer. Sie kommt aus zerrütteten Familienverhältnissen und fühlt sich nur zu drei Dingen hingezogen: Ihrem Opa, ihrem Freund und Deutschland. Jedoch sitzt ihr Freund im Knast und ihr Opa ist sterbenskrank. Für all dies gibt sie den Ausländern die Hauptschuld. Später stößt die noch minderjährige Svenja, welche eine problematische Erziehung erfahren hat, zu ihrer Neonazi Clique, mit ihr verträgt sich Marisa jedoch nicht sonderlich gut. Als sie dann noch mit zwei Asylbewerbern aneinander gerät, eskaliert ein Streit, welcher in Gewalt endet. Marisa entdeckt jedoch ihr Gewissen und will einem der Jungen helfen. Während sie versucht, sich aus dem braunen Sumpf zu retten, rutscht Svenja immer weiter in ihn hinein. Später zwingt Marisa Svenja mit ihr und dem Asylbewerber zu fliehen. Es endet in einem emotionalen Finale…

Der Berliner David Wenendt recherchierte über ein Jahr über und in der rechtsradikalen Szene für diesen Film, um ihn mit den nötigen Sachinhalten zu füllen. In Einklang mit der packenden und teilweise sehr radikalen Geschichte entwickelte er einen Film, der so nah an der Wahrheit ist, dass er eine Dokumentation sein könnte. Der Film zeigt auf diese direkte Art und Weise viele Probleme unserer heutigen Gesellschaft, die nicht nur in der rechtsextremen Szene vorhanden sind. Neben dem Drehbuch ist auch die Leistung der Schauspieler zu würdigen, welche perfekt von ihrer Art in den Film hineinpasst.

Fazit Es sollte mehr solche Filme geben. nsch

www.kriegrin-film.de

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Das Einsteinrätsel Dieses Rätsel wurde wahrscheinlich von Albert Einstein [1879-1955] entwickelt. Er versah es mit dem Vermerk, dass nur 2% der Bevölkerung in der Lage seien, es zu lösen. Es ist tatsächlich durch reine Logik lösbar.

Nation

Farbe Haus

Zigarette

Tier

Getränk

Bedingungen: Fünf Häuser stehen nebeneinander. In ihnen wohnen Menschen von fünf unterschiedlichen Nationalitäten, die fünf unterschiedliche Getränke trinken, fünf unterschiedliche Zigarettenmarken rauchen und fünf unterschiedliche Haustiere haben. Der Brite lebt im roten Haus. Der Schwede hält sich einen Hund. Der Däne trinkt gern Tee. Das grüne Haus steht (direkt) links neben dem weißen Haus. Der Besitzer des grünen Hauses trinkt Kaffee. Die Person, die Pall Mall raucht, hat einen Vogel. Der Mann im mittleren Haus trinkt Milch. Der Bewohner des gelben Hauses raucht Dunhill. Der Norweger lebt im ersten Haus. Der Marlboro-Raucher wohnt neben der Person mit der Katze. Der Mann mit dem Pferd lebt neben der Person, die Dunhill raucht. Der Winfield-Raucher trinkt gern Bier. Der Norweger wohnt neben dem blauen Haus. Der Deutsche raucht Rothmanns. Der Marlboro-Raucher hat einen Nachbarn, der Wasser trinkt.

Wem gehört der Fisch?

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Witze

Ein Bauer wurde zu 60 Tagen Gefängnis verurteilt. Seine Frau schrieb ihm wütend einen Brief: "Jetzt, wo Du im Knast sitzt, erwartest Du wohl, dass ich das Feld umgrabe und Kartoffeln pflanze? Aber nein, das werde ich nicht tun!" Sie bekam als Antwort: "Trau dich bloss nicht das Feld anzurühren, dort habe ich das Geld und die Gewehre versteckt!" Eine Woche später schreibt Sie ihm erneut einen Brief: "Jemand im Gefängnis muss Deinen Brief gelesen haben. Die Polizei war hier und hat das ganze Feld umgegraben, ohne Etwas zu finden." Da schreibt ihr Mann zurück: "Gut, dann kannst Du ja jetzt die Kartoffeln setzen!" Was ist der Unterschied zwischen einem Theater und dem Bundestag? Im Theater werden gute Schauspieler schlecht bezahlt! Die hübsche Schülerin zum Lehrer: "Glauben Sie mir, ich würde wirklich alles tun, um die Klasse zu bestehen!" Der Lehrer hakt nach: "Wirklich alles?" Sie beugt sich zu ihm und haucht: "Ja, alles!" Lehrer: "Würdest Du auch lernen?" In Der Schule. "Hast Du gehört? Unser Direktor ist gestorben." "Ja, und ich frage mich die ganze Zeit, wer da mit ihm gestorben ist." "Wieso mit ihm?" "Na, in der Anzeige stand doch: Mit ihm starb einer unserer fähigsten Mitarbeiter..." Anruf bei der Hotline... Kunde: "Ich benutze Windows..." Hotline: "Ja..." Kunde: "...mein Computer funktioniert nicht richtig." Hotline: "Das sagten Sie bereits..."

DAU (Dümmster Anzunehmender User): "Ich habe ihre Update-Software erhalten, aber ich bekomme immer noch die gleiche Fehlermeldung!" Berater: "Haben Sie das Update installiert?" DAU: "Nein. Hätte ich es installieren müssen, damit es funktioniert?" DAU: "Ich habe Probleme MS Word zu installieren." Berater: "Was haben Sie bisher versucht?" DAU: "Ich habe die Diskette eingelegt und Setup gestartet." Berater: "Nehmen sie bitte die Diskette raus und lesen Sie vor, was draufsteht." DAU: "Dort steht: Windows Startdiskette." Berater: "Äh..., haben Sie MS Word denn gekauft?" DAU: "Nein." Die Mannschaft von Bayern München fliegt zu einem Champions League Spiel nach Spanien. Aus Langeweile beginnen die Burschen in der Maschine mit dem Leder zu spielen und bringen das kleine Flugzeug richtig zum schaukeln. Der Pilot kann die Maschine kaum noch halten und schickt den Funker nach hinten um für Ruhe zu sorgen. Nach zwei Minuten ist tatsächlich absolute Ruhe. „Wie hast Du denn das gemacht?“ fragt der Pilot. „Na ja“, meint der Funker, „ich habe gesagt: Jungs, es ist schönes Wetter draußen, spielt doch vor der Tür!“ ________________________________________________________


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R채tsel

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Impressum Wir stellen uns vor: Tatjana Groborz Nikolas Schleeh Julian Schneider Robert Loscheider Lucas Neimes Nils Müller-Oehring Thomas Schmidt

10b 10b 10a betreuender Lehrer 10b 10b 8a

(Chefredakteurin) (Chefredakteur) (Layouter)

Vielen Dank an die freien Mitarbeiter, die unsere Schülerzeitung mit ihren Artikel gefüllt haben :D Zudem danken wir der „essbar“ für ihre Spende. Anschrift: Schwarz auf Weiss, Schülerzeitung des DBG; Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium-Straße 1, 54338 Schweich

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Schwarz auf Weis 2/2012