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Sonderveröffentlichung

Donnerstag, 2. Februar 2017

Wochenblatt

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Ausbildung für kreative Generalisten:

Von der Hochschule zum Goldschmied

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roben? Ist nicht. An seiner Ausbildung liebt Glenn Hynek die Herausforderung. Wenn er zum Beispiel den Schmuck eines Kunden zusammenlötet. »Man hat nicht drei Versuche, sondern nur einen. Das muss sitzen, beim ersten Mal.« Löten ist Präzisionsarbeit und erfordert absolute Konzentration. Glenn Hynek ist angehender Goldschmied – sein, wie er sagt, »absoluter Traumberuf«. Nach dem Abitur hatte der 24-Jährige erst einmal kein konkretes Ziel vor Augen. Er begann an der Hochschule Rhein-

Waal Environment and Energy zu studieren. Ein »superinteressanter Studiengang«, wie er heute noch sagt. Die Klasse war international, unterrichtet wurde auf Englisch. Für Hynek, der neben Englisch etwas Spanisch und Tschechisch spricht, kein Problem, aber »das Praktische hat gefehlt«. Nun arbeitet er in einer Goldschmiede im Raum Duisburg. Er arbeitet Schmuckstücke um, übernimmt Reparaturen, lasert Ketten zusammen, passt Ringe in der Größe an, skizziert Entwürfe. Ihn begeistern die vielen

an Goldschmiedinnen und Goldschmieden auszubilden. Erfahrung in der Wissensvermittlung hat er bereits durch verschiedene Praktika im pädagogischen Bereich gesammelt – wie sein Ausbildungsberuf ist Glenn Hynek sehr vielseitig. –akz

Jede Arbeit ein Unikat. Glenn Hynek gefällt genau das an seiner Ausbildung. Foto: BMBF/Stefan Schejok

Fortbildungs- und Spezialisierungsmöglichkeiten, die ihm seine Ausbildung bietet: »Es gibt zum Beispiel eine traditionelle japanische Schmiedetechnik, die aus dem Schmieden von Damastschwertern entstanden ist – die möchte ich unbedingt lernen!«

»Mokume Gane« heißt das auf Japanisch, und seine Augen leuchten. Als Goldschmied braucht man vor allem ein räumliches Vorstellungsvermögen. Man muss in der Lage sein, ein aufgespanntes Sechseck konstruieren zu können, sagt Hynek. Außerdem gehö-

ren neben handwerklichem Geschick auch Lösungsorientierung und Kommunikationsfähigkeit zu den wichtigsten Voraussetzungen. Der Beruf bietet ihm ein großes Spektrum: von der Beratung über die Kreation und die Fertigung des Schmuckstücks bis hin

zur Präsentation. Besonders reizt ihn die Arbeit am Rohmaterial. »Man schmilzt alte Ringe oder Schmuck ein, fängt wieder bei null an und erschafft etwas gänzlich Neues.« Sein Ziel ist, seinen Meister zu machen und eines Tages selbst die nächste Generation

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Donnerstag, 2. Februar 2017

Wochenblatt

Abdou-Nassirou Ouro-Bseri, Flüchtling aus Togo, ist bereits im zweiten Lehrjahr

Ausbildung zum Bäcker

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anchmal ist es gar nicht so schwierig, sich um eine Ausbildungsstelle zu bewerben – ein persönlicher Kontakt kann schon genügen. So war es bei Abdou-Nassirou Ouo-Bseri. Der heute 20-Jährige flüchtete im Jahr 2014 aus Togo nach Deutschland. Eine Familie aus Lichtenstein betreute den Jugendlichen – und fragte einfach mal bei der Bäckerei Berger in Reutlingen nach, ob sie nicht eine Ausbildungsstelle frei hätten. »Wir haben erstmal ein Praktikum

eine große Herausforderung – nach zwei Jahren in Deutschland kann sich Nassirou aber schon ganz gut unterhalten. Reutlingen ist etwa genauso groß wie seine Heimatstadt Sokode – er fühlte sich schnell wohl bei den Schwaben. Dass er einmal in einer Biobäkkerei arbeiten würde, hatte der hochgewachsene, kräftige junge Mann früher nicht geahnt. In Togo hatte er sich zum Fahrer für kleine Lastkraftwagen ausbilden lassen und vielleicht wird er auch hier einmal den Führer-

schein machen: »Das kostet aber viel Geld«, sagt er – ein PKW- Führerschein wäre auch schon gut. Im Moment hat Nassirou in Deutschland noch den Status »gedulded« – zweieinhalb Monate lang drohte sogar die Abschiebung. In dieser Zeit fand der junge Mann in der Reutlinger Kreuzkirche Asyl. Heute ist Hubert Berger aber optimistisch: »Ich glaube schon, dass es gut aussieht.« Er möchte auf den angehenden Bäcker in seinem Betrieb nicht mehr verzichten. –shi Beim Brezel backen: Abdou-Nassirou Ouro-Bseri (20) in der Bäckerei.

Foto: Abushi

Ausbildungsberatung

Handwerkskammer Reutlingen: Minus bei neuen Ausbildungsverträgen

Per WhatsApp

Weniger Lehrstellen besetzt

Kontaktaufnahme mit der Handwerkskammer vereinfachen. Wollen wir die jungen Menschen noch stärker als bisher erreichen, müssen wir auch die Kommunikationsmöglichkeiten nutzen, die sie einsetzen. Dazu gehört eben auch WhatsApp«, erläutert Karl-Heinz Goller, Leiter der Ausbildungsabteilung der Handwerkskammer, die Intension für diesen neuen Service. Die Berater helfen unter anderem bei Fragen zur richtigen Bewerbung, zur Lehrstellensuche, zur Ausbildung selbst sowie zu Karrieremöglichkeiten im Handwerk. Aber auch all diejenigen, die eine handwerkliche Ausbil-

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Karl-Heinz Goller, Leiter der Ausbildungsabteilung. Foto: pr

dung in den Landkreisen Freudenstadt, Reutlingen, Sigmaringen, Tübingen oder Zollernalb bereits begonnen haben, können diesen Service für ihre Fragen und Anregungen nutzen. Selbstverständlich sind auf der Internetseite der Handwerkskammer Reutlingen weiterhin die freien Lehrstellen zur Ausbildung zu finden: www.hwk-reutlingen.de/ ausbildung –rw

m vergangenen Jahr haben 2 077 Frauen und Männer eine Ausbildung im Handwerk begonnen. Die Bilanz der Handwerkskammer Reutlingen verzeichnet somit einen Rückgang von 30 Neuverträgen gegenüber dem Vorjahr. Nach drei Jahren mit satten Zuwächsen, zuletzt um 2,6 Prozent, weist die Kammerstatistik für 2016 ein Minus von 1,4 Prozent aus. Hauptgeschäftsführer Dr. Joachim Eisert hält den bloßen statistischen Vergleich für nur bedingt aussagekräftig. »Steigerungen wie in den Vorjahren, so wünschenswert sie wären, lassen sich nicht beliebig wiederholen.« Für viele Betriebe, so Eisert, sei es grundsätzlich schwieriger geworden, die dringend benötigen Nachwuchskräfte zu gewinnen. Eine Ursache sieht er im Trend zum hö-

heren Schulabschluss. Trotz sicherer Jobs und guter Karriereperspektiven gerate die duale Ausbildung immer mehr ins Hintertreffen. »Die Vorstellung, dass nur Abitur und Studium zählen, finden wir bei Jugendlichen, aber auch bei deren Eltern und Lehrer. In vielen Fällen sind die Möglichkeiten, die eine Berufsausbildung im Handwerk bietet, gar nicht bekannt.« 40 Prozent aller neuen Auszubildenden lernen einen Metall- und Elektroberuf. 837 Neuverträge entfallen auf die gewerblichen Zulieferer (2015: 822), die damit die zahlenmäßig wichtigsten Ausbilder im Handwerk sind. Es folgt das Bauund Ausbaugewerbe, das 461 neu abgeschlossene Lehrverträge verzeichnet (2015: 490).

Regionaldaten Die Bilanz in den einzelnen Landkreisen fällt uneinheitlich aus. Während die Betriebe in den Kreisen Tübingen (+ 2,1 Prozent) und Zollernalb (+ 5,2 Prozent) im Vergleich zum Vorjahr mehr Ausbildungsverträge schließen konnten, blieben ihre Kollegen in Reutlingen (-2,2 Prozent), Freudenstadt (-5,8) und Sigmaringen (-8,9) hinter den Vorjahreswerten zurück. Rund ein Drittel aller Neuverträge entfallen auf die Betriebe im Kreis Reutlingen. Die dort ansässigen Elektro- und Metallbetriebe konnten nochmals kräftig zulegen (251 Neuverträge, + 8,2 Prozent). Einen deutlichen Rückgang gab es hingegen in der Bau- und Ausbaubranche. Trotz gut gefüllter Auftragsbücher haben im vergangenen Jahr

deutlich weniger junge Menschen eine Lehre zum Maurer, Dachdecker oder Stuckateur begonnen (- 13,5 Prozent). Dieselbe Entwicklung lässt sich auch im Zollernalbkreis beobachten (427 Neuverträge). Während die Metall- und Elektrobetriebe mehr Lehrstellen besetzen konnten (193 Neuverträge, +12,9 Prozent), sank die Zahl der Neuverträge im Bau- und Ausbaubereich (102 Neuverträge, - 4,7 Prozent). Lehrstellenbörse Eine wichtige Adresse für Bewerber ist die OnlineLehrstellenbörse der Handwerkskammer. »Wir schreiben viermal im Jahr alle Betriebe an und fragen die offenen Lehrstellen ab, um das Angebot aktuell zu halten«, erklärt Eisert. Die ausgeschriebenen Ausbildungsplätze für die Jahre 2017 und 2018 sind auch online abrufbar. Dazu gibt es Informationen zu den mehr als 130 Ausbildungsberufen im Handwerk und Tipps zur Berufswahl. –rw

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m Jugendlichen den Weg zu einer Ausbildungsstelle im Handwerk zu erleichtern, können sie jetzt mit dem Beraterteam der Handwerkskammer Reutlingen auch per WhatsApp in Kontakt treten. Der kostenlose Service steht unter der Telefonnummer 0157 717 587 23 montags bis freitags von 8 bis 16 Uhr zur Verfügung. Interessierte speichern die Nummer einfach in ihrem Telefonbuch auf dem Smartphone ab und finden diese dann unter ihren WhatsApp-Kontakten. »Mit unserer Beratung via WhatsApp möchten wir den Jugendlichen die

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vereinbart, dabei hat er sich ganz gut angestellt – und dann haben wir einen Ausbildungsvertrag gemacht, Nassirou ist jetzt im zweiten Lehrjahr«, so Hubert Berger über seinen Lehrling. Die Stimmung in der geschäftigen Backstube ist gut: »Die Kollegen sind sehr nett«, sagt Nassirou. Ihm mache die Arbeit in der Bäckerei sehr Spaß. An vier Tagen in der Woche arbeitet er hier im Betrieb, an einem Tag die Woche lernt er in der Berufsschule. Die deutsche Sprache zu lernen, sei

Oder bewerben Sie sich direkt per Telefon, E-Mail oder mit einer Bewerbungsmappe.

DRK-Kreisverband Reutlingen e.V. Deutsches Rotes Kreuz Reutlingen GmbH Obere Wässere 1 72764 Reutlingen Telefon 07121 92 87 0 Telefax 07121 92 87 51 info@drk-reutlingen.de www.drk-reutlingen.de


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Ratgeber Beruf: Die sieben wichtigsten Tipps fĂźr die Bewerbung

ÂťElterncafĂŠ LatenightÂŤ

Nehmen Sie mich!

Im Februar

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chulzeit zu Ende, was jetzt? Die Frage nach der passenden Berufsund Studienwahl ihrer Kinder treibt viele Eltern um. Was ist das Richtige fĂźr den Nachwuchs: Studium oder berufliche Ausbildung? Antworten gibt es am 9. Februar beim ÂťElterncafĂŠ LatenightÂŤ der IHK.

Auf die Plätze, fertig, los: Wer einen begehrten Job haben will, muss sich mÜglichst perfekt präsentieren. Foto: Randstad Deutschland

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ewerbungsunterlagen sind der TĂźrĂśffner zum Job. Nur wenn sie mĂśglichst perfekt sind, wird auch das Unternehmen merken, dass der Bewerber der beste Kandidat fĂźr die ausgeschriebene Stelle ist. Deshalb muss entsprechend Ăœberzeugungsarbeit geleistet werden. Und da gehĂśrt einiges dazu. Die sieben wichtigsten Tipps fĂźr eine gelungene Bewerbung:

che nicht viel anfangen, man findet sie in beinahe jeder Bewerbung. Besser ist es, konkret zu werden. Belastbarkeit kann man etwa damit belegen, dass man sich während der Ausbildung oder des Studiums noch ehrenamtlich engagiert hat, beispielsweise in einem Verein.

• Schlßsselbegriffe einfßgen: Manche Unternehmen lassen Online-Bewerbungen heute automatisch nach Schlßsselbegriffen scannen. Daher sollte man die in der Stellenausschreibung geforderten Kompetenzen mit den entsprechenden Schlßsselbegriffen eigener Kenntnisse auffßhren.

• Eine Stellenausschreibung genau lesen: Welche meiner bisherigen Ausbildungs- oder Tätigkeitsschwerpunkte passen zu dem, was die Firma sucht? Entsprechend individuell muss das Anschreiben formuliert sein, Massenbewerbun• Tipps aus dem Netz: gen sind tabu. Das Anschreiben sollte • Teamfähig, flexibel, mÜglichst auf eine DIN-A4-Seite passen. Im Interkommunikativ, kreativ: Mit solchen Floskeln kÜn- net findet man Muster fßr nen Personalverantwortli- den Aufbau und die Ge-

Im ÂťIHK-ElterncafĂŠÂŤ servieren Vertreter namhafter Betriebe Tipps aus erster Hand. Das Besondere dabei: Die Referenten stecken selbst noch mitten in der Ausbildung oder sind Studierende der dualen Hochschule. Sie stellen als Botschafter ihre jeweiligen Berufe vor und geben Hinweise zu Bewerbung und Berufsstart. NatĂźrlich sind auch Ausbilder mit dabei und beantworten Fragen zur betrieblichen Ausbildung. Am 9. Februar 2017 kommen Azubis

und Ausbilder der ReiffGruppe, Reutlingen.

SĂśhne. Auf dem Programm stehen unter anderem ein Vortrag von Johanna Brendel, KinderAls besonders Sahnehäubchen bietet das El- schutzbund Reutlingen e. terncafĂŠ auch jeweils ein V., die erläutert wie Eltern ihre Kinder stressImpulsreferat zu verschiedenen Aspekten der frei durch die Berufs- und Studienorientierung begleiten. Ausbildungsbotschafter stellen die Berufe Kaufmann/Kauffrau im GroĂ&#x;- und AuĂ&#x;enhandel und Verfahrensmechaniker/-in fĂźr Kunststoff- und Kautschuktechnik vor. Studenten der DHBW stellen die Studiengänge Wirtschaftsinformatik und Wirtschaftsingenieurwesen vor. –rw Berufs- und Studienorientierung in der Familie. So erfahren die Gäste beispielsweise, wie Eltern fĂźr eine entspannte Kommunikation sorgen und Termin: ÂťElterncafĂŠ Latenight zur Berufsorientieihre Kinder mĂśglichst stressfrei beim Berufs- rungÂŤ 9. Februar 2017, start begleiten. Die Ver- 19 bis 21 Uhr , IHK-Foanstaltungsreihe richtet rum Reutlingen, Hindensich an MĂźtter und Väter burgstraĂ&#x;e 54, 72762 sowie deren TĂśchter und Reutlingen

staltung von Anschreiben und Lebenslauf.

FĂœR MEINE

• Fehler vermeiden: Rechtschreibfehler befÜrdern Bewerbungen oftmals direkt in den Papierkorb, sie sind Zeichen mangelnder Akribie. Besonders peinlich sind Fehler im Namen des Ansprechpartners.

ZUKUNFT

• Auf die Reihenfolge achten: Eine seriÜse E-MailAdresse sollte beim Verschicken der Unterlagen obligatorisch sein. Digitale Unterlagen kann man entweder in einer pdf-Datei verschicken oder auf zwei pdf-Dateien aufteilen. Anschreiben und Lebenslauf kommen in die erste, Arbeitsproben, Zeugnisse und alles Weitere in die zweite.

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AUSBILDUNG, WO DAS LEBEN SPIELT.

• Beim Foto nicht sparen: Ein Fotograf weiĂ&#x;, worauf es bei Bewerbungsfotos ankommt, Selfies sollten tabu sein. –djd-p Julia J., Azubi zur Fachkraft fĂźr Lagerlogistik



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In der REWE Logistik dreht sich alles um die optimale Lieferung und Lagerung der Waren. Und um die Ausbildung junger Nachwuchskräfte. Hier im Logistikteam lerne ich, wie man mithilfe modernster IT dafßr sorgt, dass die Waren pßnktlich und frisch in den Märkten ankommen. Dabei entwickle ich mich fachlich und persÜnlich weiter. Das ist es, was ich mir auch fßr meine Zukunft wßnsche. Und klar: Die plane ich mit REWE. Und REWE mit mir, wenn ich einen guten Job mache. Gute Grßnde fßr deine Ausbildung bei REWE:

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Karriere – Philipp Mair fand auf Umwegen zu seinem Beruf – Abi, Uni, Ausbildung zum Zweiradmechaniker, Duales Studium und Europacup-Sieger

Es ist niemals zu spät, etwas anderes zu machen

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ie richtige Berufswahl zu treffen ist eine der schwierigsten Aufgaben fĂźr Heranwachsende. Nicht immer verläuft eine Ausbildung geradlinig, scheitern kann auch hilfreich sein und den Weg weisen. Lernen heiĂ&#x;t immer auch, sich selber kennen lernen. ÂťEs ist niemals zu spät, etwas anderes zu machenÂŤ, sagt Philipp Mair. Der Pfullinger steht als Paradebeispiel dafĂźr, wie es optimaler nicht laufen kann, nachdem der heute 26-Jährige sein Uni-Studium nach drei Semestern beendet hatte. SchlieĂ&#x;lich hatte er im Studiengang Erneuerbare Energien erkannt, Âťdass ich

ein Mann der Praxis binÂŤ. So entschied er sich, abzubrechen und neu anzufangen. Nur was? Philipp Mair ist begeisterter Radfahrer. Am Zweirad zu schrauben, Âťdas hab ich gemacht, seit ich denken kannÂŤ, sagt der Pfullinger.

Dualen Studium erhalten. Bei der Firma Wohlhaupter in Frickenhausen absolviert Philipp Mair seine Praxissemester im Studiengang Maschinenbau, fachrichtung Konstruktion und Entwicklung, die Theorie lernt er an der Dualen Hochschule Baden-WĂźrttemberg in Stuttgart.

Radrennfahrer Nach dem Abitur leistet er seinen Zivildienst ab und arbeitete nebenher bei Axel Schäfer in Unterhausen in dessen Rennund Bikesport-Laden. So kam er dann auch zum Rennsport, radelte in der U-23-Bundesliga und nahm an verschiedenen Rundfahrten teil. Der Same keimte, aber Mair

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Viel FeingefĂźhl braucht es fĂźr den Beruf als Zweirad-Mechaniker. FĂźr Philipp Mair war die Lehre eine Zwischenstation, die er in rasanter Schnelle durchlief. Ăœbrigens: ZweiradMechaniker werden händeringend gesucht. Foto: Reisner

wollte nicht so recht auf das Angebot seines Chefs eingehen, eine Lehre als Zweirad-Mechaniker zu machen, Âťweil man doch mit Abi eigentlich Ăźberqualifiziert istÂŤ. SchlieĂ&#x;lich strebte er ein Duales Studium an, doch er fand keinen entsprechenden Ausbildungsplatz. Also ging er an die Uni. Es war aber mehr Qual als gute Wahl. Nach dieser Erfahrung erinnerte er sich an seinen alten Lehrmeister, der sein Angebot erneuerte. Dann schlug Mair ein und seine Erfolgsgeschichte begann. Nach nur 22 Monaten beendete er seine

Lehrzeit als Zweiradmechaniker. Das kam durch eine grundsätzliche VerkĂźrzung als Abiturient zustande sowie durch ausgezeichnete Leistungen. Durch eine auĂ&#x;ergewĂśhnlich gute Punktzahl in der ZwischenprĂźfung verkĂźrzte sich seine Ausbildungszeit. Doch damit

nicht genug. Die Leistung war so ßberragend, dass der Kammersieg, der sich ja nach den Noten richtet, fßr eine direkte Teilnahme am Bundesentscheid reichte. Auch diese Prßfung nahm er mit Bravour und kßrte sich zum Bundessieger. In der Zeit zwischen Uni und Lehre hätte er daran am allerwenigsten gedacht. Und noch viel weniger, dass er kurze Zeit später sogar noch EuropacupSieger in seinem Metier wird. Als diese Entscheidung im Januar 2016 anstand, hatte er längst einen Ausbildungsplatz im

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Die Chance des Wettbewerbs nutzen Die Entscheidung um den Europacup-Sieg lag mitten in der Theoriephase, doch dagegen stand sein persĂśnlicher Ehrgeiz. ÂťIch wollte die Chance nutzen, so eine Herausforderung bekommt man ja nicht alle Tage.ÂŤ Auch das meisterte er mit Bravour und darf sich jetzt Europacup-Sieger der Zweiradmechaniker nennen. Doch damit ist der Weg des Philipp Mair noch lange nicht beendet. Zurzeit bĂźffelt er fĂźr seinen Abschluss. Im September beendet er das Studium mit einem Bachelor. Was danach kommt, kann er noch nicht sagen, er hat mehrere MĂśglichkeiten. Entweder gleich in den

Beruf einsteigen bei Wohlhaupter, oder aber den Master noch draufsetzen. Das scheint ihm momentan das Sinnvollste zu sein, ÂťschlieĂ&#x;lich bin ich jetzt im Lernen drin. Wenn ich erstmal arbeite, dann fällt mir es sicher nicht so leicht, wieder zurĂźckzugehen.ÂŤ Seine Perspektiven sind also bestens, das Scheitern an der Uni nur eine Randnotiz in seinem Leben. Was rät er dann Jugendlichen und Heranwachsenden, die sich nicht ganz so schlĂźssig sind oder die zweifeln an ihrer Ausbildung? ÂťWenn man weiĂ&#x;, es gibt einen anderen Weg, auf dem man glĂźcklich ist, dann ist es nie zu spät, es zu ändern.ÂŤ Das hĂśrt sich einfacher an als es ist. Klar, sagt Mair, Âťdas sagt man so. Das wichtigste dabei ist aber vor allem, dass man zu der Entscheidung, sich zu verändern offen steht und das auch offen kommuniziert. Nicht jeder wird sicher Bundessieger, aber jeder kann mit seinem Beruf glĂźcklich werden. Das ist das wichtigste.ÂŤ â&#x20AC;&#x201C;diet

Duales Studium

E

s hat seinen Ursprung in Baden-WĂźrttemberg, ist aber nun zu einer Erfolgsgeschichte in ganz Deutschland geworden. Die Grundelemente des Dualen Studiums sind praktische Arbeit im Unternehmen und theoretische Vorlesungen in einer Hochschule oder Berufsakademie. Die AusbildungsblĂścke wechseln sich regelmäĂ&#x;ig ab. Vorteil: Der Vorlesungsstoff passt sehr gut zu seinen Inhalten. Es gibt aber auch andere Studienmodelle, wie beispielsweise die Verbindung eines dualen Studiums mit einem Langzeitpraktikum, also ohne integrierte Berufsausbildung. Nachteil: Die groĂ&#x;e Nachfrage nach den Studienangeboten ermĂśglicht es den Unternehmen mittlerweile, nur die absolut besten Bewerber einzustellen. Und oftmals sind viele Studienplätze schon sehr frĂźh im Jahr vergeben. Duale Studiengänge gibt es in den Bereichen Wirtschaft, Technik und Sozialwesen. â&#x20AC;&#x201C;rw

JugendMedienWoche 2017 â&#x20AC;&#x201C; Infoveranstalung und Workshops fĂźr Eltern Kinder und Jugendliche sind fasziniert von der Medienwelt und nutzen besonders die verschiedenen Angebote von Internet und Handy ausgiebig. Dabei kĂśnnen sie gefährdenden Situationen ausgesetzt sein. ÂťGewusst wieÂŤ kĂśnnen Medien fĂźr Kinder aber auch ein hilfreiches Werkzeug fĂźr Kommunikation, Information und Unterhaltung sein. Im Rahmen des bundesweiten Aktionstages ÂťSafer Internet Day 2017ÂŤ am 7. Februar bietet die JugendMedienWoche im Landkreis Reutlingen eine Informationsveranstaltung sowie drei Elternworkshops an. Vortrag in Reutlingen ÂťHaben die sozialen Medien womĂśglich die Wahl von Donald Trump beeinflusst?ÂŤ Dienstag, 7. Februar 2017, ab 19.00 Uhr Referent: Aytekin Celik Landratsamt Reutlingen, GroĂ&#x;er Sitzungssaal, BismarckstraĂ&#x;e 47, 72764 Reutlingen Eltern-Workshop â&#x20AC;&#x201C; Zusatztermin ÂťFacebook, WhatsApp und Co.ÂŤ Donnerstag, 9. Februar 2017, 19.00 â&#x20AC;&#x201C; 21.00 Uhr Referent: Albrecht Ackermann Kreismedienzentrum, KaiserstraĂ&#x;e 27, 72764 Reutlingen

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Eltern-Workshop ÂťHandy und SmartphoneÂŤ Donnerstag, 9. Februar 2017, 19.00 â&#x20AC;&#x201C; 21.00 Uhr Referent: Aytekin Celik Erziehungsberatungsstelle MĂźnsingen, KarlstraĂ&#x;e 36, 72525 MĂźnsingen Eltern-Workshop ÂťDie Welt der Apps â&#x20AC;&#x201C; Womit sich Jugendliche ihre Zeit vertreibenÂŤ Freitag, 10. Februar 2017, 19.00 â&#x20AC;&#x201C; 21.00 Uhr Referentin: Frank Wagner Kreismedienzentrum, KaiserstraĂ&#x;e 27, 72764 Reutlingen

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Ein seltener Beruf: Wilhelm Mack hat als Metallblasinstrumentenmacher seine Leidenschaft gefunden

Von der klassischen Trompete bis zur Lure aus der Bronzezeit

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enn Wilhelm Mack erzählt, was er beruflich macht, hÜrt er häufig die immer gleiche, ungläubige Nachfrage: Was, so etwas gibt es? Der 22jährige ist Auszubildender zum Metallblasinstrumentenmacher. Im Musikhaus Beck in Dettingen an der Erms absolviert er gerade sein zweites Lehrjahr. Dass es einen Beruf des Metallblasinstrumentenmacher geben muss, war Wilhelm Mack schon weit bevor er die Ausbildung begann klar, denn

ÂťschlieĂ&#x;lich wachsen Trompeten nicht auf BäumenÂŤ, lacht er. Dennoch ist sein Beruf â&#x20AC;&#x201C; den er oft auch verkĂźrzt als Instrumentenbauer bezeichnet â&#x20AC;&#x201C; durchaus exotisch. Gerade einmal 30 Lehrlinge beginnen jedes Jahr deutschlandweit ihre Ausbildung als Metallblasinstrumentenmacher, rechnet Ha-

rald Bosch hoch. Der Meister und Werkstattleiter im Musikhaus Beck lehrt auch an der Berufsschule in Ludwigsburg â&#x20AC;&#x201C; eine von nur drei Berufsschulen fĂźr Metallblasinstrumentenmacher in ganz Deutschland. Deswegen kommen hier die Azubis auch nicht wie in den meisten anderen Berufen ein paar Mal in der Woche zur Schule. Die insgesamt zwĂślf Wochen pro Lehrjahr sind auf zwei sechswĂśchige BlĂścke aufgeteilt, damit die Teilnahme auch fĂźr die weit angereisten Lehrlinge mĂśglich ist. Lieblingsfach Geschichte In der Berufsschule liege der Fokus vor allem auf Mathe sowie Physik im Fach Akustik, erzählt Wilhelm Mack. Aber auch Musik- und Instrumentenbaugeschichte â&#x20AC;&#x201C; sein Lieblingsfach â&#x20AC;&#x201C; ist Teil der Schulausbildung. ÂťWenn dich ein Beruf interessiert, dann kannst du die Fächer auchÂŤ, ist sich der 22-jährige sicher, fĂźr den eigentlich schnell klar war: ÂťIch wollte schon immer was mit Musik machen.ÂŤ Er selbst spielt Posaune â&#x20AC;&#x201C; im Musikverein, in einem Posaunenchor sowie in der Ska-Band ÂťEscandalosÂŤ.

eine Kriegstrompete aus der Bronzezeit. An fĂźnf bis sechs Bestellungen dieses Instruments in den letzten fĂźnfzehn Jahren kann sich Werkstattleiter Harald Bosch erinnern. Doch gerade Ăźber diese ausgefalleneren StĂźcke freue man sich besonders, so Bosch. Denn der Instrumentenmarkt sei inzwischen wesentlich konservativer als frĂźher. ÂťAus einiger Entfernung sehen Trompeten heutzutage alle gleich aus. Das ist wie bei den Automodellen. Da gibt es auch nur noch wenig VielfaltÂŤ, findet Bosch. Gerade haben sie einen ProWilhelm Mack ist Auzubi im zweiten Lehrjahr. Hier hat er sein LieblingsstĂźck im Musikhaus Beck in der Hand: ein FlĂźgelhorn, dessen Schalltotyp einer Basstrompete stĂźck nicht aus dem klassischen Messing, sondern aus Kupfer ist. gebaut, die es so bislang Fotos: Franken nicht gab. Es mache SpaĂ&#x;, seine Fantasie spieDoch zunächst gab es ei- der GeneralĂźberholung ei- auf seinem Arbeitstisch nen kleinen Umweg in sei- ner Posaune. ÂťDa ist alles liegen, geht dabei weit len zu lassen, sagt der ner beruflichen Laufbahn. dabei: lĂśten, pfeilen, Ăźber Trompete und Posau- Meister. Das gefällt auch Er kannte zwei Instrumen- schleifen oder auch polie- ne hinaus. So baut das Wilhelm Mack, der als Getenbauer, die allerdings ren. Perfekt fĂźr einen Azukeinen Job gefunden hat- biÂŤ, sagt er. Eine solche ten. Daher erschien ihm GeneralĂźberholung kann der Beruf zu unsicher. bis zu 40 Stunden dauern. Nach einem Freiwilligen Danach sieht das InstruSozialen Jahr begann er ment aus wie neu. ÂťEs ist eine Ausbildung als Heiler- schon auch mal ein dreckiziehungspfleger, die er ger Beruf und ab und zu dann abbrach â&#x20AC;&#x201C; heute hat auch mal sehr grobÂŤ, erder 22-jährige seine Lei- zählt Mack. Die Vielfalt der denschaft gefunden. Instrumente, die täglich In der Werkstatt arbeitet Wilhelm Mack gerade an

den Beruf des Metallblasinstrumentenmachers auf jeden Fall sein, meint er. Freude an der Handarbeit und keine Angst vor Schmutz, sind auch fßr Werkstattleiter Bosch wesentliche Voraussetzungen. Zudem sei es unabdingbar, selbst ein Instrument zu spielen. Denn wenn die Arbeit an einem Instrument zu Ende ist, wird dieses angespielt. Ohne musikalisches Verständnis sei es da unmÜglich zu erkennen, ob nun alles seine Richtigkeit habe. Die Art des Berufsabschlusses stehe dagegen nicht im Vordergrund, erklärt Meister Bosch. Da komme es eher auf das Verhalten des mÜglichen Azubis im vorher verpflichtenden Praktikum an. Aktuell sind zwei Auszubildende als Metallblasin-

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Perspektive Bau !

Werkstattleiter und Ausbilder Harald Bosch, Geselle Steffen Holder und Azubi Wilhelm Mack (v.l.) in der Werkstatt des Musikhauses Beck.

Du hast Freude und Geschick etwas zu Erbauen. Hast sowohl kĂśrperliche als auch geistige Fitness und bist gerne im Freien. Dann bist Du bei uns genau RICHTIG ! Wir bauen seit nunmehr 40 Jahren GroĂ&#x;projekte fĂźr die Industrie, Schulen, Kliniken und v.m. Gemeinsam mit unseren Auftraggebern schaffen wir fĂźr Menschen eine Umgebung, in der sie sicher ihrer Arbeit nachgehen und sich wohlfĂźhlen kĂśnnen. Interessiert, dann bewirb Dich bei uns. Noch Fragen, Hr. Schmauder und Fr. Ritter beantworten sie gerne.

Weil es zuhause einfach

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Stahlbetonbauer (m/w) Maurer (m/w) Duales Studium zum Bauingenieur (m/w)

    

F.K. SYSTEMBAU GmbH

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Dottinger StraĂ&#x;e 87 D â&#x20AC;&#x201C; 72525 MĂźnsingen Telefon 07381 9306-0 Fax 07381 9306-50

Musikhaus Beck seit Jahren fĂźr eine franzĂśsische Firma die sogenannte Trompe de Chasse, ein franzĂśsisches Jagdhorn. Das Euphonium sagt sicher den Musiklaien ebenfalls nicht allzu viel und dann gibt es auch noch ganz ausgefallene StĂźcke. Ein Museum hat zuletzt ein sogenanntes Cornu vorbeigebracht â&#x20AC;&#x201C; ein Horn, das vom rĂśmischen Heer gespielt wurde. Im Repertoire des Musikhauses Beck ist auch eine Lure,

sellenstĂźck am Ende seiner Ausbildung ebenfalls einen Prototyp erstellen muss. Zudem mag er an seinem Beruf eine Âťgewisse RegelmäĂ&#x;igkeitÂŤ mit klaren Arbeitszeiten. Seine vier Geschwister haben alle studiert oder sind gerade dabei. Bei Arbeiten, die im Elternhaus anfallen, sage seine Mutter häufig: ÂťEs ist gut, wenigstens einen Handwerker in der Familie zu habenÂŤ, lacht Wilhelm. Handwerklich begabt mĂźsse man fĂźr

strumentenmacher im Musikhaus Beck angestellt. Wilhelm Mack will auch nach der Ausbildung gerne hier bleiben. In der Zukunft steht dann das Ziel, seinen Meister zu machen. Doch jetzt geht es erst einmal wieder zurĂźck an die Werkbank â&#x20AC;&#x201C; die GeneralĂźberholung der Posaune wartet. ÂťWenn man nach der Reparatur auf dem Instrument spielt und es dann funktioniert â&#x20AC;&#x201C; das ist das SchĂśnsteÂŤ, sagt Wilhelm Mack noch. â&#x20AC;&#x201C;tor

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â&#x20AC;&#x17E;Ich will auf jeden Fall irgendwann den Meister machen.â&#x20AC;&#x153; Thanh, 19, Azubi bei MunksjĂś Dettingen

  

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