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Nachrichten für Dich

Schwarzwälder Nr. 1 | 15. März 2014

Hurra, draußen wird es wieder bunt!

Lust auf Frühling Skateboard raus und ab durch die Mitte. Doch die wärmeren Tage bringen noch viel mehr: Ausflüge unternehmen, Blumen pflücken, Eis essen. Wir zeigen Dir, wie Du den Frühling erleben kannst.

Politik

Was macht Angela Merkel in Brüssel? Freizeit

Die besten Tipps für die Woche DETEKTIVE AUFGEP

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Wilhelma

Lucy will Fisch

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ST! Geheimsprache leicht gem acht: Wir basteln eine Codie rscheibe. Damit können sich Hobbydetekt ive verschlüsselte Botschaften schick en.

www.pauls-kinderwelt.de


Hallo, nun hältst Du sie also in der Hand: Deine eigene Zeitung. Ich habe mir große Mühe gegeben, viele interessante Themen unterzubringen. Zum Beispiel erfährst Du, warum bei uns ab dem 20. März Frühling ist und in anderen Teilen der Erde Herbst. Oder wusstest Du, dass man als Formel-1-Fahrer vor dem Beginn der neuen Saison keine Gummibärchen essen darf? Neva und Giulia haben das für mich in ihrem Interview mit Nico Rosberg herausgefunden. Auch wer lieber Witze liest oder Rätsel löst, findet etwas in dieser Zeitung. Und weil bis zum 23. März die Stuttgarter Kinderkrimiwochen stattfinden, zeige ich Dir, wie Du Deine Nachrichten verschlüsseln kannst.

Der längste Brief der Welt Kinder machen auf die Tötung von Hunden aufmerksam

Dein Paul

Kinder aus Deutschland, Rumänien, Portugal, Spanien, Holland, Österreich, Luxemburg und der Ukraine haben einen langen Brief geschrieben. Den Brief haben die Kinder jetzt in Stuttgart vorgestellt. Sie wollen nicht, dass man Hunde auf der Straße aussetzt, misshandelt und umbringt. Das passiert nämlich in einigen Ländern in Europa. In Rumänien zum Beispiel wurden so 2,5 Millionen Hunde getötet. Der Brief der Kinder ist mehr als 900 Meter lang – das ist so lang wie neun Fußballfelder. Die Kinder wollen diesen Brief dem Europäischen Parlament in der belgischen Stadt Brüssel übergeben. Sie hoffen, dass die Politiker das Quälen und Töten von Straßenhunden verbieten.

Sotschi

Geklebtes Ei Seltener Papagei schlüpft

Auf Schlitten unterwegs: Eishockey bei den Paralympics

In Sotschi geht’s wieder rund Gold n bei den Paralympics um

Menschen mit Behinderung kämpfe

Richtig! Seit dem vergangenen Wo Schon wieder Olympische Spiele? um r 700 Sportler mit Behinderungen chenende kämpfen in Sotschi übe le Spie en isch mp – so heißen die Oly Goldmedaillen bei den Paralympics en Frau hs Aus Deutschland sind sec für Menschen mit Behinderungen. und e von ihnen haben gelähmte Beine und sieben Männer dabei. Manch kämpfen sehbehindert beim Biathlon fahren Ski-Slalom im Sitzen. Andere nchmal Begleitfahrer. Außerdem finund Langlauf, deshalb siehst Du ma werRollstuhl-Curling statt. Die Wettbe den noch Schlitten-Eishockey und am Sonntag im Fernsehen verfolgen. be kannst Du noch am Samstag und

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Ungewöhnliche Hilfe für einen Papagei: Die Wildhüterin Jo Ledington hat in Neuseeland ein Ei des höchst seltenen Kakapo-Papageis gefunden – allerdings war es kaputt. Deshalb hat die Wildhüterin die Schale mit Klebeband und Kleister zusammengeklebt. Nun ist das Küken geschlüpft und wurde auf den Namen „Lisa One“ getauft. Es ist das erste geschlüpfte Küken seit 2011 – und weltweit die Nummer 125 der Kakapo-Familie.


Xenia Leonova ist 14 Jahre alt und wohnt in der Ukraine.

Panzer und Soldaten: nachdem Russland seine Armee auf die Krim geschickt hat, wurde auch das ukrainische Militär alarmiert.

Zwischen Europa und Russland Xenia Leonova lebt in der Ukraine und berichtet über ihre Angst um ihre Heimat Brennende Tonnen, Steine werfende Demonstranten und rollende Panzer: in den vergangenen Wochen ist einiges im Land Ukraine passiert, vor allem in der Hauptstadt Kiew. „Die Leute haben gegen die Regierung protestiert“, sagt Xenia Leonova. Die 14-Jährige wohnt in der Stadt Riwne im Nordwesten der Ukraine. Der Grund für diese Proteste sei einfach: „Die Regierung hat die Menschenrechte verletzt und Geld geklaut, das für die Menschen war.“ Die Proteste waren so stark, dass sogar in Riwne, das 300 Kilometer von Kiew entfernt liegt, die Schulen geschlossen wurden. „Und auch meine Tanzgruppe ist ausgefallen“, sagt Xenia. Dass der Präsident die Menschenrechte verletzt hat, ist jedoch nicht alles, worüber sich die Menschen in der Ukraine aufregen. Denn das Land liegt zwischen Russland im Osten und Polen im Westen. Polen gehört zur Europäischen Union. Das ist ein Verbund von 28 Staaten. Auch Deutschland ist dabei. Die Ukraine war nach dem Zweiten Weltkrieg ein Teil der Sowjetunion. Das war ein Verbund der Staaten im Osten, den es seit über 20 Jahren nicht mehr gibt. Dazu

gehörte auch Russland. Daher leben heute noch viele Russen in der Ukraine – vor allem im Osten des Landes. „Mit meinen Eltern rede ich ständig über die Ereignisse in unserem Land“, sagt Xenia. „Aber über ein paar Dinge sprechen sie nicht, wenn ich in der Nähe bin. Sie machen sich Sorgen um mich und wollen nicht, dass ich Angst kriege.“ Die Menschen in der Ukraine machen sich Gedanken darüber, wie es in ihrem Land weitergeht. Denn die Ukraine ist zweigeteilt: Auf der einen Seite gibt es Ukrainer, die enger mit Europa zusammenarbeiten möchten. Auf der anderen Seite steht die russischsprachige Bevölkerung. Die meisten von ihnen wollen lieber zu Russland gehören. Am deutlichsten wird dieser Streit gerade auf der Halbinsel Krim. Sie Teil der Ukraine. Doch Russland hat seine Soldaten dorthin geschickt. Die Lage in Xenias Heimatstadt Riwne ist dagegen sehr ruhig. Sie kann sich immer noch problemlos mit ihren Freundinnen treffen. Trotzdem sagt sie: „Ich habe Angst, dass Russland versuchen wird, die Ukraine zu erobern.“

Die Ukraine – ein zerrissenes Land Der Boxer Vitali Klitschko (links) und die Politikerin Julia Timoschenko stellen sich im Mai zur Präsidentschaftswahl. Der russische Präsident Wladimir Putin (Zweiter von rechts) unterstützte den ehemaligen Präsidenten Viktor Janukowitsch, der aus der Ukraine geflüchtet ist.

Deutschland

Polen

Weißrussland Riwne

Russland Kiew

Ukraine Krim Menschen aus diesem Teil der Ukraine wollen eher mit Europa zusammenarbeiten. Menschen aus diesem Landesteil wollen eher mit Russland zusammenarbeiten.

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Irland

Estland Dänemark Niederlande

EU-Treffen

Großbritannien

Kurz die Welt retten

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Am Donnerstag fliegt Angela Merkel nach Belgien. Dort redet sie mit den anderen Chefs von Europa darüber, wie man die Umwelt schützt.

Por tug al

Frankreich

Auf der Karte oben rechts siehst Du, welche Länder zur Europäischen Union (EU) gehören. Die Länder versuchen, die Probleme, die für sie alleine zu groß sind, gemeinsam zu lösen. Daher reisen Politiker aus diesen Staaten oft nach Brüssel. Die Hauptstadt von Belgien ist auch die von Europa.

Wie wollen die Länder das machen? Deutschland schaltet bald die letzten Atomkraftwerke ab – obwohl dort keine Abgase entstehen. Die Regierung hält die Kraftwerke für gefährlich und will das Klima mit mehr Windkraft und Solarenergie schützen. Angela Merkel will in einem Gesetz festlegen, wie viel Ökostrom in Europa produziert werden muss.

Lettland Litauen

Polen Deutschland Tschechien

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Belgien Luxemburg

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Die blauen Länder gehören zur Europäischen Union (EU).

Malta

Griechenland

Vier Mal im Jahr treffen sich die Chefs von Europa (für Deutschland ist das Angela Merkel), die für die allergrößten Probleme zuständig sind. Dazu zählt der Klimawandel: Auf der Erde wird es wärmer, da Autos und Fabriken zu viel Abgase ausstoßen. Dieses Kohlendioxid (Chemiker sagen CO2 dazu) legt sich wie eine Decke über die Erde. Die Sonnenstrahlen kommen zwar durch, aber die Wärme, die der Erdboden zurückwirft, entweicht nicht mehr so gut in den Weltraum. Vielleicht gab es daher diesen Winter kaum Schnee. Die Chefs von Europa wollen nun entscheiden, wie in den nächsten 15 Jahren 40 Prozent weniger CO2 in die Luft geblasen werden soll. Umweltschützern sind diese 40 Prozent übrigens zu wenig. Nächstes Jahr will man sich mit allen anderen Ländern auf der Welt einigen.

Großbritannien

Frankreich

hat eine Königin. Zum EUGipfel kommt aber der Chef der Regierung, das ist David Cameron. Er will sich am liebsten gar nichts mehr von Europa vorschreiben lassen. Er findet, Strom aus Sonne und Windkraft ist zu teuer, und will lieber neue Atomkraftwerke bauen. Deswegen ist er zusammen mit Polen gegen ein Ökostrom-Gesetz und sagt nicht, dass Atomkraft auch teuer ist.

hat die meisten Atomkraftwerke überhaupt. Deshalb bekommt der Staatschef François Hollande nicht so gern gesagt, dass er mehr Windräder aufstellen muss. Damit Angela Merkel nicht sauer wird, ist er trotzdem für so ein Gesetz. Es soll seiner Meinung nach aber nur bestimmen, wie viel Ökostrom alle Länder zusammen herstellen sollen.

Wie wird Strom gemacht ? Atom Die Welt besteht aus sehr kleinen Teilchen, den Atomen. Ihre Spaltung bringt Strom. Das ist gefährlich, wie ein Unfall 2011 in Japan gezeigt hat.

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Kohle Beim Grillen macht brennende Kohle das Würstchen heiß. Mit der Wärme kann man auch Strom erzeugen – aber leider verpestet die Kohle dabei die Luft.

Wasser Fließendes Wasser kann Mühlräder antreiben. Moderne Mühlräder heißen Turbinen. Sie können Strom produzieren – und das ohne schädliche Abgase.

Wind Wenn es stürmt, drehen sich Windräder besonders gut. Um viel Strom zu produzieren, werden sie daher oft auf dem Meer gebaut. Dabei entsteht kein CO2.

Biomasse Aus dem gelben Raps auf den Feldern oder aus Zuckerrüben kann Benzin werden. Auch aus Gülle, Holzresten oder Bioabfall kann man Strom machen.

Sonne Hast Du auf einem Hausdach schon mal so eine Art schwarzen Spiegel gesehen? Das sind Solarzellen, die aus Sonnenstrahlen Strom machen.

Zypern


Max und Lutz gehen in ein vornehmes Restaurant. Der Kellner empfiehlt Kaviar. „Was ist denn das?“, erkundigt sich Max. „Das sind Eier von Fischen“, erklärt der Kellner. „Gut“, meint Lutz, „dann hauen Sie mal ein paar in die Pfanne!“

HAHA! „Herr Bademeister, ist denn das Wasser hier tief?“ „Nein, bei fast allen Schwimmern guckt der Kopf noch raus!“

präsentiert:

An einer Haltestelle fragt ein Wartender den anderen: „Wissen Sie, wann die Straßenbahn kommt?“ „Kann nicht mehr lange dauern, die Schienen liegen ja schon da!“

Der Standesbeamte seufzt: „Wollen Sie Ihren Sohn wirklich Axel nennen, Herr Schweiß?“

Zwei Nachbarn unterhalten sich. Fragt der eine: „Warum lassen Sie eigentlich immer die ganze Nacht das Licht im Haus brennen?“ – „Na, wegen der Einbrecher“, antwortet der andere. „Ach, das ist aber nicht nötig, die haben doch Taschenlampen!“

IHR WOLLT ALLES ÜBER ZEITUNGEN ERFAHREN? DANN BESUCHT UNS IM DRUCKZENTRUM: Möchtet Ihr wissen, wie der Schwarzwälder Bote Tag für Tag entsteht? Wie das Druckzentrum Südwest von innen aussieht? Wie dort die vielen Nachrichten in eine Zeitung kommen? Und vor allem: Wie diese dann so schnell in Euren Briefkasten gelangt? Antworten auf diese Fragen gibt es, wenn Ihr uns im Druckzentrum besuchen kommt. Während einer ca. zweistündigen, kostenlosen Gruppenführung erfahrt Ihr alles über den Schwarzwälder Boten und die Wichtigkeit von Zeitungen. Wir freuen uns auf Euch!

INFORMATIONEN FÜR EURE ELTERN: Termine Montag bis Freitag (vormittags, nachmittags, abends). Eine eigene Gruppenführung kann man ab 8 Personen buchen. Anmeldung Gerlinde Späth, Telefon 07423 78302 Ort Druckzentrum Südwest, Auf Herdenen 44, 78052 VS-Villingen

Schick uns Deinen Witz! unter www.paulskinderwelt.de


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Welches hochherrschaftliche Haus ist denn hier zu sehen? LÖSUNG:

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Dieser Ort bietet Spaß und Spannung. Wie heißt er? LÖSUNG:

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In welcher Großstadt befinden wir uns hier? LÖSUNG:

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An welchem Meer sind wir hier? LÖSUNG:

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Gar nicht weit weg: Wie heißt dieser See? LÖSUNG:

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Wie gut kennst Du Dich aus? Wir haben von fünf Orten in Deutschland jeweils drei Fotos geknipst – manchmal ist nur ein kleiner Ausschnitt zu sehen. Erkennst Du alle Bilder?


Manfred Mais Bücherecke

Bücherwurm sagt hallo Manfred Mai stellt seine „Bücherecke“ vor. Der Kinderbuchautor aus Winterlingen im Zollernalbkreis gibt auf dieser Seite künftig Lesetipps und Einblicke in seine Schreibwerkstatt. LIEBE KINDER, Zeitungsleser wissen mehr. So lautet ein Spruch, mit dem Zeitungen für sich werben. Was für Zeitungsleser gilt, gilt natürlich auch für Bücherleser. Also lässt sich allgemeiner formulieren: Leser wissen mehr. Und wenn ich hier Leser schreibe, sind selbstverständlich auch Leserinnen gemeint. Zeitungen gibt es etwa 400 in Deutschland, Zeitungen für Kinder lassen sich an einer Hand abzählen. Zwar haben viele Zeitungen eine Kinderseite, aber eine ganze Zeitung für Kinder zu machen, das trauen sich nur wenige. Der Schwarzwälder Bote traut sich. Das finde ich mutig, zumal in einer Zeit, in der die Neuen Medien auch schon im Leben der meisten Kinder eine bedeutende Rolle spielen. Zeitungen und Bücher sind nach den mündlichen Überlieferungen die ältesten Formen, in denen Informationen und Geschichten weitergegeben wurden. Manche sagen, Zeitungen und Bü-

Kinderbuchautor Manfred Mai hat schon mehr als 150 Bücher veröffentlicht. Foto: Setz

cher seien nicht nur alt, sondern veraltet. Das sehe ich anders. Ein Leben ohne sie wäre für mich ärmer. Und das scheint auch für Millionen Kinder so zu sein. Trotz der Neuen Medien gibt es für viele nichts Schöneres, als aus einem Buch vorgelesen zu bekommen oder selbst ein Buch zu lesen. Um Bücher für Kinder wird es an dieser Stelle gehen. Jährlich werden in Deutschland etwa 8000 neue Titel auf den Markt geworfen, vom Pappbilderbuch für die ganz Kleinen bis zu anspruchsvollen Romanen für Jugendliche. In diesem Angebot die richtigen Bücher zu finden, ist schwierig. Deswegen greifen Eltern, Großeltern und Tanten gern zu Titeln, die sie noch aus ihrer Kindheit kennen. So ist es nicht verwunderlich, dass sich

viele Bücher seit mehr als 50 Jahren in den Hitlisten halten. Nichts gegen sogenannte „Klassiker“, aber ich werde hier neue Bücher vorstellen. Ich werde auch darüber schreiben, was sich in der Kinderbuchszene so tut. Und natürlich werde ich ab und zu aus meiner Schreibwerkstatt berichten. Schön fände ich, wenn Ihr mir schreiben würdet, welche Bücher Ihr gern gelesen habt. Vielleicht kann ich gelegentlich eines davon hier vorstellen. Ihr dürft mir natürlich auch schreiben, welche Bücher Ihr nicht so gut fandet. Ob ich darüber hier auch schreibe, das muss ich mir dann gut überlegen. ;-) Wie auch immer, ich freue mich darauf, für Euch zu schreiben und von Euch zu lesen! EUER MANFRED MAI

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Frühling, wo steckst Du? Grau, nass und dunkel – den Winter haben wir jetzt satt. Endlich Frühling! Im Kalender steht, dass diese Jahreszeit erst am 20. März beginnt. Doch die Natur interessieren solche Termine wenig. Sie hält sich nicht an bestimmte Daten, sondern schickt uns lieber kleine und große Frühlingsboten. Schau mal draußen nach, ob Du schon welche entdeckst!

Alles dreht sich um die Sonne Kunstvolle Schwalben Schwalben sind tolle Flieger. Kein Wunder: sie schnappen sich ihr Fressen im Flug. Da im Winter nur wenige Insekten durch die Luft fliegen, verziehen sich die Schwalben dann nach Afrika. Bricht bei uns das Frühjahr wieder an, kommen sie zurück. Den richtigen Zeitpunkt für die Rückkehr erfahren sie durch ein eingebautes Zeitprogramm, das sagt ihnen: Abflug! Hier bauen sie dann Nester aus Lehm unter die Häuserdächer und drehen wieder ihre kunstvollen Runden.

„Frühlingsanfang“ steht am 20. März auf unserem Kalenderblatt – egal ob es draußen schneit oder die Blumen blühen. Der kalendarische Frühlingsanfang orientiert sich nicht an der Natur, sondern an der Sonne. Die Erde erreicht bei ihren Runden um die Sonne zweimal im Jahr einen Punkt: die Tagundnachtgleiche. Hier dauern Tag und Nacht bei uns genau gleich lang, nämlich jeweils 12 Stunden. Ab dem 20. März sind die Tage dann länger als die Nächte. Und sie werden täglich ein wenig länger – der Sommer nähert sich mit großen Schritten. Zumindest bis zum 21. Juni, der Sonnenwende, dann werden die Tage wieder kürzer. Die zweite Tagundnachtgleiche am 23. September läutet schließlich den Herbst ein. Das gilt aber nur auf unserer Seite der Erdkugel – auf der anderen Seite des Äquators ist es genau umgekehrt, da beginnt jetzt nicht der Frühling, sondern der Herbst.

Frühling 20. März

Deutsc

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Erdumlaufbahn

Sonne

Sommer 21. Juni

Flauschige Weidenkätzchen Ganz schön kuschelig: wenn Du mit den Fingern über die Blüten der Weide fährst, fühlt es sich tatsächlich an wie das Fell eines Kätzchens. Zumindest am Anfang. Später zeigen sich gelbe Nektardrüsen. Auf die sind die Insekten ziemlich scharf, denn sie bieten reichlich Nahrung nach einem entbehrungsreichen Winter.

Winter 22. Dezember Herbst 23. September

Die Erde steht bei ihrer Wanderung um die Sonne schief. So bekommen die verschiedenen Länder im Laufe des Jahres unterschiedlich viel Sonnenlicht ab. Wenn in Deutschland Winter ist, scheint die Sonne stärker auf die Südhalbkugel. Unsere Tage sind also kurz und dunkel. Wenn sich die Nordhalbkugel im Juni stärker zur Sonne dreht, kommt das Licht zu uns. In Deutschland beginnt der Sommer.

Mehr Infos zum Frühling und einen Forscher-Wettbewerb findest Du unter www.erlebter-fruehling.de.

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Kirschblüten in Pink Erst sind die Äste überzogen mit kleinen Knospen und plötzlich – Peng! – öffnen sich alle auf einmal. Dann sind die Kirschbäume überzogen von einem weißen oder rosa Blütenmeer. Ein Festessen für die Insekten! Und auch wir freuen uns – bedeuten die Blüten plus hungrige Insekten für uns doch viele leckere Kirschen im Sommer. Besonders schön ist die Kirschblüte in Japan – da feiern die Menschen sogar ein Fest, wenn sich die Bäume pink färben. Das Tagpfauenauge ist kunterbunt...

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Kluges Pfauenauge Was flattert denn da? Ein Schmetterling! Blass und zerfleddert sieht er aus. Kein Wunder, das Tagpfauenauge hat sich im Winter in einer Ecke verkrochen und gewartet. Worauf? Auf die ersten Blüten, aus denen es Nektar schlürfen kann. Jetzt nur nicht von einem Vogel fressen lassen! Aber der Falter weiß sich zu schützen: Wenn er die Flügel zuklappt, sieht er wie ein vertrocknetes Blatt aus. Reicht das nicht, klappt er die Flügel zischend auf und zu. Wer ganz leise ist, kann das Fauchen hören.

Scheues Schneeglöckchen Das Schneeglöckchen streckt gegen Ende des Winters seine grünen Blätter zum Himmel. Um die Blüte hat es anfangs noch einen Schutzanzug. Erst wenn die Witterung günstig ist, entfaltet das Schneeglöckchen sein Blütenkleid. Oft liegt noch Schnee, und der Boden ist gefroren. Macht nichts – denn ihre Zwiebel dient der Pflanze als unterirdischer Speicher, aus der sie ihre Kraft schöpft.

Putziger Siebenschläfer Dieser kleine Nachtkobold ist der Langschläfer unter den Frühlingsboten. Schon im September kuschelt er sich ein und verschläft den Winter – angeblich sieben Monate lang, daher auch sein Name (tatsächlich sind es aber eher neun). Dann wird es auch höchste Zeit zum Aufwachen, denn Säugetiere haben einen Bärenhunger. Der mit vielen Nüssen angefressene Winterspeck ist weg. Siebenschläfer haben übrigens immer leichte Schweißfüße. Das hilft ihnen, Bäume und sogar Wände hochzuklettern. Wer die putzigen Tiere sehen will, muss Glück haben. Siebenschläfer sind scheu und vor allem nachts unterwegs. 9


Endlich Frühling Schluss mit dem Faulsein. Die dunkle Jahreszeit ist vorbei. Nimm Dir ein Beispiel an Igel, Siebenschläfer und Co. und komm in die Gänge. Von jetzt an gibt es wieder jede Menge zu erleben. Wir schicken Dich in den Frühling.

Schnell unterwegs Ich bin Katharina Dorer, acht Jahre, aus St. Georgen. Ich freue mich schon sehr auf den Frühling, weil es dann endlich wärmer wird und ich mehr draußen unternehmen kann. Ich fahre viel Fahrrad, Inliner, Skateboard und Waveboard. Skateboard- und Waveboardfahren sind ziemlich schwierig, aber es macht großen Spaß, weil man so schnell damit ist. Angst habe ich keine, denn bei uns geht es nicht sehr steil den Berg runter. Meine Freundin Franziska und ich spielen auch gerne Fußball. Außerdem klettern wir oft den Kletterbaum hoch, der bei meiner Freundin im Garten steht. Und ich kann es kaum erwarten, bis wir endlich wieder ins Schwimmbad können.

3 süße Tipps V

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Im Winter gab es genug davon, aber jetzt kannst Du es endlich wieder essen: Eis! Nichts wie los in die nächste Eisdiele! Viele Tiere bekommen jetzt ihre Babys. Streichel doch mal kuschelige Häschen auf dem Bauernhof! Was wächst denn da mit lustigem Namen? Rhabarber! Daraus kannst Du mit Deiner Oma einen leckeren Kuchen machen, zum Beispiel mit Vanilleguss.

3 wilde Tipps V

An einem Seil hoch hinaus? Wie wäre es etwa mit der Zipline Area in Schiltach (www.hirschgrund-zipline.de)?

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Der Schnee ist geschmolzen, der Boden weich – das ist perfekt für eine Schatzsuche mit Freunden. Stürz Dich in den Dreck!

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Wild gesichtet! Wo? Zum Beispiel im Schwarzwaldpark in Löffingen (www.schwarzwaldpark.de) oder im Wildgehege Meßstetten (www.wildgehege-messstetten.de).


3 schleimige Tipps V

Viele Frösche legen jetzt ihren Laich in ruhigen Seen oder Tümpeln ab. Du musst ganz genau hinschauen, um die glibberigen Eier zu finden!

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Kröten wandern nun zu ihren Teichen – und werden oft von Autos überfahren. Frag beim NABU in Deiner Nähe und hilf mit, die Kröten über die Straße zu bringen!

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Die Frühlingswiesen sind bedeckt mit einem Meer von Blumen – bring doch Deiner Lehrerin einen Strauß mit...

Ganz hoch hinaus

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Ronja Räubertochter macht es vor: Geh einfach in den Wald und freu Dich mit einem Frühlingsschrei über die neue Jahreszeit!

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Im Wald wird es laut – selbst nachts ist was zu hören: Mach Dich morgen, 16. März, um 18.15 Uhr am Naturschutzzentrum Ruhestein auf die Suche nach dem Waldkauz (Anmeldung erforderlich, www.naturschutz.landbw.de/servlet/is/90904/)!

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Rauschen, plätschern, gurgeln... Wasser macht viele Geräusche. Unternimm einen schönen Ausflug zu den Triberger Wasserfällen (www.triberg.de) und spitz die Ohren!

Hi! Ich bin Nico Keller, zwölf Jahre alt, aus Horb-Bildechingen, hier mit Filou. Ich freue mich, wenn endlich Frühling ist, und ich wieder mehr draußen reiten kann. Denn Reiten ist mein großes Hobby. Seit einem Ferienschnuppertag vor viereinhalb Jahren auf dem Hirschhof in Nordstetten bin ich begeistert dabei. Ich mag Tiere richtig gerne. Vor Pferden habe ich deshalb auch keine Angst. Ich trainiere zweimal die Woche, einmal die Woche ist Springreiten dran. Noch überwinde ich kleine Hindernisse, aber ich hoffe, dass ich es irgendwann mit einem tollen Pferd auch über große schaffe. Mein Lieblingspferd ist übrigens Lucky, der leider noch etwas zu wild für mich ist.

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Lucy spielt das brave Mädchen

TRICKSERIN Seelöwenweibchen Lucy ist ein Leckermaul. Bei der Fütterung in der Wilhelma kann sie von Fisch gar nicht genug kriegen! Doch sie weiß: mit lautem Gebrüll hat sie keine Chance. Denn das ist die Taktik von Schreihals Unesco, dem einzigen Bullen in der Frauenrunde der Seelöwen. Darum sitzt Lucy lieber artig auf ihrem Felsen und versucht, ihren Pfleger Alexander Kriha mit treuem Hundeblick um den Fin-


Die Stars aus der Wilhelma ger zu wickeln. Aber so leicht macht es ihr Alexander Kriha nicht. Den Fisch muss sich Lucy mit Kunststücken verdienen. Zweimal pro Woche ist Training angesagt. Fast 20 Tricks hat sie schon drauf! Küsschen geben, „Alle meine Entchen“ singen oder Handstand machen – das ist für Lucy ein Klacks! Wer übrigens genau hinsieht, bemerkt Lucys Narbe an der Schulter: Da wollte Unesco seine Freundin knutschen!

LEBENSRAUM GRÖSSE GEWICHT NAHRUNG BESONDERHEIT

Gefördert von:

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Kalifornien und Mexiko etwa zwei Meter etwa 300 Kilogramm Fisch Seelöwen können bis zu 15 Minuten tauchen und bringen es beim Schwimmen auf fast 50 Kilometer pro Stunde.


Bewirb Dich al Kinderreporte s r

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welt.de

Interview mit dem Rennfahrer Nico Rosberg

„Mama bügelt, wenn ich fahre.“ Die Formel 1 startet in die neue Saison. Wenn die Autos im australischen Melbourne an der Startlinie stehen, ist es bei uns gerade erst Sonntag früh um sieben. Trotzdem werden Neva (11) und Giulia (10) mit ihren Vätern gespannt vor dem Fernseher sitzen. Die Mädchen kennen sich bestens aus mit dem Rennzirkus. Deshalb sind sie genau die Richtigen, um den Formel-1-Fahrer Nico Rosberg zu interviewen. Als kleine Aufmerksamkeit hat Neva Nico Rosberg eine Tüte Gummibärchen mitgebracht. Rosberg: Hallo, ich bin Nico. Danke für die Bärchen, ich mag die total, aber essen darf ich sie grad trotzdem nicht. Neva: Warum? Musst du abnehmen? Rosberg: Bald geht die Saison wieder los, und wir müssen alle ziemlich dünn sein. Je dünner ich bin, desto schneller ist mein Auto. Das ist doof. Wenn ich so viel wiegen würde wie ihr, wäre das super, aber das schaffe ich nicht. Bitte nicht auch noch schwere Fragen heute. Neva: Hast du Zeit für Hobbys? Rosberg: Ja, hab’ ich. Zum Beispiel backe ich. Meine Verlobte Vivian hat mir beigebracht, wie man Kekse hinbekommt, in denen nicht viel Zucker und Butter ist, und die schmecken trotzdem gut. Giulia: Was isst du denn am liebsten? Rosberg: Im Moment hauptsächlich sehr gesund. Vivian und ich haben unseren

eigenen Gemüsegarten. Meistens werfen wir das Zeug in einen Mixer, daraus wird dann ein grünes Getränk. Neva: Schmeckt das? Rosberg: Na ja, manchmal kommt ein bisschen Obst rein, dann wird’s süßer. Neva: Hast du Angst beim Rennfahren, dass dir ein Unfall passiert? Rosberg: Ich hab’ schon manchmal Angst, weil ich weiß, dass es eben auch gefährlich ist, was ich tue. Aber es macht vor allem Spaß, es ist meine Leidenschaft. Doch für meine Mutter ist es sehr schwer. Sie hat noch nie ein Rennen von mir gesehen, weil sie Angst um mich hat. Sie putzt zu Hause, wenn ich fahre. Oder bügelt. Giulia: Mit wie viel Jahren haben Sie dann angefangen? Rosberg: Mit vier bin ich ganz kleine Go-Carts gefahren. Mein Vater war vor dreißig Jahren Rennfahrer und Weltmeister, und ich habe immer gedacht, ich möchte auch diese schnelNico Rosberg kam mit Neva (links) und Giulia (rechts) ins Plaudern.

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Nico Rosberg Zum Interview mit Neva und Giulia trägt Nico Rosberg (28) eine Lederjacke, die er sich am Nachmittag in München gekauft hat. Nico Rosberg ist der Sohn einer deutschen Mutter und eines finnischen Vaters. Der Vater war auch Formel-1-Pilot und sogar Weltmeister (wie Sebastian Vettel). Weltmeister will Nico Rosberg auch einmal werden. Er fährt neben Lewis Hamilton für Mercedes. Er spricht vier Sprachen fließend (Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch) – und wohnt in Monaco, wo er auch aufgewachsen ist. Rosberg sagt gleich zu Anfang, die Mädchen möchten doch „Du“ zu ihm sagen. Das klappt manchmal – und manchmal auch nicht. Aber nervös sind Neva und Giulia eigentlich kaum. Sie haben alle Fragen im Kopf. Spickzettel oder Hilfe sind nicht nötig.

Mit diesem Auto geht Nico Rosberg dieses Jahr an den Start. Es wird auch „Silberpfeil“ genannt.


len Autos fahren und Rennen gewinnen. Als ich so alt war, wie ihr jetzt, da wusste ich: Ich will genau das machen, nichts anderes. Habt ihr auch eine Leidenschaft? Neva: Ja, ich spiele gerne Basketball. Giulia: Ich auch. Und ich tauche gern und spiele Gitarre. Neva: Waren Sie gut in der Schule? Rosberg: Wir wollten doch du sagen! Ja, ich war gut. Ich bin erst in Monaco, später in Nizza zur Schule gegangen. Ich konnte vom Klassenzimmer auf die Rennstrecke schauen. Damals habe ich gedacht, Mathe, was soll ich damit? Aber heute kann ich das brauchen, wenn ich die Technologie der komplizierten Rennwagen begreifen will. Neva: Hast du auch ein Stadtauto, also was ganz Normales? Rosberg: Ich hab mir einen Elektro-Smart bestellt, denn Tankstellen und Spritpreise nerven mich. Und in Monaco ist ein kleines Auto eh besser. Elektro ist die Zukunft. Giulia: Noch mal kurz zur Schule. Was war Ihr Lieblingsfach? Rosberg: Mathe und Physik. Neva/Giulia: Boah. Echt? Rosberg: Bei euch? Neva: Bei mir – Latein! Rosberg: Uuuh. Wow. Kannst du was sagen? Neva: Ego Neva sum. (Ich bin Neva) Rosberg: Mann. Okay. Ego, Egoismus – alles klar. Aber Latein hatte ich nicht. Giulia: Wenn Sie mit den Flaschen bei der Siegerehrung spritzen, ist da echt Champagner drin? Rosberg: Da ist echt Champagner drin, außer in Arabien. Da ist Alkohol nicht erlaubt. Da müssen wir Sprite nehmen. Giulia: Was ist Ihre Lieblingsstrecke? Rosberg: Monaco, weil ich da wohne.

Da fahre ich an meiner Bar vorbei, an der Schule, am Kino, da sind meine Freunde und meine Familie. Neva: Wie lange trainierst du am Tag? Rosberg: Schwer zu sagen. Das Schwierigste ist die Hitze im Auto, deshalb muss man fit sein. Ich sitze direkt vor dem Motor. Das fühlt sich an wie in einer Sauna. In zwei Stunden schwitze ich vier Kilo weg. Das ist viel. Giulia: Verreisen Sie gerne oder bleiben Sie eigentlich lieber daheim? Rosberg: Ach, Reisen ist schon schön. Man trifft so viele Menschen, die ganz anders sind als wir. Viele haben etwa einen anderen Glauben. Beim Reisen kann man viel lernen. Ich habe die ganze Welt gesehen. In Indien zum Beispiel laufen die Kühe über die Autobahn. Neva: Warum werden die nicht zusammengetrieben? Rosberg: Weil die heilig sind. Alle Autos bleiben stehen. Giulia: Was machen Sie mit Ihrem Geld? Rosberg: Was mache ich mit meinem Geld? Mhm. Ach ja, heute habe ich diese Jacke gekauft. Ich bin sehr sparsam. Mein Geld liegt auf der Bank, und das war’s. Wenn ich in 20 Jahren nicht mehr fahre, kann ich davon leben. Neva/Giulia: Wir danken Ihnen, dass Sie so toll mitgemacht haben, und wir wünschen Ihnen und den anderen, dass keine Unfälle passieren. Rosberg: Wollt ihr eigentlich mal Journalistinnen werden? Giulia: Ich weiß noch nicht. Neva: Eher nicht. Ich will Architektin werden. Rosberg: Das ist meine Verlobte auch. In Monaco. Super, dass du das schon weißt. Viel Glück!

Die Strecken 1

Australien 16. März

Bahrain 6. April

China 20. April

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Spanien 11. Mai

Malaysia 30. März

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Monaco 25. Mai

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Kanada 8. Juni

Österreich 22. Juni

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Großbritannien 6. Juli 9

Ungarn 27. Juli 11

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Deutschland 20. Juli 10

Belgien 24. August 12

13 Italien 7. September

Japan 15 5. Oktober

USA 2. November

14 Singapur 21. September

Russland 16 12. Oktober

Brasilien 9. November 18

17 Abu Dhabi 23. November

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Die stärksten Teams RED BULL

Sebastian Vettel

MERCEDES

Daniel Ricciardo

Nico Rosberg

Lewis Hamilton

Kimi Räikkönen

MCLAREN

LOTUS

FERRARI

Fernando Alonso

Romain Grosjean

Pastor Maldonado

Kevin Magnussen

Jenson Button

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Triff Magdalena! Zum Gymnastik-Weltcup vom 21. bis 23. März verlosen wir zehn Plätze für einen Tanzkurs mit Magdalena Brzeska. Die weltbesten Gymnastinnen treffen sich nächstes Wochenende in der Porsche-Arena in Stuttgart. Wenn Du am Sonntag, 23. März, von 11 bis 12.30 Uhr tolle Tanzschritte lernen und anschließend den Wettkampf besuchen willst, dann bewirb Dich bis Sonntag, 16. März unter: www.pauls-kinderwelt.de Die ersten zehn Kinder (8 bis 12 Jahre), die sich melden, können am Kurs teilnehmen.

Perfekte Choreografie: Die Workshopleiterin Magdalena Brzeska zeigt Dir, wie Du Dich federleicht zur Musik bewegen kannst.

MAGDALENA BRZESKA ist 26-mal Deutsche Meisterin in der Rhythmischen Sportgymnastik gewesen. Sie hat beim TSV Schmiden trainiert.

Gesunde gesunde

Zukunft

Die besten Tipps für eine gesunde Kindheit

Philipp Lahm – Vorstand der Philipp Lahm-Stiftung: Kinder sind unsere Zukunft. Deshalb mache ich mich als Botschafter der AOK-Initiative „Gesunde Kinder – gesunde Zukunft“ dafür stark, dass Kinder gesund aufwachsen. Holen Sie sich jetzt die besten Tipps! Gesundheit in besten Händen

www.aok-bw.de/gesunde-kinder


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Der Lehrer fängt oft die Briefchen an Deinen Freund ab? Egal! Mit der Chiffrierscheibe kannst Du Deine Botschaften verschlüsseln.

Wer Nachrichten verschlüsseln will, hat viele Möglichkeiten. Die einfachste ist, Buchstaben nach einem bestimmten System auszutauschen. Wer vier Buchstaben im Alphabet weitergeht, macht aus einem A ein D, aus einem B ein E und so weiter. Entscheidend ist, dass der Empfänger den SCHLÜSSEL kennt – also die Zahl, mit deren Hilfe der Absender den Text verändert hat. In unserem Beispiel (A wird D) ist das +4. Auf diese Weise hat schon der römische Herrscher Julius Caesar Nachrichten an seine Feldherren verschlüsselt. Deshalb heißt die Methode CaesarVerschlüsselung. Einfacher wird sie durch die

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Kilian (6, links) und Gabriel (8) testen stolz ihre Codierscheiben.

CHIFFRIERSCHEIBE. Du musst aber darauf achten, dass die Abstände zwischen den Buchstaben auf beiden Scheiben gleich sind, sonst funktioniert es nicht. Am besten gelingt Dir das, wenn Du erst die

kleine Scheibe beschriftest und dann die große. Damit Dein Geheimcode nicht so schnell geknackt wird, verabredest Du am besten mit jedem Freund oder jeder Freundin einen anderen Code – zum Beispiel mit Max +2 und mit Lisa +4.

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AUFMALEN Male mit einem Deckel zwei Scheiben auf – eine auf Papier und eine auf dem Inneren einer Verpackung.

BESCHRIFTEN Schneide die Kreise aus. Beschrifte zuerst die innere, kleinere Scheibe mit Buchstaben. Nimm einen Folienstift.

MITTIG LOCHEN Lege die Scheiben übereinander und stich vorsichtig ein Loch in die Mitte. Am besten vorher mit Kuli markieren.

VERBINDEN Mit einer einfachen Briefklammer verbindest Du die beiden Scheiben. Hinten umklappen – und fertig!

ENTZIFFERN Ihr dreht die innere Scheibe weiter. Die äußere Reihe zeigt Euch den Urtext, die innere den Code. lang... hier ent n e s a ln e Schnüff 17


M O N TA G

D IE N S TA

.. .. .. .. . M IT T W O C

DONNER

G

H

S TA G F R E ITA G S A M S TA G S O N N TA G

Wie die Farben klingen MUSICAL FÜR FAMILIEN

Tipp: Die Galerie Albstadt, Kirchengraben 11, in 72458 Albstadt-Ebingen ist dienstags bis samstags von 14 bis 17 Uhr, sonntags und feiertags von 11 bis 17 Uhr geöffnet. Weitere Informationen findest Du im Internet unter www.galerie-albstadt.de.

H ÖRB U CH

„Farbenzauberer“ heißt es derzeit in der Galerie Albstadt im „jungen Kunstraum“. An verschiedenen Stationen können junge Besucher sehen und erleben, wie die Farbe ins Bild kommt, und auch selbst aktiv werden: spritzen, malen, wischen, mit dem Finger auftragen, drucken oder mit bunten Stiften zeichnen wie die Künstler der Ausstellung. Diese hat die Kuratorin Jeannette Brabenetz kurzerhand „Farbenzauberer“ getauft. Speziell um „Klangfarben – Farbenklang“ geht es am morgigen Sonntag, 16. März, ab 15 Uhr. Farben können wie Musik klingen. Diese Theorie entwickelte der Künstler Wassily Kandinsky (1866-1944). Bei dem Workshop mit dem Musiker Stefan Töpelmann erfahrt Ihr (ab fünf Jahre), wie Farben klingen und wie man Klänge malen kann.

M U SI CA L

„junger kunstraum“ in der Galerie Albstadt

„Die abenteuerliche Reise ins Morgenland“ erleben Zuschauer ab fünf Jahren am Mittwoch, 19. März, um 10 und um 15 Uhr im Theater am Ring, Romäusring 2 in Villingen-Schwenningen. In dem Musical nach der Entführung aus dem Serail von Wolfgang Amadeus Mozart geht es um das Morgen- und das Abendland, die islamische und die christliche Tradition. NORDISCHE SAGEN Die Märchen der Gebrüder Grimm kennen viele. Aber kennst Du auch Odin, den Göttervater und Herrscher über die Welten oder seinen Sohn Thor? Die geheimnisvollen Sagen aus dem Norden gibt es in der Hörbuchbox „Nordische Sagen“. Die Box mit acht CDs kostet 29,95 Euro.

M U SE U M

RAUMFÜLLENDES SPIELZEUG

In der Galerie Albstadt kannst Du drucken, malen und Farben hören.

IMPRESSUM Chefredakteure: Martin Wagner, Hans-Peter Schreijäg, Joachim Dorfs, Dr. Christoph Reisinger Redaktion: Nadia Köhler (Ltg.), Simone Heinzelmann, Till Neumann, Markus Brinkmann redaktionkinderbote@schwarzwaelder-bote.de Layout, Grafik: Nadine Schurr (Ltg.), Melanie Morlok, Christina Middendorf, Nicole Hackenjos Autoren: Manfred Mai, Stefanie Siegmeier, Florian Ganswind, Luise Heine, Ellen Schonter, Anja Tröster, Mirko Weber, Andrea Wyrwoll, Christopher Ziedler Illustration: Yann Lange (Paul), Bernd Schifferdecker (Rätsel), Natascha Rachel (Max & Lisa)

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Fotovermerke nach Seiten: Titel: Michael Kienzler, Achim Zweygarth, Deutsche Presse-Agentur (dpa), Martin Stollberg / S. 2: dpa (3) / S 3: dpa (4), privat / S. 4: dpa (3) / S. 5: Ehapa / S. 6: dpa (14), Europapark / S. 7 Michael Setz, dpa / S. 8-9: dpa (3) , AP (2), W. Schön – BUND, B. Gimmel – BUND / S. 10-11: Michael Kienzler, Maria Hopp, dpa, Anatolii - Fotolia, besik28 Fotolia, ÖBf Norbert Pühringer / S. 12-13: Achim Zweygarth / S. 14-15: dpa (10), Getty Images (2), Daimler, privat (2) / S. 16: Heinz Heiss, dpa / S. 17: Martin Stollberg (6), dedMazay - Fotolia / S. 18-19: Niels Carstensen, Florian Koch (2), Senator, Igel-Genius, Arena Verlag / S. 20-21: Bernd Schifferdecker / S. 23 lassedesignen – Fotolia, dpa (3) / S. 24: Ralph Ruthe

Spielzeugeisenbahnen gibt es in verschiedenen Größen. Während die Spur Z, die seit 1972 hergestellt wird, in einen Reisekoffer passt, füllt die Spur 1, die ursprünglich von 1891 bis 1936 gebaut wurde, einen ganzen Raum. „Märklin Spur 1. Spielzeugeisenbahnen 1891-1936“ heißt eine Ausstellung in der Zehntscheuer Balingen, Neue Straße 59, die dienstags bis sonntags sowie an Feiertagen von 14 bis 17 Uhr zu sehen ist.

Der Schwarzwälder Kinderbote ist ein Produkt der Schwarzwälder Bote Mediengesellschaft mbH, Kirchtorstraße 14, 78727 Oberdorf am Neckar, Telefon 07423-78-0 , www.schwarzwaelder-bote.de Anzeigen: Marc Becker (verantw.), Stuttgarter Zeitung Werbevermarktung GmbH, Plieninger Straße 150, 70567 Stuttgart Hans-Dieter Meng, Hans-Carsten Steensen, Schwarzwälder Bote Medienvermarktung Südwest GmbH, Kirchtorstr. 14, 78727 Oberndorf a.N. Druck: Pressehaus Stuttgart Druck GmbH, Plieninger Straße 150, 70567 Stuttgart, 0711-7205-0


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Der etwas schrullige Mann Pettersson bekommt von seiner Nachbarin Findus geschenkt. Das ist ein kleiner Kater, der gerne Streiche spielt und sogar sprechen kann. Welche Abenteuer die beiden erleben, erfährst Du seit Donnerstag, 13. März, im Kino.

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KLEINER KATER GANZ GROSS

Bei der Langen Nacht der Museen in Stuttgart am heutigen Samstag, 15. März, bieten viele Museen Veranstaltungen für Kinder an. Im Haus des Waldes, Königsträßle 74, kannst Du zum Beispiel von 16 bis 19 Uhr lernen, Feuer zu machen. Wer lieber etwas aus Bambus basteln möchte, kann von 15 bis 19 Uhr ins Stadtlabor, Kriegsbergstraße 30, kommen. Schau doch mal auf www.lange-nacht.de vorbei.

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LANGE NACHT DER MUSEEN

Zwar findet Lotta die Schildkröte Heesters ein bisschen langweilig, aber aussterben darf sie nicht. Genauso wie Tiger, Nashörner und Pandas. Gemeinsam mit ihrer Freundin Cheyenne startet Lotta eine Tierrettungsaktion. Wie die aussieht, kannst Du im Buch „Mein Lotta-Leben. Ich glaub, meine Kröte pfeift“ nachlesen. Es kostet 9,99 Euro.

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RETTET DIE SCHILDKRÖTEN

Ein Videospiel, das wie ein Theater aufgebaut ist: Beim Jump ’n’ Run „Der Puppenspieler“ für die Konsole Playstation 3 passiert alles auf einer Bühne. Nur die Kulissen ändern sich. Und darum geht es: Damit der kleine Junge Kutaro wieder nach Hause findet, muss er eine spannende Reise antreten. Das Spiel kostet 34,99 Euro.

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TAPFERE PUPPE

In die Badewanne, fertig, los Ein verrücktes Rennen im Panoramabad Freudenstadt Na so was! Im Freudenstädter Panoramabad kannst Du Dich am Samstag, 22. März, ab 13 Uhr zur 1. Europameisterschaft im Badenwannenrennen qualifizieren. Mitmachen können alle, die Lust auf ein unvergessliches Event und Spaß am Kostümieren haben. Gesucht werden Zweier-Teams aus Kapitän und Matrose, die sich der sportlichen Herausforderung stellen. Rund 100 Teams, bestehend aus zwei Personen (Badewannenkapitän und Matrose) können an den Qualifikationsläufen teilnehmen. Mitmachen darf jeder, der schwimmen kann und dessen Team einen einfallsreichen Namen vorweisen kann. Pro Rennen treten jeweils vier Teams mit Rennbadewannen, die gestellt werden, gegeneinander an. Das Siegerteam qualifiziert sich für das große Finalrennen im September im Tropical Island bei Berlin. Dort treffen 99 Teams aus Deutschland, Italien, Österreich, Luxemburg und der Schweiz aufeinander. Durch Vorlaufrennen, K.o.-Modus und Finalendlauf wird dann mit einer riesengroßen Party der 1. Europameister im Badewannenrennen gekürt und gekrönt. Dort winken SiegpräKapitän oder Matrose? Ahoi heißt mien für die ersten drei es beim Badewannenrennen im Teams in Höhe von 2000, Freudenstädter Panoramabad. 1000 und 500 Euro. Du hast Lust auf ein völlig verrücktes Rennen in einer Badewanne? Dann schau einfach im Internet unter www.panoramabad.de und unter www.badewannenrennen-meisterschaft.de und informier Dich über die Teilnahmebedingungen.

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Verloren im Wald Zwischen all den Bäumen kann man sich leicht verlaufen. Die Tiere zeigen Dir den Weg hinaus! Die Wörter schlängeln sich durch den Wald. Die Anfangsbuchstaben sind rot markiert. Um aus dem Wald herauszufinden, musst Du die Buchstaben verbinden. EICHHÖRNCHEN HIRSCH WILDSCHWEIN MAUS FUCHS WALDKAUZ

H N E L R B E Q

1 2 34 5 6 7 Ganz schön verwickelt

Fantasie gefragt

Hoppla! Du willst nach dem langen Winter endlich wieder in Dein Baumhaus steigen, aber die Seile sind verknotet. Welches Seil führt in das Häuschen?

Schau Dir das Drudel genau an und rate, was auf dem Bild dargestellt ist.

Zahlen-Wühler Immer zwei Zahlen, die waagrecht nebeneinanderstehen, ergeben addiert die Zahl, die über ihnen steht. Mach es einfach wie der Maulwurf – wühl Dich von unten nach oben durch!

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I I H B T C I D

R R C J U T C O

S T N R Ö H H P

C H L S KWVW X I B S A L C H MD U F R S K S D C HW I RM E

I A L D X U T I

X S F K Y A M N

C Z U A N A H K


Futter marsch!

Fehler-Wiese

Igor der Igel ist aus seinem Winterschlaf aufgewacht und hat mächtig Hunger. Jetzt heißt es: Futtern, futtern, futtern! Auf seiner Suche nach Essen findet Igor auch seltsame Dinge. Was kann er auf dieser Seite alles essen?

Endlich Sonne! Und die Blumen wachsen wie wild. Leider haben sich auf dem unteren Bild acht Fehler eingeschlichen. Findest Du sie?

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Gewinnspiel 1. In vielen Gedichten hat der Frühling noch einen anderen Namen. Wie heißt er? B Lotte T Lenz A Ludwig

Wie viele Stacheln hat ein Igel? I 100 L 9000 V 500

2. Frühlingszeit ist Blütenzeit. Was blüht NICHT im Frühling? X Apfelbaum R Weide U Efeu

4. Im Frühling gibt es endlich wieder mehr Sonne. Wann steht die Sonne am Himmel am höchsten? E Morgens P Mittags D Abends

3. Der Winterschlaf ist nun endlich für fast alle Tiere vorbei. Auch der Igel ist wieder unterwegs. Jetzt kannst Du den stacheligen Tieren begegnen. Was denkst Du?

5. Was misst ein Barometer? E Den Luftdruck M Die Temperatur O Die Windstärke

Löse unser Quiz und schicke das Lösungswort bis zum 20. März 2014 per E-Mail an kinder@mhs.zgs.de – und mit ein bisschen Glück kannst Du einen dieser Preise gewinnen:

1. Preis: 1 x Familienkarte für den Indoor-Freizeitpark Sensapolis in Sindelfingen 2. Preis: 1 x Familienkarte für den Klettergarten Stuttgart 3. Preis: 5 x 1 DVD „Mit der Maus durchs ganze Jahr“ 4. Preis: 5 x 1 CD „Mit der Maus die Welt entdecken“

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AUSSCHNEIDEN UND AUFHÄNGEN per Post an Schwarzwälder Bote, JETZT EIN ABO ABSCHLIESSEN. ¼ Coupon Lesermarkt, Postfach 1374, So können Sie den Kinderboten abonnieren:

DAS ABO GEHT AN

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Zeitung lesen ist nur etwas für Erwachsene? Stimmt doch gar nicht. Wie Du siehst, ist der Schwarzwälder Kinderbote sogar extra für Kinder gemacht. Und das Beste: Wenn er Dir gefällt, kannst Du ihn ab jetzt jede Woche bekommen. Dann liefern wir jeden Freitag die aktuelle Ausgabe direkt in Deinen Briefkasten – dazu musst Du nur Deine Eltern bitten, dass sie das Formular auf der linken Seite ausfüllen und an uns schicken.



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Frieren bei 32 Grad Lisa fragt sich, wie Thermometer funktionieren. Woher weiß das Instrument, wie warm oder kalt es ist? Reporter Max erklärt es ihr. MAX, WIE FUNKTIONIEREN THERMOMETER? Das hängt vom jeweiligen Thermometer ab. Bei den normalen Außenthermometern ist in dem Glasröhrchen gefärbter Alkohol. Das Ganze ist luftdicht abgeschlossen. Bei Wärme dehnt sich der Alkohol aus und bei Kälte zieht er sich zusammen. AH SO. AUF DIE IDEE MUSS MAN ERST MAL KOMMEN. Stimmt. Thermometer gibt es schon seit dem frühen 18. Jahrhundert. Der Begriff kommt aus dem Griechischen. »thermo« bedeutet Temperatur und »meter« bedeutet messen.

Der Physiker Gabriel Fahrenheit hat Mitte des 17. Jahrhunderts das Alkohol- und Quecksilberthermometer erfunden. Und der schwedische Astronom Anders Celsius hat die sogenannte Celsiusskala Mitte des 18. Jahrhunderts entwickelt. DANN GIBT ES DA ALSO NICHT NUR EINEN ERFINDER, SONDERN GLEICH MEHRERE! Ja. Deswegen haben auch nicht alle die gleiche Maßeinheit. In den USA misst man heute noch die Temperatur in Grad Fahrenheit. Bei uns dafür in Grad Celsius. 0 Grad Celsius sind 32 Grad Fahrenheit. DAS HEIßT, DEN AMERIKANER FRIERT ES SCHON BEI 32 GRAD? Genau. Wobei das ja so kalt ist wie bei uns 0 Grad Celsius. Und wenn wir im Sommer bei 30 Grad schwitzen, hat es in den USA 86 Grad Fahrenheit.

Auflösung der Rätsel

Im nächsten Heft...

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TALENTSUCHE Steckt in Dir ein Künstler, ein Tüftler oder ein Sportler? Fünf Experten helfen Dir dabei herauszufinden, wo Deine Stärken liegen. TRICKS UND SPRÜNGE In Stuttgart steigt das Mountainbikefestival. Aber was machen die Fahrer bei Downhill, Cross Country oder Dirt Jump eigentlich? PIPPI, MADITA UND CO. Du denkst, Du weißt schon alles über die Autorin Astrid Lindgren? Wetten, dass nicht? Teste Dein Wissen und gewinne tolle Preise!

Bilderrätsel Seite 6: 1. Burg Hohenzollern 2. Europapark 3. Berlin 4. Nordsee 5. Bodensee Rätsel Seite 20/21: Baumhaus: Seil 4

Verloren im Wald: Drudel: Linkes Bild: Vier Elefanten beschnuppern eine Orange. Rechtes Bild: Eine Giraffe geht am Fenster vorbei.

Fehler-Wiese:

Igel: Marienkäfer, Schmetterling, Fliege, Käfer, zwei Regenwürmer Maulwurf:

UND VIELES MEHR!

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Wer kommt denn da aus seiner Höhle gekrabbelt? Pack die Stifte aus und lass Deiner Fantasie freien Lauf.

„Mama, wo warst Du eigentlich, als ich geboren wurde?“ – „Im Krankenhaus.“ – „Und Papi?“ – „Der war auf der Arbeit!“ – „Na das ist ja toll! Da war also überhaupt keiner da, als ich ankam!

H IH I! Chris hat in der Schule gelernt, dass die Erde sich dreht. Am Nachmittag schickt die Mutter ihn in den Supermarkt, aber nach einer Stunde ist Chris immer noch nicht zurück. Die Mutter geht nach draußen und schaut, wo ihr Sohn bleibt. Der sitzt gemütlich vor dem Haus auf einer Bank. Verärgert fragt die Mutter: „Warst Du schon einkaufen?“ – „Nee, aber wenn die Erde sich dreht, dann müsste der Supermarkt ja bald vorbeikommen!“

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Pia macht mit den Eltern Ferien auf dem Bauernhof. Da sieht sie, wie der Bauer den Schubkarren mit Mist belädt. „Wohin bringen Sie den Mist?“, fragt Pia interessiert. „Der kommt auf die Erdbeeren“, erklärt der Bauer schmunzelnd. „Ach“, staunt Pia, „wir tun immer Sahne darauf!“

HAHA!

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