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Liebe Besucherinnen und Besucher, wollen Sie wissen, wie eine günstige und gleichzeitig CO²-ärmere Energieversorgung möglich ist? Wie sich der erste Herzinfarkt verhindern lässt, der Kölner Dom vom Zeugnis des Glaubens zum Objekt der Werbung wurde oder wie wir uns zukünftig besser vor Computerviren schützen können? Dann sollten Sie auf jeden Fall bei der neunten Auflage der RWTH-Wissenschaftsnacht dabei sein. Unterhaltsame Einblicke in die spannende Welt der Wissenschaft sind garantiert. Vorträge, Theater, Experimente und Filme bilden ein unterhaltsames Programm rund um Lehre und Forschung der RWTH Aachen. Die Veranstaltungen bieten die Möglichkeit, in entspannter Atmosphäre die wissenschaftliche Welt näher kennen zu lernen. Ob Ingenieur- oder Naturwissenschaften, Medizin oder Gesellschaftswissenschaften: Nutzen Sie die Gelegenheit, aufschlussreiche und faszinierende Einblicke in die Welt der Hochschule zu nehmen. Ich wünsche allen Besucherinnen und Besuchern der Wissenschaftsnacht interessante Stunden mit neuen Erkenntnissen und viel Spaß.

Professor Ernst M. Schmachtenberg Rektor der RWTH Aachen

Unsere Partner:

Herausgegeben im Auftrag des Rektors durch die Pressestelle der RWTH Aachen. Redaktion: Thomas von Salzen, Tel.: 0241-8095803, E-Mail: thomas.salzen@zhv.rwth-aachen.de Verantwortlich: Toni Wimmer Titelbild: Peter Winandy

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19.00 bis 20.00 Kármán-Auditorium, Eilfschornsteinstraße, Hörsaal Fo 1

Begrüßung der Besucherinnen und Besucher der RWTH-Wissenschaftsnacht durch Professor Ernst M. Schmachtenberg, Rektor der RWTH Aachen

anschließend EXPERIMENTALVORLESUNG FÜR GROSS UND KLEIN AB 10 JAHREN

Evolution des Lichts Professor Ulrich Simon, Institut für Anorganische Chemie

Was ist Licht? In den Naturwissenschaften wird Licht als elektromagnetische Wellen beschrieben, die auf Grund ihrer Energie mit unseren Sinnesorganen wahrnehmbar werden. Darüber hinaus ist Licht für die meisten Kulturen eines der bedeutendsten Phänomene. Mit der Erzeugung künstlichen Lichts wurde das Leben für den Menschen angenehmer und sicherer, wurde die Nacht zum Tag. Künstliche Lichtquellen sind oft von der Natur inspiriert und reichen von Feuer über Glühlampen bis hin zu chemischem Licht. Die Vorlesung zeigt eine Reihe von Experimenten zur Lichterzeugung und stellt dar, wie sich Lichtquellen im Laufe der Zeit weiterentwickelt haben.

FILM

19.00 bis 21.45 Hauptgebäude, Templergraben 55, Aula 1

Inception Mit einem einleitenden Kurzvortrag von PD Dr. Michael Grözinger, Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik

Dom Cobb (Leonardo DiCaprio) ist ein begnadeter Dieb. Aber nicht im üblichen Sinne, denn er klaut Ideen aus den Träumen anderer und schlägt daraus Kapital. Dank dieser Begabung ist Cobb in der Welt der Industriespionage heiß begehrt. Die Schattenseiten: Er wird weltweit gesucht und hat alles verloren, was er liebte. Mit einem letzten Job erhält er die Möglichkeit, seine Familie zurückzubekommen. FSK: ab 12

THEATER

19.00 bis 20.00 Institut für Anglistik, Amerikanistik und Romanistik, Kármánstraße 17-19 (1. OG), Raum: Phil

Irgendwo in Mexiko: Der Zensus und Die Glühwürmchen der Karibik. Zwei Einakter von Emilio Carballido Studierende der Romanistik unter der Leitung von Katharina Silberg in Zusammenarbeit mit dem Theater Aachen. Deutsch-spanische szenische Lesung

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Las luciérnagas del Caribe: Um ihre Mutter bzw. Schwiegermutter nach einer Kreuzfahrt in der Karibik wieder zuhause willkommen zu heißen, trifft sich die Familie bei ihr zu einem Abendessen. Man ist gespannt auf den Reisebericht, und tatsächlich hat die auf die 50 zugehende Dame so einiges mitzuteilen…

El censo: In einer zu einer Nähwerkstatt umfunktionierten Wohnung halten sich Dora und Herlinda mit dem Verkauf ihrer Kleider finanziell über Wasser. Als ein mit einer statistischen Erhebung beauftragter Student bei ihnen auftaucht, wird er sofort für einen Beamten vom Finanzamt gehalten. Da sie keine Steuern zahlen, fürchten die Damen nun um ihr Geschäft, während der Listenführer alle Mühe hat, ihnen klar zu machen, dass er doch nur eine Volkszählung machen möchte… EXPONAT

19.00 bis 0.00 SuperC, Templergraben 57, Foyer

Zukunftsvisionen der Energieversorgung – Ein Exponat des E.ON Energy Research Center

Eine nachhaltige und sichere Energieversorgung ist mit äußerst komplexen Problemen auf allen Ebenen der Energieversorgungskette behaftet. Im Vordergrund stehen dabei die Auswahl der Primärenergiequellen, effiziente Energiewandlungstechniken, kostengünstige Transport- und Verteilungssysteme und – auf Seiten der Verbraucher – der effiziente und sparsame Umgang mit Energie. Ein Energieforschungszentrum alleine kann die Weltenergieprobleme zwar nicht lösen, aber es kann einen wesentlichen Beitrag dazu liefern. Ein multidisziplinärer Ansatz, eine internationale Arbeitsteilung und der weltumspannende Erfahrungs- und Wissensaustausch renommierter Forschungseinrichtungen sind entscheidende Voraussetzungen für eine beschleunigte Entwicklung hin zu einer CO²-freien Gesellschaft. EXPONAT

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19.00 bis 0.00 Ehemaliges Heizkraftwerk, Wüllnerstraße 1, Foyer

Autonome Roboter in Aktion Jedes Jahr eine neue Herausforderung für einen neuen Roboter. Dieses Jahr spielen die Roboter eine Art Schachspiel. Mit seinem dafür entwickelten Roboter Angulatus nahm der Roboterclub Aachen e.V. erfolgreich am internationalen Eurobot Finale in Russland teil. Diesen Roboter und auch ältere Exemplare können Sie beim Spielen am Stand des Vereins sehen.

FÜHRUNG

19.00 bis 19.15 SuperC, Templergraben 57, Infotheke Foyer

Führung durch das SuperC Stündlich werden Führungen durch das studienfunktionale Zentrum der RWTH Aachen angeboten.

EXPONAT

19.00 bis 0.00 SuperC, Templergraben 57, Foyer

Smartphone-Roboter-Fernsteuerung Android ist in aller Munde und Bluetooth ist aus mobilen Geräten des Alltags nicht mehr wegzudenken. Doch wie läuft so eine Bluetooth-Kommunikation eigentlich ab? Diese und andere Fragen der Informatik erkunden Schülerinnen und Schüler in Lerneinheiten der Fachdidaktik Informatik. Besucher können ausprobieren, wie mit einer eigenen Android App ein Lego-Roboter über Bluetooth ferngesteuert wird und sich über weitere Angebote des Schülerlabors Informatik „InfoSphere“ informieren.

FÜHRUNG

19.00 bis 0.00 Kármán-Auditorium, Eilfschornsteinstraße, Foyer

Das Hochschulradio Aachen bei der Wissenschaftsnacht Im Rahmen der Wissenschaftsnacht berichtet das Hochschulradio Aachen live in einer „Hippocampus-Sondersendung“ aus dem Kármán-Auditorium. Neben Interviews mit Projektteilnehmern und Besuchern werden auch Versuche den Hörern vorgestellt und erklärt. Wer einmal miterleben will, wie eine Radiosendung produziert wird, der kann an einer der Führungen durch die Räumlichkeiten des Hochschulradios teilnehmen. Die Führungen finden ab 19.00 Uhr zu jeder vollen Stunde bis 23.00 Uhr statt. Treffpunkt für die Führungen ist vor dem Gebäude in der Wüllnerstraße 5.

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www.aseag.de

DAS SEMESTERTICKET. PROBIEREN GEHT ÜBER STUDIEREN.

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EXPONAT

19.00 bis 0.00 Kármán-Auditorium, Eilfschornsteinstraße, Foyer

„Fab Lab“ Aachen Sie brauchen eine Ablage für Ihr Handy? Drucken Sie sich diese doch einfach aus! Nach der PC- und Internetrevolution naht mit der Digitalen Produktion die dritte und vielleicht folgenreichste technische Neuerung der letzten 30 Jahre. Ziel ist es zu Hause aus digitalen Modelldaten direkt funktionierende Geräte fertigen zu können – der „Star-Trek-Replikator“ lässt grüßen. Die ersten 3D-Drucker für den Heimgebrauch, die dreidimensionale Objekte direkt aus Kunststoff „drucken“ können, kommen gerade auf den Markt. Im „Fab Lab“ am Lehrstuhl für Medieninformatik können 3D-Drucker, 2D-Lasercutter und andere Werkzeuge dieser neuen Produktion selbst genutzt und so etwas über die neuen Möglichkeiten gelernt werden.

KUNSTAUKTION

19.00 bis 23.00 SuperC, Templergraben 57, Ford-Saal, 6. Etage

Kunstbasar und Auktion „Mensch und Menschlichkeit“ „Die Wissenschaft ist der Verstand der Welt, die Kunst ihre Seele“ (Maksim Gorki)

Um die Seele geht es unter anderem bei der interaktiven Kunstausstellung „Mensch und Menschlichkeit“. Künstler, Studierende sowie talentierte Amateurkünstler aus der Region haben sich kreativ mit dem Thema Mensch auseinandergesetzt. Ihre Bilder werden ausgestellt und können per digitaler Echtzeit-Auktion ersteigert werden. Unter den Begriffen „Gefühl“, „Psyche“, Kommunikation, „Körper“ und „Triebe“ werden über 50 Fotografien, Gemälde und Skulpturen gezeigt und an den Höchstbietenden versteigert. Die Intention ist es, jungen Künstlern einen Raum zu bieten, ihre Werke zu präsentieren und kunstinteressierten Besuchern eine Möglichkeit, für kleines Geld große Schätze zu ersteigern. „Kunst ist … was gefällt“ und muss dabei nicht immer teuer sein. So können einige Werke bereits ab 20 Euro ersteigert werden. Bei Musik und Wein kann die Ausstellung besucht und eine kreative Reise in die Welt des Menschen unternommen werden. Ist etwas dabei, was Ihnen gefällt dann: „ Eins, zwei drei… deins“. Mit freundlicher Unterstützung durch printclub und Vino24

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EXPONAT UND EXPERIMENT

19.00 bis 0.00 Kármán-Auditorium, Eilfschornsteinstraße, Foyer

Radioaktivität und Reaktorsicherheit Experimente und Exponate

Brennelement Brennelemente von Kernkraftwerken enthalten in zahlreichen, gasdicht verschweißten Metallstäben den Uranbrennstoff, aus dem durch Kernspaltung Energie freigesetzt wird. Ein solches Brennelement für einen deutschen Druckwasserreaktor ist (ohne Uranfüllung) in Originalgröße ausgestellt.

Strahlenschutzmesstechnik Radioaktivität kann mit den menschlichen Sinnen nicht wahrgenommen werden. Allerdings lässt sie sich bereits in äußerst geringen Mengen mit einfachen Messgeräten zuverlässig nachweisen. Besucher können sich über den Aufbau und die Funktion dieser Geräte informieren und dabei auch die natürliche Hintergrundstrahlung in unserer Umwelt nachweisen.

Experiment Kernschmelze Eine Kernschmelze ist ein schwerer Störfall in einem Kernkraftwerk, bei dem der Reaktorkern durch die Nachzerfallswärme der radioaktiven Spaltprodukte über den Schmelzpunkt der Brennelemente hinaus erhitzt und dadurch zerstört wird. Anhand der Thermit-Reaktion wird ein solcher Vorgang dargestellt und gezeigt, wie die dabei entstehende Schmelze durch keramische Werkstoffe zurückgehalten werden kann. Das Experiment wird jeweils zur vollen Stunde vor dem Eingang des KármánAuditoriums stattfinden. AUSSTELLUNG

19.00 bis 0.00 Kármán-Auditorium, Eilfschornsteinstraße

Aachen – eine Stadt, viele Gesichter Das Thema „Integration“ liegt der Stadt Aachen und der RWTH besonders am Herzen. Fast ein Drittel der Aachener Bevölkerung hat eine Zuwanderungsgeschichte. Diese Menschen gestalten mit ihren Fähigkeiten, ihrer Sprache, ihrer Kultur und ihren Visionen das Leben in Aachen. Sie tragen mit ihrem persönlichen Blick auf die Stadt zur Vielfalt und Entwicklung Aachens bei. Im Rahmen eines Kooperationsprojektes zwischen der RWTH und der Stadt Aachen fand im Mai 2011 am Katschhof eine große Ausstellung mit über 100 Plakaten statt. Mit persönlichen Worten zeigten zugewanderte Menschen ihre Verbundenheit zur Stadt. Dazu gehörten Bürgerinnen und Bürger Aachens, Hochschulbeschäftigte und Studierende. Eine Auswahl wird hier präsentiert.

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THEATER

19.30 bis 20.30 Institut für Anglistik, Amerikanistik und Romanistik, Kármánstraße 17-19, Treffpunkt im Foyer, Hochparterre

Death Actually – Ein Theaterprojekt von und mit Actor’s Nausea, der Theatergruppe der Anglistik/Amerikanistik Das Publikum erwartet eine Führung der ungewöhnlichen Art durch die Räume der Institutsbibliothek. Nachts erwachen dort allerlei literarische Figuren zum Leben und treiben ihr Unwesen zwischen den Bücherregalen; sie alle hat das geschriebene Wort unsterblich gemacht. Sie werden vom Tod erzählen, denn dieser ist – neben der Liebe – eins der großen Menschheitsthemen und noch dazu eins der wichtigsten und meistbeschriebenen in der Literatur. Neben dem einen oder anderen kalten Schauer, der dem Zuschauer bei ihren Geschichten über den Rücken laufen wird, zeigen die Gestalten, dass man selbst über den Tod auch lachen kann. Und der ein oder andere bringt ihm sogar ein Ständchen. Die Führung dauert etwa eine Stunde und finden in gut verständlichem Englisch statt.

SHOW

19.30 bis 19.45 Kármán-Auditorium, Eilfschornsteinstraße, Hörsaal Fo 2

MIRA-Lasershow Unter der künstlerischen Leitung des Produzenten Michael Ramjoué wird eine spektakuläre Laser-, Licht- und Klangshow aufgeführt. Hierbei bewegen sich Laser-Lichtbilder in verblüffender Synchronizität zur Musik durch den Raum. Durch einen leichten Kunstnebel sichtbar gemacht, erzeugen hochauflösende Laserprojektoren ein faszinierendes Kaleidoskop an Farben und Formen. Dreidimensional im Raum entstehen künstliche Horizonte, Regenbogentunnel, bewegte Wellen, unzählige fantastische „Lichtbilder“ und verblüffende Effekte aus Lichtskulpturen, die sich zum Anfassen real um die Zuschauer herum bewegen.

VORTRAG

19.45 bis 20.30 SuperC, Templergraben 57, Generali-Saal, 6. Etage

Intelligente Kleidung Till Quadflieg, Institut für Textiltechnik

Ein Kissen als Fernbedienung, ein T-Shirt als Pulsuhr oder beheizte Handschuhe für die Ski-Tour – dies alles wird durch Smart Textiles Realität. Die Integration leitender Fasermaterialien und elektrischer Funktionen in textile Flächen ermöglicht verschiedene Funktionen. So entsteht ein zusätzlicher Nutzen und Wert. Textile Tastaturen steuern Geräte, textile Elektroden in Bekleidung erfassen das EKG eines Menschen oder heizen aktiv. Einsatzgebiete für Smart Textiles sind zum Beispiel Sport und Mode, Medizintechnik oder Sicherheitsbekleidung.

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EXPERIMENTE

20.00 bis 0.00 Kármán-Auditorium, Eilfschornsteinstraße, Seminarräume SFo 1, SFo 2, SFo 3 und SFo 4

Physik-Jahrmarkt Zu den Highlights jeder Wissenschaftsnacht gehört seit Jahren der Jahrmarkt der Fachgruppe Physik. Auch in diesem Jahr kann Groß und Klein die spannende Welt der Physik in Experimenten erkunden.

INSTITUTSBESICHTIGUNG

20.00 bis 0.00 ISF, Pontstraße 49

Institut für Schweißtechnik und Fügetechnik (ISF) Das Institut für Schweißtechnik und Fügetechnik beschäftigt sich mit fast allen in der Industrie angewendeten Schweißverfahren. Sowohl herkömmliche Technik wie das MSG-Schweißen oder das UP-Schweißen als auch „neue“ Verfahren wie das Laserstrahl- und das Elektronenstrahlschweißen werden dort erforscht. In der Wissenschaftsnacht können die Besucherinnen und Besucher viele Schweißverfahren „live“ kennenlernen, darüber hinaus können sie sich selbst ein Bild davon machen, wie schwierig es sein kann, einen Schweißbrenner von Hand zu führen. Es wird ein Schweißstand aufgebaut, an dem jeder Besucher seine Handfertigkeit ausprobieren kann. Des weiteren wird eine Thermographiekamera aus der Füge- und Prüftechnik des Forschungszentrums Jülich im ISF vorgeführt. Mit der zur Analyse von Fügeverbindungen eingesetzten Kamera können Infrarot-Aufnahmen von Besuchern gemacht und deren Temperaturverteilung der Haut auf einem Bildschirm dargestellt

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Kalligrafie Herausforderung

Unsere Herausforderung Als forschendes Pharmaunternehmen entdecken wir neue Wirkstoffe und entwickeln daraus innovative Medikamente. Unsere Wissenschaftler auf der ganzen Welt empfinden diese Aufgabe als Verpflichtung und Herausforderung zugleich. Ärzte und Patienten vertrauen unseren Produkten in den Therapiefeldern Diabetologie, Kardiologie, Urologie, Gynäkologie und Gastroenterologie.

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FÜHRUNG

20.00 bis 20.15 SuperC, Templergraben 57., Infotheke Foyer

Führung durch das SuperC Stündlich werden Führungen durch das studienfunktionale Zentrum der RWTH Aachen angeboten.

INSTITUTSBESICHTIGUNG

20.00 bis 0.00 IKV, Pontstraße 55

Das Institut für Kunststoffverarbeitung (IKV) Das Institut für Kunststoffverarbeitung (IKV) verbessert und verfeinert in praxisnaher Forschung die vielfältigen Verarbeitungsverfahren der Kunststoffe. Zur RWTH-Wissenschaftsnacht 2011 öffnet das IKV sein Spritzgießtechnikum in der Pontstraße 55, Ecke Templergraben. Hier zeigen die IKV-Wissenschaftlerinnen und –Wissenschaftler live, wie Kunststoffbecher und andere Bauteile hergestellt werden.

VORTRAG UND ROADSHOW

20.00 bis 21.45 Kármán-Auditorium, Eilfschornsteinstraße, Hörsaal Fo 4

Perspektivenwechsel: Die Global Challenges Klimawandel und Energiewende aus integraler Sicht Professor Rafaela Hillerbrand, Interdisziplinäres Projekthaus HumTec, Professor Christoph Schneider, Lehr- und Forschungsgebiet Physische Geographie und Klimatologie

Klimawandel und Energiewende sind Herausforderungen mit globaler und generationenübergreifender Dimension. Diese fordern nicht nur einen Perspektivenwechsel von Politik und Gesellschaft als Ganzes, sondern auch von Wissenschaft und jedem Einzelnen. Der Vortrag zeigt einen möglichen Perspektivenwechsel von einem interdisziplinärem Verständnis von Forschung hin zu einer integralen Wissenschaft und leitet so über zur „Integralen Roadshow“ von Martin Bruders und Axel Perincherry, die den integralen Blick auf mögliche Entwicklungspotenziale vertiefen. anschließend

Die Integral Roadshow – Infotainment in eine(r) neue(n)Dimension Die Integral Roadshow ist Information und Entertainment rund um die Entwicklung des Menschen. Während die Menschheit sich lange Zeit ausschließlich auf eine äußere Betrachtung der Evolution beschränkt hat, wird hier mit Hilfe der integralen 14


Susanne van de Sand, Personalmanagement


Theorie (K. Wilber) und des kultursoziologischen Entwicklungsmodells SpiralDynamics (Beck & Cowan) eine Blick „von Innen“ gewagt. Die Zuschauer sind dabei Teil des immer wieder dem Moment entspringenden Geschehens. Mit viel Humor verbinden sich Powerpoint, Improvisation und Kommunikation zu einem größeren Ganzen, das den Betrachter unterschiedliche PerspekTiefen einnehmen lässt.

Vortrag

20.00 bis 20.45 Ehemaliges Heizkraftwerk, Wüllnerstraße 1, Hörsaal HKW 1

Nachhaltigkeit und ökologisches Wirtschaften: Welchen Beitrag liefern Kunststoffe? Professor Christian Hopmann, Institut für Kunststoffverarbeitung in Industrie und Handwerk e.V.

Kunststoffe begleiten uns täglich und beinahe überall. Man begegnet ihnen bei Verpackungen, bei Kunststofffenstern, in der Kleidung, in Mobiltelefonen oder in der Medizintechnik und mehr und mehr in Kraftfahrzeugen und im Flugzeugbau. Dieser Werkstoff wird so häufig eingesetzt, da er so vielfältig ist und seine Eigenschaften quasi nach Bedarf einstellbar sind. Kunststoffe können elastisch oder steif sein, hart oder weich, farbig oder transparent, sogar biologisch abbaubar. Der Vortrag präsentiert Beispiele der vielfältigen Einsatzmöglichkeiten der Kunststoffe und der (fast) ebenso vielfältigen Herstellungsverfahren von Kunststoffprodukten. Er zeigt auch auf, wie die moderne Kunststofftechnik einen Beitrag zum nachhaltigen Wirtschaften liefert.

VORTRAG

20.00 bis 20.45 Kármán-Auditorium, Eilfschornsteinstraße, Hörsaal Fo 2

Digitales Video – was kommt nach HD? Professor Jens-Rainer Ohm, Institut für Nachrichtentechnik

Digitale Videokompressionsverfahren, insbesondere MPEG-4 AVC (Advanced Video Coding) haben es ermöglicht, dass Videosignale mit hoher Auflösung (High Definition, HD) über Fernsehkanäle, Internet und Speichermedien (Blu-ray disc) verbreitet werden können. Jedoch wird die nächste Generation von Ultra-HD-Displays (UHD) nochmals die vierfache Anzahl von Bildpunkten, das heißt praktisch die Qualität eines Kinofilms, darstellen können. Auch entsprechende Kameras sind verfügbar und werden voraussichtlich die heutigen HD-Camcorder in Zukunft ablösen. Allerdings wird es für UHD notwendig sein, die Kompression nochmals deutlich zu steigern, um die bisherigen Übertragungs- und Speichermedien weiterhin nutzen zu können. Hierfür wird seit 2010 der neue Standard High Efficiency Video Coding (HEVC) entwickelt, der es ermöglichen soll, dieselbe Qualität wie das bisherige

FÜHRUNG

20.00 bis 20.30 Hochschulradio, Wüllnerstraße 5

Hochschulradio Aachen Treffpunkt ist vor dem Gebäude in der Wüllnerstraße 5

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QUIZ

20.15 bis 21.45 Kármán-Auditorium, Eilfschornsteinstraße, Hörsaal Fo 3

Wer wird Diversionär? Das optimale Spiel mit der Vielfalt! Testen Sie Ihr Wissen über Vielfalt an der RWTH Aachen und anderswo! Professor Carmen Leicht-Scholten, Stabsstelle Integration Team – Human Resources, Gender and Diversity Management

Werden Sie der nächste Diversionär oder die nächste Diversionärin! Das Quiz stellt den Facettenreichtum von Diversität (Geschlecht, ethnische Herkunft, Nationalität, Religion, Behinderung, Alter oder sexuelle Orientierung) dar und zeigt, dass Unterschiedlichkeit längst einen großen Bestandteil unseres Alltags und Miteinanders ausmacht. Spielen Sie mit!

Vortrag

20.15 bis 21.00 Hochschulbibliothek, Templergraben 61, Großer Lesesaal, 1. Etage

Gewürzmetalle – Kobolde der Zukunftstechnologien Professor Franz Michael Meyer, Institut für Mineralogie und Lagerstättenlehre

Innovative Technologien der Solar- und Windenergie, der Elektromobilität sowie der Kommunikations- und Informationsindustrie benötigen eine Vielzahl von Metallen in kleinsten Dosierungen, so genannte Gewürzmetalle. Obwohl sie nur in geringen Mengen bei- gegeben werden, „tunen“ sie die Eigenschaften der eingesetzten Materialen und ermöglichen erst die gewünschten Funktionen moderner Hightech Geräte. Die Gewürzmetalle gehören zu den knappen strategischen Rohstoffen, da Versorgungsengpässe erhebliche Probleme und Unterbrechungen in der Wert- schöpfungskette der Zukunftstechnologien hervorrufen können. Schon heute gibt es Studien, die zukünftige Verfügbarkeitsprobleme für die Seltenen Erden, Indium und Gallium prognostizieren. Industrieverbände und politische Gremien in den USA und der EU haben mehrere der Gewürzmetalle mit einer kritischen Versorgungslage identifiziert und dafür den Begriff „kritische Metalle“ geprägt. Eine Auseinandersetzung mit dieser Problematik ist daher zwingend notwendig, zumal ihre primären Vorkommen von komplexen geologischen Faktoren abhängen. Hinzu kommt, dass ein Großteil der Erzreserven in politisch instabilen Regionen liegt, wodurch sich die geologische Angebotssituation nur schwierig beeinflussen lässt.

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PARCOURS

20.30 bis 23.15 Kármán-Auditorium, Eilfschornsteinstraße Seminarraum SFo 9

refugium – ein ressourcen–parcours Evangelische Studierendengemeinde (ESG) und Katholische Hochschulgemeinde (KHG)

Denken, reflektieren, forschen … die Wissensgesellschaft schätzt den aktiven Menschen. Doch wo findet er Inspirationen, wo speist sich seine Kreativität, wo gründet sein Entscheiden, seine Verantwortung? Sie sind eingeladen zu entdecken: Was treibt mich an? Was gibt mir Raum und Ruhe, wo bin ich geschützt, wo kann ich Kraft finden für neue Projekte? Und welche Quellen habe ich gemeinsam mit anderen? Sie sind eingeladen zur Begegnung, zu einem bunten Parcours aus Wort, Bild und Klang, zu kommunikativer und individueller Beschäftigung mit Ihren Ressourcen. Mit einem Segen zur Nacht um 23.15 Uhr endet dieses Angebot.

THEATER

20.30 bis 21.30 Institut für Anglistik, Amerikanistik und Romanistik, Kármánstraße 17-19 (1. OG), Raum: Phil

Death Actually – Ein Theaterprojekt von und mit Actor’s Nausea, der Theatergruppe der Anglistik/Amerikanistik Das Publikum erwartet eine Führung der ungewöhnlichen Art durch die Räume der Institutsbibliothek. Nachts erwachen dort allerlei literarische Figuren zum Leben und treiben ihr Unwesen zwischen den Bücherregalen; sie alle hat das geschriebene Wort unsterblich gemacht. Sie werden vom Tod erzählen, denn dieser ist – neben der Liebe – eins der großen Menschheitsthemen und noch dazu eins der wichtigsten und meistbeschriebenen in der Literatur. Neben dem einen oder anderen kalten Schauer, der dem Zuschauer bei ihren Geschichten über den Rücken laufen wird, zeigen die Gestalten, dass man selbst über den Tod auch lachen kann. Und der ein oder andere bringt ihm sogar ein Ständchen. Die Führung dauert etwa eine Stunde und finden in gut verständlichem Englisch statt.

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die »Erfinden Sie uns.« Zukunft mit

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1: Kármán-Auditorium, Eilfschornsteinstraße 2: Hauptgebäude, Templergraben 55 3: SuperC, Templergraben 57 4: Ehemaliges Heizkraftwerk, Wüllnerstraße 1 5: Hochschulbibliothek, Tempergraben 61 6: Institut für Kunststoffverarbeitung, Pontstraße 55

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7: Institut für Schweißtechnik und Fügetechnik, Pontstraße 41 8: Humboldt-Haus, Pontstraße 41 9: Institut für Anglistik, Amerikanistik und Romanistik, Kármánstraße 17-19 10: Hochschulradio, Wüllnerstraße 5

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VORTRAG

20.45 bis 21.30 Ehemaliges Heizkraftwerk, Wüllnerstraße 1, Hörsaal HKW 2

Klimawandel und Städtebau Gerhard Curdes, emeritierter Professor für Städtebau und Landesplanung

Der Klimawandel stellt Gesellschaft und Städte vor enorme Herausforderungen. Immer höhere Kosten für Heizen und Kühlen sind zu erwarten. Was bedeutet die Erderwärmung für die Städte? Wer will noch in überhitzten Stadtbereichen wohnen? Wer in häufig überschwemmten? Müssen deshalb die dichten Stadtbereiche für die Abkühlung teilweise abgerissen oder aufgelockert werden? Brauchen wir vielleicht neue klimaneutrale Städte? Verlören wir dann nicht einen Teil unseres historischen Erbes? Fakt ist: Der Klimawandel verlangt Vorsorgemaßnahmen, damit Städte weiterhin bewohnbar bleiben. Vielleicht bleibt nur eine Generation Zeit, die Städte darauf vorzubereiten. In der Herausforderung des Klimawandels stecken aber nicht nur Bedrohungen, sondern auch Chancen. Der Vortrag gibt einen Überblick über exemplarische Probleme und Lösungsrichtungen.

VORTRAG

20.45 bis 21.30 SuperC, Templergraben 57, Generali-Saal, 6. Etage

Zukunftsvisionen der Energieversorgung Professor Rik W. De Doncker, E.ON Energy Research Center

Der unvermindert hohe Verbrauch an fossilen Brennstoffen beschleunigt nicht allein den globalen Klimawandel, der großzügige Einsatz der knapper werdenden Ressourcen führt fast zwangsläufig auch zu weiter steigenden Preisen für solche Energierohstoffe. Vor diesem Hintergrund nehmen weltweit die Forschungsanstrengungen zu, um dringend notwendige Innovationen in Richtung einer günstigeren, CO²-ärmeren Energieversorgung zu entwickeln. Im Vortrag wird ein mögliches Szenario für eine großformatige Nutzung von erneuerbaren Energiequellen in Europa mit DC Übertragungs- und Verteilungsnetzen, flexiblen Kraftwerken, Wärme- und Gasspeichersystemen etc. erläutert.

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LESUNG UND TALK

21.00 bis 23.00 Uhr Humboldt-Haus, Pontstraße 41

„Budensuche, Che-Haus, Peace & Love“ – Ein Abend mit „Ameröllchen“, Dias und Musik Alumni erinnern sich an das Aachener Studentenleben der 60er und 70er Jahre. Unter anderem liest Dr. Holger A. Dux, Architekt und Bauhistoriker, aus seiner Buchreihe „Weißt Du noch?“. Der Vergleich von Damals und Heute verspricht viel Unterhaltung und Spaß.

THEATER

21.00 bis 22.00 Institut für Anglistik, Amerikanistik und Romanistik, Kármánstraße 17-19 (1. OG), Raum: Phil

Irgendwo in Mexiko: Der Zensus und Die Glühwürmchen der Karibik. Zwei Einakter von Emilio Carballido Studierende der Aachener Romanistik unter der Leitung von Katharina Silberg in Zusammenarbeit mit dem Theater Aachen. Deutsch-spanische szenische Lesung

Las luciérnagas del Caribe: Um ihre Mutter bzw. Schwiegermutter nach einer Kreuzfahrt in der Karibik wieder zuhause willkommen zu heißen, trifft sich die Familie bei ihr zu einem Abendessen. Man ist gespannt auf den Reisebericht, und tatsächlich hat die auf die 50 zugehende Dame so einiges mitzuteilen…

El censo: In einer zu einer Nähwerkstatt umfunktionierten Wohnung halten sich Dora und Herlinda mit dem Verkauf ihrer Kleider finanziell über Wasser. Als ein mit einer statistischen Erhebung beauftragter Student bei ihnen auftaucht, wird er sofort für einen Beamten vom Finanzamt gehalten. Da sie keine Steuern zahlen, fürchten die Damen nun um ihr Geschäft, während der Listenführer alle Mühe hat, ihnen klar zu machen, dass er doch nur eine Volkszählung machen möchte…

FÜHRUNG

21.00 bis 21.15 SuperC, Templergraben 57, Infotheke Foyer

Führung durch das SuperC Stündlich werden Führungen durch das studienfunktionale Zentrum der RWTH Aachen angeboten.

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SHOW

21.00 bis 21.15 Kármán-Auditorium, Eilfschornsteinstraße, Hörsaal Fo 2

MIRA-Lasershow Unter der künstlerischen Leitung des Produzenten Michael Ramjoué wird eine spektakuläre Laser-, Licht- und Klangshow aufgeführt. Hierbei bewegen sich LaserLichtbilder in verblüffender Synchronizität zur Musik durch den Raum. Durch einen leichten Kunstnebel sichtbar gemacht, erzeugen hochauflösende Laserprojektoren ein faszinierendes Kaleidoskop an Farben und Formen. Dreidimensional im Raum entstehen künstliche Horizonte, Regenbogentunnel, bewegte Wellen, unzählige fantastische „Lichtbilder“ und verblüffende Effekte aus Lichtskulpturen, die sich zum Anfassen real um die Zuschauer herum bewegen.

FÜHRUNG

21.00 bis 21.30 Hochschulradio, Wüllnerstraße 5

Hochschulradio Aachen Treffpunkt ist vor dem Gebäude in der Wüllnerstraße 5

VORTRAG

21.15 bis 22.00 Kármán-Auditorium, Eilfschornsteinstraße, Hörsaal Fo 1

„Das Kölner Dom“. Vom Zeugnis des Glaubens zum Objekt der Werbung Max Kerner, emeritierter Professor für Mittlere Geschichte

Der Kölner Dom ist Wahrzeichen und Herz dieser Stadt, deren Symbol und Synonym zugleich. Ein einzigartiges und unvergleichliches Monument europäischer Geschichte: als heidnische Kultstätte, als spätantikes und mittelalterliches Glaubenszeugnis, als christliches Bauwerk der Romanik (9. Jh.) und Gotik (1248-1560) sowie schließlich als deutsches Nationaldenkmal (19. Jh.). Kurzum: ein europäisches Wahrzeichen mit einem großem Wandel der symbolischen Bedeutungen, so Andreas Rossmann in der FAZ vom 28.02.2004. Hierzu gehört am Ende auch die flott-freche Bierwerbung „Das Kölner Dom“. Diesen Weg kultureller Erinnerung und vielleicht auch zunehmender Geschichtsvergessenheit gilt es, kulturgeschichtlich und kritisch ein wenig nachzuzeichnen. Dies gerade am 11.11.2011 zu tun, ist nicht zuletzt durch das bekannte Kölner Karnevalslied gerechtfertigt, in dem es so schön heißt: Mer losse d’r dom in kölle... 26


Vortrag

21.15 bis 22.00 Ehemaliges Heizkraftwerk, Wüllnerstraße 1, Hörsaal HKW 1

Wie kann der erste Herzinfarkt verhindert werden? Risikofaktoren und deren wirksame Beeinflussung Professor Nikolaus Marx, Medizinischen Klinik I – Kardiologie, Pneumologie, Angiologie und Internistische Intensivmedizin

Der Herzinfarkt stellt eine der Haupttodesursachen in Deutschland dar. Verschiedene Risikofaktoren, wie Bluthochdruck, Rauchen oder Fettstoffwechselstörung tragen maßgeblich zur Herzinfarktentstehung bei. Ein Großteil dieser Faktoren kann erfolgreich beeinflusst werden. Der Vortrag beschreibt die Entstehung des Herzinfarktes und die Möglichkeiten des Einzelnen, das Risiko für einen Herzinfarkt zu vermindern.

Vortrag

21.30 bis 22.15 Hochschulbibliothek, Templergraben 61, Großer Lesesaal, 1. Etage

Mit Supercomputern auf der Spur von Parkinson, AIDS und Krebs Dr. Jens Dreyer, German Research School for Simulation Sciences

Können Computersimulationen helfen, Krankheiten besser zu verstehen? Die Entwicklung von Höchstleistungsrechnern zusammen mit immer effizienteren Simulationsmethoden hat uns in die Lage versetzt, die Eigenschaften und das Verhalten von Biomolekülen wie Proteinen oder DNA untersuchen zu können. Was passiert, wenn den Molekülen ein Fehler unterläuft? Wir berichten, was uns Supercomputer auf molekularer Ebene über die Entstehung von Krankheiten erzählen können.

VORTRAG

21.30 bis 22.15 Kármán-Auditorium, Eilfschornsteinstraße, Hörsaal Fo 2

RWTH-Aachen Campus – Vision. Konzept. Professor Günther Schuh, RWTH Aachen Campus GmbH

Die RWTH Aachen beabsichtigt, sich mit dem RWTH Aachen Campus zu einer der weltweit führenden technischen Universitäten zu entwickeln. Vor diesem Hintergrund sollen in den kommenden Jahren auf einer Fläche von rund 800.000 Quadratmetern bis zu 19 Forschungscluster mit Büro-, Seminar- und Hallenflächen sowie Laboreinrichtungen mit ergänzender Infrastrukturnutzung entstehen. In diesen Forschungsclustern werden Industrieunternehmen und Hochschulinstitute in 27


einer neuen Qualität der Zusammenarbeit und des Austausches ganzheitlich und interdisziplinär an definierten Forschungsschwerpunkten arbeiten. Bis zu 250 nationale und internationale Technologieunternehmen erhalten dadurch die Möglichkeit, sich mit eigenen Forschungs- und Entwicklungskapazitäten auf dem Campus anzusiedeln und sich – über einzelne Forschungskooperationen hinaus – langfristig

in die Forschungs- und Weiterbildungsaktivitäten der RWTH Aachen einzubringen. Das gesamte Areal des RWTH Aachen Campus erstreckt sich über 2,5 Quadratkilometern und umfasst die bestehenden RWTH-Flächen sowie zwei Erweiterungsgebiete – den Campus Melaten im Nordwesten der Stadt Aachen (Seffent/Melaten) und den Campus West auf einem Teilgebiet des Aachener Westbahnhofs.

THEATER

21.30 bis 22.30 Institut für Anglistik, Amerikanistik und Romanistik, Kármánstraße 17-19 (1. OG), Raum: Phil

Death Actually – Ein Theaterprojekt von und mit Actor’s Nausea, der Theatergruppe der Anglistik/Amerikanistik Das Publikum erwartet eine Führung der ungewöhnlichen Art durch die Räume der Institutsbibliothek. Nachts erwachen dort allerlei literarische Figuren zum Leben und treiben ihr Unwesen zwischen den Bücherregalen; sie alle hat das geschriebene Wort unsterblich gemacht. Sie werden vom Tod erzählen, denn dieser ist – neben der Liebe – eins der großen Menschheitsthemen und noch dazu eins der wichtigsten und meistbeschriebenen in der Literatur. Neben dem einen oder anderen kalten Schauer, der dem Zuschauer bei ihren Geschichten über den Rücken laufen wird, zeigen die Gestalten, dass man selbst über den Tod auch lachen kann. Und der ein oder andere bringt ihm sogar ein Ständchen. Die Führung dauert etwa eine Stunde und findet in gut verständlichem Englisch statt.

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Simulanten gesucht! www.grs-sim.de

Master in Simulation Sciences Sie haben einen Bachelor in einer Natur- oder Ingenieurwissenschaft? Sie interessieren sich f체r Anwendungen und Methoden der Computersimulation? Sie reizt die Arbeit mit Supercomputern? Dann bewerben Sie sich f체r den interdisziplin채ren Master-Studiengang Simulation Sciences!

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VORTRAG

21.45 bis 22.30 Ehemaliges Heizkraftwerk, Wüllnerstraße 1, Hörsaal HKW 2

Otto Blumenthal 1933 bis 1944: Das Schicksal eines Aachener Mathematikprofessors Dr. Volkmar Felsch, ehemaliger Mitarbeiter am Lehrstuhl D für Mathematik

Otto Blumenthal gehörte zu den jüdischen Professoren, die 1933 von der TH Aachen, an der er seit 1905 lehrte, entlassen wurden. 1939 ging er ins niederländische Exil, wurde dort vier Jahre später in einem Konzentrationslager interniert, dann deportiert und starb schließlich 1944 in Theresienstadt. Dass wir sein Schicksal ziemlich detailliert nachzeichnen können, verdanken wir insbesondere den in seinem Nachlass aufgefundenen Tagebüchern der Jahre 1939 bis 1943. Sie bilden eine ebenso lückenlose wie authentische Dokumentation darüber, wie sich die unzähligen Schikanen, denen die jüdische Bevölkerung zunehmend ausgesetzt war, auf seinen Alltag auswirkten. Die Tagebücher liefern ein bestürzendes Zeugnis von Ausgrenzung, permanenten Demütigungen und systematischer Zermürbung.

VORTRAG

22.00 bis 23.00 SuperC, Templergraben 57, Generali-Saal, 6. Etage

Der Körper der Kunstgeschichte Professor Alexander Markschies, Institut für Kunstgeschichte

Wir leben in einer auf den Körper fixierten Zeit – vermutlich mehr denn je. Der Vortrag soll zum Nachdenken über dieses Phänomen anregen, wenn Beispiele aus Alltag und Kunst vorgestellt und diskutiert, die historischen Dimensionen beleuchtet sowie schließlich danach gefragt wird, unter welchen Gesichtspunkten die Wissenschaft der Kunstgeschichte sich überhaupt mit dem Körper beschäftigt hat und auseinandersetzen kann. anschließend

Ende der Auktion „Mensch und Menschlichkeit“ siehe Seite 8

FÜHRUNG

22.00 bis 22.30 Hochschulradio, Wüllnerstraße 5

Hochschulradio Aachen Treffpunkt ist vor dem Gebäude in der Wüllnerstraße 5 30


VORTRAG UND EXPONAT

22.00 bis 22.45 Kármán-Auditorium, Eilfschornsteinstraße, Hörsaal Fo 3

Solar Decathlon Europe 2012 – Team RWTH Aachen Counter Entropy Der Solar Decathlon Europe (SDE) ist ein Studierendenwettbewerb, der alle zwei Jahre in Madrid ausgetragen wird. Hierbei planen und bauen interdisziplinäre Teams ein Gebäude, bei dem innovative Energiekonzepte zum Einsatz kommen. Im Fokus steht dabei die Nutzung der Solarenergie. Zur Zeit nimmt ein Team von Studierenden, unter anderem der Fachbereiche Architektur, Maschinenwesen und Bauingenieurwesen der RWTH, an diesem Wettbewerb teil. Zusätzlich zu den Wettbewerbsanforderungen haben sich die Teilnehmer das Ziel gesetzt, mit recycelten Produkten das „Counter Entropy House“ zu entwickeln und wollen so einen zukunftsweisenden Beitrag zur Energiedebatte in der Bauwirtschaft leisten. Die Studierenden werden ihr „Counter Entropy House” zunächst in Aachen bauen. Im September 2012 wird das realisierte Gebäude drei Wochen in Madrid präsentiert und in den zehn Wettbewerbsdisziplinen bewertet, die vom Wohnkomfort bis zur Gebäudetechnik reichen. Das Exponat des RWTH-Teams ist im SuperC ausgestellt. VORTRAG

22.00 bis 22.45 Kármán-Auditorium, Eilfschornsteinstraße, Hörsaal Fo 4

Der Sprache oft ein Stück voraus – Formen und Funktionen von Gesten Professor Irene Mittelberg, Interdisziplinäres Projekthaus HumTec

Dieser Vortrag gibt einen Überblick über die vielfältigen Formen und Funktionen von manuellen Gesten. Es wird zunächst gezeigt, inwiefern Gesten für die menschliche Kognition und Kommunikation eine zentrale Rolle spielen, zum Beispiel hinsichtlich der Sprachevolution, der kindlichen Sprachentwicklung und in alltäglichen Gesprächssituationen. So können Sprecher ins Stottern geraten, wenn man ihnen das Gestikulieren verwehrt, und Studien mit Schulkindern zeigen, dass im naturwissenschaftlichen Unterricht neue Konzepte oft durch Gesten früher korrekt ausgedrückt werden als mit sprachlichen Mitteln. Auch im Redefluss zeichnen sich Gedanken oft bereits in den Gesten ab, noch bevor sie in Worte gefasst werden. Im zweiten Teil des Vortrags werden Einblicke in die interdisziplinären Arbeiten der Forschungsgruppe „Natural Media & Engineering“ (HumTec) gegeben.

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FÜHRUNG

22.00 bis 22.15 SuperC, Templergraben 57, Infotheke im Foyer

Führung durch das SuperC Stündlich werden Führungen durch das studienfunktionale Zentrum der RWTH Aachen angeboten. FILM

22.15 bis 0.00 Hauptgebäude, Templergraben 55, Aula 1

Four Lions Mit einem einleitenden Kurzvortrag von Professor Thomas Kron, Institut für Soziologie

Vier jungen Briten wollen aus unterschiedlichen Gründen in den Heiligen Krieg ziehen und die britische Öffentlichkeit aufrütteln. Während sich zwei Mitglieder der neu gegründeten Terrorzelle in ein pakistanisches Ausbildungslager begeben, versuchen die Anderen Krähen zu Bombenkurieren zu trainieren. Four Lions ist eine kontroverse Satire über Terrorismus und islamistische Attentäter. FSK: ab 16

VORTRAG

22.15 bis 23.00 Kármán-Auditorium, Eilfschornsteinstraße, Hörsaal Fo 1

Tank oder Theke: Wohin geht das Ethanol der Zukunft? Professor Stefan Pischinger, Institut für Thermodynamik

Ethanol ist in aller Munde, und das nicht nur durch das gemütliche Feierabendbier. Derzeit sorgt Ethanol auch als E10-Kraftstoff für Ottomotoren für reichlich Zündstoff in der Presse und beim Autofahrer. Dabei ist die Diskussion oft unwissenschaftlich und von Unsicherheiten geprägt. Doch warum sollen wir überhaupt Ethanol-Kraftstoffe tanken, sind diese Kraftstoffe wirklich schädlich für unsere Motoren und welche Potenziale und Herausforderungen ergeben sich aus ihrem Einsatz? Dieser Vortrag soll Licht ins Dunkel der aktuellen Diskussion bringen und über aktuelle Fragen aufklären.

VORTRAG

22.15 bis 23.00 Ehemaliges Heizkraftwerk, Wüllnerstraße 1, Hörsaal HKW 1

Von Menschen, Monstern und Mäusen Dipl.-Math. Bernhard Schuldt, Graduiertenschule Aachen Institute for Advanced Study in Computational Engineering Science (AICES), Dr. Franz-Josef Müller , Zentrum für Integrative Psychiatrie der Christian-Albrechts-Universität, Kiel 33


Pluritpotente Zellen sind die Alleskönner unter den Stammzellen, weil sie sich in jeden Zelltyp des menschlichen Körpers entwickeln können. 2006 entwickelten japanische Forscher eine Technologie, wie man solche Stammzellen für jeden Menschen herstellen kann, ohne die Verwendung von Embryonen. Für den medizinischen oder technologischen Einsatz sind allerdings noch viele Fragen zu klären und die Methoden der Stammzellforschung weiter zu verfeinern. So basiert einer der am weitesten akzeptierten Qualitätsstandards, der Tera- tomversuch, auf einem 60 Jahre alten Versuch an Mäusen. Dabei wird die Bildung von Teratomen (Monstergeschwulsten) mit dem Mikroskop verifiziert. In Kollaboration mit Forschern der Christian-Albrechts-Universität, Kiel, und des Scripps Research Institute (San Diego, USA) die groß angelegte Genanalysen mit mathematischer Modellierung verbindet, konnten gezeigt werden, dass moderne funktionalgenetische Methoden diesen Versuch ersetzen, und ein tieferes Verständnis pluripotenter Zellen ermöglichen können. Der Blick auf die Wissenschaftsgeschichte zeigt, dass es nicht ausreicht, Methoden theoretisch zu erforschen. Um wirklich nutzbringend eingesetzt zu werden, müssen diese neuen Methoden direkt Medizinern und Bioforschern zugänglich gemacht werden, so wie es mit dem Mikroskop seit mehr als einem Jahrhundert der Fall ist.

SHOW

22.30 bis 22.45 Kármán-Auditorium, Eilfschornsteinstraße, Hörsaal Fo 2

MIRA-Lasershow Unter der künstlerischen Leitung des Produzenten Michael Ramjoué wird eine spektakuläre Laser-, Lichtund Klangshow aufgeführt. Hierbei bewegen sich Laser-Lichtbilder in verblüffender Synchronizität zur Musik durch den Raum. Durch einen leichten Kunstnebel sichtbar gemacht, erzeugen hochauflösende Laserprojektoren ein faszinierendes Kaleidoskop an Farben und Formen. Dreidimensional im Raum entstehen künstliche Horizonte, Regenbogentunnel, bewegte Wellen, unzählige fantastische „Lichtbilder“ und verblüffende Effekte aus Lichtskulpturen, die sich zum Anfassen real um die Zuschauer herum bewegen.

THEATER

22.30 bis 23.30 Institut für Anglistik, Amerikanistik und Romanistik, Kármánstraße 17-19, Treffpunkt im Foyer, Hochparterre

Death Actually – Ein Theaterprojekt von und mit Actor’s Nausea, der Theatergruppe der Anglistik/Amerikanistik Das Publikum erwartet eine Führung der ungewöhnlichen Art durch die Räume der Institutsbibliothek. Nachts erwachen dort allerlei literarische Figuren zum Leben und treiben ihr Unwesen zwischen den Bücherregalen; sie alle hat das geschriebene Wort unsterblich gemacht. Sie werden vom Tod erzählen, denn dieser ist – neben der Liebe – eins der großen Menschheitsthemen und noch dazu eins der wichtigsten und meistbeschriebenen in der Literatur. Neben dem einen oder anderen kalten Schauer, der dem Zuschauer bei ihren Geschichten über den Rücken laufen wird, zeigen die Gestalten, dass man selbst über den Tod auch lachen kann. Und der ein oder andere bringt ihm sogar ein Ständchen. 34


Die Führung dauert etwa eine Stunde und finden in gut verständlichem Englisch statt. FÜHRUNG

23.00 bis 23.30 Hochschulradio, Wüllnerstraße 5

Hochschulradio Aachen Treffpunkt ist vor dem Gebäude in der Wüllnerstraße 5

VORTRAG

23.00 bis 23.45 Kármán-Auditorium, Eilfschornsteinstraße, Hörsaal Fo 2

Bioenergie – Heilsbringer oder Irrweg Professor Peter Georg Quicker, Lehr- und Forschungsgebiet Technologie der Energierohstoffe

Die Verwendung von Biomasse als Energieträger ist nichts Neues. Schon die Altvorderen haben ihr Mammutschnitzel über dem Feuer gegrillt. Nach dem Kohle-, Öl-, Gas- und Nuklearboom soll nun das Zeitalter der erneuerbaren Energie anbrechen. Die Biomasse soll hierbei eine wichtige Rolle spielen, da Anzeige

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diese als einzige erneuerbare Energieform direkt speicherbar ist. Aber die Bioenergie hat auch ihre Schattenseiten. Die Tank-Teller-Diskussion, Brandrodungen in Entwicklungsländern zur Schaffung neuer Anbauflächen oder Schadstoffemissionen sind Beispiele. Es stellt sich also die Frage, welche Biomassen auf welche Art genutzt werden sollen, um den hohen Erwartungen in diese Form der erneuerbaren Energien gerecht zu werden. Für diese Diskussion liefert der Vortrag Fakten und Denkanstöße.

KONZERT

23.00 bis 23.45 Kármán-Auditorium, Eilfschornsteinstraße, Hörsaal Fo 3

Die sINGer Die sINGer sind ein Vokal-Ensemble, das im Jahre 2006 von vier Ingenieurstudenten gegründet wurde. Inzwischen sind sie zu sechst, fünf Studenten und ein frisch gebackener Ingenieur. Geboten wird ein breites Spektrum an A-Cappella Musik von Klassik bis Pop, von Tallis bis zu den Beatles! Die sINGer legen dabei besonderen Wert auf Klang und musikalische Präzision, wobei der Spaß natürlich niemals zu kurz kommt.

VORTRAG

23.00 bis 23.45 Kármán-Auditorium, Eilfschornsteinstraße, Hörsaal Fo 4

Computerviren, Malware, Botnetze – Dürfen wir uns wehren? Dipl.-Inform. Mark Schloesser, Exzellenzcluster Ultra High-Speed Mobile Information and Communication (UMIC)

Der Begriff der Computerviren und erste Exemplare existieren seit 1985. Seit 1997 verbreiten sie sich teilweise autonom und infizieren so viele Systeme wie möglich. Viele dieser Schadprogramme konnten kontrolliert entfernt werden, doch in jüngerer Vergangenheit spricht man fast nur noch von „Botnetzen“. Möchte man sich gegen Computerviren schützen, hilft meist nur ein aktuelles System und ein Antivirenprogramm. Doch selbst das erkennt nicht alles. Es gibt zwar noch andere Möglichkeiten sich zu wehren, doch dürfen diese noch nicht genutzt werden. Dies könnte sich in der Zukunft ändern...

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VORTRAG

23.00 bis 23.45 Ehemaliges Heizkraftwerk, Wüllnerstraße 1, Hörsaal HKW 2

Trenntoiletten für eine klobalisierte Welt Ingenieure ohne Grenzen e.V. Die Regionalgruppe Aachen des Vereins Ingenieure ohne Grenzen e.V. hat kürzlich ihr erstes Projekt fertiggestellt: ein Trenntoilettensystem in Ukunda, Kenia. Studierende und Berufstätige setzen sich für nachhaltige Projekte in der technischen Entwicklungszusammenarbeit ein und reagieren mit ihrem ersten Projekt auf eines der Grundprobleme weltweit. Wie die Trenntoilette funktioniert, welche Vorteile sie hat, und was die Studierenden bei der Planung und Implementierung erlebt haben – das vermitteln die Ingenieure in einem lebendigen Vortrag mit Eindrücken aus Afrika.

FÜHRUNG

23.00 bis 23.15 SuperC, Templergraben 57, Infotheke im Foyer

Führung durch das SuperC Stündlich werden Führungen durch das studienfunktionale Zentrum der RWTH Aachen angeboten.

VORTRAG

23.15 bis 0.00 Ehemaliges Heizkraftwerk, Wüllnerstraße 1, Hörsaal HKW 1

Schonende Verfahren in der Plastischen und Ästhetischen Chirurgie PD Ahmet Bozkurt, Klinik für Plastische Chirurgie, Hand- und Verbrennungschirurgie

Die Plastische Chirurgie basiert auf den vier Säulen „Rekonstruktive Chirurgie“, „Handchirurgie“, „Ästhetische Chirurgie“ und „Verbrennungschirurgie“, die auf dem Fundament „Forschung in der Plastischen Chirurgie“ stehen. Die Rekonstruktive Chirurgie steht für die Wiederherstellung der Körperform und Körperfunktion. Dazu gehören große Hautund Weichteildefekte zum Beispiel durch Tumorentfernungen oder Unfälle, Entstellungen durch Narben, der Verlust einer Brust durch Brustkrebs und auch die Lähmungen von Nerven des Gesichtes oder der Arme. An handchirurgischen Zentren wie am Universitätsklinikum Aachen beinhaltet die Handchirurgie nicht nur geplante Eingriffe, sondern auch die Notfallbehandlung. Die Verbrennungschirurgie hat durch die Einrichtung von Brandverletztenzentren einen hohen Standard erreicht. Durch die Fortschritte der Medizin, neue Transplantationstechniken und die Züchtung patienteneigener Kulturhaut ist es gelungen, die Überlebensrate der Patienten weiter zu steigern. In der Ästhetischen Chirurgie erlauben moderne Operationsmethoden Korrekturen an fast jedem Körperteil. Das Ziel ästhetisch-plastischer Operationen ist eine Harmonisierung der äußeren Erscheinung. Diese Eingriffe werden heute nach Möglichkeit minimal-invasiv, mit kleinen oder wenig sichtbaren Narben vorgenommen.

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VORTRAG

23.15 bis 0.00 Kármán-Auditorium, Eilfschornsteinstraße, Hörsaal Fo 1

Der Reaktorunfall von Fukushima Professor Hans Josef Allelein und Dipl.-Ing. Stephan Jühe, Institut für Reaktorsicherheit und -technik

Vor gut einem halben Jahr löste das Zusammenwirken von Erdbeben und Tsunami im japanischen Kernkraftwerk Fukushima-Daiichi den schwersten Reaktorunfall der westlichen Welt aus. Auch wenn die Untersuchungen noch andauern, existiert mittlerweile ein gutes Verständnis über die Abläufe des Unfalls. Im Rahmen dieses Vortrages sollen die Ereignisse in den Blöcken 1 bis 4 der Anlage nach dem Tsunami anschaulich dargestellt und zum Abschluss erläutert werden, mit welchen Sicherheitsmaßnahmen ein modernes Kernkraftwerk vor solchen Ereignissen geschützt werden kann.

SHOW

23.45 bis 0.00 Kármán-Auditorium, Eilfschornsteinstraße, Hörsaal Fo 2

MIRA-Lasershow Unter der künstlerischen Leitung des Produzenten Michael Ramjoué wird eine spektakuläre Laser-, Licht- und Klangshow aufgeführt. Hierbei bewegen sich Laser-Lichtbilder in verblüffender Synchronizität zur Musik durch den Raum. Durch einen leichten Kunstnebel sichtbar gemacht, erzeugen hochauflösende Laserprojektoren ein faszinierendes Kaleidoskop an Farben und Formen. Dreidimensional im Raum entstehen künstliche Horizonte, Regenbogentunnel, bewegte Wellen, unzählige fantastische „Lichtbilder“ und verblüffende Effekte aus Lichtskulpturen, die sich zum Anfassen real um die Zuschauer herum bewegen.

ABSCHLUSSKONZERT

0.00 Kármán-Auditorium, Eilfschornsteinstraße, Foyer

JustOneMore Von den beliebtesten Rock-Klassikern über aktuelle Chart-Stürmer bis zu TanzHits, reist JustOneMore quer durch die verschiedenen Epochen der Rock- und PopGeschichte. Ihr Repertoire reicht von A wie „Alright Now“ bis zu Z wie „Zu Spät“. Die fünf Musiker kommen aus unterschiedlichen Stilrichtungen und nutzen diese Einflüsse, um dem Programm einen eigenen und unverwechselbaren Charakter zu geben.

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5 vor 12 - Die RWTH Wissenschaftsnacht 2011