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Umfrage in allen 8. Klassen des Richard-WagnerGymnasiums Bayreuth

Fragebogen der Bundeszentrale f端r politische Bildung Die Sch端ler lernen, Fragebogen am Computer auszuwerten und Balkendiagramme zu lesen.


Voraussetzungen:  Alle Schülerinnen und Schüler der achten Klassen wurden gebeten, einen Fragebogen

auszufüllen, um herauszufinden, wie das „Klima“, die Stimmung in den einzelnen Klassen und in den Familien der Schüler aussieht.  Die Schüler mussten vorgegebene Aussagen beurteilen. Stimmt die Aussage ganz

genau, bzw. gar nicht? Es konnte aus fünf verschiedenen Einschätzungen ausgewählt werden.  Die Fragen zielten auf den Gruppendruck innerhalb der Klasse, auf die

Klassengemeinschaft insgesamt, auf die Einstellung zur Schule und auf die Leistungsbereitschaft der Schüler. Hier wurde recht wenig Konfliktpotential festgestellt, wobei es teilweise Unterschiede zwischen den Klassen gibt. Dann wurde nach dem Verhältnis zwischen Schülern und Lehrkräften gefragt. Hier zeigt sich teilweise eine Unzufriedenheit mit dem Verhalten der Lehrkräfte. Innerhalb der Familien der Schüler scheint es dagegen recht wenig Konflikte zu geben.


Außenseiter und Cliquen?  Ein Indiz für Konflikte zwischen den Schülern ist, wenn es Schüler und Cliquen in der

Klasse gibt, die den Ton angeben. Denn so können Schüler, wenn sie nicht machen, was diese sagen, ausgeschlossen oder ignoriert werden. in den Klassen 8a,b, und c gibt es solche Gruppen nicht so ausgeprägt wie in der Klasse 8d, denn dort geben 8,1% der Schülerinnen an, dass sie von einer Clique in der Klasse herumkommandiert werden. Eher weniger Konfliktpotential zeigt sich daran, dass zwei Drittel aller Befragten angeben, dass sie in ihrer Klasse nicht schnell zum Außenseiter werden können. Deshalb liegt kein großer Gruppendruck vor und somit liegt darin kaum eine Konfliktmöglichkeit. Im Widerspruch dazu steht, dass ca. die Hälfte der Befragten angab, dass man unbesorgt anders sein kann als die anderen. Durch diese Angaben haben die Befragten gezeigt, dass sie in ihrer Klasse keinen starken Gruppendruck vorfinden. (Kathrin u. Karla)


AuĂ&#x;enseiter und Cliquen?


Gibt es Sch端ler, die den Ton angeben?


Neid auf andere Mitschüler? 

Auf die Frage, ob die Schüler beispielsweise wegen der Kleidung aufeinander neidisch sind, ist es bei zwei Klassen (8a und c) eher nicht der Fall, während in den beiden anderen Klassen jeweils knapp die Hälfte der Schüler angibt, dass Neidgefühle existieren. Außerdem wurden die Schüler gefragt, ob sie sich heimlich darüber freuen, wenn jemand einen Fehler macht. Diese Frage zielt auf den Grad der Schadenfreude bzw. den Neid auf die Leistungen der Mitschüler. Auch dies wird in den Klassen 8b und 8d stärker wahrgenommen als in den Klassen 8a und 8c. Auch die Antworten auf die Frage, inwieweit Schüler versuchen sich selbst gut darzustellen, indem sie andere schlechtmachen, zielen in dieselbe Richtung. Bei den Klassen 8b und d wird dem zugestimmt, wogegen dies in den anderen Klassen nicht angegeben wird und es dort somit weniger Streit geben dürfte.


Neid auf gute Noten – andere schlecht machen?


Schadenfreude - L채stern?


Ergebnis: Klassenklima? Die Schüler schätzen sich selbst so ein, dass sie wenig lästern, was sicherlich auch zu einem guten Klassenklima führt. Von 87 Befragten geben 44 an, dass sie nicht lästern, und nur 18, dass sie es häufig tun. Ungewöhnlich ist, dass die Klasse 8d das Lästerverhalten ihrer Mitschülerinnen als sehr hoch einschätzt. 44 von 64 Befragten in den Klassen 8a,b,c gaben an, dass auch andere entweder wenig oder gar nicht lästern. In der Klasse 8d hingegen geben von 24 Befragten 20 an, dass viel über andere gelästert wird. Dies ist ein Indiz für ein schlechtes Klassenklima. (Lotte und Caro)


Gehe ich gern in die Schule? Die folgenden Abbildungen zeigen, ob die Schülerinnen und Schüler gerne zur Schule gehen und inwieweit sie sich in ihren Klassen wohl fühlen. Hier gibt es unterschiedliche Ergebnisse. Die allermeisten Schüler geben an, dass sie keine Angst haben, zur Schule zu gehen (51 von 88 Befragten). Demgegenüber sagt aber auch der Großteil der Schülerinnen und Schüler, dass sie nicht gerne zur Schule gehen. In ihren Klassen allerdings fühlt sich die Mehrheit der Schüler wohl (49 von 88 Befragten sagen, dass sie sich sehr wohl fühlen und dazu kommen noch einmal 23 Schülerinnen und Schüler, die sich eher wohl fühlen.) Hier sticht die Klasse 8d heraus, die zwar angibt, dass sehr viel gelästert wird. In der Klasse fühlen sich aber 21 von 24 Schülerinnen wohl bzw. sehr wohl.


Klassenklima?


Unterrichtsstörung? Ein Grund für Konflikte zwischen Lehrern und Schülern könnte in den Unterrichtsstörungen liegen. Diese werden von allen Klassen ziemlich häufig wahrgenommen. Möglicherweise liegt das daran, dass eine Mehrheit der Schüler keine klaren Verhaltensregeln erkennt, an die sie sich halten sollten. Konflikte mit den Lehrkräften können dann entstehen, wenn die Lehrer versuchen, klare Regeln durchzusetzen, was durchaus der Fall zu sein scheint.


Sch端ler halten Regeln ein?


Lehrer achten auf Regeln?


Überforderung? 

Diese Abbildung beschäftigt sich mit der Frage, ob die Schüler sich in der Schule überfordert fühlen. Hier gibt fast die Hälfte aller Befragten an, dass sie eher überfordert oder überfordert sind. Nur etwa ein Viertel sagt dagegen, dass dies nicht der Fall sei. 

Ein Gefühl der Überforderung kann auch damit zusammenhängen, ob man gut vorbereitet in den Unterricht kommt. Hier gibt es Unterschiede zwischen den Klassen, wie das Balkendiagramm zeigt.


Lehrer-Sch체ler Verh채ltnis?


Lehrer-Sch체ler Verh채ltnis?


Konflikte in den Familien?  Zum Schluss wurden die Schüler nach

häuslichen Konflikten gefragt, weil diese sich vielleicht auch auf den schulischen Erfolg auswirken könnten.  Zu der Frage, ob es schwere Konflikte gibt,

die einen belasten, antworteten von 87 Schülern 5, dass es schwere Konflikte gibt, und 40 dagegen, dass es gar keine Konflikte mit der Familie gibt. Insgesamt herrschen also keine nennenswerten Konflikte in den Familien.


Mitverantwortung in der Familie?  Eine weitere Frage war, ob die

Eltern einen bei Entscheidungen (wie z.B. Schule oder Freizeit) mit einbeziehen. Bei dieser Frage antworteten 48 von 87 Schülern, dass sie immer mit einbezogen werden und nur eine Person, dass dies überhaupt nicht der Fall sei. Insgesamt beziehen die Eltern ihre Kinder in familiäre Entscheidungen mit ein.


Verhältnis zu der Familie?  Dass die Befragten insgesamt ein

positives Verhältnis zu ihren Familien haben, sieht man auch daran, dass 30 von 82 Schülern angeben, dass sie sehr gerne etwas mit ihrer Familie unternehmen und nur 5 sagen, dass sie das gar nicht mögen.  Auch die anderen

Balkendiagramme zeigen, dass es nur ganz wenig Konfliktpotential in den Familien gibt.


Streit in der Familie?


Umfrage zu konflikten in den 8 klassen