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Unter Freunden

Ausgabe 2012

Magazin der

TSG Rot-Weiße Funken Güsten


Inhalt 4

Kurz notiert

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Funky Sweeties

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Die Duisburger Tanztage

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Wohin mit unserem Turnier

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Wir sind abhängig

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Funky Update

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Funky Catering

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It‘s me, Mario

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Das 1. Turnier in neuer Halle

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Deutsche Meisterschaft 2012

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Europameisterschaft 2012

Impressum: Herausgegeben von der TSG Rot-Weiße Funken Güsten e.V. Marlene Dreßen, 1. Vorsitzende

Sandweg 45, D-52428 Jülich Fon +49 2463 905800 Email info@rot-weisse-funken-guesten.de www.rot-weisse-funken-guesten.de


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Kurz notiert • Aktive, Trainer, Betreuer Die TSG Rot-Weiße Funken Güsten hatte in der abgelaufenen Saison 33 Aktive, um die sich 2 Trainer/innen, Patrick und Nora, und 6 Betreuerinnen - Vera, Marion, Silvia, Simone, Gaby und Marlene - kümmerten. • Requisiten Die aufwändigen Spiegel-Requisiten für den Tanz der Funky Teens waren nicht nur in der Herstellung eine Herausforderung. Auch für den Transport musste immer ein PKW mit Anhänger bereit stehen. Astrid sei Dank. Die „alkoholischen“ Dummies für die Beats waren nach aufwendiger Telefonrecherche Bühnen taugliche Flaschen, die mit Etikett versehen den Originalen täuschend ähnlich sahen. Für die Funky Kids kamen unsere zwei Jahre alten Kästen wieder entsprechend beklebt als Super Mario Mauer zum Einsatz. • Auf Wiedersehen, herzlich willkommen Diana, Anna, Jenny und Sarah beenden ihr „Funkenleben“. Wir begrüßen als neue Tänzerin: Jil.

• Turniererfahrung Unsere Kleinsten, die Funky Sweeties, werden in der kommenden Saison auf einigen wenigen Turnieren ihre ersten Erfahrungen als Aktive sammeln können. • Paartanz Neben unserem Gardepaar Veerle und Nico (12 bis 15 Jahre) gibt es jetzt mit Alessia und Luisa auch ein Showpaar (8 bis 11 Jahre). • Pause Die Funky Kids und Funky Feet legen eine Pause ein, bis wieder genügend Aktive im Alter zwischen 8 und 11 Jahren da sind, um eine Gruppe zu bilden. • Neue Gruppe Wir freuen uns, dass unsere Seniorinnen, die nicht mehr am Turnierbetrieb teilnehmen, eine Möglichkeit gefunden haben, uns weiterhin tänzerisch zu begeistern. • Turniertermine Die Termine für die neue Saison stehen erst Ende August/ Anfang September nach der IDA-Jahreshauptversammlung fest.


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Funky Sweeties (Gaby) Nach längerer Pause gibt es bei den Funken wieder eine Anfänger Gruppe, die Sweeties. Noch sehr schüchtern haben sie im November letzten Jahres unsere Trainingsräume in Besitz genommen. Dies ist wohl auch wörtlich zu nehmen; denn nach der ersten Inspektion, der Bewunderung der aufgestellten Pokale und der Frage : „Welcher ist denn für uns?“, ging man dann dazu über, den Raum zu gestalten. Schon nach kurzer Zeit zierten die Wand über der Musikanlage einige zum Teil eigenwillige Gemälde. Vor jedem Training wurden die Werke mit ausführlichen Erklärungen an Patrick überreicht .Patrick hat sie dann gebührend bewundert, oft auch nach der Technik, die dahinter steckt, gefragt und dafür gesorgt, dass sie alle an der Wand einen Ehrenplatz bekommen. Trotz langjähriger Betreuer Erfahrung

gab auch mir diese Gruppe wieder neue Erkenntnisse. Noch nie habe ich so viele pinke, lila und rosa Trainingsoutfits gesehen wie bei der Gruppe. Die Damen sind halt sehr modebewusst. Sicher dachten sie: Der erste Eindruck ist wichtig. Im Laufe der Zeit hat sich dies aber schon wieder geändert, und jetzt tut es auch eine Leggins. Der Trainingseifer ist hoch bei unseren Süßen, wenn sie auch erst mal 10 Minuten lang die neuesten Neuigkeiten weiter geben ( … habe dies und jenes neu bekommen; … ist doof, ne, etc) Einige unserer Damen haben, was ihre Fähigkeit sich zu dehnen angeht, selbst unseren Patrick überrascht. Ich für meinen Teil bin gespannt, was aus der Gruppe wird. Möglicherweise auch Europameister, so wie die Damen unserer letzten Sweeties Gruppe.


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Die Duisburger Tanztage oder Zwei mal Duisburg mit Pommes (Heike) (M)ein persönlicher Erlebnisbericht „Wir möchten mit den Funky Kids an den Duisburger Tanztagen teilnehmen!“ – sprachen die weiblichen Mitglieder der Familie Dreßen. „Was ist das denn?“ lautete die Frage aller Mütter. „Ein etwas anderer Wettbewerb. In einer großen Halle, mit großer Bühne und großem Publikum“ kam es zurück. „Und die Kinder werden ab 12 Uhr vom Unterricht befreit.“

Hatten wir Mütter da noch irgendeine Wahl? Gesagt- Getan. Am Mittwoch, dem 07. März ging es also los. Einige Mütter sollten die Kinder nach Duisburg zum Vorentscheid transportieren und begleiten. Vorzeitiger Schulschluss war um 12 Uhr, Abfahrt in Güsten um 13.30 Uhr. Also, früher Feierabend gemacht und die Kinder (in meinem Fall Mirjam, Antonia und Joline) von der Schule abgeholt. Zum Kochen blieb keine Zeit. Daher ging es zur Freude der eben genannten drei Damen zum amerikanischen Feinschmeckerlokal


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11 in Jülich. Pommes, Burger, Nuggets, Cola lauter gesunde Sachen. Aber egal – Hauptsache schnell und satt. Wir fuhren nach Güsten und dann gemeinsam mit allen anderen Richtung Duisburg und merkten auch bald, dass wir uns dem „Pott“ näherten: Gelb belegte Straßen längs eines Chemieparks und graue, triste 70er-Jahre-Zweckbauten. Das regnerische Wetter trug zusätzlich dazu bei, den äußerlichen ersten Eindruck zu verschlechtern. Zum Ziel eines Familienausfluges würde ich Duisburg-Rheinhausen nicht auswählen.

Dafür überraschte die Rheinhausen-Halle positiv: Groß war sie und ausgestattet mit einer riesigen Bühne und professionellem Equipment. Eine wirkliche Konzert- und Veranstaltungshalle. Die Kaffeepreise erinnerten allerdings an einige von uns besuchte Turniere im benachbarten Ausland. Die Kinder wurden von Simone und Gaby

in die Umkleiden begleitet, und wir mitgereisten „Fans“ bekamen sie bis zum Auftritt auch nicht mehr zu Gesicht. Dann sollte es losgehen. Ausgerüstet wie bei den sonstigen Turnieren, also mit Buch, Süßigkeiten und diversen Snacks, suchten wir unsere Plätze auf. Allerdings: Die Halle wurde komplett abgedunkelt. Lesen: Unmöglich - Essen: nur blind. Dafür gab es eine wirklich tolle Lichtshow zu jedem Tanz. Und langsam erhellte sich auch das Prozedere des Wettbewerbs. (Ok, man hätte alles auch im Internet nachsehen können. Muss man aber nicht ☺.) Unsere Kinder traten in der Kategorie „Querbeet Kids“ an. Die Alterklasse entsprach in etwa unseren Bambini und Kids. Gewertet wurde beim Vorentscheid (es gab natürlich mehrere) sowohl von einer Jury als auch durch Stimmabgabe der Zuschauer. Jeder von uns konnte einen Stimmzettel abgeben und dabei bis zu vier Gruppen mit je einer Stimme wählen. Wir befürchteten, dass wir keine Chance haben gegen die Gruppen aus der näheren Umgebung, die mit großen Fangemeinden angereist waren. Zudem: Der Name der Kategorie sollte Programm sein. Was wir sahen waren zum Teil Beiträge, die vielleicht in ein Rahmen- oder Pausenprogramm gehören, nicht aber in den eigentlichen Wettbewerb. Als Beispiel möchte ich kurz die wirklich sehr kleinen Mäuse erwähnen, die auf der Bühne standen und ein Liedchen vom Körper des Menschen sangen (Ich hab zwei Beine, einen Bauch, eine Nase hab ich auch…). Getanzt haben die Kinder dabei eher nicht. Auch bei vielen anderen Gruppen war das


NNEEUU! !

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13 Niveau für uns „routinierte Tanzeltern“ eher unterirdisch. Aber im Nachhinein muss ich sagen: Was soll’s? Diese Kinder hatten ihre Bühne, sie hatten ihren Spaß und durchgesetzt haben sich am Ende trotz aller Befürchtungen die anspruchsvolleren und guten Tänze. Unsere Kinder gehörten natürlich dazu ☺ . Insgesamt sahen wir an diesem Nachmittag 26 Tänze. Es ging hier alles Schlag auf Schlag. Keine großen Aufmärsche, kein Abmarsch, keine anschließende Wertung. Zeit zum Langweilen blieb also kaum. Ein Ergebnis erfuhren wir während der Veranstaltung leider nicht mehr. Allerdings wurden wir von mehreren wildfremden Menschen angesprochen, die von unseren Kindern, von ihren Kostümen und von der tänzerischen Darbietung wirklich begeistert schienen. Mit Ungewissheit ging es am Abend nach Hause. Die Kinder waren natürlich ausgehungert. Lösung? Jawoll. Einmal Burger King auf dem Rastplatz an der A 57. Schon wieder Pommes usw. Am späten Abend kam dann die erfreuliche SMS von Nora: Unsere Kinder hatten sich durchgesetzt. Sie wurden auf Platz zwei gewählt und waren damit sicher für das Finale

qualifiziert. Geschlagen wurden sie an diesem Tag nur vom Kinderensemble Musical & Dance aus Wuppertal mit ihrem „Tanz durch die Welt“. Lediglich eine weitere Gruppe hatte sich an diesem Tag auch noch qualifiziert. Somit fanden die Tanztage für uns eine Fortsetzung, nämlich im Finale, das für die „Kids“ am Samstag, dem 24.März, statt fand. Wir trafen uns um 10 Uhr in Güsten, wo nochmals kurz trainiert wurde. Um 11.15 Uhr ging es los. Diesmal bei deutlich schönerem Wetter. Die Straße war aber immer noch gelb. Kaum waren die Kinder wieder in ihren „Garderobenbereich“ entschwunden, gelüstete es uns Erwachsene nach einem Eis in der Sonne, um die Wartezeit bis zum Veranstaltungsbeginn zu verkürzen. Mangels nahe gelegener Eisdiele ließ Gaetano Leonte (wer wäre hierzu auch geeigneter?) es sich nicht nehmen, uns mit Eis am Stiel bzw. in der Waffel von einer Tankstelle zu verwöhnen. Vielen Dank dafür! Anschließend ging es erneut in den uns bereits bekannten Saal. An diesem Tag fand auch das Vorfinale der Teens statt, in dessen Genuss wir also zusätzlich kamen. Aber


14 die Aufmerksamkeit galt natürlich in erster Linie unseren Kindern. Sie gaben ihr Bestes. Die Konkurrenz war heute ungleich schwerer als beim Vorentscheid – was in der Natur der Sache liegt. Dennoch gehörten sie zu den Allerbesten des Tages und der Wettbewerb war spannend bis zum Schluss. Insgeheim rechnete wohl jeder mit einer guten Platzierung, hoffte vielleicht gar der eine oder andere auf einen Sieg. Nach den Aufführungen dauerte es eine Weile, bis der Jury-Vorsitzende, ein Fachmann der Tanzszene, der allerdings selbst diesen Sport offensichtlich schon lange nicht mehr ausübt, auf die Bühne kam. Diesmal gab es ausschließlich eine Jurywertung, was auch eindeutig gerechter erschien. Zunächst erklärte er das Zustandekommen des Ergebnisses, die geplanten Änderungen fürs nächste Jahr (auch der Jury war nämlich aufgefallen, dass die Zusammenstellung der Kategorie Kids Querbeet recht unterschiedlich ausgefallen war) und lobte dann alle Kids, die nach seinen Worten mit mehr Engagement, Leidenschaft und Freude dabei gewesen seien als manche Teens und Erwachsene. Nachdem schließlich alle Tanzgruppen zum großen Finale auf die Bühne gekommen

waren, wurde das Ergebnis verkündet: Unsere Kinder wurden Zweiter. Angesichts der großen Anzahl von Gruppen, nämlich insgesamt 102 , ist das ein wirklich tolles Ergebnis. Sieger war eine Gruppe, die wir nicht schon aus dem Vorentscheid kannten: Die „Show und Acro Kids“, die in klassischen Ballettkostümen in grellbunten Farben zu klassischer Musik auftraten. Mir persönlich hat dieser Tanz sehr gut gefallen – auch wenn ich es natürlich unseren eigenen Kindern besonders gegönnt hätte, zu siegen. Dritter wurden die vielen noch von Turnieren bei der IIG bekannten Lollipops aus Duisburg. Auch sehenswert war für mich eine ganz andere Darbietung: Eine Schul-Tanz-AG, die sich zusammen mit vielen anderen vergleichbaren Gruppen außerhalb des Wettbewerbs in verschiedenen Workshops präsentieren durfte, wurde vom Jury-Vorsitzenden auf die Bühne gebeten und konnte den eingeübten „Tanz“ hier nochmals aufführen. Wer Interesse hat, sich ein paar Tänze anzusehen, kann die jeweiligen Sieger aller Kategorien im Internet ansehen. Auf der Seite der Duisburger Tanztage findet man die „Hall of Fame“, in der alle Sieger-

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15 Videos abrufbar sind. Auch das der Schul-Tanz-AG, die einen Förderpreis erhalten hat.Außerdem kann man bei der Mediathek des WDR (ebenfalls im Internet) einen längeren Bericht aus der Lokalzeit Duisburg sehen, der am Samstag, dem 24.03. gesendet wurde. Am Ende dieses Berichts sind auch unsere Kinder zu sehen. Allerdings nicht bei „ihrer“ Siegerehrung, denn nach vorne gebeten wurden leider nur die Ersten, aber dennoch hat die Kamera sie alle gefilmt. Und auch bei „youtube“ kann man unter dem Suchbegriff Duisburger Tanztage Videos von verschiedenen Gruppen aus 2012 und den Vorjahren sehen, die es nicht in die „Hall of Fame“ geschafft haben. Alles in Allem eine interessante Veranstaltung, die sich zu wiederholen lohnt. Muss ich noch erwähnen, wohin wir zum Abschluss mit den Kindern - dank Noras Versprechen - gefahren sind? Auch in Duisburg Rheinhausen gibt es Burger und Pommes satt.

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Wohin mit unserem Turnier? (Norbert) Das Schulzentrum an der Linnicher Straße in Jülich wird umgebaut, so dass 2012, 2013 und 2014 dort keine Turniere mehr veranstaltet werden können. Wohin also 2012 mit der Deutschen Meisterschaft im April, fragten wir uns im Juni 2011. Auf in die Stadthalle, Ortsbesichtigung. Eine Theaterbühne mit mechanischen Drehelementen an den Seiten, die von anderen Turnierveranstaltern zum Schutz der Tänzer mit Luftmatratzen abgedeckt worden sind, viel zu wenig Umkleiden, man muss in die angrenzenden Räume der Volkshochschule ausweichen. Eigentlich für ein Turnier ungeeignet. Die Sporthalle an der Berliner Strasse: nach Auskunft der Stadt vollkommen belegt mit Veranstaltungen an besagtem Termin. Aber da gibt es ja noch die Kreissporthalle am Berufskolleg. Wir fragen also direkt beim Berufskolleg nach und hören, die Stadt Jülich sei für die Veranstaltungstermine zuständig. Bei der Stadt will man davon aber nichts wissen. Also fragen wir

direkt den Schulträger, den Kreis Düren. Grundsätzlich ja, heißt es dort zu unserem Vorhaben, aber es dürfen keine Kosten für den Kreis entstehen. Erste Besichtigung der Räumlichkeiten mit dem Ergebnis: das Turnier ist hier in angemessenem Rahmen machbar. Der Turnierausschuss unseres Vereins trifft sich. Die Argumente für die Veranstaltungsorte werden diskutiert, schließlich stimmt die überwiegende Mehrheit für die Kreissporthalle. Der Kreisbrandmeister meldet sich und verlangt ein Flucht- und Rettungswegekonzept für die Veranstaltung in der Kreissporthalle. Die Kosten werden ermittelt, ein Sponsor gefunden, das Konzept in Auftrag gegeben. Gleichzeitig kümmern wir uns um die Umrüstung der Halle für unser Turnier, in erster Linie um die Anmietung des Bodenbelags. Die Halle muss komplett (ca. 1200 qm) abgedeckt werden. Die Arena Kreis Düren könnte helfen. Ein Sponsor stiftet einen unterstützenden Betrag, falls wir den Belag kaufen wollen. Ein Grund für uns, Kontakt zu den drei anderen Jülicher Vereinen, die auch Tanzsportturniere veranstalten, aufzunehmen und eine gemeinsame Aktion vorzuschlagen. Denn alle


19 stehen vor dem selben Problem. Wir treffen uns im Franziskaner in Jülich, tragen unsere bisherigen Aktivitäten vor, diskutieren die Stadthalle, erläutern die Eignung der Kreissporthalle und regen an, ob nicht die insgesamt vier Vereine gemeinsam mit Unterstützung des Sponsors einen Bodenbelag kaufen. Wenn die anstehenden Turniere in der Kreissporthalle ausgerichtet werden, entfallen für jeden die Mietkosten des Schutzbelags, die pro Turnier höher sind als die einmaligen anteiligen Anschaffungskosten. Leider konnten wir jedoch kein Miteinander anregen. Zwischenzeitlich war das Fluchtund Rettungswegekonzept fertiggestellt, wurde aber in seiner Form nicht freigegeben, da es die Fluchttüren im Anschluss an die Halle nicht ausreichend berücksichtigt hatte. Nach Einreichen der korrigierten Fassung gab es noch ein zweites Mal Nachbesserungsbedarf, bevor wir schließlich drei Tage vor der Veranstaltung die schriftliche Genehmigung zur Durchführung unseres Turniers erhielten. Schließlich waren wir froh, uns den neuen Austragungsort auch dank der ständigen Unterstützung beteiligter Personen regelrecht „erarbeitet“ zu haben, denn das Turnier übertraf alle Erwartungen.

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Wir sind abhängig (Astrid) „Ich heiße Astrid! Ich bin ein Funky Beat und schwer tanzabhängig!“ So hätte jede von uns wohl auch den Tanz in der Beats in der vergangenen Saison beginnen lassen können! Denn wir tanzten Abhängige, und so begann die Musik mit den treffenden Worten: „Ich heiße Gwen! Ich bin Alkoholikerin und drogenabhängig!“ Ein Schock: nicht nur für die Zuschauer, Eltern und Jury-Mitglieder, sondern zunächst auch für uns Tänzerinnen. In der letzten Saison noch glamouröse Showgirls sollte es in dieser Saison wieder etwas Dramatisches und Außergewöhnliches sein. Der Unterschied hätte extremer kaum sein können und sein sollen: egal ob musikalisch, tänzerisch oder ausdruckstechnisch. Mit diesen Herausforderungen beschäftig-

ten sich neben vielen „alten“ Beats nun auch fünf „Neulinge“! Denn neben Vereinsneuling Sarah verstärkten uns auch noch vier erfahrene Funky Teens, die nun altersbedingt zu uns „Tanzsenioren“ wechselten. Trotz anfänglicher Skepsis wegen der außerordentlichen Beweglichkeit unseres Zuwachses und des thematischen Neulands der Seniorenkategorie haben wir uns schnell zusammenraufen können, so dass auch Probleme gemeinsam diskutiert und bewältigt werden konnten. Egal ob jung oder schon etwas älter hatten wir doch ein gemeinsames Ziel stets vor Augen. Wir wollten eine tolle und erfolgreiche Saison bestreiten, auch wenn wir wussten, dass es schwer werden würde, die Erwartungen der letzten Saison zu erfüllen oder


21 gar noch zu übertreffen. Gerade wegen des außergewöhnlichen Themas und dessen Brisanz hatten wir so unsere Zweifel. Dementsprechend ernorm war die Anspannung vor dem ersten Turnier in Gulpen. Doch viele unserer Befürchtungen waren größtenteils unbegründet. Natürlich waren einige von unserer Darstellung der Abhängigen not amused, aber die Resonanz war sonst durchaus positiv, da wir Tänzerinnen wohl überzeugend gewirkt haben. Die Jury schien auch (mal mehr, mal weniger) von unserer schauspielerischen und vor allem tänzerischen Leistung überzeugt. Wir freuten uns sehr darüber, dass man auch mit einem anspruchsvollen und schwierigen Thema durchaus Anklang gefunden hat. So endete für uns eine Saison mit Hochs und Tiefs und letztendlich kämpfte sich auch Gwen, verkörpert von unserer Anne, zurück ins Leben und erkannte, dass sie nicht länger von Alkohol und Drogen abhängig sein wollte. Wir Tänzerinnen sind da weniger einsichtig! Wir sind und bleiben

tanzabhängig, auch wenn sich fünf von uns aus dem Turnierleben zurückziehen. Es verabschieden sich von den Beats Sarah, die ein Jahr bei uns tanzte, Astrid, die die 5. Saison mit den Funken bestritt, Anne, die seit 2006 das Funkenleben bereichert, sowie zwei Funkenurgesteine Judith (seit 2001 aktiver Funke) und Sonja, die 1999 ihr Funkendasein begann. Doch wie heißt es so schön bei uns: einmal Funke immer Funke und in irgendeiner Form wollen wir den Funken definitiv erhalten bleiben ;o) Stellvertretend für die Funky Beats möchte ich mich zum Schluss bedanken: bei unserem Trainer Patrick und unserer Betreuerin Lene, aber auch bei den vielen Menschen im Hintergrund. Ihr habt wieder eine tolle Arbeit geleistet! Den Funken, insbesondere den Funky Beats, wünsche ich eine tolle Vorbereitung und eine erfolgreiche neue Saison, dass das „Get funky“ wieder stolz gerufen werden kann. Es herzt euch Astrid.


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Funky Update! (Patrick) Mit dem Abstand von fast zwei Monaten nach der Europameisterschaft, macht die rückblickende Betrachtung der abgelaufenen Saison Spaß. Was bleibt sind die ganzen positiven Eindrücke, lustige Anekdoten, tolle neue Erfahrungen und erneut großartige Erfolge. Die vielen kleinen Dramen, Ärgernisse und auch der ganze Stress sind wie weggeblasen. Gut so! Denn nur so erkenne ich wieder, wie gerne ich das alles in Kauf nehme, wenn es als Belohnung dafür so tolle Resonanz gibt. Nicht nur in Form von Meistertiteln und tollen Punktzahlen, sondern auch durch Applaus, wohlwollende Kritik und freudige Gesichter meiner Tänzer/innen, deren Familien und Fans. Wie könnte man auch nicht zufrieden sein mit satten sieben (!) Europameistern aus unserem Verein! Im Hinblick darauf, dass wir nach dem Verbandswechsel zur IDA vor zwei Jahren nun in allen Kategorien gegen internationale Konkurrenz antreten. All unsere drei Showgruppen und zwei Polka-Gruppen sowie Julia als Showsolo und Veerle & Nico als Garde-Paar haben den europäischen Spitzenplatz ertanzt. Nicht zu vergessen die

Topplatzierungen von Isabel, Nicole, Laura und Lilly. Im europäischen Endvergleich gab es kein schlechteres Ergebnis als Platz 4 für uns! Eine nie dagewesenen Bilanz… Im Einzelnen war alles so: Die Funky Feet waren unsere NachwuchsPolka-Gruppe in der Altersklasse bis 11 Jahre. Mit dem Nachwuchs ist es leider eine blöde Sache, die es an sich hat, dass der Nachwuchs eben wächst und irgendwann kein Nachwuchs mehr ist! So sieht es nämlich aktuell aus. In der abgelaufenen Saison waren aber alle noch so „jung“, dass wir ein letztes Mal in dieser Altersklasse starten durften. Und das so erfolgreich wie es nur irgend möglich war, denn jedes einzelne Turnier und auch die beiden Meisterschaften wurden komplett gewonnen. Dies war wirklich nicht zu erwarten, denn das Training lief oftmals alles andere als zufriedenstellend. Bis zum Ende der Saison konnten einige Fehler und persönliche Schwachstellen nicht endgültig ausgemerzt werden und auch die allgemeine Motivation ließ zeitweise zu wünschen übrig. Hinzu kamen diverse Verletzungen, chronische Unaufmerksam-


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25 keit und direkt zu Beginn der Saison die eigentliche Krönung, als eine der Tänzerinnen verkündete, mit sofortiger Wirkung auszutreten! Das erste Turnier war bereits getanzt und gewonnen, die Choreographie demnach bereits komplett abgeschlossen und die Kostüme schon genäht, als sich eine junge Dame aus bis heute nicht ganz nachvollziehbaren Gründen dazu entschlossen hat, einen Großteil der bis dato geleisteten Arbeit aller zunichte zu machen. Neben allen privaten Dramen, die das Mädchen Anfang des Jahres erleben musste, glaube ich einfach, dass sie keine Lust mehr hatte sich zu bewegen. Der Weg zu Burger King und wieder zurück ist ja auch schließlich schon anstrengend genug. Der ursprüngliche Tanzentwurf für 8 Tänzer/innen ging dann von heute auf morgen nicht mehr. Dies war insofern ein großes Problem, da die Turniere während der Saison quasi wöchentlich stattfinden und somit schlichtweg die Zeit fehlt, von einem Turnier zum nächsten solch große Veränderungen vorzunehmen. Wir waren also gezwungen, auf Turnier star ts zu verzichten, auf die sich die Kinder ein Jahr lang vorbereitet hatten! In dieser stressig-knappen Zeit des Umbruchs, keimte in der Vorpubertäts-Gruppe, die eigentlich nur darauf aus ist,

sich gegenseitig zu amüsieren statt intensiv zu trainieren, eine ungeahnte Energie auf. Alle wussten, dass die Saison quasi auch schon zu ende sein könnte, wenn sich jetzt nicht alle am Riemen reißen würden. Das Ergebnis konnte sich sehen lassen und irgendwie sah die neue Version, in der Nico als einziger Junge zwischen den sechs Mädels den ständigen Mittelpunkt bildete, sogar besser aus! Auf der Europameisterschaft mussten die Feet dann noch mal zittern, denn kurz vorher hatte sich Alessia so stark am Fuß verletzt, dass sie eigentlich

Funky Feet


26 gar nicht richtig auftreten konnte. Einige Elemente tanzte sie dann in einer etwas individuelleren, für sie weniger schmerzhaften Version als die anderen. Die Jury schien das weniger zu stören als uns, denn trotzdem wurde die Gruppe mit dem Meistertitel belohnt! Teil dieser Gruppe waren Veerle & Nico, die auch wieder einen Paartanz in der Altersklasse 12-15 Jahre zeigten. Einfach schön ist es, die beiden auf der Bühne zu sehen. Die Harmonie stimmt, das sieht man. Da muss man dann leider auch mal darüber hinweg sehen, dass die Harmonie zwischen beiden auch bei den Fehlern stimmt… Im Training haben sie sich unerschöpflich viel zu erzählen, der Tanz ist dabei allerdings selten ein Thema! So kam es dann auch, dass die Premiere des neuen Tanzes sprichwörtlich ins Wasser fiel und zwar in einen Bach aus Tränen. Anfang des Jahres sollten Veerle & Nico auf dem Biwak eines befreundeten Karnevals-Prinzenpaares auftreten. Gerade hatte der Tanz begonnen, da hatte Nico einen derartigen Black-Out, dass er

Veerle & Nico

wie paralysiert nur noch hinter Veerle herlief und überhaupt keinen Zugang mehr zur Choreographie fand. Eigentlich hätte er nur bei ihr abgucken müssen, doch nach nur ca. einem Viertel des Tanzes ging gar nix mehr und die Premiere wurde abgebrochen. Trotz meiner Zusage an die Gastgeber, zu einem späteren Zeitpunkt einen erneuten Versuch zu wagen, war Nico nicht mehr davon zu überzeugen, noch Mal auf die Bühne zu gehen. Gott sei Dank hatte dieser Schock keine weiteren Folgen, denn die anschließenden Auftritte meisterten beide mit großer Souveränität. Schnell wurden sie überall zu Publikumslieblingen und auch auf den Turnieren hatten sie immer viel Unterstützung. Veerles anfängliche Angst vor den neuen Hebungen legte sich schnell und so konnten sie die Saison durchweg ungeschlagen tanzen. Mehrfach wurde ihr Darbietung sogar mit einer 9,7 bewertet! Da bleiben keine Wünsche offen und es ist schön zu wissen, dass wir uns auch im nächsten Jahr auf die beiden freuen können. Wie in jedem Jahr war die schwierigste, weil qualitativ am stärksten besetzte Kategorie die der Garde-Solistinnen 12-15 Jahre. War diese in den letzten Jahren noch fest in niederländischer Hand, so haben unsere beiden Starterinnen Laura und Lilly diesmal den Anschluss an die Spitzengruppe geschafft. Man muss dazu wissen, dass in dieser Disziplin an die 15 Mädchen tanzen, die nahezu alle ein sehr hohes Niveau zeigen. Die beiden ersten Plätze haben in diesem Jahr zwei ganz tolle holländische Tänzerinnen unter sich ausgemacht. Der dritte Platz war dann aber wohl der begehrteste der ganzen Saison, denn er wechselte quasi


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28 ständig zwischen den übrigen Starterinnen. Die Tagesform war ausschlaggebend. War eine heute Dritte, konnte sie schon in der nächsten Woche Siebte sein. Umso erfreulicher für uns, dass unsere Laura gleich bei zwei Turnieren in Folge den 3.Platz ertanzen konnte. Dies hatte sie sich absolut verdient, denn wir hatten selten eine Tänzerin, die so fleißig und besessen ist. Nichts ist ihr zu viel und kein Element ist ihr zu schwer. Nach den beiden erfolgreichen Turnieren kam dann allerdings eine Flaute, die sie im Ranking wieder etwas abrutschen ließ. Daher war es alles andere als zu erwarten, dass sie sich auf der Euro doch tatsächlich den dritten Platz zurückholte und so diese Saison mit ihrer persönlichen Bestleistung abschloss. Umso unverständlicher, wieso ihr Papa zwischenzeitlich mal der Meinung war, sie solle doch aufhören mit Solo! Damit war Laura gar nicht einverstanden und ich auch nicht!

Laura

Unsere Lilly lag punktetechnisch meist gleich mit Laura. Ihren Kampf führte sie aber nicht gegen die Konkurrenz, sondern gegen ihren eigenen Kopf! Überzeugt von dem Gedanken, dass sie niemals ihren Tanz schaffen würde, quälte sie sich von Atemnot zu Bauchschmerzen. Irgendwie wollte es die ganze Saison nicht so richtig zünden, so sehr sie sich auch bemühte und zu Hause per Seilchenspringen ihre Kondition

Lilly

pimpte. Sie blieb meist unter ihren Möglichkeiten, was sie selbst am meisten ärgerte. Dabei hat dieses schöne Mädchen doch alles was man braucht: lange Beine, große körperliche Flexibilität, Talent und eine bezaubernde Ausstrahlung. Der erlösende Durchbruch kam dann völlig überraschend zum Ende der Saison. Auf der ersten Deutschen Meisterschaft des noch jungen Verbandes, die wir selbst in Jülich ausrichten durften, holte sie sich doch tatsächlich den Meister! Zum richtigen Zeitpunkt konnte sie plötzlich alles abspulen, auf das sie so lange erfolglos hingearbeitet hatte. Mit einer tadellosen Vorstellung belohnte sie sich selbst und plötzlich war auch die Motivation wieder da. Mit nur einem Zehntel hinter ihrer Freundin Laura schloss sie die Saison auf der Euro dann mit einem tollen 4. Platz ab. Diese beiden tanzen auch in unserer Polka Gruppe Funky Steps, die wieder in der Klasse der 12-15jährigen am Start war. Bei diesen neun jungen Damen muss ich mich immer schwer zurückhalten, um nicht in eine weitere Lobeshymne zu verfallen. Es ist aber tatsächlich so, dass es nahezu nichts Negatives anzumerken gibt. Das Training mit den Mädels ist ein Traum, denn ich stoße oftmals insofern an meine Grenzen,


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30 als dass ich gar nicht mehr weiß, was es noch zu korrigieren gäbe. In diesem Jahr war es allerdings so, dass aufgrund der technisch sehr schweren Choreographie, einige Tänzerinnen auch Elemente machen mussten, die ihnen nicht so lagen. Die Fehlerquote bei den Turnieren, die vergleichsweise natürlich immer noch sehr gering ist, war demnach aber trotzdem deutlich höher als beispielsweise im letzten Jahr. Trotzdem gelang ihnen wieder ein Durchmarsch par excellence, jedes Turnier wurde mit dem ersten Platz abgeschlossen. Umso krasser dann der Schock kurz vor der Deutschen

Funky Steps

Meisterschaft! Dina hatte sich so unglücklich am Arm verletzt, dass sie die Polka nicht weiter mittanzen konnte. Es musste also umgestellt werden und die Choreo für 9 Personen, die sich aus 3er-Gruppen immer wieder zusammenfinden, ging nun zu acht natürlich nicht mehr ganz auf. Der Qualität tat dieses Manko keinen großen Abbruch und so schlossen die Damen die Saison auch auf der Euro mit dem Meistertitel ab. Und dies mit einem satten Vorsprung von fast einem ganzen Punkt (9 Zehntel) zu der zweitplatzierten Gruppe. War Dinas plötzliche Verletzung schon eine Katastrophe für die Polka, so hätte diese der Showgruppe Funky Teens fast den Todesstoß versetzt, denn sie tanzte dort die Hauptrolle! Bis es aber zum Ende der Saison zu Dinas Verletzung kam, hatten die 11 jungen Tänzer/innen dieser Saison schon eine aufreibende Vorbereitungszeit hinter sich… Auch wenn das Thema für diese Gruppe schon fast ein ganzes Jahr vorher geklärt war, so stand die Umsetzung monatelang unter keinem guten Stern. Das Thema „Mysterious Mirrors“ sollte die Idee behandeln, dass die Spiegelbilder einer realen Person ein Eigenleben entwickeln, bis nachher nicht mehr klar ist, wer real und wer ein Spiegelbild ist. Die dazu benötigten


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33 Spiegel mussten eigens angefertigt werden, denn es sollten natürlich keine normalen Standspiegel sein, sondern Tanzgeräte, bei denen der eigentliche Spiegel rausgenommen werden konnte und der Rahmen dann auch noch in sich drehbar war. Diese Spezialkonstruktion ließ unseren langjährigen Kulissenbauer direkt schon mal abspringen und auch der daraufhin engagierte Fachmann für Holzarbeiten hatte bei der Umsetzung zunächst seine Probleme. Was er nachher für uns gezaubert hat, war wirklich so, wie ich es mir vorgestellt hatte. Aber bis wir die Spiegel endlich mal hatten, vergingen Monate, unzählige unentschuldigt nicht wahrgenommene Termine, etliche unbeantwortete Telefon-Anfragen und noch mal so viele Reparaturen! Der Tanz entstand also in der ständigen Vorstellung, wie es denn wohl mal aussehen könnte, wenn wir die Spiegel denn irgendwann mal hätten. Kurz vor dem ersten Turnier war dann endlich alles zur Stelle und alle fieberten dem ersten Auftritt entgegen. Unsere Tänzerin Chiara fieberte so sehr, dass sie zu Hause noch mal ein privates Sondertraining einlegen

wollte. Grundsätzlich eine sehr löbliche Einstellung. Dieses Sondertraining war dann aber leider sehr schnell vorbei, denn bereits beim Dehnen verspürte sie einen großen Schmerz. Dieser stellte sich nicht wie von Mutter Simone zunächst diagnostiziert als kleine Zerrung raus, sondern war ein solcher Riss, dass nicht nur der erste Turnierstart für alle ausfiel, sondern Chiara auch für den Rest der Saison ausgebaut werden musste. Damit war auch das Konzept des Tanzes nicht mehr umsetzbar. Denn eigentlich sollte immer eine Person übrig bleiben, die sich dann im Tanz wieder ein neues Spiegelbild suchen musste. Zu zehnt natürlich nicht umsetzbar. Die aus dieser Situation entstandene Notversion kam dann aber trotzdem sehr gut an, auch wenn leider nur noch wenige Turniere getanzt werden konnten. Von zwei Juroren bekamen wir die interessante Info, dass sie bei dem Tanz Gänsehaut bekämen! Neben guten Punkten auch ein schönes Kompliment! Dann kam aber das Drama mit Dina…Nach mehreren Arztbesuchen und Tape-Aktionen beim Physiotherapeuten, entschied sie sich, auf Polka zu ver-

Funky Teens


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35 zichten, aber Show auf jeden Fall zu tanzen. Dass sie unter großen Schmerzen litt, wussten wir. Zu sehen war davon auf der Bühne allerdings nichts! Eine professionelle Leistung. So professionell wie die Gruppe insgesamt. Es hat mir viel Spaß gemacht, diesen Tanz mit meinen tollen Teens zu erarbeiten. Eine Tänzerin der Teens ist die jecke Julia, die wie im letzten Jahr wieder ein ganz

Julia

besonderes Show-Solo zeigte. Julia ist ausdrucksmäßig quasi grenzenlos, sie zeigt ständig neue Facetten und man weiß nie, was einen als nächstes erwartet. Eigentlich ist sie mehr Schauspielerin als Tänzerin. Dazu kommt aber noch ein weiteres Talent, das wir in diesem Jahr schamlos ausgenutzt haben. Sie kann nämlich auch noch toll singen! Daher entstand die Idee, den Aufstieg und Fall eines Stars darzustellen. Dass dies durch die tragischen Tode von Amy Winehouse und Whitney Houston plötzliche Aktualität erfährt, war eigentlich kein Teil der Überlegung. Unser Tanz „Story of a Popstar“ begann mit der Darstellung eines Castings, bei dem Julia auch wirklich life im Tanz gesungen hat. Dann folgte der rasante Aufstieg zum gefeierten Star mit Autogrammen, Papparazzi-Fotos und Allüren. Auf dem Höhepunkt ihres Ruhms wird ihr alles zu viel und sie flüchtet sich in Dro-

gen. Der Abstieg ist danach unausweichlich und endet mit einem desaströsen Auftritt, bei dem sie von ihrem Publikum ausgebuht wird. Diese wechselhafte Darstellung war ausdrucksmäßig eine Glanzleistung. Leider vergisst das Julchen dabei manchmal, dass sie auch exakt tanzen muss. Zum ersten Mal musste sie sich daher im Laufe der Saison einer wirklich großartigen Konkurrentin geschlagen geben. Über einige Turniere war es dann ein enges Kopf an Kopf-Rennen dieser beiden Tänzerinnen und die Spannung hätte sich zu den Meisterschaften sicherlich noch gesteigert. Leider hat Julias Konkurrentin dann ihre Saison früher abgebrochen, was wir sehr bedauert haben. Den Euro-Titel vom letzten Jahr konnte Julia also verteidigen und schon zwei Wochen vorher gab´s den Deutschen Meister für sie noch obendrauf! Diese Erfolge und die Erinnerung an ganz tolle Performances lassen mich freudig auf die weitere Arbeit mit Julia blicken, auch wenn ich ehrlich gestehen muss, dass kein anderes Training so anstrengend ist wie mit ihr. Julia ist ständig in Aktion, lacht, erzählt, schneidet Grimassen im Spiegel oder führt Selbstgespräche… Normal ist anders, aber normal ist langweilig! Bleib so, Julia! Ich halte durch! Endlich auch ein Showsolo durfte in diesem Jahr unsere langjährige Tänzerin Isabel machen. Schon seit vielen Jahren hatte sie es sich gewünscht, oftmals ist der Antrag aus unterschiedlichen Gründen von Vorstand und Tanzbeirat abgelehnt worden. Die Abstimmungen darüber waren stets denkbar knapp und der Tagesordnungspunkt „Isabel möchte Showsolo tanzen“ nahm oft die Hälfte der ganzen Versammlung ein. Daher


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37 ist dieses Anliegen fast schon zu einem Running-Gag geworden. Diesmal hat´s endlich geklappt. In den Polka- und Showgruppen war Isabel immer schon eine feste Leistungsträgerin, aber irgendwas fehlte immer, dass man sie sich alleine auf der Bühne vorstellen konnte. So war es dann auch nicht so einfach ein passendes Thema für sie zu finden. Die Wahl fiel schließlich auf einen Klassiker: Liebe mit Herz und Schmerz. In ihrem Tanz „Love hurts“ hat sie dann sehr gefühlvoll das turbulente Ende einer Beziehung dargestellt. Ein heftiger Streit zu Beginn des Tanzes, sie schmeißt ihren Freund raus, die Tür knallt er hinter sich zu. Ihre Verärgerung über ihn wandelt

Isabel

sich im Laufe des Tanzes in Trauer über den Verlust bis hin zur Hoffnung, er möge doch wiederkommen. Natürlich gab´s ein Happy End. Zum Ende des Tanzes öffnet sich die imaginäre Tür wieder und der Herbeigesehnte ist wieder da. Nee, wat schön! Ihr erstes Jahr als Solistin hat Isabel überraschend toll gemeistert. Anders kann man das wohl nicht sehen, wenn das schlechteste Ergebnis in einem stark besetzten Feld ein 2.Platz war! Nachdem sie bei einigen Turnieren sogar gewonnen hatte, schloss sie ihre Premiere als Vize Deutsche und Vize Europameisterin ab. Super gemacht, weiter so! Leider ein letztes Mal als Garde-Solotänzerin war unsere Nicole am Start. Sie hat wirklich Himmel und Hölle in Bewegung gesetzt, um Solo tanzen zu dürfen. Nur Insider wissen, welche Opfer sie im letzten Jahr in Kauf genommen hat. Umso mehr freut es mich, dass ihre Anstrengungen belohnt wurden und sie dieses Jahr noch mal entspannt, weil offiziell, Solo tanzen durfte. Nicoles Auftritte waren immer ein Erlebnis, denn sie hat mit ganz anderen Qualitäten überzeugt als all ihre Konkurrentinnen. Bei weitem nicht die technisch-anspruchsvollste Choreographie in der hochklassigen


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Nicole

Senioren-Konkurrenz, aber mit Sicherheit der höchste Unterhaltungswert geht auf Nicoles Konto! Wir werden sie auf der Bühne vermissen, denn ihre Ausstrahlung war einzigartig. Zum Abschluss hat sie noch mal eine tolle Saison gezaubert, die sie mit dem für sie bestmöglichen Ergebnis abgeschlossen hat: Vize Deutsche Meisterin und Dritte der Europameisterschaft. Dabei hatte alles gar nicht so gut angefangen. Bei ihrem ersten Turnier in diesem Jahr hatte sie gleich zu Beginn ihres Tanzes einige Fehlerchen gemacht, es kam noch einer und noch einer, und noch nicht mal bei der Hälfte des Tanzes war es Nicole zu blöd und sie ging einfach von der Bühne! Eine Aktion, die ich

Funky Beats

niemals vergessen werde! Danach wollte sie tatsächlich niiiemals mehr als Solo auftreten. Lustigerweise aber nicht etwa weil der Tanz so schlecht war, sondern weil ihr mit dem Abstand einiger Tage ihre eigene Aktion so peinlich war! Es war nicht ganz leicht, sie vom Weitermachen zu überzeugen. Wie man sieht, hat es sich aber ausgezahlt. Und Nicole, wofür muss man schon Kerze hochziehen können?! Bussi für eine meiner Allerliebsten! Last but of course not least noch ein Blick auf die Funky Beats. Jene Gruppe, die im letzten Jahr das Traumergebnis von 50,0 Punkten für ihren „Burlesque“-Tanz eingefahren hatte und damit in diesem Jahr die größtmögliche Bürde tragen musste: wie soll man das noch toppen?! Gar nicht! Uns war von Anfang an klar, dass es schier unmöglich ist, noch mal einen Tanz auf die Beine zu stellen, der den Nerv von Jury und Publikum auf den Punkt trifft. Von daher haben wir es auch erst gar nicht versucht und extra etwas vollkommen anderes gemacht. Obwohl es für Funken-Verhältnisse gar nicht so anders war. In vergangenen Jahren haben wir schon oft Themen vertanzt, die anstößig oder sozialkritisch waren. Polarisiert haben all unsere Tänze. Und das ist auch gut so. „Harmlose“ Tänze geraten ganz schnell in Vergessenheit, während Tänze, die einem vielleicht auch nicht gefallen, aber besonders sind, in Erinnerung bleiben. Wir entschieden uns für die Darstellung der Krankheit Alkoholismus. Alle Facetten von der unkontrollierten Enthemmung über die Entzugserscheinungen bis hin zum rücksichtslosen Kampf um den letzten Tropfen und die finale Entscheidung, dem Alkohol


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41 abzuschwören, wollten wir zeigen. Schon bei den ersten Vorübungen zum Thema wurde im Training klar, dass die Damen ihrem Wunsch, noch mal etwas Dramatisches zu tanzen, auch in der Praxis ausdrucksstark nachkommen würden. Auf der Bühne hat sich dann jede einzelne Tänzerin sehr individuell in ihre Rolle eingefunden und es war immer wieder neu und interessant zu sehen, wer wann was macht. Bei diesem Tanz mussten wir bei einigen Juroren etwas mehr Überzeugungsarbeit leisten, aber das Ergebnis von 3 x 9,8 auf der Europameisterschaft kann sich doch mehr als sehen lassen! Um so trauriger bin ich, dass mich eine ganze Reihe langjähriger Weggefährtinnen aus dieser Gruppe nun verlassen wird und in den tänzerischen Vorruhestand wechselt. Einige von ihnen 5 und mehr Jahre früher als ich es damals gemacht hab und damit viel zu früh! Jede einzelne von ihnen kann auf eine Tanz-Karriere mit etlichen Meisterehren zurückblicken. Mir fällt es super

schwer euch ziehen zu lassen, vielleicht auch, weil ich selbst noch mit einigen von euch getanzt hab. Liebe Kniepi, Anne, Astrid, Sonja und Jenni, danke für eure Unterstützung, das Vertrauen, die riesigen Erfolge, den Schweiß, die Lachanfälle, die Tränen, alles…Ich hab Euch lieb! Zuletzt mein Dank an alle Tänzer/innen für eine tolle Saison, die viel zu schnell vorbei war und irgendwie auch schon wieder viel zu lange her ist! Danke an Anna, Diana, Antonia und Sarah, die uns verlassen werden: unsere Tür wird immer offen stehen. Danke an die vielen Tänzerinnen, die uns wider Erwarten nun doch erhalten bleiben! Danke an meine treuen Betreuerinnen Marion, Silvia, Vera, Simone, Gaby und Lene, die ihre Arbeit tadellos verrichten, auch wenn ich immer für erschwerte Bedingungen sorge! Und ein großes HALLO an die vielen neuen Fünkchen! Eine ganz neue Funken-Generation steht vor der Tür: Funky Sweeties! Weiter geht´s und get funky!


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Funky Catering (Annekäthe) Dieses Jahr mussten wir die Deutsche Meisterschaft in der Kreissporthalle in Jülich abhalten, somit war alles Neuland für uns. Die Cafeteria ist dort im Nachbargebäude, im Berufskolleg. Nahmen unsere Gäste also den Weg von der Halle zur Cafeteria in Kauf? Und wohin mit dem Verkauf, wohin mit dem Getränkestand, wohin mit der Kasse? Schließlich das Wichtigste: wo sollten unsere Gäste alle die leckeren Dinge verzehren? Doch trotz Neuland wurde alles wohl organisiert. Im Vorfeld hatten wir uns für ein Spülmobil entschieden, da wir Müll vermeiden wollten und uns im Gebäude keine Küche zur Verfügung stand. Der Samstag begann mit dem Satz „Wo bekommen wir Wasser für die Cafeteria her?“ Das Spülmobil hatte mittlerweile einen Wasseranschluss. Nach reiflicher Überlegung musste Bert noch etliche Meter Wasserschlauch besorgen, der vom Wasserhahn bis in den Vorraum reichte. Dort wurde das Wasser in Kanister abgezapft. Um den Besuchern die Atmosphäre aus der Sporthalle zu übermitteln, wurde ein großer Flachbildschirm aufgestellt, damit die Tänze in die Cafeteria übertragen werden konnten. Sonntag Morgen ging es schon gut los, die Schließgesellschaft kam, öffnete die Halle, aber unsere Cafeteria blieb verschlossen. Jetzt musste schnell gehandelt werden, und die Dame von der Schließgesellschaft wurde telefonisch gerufen. Trotz Verzögerung ging alles


43 glatt. Die Kaffeemaschinen wurden in Betrieb gesetzt, und einige Mütter schmierten Brötchen, so dass die ersten Gäste und die Jury schon gemütlich mit dem Frühstück beginnen konnten. Als sich im Laufe des Vormittags das Wetter besserte, konnten wir draußen auch die Bierzeltgarnituren aufstellen, die uns die Welldorfer Feuerwehr freundlicher Weise zur Verfügung gestellte hatte. Es ging es den ganzen Tag Hand in Hand. Zur Kaffeezeit bekamen wir noch Hilfe von der Frauengemeinschaft. Alles in allem war es eine gelungene Cafeteria, die letztlich wesentlich besser abgelaufen ist, als wir es uns in der Vorbereitungszeit vorgestellt hatten. Ein Problem jedoch haben wir nicht berücksichtigt: die schweren Körbe mit dem schmutzigen Geschirr mussten zum Spülmobil getragen werden, so hatten wir am Abend lange Arme vom Schleppen. Nächstes Jahr wissen wir, dass wir für den Turniertag einen Flurwagen besorgen müssen.

Abschließend möchte ich mich nochmals bei den Müttern unserer Aktiven und allen anderen Helfern bedanken, dass auch bei uns alles so gut „über die Bühne“ gegangen ist.


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„It‘s me Mario!“ (Nora) Eine neue Saison mit einem neuen Thema und einer neuen Gruppenzusammenstellung stand für die Funky Kids an. Tänzer Nico und auch Tänzerin Nina durften zu den Teens wechseln, die langjährige Tänzerin Gina musste leider aufhören und zwei ehemalige Tänzerinnen, die eine kleine Pause einlegen mussten, hatten den Weg zu den Funken zurück gefunden. Doch nicht nur bei den Tänzern hatte sich etwas geändert. Die Rollen der Betreuerinnen wurden neu besetzt. Nach langem Warten kam die alte Betreuerin Gaby Waber wieder zurück und wurde mit ihrer neuen Kollegin Simone Leonte das neue Betreuerteam für die Funky Kids. Somit konnten wir mit den 10 Tänzerinnen, dem neuen Betreuerteam und dem neuen Thema „Super Mario“ beginnen. Die Hauptfiguren des Tanzes wurden festgelegt und die Musik wurde extra für diesen Tanz in einer „Special Mario“-Version komponiert. Wir kamen nur schleppend voran, da die Gruppe wegen Krankheitsfällen nicht immer vollzählig war. Somit musste zur Freude aller das Zusatztraining am Samstag

eingeführt werden. Einige Kinder fanden das besonders gut und brachten etwas Unruhe in die Gruppe. Der Tanz wurde nach einigen Wochen und kurz vor dem ersten Auftritt dann doch endlich fertig. Wie jedes Jahr wurden die Auftritte von Mal zu Mal besser. Wir waren der Meinung, die Turniere können kommen. Da ich den Wunsch hatte, mit den Kids zu den Duisburger Tanztagen zu fahren, stand nicht nur das erste Turnier an, sondern auch die Vorrunde bei den Tanztagen (zu diesem Thema könnt ihr im Bericht von Heike Reiz mehr lesen). Doch was war das? Eine Tänzerin, nein halt, nicht „nur“ eine Tänzerin, sondern eine der Hauptrollen, schmiss das Handtuch und hörte auf. Das hatte ich in all den Jahren noch nicht erlebt. So etwas gab es nicht. Die Gruppe vor dem ersten Turnier hängen zu lassen, fanden alle gemein und unfassbar. Was nun? Super Mario (Laura) hatte niemanden mehr, der seine Freundin Peach (Veerle) entführt und gegen den er kämpfen muss. Ich überlegte mir mit meiner Mutter, wer in


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die Rolle vom Bowser, dem bösen Gegner von Super Mario, schlüpfen könnte. Ich entschied mich für Diana, doch die machte mir leider einen Strich durch die Rechnung. Sie wollte die Rolle nicht übernehmen, ihr war die Aufgabe zu groß. Da mir nicht viel Zeit blieb zu überlegen, entschied ich mich spontan um und wählte Anna, und sie sagte Ja! Anna wollte die Gruppe nicht hängen lassen und vor allem auf dem anstehenden Turnier und den Duisburger Tanztagen tanzen. Also stand noch mal Zusatztraining an. Ein großes Lob an Anna, die die Rolle und die Umstellung so schnell gelernt hat, aber auch ein großes Lob an die gesamte Gruppe, die wirklich die zwei Trainingseinheiten genutzt und richtig gut trainiert hat. Nun konnten wir endlich auf dem ersten Turnier starten. Es hat alles gut geklappt und wir sind erster geworden. Auch auf den folgenden Turnieren standen wir auf dem

ersten Platz. So sah auch der Plan für die Deutsche aus. Unser Turnier – Heimspiel! Wir waren der Meinung, auch diesmal könnte es gut für uns ausgehen. Die Kids waren vor dem Start unkonzentriert und haben Blödsinn gemacht. Leider nahmen sie das auch mit auf die Bühne. Sie waren eher unkonzentriert, leicht demotiviert und dennoch siegessicher. Das spiegelte sich natürlich im Tanz wieder. Die Requisiten wurden vom Bowser umgestoßen, ein Grund für alle anderen Tänzer zu lachen und nicht mehr den eigentlichen Tanz inklusive Ausdruck zu tanzen. Trotz der Probleme auf der Bühne, waren die Punkte noch relativ gut. Doch dann kam unsere Konkurrenz von Mettmann. Heimsieg sollte es an diesem Sonntag wohl nicht werden. Die Mädels von Mettmann haben Gas gegeben und gewannen verdient. Die Funky Kids nahmen die Niederlage eher auf die leichte Schulter. „ Man kann ja mal zweiter werden!“. Dieser Meinung waren sie. Natürlich kann man das, aber nicht weil man die Sache nicht ernst nimmt und unkonzentriert auf der Bühne ist. Ich war ziemlich sauer und das habe ich beim Training auch deutlich gesagt. Im Nachhinein denke ich, vielleicht bin ich zu verbissen an die Sache ran gegangen. Doch wir sind ein Verein, der erfolgsorientiert ist, vor allem, wenn man sehr gute Chancen hat, zu gewinnen. Es war so weit. Sonntag, 13.05., Europameisterschaft der IDA in Geleen, in Holland! Mein Wunsch war es, dass die Kids allen zeigen, dass sie kämpfen und gewinnen wollen. Unsere Konkurrenz von Mettmann


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49 war vor uns dran und die Punkte sagten uns, wenn wir wirklich gewinnen wollen, dann MÜSSEN wir kämpfen. Die Nervosität stieg bei allen Beteiligten. Es war so weit, wir waren dran! Die Musik startete und ich habe gehofft, dass die Kids sich meine Worte und auch die Worte von Gaby und Simone zu Herzen genommen haben. So war es auch. Alle haben Gas gegeben, gekämpft und uns gezeigt, dass sie siegen wollen. Der Tanz war vorbei und nun lag es an der Wertung der Jury. Jaaaa! Wir haben gewonnen!! Alle waren glücklich und freuten sich über den Triumph. Ich war stolz auf meine Kids und war froh, dass meine Worte bei ihnen angekommen sind. Nun ist die Super Marion Saison vorbei! Ein lustiges, manchmal sehr anstrengendes, aufregendes Jahr liegt hinter uns. Leider wird es die Funky Kids im nächsten

Jahr nicht mehr geben. Einige Tänzerinnen hören auf oder wechseln zu den Teens. Ein großes Dankeschön an Anna, Diana, Veerle, Laura, Alessia, Luisa, Mirjam, Joline und Antonia für Euer Vertrauen und die tolle Zeit mit Euch! Ein dickes Dankeschön auch an Gaby und Simone für Eure Unterstützung und für Euren Einsatz. Laura als Super Mario, Veerle als Prinzessin Peach, Anna als Bowser, Alessia als Antonia, Diana, Joline, Luisa und Mirjam als Pilze


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Das 1. Turnier in neuer Halle (HUbert) Bis jetzt haben wir unsere Turniere im Schulzentrum an der Linnischer Str ausgerichtet. Der Aufbau war Routine. Für alles, was benötigt wurde, gab es Checklisten. Jeder kannte seine Aufgaben. Alles lief fast automatisch ab. Und in diesem Jahr? Oje, nicht nur, dass wir unser gewohntes Quartier verlassen mussten, nein, wir durften sogar die deutsche Meisterschaft ausrichten, was eine besondere Ehre ist. Und das gleich in ganz neuer Umgebung, in der Sporthalle des Berufskollegs Jülich. Da ich bisher für die Technik Strom, Wasser, Licht und Halleneinteilung zuständig war, bekam ich diese Aufgabe auch für unseren neuen Austragungsort zugeteilt. Nachdem die ersten bürokratischen Hürden gemeistert waren, ging es an die konkrete Planung: Wie, Woher, Wohin und Wer. Ich muss gestehen, als ich das erste mal die Halle sah, bekam ich schon ein wenig Angst, 27 m breit, 45 m lang, 6 Umkleiden, viele Türen, lange Flure und Wege. Aber man wächst mit seinen Aufgaben. Erste Auflage des Hausmeisters: Der komplette Hallenboden muss ausgelegt werden, um Beschädigungen zu vermeiden. OK, aber womit? Es waren nur für ein Drittel der Halle Verlegeplatten vorhanden. Und was machen wir mit dem Rest? Zu unserem Glück hatte ein Verein in Holland das gleiche Problem schon seit Jahren und sich einen entsprechenden Teppichboden angeschafft. Nachdem wir das kleine Logistikproblem, 11 Rollen (4,20 m Breite, 27 m Länge, ca. 80 kg pro Stück) von Holland nach Deutschland zu transportieren,

gelöst hatten, war die erste Auflage erfüllt. Aber das war nur der Anfang. Das Brandschutzkonzept schrieb den Platz für die Bühne, die Bestuhlung und die Fluchtwege vor. OK, und wo setzen wir die Jury hin? Einzige Möglichkeit: auf die Empore gegenüber der Bühne. Mein Einwand, das ist bestimmt zu weit weg (Entfernung zwischen Jury und Bühne max. 20 m). Nachgemessen, passt. Die Empore ist aber nur 1,20 m breit! Mit etwas gutem Willen, schlanken Tischen und schlanker Jury war auch das kein Thema mehr, OK. Nächstes Problem, Strom, wo ist hier Strom. Wir benötigen für Musik und Beleuchtung 400 V Drehstrom. Der Hausmeister zeigte mir den einzig vorhandenen Drehstromanschuss im Technikraum, 50 m entfernt von der Bühne, am hintersten Ende des Flurs. Nach einigem Hin und Her hatten wir dann aber genug Kabel zusammen und wieder ein Problem gelöst. Nächste Herausforderung: Wir bekommen ein Spülmobil mit einer Industriespülmaschine, da sind die Teller in 40 Sekunden sauber. Toll und läuft das Mobil auf Gas, nö, Strom, 400 V. Und wo soll das Teil aufgestellt werden? Da vorne vor dem Eingang zum Berufskolleg. Das bedeutet die kleine


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55 Entfernung von ca. 80 m mit Kabel zu überbrücken und alles mit nur einer einzigen 400 V Steckdose im Technikraum. Prima. Zu meinen Glück war beim Spülmobil aber eine entsprechende Kabeltrommel dabei und das Problem schnell gelöst. Aber das Spülmobil braucht auch einen Wasseranschluss. Griff zum Telefon: Wo ist hier vor der Schule ein Wasserhahn? Gibt es nicht, der nächste ist in der Herrentoilette im Gebäude. Danke für die Info. Zwischen Spülmobil und Toilette klaffe die kleine Distanz von 60 m, die Bögen und Ecken nicht mitgerechnet. Eins, zwei, drei Fahrten zum Baumarkt und einige Wasserschläuche und Schlauchverbindungen später konnte das Spülmobil seinen Dienst antreten. Ein Kühlwagen, natürlich Strom betrieben, rollte den Weg entlang und wurde gegenüber vom Spülmobil abgestellt. Bitte gleich den Strom anschließen, sonst sind morgen die Getränke warm. Klar mach ich, kein Problem. Dank vieler helfender

Hände waren der Bühnenaufbau, die Bestuhlung und der Aufbau der Musikanlage inkl. Beleuchtung freitags fertiggestellt, so dass das Dekoteam Samstag sofort an die Arbeit gehen konnte. Es kam zwar noch die eine oder andere kleinere Überraschung auf mich zu, aber am Sonntag war alles perfekt. Unser Turnier war, denke ich ein voller Erfolg und alle Gäste und Aktive waren sehr zufrieden. Ich werde neue Checklisten anlegen, damit im nächsten Jahr so langsam auch an unserem neuen Veranstaltungsort der Aufbau zur Routine werden kann.

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Deutsche Meisterschaft 2012 (Marlene) Niemand hätte vorher an den großen Erfolg der ersten Deutschen Meisterschaft des Tanzverbandes IDA gedacht, am wenigsten wir, die wir die Meisterschaft veranstalten durften. Schließlich hatten wir es nur mit Unbekannten zu tun: das erste Turnier in der Kreissporthalle, die Verpflegung der Besucher 100 m entfernt in der Cafeteria des Berufskolleg. Werden die Bedingungen und unsere Vorstellungen von den Teilnehmern angenommen, vor allem aber, werden wir eine so gute Atmosphä-

re und Stimmung hinbekommen wie im Schulzentrum? Ein weiterer entscheidender Punkt machte uns im Vorfeld große Sorge. Die Anmeldungen für das Turnier kamen nur sehr schleppend. Aber letztlich war die Anzahl ausreichend, um nach dem Grundsatz „Klein, aber fein“ zu verfahren. Wie immer wurde im Vorfeld alles durchgesprochen, geplant und terminiert, so dass die Arbeiten unter der Regie von Harald vor und während des Turniers als auch nach-


56 her alle reibungslos abliefen. Nur die Pokallieferung Donnerstags vor dem Turnier entsprach nicht unserer Bestellung. Es fehlten alle Pokale für die ersten Plätze. Uns blieb

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nichts weiter übrig, als in Heimarbeit am Abend die Plaketten umzukleben. Am Freitag folgte dann die Nachlieferung, so dass alle Pokale vorhanden waren und am Samstag vor der Bühne aufgebaut werden konnten. Für die Bühne, die komplett in die Halle gebaut werden musste, hatten wir spezielle Überlegungen. Durch ein Traversenviereck konnten wir nicht nur den Vorhang für den Hintergrund aufhängen, sondern gleichzeitig auch die beiden Seiten teilweise mit Vorhängen versehen. Die Ausleuchtung konnte dadurch ebenfalls optimiert werden, und auch die Voraussetzungen für die Tonakustik auf der Bühne und im Saal waren ideal. Zudem hatten wir uns überlegt, den Zuschauerraum etwas abgedunkelt zu lassen, damit man sich auf die Tänzer und ihre Leistungen konzentrieren konnte. Für die Aktiven die bestmöglichen Bedingungen schaffen, dass ist immer unser größtes Anliegen. Die Kosten für Licht und Ton, unser größter Kostenpunkt, übertreffen manche sonstigen Hallengebühren, die bei uns in Jülich Dank an die Verwaltungen - nicht anfallen. Am Turniertag übernahm wie im letzten Jahr Wolfgang Cremer die Moderation. Gaetano Leonte war für das Errechnen der Wertungen verantwortlich.


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Um die Musik kümmerte sich wie seit vielen Jahren Sebastian Dreßen, Dank seiner langjährigen Erfahrungen gelang es ihm, für die oft unterschiedlichen Musikaufnahmen eine optimale Wiedergabe im Saal zu schaffen. Er wurde von Sebastian Reinartz am Nachmittag unterstützt.

Der Einlassbereich war mit Monika Cremer, Irene Bärenz, Bert Reinartz und Irmgard Hecker besetzt. Obwohl sie dem Funkenleben schon seit langem entwachsen und ihre Tochter schon „groß“ ist, hilft sie uns seit vielen Jahren, und die Frage nach einer Kuchen- oder Salatspende beantwortet sie mit zweimal Ja. Danke Irmgard. So wurden auch hier in der Kreissporthalle die besten Voraussetzungen geschaffen. Nach den Begrüßungen u.a. durch den Verbandsvorsitzenden Ton Stein und unseren Ortsvorsteher Erich Gussen zeigte unser

Verein den für diese Meisterschaft eigens einstudierten Eröffungstanz. Alle unsere Tänzerinnen und Tänzer auf der Bühne zu sehen, ist für mich immer ein ganz besonderer Moment, und sogar unsere Sweeties hatten hier ihren ersten Auftritt. Sie durften am Ende des Tanzes mit Helium gefüllte Luftballons an die Besucher verteilen. Jetzt konnte die erste Deutsche Meisterschaft des internationalen Tanzsportverbandes IDA beginnen. Neben den Tänzen unseres Verbandes hatten sich 3 Vereine mit insgesamt 4 Starts von anderen Verbänden angemeldet. Außerdem konnten wir einige Besucher begrüßen, die eigens gekommen waren, um zu sehen, wie wir den Tag meistern würden. Durch die Größe der Halle hatten wir die Möglichkeit, den Aktiven einen Eintanzbereich zu schaffen, indem wir ein Hallendrittel abgetrennt haben. Dieser Bereich wurde im Laufe des Tages sehr gut genutzt und damit so manche Unruhe aus dem Saal genommen. So haben wir versucht, für alle möglichst angenehme Bedingungen zu schaffen, und selbst der eigenwillige Essenswunsch eines einzelnen Jurymitgliedes wurde von unserer Tänzerin Jenni souverän erfüllt. Als der letzte Tanz nach einem reibungslos abgelaufenen Turnier gezeigt war, hatten wir für alle eine kleine Überraschung. Außer Konkurrenz zeigte das Männerballett ISG 09 aus Güsten ihren Tanz „Crash Test Dummies“. Sie wurden von Tänzern und Besuchern begeistert gefeiert und mußten ihr Können nochmals bei einer Zugabe unter Beweis stellen. Übrigens ein paar


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Wartezeiten


59 dieser Herren sind Funkenväter. Ein herzliches Dankeschön an die Truppe, die am Ende dieses tollen Tages noch einmal für so viel Stimmung sorgte. Bei der abschließenden Siegerehrung hat, dank unserer Verbandsseketärin Hilde Basten, die an meiner Seite war, alles gut funktioniert, und die Pokale konnten an die Gewinner gegeben werden. Mein Fazit: das im Eröffungstanz gezeigte Herz war das Motto für den Tag. Ständig zu

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spüren war neben dem sportlich Ehrgeiz die Herzlichkeit und Freude der Tänzer, Besucher und Verantwortlichen, diese erste Meisterschaft miteinander zu feiern, eine Meisterschaft mit einer tollen Stimmung, mit tanzbegeisterten jungen Menschen, mit vielen Besuchern. Für mich war es eines der schönsten Turniere, das wir bisher durchgeführt haben. Danke an alle, die mit ihrem ganz persönlichen Einsatz dazu beigetragen haben.


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RWE Power

ÜBER GESCHMACK LÄSST SICH STREITEN. ÜBER GUTE NACHBARSCHAFT NICHT. Bei guten Nachbarn zählt die Gemeinschaft – auch wenn die Geschmäcker verschieden sind. So wie bei RWE. Uns liegen die Menschen der Region besonders am Herzen, denn hier ist auch unsere Heimat. Und dazu gehört der direkte Dialog mit unseren Kunden und Partnern. Wir werden weiter voRWEg gehen, um als guter Nachbar für Sie da zu sein. www.vorweggehen.com


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Europameisterschaft 2012 (Monika) Am 29.04.2012 war es endlich soweit. Die erste Europameisterschaft der IDA wurde im Hanenhof in Geleen feierlich vom Vorstand eröffnet. Da im Vorfeld die nationalen Meisterschaften der niederländischen, belgischen und deutschen Vereine stattgefunden hatten, durfte dieses internationale Turnier ausgetragen werden. Mit dem Veranstaltungsort in Geleen hatte sich die IDA eine Location gesucht, die diesem Turnier einen wirklich würdigen Rahmen verlieh. Unter Mithilfe von vielen Personen aus verschiedenen Vereinen waren auch ausreichend helfende Hände vor Ort. Den Zuschauern und der Jury wurde immer wieder ein buntes und abwechslungsreiches Programm geboten, wobei die startenden Tänzerinnen und Tänzer sich auf allerhöchstem Niveau bewegten. Unser Verein hat (mit Stolz gesagt) die meisten Erfolge mit nach Hause nehmen dürfen. Die Aktiven waren perfekt vorbereitet, ausgeschlafen und völlig konzentriert, als sie die Bühne betraten. Unsere Bilanz (7 mal Platz 1, 1 mal Platz 2, 2 mal Platz 3) zeigt, dass die Trainer Patrick Heuser und Nora Dreßen mit Ihrer Kreativität den richtigen Riecher hatten, auch wenn wieder durchaus polarisierende Themen vertanzt wurden. Außerdem durften alle unsere Tänzer ihren Eröffnungstanz, der bereits auf der deutschen Meisterschaft gezeigt wurde, nochmal zum Besten geben, wo sich bei so manchem Zuschauer sicherlich die ein oder andere Gänsehaut breit machte.


62 Wunderschön zu beobachten war, dass sich die Tänzerinnen und Tänzer der einzelnen Vereine ausserhalb Ihrer Auftrittszeiten super miteinander verstanden haben. Es wurden Erfolge gemeinsam gefeiert, jede Menge Fotos gemacht und viel viel gelacht. Natürlich haben wir einen solchen Tag anschliessend noch gebührend beendet. Wir kehrten im Gasthof „Zum Löwen“ in Rödingen ein, um dort gemeinsam zu feiern. Für unser leibliches Wohl war dort bestens gesorgt. Alle Tänze wurden nochmal auf einer Leinwand gezeigt, so dass die Aktiven auch die Möglichkeit hatten, ihren eigenen Auftritt selbst zu betrachten. Alles in Allem ein sehr gelungener Tag! Bei dieser Gelegenheit möchte ich mich bei Marlene Dreßen und Silvia Palandt für ihre grossartige Vorstandsarbeit und bei den Trainern und Betreuern , sowie den vielen helfenden Händen der TSG bedanken. Mit dem Saisonende schauen wir wieder auf die neuen Projekte, die uns in der kommenden Saison erwarten. Ich bin gespannt und freue mich!


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Magazin 2012  

Magazin der TSG Rot-Weiße Funken Güsten über die Tanzsaison 2011/2012

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