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MUSEUM FÜR RUSSLANDDEUTSCHE KULTURGESCHICHTE

AUSGEPACKT Geschichte und Gegenwart der Deutschen aus Russland


MUSEUM FÜR RUSSLANDDEUTSCHE KULTURGESCHICHTE

Georgstraße 24 32756 Detmold Telefon: 05231 9216 -26, -63 E-Mail: museum@russlanddeutsche.de Internet: www.russlanddeutsche.de Öffnungszeiten Di. – Fr. 14.00 bis 17.00 Uhr Sa. 11.00 bis 17.00 Uhr

Text: Julia Debelts, Johann Driediger, Dr. Katharina Neufeld, Heinrich Wiens M.A. Gestaltung: Christine Koop, Wuppertal; Käty Dück, Detmold Fotos: Fotostudio Thiessen, Detmold © Museum für russlanddeutsche Kulturgeschichte, Detmold, Oktober 2015

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AUSGEPA

Völker entsagt dem Hass Versöhnt euch, dient dem Frieden Baut Brücken zu einander! Friedland-Gedächnisstätte

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CKT


Herzlich willkommen

Vorstand des Museums

Wo kommen wir her? Wer sind wir? Wie haben wir gelebt und wie wollen wir zusammen leben? Diesen vielfältigen Fragen geht das Museum für russlanddeutsche Kulturgeschichte in Detmold nach und baut damit eine Brücke zwischen der Geschichte und der Gegenwart. Unser Museum ist das erste und bisher einzige Museum in Deutschland, das sich dauerhaft mit der Geschichte und Kultur der 2,4 Mio. in der Bundesrepublik aufgenommenen Russlanddeutschen befasst. Die Geschichte der Deutschen in Russland beginnt schon im 10. Jahrhundert. Eine eigenständige Kultur entwickelt sich aber erst im 18. Jahrhundert mit der Ansiedlung einer größeren Anzahl Deutscher in Russland, einem für die Deutschen bis dahin fremden Vielvölkerstaat. Diese russlanddeutsche Kultur und die Geschichte der Deutschen in Russland, ihre Motive für das Überqueren der Staatsgrenzen, ihre Erfahrungen in beinah unbegrenzten Weiten und ihre Erlebnisse innerhalb einengender Gebiets- und Lagergrenzen will das Museum der Öffentlichkeit zugänglich machen. So trägt das Museum aktiv zur Völkerverständigung in Deutschland und darüber hinaus bei. Als touristische Attraktion bereichert das Museum die kulturelle Landschaft der Region und bietet allen Besuchergruppen maßgefertigte Veranstaltungsprogramme. Wir freuen uns auf Sie.

Witalis Hagelgans Dr. Katharina Neufeld Vorsitzender Museumsleiterin

2. Hälfte des 12.Jh.

4 Ein kleiner Einblick in die mehr als 250-jährige Geschichte der Deutschen aus Russland ...

Petershof mit St. Peter Kirche und Hansekontors in Nowgorod


enger Anum in so se u M s e solch men Auit dem Na „Dass ein m le u ch S reiter […] n eine en Wegbe lehnung a d , e ck n ra ann-F urch umgust-Herrm tegration d In n e h lic ft llscha ngsschicheiner gese Bevölkeru lle a r fü g ildun esonderer fassende B n, ist ein b n ka n e m h n ne in Sinnbild ten, Hürde Museum e s se ie d e Mög istes aller Glücksfall. eit des Ge h n e ff O te leran ge es qua für eine to ungen, mö m ö tr S d n n a e en L ftlich gesellscha der russisch e it e W lle r e e u hl d llekt si das Gefü geistig inte roßzügige g e in e in schaft n.“ nsformiere chen Sphäre tra . des Lippis or a. D orn, Direkt iner Springh Ra r. D . of Pr old eums Detm Landesmus

AUSGEPA „Die Museumsa rbeit verläuft äu ßerst lobenswert, nur mit viel Professio nalität, Feingefühl fü r Didaktik und ei ne m hohen Maß an Eigeninitiative ko nn te ein solches Juwe l in der Museu mslandschaft Deut schlands gescha ffen werden.“ Hartmut Koschyk MdB, Beauftragte r der Bundesregierung für Au ssiedlerfragen un d nationale Minderheiten

„Ich freue mic h, dass unser Museum auch ein Zeug e des Glauben s ist. Leider ist es kaum möglich, das w er tvollste Gut des Glaub ens, die Liebe un d die Barmherzigkeit von gläubigen Menschen in einem Museum auszus te llen. Umso größer ist unsere Verantw or tu ng in der Gegenw art des Herrn in un se rem Leben dieses sic htbar aufrecht zu erhalten.“ Jakob Neufeld, Pastor der Evan gelischen Freiki che Detmold-H reidenoldendorf

1570er

„Diese Ausstellung leistet einen wichtigen Beitrag im Rahmen der Integrationsarbeit der Russ-landdeutschen und unserer aktuellen und zukünftigen gemeinsamen Lebensverhältnisse.“ Rainer Heller, Bürgermeister der Stadt Detmold

1576

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Gründung einer deutschen Vorstadt in Moskau

Erste lutherische St. Michael Kirche wird in Moskau gebaut

CKT


Ein Auswanderermuseum der besonderen Art Gut 250 Jahre ist es her, als Katharina die Große mit ihrem Edikt Handwerker, Bauern und andere Berufsgruppen aus den deutschen Fürstentümern aufrief, nach Russland zu kommen und dort ihre vielfältigen Kenntnisse gewinnbringend einzusetzen. In mehreren Auswandererwellen folgten Schwaben, Hessen, Baden-Württemberger, Schleswiger, Mecklenburger, Sachsen und viele andere diesem Aufruf. Mit der Hoffnung auf ein besseres Leben und freie Religionsausübung verließen sie ihre Heimat. Sie gründeten Kolonien, in denen sie versuchten, ihre deutsche Kultur zu bewahren, deutsche Gesellschaftsformen zu leben und mit ihren neuen Nachbarn einvernehmlich auszukommen. Durch die politischen Ereignisse der folgenden Jahrhunderte auf dem europäischen Kontinent begann eine wechselvolle und leidvolle Geschichte für die deutschstämmigen Menschen in Russland, die für viele, oft sogar mehrmals, mit dem Verlust ihrer Heimat einherging. Erst mit dem Fall der Mauer und dem Ende des Kalten Krieges wurde die Möglichkeit, wieder nach Deutschland zurückzukehren, für rund 2,4 Millionen Menschen Wirklichkeit. Diese Odyssee wird in der Ausstellung meisterhaft nachgezeichnet. Das Museum ist daher ein Auswanderermuseum der besonderen Art.

a)

b) a) Einblick in die Innenwelt des Museums b) Haupteingang des Museums

1672

6

16. April 1702

1724

1727 Die erste deutsche Zeitung

Erstes Berufungsmanifest für ausländische

erscheint

Fachkräfte von Peter I.

Akademie der Wissenschaft in Erste Theateraufführung in Moskau

Petersburg gegründet, in der

unter der Leitung des lutherischen

bis 1799 von 111 Mitgliedern 63

Pastors Johann Gottfried Gregorii

Deutsche waren


Das Ziel des Museums: Integration durch Identität Diesem besonderen Weg der Russlanddeutschen ein Gesicht zu geben, ihre Kultur und Geschichte zu zeigen und zu erklären, das ist das Ziel, das das Museum für russlanddeutsche Kulturgeschichte – durch die Dauerausstellung, die regelmäßigen Sonderausstellungen und dem umfangreichen Kulturprogramm – verfolgt. Damit wird ein Bereich deutscher Geschichte aufgearbeitet und ausgestellt, der in dieser Form bisher nicht in bundesdeutschen Museen berücksichtigt wird. Gleichzeitig wird einem eigenen Stück deutscher Kulturgeschichte nachgespürt, das heute eine große politische Alltagsaktualität hat. Die Russlanddeutschen sind bisher weitgehend geschichtslos: Weder in Deutschland noch in Russland ist dieser besondere Teil der europäischen Geschichte allgemein bekannt. Das Museum will dazu beitragen, über die Reflexion der Geschichte eine historische Identität zu vermitteln, die auch die Reflexion des eigenen Bildes von sich in der Gesellschaft zum Ziel hat. Das Motto des Museums lautet deswegen: „Der Geschichte der Russlanddeutschen eine Heimat geben. Integration durch Identität gestalten.“

AUSGEPA

CKT

a)

b)

a) Russlanddeutscher Kulturpreis 2014 des Landes BadenWürttemberg für außerordentliches Engagement bei der Verbreitung und Förderung von russlanddeutscher Kultur und Identität b) Plattdeutscher Kulturabend

22. Juli 1763

1764 - 1773

1789

1800

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1802 - 1806

Einladungsmanifest der Zarin Katharina II. Beginn der Massenein-

Am Dnjepr entstehen

wanderung deutscher und anderer

die ersten Kolonien der

Ausländer

Mennoniten Gnadenprivileg Paul I. für die Mennoniten Erste Weltumsegelung An der Wolga werden 104 deut-

durch Adam Johann von

sche Kolonien angelegt

Krusenstern


Die Museumspädagogik: Ausstellung+ 2011 neu eröffnet, fokussiert das Museum seitdem vermehrt auf Bildungsarbeit mit Kindern und Jugendlichen. Museen ermöglichen die lebendige Aus-einandersetzung mit Originalen. Bildnerisches Gestalten oder mediales Experimentieren als handlungsorientierte Methoden wecken Neugierde und fördern die Aufnahmebereitschaft der Schülerinnen und Schüler. Eigenständige Informationsrecherchen erschließen neue Erkenntnisse. Das breite Spektrum der Museumsausstellung bietet Anknüpfung an unterschiedliche Schulfächer aller Jahrgangsstufen. Die Zusammenarbeit von Museum und Schule eröffnet neue Möglichkeiten für Schülerinnen und Schüler, neues Wissen und neue Erfahrungen am besonderen Lernort aktiv und selbstständig zu erschließen. Im Ausstellungskonzept sind mehrere Wechselbereiche Museumspädagogik eingesetzt – am Anfang des Rundganges im Erdgeschoss (u. a. „Koffer packen“) und im Untergeschoss (u. a. „Integration heute und morgen“). Ein besonderes Highlight ist der digitale Kartentisch. Diese Lernorte bringen neue Chancen für die Unterrichtsgestaltung, zu der nicht nur die thematische Klassenführung, sondern auch mehrtägige Projektarbeit, Begegnung mit Zeitzeugen, Filmvorführungen oder Fachseminare und Workshops gehören. Seit 2014 beteiligt sich das Museum am Projekt KulturScouts OWL und ist Mitglied bei „Bildungspartner NRW - Schule und Museum“ geworden. Es erweitert so das Kultur-Netzwerk für Schülerinnen und Schüler um einen wichtigen migra-tionsgeschichtlichen Schwerpunkt.

a)

b)

c)

a) Junge wie ältere Besucher im Museum b) Der Multitouch-Kartentisch mit den Migrationsrouten der Russlanddeutschen c) Ausstellung von Auswanderungslisten im Treppenhaus

1804 - 1824

8

1817 - 1818

1822

1833

Die erste weiterführende Bildungsanstalt in der Ukraine

Württemberger, Pfälzer, Badener

Heinrich von Lenz hat die so

und Elsässer siedeln sich am

Einwanderung von Württemberger Separa-

genannte Lenzsche Regel

Schwarzen Meer an

tisten in den Transkaukasus

erfunden


Das Museum für russlanddeutsche Kulturgeschichte richtet sich sowohl an Schüler und Lehrer, wie auch an Studierende und an Menschen im Erwerbsalter oder Rentenalter, die entweder Migrationserfahrungen mitbringen oder Fragen zu diesem Themenbereich haben. So wird das Museum zum interkulturellen Begegnungs- und Lernort, der am Beispiel der Geschichte der Russ-landdeutschen allen Besuchern in vielfältiger Weise grundlegende Inhalte über die Migrationsthematik vermittelt, zum Nachdenken bringt und zur Diskussion anregt. Neben dem zentralen Dialog zwischen den Besuchern und den Ausstellungsobjekten des Museums ist uns das gegenseitige Begegnen und Verstehen der heterogenen Personengruppen ebenso wichtig. Neben der museumspädagogischen Arbeit in Projekten und Führungen gehören ein Veranstaltungsprogramm sowie Sonderausstellungen zur regelmäßigen Arbeit des Museums. Im Bereich „Integration“ ist bewusst Raum für Sonderausstellungen „Junge Künstler“ vorgesehen, wo Bilder, Kleidung und andere Werke von Schülern oder Studierenden präsentiert werden. Darüber hinaus gehört zum Museum auch eine umfangreiche Spezialbiblio-thek mit Archiv. Der Bibliotheksbestand des Museums wächst ständig. Anfang 2015 waren bereits über 11.000 Bücher katalogisiert.

AUSGEPA

CKT

a)

b)

c)

a) Schüler erarbeiten Stop-Motion Filme für den Geschichtsunterricht b) Die Bibliothek mit kleinem Lesesaal c) Integration von Medien in der Ausstellung

1839

1839 - 1883

Sternwarte Pulkowo von Friedrich Georg Struve gegründet

Bau der Christus-Erlöser-Kathedrale in Moskau durch Architekt Konstantin Thon

Juni 1841

9

1844

Jakob Becker gründet seine

Dr. Friedrich J. Haass

berühmte Klavierfabrik in

öffnet ein Krankenhaus

St. Petersburg

für Asylanten in Moskau


Der Weg des Museums: Kooperation

a)

b) a) Bronze Plakette für vorbildliche Integration an das Museum, 1997 b) Nationale und internationale Kooperationspartner (exemplarisch)

1845

10

Gegründet wurde das Museum 1996 von einer Gruppe russlanddeutscher Aussiedler in Detmold. Was als kleine Sammlung begann, ist zu einer professionell ausgerichteten Einrichtung geworden, die mit internationalen Wissenschaftlern, Kultur- und Bildungseinrichtungen sowie Migrationsvereinen eng zusammenarbeitet und aktuelle Fragen zu Migration und Integration, Flucht und Vertreibung in Projekten, Symposien und Veranstaltungen bearbeitet. Das Museum strebt an, den internationalen Statuten des ICOM (International Council of Museums) zu entsprechen und erhielt in Anerkennung seiner Arbeit bereits 1997 durch das Bundesministerium des Innern die Bronzeplakette für die vorbildliche Integration von Aussiedlern. Das Museum trägt dazu bei, den Aussiedlern, die bisher in der Öffentlichkeit weitgehend als „geschichtslos“ wahrgenommen werden, eine Geschichte zu geben. Die Träger und Unterstützer des Museums, insbesondere der Christliche Schulförderverein Lippe, sowie viele engagierte Freunde und Förderer haben sich zum Ziel gesetzt, das Museum weiter auszubauen, als einen Ort für deutsche Geschichte, aber auch als ein lebendiges Begegnungszentrum für Menschen, die miteinander kommunizieren wollen. Es geht nicht nur um Aufarbeitung von Geschichte, sondern besonders um den Dialog zwischen verschiedenen gesellschaftlichen Gruppen und der Wissenschaft. Hier wird am Beispiel der deutschen Minderheit in der Sowjeunion Geschichte dynamisch und lebendig dargestellt und die Wandlung einer Kultur erklärt, wenn die Möglichkeiten, die eigene Identität zu bewahren, immer geringer werden.

1850

1854

1871

Gründung der Konditorei „Einem“ (jetzt „Krasnyj Oktjabr“)

Gründung der Pflugfabrik von

in Moskau

Johann Höhn in Odessa

Aufhebung der staatlichen Gründung der Gießerei in Südruss-

Sonderverwaltung der Kolo-

land von Peter Lepp

nisten


AUSGEPA

CKT

Folgende Projekte stellen exemplarisch die Arbeit des Museums näher vor. Finanziell sind diese Projekte entweder vom Bund oder vom Land NRW unterstützt worden. 1) Anlässlich des 250jährigen Jubiläums russlanddeutscher Geschichte ist in Kooperation mit dem August-Hermann-Francke-Gymnasium Detmold eine umfangreiche Theateraufführung „Das Gras unter unseren Füßen“ erarbeitet worden. Es wurden fünf markante Perioden der Migration am Beispiel einer Auswandererfamilie dargestellt, wobei der Aufhänger jeweils eine Hochzeit war. Das Theaterstück wurde vom Literaturkurs im Auftrag des Museums verfasst und auf professionellen Bühnen in Ostwestfalen und in der Staatskanzlei in Düsseldorf sehr erfolgreich aufgeführt.

a)

2) In Zusammenarbeit mit dem Deutsch-Russischen-Begegnungszentrum und der Akademie der Wissenschaft Sankt Petersburg wurde es möglich, die Geschichte und das Leben der Petersburger Deutschen aufzuarbeiten und in der Sonderausstellung „Deutsche Siedler um Sankt Petersburg: eine historische Kulturlandschaft“ der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. 3) Die Konzertreihe „Kulturbühne: Musik bei Russlanddeutschen“ wurde in Kooperation mit dem Privaten Musikzentrum Detmold ausgerichtet und war folgenden Themen gewidmet: Musik in der Kirche, Musik in der Familie, Musik in der Schule und Musik zu Feiertagen.

1874

Einführung der allgemeinen

1882 - 1914

b) a) Flyer zur Theateraufführung „Das Gras unter unseren Füßen“ b) Szene aus der Theateraufführung

1915

11

Ab 27. Februar 1917

Gründung zahlreicher Tochtersiedlungen in Tur-

Kongresse der Russ-

kestan, in der kasachischen Steppe, in Sibirien

landdeutschen in Moskau,

und im Südural

Saratow, Warenburg/Wolga,

Wehrpflicht - erste Auswan-

Slawgorod/Sibirien und

derungswelle nach Übersee

Odessa „Liquidationsgesetze“ – davon sind vor allem Baltendeutsche und Wolhynier betroffen


Ein Ausstellungsrundgang Erdgeschoss I: Grenzen überqueren

a)

b)

a) Darstellung der Auswanderungsziele in Russland b) Die Bibel als fester Begleiter der Auswanderer c) Die Truhe als Reisekoffer aus den 1850er Jahre

25. Oktober 1917

12

Die Ausstellung umfasst insgesamt etwa 500 qm, die sich auf zwei Etagen verteilen. Das Erdgeschoss zeigt die Geschichte der Russlanddeutschen von den ersten Deutschen in Russland um 964 bis zum Anfang des 20. Jahrhunderts. Das Untergeschoss zeigt die Zeit vom 1. Weltkrieg bis heute. Wenn eine große Anzahl von Menschen mit ähnlichem kulturellen Erbe die gewohnten Grenzen dauerhaft überquert und in der neuen Umgebung unter sich bleibt, kann eine neue Kultur entstehen. Das geschah auch in Russland: Im 18. Jahrhundert wanderten die Menschen massenhaft aus den deutschen Fürstentümern und Königreichen aus. Die Gründe waren Landmangel infolge der schnell wachsenden Bevölkerung, Missernten und hohe Abgabenlasten, Diskriminierung und Verfolgung von religiösen und politischen Minderheiten. Sie wanderten in größeren Gruppen von Treffpunkten wie Ulm oder Büdingen zu Fuß oder mit Fuhrwerken an die Ostsee oder an die Donau und von dort mit Schiffen und Booten nach Sankt Petersburg und Odessa. Warum nach Russland? Die russischen Zaren, allen voran Katharina II., hatten Ausländer eingeladen sich dauer-

19. Oktober 1918

1919

1921

Plünderungen, Brandstiftungen, Raub, Verwü-

„Oktoberrevolution“, Macht-

stungen, Vergewaltigungen und Morde unter den

ergreifung der Bolschewiki

Schwarzmeerdeutschen gehen vor allem auf das Konto des Anarchisten Machno Der Rat der Volkskommissare genehmigt per Dekret die

Auf Revolution

Errichtung der Gebietsauto-

und Bürgerkrieg

nomie (Arbeitskommune) der

folgt in Russland eine

Wolgadeutschen

große Hungersnot


haft anzusiedeln und ihnen weitreichende Zusagen ausgesprochen. Sie versprachen den Einwanderern kostenloses Land, zehn Jahre Steuerfreiheit, Freistellung vom Wehrdienst und Religionsfreiheit. Von den neuen Siedlern versprachen sich die russischen Herrscher eine Bewirtschaftung der noch unkultivierten Landschaft und die Sicherung der Grenzen des erweiterten Russischen Reiches.

AUSGEPA

CKT

Erdgeschoss II: Grenzen schützen Die Ansiedlung deutscher Aussiedler in den Grenzregionen des Russischen Reiches diente der Sicherung der Staatsgrenzen. Dass die deutschen Kolonien sich in diesen Regionen selbstständig verwalten konnten, ermöglichte die Entwicklung einer eigenständigen Kultur. Die Siedlungsgebiete der Deutschen waren unbewohnte und unbebaute Steppe. Von 1764 bis 1890 legten die Auswanderer im Russischen Reich zehn deutsche Siedlungen an, in denen über 200.000 Aussiedler lebten. Die Aussiedler verwalteten sich zum Teil selbst, auch wenn sie offiziell zu den größeren Verwaltungsbezirken in den Grenzen des Russischen Reiches wie Saratow, Samara, Sankt Petersburg, Jekaterinoslaw, Cherson/ Odessa, Wolhynien und Kaukasus gerechnet wurden. Die Deutschen bauten in Russland ihre eigene Schulen, Krankenhäuser, Werkstätte und Fabriken und erreichten bald einen relativen Wohlstand. Sie gründeten eigene deutschsprachige Buch- und Zeitungsverlage, gründeten ihre eigene Kirchen und Musikschulen. Allmählich entwickelte sich eine eigenständige Kultur mit eigenen kulturellen Institutionen und kulturellen Symbolen, aber auch mit Verbindungen zu russischen Institutionen und zu den deutschen Herkunftsgebieten.

1923

20. Februar 1924

a)

b) a) Kleidung der Russlanddeutschen Anfang des 20. Jahrhunderts b) Russlanddeutsche prägen auch das Musikleben in der neuen Heimat

1926

1928

13

1929

Gründung der Allrussischen Mennonitischen Landwirtschafts-

Laut Volkszählung leben in

gesellschaft (aufgelöst 1928)

der Sowjetunion 1.238.549

Beginn der Zwangskollek-

Deutsche

tivierung der selbststän-

Aufwertung des autonomen Gebiets zur Autonomen Sozialis-

digen Bauernwirtschaften

5.671 Deutsche reisen aus

tischen Sowjetrepublik der Wol-

Protest gegen Enteig-

gadeutschen mit Pokrowsk, dem

nungen und religiöse

späteren Engels, als Hauptstadt

Verfolgungen ins Ausland aus


Untergeschoss I: Grenzen verletzen Mit Ausbruch des Ersten Weltkrieges 1914 änderte sich die Lage der Deutschen in Russland schlagartig. Zum einen für die 300.000 russlandeutschen Soldaten in der russischen Armee. Zum anderen für die russlanddeutschen Zivilisten. Die Selbstverwaltung und die deutsche Betriebe wurden aufgelöst, Deutsch wurde an den Schulen und in den Presseerzeugnissen verboten, erste Zwangsumsiedlungen von Deutschen wurden vorgenommen. Mit der Oktoberrevolution 1917 und der späteren Gründung der Sowjet-union verschlechterte sich die Situation für die meisten Menschen und damit auch für die Russlanddeutsche nochmals. Ursachen dafür waren die Plünderungen, die Enteignungen und schließlich der radikale Umbau des Staates. Aber die nationale Minderheiten, und damit auch die deutsche, durften sich noch in regionalen Einheiten deutsch-sowjetisch entwickeln. Das stalinistische Regime hat das Leben und die Psyche vieler Millionen Menschen, besonders auch Deutscher, verletzt oder vernichtet, indem es sie zu vielen Jahren Haft in Arbeits- und Straflagern verurteilte, indem es sie mittels Kommandantur vieler Freiheiten beraubte, indem es sie deportierte und „zwangssowjetisierte“.

a)

b) a) Darstellung der Verfolgung in der Stalinzeit b) Christliche Literatur als Zeitzeuge der Verfolgung

1933 - 1934

14

1937 - 1938

1939

28. August 1941

1942 Durch Geheime Beschlüsse des Staat-

Mindestens 100.000 Russlanddeutsche sterben den Hungertod als Folge der stalinistischen „Umgestaltung der

Die Volkszählung registrier-

lichen Verteidigungskomitees vom 10.

te in der UdSSR 1.427.232

Januar, 14. Februar und 7. Oktober

Deutsche

wurden ca. 350.000 zur Zwangsarbeit

(0,8 %)

mobilisiert

Landwirtschaft“ Der „Große Terror“ kostete

Verabschiedung des Erlasses zur Deportation

etwa 55.000 Deutschen das

der Deutschen aus den Wolgaregionen nach

Leben

Kasachstan und Sibirien


Untergeschoss II: Grenzen öffnen Nach Stalins Tod 1953 brachte die sogenannte „Tauwetter-Periode“ gewisse Lockerungen für viele Menschen, darunter auch für die Russlanddeutschen. Die Kommandantur wurde aufgehoben, die freie Berufs- und Studienwahl ermöglicht. Die Wohnsituation verbesserte sich allmählich, Religionsgemeinschaften konnten wieder ihren Glauben leben und nationale Minderheiten durften wieder in der Muttersprache unterrichten und schreiben. Deutsche Theatergruppen und Chöre wurden gegründet, deutschsprachige Zeitungen herausgegeben. Das religiöse und kulturelle Leben erwachte wieder. Und schließlich öffneten sich in den 1970er Jahren sogar die Grenzen ein wenig, so dass Ausreisen möglich wurden: zunächst nur in begrenztem Umfang, als Familienzusammenführung, später für alle ausreisewilligen Deutschen in Russland. Es gab allerding auch immer wieder Rückentwicklungen hin zu mehr und strengeren Begrenzungen des freien Lebens. Seit der Perestroika und Glasnost 1985 - 1989 und der Auflösung der Sowjetunion 1991 erreichten die Auswanderungswellen nach Deutschland ihre Hochphase. Seit 2005 nimmt die Auswanderung von Russlanddeutschen nach Deutschland rapide ab. Es sind insgesamt etwa 2,4 Mio. Russlanddeutsche in ihrer alten Heimat Deutschland aufgenommen worden.

AUSGEPA

CKT

a)

a)

b)

c)

c) a), b) und c) Museumsbereich der Integration zeigt das Leben der Russlanddeutschen in Deutschland

1943 - 1944

1945

26. November 1948

Etwa 340.000 Deutsche,

Erlass, der Strafen für

die unter den Herrschaftsbe-

die Sondersiedler ver-

reich der Deutschen Wehr-

schärft und sie „auf ewig“

macht gerieten, werden beim

im Verbannungsort festhält

13. Dezember 1955

29. August 1964

15

1965

Dekret über Teilrehabilitierung der Russlanddeutschen

Rückzug der Wehrmacht in Warthegau angesiedelt und erhalten die deutsche

Einrichtung von Sonder-

Erlass über die Befreiung von

Die Autonomiebewe-

Staatsbürgerschaft

kommandanturen

der Kommandanturaufsicht

gung der Deutschen beginnt


eigens dafĂźr angefertigte Plakette. 23 Jahre lang habe er, so heiĂ&#x;t es in einer Pressemitteilung der SchĂźtzen, das Kompanieleben mitgestaltet und einen maĂ&#x;geblichen Anteil zum Bekanntheitsgrad der B-Kompanie beigetragen. BlumensträuĂ&#x;e als Zeichen der Anerkennung gab es fĂźr Leutnant Karin Laban, SchieĂ&#x;Offizier und Damen-Leiterin, ihre Stellvertreterin Oberfeldwebel Elfi Bracht, Leutnant Regina ThĂźmmler, die das Amt des Fahnen-Offiziers aufgab, und Oberfeldwebel Barbara Gildner, die sich im Festausschuss der Kompanie und als Verbindungs-Frau zum Bataillon engagiert.

a)

b)

mit dem Thema Organspende. Zu Gast waren Katharina Friebe, Referentin fĂźr Theologie und Ă–kumene und Mitglied der „Evangelischen Frauen“ in Deutschland, Pfarrer i.R. Lothar Demmler und Prof. Dr. Fred Salomon, Chefarzt fĂźr Anästhesie und Intensivmedizin am Klinikum Lippe. Die Gesprächsrunde, die von Monika Korbach und Pfarrer Dieter BĂśkemeier geleitet wurde, verfolgte nicht den Zweck, die Anwesenden dazu zu animieren, sich einen Organspendeausweis anzuschaffen.

 ‚Â?  Â? ƒ ging Katharina Friebe noch einen Schritt weiter. FĂźr sie stell-

¼ Espelkamp-Fabbenstedt. Ein Wurf, ein Jubelschrei und schon lagen sich die ,,Flying Geese� in den Armen. Mit einem 13:7 gegen das Dream I hatten Dirk und LuDiskussionsrunde: Team kas Rßter sowie Nils HagebÜke soeben den Boule-Dorfpokal gewonnen. 40 Teams und rund 200 Boulesportler hatten am Von vergangenen Sandra KSonntag n o s t den Fabbenstedter und Luise H e iSportplatz t k a m p in eine Boulearena verwandelt.

transplantation zustimmen, um einem anderen zu helfen? Prof. Dr. Fred Salomon, Katharina Friebe und Oder sollte er sich dagegen entscheiden, um so den SterbeproLothar Demmler (von links)Arbeit verdeutlichen ihre Standpunkte zum der Eine-Welt-Gruppe bringt dem SĂśderblom-Gymnasium zess mit seinen Nächsten – den Thema Organspende. h) AngehĂśrigen – friedvoll und Vielmehr ging es um die tung. Prof. Dr. Salomon beton- intuitiv zu beschreiten? ethisch-moralischen Aspekte te, dass zunächst die WĂźrde des Als Sterbebegleiterin räumt dieses Themas. „Ist Organspen- Toten gewährt sein mĂźsse. Die sie diesem Beistand einen hode die Pflicht eines Christen- Transplantationsmedizin dĂźr- hen Stellenwert ein, der fĂźr alle menschen?“ lautete daher auch fe einen Menschen nicht ver- Betroffenen wichtig und hilfdie Ăœberschrift der Veranstal- dinglichen, bekräftigte er. Die reich sein kĂśnne. Gemeinsam

c)

Beatle George Harrison wurde 1943 geboren

d)

Detmold. Der vielfach als „stiller Beatle“ bezeichnete Musiker George Harrison hätte vor vier Tagen seinen 70. Geburtstag gefeiert, wäre er nicht 2001 gestorben. Gestern haben wir in einem Bericht Ăźber das Beatles-Konzert der Musikschule irrtĂźmlicherweise Harrisons Geburt von 1943 ins Jahr 1938 verlegt und geschrieben, sein 75. Geburtstag wäre dieser Tage begangen worden. FĂźr diesen Fehler bitten wir um Entschuldigung.

Zu Ăźppig

i)

l)

Einer geht durch die Stadt . . .

f)

Verein der Voet am 27. und der Vereinsm Leistruper elbruch seine gelausstellung ag von 11 bis Sonntag von bt es diesmal onen, GroĂ&#x;sittiche, Kanariund Exoten zu

sehen. Wie in jedem Jahr findet auch diesmal eine groĂ&#x;e Tombola statt. Die Ausstellung wird am Samstag, 27. Oktober, durch die stellvertretende BĂźrgermeisterin Christ-Dore Richter erĂśffnet. Der Verein freut sich auf zahlreiche Besucher zu zwei farbenprächtigen und informativen Tagen rund ums Thema „Vogel“.

1971 - 1982

der Kita „Abraxas“ den an sie gestellten Herausforderungen umgehen. Beginn ist um 19.30 Uhr, Ende gegen 21.45 Uhr. Im Anschluss an den Vortrag steht ausreichend Zeit fĂźr einen Austausch zur VerfĂźgung. Die Veranstaltung ist kostenfrei. Referentin des Abends ist Gendertrainerin und Beraterin Andrea Haase.

und Klang

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1. Januar 1987 Lokalsport

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lem den SchĂźlern des Detmolmarkante Perioden der Migrader Gymnasiums ist ihr Engationsgeschichte der Russlandgement hoch anzurechnen, so deutschen, angefangen im Jahr dĂźrfen Sponsoren, UnterstĂźt1763 und in vier weiteren Bilzer und BehĂśrden sicher sein, dern fortgefĂźhrt bis ins Jahr dass sie ein äuĂ&#x;erst sinnvolles 1992. Projekt unterstĂźtzt haben. Anhand dieser fĂźnf EpisoWeitere Informationen aufte den werden soziologische, Ăśko-   Die SchĂźler stellten eigene Recherchen an und entwww.russlanddeutsche.de nomische, linguistische, psy- wickelten daraus die verschiedenen Figuren. E s p e l k a m p (WB). Mit sche Kulturgeschichte Dr. Kathari- Popojev verliebt. Sie treffen sich in nandertreffen, die sich verstehen dem StĂźck ÂťDas Gras unter na Neufeld. Zusammen mit LEhre- einem russischen Arbeitslager. Als sollten, es aber nicht tun, weil sie aus verschiedenen Welten komFolge des Zweiten Weltkriegs fĂźr rin Susanne HĂśmle erarbeiteten unseren FĂźĂ&#x;enÂŤ hat eine SchĂź- sie ihr eigenes TheaterstĂźck aus kĂśnnen die Russlanddeutschen men. ÂťGerade dieses Problem der lergruppe aus Detmold im literarischen Vorbildern, weil es weder Russland als Heimat sehen, häufig auftretenden MissverständNeuen Theater Espelkamp an kein ÂťpassendesÂŤ StĂźck gab. Ka- noch von dort fortgehen. Entgegen nisse zwischen den Kulturen war Anlass, ein StĂźck zu diesem Thealler Verurteilungen der verhasstharina Neufeld Ăźberarbeitete die 250 Jahre der russlanddeutma zu spielenÂŤ, erklärte Andreas ten Deutschen hält das junge Paar Texte, um sie auch historisch sche Geschichte erinnert. Herm, Schulleiter des Detmolder jedoch an seiner Liekorrekt zu halten. Gymnasiums. Er halte es fĂźr wichbe fest. Das Motiv Geprobt wurde seit Die selbst getig, seinen SchĂźlern Âťchristliche der Reduktion einer Februar. Das Schauspiel im fast voll schriebene SzeWerteÂŤ zu vermitteln und das Person auf ihre HerrIm Mittelpunkt besetzten Theater zeigte in fĂźnf nen orientieren Miteinander der Kulturen zu kunft entliehen die steht die Frage ÂťWas Bildern aus den zweienhalb JahrfĂśrdern. Die zentrale Frage nach Gymnasiasten aus ist Heimat, wo ist hunderten die Entwicklung seit sich an berĂźhmHeimat und Sein wurde schlieĂ&#x;lich Max Frischs Drama man zuhause und der Auswanderung nach Russland ten Vorbildern. in den letzten Worten des StĂźcks ÂťAndorraÂŤ. aus was setzt sich am Beispiel einer Familie. Die beantwortet: ÂťHeimat ist das Gras Im letzten Bild die eigene Identität jungen Darsteller vom Literaturunter euren FĂźĂ&#x;en und Freiheit kommt das StĂźck in zusammen?ÂŤ Die kurs des August-HermanndarĂźber. Ihr seid nicht Deutsche der Gegenwart an. Angelehnt an erste Szene zeigt das Paar Jakob Francke-Gymnasiums aus Detoder Russen, ihr seid Menschen!ÂŤ den Film ÂťMy big fat greek wedund Klara, die ihr Hab und Gut, mold begeistertn das Publikum. Es Das Publikum konnte sich offendingÂŤ wirft es einen Blick auf Familie und Freunde zurĂźcklaswar kaum zu glauben, dass das bar sehr gut mit den Figuren des kulturelle Distanzen zwischen sen, um sich im fernen Russland ÂťnurÂŤ normale SchĂźler waren. StĂźcks identifizieren. Es wurde nach Deutschland zurĂźckgekehrein ÂťbesseresÂŤ Leben aufzubauen. Alle spielten ausgezeichnet und auch viel gelacht, besonders in der ten Russlanddeutschen und den Als literarische Grundlage dafĂźr vermittelten Ăźberzeugend die Szene aus der Gegenwart und die ÂťDeutsch-DeutschenÂŤ. Auf humorwar Schillers ÂťKabale und LiebeÂŤ. Emotionen. Auf das Thema geDarsteller mit groĂ&#x;en Applaus vervolle Art zeigen die Schauspieler, Es zeigt das neue Verständnis von bracht hatte die SchĂźler die Leiteabschiedet wie es ist, wenn Menschen aufeiGesellschaft und Individualität zur rin des Museums fĂźr russlanddeutZeit der Aufklärung. Das Zusammenspiel von Ăśkonomischer und persĂśnlicher Unabhängigkeit, auch bei der Rollenverteilung der Geschlechter, zeigt sich im zweiten Bild, das auf dem Drama ÂťNora. Ein PuppenheimÂŤ aufbaut. Die Szene aus der Zeit um 1880 zeigt die Âťwirtschaftliche BlĂźtezeitÂŤ der Familie und den Wertewandel der zweiten Auswanderergeneration, die dem Âťrussischen StandartÂŤ entsprechen will. Im dritten Bild werden die Werte der ersten Auswanderer neu entdeckt. Der Wohlstand der Familien schwindet, weil die Deutschen in Russland nicht mehr willkommen sind. In dem folgenden Bild zeigen die Ein Blick in eine von fĂźnf Epochen aus der Geschichte der SchĂźler, wie sich die Deutsche Braut Nelli (Daniela Fischer) mit Russlanddeutschen: Constanze (Leonie Harder) ist begeistert vom Lena Grunau in den Kosaken Pavel ihrer Mutter (Stefanie Rempel). ÂťrichtigenÂŤ Brautkleid. Fotos: Pia KĂśster

Zusammentreffen zweier Kulturen TheaterstĂźck Ăźber 250 Jahre Russlanddeutscher Geschichte

seit 1990er

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Die Zahl der Aussiedler aus @ www.westfalen-blatt.de Nach Inkrafttreten des neu- den Staaten der ehemaligen

sprachiges Theater

en sowjetischen Gesetzes

Sowjetunion erreicht mit

Dr. Alfred Eisfeld und Prof. Dr. Dr.

gegrĂźndet

Ăźber die Ausreise und

213.214 Menschen seinen

Detlef Brandes jedes Jahr internatio-

Einreise steigen die Aus-

HĂśhepunkt

nale wissenschaftliche Konferenzen zum

mold) und Petra Kriesel (VHS, von rechts) in der Ausstellung einen Einblick in die Geschichte der Foto: Pfrommer

warmer Imbiss mit typischen und dem Museum habe man fĂźr die Veranstaltung starke, engagierte Partner gefunden, freute richt – runden den Abend ab. sich Stefan Fenneker, städtischer Im Anschluss bietet Dr. Neufeld Koordinator fĂźr Integration. kostenlose FĂźhrungen durch die Auch die Volkshochschule DeAusstellung des Museums. tmold unterstĂźtzt den „Dialog Mit dem Christlichen Schulverein der Kulturen“ – „um die Vielfalt

Speisen wie Borsch und Plov nach Deutschland ausreisen – eine Suppe und ein Reisge-

in den folgenden Jahren

der Kulturen zu entdecken und zu erkennen, was es zu bewahren gilt“, wie Petra Kriesel erklärt. In der losen Reihe gab es zuvor schon einen tĂźrkischen, afghanischen und armenischen Abend, die laut Fenneker regen Zuspruch fanden.

ungeahnte AusmaĂ&#x;e

Deutsch fĂźr den Beruf Lions im PĂśppenteich Neuer VHS-Kurs startet

Hier werden die KostĂźme fĂźr das StĂźck geschneidert.

wird ein deutsch-

Russlanddeutschen. von der Ost-West-Entspannung. Sie dĂźrfen

ZuhĂśrer, erzeugt sphärische und entspannende Klänge und lädt zum Träumen ein. Er erschafft Harmonien, die es dem ZuhĂśrer ermĂśglichen, den Alltag loszulassen, um sich im Herzen berĂźhren zu lassen... Umrahmt wird seine Musik von alten Weisheitstexten, die zum Nachdenken anregen, die vielen „aus der Seele sprechen“.

soziologische, Ăśkono linguistische, psycho und religiĂśse Themen verhandelt. Der Par um Lehrerin Stefani der erarbeitet die Re das BĂźhnenbild, die K und wird das StĂźck au die Kleidung fĂźr den e ist bereits geschneider Im Juni und Juli StĂźck auf verschieden terbĂźhnen aufgefĂźhrt Die Hauptveranstalt Ehrengast Dr. Christo ner und anderen find Juli im Sommerthea GefĂśrdert wird das Pr Bundes- und Landesm

Neuen Theater. Dass das Thema viele Einwohner Espelkamps berĂźhrt, wurde durch groĂ&#x;e Publikumsresonanz im voll besetzten Theater deutlich. Anlass fĂźr das TheaterstĂźck ist der 250. Jahrestag des Kolonistenbriefes oder das (Auswanderer-) Manifest von

1994

GerichtsstraĂ&#x;e 1, 32312 LĂźbbecke Volker Krusche 0 57 41 / 34 29 14 Ingo Notz 0 57 41 / 34 29 13 Wolfgang Sprentzel 0 57 41 / 34 29 17 Fax 0 57 41 / 34 29 30 sport-luebbecke@westfalen-blatt.de

Ăœber 70.000 Russlanddeutsche profitieren Dr. Katharina Neufeld, Leiterin des russlanddeutsche Museums, gibt Stefan Fenneker (Stadt Detsiedlerzahlen und erreichen

ota spielt im „unErwartet“

tro „unErwardt ein zu einem besonderen entrup lebenr Galota gibt ten im In- und nnerstag, 25. r, auch in Deel. Mit seinen und anderen aubert er die

Plattdeutsch, Plov und Glaube Detmold (cp). Etwa 120 Nationen leben in Detmold. Die Reihe „Dialog der Kulturen“ will die verschiedenen Gruppen mit Hilfe von Musik, Kunst und Essen ins Gespräch bringen. Am 26. Oktober, stellt sich mit den Russlanddeutschen die grĂśĂ&#x;te Detmolder Zuwanderergruppe vor und lädt alle Interessierten ein, einen Einblick in ihre Kultur und Lebensweise zu nehmen. „Wir sind keine Russen, aber anders als die Deutschen hier“, meint Dr. Katharina Neufeld, Leiterin des russlanddeutsche Museums. Und Peter DĂźck, GeschäftsfĂźhrer des Christlichen Schulvereins Lippe, erklärt: „Die Besonderheit der Russlanddeutschen ist: Ihre Kultur ist eigentlich deutsch, durch die Migration sind aber andere Elemente hinzugekommen.“ So habe sich die Kultur im Laufe der Zeit verändert. „Die Kultur der Russlanddeutschen im Wandel“ heiĂ&#x;t daher die Veranstaltung, die am Freitag ab 18 Uhr im Museum fĂźr Russlanddeutsche Kulturgeschichte in der GeorgstraĂ&#x;e 24 stattfindet. FĂźnf Detmolder Russlanddeutsche berichten bei diesem „Dialog der Kulturen“ von ihren persĂśnlichen Erfahrungen und beleuchten, wer sie sind, wie sie sind und warum sie so sind. Als Einstieg zeigt der kurze Film „Vorbild und SĂźndenbock“ einen Abriss Ăźber 200 Jahr russlanddeutsche Geschichte von der Ausreise bis zur RĂźckkehr. Musikalische Beiträgen und ein

rin Katharina II. (1762-1796). Dieser lĂśste ab 1763 eine massenhafte Auswanderung von Deutschland nach Russland aus, heiĂ&#x;t es in einer PresseInfo. Die Nachfahren sind vor allem in den 1980/90er Jahren zum groĂ&#x;en Teil wieder nach Deutschland zurĂźckgewandert. Sie sind Russlanddeutsche. Um diese Migrationsgeschichte geht es in dem TheaterstĂźck. Eine Gruppe, bestehend aus elf SchĂźlern unter der Leitung von Susanne HĂśrnle, schreibt den Text. Es geht um fĂźnf markante Episoden zwischen 1763 und 1992. Anhand dieser fĂźnf Episoden werden

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Deutsche aus Russland stellen sich beim „Dialog der Kulturen“ vor

ungen ausmacht

o-Kindertagesrum „Abraehrhan-StraĂ&#x;e onnerstag, 25. rnabend zum wahrnehmen tt. Der Vortrag darĂźber, was und wie sie mit

. . . und sieht, wie ein Polizist auf der ĂœberfĂźhrung der L770 Ăźber die B 239 auf der Leitplanke sitzt und mit einem Lasermessgerät die unter ihm hindurchfahrenden Autos anvisiert. Da dĂźrften wohl einige TemposĂźnder registriert worden sein Ăźberlegt sich . . . EINER

Detmold

ng am Wochenende

Kooperation zum 250. Jahrestag des Manifestes von Katharina der GroĂ&#x;en

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Ein Museum macht Theater

geahnt – die Grundsatzfrage. WarDetmold. Die Volkshochschuum Ăźberhaupt dieser gewaltige Pomp? In seinen Augen nimmt die Museum fĂźr le bietet ein Zwei-Tage-Seminar Detmold. Das Entwicklung um Krawatte und zum Einstieg ins BetriebssysKulturgeCocktailkleidrusslanddeutsche am Schuljahresende bedrohliche AusmaĂ&#x;e an. FrĂźher sei schichte mit dem tem „Linux“ an. Inhalt des am man mit Jeans zur Abi-Partykooperiert gegangen und fertig. Er versteigt sich Wochenende, 2. und 3. März, August-Hermann-Franckej) sogar zu der Aussage, dass Leisjeweils von 9 bis 16 Uhr intungder Gymnasium. und Pracht in einem reziprokenAnlass ist der Verhältnis stehen, um es mal wisKrummen StraĂ&#x;e 20 stattJahrestag senschaftlich250. nĂźchtern auszudrĂź- des Manifestes cken. was dran ist? Wer dieder GroĂ&#x;en. Die Katharina findenden Seminars sindDoktorwĂźrde dieOb davon verliehen bekommt, hängt sich einfach einen schwarzen grafische Oberfläche, grundGeschichte der Deutschen aus Ăźber. Margit B r a n d legende Anwendungen, Kittel ProRussland wird vom 12er-Litezessverwaltung und das Auf- raturkurs in Form eines TheaInformationen zu terstĂźcks erarbeitet. finden von Dateien. Zudem Wegekonzept gibt es eine EinfĂźhrung in die Dr. Christoph Bergner, BeEspelkamp (WB). Um die BevĂślauftragter derk)BundesregieTextverarbeitung „LibreOfkerung in allen Ortschaften Espelden Stand Dinge fĂźrder Aussiedlerfragen und fice“, Email-Verwaltungkamps undĂźberrung zum Thema WirtschaftswegekonĂźberWebbrowsing („Mozilla“ sowie zept auf demnationale Laufenden zuMinderheiten, halten, veranstaltet die Stadt Espelkamp „Konqueror“). Voraussetzung nimmt die Schirmherrschaft D in mehrere Informationsveranstaltungen. Moderiert sie von Ăźberwerden die Feierlichkeiten zum fĂźr die Teilnahme sind EDVStadtoberbaurat Heiner BrockhaJahrestag Grundlagenkenntnisse. gen. AnEs soll250. informiert und Ăźberdes Kolonistenund Einwendungen meldung: â˜? (0 52 31) 977Anregungen 232. briefes der russischen Kaisediskutiert werden. Der erste Veranstaltungstermin beginnt heute Abend um 19 Uhr im Gasthaus ÂťGestringer HofÂŤ. Die weitere Informationsabend sind Donnerstag, 4. Juli, 19 Uhr, im ÂťKrug zum grĂźnen KranzeÂŤ in Schmalge, am Donnerstag, 11. Juli, 19 Uhr im Hotel Im Loh/Gasthaus Albersmeyer in Frotheim und am Montag, 15. Juli im Gasthaus ÂťDreimädelhausÂŤ Peper in Isenstedt. Abgeschlossen wird die Informationsreihe mit einem Informationsabend am Dienstag, 16. Juli um 19 Uhr im Landgasthaus/Restaurant Rose im Ortsteil Vehlage.

tober 2012

einigen Jahren selbs Spenderorgan ang Eine Transplantation ihnTitel zwarÂťFairtrade zunächst nic den S ge. Durch den Druck v lie und Freunden ent sich schlieĂ&#x;lich aber fĂźr – und hat es nich Sein Fazit: Obgleich nach der Operation n fach war, ist er heute f seine Entscheidung.

Schßler beweisen Fair-Ständn

Nun schaltet sich ein Mann ein in die Garderobenfrage zur Abi-Abschlussfeier. Er stellt – wir haben es

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Nächste ist. Sollte ein Mensch Spende ihrer Organe e Espelkamper Zeitung aus Nächstenliebe der Organ- den haben. Denn er

ElitM ion des BĂźrgerverein, steuerte Gat er von der Zentrale im Festzelt Tele aus das Turnier. Hier liefen die pelk Ergebnisse ein, wurden die PaaMEHR FOTOS rungen ausgelost und per Lautwww.nw-news.de/luebbecke sprecher verkĂźndet. Bei Bedarf Tep zĂźckten die Drei auch das MaĂ&#x;Von Anfang an bekamen die 9.00 band, um en Abstand von MeZuschauer viele spannende Betallkugel zum Holzschweingegnungen mit äuĂ&#x;erst knapchen genau zu messen. pen Ausgang zu sehen. Ein StĂśv Im Zelt gab es auch StärFOTO: ,,13:12â€? war keine Seltenheit. bis kung in Form von Kaffee undBARTLING Die Titelverteidiger, die ,,Klos- DR belegten BrĂśtchen fĂźr die Athterfrauenâ€?, scheiterten im 12.3 leten. Am Platz warteten ErHalbfinale und belegten letztfrischungsgetränke und Grillendlich Platz vier. Im Finale auf die Sportler. In E s p e l k a m p (WB). spezialitäten Das vollzog sich dann ein Genera- Lad Der VfB Fabbenstedt hatte trauter Runde konnte man das SĂśderblom-Gymnasium darf Spiel noch    Â? Â?   Die Mannschaft „Flying Geese“ mit Nils Hage- tionswechsel. Mit den “Flying by, mit UnterstĂźtzung des BĂźrger- vorangegangene sich jetztGestringen eine ÂťFairtrade-SchuGeeseâ€? gewann ein junges Team (057 vereins zum einmal analysieren bĂśke, Dirk und Lukas RĂźter hat gewonnen. um Mannschaftskapitän Dirk Gespielt wurde nach dem be14.Fabbenstedter Bouleturnier leÂŤ nennen. Schon seit 1981 der Dorfmannschaften eingela- währten System. Eine Vorrun- Runde die jeweiligen Sieger auf- pro Gruppe zogen in das Vier- RĂźter (47) mit Sohn Dirk (15) betreibt die Eine-Welt-Gruppe Isy7 den. Das grĂśĂ&#x;te Bouleevent in de mit drei Durchgängen, wo- einander trafen. Die beiden telfinale ein. Von da an ging es und Nils HagebĂśke (17). derRegion Schulebildet so genannten Bei der abschlieĂ&#x;enden Sie- 20.0 bei in der zweiten und dritten erstplatzierten Mannschaften im Ko-System weiter. der traditionell Âťfaigerehrung bedankte sich der lich den der renkrĂśnenden HandelÂŤ.Abschluss Bei Produkten, VfB-Vorsitzende Walter Reich- Soz Fabbenstedter Sportfestwoche. die im Eine-Welt-Laden mann bei der Turnierleitung mit Isen Im Vorfeld hatten die Ver- verINFO kauft auf werden, wird 20 bei der einer Kiste Wein und Ăźber- 61 0 anstalter dem Ascheplatz reichte Pokale und Trostpreise. Spielfelder abgekreidet. ,,Die Produktion auf gute ArbeitsbeJug Die Ergebnisse: Bedingungen sind gut. Kleine dingungen fĂźr die Arbeiter Viertelfinale: Theke I – Klos- Tan Huckel und Unebenheiten oder der ´ Vor Beginn des ersten nun die erste Kugel so weit wie her liegt als die Bestplatzierte Dritten gehĂśren Welt, einfach Verhinderung Steinchen zu Durchgangs wird ausgelost, mĂśglich an das Ziel. des Gegners zählt einen Punkt. terfrauen 0:13, Drehwi I – Poweinem Spielfeld dazuâ€?, welche Mannschaft das Ziel ´ Mannschaft B versucht ´ Die Mannschaft, die den er & Mumm 13:11, Drehwi IIIvon Kinderarbeit undsagt ĂśkologiHardy Basler. Da ist der Spieler (eine kleine Holzkugel, das dann, eine Kugel dem Ziel noch ersten Durchgang gewonnen Dream Team I 5:13, Flying Gesche Nachhaltigkeit gefordert den Untergrund geachtet. rich- ,,Schweinchenâ€?) zuerst werfen näher zu bringen. Ist dies ge- hat, beginnt den nächsten wie ese – Knabenchor I 13:0; Halbfinale. Klosterfrauen – Dream tig zu ,,lesenâ€? und ein Quänt- darf. Ein Spieler dieser Mann- lungen, versucht Mannschaft A vorher beschrieben. chen GlĂźck gehĂśrt zumwerden Spiel jetzt schaft wirft das Schweinchen diese Kugel zu Ăźberbieten . . . ´ Das Spiel endet, wenn eine Team I 10:13, Flying Geese – Diese BemĂźhungen einfach dazu. auf eine Entfernung von sechs und so fort, bis alle Kugeln ge- Mannschaft 13 Punkte gewon- Drehwi I 13:12. Spiel um Platz mit der Auszeichnung der KamZusammen mit Erdal Kopa-gewĂźrspielt sind. Jede Kugel einer nen hat oder die Spielzeit (45 3: Drehwi I – Klosterfrauen 13:7, €

bis zehn Metern. pagne ÂťFairtrade SchoolsÂŤ Finale: Flying Geese – Dream ran und Dietmar Kelch, alleMinuten) abgelaufen ist. (KF) Mannschaft, die dem Ziel nä´ Die gleiche Mannschaft wirft digt. Um eine Fairtrade-Schule zu Team I 13:7. samt Routiniers der BoulesektÂĽE werden, musste das Gymnasium Abs verschiedene Kriterien erfĂźllen. Es Lud wurde ein Team gegrĂźndet, das inne die Umsetzung des Gedankens des mer fairen Handels mit EntwicklungsAnd ländern an der Schule erarbeitete, he, die Produkte verkauft und Aktio-aus Detmold feiern in Espelkamp Premiere von „Das Gras unter unseren FĂźĂ&#x;en“ Dau SchĂźler nen durchfĂźhrt. DarĂźber hinaus Ditt wird das KNICKMEYER Thema regelmäĂ&#x;igKatharina im chologische und religiĂśse The- sie z II. Es lĂśste ab 1763 eiVON VOLKER men be- und verhandelt. Aber den ne massenhafte Auswanderung Unterricht behandelt. Die Aktivitäauch die Geschlechterfrage und hau aus Deutschland nach RussÂĽten Espelkamp. Es ist schon selt- dokuan der Schule werden Identitätsfrage werden the- Hof Die Nachfahren diesam: Obwohl in Deutschland in land mentiert und alle zwei Jahre von aus.Das SĂśderblom-Gymnasium Espelkamp ist eine Schule, die sich in Jahres die grĂźndete sich ein Fairtrade-Sch matisiert. gab Jahren es glei sind vor allemfĂźr ÂťFairen HandelÂŤ engagiert. Ende vergangenen den letzten Jahrzehnten rund 2,4 ser Auswanderer Mitarbeitern der Fairtrade-Kambesonderer Weise Gymnasium seitInspirationen mehr als 30 fĂźr die fĂźnf BĂźhnenbilder auch Men Millionen Russlanddeutsche in den 1980er und 1990er Jahpagne kontrolliert. durch literarische Vorlagen un- Dab zum groĂ&#x;en Teil wieder nachist bereits die ihren Platz wurde gefundendies haben, Welt-Gruppe Michael Wirtz. Sie blom-Gymnasium MĂśglich durchren die ter anderem von Ibsen, Brecht tend Deutschland finden sie in denengagierten Medien so gutSchĂźler, wies darauf hin, wie wichtig es sei, 17. zurĂźckgewandert; Schule bundesweit, die den zahlreichen und Frisch. Es wurden auch die Häu sind die Russlanddeutschen. wie keine Präsenz. dieseitsieder nach dem Ursprung alltäglicher Titel ÂťFairtrade SchoolÂŤ verliehen Lehrer und Eltern, Ăœber die sich klassischen historischen Fakten pe, Ein Autorenkollektiv, besteGrĂźnde mag der spekulieren wer KonsumgĂźter zu fragen. ÂťJeder bekommt. Maike Schliebs, die die GrĂźndung Eine-Welt-Gruppe berĂźcksichtigt, wie das Zaren- run will. Deshalb ist es um so be- hend aus elf SchĂźlern unter der kann seinen Teil dazu beitragen, Schulkampagne betreut, Ăźberdurch den ehemaligen Lehrer reich, der Stalinismus oder die Wei merkenswerter, fast schon re- Leitung von Susanne HĂśrnle, den Fairtrade-Gedanken zu unterreichte eine GymUrkunde und ein Gottfried dass TĂśtemeyer fĂźr das Lehrerin ProPerestroika. am Detmolder and volutionär, die Geschichte stĂźtzen. Zum Beispiel durch den Banner Leiter der Eine jektAussiedler eingesetztjetzt haben. Das SĂśderDer Parallelkursus um Leh- der nasium, schrieb denan Textden fĂźr das der in einem Kauf von fair gehandelter Schokorerin Stefanie SchrĂśder erar- te, TheaterstĂźck von jungen Leu- SchĂźlerstĂźck. lade, Kaffee oder Schulheften.ÂŤ beitete in mĂźhsamer Detailar- ethi Fachliche UnterstĂźtzung ten aufgearbeitet und in EsSchliebs lobte, dass sich das Gymbeit die Requisiten, das BĂźh- harm pelkamp, Detmold und Pader- holten sich die jungen Leute von as Fairtrade-Siegel nasium und die Birger-Forell-Realnenbild, die Kleidung und stell- Teil der Leiterin des Museums fĂźr born gezeigt wird. den fairen Handel einte die Ăźber 20 Schauspieler. Kulturgeunt Die Premiere des StĂźckes, russlanddeutsche Anschule der fĂźr Nähmaschine: setzen. im Produktemit dem Dasvom Fairtrade-Siegel ein Die AuffĂźhrungen in Ost- sich Dr.Supermarkt Katharina Neuwelches Literaturkurs derist schichte, westfalen haben prominente ten. wurden einzelne Die Gruppe des Gymnasiums Jahrgangsstufe 12 dem des Augustzu finden. Das Zertifikat, mit Produktefeld. aus- EsFairtrade-Siegel UnterstĂźtzer gefunden: vom reih SchicksaleKonzept ĂźberprĂźft Lite-Handels wurHermann-Francke-Gymnasizählt sogar zu denjenigen mit den derund fairen gezeichnet werden, bei deren FOTO: PRIVAT Beauftragten der Bundesregie- ten SchĂźler ums Detmold mit UnterstĂźtmeisten Mitgliedern in Deutschdegelesen. bereitsDie 1946 von der amerikaHerstellung Arbeiter aus ratur Ent- dazu Recherchen an Edna zung des Museums fĂźrgerechte russ- stellten Â?  Ruth ­    die Kleider der jungen Dar- rung fĂźr Aussiedlerfragen und Kur land. Aufwändig Während sind der feierlichen Vernischen Mennonitin wicklungsländern Ar- eigene daraus diejedoch Fi- steller landdeutsche Kulturgeschichte gefertigt. leihung betonte BĂźrgermeister FOTOS: VOLKER KNICKMEYER nationale Minderheiten Ăźber Ges Byler initiiert, etablierte beitsbedingungen haben. So und wirdentwickeln den Beauftragten der Bundes- wich mitzum dem Na- sichergestellt, dass Heinrich Vieker die Wichtigkeit es sichguren. erst inDer denda1970er Jahren Beispiel regierung fĂźr Kultur und Me- gen bei entstehenmen der Schule als ÂťImageträger der in Deutschland. bei„Das die Gras Waren nicht von Kindern ÂťFĂźnf markante dien der Bezirksregierung Det- Peg de Bilderbogen unter unseren werden, oft werden StadtÂŤ. Vielleicht, so hoffen Wirtz Weitere Informationen unter produziert mold, der Bezirksregierung terin zeigt verschieFĂźssen“ erarPerioden der und Schliebs, kann sich Espelauch Ăśkologische Projekte unterArnsberg bis hin zum Minis- Eva dene Facetten beitetet wurde, www.fairtrade.de MigrationÂŤ kamp sogar bald als ÂťFairtradeDer Chor der Stufe 8 hatIntegration bei der Feier u stĂźtzt. Immer häufiger sind auch terium fĂźr Arbeit, der Geschichte. Die war am SamsTownÂŤ bezeichnen. Langelahn Klavier und am Soziales in Lieder NRW. gesungen. Vor al- dies Es geht um fĂźnf tagabend im VON KLAUS FRENSING

Guten Morgen

Seminar zu den Grundlagen

Ruheständler Lotha Off bis ler ist dankbar dafßr,

200 Teilnehmer in 40 Teams traten beim Bouleturnier in Fabbenstedt an Mensche te sich die Frage, wer einemgegeneinander der bereits viele

Flohmarkt am Samstag von 11 bis 16 Uhr

Mit UnterstĂźtzung der Bundesregierung organisieren

Thema „Russlanddeutsche Geschichte und Kultur“


tfalen-Lippe auf 20Bundeswehr Prozent des Ein-will am „Akademie DenkflĂźgel“ sind bung Die ugt. Rund spielergebnisses fĂźr Spielhallen die „EisSpielZeiten“ ein Ver- und Abend darĂźber n besuchten Gaststätten eine hinaus magischeauch der such, teamstiftende Aktivitäten Grenze Soldaten der Brin neun Jaherreicht sei.Augustdorfer In solchen advent, und Fällen prĂźfe das Verwaltungsim Hangar zu etablieren. Eini- gade gedenken, die in Ăœbung Wetterkapgericht, ob eine solche HĂśhe ge Firmen seien schon darauf und Einsatz ihr Leben lieĂ&#x;en. nicht eine „erdrosselnde Wirdere sei, wie angesprungen. Spielzeiten sind kung“ Abordnungen aller am Standit und Gebesitze, fĂźr den Steuerrischen Amkaum noch zumutdonnerstags bis sonntags ab pflichtigen ort stationierten Verbände, orner Dorfes sei und letztlich seineDienststellen Exis16.30, 19 oder 21.30 Uhr. barEinheiten und nden, so die tenz gefährde. Gruppen ab sechs Personen nehmen Veranstaltung . „Wenn Sie an michder fragen, lasn) kĂśnnen sich unter Tel. (05231) senteil, kommen allerlei Gäsichtmuseum Sie dazu uns bei 18 vom Hunr in vergan- ‡ Â?    LWL-Kulturdezernentin Dr. Barbara RĂźschoff-Thale, Museumsdirektor sind wir auf Prof. anmelden. Dr. Jan Carstensen undPREUSS Aus- dert 569452 te.landen, An derdann Gestaltung wirkt laut FOTO: der sicheren Seite“, sagte Richszeiten um stellungskuratorin Anna Stein (von links) freuen sich auf den bevorstehenden Museumsadvent. FOTO: GERSTENDORF-WELLE einer Pressemitteilung aus der ter. Ein weiterer Umbruch auf raditionelles Rommel-Kaserne neben dem heutige Weihnachten im Fozeigt und in lich und entspannt zugehe. diesem Gebiet sei in KĂźrze zu In einer Sonderausstellung kus. „Die Ausstellung soll ErPaderborner erwarten. Derzeit erhebe die evangelischen Militärpfarrer INFO innerungen wecken und zu „10 Jahre Musevielseitiges zum Thema Gemeinde VergnĂźgungssteuEin BrĂźckenschlag zwischen Russland und Deutschland Martin Benker auch ein Blecheispielsweise umsadvent“ gibt es darĂźber hi- Gesprächen anregen“, so Stein ern auf Basis des Einspielerbläserensemble le testen und naus eine RĂźckschau. „Wir weiter. gebnisses. KĂźnftig mĂźsseder eine Musikhochschule unter der dieses Format so um-// 0 Kommentare Blick zurĂźck umschmuck werfen einen Berechnung nachDetmold Spieleinsatz Der Museumsadvent ist Frei- der Stadtverkehr Detmold VerĂśffentlicht am und 15 April, Damit 2014 von gm in Detmold Dienstag, n Klängen ei- zeigen die schĂśnsten StĂźcke aus zusetzen sei, ziehe das ganze erfolgen. Rosental15.04.2014 13, und im 07:47 tag und Samstag von 14 bis 21 GmbH, Leitung von Adrian BĂźttemeiden vergangenen Ausstellun- Team an einem Strang. „Wir es lauschen. Hotel „Lippischer Hof“, WilUhr und am Sonntag von 11 er mit. o) Empfang desAnna russischen sind gutGeneralkonsuls aufgestellt, aber dasin Bonn Kuratorin entieren 30 gen“, erzählt bis 19 Uhr geĂśffnet. Der Ein- ly-Brandt-Platz 1. Ein Penren auf dem Stein. Der Museumsadvent mĂźssen alle von innen heraus tritt kostet 8 Euro fĂźr Erwach- delverkehr von den groĂ&#x;en Â?„ rund um den biete die MĂśglichkeit, StĂźcke wollen“, erklärt Prof. Dr. Jan sene und 2 Euro fĂźr Kinder (6 Parkplätzen in der Innenstadt Museumsadormat ge- aus dem Bestand des Museums Carstensen. „Dernicht eingerichtet. Weitere bis 17 Jahre). Kartenergibt es im istder drehen Zahlen und derInfalangekommen“, nennt von istMengen: umsdirektor zu präsentieren. Dabei ständen vent ist eine Erfolgsgeschichte, Vorverkauf im Freilichtmu- formationen gibt es unter Rechenrichtung äuĂ&#x;ere    ein Beispiel. t sich im wolunter anderem Geschenke, die wir weiter fortsetzen stensen fest. Kopf seum, bei der Volksbank,schen Bis- www.museumsadvent.lwl.org Behebung Voraus- Detmold. Die Agentur fĂźr ArRechenschwache Kinder, die , wenn len“, betont Dr. Barbara RĂź- entwickeln Adventskalender, ss es trotz es derrechimin Internet. marckstraĂ&#x;e 5sich in Detmold, bei deren Detmold.WinterverDeutsch-russische Beziehungen seit und Jahren verschiedenen uhig, besinn- gnĂźgungen und ein Blick auf schoff-Thale. setzung sei, um rechnen lernen beit Detmold informiert am etwa 3 bis 6 Prozent der SchĂźAuswirkungen Dimensionen sehr positiv. Donnerstag, 11. Dezember, ler ausmachten, blieben häufig zu kĂśnnen. terricht haben, zum Thema „Stellensuche in p) Zur gezielteren FĂśrderung und auf der Stufe des zählenden “, so Lorenz. Detmold. Ein Tag der mit der JobbĂśrse“. Die offenen Einen groĂ&#x;en zur VĂślkerverständigung leisten plä- Veranstaltung rechenschwacher Kinder Operierens stehen,Beitrag ohne VornterrichtsmateTĂźr findet am morgigen beginnt laut SamsAnkĂźndigung um 9 Uhr im Bediert Lorenz fĂźr FĂśrderkreise eine umfang- tag im Stadtgymnasium stellungen Ăźber Zahlenräume Rechenrahmen statt. Kulturvereine, Freundschaftsgesellschaften, rufsinformationszentrum der reiche Schuleingangsdiagnosundder -beziehungen im Kopf zu und rtertafel zielten Von 9 bis 13 Uhr kĂśnnen kĂźnfStädtepartnerschaften andere Institutionen der Arbeitsagentur, Wittekindentwickeln. Und weil das deut- tik: „Die ersten 8 bis 12 Wo- straĂ&#x;e nntnissen vortige FĂźnftklässler und deren El2, und dauert vorausnkirchen diesem Zusammenhang lud das zweiSchule Stunden.und Tho-den UnscheZivilgesellschaft. Lehrsystem auf Indas Be- chen in der Schule sollten da- sichtlich nbeieinKerzenKind, das tern die Versuch, die Schwierigkeiten Sanders, live Leiter erleben. des „BiZ“, SchĂźler Detmold (abe). Der Widerrussische Bonn zur Konferenz und zum zur VerfĂźgung stehen.“ In mas herrschen undGeneralkonsulat nicht auf das infĂźr nHeiligenkirGrundschulterricht von vier mitgebrachten Hun- fĂźhrt durch die Veranstaltung , 7. Dezem- spenstigen Zähmung: Hundedernun sich anschlieĂ&#x;enden DisVerstehen von riesigen undgibtLehrer Empfang ein.RechenverfahErstmalig wurde auch das Museum fĂźr und den in jeweils fĂźnf bĂźhnenTipps. präsentieren Interessierte unter der evange-Huntrainerin Maike Maja Nowak Ă&#x;. „Wir froh, dass Somwies Lorenz daslĂśsen, Arrenrusslanddeutsche ausgelegt sei, kämen viele kussion ssen hat, diese anderem die Tel. besondere tauglichen MinutenNeben zu sich unter (05231) ProfiKirche Hei-sind hat im fast ausverkauften Kulturgeschichte eingeladen. der kĂśnnen danndie auchKlassen ein Frauchen oder E-Mail an mertheater Vierbeinern hePosaunenwegkommt. Dasvonwar seienkläfzu 610222 durch, indem sie auswendig gument, htnis aufzeichlierung derper Schule. Detmolder Delegation mit dem Vorsitzenden Witalis fend und knurrend Ăźber die Detmold.BiZ@arbeitsagenunenchor des und Zweibeinern erzählt. Letzv.l. Vorstandsmitglied Heinrich Wiens, groĂ&#x;, um individuell fĂśrdern zu „Sie fĂźr liefern dann die snter Kind gehin derhabe vierte Anlauf fĂźrlernen. Detmold. Das lernten: Museum BĂźhne. tur.de zur Teilnahme anmelder Leitere konnten einiges Hagelgans, Museumsleiterin Dr. Katharina und „Wir haben den. richtigen Ergebnisse, wissen kĂśnnen, eunstrasenplatz“, diese aussehe: Vorsitzender Witalis Hagelgans, In zurĂźck: NowaksNeufeld Lehre ist niemals ammann soâ€žĂœĂźĂźhßßhßß, erklärtwinselwinrusslanddeutsche Geschichdas und Tier das Problem, sondern der sel“: Nowak spricht aufJewgenij der ein Problem mitThun, der UnaberVorstandsmitglieder Ăźberhaupt nicht, was sie da eher aueKirchenRollen und Generalkonsul Schmagin, Dr. Heinrich Wiens Eduard rĂśger, Abteilungsleiter te Ăśff net am Sonntag, 18.tun.“ Mai,Bei 75 Prozent terrichtsstruktur immer der Mensch, der nicht chmittmann, BĂźhne des Theaters „Hund“ und den Me- ‚ eigentlich Rahmen hat, Detmold. Das Museum fĂźr Katharina Neufeld – „   warenMuseetwa 300 Besucher anwesend. ZuStellung dem deutschum die seines Hundes de laut einer q)und zwar flieĂ&#x;end. Es mutet Ă&#x;ballsenioren. Trotzdem zum Internationalen MĂśglichkeiten wie Detmold. der betroffenen Kinder liege thoden.“ nur wo darauf russlanddeutsche Kulturgewisse und deshalb nicht angeVeranstalter nicht minder seltsam an, wenn Die Stadthalle Detrussischen Freundschaftstreffen begrĂźĂ&#x;te Ehrengast Dr. Clotilde von Rintelen, geborene seien längst mold zudem Ab eine 11Links-Rechts- Gruppenarbeit ehen, ist sie imdieser schichte am     umstag seine Pforten. er altedas Belag messen auf dessen BedĂźrfnisse sich,  ganzTage Hund eben, auf Jens-Holger er haben dalädt fĂźr erĂśffnet Samstag, 13. De-heutigen eingehen kĂśnne. Ein umstritell Komposiden RĂźcken fallen lässt, alle zember, zur neuen Ăœber-40Gräfin von Merenberg, die Konferenzteilnehmer. Sie ist Nachfahrin des Zaren Alexander II. nicht ausgereizt. Schwäche vor, die sich im Vervon vier Jahren Freitag die Sonderausstellung Lorenz. FOTO: BECKSCHĂ„FER in BĂźgelflaschen mit Uhr wird unter dem Motto tener Ansatz, der ihr von Sei- Party - und Weih- Viere von sich streckt und ein. UnterKolonien dem Mottoim Gou„Deutsche undLaute Urenkelin des russischen Schriftstellers Alexander Puschkin. Damit symbolisiere den „Detmold fschrift – sich„Sammeln verbindet – Muten des Verbandes dersie HunBläsersätzen „TorstĂźrmer wimmernde von gibt. tanzt“ soll es auf drei vernement Sankt Petersburg“. deschulen Deutschland (die Ăźblicherweise en Kompo- Um ihr perfekten Verhalten verstehen zu BrĂźckenschlag, dem diese Veranstaltung gewidmet war, zwischen undTanzflächen und in sieben Bezent Erinnerung“ abgeseum Collections make ConBeginn ist um 16 geben. Uhr im Munoch immer Hunde und nicht reichen prenger, An- kĂśnnen, ist es hilfreich zu wisPartystimmung Russland. Menschen zähmen) reichlich Tickets tthias die Frau, die. als „Hunim Vorverkauf 9 24. d alsNagel Souvenir nections“ ein besonderes Proseumkosten an der GeorgstraĂ&#x;e r)sen, dassverkauft Kritik einbrachte. ach erarbei- deflĂźsterin“ im ZDF populär Euro zuzĂźglich GebĂźhr Aktion ist Teil des Spongramm fĂźr Kinder geboten. Ob diese berechtigt ist, fällt (Abendkasse: 12 Euro). Tickets en bei dem geworden ist, viele Jahre lang wohl in „unterschiedliche den Bereich „Glau- gibt es bei der Tourist-Info am mit Pivitsheide einem zehnkĂśpfigen Hun, Kompositidas der FSV Mit dabei ist der KĂźnstler Jewgenij Schmagin In seiner ErĂśffnungsrede blickte der Generalkonsul auf bensfragen“. Zweifellos nach- Marktplatz, im „SonVida“, bei g Friedrich derudel in einem Dorf in Russtet Anhat, dem und ehemaligeinUniversitätsWitterungen den deutsch-russischen Beziehungen zurĂźck, welche vollziehbar ist allerdings diesich von „Style undhat. OrgelDenn: land gelebt um dasund Ver- Jahreszeiten“ & More“ „real“e angesprochen Detmold. Derim Film „Blick in die einigen Zuschauern geäuĂ&#x;erte halten der Tiere zubis studieren. Los geht es um 20 Uhr. esdieneuen Kunstrasendozent Anatolij Netkal, derhätten. Man bewundere jedoch heute sehr zum Positiven entwickelt sich gegenseitig fĂźr Markt. den Klang Ewigkeit – Was erwartet und Ihr Trainingskonzept orien-         HundeflĂźsterin Maike Maja Nowak Kritik an ihrer Werbe-Strate, denvon dieHarfe Stadt Detmold die jungen Besucher zwischenarbeiten, werden, praxisorientiert erund nach dem Tod?“ ist Detmold (fyk). Schule Ăśffnen gie, sagt halbeLilian Erfolgsgeschichten tiert sich am FĂźhrungsstil ihres erklärt es in Ansätzen. BECKSCHĂ„FER gesellschaftliche und politische Errungenschaften. Auf FOTO: russischer Seite wĂźrden vorWohnhas. allem die Â?   Â?ƒ am heutiaus ihren BĂźchern zu lesenLehund Wanja, In einem Katalog kĂśnnen klärt Museumspädagoge und Ausbildungsprogramme gen.577 Der Abend gen Freitag ab 19.30 Uhr im undLeithundes SchĂźlern Kultureinrichnd 000damaligen Euro bezif11 und 12 Uhr sowie 14 und 15und die behindertengerechten Werkstätten dualen vermenschlicht sie dann mit den Worten „wieinder Detmold-Vahlhausen. zur Er- arbeiten, dessen vielfältigen Handeln sie auf sich Mitarbeiter“, zieht sie Der s) rer die Basisdaten zu den ProLehrer Eduard WĂślk. „Sie kĂśnhd begleitet von „CafĂŠ Cup“, ExterstraĂ&#x;e 8-10, tungen näher bringen – das ist der grĂśĂ&#x;tenteils aus Uhr an dasVergleiche MalenDas mit Farben dieses die Verhalten ändert, Männerchor Vahlhausen verindes die HundewĂźrde nicht, siebesonders „ver- HundĂźber klärung mit Wissen verselbst Ăźbertrug. „Jeder Hund Deutschland zum Vorbild dienen. darĂźber einsehen. nender hier sehr hundlicht“ viel anfassen und jekten a und Hannezu sehen. Der Eintritt das Ziel des Netzwerks KulturSie im Die Buch“Organiin Rich- anstaltet die Menschen. So erfahren trauten Hierarchien Menbringtfieine genetische Vorbeam Sonntag, 7. De- kostet 5 ortpauschale nanziert heranfĂźhrt. Ab 15 Uhr malt der Städtepartnerschaft nach Russland exportiert, so Schmagin. Auch sei ein Kulturaustausch Verkaufstischdann zu weisen. am Ende Theder von sation der tung schen – allerdings seien die un- läuft stimmung mit, OWL die seine Ăźbernimmt Kul- zember wodurch Eurosein fĂźr „Konzert Gäste, Mitglieder des scouts inRolle Trägerschaft des ausprobieren, im AdDas ist ganz„Lehrern menschlichwird be- vent“ muss sich Verein KĂźnstler fĂźr die men Besucher. Jaenicke ausgeterschiedlichen Ränge bei Buchhandlung in Rudel mit festlegt“, glaubt in der evangelisch-reforVorstandsmitglied Heinrich Wiens,im Vorsitzender Witalis Hagelgans, Generalkonsul Jewgenij Schmagin, Dr.– Deutschland Katharina turscouts OWL. noch erfahrbarer werm 19.30 Uhrder imeinem Vereins „GesundheitswerkMuseums Marta in Herford. Ab wichtig, was durch das Juni beginnende der russischen in – schlicht schlechter mierten Kirche in Vahlhausen. richteten Veranstaltung Literatur im trachtet allesamt gleich wert- Jahr die Tierpsychologin. „Wie Hunden Neufeld. Foto: privat Eigenanteil von 80 000 Bereits von 12 bis 13 Uhr gibt dadurch die Hemmung geden“, ergänzt Museumsleiterin der VHS, statt“ zahlen 3 Euro. jetzt beteiligt sich auch das MuNEN! Stil. (eher mäĂ&#x;ig erfolgreichen) voll. Um mit Vierbeinern zu Chef, Abteilungsleiter und Das traditionelle Konzert begĂźnstigt wĂźrde. nommen, ein Angebot aus dem zeichnet sich laut AnkĂźndiDr. Katharina Neufeld. e 20. Vorver- seum fĂźr russlanddeutsche eteiligen. es FĂźhrungen durch die DauerDetmold / Bonn. Das russische Generalkonsulat Bonn lud zu einer Freundschafts-Konferenz zum Empfang ver- gung durch ein abwechslungsanzunehmen“, Mit inihrem Netzwerk bietet Programm und VHS: Euro, Kulturgeschichte in Detmold en den8 Fläschchen, die ausstellung, ab 13 Uhr schlieĂ&#x;t Die anderen Teilnehmer desMuseum Empfangs stimmten zu und sprachen sich einhellig dafĂźr deutlicht Dr. Katharina Neu- reiches Programm aus. Mit daKulturscouts OWLdem Klassenan Projekt. ein.dem Erstmalig wurde auch das fĂźr russlanddeutsche Kulturgeschichte eingeladen. Neben der bei: die Solisten Marion Ha0Euro. Euro beit)Veranstaltunsichnun die thematische FĂźhrung ntskalenders: feld. „Der Ansatz, man verbänden die MĂśglichkeit, die „Wir schlieĂ&#x;en mit der KoDetmold. DieWeiĂ&#x;, StadtbĂźcherei Detmolder Delegation mit dem Vorsitzenden Witalis Hagelgans, Museumsleiterin Dr. Katharina Neufeld unddass und Elias der aus, dass „die wissenschaftlichen und kulturellen Beziehungen trotz, oder gerade wegen der newinkel 12, dem Sportplatzoperation und bei „Sammelgeschichte aus dem undDie Kultur im Blick hat, Shantychor. eine inhaltliche LĂź-und vielfältigen bietet seit kurzem Beginn: 16 Uhr. japanischVorstandsmitglieder Heinrich Wiens Eduard Thun, Kulturen waren etwader 300 RegiBesucher Schule anwesend. Deutsch-

Detmolder Museum fĂźr russlandlanddeutsche Kulturgeschichte beim Empfang des russischen Generalkonsuls

AUSGEPA

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-Holger Lorenz kritisiert Methodik und Materialien im Unterricht Ein BrĂźckenschlag zwischen Russland und Deutschland

Kinder     malen am ortplatzesHundetrainerin Maike Maja Nowak erklärt, wie man Hunde versteht Museumstag

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KĂźnstler zu Gast

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Russlanddeutsches Museum macht bei Kulturscouts mit

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Land Baden-WĂźrttemberg zeichnet Detmolder Einrichtung aus Form aktuellen politischen Lage gefĂśrdert werden sollen.“ So betonte auch Witalis Hagelgans, in dieser einzigartig in sprachige BĂźcher an. Am heuon Jahren kennenzulernen. Dadurch ariedrich-Ebert-Str. Niebuhr zu haben sind, Alltag des Museums“ an. Der cke“, meint Lilian Wohnhas, russische Beziehungen entwickeln sich seit in verschiedenen Dimensionenist sehr positiv. Einen groĂ&#x;en Vorsitzender desvon Museums fĂźr russlanddeutsche Kulturgeschichte, in so seinem GruĂ&#x;wort, dasstigen  Freitag

  Wohnhas. kĂśnne Unterricht Projektleiterin Kulturfindet dort ab 19 nDetmold gegen eine Spende von Film „Das Gras unter unseren Werken zum bedeutendesgeĂśffnet Element desNRW“, BeDeutschen aus Kulturvereine, Russland verDetmold (sk). Das Beitrag zurBundesland VĂślkerverständigung leisten Freundschaftsgesellschaften, FĂśrderkreise der Erhalt und zur -Bad Mbg. scouts OWL. Das sei Uhr ein japanischer Abend sich das Museum bewusst fĂźr Teilnahme an dem zu Empfang entschieden „um auf Pflege derhätte, russlanddeutschen kenntnisses den Deutschen dientistgemacht haben.“ Das Baden-WĂźrttemberg hat dasBesondere Detmold. Die Wanderfreunde FĂźĂ&#x;en“ ab 17die Uhr zu sehen. tens8, 10 Euro auch Paremeierstr. Städtepartnerschaften und andere Institutionen der Zivilgesellschaft. Kultur beizutragen. Die Arbeit des Detmolder Museum fĂźr russ- sagte Innenminister Reinhold aus Russland. Teutoburger-Wald-Verder migrationsgeschichtliche statt, organisiert vom japakultureller Ebene die aufrecht zuder halten noch vielden mehr eines virtuellen Spiel„Der Museumstag mĂśchte des und Museums erhielt mit zu „Das kulturelle Erbe GallZusammenarbeit MdL bei der Verleihungmit des Russland landdeutsche Kulturgeschichte eins werden am Donnerstag, Frauenmold Schwerpunkt, den das Musenisch-sprechenden er, Krumme Str. 5000 Euro dotierten Russlanddeutschen gehĂśrt zum nach Russlanddeutschen mit dem Kulturpreis ausgeDezember, von Detmold vertiefen.“ Im Hinblick darauf lud er Kulturherzlich zur Sonderausstellung Detmold insHaupt- 11.kreis. erworben werden. Unschon seit 1978 auf das breite um setze und veranschauliche. Nach einem musikali1919 preis fĂźr das auĂ&#x;erordentliche durch den Berlebecker Wald, zeichnet. Er 1999 ist mit 5000 Euro preises an das Museum fĂźr geistig-kulturellen VermĂśgen 1996 Museum die Museum mit dem deutsch-russischen „Hier sind wirSpektrum nahdas an der der Le- Museumsarbeit schen Einstieg es eine Bilder Verbrei- Ăźber unseres ganzen VolkesBegegnungszentrum und ist Engagement bei St. m6geDetmold Motto „Wir bauen aufein, russlanddeutsche Kulturgedotiert. Falkenburg undsoll GauseStr. 2, tung und FĂśrderung von russTeil der gesamten deutschen schichte. Das Land Baden„Ich benswirklichkeit habe heute die Freude, kĂśte nach Berlebeck wandern. Kinder derschau mit Infos zu Land, Petersburg erarbeitet, ein. Diese beginnt am 14. November diesen Jahres in Detmold. fttr.“21,sind bisher rund 4600 undder die thematische Vielfalt Kultur. Wir wollen es bewah- landdeutscher Kultur und Die Entfernung beträgt etwa 14 WĂźrttemberg den Russim Namen Landesregieund der Jugendlichen“, so Wohn-inhat Leuten und Kultur geben. Identität. Unter der Leitung von Kilometer. ren und weitergeben“, betonte GrĂźndung landdeutschen Kulturpreis rung PersĂśnlichkeiten der und Museen Treffpunkt ist der usammen gekommen. aller Welt aufdes Museums fĂźr russei Strate, Palaisstr. has weiter. Es gebe viele 1996 SchĂźins Leben gerufen und Gall. Dazu soll der Preis auch Dr. Katharina Neufeld habe das Bahnhof in Detmold um 9 Uhr. Einrichtungen auszuzeichnen, merksam machen“, heiĂ&#x;t es in ere Resonanz erhofft Zur Abrundung derverleiht Veranstaltung spielte das Städtische Kammerorchester aus Taganrog Museum eine sehenswerte Anreiz und Impuls fĂźr alle Kulihn seither alle zwei Weitere Informationen gibt es die sich durch ihr kĂźnstleriler, die in dieser Hinsicht eigezuholen bei:   Â… landdeutsche das Sammlung aufgebaut. turschaffenden sein, mit ihrenKomponisten, Jahre. Er sei ein zentrales und und unter Tel. (05232) 88266. Wirken um die Kultur dermitbrächten. einer Pressemitteilung aus dem er Vereinschesdurch das ausgewählte StĂźcke russischer, deutscher russlanddeutscher wie Kulturgeschichte, ne Erfahrungen Verschiedene Angebote brinDetmold-Remmighausen. Ade-TurnierwochenMuseum. In und Deutschland steht Am besten wĂźrden deutsch-russische Rachmaninov, Schuhmann Alfred Schnittke. am 22. Juli 2011 NeuerĂśffnung mit Otto um Hertel Mitglied Autonogen 18.30 den–SchĂźlern derder SekunZum Laternenfest lädt die derallerdings Tag unter Schirmherras am Freitag Freundschaften amder Tisch vertieft, erklärt Jewgenij Schmagin und erĂśffnet damit das darstufe I beispielsweise die evangelisch-reformierte Kirit einem miebewegung Spiel der FSV- Buffet, schaft des1978 Bundesratspräsideneiner neuen Dauerausstellung in russische welches den in Ausklang der Konferenz bildete. 1964, seit deutsch-russischen Beziehunchengemeinde Detmold-Ost ten. ren gegen ein gen „Oldieim Laufe der Zeit näher. Der Â?Â?(jab)  

Â?  Museumsleiterin Dr. Katha- fĂźr den heutigen Freitag ein. neuen Räumlichkeiten feiert ist um 18 Uhr auf dem Deutschland seitso1985 Initiator mm“ beginnt. Tags daraufund Schulalltag werde aufgebrorina Neufeld und Lilian Wohnhas, Projektleiterin von Kul- Auftakt Vorsitzender des Detmolder Museums, Witalis Hagelgans, hält(links) ein GruĂ&#x;wort beimdie Empfang. Foto: privatist vonturscouts und SchĂźler kĂśnnten Schulhof der RegenbogenFOTO: KĂ–HRING Das Museum 11 bis 18OWL. Uhr geab 10 Uhr mitchen, Spielen der Initiativen Schulen indemokratische e schule in Remmighausen. Ab Vom Wert „Christliche christlicher fĂźr die Gesellschaft Ăśffnet. DerSchule Eintritt beträgt 2 Euro. und C-Junioren weiter, Zu dem deutsch-russischen Freundschaftstreffen begrĂźĂ&#x;te Ehrengast Dr. Clotilde von Rintelen, geborene Gräfin etwa 19 Uhr gibt es kulinariOsterempfang 2014 zum 25. jährigen Jubiläum der August-Hermann-Francke-Schulen in m 15 UhrLippe“ ein Kleinfeldund „Museum zur Geschichte sche Angebote und eine Kinvon Merenberg, die Konferenzteilnehmer. Sie ist Nachfahrin des Zaren Alexander II. und Urenkelin des russischen Lippe mit Pivitsheider Vereiderdisco. Schriftstellers Alexander Puschkin. Damit verkĂśrpert sie den perfekten BrĂźckenschlag zwischen Deutschland und der Deutschen in/aus Russland“ innt. Sonntag beginnen Russland, dem dieser Empfang gewidmet war. und 15 Uhr die Meister„So wie ErĂśffnungsrede die christliche Schulbewegung August Hermann Francke’s im 18. Jahrhundert In seiner blickte der Generalkonsul Jewgenij Schmagin auf „unterschiedliche Witterungen und ­   ErlĂśs des heutigen Konzertes ist fĂźr die 1000-Jahr-Feier gedacht spiele des FSV II und I. das langfristig Schulsystem mit Realschule dualerbisAusbildung bereichert Jahreszeiten“ in denstaatliche deutsch-russischen Beziehungen zurĂźck, welcheund sich jedoch heute sehr zum Positiven hat,

Die Presse „aus der jĂźngeren Vergangenheit“ zur Arbeit des Musems a) Neue Westfälische, 24.09.2009 b) Lippische Landeszeitung, 23.07.2011 c) Lippe aktuell, 24.10.2011 d) idea Spektrum, 18.07.2012 e) Lippische Landeszeitung, 23.07.2012 f) Lippische Landeszeitung, 22.10.2012 g) Lippe aktuell, 24.10.2012 h) Neue Westfälische, 23.02.2013 i) Lippische Landeszeitung, 01.03.2013 j) Neue Westfälische, 03.07.2013 k) Westfalen Blatt, 03.07.2013 l) Lippische Landeszeitung, 09.07.2013 m) Lippische Neueste Nachrichten, 11.01.2014 n) DerDetmolder.de, 15.04.2014 o) LippeNews.de, 15.04.2014 p) Lippische Landeszeitung, 14.05.2014 q) Detmolder Kurier, 12.09.2014 r) Lippische Landeszeitung, 14.11.2014 s) Volk auf dem Weg, 01.12.2014 t) Lippische Landeszeitung, 02.12.2014

1950 - 2010

17

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Detmold-Berlebeck.

Der

entwickelt hätten. Man bewundere sich gegenseitig gesellschaftlicheexperimentieren Errungenschaften. “Auf will unsere Verfassung auch heute, dassfĂźr Privatschulen und Vorreiterfunktion pische Musikszene mit präg- Männergesangverein kemann sowie GĂźnter und undpolitische BerleDetmold-Heiligenkirchen russischer SeiteLions“ dienen vor allem die vielfältigen behindertengerechten Werkstätten und diekommen dualen Informationen zu (sk). der SpenDetmold-Pivitsheide V.H. Bei ten. Nun sind sie zu im lassen.“ Gemein- beck lädt seine Mitglieder fĂźr Werner Zahn anlässlich einer zu „The sind eine Ăźbernehmen, um Erfolgreiches dann der ganzen Gesellschaft Gute Ausbildungsprogramme in Deutschland Vorbild. Das Wissen darĂźber wird besonders Ăźber die dezentrum der evangelischen Familienfeier der Bergfreunde den heutigen Freitag zum RinMusikinstanz in Amundzum n gibt es unter www.fsvpiWetter haben sich Dies betonte schĂśnem derDetmold. Soziologe Theologe Thomas Schirrmacher beim Osterempfang in Städtepartnerschaft Russland so auf Schmagin. Auchder ist ein Kulturaustausch wichtig,5.was durch das Kirche beim Benefizkonzert Schling dem Saal Gastderwurstessen ein. Los geht’s Freitag nach bestreiten sieexportiertâ€?, .de im Internet. heutigen Helfer aus Pivitsheide Detmold. DaskĂźrzlich gute Verhältnis der August-Hermann-Francke-Schulen in Lippe zu den

Insgesamt reisen etwa 2.404.910 Russlanddeutsche nach Deutschland ein. Sie alle sind ihrer neuen alten Heimat fĂźr die herzliche Aufnahme dankbar.

CKT


Wissenschaftliche Begleitung Ausstellungsplanung und Umsetzung • Projektleitung: Heinrich Wiens M.A. und Andreas Neufeld, Christlicher Schulförderverein Lippe • Wissenschaftliche Projektleitung: Dr. Katharina Neufeld, Museum für russ-landdeutsche Kulturgeschichte • Ausstellungsarchitektur: Witalis Hagelgans, Architektenbüro Hagelgans • Museumskonzept und Beratung: Julia Debelts, Agentur für Museumsberatung und Ausstellungsgestaltung Szenario

Tagung des Fachbeirats

2013

18

Wissenschaftlicher Fachbeirat • Prof. Dr. Jan Carstensen, Kulturwissenschaftler und Direktor des LWL-Freilichtmuseums Detmold • Prof. Dr. Dittmar Dahlmann, Osteuropa-Historiker und Direktor des Instituts für Geschichtswissenschaft und osteuropäische Geschichte, Universität Bonn • Julia Debelts, Geschäftsführerin der Agentur für Museumsberatung und Ausstellungsgestaltung Szenario • Dr. Hermann Niebuhr, Leiter der Abteilung OWL des Landesarchivs Detmold • Dr. Hans-Christian Petersen, Wissenschaftlicher Mitarbeiter des Bundesinstituts für Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa (BKGE), Oldenburg

2014

250-jähriges Jubiläum russlanddeutscher Geschichte wird bundesweit gefeiert

Russlanddeutscher Kulturpreis des Landes Baden-Württemberg geht an das Museum für russlanddeutsche Kulturgeschichte


Ein Museum braucht Freunde!

AUSGEPA

Das Museum für russlanddeutsche Kulturgeschichte ist aus einer privaten Eigeninitiative entstanden und wird von einem Freundeskreis und Mitgliedern des Museumsvereins gefördert. Das Museum wurde in den vergangenen Jahren von vielen engagierten Menschen partnerschaftlich begleitet und unterstützt - durch Schenkungen, Spenden, Ehrenamt oder Mitgliedschaft im Verein. Ihnen allen gilt unser großer Dank! Seit seiner Gründung im Jahre 1996 – und insbesondere nach der Neueröffnung im Jahre 2011 – hat sich das Museum durch die modernen und exklusiven Ausstellungen aber auch durch Kooperationen mit internationalen Partnern einen besonderen Ruf erworben. Mehr als 5.000 Besucher zählt das Museum jedes Jahr. Es ist ein großes Anliegen des Museums für russlanddeutsche Kulturgeschichte den museumspädagogischen Bereich in Kooperation mit Schulen und Bildungseinrichtungen zu erweitern. Darüber hinaus möchte das Museum junge Künstler und Forscher bei ihrer Arbeit unterstützen und fördern, was beispielsweise eine breitgefächerte Bibliothek und auch ein breit angelegtes Archiv nötig macht. Dafür braucht das Museum Ihre Unterstützung. Als Dankeschön erhalten Mitglieder für Ihre Unterstützung eine persönliche MuseumsCard ausgehändigt, die ihnen jederzeit freien Eintritt ermöglicht.

CKT

„Wird es klappen?“, Jakob Wedel, Holz, 42 x 44 x 27 cm, 1974, Sonderausstellung „Werke von Jakob Wedel“

Die Satzung des Museumsvereins und das Aufnahmeformular für die Mitgliedschaft finden Sie unter www.russlanddeutsche.de.

19 Bankverbindung Sparkasse Paderborn-Detmold IBAN: DE42 4765 0130 0046 1330 70 BIC: WELADE3LXXX Eitrittspreise Erwachsene 4,00 Euro Gruppe (ab 10 Personen) p. P. 3,00 Euro ermäßigt/Kinder (ab 7 Jahre 2,00 Euro Familie 10,00 Euro MuseumsCard kostenlos Führung (bis 25 Personen) 20,00 Euro


Museum für russlanddeutsche Kulturgeschichte Georgstraße 24 32756 Detmold 05231 9216 -26, -63 museum@russlanddeutsche.de www.russlanddeutsche.de

Museum für russlanddeutsche Kulturgeschichte  

Wo kommen sie her? Wer sind sie? Wie haben sie gelebt und wie wollen sie zusammen leben? Diesen vielfältigen Fragen geht das Museum für russ...

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