Page 1

chefdirigent Simon Halsey


Inhalt 2 Vorwort s  Editorials

4

»Wir müssen uns permanent weiterentwickeln« 10 Unterwegs mit Bach und Brahms 14 Brückenschlag s  Saison

2014 / 2015

18 Alle Konzerte 22 Konzertkalender s  Rundfunkchor

Berlin

56 Geschichte 60 Das Ensemble s  Abonnements

62 63

Abo Chorsinfonik Abo KammermusikPodium s  Service

64 SING! 66 Freunde und Förderer 68 CD-Empfehlungen 74 Allgemeine Geschäftsbedingungen 75 Rundfunk Orchester und Chöre GmbH 76 Veranstaltungsorte in Berlin 77 Impressum 78 Karteninformationen


2

Vorwort Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freundinnen und Freunde des Rundfunkchores Berlin!

d  Chefdirigent

Saison 2014 /   2015

Simon Halsey

d  Chordirektor Hans-Hermann Rehberg

S

eien Sie herzlich willkommen zu einer

Berlin wollen wir in dieser Spielzeit feiern:

gemeinsam feiern! Über nunmehr zehn

requiem, der von Jochen Sandig realisierten

neuen Konzertsaison! Lassen Sie uns

Jahre haben Sie „Broadening in Concert“, unser interdisziplinäres Konzertformat, begleitet,

haben uns mit Ihrer Neugierde inspiriert, die Suche nach neuen Erlebniswelten für die

Chor­musik kontinuierlich fortzusetzen. Der

versiegelte Engel von Rodion Shchedrin markier-

zunächst mit der Wiederaufnahme von human „Verkörperlichung“ des Brahms-Requiems, im März 2015 – und natürlich mit einem neuen

Projekt im Mai 2015! Hierfür freuen wir uns auf die erneute Zusammenarbeit mit wichtigen

Weggefährten unserer multidis­ziplinären Pro­-

jekte und auf die Begegnung mit groß­artigen

te im Mai 2005 den bahnbrechenden Beginn.

Dirigenten und Musikern der jungen Generation.

Arbeit fortgesetzt, in diesem Jahr haben wir sein

Spiel­zeit ist von der „Broadening“-Idee durch­

haben The Veil of the Templevon Sir John

in der Inszenierung von Peter Sellars im Herbst

Mit Angstvon Christian Jost haben wir unsere Musik-­Tanz-Theater LOVERuraufgeführt. Wir

Tavener zur Aufführung gebracht, gefolgt von

Peppings Passionsbericht des Matthäus, Savitri

von Gustav Holst und human requiem, um nur

einige der Projekte zu nennen, die unsere Arbeit wie auch Ihre Erlebniswelt von Chormusik

verändert haben. Diese über zehn Jahre gehende beständige Entwicklung in der nunmehr

90-jährigen Geschichte des Rundfunkchores

Doch es gibt weit mehr: Die ganze

zogen. So geht die Bach’sche Matthäus-­Passion 2014 auf Reisen. Diese außergewöhn­liche Inter­ pretation wird zunächst beim Lucerne Festival

und bei den Londoner BBC Proms zu sehen sein und dann ihre USA-Premiere beim vom Lincoln Center veranstalteten White Light Festival in New York City erleben.

Und auch human requiemwerden wir in

anderen Musikzentren zur Aufführung bringen:


3 beim Festival De Keuze in Rotterdam im Sep­tem­

mit der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin

la musique im Rahmen der Biennale d’art vocal.

praxis müssen stärker miteinander vernetzt

ber 2014 und im Juni 2015 in der Pariser Cité de

Darüber hinaus sind Aufführungen bei Festivals in Granada und Amsterdam in Planung.

Was aber wäre eine Konzertsaison ohne

die großen chorsinfonischen Abende! Mit Simon

fort­setzen, denn Sängerausbildung und Berufs­

werden. Auch deshalb führen wir im September

zum dritten Mal die Internationale Meisterklasse für Chordirigieren durch.

Nicht zuletzt möchten wir Ihr Interesse

Rattle und den Berliner Philharmonikern wird

auf das Berliner Weihnachtskonzert lenken.

für die Berliner Konzerte Beethovens Neunte,

dem Rundfunkchor Berlin erleben. Er wird Musik

und Berlioz’ La Damnation de Fausterarbeiten.

hinaus das „Weihnachtsoratorium“ von Ottorino

der Rundfunkchor Berlin auf Reisen sein und

Mahlers Zweite, Szymanowskis Stabat mater Ein Parade­stück des Chores, das Deutsche Requiemvon Johannes Brahms, steht mit

Erstmalig können Sie Maris Sirmais aus Riga mit

aus seiner Heimat mitbringen und darüber Respighi dirigieren.

Eine Saison mit diesen Herausforderun-

Christian Thielemann auf dem Programm. Men-

gen wäre undenkbar ohne das große Engage-

werden mit dem Rundfunk-Sinfonieorchester

unsere Sängerinnen und Sänger schon hautnah

delssohns Eliasund Florent Schmitts Psalm 47

Berlin unter der Leitung von Marek Janowski zu hören sein. Mit Tugan Sokhiev und dem Deut-

schen Symphonie-Orchester Berlin können Sie Berlioz’ Roméo et Julietteerleben. Ein Wieder­

sehen gibt es mit zwei ehemaligen Chefdirigenten dieses Orchesters: Kent Nagano dirigiert

Strawinsky, Ingo Metzmacher Szymanowski. Und schließlich freuen wir uns auf die erste Zusammenarbeit mit einem weiteren Berliner Chef­

dirigenten, dem GMD der Deutschen Oper: Mit

Donald Runnicles und den Berliner Philharmonikern wird der Rundfunkchor Berlin das Requiem von Maurice Duruflé aufführen.

Wir möchten Sie einladen, den Rundfunk-

chor Berlin auch in der kommenden Saison in

seiner ganzen Vielfalt zu erleben: Zum neunten Mal richten wir das LeaderChor-Workshop­ wochenende aus. Beim jährlichen großen

ment unserer Ensemblemitglieder. Haben Sie im Schloss Friedrichsfelde erlebt? Ist Ihnen

dieser zauberhafte Ort inmitten des Tierparks Berlin vertraut? Lassen Sie sich verführen zu

sechs vokalen Kammerkonzerten: den KammermusikPodien im Schloss Friedrichsfelde. Sie

bieten eine breite Programmvielfalt von Bach über sephardische Lieder und französische

Chansons bis zu ganz neuen Kompositionen von Mit­gliedern des Rundfunkchores Berlin.

Unser Dank gilt Ihnen, die Sie unsere

Ar­beit so aufmerksam verfolgen, und natürlich

unseren Gesellschaftern, die sie überhaupt erst ermöglichen: Deutschlandradio, der Bundes­

republik Deutschland, dem Land Berlin und dem Rundfunk Berlin-Brandenburg. Wir freuen uns auf Sie!

Mitsingkonzert steht im kommenden Jahr Verdis Requiem auf dem Programm, und auch die

Liederbörse, unser Mitsingkonzert für Schüle­ rinnen und Schüler, ist für uns ein wichtiger

Teil der Konzertsaison. Hier werden sich neben Berliner Schulchören auch wieder zahlreiche

SING!-Chöre präsentieren. Die Initiative SING!, deren Ziel es ist, das Singen in den Grund­

schulen als selbstverständlichen Teil des Alltags zu ver­ankern, bleibt uns ein Herzensanliegen.

Eine neue Initiative des Rundfunkchores

Berlin ist die Schola. Das erste Konzert unter Lei­ tung von Nicolas Fink können Sie bereits im Juni 2014 erleben. Wir werden die Zusammenarbeit

Ihr Simon Halsey und Hans-Hermann Rehberg


»Wir müssen uns permanent weiterentwickeln« 4


»Wir müssen uns permanent weiterentwickeln« Interview mit Simon Halsey zum Jubiläums­jahr des Rundfunkchores Berlin

S

imon Halsey, 90 Jahre Rundfunkchor

Daseinsberechtigung zu beweisen. Gerade in

Concert“ – die Reihe, mit der der Chor

mit zwei Rundfunkanstalten plötzlich verändert

Berlin und zehn Jahre „Broadening in

inter­disziplinäre Konzertformate an ungewöhn­

lichen Orten realisiert: Das bedeutet einerseits eine lange Tradition, andererseits permanente Innovation. Was heißt das für Sie konkret?

SH  s  Tradition ist etwas Wunderbares,

Innovation ist essenziell wichtig, um nicht

stehen zu bleiben. Lassen Sie uns einen Blick auf die Geschichte des Chores werfen: Wir sind der

Berlin, wo nach dem Mauerfall die mediale Welt aussah, mussten wir uns an die neue Situation

anpassen. Als ich nach Berlin kam, verstand ich

nicht, warum der Rundfunkchor „Rundfunkchor“ heißt. Gut, wir proben im Haus des Rundfunks, aber wir geben doch auch viele Konzerte und

arbeiten traditionell mit den großen Sinfonie­ orchestern der Stadt zusammen.

älteste deutsche Rundfunkchor, die Idee der

Und heute?

quasi über Nacht. Nach dem Zweiten Weltkrieg

dem Rundfunk verbunden als noch vor zehn

dungen. Das war eine Zeit, als die Musikproduk-

vom rbb schneiden fast jedes unserer Konzerte

Rundfunkchöre entstand in den 1920er-Jahren

gab es eine weitere große Welle von Chorgrün-

tion für den Rundfunk elementar war. Das Radio stand für die Idee, das Leben der Menschen zu

bereichern, ihnen kulturelle Teilhabe zu ermög­

lichen. Das ist auch heute noch erklärtes Ziel des öffentlichen Rundfunks. Aber die Medienland-

schaft hat sich gravierend verändert und mit ihr

die Situation der Rundfunkensembles. Ursprünglich arbeiteten die Musiker der Rundfunkorchester und -chöre im Studio und gaben nur ab und zu öffentliche Konzerte. In den 70er-Jahren

gingen die Ensembles in die Konzertsäle, und die Rundfunkanstalten begannen, Konzerte dort

mitzuschneiden. Heute gibt es immer weniger Studioaufnahmen, und die Rundfunkensem­

bles müssen sich stets neu erfinden, um ihre

s 

Heute sind wir wieder viel stärker mit

Jahren. Deutschlandradio Kultur und kulturradio mit und strahlen live oder zeitversetzt aus.

Da­rüber hinaus war es in den vergangenen

Jahren eine zentrale Aufgabe für uns, aufs Neue eine kreative Zusammenarbeit mit den Radiound Fernsehproduzenten aufzubauen. Wir

haben 2013 ein Adventskonzert im Berliner Dom in Zusammenarbeit mit dem rbb Fernsehen realisiert sowie eine Weihnachtslieder-CD

ge­meinsam mit dem rbb beim Label Coviello

Classics auf den Markt gebracht. Mit Deutschlandradio produzierten wir den Wagnerzyklus des Rundfunk-Sinfonieorchesters Berlin beim

Label Pentatone und jüngst eine CD mit Werken von Richard Strauss, ebenfalls bei Coviello

Classics. Insgesamt haben wir 2013 so viele

5


»Das ist die Antwort auf die Frage nach der Innovation: Wir sind der Marktführer – das glaube ich wirklich –, und der wollen wir bleiben.«

»Wir müssen uns permanent weiterentwickeln«

6

d  Neue Erlebniswelten von Chormusik: Beim h  uman requiem ( hier 2012 im Radialsystem V, Berlin) bewegt sich das Publikum gemeinsam mit dem Chor im Raum


7 Rundfunk- und Fernsehprojekte durchgeführt

über 1.000 Besuchern. Das ist enorm! Wir haben

wir enorm viele Konzerte mit den großen

konzerte im Berliner Dom gegeben – alle vor

weltweit. Ich sehe uns heute als einen der

sind die Tickets jedes Jahr innerhalb weniger

wie seit Jahrzehnten nicht mehr. Zugleich geben Sinfonieorchestern in Berlin und auf Festivals führenden Konzertchöre der Welt, der wieder

vieles für den Rundfunk und mit ihm erarbeitet und zugleich mit neuen Ansätzen in die Gesellschaft hineinwirkt.

Hier kommt die Reihe „Broadening the Scope of

Choral Music“ ins Spiel, mit der Sie den „Wirkungskreis der Chormusik“ in der Tat erweitert haben. s 

Ich bin stolz darauf, dass unsere Ideen

von Chören in aller Welt übernommen werden.

Education-Programme, soziale Projekte, Community-Events, halbszenische Aufführungen – all

2013 ein Adventskonzert und zwei Weihnachts-

vollem Haus. Für das Berliner Mitsingkonzert Stunden vergriffen, und auch das Internationale Mitsingkonzert in Budapest im Mai 2014 war

weit im Voraus ausgebucht. Das ist aufregend und zeigt, dass wir etwas richtig machen. Ein

Chor gilt leicht als verstaubt. Das sind wir nicht! Wir singen in Berlin an Orten wie dem Techno­

club Berghain, im Radialsystem V, im Kraftwerk. Wir machen Neue Musik. Und wir singen das traditionelle Repertoire in neuem Gewand.

Stilistisch absolut integer, aber „trendy“. Das ist gerade in Berlin äußerst wichtig.

das gab es vor fünfzehn Jahren in der Chorszene

Sie haben in alle Richtungen eine Menge ange­

gang und gäbe bei vielen Chören, und das zeigt,

ersten Blick gar nicht sieht.

nicht, da waren wir die Pioniere. Heute ist das dass wir den richtigen Weg eingeschlagen

stoßen, auch vieles, was das Publikum auf den s 

Darauf bin ich wirklich stolz. Wir

haben. Und immer wieder stellt sich die Frage:

haben die Internationale Meisterklasse für Chor­

auf die Frage nach der Innovation: Wir sind der

gegründet, in diesem Jahr kam im Bereich

Was ist der nächste Schritt? Das ist die Antwort Marktführer – das glaube ich wirklich –, und der wollen wir bleiben. Das heißt: Wir müssen uns permanent weiterentwickeln.

„Broadening“ ist ja eine Dachmarke, die man mit vielerlei Leben füllen kann. s 

Das ist das Schöne daran. Die Marke

engt uns nicht ein. Education, Neue Musik,

inno­vative Konzertformen, Konzerte nachts oder

dirigieren ins Leben gerufen und eine Akademie der Nachwuchsförderung von Sängerinnen und Sängern eine Zusammenarbeit mit der Hoch-

schule für Musik Hanns Eisler Berlin dazu. Wir

waren Artist in Residence bei der Musikmesse

chor.com in Dortmund. Und die Chorwerke, die wir in Auftrag gegeben haben, etwa von Brett

Dean oder von Jonathan Harvey, liefern wichtige Impulse für die internationale Chorszene.

an ungewöhnlichen Orten – das alles gehört

Noch mal zurück zum Chorjubiläum: 90 Jahre

Chor­musik zu erweitern. Die „Broadening“-Pro-

Tradition im täglichen Leben?

zu unserem Anliegen, den Wirkungskreis von jekte haben uns mitten in die Gesellschaft

Rundfunkchor Berlin – wie spüren Sie diese s 

Die spürt man in der Haltung der

hineingebracht und es geschafft, dem Chor

Sänger, im Klang, wie es auch bei guten Orches-

haben viele Freunde und Fans gewonnen, uns

deshalb, weil der gesamte Chor über neue Mit­

in der Öffentlichkeit ein Gesicht zu geben. Wir einen großen Kreis von Förderern aufgebaut.

Und natürlich müssen wir auch unseren Ge­sell­

schaftern zeigen, wie vital und relevant wir sind. Und das Publikum zieht mit? s 

Bei vielen Chören ist es so: Wenn man

ein A-cappella-Konzert gibt, kommen 300,

maximal 500 Leute. Bei uns waren in den letzten Jahren etliche Konzerte ausverkauft, meist mit

tern der Fall ist. Das funktioniert vor allem

glieder abstimmt. Die Gruppe achtet darauf,

dass das Klangideal bewahrt bleibt. Sie wählen sich nicht nur die besten Sänger in ihre Reihen, sondern unter denen auch nur die, die wirklich

zum Chor passen. Ich habe sehr an der Präzision gearbeitet, und vielleicht habe ich ein bisschen die Farbe des Chores verändert. Aber ansons­­

ten habe ich mein Bestes gegeben, um diesen beson­deren Klang zu bewahren. Teil der


8

»Wir müssen uns permanent weiterentwickeln«

»Wir müssen jede Woche ein anderer Spezialisten­ chor sein. Und dürfen doch unseren eigenen Klang nicht verlieren.«

d  Simon Halsey und Nicolas Fink bei Aufnahmen des Rundfunkchores Berlin in den Teldex-Studios

Chortradition ist es auch, mit Bildern zu arbeiten. Insofern passt unsere

Zusammenarbeit mit Regisseuren wie etwa Peter Sellars perfekt, der seine großartigen Ideen und seine Energie an die Sänger weitergibt. Auch dass sie immer wieder inspiriert werden durch große Dirigenten wie Simon

Rattle, beeinflusst die Choristen. Die Tradition wird weitergetragen, aber

auch weiterentwickelt. Das ist wie ein Baum, der sich über tiefen Wurzeln groß und stark und stolz in den Himmel reckt und weiterwächst.

i

Simon Halsey  Seit 2001 ist der charismatische Brite Chefdirigent des Rundfunkchores Berlin, der unter seiner Führung entscheidende Entwicklungen durchlaufen hat. Zum Jubiläumsjahr des Ensembles erklärt er, warum der Rundfunkchor „Rundfunkchor“ heißt – und warum Berlin stolz auf seine Kulturszene sein kann.

Was ist das Besondere am Rundfunkchor Berlin? s 

Die Breite des Repertoires. Viele großartige Chöre haben ein

sehr begrenztes Repertoire. Wir müssen die ganze Bandbreite von Thomas Tallis bis Brett Dean abdecken. Wir singen a cappella, wir singen Bach

mit der Akademie für Alte Musik Berlin und Mahler mit den groß besetzten Berliner Philharmonikern. Das ist eine große Herausforderung,

aber natür­lich auch eine große Freude. Gute Chöre haben ihren spezifi-

schen Klang. Doch daran in jeder Situation festzuhalten, ist in Zeiten

historisch informierter Aufführungspraxis nicht sinnvoll. In der einen

Woche singen wir ein Werk ohne Vibrato, schnell, mit Abphrasierungen und in italienischem Latein, sechs Wochen später singen wir dasselbe

Werk unter einem anderen Dirigenten in deutschem Latein in einer ganz anderen Stilistik. Marek Janowski hat eine völlig andere Sicht auf eine Bruckner-Messe als Herbert Blomstedt zum Beispiel, beiden müssen

wir absolut folgen. Wir müssen jede Woche ein anderer Spezialistenchor sein. Und dürfen doch unseren eigenen Klang nicht verlieren. Das sind enorm anspruchsvolle Aufgaben.


9 Ist denn überhaupt noch Luft nach oben? s 

Die ist immer da, und wir arbeiten

permanent daran, uns zu verbessern. Wir ent­

diese Konzerte bringen uns weiter und machen viel Freude.

wickeln uns weiter, zum Beispiel durch indivi­

Sie haben angekündigt, dass Sie bald den

Barbara Bonney. Viele Chorsänger dirigieren

Entscheidung?

duelle und chorische Stimmcoachings mit

selbst oder machen Kammermusik, was wir mit

Chor verlassen werden. Stehen Sie noch zu der s   

Der Entschluss ist mir sehr schwer-

unserem KammermusikPodium unterstützen.

gefallen, wir haben gemeinsam ent­scheidende

wir singen oft in einer Aufstellung in Quartet-

sollten nicht zu lange bleiben und rechtzeitig

szenische Arbeit uns physisch flexibler gemacht

über 15 Jahre im Amt sein – das ist eine gute,

Wir arbeiten mit jungen Dirigenten zusammen, ten, nicht in Stimmgruppen. Ich glaube, dass die hat. Und wir arbeiten mit einer neuen Genera­ tion von Sprachtrainern. Unser Französisch,

unser Englisch muss einfach perfekt sein, da darf man heutzutage keinen deutschen Akzent mehr

Entwicklungen durchlaufen. Aber Chefdirigenten

Platz machen für neue Impulse. 2016 werde ich lange Zeit. Und es ist für mich auch an der Zeit, wieder näher bei meiner Familie zu leben. Ich stehe zu meiner Entscheidung.

heraushören.

Was werden Sie am meisten vermissen?

Hand aufs Herz: Ist es wirklich eine Freude,

ist einfach großartig, mit einem professionellen

geben? Würden Sie nicht gern viel mehr eigene

allenfalls 15 in der Welt, davon die Hälfte in

so viele Konzerte mit den Sinfonieorchestern zu Projekte realisieren und A-cappella-Konzerte

geben?

s 

Ich freue mich sehr darüber, dass die

wichtigen Dirigenten der Welt uns für ihre Aufführungen haben wollen. Die Berliner

Orchester sind großartig und spielen anspruchsvollstes Repertoire, da wollen wir dabei sein.

Unsere enge Beziehung zu Marek Janowski war zentral für unsere Entwicklung in den letzten

zehn Jahren, auch die ersten Konzerte mit Tugan

Sokhiev waren künstlerische Highlights. Nein, all

s 

Den Standard des Musikmachens. Es

Spitzenchor zu arbeiten, und davon gibt es

Deutschland und gleich zwei in Berlin. Deutschland und Berlin können sehr stolz darauf sein! Und was den Rundfunkchor Berlin betrifft:

Wir haben ausgezeichnete Probenbedingungen, wir arbeiten mit einigen der besten Orchester

der Welt zusammen, wir machen interessante Programme, singen in großartigen Konzert­

sälen – und haben vor allem ein wunderbares Publikum.

Interview: Arnt Cobbers

2005

Shchedrin: »Der versiegelte Engel«  Parochialkirche, Berlin

2006

Jost: »Angst« Sophiensæle, Berlin

10

Jahre Broadening in Concert

(Neuproduktion: 2009, Komische Oper Berlin)

2007

Tavener: »The Veil of the Temple« Hamburger Bahnhof, Berlin

2008

Pepping: »Passionsbericht des Matthäus«  Radialsystem V, Berlin

2009

MacMillan: »Johannes-Passion« Konzerthaus Berlin

2010

Holst: »Sāvitri« Berghain, Berlin

2011

»Strauss und die Antike« Neues Museum, Berlin

2012

»human requiem«, nach Brahms: »Ein deutsches Requiem« Radialsystem V, Berlin

2014

Jost: »LOVER« Kraftwerk Berlin

2015

»Liberté« Funkhaus Berlin Nalepastraße


Unterwegs mit Bach und Brahms

10

d  Mit der ritualisierten Matthäus-Passion von Johann Sebastian Bach ( hier 2013 in der Berliner Philharmonie) geht der Rundfunkchor Berlin im Herbst 2014 auf Tournee


Unterwegs mit Bach und Brahms Weltweit zu Gast bei sechs großen Festivals

A

ls Ensemble von internationaler Be­­

deutung ist der Rundfunkchor Berlin

nicht nur vor seinem Publikum in der

Heimat p ­ räsent, sondern wirkt auch weltweit

als Botschafter. Seit vielen Jahren wird er

regelmäßig von den großen Festivals der Welt

einge­laden. In dieser Saison stehen besonders

viele Festspielauftritte in den Metropolen der

klassischen Musik an.

Dass ein großer Konzertchor auf Festivals

gastiert, ist absolut nicht selbstverständlich.

Denn die Reisekosten sind beträchtlich – und

müssen komplett von den Festivals getragen

bewies in Aix-en-Provence 2009 sowohl seine

szenische Kompetenz als auch seine große

musikalische Wandlungsfähigkeit: Auf dem

Programm standen Wagners Götterdämmerung mit den Berliner Philharmonikern unter Simon

Rattle und Mozarts Idomeneomit Les Musiciens du Louvre unter Marc Minkowski. Außerdem ­

trat der Chor regelmäßig beim Lucerne Festival

auf, konzertierte bei den Salzburger Osterfest-

spielen und bei den Baden-Badener Osterfest­­-

spielen unter Simon Rattle sowie bei der Mozart­ woche Salzburg unter Yannick Nézet-Séguin. Er

eröff­nete mit dem human requiemim Septem-

werden. Darum ist es üblich, dass bei Gastspiel-

ber 2012 das Hamburger Theater Festival und

Chöre hinzuengagiert werden. Wird auch der

neuen Konzertort ein, wirkte bei den Abschluss-

derem Renommee und höchster Qualität.

mern und des Choriner Musiksommers mit,

reisen international berühmter Orchester lokale Chor eigens eingeflogen, zeugt das von besonDer Rundfunkchor Berlin mit seinen 64

Sängerinnen und Sängern bewegt sich ganz

selbstverständlich in der ersten Liga der Fest-

spielwelt. Schaut man sich allein die Festspiel­

auftritte der letzten fünf Jahre an, kommt eine beeindruckende Liste zusammen: Gastspiel­ reisen führten das Ensemble zum Festival

weihte damit die Plaza der Elbphilharmonie als

konzerten der Festspiele Mecklenburg-Vor­pom­

sang beim Usedomer Musikfestival und beim

Schleswig­-Holstein Musik Festival und ist, nicht

zu vergessen, immer wieder beim Musikfest Berlin zu erleben.

Oft gerieten Festivalaufführungen zu

ganz besonderen Höhepunkten. Genannt seien

nur Luciano Berios Corofür 40 Stimmen beim

Internazionale di Musica e Arte Sacra in Rom,

Musikfest Berlin 2010, die erste Zusammenarbeit

und zur traditionsreichen Semana de Música

gleichen Ort oder die Aufführung von Mahlers

zum Festival Quincena Musical de San Sebastián Religiosa de Cuenca, zum Beethovenfest Bonn,

zur Internationalen Orgelwoche Nürnberg sowie zum Festival van Vlaanderen. Der Rundfunkchor Berlin führte Brahms’ Deutsches Requiembeim Festival de Saint-Denis in Frankreich auf und

mit Mariss Jansons zwei Jahre später am

Auferstehungssinfoniemit Simon Rattle in Baden-Baden 2013.

Trotz aller vorangegangenen Erfolge

verspricht die Festspielsaison 2014/15 für den

Rundfunkchor Berlin eine ganz besondere zu

11


12

der Royal Albert Hall London werden alljährlich die berühmten BBC Proms veranstaltet

Unterwegs mit Bach und Brahms

d  In

d  Rotterdamse

werden: mit gleich vier bedeutenden Festival-Debüts, dem Gastspiel bei den BBC Proms und dem Saisonauftakt am Vierwaldstättersee beim

Lucerne Festival im Sommer.

Auf dem Programm stehen dabei zwei szenische Produktionen, die

bereits über die Grenzen Berlins hinaus für Furore gesorgt haben. Da ist

zum einen das human requiem, die von Jochen Sandig und dem Team von Sasha Waltz & Guests erdachte „Verkörperlichung“ des Brahms’schen

Requiems, die dem ohnehin schon eindrucksvollen Werk, einem Kern­

stück im Repertoire des Rundfunkchores Berlin, eine fürs Publikum völlig neu­ar­tige Erfahrungsebene hinzufügt. Mit ihm wird der Rundfunkchor

Berlin in Rotterdam, Paris und Granada gastieren. Und da ist zum anderen die „Ritualisierung“ der Bach’schen Matthäus-Passionvon Peter Sellars,

die 2010 in der Berliner Philharmonie ihre Premiere erlebte, im Herbst 2013

wiederaufgenommen wurde und im Februar 2014 eine Fortsetzung mit

der ebenso eindrucksvollen halbszenischen Fassung der Johannes-Passion

erfuhr. Dieses Projekt der Berliner Philharmoniker, aufgeführt mit exzellen-

ten Solisten unter Leitung von Simon Rattle, ist ohne die mit beeindru-

ckender Individualität singenden und agierenden Sängerinnen und Sänger des Rundfunkchores Berlin nicht denkbar.

Schouwburg


13 Mit Bachs Matthäus-Passionbeginnt der

White Light Festival des New Yorker Lincoln

beim Lucerne Festival, das 1938 unter dem

Dessen Programmmacherin Jane Moss arbeitete

Rundfunkchor Berlin am 3. September die Saison Namen Internationale Musikfestwochen Luzern mit einem Konzert unter Arturo Toscanini im

Center for the Performing Arts eröffnen wird.

vier Jahre daran, die Aufführung in New York

möglich zu machen. Nun endlich ist es so weit:

Park der Richard-Wagner-Villa Tribschen seinen

Am 7. und 8. Oktober werden die Berliner

bedeutendsten Musikfestivals der Welt zählt.

Simon Rattle und die bewährten Solisten um

der konzertanten Aufführung von Wagners

Geniestreich in einer 150 Jahre alten Kasernen-

Anfang nahm und längst zu den größten und

2013 sang der Rundfunkchor Berlin in Luzern in Götterdämmerungunter Jonathan Nott und

Philharmoniker und der Rundfunkchor Berlin,

Mark Padmore und Christian Gerhaher Sellars’ halle, der Park Avenue Armory, aufführen, und

an der Seite der Bamberger Symphoniker. Dieses

zwar in einer nur für diese beiden Abende

setzten Matthäus-Passiondie Aufmerksamkeit

inspirierten Bühneninstallation.

Nouvel erbauten Kultur- und Kongresszentrum

einmal zwei Festivals auf dem Plan des Rund-

Jahr werden die Choristen mit der in Szene ge­ der 1.900 Besucher im großartigen von Jean

noch stärker auf sich lenken.

Drei Tage später wird dieselbe Produktion

bei einer der ältesten Konzertreihen der Welt

eingebauten, von der Berliner Philharmonie Und auch im Sommer 2015 stehen noch

funkchores Berlin, nun wieder mit dem human

requiem: Am 11. und 12. Juni gastiert der Chor in der Pariser Philharmonie. Alle zwei Jahre, und

aufgeführt: den BBC Proms. Seit 1895 locken die

2015 bereits zum siebten Mal, werden hochkarä-

und nicht als klassische Konzertgänger bekannte

d’art vocal in die Pariser Cité de la musique

„Promenadenkonzerte“ auch weniger betuchte Londoner (und mittlerweile viele Touristen) in

tige Chöre, Ensembles und Sänger zur Biennale eingeladen. Die am nordöstlichen Rand der

den Konzertsaal. Heute sind die Proms eine rund

Innenstadt von Paris gelegene „Musikstadt“

gerschaft der British Broadcasting Corpora­tion,

Christian de Portzamparc, der auch die französi-

70 Termine umfassende Konzertreihe in der Trä-

entstand nach Plänen des Stararchitekten

die ihren Abschluss in der volksfestartigen Last

sche Botschaft am Pariser Platz in Berlin entwarf.

funkchor Berlin bereits 2001 mit Hans Werner

Berlin ein Gastspiel beim Festival Internacional

Night of the Proms findet, bei der der Rund­­­­

Henzes neunter Sinfonie debütierte. Nun darf man gespannt sein, wie die ergreifende

Matthäus-­­Passionund die eigentlich lockere

Proms-­Atmosphäre der riesigen Royal Albert Hall

Für das Ende der Saison plant der Rundfunkchor de Música y Danza de Granada. Spielorte der

1952 gegründeten Festspiele sind die großarti-

gen Paläste der alten maurischen Königsstadt.

Der vielleicht eindrucksvollste unter ihnen ist der

harmonieren.

auf zwei Geschossen mit Säulen umstandene

king, dance, good food and good music“ ist der

eines 1528 begonnenen, aber nie fertiggestellten

„Enjoy 11 days of theatre, media, art, thin-

vielversprechende Werbespruch des Festivals

kreisrunde Innenhof des Palacio de Carlos V,

Palasts von Kaiser Karl V., jenem Habsburger, der

De Keuze (zu Deutsch: „Die Wahl“), das außer­

sich rühmte, dass in seinem Reich nie die Sonne

Rotterdamse Schouwburg, das 1988 eröffnete

sommerlichen andalusischen Sternenhimmel –

Nieder­lande, einlädt. Gleich zweimal wird der

für den Rundfunkchor Berlin so festivalreichen

gewöhnliche Produktionen aus aller Welt in die

Stadt­theater der zweitgrößten Stadt der

Rundfunkchor Berlin hier das human requiem

aufführen, das vom Festival als „Totaalervaring“,

als überwältigendes „Gesamterlebnis“, angekündigt wird.

Den Abschluss des Festival-Herbstes 2014

bildet eine Reise nach New York, wo der Rund-

funkchor Berlin mit der Matthäus-Passiondas

untergehe. Das human requiemunter dem

das dürfte ein ganz besonderes Highlight dieser

Saison 2014/15 werden.


Brückenschlag

14

d  Cosima

Henseler, Akademistin 2011


Brückenschlag Der Rundfunkchor Berlin gründet gemeinsam mit der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin eine Schola

d  Nicolas

Fink, Leiter der Akademie und der Schola des Rundfunkchores Berlin

D

ie Berufslandschaft für Sänger ist

wesentlich heterogener geworden“,

sagt Martin Bruns, Professor und Leiter

zwei Monaten erfolgreich absolviert und damit die Kon­zertreife erlangt haben, in den Konzer­

ten mit. Während dieser Zeit erhalten sie ein

des Studiengangs Gesang an der Hochschule für

Sti­pen­dium, das maßgeblich von den Freunden

weiterhin die Solistenausbildung. Aber auch der

finanziert wird.

Dass wir unseren Studenten durch die Zusam-

in eine neue Phase gestartet: Die vier Akade­

Musik Hanns Eisler in Berlin. „Unser Ziel bleibt

Beruf des Chorsängers wird immer attraktiver.

und Förderern des Rundfunkchores Berlin

In der Spielzeit 2013/14 ist die Akademie

menarbeit mit dem Rundfunkchor Berlin nun

misten bilden gemeinsam mit Gesangsstudie-

können, ist für uns natürlich eine interessante

Berlin ein Vokalensemble, die Schola. Unter der

Chorsingen auf höchstem Niveau an­bieten

Perspektive.“

Bereits vor vier Jahren hat der Rundfunk-

chor Berlin eine Akademie ins Leben gerufen,

renden der Hochschule für Musik Hanns Eisler

Leitung von Nicolas Fink, Assistent des Chefdirigenten beim Rundfunkchor Berlin, erarbeiten ­

sie ein anspruchsvolles Pro­gramm, das zum

um junge Sängertalente ans Singen in einem

Abschluss der Probenphase in einem Konzert

Sängerinnen und Sänger gleichzeitig erhalten

Freunden und Förderern des Rundfunkchores

pro­fessionellen Chor heranzuführen. Bis zu vier die Möglichkeit, für sechs Monate die Arbeit des Rund­funkchores Berlin kennenzulernen.

Dabei werden sie voll in die Probenarbeit eingebunden und singen, wenn sie die Probezeit von

aufgeführt wird, ebenfalls unterstützt von den Berlin. Den Akademisten bietet der Rundfunkchor Berlin m ­ it der Schola eine interessante

kammermusikalische Ergänzung zum Einsatz im großen Chor.

15


16 Mindestens ebenso wichtig ist dem Rundfunkchor Berlin die

Brücke, die die Schola zwischen der Hochschule und der Beruf­s­

praxis im Profichor schlagen soll. Denn nach wie vor ist nicht allen Gesangsstudierenden und -lehrenden bewusst, wie facettenreich

und anspruchsvoll Chorsingen ist: Die Sängerinnen und Sänger

des Rundfunkchores Berlin bewegen sich in einem breiten Reper-

toire quer durch die Epochen, Stile und Fächer, sie arbeiten ge­

mein­sam mit erstklassigen Orchestern und unter der Leitung der besten Dirigenten der Welt.

Zugleich bedeutet dies aber auch eine große Herausfor­

derung: Um Werke wie etwa die Deutsche Motettevon Richard

Strauss singen zu können, müssen die Sängerinnen und Sänger über eine ausgezeichnete Stimmtechnik verfügen. Zugleich müssen sie sich in den Gruppenklang einfügen können. Sie

müssen Techniken wie das chorische Atmen oder den Wechsel

zwischen Führen und Zurücknehmen beherrschen und wissen,

wie man die verschiedensten Dirigiersprachen im Team umsetzt.

All das ist nicht nur eine Frage des Talents, sondern auch der Ausbildung und der Übung in der Praxis.

In diesem Punkt hinken die deutschen Musikhochschulen

noch hinterher, wie auch Martin Bruns selbstkritisch zugibt:

schulchor singen auch Instrumentalstudenten. Wir müssen

unseren Gesangsstudenten zeigen, wie attraktiv Chorsingen sein kann, und ihnen zugleich klarmachen, welch hohe Ansprüche da gestellt werden.“

Diese Lücke zwischen Studium und Berufspraxis will die

Schola schließen. Ihre Bewerber werden von den Hauptfach­

lehrern vorgeschlagen und müssen dann ein Vorsingen bestehen, ehe sie sich gemeinsam mit den Akademisten des Rundfunk­

chores Berlin in die Probenarbeit stürzen dürfen. Sollten sie dann

Feuer fangen und das Singen im Profichor als ihren Berufsweg

erkennen – wunderbar. Profitieren werden sie von der zweimona-

tigen Arbeitsphase in jedem Fall. Sie erhalten Einblick in professio-

nelle Chorarbeit und wichtige Techniken des Ensemblesingens.

Nicolas Fink, seit 2010 für den Rundfunkchor Berlin tätig

und Künstlerischer Leiter des Edvard Grieg Kor in Norwegen sowie des neu gegründeten Schleswig-Holstein Festival Chores, freut

sich über seine neue Aufgabe: „Durch die Zusammenarbeit mit der Hanns-Eisler-Hochschule wird die Akademie des Rundfunk-

chores Berlin auch nach außen wahrnehmbarer und bekommt ein eigenes Gesicht. Der Konzertbesucher wird sich davon über­

zeugen können, dass Chorgesang für erstklassige Gesangsstudierende auch ein Thema ist!“

Und auch Martin Bruns sieht in der Schola einen wichtigen,

richtigen und auf Nachhaltigkeit angelegten Schritt: „Unser

Ziel ist es, die Chorperspektive fest in unser Studienangebot

einzu­binden. Und vielleicht ergibt sich ja künftig die Möglichkeit, die Schola auch in unsere szenischen Projekte zu integrieren.“

Interesse an der Schola? Für aktuelle Konzerttermine und alle weiteren Informationen einfach QR-Code scannen!

Brückenschlag

„Bislang bieten wir keinen kleinen Chor an, und im großen Hoch­


»Durch die Zusammen­ar­beit mit der Hanns-EislerHochschule wird die Akademie des Rundfunk­ chores Berlin auch nach außen wahrnehmbarer.«

d  Nicolas

Fink, Assistent des Chefdirigenten Simon Halsey, leitet auch den Edvard Grieg Kor im norwegischen Bergen und den Schleswig-Holstein Festival Chor

d  Alba Vilar, Akademistin 2012 /13, singt derzeit im MDR Rundfunkchor

17


Alle Konzerte Die Saison 2014 / 15 des Rundfunkchores Berlin

14 15


3. 9. 2014

7. / 8. 10. 2014

MI 18 Uhr Kultur- u. Kongresszentrum Luzern

DI / MI 19 Uhr Park Avenue Armory New York

6. 9. 2014

J. S. Bach »Matthäus-Passion«

 30

SA 19 Uhr Royal Albert Hall London  30

J. S. Bach »Matthäus-Passion« Berliner Philharmoniker Simon Rattle s  S. 22

20. 9. 2014

Berliner Philharmoniker Simon Rattle s  S. 26

10. 10. 2014 FR 19 30 Uhr The Church of St. Mary the Virgin New York

SA 19 Uhr Heilig-Kreuz-Kirche Berlin

Rachmaninow »Ganznächtliche Vigil«

Internationale Meisterklasse Berlin 2014

Rundfunkchor BerliN Simon Halsey

Rundfunkchor Berlin MeisterschülerInnen der Internationalen Meisterklasse Berlin s  S. 23

22. 9. 2014 MO 20 30 Uhr Laurenskerk Rotterdam

Rachmaninow »Ganznächtliche Vigil« Rundfunkchor Berlin Simon Halsey s  S. 24

s  S. 27

6. / 7. / 8. / 9. 11. 2014

24. 11. 2014

Szymanowski »Stabat mater« (6. 9.11.)

MO 20 Uhr Philharmonie Berlin 1. Abonnementkonzert

 / 

Kurtág »Grabstein für Stephan« ( 7. 11.) Lachenmann »Tableau« ( 7. 11.) Martinů 4. Klavierkonzert ( 8. 11.)

s  S. 28  / 29

Rundfunkchor Berlin Simon Halsey s  S. 25

 itglieder des Rund­ M funkchores Berlin

Beethoven 9. Sinfonie

human requiem

Brahms Requiem

»Sänger komponieren«

s  S. 30

MI DO 21 Uhr Rotterdamse Schouwburg  / 

SO 17 Uhr Schloss Friedrichsfelde 1. KammermusikPodium

DO / FR / SO 20 Uhr / SA 19 Uhr Philharmonie Berlin

Berliner Philharmoniker Simon Rattle

24. / 25. 9. 2014

16. 11. 2014

11. 11. 2014 DI 20 Uhr Georg-Friedrich-Händel-Halle Halle / Saale

Lachenmann »Tableau« Beethoven 9. Sinfonie Berliner Philharmoniker Simon Rattle s  S. 29

Mendelssohn »Elias« Rundfunk-Sinfonie­ orchester Berlin Marek Janowski s  S. 31

14. 12. 2014 SO 17 Uhr Schloss Friedrichsfelde 2. KammermusikPodium

»Europäische Weihnachtslieder«  itglieder des Rund­ M funkchores Berlin s  S. 32


22. / 23. 12. 2014

8. 2. 2015

 MO DI 20 Uhr Berliner Dom  2. Abonnementkonzert

SO 20 Uhr Philharmonie Berlin 3. Abonnementkonzert

Das Berliner Weihnachtskonzert

Szymanowski Konzertouvertüre »Stabat mater«

 / 

Rundfunkchor Berlin Māris Sirmais s  S. 33

30. / 31. 12. 2014 DI 20 Uhr / MI 16 Uhr Konzerthaus Berlin

Beethoven 9. Sinfonie Rundfunk-Sinfonie­ orchester Berlin Marek Janowski s  S. 34

22. / 23. / 24. 1. 2015 DO / FR 20 Uhr / SA 19 Uhr Philharmonie Berlin

Brahms Requiem Berliner Philharmoniker Christian Thielemann s  S. 35

Lutosławski 4. Sinfonie »Muzyka żałobna« Deutsches SymphonieOrchester Berlin Ingo Metzmacher s  S. 37

13. / 14. 2. 2015

10. / 11. / 12. 3. 2015

FR / SA 20 Uhr Philharmonie Berlin

DI / MI / DO 20 Uhr Philharmonie Berlin

Berlioz »Roméo et Juliette«

Messiaen »Hymne« »Les Offrandes oubliées«

Deutsches SymphonieOrchester Berlin Tugan Sokhiev

Debussy »La Damoiselle élue«

s  S. 38

Berliner Philharmoniker Donald Runnicles

22. 2. 2015 SO 17 Uhr Schloss Friedrichsfelde 3. KammermusikPodium

»Wenn meine Verse Flügel hätten .…«  itglieder des Rund­ M funkchores Berlin s  S. 39

1. 3. 2015 SO 16 Uhr Philharmonie Berlin 4. Abonnementkonzert

31. 1. 2015

Skrjabin »Le Poème de l'extase«

SA 19 Uhr Philharmonie Berlin

Ravel »Shéhérazade« Schmitt Psalm 47

Mahler 2. Sinfonie

Rundfunk-Sinfonie­ orchester Berlin Marek Janowski

Berliner Philharmoniker Simon Rattle s  S. 36

s  S. 40

Duruflé Requiem

s  S. 41

26. / 27. / 28. 3. 2015 DO / FR / SA 20 Uhr Radialsystem V Berlin human requiem

Brahms Requiem Rundfunkchor Berlin Simon Halsey 28. 3. 2015 SA 16 Uhr Radialsystem V Berlin Schola-Konzert

 chola des S Rund­funkchores Berlin Nicolas Fink s  S. 42


29. 3. 2015

7. 5. 2015

11. / 12. 6. 2015

SO 20 Uhr Neues Museum Berlin

DO 20 Uhr Philharmonie Berlin

DO / FR 20 30 Uhr Philharmonie de Paris

Leaderchor Berlin 2015

STRAUSS »Elektra«

LEADERCHOR Simon Halsey s  S. 43

10. /   11. 4. 2015 FR 20 Uhr /   SA 19 Uhr Philharmonie Berlin  5. Abonnementkonzert

BERLIOZ »La Damnation de Faust« BERLINER PHILHARMONIKER Simon Rattle s  S. 44

RUNDFUNK-SINFONIE­ ORCHESTER BERLIN Marek Janowski

s  S. 53

17. 5. 2015

20. 6. 2015

SO 17 Uhr Schloss Friedrichsfelde 5. KammermusikPodium

SA 14 / 16 30 / 19 Uhr Philharmonie Berlin, Kammermusiksaal

»Der musikalischliterarische Salon«

Liederbörse 2015

 ITGLIEDER DES RUND­ M FUNKCHORES BERLIN

 ERLINER SCHUL- UND B PROJEKTCHÖRE

s  S. 49

30. 5. 2015

SA 20 Uhr Philharmonie Berlin

SA 16 / 19 Uhr Funkhaus Berlin Nalepastraße 6. Abonnementkonzert

GRIEG Klavierkonzert  TRAWINSKY S »Symphonie de psaumes« DEUTSCHES SYMPHONIEORCHESTER BERLIN Kent Nagano s  S. 45

19. 4. 2015 SO 17 Uhr Schloss Friedrichsfelde 4. KammermusikPodium

»Tod und Auferstehung«  ITGLIEDER DES RUND­ M FUNKCHORES BERLIN s  S. 46

5. 5. 2015 DI 20 Uhr Philharmonie Berlin

STRAUSS »Daphne« RUNDFUNK-SINFONIE­ ORCHESTER BERLIN Marek Janowski s  S. 47

RUNDFUNKCHOR BERLIN Gijs Leenaars

s  S. 48

18. 4. 2015

WIDMANN»Babylon-Suite«

human requiem

BRAHMS Requiem

»Heimat« / »Stars«

RUNDFUNKCHOR BERLIN Nicolas Fink s  S. 54

Liberté

Werke von Dallapiccola und Distler ( 16 Uhr) SCHOLA DES ­ RUND­FUNK­CHORES BERLIN Nicolas Fink

Werke von Jost, Lang, Pepping und Poulenc (19 Uhr)  UNDFUNKCHOR R BERLIN Nicolas Fink / Simon Halsey / Risto Joost /  Gijs Leenaars s  S. 50  / 51

31. 5. 2015

21. 6. 2015 SO 17 Uhr Schloss Friedrichsfelde 6. KammermusikPodium

»Ich hatte mich im Mondlicht verliebt ….«

SO 16 Uhr Philharmonie Berlin

 ITGLIEDER DES RUND­ M FUNKCHORES BERLIN

Mitsingkonzert 2015

s  S. 55

VERDI Requiem RUNDFUNK-SINFONIE­ ORCHESTER BERLIN Simon Halsey s  S. 52


22

3. September 2014

MI 18 30 Uhr Kultur- und Kongress­zentrum Luzern i

Konzerteinführung: 17 30 Uhr

6. September 2014

SA 19 30 Uhr Royal Albert Hall London

d  KKL

Luzern

Lucerne Festival / BBC Proms Johann Sebastian Bach »Matthäus-Passion« BWV 244

Veranstalter ( 3. 9.) :

Veranstalter ( 6. 9.) :

Bach in Luzern und London

Konzertübertragung ( 6. 9.) :

Mit freundlicher Unterstützung ( 6. 9.) :

Die Saison beginnt für den Rundfunkchor Berlin mit Johann Sebastian Bach und einer Reise zu zwei der prestigeträchtigsten Musik-

festivals der Welt. Publikum und Kritiker waren sich einig in ihrer Begeisterung über die „Ritualisierung“ der Matthäus-Passion, die

der US-amerikanische Regisseur Peter Sellars im Jahr 2010 mit

­Simon ­Rattle, den Berliner Philharmonikern und dem Rundfunkchor Berlin erarbeitete und die im Herbst 2013 mit großem Erfolg

wiederaufgenommen wurde. Nun geht das grandiose Projekt auf

Reisen: Zum Auftakt der Spielzeit wird es beim Lucerne Festival in

der Schweiz zu erleben sein, drei Tage später bei den BBC Proms in der Londoner Royal Albert Hall.

 t Preise in Schweizer Franken ( 3. 9.) : 4  0,– 80,– 150,– 220,– 270,– 320,– + 41 (0) 41 / 226 44 80 ticketbox@lucernefestival.ch  t Preise in Britischen Pfund ( 6. 9.) : 1 3,50 18,– 24,– 27,– 29,– 35,– 42,–  54,– 58,– 62,– 68,– + 44 (0)20 / 75 89 82 12


20. September 2014

23

s  Broadening

the Scope of Choral Music

SA 19 Uhr Heilig-Kreuz-Kirche Berlin

Mit Sellars auf Reisen d  Grete

JoHAnn SeBAStIAn BAcH

Pedersen, Gastdozentin der Internationalen Meisterklasse Berlin 2014

»Matthäus-Passion« BWV 244

d  Simon

Halsey im Gespräch mit einer Meisterschülerin bei der Internationalen Meisterklasse Berlin 2012

Mark Padmore  Tenor – Evangelist

david Stingl  Bass – erster Hohepriester

christian Gerhaher  Bariton – Jesus

thomas Pfützner  Bass – zweiter Hohepriester

camilla tilling  Sopran – Arien

Isabelle Voßkühler  Sopran – erste Magd

Meister von morgen

Internationale Meisterklasse Berlin 2014

Zum dritten Mal lädt der Rundfunkchor Berlin talentierte junge

Werke von Johann Sebastian Bach, Edvard Grieg, Jonathan Harvey, Morten Lauridsen, Ingvar Lidholm, Wolfgang Amadeus Mozart und Sergei Rachmaninow

christina Bischoff  Magdalena kožená  Chordirigentinnen einer Meisterklasse nach Magd Mezzosopran – Arienund -dirigenten zuSopran – zweite

Berlin ein. Hier Aspekte Bianca Reim der professioneltopi lehtipuu   erlernen sie wesentliche Tenor – Arien Sopran – Frau desErfahrungen Pilatus len Chorarbeit und erhalten die Chance, praktische

ericeinem owens Weltklasse-Ensemble zu sammeln – eine wichtige Ermit Bassbariton – Arien

Simon Halsey Dozent

luZeRneR SÄnGeRknABen  gänzung zum Studienangebot der Hochschulen. Um den jungen G  rete Pedersen Dozentin Jörg Schneider  luZeRneR MÄdcHencHoR (3. 9.) Dirigenten verschiedene Perspektiven zu zeigen, bittet Simon (3. 9.) Bass – Judas Rundfunkchor Berlin (3. 9.)

eberhard Rex 

Halsey jedes Mal einen Gastdozenten hinzu: in diesem (6Jahr Grete . 9.) Sören von Billerbeck   n. n. Knabenchor 

(6. 9.) Bass – Petrus Pedersen, Professorin für Chorleitung an der Norwegian Academy n. n . Einstudierung

Scheidig   ofAxel Music in Oslo. Zum Abschluss der Arbeitswoche präsentieren Bass – Pilatus

RundfunkcHoR BeRlIn

MeisterschülerInnen der Internationalen Meisterklasse BerlinDirigentInnen

sich die Nachwuchsdirigenten in einem Konzert Simon Halsey in der Berliner christine lichtenberg  Alt – erster Zeuge

Heilig-­Kreuz-Kirche. Mehrere Teilnehmer der vergangenen Meister­ BeRlIneR PHIlHARMonIkeR klassen wurden vom Rundfunkchor Berlin bereits eingeladen, um Simon Rattle Dirigent Holger Marks  Programme desZeuge Ensembles einzustudieren. Tenor – zweiter Peter Sellars Inszenierung

 t Preis in Euro: 1 8,– 030 / 20 29 87 22 tickets@rundfunkchor-berlin.de


22

3. September 2014

MI 18 30 Uhr Kultur- und Kongress­zentrum Luzern i

Konzerteinführung: 17 30 Uhr

6. September 2014

SA 19 30 Uhr Royal Albert Hall London

d  KKL

Luzern

Lucerne Festival / BBC Proms Johann Sebastian Bach »Matthäus-Passion« BWV 244

Veranstalter ( 3. 9.) :

Veranstalter ( 6. 9.) :

Bach in Luzern und London

Konzertübertragung ( 6. 9.) :

Mit freundlicher Unterstützung ( 6. 9.) :

Die Saison beginnt für den Rundfunkchor Berlin mit Johann Sebastian Bach und einer Reise zu zwei der prestigeträchtigsten Musik-

festivals der Welt. Publikum und Kritiker waren sich einig in ihrer Begeisterung über die „Ritualisierung“ der Matthäus-Passion, die

der US-amerikanische Regisseur Peter Sellars im Jahr 2010 mit

­Simon ­Rattle, den Berliner Philharmonikern und dem Rundfunkchor Berlin erarbeitete und die im Herbst 2013 mit großem Erfolg

wiederaufgenommen wurde. Nun geht das grandiose Projekt auf

Reisen: Zum Auftakt der Spielzeit wird es beim Lucerne Festival in

der Schweiz zu erleben sein, drei Tage später bei den BBC Proms in d Regisseur Peter Sellars bei der

der Londoner Royal Albert Hall. Probenarbeit zur Matthäus-Passion

 t Preise in Schweizer Franken ( 3. 9.) : 4  0,– 80,– 150,– 220,– 270,– 320,– + 41 (0) 41 / 226 44 80 ticketbox@lucernefestival.ch  t Preise in Britischen Pfund ( 6. 9.) : 1 3,50 18,– 24,– 27,– 29,– 35,– 42,–  54,– 58,– 62,– 68,– + 44 (0)20 / 75 89 82 12


20. September 2014

23

s  Broadening

the Scope of Choral Music

SA 19 Uhr Heilig-Kreuz-Kirche Berlin

d  Grete

Pedersen, Gastdozentin der Internationalen Meisterklasse Berlin 2014

d  Simon

Halsey im Gespräch mit einer Meisterschülerin bei der Internationalen Meisterklasse Berlin 2012

Meister von morgen Zum dritten Mal lädt der Rundfunkchor Berlin talentierte junge

Internationale Meisterklasse Berlin 2014

len Chorarbeit und erhalten die Chance, praktische Erfahrungen

Werke von Johann Sebastian Bach, Edvard Grieg, Jonathan Harvey, Morten Lauridsen, Ingvar Lidholm, Wolfgang Amadeus Mozart und Sergei Rachmaninow

gänzung zum Studienangebot der Hochschulen. Um den jungen

Simon Halsey Dozent Grete Pedersen Dozentin

Chordirigentinnen und -dirigenten zu einer Meisterklasse nach

Berlin ein. Hier erlernen sie wesentliche Aspekte der professionelmit einem Weltklasse-Ensemble zu sammeln – eine wichtige ErDirigenten verschiedene Perspektiven zu zeigen, bittet Simon Halsey jedes Mal einen Gastdozenten hinzu: in diesem Jahr Grete

Pedersen, Professorin für Chorleitung an der Norwegian Academy

of Music in Oslo. Zum Abschluss der Arbeitswoche präsentieren

Rundfunkchor Berlin MeisterschülerInnen der Internationalen Meisterklasse BerlinDirigentInnen

sich die Nachwuchsdirigenten in einem Konzert in der Berliner

Heilig-­Kreuz-Kirche. Mehrere Teilnehmer der vergangenen Meister­ klassen wurden vom Rundfunkchor Berlin bereits eingeladen, um Programme des Ensembles einzustudieren.

 t Preis in Euro: 1 8,– 030 / 20 29 87 22 tickets@rundfunkchor-berlin.de


24

22. Sept. 2014

MO 20 30 Uhr Laurenskerk Rotterdam

d  Laurenskerk

Sergei Rachmaninow »Ganznächtliche Vigil« op. 37 für Soli und Chor a cappella ( Vesperliturgie)

Judith Simonis Alt Robert Franke Tenor Rundfunkchor Berlin Simon Halsey Dirigent

Veranstalter:

Rotterdam

Vesper in Rotterdam Es waren Sternstunden beim Fest der Kulturen in der Philharmonie

2011 und beim Festival Russland im Konzerthaus am Gendarmenmarkt 2013: Der Rundfunkchor Berlin sang unter Leitung von Kaspars Putnins Sergei Rachmaninows Ganznächtliche Vigil, auch be-

kannt als Großes Abend- und Morgenlob. Nun wird Simon Halsey

dieses farbenprächtig funkelnde Werk, eines der bedeutendsten

der russischen Kirchenmusik, dirigieren. Allerdings nicht in Berlin,

sondern beim Gastspiel des Rundfunkchores Berlin in Rotterdam –  t Preise in Euro: 3  2,– / erm. 9,– 30,– + 31 (0) 10 / 217 17 17

in der „Grote Kerk“, dem einzigen mittelalterlichen Gebäude der

ansonsten im Zweiten Weltkrieg völlig zerstörten Innenstadt.


Festival De Keuze human requiem Johannes Brahms »Ein deutsches Requiem« op. 45 für Soli, Chor und Klavier zu vier Händen

Sophie Klußmann Sopran  onrad Jarnot Bariton K Angela Gassenhuber Klavier Philip Mayers Klavier Nicolas Fink Co-Dirigent

d  human requiem 2013 in Berlin (Probenfoto aus dem Radialsystem V )

Jochen Sandig Realisation Ilka Seifert Dramaturgie Sasha Waltz Dramaturgie Claudia de Serpa Soares  Künstlerische Mitarbeit /  Repetition Davide Camplani  Künstlerische Mitarbeit /  Repetition Brad Hwang Raum Jörg Bittner Licht Kristin Hörnig Technik Rundfunkchor Berlin Simon Halsey Dirigent

Veranstalter:

Eine gute Wahl De Keuze heißt das große Herbstfestival, zu dem alljährlich außergewöhnliche Theaterproduktionen aus aller Welt nach Rotterdam

eingeladen werden. „Keuzen“ entspricht dem altdeutschen Wort

„kiesen“, das zumindest Wagner-Liebhabern aus dem Ringvertraut

ist und „wählen“ bedeutet. Bei der Wahl ihres diesjährigen Programms mussten die Rotterdamer Festivalmacher nicht lange

nachdenken: Ganz oben auf ihrer Wunschliste stand das human

requiem, und so wird Jochen Sandigs eindrucksvolle „Verkörperlichung“ des Brahms’schen Requiems nun erstmals in den Nieder-

landen zu erleben sein.

 t Preise in Euro: 2  9,– / erm. 13,– 26,– + 31 (0) 10 / 404 41 11 + 31 (0) 10 / 217 17 17

the Scope of Choral Music

MI / DO 21 Uhr Rotterdamse Schouwburg

25

s  Broadening

24. / 25. Sept. 2014


26

7. / 8. Oktober 2014

DI / MI 19 Uhr Park Avenue Armory New York White Light Festival des Lincoln Center for the Performing Arts Johann Sebastian Bach »Matthäus-Passion« BWV 244

Mark Padmore  Tenor – Evangelist Christian Gerhaher  Bariton – Jesus Camilla Tilling  Sopran – Arien Magdalena Kožená  Mezzosopran – Arien Topi Lehtipuu  Tenor – Arien Eric Owens  Bassbariton – Arien Jörg Schneider  Bass – Judas Sören von Billerbeck  Bass – Petrus Axel Scheidig  Bass – Pilatus Christine Lichtenberg  Alt – erster Zeuge Holger Marks  Tenor – zweiter Zeuge David Stingl  Bass – erster Hohepriester Thomas Pfützner  Bass – zweiter Hohepriester Isabelle Voßkühler  Sopran – erste Magd Christina Bischoff  Sopran – zweite Magd  arbara Kind  B Sopran – Frau des Pilatus Rundfunkchor Berlin Simon Halsey  Boy Choristers of St. Thomas ChurcH John Scott  Berliner Philharmoniker Simon Rattle Dirigent

Peter Sellars Inszenierung  t Veranstalter und Preise s. S. 27

d  Matthäus-Passion 2013 in der Philharmonie Berlin

Passion Jane Moss, Programmmacherin des New Yorker Lincoln Center for the Performing Arts, war nach ihrem Besuch der Sellars’schen

M atthäus-Passion 2010 in Berlin so fasziniert, dass sie alles da­

ransetzte, die Produktion nach New York zu holen. Nun ist es so

weit: Gemeinsam mit Simon Rattle und den Berliner Philharmoni-

kern wird der Rundfunkchor Berlin mit der Matthäus-Passion das

fünfte White Light Festival des Lincoln Center eröffnen. Die szeni-

sche „Ritualisierung“ des Werkes passt auch perfekt zum Thema, schließlich geht es bei dem jährlichen Herbstfestival um „die

transzendenten Fähigkeiten der Musik, unser inneres Universum

zu beleuchten“, wie Jane Moss sagt. Aufführungsort ist die Drill

Hall der Park Avenue Armory, die eindrucksvolle Riesenhalle einer

150 Jahre alten Kaserne, in der eigens eine von der Berliner Philharmonie inspirierte Bühnen­installation errichtet wird.


27

d  Die

Skyline von Manhattan

10. Oktober 2014

FR 19 30 Uhr The Church of St. Mary the Virgin New York

White Light Festival des Lincoln Center for the Performing Arts Sergei Rachmaninow »Ganznächtliche Vigil« op. 37 für Soli und Chor a cappella ( Vesperliturgie)

Nachtwache Rachmaninows Ganznächtliche Vigil gilt als das letzte große Werk

in der Geschichte der russischen Kirchenmusik, die durch die Revo-

Judith Simonis Alt Robert Franke Tenor Rundfunkchor Berlin Simon Halsey Dirigent

Veranstalter:

lution 1917 zu einem plötzlichen Ende kam. 1915 in Moskau uraufge-

führt, erhielt das einstündige A-cappella-Werk eine besondere

Symbolkraft vor allem für die exilierten Russen in aller Welt. Rachmaninow, der 1917 selbst ins amerikanische Exil gehen musste, hielt es für eine seiner besten Kompositionen. Die Vesperliturgie

wird in der orthodoxen Kirche vor Sonn- und Feiertagen zelebriert.

Der Rundfunkchor Berlin wird sie während seiner Konzertreise

nach New York in der neugotischen Church of St. Mary the Virgin

am Times Square im Herzen Manhattans aufführen.

Die Matthäus-Passion wird präsen­tiert vom White Light Festival des Lincoln Center und Park Avenue Armory.  t Preise in US-Dollar:  ab 75,–( 7.   8. 10.) ab 45,– ( 10. 10.) + 1 212 / 721 65 00 /


28

6. / 9. November 2014

DO / SO 20 Uhr Philharmonie Berlin i

Konzerteinführung: 19 Uhr

Karol Szymanowski »Stabat mater« op. 53 für Soli, Chor und Orchester Ludwig van Beethoven Sinfonie Nr. 9 d-Moll op. 125 mit Schlusschor über Schillers Ode »An die Freude«

7. November 2014

FR 20 Uhr Philharmonie Berlin i

Konzerteinführung: 19 Uhr

György Kurtág »Grabstein für Stephan« op. 15c für Gitarre und Instrumentalensemble  Helmut Lachenmann »Tableau« für Orchester Ludwig van Beethoven Sinfonie Nr. 9 d-Moll op. 125 mit Schlusschor über Schillers Ode »An die Freude«

Sally Matthews Sopran Bernarda Fink Mezzosopran Christian Elsner Tenor Hanno Müller-Brachmann  Bassbariton Ivo Kahánek Klavier ( 8. 11.) Rundfunkchor Berlin Simon Halsey Berliner Philharmoniker Simon Rattle Dirigent

Veranstalter:

d  Sir

 t Preise in Euro: 33,– 37,– 45,– 53,– 64,– 74,– 84,– 94,– 030 / 25 48 89 99 kartenbuero@berliner-philharmoniker.de

Simon Rattle


8. November 2014

SA 19 Uhr Philharmonie Berlin i

Konzerteinführung: 18 Uhr

Bohuslav Martinů Klavierkonzert Nr. 4 H. 358 »Incantation« Ludwig van Beethoven Sinfonie Nr. 9 d-Moll op. 125 mit Schlusschor über Schillers Ode »An die Freude« i

Besetzung, Veranstalter und Preise s.  S. 28

11. November 2014

d  Fall

der Berliner Mauer, November 1989

DI 20 Uhr Georg-FriedrichHändel-Halle Halle / Saale Helmut Lachenmann »Tableau« für Orchester

25 Jahre Mauerfall Am 9. November 1989 fiel die Berliner Mauer. Den 25. Jahrestag

Ludwig van Beethoven Sinfonie Nr. 9 d-Moll op. 125 mit Schlusschor über Schillers Ode »An die Freude« i

Besetzung s.  S. 28

Veranstalter:

dieses historischen Ereignisses feiern Simon Rattle, die Berliner

Philharmoniker und der Rundfunkchor Berlin mit Beethovens Sin-

fonie Nr. 9 und Karol Szymanowskis großartigem Stabat mater. Für

Berliner Musikfreunde wird der Mauerfall für immer mit der Neunten verbunden bleiben: In einem denkwürdigen Konzert dirigierte

Leonard Bernstein Weihnachten 1989 im Schauspielhaus am Gendarmenmarkt ein mit Musikern aus Ost und West besetztes Orchester. Gemeinsam sangen der Chor des Bayerischen Rundfunks

und der damals noch im Ostteil der Stadt beheimatete Rundfunk­ chor Berlin im Finale die Worte: „Freiheit, schöner Götterfunken“.

 t Tickets unter 0341 / 980 00 98

29


P s Abo

eme

nt

1

16. November 2014

nn

K

SO 17 Uhr Schloss Friedrichsfelde

d  Rainer

Schnös und Jörg Schneider

Sänger komponieren Bereits zum fünften Mal komponieren Mitglieder des Rundfunkchores Berlin Lieder für ihre Kollegen. Und jedes Mal wählen sie

eine andere, ungewöhnliche Besetzung. Diesmal sind es die beiden

Bassisten Jörg Schneider und Rainer Schnös, die die Stimmen von

Barbara Kind, Christine Lichtenberg, Judith Simonis und Holger

1. KammermusikPodium i

Mit dem Ticket ist der Zutritt zum Tierpark ab 16 15 Uhr möglich.

»Sänger komponieren« Werke von Jörg Schneider und Rainer Schnös Barbara Kind Sopran Christine Lichtenberg Mezzosopran Judith Simonis Alt Holger Marks Tenor Aaron Dan Flöte Daniel Göritz Gitarre Jörg Breuninger Violoncello

Marks mit dem luftig-aparten Klang von Flöte, Gitarre und Violon-

cello umgeben. Rainer Schnös vertont, passend zum Shakespeare-­ Kooperationspartner:

Jahr 2014, Texte des englischen Dramatikers. Neben Liedern aus

Theaterstücken und einem Sonett setzt er auch eine Szene aus Twelfth Night (Was Ihr wollt) in Musik. Jörg Schneider legt seinen

neuen Stücken ebenfalls Shakespeare-Sonette zugrunde, aber

auch Texte von Eva Strittmatter und Federico García Lorca sowie

französische Gedichte.

t Preis in Euro: 18,– 030 / 20 29 87 22 tickets@rundfunkchor-berlin.de


i

Abo

1

Konzerteinführung: 18 45 Uhr

1. Abonnementkonzert Felix Mendelssohn Bartholdy »Elias« op. 70 Oratorium für Soli, Chor und Orchester

d  Der Engel erweckt den Propheten Elias in der Wüste

(Juan Antonio de Frías y Escalante, 1667)

Auf Engelsflügeln

Sophie Klußmann Sopran Clémentine Margaine Mezzosopran Daniel Behle Tenor Markus Brück Bariton Andreas Hörl Bass Melinda Parsons Sopran Bianca Reim Sopran Isabelle Voßkühler Sopran Annerose Hummel Alt Hartmut Schröder Tenor Axel Scheidig Bass Rundfunkchor Berlin Michael Gläser

ham Music Festival feierte Felix Mendelssohn Bartholdy einen sei-

RundfunkSinfonieorchester Berlin Marek Janowski Dirigent

Werk gerade einmal zwei Wochen vor der Aufführung unter im-

Kooperationspartner in der roc berlin:

Mit der Uraufführung des Elias am 26. August 1846 beim Birmingner größten Erfolge. Und das, obwohl das Manuskript zu diesem

mensem Zeitdruck fertiggestellt worden war. Bis kurz vor seinem

Tod im November 1847 arbeitete er das Werk zur heute gebräuchlichen Fassung um. Nun dirigiert Marek Janowski Mendelssohns be-

rühmtestes Oratorium um den alttestamentarischen Propheten

Konzertübertragung:

Elias, „einen Propheten, wie wir ihn etwa heutzutage wieder brauchen könnten, stark, eifrig, auch wohl bös und zornig und finster,

und doch getragen wie von Engelsflügeln“, so der Komponist 1838. Kunstvoll die Balance zu halten zwischen den „dicken, schweren Chören“ (Mendelssohn) und den Engelsflügeln, ist eine Aufgabe

wie gemacht für den Rundfunkchor Berlin.

 t Preise in Euro: 20,– 29,– 36,– 42,– 49,– 59,– 030 / 20 29 87 22 tickets@rundfunkchor-berlin.de

e men

MO 20 Uhr Philharmonie Berlin

Ss

t

C

nn

24. November 2014


Abo

e m en

2

t

Ps

nn

K

14. Dezember 2014

SO 17 Uhr Schloss Friedrichsfelde

d  Rainer

Schnös, Judith Simonis und Judith Engel

Europäische Weihnacht Judith Engel und Judith Simonis nehmen das Publikum mit auf eine

vorweihnachtliche Reise quer durch Europa. Sie singen Lieder aus

den verschiedensten Ecken des Kontinents – in den Originalspra-

chen und auf ungewöhnliche Art und Weise. Schon als Kind liebte

es Judith Engel, zur Melodie eine zweite Stimme hinzuzuerfinden.

Das wird sie auch in diesem Weihnachtsprogramm tun, dessen

Idee auf ihr einstiges Pop-Projekt breathe zurückgeht. Bereits vor

zehn Jahren flochten Judith Engel und ihre damalige Mitstreiterin

Weihnachtslieder in poppig-jazzigem Gewand in ihr Programm ein.

2. KammermusikPodium i

Mit dem Ticket ist der Zutritt zum Tierpark ab 16 15 Uhr möglich.

»Europäische Weihnachtslieder«  rrangements für zwei Stimmen, A Gitarre und Violine Judith Engel Gesang Judith Simonis Gesang Barbara Sadowski Violine Rainer Schnös  Gitarre, Arrangements Kooperationspartner:

Im Duo mit Judith Simonis geht es nun in Richtung Folk mit

Jazz-Einflüssen. Unterstützt werden die beiden von der Geigerin Barbara Sadowski, die in der Klassik ebenso wie im Folk zu Hause

ist, und von Rainer Schnös. Der Rundfunkchor-Bassist beweist sei-

ne vielfältigen Talente beim zweiten KammermusikPodium der

Saison als Gitarrist und Arrangeur.

t Preis in Euro: 18,– 030 / 20 29 87 22 tickets@rundfunkchor-berlin.de


Ss

2

2. Abonnementkonzert

2. Abonnementkonzert Ēriks Ešenvalds »O salutaris hostia« für Chor a cappella Jan Sandström »Es ist ein Ros entsprungen« für zwei vierstimmige Chöre a cappella UĢis Prauliņš »O lux beatissima ( Veni, Sancte Spiritus)« Motetten für Chor a cappella Arvo Pärt »Which Was the Son of …« für Chor a cappella Alessandro Scarlatti »Exultate Deo« für Chor a cappella

d  Festlich

erleuchtet: Der Berliner Dom

Das Berliner Weihnachtskonzert Das traditionelle Weihnachtskonzert schlägt diesmal eine musika-

Ēriks Ešenvalds »Stars« für Chor, drei bis vier tibetische Klangschalen und sechs Gläser Ottorino Respighi »Lauda per la Natività del Signore« für Soli, Chor und Instrumentalensemble Ēriks Ešenvalds »Long Road« für Chor a cappella

Dorothee Mields Sopran Kristine Larissa Funkhauser  Mezzosopran Krystian Adam Tenor

lische Brücke vom Mittelmeer zur Ostsee und von der Renaissance

Polyphonia Ensemble Berlin

ein Ros entsprungen und dem barocken Gotteslob Exultate Deovon

Rundfunkchor Berlin Māris Sirmais Dirigent

vom Polyphonia Ensemble Berlin, Ottorino Respighis archa­isch-

Konzertübertragung:

in die Gegenwart. Neben klassischen Weihnachtsstücken wie Es ist Alessandro Scarlatti singt der Rundfunkchor Berlin, unterstützt

eindrucksvolle Weihnachtskantate aus den 1920er-Jahren, lyrisch-­

meditative Werke von Ugis Praulins und Arvo Pärt sowie drei Stücke des jungen lettischen Komponisten Eriks Esenvalds, bei denen

auch singende Gläser zum Einsatz kommen. Die Leitung des

Abends liegt bei dem lettischen Dirigenten Maris Sirmais, der in

Riga Chefdirigent des Staatlichen Akademischen Chores Latvija ist.

t Preise in Euro: 20,– 25,– 30,– 35,– 40,– 030 / 20 29 87 22 tickets@rundfunkchor-berlin.de

e men

 MO / DI 20 Uhr Berliner Dom

Abo

t

C

nn

 22. / 23. Dezember 2014


34

30. / 31. Dezember 2014

DI 20 Uhr / MI 16 Uhr Konzerthaus Berlin

Ludwig van Beethoven Sinfonie Nr. 9 d-Moll op. 125 mit Schlusschor über Schillers Ode »An die Freude«

d  Silvesterfeuerwerk am Berliner Gendarmenmarkt

Anja Kampe Sopran Silvia Hablowetz Mezzosopran Dominik Wortig Tenor Juha Uusitalo Bassbariton Rundfunkchor Berlin Nicolas Fink RundfunkSinfonieorchester Berlin Marek Janowski Dirigent

Festlicher Ausklang An einigen wenigen Traditionen im Konzertjahr hält der Chefdiri-

Kooperationspartner in der roc berlin:

Konzertübertragung:

gent des Rundfunk-Sinfonieorchesters Berlin, Marek Janowski, voller Überzeugung fest. Dazu gehört Beethovens Neunte, die er all-

jährlich im Berliner Konzerthaus mit seinem Orchester aufführt. In

der Tat gibt es wohl keinen passenderen musikalischen Jahresaus-

klang als den Schlusschor „Freude, schöner Götterfunken“, der wie

jedes Jahr vom Rundfunkchor Berlin gestaltet wird.

 t Preise in Euro: 45,– 50,– 55,– 60,– ( 30.  12.) 49,– 59,– 69,– 79,– ( 31.  12.) 030 / 20 29 87 22 tickets@rundfunkchor-berlin.de


22. / 23. / 24. Januar 2015

35

DO / FR 20 Uhr / SA 19 Uhr Philharmonie Berlin i

Konzerteinführung: DO  /  FR 19 Uhr  /  SA 18 Uhr

d  Christian

Thielemann

Johannes Brahms »Ein deutsches Requiem« op. 45 für Soli, Chor und Orchester

Sibylla Rubens Sopran Christian Gerhaher Bariton

Strenge und Pathos

Rundfunkchor Berlin Gijs Leenaars Berliner Philharmoniker Christian Thielemann Dirigent

„Ich freue mich auf die erneute Zusammenarbeit mit dem Rund- Veranstalter: funkchor Berlin und den Berliner Philharmonikern anlässlich der Aufführungen des Brahms-Requiems. Nicht nur weil beide – Chor wie Orchester – für herausragende Qualität stehen und ungemein

gut miteinander harmonieren, sondern weil mir dieses Werk auch

persönlich viel bedeutet. Vielleicht ist es diese besondere Mi-

schung aus Strenge und Pathos, die so berührt. Für mich jedenfalls

waren Konzerte mit dem Deutschen Requiem immer ganz besondere Erlebnisse.“  Christian Thielemann

 t Preise in Euro: 43,– 53,– 65,– 80,– 94,– 104,– 114,– 132,– 030 / 25 48 89 99 kartenbuero@berliner-philharmoniker.de


36

31. Januar 2015

SA 19 Uhr Philharmonie Berlin i

Konzerteinführung: 18 Uhr

d  Sir

Simon Rattle

Gustav Mahler Sinfonie Nr. 2 c-Moll für Soli, Chor und Orchester (»Auferstehungssinfonie«)

Mahlers Schuld

Kate Royal Sopran  agdalena Kožená Mezzosopran M

„Dass ich Dirigent wurde, ist Mahlers Schuld“, bekannte Simon

Berliner Philharmoniker Simon Rattle Dirigent

Rattle in einem Interview. „Mit zwölf Jahren habe ich Mahlers

Zweite in Liverpool gehört, da hatte ich plötzlich den Wunsch, dort

in der Mitte zu sein. Da hat mich der Virus befallen, ein unheilbarer

Rundfunkchor Berlin Simon Halsey

Veranstalter:

Virus.“ Bis heute liegt die Auferstehungssinfonie Sir Simon besonders am Herzen, zudem steht das in Berlin uraufgeführte Werk wie

kaum ein anderes für die so überaus fruchtbare Zusammenarbeit

von Berliner Philharmonikern und Rundfunkchor Berlin. Kein Wun-

Konzertübertragung:

der also, dass Rattle Mahlers Zweite kurz nach seinem 60. Geburts­

tag wieder einmal aufs Programm gesetzt hat. Dass die Auferstehungssinfonie auch beim Publikum enorm populär ist, dazu trägt

nicht zuletzt das ergreifende Finale bei, in dem der Chor die Worte

Klopstocks intoniert: „Auferstehn, ja auferstehn wirst du, mein Herz, in einem Nu!“

 t Preise in Euro: 43,– 53,– 65,– 80,– 94,– 104,– 114,– 132,– 030 / 25 48 89 99 kartenbuero@berliner-philharmoniker.de


Ss

i

3

Konzerteinführung: 18 55 Uhr

3. Abonnementkonzert Karol Szymanowski Konzertouvertüre E-Dur op. 12 Witold Lutosławski Sinfonie Nr. 4

»Muzyka żałobna« (»Trauermusik« / »Musique funébre«)

d  Ingo

Metzmacher

Karol Szymanowski »Stabat mater« op. 53 für Soli, Chor und Orchester

Aleksandra Kurzak Sopran Ewa Wolak Alt Tomasz Konieczny Bassbariton Rundfunkchor Berlin Nicolas Fink

Wiedersehen

Deutsches SymphonieOrchester Berlin Ingo Metzmacher Dirigent

Kooperationspartner in der roc berlin:

Nach längerer Zeit gibt es ein Wiedersehen mit Ingo Metzmacher, der von 2007 bis 2010 das Deutsche Symphonie-Orchester Berlin

leitete. Aufs Programm hat der Dirigent unter anderem das in den

1920er-Jahren entstandene Stabat mater von Karol Szymanowski

Konzertübertragung:

gesetzt: „Szymanowski ist ein bedeutender Komponist, dessen

Werke viel zu selten aufgeführt werden. Sein Stabat mater ist ein

großes, bewegendes Stück. Für seine Aufführung kann ich mir gar

keinen besseren Partner als den Rundfunkchor Berlin vorstellen. Ich freue mich sehr auf die erneute Zusammenarbeit.“

 t Preise in Euro: 20,– 30,– 38,– 45,– 53,– 61,–  030 / 20 29 87 22 tickets@rundfunkchor-berlin.de

e men

SO 20 Uhr Philharmonie Berlin

A bo

t

C

nn

8. Februar 2015


38

13. / 14. Februar 2015

FR / SA 20 Uhr Philharmonie Berlin i

Konzerteinführung: 18 55 Uhr

Hector Berlioz »Roméo et Juliette« op. 17 Symphonie dramatique für Soli, Chor und Orchester d  Tugan

Sokhiev

Sasha Cooke Mezzosopran Pavol Breslik Tenor Robert Hayward Bassbariton Rundfunkchor Berlin Māris Sirmais

Liebesrausch und Raserei „Ob Prokofjews Oratorium Iwan der Schreckliche, seine Kantate

Alexander Newski oder Mahlers Auferstehungssinfonie: Den Rund-

Deutsches SymphonieOrchester Berlin Tugan Sokhiev Dirigent

Kooperationspartner in der roc berlin:

Konzertübertragung:

funkchor Berlin habe ich in den letzten beiden Jahren als stilsicheren, engagierten Partner kennen- und schätzen gelernt, offen für neue Werke und für neue Akzente im vertrauten Repertoire. Umso

mehr freue ich mich, dass wir die beglückende Zusammenarbeit mit Berlioz’ dramatischer Sinfonie Roméo et Juliette nun auf die

französische Musik ausdehnen können.“ Tugan Sokhiev

 t Preise in Euro: 2  0,– 30,– 38,– 45,– 53,– 61,–  030 / 20 29 87 22 tickets@rundfunkchor-berlin.de


d  Gesine

3

Nowakowski, Christine Lichtenberg und Young Wook Kim

Beflügelt 3. KammermusikPodium

„Si mes vers avaient des ailes …“ – „Wenn meine Verse Flügel hätten …“ –, so lässt Victor Hugo ein Gedicht beginnen, das Reynaldo

i

Mit dem Ticket ist der Zutritt zum Tierpark ab 16 15 Uhr möglich.

Hahn später vertonte. Wenn Musik den Worten tatsächlich Flügel

»Wenn meine Verse Flügel hätten …«

durch das Schloss Friedrichsfelde gleiten – auf den melodiösen

Werke von Hector Berlioz, Ernest Chausson, Léo Delibes, Gabriel Fauré, Charles Gounod, Francis Poulenc und Maurice Ravel

verleiht, werden im Februar scharenweise französische Zeilen

Schwingen Faurés, mit der mediterranen Couleur Ravels oder dem

Augenzwinkern Poulencs. Und in Duetten und Terzetten von

Gounod oder Delibes werden Frühlingssehnsucht und Sommer-

nachtsträume den Zuhörer umschweben. Es war ein Konzert des

Rundfunkchores Berlin mit französischem Schwerpunkt, das Christine Lichtenberg zu diesem KammermusikPodium inspirierte. Nicht von ungefähr, hat sie doch französische Literatur studiert und

 esine Nowakowski Sopran G Christine Lichtenberg Mezzosopran Young Wook Kim Bariton Holger Groschopp Klavier Kooperationspartner:

Meisterkurse für die Interpretation der Mélodie française besucht.

„Ich bekam große Lust, endlich mal wieder einen französischen Liederabend zu gestalten.“ Et voilà: In Gesine Nowakowski, Young

Wook Kim und Holger Groschopp am Flügel fand sie ebenso enthusiastische wie versierte Mitstreiter für einen musikalischen Abend voller Poesie und Esprit.

t Preis in Euro: 18,– 030 / 20 29 87 22 tickets@rundfunkchor-berlin.de

eme

SO 17 Uhr Schloss Friedrichsfelde

P s Abo

nt

K

nn

22. Februar 2015


A bo

1. März 2015 e men

4

t

Ss

nn

C

SO 16 Uhr Philharmonie Berlin i

Konzerteinführung: 14 45 Uhr

4. Abonnementkonzert Alexander Skrjabin »Le Poème de l'extase« op. 54

d

Marek Janowski

Maurice Ravel »Shéhérazade« für Sopran und Orchester Florent Schmitt Psalm 47 op. 38 für Sopran, Chor und Orchester

»Gloire au Seigneur!« Mit seinem Geburtsjahr 1870 liegt Florent Schmitt genau zwischen

Jacquelyn Wagner Sopran Rundfunkchor Berlin Nicolas Fink RundfunkSinfonieorchester Berlin Marek Janowski Dirigent

Kooperationspartner in der roc berlin:

Debussy und Ravel, doch mit Impressionismus hatte der Franzose,

der in den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts in seinem Hei-

matland sehr erfolgreich war, wenig am Hut. Sein 1904 komponier-

Konzertübertragung:

ter Psalm 47 ist postwagnerianisch geprägt: ein geradezu wildes

dreißigminütiges Triumphlied, zelebriert von großem Chor, Orchester mit Orgel und Solosopran – opulent, packend und äußerst

kunstvoll komponiert. Marek Janowski verknüpft es in seinem Programm mit Werken des russischen Mystikers Alexander Skrjabin

und des mit Schmitt befreundeten Maurice Ravel.

t Preise in Euro: 2  0,– 29,– 36,– 42,– 49,– 59,– 030 / 20 29 87 22 tickets@rundfunkchor-berlin.de


10. / 11. / 12. März 2015

41

DI / MI / DO 20 Uhr Philharmonie Berlin i

Konzerteinführung: 19 Uhr

d

Philharmonie Berlin

Olivier Messiaen »Hymne« für Orchester

»Les Offrandes oubliées« Méditation symphonique für Orchester

d

Donald Runnicles

Debüt mit Duruflé Erstmals arbeitet der Rundfunkchor Berlin mit dem Generalmusik-

Claude Debussy »La Damoiselle élue« Kantate für Soli, Frauenchor und Orchester Maurice Duruflé Requiem op. 9 für Soli, gemischten Chor, Orchester und Orgel

Martina Welschenbach Sopran Kelley O’Connor Mezzosopran Noel Bouley Bassbariton

direktor der Deutschen Oper Berlin, Donald Runnicles, zusammen:

Rundfunkchor Berlin Simon Halsey

Halsey für die Neudefinition des Chorgesangs. Zusammen mit

Berliner Philharmoniker Donald Runnicles Dirigent

bahnbrechend erweitert. Heute ist der Rundfunkchor Berlin nicht

Veranstalter:

„Seit Langem verfolge und bewundere ich den Einsatz von Simon

dem Rundfunkchor Berlin hat er unseren Begriff von Chorgesang

nur ein herausragender Bestandteil der deutschen Musikszene,

sondern auch eine Institution, die durch ihre vielfältigen Initiativen

wie Mitsingkonzerte und szenische Produktionen mitten im Zent-

rum der Gesellschaft steht.“ Runnicles dirigiert ein bedeutendes

geistliches Musikwerk des 20. Jahrhunderts: das Requiem des Pari-

ser Organisten und Dukas-Schülers Maurice Duruflé. Nur zwei Jahre nach Ende des Zweiten Weltkriegs komponiert, ist es lyrisch angelegt und von trostspendendem Charakter.

 t Preise in Euro: 25,– 31,– 37,– 45,– 54,– 62,– 66,– 74,– 030 / 25 48 89 99 kartenbuero@berliner-philharmoniker.de


26. / 27. / 28. März 2015

28. März 2015

DO / FR / SA 20 Uhr Radialsystem V Berlin

SA 16 Uhr Radialsystem V Berlin

i

Konzerteinführung: 19 Uhr

Schola-Konzert Werke von Johannes Brahms und Ernst Pepping Schola des Rundfunkchores Berlin Nicolas Fink Dirigent

t Preis in Euro: 18,–

s  Broadening

the Scope of Choral Music

42

d  Zurück in Berlin: das human requiem (hier ein Probenfoto im Radialsystem V, 2013)

human requiem in Berlin Nach mehreren Gastspielen im In- und Ausland kehrt das human

requiem nach Berlin zurück. Zwei Jahre, nachdem Jochen Sandigs

„Verkörperlichung“ von Johannes Brahms’ Deutschem Requiem im

Radialsystem V zur Uraufführung kam, ist die ebenso ungewöhnliche wie faszinierende Produktion wieder an ihrem Geburtsort zu

erleben – als Auftakt zum 90-jährigen Jubiläum des Rundfunkcho-

res Berlin und zur Feier von zehn Jahren „Broadening in Concert“. Die Sänger singen hier nicht von einem Podium für ihr Publikum,

sondern bilden mit den Zuhörern eine sich immer wieder wandelnde Gemeinschaft im Raum. So wird die trostspendende Botschaft

des Brahms’schen Requiems für Sänger und Zuhörer gleicherma-

ßen zu einem ganz persönlichen, auf neue Art und Weise „berührenden“ Erlebnis.

human requiem Johannes Brahms »Ein deutsches Requiem« op. 45 für Soli, Chor und Klavier zu vier Händen

 alin Christensson Sopran M Konrad Jarnot Bariton Angela Gassenhuber Klavier Philip Mayers Klavier Nicolas Fink Co-Dirigent  ochen Sandig Realisation J Ilka Seifert Dramaturgie Sasha Waltz Dramaturgie Claudia de Serpa Soares  Künstlerische Mitarbeit / Repetition Davide Camplani  Künstlerische Mitarbeit / Repetition Brad Hwang Raum Jörg Bittner Licht Kristin Hörnig Technik Rundfunkchor Berlin Simon Halsey Dirigent

t Preis in Euro: 3  8,– 030 / 20 29 87 22 tickets@rundfunkchor-berlin.de


SO 20 Uhr Neues Museum, Museumsinsel Berlin

ANONYMUS »L'Homme armé« für Chor a cappella CLÉMENT JANEQUIN »La Guerre« für Chor a cappella ENGLISCHES VOLKSLIED »Agincourt Carol« für Chor a cappella JOSEPH HAYDN Kyrie aus der »Nelson-Messe« Hob. XXII: 11

Stimmen zum human requiem „Das human requiem war das Ergreifendste, was ich d  LeaderChor

2014

im Konzert je erlebt habe, 70 Minuten mitgelitten,

mitgeweint, mitgefreut. Es ging wahrhaft unter die Haut.“

s Franziska Rahn, Konzertbesucherin

Krieg und Frieden

„Wenn die Sänger einzeln an den Besuchern vorbeistreichen, sie berühren, sie ihre Körperlichkeit spüren lassen,

dann hört man diese eine Stimme ganz besonders Bereits zum neunten sind Führungspersönlichkeiten den deutlich, undMal plötzlich schimmert die Faktur des aus Werks unterschiedlichsten Bereichen der Gesellschaft eingeladen, ges Der Tagesspiegel, 13.2.2012 in nie gehörter Weise auf.“ meinsam mit Mitgliedern des Rundfunkchores Berlin und unter

Leitung von Simon Chorprogramm zu „Der Chor Halsey zwingt ein Textanspruchsvolles und Klangartikulation, Singerarbeiten. Die Musikauswahl ist diesmal eine ganz besondere, bestimmen und Körper, Raum und Bewegung, geleitet von

dingt durch die Halsey, ungewöhnliche historischesinnhafte Konstellation SaiSimon auf überwältigend Weiseder zum son 2014/15: Das Programm ist dem Gedenken an den Ausbruch neuen Ganzen zusammen.“ s Süddeutsche Zeitung, 14.2.2012 des Ersten Weltkriegs vor 100 Jahren und an das Ende des Zweiten

HUBERT PARRY »My Soul, There Is a Country« Motette für Chor a cappella MAX REGER »Nachtlied« op. 138 Nr. 3 aus »Acht geistliche Gesänge« für fünfstimmigen Chor a cappella  HOWARD GOODALL »Sure of the Sky, Sure of the Sun – Des Himmels sicher, der Sonne sicher« für Chor und Instrumentalensemble KARL JENKINS Benedictus aus »The Armed Man – a Mass for Peace« JOSEPH HAYDN Agnus Dei aus der »Nelson-Messe« Hob. XXII: 11 JOHN TAVENER »Song for Athene« für Chor a cappella LEADERCHOR BERLIN 2015 MITGLIEDER DES RUNDFUNKCHORES BERLIN MITGLIEDER DES RUNDFUNKSINFONIEORCHESTERS BERLIN Simon Halsey Dirigent

Kooperationspartner:

Weltkriegs„Es vor gewidmet. Es spannt Bogen von Cléist70 einJahren unglaublicher Moment, als den aus unserer Mitte ment Janequins La Guerre  aus dem Jahrhundert über heraus,Chanson von überall im Raum her, der16. Gesang aufsteigt.

Auszüge aus Haydns Nelson-Messe  und Regers Nachtlied  bis hin zu Dass der Chor trotz der großen räumlichen Verteilung

Werken von Johnnoch Tavener, Karlals Jenkins und einer neuen Kompositiimmer perfekt ein ein ziger Klangkörper funktioon des renommierten, fürMystisches.“ seine Filmmusiken Emmy-preisgekröns neue musikzeitung, 2/2012 niert, hat etwas ten britischen Komponisten Howard Goodall. Wie jedes Jahr wird der LeaderChor Berlin beglückend, die Ergebnisse seiner viertägigen „Berührend, beseligend. Ein großesProben Stück in einem öffentlichen Konzert präsentieren. s Thorsten Gabriel, Konzertbesucher vom Himmel.“

t Preis in Euro: 20,– 030 / 20 29 87 22 tickets@rundfunkchor-berlin.de

43

the Scope of Choral Music

LeaderChor Berlin 2015

s  Broadening

29. März 2015


26. / 27. / 28. März 2015

28. März 2015

DO / FR / SA 20 Uhr Radialsystem V Berlin

SA 16 Uhr Radialsystem V Berlin

i

Konzerteinführung: 19 Uhr

Schola-Konzert Werke von Johannes Brahms und Ernst Pepping Schola des Rundfunkchores Berlin Nicolas Fink Dirigent

t Preis in Euro: 18,–

s  Broadening

the Scope of Choral Music

42

d  Zurück in Berlin: das human requiem (hier ein Probenfoto im Radialsystem V, 2013)

human requiem in Berlin Nach mehreren Gastspielen im In- und Ausland kehrt das human

requiem nach Berlin zurück. Zwei Jahre, nachdem Jochen Sandigs

„Verkörperlichung“ von Johannes Brahms’ Deutschem Requiem im

Radialsystem V zur Uraufführung kam, ist die ebenso ungewöhnliche wie faszinierende Produktion wieder an ihrem Geburtsort zu

erleben – als Auftakt zum 90-jährigen Jubiläum des Rundfunkcho-

res Berlin und zur Feier von zehn Jahren „Broadening in Concert“. Die Sänger singen hier nicht von einem Podium für ihr Publikum,

sondern bilden mit den Zuhörern eine sich immer wieder wandelnde Gemeinschaft im Raum. So wird die trostspendende Botschaft

des Brahms’schen Requiems für Sänger und Zuhörer gleicherma-

Johannes Brahms »Ein deutsches Requiem« op. 45 für Soli, Chor und Klavier zu vier Händen

 alin Christensson Sopran M Konrad Jarnot Bariton Angela Gassenhuber Klavier Philip Mayers Klavier Nicolas Fink Co-Dirigent  ochen Sandig Realisation J Ilka Seifert Dramaturgie Sasha Waltz Dramaturgie Claudia de Serpa Soares  Künstlerische Mitarbeit / Repetition Davide Camplani  Künstlerische Mitarbeit / Repetition Brad Hwang Raum Jörg Bittner Licht Kristin Hörnig Technik Rundfunkchor Berlin Simon Halsey Dirigent

t Preis in Euro: 3  8,–  / 20 29 87 22 030 »Tod, wo ist dein Stachel?« – Szene aus dem tickets@rundfunkchor-berlin.de 6. Satz des human requiem, Radialsystem V, 2013

ßen zu einem ganz persönlichen, auf neue Art und Weise „berühd renden“ Erlebnis.

human requiem


SO 20 Uhr Neues Museum, Museumsinsel Berlin

ANONYMUS »L'Homme armé« für Chor a cappella CLÉMENT JANEQUIN »La Guerre« für Chor a cappella ENGLISCHES VOLKSLIED »Agincourt Carol« für Chor a cappella JOSEPH HAYDN Kyrie aus der »Nelson-Messe« Hob. XXII: 11 HUBERT PARRY »My Soul, There Is a Country« Motette für Chor a cappella MAX REGER »Nachtlied« op. 138 Nr. 3 aus »Acht geistliche Gesänge« für fünfstimmigen Chor a cappella  HOWARD GOODALL »Sure of the Sky, Sure of the Sun – Des Himmels sicher, der Sonne sicher« für Chor und Instrumentalensemble

d  LeaderChor

2014

Krieg und Frieden

KARL JENKINS Benedictus aus »The Armed Man – a Mass for Peace« JOSEPH HAYDN Agnus Dei aus der »Nelson-Messe« Hob. XXII: 11 JOHN TAVENER »Song for Athene« für Chor a cappella

Bereits zum neunten Mal sind Führungspersönlichkeiten aus den

LEADERCHOR BERLIN 2015

meinsam mit Mitgliedern des Rundfunkchores Berlin und unter

MITGLIEDER DES RUNDFUNKCHORES BERLIN

unterschiedlichsten Bereichen der Gesellschaft eingeladen, geLeitung von Simon Halsey ein anspruchsvolles Chorprogramm zu

erarbeiten. Die Musikauswahl ist diesmal eine ganz besondere, bedingt durch die ungewöhnliche historische Konstellation der Sai-

son 2014/15: Das Programm ist dem Gedenken an den Ausbruch

des Ersten Weltkriegs vor 100 Jahren und an das Ende des Zweiten

MITGLIEDER DES RUNDFUNKSINFONIEORCHESTERS BERLIN Simon Halsey Dirigent

Kooperationspartner:

Weltkriegs vor 70 Jahren gewidmet. Es spannt den Bogen von Clément Janequins Chanson La Guerre aus dem 16. Jahrhundert über

Auszüge aus Haydns Nelson-Messeund Regers Nachtliedbis hin zu

Werken von John Tavener, Karl Jenkins und einer neuen Komposition des renommierten, für seine Filmmusiken Emmy-preisgekrön-

ten britischen Komponisten Howard Goodall. Wie jedes Jahr wird

der LeaderChor Berlin die Ergebnisse seiner viertägigen Proben in einem öffentlichen Konzert präsentieren.

t Preis in Euro: 20,– 030 / 20 29 87 22 tickets@rundfunkchor-berlin.de

43

the Scope of Choral Music

LeaderChor Berlin 2015

s  Broadening

29. März 2015


A bo e men

5

t

Ss

nn

C

10. /   11. April 2015

FR 20 Uhr /   SA 19 Uhr Philharmonie Berlin i

Konzerteinführung: FR 19 Uhr  /  SA 18 Uhr 5. Abonnementkonzert

5. Abonnementkonzert

d Hector Berlioz (Gustave Courbet, 1850)

Monumentale Höllenfahrt

Hector Berlioz »La Damnation de Faust« op. 24 Légende dramatique für Soli, gemischten Chor, Kinderchor und Orchester

Joyce DiDonato Mezzosopran Charles Castronovo Tenor Ludovic Tézier Bariton Florian Boesch Bass Rundfunkchor Berlin Simon Halsey Berliner Philharmoniker Simon Rattle Dirigent

Veranstalter:

Eine „dramatische Legende“ nannte Hector Berlioz seine ungewöhnliche Mischung aus Sinfonie, Oratorium und Nummernoper, deren Uraufführung 1846 für ihn selbst zum finanziellen Desaster

wurde. Dabei ist das auf Goethes Drama basierende Zwei-Stunden-­ Konzertübertragung:

Epos ein eindrucksvolles Werk, wie der Rundfunkchor Berlin schon mehrfach bewiesen hat. So etwa 1998 mit dem Deutschen

Symphonie-­Orchester Berlin unter Kent Nagano oder 2003, als un-

ter Leitung von Charles Dutoit der junge Jonas Kaufmann die Titel-

partie sang. Nun wird sich Simon Rattle der monumentalen Höllenfahrt des Faust annehmen.

 t Preise in Euro: 43,– 53,– 65,– 80,– 94,– 104,– 114,– 132,– 030 / 25 48 89 99 kartenbuero@berliner-philharmoniker.de


18. April 2015

45

SA 20 Uhr Philharmonie Berlin i

Konzerteinführung: 18 55 Uhr

Jörg Widmann »Babylon-Suite« für Orchester (Deutsche Erstaufführung) Edvard Grieg Konzert für Klavier und Orchester a-Moll op. 16 d  Kent

Nagano

In himmlischen Sphären Von 2000 bis 2006 war Kent Nagano Chefdirigent des Deutschen

Igor Strawinsky »Symphonie de psaumes« für Chor und Orchester (»Psalmensinfonie«)

Nikolai Lugansky Klavier Rundfunkchor Berlin Michael Bojesen Deutsches SymphonieOrchester Berlin Kent Nagano Dirigent

Kooperationspartner in der roc berlin:

Symphonie-­Orchesters Berlin, in dieser Zeit entwickelte sich eine musikalische Freundschaft zwischen ihm und dem Rundfunkchor

Berlin. Umso mehr freut sich der Chor nun auf ein neues gemeinsa-

mes Konzert. Auf dem Programm steht Strawinskys Psalmen­

Konzertübertragung:

sinfonie aus dem Jahr 1930, ein Werk, das Nagano besonders liebt.

Den Weg hinauf zu den himmlischen Sphären der Psalmen bereitet die Babylon-Suite, die der Münchner Komponist Jörg Widmann im

Auftrag des DSO und des Grafenegg Festivals aus seiner Oper

B  abylon zusammengestellt hat. Für Erdung sorgt Griegs Klavierkonzert mit dem russischen Virtuosen Nikolai Lugansky.

t Preise in Euro: 20,– 30,– 38,– 45,– 53,– 61,– 030 / 20 29 87 22 tickets@rundfunkchor-berlin.de


P s Abo

eme

nt

4

nn

K

19. April 2015

SO 17 Uhr Schloss Friedrichsfelde

d

Joo-hoon Shin, Bianca Reim, Wolfram Teßmer und Josette Micheler

4. KammermusikPodium i

Mit dem Ticket ist der Zutritt zum Tierpark ab 16 15 Uhr möglich.

»Tod und Auferstehung« Die verborgenen Choräle in Bachs Chaconne

Tod und Auferstehung Eines der berühmtesten Werke Johann Sebastian Bachs ist die Chaconne, der letzte Satz seiner Partita für Violine solo Nr. 2 d-Moll.

Bach komponierte sie 1720 in Köthen, kurz nachdem er von einer

längeren Dienstreise zurückgekehrt und mit der Nachricht emp-

fangen worden war, seine Frau sei gerade verstorben. Vor einigen

Jahren behauptete die Musikwissenschaftlerin Helga Thoene, dass

Bach in dem Werk rund ein Dutzend Choräle zitiere, die um das

Johann Sebastian Bach Partita Nr. 2 d-moll BWV 1004 Bearbeitung für Violine und vier Stimmen

»Der Friede sei mit dir« BWV 158 Kantate zum 3. Ostertag Motetten Bianca Reim Sopran Josette Micheler Alt Joo-hoon Shin Tenor Wolfram Teßmer Bass Johanna Staemmler Violine Hans-Jakob Eschenburg  Violoncello Raphael Alpermann Continuo Kooperationspartner :

Thema Tod und Auferstehung kreisen. Ist die Chaconne also als Requiem für Bachs verstorbene Frau zu verstehen? Wolfram Teßmer,

Bassist des Rundfunkchores Berlin, ist der Sache auf den Grund gegangen und mittlerweile davon überzeugt, dass diese These rich-

tig ist. Gemeinsam mit drei Kollegen und drei Instrumentalisten

macht er die versteckten Choräle hörbar.

t Preis in Euro: 18,– 030 / 20 29 87 22 tickets@rundfunkchor-berlin.de


5. Mai 2015

47

DI 20 Uhr Philharmonie Berlin i

Konzerteinführung: 18 45 Uhr

Richard Strauss »Daphne« op. 82 Bukolische Tragödie in einem Aufzug ( konzertante Aufführung)

Christine Schäfer  Sopran – Daphne Daniela Denschlag  Alt – Gaea Daniel Behle  Tenor – Leukippos Stefan Vinke  Tenor – Apollo Sorin Coliban  Bass – Peneios

d  Apoll und Daphne (Johann Heinrich Tischbein d. Ä., 1771)

Sophie Klußmann  Sopran – erste Magd Gala El Hadidi  Mezzosopran – zweite Magd Konstantin Wolff  Bariton – erster Schäfer Jeff Martin  Tenor – zweiter Schäfer Axel Scheidig  Bariton – dritter Schäfer Georg Witt  Bass – vierter Schäfer Herren des Rundfunkchores Berlin Rustam Samedov

Aparte Rarität

RundfunkSinfonieorchester Berlin Marek Janowski Dirigent

Kooperationspartner in der roc berlin:

Der konzertante Zyklus der großen Wagner-Opern in den Jahren

2010 bis 2013 war für Marek Janowski, das Rundfunk-Sinfonie­ orchester Berlin und den Rundfunkchor Berlin ein geradezu trium­

Konzertübertragung:

phaler Erfolg. Nun hat RSB-Chefdirigent Janowski zwei Opern von

Richard Strauss aufs Konzertprogramm gesetzt. Den Anfang

macht Daphne, Strauss’ reizvolles, doch nur selten aufgeführtes

bu­ko­lisches Spätwerk um die unschuldige Nymphe, die sich der

Avancen Apolls erwehren muss und zu spät ihre Neigung zum Schäfer Leukippos erkennt.

t Preise in Euro: 20,– 29,– 36,– 42,– 49,– 59,– 030 / 20 29 87 22 tickets@rundfunkchor-berlin.de


48

7. Mai 2015

DO 20 Uhr Philharmonie Berlin i

Konzerteinführung: 18 45 Uhr

Richard Strauss »Elektra« op. 58 Tragödie in einem Aufzug ( konzertante Aufführung)

Catherine Foster Sopran – Elektra Camilla Nylund Sopran – Chrysothemis Waltraud Meier Mezzosopran – Klytämnestra Stephen Gould Tenor – Aegisth Günther Groissböck Bass – Orest Carola Höhn Sopran – die Aufseherin Isabelle Voßkühler Sopran – die Schleppträgerin Annerose Hummel Alt – die Vertraute Sascha Glintenkamp Bass – der Pfleger des Orest Daniel Behle Tenor – ein junger Diener Axel Scheidig Bass – ein alter Diener Judith Simonis Alt – erste Magd Gala El Hadidi Mezzosopran – zweite Magd Eve-Maud Hubeaux Mezzosopran – dritte Magd

d  Elektra erkennt ihren Bruder Orest

 m Grabe Agamemnons a (Johann Heinrich Tischbein d. Ä., 1776)

Auf dem Weg in die Moderne Nur zwei Tage nach Daphne dirigiert Marek Janowski das wohl

Abbie Furmansky Sopran – vierte Magd  nja Fidelia Ulrich A Sopran – fünfte Magd Rundfunkchor Berlin Rustam Samedov RundfunkSinfonie­orchester Berlin Marek Janowski Dirigent

Kooperationspartner in der roc berlin:

Konzertübertragung:

kühnste Werk von Richard Strauss: die Oper Elektra.Für die blutige

Geschichte um die rachedurstige Tochter des Königs Agamemnon, von Hugo von Hofmannsthal in prägnante Verse gebracht, fand der damalige Berliner Hofkapellmeister 1907/08 eine kristallharte

Klangsprache an den Grenzen der Tonalität – und schrieb dabei drei großartige Frauenrollen.

t Preise in Euro: 2  0,– 29,– 36,– 42,– 49,– 59,– 030 / 20 29 87 22 tickets@rundfunkchor-berlin.de


P s Abo

d 

5

Holger Marks, Markus Schuck, Oliver Gawlik und Michael Timm

Der musikalischliterarische Salon Das erfolgreiche Ensemble Vokalzeit, das 2001 von Mitgliedern des

Rundfunkchores Berlin gegründet wurde, lädt zu einem musi­ kalisch-literarischen Streifzug durch die verschiedensten Ecken Berlins ein. Schlager, Chansons und Gassenhauer werden ebenso

erklingen wie Melodien aus Operette und Film. Unterwegs begeg-

net man so manchem Berliner Original, und auch Tucholsky und

Kästner kommen, neu vertont, zu Wort. Abstecher ins brandenbur-

5. KammermusikPodium i

Mit dem Ticket ist der Zutritt zum Tierpark ab 16 15 Uhr möglich.

»Der musikalisch-literarische Salon« Ein Streifzug durch Berlin und die Mark Brandenburg Holger Marks Tenor Markus Schuck Tenor Oliver Gawlik Bass Michael Timm Bass Philip Mayers Klavier Hans-Ulrich Treichel Lesung Kooperationspartner:

gische Umland finden statt, etwa zu Fontanes Herrn von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland in einer Vertonung im Schubert-Stil. Den

literarischen Part des Konzerts übernimmt der Schriftsteller Hans-­

Ulrich Treichel, der vor allem durch seinen Roman Tristanakkordberühmt geworden ist. Er wird heitere Episoden und Kurzgeschichten

aus seinen Berlin-Büchern lesen.

t Preis in Euro: 18,– 030 / 20 29 87 22 tickets@rundfunkchor-berlin.de

eme

SO 17 Uhr Schloss Friedrichsfelde

nt

K

nn

17. Mai 2015


S s Abo

eme

nt

6

nn

C

30. Mai 2015

SA 16 / 19 Uhr Funkhaus Berlin Nalepastraße i

Konzerteinführung: 15 30 / 18 30 Uhr Geführte Touren über das Gelände des Funkhauses Berlin: 14 15 / 17 15 Uhr

d  Im

Funkhaus Berlin in der Nalepastraße ent­standen viele Aufnahmen mit dem Rundfunk­chor Berlin während der deutschen Teilung

Liberté Chormusik bietet noch ungeahnte, faszinierende Möglichkeiten – das beweist seit zehn Jahren auf eindrucksvolle Weise die Reihe

„Broadening in Concert“: Seit 2005 gelingt es dem Rundfunkchor Berlin regelmäßig aufs Neue, innovative Köpfe aus verschiedenen

künstlerischen Genres für die gemeinsame Arbeit an einem szeni-

schen Konzertprojekt zu gewinnen. Nach den Erfolgen von human

requiem, das im März 2015 seine zweite Wiederaufnahme in Berlin erfährt, und LOVER, welches im Frühjahr 2016 auf Asien-Tournee

geht, führt der Rundfunkchor Berlin in seinem Jubiläumsprogramm Performer und Regisseure zusammen, mit denen er im vergangenen Jahrzehnt wichtige Meilensteine seiner interdisziplinä-

ren Reihe realisiert hat: den Choreografen Lars Scheibner ( Der

versiegelte Engel), Dokumentartheater-Regisseur Hans-Werner

Kroesinger ( Passions­bericht des Matthäus) und Theatermacher

­Jochen Sandig (human requiem). Die fünf Werke, mit denen sich

die drei Weggefährten des Chores auseinandersetzen, schlagen

den Bogen vom 20. Jahrhundert, von Poulenc und Pepping, ins

Heute zu Kompositionen von Christian Jost und David Lang. Sie alle

beschäftigen sich auf die eine oder andere Weise mit dem Thema

Freiheit und erinnern damit an das Ende des Zweiten Weltkriegs

vor 70 Jahren und den Fall der Mauer vor 25 Jahren. Für Poulencs

Stabat mater konnte der internationale Orgelstar Cameron Carpenter verpflichtet werden, der das Werk zu diesem Anlass für

Konzertübertragung:

Chor und Orgel transkribiert. Neben Simon Halsey stehen mit

­Nicolas Fink, Risto Joost und Gijs Leenaars drei vielversprechende

Vertreter der neuen Chordirigenten-Generation am Pult.

Den Auftakt zum Jubiläumswochenende des Rundfunkcho-

res Berlin bildet das Schola-­Konzert mit den Akademisten des En-

sembles und Studierenden der Hochschule für Musik Hanns Eisler,

eben­falls dirigiert von Nicolas Fink, der die im Frühjahr 2014 ge-

gründete Schola leitet.

t Kombiticket Preise in Euro: 4  9,– / erm. 25,-  (Ermäßigung für SchülerInnen und Studierende bis zum 27. Lebensjahr)

t Anmeldung zur Führung: 030 / 20 29 87 22 tickets@rundfunkchor-berlin.de


51

Konzertprogramme 16 uhr HuGo dIStleR »Totentanz« op. 12 Nr. 2 Motette für Sprecher und Chor a cappella

Instrumentalensemble der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin

luIGI dAllAPIccolA »Canti di prigionia« für Chor, zwei Klaviere, zwei Harfen und Schlagzeug

ScHolA deS RundfunkcHoReS BeRlIn nicolas fink Dirigent

d  Dirigent Gijs Leenaars ( Lang: the national anthems, Pepping: Am Anfang war das Wort)

19 uhr

cHRIStIAn JoSt »Hölderlin« für sechs Frauenstimmen, Zweite Pforte aus der Oper »Angst« dAVId lAnG »the national anthems« für Chor und Streichquartett ( Europäische Erstaufführung, Auftragswerk des Rundfunkchores Berlin und Los Angeles Chorale ) d  Dirigent Poulenc

Simon Halsey fRAncIS »Figure humaine« ( Jost: Hölderlin ) Kantate für Chor a cappella

ScHnItZleR quARtett RundfunkcHoR BeRlIn nicolas fink Dirigent Simon Halsey Dirigent Risto Joost Dirigent Gijs leenaars Dirigent Hans-werner kroesinger /  Jochen Sandig Regie lars Scheibner Performer

C

S s Ab

6

on

d  Dirigent Nicolas Fink ( Poulenc: Figure humaine)

ne me

eRnSt PePPInG »Am Anfang war das Wort« Epilog aus »Passionsbericht des Matthäus« für Chor a cappella

Iwona Sobotka Sopran ( Poulenc ) Barbara kind Sopran Sabine Puhlmann Sopran Bianca Reim Sopran christine lichtenberg Alt Bettina Pieck Alt Judith Simonis Alt cameron carpenter Orgel

nt

fRAncIS Poulenc »Stabat mater« für Sopran, Chor und Orgel, Bearbeitung von Cameron Carpenter

s  Broadening

the Scope of Choral Music

f  Dirigent Risto Joost (Poulenc: Stabat mater)


S s Abo

eme

nt

6

nn

C

30. Mai 2015

SA 16 / 19 Uhr Funkhaus Berlin Nalepastraße i

Konzerteinführung: 15 30 / 18 30 Uhr Geführte Touren über das Gelände des Funkhauses Berlin: 14 15 / 17 15 Uhr

d  Im

Funkhaus Berlin in der Nalepastraße ent­standen viele Aufnahmen mit dem Rundfunk­chor Berlin während der deutschen Teilung

Liberté Chormusik bietet noch ungeahnte, faszinierende Möglichkeiten – das beweist seit zehn Jahren auf eindrucksvolle Weise die Reihe

„Broadening in Concert“: Seit 2005 gelingt es dem Rundfunkchor Berlin regelmäßig aufs Neue, innovative Köpfe aus verschiedenen

künstlerischen Genres für die gemeinsame Arbeit an einem szeni-

schen Konzertprojekt zu gewinnen. Nach den Erfolgen von human

requiem, das im März 2015 seine zweite Wiederaufnahme in Berlin erfährt, und LOVER, welches im Frühjahr 2016 auf Asien-Tournee

geht, führt der Rundfunkchor Berlin in seinem Jubiläumsprogramm Performer und Regisseure zusammen, mit denen er im vergangenen Jahrzehnt wichtige Meilensteine seiner interdisziplinä-

ren Reihe realisiert hat: den Choreografen Lars Scheibner ( Der

versiegelte Engel), Dokumentartheater-Regisseur Hans-Werner

Kroesinger ( Passions­bericht des Matthäus) und Theatermacher

­Jochen Sandig (human requiem). Die fünf Werke, mit denen sich

die drei Weggefährten des Chores auseinandersetzen, schlagen

den Bogen vom 20. Jahrhundert, von Poulenc und Pepping, ins

Heute zu Kompositionen von Christian Jost und David Lang. Sie alle

beschäftigen sich auf die eine oder andere Weise mit dem Thema

Freiheit und erinnern damit an das Ende des Zweiten Weltkriegs

vor 70 Jahren und den Fall der Mauer vor 25 Jahren. Für Poulencs

Stabat mater konnte der internationale Orgelstar Cameron Carpenter verpflichtet werden, der das Werk zu diesem Anlass für

Konzertübertragung:

Chor und Orgel transkribiert. Neben Simon Halsey stehen mit

­Nicolas Fink, Risto Joost und Gijs Leenaars drei vielversprechende

Vertreter der neuen Chordirigenten-Generation am Pult.

Den Auftakt zum Jubiläumswochenende des Rundfunkcho-

res Berlin bildet das Schola-­Konzert mit den Akademisten des En-

sembles und Studierenden der Hochschule für Musik Hanns Eisler,

t Anmeldung zur Führung: 030 / 20 29 87 22 tickets@rundfunkchor-berlin.de d Organist Cameron Carpenter

eben­falls dirigiert von Nicolas Fink, der die im Frühjahr 2014 ge-

gründete Schola leitet.

t Kombiticket Preise in Euro: 4  9,– / erm. 25,-  (Ermäßigung für SchülerInnen und Studierende bis zum 27. Lebensjahr)


51

d  Dirigent Gijs Leenaars ( Lang: the national anthems, Pepping: Am Anfang war das Wort)

d  Dirigent

Simon Halsey ( Jost: Hölderlin )

d  Dirigent Nicolas Fink ( Poulenc: Figure humaine)

s  Broadening

the Scope of Choral Music

f  Dirigent Risto Joost (Poulenc: Stabat mater)


52

31. Mai 2015

s  Broadening

the Scope of Choral Music

SO 16 Uhr Philharmonie Berlin

Mitsingkonzert 2015 Giuseppe Verdi »Messa da Requiem« für Soli, Chor und Orchester

Iwona Sobotka Sopran Okka von der Damerau  Mezzosopran Dimitri Pittas Tenor Marko Mimica Bassbariton Rundfunkchor Berlin

Gäste des Rundfunkchores Berlin Mitglieder der Deutschen Streicher­philharmonie d  Mitsingkonzert

2014

RundfunkSinfonie­orchester Berlin Simon Halsey Dirigent

In Zusammenarbeit mit:

Eindrucksvolle Klanggewalt Nur wenige Werke sind so geeignet für die größtmögliche Chor­

Kooperationspartner in der roc berlin:

Kooperationspartner:

besetzung wie Verdis Messa da Requiem, das zeigte sich 2008 beim

Mitsingkonzert des Rundfunkchores Berlin. Wie die 1.300 Sänger

beim „Dies irae“ die Philharmonie zum Beben brachten, war

schlichtweg grandios. Und welche Gänsehaut ein von einem Riesenchor gesungenes Pianissimo hervorrufen kann, muss man erlebt haben. Sieben Jahre später steht „Verdis großartigste Oper“,

wie George Bernard Shaw das Requiem nannte, erneut auf dem

Programm des Mitsingkonzerts.

t Preise in Euro: Mitsänger 35,– Zuhörer 30,– 35,– 030 / 20 29 87 22 tickets@rundfunkchor-berlin.de


11. / 12. Juni 2015

53

7 Biennale d'art vocal

human requiem Johannes Brahms »Ein deutsches Requiem« op. 45 für Soli, Chor und Klavier zu vier Händen

Sylvia Schwartz Sopran  onrad Jarnot Bariton K Angela Gassenhuber Klavier Philip Mayers Klavier Nicolas Fink Co-Dirigent

d  human requiem 2012

und 2013 im Berliner Radialsystem V

human requiem in Paris

Jochen Sandig Realisation Ilka Seifert Dramaturgie Sasha Waltz Dramaturgie Claudia de Serpa Soares  Künstlerische Mitarbeit /  Repetition Davide Camplani  Künstlerische Mitarbeit /  Repetition Brad Hwang Raum Jörg Bittner Licht Kristin Hörnig Technik Rundfunkchor Berlin Gijs Leenaars Dirigent

Veranstalter:

Zum Abschluss der Saison geht der Rundfunkchor Berlin erneut mit dem human requiemauf Reisen. Nach dem großen Erfolg, mit dem

der Chor im Juni 2013 Brahms’ Deutsches Requiem beim Festival

von Saint-Denis aufgeführt hat, wird er zwei Jahre später das Werk

nur wenige Kilometer entfernt erneut präsentieren. Diesmal aber

in Jochen Sandigs inszenierter Fassung als human requiem. Der für

das Publikum wie für die Sängerinnen und Sänger immer wieder

außergewöhnliche, weil sehr persönliche und berührende Kon-

zertabend ist ein Highlight im Programm der Biennale d’art vocal.

Dieses Vokalmusikfestival findet 2015 zum siebten Mal in der Pari-

ser Cité de la musique, der modernen Musikstadt im Nordosten der französischen Metropole, statt.

t Preise in Euro: 32,– 41,– + 33 (0) 14 / 484 44 84 i Gastspiele in Planung: Juni 2015 Palacio de Carlos V, Granada Festival Internacional de Música y Danza de Granada Juli 2015 Muziekgebouw aan 't IJ, Amsterdam Internationale Koorbiënnale Haarlem

s  Broadening

the Scope of Choral Music

DO / FR 20 30 Uhr Philharmonie de Paris, Salle des concerts Philharmonie 2


20. Juni 2015

SA 14 / 16 30 / 19 Uhr Philharmonie Berlin, Kammermusiksaal

s  Broadening

the Scope of Choral Music

54

d  Nicolas

Fink leitete bereits die Liederbörse 2013 im Kammermusiksaal der Berliner Philharmonie Liederbörse 2015

Kleine Stars Seine Kindheit im schweizerischen Bern verbindet Nicolas Fink immer auch mit dem Singen von Heimatliedern. Zur Liederbörse 2015

des Rundfunkchores Berlin wird der Dirigent eines davon mitbrin-

gen – und lädt Berliner Grundschulkinder dazu ein, es ihm gleich-

zutun. Die älteren Oberschüler hingegen dürfen nach den Sternen

greifen: Unter dem Motto „Stars“ wird ein weiter Bogen von Popularmusik zu klassischem Repertoire wie Vertonungen des Ave maris

stella geschlagen. Bei der Liederbörse stellen sich einmal im Jahr

Berliner Schulchöre und die Chöre der Initiative SING! des Rund-

funkchores Berlin vor. Im gemeinsamen Konzert mit den Profis er-

leben sie die Faszination von Mehrstimmigkeit und Klangintensi-

tät. SING! fördert das Singen im Alltag von Grundschulen und

schafft lebendige Berührungspunkte zwischen Schulen und der vokalen Bühnenkultur.

Berliner Grundschulen »Heimat« Berliner Oberschulen »Stars«

Instrumentalensemble Rundfunkchor Berlin Berliner Schulchöre SING!-Chöre Elternchor Berlin Nicolas Fink Dirigent

i Anmeldung: T 030 / 20 29 87 560 F 030 / 20 29 87 569 info@rundfunkchor-berlin.de Anmeldeschluss: 30. September 2014 t Preis in Euro: 10,–  030 / 20 29 87 22 tickets@rundfunkchor-berlin.de


d  Judith

6

Simonis, Jörg Schneider und Christine Lichtenberg

6. KammermusikPodium

»Im Mondlicht verliebt … « Wenn Jörg Schneider nicht beim Rundfunkchor Berlin im Einsatz ist, ist er unterwegs. Und wo immer es ihn hinverschlägt: Stets

macht er sich in Antiquariaten und Bibliotheken auf die Suche nach

i

Mit dem Ticket ist der Zutritt zum Tierpark ab 16 15 Uhr möglich.

»Ich hatte mich im Mondlicht verliebt …« Traditionelle sephardische Lieder, Balladen und Romanzen Christine Lichtenberg Mezzosopran Judith Simonis Alt Jörg Schneider Bariton und Gitarre Kooperationspartner:

unbekannten Noten und Liederbüchern – aus denen er dann immer neue Programme entwickelt. Ein Lieblingsziel des reisefreudigen Baritons ist Spanien, und so präsentiert er diesmal mit seinen

be­währten Partnerinnen Judith Simonis und Christine Lichtenberg

als triunúri alte se­phar­dische Lieder, deren iberisch-orientalische Ursprünge deutlich den Flamenco hören lassen.

t Preis in Euro: 18,– 030 / 20 29 87 22 tickets@rundfunkchor-berlin.de

eme

SO 17 Uhr Schloss Friedrichsfelde

P s Abo

nt

K

nn

21. Juni 2015


Geschichte

56

von Christian Jost mit dem Rundfunkchor Berlin und dem U-Theatre Taiwan im April 2014 im Kraftwerk Berlin

d  LOVER


57

Der Chor im Lauf der Zeit

1925

Gründung des Berliner Funk-Chores Künstlerische Leitung Hugo Rüdel  Dirigenten Selmar Meyrowitz, Max von Schillings, George Szell, Hermann Scherchen, Otto Klemperer, Erich Kleiber  Ur- und Erstaufführungen Hans Gál, Josef Matthias Hauer, Arthur Honegger, Heinrich Kaminski, Hugo Kaun, Ernst Krenek, Darius Milhaud, Kurt Weill

1933 Juni

Umbenennung in Chor des Reichssenders Berlin

1943 15. Sept.

Auflösung des Chores

1945

Wiederaufnahme der Arbeit als Berliner Solistenvereinigung

1948 Juli

Gründung des Großen Chores des Berliner Rundfunks

1955 (seit)

Systematische Erarbeitung der Oratorien Georg Friedrich Händels Gastspiele im Inland und in Frankreich, Italien, England

Künstlerische Leitung Heinzkarl Weigl

Künstlerische Leitung Helmut Koch

Künstlerische Leitung Helmut Koch

Dirigenten Hermann Abendroth, Henryk Czyz, János Ferencsik, Anatoli Fistulari, Herbert Kegel, Franz Konwitschny, Igor Markevitch, Václav Neumann, Kurt Sanderling, Wilhelm Pitz  Ur- und Erstaufführungen Béla Bartók, Paul Dessau, Hanns Eisler, Dmitri Kabalewski, Siegfried Matthus, Carl Orff, Sergei Prokofjew, Dmitri Schostakowitsch, Igor Strawinsky, Michael Tippett

1973

Fusion der Berliner Solistenvereinigung und des Großen Chores des Berliner Rundfunks zum Rundfunkchor Berlin Künstlerische Leitung Helmut Koch  Dirigenten Wolf-Dieter Hauschild, Kurt Masur, Heinz Rögner, Thomas Sanderling, Otmar Suitner


58

Geschichte

d  »Broadening in Concert«: Christian Josts Choroper Angst 2006 in den Sophiensælen Berlin

D

er Rundfunkchor Berlin ist der älteste Rundfunkchor Deutsch-

lands und einer der führenden Konzertchöre der Welt; ein großer, 64 Sängerinnen und Sänger zählender Chor mit einer unver-

wechselbaren Klangpersönlichkeit, der zugleich durch enorme Vielseitig-

keit besticht und immer wieder mit ungewöhnlichen Projekten überrascht. Der Rundfunkchor Berlin ist gleichermaßen auf dem Konzertpodium und im Aufnahmestudio zu Hause, zahlreiche seiner CD-Aufnahmen wurden preisgekrönt – allein in den letzten zehn Jahren gewann er drei Grammy Awards und mehrere ECHO Klassik-Preise.

Das Repertoire des Rundfunkchores Berlin erstreckt sich über

mehr als vier Jahrhunderte bis in die Gegenwart, regelmäßig vergibt er

Auf­träge an namhafte Komponisten. Das Kernrepertoire bildet die Chor­

sin­fonik, regelmäßige Partner des Rundfunkchores Berlin sind hier die

Berliner Philharmo­niker, das Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin und das

Deutsche Symphonie-Orchester Berlin. Fest im Saisonprogramm verankert sind auch A-cappella-Abende und Kammerkonzerte mit Mitgliedern des Chores.

Weltweit beachtet wird der Rundfunkchor Berlin außerdem für

seine innovativen Projekte, die die klassische Konzertsituation aufbrechen und dem Chorgesang neue Publikumsschichten gewinnen. Dazu gehören zum einen szenische Aufführungen, bei denen der Chor mit Regisseuren wie Peter Sellars, mit Sasha Waltz & Guests oder dem U-Theatre Taiwan zusammenarbeitet, zum anderen Mitsingkonzerte, Bildungsprogramme

(Liederbörse, SING!) und der LeaderChor, mit denen es dem Rundfunkchor ebenfalls gelungen ist, den Wirkungskreis der Chormusik zu erweitern.


59

1982 – 1993

Chefdirigent Dietrich Knothe  Dirigenten Claudio Abbado, Gert Albrecht, Vladimir Ashkenazy, Daniel Barenboim, Serge Baudo, Leonard Bernstein, Pierre Boulez, Ádám Fischer, Claus Peter Flor, Hartmut Haenchen, Michail Jurowski, Erich Leinsdorf, Gustav Kuhn, John Mauceri, Yehudi Menuhin, Günter Neuhold, Alexander Rahbari, Sir Simon Rattle, Hanns-Martin Schneidt, Leonard Slatkin, Sir Georg Solti   Ur- und Erstaufführungen Berthold Goldschmidt, FrançoisJoseph Gossec, Siegfried Matthus, Krzysztof Penderecki, Dieter Schnebel, Heinrich Sutermeister, Toshimitsu Tanaka, Mikis Theodorakis, Pjotr Iljitsch Tschaikowski, Andrew Lloyd Webber

1994 – 2001

Chefdirigent  Robin Gritton  Dirigenten Richard Bonynge, Christoph Eschenbach, Sir Colin Davis, Michael Gielen, Bernhard Haitink, Alan Howarth, Nikolaus Harnoncourt, Marek Janowski, James Levine, Ingo Metzmacher, Kent Nagano, Wolfgang Sawallisch, Lothar Zagrosek  Ur- und Erstaufführungen  Pierre Boulez, Vinko Globokar, Berthold Goldschmidt, Klaus Huber, Hans Werner Henze, György Kurtág, Michael Tippett  Kompositionsaufträge Thomas Hoffmann Alles fließt(1995), Mauricio Kagel Schwarzes Madrigal(2000), Xiao-song Qu Rain(2000)

2001 (seit)

Chefdirigent  Simon Halsey  Dirigenten Claudio Abbado, John Axelrod, Andrey Boreyko, Daniel Barenboim, Riccardo Chailly, Marcus Creed, Sir Andrew Davis, Peter Dijkstra, Charles Dutoit, Michael Gielen, Peter Eötvös, Nicolas Fink, Iván Fischer, Michael Gläser, Emmanuelle Haïm, Bernhard Haitink, Nikolaus Harnoncourt, Richard Hickox, Eliahu Inbal, Kristjan Järvi, Neeme Järvi, Marek Janowski, Mariss Jansons, Christian Jost, Tõnu Kaljuste, Ton Koopman, Yakov Kreizberg, Reinbert de Leeuw, Nicola Luisotti, Susanna Mälkki, Andrew Manze, Kurt Masur, Zubin Mehta, Ingo Metzmacher, Marc Minkowski, Yannick NézetSéguin, Kent Nagano, Jonathan Nott, Sakari Oramo, Seiji Ozawa, George Prêtre, Kaspars Putnins, Sir Simon Rattle, Peter Ruzicka, Yutaka Sado, Esa-Pekka Salonen, Wassili Sinaisky, Tugan Sokhiev, Christian Thielemann, Franz Welser-Möst, Eric Whitacre  Ur- und Erstaufführungen George Benjamin, Brett Dean, Jelena Firssowa, Jonathan Harvey, Siegfried Matthus, Helmut Oehring, Kaija Saariaho, Rodion Shchedrin, Sir John Tavener, Eric Whitacre  Kompositionsaufträge  Frank Michael Beyer Resurrection(2003), Brett Dean The Last Days of Socrates (2013), Jonathan Harvey Messages(2008), Christian Jost Angst(2006), LOVER (2014), David Lang the national anthems(2015), James MacMillan JohannesPassion(2009), Antony Pitts XL(2003), Wolfgang Rihm Astralis(2002), Hans Schanderl Meerwunder(2004), Mark Anthony Turnage A Relic of Memory(2004)

2003 (seit)

Initiative »Broadening the Scope of Choral Music« Mit „Broadening the Scope of Choral Music“ – „den Wirkungskreis der Chormusik erweitern“ – lädt der Rundfunkchor Berlin Menschen aller Altersstufen und Gesellschaftsschichten ein, in die Welt der professionellen Chormusik einzutauchen. Die Formate sind auf unterschiedliche Zielgruppen zugeschnitten.

seit 2003 Mitsingkonzert

seit 2006 LeaderChor Berlin

seit 2011 Fest der Kulturen

seit 2005 „Broadening in Concert“

seit 2010 Int. Meisterklasse Berlin

seit 2011 SING!

seit 2006 Liederbörse

seit 2010 Akademie

seit 2014 Schola


Das Ensemble

Das Ensemble

60

CHEFDIRIGENT Simon Halsey

DIREKTION Hans-Hermann Rehberg

ÖFFENTLICHKEITS­A RBEIT Sabine Germann ­ und Medienarbeit

] Direktor

] Presse-

Maike Pertschy (Elternzeit) ­Rachel Balatoni ] Assistenz / P rojekt­ management

Ilka Rößler (Elternzeit) ­ Rachel-Sophia Dries (Elternzeit) ­ Michael Hofmeir ] Marketing / K ommunikation

Barbara Bonney

KÜNSTLERISCHES BETRIEBSBÜRO

NOTENARCHIV

EHRENMITGLIED

Antonia Bährens

ASSISTENT Nicolas Fink

VOCAL COACH ­ IN RESIDENCE

Dietrich Knothe (†)

CHORBÜRO Brigitte Schöne

Kea Münch


d  »… sondern darum losen, wes er sein soll«: Beim Erinnerungsfoto mit Peter Sellars zitiert der Rundfunkchor Berlin eine Geste aus der Insze­nierung der Johannes-Passion von Johann Sebastian Bach Philharmonie Berlin, 27. Februar 2014

s

o

p

r

a

n

61

A

T

L

Nora von Billerbeck

Roksolana Chraniuk

Christina Bischoff

Uta Damm-Kühner

Anne Bretschneider

Sabine Eyer

Judith Engel

Annerose Hummel

Katrin Fischer

Ute Kehrer

Catherine Hense

Christine Lichtenberg

Barbara Kind

Ingrid Lizzio

Petra Leipert

Judith Löser

Gesine Nowakowski

Kristiina Mäkimattila

Melinda Parsons

Josette Micheler

Heike Peetz

Bettina Pieck

Sabine Puhlmann

Christina Seifert

Bianca Reim

Judith Simonis

Sylke Schwab

Tatjana Sotin

Uta Schwarze

Doris Zucker

Anett Taube Beate Thiemann Anke Voigt Ricarda Vollprecht Isabelle Voßkühler Gabriele Willert

B

A

S

S

Sören von Billerbeck Joachim Fiedler

t

e

n

or

Oliver Gawlik Sascha Glintenkamp Young Wook Kim Ruslan Novik

Hans-Christian Braun

Thomas Pfützner

Peter Ewald

Axel Scheidig

gremien

Robert Franke

Jörg Schneider

Axel Scheidig Isabelle Voßkühler Georg Witt

Jens Horenburg

Rainer Schnös

Thomas Kober

David Stingl

Christoph Leonhardt

Wolfram Teßmer

Ulrich Löns

Michael Timm

Holger Marks

René Voßkühler

Seongju Oh

Georg Witt

] Chorvorstand

Sören von Billerbeck Michael Timm ] Medienvorstand

Ingrid Lizzio ] Betriebsratsmitglied

Jan Remmers Norbert Sänger Hartmut Schröder Joo-hoon Shin Johannes Spranger


ne

Abon

1

m e nt

Abo Chorsinfonik

s

62

24. 11. 2014

s  S.

31

MO 20 Uhr / Philharmonie Berlin

Mendelssohn »Elias«  undfunk- R Sinfonieorchester Berlin Marek Janowski

2

Sechs Konzerte – drei Orchester –

] 

Ca. 25 % Ermäßigung

] 

Überwiegend Wochenendtermine

]  ]  ]  ] 

22. 12. 2014

s  S.

33

] 

Weihnacht im Dom

Alle Tickets vorab per Post

Übertragbares Abonnement

Exklusives Abonnentengespräch mit Chefdirigent Simon Halsey

Besuch von Chorproben

Einladung zu Sonderveranstaltungen

MO 20 Uhr / Berliner Dom

Abo-Preisgruppen

Das Berliner Weihnachtskonzert

] 

1:  EUR 234,–

] 

3:  EUR 193,–

Rundfunkchor Berlin Māris Sirmais

Abonnements 2014 /  2015

] 

]  ] 

3 8. 2. 2015

s  S.

37

SO 20 Uhr / Philharmonie Berlin

Szymanowski Konzertouvertüre »Stabat mater« Lutosławski 4. Sinfonie »Muzyka żałobna« Deutsches Symphonie-Orchester Berlin Ingo Metzmacher

2:  EUR 209,– 4:  EUR 160,–

5 11. 4. 2015

44

SA 19 Uhr / Philharmonie Berlin

Berlioz »La Damnation de Faust« Berliner Philharmoniker Simon Rattle

6 30. 5. 2015

4

s  S.

s  S.

50 / 51

SA 16 / 19 Uhr / Funkhaus Berlin Nalepastraße

1. 3. 2015

Liberté s  S.

40

SO 16 Uhr Philharmonie Berlin  / 

Skrjabin »Le Poème de l'extase« Ravel »Shéhérazade« Schmitt Psalm 47  undfunk- R Sinfonieorchester Berlin Marek Janowski

Werke von Dallapiccola und Distler (16 Uhr)  CHOLA DES RUND­FUNKCHORES BERLIN S Nicolas Fink

Werke von Jost, Lang, Pepping und Poulenc (19 Uhr) Rundfunkchor Berlin

Nicolas Fink / Simon Halsey / Risto Joost / Gijs Leenaars


1

6 s  S.

30

21. 6. 2015

s  S.

55

SO 17 Uhr / Schloss Friedrichsfelde

SO 17 Uhr / Schloss Friedrichsfelde

»Sänger komponieren«

»Ich hatte mich im Mondlicht verliebt ….«

Werke von Jörg Schneider und Rainer Schnös

2 s  S.

32

SO 17 Uhr / Schloss Friedrichsfelde

»Europäische Weihnachtslieder« Arrangements für zwei Stimmen, Gitarre und Violine

3 s  S.

39

»Wenn meine Verse Flügel hätten ….« Werke von Berlioz, Chausson, Delibes, Fauré, Gounod, Poulenc und Ravel

] 

Alle Tickets vorab per Post

]  ]  ]  ]  ] 

Ca. 15 % Ermäßigung

Übertragbares Abonnement Thematische Schwerpunkte

Exklusives Abonnentengespräch mit Chefdirigent Simon Halsey

Besuch von Chorproben

Einladung zu Sonderveranstaltungen

Abo-Preis ]  s  S.

46

SO 17 Uhr / Schloss Friedrichsfelde

»Tod und Auferstehung« Die verborgenen Choräle in Bachs Chaconne

5 s  S.

EUR 90,–

nt

4

17. 5. 2015

Sechs Konzerte für Kammermusikliebhaber

] 

SO 17 Uhr / Schloss Friedrichsfelde

19. 4. 2015

] 

49

SO 17 Uhr / Schloss Friedrichsfelde

»Der musikalisch-literarische Salon« Ein Streifzug durch Berlin und die Mark Brandenburg

s

me

22. 2. 2015

Abo KammermusikPodium

A b n ne o

i

14. 12. 2014

Traditionelle sephardische Lieder, Balladen und Romanzen

Besucherservice Charlottenstraße 56 / 10117 Berlin T 030 / 20 29 87 22 / F 030 / 20 29 87 29 M tickets@rundfunkchor-berlin.de

16. 11. 2014

63


SING!

Sing!

64

S

ingen macht nicht nur Spaß, sondern auch klug, da sind sich die

Wissenschaftler einig. Singen regt das Gehirn an, stärkt das

Immunsystem und fördert sogar das Sozialverhalten. Erst recht,

wenn man in Gemeinschaft singt. Kein Wunder also, dass allerorten

in Deutschland Initiativen entstehen, die das Singen im Kinder- und

Jugendalter fördern.

Bereits vor dreieinhalb Jahren startete der Rundfunkchor Berlin in

Kooperation mit Berliner Grund- und Musikschulen sowie der Landes­musik-

akademie Berlin die Initiative SING! mit dem Ziel, Singen als selbstver-

ständliches Ausdrucksmittel im Grundschulalltag zu etablieren. Sie reicht weiter als alle anderen Initiativen zum Thema Singen mit Kindern. Denn

SING! beschränkt sich nicht auf den Musikunterricht, sondern gibt inte­-

r­essierten GrundschullehrerInnen Mittel an die Hand, um Singen gezielt im Unterricht einzusetzen. In Workshops werden die teilnehmenden

LehrerInnen von Gesangspädagoginnen der Bezirksmusik­schulen angeleitet und fortgebildet, dezentral an ihrer jeweiligen Schule. Zusätzlich


65

erarbeiten Lehrer, Eltern und Kinder gemeinsam ein individuelles Lie-

drepertoire in den ver­schiedenen Muttersprachen der Kinder. Und über die

SING!-Paten, Mitglieder des Rundfunkchores Berlin, die die beteiligten

Klassen regel­mäßig besuchen, kommen die Schüler früh in Kontakt mit dem Singen als Kunstform und als Beruf.

Ein weiterer Baustein der Initiative sind die SING!-Chöre: Außerhalb

der Klassenverbände kommen Schüler aus zurzeit 75 Klassen einmal pro

Woche und während der regulären Unterrichtszeit in Chören zusammen, die zumeist noch von Chorlehrkräften der bezirklichen Musikschulen

geleitet werden. Mehr und mehr aber sollen Lehrer die Chorleitung

übe­rnehmen, denn das ganze Projekt ist als Hilfe zur Selbsthilfe angelegt. Lehrer, Eltern und Musikpädagogen können sich mit eigenen Ideen ein­

bringen und an verschiedenen Fortbildungen teilnehmen. 75 Klassenlehrer

Gefördert durch:

i

Haben Sie Interesse als Schule, Gesangs- oder MusikpädagogIn in das Projekt einzusteigen? Dann kontaktieren Sie Kerstin Dräger, SING!-Projekt­mana­gement: ]  T  030 / 20 29 87 573

]  M  sing@rundfunkchor-berlin.de ]  W  www.sing-berlin.de

Freunde und Förderer des Rundfunkchores Berlin e.V.

Singen als natürliche Lebens­ äußerung, pädagogisches Mittel und Kunstform – SING! kann all das.

an zehn Berliner Grundschulen machen inzwischen mit. Tendenz steigend.


66

Willkommen bei den Freunden und Förderern des Rundfunkchores Berlin

Freunde und Förderer

Der Förderverein des Rundfunkchores Berlin ist ein Ort der Begegnung und des Gesprächs, der gemeinsamen Aktionen, der Information über den Chor, seine Proben und Konzerte


67

Der Förderverein wendet sich an Menschen, die begeistert sind s vom

Klang und von der Vitalität des Rundfunkchores Berlin

und seines Chefdirigenten Simon Halsey;

s von

der Fantasie, mit der der Chor immer neue Konzertformate

entwickelt, neue Spielorte entdeckt, neue Publikumsschichten

anspricht;

s von

der Internationalität des Chores, seiner Teilnahme

s von

seiner Zusammenarbeit mit berühmten Dirigenten,

s von

seinem Ruf, der sich u.  a. in regelmäßigen Auszeichnungen

s von

seinem Verantwortungsgefühl, mit dem er die Liebe zur

an renommierten Festivals;

großen Orchestern und gefeierten Solisten;

mit internationalen Schallplattenpreisen niederschlägt;

Musik bei vielen Bevölkerungsgruppen weckt und vertieft.

Im Förderverein treffen sich Menschen, die s näher

an der Musik sein möchten und hinter die Kulissen

des Konzertalltags schauen wollen;

s wissen

möchten, wer die Sängerinnen und Sänger des

Rundfunkchores Berlin sind und wie sie proben und arbeiten;

s Kontakte

– entstanden bei Mitsingkonzerten, dem LeaderChor

Berlin, der Liederbörse oder bei Konzertbesuchen – weiter pflegen möchten;

s ihre

Leidenschaft für die Musik aktiv leben.

Wir fördern in der Spielzeit 2014 / 15 s junge

Sängerinnen und Sänger in der Akademie des Rund­

funkchores Berlin, die für ca. sechs Monate ins Ensemble

integriert sind. Sie haben eine Mentorin oder einen Mentor,

sammeln Erfahrungen bei den Proben und ausgewählten

s die

musische Bildung und Förderung von Kindern und

Jugendlichen;

s besondere

musikalische Projekte des Rundfunkchores Berlin,

die seine Weiterentwicklung unterstützen.

Möchten auch Sie sich engagieren? Regelmäßig oder nur bei einzelnen Projekten? Fragen Sie uns! Wir informieren Sie gern. s Freunde

und Förderer des Rundfunkchores Berlin e.  V.

Eva-Maria Baxmann-Krafft (Vorsitzende) Postfach 08 07 06  /  10007 Berlin

freunde@rundfunkchor-berlin.de

Was wären wir ohne unsere Förderer? Und Sie ohne Freunde? Jetzt Mitglied werden: Einfach QR-Code scannen und Kontakte knüpfen!

Konzerten des Rundfunkchores Berlin und erhalten ein

Stipendium. Der Förderverein trägt zur Finanzierung bei.


68

CD-Empfehlungen Charles Gounod Requiem C-Dur Fassung für Chor und Orgel Antonín DvoŘÁk Messe D-Dur Fassung für Chor und Bläserquintett

Richard Wagner »Götterdämmerung« Pentatone

VÖ  25.11.2013

Bestell-Nr.  PTC 5186409

(SA-CD Hybrid Multichannel) 

Rundfunkchor Berlin / Rundfunk-

Carus

Sinfonieorchester Berlin / Marek Janowski /

Bestell-Nr.  Carus 83.386

Markus Brück / Edith Haller / Jochen

VÖ  Herbst 2014

Rundfunkchor Berlin / Polyphonia Ensemble

Schmeckenbecher / Marina Prudenskaya

CD-Empfehlungen

Berlin / Risto Joost / Hyelin Hur

Lance Ryan / Petra Lang / Matti Salminen /

Eine Gesamtausgabe aller zehn Einspielungen

Sergei Prokofjew »Iwan der Schreckliche« Sony Classical VÖ  30.5.2014

Bestell-Nr.  88843028942

Rundfunkchor Berlin / Deutsches Sym­phonieOrchester Berlin / Tugan Sokhiev / Olga

Borodina / Ildar Abdrazakov / Staats- und

Domchor Berlin

des Wagnerzyklus mit dem Rundfunkchor Berlin

und dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin

unter Marek Janowski erscheint voraussichtlich Ende 2014 bei Pentatone.

Johann Sebastian Bach »Johannes-Passion« Berliner Philharmoniker Recordings

VÖ  Sommer 2014

Bestell-Nr.  BPHR 140021

(Blu-Ray und DVD)

Rundfunkchor Berlin / Berliner Philharmoniker /

Simon Rattle / Peter Sellars / Mark Padmore / Camilla Tilling / Magdalena Kozená / Topi Lehtipuu / Christian Gerhaher / Roderick

Williams


74

Allgemeine Geschäftsbedingungen Geltungsbereich Diese allgemeinen Geschäftsbedingungen regeln die rechtlichen Beziehungen zwischen den Konzertbesuchern und der Rundfunk Orchester und Chöre GmbH (roc berlin). Sie sind Bestandteil jedes Vertrags über den Erwerb von Eintrittskarten. Sie gelten auch für Abonnenten sowie Besucherorganisationen, soweit nichts Abweichendes vereinbart ist.

Programme und Anfangszeiten Die aktuellen Konzertprogramme mit den Anfangszeiten werden in den Broschüren der roc berlin

Allgemeine Geschäftsbedingungen

und ihrer Ensembles bekannt gemacht. Änderungen bleiben vorbehalten.

Kartenverkauf Eintrittskarten zu den Veranstaltungen der roc berlin können im Besucherservice (Rundfunk Orchester und Chöre GmbH, Besucherservice, Charlottenstraße 56, 10117 Berlin) während der Öffnungszeiten, bei den an die CTS Eventim AG angeschlossenen Vorverkaufsstellen oder über das Internet erworben werden. Auf Wunsch können Karten auch gegen Zahlung einer Bearbeitungsgebühr zugesandt werden. Dies ist bis eine Woche vor dem Veranstaltungstermin und auf Risiko des Kartenerwerbers möglich. Ermäßigte Karten sind nur in Verbindung mit dem zur Ermäßigung berechtigenden Ausweis zu erwerben und gültig. Pro Person kann nur eine persönlich gebundene ermäßigte Karte erworben werden. Der zur Ermäßigung berechtigende Ausweis ist auf Verlangen am Einlass vorzuzeigen. Eintrittskarten verlieren mit dem Verlassen des Veranstaltungsortes ihre Gültigkeit.

Umtausch und Rückgabe von Karten Wird eine Veranstaltung abgesagt, so können die Karten innerhalb von zwei Wochen nach Veranstaltungs termin zurückgegeben werden. Die Karten können dabei per Post an den Besucherservice gesandt oder dort während der Geschäftszeiten

abgegeben werden (Rundfunk Orchester und Chöre GmbH, Besuch­ erservice, Charlottenstraße 56, 10117 Berlin). Abonnentenkarten für Orchesterabonnements können gegen eine Bearbeitungsgebühr im Besucherservice bis zwei Werktage vor einer Veranstaltung umgetauscht werden (maximal zwei Tauschmöglichkeiten pro Saison). Ansonsten besteht kein Anspruch auf Rückgabe und Umtausch von Karten. Änderungen des Programms sowie Umbesetzungen begründen ebenfalls kein Umtauschund Rücknahmerecht.

Bild- und Tonaufnahmen

Kartenverlust

Der Käufer von Eintrittskarten ist damit einverstanden, dass die im Zusammenhang mit der Bestellung von ihm angegebenen Daten vom Ticketing-Systembetreiber (CTS Eventim AG) in dem für die Abwicklung des Vertragsverhältnisses erforderlichen Umfang gespeichert, verarbeitet und genutzt werden. Die Rundfunk Orchester und Chöre GmbH sowie die CTS Eventim AG sind berechtigt, diese Daten an mit der Durchführung des Ticketvertrags beauftragte Dritte zu übermitteln, soweit dies für die Vertragsdurchführung notwendig ist.

Bei Kartenverlust wird von der Rundfunk Orchester und Chöre GmbH kein Ersatz geleistet. Verliert ein Abonnent eine Eintrittskarte, kann ihm gegen Vorlage des Personalausweises und Erhebung einer Gebühr eine Ersatzkarte ausgestellt werden.

Änderung von Name, An­schrift, Bankverbindung Kunden, die am Lastschriftverfahren teilnehmen, werden gebeten, Änderungen des Namens, der Anschrift und der Bankverbindung unverzüglich dem Besucherservice schriftlich mitzuteilen. Sollte aufgrund falscher oder veralteter Angaben eine Lastschrift von der Bank zurückgewiesen werden, so müssen die dadurch entstandenen Kosten an den Kunden weitergegeben werden.

Nacheinlass Zu spät kommende Besucher können erst beim nächsten vom Veranstalter vorgegebenen Einlasszeichen eingelassen werden.

Hausrecht Besuchern kann der Zutritt zu einer Veranstaltung verweigert werden, wenn begründeter Anlass zu der Annahme besteht, dass sie die Veranstaltung stören, andere Besucher belästigen oder gegen die Geschäftsbedingungen verstoßen haben.

Das Herstellen von Bild- und Tonaufnahmen aller Art ist grundsätzlich untersagt. Die Rundfunk Orchester und Chöre GmbH behält sich vor, Tonund Bildaufzeichnungen bzw. Übertragungen von Konzerten zu machen bzw. zuzulassen. Der Konzertbesucher erklärt mit dem Kauf einer Eintrittskarte oder durch Übernahme eines Abonnements sein Einverständnis.

Datenschutz

Salvatorische Klausel Im Fall der Unwirksamkeit oder Nichtigkeit einer Bestimmung dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen werden die übrigen Bestimmungen nicht berührt. Die unwirksame oder nichtige Bestimmung ist durch eine den wirtschaftlichen Interessen der Vertragspartner entsprechende zu ersetzen.

Inkrafttreten Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen treten zum 1. Juli 2012 in Kraft.


75

Rundfunk Orchester und Chöre GmbH Betriebsräte

Thomas Kipp  Geschäftsführung

Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin,

Assistenz der Geschäftsführung

und Administration der roc berlin

Susanne Emig

Hausanschrift Rundfunk Orchester und Chöre GmbH Berlin

(roc berlin)

Charlottenstraße 56 D-10117 Berlin

Telefon +49 (0)30 - 202 987 - 410

Telefax +49 (0)30 - 202 987 - 419

geschaeftsleitung@roc-berlin.de www.roc-berlin.de

Verwaltung Christian Noller  Personalleitung

Sabine Büchner, Ingo Gross 

Personalangelegen­heiten/Honorare Olga Rosenberg, Jingcao Wang

Finanzplanung/Mittelbewirtschaftung

Andrea Gebhardt, Ines Ostermann 

Rechnungs­wesen/Finanzbuchhaltung

Sabine Germann  Presse- und Medienarbeit

Tanja Stachowski, Sebastian Preuß  Kommuni­kation/E-Medien Hans-Joachim Scholz 

Allgemeine Verwaltung

Besucherservice

Rund­funkchor Berlin, RIAS Kammerchor Martin Kühner  Vorsitzender

Deutsches Symphonie-Orchester Berlin Ulrich Schneider  Vorsitzender

Gesellschafter Deutschlandradio

Bundesrepublik Deutschland Land Berlin

Rundfunk Berlin-Brandenburg

Kuratorium Deutschlandradio

Rudi Sölch (Vorsitzender)

ZDF-Verwaltungs­direktor a. D.

Dr. Matthias Sträßner  Hauptabteilungsleiter Kultur im Deutschlandfunk

Wolf Hille  Leiter Finanzen

Dr. Erwin Vetter  Minister a. D.

Bundesrepublik Deutschland

Martin Eifler  (Stellvertretender Vorsitzender) Norbert Niclauss, Bernd Gallep 

Die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien Land Berlin

Dr. Konrad Schmidt-Werthern 

Ute Hänel  Leitung

Senatskanzlei – Kulturelle Angelegenheiten

Maria Beierlein de Gutiérrez, André Böning,

für Finanzen

Marina Goetz  Systemadministration

Hyun-Kyung Song, Silvia Stichler  Service

MO bis FR 9 – 18 Uhr

Telefon +49 (0)30 - 202 987 -10

Telefax +49 (0)30 - 202 987 -29 tickets@roc-berlin.de www.roc-berlin.de

Susanne Reichenbach  Senatsverwaltung Rundfunk Berlin-Brandenburg

Dr. Reinhart Binder  Direktor für Recht und Unternehmensentwicklung

Vertreter der Orchester und Chöre Martin Kühner

Sabine Puhlmann Ulrich Schneider

Dagmar Wietschorke

Rundfunk Orchester & Chöre GmbH

Geschäftsleitung


76

Veranstaltungsorte in Berlin Berliner Dom Am Lustgarten 1

Holzmarktstraße 33

10178 Berlin

10243 Berlin

U2, U5, U8 Alexanderplatz

Bus 140, 142, 147, 240, 248, 347

S5, S7, S75 Hackescher Markt

Tram M4, M5, M6 Bus 100, 200

Funkhaus Berlin Nalepastraße Nalepastraße 18-50

12459 Berlin

S3 Karlshorst

Tram 21

Veranstaltungsorte in Berlin

Radialsystem V

Heilig-Kreuz-Kirche Zossener Str. 65 10961 Berlin

U1, U6 Hallesches Tor Bus 248, M41

Konzerthaus Berlin Gendarmenmarkt 2

10117 Berlin

U2 Stadtmitte, Hausvogteiplatz

U6 Stadtmitte, Französische Straße Bus 100, 147, 200, M48

Parkgaragen in der Tauben-

und der Jägerstraße

Philharmonie Berlin Herbert-von-Karajan-Straße 1

10785 Berlin

S1, S2, S25 / U2 Potsdamer Platz Bus 200, M29, M41, M48, M85

Parkgelegenheiten an der Philharmonie

und am Potsdamer Platz

S5, S7, S75 Ostbahnhof Parkgelegenheiten

am Ostbahnhof

Schloss Friedrichsfelde Am Tierpark 125 10319 Berlin U5 Tierpark

Tram 27, 37, M17

Bus 194, 296, 396


77

Impressum Rundfunkchor Berlin

in der

Rundfunk Orchester und Chöre GmbH Berlin

Charlottenstraße 56

10117 Berlin Chefdirigent

Simon Halsey

Chordirektor

Hans-Hermann Rehberg

Direktionsassistenz / Projektmanagement Maike Pertschy (Elternzeit) Rachel Balatoni

Telefon (030) 20 29 87 560

info@rundfunkchor-berlin.de

Presse- und Medienarbeit

Lektorat Kathrin Kurz

Gestaltung und Satz State, Berlin  (www.s-t-a-t-e.com)

Druck Druckerei Conrad GmbH, Berlin © Rundfunkchor Berlin 2014

Redaktionsschluss 30. April 2014

Änderungen vorbehalten

Bildnachweis S. 2 (Rehberg), 4, 8, 14 (Hintergrund), 17 (Vilar),

20 (RSB), 30, 32, 39, 46, 49, 51 (Fink), 52, 54-55, 64-65 Peter Adamik  S. 2 (Halsey), 6, 14

Sabine Germann

(Henseler) 15, 17 (Fink), 19, 20 (Scheidig), 21, 25

presse@rundfunkchor-berlin.de

(LOVER), 58 Matthias Heyde  S. 10 (Hinter-

Telefon (030) 20 29 87 562

Marketing / Kommunikation Ilka Rößler (Elternzeit)

Rachel-Sophia Dries (Elternzeit)

Michael Hofmeir

Telefon (030) 20 29 87 330

marketing@rundfunkchor-berlin.de

Redaktion Rachel-Sophia Dries

Michael Hofmeir

Redaktionelle Mitarbeit Judith Engel

Barbara Kind

Elisabeth Kühne

Justin Pöhler

Maximilian Rauscher

Texte Arnt Cobbers

(human requiem), 42-43, 51 (Halsey), 53, 56

grund), 22 Georg Anderhub  S. 10 (Matthäus-­ Passion), 22 (Fahne), 26, 28 Monika Rittershaus

S. 12 (Royal Albert Hall) David Iliff CC-BY-SA 3.0 S. 12 (Rotterdamse Schouwburg) Renee

Castelijn  S. 23 (Halsey) Gundula Friese 

S. 23 (Pedersen) Annike C. Mohr  S. 24 Frank Migchielsen  S. 27 Francisco Diez 

S. 29 Jürgen Lottenburger   S. 31 bpk /

Gemäldegalerie, SMB / Jörg P. Anders  S. 33, 56

(Hintergrund) Amin Akthar  S. 34 Picture

Alliance / Bildagentur Huber  S. 35 Matthias

Creutziger  S. 36 Stephan Rabold  S. 37 Harald Hoffmann   S. 38, 66 Kai Bienert  S. 40, 45

Felix Broede  S. 41 (Runnicles) Bettina Stoess 

S. 41 (Phil­harmonie) Karsten Schirmer 

S. 44 bpk / RMN – Grand Palais / Gerard Le Gall  S. 47 bpk / Museumslandschaft Hessen Kassel  S. 48 bpk / Lutz Braun 

S. 50 G. Wehowsky  S. 51 (Fahne) Heiko Laschitzki  S. 51 (Leenaars) Hans van

der Woerd  S. 51 (Joost) Kaupo Kikkas 

S. 60 Sascha Glintenkamp 

Impressum

Herausgeber


78

Karteninformationen Besucherservice des Rundfunkchores Berlin Leitung  Ute Hänel

Systemadministration  Marina Goetz Service  Maria Beierlein de Gutierrez,

André Böning, Hyun-Kyung Song, Silvia Stichler

Bankverbindung

Berliner Bank AG

IBAN: DE06100708480510093801

SWIFT-Code (BIC) DEUTDEDB110

Wir schicken Ihnen Ihre Konzertkarten gern nach Hause. Hierbei berechnen wir eine Gebühr von 2,– Euro. Dies gilt nicht für Abonnenten.

Karteninformationen

Abo-Plus Bei Buchung eines Abonnements können Sie Tickets mit ca. 15 % Ermäßigung für alle zur roc berlin gehörenden Ensembles erwerben. Die Abo-Plus-Preise entnehmen Sie bitte den Preistabellen des jeweiligen Ensembles. Zur roc berlin gehören:

Ermäßigung an der Abendkasse SchülerInnen, Auszubildende und Studierende bis zum 27. Lebensjahr, Schwerbehinderte und Erwerbslose können an der Abendkasse vor dem jeweiligen Konzert Ermäßigungen erfragen. Dieses Angebot gilt nach Maßgabe vorhandener Karten. Die Disposition der Karten obliegt dem Veranstalter. Ermäßigungen sind nur bei persönlichem Kartenerwerb mit Vorlage des entsprechenden Nachweises und des Personalausweises erhältlich. Pro Person kann eine Karte erworben werden, die personenbezogen und nicht übertragbar ist. Schwerbehinderte mit Anspruch auf eine Begleitperson können gegen Vorlage des Behindertenausweises ihren Kartenwunsch an den Besucherservice richten. Er berät gern über das zur Verfügung stehende Platz­ kontingent. Preise und Vertriebswege anderer Veran­ stalter entnehmen Sie bitte deren Veröffentlichungen.

ClassicCard Junge Menschen bis 30 Jahre erhalten gegen Vorlage der gültigen ClassicCard gute Plätze zu günstigen Preisen für die Konzerte des Rundfunkchores Berlin und der anderen Ensembles der roc berlin, des Konzerthauses Berlin, der Deutschen Oper Berlin, der Komischen Oper Berlin, der Staatsoper Unter den Linden und für Aufführungen des Staatsballetts Berlin. Die ClassicCard kostet 15,– Euro und gilt ab Kauftag ein ganzes Jahr lang. Weitere Informationen erhalten Sie unter www.classiccard.de.

Vorverkauf Philharmonie Eintrittskarten für die Konzerte in der Philharmonie Berlin erhalten Sie auch an der Kasse der Philharmonie. Es wird eine Vorverkaufsgebühr erhoben.

Internet Rund um die Uhr können Sie über unsere Homepage www.rundfunkchor-berlin.de Konzertkarten bis drei Werktage vor dem Konzert ohne Vorverkaufsgebühr kaufen. Die Karten werden Ihnen zzgl. einer Gebühr von 2,– Euro zugeschickt.

Ticketdirect (print@home) Sie benötigen für Ticketdirect einen Drucker mit hoher Auflösung und können nur per Kreditkarte bezahlen. Ticketdirect erlaubt es Ihnen, Karten über unsere Website zu Hause auszudrucken – bis zu drei Stunden vor einem Konzert. Bitte beachten Sie: Die Tickets müssen beim Konzertbesuch auf Papier ausgedruckt vorliegen, das Vorzeigen eines elektronischen Tickets auf mobilen Endgeräten berechtigt nicht zum Konzertbesuch.

MO bis FR 15 – 18 Uhr SA und SO 11 – 14 Uhr Telefon (030) 25 48 81 32

Vorverkauf Konzerthaus Eintrittskarten für die Konzerte im Konzerthaus Berlin erhalten Sie auch an der Kasse des Konzerthauses. Es wird eine Vorverkaufsgebühr erhoben. MO bis SA 12 – 19 Uhr SO 12 – 16 Uhr Callcenter: MO bis SA 8 – 20 Uhr, SO 10 – 20 Uhr Telefon (030) 203 09 21 01 Karten erhalten Sie auch an allen Vorverkaufsstellen, die an das CTS EVENTIM-Netz angeschlossen sind, zzgl. der Vorverkaufsgebühr.


Es gibt Konzertkarten für Sie per E­Mail tickets@rundfunkchor-berlin.de

am telefon und per Fax T 030 / 20 29 87 22 F 030 / 20 29 87 29

vor ort Charlottenstraße 56 10117 Berlin-Mitte MO bis FR 9 – 18 Uhr geschlossen am 31. Juli und 1. August 2014, am 24. und 31. Dezember 2014 sowie wegen Inventur am 2. Januar 2015

im netz

QR-Code scannen und direkt buchen.


Rundfunkchor Berlin | Saisonbroschüre 2014/15  

Alle Konzerte des Rundfunkchores Berlin in der Saison 2014/15 sowie interessante Berichte und ein ausgiebiger Serviceteil

Advertisement