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Inhalt 2 Vorwort s  Editorials

4 Mehr als ein Konzertchor 8 Neue Dimensionen des Chorgesangs 14 »Lächelt!« s  Saison

2013 / 2014

20 Alle Konzerte 24 Konzertkalender s  Rundfunkchor

Berlin

60 Geschichte 64 Das Ensemble s  Abonnements

66 67

Abo Chorsinfonik Abo KammermusikPodium s  Service

68 Akademie 70 SING! 72 Freunde und Förderer 74 CD-Empfehlungen 80 Allgemeine Geschäftsbedingungen 81 Rundfunk Orchester & Chöre GmbH 82 Veranstaltungsorte in Berlin 83 Impressum 84 Karteninformationen


2

Vorwort Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freundinnen und Freunde des Rundfunkchores Berlin!

Saison 2013 /  2014

d  Chordirektor Hans-Hermann Rehberg

d  Chefdirigent

H

Simon Halsey

erzlich willkommen zu einer außerge-

wöhnlichen Konzertsaison! Wir freuen uns auf die Fortführung der „Broade-

Weitere Aufführungen sind 2016 in Taipeh und Hongkong geplant.

Erinnern Sie sich an die Ritualisierung der

ning in concert“-Reihe mit einem neuen Werk,

bachschen Matthäus-Passiondurch Peter Sellars

und das U-Theatre aus Taiwan geschrieben hat:

Rattle im Frühjahr 2010? Für viele von uns war

das Christian Jost für den Rundfunkchor Berlin LOVER. Das asiatische Perkussionsensemble

entwickelt seine archaischen Trommel-Zeremo-

nien aus der Zen-Meditation. Josts Komposition bringt die bohrende Kraft des Rhythmus mit

mit den Berliner Philharmonikern und Simon

das eine geradezu magische Erfahrung, und wir haben uns schon lange gewünscht, daran

anzuknüpfen. Jetzt erarbeitet Peter Sellars mit dem Rundfunkchor Berlin ein zweites Meister-

sattem Chorklang zusammen, fernöstliche mit

werk von Bach, eines, von dem gesagt wird, es

Premiere findet im April 2014 in einer asketischen

nes-Passion. Wir zeigen sie im Februar 2014 in

westlichen Traditionen und Klangwelten. Die

Industrie-Kathedrale statt: im Kraftwerk Berlin.

sei noch dramatischer angelegt: die Johan-

Berlin und im April bei den Osterfestspielen


3 Baden-Baden. Die Matthäus-Passionkönnen Sie schon im Oktober 2013 noch einmal erleben. Und gegen Ende der Saison sind Gastspiele

mit human requiemgeplant, Jochen Sandigs szenischer Fassung des Brahms-Requiems.

Beim Studium dieser Broschüre werden Sie entdecken, dass wir

auch in der neuen Saison einige Jubiläen begehen: Das Verdi-Wagner-Jahr klingt aus, im Juni 2014 wäre Richard Strauss 150 Jahre alt geworden. Die

Berliner Philharmoniker und Simon Rattle feiern mit uns den 50. Geburts-

tag von Scharouns wunderbarem Konzertsaal – der Berliner Philharmonie – und dem Kulturforum: Die Open-Air-Aufführung von Carl Orffs Carmina buranaim Juni 2014 dürfte ein echtes Fest werden.

Einige unserer erfolgreichsten Community-Formate haben wir

erweitert. Es gibt ein „Mitsingkonzert International“ in Budapest und in

Zusammenarbeit mit dem rbb Fernsehen ein Adventskonzert im Berliner Dom mit den beliebtesten Weihnachtsliedern – auch zum Mitsingen!

Unser Bildungsprogramm „SING!“ öffnen wir jetzt auch für die fünften

und sechsten Schulklassen – das ist zugleich eines der Projekte, mit denen

wir im September 2013 auf dem internationalen Fachsymposium chor.com in Dortmund zu Gast sind.

Und sonst? Wir sind stolz, dass unsere Sängerinnen und Sänger

auch in diesem Jahr wieder sechs interessante KammermusikPodien

zusammengestellt haben, und möchten Ihnen diese Konzerte besonders ans Herz legen. Im Übrigen: Sie kennen ja sicher die berühmte britische

Fußballweisheit: „Never change a winning team.“ In diesem Sinne verspre-

chen wir Ihnen wunderbare Abende mit unseren ständigen Partnern in der roc berlin – freuen Sie sich auf Werke wie Berlioz’ Roméo et Juliettemit

dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin unter Marek Janowski, mit dem wir auch auf eine Richard-Strauss-Entdeckungsreise gehen, Elgars The

Dream of Gerontiusmit dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin unter Andrew Davis sowie Tugan Sokhievs Interpretation der Zweiten Sinfonie von Gustav Mahler.

Deutschlandradio, die Bundesrepublik Deutschland, das Land Berlin

und der Rundfunk Berlin-Brandenburg sind unsere Gesellschafter. Ihnen

gilt an dieser Stelle großer Dank. Sie begleiten unsere ambitionierte Arbeit seit vielen Jahren und schaffen die Voraussetzungen dafür, Ihnen, unserem Publikum, eine anregende, erlebnisreiche Spielzeit zu präsentieren. Wir wünschen Ihnen und uns gute Begegnungen im Geiste der Kunst.

Ihr Simon Halsey und Hans-Hermann Rehberg


Mehr als ein Konzertchor

4

d  Aufnahme im Overdub-Verfahren – hier in den berühmten Teldex-Studios


Mehr als ein Konzertchor CD-Aufnahmen, Rundfunkübertragungen, Musikfilme und Filmmusik: Der Rundfunkchor Berlin ist nicht nur auf der Bühne präsent

E

in Rundfunkchor singt im Rundfunk, ein

Nationalsozialisten wurde der Chor vor allem für

meinen. Den Rundfunkchor Berlin erlebt

musik eingesetzt, nach 1945 standen neben dem

Konzertchor im Konzert, sollte man

das Publikum allerdings in vielen Konzerten.

Warum also heißt er Rundfunkchor Berlin?

Der Name erklärt sich, wie so vieles, aus

der Geschichte. Doch schaut man genauer hin,

zeigt sich: Er passt noch immer. Denn tatsächlich ist der Rundfunkchor Berlin auch ein Konzert-

chor, einer, der sehr oft im Rundfunk zu hören

ist – und von zwei Rundfunksendern zu einem gewichtigen Teil finanziert wird.

Die Geschichte des Rundfunks in Deutsch­

land begann 1923 in Berlin, mit der Liveüber­

tragung eines einstündigen Konzerts aus dem

Vox-Haus in der Potsdamer Straße. Die „Vor-

tragsfolge“ sah Gesangs-, Cello-, Geigen- und

Klarinettensoli mit Klavierbegleitung vor,

größere Besetzungen ließen die technischen

Möglichkeiten noch nicht zu. 1925 aber führte

leichte Opern und Potpourris, Tanz- und Volks-

klassischen Repertoire vor allem die Werke

Georg Friedrich Händels, aber auch Revolutions-

und Arbeiterlieder auf dem Programm. Nach Kriegsende hatten zunächst die russischen

Besatzer das Haus des Rundfunks in der Masurenallee und damit den Chor übernommen.

Das Gebäude lag jedoch nicht im russischen

Sektor, und so folgten der Neubau des Funk­

hauses in der Nalepastraße und die Übersiedlung des Ensembles in den Ostteil der Stadt.

Hinzu kamen Aufnahmen für Schallplat-

ten, Hörspiele und das Fernsehen. Der Chor des

Berliner Rundfunks, wie der Rundfunkchor Berlin in dieser Zeit hieß, sang 1955 zur Wiedereröff-

nung der Staatsoper Unter den Linden – Händels

Messias–, ging auf Tournee ins befreundete und,

je nach politischer Lage, ins nicht-sozialistische

man bereits regelmäßig Opern und Operetten

Ausland und wirkte in den1970er-Jahren sogar

beschloss, statt der Projektensembles einen

der Komischen Oper Berlin mit.

konzertant vor den Mikrofonen auf. Man

festen Rundfunkchor ins Leben zu rufen: den

mehrmals in Inszenierungen der Staatsoper und Die Turbulenzen der frühen Nach-Mauer-

Berliner Funk-Chor, heute Rundfunkchor Berlin.

fall-Jahre überstand der 1973 in Rundfunkchor

lieder und Oratorien von der Renaissance bis zur

len geschrumpft, aber ansonsten unbeschadet;

Auf seinem Arbeitsplan standen Opern, Chor­ Gegenwart. Und manchmal war der Chor

auch schon im Konzert zu erleben, etwa bei der Eröffnung des Berliner Funkturms 1926.

Es folgten Jahre, die künstlerisch vom

politischen Diktat beeinflusst waren: Unter den

Berlin umbenannte Chor zwar um 20 Sängerstel-

seit 1994 gehört er zur Rundfunk Orchester

und Chöre GmbH, die vom Deutschlandradio, der Bundesrepublik Deutschland, dem Land

Berlin und dem Rundfunk Berlin-Brandenburg getragen wird.

5


Mehr als ein Konzertchor

6

Eigentlich müsste er also Rundfunk-, Konzert-, CD-, Opern- und Filmmusik-Chor Berlin heißen.

d  Die Zauberflöte im

März 2013 bei den Osterfestspielen Baden-Baden

Heute ist der Rundfunkchor Berlin eine feste

bringt Stefan Lang, Leiter der Abteilung Musik/

Konzertreihen und regelmäßigen Kooperationen

den Punkt: „Wir wollen nicht zur Abspielstation

Größe im Konzertleben der Stadt mit eigenen

mit den Berliner Philharmonikern, dem Rund-

Produktion beim Deutschlandradio Kultur, auf

der Musikindustrie mutieren, dann würden die

funk-Sinfonieorchester Berlin und dem  Deut-

Programme merklich anders klingen.“

reisen und Festivalauftritten im In- und Ausland,

Rund­funkchor Berlin oft hören: Seine Diskografie

entdeckungen und neuen Projekten wie dem

plattenpreise, die er mit seinen Produktionen

schen Symphonie-Orchester Berlin, mit Konzert­ mit Ur- und Erstaufführungen, mit Wieder­ Mitsingkonzert, der Liederbörse oder dem LeaderChor.

Verwurzelt ist der Chor bei aller Umtrie-

bigkeit aber noch immer im Rundfunk: So gut

wie jedes Konzert des Rundfunkchores Berlin in

seiner Heimatstadt wird mitgeschnitten oder

live übertragen, bei Festivalauftritten wie 2012

Doch selbst dann würde man den

ist eindrucksvoll, ebenso die Liste der Schall­

gewonnen hat. Partner für die eigenen Projekte

ist das kleine, aber feine Label Coviello Classics.

Hier erschienen im Verbund mit Deutschland­

radio Aufnahmen wie Ernst Peppings Passions­ bericht des Matthäus, Der versiegelte Engel

von Rodion Shchedrin und die Choroper Angst von Christian Jost. Im Oktober 2013 bringt der

auf Usedom ist meist eine ARD-Anstalt dabei.

Rundfunkchor Berlin bei Coviello Classics

landradio Kultur ist der Rundfunkchor Berlin

liedern heraus, die er unter Simon Halsey

im Rundfunkalltag viele Aufnahmen aus den

in Zusammen­arbeit mit Deutschlandradio zu­

chor Berlin ebenfalls sehr prominent vertreten

Wagner-Zyklus in der Berliner Philharmonie mit

und MP3s den Luxus eigener Ensembles leisten,

Marek Janowski erschienen. Die regelmäßige

Und dank der Übertragungen von Deutsch­

auch deutschlandweit präsent. Zudem werden Archiven ausgestrahlt – in denen der Rundfunkist. Warum die Sender sich in Zeiten von CDs

eine Aufnahme mit traditionellen Weihnachtseingesungen hat. Beim Label PentaTone sind

letzt die Livemitschnitte des konzertanten

dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin und


7 Zusammenarbeit mit Sir Simon Rattle und den Berliner Philharmonikern bei EMI wurde bislang mit zwei Grammy Awards belohnt. Und für die nahe Zukunft ist

die CD-Veröffentlichung eines Prokofjew-Zyklus mit dem Deutschen Symphonie-

Orchester Berlin und seinem Chefdirigenten Tugan Sokhiev geplant. Auch mit

dem Marktführer, der inzwischen in Berlin ansässigen Deutschen Grammophon, entwickelt sich eine Zusammen­arbeit: Der Rundfunkchor Berlin war beteiligt

an Daniel Hopes CD Spheresund an Morgenlicht, einer Sammlung populärer Kirchenchoräle.

Bleibt noch die Filmmusikarbeit des Rundfunkchores Berlin zu nennen.

War der Chor beim Soundtrack für Jens Neuberts Opernfilm Der Freischützaus dem

Jahr 2010 eine naheliegende erste Wahl, so überrascht der Auftrag für die Musik

zu Operation Walkürevon 2008 mit Tom Cruise als Graf von Stauffenberg – auch hier ist der Rundfunkchor Berlin zu hören. Beide Filmaufnahmen entstanden im

sogenannten Overdub-Verfahren: Der Part des Orchesters für Operation Walküre war in Seattle aufgenommen worden, der Rundfunkchor Berlin sang seinen im

Studio Babelsberg ein. Beim Freischützspielte das London Symphony Orchestra in

einem Londoner Studio, der Chor sang später zum Band in Aix-en-Provence, wo er

gerade ein Gastspiel gab. Die Aufnahmecrew war aus Berlin angereist.

Was auf den ersten Blick heikel wirkt, klappt wunderbar, wenn Profis am

Werk sind. Auch für CD-Aufnahmen werden immer häufiger Overdubs angewandt – etwa bei Terminproblemen, wenn große Ensembles beteiligt sind. So wurde

bei Karl Jenkins’ The Peacemakerszunächst der City of Birmingham Symphony

Youth Chorus in England aufgenommen, dann der Rundfunkchor Berlin in den

Teldex-­Studios in Berlin-Lichterfelde. Zum Abschluss kamen das London Symphony Orchestra und The Really Big Chorus mit tausend Sängern und die Solisten in

Londons Abbey Road Studios hinzu. Die vielen Kilometer zwischen den einzelnen

Mikro­fonen hört man der CD nicht an.

Eigentlich müsste er also Rundfunk-, Konzert-, CD-, Opern- und Film­musik-

Chor Berlin heißen, der altehrwürdige Rundfunkchor Berlin. Belassen wir es der

Einfachheit halber bei seinem heutigen Namen.

Übrigens: Falls Sie sich für unsere Aufnahmen interessieren, besuchen Sie unsere umfangreiche Diskografie im Internet. Einfach mit Ihrem Smartphone abfotografieren und drauflosstöbern!

d  Viele

Stunden Vorbereitung für wenige, aber perfekte Minuten


Neue Dimensionen des Chorgesangs

8

d  Christian

Josts Choroper Angst 2008 in der Komischen Oper Berlin

Sir John Taveners Veil of the Temple 2007 im Hamburger Bahnhof


Neue Dimensionen des Chorgesangs Unter dem Titel »Broadening the Scope of Choral Music« öffnet der Rundfunkchor Berlin der Chormusik neue Wege

I

m April 2014 bringen der Rundfunkchor

gung, später auch die Sängerinnen und Sänger

Christian Josts Lover, eine ungewöhnliche

als Gruppe im Raum, vereinzeln sich, formen

Berlin und das U-Theatre aus Taipeh

Synthese aus westlicher klassischer Chormusik

des Rundfunkchores Berlin: Sie bewegen sich

immer neue Figuren und Bilder und zeichnen

und fernöstlichem Perkussions-­Kampfkunst-

so den Lebensweg eines Menschen nach, der

wird noch einmal Bachs Matthäus-­Passionin

Dialog mit dem Tanz und unterstützt durch eine

Theater zur Uraufführung, im Oktober 2013 Peter Sellars’ gefeierter „Ritualisierung“ zu

erleben sein und im Februar 2014 wird er Bachs

Johannes-Passionin szenischer Form mit dem

Ge­walt, Reue, Sühne und Hoffnung erlebt. Im

subtile Lichtregie wirkt die A-cappella-Musik

noch intensiver, wird der Abend zu einem gera-

dezu magischen Erlebnis. Publikum und Kritiker

Rundfunkchor Berlin erarbeiten. Zum Abschluss

reagierten euphorisch.

requiem– dem Deutschen Requiemvon Brahms

Produktion, bei der der Rundfunkchor Berlin die

„Broadening“ liegt in der Luft, denn gleich vier

Chormusik neue Dimensionen zu eröffnen

der Saison sind Gastspiele mit dem human

„verkörperlicht“ von Jochen Sandig – geplant.

Projekte stehen beim Rundfunkchor Berlin in der

Spielzeit 2013/14 auf dem Programm, die dem

Der versiegelte Engelwar die erste

traditionelle Konzertform aufzubrechen und der vermochte: „Broadening the Scope of Choral

Musik“ lautet das Motto, das Chefdirigent

Konzerterlebnis eine neue Ebene des Erfahrens

Simon Halsey für den neuen Ansatz erfand, mit

dieses innovativen und überaus erfolgreichen

vergrößern.

hinzufügen. Ein Anlass, auf die Geschichte Konzertformats zurückzublicken.

Es begann 2005: Der Rundfunkchor Berlin

präsentierte Rodion Shchedrins Der versiegelte

dem Ziel, den Wirkungskreis der Chormusik zu

Seit dem überaus erfolgreichen Erstling, mit

dem der Rundfunkchor Berlin inzwischen unter

anderem in Hamburg und Kopenhagen, San

Engelfür Chor, Solisten und eine Flöte nicht

Sebastian, Baden-Baden und zuletzt 2012 in

dern im eindrucksvoll kahlen Backsteinraum

des Jahr ein Chorwerk auf ungewöhnliche Weise.

konzertant in der Berliner Philharmonie, sonder Parochialkirche. Zur mal meditativen, mal eruptiven Musik Shchedrins setzte der junge

Choreograf Lars Scheibner fünf Tänzer in Be­we­

Liechtenstein gastierte, präsentiert der Chor jeIm Auftrag des Rundfunkchores Berlin

schrieb Jost die Choroper Angst, die beim

Ultraschall-Festival 2006 in den Sophiensaelen

9


Neue Dimensionen des Chorgesangs

10

d  Neuland:

Im Hamburger Bahnhof in Berlin präsentiert der Rundfunkchor Berlin 2007 die deutsche Erstaufführung von Sir John Taveners The Veil of the Temple


11

d  2009:

MacMillans Johannes-Passion im Konzerthaus Berlin

uraufgeführt wurde. Für die wahre Geschichte eines Bergsteigers, der das

Seil zu seinem Kameraden kappen muss, um selbst zu überleben, fand der

Regisseur Gottfried Pilz eindrucksvolle Bilder. Dabei trat der Rundfunkchor Berlin ohne seine tradi­tionelle Konzertkleidung auf und verließ immer wieder die Notenpulte.

Neuland betraten der Rundfunkchor Berlin und sein Publikum auch

2007 im Hamburger Bahnhof in Berlin: In deutscher Erstaufführung präsentierte der Rundfunkchor Berlin John Taveners Mammutwerk The Veil

of the Temple. Sieben Stunden dauerte die Aufführung, während der das

Publikum sich frei in den Räumen des alten Bahnhofs und jetzigen

Museums für Gegenwart bewegen konnte. Vom späten Abend bis zum

Sonnenaufgang währte das zeit- und raumsprengende Konzerterlebnis,

zu dem der Rundfunkchor Berlin vier weitere Chöre eingeladen hatte

und das vom rbb in dem faszinierenden Film Eine Reise ans Ende der Nacht

festgehalten wurde.

Welche Kraft die Verschränkung der verschiedenen Künste entwi-

ckeln kann, bewies 2008 die Aufführung von Ernst Peppings Passions­

bericht des Matthäusim Radialsystem V. Das unmittelbar nach Ende des

Bewegte und bewegende Bilder von unseren interdisziplinären Projekten finden Sie auf unserer Website: Lassen Sie sich verzaubern!

Zweiten Weltkriegs entstandene Werk gilt gemeinhin als sperrig und

unsinnlich, vor allem aber als musikalisch höchst anspruchsvoll und schwer

zu singen, weshalb es nur selten aufgeführt wird. Hans-Werner Kroesinger

nutzte die Mittel des Dokumentartheaters, indem er nicht nur den Chor in Bewegung setzte, sondern auch Gemälde von Fra Angelico und Matthias Grünewald sowie Fotos des bombenzerstörten Berlin auf ein Triptychon

als Bildhintergrund projizieren ließ. Dem Publikum eröffnete sich dadurch ein ganz neuer Zugang zur Musik.

Genau das ist das Geheimnis der „Broadening“-Produktionen, die

2009 mit James MacMillans Johannes-Passionim Berliner Konzerthaus, 2010 mit Gustav Holsts Savitriim Techno-Club Berghain und 2011 mit

dem Programm „Strauss und die Antike“ im Neuen Museum fortgeführt

wurden: Die Musik verliert durch das Hinzufügen neuer Erlebnisebenen

nichts von ihrer Wirkung, sie wird jedoch anders vom Zuschauer aufgenommen – unter Beteiligung aller Sinne und dadurch intensiver.


12 Natürlich erschließt sich der Rundfunkchor Berlin

„Was mich am Chor am meisten beeindruckt

und Tänzern, Licht- und Schauspielregisseuren

„ist, dass die Sänger so offen waren, dass ich

durch die Entdeckung neuer Spielorte in Berlin

Der Regisseur hatte keine Handlungsanweisun-

durch die Zusammenarbeit mit Choreografen

auch neue Publikumsschichten, ebenso wie

wie des Hamburger Bahnhofs, des Techno-Tem-

pels Berghain oder des Neuen Museums. Noch

immer hat es Chormusik im Konzert schwer im

Vergleich zur Sinfonik. Da ist es alle Anstren­

jeden von ihnen als Persönlichkeit gespürt habe.“ gen, sondern nur Anregungen gegeben, wie die

Sänger aus sich selbst heraus Bewegungen und

Haltungen entwickeln konnten. „Meine Aufgabe war es, die Sänger und Musiker einzuladen,

gungen wert, den so großartigen Werken für

sich zu öffnen, freier zu werden und einen

ein breiteres Publikum zu gewinnen.

In welche Richtung dieser Schritt führen musste,

Chor, sowohl mit Orchester als auch a cappella, Für die Sängerinnen und Sänger des

weiteren Schritt in ihrer Entwicklung zu gehen. das konnte jeder selbst am besten spüren.“

Rundfunkchores Berlin sind die „Broadening“-­

Und wirk­lich ist es Sellars geglückt, die Sängerin-

sie doch ihren Standort auf dem Podium und

Musikerpersönlichkeiten offener und mutiger zu

Akteuren vor oder inmitten des Publikums wie

stellt Chefdirigent Simon Halsey eindeutig fest.

des Chorklangs zu verlieren, ist eine anspruchs-

der Gruppe ist etwas, was der Rundfunkchor

Projekte auch eine Herausforderung – verlassen immer häufiger auch ihre Noten. Sie werden zu

Neue Dimensionen des Chorgesangs

hat“, sagte Sellars nach der Aufführung,

im human requiem. Dabei nicht die Homogenität

volle Aufgabe. Und es gab durchaus Befürch­tun­ gen unter den Sängerinnen und Sängern, diese

Qualität sowie die Präzision und die Into­na­tions­

nen und Sänger des Rundfunkchores Berlin als machen. „Unser Singen war danach freier“,

Und diese Freiheit als Gruppe und innerhalb

Berlin nicht mehr aufgeben, sondern wenn möglich noch ausbauen möchte.

reinheit könnten leiden. Tatsächlich aber hat

Welche Souveränität der Chor mittlerweile

requiemeine neue künstlerische Dimension

human requiem, Jochen Sandigs Realisation des

me, die den Gesamtklang leben­diger macht, ihm

Grenzen zwischen Aufführenden und Publikum

der Rundfunkchor Berlin nicht nur im human

hinzugewonnen: Freiheit für die einzelne Stim-

aber zugleich nicht die Homogenität nimmt. Zu erleben war dies 2010 in Peter Sellars’

„Ritualisierung“ der bachschen Matthäus-Passion, von der Sir Simon Rattle, der Dirigent des

gewonnen hat, zeigte sich im Februar 2012 beim

Deutschen Requiemsvon Brahms. Hier sind die vollends aufgebrochen: Die Sänger wandeln

singend durch die Zuschauer, die dadurch Text und Musik, Botschaft und Raum auf neue, viel unmittelbarere Art erfahren.

Abends, sagte, sie sei „das Wichtigste, was wir

Die jüngste Vergangenheit der „Broadening“-

zu einem Höhepunkt in der Geschichte des

den Blick in die Gegenwart und Zukunft:

hier je gemacht haben“, und die ohne Frage

Rundfunkchores Berlin wurde. Sellars platzierte

Produktionen des Rundfunkchores Berlin öffnet Mit dem human requiemwird das Ensemble

die beiden Chöre und Orchester in Kreuzform

zum Ende der Saison 2013/14 auf Reisen gehen.

Beteiligten sich gegenseitig besonders gut

Mitte zur Urauf­führung kommt, beschreitet

er von den Sängern und Solisten, die Noten bei-

auf dass der Wir­kungs­kreis der Chormusik ein

einander gegenüber, was dazu führte, dass alle

zuhören mussten. Im nächsten Schritt forderte

seitezulegen, um „by heart“, „aus dem Herzen“,

wie es im Englischen so passend für „auswendig“

heißt, zu singen. Entscheidend aber war Sellars’

Ansatz, die Passion nicht als Theateraufführung zu inszenieren, sondern „als Meditation, als

Gebet“, zu dem jeder Beteiligte seinen individuellen Beitrag leisten muss.

Und wenn im April 2014 Loverim Kraftwerk der Rundfunkchor Berlin wieder neue Wege:

weiteres Mal vergrößert wird.


»Unser Singen war danach freier «, stellt Chefdirigent Simon Halsey eindeutig fest.

d  Vocal

statt Techno: Mezzosopranistin Susan Bickley bei Gustav Holsts Savitri 2010 im Berghain Berlin

13


»Lächelt!«

»Lächelt!«

14

d  Vocal

Coach in Residence: Barbara Bonney


15

Seit der Saison 2012 /13 arbeitet der Rundfunkchor Berlin mit der gefeierten Sopranistin Barbara Bonney als Gesangscoach zusammen. Und beschreitet damit erneut innovative Wege des Qualitätsmanagements

I

hr habt verschiedene Mundstellungen bei

Viele Sänger nehmen zeitlebens Unterricht. Ihr

chen“, ruft Barbara Bonney. Der Korrepetitor

selbst hören sich anders als jeder Zuhörer, und

den Vokalen, lasst uns den Text einmal spre-

beginnt erneut mit dem vierten Satz aus

Instrument befindet sich in ihrem Körper, sie

deshalb brauchen sie ein Korrektiv von außen.

Brahms’ Deutschem Requiem. Und der Chor

Dass eine ganze Stimmgruppe mit einem

Herr Zebaoth!“ „Und nun bitte singen. Ich

aber sinnvoll, potenziert sich doch für Chorsän-

auf. „Lächelt! Freut euch, dass ihr so schöne

Gruppenklang formen, den sie selbst, weil sie

spricht: „Wie lieblich sind deine Wohnungen, möchte sehen, wie ihr atmet“, fordert Bonney

Gesangslehrer arbeitet, ist jedoch ungewöhnlich – ger das Problem: Sie müssen einen homogenen

Musik singen dürft!“

mitten im Chor singen, gar nicht hören können.

Bonney mit der Soprangruppe des Rundfunk­

Kurz darauf geht es im Coaching mit den Sopra-

An diesem Morgen arbeitet Barbara

chores Berlin. Es sind gestandene Chorprofis,

die für anderthalb Stunden den Anweisungen

nen um eine intonatorisch schwierige Stelle

in Mozarts Davide penitente. „Ihr dürft die Töne

der Amerikanerin Barbara Bonney folgen – einer

nicht direkt ansteuern, sondern müsst immer

in den letzten Jahren mehr dem Unterrichten

Ton höher singen. Geht das?“, fragt Barbara

Deutsch hält.

tet. „Und nun wieder in der Originallage.“ Diri-

weltweit gefeierten Opernsolistin, die sich

zugewandt hat und ihr Coaching in perfektem Chefdirigent Simon Halsey sitzt unter-

dessen auf seinem Dirigentenstuhl im Helmut-

von oben kommen. Lasst uns die Stelle mal einen

Bonney den Pianisten, der sofort zur Tat schreigent Simon Halsey nickt anerkennend: „Nun war es lupenrein.“ Später sagt er: „Ich habe viel mit

Koch-Saal, dem Probenraum des Rundfunkcho-

Barbara Bonney gearbeitet. Und sie war in Chor-

richtet ab und zu Fragen an Bonney. Nach einem

Gespür dafür, wie man Probleme lösen kann.“

res an der Berliner Masurenallee, hört zu und

einheitlichen Vibrato etwa – „Für mich ist Vibra-

to eine Lebensenergie, lasst es natürlich fließen“,

sagt sie – oder wie man die Spannung in ab­

steigenden Melodiebögen hält. Worauf Bonney

proben oft sehr hilfreich. Sie hat ein genaues

Natürlich kennen Halsey und die Sänger

all diese Herangehensweisen. Doch im Berufs­ alltag gerät manches in Vergessenheit. „Der

Chor braucht keinen Lehrer“, sagt Halsey, „aber

die Sängerinnen bittet, ihre Atemtechnik auf

jeder Mensch braucht Anregungen, Ideen,

selnd können die Sängerinnen während der

funkchor Berlin ist unglaublich gut darin, neue

und somit die Unterschiede selbst feststellen.

ist, Ideen zu entwickeln. Die Sänger sind offen

zwei verschiedene Weisen einzusetzen. AbwechStunde vorn sitzen und den Kolleginnen zuhören – „Der Klang war beim zweiten Mal freier“, sagt

Impulse, die ihn weiterbringen. Und der Rund-

Ideen aufzunehmen. Wie er auch gut darin

und immer bestrebt, gegen negative Routine

Barbara Kind. „Ich bin überrascht, wie einheitlich

anzukämpfen. Das ist eine große Stärke, mal ab-

man mittendrin steht“, bekennt Heike Peetz,

des Chores.“

der Klang hier vorn wirkt. Das ist anders, wenn

und die Nachfolgenden stimmen ihr zu.

gesehen von den rein musikalischen Qualitäten


16 Nach einer Stunde intensiver Arbeit kommt man schließlich zum Kernproblem des Chorsingens: der Gratwanderung zwischen

individueller Freiheit und dem Sich-Einpassen in den Gruppen-

klang. „Chorsingen ist nichts anderes als solistisches Singen“, ist Barbara Bonneys Credo. Weshalb sie auch kein Problem darin

sieht, dass sie als Solistin mit einem Chor arbeitet. „Ich habe als

junge Sängerin viel in Chören gesungen und ich habe nie anders gesungen denn als Solistin“, erzählt sie später. „In einem Chor

steht man automatisch unter dem Druck der Gruppe, das lässt sich gar nicht vermeiden. Aber es geht eben darum, dass diese

wunderbaren Sänger, die man alle als Solisten einsetzen könnte,

sich nicht zu sehr zurücknehmen. Sie sollen auch im Chor das

zeigen, was ihnen die Natur an stimmlichen Fähigkeiten mitge­ geben hat.“

Bonney lässt die Sängerinnen aufstehen und fordert:

„Singt jetzt einmal wie Solisten. Passt euch nicht an, sondern ver­

sucht, eure Nachbarn von eurer Stimme und eurem Enthusiasmus

zu begeistern!“ Die 14 Damen schmettern los, die 15. sitzt vor

dem Chor und wundert sich: „Es mischt sich erstaunlich gut.“

„Ich fand’s wunderschön“, sagt Bonney. „Das fand ich überhaupt nicht“, antwortet Catherine Hense, die daraufhin gebeten

»Lächelt!«

wird, das Experiment auch von vorn anzuhören. Der Chor hebt

noch ein­mal an, und Catherine Hense ist angenehm überrascht.

Wenn­gleich nicht restlos übe­rzeugt. Aber darum geht es auch nicht. „Das sind alles nur Vorschläge“, sagt Barbara Bonney

mehrmals in den anderthalb Stunden. „Lasst uns einfach etwas

ausprobieren und sehen, wie es klingt.“ Wichtig ist, dass An­

stöße gegeben werden, dass eine Diskussion in Gang kommt. „Wir sprechen viel über diese Stunde“, sagt die Sopranistin Sabine

Puhlmann Tage später. „Natürlich hat jeder eine andere Anatomie, weshalb ich persönlich wenig davon halte, von jedem die gleiche

Mundstellung zu erwarten. Aber darauf kommt es nicht an. Wir bekommen einen neuen Blick auf die Dinge, wir diskutieren darüber. Wir erhalten Impulse, die uns vor der Routine, im

negativen Sinne, bewahren.“

Diese Gefahr ist durchaus gegeben in einem Ensemble, das

an fünf Tagen pro Woche probt und dessen Besetzung sich über die Jahre nur geringfügig verändert. Ein Chor wie der Rundfunk-

chor Berlin besitzt einen homogenen, unverwechselbaren Klang.

Umso wichtiger ist das „Qualitätsmanagement“, wie es Chor­

direktor Hans Rehberg nennt. Und das er, Simon Halsey und die

Sänger klug betreiben, indem sie immer neue Heraus­forderungen suchen. In den szenischen „Broadening“-Projekten beispielsweise, aber auch im Kern dessen, was den Chor ausmacht: beim Singen. Chorsänger dürfen nicht nur ein bestimmtes Fach be­

dienen, sie müssen Generalisten sein. Aufgrund seines vielfältigen

Repertoires ist es auch eine enorme Bandbreite an Stilen, in denen der Rundfunkchor Berlin zu Hause sein muss: Sein Mozart muss


i

Barbara Bonney  Geb. am 14. April 1956 in Montclair, USA. Sie erlernte zunächst das Cello-Spiel, studierte dann Gesang, unter anderem am Mozarteum in Salzburg. Die lyrische Sopranistin wird als eine der besten Mozart- und Strauss-Interpretinnen ihrer Generation bezeichnet und hat an über 100 CD-Einspielungen mitgewirkt. Heute lebt Bonney in Salzburg, wo sie als Professorin für Gesang am Mozarteum tätig ist.

17

d  Sopranistin

Christina Bischoff beim Coaching mit Barbara Bonney. »Bitte lächeln!«


»Bleibt eurer eigenen Stimmwelt treu, nur dann könnt ihr glücklich Musik machen.«

»Lächelt!«

18

d  »Glücklich Musik machen« – Barbara Bonney zeigt, wie es geht


19

d  Sopranistin

Barbara Kind im Einzelcoaching

nach Mozart (auf Deutsch oder Italienisch), sein

sofort sagt: „Der Chor hat einen sehr schönen

oder Englisch) klingen. Zugleich muss der Chor

wirkt jugendlich.“

Strawinsky nach Strawinsky (auf Russisch

so flexibel sein, Werke von Mozart unter Marek

individuellen Klang, er ist intonationssicher und

Janowski anders zu singen als unter Simon

„Bleibt fröhlich, bleibt jugendlich, singt einfach

den Rundfunkchor Berlin regelmäßig als Partner

Abschluss der anderthalb Stunden. „Und vor

Rattle, um zwei der Dirigenten zu nennen, die ihrer Orchester einladen. Und doch muss in

beiden Lesarten von Mozarts Werken der indi­ viduelle Klang des Rundfunk­chores Berlin zu

hören sein.

Eine Quadratur des Kreises, die dennoch

gelingt. Auch dank neuer Ideen wie der Arbeit

und leicht“, sagt sie den Sängerinnen zum

allem: Bleibt eurer eigenen Stimmwelt treu, nur dann könnt ihr glücklich Musik machen.“ Eine

Woche später wird sie mit den drei anderen

Stimmgruppen arbeiten, in drei Monaten wieder  mit den Sopranen. „Ich bin gespannt, wie

sich die Zusammenarbeit entwickeln wird. Jede

mit Barbara Bonney, die auf zwei Jahre angelegt

Sängerin muss selbst entscheiden, was sie

tionalen Chorlandschaft darstellt.

ihr auf dem Weg nach draußen zu: „Man muss

ist und etwas Ungewöhnliches in der interna­ Auch mit einzelnen Sängern aus dem

Chor arbeitet die Amerikanerin, vor allem an

Solopartien, die aus dem Chor besetzt werden, wie etwa in Händels Messiasbeim Mitsing­

mitnimmt und was nicht.“ Judith Engel stimmt

als Sänger immer weiter lernen, als Musiker

immer weiter wachsen. Und das geht am besten durch Anregungen von außen.“

Beim Kaffee in der rbb-Kantine zeigt sich

konzert 2013. „Selbst wenn man einen ständigen

auch Simon Halsey zufrieden: „Der Rundfunk-

Instanz‘ zu singen, die einen nicht kennt“, sagt

sönlichkeit, und wir arbeiten daran, dass er das

die Stunde eine ganz besondere Erfahrung:

großartige Sängerin uns Stoff zum Nachdenken

Lehrer hat, ist es sinnvoll, vor einer ‚neutralen

Sabine Puhlmann. Und für Christina Bischoff war „Die erste Lied-CD, die ich besaß, stammt von

Barbara Bonney. Sie war für mich der Traum von einem echten lyrischen Sopran. In einer Einzel-

stunde von ihr Anregungen zu bekommen, war ein bereicherndes Erlebnis.“

Grundlegend anders wird der Rundfunk-

chor Berlin nach der Arbeit mit Bonney nicht

klingen. Das wäre auch schade, wie sie selbst

chor Berlin ist ein Ensemble mit großer Per­

bleibt. Ich finde es wunderbar, wenn eine so

gibt. Ich bin überzeugt, das wird Früchte tragen.“ Auf die Frage, ob Chormanager Hans

Rehberg und er schon an neuen Ideen arbeiten,

schmunzelt Simon Halsey: „Natürlich! Vieles von dem, was wir beim Rundfunkchor Berlin ang­e­

fangen haben, ahmen andere Chöre inzwischen

nach. Und wir wollen weiterhin an der Spitze der Entwicklung bleiben.“


Alle Konzerte Die Saison 2013 / 14 des Rundfunkchores Berlin

13 14


4. 9. 2013

16. 11. 2013

MI 17 Uhr Kultur- und Kongresszentrum Luzern

SA 20 Uhr Philharmonie Berlin

 AGNER W »Götterdämmerung«

BRUCKNER Werke für Chor a cappella / 9. Sinfonie MESSIAEN »L’Ascension«

Bamberger Symphoniker Jonathan Nott

 undfunk-Sinfonie­ R orchester Berlin Marek Janowski

s  S. 24

15. / 16. 9. 2013 SO / MO 20 Uhr Philharmonie Berlin /  Konzerthaus Berlin

 UTOSŁAWSKI »Mi-parti« L CHOPIN 1. Klavierkonzert VERDI »Quattro pezzi sacri« Staatskapelle Berlin Daniel Barenboim s  S. 25

17. / 18. / 19. 10. 2013 DO / FR / SA 19 Uhr Philharmonie Berlin

 . S. BACH J »Matthäus-Passion«  erliner B Philharmoniker Simon Rattle s  S. 26

26. / 27. 10. 2013

s  S. 28

17. 11. 2013 SO 17 Uhr Schloss Friedrichsfelde 1. KammermusikPodium

»Mitten wir im Leben sind mit dem Tod umfangen« Mitglieder des Rundfunkchores Berlin s  S. 29

24. 11. 2013 SO 20 Uhr Philharmonie Berlin 1. Abonnementkonzert

 ERDI  V »Quattro pezzi sacri« SCHOSTAKOWITSCH 14. Sinfonie  undfunk-Sinfonie­ R orchester Berlin Marek Janowski

SA / SO 20 Uhr Philharmonie Berlin

s  S. 30 /  31

SCHÖNBERG »Gurre-Lieder«

28. / 29. 11.  /  1. 12. 2013

 erliner B Philharmoniker Simon Rattle s  S. 27

DO / FR / SO 20 Uhr Philharmonie Berlin

WAGNER »Faust-Ouvertüre« LISZT «Faust-Sinfonie« Berliner Philharmoniker Riccardo Chailly s  S. 32

30. 11. 2013 SA 20 Uhr Berliner Dom Konzert zum Advent

Traditionelle Weihnachtslieder und Lesung Blechbläser­quintett des Deutschen Symphonie-Orchesters Berlin Simon Halsey s  S. 34 /  35

14. / 15. / 16. 12. 2013 SA / SO / MO 20 Uhr Philharmonie Berlin

SCHUMANN »Faust-Szenen« Berliner Philharmoniker Nikolaus Harnoncourt s  S. 33


21. /   22. 12. 2013

15. / 16. 1. 2014

SA 20  SO 18 Uhr Berliner Dom 2. Abonnementkonzert

MI / DO 20 Uhr Philharmonie Berlin

 / 

Das Berliner Weihnachtskonzert

Traditionelle und neue Weihnachtslieder Michael Gläser s  S. 36 /  37

30. / 31. 12. 2013 MO 20 Uhr / DI 16 Uhr Konzerthaus Berlin

BEETHOVEN 9. Sinfonie RundfunkSinfonieorchester Berlin Marek Janowski s  S. 38

MAHLER 2. Sinfonie Deutsches SymphonieOrchester Berlin Tugan Sokhiev s  S. 40

26. 1. 2014 SO 16 Uhr Philharmonie Berlin Mitsingkonzert 2014

BEETHOVEN Chorfantasie Messe C-Dur RundfunkSinfonieorchester Berlin Simon Halsey s  S. 41

23. 2. 2014 SO 17 Uhr Schloss Friedrichsfelde 3. KammermusikPodium

»Winterreise« Mitglieder des Rundfunkchores Berlin s  S. 44

7. 2. 2014 FR 20 Uhr Konzerthaus Berlin 3. Abonnementkonzert

 ERLIOZ B »Roméo et Juliette«

27. / 28. 2.  /    1. 3. 2014 DO / FR /   SA 20 Uhr Philharmonie Berlin 4  . Abonnementkonzert

13. / 18. 4. 2014

RundfunkSinfonieorchester Berlin Marek Janowski

SO / FR 18 Uhr Festspielhaus Baden-Baden

s  S. 42

 erliner B Philharmoniker Simon Rattle

 . S. BACH J »Johannes-Passion«

12. 1. 2014

16. 2. 2014

SO 17 Uhr Schloss Friedrichsfelde 2. KammermusikPodium

SO 19  Uhr Radialsystem V Berlin

s  S. 45

Leader Chor Berlin 2014

»Cabaret Ladies«

Leaderchor Simon Halsey

2. / 4. /   5. 4. 2014

Mitglieder des Rundfunkchores Berlin s  S. 39

s  S. 43

MI / FR /   SA 20 Uhr Kraftwerk Berlin 5. Abonnementkonzert

JOST »LOVER« U-Theatre Taiwan  Rundfunkchor Berlin Christian Jost / Nicolas Fink s  S. 46 /  47


27. 4. 2014

1. 6. 2014

15. 6. 2014

SO 17 Uhr Schloss Friedrichsfelde 4. KammermusikPodium

SO 20 Uhr Philharmonie Berlin 6. Abonnementkonzert

SO 19 Uhr Kulturforum am Potsdamer Platz

»Musica Mensurata«

ELGAR »The Dream of Gerontius«

Mitglieder des Rundfunkchores Berlin s  S. 48

Deutsches SymphonieOrchester Berlin Andrew Davis s  S. 52 /  53

10. 5. 2014

ORFF »Carmina burana« Berliner Philharmoniker Simon Rattle s  S. 56

22. 6. 2014 SO 17 Uhr Schloss Friedrichsfelde 6. KammermusikPodium

SA 14 / 16 30 / 19 Uhr Philharmonie Berlin Kammermusiksaal

»Nimm eine Rose und nenne sie Sehnsucht«

Liederbörse 2014

»Rund ums Volkslied«

Mitglieder des Rundfunkchores Berlin

Gunter Berger s  S. 49

s  S. 57

17. 5. 2014

Juli 2014 Gastspiele in Planung

SA 20 Uhr Palace of Arts Budapest Mitsingkonzert International

human requiem

MOZART Requiem

25. 5. 2014 SO 17 Uhr Schloss Friedrichsfelde 5. KammermusikPodium

»Berliner Akademiker« Mitglieder des Rundfunkchores Berlin s  S. 51

MI 20 Uhr Philharmonie Berlin

Rundfunkchor Berlin Simon Halsey s  S. 58 /  59

STRAUSS »Deutsche Motette«  »Tageszeiten«  »Metamorphosen« RundfunkSinfonieorchester Berlin Marek Janowski s  S. 54

12. / 13. / 14. 6. 2014 DO / FR / SA 20 Uhr Philharmonie Berlin

MAHLER 3. Sinfonie Berliner Philharmoniker Mariss Jansons s  S. 55

Sechs hochkarätige Chorkonzerte haben wir im günstigen Abo­nnement für Sie zu­ sammengefasst – eben­ so wie die Reihe der KammermusikPodien. Schauen Sie einfach in dieser Broschüre nach, wie’s geht. s  S. 66 /  67

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s  S. 50

11. 6. 2014

s

em

Dohnányi Orchester Budafok Simon Halsey

Brahms Requiem

A bon

n


24

4. September 2013

MI 17 Uhr Kultur- und Kongresszentrum Luzern i

Konzerteinführung: 16 15 Uhr

Lucerne Festival Richard Wagner »Götterdämmerung« WWV 86 D ( konzertant)

Dritter Tag des Bühnenfestspiels »Der Ring des Nibelungen« Torsten Kerl  Tenor – Siegfried Michael Nagy  Bariton – Gunther Mikhail Petrenko  Bass – Hagen Peter Sidhom  Bariton – Alberich Petra Lang  Sopran – Brünnhilde Anna Gabler  Sopran – Gutrune Elisabeth Kulman  Mezzosopran – Waltraute Viktoria Vizin  Alt – erste Norn und Floßhilde Ulrike Helzel  Mezzosopran – zweite Norn und Wellgunde Meagan Miller  Sopran – dritte Norn d  Der

Vierwaldstättersee in Luzern

Martina Welschenbach  Sopran – Woglinde Sören von Billerbeck  Bariton – Mannen Rainer Schnös  Bass – Mannen

Götterdämmerung Das Auftaktkonzert zur Saison 2013/14 bildet für den Rundfunkchor

Berlin zugleich den vorläufigen Abschluss seiner intensiven Be-

schäftigung mit Richard Wagner. Drei Spielzeiten lang gestaltete

er die Chorpartien in Marek Janowskis konzertantem Wagner-

Wolfram Teßmer  Bariton – Mannen René Voßkühler  Bariton – Mannen Rundfunkchor Berlin Eberhard Friedrich Bamberger Symphoniker – Bayerische Staatsphilharmonie Jonathan Nott Dirigent

Zyklus mit dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, der nicht zuletzt auch dank der Chorleistungen einhellig gefeiert wurde. Nun

folgt ein schöner „Nachschlag“: Beim Gastspiel der Bamberger

Symphoniker im schweizerischen Luzern vertraut Chefdirigent

Jonathan Nott die Chorpartie in der Götterdämmerung, dem einzigen Teil des Rings des Nibelungen, in dem ein Chor eingesetzt ist, dem Rundfunkchor Berlin an.

 t Preise in Schweizer Franken: 30,– 60,– 100,– 150,– 200,– 240,– + 41 (0) 41 / 226 44 80 ticketbox@lucernefestival.ch


15. ⁄ 16. September 2013

25

SO ⁄ MO 20 Uhr Philharmonie Berlin ⁄  Konzerthaus Berlin i

Konzerteinführung: 19 15 Uhr

d  Daniel

Barenboim

Witold LutosŁawski »Mi-parti« für Orchester Frédéric Chopin Klavierkonzert Nr. 1 e-Moll op. 11 Giuseppe Verdi »Quattro pezzi sacri« für Sopran, Chor und Orchester

Martha Argerich Klavier Evelin Novak Sopran

Reverenz an Giuseppe Verdi Giuseppe Verdi hat nur ein konzertantes Chorwerk hinterlassen,

und das gilt als eines der Meisterwerke im Repertoire: die Quattro

Rundfunkchor Berlin Simon Halsey Staatskapelle Berlin Daniel Barenboim Dirigent

Veranstalter:

in Kooperation mit:

pezzi sacri, vier geistliche, aber nicht liturgisch gebundene Stücke.

Verdi komponierte sie für unterschiedliche Besetzungen und veröffentlichte sie als Zyklus drei Jahre vor seinem Tod. Mit ihnen er-

weisen Daniel Barenboim, die Staatskapelle Berlin und der Rund-

funkchor Berlin dem italienischen Opernkomponisten kurz vor

seinem 200. Geburtstag ihre Reverenz.

 t Preise in Euro: 1 6,– 23,– 37,– 44,– 50,– 59,– 030 / 20 35 45 55 tickets@staatsoper-berlin.de


26

17. / 18. / 19. Oktober 2013

DO / FR / SA 19 Uhr Philharmonie Berlin i

Konzerteinführung: 18 Uhr

50 Jahre Berliner Philharmonie Johann Sebastian Bach »Matthäus-Passion« BWV 244

Mark Padmore  Tenor – Evangelist Christian Gerhaher  Bass – Jesus Camilla Tilling  Sopran – Arien  agdalena Kožená  M Mezzosopran – Arien Topi Lehtipuu  Tenor – Arien Eric Owens  Bass – Arien Jörg Schneider  Bass – Judas  ören von Billerbeck  S Bass – Petrus Axel Scheidig  Bass – Pilatus Christine Lichtenberg  Alt – erster Zeuge

d  Matthäus-Passion

2010

Holger Marks  Tenor – zweiter Zeuge David Stingl  Bariton – erster Hohepriester Thomas Pfützner  Bass – zweiter Hohepriester Isabelle Voßkühler  Sopran – erste Magd Christina Bischoff  Sopran – zweite Magd Bianca Reim  Sopran – Frau des Pilatus Rundfunkchor Berlin Simon Halsey

Matthäus-Passion Fast auf den Tag genau vor 50 Jahren wurde einer der schönsten

Konzertsäle der Welt eingeweiht: die von Hans Scharoun entwor-

fene Berliner Philharmonie. Die Berliner Philharmoniker und der Rundfunkchor Berlin unter der Leitung von Simon Rattle begehen

das Jubiläum mit der Wiederaufnahme eines grandiosen Projekts,

das Sir Simon als „das Wichtigste, was wir hier je gemacht haben“ erachtet: Bachs Matthäus-Passionin der „Ritualisierung“ von Peter

Staats- und Domchor Berlin Kai-Uwe Jirka

Sellars. Im Frühjahr 2010 befreite der amerikanische Regisseur Chor

Berliner Philharmoniker Simon Rattle Dirigent

Bachs dramatischem Oratorium dadurch eine ganz neue visuelle

Peter Sellars Ritualisierung  t Preise s. S. 27

und Solisten von ihrem konzertüblichen Stillstehen und fügte

Ebene hinzu. Bevor sich Sellars im Frühjahr 2014 der Johannes-­

Passionannimmt, eröffnet sich nun dreimal die Gelegenheit, seine

„ritualisierte“ Matthäus-Passionin Berlin zu erleben.


26. / 27. Oktober 2013

SA / SO 20 Uhr Philharmonie Berlin i

Konzerteinführung: 19 Uhr

50 Jahre Berliner Philharmonie d  Philharmonie

Berlin

Arnold Schönberg »Gurre-Lieder« für Soli, Chöre und Orchester

Soile Isokoski Sopran – Tove Karen Cargill Alt – Waldtaube Stephen Gould Tenor – Waldemar  urkhard Ulrich  B Tenor – Klaus Narr Lester Lynch Bass – Bauer Thomas Quasthoff Sprecher Rundfunkchor Berlin Chor I MDR Rundfunkchor Leipzig Chor II

Seht die Sonne

WDR Rundfunkchor Köln Chor III

„Welch ein Abendrot“, schwärmte Hanns Eisler über das letzte und

Berliner Philharmoniker Simon Rattle Dirigent

Schönberg. Als die Gurre-Lieder im Februar 1913 unter der Leitung

Veranstalter:

monumentalste spätromantische Werk seines Lehrers Arnold

von Franz Schreker in Wien uraufgeführt wurden, hatte Schönberg

KorVest Chor III Nicolas Fink Simon Halsey

längst neue Wege eingeschlagen. Die Lieder auf Texte des däni-

schen Lyrikers Jens Peter Jacobsen wurden für Schönberg zum

grandiosen Abschied von der traditionellen Musiksprache. Für

­Simon Rattle und Simon Halsey, die Berliner Philharmoniker und

den Rundfunkchor Berlin wiederum standen sie 2001 am Beginn

ihrer erfolgreichen Zusammenarbeit – die CD-Aufnahme wurde

mit dem ECHO Klassik 2003 ausgezeichnet.

 t Preise in Euro – je Konzert: 42,– 52,– 64,– 78,– 92,– 102,– 112,– 128,– 030 / 25 48 89 99 kartenbuero@berliner-philharmoniker.de

27


28

16. November 2013

SA 20 Uhr Philharmonie Berlin i

Konzerteinführung: 18 45 Uhr

Anton Bruckner »Locus iste« »Christus factus est« »Virga Jesse« »Os justi« »Ave Maria« für Chor a cappella d  Marek

Janowski

Olivier Messiaen »L’Ascension« für Orchester Anton Bruckner Sinfonie Nr. 9 d -Moll WAB 109

Bruckner a cappella

Rundfunkchor Berlin  art van Reyn B RundfunkSinfonie­orchester Berlin Marek Janowski Dirigent

Kooperationspartner in der roc berlin:

Ein ungewöhnliches Programm: Anton Bruckners letzte Sinfonie

und Olivier Messiaens Orchesterwerk L’Ascension kombiniert Marek

Janowski mit kurzen Stücken von Bruckner für Chor a cappella. Sie

Konzertübertragung:

zeigen den großen Sinfoniker als einen der bedeutendsten Chorkomponisten der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Die fünf

Motetten, die nur selten im Konzertsaal zu hören sind, spiegeln

Bruckners Entwicklung vom Ave Maria aus seinen Linzer Studien-

jahren bis zum Graduale Virga Jesse, das er zwischen den Sinfonien Nr. 7 und Nr. 8 schrieb, wider.

 t Preise in Euro: 3  4,– 39,– 44,– 49,– 54,– 59,– 030 / 20 29 87 22 tickets@rundfunkchor-berlin.de


P s Abo

1

1. KammermusikPodium i

Mit dem Ticket ist der Zutritt zum Tierpark ab 16 15 Uhr möglich.

»Mitten wir im Leben sind mit dem Tod umfangen« Heinrich Schütz »Musikalische Exequien« op. 7 Johann Sebastian Bach »Komm, Jesu, komm« BWV 229 Henry Purcell »Jehova, quam multi sunt hostes mei« Z 135 »Remember not, Lord, our Offences« Z 250 d  Georg

Witt, Gesine Nowakowski, Peter Ewald, Cosima Henseler und Thomas Pfützner

»Fantasia upon one Note« Z 745 für Instrumentalensemble »In Nomine« Z 746 für Instrumentalensemble

Tod und Leben „Mitten wir im Leben sind mit dem Tod umfangen“ heißt ein Lied in

Johann Walters erstem evangelischen Gesangbuch von 1524. Für das erste KammermusikPodium der Saison hat Georg Witt, Bass im

Gesine Nowakowski Sopran Cosima Henseler Sopran Frédéric Meylan Altus Ulrich Weller Altus Peter Ewald Tenor Sebastian Schade Tenor Thomas Pfützner Bass Georg Witt Bass, Posaune Irmgard Huntgeburth 1. Violine N. N. 2. Violine Cornelia Witt Gambe Egbert Schimmelpfennig Gambe Hans-Martin Meckel Gambe Joachim Klier Violone Arno Schneider Orgel Wir danken:

Rundfunkchor Berlin und studierter Kirchenmusiker, Werke ausgewählt, die ihn ganz besonders mit seinem im Vorjahr verstorbenen

Vater, dem Domkapellmeister an der St.-Hedwigs-Kathedrale in Berlin Michael Witt, verbinden. Es sind Stücke von Schütz, Purcell

und Bach, die die zugrunde liegenden geistlichen Texte auf ganz unterschiedliche Art ausdeuten und Trost spenden.

t Preis in Euro:  18,– 030 / 20 29 87 22 tickets@rundfunkchor-berlin.de

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SO 17 Uhr Schloss Friedrichsfelde

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K

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17. November 2013


30

Abo

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1

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Ss

nn

C

d  Gemeinsamer

Erfolg: Wagners Opern konzertant, Parsifal 2011


24. November 2013

31

SO 20 Uhr Philharmonie Berlin i

Konzerteinführung: 18 45 Uhr

Abokonzert mit dem RSB nt

1

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D

s Ab

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d  Giuseppe

Verdi

as Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin ist der orchestrale Zwilling des Rundfunkchores Berlin – beide Ensembles wurden in den

1920er-Jahren für die Arbeit vor den Mikrofonen des ersten deutschen Rundfunksenders gegründet. Ob

1. Abonnementkonzert Giuseppe Verdi »Quattro pezzi sacri« für Sopran, Chor und Orchester Dmitri Schostakowitsch Symphonie Nr. 14 op. 135 für Sopran, Bass und Kammerorchester

Sophie Klußmann Sopran ( Verdi )  hristiane Libor Sopran C Michael Nagy Bass

Berliner Funkstunde, Reichssender Berlin, Berliner

Rundfunkchor Berlin Michael Gläser

Jahren prägen Chor und Orchester das Musikprogramm

RundfunkSinfonie­orchester Berlin Marek Janowski Dirigent

Rundfunk oder seit 1994 Deutschlandradio – seit 88

der Berliner und der deutschen Rundfunklandschaft entscheidend mit, sind aber auch im Konzertleben

Berlins überaus aktiv. Die enge Partnerschaft hat über

die Jahrzehnte hinweg nicht nur zu einer beeindrucken-

Kooperationspartner in der roc berlin:

den gemeinsamen Diskografie geführt. Sie beschert

Für die Ewigkeit

dem Publikum auch immer wieder Sternstunden, wie jüngst den zehnteiligen konzertanten Wagner-Zyklus

unter Leitung des RSB-Chefdirigenten Marek Janowski.

Konzertübetragung:

„Zum Ende des Verdi-Jahres soll die Gegenüberstellung von Giu­ seppe Verdis Quattro pezzi sacri, die unzweifelhaft zu den GipfelDieses und fünf weiteremit attraktive Konzerte können werken der Chorsinfonik gehören, der kammermusikalischen Sie beim Rundfunkchor Berlin im günstigen

14. Sinfonie von Schostakowitsch denSchauen Blick zweier sehrauf gegensätzAbonnement buchen. Sie einfach s S. licher Komponisten auf Tod zeigen.“ Marek 66 / den  67 dieser Broschüre nach,Janowski wie’s geht.

 t Preise in Euro: 34,– 39,– 44,– 49,– 54,– 59,– 030 / 20 29 87 22 tickets@rundfunkchor-berlin.de


30

Abo

e men

1

t

Ss

nn

C

d  Gemeinsamer

Tannhäuser 2012konzertant, mit dem RSB und Marek Erfolg:d Wagners Opern Parsifal  2011 Janowski


24. November 2013

31

SO 20 Uhr Philharmonie Berlin i

Konzerteinführung: 18 45 Uhr

1. Abonnementkonzert Giuseppe Verdi »Quattro pezzi sacri« für Sopran, Chor und Orchester d  Giuseppe

Verdi

Dmitri Schostakowitsch Symphonie Nr. 14 op. 135 für Sopran, Bass und Kammerorchester

Sophie Klußmann Sopran ( Verdi ) Christiane Libor Sopran Michael Nagy Bass Rundfunkchor Berlin Michael Gläser RundfunkSinfonie­orchester Berlin Marek Janowski Dirigent

Kooperationspartner in der roc berlin:

Für die Ewigkeit

Konzertübetragung:

„Zum Ende des Verdi-Jahres soll die Gegenüberstellung von Giu­ seppe Verdis Quattro pezzi sacri, die unzweifelhaft zu den Gipfelwerken der Chorsinfonik gehören, mit der kammermusikalischen

14. Sinfonie von Schostakowitsch den Blick zweier sehr gegensätzlicher Komponisten auf den Tod zeigen.“ Marek Janowski

 t Preise in Euro: 34,– 39,– 44,– 49,– 54,– 59,– 030 / 20 29 87 22 tickets@rundfunkchor-berlin.de


32

28. / 29. November / 1. Dezember 2013

DO / FR / SO 20 Uhr Philharmonie Berlin i

Konzerteinführung: 19 Uhr

d  Philharmonie

d  Riccardo

Chailly

Berlin

Richard Wagner »Eine Faust-Overtüre« d-Moll WWV 59 Franz Liszt »Eine Faust-Sinfonie« in drei Charakterbildern nach Goethe für Tenor, Männerchor und Orchester

Nikolai Schukoff Tenor

Faustisch Tschaikowski hielt die Faust- Ouvertüre für Richard Wagners bestes

Rundfunkchor Berlin Simon Halsey  Berliner Philharmoniker Riccardo Chailly Dirigent

Veranstalter:

Werk, und die Faust-Sinfonie bezeichnete der bedeutende Dirigent Felix Weingartner als das „genialste Werk“, das Liszt je geschrieben

habe. Kurz vor dem Ende des Wagner-Jahres rücken Riccardo Chailly

und die Berliner Philharmoniker die Beziehung zwischen Wagner

Konzertübertragung:

und Liszt, zwischen Schwiegersohn und nur zwei Jahre älterem

Schwiegervater, in den Fokus – indem sie die beiden meisterlichen

Faust-Werke miteinander koppeln. Die 1857 uraufgeführte Faust-

Sin­fonie weist harmonisch bereits weit in die Zukunft, greift im

vierten Satz aber eine Idee Beethovens auf: Gekrönt wird das Werk von einem Schlusschor, der nur mit Männerstimmen besetzt ist.

t Preise in Euro: 32,– 36,– 44,– 52,– 62,– 72,– 82,– 92,– 030 / 25 48 89 99 kartenbuero@berliner-philharmoniker.de


14. / 15. / 16. Dezember 2013

33

SA / SO / MO 20 Uhr Philharmonie Berlin i

Konzerteinführung: 19 Uhr

Robert Schumann »Szenen aus Goethes Faust« für Soli, Chor, Knabenchor und Orchester

d  Nikolaus

Harnoncourt

Schuld und Erlösung „Schumanns Faust-Szenengehören für mich zum Größten, das es in

der Musik gibt“, sagt Nikolaus Harnoncourt, dessen Repertoire-

Martina Janková Sopran Dorothea Röschmann Sopran Isabelle Voßkühler Sopran Wiebke Lehmkuhl Alt Christine Lichtenberg Alt Robert Franke Tenor Werner Güra Tenor Ulrich Löns Tenor Christian Gerhaher Bariton Luca Pisaroni Bassbariton Franz-Josef Selig Bassbariton Rundfunkchor Berlin Robin Gritton Staats- und Domchor Berlin Kai-Uwe Jirka Berliner Philharmoniker Nikolaus Harnoncourt Dirigent

Veranstalter:

kenntnis bekanntlich enorm ist. Seine Deutungen von Schuberts

Messen in Es-Dur und As-Dur 2004, bzw. 2005 mit dem Rundfunkchor Berlin und den Berliner Philharmonikern gerieten zu Stern-

stunden. So darf man gespannt sein, wie der Altmeister der historischen Aufführungspraxis Schumanns größtes Chorwerk interpretieren wird, dessen Szenen die alte Menschheitsfrage nach

Schuld und Erlösung behandeln.

 t Preise in Euro: 32,– 36,– 44,– 52,– 62,– 72,– 82,– 92,– 030 / 25 48 89 99 kartenbuero@berliner-philharmoniker.de


34


30. November 2013

35

SA 20 Uhr Berliner Dom

Machet die Tore weit! d  Festlich:

Der Berliner Dom

KOnZERTpROGRAMM Die mit   gekennzeichneten Werke werden ab 19 Uhr mit dem Publikum geprobt.

Konzert zum Advent AnDREAS HAMMERSCHMiDT »Machet die Tore weit« für Chor, Blechbläser, Orgel und Pauken

JOHAnn CRüGER »Wie soll ich dich empfangen« Bearb. für Chor a cappella

d  Simon Halsey

Probe mit Publikum 19 Uhr Traditionelles Weihnachtslied »Herbei, o ihr Gläubigen« Bearb. für Chor, Blechbläser, Orgel und Pauken Georg Friedrich Händel »Tochter Zion« Bearb. für Chor, Blechbläser, Orgel und Pauken Martin Luther zugeschrieben »Vom Himmel hoch« Bearb. für Chor, Blechbläser, Orgel und Pauken

Andreas Sieling Orgel Jens Hilse Pauke Henrik Magnus Schmidt Schlagzeug

Blechbläserquintett HAnS-WERnER BARTSCH  GEORG FRiEDRiCH HänDEL des Deutschen Zur Einstimmung lädt der Rundfunkchor Symphonie-Orchesters »Nehmen wir an« in die Vorweihnachtszeit »Tochter Zion« Berlin in Adventssingen der besonde- Berlin Lesung ausden Berliner Dom – zu einemBearb. für Chor, Blechbläser, »Es sich aber der Zeit« Orgel und renbegibt Art: Auf demzuProgramm des Abends, der Pauken vom Fernsehen des Rundfunkchor Berlin rbb aufgezeichnet wird, stehen bekannte Weihnachtslieder von Simon Halsey Dirigent  TRADiTiOnELLES HECTOR BERLiOZ WEiHnACHTSLiED »L’Adieu des bergers« Eccard über Bach bis Reger sowie Arrangements von Rutter und Konzertübertragung: »Herbei, o ihr Gläubigen« aus »L’Enfance du Christ« op. 25

anderen, die der Rundfunkchor Berlin kürzlich auf CD eingesungen

Bearb. für Chor, Blechbläser, Bearb. für Chor und Orgel hat. Als Highlight aber werden der Rundfunkchor Berlin und das Orgel und Pauken TRADiTiOnELLES Publikum gemeinsam Weihnachtslieder, darunter Händels Tochter JOHAnn CRüGER ADVEnTSLiED Zion , singen, unterstützt von Orgel, Bläsern und Schlagwerk. Jeder »Fröhlich soll mein »Es kommt ein Schiff, geladen« ist zum engagierten Mitsingen aufgefordert! Und damit das Herze springen« Bearb. für Chor a cappella klappt, wird Simon Halsey eine Stunde vorher mit dem Publikum Bearb. für Chor a cappella BERTOLT BRECHT proben. So mag das Konzert am Vorabend des ersten Advents all JAn piETERSZOOn SWEELinCK »Maria« jenen Trostnatus sein,est« die für das Mitsingkonzert im Januar 2014 kei»Hodieein Christus Lesung ne Karten mehr bekommen haben. Bearb. für Blechbläserquintett

t Preise in Euro: 20,– 25,– 30,– 35,– 40,– 030 / 20 29 87 22 tickets@rundfunkchor-berlin.de


34

JOHAnnES ECCARD »Übers Gebirg Maria geht« für fünfstimmigen Chor a cappella TRADiTiOnELLES WEiHnACHTSLiED »Cantemos a Maria« Bearb. für Chor, Blechbläser und Schlagzeug

JOHAnn SEBASTiAn BACH »Jesus bleibet meine Freude« aus der Kantate Nr. 147 Bearb. für Blechbläser JAn SAnDSTRÖM »Es ist ein Ros entsprungen« für zwei vierstimmige Chöre a cappella

TRADiTiOnELLES ADVEnTSLiED »Maria durch ein Dornwald ging« Bearb. für fünfstimmigen Chor a cappella

MiCHAEL FiSCHER »Zu jenau die Zeit hat Kaiser Aujustus ’n Jesetz jemacht« Lesung

ADOLpHE ADAM »Cantique de Noël« Bearb. für Blechbläserquintett

MiCHAEL pRAETORiUS »Es ist ein Ros entsprungen« für vierstimmigen Chor a cappella

HELMUT SCHinAGL »Wenn man absieht von allem, was fremde Legende hinzutat« Lesung

TRADiTiOnELLES WEiHnACHTSLiED »O du fröhliche« Bearb. für Chor, Blechbläser, Orgel und Pauken

JOHAnn SEBASTiAn BACH »Ich steh an deiner Krippen hier« Bearb. für Chor a cappella JOHn RUTTER »Shepherd’s Pipe Carol« Bearb. für Chor und Orgel TRADiTiOnELLES WEiHnACHTSLiED »O Jesulein zart« Bearb. für Chor a cappella  MARTin LUTHER zugeschrieben »Vom Himmel hoch« für Chor, Blechbläser, Orgel und Pauken pETER CORnELiUS »Die Könige« Bearb. für Blechbläser und Männerchor TRADiTiOnAL »Rise up, Shepherd, and Follow« Bearb. für Chor a cappella

Anna Thalbach Rezitation Andreas Sieling Orgel Jens Hilse Pauke Henrik Magnus Schmidt Schlagzeug BLECHBLäSERqUinTETT DES DEUTSCHEn SyMpHOniE-ORCHESTERS BERLin Falk Maertens Trompete Raphael Mentzen Trompete paolo Mendes Horn Andreas Klein Posaune Johannes Lipp Tuba RUnDFUnKCHOR BERLin Simon Halsey Dirigent


30. November 2013

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SA 20 Uhr Berliner Dom

d  Simon Halsey

Probe mit Publikum 19 Uhr

d  Festlich:

Der Berliner Dom

Traditionelles Weihnachtslied »Herbei, o ihr Gläubigen« Bearb. für Chor, Blechbläser, Orgel und Pauken Georg Friedrich Händel »Tochter Zion« Bearb. für Chor, Blechbläser, Orgel und Pauken

Konzert zum Advent

Martin Luther zugeschrieben »Vom Himmel hoch« Bearb. für Chor, Blechbläser, Orgel und Pauken

Andreas Sieling Orgel Jens Hilse Pauke Henrik Magnus Schmidt Schlagzeug

Berlin in den Berliner Dom – zu einem Adventssingen der besonde-

Blechbläserquintett des Deutschen Symphonie-Orchesters Berlin

rbb aufgezeichnet wird, stehen bekannte Weihnachtslieder von

Rundfunkchor Berlin Simon Halsey Dirigent

Zur Einstimmung in die Vorweihnachtszeit lädt der Rundfunkchor ren Art: Auf dem Programm des Abends, der vom Fernsehen des Eccard über Bach bis Reger sowie Arrangements von Rutter und

anderen, die der Rundfunkchor Berlin kürzlich auf CD eingesungen

Konzertübertragung:

hat. Als Highlight aber werden der Rundfunkchor Berlin und das

Publikum gemeinsam Weihnachtslieder, darunter Händels Tochter

Zion, singen, unterstützt von Orgel, Bläsern und Schlagwerk. Jeder

ist zum engagierten Mitsingen aufgefordert! Und damit das

klappt, wird Simon Halsey eine Stunde vorher mit dem Publikum proben. So mag das Konzert am Vorabend des ersten Advents all

jenen ein Trost sein, die für das Mitsingkonzert im Januar 2014 keine Karten mehr bekommen haben.

t Preise in Euro: 20,– 25,– 30,– 35,– 40,– 030 / 20 29 87 22 tickets@rundfunkchor-berlin.de


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21. /   22. Dezember 2013

SA 20 Uhr /   SO 18 Uhr Berliner Dom 2. Abonnementkonzert

d  Michael

Gläser

Weihnacht im Berliner Dom Die alljährlichen Weihnachtsliederabende in der Leipziger Thomas­ kirche haben Michael Gläser tief geprägt – neun Jahre lang war er

Mitglied des Thomanerchores. Mit dem heutigen Programm im

Berliner Dom knüpft der langjährige Leiter des Chores des Bayeri-

schen Rundfunks an die Leipziger Tradition an. Der Reigen der

„klassischen“ Weihnachtsstücke von Eccard über Bach und Händel

bis zu Mendelssohn wird um Werke der Zeitgenossen Morten Lauridsen und Vic Nees erweitert. Außerdem erklingt Musik von Max Reger auf der Sauer-Orgel des Berliner Doms. Für ihre kleine

Schwester in der Leipziger Thomaskirche hat Reger viele seiner Orgel­werke komponiert.

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 t Preise in Euro: 20,– 25,– 30,– 35,– 40,– 030 / 20 29 87 22 tickets@rundfunkchor-berlin.de


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Das Berliner Weihnachtskonzert s Ab

JOHAnn SEBASTiAn BACH Präludium Es-Dur BWV 552 für Orgel AnDREAS HAMMERSCHMiDT »Machet die Tore weit« für Chor a cappella MiCHAEL pRAETORiUS »Der Morgenstern ist aufgedrungen« für Chor a cappella »Den die Hirten lobeten sehre« für Soli und Chor a cappella

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ViC nEES »Magnificat« für Sopran und Chor a cappella

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»Es ist ein Ros entsprungen« für Chor a cappella JOHAnnES ECCARD »Übers Gebirg Maria geht« für fünfstimmigen Chor a cappella ERHARD MAUERSBERGER »Macht hoch die Tür« für achtstimmigen Chor a cappella JOHAnn SEBASTiAn BACH »Ich steh an deiner Krippen hier« Bearb. für Chor a cappella FELix MEnDELSSOHn BARTHOLDy »Im Advent« und »Weihnachten« Motetten für Chor a cappella

Dieses und fünf weitere attraktive Konzerte können Sie beim Rundfunkchor Berlin im günstigen Abonnement buchen. Schauen Sie einfach auf s S. 66 /  67 dieser Broschüre nach, wie’s geht.


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21. /   22. Dezember 2013

SA 20 Uhr /   SO 18 Uhr Berliner Dom 2. Abonnementkonzert

MAx REGER »Unser lieben Frauen Traum« für Chor a cappella »Wachet auf, ruft uns die Stimme« Choralfantasie für Orgel op. 52 / 2 MORTEn LAURiDSEn »O magnum mysterium« für achtstimmigen Chor a cappella

Charlotte Müller perrier Sopran Bianca Reim Sopran Sabine Eyer Alt Wolfram Teßmer Bariton René Voßkühler Bariton peter Kofler Orgel RUnDFUnKCHOR BERLin Michael Gläser Dirigent

MAx REGER »Vom Himmel hoch, da komm ich her« aus »30 kleine Choralvorspiele« op. 135 a für Orgel

d  Michael

Gläser

FRAnZ GRUBER »Stille Nacht, heilige Nacht« Bearb. für Chor a cappella

Weihnacht im Berliner Dom

Die alljährlichen Weihnachtsliederabende in der Leipziger Thomas­ kirche haben Michael Gläser tief geprägt – neun Jahre lang war er

Mitglied des Thomanerchores. Mit dem heutigen Programm im

Berliner Dom knüpft der langjährige Leiter des Chores des Bayeri-

schen Rundfunks an die Leipziger Tradition an. Der Reigen der

„klassischen“ Weihnachtsstücke von Eccard über Bach und Händel

bis zu Mendelssohn wird um Werke der Zeitgenossen Morten Lauridsen und Vic Nees erweitert. Außerdem erklingt Musik von Max Reger auf der Sauer-Orgel des Berliner Doms. Für ihre kleine

Schwester in der Leipziger Thomaskirche hat Reger viele seiner Orgel­werke komponiert.

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 t Preise in Euro: 20,– 25,– 30,– 35,– 40,– 030 / 20 29 87 22 tickets@rundfunkchor-berlin.de


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30. / 31. Dezember 2013

MO 20 Uhr / DI 16 Uhr Konzerthaus Berlin

d  Gendarmenmarkt

in Berlin Ludwig van Beethoven Sinfonie Nr. 9 d-Moll op. 125 mit Schlusschor über Schillers Ode »An die Freude«

Measha Brueggergosman Sopran Lioba Braun Alt Burkhard Fritz Tenor Günther Groissböck Bass Rundfunkchor Berlin Nicolas Fink RundfunkSinfonie­orchester Berlin Marek Janowski Dirigent

Kooperationspartner in der roc berlin:

Freude „Es gibt im Laufe eines deutschen Konzertjahres einige wenige Traditionen, die man nicht ändern sollte. Beethovens Neunte am Jah-

resende ist mir immer wieder große Freude und angenehme Pflicht.“ Marek Janowski

Konzertübertragung:

 t Preise in Euro: 44,– 49,– 54,– 59,– ( 30. 12.) 4  9,– 59,– 69,– 79,– ( 31. 12.) 030 / 20 29 87 22 tickets@rundfunkchor-berlin.de


d  Sabine

Abo

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Eyer und Christina Bischoff 2. KammermusikPodium i

Cabaret Ladies Zwischen ihnen liegen mehrere Jahrzehnte und ein ganzer Ozean –

und doch ergänzen sie sich bestens zu einem besinnlich-vergnüg­ lichen Kammermusikabend: Kurt Weills und Friedrich Hollaenders

Chansons der 1920er-Jahre und die amerikanischen Cabaret songs

der Zeitgenossen William Bolcom und Ben Moore. Manche dieser

Mit dem Ticket ist der Zutritt zum Tierpark ab 16 15 Uhr möglich.

»Cabaret Ladies« Werke von William Bolcom, Ben Moore, Kurt Weill und Friedrich Hollaender Christina Bischoff Sopran Sabine Eyer Alt Stefanie Maschke Klavier Wir danken:

Stücke sind urkomisch, andere tieftraurig – und einige nehmen die

Hörer mit auf eine emotionale Achterbahnfahrt. Neben wohlbe-

kannten und beliebten Standards präsentieren die „Cabaret Ladies“ Christina Bischoff und Sabine Eyer gemeinsam mit der Pianistin

Stefanie Maschke zahlreiche Perlen, die noch zu entdecken sind. Überraschungen garantiert.

t Preis in Euro: 18,– 030 / 20 29 87 22 tickets@rundfunkchor-berlin.de

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SO 17 Uhr Schloss Friedrichsfelde

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12. Januar 2014


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15. / 16. Januar 2014

MI / DO 20 Uhr Philharmonie Berlin i

Konzerteinführung: 18 55 Uhr

d  Tugan

Sokhiev Gustav Mahler Sinfonie Nr. 2 c - Moll für Soli, Chor und Orchester (»Auferstehungssinfonie«)

Sokhievs Sicht auf Mahler Auch 2014 wird unter dem DSO-Chefdirigenten Tugan Sokhiev die

Anastasia Kalagina Sopran Sasha Cooke Mezzosopran Rundfunkchor Berlin Nicolas Fink Deutsches SymphonieOrchester Berlin Tugan Sokhiev Dirigent

Kooperationspartner in der roc berlin:

gute Zusammenarbeit des Rundfunkchores Berlin mit dem Deut-

schen Symphonie-Orchester Berlin fortgesetzt. Nach Sergei Prokofjews Kantate Alexander Newski im Februar 2012 und seinem

Oratorium Iwan Grosny im Januar 2013 dirigiert Sokhiev zum Jah-

Konzertübertragung:

resauftakt Gustav Mahlers populäre Zweite, die Auferstehungs­

sinfonie. In dem 1895 in Berlin uraufgeführten Werk kommt dem

Chor eine Schlüsselrolle zu. Wie zuvor Beethoven, Mendelssohn

und Liszt krönt Mahler seine Sinfonie mit einer eindrucksvollen

Schlusskantate, zu der er durch das Gedicht Auferstehung von Friedrich Klopstock inspiriert wurde.

 t Preise in Euro: 20,– 29,– 36,– 43,– 51,– 59,–  030 / 20 29 87 22 tickets@rundfunkchor-berlin.de


26. Januar 2014

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Mitsingkonzert 2014 Ludwig van Beethoven Fantasie c - Moll op. 80 für Klavier, Chor und Orchester (»Chorfantasie«)

Messe C - Dur op. 86 für Soli, Chor und Orchester  Sophie Klußmann Sopran  hristina Seifert Mezzosopran C Anke Vondung Alt Ricardo Marinello Tenor René Voßkühler Bariton David Jerusalem Bass Einav Yarden Klavier Rundfunkchor Berlin

Gäste des Rundfunkchores Berlin Mitglieder der Deutschen Streicher­philharmonie

d  Mitsingkonzert

2013

RundfunkSinfonie­orchester Berlin Simon Halsey Dirigent

In Zusammenarbeit mit:

Masse und Klasse

Kooperationspartner in der roc berlin:

„Aber mein lieber Beethoven, was haben Sie denn da wieder ge-

Kooperationspartner:

macht?“, soll Fürst Eszterházy den Komponisten nach der Urauf-

führung seiner Messe in C-Dur 1807 gefragt haben. Mit diesem

Werk beschritt Beethoven ganz neue Wege der Messvertonung, die ihn später zur Missa solemnis führten. Nun setzt Simon Halsey

das Werk auf das Programm des Mitsingkonzerts, zu dem wieder

1.300 Amateursänger aus Berlin und der ganzen Welt eingeladen sind. Voller Enthusiasmus und bestens vorbereitet werden sie, wie

stets seit 2003, die Berliner Philharmonie zum Klingen bringen – und die Zuhörer zum Jubeln.

t Preise in Euro: Mitsänger 35,– Zuhörer 25,– 30,– 030 / 20 29 87 22 tickets@rundfunkchor-berlin.de

s  Broadening

the Scope of Choral Music

SO 16 Uhr Philharmonie Berlin


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7. Februar 2014 e men

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FR 20 Uhr Konzerthaus Berlin i

Konzerteinführung: 18 45 Uhr

3. Abonnementkonzert Hector Berlioz »Roméo et Juliette« op. 17 Symphonie dramatique für Soli, Chor und Orchester d  Marek

Janowski

Kraft, Phantasie und Leidenschaft

Bernarda Fink Mezzosopran Yann Beuron Tenor Matthew Rose Bass Rundfunkchor Berlin Denis Comtet RundfunkSinfonieorchester Berlin Marek Janowski Dirigent

Kooperationspartner in der roc berlin:

„Ich fasste den Entschluss, ein Meisterwerk zu schreiben – eine in ihrer Art neue und gewaltige Komposition voller Kraft, Phantasie

und Leidenschaft“, schreibt Hector Berlioz unbescheiden in seinen

Konzertübertragung:

Memoiren. Und er entschied sich „nach ziemlich langem Zögern für die Idee einer Symphonie mit Chören, Gesangssoli und einem

Chor-Rezitativ nach Shakespeares Romeo und Julia“. Der gefürchte-

te Kritiker Eduard Hanslick kanzelte das 90-minütige Werk als „ästhetisches Monstrum“ ab. „Wir wollen beweisen, dass Hanslick im

Unrecht ist“, sagt RSB-Chefdirigent Marek Janowski.

 t Preise in Euro: 44,– 49,– 54,– 59,– 030 / 20 29 87 22 tickets@rundfunkchor-berlin.de


16. Februar 2014 Abschlusskonzert chor@berlin

Knut Nystedt »Immortal Bach« Johann Sebastian Bach Choräle aus der Motette »Jesu, meine Freude« BWV 227 David Stingl »Re: Bach’ed #301« (Uraufführung)

Georg Friedrich Händel »Hallelujah« aus dem Oratorium »Messiah« HWV 56 arrangiert von Quincy Jones Felix Mendelssohn Bartholdy »Hör mein Bitten« Johannes Brahms »Wie lieblich sind deine Wohnungen« und »Ihr habt nun Traurigkeit« aus »Ein deutsches Requiem« op. 45

d

LeaderChor 2012 im Paul-Löbe-Haus

Johann Sebastian Bach Air aus der Orchestersuite Nr. 3 D-Dur BWV 1068 Georg Friedrich Händel »Hallelujah« aus dem Oratorium »Messiah« HWV 56

LeaderChor Zum achten Mal bereits kommen Führungspersönlichkeiten aus allen Bereichen der Gesellschaft zusammen, um gemeinsam mit

Mitgliedern des Rundfunkchores Berlin und unter der Leitung von

Simon Halsey ein anspruchsvolles Programm zu erarbeiten. Das

Abschlusskonzert des viertägigen Chor-Workshops ist diesmal zugleich das große Finale des Berliner Vokalfests chor@berlin, das

das ganze Spektrum des hauptstädtischen Chorlebens abbildet.

Auf dem Programm des LeaderChores stehen neben Werken von

Mendelssohn und Brahms auch jene von Bach und Händel – nicht

Christina Bischoff Sopran  nrico Palascino 1. Violine E Martin Eßmann 2. Violine Jana Drop Viola Andreas Weigle Violoncello Hermann F. Stützer Kontrabass Raphael Alpermann Orgel Hendrik Heilmann Klavier Frank Tackmann Schlagwerk LeaderChor Berlin 2014 Mitglieder des Rundfunkchores Berlin Simon Halsey Dirigent

Kooperationspartner:

nur in ihrer „klassischen“ Form, sondern auch in modernen Weiterentwicklungen: von Knut Nystedts verinnerlichtem Komm, süßer

Tod über Quincy Jones’ souliges Hallelujah bis hin zu einer frisch

arrangierten Choralfassung vom Rundfunkchor-Bass David Stingl. Und wie es sich für ein rauschendes Chorfest-Finale gehört, darf das Publikum zum Schluss Händels Hallelujahmitschmettern!

t Preis in Euro: 18,– 030 / 20 29 87 22 tickets@rundfunkchor-berlin.de

the Scope of Choral Music

Johann Sebastian Bach »Komm, süßer Tod« BWV 478

s  Broadening

SO 19 Uhr Radialsystem V Berlin

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23. Februar 2014

SO 17 Uhr Schloss Friedrichsfelde

d  René

Voßkühler

3. KammermusikPodium i

Winterreise

Mit dem Ticket ist der Zutritt zum Tierpark ab 16 15 Uhr möglich.

»Winterreise«

Als Schuberts Freunde erstmals seine Winterreise hörten, zeigten

Franz Schubert »Winterreise« op. 89 D 911 Liederzyklus für Singstimme und Klavier

befremdet. Der Komponist entgegnete, diese Lieder gefielen ihm

René Voßkühler Bariton Oliver Pohl Klavier

sie sich von der Düsternis dieses „Kreises schauerlicher Lieder“ sehr mehr als all seine anderen. Auch René Voßkühler, Bariton im Rund-

funkchor Berlin und regelmäßig als Solist zu erleben, zeigt sich fas- Wir danken:

ziniert von Schuberts Zyklus: „Mein soziales Umfeld betreffend bin

ich glücklich und zufrieden. Aber in der Mitte meines Lebens kann

ich wahrhaftig auch einiges erzählen von den Stürmen des Lebens, vom Ankämpfen gegen Widrigkeiten, von meiner stetigen Suche

als Sänger beim Verfolgen meiner künstlerischen Vision. Ich bin

selbst neugierig, wie meine spannende Reise enden wird.“

t Preis in Euro: 18,– 030 / 20 29 87 22 tickets@rundfunkchor-berlin.de


SO / FR 18 Uhr Festspielhaus Baden-Baden

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Konzerteinführung: 19 Uhr

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DO / FR 20 Uhr Philharmonie Berlin

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13. / 18. April 2014

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27. / 28. Februar 2014

Osterfestspiele Baden-Baden Konzerteinführung: 16 30 Uhr / 17 10 Uhr

 1. März 2014 SA 20 Uhr Philharmonie Berlin i

Konzerteinführung: 19 Uhr 4. Abonnementkonzert

Johann Sebastian Bach »Johannes-Passion« BWV 245

Mark Padmore  Tenor – Evangelist Camilla Tilling Sopran – Arien  agdalena Kožená  M Mezzosopran – Arien Topi Lehtipuu Tenor – Arien Christian Gerhaher  Bariton – Petrus /  Pilatus /  Arien Roderick Williams  Bass – Jesus Isabelle Voßkühler  Sopran – Ancilla Holger Marks Tenor – Servus Rundfunkchor Berlin Simon Halsey Berliner Philharmoniker Simon Rattle Dirigent

Peter Sellars Ritualisierung Veranstalter:

d  Peter

Sellars

Veranstalter:

Sellars!

Konzertübertragung:

Über Bachs Matthäus-Passion sagte der Regisseur Peter Sellars

2010, sie sei kein rein geistiges und abstraktes Werk, vielmehr

zeichne Bach auch „packende, lebendige Bilder“. Sellars’ halbszenische „Ritualisierung“ der Matthäus-Passion in der Berliner Philharmonie im Frühjahr 2010 wurde einhellig umjubelt. Nun erarbeitet

der Amerikaner Bachs erste Passion, die 1724 uraufgeführte Johan-

nes-Passion, mit dem Rundfunkchor Berlin. Wie stets wird Sellars

bis zu Beginn der Proben niemanden in seine konzeptionellen Überlegungen einweihen.

 t Preise in Euro (Berlin): 42,– 52,– 64,– 78,– 92,– 102,– 112,– 128,– 030 / 25 48 89 99 kartenbuero@berliner-philharmoniker.de  t Preise in Euro (Baden-Baden): 65,– 109,– 139,– 174,– 210,– 07221 / 30 13 101 info@festspielhaus.de


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U-Theatre Taiwan: Theater, Perkussion, Meditation


2. ⁄ 4. ⁄   5. April 2014

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Konzerteinführung: 19 Uhr 5. Abonnementkonzert

s  Broadening

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the Scope of Choral Music

MI / FR /   SA 20 Uhr Kraftwerk Berlin

LOVER s Ab

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d  U-Theatre

Taiwan

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nsere Zeit rast und das Leben wird immer

West-östlicher Liebesdialog

schneller. Die Mitglieder des U-Theatre

Taiwan halten trommelnd die Zeit an. Ihr Spiel

ist spirituell, kraftvoll, wunderschön. Es inspirierte mich das U-Theatre mit dem Rundfunkchor Berlin in einem neuen Werk zu vereinen. Einem Werk über die Liebe,

aus gigantischen Trommeln, rituellen Gongs und der

menschlichen Stimme.“ „Die Liebe ist der vielleicht einzige Zustand des Menschen, in dem ChristianJost,Komponist das Irdische und das Himmlische nahezu vereint zu sein scheinen.“ Dies ist für den Berliner Komponisten Christian Jost der zentrale

Gedanke seines Stücks Lover, in dem er Liebesgedichte des Ameri-

kaners E. E. Cummings und aus dem alten China vertont. Die Grundspannung erzeugt Jost durch die ungewöhnliche Konfrontation von A-cappella-Passagen mit Klängen eines chinesischen Per-

kussionsensembles. Partner des Rundfunkchores Berlin ist das

Christian Jost »LOVER« Musiktheater für Chor und Schlaginstrumente ( Uraufführung)

Ruo-Yu Liu Regie Chi-Chun Huang  Musikdirektor U-Theatre Nicolas Fink, Christian Jost  Musikalische Einstudierung Keh-Hea Lin Bühne /  Licht Johan Ku Kostüme Jasmina Hadziahmetovic  Regie / Mitarbeit Po-Huang Chen  Inspizienz / Abendspielleitung U-Theatre Taiwan Rundfunkchor Berlin Christian Jost Dirigent Nicolas Fink Dirigent   4. April

weltweit gefeierte U-Theatre Taiwan, das chinesisches Theater und fernöstliche Kampfkunst, Meditation und Perkussion zu einer kunstvollen Einheit zusammenführt. Die szenische Realisierung

und fünf weitereund attraktive Konzerte können übernimmt dieDieses Theatergründerin -leiterin Ruo-Yu Liu. Nach Sie beim Rundfunkchor Berlin im günstigen

der UraufführungAbonnement in Berlin wird Lover auchSie in einfach China auf und Taiwan buchen. Schauen  /  67 dieser Broschüre nach, wie’s geht. s S. 66sein. zu hören und zu sehen

t Preis in Euro: 35,– 030 / 20 29 87 22 tickets@rundfunkchor-berlin.de


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U-Theatre Taiwan: Theater, Perkussion, Meditation


2. ⁄ 4. ⁄   5. April 2014

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Konzerteinführung: 19 Uhr 5. Abonnementkonzert

s  Broadening

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the Scope of Choral Music

MI / FR /   SA 20 Uhr Kraftwerk Berlin

d  U-Theatre

West-östlicher Liebesdialog „Die Liebe ist der vielleicht einzige Zustand des Menschen, in dem

das Irdische und das Himmlische nahezu vereint zu sein scheinen.“ Dies ist für den Berliner Komponisten Christian Jost der zentrale Gedanke seines Stücks Lover, in dem er Liebesgedichte des Ameri-

kaners E. E. Cummings und aus dem alten China vertont. Die Grundspannung erzeugt Jost durch die ungewöhnliche Konfrontation von A-cappella-Passagen mit Klängen eines chinesischen Per-

kussionsensembles. Partner des Rundfunkchores Berlin ist das

Taiwan

Christian Jost »LOVER« Musiktheater für Chor und Schlaginstrumente ( Uraufführung)

Ruo-Yu Liu Regie Chi-Chun Huang  Musikdirektor U-Theatre Nicolas Fink, Christian Jost  Musikalische Einstudierung Keh-Hea Lin Bühne /  Licht Johan Ku Kostüme Jasmina Hadziahmetovic  Regie / Mitarbeit Po-Huang Chen  Inspizienz / Abendspielleitung U-Theatre Taiwan Rundfunkchor Berlin Christian Jost Dirigent Nicolas Fink Dirigent   4. April

weltweit gefeierte U-Theatre Taiwan, das chinesisches Theater und fernöstliche Kampfkunst, Meditation und Perkussion zu einer kunstvollen Einheit zusammenführt. Die szenische Realisierung

übernimmt die Theatergründerin und -leiterin Ruo-Yu Liu. Nach der Uraufführung in Berlin wird Lover auch in China und Taiwan zu hören und zu sehen sein.

t Preis in Euro: 35,– 030 / 20 29 87 22 tickets@rundfunkchor-berlin.de


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27. April 2014

SO 17 Uhr Schloss Friedrichsfelde

d  Holger Marks, Barbara Kind, Wilfried Staufenbiel,

Judith Simonis, Gesine Nowakowski

4. KammermusikPodium i

Gotische Klangwelt Um 1980 gehörte Wilfried Staufenbiel zu den Ersten, die in der

DDR die mittelalterliche Musik wiederentdeckten. Auch als Mitglied des Rundfunkchores Berlin lässt ihn seine alte Leidenschaft

nicht los. Gemeinsam mit einstigen Mitstreitern und heutigen

Chorkollegen begibt er sich erneut in die eigenwillige Klangwelt der Gotik.

„Das Leben der Menschen war in einem kaum vorstellbaren

Maß von Not und Gefahr geprägt. Hungersnöte, eine erschreckend

hohe Mütter- und Kindersterblichkeit, verheerende Seuchen und die unaufhörlichen Kriege erwarteten jene, die Gottes schöne

Mit dem Ticket ist der Zutritt zum Tierpark ab 16 15 Uhr möglich.

»Musica mensurata« – Mehrstimmige Musik des Mittelalters  Werke von Adan de la Hale, Francesco Landini, Jean Vaillant und Guillaume de Machaut sowie aus dem Codex Montpellier und dem Codex Ivrea Barbara Kind Sopran Gesine Nowakowski Sopran Judith Simonis Alt Holger Marks Tenor Wilfried Staufenbiel Bass, historische Instrumente Egbert Schimmelpfennig  historische Instrumente Hans-Martin Meckel  historische Instrumente Wir danken:

Welt betraten. Umso erstaunlicher sind die Ruhe, Heiterkeit und

Lebenskraft, die dem Hörer in der Musik der Gotik entgegentreten. Liebe und Gottvertrauen waren die seelischen Waffen, um die Not

zu bezwingen, und sie bestimmten auch die Kunst jener Zeit. Es ist eine eigenwillige Klangwelt, die den modernen Hörer überrascht

und fasziniert.“ Wilfried Staufenbiel

t Preis in Euro: 18,– 030 / 20 29 87 22 tickets@rundfunkchor-berlin.de


10. Mai 2014

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s  Broadening

the Scope of Choral Music

SA 14 / 16 30 / 19 Uhr Philharmonie Berlin Kammermusiksaal

d  Dirigent

der Liederbörse 2013: Nicolas Fink

d  Liederbörse

2013

Rund ums Volkslied Die wunderbare Welt der Volkslieder steht diesmal im Mittelpunkt der Liederbörse, die traditionell so vielfältig und bunt ist wie kaum

ein anderes Chorkonzert. Hier stellen Chöre verschiedener Berliner

Schulen und die Chöre des vom Rundfunkchor Berlin initiierten

„SING!“-Projekts (siehe S. 70) ihre Lieder vor. Es präsentiert sich der

Liederbörse 2014 »Rund ums Volkslied« Band Klavier, Gitarre, Bass, Perkussion Rundfunkchor BerliN Berliner Schulchöre Gunter Berger Dirigent

i Anmeldung:

2011 gegründete Elternchor – und natürlich wird auch der Rund- T 030 / 20 29 87 560 funkchor Berlin mit von der Partie sein. Und wenn dann alle zusam- F 030 / 20 29 87 569 men unter der Leitung von Gunter Berger, dem langjährigen Chefdirigenten des MDR Kinderchores, losschmettern, werden die

Wände des Kammermusiksaals wackeln! Die Nachmittagskonzerte sind den Chören der Grundschulen vorbehalten, im Abendkon-

zert treten dann die Chöre der Berliner Oberschulen auf.

info@rundfunkchor-berlin.de Anmeldeschluss: 31. August 2013 t Preis in Euro: 10,– 030 / 20 29 87 22 tickets@rundfunkchor-berlin.de


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17. Mai 2014

s  Broadening

the Scope of Choral Music

SA 20 Uhr Palace of Arts Budapest

d  Die

Kettenbrücke in Budapest

Mitsingkonzert International Georg Friedrich Händel »Zadok the Priest« für Chor und Orchester Johann Sebastian Bach Choräle »O große Lieb« und »Wer hat dich so geschlagen« (nur Rundfunkchor Berlin ) d  Simon

Halsey

Mitsingkonzert in Budapest Simon Halsey und der Rundfunkchor Berlin tragen die Idee der Mitsingkonzerte hinaus in die Welt, in diesem Jahr nach Budapest. Seit

2003 reisen Jahr für Jahr begeisterte Amateursänger aus aller Herren Länder nach Berlin, um mit anderen Enthusiasten und den Pro-

fis des Rundfunkchores Berlin unter Leitung von Simon Halsey an-

Knut Nystedt »Immortal Bach« (nur Rundfunkchor Berlin )

Wolfgang Amadeus Mozart Requiem d-Moll KV 626 für Soli, Chor und Orchester Melinda Parsons Sopran Judith Simonis Alt Robert Franke Tenor Sascha Glintenkamp Bass Rundfunkchor Berlin Gäste des Rundfunkchores Berlin Dohnányi Orchester Budafok Simon Halsey Dirigent

Veranstalter:

spruchsvolle Werke einzustudieren und vor großem Publikum

aufzuführen. Nun lädt der Rundfunkchor Berlin alle Interessierten

ein, gemeinsam mit ihm im Budapester Palast der Künste direkt

am Donau-Ufer Mozarts Requiem zu singen.

t

www.interkultur.com


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Holger Marks, Christine Lichtenberg, Cosima Henseler und Michael Timm

5. KammermusikPodium

Berliner Akademiker Ende des 19. Jahrhunderts war die Berliner Komponistenszene

überaus lebendig. An der Königlichen Hochschule für Musik, der

Vorgängerin der Universität der Künste, lehrten unter anderem

Max Bruch, Heinrich von Herzogenberg, Friedrich Kiel und Ernst Rudorff. Zu ihrer Zeit hoch geachtet, sind ihre in der Tradition von

i

Mit dem Ticket ist der Zutritt zum Tierpark ab 16 15 Uhr möglich.

»Berliner Akademiker« Werke von Max Bruch, Heinrich von Herzogenberg, Friedrich Kiel, Ernst Rudorff u.  a. Cosima Henseler Sopran Christine Lichtenberg Alt Holger Marks Tenor Michael Timm Bass Philip Mayers Klavier Wir danken:

Schumann und Brahms stehenden Werke heute, abgesehen von Bruchs Violinkonzert Nr. 1, weitgehend vergessen. Zu Unrecht, wie

das fünfte KammermusikPodium der Saison zeigen wird. Gemein-

sam mit drei Kollegen aus dem Rundfunkchor Berlin und dem Pianisten Philip Mayers präsentiert der Bassist Michael Timm romantische Entdeckungen vom Sololied bis zum Quartett.

t Preis in Euro: 18,– 030 / 20 29 87 22 tickets@rundfunkchor-berlin.de

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SO 17 Uhr Schloss Friedrichsfelde

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25. Mai 2014


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1. Juni 2014

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SO 20 Uhr Philharmonie Berlin i

Konzerteinführung: 18 55 Uhr

Abokonzert mit dem DSO s Ab

d  Sir

Andrew Davis

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6

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CS

D Oratorium

as Deutsche Symphonie-Orchester Berlin und der Rundfunkchor Berlin fanden nach dem

Mauerfall ab 1990 zueinander. Das heutige DSO

wurde 1946 als RIAS-Symphonie-Orchester im Westteil

der Stadt gegründet, während der Rundfunkchor Berlin

britisch

in Ost-Berlin beheimatet war. Längst sind aus Chor und Orchester gute Partner geworden, und die vergleichs-

weise junge gemeinsame Geschichte weist zahlreiche

Höhepunkte auf: darunter Humperdincks Königskinder

unter Leitung von Ingo Metzmacher oder die GrammyIn England gehört Edward Elgars Oratorium über Tod und Himmelpreisgekrönte Aufnahme von Kaija Saariahos L ’amourde fahrt des Heiligen Gerontius zu den beliebtesten Chorwerken loinunter Kent Nagano. Dass die Chemie auch zwischen überhaupt. In Deutschland erfreut sich das Werk erst in jüngerer dem Chor und dem neuen DSO-Chefdirigenten Tugan Zeit einiger Beliebtheit. Im Januar 2012 sang der Rundfunkchor BerSokhiev stimmt, haben die Aufführungen von Prokofjews lin The Dream of Gerontiusbereits an der Seite der Berliner PhilharAlexanderNewskiund IwanGrosny2012 beziehungsweise moniker unter der Leitung von Daniel Barenboim. Die heutige Auf2013 eindrucksvoll bewiesen. führung mit dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin leitet der

6. Abonnementkonzert Edward Elgar »The Dream of Gerontius« op. 38 für Soli, zwei Chöre und Orchester

Sarah Connolly Mezzosopran Stuart Skelton Tenor Brindley Sherratt Bass Rundfunkchor Berlin RIAS Kammerchor David Jones Deutsches SymphonieOrchester Berlin Andrew Davis Dirigent

Kooperationspartner in der roc berlin:

Konzertübertragung:

Bayreuth- und Glyndebourne-erfahrene britische Dirigent Sir

Andrew Davis. Ungewöhnlich ist auch die Chorbesetzung: Elgar fünf und weitere attraktive Konzerte können schreibt einen Dieses großenund Chor einen Kammerchor vor, und so Sie beim Rundfunkchor Berlin im günstigen

sind heute der Rundfunkchor Berlin und der Sie RIAS Kammerchor geAbonnement buchen. Schauen einfach auf meinsam auf einers Bühne erleben. S. 66 /  67zu  dieser Broschüre nach, wie’s geht.

 t Preise in Euro: 2  0,– 29,– 36,– 43,– 51,– 59,– 030 / 20 29 87 22 tickets@rundfunkchor-berlin.de


52

S s Abo

eme

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6

nn

C

d Iwan Grosny 2013 mit dem DSO unter Tugan Sokhiev


1. Juni 2014

53

SO 20 Uhr Philharmonie Berlin i

Konzerteinführung: 18 55 Uhr

d  Sir

Andrew Davis

6. Abonnementkonzert Edward Elgar »The Dream of Gerontius« op. 38 für Soli, zwei Chöre und Orchester

Oratorium britisch In England gehört Edward Elgars Oratorium über Tod und Himmel-

fahrt des Heiligen Gerontius zu den beliebtesten Chorwerken

überhaupt. In Deutschland erfreut sich das Werk erst in jüngerer

Sarah Connolly Mezzosopran Stuart Skelton Tenor Brindley Sherratt Bass Rundfunkchor Berlin RIAS Kammerchor David Jones Deutsches SymphonieOrchester Berlin Andrew Davis Dirigent

Kooperationspartner in der roc berlin:

Zeit einiger Beliebtheit. Im Januar 2012 sang der Rundfunkchor Berlin The Dream of Gerontiusbereits an der Seite der Berliner Philhar-

moniker unter der Leitung von Daniel Barenboim. Die heutige Auf-

führung mit dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin leitet der

Konzertübertragung:

Bayreuth- und Glyndebourne-erfahrene britische Dirigent Sir

Andrew Davis. Ungewöhnlich ist auch die Chorbesetzung: Elgar schreibt einen großen Chor und einen Kammerchor vor, und so

sind heute der Rundfunkchor Berlin und der RIAS Kammerchor gemeinsam auf einer Bühne zu erleben.

 t Preise in Euro: 2  0,– 29,– 36,– 43,– 51,– 59,– 030 / 20 29 87 22 tickets@rundfunkchor-berlin.de


54

11. Juni 2014

MI 20 Uhr Philharmonie Berlin i

Konzerteinführung: 18 45 Uhr

Zum 150. Geburtstag des Komponisten Richard Strauss »Deutsche Motette« (»Die Schöpfung ist zur Ruh gegangen«) op. 62 für Soli und 16-stimmigen Chor a cappella

d  Richard

Strauss

Strauss und Stimme „Zu Richard Strauss’ 150. Geburtstag möchten wir dem Publikum

»Die Tageszeiten« op. 76 Liederzyklus für Männerchor und Orchester »Metamorphosen« Studie für 23 Solostreicher Julia Bauer Sopran Anke Vondung Alt Peter Sonn Tenor Georg Zeppenfeld Bass Rundfunkchor Berlin Michael Gläser RundfunkSinfonie­orchester Berlin Marek Janowski Dirigent

Kooperationspartner in der roc berlin:

etwas anderes präsentieren als Ein Heldenleben oder die Alpensin-

fonie oder Don Juan. So haben wir ein Programm mit Raritäten zu-

sammengestellt, in dem sich, wie ich finde, die Dinge wunderbar ergänzen: Auf die Deutsche Motette, die durch ihre sinfonische

Konzertübertragung:

Struktur auch im A-cappella-Repertoire eine Ausnahme darstellt, folgt ein Zyklus für Männerchor und Orchester, den Schluss bilden

die Metamorphosen für 23 Streicher. Ich glaube, dass dieses Pro-

gramm gerade durch die beiden unterschiedlichen Chorwerke ein

anderes als das gewohnte Licht auf den vermeintlich bekannten Richard Strauss wirft.“ Marek Janowski

 t Preise in Euro: 34,– 39,– 44,– 49,– 54,– 59,– 030 / 20 29 87 22 tickets@rundfunkchor-berlin.de


12. / 13. / 14. Juni 2014

55

DO / FR / SA 20 Uhr Philharmonie Berlin i

Konzerteinführung: 19 Uhr

Harrison Birtwistle »Dinah and Nick’s Love Song« für drei Melodieinstrumente und Harfe

d  Mariss

Jansons

Gustav Mahler Sinfonie Nr. 3 d-Moll für Alt, Frauenchor, Knabenchor und Orchester

Gerhild Romberger Alt Rundfunkchor Berlin Tobias Löbner 

Monumental „Für so was verdient der Mann ein paar Jahre Gefängnis“, schrieb

Staats- und Domchor Berlin Kai-Uwe Jirka

Berliner Philharmoniker Mariss Jansons Dirigent Veranstalter:

ein Kritiker anlässlich der Wiener Erstaufführung – und meinte da-

mit vor allem, dass Mahler in seiner Dritten, der bis dahin monumentalsten Sinfonie überhaupt, Volks-, Militär- und Sakralmusik, komplexe Strukturen und Kinderlied, Orchestrales und Vokales zu einer unerhört neuen Synthese verschmolzen hatte. Noch heute

entwickelt Mahlers 1902 uraufgeführtes Werk einen Sog, dem

man sich nicht entziehen kann.

t Preise in Euro: 32,– 36,– 44,– 52,– 62,– 72,– 82,– 92,– 030 / 25 48 89 99 kartenbuero@berliner-philharmoniker.de


56

15. Juni 2014

SO 19 Uhr Kulturforum am Potsdamer Platz

d  Kulturforum

Berlin

O Fortuna

50 Jahre Kulturforum Berlin Carl Orff »Carmina burana«

wo auf der Welt: 1964 entwarf Hans Scharoun in Berlin eine „Stadt-

Sally Matthews Sopran Benjamin Bruns Tenor Christian Gerhaher Bariton

Museen, die größte öffentliche Bibliothek Deutschlands und zwei

Rundfunkchor Berlin Simon Halsey

den Kammermusiksaal. Auch wenn Scharouns originale Vision nie

Berliner Philharmoniker Simon Rattle Dirigent

So viel hochkarätige Kultur an einem Ort findet man kaum anderslandschaft“, die rings um die Matthäuskirche die bedeutendsten

Konzerthäuser von Weltrang vereinen sollte: die Philharmonie und

verwirklicht wurde, das Kulturforum ist ein Ort, ohne den Berlin für den Musik- und Kulturinteressierten nicht mehr denkbar ist. Als

Veranstalter:

Festmusik für ihr Open-Air-Konzert zum 50. Geburtstag haben sich

die Berliner Philharmoniker, der Rundfunkchor Berlin und Simon

Rattle Carl Orffs Carmina buranaausgesucht – ein Werk, das nicht

nur zu den beliebtesten Kompositionen des 20. Jahrhunderts zählt,

sondern auch wie kaum ein zweites die Brücke zwischen Vergangenheit und Gegenwart schlägt.

 t 030 / 25 48 89 99 kartenbuero@berliner-philharmoniker.de


6

d  Judith

Simonis, Jörg Schneider und Christine Lichtenberg

6. KammermusikPodium

Eine Reise rund um das Mittelmeer Für das letzte KammermusikPodium der Saison nimmt das Erfolgstrio aus Christine Lichtenberg, Judith Simonis und Jörg Schneider

das Publikum mit auf eine musikalische Reise rund ums Mittel-

meer. Jörg Schneider, Bassist im Rundfunkchor Berlin, hat über die

Jahre zahlreiche CDs, Noten und Konzerterinnerungen von seinen

i

Mit dem Ticket ist der Zutritt zum Tierpark ab 16 15 Uhr möglich.

»Nimm eine Rose und nenne sie Sehnsucht« Lieder aus dem Mittelmeerraum Christine Lichtenberg Mezzosopran Judith Simonis Alt Jörg Schneider Gitarre und Bariton Nuri Karademirli Oud Horst Nonnenmacher Kontrabass Silke Lange Akkordeon Lucía Martínez Perkussion Wir danken:

Reisen aus dem Süden mitgebracht. Aus dieser Sammlung hat er romanische und orientalische, griechische und sephardische Lieder

ausgewählt. Jörg Schneiders bewährter Partner Nuri Karademirli

vom Konservatorium für türkische Musik sowie Silke Lange am Ak-

kordeon und Horst Nonnenmacher am Kontrabass werden dem

sommerlich-mediterranen Abend eine jazzige Note verleihen.

t Preis in Euro: 18,– 030 / 20 29 87 22 tickets@rundfunkchor-berlin.de

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SO 17 Uhr Schloss Friedrichsfelde

P s Abo

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22. Juni 2014


58

Juli 2014 Gastspiele in Planung

d  Ein berührendes Erlebnis: das human requiem 2012 im Radialsystem V

human requiem Es ist ein faszinierendes Erlebnis für Publikum und Sänger gleichermaßen: Jochen Sandigs „Verkörperlichung“ von Brahms’ Deut-

schem Requiemals human requiem, das im Februar 2012 im Berliner

Johannes Brahms »Ein deutsches Requiem« op. 45 für Soli, Chor und Klavier zu vier Händen

Marlis Petersen Sopran Konrad Jarnot Bass Philip Mayers Klavier Phillip Moll Klavier Nicolas Fink Co-Dirigent

Rundfunkchor Berlin im September 2012 bereits die Plaza der Ham-

Jochen Sandig Realisation Ilka Seifert Dramaturgie Sasha Waltz Dramaturgie Claudia de Serpa Soares  Künstlerische Mitarbeit /  Repetition Davide Camplani  Künstlerische Mitarbeit /  Repetition Brad Hwang Raum Jörg Bittner Licht Kristin Hörnig Technik

sind für 2014 internationale Gastspiele geplant.

Rundfunkchor Berlin Simon Halsey Dirigent

Radialsystem V seine Uraufführung erlebte. Die Sänger des Rund-

funkchores Berlin streifen singend durch den Raum und „berühren“ das Publikum auf nie erlebte Art und Weise. Die Trost spendende

Botschaft des brahmsschen Meisterwerks wird für die Gemein-

schaft der Singenden und Hörenden zu einem gleichermaßen intellektuellen wie unmittelbar sinnlichen Erlebnis. Nachdem der

burger Elbphilharmonie mit dem human requiem eröffnen durfte,


Jarnot und der Rundfunkchor Berlin »Tod, wo ist dein Stachel?«

59

Verräumlichung

N

ach den Erfolgen des humanrequiemin Berlin und 2012 beim Theaterfestival Hamburg

auf der Baustelle der Elbphilharmonie wird

der Rundfunkchor Berlin mit Jochen Sandigs „Verräum-

lichung“ des Brahms-Requiems auf Reisen gehen – eine

Produktion, die sowohl für Konzertveranstalter als auch für Theaterfestivals von Interesse ist. Schon 2012 kam

die Einladung eines Profichores zu einem Theaterfestival nur scheinbar überraschend, denn Chöre finden wieder verstärkt Beachtung im Theater. Das humanrequiem zeigt theatrale Erfahrungsweisen auf, die nur ein sin-

fonischer Chor vermitteln kann, indem er das Publikum mitten im Klang platziert. Die Sänger bewegen sich

zwischen den Zuschauern und hüllen sie in den Klang ein. Die einzelne Chorstimme wird individuell, bekommt ein Gesicht, erzählt ihre je eigene Geschichte im Dialog

der Blicke, in der Ansprache an ein konkretes Gegenüber.

So wird Brahms‘ Botschaft des Trostes aus der Abstraktion des Allgemeingültigen geholt und in eine individuelle

Botschaft eines Sängers an einen Zuschauer verwandelt.

s  Broadening

the Scope of Choral Music

f  Konrad


58

Juli 2014 Gastspiele in Planung

d  Ein berührendes Erlebnis: das human requiem 2012 im Radialsystem V

human requiem Es ist ein faszinierendes Erlebnis für Publikum und Sänger gleichermaßen: Jochen Sandigs „Verkörperlichung“ von Brahms’ Deut-

schem Requiemals human requiem, das im Februar 2012 im Berliner

Radialsystem V seine Uraufführung erlebte. Die Sänger des Rund-

funkchores Berlin streifen singend durch den Raum und „berühren“ das Publikum auf nie erlebte Art und Weise. Die Trost spendende

Botschaft des brahmsschen Meisterwerks wird für die Gemein-

schaft der Singenden und Hörenden zu einem gleichermaßen intellektuellen wie unmittelbar sinnlichen Erlebnis. Nachdem der

Rundfunkchor Berlin im September 2012 bereits die Plaza der Ham-

burger Elbphilharmonie mit dem human requiem eröffnen durfte,

Johannes Brahms »Ein deutsches Requiem« op. 45 für Soli, Chor und Klavier zu vier Händen

Marlis Petersen Sopran Konrad Jarnot Bass Philip Mayers Klavier Phillip Moll Klavier Nicolas Fink Co-Dirigent Jochen Sandig Realisation Ilka Seifert Dramaturgie Sasha Waltz Dramaturgie Claudia de Serpa Soares  Künstlerische Mitarbeit /  Repetition Davide Camplani  Künstlerische Mitarbeit /  Repetition Brad Hwang Raum Jörg Bittner Licht Kristin Hörnig Technik Rundfunkchor Berlin

d Marlis Petersen beim human requiem 2012 Simon Halsey  Dirigent sind für 2014 internationale Gastspiele geplant.


59

the Scope of Choral Music

Jarnot und der Rundfunkchor Berlin »Tod, wo ist dein Stachel?«

s  Broadening

f  Konrad


Geschichte 60


61

Der Chor im Lauf der Zeit 1925

Gründung des Berliner Funk-Chores Künstlerische Leitung Hugo Rüdel  Dirigenten Selmar Meyrowitz, Max von Schillings, George Szell, Hermann Scherchen, Otto Klemperer, Erich Kleiber  Ur- und Erstaufführungen Hans Gál, Josef Matthias Hauer, Arthur Honegger, Heinrich Kaminski, Hugo Kaun, Ernst Krenek, Darius Milhaud, Kurt Weill

1933 Juni

Umbenennung in Chor des Reichssenders Berlin

1943 15. Sept.

Auflösung des Chores

1945

Wiederaufnahme der Arbeit als Berliner Solistenvereinigung

1948 Juli

Gründung des Großen Chores des Berliner Rundfunks

1955 (seit)

Systematische Erarbeitung der Oratorien Georg Friedrich Händels. Gastspiele im Inland und in Frankreich, Italien, England

Künstlerische Leitung Heinzkarl Weigl

Künstlerische Leitung Helmut Koch

Künstlerische Leitung Helmut Koch

Dirigenten Hermann Abendroth, Henryk Czyz, János Ferencsik, Anatoli Fistulari, Herbert Kegel, Franz Konwitschny, Igor Markevitch, Václav Neumann, Kurt Sanderling, Wilhelm Pitz  Ur- und Erstaufführungen Béla Bartók, Paul Dessau, Hanns Eisler, Dmitri Kabalewski, Siegfried Matthus, Carl Orff, Sergei Prokofjew, Dmitri Schostakowitsch, Igor Strawinsky, Michael Tippett

1973

Fusion der Berliner Solistenvereinigung und des Großen Chores des Berliner Rundfunks zum Rundfunkchor Berlin Künstlerische Leitung Helmut Koch  Dirigenten Wolf-Dieter Hauschild, Kurt Masur, Heinz Rögner, Thomas Sanderling, Otmar Suitner


62

Geschichte

d  Probe

D

2004 mit Sir Simon Rattle

er Rundfunkchor Berlin ist der älteste Rundfunkchor Deutsch-

lands und einer der führenden Konzertchöre der Welt; ein großer, 64 Sängerinnen und Sänger zählender Chor mit einer unver-

wechselbaren Klangpersönlichkeit, der zugleich durch enorme Vielseitig-

keit besticht und immer wieder mit ungewöhnlichen Projekten überrascht. Der Rundfunkchor Berlin ist gleichermaßen auf dem Konzertpodium und im Aufnahmestudio zu Hause, zahlreiche seiner CD-Aufnahmen wurden preisgekrönt – allein in den letzten zehn Jahren gewann er drei Grammy Awards und fünf ECHO Klassik-Preise.

Das Repertoire des Rundfunkchores Berlin erstreckt sich über

mehr als vier Jahrhunderte bis in die Gegenwart, regelmäßig vergibt er

Auf­träge an namhafte Komponisten. Das Kernrepertoire bildet die Chor­

sin­fonik, feste Partner des Rundfunkchores Berlin sind hier die Berliner

Philharmo­niker, das Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin und das Deutsche

Symphonie-Orchester Berlin. Fest im Saisonprogramm verankert sind auch A-cappella-Abende und Kammerkonzerte mit Mitgliedern des Chores.

Weltweit beachtet wird der Rundfunkchor Berlin außerdem für

seine innovativen Projekte, die die klassische Konzertsituation aufsprengen und dem Chorgesang neue Publikumsschichten gewinnen. Dazu

gehören zum einen szenische Aufführungen, bei denen der Chor mit Regisseuren wie Peter Sellars, mit der Tanzcompagnie Sasha Waltz & Guests

oder dem U-Theatre Taipeh zusammenarbeitet, zum anderen Mitsingkonzerte, Bildungsprogramme (Liederbörse, „SING!“) und der LeaderChor,

mit denen es dem Rundfunkchor ebenfalls gelungen ist, den Wirkungskreis der Chormusik zu erweitern.


63

1982 – 1993

Chefdirigent Dietrich Knothe  Dirigenten Claudio Abbado, Gert Albrecht, Vladimir Ashkenazy, Daniel Barenboim, Serge Baudo, Leonard Bernstein, Pierre Boulez, Ádám Fischer, Claus Peter Flor, Hartmut Haenchen, Michail Jurowski, Erich Leinsdorf, Gustav Kuhn, John Mauceri, Yehudi Menuhin, Günter Neuhold, Alexander Rahbari, Sir Simon Rattle, Hanns-Martin Schneidt, Leonard Slatkin, Sir Georg Solti   Ur- und Erstaufführungen Berthold Goldschmidt, FrançoisJoseph Gossec, Siegfried Matthus, Krzysztof Penderecki, Dieter Schnebel, Heinrich Sutermeister, Toshimitsu Tanaka, Mikis Theodorakis, Pjotr Iljitsch Tschaikowski, Andrew Lloyd Webber

1994 – 2001

Chefdirigent  Robin Gritton  Dirigenten Richard Bonynge, Christoph Eschenbach, Sir Colin Davis, Michael Gielen, Bernhard Haitink, Alan Howarth, Nikolaus Harnoncourt, Marek Janowski, James Levine, Ingo Metzmacher, Kent Nagano, Wolfgang Sawallisch, Lothar Zagrosek  Ur- und Erstaufführungen Pierre Boulez, Vinko Globokar, Berthold Goldschmidt, Klaus Huber, Hans Werner Henze, György Kurtág, Michael Tippett  Kompositionsaufträge Thomas Hoffmann Alles fließt(1995), Mauricio Kagel S chwarzes Madrigal(2000), Xiao-song Qu Rain(2000)

2001 (seit)

Chefdirigent  Simon Halsey  Dirigenten Claudio Abbado, John Axelrod, Andrey Boreyko, Daniel Barenboim, Marcus Creed, Peter Dijkstra, Charles Dutoit, Michael Gielen, Peter Eötvös, Iván Fischer, Michael Gläser, Emmanuelle Haïm, Bernhard Haitink, Nikolaus Harnoncourt, Richard Hickox, Eliahu Inbal, Kristjan Järvi, Neeme Järvi, Marek Janowski, Tõnu Kaljuste, Ton Koopman, Yakov Kreizberg, Reinbert de Leeuw, Nicola Luisotti, Susanna Mälkki, Andrew Manze, Kurt Masur, Zubin Mehta, Ingo Metzmacher, Marc Minkowski, Yannick Nézet-Séguin, Kent Nagano, Sakari Oramo, Seiji Ozawa, George Prêtre, Kaspars Putnins, Sir Simon Rattle, Peter Ruzicka, Yutaka Sado, Esa-Pekka Salonen, Wassili Sinaisky, Tugan Sokhiev, Christian Thielemann, Franz Welser-Möst, Eric Whitacre  Ur- und Erstaufführungen George Benjamin, Brett Dean, Jelena Firssowa, Jonathan Harvey, Siegfried Matthus, Helmut Oehring, Kaija Saariaho, Rodion Shchedrin, Sir John Tavener, Eric Whitacre  Kompositionsaufträge  Frank Michael Beyer Resurrection(2003), Brett Dean The Last Days of Socrates (2013), Jonathan Harvey Messages(2008), Christian Jost Angst(2006), James MacMillan Johannes-Passion(2009), Antony Pitts XL(2003), Wolfgang Rihm Astralis(2002), Hans Schanderl Meerwunder(2004), Mark Anthony Turnage A  Relic of Memory(2004)

2003 (seit)

Initiative »Broadening the Scope of Choral Music« Mit „Broadening the Scope of Choral Music“ – „den Wirkungskreis der Chormusik erweitern“ – lädt der Rundfunkchor Berlin Menschen aller Altersstufen und Gesellschaftsschichten ein, in die Welt der professionellen Chormusik einzutauchen. Die Formate sind auf unterschiedliche Zielgruppen zugeschnitten.

seit 2003 Mitsingkonzert seit 2005 Broadening in concert

seit 2010 Internationale Meisterklasse Berlin

seit 2006 Liederbörse

seit 2011 Fest der Kulturen

seit 2006 LeaderChor Berlin

seit 2011 SING!


64

CHEFDIRIGENT Simon Halsey

ASSISTENT Nicolas Fink

VOCAL COACH ­ IN RESIDENCE

Das Ensemble

Barbara Bonney

EHRENMITGLIED Dietrich Knothe (†)

DIREKTION Hans-Hermann Rehberg

] Direktor

Das Ensemble

Rachel Balatoni Maike Theuerkauf ­ ] Assistenz / P rojekt­ management

KÜNSTLERISCHES BETRIEBSBÜRO Antonia Bährens

CHORBÜRO Brigitte Schöne

ÖFFENTLICHKEITS­ ARBEIT Sabine Germann ­ und Medienarbeit

] Presse-

Rachel-Sophia Dries ­

] Marketing / K ommunikation

NOTENARCHIV Barbara Jazdziewski

gremien Axel Scheidig Isabelle Voßkühler ] Chorvorstand

Sören von Billerbeck Michael Timm ] Medienvorstand

Nora von Billerbeck Ingrid Lizzio ] Betriebsratsmitglieder


d  Eine,

die schon lange dabei ist: Antonia Bährens arbeitet seit 1996 im Künstlerischen Betriebsbüro

s

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p

r

a

n

65

A

T

L

Nora von Billerbeck

Anna-Clara Carlstedt

Christina Bischoff

Roksolana Chraniuk

Anne Bretschneider

Uta Damm-Kühner

Judith Engel

Sabine Eyer

Katrin Fischer

Annerose Hummel

Catherine Hense

Zsuzsanna Kausz-Oláh

Cosima Henseler

Ute Kehrer

Barbara Kind

Christine Lichtenberg

Petra Leipert

Ingrid Lizzio

Gesine Nowakowski

Judith Löser

Melinda Parsons

Kristiina Mäkimattila

Heike Peetz

Josette Micheler

Sabine Puhlmann

Bettina Pieck

Bianca Reim

Christina Seifert

Sylke Schwab

Judith Simonis

Uta Schwarze

Tatjana Sotin

Anett Taube

Doris Zucker

Beate Thiemann Anke Voigt Ricarda Vollprecht Isabelle Voßkühler Gabriele Willert

t

e

n

or

B

A

S

S

Sören von Billerbeck Joachim Fiedler Oliver Gawlik Sascha Glintenkamp

Hans-Christian Braun

Young Wook Kim

Peter Ewald

Thomas Pfützner

Robert Franke

Axel Scheidig

Jens Horenburg

Jörg Schneider

Thomas Kober

Rainer Schnös

Christoph Leonhardt

Wilfried Staufenbiel

Ulrich Löns

David Stingl

Holger Marks

Wolfram Teßmer

Seongju Oh

Michael Timm

Jan Remmers

René Voßkühler

Norbert Sänger

Georg Witt

Markus Schuck Johannes Spranger Georg Taube


1 24. 11. 2013

s  S.

30 /  31

m e nt

Abon

ne

Abo Chorsinfonik

s

66

SO 20 Uhr / Philharmonie Berlin

 ERDI  »Quattro pezzi sacri« V SCHOSTAKOWITSCH 14. Sinfonie  undfunkR Sinfonieorchester Berlin Marek Janowski

2

] 

25 % Ermäßigung

] 

Wochenendtermine

] 

] 

s  S.

36 /  37

SO 18 Uhr / Berliner Dom Das Berliner Weihnachtskonzert

Traditionelle und neue Weihnachtslieder Abonnements 2013 /  2014

Sechs Konzerte – drei Orchester –

] 

22. 12. 2013

Michael Gläser

3 7. 2. 2014

] 

]  ] 

Alle Tickets vorab per Post Übertragbares Abonnement

Exklusives Abonnentengespräch mit Chefdirigent Simon Halsey

Besuch von Chorproben

Einladung zu Sonderveranstaltungen

Abo-Preisgruppen ] 

1:  EUR 222,–

] 

3:  EUR 178,–

] 

] 

s  S.

Weihnacht im Dom

2:  EUR 195,–

4:  EUR 159,–

42

FR 20 Uhr / Konzerthaus Berlin

BERLIOZ »Roméo et Juliette« RundfunkSinfonieorchester Berlin Marek Janowski

4 1. 3. 2014

5 5. 4. 2014

s  S.

46 /  47

SA 20 Uhr / Kraftwerk Berlin

JOST »LOVER«

s  S.

45

SA 20 Uhr / Philharmonie Berlin

J. S. BACH »Johannes-Passion«  erliner Philharmoniker B Simon Rattle

U-Theatre Taiwan  Rundfunkchor Berlin Christian Jost

6 1. 6. 2014

s  S.

52 /  53

SO 20 Uhr / Philharmonie Berlin

ELGAR »The Dream of Gerontius« Deutsches SymphonieOrchester Berlin Andrew Davis


1 17. 11. 2013

67

6 s  S.

29

22. 6. 2014

s  S.

57

SO 17 Uhr / Schloss Friedrichsfelde

SO 17 Uhr / Schloss Friedrichsfelde

»Mitten wir im Leben sind mit dem Tod umfangen«

»Nimm eine Rose und nenne sie Sehnsucht«

Werke von Heinrich Schütz, Johann Sebastian Bach, Henry Purcell

Lieder aus dem Mittelmeerraum

2 s  S.

39

SO 17 Uhr / Schloss Friedrichsfelde

»Cabaret Ladies« Werke von William Bolcom, Ben Moore und Friedrich Hollaender

3

] 

Alle Tickets vorab per Post

]  s  S.

44

»Winterreise« Schubert »Winterreise«

4

]  ]  ] 

15 % Ermäßigung

Übertragbares Abonnement Thematische Schwerpunkte

Exklusives Abonnentengespräch mit Chefdirigent Simon Halsey

Besuch von Chorproben

Einladung zu Sonderveranstaltungen

Abo-Preis ] 

Werke von Adan de la Hale, Francesco Landini, Jean Vaillant, Guillaume de Machaut

5 51

SO 17 Uhr / Schloss Friedrichsfelde

»Berliner Akademiker« Werke von Max Bruch, Heinrich von Herzogenberg, Friedrich Kiel, Ernst Rudorff u. a.

nt

48

»Musica Mensurata«

s  S.

EUR 90,–

s

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s  S.

SO 17 Uhr / Schloss Friedrichsfelde

25. 5. 2014

Sechs Konzerte für Kammermusikliebhaber

]  ] 

SO 17 Uhr / Schloss Friedrichsfelde

27. 4. 2014

] 

A b n ne o

i

23. 2. 2014

Abo KammermusikPodium

Besucherservice Charlottenstraße 56 / 10117 Berlin T 030 / 20 29 87 22 / F 030 / 20 29 87 29 M tickets@rundfunkchor-berlin.de

12. 1. 2014


Henseler, Akademistin 2011

Als Azubi im Rundfunkchor Berlin

d  Cosima

Akademie

68

Die Akademie gibt jungen Sängerinnen und Sängern die Chance, in den Beruf des Profichorsängers hineinzuwachsen


as Berufsbild des Chorsängers ist faszinierend, vor allem wenn man auf einem so hohen Niveau arbeiten kann wie beim Rundfunkchor Berlin. Man bewegt sich in

einem breiten Repertoire quer durch die Epochen und Stile, arbei-

tet gemeinsam mit großartigen Orchestern und unter der Leitung der besten Dirigenten der Welt und genießt nicht zuletzt die

Wärme einer künstlerischen Heimat. Doch an den meisten Musikhochschulen fehlt noch immer ein Bewusstsein dafür, wie facettenreich und aufregend Chorsingen sein kann. Der Ehrgeiz vieler Professoren zielt häufig darauf, künftige Opernstars zu formen, und so wird das Ensemblesingen in der Ausbildung schmählich vernachlässigt.

Dabei ist diese Fähigkeit essenziell auch für eine Solo­

karriere. Andersherum ist nicht jeder Solist als Chorsänger geeignet. Denn für Chorgesang auf höchstem Niveau braucht es ganz

eigene Fähigkeiten und Talente: Techniken wie chorisches Atmen, der Wechsel zwischen Führen und Zurücktreten oder die perma-

nente Flexibilität zwischen den Musikstilen wollen gelernt sein.

Um junge Gesangstalente ans Singen in einem professio-

nellen Chor heranzuführen, hat der Rundfunkchor Berlin eine

Akademie gegründet. Sie gibt jeweils vier jungen Sängerinnen

oder Sängern die Möglichkeit, für sechs Monate Teil des Ensemb-

les zu werden. Dabei erhalten sie ein Stipendium, werden voll in

die Probenarbeit eingebunden und singen, wenn sie die Einstiegs-

phase von zwei Monaten erfolgreich absolviert und die sogenannte „Konzertreife“ erreicht haben, in den Konzerten mit.

„Ich kann das nur jedem empfehlen“, sagt Cosima Henseler,

die im Jahr 2011 Akademistin des Rundfunkchores Berlin war.

Bereits im Studium hatte die Sopranistin gemerkt, dass sie sich im Chor am wohlsten fühlt, und durch die Akademie wurde ihr

Berufswunsch entscheidend gefestigt. „Chorsingen besteht nicht nur aus Singen. Als ‚Azubi‘ lernt man das Team viel besser kennen und lernt wesentlich mehr und intensiver, als wenn man nur ab

und zu hospitiert oder einspringt. Zudem kann man alles fragen, was man wissen will.“ Zur Seite steht den jungen SängerInnen

jeweils ein Mentor oder eine Mentorin aus den Reihen des

Rundfunkchores Berlin. Ermöglicht werden die Akademie-Stellen chores Berlin.

Langfristiges Ziel des Rundfunkchores Berlin ist ein Um-

denken an den Hochschulen, das inzwischen zumindest an der

Robert Schumann Hochschule Düsseldorf begonnen hat. Hier hat man das Fach „Ensemblegesang“ eingerichtet, das die Studenten gezielt auf eine Berufslaufbahn als Ensemble- und Chorsänger

vorbereitet. Der Rundfunkchor Berlin hofft, dass diese Initiative

Signalwirkung hat, und sucht deshalb die Kooperation mit den deutschen Musikhochschulen.

Bewerbung An: Rundfunkchor Berlin Masurenallee 8-14 / 14057 Berlin

durch die Finanzierung der Freunde und Förderer des Rundfunk-

i

Neugierig geworden? Alle Infos zur Akademie des Rundfunkchores Berlin gibt es auf unserer Website.

D

69


SING!

Sing!

70

Nach erfolgreichen zweieinhalb Jahren geht die Education-Initiative des Rundfunkchores Berlin in eine neue Phase: Ab dem Schuljahr 2013 / 14 wird »SING!« auf die fünften und sechsten Klassen ausgeweitet


W

71 ie kann man sicherstellen, dass Kinder gesund und unverkrampft

mit ihrer Singstimme umgehen und den Spaß am Singen

behalten? Wie können Kinder nachhaltig an die Kunstform

Singen herangeführt werden? Und wie kann man eine positive Stimmung an Schulen fördern? Auf all diese Fragen gibt es eine Antwort: mit „SING!“. 2011 startete die jüngste Education-Initiative des Rundfunkchores Berlin, bei der als Kooperationspartner derzeit zehn Grundschulen, sieben Bezirksmusik-

schulen und die Berliner Landesmusikakademie mit im Boot sind.

Beim Singen mit Kindern kann man einiges verkehrt machen. Damit

Kinder sich den gesunden und natürlichen Umgang mit der eigenen

Singstimme bewahren, darf man zum Beispiel Lieder nicht zu tief anstimmen oder den rhythmischen Fluss verkürzen. Deshalb zielt die „SING!“-Initiative

unter anderem darauf ab, Lehrer in puncto Singen fortzubilden. Unter

Anleitung von Musikschullehrern lernen sie, mit ihrer eigenen Stimme besser

umzugehen, und erfahren, wie sie das Singen gezielt im Unterricht, und zwar in allen Fächern, einsetzen können – etwa um die Stimmung in der Klasse

aufzulockern oder die Aufmerksamkeit wiederherzustellen. Das funktioniert

viel über Bewegung, Noten sind überflüssig. Das Repertoire umfasst Lieder in den verschiedenen Muttersprachen der Schüler. 75 Klassenlehrerinnen und

-lehrer an zehn Berliner Grundschulen beziehen mittlerweile auf diese Weise Musik in ihren alltäglichen Unterricht ein.

Ein weiterer Baustein der „SING!“-Initiative sind die derzeit 19

„SING!“-Chöre. Auf freiwilliger Basis singen Kinder aus den 75 beteiligten

Klassen einmal pro Woche 45 Minuten im Chor. Damit kein Kind ausgeschlos-

sen bleibt, finden die Chorstunden möglichst früh beziehungsweise inner-

halb der regulären Unterrichtszeit statt. Hier lernen und singen die Schüler

Lieder und beschäftigen sich intensiv mit ihrer Singstimme. Geleitet werden die Chöre von Gesangspädagogen oder Chorleitern, später sollen Lehrer die

Chorleitung übernehmen – wie generell das ganze Projekt als Hilfe zur

Selbsthilfe angelegt ist. Dass Grundschulen und Musikschulen im regulären

Unterricht zusammenarbeiten und nicht nur in nachmittäglichen Arbeitsgemeinschaften, hat Modellcharakter.

Einmal im Jahr präsentieren sich die „SING!“-Chöre vor großem

Publikum: bei der Liederbörse des Rundfunkchores Berlin. Clou der Liederbör-

Singen als natürliche Lebens­ äußerung, pädagogisches Mittel und Kunstform – »SING!« kann alles.

se 2011 war das Debüt des Elternchores, den Gunter Berger, Dirigent der Liederbörse 2014, gegründet hat. Singen ist eben ansteckend!

Der dritte Baustein der „SING!“-Initiative ist der frühe Kontakt zum

professionellen Singen. Jede der beteiligten Klassen hat einen Paten, ein Mit­

glied des Rundfunkchores Berlin, das sie regelmäßig besucht, mit ihnen singt

und sie zu Proben des Chores einlädt. Auf diese Weise erhalten die Schüler einen lebendigen Einblick in den beruflichen Alltag des Chorsängers und

kommen in Kontakt mit der Kunstform Singen und der Berliner Bühnenkultur. Finanziert wird das Projekt dankenswerterweise vom Berliner Projekt-

fonds Kulturelle Bildung, der Bühler-Stiftung-Berlin, der Gesellschaft zur Ver­

wertung von Leistungsschutzrechten (GVL) und den Freunden und Förderern des Rundfunkchores Berlin e. V.

Kerstin Dräger ] Projektmanagement Ulrike Röck ] Pädagogische Leitung


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Willkommen bei den Freunden und Förderern des Rundfunkchores Berlin

Freunde und Förderer

Der Freundeskreis des Rundfunkchores Berlin ist ein Ort der Begegnung und des Gesprächs, der gemeinsamen Aktionen, der Information über den Chor, seine Proben und Konzerte

d  Auch die Akademie wird vom Freundeskreis gefördert: Alba Vilar, 2013 Akademistin beim Rundfunkchor Berlin


73

Der Freundeskreis wendet sich an Menschen, die begeistert sind s vom

Klang und von der Vitalität des Rundfunkchores Berlin

und seines Chefdirigenten Simon Halsey

s von

der Fantasie, mit der der Chor immer neue Konzertformate

entwickelt, neue Spielorte entdeckt, neue Publikumsschichten

anspricht

s von

der Internationalität des Chores, seiner Teilnahme

s von

seiner Zusammenarbeit mit berühmten Dirigenten,

s von

seinem Ruf, der sich u. a. in regelmäßigen Auszeichnungen

s von

seinem Verantwortungsgefühl, mit dem er die Liebe zur

an renommierten Festivals

großen Orchestern und gefeierten Solisten

mit internationalen Schallplattenpreisen niederschlägt

Musik bei vielen Bevölkerungsgruppen weckt und vertieft

Im Freundeskreis treffen sich Menschen, die s näher

an der Musik sein möchten und hinter die Kulissen

des Konzertalltags schauen wollen

s wissen

möchten, wer die Sängerinnen und Sänger des

Rundfunkchores Berlin sind und wie sie proben und arbeiten

s Kontakte

– entstanden bei Mitsingkonzerten, dem LeaderChor

Berlin, der Liederbörse oder bei Konzertbesuchen – weiter pflegen möchten

s ihre

Leidenschaft für die Musik aktiv leben

Wir fördern in der Spielzeit 2013 / 14 s junge

Sängerinnen und Sänger in der Akademie des Rund­

funkchores Berlin, die für ca. sechs Monate ins Ensemble

Konzerten des Rundfunkchores Berlin und erhalten ein

Stipendium. Der Freundeskreis trägt zur Finanzierung bei.

s die

musische Bildung und Förderung von Kindern und

Jugendlichen

s besondere

musikalische Projekte des Rundfunkchores Berlin,

die seine Weiterentwicklung unterstützen

Möchten auch Sie sich engagieren? Regelmäßig oder nur bei einzelnen Projekten? Fragen Sie uns! Wir informieren Sie gern. s Freunde

und Förderer des Rundfunkchores Berlin e. V.

Eva-Maria Baxmann-Krafft (Vorsitzende) Postfach 08 07 06  /  10007 Berlin

freunde@rundfunkchor-berlin.de

Was wären wir ohne unsere Förderer? Und Sie ohne Freunde? Jetzt Mitglied werden: Einfach QR-Code scannen und Kontakte knüpfen!

integriert sind. Sie haben eine Mentorin oder einen Mentor,

sammeln Erfahrungen bei den Proben und ausgewählten


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CD-Empfehlungen Morgenlicht Kirchenlieder und Choräle Deutsche Grammophon

Richard Wagner »Tannhäuser« PentaTone

VÖ  August 2013

VÖ  17.12.2012

Rundfunkchor Berlin / Simon Halsey /

(SA-CD Hybrid Multichannel)

Bestell-Nr.  4791303

Maria Todtenhaupt / KMD Jörg Strodthoff

Bestell-Nr.  PTC5186405

Rundfunkchor Berlin / Rundfunk Sinfonie­

orchester Berlin / Marek Janowski / Albert

Dohmen / Nina Stemme / Robert Dean Smith /

Christian Gerhaher / Marina Prudenskaya /

CD-Empfehlungen

Peter Sonn

Anton Bruckner Messe f-Moll PentaTone

VÖ  8.4.2013

Bestell-Nr.  PTC5186501

(SA-CD Hybrid Multichannel)

Rundfunkchor Berlin / Orchestre de la Suisse

Richard Strauss Chorwerke Coviello Classics

Romande / Marek Janowski / Lenneke Ruiten /

VÖ  1.6.2013

Selig

Rundfunkchor Berlin / Michael Gläser

Iris Vermillion / Shawn Mathey / Franz Josef

Bestell-Nr.  41213

Weihnachtszeit Deutsche Weihnachtslieder Coviello Classics

VÖ  1.10.2013

Bestell-Nr.  41310

Rundfunkchor Berlin / Simon Halsey


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Allgemeine Geschäftsbedingungen Geltungsbereich Diese allgemeinen Geschäftsbedingungen regeln die rechtlichen Beziehungen zwischen den Konzertbesuchern und der Rundfunk Orchester und Chöre GmbH (roc berlin). Sie sind Bestandteil jedes Vertrags über den Erwerb von Eintrittskarten. Sie gelten auch für Abonnenten sowie Besucherorganisationen, soweit nichts Abweichendes vereinbart ist.

Programme und Anfangszeiten Die aktuellen Konzertprogramme mit den Anfangszeiten werden in den Broschüren der roc berlin

Allgemeine Geschäftsbedingungen

und ihrer Ensembles bekannt gemacht. Änderungen bleiben vorbehalten.

Kartenverkauf Eintrittskarten zu den Veranstaltungen der roc berlin können im Besucherservice (Rundfunk Orchester und Chöre GmbH, Besucherservice, Charlottenstraße 56, 10117 Berlin) während der Öffnungszeiten, bei den an die CTS Eventim AG angeschlossenen Vorverkaufsstellen oder über das Internet erworben werden. Auf Wunsch können Karten auch gegen Zahlung einer Bearbeitungsgebühr zugesandt werden. Dies ist bis eine Woche vor dem Veranstaltungstermin und auf Risiko des Kartenerwerbers möglich. Ermäßigte Karten sind nur in Verbindung mit dem zur Ermäßigung berechtigenden Ausweis zu erwerben und gültig. Pro Person kann nur eine persönlich gebundene ermäßigte Karte erworben werden. Der zur Ermäßigung berechtigende Ausweis ist auf Verlangen am Einlass vorzuzeigen. Eintrittskarten verlieren mit dem Verlassen des Veranstaltungsortes ihre Gültigkeit.

Umtausch und Rückgabe von Karten Wird eine Veranstaltung abgesagt, so können die Karten innerhalb von zwei Wochen nach Veranstaltungs termin zurückgegeben werden. Die Karten können dabei per Post an den Besucherservice gesandt oder

dort während der Geschäftszeiten abgegeben werden (Rundfunk Orchester und Chöre GmbH, Besuch­ erservice, Charlottenstraße 56, 10117 Berlin). Abonnentenkarten für Orchesterabonnements können gegen eine Bearbeitungsgebühr im Besucherservice bis zwei Werktage vor einer Veranstaltung umgetauscht werden (maximal zwei Tauschmöglichkeiten pro Saison). Ansonsten besteht kein Anspruch auf Rückgabe und Umtausch von Karten. Änderungen des Programms sowie Umbesetzungen begründen ebenfalls kein Umtauschund Rücknahmerecht.

Kartenverlust Bei Kartenverlust wird von der Rundfunk Orchester und Chöre GmbH kein Ersatz geleistet. Verliert ein Abonnent eine Eintrittskarte, kann ihm gegen Vorlage des Personalausweises und Erhebung einer Gebühr eine Ersatzkarte ausgestellt werden.

Änderung von Name, Anschrift, Bankverbindung Kunden, die am Lastschriftverfahren teilnehmen, werden gebeten, Änderungen des Namens, der Anschrift und der Bankverbindung unverzüglich dem Besucherservice schriftlich mitzuteilen. Sollte aufgrund falscher oder veralteter Angaben eine Lastschrift von der Bank zurückgewiesen werden, so müssen die dadurch entstandenen Kosten an den Kunden weitergegeben werden.

Nacheinlass Zu spät kommende Besucher können erst beim nächsten vom Veranstalter vorgegebenen Einlasszeichen eingelassen werden.

Hausrecht Besuchern kann der Zutritt zu einer Veranstaltung verweigert werden, wenn begründeter Anlass zu der Annahme besteht, dass sie die Veranstaltung stören, andere Besucher belästigen oder gegen die Geschäftsbedingungen verstoßen haben.

Bild- und Tonaufnahmen Das Herstellen von Bild- und Tonaufnahmen aller Art ist grundsätzlich untersagt. Die Rundfunk Orchester und Chöre GmbH behält sich vor, Tonund Bildaufzeichnungen bzw. Übertragungen von Konzerten zu machen bzw. zuzulassen. Der Konzertbesucher erklärt mit dem Kauf einer Eintrittskarte oder durch Übernahme eines Abonnements sein Einverständnis.

Datenschutz Der Käufer von Eintrittskarten ist damit einverstanden, dass die im Zusammenhang mit der Bestellung von ihm angegebenen Daten vom Ticketing-Systembetreiber (CTS Eventim AG) in dem für die Abwicklung des Vertragsverhältnisses erforderlichen Umfang gespeichert, verarbeitet und genutzt werden. Die Rundfunk Orchester und Chöre GmbH sowie die CTS Eventim AG sind berechtigt, diese Daten an mit der Durchführung des Ticketvertrags beauftragte Dritte zu übermitteln, soweit dies für die Vertragsdurchführung notwendig ist.

Salvatorische Klausel Im Fall der Unwirksamkeit oder Nichtigkeit einer Bestimmung dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen werden die übrigen Bestimmungen nicht berührt. Die unwirksame oder nichtige Bestimmung ist durch eine den wirtschaftlichen Interessen der Vertragspartner entsprechende zu ersetzen.

Inkrafttreten Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen treten zum 1. Juli 2012 in Kraft.


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Rundfunk Orchester & Chöre GmbH Thomas Kipp  Geschäftsführung Brigitta Frank 

Assistenz der Geschäftsführung

Hausanschrift Rundfunk Orchester und Chöre GmbH Berlin

(roc berlin)

Charlottenstraße 56 D-10117 Berlin

Telefon +49 (0)30 - 202 987 - 410

Telefax +49 (0)30 - 202 987 - 419

geschaeftsleitung@roc-berlin.de www.roc-berlin.de

Verwaltung Christian Noller  Personalleitung

Sabine Büchner, Ingo Gross 

Personalangelegen­heiten/Honorare

Jingcao Wang 

Finanzplanung/Mittelbewirtschaftung

Andrea Gebhardt, Ines Ostermann 

Rechnungs­wesen/Finanzbuchhaltung

Sabine Germann  Presse- und Medienarbeit

Tanja Stachowski, Sebastian Preuß  Kommuni­kation/E-Medien Hans-Joachim Scholz 

Allgemeine Verwaltung

Besucherservice

Betriebsräte Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, Rundfunk-

chor Berlin, RIAS Kammerchor und Verwaltung der roc berlin

Martin Kühner  Vorsitzender

Deutsches Symphonie-Orchester Berlin Ulrich Schneider  Vorsitzender

Gesellschafter Deutschlandradio

Bundesrepublik Deutschland Land Berlin

Rundfunk Berlin-Brandenburg

Kuratorium Deutschlandradio

Rudi Sölch Vorsitzender

ZDF-Verwaltungs­direktor a. D.

Dr. Matthias Sträßner  Hauptabteilungsleiter Kultur im Deutschlandfunk

Ralf Deppner  Leiter der Intendanz Dr. Erwin Vetter  Minister a. D. Bundesrepublik Deutschland

Martin Eifler  Stellvertretender Vorsitzender Norbert Niclauss, Bernd Gallep 

Der Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien Land Berlin

Dr. Konrad Schmidt-Werthern 

Ute Hänel  Leitung

Senatskanzlei – Kulturelle Angelegenheiten

Maria Beierlein de Gutiérrez, André Böning,

für Finanzen

Marina Goetz  Systemadministration

Maike Engelhardt, Hyun-Kyung Song, Silvia

Stichler  Service

MO bis FR 9 – 18 Uhr

Telefon +49 (0)30 - 202 987 -10

Telefax +49 (0)30 - 202 987 -29 tickets@roc-berlin.de www.roc-berlin.de

Susanne Reichenbach  Senatsverwaltung Rundfunk Berlin-Brandenburg

Dr. Reinhart Binder  Direktor für Recht und Unternehmensentwicklung

Vertreter der Orchester und Chöre Martin Kühner

Sabine Puhlmann Ulrich Schneider

Dagmar Wietschorke

Rundfunk Orchester & Chöre GmbH

Geschäftsleitung


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Veranstaltungsorte in Berlin Berliner Dom Am Lustgarten 1

Holzmarktstraße 33

10178 Berlin

10243 Berlin

Bus 100, 200

Bus 140, 147

S Hackescher Markt

Konzerthaus Berlin Gendarmenmarkt 2

S Ostbahnhof Parkgelegenheiten am Ostbahnhof

Schloss Friedrichsfelde

10117 Berlin

Am Tierpark 125

U6 Stadtmitte, Französische Straße

U5 Tierpark Berlin

U2 Stadtmitte, Hausvogteiplatz Bus 147, 148

Parkgaragen in der Tauben- und Jägerstraße

Veranstaltungsorte in Berlin

Radialsystem V

Kraftwerk Berlin Köpenicker Str. 70

10179 Berlin

U8 Heinrich-Heine-Straße Bus 265

Kulturforum am Potsdamer Platz Matthäikirchplatz

10785 Berlin

S / U Potsdamer Platz

Bus 200, M29, M41, M48, M85

Parkgelegenheiten an der Philharmonie

Philharmonie Berlin Herbert-von-Karajan-Straße 1

10785 Berlin

S / U Potsdamer Platz

Bus 200, M29, M41, M48, M85

Parkgelegenheiten an der Philharmonie

10319 Berlin

Tram M17, M27, M37


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Impressum Rundfunkchor Berlin

Redaktionelle Mitarbeit Wienand Arndt

in der

Judith Engel

Charlottenstraße 56

Maximilian Rauscher

Rundfunk Orchester und Chöre GmbH Berlin

10117 Berlin

Chefdirigent Simon Halsey

Chordirektor Hans-Hermann Rehberg

Direktionsassistenz / Projektmanagement Rachel Balatoni

Maike Theuerkauf

Telefon (030) 20 29 87 560

info@rundfunkchor-berlin.de

Presse- und Medienarbeit Sabine Germann

Telefon (030) 20 29 87 562

presse@rundfunkchor-berlin.de

Marketing / Kommunikation Rachel-Sophia Dries

Telefon (030) 20 29 87 330

marketing@rundfunkchor-berlin.de

Texte Arnt Cobbers

Lektorat Kathrin Kurz

Redaktion Rachel-Sophia Dries

Barbara Kind

Gestaltung und Satz Blotto Design

Druck Druckerei Conrad GmbH Breitenbachstr. 34-36

13509 Berlin

© Rundfunkchor Berlin 2013

Redaktionsschluss 16. April 2013

Änderungen vorbehalten

Bildnachweis S. 2 (Halsey), 8, 10, 13, 21 (human requiem), 23,

25, 35, 50, 58-60 Matthias Heyde  S. 2, 29, 39,

44, 48, 51, 57, 60 hinten, 68, 70 Gundula

Friese  S. 4, 7, 14-19, 22 unten (Nicolas Fink),

43, 49, 72 Peter Adamik  S. 6 Andrea Kremper S. 11 Detlev Klose  S. 22 oben (RSB Parsifal),

30, 30 Fahne, 41, 52, 52 Fahne Kai Bienert 

S. 24 KKL PILATUS Luzern Touristik, Luzern  S. 25 (Barenboim) Monika Rittershaus 

S. 26 Andreas Knapp/Berliner Philharmoniker S. 26-27 Archiv Berliner Philharmoniker

S. 28, 42 Felix Broede  S. 31 bpk/Alfredo Dagli Orti  S. 32 (Chailly) Gerd Mothes 

S. 32 Bruns/Berliner Philharmoniker 

S. 33, 55 Marco Borggreve  S. 34 Alex Borais

S. 35 (Dom) Amin Akhtar   S. 36 Willi Wagner

S. 37, 50, 62, 64-65 Archiv Rundfunkchor Berlin S. 38 Rainer Kiedrowski  S. 40 Erik Weiss  S. 45 Kevin Higa  S. 46, 46 (Fahne), 47

U-Theatre Taiwan  S. 53 Dario Acosta 

S. 54 bpk/Nationalgalerie, SMB  S. 56 Lutz Wallroth

Impressum

Herausgeber


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Karteninformationen Besucherservice des Rundfunkchores Berlin Leitung  Ute Hänel

Systemadministration  Marina Goetz Service  Maria Beierlein de Gutierrez,

André Böning, Maike Engelhardt, Hyun-Kyung Song, Silvia Stichler

Bankverbindung

Berliner Bank AG

Konto-Nr. 510 09 38 01 BLZ 100 708 48

Wir schicken Ihnen Ihre Konzertkarten gern nach Hause. Hierbei berechnen wir eine Gebühr von 2,– Euro. Dies gilt nicht für Abonnenten.

Karteninformationen

Abo-Plus Bei Buchung eines Abonnements können Sie Tickets mit ca. 15 % Ermäßigung für alle zur roc berlin gehörenden Ensembles erwerben. Die Abo-Plus-Preise entnehmen Sie bitte den Preistabellen des jeweiligen Ensembles. Zur roc berlin gehören:

Ermäßigung an der Abendkasse SchülerInnen, Auszubildende und StudentInnen bis zum 27. Lebensjahr, Schwerbehinderte und Erwerbslose können an der Abendkasse vor dem jeweiligen Konzert Ermäßigungen erfragen. Dieses Angebot gilt nach Maßgabe vorhandener Karten. Die Disposition der Karten obliegt dem Veranstalter. Ermäßigungen sind nur bei persönlichem Kartenerwerb mit Vorlage des entsprechenden Nachweises und des Personalausweises erhältlich. Pro Person kann eine Karte erworben werden, die personenbezogen und nicht übertragbar ist.

Schwerbehinderte mit Anspruch auf eine Begleitperson können gegen Vorlage des Behindertenausweises ihren Kartenwunsch an den Besucherservice richten. Er berät gern über das zur Verfügung stehende Platzkontingent. Preise und Vertriebswege anderer Veranstalter entnehmen Sie bitte deren Veröffentlichungen.

ClassicCard Junge Menschen bis 30 Jahre erhalten gegen Vorlage der gültigen ClassicCard gute Plätze zu günstigen Preisen für die Konzerte des Rundfunkchores Berlin und der anderen Ensembles der roc berlin, des Konzerthauses Berlin, der Deutschen Oper Berlin, der Komischen Oper Berlin, der Staatsoper Unter den Linden und für Aufführungen des Staatsballetts Berlin. Die ClassicCard kostet 15,– Euro und gilt ab Kauftag ein ganzes Jahr lang. Weitere Informationen erhalten Sie unter www.classiccard.de.

Vorverkauf Philharmonie Internet Rund um die Uhr können Sie über unsere Homepage www.rundfunkchor-berlin.de Konzertkarten bis drei Werktage vor dem Konzert ohne Vorverkaufsgebühr kaufen. Die Karten werden Ihnen zzgl. einer Gebühr von 2,– Euro zugeschickt.

Ticketdirect Sie benötigen für Ticketdirect einen Drucker mit hoher Auflösung und können nur per Kreditkarte zahlen. Ticketdirekt erlaubt es Ihnen, Karten über unsere Website zu Hause auszudrucken – bis zu drei Stunden vor einem Konzert.

Vier Wochen vor jedem Konzert erhalten Sie Eintrittskarten an der Kasse der Philharmonie. MO bis FR 15 – 18 Uhr SA und SO 11 – 14 Uhr Telefon (030) 25 48 81 32

Vorverkauf Konzerthaus MO bis SA 12 – 19 Uhr SO 12 – 16 Uhr Callcenter: MO bis SA 12 – 20 Uhr, SO 10 – 20 Uhr Telefon (030) 203 09 21 01 Karten erhalten Sie auch an allen Vorverkaufsstellen, die an das CTS EVENTIM Netz angeschlossen sind, zzgl. der Vorverkaufsgebühr.



Rundfunkchor Berlin - Saisonbroschüre 2013/2014