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April | Mai 2011

Der

Rundbrief Die CVJM-Geschichte!

CVJM Heidelberg e.V. Freunde gewinnen — Gemeinschaft leben — Familie sein


CVJM Heidelberg e.V.

Der Inhalt:

Rundbrief

Immer Vorwort Lobt den Herrn Aktuelles aus der Musik- & Bücherkiste Mitglied interviewt Mitglied und fragt bei der Gelegenheit nach einem lecker en Rezept Aus dem Vereinsleben Jahreshauptversammlung Die CVJM-Geschichte Volleyball Bericht 2010 Termine Kalender Regelmäßige Gruppen

Zentrum Bahnhofstraße 38 74909 Meckesheim Verwaltung/Büro Tel.: 06226 7865490 Fax: 06226 990413 CVJM Konten - Sparkasse Heidelberg Kto. 25100 BLZ 672 500 20 - Postbank Karlsruhe Kto. 78952753 BLZ 660 100 75  | Inhalt

S. 03 S. 04 S. 14 S. 18 S. 05 S. 06 S. 08 S. 12 S. 20

Mitglieder des Geschäftsführenden Vorstandes: Vorsitzender Michael Knigge Stellvertretender Vorsitzender Claus-Jürgen Dietz

Impressum Redaktion: Boris Winterbauer Layout: Benjamin Obländer Auflage: 250 Exemplare Erscheinungsweise: alle 2 Monate Druck: Baier Digitaldruck Heidelberg Redaktionsschluss: 15 März. 2011 rundbrief@cvjm-heidelberg.de www.cvjm-heidelberg.de

CVJM Waldheim Schmeilweg 69118 Heidelberg Tel. 06221 25992

Kassenwart Stephan Koliwer

Selbstversorgerhaus mit 49 Betten

Leitender Sekretär Klaus Winterbauer Tel. 07263 3701 Fax 07263 408872

Verwaltung Claus-Jürgen und Erika Dietz Fax: 06226 990413


Wenn es Konflikte gibt… In der Gemeinde streitet man sich nicht… !? Konflikte gibt es überall, sie gehören zu unserem Alltag und in allen gesellschaftlichen Bereichen, in der Kirche und in jeder anderen Institution, sind sie eine selbstverständliche Erfahrung. Doch gerade in der Gemeinde, wo wir immer bestrebt sind, das Ideal der Brüderlichkeit zu verfolgen, scheint das Zulassen und das Umgehen mit Konflikten besonders schwierig zu sein. Konflikte werden häufig als „Störung der angestrebten Harmonie“ empfunden. Erfahrungen zeigen auch, dass in der Gemeinde ein Hang zum „Personalisieren der Konflikte“ besteht, was oft zu verheerenden Folgen führen kann. Was steckt dahinter? In jeder Gemeinde arbeiten Menschen zusammen, deren Erfahrungen, Wertvorstellungen und Motivation im Bezug auf Kirche und Gemeinde sehr unterschiedlich sind. Auch kommen die Mitglieder und Mitarbeiter aus ganz unterschiedlichen privaten und beruflichen Hintergründen, die ebenso unsere Entscheidungsfindungen maßgeblich beeinflussen. Konflikte sind sozusagen vorprogrammiert.

Das menschliche Miteinander ist also genauso geprägt von gegenseitiger Unterstützung und Freundschaft, wie von unterschiedlichen Auffassungen, Interessensgegensätzen und von Vorurteilen. Jesus lädt uns allerdings ein, die unterschiedlichsten Menschen in den Gemeinden zusammenzubringen und nicht zu schauen, wer denn am besten hineinpassen würde. Gemeinde bedeutet immer ein Miteinander der Verschiedenheit. Auch am Beispiel der Berufung der Jünger zeigt uns Jesus, wie seine Liebe Menschen vereinen kann. Die Jünger hatten sicherlich allerhand Konfliktpotential in ihren Reihen, doch wo Zolleintreiber und Fischer (zu dieser Zeit einer der größten Gegensätze überhaupt) sich gemeinsam auf den Weg machen, ist Gottes übernatürliches Eingreifen spürbar. Der Weg ist entscheidend „Seid aber untereinander freundlich und herzlich und vergebt einer dem andern, wie auch Gott euch vergeben hat in Christus.“ (Epheser 4,32) So schreibt es Paulus in seinem Brief an die Gemeinde in Ephesos. Und das Zusammenwir-

ken der Glaubensgeschwister zeichnet sich genau dadurch aus. Gemeindeleben heißt nicht, eine konfliktfreie Zone zu schaffen. Es ist nicht entscheidend, Konflikte zu vermeiden, sondern wie man mit ihnen umgeht. Wir dürfen nicht bestrebt sein einen Schuldigen zu finden, den man anschließend „entfernen“ kann. Vielmehr müssen wir versuchen gemeinsam an die Hintergründe eines Konfliktes zu kommen, um zu verstehen, warum Verschiedenheit in bestimmten Fällen Konflikte hervorruft. Ein ganz entscheidender Faktor dazu ist es, gemeinsam ins Gespräch zu kommen und zu bleiben. Austausch schafft Transparenz, Transparenz führt zu Verstehen und Verstehen führt zu Annahme und Vergebung. Lasst uns allzeit bereit sein, miteinander offen zu kommunizieren und einander zu verstehen. Lasst uns die uns angebotenen Gelegenheiten (z.B. unseren monatlichen Mitarbeiterabend) nutzen um Anteil aneinander zu nehmen. Die Mitarbeitergemeinde unseres CVJM lebt von der Beteiligung ihrer Mitglieder. Indem wir uns beteiligen, tragen wir zu einem versöhnlichen und einem den Unterschieden trotzenden MitVorwort | 


einander bei. Wie Klaus es an unserer Jahreshauptversammlung treffend formuliert hat: Gott will Gemeinde, er will, dass wir gemeinsam für Jesus zusammenstehen. Selbstverständlich ist jeder Konflikt verschieden und es gibt keine Formel zum Lösen aller Konflikte und nicht selten braucht es Jahre um zu einer

Übereinkunft zu kommen. Zudem ist das offene Gespräch und das gegenseitige Verstehen oft eine der schwersten Aufgaben. Aber dennoch sind es unumgängliche Mittel um auf einen gemeinsamen Weg zu kommen, der in dem gemeinsamen Ziel mündet das Reich Gottes weiter zu bauen.

„Lasst das Wort Christi reichlich unter euch wohnen: Lehrt und ermahnt einander in aller Weisheit; mit Psalmen, Lobgesängen und geistlichen Liedern singt Gott dankbar in euren Herzen. Und alles, was ihr tut mit Worten oder mit Werken, das tut alles im Namen des Herrn Jesus und dankt Gott, dem Vater, durch ihn.“ (Kolosser 3,16-17) Boris Winterbauer

Lobt den Herrn… • Lobt Gott den Vater für die Auferstehung unseres Herrn Jesus • Lobt den Herrn für den Prozess, der durch die Jahreshauptversammlung in Gang gebracht wurde • Lobt den Herrn für die bei uns in der Ge meinde passierten Heilungen • Lobt den Herrn für jeden und besonders für die jungen Menschen, die sich bei uns im CVJM einsetzen • Lobt den Herrn für die Einheit der Christen in Meckesheim • Lobt den Herrn für das viele Gute, das bei uns am Bau passiert ist

Was sucht ihr den Lebenden bei den Toten, er ist nicht hier, er ist auferstanden. Lukas 24,5-6

 | Lobt den Herrn...

• Bitte lass Vergebung in dem Prozess Wirk- lichkeit werden und unterstütze dabei alle Beteiligten • Bitte begeistere viele junge Menschen durch „JesusHouse“ neu von deiner Liebe zu uns • Bitte lass viele Menschen zu Ostern erfah- ren, dass der Herr wahrhaftig auferstan- den ist • Bitte lass es für Teilnehmer und Mitarbei- ter eine gelungene Osterfreizeit werden • Bitte setze den Erneuerungsprozess der Gemeinschaft im CVJM fort • Bitte hilf uns, dass die Bauarbeiten im Zentrum weiter zügig voran gehen können • Bitte schenke eine gute Zusammenarbeit des neuen Vorstandes

…denn er gibt so gern!!!


Informationen von unserer Jahreshauptversammlung 2011 1. Übergabe der Waldheimverwaltung Nach 18 Jahren, ca. 3.500 beantworteten Anfragen, ca. 1.100 Buchungen und ca. 1.800 Stunden am Schreibtisch übergibt Helga Kempf die Waldheimverwaltung an Erika und Claus-Jürgen Dietz. In dieser Zeit gab es ca. 30.000 Übernachtungen auf dem Waldheim, einen Umsatz von insgesamt etwa 450.000 € und es wurde ein Erlös von ca. 150.000 € erwirtschaftet, durch den auch unsere Arbeit im Zentrum Meckesheim entscheidend mitgetragen wurde. Wir bedanken uns herzlich bei Helga und ihrem Mann Traugott für ihren langjährigen ehrenamtlichen Einsatz. 2. Bericht des Vorsitzenden Nach großen Spannungen in Verein und Gemeinde und einem daraus resultierenden schweren Start, betont Michael Knigge, dass Gott am CVJM Heidelberg und seiner Berufung festhält. Durch den „Schulterschluss“ mit dem Leitenden Sekretär durften wir viel Ermutigung und Stabilisierung erfahren und Gottes Handeln auch in Zukunft erwarten. Die Mitarbeitergemeinde trägt die Arbeit des CVJM. Es geht um „Beteili-

gung“, nicht um „Teilnahme“. Die Mitarbeitergemeinde lebt von der Verbindlichkeit ihrer Mitglieder, die sich nach ihrer Zeit und ihren Kräften einbringen, und nicht von der Pflicht. Die Bauarbeiten im Zentrum gehen langsam und stetig voran. So ist die Barrierefreiheit inzwischen gegeben und das Erdgeschoss im Haupthaus fast fertiggestellt. Lediglich in Sachen Brandschutz gilt es noch einige Dinge nachzurüsten. Außerdem ist die Kletterwand bald betriebsbereit. Der Erbpachtvertrag für das Waldheimgrundstück wurde um weitere 40 Jahre bis 2050 verlängert.

Platz, damit wir wirken und nicht warten. „Die Gemeinde Jesu ist das nachhaltigste, was es gibt auf der Erde. Wir leben in Christus und nicht in der Krise.“ Wir sollten alle mit der Haltung in den Gottesdienst gehen, dass Gott uns dort begegnet und Gott uns dort dient, dann werden wir geistlich auch satt. Der Mitarbeiterabend findet momentan einmal im Monat statt. Es wäre wünschenswert, dass dieses Angebot Anteil aneinander zu nehmen häufiger genutzt wird. Gott will Gemeinde, er will, dass wir gemeinsam für Jesus zusammenstehen.

3. Bericht des leitenden Sekretärs Wir verstehen unsere Mitarbeitergemeinde als Familie. Deshalb leiden wir alle gemeinsam und freuen uns gemeinsam. Es ist wichtig, dass wir zusammenstehen und für andere da sind. Wir wollen nicht nur Mitarbeiter oder Spender sein, sondern Beter und Kämpfer im Reich Gottes. Zur Zeit wird von den Jüngeren viel Energie in die äußeren Dinge gesteckt, dass unser Zentrum für Gäste einladend wird. Wir stehen an unserem

4. Bericht des Kassenwarts Im Jahr 2010 mussten wir einen starken Spendenrückgang verzeichnen. Trotzdem haben wir Grund zur Dankbarkeit, da alle Rechnungen bezahlt werden konnten. Dennoch sind nun unsere Reserven aufgebraucht. Für 2011 wurde ein Haushaltsvoranschlag beschlossen, der ein Defizit von ca. 30.000 € ausweist. Dies liegt zu einem großen Teil daran, dass wir in diesem Jahr private Darlehen zurückzahlen müssen. Wir sind nun auf zusätzliche Jahreshauptversammlung | 


Spenden und zinslose Darlehen unserer Unterstützer und Freunde angewiesen, um unsere Arbeit im Zentrum Meckesheim wie gewohnt fortführen zu können. Der Musik + Bücherkiste geht es finanziell gut, dadurch wird auch der ideelle Bereich unterstützt.

5. Sonstige Infos Der Vorstand erhält den Auftrag das weitere Vorgehen im Bezug auf den Umbau des Speichers in eine WG zu prüfen, vorzubereiten und zu planen. Es wurde eine Vision zur Verschönerung unserer Halle vorgestellt, die mit wenigen

Geldmitteln bereits große Effekte haben könnte. Das Vertrauen in Gott und die jungen Leute, die dort aktiv werden wollen, ist vorhanden. Wir müssen bereit sein, Dinge geschehen zu lassen. Boris Winterbauer

Wir sind badischer Vize-Meister! Bericht von der Volleyballgruppe im Jahr 2010 • Wir nahmen im Jahr 2010 an unserem eigenen Turnier (7. im A-Turnier und 8. im B-Turnier) und erfolgreich an 5 weiteren Turnieren teil (CVJM Baden 2., CVJM Pfalz 1., VSC Frankenthal 1., Petrusgemeinde Rastatt 4., TV Schwetzingen 4.) teil. • 54 (Vj 47) verschiedene Teilnehmer, mind. 9, max. 27 (Vj 4/21) nahmen am Training teil. Im Durchschnitt waren ca. 15 Personen (Vj 12) im Training anwesend.

 | Volleyball

• Die jüngste Teilnehmerin ist 21; der älteste Teilnehmer am Volleyball ist 56. Der Altersschnitt hat sich weiter erhöht und liegt inzwischen bei ca. 35. • Leider nehmen nur 4 CVJMer sehr sporadisch am Volleyballtraining teil (und das, wo Volleyball doch im CVJM erfunden wurde…;-). Die Restlichen gehen in die FeG, die Taube, den EC, die Christliche Baptistengemeinde etc.; viele haben aber keine Gemeindeanbindung.

• Die Mitspieler kamen aus Heidelberg (15), Leimen (5), Dielheim, Eppelheim, Gauangelloch und Mannheim (jeweils 2), sowie Edingen, Hoffenheim, Ladenburg, Neckargemünd, Neidenstein, Sandhausen, Schwetzingen und Wiesloch.


• Das Spielniveau schwankt, je nachdem wer ins Training kommt, zwischen niedrigem und mittlerem Niveau. • Wie schon im Jahr 2009 nahmen auch im Jahr 2010 letztlich 22 Mannschaften an unserem Turnier teil. Wir waren daher wieder das von der Teilnehmerzahl her gesehen größte christliche Turnier in Nordbaden. • An dieser Stelle Herzlichen Dank an die Nicht-Volleyballspielenden CVJMer - ohne Eure Mithilfe im Verkaufsbereich könnten wir das Turnier nicht veranstalten! • Die Gruppe finanziert sich zu je 30 % aus dem Erlös des Turnieres und zu 70 % aus den Spenden der am Volleyball Teilnehmenden.

Veränderte Trainingszeiten Im September 2010 wurden wir gefragt, ob wir zu einer späteren Zeit als bisher trainieren wollen. Wir wollten nicht, mussten dann aber erfahren, dass wir gar keine Wahl zwischen früher oder später, sondern nur zwischen später und an welchem Tag hatten. Seit Oktober 2010 findet daher das Training montags von 20-22 Uhr statt. Dies hat zum einen dazu geführt, dass einige nicht mehr zum Volleyball kommen, doch erfreulicherweise sind auch neue Leute dazu gestoßen. Ein anderer Effekt war, dass wir im Gegensatz zu früheren Jahren durch die spätere Zeit leider nicht mehr nach dem Training noch gemeinsam etwas Essen/Trinken gegangen sind und dass daher die sozialen Komponenten (Kennenlernen, Zusammenhalt) merklich gelitten haben. Uns

wurde bei der Verlegung der Trainingszeit im Herbst 2010 von Seiten der TSG Rohrbach in Aussicht gestellt, dass wir in der Sommersaison (Mai Juli) evtl. wieder während der ursprünglichen Zeiten (1719 Uhr) trainieren können. Zurzeit läuft daher gerade eine Umfrage zwischen den Trainingsteilnehmern, ob wir deswegen bei der TSG Rohrbach anfragen sollten. • Ausblick für 2011: Am 28.Mai 2011 findet unser inzwischen 19. Turnier statt. Schon jetzt herzliche Einladung an alle CVJMer mitzuspielen, mitzuhelfen und/oder auch ‚nur’ zuzuschauen. Der Erlös dieses Turnieres ist sehr wichtig für die Finanzierung unseres Mitgliedsbeitrags an die TSG Rohrbach über die wir seit ca. 29 Jahren Hallenzeit bekommen. Jürgen Jülg (Jojo)

Spendenaufruf Die Arbeit des CVJM Heidelberg wird nicht aus Kirchensteuern finanziert, sondern überwiegend durch Beiträge und Spenden unserer Mitglieder und Freunde. Da wir in diesem Jahr private Darlehen zurückzahlen müssen und sich dadurch ein Haushaltsvoranschlag mit einem Defizit von 30.000 € ergibt, sind wir auf zusätzliche Spenden und zinslose Darlehen angewiesen, um unsere Arbeit wie gewohnt fortführen zu können. Wenn Sie die wertvolle Arbeit des CVJM Heidelberg unterstützen wollen, freuen wir uns über Ihre Spende! Unser Spendenkonto: Postbank Karlsruhe, Konto-Nr.: 78952753, BLZ 660 100 75

Volleyball | 


Die CVJM-Geschichte

Jungschartage 1950er

„Getragen im Strudel der Zeit“ betitelt Werner Horsch seine Schrift über die ersten 100 Jahre des CVJM Heidelberg. Inzwischen sind weitere 44 Jahre vergangen und ich bin beauftragt worden, über diese zu berichten. Meine Informationen erhielt ich durch das Lesen der vorgefundenen alten Schriften und Dokumente, der Rundbriefe und der vorhandenen Vorstandsprotokolle. Ebenso habe ich verschiedene CVJM-Mitglieder interviewt, die diese Zeit miterlebt haben. So formte sich ein Bild, das sicher lückenhaft ist und vielleicht auch den einen oder anderen Fehler enthält. Andererseits enthält der Bericht manches ausführlich, um daraus in späteren Zeiten Anregungen entnehmen zu können. Mir ist klar geworden, dass es für jüngere CVJM-Mitglieder wichtig ist, etwas über die Geschichte des CVJM Heidelberg zu erfahren. Deshalb wird in den kommenden Ausgaben des Rundbriefs eine Reihe über die Geschichte des CVJM Heidelberg erscheinen. Wir müssen wissen, wo unsere Wurzel liegt, denn Die Wurzel trägt uns weiter. Zur Ehre Gottes! Eckhard Herrmann

 | Die CVJM-Geschichte


Geschichte des CVJM im Überblick - Teil 1 Die Wurzel trägt uns Wie ist unser heutiger CVJM entstanden und zu dem gewachsen, was er in unserer Zeit darstellt? Gerade auch für die jüngeren CVJM-Mitglieder ist es wichtig zu wissen, woher wir kommen, um daraus zu lernen, aber auch um denen mit Achtung zu begegnen, die vor unserer Zeit mit Herzblut für den CVJM gearbeitet haben. Vor allem aber gehört Gott Dank und Ehre, dass er den CVJM über viele Jahrzehnte geleitet und gesegnet hat.

In seiner langen Geschichte von nunmehr 144 Jahren hatte der CVJM Heidelberg immer wieder mit zeitgebundenen Problemen und Schwierigkeiten zu kämpfen. Denken wir an den Nationalsozialismus, wirtschaftliche Krisen, Veränderungen in den Massenmedien und der Moral in den letzten Jahrzehnten. Immer wieder hat unser großer Gott zu uns gestanden, seine Treue nahm und nimmt kein Ende. Er trug unsere Arbeit trotz manchem menschlichen Versagen. Er segnete die Opferfreude und Einsatzbereitschaft der CVJMer. Und seine Treue wird auch in Zukunft nicht aufhören; denn ER ist der Herr, unser Gott. Unsere Beziehung zu Jesus Christus, unser Hören auf seine Weisungen, unsere Zeit mit ihm

als Kraftquelle für unser Tun und unsere Freude am Herrn wird uns auch weiterhin stärken und geleiten. Diese geistliche Wurzel hat den CVJM von je her geprägt. Daneben gibt es die geschichtliche Wurzel. 1848 hatte J. H. Wichern auf dem Wittenberger Kirchentag zur Inneren Mission aufgerufen, und Pfarrer Wilhelm Frommel wollte das in Heidelberg in die Tat umsetzen. So gründete er 1850 die Bibelstunde. Handwerker, Kaufleute, Offiziere usw. trafen sich über dem Wort Gottes. Sie beteten darüber und wollten ein Leben im Glauben führen. ,,Wort und Werk“ war Frommels Leitspruch. Diese Bibelstunde war auch für die CVJMer die geistliche Zurüstung, und es gibt sie noch heute an jedem Dienstag in der Plöck 45. Aus dem Glauben heraus entstanden verschiedene missionarische Gründungen: 1862 entstand der Verein für Stadtmission. Seelsorge und Fürsorge waren seine Aufgaben. Bis heute betreibt er Altenheime, Krankenhäuser und andere soziale Einrichtungen. Seit etwa 1860 bestand ein Jünglingsverein, unser unmittelbarer Vorläufer. Sieben Jahre später wurde 1867 der evangelische Männer- und Jünglingsverein gegründet, und damit begann die Geschichte des CVJM.

Seit 1867 trafen sich die Mitglieder der Stadtmission zu Hausgottesdiensten. Daraus entwickelte sich 1876 die Kapellengemeinde, auch sie gibt es bis heute in der Heidelberger Plöck. Die Arbeit mit Mädchen begann 1882 mit dem ,,Jungfrauenverein“, durchgeführt von der Liebenzeller Mission und dem EC Heidelberg. Nach etwa 100 Jahren schlossen sich 1962 diese verschiedenen Vereinigungen zur ,,Evangelischen Stadtmission Heidelberg“ zusammen. Dieser Rückblick macht deutlich, dass das klare Bekenntnis zu Jesus Christus, die Beschäftigung mit Gottes Wort und die Ausrichtung unseres persönlichen Glaubenslebens auf IHN die Grundlage des CVJM geblieben ist und bleiben muss. Arbeit an und mit jungen Menschen braucht diese tragende Kraft als Hintergrund. Damit ist das gemeindliche Leben des CVJM die entscheidende Basis für unseren Dienst. Nur aus der engen Beziehung zu Jesus Christus heraus wird Gott seinen Geist wirken lassen und unserer Arbeit seinen Segen schenken. Von Anfang an und von den Statuten her war es dem CVJM wichtig, Leib, Seele und Geist der jungen Menschen zu betreuen. So gab es ab 1892 eine Turnabteilung zur körperlichen Ertüchtigung. Die CVJM-Geschichte | 


Ein christliches Hospiz und ,,Herberge zur Heimat“ betreute wandernde Gesellen und andere durchreisende junge Männer. 1889 entstand ein Posaunenchor. Bis vor einigen Jahren fanden sich immer wieder Menschen, die Gott durch ihre Blasmusik ehren und die Gottesdienste der Kapellengemeinde bereichern wollten.

Über viele Jahrzehnte gab es eine Arbeit, in der sich Bäcker trafen. Ebenso erwuchs aus der Bibelstunde heraus eine Arbeit des ,,Weißen Bundes“, hervorgegangen aus dem ,,Weißen Kreuz“, einer Gründung des CVJM Deutschland. Man wollte jungen Männern angesichts der sexuellen Gefahren und Versuchungen ein Stück Hilfestellung geben.

CVJM-Freizeit 1919 Der Wissbegier junger Menschen kam man durch Vortragsabende entgegen. Bibelstunde und Gottesdienste (in der Kapelle Plöck 47) stellten die Beziehung zu Gott in den Mittelpunkt. Das Evangelium wurde schriftgemäß verkündet, ohne auf Standesunterschiede oder Konfessionen zu achten.

10 | Die CVJM-Geschichte

Man führte auch Kochkurse für Fabrikarbeiterinnen durch und kümmerte sich um Trunksüchtige. Ab 1920 gab es die Jungschararbeit für Jungen im Alter von 10 bis 14 Jahren. Diese Jugendkreise wuchsen mit der Zeit an Größe und Stärke.

1928 begann die Waldheimarbeit auf einem Grundstück der Schlossquellbrauerei am Klingenteich. Das Waldheim wurde für eigene Gruppen, Vereinsfeste und Gäste benutzt. Durch letztere finanzierte sich ein Teil der CVJMArbeit, denn die Spenden der Mitglieder konnten nicht alle Kosten abdecken. Ab 1933, dem Beginn der Nazizeit, mussten diese Aktivitäten wieder aufgegeben werden. Die gesamte Jugendarbeit wurde nicht mehr geduldet. Sport, Fahrten, Freizeiten, Geländespiele mussten aufhören und wurden von der Hitlerjugend übernommen. Aber man sammelte sich dafür noch stärker in Form von Jungschararbeit, Bibelstunden, Bibelfreizeiten, missionarischen Vorträgen und Familienabenden. Die Arbeit ging also in der Stille weiter. Viele junge Männer standen an der Front, ihre Angehörigen brauchten eine besondere Betreuung. Trotzdem ließ die Wühlarbeit der Nazis gegen Kirche und freie Jugendarbeit viele Aktivitäten wieder zusammenbrechen. ,,Aber an die Bibel kamen die Nazis nicht heran“, sagte Kurt Müller. Den Glauben konnten sie nicht unterbinden. Das zentrale Fundament blieb fest.


Die alten CVJM-Aktivitäten lebten wieder auf: Reisen (auch ins Ausland), Freizeiten für Familien, Fahrten, Lager, Heimabende, Filme und Gesprächsgruppen. Es gab vier Altersgruppen: Jungschar (9-13), Jungenschaft (13-16), Jungmannschaft (17-19), Jungmänner (ab 20). Gott segnete die Arbeit und schickte Mitarbeiter. Die Liebe zum Nächsten und das Gebet trugen die Arbeit.

Waldheim um 1967 Mit Beginn des Dritten Reiches wurde das Gebäude in der Plöck 18, das zu zwei Dritteln vom CVJM gebaut und finanziert worden war, an die Kapellengemeinde überschrieben, um es dem Zugriff der Nazis zu entziehen. Nach dem Kriegsende nahm es der CVJM aber nicht zurück, weil ihm die finanziellen Mittel fehlten, um es gründlich zu renovieren. Er konnte das Gebäude aber weiterhin nutzen gegen eine angemessene Unkostenbeteiligung. Damit war man Mieter der Kapellengemeinde bzw. der Stadtmission. So blieb das Vereinsheim zentraler Punkt des CVJM, ein Treffpunkt für Mitarbeiter und Mitglieder. Nach dem Zusammenbruch Nazi-Deutschlands 1945 lebte die Arbeit mit Jungen und jungen Männern schnell wieder auf, obwohl es infolge der Kriegsverluste an Mitarbeitern fehlte. Ab 1952 mietete man ein Waldheim in einem Stein-

bruch bei der Molkenkur (Eigentümer war ein Schützenverein). Als es zurückgegeben werden musste, wurde das heutige Waldheim am Schmeilweg gepachtet. Amerikanische Soldaten halfen bei den Geländearbeiten. Amerikanische Pioniere

Ab 1960 gab es auch eine Männerarbeit, die Traugott Kempf für 9 Jahre leitete. Damals besorgte man sich vom Einwohnermeldeamt die Adressen neu zugezogener junger Männer und besuchte diese samstags, um sie in den CVJM einzuladen.

Waldheimeinsatz 1967 transportierten eine alte Militärbaracke von MA-Waldhof an ihren heutigen Platz. Ab diesem Zeitpunkt gab es ständige Umbauten und Erweiterungen, weil die Zahl der Gäste stetig stieg.

In der nächsten Ausgabe erfahren wir mehr über die weitere Entwicklung des CVJM ab den 70er Jahren bis zum heutigen Tag und lernen die prägenden Sekretäre dieser Zeitspanne kennen. Die CVJM-Geschichte | 11


April 2011 Montag

Dienstag

Mittwoch

19:00 Treffen der AA 20:00 Volleyball

4

19:30 Bibelstunde

5

19:00 Treffen der AA 20:00 Volleyball

11

19:30 Bibelstunde

12

18:30 Jugendleitertreffen 19:00 Treffen der AA 20:00 Volleyball

18

19:30 Bibelstunde

Ostermontag

25

9:30 Bibelstunde

Donne

19:30 Zellen

6

17:00 Riesenjung

19:30 Junge-M채nner-Zelle 19:30 Zellleitertreffen

13

16:15 Zwergenju

19

19:30 Zellen

20

17:00 Riesenjung

26

19:30 Junge-M채nner-Zelle

27

16:15 Zwergenju

Osterfreizeit

Osterf

Mai 2011 Montag

Dienstag

Mittwoch

19:00 Treffen der AA 20:00 Volleyball

2

19:30 Bibelstunde

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19:00 Treffen der AA 20:00 Volleyball

9

19:30 Bibelstunde

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19:00 Treffen der AA 20:00 Volleyball

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19:30 Bibelstunde

19:00 Treffen der AA 20:00 Volleyball

23

19:00 Treffen der AA 20:00 Volleyball

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12 | Termine

Donne

4

17:00 Riesenjung

19:00 Gottesdienstteamtreffen 19:30 Junge-M채nner-Zelle

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19:30 Zellen

18

17:00 Riesenjung

19:30 Bibelstunde

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19:30 Mitarbeiterabend

25

16:15 Zwergenju

19:30 Bibelstunde

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19:30 Zellen


Wachet und betet, dass ihr nicht in Anfechtung fallt! Matthäus 26,41

erstag

gschar

Freitag 17:00 Fußball-Jungschar 17:30 Baumhaus

Samstag 1

2

17:00 Alpha-Gottesdienst (mit Kinderprogramm)

9

11:00 Familiengottesdienst 10 „Hits for kids and others“

16

17:00 Werkstadt-Gottes17 dienst (mit Kinderprogramm)

23

11:00 Come-Together24 Gottesdienst (mit Kinderprogramm)

19:00 X-Change (Jesushouse)

3

Jesushouse

7

17:00 Fußball-Jungschar 17:30 Baumhaus 19:00 Jugendtreff 14+

8

ungschar

14

17:00 Fußball-Jungschar 17:30 Baumhaus 19:00 Jugendtreff 14+ 19:00 Jugend-Zelle (Girls) 19:30 Vorstand

15

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21

Karfreitag

22

ungschar

Sonntag

12:00 Mädchenkreis

12:00 Mädchenkreis

Osterferien

28

17:30 Baumhaus 19:00 Jugendtreff 14+ 19:00 Jugend-Zelle (Girls)

29

19:00 X-Change

30

ferien

Der Gott der Hoffnung aber erfülle euch mit aller Freude und Frieden im Glauben, dass ihr immer reicher werdet an Hoffnung durch die Kraft des Heiligen Geistes. Römer 15,13

erstag

gschar

ungschar

Freitag

Samstag

Sonntag 11:00 Waldheim-Tag

5

17:00 Fußball-Jungschar 19:00 Jugendtreff 14+

6

7

1

11:00 Familiengottesdienst 8 „Hits for kids and others“

Willow-Creek-Kongress (Düsseldorf)

12

17:00 Fußball-Jungschar 17:30 Baumhaus 19:00 Jugendtreff 14+ 19:00 Jugend-Zelle (Girls)

13

12:00 Mädchenkreis

14

17:00 Werkstadt-Gottes15 dienst (mit Kinderprogramm)

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11:00 Come-Together22 Gottesdienst (mit Kinderprogramm)

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Verbundtagung

gschar

19

17:00 Fußball-Jungschar 17:30 Baumhaus 19:00 Jugendtreff 14+

20

ungschar

26

17:00 Fußball-Jungschar 17:30 Baumhaus 19:00 Jugendtreff 14+ 19:00 Jugend-Zelle (Girls) 19:30 Vorstand

27

8:30 CVJM-Volleyballturnier (IGH HD-Rohrbach) 12:00 Mädchenkreis

Termine | 13


Neues aus der Musik & Bücherkiste: Empfehlungen: Konfirmation

Preis: 9,90 €

Unsere Öffnungszeiten: Mo geschlossen Di 9-12 & 15-18 Uhr Mi 9-12 Uhr Do 9-12 & 15-18 Uhr Fr 9-12 & 15-18 Uhr Sa 10-13 Uhr

„Miriam besucht den Jugendkreis mehr aus Pflichtgefühl, schließlich ist ihr Vater der Pastor. Jetzt ist sie vor allem glücklich, dass sie zu Mandys Clique gehört. Hier ist sie Messie, die schlagfertige Schauspielerin mit den schrägen Einfällen. Aber nicht alles, was in der Clique läuft, passt zu dem, was sie bisher richtig fand. Als sie den sympathischen Daniel trifft, wird ihr das immer klarer. Dann geschehen Dinge, die ihre Welt ganz aus den Fugen geraten lassen...“ Dieser Jugendroman verarbeitet Themen wie die Suche nach Anerkennung, Mobbing, Glaube mit Spannung und viel Gefühl. Ein klasse Geschenk zur Konfirmation nicht nur für Mädchen.

„Gewohnt unkonventionell, im Jugend-Slang des 21. Jahrhunderts schreibt Martin Dreyer über die wichtigste Person in seinem Leben: Jesus. Der Gründer der Jesus-Freaks-Bewegung macht deutlich, dass die Botschaften von Jesus Christus uns auch heute noch Orientierung für unser Leben geben können, und zeigt dies anhand vieler biblischer Geschichten, aber auch durch Erlebnisse und Erfahrungen aus seinem eigenen Leben. Dreyer beschreibt, welchen Stellenwert der Glaube an Jesus für (junge) Christen haben kann. Eine Art Glaubenskurs im Ton der Volxbibel, der zeigt, wie heute ein angstfreies, erfülltes Leben aussehen kann. Vielleicht das Preis: 14,99 € ungewöhnlichste Jesus-Buch des Jahrzehnts.“

„Die Geschichte Jesu nacherzählt in bester japanischer Manga-Tradition: Dynamische Zeichnungen und bewegende Dialoge geben die wohl bedeutendste Geschichte der Welt eindrucksvoll wieder.“ Preis: 12,95€

14 | Buchladen


Kommunion

Preis: 9,99 €

Preis: 9,99 €

„Fiene ist zehn Jahre alt und heißt eigentlich Josefine. Den Namen hat sie von ihrer Großmutter geerbt. Und das ganze halbe Haus, das hat ihre Familie irgendwie auch geerbt. Von Oma Böhnchen. Fienes Papa ist Pastor, der natürlich nicht nur sonntags arbeiten muss und den Leuten viel über Jesus beibringt. Und auch sonst ist so einiges los bei Familie Herz. Nicht zuletzt wegen Mo, der das Downsyndrom hat und durch sein Lachen immer ganz viel Helligkeit versprüht. Eine Geschichte voller Wärme, Witz und Charme, zu der traurige Dinge genauso gehören wie die Freude an der Familie, am Alltag und am Leben. Und ganz nebenbei lernen die jungen Leser noch eine Menge über Kinder mit Downsyndrom. Tiefgründig, frech und mit ganz viel Herz!“ „Ein friedliches Dorf in Süddeutschland, 1790: Moritz, der 12-jährige Ziehsohn des Schmiedemeisters, ist schockiert. Durch Zufall erfährt er: Sein Vater ist der allerorts gefürchtete „Schwarze Rächer“, Hauptmann einer berüchtigten Räuberbande. Schnell wird Moritz klar: Er muss weg! Wenig später ist er dem dunklen Geheimnis seiner Vergangenheit auf der Spur. Auf seinem Weg in die große Reichsstadt findet er schon bald einen lustigen Gefährten: Karl, den Kesselflicker. Moritz hat nicht die leiseste Ahnung, dass auch dieser musizierende alte Mann etwas vor ihm verbirgt und dass er selbst schon bald „Maurizio“ heißen wird ...“

Ostern

Preis: 9,95 €

„Der kleine Eddie ist ein sehr abenteuerlustiges Küken. Manchmal halten ihn seine Streiche sogar von den schützenden Flügeln seiner Mama fern. Und das macht dann selbst Eddie Angst. Doch dann geschieht etwas, was ihn verändert: Er trifft einen Mann, der ihm von Gottes Liebe erzählt und davon, dass Gott auch kleine Küken ganz fest in seiner Hand hält. Von da an weiß Eddie sich immer geborgen unter den großen Flügeln seines Vaters im Himmel.“ Das Minibilderbuch im Ei ist eine schöne Osterüberraschung für Kinder ab 3J

„Arthur Richter erzählt sachlich und gleichzeitig überaus fesselnd die Passionsgeschichte nach: das Leiden und Sterben des Sohnes Gottes, der sich in die Hände der Menschen gab. Wer dieses Buch liest, wird vergessen, dass er die Geschichte (vielleicht) längst kennt: die Geschichte eines Prozesses, in dem man sich als Richtender und als Gerichteter plötzlich selbst wiederfindet. Ein Buch, das für Christen wie Nichtchristen gleichermaßen zur Pflichtlektüre gehört.“ Neuauflage Preis: 8,95 €

Buchladen | 15


Muttertag

Preis: 9,90 €

„Kinder sind ein großes Glück! Doch das Leben mit Kindern ist für uns Mütter jeden Tag eine Herausforderung. Nicht nur den Alltagsstress gilt es zu bewältigen, sondern auch den inneren Kampf mit den eigenen Ansprüchen. Und wie wenig Raum bleibt in dieser Lebensphase für die eigenen Wünsche und Träume! Da tut es gut zu lesen, dass es anderen Müttern ganz ähnlich geht. Die kleinen, mitten aus dem Leben gegriffenen, authentischen Geschichten sind nachdenklich, anrührend und ermutigend. Sie laden ein, im Alltag innezuhalten und nicht zu vergessen, was wir Mütter zu unserem Glück brauchen: Ehrlichkeit im Umgang mit den eigenen Gefühlen, liebevolles Staunen trotz aller Unvollkommenheit, vertrauen und loslassen dürfen, weil Gott für uns sorgt!“ Kurze, gehaltvolle Texte für Mütter zum Zwischendurchlesen und Auftanken CD mit 9 handverlesenen Popsongs von Dania König, „Layna“, „Die Rinks“, „Die Mütter“, Sefora Nelson und anderen, die jeder Mutter aus der Seele sprechen. Ein ermutigendes Geschenk für Mütter nicht nur zum Muttertag. Preis: 7,99€

Mein Lese-Tipp „ Zur Freiheit hat uns Christus befreit! So steht nun fest und lasst euch nicht wieder das Joch der Knechtschaft auflegen!“ (Galater 5,1) Paulus beschreibt in seinen Briefen an die Römer und die Galater unsere Freiheit in Christus. Martin Luther verfasste auf dieser Basis seine Denkschrift über „die Freiheit eines Christenmenschen“ und stellte damit die religiöse Tradition der Kirche seiner Zeit in Frage. Bis heute ist diese Schrift Grundlage unseres „evangelischen“ Glaubensverständnisses. Und trotzdem stehen wir auch heute immer wieder in der Gefahr der Religion Preis: 12,00 € zu dienen, statt unsere Freiheit und die Beziehung zu Jesus zu leben. Die Autoren Jacobsen und Coleman greifen in ihrer Erzählung „Der Schrei der Wildgänse“ die Fragen auf, wie wir heute als Einzelne und in Gemeinschaft ganz praktisch in der Freiheit und in einer tiefen Beziehung mit Jesus leben können und wie wir religiöse Zwänge entlarven, die uns diese Freiheit immer wieder rauben wollen. Durch die erzählende Handlung ist das Buch leicht zu lesen, aber der Inhalt gibt viel Stoff zum Nachdenken. An vielen Stellen habe ich mich wiedergefunden und so manche Aussage hat mich beim Lesen tief berührt. Ich will dieses Buch auf alle Fälle noch ein zweites Mal lesen und kann es euch nur wärmstens empfehlen. (Claudia Knigge) 16 | Buchladen


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Mitglied interviewt Mitglied und fragt bei der Gelegenheit nach einem leckeren Rezept Auf dieser Seite möchten wir Mitglieder des CVJMs etwas näher vorstellen. Jeder Interviewte schlägt den nächsten Interviewpartner vor. Und um etwas Abwechslung in die Sache zu bekommen, muss der Altersabstand dabei mindestens 10 Jahre betragen.

Diesmal: Nicole Linchangco 1. Was machst du im CVJM? Zur Zeit bin ich im Vorstand tätig. Die ganzen letzten Jahre war ich auch in der ein oder anderen Weise in der Jugendarbeit tätig, zuletzt im Jugendleiterkreis. Doch es gibt nun eine Veränderung, im Jugendleiterkreis habe ich aufgehört, da ich denke, dass ich da nicht mehr so am “Puls der Zeit” bin. Jetzt bin ich dabei zu überlegen und zu beten, was für mich als nächstes kommt. 2. Wann und wie bist du zum CVJM gekommen? Ich bin eine derjenigen, die duch die vielen tollen Freizeiten den CVJM und die Menschen dort kennengelernt hat. Auf meiner ersten Freizeit war ich 1985 und seit 1992 bin ich so richtig im CVJM. 3. CVJM bedeutet mich... - Jesus zu begegnen 18 | Interview

für

- angenommen zu sein, wie ich bin - wissen, dass ich dort durch meine Krisen getragen werde - auch in schwierigen Zeiten zusammenzustehen - meine Talente ausprobieren zu können - Freunde zu treffen - eine 2. Heimat zu haben 4. Mein Leben mit Jesus gestalten heißt für mich... … ihn mit in meinen Alltag mit zwei kleinen Kindern hineinzunehmen. Während eines turbulenten Tages gibt es immer mal wieder Momente der Ruhe, in denen ich mit Jesus reden kann.

Es bedeutet für mich auch wahrhaftig zu sein in einer Gesellschaft, die es oft nicht so genau nimmt mit der Wahrheit. Und ein Leben mit Jesus zu gestalten, bedeutet für mich auch, seine Liebe und Annahme in meinem Leben an


meine Kinder weiterzugeben, damit sie ihn als ihren Freund kennenlernen. 5. Ich entspanne mich am besten... - bei einem guten Buch - an einem sonnigen Nach mittag im Liegestuhl - bei einem Kaffee mit Freunden

6. Es gelingt mir selten... - einem Stück Schokolade zu widerstehen - Dinge zeitnah zu erledi - gen, ich schiebe vieles gerne auf die “lange Bank” 7. Wer soll als nächstes interviewt werden? (Der Altersabstand muss dabei mindestens 10 Jahre betragen) Sonja Aberle

8. Mein Lieblings-Rezept: Ich glaube bis jetzt gibt es nur Kochrezepte, da ich aber allermeistens ohne Rezept koche, habe ich da kein richtiges Lieblingsrezept. Dafür hier mein liebstes Backrezept: Donauwelle:

Rezept: Donauwelle Zubereitung: - 250 g Margarine schaumig rühren - 250 g Zucker - 6 Eier nach und nach dazu geben und cremig rühren dazu - 350 g Mehl - 1 Päckchen Backpulver Die Hälfte des Teiges mit - 2 EL Kakao verrühren. Den hellen Teil auf ein gefettetes Backblech verteilen, darauf den dunklen Teig. - 1 Glas Schattenmorellen abtropfen lassen und auf dem Teig verteilen. Den Kuchen bei 175 Grad auf mittlerer Schiene 30 Minuten backen, herausnehmen und abkühlen lassen.

Von - ½ l Milch 6 EL wegnehmen, die restliche Milch mit - 100 g Zucker zum Kochen bringen

Den kalten Pudding löffelweise unter die Buttermasse rühren. Die Buttercreme auf den kalten Kuchen streichen und kühl stellen. Für den Guß je 1 Tafel Vollmilch- und 1 Tafel Halbbitter- 1 1/2 Päckchen Vanillepudding schokolade mit 50 g Palmin mit den 6 EL Milch im Wasserbad auflösen und glattrühren, in den Topf unter Rühren wieder abküh mit der heißen Milch len lassen. geben und nochmals Der Guß darf nicht mehr heiß, aufkochen. soll aber noch flüssig sein. Die Buttercreme muss kalt - 15 g Palmin bei milder Hitze sein. Die Schokolade über die schmelzen und abkühlen las- Buttercreme gießen und vorsen zusammen mit sichtig glattstreichen. Anschließend das Ganze kalt - 200 g Butter schaumig rüh- stellen und warten bis die ren Schokolade wieder hart ist. Gutes Gelingen und viel Spaß

Interview | 19


Unsere Angebote auf einen Blick: Tanzen zur Ehre Gottes

Zwergen-Jungschar

Die Veranstaltung findet monatlich, in der Regel am 1. oder 2. Samstag im Monat statt (nach Vereinbarung). Leitung: Maria Herrmann

für Kinder von 3-6 Jahre Gemeinsam wollen wir biblische Geschichten hören, singen, spielen,basteln und Spaß haben. Wir treffen uns donnerstags 14-täglich, von 16.15 - 17.15 Uhr im im Dietrich-Bonhoeffer-Haus Meckesheim. 14.04. 28.04. 12.05. 26.05.

Volleyballgruppe Die Volleyballgruppe trifft jeden Montag von 20.00 Uhr bis 22.00 Uhr in der Sporthalle der Internationalen Gesamtschule Hasenleiser, Erlenweg, 69123 HeidelbergRohrbach Infos: Matthias Kirsch Jürgen Jülg (Jojo) e-mail: volleyball@cvjm-heidelberg.de

Info: Petra Hofmann

Riesenjungschar

Jeden Freitag findet im Zentrum um 17.00 Uhr die JungscharFußballgruppe für Jungs und Mädchen im Alter von 7 bis 14 Jahren statt. Leitung: Matthias Kirsch

Für alle Mädchen und Jungen im Alter von 6 - 10 Jahre im Dietrich-Bonhoeffer-Haus in Meckesheim. 14täglich Donnerstags, 17:00 - 18:00 Uhr Weitere Termine: 07.04., 21.04., 05.05., 19.05. Infos: Annette Prager Nicole Schmidt

Fürbitter-Gruppe

Mädchenkreis

14-täglich dienstags (nach Absprache)

Für Mädchen von ca 10-14 Jahre jeden 2. + 4. Samstag um 12:00 Uhr bei Familie Schübel Leitung: Corina Fischer

Fußballjungschar

SMS Kontakt für dringende Anliegen: 0176 23410190 20 | Gruppen

Scout-Gruppe „Baumhaus“ für Jungs ab 12 Jahren. Freitags, 17:30 Uhr im Zentrum Leitung: Kay Leibert Armin Schübel

Seelsorge Es besteht die Möglichkeit, den Dienst der Seelsorge in Anspruch zu nehmen. Informationen bei: Beate Schübel Eckhard Herrmann Maria Herrmann

AA Die Anonymen Alkoholiker treffen sich montags um 19.00 Uhr im Zentrum in Meckesheim. Jeden 4. Montag im Monat ist die Gruppe offen für alle Interessierten. Infotelefon: Tel. 0172 1464305 oder 0179 9430247


Jugendzellen

Bibelstunde

Zellen (Hauskreise)

Momentan gibt es 2 Jugendzellen für Teenies ab ca. 15 Jahren. Den Hauskreis für die weiblichen Jugendlichen findet 14 täglich Freitags um 19:00 Uhr statt. Die Leitung hat Beate Schübel. Der Hauskreis für die jungen Männer trifft 14täglich Mittwochs. Leitung: Timon Winterbauer

Jeden Dienstag findet im Gemeindezimmer der Kapellengemeinde in Heidelberg, Plöck 45 um 19.30 Uhr die Bibelstunde statt. Sie ist ein Gemeinschaftswerk von CVJM und der Kapellengemeinde. Aktuelle Themen sind:

Im CVJM Heidelberg leben wir zusätzlich zu Gottesdiensten und Mitarbeiterabenden in so genannten Zellen (Hauskreisen) intensive christliche Gemeinschaft. In dieser Gemeinschaft ermutigen wir uns gegenseitig zum christlichen Lebensstil, helfen und tragen einander und teilen einfach das Leben (Essen gehen, beim Umzug helfen, gemeinsam kochen etc.). Wir treffen uns 2x im Monat, mittwochs um 19:30 Uhr. Informationen bei: Klaus Winterbauer Tel. 06226 7865490 07263 3701

Jugendtreff 14+ (F.A.T.) Freitags findet ab 19:00 Uhr bis ca. 22:00 Uhr im Zentrum der Freitagabend-Treff (F.A.T) statt. Neben Aktionen gibt es Andachten, Lobpreis, Spiele usw. Leitung: Sandra Gellert Constanze Lauer

Pommesland Jeden 1. Sonntag findet parallel zum Gottesdienst unser kreatives Kinderprogramm „Pommesland“ statt. Bei Spiel, Spaß, Lobpreis, kreativer Verkündigung und Gespräch in Kleingruppen erfahren die Kinder Gemeinschaft untereinander und vor allen Dingen mit Jesus.

05.04. 12.04. 19.04. 26.04.

1. Samuel 27,1 – 28,2 F. Barth Matthäus 26,17-30 K. Winterbauer Matthäus 27,1-14 C.-J. Dietz Römer 12,1-2 R. Jassoy

03.05. 10.05. 17.05. 24.05. 31.05.

Römer 14,13-23 W. Horsch Römer 16,17-24 K. Winterbauer Matthäus 21,14-22 A. Knecht 2. Samuel 16,1-14 M. Reichert 2. Samuel 23,1-7 W. Horsch

07.06. Philipper 2,1-4 F. Barth Leitung: Helga und Traugott Kempf

Korrekturen & Feedback „Meine Gruppe fehlt...“ „Ich mach das doch schon ewig nicht mehr...“ „Wir treffen uns Mittwochs, nicht Donnerstags...“ Falls du gerade einer dieser Sätze gedacht hast, schick doch einfach eine Email an rundbrief@cvjm-heidelberg.de ,damit beim nächsten Mal wieder alles stimmt. Wir sind offen für Rückmeldungen, Wünsche und Verbesserungsvorschläge!

Gruppen | 21


Gottesdienste Merkhilfe: Abends und morgens wechseln sich ab! Jeden 1. Samstag X-Change Jugendgottesdienst um 19:00 Uhr in der Halle Jeden 1. Sonntag ALPHA-Gottesdienst um 17.00 Uhr mit Pommesland (Kinderprogramm) Jeden 2. Sonntag Familiengottesdienst „Hits for Kids and others“ um 11.00 Uhr Jeden 3. Sonntag Werktstadt-Gottesdienst um 17.00 Uhr mit Kinderprogramm Jeden 4. Sonntag Come-Together-Gottesdienst um 11.00 Uhr mit Kinderprogramm An einem 5. Sonntag findet kein Gottesdienst statt

Mitarbeiterabend Der Mitarbeiterabend findet 1x im Monat statt. Der nächste Termin ist: 25.05.

Neue TMer Als neue TMer bgrüßen wir: Saskia Lemmer & Lisa Kempf

Sprechzeiten von Klaus Winterbauer Montag: Di-Fr.:

Freier Tag Individuelle Termine unter 07263 3701 oder 06226 786 549-0

Das CVJM Büro ist zu folgenden Zeiten besetzt: Dienstags 14:00 - 16:00 Uhr Freitags 09:00 - 11:00 Uhr

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Tel: 06226 7865490 Email: office@cvjm-heidelberg.de


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Rundbrief | 23 Pinnwand | 23


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Der

Rundbrief

e-Mail-Adressen: klaus.winterbauer@cvjm-heidelberg.de michael.knigge@cvjm-heidelberg.de claus-juergen.dietz@cvjm-heidelberg.de stephan.koliwer@cvjm-heidelberg.de webmaster@cvjm-heidelberg.de rundbrief@cvjm-heidelberg.de volleyball@cvjm-heidelberg.de waldheim@cvjm-heidelberg.de office@cvjm-heidelberg.de


Rundbrief Apr/Mai 2011  

Der Rundbrief des CVJM Heidelberg Ausgabe April / Mai 2011

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