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STIJL 12

3.00 EUR

STIJL MAGAZIN #01

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STIJL MAGAZIN #01

04 — Besucher Warum seid ihr hier? Was gefällt euch? 08 — Interview I Wemoto 10 — Stijl Mode Stijlbesucher in Stijlklamotten 06 — Malmaschine Atelier Zukunft Lisa Lorenz Acid Boi Hendrik Schneider Fred E. J. Besier 21 — Kasten Evelyn Dragan Timothy Schaumburg 22 — Interview II Superhorstjansen

Hallo Stijl-Freunde!

26 — Teilnehmerliste

Der erste Tag der Stijl Winter2012 liegt hinter uns – und wir freuen uns sehr, euch heute das erste offizielle und streng limitierte Stijl-Magazin zu präsentieren. An dieser Stelle geht ein herzliches Danke an die Jungs vom Ruiné Magazin und alle Helfer, die ihr Bett für eine Nacht mit dem Platz vor dem Risographen und dem Bildschirm eingetauscht haben, um Fotos zu sichten, Interviews zu kürzen und Illustrationen zu bearbeiten. Wir finden: Es hat sich mehr als gelohnt! Was vor rund drei Jahren mit ein paar Ausstellern aus Mainz und Umgebung begann, ist längst fest in den Kalendern von Nachwuchsproduzenten, Jungdesignern und Künstlern aus ganz Deutschland vermerkt. Mit rund 5.000 Besuchern und über 100 Ausstellern hat sich die Stijl als größtes Festival und Messe für Streetfashion, Sport und Design im Rhein-Main-Gebiet etabliert. Wir bedanken uns bei allen Besuchern, Ausstellern, Kooperationspartnern und Sponsoren – und freuen uns mit euch bereits auf ein Wiedersehen bei der Stijl Sommer2012! Viel Spaß beim Lesen und einen schönen Sonntag wünscht euch das Stijl Team – Sebastian, Christian, Bastian und Jan.

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WARUM SEID IHR AUF DER STIJL?

Florian (17): Ich geh zweimal im Jahr auf die Stijl und decke mich hier mit Klamotten fürs ganze Jahr ein. Leider bin ich im Moment ziemlich knapp bei Kasse und mein Einkauf wird daher relativ klein ausfallen müssen. Selina (23): Ich bin jetzt schon ein paar Mal mit meinem Label Marc Paul als Aussteller auf der Stijl. Es ist eine tolle Werbung für uns und macht immer Megaspaß. Juliane (25): Ich nähe privat selbst gerne und finde die Stijl immer eine tolle Inspiration für meine eigene Arbeit. Heute Abend werde ich direkt loslegen, bloß keine Zeit verlieren.

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WAS HAT EUCH HEUTE GEFALLEN?

Maximilian (15): Die Atmosphäre fand ich total cool. Die Leute an die Ständen sind super entspannt, man konnte alles direkt anprobieren, niemand hat gestresst. Die Marke Observed ist mir dieses Jahr zum ersten Mal aufgefallen, ich habe mir direkt drei Shirts kaufen müssen. Aber auch sonst habe ich natürlich wieder viel zu viel Geld ausgegeben. Reicht das? Miriam (18): Vorallem hat mir heute der Designertalk gefallen. Ich habe vor Kommunikationsdesign zu studieren und fande es daher sehr interessant wie das spätere Berufbild eines Kreativen ausehen kann. Echt geil, was manche Leute sich aufgebaut haben! Sara (15): Ich finde es toll, dass es dieses Jahr endlich ein offizielles Stijl-Magazin geben wird. Unabhängig davon ist die Stijl natürlich immer wieder super.

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WEMOTO

Stijl: Wer ist der lustigste Mensch der Welt? Wemoto: Kenny Powers und die Headies hier von der Messe. Stijl: Wie lange arbeitet ihr schon mit der Stijl zusammen? Wemoto: Wir sind seit der ersten Stijl am Start.

Stijl: Welches Equipment benutzt du meistens, und was ist deine Zauberwaffe beim designen? Wemoto: Faber Castell Pigment Stifte + Wacom Grafiktablett. Stijl: Was würdest du gerne noch mit Wemoto und Freunden erreichen? Wemoto: Weiterhin gute Arbeit abliefern… Stijl: Welche Künstler inspirieren dich? Wemoto: Momentan Douglas Gordon, Chris Gibbs, TAL R und Gute Musik. Stijl: Mit welchen Künstlern tauschst du dich regelmässig aus? Wemoto: Momentan Nils Müller, die Jungs vom Amateur Magazine und UXA Lab.

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Stijl: Mainz in 5 Wรถrtern. Wemoto: 1. Heimat 2. Freunde 3. Fastnacht 4. Studenten 5. Buero

Stijl: Auf welche 3 deutschen Brands sollte man ein Auge werfen? Wemoto: 1. Zontrac 2. Simon & Me 3. Observed

Stijl: Was braucht Mainz kulturell? Wemoto: Mehr Bars, mehr Galerien, mehr Skatespots.

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STIJL MODE

Diese Modestrecke wurde Samstag, am ersten Tag der Stijl 12, im Laufe des Messetages in einer improvisierten Fotobox geschossen. Alle Modelle sind Besucher der Stijl, bei denen wir uns herzlich für die großartige Zusammenarbeit bedanken. Die Kleidung setzt sich aus den Kollektionen der ausstellenden Labels (thx!) sowie den Outfits der Porträtierten zusammen. Nach Betrachtung ist klar, die Stijl ist wohl die schickste Messe im Gebiet. Wir sind begeistert, sagen Danke und wünschen viel Spaß in blau.

Fotos: Neven Allgeier Styling: Selina & Matthes Ruffing, Anna Neroslavsky

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Po ny . oh ne re an de e di Po ny & it m ne ei l, St ij er au fd nn en un di Fr e ei Zw

MaMA (Mal Maschine) Die MaMA ist alles. Die MaMA ist nichts. Die MaMA ist Dada. Die MaMA ist Kaka. Die MaMA ist Kaba. Die MaMA ist Choco. Die MaMA ist weisse Schokolade. Die MaMA ist politisch korrekt. Die MaMA ist politisch inkorrekt. Die MaMA ist freundlich. Die MaMA ist unfreundlich. Die MaMA ist gelb. NEIN, die MaMA ist mint. Die MaMA hat keinen Sinn. Die MaMA ist sinnfrei. Die MaMA wird nie Sinn machen. Die MaMA hört genau hin. Die MaMA ist die Hölle. Die MaMA ist Erfüllung all eurer Träume. Die MaMA war nie wirklich da. Die MaMA kann nicht kochen. Die MaMA hat immer Hunger. Sprecht mir nach: "Die MaMA ist alles, die MaMA ist nichts!". Der Freundeskreis der Zukunft präsentiert die Mal-Maschine exklusiv auf der Stijl. Ungefähr 20 Illustratoren werden im Inneren des mintfarbenen Monolithen bis Sonntag abend ihr Unwesen getrieben haben. Neben Collagen, Illustrationen, Typografischen Erlebnissen und Dadaistischen Ergüssen die Meschen wie Andy Kaufman und Bill Hicks nicht mal ein müdes lächeln abgewinnen könnten, werden durch den kleinen Schlitz der Maschine zu den zarten Händen der wunderschönen Besucherscharen in ihre Herzen stossen. Wenn du diese Zeitung am Sonntag den 5.Februar vor 18h liest und noch nicht mit deinem Wunschbild beschenkt wurdest, hopp hopp komm uns besuchen. Das ist der schönste Tag deines Lebens, vor Morgen. Die Z.u.k.u.n.f.t. sagt: "Life´s a Bijatch and then you die". Danke für die Spenden!

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KASTEN

Kasten ist eine Heim-Ausstellung, die einmal im Monat in meinem Zimmer stattfindet. Jeden Monat stellt ein anderer Künstler aus, Vorraussetzung ist, dass das Kunstwerk in den 50 x 70 cm großen Kasten passt. Ziel der Veranstaltung ist, jungen, meist unerfahrenen Künstlern eine Möglichkeit zu geben, sich in einem kleinen Rahmen auszuprobieren und allgemein die – für eine Ausstellung eher untypische – Heimatmosphäre zu nutzen, um sich entspannt zu unterhalten und zu vernetzen. Die Wohnung ist am KASTEN-Abend für jeden geöffnet. Da die Stijl-Mainz eine so große Veranstaltung ist, wollten wir nicht nur eine Person ausstellen lassen, sondern ein Gruppenprojekt machen. Auf einem Blog konnte in den letzten Wochen jeder Bilder von Kästen hochladen, diese stellen wir gesammelt im Spezial-KASTEN auf der Stijl aus. So konsumieren die Besucher die Kunst nicht bloß - sie sind teilweise selbst die Aussteller. Evelyn Dragan & Timothy Schaumburg, Kasten

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SUPERHORSTJANSEN

Stijl: Morgens um 10 Uhr auf der Stijl: Was erwartest du von dieser Messe in den nächsten zwei Tagen? Janny: Sehr viele nette Menschen und neue Kontakte. Zusätzlich möchte ich den Mainzern zeigen was Superhorstjansen kann. Stijl: Wie kamst du ausgerechnet dazu Klamotten zu entwerfen? Janny: Schneiderlehre Escada, Textilmanagment Studium, Job als Trendscout. Und ich wollte etwas eigenes machen. Stijl: Wie muss zeitgenössisches Modedesign für dich aussehen? Janny: Für mich ist die einzige Regel, dass es keine Regel gibt. Gutes Design ist meiner Meinung nach das, was die Persönlichkeit des Kunden / Einzelnen unterstreicht und ihn strahlen lässt. Zusätzlich stehen für mich Bequemlichkeit und Qualität ganz weit oben. Stijl: Was steht bei dem Gestalten deiner Stücke im Vordergrund? Die experimentelle Idee oder die tatsächliche Realisierbarkeit? Janny: Ich habe das für mich so gelöst, dass es bei Superhorstjansen einmal jährlich eine Basis Kollektion gibt. Diese ist ganzjährlich orderbar, also ohne Mindestabnahmen. Zusätzlich gibt es alle 2-3 Monate limitierte Kollektionen, frei nach dem Motto: buy now or cry later. Dabei kann ich mich dann komplett ausleben, auch wenn es nur 20m von dem jeweiligen Stoff gibt. Bei der Basis Kollektion muss ich selbstverständlich darauf achten, dass ich alle Materialien zu jedem Zeitpunkt für die Produktion zur Verfügung habe. Stijl: Wie sieht die Zukunft von Superhorstjansen aus? Janny: 2012 steht ganz oben auf der Liste den Vertrieb auszubauen. Ich möchte interaktiv mit meinen Kunden in Kontakt treten. Es stehen einige Kollaborationen mit Künstlern ins Haus.

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REDAKTION

STIJL WINTER 2012

Ruiné Magazin Masterdart Zanggasse 36, D-55116 Mainz +49 (0)1577 3481539 ruine-magazin.de

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MITARBEITER Anna Neroslavsky annanero.de Benedikt Fischer ruine-magazin.de benediktfischer.com Christoph Tim Schneider christophtimschneider.de prima-publications.com Neven Allgeier ruine-magazin.de nevenallgeier.com Sebastian Zimmerhackl atelier-zukunft.com sebastianzimmerhackl.de Selina Ruffing Matthes Ruffing marc-paul.com

VERANSTALTER Neue Projekt GmbH & Co. KG Rheinallee 40, D-55118 Mainz +49 (0)6131 48259-20 neueprojekt.de

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