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GesundheitsTipp der Woche… Liebe Patientinnen und Patienten „Alle Lebewesen außer den Menschen wissen, dass der Hauptzweck des Lebens darin besteht es zu genießen.“ (Samuel Buttler)

Es freut uns Ihnen mitteilen zu können, dass Frau Sabine Kubitza und Frau Gabriele Kemmerling die Ausbildung zum ChiroTaping® Therapeuten erfolgreich abgeschlossen haben. Herzlichen Glückwunsch! Einmal in der Sonne und schon glüht das Dekollete – Machen Ihre Tabletten lichtempfindlich? WIESBADEN - Quaddeln, Rötung und Juckreiz an schönen Sonnentagen? Bei manchen Patienten kitzelt das Licht eine zugrunde liegende Hauterkrankung hervor, bei anderen „interagiert"es mit den eingenommenen Medikamenten. Nicht nur Patienten, die Tetrazykline oder johanniskrauthaltige Arzneimittel einnehmen, sollten sich vor Sonnenlicht in Acht nehmen. Phototoxische und photoallergische Reaktionen können durch eine Vielzahl von Wirkstoffen ausgelöst werden, dazu zählen unter anderem Diuretika, Antidepressiva und Antiepileptika. Aber nicht nur Medikamente stellen das Sonnenlicht „scharf. Auch bei dermatologischen Grunderkrankungen wie Porphyria cutanea tarda, Lupus tumidus, einer Variante des Lupus erythematodes mit tiefen entzündlichen Reaktionen im Gesicht. Patienten mit derartigen Hauterkrankungen sollten unbedingt folgendes beachten: Keine Sonnenstudios, Mittagssonne meiden und besonders auf textilen Lichtschutz achten. Neben spezieller UV-Schutzkleidung gibt es heute auch Sonnenschirme, Sonnensegel und Markisen mit UV-Schutzfaktor (UPF). Bei Sonnencremes sollte Ihr Patient dringend darauf achten, dass das Produkt sowohl das UVB- als auch das UVA-Spektrum abdeckt. Folgende Medikamente können Sonnenreaktionen auslösen: Herz-Kreislauf-Medikamente (Amiodaron, Nifedipin, Captopril, Disopyramid, Simvastatin) Antihistaminika Hormone (Glukokortikoide, Östrogen, Spironolacton) Dermatika (Isotretinoin, 8-Methoxypsoralen) Diuretika (Hydrochlorothiazid, Furosemid) Nichtsteroidale Antiphlogistika (Ketoprofen, Naproxen) Antibiotika (Tetrazykline, Cotrimoxazol, Ciprofloxacin) Antidepressiva (z.B. Amitriptylin, Trimipramin, Johanniskraut) Antipsychotika (Chlorpromazin, Thioridazin) Antiepileptika (Lamotrigin, Carbamazepin) Substanzen gegen Malaria (Chloroquin, Pyrimethamin) 8 Tipps zur Sturz und Frakturprophylaxe bei Osteoporose (aber nicht nur dann) Muskelkraft trainieren (z. B.Training mit Hanteln, Therabändern, Geräten, Treppensteigen). Gleichgewicht trainieren (z. B. Einbeinstand und Tandemgang üben, Tai Chi). Rauchen vermeiden. Niedriges Serumnatrium vermeiden (z. B. durch Diuretika, salzarme Diät). Vitamin-D-Versorgung optimieren: 1000-2000 IE Vitamin D täglich oder 20 000 IE alle 2 Wochen, Kalziumzufuhr optimieren auf etwa 1000 mg täglich. Sturzvermeidung durch Brillenanpassung, festes Schuhwerk, Vorsicht bei Psychopharmaka und Analgetika. Langzeittherapie mit Protonenpumpeninhibitoren kritisch abwägen. Am Dienstag 5. Juli findet der nächste Infoabend zum Metabolic Balance Stoffwechselprogramm statt. Bitte anmelden! Sprechen Sie uns an und machen Sie 2011 zum Jahr Ihrer Gesundheit! Dr. Gerhard Otto, Barbara Schmid-Otto und das Team der VillaVita Essen.

VillaVita GesundheitsTipp 03.07.2011


2011.07.03