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Griaß di‘ Adventskalender Sonderausgabe Dezember 2013

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Vorwort | Impressum

Griaß di' das Magazin

Auch online lesen unter:

Adventskalender

Weihnachten steht vor der Türe. Um Ihnen die Wartezeit bis zum Heiligen Abend zu verkürzen, haben wir Ihnen einen besonderen Adventskalender zusammengestellt: 24 Tage lang Vorfreude.

Unser

Griaß di'

- Produkt zu Weihnachten:

24 Seiten – mal zum Nachdenken, mal zum Schmunzeln, zum Nachmachen oder zum Kreativwerden. Traditionen rund um das Weihnachtsfest, Geschichten, Gedichte, Lieder, Rezepte oder Bastel­ideen – jeden Tag können Sie sich aufs Neue überraschen lassen. Wir wünschen Ihnen eine stressfreie und schöne Adventszeit und ein fröhliches Weihnachtsfest. Ihre Anke Sturm und Regina Berkmiller

Bratapfel Likör Inhalt: 350 ml 16 % Vol. 11,90 €

Impressum Herausgeber: Allgäuer Zeitungsverlag GmbH Luitpoldstraße 6, 87629 Füssen www.griassdi.de Geschäftsführer: Markus Brehm Titelfoto: Fotolia

Redaktion: Anke Sturm (verantw.) Telefon (0 83 62) 50 79-17 sturma@azv.de Regina Berkmiller berkmiller@azv.de

Koordination: Christian Schneider schneider@azv.de Gestaltung: Gregor Guggemos Druck: AZ Druck + Datentechnik GmbH Heisinger Straße 16 87437 Kempten

Anzeigen: Uli Benker (verantw.) Telefon (0 83 62) 50 79-85 benker@azv.de Auflage: 10 000 Stück

Verteilung: Beilage in der Allgäuer Zeitung Füssen und Auslage in Touristeninformationen, Gastronomiebetrieben, Hotels, Tankstellen, Bäckereien, Einzelhandels- und Lebensmittelgeschäften und Freizeiteinrichtungen. Verbreitungsgebiet: Südliches Ostallgäu: – Eisenberg, Füssen, Halb­lech, Hopferau, Lechbruck am See, Nesselwang, Pfronten, Rieden am Forggensee, Roßhaupten, Rückholz, Schwangau, Seeg. Außerfern – Breitenwang, Ehenbichl, Höfen, Lechaschau, Musau,Pflach, Pinswang, Reutte, Vils, Wängle


1.

ber m e Dez

V orfreude: für jeden Tag eins Adventskalender aus Lebkuchen-Plätzchen – für 27 Stück

Vorbereiten: Sirup oder Honig mit Zucker, VanillinZucker und Butter oder Margarine in einem Topf unter ständigem Rühren erhitzen, bis Fett und Zucker vollständig gelöst sind. Die Masse in eine Rührschüssel geben und erkalten lassen. Backblech mit Backpapier belegen. Backofen vorheizen. Ober-/Unterhitze: etwa 180°C, Heißluft: etwa 160°C Lebkuchenteig: Mehl mit Backin mischen, zusammen mit Finesse und Mandeln zu der Fett-ZuckerMasse geben und mit einem Mixer (Knethaken) zu einem glatten Teig kneten. 2 EL Teig abnehmen, auf leicht bemehlter Arbeitsfläche ausrollen und einige kleine weihnachtliche Motive ausstechen. Den restlichen Teig auf leicht bemehlter Arbeitsfläche zu einem Rechteck 36 x 24 cm ausrollen. Den Teig in neun 4 cm breite Streifen schneiden. Diese 3 mal quer in 8 cm breite Streifen schneiden. Rechtecke und Motive auf das Backblech legen und mit Milch bestreichen. Backen. Die Motivplätzchen evtl. eher aus dem Backofen nehmen. Einschub: Mitte, Backzeit: etwa 12 Minuten. Plätzchen mit dem Backpapier vom Blech ziehen und auf einem Kuchenrost erkalten lassen.

Zutaten: Lebkuchenteig: 200 g Zuckerrübensirup oder Honig; 100 g Zucker; 1 Pck. Vanillin-Zucker; 75 g Butter oder Margarine; 300 g Weizenmehl; 2 gestr. TL Backin; 1 Pck. Weihnachts-Aroma; 50 g gemahlene Mandeln Zum Verzieren: etwa 1 Pck. Dr. Oetker Fix & Fertig; Zuckerguss Classic; Winter Streudekor; Gebäckschmuck; Zuckerschrift  Foto: Dr. Oetker Versuchsküche

Verzieren: Plätzchen als Tannenbaum auf ein großes Brett legen und beliebig mit Zuckerguss und den Dekoren als Adventsbaum verzieren. Mit der Zuckerschrift die Zahlen aufmalen.

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Der K ern der Weihnachtszeit Krippen schmücken Kirchen und das Wohnzimmer Überall findet man zur Weihnachtszeit eine Krippenszene. Der Legende nach wurde die erste Weihnachtskrippe 1223 in der Kirche des heiligen Franz von Assisi aufgebaut. Seine Feier soll in Greccio in einem wirklichen Stall mit Ochsen und Esel und einer strohgefüllten Krippe stattgefunden haben. Die Heilige Familie gab es damals noch nicht in der szenischen Darstellung. Besonders populär wurden die Krippen in der Zeit des Barocks. Vor allem die Jesuiten bauten beeindruckende und sehr wertvolle Krippen. Bald wollte jeder Ort eine eigene Krippe für das Weihnachtsfest haben und sich natürlich auch gegenseitig übertrumpfen. Im 18. Jahrhundert dann wurden in Österreich, Franken und Schwaben die öffentlichen Krippen verboten. Diesem Umstand verdanken wir die vielen Krippen im Kleinformat, die oft in mühsamer Handarbeit hergestellt und von Generation zu Generation weiter vererbt wurden.

2.

Dez emb er

geschmückten Weihnachtsbaum als Symbolträger Nummer eins verdrängt. Mit einem Schmunzeln fallen einem die verschiedenen Darstellungen auf, die gerne das eigene Lebensumfeld des Künstlers veranschaulichen. So tragen die Protagonisten einiger bayrischer Krippen Tracht, in japanischen Darstellungen bringen traditionelle Samurais die Geschenke anstatt der Heiligen Drei Könige und in einigen afrikanischen Gegenden ist das Jesuskind natürlich schwarz. Was all diese Darstellungen gemeinsam haben? Sie zeigen den Kern des Weihnachtsfestes, die Essenz und den Grund für all unsere Traditionen. Foto: fotolia.com

Lange Zeit war die Krippe und das gemeinsame Singen von Krippenliedern der Mittelpunkt der Weihnachtsfeierlichkeiten und noch heute findet in vielen Gottesdiensten am Heiligen Abend ein Krippenspiel statt. In privaten Haushalten wurde die Weihnachtskrippe allerdings vom festlich

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3. D

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Weihnachten im Orbit

Zwei Astronauten senden Grüße und ein Lied aus dem Weltall

Wir schreiben das Jahr 1965. Die technischen Entwicklungen erfolgen sprunghaft und versetzen Ingenieure und Wissenschaftler in helle Aufregung. Die NASA plant die Mission Gimini 6, bei der das Raumschiff sich zum ersten Mal einem Zielsatelliten nähern und an ihn andocken soll. Der Start des Zielsatelliten missglückt im Oktober und die beiden Astronauten, die sich schon für den Flug vorbereitet hatten, müssen „wieder aussteigen“. Am 15. Dezember gelingt nach vielen weiteren turbulenten Zwischenfällen endlich ein reibungsloser Start. Doch bereits am nächsten Tag vermelden die beiden Astronauten Tom Stafford und Wally Schirra etwas sehr Ungewöhnliches: „Wir haben ein Objekt, das aussieht wie ein Satellit, der von Norden nach Süden wandert, wahrscheinlich im polaren Orbit ... Ich sehe ein Kommandomodul und acht kleinere Module davor. Der Pilot des Kommandomoduls trägt einen roten Anzug.“

Zuhörer. Diese beiden Instrumente waren die ersten, die im Weltraum gespielt wurden und können heute im National Air and Space Museum der Smithsonian Institution besichtigt werden. Weihnachtsstimmung überwindet eben jede (Raum-)Grenze.  Foto: fotolia.com

Wäre das nicht schon Grund genug zur Beunruhigung gewesen, erklingen kurz darauf auch noch merkwürdige Geräusche aus den Lautsprechern der Kontrollstation. Es klingt ganz nach dem Läuten von vielen kleinen Glöckchen! Irritiert warten die Mitarbeiter der Kontrollstation ab. Und tatsächlich: Schirra und Stafford haben ein Schellenband und eine kleine Mundharmonika an Bord geschmuggelt und übertragen eine ganz persönliche Version vom Weihnachtsklassiker „Jingle Bells“ aus dem Weltall an alle

Griaß di im „Landgasthof Adler“ in Halblech Auf Ihr Kommen freut sich Sebastian Remmler mit Team.

Geheimtipp für Steakliebhaber

Täglich ab 10 Uhr geöffnet, durchgehend warme Küche von 11.30 bis 21 Uhr – Dienstag Ruhetag!

Im „Landgasthof Adler“ heißt der Wirt Sebastian Remmler seine Gäste herzlich willkommen und verwöhnt Sie mit den Köstlichkeiten aus der Region. Genießen können Sie hier die Allgäuer Schmankerl, eine deftige bayerische Küche, dazu gibt es am Nachmittag zum Kaffee hausgemachte Kuchen. Für Gäste, die Deftiges lieben, werden jeden Mittwoch ab 18 Uhr Spareribs „satt“ aufgetischt. Der „Landgasthof Adler“ hat ein Herz für Familien mit ihren kleinen Gästen und bietet eine spezielle Kinderkarte. Für jede Art von Feierlichkeiten stehen Ihnen die Räumlichkeiten des „Adlers“ gerne zur Verfügung.


4.

Hübsche Ideen zum Fest

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Weihnachtsdeko basteln: Wundertüten und Rentier-Girlande Rentier-Girlande Das braucht man zum Weihnachtsdeko basteln: Buntes Tonpapier, Bleistift, Schere, buntes Samtschleifenband, Bastelkleber, Kordel, Nadel. Die Vorlage für die Rentiere kann man auf www.lecker. de, Suchbegriff: Rentier-Girlande, herunterladen. 1. Vorlage für die Rentier-Girlande herunterladen, ausdrucken und ausschneiden. 2. A  uf buntes Tonpapier übertragen und je nach Länge, 8 bis 10 Rentiere ausschneiden. 2.R  entiere mit einem Halsband aus buntem Samtschleifenband, das mit Bastelkleber festgeklebt wird, verzieren.

1. Mit einem Bleistift verschiedene Motive wie Tanne, Mond, Sterne etc. auf Packpapier zeichnen (besser etwas größer, da Sie ca. 1 cm Nahtzugabe einplanen müssen) und jeweils zweimal ausschneiden. 2. Z  wei gleiche Motive übereinanderlegen und mit der Nähmaschine zusammennähen. Wichtig! Eine kleine Öffnung zum Einfüllen der Bonbons lassen. 3. Vorderseite bestempeln oder beschriften. 4. D  ie Bonbons einfüllen und die Öffnung mit der Nähmaschine zunähen. 

lecker.de/Foto: Regina Berkmiller

3. An Hals und Hinterteil der Rentiere je ein Loch einstechen, die Tiere dadurch auf eine Kordel ziehen und mit je 2 Knoten befestigen. Fertig ist die Rentier-Girlande. Wundertüten basteln Das braucht man zum Weihnachtsdeko basteln: Bleistift, Packpapier, Schere, Nähmaschine und Garn in Grün und Rot, Buntstifte, evtl. Fineliner, Bonbons

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Der Nikolaus kommt!

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5. D

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Eines der ältesten Gewürze Zimt: Auch als Heilmittel gut einsetzbar

Beim Gedanken an Zimt, denkt man sofort an Weihnachtsgebäck und Glühwein. Ein Hauch von Exotik ist mit dem Zimt verbunden, eine Exotik, die sich heutzutage fast jeder leisten kann. Früher war Zimt fast unerschwinglich teuer.

Relativ unbekannt ist jedoch, dass der Zimt ein ausgesprochen vielfältiges Heilmittel ist. Es gibt kaum ein Leiden, das man nicht mit Zimt lindern kann. Der Zimt ist ein Gewürz aus der getrockneten Rinde von Zimtbäumen, insbesondere des Echten oder CeylonZimtbaums. Zur Gewinnung von Zimtöl werden kleinere Äste und auch die Blätter verwendet. Zimt ist eines der ältesten Gewürze, das angeblich schon 3000 vor Christus in China als solches verwendet wurde. Der feinere uns bekannte CeylonZimt wurde um 1498 vom portugiesischen Seefahrer Vasco da Gama auf der Insel Ceylon, dem heutigen Sri Lanka, „entdeckt“ und so nach Europa gebracht. Sri Lanka ist noch heute eines der größten Anbaugebiete für Ceylon-Zimt. Im Europa des 16. bis 18. Jahrhunderts galt Zimt als eines der besonders teuren und kostbaren Gewürze. So verbrannte beispielsweise der Kaufmann Anton Fugger 1530 die Schuldscheine Karls V. vor dessen Augen in einem Feuer aus Zimtstangen und demon­ strierte damit seinen Reichtum.

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und ein wenig wohl auch vom Teufel. Der echte Sankt Nikolaus lebte im vierten Jahrhundert nach Christus als Bischof im türkischen Myra. Um sein Leben ranken sich viele Legenden, die ihn als Kinderfreund und mildtätigen Menschen beschreiben. Es wird erzählt, dass der Heilige Nikolaus einst die Stadt Myra vor einer Hungersnot und noch Schlimmeren bewahrte. Seeräuber waren aufgetaucht und hatten alle Getreideschiffe gekapert. Da die Stadt nicht genug Lösegeld aufbringen konnte, verlangten die Seeräuber die Kinder der Stadt als Sklaven. Nikolaus ­opferte den ­gesamten Kirchenschatz und die Piraten zogen ab.

Der für die Kinder bedeutendste Tag der Vorweihnachtszeit ist der Nikolaustag am 6. Dezember. Da kommt der Heilige Nikolaus mit seinem Helfer Knecht Ruprecht und beschenkt die artigen Kinder. Die weniger Folgsamen müssen sich ihre Missetaten anhören und Besserung geloben – dann gehen auch sie nicht leer aus. Viele werden sich noch daran erinnern, wie sie mit klopfendem Herzen, ängstlich vor Nikolaus und Knecht Ruprecht standen, die mehr oder wenige großen „Sünden“ beichteten, (wenn sie nicht gar, was noch viel schlimmer war, aus einem großen Buch vorgelesen wurden!), dann reinsten Herzens, mit wachsamem Blick in Richtung Rute, Besserung gelobten und das Säckchen mit den Leckereien und kleinen Spielsachen in Empfang nahmen. Glückselig, noch einmal davongekommen zu sein! Denn Knecht Ruprecht, auch Krampus oder Pelzmärtl genannt, schaute schon ganz schön furchterregend aus. Ein besonderes Erlebnis in u ­ nserer Region sind die Klausen­umzüge. Da ziehen furchterregende Gestalten mit wilden Masken oder rußbeschmierten Gesichtern durch die Straßen – in all diesen Figuren steckt natürlich etwas von den alten Vorstellungen über Geister

6.

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Fotos: fotolia.com

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7. D

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Heiße Getränke für kalte Tage Kinderpunsch und würziger Apfel-Punsch für Erwachsene

Kinderpunsch mit Früchtetee Vorbereiten: Stelle alle Zutaten abgewogen bereit. Bereite den Früchtetee mit dem Wasser nach Packungsanleitung zu. Wasche die Birne, schneide sie in Scheiben und steche kleine Sterne aus oder schneide kleine Rauten oder Quadrate aus. Zubereiten: Vermische den Tee mit Honig, den Säften und Finesse in einem großen Kochtopf und erhitze alles unter Rühren. Gib die kleinen Birnenstücke hinzu. Serviere den Punsch in hitzebeständigen Gläsern. Wenn du magst, kannst du auch Birnenstücke an den Rand der Gläser hängen: hierfür schneidest du die Stückchen etwas ein und steckst sie auf den Glasrand.

kleinen Topf geben. Das Ganze etwa 5 Minuten mit Deckel weich dünsten. Calvados zugeben und über Nacht zugedeckt ziehen lassen. Zubereiten: Am nächsten Tag Weißwein und übrigen Apfelsaft zugeben und vorsichtig erhitzen. Den Punsch in hitzebeständigen Gläsern servieren. Zutaten: 300 g Äpfel; 50 g getrocknete Cranberrys; 50 g brauner Zucker; 1 Pck. Bourbon Vanille-Zucker; 1 TL gemahlener Zimt; ½ TL gemahlener Kardamom; 1 Pck. Natürliches Orangenschalen-Aroma; 1 l Apfelsaft; 150 ml Calvados; 750 ml Weißwein 

Foto: Dr. Oetker Versuchsküche

Zutaten: 4 Btl. Früchtetee; 1 l Wasser; 2 Birnen; 2 EL Honig; 1 l Multivitaminsaft aus roten Früchten oder ein beliebiger roter Fruchtsaft; Saft von 1 Orange; Saft von 1 Zitrone; 2 Pck. Batürliches Orangenschalen-Aroma; 1 Pck. WeihnachtsAroma Würziger Apfel-Punsch mit Weißwein Vorbereiten: Äpfel schälen, achteln und quer in dünne Spalten schneiden. Apfelspalten mit Cranberrys, Zucker, Bourbon Vanille-Zucker, Gewürzen, Finesse und 200 ml Apfelsaft in einen

Brotmarkt 4 · 87629 Füssen Telefon (0 83 62) 61 74 restaurant@schwanen-fuessen.de www.schwanen-fuessen.de

Wir wünschen unseren Gästen frohe und Kroatische Spezialitäten besinnliche Weihnachten. vom Grill


Der Streit der Tiere Warum feiern wir eigentlich Weihnachten? Die Tiere saßen beieinander und stritten über das wichtigste Element des Weihnachtsfestes. Die Gemüter waren erhitzt und jeder versuchte, seinen Beitrag loszuwerden. „Der Gänsebraten!“, rief der Fuchs und das Wasser lief ihm schon im Mund zusammen, „was wäre Weihnachten ohne den Gänsebraten?“. „Schnee“, erwiderte der Eisbär, „viel viel Schnee. Weiße Weihnachten ist doch das Schönste auf der Welt!“. Das Reh aber sagte: „Ich brauche einen Tannenbaum, sonst ist es kein richtiges Weihnachtsfest!“ „Aber nicht so viele Kerzen!“, erwiderte die Eule, „schön schummrig soll es sein. Auf die richtige Stimmung kommt es an!“ Und so stritten sie weiter und weiter. Die Elster fand die Geschenke am wichtigsten, der Dachs die Tatsache, dass man endlich mal richtig ausschlafen kann. „Na, aber bitte den Stollen nicht vergessen!“, warf der Bär ein, „der Stollen und die anderen süßen Sachen sind doch

Wir wünschen unseren Gästen frohe und besinnliche Weihnachten.

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das Wichtigste!“ Da aber stampfte der Esel mit seinem Huf kräftig auf den Boden auf und alle zuckten zusammen. „Das Kind!“, sagte er. „Denkt ihr denn nicht an das Kind?“ Da sahen alle beschämt zu dem hellen Stern an der Spitze ihres funkelnden Weihnachtsbaumes. „Natürlich“, sagte der Ochse. „Das Kind ist das Allerwichtigste. Aber ob das die Menschen auch wissen?“ Nordmann Classic/  Foto: MEV

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9. D

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Pikante Geschenkideen

Würzige Kräuteröle, eingelegter Käse oder eingelegtes Gemüse

Antipasti 2 gelbe Paprikaschoten, 2 rote Paprikaschoten, 1 kleine Aubergine, 150 g Champignons, 2 kleine Zucchini, 2 Knoblauchzehen, 2 Chilis, Salz, Pfeffer, 750 ml Olivenöl, 2-3 EL Weißweinessig

Kräuterpesto 3 Knoblauchzehen, 1 Bund Basilikum, 2-3 EL Walnusskerne oder Pinienkerne, 1 TL Salz, schwarzer Pfeffer, 6 EL Sonnenblumenöl, 6 EL frisch geriebener Pecorino

Gemüse waschen und putzen und in mundgerechte Stücke schneiden, in 6 EL Öl andünsten, dabei leicht pfeffern und salzen. Knoblauchzehen abziehen, vierteln und zusammen mit Chilis, etwas Salz und Pfeffer sowie dem Essig in ein Glasgefäß geben. Mit Öl auffüllen und gut verschließen.

Die Knoblauchzehen abziehen. Das Basilikum waschen und gut abtropfen lassen. Die Basilikumblättchen von den Stängeln zupfen und zusammen mit Knoblauch, Walnusskernen und dem Käse mit einem Zauberstab zu einer feinen Paste pürieren. Langsam Öl unterrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Das Pesto in ein passendes Glasgefäß geben, mit etwas Öl bedecken und gut verschließen. Marinierter Bauernkäse 250 ml Sonnenblumenöl, 200 g Feta oder Schafskäse, 1 Knoblauchzehe, rote Paprika, 3 getrocknete Chilis, 1 Zweig Rosmarin, 1 Zweig Salbei, 1 Lorbeerblatt, 6 Pfefferkörner Öl in ein Gefäß geben. Den Käse in Würfel schneiden und in das Öl geben. Die Knoblauchzehe abziehen und vierteln. Paprika in Streifen schneiden und zusammen mit Knoblauch sowie den übrigen Kräutern und Gewürzen zugeben, das Gefäß gut verschließen.  Foto: www.weihnachtsmenue.de

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10.

Acht bis zwölf Jahre wachsen

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Vom Samenkorn zum Weihnachtsbaum

Seit Jahren ist die Nordmanntanne der beliebteste Weihnachtsbaum in Deutschland. Ihre weichen, sattgrünen Nadeln und ihr prächtiger Wuchs haben es den Menschen schon lange angetan. Ihren Namen erhielt die Nordmanntanne von einem finnischen Biologen, und im Grunde genommen, ist sie damit sogar adlig, denn der Herr hieß Alexander von Nordmann. Damit ein mannshoher Christbaum das Weihnachtszimmer zum Strahlen bringen kann, sind viele Jahre intensiver Pflege nötig, denn so ein Baum ist zwischen acht bis zwölf Jahre alt. Die Samen werden überwiegend im Kaukasus produziert und von dort in die Anbau­ gebiete verschickt.

braucht es, um aus einem Samenkorn eine kleine Pflanze erwachsen zu lassen, die bei Wind und Wetter im Freien sicher überlebt. Damit aus dieser Mini-Tanne ein stattliches Exemplar werden kann, muss nun jede einzelne kontrolliert und im Zweifel auch mal „in Form“ gebracht werden. Forscher haben übrigens herausgefunden, dass in den Weihnachtsbaum-Kulturen sehr viele Insekten und Vogelarten ihr Zuhause gefunden haben. Ohne die Anbauflächen für Christbäume hätten es diese Kleintiere schwerer und für jede „geerntete“ Tanne, wird sofort wieder ein neuer Baum gepflanzt.

Damit jede Familie sich nun zu Weihnachten an einem formschönen Baum erfreuen kann, ist ein entsprechender zeitlicher und fachlicher Aufwand nötig, denn Mutter Natur hält so manche Überraschung während der langen Wachstumsphase bereit. Schädlinge, Fröste und mancherlei andere Einflüsse können eine Kultur schädigen oder sogar zunichte machen. Viele Mitarbeiter sind deshalb mit der ganzjährigen Bestandspflege befasst. Einige Forstbetriebe setzen auch vierbeinige Helfer ein, denn die Shropshire-Schafe sind die perfekten Unkrautbekämpfer – sie rühren die jungen Tannen nicht an, sondern „jäten“ brav um die kleinen, zweijährigen Stecklinge herum. So lange Foto: fotolia.com

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Weihnachtliche Stern-Rolle Mit einer Füllung aus Nougat, Marzipan und Sahne

Vorbereiten: Backblech fetten und mit Backpapier belegen. Das Backpapier an der offenen Seite des Backblechs so zur Falte knicken, dass ein Rand entsteht. Backofen vorheizen. Ober-/Unterhitze: etwa 200°C, Heißluft: etwa 180°C Biskuitteig: Eier, Eigelb und Wasser in einer Rührschüssel mit einem Mixer (Rührstäbe) auf höchster Stufe in 1 Minute schaumig schlagen. Zucker in 1 Minute unter Rühren einstreuen und die Masse weitere zwei Minuten schlagen. Mehl mit Backin und Kakao mischen und kurz auf niedrigster Stufe unterrühren. Den Teig auf das Backblech streichen und backen. Backzeit: rund neun Minuten. Biskuitplatte sofort vom Rand lösen, auf die Arbeitsfläche stürzen und mit dem Backpapier erkalten lassen. Füllung: Nougat im Wasserbad bei schwacher Hitze etwa 10 Minuten erwärmen. Backpapier von der Biskuitplatte abziehen und Biskuitplatte von der Arbeitsfläche vorsichtig lösen. Biskuitplatte auf ein breites Stück Backpapier legen. Die Oberseite der Gebäckplatte mit dem Nougat bestreichen und sofort die Marzipandecke auflegen. Dann das überstehende Marzipan abschneiden und auf die noch „freien“ Ecken legen.

Sahne mit Gelatine fix nach Packungsanleitung aufschlagen. Zuletzt Zucker unterschlagen und mit Bourbon-Vanille aus der Mühle verfeinern. Etwa 3 EL der Sahne in einen Spritzbeutel mit kleiner Sterntülle geben und für die Verzierung beiseitelegen. Übrige Sahne auf der Marzipanplatte gleichmäßig verstreichen. Biskuitrolle mit Hilfe des Backpapiers von der langen Seite her eng aufrollen. Verzieren: Mit der Sahne im Spritzbeutel Sterne auf die Rolle spritzen. Die Rolle mind. 1 Stunde in den Kühlschrank stellen. Zutaten: Biskuitteig: 4 Eier (Größe M); 1 Eigelb (Größe M); 2 EL Wasser; 70 g Zucker; 80 g Weizenmehl; 1 gestr. TL Original Backin; 1 EL Kakao Füllung: 200 g Nuss-Nougat; 1 Feine Marzipan Decke; 400 g kalte Schlagsahne; 1 Btl. Gelatine fix; 1 geh. EL Zucker; Bourbon Vanillemühle  Foto: Dr. Oetker Versuchsküche

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s´L iecht vom Adventskranz Mundart-Gedicht von Albert Guggemos aus Eisenberg Grau sind Däg und Nächt u-endle, nasskalt s´Wetter, d´Leit empfindle wenn sich Johr so langsam neigt und dr Himml duschter zeigt.

Sölle Schtund in trauter Schtille wohl vereint in dr Famille hand die Herzenswärme pflegt, Seal und Psyche ewig prägt.

Heitzutag neiget millione Mensche do zu Depressione weil ma Werte, die mol zöllt achtlos heit auf d´Seite schtöllt.

So a Stimmung machts Herz heiter des schtrahlt in de Oge weiter, ma siehcht schpäter no ganz klar dass die Kindheit glückle war.

Nocha kaascht, willscht di mea fange glei zu am Psychiater gange oder du greiftscht selber ei, dr Adventskranz hilft derbei.

Solche Mensche sind grundsätzle recht schtabil, it leicht verletzle, gand recht schtark ins Lebe naus dank am guete Elternhaus.

Am Adventskranz, so a Kerzle leuchtet warm und bringt fascht herzle mit seim zarte, liechte Schei Harmonie ins Herz oim nei.

Drum, wenn Kind hoscht, due bedenke: s´Wertvollscht, was du kaascht verschenke ischt, des gilt zu jeder Zeit Wärme und Geborgenheit.

Wennd in so a Liechtle luegescht, di etschpannscht und d´rbei gruebescht schwindet jeder Sealeschmerz und es weard dir warm ums Herz.

Hetz und Ruml mol entsage, Schtille am Adventskranz wage, des schenkt inn´re Harmonie und ischt beschte Therapie.

So losst sich glob o erkläre worum i so fürchtig geare an mei Kinderzeit z´rugg denk, d´Weihnachtszeit war wie a G´schenk.

12.

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Ein Geschenk für den Weihnachtsmann 

Von Lara Sturm

Es waren nur noch wenige Tage bis zum 24. Dezember und auf der Erde bereitete man sich auf das Weihnachtsfest vor. Mütter kauften für das Weihnachtessen ein, Väter brachten Christbäume in die Stube und Kinder schmückten das Haus. Und auch im Himmel ging es zu dieser Zeit nicht viel anders zu. In der Weihnachtsbäckerei wurden Unmengen an Plätzchen gebacken und es duftete nach Zimt und Marzipan. In der Weihnachtswerkstatt waren alle Engel in Eile, damit die Geschenke rechtzeitig fertig würden. Auch der Weihnachtsmann hatte keine ruhige Minute mehr. Doch während die Engel immer fröhlicher und aufgeregter wurden, je näher der Heiligabend rückte, wurde der Weihnachtsmann immer stiller und trauriger. Als er nun schließlich am Heiligabend alle Geschenke ausgeteilt hatte und den Rückflug in den Himmel antrat, war seine Traurigkeit nicht mehr zu bremsen. Mitten auf einem verschneiten Feld setzte er mit seinem Schlitten zur Landung an und fühlte, wie ein paar Tränen über seine faltigen Wangen rollten. „Was ist los, Weihnachtsmann? Warum halten wir hier an?“, fragte eines der Rentiere. Er seufzte: „Ach wisst ihr, ich bin schon so alt und seit so vielen Jahren bringe ich die Geschenke zu den

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Menschen. Aber noch niemals hat mir jemand ein Geschenk zu Weihnachten gemacht.“ Da erschien plötzlich ein helles Licht neben dem Schlitten und eine zarte Gestalt trat heraus. Es war das Christkind. „An Weihnachten soll ein jeder auf der Erde und im Himmel fröhlich sein, darum will ich dir etwas schenken“, sagte es und reichte dem Weihnachtsmann eine geschliffene Glasscherbe. „Wenn du in den Himmel zurückgekehrt bist, lieber Weihnachtsmann, dann schau durch das Glas, wann immer du willst! Und nun wünsche ich dir fröhliche Weihnachten!“ Dann verschwand das Christkind so schnell wie es gekommen war. Der Weihnachtsmann betrach-


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tete enttäuscht die Scherbe. Das sollte also sein erstes Weihnachtsgeschenk sein? Über eine neue Mütze oder ein gutes Buch hätte er sich ja sehr gefreut, aber was sollte er mit einer Glasscherbe? Nachdem er die Rentiere abgeschirrt und den Schlitten in der Garage untergestellt hatte, ging er traurig in seine Wohnung. Erschöpft sank er in seinen Lehnstuhl nieder, als er bemerkte, dass er die Scherbe noch immer in seiner Hand hielt. „Schau durch das Glas, wann immer du willst“, hörte er im Geiste die Stimme des Christkinds. So nahm der Weihnachtsmann die Brille ab und hielt sich die Scherbe vor sein Auge. Zuerst sah er nur ein helles Licht. Dann nahm er verschwommen die Umrisse von Möbeln wahr und auf einmal sah er mitten in ein Wohnzimmer hinein. Kinder packten im Kreis der Erwachsenen Geschenke aus und ihre Augen strahlten. So wechselte mehrmals die Szene und jedes Mal sah er in eine andere

Wohnstube hinein und konnte miterleben, wie die Menschen Weihnachten feierten. Als der Weihnachtsmann die Hand mit der Glasscherbe sinken ließ, waren seine Augen vor Rührung ganz feucht geworden. Die glücklichen Gesichter der Menschen, besonders die der Kinder, waren für ihn das allerschönste Geschenk. Seitdem war die Weihnachtszeit auch wieder für ihn eine Freude und die Glasscherbe zählte fortan zu seinen größten Schätzen im Himmelreich.


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K rampus oder Schmutzli

Eines ist sicher: Es gibt die Geschenke, doch wer bringt sie? Limonadenfirma jedes Jahr zur Weihnachtszeit mit einem in Firmenfarben rot-weiß gekleideten Weihnachtsmann oder Santa Clause, Werbung machte, wurden seine Darstellungen immer einheitlicher. Trotzdem ist man sich einig: Die Werbung hat den Weihnachtsmann nicht erfunden! Seine Gestalt und Symbolkraft ist schon viel älter. Auch bodenlang, aber immerhin rot, trägt der französische Weihnachtsmann Père Noel. Im Gegensatz zu Santa Clause reist er nicht mit fliegenden Rentieren an, sondern zu Fuß. Seine Geschenke werden stilvoll in einer Hotte, einem Korb wie bei der Weinlese, auf dem eigenen Rücken getragen.

Schon im 19. Jahrhundert existierte die Vorstellung eines alten, freundlichen Mannes mit beträchtlichem Leibesumfang, der für die braven Kindlein Geschenke und für die Unartigen eine Rute bereit hielt. Er vereint in sich wohl die Person des heiligen Nikolauses und seines Gegenspielers Knecht Ruprecht, der mit buschigem Bart, dunkler Kleidung und der Rute aus Reisig wohl eine angsteinflößende Gestalt gewesen sein muss. Und schon im deutschen Sprachraum ist man sich nicht einig: In Bayern und Österreich heißt er nicht Ruprecht, sondern Krampus, in der Schweiz „Schmutzli“ und im Rheinland „Hans Muff“. Nachdem in den 1930er Jahren eine amerikanische

Ähnlich halten es die Menschen in Großbritannien und Irland. „Father Christmas“ hält sich aber nicht damit auf, wie sein amerikanischer Kollege durch Kaminschächte zu gleiten, er tritt ein und legt die Geschenke behutsam unter den festlich geschmückten Baum. Doch trotz der allgegenwärtigen Präsenz netter älterer Herren mit und ohne Rentier, besteht man im Süden Deutschlands immer noch auf dem Christkind im weißen Gewand als weihnachtlichem Boten. Um das Risiko eines falschen Geschenkes einzudämmen, geben sich viele Kinder die allergrößte Mühe und verfassen in der Vorweihnachtszeit akribische Wunschzettel und Briefe an das Christkind und den Weihnachtsmann.  Nordmann Classic/Foto: fotolia.com

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Bratapfel-Plätzchen

Süßes Kleingebäck mit Äpfeln und Marzipan zu Weihnachten Knetteig: Mehl mit Backin in einer Rührschüssel mischen. Übrige Zutaten hinzufügen und alles mit einem Mixer (Knethaken) zunächst kurz auf niedrigster, dann auf höchster Stufe zu einem Teig verarbeiten. Teig zu einer etwa 30 cm langen Rolle formen und etwa 1 Stunde in den Kühlschrank legen. Belag: Äpfel waschen, vierteln und in kleine Stückchen schneiden. Marzipan in kleine Stückchen schneiden. Alles mit den übrigen Zutaten in einer Rührschüssel mit dem Mixer (Knethaken) gründlich vermischen. Backblech mit Backpapier belegen. Backofen vorheizen. Ober-/Unterhitze: etwa 180°C, Heißluft: etwa 160°C Teig in etwa 1/2 cm dicke Scheiben schneiden und auf das Backblech legen. Eigelb mit Milch verrühren und die Teigtaler damit bestreichen. Apfelbelag mit 2 Teelöffeln darauf verteilen. Mandeln aufstreuen und backen. Einschub: Mitte. Backzeit: etwa 15 Minuten.

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Plätzchen mit dem Backpapier auf einen Kuchenrost ziehen und erkalten lassen. Verzieren: Vor dem Servieren mit etwas Puderzucker bestreuen. Zutaten: Knetteig: 250 g Weizenmehl; 1 gestr. TL Backin mit Safran; 75 g Zucker; 1 Pck. Vanillin-Zucker; 125 g weiche Butter oder Margarine; 1 Eiweiß (Größe M) Belag: 200 g Äpfel; 100 g Feine Marzipan-Rohmasse; 1 Pck. Bourbon Vanille-Zucker; 1 Pck. Natürliches Orangenschalen-Aroma; 50 g gehobelte Mandeln; 50 g Korinthen; 1/2 TL gemahlener Zimt; 4 EL Rum Außerdem: 1 Eigelb (Größe M); 1 EL Milch; 50 g gehobelte Mandeln; Zum Verzieren: etwa 1 EL Puderzucker Foto: Dr. Oetker Versuchsküche

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Tannen bekommen keine Geschenke Wie die Tannen im Wald Weihnachten erleben von Sophie Reinheimer

Die großen und kleinen, alten und jungen Tannen beobachten die Vorbereitungen unten im Tal und als schließlich ein von Paketen überquellendes Postauto lustig durch die Straßen fährt, hofft auch eine kleine, junge Tanne auf ein Geschenk. „Du Dummerchen!“, entfährt es da der alten Tannen-Muhme, der guten Seele des Wäldchens, „Tannen bekommen doch keine Geschenke!“ Das verstehen die jungen Tannen aber gar nicht, wo sie doch der Mittelpunkt aller Feierlichkeiten sind! Als es schließlich Heiligabend wird, senkt sich der Berg in tiefe Dunkelheit, allein die strahlenden Christbäume mit ihren zahlreichen Kerzen erleuchten das Dorf im Tal. Die kleinen unerfahrenen Tannen oben auf dem finsteren Berg kommen sich sehr bemitleidenswert vor und sehnen sich nach ihren Schwestern und Brüdern in den guten Stuben der Menschen. Das bemerkt ein alter, morscher Tannenbaum – der Großvater – mit langem grauen Flechtenbart, der unweit der kleinen Gesellschaft wächst. „Solange es Winter ist, muss ich schon diese Klagen von Euch hören“, setzt er an und erzählt von einer Zeit, als die Menschen noch in niedrigen Hütten ohne Gas und elektrisches Licht lebten. Wenn sich zu dieser Zeit der Winter näherte und die Sonne immer früher schlafen ging und immer später aufstand, klagten die Menschen über die viele Dunkelheit. Doch die Sonne hatte es sich nach der vielen Arbeit des Som-

mers redlich verdient, einmal richtig auszuschlafen. Die Menschen litten und jammerten wie die kleinen Tannen auf ihrer Schonung, doch jedes Jahr kam die Zeit, in der die Sonne beschloss, sie habe nun genug geschlafen und könne fortan ein kleines bisschen früher aufstehen und auch ein wenig später ins Bett gehen. Da jubelten die Menschen! Sie entzündeten Freudenfeuer, feierten und tanzten. Das Fest nannten sie die Wintersonnenwende. Die jungen Tannenkinder, noch ganz beseelt von der schönen Geschichte, wollen nun auch ein Fest feiern. „Aber das tun wir doch“, erklärt ihnen der Großvater, „die Menschen nennen es heute Weihnachtsfest.“ Da ist das Erstaunen groß! Und plötzlich fangen unten im Tal die Weihnachtsglocken zu läuten an. „Sie läuten vor Freude, weil nun das Licht wieder in die Welt kommen wird, oder?“, fragt der Großvater verschmitzt. „Ja, ja“, erwidert daraufhin die TannenMuhme. „Aber sie meinen noch ein anderes Licht.“ Da sind die kleinen Tannenkinder natürlich ganz Ohr. Nun erzählt sie den Tannenkindern die Geschichte vom kleinen Jesuskind. „Zur Erinnerung an all das Licht und all die Freude, die das Jesuskindlein in die Welt gebracht hat, brennen jedes Jahr zu Weihnachten die vielen Tausend hellen Lichter auf den Christbäumen.“ Diese Geschichten machen die Tannenkinder ganz glücklich und mit Weihnachtsfreude im Herzen sehen sie hinab ins verschneite Tal.

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Der Schneemann und die K atze Weihnachtsgeschichte von Lara Sturm

Ein Schneemann war geboren. Am letzten Tag vor den Weihnachtsferien hatten Kinder ihn im Schulhof gebaut. Zwei schwarze Steine waren seine Augen und eine alte Mundharmonika sein Mund. Nun stand er da ganz alleine. Seine einzige Gesellschaft war eine streunende Katze, die nur noch ein Auge hatte. Hin und wieder kam sie auf ein Schwätzchen vorbei. Doch der Schneemann war guter Dinge: „Hach, wie ist das herrlich kalt, das Leben könnte nicht schöner sein.“ Nur wenn die Sonne schien, guckte er argwöhnisch nach oben und beschwerte sich bei der Katze: „Was glotzt die so auf mich herab?“ Die Katze ihrerseits war froh über den neuen Gesprächspartner. Denn sie war schon alt, hatte viel erlebt und viele Geschichten zu erzählen und der Schneemann war ein dankbarer Zuhörer. So kamen sie auch auf das Thema Liebe zu sprechen, denn die Katze hatte an viele Kater ihr Herz verschenkt und viele Kinder geboren. „Oh nichts ist so süß wie die Liebe“, seufzte der Schneemann. „Ach du! Du weißt doch gar nichts über die Liebe, du bist doch erst ein paar Tage alt“, miaute die Katze unwirsch. „Oh doch ich weiß, dass die Liebe Sehnsucht ist und ich sehne mich nach dieser stillen, schönen, schlanken Dame dort, denn ich liebe nichts so sehr wie sie“, sagte der Schneemann und deutete auf das Kellerfenster. Die Katze blickte hinein. Im Heizungskeller stand an die Wand gelehnt ein Besen. „Wunderlicher

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Schneemann“, dachte sich die Katze. Sie warnte ihren Freund: „Der Heizungskeller würde dir aber nicht gut bekommen, da schmilzt du nur.“ „Ich schmelze doch nicht“, sagte der Schneemann. „Oh doch, ich kenne Schneekerle wie euch. Wenn die Sonne kommt, vergeht ihr alle.“ Der Schneemann schwieg. Am nächsten Morgen verschwand die Katze. Dann kam ein Wetterumschwung und der Fön wehte von den Bergen. Als die Streunerin nach ein paar Tagen zurückkam, war von dem Schneemann nicht mehr viel übrig. Es tat ihr Leid um ihren Freund, aber das Leben auf der Straße hatte sie hart gemacht. Da entdeckte sie etwas, das sie erstaunte: „Nun verstehe ich, warum er so eine Sehnsucht nach dem Besen hatte.“ Denn in den Überresten des Schneemanns steckte selbst ein Besen, die Kinder hatten ihn um den Stiel herum gebaut. „Er hatte es einfach in sich“, bemerkte die Katze. Und während die Menschen nach den Weihnachtsfeiertagen schon wieder zum Alltäglichen übergingen, dachte eine alte Katze über das Leben nach.

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Weihnachtsmenü Schollenfilet Fisch in Schmantsauce und als Vorspeise Weinsuppe

Weinsuppe: Zutaten: 50 g Blätterteig zum Garnieren, 500 ml Fleischbrühe, 4 Eigelb, 150 g Schmant, 250 ml Weißwein, 2 TL Weizenstärke, 1 TL Zucker, Zimt Aus dem Blätterteig mit Plätzchenformen Sterne ausstechen und im vorgeheizten Ofen goldgelb backen. Inzwischen die Brühe erhitzen, aber nicht zum Kochen bringen. Unter ständigem Rühren die Eidotter, den cremig gerührten Schmant und den Wein zufügen. Die Stärke in etwas Wasser lösen und an die Suppe geben. Unter Rühren weiter erhitzen, bis die Suppe sämig ist. Mit Zucker und Zimt abschmecken, in vorgewärmte Suppenteller füllen. Mit Blätterteigsternen garnieren.

Schollenfilets 4 Schollenfilets à 125 g, 1 Zitrone; 2 Schalotten, 1/2 Bund Schnittlauch, 250 g Reis mit Wildreis, 250 ml Weißwein, 125 g Schmant, 2 Eigelb, Salz, Pfeffer Schollenfilets kalt abbrausen, trocken tupfen und mit etwas Zitronensaft beträufeln. Schalotten abziehen, fein hacken. Schnittlauch in Röllchen schneiden. Den Reis nach Packungsaufschrift zubereiten. Inzwischen die gehackten Schalotten mit dem Weißwein in einer großen Pfanne erhitzen. Fischfilets zugeben und zugedeckt bei kleiner Hitze 5 Minuten garen. Fischfilets herausnehmen, warm stellen. Den Fischsud bei starker Hitze 5 Minuten einkochen. Den Schmant cremig rühren und an den Fischsud geben. Unter ständigem Rühren nochmals 2 Minuten kochen. Zum Schluss die Schnittlauchröllchen zugeben. Die Sauce vom Herd nehmen und das Eigelb einrühren. Mit Salz und etwas Pfeffer abschmecken. Schollenfilets mit Sauce und Reis servieren. Foto: www.weihnachtsmenue.de

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Ihr Hirten erwacht

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Weihnachtslied von Heinrich Bone, 1813 bis 1893 Ihr Hirten erwacht! Erhellt ist die Nacht. Wie strahlt‘s aus der Ferne, Wie schwinden die Sterne! Es naht sich, es naht sich Die leuchtende Pracht! Der Herr ist zugegen Mit himmlischer Macht.

Nicht länger verweilt, Nach Bethlehem eilt, Da lieget im Stalle Das Heil für euch Alle Ein Kindlein geboren In Armuth und Noth, Um siegreich zu wenden Die Sünd‘ und den Tod.

O fürchtet euch nicht Vor göttlichem Licht! So tröstet in Freude Auf Bethlehems Weide Ein Engel des Herren Die Hirten im Feld, Ein Bote des Friedens Der sündigen Welt.

Die Hirten geschwind Hineilen zum Kind; Froh singen die Chöre Der himmlischen Heere. Im Stalle die Hirten Dem Kinde sich nah‘n, Erkennen die Gottheit Und beten es an.

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Ein beliebtes Gebäck zu Weihnachten

Vorbereiten: Das Backblech mit Backpapier belegen und den Backofen vorheizen. Ober-/Unterhitze: etwa 180°C; Heißluft: etwa 160°C Knetteig: Mehl mit Backin in einer Rührschüssel mischen. Zucker, Vanillin-Zucker, Eigelb, Margarine und Mandeln zufügen und alles mit dem Mixer (Knethaken) zunächst auf niedrigster, dann auf höchster Stufe gut durcharbeiten. Teig anschließend auf leicht bemehlter Arbeitsfläche zu einem glatten Teig verkneten. Aus dem Teig bleistiftdicke Rollen formen, in 4 bis 5 Zentimeter lange Stücke schneiden, die Enden etwas dünner rollen und zu Hörnchen geformt auf das Backpapier legen. Backzeit: etwa 10 Minuten Bestreuen: Puderzucker mit Vanillin-Zucker mischen und die heißen Kipferl sofort nach dem Backen damit etwas bestreuen. Kipferl erkalten lassen und dann mit dem Rest bestreuen. Zutaten (etwa 160 Stück) Knetteig: 250 g Weizenmehl; 1 Msp. Backin; 125 g Zucker; 1 Pck. Vanillin-Zucker; 3 Eigelb (Größe M); 200 g weiche Butter oder Margarine; 125 g Mandeln gemahlen Zum Bestreuen: etwa 50 g Puderzucker, 1 Pck. Vanillin-Zucker 

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Die Weihnachtspost

Weihnachtsgedicht von Richard Zoozmann, 1863 bis 1934 Im Himmelreich gibt‘s viel zu tun Kurz vor den Weihnachtstagen; Da dürfen Hand und Fuß nicht ruhn, Christkindlein muss sich plagen. Die Englein fliegen Die Himmelsstiegen Rauschend herauf und hernieder; Sie bringen schnelle Die Wünsche zur Stelle. Und husch! fort sind sie wieder. „Ich hab‘ dir, liebes Christkind mein, Hier einen Brief geschrieben; Drin steht, was Fritz und Peterlein Als Weihnachtsgaben lieben. Bringst du ein Pferdchen, Ein kleines Kochherdchen, Wie froh doch wär‘ uns zumute: Ein Puppenpärchen, Ein Büchlein mit Märchen Doch keine Weihnachtsrute.

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Uns gnädig bescheren, Das Fritzchen und Gretel nicht weinen.“ So fleht zum guten Christkindlein Das kleinste Herz hienieden. Und allen will‘s gefällig sein, Uns alle stellt‘s zufrieden. Die Art‘gen bedenkt es, Gewünschtes schenkt es, Und selten nur bringt es die Rute. Drum wird sich ein Leben, Ein Jubel erheben, Und froh ist den Kindern zumute.

Ich lege den Brief ganz leis, ganz sacht Hier auf das Fensterbretchen; Und holst du, Christkind, ihn zur Nacht, Dann lieg ich schon im Bettchen. Und grüß‘ mir alle In himmlischer Halle, Die Englein, die großen und kleinen, Lass, was wir begehren,

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Niemand will mich haben Eine Geschichte über eine Tasche – von Lara Sturm

Es ist Vorweihnachtszeit und der Chef lässt den Laden umdekorieren. Kunstschnee und Lametta im Schaufenster. Die Auszubildende ist begeistert: „Endlich mal eine Aufgabe, die Spaß macht.“ Nun läuft die nächsten Wochen die Weihnachts-CD in Dauerschleife. Ich kenne jedes Lied auswendig, denn ich bin schon sehr lange hier. Drei Jahre um genau zu sein. Also zweimal war ich kurz weg, aber jetzt bin ich wieder da. Der Chef holt mich aus dem Regal nach vorne und hält nach einem passenden Käufer Ausschau. Eine alte Dame kommt in den Laden und sieht sich um, etwas unsicher. „Kann ich Ihnen helfen?“, fragt der Chef mit seiner samtweichen Singsangverkaufstimme. „Ja, also ich suche eine Tasche für meine Enkelin. Also irgendwas Modernes.“ „Da habe ich genau das Richtige für Sie“, sagt der Chef, greift nach mir, und strahlt mit seinem Zahnpastalächeln. Ich kann seine warmen, schwitzigen Hände auf mir spüren. Die alte Dame sieht nicht sehr begeistert aus. „Wirklich? Diese Farbe?“, fragt sie leise. „Ja klar, das ist total in“, sagt der Chef, jetzt in einem bestimmenden Tonfall und

zieht das „i“ in die Länge. „Also gut, dann nehme ich sie“, sagt die alte Dame. Ich bin eigentlich nur froh, wenn ich die Hände des Chefs nicht mehr auf mir spüren muss. Die Auszubildende packt mich ein. Inzwischen bin ich nicht mehr aufgeregt, ich kenne die Prozedur, schließlich ist es das dritte Mal. Die Hände der Auszubildenden riechen gut, sicher benutzt sie Handcreme. Umhüllt von Geschenkpapier genieße ich die Dunkelheit, werde ruhig und schlafe ein. Mein langer, tiefer Schlaf wird von einem Ratsch unterbrochen. Das Papier wird aufgerissen, ich sehe Umrisse eines Wohnzimmers und die Lichterkette an einem Tannenbaum. Dann sehe ich ein enttäuschtes Mädchengesicht. „Ist die von Oma?“, fragt es. „Die ist ja scheußlich!“ Eine Frau kommt von hinten, ihre Mutter, wie ich vermute. „Oh je“, sagt sie, „was hat Oma sich nur dabei gedacht?“ Dann zu ihrer Tochter gewandt: „Sei nicht traurig, die tauschen wir einfach um, dann kannst du dir eine schöne Tasche aussuchen.“ Auch das – nichts Neues. Zum dritten Mal werde ich nun umgetauscht. Das ist nicht einfach, glauben Sie mir, jede Handtasche würde da Selbstzweifel bekommen.

„Mal angenommen, Weihnachten kommt wieder so plötzlich…….“

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Das gemeinsame Festmahl Speisen zur Weihnachtszeit

Weihnachtsessen gibt es viele. Die einen mögen es ganz klassisch mit Rotkohl, Knödeln und Gänsebraten. Wer nicht die ganze Zeit in der Küche stehen will, serviert das Wiener Würstchen mit Kartoffelsalat und wieder andere schwören auf Fondue als Festtagsmahlzeit. Weihnachten ist eben doch etwas ganz besonderes. Das gemeinsame Essen durchzieht jede Kultur und Religion. Es ist eine Universalie des menschlichen Zusammenlebens. In vielen Familien wird zum Heiligen Abend ein Gedeck mehr aufgetragen, das die Möglichkeit symbolisiert, einem überraschenden Gast Einlass zu gewähren – ganz wie es in der Weihnachtsgeschichte in Bethlehem geschehen ist. Im deutschsprachigen Raum sind vielfältige Geschichten und Bedeutungen rund um das Weihnachtsmahl überliefert. So stehen die Knödel für die finanzielle Absicherung des Haushaltes, der Hirsebrei für überquellenden Wohlstand, und das Brot für die Nahrung des kommenden Jahres. Schutz gegen Widrigkeiten und böse Geister verleihen Pfeffer und Salz und die Winterfrucht Preiselbeere soll die Familie vor Krankheiten schützen. In einigen Regionen Mittelund Süddeutschlands sind die neunerlei Gewürze vom Weihnachtsessen nicht wegzudenken: Zimt, Ingwer, die Wurzel eines Liliengewächses, Anis und Fenchel, die, in Indien

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und im Mittelmeerraum angebaut, sehr wohltuend für die Verdauungsorgane sind, Piment, der als rötliche Beere in weiten Teilen Südamerikas beheimatet ist und Koriander, der bei uns vor allem als Würzmittel für Fisch und Brot bekannt ist. Dazu kommen noch Kardamom aus Indien, Muskatnüsse von den Philippinen und die Gewürznelke, die nicht nur gegen Zahnschmerzen helfen soll, sondern für viele auch einen klassischen „Weihnachtsduft“ verströmt. Und wer nach dem ganzen Essen etwas für die Figur tun möchte, verzichtet auf den TV-Weihnachtsfilm und macht es wie die meisten Skandinavier: Hier tanzen die Familien und Freunde um den Weihnachtsbaum, so dass die Zweige nur so wackeln!

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Morgen, K inder wirds was geben Weihnachtslied von Martin Friedrich Philipp Bartsch, 1770 bis 1833

Morgen, Kinder, wirds was geben, morgen werden wir uns freun! Welch ein Jubel, welch ein Leben wird in unsrem Hause sein! Einmal werden wir noch wach, heißa, dann ist Weihnachtstag! Wie wird dann die Stube glänzen von der großen Lichterzahl! Schöner als bei frohen Tänzen ein geputzter Kronensaal. Wisst ihr noch wie vor`ges Jahr es am Heil`gen Abend war? Wisst ihr noch mein Räderpferdchen, Malchens nette Schäferin, Jettchens Küche mit den Herden und dem blankgeputzten Zinn? Heinrichs bunten Harlekin mit der gelben Violin? Welch ein schöner Tag ist morgen! Viele Freunde hoffen wir! Uns`re lieben Eltern sorgen lange, lange schon dafür. O gewiss, wer sie nicht ehrt, ist der ganzen Lust nicht wert!

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Die Eisblumenfee

Klara und ihr „kleines Geheimnis“ – von Lara Sturm Eisblumen, diese zauberhaften Gebilde, die einem den Blick ins Freie verwehrten. Jede dieser eisigen Blüten ist ein Unikat. Jahr für Jahr malt die Eisblumenfee sie an die Fensterscheiben. Dieses Jahr wehten schon im November kalte Stürme umher und bedeckten Wald und Flur mit einer dicken Schneedecke. Die weiße Pracht war ein Fest für die Geister des Winters. Mit Getöse und Gebraus fegte der Schneesturm über das Land. Oftmals sah man seine Hand vor Augen nicht. Und auch die Eisblumenfee sah durch jedes Fenster und hinterließ ihren bezaubernden Gruß. Die Kinder standen an den Fenstern, drückten sich die Nasen platt und hauchten mit ihrem warmen Atem kleine Löcher in die zugefrorenen Scheiben. So auch Klara: Jeden Abend stand sie am Fenster, hauchte ein kleines Loch in die Eisblumen und blickte in die Nacht. Hell leuchteten die Sterne am Winterhimmel. Aber was war das? Dort oben am Himmel tat sich plötzlich etwas. Gespannt starrte das kleine Mädchen in die Sternenwelt. Plötzlich sah es aus, als ob sich ein kleines Sternchen vom Himmel löste und herab zur Erde schwebte. Es landete direkt auf Klaras Fensterbrett. Entgegen allen Verboten öffnete Klara das Fenster, gebannt von dem kleinen Wesen angezogen. „Guten Abend, ich bin die Eisblumenfee“, stellte sich das Zauberwesen vor. „Jeden Abend sehe ich dich am Fenster

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stehen und meine Eisblumen bestaunen. Immer in der Nacht vor Weihnachten erfülle ich einem Erdenkind einen Wunsch. Möchtest du dir etwas wünschen?“ Klara war noch ganz benommen und fühlte sich wie im Traum. Endlich gewann sie ihre Sprache wieder. „Ich wünsche mir ein Schwesterchen.“ „Darf es auch ein Brüderchen sein?“ erkundigte sich die Eisblumenfee. „Es darf auch ein Brüderchen sein, ich wünsche mir einfach ein Geschwisterchen, damit ich nicht immer alleine bin.“ „Gut“, sagte die Eisblumenfee, „ich werde sehen, was ich tun kann. Ich wünsche Dir ein frohes Weihnachtsfest“. Und langsam schwebte sie wieder gen Himmel. Der Heilige Abend kam. Klara stand unter dem Tannenbaum und betrachtete ihre Geschenke. Als sie alles ausgepackt hatte, stand sie für einen Moment da, als ob trotz der vielen Geschenke etwas vergessen wurde. „Komm mal her meine Kleine“, lächelte die Mutter Klara zu. Klara krabbelte auf den Schoß ihrer Mutter und schaute sie erwartungsvoll an. „Wir möchten dir etwas sagen, Papa und ich“, begann die Mutter, „du hast dir doch immer ein Geschwisterchen gewünscht, etwas musst du noch warten, aber wenn der Osterhase kommt, bist du nicht mehr alleine.“ „Juhu, juhu!“ rief Klara freudig „sie hat Wort gehalten!“ „Wer hat Wort gehalten?“ wollte die Mutter wissen. „Das ist mein Geheimnis“, lächelte Klara und dachte an die Eisblumenfee.

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