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FREIZEIT

Montag, 25. Januar 2016, AR/NUMMER 19

6. Februar ab 12 Uhr, Pfronten-Kappel: größtes Allgäuer Hornerrennen

Pitztaler und Kaunertaler Gletscher

„Schalenggar“ stürzen sich ins Tal

Winterspaß allerorten

Traditionell stürzen sich am Faschingssamstag ab 12 Uhr bis zu 200 mutige Teilnehmer mit den als „Schalenggen“ bezeichneten hölzernen Hörnerschlitten im Pfrontener Ortsteil Kappel

Mutige Männer stürzen sich ins Tal. Foto: M. Lukaszewski

einen 1 000 Meter langen Hang hinab. Mit den als „Schalenggen“ bezeichneten Großschlitten wurden früher Heu und Holz von den Bergwiesen und Bergwäldern in das Tal befördert. Das größte Allgäuer Schlittenrennen verspricht spannende Wettkämpfe und spektakuläre Szenen. Dazu tragen neben den teilweise wild verkleideten Schalenggar auch die traditionellen Hörnerschlitten bei. Übrigens: Alle Mannschaften kommen in die Wertung, selbst dann, wenn sie nur noch mit Bruchteilen ihres Hörnerschlittens ins Ziel trudeln sollten. Und nicht nur der schnellste, sondern auch der langsamste Fahrer erhält einen Pokal.

14. Februar, 10.30 Uhr, Obergünzburg/Eschenloh

Dritter Günztaler Skating-Tag Am Sonntag, 14. Februar, sind alle, die Spaß an der Bewegung haben, eingeladen zum „SkatingTag-Volkslauf“. Wertung gibt es keine, die Streckenlänge wird während des Wettkampfes gewählt (elf oder 20 Kilometer). Gestartet wird um 10.30 Uhr in Obergünzburg/Eschenloh. Um 11 Uhr findet für Kinder eiANZEIGE

ne Skating-Olympiade statt. Gefordert sind Spaß, Geschicklichkeit und Schnelligkeit. Die Kinder können sich vor Ort anmelden, es wird keine Startgebühr erhoben, alle Teilnehmer erhalten einen Preis. Weitere Infos und Anmeldung bis Mittwoch, 28. Januar, unter www.langlauf-oberguenzburg.de

Erstes „Freeride Camp“ von 28. bis 30. Januar im Pitztal

Knapp drei Meter hat es in diesem Winter auf dem Pitztaler Gletscher geschneit und auch im benachbarten Kaunertal war es nur unwesentlich weniger. Damit präsentieren sich die beiden Täler in winterlichem Kleid. Der Naturschnee, der in den letzten Tagen noch dazugekommen ist, lockt nun auch langsam die Freerider wieder aus den Häusern. Schon in wenigen Tagen ist es soweit und Haglöfs präsentiert das erste „Freeride Camp“ im Pitztal. Vom 28. bis 30. Januar trefen sich Tiefschneeenthusiasten, um die ersten Lines in die Hänge rund um den Rilsee oder am Pitztaler Gletscher in den Schnee zu zeichnen. Dazu wartet zu diesem Termin noch ein ganz besonderer Leckerbissen – ganz ohne Ski oder Board: Am Nachmittag stehen mehrere Autos bereit, um das Fahrverhalten im Winter zu trainieren. Driften, Slalom und gezieltes Anhalten auf vier Rädern. Die Gletscherpisten zeichnen sich nicht nur durch ihre Schneesicherheit und den Naturschnee aus, sondern bieten jede Menge Platz. So kann man nicht nur seine Piste entsprechend dem Schwie-

Freerider aufgepasst: Unbefahrenen Tiefschneehänge in Pitz- und Kaunertal warten darauf entjungfert zu werden. Foto: Heli Düringer

rigkeitsgrad auswählen, sondern muss auch keine Bedenken haben, dass man den Schwung nicht ganz bis zum Ende genießen kann. Dafür sorgt die Breite der Pisten auf den Gletschern. Gerade im Frühjahr gibt es auch für Langläufer noch zusätzliche Gründe sich einen Skitag zu gönnen. Während die Loipen aktuell auch im Tal gespurt sind, hat man am Rilsee im Pitztal noch bis

Ostern die Möglichkeit vor herrlicher Kulisse auf rund 2 300 Metern seine Runden zu ziehen. Ein Naturerlebnis, das man lange in Erinnerung behält. Für die Jugend wartet auf dem Kaunertaler Gletscher, Tirols jüngster Gletscher, noch ein spannendes Frühjahr mit den „Spring Classics“ vom 7. April bis 29. Mai. www.tirolgletscher.com

Vorschau: Termine „Pitztal Freeride Camps“ • 28. bis 30. Januar: „Mercedes Ski and Drive“ • 11. bis 13. März: „Nordica Freeride Camp“ • 1. bis 3. April: „Scott Free Touring Camp“ Inbegrifen bei den Camps sind örtliche Guides, Einführung rund ums Thema Freeride, Nordica bzw. Scott Testski und Lifttickets der Pitztaler Gletscherbahnen sowie des Skigebiets Rilsee. Weitere Infos unter www. pitztaler-gletscher.at/Freeride Dieter Krieg im Künstlerhaus

„Bügeln ist nichts für Hausfrauen“ Marktoberdorf. „Bügeln ist nichts für Hausfrauen“ ist der Titel einer Austelltung von Dieter Krieg (1937–2002), die bis zum 8. Mal im Künstlerhaus Marktoberdorf zu sehen ist. Krieg zählt zu den bedeutendsten Künstlern der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Gezeigt wird ein beeindruckender Querschnitt seiner Werke. Die Öfnungszeiten: Di., bis Fr. von 15 bis 18 Uhr. Sa. und So. von 14 bis 18 Uhr. www. kuenstlerhaus-marktoberdorf.de

allgäu weit - Februar 2016 vom Montag, 25. Januar  
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