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KO N Z E R T E 2 0 12 | 2 0 13 RUNDFUNK-SINFONIEORCHESTER BERLIN

Besucherservice des RSB CharlottenstraĂ&#x;e 56. 10117 Berlin Montag bis Freitag 9 bis 18 Uhr Telefon +49 (0)30 -20 29 87 15 Telefax +49 (0)30 -20 29 87 29 tickets@rsb-online.de www.rsb-online.de

KONZERTE 2012 | 2013

RundfunkSinfonieorchester Berlin Das Wesentliche ist die Musik.


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Inhalt Grußworte Norbert Lammert, Marek Janowski, Willi Steul, Trygve Nordwall ............................... 4 RUNDFUNK-SINFONIEORCHESTER BERLIN

PARTNER

Geschichte, Gegenwart, Zukunft....................... 10 Orchestermitglieder........................................... 12 Künstlerischer Leiter Marek Janowski ............ 14 Gastdirigenten..................................................... 16

Radio und RSB ..................................................... 72 CD-Neuerscheinungen....................................... 74 Freunde und Förderer des RSB e. V................... 79 Orchesterakademie und Deutsche Streicherphilharmonie...................... 80 Mit Musik wachsen.............................................. 82

KONZERTKALENDER Alle Konzerte 2012|2013..................................... 24

Rundfunk-Orchester und -Chöre GmbH........... 85

THEMEN

SERVICE

Wagnerzyklus | Macht Gold Liebe ..................... 58 Kammerkonzerte................................................ 62 Feuerstein führt Klassik ein............................... 64 Familienkonzerte................................................ 66

Service ................................................................. 88 Preise und Angebote........................................... 90 Abonnements....................................................... 94 Impressum......................................................... 101 Allgemeine Geschäftsbedingungen................ 102 Sitzpläne Konzerthaus, Philharmonie............ 104 Bestellschein..................................................... 107

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Zum Wagnerzyklus 2012 |2013 des Rundfunk-Sinfonieorchesters Berlin Der 200. Geburtstag von Richard Wagner rückt näher und der große Wagnerzyklus des Rundfunk-Sinfonieorchesters Berlin geht ins Finale. Kurz vor dem eigentlichen Jubiläum wird das RSB dann – unter der bewährten Leitung von Marek Janowski – sämtliche Wagner-Opern, jedenfalls den Bayreuth-Kanon, konzertant in der Berliner Philharmonie präsentiert haben. Längst sind die Aufführungen dieser Reihe kein Geheimtipp mehr, sondern stehen bei Wagnerfreunden rot markiert im Kalender. Publikum wie Presse loben in seltener Einmütigkeit sowohl das Konzept, bei dem allein Wagners Werk das Sagen hat, als auch die Ausführung, die auf höchstem musikalischem Niveau angesiedelt ist. Von der „vermutlich adäquatesten und ehrlichsten WagnerHommage Deutschlands“ sprach ein Rezensent. Und nun also der „Ring“ – Wagners Opus magnum, das bis heute nichts von seiner Faszination verloren hat. Die Erwartungen an Marek Janowski und sein Orchester, gemeinsam mit Chor und dem Sängerensemble etwas Glänzendes zu schmieden, sind nach

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den bisherigen Aufführungen besonders hoch. Glänzend bleibt auf jeden Fall die Idee, auf jedwede szenische Deutung zu verzichten und allein die Musik wirken zu lassen: authentisch, ehrlich, adäquat. In diesem Sinne wünsche ich allen beteiligten Künstlern den angestrebten Erfolg und allen Zuhörern viel Freude an und mit einem ganz besonderen „Ring“.

Prof. Dr. Norbert Lammert Präsident des Deutschen Bundestages


Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde des RSB, auch in der Saison 2012/2013, meiner zehnten bei diesem Orchester, können wir mit Programmstrukturen aufwarten, die Komponisten verschiedenster Generationen in neuem, verändertem Licht erscheinen lassen. Wir wissen, dass ein großer Teil unseres Publikums diese speziellen Programme zu schätzen weiß. Dass sich unsere konzertante Wagneridee großer Beliebtheit erfreut, ist für uns künstlerischer Ansporn. Trotz der Tatsache, dass wir den „Ring des Nibelungen“ aus Termingründen nicht wirklich bündeln können, bin ich mir sicher, dass es uns gelingen wird, den Spannungsbogen, den dieser gewaltige Vierteiler erfordert, auch über einen längeren Zeitraum aufrecht zu erhalten.

In den letzten Jahren ist das RSB durch natürliche Fluktuation ein sehr junges Orchester geworden. Es spürt in immer stärkerem Maße seine hohe künstlerische Verantwortung in der Musikstadt Berlin. Deswegen sind wir Ihnen für Ihre stets anwachsende Treue sehr dankbar. Wir werden alles tun, um diese Ihre Treue auch in Zukunft zu erhalten.

Ihr Marek Janowski

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Hörend sehen lernen

„Hier in diesem Haus wird mancher sehend für ein ganzes Leben“ – dieser starke, auf eine Kunsthalle gemünzte Rilke-Satz lässt sich auch auf Musik beziehen. Denn dass Freunde der Musik im Konzertsaal und auch am Radioapparat hörend werden für ein ganzes Leben, das wünscht sich jeder Konzertveranstalter und auch der eine oder andere Rundfunk-Intendant.

Aber dass man beim Hören auch Sehen lernen kann – das ist noch seltener, und es gehört zum Genuss meiner Besuche beim Wagnerzyklus von Marek Janowski. Wie eminent szenisch sind diese Aufführungen gerade da, wo sie scheinbar „nur“ konzertant sind! Gerade weil hier eine fast oratorische Annäherung an Wagner erfolgt, bekommt jeder der subtil gesetzten Auftritte eine eigene Qualität. Wie häufig muss der wunderbare Marek Janowski Richard Wagner „im Graben“ eines Theaters dirigiert haben, um jetzt diesen Graben zwischen Hören und Sehen so unbeschwert konzertant überspringen zu können?! Wobei er mir gleichzeitig auch noch einen gegenüber der gewohnten Opern-Aufführung „ungehörten“ Orchesterklang mit dem brillanten RSB eröffnet. Ich freue mich voller Spannung auf den Abschluss des Wagnerzyklus mit dem „Ring des Nibelungen“ an vier Abenden, der jetzt im Zentrum des Saisonprogramms 2012/2013 steht. Ein wenig stolz bin ich auf die erfolgreich gestartete CD-Serie, an der „mein“ Deutschlandradio mit den Programmen Deutschlandfunk und Deutschlandradio Kultur neben dem niederländischen Label PentaTone maßgeblichen Anteil hat. Und besonders freue ich mich über die vielen

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Jugendprojekte, die sich aus und mit dem Wagnerprojekt inzwischen ergeben haben. Aber es ist Wagner nicht allein: Im Rahmen des „Musikfestes Berlin“ kommt 2012 auch die Sinfonie Nr. 6 von Hans Werner Henze zu Gehör, nachdem sie zuvor in Kooperation mit Deutschlandradio und Wergo/Schott im Studio aufgenommen wurde. Damit schreitet die Gesamtaufnahme der Sinfonien von Henze zügig voran. Dass auch die schon vorliegenden Henze-Aufnahmen bereits mit einem „Echo Klassik“ geehrt und für einen der international renommierten Grammy Awards 2012 nominiert wurden, zeigt überdeutlich: Es gibt auch in dieser Spielzeit viele gute Gründe für einen Besuch beim RundfunkSinfonieorchester Berlin.

Dr. Willi Steul Intendant Deutschlandradio


Wir kommen zu Ihnen

Liebe Musikfreunde, oft liest man: „Kommen Sie zu uns!“ Wir kommen dorthin, wo Sie sind – in die Philharmonie, ins Konzerthaus, in den Sendesaal des Rundfunks BerlinBrandenburg, ins Neue Museum, ins „Felleshus“ der Nordischen Botschaften, ins Radialsystem V, in den Schlüterhof des Deutschen Historischen Museums, ins ATZE-Musiktheater, auf die Galopprennbahn nach Hoppegarten … Und sollten Sie das Kloster Chorin oder das Landgestüt Redefin besuchen, finden Sie uns auch da.

Durch unsere unverzichtbare Medienpräsenz bei Deutschlandradio Kultur und dem Rundfunk Berlin-Brandenburg können Sie sich das RSB nach Hause holen oder wohin Sie es wünschen. Nicht nur die öffentlichen Konzerte formen das Saisonprogramm unseres Orchesters. Wir stehen regelmäßig für Studioaufnahmen zur Verfügung, und somit ergänzen wir das Konzertleben mit Werken, die eher selten gespielt werden. In der kommenden Saison fahren wir zum Beispiel mit den Aufnahmen der zehn Sinfonien von Hans Werner Henze fort. Die Saison 2012/2013 bietet auch den Abschluss des großen Projektes in Verbindung mit dem zweihundertsten Geburtstag Richard Wagners. Die konzertanten Aufführungen der Wagner-Opern haben inzwischen großes Aufsehen erregt. Sie können dabei sein, wenn wir in vier Konzerten den „Ring des Nibelungen“ unter der Leitung unseres Chefdirigenten Marek Janowski aufführen. Aber wir gedenken auch eines der wichtigsten Komponisten des 20. Jahrhunderts: Witold Lutosławski, der im Januar 2013 einhundert Jahre alt geworden wäre. Es ist mir wichtig, nicht nur Ihnen für Ihre Treue, sondern auch unserem Chefdirigenten und Künstlerischen

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Leiter Marek Janowski, unseren Musikerinnen und Musikern im Orchester und meinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in den „rückwärtigen Diensten“zu danken. Mein Dank gilt auch den Gesellschaftern der roc berlin, der Rundfunk-Orchester und -Chöre GmbH Berlin: dem Deutschlandradio, der Bundesrepublik Deutschland, dem Land Berlin und dem Rundfunk Berlin-Brandenburg.

Trygve Nordwall Orchesterdirektor


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Headline

ORCHESTER

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Mozart, Hartmann, Schostakowitsch, Haydn, Henze, Bartók, Ravel, Bruckner, Strauss, Beethoven und Wagner. Die Erwartungen sind hoch an die gemeinsame Zukunft des Orchesters und des Dirigenten, dem die Musikerinnen und Musiker 2008 die Position des Chefdirigenten auf Lebenszeit angetragen haben.

Chefsache Am 22. Mai 2013 jährt sich zum 200. Mal der Geburtstag von Richard Wagner. Dann wird das RundfunkSinfonieorchester Berlin seinen zehnteiligen konzertanten Wagnerzyklus abgeschlossen haben, der dem Orchester seit drei Jahren enorme Aufmerksamkeit im deutschen und internationalen Musikleben beschert. Der älteste deutsche Rundfunkklangkörper ist in der ersten Reihe der europäischen Konzertorchester angekommen und entwickelt sich zu einem der herausragenden Kulturbotschafter der deutschen Metropole. Nahezu jedem Konzert des 103-köp-

figen Sinfonieorchesters mit einem Durchschnittsalter von ca. 43 Jahren wird mittlerweile ein elektrisierendes Leistungsniveau bescheinigt. Dies und ein unverwechselbares künstlerisches Profil ist seit 2002 Marek Janowski als Künstlerischem Leiter und Chefdirigenten zu danken. Janowskis Arbeitsethos, wonach bei der Vervollkommnung des Orchesterklanges stets noch viel Luft nach oben ist, zeigt Wirkung bis hinein in jedes einzelne Konzert. Sowohl das Orchester als auch das Publikum und die Medienöffentlichkeit reagieren sehr aufmerksam auf die zyklischen Programme um Schumann,

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Gäste am Pult Seit Beginn der Ära Janowski kommen zunehmend die fähigsten jungen Dirigenten der internationalen Musikszene zum RSB nach Berlin. Nach Andris Nelsons, Kristjan Järvi, Yannick Nézet-Séguin, Juraj Valcˇuha, Vasily Petrenko und Ludovic Morlot in den vergangenen Jahren debütieren in der Saison 2012/13 u. a. Josep Pons, Karel Mark Chichon, James Gaffigan, Jakub Hru° sˇa, Simon Gaudenz und Alondra de la Parra beim RundfunkSinfonieorchester Berlin. Die Gäste tragen gleichermaßen zum Repertoireprofil des RSB bei, indem sie sorgfältig abgestimmte Programme leiten, die sowohl die Anforderungen des RSB erfüllen als auch Gelegenheit bieten, ihre Debüts in bestes öffentliches Licht zu rücken. Dabei haben sich neben den regulären Abonnementkonzerten neue Konzertformate bewährt, etwa die Reihe „Konzerte für Neugierige“ mit Herbert Feuerstein als Moderator.


Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin Profil und Identität Wie bei jedem vollgültigen Sinfonieorchester steht die sinfonische Musik aller Epochen von der Vorklassik bis hin zur Moderne im Mittelpunkt der Arbeit. Das RSB ist seit seiner Gründung speziell mit der zeitgenössischen Musik vertraut. Bedeutende Komponisten des 20. Jahrhunderts traten selbst ans Pult dieses Orchesters oder führten als Solisten eigene Werke auf: Paul Hindemith, Arthur Honegger, Darius Milhaud, Sergei Prokofjew, Richard Strauss, Arnold Schönberg, Igor Strawinsky, Wladimir Vogel, Kurt Weill und Alexander Zemlinsky ebenso wie in jüngerer Zeit Krzysztof Penderecki, Peter Maxwell Davies, Friedrich Goldmann, Berthold Goldschmidt, Siegfried Matthus, Matthias Pintscher, Peter Ruzicka, Heinz Holliger, Daniel Schnyder oder Jörg Widmann. Herkunft Das Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin geht zurück auf die erste musikalische Funkstunde des deutschen Rundfunks im Oktober 1923. Die Chefdirigenten (u. a. Sergiu Celibidache, Eugen Jochum, Hermann Abendroth, Rolf Kleinert, Heinz Rögner, Rafael Frühbeck de Burgos) formten einen Klangkörper, der bis 1994 in besonderer Weise die Wechselfälle der deutschen Geschichte im 20. Jahrhundert

durchlaufen hat. Seitdem gehört das RSB der im gleichen Jahr gegründeten Rundfunk-Orchester und -Chöre GmbH Berlin (roc berlin) an. Sie ist ein Verbund von vier hauptstädtischen Rundfunkklangkörpern (RIAS Kammerchor, Rundfunkchor Berlin, DSO, RSB), der von Deutschlandradio (40 %), der Bundesrepublik Deutschland (35 %), dem Land Berlin (20 %) und dem Rundfunk Berlin-Brandenburg (5 %) gemeinsam getragen wird. Reisen in Sachen Musik Zu den Aufgaben des RSB gehören neben den Berliner Sinfoniekonzerten, Kammerkonzerten, Familienkonzerten, Rundfunkaufnahmen und CD-Produktionen Gastauftritte auf wichtigen nationalen und internationalen Podien. Dort ist das RSB seit mehr als 50 Jahren ebenso zu erleben wie in Berlin. Nach jüngsten Tourneen nach Korea, Taiwan und Japan (zum 10. Mal), nach Wiesbaden, Köln und Paris oder zum Kissinger Sommer stehen 2012/13 Gastspiele beim Festival in Montreux, in Norditalien, Spanien und beim Festival in Colmar an. Dazu kommen die langjährigen Partnerschaften mit den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern und dem Choriner Musiksommer.

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Mediale Multiplikatoren Dank der engen Verbindung mit Deutschlandradio, dem Hauptgesellschafter der roc berlin, sowie mit dem ebenfalls an der roc berlin beteiligten Rundfunk Berlin-Brandenburg werden fast alle Konzerte des RSB im Rundfunk übertragen. Darüber hinaus trägt die Zusammenarbeit mit Deutschlandradio reiche Früchte auf CD. Nach Aufnahmen mit Werken von Brahms, Dvorˇák und Janácˇek konzentrieren sich gegenwärtig viele Anstrengungen zusammen mit dem niederländischen Label PentaTone auf die mediale Auswertung des gesamten Wagnerzyklus. Drei der Live-Mitschnitte, „Der fliegende Holländer“, „Die Meistersinger von Nürnberg“ und „Parsifal“ sind bereits erschienen und haben sogleich ein weltweites Echo ausgelöst, alle anderen der insgesamt zehn Opern sollen folgen. Die Fortsetzung der Gesamteinspielung aller Sinfonien von Hans Werner Henze mit WERGO schreitet seit dem Erscheinen der Sinfonien Nr. 3, 4, 5, 7, 8 und 9 voran mit der Aufnahme von Nummer 6 im Juni 2012 sowie von Nummer 1, 2 und 10 im Jahre 2013. Auch mit Labels wie capriccio und Sony/BMG sind weitere CD-Produktionen geplant.


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Prof. Ernst Elitz Prof. Dr. h.c. Dieter Stolte Prof. Dr. h.c. Sergiu Celibidache †

P rö s ol o - Po s f V ö s Höl zl , S e osaunist s ne óz k , S ol o - P Han ar Manya e J p g u Gr f. Ed P ro tmu t r OEN h o m a s H e r zo g Ha O B schhorn: T run Vogler ud li N . r Eng Grube G b o i s t in te E i, Solo-O n y a n i T N. N pe r á r g o o E m Fl nt-B a n , S o l o - O b o i s t in P d ro ete a D e iel e B a s ti r M an lo-T mp r a l r C eite O i em o r o G ab of. INEN P r ti s t , S lo-T N S c hr I O L gozia* Mai Takegami* h V E s er ö c o l . F T 2 a Ro S lo Ö r k u öb l J uli z, o istiane Richter * L S D an s C hr t e F : Ma olf stin aff, b s i u R a i e d ine l Juliane Manyak nK öt Ru löt Sch re en t h a h er n t E ü F a g a n ov a C Gr igitte Dr *  N. o - er Eva eka Br o l i e t d e r N . c in o s p i e l e r in D i e nn on s s zold, Vor la m a de F lf- hne ich a Pe t i a ß v l a y E Sc We ico P tin Neel er S er f üh r in ur ar i ie l mm , Stimmführer p i M sk t s E . or llv. S N. N timmführerin l kow , V te in i , S t s e c z ro p . , s n o C Bu i d D N . N ine v ad a N D

Kün s tl e r is

Ehrenmitglieder

EN r g L ehm ann A U Nassposaune: Jö S O B a un i s t

Jan o w sk i rek M a h e f d ir i g e n t dC un


Orchestermitglieder

Orchesterakademie*

ORCHE STERM A N AGEMENT 13 Ausbildungsplätze: Violinen, Bratschen, Violoncelli, Kontrabässe

Orchesterdirektion Trygve Nordwall

Künstlerisches Betriebsbüro Sabine Hölker Aline Oswald

Marketing und Vertrieb Katrin Winkelmann Pressearbeit N. N.

Orchesterbüro Dorothea Groß Christian Schwärsky

Instrumentenverwaltung Sebastian Filter Orchestertechnik Tobias Fiebig Shinnosuke Higashida Notenarchiv Dieter Bilsheim

Orchestervorstand David Drop, Sprecher Alexey Doubovikov Markus Schreiter

Jörg Lehmann, Medienvorstand

E gil Seo* SS n You ch BÄ R A s e k* t r a u n K lu k u s S NT m an K O Lukaszy Mar l Busch k n xe A är s s i s ti zer t ü t c h w e l e r in t r a b a s n F. S g S pi ist nn Geor Vors lo-Ko assist abass o , b G E r ma s S a on t r llv. ntr ren o -K E U He Ah , ste o-Ko , Sol * G Z nn icard Iris e Rau ., Sol totijn ce R le N ck S i L A k ma an N . i g s t an i f R C H Tac Con eas We aro Ste t z* r /S k e d ng s n i a Yán ipp An nny Spa rd LI E N Fr kist Pauk K Fa E L reno K n Ba s U au lo N C a Mo drea g Boge Christia A -P , S o An L O An P lo eor ht t e er c l G O * e e i So br sted * lb r r s p s p iel e r V I L ee lv. em Kim ter A e, Vo n ig or in * g g u t V n l el h e s , i l P l de me oun ei c st en E Kö ger e n -Ce W Y i u o a, e G T T ns , ar Ha -Ca Hyeeun lv. Sol e tzeit ed d a l k m g Br i * el n Gu o w lau G Olem t t o V e ir e s sk Jör ke, s ze v t in C A C ti s gu lor ow tan F s e i s F l l iem rk tt: ot R g R Kon lo-Ce nburg, ba Ma go a la N ro e o d S -F E a M ilia v erin inge s ch H jan n l R t o b E el l i s t t s k s i C le t A Em iko ie ch tschi ns-Ja olo-C S * A nd er bov orsp a S a f a at s in u r V H r r Qu ie Do r, -B o-B rof. le e K h xey ilb spie Solo , Sol P S r e v. hl e, ne , Vo tell lwo chs a in il er s S , t o n a s W l in e h i s c re au ats P r -B

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Dramaturgie Steffen Georgi

T or g U B Sc A hw Arn ar dt W k ah l i Ale ch ,S xan ol o de -P rV T oi g au ob ki S t N. s t ia s  N. ung N. N Sc ,S ol Kw . K Jea h o - on on nFa go You tra C a Kas f ro , t u a ti S lin mi a M M B R st olo a Ja on t A n te su T Cl au a D r s U y am d o l ia a Be p U rich ye lr ic Pr C r of . D hr i s A l Ge i rn tte tia Pr ot A Le s of . A dr i nd So lo Ge


Marek Janowski Künstlerische Leitung Nachdem das Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin seinem Künstlerischen Leiter und Chefdirigenten Marek Janowski im Herbst 2008 diese Position auf Lebenszeit angetragen hatte, verlängerte der Dirigent sein seit 2002 bestehendes Vertragsverhältnis mit dem RSB zunächst bis 2016. Seit 2005 steht Marek Janowski außerdem an der Spitze des Orchestre de la Suisse Romande in Genf. Diese Position wird er 2012 abgeben. Stationen einer Dirigentenlaufbahn Zuvor leitete Marek Janowski als Musikdirektor von 2000 bis 2005 das Orchestre Philharmonique de MonteCarlo, von 2001 bis 2003 die Dresdner Philharmonie. Zwischen 1984 und 2000 hatte Marek Janowski das Orchestre Philharmonique de Radio France als dessen Musikalischer Leiter zum Spitzenorchester Frankreichs geführt. 1986 bis 1990 amtierte er parallel zu seiner Arbeit in Frankreich als Chefdirigent des GürzenichOrchesters in Köln, 1997 bis 1999 war er außerdem Erster Gastdirigent des Deutschen Symphonie-Orchesters Berlin. Werdegang 1939 geboren in Warschau, aufgewachsen und ausgebildet in Deutschland (Kapellmeisterstudium in Köln

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u. a. bei Wolfgang Sawallisch), führte Marek Janowskis künstlerischer Weg über Korrepetitoren- und Kapellmeistertätigkeiten in Aachen, Köln, Düsseldorf und Hamburg zu Engagements als Generalmusikdirektor nach Freiburg i. Br. (1973–75) und Dortmund (1975–79). An die Zeit in Dortmund schloss sich eine rege Tätigkeit in der internationalen Opern- und Konzertszene an. Es gibt zwischen Metropolitan Opera New York und Bayerischer Staatsoper München, zwischen Chicago, San Francisco und Hamburg, zwischen Wien, Berlin und Paris kein Opernhaus von Weltruf, wo er seit den späten 1970er Jahren nicht regelmäßig zu Gast war. Konzertpodium statt Opernhaus In den 1990er Jahren hat Marek Janowski sich aus der Opernszene zurückgezogen. Im Konzertbetrieb, auf den er sich seitdem ausschließlich konzentriert, führt er die große deutsche Dirigententradition fort, gilt weltweit als herausragender Beethoven-, Schumann-, Brahms-, Bruckner- und Strauss-Dirigent, aber auch als Fachmann für das französische Repertoire. Sein Abschied von der Oper war indes nur ein institutioneller, kein musikalischer. Deswegen zählt Marek Janowski heute mehr denn je zu den Experten für die Musik zum Beispiel von Richard Wagner.


Als Gastdirigent u. a. in den USA beim Boston Symphony, dem San Francisco, dem Pittsburgh Symphony Orchestra, dem Philadelphia Orchestra, in Europa beim Orchestre de Paris oder dem Orchester der Tonhalle Zürich genießt er außerordentliches Ansehen wegen der Effizienz seiner Arbeit, die auf präzisen Interpretationsvorstellungen basiert. Sein konsequenter Anspruch an vertikale Präzision, die genaue Partiturkenntnis, das unbestechliche Gehör und die knappe Zeichengebung gehen einher mit intelligenten Programmideen und einer reinigenden Sicht auf Unterschätztes oder scheinbar Altbekanntes. Künstlerischer Leiter des RSB 1999 nahm Marek Janowski erstmals eine Einladung des RundfunkSinfonieorchesters Berlin an und leitete 2000 die später dreifach preisgekrönte Aufnahme von Paul Hindemiths Oper „Die Harmonie der Welt“. Die erste Saison als Künstlerischer Leiter dieses Orchesters eröffnete er im Herbst 2002 mit einem Schumann-Zyklus. Auf Zyklen mit Werken von Haydn, Hindemith, Hartmann, Strauss, Bruckner und Beethoven folgt in den Jahren 2010 bis 2013 u. a. eine konzertante Aufführungsserie von zehn großen Opern und Musikdramen Richard Wagners.

Aufnahmen und CDs Mehr als 50 zumeist mit internationalen Preisen ausgezeichnete Schallplatten – darunter mehrere Operngesamtaufnahmen und komplette sinfonische Zyklen – tragen seit 35 Jahren die besonderen Fähigkeiten Marek Janowskis als Dirigent in die Welt. Bis heute gilt seine Gesamteinspielung (1980–83) von Richard Wagners Tetralogie „Der Ring des Nibelungen“ mit der Staatskapelle Dresden als eine der musikalisch interessantesten, die von diesem Werk je aufgenommen wurde. 2008 hat Marek Janowski in Pittsburgh alle Sinfonien von Johannes Brahms für das Label PentaTone aufgenommen. In Genf ist eine CD-Serie mit den Sinfonien von Anton Bruckner für das gleiche Label abgeschlossen. In Berlin realisierte er 2009 eine Aufnahme des Deutschen Requiems von Johannes Brahms, 2010 eine der Urfassung von Leoš Janácˇeks Glagolitischer Messe ebenso für PentaTone und trieb die bereits weit gediehene Gesamtaufnahme der Sinfonien von Hans Werner Henze für WERGO voran. Wiederum bei PentaTone sind im Zuge des Berliner Wagnerzyklus die Live-Mitschnitte der ersten Opern erschienen: „Der fliegende Holländer“, „Die Meistersinger von Nürnberg“, „Parsifal“.

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JOHN A XELROD Seit April 2011 ist John Axelrod Principal Conductor des Orchestra Sinfonica di Milano „Giuseppe Verdi“, gleichzeitig leitet er das Orchestre National des Pays de la Loire. Aufgrund seines vielfältigen Repertoires, seiner innovativen Programme und seines charismatischen Auftretens wird er immer häufiger von namhaften Orchestern angefragt. Neben Konzerten mit Ensembles wie dem Leipziger Gewandhausorchester, dem Orchestra Sinfonica Nazionale della RAI, dem Chicago Symphony Orchestra und dem NHK Symphony Orchestra Tokyo dirigiert Axelrod auch Opern. Zu den von ihm geleiteten Aufführungen zählen Bernsteins „Candide“ an der Mailänder Scala und „Don Giovanni“ beim Lucerne Festival. Einen Schwerpunkt seiner Arbeit bildet die zeitgenössische Musik, wobei er zum Beispiel mit Wolfgang Rihm und Kaija Saariaho gearbeitet hat. Beim RSB war er 2002 mit einem Filmkonzert und 2007 mit einem amerikanischen Programm zu Gast. Axelrod studierte in Harvard und St. Petersburg, u. a. bei Leonard Bernstein. KONZERT AM 23.12.2012

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Gastdirigenten

K AREL MARK CHICHON Mit der Spielzeit 2011/12 übernahm Karel Mark Chichon die Leitung der Deutschen Radio Philharmonie Saarbrücken Kaiserslautern, die er neben seiner Tätigkeit als Chefdirigent des Lettischen Nationalen Sinfonieorchesters wahrnimmt. Der in London geborene Dirigent studierte dort an der Royal Academy of Music und war in der Folgezeit Assistent von Giuseppe Sinopoli und Valery Gergiev. Regelmäßig ist er zu Gast an der Wiener Staatsoper, der Deutschen Oper Berlin, der Bayerischen Staatsoper München und bei den Wiener Symphonikern, dem Basler Kammerorchester und dem Russischen Nationalorchester. In nächster Zeit wird er an der Metropolitan Opera New York sowie an der Mailänder Scala debütieren. Am Pult des RSB feiert er ebenfalls Premiere. Im Laufe seiner Karriere arbeitete Chichon mit Künstlern wie Montserrat Caballé, José Carreras, Edita Gruberova und Jonas Kaufmann zusammen. Von den Wiener Philharmonikern wurde er wiederholt an ihr Internationales Orchesterinstitut engagiert. KONZERT AM 28.10.2012

JEAN DEROYER Als einer der führenden Interpreten zeitgenössischer Musik in Frankreich hat Jean Deroyer sich etabliert. Der Dirigent begann mit 15 Jahren sein Studium am Conservatoire Nationale Supérieur de Musique in Paris und gewann bereits während der Ausbildung viele Preise. Deroyer dirigiert Ensembles wie das NHK Symphony Orchestra Tokyo, das ORF Radio-Symphonieorchester Wien und die Philharmonischen Orchester von MonteCarlo und Radio France. Mit zeitgenössischen Konzerten und dem Standardrepertoire stellt er sein Können in Wien, Paris und Berlin genauso wie in Tokio unter Beweis. Eine besondere künstlerische Zusammenarbeit verbindet ihn seit vielen Jahren mit dem Ensemble Intercontemporain. Zu den kommenden Höhepunkten von Deroyers Arbeit gehören mehrere Aufführungen zeitgenössischer Opern, darunter „Der Turm“ von Peter Weiss. Deroyer ist musikalischer Leiter des Ensemble Court-Circuit und Erster Gastdirigent beim Ensemble Basse-Normandie. Beim RSB debütiert er im Rahmen des „Ultraschall“-Festivals. ULTRASCHALL-KONZERT AM 18.01.2013

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HEIKO MATHIAS FÖRSTER Der gebürtige Mecklenburger wurde noch während des Studiums Kapellmeister am Brandenburger Theater, später dort Chefdirigent und 1993 Generalmusikdirektor der Stadt Brandenburg. Acht Jahre lang leitete er die Münchner Symphoniker. Seit 2007 ist er Generalmusikdirektor der Neuen Philharmonie Westfalen, die im Gelsenkirchener Musiktheater im Revier (MiR) beheimatet ist. Dort leitet er viele Opernproduktionen, u.a. Korngolds „Die Tote Stadt“ und Isaac Albéniz’ „Merlin“. Große Erfolge erzielte Förster auch mit mehreren Projekten an der Prager Staatsoper, z.B. mit Verdis „Otello“ und Webers/Mahlers „Die drei Pintos“. Er hat bereits mit vielen Stars der Branche gearbeitet, so mit Rolando Villazón und José Cura. 2000 realisierte er mit Vicco von Bülow alias Loriot das Projekt „Der Ring an einem Abend“. Förster hegt eine besondere Leidenschaft für die Oper, wobei ihm vor allem Projekte zur Musikvermittlung an Kinder und Familien am Herzen liegen. Beim RSB dirigierte er in den Jahren 2010 und 2011 bereits vier Familienkonzerte. SCHÜLERKONZERT AM 19.10.2012 FAMILIENKONZERTE AM 20. UND 21.10.2012


JAMES GAFFIGAN Der aus New York stammende Dirigent genoss seine Ausbildung an verschiedenen Musikhochschulen der USA, darunter die Juilliard School und das New England Conservatory. Gaffigan bekleidet seit der Spielzeit 2011/12 sowohl das Amt des Chefdirigenten beim Luzerner Sinfonieorchester als auch das des ständigen Gastdirigenten des Niederländischen Rundfunkorchesters. Als gefragter Gast ist er bei den führenden Orchestern und Opernhäusern in den USA und Europa engagiert, so z. B. bei den Orchestern von Philadelphia, Cleveland und Chicago oder bei den Münchner Philharmonikern und der Staatskapelle Dresden. Außerdem führten ihn Gastverträge zu Ensembles nach São Paolo, Qatar und Tokio. Als Operndirigent leitete er Produktionen beim Glyndebourne Festival, in Wien und beim Aspen Music Festival. Seinen internationalen Durchbruch erreichte Gaffigan 2004 mit dem Gewinn des ersten Preises beim Internationalen Dirigentenwettbewerb Sir Georg Solti. Beim RSB ist er zum ersten Mal zu Gast. KONZERT AM 02.12.2012

SIMON GAUDENZ Der Klarinettist, Komponist und Dirigent Simon Gaudenz studierte in Luzern, Graz, Freiburg und Salzburg und gewann im Februar 2009 mit dem Deutschen Dirigentenpreis die höchstdotierte Auszeichnung für Dirigenten in Europa. Er genoss fünf Jahre lang die Förderung durch das Dirigentenforum des Deutschen Musikrates und steht auf dessen Künstlerliste „Maestros von Morgen“. Von 2004 bis 2011 leitete er das Collegium Musicum Basel, zuvor war er Künstlerischer Leiter der camerata variabile basel. Seit der Saison 2010/11 wirkt er als Erster Gastdirigent des dänischen Odense Symphony Orchestra. Als Gast dirigiert er zudem ständig renommierte Klangkörper, darunter das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, das Tonhalle-Orchester Zürich und die Dresdner Staatskapelle. Das RSB leitet der Schweizer zum ersten Mal. Neben Auftritten bei Festivals und CD-Produktionen nimmt Gaudenz auch Dirigate an Opernhäusern wahr. 2003 debütierte er in Freiburg mit Honeggers „Aventures du Roi Pausole“. KONZERT FÜR NEUGIERIGE AM 12.01.2013 FAMILIENKONZERT AM 13.01.2013

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PETER GUTH Ausgebildet an der Musikakademie in Wien und am Moskauer Konservatorium, wo er drei Jahre bei David Oistrach studierte, war Peter Guth erfolgreich als Violinsolist und mit dem Wiener Trio. Pädagogische Arbeit, Publikationen über moderne Violinmethodik, aktiver Einsatz für neue Musik, sowie seine frühere Stellung als erster Konzertmeister des RSO Wien runden das Bild des vielseitigen Musikers aus Österreich ab. Peter Guth hat als künstlerischer Leiter des Strauß-Festival-Orchesters Wien und als Gastdirigent von mehr als 100 renommierten Sinfonieorchestern in den großen Musikzentren der Welt Karriere gemacht. Ganze Konzertreihen und preisgekrönte TV- und CD-Aufnahmen verbinden ihn in regelmäßiger Zusammenarbeit mit internationalen Spitzenorchestern wie dem Royal Philharmonic Orchestra London, dem NHK Symphony Orchestra Tokyo oder dem San Francisco Symphony Orchestra. Mit unvergleichlichem Stil und universeller musikalischer Erfahrung ist Peter Guth einer der führenden Exponenten speziell der Musik aus Wien. Das RSB dirigiert er zum ersten Mal. GASTKONZERT AM 21.06.2013


Gastdirigenten

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JAKUB HRU ŠA 2004 schloss Jakub Hru° ša sein Studium an der Akademie für Darstellende Künste in Prag ab, an der zu seinen Lehrern u. a. Jirˇí Beˇlohlávek gehörte. In der Folgezeit avancierte Hru° ša in seiner tschechischen Heimat zum gefeierten Star. Er dirigierte die großen Orchester des Landes und wurde bald über dessen Grenzen hinaus bekannt. Außerdem nimmt er die Ämter des Künstlerischen Leiters und Chefdirigenten der Prager Philharmonie, als Künstlerischer Leiter von Glyndebourne on Tour und Erster Gastdirigent des Tokyo Metropolitan Symphony Orchestra wahr. 2009 erweiterte er seinen Wirkungskreis bis nach Amerika und Australien. Inzwischen dirigiert er regelmäßig in Asien, z. B. an der Oper von Hong Kong. Beim Glyndebourne Festival und der dazugehörigen Tour durch Großbritannien trat er als Dirigent in „Carmen“, „Don Giovanni“ und „La Bohème“ auf. Im Mai 2012 gibt er sein Debüt beim RSB. KONZERT AM 26.05.2013

MIHKEL KÜTSON Der gebürtige Este studierte zunächst in seiner Heimatstadt Tallinn und wurde 1992 als Stipendiat des Deutschen Akademischen Austauschdienstes an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg aufgenommen. 1998 wurde er zum Ersten Gastdirigenten, 1999 für fünf Jahre zum Generalmusikdirektor des ältesten estnischen Theaters Vanemuine und des dazugehörigen Sinfonieorchesters berufen. Seit 2001 ist er eng mit der Staatsoper Hannover verbunden, deren Erster Kapellmeister er von 2002 bis 2006 war. Unter seiner Leitung kamen dort unter anderem „Così fan tutte“ und „Aida“ zur Aufführung. Seit 2007 ist Kütson Generalmusikdirektor des Landestheaters Schleswig-Holstein. Gastverträge führten ihn zum Radio-Sinfonieorchester Stuttgart des SWR, an die Semperoper in Dresden, die Komische Oper Berlin und bereits mehrfach zum RSB. Mit Beginn der Spielzeit 2012/13 wird Kütson Generalmusikdirektor der Niederrheinischen Sinfoniker und des Theaters Krefeld und Mönchengladbach. KONZERT AM 08.06.2013

ALONDRA DE LA PARRA Aufgrund ihrer herausragenden Arbeit bei den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern wurde der jungen Dirigentin aus Mexiko 2011 der eigens geschaffene Dirigentenpreis der Festspiele verliehen. Alondra de la Parra kam in New York City zur Welt, wuchs aber in Mexiko auf. Mit 13 Jahren beschloss sie, Dirigentin zu werden, und beschritt den Weg dorthin auf einem Musikinternat in England, beim Kompositionsstudium in Mexico City und beim Klavier- und Dirigierstudium an der Manhattan School of Music. Um anderen jungen Künstlern und Komponisten aus beiden Teilen Amerikas Auftritte zu ermöglichen, gründete sie das Philharmonic Orchestra of the Americas. Als Gastdirigentin tourt sie durch Amerika, Russland und Europa. 2010 brachte sie bei Sony Classical ihr Debütalbum heraus und hat die Leitung des Music Festival of the Americas in Vermont inne. De la Parra ist Mitglied der südamerikanischen Grammy-Jury und als Kulturbotschafterin Mexikos tätig. Mit Werken aus Mexiko debütiert sie im April 2013 beim RSB. KONZERT FÜR NEUGIERIGE AM 27.04.2013 FAMILIENKONZERT AM 28.04.2013

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VASILY PETRENKO Als einer der faszinierendsten Dirigenten der jüngeren Generation macht sich Vasily Petrenko derzeit weltweit einen Namen. 1976 geboren, besuchte er die älteste Musikschule Russlands und studierte später am Staatlichen Konservatorium St. Petersburg. Es folgten Meisterklassen, u. a. bei Mariss Jansons, und zahlreiche Wettbewerbsgewinne. Seine Karriere begann Petrenko als Resident Conductor an der Staatsoper St. Petersburg und war von 2004 bis 2007 Chefdirigent des Staatlichen Akademischen Orchesters St. Petersburg. Im September 2006 wurde er Erster Gastdirigent beim Royal Liverpool Philharmonic Orchestra, 2009 dessen Chefdirigent. Mit der Spielzeit 2013/14 übernimmt Petrenko die Leitung des Philharmonischen Orchesters in Oslo. Sein Debüt beim RSB im November 2011 war ein großer Erfolg. Über dreißig Opern gehören zu seinem Repertoire, u.a. dirigierte er 2010 „Macbeth“ beim Glyndebourne Festival. Für seine Einspielung der „Manfred“-Sinfonie von Tschaikowsky erhielt er 2009 einen Gramophone Award.

JOSEP PONS Musikalischer Ausgangspunkt war für den Spanier Josep Pons die Mitgliedschaft im Knabenchor Escolania de Montserrat, wo in ihm die Faszination für polyphone und vor allem für zeitgenössische Musik geweckt wurde. Von 1985 bis 1997 war er Künstlerischer Leiter des Teatre Lliure Kammerorchesters, von 1994 bis 2004 Leiter des Städtischen Orchesters von Granada. Mit beiden Klangkörpern begann er eine erfolgreiche Zusammenarbeit mit Harmonia Mundi France. Pons ist derzeit am Gran Teatre del Liceu als Erster Gastdirigent verpflichtet, wo er zahlreiche Produktionen wie „Die Zauberflöte“ und „Wozzek“ leitete. Mit der Spielzeit 2013 /14 übernimmt er dort die musikalische Leitung. Pons hat als Gastdirigent u. a. mit dem Orchestre National de France, dem Königlich Philharmonischen Orchester Stockholm, dem BBC Symphony Orchestra und dem Orchestre de la Suisse Romande zusammengearbeitet. Beim RSB gibt er sein Debüt. 1999 wurde ihm für seine Verdienste in Spanien der Nationale Musikpreis verliehen. KONZERT AM 16.10.2012

KONZERT AM 07.04.2013

JEAN-CHRISTOPHE SPINOSI Der Franzose Jean Christophe Spinosi entdeckte in seiner Jugend die Leidenschaft für die historische Musikpraxis und akzentuiert in seinen Aufführungen als Barockgeiger und Dirigent die besonderen Eigenschaften der Alten Musik. Er gründete das Ensemble Matheus, mit dem er – wie auch in seiner Funktion als Gastdirigent anderer Ensembles – regelmäßig in Europa, Asien und den USA Konzerte gibt. In seinem Repertoire aus den vergangenen vier Jahrhunderten bis hin zu zeitgenössischen Werken zeigt er bei Aufführungen eine besonders vitale Umsetzung des Notentextes. Er hat mit Größen der AlteMusikszene wie Cecilia Bartoli und Philippe Jaroussky gearbeitet, war an der Wiener Staatsoper und in der Pariser Salle Pleyel zu Gast genauso wie bei den Berliner Philharmonikern. Ein Anliegen ist ihm, neue Zuhörer für die klassische Musik zu begeistern. So tritt er im Juli 2012 mit dem Ensemble Mattheus beim größten Rockfestival Frankreichs, dem „Festival des Vieilles Charrues“, auf. 2013 arbeitet er zum ersten Mal mit dem RSB. SCHLÜTERHOFKONZERTE AM 09., 11. UND 12.05.2013

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FRANK STROBEL Die Weltpremiere der restaurierten Fassung des legendären Fritz-Lang-Films „Metropolis“ mit der Originalmusik von Gottfried Huppertz zur 60. Berlinale 2010 war eine Sternstunde in der Zusammenarbeit des RSB mit Frank Strobel im Genre der Filmmusik. Bei der Berlinale 2012 folgte ebenfalls mit dem RSB die Live-Begleitung von Eisensteins Film „Oktober“. Frank Strobel richtete Originalmusiken zu über fünfzig Stummfilmklassikern ein, darunter „Metropolis“, „Panzerkreuzer Potemkin“, „Nosferatu“, „Dr. Mabuse“ oder „Moderne Zeiten“, und dirigiert weltweit deren Aufführung. Der gebürtige Münchner ist Künstlerischer Leiter der Europäischen FilmPhilharmonie. Für seine Einspielungen neuer Filmmusik für internationale Kino- und Fernsehproduktionen wurde er mehrfach ausgezeichnet. Eine besondere künstlerische Beziehung verband ihn mit Alfred Schnittke, dessen Filmmusiken er ebenfalls edierte und mit dem RSB einspielte, genau wie die Originalmusik von Sergei Prokofjew zu Eisensteins „Alexander Newski“. KONZERT FÜR NEUGIERIGE AM 08.12.2012 FAMILIENKONZERT AM 09.12.2012 GASTKONZERT AM 22.06.2013

K AZUKI YAMADA 2009 gewann der japanische Dirigent den ersten Preis und den Publikumspreis des 51. Internationalen Wettbewerbs für junge Dirigenten in Besançon. Damit öffnete er sich die Tore für eine Karriere in Europa und dirigierte bald das BBC Symphony Orchestra, das Orchestre de Paris und das RSB. Außerdem trat er beim Kissinger Sommer und bei der Folle Journée in Nantes auf. Geboren 1979, studierte Yamada in Tokio und später am Salzburger Mozarteum und gründete während des Studiums die Yokohama Sinfonietta, deren Künstlerischer Leiter er bis heute ist. Außerdem ist er Chefdirigent des Tokyo Philharmonic Chorus. Weltweit laden ihn Orchester als Gastdirigent ein, u. a. das Orchestre National d’Île de France in Paris, die Dresdner Philharmonie, das Prager Sinfonieorchester, das Wiener KammerOrchester und alle namhaften Orchester Japans. Ab der Spielzeit 2012 /13 wird er Erster Gastdirigent des Orchestre de la Suisse Romande, nachdem er 2010 dort ein sensationelles Debüt feiern konnte. KONZERTE AM 03. UND 04.05.2013

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KO N Z E R T K A LE N DER

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A U D I T O R I U M S T R AV I N S K I MONTREUX

Kloster Chorin

Veranstalter Choriner Musiksommer www.musiksommer-chorin.de

Auditorium Stravinski Montreux

Veranstalter Septembre Musical – Festival de musique classique Montreux-Vevey www.septmus.ch

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Philharmoniker.

Felix Mendelssohn Bartholdy „Die Hebriden“ – Konzertouvertüre h-Moll op. 26 Antonín Dvorˇák Konzert für Klavier und Orchester g-Moll op. 33 Franz Schubert Sinfonie C-Dur D 944 („Die Große“)

der Stiftung Berliner

MAREK JANOWSKI Martin Helmchen | Klavier

Zusammenarbeit mit

Abschlusskonzert des 49. Choriner Musiksommers Ludwig van Beethoven Sinfonie Nr. 1 C-Dur op. 21 Ludwig van Beethoven Sinfonie Nr. 7 A-Dur op. 92

GA STKONZERT

Berliner Festspiele in

MAREK JANOWSKI

Musikfest Berlin 2012 31.8. – 18.9.2012

GA STKONZERT

Berliner Festspiele

KLOSTER CHORIN

030 254 89 -100

S A | 8 . S E P. 1 2 | 1 9. 3 0

www.berlinerfestspiele.de

S O | 2 6 . A U G . 12 | 1 5 . 0 0

Tickets ab 17. April 2012 unter:

AUGUST

2012


SEPTEMBER

2012

D O | 1 3 . S E P. 1 2 | 2 0 . 0 0 PHILHARMONIE BERLIN ABOKONZERT A /1 MAREK JANOWSKI Nikolai Lugansky | Klavier Musikfest Berlin 2012 Hans Werner Henze Sinfonia N. 6 für zwei Orchester (Fassung von 1994) Sergei Rachmaninow Konzert für Klavier und Orchester Nr. 3 d-Moll op. 30

Nikolai Lugansky

18.45 Uhr Curt-Sachs-Saal Einführung von Steffen Georgi Kooperationspartner Berliner Festspiele GmbH Konzert mit

Die Sinfonie Nr. 6 komponierte Hans Werner Henze 1969 in Havanna. „Ich wollte da meine Erfahrungen, die Erfahrungen eines Bourgois, der die herrschende Klasse zwanzig Jahre lang mit Musik beliefert hat, dazu benützen, um eine Musik gegen die Bourgeoisie zu komponieren.“ Das Werk ist eine kritische Auseinandersetzung mit der anmaßenden Selbstherrlichkeit der westlichen Welt, namentlich Europas und Nordamerikas, es „‚handelt‘ von allen Ländern der dritten Welt und von unserem gestörten, problematischen Verhältnis zu ihnen und zu ihrer Kultur.“ (Henze) 1994 überarbeitete er die Sinfonie. In dieser Form wurde sie Teil der Gesamteinspielung der Sinfonien, die das RSB derzeit vornimmt und erklingt im Konzert für das „Musikfest Berlin 2012“. Auch Rachmaninow nahm mit seinem Klavierkonzert Nr. 3 Bezug auf Nordamerika. Aber er komponierte nicht gegen die dort etablierte Musikkultur, sondern für sie. Entstanden 1909 noch in der russischen Heimat (das berühmte Eingangsthema „schrieb sich einfach von selbst“), eröffnete es dem KomponistenPianisten eine beispiellose Karriere in den USA.

40 / 35 / 30 / 25 / 20 / 15 €

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D I | 1 8 . S E P. 1 2 | 2 0 . 3 0 CHIESA DI SAN FRANCESCO LOCARNO D O | 2 0 . S E P. 1 2 | 2 0 . 3 0 AUDITORIO KURSAAL MERAN GA STKONZERTE MAREK JANOWSKI Francesco Piemontesi | Klavier (Locarno) Martin Helmchen | Klavier (Meran) Felix Mendelssohn Bartholdy „Die Hebriden“ – Konzertouvertüre h-Moll op. 26 Antonín Dvorˇák Konzert für Klavier und Orchester g-Moll op. 33 Franz Schubert Sinfonie C-Dur D 944 („Die Große“) Veranstalter Settimane Musicali di Ascona www.settimane-musicali.ch Meraner Musikwochen www.meranofestival.com


SEPTEMBER

2012

EIN WOCHENENDE IM

D 0 | 2 7 . S E P. 12 | 2 0 . 0 0 PHILHARMONIE BERLIN ABOKONZERT B/1 MAREK JANOWSKI Kirill Gerstein | Klavier Wolfgang Amadeus Mozart Sinfonie g-Moll KV 183 Maurice Ravel Konzert für Klavier und Orchester G-Dur Wolfgang Amadeus Mozart Sinfonie g-Moll KV 550

Kirill Gerstein

18.45 Uhr Hermann-Wolff-Saal Einführung von Steffen Georgi Konzert mit 45 / 40 / 35 / 30 / 25 / 20 €

Viel ist spekuliert worden um das Geheimnis von Mozarts „großer“ Sinfonie g-Moll KV 550. Wie aber verhält es sich mit der wunderbaren „kleinen“ g-Moll-Sinfonie KV 183? Mozart hätte geantwortet: Hört, Ihr Narren! Christian Friedrich Daniel Schubart, wie Mozart 1791 gestorben, beschrieb g-Moll mit „Missvergnügen, Unbehaglichkeit, Groll, Unlust“, G-Dur hingegen stehe für „alles Ländliche, idyllenmäßige, jede ruhige und befriedigte Leidenschaft; … jede sanfte und ruhige Bewegung des Herzens“. Halten wir uns an Mozart selbst, der am 12. Juli 1791 an Anton Stoll schrieb: „liebster Stoll! … / bist Sternvoll! - / gelt, das Moll / thut dir Wohl! –“ Ravels Klavierkonzert G-Dur ist weit entfernt von klassischer Sonatentradition. Es bedient sich einer modernen, stark rhythmisierten, Elemente des Jazz aufgreifenden Klanggestik. Aber im Mittelsatz schweigen Peitsche und Basstrommel. Eine endlose Melodie wiegt sich auf mediterranen Wellen. Ravel erweist der zeitlosen Schönheit seine Referenz, indem er das Larghetto aus Mozarts berühmtem Klarinettenkonzert zitiert.

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S A | 2 9 . S E P. 12 | 2 0 . 0 0 S T . M AT T H Ä U S - K I R C H E I N BERLIN K A M M E R KO N Z E R T Stipendiaten und Mentoren der Orchesterakademie des RundfunkSinfonieorchesters Berlin Bence Bogányi | Fagott Steffen Tast | Leitung Wolfgang Amadeus Mozart Streichquintett g-Moll KV 516 Sofia Gubaidulina Concerto für Fagott und tiefe Streicher Wolfgang Amadeus Mozart Streichquintett Es-Dur KV 614

St. Matthäus-Kirche

18 €


Ein Wochenende im Zeichen von Mozart. Das Minifestival des Rundfunk-Sinfonieorchesters Berlin stellt erlesene Originalwerke von Wolfgang Amadeus Mozart solchen gegenüber, mit denen später geborene Komponisten dem Genie ihre Referenz erweisen. Im Kammerkonzert der Stipendiaten und Mentoren der Orchesterakademie des Rundfunk-Sinfonieorchesters Berlin tauchen die jungen Nachwuchsmusiker in die Welt der Streichquintette von Mozart ein. Zwei dieser Gipfelwerke der gesamten Kammermusikliteratur rahmen eine eindrucksvolle Komposition der großen alten Dame der postsowjetischen Moderne: Sofia Gubaidulina (*1931). Ihr Fagottkonzert aus dem Jahre 1975 beschäftigt neben dem Soloinstrument ein kleines Streichorchester ohne Geigen und ohne Bratschen. Die tatarische Komponistin spürt dem phänomenalen Ausdrucksspektrum des Fagottes nach, wobei das korrespondierende Instrumentarium dafür sorgt, dass das Soloinstrument würdevoll eingebunden ist. Unbedingt hingehen!

S 0 | 3 0 . S E P. 12 | 2 0 . 0 0 PHILHARMONIE BERLIN ABOKONZERT C/1 MAREK JANOWSKI Iveta Apkalna | Orgel Max Reger Variationen und Fuge über ein Thema von Mozart op. 132 Wolfgang Amadeus Mozart Fantasie für Orgel solo f-Moll KV 608 Francis Poulenc Konzert für Orgel, Streichorchester und Pauken g-Moll Wolfgang Amadeus Mozart Sinfonie C-Dur KV 551 („Jupiter“)

Iveta Apkalna

18.45 Uhr Curt-Sachs-Saal Einführung von Steffen Georgi Konzert mit 45 / 40 / 35 / 30 / 25 / 20 €

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2012

Von rührender Schlichtheit ist das bekannte Thema aus Mozarts Klaviersonate A-Dur KV 331, das Max Reger seinen groß angelegten Orchestervariationen zugrunde legt. Voller Ehrfurcht hebt Reger den ahnungslosen Mozart auf einen spätromantisch-pathetischen Prachtsockel. So huldigte man Mozart vor 100 Jahren – nicht ohne eine kleine wehmütige Sehnsucht nach jener Zeit, als man noch so komponieren konnte wie Mozart. Der grandiosen, hochkomplexen Schlussfuge Regers unter massivem Blecheinsatz antwortet in unserem Konzert niemand anders als Mozart selbst – mit einer gewaltigen Fuge, die sich der ganzen Wucht einer vielstimmigen Orgel bedient. Das so temperamentvolle wie geistsprühende Orgelkonzert des Franzosen Francis Poulenc markiert nach der Pause im Konzertprogramm den augenzwinkernden Gegenpol zu Regers feierlicher Mozart-Verehrung, bevor Mozarts Jupiter-Sinfonie ihr unergründliches Schlusswort spricht – mit einer Fuge, die ihrerseits Generationen von Bewunderern fand.

SEPTEMBER

ZEICHEN VON MOZART


OKTOBER

2012

D 0 | 4 . O K T . 12 | 2 0 . 0 0

D I | 1 6 . O K T . 12 | 2 0 . 0 0

NORDISCHE BOTSCHAFTEN IN BERLIN | FELLESHUS

PHILHARMONIE BERLIN

KAMMERKONZERT Christoph Korn | Klarinette Sung Kwon You | Fagott Simone Gruppe | Kornett József Vörös | Posaune Catherine Ribes | Violine Hermann F. Stützer | Kontrabass Jean Claude Gengembre | Schlagzeug Georg Schwark | Sprecher André Jolivet Rhapsodie à 7 für Klarinette, Fagott, Kornett, Posaune, Schlagzeug, Violine und Kontrabass Igor Strawinsky „L’histoire du soldat“ (Die Geschichte vom Soldaten) für Klarinette, Fagott, Kornett, Posaune, Schlagzeug, Violine, Kontrabass und Sprecher

ABOKONZERT B/2 JOSEP PONS Boris Berezovsky | Klavier Maurice Ravel „Alborada del gracioso“ (Morgenlied des Narren) für Orchester Manuel de Falla „Noches en los jardines de España“ (Nächte in spanischen Gärten) – Sinfonische Impressionen für Klavier und Orchester Alberto Ginastera „Estancia“ – Vier Tänze aus dem Ballett op. 8 a Manuel de Falla „El sombrero de tres picos“ (Der Dreispitz) – Orchestersuite aus dem gleichnamigen Ballett

Kooperationspartner Königliche Dänische Botschaft und Nordische Botschaften 18 €

Boris Berezovsky

„Mein Hut, der hat drei Ecken, drei Ecken hat mein Hut; und hätt’ er nicht drei Ecken – dann wäre mir diese Blamage erspart geblieben“, so mag der Corregidor geseufzt haben, nachdem nicht nur die schöne Müllerin ihn verschmäht, sondern auch noch neugierige Nachbarn dabei gespäht hatten. Das Standessymbol eines Corregidors, eines höheren spanischen Verwaltungsbeamten, eben sein Dreispitz, war ihm beim Rendezvous abhanden gekommen und diente der schadenfrohen Meute forthin als corpus delicti zwecks Überführung des triebhaften Schürzenjägers. Fandango und Farruca, Sarabande und Seguidilla, Polo und Jota – die spanische Musik ist reich an ausdrucksstarken Tänzen, an unverwechselbaren Rhythmen. Sie finden sich gleichermaßen in der Musik Maurice Ravels, des Franzosen mit baskischen Wurzeln, Alberto Ginasteras, des Argentiniers mit hörbarer Sympathie für die Volksmusik seines Landes und Manuel de Fallas, des treffsicheren Verwandlers von andalusischer Folklore in raffinierte Kunstmusik. Ein Abend unter südlicher Sonne! 18.45 Uhr Hermann-Wolff-Saal Einführung von Steffen Georgi Konzert mit 40 / 35 / 30 / 25 / 20 / 15 €

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OKTOBER

2012

F R | 19. O K T. 12 | 10 . 3 0

S O | 2 8 . O K T . 12 | 2 0 . 0 0

AT Z E M U S I K T H E AT E R BERLIN

PHILHARMONIE BERLIN

SCHÜLERKONZERT S A | 2 0 . O K T. 12 | 16 . 0 0 S O | 2 1 . O K T. 12 | 11 . 0 0 AT Z E M U S I K T H E AT E R BERLIN FA MILIENKONZER TE HEIKO MATHIAS FÖRSTER Dirigent und Moderator Drei Gesangssolisten Richard Wagner „Der fliegende Holländer“ für Kinder

ABOKONZERT A /2 KAREL MARK CHICHON Vadim Repin | Violine Andris Dzenitis „Postludium. Ice“ für Sinfonieorchester Igor Strawinsky „Der Feuervogel“ – Orchestersuite (1919) Dmitri Schostakowitsch Konzert für Violine und Orchester Nr. 1 a-Moll op. 77

Vadim Repin

Atze Musiktheater

Konzert mit 40 / 35 / 30 / 25 / 20 / 15 €

10 / 5* € * Ermäßigung für Kinder

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Andris Dzenitis wurde 1978 in Riga geboren. Sein Orchesterwerk „Postludium. Ice“, komponiert 2009 als wortloses Finale einer Oper über einen Jungen, der sich auf der Suche nach der Wahrheit befindet, hört gleichsam nach innen. Mit großer Ruhe bekennt es sich zu Klang und Melos. Dagegen kracht es in Strawinskys „Feuervogel“ gewaltig. Das erste der bahnbrechenden Ballette des Russen fasziniert gerade durch seine rhythmische Energie, unsterblich über seinen Tod hinaus wurde ausgerechnet der böse Zauberer Kaschtschej durch Strawinskys Musik. Das Böse thematisiert auch das Violinkonzert von Schostakowitsch, eines der wichtigsten Werke der Musik des 20. Jahrhunderts. Das zentrale Motiv des Scherzosatzes stammt aus Mussorgskis „Boris Godunow“. Schostakowitsch macht sich die Kernaussage der Oper zu eigen: Ein vernichtendes Urteil ist zu fällen über jene, die – wie Boris – unrechtmäßig an die Macht gelangt sind und als Herrscher im Namen des Volkes Gewalttaten verüben. Die Parallelen zu den modernen Zaren und selbsternannten Führern des 20. und 21. Jahrhunderts sind unübersehbar.


NOVEMBER

2012

D 0 | 1 . N O V . 12 | 2 0 . 0 0 NORDISCHE BOTSCHAFTEN IN BERLIN | FELLESHUS KAMMERKONZERT Rainer Wolters | Violine Juliane Rahel Manyak | Violine Andreas Willwohl | Viola Konstanze von Gutzeit | Violoncello Lauma Skride | Klavier Christian August Sinding Klavierquintett e-Moll op. 5 Johan Halvorsen Passacaglia für Violine und Viola frei nach Händel Jean Sibelius Klavierquintett g-Moll JS 159

Nordische Botschaften

Kooperationspartner Königliche Dänische Botschaft und Nordische Botschaften 18 €

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NOVEMBER

2012

S O | 4 . N O V . 12 | 2 0 . 0 0 PHILHARMONIE BERLIN ABOKONZERT C/2 MAREK JANOWSKI Marie-Elisabeth Hecker | Violoncello Paul Hindemith „Neues vom Tage“ – Ouvertüre Paul Hindemith Konzert für Violoncello und Orchester Antonín Dvorˇák Sinfonie Nr. 8 G-Dur op. 88

Marie-Elisabeth Hecker

18.45 Uhr Hermann-Wolff-Saal Einführung von Steffen Georgi Konzert mit

Der Begriff „Seifenoper“ war im Jahr 1929 noch unbekannt. Aber das bis heute gängige Erfolgsmuster – eine Endlosgeschichte aus alltäglichen Aufregungen, die sich vornehmlich an Hausfrauen wendet und deshalb von Seifenkonzernen per Werbung finanziert wird – würde erstaunlich gut auf Paul Hindemiths freche Opernparodie „Neues vom Tage“ (1929) passen. Hindemith spaziert als Stilchamäleon wie der sprichwörtliche Elefant im Porzellanladen durch die Antikensammlung des städtischen Museums, lässt mit vehementem Schwung eine Marmorvenus zerschellen und krönt das Operchen mit einem Vollbad der Protagonistin, währenddessen sie (in fleischfarbenem Kostüm!) in der Badewanne sitzt und eine Koloraturarie zum Lobe der Warmwasserversorgung singt. Mit nicht minderem Schwung reißt das Violoncellokonzert vom gleichen Komponisten seine Zuhörer hin, wenn etwa im Finale ein bizarr instrumentierter Marsch nichts als Spielfreude und Witz verbreitet. Da vermag in puncto Suggestionskraft nur der „Tonvulkan“ Dvorˇák noch eins draufzusetzen!

40 / 35 / 30 / 25 / 20 / 15 €

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NOVEMBER

2012

D O | 2 2 . N O V . 12 | 2 0 . 0 0 PHILHARMONIE BERLIN WAGNER Z Y K LUS MAREK JANOWSKI Tomasz Konieczny | Wotan Antonio Yang | Donner Peter Sonn | Froh Christian Elsner | Loge Iris Vermillion | Fricka Ricarda Merbeth | Freia Maria Radner | Erda Günther Groissböck | Fasolt Timo Riihonen | Fafner Jochen Schmeckenbecher | Alberich Andreas Conrad | Mime Julia Borchert | Woglinde Katharina Kammerloher | Wellgunde Kismara Pessatti | Floßhilde Richard Wagner „Das Rheingold“ WWV 86 a Vorabend des Bühnenfestspiels „Der Ring des Nibelungen“ 18.45 Uhr Curt-Sachs-Saal Einführung von Steffen Georgi Konzert mit 119 / 99 / 89 / 69 / 49 / 39 / 29 €

Der Göttervater ist so sehr oder so wenig göttlich wie seine Geschöpfe, die Menschen. Gleich seinem griechischen Kollegen Zeus hat Wotan, der immer und überall mit dem männlichsten aller Symbole, dem Speer, auftritt, Regeln erlassen gegen das Chaos auf der Welt, ist aber stets einer der ersten, der sie wieder bricht. Wie ein schlechter König/Politiker überschaut er nicht die Folgen seiner Taten, versucht die Fehler durch immer neue Fehler zu korrigieren. Er betrügt seine Frau Fricka, zeugt mit anderen Göttinnen Walküre auf Walküre, darunter Brünnhilde, eine großartige, eine besondere Tochter. Aber auch bei den Sterblichen treibt er sich herum, getarnt als „Wälsung“. Die Zwillinge Siegmund und Sieglinde sind Wotans Früchte. Mit Siegmund hat der Gott Großes vor. Der soll an seiner statt (damit er nicht schon wieder schuldig wird) die göttliche Ordnung wiederherstellen. Kein ungefährlicher, vor allem kein unblutiger Auftrag für den Sohn. Aber er entspringt dem „großen Gedanken“ Wotans, angesichts dessen am Ende des Vorabends des Bühnenfestspiels die Götterwelt noch in Ordnung scheint.

Tomasz Konieczny

Iris Vermillion

Günther Groissböck

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NOVEMBER

2012

S A | 2 4 . N O V . 12 | 1 8 . 0 0 PHILHARMONIE BERLIN WAGNER Z Y K LUS MAREK JANOWSKI Tomasz Konieczny | Wotan Iris Vermillion | Fricka Robert Dean Smith | Siegmund Melanie Diener | Sieglinde Timo Riihonen | Hunding Petra Lang | Brünnhilde Kelly God | Gerhilde Fionnuala McCarthy | Ortlinde Heike Wessels | Waltraute Kismara Pessatti | Schwertleite Carola Höhn | Helmwige Wilke te Brummelstroete | Siegrune Nicole Piccolomini | Grimgerde Renate Spingler | Roßweiße Richard Wagner „Die Walküre“ WWV 86 b Erster Tag des Bühnenfestspiels „Der Ring des Nibelungen“ 16.45 Uhr Hermann-Wolff-Saal Einführung von Steffen Georgi Konzert mit 119 / 99 / 89 / 69 / 49 / 39 / 29 €

Siegmund darf seinen Vater nicht kennen, und es darf ihm nicht geholfen werden bei seinem Geschick. Doch Wotan bricht den eigenen Schwur und spielt dem Sohn „Notung“, das unbesiegbare Schwert, in die Hände. Die verheiratete Sieglinde und der heimgekehrte Bruder erkennen ihre Blutsverwandtschaft – und ihre Liebe. Das Orchester bringt die Sache auf den (Höhe-)Punkt. Fricka hält Wotan die doppelte Schande seines Helden vor: Inzest und Ehebruch. Dieser Held darf nicht siegen. Die Frau zwingt den Gott, seinen eigenen unehelichen Sohn Siegmund über die Klinge springen zu lassen. Einzig Wotans ebenfalls uneheliche Tochter Brünnhilde versucht noch, mit Hilfe der Liebe, des menschlichsten aller Gefühle, dem Unheil Einhalt zu gebieten. Die aufsässige, zu früh gekommene Brünnhilde wird vom verzweifelten Wotan in einen Ring aus Feuer gesperrt, bis ein würdiger Freier kommen und sie „(be-)freien“ mag. Doch ein drittes Kind Wotans, Sieglinde, Siegmunds Schwester und Braut, überlebt und mit ihr das Kind, das sie in sich trägt …

Melanie Diener

Robert Dean Smith

Petra Lang

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DEZEMBER

2012

S O | 2 . DE Z . 12 | 16 . 0 0 KONZERTHAUS BERLIN ABOKONZERT B/3 JAMES GAFFIGAN Elisabeth Kulman | Mezzosopran Burkhard Fritz | Tenor Franz Schubert Sinfonie Nr. 5 B-Dur D 485 Gustav Mahler „Das Lied von der Erde“ für Mezzosopran, Tenor und Orchester

Elisabeth Kulman

Bruno Walter, der ein halbes Jahr nach Mahlers Tod die Uraufführung des „Liedes von der Erde” leitete, hatte 1910 die Partitur vom Komponisten erhalten. Er erinnerte sich der Aufführung „als eines der bedeutendsten künstlerischen Ereignisse meines Lebens. Zunächst deshalb, weil ich mir der Verantwortung für die erste Aufführung des von Mahler nachgelassenen, mir so teuren Werkes so tief bewusst war, ferner weil ich fühlte, dass ich hier wirklich an seiner Stelle stand und endlich weil das erste, ergreifende Erklingen der mir anvertrauten Partitur das Wesen des Verstorbenen mir schmerzlich näher brachte als je ... Alle Werke bis dahin waren aus dem Gefühl des Lebens entstanden..., das ‚Lied von der Erde’ ist … eine Schöpfung sub specie mortis. Die Erde ist im Entschwinden, eine andere Luft weht herein und ein anderes Licht leuchtet darüber ...“ Die Schwerelosigkeit von Franz Schuberts Sinfonie Nr. 5, sie erklärt sich aus Schuberts späteren Werken rückwirkend als sublimierte Heiterkeit im Umfeld tiefen Ernstes. Mit dieser Qualität weist sie unmittelbar voraus auf Mahler.

Konzert mit Burkhard Fritz

50 / 45 / 40 / 35 €

34

S A | 8 . D E Z . 12 | 2 0 . 0 0 HAUS DES RUNDFUNKS GROSSER SENDESAAL KONZERT FÜR NEUGIERIGE FRANK STROBEL Magdalena Łapaj | Altsaxophon Herbert Feuerstein | Moderator Legendäre Filmmusik von John Williams John Williams „Harry Potter“ – Große Suite aus den Filmen „Der Stein der Weisen“, „Harry Potter und die Kammer des Schreckens“, „Der Gefangene von Askaban“ John Williams „The Lost World – Jurassic Park“, „Der weiße Hai“, „Catch Me If You Can“ – Escapades für Alt-Saxophon und Orchester, „Die Geisha“, „Jäger des verlorenen Schatzes“

Magdalena Łapaj

25 / 20 €


DEZEMBER

2012

S O | 9. D E Z . 12 | 16 . 0 0

S 0 | 16 . D E Z . 12 | 16 . 0 0

HAUS DES RUNDFUNKS GROSSER SENDESAAL

PHILHARMONIE BERLIN

FA M I L I E N K O N Z E R T FRANK STROBEL Herbert Feuerstein | Moderator Harry Potter – zum Hören John Williams Musik aus den Filmen „Jurassic Park“, „Star Wars“, „Terminal“, „Die Geisha“ und „Harry Potter“ – „Der Stein der Weisen“ und „Der Gefangene von Askaban“

ABOKONZERT A /3 MAREK JANOWSKI Alexej Gorlatch | Klavier Torsten Kerl | Tenor Herren des MDR-Rundfunkchores Howard Arman | Choreinstudierung Igor Strawinsky Konzert für Klavier und Blasinstrumente Franz Liszt Eine „Faust“-Sinfonie nach Goethe für Tenor, Männerchor und Orchester in drei Charakterbildern (Fassung 1857)

Die barockisierende Einleitung ist nur Portal: für ein sportliches Wechselspiel kantiger „RhythmusBälle“ zwischen den asketisch gehandhabten Instrumentengruppen und der trockenen Klarheit des Soloklaviers. Strawinskys Concerto führt vor Ohren, wie Neobarock rein gar nichts mit Barockplagiat zu tun hat. Erstmals in Berlin und beim RSB: der ARD-Preisträger 2011 Alexej Gorlatch.

Alexej Gorlatch

10 / 5* € * Ermäßigung für Kinder

Mephistopheles, der Geist der Verneinung, vermag sich in Liszts klangmächtiger „Faust“-Sinfonie nur zu definieren über die karikierende, diabolische Verzerrung der musikalischen Themen, die Faust eigen sind. Gegen Gretchens Unschuld ist er machtlos. Der Chorus mysticus aus Goethes Drama erklingt. Ein Solotenor feiert das Ewig-Weibliche. Fundamentale Botschaften!

Torsten Kerl

14.45 Uhr Curt-Sachs-Saal Einführung von Steffen Georgi Konzert mit 45 / 40 / 35 / 30 / 25 / 20 €

35


DEZEMBER

2012

S 0 | 2 3 . D E Z . 12 | 2 0 . 0 0 PHILHARMONIE BERLIN ABOKONZERT C/3 JOHN AXELROD Gabriela Montero | Klavier George Gershwin „An American in Paris“ George Gershwin „Rhapsody in Blue“ für Klavier und Orchester George Gershwin Cuban Ouverture Pjotr Iljitsch Tschaikowsky „Der Nussknacker“ – Suite aus dem Ballett op. 71 a

Gabriela Montero

Konzert mit 50 / 45 / 40 / 35 / 30 / 20 €

36

Paris, New York, Havanna. Die attraktive Turbulenz von drei Weltstädten erfüllt den ersten Teil des Konzertes – wobei die Metropolen ausschließlich durch die sehr nordamerikanische, äußerst charmante Brille von George Gershwin gesehen werden. Die venezolanische Pianistin Gabriela Montero steuert die notwendige Portion südamerikanischen Temperamentes bei. Tschaikowskys „Nussknacker“ erfüllt mit dem entgegengesetzten Ansatz andere vorweihnachtliche Bedürfnisse. Das Märchen, scheinbar fest verwurzelt in den Traditionen des weiten russischen Landes, wurde von E.T.A. Hoffmann und Alexandre Dumas aufgezeichnet. Die Geschichte inspirierte Tschaikowsky zu jenen zauberhaften musikalischen Charakterbildern, die aus der Vorweihnachtszeit nicht mehr wegzudenken sind. Nur sieben Jahre vor George Gershwins Geburt waren übrigens seine Eltern Rose Bruskin und Morris Gershovitz als jüdische Immigranten aus Russland in die USA eingewandert. Und wenn man ganz genau hinhört, kann man während des ganzen Abends das Blut der Romantik in der Lebensader rauschen hören, die Russland und Amerika verbindet …


JANUAR

2013

S O | 3 0 . D E Z . 12 | 2 0 . 0 0

S A | 12 . J A N . 13 | 2 0 . 0 0

M O | 3 1 . D E Z . 12 | 1 6 . 0 0

HAUS DES RUNDFUNKS GROSSER SENDESAAL

KONZERTHAUS BERLIN SONDERKONZERTE

KONZERT FÜR NEUGIERIGE

MAREK JANOWSKI Ricarda Merbeth | Sopran Silvia Hablowetz | Alt Michael König | Tenor Johan Reuter | Bass Rundfunkchor Berlin Nicolas Fink | Choreinstudierung

SIMON GAUDENZ Herbert Feuerstein | Moderator Mensch – Musik – Maschine John Adams „Short Ride in a Fast Machine“ – Fanfare für Orchester Heitor Villa-Lobos „O Trenzinho do Caipira“ – Toccata aus Bachianas brasileiras Nr. 2 Ludwig van Beethoven Sinfonie Nr. 8 F-Dur op. 93 daraus: 2. und 4. Satz Maurice Ravel „Boléro“ Johann Strauß (Sohn) „Vergnügungszug“ – Polka op. 281 für großes Orchester bearbeitet von Dmitri Schostakowitsch Dmitri Schostakowitsch „Der Bolzen“ – Suite aus dem Ballett op. 27a

Ricarda Merbeth

Ludwig van Beethoven Sinfonie Nr. 9 d-Moll op. 125 mit Schlusschor über Schillers Ode „An die Freude“ Kooperationspartner in der roc berlin Konzert mit 60 / 55 / 50 / 35 € (30.12.) 79 / 69 / 59 / 39 € (31.12.)

Silvia Hablowetz

25 / 20 €

Johan Reuter

Michael König

37


JANUAR

2013

S O | 1 3 . J A N . 13 | 1 6 . 0 0

F R | 1 8 . J A N . 13 | 1 9 . 0 0

S O | 2 0 . JA N . 13 | 16 . 0 0

HAUS DES RUNDFUNKS GROSSER SENDESAAL

ORT WIRD NOCH GENANNT BERLIN

PHILHARMONIE BERLIN

FAMILIENKONZERT

SONDERKONZERT

SIMON GAUDENZ Herbert Feuerstein | Moderator

JEAN DEROYER

Allerhöchste Eisenbahn Johann Strauß (Sohn) „Vergnügungszug“ Heitor Villa-Lobos „Mit der kleinen Eisenbahn durchs Land“ Ludwig van Beethoven Metronommusik aus der Sinfonie Nr. 8 John Adams „Kurze Fahrt auf schneller Maschine“ Maurice Ravel „Boléro“

Ultraschall – Das Festival für neue Musik Das Programm wird noch bekannt gegeben. Konzert mit Veranstalter Deutschlandradio Kultur und Kulturradio vom RBB www.dradio.de www.kulturradio.de

MITSINGKONZERT SIMON HALSEY Solisten des Rundfunkchores Berlin Rundfunkchor Berlin Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin Mitglieder der Deutschen Streicherphilharmonie Georg Friedrich Händel „Der Messias“ – Fassung von Wolfgang Amadeus Mozart KV 572 Kooperationspartner in der roc berlin

RundfunkSinfonieorchester Berlin

In Zusammenarbeit mit Veranstalter Rundfunkchor Berlin www.rundfunkchor-berlin.de

10 / 5* € * Ermäßigung für Kinder

38


JANUAR

2013

D O | 2 4 . JA N . 13 | 2 0 . 0 0

S O | 2 7. J A N . 13 | 2 0 . 0 0

NORDISCHE BOTSCHAFTEN IN BERLIN | FELLESHUS

KONZERTHAUS BERLIN

KAMMERKONZERT Erez Ofer | Violine Enrico Palascino | Violine Christiane Silber | Viola Elena Chea | Violoncello Jonathan Aner | Klavier Gustav Mahler Quartettsatz für Klavier und Streichtrio a-Moll Gabriel Fauré Quartett für Klavier und Streichtrio Nr. 1 c-Moll op. 15 Carl Frühling Quintett für Klavier und Streichquartett fis-Moll op. 30

A B O KO N Z E R T B/4 MAREK JANOWSKI Anna Vinnitskaya | Klavier Witold Lutosławski Musique funèbre für Streichorchester – In memoriam Béla Bartók Béla Bartók Konzert für Klavier und Orchester Nr. 2 Witold Lutosławski Konzert für Orchester

Kooperationspartner Königliche Dänische Botschaft und Nordische Botschaften 18 €

Anna Vinnitskaya

18.45 Uhr Ludwig-van-Beethoven-Saal Einführung von Steffen Georgi Konzert mit 40 / 35 / 30 / 25 €

39

„In der Musik darf es keine gleichgültigen Klänge geben“. Dieser Anspruch des großen polnischen Komponisten Witold Lutosławski findet sich aufs Beste bei ihm selber eingelöst. Zwei Tage nach seinem 100. Geburtstag darf das RSB mit dem fulminanten Konzert für Orchester daran erinnern. Bei klarem Bekenntnis zu volksliednahem Melodienreichtum stellt es die klanglichen und technischen Möglichkeiten eines großen Sinfonieorchesters ungeheuer effektvoll heraus. Darin und überhaupt knüpft es an das gut zehn Jahre ältere, gleichnamige Werk von Béla Bartók an. Lutosławskis Bewunderung für Bartók manifestierte sich 1958 explizit in der Trauermusik für Streichorchester, die er dem ungarischen Komponisten postum widmete. Der so Geehrte pflegte seinerseits respektvollen Umgang mit großen Vorbildern, allen voran Johann Sebastian Bach. Namentlich an einem solch herausragenden Meisterwerk wie dem Klavierkonzert Nr. 2 lassen sich Bartóks Fähigkeiten zu zwingenden Verbindungen aus sprachlicher Geschlossenheit, strenger Selbstbeschränkung und detailreicher Vielfalt unmittelbar ermessen.


FEBRUAR

2013

S 0 | 10 . F E B . 13 | 2 0 . 0 0 PHILHARMONIE BERLIN A B O KO N Z E R T A /4 MAREK JANOWSKI Rundfunkchor Berlin Michael Gläser | Choreinstudierung Max Reger Der 100. Psalm für gemischten Chor und Orchester op. 106 (Originalfassung) Igor Strawinsky Symphonie de Psaumes für Chor und Orchester („Psalmensinfonie“) Alban Berg Drei Orchesterstücke op. 6

Rundfunkchor Berlin

18.45 Uhr Curt-Sachs-Saal Einführung von Steffen Georgi Kooperationspartner in der roc berlin Konzert mit 45 / 40 / 35 / 30 / 25 / 20 €

40

100 PS wären glatt zu wenig, um das Interpretationsziel zu erreichen, das Max Reger seinem 100. Psalm mit auf den Weg gegeben hat. Wie eine Druckwelle, wie eine Naturgewalt wollte er sein Werk empfunden wissen: „Die Hörer des Psalms müssen nachher als ‚Relief’ an der Wand kleben.“ Doch die äußerliche Opulenz geht einher mit raffiniert kalkulierter innerer Logik, so dass ein überwältigendes Dokument einer schier paradoxen Musik der Urgewalten entstand, die zugleich von höchster Kunstfertigkeit kündet. Was zunächst ein routinierter Beitrag zum 350. Jubiläum der Universität Jena im Jahre 1908 hätte werden können, entwickelte sich unversehens zu einem der wichtigsten Werke der geistlichen Chormusik des frühen 20. Jahrhunderts. Eine Generation später fesselte der allem expressiven Exhibitionismus abholde Strawinsky seine Zuhörer in der Psalmensinfonie mit herber Urtümlichkeit und asketischer Strenge. Die Bergschen Orchesterstücke (1914) fügen den beiden vom Chor dominierten Extremwerken einen orchestralen Taumel an. Hier ist jede Seligkeit aus den Fugen.


D O | 1 4 . F E B . 13 | 2 0 . 3 0

S O | 1 7 . F E B . 13 | 1 5 . 0 0

NEUES MUSEUM BERLIN

RADIALSYSTEM V BERLIN

K AMMERKONZERT Gideon-Klein-Trio Susanne Herzog | Violine Gernot Adrion | Viola Hans-Jakob Eschenburg | Violoncello Ludwig van Beethoven Streichtrio c-Moll op. 9 Nr. 3 Hans Krása Tanz für Streichtrio Hans Krása Passacaglia und Fuge für Streichtrio Max Reger Streichtrio Nr. 2 d-Moll op. 141 b

MITMACHKONZERT Steffen Tast | Leitung und Einstudierung Rudolf Döbler | Einstudierung Gudrun Vogler | Einstudierung Steffen Georgi | Elternbetreuung Zirkus Klangrausch – Ein Mitmachkonzert für Kinder und ihre Familien 15–17 Uhr Musikwerkstatt 17 –18 Uhr Aufführung Für Kinder von 7 bis 11 Jahren. Musikalische Vorkenntnisse willkommen, aber nicht Bedingung! Wer ein eigenes Instrument hat, bitte mitbringen! EXTRA: Kinderbetreuung für jüngere Kinder. Elternbetreuung bei Kaffee und Kuchen. 10 / 5* € * Ermäßigung für Kinder

Neues Museum

Kooperationspartner 20 / 18 / 15 €

41

Sichern Sie sich jetzt schon Ihr Ticket unter www.pergamon-panorama.de


MÄRZ

2013

F R | 1 . M Ä R Z 13 | 1 8 . 0 0 PHILHARMONIE BERLIN WAGNER Z Y K LUS MAREK JANOWSKI Juha Uusitalo | Der Wanderer Stephen Gould | Siegfried Violeta Urmana | Brünnhilde Anna Larsson | Erda Matti Salminen | Fafner Jochen Schmeckenbecher | Alberich Arnold Bezuyen | Mime Sophie Klussmann | Stimme eines Waldvogels Richard Wagner „Siegfried“ WWV 86 c Zweiter Tag des Bühnenfestspiels „Der Ring des Nibelungen“ 16.45 Uhr Hermann-Wolff-Saal Einführung von Steffen Georgi Konzert mit 119 / 99 / 89 / 69 / 49 / 39 / 29 €

Siegfried, der ungestüme Waldbauernbub, mordet sich zum Helden empor. Dieses harte Urteil mag moralisch zutreffen, juristisch hält es nicht stand. Denn Mord setzt das Bewusstsein einer unrechten Tat voraus und wird aus niederen Motiven verübt. Doch Siegfried mordet gedankenlos. Der junge Haudrauf funktioniert wie eine Testosteronbombe. Er sucht, weckt und tötet den Drachen, der ihm doch überhaupt nichts zuleide getan hat. Freilich sitzt der Drache auf dem Golde. Doch das interessiert Siegfried nicht. Erst durch das Waldvöglein erfährt er von Tarnhelm und Ring, die es zu bergen gilt und von Brünnhilde, die es zu (be-)freien gilt. Also nimmt Siegfried die Kleinodien an sich, schlägt die Konkurrenten aus dem Feld und stürmt los. Auf dem feuerumloderten Felsen wartet Brünnhilde seit einer Generation auf den Furchtlosen. Er, der noch nie eine Frau gesehen hat, entbrennt in Liebe. Bis dahin handelt er ohne Verstand, ausschließlich triebgesteuert. Und bis dahin macht er keinen Fehler! Erst, als er zu kalkulieren beginnt, sich auf anderen Rat als den des eigenen Bauches einlässt, verliert er.

Stephen Gould

Violeta Urmana

Juha Uusitalo

42


MÄRZ

2013

S O | 3 . M Ä R Z 13 | 2 1 . 0 0

M O | 4 . M Ä R Z 13 | 1 9 . 3 0

AU D I TO R I O D E LA DI P U TAC I Ó N D E ALICANT E

PALAU DE L A MÚSI CA VALENCI A

D I | 5 . M Ä R Z 13 | 2 0 . 3 0

G A S T KO N Z E R T

PA LAU D E LA M ÚS ICA CATA LA N A B AR C ELO NA

MAREK JANOWSKI Violeta Urmana | Sopran Stephen Gould | Tenor

G A S T KO N Z E R T E MAREK JANOWSKI Violeta Urmana | Sopran Richard Wagner Ausschnitte aus „Der fliegende Holländer“, „Tristan und Isolde“, „Lohengrin“, „Götterdämmerung“

Richard Wagner Ausschnitte aus „Tristan und Isolde“, „Lohengrin“, „Siegfried“

Palau de la Música Valencia

Veranstalter www.palaudevalencia.com Palau de la Música Barcelona

Veranstalter Auditorio de la diputación de Alicante www.addalicante.com Palau música Catalana www.palaumusica.org

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MÄRZ

2013

F R | 1 5 . M Ä R Z 13 | 1 8 . 0 0 PHILHARMONIE BERLIN WAGNER Z Y K LUS MAREK JANOWSKI Lance Ryan | Siegfried Petra Lang | Brünnhilde Matti Salminen | Hagen Markus Brück | Gunther Edith Haller | Gutrune Jochen Schmeckenbecher | Alberich Marina Prudenskaja | Waltraute Julia Borchert | Woglinde Katharina Kammerloher | Wellgunde Kismara Pessatti | Floßhilde Susanne Resmark | 1. Norn Christa Mayer | 2. Norn Jacquelyn Wagner | 3. Norn Rundfunkchor Berlin Eberhard Friedrich | Choreinstudierung Richard Wagner „Götterdämmerung“ WWV 86 d Dritter Tag des Bühnenfestspiels „Der Ring des Nibelungen“ 16.45 Uhr Curt-Sachs-Saal Einführung von Steffen Georgi Kooperationspartner in der roc berlin

Ein Gott, immer ein Repräsentant für das Alte, für das von ihm Geschaffene, Beherrschte, Wotan also wagt den Versuch, seiner Welt, in der Handel und Krieg sich in einer endlosen Kette von Raubzügen gegenseitig erledigen, das Prinzip der Liebe einzuhauchen. Wie wäre es, fragt der Sozialutopist Wagner, wenn die Welt ihr Lebensprinzip auf Ethos und Liebe gründen würde statt auf Besitz und Gewalt? Der Versuch misslingt, erst Siegmund, dann Siegfried, die Auserkorenen erliegen den politischen Intrigen der alten Gesellschaft. Die einzig positive Figur, Brünnhilde, pures Sinnbild der Liebe, sie wird verschmäht und verraten. Zweimal geht sie ins Feuer. Am Ende brennt die Welt mit ihr. „Die Täter im gewaltigsten Drama der Musikgeschichte sind eigentlich ganz nette Leute. Nur eine gemeinsame Leidenschaft wird ihnen zum Verhängnis: Sie wollen mehr besitzen als sie sich leisten können, mehr Macht, als ihnen zusteht. In blindem, lieblosem Gewinnstreben vernichten sie sich selbst und ihre Welt. Zum Glück gibt es ja dergleichen nur auf der Opernbühne.“ Weiß Gott! Und Loriot!

Lance Ryan

Petra Lang

Konzert mit 119 / 99 / 89 / 69 / 49 / 39 / 29 €

Matti Salminen

44


MÄRZ

2013

S A | 2 3 . M Ä R Z 13 | 2 0 . 0 0 PHILHARMONIE BERLIN A B O KO N Z E R T C /4 MAREK JANOWSKI Anja Harteros | Sopran Stephen Bronk | Bariton Radek Baborák | Horn Richard Strauss „Tod und Verklärung“ – Tondichtung für großes Orchester op. 24 Richard Strauss Orchesterlieder Richard Strauss Konzert für Horn und Orchester Nr. 2 Es-Dur Richard Strauss Schlussszene aus „Capriccio“ op. 8 18.45 Uhr Hermann-Wolff-Saal Einführung von Steffen Georgi Konzert mit 50 / 45 / 40 / 35 / 30 / 20 €

Richard Strauss, das Prinzip Gesundheit. Unangefochten von Zweifeln, Todessehnsucht, Weltschmerz, bot er zur Zerrissenheit des Fin-de-Siècle den denkbar größten Kontrast. Gutbürgerliche Bildung, alltäglicher Luxus und gelassene Weltoffenheit waren ihm selbstverständlich. Wenn er diszipliniert arbeitete, komponierte, dirigierte, dann, um nach Herzenslust davon leben zu können. Es wäre ihm nie eingefallen, zu leben, um wie besessen arbeiten zu können. Die Weltklassesopranistin Anja Harteros und der Ausnahmehornist Radek Baborák verleihen diesem Straussabend solistischen Glanz. Namentlich die Schlussszene aus „Capriccio“ gehört zu den erlesenen Raritäten im Konzertsaal. Das scheinbar harmlos plaudernde „Konversationsstück für Musik“ spielt um 1775 in Frankreich. Die Protagonisten ahnen längst, dass ihr Ende, die französische Revolution, nah ist. Sie wehren sich mit verzweifeltem Charme. Nicht anders verhielten sich Richard Strauss und Clemens Krauss mit ihrem Werk anno 1942: Sie setzten einen künstlerischen Entwurf gegen die in Barbarei und Krieg versinkende Zeit.

Anja Harteros

Stephen Bronk

Radek Baborák

45


APRIL

2013

S O | 7. A P R . 13 | 2 0 . 0 0 KONZERTHAUS BERLIN ABOKONZERT B/5 VASILY PETRENKO Gustav Mahler Sinfonie Nr. 10 Fis-Dur Konzertfassung von Deryck Cooke

Mahler X

18.45 Uhr Ludwig-van-Beethoven-Saal Einführung von Steffen Georgi Konzert mit 50 / 45 / 40 / 35 €

Wer eine Zehnte versucht, riskiert viel. Als Komponist die Last und das Schicksal eines Beethoven, Bruckner, Mahler, Dvorˇák. Als Musikwissenschaftler die Wut der Kollegen über den Bruch eines heiligen Tabus. Als Interpret die Bezichtigung, ein pietätloser Voyeur zu sein. Als Hörer den Verlust seiner bewundernden Unschuld gegenüber den letzten Geheimnissen der Musik. Gustav Mahler hinterließ 165 Manuskriptseiten für eine Sinfonie, die er nicht mehr vollenden konnte. Seine Witwe Alma bat nacheinander Schönberg, Berg, Webern und Zemlinsky darum, die Sinfonie Mahlers zu Ende zu komponieren. Alle lehnten ab. Auch zwei weitere Ersuchen Alma MahlerWerfels, 1942 an Schostakowitsch und 1949 erneut an Schönberg, wurden von den Adressaten abgelehnt. Erst nach 1959 widmete sich der englische Musikwissenschaftler Deryck Cooke gemeinsam mit Berthold Goldschmidt sowie Colin und David Matthews bis zu seinem Tod 1976 der Herstellung einer Aufführungsfassung von Gustav Mahlers Zehnter Sinfonie. Deryck Cooke überlebte die endlich gedruckte Partitur nur um wenige Monate. Die Musikwelt ist ihm für immer dankbar für die Erschließung eines unermesslichen Schatzes.

46

D O | 1 1 . A P R . 13 | 2 0 . 3 0 NEUES MUSEUM BERLIN K AMMERKONZERT Christoph Korn | Klarinette Florian Grube | Oboe Anne Feltz | Violine Brigitte Draganov | Violine Andreas Willwohl | Viola Jörg Breuninger | Violoncello Kalevi Aho Quintett für Oboe, zwei Violinen, Viola und Violoncello Johannes Brahms Quintett für Klarinette, zwei Violinen, Viola und Violoncello h-Moll op. 115 Kooperationspartner 20 / 18 / 15 €


APRIL

2013

S O | 1 4 . A P R . 13 | 1 9 . 3 0

D I | 1 6 . A P R . 13 | 2 0 . 0 0

M I | 1 7 . A P R . 13 | 2 0 . 0 0

S TA DT H A L L E ASCHAFFENBURG

PHILHARMONIE KÖLN

MEISTERSINGERHALLE NÜRNBERG

GASTKONZERT MAREK JANOWSKI Arabella Steinbacher | Violine Johannes Brahms Variationen über ein Thema von Joseph Haydn B-Dur op. 56a Felix Mendelssohn Bartholdy Konzert für Violine und Orchester e-Moll op. 64 Johannes Brahms Sinfonie Nr. 2 D-Dur op. 73

GASTKONZERT

GASTKONZERT

MAREK JANOWSKI Anna Vinnitskaya | Klavier Johannes Brahms Variationen über ein Thema von Joseph Haydn B-Dur op. 56a Béla Bartók Konzert für Klavier und Orchester Nr. 2 Johannes Brahms Sinfonie Nr. 2 D-Dur op. 73

MAREK JANOWSKI Arabella Steinbacher | Violine Johannes Brahms Variationen über ein Thema von Joseph Haydn B-Dur op. 56a Felix Mendelssohn Bartholdy Konzert für Violine und Orchester e-Moll op. 64 Ludwig van Beethoven Sinfonie Nr. 7 A-Dur op.92

Philharmonie Köln Stadthalle Aschaffenburg

Veranstalter Kulturamt der Stadt Aschaffenburg

Meistersingerhalle Nürnberg

Veranstalter Kontrapunkt-Konzerte

Veranstalter Konzertdirektion Hörtnagel

www.kontrapunkt-konzerte.de

www.hoertnagel.de

www.stadttheater-aschaffenburg.de

47


APRIL

2013

D I | 2 3 . A P R . 13 | 2 0 . 0 0 PHILHARMONIE BERLIN ABOKONZERT A /5 MAREK JANOWSKI Yulianna Avdeeva | Klavier Johannes Brahms Variationen über ein Thema von Joseph Haydn B-Dur op. 56a César Franck „Rédemption“ – Morceau symphonique César Franck Sinfonische Variationen für Klavier und Orchester Arnold Schönberg Variationen für Orchester op. 31

Yulianna Avdeeva

Variationen gehorchen einem Grundgesetz der Natur. Sie treiben die Evolution voran. Sie befriedigen die Neugier des Menschen in allen Lebensbereichen. Sie bieten gleichermaßen Sicherheit und Halt wie Abenteuer und Wagnis. In der Musik erlauben sie dem Komponisten, auf der soliden Basis eines eigenen oder fremden Themas seinen Mut zu erproben, seine Erfindungskraft zu testen, seinen Einfallsreichtum auszureizen. Meist geht ein Variationenwerk mit der Huldigung eines verehrten Kollegen einher. Nach den mehrfachen Variationen über Mozart am letzten Septemberwochenende 2012 steht ein weiteres RSB-Konzert im Zeichen der musikalischen Veränderungen. Der Bogen reicht vom (vermeintlichen) Duo Haydn / Brahms über das (versteckte) Duo Beethoven / Franck bis zum (heimlichen) Duo Bach / Schönberg. Neugier, die sich lohnt! Solistin ist die Gewinnerin des Chopin-Wettbewerbes 2010, die russische Pianistin Yulianna Avdeeva. Vergleichen Sie sie mit Ingolf Wunder am 3./4. Mai!

S A | 2 7 . A P R . 13 | 2 0 . 0 0 HAUS DES RUNDFUNKS GROSSER SENDESAAL KONZERT FÜR NEUGIERIGE ALONDRA DE LA PARRA Herbert Feuerstein | Moderator Mi Alma Mexicana Arturo Márquez „Danzón 2“ für Orchester Astor Piazzolla „Tangazo“ – Variationen über Buenos Aires für Orchester Carlos Chávez „El Trópico“ aus der Suite „Caballos de Vapor“ Silvestre Revueltas „Sensemayá“ für Orchester Federico Ibarra „Las antesalas del sueño“ aus der Sinfonie Nr. 2 José Pablo Moncayo „Huapango“ für Orchester

18.45 Uhr Curt-Sachs-Saal Einführung von Steffen Georgi Konzert mit

Herbert Feuerstein

45 / 40 / 35 / 30 / 25 / 20 €

25 / 20 €

48


MAI

2013

S O | 2 8 . A P R . 13 | 1 6 . 0 0

FR | 3. M A I 13 | 20.0 0

HAUS DES RUNDFUNKS GROSSER SENDESAAL

ABOKONZERT C/5

FA M I L I E N K O N Z E R T

A BOKONZ ER T B/6

ALONDRA DE LA PARRA Meine mexikanische Seele Arturo Márquez „Tanzlied“ für Orchester Silvestre Revueltas „Lied der Schlange“ Federico Ibarra „Die Hallen des Schlafes“ José Pablo Moncayo „Huapango“ für Orchester

SA | 4 . M A I 13 | 20.0 0 KONZERTHAUS BERLIN KAZUKI YAMADA Ingolf Wunder | Klavier Frédéric Chopin Konzert für Klavier und Orchester Nr. 1 e-Moll op. 11 Pjotr Iljitsch Tschaikowsky Sinfonie Nr. 4 f-Moll op. 36

Ingolf Wunder

Konzert mit 10 / 5* € * Ermäßigung für Kinder

45 / 40 / 35 / 30 €

49

Das e-Moll-Klavierkonzert von Chopin wird gespielt vom Publikumspreisträger und Zweitplatzierten des Chopin-Wettbewerbes 2010, dem Österreicher Ingolf Wunder. (Am 23. April gastiert die Wettbewerbssiegerin beim RSB.) Im Jahre 2010 feierte die Musikwelt den 200. Geburtstag von Frédéric Chopin. Sein Werk ist heute verdientermaßen populärer denn je, nicht zuletzt dank solcher ausgezeichneter junger Pianistinnen und Pianisten wie Avdeeva und Wunder. Das Finale der Sinfonie Nr. 4 von Tschaikowsky beginnt als übermütiges Spiel mit dem russischen Volkslied „Stand ein Birkenbäumchen“. Mitten hinein in das fröhliche Treiben wuchtet unvermutet ein ehernes Hörnermotiv. Entsetzt erstarrt die Musik, gelähmt von der tödlichen Gewalt. Danach bricht die Festmusik wieder los. Sie lärmt und tobt um das Birkenbäumchen mit einer Hysterie, als ob die überdrehte Lustigkeit die Verzweiflung des Helden überschreien möchte. Wilde, betäubende Schläge beenden die Sinfonie. Und Sie, was fühlen Sie dabei?


MAI

Friedrich 2013 der GroSSe im Deutschen Historischen Museum in der Ausstellungshalle ab 21. März 2012 Friedrich der Große verehrt.verklärt.verdammt in der Ständigen Ausstellung Deutsche Geschichte in Bildern und Zeugnissen

D O | 9. M A I 13 | 19. 0 0

S A | 11. M A I 13 | 19. 0 0

DEUTSCHES HISTORISCHES MUSEUM BERLIN

DEUTSCHES HISTORISCHES MUSEUM BERLIN

SCHLÜTERHOFKONZERT

SCHLÜTERHOFKONZERT

JEAN-CHRISTOPHE SPINOSI Clara Dent | Oboe

JEAN-CHRISTOPHE SPINOSI

Joseph Haydn „Orlando Paladino“ – Ouvertüre zu der heroisch-komischen Oper „Ritter Roland“ Hob XXVIII:11 Wolfgang Amadeus Mozart Konzert für Oboe und Orchester C-Dur KV 314 Joseph Haydn Sinfonie Nr. 82 C-Dur Hob I:82

Franz Schubert Sinfonie h-Moll D 759 („Unvollendete“) Samuel Barber Adagio for strings Wolfgang Amadeus Mozart Sinfonie D-Dur KV 385 („Haffner“)

Schlüterhof

Unter den Linden 2 10117 Berlin Täglich 10–18 Uhr www.dhm.de

Kooperationspartner

Deutsches Historisches Museum

50

25 €


MAI

2013

S O | 12 . M A I 13 | 19. 0 0

D O | 2 3 . M A I 13 | 2 0 . 3 0

DEUTSCHES HISTORISCHES MUSEUM BERLIN

NEUES MUSEUM BERLIN

SCHLÜTERHOFKONZERT JEAN-CHRISTOPHE SPINOSI Sung Kwon You | Fagott Gioacchino Rossini „Der Barbier von Sevilla” – Ouvertüre Wolfgang Amadeus Mozart Konzert für Fagott und Orchester B-Dur KV 191 Joseph Haydn Sinfonie Nr. 83 g-Moll Hob I:83

K AMMERKONZERT Rudolf Döbler | Flöte Gudrun Vogler | Oboe Andreas Langenbuch | Klarinette Anne Mentzen | Horn Sung Kwon You | Fagott Richard Wagner Trauersinfonie nach Motiven aus Webers „Euryanthe“ für Blasorchester, bearbeitet für Bläserquintett von Arne Dich Peteris Vasks „Musik für wegziehende Vögel“ – Bläserquintett Nr. 1 August Klughardt Bläserquintett op. 79 Richard Wagner Drei Albumblätter für Klavier, bearbeitet für Bläserquintett von Hermann Dechant Paul Taffanel Bläserquintett g-Moll Kooperationspartner 20 / 18 / 15 €

51


MAI

2013

S O | 2 6 . M A I 13 | 2 0 . 0 0 PHILHARMONIE BERLIN A B O KO N Z E R T A /6 ˇA JAKUB HRUS Christian Tetzlaff | Violine °

Wolfgang Amadeus Mozart Konzert für Violine und Orchester Nr. 3 G-Dur KV 216 Leoš Janácˇek Konzert für Violine und Orchester Josef Suk Sinfonie Nr. 2 c-Moll op. 27 („Asrael“)

Christian Tetzlaff

18.45 Uhr Curt-Sachs-Saal Einführung von Steffen Georgi Konzert mit 40 / 35 / 30 / 25 / 20 / 15 €

Christian Tetzlaff stellt dem anmutigen G-Dur-Violinkonzert von Mozart das zarte, versponnene „Violinkonzertchen“ von Janᡠcek gegenüber. Schade, dass die bezaubernde, 1988 aus Skizzenblättern rekonstruierte „Wanderung einer kleinen Seele“ nur 12 Minuten dauert! Asrael hingegen hat in Suks Sinfonie fast 60 Minuten Zeit, seines Amtes zu walten. Auch er trägt ein klingendes Gewand aus anmutigen Kantilenen einer Violine. Nach jüdischer und muslimischer Überlieferung ist Asrael der Engel des Todes. Er befreit die Seele des sterbenden Menschen aus dem Körper und begleitet sie auf ihrem Weg in den Himmel – oder auch zur Hölle. Je nach Lebenswandel des Sterbenden erscheint Asrael als Lichtgestalt, der seine Seele anzuvertrauen der Sterbende gern bereit ist, oder als schreckliche Bedrohung, die es zu fürchten gilt. Dvorˇáks Schwiegersohn Suk, geboren 1874 (wie Schönberg) komponiert keine reine Trauermusik, wie sie etwa ein Requiem verkörpert. Asrael nimmt dem Tod den größten Schrecken, lässt die Seele ausführlich Rechenschaft ablegen über ihr irdisches Dasein. Ein hochromantisches Klangfest!

FR | 31. M A I 13 | 2 0.0 0 A BOKONZ ER T C/6 S A | 1. JUNI 13 | 2 0.0 0 ABOKONZERT B/7 KONZERTHAUS BERLIN MAREK JANOWSKI Radu Lupu | Klavier Edvard Grieg „Aus Holbergs Zeit“ – Suite für Streichorchester op. 40 Benjamin Britten Variations on a theme of Frank Bridge für Streichorchester op. 10 Wolfgang Amadeus Mozart Konzert für Klavier und Orchester B-Dur KV 595

Radu Lupu

jeweils 18.45 Uhr Werner-Otto-Saal Einführung von Steffen Georgi 50 / 45 / 40 / 35 €

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JUNI

2013

Benjamin Brittens Lehrer Frank Bridge inspirierte seinen genialen Schüler zu einem der brillantesten und virtuosesten Streichorchesterwerke, die das 20. Jahrhundert hervorgebracht hat. Von anderem, nicht geringerem Charme sind die gutmütig-humorvollen Charakterbilder aus Norwegen, die Edvard Grieg seinem Heimatland abgelauscht hat. Das Finale des Konzertes aber gehört dem Ausnahmekünstler Radu Lupu mit dem Gattungsfinale in Sachen Klavierkonzert aus der Feder von Wolfgang Amadeus Mozart vom Januar 1791. Seit 1786 hatte er das Komponieren von Klavierkonzerten nach immerhin 26 Werken aufgegeben – aus Mangel an Nachfrage. Verrät das B-Dur-Konzert etwas über die Desillusionierung? Verheißt es neue Hoffnung? Im Finale erblüht eine kleine Melodie, die an das Lied „Sehnsucht nach dem Frühling“ KV 596 erinnert. Ganz Ähnliches ereignet sich in dem tief bewegenden Divertimento für Streichtrio KV 563. Komm, lieber Mai, und mache die Bäume wieder grün!

S A | 8 . J U N I 13 | 2 0 . 0 0 PHILHARMONIE BERLIN ABOKONZERT A /7 MIHKEL KÜTSON Hyeyoon Park | Violine Alban Gerhardt | Violoncello Alban Berg Sonate für Klavier h-Moll op. 1 – für Orchester bearbeitet von Theo Verbey Johannes Brahms Konzert für Violine, Violoncello und Orchester a-Moll op. 102 Johannes Brahms Klavierquartett Nr. 1 g-Moll op. 25 – für Orchester bearbeitet von Arnold Schönberg

„Ich liebe das Stück. – Es wird selten gespielt. – Ich wollte einmal alles hören.“ Diese Liebeserklärung stammt von Arnold Schönberg und begründet seine orchestrale Anverwandlung des g-Moll-Klavierquartettes von Johannes Brahms. „Ich lege nicht so sehr Gewicht darauf, ein musikalischer Bauernschreck zu sein, als ein vielmehr natürlicher Fortsetzer richtig verstandener, guter, alter Tradition!“ Darin stimmt er voll und ganz mit Brahms überein. Schönberg übernahm von ihm das Prinzip der sich „entwickelnden Variation“. Ein anderes Prinzip Brahms’, das Bedürfnis nach Harmonie – emotionaler Auslöser für das beseelte Doppelkonzert –, teilte Schönberg wohl nicht mit ihm. Der niederländische Komponist Theo Verbey (geb. 1959) ging 1984 unter ähnlichen Prämissen an Alban Berg heran wie seinerzeit Schönberg an Brahms.

Hyeyoon Park

18.45 Uhr Hermann-Wolff-Saal Einführung von Steffen Georgi Konzert mit

Alban Gerhardt

45 / 40 / 35 / 30 / 25 / 20 €

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JUNI

2013

F R | 21. J U N I 13 | 2 0 . 0 0

S A | 2 2 . J U N I 13 | 1 8 . 0 0

DI | 2 . JULI 13 | 21.0 0

GALOPPRENNBAHN HOPPEGARTEN

LANDGESTÜT REDEFIN

K I R C H E S T. M AT T H I E U COLMAR

GA STKONZERT PETER GUTH Wien, du Stadt meiner Träume Werke von Johann und Josef Strauß sowie von ihren Zeitgenossen aus dem goldenen Walzer-Zeitalter

GASTKONZERT FRANK STROBEL Herbert Feuerstein | Moderator Rodeo – Western Film Music Musik von Bruce Broughton („Silverado“, „Tombstone“) | Dimitri Tiomkin („Zwei rechnen ab”, „Rio Bravo“, „The Alamo“) | Ennio Morricone („Spiel mir das Lied vom Tod”) | Elmer Bernstein („Die vier Söhne der Katie Elder“, „Die glorreichen Sieben“) | Michael Kamen („Weites Land“) | Alan Silvestri („Schneller als der Tod“) | John Barry („Der mit dem Wolf tanzt“) | u. a.

GA STKONZERT MAREK JANOWSKI Arabella Steinbacher | Violine Felix Mendelssohn Bartholdy Konzert für Violine und Orchester e-Moll op. 64 Franz Schubert Sinfonie C-Dur D 944 („Die Große“)

Galopprennbahn Hoppegarten

Veranstalter Hoppegarten Klassik

St. Matthieu Colmar

Veranstalter Festival International de Colmar

www.hoppegarten-klassik.de

www.festival-colmar.com Landgestüt Redefin

Veranstalter Festspiele Mecklenburg-Vorpommern www.festspiele-mv.de

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JULI

2013

MI | 3. JULI 13 | 21.0 0

DO | 4 . JULI 13 | 21.0 0

K I R C H E S T. M AT T H I E U COLMAR

K I R C H E S T. M AT T H I E U COLMAR

GA STKONZERT

GA STKONZERT

MAREK JANOWSKI Anna Vinnitskaya | Klavier

MAREK JANOWSKI

Michail Glinka „Ruslan und Ludmila“ – Ouvertüre zur Oper Sergei Rachmaninow Rhapsodie über ein Thema von Paganini für Klavier und Orchester op. 43 Antonín Dvorˇák Sinfonie Nr. 9 e-Moll op. 95 („Aus der Neuen Welt“)

Anton Bruckner Sinfonie Nr. 7 E-Dur WAB 107

Veranstalter Festival International de Colmar www.festival-colmar.com

St. Matthieu Colmar

Veranstalter Festival International de Colmar www.festival-colmar.com

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THEMEN

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0 13 N 2 S R T BI PE O 10 AN T 0 N R 2 H E ZE NZ KO

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Macht Gold Liebe Wotan will, darf aber nicht. Mime darf, kann aber nicht. Siegfried kann, will aber nicht. Loge und Froh, Fafner und Fasolt, Siegmund und Sieglinde, Hunding und Hagen, Erda und Fricka, Alberich und Freia, Ortrud und Gunther, die Rheintöchter, Walküren und Nornen – sie alle sind gefangen im Netz ihrer eigenen An- und Widersprüche. Wenn sie meinen, Schicksal spielen (oder herausfordern) zu können, machen sie sich zu Werkzeugen ihrer eigenen Eitelkeit und ihrer Gier: nach Macht, nach Gold, nach Liebe. Einzig Brünnhilde wollte, könnte und dürfte nach dreizehn Stunden „Ring“Musik – kurz bevor der Ring sich schließt, indem er wieder eingeht ins ewige Fließen. Brünnhildes rhetorischer Aufforderung „Starke Scheite schichtet mir …“ bedarf es nicht. All die gescheiterten Lebensentwürfe der Menschen wie der Götter bilden ganz von allein jenen gigantischen Scheiter-Haufen, in dem die letzte Reine freiwillig auf eine Zukunft im alten Sinn verzichtet.

Politische, philosophische, psychoanalytische Anknüpfungspunkte in Richard Wagners „Ring des Nibelungen“ gibt es viele. Generationen von Regisseuren, Hermeneutikern, Ideologen haben sich daran versucht und werden sich daran versuchen. Die mythische Dimension in Wagners Werk steht für zutiefst menschliche Denkund Fühlmuster. Erreichbar, erfahrbar, erleidbar, überhaupt zugänglich für unsere Seele macht sie nur die überwältigendste aller Dimensionen: die Musik. Mit dem „Ring“ schließt sich der Kreis der konzertanten Wagner-Aufführungen des Rundfunk-Sinfonieorchesters Berlin. Binnen drei Jahren erklangen die zehn Bühnenwerke des Bayreuther Kanons in der Berliner Philharmonie und haben die Diskussion um Wagners Musik nachhaltig belebt. Das Spiel ist aus. Es lebe das Spiel.

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D O | 2 2 . N O V . 12 | 2 0 . 0 0

S A | 2 4 . N O V . 12 | 1 8 . 0 0

PHILHARMONIE BERLIN

PHILHARMONIE BERLIN

WAGNER Z Y K LUS

WAGNER Z Y K LUS

MAREK JANOWSKI Tomasz Konieczny | Wotan Antonio Yang | Donner Peter Sonn | Froh Christian Elsner | Loge Iris Vermillion | Fricka Ricarda Merbeth | Freia Maria Radner | Erda Günther Groissböck | Fasolt Timo Riihonen | Fafner Jochen Schmeckenbecher | Alberich Andreas Conrad | Mime Julia Borchert | Woglinde Katharina Kammerloher | Wellgunde Kismara Pessatti | Floßhilde

MAREK JANOWSKI Tomasz Konieczny | Wotan Iris Vermillion | Fricka Robert Dean Smith | Siegmund Melanie Diener | Sieglinde Timo Riihonen | Hunding Petra Lang | Brünnhilde Kelly God | Gerhilde Fionnuala McCarthy | Ortlinde Heike Wessels | Waltraute Kismara Pessatti | Schwertleite Carola Höhn | Helmwige Wilke te Brummelstroete | Siegrune Nicole Piccolomini | Grimgerde Renate Spingler | Roßweiße

Richard Wagner „Das Rheingold“ WWV 86 a Vorabend des Bühnenfestspiels „Der Ring des Nibelungen“

Richard Wagner „Die Walküre“ WWV 86 b Erster Tag des Bühnenfestspiels „Der Ring des Nibelungen“

DAS RHEINGOLD DIE WALKÜRE Kooperationspartner in der roc berlin

Richard Wagner Photographie von Franz Hanfstaengl

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Konzerte mit

Medienpartner


Der gesamte Wagnerzyklus steht unter Schirmherrschaft von Norbert Lammert, Präsident des Deutschen Bundestages. F R | 1 . M Ä R Z 13 | 1 8 . 0 0

F R | 1 5 . M Ä R Z 13 | 1 8 . 0 0

PHILHARMONIE BERLIN

PHILHARMONIE BERLIN

WAGNER Z Y K LUS

WAGNER Z Y K LUS

MAREK JANOWSKI Juha Uusitalo | Der Wanderer Stephen Gould | Siegfried Violeta Urmana | Brünnhilde Anna Larsson | Erda Matti Salminen | Fafner Jochen Schmeckenbecher | Alberich Arnold Bezuyen | Mime Sophie Klussmann | Stimme eines Waldvogels

MAREK JANOWSKI Lance Ryan | Siegfried Petra Lang | Brünnhilde Matti Salminen | Hagen Markus Brück | Gunther Edith Haller | Gutrune Jochen Schmeckenbecher | Alberich Marina Prudenskaja | Waltraute Julia Borchert | Woglinde Katharina Kammerloher | Wellgunde Kismara Pessatti | Floßhilde Susanne Resmark | 1. Norn Christa Mayer | 2. Norn Jacquelyn Wagner | 3. Norn Rundfunkchor Berlin Eberhard Friedrich | Choreinstudierung

Richard Wagner „Siegfried“ WWV 86 c Zweiter Tag des Bühnenfestspiels „Der Ring des Nibelungen“

Richard Wagner „Götterdämmerung“ WWV 86 d Dritter Tag des Bühnenfestspiels „Der Ring des Nibelungen“

SIEGFRIED GÖTTERDÄMMERUNG Jeweils 75 Minuten vor Konzertbeginn Einführung von Steffen Georgi

Preise und Angebote finden Sie auf Seite 93

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Kammerkonzerte Felleshus Ein Haus für alle, ein Haus der Begegnungen. Dies ist das Gemeinschaftshaus der Botschaften der fünf nordeuropäischen Länder Dänemark, Norwegen, Schweden, Finnland und Island im Herzen von Berlin. Von außen gibt sich das Haus schlicht mit einer Verkleidung aus Ahornholz. Innen beherbergt es hinter einer haushohen Glasfront eine glasüberdachte Eingangshalle, die sich über alle Etagen erstreckt und von schlanken Säulen flankiert wird. Im ersten Obergeschoss öffnet sich eine große Ausstellungsfläche. Genau dort finden dank der gastfreundlichen Einladung durch die Nordischen Botschaften zum zweiten Mal drei Kammerkonzerte des Rundfunk-Sinfonieorchesters Berlin statt. Der Klang der Kammerkonzerte erfüllt einen wohltuend offenen Raum, in welchem helles Ahornholz, moderner Sichtbeton und heller schwedischer Marmor eine warme und freundliche Atmosphäre entstehen lassen. Neues Museum Bereits im dritten Jahr gastieren wir mit drei Konzerten im Neuen Museum auf der Museumsinsel. Die Herausforderungen für Musik in der ebenso schlichten wie prächtigen Treppenhalle bestehen in einem spannungs-

reichen Miteinander der für das Neue Museum maßgeblichen Epochen. Die Antike steht im Verhältnis zur Klassik und zu ihrer Wiedergeburt als Neoklassik. Dort finden sich Anknüpfungspunkte für die Moderne, deren Ideen die Architektur des Museums so eindrucksvoll prägen und abheben von anderen Wiederaufbauten, die sich an der Integration verschiedener Stile versuchen. Eine exklusive Führung jeweils um 19 Uhr für Konzertbesucher macht die Verbindungen zwischen romantischer Bauphase im 19. Jahrhundert, Bombenzerstörung im zweiten Weltkrieg, zeitgenössischer Architektursprache des Wiederaufbaus und aktueller Präsentation der frühen Kulturgeschichte auf besondere Weise erlebbar. Matthäus-Kirche Erstmals präsentieren die Mitglieder und Mentoren der Orchesterakademie des Rundfunk-Sinfonieorchesters Berlin das Ergebnis ihrer Arbeit an einem für das RSB neuen Konzertort: in der St. Matthäus-Kirche in BerlinTiergarten am Kulturforum direkt gegenüber der Philharmonie. Die schlichte, dreischiffige Backsteinkirche wurde nach Plänen des Schinkelschülers und preußischen Oberbaurates Friedrich August Stüler, der sich an der oberitalienischen Roma-

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nik orientierte, in den Jahren zwischen 1844 und 1846 errichtet. Knapp 100 Jahre später kam es kurz vor Ende des Zweiten Weltkrieges rund um das Gotteshaus zu heftigen Kämpfen, bei denen die Kirche in Brand geriet. Sie wurde zwischen 1956 und 1960 wiederaufgebaut und zeichnet sich in der rekonstruierten und denkmalgeschützten Form durch eine ausgezeichnete Akustik aus.

S A | 2 9 . S E P. 12 | 2 0 . 0 0 S T . M AT T H Ä U S - K I R C H E I N BERLIN Stipendiaten und Mentoren der Orchesterakademie des RundfunkSinfonieorchesters Berlin Bence Bogányi | Fagott Steffen Tast | Leitung Wolfgang Amadeus Mozart Streichquintett g-Moll KV 516 Sofia Gubaidulina Concerto für Fagott und tiefe Streicher Wolfgang Amadeus Mozart Streichquintett Es-Dur KV 614

Preise und Angebote finden Sie auf den Seiten 92 und 93


Nordische Botschaften

Neues Museum, Treppenhalle

St. Matthäus-Kirche

D 0 | 4 . O K T . 12 | 2 0 . 0 0

D O | 2 4 . JA N . 13 | 2 0 . 0 0

D O | 1 1 . A P R . 13 | 2 0 . 3 0

NORDISCHE BOTSCHAFTEN IN BERLIN | FELLESHUS

NORDISCHE BOTSCHAFTEN IN BERLIN | FELLESHUS

NEUES MUSEUM BERLIN

Christoph Korn | Klarinette Sung Kwon You | Fagott Simone Gruppe | Kornett József Vörös | Posaune Catherine Ribes | Violine Hermann F. Stützer | Kontrabass Jean Claude Gengembre | Schlagzeug Georg Schwark | Sprecher

Erez Ofer | Violine Enrico Palascino | Violine Christiane Silber | Viola Elena Chea | Violoncello Jonathan Aner | Klavier

André Jolivet Rhapsodie à 7 Igor Strawinsky „L’histoire du soldat“

Kalevi Aho Quintett für Oboe, zwei Violinen, Viola und Violoncello Johannes Brahms Quintett für Klarinette, zwei Violinen, Viola und Violoncello h-Moll op. 115

Gustav Mahler Quartettsatz für Klavier und Streichtrio a-Moll Gabriel Fauré Quartett für Klavier und Streichtrio Nr. 1 c-Moll op. 15 Carl Frühling Quintett für Klavier und Streichquartett fis-Moll op. 30

D O | 2 3 . M A I 13 | 2 0 . 3 0

D 0 | 1 . N O V . 12 | 2 0 . 0 0

D O | 1 4 . F E B . 13 | 2 0 . 3 0

NORDISCHE BOTSCHAFTEN IN BERLIN | FELLESHUS

NEUES MUSEUM BERLIN

Rainer Wolters | Violine Juliane Rahel Manyak | Violine Andreas Willwohl | Viola Konstanze von Gutzeit | Violoncello Lauma Skride | Klavier Christian August Sinding Klavierquintett e-Moll op. 5 Johan Halvorsen Passacaglia für Violine und Viola frei nach Händel Jean Sibelius Klavierquintett g-Moll JS 159

Christoph Korn | Klarinette Florian Grube | Oboe Anne Feltz | Violine Brigitte Draganov | Violine Andreas Willwohl | Viola Jörg Breuninger | Violoncello

Gideon-Klein-Trio Susanne Herzog | Violine Gernot Adrion | Viola Hans-Jakob Eschenburg | Violoncello

NEUES MUSEUM BERLIN Rudolf Döbler | Flöte Gudrun Vogler | Oboe Andreas Langenbuch | Klarinette Anne Mentzen | Horn Sung Kwon You | Fagott Richard Wagner Trauersinfonie nach Motiven aus Webers „Euryanthe“ Peteris Vasks „Musik für wegziehende Vögel“ August Klughardt Bläserquintett op. 79 Richard Wagner Drei Albumblätter Paul Taffanel Bläserquintett g-Moll

Ludwig van Beethoven Streichtrio c-Moll op. 9 Nr. 3 Hans Krása Tanz für Streichtrio Hans Krása Passacaglia und Fuge für Streichtrio Max Reger Streichtrio Nr. 2 d-Moll op. 141 b

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live und locker Glauben Sie Herbert Feuerstein wirklich nicht alles, aber glauben Sie sicher, dass er Ihnen etwas von Musik nahe bringen wird, wovon Sie vorher nichts zu ahnen gewagt haben. Herbert Feuerstein ist ein „-versteher“. Seit 20 Jahren versteht er sich darauf, im Fernsehen böse Miene zu überwiegend bösen Spielen zu machen. Seit 10 Jahren offenbart er sich in seinen Büchern als Frauenversteher und Reisenarr. Seit 5 Jahren aber gibt er beim Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin den Musikversteher. Komisch. Das ist er auch. Vor allem aber ist er blitzgescheit, genau informiert und voller Bewunderung für die Musik. Herbert Feuerstein moderiert 2012/ 2013 zum sechsten Mal eine Serie von thematischen Konzerten des RSB. Das tut er auf unseren Wunsch jetzt regelmäßig im großen Sendesaal des Rundfunks Berlin-Brandenburg, weil das Orchester ihn herzlich aufgenommen hat, weil er sich wohl fühlt inmitten von Musik und Musikern und weil ihn dort viel mehr Konzertbesucher erleben können. Wir haben Grund zu jubeln. Hier schaut nicht ein scherzender Promi mal kurz vorbei und gibt seinen berühmten Namen, nein, hier stellt ein schlagfertiger Profi seine ganze Erfahrung und sein Wissen in den Dienst der Musik. Kein Wunder, dass Sie Ohren machen werden.

S A | 8 . D E Z . 12 | 2 0 . 0 0

S A | 2 7 . A P R . 13 | 2 0 . 0 0

HAUS DES RUNDFUNKS GROSSER SENDESAAL

HAUS DES RUNDFUNKS GROSSER SENDESAAL

KONZERT FÜR NEUGIERIGE

KONZERT FÜR NEUGIERIGE

FRANK STROBEL Magdalena Łapaj | Altsaxophon Herbert Feuerstein | Moderator

ALONDRA DE LA PARRA Herbert Feuerstein | Moderator

Legendäre Filmmusik von John Williams John Williams „Harry Potter“| „Jurassic Park“ | „Der weiße Hai“, „Catch Me If You Can“ | „Die Geisha“ | „Jäger des verlorenen Schatzes“

S A | 12 . J A N . 13 | 2 0 . 0 0 HAUS DES RUNDFUNKS GROSSER SENDESAAL

Mi Alma Mexicana Arturo Márquez „Danzón 2“ Astor Piazzolla „Tangazo“ Carlos Chávez „El Trópico“ Silvestre Revueltas „Sensemayá“ Federico Ibarra „Las antesalas del sueño“ José Pablo Moncayo „Huapango“

KONZERT FÜR NEUGIERIGE SIMON GAUDENZ Herbert Feuerstein | Moderator Mensch – Musik – Maschine John Adams „Short Ride in a Fast Machine“ Heitor Villa-Lobos „O Trenzinho do Caipira“ Ludwig van Beethoven Zwei Sätze aus der Sinfonie Nr. 8 Maurice Ravel „Boléro“ Johann Strauß (Sohn) „Vergnügungszug“ Dmitri Schostakowitsch „Der Bolzen“ – Ballettsuite

Preise und Angebote finden Sie auf Seite 93

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Familienkonzerte

F R | 19. O K T. 12 | 10 . 3 0 SCHÜLERKONZERT S A | 2 0 . O K T. 12 | 16 . 0 0 S O | 2 1 . O K T. 12 | 11 . 0 0 FA MILIENKONZERTE AT Z E M U S I K T H E AT E R BERLIN HEIKO MATHIAS FÖRSTER Dirigent und Moderator Drei Gesangssolisten Richard Wagner „Der fliegende Holländer“ für Kinder

Ein geheimnisvoller Seemann und sein schnelles Schiff sind dazu verdammt, auf dem Meer herumzuirren bis zum letzten Tag. Nur alle sieben Jahre darf der holländische Kapitän einmal an Land, eine treue Frau zu finden. So reist er seit Jahrhunderten über die Meere … und Richard Wagners Musik braust dazu aufs Gewaltigste. Irgendwann trifft der Weltenwanderer einen norwegischen Seefahrer. Der staunt über den holländischen Kapitän, dem Reichtum nichts zu bedeuten scheint. Er verspricht dem Fremden spontan seine Tochter Senta, als der ihm kistenweise Gold und Edelsteine überlässt. Zum Glück ist Senta bereits vorbereitet auf den unbekannten Bräutigam. Zu Hause hängt ein uraltes Gemälde, in dessen Abbild sie verliebt ist, sehr zum Spott ihrer Freundinnen. Nichts kann sie davon abbringen, dem Trugbild solange nachzujagen, bis es wirklich wird.

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Mit der Hilfe des Unbekannten will sie nämlich raus aus der Enge ihres Lebens. Einerseits ist der Holländer dafür genau der Falsche, denn er sucht „Ruhe aus den Stürmen des Lebens“ (Wagner), andererseits ist er genau der Richtige, denn für ihn allein lohnt es sich, tatsächlich auszubrechen aus dem bisherigen Leben. So klingen die gegenseitigen Liebesschwüre beim ersten Zusammentreffen der beiden durchaus echt. Während das Paar sich kennen lernt, lassen die norwegischen Seeleute die Korken knallen. Jetzt tritt der Störenfried auf. Erik, ein Jäger aus den Bergen, will Senta schon lange heiraten. Er beruft sich auf ihre bisherige Nicht-Ablehnung seiner Bemühungen. Das wiederum reicht dem Holländer. Er weiß jetzt, dass er auch bei dieser Frau keine Ruhe finden wird. Senta aber folgt dem ruhelosen Seemann aufs Meer, vermählt sich mit dem Verfluchten auf dem Meeresgrund.


S O | 9. D E Z . 12 | 16 . 0 0

S O | 1 3 . J A N . 13 | 1 6 . 0 0

S O | 1 7 . F E B . 13 | 1 5 . 0 0

HAUS DES RUNDFUNKS GROSSER SENDESAAL

HAUS DES RUNDFUNKS GROSSER SENDESAAL

RADIALSYSTEM V BERLIN

FA M I L I E N K O N Z E R T

FAMILIENKONZERT

MITMACHKONZERT

FRANK STROBEL Herbert Feuerstein | Moderator

SIMON GAUDENZ Herbert Feuerstein | Moderator

Harry Potter – zum Hören John Williams Musik aus den Filmen „Jurassic Park“, „Star Wars“, „Terminal“, „Die Geisha“ und „Harry Potter“ – „Der Stein der Weisen“ und „Der Gefangene von Askaban“

Allerhöchste Eisenbahn Johann Strauß (Sohn) „Vergnügungszug“ Heitor Villa-Lobos „Mit der kleinen Eisenbahn durchs Land“ Ludwig van Beethoven Metronommusik aus der Sinfonie Nr. 8 John Adams „Kurze Fahrt auf schneller Maschine“ Maurice Ravel „Boléro“

Steffen Tast | Leitung und Einstudierung Rudolf Döbler | Einstudierung Gudrun Vogler | Einstudierung Steffen Georgi | Elternbetreuung

Ob der Quaffel beim Quidditch diesmal wohl im Tor landet? Ihr könnt entscheiden, ob Komponist John Williams ein O, ein E, vielleicht ein A oder gar nur ein M, hoffentlich kein S und um Himmels Willen kein T verdient hat!

Normalerweise machen Maschinen Lärm. Manchmal aber klingen sie auch wie Musik. Oder Musik klingt wie eine Maschine. Hört euch mal an, was die Menschen nicht alles erfinden, um so richtig in Fahrt zu kommen!

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Zirkus Klangrausch – Ein Mitmachkonzert für Kinder und ihre Familien 15–17 Uhr Musikwerkstatt 17–18 Uhr Aufführung Für Kinder von 7 bis 11 Jahren. Musikalische Vorkenntnisse willkommen, aber nicht Bedingung! Wer ein eigenes Instrument hat, bitte mitbringen! EXTRA: Kinderbetreuung für jüngere Kinder. Elternbetreuung bei Kaffee und Kuchen. Das bewährte RSB-Team wird sich wieder der spannenden Aufgabe stellen, innerhalb von zwei Stunden über einhundert Kinder zu einem aufführungsreifen Orchester zu formen. Im „Zirkus Klangrausch“ kommen Geräuschakrobaten, Tonjongleure und Klangzauberer zusammen, die Publikum und Akteure gleichermaßen in Staunen versetzen werden. Manege frei für die jungen Klangartisten Berlins!


S O | 2 8 . A P R . 13 | 1 6 . 0 0 HAUS DES RUNDFUNKS GROSSER SENDESAAL FA M I L I E N K O N Z E R T ALONDRA DE LA PARRA Meine mexikanische Seele Arturo Márquez „Tanzlied“ für Orchester Silvestre Revueltas „Lied der Schlange“ Federico Ibarra „Die Hallen des Schlafes“ José Pablo Moncayo „Huapango“ für Orchester Eine junge Dirigentin aus Mexiko stellt Musik ihres Landes vor. Da ist viel Rhythmus drin, der die Musikerinnen und Musiker des Rundfunk-Sinfonieorchesters Berlin richtig rocken lässt. Selber schuld, wer da ruhig zu Hause sitzen bleibt.

Preise und Angebote finden Sie auf Seite 92

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Mitmachkonzert 2011


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PA R T N E R

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Von Stefan Lang Musik /Produktion Deutschlandradio Kultur Der Rundfunk und seine Klangkörper Die Orchesterdichte in Deutschland ist einzigartig in der Welt, in ca. 135 Kulturorchestern werden knapp zehntausend Musiker beschäftigt. Der öffentlich-rechtliche Rundfunk hält dabei gewichtige Anteile, die Klangkörper der Landesrundfunkanstalten und die Rundfunkorchester und -chöre in Berlin sind wichtige Basisstationen der Hochkultur in unserem Land. Dass sich die Aufgaben dieser Klangkörper verändert haben, liegt auf der Hand. Sie hatten in den Gründertagen des Mediums live für das Programm zu spielen, in verschiedenen Formationen, um ein einsames Mikrofon gruppiert. Dann haben sie die Archive gefüllt und eigene Konzepte entwickelt, die Programme mitprägten. Große Oper in den Endzwanzigern fand oft als sogenanntes Radio-Sendespiel statt. Das Radio war immer ein innovatives Medium – die Orchester und Chöre haben sich dem Neuen zugewandt, haben Komponisten

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Radio und Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin angeregt und Kompositionen angestoßen, die Klangkörper haben mit ihren Dachverbänden eigene Festivals begründet, sind immer Förderer des Neuen gewesen – damit wurden Traditionen der Moderne begründet. Profil und Kontinuität Heute – könnte man dagegen halten – lässt sich das leicht durch den Griff zur CD-Box bewerkstelligen, denn es wird genug Neues und Altes produziert, um ein abwechslungsreiches Programm zu gestalten. Das geht, zweifelsohne, damit würden wir aber zur Abspielstation der Musikindustrie mutieren, die Programme würden dann merklich anders klingen. Denn die Produktionen der Klangkörper machen einen Großteil des öffentlich-rechtlichen Programms aus, weite Teile werden als Eigenproduktionen aus den Archiven oder durch aktuelle Projekte bestückt. Die Programme der Landesrundfunkanstalten klingen dadurch eigen, sind „landesspezifisch“ geprägt, haben eine individuelle Farbe.

Das ist auch bei uns, ist auch in den Programmen des Deutschlandradio hörbar. An den Abenden von Deutschlandradio Kultur werden pro Saison ca. 25 Konzerte des Rundfunk-Sinfonieorchesters Berlin live oder zeitversetzt ausgestrahlt. Wir senden die Ergebnisse der intensiven Studioarbeit in speziellen Sendungen, stellen die CDs mit den Aufnahmen des RSB vor und sind Programmmacher bei prominenten Projekten, wie dem Orchesterkonzert bei „Ultraschall“. Wagner und mehr Wir haben „Ja“ gesagt zum WagnerGroßprojekt von Marek Janowski und dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin. Wir halten damit konzertanten Kurs auf das große Jubiläumsjahr, werden andere Wagner-Angebote bis dahin eher aussparen. Wagner, konzertant aufgeführt, ist im Grunde eine Planung für das Radio, die Konzentration auf die reine Musik – das bestimmt dann auch die Modalitäten der Ausstrahlung, der Sendung von konzertanten Opern, die als Gesamtkunstwerke konzipiert waren. Wir verfolgen weiter das Großprojekt der

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Aufnahmen aller Sinfonien von Hans Werner Henze, senden die Sinfonien und bringen die Werke in die europäische Rundfunkunion ein. Wir kümmern uns um vergessene Sinfonien von Paul Kletzki oder um Unbekanntes von Wilhelm Berger. Wir legen eine Produktionsserie mit ziemlich „abgedrehten“ Werken von Daniel Schnyder auf – und treffen damit ins Schwarze. Das RSB wird zwar nicht täglich gesendet, das Orchester ist aber unser kontinuierlicher Programmbegleiter. Diese Kontinuität schärft unser beider Sinn für Form und Inhalt. Deutschlandradio ist Hauptgesellschafter der roc berlin, die Lasten werden geteilt. Wir profitieren von den Planungen und deren künstlerischer Umsetzung – und tun das gerne.


Musik in Scheiben

Richard Wagner DER FLIEGENDE HOLLÄNDER Am 13. November 2010 startete das Großprojekt von Marek Janowski und dem RSB, in dessen Rahmen die zehn Opern des Bayreuther Kanons von Richard Wagner in hochkarätiger Besetzung konzertant in der Philharmonie erklingen. Die LiveAufnahmen der Konzerte werden von PentaTone in Zusammenarbeit mit Deutschlandradio Kultur auf SA-CD herausgebracht, der qualitativ verbesserten Nachfolgerin der Audio-CD. Der Raumklang kann hier besonders plastisch wiedergegeben werden, das Hörerlebnis kommt dem im Konzertsaal sehr nahe. Als erster von zehn Mitschnitten erschien im September 2011 der „Fliegende Holländer“. Mit Albert Dohmen (Holländer), Matti Salminen (Daland) und Ricarda Merbeth (Senta) in den

Hauptrollen, aber auch mit Robert Dean Smith, Steve Davislim und Silvia Hablowetz in den kleineren Rollen sind darauf durchweg erstklassige Wagnerinterpreten zu hören. „Hauptakteur dieser Aufnahme ist das Orchester. Schon die Ouvertüre wird zur beredten Tondichtung, die das Drama quasi en minature vorwegnimmt. Das Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin läuft in dieser Aufnahme zur Höchstform auf, mit den lebendigen Holzbläsern als Glanzstück, von Marek Janowski stets umsichtig und mit dem rechten Gespür für die Dramatik und Stimmungen der Musik geleitet.“ (klassik.com) Mit dem Rundfunkchor Berlin hat das RSB für den Wagnerzyklus einen ausgezeichneten Partner an seiner Seite. PentaTone musste bereits eine zweite Auflage produzieren, die ab Frühjahr 2012 die ausverkaufte erste ablösen wird.

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Richard Wagner DIE MEISTERSINGER VON NÜRNBERG Als „zweiter Geniestreich“ (audio.de) wurde der Konzertmitschnitt der „Meistersinger von Nürnberg“ von der Presse bejubelt. Das renommierte BBC Music Magazine nannte im Februar 2012 unter der Überschrift „Eine Meisterklasse in Sachen Wagner“ diese „Meistersinger“-Aufnahme „die gelungenste, die jemals gemacht wurde. Es ist die phänomenale Leistung von Marek Janowski, seine immensen Kräfte zu einer derart fehlerfreien virtuellen Einheit zusammengeschweißt und ihnen unaufhörlich Vitalität und Energie verliehen zu haben... Der Chor und das Orchester sind erstklassig, und ich kann mich an keine Aufführung erinnern, die so schnell dahinzufliegen schien, ohne jemals gehetzt zu klingen.“ Der Mitschnitt vom Konzert am 3. Juni 2011 ist als zweite CD-Box aus dem Wagnerzyklus seit November 2011 im Handel erhältlich.


Richard Wagner PARSIFAL Als dritten Teil des Wagnerzyklus auf SA-CD brachte PentaTone im Februar 2012 den Mitschnitt der „Parsifal“Aufführung vom 8. April 2011 auf den Markt. Darauf sind neben dem RSB und dem Rundfunkchor Berlin u. a. Evgeny Nikitin als Amfortas, Christian Elsner als Parsifal, Franz Josef Selig als Gurnemanz und Michelle DeYoung als Kundry zu hören.

Hans Werner Henze SINFONIEN NR. 3 BIS 5 Nach den Einspielungen von Hans Werner Henzes Sinfonien Nr. 7 & 8 und der Sinfonia N. 9, die 2010 mit einem ECHO Klassik ausgezeichnet wurde, ist seit Mai 2011 der dritte Teil der Gesamteinspielung der HenzeSinfonien durch das RSB verfügbar. Einhellig loben die Kritiker die Präzision und Klarheit, mit der die Musiker die Sinfonien Nr. 3, 4 und 5 wiedergeben. Der Grammy-Jury in Los Angeles war die Aufnahme unter der Leitung von Marek Janowski eine Nominierung für den begehrten Musikpreis wert. Der Komponist sieht die Wiege seiner Werke auf der Theaterbühne, wobei er seine Sinfonien als losgelöst von den alten Gattungsstrukturen betrachtet. Das RSB setzt die Gedanken des Komponisten „großartig klangdisponiert“ (Die Welt) um und erhöht mit dieser Aufnahme die Spannung auf die weiteren Teile der HenzeReihe bei WERGO in Kooperation mit Deutschlandradio.

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Edmund Meisel FILMMUSIK ZU „BERLIN. DIE SINFONIE DER GROSSSTADT“ „Berlin. Die Sinfonie der Großstadt“ (1927) ist ein weiterer virtuoser Stummfilmklassiker, zu dem das RSB die Filmmusik auf CD aufgenommen hat. Im Film werden anhand eines Tages in Berlin das rasante Lebensgefühl der 1920er Jahre sowie die Energie und das Tempo des Großstadtlebens dargestellt. 2007 spielte das RSB erstmals live die aus dem Klavierauszug und einigen Tonaufnahmen aufwändig wiederhergestellte Originalmusik von Edmund Meisel zum ebenfalls restaurierten Film und wiederholte die Aufführung seitdem mehrfach. Die Leitung lag jeweils in den erfahrenen Händen von Frank Strobel, der auch die Studioaufnahme für Capriccio leitete. Noch im Jahr 2012 wird die CD veröffentlicht.


Gottfried Huppertz FILMMUSIK ZU „METROPOLIS“ Der unmittelbar nach seiner Premiere 1927 gekürzte Stummfilmklassiker „Metropolis“ von Fritz Lang konnte dank einer 2008 in einem Archiv in Buenos Aires wiederentdeckten Kopie des Originals fast in seine ursprüngliche Form gebracht werden. Das Ergebnis des Großprojektes wurde 2010 als Eröffnungsfilm der 60. Berlinale präsentiert, die Musik von Gottfried Huppertz erklang damals im Friedrichstadt-Palast, gespielt vom RSB unter Frank Strobel. Zum Kinostart der rekonstruierten Langfassung des Films im Mai 2011 veröffentlichte Capriccio die Filmmusik auf CD. Auch ohne die bewegenden Szenen des Films über die bittere Zweiklassengesellschaft kann die Musik ihre Wirkung voll entfalten, ist sie doch im Film eine tragende Säule der Handlung.

In ihrer Vielseitigkeit weist sie Anleihen beim spätromantischen Klangideal auf, genauso wie bei Tanzmelodien und Marschmusik. Mit Frank Strobel konnte sich das Orchester bei der Erarbeitung und Umsetzung auf einen Experten verlassen, der selber an der Rekonstruktion der fehlenden Partiturstellen beteiligt war. Im Dezember 2011 erschien die DVD mit der Langfassung von „Metropolis“ im Auftrag der Friedrich-WilhelmMurnau-Stiftung bei Warner Bros., auf der Film und Musik im Zusammenspiel zu erleben sind. Als Bonusmaterial sind Dokumentationen zur Film-Restaurierung beigefügt.

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Daniel Schnyder AROUND THE WORLD In der Spielzeit 2008/2009 war der Schweizer Daniel Schnyder Artist in Residence beim RSB. Sein lebendiger Kompositionsstil zwischen Klassik, Jazz und traditioneller Musik spielt ganz bewusst mit dem Changieren zwischen den Welten. Gemäß diesem Anspruch brachte das schwedische Label BIS Schnyders CD „Around the world“ im August 2011 auf den Markt. Darauf versammelt ist ein Kaleidoskop seiner eigenen Werke in Kombination mit zwei neu arrangierten Stücken von Antonio Vivaldi und Johann Sebastian Bach. Neben Daniel Schnyder selber tritt der Bassposaunist Stefan Schulz in Aktion, der auch den Booklet-Text verfasst hat. Das RSB ist in den Orchesterstücken zu hören, so beispielsweise in „subZERO“, dem Konzert für Bassposaune und Orchester, das arabische, afrikanische, kubanische, amerikanische und europäische Ideen miteinander vereinigt.


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Deutschland und Europa t채glich neu komponieren. Auch das ist unser Auftrag.

www.dw-world.de


RundfunkSinfonieorchester Berlin FREUNDE UND FÖRDERER DES RUNDFUNK-SINFONIEORCHESTERS BERLIN E.V.

Meine Musik – mein Orchester 1997 wurde der Verein der Freunde und Förderer des Rundfunk-Sinfonieorchesters Berlin e.V. von musikbegeisterten Mitstreitern gegründet, um nachhaltig für ein Orchester einzutreten, das die deutsche Rundfunkgeschichte geprägt hat. Der Verein fördert Sonderprojekte des RSB, wie die Orchesterakademie, und leistet Unterstützung bei der Suche nach Sponsoren. Er ist gemeinnützig und finanziert sich durch Spenden und Mitgliedsbeiträge. Welche Projekte fördern unsere Mitglieder? u Sie unterstützen die Orchesterakademie des RSB, die junge und hochqualifizierte Instrumentalisten auf ihre Tätigkeit in einem Berufsorchester vorbereitet und persönliche Betreuung durch Mentoren sowie Workshops anbietet. u Sie stärken die Patenschaften des RSB mit der Deutschen Streicherphilharmonie, dem Spitzenensemble der deutschen Musikschulen, und mit der „cappella academica“ der Humboldt-Universität zu Berlin.

Welche Vorzüge genießen Mitglieder? u Mit den Musikern des RSB organisiert der Verein Kammerkonzerte u. a. im Schloss Glienicke, zu denen Mitglieder ermäßigten Eintritt erhalten. u Mitglieder können ausgewählte Arbeitsproben des RSB mit seinem Künstlerischen Leiter Marek Janowski besuchen. u Sie können das RSB nach Rücksprache auf seinen Tourneen begleiten und das Orchester hautnah erleben. u Sie erhalten CD-Aufnahmen des RSB zu Vorzugskonditionen über den Freundeskreis. Wie werde ich Mitglied? Der Beitritt ist jederzeit möglich. Den Mitgliedsbeitrag legen Sie selbst fest. Der Mindestbetrag liegt bei 60 Euro pro Jahr. Die Beiträge sowie weitere Spenden sind steuerlich absetzbar!

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Ehrenvorsitzender Prof. Dr. h.c. Dieter Stolte Vorstand Prof. Dr. Johannes Weberling, Vorsitzender Karin Kynast, stellv. Vorsitzende Kuratorium Dr. Christine Bergmann, Vorsitzende Richard Gaul, Hans Jochen Henke, Dr. Anke Martiny, Prof. Dr. Hans Ottomeyer, Anca-Monica Pandelea, Prof. Dr. h.c. Dieter Stolte, Prof. Dr. Johannes Weberling, Frank Peter Zimmermann Kontakt Freunde und Förderer des Rundfunk-Sinfonieorchesters Berlin e. V. c/o Rechtsanwälte Prof. Dr. Johannes Weberling Prinzessinnenstr, 14, D-10969 Berlin Telefon +49 (0)30 - 616 597 20 Telefax + 49 (0)30 - 616 597 22 ra.dr.weberling@presserecht.de


Orchesterakademie

2012 feiert die Orchesterakademie des Rundfunk-Sinfonieorchesters Berlin ihr zehnjähriges Bestehen. Absolventen internationaler Musikhochschulen können in diesem Programm praktische Erfahrungen im Orchesteralltag sammeln. Durch die angeleitete Ausbildungszeit wird ihnen der Übergang vom Studium zum Beruf erleichtert, indem sie mit durchschnittlich fünfzehn Diensten im Monat langsam mit dem Musikerberuf auf Tuchfühlung gehen können. Die Akademieplätze für Streicher werden in Probespielen vergeben, die Bewerbungen dafür erreichen das RSB aus aller Welt. So stammen die derzeitigen Akademisten u. a. aus Deutschland, Ungarn, Spanien, Frankreich, der Türkei, Japan und Korea. Während ihrer Zeit in der Orchesterakademie erhalten die Musiker ein monatliches Stipendium. Jeder Akademist wird durch einen Mentor aus dem Orchester persönlich begleitet. Darüber hinaus finden

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Workshops statt, in denen Dozenten zu relevanten Themen aus Theorie und Praxis sprechen und den jungen Musikern möglichst viele Facetten ihres Tätigkeitsbereiches aufzeigen. Den größten Teil der Erfahrung macht jedoch die praktische Arbeit im Orchester aus: Bei Proben, Konzerten und Studioaufnahmen können die jungen Musiker vom Wissen ihrer Pultnachbarn und von der Arbeit mit den verschiedenen Dirigenten und Solisten profitieren. In jeder Spielzeit geben die Stipendiaten und Mentoren der Orchesterakademie ein gemeinsames Kammerkonzert. Zwei Jahre bringen sich die hoch qualifizierten Instrumentalisten jeweils mit ihrem Spiel in das Ensemble ein, werden gefördert und gefordert, und können nach der Akademiezeit mit einem reichen Erfahrungsschatz in die Zukunft aufbrechen.


Deutsche Streicherphilharmonie In der Deutschen Streicherphilharmonie kommen die besten StreicherEleven der deutschen Musikschulen im Alter von 11 bis 19 Jahren zusammen. Das Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin ist das von der Jeunesses Musicales offiziell zertifizierte Patenorchester der Deutschen Streicherphilharmonie und stellt seit deren Gründung die Dozenten für die Ensemblearbeit. Daraus erwuchs im Laufe von bald 40 Jahren der charakteristische, überaus homogene Streicherklang. Für die „X. Weltfestspiele der Jugend und Studenten 1973“ hatte sich das Jugendstreichorchester der Musikschulen als Festivalorchester zusammengefunden und wurde anschließend unter seinem neuen Namen „Rundfunk-Musikschulorchester“ zur Institution. 1991 übernahm der Verband deutscher Musikschulen das sich nach der Wende bundesweit rekrutierende Orchester, um in pädagogisch wie menschlich gewinnbringender Atmosphäre Nachwuchs für die Spitzenorchester auszubilden. Das Orchester ist heute auf vielen Bühnen und bei Festivals zu erleben, so bei den Festspielen MecklenburgVorpommern, bei Young Euro Classic im Konzerthaus Berlin, in der Alten Oper Frankfurt und der Berliner und

Kölner Philharmonie. Tourneen führten das Ensemble u. a. nach Frankreich, Norwegen, China, Malaysia und Montenegro. In Kooperation mit Deutschlandradio Kultur sind bislang zehn CDs entstanden. 2003 wurde Michael Sanderling, ehemaliger Solocellist des RSB und neu berufener Chefdirigent der Dresdner Philharmonie, zum Künstlerischen Leiter ernannt. Auch namhafte Solisten wie Julia Fischer, Daniel Hope, Sabine Meyer und Nils Mönkemeyer treten bei den Konzerten der Deutschen Streicherphilharmonie auf. Viele der ehemaligen Mitglieder spielen heute in bekannten Orchestern, so z. B. bei den Wiener und den Münchner Philharmonikern, an den drei Berliner Opernhäusern, in der Sächsischen Staatskapelle Dresden und an der Metropolitan Opera. Die RSB-Dozenten der Deutschen Streicherphilharmonie: Bodo Przesdzing (1. Violine) Karin Kynast (2. Violine) Claudia Beyer (Viola) Volkmar Weiche (Violoncello) Axel Buschmann (Kontrabass)

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Mit Musik wachsen Probenbesuche beim RSB Wie arbeitet ein Sinfonieorchester, wie entsteht der perfekte Konzertklang und was genau sind eigentlich die Aufgaben und Möglichkeiten eines Dirigenten? Auf alle diese Fragen und mehr bekommen Schüler Antworten, wenn sie eine Probe des RSB besuchen. Manchmal dürfen sie dabei auch mitten im Orchester Platz nehmen und können so die Entstehung des Orchesterklanges hautnah miterleben.

Instrument vor und lässt die Kinder ebenfalls Instrumente ausprobieren. Beim gemeinsamen Musizieren werden die Schüler für die Herausforderungen sensibilisiert, vor denen die Musiker täglich stehen.

Eigentlich sind die Proben des RSB im Haus des Rundfunks in der Masurenallee nicht öffentlich, aber neugierige Kinder und Jugendliche sind nach vorheriger Anmeldung beim Schulbeauftragten des Orchesters herzlich willkommen. Der Probenbesuch kann dabei ein herausragendes Einzelelement im Zuge des (Musik-)Unterrichtes sein oder aber auf Wunsch in der Klasse von einem Orchestermusiker vorbereitet werden.

Die Musiker des RSB sind offen für neue Kooperationen und kreative Schulprojekte. Schulen, die an einer Zusammenarbeit interessiert sind, können sich gerne jederzeit an Rudolf Döbler, den Schulbeauftragten des RSB, wenden.

Improvisation als Bereicherung des Unterrichts Zur Vorbereitung eines Probenbesuches kommt ein Musiker mehrmals in die Klasse und nähert sich gemeinsam mit den Kindern in kreativen Improvisationsspielen den Geheimnissen des Orchesters an. Er erzählt von der Arbeit im Ensemble, stellt sein

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Bereits seit vielen Jahren bestehen Kooperationen mit verschiedenen Schulen. In Projektwochen oder Unterrichtseinheiten werden eigene Musikstücke oder ganze szenische Aufführungen erarbeitet.

Schulbeauftragter Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin Rudolf Döbler education@rsb-online.de

Zu den Familien- und Mitmachkonzerten des RSB siehe auch S. 66


Partnerschaft mit der Konrad-Agahd-Schule Mit der Konrad-Agahd-Grundschule wählte sich das RSB ganz bewusst keine musikbetonte Einrichtung, sondern eine Neuköllner Kiezschule zum Partner. „Die Schulleitung und das Lehrerkollegium zeigen, wie wichtig ihnen für die Schüler der Zugang zu den Künsten ist. Hier wird vieles möglich gemacht, um Räume und Zeitfenster für Workshops oder Schulkonzerte zu öffnen“, begründet Rudolf Döbler, Schulbeauftragter des RSB, die Entscheidung. Schulleiterin

Partnerschaften im Programm Seit der Spielzeit 2011/2012 nimmt das RSB am Programm „KÜNSTE & SCHULE – Partnerschaften für Berlin“ der Kulturprojekte Berlin GmbH teil. KÜNSTE & SCHULE baut eine langfristige Zusammenarbeit zwischen einer Kulturinstitution und einer Schule auf. Jenseits punktueller künstlerischer Projekte entstehen dadurch strukturelle Koppelungen, von denen alle Mitglieder der Institutionen profitieren können: KünstlerInnen, SchülerInnen, Eltern, LehrerInnen und das soziale Umfeld der jeweiligen Einrichtungen.

Villa Cäcilia – Eine interaktive Entdeckungsreise ins Reich der Musik Bei den Familien- und Mitmachkonzerten des RSB können Kinder Musik live erleben und gestalten. Als ideale Ergänzung oder zur Vorbereitung auf musikalische Erlebnisse erarbeiten wir derzeit zusammen mit dem etablierten App-Entwickler für Kinder, Ridili-GmbH, eine multimediale, interaktive Applikation. Das Projekt der Ridili GmbH entsteht in Kooperation mit Musikern des RSB, dem Staatsund Domchor Berlin, dem Deutschlandradio Kultur und dem Medienboard Berlin-Brandenburg. In der „Villa Cäcilia“ werden Kindern im Alter von 5–10 Jahren Geschichten

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Simone Schützmann nahm die Wahl begeistert entgegen. Im ersten Jahr der Partnerschaft fanden Probenbesuche und Schulkonzerte statt. Für die folgenden Jahre ist eine zunehmende Einbindung der Schüler ins praktische Musizieren bis hin zu Instrumental-Probeworkshops geplant.

über Musik, Musiker und Instrumente erzählt, die ihnen Augen und Ohren dafür öffnen, wie Musik entsteht und klingt. Interaktive Elemente ermöglichen es dem Musiknachwuchs, Rhythmen nachzuklopfen, Tonlagen zu raten, unterschiedliche Instrumente herauszuhören oder im Kanon mit einem Chor zu singen. Das RSB nutzt damit innovative mediale Möglichkeiten der Musikerziehung, um Kinder jenseits aller Hemmschwellen neugierig auf Musik zu machen. Die mehrsprachige App „Villa Cäcilia“ ist voraussichtlich ab Mai 2012 für mobile Endgeräte (Apple und Android) erhältlich. Weitere Informationen im Internet unter www.ridili.de


ClassicCard und berlinerjugendabo ClassicCard Auf die besten Plätze in Berlins Kulturleben! Mit der ClassicCard gibt es ab einer Stunde vor Vorstellungsbeginn Tickets zum Festpreis von 8 (Konzert) bzw. 10 € (Oper, Ballett) – und das mit Garantie auf den besten verfügbaren Sitzplatz. Die ClassicCard gilt in der Deutschen Oper Berlin, der Komischen Oper Berlin, der Staatsoper im Schillertheater, im Konzerthaus Berlin, bei Veranstaltungen der Rundfunk-Orchester und -Chöre GmbH und beim Staatsballett Berlin. Jeden Monat bekommen Inhaber der ClassicCard außerdem einen Bonus – von exklusiven Probenbesuchen über die Verlosung einer Statistenrolle bis hin zur Teilnahme an Orchestertourneen. Zusätzlich bietet im Wechsel jedes Partnerhaus einen Monat lang die Möglichkeit, Freund oder Freundin zu ClassicCard-Konditionen in die Vorstellung mitzunehmen. Die ClassicCard ist erhältlich für alle unter 30, für ein Jahr kostet sie 15 €. Einen Spielplan der teilnehmenden Häuser, das monatliche Bonusangebot und alle weiteren Informationen unter www.classiccard.de

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berlinerjugendabo Sechs Orchester setzen das gemeinsame Jugendabonnement in der Saison 2012|2013 in Berlin fort. Junge Deutsche Philharmonie und Landesjugendorchester Berlin sowie Philharmoniker, Konzerthausorchester, Deutsches Symphonie-Orchester und das Rundfunk-Sinfonieorchester aus Berlin offerieren gemeinsam sechs Konzerte als »berlinerjugendabo«. Junge Leute von 14 bis 21 Jahren können Berlins Spitzenmusiker erleben und dabei die beiden großen Konzertsäle der Stadt erobern – zum Paketpreis von nur 36 €. Zusätzliche Attraktivität des »Classical Sixpack«: Passend zu den Konzerten werden spezielle Einführungen und Möglichkeiten zu Kontakten und Gesprächen mit den Musikern angeboten. Das berlinerjugendabo wird koordiniert durch den JugendKulturService, bei dem das Kartenpaket ab Mai 2012 schriftlich bestellt werden kann. Die Abowünsche für das limitierte Angebot werden in der Reihenfolge ihres Eingangs bearbeitet. Bestellung bei Frau Kernchen Telefon +49 (0)30-23 55 62 17 www.berlinerjugendabo.de


Rundfunk Orchester und Chöre GmbH Berlin KURATORIUM

GESCHÄFTSLEITUNG

BESUCHERSERVICE

Deutschlandradio Rudi Sölch, Vorsitzender ZDF-Verwaltungsdirektor a. D. Dr. Matthias Sträßner Hauptabteilungsleiter Kultur im Deutschlandfunk Ralf Deppner Leiter der Intendanz Dr. Erwin Vetter Minister a. D.

Geschäftsführung Heinz-Dieter Sense Sekretariat Christiane Sense

Leitung Besucherservice Marina Goetz, Ute Hänel

Bundesrepublik Deutschland Norbert Niclauss, Bernd Gallep, Martin Eifler Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien

Telefon +49 (0)30 -202 987- 410 Telefax +49 (0)30 -202 987- 419 geschaeftsleitung@roc-berlin.de www.roc-berlin.de

Service Maria Beierlein de Gutiérrez, André Böning, Maike Engelhardt, Hyun-Kyung Song, Silvia Stichler

Hausanschrift Rundfunk Orchester und Chöre GmbH Berlin (roc berlin) Charlottenstraße 56 D-10117 Berlin

Montag bis Freitag 9 –18 Uhr Telefon +49 (0)30 -202 987-10 Telefax +49 (0)30 -202 987-29 tickets@roc-berlin.de www.roc-berlin.de BETRIEBSRÄTE Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, Rundfunkchor Berlin, RIAS Kammerchor und Verwaltung der roc berlin Martin Kühner, Vorsitzender

VERWALTUNG Land Berlin Volker Heller Senatsverwaltung für kulturelle Angelegenheiten Susanne Reichenbach Senatsverwaltung für Finanzen Rundfunk Berlin-Brandenburg Dr. Reinhart Binder Direktor für Recht und Unternehmensentwicklung VERTRETER DER ORCHESTER UND CHÖRE Michael Mücke, Martin Kühner, Dagmar Wietschorke, Sabine Puhlmann

Personalleitung Christian Noller Personalangelegenheiten / Honorare Sabine Büchner, Ingo Gross Rechnungswesen / Finanzbuchhaltung Andrea Gebhardt, Ines Ostermann Presse- und Medienarbeit Sabine Germann Kommunikation / E-Medien Tanja Stachowski, Sebastian Preuß Allgemeine Verwaltung Hans-Joachim Scholz

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Deutsches Symphonie-Orchester Berlin Ulrich Schneider, Vorsitzender


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SERVICE

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Service Besucherservice des RundfunkSinfonieorchesters Berlin innerhalb der roc berlin Sie möchten Karten zu den Konzerten des RSB erwerben, Konzertpakete buchen oder ein Abonnement beim RSB abschließen? Unser Besucherservice steht Ihnen gern zur Seite, nimmt Ihre Bestellungen an und beantwortet Ihre Fragen rund um die Konzertprogramme des RSB und der Ensembles der roc berlin. Hier können Sie Ihre Konzertkarten telefonisch und per E-Mail bestellen oder während der Öffnungszeiten persönlich abholen. Besucherservice des RSB Charlottenstraße 56 (2. Etage) 10117 Berlin Montag bis Freitag 9 bis 18 Uhr Telefon +49(0)30 - 202 987-15 Telefax +49(0)30 - 202 987-29 tickets@rsb-online.de www.rsb-online.de Leitung: Marina Goetz, Ute Hänel Service: Maria Beierlein de Gutiérrez, André Böning, Maike Engelhardt, Hyun-Kyung Song, Silvia Stichler Im Besucherservice des RSB erhalten Sie Tickets für alle selbst veranstalteten Konzerte des Rundfunk-Sinfonie-

orchesters Berlin. Sie zahlen hier den reinen Ticketpreis – ohne Vorverkaufsgebühr. Wir akzeptieren VISA-, MASTERCARD, EC-Karten und Bargeld in Euro. Auf Wunsch senden wir Ihnen die Tickets gegen eine Bearbeitungsgebühr von 2 Euro zu. Abonnenten zahlen keine Bearbeitungsgebühr. Der Besucherservice ist am 24.12.12, und am 31.12.12 sowie wegen Inventur am 02.01.13 geschlossen. www.rsb-online.de Sparen Sie sich lange Wege und kostbare Zeit! Informieren Sie sich über alle Details zum Konzert via Internet, und buchen Sie Ihre Tickets rund um die Uhr auf unserer Homepage www.rsb-online.de. Bezahlen Sie bequem mit Ihrer VISA- oder MASTERCARD! Bei Postversand erheben wir eine Bearbeitungsgebühr in Höhe von 2 Euro. Tickets zu Hause ausdrucken – Print@Home Sie können Ihre Tickets bis zum letzten Werktag vor dem Konzert über die Homepage des RSB selbst ausdrucken! Dabei entfällt für Sie die Versandkostenpauschale. Die Zahlung erfolgt per Kreditkarte. Bei Print@Home drucken Sie Ihr Ticket auf DIN A4 über einen Laser- oder Tintenstrahldrucker aus. Das Einlass-

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personal scannt das selbstgedruckte Ticket am Konzertabend. Diese Möglichkeit können Sie für die Konzerte im Konzerthaus und in der Philharmonie Berlin nutzen. Vorverkaufskassen Alle an „Eventim“ angeschlossenen Theaterkassen, Reisebüros und Vorverkaufsstellen in Berlin und Brandenburg verkaufen Original-Eintrittskarten für Konzerte des RSB. Es fallen die üblichen Vorverkaufsgebühren und gegebenenfalls eine Versandpauschale an. Etwa vier Wochen vor jedem Konzert erhalten Sie Karten auch an den Kassen der jeweiligen Konzerthäuser. Vorverkauf Philharmonie Mo–Fr  15–18 Uhr Sa, So, Feiertag 11–14 Uhr Herbert-von-Karajan-Straße 1, 10785 Berlin (Vorverkauf ca. vier Wochen vor dem jeweiligem Konzert ohne Vorverkaufsgebühr)


Vorverkauf Konzerthaus Mo–Sa  12–19 Uhr So, Feiertag 12–16 Uhr Gendarmenmarkt, 10117 Berlin Telefon: +49 (0)30-203 09 21 01 (Karten zzgl. Vorverkaufsgebühr) Abendkasse Die Abendkasse öffnet an Konzerttagen eine Stunde vor Konzertbeginn. Finden vor den Konzerten Einführungsveranstaltungen statt, öffnet die Abendkasse 90 Minuten vor Konzertbeginn. Konzerteinführungen Kommen Sie zu unseren kostenlosen Einführungsveranstaltungen: Steffen Georgi, der Dramaturg des RSB, hält Einführungsvorträge zu den meisten Konzerten 75 Minuten vor Konzertbeginn in den Nebensälen

von Konzerthaus und Philharmonie. Alle Details finden Sie in unserem ausführlichen Konzertkalender (Seiten 24–55). Informationen Für regelmäßige RSB-Informationen empfehlen wir Ihnen den elektronischen Newsletter „Zwischentöne“. Hier kündigen wir Ihnen rechtzeitig die nächsten Konzerte und die Höhepunkte der Saison an. Sie erfahren das Neueste über das Orchester. Regelmäßig können Sie sich per Post über unsere Konzerte informieren lassen – geben Sie unserem Besucherservice Bescheid oder senden Sie eine E-Mail mit Ihrer Anschrift an info@rsb-online.de. Aktuelle und umfassende Informationen von der Geschichte des RSB bis hin zu den letzten CD-Einspielungen finden Sie hier: www.rsb-online.de Gruppenpreise Für Schüler- und Reisegruppen, Unternehmen, Vereine und Großkunden besteht die Möglichkeit von speziellen Gruppenpreisen. Bei Interesse sprechen Sie bitte direkt mit unserem Besucherservice. Ihre Ansprechpartner sind Frau Goetz oder Frau Hänel: Telefon +49 (0)30 -20 29 87 15.

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Ermäßigungen Schüler, Auszubildende und Studenten bis zum 27. Lebensjahr sowie Erwerbslose können an der Abendkasse vor dem jeweiligen Konzert Ermäßigungen erfragen. Dieses Angebot gilt nach Maßgabe vorhandener Karten. Die Disposition der Karten obliegt dem Veranstalter. Ermäßigungen sind nur bei persönlichem Kartenerwerb mit Vorlage des entsprechenden Nachweises und des Personalausweises erhältlich. Pro Person kann nicht mehr als eine Karte erworben werden. Diese Karte ist personenbezogen und nicht übertragbar. Schwerbehinderte mit Anspruch auf eine Begleitperson können gegen Vorlage des Behindertenausweises ihren Kartenwunsch an den Besucherservice richten. Er berät gern über das zur Verfügung stehende Platzkontingent.


Preise und Angebote SINFONIEKONZERTE Die Einzelkartenpreise der Sinfoniekonzerte gliedern sich in drei Preisniveaus, wobei in der Philharmonie sechs, im Konzerthaus vier Platzkategorien zur Auswahl stehen.

PREISNIVEAU I

PREISNIVEAU II

PREISNIVEAU III

40 | 35 | 30 | 25 | 20 | 15 €

45 | 40 | 35 | 30 | 25 | 20 €

50 | 45 | 40 | 35 | 30 | 20 €

»Abo Plus« ca. 15 % auf den Einzelkartenpreis 34 | 30 | 25 | 21 | 17 | 13 €

»Abo Plus« ca. 15 % auf den Einzelkartenpreis 38 | 34 | 30 | 25 | 21 | 17 €

»Abo Plus« ca. 15 % auf den Einzelkartenpreis 42 | 38 | 34 | 30 | 25 | 17 €

Termine 13.09.12 | 16.10.12 | 28.10.12 | 04.11.12 | 27.01.13 | 26.05.13

Termine Termine 27.09.12 | 30.09.12 | 16.12.12 | 02.12.12 | 23.12.12 | 23.03.13 | 10.02.13 | 23.04.13 | 03.05.13 | 07.04.13 | 31.05.13 | 01.06.13 04.05.13 | 08.06.13

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Al ig n Konzerten e eine Ermäß Konzertkart enpreis. Dies gilt bei alle ei dr rt e di ka r el fü nz d den Ei 12) un er 30./31.12. des RSB (auß bles der roc berlin. m anderen Ense

S I LV E S T E R K O N Z E R T SO | 30.12.12 | 20.00 MO | 31.12.12 | 16.00

MIT BEETHOVENS SINFONIE NR. 9 Konzerthaus Konzerthaus

60 | 55 | 50 | 35 € 79 | 69 | 59 | 39 €

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Foto: Hanns Joosten

Moderation Petra Gute

DONNERSTAGS

22:15 UHR

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Preise und Angebote K AMMERMUSIK SA | 29.09.12 | 20.00 DO | 04.10.12 | 20.00 DO | 01.11.12 | 20.00 DO | 24.01.13 | 20.00 DO | 14.02.13 | 20.30 DO | 11.04.13 | 20.30 DO | 23.05.13 | 20.30

St. Matthäus-Kirche Nordische Botschaften, Felleshus Nordische Botschaften, Felleshus Nordische Botschaften, Felleshus Neues Museum Neues Museum Neues Museum

18 € 18 € 18 € 18 € 20 | 18 | 15 € (Stuhl-, Kissen-, Stehplatz) 20 | 18 | 15 € (Stuhl-, Kissen-, Stehplatz) 20 | 18 | 15 € (Stuhl-, Kissen-, Stehplatz)

KAMMERMUSIK IM PAKET Sonderführung im Neuen Museum 3 Konzerte nach Wahl | 45 €* am Konzerttag um 19.00 Uhr nach *Kissenplatz im Neuen Museum Voranmeldung | 5 €

FA MIL IE NKO N Z E R T E FR | 19.10.12 | 10.30 SA | 20.10.12 | 16.00 SO | 21.10.12 | 11.00 SO | 09.12.12 | 16.00 SO | 13.01.13 | 16.00 SO | 17.02.13 | 15.00 SO | 28.04.13 | 16.00

Atze Musiktheater Atze Musiktheater Atze Musiktheater Haus des Rundfunks Haus des Rundfunks Radialsystem Radialsystem

„Der fliegende Holländer“ für Kinder „Der fliegende Holländer“ für Kinder „Der fliegende Holländer“ für Kinder „Harry Potter zum Hören“ „Allerhöchste Eisenbahn“ „Zirkus Klangrausch“ „Meine mexikanische Seele“

EINZELKARTEN 10 € | 5 € für Kinder FAMILIENKONZERTE IM PAKET | 3 Konzerte nach Wahl | 24 € | 12 € für Kinder

SCHLÜTERHOFKONZERTE DO | 09.05.13 | 19.00 SA | 11.05.13 | 19.00 SO | 12.05.13 | 19.00

IM DEUTSCHEN HISTORISCHEN MUSEUM

Schlüterhof im DHM Schlüterhof im DHM Schlüterhof im DHM EINZELKARTEN 25 € 3 SCHLÜTERHOFKONZERTE IM PAKET | 60 €

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Richard Wagners „Ring“ – Finale des Wagnerzyklus DO | 22.11.12 | 20.00 SA | 24.11.12 | 18.00 FR | 01.03.13 | 18.00 FR | 15.03.13 | 18.00

Philharmonie Philharmonie Philharmonie Philharmonie

„Rheingold“ „Walküre“ „Siegfried“ „Götterdämmerung“

EINZELKARTEN 119 | 99 | 89 | 69 | 49 | 39 | 29 € 4 WAGNERKONZERTE IM PAKET | 404 | 336 | 304 | 236 | 168 | 132 | 116 €

FEUERSTEIN FÜHRT KL ASSIK EIN SA | 08.12.12 | 20.00 SA | 12.01.13 | 20.00 SA | 27.04.13 | 20.00

Haus des Rundfunks Haus des Rundfunks Haus des Rundfunks

„John Williams – Legendäre Filmmusik“ „Mensch - Musik - Maschine“ „Mi Alma Mexicana“

EINZELKARTEN 25 | 20 Euro 3 FEUERSTEINKONZERTE IM PAKET | 60 | 45 €

M O Z A R T F E S T I VA L I M S E P T E M B E R DO | 27.09.12 | 20.00 SA | 29.09.12 | 20.00 SO | 30.09.12 | 20.00

Philharmonie St. Matthäus-Kirche Philharmonie

„Mozart und Ravel“ „Mozart und Gubaidulina“ „Mozart und Poulenc“

3 MOZARTABENDE IM PAKET | 45 € auf allen Plätzen

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45 | 40 | 35 | 30 | 25 | 20 € 18 € 45 | 40 | 35 | 30 | 25 | 20 €


Abonnements ABONNEMENT A

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Donnerstag | 13. September 2012 | 20.00 Uhr | Philharmonie Berlin MAREK JANOWSKI | Nikolai Lugansky, Klavier Musikfest Berlin 2012 Hans Werner Henze | Sinfonia N. 6 Sergei Rachmaninow | Klavierkonzert Nr. 3 > 18.45 Uhr Einführung

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Sonntag | 28. Oktober 2012 | 20.00 Uhr | Philharmonie Berlin KAREL MARK CHICHON | Vadim Repin, Violine Andris Dzenitis | „Postludium. Ice“ Igor Strawinsky | „Der Feuervogel“ Dmitri Schostakowitsch | Violinkonzert Nr. 1

3

Sonntag | 16. Dezember 2012 | 16.00 Uhr | Philharmonie Berlin MAREK JANOWSKI | Alexej Gorlatch, Klavier | Torsten Kerl, Tenor | MDR-Rundfunkchor Igor Strawinsky | Konzert für Klavier und Blasinstrumente Franz Liszt | Eine „Faust“-Sinfonie > 14.45 Uhr Einführung

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Sonntag | 10. Februar 2013 | 20.00 Uhr | Philharmonie Berlin MAREK JANOWSKI | Rundfunkchor Berlin Max Reger | Der 100. Psalm Igor Strawinsky | Symphonie de Psaumes Alban Berg | Drei Orchesterstücke op. 6 > 18.45 Uhr Einführung

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Dienstag | 23. April 2013 | 20.00 Uhr | Philharmonie Berlin MAREK JANOWSKI | Yulianna Avdeeva, Klavier Johannes Brahms | „Haydn-Variationen“ César Franck | „Rédemption“ César Franck | Variationen für Klavier und Orchester Arnold Schönberg | Variationen für Orchester > 18.45 Uhr Einführung

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Sonntag | 26. Mai 2013 | 20.00 Uhr | Philharmonie Berlin ˇ A | Christian Tetzlaff, Violine JAKUB HRU° S Wolfgang Amadeus Mozart | Violinkonzert G-Dur KV 216 Leoš Janácˇek | Violinkonzert Josef Suk | Sinfonie Nr. 2 („Asrael“) > 18.45 Uhr Einführung

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Samstag | 8. Juni 2013 | 20.00 Uhr | Philharmonie Berlin MIHKEL KÜTSON | Hyeyoon Park, Violine | Alban Gerhardt, Violoncello Alban Berg | Klaviersonate op. 1 (Orchesterfassung) Johannes Brahms | Doppelkonzert op. 102 Johannes Brahms | Klavierquartett Nr. 1 (Orchesterfassung) > 18.45 Uhr Einführung

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»Abo Plus« (ca. 15 % Ermäßigung) für die Konzerte des Wagnerzyklus und alle Konzerte der Saison (außer 30./31.12.12) »Extra Abo Plus« für das Silvesterkonzert mit Beethovens Sinfonie Nr. 9 am 30.12.12: 45 Euro in der ersten Platzkategorie

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ABONNEMENT B Donnerstag | 27. September 2012 | 20.00 Uhr | Philharmonie Berlin MAREK JANOWSKI | Kirill Gerstein, Klavier Wolfgang Amadeus Mozart | Sinfonie g-Moll KV 183 Maurice Ravel | Klavierkonzert G-Dur Wolfgang Amadeus Mozart | Sinfonie g-Moll KV 550 > 18.45 Uhr Einführung

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Dienstag | 16. Oktober 2012 | 20.00 Uhr | Philharmonie Berlin JOSEP PONS | Boris Berezovsky, Klavier Maurice Ravel | „Alborada del gracioso“ Manuel de Falla | Klavierkonzert „Noches en los jardines de España“ Alberto Ginastera | „Estancia“ Manuel de Falla | „El sombrero de tres picos“ > 18.45 Uhr Einführung Sonntag | 2. Dezember 2012 | 16.00 Uhr | Konzerthaus Berlin JAMES GAFFIGAN | Elisabeth Kulman, Mezzosopran | Burkhard Fritz, Tenor Franz Schubert | Sinfonie Nr. 5 Gustav Mahler | „Das Lied von der Erde“ Sonntag | 27. Januar 2013 | 20.00 Uhr | Konzerthaus Berlin MAREK JANOWSKI | Anna Vinnitskaya, Klavier Witold Lutoslawski | Musique funèbre Béla Bartók | Klavierkonzert Nr. 2 Witold Lutosławski | Konzert für Orchester > 18.45 Uhr Einführung

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Sonntag | 7. April 2013 | 20.00 Uhr | Konzerthaus Berlin VASILY PETRENKO Gustav Mahler | Sinfonie Nr. 10 > 18.45 Uhr Einführung

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Samstag | 4. Mai 2013 | 20.00 Uhr | Konzerthaus Berlin KAZUKI YAMADA | Ingolf Wunder, Klavier Frédéric Chopin | Klavierkonzert Nr. 1 Pjotr Iljitsch Tschaikowsky | Sinfonie Nr. 4

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Samstag | 1. Juni 2013 | 20.00 Uhr | Konzerthaus Berlin MAREK JANOWSKI | Radu Lupu, Klavier Edvard Grieg | „Aus Holbergs Zeit“ Benjamin Britten | „Bridge Variations“ Wolfgang Amadeus Mozart | Klavierkonzert B-Dur KV 595 > 18.45 Uhr Einführung

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I

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154 €

140 €

126 €

105 €

»Abo Plus« (ca. 15 % Ermäßigung) für die Konzerte des Wagnerzyklus und alle Konzerte der Saison (außer 30./31.12.12) »Extra Abo Plus« für das Silvesterkonzert mit Beethovens Sinfonie Nr. 9 am 30.12.12: 45 Euro in der ersten Platzkategorie


Abonnements ABONNEMENT C

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1

Sonntag | 30. September 2012 | 20.00 Uhr | Philharmonie Berlin MAREK JANOWSKI | Iveta Apkalna, Orgel Max Reger | „Mozart-Variationen“ Wolfgang Amadeus Mozart | Orgelfantasie KV 608 Francis Poulenc | Orgelkonzert Wolfgang Amadeus Mozart | Sinfonie KV 551 („Jupiter“) > 18.45 Uhr Einführung

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Sonntag | 4. November 2012 | 20.00 Uhr | Philharmonie Berlin MAREK JANOWSKI | Marie-Elisabeth Hecker, Violoncello Paul Hindemith | „Neues vom Tage“ Paul Hindemith | Violoncellokonzert Antonín Dvorˇák | Sinfonie Nr. 8 > 18.45 Uhr Einführung

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Sonntag | 23. Dezember 2012 | 20.00 Uhr | Philharmonie Berlin JOHN AXELROD | Gabriela Montero, Klavier George Gershwin | „An American in Paris“ George Gershwin | „Rhapsody in Blue“ George Gershwin | Cuban Ouverture Pjotr Iljitsch Tschaikowsky | „Der Nussknacker“

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Samstag | 23. März 2013 | 20.00 Uhr | Philharmonie Berlin MAREK JANOWSKI | Anja Harteros, Sopran | Stephen Bronk, Bariton | Radek Baborák, Horn Richard Strauss | „Tod und Verklärung“ Richard Strauss | Orchesterlieder Richard Strauss | Hornkonzert Nr. 2 Richard Strauss | Schlussszene aus „Capriccio“ > 18.45 Uhr Einführung

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Freitag | 3. Mai 2013 | 20.00 Uhr | Konzerthaus Berlin KAZUKI YAMADA | Ingolf Wunder, Klavier Frédéric Chopin | Klavierkonzert Nr. 1 Pjotr Iljitsch Tschaikowsky | Sinfonie Nr. 4

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Freitag | 31. Mai 2013 | 20.00 Uhr | Konzerthaus Berlin MAREK JANOWSKI | Radu Lupu, Klavier Edvard Grieg | „Aus Holbergs Zeit“ Benjamin Britten | „Bridge Variations“ Wolfgang Amadeus Mozart | Klavierkonzert B-Dur KV 595 > 18.45 Uhr Einführung

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»Abo Plus« (ca. 15 % Ermäßigung) für die Konzerte des Wagnerzyklus und alle Konzerte der Saison (außer 30./31.12.12) »Extra Abo Plus« für das Silvesterkonzert mit Beethovens Sinfonie Nr. 9 am 30.12.12: 45 Euro in der ersten Platzkategorie

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Wahl- und Schnupper-Abonnement WAHL-ABONNEMENT Wählen Sie aus den insgesamt 20 Abonnement-Konzerten der Reihen A, B und C Ihre sechs persönlichen Favoriten. Stellen Sie Ihr eigenes Abonnement ganz individuell nach Ihrem Geschmack, zeitlicher Planung und Bedürfnissen zusammen: Ort, Wochentag, Dirigent, Solisten, Programm. PL ATZK ATEGORIE WAHL-ABO

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6 Konzerte 168 € 150 €

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108 €

»Abo Plus« (ca. 15 % Ermäßigung) für die Konzerte des Wagnerzyklus und alle Konzerte der Saison (außer 30./31.12.12) »Extra Abo Plus« für das Silvesterkonzert mit Beethovens Sinfonie Nr. 9 am 30.12.12: 45 € in der ersten Platzkategorie lung Unsere Empfeh on: für diese Sais rte im Klavierkonze Wahl-Abo!

SCHNUPPER-ABONNEMENT Wählen Sie aus den insgesamt 20 Abonnement-Konzerten der Reihen A, B und C Ihre drei persönlichen Favoriten. Stellen Sie sich Ihr „kleines“ Abonnement für 75 € zusammen (Platzkategorie 3 in Konzerthaus und Philharmonie). Als Abonnent des Schnupper-Abonnements genießen Sie ebenso alle Vorteile des »Abo Plus« und »Extra Abo Plus«. PL ATZK ATEGORIE

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3 Konzerte

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Abonnements und Ihre Vorteile FE STE S ABONNEMENT

WAHL-ABONNEMENT

SCHNUPPER-ABONNEMENT

u regelmäßige, feste Konzert-

u 6 Konzerte zur freien Auswahl

u 3 Konzerte zur freien Auswahl

termine an ausgewählten Wochentagen verteilt über die gesamte Saison u

(aus den 20 AbonnementKonzerten der Serien A, B und C) u Konzerttermine selbst wählen,

feste Plätze in Konzerthaus und Philharmonie

u fester Abonnementpreis ab

Abonnement individuell zusammenstellen u fester Abonnementpreis ab

90 €

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u ca. 50 % Ermäßigung auf den

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Einzelkartenpreis SERIEN A UND B 7 Konzerte 154 | 140 | 126 | 105 € SERIE C 6 Konzerte

Einzelkartenpreis WA HL-A BO 6 Konzerte

(aus den 20 AbonnementKonzerten der Serien A, B und C) u das „kleine“ Abonnement zum

Kennenlernen oder ideal als Geschenk u fester Preis für 3 Konzerte

in der Platzkategorie 3 in Konzerthaus und Philharmonie SCHNUPPER-A BO 3 Konzerte

75 €

168 | 150 | 126 | 108 €

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132 | 120 |108 | 90 €

VORTEILE u Bis zu ca. 50 % Ermäßigung auf den

u Exklusiv laden wir Sie als Abonnent

Einzelkartenpreis. u Ihre Plätze sind Ihnen sicher, Sie haben schon vor Beginn des freien Verkaufs die Auswahl unter den besten Plätzen. u Als Abonnent bekommen Sie die Saisonbroschüre gratis nach Hause geschickt. u Informationen über das laufende Programm und besondere Aktionen erhalten Sie regelmäßig per Post. u Die Konzertkarten für Ihr Abonnement bekommen Sie ohne Versandgebühr per Post zugeschickt.

zu Orchesterproben ein. Schauen Sie hinter die Kulissen und lernen Sie Ihr Orchester bei der Arbeit kennen. u Als Abonnent erhalten Sie eine Einladung zur jährlichen Abendveranstaltung, auf der wir die folgende Saison vorstellen. u Zudem lädt „Dussmann das KulturKaufhaus“ Sie als Abonnenten des RSB einmal in der Saison zu einem Mitternachtsshopping ein! In Kooperation mit

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ABO PL Als Abonn US« en ermäßigte t erhalten Sie einen n Preis für das Silves konzer t m te it Nr. 9 am 30 Beethovens Sinfonie r.12.12: 45 Eu ersten Pla ro in de r tzkategori e.

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Willkommensprämie Für Ihr erstmaliges Abonnement beim RSB bedanken wir uns mit einem Willkommensgruß.

In Kooperation mit

u Die ersten 50 Neuabonnenten der

Reihen A, B und C sowie des WahlAbonnements erhalten einen Dussmann-Einkaufsgutschein im Wert von 15 €.

NEUE S MUSEUM

In Kooperation mit

BERLIN

u Die ersten 20 Neuabonnenten des

Schnupper-Abos erhalten Eintrittskarten für die Museumsinsel Berlin – inklusive Zeitfensterticket für das Neue Museum Berlin.

Treten Sie ein!

ABONNENTEN WERBEN ABONNENTEN Begeistern Sie Ihre Freunde und Nachbarn, Kollegen und Verwandten für ein Abonnement beim RSB! Für jeden neu gewonnenen Abonnenten bedanken wir uns bei Ihnen mit zwei Freikarten für ein Konzert des RSB Ihrer Wahl (außer 30./31.12.12 und Wagnerzyklus) sowie zwei Eintrittskarten ins Deutsche Historische Museum.

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Abonnementbedingungen Abonnement-Preis Der Preis Ihres Abonnements ergibt sich aus den aktuellen Einzelkartenpreisen für jedes Konzert in Ihrer Serie mit einer Rabattierung. In den Abonnement-Serien A, B und C erhalten Sie ca. 50 % Rabatt auf den Einzelkartenpreis! Das Wahlabonnement ist im Verhältnis zum Einzelkartenpreis ca. 30 % ermäßigt. Bezugsberechtigung Natürlich können Sie nicht nur für sich, sondern auch für Dritte ein Abonnement erwerben. Diese Möglichkeit besteht auch für juristische Personen. Vertrag Der Abonnementverkauf beginnt am 02. April 2012. Bestellen Sie Ihr Abonnement bei unserem Besucherservice in der Charlottenstraße 56 persönlich, per Telefon oder per E-Mail. Sie können Ihr Abonnement auch online im Internet auf der Seite www.rsb-online.de bestellen.

Wenn Sie sich für Ihr Abonnement entschieden haben, wird mit Ihrer Bestellung zwischen Ihnen und der roc berlin ein Vertrag geschlossen. Die in dieser Broschüre aufgeführten Abonnementbedingungen sind Bestandteil des Vertrages.

Kündigung Falls Sie sich entschließen, Ihr Abonnement nicht fortzusetzen, kündigen Sie bitte schriftlich bis spätestens zum 15. Mai vor Ende der jeweiligen Spielzeit. Es gilt das Datum des Poststempels.

Zahlungsweise Sie erhalten für Ihr Abonnement eine Rechnung. Diese kann per Lastschrift, Überweisung, bar oder mit EC-Karte bezahlt werden. Bitte geben Sie bei Zahlung stets Ihre Kunden- bzw. Rechnungsnummer an.

Sonstiges Es gelten die allgemeinen Geschäftsbedingungen auf Seite 102.

Zahlungsausfall Für den Fall einer verspäteten, fehlenden oder nicht vollständigen Zahlung müssen wir uns vorbehalten, über reservierte Karten anderweitig zu verfügen. Bei Verfall der Reservierung besteht kein Anspruch auf Schadenersatz. Bei Nichtzahlung des Abonnements hat die roc berlin ein außerordentliches Kündigungsrecht. Erneuerung des Abonnements Ihr Abonnement erneuert sich für jede Spielzeit automatisch. Dies gilt für die Abonnementreihen A, B und C. Bitte beachten Sie, dass die Anzahl der Konzerte sowie die Preise für Abonnements und Einzelkarten Schwankungen unterliegen und sich von Jahr zu Jahr unterscheiden können.

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Impressum Herausgeber Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin in der Rundfunk-Orchester und -Chöre GmbH Berlin (roc berlin) Geschäftsführer Heinz-Dieter Sense Charlottenstraße 56 D-10117 Berlin www.rsb-online.de info@rsb-online.de Künstlerischer Leiter und Chefdirigent Marek Janowski Orchesterdirektor Trygve Nordwall Telefon +49 (0)30- 202 987 510 Telefax +49 (0)30- 202 987 519 nordwall@rsb-online.de Abonnementbüro, Kartenverkauf und Besucherservice Telefon +49 (0)30 - 202 987 15 Telefax +49 (0)30 - 202 987 29 tickets@rsb-online.de Bankverbindung Berliner Bank Konto-Nr. 51 00 938 00 BLZ 100 708 48

Texte Steffen Georgi

Ton- und Bildaufnahmen in den Konzerten sind generell nicht gestattet.

Redaktion Steffen Georgi Katrin Winkelmann Christina Gembaczka Julia Rothe

Mit dem Kauf einer Eintrittskarte/ eines Abonnements erklärt der Besucher sein Einverständnis mit einer vom Veranstalter zugelassenen Tonund/oder Bildaufzeichnung.

Fotos Peter Adamik (Orchesterfotos) Felix Broede (Marek Janowski) Ulrich Schwarz (DHM) Kai Bienert (Familienkonzert, Herbert Feuerstein, Impressionen) Bettina Straub (Impressionen) Achim Kleuker (Neues Museum) Jens Bösenberg (Matthäuskirche) Wir danken den Künstleragenturen, Veranstaltern und Konzerthäusern für die Überlassung ihres Bildmaterials.

Redaktionsschluss 31. Januar 2012 Änderungen vorbehalten! V.i.S.d.P. Trygve Nordwall

Gestaltung, Realisierung schöne kommunikation A. Spengler & D. Schenk GbR, Berlin Druck H. Heenemann GmbH & Co, Berlin Buch- und Offsetdruckerei

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© Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin Januar 2012


Allgemeine Geschäftsbedingungen 1. Geltungsbereich Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen regeln die rechtlichen Beziehungen zwischen den Konzertbesuchern und der Rundfunk Orchester und Chöre GmbH. Sie sind Bestandteil jedes Vertrags über den Erwerb von Eintrittskarten. Sie gelten auch für Abonnenten sowie Besucherorganisationen, soweit nichts Abweichendes vereinbart ist.

Geschäftszeiten abgegeben werden (Rundfunk Orchester und Chöre GmbH, Besucherservice, Charlottenstraße 56, 10117 Berlin).

9. Bild- und Tonaufnahmen Das Herstellen von Bild- und Tonaufnahmen aller Art ist grundsätzlich untersagt.

Abonnentenkarten für Orchesterabonnements können gegen eine Bearbeitungsgebühr im Besucherservice bis zwei Werktage vor einer Veranstaltung umgetauscht werden (maximal zwei Tauschmöglichkeiten pro Saison).

Die Rundfunk Orchester und Chöre GmbH behält sich vor, Ton- und Bildaufzeichnungen bzw. Übertragungen von Konzerten zu machen bzw. zuzulassen. Der Konzertbesucher erklärt mit dem Kauf einer Eintrittskarte oder durch Übernahme eines Abonnements sein Einverständnis.

2. Programme und Anfangszeiten Die aktuellen Konzertprogramme mit den Anfangszeiten werden in den Broschüren der roc berlin und ihrer Ensembles bekanntgemacht. Änderungen bleiben vorbehalten.

Ansonsten besteht kein Anspruch auf Rücknahme und Umtausch von Karten. Änderungen des Programms sowie Umbesetzungen begründen ebenfalls kein Umtausch- und Rücknahmerecht.

3. Kartenverkauf Eintrittskarten zu den Veranstaltungen der roc berlin können im Besucherservice (Rundfunk Orchester und Chöre GmbH, Besucherservice, Charlottenstraße 56, 10117 Berlin) während der Öffnungszeiten, bei den an Eventim angeschlossenen Vorverkaufsstellen oder über das Internet erworben werden. Auf Wunsch können Karten auch gegen Zahlung einer Bearbeitungsgebühr zugesandt werden. Dies ist bis eine Woche vor dem Veranstaltungstermin und auf Risiko des Kartenerwerbers möglich. Ermäßigte Karten sind nur in Verbindung mit dem zur Ermäßigung berechtigenden Ausweis zu erwerben und gültig. Pro Person kann nur eine persönlich gebundene ermäßigte Karte erworben werden. Der zur Ermäßigung berechtigende Ausweis ist auf Verlangen am Einlass vorzuzeigen. Eintrittskarten verlieren mit dem Verlassen des Veranstaltungsortes ihre Gültigkeit. 4. Umtausch und Rücknahme von Karten Wird eine Veranstaltung abgesagt, so können die Karten innerhalb von zwei Wochen nach Veranstaltungstermin zurückgegeben werden. Die Karten können dabei per Post an den Besucherservice gesandt oder dort während der

5. Kartenverlust Bei Kartenverlust wird von der Rundfunk Orchester und Chöre GmbH kein Ersatz geleistet. Verliert ein Abonnent eine Eintrittskarte, kann ihm gegen Vorlage des Personalausweises und Erhebung einer Gebühr eine Ersatzkarte ausgestellt werden. In diesem Fall verliert die Originalkarte ihre Gültigkeit. 6. Änderung von Name, Anschrift, Bankverbindung Kunden, die am Lastschriftverfahren teilnehmen, werden gebeten, Änderungen des Namens, der Anschrift und der Bankverbindung unverzüglich dem Besucherservice schriftlich mitzuteilen. Sollte aufgrund falscher oder veralteter Angaben eine Lastschrift von der Bank zurückgewiesen werden, so müssen die dadurch entstandenen Kosten an den Kunden weitergegeben werden. 7. Nacheinlass Zu spät kommende Besucher können erst beim nächsten vom Veranstalter vorgegebenen Einlasszeichen eingelassen werden. 8. Hausrecht Besuchern kann der Zutritt zu einer Veranstaltung verweigert werden, wenn begründeter Anlass zu der Annahme besteht, dass sie die Veranstaltung stören, andere Besucher belästigen oder gegen die Geschäftsbedingungen verstoßen haben.

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10. Datenschutz Der Käufer von Eintrittskarten ist damit einverstanden, dass die im Zusammenhang mit der Bestellung von ihm angegebenen Daten vom Ticketing-Systembetreiber (CTS Eventim AG) in dem für die Abwicklung des Vertragsverhältnisses erforderlichen Umfang gespeichert, verarbeitet und genutzt werden. Die Rundfunk Orchester und Chöre GmbH sowie die CTS Eventim AG sind berechtigt, diese Daten an mit der Durchführung des Ticketvertrags beauftragte Dritte zu übermitteln, soweit dies für die Vertragsdurchführung notwendig ist. 11. Salvatorische Klausel Im Fall der Unwirksamkeit oder Nichtigkeit einer Bestimmung dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen werden die übrigen Bestimmungen nicht berührt. Die unwirksame oder nichtige Bestimmung ist durch eine den wirtschaftlichen Interessen der Vertragspartner entsprechende zu ersetzen. 12. Inkrafttreten Diese allgemeinen Geschäftsbedingungen treten zum 15.08.2010 in Kraft.


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Mo-Fr 10-24 Uhr Sa 10-23:30 Uhr

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KONZERTHAUS BERLIN – GROSSER SAAL

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Spielorte in Berlin PHILH A RMONIE BERLIN Herbert-v.-Karajan-Straße 1, 10785 Berlin-Tiergarten Großer Saal: ca. 2.400 Plätze Platzkategorien, siehe Plan ››› S. 107

KONZERTH AUS BERLIN

NORDISCHE BOT SCH A F TEN, FELLE SHUS Rauchstraße 1, 10787 Berlin ca. 150 Plätze freie Platzwahl

ST. M AT TH ÄUS -K IRCHE Matthäikirchplatz, 10785 Berlin ca. 200 Plätze freie Platzwahl

Gendarmenmarkt 2, 10117 Berlin Großer Saal: ca. 1.400 Plätze Platzkategorien, siehe Plan ››› S. 106

RUNDFUNK BERLINBR A NDENBURG (RBB) Haus des Rundfunks, Masurenallee 8–14, 14057 Berlin Großer Sendesaal: ca. 1.000 Plätze, verschiedene Platzkategorien

SCHLÜTERHOF

R A DI A L SYSTEM V Holzmarktstraße 33, 10243 Berlin Halle: ca. 330 Plätze verschiedene Platzkategorien

AT ZE MUSIK THE ATER

Deutsches Historisches Museum Unter den Linden 2, 10117 Berlin ca. 700 Plätze, numerierte Plätze

Luxemburger Straße 20, 13353 Berlin ca. 480 Plätze numerierte Plätze

NEUE S MUSEUM, MUSEUMSINSEL BERLIN Bodestraße 1, 10178 Berlin ca. 300 Plätze verschiedene Platzkategorien

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PERSÖNLICHE ANGABEN

Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin (RSB) Besucherservice Charlottenstraße 56 10117 Berlin

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Telefon

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Lastschrift

EINZUGSERMÄCHTIGUNG Mit einer Einzugsermächtigung helfen Sie uns, den Verwaltungsaufwand so gering wie möglich zu halten. Die Einzugsermächtigung ist von allen Abonnenten jede Saison bitte erneut auszufüllen. Hiermit ermächtige ich die Rundfunk-Orchester und -Chöre GmbH (roc berlin) widerruflich, die zu zahlenden Beträge bei Fälligkeit von meinem Konto abzubuchen.

Kontoinhaber

Kontonummer

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Der Käufer von Eintrittskarten nimmt zur Kenntnis, dass die im Zusammenhang mit der Bestellung von ihm angegebenen Daten vom Ticketing-Systembetreiber (Eventim) in dem für die Abwicklung des Vertragsverhältnisses erforderlichen Umfang gespeichert, verarbeitet und genutzt werden. Die Rundfunk-Orchester und -Chöre GmbH sowie die CTS Eventim AG sind berechtigt, diese Daten an mit der Durchführung des Ticketvertrags beauftragte Dritte zu übermitteln, soweit dies für die Vertragsdurchführung notwendig ist.

RundfunkSinfonieorchester Berlin

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RICHARD WAGNERS „RING“

Serie

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B

C

Vier Wagnerkonzerte im Paket (siehe Seite 93)

Anzahl der Plätze

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Kategorie/Preis

Kategorie/Preis

Platzwunsch (Block)

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FEUERSTEIN FÜHRT KLASSIK EIN

Anzahl der Kategorie/ Platzwunsch Plätze Preis (Block)

Anzahl der Plätze Kategorie/Preis

Terminauswahl 1. 4.

SCHLÜTERHOFKONZERTE

2. 5.

Drei Schlüterhofkonzerte im Paket (siehe Seite 93)

3. 6.

Anzahl der Plätze Kategorie/Preis

SCHNUPPER-ABONNEMENT Anzahl der Plätze

MOZARTFESTIVAL IM SEPTEMBER

Terminauswahl

Drei Mozartabende im Paket (siehe Seite 93)

1. 3.

Anzahl der Plätze

2.

Kategorie/Preis

»ABO PLUS« Einzelkarten für Abonnenten ca. 15% ermäßigt Termin

Drei Feuersteinkonzerte im Paket (siehe Seite 93)

Anzahl der Plätze

Kategorie/ Preis

Platzwunsch (Block)

45 €

KAMMERKONZERTE Anzahl der Plätze Terminauswahl 1. 3. 2.

Nutzen Sie den » Abo Plus «-Vorteil für den Wagnerzyklus! »E X TR A ABO PLUS« für das Festkonzert vor Silvester am 30.12. ca. 25% ermäßigt Termin

Anzahl der Plätze

30.12.12

Kategorie/ Preis 45 €

Platzwunsch

FA M I L I E N KO N Z E R T E Anzahl der Plätze

Erwachsene

Kinder

Terminauswahl 1. 3. 2.

RSB Saisonbroschüre 2012|2013  

Alle Informationen zum Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, den Konzerten, Projekten, Solisten und Gastdirigenten in der Saison 2012|2013.

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