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G辰stemagazin Parkhotel Igls Fr端hjahr/Sommer 2010

Park Bewegung beginnt im Kopf Mentale Tipps und Tricks von unserer Neurowissenschaftlerin Dr. Edith Stadelmann

www.parkhotel-igls.at

ZEIT

TheMedGolf速 Schmerzfrei zum perfekten Schwung

Kybun Das ganzheitliche Bewegungskonzept

Bewegung im Zentrum Das richtige Bewegungskonzept ist ein Schl端ssel zur guten Gesundheit.

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Editorial und Inhalt

Inhalt 04 Bewegung und die Mayr-Therapie

Unser Ärzteteam zur Bedeutung von Bewegungstrainings

06 Bewegung mit System

Ein Rundgang mit Bewegungstrainerin Vera Sprenzinger durch die Fitnesszonen im Parkhotel Igls

10 Mit Kybun durch den Alltag Bewegter Gast! Schon mehr als sechs Monate sind seit der Wiedereröffnung des Parkhotel Igls vergangen. Vieles ist seit dem Umbau in Bewegung gekommen. Ein guter Zeitpunkt also, um die zweite Ausgabe unseres Gästemagazins dem Thema Bewegung zu widmen. Die Moderne Mayr-Therapie verbindet bewusste Ernährung und Regeneration gezielt mit Bewegungstherapien. Je nach Disposition bedeutet das für jeden Gast etwas anderes. Entsprechend bieten wir eine große Palette an Aktivitäten an – professionell begleitet von unseren Bewegungstrainern und Physiotherapeuten. Gerne nehmen wir Sie in dieser Ausgabe mit auf einen Rundgang durch die Bewegungszonen im Haus, bis hin zu den Kybun-Matten und unserem Golfprogramm. Zudem erhalten Sie erkenntnisreiche Einblicke von unserem Ärzteteam und unserer Psychologin. In Bewegung bleibt aber nicht nur unser Bewegungs- und Entspannungssektor. In allen Bereichen entwickeln wir uns täglich für Sie weiter. Lassen Sie sich vom Parkhotel Igls verzaubern, von seiner wunderbaren Umgebung, seinem blühenden Park, seinem einmaligen Hallenbad und Fitnessraum und seinem tollen Team... Wir freuen uns auf Sie! Mag. Andrea Gnägi

Das Bewegungskonzept Kybun lässt sich einfach in den Alltag integrieren. Ein Treffen mit dem Erfinder Karl Müller

12 Mit Köpfchen bewegt durchs Leben

Psychologin Dr. Edith Stadelmann zum Thema Mentalcoaching

14 Schmerzfrei zum perfekten Schwung

Warum sich jeder Golfer das TheMedGolf®-Programm leisten sollte. Ein Selbstversuch

18 Das genaue Auge

Rätseln Sie mit!

19 Wussten Sie, dass...?

Neuigkeiten und Hintergründe aus dem Parkhotel Igls

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Individuelle Bewegungsabläufe und die Moderne Mayr-Therapie Die klassische Mayr-Kur hat sich in den letzten Jahren stark weiterentwickelt und modifiziert. Zu ihren wichtigen Bestandteilen gehören heute auch individuelle Bewegungstherapien. Unser Ärzteteam erklärt Ihnen warum.

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Themenschwerpunkt Bewegung

Nach Dr. F.X. Mayr folgte die Diät in erster Linie dem Prinzip der Schonung; anstrengende Tätigkeiten wurden möglichst vermieden. Um den bewährten Kern der klassischen Mayr-Kur entstanden in den letzten Jahrzehnten ergänzende Kurhilfen, Diätformen und medizinische Verfahren. Wenn wir heute von der Modernen MayrKur sprechen, bezeichnet das eine dem aktuellen Wissensstand der Medizin angepasste, zeitgemäße Kurform. Dazu gehört auch die Bewegung.

Gesundheitsrisiko Bewegungsmangel Durch Bewegungsmangel kommt es bereits ab dem 30. Lebensjahr zu einem Muskelmasseverlust von ca. 1% pro Jahr. Der Erhalt und Aufbau von Muskelmasse ist aber außerordentlich wichtig für die körperliche und geistige Fitness. Die neusten Erkenntnisse über Alterungsprozesse zeigen, dass neben der Verschlackung die Sarkopenie – der Muskelschwund – eines der wesentlichen Zeichen des alternden Menschen ist. Der Muskelschwund stellt ein vielfältiges Gesundheitsrisiko dar und vergesellschaftet sich mit Erkrankungen wie Stoffwechselstörungen, Diabetes, Osteoporose, Versteifung des Bewegungsapparates, Schmerzsyndromen, Fall- und Sturzneigung, Knochenbrüchen und neurodegenerativen Erkrankungen, die mit Störungen des Gedächtnisses und dem Verlust von diversen kognitiven Fähigkeiten einhergehen. Zudem ist es eine Tatsache, dass vorwiegend in der Muskulatur Fett verbrannt wird. Schwindet der Muskel, schwellen die Fettdepots zu einem Fettberg an. Deshalb ist es wichtig, dass dem Verlust von Muskelmasse vorgebeugt wird. Die Kombination von Ausdauer- und Krafttraining und eine entsprechende Diät führen letztlich zu einem Turboeffekt in der Fettverbrennung, der die Ergebnisse der Vergangenheit in den Schatten stellt.

Am Anfang steht die Diagnose Die Moderne Mayr-Medizin hat diese Erkenntnisse in ihr Diagnose-, Therapie- und Diätkonzept aufgenommen. Damit Nahrung vernünftig verwertet wird, muss der Stoffwechsel funktionieren, der durch die Bewegung unterstützt wird. Nur so kann das Zugeführte in Energie und für den Zellaufbau umgesetzt werden. Heute wird zudem ein wichtiges Verfahren – die Bioimpedanzmessung – zur Bestimmung der Muskel- und Fettmasse angewendet. Die daraus gewonnenen Daten, die durch die Ergebnisse einer Ergometrie (Herz-Kreislauf-Test) ergänzt werden können, sind wichtig für die Bestimmung der Diätstufen.

men, leichte gymnastische Übungen) sind zwar erlaubt, jedoch ist Schonung nach wie vor oberstes Prinzip.

Die Rolle des Eiweißes Die moderne Diätetik/Ernährungsmedizin zielt neben der Schonung und Reinigung des Magen-Darm-Traktes und Optimierung von Stoffwechselvorgängen vor allem auf den Erhalt und Aufbau des größten Organsystems: der Muskulatur. Deshalb bekommt der Gast mit der Diätstufe 2 Eiweißzulagen, die notwendig sind, damit sich die Muskeln nicht abzubauen beginnen. Genügend Eiweißzulagen zum Frühstück und zum Abendessen sowie Eiweiß zur Hauptmahlzeit (Mittagessen) sind generell wichtig zur vermehrten Bildung des somatotropen Hormons in der Nacht: Erkenntnisse aus der Hormonforschung weisen darauf hin, dass in der Regenerationsphase während des Schlafes wertvolle Aminosäuren in die Muskulatur eingebaut werden, welche den Muskel regenerieren. Dies ist eine wichtige Voraussetzung für die Zunahme der Muskelmasse.

Individuelles Bewegungsprogramm Ab Diätstufe 2 kann somit ein gezieltes Bewegungsprogramm gestartet werden in Form von langsam sich steigernden Bewegungsmustern. Je stärker die angestrebte körperliche Belastung, umso mehr muss die Ernährung von einer ausgeglichenen oder negativen Energiebilanz in Richtung positive Energiebilanz erfolgen. Grundsätzlich ist ein zu ausgeprägter Katabolismus (eine zellabbauende Gesamtsituation) zu vermeiden. Die Berücksichtigung individueller Voraussetzungen und die persönliche Beratung sind hier oberstes Gebot.

Gezielte Bewegung im Parkhotel Igls Gezielte regelmäßige körperliche Aktivität mit entsprechendem Muskelaufbau ist wichtig: Sie stellt einen wesentlichen Faktor in der Regeneration und Wiederherstellung körperlicher, geistiger und seelischer Gesundheit dar. Profitieren Sie vom Angebot und dem Know-how, das Ihnen das Team vom Parkhotel Igls in diesem Zusammenhang bietet!

Schonung erlaubt Teefasten und die klassische Milch-Semmel-Diät (Diätstufe 1) sind aus moderner medizinischer Sicht nur gezielt einsetzbar, weil sie den Muskelverlust fördern und den Energieverbrauch auf Dauer senken. Alltägliche Bewegungsabläufe (spazieren gehen, schwimPark zeit 5


Bewegung mit System Bewegung ist ein wesentlicher Bestandteil der Modernen Mayr-Medizin. Geeignete Sportsowie Bewegungstherapien während der Kur intensivieren den Stoffwechsel und die Entgiftung und helfen mit, übermäßige Depots ab- und ein positives Körpergefühl aufzubauen. Ein Rundgang mit Vera Sprenzinger, Bewegungstrainerin des Parkhotel Igls.

Muskelaufbau – gegen Muskelschwund! Im modernsten Fitnessraum mit Panoramablick stehen die funktionellen Trainingsgeräte des deutschen Herstellers Proxomed®, welche perfekt auf die biomechanischen Voraussetzungen des Menschen ausgerichtet sind. Die Geräte lassen sich äußerst genau einstellen. Körperliche Schwachstellen können so sehr präzise trainiert werden. Zudem lassen sich die Daten jedes Trainings speichern, was eine laufende Kontrolle des Trainingsfortschritts ermöglicht. Da aber nicht jeder Gast auf das Gleiche anspricht, hält Bewegungstrainerin Vera Sprenzinger ein ganzes Set an zusätzlichen Methoden bereit. Je nach Konstitution und Vorlieben kann die eine oder andere Methode eingesetzt werden. Abwechslung ist wichtig. Kraft lässt sich beispielsweise auch auf der Gymnastikmatte oder mit dem elastischen Theraband trainieren.

Herz/Kreislauf und Stoffwechsel Der Fitnessraum im Parkhotel bietet eine Vielfalt an Trainingsmöglichkeiten, doch was gibt es schöneres als ein lockeres Laufen an der frischen Luft. Das wunderbare Hochplateau rund um Igls lädt wahrlich zum Wandern, Nordic Walking und Jogging ein. Geführte Gruppentrainings im Freien werden deshalb täglich angeboten. Für Herz-Kreislauf-Trainings stehen diverse, überaus wirkungsvolle Trainingsgeräte zur Verfügung: Ergometer, Hometrainer, Lauf6

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bänder, Stepper, Crosstrainer, Rudergeräte. Um Überforderungen zu vermeiden und eine Verbesserung der Ausdauer zu erreichen, werden sowohl im Freien als auch im Fitnessraum Pulsuhren eingesetzt.

Sensomotorik Mit zunehmendem Alter lassen die Vorgänge der Sinneswahrnehmung kontinuierlich nach. Das muss nicht sein. Oft ist auch hier der Mangel an Bewegung und körperlicher Tätigkeit der eigentliche Grund. Das Parkhotel Igls setzt deshalb auf verschiedene Programme zur Stärkung der Sensomotorik. Eines davon ist Kybun, ein ganzheitliches, vom Schweizer Karl Müller entwickeltes Bewegungskonzept (siehe Artikel Seite 10). Kybun trainieren heißt auf weichen Matten gehen, mit Schuhen mit Abrollsohle laufen. Der Untergrund ist instabil und zwingt uns, die Balance zu halten. Dadurch werden Muskeln trainiert, was wiederum die Gelenke stabilisiert und die Entspannung fördert. Ähnliche Übungen lassen sich auch auf Gymnastikmatten oder mit speziellen Balancegeräten realisieren.

Beweglichkeit Wer den Fokus auf die Beweglichkeit legt, trifft man im Gymnastikraum. Auch hier werden unterschiedliche Programme angeboten, individuell oder in Gruppen. Sehr nützlich für die Beweglichkeit


Themenschwerpunkt Bewegung

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ist beispielsweise Stretching oder klassische Gymnastik. Aber auch Pilates, Yoga und Feldenkrais dürfen nicht fehlen. Entsprechend hat jede Bewegungstrainerin und Physiotherapeutin im Parkhotel ihr Spezialgebiet. Natürlich greift das eine Programm in das andere. Ausgeglichenes Krafttraining hilft der Beweglichkeit, Beweglichkeit wiederum der Kraft. Das entspricht dem vom Gesundheitszentrum verfolgten ganzheitlichen Ansatz.

Entspannung Gesundheit ist aber auch eine Frage von bewussten Gegensätzen wie Spannung und Entspannung. Deshalb werden verschiedene Entspannungstechniken angeboten. Bewusstes Atmen oder das Jacobson-Training zur progressiven Muskelentspannung beispielsweise. Alle diese Techniken helfen zum Abbau von Stress oder zur Linderung von Unruhe sowie Schlafstörungen. Nicht selten sind Entspannungsübungen der Schlüssel zu einer nachhaltigen Verbesserung der Gesundheit.

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Das Hallenbad Das Element Wasser ist wie kein anderes geeignet, die körperliche Fitness auf ganzheitliche und überaus schonende Weise zu fördern. Hier greift alles ineinander, weshalb es sich vor allem bei verletzungsbedingter Rehabilitation lohnt, viel Zeit im Wasser zu verbringen. Vera Sprenzinger hält viele Möglichkeiten bereit: Schwimmbrett, Poolnudel, Aquagürtel... Auch im Wasser gilt die Parkhotel-Maxime, auf die persönlichen Voraussetzungen jedes Gastes einzugehen. Es lohnt sich deshalb immer, während des Aufenthaltes individuelle Trainings zu buchen. Nicht nur die Topinfrastruktur und das breite Angebot machen Spass und bringen Bewegung in die eigenen Trainingsvorstellungen. Es ist vor allem die geballte Ladung an Know-how – von den Ärzten über die Physiotherapeuten bis hin zu den Bewegungstrainern –, von der die Gäste in hohem Maße profitieren können.


Themenschwerpunkt Bewegung

Das Bewegungskonzept des Parkhotel Igls setzt auf fünf Pfeiler. Je nach Behandlungsschwerpunkt legt der Arzt zusammen mit dem Gast realistische Ziele für ein Bewegungsprogramm fest. Gemeinsam mit dem Therapeuten und Bewegungstrainer stellt Muskelaufbau Fitnessgeräte, Theraband, Wirbelsäulengymnastik, Pilates etc.

der Gast sein Programm zusammen. Während des Aufenthaltes im Parkhotel Igls werden auf diese Art richtungsweisende Impulse für die körperliche Fitness gesetzt, die später auch zu Hause weiterverfolgt werden können.

Herz/Kreislauf Sensomotorik und Stoffwechsel Kybun, Nordic Walking, Wassergymnastik, pulskontrolliertes HerzKreislauf-Training, Cardiogeräte etc.

MFT-Platte, Trampolin, Feldenkrais etc.

Beweglichkeit

Entspannung

Stretching, TheMedGolf®, Yoga etc.

Jacobson-Training, bewusstes Atmen, autogenes Training etc.

Personal-Fitnesstraining à 50 Min. e 73.00 Personal-Fitnesstraining à 25 Min. e 40.00

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Mit Kybun durch den Alltag 1996 kommt ein Schweizer Ingenieur auf die Idee, dem Schuh den sicheren Boden zu nehmen. Er erfindet den MBT-Schuh mit abgerundeter Sohle. Statt für Stabilität sorgt der Schuh beim Gehen für Instabilität. Wofür nur soll das gut sein, fragt man sich auf den ersten Blick. Ein klärender Besuch bei Karl Müller, dem Erfinder von MBT und des Kybun-Bewegungskonzepts. Karl Müller ist ein Getriebener. In den Siebzigerjahren geht er nach dem Abschluss seines Ingenieurstudiums als junger Mann nach Südkorea. Er lernt seine spätere Frau Jung-Suk kennen, startet eine Karriere als Unternehmer, importiert Schweizer Produkte, eröffnet Restaurants, Sportgeschäfte... Seine Geschäfte florieren. Müller arbeitet Tag und Nacht, der Erfolg macht süchtig. Doch zusehends leiden seine Familie und seine Gesundheit. Nach 12 Jahren in Asien zieht er mit seiner Frau und inzwischen sechs Kindern zurück in die Schweiz. Er ist ausgebrannt, sucht nach einer neuen Herausforderung und findet diese in einem so-

zialen Projekt. Müller, kein Mann von halben Sachen, investiert darin sein ganzes Geld. Und er verliert alles. Das Projekt scheitert. Doch Karl Müller rappelt sich auf. Durch Zufälle kommt er 1996 auf die Idee des MBTSchuhs. Zehn Jahre später hat er bereits 4 Millionen dieses „Anti-Schuhs“ an Mann und Frau gebracht. Müller bleibt in Bewegung, sucht weiter das Risiko, das Instabile. Er verkauft MBT und wird dadurch ein reicher Mann. Die finanzielle Unabhängigkeit eröffnet ihm die Möglichkeit, sich nochmals komplett neu zu erfinden. Er entwickelt das ganzheitliche Bewegungskonzept Kybun, die Gesundheitsmatte kyBounder und die

nächste Generation „instabiler Schuhe“, die kyBoots. Hier stehen wir also vor einem Selfmademan, wie er im Buche steht. Doch hinter Müllers Produkten steht mehr als Risikobereitschaft und Unternehmertum. Hinter Kybun steht eine Vision, bei der man sich fragen muss, warum sie von der Schuh- oder Gesundheitsindustrie nicht schon lange angepackt wurde. Kybun ist ein Produkt der Neuzeit. Vor 100 Jahren hätte niemand auch nur einen Schilling in Kybun investiert. Damals ging der Durchschnittsmensch denn auch täglich 15 Kilometer zu Fuß, bedingt durch die Lebensumstände. Heute sind es noch 700 Meter; ein Quasistillstand im Hochgeschwindigkeitsleben. Stattdessen verbringen wir einen großen Teil unserer Zeit im Sitzen. Ob Auto, Arbeitswelt, Schule, Freizeit – überall sitzen wir auf Stühlen und bewegen uns nicht. Die Folgen davon sind bekannt: Rückenbeschwerden, Übergewicht, Herz-Kreislauf-Probleme – alles sogenannte Zivilisationskrankheiten. Der sitzende Mensch wird zum Krankenkassenfall.

Der Königsweg des Kybun-Läufers. Karl Müller beim Arbeiten am Stehpult, gehend auf einem kyTrainer. 10 Park zeit


Themenschwerpunkt Bewegung

Kybun-Trainingseinheit im Parkhotel Igls.

Vor diesem Hintergrund ist Kybun eine segensreiche Idee: Man lässt den Menschen auf weichen Matten stehen oder mit „instabilen Schuhen“ gehen. Dadurch ist man gezwungen, seinen Körper immer in Bewegung zu halten. Die kleinen Tiefenmuskeln im Körper werden ständig aktiviert, die gesamte Muskulatur entspannt sich. Konkret geht das beispielsweise so: Statt an einem üblichen Tisch, arbeitet man am Stehpult. Am Boden liegt eine kyBounder-Gesundheitsmatte. Die Matte hat eine rückfedernde Eigenschaft, wodurch wiederum ein instabiler Untergrund simuliert wird. kyBounder gibt es in verschiedenen Größen. Je dicker, desto weicher, desto instabiler. Darauf steht man entweder mit normalen Schuhen, in Socken oder noch besser mit den kyBoots. Die Folge: Man bleibt immer in Bewegung, tippelt langsam und unmerklich hin und her. Der Körper befindet sich im Fluss. Sie mögen jetzt einbringen, dass das zwar gut gemeint ist, aber im Alltag nicht umsetzbar. Das Gegenteil wurde jedoch mehrfach bewiesen. Die St. Galler Kantonal-

bank beispielsweise hat kürzlich ganze Abteilungen auf Kybun umgerüstet. Mit anderen Worten, 200 Mitarbeiter arbeiten an Stehpulten, entweder auf der kyBounderMatte oder mit kyBoots oder beidem. Die Rückmeldungen sind überaus positiv, die Akzeptanz sehr groß. Je nach Typ Mensch braucht es eine bis drei Wochen Gewöhnungszeit. Danach merken die Leute gar nicht mehr, dass sie sich am Arbeitsplatz ständig bewegen. Das Gleiche gilt für die Grundschule der Stadt Moers in NordrheinWestfalen. Nach der Einführung von Stehpulten für den täglichen Unterricht wurde eine unabhängige Befragung durchgeführt. 50% der Kinder geben an, sich stehend am Pult besser konzentrieren zu können, ADSKinder inklusive. Stehend und in Bewegung lässt sich offenbar der Schulstress besser abbauen. In Dänemark übrigens ist das Arbeiten an Stehpulten weit verbreitet. Die skandinavischen Länder sind diesbezüglich buchstäblich beweglicher. Uns Menschen der industrialisierten Welt steht möglicherweise ein Paradigmawechsel ins Haus. Arbeit im Büro braucht

nicht sitzend vollbracht zu werden oder anders herum: Bewegung am Pult ist möglich. In dieser Erkenntnis liegt Potenzial. Bewegungskonzepte wie Kybun müssen in den Alltag integriert und zum natürlichen Begleiter ohne Mehraufwand werden. Dann sind sie eine Chance für die allgemeine Gesundheit. Das Kybun-Training im Parkhotel Igls ist für viele unserer Gäste eine erkenntnisreiche Einführung in ein neues Gebiet der Bewegung. Doch der eigentliche Schritt geschieht später zu Hause oder im Beruf. Wer das Kybun-System clever in seinen Alltag integriert, hat große Chancen, seine körperliche und geistige Befindlichkeit maßgeblich zu verbessern. Karl Müller ist gläubiger Christ. Deshalb hat er sich die Sinnfrage als Unternehmer mehr als einmal gestellt. Mit Kybun ist ihm ein Produkt gelungen, welches vielleicht am Anfang einer Kette sinnvoller Veränderungen unserer Bewegungskultur steht. Dafür wünschen wir ihm viel Erfolg.

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Mit Köpfchen bewegt durchs Leben Die Funktionsweise des Gehirns In unserem Gehirn bestehen sogenannte neuronale Bahnen. Oft gezeigte Verhaltensmuster – unsere gelernten Verhaltensweisen und Gewohnheiten – sind hoch aktivierte neuronale Bahnen. Die „Autobahnmetapher“ verdeutlicht dieses neurobiologische Phänomen: „Gut befahrene“ Bahnen werden leichter aktiviert und haben eine höhere Wahrscheinlichkeit, wieder aktiviert zu werden. Psychologen sprechen von den magischen 21 Tagen, welche mindestens notwendig sind, solche neuronalen Netzwerke zu verändern und sich eine neue Gewohnheit anzutrainieren. Viel Übung und Wiederholung führen dazu, dass sich neue, noch nicht gut „befahrene“ Wege etablieren können und zum Verhalten erster Wahl werden.

Unbewusste Denkmuster Unser Verhalten und unsere Einstellungen werden von unbewussten Mustern gesteuert, die wir im Laufe unseres Lebens gelernt und verinnerlicht haben und welche wunderbar als Ausreden fungieren. Floskeln wie „Sport ist Mord“, „das ist zu anstrengend“, „ich bin unsportlich“ hindern uns, den inneren Schweinehund zu überwinden. Sie dienen als wunderbare Selbstlüge, nichts an der Situation zu verändern.

Wie Sie sich in Bewegung bringen Neben dem Auflösen hinderlicher Glaubensmuster lässt sich mit Hilfe psychologischer Coachingtechniken und Tricks der Schal12 Park zeit

ter im Gehirn umlegen. Unser Gehirn will nur Belohnung erfahren, d.h. wir müssen einen positiven Anreiz für eine Veränderung schaffen. Auf der anderen Seite sollten negative Konsequenzen mit dem derzeitigen Verhalten assoziiert werden. Wo könnte ich hinkommen, wenn ich nichts verändere? Die Statistik Austria benennt Herz-Kreislauf-Erkrankungen als Todesursache Nummer 1. Im Jahre 2009 gehen 43% der Todesfälle auf Herz-Kreislauf Erkrankungen zurück. Das Gehirn lernt zu differenzieren, dass die momentane Belohnung („ich brauche mich nicht zu bewegen“, „ich darf faul auf der Couch liegen“) weniger Belohnung ist als die etwas später in Erscheinung tretenden Belohnungen wie erhöhtes Wohlbefinden und Ausgeglichenheit, Stressabbau, Reduktion von Bluthochdruck und Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Gewichtsreduktion, Immunsystemstärkung und erhöhte Belastbarkeit sowie zunehmendes Selbstvertrauen.

„Wenn du das Ziel nicht kennst, ist kein Weg der richtige“ (Platon) Zudem ist eine bewusste Zielsetzung hilfreich. Benennen und Definieren des Ziels fokussiert unsere Motivation und Energie. Wir wissen sehr oft, was wir nicht wollen, doch sollten wir uns fragen: Was möchte ich anstelle von dem, was ich nicht will? Eine effiziente Technik des Mentalcoachings ist das Visualisieren – das Denken und Erleben in Bildern –, welches die Ressourcen des Unterbewusstseins aktiviert. Je klarer das Bild des Ziels, umso besser kann das Unterbewusstsein darauf hinarbeiten. Es entsteht ein positiv motivierendes Gefühl, wenn man sein Ziel fühlt, erlebt und wahrnimmt, dass es erreichbar ist.


Halten Sie mindestens 21 Tage durch Nutzen Sie psychologische Tricks im Alltag, um mindestens 21 Tage durchzuhalten. Stellen Sie die Turnschuhe vor den Kühlschrank oder die Couch. Hängen Sie Schlagworte wie „Fitness“ im Büro auf oder koppeln Sie Ihr Ziel mit einer Farbe, z.B. der Farbe „Grün“. Grün bedeutet ein „bewegtes, gesundes Leben“. Jedes Mal, wenn Sie etwas Grünes sehen, erinnert sich Ihr Unterbewusstsein an „Bewegung“ und „Gesundheit“. Zu guter Letzt platzieren Sie ein Bild eines jungen, verspielten Hundes auf Ihren Schreibtisch, der Sie daran erinnert, den alten inneren Schweinehund zu überwinden und aktiv auf Ihr gesundes Wohlbefinden zuzugehen.

Bewegung im Zentrum Mentalcoaching als Unterstützung für ein bewegtes Leben mit neuem Lebensmotto und zur Überwindung der inneren Widerstände ist eines von mehreren psychologischen Coachings, welches Sie im Parkhotel im Angebot finden.

Mag. rer. nat. Dr. scient. med. Edith Stadelmann Klinische- und Gesundheitspsychologin, Dr. der medizinischen Wissenschaften, Sportpsychologin und Mentalcoach Park zeit 13


Schmerzfrei zum perfekten Schwung Sie spielen Golf? Ich lerne es gerade. Und ich gestehe, es sieht einfacher aus, als es ist. Was beim Profigolfer so locker ausschaut, ist das Ergebnis eines perfekten Zusammenspiels von Bewegung, Koordination, Kraft und Balance. Kann man das lernen? Ein Selbstversuch mit dem TheMedGolf®-Programm vom Parkhotel Igls. Von Martin Roth

Freilich haben wir Amateure nicht die Zeit und Muße, die Bewegungsabläufe bis in die letzte Faser des Körpers zu perfektionieren. Bei allen Ambitionen geht es schließlich vor allem um den Genuss einer Runde Golf in der Natur. Doch wer sich falsche Bewegungsmuster antrainiert, verliert unter Umständen bald einmal den Genuss und damit auch die Lust. Der richtige Bewegungsablauf soll geübt sein, das leuchtet jedem Golfer ein. Doch nicht für jeden Spieler ist die gleiche Bewegung eine natürliche Bewegung. 14 Park zeit

Die physischen Voraussetzungen sind schlicht nicht für alle gleich. Und genau hier liegt der Unterschied zwischen dem TheMedGolf®-Programm vom Parkhotel Igls und einer gängigen Trainingsmethode. TheMedGolf® berücksichtigt die unterschiedlichen körperlichen Bedingungen unter medizinischen und physiologischen Aspekten und hilft so, eine individuell richtige Technik aufzubauen. Wie braucht man sich ein Golfprogramm im Gesundheitszentrum vorzustellen? Am Anfang steht der Besuch

beim Arzt, genauer die TheMedGolf®Funktionsanalyse. Dr. Winkler ist Chefarzt vom Parkhotel Igls und selbst ein passionierter Golfer. Er untersucht den potenziellen Golfgast auf seinen Körperbau, auf mögliche Defizite. Dass ich eine leichte Skoliose habe, wusste ich Gott sei Dank schon. Dr. Winkler hat es mir bestätigt. Kein Problem für Golf auf alle Fälle. Die ärztliche Funktionsanalyse wird dann der nächsten Instanz weitergegeben, dem Golf-Pro. Ike Wieser ist seit vielen Jahren Golfinstruktorin des Parkhotel


TheMedGolf ®-Programm

Igls. Die charismatische Ur-Iglerin mit erfolgreicher Golfkarriere (6x Landesmeisterin) versteht nicht nur viel von Golf, sie ist auch eine der wenigen TheMedGolf®Instruktorinnen überhaupt. Mit ihr gehts auf die Driving Range von Olympia Golf Igls – ein wunderbar gelegener Golfplatz am Fuße des Patscherkofel, dem Innsbrucker Hausberg (ja genau, dort, wo der Klammer den Russi geschlagen hat anno 1976. Die Niederlage schmerzt die Schweizer Skiseele noch heute. Aber zurück zum Golf.)

Hier also am Olympiaberg erhalte ich mein erstes von vier persönlichen Golftrainings in meiner TheMedGolf®-Woche. Und Ike Wieser nimmt es genau. Vergessen wir nicht, rund 62% aller Golfspieler leiden unter Schmerzen – ausgelöst durch einen falsch angelernten Bewegungsablauf oder durch muskuläre Probleme. Als Anfänger gehöre ich immerhin zur einfacheren Sorte. Die Schwungtechnik kann von Beginn an in die richtigen Bahnen gelenkt werden. Aber auch der fortgeschrittene Handicapspieler profitiert vom TheMedGolf®-

Programm in hohem Maße. Golf-Pro Ike Wieser prüft die bestehende Schwungtechnik vor dem Hintergrund der Funktionsanalyse des Arztes. Sind beispielsweise Probleme der Bandscheiben vorhanden oder schmerzt der Ellbogen, werden kleine Korrekturen in der Schwungtechnik vorgenommen und die Rotationskräfte besser auf den Körper abgestimmt. Damit man glaubt, was man spürt, setzt Ike Wieser auch Videoanalyse ein. Das Video auf dem Bildschirm wird dann regelmäßig zum Aha-Erlebnis. Man akzeptiert, dass im komplexen Schwungablauf Korrekturen nötig sind – ein erster, wichtiger Schritt in Richtung schmerzfreies Spiel. Selbstverständlich können neue Bewegungsabläufe nur gelernt werden, wenn man sie vielfach wiederholt. Noch aufwendiger ist das Umlernen falsch eintrainierter Bewegungen. Hier sind buchstäblich Tausende von richtigen Schwüngen nötig, um den Ablauf des Schwunges zu verbessern. Doch lassen Sie sich nicht entmutigen. Es gibt Möglichkeiten, den Prozess zu optimieren. Hier kommt der nächste Baustein des TheMedGolf®-Konzepts ins Spiel – die Physiotherapie. Alice Guldenbrein ist seit 8 Jahren Physiotherapeutin im Parkhotel Igls. Zahllose Golfer haben bei ihr den richtigen Schwung geübt – ohne Schläger versteht sich. Stattdessen werden beispielsweise Physiobälle und Holzstöcke eingesetzt oder das Thera-Band. Dieses farbige Gymnastikband hat einen erstaunlichen Effekt, setzt man es richtig für die Park zeit 15


Schwungtechnik ein. Idealerweise wird es an einer Sprossenwand eingehängt (oder noch besser bei schönem Wetter draußen an einem Baum). Mit dem Thera-Band simuliert der Golfspieler den perfekten Schwung in Zeitlupe. Durch den Zugeffekt des Bandes werden die Arme automatisch wieder in die richtige Position zurückgezogen. Dieses wohldosierte Krafttraining hilft genau die Muskeln zu stärken, die für die Rotationskräfte von entscheidender Bedeutung sind. Auch hier ist die Anzahl Wiederholungen wichtig, doch sind die Bewegungsabläufe letztlich viel schonender und effektiver als beim Abspulen von Trainingseinheiten auf dem Golfplatz. 16 Park zeit

Was ich zudem gelernt habe: Übungen mit Thera-Band oder mit dem Holzstock können problemlos zu Hause fortgeführt werden. Es empfiehlt sich ohnehin, sich vor dem Golfspiel mit einem gezielten Training aufzuwärmen. Das TheMedGolf®Programm bietet dafür ein entsprechendes Modul – die Pre-Shot-Gymnastik. Als Gast des Parkhotel komme ich täglich in den Genuss dieses halbstündigen Aufwärmtrainings. Wer diese Übungen und die in der Physiotherapie eingeübten Schwünge auch zu Hause weitertrainiert, erlebt bald eine markante Steigerung seines Spielniveaus. Und noch wichtiger: TheMedGolf® ist ein überaus einleuchtendes Konzept

für den perfekten Schwung und vor allem für ein schmerzfreies Spiel. Für mich als Anfänger jedenfalls war das TheMedGolf®Programm vom Parkhotel Igls eine sehr empfehlenswerte Erfahrung. Vielleicht die Basis für eine lang anhaltende Freundschaft mit einem faszinierenden, naturverbundenen Sport.


ERLEBE DAS GLEICHGEWICHT ZWISCHEN KRAFT & BALANCE Der kyBounder ist die erste Gesundheitsmatte, die aufgrund der rückfedernden Eigenschaft des innovativen PU-Materials, sowohl zur Kräftigung als auch in Therapie und Rehabilitation eingesetzt werden kann.

www.kybun.eu IGLS_kybounder_196x66.indd 1

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TheMedGolf ®-Angebot im Parkhotel Igls

– 1 TheMedGolf ®-Funktionsanalyse – 2 TheMedGolf ®-Personal Trainings – 4 TheMedGolf ®-Personal Golftrainings mit dem PRO (inkl. Ranchgebühr und Bälle) – 5 TheMedGolf ®-Pre-Shot-Gymnastik – 5 Teilmassagen (à 25 Min.) – Basisprogramm Das Basisprogramm besteht aus: Erstuntersuchung – ganzheitlicher Gesundheitscheck (30 Min.), ärztliche Kontrolle – manuelle Bauchbehandlung (20 Min.), Abschlussuntersuchung (30 Min.), tägliches Kneippen (Bein-, Armoder Sitzwechselbäder), Moderne Mayr-Cuisine nach individuellem Diätplan, Mineralwasser, Kräutertee und Basenbrühe, Bewegungsund Entspannungstrainings in der Gruppe,Vorträge, freie Benützung von Schwimmbad, Sauna und Fitnessraum mit Panoramablick Preis: € 1'450 für 1 Woche zzgl. Zimmerpreis ab € 672

Golfplätze
rund um das Parkhotel Igls Drei Golfplätze und eine Driving Range befinden sich in unmittelbarer Nähe: – 18-Loch-Championship-Kurs, Rinn – 9-Loch-Golfplatz in Sperberegg in Lans – 9-Loch-Golfplatz Olympia Golf Igls, der erste „Pay and Play“ Golfplatz in Tirol mit Driving Range Ihr Vorteil als Gast im Parkhotel Igls:
Sie profitieren von stark reduzierten Green-Fee-Preisen. Nähere Infos zu den Golfplätzen: www.olympia.golf.at, www.golfclub-innsbruck-igls.at

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Freie Zeit

Das genaue Auge

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Wir schicken Sie auf eine visuelle Reise durch das Parkhotel Igls. Finden Sie im Haus das auf den Fotos abgebildete Detail.

Lobby

Schwimmbad

Physiotherapie

Gymnastikraum

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2 1 5 3

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5 2 1 7 9 1 3 8 4 8 5 6

5 4

Ziel eines Sudokus ist es, alle Felder mit Zahlen so auszuf端llen, dass jede Zahl in jeder Zeile, jeder Spalte und jedem hervorgehobenen Teilquadrat des Spielfelds genau einmal vorkommt.


Wussten Sie, dass...?

Erfrischung gefällig? Genießen Sie unseren quirligen Rote Bete-Apfel-Ingwer-Drink von unserem Küchenchef Markus Sorg

Wussten Sie, dass... ... das Parkhotel Igls eines der führenden Zentren Mitteleuropas ist, das vor allem in der Vorsorgediagnostik brilliert? Durch die Zusammenarbeit mit Spezialisten der Universitätsklinik Innsbruck konnten so schon viele Diagnosen zugunsten des Gastes erstellt werden, vor allem auch in der Krebsdiagnostik. ... sich die Fenster des Hallenbads so öffnen lassen, dass man „im Park schwimmt“? Anschließend laden die bequemen Liegen zum Relaxen und zum Sonnenbad ein. Im Parkhotel Igls kann man also nun auch Badeurlaub machen! ... Sie ab dem späten Nachmittag keine Rohkost mehr zu sich nehmen sollten? Sie ist dann schwer verdaubar und führt zu Blähungen. ... es bei einer Diät nicht um Hungern und Abnehmen, um reines Verzichten und Kalorienzählen geht? Sie ist eine umfassende Lebensform, ein neuer Lebensstil, bei dem man, um nachhaltig gesund

zu leben, Schädigendes weglässt und trotzdem auf Genüsse nicht verzichtet. Gesund leben heißt auch richtig essen! ... Sie nicht auf Fette verzichten müssen? Achten Sie nur darauf, dass es die richtigen sind. Die angeführten Öle haben ein hervorragendes Verhältnis von Omega-6zu Omega-3-Fettsäuren und sind daher perfekt zur Vorbeugung von Bluthochdruck, Herzinfakt, Rheuma, Depressionen und Osteoporose: Leinöl, Fischöl, Arganöl, Hanföl, Weizenkeimöl usw. ... Sie in unserem Web-Blog laufend neue Gesundheitstipps erhalten? Besuchen Sie www.parkhotel-magazin.at und abonnieren Sie kostenlos unser Online-Magazin. Rufen Sie uns an für ein persönliches Beratungsgespräch. Wir informieren Sie gerne umfassend über die empfohlenen Therapiemodule, um Ihre Schwachstellen zu stärken: Tel + 43 (0) 512 377 305.

Impressum Für den Inhalt verantwortlich Gesundheitszentrum Igls GmbH, Iglerstr. 51, 6080 Innsbruck-Igls Tel +43 (0)512 377 305 Fax +43 (0)512 379 225 info@parkhotel-igls.at www.parkhotel-igls.at Konzeption und Gestaltung Studio Roth und Maerchy, Zürich Redaktion Martin Roth, Mag. Andrea Gnägi, Dr. Martin Winkler, Dr. Richard Kogelnig, Dr. Peter Barth, Dr. Edith Stadelmann

Fotografie Nicolas Schaltegger, Martin Roth Studio Roth und Maerchy, Zürich Jack Cobble, Titelbild: Getty Images Korrektorat Romeo Vendrame Auflage 7'300 © Mai 2010 Gedruckt auf Cyclus Print aus 100% Recyclingfasern gemäß RAL UZ-14 – Blauer Engel

Zutaten für 4 Personen 2 Granny Smith oder 100 ml Apfelsaft 400 ml frisch gepresster Rote-Bete-Saft 1 TL Apfelessig 1 EL frisch geriebener Ingwer 1/2 TL Vitamin C 2 EL Ahornsirup So wirds gemacht: Äpfel schälen, vierteln, das Kerngehäuse entfernen und mit allen weiteren Zutaten fein mixen. Den Drink passieren, leicht gekühlt in Gläser servieren.

Darf ich mich vorstellen? Mein Name ist Carina Vuga. Ich bin gebürtige Innsbruckerin und seit 2006 für die Planung und Koordination der Termine im medizinischen und sportlichen Bereich zuständig. Die Planung ist gar nicht so einfach, wie ich zuerst dachte. Auf der einen Seite ist die Verfügbarkeit von Ärzten und Mitarbeitenden – ihre Arbeitszeiten, Urlaube und sonstigen Freitage – abzuklären. Dann kommt oft der Wunsch der Gäste hinzu, die zu bestimmten Zeiten bei bestimmten Personen ihre Termine haben möchten. Zudem werden Termine auch kurzfristig eingeplant und verschoben. Oft muss dann aus Unmöglichem Mögliches gemacht werden – eine Herausforderung, auf die ich mich aber täglich freue. In der Freizeit spiele ich gerne Tennis. Ich bin sportlich, ehrgeizig, spontan und für jeden Spass zu haben.

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Unser Angebot im Überblick Preise Hotel Einzelzimmer Doppelzimmer* Suiten*

Preise Therapiemodule € 721 – € 1'764 € 672 – € 1'288 € 1'218 – € 1'974

Mayr-Intensiv € 1'290 Zur Entschlackung und Optimierung des Gesundheitszustandes auf breiter Basis

Preise jeweils pro Woche und Person, Therapien nicht inbegriffen. *Zur Einzelbelegung auf Anfrage. Preisermäßigung: 5% ab zwei Wochen, 10% ab drei Wochen.

Bewegungs- und Stützapparat € 1'290 Behandlung von Rückenbeschwerden, Wiedererlangung der Beweglichkeit

Das Parkhotel Igls im Überblick Ordinations- und Behandlungsräume, Massagekabinen, Bäderabteilung, Schlafdiagnostik, Physiotherapie Hallenbad im Park mit integrierten Massageliegen, Sauna, Textilsauna, Dampfgrotte, Infrarotkabine, Solarium, Kosmetikstudio Meditations- und Ruheräume, Loggia mit Leseecken, Panorama-Fitnessraum, Gymnastikraum, Kaminhalle, Vortragsraum 42 Zimmer und 9 Suiten mit Balkon und Blick auf den weitläufigen Naturpark mit seinen alten Linden, Birken und Fichten und Panoramaaussicht auf die Tiroler Alpen

Herz/Kreislauf € 1'460 Positive Beeinflussung von Risikofaktoren wie Stress, Übergewicht, Bluthochdruck Stoffwechsel und Entgiftung € 1'490 Bei Nahrungsmittel-Unverträglichkeiten, Allergien, Burn-out und Schlafstörungen Super Medical Check € 1'760 Umfangreiches Diagnostikmodul in Kooperation mit der Universitätsklinik Innsbruck Preise jeweils pro Woche und Person inklusive Basisprogramm, exklusive Zimmerpreise. Preise für Folgewochen auf Anfrage. Preise und Leistungen gültig für 2010

– 1 Personal-Fitnesstraining (50 Min.) – 3 Personal-Fitnesstrainings (à 25 Min.) – 3 Teilmassagen (à 25 Min.) – 2 Vollmassagen (à 50 Min.) – Bioimpedanzmessung – Basisprogramm

L a ufend entg if te n Sommer-Aktiv Angebot 2010

Diesen Sommer steht Ihre Gesundheit im Zentrum! Diesen Sommer steht Ihre Gesundheit Beschwingen Sie Körper und Geist in der Tiroler im Zentrum! Beschwingen Sie Körper Bergluft. Profitieren Sie von diesem Angebot vom 1. und Geist in der Tiroler Bergluft. Juni bis 30. September 2010. für € 990 pro Woche zzgl. Zimmerpreis ab € 672 gemäß unserer Sommerpreisliste

Das Basisprogramm besteht aus: Erstuntersuchung, manuelle Bauchbehandlung, Abschlussuntersuchung, tägliches Kneippen, Moderne Mayr-Cuisine, Bewegungs- und Entspannungstrainings,Vorträge, Benützung von Schwimmbad, Sauna und Fitnessraum mit Panoramablick Profitieren Sie von diesem Angebot vom 1. Juni bis 30. September 2010.Weitere Angebote finden Sie auf www.parkhotel-igls.at

Parkhotel Igls | Gesundheit im Zentrum | Iglerstraße 51 | 6080 Innsbruck-Igls | Österreich

20 Park zeit Tel +43 (0)512 377 305 | Fax +43 (0)512 379 225 | info@parkhotel-igls.at | www.parkhotel-igls.at


ParkZeit Frühjahr/Sommer 2010