Page 1

VEREIN „WURZELN ZUM LEBEN - ROOTS FOR LIFE“

D OR F E N T W IC K L U NG C H YANG SAR 2015 - 2018 JÄNNER I 2019


Inhalt DORFENTWICKLUNG & NACHHALTIGKEIT

01

AKTUELLE SITUATION VOR ORT

01

KONZEPT & AUSBLICK

02

AUSGANGSLAGE 2015

03

Landwirtschaft

03

Ausbildung

03

Infrastruktur

04

LANDWIRTSCHAFT - MODELLFARM

06

AKTIVITÄTEN 2018

06

Anbau und Verkauf von Gemüse

06

Gewächshaus

07

Tierzucht

08

Agrartraining

09

AKTIVITÄTEN 2015 - 2017

10

Landwirtschaft - Modellfarm 

10

AUSBILDUNG

12

AKTIVITÄTEN 2018

12

Stipendien Mädchen

12

Kinderclub 2019

13

Training für Frauen

14

AKTIVITÄTEN 2015 - 2017

15

Stipendien Mädchen

15

INFRASTRUKTUR

17

AKTIVITÄTEN 2018

17

Bau Farmgebäude

17

Wasserversorgung Farm

18

AKTIVITÄTEN 2016 - 2017

19

Bau Farmgebäude

19

Wasserversorgung Farm

19

DORFGEMEINSCHAFT

21

AKTIVITÄTEN 2018

21

AKTIVITÄTEN 2015 - 2017

22

DANKSAGUNG

24

TEAM

25


DORFGEMEINSCHAFT + EINKOMMENSGENERIERUNG + GESUNDHEIT + INFRASTRUKTUR + AUSBILDUNG + LANDWIRTSCHAFT = DORFENTWICKLUNG CHYANGSAR

01

Dorfentwicklung & Nachhaltigkeit AKTUELLE SITUATION VOR ORT

VON KATHMANDU SIND ES CA. 250 KM, DENNOCH DAUERT ES MIT DEM JEEP, AUF TEILWEISE

SOLUKHUMBU

NICHT BEFESTIGTEN STRASSEN,

CHYANGSAR

OHNE ZWISCHENFÄLLE MIND. 12 STUNDEN, AUCH SCHON MAL 18. Bis vor 7 Jahren war die Strasse in Richtung Kathmandu 2 Tagesmärsche entfernt. Jetzt geht sie bis Phaplu und ist in ca. 3 Stunden vom Dorf aus erreichbar.

Bild 02: Lage des Dorfes in Nepal, ein paar Kilometer weiter beginnen die Trekking Routen zum Everest.

Bild 03: Gemietete Fläche, auf der die Apfelfarm entstehen soll.

Bild 01: Gemietete Flächen für den Anbau von Gemüse. Darunter gibt es auch noch einen gemieteten Wald, aus dem das Laub für Kompost geholt wird.

Bild 04: Gekaufte Fläche für die Gebäude und die Gewächshäuser.


02

DORFENTWICKLUNG CHYANGSAR = LANDWIRTSCHAFT + AUSBILDUNG + INFRASTRUKTUR + GESUNDHEIT + EINKOMMENSGENERIERUNG + DORFGEMEINSCHAFT

Dorfentwicklung & Nachhaltigkeit KONZEPT & AUSBLICK

NACH 3 JAHREN INTENSIVER ZUSAMMENARBEIT MIT DEN FRAUEN DES DORFES CHYANGSAR SOWIE DEM STUDIUM UNTERSCHIEDLICHER THEORETISCHER ANSÄTZE HAT Roots for Life, INSPIRIERT VON MAHATMA GANDHIS SMART VILLAGE ANSATZ, EIN BASISKONZEPT ERSTELLT. Die Elemente, für die wir uns entschieden haben sind: »» L andwirtschaft: zunächst um Ernährungssicherheit für die DorfbewohnerInnen zu gewährleisten, in Folge auch als Möglichkeit der Einkommensgenerierung »» Ausbildung: vor allem für die Mädchen, um ihnen Alternativen zu Kinderehe und Armut- bzw. Abhängigkeitskreislauf zu bieten »» Infrastruktur: wie Elektrizität, Wasser, Wege und weitere Bereiche als Basis für die Entwicklung des Dorfes »» Gesundheit: Zugang zu entsprechenden Gesundheitseinrichtungen bzw. medizinische Versorgung (wird zurzeit noch nicht aktiv bearbeitet)

»» Einkommensgenerierung: um die Weiterentwicklung des Dorfes nachhaltig gewährleisten zu können. Diesbezüglich wird im Rahmen der Projektkonzeption bereits eine maximale Wertschöpfung im Dorf angestrebt (zB Bau der Farmgebäude mit lokalen Arbeitskräften und örtlichen Materialien) »» D orfgemeinschaft: bei allen Aktivitäten wird darauf geachtet, dass es zu keinen Ausgrenzungen und Benachteiligungen spezifischer Gruppen (Kasten, Religionen, Geschlecht, Alter) kommt. So werden auch die Männer in die frauenspezifischen Trainingsprogramme mit einbezogen und Feste gemeinsam für alle geplant (zB Gebäudeeröffnung).

Beginnend mit 2015 haben wir diese Elemente der Dorfentwicklung erfasst und beobachtet. Alle Projektaktivitäten wurden entsprechend dem daraus resultierenden Bedarf initiiert und durchgeführt.

Bild 05: Entwicklung der einzelnen Komponenten.


DORFGEMEINSCHAFT + EINKOMMENSGENERIERUNG + GESUNDHEIT + INFRASTRUKTUR + AUSBILDUNG + LANDWIRTSCHAFT = DORFENTWICKLUNG CHYANGSAR

03

Dorfentwicklung & Nachhaltigkeit AUSGANGSLAGE 2015

NACH DEN ÜBER 300

LANDWIRTSCHAFT

AUSBILDUNG

ERDBEBEN IM FRÜHJAHR

Die Frauen ergreifen die Initiative und organisieren sich in einer ersten informellen Frauengruppe. Roots for Life unterstützt diese Initiative mit finanziellen Mitteln und Expertise.

Es gibt eine Schule, aber nicht alle Mädchen gehen in die Schule. Die Qualität der Schule im Dorf ist sehr schlecht; wer es sich leisten kann (u.a. die Schuldirektorin) schickt seine Kinder nach Kathmandu zur Schule.

2015 SIND DIE MENSCHEN TRAUMATISIERT. Die bereits davor schwierige Lebenssituation wird durch den Verlust von landwirtschaftlichen Flächen und der Zerstörung der Häuser ausweglos. Aufgrund der Abgeschiedenheit und politischer Interessen gibt keine Hilfeleistungen, weder durch die Regierung noch durch andere NGO’s. Roots for Life leistet Soforthilfe und verteilt die notwendigsten Güter wie Wellblechplatten für die Notunterkünfte, Medikamente und Essen. Die meisten DorfbewohnerInnen leben danach noch jahrelang in Notunterkünften aus Wellblech, Holz und Plastik. Die Männer versuchen in Kathmandu oder im Ausland Geld zu verdienen, die Frauen und Kinder bleiben mittellos zurück.

Die ersten Frauen können Hühner kaufen und wollen im Bereich Landwirtschaft tätig werden, um ihre Familien besser versorgen und in Zukunft auch Geld verdienen zu können. Geld für Dünger oder Spritzmittel ist nicht vorhanden, auch fehlen Wissen und Erfahrung. Daraus ergibt sich, dass nahezu ausschließlich Mais und Kartoffeln angebaut werden. Raues Klima und Seehöhe (ca. 2.500 m) ermöglichen erst im späten Frühjahr einen Freilandanbau. Aufgrund der abgelegenen Lage des Dorfs und der schlechten Wege ist es kaum möglich Ernteerträge zu verkaufen. Das Bewusstsein für Vermarktung und Einkommensgenerierung ist somit nicht vorhanden.

Bild 06: Für die Frauen ist solidarisches Handeln die einzige Chance.

Vor allem wenn das Geld für die Schuluniform und Schulmaterial fehlt, werden bevorzugt Burschen in die Schule geschickt. Die Mädchen werden eher für die Mitarbeit im Haus und auf dem Feld eingesetzt. Neben materieller Unterstützung bedarf es eines Dialogs indem Familien begreifen, weshalb Bildung für Mädchen wichtig ist und sich auszahlt. Die Erwachsenen – vor allem die Frauen - sind überwiegend Analphabeten. Aufklärung oder Information für Frauen im Bereich Gesundheit, Rechte und Bildung hat es bisher noch nicht gegeben. Wer kann, verlässt verbunden mit großen Opfern und Risiko Familie und Dorf.


04

DORFENTWICKLUNG CHYANGSAR = LANDWIRTSCHAFT + AUSBILDUNG + INFRASTRUKTUR + GESUNDHEIT + EINKOMMENSGENERIERUNG + DORFGEMEINSCHAFT

Dorfentwicklung & Nachhaltigkeit AUSGANGSLAGE 2015

INFRASTRUKTUR Es fehlen 2015 die Mittel um gemeinsam eine Zukunft für das Dorf zu erarbeiten. Es gibt weder ein Haus noch Stühle wo sich die Menschen versammeln können um gemeinsam an ihrer Zukunft zu arbeiten. Die Wasserversorgung besteht aus Schläuchen, die von einer Quelle über Plastiktonnen als Zwischenspeicher in der Nähe der Häuser vorbeigehen. Manche Häuser sind weit vom Wasser entfernt. Die Qualität des Wassers ist vor allem im Monsun schlecht.

Bild 07: Hunderte von Wellblechplatten werden für den Bau von Notunterkünften verteilt, vorrangig an Frauen.

Gekocht wird auf offenen Feuerstellen im Haus. Elektrizität gibt es einige Stunden pro Tag aus einem kleinem Wasserkraftwerk, welches von der Dorfgemeinschaft betrieben wird. Bild 08: Versammlungen sind die einzige Möglichkeit, Wissen weiterzugeben.

Bild 09: Die Häuser sind nach den Beben beschädigt, zum Teil auch abgerutscht.


VORSCHAU DES KAPITELS Aktivität 2018 Anbau und Verkauf von Gemüse Gewächshaus Tierzucht Agrartraining Unterstützung Aktivitäten 2016 - 2017 Landwirtschaft - Modellfarm Unterstützung

01

LANDWIRTSCHAFT


06

DORFENTWICKLUNG CHYANGSAR = LANDWIRTSCHAFT + AUSBILDUNG + INFRASTRUKTUR + GESUNDHEIT + EINKOMMENSGENERIERUNG + DORFGEMEINSCHAFT

Landwirtschaft - Modellfarm AKTIVITÄTEN 2018

ANBAU UND VERKAUF VON GEMÜSE Die aufgebaute Modellfarm wird nach biologischen Gesichtspunkten weitergeführt. Gemüse und Pflanzen können angebaut, geerntet und verkauft werden. Die auf der Modellfarm gezeigten und in den Trainings erklärten Inhalte werden auch schon privat umgesetzt.

Bild 11: Hülsenfrüchte als Proteinquelle sind eine Möglichkeit sich gesund zu ernähren.

Der Obstbaumbestand wurde von Fachleuten begutachtet und Wissen über Schnitt exemplarisch weitergegeben. Die Bearbeitung der Flächen erfolgt nach wie vor mit Ochsen aus dem Dorf auf freiwilliger Basis.

Bild 12: Auch aus den Nachbardörfern kommen Frauen um Gemüse auf der Modellfarm zu kaufen.

Bild 10: Einige Frauen beginnen das Wissen in den eigenen Gärten umzusetzen.

Bild 13: Es gibt Obstbaumbestand, weil jedoch nie geschnitten wurde, tragen die Bäume kaum.


DORFGEMEINSCHAFT + EINKOMMENSGENERIERUNG + GESUNDHEIT + INFRASTRUKTUR + AUSBILDUNG + LANDWIRTSCHAFT = DORFENTWICKLUNG CHYANGSAR

07

Landwirtschaft - Modellfarm

AKTIVITÄTEN 2018

GEWÄCHSHAUS Die durch schwere Stürme und Regen im Monsun zerstörten Gewächshäuser der Modellfarm können mit Material nicht benötigter privater Gewächshäuser wiederaufgebaut werden.

Bild 14: Die Gewächshäuser aus Bambus und Plastik sind schwer zu halten.

Die Agrarkooperative sucht um Gewächshäuser für alle Familien an und bekommt diese von der Regierung. Die Frauen werden zur Konstruktion und Nutzung der Gewächshäuser geschult. Die Flächen um die Gewächshäuser können nachhaltig mit einer Mauer abgesichert werden (nachdem ein großer Teil im Monsun abgerutscht ist).

Bild 15: Auf Antrag der Kooperative wurde allen Familien das Plastik für ein kleines Gewächshaus gegeben.

Bild 16: Mit privatem Material konnte auch das Gewächshaus der Modellfarm wieder aufgebaut werden.


08

DORFENTWICKLUNG CHYANGSAR = LANDWIRTSCHAFT + AUSBILDUNG + INFRASTRUKTUR + GESUNDHEIT + EINKOMMENSGENERIERUNG + DORFGEMEINSCHAFT

Landwirtschaft - Modellfarm AKTIVITÄTEN 2018

TIERZUCHT

Bild 17: Familien, die beim Bau gearbeitet haben, konnten mit dem verdienten Geld erstmals Tiere kaufen.

Die bereits von der Frauengruppe begonnene Entwicklung einer Hühnerzucht konnte weiter ausgebaut werden. Inzwischen haben alle 30 Frauen Hühner, die erste Gruppe von zehn Frauen hat die erhaltenen Kredite bereits zurückgezahlt. Neben der verbesserten Nahrungsversorgung der Familien werden vor allem Junghennen weiterverkauft und so Einkommen generiert. Vor allem die Familien, die beim Bau mitarbeiten konnten, haben inzwischen auch Ziegen oder Kühe im privaten Besitz. Auf der Modellfarm gibt es jetzt auch Hühner sowie eine Milchkuh mit einem Kalb. Dies war vor allem für die biologische Düngergewinnung wichtig.

Bild 18: Für die Kinder ist es eine neue schöne Erfahrung; Ziegen werden vorwiegend weiterverkauft.

Bild 19: Der kleine Hühnerstall auf der Farm ...

Bild 20: ... beherbergt die erste Familie ...

Bild 21: ... im Stall steht eine Kuh mit ihrem Kalb. Unsere „Farmfrau“ passt auf alles auf.


DORFGEMEINSCHAFT + EINKOMMENSGENERIERUNG + GESUNDHEIT + INFRASTRUKTUR + AUSBILDUNG + LANDWIRTSCHAFT = DORFENTWICKLUNG CHYANGSAR

09

Landwirtschaft - Modellfarm

AKTIVITÄTEN 2018

AGRARTRAINING Es wurden Basistrainings im Bereich Anbau, Kompostgewinnung und Gewächshausbau/-nutzung durchgeführt. Mit einem Permakultur Experten gab es dann auch spezifische Trainings. Der Analphabetismus ist eine große Herausforderung für die Trainings, auch wenn sie sehr praktisch überwiegend am Feld stattfinden.

Bild 22: Das Gewächshaus eignet sich auch gut als Schulungsort.

Durch den Aufbau lokaler Kräfte können ab 2019 diese Trainings regelmässig durch eigene Leute auf der Modellfarm durchgeführt werden. Auch die mit Ende des Jahres fertiggestellte Trainingshalle stellt dafür einen Meilenstein dar. Hier wird es dann auch Anschauungsmaterial und Filmvorführungen geben. So kann Wissen nachhaltig und sozial verbindend weitergegeben werden.

Bild 23: Im Gewächshaus wird der Samen vorgezogen.

UNTERSTÜTZUNG Wie bereits in den Vorjahren war der Betrieb der Modellfarm vor allem durch die finanzielle Unterstützung von Fair Styria gewährleistet.

Bild 24: Der Permakultur Experte von SWI erklärt einiges direkt am Feld.


10

DORFENTWICKLUNG CHYANGSAR = LANDWIRTSCHAFT + AUSBILDUNG + INFRASTRUKTUR + GESUNDHEIT + EINKOMMENSGENERIERUNG + DORFGEMEINSCHAFT

Landwirtschaft - Modellfarm AKTIVITÄTEN 2015 - 2017

LANDWIRTSCHAFT - MODELLFARM »» 2015: Die Frauengruppe hat sich gefunden und möchte die Kompetenz im Bereich Landwirtschaft ausbauen.

»» Das erste Gewächshaus wird errichtet, Pflanzen können vorgezogen und dann ausgepflanzt werden.

»» 2015: Über das village safe and loan – System wird Geld eingesammelt und den Frauen kleine Kredite gewährt, mit denen sie Küken kaufen können. Ziel ist die Versorgung der Familien und in Folge der Verkauf von Eiern und Hühnern. Damit kann zurückgezahlt werden.

»» 2016: die Frauen des Dorfes nehmen sehr aktiv am Aufbau teil, als Gegenleistung für erbrachte Arbeit werden Trainings abgehalten.

»» 2015: Roots for Life unterstützt die Initiative der Frauengruppe und die ersten Ideen zum Aufbau einer Trainingsfarm werden diskutiert. »» 2016: Land für die Modellfarm wird gefunden und angemietet

Bild 25: Das erste Mal Pflanzenzucht im Gewächshaus.

»» 2017: Ein Teil des Landes wird angekauft, um Farmgebäude errichten zu können. »» 2 017: Die Trainings werden verstärkt angeboten; die ersten Pflanzen und das erste Gemüse können verkauft werden. »» 2017: Die Frauengruppe soll in eine registrierte Agrarkooperative übergehen. Entsprechende Train-

Bild 26: Die Frauen organisieren sich.

ings und administrative Schritte werden gesetzt. »» 2 017: Nach intensiver Kooperation mit dem Social Work Institute und mit der Unterstützung von Roots for Life kann die Sagarmatha Milijuli Sana Kishan Women Cooperative LTD gegründet werden.

UNTERSTÜTZUNG 2017: Der Betrieb der Farm sowie die landwirtschaftlichen Trainings waren vor allem durch die Unterstützung von Fair Styria möglich.

Bild 27: Das erste Gemüse wird verkauft.


VORSCHAU DES KAPITELS Aktivität 2018 Stipendien Mädchen Kinderclub 2019 Training für Frauen Unterstützung Aktivitäten 2016 - 2017 Stipendien Mädchen Unterstützung

02

AUSBILDUNG


12

DORFENTWICKLUNG CHYANGSAR = LANDWIRTSCHAFT + AUSBILDUNG + INFRASTRUKTUR + GESUNDHEIT + EINKOMMENSGENERIERUNG + DORFGEMEINSCHAFT

Ausbildung

AKTIVITÄTEN 2018

STIPENDIEN MÄDCHEN Der Bedarf der 12 Mädchen aus Chyangsar wird von Carola Gosch und Kusang Tamang in Gesprächen mit den Eltern und LehrerInnen erhoben. Die Mädchen gehen in unterschiedliche Schulen, die grundsätzlich frei sind. Nur Schulveranstaltungen und Extraklassen sowie das Verbrauchsmaterial und die Schuluniformen müssen finanziert werden.

Bild 28: Kusang Tamang verteilt die nowendigen Schuhe/ Schulmaterialien

Für die kalten Monaten zu Beginn des Jahres erhalten alle Stipendiatinnen warme Kleidung. In der Regenzeit erhalten sie Gummistiefel, im Sommer Turnschuhe und Flip-Flops. Geburtsurkunden sind für die Mädchen überlebenswichtig, da ohne diese keine Rechte geltend gemacht werden können. RfL setzt sich intensiv dafür ein und am Ende des Jahres haben alle Mädchen ihre offiziellen Dokumente.

Bild 29: Die Geburtsurkunde macht die Mädchen stolz und bildet eine Sicherheit für die Zukunft.

Bild 30: Die Stipendiatinnen freuen sich über ihre neuen Trainingsanzüge.


DORFGEMEINSCHAFT + EINKOMMENSGENERIERUNG + GESUNDHEIT + INFRASTRUKTUR + AUSBILDUNG + LANDWIRTSCHAFT = DORFENTWICKLUNG CHYANGSAR

13

Ausbildung

AKTIVITÄTEN 2018

KINDERCLUB 2019 In den Familien und im Dorf gibt es Spannungen, da einige Kinder nicht im Stipendien-Programm sind. Es wurden daher bereits 2018 auch Geschwisterkinder mit Kleidung und Material versorgt.

nachmittage geben, in denen die Kinder bei den Schulaufgaben unterstützt werden, ein gesundes Essen bekommen und auch zur Entspannung einen Film gemeinsam anschauen können.

Als Untergruppe zur Agrarkooperative wurde nun ein Kinder-Club gegründet, der allen Kindern offensteht. Hier sollen ihnen gemeinsame Aktivitäten in der neuen Trainingshalle wie tanzen, lernen, lesen ermöglicht werden.

Ab 2019 wird Roots for Life eine Anzahl von Patenschaften als Budget dem Kinder-Club zur Verfügung stellen. Dieses Budget wird dann gemeinsam mit unserem Assistenten Kusang Tamang geplant, wobei festgelegt wurde, dass Mädchen nach wie vor einen Großteil der Mittel erhalten müssen.

Die Kinder werden in diesem Rahmen aber auch ermutigt, soziale Verantwortung im Dorf zu übernehmen. So sollen sie das Mülltrennungsprogramm unterstützen. Der Kinder-Club wird intensiv von RfL betreut, so wird es regelmäßig Lern-

Bild 31: Die Kinder freuen sich über ihren Club.

UNTERSTÜTZUNG Der Kinderclub wird vor allem durch private Patenschaften finanziert. Bild 32: Sabina ist Präsidentin des Kinderclubs und überreicht die Granny- Medaille an Carola.

Bild 33: Groß und klein freut sich über das gemeinsame Haus.


14

DORFENTWICKLUNG CHYANGSAR = LANDWIRTSCHAFT + AUSBILDUNG + INFRASTRUKTUR + GESUNDHEIT + EINKOMMENSGENERIERUNG + DORFGEMEINSCHAFT

Ausbildung

AKTIVITÄTEN 2018

TRAINING FÜR FRAUEN Susila Khadka und Lhamu Khadka absolvieren eine einjährige Ausbildung zur Sozialarbeit in Kathmandu erfolgreich. Beide arbeiten seit Ende 2018 im Dorf, damit kann die Wirksamkeit der Trainings massiv erhöht werden. Für die Frauen aus dem Dorf gibt es Alphabetisierungskurse, die sie begeistert annehmen. Auch im Bereich Frauenrechte und Gesundheit finden die ersten Trainings statt.

Bild 34: Die Frauen haben sich gewunschen, ihren Namen bei den nächsten Wahlen schreiben zu können.

Bild 35: Susila Khadka kann ihr gelerntes Wissen jetzt anwenden.

Bild 36: Die Frauen erarbeiten sich das Alphabet, ihre Kinder helfen ihnen.

Bild 37: Carola Gosch kann auch ihr Wissen vermitteln.

In der Trainingshalle wird ein kleines Informationszentrum mit einem Computer und einer kleinen Bibliothek aufgebaut. Damit soll ein Ort für den Austausch geschaffen werden. Die Trainings werden bereits gemeinsam mit Frauen aus Ghunsa durchgeführt. Auch 2019 sollen Synergien zwischen Chyangsar und Ghunsa genutzt werden. UNTERSTÜTZUNG Die Trainings sowie den Aufbau des Informationszentrums waren vor allem durch die finanzielle Unterstützung von Fair Styria gewährleistet.

Bild 38: Auch Frauen aus Ghunsa nehmen teil.


DORFGEMEINSCHAFT + EINKOMMENSGENERIERUNG + GESUNDHEIT + INFRASTRUKTUR + AUSBILDUNG + LANDWIRTSCHAFT = DORFENTWICKLUNG CHYANGSAR

15

Ausbildung

AKTIVITÄTEN 2015 - 2017

STIPENDIEN MÄDCHEN »» 2 015: Alle Kinder werden mit Schuluniformen ausgestattet, um den Schulbesuch nach dem Erdbeben für alle wieder zu ermöglichen. »» 2 016: Die ersten 6 Mädchen werden in das Stipendienprogramm aufgenommen. »»

2016: Der dringendste Bedarf wird erhoben und die Mädchen versorgt.

Bild 39: Mit den Stoffen können erstmals alle gleichzeitig mit neuen Schuluniformen ausgestattet werden.

»» 2 017: Weitere 6 Mädchen kommen dazu. »» 2 017: Das Thema der Geburtsurkunden wird aufgegriffen und auch mit den Eltern sowie mit den lokalen Behörden besprochen.

UNTERSTÜTZUNG

2015 - 2017: Die Stipendien für die Mädchen werden vor allem durch private Patenschaften finanziert.

Bild 40: Die Mädchen werden entsprechend der Dringlichkeit ihres Bedarfs ausgesucht.

Bild 41: Carola Gosch besucht immer wieder jede Familie und bespricht die Situation.


VORSCHAU DES KAPITELS

03

Aktivität 2018 Bau Farmgebäude

Wasserversorgung Farm Unterstützung

INFRASTRUKTUR

Aktivitäten 2016 - 2017 Bau Farmgebäude

Wasserversorgung Farm Unterstützung


DORFGEMEINSCHAFT + EINKOMMENSGENERIERUNG + GESUNDHEIT + INFRASTRUKTUR + AUSBILDUNG + LANDWIRTSCHAFT = DORFENTWICKLUNG CHYANGSAR

17

Infrastruktur AKTIVITÄTEN 2018

BAU FARMGEBÄUDE Nach der sorgfältigen Planung und Vorlage aller Bewilligungen konnte das Farmhaus mit Küche, Speicher und Gästezimmern, die Trainingshalle sowie die Toiletten gebaut werden. Dabei war uns eine maximale Wertschöpfung im Dorf wichtig. Roots for Life hat dafür gesorgt, dass das Material – vor allem Steine und Holz – von lokalen Arbeitskräften im Dorf und Umgebung abgebaut bzw. geschlägert werden konnte. Das Baukommitee der Agrarkooperative war für die Abwicklung verantwortlich und hat gemeinsam mit dem SWI die dafür notwendigen Prozesse

entwickelt. So mussten zwei Frauen in einem 3 stündigen Fußmarsch aus dem nächstgelegenen Dorf Geld holen, mit dem am Ende der Woche die ArbeiterInnen in bar bezahlt wurden. Für die Frauen war das Führen von Arbeitslisten, die Berechnung des benötigten Geldes sowie die Auszahlung selbst eine große Herausforderung, die sie hervorragend gemeistert haben. Bei der Baudurchführung wurde von einem Experten die Erdbebensicherheit in Form von tiefen Fundamenten und Holzkonstruktionen sichergestellt. Dabei konnten die DorfbewohnerInnen auch das Wissen aufbauen, mit dem sie in Folge ihre eigenen Häuser wiederaufgebaut haben.

Um Licht in die Räume zu bringen haben die Tischler erstmalig Glasfenster für Chyangsar entwickelt. Traditionell gab es bisher nur kompakte Holzbalken an den Fenstern, die entweder offen oder geschlossen waren. Grund dafür war, dass im Haus ausschließlich am offenen Feuer gekocht wurde und die damit verbundene Rauchentwicklung ein permanentes Lüften erzwang. Beim Farmhaus gibt es nun geschlossene Öfen mit Abzug und in die Holzbalken wurden Aussparungen geschnitten, die mit einer Glasplatte verschlossen wurden. Damit gibt es erstmals im Dorf Räume mit natürlichem Licht bei geschlossenem Fenster.

Bild 42: Mit neuen Werkzeugen wurde jeder Stein in der Nähe des Dorfes aus dem Berg geschlagen.

Bild 43: Mit einem tiefen Fundament und den Holzeinlagen wird das Haus erdbebensicher.

Bild 44: Auch die Frauen und Mädchen tragen die Steine zur Baustelle und verdienen so Geld.

Bild 45: Tischler aus dem Dorf haben erstmals wieder Arbeit.

Bild 46: Alles wird ohne Maschinen und Absicherungen gebaut. Besonders beim Dach ein gefährliches Unterfangen.

Bild 47: Die gesamte Anlage mit dem Haus, Trainingshalle, Toiletten und Stall.


18

DORFENTWICKLUNG CHYANGSAR = LANDWIRTSCHAFT + AUSBILDUNG + INFRASTRUKTUR + GESUNDHEIT + EINKOMMENSGENERIERUNG + DORFGEMEINSCHAFT

Infrastruktur AKTIVITÄTEN 2018

WASSERVERSORGUNG FARM Die Wasserversorgung der Farm wurde durch weitere Sammelbehälter ausgebaut, sodass auch das Farmhaus und die Toiletten mit Wasser versorgt sind. Bei den Familien im Dorf wurde der Bedarf an Verbesserungen der Wasserversorgung erhoben und bei der Regierung angesucht. Mit Ende des Jahres wurde das Projekt bewilligt und so kann gemeinsam eine komplette Durchsicht und Verbesserung der Wasserversorgung im Jahr 2019 durchgeführt werden.

Bild 48: Weitere Tonnen sichern die Wasserversorgung der Modellfarm ab.

UNTERSTÜTZUNG Der Bau des Farmhauses wurde vor allem durch Soroptimist International, insbesondere der schweizer und französischen Union ermöglicht. Für die Trainingshalle konnten vor allem die Networker for Humanity als Unterstützung gewonnen werden.

Bild 49: Auch die neuen Toiletten und die erste Dorfdusche sind jetzt mit Wasser versorgt.

Bild 50: Vor allem in den Gewächshäusern muss bewässert werden.


DORFGEMEINSCHAFT + EINKOMMENSGENERIERUNG + GESUNDHEIT + INFRASTRUKTUR + AUSBILDUNG + LANDWIRTSCHAFT = DORFENTWICKLUNG CHYANGSAR

19

Infrastruktur

AKTIVITÄTEN 2016 - 2017

BAU FARMGEBÄUDE 2017: Planung und Ansuchen um die diversen Bewilligungen. WASSERVERSORGUNG FARM 2017: eine eigene Quelle für die Wasserversorgung der Farm wird gefasst und über mehrere Sammelbehälter für die Farm aufbereitet. Bild 51: Die Planung war sehr aufwändig und mit vielen Diskussionen verbunden.

2017: im Rahmen der Versorgung der Farm können auch 15 Häuser, die bisher kein Wasser in der Nähe ihres Hauses hatten, angeschlossen werden.

UNTERSTÜTZUNG 2017: wurde die Wasserversorgung vor allem durch Fair Styria gefördert.

Bild 52: Eine neue kleine Quelle wird gefunden, sie soll die Modellfarm versorgen.

Bild 53: Weitere Häuser wurden mit Wasser versorgt, erstmals wurden die Schläuche mit Holz geschlossen um nicht immer Wasser laufen zu lassen.


04

DORFGEMEINSCHAFT

VORSCHAU DES KAPITELS Aktivität 2018 Aktivitäten 2016 - 2017


DORFGEMEINSCHAFT + EINKOMMENSGENERIERUNG + GESUNDHEIT + INFRASTRUKTUR + AUSBILDUNG + LANDWIRTSCHAFT = DORFENTWICKLUNG CHYANGSAR

21

Dorfgemeinschaft AKTIVITÄTEN 2018

DIE AGRARKOOPERATIVE HAT DEN BETRIEB VOLL AUFGENOMMEN UND STELLT EINE WESENTLICHE GESELLSCHAFTLICHE KOMPONENTE IM DORFLEBEN DAR. Es handelt sich jetzt um eine Organisation, die voll geschäftsfähig ist und auch entsprechend von der Regierung auditiert bzw. geprüft wird. Die Agrarkooperative wird maßgeblich durch das Social Work Institute, eine nepalesische Einrichtung, betreut und begleitet. Der Verantwortliche für den Distrikt Solukhumbu sowie der Verantwortli-

che für den Bezirk Kerung nehmen an den Veranstaltungen teil.

sind im ständigen Kontakt zu beiden Regierungsvertretern.

Auch sie begrüßen die Einrichtung der Agrarkooperative, da diese einen Vertragspartner für die Unterstützung durch Regierungsprogramme darstellt.

Erste Erfolge konnten bereits erzielt werden – konkret wurden Gewächshäuser für alle Familien bereitgestellt, Öfen für alle kofinanziert sowie administrative Prozesse unterstützt (Geburtsurkunden, Projektgenehmigungen, Baugenehmigung).

Carola Gosch kann zu beiden Regierungsvertretern eine gute Beziehung aufbauen, da diese auch in Englisch kommunizieren können. So können gemeinsame Initiativen geplant und in Zukunft auch gemeinsam abgewickelt werden. Auch Herausforderungen sind gemeinsam leichter zu bewältigen, da sich im Austausch darüber neue Möglichkeiten und Ressourcen auftun. Kusang Tamang als Assistent von Roots for Life und Sushila Kadhka als Präsidentin der Agrarkooperative

Erstmals wird im Frühjahr ein Fest für die Kinder und Frauen veranstaltet. Da Spielen für viele ein unbekannter Luxus ist, ist die freudige Begeisterung groß. Auch einige Frauen aus Ghunsa nehmen teil. Für 2019 ist die Integration der Frauengruppen von Ghunsa geplant, wobei dafür noch entsprechende Regeln erarbeitet werden müssen.

Bild 54: Carola Gosch und Namgjak Sherpa am Gemüsefest.

Bild 55: Die Frauen liefen in 2 Teams...

Bild 56: Die offenen Feuerstellen sind gefährlich und gesundheitsschädigend.

Bild 57: Spielen ist für die Kinder etwas besonderes

Bild 58: ...mit Wasser im Becher um die Wette.

Bild 59: Der Stolz auf die neuen Öfen kann am Handy kommuniziert werden.


22

DORFENTWICKLUNG CHYANGSAR = LANDWIRTSCHAFT + AUSBILDUNG + INFRASTRUKTUR + GESUNDHEIT + EINKOMMENSGENERIERUNG + DORFGEMEINSCHAFT

Dorfgemeinschaft AKTIVITÄTEN 2015 - 2017

»» 2015: die Frauengruppe wird gegründet »» 2016: der Aufbau einer Kooperative wird vorbereitet. »» 2 017: Trainings und administrative Schritte zur Gründung der Kooperative finden statt, das Social Work Institute unterstützt dies. Bild 60: Gemeinsam mit Carola Gosch konnten die ersten Schritte gesetzt werden.

Bild 61: In vielen Sitzungen wird immer wieder besprochen wie es weitergehen soll.

Bild 62: Bei Festen wird gemeinsam für alle gekocht.

»» 2 017: im Herbst finden die ersten lokalen Wahlen seit 20 Jahren statt. Dadurch gibt es erstmals lokale Ansprechpartner für die Anliegen der Dörfer. Mit der Kooperative gibt es in Chyangsar somit von Anfang an Gesprächspartner für die lokale Regierung.


05 DANKSAGUNG & TEAM


24

DORFENTWICKLUNG CHYANGSAR = LANDWIRTSCHAFT + AUSBILDUNG + INFRASTRUKTUR + GESUNDHEIT + EINKOMMENSGENERIERUNG + DORFGEMEINSCHAFT

Danksagung

Abschließend möchten wir uns bei den vielen UnterstützerInnen des Vereines bedanken, die durch Ideen, ehrenamtliche Arbeit und finanzielle Beiträge dies alles möglich machen. Explizit erwähnen möchten wir die Großsponsoren, die jeweils über 10.000€ - zum Teil deutlich mehr beigetragen haben.

www.swiss-soroptimist.ch

www.fairstyria.at

www.nfh-ev.de

www.soroptimistinternational.org

www.soroptimist.fr

In der Abwicklung wurden wir vor allem von der nepalesischen Organisation Social Work Institute unterstützt.

Weiters wollen wir uns für die beigestellte Fotografie bei den folgenden Personen bedanken.

www.swi-nepal.org

SUNNY THAPA www.500px.com/thapasunny

TOMÀS MARTINEZ www.rawformat.org


DORFGEMEINSCHAFT + EINKOMMENSGENERIERUNG + GESUNDHEIT + INFRASTRUKTUR + AUSBILDUNG + LANDWIRTSCHAFT = DORFENTWICKLUNG CHYANGSAR

25

Team

VORSTAND »» DI, MBA Carola Gosch »» Dr. Christa Ecker-Eckhofen BEIRAT

ASSISTENTIN IN ÖSTERREICH

PROJEKTUMSETZUNG VOR ORT

»» Diana Köhler

»» Namaraj Silwal

»» Sonja Krainer

»» Rajkumar Rai

»» DI Reema Bista

FUNDRAISING & ÖFFENTLICHKEITSARBEIT

»» Mag Swantje Cooper

»» Lena Kremser »» Michele Gapp

Bild 63: Bei den Festen wird das Team und die Gäste immer wieder mit Kattas und Abzeichen geehrt.

»» Kusang Tamang »» Susila Kapka


VEREIN „WURZELN ZUM LEBEN - ROOTS FOR LIFE“ Peterstalstraße 12 | 8042 Graz | Österreich www.rootsforlife.info

SPENDE AN: VEREIN „WURZELN ZUM LEBEN - ROOTS FOR LIFE“ „PROJEKTNAME“ (WENN SPEZIFISCH GEWŰNSCHT) IBAN: AT59 5800 0205 9986 9019 BIC: HYPVAT2B HYPO VORARLBERG

Profile for roots for life

Bericht Dorfentwicklung Chanygsar 2015-2018  

Bericht Dorfentwicklung Chanygsar 2015-2018  

Advertisement

Recommendations could not be loaded

Recommendations could not be loaded

Recommendations could not be loaded

Recommendations could not be loaded