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Umsetzungsreport Converge.Vienna Inhalt

Aufbau der Website 2 Kopie Geoexplorer + Rechte anpassen 4 Anlegen Layer 5 Hinzufügen Events 6 Dropdownliste 6 Anpassungen 8 Tools und Software 11 Weiterentwicklungsmöglichkeiten 11

Erstellt im Rahmen des Modul 10 im WS 2011/12 an der TU Wien von Gruppe DREI Markus Karner, Tatiana Murashko, Dominique Peck und Christoph Reznik. Kontakt für Betreuer des Modul 10 unter http://student.ifip.tuwien.ac.at/imak/2011/g03/intern/intern.htm


Aufbau der Website Die gesamte Aufmerksamkeit liegt auf der Applikation - der Karte. Aus diesem Grund wurde die Website übersichtlich, klar strukturiert und in Form und Farbgebung unaufdringlich gestaltet. Die Home Seite besteht aus einem Header, einer Navigation, einem Main Frame mit Karte, einer Sidebar, zwei Spalten für Legende und Datum und Uhrzeit und einem Footer. Diese grundlegende Struktur wurde auf anderen Seiten (Links und About) adaptiert beibehalten. Die Gestaltung der Website nimmt dabei Anleihen an bekannte Applikationen wie etwa Google Maps oder Foursquare. Ähnlich wie bei diesen Anwendungen ist auch hier der Gedanke, dass User private Informationen teilen, ausschlaggebend dafür, dass die Gestaltung eher konservativ ist. Struktur und Gestaltung sind über das Firebug Tool in Mozilla Firefox ablesbar und werden hier nicht näher erwähnt. An dieser Stelle soll lediglich auf die Anzeige von Datum und Uhrzeit und die verwendete Schriftwart eingegangen werden. Die verwendete Schriftart ist Arvo von Google Webfonts http://www.google.com/ webfonts#HomePlace:home. Die Schriftart wird nicht lokal sondern von einem Google Server geladen. Dies hat den Vorteil, dass die Schrift auf jedem Rechner angezeigt wird, auf wenn dieser sie nicht in der lokal gespeicherten Schriftsammlung hat. Codes für Datum und Uhrzeit wurden von der Website javascriptkit.com übernommen und mittels CSS an die Gestaltung der Website angepasst. Beide Funktionen greifen auf Datum und Uhrzeit des Rechners zu auf dem ein User die Website betrachtet.

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Kopie Geoexplorer + Rechte anpassen Da von Anfang an umfangreiche Anpassungsarbeiten am Tool Geoexplorer vorgesehen waren, wurde mittels WinSCP der komplette Geoexplorer kopiert und unter converge neu eingefügt. Vorteil dieser Arbeitsweise ist, dass der eigentliche Geoexplorer unberührt bleibt. (vgl. Abbildung 1) Weiters wurden serverseitig die Rechte dahingehend verändert, dass es auch uns möglich ist, Modifikationen im Ordner converge durchzuführen.

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Abbildung 1


Anlegen Layer Als zweiter Schritt wurde im GeoServer ein neuer Workspace (gruppe_drei), ein neuer Store (drei) sowie ein neuer Layer (converge) angelegt. Dieser hat nach etlichen Anpassungen nun folgende Felder (vgl. Abbildung 2): Standort (MultiPoint), Kategorie (String), Ort (String), Beschreibung (String), Username (String), Kontakt (String), Datum (Date), Uhrzeit (String). Die Auswahl der Felder richtete sich dabei an ein vernünftiges Maß an Information, das Usern erlaubt mit anderen in Kontakt zu treten. Ergänzend sollte erwähnt werden, dass im Feld „Uhrzeit“ bewusst der Datentyp „String“ anstatt „Time“ verwendet wurde. Einerseits da dieses laufende Probleme verursacht hat, andererseits um dem User die Möglichkeit zu geben, auch Eingaben wie „ab jetzt“, „Nachmittag“, „bis 23 Uhr“, usw.; zu machen. Hier wurde wiederum versucht die Applikation menschlichem Verhalten - hier eine gewisse Schlampigkeit bezogen auf Pünktlichkeit - anzunähern. Zusätzlich wurde die „data access rule“ modifiziert (vgl. Abbildung 3), um es Usern zu ermöglichen, neue Punkte hinzufügen zu können.

Abbildung 2

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Abbildung 3

Hinzufügen Events Im nächsten Schritt wurden die zulässigen Events auf folgende Kategorien beschränkt: Essen, Ausgehen, Film, Sport. Die Kategorien sind allesamt Aktivitäten die eine geringe Barriere des Aufeinander zugehens haben. Beispiel: Personen sind sich in einem Kino nicht ausgeliefert, können für den Fall, dass sie sich doch nicht näherkommen wollen einfach nur den Film genießen.

Dropdownliste Um dem User eine Vorgabe zu geben, welche Eventtypen zur Verfügung stehen, wurde im Eingabe Popup eine Dropdownliste hinzugefügt (vgl. Abbildung 4). Dazu war es notwendig, das Ergebnis der Seite http://<hostname>/geoserver/ gruppe_drei/wfs?service=WFS&version=1.1.0&request=DescribeFeature Type&typename=gruppe_drei:converge als schema.xsd abzuspeichern, sowie

die Zeile <xsd:element maxOccurs=“1“ minOccurs=“0“ name=“Kategorie“ nillable=“true“ type=“xsd:string“/> nach dem folgenden Schema abzuändern (vgl. Abbildung 5):

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<xsd:element maxOccurs=“1“ minOccurs=“0“ name=“Kategorie“

Abbildung 4

nillable=“true“> <xsd:simpleType> <xsd:restriction base=“xsd:string“> <xsd:enumeration value=“Ausgehen“/> <xsd:enumeration value=“Film“/> </xsd:restriction> </xsd:simpleType> </xsd:element>

Abbildung 5

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Die so modifizierte Datei musste nun auf den Server in das Verzeichnis /usr/share/ opengeo-suite-data/geoserver_data/workspaces/gruppe_drei/drei/converge/ geladen werden.

Desweiteren wurden eigene Icons f체r die verschiedenen Kategorien entworfen und in Adobe Illustrator umgesetzt. Im GeoExplorer, bzw. im Tool Styler wurden diese den jeweiligen Kategorien zugeordnet so dass nun bei der Auswahl einer Kategorie jeweils das passende Symbol in der Karte angezeigt wird. (vgl. Abbildung 6)

Anpassungen Pop-up Fenster Die Merkmale eines Features werden in einem Pop-up Fenster angezeigt. Diese wurden mit einem Freemarker Template an das Design der Website - Hintergrund und Schrifart - angepasst. Das File content.ftl wurde unter usr/share/opengeo-suite/data/geoserver_data/workspaces/gruppe_drei/converge abgelegt. Das Template bewirkt eine Auflistung der Merkmale und ihrer Auspr채gungen - die Eingaben der User - und unterschiedliche Schriftgewichte.

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Abbildung 6


<ul> <#list features as feature> <li> <ul> <#list feature.attributes as attribute> <#if !attribute.isGeometry> <li> <b>${attribute.name}</b>: ${attribute.value}</li> </#if> </#list> </ul> </li> </#list> </ul>

Um dem User das standardmäßige Einloggen im GeoExplorer zu ersparen, wurde folgende Zeile in der Datei composer.html hinzugefügt: app.authorizedRoles = [„ROLE_ADMINISTRATOR“];

Die nächsten Schritte befassen sich vor allem mit der Vereinfachung der Bedienung der Funktionen der Karte. Die Funktionen wurden auf die notwendigsten beschränkt. Alles außer Get Feature Info und Set New Feature wurde mit folgendem Code im composer. html file entfernt (Siehe dazu Vergleich Abblildung 7 und 8): Ext.getCmp(„paneltbar“).get(0).hide(); Ext.getCmp(„paneltbar“).get(1).hide(); Ext.getCmp(„paneltbar“).get(2).hide(); Ext.getCmp(„paneltbar“).get(3).hide(); Ext.getCmp(„paneltbar“).get(4).hide(); Ext.getCmp(„paneltbar“).get(5).hide(); Ext.getCmp(„paneltbar“).get(6).hide(); Ext.getCmp(„paneltbar“).get(7).hide(); Ext.getCmp(„paneltbar“).get(10).hide(); Ext.getCmp(„paneltbar“).get(11).hide(); Ext.getCmp(„paneltbar“).get(12).hide(); Ext.getCmp(„paneltbar“).get(13).hide(); Ext.getCmp(„paneltbar“).get(14).hide();

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Ext.getCmp(„paneltbar“).get(15).hide(); Ext.getCmp(„paneltbar“).get(16).hide(); Ext.getCmp(„paneltbar“).get(17).hide(); Ext.getCmp(„paneltbar“).get(8).toggle(); Ext.getCmp(„legend“).ownerCt.collapse(); “

Abbildung 8

Abbildung 9

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Die Symbole der verbleibenden Funktionen wurden, um konstantes Design mit hohem Wiedererkennungswert zu gewährleisten, neugestaltet und in dem IconKey unter /var/lib/tomcat6/webapps/converge/WEB-INF/app/ ersetzt. Die Applikation wurde mittels iframe in die Website eingebunden.

Tools und Software Putty WinSCP, Filezilla, Cyberduck Notepad 2, Textwrangler pgAdmin 3 Firefox Firebug, Google Chrome Entwicklertools Opengeo Suite Adobe Photoshop und Illustrator Stift, Papier und Kreativität

Weiterentwicklungsmöglichkeiten Bereits nach den ersten Ideenskizzen wurde klar, dass Converge Vienna eine Erweiterung der Applikation Foursquare sein könnte. Eine Erweiterung dahingehend, dass nicht nur institutionalisierte Angebote Eingang in die Karte finden, sondern auch Übereinkünfte im öffentlichen Raum ohne Konsumzwang und zwischen Fremden Personen möglich sein sollten. Die Idee entspringt einem barrierefreien Verständnis von Alltagskultur. Um die Anwendung zu einer mobilen zu machen, wäre es notwendig eine GeoLocation in die Seite einzubauen. Aufgrund der Ungenauigkeit der Verortung mittels Geoserver wurde dies nicht umgesetzt (Siehe „Platzerlfinder“ Gruppe 2). In der Entwicklung der Appklikation wurde auch die Umsetzung mithilfe von Google Software überlegt - damit funktionierte die Verortung des jeweiligen Standorts und auch das Updaten der Position in Bewegung vernünftig - jedoch wollte wir als Gruppe nicht auf den Support von Andreas Hocevar für die Umsetzung der Seite mittels Geoserver verzichten.

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Dank gilt allen Betreuern des Modul 10 und besonders Andreas Hocevar f端r Inputs und Hilfestellungen.


Converge.Vienna