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INSPIRATION.

AFRICAN SPIRIT IKOYI, LONDON Die Spatzen pfeifen es schon länger von den Dächern: African Food ist rund um den Globus schwer im Kommen. Kein Wunder, immer mehr namhafte US-Köche und ihre europäischen Kollegen experimentieren mit afrikanischen Zutaten und Kochtechniken. Und kommen dabei aus dem Schwärmen nicht mehr heraus. Mit der Eröffnung des Ikoyi im Sommer dieses Jahres hielt nun die zeitgenössische westafrikanische Küche in der Foodie-Metropole Londons Einzug. Mit Erfolg und auf Top-Level. Denn die befreundeten Restaurant-Gründer Iré Hassan-Odukale und Jeremy Chan bringen mit ihrem Ikoyi ein bisschen mehr High-End in die Londoner Dining-Szene als andere ansässige afrikanische Restaurants. Während Chan, der sich seine Sporen unter anderem in Redzepis noma verdiente, mit einer modern interpretierten westafrikanischen Küche für Furore sorgt, leitet Hassan-Odukale das stylishe Restaurant. Interessantes Detail am Rande: Der Name Ikoyi bezieht sich auf die gleichnamige kosmopolitische Nachbarstadt von Lagos in Nigerien, in der Hassan-Odukale geboren wurde.

KONZEPT Das Ikoyi steht für westafrikanische Küche auf Top-Level. ÖFFNUNGSZEITEN Montags bis samstags von zwölf Uhr mittags bis 15 Uhr und abends von 18 bis 23 Uhr. www.ikoyilondon.com

SAIGON FEELING C – SÀIGÒN STREET FOOD, FRANKFURT Seit April 2017 ist das lebhafte Frankfurter Bahnhofsviertel um eine kulinarische Attraktion reicher. In akribischer Detailarbeit entwickelten die Brüder Khai, Vuong und Duy Doan ein neues Streetfood-Konzept und ebneten so ihren Weg in die gastronomische Selbständigkeit. Als das Trio vor fünf Jahren seine zweite Heimat Vietnam besuchte, entstand die Idee, die traditionelle landestypische Küche in die deutsche Heimat zu holen. Mission definitiv erfüllt: Das Sapôres – Sàigòn Street Food ist durch und durch inspiriert von der lebhaften vietnamesischen Straßenküche. Aber nicht nur die Speisen, sondern auch das Ambiente lässt die Gäste in die kunterbunte Straßenszene Saigons eintauchen. Mit bemalten Fahrrädern, Vespas und Strommasten an den Wänden, Kabeln, die von der Decke hängen, und der Wellblech-Theke mit Markise wurde eine typische Szenerie der südostasiatischen Großstadt kreiert. Herzstück im Restaurant ist die offene Küche, die Einblicke in die handwerkliche Zubereitungskunst vietnamesischer Gerichte gewährt. KONZEPT Für alle, die das Fernweh packt, ist das Sapôres – Sàigòn Street Food ein gelungener kulinarischer Kurztrip nach Südvietnam. SPEISEN Must-trys: Bánh-mì-Sandwiches (ab 6,50 Euro) und die Sommerrollen mit Garnelen (5,50 Euro). www.sapores-streetfood.de

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