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ityNEWS

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Wieviel ckt Klüngel ste ? noch in Köln S.30

KÖLN RUNDUM ERLEBEN

C H E S I N I E R H

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R A T I E K O M E D

WAS IST NOCH GEFÄLLIGKEIT UND WO BEGINNT DIE KORRUPTION? AKTUELLE THEMEN · TRENDS VON DER MÖBELMESSE · KÖLNER OPFERHILFE e.V. ZIEHT BILANZ · BÜRGERMEISTERIN ANGELA SPIZIG IM GESPRÄCH

INTERVIEW MIT FRANK ÜBERALL, POLITIKWISSENSCHAFTLER, JOURNALIST UND AUTOR, ZUM KÖLNER KLÜNGEL S.32


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KÖLN & REGION

Foto: mass media

RUBRIKEN

Abwarten! Die Stadt Köln muss sparen und das geht uns alle an. Vorbildlich, dass wieder alle Bürger/-innen aufgerufen waren, sich an den kommenden Haushaltsberatungen für die Jahre 2013/14 zu beteiligen. Diese Aktion wurde zum Jahreswechsel in der ganzen City hellblau plakatiert und fand großen Anklang in der Bevölkerung. Jetzt heißt es abwarten und hoffen, dass die aktive Teilnahme auch Erfolg bringt. Viele Vorschläge aus den letzten Jahren wurden bereits umgesetzt. Beispiele sind der Skaterpark im Rheinauhafen, der im Juli 2011 eröffnete. Verschiedene Spielplätze sowie Radwege wurden saniert oder eingerichtet. Tiefe Einschnitte für den sozialen Bereich Besonders in den Bürgerhäusern und -zentren wird momentan kräftig gezittert, will doch die Stadt Köln hier rund 1,1 Millionen Euro jährlich einsparen. „Kommt das durch, wäre das für die soziale und kulturelle Arbeit in den Veedeln eine Katastrophe. Es müssten viele Arbeitsbereiche aufgegeben bzw. Häuser geschlossen werden“, sagt beispielsweise Christian Bechmann, unser Ehren-(werter) Bürger in dieser Ausgabe. Der Kulturfan ist Initiator der Kabarett-Reihe „Escht Kabarett“, der beliebten Mischung aus Talentschuppen und Kabarett-Angebot für den kleinen Geldbeutel (siehe Seite 54/55). Vorbeugende Sozialarbeit ist wichtig Gerade für soziale Brennpunkte in Köln ist es unerlässlich, weiterhin Angebote zu schaffen, die der zunehmenden Verwahrlosung – gerade von Kindern und Jugendlichen – entgegenwirken. Ohne vorbeugende Sozialarbeit sind Ausschreitungen aller Art Tür und Tor geöffnet. Erinnern wir uns nur an die schweren Jugendkrawalle im vergangenen Jahr in Frankreich. Der Kölner an sich schaut ja nicht gern über den Tellerrand, aber soweit ist das gar nicht entfernt. Zurück zum Thema Sparen: In diesem Zusammenhang haben wir uns gefragt, inwieweit die heute notwendigen Sparmaßnahmen immer noch eine Folge vergangener Kölner Klüngelei ist. Lang ist’s her – über zehn Jahre – dass Müllskandal und Parteispendenaffäre die Schlagzeilen in den Medien weit über die Stadtgrenzen hinaus bestimmten. CityNEWS hat nachgefragt, unser Titelthema: Wieviel Klüngel steckt noch in Köln? Ihr/Ihre

Eugen Weis

Astrid Waligura

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Hoher Besuch im Rathaus

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Kölner Personalien

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Neueröffnungen

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Mode in Köln

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Stadtgespräch

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Verlosungen

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Vorgestellt

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Restauranttipp: das „Hdmona“

TITELTHEMA Wieviel Klüngel steckt noch in Köln? Josef Breuer im Interview, Antikorruptionsbeauftragter der Stadt Köln

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IM GESPRÄCH mit Bürgermeisterin Angela Spizig

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EHREN-(WERTER) BÜRGER Christian Bechmann von „Escht Kabarett“

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INTERVIEW mit René Heinersdorff, Theater am Dom über die Neuinszenierung: „Der dressierte Mann“

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IMM Cologne 2013 Trends von der Möbelmesse

40 Foto: imm cologne

INHALT

Porträtfotos: Daniel Berbig

VORWORT


STADTGESPRÄCH

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KABARETTISTEN LAUFEN IN KÖLN ZU HÖCHSTFORMEN AUF! Am Sonntag, den 17.03.2013, geht es bei der Kabarett Bundes:Liga in die nächste Runde: Andreas Hauffe und Sascha Bendiks & Simon Höneß werden im Senftöpfchen-Theater zur Höchstform auflaufen, um das Publikum in Köln für sich zu gewinnen und möglichst viele Punkte für die Tabelle zu sammeln – denn bis am 01.06. die Sieger der Saison in den Wühlmäusen in Berlin gekürt werden, ist noch alles möglich.

Köln, 17.03.13: Der Mann mit der Mütze trifft auf Musik-Kabarettisten auf dem Highway to Hell – ohne Stromgitarre! In der ersten Halbzeit darf gestaunt werden, wenn Andreas Hauffe seine komischen, sentimentalen, selbstironischen, leisen, rockigen, poetischen, albernen, ausdrucksvollen, banalen – aber immer authentisch – und oft pädagogisch bedenklichen Lieder zum Besten gibt. In der zweiten Halbzeit dürfen wir uns auf Sascha Bendiks und Simon Höneß freuen, die sich vor ihren einstigen Schwermetall-Helden verbeugen. Hierzu werden live vor den Augen und Ohren des Publikums Welthits und Kracher der Rockgeschichte politisch äußerst unkorrekt seziert und neu zusammengesetzt.

Andreas Hauffe trifft in Köln auf … … Sascha Bendiks & Simon Höneß

Kabarett Bundes:Liga im Senftöpfchen Große Neugasse 2-4 I 50667 Köln Einlass: 19.40 Uhr I Beginn: 20.00 Uhr

EINRICHTEN IN 3-D Im Zuge der internationalen Möbelmesse imm cologne hat auch der Natuzzi-Flagship-Store Köln seinen Look gewechselt und sich ganz auf den Frühling eingestellt. „35 Prozent der Natuzzi-Kollektion sind neu. Das betrifft alle Bereiche, also Sofas, Accessoires und ganze Wohnwände“, sagt Store-Betreiber Hans-Günter Grawe. Als Trendfarben dominieren helle Creme- und Grautöne. Ganz neu im Store ist ein Planungsprogramm in 2-D und 3-D. „So können die räumlichen Gegebenheiten beim Kunden zu Hause optimal nachgestellt werden“, erklärt der Fachmann. Bald wird auch die beliebte Eventreihe „Natuzzi meets friends“ im Möbelhaus auf den Ringen weitergehen. Der Startschuss fällt am 24. März, dem ersten verkaufsoffenen Sonntag in der City.

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Kurzweilige Unterhaltung auf hohem Niveau ist dabei für jedes Spiel garantiert, in dem zwei Kabarettisten jeweils 45 Minuten gegeneinander antreten. Dabei treffen Shootingstars auf Routiniers, Comedians auf die Meister hintersinniger Lyrik, Querdenker auf Stimmungskanonen.


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STADTGESPRÄCH

WILLKOMMEN IM HINTERHOFSALON Im Belgischen Viertel gelegen – zentral und doch sehr ruhig und hell – ist der Hinterhofsalon ein schöner, außergewöhnlicher und persönlicher Ort für jede erdenkliche Veranstaltung.

Fotos: www.restaurant-asado.de

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Der loftartige Raum, eingeteilt in eine Lounge und einen Veranstaltungsraum, steht für berufliche wie private Anlässe komplett zur Verfügung. Auf rund 190 m² bietet sich genügend Raum für Begegnungen an. Am Wochenende wird in der beliebten Location Kultur jeglicher Art gefördert. Neben Konzerten, Lesungen und Kunstausstellungen finden auch zahlreiche Seminare, Vorträge und Workshops statt. Unter der Woche werden regelmäßige Kursreihen angeboten, wie beispielsweise Yoga und Salsa. Alle Termine unter www.hinterhofsalon.de

ASADO – LEBEN UND GENIESSEN Insbesondere in Südamerika verstehen die Menschen unter „Asado“ ein Grillfest, an dem die ganze Familie teilnimmt, welches den ganzen Tag und die Nacht dauern kann. „Es ist ein Fest zum Genießen. Das Leben wird gefeiert. Von dieser Lebensfreude möchten wir ein wenig an unsere Gäste weitergeben“, erklärt Christoph Schmandt den Namen hinter seinem Restaurant- und Barbetrieb, einem alten Bahnhof aus der Kaiserzeit auf über 13.000 m³ Grundstück. Feiern im Asado Gut, dass das Asado mitten im Königsforster Wald liegt – fernab von Nachbarn, die sich durch nächtliches Feiern gestört fühlen könnten. So ist es die ideale Location für Hochzeiten, Geburtstagspartys oder Firmenfeiern bis 500 Gäste. „Oder auch einfach nur das Candle-Light-Dinner für zwei“, ergänzt Christoph Schmandt. Besonders beliebt im Asado sind auch die regelmäßigen Brunchtermine, wieder am 17. März und dann zu Ostern (31. März und 1. April). www.restaurant-asado.de

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STADTGESPRÄCH

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14. Februar bis 5. Mai 2013

HINREISSEND DURCHEINANDER Foto: Smilla Dankert

Was ist bitte schön eine ActionLesung? „Pension Agrippa“ gehört zu diesem neuen Genre in der Kölner Theaterlandschaft, das man unbedingt selbst erlebt haben sollte. Auf jeden Fall geht es um kölschen Klüngel, mörderische Mädchen und Theatergenre erfunden. römische Rabauken. Ausgedacht haben sich das Stück drei charmante Imis: Betty LaMinga, Anne Rothäuser und Sonja Kling spielen sich in „Pension Agrippa“ an einem Tisch sitzend wechselseitig mit großem Spaß an den Rand des Wahnsinns. An ausgesuchten Stellen im Stück werden dabei höchst effektiv Cartoons in den Spielstil verwoben. So wird dem Zuschauer in diesem hinreißenden Durcheinander ganz nebenbei auch noch die Gründungsgeschichte Kölns um die Ohren gehauen. Tipp: Über Ostern gastiert das quirlige Trio im Senftöpfchen (31.3. und 1.4.13). Alle Termine unter www.pension-agrippa.de Anne Rothäuser, Sonja Kling und Betty LaMinga (v. l. n. r.) haben ein neues

mit

KARIN DOR MARIANNE ROGÉE CAROLINE KIESEWETTER, STEPHAN SCHLEBERGER Komödie von John von Düffel nach dem Bestseller von Esther Vilar · Regie: René Heinersdorff

Pressestimmen: ... freche und pointenreiche BoulevardKomödie ... herrlich die Dialoge ... viele Lacher ... EXPRESS KÖLN ... tolle schauspielerische Leistung der vier Darsteller ... tempo- und ideenreiche Inszenierung ... rundherum überzeugend ... 4 *** WDR LOKALZEIT PREMIERENBERICHT ... Ein starkes Stück nicht nur für starke Frauen ... BILD KÖLN

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guter abend.

Theater am Dom, Glockengasse 11, Opern Passagen, Kasse: 0221-2580153/54

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UNIKATDESIGN AUS DEM KUNSTKIOSK In den meisten Fällen sind Graffitis eine elende Schmiererei und höchst unerwünscht. Bei „Tante Sabine“ ist das etwas anderes. Als neue Geschäftsidee hat Sabine Maier ihren Kunstkiosk „Tante Sabine“, ein ehemaliges Büdchen an der Hültzstraße in Braunsfeld, kunterbunt gestalten lassen. Hier verkauft die 47-Jährige größtenteils Schmuck wie Ketten, Anhänger und Ohrringe. Aber auch Taschen sind in der Auslage zu finden. Was allen gemeinsam ist: Jedes Teil ist ein Unikat und von Sabine Maier selbst entworfen. Da die kreative Hobbybastlerin tagsüber in einer Bank arbeitet, hat der Kiosk momentan nur montags und freitags von 16 bis 18 Uhr geöffnet. Der Besuch lohnt sich!

Fotos: privat

der dressierte mann

Sabine Maier betreibt einen Kunstkiosk in Braunsfeld.


STADTGESPRÄCH

DETEKTIV SPIELEN

MINI

Wie gut kennen Sie Köln wirklich? Die „Kölsche Schmier“ wird’s zeigen. Bei dieser interaktiven Stadtführung geht es auf Verbrecherjagd quer durch die historische Altstadt.

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Die „Kölsche Schmier“ startet direkt am Dom.

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Die Idee: Mehrere Detektivgruppen konkurrieren miteinander, kundschaften dabei historische Plätze aus, untersuchen alte Inschriften und präsentieren kreativ typisch kölsches Liedgut. Dabei gibt es jede Menge Kurioses aus Kölns 2000-jähriger Stadtgeschichte zu erleben und zu entdecken. Dem Sieger winkt die Anerkennung der Kölschen Schmier (übersetzt: Polizei). Ein GruppenEvent der besonderen Art auf Deutsch oder Englisch, der mit einer geselligen Siegerehrung in einem echt kölschen Lokal ausklingt. www.kölsche-schmier.de

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Was passiert eigentlich mit PET-Flaschen, nachdem sie zu Dutzenden im dunklen Schlund des Pfandautomaten verschwunden sind? In Zeiten der Nachhaltigkeit macht das Kölner Unternehmen ergobag aus diesem „Müll“ zum Beispiel Schulrucksäcke, indem es die PET-Flaschen recycelt. In jedem ergobag-Schulrucksack stecken durchschnittlich 20 gebrauchte Flaschen. In der Saison 2011/12 wurden 85.000 Rucksäcke produziert – 1,53 Millionen Flaschen haben durch Recycling allein in Schulrucksäcken ein neues Zuhause gefunden. Das Besondere: Die ergobag-Schulrucksäcke kombinieren als einziges Produkt am Markt das Ergonomiekonzept von TrekkingRucksäcken mit all dem, was eine Schultasche leisten muss. Mehr dazu auf der Kölner Schultaschen-Messe am 9. März 2013 im Kölner Karnevalsmuseum (9–17 Uhr) und unter www.ergobag.de

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KÖLNER KULTURKLÜNGEL Wer andere Kulturen kennenlernen will, muss gar nicht weit reisen. Menschen aus mehr als 180 Nationen beteiligen sich an den KulturklüngelWanderungen direkt vor unserer Haustür. Bei dieser Art der Stadtführung wird keine statische Geschichte beschrieben, sondern eine dynamische Gesellschaft. In Köln vermischen sich unzählige Kulturen, die für die Vielfalt und den Charme unserer Stadt sorgen. In einem rund dreistündigen Spazier-

KONTAKT

gang – Radtouren dauern fünf Stunden – werden mehrere „Gaststationen“ erwandert. Die Botschafter des jeweiligen Heimatlandes erzählen dort von ihrer Kultur und beantworten Fragen. Optional gibt es im Anschluss an die Tour landestypische Gerichte.

Termine ganzjährig. Buchungen unter info@kulturkluengel.de oder Telefon 0221-168 436 62

GESUNDE ERNÄHRUNG FREI HAUS Der Service richtet sich an Familien, die trotz Zeitmangels nicht auf gesundes und leckeres Essen verzichten möchten. Insbesondere wenn beide Elternteile berufstätig sind, geht das auf Kosten einer abwechslungsreichen Ernährung. Jede Schlemmertüte enthält Woche für Woche Zutaten für drei gesunde und leckere Hauptmahlzeiten. Die gelieferten Lebensmittel sind sorgfältig ausgewählt und entsprechen höchsten Qualitätsansprüchen.

Ziel von „Unsere Schlemmertüte“ ist es, Menschen mit wenig Zeit Alltagsstress abzunehmen und die Freude am Kochen zurückzugeben. Dieser Dienst steht auch in Köln zur Verfügung.

GEWINNSPIEL CityNEWS verlost zwei große Schlemmertüten im Wert von jeweils 69 Euro – davon werden etwa zwei Erwachsene und zwei bis drei Kinder/ Jugendliche satt. Kostenlose Teilnahme über unser Online-Portal unter: www.citynews-koeln.de

Die unkomplizierte Bestellung erfolgt über: www.schlemmertuete.de/bestellen

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STADTGESPRÄCH

HOHER BESUCH IM RATHAUS

„In Köln vermischen sich mit Charme und Eigenart – noch mehr als in meiner jetzigen Heimatstadt Berlin – die vielen Milieus, Szenen und Kulturen zu einem Miteinander des ganz und gar Unterschiedlichen. Köln hat die Kultur des Lachens und des Sich-selbst-auf-den-Arm-Nehmens. Das alles zusammen macht den kölschen Charme aus. Ich könnte sogar hier leben!“, sagte Bundespräsident Joachim Gauck bei seinem Empfang durch Oberbürgermeister Jürgen Roters. Als Dank für diese herzlichen Worte überreichte der Oberbürgermeister seinem hohen politischen Gast den Karnevalsorden des Oberbürgermeisters, der die Vielfalt der Kölner Städtepartnerschaften mit der ganzen Welt zum Motto hat.

Fotos: Daniel Berbig

Bundespräsident Joachim Gauck zeigte sich bei seinem ersten offiziellen Besuch als deutsches Staatsoberhaupt in Köln sichtlich gut gelaunt und voller Herzenswärme für die Stadt. Anschließend trug sich der Bundespräsident in das Goldene Buch der Stadt Köln ein. Kolping-Ehrung in der Minoritenkirche Anlass für die Köln-Visite Gaucks waren die Feierlichkeiten zum 200. Geburtstag des katholischen Sozialreformers Adolph Kolping (1813– 1865). Nach dem Empfang im Rathaus besuchte Gauck in der Minoritenkirche das Grab des Geistlichen und nahm am begleitenden Gottesdienst sowie den Feierlichkeiten zum Jubiläum teil. In diesem Rahmen würdigte das deutsche Staatsoberhaupt den Verstorbenen als wegweisenden Sozialreformer. Gauck: „Ein besonderer Mann, ein überzeugter Christ und ein großer Deutscher.“ Kolping hatte 1849 einen Gesellenverein gegründet, der junge Handwerker unterstützte und ihnen somit Fortbildung und sozialen Aufstieg ermöglichte. Später ging daraus das Kolpingwerk hervor, ein katholischer Sozialverband mit heute bundesweit einer Viertelmillion Mitgliedern.

Der Bundespräsident beim Empfang im Kölner Rathaus neben Oberbürgermeister Roters und Gattin Angela. Oben: Gaucks Eintrag in das Goldene Buch der Stadt.

Besser

leben. Genießen Sie frisch. Machen Sie es sich einfach. Ernähren Sie sich bewusst. Und lassen Sie sich inspirieren.

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STADTGESPRÄCH

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Wer diesen Laden betritt, weiß sofort, wer hier die erste Geige spielt. Die Gebrüder Spohn setzen in Kölns „ZigarrenWelt“ auf eine Raumaufteilung, die das Wesentliche, nämlich die Zigarren, eindeutig in Szene setzt. Klare Linien, helle Farben sowie eine sehr moderne Ladeneinrichtung zeichnen das lichtdurchflutete Geschäft aus. „Wir möchten mit diesem Geschäft ein ‚Rauchzeichen‘ setzen“, sagt Geschäftsführer Felix Spohn. Mehr als 270 Sorten kubanischer Zigarren sind in der „ZigarrenWelt“ zu finden. Zusätzlich gibt es die wohl ältesten noch erhaltenen kubanischen Zigarren der Welt zu bestaunen – eine unangetastete Kiste Havannas mit 25 Zigarren aus dem Jahre 1890. www.zigarrenwelt.de

In musealer Anmutung werden die Zigarren in Kölns „ZigarrenWelt“ präsentiert. Auch für Nichtraucher werden hier besondere Rauchzeichen gesetzt.

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Der Musikverleger, Kneipenbesitzer und Mitbegründer der Initiative «Arsch huh» Karl-Heinz Pütz ist tot. Er erlag im Alter von 58 Jahren in einem Kölner Krankenhaus, den Folgen seiner Krebserkrankung. Sein Lebens-Motto „Arsch-huh-zäng ussenander“ gegen rechte Gewalt und Ausländerfeindlichkeit machten ihn über die Stadtgrenzen bekannt. Mit seinem Plattenlabel Clodwig Musik und dem Ringfest war er für die Musik-Szene nicht nur in Köln von besonderer Bedeutung. Zuletzt beteiligte er sich am Protest gegen die archäologische Zone nahe des Rathauses. Sein politisches Engagement als Vordenker für die Stadt Köln wird uns sicher fehlen. Seite 1

RUNDUM ERLEBEN LEO

Bestattungen GmbH

Seit 1909 der Name für BestattungsKultur in Köln Über

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STADTGESPRÄCH

„DOMBOLA“ FÜR UNSEREN DOM

Prominente Unterstützung Die Schirmherrschaft über die Aktion hat der Kölner Buchautor Frank Schätzing übernommen. „Der Dom gehört uns allen, jedem Kölner ein Stückchen. Und wenn einem etwas gehört, muss man auch etwas dafür tun, dass es erhalten bleibt“, sagt Frank Schätzing in einem Video, das auch über das CityNews Online-Portal zu sehen ist. Momentan zählt der ZDV über 14.000 Mitglieder, die sich für den Erhalt und die Restaurierung des Domes einsetzen. Der Jahresbeitrag ist ab 20 Euro frei wählbar (für Schüler und Studenten ab 15 Euro). Juristische Personen bzw. Firmen, Vereine und Institutionen wählen einen Beitrag ab 60 Euro.

Foto: Daniel Berbig

„Wer noch bis zum 30. April 2013 Mitglied wird, kann attraktive Preise gewinnen“, erklärt ZDV-Präsident Michael H. G. Hoffmann die Tombola für den Dom, kurz „Dombola“. Bereits seit Februar sind hierzu Unternehmen, Geschäfte, Handwerker und Kultureinrichtungen in Köln und Umgebung aufgerufen, Sachspenden im Wert von bis zu 100 Euro zur Verfügung zu stellen. „Von der Geburtstagstorte über die Gratis-Hotelübernachtung bis hin zum romantischen Candle-Light-Dinner, die Vielfalt der möglichen Spenden ist nahezu unbegrenzt“, so Hoffmann.

Copyright©2012 Southern Comfort. All rights reserved. Southern Comfort is a registered trademark.

Mit der Hilfe zahlreicher Freunde und Förderer hat der unabhängige, überparteiliche und überkonfessionelle ZentralDombau-Verein zu Köln (ZDV) in diesem Jahr mit der „Dombola“ eine ganz besondere Aktion auf die Beine gestellt.

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KONTAKT An der Verlosung kann jeder teilnehmen, der noch bis 30. April 2013 Mitglied beim ZDV wird. Auch alle bestehenden Mitglieder können ohne Zusatzkosten an der Verlosung teilnehmen. Einfach über www.dombola.de registrieren! Der ZDV freut sich über Anregungen und Sachspenden an E-Mail: dombola@zdv.de Bitte genieße Southern Comfort verantwortungsbewusst.

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Alexandra Kassen, Prinzipalin des Senftöpfchen-Theaters, vollendete ihr 90. Lebensjahr. Sie gründete die Kleinkunstbühne gemeinsam mit ihrem Mann Fred am 5. März 1959. OB Jürgen Roters gratulierte höchstpersönlich.

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DA WAREN ES NUR NOCH DREI Neue Führungsstruktur: Klaus Odenthal (links) verabschiedete Foto: KölnTourismus

Foto: RaimondSpekking/CC-BY-SA-3.0

HOCH SOLLEN SIE LEBEN!

sich von Stephanie Franke, Josef Sommer

SPENDEN STATT BLUMEN

Zwei außergewöhnliche Persönlichkeiten erhielten in diesem Jahr die JabachMedaille der Stadt Köln für außerordentliche Verdienste um die Kölner Museen: der Schweizer Unternehmer Gérard J. Corboud und der Urkölner Ludwig Theodor von Rautenstrauch. BEREICHERUNG FÜR KÖLN

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Und noch ein Geburtstagskind: Elke Heidenreich feierte ihren 70sten. Die Liste ihrer Titel ist lang: Journalistin, Autorin, Kabarettistin, Herausgeberin und zuletzt Literaturkritikerin, u.a. in der ZDF-Sendung „Lesen!“.

Foto: RBA

ALLER GUTEN DINGE SIND DREI

Klaus Odenthal verabschiedete sich in den Ruhestand. Der 64-jährige Prokurist der KölnTourismus GmbH leistete dem Unternehmen über 20 Jahre lang treue Dienste. Mit seinem Weggang werden die Aufgaben des bislang vierköpfigen Führungsteams auf drei Mitglieder verteilt.

ALTER JUNGER HASE

Der neue Hoteldirektor des Park Inn by Radisson Köln City West heißt: Paul L. Dreykluft. Der 27-Jährige übernimmt die Leitung des Viersternehotels mit 205 Zimmern und 12 Konferenz- und Veranstaltungsräumen. Er war bereits seit 2008 in verschiedenen Positionen für das Stadt- und Businesshotel an der Inneren Kanalstraße tätig.

Dr. Manuela Beer ist neue stellvertretende Direktorin des Museums Schnütgen. Die Kunsthistorikerin, die seit elf Jahren am Museum Schnütgen tätig ist, freut sich auf die neuen Herausforderungen im vertrauten Haus.

Foto: Rheinisches Bildarchiv

Auch Benefizlady Charlotte Feindt hat die 90 erreicht. Dieses Ereignis wurde im Dorint Hotel an der Messe mit vielen Freunden und Weggefährten gefeiert. Statt Blumen sammelte die Jubilarin eifrig Spenden für ihre neue CharlotteFeindt-Stiftung.

Foto: massmedia

und Gabriele Meusel

Foto: Leonie v. Kleist

KÖLNER PERSONALIEN

STADTGESPRÄCH

NEUE HERAUSFORDERUNGEN


KÖLNER JUBILÄEN

STADTGESPRÄCH

60 Jahre Bastei Lübbe – das ist die Erfolgsgeschichte eines deutschen Verlages: Im Frühjahr 1953 legten Ursula und Gustav Lübbe ihr erstes Verlagsprogramm vor. Das ist der Weg vom kleinen Unternehmen der Nachkriegsjahre bis zum multimedialen Verlagshaus heute, dem mit Abstand größten Verlag in NRW, der sich nach wie vor in Privatbesitz befindet und heute das letzte unabhängige Verlagshaus unter den Publikumsverlagen ist. Das Familienunternehmen entwickelt sich ständig weiter: Neue Geschäftsfelder für 2013 sind die verlagseigene Autorenschule Bastei Lübbe Academy, die Eröffnung eines ConceptStores und ein Online-Shop mit dem Schwerpunkt auf Serien. www.luebbe.de

Foto: Olivier Favre

KLEIN ANGEFANGEN

Die Bastei-Lübbe-Geschäftsleitung, gruppiert um

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Verlegerehepaar Birgit und Stefan Lübbe: (v. l. n. r.) Felix Rudloff, Hartmut Räder, Klaus Kluge, Bodo Horn-Rumold und Thomas Schierack

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JUBILÄUMSGALA IN DER PHILHARMONIE

Foto: Janet Sinica

Vor genau 30 Jahren ist die Akademie för uns kölsche Sproch/SK Stiftung Kultur gegründet worden, um eine der ausgeprägtesten, kernigsten und bildreichsten Regionalsprachen lebendig zu erhalten. Inzwischen nehmen jedes Jahr rund 600 Menschen das Seminarangebot wahr, und zwischen 90 und 100 Personen legen das sogenannte „Kölsch-Examen“ ab. Das Jubiläumsjahr startete im Januar äußerst erfolgreich mit drei ausverkauften Vorstellungen der Kölschen Milljö-Sitzung. Und das Festjahr hält noch viele andere Überraschungen bereit, so die große Jubiläumsgala am 17. September in der Kölner Philharmonie und besondere Projekte wie ein neues Sprachangebot für Kinder oder den Sprachkurs „Mer liere kölsch – ävver höösch“ auf CD. www.koelsch-akademie.de

„EN KÖLLE ZE HUS“ Zusammen mit den Bläck Fööss und den Höhnern zählen die Paveier zu den Urgesteinen der kölschen Gruppen. Zu ihrem 30. Geburtstag startet die erfolgreiche Musikgruppe so richtig durch. Nach einer äußerst erfolgreichen Karnevalssession 2012/13 richtet die Band den Fokus jetzt auf das große Fest samt Open-Air-Konzert am 2. Juni im Tanzbrunnen unter dem Titel „En Kölle ze Hus“. Tipp: Kinder bis zur Größe von 1,11 Meter haben freien Eintritt. Für alle anderen gibt es Karten im Paveier-Büro (Telefon 02204-95300) oder über: www.koelnticket.de

www.lebenszyklus-wohnen.de www .lebenszykluss-wohnen.de

Foto: Manfred Esser

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Kölner Haus- undd Grundbesitzer-Verein Grundbesitzer-V Verein Immobilien Imm mobilien GmbH Telefon: Telefon: (0221) (00221) 5736-128

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KÖLNER NEUERÖFFNUNGEN

STADTGESPRÄCH

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KLASSE STATT MASSE Mit diesem Laden hat sich sein Besitzer einen Herzenswunsch erfüllt und hoffentlich auch ein bleibendes Denkmal gesetzt. Seit Oktober letzten Jahres betreibt Peter Gunkler – oder Pit, wie ihn seine Freunde nennen – das „Pit’s Coffee“ in der Aachener Straße 427 (Braunsfeld). „Ich will nicht Masse, sondern Klasse“, definiert der Betreiber sein Credo. Der Kaffee der brasilianischen Marke Moema ist fair gehandelt, und auch Tee und Kakao sind keine Discounter-Produkte. Zu essen gibt es Frühstück, Kuchen und kleine Gerichte. Speisen und Getränke kann man auch zum Mitnehmen bestellen! www.pits-coffee.de

Im durchgestylten „Pit’s Coffee“ wird Kaffee-Kultur gelebt.

PÄNZ MACHTEN MOBIL

Foto: Vicious Wear

Diese Neueröffnung hatte es in sich: Los ging’s mit einer vom KölnerHaie-Maskottchen Sharky angeführten „Kinder-DEMO gegen das Modediktat“ – rund 40 Pänz mit ihren Eltern zeigten, dass Kindermode auch frech, anders und vor allen Dingen laut sein darf. Bei „Vicious Wear“ in der Herzogstraße 29 wird freche, hochwertige und nachhaltig ökologisch produzierte Kindermode für Kinder von null bis sechs Jahren (ab Herbst bis neun Jahren) angeboten. Das Kölner Betreiberehepaar Jessica und Max Barth scheint eine Marktlücke entdeckt zu haben: Bereits nach einer halben Stunde drängelte sich neugierige und kaufkräftige Kundschaft durch die Kollektion im neuen Trendladen. www.vicious-wear.de

„MAL WAS FEINES“…

Fotos: Rolf Kuhl

…so der Slogan bei Tee & Feinkost Esser in Köln-Riehl, direkt neben der Postfiliale. Darauf haben die ansässigen Feinschmecker im Veedel lange warten müssen. Stolz ist die Inhaberfamilie Esser auf das große Sortiment mit 90 verschiedenen Teesorten der Fa. Ronnefeldt. „Diese Tees gehören zu den Besten, die man in Deutschland bekommt“, garantieren die Betreiber. Ergänzt wird das kulinarische Angebot durch besondere Dips und Marmeladen, hochwertige Öle und Essig, Wein, Grappa und Liköre. Ein besonderes Highlight ist auch die Auswahl an belgischen Pralinen. Eine Pralinenkreation mit eigenem Logo sowie ein edler ausgesuchter Kaffee im Ausschank runden das persönliche Angebot ab. Die lokale Spezialität Schamong-Kaffee von der gleichnamigen Ehrenfelder Rösterei ist jetzt auch in Riehl direkt zu haben.

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Tee & Feinkost Esser Riehler Tal 13 I 50735 Köln-Riehl I Tel.: 0221-995 59 990

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Foto: Agnes Morguet

ERSTES PRODUKT IN SERIE Sie hatte sich ein ehrgeiziges Ziel gesetzt: „Mit 30 wollte ich meinen ersten Laden haben!“, erzählt Agnes Morguet. Einige Tage vor dem großen Termin war es dann so weit. Die junge Designerin, Tischlerin, Innenarchitektin und Diplom-Ingenieurin hielt zum Jahreswechsel die Schlüssel für ihr eigenes Büro plus Showroom für Innenarchitektur und Produktdesign in der Hand (Zeughausstraße 10). Pünktlich zu den „Passagen“, die wieder parallel zur internationalen Möbelmesse imm cologne stattfanden, ließ sie ihr erstes Produkt in Serie produzieren, die Stehleuchte „Roundabout“ (rechts im Bild). www.agnes-morguet.com


PROMIGEFLÜSTER

STADTGESPRÄCH

EIN HAUCH VON HOLLYWOOD IM ALTEN WARTESAAL Blitzlichtgewitter am roten Teppich: Auch in diesem Jahr strömten wieder Stars und Prominente aus Politik, Show und Wirtschaft zur legendären Lambertz Monday Night von Printenkönig Dr. Hermann Bühlbecker in den Alten Wartesaal. Die Partynacht stand unter einem besonderen Stern, denn im Jahr 2013 begeht das Aachener Süßwarenunternehmen Lambertz sein 325-jähriges Jubiläum. Dazu Dr. Hermann Bühlbecker: „325 Jahre Lambertz sind eine Erfolgsgeschichte, worüber wir als Familienunternehmen in neunter Generation sehr stolz und glücklich sind. Es war eine große Freude für mich, dass so viele Freunde, Partner und Prominente meiner Einladung gefolgt sind und diese unvergessliche Nacht gemeinsam mit uns verbracht haben.“ 900 Gäste feierten bis in den Morgen Dabei wehte natürlich wieder ein Hauch von Hollywood über den roten Teppich. Rosario Dawson, Hollywoodstar und Golden-Globe-Gewinnerin, kam mit ihrer Mutter, die eigens zu Ehren Dr. Bühlbeckers den Song „Celebration“ vor begeistertem Publikum präsentierte. Auch Naike Rivelli, die Tochter der ebenfalls anwesenden Kino-Ikone Ornella Muti, brachte einen Jubiläumssong mit. Rund 900 Gäste feierten bis in die frühen Morgenstunden zusammen mit zahlreichen Prominenten wie Burlesque-Tänzerin Dita Von Teese (Foto rechts), den Schauspielerinnen Mischa Barton und Bo Derek sowie FDP-Chef Philipp Rösler und Exaußenminister Hans-Dietrich Genscher. Zu den Gästen zählten in diesem Jahr auch Schauspielerin Marie-Luise Marjan und ihr Kollege Mario Adorf sowie OB Jürgen Roters und Gattin Angela (Foto links). Am weitesten gereist waren die Neffen von Nelson Mandela, die aus Südafrika kamen.. Schoko-Kreationen zum Anbeißen Das musikalische Programm konnte sich hören und sehen lassen. Dafür sorgten Opern-Diva Anna Maria Kaufmann sowie Scorpions-Sänger Klaus Meine,der in Anwesenheit Hans-Dietrich Genschers seine berühmte Hymne „Wind of Change“ präsentierte. Bei der Schoko-Fashion-Show wurden Kostüme aus Lambertz Package gezeigt (großes Foto rechts), die von der holländischen Art-Couture-Designerin Larisa Katz entworfen wurden. Da zückten selbst die anwesenden Hollywood-Stars ihre Handys, um die einzigartigen Kreationen festzuhalten.

Nachdem er in den letzten Jahren eher heimlich, still und leise durch Deutschland tourte, geht es für Matthias Reim jetzt mit Volldampf in die nächste Etappe. Der Sänger startet im April seine bundesweite Hallen- und Open-Air-Tournee „Unendlich“, benannt nach dem brandneuen Album. Im Kölner E-Werk gastiert er am 6. Mai. Astrid Waligura

Fotos: Agentur Baganz/Lambertz

ine Foto: Olaf He

MATTHIAS REIM WILL’S WISSEN

Hollywood lässt grüßen: Ornella Muti, Mischa Barton, Dr. Hermann Bühlbecker, Rosario Dawson, Bo Derek (v. l. n. r.)


MODE

FIT FÜR NEUE LOOKS? Es ist höchste Zeit für einen Frühjahrsputz im Kleider-

Foto: tkmaxx

schrank: raus mit den alten Wintersachen und rein mit den brandneuen Styles für Frühjahr/Sommer 2013!

Showdown für den Military Look Zu den Trendsettern in 2013 gehören auch wieder transparente Teile. Leicht durchsichtige Blusen mit Top darunter sind absolut alltagstauglich. Zu diesen leichten Stoffen und zarten Farben kombiniert beispielsweise Gina Tricot schon im Frühjahr 2013 den strengen Military-Look. Military bleibt übrigens im Trend bis zur nächsten Saison, wie man auf der Fashion Week in Amsterdam erleben konnte. Gsus bestätigte: Militärisch, uniformartig, streng wirkende Schnitte bleiben. Keine Sorge, Ladys – das ist natürlich längst nicht alles: Muster, vor allem viele Ethno-Prints, gehen immer und sind auch im nächsten Sommer ein großes Thema. 16

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Und Kleider und Röcke mit Blumendrucken gehören zum nächsten Sommer wie warme Strickpullis zum Winter. Pastelltöne verdrängen Neonfarben Verabschieden können wir uns in der neuen Saison von gepunkteten Klamotten, sogenannten Poker-Dots. Auch Safran als Farbe ist out. So langsam, aber sicher verabschieden sich auch die Neonfarben. Was offenbar gar nicht geht: reines Grün und Lila. Wer Pastelltöne trägt, liegt modisch weiterhin hoch im Kurs. Im Sommer darf es gern bunt sein, aber zum Neutralisieren sollte Frau dazu Schwarz oder Weiß kombinieren. Ansonsten gilt die altbewährte Regel: nicht mehr als zwei Farben zusammen tragen.

Jeans gehen immer Jeans sind so wandelbar und vielseitig wie nie zuvor. Ob Raw, White oder Coloured, mit Animal-Print, Metallic-Effekt oder Blumendruck – diesen Sommer gibt es Jeans in allen erdenklichen Formen, Farben und Styles. Da können Sie nichts falsch machen. Die Jeans für ihn werden schmaler. Dark Denim und unauffällige Waschungen gesellen sich zur klassischen Bluejeans von international etablierten Topbrands. Im Business gut verkaufen Die neuen Styles für den Job sind cleaner und smarter, der Pencilskirt ist das Key-Item der Saison. Sein großes Comeback feiert gleichzeitig das Kostüm, gern auch mal aus Bouclé-Garn und am liebsten kombiniert mit klein gemusterten Blusen aus Seide oder hochwertigen Baumwollqualitäten. Klassische Loafers aus Veloursleder sind eine modische Alternative zu Ballerinas. Ein Shoppingtipp: Bei TK Maxx am Kölner Neumarkt gibt es Trends bekannter Marken und Designer bis zu 60 Prozent günstiger. Foto: Gina Tricot

Die nächste Saison wird modetechnisch auf jeden Fall aufregend. Und bei zig neuen Trends hat wirklich jeder die Möglichkeit, etwas zu finden, das sich gut trägt und dazu noch topmodisch aussieht. Auf jeden Fall brauchen Sie eine Caprihose, denn die sind schwer im Kommen. Als Accessoire ist die Sonnenbrille ein absolutes Must-have. Extravagante Kunststoffrahmen und bunte Gläser haben im Sommer ihren großen Auftritt.


d Wir sin en! g umgezoder Jetzt in str. 41 Hahnen

Fotos: tkmaxx

Casual ist cool Auch für den modebewussten Mann heißt es Großreinemachen im Kleiderschrank. Dicke Boots und Winterparka müssen den neuen Looks weichen. Keine Sorge, die Frühjahrs-/Sommermode für ihn ist entspannt, unkompliziert und tragbar – kurzum: Casual ist das neue Cool. Also raus mit den gestärkten Anzughosen mit Bügelfalte und rein mit den neuen Pocket-Shirts, dem Leinensakko und den Segelschuhen. Die neuen Spring-/Summer-Trends sind frisch, subtil und so vielseitig wie Man(n) selbst. Ob für leidenschaftliche Segler, Wüstentouristen oder Hobby-Rennfahrer: Segelschuhe, Desert Boots und Slipper sind im Frühjahr und im Sommer ein echtes Must-have!

Unisex in Perfektion Mode in Einheitsgröße – dieser Trend wandelt schon seit einigen Jahren ganz beiläufig durch die Modewelt. Jetzt hat Designerin Gabriela Holscher-Di Marco diesen Look mit seinen vielfältigen

Schuhe, Schuhe, Schuhe Machen Sie Platz im Schuhschrank, den werden Sie brauchen: für die High Heels mit Wedge-, Plateauoder Blockabsatz, mit Nieten oder Blumenprint, die bunten flachen Sandalen mit Pailletten oder im Metallic-Look, die gestreiften High-Top-Sneakers, die Chelsea-Boots und die Ballerinas in intensiven Farbtönen von Pink über Feuerrot und Royalblau bis hin zu sattem Grün.


MODE

kuhl marketingtools

Foto: www.ela-selected.com

Kombinationsmöglichkeiten für sich entdeckt und perfektioniert. Das Besondere ihrer eigenen Kollektion „Ela selected“: Alle Teile (Röcke ausgenommen) sind in nur einer Einheitsgröße erhältlich. Durch verschiedene Raffungen oder Bindungen können sie aber individuell und unabhängig von der Figur getragen werden. Sogar der Mantel ist als Unisex-Teil zu verstehen, der von Herren und Damen gleichermaßen gekauft wird. Die Kleider und auch der Mantel sind auf drei bis sechs unterschiedliche Arten zu tragen. Die Kollektion ist zu 100 Prozent „made in Germany“. Geschneidert wird in Düsseldorf und Köln. Make-up: Farbe muss sein! Wenn Sie es im Sommer 2012 versäumt haben, sollten Sie auf jeden Fall in der Frühlings-/Sommersaison 2013 zu kräftigen Farben greifen. Lidschatten und Eyeliner dürfen in den buntesten Tönen schimmern, zum Beispiel in Blau (Anna Sui, Monique Lhuiller und Rebecca Minkoff), Gelb (Milly by Milly Smith und Lela Rose) und Pink (Creatures of the Wind und Donna Karan). Nagellacke dagegen werden dezenter. An die Stelle von hellen Eiscremetönen und leuchtenden Neonnuancen treten vermehrt Nudeschattierungen – von klassischem Nude (Costello) über Greige

quirin bank AG Deutschlands erste Honorarberaterbank in den Kölner Spichernhöfen Spichernstraße 6 | 50672 Köln | Telefon (0221) 554 02 60 koeln@quirinbank.de | www.quirinbank.de/koeln

Exklusive Taschen- und Gürtelschmiede

Brand Store Auf dem Berlich 28 · 50667 Köln www.peitho-design.com 18

„Wir leben nicht von Provisionen, sondern von zufriedenen Kunden“, fasst Lutz Matulla, Leiter der Kölner Niederlassung, das in Deutschland bisher einzigartige Geschäftsmodell der quirin bank zusammen. An bundesweit 14 Standorten bietet sie Anlegern ein neues Betreuungskonzept, das auf kompletter Kostentransparenz und Rückvergütung aller Provisionen beruht. Wie bei einem Anwalt oder Steuerberater, werden die Honorarberater der quirin bank ausschließlich vom Kunden für ihre Beratungsleistung vergütet. „Mit der Honorarberatung lösen wir den bisherigen Interessensgegensatz zwischen Kunde und Bank auf. Unrentable Hausprodukte und als „Beratung“ getarnte Verkaufsgespräche gibt es bei uns nicht. Stattdessen setzen wir auf ehrliche und faire Kundenbeziehungen“, so Matulla. Anleger sind herzlich eingeladen, sich persönlich in der Kölner quirin bank oder auf www.quirinbank.de/koeln zu informieren.


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KONKURRENZ FÜR DEN SNEAKER

Foto: tkmaxx

Die neuen Modelle sind da! Wer die aktuellen Schuhtrends für Frühjahr/Sommer 2013 direkt am Fuß probieren will, findet im LLOYD Concept Store Köln (Mittelstraße/Apostelnstraße 1–3) eine vielfältige Auswahl.

(Chanel) bis Sand (DKNY, Edun) und Karamell (Richard Chai, Rodarte). Klassisches Rot (Moschino) bleibt trendy, neigt häufig aber zu Burgund- (Jenny Packham, Antonio Marras) und Auberginetönen (Salvatore Ferragamo und Costello). Astrid Waligura

Bei den Damen werden die Styles immer aufgeräumter, das Wesentliche rückt stärker in den Fokus. Modernität, Funktionalität und Farbigkeit in geometrischen Formen bestimmen die aktuelle Kollektion. Für den Herrn stehen – neben markanten Optiken, einem lässigen Styling und modischer Individualität – Topqualität und ein entspannter Komfort ganz klar im Vordergrund. Der typische Sneaker der vergangenen Saisons hat Konkurrenz bekommen durch farbige Bootsschuhe mit weißen Sohlen, leichte, softe Desert Boots und BarfußMokassins.

Wahre Liebe ist ein zeitloser Klassiker.

LLOYD CONCEPT STORE KÖLN | Mittelstraße/Apostelnstraße 1–3

www.lloyd.de


Foto: Fabian Raclet

MODE

BIKER-JACKE IM FRENCH CHIC

JEDES TEIL EIN UNIKAT

„Das Trend Piece der Saison ist eine Biker-Jacke von Afterpants, einem Pariser Label“, sagt Modeexpertin Lena Terlutter, Inhaberin des neu eröffneten Super Store im Belgischen Viertel. Der Mix aus Wolle mit MetallicElementen und Lederdetails im Bikerstil vereint alle wichtigen Trends der Saison in einem Kleidungsstück. Kosten: 260 Euro, erhältlich nur im Super Store in der Lütticher Straße 6. Das Konzept im Super Store ist zeitgemäße Mode im Stil der Französinnen: clean, unaufgeregt und feminin. www.super-store.co

„Die Wayuu-Mochilas sind von Hand gehäkelte Taschen, die von den WayuuFrauen im Norden Kolumbiens gefertigt werden“, weiß Caroline Kroesen, die Ende letzten Jahres den KNOCKNOK Fashion Store in der Geibelstraße 33 in Lindenthal eröffnete. „Jede Mochila wird von nur einer Wayuu-Frau nach eigenem Entwurf gefertigt und ist deshalb ein Unikat. Die traditionelle Web- und Häkeltechnik bezaubert durch ihre Farben und Muster. Geometrische Figuren und natürliche Elemente sind typische Motive dieser Kultur“, so Caroline Kroesen. Mit dem Kauf einer Tasche unterstützt frau die einzelnen Wayuu-Stämme in Kolumbien. Kosten: 134 Euro, zu kaufen im KNOCKNOK-Laden oder über den Online-Shop. www.knocknok.de

Lena Terlutter

Trend Piece der Saison, eine Biker-Jacke von Afterpants.

Jede Wayuu-Mochila

MODE IN KÖLN Die neuen Frühjahrs-/Sommer-

ist ein Unikat. Die Arbeitszeit für eine Tasche beträgt etwa 20 Arbeitstage.

Foto: privat

präsentiert das

trends hängen auch in der Kölner

CityNEWS empfiehlt einige Hingucker der kommenden

MEINE TASCHE NACH MEINEN WÜNSCHEN

Sicher kennen Sie das Gefühl: Ihr Outfit ist nahezu perfekt, doch es fehlt dieses entscheidende „Etwas“, wie eine passende Handtasche oder ein schicker Gürtel. Die Philosophie der Taschen- & Gürtelschmiede peitho Design setzt genau hier an. Für die anstehende Modesaison rät Geschäftsführerin Verena Unkelbach-Fritsch zur hochwertigen, handgefertigten Ledertasche im Zwei-Farben-Look. „Auf Wunsch fertigen wir dieses Lieblingsstück in nahezu allen Farb- und Ledervarianten an“, sagt die Modeexpertin. Preis 299,– Euro. Erhältlich bei allen peithoDesign-Exklusivpartnern, im neuen Brand-Store (Auf dem Berlich 28) und bei hauseigenen Events. www.peitho-design.com

Modesaison.

DAUNEN FÜR FRÜHJAHR/SOMMER Das Must-have für die neue Modesaison ist bei Lips Damenmoden die federleichte Sommer-Daunenjacke in tollen neuen Trendfarben. „Passt sogar in die Handtasche“, garantiert Helga Festi, Inhaberin der renommierten Modeboutique in der Pfeilstraße 39–43. Toller Preis: 109,– Euro. www.LipsMode.de

CityNEWS verlost eine dieser trendigen Daunenjacken in Größe 36 bis 42 (je nach Konfektionsgröße der Gewinnerin!). Kostenlose Teilnahme über unser Online-Portal unter: www.citynews-koeln.de

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City längst auf den Stangen.


FREIZEIT UND JOB ELEGANT ORGANISIEREN Das neue 3G+ BlackBerry PlayBook Tablet ist ein elegantes und superschnelles Gerät, das zu echtem Multitasking fähig ist: Videos anschauen, Musik hören, gleichzeitig an Präsentationen arbeiten und nebenher noch die E-Mails checken oder den Facebook-Status aktualisieren. Das neue Tablet ist schlank, kompakt und unterstützt 3G+-Hochgeschwindigkeitsnetze. Nutzer können somit produktiver arbeiten und schneller und flexibler als bisher auf ihre E-Mails, Online-Apps, Medien und Inhalte zugreifen. Das Gerät mit dem neuesten BlackBerry PlayBook OS 2.0 bietet außerdem einen sehr zuverlässigen und schnellen Internetzugang, der aktuell mehr HTML5-Funktionalität unterstützt als jeder andere native Tablet-Browser auf dem Markt. Die Unified Inbox ermöglicht die einfache Verwaltung

mehrerer persönlicher und geschäftlicher E-Mail-Konten sowie von Nachrichten auf Twitter, Facebook und LinkedIn. Die integrierten Kalender- und Kontakt-Apps bieten Funktionen zur besseren Verwaltung von Terminplänen, darüber hinaus kann man durch die Integration der Apps mit sozialen Netzwerken auf Knopfdruck eine Fülle von Informationen über die jeweiligen Kontakte erhalten. Die Grenzen der Multitasking-Fähigkeit setzen Sie, nicht das Tablet. Mit seinem geschmackvollen schwarzen Design ist das Gerät das ultimative Accessoire.

Foto: BlackBerry

GEWINNEN MIT CITYNEWS

Weitere Informationen zu den Produkten von BlackBerry finden Sie unter: de.blackberry.com

BlackBerry und CityNEWS verlosen das neue, leistungsstarke, kompakte und schnelle 3G+ BlackBerry PlayBook Tablet im Wert von über 500 Euro auf www.citynews-koeln.de.

IM RAUSCH DER GESCHWINDIGKEIT

EDIFICE Chronographen sind das Maß der Dinge in Genauigkeit, Zuverlässigkeit und der einfachen Bedienbarkeit der vielen Funktionen. Über die „SMART ACCESS“-Technologie mit einer elektronischen Krone kann jede Einstellung schnell und intuitiv erreicht werden. EDIFICE ist Partner des erfolgreichen „Red Bull Racing“-Teams und der Motorsport dient der Marke als Inspirationsquelle, sowohl für das Design als auch für die technischen Features. So ist die EQW-A1110DB mit einer 1/20 –Sek.- Stoppuhr ausgestattet, die bis zu 10 Rundenzeiten speichern kann und bei Bedarf die schnellste Runde anzeigt. Das edle Design des massiven Edelstahlgehäuses wird durch das schwarze Zifferblatt und die roten Akzente abgerundet.

Bei der „Tough Solar Technologie“ sorgen Solarzellen für die Energieversorgung der Uhr. Überschüssige Solarenergie wird in einem Akku gespeichert. Weitere Funktionen sind die automatische Zeigerjustierung, Datumanzeige, vollautomatischer Kalender, Alarm- und Weltzeit-Funktion sowie Wasserdichtigkeit bis 10 Bar. Die EQW-A1110DB ist ab sofort im ausgewählten Uhrenfachhandel (z.B. in der Galeria Kaufhof, Hohe Straße in der Kölner Innenstadt) erhältlich. Foto: CASIO

Im Cockpit eines Sportwagens kann man bereits die Beschleunigung erahnen noch bevor man wirklich von der Kraft der Maschine in den Sitz gedrückt wird. Ein Blick auf das Zifferblatt der neuen EQW-A1110DB, und da ist sie sofort wieder, die Ahnung vom Rausch der Geschwindigkeit. Doch Schnelligkeit bedeutet nichts ohne höchste Präzision und Verlässlichkeit.

Weitere Informationen unter www.edifice.de oder www.facebook.com/CasioEdificeEurope

CityNEWS verlost eine EQW-A1110DB-1ER im Wert von 499 Euro. Um am Gewinnspiel teilzunehmen besuchen Sie einfach unser Internetportal unter www.citynews-koeln.de

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„STUDIUM 50PLUS“ Das Konzept „Studium 50plus“ der Generationen Akademie Rheinland wird angenommen. Im April können sich Interessenten umfangreich über das erweiterte Angebot der GAR informieren.

Alles begann im September 2010 mit dem Start des ersten Kurses zum Generationen-Manager (GM) „Bewegung im Alter“. Die „PilotTeilnehmer“ engagierten sich stark in der inhaltlichen Modulentwicklung und erhielten mittlerweile auch ihre Zertifikate aus den Händen des GAR-Vorsitzenden, Werner Stump, Landrat des RheinErft-Kreises. Neue Kurse für lebenserfahrene Menschen In den beiden darauffolgenden Jahren wurde jeweils ein neuer Kurs gestartet und zudem wurden neue Themen in das Studium 50plus aufgenommen. So sind in zwei weiteren Kursen lebenserfahrene Menschen auf dem Weg zum GM „Kultur- und Gästeführer“. Neben der Schreibwerkstatt „Autobiografie“ und dem GM „Englische Sprache und Kultur“ werden zum Semesterstart Anfang November 2013 gleich drei neue Kurse starten: GM Naturheilkunde „Berater/-in für integrative Medizin“; GM „Fitnesscoach 50plus“ und GM „Betriebliche/-r Bildungsberater/-in“. Damit erweitert die Generationen Akademie Rheinland ihr inhaltliches Angebot und rundet es entsprechend den Wünschen der Interessenten ab. Das Studium 50plus ist eine anspruchsvolle Qualifizierung auf Bachelorniveau, die auf Kompetenzen erfahrener Bildungspartner

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wie etwa der Deutschen Sporthochschule, der Präha Akademie oder auch der Kreissportbünde zugreift. Bewährte Bildungsmodule werden konzeptionell überarbeitet und methodisch und zeitlich der Zielgruppe angepasst. Bildungsmesse der Generationen Akademie Rheinland Auf dem Bildungstag 50plus, der Bildungsmesse der Generationen Akademie Rheinland, wird Interessenten die Gelegenheit geboten, sich über das Studium zu informieren. Am Sonntag, dem 14. April 2013, von 11 bis 17 Uhr gibt es in Köln in der Fritz Thyssen Stiftung im ehemaligen Amerikahaus ein Angebot mit vielen Aktivitäten rund um Bildung, Bewegung, Gesundheit und Kultur für die Generation 50plus. Absolventen und Teilnehmer werden hier über ihre Erfahrungen berichten und stehen hiernach für Interessenten zu Gesprächen bereit. Zudem präsentieren auch die Bildungspartner ihre Angebote.Neben der inhaltlichen Beschäftigung in Workshops und Diskussionsrunden unterhalten ein spezielles Kabarettprogramm von und mit Konrad Beikircher sowie Sketche einer „Senioren“-Theatergruppe. Der Eintritt ist frei! Weitere Informationen auf www.g-a-r.de.


Fotos: Barlag

PREMIERE IN KÖLN

DIE JOBMESSE® DEUTSCHLAND TOUR Zum ersten Mal seit zehn Jahren macht das bundesweite Recruitingevent am 20./21. April auch Station in Köln.

Seit dem Start 2004 in Osnabrück hat sich das Konzept der jobmesse® deutschland tour auf insgesamt 17 Städte ausgeweitet – von Norden bis Süden warten auch 2013 viele Höhepunkte auf Aussteller und Besucher. Auf der jobmesse® köln haben Arbeitgeber und Bildungseinrichtungen zwei Tage lang die Chance, sich motivierten Bewerbern aller Altersstufen, Qualifikationen und Fachrichtungen zu präsentieren. Im direkten Kontakt informieren sie in der zur Messehalle umfunktionierten Procar Automobile (Bayerische Allee/Köln-Marsdorf) über Einstiegs-, Weiterbildungs- und Karrierechancen.

VIELE ZIELE. EIN WEG. PARACELSUS PARACELSUS.

Erfolgskonzept: vom Schüler bis zum Ingenieur Arbeitgeber und qualifizierte Bewerber in einem ansprechenden Rahmen zusammenzubringen – das war und ist der Grundgedanke der jobmesse® deutschland tour. „Die jobmesse köln rückt Unternehmen in ein starkes Licht. In Zeiten des Fachkräftemangels stellen hier nicht nur die Bewerber wichtige Weichen für ihre Zukunft, sondern ebenso die Unternehmen“, betont Stefan Süß, Geschäftsleiter der veranstaltenden Messeagentur Barlag. „Für Arbeitgeber wird es mehr und mehr zur Herausforderung, auf sich aufmerksam zu machen und sich Vorteile im Wettbewerb um die qualifizierten Kräfte zu sichern“, so Süß weiter. Alleinstellungsmerkmal Das Konzept der jobmesse® deutschland tour unterscheidet sich von konventionellen Ausbildungs- und Absolventenevents dahin gehend, dass auch berufserfahrene Fachkräfte zu den Messegästen zählen. So richtet sich die branchenübergreifende Jobmesse sowohl an (Young) Professionals, Berufswechselnde, Weiterbildungsinteressierte, Fach- und Führungskräfte, Existenzgründer und die Generation 50plus als auch an Schüler der Abschlussklassen und Studenten aller Fachrichtungen.

SEMINARE & WORKSHOPS z.B. · Lernberater, -trainer · Phytotherapie · Traditionelle Chinesische Medizin · Yogalehrer, -therapeut · Suchtberater, -therapeut · Osteopathie

In Köln: Barbarossaplatz 4 · Telefon: 0221 / 923 07 70 www.paracelsus.de · E-Mail: koeln@paracelsus.de


VERLOSUNGEN

EIN FEST FÜR DIE KÖNIGIN DER BLUMEN BADENER ROSENTAGE VOM SAMSTAG, 8. JUNI BIS SONNTAG, 30. JUNI 2013

26 Kilometer südlich von Wien, inmitten des sonnenverwöhn-

Rosenfreunden, die einen Besuch ten Weinbaugebiets Thermenregion, blühen in der eleganten während der Rosenstadt Baden jeden Juni und September Tausende Rosen Badener Rosentage ins Auge fassen, auf. Ein farbenprächtiges Spektakel in leuchtenden Gelb- und empfiehlt sich das Orangetönen sowie in kräftigem Pink und Rot und ein guter in einem 4-SterneHotel buchbare Anlass, der Königin der Blumen zu huldigen. Österreichs „Rosenpackage“ größter Rosengarten präsentiert sich mit 30.000 Rosenvon Freitag bis Sonntag. Es inklustöcken in gut 800 Rosensorten mit klingenden Namen wie diert zwei Über„Märchenkönigin“, „Goldmarie“ und „Kaiserin Elisabeth“. nachtungen mit Rosenfrühstück, Zur Eröffnung des bezaubernden Rosenfesti- Candle-Light-Dinner, die Teilnahme am Programm der Rosentage, einen geführten vals steht am 8. Juni 2013 ein großes RosenStadtrundgang, eine Kaffeejause auf der fest auf dem Programm, das traditionellerRosenterrasse und ein Rosengeschenk. weise mit einem sehenswerten Showprogramm punktet. Diesmal erwartet die BesuDas mit viel Liebe revitalisierte historische, cher ein fantasievolles Potpourri aus Gautraditionsreiche ****Hotel Herzoghof aus menfreuden, Akrobatik, Musical und feuridem Jahr 1910 erstrahlt in neuem Glanz und gen Einlagen am Doblhoffteich, bei denen ist der ideale Ausgangspunkt für einen das Element Wasser eine überraschende Kurztrip nach Baden bei Wien. Die Lage Rolle spielt. Staunen und lauschen Sie im könnte nicht besser sein. Direkt gegenüber berauschenden Weitere Programmhöhedem Casino mit Blick auf den Kurpark gelepunkte der Rosentage sind die musikaligen und nur wenige Schritte vom historischen Rosenduftspaziergänge, Workshops schen Stadtzentrum entfernt, ist der traditizur Rosenpflege, die Badener Pflückgalerie onsreiche Herzoghof der ideale Ausgangsort und vieles mehr. 24

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für das vielseitige kulturelle Angebot der Kaiserstadt Baden. Entspannung im hauseigenen Saunabereich und im Dampfbad und das gewisse Mehr an persönlicher Betreuung runden das Angebot des Herzoghofs ab.

GEWINNSPIEL Weitere Informationen: Tourist Information Baden Telefon +43 (0)2252-22 600 600 info@baden.at www.baden-bei-wien.at Hotel Herzoghof GmbH **** Telefon +43 (0)2252-872 97 office@hotel-herzoghof.at Gewinnen Sie und eine Begleitperson ein unvergessliches verlängertes Wochenende (Do. bis So., 3 Übernachtungen) im traditionsreichen **** Hotel Herzoghof in Baden bei Wien. Um beim Gewinnspiel teilzunehmen besuchen Sie einfach unser OnlinePortal www.citynews-koeln.de


ENGAGEMENT

KÖLNER OPFERHILFE E. V. ZIEHT BILANZ

Fotos: Daniel Berbig

STABWECHSEL IM VORSITZ

Ein junges Paar schlendert verliebt durch den U-Bahn-Tunnel am Ebertplatz. Plötzlich wird es von drei Unbekannten angesprochen und umringt. Dann muss die junge Frau zusehen, wie ihr Freund grundlos zusammengeschlagen wird. Das ist trauriger Alltag – auch in Köln. „Dieser Moment wird unter Umständen ein Leben lang nicht mehr vergessen“, weiß Fritz Schramma, Exoberbürgermeister der Stadt Köln und neuer Vorsitzender des Vereins Kölner Opferhilfe, der sich zum Ziel gesetzt hat, Opfer von Gewalttaten und Unfällen in Köln zu unterstützen. Er übernahm zum Jahreswechsel das Amt von seiner Frau Ulla Schramma, die dem Verein bisher vorstand. Die Organisation mit heute 100 Mitgliedern wurde 2002 gegründet, ein Jahr nach dem tragischen Unfalltod von Stephan Schramma auf den Ringen. Fritz Schramma: „Wir haben damals an unserer Schwiegertochter, die das Ereignis hautnah miterlebt hat, gelernt, was ein Trauma überhaupt bedeutet. Außerdem waren wir selbst indirekt Opfer und fühlten uns ziemlich hilflos in dieser Situation. Vielfach sind die Folgen solcher Ereignisse nämlich nicht von den derzeitigen Maßnahmen-Angeboten der öffentlichen Einrichtungen erfasst. Hiergegen wollten wir etwas unternehmen.“ Eine Gewähr gibt es nicht Angetrieben vom eigenen Schicksal kam es also vor elf Jahren zur Gründung der Kölner Opferhilfe. Der heute siebenköpfige ehrenamtlich tätige Vorstand handelt schnell und flexibel, zum einen durch menschliche Zuwendung, zum anderen durch Hilfestellung im Umgang mit Behörden und bei der Vermittlung therapeutischer Maßnahmen. Die Kölner Opferhilfe arbeitet eng mit dem Deutschen Institut für Psychotraumatologie an der Uni Köln (DIPT) zusammen, das mit seiner Beratungsstelle für Unfall- und Kriminalitätsopfer bundesweit als führend gilt. „Unsere Empfehlung für dieses Institut ist nicht verpflichtend. Es kann auch ein anderer Fachpsychologe aufgesucht werden“, betont Fritz Schramma. Die Bilanz nach elf Jahren? „Wir konnten schon vielen Hundert Menschen helfen, besser mit ihren seelischen Leiden umgehen zu können. Aber eine Gewähr gibt es nicht. Es kommen immer wieder Patienten zu uns, weil alte Wunden aufreißen.“

dienst katholischer Frauen, der Diakonie Michaelshoven und anderen Einrichtungen. „Über die Jahre ist die Hemmschwelle gesunDas ken, sich bei uns zu Ehepaar melden“, weiß Fritz Schramma Schramma. Auf der anderen Seite nehme die Gewaltbereitschaft zu, besonders gegen alte und behinderte Menschen, ergänzt seine Frau Ulla. Bedingt durch das fortschreitende Technikzeitalter sei zudem eine Zunahme der Stalkingopfer durch SMS-Terror und Cybermobbing zu verzeichnen. Fritz Schramma: „Wir würden uns auf Dauer gern überflüssig machen, aber das wird wohl ein frommer Wunsch bleiben.“ Um das Projekt nachhaltig zu sichern, wurde deshalb zusätzlich die Stiftung Kölner Opferhilfe gegründet. Astrid Waligura

KONTAKT Kölner Opferhilfe e. V. Robert-Perthel-Straße 71-73 50739 Köln Telefon 0221-700 04 30

Spendenkonten: Sparkasse KölnBonn Konto 10 27 43 26 22 BLZ 370 501 98 Kölner Bank eG

Neue Stiftung gegründet Die Kölner Opferhilfe ist eng vernetzt mit der Polizei, dem Sozial-

info@koelneropferhilfe.de www.koelneropferhilfe.de

Konto 82 77 32 001 BLZ 371 600 87 CityNEWS 1/2013

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Foto: Rolf Handke /Pixelio.de

KOMMENTAR

TĂ&#x201E;GLICHES Ă&#x201E;RGERNIS Das Baustellenmanagement in KĂśln ist ein leidiges Thema. Ich als Autofahrerin wundere mich tagtäglich, dass so viele Baustellen in der City brachliegen, während woanders wieder neue LĂścher aufgerissen

Nach Gesprächen mit Kolleg(inn)en bestätigt sich mein GefĂźhl, dass hier städtischerseits der Freizeitanspruch vieler Tausend Autofahrer leichtfertig missachtet wird. StraĂ&#x;enbaustellen werden weit vor der eigentlichen MaĂ&#x;nahme gesperrt und dann tut sich unverhältnismäĂ&#x;ig lange nichts mehr. Und wir Autofahrer sind die Leidtragenden und stehen vor und nach Feierabend StoĂ&#x;stange an StoĂ&#x;stange. Gerade fĂźr Berufstätige aus dem benachbarten Umland ist das ein Graus, denn sie haben sowieso eine längere Wegstrecke zu bewältigen. SchlĂźssiges Konzept gefordert Wie erleichtert war ich daher Ăźber eine kĂźrzlich versendete Pressemeldung aus der CDU-Fraktion im Rat der Stadt KĂśln, in der es heiĂ&#x;t:

Foto: Tristan3D - Fotolia.com

werden. â&#x20AC;&#x17E;Die CDU-Fraktion fordert ein professionelles Baustellenmanagement fĂźr KĂśln. FĂźr die Sitzung des Rates am 19. März hat sie einen Antrag eingebracht, die Verwaltung mĂśge dem Verkehrsausschuss bis zu den Sommerferien 2013 ein schlĂźssiges Konzept vorlegen.â&#x20AC;&#x153; Auf den Punkt gebracht Wunderbar! Winrich Granitzka, Vorsitzender der CDU-Fraktion, wird in dem Schreiben konkret: â&#x20AC;&#x17E;12.000 Baustellen im Jahr sind eine Herausforderung, aber es ist schlichtweg unverständlich, warum immer noch mehrere Firmen nacheinander StraĂ&#x;en und Gehwege aufreiĂ&#x;en, zumachen, wieder aufreiĂ&#x;en und so weiter. Auch dass Baustelleneinrichtungen viel zu frĂźh auf- und viel zu spät abgebaut werden und selbst im Bereich von Hauptver-

'DV$XWR das an die nächste Generation denkt. Und das schon seit Generationen.

kehrsadern wie der Inneren KanalstraĂ&#x;e eine â&#x20AC;&#x161;Schlafbaustelleâ&#x20AC;&#x2122; mit gemĂźtlichem AchtStunden-Betrieb von montags bis freitags eingerichtet wird, ist fĂźr keinen BĂźrger nachvollziehbar.â&#x20AC;&#x153; Mit Spannung erwarte ich den Beginn der Sommerferien und hoffe, dass sich etwas bewegt â&#x20AC;&#x201C; erst in der Politik und dann auf den StraĂ&#x;en. Astrid Waligura

* Kraftstoffverbrauch des neuen Golf in l/100 km: kombiniert 5,2â&#x20AC;&#x201C;3,8, CO2-Emissionen in g/km: kombiniert 122â&#x20AC;&#x201C;99.

*ROI7UHQGOLQHÉ&#x161;ČŤ76,ȲȎN: É&#x17E;É&#x2014;36

Kraftstoffverbrauch, l/100 km innerorts 5,9/auĂ&#x;erorts 4,2/kombiniert 4,9/ CO2-Emissionen, g/km: kombiniert 113. Ausstattung: Uranograu, 2-TĂźrer, Klimaanlage, ZV, Tagfahrlicht, Start-Stopp-System, MFA, Reifenkontrollanzeige, Fensterheber elektr. Multi-Collision-Brake u. v. m.

Hauspreis: É&#x161;É&#x2019;É&#x2020;É&#x2020;ȧÇ?ÉŞ

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CityNEWS 1/2013

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AUTO

Fotos: R by GTÜ /Pixelio.de

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Cabriolets sind aufgrund geringerer Stückzahlen teurer als die entsprechend ausgestatteten Limousinen. Für viele ein Grund, sich auf dem Cabrio-Gebrauchtmarkt umzusehen. Die City-NEWS weiß, worauf man beim Kauf der Frischluftvarianten achten muss.

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Der Reiz am Cabrio ist das offene Fahrvergnügen, zugleich ist das Verdeck auch die große Schwachstelle. Der Übergang von der Heckscheibe zum Dach ist die Problemzone, verursacht durch marode Dichtungen. Hervorragende Dichtungen spielen auch bei den Klappdachcabrios eine wichtige Rolle. Denn um die einzelnen Segmente wasserdicht zusammenzubringen, müssen Dichtungen wie auch die Faltmechanik einwandfrei funktionieren. Wer mit dem Kauf eines gebrauchten Cabrios liebäugelt, sollte die Probefahrt durch die Waschstraße machen. Spätestens hier fallen Undichtigkeiten sofort ins Auge. Feuchtigkeit im Innenraum spürt man auch auf, indem man einen Blick unter die Fußmatten wirft. Oder aber einfach einen guten Riecher beweist. Wer in ein geschlossenes Cabrio steigt, wird vorhandene Feuchtigkeit sofort Undichtigkeiten beim Cabrio mindern die am modrigen Geruch Fahrfreude. Umso wichtiger ist der Wascherkennen. straßentest beim Kauf eines Gebrauchten. Karosserie am Bordstein testen Ein wichtiger Aspekt beim Cabriobau ist die sogenannte Verwindungssteifigkeit. Da ein festes Dach fehlt, wird die Festigkeit der Karosserie von einem verstärkten Frontscheibenrahmen und festerem Unterboden übernommen. Um festzustellen, ob die Verwindungssteifigkeit noch gegeben ist, fährt man den Wagen auf einen hohen Bordstein – allerdings nur mit einem Rad. Dann Türen, Motorhaube und Kofferraumdeckel öffnen und ins Schloss fallen lassen. Geht das problemlos, ist man auf der sicheren Seite. Natürlich sollte die Heizung gut funktionieren, und für welche Cabriovariante man sich entscheidet, sollte man bei Probefahrten herausfinden. Puristen erfreuen sich am Spider oder Roadster, für Familien gibt es komfortable Fünfsitzer, und auch die Targafraktion hat ihre Liebhaber. Sie alle eint, dass ihnen im Sommer die neidvollen Blicke aus geschlossenen Limousinen gelten. Heribert Eiden


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AUTOMOBILE TRADITION IN KÖLN-KALK Im Köln der Nachkriegszeit baute Bleses mit viel Pioniergeist einen Autohandel auf. Erstes wichtiges Standbein war der Vertrieb des UniversalMotor-Geräts, besser bekannt unter dem Kürzel Unimog. Das Unternehmen wurde zu einem der ersten Unimog-Generalvertreter und legte den Grundstein für die intensive Partnerschaft zu Daimler-Benz, die kontinuierlich ausgebaut wurde. In den 60er Jahren hatte das traditionsreiche Familienunternehmen bereits 50 Mitarbeiter, die Sparten Pkw, Lkw und Unimog wurden jeweils in separaten Werkstatthallen betreut. Oft wurde in neue Gebäude und bessere Ausstattung investiert, immer aber in die Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiter. „Wir haben geschultes Personal mit den erforderlichen Einrichtungen und der Erfahrung, die im Laufe von Jahren aus guten Monteuren erstklassige Spezialisten gemacht hat“, bringt es Michael Groß von der Geschäftsleitung auf den Punkt.

In der modernen Ausstellungshalle von Bleses in Köln-Kalk werden die Modelle von Daimler Benz perfekt in Szene gesetzt, der integrierte Shop bietet viel Zubehör.

Vom guten Monteur zum erstklassigen Spezialisten Vor etwa zehn Jahren führten umfangreiche bauliche Maßnahmen und organisatorische Umstrukturierungen hin zum Kompetenzzentrum der zusammengeführten Servicebereiche Nutzfahrzeuge und Unimog. Die Modelle der Marke Smart konnten von da an repräsentativ in Szene gesetzt werden. In 2004 wurde eine neue 1.700 Quadratmeter große Ausstellungshalle für Neuwagen, Geschäftswagen, Jahreswagen und Gebrauchtwagen eingeweiht. Der integrierte Zubehörshop wartet mit einem vielseitigen Angebot auf. Heute beschäftigt Bleses am Kölner Standort 85 Mitarbeiter. Außer den Bussen werden sämtliche Sparten von Daimler Benz betreut, die Karosserieabteilung nimmt sich gar der Schnauferl an und blickt den Oldtimern unters Blechkleid. An der Gießener Straße in Kalk ist man für die Zukunft gerüstet. Heribert Eiden

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9d]k]kÜBjY^l^Y`jr]m_]Ü>eZ?Ü­Ü:g‘ÜB>Ü 8mlgjaka]jl]jÜD]j[]\]k¥9]frÜ J]jna[]Ü­ÜM]jealldmf_ >a]v]f]jÜJlj‘Ü€†¥‚–Ü܂~~‡‚ÜB+dfÜ;]mlr K]d]^gf܇~܅…‡~¥‡–ÜÜ=Yp܇~܅…‡~¥~‡~Ü ooo‘Zd]k]k‘\]


TITELTHEMA

Der Kölner Klüngel ist so bekannt wie der Kölner Dom. „Man kennt sich, man hilft sich“, nach diesem Grundsatz agierte schon Kölns ehemaliger Oberbürgermeister (1917–33) und späterer Bundeskanzler (1949–63) Konrad Adenauer. Doch im Laufe der Jahrzehnte hat dieses Markenzeichen an Glanz verloren. Besonders überregionale Medien nennen den Kölner Klüngel in einem Atemzug mit kriminellem Handeln und Korruption. CityNEWS wollte wissen:

WIEVIEL KLÜNGEL STECKT NOCH IN KÖLN? Der Amtsjurist ist seit 1994 bei der Stadtverwaltung tätig, seit 2001 ist er Antikorruptionsbeauftragter. CityNEWS traf Josef Breuer im Rechnungsprüfungsamt im Stadthaus Deutz. Von Astrid Waligura

Foto: Rolf Kuhl

Foto: koelntourismus

Ob Touri, Imi oder Einheimischer – wer Kölner Klüngel hört, denkt in der Regel zuerst an die ganz großen Betrugsfälle wie den Kölner Müllskandal Ende der 90er-Jahre. „Doch es wird schon viel früher ernst“, sagt Josef Breuer, Antikorruptionsbeauftragter der Stadt Köln.

Die Auftragsvergabe zum Neubau der Kölner Messe-

Ein Parteispendenskandal im Zusammenhang

Lange war es üblich, für den Gruß an der Haustür

hallen verlief ohne öffentliche Ausschreibung. Der

mit dem Bau der Müllverbrennungsanlage

(„Neujöhrchen“) ein Trinkgeld zu kassieren. Das ist

Druck, RTL als Arbeitgeber und für die KoelnMesse,

brachte Unruhe ins Kölner Rathaus. Verantwort-

jetzt verboten. Köln ist dennoch besenrein geblieben.

Kunden zu verlieren, schmierte die Investorensuche.

liche kamen mit einer Bewährungsstrafe davon.

CityNEWS: Seit wann gibt es diese Stelle eigentlich? Josef Breuer: Als Folge der Kölner Korruptionsskandale in 1998 wurde die Stelle ein Jahr später eingerichtet. Wie muss man sich Ihre tägliche Arbeit vorstellen? Ich bin Ansprechpartner für alle Fragen rund um das Thema Korruption und gehe jedem Hinweis nach, der auf Unregelmäßigkeiten innerhalb der Kölner Stadtverwaltung hindeutet. Ich bin dazu verpflichtet, ernst zu nehmende Hinweise auf korruptive Sachverhalte unmittelbar mit den Strafverfolgungsbehörden zu besprechen und abzustimmen. Also kleiner Dienstweg? Genau. Ich kann tätig werden, ohne den Oberbürgermeister hiervon im Vorfeld zu informieren. Wer darf sich an Sie wenden? Ich stehe grundsätzlich allen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen, Personalrät(inn)en sowie allen Bürgern und Bürgerinnen als vertraulicher Ansprechpartner zur Verfügung. 30

CityNEWS 1/2013

Warum kommen die Leute zu Ihnen? Kollegen fragen oft nach, was sie als kleine Gefälligkeit annehmen dürfen und was nicht. Eine Grundregel aus dem Maßnahmenkatalog der Stadtverwaltung heißt: Geld annehmen ist tabu. Erlaubt sind z. B. kleine Gastgeschenke von Delegationen aus anderen Ländern. Das ist keine Korruption, sondern ein Akt der Höflichkeit. Wir sprechen in dieser Ausgabe auch mit Bürgermeisterin Angela Spizig. Gelten in diesem Amt besondere Regeln? Für Ratsmitglieder – und damit auch für Bürgermeisterin Spizig – gelten in Köln besondere Vorschriften. Zum Umgang mit mandatsbezogenen Vorteilen gibt es den Ehrenkodex und einen Leitfaden, der den Ältestenrat als Wächterinstanz vorsieht. Was wollen Bürger/-innen außerhalb der Stadtverwaltung von Ihnen wissen? Die Anfragen kommen telefonisch, per E-Mail oder durch persönliche Vorsprache und sind ganz unterschiedlich. Zum Beispiel wird gefragt, warum ein Bauantrag abgewiesen wurde, der Nachbar von gegenüber aber bauen darf. An der Tagesordnung sind auch Beschwerden über anstehende Baumfällungen oder die Dauerreser-


Apropos andere Städte: Kann Köln im Vergleich bestehen? In Sachen Korruptionsbekämpfung nehmen wir in NRW einen Spitzenplatz ein. Zu diesem Ergebnis kam ein interkommunaler Vergleich aller größeren Städte in NRW, den das Gemeindeprüfungsamt 2007 durchführte.

Wie viele Anfragen sind anonym? Von 100 sind das etwa 30.

Was hat sich in den über zehn Jahren Ihrer Tätigkeit verändert? Wir haben aus der Vergangenheit gelernt und sind kritischer geworden. Zu den ergriffenen Maßnahmen zählt u. a. die Einrichtung eines Zentralen Vergabeamtes. Nach 1998 haben wir außerdem konkrete Richtlinien aufgestellt, die jeder Mitarbeiter an die Hand bekommt.

Was ist bei diesen 30 anders? Das sind meistens die brisanteren Fälle. Welches war der brisanteste Fall bisher? Zum Beispiel ein schwerer Betrug im Straßenbau. Aufträge wurden mehrmals

Menschen und ich lege meine Hand nicht dafür ins Feuer, dass Köln in Sachen Korruption zukünftig eine weiße Weste behält. Mal weg von der Korruption und hin zum ursprünglichen Kölner Klüngel: Wie viel Klüngel steckt in Ihnen? Privat habe ich da kein Problem mit. Kürzlich habe ich meine Tochter bestochen (lacht). Sie wollte gern ein Computerspiel haben und ich wollte, dass sie erst ihr Zimmer aufräumt. Am Ende waren wir beide zufrieden.

„WIR SIND ALLE NUR MENSCHEN UND ICH LEGE MEINE HAND NICHT DAFÜR INS FEUER, DASS KÖLN IN SACHEN KORRUPTION ZUKÜNFTIG EINE WEISSE WESTE BEHÄLT.“

abgerechnet, Scheinrechnungen gestellt und so weiter – insgesamt entstand dadurch ein Schaden von über einer Million Euro. Unterliegen Sie der Schweigepflicht? Nur wenn die Polizei mit einem konkreten Fall an mich herantritt. In der Regel sichere ich Hinweisgebern Verschwiegenheit zu, aber ich habe kein Aussageverweigerungsrecht vor Gericht. Rein praktisch habe ich noch nicht erlebt, dass so etwas nötig gewesen wäre. Fehlt Köln ein externer Ombudsmann? Ich denke nicht. Der hätte doch gar nicht die Einsichten, die ich habe. In anderen Städten wurde so etwas schon ausprobiert, aber der Erfolg ist meiner Kenntnis nach ausgeblieben. Ich glaube nicht, dass ein Externer die Menschen mehr dazu bewegen würde, mögliche Korruptionsfälle oder andere Ungereimtheiten zu melden.

Papier ist geduldig, oder? Seit 2002 biete ich Schulungen für städtische Mitarbeiter/-innen an, um das Korruptionsthema aufzufrischen. Wünschen würde ich mir allerdings ein regelmäßiges Update für jeden Kollegen/jede Kollegin, zum Beispiel durch ein E-Learning-System am Computer. Trotzdem bleibe ich dabei: Köln ist gut aufgestellt. Viele Städte fragen nach unseren Richtlinien als Blaupause zum Nachmachen. Ist damit die Arbeit getan? Ich begreife meinen Job als Daueraufgabe. Wir sind alle nur

KONTAKT Foto: Daniel Berbig

Foto: Rolf Kuhl

vierung von Parkflächen. Besonders zur Weihnachtszeit rufen auch viele Firmen an und fragen, was sie ihren Kunden schenken dürfen. Die Zeit der großen Verunsicherung ist aber vorbei: Zu Beginn meiner Tätigkeit kam es immer wieder vor, dass Kindergärtnerinnen fragten, ob sie selbst gebastelte Weihnachtssterne annehmen dürften.

Telefon: 0221-221 285 00 I Telefax: 0221-221 255 01 E-Mail: antikorruptionsbeauftragter@stadt-koeln.de Internet: www.stadt-koeln.de CityNEWS 1/2013

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Foto: Manfred Wegener

TITELTHEMA

Frank Überall, Politkwissenschaftler, Journalist und Autor

Wie viel Klüngel steckt noch in Köln? Um Antworten zu finden, traf CityNEWS Politikwissenschaftler und Autor Frank Überall zum Interview. Durch sein Buch über den Klüngel in der politischen Kultur Kölns (2007) wurde der 41Jährige stadtbekannt, nicht nur im Rathaus. Vier Jahre später brachte Frank Überall mit „Abgeschmiert“ ein Werk auf den Markt, das bis heute weit über die Grenzen der Domstadt hinaus für reichlich Gesprächsstoff sorgt.

WIE AUS KLÜNGEL KORRUPTION WIRD CityNEWS: Was versteht man eigentlich unter Kölner Klüngel? Frank Überall: Ich will es an einem Beispiel erklären: Ein Journalist kommt abends in seiner Veedelskneipe ins Gespräch mit dem Wirt. Er will seinen alten Kühlschrank loswerden. Zufällig hört ein Handwerker am Nebentisch die Konversation, mischt sich ein und bietet an, den Kühlschrank am nächsten Morgen abzuholen. Das ist echter Kölner Klüngel. Man denkt in Bedürfnissen des anderen. Wann wird daraus Korruption? Wenn sich aus dieser situativen Kooperation eine Freundschaft entwickelt, kann es Probleme geben. Inwiefern? Wenn die beiden beispielsweise beruflich zusammenkommen. Der Handwerker könnte den Journalisten dazu bewegen, im Fernsehen über ihn zu berichten, damit er Aufträge bekommt. Solche Absprachen finden in der Regel im Geheimen statt. Das allein ist suspekt. Gibt es eine allgemeingültige Formel? Unser Alt-Oberbürgermeister Norbert Burger hat es einmal passend formuliert: Ich muss mit Klüngel in der Öffentlichkeit bestehen können. Dem würde ich mich anschließen. 32

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Gibt es den Klüngel nur in Köln? Das ist Quatsch. In allen deutschen Städten gibt es Klüngel und Korruption in Firmen und Behörden. Sie haben den Klüngel wissenschaftlich untersucht. Was hat sich in der Rechtsprechung getan? In den letzten 20 Jahren hat sich im Bereich der Justiz vieles fundamental geändert. Wenn ich mir das heute vorstelle: Damals waren Schmiergelder noch von der Steuer absetzbar. Und auch die Kölner Kehrmännchen von den Abfall-Wirtschaftsbetrieben wurden längst um ihr „Neujöhrchen“ zum Jahreswechsel gebracht. Haben Sie einen Überblick darüber, wie viele Korruptionsfälle in Wirtschaft und Behörden gemeinhin bekannt werden? Die Aufklärungsquote liegt bei fünf bis zehn Prozent, das belegen Studien. Warum so wenig? Weil Korruption ein Delikt der klugen Köpfe ist. Wer sowas macht, ist ein Profi im Verschleiern. Daher ist die Verjährungsfrist von fünf Jahren meiner Meinung nach völlig unangemessen. Müllskandal, Parteispendenaffäre - inwieweit hat Köln unter den Korruptionsskandalen der Vergangenheit gelitten?


Foto: Daniel Berbig

Gehen Sie mit gutem Beispiel voran? Als Professor an der Kölner Hochschule für Medien, Kommunikation und Wirtschaft bin ich Amtsträger. Jede Extremverbrüderung mit meinen Studenten lasse ich sein. Kein Fläschchen Wein zu Weihnachten? Auch keinen selbst gebastelten Weihnachtsstern (lacht!).

Foto: Daniel Berbig

Aber es werden regelmäßig Schulungen für städtische Abteilungen angeboten?

Wie verhält man sich denn am besten? Das ist ein schwieriges Feld. Als Grundregel gilt: Wenn man etwas nicht mehr offen erzählt, sollten sich die eigenen Antennen aufstellen. Das ist kein Klüngel mehr.

Foto: Frank Dohmas

Der Antikorruptionsbeauftragte der Stadt Köln sagt: Wir sind gut aufgestellt. Wie sehen Sie das? Ich habe das Gefühl, man wird wieder nachlässiger im Rechnungsprüfungsamt. Meine Recherchen zeigen, dass die Berichte insgesamt weniger werden. Ich habe das Gefühl, hier wird an falscher Stelle gespart.

Dafür müssten sich Menschen aber wieder mehr füreinander interessieren. Das sehe ich in unserer Gesellschaft immer weniger.

Foto: koelntourismus

Das hat dem Ruf unserer Stadt enorm geschadet, auch überregional. Denken Sie einfach mal wirtschaftlich: Welche Firma will sich in einem Klein-Manhattan ansiedeln? Seit damals steckt es in den Köpfen fest: In Köln wird gern geklüngelt.

Die ehemalige KölnArena (heute LanxessArena) und Richtlinien zur Bekämpfung der Korrupti-

das nachbarschaftliche Technische Rathaus sind

Der Einsturz des Historischen Stadtarchivs hat

on sollen helfen. Köln gilt als Vorreiter auf

von nur einem Investor/Immobilienfond

nicht nur optisch eine Wunde in das Stadtbild

diesem Gebiet – die eigene Erfahrung

errichtet worden. Die Folge: überhöhte Mieten für

gerissen. Schlamperei bei der Koordination des

bringt es scheinbar mit sich.

die Stadtverwaltung belasten bis heute den Etat.

U-Bahnbaus soll Ursache für die Misere sein.

Diese Schulungen sind ein Tropfen auf dem heißen Stein. Man muss das Thema in die Ausbildungen einbauen. Was hilft ein schriftlicher Maßnahmenkatalog, den man einmal liest und dann in die Schublade legt?

Und privat? Ich bin in Köln geboren und behalte mir privat wenigstens ein bisschen positiven Klüngel vor. Gerade bin ich umgezogen. Da hat mir mein privates Netzwerk geholfen. Warum nicht?

Was schlagen Sie vor? Bessere Aufklärung bei der Stadt und in den Firmen. Eigentlich müsste jeder Amtsleiter ein eigenes Konzept für seinen Bereich entwickeln. Es sollte nicht einen Antikorruptionsbeauftragten geben, sondern fachbereichbezogen einen Ansprechpartner. Das Thema müsste querschnittmäßig gelebt werden – auch in der Kantine. Was meinen Sie denn damit? Wenn man in der Kantine offen über den neuen Porsche des Kollegen redet, dann kommen erst gar keine bösen Gerüchte auf.

Ein bisschen Klüngel und Korruption stecken also in jedem drin? Das Leben ist paradox. Also gibt es auch immer eine latente Gefahr, vom Klüngel in die Korruption zu rutschen. Und nun? Hinsehen und aufklären. Ich für meinen Teil lasse nicht locker. Ich mache Korruption zum Thema, wo immer ich auftrete. Die Palette reicht von wissenschaftlichen Fachvorträgen über Journalismus bis hin zum Kabarett.

Kabarett? Seit zwei Jahren mache ich mit Kabarettistin Marina Barth im Klüngelpütz-Theater Programm, alle zwei Monate zu einem neuen Thema. Wir laden regelmäßig Kölner Politiker mit auf die Bühne ein. Die nächste Vorstellung ist am 12. April. Kabarettist, Professor, Buchautor – ‘Überall‘ ist überall? Ich genieße es, quer durch die Mediengattungen zu jetten. Momentan arbeite ich mit meinen Studenten der Medien-Hochschule an einem 20-minütigen Talkformat durch die Kölner City. Die KVB hat dafür eine eigene Straßenbahn zur Verfügung gestellt. Bei jeder Fahrt steigt ein prominenter Kölner ein. Erster Talkgast war Richard Rogler. Zu sehen auf Youtube … Astrid Waligura CityNEWS 1/2013

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EXPERTENTIPP

STRAHLEND SCHÖNE ZÄHNE DANK HIGHTECHIMPLANTATEN

Zahnimplantate sind buchstäblich in aller Munde. Dr. med. dent. Jochen

Dr. Jochen H. Schmidt ist Zahnarzt und studier-

H. Schmidt, leitender Zahnarzt und Implantologe des Carree Dental in Köln,

tology“). Als Fachreferent des iCAMPUS-Pro-

beantwortet CityNews-Lesern die zehn häufigsten Fragen zum Thema

jekts unterrichtet er in Kooperation mit der

ter Implantologe („Master of Science of implan-

Kölner Universität und dem Berufsverband

künstliche Zahnwurzeln.

CityNEWS: Herr Dr. Schmidt, was ist eigentlich ein Implantat? Dr. Schmidt: Implantate sind künstliche Zahnwurzeln aus Titan oder Keramik, die ähnlich wie ein Dübel im Kieferknochen fest verankert werden. Sie bieten den darauf befestigten Kronen oder Brücken sicheren Halt. Was ist der entscheidende Pluspunkt eines Implantats? Der entscheidende Vorteil: Das Abschleifen gesunder Zähne ist nicht zwingend notwendig. Da Implantate direkt im Kiefer und nicht an den Zahnwänden befestigt werden wie eine Brücke, werden die umliegenden Zähne geschont. Das Resultat: ein perfekter Biss – und das praktisch ein Leben lang. Wie wird ein Implantat gesetzt? Mithilfe modernster Computertechnik berechnet der Implantologe auf den Millimeter genau Position, Winkel und Größe des Implantats. Anschließend pflanzt er es exakt an die Stelle, die unter ästhetischen und funktionellen Gesichtspunkten am besten ist. 34

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BDIZ angehende Implantologen.

Wann ist das Implantat nutzbar? Nach einer Einheilungszeit von drei bis sechs Monaten ist das maßgefertigte Implantat fest verankert und es lassen sich problemlos Brücken oder Kronen darauf befestigen. Sind Zahnimplantate für jeden geeignet? Bei Diabetes, Leukämie, Herzerkrankungen oder schweren Störungen des Immunsystems kann eine Implantierung problematisch sein und sollte deshalb nur nach Rücksprache mit dem Hausarzt vorgenommen werden. Dies gilt auch bei Einnahme bestimmter Medikamente oder bei Drogenabhängigkeit. Ist ein Implantat auch bei wenig Knochensubstanz möglich? In der Regel bietet der Kieferknochen einer Zahnlücke ausreichende Substanz für ein Implantat mit Krone. Ist das nicht der Fall, so kann der fehlende Knochen mit künstlichen Ersatzmaterialien und/oder körpereigenem Gewebe aufgebaut werden. In welchen Fällen ist eine Brücke nach wie vor die bessere Lösung?

Eine Brücke ist erste Wahl, wenn auch beide Nachbarzähne angegriffen sind. Denn in diesem Fall werden sie ohne zusätzliche Kosten optisch mitversorgt. Dennoch ist auch dort eine Implantation als Alternative in Erwägung zu ziehen, da einzeln versorgte Zähne leichter zu reinigen sind und somit den Komfort für den Patienten deutlich steigern. Gibt es Risiken? Wundheilungsstörungen sind möglich. Bei Rauchern ist die Erfolgsquote von derzeit etwa 98,8 % deutlich verringert. Ernsthafte Risiken sind nicht bekannt. Wie lange halten moderne Implantate und was kosten diese? Bei richtiger Pflege halten sie ein Leben lang. Sie kosten 1.800 bis 2.500 Euro plus Aufbau und Zahnkrone. Bezahlt die Kasse einen Teil der Kosten? Ja, es gibt einen Festzuschuss, allerdings nur für die Krone. Die Kosten für die Implantation bezuschussen die Krankenkassen in der Regel nicht. Andreas Brenneke


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VEEDELKOLUMNE

JAKOB „KÖBES“ SCHUMACHER (75), ALTSTADT-SÜD e im „Das Leben versüßen“ – gern Köbes Schumachers Devise:

Geboren wurde ich im Vringsveedel, aber mein Zuhause ist die Lindenstraße. Am 24. Dezember 1945 um 14.15 Uhr bin ich hier ins ehemalige Judenviertel gezogen, so steht es in den Nachkriegspapieren. Ich bin der Älteste im Veedel, das habe ich beim Ordnungsamt erfragt. Um mich herum lebt eine bunte Mischung aus Jung und Alt. Wir haben hier alles: Großstadtflair, Studentenkneipen und mit dem Grüngürtel auch viel Platz für Freizeitspaß und Erholung. Was uns leider fehlt, ist eine schöne urige Kölschkneipe. Man kennt sich, man hilft sich! Besonders morgens genieße ich mein Rentnerdasein in vollen Zügen: Ich schlafe aus und hole dann für mich und meine Frau

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Leni den Express und frische Brötchen. Am frühen Mittag schaue ich gegenüber im alteingesessenen Café Braun vorbei und trinke dort meinen Kaffee. Im Sommer darf’s auch gern ein gemischtes Eis oder ein Stück Obsttorte sein. Hier im Veedel leben wir noch nach dem kölschen Gebot: Man kennt sich, man hilft sich! Ganz ausgestorben ist der Kölner Klüngel noch nicht, aber er ist nicht mehr so selbstverständlich. Astrid Waligura

Kommentare zu Köbes’ Kolumne an info@citynews-koeln.de

Weitere Informationen bei uns: MIELE–H AUS

Café Braun


In den 50er-Jahren des 20. Jahrhunderts entwickelte Dr. Ida Rolf, eine Frau mit ungeheurem Wissensdurst und dem Bestreben, Lösungen für gesundheitliche Probleme zu finden, das Rolfing. Körperarbeit, die dabei helfen soll, aufrecht im Leben zu stehen. CityNEWS

Rolfing

Foto: Jacek Chabraszewski/Fotolia.com

TIEFE ENTSPANNUNG FÜR EINE BESSERE KÖRPERHALTUNG

sprach mit „Rolfer“ Michael Steinbach über diese Methode.

CItyNews: Herr Steinbach, was ist Rolfing überhaupt? Michael Steinbach: Rolfing kann man sich wie eine Generalüberholung des gesamten Haltungs- und Bewegungsapparates vorstellen. Es ist eine manuelle Methode zur Verbesserung der Struktur, Haltung und Bewegung des menschlichen Körpers, bei der die Lösung tief liegender Fehlhaltungen, die Verbesserung der Beweglichkeit sowie die Hinführung zur persönlichen Idealhaltung im Vordergrund stehen. Wie funktioniert das Rolfing? Der zentrale Ansatzpunkt im Rolfing ist das Fasziennetz, das von Dr. Rolf als „Organ der Form“ bezeichnet wurde. Faszien sind hauchdünne Hüllschichten, die sämtliche Knochen, Muskeln, Organe, Blutgefäße usw. umschließen. Durch gezielten Druck in der typischen Art und Weise des Rolfings werden diese Strukturen berührt und mobilisiert.

Was passiert während einer Rolfing-Behandlung? Zu Beginn der Rolfingsitzung macht sich der Rolfer ein Bild von der Haltung, der Körperstruktur und dem Bewegungsmuster des Klienten. Danach begibt sich der Klient auf eine Behandlungsliege, und der Rolfer übt mit den Händen genauen und sensiblen Druck auf das Gewebe aus. Dadurch lösen sich Spannungen und Blockaden, das Gewebe wird befreit und kann sich anschließend selbst neu ausrichten. Für wen ist eine Rolfing-Behandlung sinnvoll? Durch Rolfing werden Haltungsschwächen und ungünstige Bewegungsmuster aufgelöst und durch ökonomische ersetzt. Der Körper wird ins Lot gebracht und ist dann mit sich selbst und der Schwerkraft der Erde im Einklang. Diese Veränderungen wirken oft ein Leben lang. Deswegen ist Rolfing grundsätzlich für alle Altersund Zielgruppen geeignet.

KONTAKT Michael Steinbach Certified Rolfer® Rolf Movement Practitioner® 50674 Köln I Zülpicher Platz 12 I Tel. 0221-943 398 80 www.michael-steinbach-rolfing.de

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EINRICHTEN

INDIVIDUELL GESTALTETER WOHNRAUM

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HEUBEL IM NEUEN GLANZ das Kölner Traditionshaus Heubel am 8. März 2013 eine neue Filiale mit vielen ausgewählten Lieblingsstücken. Unter dem Motto „Heubel im neuen Glanz“ bietet das neue Geschäft in den ehemaligen Räumlichkeiten der stadtbekannten Galerie Reich (Neue Langgasse 2) auf 270 Wohlfühlquadratmetern eine breite Produktpalette an: Möbel, Wohnaccessoires, antike Unikate aus dem asiatischen Raum, Mode und Schmuck. Ganz neu im Sortiment sind Seifen und Düfte aus der Provence. Exzellenter Ruf Dem Firmengründer Lothar Heubel würde die neue Location sicher gefallen. Er war ein Pionier, der es liebte, andere Wege zu gehen, auszuprobieren, zu schauen, wie es ankommt und gefällt. Er hat vor 50 Jahren das Wohnen mit Antiquitäten und Möbeln aus Indien, China, Tibet, Indonesien und Afrika nach Europa gebracht und deutschlandweit zahlreiche Filialen eröffnet. Seit über 35 Jahren steht der Name Heubel auch in Köln für eine ganz besondere Form der Inneneinrichtung.

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Neu ab 8. März 2013

Reise nach Fernost Die neuen Räumlichkeiten in der Kölner City machen es möglich, die handverlesenen Produkte auf drei Etagen noch aufwendiger und hochwertiger präsentieren zu können. Der Kunde wird schon im Eingangsbereich auf eine Reise nach Fernost eingeladen, dient doch eine antike Maharadscha-Tür aus Indien als Eingangspforte. Kleider und

Schmuckstücke aus der ganzen Welt verleihen dem vielschichtigen Möbelsortiment zudem eine ganz besondere Anmutung. Große Eröffnungsfeier Am 8. März öffnet Heubel in der Langgasse seine Türen zum ersten Mal für die breite Öffentlichkeit. Gefeiert wird die Neueröffnung am Freitag, 15. März, von 16 bis 20 Uhr für alle Kunden und andere Liebhaber individuell gestalteter Räumlichkeiten. Übrigens: Die Heubel-Filiale „CAJUNA“ in der Breite Straße 161-167 ist von der Umstrukturierung nicht betroffen und bleibt wie gewohnt geöffnet.

heubel collection GmbH Neue Langgasse 2 50667 Köln E-Mail: heubel@heubel.de www.heubel-collection.de CAJUNA Breite Str. 161-167 I 50667 Köln Telefon: 0221-27 75 69 93

KONTAKT

Nach aufwendigen Umbauarbeiten eröffnet


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Die Firma wurde 1923 von den Gebrüdern Max und Franz ten Eikelder als Großhandel für Einrichtungstextilien gegründet und hat sich an ihrem originären Standort in den folgenden Jahrzehnten stetig weiterentwickelt. Heute ist ten Eikelder eines der führenden Unternehmen in der Region und gefragter Spezialist, wenn es um die Ausstattung privater wie gewerblicher Objekte mit außergewöhnlichen Teppichen, hochwertigen Bodenbelägen und edlem Parkett geht.

90 JAHRE TEN EIKELDER HOCHWERTIGE BODENKULTUR Das Kölner Traditionshaus ten Eikelder blickt auf eine sehr bewegte und nunmehr 90-jährige Firmengeschichte zurück.

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EINRICHTEN

NEUE WOHNTRENDS AUF DER IMM COLOGNE UND LIVINGKITCHEN 2013 Das Messedoppel imm cologne und LivingKitchen 2013 sorgte rundum für strahlende Gesichter – bei Besuchern, Ausstellern und vor allen Dingen bei Koelnmesse-Chef Gerald Böse.

Natur pur ist das Topthema in der Möbelwelt.

An sieben äußerst geschäftigen Messetagen zeigten 1250 Unternehmen aus mehr als 50 Ländern die neuesten Wohntrends des kommenden Jahres und lockten trotz des winterlichen Wetters rund 142.000 Besucher nach Köln. Die Internationalität der Gäste konnte in diesem Jahr mit einem Plus von 13 Prozent signifikant gesteigert werden: Vor allem in den für die Branche wichtigen Zukunftsmärkten Osteuropa und Asien verzeichnete die internationale Einrichtungsmesse ein positives Wachstum. „Dieses Ergebnis ist ein tolles Signal für die

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imm cologne und bestätigt die Leistungsfähigkeit einer internationalen Leitmesse“, so das Resümee eines sichtlich zufriedenen Gerald Böse. „Mit diesem Messedoppel haben wir die Erfolgsstory imm cologne und LivingKitchen fortgeschrieben. Köln ist der absolute Mittelpunkt der Möbel- und Küchenindustrie vor allem, wenn es um das Thema Business geht“, so der Geschäftsführer der Koelnmesse weiter. Grüne Leidenschaft Der Megatrend in der neuen Wohnwelt ist das große Thema Natur. Die grüne Leidenschaft findet ihren Niederschlag sowohl in Dekorationen und Accessoires als auch in der Auswahl des Materials von Möbeln. Die

Hersteller setzten aufgrund dieser starken Nachfrage ganz klar auf die damit verbundenen Gefühle. Natürlich, naturbelassen, authentisch, ehrlich, das sind die Schlagworte der Zeit. Unikate aus der Natur sind übrigens immer einzigartig und individuell. Kein Eichentisch ist genauso wie ein anderer. Man hat etwas Einmaliges und Besonderes, verbunden mit einer echten Wuchsgeschichte, und kein synthetisches Industrieprodukt aus Massenfertigung. Besonders beeindruckend auf der imm cologne wurde das Thema Natur von Designer Luca Nichetto umgesetzt. Extra für die Möbelmesse gestaltete der Venezianer die komplette Wohnlösung „Das Haus“, die zeigt, wie ein Leben in unmittelbarem Miteinander mit


Designer Luca Nichetto in seinem begehbaren Objekt „Das Haus“.

 Die höhenverstellbare Küche: ein Muss für Groß und Klein.

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der imm cologne.

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Fotos: koelmesse

der Möbelmesse

Schlafen auf hohem Niveau: Boxspring-Betten sind der Trend im Schlafzimmer.

US-Import Boxspring-Bett Polstermöbel sind kleiner als in früheren Jahren. Sie sind in der Regel frei stehend im

Raum und daher von hinten genauso schön wie von vorne. Auch die Funktionen bleiben: Umklappen und den ursprünglichen Zweck verändern macht den Menschen Spaß und macht auch Sinn. Die Formensprache ist gefälliger. Topaktuell sind abgerundete, weiche Ecken und Kanten. Polstermöbel wirken dadurch harmonisch und einladend. Im Bettenbereich sind sogenannte Polsterbetten, bekannter unter dem US-Markenzei-

der Natur möglich sein kann. Die Architektur von „Das Haus“ – eine Struktur aus durchlässigen Wänden und großen Fenstern mit einem begrünten Innenraum – inszeniert dabei ein kunstvolles Wechselspiel zwischen innen und außen. So wurden allein in den lamellenartig aufgefächerten Außenwänden rund 350 Pflanzen platziert.

chen „Boxspring-Bett“, verstärkt auf den Markt vorgedrungen. Von Vorteil ist die Einstiegshöhe der doppelten Matratzen. Tipp der Aussteller: Die den meisten Menschen aus klimatisierten Hotels bekannten, weichbequemen Betten brauchen auch zu Hause gute durchlüftete Räume. Was die Farben betrifft, so werden in der kommenden Saison starke Unis erwartet. Blau ist der selbstbewusste Newcomer der Saison. Die Farbe Weiß bei Möbeln wird bleiben, ist aber auf dem Rückzug. Bei vielen Möbeln, auch im Küchenbereich, wird Weiß durch Grau abgelöst.

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Schlagwort Ressourceneffizienz Apropos Küche: Die LivingKitchen 2013 präsentierte mit rund 160 Ausstellern aus 18 Ländern das Thema Küche in all seinen Facetten. Absolut ungebrochen ist der Küchenmöbeltrend zu offenen Wohnküchen. Fließende Übergänge von Küche und Wohnraum, großzügige Räumlichkeiten und Küchenmöbeloptiken: Fast alle Küchenmöbelhersteller haben inzwischen den Wunsch des Endkonsumenten aufgenommen und präsentieren Modelle, die Kochen und Wohnen optimal verbinden. Dreh- und Angelpunkt der allermeisten Neuentwicklungen sind die Schlagwörter Energieeffizienz, Ressourcenschonung und Nachhaltigkeit – beginnend beim Stromverbrauch des kompletten Gerätes bis hin zu langlebigen Detaillösungen wie etwa dem Einbau von LED-Leuchten. Beispiel Gefrierschrank: Rund ein Viertel des Energieverbrauchs in einem Privathaushalt dient der Kühlung. Umso sinnvoller ist in diesem Bereich eine ausgezeichnete Energie-EffizienzKlasse. Ein anderes Thema ist der Einfluss bestimmter Werkstoffe auf das Küchendesign. An vielen Stellen beeinflusst beispielsweise Glas sehr stark die Optik. Wichtig bleibt auch die natürliche Anmutung der gesamten Küche mit echten, wertvollen Materialien unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit. Im Blickpunkt stehen Materialkombinationen aus Keramik, Glas, Edelstahl und Holz. Astrid Waligura

Foto: www.thomaswein.com

EINRICHTEN

Durch ein sorgfältig ausgeklügeltes Stecksystem kann der Tisch von Thomas Wein auf unterschiedlichste Weise genutzt werden. Wie – das demonstrierte der Designer auf Wunsch gerne.

Förderprogramm für Jungdesigner Jährlich legt das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) fest, auf welchen Leitmessen eine Beteiligung an Gemeinschaftsständen gefördert werden kann. Ziel dieses Förderprogramms ist es, junge Unternehmen bei der Vermarktung innovativer Produkte zu unterstützen. Dabei ist das BMWi darauf fokussiert, den Innovationsstandort Deutschland und den Export neuer Produkte und Verfahren zu stärken. Für 2013 wurde auch die imm cologne in das Förderprogramm aufgenommen. So präsentierten 11 Firmen in der Halle 1 ihre Produktneuheiten, darunter auch Thomas Wein. „80 Prozent der Kosten für Standmiete und Standbau wurden mir erstattet“, erzählte der Architekt aus Bayern, der auf der imm cologne mit einem multifunktionalen Tisch sein Debüt als Designer feierte.

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Illustration: Rolf Kuhl

KOMMENTAR

KÜCHE – EIN LUXUS, DER GUTTUT! Die diesjährige LivingKitchen präsentierte das Thema Küche eindrucksvoll in all seinen Facetten. Ich war mit meinem Küchenteam vom Vintage vor Ort, um zwischen all dem hochmodernen Design auch das Thema Kochen und Genuss hochzuhalten. Schließlich geht es ja nicht nur darum, eine schöne Küche zu besitzen, sondern auch in ihr zu leben. Zugegeben, eine hochwertige Wohnküche ist mittlerweile zum Prestigeobjekt in der Gesellschaft geworden. Doch damit ist die Küche an sich noch längst nicht auf dem Weg zum reinen Luxusprodukt. Dafür ist der Markt viel zu breit angelegt. Wer sich anstrengt – gute Produkte kauft – und die Sache überlegt angeht, kann auch in der kleinen Junggesellenbude ein Gourmetmenü kochen. Es braucht nicht alle Gerätschaften und mit steigendem Einkommen wird die Küche halt zum Lebensraum. Dass man sich dann die passenden Topgeräte kauft, ist doch ein Luxus, der einem auf jeden Fall guttut, oder?

Regionale Produzenten strengen sich an Ich beobachte mit Freude, dass Kochen und Essen ein so populäres Thema geworden sind. Klar hat unsere Großmutter mehr Zeit in der Küche verbracht. Wir sind heute organisierter und schneller, bedienen uns neben frischen Zutaten mit kleinen Hilfsmitteln aus Tiefkühltruhe oder Supermarktregal. Großartig ist das Angebot auf den Märkten. Regionale Produzenten, die sich anstrengen und ein großes Portfolio zeigen. Dann die Lebensmittelmärkte, die nachgezogen sind, nicht zu vergessen die tollen Restaurants, besonders hier in Köln. Ich entdecke jeden Monat ein anderes. Natürlich muss man dafür die heimische Küche auch mal kalt lassen. Claudia Stern

Claudia Stern Genussexpertin und CityNEWS Beiratsmitglied E-Mail: info@vintage.info

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Grundmotiv beider Einrichtungen ist es, dem Naturstein Grauwacke in allen Facetten gerecht zu werden. Kompetente Beratung in Sachen Grauwacke Die besonderen Produkteigenschaften dieses Naturgesteins sowie die vielen Kombinations- und Einsatzmöglichkeiten werden dem Kunden von geschulten Fachleuten ausführlich näher gebracht. Weitere Infos finden Sie auf www.quirrenbach.de

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BEGEISTERUNG FÜR DAS BESONDERE Mehr als 80 immobilienbegeisterte Menschen arbeiten bei Greif & Contzen. Ihre Spezialisierungen reichen über alle Immobilienarten: Hochwertige Privatimmobilien, Einzelhandels- und Büroflächen, Industrie- und Logistikflächen, Grundstücke und Investmentobjekte bis hin zu land- und forstwirtschaftlichen Liegenschaften. Von der ersten Beratung bei Projektentwicklungen, der Begleitung bei der Suche nach einem neuen Standort für ein Unternehmen oder dem passenden Haus für die Familie, der sachverständigen Bewertung und zielgruppengerechten Vermittlung bis hin zur technischen und kaufmännischen Verwaltung: Die Serviceleistungen der Greif & Contzen GmbH decken die gesamte Wertschöpfungskette der Immobilien ab. In den vergangenen 35 Jahren seit der Gründung des Unternehmens ist Greif & Contzen beständig und solide gewachsen. Neue Kunden kommen oft über persönliche Empfehlungen, denn die guten Erfahrungen, die Immobiliensuchende und Immobilienverkäufer, Bauträger, Projektentwickler und Besitzer von ImmobilienAssets mit dem Wissen, der Qualität und der Diskretion der Immobilienspezialisten von Greif & Contzen gemacht haben, sind die beste Marketing-Strategie. Exklusive Privatimmobilien Angefangen hat Greif & Contzen mit der Vermittlung besonders hochwertiger Privatimmobilien in Köln - und bis heute ist dieses Segment bei Greif & Contzen durch hohe Expertise und beste Marktkenntnis geprägt. Greif & Contzen vermittelt die exklusiven Eigentumswohnungen von Bauträgern – wie derzeit das Lindenpalais -, die freistehende Villa am Stadtrand, das repräsentative Town House, das außergewöhnliche Single-Loft oder auch das von altem Baumbestand im großzügigen Park umgebene Anwesen. Die Bewertung und Vermittlung dieser exklusiven Immobilien erfordert Begeisterung für das Besondere. Denn jede Immobilie ist einzig46

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artig, und gerade bei Bestandsimmobilien hat jede Immobilie zu Recht für ihren Eigentümer eine ganz besondere Bedeutung. Hier sind die Kinder groß geworden, nach dem beruflichen Wechsel und dem Umzug in die neue Stadt wurde mit dieser Immobilie ein Zuhause geschaffen, ein anderes Haus ist schon in der dritten Generation in Familienbesitz, und es gibt kaum eine Privatimmobilie, bei der nicht mit viel eigenem Einsatz und individueller Note der persönliche Haustraum verwirklicht wurde. Die Immobilienbewerter und -vermittler bei Greif & Contzen wissen um die besonderen Erinnerungen und Emotionen, die mit Häusern verknüpft sind und sie wissen, wie schwer es sein kann, sich von einer solchen Immobilie zu trennen, wenn sich Lebenssituationen ändern. Ob Verkäufer oder Käufer: Berufliche Optionen, familiäre Umstellungen oder schlicht das Alter haben Einfluss auf die Wohnansprüche. Hier behutsam und sensibel herauszufinden, welche Immobilie passt, ist der erste Schritt auf dem Weg, auf dem die Expertinnen und Experten des Privatimmobilien-Bereiches bei Greif & Contzen ihre Kunden begleiten. Individualität mit Fingerspitzengefühl und viel Zeit Einzigartige Immobilien, individuelle Lebenssituationen, sehr persönliche Beweggründe für Kauf oder Verkauf eines Hauses – da sind neben profunder Marktkenntnis auch viel Fingerspitzengefühl, Diskretion und Zeit gefordert. Anforderungen, die die Kunden von Greif & Contzen voraussetzen können. Jede Beratung, jede Vermittlung ist ganz individuell auf den jeweils Verkaufenden oder Suchenden zugeschnitten.


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Zinshäuser Dem wachsenden Interesse an Immobilien für Kapitalanlagen geschuldet, hat Greif & Contzen in den vergangenen Jahren die Expertise im Bereich der Vermarktung von Zinshäusern beständig weiter ausgebaut. Da diese Objekte einen Ausweg aus der Realzinsfalle bietet, werden sie als Anlageform gerade auch in der aktuellen Wachstumssituation immer beliebter. Bei den derzeitigen niedrigen Renditen der meisten Zinsprodukte bietet die Immobilienanlage eine Möglichkeit, sich dauerhaft positive Realrenditen zu sichern. Wenn Greif & Contzen seinen Kunden Zinshäuser anbietet, so ist vorab die Qualität der Mietverträge und deren langfristiger Bestand ebenso geprüft wie Lage und Zustand der Immobilie. Auf der anderen Seite des Marktes können sich die Anbieter von Zinshäusern darauf verlassen, dass auf Grundlage der Marktkenntnis und der Prüfung durch qualifizierte Experten gute Marktpreise erzielt werden.

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Foto: Daniel Berbig, Gemälde Carmelo Cicero

INTERVIEW

AKROBATIK ZUM WOHLE UNSERER STADT Angela Spizig (Bündnis 90/Die Grünen) war bis zu ihrem Amtsantritt als Bürgermeisterin im April 2000 als Oberstudienrätin (Englisch, Französisch, Literatur) tätig – erst am Lindenthaler Apostelgymnasium und später am Friedrich-Wilhelm-Gymnasium in der Severinstraße. Ihre politischen Schwerpunkte sind Kultur, Medien und internationale Beziehungen. Angela Spizig ist verheiratet und lebt in Lindenthal, wo sie von 1994 bis 1999 Bezirksvertreterin war. Die Politikerin spricht Englisch, Französisch, etwas Portugiesisch und ist bekannt für ihre zweisprachigen Moderationen von Konferenzen und Lesungen. CityNEWS: Was bedeutet eigentlich Bürgermeisterin sein? Angela Spizig: Jeden Tag, auch an den Wochenenden, erlebe ich eine Fülle von Terminen und Begegnungen. Bei der Intensität und Bandbreite der Themen fühle ich mich manchmal wie ein chinesischer Akrobat im Zirkus, der mit Händen und Füßen unzählige Teller jongliert. Tanzen Sie denn gern in dieser Manege? Für mich ist das Amt ungeheuer motivierend und bietet viele Glücksmomente. Können Sie ein Beispiel nennen? Besonders viel Freude machen mir Kultur-Termine mit Kindern und Jugendlichen, wo ich vorlese und wo wir diskutieren – in Kitas, in Museen oder im Bücherbüdchen Minibib im Stadtgarten, das ich mit begründet habe. 48

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Was konnten Sie als Bürgermeisterin schon bewegen? Das würde den Rahmen sprengen, hier alle Projekte aufzuzählen. Wichtig ist mir das Kölner Infarkt Modell (KIM), das inzwischen in Deutschland Modellcharakter besitzt als Initiative des Rettungsdienstes und der Kliniken zur optimalen Versorgung von Patienten mit akutem Herzinfarkt. Es ist ein schöner Gedanke, dass durch diese Initiative möglicherweise schon Menschenleben gerettet worden sind. Wie würden Sie Ihre Rolle bei solchen Projekten definieren? Da bin ich Impulsgeberin. Im Falle von KIM kam ein Bürger auf mich zu, dessen Vater infolge eines Herzinfarkts gestorben war, weil er nicht schnell genug richtig versorgt werden konnte. Ich lud die Akteure zu einer Gesprächsrunde ein und der Stein kam ins Rollen …


Foto: Erich Radermacher

Foto: privat

Foto: Daniel Berbig

an meiner Hand hat die Leute so erfreut, dass alle brasilianischen Zeitungen darüber berichteten. Und was bringt das? Mit einer Delegationsreise nach Brasilien haben wir erreicht, dass 6000 brasilianische Fans zur Fußball-WM 2006 nach Köln kamen. Seitdem besuchen immer mehr Brasilianer unsere Stadt! Sie kommen viel in der Welt rum: ein toller Job, oder? Das ist nur ein spannender Teil meiner Arbeit – meine Hauptaufgaben sind hier vor Ort. Was viele nicht wissen: Bürgermeister in NRW sind keine Berufspolitiker. Wir arbeiten ehrenamtlich für unsere Stadt – und das mit großer Freude. Bisher habe ich noch keinen Tag bedauert, Bürgermeisterin in Köln zu sein! Astrid Waligura

Was ist bei Ihrer Arbeit besonders wichtig? Gut zuhören – und zwar jedem. Wir Bürgermeister haben mit allen Gesellschaftsschichten zu tun – vom Obdachlosen bis zum Aufsichtsratsvorsitzenden – und mit den unterschiedlichsten Anliegen. Ich bringe Menschen zusammen und versuche, gemeinsam mit ihnen die Lebensqualität in unserer Stadt zu verbessern. Reisen Sie viel? Für Köln als Wirtschaftsstandort sind internationale Kontakte enorm wichtig. Da vertrete ich den OB und die Stadt mit Fachvorträgen bei Konferenzen in Europa und auch schon mal in Indien oder China. Wird Ihr internationaler Einsatz gewürdigt? Im Juli 2011 wurde ich im Kölner Rathaus zum „Officier dans l’ordre des Arts et des Lettres“ für meine Verdienste um den deutsch-französischen Kulturaustausch ernannt. Zur Ordensverleihung kam auch der französische Botschafter. OB Roters richtete den Empfang aus, zu dem ich 100 Gäste aus der Kölner Kulturszene einladen durfte – das war eine wunderschöne Würdigung meiner Arbeit. Sie tragen einen Ring mit der brasilianischen Flagge? Ich engagiere mich für die Städtepartnerschaft Köln–Rio. Und: eine kleine Geste kann in anderen Ländern viel bewirken. Dieser Ring CityNEWS 1/2013

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GESUNDE ERNÄHRUNG – FIT IM TÄGLICHEN LEBEN Für die Hälfte der Deutschen ist ihre Ernährung Nebensache, bestimmt vom Diktat der Zeit. Das ergab eine aktuelle repräsentative Studie, die die Techniker Krankenkasse in Zusammenarbeit mit dem Forschungsinstitut Forsa vorgelegt hat. CityNEWS: Herr Lony, Ihr Unternehmen BODYtrust bietet Produkte zur Optimierung der Ernährung und auch zur Gewichtsreduktion an. Was ist das Besondere an Ihrem Angebot? Lony: Das Besondere ist die in unseren Produkten eingesetzte Basissubstanz, die in einem patentierten und biologischen Verfahren aus Weizenvollkorn hergestellt wird. So entsteht eine hochqualitative Nahrung mit ganz besonderen Eigenschaften. Was sind das für besondere Eigenschaften? Mit unseren Produkten wird der Körper optimal mit allen lebenswichtigen Makround Mikronährstoffen sowie Ballaststoffen versorgt. Durch die sehr niedrige glykämische Last von 3 ist gleichzeitig eine Fettverbrennung möglich und Hungerattacken kann sicher vorgebeugt werden. Verstehen wir das richtig – Optimierung der Ernährung bei gleichzeitigem Fettabbau?

Genau! Es kommt dabei auf die Zielsetzung und die richtige Anwendung an. Mit unseren Produkten können einfach unausgewogene Ernährungssituationen, also einzelne Mahlzeiten, ersetzt werden und bei Bedarf kann man sich auch ausschließlich mit den Produkten der BODYform-Produktlinie ernähren. Und wie sieht das konkret aus? Unsere Produkte werden mit Wasser, Milch oder Joghurt angerührt und sind direkt konsumierbar. Also einfach, unkompliziert und alltagstauglich.

Gibt es hierzu wissenschaftliche Untersuchungen? Selbstverständlich. Im renommierten British Journal of Nutrition wurde eine Studie veröffentlicht, aus der hervorgeht, dass über die optimale Versorgung des Körpers hinaus die übergewichtsbedingten metabolischen Risikofaktoren – also Adipositas, die Blutzuckerwerte, der Bluthochdruck und die Blutfettwerte – positiv beeinflusst werden. Sind die Ergebnisse denn nachweisbar? Natürlich. Unsere Kunden berichten, dass sie sich bereits nach einigen Tagen wohler, fitter und auch leistungsfähiger fühlen. Weiterhin ist die Verbesserung der Werte messbar und damit eindeutig belegbar. Was ist Ihre persönliche Empfehlung? Ich empfehle ein bewusstes und genussvolles Essen. Dies umfasst den Einkauf, die Zubereitung und das Essen selbst – am besten in Ruhe und im Kreise der Familie oder mit Freunden. Für Situationen, in denen dies aus Zeitmangel oder anderen Gründen nicht möglich ist, bieten wir eine hervorragende Lösung an. Gerd Lony ist Inhaber und Geschäftsführer der BODYtrust GmbH Telefon 02262-788 940 E-Mail info@bodytrust.net | www.bodytrust.net

KÖLNER UNTERNEHMERPREIS

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Der Wirtschaftsclub Köln verleiht im Jahr 2013 zum 6. Mal den KÖLNER UNTERNEHMERPREIS. Ziel der Preisverleihung ist es, den wirtschaftlichen Stellenwert des Wirtschaftsstandort Köln zu dokumentieren und die Unternehmen auszuzeichnen, die sich zum Standort Köln bekennen. Mit dem KÖLNER UNTERNEHMERPREIS will der Wirtschaftsclub Köln Impulse setzen: Er ist Ausdruck der Anerkennung für erfolgreiche Unternehmen. Er soll weiterhin den kreativen Wettstreit und den Mut zu unternehmerischem Denken fördern. Die Gewinner in der Vorjahren waren die Fa. Klosterfrau Healthcare, Früh Kölsch, GS-Schmitz Wurstwaren und das BioMöbelhaus Genske. Bewerben können sich alle Unternehmen aus dem Wirtschaftsraum Köln. Die Bewerbungsphase läuft vom 18. Januar 2013 bis zum 30. April 2013. In der Jury sitzen u.a. Wirtschaftsdezernentin Ute Berg, Handwerkskammer Präsident Hans Peter Wollseifer, IHK Geschäftsführerin Elisabeth Slapio und Privatbankier Marc E. Kurtenbach. Die Preisverleihung erfolgt in einer Feierstunde Anfang Juni 2013. Weitere Infos unter www.unternehmerpreiskoeln.de oder unter www.wirtschaftsclub-koeln.de

BEWERBEN SIE SICH JETZT BIS ZUM 30. MÄRZ 2012 Wirtschaftsclub Köln e.V. c/o WKWB | Weißhausstraße 24 | 50939 Köln T 0221-9440220 | info@wirtschaftsclub-koeln.de | www.wirtschaftsclub-koeln.de

Foto: Liddy Hansdottir/Fotolia

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ERNÄHRUNG


ENTERTAINMENT

DAS COMEBACK DES JAHRES

CIRCUS FLICFLAC ON TOUR Fotos: FlicFlac

Nach fast dreijähriger Tourneepause und sehr erfolgreichen Weihnachtsshows ist FlicFlac wieder voll da. Im größten reisenden Zelt Europas zelebrieren Helden der Höchstleistung spektakuläre Stunts.

2013 beginnt eine neue Ära. Noch spektakulärer, noch spannender, viel gefährlicher und gewagter als alles bisher Dagewesene wird die neue Show sein, die FlicFlac durch sieben Städte auf DeutschlandTournee schickt. Mit EXXTREM! realisiert FlicFlac-Gründer Benno Kastein einen lang gehegten Traum, dessen visueller Dreh- und Angelpunkt das Kreuz ist. Durch das 120 mal 60 Meter große schwarz-gelbe Zelt ziehen sich längs und quer zwei Straßen, die in der Mitte zusammentreffen. Ein perfektes Fadenkreuz für tollkühne Stunts und irrsinnige atemberaubende Sensationen unter der gewaltigen 18 Meter hohen Zeltkuppel. Die Tournee führt vom 16. März bis 11. April auch nach Köln, wo FlicFlac auf dem Festplatz an der Gummersbacher Straße gastiert. No risk – no fun! Beim „Crossover“ im Zirkuszelt dürfen pfeilschnelle PS-Piloten nicht fehlen. Da fliegen die Motocross-Freestyler von „Air Force“ auf ihren hochtourigen Maschinen durch die Luft. Und im eisernen „Globe of Speed“ drehen kolumbianische Biker ihre waghalsigen Manöver.

Ohne CO2, aber mit viel Adrenalin im Blut zieht es tollkühne Skater und verwegene BMX-Helden auf eine 15 Meter hohe Absprungrampe. Per Schleuderbrett katapultieren sich Akrobaten durch die Luft ins Netz der Sicherheit. Gleich vier Trampoline bieten den perfekten Schwung für ein unglaublich draufgängerisches Turmspringen in schwindelnde Höhen. Auf der 40 Meter langen Bühne cruisen Bagger und Gabelstapler in bester „Mad Max“-Manier, brennen Ölfässer und lodern Flammen der Leidenschaft. Diese dichte Fülle schriller, schräger und schneller Darbietungen macht EXXTREM! so besonders.

SPIELZEITEN Spielzeit Köln Vorstellungen

Die COLUMBUS 2 gehört zu den kleinen Schiffen auf den Weltmeeren und zeigt sich dabei groß im Angebot und hochwertig in der Ausstattung. Vier Restaurants bieten eine breite kulinarische Vielfalt. OCEAN SPA, Fitnesscenter mit Meerblick und ein viel seitiges Unterhaltungsangebot schaffen Raum für Ihr grenzenloses Urlaubsglück. Von Malta nach Piräus, 15.09. - 22.09.2013, 7 Tage, Reise COX1323 über Gythion/Griechenland, Marmaris/Türkei, Mykonos und Nauplia/Griechenland p ro P e r s o n a b p ro P e r s o n a b

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16. März bis 11. April 2013 Di. bis Fr. 20 Uhr; Sa. 16 und 20 Uhr So. und Feiertag 15 und 19 Uhr Karfreitag keine Vorstellung www.flicflac.de

M EH R R AU M F Ü R

GRE NZ E NLOSES UR L AUB SG LÜC K


Fotos: Michael Staphylarakis, Fotoartsdigital

KOMMUNIKATION

Seit dem 24. Januar hat die XING-Regionalgruppe Köln mehr als 59.000 Mitglieder. Das wird mit einem eigenen „Networking-Cocktail“ und zahlreichen Veranstaltungen gefeiert.

CityNEWS ist offizieller Partner der XING-Regionalgruppe Köln

Persönliches zählt, Geschäftliches ergibt sich …

Die Cocktailbar Elements in der Friesenstraße

Schon immer gab es interessante Networking-Events der auf Geschäftskontakte spezialisierten Regionalgruppe Köln des OnlineNetzwerks XING. Dabei stand und steht das Motto: „Persönliches zählt, Geschäftliches ergibt sich“ wie immer im Vordergrund. Zum Neujahrsempfang der „Netzwerker“ in der angesagten Cocktailbar „Elements“ in der Kölner Friesenstraße folgten mehr als 100 Teilnehmer dieser ersten Einladung Anfang des Jahres. Da ließ es sich der Barkeeper und Inhaber Sam nicht nehmen, eigens einen XINGCocktail zu kreieren. „Grün ist er wie die Farbe von XING, und fruchtig schmeckt er“, war das Feedback der Teilnehmer. „Das Getränk kam so gut bei den Gästen an, dass der Inhaber den Cocktail bis mindestens Ende des Jahres mit auf die Karte nimmt. Alle anderen XING-Mitglieder haben nun die Chance, ihn dort in einer schönen Atmosphäre zu genießen“, freut sich der Repräsentant der Kölner XING-Gruppe Martin Müller.

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Der XING-Cocktail

XING-Regionalgruppe wartet 2013 mit einigen Events auf Der Cocktailempfang war aber erst der Auftakt vieler 2013 geplanten Veranstaltungen der XING-Regionalgruppe Köln. So gab es beispielsweise VIP-Karten für den Rosenmontagszug zum Sonderpreis, ein weiteres Networking-Event am 26. Februar im STARTPLATZ am Mediapark sowie zahlreiche eigene und Kooperations-Veranstaltungen. Sinn und Zweck der offiziellen XING-Events sind immer die Verbindung der Online-Kontakte mit Offline-Begegnungen und das Kennenlernen sowie der Ausbau von wichtigen persönlichen und geschäftlichen Kontakten in und um Köln.

DIE NÄCHSTEN TERMINE Dienstag, 21. März 2013 „XING Business Dinner” im „Vanity”-Restaurant

Montag, 22. April 2013 Kooperation mit der „Blue Monday Lounge“ im „DockONE“

Kontakt: Informationen zu den Events und auch für interessierte Kooperationspartner gibt es beim Kölner XING-Ambassador Martin Müller, Telefon 0221-453 100 E-Mail: m.mueller@muellerconsult.com

Weitere Infos zu der XING-Regionalgruppe Köln erhalten Sie durch Einscannen des QR-Codes mit Ihrem Handy oder Smartphone


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ARBEITSMARKT

DIE PERSONALEXPERTEN IN SACHEN PFLEGEBERUFE

CN CREATIV NETWORK MEDICAL & CARE und Pflege. Das sechs Mitarbeiter starke Kölner Team um Prokurist Andreas Kunst vermittelt medizinisches Fachpersonal unter anderem an Krankenhäuser, ambulante Pflegedienste und Seniorenzentren.

Im Gegensatz zu einem Zeitarbeitsunternehmen bleiben die Mitarbeiter langfristig an einem Ort. Dabei vermittelt Creativ Network nicht nur Pflegepersonal, sondern schafft es auch, etwa Oberarztstellen schnell passend zu besetzen. Hier kommt das umfangreiche Netzwerk zum Tragen, das Andreas Kunst im Laufe der Jahre aufgebaut hat. Über 100 neue Jobs in diesem Jahr Die angestellten Mitarbeiter bei Creativ Network werden teils besser entlohnt als die Kollegen, die im Krankenhaus die gleiche Schicht machen. Regelmäßige Fortbildungen sowie ein Jobticket machen Creativ Network daher zum interessanten Arbeitgeber. Das im Juli 2012 gestartete Unternehmen wird in diesem Jahr stark expandieren, bis Jahresende wird Creativ Network über 120 Mitarbeiter beschäftigen.

Ergänzt wird das Leistungsspektrum durch die Übernahme von Verwaltungstätigkeiten. Hier ist Creativ Network nicht nur zuverlässiger Partner bei der Abstellung von fachlich qualifiziertem Personal, sondern übernimmt auch die kaufmännischen Aufgaben. Heribert Eiden

Das sympathische Team von Creativ Network

Foto: roxcon - Fotolia.com

Creativ Network Medical & Care ist der kompetente Personaldienstleister im Bereich Medizin


EHREN-(WERTER) BÜRGER

ESCHT EHRENWERT: CHRISTIAN BECHMANN

„Christian Bechmann, Erfinder der Reihe ,Escht Kabarett‘ leistet ehrenamtlich mehr für die Kölner Kultur als so mancher Dezernent“, sagt Kabarettist und Schirmherr von Escht Kabarett Jürgen Becker.

In der Tat hat Kabarettfan Christian Bechmann mit Escht Kabarett eine vorbildhafte Win-win-Situation geschaffen, von der nicht nur viele Bürgerzentren in Köln und der Region profitieren. Das Konzept ist schnell erklärt. Christian Bechmann: „Junge Künstler zeigen im 15Minuten-Takt das Beste aus ihren Programmen. Die Zuschauer zahlen fünf Euro Eintritt. Und am Ende bekommt jeder Künstler mehr, als wenn er als Unbekannter allein vor wenig Publikum spielen müsste.“ Escht Kabarett startete 2005 im Bürgerzentrum Ehrenfeld (kurz: Büze). Mittlerweile gibt es Ableger der Reihe in fast allen Stadtteilen. „Am ersten Abend im Büze Ehrenfeld hatten wir 40 Besucher“, erinnert sich der Initiator. „Heute kommen durchschnittlich 200 Gäste.“ 54

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Foto: Daniel Berbig

„GEHT NICHT, GIBT’S BEI MIR NICHT!“ Escht Kabarett in der JVA Dank Christian Bechmanns unermüdlichem Eifer geht die Expansion der beliebten Mischung aus Talentschuppen und Kabarett-Angebot für den kleinen Geldbeutel weiter. Auch der Altenberger Hof, Biomöbel Genske, das Freibad Kierdorf und verschiedene Krankenhäuser sind bereits angesagte Escht-Kabarett-Locations. „Demnächst wage ich mich in den sozialen Brennpunkt Keupstraße in Mülheim. Außerdem will ich in die JVA Ossendorf und ins Pascha in der Hornstraße“, verrät Christian Bechmann mit einem breiten Grinsen. Sein Credo: „Geht nicht, gibt’s bei mir nicht.“ Dass er mit dieser Einstellung bereits viele verschlossen geglaubte Türen aufgestoßen hat, zeigt unter anderem die Reihe „Kabarett am Minarett“, die er im Sommer 2011 zusammen mit Jürgen Becker ins Leben rief. Die erste Veranstaltung in der Duisburger Merkez-Moschee erregte großes Aufsehen. Christian Bech-


Foto: Sabine Arnolds

Unterstützung kommt jetzt auch aus der

mann: „300 Leute waren in der Moschee und weitere 1000 standen vor der Tür.“ Der Erfolg hielt an. In diesem Jahr wird es zum vierten Mal „Kabarett am Minarett“ in Duisburg geben. Und: Die Kontakte zur Ehrenfelder Moschee seien bereits geknüpft, so Christian Bechmann. „Sie muss nur noch fertig werden.“ Vielfältig engagiert Bevor er in die ehrenamtliche Tätigkeit für die Kölner Kultur einstieg, war Christian Bechmann über 30 Jahre lang als Kaufmann tätig. „Dann wurde ich erwerbslos und schrieb erfolglos Bewerbungen“, erinnert sich der Kabarettfan, der sich schon als Kind für Aufführungen der Münchner Lach- und Schießgesellschaft begeistern konnte. Seine Motivation damals: „Ich wollte noch etwas auf die Beine stellen, was integrativ ist, was jeder versteht und was sich auch die einfachen Leute leisten können.“ Das ist ihm mit Escht Kabarett gelungen. Darüber hinaus engagiert sich Christian Bechmann bei vielen anderen kulturellen und sozialen Projekten. 2002 beispielsweise etablierte er die „Kölner Kleinkunsthölle“ im Büze Ehrenfeld. Seitdem gibt es die rund dreistündige Benefizshow einmal im Jahr. Der Erlös geht an die Büze-Aktion „Ein Ferientag für ein Kind“, die in den Schulferien Angebote für Kinder aus einkommensschwachen Familien schafft.

Politik. Elfi Scho-Antwerpes übernahm Ende 2012 die Patenschaft für „Escht Kabarett“.

Reihe von Aktivitäten wie offene Angebote für Kinder, Jugendliche und Erwachsene in den Bereichen Musik, Tanz, Theater und Kabarett. Darüber hinaus geht es um die Themen ehrenamtliches Engagement, soziale Beratung, Märkte, Spielaktionen, Feste sowie Vermietung von Räumlichkeiten für Feiern und Seminare. Mit großer Sorge blickt Christian Bechmann auf die Sparpläne der Stadtverwaltung. „Über eine Million Euro sollen bei den Bürgerhäusern und –zentren eingespart werden. Kommt das durch, wäre das eine Katastrophe für die soziale und kulturelle Arbeit in den Veedeln“, so der Experte. Doch er schaut weiter nach vorne: Christian Bechmann freut sich als Bühnenköbes auf viele neue Kleinkünstler in seinen Shows. Escht Kabarett mangelt es nicht an Bewerbern. Über 100 Anfragen bekommt Christian Bechmann pro Jahr: „Im Moment bin ich rappelvoll und kann erst wieder für Mai neue Leute annehmen.“ Astrid Waligura

KONTAKT Sparpläne der Stadt sind alarmierend Zusammen mit Lydia Schneider-Benjamin gründete Christian Bechmann in einem Atemzug mit Escht Kabarett in 2005 die sogenannte „Kölner Elf“, einen Zusammenschluss der Kölner Bürgerzentren und -häuser mit dem Ziel, die wichtige soziale und kulturelle Arbeit der Einrichtungen durch Schaffung von noch mehr Öffentlichkeit zu unterstützen. Inzwischen ist die Kölner Elf zu einem bekannten Markennamen für Bürgerzentren geworden. Dahinter stecken eine

Alle Termine von Escht Kabarett unter www.eschtkabarett.de

Schirmherr Jürgen Becker

ungleich. integrativ. absurd.

Bewerbungen unter termine@eschtkabarett.de

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VORGESTELLT

KLÜNGELN – WARUM NICHT? TAGSÜBER VOLLZUGSBEAMTER – ABENDS „DÄ KNUBBELISCH“ Kann ein Beamter gleichzeitig typisch kölsch sein? Umso brisanter, wenn es sich bei seiner Tätigkeit um einen Job in der Justizvollzugsanstalt Ossendorf handelt.

„Ich lebe mit dieser Mischung schon seit vielen Jahren, ohne das Gesetz zu übertreten“, sagt Ralf Knoblich und lacht. „Was wäre denn unsere Stadt ohne den ursprünglichen Kölner Klüngel im positiven Sinne?“ Ralf Knoblich weiß, wovon er spricht. Der 50Jährige ist in der heimischen Künstlerszene besser bekannt unter dem Pseudonym „Dä Knubbelisch vum Klingelpötz“. In dieser Typenrolle begeistert der gelernte Modellschreiner nicht nur die breite Masse in den großen Fastelovendsälen, sondern auch ein kleines Publikum. Er tritt als Typredner auf Karnevalssitzungen, Familienfeiern, Geburtstagen und Jubiläen, Firmenveranstaltungen, Präsentationen sowie in Gaststätten auf. Hierbei werden die Geschichten in kölscher Sprache oder im rheinischen Hochdeutsch vorgetragen. 56

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Als Kölschmissionar in die Kneipen „Gleichzeitig hänge ich an meinem Beruf in der JVA, an den ich vor 19 Jahren durch ein zufälliges Thekengespräch geraten bin“, sagt Ralf Knoblich. „Im Gefängnis begegnet mir die ganze Bandbreite meiner ,gesetzlich ausgerutschten‘ Mitmenschen. Klar sind da auch Fälle von Korruption dabei.“ Diese Geschichten und Erlebnisse werden vom „Knubbelisch“ mithilfe seiner ihm eigenen raubeinigen Herzlichkeit zu Gehör gebracht. Während der Session bringt es der Künstler auf rund 50 Auftritte und mehr. Dabei ist es aber gerade die enge Kneipenatmosphäre, die er an seinem Zweitjob so liebt. Als kölscher Missionar ist Ralf Knoblich das ganze Jahr über in der alteingesessenen Gastroszene unterwegs, beispielsweise im „Gaffel am Dom“, „Em Kölsche Boor“ am Eigelstein oder im Alten Brauhaus im Severinsviertel. „Dort bin ich ganz nah am Publikum und kann meine Gags ausprobieren“, erzählt Ralf Knoblich. „Im Gegenzug bekomme ich vom Wirt zwei, drei Kölsch und wir sind alle zufrieden.“

Kinofilm über Knubbelisch Den Beginn seiner Rednerkarriere habe er übrigens auch dem Kölner Klüngel zu verdanken, erinnert sich Ralf Knoblich. „Als Hospitant im Reiterkorps Jan von Werth habe ich beim Kölschzapfen immer ziemlich viel Blödsinn erzählt. Die damalige Tanzmarie hat mir geraten, aus diesem Talent etwas zu machen. Und so ging es los …“ Es gibt ihn also noch, den guten alten Kölner Klüngel. „Und in meinem Fall ist er eng verbunden mit dem Fortbestehen unseres Brauchtums“, ergänzt Knubbelisch. „In den 90er-Jahren war ein Verfall unserer schönen kölschen Sproch deutlich hörbar. Doch momentan wird wieder mehr Dialekt gesprochen, auch von den jungen Leuten“, freut sich der Urkölner. Auch das Interesse am echt kölschen Beamten ist ungebrochen. Zurzeit dreht der WDR einen 90-minütigen Kinofilm über Knubbelisch, der voraussichtlich 2014 fertiggestellt wird. Astrid Waligura

KONTAKT www.knubbelisch.de


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VERANSTALTUNGSTECHNIK

DIE SIRIUS AG GARANTIERT

Betreiber der Sirius Showequipment AG gerne zurück, auch wenn das Geschäft längst normal weiterläuft.

Full-Service-Dienstleister Die im April 1991 gegründete Sirius Showequipment AG hat sich im Laufe der Jahre zum international agierenden Spezialisten für hochwertige Veranstaltungstechnik und Produktion entwickelt. Wurde zu Beginn der Firmenhistorie der Fokus auf das Themenfeld Beschallung und Sound Design gelegt, versteht sich die Sirius AG heute als FullService-Dienstleister. Zum Portfolio gehören neben der Beschallungstechnik die Bereiche Vermietung und Verkauf von Showequipment, Beleuchtung und Lichtdesign, Videotechnik, Bühnenbau und Setdesign, Präsentationsdesign und Programmierung. Zur

 13 Mal ausgelassene Stimmung in der Lachenden Arena. Über 100 kopfbewegte Scheinwerfer rotieren über den Köpfen der jeweils 9000 Zuschauer.

 Felix Knetsch (rechts) und einige Kollegen bei den Vorbereitungen für die Lachende Arena.

Stammklientel gehören internationale Top Acts wie Bruce Springsteen und Lenny Kravitz genauso wie deutsche Stars, darunter PUR, BAP und Laith Aldeen. Das Unternehmen betreut Events jeder Art und Größenordnung. Zu den Referenzen zählen der Weltjugendtag 2005 in Köln oder auch die Eröffnungsveranstaltung der Fußball-WM in München 2006. Für Kunden wie Audi, SAP, Deutsche Bank oder Disney werden Konferenzen, Tagungen, Präsentationen und Galas technisch umgesetzt. Blick nach vorn gerichtet Bei allem Erfolg steht die Weiterentwicklung bei der Sirius AG immer im Fokus. „In der Beschallungstechnik passiert nicht mehr viel, da sind der Physik natürliche Grenzen

gesetzt“, weiß Felix Knetsch. Seine Prognose: „Die Zukunft der Technik bei Events aller Art liegt ganz klar im bewegten Kontent.“ Was das heißt? „Videotechnik ist auf dem Vormarsch. Selbst bei kleineren Gala-Abenden kommt man heute ohne Videoleinwände nicht mehr aus. Zudem werden LED-Lampen immer fokussierter und leiser. Ein wirtschaftlicher Pluspunkt hier: LED-Technik kostet insgesamt weniger Strom.“ Astrid Waligura

KONTAKT Sirius Showequipment AG Rodenkirchener Straße 200 | 50389 Wesseling | Telefon 02236-888 880 Fax 02236-888 882 5 | E-Mail: koeln@sirius-ag.net | www.sirius-ag.net

Fotos: Joachim Badura

„Die jecke Zeit war dieses Jahr eine besondere Herausforderung“, erinnert sich Felix Knetsch, Mitglied der Sirius-Geschäftsleitung. Das Unternehmen mit Dependancen in Frankfurt, Hamburg und Köln zeichnete während der Session für die technische Umsetzung von allein 13 Shows der „Lachenden Arena“ in der Kölner Lanxess Arena vor jeweils 9.000 Zuschauern verantwortlich. „Insgesamt 80 Tonnen Material haben wir pro Abend eingesetzt, darunter weit über 100 kopfbewegte Scheinwerfer. 600 Ampere Strom sind durch die Leitungen geflossen“, sagt Felix Knetsch. Zum besseren Verständnis: Aus einer normalen Steckdose kommen gerade mal 16 Ampere. „Die Besonderheit bei diesen Shows war auch die überwältigende Geräuschkulisse, denn die Besucher/innen durften wie gewohnt Speis’ und Trank selbst mitbringen“, so der Experte.

Foto: Sirius AG

Ob „Immer wieder kölsche Lieder“, Jummimüüs-Gala oder „Lachende Arena“ – auf die Karnevalssession 2012/13 blicken die


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VERANSTALTUNGEN

O’ZAPFT IS!

Das „1. Kölner Oktoberfest“ gehört längst zur kölschen Tradition. Insgesamt kamen seit dem ersten Fassanstich in 2004 rund 180.000 Gäste zur Kölner Wiesn. Auch dieses Jahr werden wieder um die 20.000 Fans erwartet. Die Organisatoren von der W.S.B.S. Event GmbH – Eric Bock, Wilfried Wolters, Peter Schmitz-Hellwing und Volker Struth – bringen wieder hochkarätige Künstler aus Köln, Deutschland und Österreich auf die Bühne.

Foto: Joachim Badura

Das 1. Kölner Oktoberfest 2013 wirft seine Schatten voraus, denn der Kartenvorverkauf für die Gaudi im Festzelt am Südstadion vom 20.9. bis 5.10.2013 hat begonnen.

(v.l.n.r.) Peter Schmitz-Hellwing, Volker Struth, Eric Bock und Wilfried Wolters

Karten gibt es an allen bekannten Vorverkaufsstellen. Programm und weitere Informationen unter: www.koelner-oktoberfest.de

Foto: Mike Kleinen-Galerie Brotlos

LACHEKSTASE GARANTIERT Beim Kölner ImproFestival vom 19. bis 24. März 2013 werden in acht Shows ImproComedians aus der ganzen Republik sowie aus der Schweiz und den Niederlanden ihre Zuschauer wieder in Lachekstase versetzen.

Wer erhält 2013 den „Goldenen ImproStern“?

Schon jetzt zeichnen sich in der Programmplanung erste Highlights ab: Dazu gehört zweifelsohne die 2013er Final-Show „Goldener ImproStern“ (23.3. Gloria), in der erneut der beste deutschsprachige ImproSpieler gekürt wird.

Tickets gibt es online www.koelnticket.de oder telefonisch unter Telefon 0221-28 01 sowie an allen bekannten Vorverkaufsstellen. Infos unter www.koelnerimprofestival.de

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JUBILÄUM MIT SCHNUPPERFÜHRUNGEN Seit zehn Jahren bietet Tour-Agentur auf ihren Erlebnistouren durch Köln und die Region Kölsches, Amüsantes, Spannendes, Kriminelles, Mysteriöses und mehr ... Aus Anlass des runden Geburtstages lädt Tour-Agentur alle Freunde, Kunden, Weggefährten und CityNEWS-Leser zum Firmenjubiläum am 20. März 2013 von 15.30 bis 20.00 Uhr ein. Ab 15.30 Uhr gibt es die Möglichkeit, an einer der zwölf angebotenen Führungen kostenfrei teilzunehmen. Im Anschluss an die Führung ist für einen kleinen Umtrunk gesorgt.

Führungsangebote am 20.03.2013 15.30– 17.00 Uhr „Das unterirdische Köln“ (mit Praetorium; Kosten: € 3,50 pro Person*) 15.30– 17.00 Uhr „Das unterirdische Köln“ (mit Baptisterium, Grabung unter Groß St. Martin sowie Mikwe; Kosten: € 1,50 pro Person*) 15.45 – 17.15 Uhr „Met de Schmitzens durch Kölle“ – zwei kölsche Originale führen Sie durch ihre Heimatstadt 15.30 – 17.00 Uhr Migration in Köln – der Kölner Stammbaum 16.00 – 17.30 Uhr Histörchen, Amüsantes und Anekdoten 16.15 – 17.45 Uhr Et kölsche Grundgesetz 16.30 – 18.00 Uhr Sagen und Legenden 16.45 – 18.15 Uhr Kölner Kriminalgeschichten 17.00 – 18.30 Uhr Kölschtour 17.15 – 18.45 Uhr Histörchen, Amüsantes und Anekdoten 17.30 – 19.00 Uhr Kölschtour „op Kölsch“ 18.00 – 19.30 Uhr Kölner Kriminalgeschichten

Es wird um schriftliche Anmeldung per E-Mail info@tour-agentur.de gebeten bis zum 12.03.2013 unter Angabe von Namen, Telefonnummer sowie der gewünschten Führung. Erlebnistouren in Köln und Region – Tour-Agentur Hohe Pforte 22 | 50676 Köln Telefon 0221 932 72 63 0221 965 45 94 Fax 0221 932 72 64 www.koeln-erlebnistouren.de www.tour-agentur.de

Fotos: privat

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THEATER

Nach der Vorlage von Esther Vilars Schrift „Der dressierte Mann“ hat der Schriftsteller John von Düffel ein Stück geschrieben, das von René Heinersdorff, wie nicht anders zu erwarten, grandios inszeniert wurde und bis zum 5. Mai im Theater am Dom zu sehen ist. CityNEWS sprach mit dem Regisseur über traditionelle Rollenbilder, Männer mit Putz-

Fotos: Daniel Berbig

lappen und Frauen in zu kurzen Röcken.

DER DRESSIERTE MANN CityNEWS: Herr Heinersdorff, verraten Sie uns doch zu Beginn etwas von der Handlung des neuen Stücks. René Heinersdorff: Es geht um ein Paar mit den jeweiligen Müttern. Eigentlich lebt das Paar auf Augenhöhe, bis sich die Mütter einmischen. Die beiden versuchen die Frau dahin gehend zu erziehen, dass sie ihren Mann dressiert. Die junge emanzipierte Frau soll also reemanzipiert werden. Letztendlich geht es darum, dass die beiden Mütter, eine Emanze und eine angepasste Frau, sich in einem Punkt einig sind: Der Mann muss von der Frau dressiert werden, damit sie ein bequemeres Leben hat. Die Frau probiert das aus. Ob erfolgreich oder nicht – das sieht der Zuschauer dann. Der Stoff des Stücks ist dem gleichnamigen Buch von Esther Vilar entnommen … Genau. Der Urstoff ist eine theoretische Streitschrift von Esther Vilar. „Der dressierte Mann“ war damals ein Riesenskandal, weil Vilar darin die These vertritt, dass die Frau nicht emanzipiert ist, weil sie gar nicht emanzipiert sein will. Laut Vilar möchte die Frau das versorgte Wesen sein, das alles dafür tut, den Mann zur Arbeit zu versklaven, und dadurch natürlich keine echte Mitbestimmung erlangen kann. Wenn die Frau bereit wäre, wirtschaftlich unabhängig zu sein und dafür auch Arbeit in Kauf zu nehmen, was sie nicht tut, so die Grundthese, so wäre sie automatisch emanzipiert. Die Schrift ist damals sehr in Kritik geraten und sicher auch falsch verstanden worden – nicht zuletzt von Alice Schwarzer. Wird die Vorlage von von Düffel persifliert? 60

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Sie wird ein wenig überspitzt. Von Düffel versucht das Vilar'sche Gedankengebäude durchzukonstruieren. Er macht sich nicht lustig, sondern versucht, es seriös in seiner Konsequenz darzustellen. Wie viel Wahrheitsgehalt sehen Sie in den Thesen Vilars? Mancherorts laufen zuhauf Frauen rum, die sich in die Rolle der Hausfrau und Mutter zurückziehen und die Verantwortung für das wirtschaftliche Wohl dem Mann zuschieben. Sicherlich sind die Hausarbeit und das Versorgen der Kinder auch Arbeit. Vilar meint, dass die Hemden zu Hause nur gebügelt werden, damit der Mann mehr Zeit zum Arbeiten hat. So knallhart sieht sie das. Ich war erstaunt, wie aktuell das ganze Thema noch ist. Ich dachte zuerst, dass es so etwas nicht mehr gibt. Wenn man sich aber mal umhört, dann ist man erstaunt, wie viele Frauen noch so denken. Tatsächlich machen ja aber heutzutage auch viele Frauen Karriere. Zugleich sieht man immer häufiger Männer, die den Kinderwagen zur Kita schieben und sich vielleicht auch nicht scheuen, zu Hause mal den Putzlappen in die Hand zu nehmen. Verweichlicht der Mann? Genau das nimmt von Düffel auf, indem er ein Paar zeigt, bei dem dieses umgekehrte Rollenbild Praxis ist. Ich denke, dass ein Mann, der heute einen Kinderwagen schiebt, sich dabei durchaus männlich fühlen kann. Mein Vater hätte sich dabei sicher noch sehr unwohl gefühlt. Da ist das Männerbild mit den Jahren doch etwas durchlässiger geworden. Attribute wie Stärke oder Ausdauer spielen aber doch nach wie vor noch eine Rolle.


Was sind typisch weibliche Attribute? Ich glaube, dass sich das, was an Mann und Frau typisch ist, im Laufe der Zeit gar nicht so sehr geändert hat. Die Frau ist einfach etwas schutzbedürftiger – allein durch ihre Statur. Es mag sein, dass es Rahmenbedingungen gibt, die die Grenzen zwischen männlich und weiblich fließend machen. Aber es ist doch auch immer noch so, dass es kein Verständnis für Männer gibt, die nicht arbeiten gehen. Frauen, die nicht arbeiten bzw. keinem Erwerb nachgehen, tritt man hingegen mit Verständnis gegenüber. Wenn nun aber die Frau die Familie ernähren kann, kann dann nicht ganz genauso gut der Mann zu Hause sein, den Haushalt schmeißen und die Kinder versorgen? Ich persönlich denke schon. Aber es gibt sicher noch viele Menschen, die das seltsam fänden. Ich zum Beispiel putze gerne, besonders die Küche. Die Frauenrechtsbewegung hat in den letzten Jahrzehnten eine Menge erreicht: Seit 1958 gibt es das Gesetz über die Gleichberechtigung von Mann und Frau, seit 1977 braucht die Frau offiziell keine Einverständniserklärung des Ehemannes mehr, um arbeiten gehen zu können, und seit 1997 wird die Vergewaltigung in der Ehe als solche anerkannt und auch strafrechtlich verfolgt. Was müssen sich die Frauen noch alles erkämpfen? Eine gerechte Bezahlung. Es gibt keinen Grund dafür, dass Frauen für gleiche Arbeit schlechter bezahlt werden. Wofür sie nicht kämpfen sollten, ist die Frauenquote. Dies ist doch wieder eine

Diskriminierung. Frauen haben das gar nicht nötig, das erreichen sie durch Kompetenz. Eine recht junge Protestform ist der „Slutwalk“, mit dem Frauen weltweit auf die Äußerung eines Polizisten bei einer Veranstaltung zu Gewaltprävention an einer kanadischen Universität reagierten, mit denen er Studentinnen nahelegte, sich nicht zu freizügig anzuziehen, um nicht vergewaltigt zu werden. Sätze wie: „Die muss sich ja nicht wundern, so wie die rumläuft!“ hört man häufig. Wie lange dauert es wohl noch, bis ein Täter durch solche Sprüche nicht mehr zum Opfer gemacht wird? Natürlich ist eine Vergewaltigung immer zu verurteilen. Ich glaube jedoch, dass wir niemals in einer Gesellschaft leben, in der Frauen einen Minirock tragen und kein Mann darauf reagiert. Die Gefahr besteht einfach – so schlimm das auch ist. In „Der dressierte Mann“ spielt Stephan Schleberger neben Karin Dor, Marianne Rogée und Karoline Kiesewetter als einziger Mann. Tut er Ihnen ein bisschen leid? Ich glaube, dass das von von Düffel absolute Absicht war. Das Interessante ist, dass sich während der Proben so eine Frauensolidarität gebildet hat. Aber nein, er tut mir nicht leid. Ich hoffe, dass er die Erniedrigungen, die er erfahren wird, gut für seine Rolle verinnerlichen kann. Herr Heinersdorff, vielen Dank für das Gespräch. Kristina Laudenberg CityNEWS 1/2013

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GALADINNER

AUF GROSSE FAHRT IN DER KÖLNER FRÜH LOUNGE Entdecken Sie die Welt mit GALADINNER und der FRÜH LOUNGE und reisen Sie auf der MS-Phantasie in 4 kontinentalen Gängen einmal um den Globus. Zum dritten Mal heißt es am 24. April 2013 „Schiff Ahoi!“ in der Kölner FRÜH LOUNGE. Das Theater-Dinner-Unternehmen GALADINNER aus Essen lädt erneut zum WELTREISEDINNER ein. Während draußen vor dem Kölner Dom langsam der Frühling seine Knospen regt, wird es in der FRÜH LOUNGE richtig heiß. Prickelnde Samba-Rhythmen, exotische Kostüme und feurige Flamencotänzerinnen heizen den Passagieren auf der MS-Phantasie richtig ein. Aber nicht nur die Augen und Ohren kommen an diesem

Abend auf ihre Kosten. Auch der Gaumen der Gäste wird vom cölncuisine catering mit berauschenden Köstlichkeiten verwöhnt. Der Abend beginnt mit einem Carpaccio vom Thunfisch mit Ingwer-Koriander-Mayonnaise und Blattsalatspitzen. Es folgt eine Cremesuppe von Kürbis mit gerösteten Kernen. Danach verwöhnt der Hauptgang die Gaumen der Reisegesellschaft mit einer glasierten Maispoulardenbrust mit karamellisierter Erdnuss-Chilisauce und Ragout von Süßkartoffel und Gemüse. Zum Schluss kühlt das Nougatparfait mit Mango-Maracuja-Salat die erregten Gemüter. Wie auf großer Kreuzfahrt … Im Gegensatz zum gegenwärtigen Trend „Travelporn“, bei dem sich User im Internet Reisebilder von weißen Puderzuckerstränden anschauen und sich mental dorthin erträumen, werden die Sinne der Gäste beim WELTREISEDINNER direkt und live angeregt. Fünf professionelle Musicaldarsteller performen live über 30 Lieder, Schlager und andere

bekannte Melodien aus verschiedenen Ländern und zaubern internationales Flair. Keine vierte Wand wie im Stadttheater trennt die Zuschauer von den Darstellern, sodass die Gäste sich wirklich wie in der Captains Lounge eines Kreuzfahrtschiffes fühlen. Eine bunte Reise rund um den Globus Das Ehepaar Marie-Louise und Karl-Heinz, die charmante Chefstewardess Julie und der kauzige Kapitän Theodor Cook begleiten die Gäste auf ihrer bunten und musikalischen Reise um den Globus. Sie entdecken fremde Länder und Kulturen. Brasilianische Tänzerinnen, mystische Fabelwesen, spanische Toreros und chinesische Kung-Fu Meister lassen das Fernweh der Reisenden verklingen. Im Eismeer kollidiert die MS-Phantasie sogar mir einem tückischen Eisberg, doch die Besatzung lässt das Luxus Traumschiff nicht wie die Titantic untergehen. Romantische und komische Momente verleihen dem Abend den letzten Schliff.

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das ideale Geschenk zu Ostern oder zum Muttertag! Erleben Sie das Genuss-Theater für alle sechs Sinne und gewinnen Sie 1x2 Karten für das DRACUALADINNER im Wappensaal am 10.03.2013, für das SCHLAGERDINNER am 28.03.2013 oder am 23.05.2013 und für das WELTREISEDINNER am 24.04.2013 in der FRÜH LOUNGE! Teilnahme über www.citynews-koeln.de 62

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Infos, Tickets und Termine unter der 0201-201 201 oder auf: www.galadinner.de


BARZONE 2013

ALLE GASTROTRENDS AUF EI Am 27. und 28. Mai 2013 wird Köln zum Treffpunkt der innovativen Gastronomie-Szenen. Was sind die aktuellen Cocktail-Trends? Auf welche neuen Gastronomie-Konzepte dürfen sich die Szenegänger

Mit einer Kombination aus Messe und exklusivem Seminarprogramm lockt die Gastro Trend & Trade Show BARZONE Gastronomen und Barprofis aus ganz Deutschland, aber auch aus Österreich, der Schweiz und dem angrenzenden Ausland. In fünf Areas präsentieren Branchenexperten aktuelles Knowhow aus den Bereichen Trends, Management, Verkostung, Design und Clubbing. Hier können die Fachbesucher an zwei Tagen ihr Wissen in rund 50 Seminaren und Präsentationen auf den neuesten Stand bringen. An den zahlreichen Tresen der Aussteller werden die besten Barkeeper Deutschlands die neuesten Drinks präsentieren. Hier können die Fachbesucher aktuelle Produkte verkosten und wertvolle Kontakte zu Kollegen und der Zulieferindustrie knüpfen. Zudem werden die gastronomischen Trendbetriebe der Stadt zu Hochform auflaufen, denn insbesondere am Vorabend und nach dem ersten Messetag stehen Erkundungstouren in die Kölner Gastroszene auf dem Programm. Das Staatenhaus in Köln ist seit 2012 die neue Heimat der Gastro Trend & Trade Show, zuvor hatte die BARZONE vier Jahre lang Berlin zum Meetingpoint der gastronomischen Trendsetter gemacht. Alle Infos unter www.barzone.de

Eindrücke von der BARZONE 2012 – Albert Trummer (Trummermixology, New York) und Craig Simpson (Liquid Cuisines, Köln) zeigten, wie sich Bar und Küche gegenseitig inspirieren können. Liquid Kitchen – weiterhin ein starker Trend.

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Foto: BARZONE 2012 / Ernst Stratmann

zukünftig freuen?


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GRILLSAISON

Foto: photocrew/Fotolia.com

RAN AN DIE GRILLZANGE UND REIN IN DEN SOMMER! Regionale Spezialitäten erfreuen sich bei Würstchen-Freunden in ganz Deutschland immer größerer Beliebtheit. Aus diesem Grund präsentiert der Kölner Wurst- und Fleischwaren-Hersteller GS Schmitz frühzeitig zur Grillsaison die „Rheinische Grill-Parade“. Astrid Schmitz – mehr noch freut sie sich über die Reaktionen der Kunden: „Die Verbraucher lieben die neuen Rezepturen, und auch die Frische kann man wirklich schmecken!“

Traditionelle Grundrezeptur Den feinen, würzigen „Apfelgrillern“ werden so zur traditionellen Grundrezeptur noch ausgewählte Kräuter und echtes rheinisches Apfelkraut beigemischt, die würzig-

rustikalen „Himmel un Ääd“ werden mit Blutwurststückchen, Apfelkraut und einer feinen Zwiebelnote abgestimmt, die feinwürzige „Lauchbratwurst“ besticht durch Kräuter und Lauchstückchen, und die würzig abgeschmeckte „1911 Traditionsbratwurst“ kombiniert die beliebte althergebrachte Rezeptur mit verschiedenen Gewürzen. Vier gute Gründe also, um sich schon jetzt den Frühling und Sommer so richtig schmecken zu lassen.

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Die vier neuen Sorten von Brat- und Grillwürsten stechen mit ihrem herzhaft leckeren Geschmack aus der Masse heraus und stellen die traditionelle Handwerkskunst, gerade bei kräftig gewürzten Bratwürsten, wieder in den Mittelpunkt. „Nach dem großen Erfolg mit unseren traditionellen Wurstringen im Winter sind nun die superfrischen Würstchen-Sorten für die Frühlings- und Sommerzeit der Hit im Kühlregal“, freut sich Geschäftsführerin

Der Kultursalon im Herzen von Köln

19. - 24. März 2013 22.3.

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Gib der Liebe eine Chance!

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Kampf der Giganten clamotta gegen ImproBerlin Moderation: Thomas Held

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Der HINTERHOFSALON ist ein schönes Seminarhaus für Ihre individuelle geschäftliche Veranstaltung, seien es Besprechungen, Workshops, Seminare oder auch Vorträge. Mit allem ausgestattet, was zu einer gut laufenden Veranstaltung benötigt wird. Mitten im Zentrum gelegen, bietet der Hinterhofsalon eine ruhige und anspruchsvolle Örtlichkeit für Ihre Veranstaltung. Wir freuen uns auf Sie!

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GENUSS

EIN PARADIES FÜR FEINSCHMECKER UND GENIESSER Erleben Sie kulinarische Vielfalt, erlesene Weine und eine ausgezeichnete SüßwarenWelt: In der Galeria Gourmet im Basement der Galeria Kaufhof laden Delikatessen zum Schlemmen und Verweilen ein. Das vielfältige Lebensmittel- und Spezialitätensortiment garantiert Gourmetshopping der Extraklasse.

Ob man nun auf der Suche nach einem bestimmten Produkt oder nach Inspiration für besondere Anlässe ist – hier wird man garantiert fündig. Bei dem facettenreichen Lebensmittelangebot legt die Galeria Kaufhof größten Wert auf Qualität und Frische – sowohl bei regionalen Angeboten als auch bei internationalen Spezialitäten. Gourmettipps von den Experten Das Fachpersonal steht beim Einkauf jederzeit mit Rat und Tat zur Seite und verrät auch gerne noch den ein oder anderen Gourmettipp. Besonders zu empfehlen ist auch die Süßwarenabteilung, die bereits mit dem Leistungspreis „Süßer Stern“ ausgezeichnet wurde. Feinste Schokoladen, Pralinen und andere süße Verführungen warten darauf, entdeckt zu werden. Zudem findet man hier auch ein großes Angebot an lactosefreier Schokolade, belgische Schokolade der Firma Neuhaus, deutsche Schokolade der Confise-

rie Wagner, der Confiserie Burg Lauenstein und ausgesuchte Schweizer Schokoladen. Ein besonderes Highlight, bei dem nicht nur Naschkatzen ins Schwärmen geraten, sind die Schokogoldbarren. In den hauseigenen Restaurants kann die Gourmetreise fortgesetzt werden, auch hier herrscht ein vielfältiges Angebot, bei dem sicher jeder fündig wird. Asiatisch mit Sushi-Meister, Gourmet-Restaurant mit den besten Zutaten aus dem Sortiment, wie Black Angus Beef oder Kaviar Sevruga Style mit Blinis. Einen Käse-, Schinken- oder Lachsteller zu einem Glas Champagner oder Wein an der Champagnertheke und der Vinothek. Bodenständige Speisen wie Frikadellen oder den Halven Hahn gibt es an der Gaffelbar.

empfangen zu dürfen und ihnen bei der Wahl exklusiver Weine und Spirituosen kompetent zur Seite stehen zu können. Hier lernt man weitaus mehr als die Standardweine aus Italien oder Frankreich kennen. Hier warten Weine der neuen Welt, aus Chile, Argentinien, Kalifornien, Südafrika oder Australien, sowie exklusive Spirituosen aus Deutschland und Wässer der Welt darauf, entdeckt zu werden. Zum Ausklang des Einkaufserlebnisses empfehlen wir in gepflegtem Ambiente an der Champagnerbar oder in unserer Vinothek sich noch einen edlen Tropfen zu gönnen. Passend dazu servieren wir gern eine Käsevariation oder einen Teller feinstem Räucherlachs frisch aus der Fischtheke.

Weinweltreise in der Vinothek Die Weinfachberater und der Sommelier freuen sich, Genießer in der Weinabteilung City NEWS 1/2013

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RESTAURANT-TIPP

CityNEWS GESCHÄFTSFÜHRER/ HERAUSGEBER

Eugen Weis

VERLAG

CityNEWS Verlag Alexander & Eugen Weis GbR Hahnenstraße 12 50667 Köln Tel.: 0221-474 39 23 Fax: 0221-474 39 25 info@citynews-koeln.de www.citynews-koeln.de

BEIRAT

Dr. Britta Oebels (Geschäftsführerin Dr. OEBELS & partner GmbH) Claudia Stern (Inhaberin Vintage) Christian Kerner (Rechtsanwalt WKWB) Michael Korbmacher (Vorsitzender des Rings Lindenthaler Geschäftsleute e. V.) Hans-Werner Bartsch (Bürgermeister der Stadt Köln)

REDAKTIONSLEITUNG

Alexander Weis a.weis@citynews-koeln.de

unbedingt gönnen. Mittlerweile hat sich das Hdmona in der Südstadt

STELLVERTRETENDE REDAKTIONSLEITUNG

Matthias Ehlert m.ehlert@citynews-koeln.de

als Geheimtipp für original eritreische Küche herumgesprochen.

CHEFREDAKTION

Astrid Waligura a.waligura@citynews-koeln.de

REDAKTION

Heribert Eiden Kristina Laudenberg Eugen Weis, Rolf Kuhl

GESTALTUNG

marketingtools kuhl Daniela Schneider, Rolf Kuhl Xantener Str. 145 50735 Köln Tel.: 0221-760 68 06 www.kuhl-marketingtools.de

TITELILLUSTRATION

Rolf Kuhl, Köln

FOTOS

Daniel Berbig, genannte Fotografen, sowie Kunden und privat

HDMONA – EINE GENUSSVOLLE ENTDECKUNGSREISE Wer kulinarisch offen ist, sollte sich diesen exotischen Exkurs

Foto:paulmz - Fotolia.com

Hdmona (ausgesprochen: Hidmona) ist afrikanisch und heißt Hütte. „Wir möchten, dass sich unsere Gäste hier wie zu Hause fühlen“, erklärt dazu Restaurantbetreiber Thomas Berhane und zeigt auf die Bilder mit den Hütten aus seiner ostafrikanischen Heimat, die im Restaurant die Wände zieren. Hier sitzt man gemütlich unter einem Bambusdach zwischen unzähligen original Accessoires aus der Ferne, wie Trommeln, Töpfe und viele quietschbunte Kunstobjekte. Das Hdmona ist ein reiner Familienbetrieb: Thomas Berhane, seine Freundin Sara und ihre Mutter stammen alle aus Eritrea. Gerne erzählen sie beim Servieren kleine Anekdoten aus ihrer Heimat. Eritreische Originalrezepte Ob gebratenes Lammfleisch „Kiwal Begih“ mit Zwiebeln, Paprika und frischen Tomaten oder das vegetarische „Shiro“ mit pikanten gemahlenen Kichererbsen – alle Speisen werden nach eritreischen Originalrezepten zubereitet und in landestypischer Tradition jeweils mit Injera-Brot gereicht. „Mit der rechten Hand werden Stücke vom Injera-Brot vom Fladen abgerissen und die Speisen mit diesen ergriffen“, weiß Thomas Berhane und fügt mit einem Augenzwinkern hinzu: „Messer und Gabel liegen jederzeit bereit!“ Tipp: Im Basement des Hdmona steht noch ein Veranstaltungsraum in ostafrikanischem Ambiente (max. 40 Personen) zur Verfügung! Astrid Waligura Hdmona I Eburonenstraße 1 I 50678 Köln Telefon 0221-278 489 I E-Mail: info@hdmona.de I www.hdmona.de Öffnungszeiten: Montag Ruhetag, Die bis Do 18.00 - 22.00 Uhr, Fr und Sa 18.00 - 24.00 Uhr, So 9.00 - 13.30 Uhr (nur Frühstück) sowie 18.00 - 22.00 Uhr. Jeden Samstag um 17.00 Uhr traditionelle Kaffeezeremonie. 66

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Alexander Weis REALISATION ANZEIGENKOORDINATION Tel.: 0221-474 39 24 ANZEIGEN

Sylvia Hebestreit Gisela Schmitz-Pranghe werbung@citynews-koeln.de

DRUCKKOORDINATION

ffh-Concept GmbH Joachim Faust Tel.: 02233-071 993 17

LEKTORAT

Ute Wendt

HAUSZUSTELLUNG

Rheinland Werbung GmbH & Co. KG Köln

VERTEILUNG

In Geschäften, Arztpraxen, Restaurants, Szenetreffs & Hotels und ausgewählten Privathaushalten

Kostenlose Verteilung an Haushalte im Kölner Zentrum, Westen, Süden und in den rechtsrheinischen Vororten Deutz, Dellbrück, Holweide, Thielenbruch, Brück und Rath-Heumar. Es gilt die Anzeigenpreisliste vom 1.10.2012. Namentlich gekennzeichnete Artikel geben nicht in jedem Falle die Meinung des Herausgebers wieder. Für unverlangt eingesandte Manuskripte und Fotos übernimmt CityNEWS keine Haftung. Für fehlerhafte oder unterbliebene Angaben keine Gewähr. Nachdruck und Vervielfältigung, auch auszugsweise, nur mit schriftlicher Genehmigung von CityNEWS. Alle Urheberrechte liegen bei CityNEWS bzw. den Autoren. Auch Werbeschaltungen sind urheberrechtlich geschützt. Erfüllungsort und Gerichtsstand ist Köln. Bei Nichtlieferung ohne Verschulden des Verlages oder infolge von Störungen des Arbeitsfriedens bestehen keine Ansprüche gegen den Verlag.


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