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Immobilien extra 2013

: ARCHITEKTEN : INNENAUSBAU

BILD: © Giordano Aita - Fotolia.com

: LAGE : HAUSTECHNIK : FINANZIERUNG : INTERIOR : GARTEN & POOL, uvm.


bluetango

Kann man daraus einen Garten machen?

Ein Garten ist eine Oase der Ruhe. Oder ein Ort, an dem Schwerstarbeit verrichtet wird. Damit Sie Ersteres genießen können, sollten Sie Letzteres – den Teil mit der Arbeit – delegieren. Wir haben Mann- und Gerätschaften, um auch Ihren Urwald auf Paradies-Niveau zu heben. www.attensam.at

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EDITORIAL

Wien 19, Klosterneuburg, Tulln - leben, wo andere Urlaub machen Wohnen zwischen Wein, Wienerwald und Donau Wien, als eine der lebenswertesten Städte der Welt, Klosterneuburg – Perle an der Donau- und Tulln, die Universitätsstadt mit Flair… wir leben und wohnen, ohne Zweifel, an einem der schönsten Fleckchen der Welt. Das Klima schenkt uns 4 Jahreszeiten- wer einmal Weihnachten auf der Südhalbkugel verbracht hat, weiß was ich meine- wir erleben jährlich eine Blütenpracht im Frühling, einen Sommer mit Donaustrand und open air-Kulturangeboten, wie es abwechslungsreicher nicht sein kann. Der Herbst verzaubert den Wienerwald zum „Indian Summer-Farbspektakel.“ Brot, Speck, Früchte, Wein … Genuss ohne Zahl sind allein eine eigene :erlesenSonderausgabe wert. Wo sind die schönsten Plätze? Aber dafür schreiben wir ja das :erlesen.

Dkkfm. Roland Hahn

Zum berühmten Tapetenwechsel haben wir es nicht weit. Airport, Autobahnen oder Bahnhöfe sind nur einen Katzensprung entfernt. Ob wir aber trotz alledem zufrieden sind, hängt in höchstem Maße von unserer individuellen Wohn-Situation ab. Das eigene Heim, die eigene Wohnung, ist für viele ein ewiger Traum. Oder Albtraum?

Roland Hamm

Immer mehr Menschen können sich Wohnen nicht mehr leisten. Laut Arbeiterkammer sind die Mieten in den letzten 10 Jahren um über 50% gestiegen. Vor allem für jüngere Menschen, die noch am Anfang ihres Berufslebens stehen, genauso ein Problem wie für ältere Menschen. Auch wenn :erlesen nun das Bauen, Wohnen, Einrichten, Renovieren in Hochglanz aufbereitet, wollen wir diese Ausgabe nicht als elitär verstanden wissen – vielmehr soll dem Bedürfnis nach Qualität Rechnung getragen werden. Auf Seiten der Anbieter wie auf Seiten der Leser.* Wir haben uns umgehört, welche Antworten die Immobilien-Verantwortlichen in den Rathäusern auch für diejenigen haben, die den Euro 3 mal umdrehen müssen.

: Das eigene Heim, die eigene Wohnung – Traum oder Albtraum? :

Aber auch wer sich Bauen leisten kann, hat einen steinigen Weg eingeschlagen. Fernseh-Dokus beschäftigen sich mit Pfusch am Bau und erfreuen sich hoher Einschaltquoten. Ich wollte aus eigener Erfahrung schon lange ein Buch schreiben zum Thema Hausbau/Renovieren, mit dem Titel „Normalerweise“. Denn das scheint das meistgebrauchte Wort zu sein, das man als Wohnungsrenovierer oder Bauherr zu hören bekommt: „Normalerweise funktioniert das immer… Sie sind der Erste, bei dem das nicht funktioniert…“, und so fort. Es mutet geradezu befremdlich an, dass es nach tausenden Jahren Hausbau im Jahr 2013 noch immer Abstimmungsprobleme zwischen Gewerken gibt, die dem Renovierer/Bauherrn in Form von Kosten, Zeit und Ärger auf den Kopf fallen. Dem gegenüber stehen Professionisten, Generalunternehmer, Makler, Banken, Installateure, Versicherer, Architekten, Einrichtungsberater, die seriös um das Beste bemüht sind und nicht einfach nur Ihr „Bestes“ wollen. In Zeiten der Internet-Portale sind rasch Empfehlungen gelesen, die richtige Adresse gefunden. Aber ein Fliesenleger, Elektriker oder Tischler in Bregenz oder Innsbruck machen selten Sinn. :erlesen hat sich für Sie auf Recherche begeben und das Ergebnis „altmodisch“ zu Papier gebracht … aber nicht, ohne gleichzeitig eine iPad-Variante zu haben, auf der Sie direkt zu Links, Videos oder Beiträgen surfen können. Wir freuen uns, Ihnen mit dieser Sonderausgabe von :erlesen einen ganzen lokalen/regionalen Wirtschaftszweig einmal auf Hochglanz präsentieren zu können und freuen uns ebenso auf jedes Feedback, auch auf http://www.erlesen.info/gästebuch/ Wer hoffentlich unsere Frühjahrs-Ausgabe von :erlesen/Wien 19, Klosterneuburg oder Tulln vermisst, findet diese wieder im Sommer in Briefkasten, Website, iPad und als APP.

Chefredakteur Dkkfm. Roland Hahn :erlesen Wien 19, Klosterneuburg, Tulln

Herausgeber, Roland Hamm

*Wir bitten um Verständnis, dass wir aus Gründen der besseren Lesbarkeit auf das geschlechtsspezifische Formulieren verzichten.

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Inhalt Immobilien Sonderausgabe Wien 19, Klosterneuburg, Tulln :

EDITORIAL

Seite 3

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Wien 19, Klosterneuburg, Tulln

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LAGE

Seite 6

ARCHITEKTEN

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GESUNDES BAUEN

Seite 14

MAKLER

Seite 18

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Seite 20

HOME-STAGING

BADEZIMMER

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Seite 22

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FINANZIERUNG

Seite 24

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FÜR SIE GELESEN

Seite 26

INNENAUSBAU Bauen und Renovieren - einfacher als gedacht ; Interview mit Hr. Weißmann

WOHNEN mit Kunst

Seite 46

GARTEN & POOL

Seite 48

SICHERHEIT

Seite 58

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GESUNDHEIT

Seite 60

Wohnen im Pensionsalter ; Holen Sie sich Ihr unbeschwertes Lächeln zurück ; Zeigen Sie Ihr Lächeln

Seite 32

Der Traum vom Eigenheim

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Seite 45

Abschreckendes Beispiel ; Mit „Home-Automation“ eine neue Sicherheits- und Komfort-Dimension

Der Weg zu Ihrem Wohn(t)raum ; Wien ist Nummer 1 ; Alt statt NEU?

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UMZUG

Den Garten als Wohnraum entdecken ; Vom Baustellenchaos zum Wohlfühlgarten ; uvm.

So verleihen sie dem Badezimmer ein neues Antlitz, Badespass und Heizvergnügen

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Seite 42

Kraftwerke - Gemälde einmal anders betrachtet

Home-Staging, IPAD-APPS

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Einrichten

Checkliste - Für vor und nach dem Umzug

Interview mit Fr. Deutsch

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Seite 41

Feng Shui - altes Wissen modern angewandt

Interview mit Fr. Mag. John-Reiter

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ENERGIESPAREN 10 Tipps Heizkosten zu sparen

Architekturwettbewerb für Ihr Haus

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Seite 40

Schöner Wohnen bringt mehr Lebensfreude Interview mit Interior Designer Markus Gisin

Lage, Lage, Lage ; Klosterneuburg ; Interview mit Hr. Honeder

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INTERIOR

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KURZMELDUNGEN

Seite 62

Förderungen ; Für die Katz ... und den Hund ; und vieles mehr

Seite 34

:

LEBEN

Seite 66

Horoskop für Wohnen, Bauen, Renovieren

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Impressum

Vertrieb: Kostenlos an Haushalte und Unternehmen im Bezirk Klosterneuburg, Wien 19, Tulln Herausgeber: DRUCK 3400, 3400 Klosterneuburg, Donaustraße 106, Chefredakteur: Roland Hahn, Tel. 0699 170 34 732, E-mail: redaktion@erlesen.info, Redaktion: Roland Hamm, Roland Hahn, Grafik: Druck 3400, Lektorat: Verena Hlawinka Anzeigen: Robert Swoboda; Mobil: 0664/340 59 68; E-Mail: robert.swoboda@druck3400.at, Druck: Druck 3400, Tel. 02243/26083, e-mail: office@druck3400.at, UW-Nr. 819

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LAGE

Lage, Lage, Lage Lage, Lebensqualität, Leistbarkeit?

© Roland Hahn

Blick von Weidling auf Bisamberg und das nördliche Wien

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ie wohnt man in Wien 19., wie in Klosterneuburg und wie in Tulln? Bei der Frage „Was ist entscheidend für den Wert einer Immobilie?“, hört man bei Maklern und Immobilienentwicklern gebetsmühlenartig: „Lage, Lage, Lage“. Wir haben uns die Lagen von Wien 19, Klosterneuburg und Tulln aus vielen „Lagen“ angeschaut: Geschichte, Bebauung, Preise, Infrastruktur, Lebensqualität, Freizeitqualität…

Wien 19. Bezirk. Wohnen in der Stadt oder im Grünen? In Döbling haben Sie beides. Wenn Sie es haben. Wenn Sie in Döbling erst etwas bauen, kaufen oder mieten wollen, wird es schon schwieriger. Ein Telefonat mit Bezirksvorsteher Adolf Tiller ergab wenig Überraschendes. Bauen ist nahezu unmöglich, Objekte zum Kaufen oder Mieten sind selten günstig zu finden. Neue Projekte werden kaum vom Bezirk initiiert, sondern von der Stadt Wien. Auf http://www.wien.gv.at/bauen-wohnen/bauen/ finden Sie gut strukturiert alles, was die Umsetzung eines Bauvorhabens im 19. Bezirk betrifft. Außerdem vieles rund ums Wohnen und auch zum „sozialen“ Wohnen. Ein besonderes Service sind wertvolle Infos zu Übersiedlung, Wohnbauförderung, Schlichtungsstelle für wohnrechtliche Angelegenheiten u.v.m.

Mit „Wiener Wohnen“ http://www.wien.gv.at/wohnen/wienerwohnen/ zeigt Wien aber auch, dass es vor allem für junge Leute, Studenten und junge Familien auch günstiger geht. Die Unternehmung „Stadt Wien - Wiener Wohnen“ verwaltet, saniert und bewirtschaftet alle städtischen Wohnhausanlagen. Dazu gehören rund 220.000 Gemeindewohnungen (davon rund 1.800 HausbesorgerDienstwohnungen und 7.500 Wohnungen in Fremdverwaltung), 6.000 Lokale und über 47.000 Garagen- und Abstellplätze. Wer sich für eine Gemeindewohnung interessiert, erfährt hier alles über die Voraussetzungen und den Weg zu einer Gemeindewohnung. Andere neue Wohnprojekte, wie das „Apart 19“, zwischen Nussdorf und Grinzing, eine moderne Wohnhausanlage mit exklusiven Apartments, sind meist und leider bereits vor Fertigstellung ausgebucht. http://www.wien.gv.at/amtshelfer/bauen-wohnen/wohnbaufoerderung/wohnungsverbesserung/thewosan.html 19. Bezirk/geförderte Sanierungen in Zahlen: In Planung: 26 Projekte In Bauvorbereitung: 10 Projekte mit insgesamt 506 Wohneinheiten (Gesamtkosten: rund 16 Mio. Euro; Fördermittel: rund 6,6 Mio. Euro) In Bau: 17 Projekte mit 2.114 Wohneinheiten (Gesamtkosten: rund 56 Mio. Euro; Fördermittel: rund 23 Mio. Euro) Fertig gestellt seit 2005 wurden: 89 Projekte mit 3.619 Wohneinheiten (Gesamtkosten: 55,4 Mio. Euro; Fördermittel: rund 32 Mio. Euro)

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Geförderte Sanierungen auf Rekordlevel

gen eine Förderungszusicherung erhalten.

Die Stadt Wien stellt für die Wohnhaus-Sanierung jährlich Fördermittel im Ausmaß von rund 200 Millionen Euro zur Verfügung. Die Energieeinsparung durch geförderte Wohnhaussanierungen beträgt mittlerweile jährlich 1.012 GWh (Gigawattstunden). Der Ausstoß an Treibhausgasen kann dadurch um 335.000 Tonnen CO2 pro Jahr reduziert werden. Die Energieeinsparung von über 1.000 GWh entspricht damit der Regelarbeitsleistung des Kraftwerks Freudenau, die Reduktion der Treibhausgase dem durchschnittlichen Ausstoß von 100.000 Mittelklassewagen jährlich.

Auch im kommenden Jahr stehen bei geförderten Sanierungen thermisch-energetische Maßnahmen (Thewosan) im Mittelpunkt, die in der Regel eine Senkung des Heizwärmebedarfs um 50% und damit eine deutliche Kostenersparnis für die Mieter sowie eine weitere Verbesserung des Klimaund Umweltschutzes bewirken.

Mit ihren Förderanreizen ist die Stadt Wien vorbildlich bei der nachhaltigen Sanierung. Sie trägt zum einen durch die deutliche Reduktion der Treibhausgasemissionen maßgeblich zur Erfüllung der Klimaschutzziele der Stadt bei. Zum anderen profitieren die Mieter. Vier von zehn Wiener leben in einem gefördert sanierten Gebäude Wohnbaustadtrat Michael Ludwig: „Aktuell befinden sich Sanierungsprojekte mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von 720 Mio. Euro in Sanierung. Damit konnte der Rekordwert von 2011 mit 700 Mio. Euro Gesamtinvestitionsvolumen weiter gesteigert werden. Sowohl 2012 als auch 2013 werden Sanierungsprojekte mit jeweils rund 13.000 Wohnungen fertig gestellt.“ Mit den für die geförderte Sanierung reservierten Budgetmitteln im Ausmaß von rund 211 Mio. Euro werden 2013 weitere Sanierungsprojekte mit mehr als 10.000 Wohnun-

StR Ludwig © PID/Halada

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LAGE

© Roland Hahn

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Studenten finden in unmittelbarer Nähe der Universität Wien, dem Zentrum für Translationswissenschaft, ein gemütliches Zuhause während der Studienzeit im www.base19.at

chen, sollten zwischen Gymnasiumstrasse, Haizingergasse, Sternwartestraße und Cottagegasse zunächst 50 Zwei - und Einfamilienhäuser, sogenannte Cottages, entstehen.

Das Zentrum für Translationswissenschaft beschäftigt sich in Forschung und Lehre mit allen Formen professionell hergestellter Kommunikation über Sprach- und Kulturbarrieren hinweg. Es befinden sich auf dem Areal 7 Häuser mit 850 Student-Hostel-Plätzen, mit einem exklusiven Einzelzimmerangebot.

So verpflichteten sich die Mitglieder im Jahr 1873 „keine Bauten auszuführen, welche auch nur einem der übrigen Cottage-Besitzer die freie Aussicht, das Licht und den Genuss frischer Luft benehmen würden, ferner keinerlei Gewerbe auf diesen Realitäten zu betreiben oder durch andere betreiben zu lassen, welches vermöge der Erzeugung von Dünsten oder üblen Gerüchen, vermöge des damit verbundenen Lärms oder möglicher Feuersgefahr den Nachbarn belästigen würde“. (aus www.wienercottageverein.at)

Warum der 19. Bezirk so begehrt ist, hat Geschichte Als Cottageviertel oder kurz das Cottage wird meistens das Cottageviertel in den Wiener Gemeindebezirken Währing und Döbling bezeichnet, es gibt in Wien aber auch ein Lainzer und ein Hietzinger Cottageviertel. Die Vorbilder für die Cottage-Villen waren ursprünglich englische Landhäuser (cottages). In älterer Wienerischer Aussprache hat das Wort Cottage einen pseudofranzösischen Klang (kotèsch), die englische Aussprache (kóttedsch) wird in neuerer Zeit aber immer öfter verwendet. Das Währinger und Döblinger Cottageviertel gehört zu den vornehmsten und teuersten Wohngegenden Wiens. Es liegt auf der Türkenschanze, zur Hälfte im 18. und zur Hälfte im 19. Wiener Gemeindebezirk (Währing und Döbling). Die Hasenauerstraße bildet die Grenze zwischen beiden Bezirken. Charakteristisch sind die vielen alten Villen und noblen Häuser sowie die ruhigen Gassen voller Bäume und Grünflächen. Viele Prominente wohnen und wohnten hier. Die Villen im „Cottage-Stil“ haben oft rote Backsteinfassaden oder zeichnen sich durch ländliche Bauelemente aus. Sie waren meistens bürgerliche Familienhäuser, die in den Jahren 1873–74 als Antwort auf die teuren Zinspaläste errichtet wurden. 1872 rief eine Initiative um den Architekten Heinrich von Ferstel den „Wiener Cottage Verein“ ins Leben. Das Ziel der Gruppe war ebenso einfach wie ambitioniert. Um der steten Wiener Wohnungsnot entgegenzuwirken und um ein Leben nach dem Vorbild der britischen Gartenstädte zu ermögli-

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Weiters wurde festgelegt, dass die Bauten höchstens zweistöckig sein dürfen; dass zu den Nachbarsvillen ein Mindestabstand einzuhalten ist; dass die Wohnhäuser jeder Gruppe ein regelmäßiges Viereck bilden, in dessen Mitte sich die Hausgärten zu einem Gartenkomplex zusammenschließen. Der architektonische Stil der Bauten steht den jeweiligen Bauherren zwar frei, doch gilt, dass sie „in ihrer Gesamtheit einen angenehmen, den Charakter von Stadt und Land auf´s Trefflichste vermittelnden, völlig einzigartigen und doch einheitlichen Eindruck“ machen müssen. Diese freiwillige Verpflichtung ist als „Cottage Servitut“ bekannt und wurde grundbücherlich einverleibt. 1910 greift die Stadt Wien auf die Erfahrungen des Cottage Vereins zurück und lässt seine Grundsätze in eine neue Bauordnung und später in einen Flächenwidmungsplan einfließen. Für das Cottage bedeutet dies, dass die freiwillige Verpflichtung nunmehr öffentliches Recht darstellt. Trotzdem hat der Charakter des Cottage in den letzten Jahrzehnten gelitten. Vor allem durch Bausünden aus den 50-er und 60-er Jahren. Und immer noch werden Neubauten errichtet, die den Prinzipien der Gründerväter in keiner Weise entsprechen und dieses städtebauliche Juwel in seiner Einzigartigkeit bedrohen. Quellen: Wikipedia und www.wienercottageverein.at


Klosterneuburg

© Roland Hahn

Wohnen zwischen Wein, Wienerwald und Donau

A

ls eine der landschaftlich schönsten und reizvollsten Wienerwaldgemeinden, eingebettet zwischen Donau, Kahlenberg und Leopoldsberg, gilt Klosterneuburg als Stadt mit sehr hoher Lebensqualität. Nur ca. 20 Fahrminuten vom Wiener Stadtzentrum entfernt, ist Klosterneuburg eine Stadt mit höchstem Wohn- und Freizeitwert. Dank der Umfahrung sind auch die Klosterneuburger aus Kritzendorf und Höflein rasch und bequem in 30 Minuten in Wien/Zentrum und in gut 40 Minuten ist man in am Airport Schwechat. Klosterneuburg ist eine Stadt, die selbst in verbauten Wohngebieten einen hohen Grünanteil aufweist. Das macht Klosterneuburg mit seinen Gemeinden in den Seitentälern, Weidling, Kritzendorf und Kierling, zu einer wahren „Stadt im Grünen“ mit hohem Erholungswert. Denn die Sicherung der Wohn- und Lebensqualität und die Erhaltung der Grünstrukturen Wienerwaldlandschaft stehen bei der Stadtentwicklung und insbesondere in der Raumordnungspolitik stets im Vordergrund. (www.klosterneuburg.at) Klosterneuburg hat sich auch als attraktiver Wirtschaftsstandort für Handel, Handwerk, Tourismus, Dienstleistungen, aber auch für Freiberufler etabliert. Insgesamt haben mittlerweile rund 1.500 Betriebe ihren Sitz in Klosterneuburg. Die Klosterneuburger Wirtschaft hat gemeinsam mit der Stadtgemeinde Klosterneuburg immer wieder innovati-

ve Akzente gesetzt, um Kaufkraftabflüsse zu verhindern und Klosterneuburg als attraktive Einkaufsstadt zu positionieren. Aktuell wird an einem Stadterneuerungs-und Stadtmarketingkonzept gearbeitet, das die Identifikation der Bürger mit der Stadt weiter festigen soll, gearbeitet. Ein besonderes Augenmerk wurde aber immer auf die Förderung der Nahversorgung und der Betriebsgründung gelegt. Durch gezielte Betriebsansiedlungen und durch die Schaffung von neuem Betriebsgebiet in der Schüttau ist es gelungen, Betriebe von österreichweiter und internationaler Bedeutung nach Klosterneuburg zu holen.

Klosterneuburg mit höchser Wohn- und Freizeitqualität Klosterneuburg hat sich auch als Stadt mit umfassendem und qualitativ hochwertigem kulturellen Angebot etabliert. Das Augustiner Chorherrenstift, der weltberühmte „Verduner Altar“, die Sammlung Essl sowie 10 weitere Museen aber auch die „operKlosterneuburg“ und zahlreiche Kulturveranstaltungen haben Klosterneuburg zu einem Anziehungspunkt gemacht. Klosterneuburg bietet aber neben Hochkultur auch mehr als 150 km markierte Wanderwege, den Naturpark Eichenhain, einen Autofahrergesundheitsweg und das Sportzentrum Happyland mit Hallenbad, Sauna, Tennis, Kegeln, Basketball, Fußball, u.v.m., aber auch ein Strand- sowie ein Strombad in den romantischen Donauau-

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LAGE en. Eine neue Attraktion ist „Die Kletterei“ im Happyland mit hochmodernen Boulder- und Kletterwänden auf 1200 Quadratmeter.

reichs. In der Liste der Städte in Österreich liegt Klosterneuburg an fünfzehnter Stelle. Eine geografische Besonderheit ist die Aufteilung der Stadt mit ihren idyllischen Seitentälern, wie Weidling bis Weidlingbach, wie Kierling bis hinaus nach Gugging und Kritzendorf entlang der Romantikstraße.

Routen für „Toprope“ und “Vorstieg“, sowie „Boulderwände“ mit vielfältigen Griffbestückungen bieten für jeden einen entsprechenden Schwierigkeitsgrad.

Die älteste erhaltene schriftliche Erwähnung als „Nivvenburc“ (Neuburg) stammt aus 1108. Große Bedeutung erlangte die Stadt um 1113, als sich Markgraf Leopold III. hier eine ansehnliche Residenzstadt schuf. Leopold III., der mit Agnes, der Tochter Kaiser Heinrichs IV. verheiratet war, errichtete am Rande der Oberen Stadt seine neue Residenz, die in Anlage und Ausmaß der standesgemäßen Stellung des Reichsfürsten entsprach. Im Jahr 1114 ließ Leopold III. in feierlicher Weise den Grundstein für eine neue monumentale Stiftskirche legen.

Der internationale Donauradwanderweg führt jedes Jahr tausende Radfahrer auf der Route Passau/Wien durch die Babenbergerstadt, anspruchsvolle Mountainbike-Strecken lassen jedes Sportlerherz höher schlagen. Der geplante 18-Loch-Golfplatz auf dem Gelände der AUVA trägt zu einer weiteren Aufwertung des Freizeitangebotes bei und wird zusätzlich weitere Impulse für Wirtschaft und Gastronomie setzen. Von manchen noch als Sport für wenige betrachtet, ist Golf längst zu einem Breitensport geworden und ab 2016 sogar wieder olympisch.

Als Landespatron von Niederösterreich und Patron von Klosterneuburg lässt sich Leopold mit dem legendären Fasslrutschen im „Binderstadl“ und mit dem mehrtägigen Leopoldifest seit damals ausgiebig feiern.

Kosmopolitisch und weltoffen präsentiert sich Klosterneuburg heute nicht nur durch seine zunehmend internationale Bevölkerungsstruktur, sondern auch durch seine Gastronomie. So sehr man sich noch zwischen 1529 und 1683 gegen Fremde zur Wehr setzte, so willkommen sind heute Griechen, Italiener, Asiaten, mit ihrer Gastlichkeit und Küche. Ein ebenso willkommener Trend ist die traditionelle österreichische Küche, die in Klosterneuburg mit neuen Restaurants eine Renaissance erlebt. Zahlreiche Restaurants, Gasthäuser – viele mit schönen Gastgärten- und Heurige laden ein, bei einem Gläschen Wein den romantischen Sonnenuntergang hinter den sanften Hügeln der Klosterneuburger Weinriede zu genießen.

Stadt am Strome Die Donau bedeutete für die Bewohner von Klosterneuburg schon immer eine große Bedrohung, war aber auch zugleich ihr Lebensnerv, da auf dem Wasserweg ein Großteil der Handelsgüter befördert wurde. Die häufigen Überschwemmungen drängten die Bewohner jenseits der Donau immer mehr landeinwärts, sodass zu Beginn des 13. Jahrhunderts sich die beiden Stadtteile zu Klosterneuburg und Korneuburg auseinanderentwickelt hatten. 1298 trennte Albrecht I. die beiden Stadthälften offiziell und verlieh Neuburg (klosterhalben), dem älteren Siedlungskern, ein neues Stadtrecht.

Ausflug in Fakten und Geschichte Klosterneuburg ist mit 25.927 Einwohnern nach St. Pölten und Wiener Neustadt die drittgrößte Stadt Niederöster-

Die schlecht umwehrte und daher schwer zu verteidigende Untere Stadt (heutiger Stadtplatz und Martinsviertel) musste immer wieder den feindlichen Belagerungen preisgegeben werden. Sie wurde mehrmals geplündert und zerstört, während sich die Bevölkerung in den Schutz der stark befestigten Oberen Stadt begab, so vor allem während der Türkenbelagerungen von 1529 und 1683. Dass die Stadt 1683 trotz ihrer schwachen Kräfte bis zuletzt durchhalten konnte und somit einen wichtigen Flankenschutz beim Anmarsch der verbündeten Christenheere zum Entsatz von Wien bilden konnte, war in erster Linie das Verdienst zweier Chorherren und der starken Solidarisierung zwischen Stift und Stadt. Warum Geschichte im Immobilien-Magazin? Ex-Bundeskanzler Kreisky sagte schon zu einem Journalisten „… lernen Sie Geschichte, junger Mann…“ und so kann ich nur ermuntern, wenn Sie sich für Wien 19, Klosterneuburg oder Tulln als Wohnort und Lebensmittelpunkt entscheiden…lernen Sie Geschichte! Manch heutige Besonderheit reicht weit in die Zeit zurück und lässt sich so besser verstehen. Doch zurück zum Heute. © Kerbl

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Mag. Roland Honeder

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erlesen sprach mit Mag. Roland Honeder, Stadtrat für Energieeffizienz, Immobilienverwaltung und Immobilienentwicklung

:erlesen: Wie schätzen Sie die Entwicklung der Grundstückspreise für Einfamilienhäuser ein? Honeder: Grundstückspreise - die Steigerungen merken wir natürlich auch, aber wir selbst als Stadtgemeinde vergeben nur Baurechtsgründe. Dennoch können wir auch hier Preise erzielen, von denen man vor 5 Jahren noch nicht angenommen hat, dass sich die Preise so entwickeln werden. In einer mittleren Lage am Stadtrand, im Einfamilienhausbereich, werden schon 530.- und mehr bezahlt. Am Ölberg werden oft schon um die 450.- bezahlt. Wenn wir als Stadtgemeinde sagen, wir gehen bei unseren Baurechtsgründen von nur 350.- aus, ist das schon wesentlich günstiger als wenn einer bei einem Quadratmeterpreis von 400.-/450.- eine Finanzierung mit Kredit realisieren müsste. Es wird sehr viel geredet und die wirklichen Preise liegen meist darunter. Aber es gibt schon Preise, die in besseren Lagen um 1.000.- liegen. Es geht aber trotz guter Lage auch in der Oberen Stadt nicht jedes Grundstück für 750.- weg. :erlesen: Gibt es denn überhaupt noch Grundstücke? Honeder: Es gibt noch Potenzial, die Baudichte auszunutzen. Wir als Stadtgemeinde haben alleine im Bereich Ein- und Zweifamilienhaus in der letzten Zeit Verträge für ca. 15 Objekte abgeschlossen und werden das auch weiter tun. :erlesen: Sind das Objekte, bei denen Wirtschaftlichkeit und Gewinn im Vordergrund für die Gemeinde stehen? Honeder: Die Stadtgemeinde will mit der Entwicklung ihrer Liegenschaften „mehrere Fliegen mit einer Klappe“ schla-

gen. Den Klosterneuburgern soll ein attraktives und verhältnismäßig leistbareres Angebot an Wohnungen und Ein- und Zweifamilienhausgrundstücken zur Verfügung stehen. Es werden weiters soziale und ökologische Ziele verfolgt, da die Stadtgemeinde im Bereich der zu errichtenden großvolumigen Wohnbauten eine Anzahl an neuen Sozialwohnungen bekommen wird und bei diesen Bauten auch vereinbart ist, ökologische Heizsysteme zu verwenden. Natürlich spielen auch wirtschaftliche Überlegungen eine Rolle. Die Stadtgemeinde und damit alle Bürger dieser Stadt profitieren von den Einnahmen aus dem jeweiligen Baurechtszins. Weiters wird die gegebene Infrastruktur (Straßen, öffentliche Beleuchtung, öffentlicher Verkehr, etc.) besser ausgenützt, weil Baulücken geschlossen werden. Da mehr Menschen in Klosterneuburg wohnen bleiben können, und die Bevölkerung der Stadt wachsen wird, werden auch mehr Einnahmen für die Stadt aus dem allgemeinen Steueraufkommen an die Stadtgemeinde fließen, ohne dass es in hohem Ausmaß zu Zusatzkosten für die Stadtgemeinde kommt, da die bestehende Infrastruktur in vielen Bereichen eben nur besser genutzt wird. Ebenso werden Aufschließungsabgaben eingenommen. Durch diese Politik der Stadtgemeinde ist es schon zu beträchtlichen zusätzlichen Einnahmen für die Stadtgemeinde gekommen und auch in den kommenden Jahren werden nachhaltig steigende Einnahmen für die Stadtgemeinde und damit für jeden Bürger der Stadt entstehen. Auf diesem Weg soll das Wohnbedürfnis der wachsenden Klosterneuburger Bevölkerung ohne Ausweitung des Baulandes befriedigt werden. Die Stadtgemeinde Klosterneuburg hat in den letzten zweieinhalb Jahren massive Anstrengungen im Bereich der Immobilienentwicklung und Immobilienverwertung unternommen. Im Normalfall vergibt die Stadtgemeinde zu diesem Zweck Baurechtsgründe sowohl im Ein- und Zweifamilienhausbreich als auch im großvolumigen Wohnbau. Baurecht ist ein vererbbares und veräußerbares dingliches Recht, auf bzw. unter einem fremden Grundstück ein Gebäude zu errichten. Als Entgelt für dieses Recht zahlt der Baurechtsnehmer dem Baurechtsgeber einen ausverhandelten Bauzins. Das Konzept des Baurechts soll Wohnen in Klosterneuburg erschwinglicher machen, da z.B. im Vergleich zu dem Ankauf von Liegenschaften in Klosterneburg die Berechnungsbasis für den Bauzins von der Stadtgemeinde relativ moderat angesetzt wird und ein Bauzins von ungefähr 3,8% verwendet wird. Insgesamt ist man durch dieses Konzept meistens günstiger, wenn man sich Wohnen in Klosterneuburg finanzieren will, als wenn man zu meist höheren Grundpreisen Eigentum erwirbt, welches dann meistens kreditfinanziert ist. Da die Baurechtsverträge meistens für 100 Jahre abgeschlossen werden und der Bauzins nur wertgesichert wird und nicht den Schwankungen des Leitzinssatzes unterliegt, ist der Zinssatz des Bauzinses vermutlich über die Laufzeit des Vertrages auch attraktiver als die Kreditfinanzierung, bei der ja mittelfristig auch wieder mit höheren Zinsen zu rechnen ist, da auch die derzeitige Periode mit sehr niedrigen Zinsen vermutlich endlich ist.

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LAGE Zu einzelnen Projekten und Konzepten: Wir haben beispielsweise zu einem Projekt Verträge abgeschlossen, bei dem fünf Doppelhäuser errichtet werden sollen. Durch die kleinen Grundstücksgrößen ist der Bauzins für eine Doppelhaushälfte relativ niedrig. Durch einen gewissen Kostensenkungseffekt bei der Errichtung von mehreren Häusern, da eben manche Kosten nur einmal anfallen für diese geplanten 10 Wohneinheiten, soll hier günstiges Wohnen für Familien im Grünen in einer Toplage am Ölberg ermöglicht werden.

:erlesen: Die Grundstücke, die Baurechtsgründe, sind meist kleiner als andere Grundstücke? Honeder: Es gibt eine Entwicklung, die auch vom WIFO (Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung) bestätigt wird, dass es einen Trend zu kleineren und damit in jeder Hinsicht ökonomischeren Grundstücken gibt. Ökonomischer für die Stadtgemeinde, da die vorhandenen Infrastrukturen besser genutzt werden können und ökonomischer für

© Roland Hahn

3-stellige Anzahl an Wohnungen in der nächsten Zeit in Klosterneuburg

re soziale und ökologische Ausrichtung. Bei diesen großvolumigen Projekten wird die Stadtgemeinde jeweils eine gewisse Anzahl an Wohnungen für soziale Zwecke bekommen. Obendrein sollen jeweils energieeffiziente Heizsysteme verwendet werden.

:erlesen: Zielgruppe Junge, junge Familien, Studenten – was gibt es Leistbares in Klosterneuburg? Honeder: Dieses Thema wird immer wieder auf die Stadtverwaltung zugetragen, für Studenten und Jugend etwas zu tun. Wir haben ein Wohnobjekt in der Leopoldstraße 19 in Zusammenarbeit mit der Weinbauschule für Schüler der Weinbauschule entwickelt. Wenn dort die Wohnungen nicht belegt sind, werden diese dann auch am Markt vergeben. Dann wurden und werden Möglichkeiten gesucht, für junge Leute (Studenten, Jungakademiker und junge Leute, die erst am Anfang ihres Berufslebens stehen) Wohnungen, auch in Wohngemeinschaften, anzubieten, die regelmäßig in kürzester Zeit vergeben sind. Es wurden mittlerweile Baurechtsverträge und Optionen für großvolumige Projekte abgeschlossen. Hier wird eine dreistellige Anzahl an Wohnungen in der nächsten Zeit in Klosterneuburg geschaffen werden. Unsere Partner sind in diesem Bereich sowohl gemeinnützige Wohnbauträger als auch private Bauträger. Mit diesem Engagement soll sichergestellt sein, dass wohnungssuchende Klosterneuburger in der nächsten Zeit mit einer höheren Wahrscheinlichkeit als bisher für sie leistbaren Wohnraum finden. Bei den angesprochenen Projekten gibt es neben dem Ziel der Wohnraumschaffung und der wirtschaftlichen Komponente – die Einnahmen aus Baurechtsverträgen und Optionsverträgen aus den letzten Jahren haben die Einnahmen der Stadt aus Baurechtsverträgen bereits vervielfacht - auch eine ganz kla-

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die Bauherren, die von den geringeren Finanzierungs-und Folgekosten profitieren. Von der Bewirtschaftung, vom Heizen bis zu Gartenpflege und Putzen. Zudem bedenken viele Bauherren nicht die sich über die Zeit verändernden Lebensphasen. Sind Kinder im Haus, ist der Platzbedarf groß – stehen die Kinder einmal auf eigenen Beinen, lebt man nicht selten mit nur 2 Personen in einem völlig überdimensionierten und damit im Unterhalt teuren Haus. :erlesen: Ein schwacher Trost für die, die noch keine Wohnung haben – gibt’s noch Potenzial? Honeder: Weitere Projekte werden folgen (Baurechtsprojekte) mit einem adäquaten Bauzins. Die Stadtgemeinde selbst wird bei größeren Wohnprojekten bis 15% der Wohnungen anmieten und für soziale Zwecke kleine Wohneinheiten zur Verfügung stellen. Dafür wird es zusätzlich, nach Einkommen gestaffelt, Förderungen geben. Bei allen Projekten verfolgen wir gleichzeitig einen ökonomischen und ökologischen , umwelttechnischen, Aspekt und schauen, dass wir energieeffiziente Heizsysteme bekommen und vergessen bei hohem sozialen Anspruch auch dieses Ziel dabei nicht. :erlesen: Baueffizienz für die Gebäude, die von der Stadtgemeinde entwickelt werden, hat gleichzeitig einen hohen Nutzen für die Allgemeinheit…


Honeder: Wir schauen, dass wir in diesem Bereich massiv etwas vorwärts bringen, viel im Bereich Förderungen für Lichtquellen, Gebäudedämmungen, wo sie im Bereich der Stadtgemeinde stattfinden. Wenn alle Projekte umgesetzt sind, die derzeit schon beschlossen sind, werden wir nachher ökologischen Strom für ca. 400 Haushalte mit unseren Photovoltaikanlagen produzieren. Das Interessante bei den Photovoltaik-Anlagen ist, dass wir als Stadtgemeinde gar nicht wenig Geld damit verdienen. Wir sind damit im Ö-Markttarif drinnen. Von den Ö-MarktEinspeisstellen bekommt man einen gestützten Ö-Markttarif. Unsere derzeit 7 geförderten Anlagen haben sich in 10-13 Jahren amortisiert. Dann liefern diese Anlagen der Stadtgemeinde Gratis-Strom. Das ist ein sehr spannendes Konzept.

:erlesen: …und trägt zur Entlastung des Stadtbudgets bei. Honeder: Ja, ökologische Ziele und wirtschaftliche Ziele werden gleichzeitig erfüllt. Ein ähnliches Konzept verfolgen wir mit den Gasen der Kläranlage – wir produzieren dort mehr Gas, sodass wir den gesamten Wärmebedarf der Kläranlage und die Hälfte des Strombedarfes decken können, das sind 800.000 KW-Stunden Strom. Aber es gibt noch weit mehr gute Gründe, Photovoltaikanlagen anzuschaffen. Erstens ist das ein wichtiger Schritt zur Schaffung von einer gewissen Unabhängigkeit im Energiebereich für die Stadt Klosterneuburg. Aber mit dieser Maßnahme allein wird umweltfreundlicher Strom für ca. 50 Haushalte erzeugt. Damit schafft man, wie schon gesagt, Unabhängigkeit und natürlich ist das auch eine Investition, die zum Klimaschutz beiträgt. Da inzwischen die Preise für die von der Stadt ausgeschriebenen PV-Anlagen da sind und die Einnahmenseite ja über mit der ÖMag Abwicklungsstelle für Ökostrom AG abgeschlossene Verträge auch klar ist, kann aufgrund dieser Daten errechnet werden, dass es vor sonstigen anfallenden Kosten (Zinsen, Steuerberatung, etc.) eine Rendite vor Steuern von ca. 11% geben wird. Dies ist also nicht nur eine umweltschonende Investition, die die Energieautarkie fördert, es ist auch eine sehr wirtschaftliche Investition. Über die Laufzeit der Ökostromverträge werden diese Anlagen da-

her finanziert und dann werden sie für die Stadt vermutlich nochmal so lange gratis Strom liefern. :erlesen: Fakten, Investitionen und Entwicklungen, die auch zur Lebensqualität einer Stadt zählen. Honeder: Das ist das Schöne an Klosterneuburg, dass es so viel Potenzial hat und ständig an Attraktivität gewinnt. Im Bereich Wohnen und Arbeiten hat sich die Nachfrage wieder von Wien zurück nach Klosterneuburg verlagert. Immer mehr wollen wieder hier arbeiten oder arbeiten bereits mobil via Internet. Wenn es geht, spart man sich gern die Fahrt mit dem Auto.

:erlesen: Kulturangebote, Theater, Konzerte, …es gibt das Angebot, aber in allen Bereichen müsste weiter verbessert werden. Vor allem die Kommunikation… Honeder: Klosterneuburg wächst und damit auch der Wunsch nach Mobilität. Unter anderem wollen wir auch das e-Bike als individuelles Verkehrsmittel fördern. Der Bürgermeister und ich fahren schon. Die Leute probieren es gerne aus, sogar für Fahrten nach Wien. Vielen ist die Leihgebühr von 20.- lieber als die Parkgebühr. Das wird das neue Prestige. Wir wollen das ausbauen und meinen, es ist ebenso wichtig für eine moderne Stadtentwicklung. Bisher war Klosterneuburg keine Radstadt, weil wir viele Berge haben… jetzt geht’s mit diesem Technologieschub leichter, Strecken auch im Business unverschwitzt zu überwinden. 20 km/h bergauf sind kein Problem und gesund ist es auch. :erlesen: Welches Angebot gibt es in Klosterneuburg für Selbstständige und Netzwerker? Honeder: Da gibt es Überlegungen, die im Zusammenhang mit anderen Immobilien-Entwicklungen und Umstrukturierungen stehen und noch eher im Bereich „Vision“ liegen. Klosterneuburg hat viele Leute mit know how… die Klosterneuburger sind generell gut ausgebildete Leute, viele Selbstständige. Auch da gibt es Überlegungen für entsprechende Infrastrukturen, die noch zu konkretisieren sind.

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ARCHITEKTEN

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Architekturwettbewerb für ihr Haus

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ie Entscheidung mit der wohl größten Tragweite beim Hausbau ist die Auswahl des „richtigen“ Architekten oder Bauplaners. Aber wie finden Sie den Architekten, der Ihre Bedürfnisse optimal bedient?

Vielleicht nominieren Sie als Bauherr ihren Architekten aufgrund seines nationalen oder gar internationalen Renommees. Oder Sie hören sich die Empfehlungen von Bekannten an und recherchieren im Internet. Sie werden sich aber auch Referenzobjekte suchen, die Ihnen ins Auge stechen, um dann herauszufinden, welcher Architekt das Haus entworfen hat. Ein Tipp: gehen Sie dabei ruhig auf wildfremde Leute zu, und bitten Sie darum, das Haus besichtigen zu dürfen. Erfahrungsgemäß ist das sehr schmeichelhaft für die jeweiligen Besitzer und sie werden Ihnen bereitwillig zeigen, was Sie sehen wollen – allenfalls auch mal mehr, als Ihnen lieb ist Grundsätzlich sind drei Planungsphasen vorgesehen...

Vorentwurf – Einreichplanung – Detailplanung Der Vorentwurf beschäftigt sich mit der grundlegenden architektonischen Konzeption. In der Regel werden hier zwei bis vier Entwürfe ausgearbeitet. Um einen Vorentwurf zu erhalten, müssen Sie also bereits einen Architekten ausgewählt und beauftragt haben.

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Was aber, wenn Sie bereits in dieser Planungsphase bemerken, dass der beauftragte Architekt doch nicht so ganz auf Ihrer Wellenlänge ist? Was, wenn Sie zwar mehrere Vorentwürfe erhalten, diese aber im Grundsatz alle sehr ähnlich sind und das Grundkonzept nicht Ihren Bedürfnissen entspricht? Um diesem Dilemma zu entgehen, empfehlen wir Ihnen, einen privaten Architekturwettbewerb auszuschreiben.

Privater Architekturwettbewerb Ablauf • Wählen Sie drei unterschiedliche Architekten aus • Teilen Sie mit jedem Teilnehmer die gleichen Unterlagen • Sprechen Sie mit jedem Architekten Ihre Vorstellungen und die vorgegebenen Unterlagen durch • Beauftragen Sie jeden Architekten mit der Ausarbeitung nur EINES Entwurfes • Sprechen Sie mit jedem Teilnehmer seinen Entwurf und die Idee seines Konzeptes im Detail durch • Entscheiden Sie sich für einen Entwurf Vorteile • Durch einen privaten Architekturwettbewerb erhalten Sie mehrere grundsätzlich verschiedene Vorentwürfe • Sie können prüfen, ob die „Chemie“ zwischen Ihnen und dem Architekten stimmt


Nachteile • Ihr Aufwand steigt, da Sie Durchsprachen mit mehreren Architekten führen müssen • Nicht jeder Architekt ist bereit, an einem privaten Architekturwettbewerb teilzunehmen Kosten Ein privater Architekturwettbewerb sollte keine zusätzlichen Kosten verursachen. Dies ist aber von den teilnehmenden Architekten und Ihrem Verhandlungsgeschick abhängig. Für den Vorentwurf sind 13% des Gesamthonorars vorgesehen. Darin sind in der Regel 2-4 Entwürfe vorgesehen. Im Falle eines Architekturwettbewerbes wird dieses Honorar auf 3 Architekten aufgeteilt, da ja jeweils nur ein Entwurf ausgearbeitet wird. Unterlagen • Raumkonzept • Fotos vom unbebauten Grundstück bzw. vom bestehen- den Objekt • Lageplan des Grundstücks • Informationen hinsichtlich Zufahrt, Dienstbarkeiten, Sperrflächen

Verfasst von: Stefan Oberhauser

Die Alternative: Gratis Bauberatung - Erstberatung bis 60 Minuten Jeder angehende Bauherr kann über die Kammer der Architekten und Ingenieurkonsulenten für Wien, Niederösterreich und Burgenland eine kostenlose Bauberatung in Anspruch nehmen und sich mit einem Architekten aus dem Beraterpool in Verbindung setzen. Auch bei Fragen der Vertragsgestaltung und Honorarberechnung hilft die Kammer gerne weiter. Bauberatung durch Architekten und Ingenieurkonsulenten. Karin Achs Tel: 01/505 17 81-11 E-Mail: karin.achs@arching.at Geboten wird eine Erstberatung im Ausmaß von bis zu 60 Minuten. Rechtsberatung Mag. Christoph Tanzer Tel: 01/505 17 81-28 E-Mail: christoph.tanzer@arching.at

Tipps zum privaten Hausbau

Verfügen Bauherren bereits über eine Vorstellung, welche bzw. wie viele Räume benötigt werden, oder soll dies erst gemeinsam mit dem Profi erarbeitet werden? Stellen Sie Bestandspläne zur Verfügung oder müssen diese erst angefertigt werden? Welches Budget haben Sie zur Verfügung? etc.

abzuschließen, die wesentliche Frage „Was soll wofür gegen welches Entgelt geleistet werden?“ sollte aber jedenfalls schriftlich festgehalten werden. Um sich eine erste Vorstellung darüber zu machen, wie die Zusammenarbeit mit Architekten konkret aussehen kann, bieten einige Architekten eine kostenlose Bauberatung an.

Inwieweit Architekten in Vorprojektsphasen bereits ein Honorar in Rechnung stellen, ist individuell verschieden. Hier sollte kurz nachgefragt und eine Vereinbarung getroffen werden. Auch über die Gesamtkosten des Planers sollte bereits in einer ersten Phase gesprochen werden. Mündliche Vereinbarungen sind tunlichst zu vermeiden. Es ist nicht zwingend notwendig, umfangreiche schriftliche Verträge

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ARCHITEKTEN Planen mit Profis

Die Erfahrung zeigt, dass Bauherren mit Architekten 20 – 25 % der Hausbaukosten einsparen können. Die Architekten setzen die Vorstellungen des Bauherren gemeinsam mit hochqualifizierten Fachleuten – Ingenieurkonsulenten – um, erledigen die Behördenwege, suchen die kostenoptimalen Materialien und Professionisten, koordinieren sämtliche Termine und überwachen und überprüfen Leistung, Qualität und Kosten Ihres Hausbaus.

Der Architekt

Für angehende Bauherren empfiehlt es sich, von Anfang an einen Architekten zu beauftragen. Der Architekt entwickelt gemeinsam mit dem Auftraggeber – auf Grundlage dessen finanzieller und gestalterischer Vorstellungen – sein persönliches Projekt. Er liefert die Pläne vom Vorentwurf bis zur Detailplanung, übernimmt die behördlichen Erledigungen, erstellt das Leistungsverzeichnis und die Massenberechnungen, auf deren Grundlage eine Kostenschätzung vorgenommen werden kann, übernimmt die technische und geschäftliche Oberleitung der Bauausführung und übt für den Bauherren die örtliche Bauaufsicht aus. Alle diese Leistungen können von ArchitektInnen auch einzeln als Teilleistungen vom Bauherren bestellt werden. Die rechtzeitige Betrauung von Architekten verschafft Auftraggebern einen Überblick über ihr persönliches Projekt und macht es berechenbar. Der Realisierung steht nichts mehr im Wege! Mängel, die oft Folge von fehlender oder schlampiger Planung sind und die Baukosten oft ins Unkalkulierbare und Unermessliche treiben, können solcherart vermieden werden. Sollten dennoch Fehler passieren, ist der Architekt durch eine entsprechende Haftpflichtversicherung versichert. Ein Haus baut man in der Regel nur einmal im Leben. Für ArchitektInnen hingegen ist das die selbstverständlichste Sache der Welt. Daher sollten sich angehende Bauherren für die Erfahrung von Architekten entscheiden und sich damit lebenslange Wohnzufriedenheit sichern.

Statiker

sichert Bauherren in schwierigen Grundstückssituationen oder bei mutigen Entwürfen die „konstruktive Sicherheit“ ihres Bauwerks.

Haustechniker

vertritt die energiepolitischen Interessen des Bauherren und zeigt ihm ökonomische Lösungen auf, die sich auch ökologisch sehen lassen können.

Geometer

Beginnt das Bauprojekt mit dem Ankauf oder der Übernahme einer Liegenschaft, kann die Beauftragung eines Geometers (Vermessers) unangenehme Überraschungen ersparen. Die meisten Bauordnungen verlangen einen Abstand des Bauwerkes (meistens drei Meter) von einer „rechtlich gesicherten“ Grenze. Die örtliche Fixierung der Grenze kann der Geometer beurkunden. Darüber hinaus gibt er dem Bauherren kompetente Auskunft, ob die betreffende Liegenschaft ein Baugrund ist, ob er bebaubar ist (also den Bebauungsplänen entspricht) oder darauf öffentliche Verpflichtungen im Baufall lasten und ob das angegebene Flächenmaß stimmt.

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GESUNDES BAUEN

Bauen Sie gesund? Unverzichtbar für Bauherren, Planer, Produzenten, Dienstleister, Gewerke Kommunen, Versicherungen, Gerichte,…

Vordergrund. Die veränderte Baukultur führt auch zu massiven Veränderungen im Wohn- bzw. Lebensumfeld und der Lebensgewohnheiten der Menschen. Dies hat Auswirkungen auf die Gesundheit und das Wohlbefinden der Nutzer. Dies zeigt auch die Zunahme des sogenannten Sick building syndrome (SBS) sowohl bei Industriebauten als auch bei Wohnhäusern. :erlesen: Um welche Erkrankungen handelt es sich?

Mag. Brigitte John-Reiter Geschäftsführerin „Kompetenzzentrum Gesundes Bauen“

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inen Großteil seines Lebens verbringt der Mensch in Gebäuden, sowohl im privaten wie im beruflichen Umfeld. Diese Gebäude, im Grunde alle, sollten selbstverständlich Wohlbefinden und Gesundheit fördern. Gesunde, ungiftige Materialien, Licht… klingt alles nach NoNaNet… ist es aber nicht. Denken Sie nur an Asbest, Formaldehyd und andere Gifte, die uns anhaltend in den Medien begleiten. Ein Klosterneuburger Institut hat sich dieses Themas angenommen, um aufzuklären, Forschungsergebnisse anzubieten, Beratungen und Seminare durchzuführen: das KOMPETENZ|ZENTRUM Gesundes Bauen. :erlesen sprach mit der Geschäftsführerin, Frau Mag. Brigitte JOHN-REITER :erlesen: Frau Mag. John-Reiter, welche Themen stehen derzeit in Ihrem Institut im Vordergrund? Frau Mag. John-Reiter: Die aktuellen Entwicklungen stellen moderne Bautypen (Passiv- oder Nullenergie-Hausbau) und Themen wie Ökonomie, Ökologie und Nachhaltigkeit in den

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Frau Mag. John-Reiter: Dabei handelt es sich um Befindlichkeitsstörungen und Erkrankungen wie Kopfschmerzen, Allergien und Atemwegserkrankungen. Diese werden zunehmend mit dem persönlichen Wohnumfeld und den dortigen Einflussfaktoren wie Licht, Raumluft, Lärm, Stäube, chemische Schadstoffe und haustechnischen Anlagen in Zusammenhang gebracht. Durch diese Einflussfaktoren werden unspezifische Beschwerden ausgelöst, die häufig auf keine eindeutige Ursache zurückgeführt werden können. Durch die aktuellen technologischen und bautechnischen Entwicklungen muss dem Thema Gesundheit in Wohnräumen wieder verstärkt Aufmerksamkeit und Bedeutung beigemessen werden! :erlesen: Welche Ziele verfolgt das KOMPETENZ|ZENTRUM Gesundes Bauen? Frau Mag. John-Reiter: Wir verfolgen mit unserem ganzheitlichen, interdisziplinären Ansatz folgende Ziele: Entwicklung von ganzheitlichen Konzepten für Baukonstruktionen und -materialien, die die Gesundheit und das Wohlbefinden ihrer Bewohner fördern. Forschung und Modellprojekte zur wissenschaftlichen Untersuchung/Bewertung von Einflussfaktoren und ihrer Auswirkungen auf Gesundheit und Wohlbefinden sowie Erstellung konkreter Handlungsempfehlungen im Kontext Bauen/ Sanieren. Aufbau eines Informationsnetzwerks zur Förderung der Verwendung gesunder Baustoffe und zur Information der relevanten Stakeholder (Baustoffproduzenten, Gewerke, institutionelle und private Bauherren, Baufirmen, Händler, Architekten, Verbraucher).


Frau Mag. John-Reiter absolvierte das Studium der Betriebswirtschaft an der Wirtschafts-Universität Wien. Als Geschäftsführerin der Österreichischen Akademie für Arbeitsmedizin (AAm), der Österreichischen Akademie für Präventivmedizin & Gesundheitskommunikation (ÖAPG) und des Kompetenzzentrums für Humanvermögen (CCHCR) verfügt Frau Mag. John-Reiter über umfassende fachliche Kenntnisse aus der Arbeitsmedizin und langjährige Erfahrungen zum Thema ganzheitlicher Gesundheitsförderung und Prävention. Dabei erstreckt sich ihre Expertise auch über die Bereiche Berufsbild- und Curricula-Entwicklung, Projektleitung (EU Projekte - PHARE, EUROPEAID, PLEXUS), Präventionsforschung sowie Veranstaltungsmarketing. Positionierung der Marke Gesundes Bauen im Bewusstsein relevanter Stakeholder (z.B. Hersteller, Bauherren, Nutzer), Wissenseinrichtungen (z.B. Universitäten, Fachhochschulen), öffentlicher Stellen (z.B. Ministerien, Landestellen, Baubehörden, Normungsausschüssen) und Medien. Aufbau eines Qualitätsmanagementsystems mit dem Ziel der Zertifizierung von Gesundheits- bzw. Wohlbefindenfördernden Baustoffen und -komponenten. Aufbau einer Corporate Identity und Einsatz strategischer Kommunikationsmaßnahmen zur Stärkung der Marktposition zertifizierter Produkte.

„Gesundheit ist ein Zustand völligen psychischen, physischen und sozialen Wohlbefindens“ (Gesundheitsdefinition der WHO, 1948). :erlesen: Was verstehen Sie konkret als ganzheitlichen, interdisziplinären Ansatz? Frau Mag. John-Reiter: Als komplexer Entwicklungs- und Erhaltungsprozess wird Gesundheit durch die Wechselwirkung von biologischen, physikalischen, chemischen, physischen, psychischen und sozialen Einflussfaktoren bestimmt. Übertragen auf den Bauprozess führt ein derart ganzheitliches Verständnis des Menschen und seiner Gesundheit zu verschiedensten Anforderungen, wie etwa: Der Mensch und seine körperlichen, psychischen und sozialen Bedürfnisse müssen im gesamten Kreislauf des Bauprozesses – von der Projektentwicklung über die integrale

Planung, die Produktion der Baustoffe und einzelner Komponenten sowie beim Einbau haustechnischer Anlagen bis hin zur Ausführung und dem Betrieb von Gebäuden – berücksichtigt werden. Die integrale Planung (Architektur, Statik, Haustechnik, Bauphysik) muss ebenfalls die „Gesundheitsplanung“ beinhalten. Gesundes Bauen erfordert eine Fokuserweiterung von baulichen, physikalisch-technischen, architektonischen, ökonomischen und ökologischen Gesichtspunkten auch auf medizinische, physiologische und psychologische Faktoren. Die Wechselwirkung zwischen Baustoffen – Bauteil – Bauwerk – haustechnischen Anlagen und Nutzer muss ganzheitlich betrachtet werden. :erlesen: Für wen bieten Sie zu diesen Themenkreisen Workshops an? Frau Mag. John-Reiter: Einerseits für die interessierte Öffentlichkeit und im Besonderen für Hersteller/Produzenten, für Planer und Ausführende und Investoren. :erlesen: Wir danken für das Gespräch. Kontaktdaten: KOMPETENZ|ZENTRUM Gesundes Bauen Kierlinger Straße 87, A-3400 Klosterneuburg T: +43 2243 31 661 office@oeapg.at, www.oeapg.at

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MAKLER

Makler – geht’s nicht auch ohne?

Vielen aus der Seele gesprochen. Doris Deutsch RE/MAX im Interview

verser Behörden und Ämter. Die Basis dafür ist eine fundierte Aus- und Weiterbildung, die man für das Gewerbe „Immobilien-Makler“ braucht. Nur Makler mit diesem umfassenden Wissen und dem notwendigen Gewerbeschein können diese Sicherheit bieten. Dazu ist jeder Makler verpflichtet, sich an die Standesregeln zu halten. :erlesen: Welche finanziellen Verluste können eintreten?

Doris Deutsch, MBA, akad. IM, seit vielen Jahren erfolgreiche konzessionierte Immobilienmanagerin aus Klosterneuburg mit großem Engagement und viel Liebe zu ihrem Beruf. Kontakt: Tel.: 0664/2298 981 e-mail: doris.deutsch@remax.net

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ür das Tür-Aufsperren und eine kleine Führung durch Wohnung oder Haus eine Provision – ja sogar zwei. Eine Provision vom Verkäufer/Vermieter und einmal vom Käufer/Mieter! Für viele ist das einfach nicht nachvollziehbar. :erlesen sprach mit Doris Deutsch. :erlesen: Frau Deutsch, warum ist ein Makler sinnvoll? Was rechtfertigt so viel Geld? D. Deutsch: Bei der Vermarktung einer Immobilie geht es um eine sensible Transaktion, die man in dieser Höhe meist nur ein- oder zweimal im Leben abschließt. Aus diesem Grund muss das bestmögliche Ergebnis angestrebt werden. Ein Profi soll alle Vertragspartner vor finanziellem Verlust oder Regress-Ansprüchen bestmöglich schützen. Dazu gehören unter anderem Kenntnisse der rechtlichen Grundlagen, der Liegenschaftsbewertung, der Immobilienbewirtschaftung, der Flächenwidmung und Bauordnung, des Wohn-, Grundbuch- und Grundverkehrsrechtes, Kenntnisse über lokale Besonderheiten sind mindestens genauso wichtig wie persönliche Kontakte zu allen wichtigen Anlaufstellen, wie di-

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D. Deutsch: Nicht selten sieht man sich vor dem Richter wieder, wenn beim verkauften Objekt versteckte Mängel auftreten oder die Immobilie unter falschen Voraussetzungen gekauft wurde und der Käufer auf Rückerstattung bzw. Wertminderung klagt. Oder anders herum: …wenn der Käufer mit der Bezahlung ausständig ist, weil, zum Beispiel, die Finanzierung nicht gesichert ist. All das kostet Zeit, Geld und bringt Ärger. Leider gibt es auch immer wieder sogenannte Teilzeit- und Freizeitmakler, die ohne Gewerbeschein agieren, über Vorschriften und Verträge nichts wissen, bzw. nichts wissen wollen und als sogenannte „schwarze Schafe“ der ganzen Branche schaden. Viel Geld geht oft schon bei der Preisfindung einer Immobilie verloren, z.B. wenn ein Preis viel zu hoch angesetzt wird…

: Auch eine Immobilie hat einen Ruf zu verlieren : :erlesen: Da kann nur der Käufer verlieren? D. Deutsch: Kurioserweise auch der Verkäufer. Beispiel: Nicht selten kommen Verkäufer einer Immobilie mit dem Wunsch zu uns oder dem Auftrag, ihre Immobilie zu verkaufen und nennen uns einen Preis, der emotional zwar verständlich ist, jedoch nicht auf Basis von marktüblichen Fakten beruht, der nicht den lokalen Gegebenheiten entspricht und daher dem Käufer gegenüber oft nicht begründbar ist. Die Folge: Die Immobilie wird über viele Monate nicht verkauft, der Verkäufer muss nach und nach den Preis senken. So kommt es, dass er zwar irgendwann beim „richtigen“ Preis angelangt ist, man ihn aber noch weiter herunter handelt, und oft muss er seine Immobilie dann zu einem weit niedrigeren Preis verkaufen als seine Schmerzgrenze war. Geld verloren, Zeit verloren, Vertrauen verloren… Der Makler unterliegt einer Sorgfaltspflicht, wie ein Sachver-


ständiger… dazu gehört auch eine realistische Einschätzung des Preises durch eine Marktanalyse. Wir als Makler betrachten eine Immobilie, als würden wir sie selbst kaufen wollen – also eher sachlich. Weiters stehen dem Makler der Kaufpreisspiegel - hier werden tatsächlich verkaufte Objekte erfasst- sowie anerkannte Bewertungsregeln zur Verfügung, die in Kombination mit lokaler Kenntnis ein hohes Maß an Sicherheit über den zu erzielenden Preis bieten.

:erlesen: : Bitte noch ein paar Tipps: Worauf muss man bei der Auswahl des richtigen Maklers achten?

:erlesen: Wie wichtig ist der Faktor Zeit beim Verkauf einer Immobilie?

:erlesen: Was sind das für Maßnahmen? D. Deutsch: Für jedes Objekt wird bei uns ein eigener Marketingplan erstellt, der sich ganz nach dem Bedürfnis der Immobilie richtet. Man kann nicht alle Objekte über einen Kamm scheren, jede Immobilie ist etwas Spezielles. Unter anderem werden unsere Objekte auf über 30 Internetplattformen beworben, eigene „Zu Verkaufen“ Karten sowie Objektvisitenkarten werden gedruckt, Exposé, Präsentation in Schaufenstern und Printmedien sind selbstverständlich. Das große RE/MAX-Netzwerk mit derzeit 104 Büros und über 650 Maklern führt zu einer raschen Angebotsbreite des Objektes. Selbstverständlich arbeiten wir aber auch mit anderen Maklern in beruflicher Kooperation im Sinne des Kunden zusammen. Das „OPEN HOUSE“ ist ein weiteres geniales Tool für Objekte, welche sehr marktgängig sind. Hier konzentrieren wir die Marketingmaßnahmen auf eine kurze Zeit und erzielen in Kombination mit einem „Buttom Up Pricing“ große Erfolge. :erlesen: Kann ein Makler einem Verkäufer auch mehr Geld bringen? D. Deutsch: Aber natürlich! Mit der richtigen Vorbereitung auf den Verkaufsprozess kann mitunter einiges an Geld zusätzlich lukriert werden. Oft sind es nur Kleinigkeiten, welche aber einem potentiellen Käufer wichtig sind. Das beginnt bereits bei einer perfekten fotografischen Aufbereitung und geht bis zu Tipps, wie man sein Heim in bestmöglichem Zustand bei der Besichtigung präsentiert - denn für den ersten Eindruck gibt es nur eine Chance. Aber was uns noch viel mehr am Herzen liegt, ist unsere Freude an zufriedenen Kunden, die uns gerne weiterempfehlen. Wir unterstützen unsere Kunden weit über den normalen Verkaufs-/Vermietungsprozess, bieten z.B. Hilfestellung bei der Finanzierung, bei der Erstellung des Energieausweises, beraten in Sachen Immobilienertragsteuer, geben Tipps in Sachen Homestaging, organisieren Entrümpelungen, Renovierungen und ebenso Gartenarbeiten und Übersiedlungen.

D. Deutsch: So wie jede Immobilie einzigartig ist, ist es auch sein Besitzer. Nicht jeder Makler passt zu jedem Verkäufer. Mein Rat ist: Laden Sie sich einige Makler zu einem persönlichen Gespräch ein und fühlen Sie ihnen auf den Zahn. Mit gezielten Fragen erkennen Sie sehr rasch, welcher Makler für Ihre Immobilie das beste Konzept hat bzw. am besten geeignet ist - und diesen Makler verpflichten Sie dann, alles dafür zu unternehmen, dass Ihre Immobilie schnell, so angenehm wie möglich und zum richtigen Preis verkauft wird. Der Vergleich wird sich lohnen!

Fragen an den Immobilienmakler: • Sind Sie ein hauptberuflicher Immobilienmakler? • Seit wann sind Sie Makler? • Welche beruflichen Qualifikationen haben Sie erlernt? • Mit welchen Kollegen arbeiten Sie gerne zusammen? • Verfügen Sie über Erfahrungswerte hier in dieser Region? • Haben Sie hier in der Nachbarschaft schon regelmäßig Immobilien vermittelt? • Haben Sie Dokumentationen, zu welchem Marktwert hier in der Region die Immobilien tatsächlich verkauft werden? • Was ist konkret Ihr Vermarktungskonzept für meine Immobilie? • Wie lange werden Sie benötigen, um meine Immobilie zu veräußern? • Verlangen Sie einen Alleinauftrag? Wenn ja, warum? Wie lange soll der laufen? • Erstellen Sie über meine Immobilie eine „Wertermittlung“? • Was werden Sie konkret für mich tun? • Erhalte ich von Ihnen regelmäßig einen Aktivitätenreport? • Komme ich aus dem Vertrag mit Ihnen heraus, sollte ich gegebenenfalls unzufrieden sein?

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© Gina Sanders - Fotolia.com

D. Deutsch: Käufer beobachten den Markt genau und registrieren, wie lange eine Immobilie in Internet oder Zeitungen steht, um dann irgendwann das „Schnäppchen“ zu machen. Wir von RE/MAX verkaufen durch richtige Preisfindung und gezielte und innovative Marketingmaßnahmen eine Immobile, im Schnitt nach 86 Tagen, zum bestmöglichen Preis.


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HOME-STAGING

Neuer Trend: Home-Staging Immobilien verkaufen, um 15% mehr erzielen bei 30% kürzerer Verkaufszeit

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n den USA (wo sonst) längst Gang und Gäbe, kommt der Trend über Kanada nach Europa und jetzt ist er auch in Klosterneuburg angekommen. Auf Youtube ist das Thema längst eine eigene Kategorie. Zu sehen sind Video-Ratgeber, die zeigen, wie Sie Wohnzimmer und Schlafzimmer präsentieren sollten. Und wenn Sie es selbst nicht können oder wollen, es gibt bereits den Professionisten „Homestager“. Beim Googeln finden Sie rasch erste Websites und Adressen. Beispiele: www.home-staging.com, www. home-staging.at

Geförderte Sanierungen auf Rekordlevel „Darunter versteht man das Entpersonalisieren von Immobilien, Häusern und Wohnungen, die zum Verkauf stehen. Wohnung/Haus werden, im übertragenen Sinn, auf eine „Bühne“ gestellt, damit sich die Immobilie von ihrer besten Seite zeigen kann. Ziel ist, die Objekte dem Käufer neutral aber auch geschmackvoll zu präsentieren.“ (Aus einem Beitrag des ORF, von Catrin Jenni) Der Vorteil von Home-Staging: Ein um bis zu 15 % höherer Verkaufspreis kann erzielt werden, die Verkaufszeit kann sich um 30% verkürzen. Immobilien-Kauf ist eine emotionale Sache und Räume sollen ihr Potenzial zeigen. Man arbeitet mit Farben, Licht, Stoffen, Bildern, Accessoires, frischen Blumen. Tücher können dekorativ „Chaos“ verdecken. Hussen werden zum Abdecken alter Sessel eingesetzt, persönliche Fotos oder Bilder werden durch große neutrale Bilder ausgetauscht.

Schlafzimmer und Wohnzimmer wirken „gestaged“ wie Schauräume oder hochwertige Hotelzimmer. Es geht darum, den Zeitgeschmack des Zielpublikums zu treffen. Um 8 bis 12.- EURO pro qm kann man sich bereits helfen lassen, und diese Investition lohnt sich Sie kommt um ein Mehrfaches leicht wieder herein, sagt man. Sind Sie eher ein rationaler Käufer, empfiehlt es sich, die Sache analytischer anzugehen. Geht es doch um eine langfristige Entscheidung. Immobilien-Klosterneuburg (www. immobilien-klosterneuburg.at) setzt da auf eine professionelle „Wunschanalyse“. Mit dem Kunden werden gemeinsam Wohnbedarf, wie zum Beispiel Lage der Immobilie, schnelle Erreichbarkeit von Kindergärten und Schulen, Anschluss an öffentliche Verkehrsmittel, perfekte Einkaufsmöglichkeiten aber auch persönliche Bedürfnisse wie Anzahl der Räume, Ausrichtung der Immobilie, eventueller Renovierungsbedarf, Größe des Gartens und vieles mehr erhoben. Je konkreter, desto treffsicherer kann das Haus, Grundstück oder die passende Wohnung oder gefunden werden. Zu überlegen ist auch, ob Sie einem Neubau den Vorzug geben, bei welchem die Planung Ihrer individuellen Wünsche realisierbar, die finanzielle Belastung aber meist höher ist. Bei einer Gebrauchtimmobilie haben Sie wiederum geringere Gestaltungsmöglichkeiten, dafür aber meist einen festen Kaufpreis. Wie würden Sie kaufen oder verkaufen? Ein Immobilien-Professionist ist da alleine schon mit seinen Fragen hilfreich, weil sie helfen, für sich selbst Klarheit zu bekommen, was man will und was nicht. © Iriana Shiyan - Fotolia.com

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IPad Apps

Annuitäten Rechner

(Was kostet es mich?) Sie planen den Kauf einer Immobilie und möchten auf einen Blick die nötigen Informationen wie Annuität, monatliche Belastung, Laufzeit etc. haben? Dann ist dieses Tool genau das richtige. Der Annuitäts-Rechner ist ein einfach zu bedienendes Werkzeug, um in wenigen Schritten Annuität, Kredit-Laufzeit und Belastung zu berechnen. Die Eingaben können entweder als Prozentwert (zum Immobilienpreis bzw. Kreditbetrag) oder als Absolutwert in Euro eingetragen werden. Es können außerdem Zwangsversteigerungen sowie Mieteinnahmen berücksichtigt werden. Preis: 0,89€

Immobilien Scout24 und immowelt.de (Wo sind freie Immobilien?) Zwei Immobiliensuch- Portale von unterschiedlichen Anbietern. Finden Sie Ihre neue Immobilie, egal ob Wohnung, Haus oder Gewerbe, zur Miete oder zum Kauf, jederzeit und an jedem Ort. Optimiert für das iPad erleben Sie die Immobiliensuche intuitiv und fließend in einer neuen Dimension. Per Push-Benachrichtigung können Sie direkt über neue Angebote informiert werden. Lassen Sie sich alle verfügbaren Immobilien in der Nähe Ihrer aktuellen Position anzeigen oder suchen Sie nach einer Adresse, Stadt, Postleitzahl (PLZ) oder einem Stadtteil und sortieren der Ergebnisse nach eigenen Vorstellungen (Preis, Wohnfläche, Zimmeranzahl, Aktualität, etc.). Preis: Beide Kostenlos

ABC der Mietminderungsquoten (Was steht mir zu?) Die Applikation Mängel ABC gibt Ihnen die Möglichkeit, gezielt nach gängigen Mietmängeln zu recherchieren und aus über 1.500 Gerichtsentscheidungen die für diese Mängel ausgeurteilten Minderungsquoten zu ermitteln. Diese App bietet Ihnen über 1.500 Entscheidungen deutscher* Gerichte zu Mietmängeln und den dafür zugesprochenen Mietminderungsquoten in Prozentzahlen. Eine komfortable Suche anhand einer Vielzahl alphabetisch geordneter Mietmängel wie
 Schimmelbildung, Lärm, Heizungsausfall, undichte Fenster,

 u.v.m. wird geboten. Im Suchfeld können Sie selbst Begriffe eingeben und erhalten Vorschläge für Treffer, die Ihnen eine schnelle und effektive Recherche ermöglichen. Preis: Kostenlos / *Im Konkretfall österreichischen Gerichtsstand prüfen.

MagicPlan

(Schnell den Grundriss abmessen) MagicPlan ist die einzige Anwendung, die mithilfe einiger Fotos einen Bauplan eines Gebäudes misst und zeichnet. Mithilfe von MagicPlan sind Sie in der Lage, innerhalb weniger Minuten sehr genau den Grundriss einer bis Dato unbekannten Immobilie zu ermitteln. Preis: Kostenlos

Haufe:

Wohnungsübergabe (Nichts vergessen?) Bei einer Wohnungsübergabe kommt es leicht zu Missverständnissen zwischen dem Vermieter und dem Mieter. Die Universal-App „Wohnungsübergabe-Protokoll“ nimmt deswegen beim Gang durch eine Wohnung Fotos, Fakten und Absprachen entgegen, um sie gleich in einem Protokoll festzuhalten. Sind alle Einträge gemacht, können die Parteien vor Ort ihre Unterschrift direkt auf dem Bildschirm des iPads abgeben und das Protokoll somit unterzeichnen. Das geht am Ende allen Beteiligten per E-Mail zu. Die neue Version 2.0 erweitert die App noch einmal deutlich. Sie erfasst nun auch größere Fotos, merkt sich Zählerstände und notiert Sondervereinbarungen. Außerdem kann die App nun auch für Immobilienverkäufe genutzt werden. Mieter, Vermieter und Immobilienkäufer können mittels der angebotenen Features ihre Wohnungsübergaben archivieren. Preis: 0,79€

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BADEZIMMER

So verleihen Sie dem Badezimmer ein neues Antlitz

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rüher diente der Raum ausschließlich der täglichen Hygiene, heute ist das Bad Wohlfühloase und Schminktempel zugleich. Aufgrund der hohen Luftfeuchtigkeit in Kombination mit warmen Temperaturen machen sich im Laufe der Jahre Schimmel und Kalkablagerungen breit, sodass dem Interieur eine Rundumerneuerung hin und wieder gut tun würde. Eine Sanierung würde jedoch den finanziellen Rahmen sprengen, oder?

Tatsächlich bedarf es nur weniger Schönheitsreparaturen und Stilmittel, um dem Badezimmer ein neues Antlitz zu verleihen. Dabei müssen Sie nicht einmal tief in die Tasche greifen, sofern Sie sich an unsere Tipps zur Renovierung halten. Welche das sind, listen wir Ihnen in den folgenden Absätzen auf. Wir wünschen frohes Schaffen!

Für eine frische Optik: 5 Tipps zur Renovierung • Tipp 1: Vor allem die Silikonverdichtungen und Fugen neigen dazu, Schimmel anzusetzen oder sich im Laufe der Zeit zu verfär- ben. Anstatt den kompletten Fliesenspiegel aus der Wand zu schlagen und durch einen neuen zu ersetzen, können die betroffenen Stellen einfach ausgekratzt und neu gefüllt werden. Frische Silikonmasse und Fugenabzieher sind in jedem Baumarkt erhältlich. • Tipp 2: Wenn Ihnen die Fliesen nicht mehr gefallen, können diese beispielsweise neu lackiert und verdichtet werden. Spezielle Fliesenlacke gibt es in verschiedenen Farben, sodass für jeden Geschmack etwas dabei ist. Alternativ kann aber auch wasserdich ter Rollputz angewendet werden. Wichtig ist jedoch, dass die Fliesen erst gereinigt und von Ablagerungen befreit wurden. • Tipp 3: Um dem Badezimmer ein zeitgemäßes Aussehen zu verleihen, sollten alte Heimtextilien (u.a. Badematte, Duschvorhang und Handtücher) durch neue ersetzt werden. Bei Heine gibt es beispielsweise eine große Auswahl an Zubehör und modernen Accessoires, die jedem tristen Raum neues Leben einhauchen können. • Tipp 4: Damit der Raum harmonisch und ausgeglichen wirkt, ist es wichtig, dass nicht zu viele Farben wild durcheinander gewürfelt werden. Entscheiden Sie sich für zwei oder drei verschiedene Nuancen, die an mehreren Stellen immer wieder auftauchen, gerne auch in dem einen oder anderen Mobiliar, das sie neu hinzugekauft haben. • Tipp 5: Zu guter Letzt können Sie mit neuen Lichtquellen (u.a. Spots an der Decke und Kerzenschein neben der Badewanne) und frischen Pflanzen einen Wellnesstempel zum Entspannen schaffen. Achten Sie darauf, dass Ihre grünen Mitbewohner die hohe Luftfeuchtigkeit und Wärme gut vertragen, andernfalls könnten sie im Badezimmer schnell eingehen. Aus http://wohntipps.at/

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Badespass Heizvergnügen und

Tel.: 02243/87100 Seniorenbäder! e-mail: office@installationen-fassl.at Neben der Renovierung von Bädern, WC-Anlagen und Heiwww.installationen-fassl.at zungssystemen haben wir uns auch auf seniorengerechte Komplett-Umbauten von Bädern spezialisiert.

Hier achten wir besonders auf die Sicherheit im Badezimmer. Barrierefreie Lösungen für Menschen mit Handicap und Senioren. Rutschhemmende Wannen, Fliesen und Duschtassen sind genauso selbstverständlich wie Haltegriffe und Duschklappsitze. Fairness wird bei uns großgeschrieben: Unsere Fachberatung (auf Wunsch auch gerne vor Ort) ist kostenlos. Über 95 Prozent unserer Senioren möchten zu Hause in ihrer gewohnten Umgebung älter werden. Gleiches gilt für unsere Schwerbehinderten. Speziell das Bad muss den veränderten Anforderungen beider Gruppen angepaßt werden. Ein rechtzeitiger Umbau ist Voraussetzung, um entscheidend zur persönlichen Mobilität und Selbständigkeit beizutragen. wir wissen wie’s geht !! Spezialist auch bei ÖL- und Gas- Anlagen in Energie- und Umweltfreundlichen Ausführungen!! S

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FINANZIERUNG

Der Weg zu Ihrem Wohn(t)raum in Klosterneuburg/Weidling

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rwischen Sie sich in letzter Zeit zunehmend dabei, in der Tageszeitung neben Chronik und Sportteil auch den Immobilien Aufmerksamkeit zu widmen?

die Volksbank mit www.volksbankimmobilien.at sicher ein guter Tipp. Rund 3.000 Immobilien von Volksbank-Kunden für Volksbank-Kunden bzw. zukünftige Volksbank-Klienten stehen zur Auswahl.

In fast jeder Umfrage nach den größten persönlichen Wünschen rangieren ein Haus in Klosterneuburg/Weidling oder eine Eigentumswohnung in 1190 Wien im Spitzenfeld. Wann immer Sie sich für die Änderung Ihrer Wohnsituation entscheiden, was erwartet Sie auf dem Weg dorthin? Auf was müssen Sie achten, wer kann mit Rat und Tat zur Seite stehen?

In der Kontaktmeldung können Sie Ihr Wunschobjekt, nach Lage, Größe, Ausstattung und Preisniveau konkretisieren und erhalten darauf unverbindlich per Mail passende Immobilien.

Wir haben eine kurze Anleitung für Sie:

Welcher Wohntyp sind Sie?

Viele Menschen lieben es, in der Stadt zu wohnen, zum Beispiel in einer Wohnung mitten im Zentrum, mit Kunst und Kultur rundum. Andere bevorzugen hingegen eher die Ruhe und Abgeschiedenheit eines Hauses im Grünen. Wo sehen Sie Ihre Zukunft? Sie sollten sich im Vorfeld möglichst exakt darüber klar werden, in welche Richtung Sie und Ihre Familie tendieren.

5 zentrale Fragen: • • • • •

Haus oder Wohnung? Stadt oder Land? Mit oder ohne Garten? Altbau oder Neubau? Groß oder klein?

Angebot voraus!

Sie haben die zentralen Anforderungen an Ihr Haus grob festgelegt? Dann kann es ja losgehen mit der Markt-Recherche, und für die gibt’s eine ganze Menge verschiedener Möglichkeiten. Nicht auslassen sollte man Freunde und Verwandte. Die wesentlichsten Informationsquellen sind heute die Online-Immobilien-Börsen. Mit vielen Angeboten ist hier

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Vorsicht rechnet sich!

Besonders wichtig ist in dieser Phase, sich nicht drängen zu lassen. Überprüfen Sie zuerst einmal unverbindlich alle baulichen Faktoren. In dieser Phase ist die Hinzuziehung eines Baumeisters oder Bausachverständigen eigentlich unverzichtbar. Im nächsten Schritt sollte eine Recherche im Grundbuch durchgeführt werden. In ihm sind alle am Objekt bestehenden Rechte wie z.B. Eigentumsrecht, Vorkaufsrecht etc. eingetragen. Hier unterstützen Sie gerne die Volksbank Wien Wohnbauexperten.

Kaufpreis & Nebenkosten.

Der Preis eines Hauses hat immer auch eine emotionale Komponente, aber er sollte in jedem Fall marktüblich sein. Wie die Preise im Umfeld aussehen, erkunden Sie am besten bei einer kleinen Recherche vor Ort – zum Beispiel bei dort ansässigen Maklern, Anwälten oder bei Ihrem Volksbank Wien – Berater. Auch die Nebenkosten eines Hauskaufs schlagen sich mit eventuell noch anfallenden Renovierungskosten als auch mit Kosten wie Grunderwerbssteuer, Grundbucheintragung, Maklerprovision zu Buche. Als Daumenregelung gilt: Rechnen Sie mit 8-10% Nebenkosten beim Kauf einer Immobilie.

Das liebe Geld.

Spätestens jetzt, wo es langsam auch um Finanzierungen geht, sollten Sie sich nicht mehr nur auf Ihre gute Nase, sondern auch auf fundierte fachliche Hilfe verlassen können –


Ihr Wohnberater der Volksbank Wien ist dabei ein erfahrener und kompetenter Partner. Er entwickelt mit Ihnen einen auf Ihre individuellen Gegebenheiten und Zukunftsaussichten maßgeschneiderten Finanzierungsplan, informiert Sie über mögliche Förderungen und wie Sie an eben diese herankommen und vieles mehr. Übrigens – das Online-Wohnbau-Service der Volksbank Wien bietet Ihnen eine ganze Reihe von Check-Listen und Rechnern, mit denen Sie sich bereits im Vorfeld auf das Thema einstimmen können: www.wohntraumcheck.at.

Die optimale Finanzierung.

Ihre persönliche Situation und Wünsche stehen an „1.Stelle“. Eine nachhaltige langfristige Leistbarkeit steht im Vordergrund. Das wichtigste Kriterium ist die Abstimmung der monatlichen Kreditbelastung auf Ihr monatliches frei verfügbares Einkommen. Eine Haushaltsbudgetrechnung, wo sämtliche Einnahmen Ihren derzeitigen und zukünftigen Ausgaben gegenüber gestellt werden, ist daher das wichtigste Instrument im Kreditgespräch.

Ein stabiles Fundament – die Eigenmittel.

Oft steht die Frage im Vordergrund: Wie viel Eigenmittel brauche ich für die Realisierung des Wohn(t)raum? Diese Frage kann nicht allgemein beantwortet werden, da persönliche Einkommenssituation, Objektgröße und damit verbundener Finanzierungsaufwand und ihre weiteren Vermögenswerte Einfluss nehmen. Eine goldene Finanzierungsregel heißt aber: Je höher die eingebrachten Eigenmittel (in Bar oder sonstige Vermögenswerte wie Ansparpläne etc.), desto sicherer und krisenfester steht die Finanzierung. Sondersituationen wie Arbeitsplatzverlust, schwere Erkrankungen oder Unfälle können damit leichter gemeistert werden. In jedem Fall hat die Volksbank Wien auch in solchen Situationen eine passende Lösung für Sie.

Sicher ist Sicher – Zinsabsicherung und Vermögensschutz

Wichtig ist auch, dass Sie sich auch vor zukünftig stark steigenden Zinsen absichern. Steigende Zinsen bedeuten zugleich auch eine Erhöhung der monatlichen Rückzahlungsraten. Aktuell haben wir im europäischen Raum eine Niedrigzinsphase d.h. eine günstige Möglichkeit, sich seinen lang ersehnten Wohn(t)raum zu erfüllen. Gerade Wohnraumfinanzierungen laufen über 20-25 Jahre, es gilt daher, die Kreditrate nach oben zu begrenzen, sodass sie langfristig für Sie auch bei stark steigenden Zinsen leistbar ist. Der Volksbank Wien Wohnbauaktionskredit mit Zinsobergrenze verbindet beide Vorteile: • Sie kommen derzeit in den Genuss der niedrigen Zinsen und Ratenbelastung • Sichern sich aber gleichzeitig durch die vertraglich vereinbarte Zinsobergrenze Ihre maximale Ratenbelas- tung. Ein Beispiel: Zinssatzobergrenze bei 4,75% bedeutet: Steigen die Zinsen z.B.: auf 5%, so bezahlen Sie nur die Kreditrate berechnet mit 4,75%.

Wichtig ist auch, das neu geschaffene oder erworbene Immobilienvermögen von Beginn an abzusichern. Die Volksbank Wien bietet Kunden während der Bauphase einen gratis Rohbauschutz – so sind die Vermögenswerte von Anfang an gegen Elementarschäden versichert. In letzter Konsequenz vergessen Sie bitte nicht, auch Ihre Familie bzw. sich persönlich vor Risiken wie Unfall bzw. dem schlimmsten Fall, des Ablebens, abzusichern. Auto, Haus usw. versichert jeder – sich selbst finanziell abzusichern, wird meist übersehen. Gerade bei langfristigen Wohnbaufinanzierungen sollte eine teilweise finanzielle Absicherung für solche Krisenfälle getroffen werden.

„Geschenktes Geld“ – Wohnbauförderungen!

Die Neuerrichtung bzw. Sanierung Ihres privaten Wohnbauvorhabens wird von den jeweiligen Bundesländern mit günstigen Wohnbauförderdarlehen direkt gefördert bzw. mit Annuitätenzuschüssen zu Bankdarlehen gestützt. Grundsätzlich gilt. Für alles was Neubau, Zubau und Dachgeschoss-Ausbau betrifft, erhält der Bauwerber ein Direktdarlehen der jeweiligen Landesregierung. Dieses ist meist sehr niedrig verzinst (Wien z.B.: 1% p.a.) und weist eine sehr lange Laufzeit auf (bis zu 30 jahren). So kommt der Häuslbauer zu billigem Geld und trägt nur eine geringe monatliche Belastung. Bei der Sanierung eines Objektes (z.B.: ein altes Bauernhaus im Grünen), welches in weiterer Folge ihr Hauptwohnsitz wird, gewähren die jeweiligen Landesregierungen Zinszuschüsse zu Bankdarlehen. Die Höhe dieser Zuschüsse ist meist gekoppelt an den Umfang und die Art der Sanierung. Im Mittelpunkt steht meist die Verbesserung der Energieeffizienz am Gebäude durch thermische Sanierung (Fassade, Fenstertausch, Dämmmaßnahmen an der Gebäudehülle). Diese wird durch den Energieausweis, quasi das Zeugnis hinsichtlich Heizwärmebedarf des Gebäudes, ausgewiesen. Diese günstigen Finanzierungsformen und teilweise Direktzuschüsse der Landesregierungen für bioenergetische Heizformen (Solar, Wärempumpen etc.) stellen für jeden Häuslbauer quasi „geschenktes Geld“ dar.

Zur Unterschrift, bitte!

Die Finanzierung steht, nun gilt es, ein verbindliches Kaufanbot für die Immobilie abzugeben. Da hier eine Vielzahl an Rechtsvorschriften beachtet werden müssen, raten wir unbedingt zur Beiziehung eines Notars oder Rechtsanwaltes für die Vertragserrichtung. In das Kaufanbot und in Folge auch in den Kaufvertrag werden neben den Eckdaten von Käufer und Verkäufer auch Kaufpreis, Zahlungsvereinbarungen und alle in der Vorphase recherchierten Informationen über die Immobilie, die Höhe der laufenden Kosten, der Grundbuch-Status etc., eingearbeitet. Prok. Andreas Herold Wohnbau-Finanzierungsspezialist der Volksbank Wien AG Tel.: 01/20 507 wohntraum@volksbankwien.at www.volksbankwien.at

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FINANZIERUNG

Wien ist Nummer 1!

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or wenigen Monaten erst wurde unsere schöne Hauptstadt vom internationalen Consulter Mercer bereits zum dritten Mal in Folge zur lebenswertesten Stadt der Welt erkoren – unter immerhin nicht weniger als 221 Städten insgesamt und vor Metropolen wie New York, London oder Paris.

nige neue Gebiete gesellt, die zunehmend Interessenten anlocken und sich entsprechend schnell entwickeln. Im Osten der Donau ist dies vor allem die Region um Korneuburg und Tulln, aus der man über die A22, die Stockerauer Autobahn, deutlich schneller im Zentrum der Stadt ist als zum Beispiel aus Mödling oder Eichgraben.

Klosterneuburg/Weidling und Döbling zählen hier zu einem der schönsten Wohngebiete in Wien und Umgebung.

Ein-, Zwei- oder Mehr- …?

Nur ein paar Beispiele für viele Fragen, denen wir hier nachgehen möchten. Die Themen würden Sie auch interessieren? Dann nehmen Sie sich einfach ein paar Minuten Zeit und begleiten Sie uns auf unserer Suche nach Antworten.

Wo geht er hin, der Trend?

Wer hätte das gedacht: Vor wenigen Jahren noch wurde man schallend ausgelacht, wenn man sein Geld nicht in Aktien investierte, sondern ganz konservativ in eine Wohnung oder ein Haus. Durch die Finanzkrise haben die Menschen den Wert klassischen Eigentums wieder schätzen gelernt und investieren deshalb wieder mehr in handfeste Tatsachen – eine Entwicklung, die aber auch ihren Niederschlag in stetig steigenden Preisen für Grund und Boden bzw. Immobilien findet. Quadratmeterpreise für ein bezugsfertiges Haus von € 3.000,-/m2 bis 6.000,-/ m2 und mehr in Döbling sind keine Seltenheit, sondern eher schon Standard geworden. Kein Wunder also, dass im engeren Stadtbereich immer weniger Baugrund angeboten wird – dafür herrscht an den Stadträndern rege Bautätigkeit.

Wien wächst und wächst!

Glücklich all jene, die über unbegrenzte Mittel verfügen – sie können bauen, wo sie möchten. Wer allerdings, wie wahrscheinlich die Meisten, eher aufs Geld schauen muss, der sucht heute in Wien für sein geplantes Domizil eine sogenannte Randlage der Stadt oder überhaupt ein Plätzchen im Umland. Der Grund: Während in Niederösterreich der Quadratmeter Baugrund je nach Lage durchschnittlich um € 120,zu haben ist, gibt’s ihn in Wien um € 500,- aufwärts. Im Umfeld von Wien haben sich in den letzten Jahren zum traditionellen „Speckgürtel“ im Süden und Westen Wiens ei-

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Wo geht der Trend beim Eigenheim hin in dieser Stadt und ihrem Umland? Wo wird gebaut – welche Gebiete werden in den nächsten Jahren den Bauherren am attraktivsten erscheinen? Was wir gebaut – wird der derzeitige Trend zum Reihenhaus auch in Zukunft stabil bleiben? Wie wird gebaut – werden Passivhäuser weiter boomen? Und nicht zu vergessen die ewige Entscheidung zwischen traditionellem Hausbau und Fertighaus …

Sie wissen, dass Sie bauen wollen oder ein Haus suchen? Dann stellt sich als nächste Frage die nach dem „was“. Ein Einfamilienhaus? Eine Doppelhaushälfte? Oder ein Haus in einer Reihensiedlung? Jede Form hat natürlich ihre Vor- und Nachteile: Das Einfamilienhaus garantiert zum Beispiel, dass man keine nervenden Nachbarn durch eventuell zu dünne Wände hört. Reihenhäuser benötigen weniger teuren Grund und haben deshalb geringere Erschließungskosten, was sie natürlich günstiger macht. Zudem liegen Reihenhäuser meist am Stadtrand und verfügen über eine entsprechend bessere Infrastruktur und Verkehrsanbindung. Kein Wunder also, dass der derzeitige Trend eher in Richtung Reihenhäuser geht.

Gut und günstig bauen.

Sparen ist für die meisten Bauherren nicht nur bei der Grundstücksgröße, sondern auch beim Haus selbstverständlich. Am einfachsten geht dies natürlich durch eine Optimierung der Grundfläche des Hauses. So hat sich zum Beispiel die Wohnfläche bei Reihenhäusern in den letzten Jahren um 2030 m2 verringert und liegt jetzt im Schnitt etwas über 100 m2. Auch durch den Verzicht auf unnötige Räume oder die Verkleinerung von Räumen, die nicht Wohn- und Wohlfühlzwecken dienen, lässt sich eine ganze Menge Grundfläche und Bauvolumen einsparen. Wichtig ist auch die Planung einer möglichst einfachen Gebäudegeometrie durch zum Beispiel schmalere Stiegenhäuser und die Einplanung von Flächensynergien. Auch eine kleine Gartenfläche kann durchaus durch einen begrünten Dachgarten kompensiert werden.


Wussten Sie schon, dass bereits fast 90% aller gebauten Fertighäuser Passiv- oder Niedrigenergiehäuser sind? Von wenig bis gar nichts.

Bereits seit Jahren voll im Trend liegt natürlich das Thema Energieeffizienz. Ein Haus ohne Wärmedämmung zu bauen ist heute komplett anachronistisch, allerdings gibt es auch hier verschiedene Dimensionen des Energiesparens. Das Niedrigenergiehaus ist durch verschiedenste Maßnahmen soweit gedämmt, dass es mit maximal 4 bis 7 l Heizöl m2/Jahr beheizt werden kann. Voll im Trend mit enormen Zuwachsraten liegen Passivhäuser mit einem durchschnittlichen Energieverbrauch von nur bei € 1,-/m2 Wohnfläche und Jahr. Die Mehrkosten von 10-15% bei der Errichtung rechnen sich schnell über die Einsparung bei den Heizkosten. Das Null-Heizenergie-Haus schließlich benötigt überhaupt keine Energiezufuhr zum Heizen von außen. Da diese Bauweise aber sehr aufwändig und entsprechend teuer ist, wird sie nur sehr selten angewandt.

Stein auf Stein oder fixfertig.

Sie wissen, was Sie wollen und wo es hin soll? Dann gibt es jetzt noch eine entscheidende Frage zu klären: Fertighaus oder herkömmlicher Hausbau? Eine fast schon philosophische Frage, die jeder Bauherr natürlich mit sich, seiner Familie und seinem Gewissen ausmachen muss. Wofür Sie sich auch entscheiden – Tatsache ist jedenfalls, dass Fertighäuser ihre Lehrjahre heute lange hinter sich gelassen haben und eine Bauqualität bieten, die mit einem Massivhaus in allen Bereichen mithalten kann. Für Eilige bieten sie zudem den Zeitvorteil: Sie sind ruckzuck gebaut und aufgestellt. Dabei gibt es so viele verschiedene Bauweisen und fertige Hausmodelle, dass wahrscheinlich jeder „sein“ Traumhaus findet. Und wenn mancher nicht auf einen Architekten verzichten will – kein Problem, denn immer mehr Fertighausanbieter übernehmen die Pläne Ihres Architekten und verbinden so individuelle Planungen mit den Vorteilen eines Fertigbaus – zum Fixpreis und -termin.

Lassen Sie Ihren Wohn(t)raum Wirklichkeit werden

Gerade die derzeitige Niedrigzinsphase in Europa ermöglicht vielen Österreichern, ihren Wohntraum zu realisieren. Wohnbaukredite sind so günstig wie noch nie zu bekommen. Wichtig dabei: Nutzen Sie die Möglichkeit, Ihren Kredit mit Fixzinssatz bzw. Zinsobergrenze gegen zukünftig wieder steigende Zinsen abzusichern. So sichern Sie sich Ihre maximale Ratenbelastung für die Zukunft. Die Schaffung von neuem Wohnraum durch Errichtung eines Eigenheimes bzw. Dachgeschossausbaus wird auch von den Landesregierungen durch ein Direktdarlehen an den Bauherren gefördert. Der Vorteil des Neubau-Darlehens liegt in einer niedrigen Verzinsung von 1 % p.a. und einer langen Kreditlaufzeit von bis zu 30 Jahren. Weitere Kriterien für die Gewährung sind die Einhaltung ökologischer Mindeststandards, wie keine Verwendung/ Verbauung von treibhausfördernden Energiequellen (Ölbrenner, etc.) und Baustoffen. Ein entsprechender Energieausweis ist über das Bauvorhaben vorzulegen. Bei allen Förderungen gelten Einkommenshöchstgrenzen, welche die Förderungen jenen sichern sollen, welche sie auch gut gebrauchen können für die Realisierung Ihres Wohntraumes. Die Volksbank Wien Wohnbauexperten geben Ihnen weiterführende Informationen und begleiten Sie bei der Einreichung der Förderunterlagen. Prok. Andreas Herold Wohnbau-Finanzierungsspezialist der Volksbank Wien AG Tel.: 01/20 507 wohntraum@volksbankwien.at www.volksbankwien.at

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FINANZIERUNG

Alt statt NEU? Kleingedrucktes groß geschrieben

gemacht werden. Auf der anderen Seite sieht das Versicherungsvertragsgesetz allerdings auch ein Kündigungsrecht für den Versicherer vor. Bei Miete ist zu klären, ob der Vermieter oder der Mieter für den Versicherungsschutz verantwortlich ist. Im Zuge eines Neubaus ist zu beachten, wer auf Dauer der Bauphase für die Versicherungsdeckung zuständig ist. Oft besteht durch den Bauträger eine Absicherung, und der Käufer muss erst ab Übernahme des Objektes für den Versicherungsschutz Sorge tragen.

Peter Schindler

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b Eigenheim oder Wohnung – immer ist die Problematik die gleiche: wie schütze ich meinen Besitz vor existenzgefährdenden Risiken? Beim Erwerb (Kauf, Erbschaft oder Schenkung) ist zuallererst zu klären, ob nicht bereits ein aufrechter Versicherungsvertrag für das Eigenheim besteht, denn ab Eintragung im Grundbuch tritt der neue Eigentümer mit allen Rechten und Pflichten in einen allfälligen aufrechten Vertrag ein. Hier besteht zwar ein außerordentliches Kündigungsrecht aufgrund Besitzwechsels, welches jedoch nach einmonatiger Frist erlischt. Hatte der Erwerber von der bestehenden Versicherung keine Kenntnis, bleibt das Kündigungsrecht bis zum Ablauf eines Monats von dem Zeitpunkt an bestehen, zu dem der Erwerber von der Versicherung Kenntnis erlangt hat. Dies muss aber möglicherweise im Einzelfall glaubhaft

: Kündigen Sie nicht vorschnell einen bestehenden Vertrag! : 30

Keine Anwendung findet die Kündigungsmöglichkeit des Besitzwechsels bei der Haushaltsversicherung. Hier ist der Vertrag fristgerecht aufgrund Risikowegfalls (unbedingt vor der behördlichen Ummeldung des Wohnsitzes!) zu kündigen bzw. auf die neue Wohnanschrift umzuschreiben. Kündigen Sie jedoch nicht vorschnell einen bestehenden Vertrag: gelegentlich bietet die alte Polizze Deckungen, die nach heutigen Tarifen nicht mehr (oder nicht in diesem Umfang) versicherbar sind. Hervorheben möchte ich in diesem Sinne z.B. Überschwemmungen oder Schäden durch steigendes Grundwasser. Seit Juni 2006 befindet auf den Webseiten des Lebensministeriums die Möglichkeit einer Onlinebestimmung der Hochwasserzonen (http://www.hora.gv.at). Hier kann für jeden öffentlich zugänglich (und damit natürlich auch durch alle Versicherungsanstalten!) eine Abfrage der Hochwasserzonen in ganz Österreich gemacht werden. Sollte sich das zu versichernde Objekt in einer sogenannten Hochwasserrisikozone befinden, ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass Sie hier keinen oder nur mehr einen eingeschränkten Versicherungsschutz abschließen können. Oft jedoch entsprechen die bestehenden Verträge mangels regelmäßiger Überprüfung durch den Fachmann bei Weitem nicht mehr den heutigen Anforderungen einer aktuellen Versicherungsdeckung. Wurde beispielsweise früher gerne der zu versichernde Wert der Immobilie selbst geschätzt (und damit in der Regel meist falsch angesetzt), wird heute mit verbauter Grundfläche des zu versichernden Objektes und Anzahl der Etagen eine „Kubatur“ (=verbaute Raumfläche) ermittelt, welche als Grundlage zur Ermittlung der durchschnittlichen Mindestversicherungssummen her-


angezogen wird. Der daraus resultierende Betrag darf nicht unterschritten, sehr wohl aber nach Bedarf erhöht werden. Der Diskussion um eine mögliche Unterversicherung im Schadenfall wurde hier nachhaltig zum Vorteil des Kunden ein Ende bereitet. Bestehende Versicherungsverträge können in der Regel vom Konsumenten nach Ablauf des dritten Versicherungsjahres jährlich unter Einhaltung einer einmonatigen Kündigungsfrist nach §8 Abs. 3 VersVG gekündigt werden. Diese Frist kann sich entweder auf den Tag des Abschlusses oder auf die Hauptfälligkeit der Versicherungspolizze beziehen.

durch Löschwasser am Objekt größer ist, als der eigentliche durch das Brandereignis entstandene… Aktuelle Versicherungsverträge decken dieses Risiko im Gegenteil zu vielen „Altverträgen“ jedoch meistens ab.

Besser Profi als billig Manch Versicherungsberater scheut davor zurück, Ihnen

Sobald diese „Vorarbeit“ geklärt ist, muss noch der gewünschte Versicherungsumfang erörtert werden. Im Falle einer Finanzierung der Immobilie ist eine Feuerversicherung obligatorisch und wird in der Regel auch von der finanzierenden Bank bzw. Bausparkasse vorgeschrieben. Meist ist auch die Haftpflichtversicherung (nicht zu verwechseln mit der Privathaftpflicht der Haushaltsversicherung!) Bestandteil eines Versicherungsgrundpaketes. Sinnvolle Ergänzungen sind Deckungserweiterungen für Sturm- und Leitungswasserschäden (z.B. Rohrbruch, Undichtheit, Korrosion oder Leitungsverstopfung). Für den „Selberbauer“ bietet sich eine von nahezu allen Versicherungsgesellschaften kostenlos angebotene „Rohbauversicherung“ für den Zeitraum der Bauphase an.

Pakete kommen gut an Bei fast allen Versicherungsgesellschaften ist es oft auch günstiger, nicht nur einzelne Versicherungssparten zu betrachten, sondern gleich ein umfassendes Paket abzuschließen. Die meisten Versicherungsangebote beinhalten sinnvollerweise gerne die Haushaltsversicherung. Hier werden - grob gesagt - die gleichen Risiken wie in der Gebäudeversicherung abgedeckt – was allerdings aufgrund der doppelten Anführung im Deckungsumfang oft zur Verwirrung beim Konsumenten führt. Der Unterschied ist jedoch relativ einfach erklärt: Alles fix mit dem Gebäude Verbundene wird von der Gebäudeversicherung gedeckt – alles andere, was Sie beim Umzug mitnehmen könnten, von der Haushaltsversicherung. Diese Erklärung ist bitte nicht zu wörtlich zu nehmen – sie bringt es jedoch weitestgehend auf den Punkt.

Feuer am Dach - Wasser im Keller

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Vorarbeit ist besser als Nachzahlen

aufgrund einer möglichen Mehrprämie auch höherwertige und umfassendere Versicherungsangebote zu unterbreiten. Dadurch erfahren Sie oft gar nicht, was alles möglich ist. Fragen Sie bewusst nach weiteren Möglichkeiten. Lassen Sie sich nicht von Mehrprämien abschrecken – solange auch eine entsprechende Leistung dahinter steckt, macht der Mehraufwand absolut Sinn. Ihre Versicherung ersetzt Ihnen um einen vergleichsweise geringen Beitrag im Ernstfall Totalschäden von mehreren hunderttausend Euro! Lassen Sie sich richtig beraten, damit Sie dieses „worst case“Risiko nicht selbst tragen müssen, und seien Sie vorsichtig bei „Billigangeboten“. Nur der Vergleich durch den Profi macht sie wirklich sicher. Peter Schindler Versicherungsmakler Schindler & Partner KG ps@topfinanz.net 0676/89881174

Laut Abschnittskommando der Feuerwehr Klosterneuburg (http://www.afkdo-klosterneuburg.at) gab es 2012 insgesamt 722 Einsätze – davon 195 Brandeinsätze und 61 Brandsicherheitsdienste. Erschreckend, wenn man bedenkt, dass öfter als jeden zweiten Tag alleine im Abschnitt Klosterneuburg ein Feuerwehreinsatz zur Brandbekämpfung stattgefunden hat. Haben Sie in diesem Zusammenhang gewusst, dass die Feuerwehr für Schäden, die im Zuge einer Brandbekämpfung entstehen, nicht haftbar zu machen ist? Interessantes Detail dabei ist, dass oft der Begleitschaden

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FÜR SIE GELESEN

Der Traum vom Eigenheim Ein Investment-Punker schimpft zurück

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lle schimpfen auf die Investmentbanker. Gerald Hörhan schimpft in seinem Buch „der Investment Punk“ zurück. Gerald Hörhan: Investment Punk. Ullstein-Verlag. ISBN 978-3-548-37384-3.

In Kapitel Eins „Der Traum vom Eigenheim“ nimmt er kritisch aber amüsant geschrieben die Investitions- und Finanzgebaren der Mittelschicht aufs Korn. „Der Bildungsbürger ist ein Massenphänomen, naiv und im Grunde faul“, ist Gerald Hörhan überzeugt. Und: „Schuld an der Misere ist der Traum der Mittelschicht vom Eigenheim.“

bis zum Auto und Eigenheim drängen lassen, anstatt den Kopf frei zu machen für die Möglichkeiten, die man im Leben hat: „Luxus macht nicht glücklich, aber Freiheit tut es sehr wohl. Ein sicherer Angestelltenjob, ein Eigenheim auf Pump, ein Leasingauto und ein bisschen an der Börse spekulieren: Wer in diesem Hamsterrad strampelt, wird immer nur abgezockt.” Investmentbanker Gerald Hörhan zeigt den Weg in die wirtschaftliche Unabhängigkeit: „Wahre Aufsteiger müssen bereit sein, die ökonomischen Konventionen der Mehrheit hinter sich zu lassen.“

Gerald Hörhan schloss sein Harvard-Studium in angewandter Mathematik und Betriebswirtschaft mit „magna cum laude“ ab. Anschließend arbeitete er für McKinsey und sammelte Wallstreet-Erfahrung bei JP Morgan in New York. Seine Botschaft: aufraffen, sich weiterbilden und dann ab ins Wasser – aber bitte gegen den Strom.

Wer mit Zahlen nicht umgehen kann, kann auch nicht rechnen, so Hörhans Schlussfolgerung, und der ist ein williges Opfer des „Systems“, das den „einfachen Bürger“ in den Konsum zwängt und ihm Lebensziele vorgibt: „Für das System ist es bequem, wenn es selbst euer höchstes wirtschaftliches Ziel definieren kann“. Immer wieder liefert er auch sehr klare Hinweise, welche Spielregeln man bei den ganz persönlichen Finanzen beachten sollte. Etwa: „Ich kaufe nur Finanzprodukte, die ich verstehe“. Oder über die Sinnhaftigkeit, teure Möbel oder Autos zu kaufen: „Dabei verwechselt ihr Konsumausgaben auch noch mit Investitionen. Ihr sagt: Ich investiere in eine Ledercouch. Im Grunde sagen euch die Banken von Anfang an die ganze Wahrheit, bloß hört ihr nicht genau genug hin.” Hörhan geht mit all jenen harsch ins Gericht, die nicht über wirtschaftliche Zusammenhänge nachdenken, die sich in die Konsumpyramide vom Handy

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© Lukas Beck

Der im Corporate-Finance-Bereich selbstständig tätige österreichische Investmentbanker mit Magna-cum-laude-Abschluss an der Harvard Universität weiß nicht nur, wovon er tiefgründig schreibt, sondern vermag das auch ungemein kompakt, einleuchtend und ironisch zu vermitteln. Schon im Untertitel: „Warum ihr schuftet und wir reich werden“ wirft Hörhan dem Leser vor: „Das System lässt euch strampeln, und wenn es vorbei ist, seid ihr hilflos, weil ihr außer Strampeln nichts gelernt habt“.


Aus „Der Traum vom Eigenheim“ (Auszugsweise und gekürzt)

Der Traum vom Eigenheim in der Peripherie entstand in den USA in den Zeiten von Elvis Presley und den Beatles. Von dort kam er nach Europa, und er lebt weiter, obwohl er längst zum Albtraum geworden ist. Institutionen, Firmen und das ganze System profitieren davon, nur ihr tut es nicht. Koischwitz Haus in der Nähe von Frankfurt war eines von denen, die garantiert auch an irgendeiner Stelle eurer Lebensträume vorkommen: exotisches Badezimmer mit Jacuzzi und Fußbodenheizung, Wasserbett, englischer Rasen, winterfester Swimmingpool. Der Fernseher war fast so gut wie ein Kino, und die beiden Autos standen in beheizbaren Garagen. Nach euren Maßstäben passte sein Lebensstil zu ihm. Er verdiente inklusive Fixum und Prämien je nach Firmenerfolg rund 120.000 bis 160.000 Euro im Jahr. Genug, um sich ein derart prestigeträchtiges Domizil zu leisten, wie er offenbar fand. In seinem Vorort brachte es ihm auch ein entsprechend hohes Ansehen ein. Zuletzt sah ich ihn, als ich mich mit einem Immobilienmakler im Frankfurter Café Hauptwache traf. Koischwitz wirkte spröde und gestresst wie immer, aber etwas war anders. Er tat so, als würde er mich nicht sehen, was mich noch nicht gewundert hätte. … Jetzt fiel mir auf, dass er viel zu oft auf sein iPhone starrte, obwohl es die ganze Zeit stumm blieb. „Armes Schwein“ meinte der Immobilienmakler. Ihm war aufgefallen, dass ich Koischwitz Auftritt verfolgt hatte. „Sie kennen ihn?“, fragte ich verwundert. Die meisten Immobilienmakler kannten Koischwitz, denn er versuchte gerade krampfhaft, sein Haus wieder los zu werden. „Erkämpft gegen den Privatkonkurs“, sagte der Makler, während er seinen dritten Espresso bestellte. Nach und nach erfuhr ich die Details. Koischwitz war bei der Finanzierung seines Hauses bis an die Grenzen dessen gegangen, was die Banken gerade noch akzeptieren. Koischwitz hätte es wissen müssen. Von einem Tag auf den anderen hatte er ohne Job, praktisch ohne Rücklagen und dafür mit einem Berg privater Schulden dagestanden. Ich bin Optimist. Ich arbeite auch gerne mit Optimisten zusammen, und ich halte Optimismus für eine Lebenseinstellung, die in jeder Hinsicht nur nützlich sein kann. Trotzdem habe ich noch nie verstanden, warum ihr, die Mittelschicht, so beharrlich daran glaubt, dass eure Einkommenssituation zumindest immer gleich gut bleibt und sich mit den Jahren tendenziell sogar immer weiter verbessert. Wie könnt ihr denken, dass in eurem Leben zwanzig oder dreißig Jahre lang nichts passieren wird? Vor dem Traualtar nickt ihr noch zu den „guten und schlechten Zeiten“, doch bei eurer ökonomischen Lebensplanung kommen dann nur noch die guten vor. Koischwitz erlebte einen Albtraum… Gerald Hörhan versteht es, ohne Besserwisserei, jedem ein paar Aha-Erlebnisse mit zu geben. Auch denen, die alles richtig gemacht haben. Sein 2. Buch „Gegengift“ ist die logische Droge nach „Investment Punkt“ Für Sie gelesen von Roland Hahn

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INNENAUSBAU

Bauen und Renovieren – einfacher als gedacht Eine Geschichte, vom Leben geschrieben.

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ch möchte umbauen. Unser Haus ist nicht schlecht – aber irgendwie… wie soll ich sagen, es gefällt mir nicht mehr. Von den Möbeln habe ich mich satt gesehen – die Beleuchtung ist irgendwie müde. Die Farben, die Formen…. und all die Schalter alle!?...ein Smarthome mit Bedienung über´s Handy wäre toll. Wenn ich mir was wünschen darf: Heimkino – eh klar, das soll ins Wohnzimmer, aber die Lautsprecher? Und der Riesenbildschirm, ist das chic? Beim Mediamarkt schon, aber bei uns zu Hause? Ich habe Ideen! Schließlich habe ich einen großen Pack Einrichtungsmagazine studiert. Und war in diversen Möbelausstellungen. Und von den Häusern unserer Freunde weiß ich wenigstens was ich nicht will – naja, Einiges könnte mir doch gefallen. Aber wie umsetzen? Ein Architekt? Den brauch ich zur Abklärung mit der Behörde – ich möchte ja die Fenster ändern und vielleicht das Wohnzimmer samt Terrasse etwas vergrößern. Der Architekt macht mir die Pläne – aber die Einrichtung? Und die Beleuchtung? Und der Boden und die Vorhänge und die Farben??? Und, und, und?

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Was ich ganz sicher weiß: ich möchte nicht annähernd das Chaos erleben, das meine Nachbarn hatten. Meine Nachbarn sind Selbermacher. Schließlich kennt sich der Mann aus mit diesen Dingen – ein bisschen. Und seine Frau ist eine große Interiordesignerin – glaubt sie. Schon beim Aussuchen der richtigen Firmen wurde es spannend. Was man alles braucht: Baufirma, Zimmerer, Spengler, Installateur, Elektriker, Trockenbauer, Bodenleger, Fliesenleger, Fensterfirma, Maler, Tischler… Die Prüfung der Angebote wurde zur Diplomarbeit – schlussendlich hat man aber aufgegeben und einfach die billigsten genommen – Geiz ist schließlich geil. Naja, bis zur ersten Nachtragsforderung. Woher sollten unsere Nachbarn auch wissen was wer wie angeboten hat und ob das vollständig ist oder nicht??? Die Planung für die Behörde hat die Baufirma mitgemacht. Und die Details? „Das ergibt sich auf der Baustelle, gnä´ Frau.“ Aha. Ja, es hat sich dann ergeben. Warum ist da eine Stufe zum Nachbarzimmer, Herr Bodenleger? Ja, weil der Estrich zu hoch ist. Warum ist dieser zu hoch, liebe Baufirma? Weil die Leitungen kreuz und quer verlegt wurden und dann ist


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Austria Immobilien Börse

Freiwillig den Bestimmungen der Ehrenschiedsgerichtsordnung der Landesinnung der Immobilien- und Vermögenstreuhänder für NÖ unterworfen.

sich´s nicht anders ausgegangen. Und diese wurden laut Elektriker und Installateur so verlegt, weil sich die Bauherren das gewünscht hätten – „und des geht hoit net onders“. Aha. Da fehlt ja eine Steckdose – warum denn, Hr. Elektriker? „Jo wir hob´n jo kan Plan g´hobt – und auf da Maua wor sicha nix auzeichnt“. Na gut. Dafür waren die Arbeiten sehr gründlich – sie haben ja auch mehr als doppelt so lange gedauert, wie zuerst gedacht. Und weil sie doppelt so lange gedauert haben, kostet es jetzt auch wesentlich mehr. Eh logisch… Einiges wurde auch doppelt gemacht – man sieht ja erst, wie das wirkt, wenn es gebaut ist, naja, manches hat man halt dann wieder ein bisserl weggerissen und anders gemacht. Nun ist es doch fertig, so richtig glücklich sind meine Nachbarn aber nicht. Die Farben, die Vorhänge, das Licht, irgendwie haben sie sich das anders vorgestellt. „Aber auf den kleinen Handmustern in den Geschäften kann man sich das halt nicht so gut vorstellen…“

Und warum das alles? Weil Geiz geil ist… So soll mein Umbau nicht stattfinden – eigentlich wäre es toll, wenn ich einen Ansprechpartner hätte, der mich von Anbeginn berät und begleitet. Und wir die Planung meiner Träume gleich in die richtige Richtung lenken… mit gleichzeitiger Kostenkontrolle. Dann weiß ich immer, was auf mich zukommen wird. Und der meine Interior-Eindrücke aus den Magazinen ordnet und zu einem Bild zusammensetzt. Ein Bild, Fotos meines Umbaus am Computer, BEVOR wir überhaupt beginnen. Das wäre toll. Dann sehe ich schon, wie das wird und ob mir das gefällt. Und muss nicht wieder „ein bisserl wegreißen“. Und ich suche jemanden, der mir die Firmen managed. Und einer, der weiß, welche Firmen für meine Anforderungen am besten geeignet sind… Christian Weißmann • www.weissmann.at

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INNENAUSBAU

Preiswert und sorglos mit Wiener Generalunternehmen VIENNA PRESTIGE LIVING plant, designt und baut schöne Villen und Appartements.

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Christian Weißmann

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ie Watsche, wie in der Baumarktwerbung, trifft einen Heimwerker in der Realität leider erst, wenn man schon mitten drinnen ist – statt nur dabei. Dabei ist „nur dabei sein“ wesentlich entspannender und am Ende preiswerter. :erlesen sprach mit Christian Weißmann von der Vienna Prestige Living. :erlesen: Herr Ing. Weißmann, was macht ein Generalunternehmen für Innenausbau anders als ein ambitionierter Heimwerker? Wer gehört zu Ihren Kunden? Und kann man sich das als Privatkunde leisten?

C. Weißmann: Wir haben sehr große internationale Kunden genauso, wie Privatkunden… für manche stellen wir nur eine Trennwand auf, z.B. um ein Kinderzimmer abzuteilen. Damit ist auch schon gesagt, dass unsere Leistungen auch für Privatkunden leistbar sind. Aber damit kein Irrtum entsteht, gerade große Unternehmen schauen sehr auf´s Geld. Der große Vorteil des Kunden bei Beauftragung eines Generalunternehmers ist, dass er nur mehr einen Ansprechpartner hat. Umfassende Planung und Durchführung - alles aus einer Hand. Viele Privatkunden wollen während der Arbeiten in ihrer Wohnung, in ihrem Haus, weiterleben. Gerade hier gilt: rasch, sauber, komplett.

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:erlesen: Was bedeutet komplett? C. Weißmann: Bei Innenausbau, auch bei nur wenigen Wänden, sind schon mehrere Gewerke erforderlich. Diese gilt es in kürzester Bauzeit zu koordinieren und aufeinander abzustimmen. Bodenleger, Elektriker, Installateur, Glaserer, Maler, Tischler, Sicherheits- und Alarmtechniker, etc. So haben wir uns über die Jahre ein Netzwerk an Partnerfirmen aufgebaut, die wir sehr gut kennen. Deshalb sind wir auch in der Lage, sehr komplizierte Baustellen zu bewältigen und zum vorgegebenen Termin schlüsselfertig zu übergeben. :erlesen: Durch die Zusammenarbeit mit Markus Gisin, einem international tätigen Interiordesigner, bieten Sie auch sehr eindrucksvolles Interior Design an. C. Weißmann: Hier schließt sich wieder der Kreis in unserem Netzwerk, in dem wir Interior Design, von der 3-D-fotorealistischen Planung bis zur Umsetzung, eben alles aus einer Hand, anbieten können. Dazu haben wir ein eigenes Label gegründet, die VIENNA PRESTIGE LIVING. Wir bieten Komplettservice für High End Kunden. Von der Immobiliensuche, über Planung, Design, bis zur Umsetzung: alles aus einer Hand. Speziell für ausländische Investoren ist das ein interessantes Service, unser Angebot ist in Österreich einzigartig. :erlesen: Wer sind Ihre Partner, wie wurden diese ausgewählt? C. Weißmann: Wir legen Wert auf regionale Partner. Alle Firmen sind langjährig am Markt tätig, mit den meisten arbeiten wir seit Jahrzehnten zusammen. Im Gegensatz zu anderen Generalunternehmern geben wir unsere Partner bekannt. Der Kunde weiß also immer, mit wem er sich einlässt. Das schafft Vertrauen. Auf unserer homepage www.vienna-prestige-living.com sind unsere Partner vertreten. :erlesen: Wer nicht die ganzen Zusammenhänge kennt, kann teure Fehler machen, wenn man nachträglich wieder aufstemmen muss…? C. Weißmann: Das ist ein Riesen-Thema, weil der Kunde oft gar nicht weiß, wie ein ordentlicher Bauablauf zu erfolgen hat oder welche technischen Neuigkeiten es am Markt gibt. Es gibt auch viele Sonder-Themen, wie Beschallung von


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INTERIOR

Meeting-Räumen oder Heimkino im Privatbereich. Durch unsere vielfältigen Aufträge können wir unseren Kunden an Beispielen zeigen, was möglich ist, und diese Erfahrungen weiter geben. :erlesen: Multimedia, Heimkino, Beschallung, Internet sind immer mehr bei Innenausbau-Projekten zu berücksichtigen? C. Weißmann: Unbedingt! Mein Partner Markus Gisin und ich haben uns deshalb dazu entschlossen, uns neben gesamtheitlichem Innenausbau auch mit unsichtbaren HIFI-Systemen zu beschäftigen. Unsere Kunden lieben diese Technik. Die Anforderungen der modernen Multimediagesellschaft gepaart mit den modernen Möglichkeiten der Datenübertragung werden auch in privaten Haushalten immer größer. Wir beschäftigen uns also damit, die dazu notwendige umfangreiche Technik verschwinden zu lassen … denn die TVGeräte werden immer größer, die Anforderungen an die Beschallung werden immer höher. Das bedeutet eine Vielzahl an Lautsprechern, die teilweise sehr groß sein müssen und das beißt sich dann wieder mit Design-Ansprüchen. Unsere Technik, Lautsprecher unsichtbar einzubauen und TV-Geräte im ausgeschalteten Zustand verschwinden zu lassen, hat zu deutlich mehr Aufträgen geführt.

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erlesen: Kann man das nachrüsten oder nur im Rahmen eines Neubaus einbauen? C. Weißmann: Unser Lautsprechersystem benötigt lediglich eine Einbautiefe von 6 cm und wir können das in Trockenbausysteme genauso wie in Massivwände einbauen. Nach der Montage werden die Wände wieder verspachtelt, verputzt und übermalt. Bei der Neugestaltung eines Wohnzimmers zum Beispiel kann man das leicht integrieren. erlesen: Wie funktioniert diese Technik? C. Weißmann: Es handelt sich bei unserem System nicht um herkömmliche Lautsprecher, sondern um sogenannte Biegewellenwandler, die massive Baukörper in Schwingungen versetzen. Was beim herkömmlichen Lautsprecher die Membran ist, ist bei uns die ganze Wand, die den Schall erzeugt – ein großes Klangerlebnis. Am besten ausprobieren – in der HSD Business Lounge in Klosterneuburg. VIENNA PRESTIGE LIVING ist ein Designlabel der Firmen ING. CH. WEISSMANN GMBH/ WIEN und GENERALUNTERNEHMUNG PRESTIGE PROPERTY DESIGN AG/ZUG, Architektur und Design Stadlweg 18, 1210 Wien Tel.: 01/259 73 73 www.vienna-prestige-living.com office@vienna-prestige-living.com


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INTERIOR

Schöner Wohnen bringt mehr Lebensfreude « Ein Designer ist nicht teurer als ein Möbelgeschäft » Markus Gisin Interior Designer

Kontakt: www.gisin-interiors.com, Schauraum Klosterneuburg, Repräsentanz Dkkfm. Roland Hahn, Tel.: 0699/1703 4732 :erlesen: Markus Gisin, als renommierter Interior Designer aus Paris pflegen Sie eine sehr anspruchsvolle internationale Kundschaft. Was bringt Sie ausgerechnet nach Wien? Markus Gisin: Ich durfte für einen russischen Kunden eine große Villa in der Nähe von Wien renovieren und einrichten. Dabei hat mich der Liebreiz von Wien verführt. Obwohl viel gereist, erachte ich Wien heute als die schönste und lebenswerteste Stadt der Welt. :erlesen: Was bringen Sie den Wienern und Klosterneuburgern Neues in Sachen schön und exklusiv Wohnen? Markus Gisin: Ich arbeite mit den renommiertesten Designer-Labels der Welt. Ich bringe somit eine internationale Wohnkultur auf höchstem Niveau in eine Gegend, wo es relativ wenig Designer gibt. Denn wenn ein Sterne-Hotel oder eine Luxusvilla in Wien eingerichtet werden muss, holte man sich bisher einen Designer aus London, Paris oder New York. Das muss nun nicht mehr sein. :erlesen: Welche Marken vertreten Sie? Markus Gisin: Um nur einige zu nennen : Fendi, IPE Cavalli Visionnaire, de Sede, Provasi, BB Italia, Colombostile, Swarovski und viele andere mehr.

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Markus Gisin www.gisin-interiors.com

:erlesen: Diese Marken sind natürlich bereits auf dem österreichischen Markt tätig ? Markus Gisin: Ja, das Neue an meinem Service ist jedoch, dass der Kunde alles aus einer Hand und an einer Adresse auswählen kann. Deshalb genießen meine Kunden eine sehr objektive und trotzdem fachmännische Beratung, denn ich bin mit keiner Marke « verheiratet ». :erlesen: Also ein sehr praktischer Nutzen für Ihre Kunden… Markus Gisin: …welche in unserer neuen und stilvoll eingerichteten Consulting-Lounge in Klosterneuburg alle neuesten Kataloge und CDs über die neusten Kreationen an Design-Möbeln, Textilien, Lustern, Teppichen, Porzellan und Kristall finden… :erlesen: Also kein Schauraum im traditionellen Sinne als Interior-Ausstellung ? Markus Gisin: Dafür haben wir nicht genug Platz, denn eine solche Ausstellung würde x-tausend Quadratmeter füllen und wäre nie so aktuell wie unsere stets aktualisierten Verkaufsdokumentationen. Unsere Homepage www.gisin-interiors.com zeigt einen kleinen Einblick als Appetizer… :erlesen: Wir danken Ihnen für das Gespräch.


ENERGIESPAREN

10 Tipps Heizkosten zu sparen Kleine Maßnahmen große Wirkung

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er Ölpreis erreicht historische Höchststände, andere Energiequellen wie Erdgas oder Brennholz ziehen mit der Preisentwicklung von Heizöl mehr oder weniger mit. Zeit, sich über mögliche Einsparungen bei Heizkosten Gedanken zu machen. Schon mit kleinen Änderungen an der Heizungseinstellung kann man die Kosten der Wohnraumheizung senken: 1.:

Entlüften Sie die Heizkörper! Luft hat eine wesent- lich geringere Wärmetransportleistung als Wasser, au- ßerdem rostet der Heizkörper innen durch den in der Luft enthaltenen Sauerstoff leichter.

2.: Begrenzen Sie den Wärmeverlust durch Fenster in der Nacht: Rollläden und Vorhänge zu schließen isoliert die warmen Räume von der Nachtkälte. 3.: Elektrische Heizlüfter sind nicht zur Dauerheizung gedacht. 4.:

Warmwasserleitungen im Keller müssen ordentlich isoliert ein.

5.: Erwärmen Sie Ihr Warmwasser auf rund 55 Grad Celsius. Vermeiden Sie Keimbildung, indem Sie dem Boiler alle paar Wochen auf höhere Temperaturen aufheizen.

6.:

Entfernen Sie Heizkörperabdeckungen und Verklei- dungen. Die Raumluft soll frei durch den Radiator zirkulieren können.

7.:

Lüften Sie richtig. Zwei Mal pro Tag Stoßlüften bei weit geöffnetem Fenster und gutem Durchzug bringt frische Luft in den Wohnraum, während ein dauernd gekipptes Fenster die Wände auskühlt.

8.:

Ein Wohnraumthermostat lässt die Heizung nur dann arbeiten, wenn es im Raum zu kalt ist. Liefert die Sonne oder ein Kachelofen zusätzliche Wärme, bleibt die Zentralheizung ausgeschaltet und spart Energie.

9.: Sechs Prozent Heizkostenersparnis bringt ein Grad Temperatursenkung. Bei 21 Grad in Wohnräumen und 17 Grad in Schlafräumen liegt die ideale und gesunde Raumtemperatur. 10.: Neue Heizkessel nutzen den Brennwert wesentlich besser aus. Der Tausch einer veralteten Heizanlage gegen ein Modell, das nach dem Stand der Technik funktioniert, kann die Heizkosten um bis zu 40 Prozent senken. Mehr unter: www.wohntipps.at

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EINRICHTUNG

Feng Shui - altes Wissen modern angewandt

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Mag. Günther Werkl

eit über 35 Jahren Beschäftigung mit ganzheitlichen Methoden zur Steigerung von Wohlbefinden, Gesundheit und persönlichem Erfolg. Seit 1994 Feng Shui Berater und Ausbilder. Studium zum traditionellen Feng Shui Meister bei Großmeister YAP CHENG HAI - Malaysien. Repräsentant der Chinesischen Akademie für Metaphysik in Österreich. Ausbildung zum Meister der Bioenergie bei der Kryonschule. (2005-2011)

Obwohl das Thema Feng Shui schon seit 20 Jahren auch in unseren Ländern bekannt ist und einen hohen Bekanntheitsgrad erreicht hat, ist es immer wieder erstaunlich, wie wenig Menschen auch nur ansatzweise wissen, was Feng Shui bedeutet, welche Anwendungsbereiche damit verbunden sind und wie die richtige Anwendung unsere Lebensumstände entscheidend beeinflussen kann. Wir wollten wissen, welche Bedeutung Feng Shui für Haus, Garten, für Wohnen, Bauen, Einrichten und damit für die Bewohner haben kann. :erlesen sprach mit Günther Werkl. Seit über 35 Jahren beschäftigt sich Günther Werkl mit ganzheitlichen Methoden zur Steigerung von Wohlbefinden, Gesundheit und persönlichem Erfolg.

ßere Gegebenheiten der Natur wie Richtungen, Berge, Flüsse, Häuser, Straßen, etc.) und Zeit (dynamische Veränderung der Energiequalitäten) auf die Bewohner festzustellen und auf die persönlichen Eigenschaften der Menschen abzustimmen bzw. zu optimieren. Dabei ist ein zielorientiertes und lösungsorientiertes Vorgehen notwendig. Dies bedeutet: • •

ein Fokussieren auf die wichtigsten Lebensbereiche (Wohlstand, Partnerschaft, Karriere etc.) in denen eine Veränderung gewünscht wird und die Erarbeitung eines praktikablen und leicht umsetzbaren Aktionsplans.

Ich werde in diesem Artikel auf 2 moderne Ansätze eingehen, die sich in meiner bisherigen 19-jährigen Praxis als besonders erfolgreich erwiesen haben. Aus den modernen Ansätzen unserer Naturwissenschaften wissen wir heute: „Wir sind die Verursacher unserer Realität“. Das bedeutet nicht nur, dass unser persönliches Umfeld (Wohnung, Arbeitsplatz, Partner, Kinder) unsere Lebensthemen widerspiegelt, sondern dass wir ganz bewusst diese Lebensbereiche positiv verändern können. Damit wir dies auch tun können, müssen wir folgendes wissen: • • • •

Welche wichtigsten Bereiche wollen wir verändern? Wo in unserem Umfeld spiegeln sich diese Bereiche? In welchem Bereich kann ich Veränderungen durchführen, um rasch und sicher positive Veränderungen zu bewirken? Mit welchen Methoden kann ich dies tun?

Günther Werkl Ich möchte zu Beginn eines ganz klar sagen: „ Feng Shui hat sehr wenig bis gar nichts mit schönem Gestalten von Wohnungen, Häusern und Geschäften zu tun“. Nicht dass dies nicht auch wichtig ist, aber die Möglichkeiten des Feng Shui gehen weit darüber hinaus. Feng Shui hat prinzipiell die Aufgabe, die Einflussfaktoren von Raum (äu-

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1. Psychologisches Feng Shui:

Ausgangspunkt ist ein Tiefeninterview im Rahmen einer Feng Shui Beratung oder ein Selbsttest, der in Kürze auf meine Web-Seite www.FENGSHUICONSULT.at kostenlos zur Verfügung steht. Dabei gilt es, sich selbst bewusst zu machen, in welchem der 8 wichtigen Lebensbereiche wünsche ich eine entscheidende Verbesserung meiner Lebensqualität.


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Seien Sie selbst ehrlich zu sich selbst und definieren Sie den für Sie wichtigsten Bereich. Im Gegensatz zum vereinfachten westlichen Feng Shui, wo mehr oder weniger willkürlich, das heißt ohne wissenschaftlichen Rückhalt der Feng Shui Lehren oder Naturgesetze, diesen Lebensqualitäten spezielle Bereiche in der Wohnung zugewiesen werden, bestimme ich in meinen Analysen die energetischen Ursachen, die sich in verwandten Bereichen wiederspiegeln. Beispiel: Habe ich ein Problem mit dem Thema „Beziehungen“, so liegt die Ursache im Bereich meines „Selbst“. Ist mir selbst nicht bewusst, oder kann ich nicht ausdrücken, worin meine Einzigartigkeit, mein sogenannter „USP“ liegt, so können sich meine Partner nicht daran orientieren. Sie werden mich kurzfristig wieder verlassen, weil sie sich getäuscht fühlen. Es ist im Berufsleben vollkommen klar, dass ein Unternehmen sich klar profilieren muss, um erfolgreich zu sein. Die Kunden müssen wissen, welche Vorteile bzw. welcher Nutzen sie erwartet.

Das heißt, es wird derjenige Bereich ermittelt, der die Energieblockade des wichtigsten Lebensthemas am besten aufgrund seiner Energiequalität wiederspiegelt. Die Lösung besteht darin, jeweilige Störfaktoren oder Blockaden dieses Bereiches zu beseitigen. Psychologisch wirkt das Spiegelgesetz nun umgekehrt. Ich schaffe mir die Idealsituation in diesem Bereich, der mein Lebensthema repräsentiert und bekomme so Unterstützung, die Blockaden in mir selbst aufzulösen. Arbeite ich konsequent daran, kann dies dazu führen, dass sich die Lebensqualität in diesem Lebensbereich wesentlich verbessert.

2. Lebenspalast:

Eine zusätzliche Methode, die ebenfalls in engem Zusammenhang mit dem psychologischen Feng Shui steht, ist die Qualität unseres Lebenspalastes.

Das gleiche Prinzip gilt auch im privaten Bereich.

Sie kann das notwendige langfristige Ritual sein, um die Konsequenz und Nachhaltigkeit der Maßnahmen zu gewährleisten.

Ist das Grundthema abgeklärt, so gilt es nun, die Spiegelung dieses Themas im Umfeld, in der Wohnung, am Arbeitsplatz oder im Unternehmen zu erkennen und Maßnahmen abzuleiten, um die Energiequalität zu verbessern.

Der „Lebenspalast“ repräsentiert einen speziellen Bereich der Wohnung, der in jedem Falle die aktuelle Lebenssituation widerspiegelt.

Um eine Energielandkarte zu erstellen, werden verschiedene Modelle parallel im Grundriss-Plan dargestellt und ausgewertet.

Meine Erfahrungen zeigen, dass dies immer zutrifft. Das Lebensthema zu kennen (z.B. Krankheit) und dann den Lebenspalast zu betreten, ist meist ein „Aha-Erlebnis“. Es

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EINRICHTUNG macht mir und auch den Klienten unmittelbar bewusst, was die Ursache der Beschwerden ist. Mit dem Lebenspalast oder einem Teil dessen kann nun ganz gezielt gearbeitet werden. Ich empfehle hier eine abgeleitete Form des „Mind Mappings“. Lassen Sie ihr Unterbewusstsein für Sie arbeiten und erstellen Sie eine gezeichnete / gemalte „Landkarte“ ihrer aktuellen Lebenssituation und der Veränderungen, die Sie sich wünschen. Nehmen Sie ein Flipchart Papier, konzentrieren Sie sich auf Ihr Thema und beginnen Sie einfach zu zeichnen /malen. Hören Sie nicht auf, bevor Sie das Gefühl haben „Alles ist jetzt perfekt“.

gen verändern. Diese Methoden bedingen zwar persönliches Engagement und Konsequenz, sind aber letztendlich der einzige Garant für eine dauerhafte Verbesserung Ihrer Lebenssituation. Meine Aufgabe sehe ich darin, Ihnen dabei zu helfen. Ihr Günther Werkl

Platzieren Sie ihr Werk in Ihrem Lebenspalast und gestalten Sie den restlichen Raum ohne Abstriche, so wie er ihr Lebensthema bestens –d.h. gemäß ihren höchsten Ansprüchen und Wünschen - repräsentiert. Halten Sie sich täglich bewusst in diesem Bereich auf und prüfen Sie, ob alles noch optimal passt. Haben Sie das Gefühl etwas verändern zu müssen, tun Sie es. So gestalten Sie aktiv Ihr Leben. Sie übernehmen die Verantwortung für Ihr Leben. Sie gestalten Veränderung da, wo Sie die Macht dazu haben. Dann wird sich ihr Leben gemäß Ihren höchsten Wünschen und Vorstellun-

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1180 Wien, Heiligenstädter Straße 24 T: 01 / 4064542

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UMZUG

Checkliste © Picture-Factory - Fotolia.com

Für vor und nach dem Umzug

• Fristgerechte Kündigung des alten Mietvertrages • Zählerstände ablesen – Gas, Strom, Wasser, Heizung (in der alten und neuen Unterkunft!) • Ab-/Ummeldung der Fernwärme/Gas und Strom in der alten Wohnung • Ab-/Ummeldung von Radio und Fernsehen/ Kabelanschluss • Ab-/Ummeldung von Telefon/Internet • Rechtzeitige Anmeldung in einer neuen Kin derbetreuungseinrichtung/Schule/einem Hort • Nachsendeauftrag für die Post beantragen • Sonderurlaub dem Arbeitgeber melden • Terminvereinbarung für die Wohnungsübergabe und -übernahme (Übergabeprotokoll) • Eventuell Parkerlaubnis zurücklegen • Gegebenenfalls Renovierungsarbeiten in der alten und/ oder neuen Wohnung planen und abstimmen • Gegebenenfalls ein Umzugsunternehmen mit der Übersiedelung beauftragen • Gegebenenfalls Umzugshelfer, Verpackungskartons und • Transporter organisieren sowie einen Umzugstermin fixieren • Haushaltsversicherung rechtzeitig über den bevorstehen den Umzug informieren (in der Regel gilt der Versi cherungsschutz auch für den Umzug) • Gegebenenfalls eine kurzfristige Halteverbotszone für das Be- und Entladen des Umzugswagens organisieren • Gegebenenfalls zwecks steuerlicher Absetzbarkeit alle Umzugsbelege (Rechnungen etc.) sammeln • Den Zustand der neuen Wohnung vor dem Einzug doku mentieren (z.B. Übernahmeprotokoll und Fotos) • Informationen über die Ab- und Anmeldungsformalitäten der Müllabfuhr bzw. Abfallentsorgung und eventuell • Informationen über die Sperrmüll-Entsorgungsmöglich keiten in Ihrer Gemeinde einholen • Miet-Endabrechung für die alte Wohnung anfordern Daueraufträge für Miet-, Betriebs- und Energiekosten der alten Wohnung kündigen

• Schlüssel der alten Wohnung zurückgeben • An-, Ab-, Ummeldung des Hauptwohnsitzes • Namensschilder mit Ihrem Namen versehen • Adressänderung in der Kfz-Zulassungsbescheinigung eintragen lassen und bei der Fahrzeugversicherung be kannt geben bzw. Kfz-Abmeldung und Zulassung am neuen Wohnort • Ab-/Anmeldung Ihres Hundes • Mitteilung der Adressänderung an den Arbeitgeber oder an das Arbeitsmarktservice • Mitteilung der Adressänderung an Krankenkasse/ Pensionsversicherungsanstalt • Mitteilung der Adressänderung an Geldinstitute/ Versicherungsunternehmen – melden Sie die Daten der neuen Wohnung rechtzeitig (spätestens bei der Ummel dung) Ihrer Haushaltsversicherung! • Mitteilung der Adressänderung an das Finanzamt • Adressänderung im Grundbuch • Mitteilung der Adressänderung bei der entsprechenden Stelle Ihrer Glaubensgemeinschaft (z.B. Kirchenbeitrags stelle) • Mitteilung der Adressänderung an Kinderbetreuungsein richtung/Schule/Hort/Universität • Mitteilung der Adressänderung bei der Zivildienststelle • Mitteilung der Adressänderung an die Militärbehörde (nur bei Umzug ins Ausland) • Adressänderung in Jagd-/Fischereikarte • Adressänderung bei Vollmachten • Abmeldung/Mitteilung der Adressänderung bei laufen den Abonnements (z.B. Zeitungen, Zeitschriften, Theater) • Mitteilung der Adressänderung bei Vereinen, Klubs (z.B. Kundenkarten, Automobilklub, Sportverein, Bücherklub) • Mitteilung der Adressänderung bei Ärzten • Mitteilung der Adressänderung bei Bibliotheken • Eventuell Parkerlaubnis beantragen • Mitteilung der Adressänderung bei der GIS

Diese Checkliste versteht sich als Leitfaden für Ihren Umzug und erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

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WOHNEN mit Kunst

Kraftwerke Gemälde einmal anderes betrachtet

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ilder geben einer Wohnung, einem Haus, erst Kultur. Wir alle haben Bilder an den Wänden – aber sehen wir sie noch? Wir gehen täglich an ihnen vorüber und schenken ihnen kaum noch Beachtung – sie sind „Einrichtung“ geworden. Dabei können Bilder wahre Kraftwerke sein, bringen positive Erlebnisse oder Reisen in Erinnerung, wirken als Visionen oder positive Suggestionen, die uns im Alltag unsere Träume wach halten.

Mehr noch: allein die Kraft der Farben, ihre Wirkung auf Psyche, Stimmungen und damit auch auf Wohlbefinden und Gesundheit im weitesten Sinne sind unbestritten. Bilder und Gemälde werden laut einer Studie selbst im Museum meist nur 11 Sekunden oder 3 Atemzüge lang betrachtet,

doch zu Hause sind sie die tägliche Dosis Kraft, die auf unser Unterbewusstsein wirkt. Grund genug zu reflektieren, mit welchen Bildern wir uns täglich in Haus, Wohnung oder am Arbeitsplatz umgeben. Die suggestive Kraft, dieses steten „Tropfen“ des Gesehenen, könnten wir zu einem starken Strom werden lassen, würden wir uns mit Bildern umgeben, die uns etwas „geben“.

Mut kann man kaufen Anlässlich einer Ausstellung der bekannten Klosterneuburger Malerin Lydia Leydolf ist mir das erst so richtig bewusst geworden. So, wie es Lydia Leydolf versteht, mit ihren naturalistischen Aquarellen von Landschaften und Stillleben einem mit dem Pinsel die Augen zu öffnen und selbst Venedig neu zu entdecken –auch wenn man schon vielfach dort war - so hat sie nun mit ihrer abstrakten Aquarellistik völlig neue Kraftwerke geschaffen.

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„Ich beobachte immer wieder, wie Farben zusammentreffen, sich entwickeln, sich streiten, wie Farben auf dem nassen Blatt gegeneinander kämpfen, ineinander fließen… Pigmente unterschiedlicher Farben verdrängen einander, überlagern, drehen sich…“ (Lydia Leydolf ). Wenn man die Bilder auf sich wirken lässt, versteht man, dass Lydia Leydolf aus dem physischen wie im Metaphysischen schöpft. Es wirkt wie ein Bick durch ein überdimensionales Teleskop in den Weltraum, hinein in einen äußeren und oder auch inneren Kosmos, der die Phantasie beflügelt und Mut macht, neue Wege zu gehen, wie Lydia Leydolf, die als vielfach für ihre naturalistischen Aquarelle ausgezeichnete Künstlerin es riskiert, dass Freunde, Kritiker und Kenner verständnislos den Kopf schütteln.

Denn diesen experimentellen Umgang mit Farben kennt man bisher nur aus der Acryl- oder Ölmalerei, denen jedoch im Vergleich zum abstrakten Aquarell es nur schwer zu gelingen scheint, diese lichtdurchflutete Mehrdimensionalität zu erreichen. In ihrem Buch „LYDIA LEYDOLF AQURAELL ABSTRAKT“, erschienen im Bucher Verlag (ISBN 978-3-99018-157-7), auf ihrer Website http://www.lydia-leydolf.at/de/galerie/galerie. html?tid=29&mid=17 oder noch besser in ihrem Atelier in Klosterneuburg, Agnesstraße 51, sehen Sie Kraftbilder ihrer abstrakten Aquarelle, die es in dieser Art noch nie gab und auch so noch nie von einem Künstler gewagt wurden.


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GARTEN

Den Garten als Wohnraum entdecken... Vom Wohnzimmer aus nicht nur den Blick auf dem Garten ruhen lassen, sondern nach ein paar Schritten gemütlich selbst mitten im Grün ruhen können. Entspannt die frische Luft unter freiem Himmel inhalieren und dabei die Annehmlichkeiten des Eigenheims mit Garten genießen. Dieser Anspruch an einen zusätzlichen, nicht abgekoppelten Außen-Wohnraum ist ein wichtiges Kriterium bei der Kreierung eines stimmigen Gestaltungskonzepts. Grundlegend dafür ist eine ausgewogenene Adaption des Außenraums mit der Architektur des Gebäudes, den örtlichen Besonderheiten und den individuellen Vorstellungen und Wünschen der Eigentümer. Dem konzeptionellen Grobgerüst wird in weiterer Folge durch eine verfeinerte Gestaltungsidee und individuelle Besonderheiten Esprit und Leben eingehaucht. Die Korresspondenz zwischen Gebäudearchitektur und Grünraum muss aber nicht zwingend in einen durchgehend homogenen Raum münden, sondern kann zweifelsohne auch kontrastreiche Bezüge herstellen. So kann sich eine moderne und kubische Formensprache des Gebäudes durchaus harmonisch in eine üppig grüne und verwunschen anmutende Gartenlandschaft einfügen. Eine ausge-

wogen abgestimmte Pflanzenauswahl und der punktuelle Einsatz von markanten Solitärgehölzen lassen den grünen Wohnraum ansprechend wachsen. Gehölze müssen für diese Art der Verwendung aber nicht über eine perfekte Wuchsform verfügen, ganz im Gegenteil, deren Habitus kann zweifellos mitunter bizarr anmutende Formen annehmen. Auch locker gestreute Hainpflanzungen lassen sich in dieses ausgewogene Gartenbild integrieren. Den Gegenpol dazu stellen formal strukturierte Kies-Pflanzflächen mit Gräsersegmenten und immergrünen Formgehölzen dar. Als Blütenfarben dominieren in diesem Jahr neben weiß vor allem Blau- und Violetttöne – eingebettet in die unterschiedlichsten Grünabstufungen. Neben der lebendigen Komponente Pflanze verleiht die Einbettung von Wasser dem Garten eine zusätzliche Qualität und bereichert den Freiraum elementar. Dabei kann es sich um ein unbewegtes Wasserbecken, einen naturnahen Schwimmteich, einen Bachlauf oder einen modern ausgeführten Naturpool handeln – Größe und Form können dem Gestaltungskonzept und individuellen Vorlieben entspre-

DEN GARTEN ALS WOHNRAUM ENTDECKEN... KRAMER & KRAMER - drei Kernkompetenzen für den Freiraum unter einem Firmendach: GARTENGESTALTUNG / WOHNDESIGN / BAUMSCHULE. Schritt für Schritt, von einem ersten Gespräch, einer ersten Vision, über den Entwurfsprozess bis zur baulichen Umsetzung begleiten wir Sie auf dem Weg zu Ihrem individuellen Gartenerlebnis. Wir vereinen Design und Handwerk auf höchstem Niveau und sind in allen Planungs- und Bauphasen kompetenter und zuverlässiger Partner für private Gartenbesitzer, Unternehmen und Architekten. Hauptstrasse 18 3441 Zöfing . Tulln t 02274 . 7224 f 02274 . 7224 . 11 e office@kramerundkramer.at

Privatgarten

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Dachgarten


chend variieren. Wasser - bewegt oder unbewegt, mit rein optischer oder auch praktischer Funktion behaftet – schafft Atmosphäre und wertet jeden Grünraum zusätzlich auf. Um den Garten auch ideal bespielen zu können, runden ausgewählte - originelle und behutsam den räumlichen Vorgaben angepasste - Outdoor-Möbel das Wohnraumkonzept ab. Zu empfehlen ist dabei der Einsatz von hochwertigem Außenraum-Mobiliar, welches in Materialauswahl, Design und Verarbeitung den höchsten Anspruchen gerecht wird und neben einem gewissen optischen Anreiz natürlich auch den nötigen Komfort bietet – ästhetisch-chic & bequem. Da die einsetzende Dämmerung eine ausgedehnte Nutzung des erweiterten Wohnraums meistens früher als beliebt beendet, fällt der Außenraum-Beleuchtung eine immer essentiellere Rolle zu. Den gestalterischen Entwurfsideen angemessen und nach szenographisch relevanten Gesichtspunkten platzierte Lichtkörper skizzieren auch nach Einbruch der Dunkelheit den Rahmen des Gartens und verlängern die Mußestunden unter freiem Himmel. So inszeniert sich der grüne Freiraum auch nach Einbruch der Dunkelheit noch stilvoll und wohnlich. Gemütlich noch ein Glas Wein zu einem feinen Mahl frisch von der Gartenküche in amikaler Gesellschaft trinken - bei stimmungsvollem Licht den Garten in den Abendstunden neu entdecken.

Hauptstrasse 18 3441 Zöfling . Tulln tel.: 02274 . 7224 fax: 02274 . 7224 . 11 email: office@kramerundkramer.at

Grillen lernen – grillen genießen Neu in Klosterneuburg: die „Grillothek“

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rillen kann jeder – oder? Manch einer gibt es schon zu, dass er es nicht gut kann. Wie es richtig geht, lässt sich lernen. Denn in der neuen Grillothek Weber World Partner in Klosterneuburg/Leopoldstrasse 26 bekommt man auf 300 qm nicht nur die besten Grill-Geräte der Marke Weber, sondern dazu alles was man zum Grillen braucht, hochwertiges Fleisch, Gewürze, Grillsaucen und sogar Wein, auch Seminare für privat oder für Firmen als kollektives Event/Erlebnis. Wer dennoch Grillen verweigert, es aber gerne genießt, kann sich in der Grillothek einen komplettes Grillservice buchen: enen Grillmeister, plus Griller, Fleisch, Saucen und Getränke. „Unsere Idee war, dass Hobbygrillmeister in der ‚Grillothek‘ wirklich alles finden, was sie für eine perfekte Grillparty benötigen“, so Geschäftsführerin Simone Kranister-Birkner.

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GARTEN

Vom Baustellenchaos zum Wohlfühlgarten

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nachher

vorher as für ein bewegender Moment! Es ist immer wieder ein schöner Anblick, wenn ein Paar Hand in Hand vor seinem neuen Grundstück steht und versonnenen Blicks an das künftige Glück im Eigenheim denkt.

tenbäume, Duft- und Blütenpflanzen und immer wichtiger: frisches Obst und Gemüse aus eigener Ernte.

Die erfahrenen Starkl - Gartenarchitektinnen der Baumschule Frauenhofen nehmen sich ausreichend Zeit für ihre Bauherren und gehen gezielt auf deren Bedürfnisse und Vorstellungen ein. Sie wissen, welche Pflanzen am jeweiligen Standort am besten gedeihen, wie der Boden aufzubeDieser Zeitpunkt ist, lässt man einmal reiten ist, um optimales Gedeihen der Pflanzen zu gewährden Gefühlsaspekt beiseite, ein im Hinblick auf die Planung, leisten, und greifen tief in ihre Trickkiste, um ein optimales ganz wichtiger und unwiederbringlicher, denn jetzt ist noch ästhetisches Gartenkonzept mit dem möglichst geringsten alles, oder fast alles, möglich. Steht erst einmal das Haus und Pflegeaufwand zu vereinen. Nicht zuletzt verfügen sie auch, wird die Zugänglichkeit zum meist dahinterliegenden Gardank der weitläufigen Baumschule und dem gutsortierten ten erschwert oder gar unmöglich, werden gestalterische Wir verwirklichen Gartencenter, Ihren Traumgarten! über ein außerordentlich vielfältiges SortiWünsche kaum mehr oder nur mit großem finanziellen und Profi geplant und ausgeführt. ment an verwendbaren Pflanzen und Gehölzen. technischen Aufwand verwirklicht werden können. Gärten und Dachterrassen vom Anton Starkl GesmbH 3430 Frauenhofen/Tulln Die Dienste eines professionellen Gartenarchitekten in 02272/64242-33 planung.tulln@starkl.at Anspruch zu nehmen, gilt längst nicht mehr als exotische www.starkl.at Handlung. Man kann schließlich von den Ideen und Anregungen qualifizierter Planer nur profitieren und zwar sowohl in kreativer als auch in finanzieller Hinsicht. Das Starkl Planungsteam ist darauf spezialisiert, Ihre Wünsche und Träume in Gartenpläne umzusetzen. Zu den wichtigsten Anliegen künftiger Gartenbesitzer zählen Sichtschutz in Form von Hecken und Sträuchern, Schat-

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Anton Stark GesmbH Gärtnerstraße 4 3430 Frauenhofen/Tulln Tel: 02272 64242-33 Mail: planung.tulln@starkl.at www.starkl.at


Baumpflege Staniek Ihr Spezialist für Baumkontrolle, Baumpflege, Baumschnitt, Baumabtragung und Garten-/Objektpflege

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eit Jahren haben sich Christoph Staniek (zert. Baumkontrolleur und zert. ETT European Tree Technician - Baumpflege) und sein Team auf die englische Doppelseilklettertechnik spezialisiert. Somit sind sie der perfekte Partner für Baumpflege und Baumsanierung jeder Art – an den schwierigsten für Maschinen unzugänglichen Standorten im privaten sowie im öffentlichen Bereich. Angefangen von der kostenlosen Begutachtung vor Ort bis hin zum gesamten Abtransport steht das Team in NÖ, Wien, und im Burgenland gerne zu Ihrer Verfügung.

Die Leistungen auf einen Blick: Baumkontrolle/Kataster, Baumpflege, Baumabtragung, Baumrodung, Baumstumpffräsen, Häckseldienst, Gartenpflege (Rasenpflege, Mäharbeiten, Strauch- und Heckenschnitt, Pflanzflächenpflege, Fertigrasen), Neupflanzungen, Industriekletterarbeiten. NEU: Baumnotdienst – Sturmschadenbeseitigung jederzeit! Wenn wir Ihr Interesse geweckt haben, freuen wir uns auf Ihren Anruf! FRÜHJAHRSAKTIONEN für Baum- und Gartenpflege sowie Baumabtragung bis Ende Juni Link einer Baumabtragung im Zeitraffer: www.youtube.com/user/cspotat

Baumpflege Staniek Baumschulstrasse 34 • 3441 Freundorf/Tulln Mob.: 0650 / 2107072 Tel.: 02274 / 44253 • Fax.: 02274 / 44253 Mail: office@staniek.at • www.staniek.at

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GARTEN

Der Gegen-Pool Biotope - selbst gemacht. :erlesen auf dem Weg zurück zur Natur

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en Stadtrand von Wien, Klosterneuburg oder Tulln aus der Luft betrachtend, glaubt man, die höchste Swimming-Pool-Dichte Österreichs zu sehen. Ein Blick auf GoogleEarth und Sie sehen die hellblauen Farbtupfer wie auf einem fröhlichen Sommerkleid. Doch immer mehr scheint sich das Interesse zu Gunsten Biotop oder Schwimmteich zu verschieben. Ein Biotop ist eine schöne Bereicherung für jeden Garten und mit ein paar Tipps wird für jeden Heimwerker der Traum vom eigenen Wasserreich wahr. Bevor man mit dem Anlegen des eigenen Biotops loslegt, sollte man sich einige Planungstipps zu Herzen nehmen. Der Teich im Garten ist zwar relativ schnell angelegt, Änderungen sind aber mühevoller vorzunehmen. Nehmen Sie sich deshalb vor der körperlichen Arbeit etwas Zeit, um Ihren Garten im Vorfeld „auf dem Papier“ zu planen. Die folgenden Punkte können Ihnen bei der Vorarbeit behilflich sein.

Wie groß soll mein Biotop werden? Grundsätzlich hängt die Größe des Biotops natürlich von der Größe und Form ihres Gartens ab. Allgemein gilt: je größer, desto besser. Denn ein biologisches Gleichgewicht entwickelt sich erst ab einer Tiefe von etwa 80 Zentimetern und einer Fläche von rund 15 Quadratmetern. Sie sollten auch rechtzeitig die Randzonen mit einberechnen. Solch eine Randbepflanzung hat im Durchschnitt 30

Zentimeter Breite. Die 80 Zentimeter Tiefe sollten Sie auf jeden Fall einhalten, wenn Sie Fische in Ihrem Biotop beheimaten möchten. Im Winter würden flachere Wasserstände gefrieren oder zu kalt werden, ein Überleben der Fische wäre nicht gesichert.

Was ist der ideale Standort für mein Biotop? Im Idealfall sollte Ihr Biotop am Tag etwa fünf Sonnenstunden erhalten, damit sich das Wasser genügend erwärmen kann. Länger sollte die Sonne allerdings nicht direkt auf das Biotop fallen, da sonst Algenwuchs begünstigt würde. Außerdem ist es nicht ratsam, zu nahe an großen Bäumen zu planen, da deren Wurzeln zum Problem werden könnten. Das herabfallende Laub würde außerdem die Wasserqualität schwächen und unschön aussehen.

Die ersten konkreten Schritte Gehen Sie zu Ihrem Wunschstandort im Garten und stecken Sie die geplante Fläche mit Holzpfählen ab. Dazwischen spannen Sie eine Schnur und können dann die Fläche ausmessen. Mit diesen realen Bedingungen vor Ort lassen sich die benötigten Materialangaben leicht ausrechnen. Die Teichfolie sollte großzügig berechnet werden. Es gilt in etwa jeweils die Breite und Länge plus zweimal die Tiefe und noch zusätzlich etwa 60 Zentimeter für den Rand. Reicht die Breite des Anbieters nicht aus, müssen Sie eventuell die Folie selbst aneinander schweißen. © Peter Atkins - Fotolia.com

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Frisch ans Werk – Ihr Biotop entsteht Als erstes wird die geplante Fläche ausgehoben, wobei ein Teil des Aushubs später als Insel im Teich verwendet werden kann. Verschiedene Zonen machen das Biotop reichhaltiger. Alle Steine und Wurzeln sollten entfernt werden und die Außenränder die gleiche Höhe aufweisen. In das Bauloch wird eine etwa 10 Zentimeter dicke Sandschicht zum Schutz der Teichfolie aufgetragen, außerdem legt man den Bereich mit einem verottungsfreien Vlies aus. Danach kann mit etwas Überstand am Rand die Folie ausgelegt werden. Sie wird in einem Graben rund um das Biotop befestigt. Wenn die Folie ordnungsgemäß ausgelegt ist, können Sie mit dem Einfüllen des Wassers beginnen. Ziehen Sie dabei die Ränder öfters nach, damit die Folie so wenig Falten wie möglich wirft. Der Graben wird mit Erde ausgefüllt, damit das Ganze gut befestigt ist. Als Teichgrund sind Kieselsteine gut geeignet, auch am Ufer kann man mit Steinen für eine schöne Gestaltung sorgen Die Bepflanzung Ihres Biotops bleibt Ihrer Fantasie überlassen. Allerdings sollten Sie sich auf wenige, langsam wachsende Arten beschränken, da sonst die Wasserfläche schnell zuwachsen würde. Geeignete Pflanzen sind etwa Blumenbinse, Kalmus, Zwergseerose, Wollgras, Gaucklerblumen, Froschlöffel, Seekanne, Blutauge und Iris. Im Randbereich dürfen die Pflanzen dann schon üppiger wachsen, allerdings sollte man auch hier nicht übertreiben.

Schilf und Rohrmoos eignen sich gut. Sie werden mit Freude bemerken, wie schnell sich Tiere in Ihrem Biotop ansiedeln. Die ersten Gäste sind meist Libellen, auch Frösche folgen bald. Singvögel haben eine besondere Freude am kühlen Nass, denn es dient ihnen als Trinkstelle.

Was sie außerdem wissen sollten Das etwas aufwändige Auslegen der Teichfolie lässt sich vermeiden, wenn man ein fertiges Kunststoffbecken kauft. Allerdings sind diese im Vergleich teurer und unflexibler. Grundsätzlich unterliegen Folien immer der Gefahr der Versprödung, die vor allem durch Sonnenlicht verursacht wird. Bei sachgemäßem Einbau und der richtigen Folie kann aber auch eine Teichfolie 20 Jahre dicht bleiben. Das Wasserbild beleben können Springbrunnen, Bachläufe oder SpeierFiguren. Als zusätzliche Dekoration eignen sich Glaskugeln, Findlinge und Lampen. Wenn Sie Fische in Ihr Biotop integrieren wollen, brauchen Sie zusätzlich eine Außenfilteranlage mit einer Pumpe. Auf die Sicherheit darf bei Biotopen nicht vergessen werden. Sollten im Haus kleine Kinder leben, ist es eher ratsam, auf eine Wasserfläche zu verzichten. Quelle:www.enjoyliving.at / Autorin: Claudia Wrumnig

© krappweis - Fotolia.com

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GARTEN

Die Gartentrends 2013 Bestehende Gärten schnell, schön, mit Ziergräsern herausgeputzt

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as Schöne am bestehenden Garten ist, dass er nicht jedes Jahr neu erfunden werden muss. So können neue Pflanzen, wie z.B. Ziergräser, wunderbar in jeden Garten integriert werden, da sie je nach Kombination zu jedem Gartentyp passen. Durch ihren filigranen Wuchs bringen sie eine wunderbare Leichtigkeit in jeden Garten und erfreuen die Gartenbesitzer das ganze Jahr durch spannende Farbakzente im Herbst und schöne Skulpturen, durch Schnee und Raureif, im Winter.

Trend Naturgarten Der Naturgartentrend hält an und präsentiert sich 2013 mit kräftigen, intensiven Farben bei Stauden und Gartenmöbeln. Aufgrund der steigenden Baugrundpreise werden die neuen Gärten immer kleiner und die Herausforderung an die Gartengestaltung größer, um sich Gartenträume erfüllen zu können. Nach wie vor wollen viele Gartenbesitzer nicht warten, bis die Pflanzen die gewünschten Pflanzengrößen erreicht haben und wünschen sich fertige Gartenbilder. Für die Umsetzung ihrer Gartenträume kann professionelle Unterstützung von Firmen wie Attensam oder Lederleitner sehr hilfreich sein, ob es um die einmalige Gestaltung oder die laufende Pflege geht. Beispiele für Ziergräsern: Lampenputzergras, Perlgras, Blau-Schwingel, Pampasgras Beispiele für Stauden: Stachelnüsschen, Iran-Lauch, Fackellilie, Sonnenauge Pflege Ziergräser: Mit ein paar wenigen Handgriffen im Jahr haben sie mit den unkomplizierten Ziergräsern viel Freude Pflege Stauden: Frische und trockene Böden und sonnige Standorte sind die Basis für leuchtende Blütenfarben.

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Trend: Essbare Wände

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s ist nicht ganz neu, dass Pflanzen auch an Innenraumwänden wachsen – im privaten und im öffentlichen Raum, als repräsentative Installationen oder lebende Bilder fürs Heim, holz-, kunststoff- oder metallgerahmt. Stromzufuhr oder Pumpen werden nicht benötigt. Einmal gießen pro Woche genügt, ein unsichtbares Wasserreservoir lässt sich über ein seitliches Loch im Rahmen füllen, ohne dass man kleckert. Doch die Spirale der Wunschträume hat sich schon wieder ein Stückchen weiter gedreht. Seit „City Farming“ oder „Urban Gardening“ um sich greifen, genügt es nicht mehr, dass eine Wand nur begrünt ist. Man will sie auch essen können. Eine neue Beleuchtungstechnik macht das möglich. Auch wenn die Installation nicht gerade billig ist, kann sich eine größere finanzielle Investition in den Businessbereich durchaus lohnen. Denn Wände, die zum Naschen verlocken, machen Eindruck bei den Geschäftspartnern, den Kunden oder den Hotelgästen, die sich immer wieder neue Erlebnisse erwarten. Und wer möchte nicht wiederkommen, um zu sehen, ob die Erdbeeren schon reif sind, im Winter.

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GARTEN

Wer steckt hinter der Idee? Seit 105 Jahren verwirklicht der Schlossereibetrieb Gebrüder Haas und die 2005 gegründete Tochter Tech Metall in Wien innovative Ideen aus Metall. 2010 wurde das Unternehmen für das Projekt Grünwand mit dem Umweltpreis der Stadt Wien nominiert. www.gruenwand.at

Wir verwirklichen Ihren Traumgarten! Gärten und Dachterrassen vom Profi geplant und ausgeführt. Anton Starkl GesmbH 3430 Frauenhofen/Tulln 02272/64242-33 planung.tulln@starkl.at www.starkl.at

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Feuer fangen

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© Fotos Sommerhuber

in behaglicher Sessel, ein weiches Sofa, der Tag gleitet in den Abend, im Kamin flackern die Flammen – herzlich willkommen am Feuer!

Kachelöfen und Kamine sind der Inbegriff für Behaglichkeit. Die ökologischen und ökonomischen Vorteile liegen auf der Hand: sie schaffen ein unvergleichlich angenehmes Raumklima, sparen Heizkosten und schonen gleichzeitig die Umwelt. Sie bilden den Mittelpunkt modernen, individuellen Wohnens in vielen Gestaltungsund Designvarianten und unterstreichen den persönlichen Lebensstil.

Von der Idee bis zum Anzünden Die Planung und Gestaltung eines Kachelofens oder Kamins sind in jedem Fall Sache des Fachmanns. Er berät Sie von Anfang an, kennt sich in allen technschen Details bestens aus und kümmert sich um den Einbau und die Wartung. Der Entwurf Ihres Ofens ist etwas ganz Persönliches. Er muss auf das Gebäude, den Raum, Ihre individuellen Wünsche und die persönliche Lebenssituation abgestimmt sein. Damit Sie sich rundherum wohl fühlen können, berät Sie Ihr Hafnermeister in allen Fragen, zeigt Ihnen verschiedene Möglichkeiten und plant alles bis ins Detail.

Als Speicherofen zeichnet sich der Kachelofen durch besonders lang anhaltende, gleichmäßige Wärmeabgabe aus. Wird auch schnelle Wärme gewünscht, ist der Kombi- oder Warmluft-Kachelofen besser geeignet, der neben Scheitholz auch mit Pellets betrieben werden kann. Eine ideale Zusatzheizung sind Heizkamine. Ihr typisches Merkmal ist die besondere Feuersicht über große Glasscheiben. Durch Kombination mit edlen Materialien, wie Keramik oder Naturstein, sorgen sie zusätzlich zur Wärme für eine extravagante Raumwirkung. Klein aber oho sind die aus Stahlblech oder Guss gefertigten Kaminöfen, die sich durch Ihre kompakte Größe leicht in jeden Wohnraum integrieren lassen.

Ihre Inspiration – unser Fachwissen –Ihr Hafnermeister Die perfekte Verbindung von Funktionalität, effizienter Feuertechnik und einer nahezu unendlichen Auswahl an Formen, Materialien und Farben ermöglicht eine exklusive Gestaltung, die bis ins Detail Ihren ganz persönlichen Vorstellungen und Ansprüchen folgt. Erleben Sie Wärme in ihrer schönsten Form. Fangen Sie Feuer – für Ihren Traumofen! Als Ihr Hafnermeister unterstützen wir Sie gerne dabei, Ihre optimale Lösung zu finden.

Der richtige Ofen für Ihr Zuhause Kachelofen, Kamin oder Kaminofen? Das ist wohl die Frage, die sich jeder Bauherr stellt. Abgesehen vom Preis unterscheiden sie sich doch in technischen Bereichen ganz wesentlich. Neben Beachtung einiger Grundvoraussetzungen, wie einem geeigneten Rauchfang, eventuell notwendiger Frischluftzufuhr bei kontrollierter Wohnraumlüftung und statischen Vorgaben, die wichtigste Frage ist: Was erwarte ich von meinem Ofen? Kachelöfen sind anpassungsfähig! Sie können je nach Ausführung als Haupt- oder Zusatzheizung dienen. Für einen zeitgemäßen Energiemix wird er mit einem Wasser-Wärmetauscher ausgestattet und eventuell mit einer Solaranlage oder konventionellen Heizung gekoppelt.

Kurt Galler Ges.m.b.H. Hafner, Platten- und Fliesenleger Wienerstraße 102 3400 Klosterneuburg Tel/Fax 02243/26177 Mobil 0676/70 84 557 E-Mail: office@kurt-galler.at www.kurt-galler.at

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SICHERHEIT

Abschreckendes Beispiel Sicherheit, bevor Schaden entsteht – und gefördert ist es auch!

Für alle Wohnungs-oder Hausbesitzer, die noch mehr Sicherheitskomfort wünschen, findet sich beim Sicherheitspartner die ebenfalls neue Generation der Fingererkennung in Kombination mit einem motorgesteuerten Schloss. Somit wird zuerst die Alarmanlage ausgeschalten und erst dann die Türe geöffnet! Und obendrein erhalten Sie vom Land Niederösterreich eine saftige Förderung dazu. Das Land Niederösterreich fördert die Sicherheit Ihres Zuhauses beim Einbau von mechanischen und elektronischen Sicherungsmaßnahmen. Sie denken daran, die Sicherheit Ihrer Wohnung oder Ihres Eigenheimes zu verbessern und planen geeignete Maßnahmen zum Schutz vor Einbruch und Diebstahl? Nutzen Sie diese Förderung, wenn Sie eine Sicherheitstür, eine Alarmanlage oder eine Videoüberwachungsanlage einbauen wollen.

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roblem: Ist ein Einbrecher erst im Haus, heulen die Sirenen zu spät. Fenster, Türen sind beschädigt und in Sekunden ist der Spuk vorbei. Ist man gar zuhause, steht man evtl. unter Schock oder geht bestenfalls einer Konfrontation aus dem Weg. Andererseits haben die Wenigsten die Alarmanlage eingeschaltet, wenn sie zuhause sind. Lösung: Dass man sein Heim mit einer Alarmanlage ausstattet gehört heute zum Standard. Leider. Aber Andreas Göttinger und Team sind einen Schritt zurück gegangen und haben ein Konzept mit Außenbewegungsmeldern entwickelt, das abschreckt, bevor Schaden entsteht. Die neue Generation der Außenbewegungsmelder kann mit Video kombiniert werden, unterscheidet zwischen Mensch und Tier, unterscheidet zwischen sich bewegenden Bäumen und Unbefugten. So werden gleichzeitig Fehlalarme zu 99,9% vermieden und Sie können die Alarmanlage einschalten – auch wenn Sie zuhause sind. Statt mit einem schrillen Alarm werden Sie mit Tonfolgen gewarnt, haben sich und die Situation unter Kontrolle und ausreichend Zeit, selbst zu alarmieren.

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Die Förderung im Überblick • Wie wird gefördert? Es wird ein einmaliger, nicht rückzahlbarer Zuschuss zuerkannt. • Was wird gefördert und in welcher Höhe? Die Höhe des Zuschusses beträgt 30% der anerkannten Investitionskosten, bis zu € 1.000,-- bei Alarmanlagen bis zu € 1.500,-- bei Videoüberwachungsanlagen (kombiniert mit Alarmanlage) bis zu € 1.000,-- bei Sicherheitstüren in Wohnungen (Mehrfamilienhäuser) • Wann kann angesucht werden? Das Ansuchen kann innerhalb von 6 Monaten nach Einbau der Sicherungsmaßnahme eingebracht werden. • Wer kann um die Förderung ansuchen? Natürliche Personen - wie Eigentümer, Miteigentümer, Wohnungseigentümer, Bauberechtigte, Miete und Pächter Ihr Ansprechpartner: Sicherheitspartner GmbH Hackhofergasse 1 A-1190 Wien Tel. +43 1 512 78 74 Stadtplatz 4 A-3400 Klosterneuburg Tel. +43 (0)2243 32353 DW 40 www.sicherheitspartner.at Info@sicherheitspartner.at


SMS senden, wenn vielleicht ein Stromausfall oder ein Wasserschaden aufgetreten ist, die Alarmanlage auslöst, die Heizung ausgefallen ist oder ein Brand droht. Sie könnten sofort Maßnahmen setzen, um Ihr Heim vor weiterem Schaden zu bewahren.

Mit „HomeAutomation“ eine neue Sicherheitsund KomfortDimension

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Das würde ja sicher ein Vermögen kosten, denken Sie jetzt! Doch viele Funktionen sind schon im Grundgerät des Steuerungssystems enthalten, das es schon ab EUR 498.-gibt. Und mehr: Fernzugriff mit Übersicht über eingeschaltete Verbraucher, Abfrage von Temperaturen, u.vm. über das Internet. Elektro Göttinger Stadtplatz 4, 3400 Klosterneuburg Tel: 02243 32353, E-Mail: elektro@goettinger.at Web: www.goettinger.at

tellen Sie sich vor, Sie könnten ihr Haus und ihren Garten via Fernbedienung, iPhone oder iPad steuern.

Haus-Steuerung

In aller Urlaubshektik am Weg zum Flughafen taucht noch schnell die Frage auf: „Habe ich aller Lichter ausgeschaltet und die Alarmanlage auch wirklich aktiviert?“ Ein Blick in Ihr Smartphone bestätigt ihre Sorge, aber kein Problem, mit einem Tastendruck ist die Überwachung eingeschalten. Während Ihrer Abwesenheit steuert die Anwesenheits-Simulation die Lichter so, als wären Sie zu Hause. Im Eingangsbereich geht das Licht in der Dämmerung durch den astronomischen Dämmerungsschalter, der genau weiß, wann die Sonne untergeht, natürlich nur dann an, wenn es dunkel ist. Mit mehreren Zeitschaltuhren und je nach Sonnenschein, Wind und Regen werden die Jalousien bzw. Rollläden ein- oder ausgefahren.

intelligent, einfach, bequem!

Egal wo Sie sich befinden. Sie haben Ihr Haus stets im Griff und können es weltweit steuern und kontrollieren.

Alarmanlage Temparatur

Heizung

Am vorletzten Urlaubstag auf den Malediven wird die Wunschtemperatur für die verschiedenen Räumen wieder erhöht. Wer will denn schon in ein kaltes Haus heimkommen?

Beleuchtung Fernseher / Audio

Aber auch wenn Sie zuhause sind, gibt es Einstellungen, die das Leben angenehmer machen. An einem kalten Winternachmittag schalten Sie schon vom Auto aus ihre Sauna über Ihr Telefon ein, damit Sie sie zu Hause auch sofort benützen können. Im Wohnzimmer werden Sie von sanfter Musik und gedimmtem Licht empfangen. Mit einem Griff zu Ihrem iPad steuern Sie den Fernseher und die Musikanlage, das Licht dimmt sich natürlich dementsprechend automatisch.

Stellen Sie sich vor, ihr Haus hätte einen solchen Verstand. Ihr Haus würde Sie sogar anrufen oder Ihnen ein E-Mail oder

Sauna Kühlschrank

Garage

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S

h as li ng e r. d es ig n

Stellen Sie sich vor, das Licht in Schlafzimmer, Gang und WC lässt sich ab 22.00 Uhr automatisch nur mehr auf max 20 % dimmen, damit Sie in der Nacht nicht im grellen Licht ihr „Örtchen“ aufsuchen müssen und Sie danach sofort wieder schnell einschlafen können.

Jalousien / Sonnenschutz

Telefon 02243/ 323 53 | www.goettinger.at Klosterneuburg, Stadtplatz 4

dienst

Kunden Parkplatz im Hof.

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GESUNDHEIT

Wohnen im Pensionsalter

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Umbaumaßnahme für Lebensqualität und Wertsteigerung

ie Wohnung wird ab dem Pensionsalter immer mehr zum zentralen Lebensmittelpunkt. Dabei wünschen sich die meisten Senioren, möglichst lange in „den eigenen vier Wänden“ selbstständig leben zu können. Rund 90 Prozent aller älteren Österreicher leben deshalb auch jenseits des 60. Lebensjahres in ihrer gewohnten Umgebung bzw. in Wohnungen oder Häusern, die ihnen seit Jahren vertraut sind. Altersgerechtes Wohnen macht mitunter einige Umbaumaßnahmen in Haus oder Wohnung erforderlich. Aktives Leben bedeutet auch, sich im Alter die Wohnsituation möglichst angenehm zu gestalten. Im Laufe des Lebens ändern sich die Bedürfnisse und Anforderungen an eine Wohnung. Schon kleine Umstellungen und Offenheit für Neues können die Lebensqualität in den eigenen vier Wänden – und auch den Wert der Wohnung – deutlich heben, z.B. die Modernisierung des Bades oder den Einbau moderner Geräte in der Küche. Dabei sollten körperliche Einschränkungen nicht der einzige Anstoß für Veränderungen sein. Ein großer Schritt in Richtung besserer Lebensqualität kann auch der Umzug in eine neue Wohnung sein, die besser den Bedürfnissen entspricht, z.B. durch einen vorhandenen Aufzug, eine verkehrsgünstigere Lage etc.

Wohnen zu Hause

Viele Menschen fühlen sich wohler, wenn sie auch im Alter ihren individuellen Lebensstil beibehalten können. Lebensqualität bedeutet auch, von Gegenständen mit Erinnerungswert umgeben zu sein und zu wissen, was sich wo in der Wohnung befindet. Mit zunehmendem Lebensalter können sich allerdings auch die persönlichen Wohnbedürfnisse ändern. Eventuelle altersbedingte Einschränkungen wie Einbußen der Hör- und Sehfähigkeit oder der Beweglichkeit sowie körperliche Erkrankungen oder geistige Beeinträchtigungen beeinflussen unsere Ansprüche an ein Wohnumfeld, das weiterhin bequem und angenehm bleiben soll. So können zum Beispiel Stiegen für Menschen mit einer Gehbehinderung zur unüberwindbaren Hürde werden. Türschwellen, bodennahe Steckdosen, die herkömmliche Badewanne oder Dusche machen in ihrer Bewegung beeinträchtigten Menschen das Leben schwer.

Umbau der Wohnung

Klug ist es, schon vorsorglich an Alternativen zu Treppen und Schwellen zu denken, an praktikable Badezimmer- und Küchengrößen, die auch mit Gehhilfe oder Rollstuhl zu nut-

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zen sind. Möglicherweise ist es notwendig, ein großes Haus in kleinere Einheiten umzubauen. Für sinnvolle Modernisierung und Umbaumaßnahmen ist es nie zu spät. Denn: Je weniger Hindernisse es im Wohnbereich gibt, desto länger ist ein Wohnen zu Hause für ältere Menschen möglich. Dadurch ist auch eine eventuell erforderliche Pflege leichter zu gestalten. Wodurch zeichnet sich eine seniorengerechte, barrierefreie Wohnung aus? Eine im Auftrag des BMVIT erstellte Checkliste nennt Kriterien, wie eine Seniorenwohnung im Idealfall aussehen sollte. Dazu zählen z.B.: • Barrierefreier Zugang zum Lift • Schwellenfreier Zugang zu allen Räumen • Türbreiten von mindestens 90 cm • Gute, blendungsfreie Beleuchtung • Ausreichend Lichtschalter in 80 bis 100 cm Höhe • Steckdosen in mindestens 40 cm Höhe • Dusche schwellenfrei zu begehen oder abgeschrägter Duschablauf • Hochklappbare Stützgriffe für das WC • Betten sollten verschiebbar und von drei Seiten zugänglich sein Weitere Informationen finden Sie im Handbuch für barrierefreies Wohnen des Sozialministeriums. Informationen über technische Hilfsmittel (mit „relativ niedrigem technischen Standard“) finden Sie unter anderem in der Hilfsmittelinfo des Sozialministeriums www.hilfsmittelinfo.gv.at.

Förderungen für Umbauten

Umbauten für Seniorenwohnungen werden in allen Bundesländern gefördert. Es lohnt sich auf jeden Fall, sich diesbezüglich zu erkundigen. Und als schöner Nebeneffekt kann eine Umbaumaßnahme eine Wertsteigerung mit sich bringen. Auf den Websites der Bundesländer erfahren Sie mehr über Wohnbauförderungen. © K.-U. Häßler - Fotolia.com


Holen Sie sich Ihr unbeschwertes Lächeln zurück

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Der Verlust einzelner Zähne oder noch schlimmer ganzer Zahnreihen bedeutet eine drastische Einschränkung Ihrer Lebensqualität.

Lassen Sie das nicht zu! Setzen Sie auf moderne ImplantatTechnik und holen Sie sich auf diese Weise Ihr unbeschwertes Lächeln zurück. Ausgezeichnet mit dem Diplom für Implantologie und Parodontologie der österreichischen Zahnärztkammer verfügt Herr Dr. Alfred Zuber über eine zahnärztliche und oralchirurgische Ausbildung höchsten Standards. Dementsprechend haben wir in unserer Zahnarztordination für jeden Patienten mit Sicherheit die maßgeschneiderte Lösung parat. Auch für Sie!

Auf künstlichen Zahnwurzeln aus körperverträglichem ReinTitan können wir Zahnersatz wie Kronen, Brücken, Teil- oder auch Vollprothesen sicher und vor allem schmerzfrei verankern. Mehr zu den vielfältigen und höchst erfolgreichen Möglichkeiten der Implantologie erläutert Ihnen Dr. Alfred Zuber in einem persönlichen Beratungsgespräch. Sie können auch gerne das Informationsangebot bei einer unserer regel-

Dr. Alfred Zuber und DDr. Julia Zuber mäßigen Aufklärungsveranstaltungen zum Thema Implantologie nutzen. Die aktuellen Termine erfragen Sie bitte telefonisch, oder entnehmen Sie unserer Homepage: www.zuber.at

Zeigen Sie Ihr Lächeln, nicht Ihre Zahnspange Sie wünschen sich ein schönes Lächeln, das Selbstbewusstsein ausstrahlt, ohne den oft mühsamen Weg einer fixen Zahnspange, die sie im Alltagsleben einschränkt? Das Invisalign-System ist die klinisch akzeptierte, nahezu unsichtbare Methode, Zahnfehlstellungen zu korrigieren und Ihr Lächeln noch schöner zu machen – ohne störendes Metall im Mund. Egal ob im Beruf bei einem Kundengespräch oder in Ihrer Freizeit mit Familie und Freunden. Ihr Gegenüber wird nicht merken, dass Sie eine Zahnspange tragen. Die Invisalign-Behandlung nutzt individuelle, herausnehmbare Aligner - durchsichtige Kunststoffschienen. Jeder Aligner unterscheidet sich ein wenig von dem vorangehenden, um so Stück für Stück Ihre Zähne in die gewünschte Position zu verschieben. Zum Essen und zur Zahnpflege können die Schienen mühelos herausgenommen werden, was wesentlich zur Gesunderhaltung Ihrer Zähne beiträgt. Dank einer individuellen 3D - Animation, dem sogenannten Clincheck, sehen Sie schon vor Behandlungsbeginn das zu erwartende Endergebnis Ihrer Behandlung. Für das gewinnende Lächeln, das Sie schon immer haben wollten, informiert Sie Frau DDr. Julia Zuber gerne in einem persönlichen Beratungsgespräch, oder bei einem unserer regelmäßig stattfindenen Informationsabende zum Thema Invisalign. Die aktuellen Termine erfragen Sie bitte telefonisch, oder entnehmen Sie unserer Homepage: www.zuber.at Wir freuen uns über Ihr Interesse!

Dr. Zuber Stadtplatz 4 3400 Klosterneuburg Tel.: 02243/243 84 Fax: 02243/243 84-7 www.zuber.at

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KURZMELDUNGEN

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Förderungen: 123 Mio. für Sanierung Start der Förderungsaktion im Rahmen der Sanierungsoffensive 2013: Insgesamt 123 Millionen Euro stellt Österreich im Rahmen des „Sanierungsscheck 2013“ zur Verfügung. Besonderen Anreiz gibt der sogenannte „Konjunkturbonus“, der bei Antragstellung bis 30. Juni 2013 gewährt wird und mit dem sich die einzelnen Förderbeträge maßgeblich erhöhen. Im Klartext heißt das: Sanierungen, die 2013 beantragt und bis 31. April 2014 umgesetzt werden, sind vom Staat mit bis zu 10.300 Euro gefördert. So sind z.B. bei der Umstellung des Heizungssystems bis zu 2.000 Euro Förderung zu holen. Bei Verwendung von Dämmstoffen aus nachwachsenden Rohstoffen bzw. mit Umweltzeichen gibt es bis zu 500 Euro.

Für die Katz ... und den Hund Schluss mit Zugluft und Wärmeverlust durch Tiereingänge. Findiger Türenhersteller vereint extrem gute Luftdichtheit, hervorragende Wärmedämmung, hohen Einbruchschutz mit einem automatischen, berührungslosen Zutrittskontrollsystem. Als Zutrittsschlüssel dient entweder ein bereits vorhandener, implantierter RFID Tier Chip oder ein kleiner Anhänger am Halsband. Die Benutzung der Türe ist aber auch ohne Schlüssel möglich. Das intelligente petWALK Türsystem bietet Mensch und Tier größtmögliche Freiheit und Bequemlichkeit. Wie ein aufmerksamer Tierhalter öffnet und schließt die Türe zu genau definierten Bedingungen vollautomatisch und ohne Berührung. So müssen die Tiere keine Bedienung mehr erlernen. Außerdem können petWALK Tiertüren durch Ihre patentierte Konstruktion sehr einfach in unterschiedliche Baukörper, wie Glas, Holz oder Mauerwerk, eingebaut werden. Weitere Informationen unter: www.petwalk.at

Klosterneuburg bleibt attraktiver Boden für Betriebe Aufgrund ihrer guten Verkehrsinfrastruktur, der Nähe zu Wien und des investorenfreundlichen Klimas ist die Stadt Klosterneuburg zu einem bevorzugten Boden für Unternehmensansiedlungen geworden. Das bestätigen wieder die jüngsten, von der NÖ Wirtschaftskammer erhobenen, Zahlen: „Im abgelaufenen Jahr haben sich in Klosterneuburg 319 neue Gewerbebetriebe niedergelassen, 24 weitere Betriebsstätten wurden gegründet“, teilte Klosterneuburgs Wirtschaftskammer-Obmann Walter Platteter beim traditionellen Neujahrsempfang mit. Ende 2012 gab es in der Babenberger-Stadt bereits 1.956 aktive Gewerbebetriebe.

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Nachhaltige Fertighäuser Die Lebensqualität wird wesentlich von den Wohnverhältnissen beeinflusst. Wohnsoziologische Studien zeigen, dass qualitätsvolles Wohnen zur allgemeinen Lebenszufriedenheit beiträgt und den Menschen in seiner persönlichen Entwicklung fördert. Das Fertighaus vereinigt anspruchsvolle Architektur mit ökologischen und ökonomischen Kriterien. Das Fertighaus ermöglicht ein gesundes und ressourcenschonendes Bauen und Wohnen. Die Umwelt wird geschont und die Energiekosten sind gering. Etwa 80 % des Energieaufwandes werden in einem durchschnittlichen Haushalt für die Heizung verwendet. Wer hier sorgfältig plant, kann die Kosten auf ein Minimum reduzieren.

NÖ Wirtschaftskammer will den „Handwerkerbonus“ Die Einführung eines sogenannten „Handwerkerbonus, mit dem Privatpersonen bis zu 20 Prozent des Rechnungsbetrages für von Handwerksbetrieben geleistete Arbeiten von der Steuer absetzen dürfen, schlägt NÖ Wirtschaftskammerpräsidentin Sonja Zwazl vor. Diese Maßnahme würde nicht nur die Auftragslage bei den Unternehmen verbessern, der „Handwerkerbonus“ wäre auch „eine wirksame Waffe im Kampf gegen den Pfusch“, wie Zwazl gegenüber dem NÖ Wirtschaftspressedienst meint. Das von der Wirtschaftskammer entwickelte Modell sieht vor, dass Handwerkerleistungen bis zu 6.000 Euro pro Jahr steuerlich geltend gemacht werden können. Wer z.B. 3.000 Euro für die Arbeit von Professionisten bezahlt, würde sich mit dem „Handwerkerbonus“ Abgaben in Höhe von 600 Euro ersparen. Anders als im Fall von Schwarzarbeit hat der Konsument bei offiziellen Handwerksarbeiten zudem sämtliche Ansprüche auf Gewährleistung. In Deutschland, wo es den „Handwerkerbonus“ schon seit Jahren gibt, hat man mit dem Modell sehr gute Erfahrungen gemacht. http://wko.at/noe

Genuss-Zwerge, Design Riesen Für Sie gesehen auf der Design und Interior Messe Wien Riesen-Blumentöpfe, kultige Gartenzwerge in neuem Design, neue Garten- und Freizeitmöbel. Cool und abwechslungsreich. Produkte sind aus speziellen, ungiftigen und recyclebaren Polyethylenen hergestellt und tragen dadurch aktiv zum Umweltschutz bei. Zu sehen unter www.toria.at.

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KURZMELDUNGEN

Versicherungsdatenbank für Makler und Endkunden Im Versicherungsbereich gibt es derart viele Unterscheidungen, dass die Ergebnisse, die diverse Suchmaschinen ausspucken, oft nicht der Realität entsprechen, sagt Thomas Lang, Chef der Grazer Makler-Datenbank „chegg.net“. Er will seine Dienste jetzt auch Endkunden anbieten und so für mehr Transparenz am Markt sorgen. Nutznießer von chegg.net sind Makler: Jeder Vertrag, den sich die User heraussuchen, wird von einem ausgewählten freien Vermittler abgewickelt, der dafür dann von der Assekuranz Provision kassiert. Der Endkunde zahlt nichts und wird bei Bedarf auch beraten.

Markt übersichtlich machen

chegg.net gibt es bereits seit 2001. Es handelt sich um eine Online-Datenbank für Makler, die mit diesem Tool Versicherungen vergleichen können. 70 bis 80% aller unternehmensunabhängigen Makler Österreichs – etwa 1.400 bis 1.500 – arbeiteten damit, sagt Lang. Seine Firma Selsa Intelligence AG macht damit knapp 1,2 Mio. € Umsatz im Jahr. Rund 100 ausgewählte Makler in ganz Österreich sind zu Beginn mit dabei; sie zahlen eine Grundgebühr von 50 € im Monat. Der Kunde hat zwei Möglichkeiten: Stellt er den Antrag direkt online, wird dieser vom Makler überprüft und an die Assekuranz weitergeleitet. Er kann aber auch Beratung anfordern und wird dann von einem Makler in seiner Nähe kontaktiert. „Keilen“ darf der Vermittler aber nicht, versichert Lang. Preisunterschied gibt es für den Endnutzer keinen. In jedem Fall haben Kunden auch eine Rechtsschutzversicherung dabei. Wenn eine Versicherung später im Schadensfall nicht bezahlen will, aber auch die Schlichtungsstelle der Makler meint, der Kunde sei im Recht, würde chegg.net eine Klage zahlen. Es seien alle Assekuranzen – außer Bankversicherer – dabei.

Im Vorjahr wurden in NÖ 20.000 Immobilien gekauft Die heimischen Immobilien- und Vermögenstreuhänder sind in Niederösterreich sehr gut unterwegs. Laut Georg Edlauer, Fachgruppenobmann der Immobilien- und Vermögenstreuhänder in der NÖ Wirtschaftskammer, beschäftigen derzeit 682 aktive Immobilien- und Vermögenstreuhänder und 1.653 Mitarbeiter. Die gesamte Wirtschaftsleistung der Branche beträgt in Österreich rund 27 Milliarden Euro pro Jahr. Um gegen schwarze Schafe und Pfuscher in der Branche vorzugehen, ist 2011 ein Qualitätsausweis, die sogenannte Immobiliencard, geschaffen worden. Bei einem Inhaber dieser Card kann der Kunde sicher sein, einem Fachmann gegenüber zu stehen, der bestens ausgebildet ist und die strengen Standesregeln befolgt. (dsh) • http://wko.at/noe/immobilien

E-Control: Online-Wechsel erleichtert Umstieg auf neuen Anbieter Wechsel des Strom- und Gaslieferanten soll vollständig online erledigt werden können – Wesentliche Verbesserung für Konsumenten! Im Ministerrat wurde am 18.4.2013 beschlossen, dass der Wechsel des Strom- und Gaslieferanten zukünftig vollständig online erledigt werden können soll. „Für die Konsumenten bedeutet dies eine wesentliche Verbesserung“, sagt E-Control-Vorstand Walter Boltz, der sich erfreut zeigt, dass „diese langjährige Forderung von uns endlich aufgegriffen wurde.“ Derzeit müssen wechselwillige Strom- und Gaskunden noch ein Formular händisch ausfüllen, unterschreiben und an den neuen Lieferanten schicken. Zukünftig soll das Ausfüllen eines Onlineformulars reichen. Die E-Control erwartet sich dadurch eine weitere Belebung des Wettbewerbs. „Wir hoffen, dass die Wechselzahlen steigen und noch mehr Personen von ihrem Recht auf freie Wahl des Strom- und Gasanbieters Gebrauch machen“, betont Vorstand Martin Graf. Die Einsparungen bei einem Wechsel sind beträchtlich: Bis zu 400 Euro kann sich ein durchschnittlicher Haushalt aktuell pro Jahr sparen, wenn er sich für einen anderen Strom- und Gaslieferanten entscheidet. „Das sind die höchsten Einsparungen seit vier Jahren“, sagt Graf. Die E-Control hofft, dass der Online-Wechsel im Sinne der Konsumenten die erforderliche Zweidrittel-Mehrheit im Parlament findet.

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Bares Geld für den Strom aus der Sonne

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ine Photovoltaikanlage wandelt Sonnenlicht in Strom um. Damit werden Sie als Hausbesitzer von den Energiekosten unabhängiger. Seit April gibt es dafür wieder eine Bundesförderung.

Der Staat zahlt neuerlich bei der Errichtung einer Solaranlage zur Stromerzeugung (Photovoltaik) von Privaten mit. Die Photovoltaik-Förderaktion des Klima- und Energiefonds läuft bis 30. November dieses Jahres, vorausgesetzt, dass die Fördermittel nicht schon früher ausgeschöpft worden sind. Insgesamt sollen 26 Mio. Euro zur Förderung von privaten Photovoltaik-Anlagen ausgeschüttet werden. Damit könnten bis zu 24.000 neue Anlagen entstehen. Gegenüber bisherigen Förderaktionen gibt es einige Neuerungen. Die wesentlichste davon ist: Das Einreichverfahren wurde neu konzipiert. Antragstellung und Abwicklung sollen einfacher als zuletzt sein. Um eine Förderung beantragen zu können, müssen die Antragswerber ein baureifes Projekt (abgeschlossene Planung durch Fachbetrieb) vorweisen können. Das Projekt wird mit einer Zählpunktnummer (diese wird beim zuständigen Energieversorgungsunternehmen beantragt) bei der Abwicklungsstelle registriert und muss dann innerhalb von zwölf Wochen realisiert werden. Das Geld fließt, wenn die Anlage bereits fertig installiert und abgerechnet wurde (Prüfbefund).

Wie hoch ist die Förderung?

Die Förderung beträgt pro kWpeak (Kilowatt peak = maximal mögliche Leistung unter Standardbedingungen) 300 Euro für freistehende bzw. Aufdachanlagen und 400 Euro für gebäudeintegrierte Photovoltaik-Anlagen. Gefördert wird bis zu einer Obergrenze von 5 kWpeak. D.h. die betreffenden Anlagen dürfen zwar größer sein, die Förderung ist aber mit der Obergrenze gedeckelt.

Wie viel bringt das?

Mit einem kWpeak installierter Leistung sind je nach Zellentyp, Dachneigung, Sonnenstunden und anderen Faktoren bis zu 1.100 kWh möglich. Der durchschnittliche Stromverbrauch eines österreichischen Haushaltes betrug laut letzter verfügbarer Erhebung der Statistik Austria rund 4.700 kWh.

Was wird gefördert?

Wo wird die Förderung abgewickelt, wie läuft das Einreichverfahren und wer ist antragsberechtigt? Welche Unterlagen benötigen Sie? Informieren Sie sich über die wichtigsten Bestimmungen. • Leitfaden Photovoltaik-Anlagen 2013 unter http://www5.pv2013.at/download/leitfaden.pdf

Sind weitere Förderungen möglich?

Eine Kombination der Förderaktion „Photovoltaik-Anlagen 2013“ mit allfälligen anderen Förderungen von Bund, Ländern oder Gemeinden ist nicht möglich. Die Einhaltung dieser Bestimmung wird anhand der Zählpunktnummer überprüft.

Welche Finanzierungsmöglichkeiten gibt es?

Mit der Förderung ist naturgemäß nur ein Teil der Kosten für eine Photovoltaik-Anlage abgedeckt. Die naheliegendste Möglichkeit, wie Sie die Ausgaben finanzieren, ist eine Bausparfinanzierung. Für kleinere Finanzierungen (bis 25.000 Euro pro Person bzw. bis 50.000 Euro pro Ehepaar oder Lebenspartner) gibt es von der Raiffeisen Bausparkasse eine Bausparfinanzierung ohne Grundbucheintragung. Unter bestimmten Umständen können Sie Rückzahlungsraten für ein Darlehen, das Sie zur Finanzierung einer Photovotaikanlage aufgenommen haben, von der Steuer absetzen.

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: Leben

Renée Suppan, Astrologin und Dipl. Coach, über den Aszendenten als Grundstimmung unseres Lebens.

Der Wohntraum der Sternzeichen

Wo und wie wir mit unseren Sternzeichen gerne leben.

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efällt Ihnen, wie und wo Sie wohnen? Fühlen Sie sich wohl? Haben Sie jedes Stück Ihrer WohnungsEinrichtung bewusst gewählt?

Der Einrichtungsexperte Uwe Linke schreibt in seinem Buch „Die Psychologie des Wohnens“: „Unsere Wohnung ist der Spiegel unseres Selbst und damit auch Abbild unserer Seele“. Laut Linke ist Wohnen keine Frage von Trend, sondern er kommt zu dem Schluss, dass Wohnen und Psychologie untrennbar zusammen gehören. Aber auch die Feng Shui-Lehre, deren zentrales Thema das Chi (die Kraft oder Energie, die den gesamten Kosmos durchströmt) ist, zeigt, worauf Sie mit Ihrem persönlichen Sternzeichen bei der Wohnungssuche und Wohnungseinrichtung achten sollten. Denn unser Leben kann sich nur dort ungehindert entfalten, wo das Chi frei fließen kann. Man versucht mit Feng Shui, die überall vorhandenen Kraftströme anzuzapfen und für sich zu nutzen, den natürlichen Chi-Fluss in unseren Wohnräumen aufzuspüren, ihn zu lenken und zu verstärken. An einem Platz, an dem wir uns wohlfühlen, herrscht gutes Chi, das ist leicht zu erkennen. Auch Pflanzen gedeihen hier sichtlich besser. Bei schlechtem Chi ist Unwohlsein und Auseinandersetzung vorprogrammiert. Bleiben wir zu lange, können sich Krankheit und Misserfolg über kurz oder lang in allen Lebenslagen einstellen. Unsere Persönlichkeit formt die Umgebung, in der wir leben und arbeiten und diese wirkt wiederum auf uns zurück. Wir alle kennen das Gefühl, wenn uns beim Betreten einer neuen Wohnung oder Arbeitsstelle ein bestimmtes Gefühl be-

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schleicht, das sich meist auch noch Monate danach bestätigt. Es gibt Umgebungen, wo wir uns auf Anhieb wohlfühlen und welche, die einen abstoßen und von denen man sich schnell wieder entfernen möchte. Da es keinen Zufall für diese Empfindungen gibt, sollten diese Eindrücke ernst genommen werden, denn wenn wir uns irgendwo nicht wohlfühlen, so hat das einen triftigen Grund. Nach Feng Shui liegt dieser meist in unserer persönlichen, unmittelbaren Nähe...

WIDDER 21. März bis 20. April

Der Widder, das erste Sternzeichen im Tierkreis möchte sich selbst entfalten, braucht dafür viel Platz und daher eine möglichst große Wohnung, wo er seinem natürlichen Bewegungsdrang nach Lust und Laune nachgehen kann. Er handelt spontan, braucht das Abenteuer und seine Freiheit – sprich, der Widder findet sich immer auf der Überholspur wieder. Farben wie Rot entsprechen seinem Temperament, deshalb darf man sich nicht wundern, wenn das eine oder andere Zimmer diese Wandfarbe trägt. Seine Wohnung ist eher funktionell eingerichtet, denn der Widder legt keinen allzu großen Wert auf das Rundherum. „Letztlich muss ich ja irgendwie wohnen“, wäre eine typische Widder-Aussage. Des Widders Lieblingsraum ist das Schlafzimmer, vielleicht mit in Rot gestrichenen Wänden, feiner Bettwäsche und schon fühlt er sich in seinem Element. Die Ausstattung der Küche ist meist auf das Notwendigste beschränkt, sie kann einfach, jedenfalls aber flink zu reinigen sein. Von einem eigenen kleinen Sportstudio, vielleicht mit einem Box-Sandsack, Hanteln und einer


Reckstange zwischen den Türrahmen für ein paar Klimmzüge zwischendurch, davon träumt fast jeder Widder-Geborene. Mit einem Garten hat ein Widder-Geborener meist nicht viel im Sinn. Natürlicher Wildwuchs ist angesagt, denn für einen schönen Blumengarten braucht man ja Geduld und mit der ist der Widder nicht sehr gut ausgestattet. Wenn schon Garten, dann muss der für sich alleine sorgen. Auf der Terrasse oder dem Balkon reicht eine Holzbank mit Tisch wirklich aus, man benötigt sie ohnehin nur für ein Bier am Abend mit seinen Freunden. – Oder haben Sie schon einmal einen Widder gemütlich auf der Terrasse oder dem Balkon sitzen sehen? – Fazit: Der Widder liebt seine Freiheit, deshalb verschwendet er für die Einrichtung keine Energie, denn er lebt im Moment – und schon ist er wieder weg!

STIER 21. April bis 20. Mai

Der Stier, das zweite Sternzeichen im Tierkreis, ist vom Typ her sehr sinnlich und demnach allen schönen Dingen des Lebens zugetan. Er ist der Genießer unter den Sternzeichen, bleibt gerne an einem angenehmen Platz und zieht dementsprechend ungern um. Er lebt am liebsten in einem eigenen Haus mit Garten. Der Stier-Geborene liebt die Tradition und deshalb erinnert sein Zuhause mit seinen massiven und rustikalen Möbeln eher an eine Bauernstube. Er liebt Antiquitäten, die er auch gerne dekorativ zur Schau stellt. Die bodenständige Natur des Stiers kann sich in der Atmosphäre des Landhausstils besonders gut entfalten. Orangerot, Terrakotta oder ein warmes Grün: der Stier braucht Farben, die Sinnlichkeit ausstrahlen. Er liebt warme, erdige Farbtöne und bevorzugt Holz anstatt Edelstahl. In seinem eher konservativen Einrichtungsstil legt der Stier sehr viel Wert auf Qualität und Langlebigkeit. Die zentralen Räume aller Stier-Behausungen sind die Küche und das Esszimmer mit dem übergroßen Esstisch, denn hier werden die zahlreichen Gäste gerne und reichlich bewirtet. Der Mittelpunkt des Wohnzimmers sollte ein mächtiges Sofa sein, denn hier verbringt der Stier einen großen Teil seiner freien Zeit. „Jetzt lassen wir es mal gemütlich angehen“, dieses Motto prägt des Stiers Leben. Das Schlafzimmer des Stiers lädt zum Verweilen ein, in sanftes Licht getaucht, romantischer Musik im Hintergrund und erotisierende Düfte lassen ihn eintauchen in eine Oase der Ruhe und Entspannung. Die meisten Stiere kochen gerne und so sind ihre Küchen natürlich mit allen nur möglichen Annehmlichen ausgestattet, die sie beim Zaubern von kulinarischen Köstlichkeiten unterstützen. In seinen Garten investiert der Stier sehr viel Zeit und Geld. Hier ist er in seinem Element, es wird geackert, Gemüse und Kräuter angebaut und es duftet nach blühenden Rosen. – Also, weshalb sollte der Stier umziehen?

ZWILLINGE 21. Mai bis 21. Juni

Das Zeichen Zwillinge, das dritte Sternzeichen im Tierkreis, braucht das Gefühl, stets am Puls der Zeit zu sein, deshalb sollte sein Lebensmittelpunkt in der Großstadt liegen. Er braucht Abwechslung und Bewegung wie die Luft zum Atmen, dann ist er in seinem Element. Sein Zuhause räumt der Zwilling immer wieder gerne um, es darf nichts zu lange an einem Platz stehen! Er bevorzugt eine helle Einrichtung, die praktisch und pflegeleicht sein sollte, ohne viel SchnickSchnack, sprich Dekoration. Die einzelnen Möbelstücke sollten leicht auseinander zu bauen sein, um die häufigen Umzüge zu erleichtern. In die Technik sollte der Zwillinge-Geborene investieren, dies fördert sein Wohlbefinden, denn Zwillinge brauchen den Draht zur Welt. Bei der Farbwahl greift er gerne zu hellen Farben, wie Beige, Gelb oder auch Weiß. Der zentrale Ort ist der Schreibtisch oder ein großer Esstisch für die vielen – für den Zwillinge-Menschen notwendigen - geselligen Treffen mit Freunden. Er braucht Platz für seine Gäste, für Gespräche und Diskussionen. Stilsicherheit ist da oft fehl am Platz, Hauptsache es findet jeder einen Platz, ob auf einem Stuhl, einem Mega-Sofa oder auch unkonventionell am Boden – bei den Zwillinge-Geborenen geht es eher um Inhalte und er liebt Leichtigkeit. Die Möbel werden schnell eingekauft, schnell aufgebaut und sind für alles tauglich, was sich im Schlafzimmer so abspielt. Wichtig im Schlafzimmer: gute Leselampen für die Masse an Lektüre, die der Zwilling immer um sich braucht. Beim Essen ist schnelle Küche angesagt, denn zu den Kochkünstlern gehört er nicht. Was braucht man schon, um eine Dose aufzumachen? Einen Geschirrspüler werden Sie in der Zwillinge-Wohnung sicher finden, denn zum Spülen hat er keine Zeit! Auch im Garten ist Funktionalität angesagt. Der Rasen wird gerade noch gemäht, aber sonst sollten die Pflanzen keine Ansprüche stellen. Der Balkon ist ohnehin nur dazu da, um sich mit Bekannten auszutauschen und den neuesten Klatsch zu hören. - Also, was braucht der Zwilling, außer Bücher und ein gutes Gespräch? ... mehr unter www.erlesen.info Den Wohntraum der Sternzeichen Waage bis Fische lesen Sie in der nächsten Ausgabe von „:erlesen“! Renée Suppan, Astrologin u. Dipl. Coach, Wien, Tel. 0664 103 47 20

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