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Rückblicke Eindrücke Ausblicke Geschichte damals und heute

Jubiläumszeitung 2005 Trends kommen und gehen, Stile ändern sich beinahe täglich – doch der Bayerische Hof bleibt, was er immer war und auch noch heute ist: Ein echtes Traditionshaus mit großer Vergangenheit und einer ebensolchen Zukunft.


Auf ein Wort Lindenberg Eigentlich ist alles ganz einfach. Ohne Gestern gibt es kein Heute und kein Morgen. Gerade in der Zeit der Globalität nimmt uns die schnelllebige Zeit so in Anspruch, dass Rückblenden immer seltener werden, ja fast schon als Luxus gelten. Was zählt, ist die Zukunft. Eine alte Weisheit besagt jedoch: „Wer den Pfeil weit nach vorne tragen will, muss den Bogen auch zurückspannen können“. Eine Rückbesinnung auf die eigene Geschichte und Herkunft kann daher manchmal äußerst nützlich und sinnvoll sein.

Grußworte wurden. 100 Jahre sind eine lange Zeit. Der Bayerische Hof, um den es auf den folgenden Seiten geht, hat viele Epochen erlebt, Moden gesehen und schwere Zeiten überstanden. Wir, also die Familie Gehring, sind stolz darauf, den bayerischen Hof im 100sten Jahr seines Bestehens führen zu dürfen. Wir betrachten es als großes Anliegen, diesen traditionellen Gasthof auch weiterhin für unsere Gäste attraktiv zu machen, damit er wie ein zweites Zuhause wird. Diese Jubiläumszeitung ist allen Freunden, Mitarbeitenden, Gästen und Partnern gewidmet, ohne die es den Bayerischen Hof in dieser schönen Form sicher nicht mehr geben würde. Ihnen allen sei an dieser

Der Bayerische Hof in Lindenberg besteht seit einhundert Jahren. Sich so lange am Markt zu behaupten, das setzt hohe Qualität, unermüdlichen Einsatz und unternehmerischen Weitblick der Wirtsleute voraus. Der Bayerische Hof hat sich schon zu Gründungszeiten einen guten Namen erworben und diesen Ruf bis heute erfolgreich gewahrt. Die Gäste, die hierher kommen, werden sogleich von der gemütlichen und familiären Atmosphäre des Hauses gefangen genommen. Sie finden moderne Zimmer und ansprechende Gesellschaftsräume vor; sie können die bekannt gute Küche und gepflegte Getränke genießen. Um es mit einem Wort zu sagen: Hier im Bayerischen Hof ist der Kunde noch

König. Doch nicht nur Touristen und Geschäftsreisende kommen gerne in den Traditionsgasthof sondern auch die Bürgerinnen und Bürger aus Lindenberg und Umgebung. Sie lassen es sich ebenfalls munden, sitzen in geselliger Runde beziehungsweise am Stammtisch bei einem guten Tropfen oder buchen die Räumlichkeiten, um Feste zu feiern. Der Bayerische Hof ist zu einem Ort der Begegnung geworden, sein Bekanntheitsgrad reicht bis weit über das Westallgäu hinaus. Zu dieser Leistung und diesem Erfolg darf ich der Gastwirtsfamilie Gehring auch im Namen des Stadtrates recht herzlich gratulieren. Für die Zukunft alles Gute und weiterhin eine volle Auslastung! Johann Zeh

100 Jahre – eine lange Zeit… Ludwig, Gabi, Sophie und Bärbel Gehring

Rückblicke vermitteln uns auch die Erkenntnis, dass „die gute alte Zeit“nicht immer ganz so gut war. Von daher sind kleine Zeitreisen auch ermutigend, denn beim „Abtauchen“ in die Vergangenheit zeigt sich, dass es schon früher Herausforderungen gab, die es zu meistern galt – und die gemeistert

Stelle herzlich gedankt. Wir hätten noch viel zu sagen, doch wir müssen uns wieder um die Gäste kümmern – schließlich ist das Schreiben nicht unsere Stärke, sondern die Bewirtung der geschätzten Gäste – also von Ihnen!

BU fehlt

Ihre Familie Gehring

Herstellung von Sanitär-Räumen und Komplett-Möblierungen


Der Bayerische Hof – damals und heute Aus der Geschichte des Lindenberger Gasthofs Am 21. Juni 1929 übernimmt der erfahrene Gastwirt Franz Binser den Bayerischen Hof, nachdem er zuvor jahrelang in einer Wangener Baukantine die Geschäfte geführt hat. In die Ära Binser fällt auch die erste grundlegende Erweiterung: Die Bettenzahl im Hotelbereich wird von 12 auf 20 Betten erhöht. Ebenfalls in dieser

Pächter der Anfangsjahre Das Wirtshaus Bayerischer Hof wird in den ersten sechs Jahren von drei verschiedenen Pächterinnen geführt, ehe der Gastwirt Fritz Mader das Haus übernimmt und es gut 18 Jahre lang erfolgreich leitet. Lange Jahre im Bayerischen Hof

Zeit wird der Festsaal durch die damalige Besitzerin, das Allgäuer Brauhaus, stilecht restauriert. Die Ära der Familie Gehring 1958 schließlich beginnt die Ära der Oberallgäuer Gastwirtsfamilie Gehring, die bis zum heutigen Tag anhält. Am 13. Dezember dieses Jahres öffnet der Bayerische Hof, nachdem das Gasthaus von der neuen Pächterfamilie um Ludwig und Sophie Gehring komplett renoviert wurde. Die Gäste können nun den Komfort einer Zentralheizung genießen, auch wurde die große Küche komplett modernisiert und die oberen Gastzimmer erhielten Warmwasserboiler. 1966 geht der Bayerische Hof in den Besitz der Familie Gehring über. Die große Beliebtheit des Gasthofs macht in den nächsten Jahren abermalige Renovierungen und Erweiterungen notwendig.

AUS ALLER WELT

DER GASTHOF

FAMILIE GEHRING

Eine echte Familienangelegenheit seit fast 50 Jahren Familie Gehring – Gastronomen mit Leib und Seele Es muss einem im Blut liegen. Dann kann man sich ganz und gar der Gastronomie verschreiben – so wie die Familie Gehring. Im Jahr 1958 übernehmen Ludwig – der selbst wiederum Sohn eines Gastwirts ist – und Sophie Gehring den Bayerischen Hof in Lindenberg.

Heute, im Jubiläumsjahr, wird der Bayerische Hof von Ludwig Gehring geführt. Es ist sicher kein Zufall, dass er, der denselben Vornamen wie sein Vater führt, sich als würdig erweist, das Traditionshaus bis ins Jahr 2005 ganz im Sinne seiner Eltern weiterzuführen – immer nach dem Motto: Alles zum Wohle des Gastes.

Wer Wirt wird, is(s)t was

Von Sklaven und Köchen

Der Name Wirt entstammt dem Althochdeutschen und bedeutete: wirt=Ehemann, Gebieter, Gastfreund. Heute ist er Gastwirt, Hauswirt, Gastgeber oder ein Lebewesen, auf dem Parasiten leben, was natürlich mit uns nichts zu tun hat. Ein richtiger Wirt ist auf jeden Fall Ludwig Gehring – und das hoffentlich noch recht lange.

In den Restaurants früherer Zeiten wurde meist von Freigelassenen aus den verschiedensten Ländern gekocht, deren kulinarischer Ruf allerdings nicht besonders gut war. Die besten und begehrtesten Köche waren dagegen Angestellte reicher Familien oder sogar Sklaven, die ausschließlich im Privathaushalt kochten. Zum Glück hat sich das heute geändert. Anzeige vom 21. 11. 1906

In diesem Jahr kann der Bayerische Hof an der Hauptsraße eine außergewöhnliches Jubiläum feiern, denn vor genau 100 Jahren wird dieser Gasthof nach seinem Bau durch den Direktor der ehemals Steinerschen Brauerei mit der Konzession beliehen. Seither ist dieses Traditionshaus aus der Gastronomieszene von Lindenberg nicht mehr wegzudenken.

Ludwig Gehring, jun. gemacht haben.

Sophie und Ludwig Gehring, sen. Nachdem das Lokal einer vollständigen und aufwändigen Renovierung unterzogen wird, eröffnet das Wirtsehepaar am 13. Dezember im gleichen Jahr den Bayereischen Hof, aus dem sie ein echtes Schmuckstück

Bild Speisesaal heute

Die Familiengeschichte geht weiter 1980 bekommt Sohn Ludwig nach seiner erfolgreich absolvierten Kochlehre vom Vater Ludwig die Verantwortung für den gesamten Küchenbereich übertragen. Er meistert diese Aufgabe – bis auf den heutigen Tag – selbstverständlich mit Bravour. In dieser Zeit engagiert sich auch Bärbel Gehring nach Fachlehre und Fachschule im elterlichen bayerischen Hof. Sie übernimmt den kompletten Service. Auch heute noch hilft Sophie Gehring, die dieses Jahr übrigens 75 Jahre alt wird, noch tatkräftig im Gasthaus mit. Und das wird sicher auch noch lange so bleiben, denn wenn einem die Gastronomie im Blute liegt ...

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Sonnenschutz – und Service


ALLGÄUER BRAUHAUS

Echte Partnerschaft von Anfang an 100 Jahre Bayerischer Hof Lindenberg und Allgäuer Brauhaus in Kempten Lindenberg/Kempten Es ist schön, gerade in schnelllebigen Zeiten, dass es noch Partnerschaften gibt, die von Dauer sind. Schon bei der Gründung 1904/05 war das Allgäuer Brauhaus in Kempten der „Bier-Partner“ des Bayerischen Hofs. Dass die Partnerschaft die vielen Jahre überstand, ist natürlich auch auf das bekannt gute Bier zurück-zuführen. Vielleicht noch wichtiger ist die Tatsache, dass in all den Jahren eine echte Partnerschaft geprägt von Offenheit und Fairness entstanden ist.

DAS HOTEL

Ein Platz zum Schlafen

Brauerei mit langer Tradition Das Allgäuer Brauhaus ist mit über 600 Jahren eine der ältesten Brauereien in Deutschland. Bereits 1394 findet sich die erste urkundliche Erwähnung. August Weixler und Hans Schnitzer gründeten 1921 schließlich die Allgäuer Brauhaus Aktienge-sellschaft. Heute ist die RadebergerGruppe Mehrheitsaktionärin des Allgäuer Brauhauses, das selbstverständlich nach wie vor alleine verantwortlich für das Brauen der Allgäuer Bierspezialitäten ist. Süffige Biere aus dem Allgäu Lang ist die Liste der Bierspezialitäten aus dem Allgäu. Stellvertreten-

BIERGESCHICHTE

1000 Jahre alte Brauerei in Peru entdeckt Im Süden von Peru haben Archäologen Reste einer über 1000jährigen Brauerei entdeckt. Diese gehörte zu Cerro Baúl, einer Stadt in den Bergen, die von den Waris bewohnt wurde. Die Waris beherrschten diese Region ca. 400 bis 1.000 vor Christus, also noch vor den sagenumwobenen Inkas. Jetzt wissen wir es: Auch in Südamerika trinkt man schon länger Bier als im Allgäu.

BAYERISCHER HOF HEUTE

Komfortables Hotel und gemütlicher Gasthof

Das Wort Hotel kommt aus dem Französischen hôtel, altfranzösisch hostel, aus dem spätlateinischen hospitale, was Gastzimmer bedeutete. Hotels waren in französischen Städten, hier vor allem in Paris, palastartige Stadthäuser mit Wohnungen für die Landadeligen und wurde deshalb auch Adelshotel genannt.

Der traditionsreiche Bayerische Hof ist weit über die Grenzen des Allgäu hinaus bekannt. Das ist auch kein Wunder, denn dieses Haus verführt seine Gäste immer wieder durch die hervorragende Küche: Regionale und internationale Gerichte aus erstklassigen regionalen Produkten sorgen für Gaumenfreuden der besonderen Art. Alles zum Wohle des Gastes – so lautet das Motto de bayerischen Hofs.

Seit dem 18. Jahrhundert ist der Name auch für Gasthäuser, wie eben der Bayerische Hof, mit gehobenem Anspruch üblich. Das weltweit erste Hotel mit diesem Namen wurde übrigens am 25. Januar 1774 als „Grand Hotel“ von David Low im Londoner Covent Garden eröffnet.

Behaglich und komfortabel sind die ebenso geschmackvoll wie funktionell eingerichteten Ein- und Zweibettzimmer im Bayerischen Hof. Alle verfügen über Dusche/WC und Direktwahltelefon, Beistellbetten können bei Bedarf jederzeit aufgestellt werden.

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Sonderanlagen – Aufgaben, die uns Freude machen • kompletter Anlagenbau für Tief- und Pluskühlung • Wärmepumpen • Lüftungsanlagen

de seien ein paar von ihnen genannt. Ein besonderes Trinkerlebnis ist natürlich das Teutsch Pils, ein untergäriges Premium Pils aus feinstem Aromahopfen. Weiter zu genießen sind die Alt Kemptener Weisse, Urbayerisch dunkel sowie das Büble Bier – ein herzhaft süffiges Traditionsbier. Im Bayerischen Hof werden noch immer die Biere aus dem Allgäuer Brauhaus serviert – niemals aus der Dose, denn die Biere aus Kempten gibt es nur in Fässern und Mehrwegflaschen. Schließlich liegt den Allgäuern nicht nur der Biergenuss am Herzen, sondern vor allem auch der Schutz der Natur.

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hoben. Denn im Bayerischen Hof mit seinem bis zu 120 Gäste fassenden Saal findet jede Feier einen würdigen und festlichen Rahmen. Sollten Sie doch lieber Zuhause feiern – unser Partyservice bringt Speis und Trank fixfertig zu Ihnen. Und wenn Sie wünschen bringen wir auch das Besteck sowie das Geschirr mit und übernehmen den Service. Damit Sie sich Zuhause so wohl fühlen, als seien Sie im Bayerischen Hof.

Gartenterrasse, Biergarten


Gasthöfe sind halt immer noch die liebsten Kommunikationszentren Internet, Handy, Telefon, Fax, EMail, Fernsehen, Radio – überall wird kommuniziert, aber so richtig Spaß macht es halt doch nur im Wirtshaus bei einem Bier, aus dem ruhig einmal zwei werden dürfen. Kommunikation hat schon immer vor allem an diesen Orten stattgefunden. Wirtshäuser, Bistros, Restaurants, Kneipen, Spelunken oder Bars sind die wahren Kommunikationszentren. Wo jeder über jeden redet, wo Intrigen gesponnen werden, wo Stammtischparolen in die Runde geschmettert werden, wo Demokratie geübt wird, wo man politisiert, diskutiert, kritisiert, denunziert und disputiert. Hier zählt die Meinung noch was, auch wenn sie nach dem Wirtshausbesuch wieder vergessen ist. Im Wirtshaus wird aber auch geflirtet, geturtelt, hier bahnen sich Beziehungen an, werden Heiratsanträge gemacht und auch schon mal

widerrufen. Und es wird gut gegessen und getrunken, die freundlichen Bedienungen verwöhnen die Gäste, die fühlen sich wohl und zu Hause. Deshalb ist es toll, dass es die Wirtshäuser gibt. Denn das Leben ohne sie wäre nur halb so schön. Und so unternehmen wir alles, damit das so bleibt. Wir arbeiten unermüdlich, immer nur das Beste auf den Tisch zu bringen, schauen täglich, was der Markt zu bieten hat. Wir schaffen eine Atmosphäre, in der sich die Gäste wohl fühlen können, was uns ja ganz ganz besonders am Herzen liegt. Wir übernehmen gerne die Verantwortung und zaubern Köstlichkeiten, damit euer Geschäftsessen zum Erfolg wird. Selbstverständlich richten wir Hochzeiten und andere Feste aus, die ein Lebtag in Erinnerung bleiben mögen. Wir unterstützen euch beim Schafkopf und drücken auch mal ein Auge und Ohr zu, wenn bei der Chorprobe

nicht jeder Ton auf Anhieb sitzt. Ihr seht, wir unternehme alles, damit ihr immer wiederkommt und die Kommunikation nicht abreißt. Denn

der Mensch ist nur Mensch weil er lebt und kommuniziert – und das macht er halt immer noch am liebsten in seinem Gasthof.

Mitglieder der Stadtkapelle Lindenberg

WISSENSWERTES Treue Fer ieng äst

Bier gibt’s nur im Gasthof

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Aufstiegsfeier des FCL 1982

Schafkopf runde

Es ist noch gar nicht so lange her, da konnte der Genießer sein Bier nicht im Kaufladen erstehen, sondern musste es im Gasthof kaufen, die damals quasi ein Biermonopol hatten. Also stand man mit dem Krug in der Hand am Tresen, ließ sich diesen füllen und trank das Bier zuhause.

FRÜH ÜBT SICH…

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MEHR AL S VEREINSHEIM – HEIMAT VIELER LINDENBERGER VEREINE

Der Bayerische Hof und das Vereinsleben Was wäre das Vereinsleben ohne die Vereinsgaststätten? Richtig – nur halb so schön. Aber im Ernst: Ohne die vielen Gaststätten wäre ein Vereinsleben erst gar nicht möglich und denkbar. Denn kaum ein Verein kann sich schon ein eigenes Vereinsheim leisten. Und mal ganz ehrlich, es ist doch viel gemütlicher, das Vereinsleben ins Stammlokal zu verlegen mit all den Annehmlich- keiten das dieses bietet: erstklassige Biere, köstliche Speisen,

angenehmer Service und natürlich die unvergleichliche Atmosphäre im Gasthof Bayerischer Hof. Turner, Sänger und die Saunafrauen. Im Laufe der Jahre haben viele Vereine und Gruppen im Bayerischen Hof ihre Heimat gefunden, z. B. Der Angelverein Die Turnerinnen des TVL Der Fußballclub Lindenberg Die AH Lindenberg Der Chorverein Der Tierschutzverein

Die Herrenturner des TVL Die Schafkopfer Der Fotoclub Die Saunafrauen Die Lehrer-Vereinigung Der Kleintierzuchtverein Die meisten dieser Vereine kommen immer wieder gerne in den Bayerischen Hof, da dieser fast immer untrennbar mit der Vereinsgeschichte verbunden ist, wie die Anekdote um das Sie solo der Rosel Sutter (Geschichte in dieser Zeitung) belegt.

Um sie an die anspruchsvolle Gastronomieumgebung zu gewöhnen, hatten Ludwig und Bärbel Gehring damals schon ihren Stammplatz auf der Theke und kamen so frühzeitig in Berührung mit der Gastronomie.


Die Liebe zu Land und Leuten in und um Lindenberg Der Bayerische Hof – ein mit der Heimat verbundener Gasthof-Hotel Schon immer ist Einheit mit der Heimat für die Familie Gehring eine Triebfeder, den Bayerischen Hof in Lindenberg zu führen. Denn bei der vielen Arbeit, die eine Gaststätte mit Hotel für einen Familienbetrieb mit sich bringt, braucht es viel Liebe zu Land und Leuten. Die Stadt Der Markt ist das Zentrum in Lindenberg, am Markttag herrscht

Blick auf Lindenberg

reges Treiben. Bereits in aller Frühe kommen die Bauern aus der Region und bestücken ihre Stände mit allem, was das Land hergibt. Da kann man das Allgäu mit seinen Bergen und das milde Klima des Bodensees noch so richtig gut schmecken – Käse, Obst, Wurst, Milch, Kräuter, Gemüse und Wein. In den Straßen und Gassen herrscht buntes Treiben, in den gemütlichen Gasthöfen, wie im Bayerischen Hof, wird erzählt, gescherzt, gelacht – einfach gut gelebt. Das Land Lindenberg liegt einfach ideal. Zum Bodensee, einem der größten europäischen Seen, sind es nur ein paar Kilometer. Dort liegen romantische Städte wie Lindau oder industrielle Zentren wie Friedrichshafen. Im Oberschwäbischen Ravensburg lassen sich die vielen Türme aus vergangenen Zeiten bestaunen. Und das österreichische Vorarlberg liegt so nahe, dass einem Besuch beim Heurigen oder einem Abend bei den Festspielen nicht einmal mehr eine

Grenze im Wege steht. Schließlich gelangt man nach kurzer Fahrt auch ins Fürstentum Liechtenstein, an den Rhein, ins Appenzellerland oder nach St. Gallen. Selbst die Metropole Zürich ist in einem Tageausflug leicht zu erreichen. Im Allgäu locken viele Sehenswürdigkeiten nicht nur Touristen an, sondern auch Einheimische staunen selbst immer wieder über die Sehenswürdigkeiten der Heimat: Kempten mit seinen römischen Wurzeln, Oberstdorf und die herrliche Natur, das Schloss in Bad Wurzach oder die Barockbasilika von Ottobeuren und natürlich Schloss Neuschwanstein, märchenhafte Traum König Ludwigs II. bei Füssen. Auch das Kisslegger Schloss mit seinen Kunstwochen, das malerische Isny sowie Kleinode wie Wangen, Wolfegg oder die Region Waldburg warten nur darauf – immer wieder – entdeckt zu werden. Die Leute Man sagt, dass die Lindenberger Leute gesellig und sehr gastfreund-

lich sind. Das stimmt, und es hat eine alte Tradition. Bis weit ins vergangene Jahrhundert war die Stadt weithin bekannt wegen des Rosshandels. Von der Stadt aus ging es den langen Marsch auf die gesunden Bergweiden der Stadt, wo die Pferde aufgepäppelt wurden für ihren weiten Weg bis nach Mailand, Venedig und sogar Neapel und Palermo. In jenen Jahren war etwas los in der Stadt. Händler, Bauern und Knechte ließen es sich nach der harten Arbeit in der Stadt gut gehen. Aus dieser Zeit kommt der ausgezeichnete Ruf der Lindenberger Gastlichkeit. Heute wie damals werden in den Küchen nur die besten Produkte der heimischen Bauern zu Allgäuer Spezialitäten verarbeitet. Und noch immer noch verführen behagliche Stuben oder gemütliche Wirtsgärten zum Bleiben auf ein Bier oder ein Viertel Wein. Wenn es dann noch so gut schmeckt wie im Bayerischen Hof, möchte man am liebsten gar nicht mehr gehen.

Ohne Bedienungen wären wir ganz schön bedient. Großes Dankeschön an die tollen Mitarbeiter.

In den 100 Jahren des Bestehens vom Bayerischen Hof in Lindenberg haben natürlich unzählige Bedienun-

gen, Köche und Küchenhilfen hier gearbeitet. Und zumindest für die Zeit, in der die Familie Gehring den Gasthof führte, können wir allen nur ein GROSSES Lob aussprechen: Ihr habt immer hervorragend gearbeitet, habt immer dazu beigetragen, dass der Bayerische Hof zu dem geworden ist, was er heute ist: ein erstklassiger Lindenberger HotelGasthof.

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Es sind nicht nur die Bedienungen, die in einem Gasthof arbeiten. Aber sie stehen nun mal im Vordergrund, bekommen das Lob und, was beim bayerischen Hof zum Glück äußerst selten vorkommt, auch mal einen Tadel ab.

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Am 21. Juni 1929 übernimmt der erfahrene Gastwirt Franz Binser den Bayerischen Hof


BAVARIA ALU CUP

Ajax zeigte sich beeindruckt

Der Bayerische Hof und seine prominenten Gäste

Klaus Malek erinnert sich Bavaria Alu Cup Von 1992 bis 2002 war Ludwig Gehring mit seinem Bayerischen Hof auch Sponsor des von mir organisierten Internationalen AJugendturniers „Bavaria Alu Cup“in Lindenberg. Mit dem Cateringservice war Ludwig Gehring in der VIP-Lounge für die warme Küche zuständig.

Bröndby Kopenhagen gegen FC Lindenberg 1998. Ludwig Gehring war in der VIPLounge für die warme Küche zustän-

dig. Bei diesem denkwürdigen Fuß ball-Event konnte der Wirt zwar nicht durch Fallrückzieher oder fein gezirkelte Freistöße beeindrucken, dafür haben seine Kochkünste umso mehr Eindruck hinterlassen. Denn alle – Trainer, Spieler, Betreuer, Gäste und Sponsoren – lobten einhellig seine bayerischen Schmankerln. Hans Bayvank, wichtiger Funktionär des Weltklubs Ajax Amsterdam, gestand mir beim letzten Turnier seine Vorliebe für die GehringKüche. Der inzwischen bekennende Fan der Bayerischen Küche wollte dem Ajax-Koch im Club-Restaurant unbedingt empfehlen, Schweinsbraten mit Schupfnudeln in seiner Karte aufzunehmen. Ob das inzwischen geschehen ist, können wir nicht mit Sicherheit sagen. Aber es steht fest, dass der Bayerische Hof auch im fernen Amsterdam für lange Zeit mit an der kulinarischen Tabellenspitze Hans Bayvank stehen wird.

Natürlich sind die Stammgäste jedem Wirt die liebsten Gäste, aber trotzdem erinnert man sich im Bayerischen Hof auch gerne an eine außergewöhnlich große Schar illustrer Gäste aus Sport, Kultur und Politik, von denen in dieser Jubiläumszeitung nur einige erwähnt werden können. Der Galaktische kickt (und schläft) in Lindenberg Lange bevor er als Galaktischer bei Real Madrid die Fans sowohl auf der iberischen Halbinsel als auch rund um den Globus mit seinen göttlichen Flankenläufen verzückte und noch lange bevor das Spice Girl Victoria ihn mit einer Traumhochzeit den Träumen fußballverrückter Teenager entriss, war David „Becks“ Beckham (übrigens ein angenehmer,

Lieferanten? Nein, Partner und Freunde! Herzlichen Dank für die langjährige Treue. Ohne sie geht gar nichts, mit ihnen alles. Wer sich auf seine Partner jederzeit verlassen kann, ist fein raus. An dieser Stelle möchten wir vom Bayerischen Hof unseren vielen treuen Partnern und Lieferanten, von denen viele zu echten Freunden geworden sind, ganz herzlich für die tollen Zusammenarbeit in alle den Jahren unseres Bestehens danken! Es beginnt mit unseren Partnern im Gastrobetrieb, also natürlich dem Allgäuer Brauhaus, dem wir ja eine

Extra-Geschichte gewidmet haben. Und führt weiter über die Lieferanten von Fleisch, Gemüse, Wein und allen anderen Produkten und Dienstleistungen die es braucht, einen Betrieb wie den Bayerischen Hof erfolgreich zu führen. Vielen Dank! Wir danken auch den Lindenberger Handwerksbetrieben, die beim Umbau des bayerischen Hofs im Jahre 19XX so hervorragende Arbeit geleistet haben und durch die unser Gasthof zu einem wirklichen Schmuckstück wurde.

Bild David Beckham

ruhiger und bescheidener) Gast im Bayerischen Hof. Der heutige Weltstar startete 1993 mit seinem U21 Team von Manchester United beim Internationalen Fußballturnier in Zürich. Der ehemalige FC. Lindenberg Spieler Klaus Malek engagierte die Mannschaft von Manchester United für ein Freundschaftsspiel in Lindenberg und absolvierte anschließend ein Freundschaftsspiel gegen den FC Lindenberg. Bewirtet wurde das Team von Beckham im Bayerischen Hof. Reporter, Schauspieler und ein deutscher Russe Gern gesehene Gäste waren außerdem Harry Valerien, der unvergessene bayerische Sportreporter und langjährige Moderator des ZDFSportstudios. Auch der Münchner Kabarettist und Schauspieler Gerhard Polt (bekannt durch den satirischen Streifen „Man spricht deutsch“) hat die Annehmlichkeiten des Bayerischen Hofs nach einem Auftritt in Lindenberg ebenso genossen wie der Schauspieler Hans Clarin. Auch Iwan Rebroff alias HansRolf Rippert, der stimmgewaltige deutscher Kosake und KalinkaInterpret, der in Berlin Spandau geboren und aufgewachsen ist, hat für ein paar Stunden die Taiga vergessen und im Allgäu Rast gemacht. Die hohe Politik im Bayerischen Hof Man sagt den Allgäuern wohl zurecht nach, dass sie in Sachen Politik eher die Farbe Schwarz als Rot bevorzugen, aber trotz allem hat man Willy Brand (1913 – 1992), den ehemaligen Bundeskanzler, SPDParteivorsitzenden und „Vater“ der Entspannungspolitik liebend gerne als Gast im Bayerischen Hof von den Vorzügen bayerischer Küche und Lebensart überzeugt.


LINDENBERGER TAGBL ATT, VOM 21. 11. 1906

SPIEL OHNE GRENZEN

Eine Stadt im Freudentaumel Erinnerungsstück an „Spiel ohne Grenzen“ liegt im Keller Im Mai 1967 gab es in Lindenberg nur ein Thema: die Hutstadt sollte beim „Spiel ohne Grenzen“ in Mittenwald dabei sein – eine Fernsehshow, die ungefähr so beliebt war wie heute „Wetten dass…?“. Am 20. Mai siegte die Lindenberger Mannschaft vor den Augen der Fernsehnation. Ein im wahrsten Sinne des Wortes großes Andenken an das „Spiel ohne Grenzen“ liegt im Keller des Lindenberger Hutmuseums. Der überdimensionale Filzhut, der damals dabei war. Vor 36 Jahren repräsentierte der Hut die Stadt Lindenberg beim „Spiel ohne Grenzen“. Vier Mädchen tru-

gen den zweienhalb Meter hohen Riesenhut beim Einzug der Lindenberger Mannschaft ins Mittenwalder Stadion, von wo aus der Städtewettkampf live übertragen wurde. Unter der Kopfbedeckung schlüpften zwei Kinder hervor, die den Moderator der Show, Camillo Felgen, mit einem Geschenk und einem Gedicht überraschten. Wohl kaum einen Lindenberger hat es an desem denkwürdigen Samstag gegeben, der nicht irgendwo gebannt vor dem Fernseher saß und mitverfolgte, wie die 27-köpfige Westallgäuer Mannschaft die Konkurrenz mit 16 zu 10 Punkten schlug.

100 Jahre Bayerischer Hof Wir feiern dieses tolle Jubiläum – feiern Sie mit

Vier Mädchen trugen den riesigen Lindenberger Hut beim „Spiel ohne Grenzen“ ins Stadion von Mittenwald. Manfred Röhrl verwahrt dieses überdimensionale Erinnerungsstück heute im Keller des Hutmuseums. Unter dem Hut würde der begeisterte Sammler locker Platz haben. Ludwig Gehring vom Bayerischen Hof übergab das Geschenk an Camillo Felgen.

100 Jahre sind eine lange Zeit, in der vieles passiert ist – Gutes wie Schlechtes. Immerhin hat der Bayerische Hof in diesen Jahren den 1. Weltkrieg und die darauf folgende Weimarer Republik, den Nationalsozialismus mit dem Holocaust und den Schrecken des 2. Weltkriegs, den Wiederaufbau in den 50er-Jahren, schließlich die deutsch-deutsche Wiedervereinigung und der Jahrtausendwechsel mit dem Aufbruch ins neue Millennium er- und überlebt. Die Geschichte des Bayerischen Hofs ist ebenfalls ein wichtiges Stück Familiengeschichte. Ausgehend von Ludwig Gehring – der 1958 das Gasthaus übernahm – bis auf den heutigen Tag im Jubiläumsjahr wurde und wird der Bayerische Hof von ein und derselben Familie geführt. Darauf

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Wir gratulieren der Familie Gehring zum Jubiläum!

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kann die Familie Gehring zurecht stolz sein, denn diese Kontinuität belegt die Richtigkeit, dauerhaft auch auf Werte wie Tradition, Partnerschaftlichkeit, Bodenständigkeit und echte Gastfreundschaft zu setzen. Bei allem Nachsinnen anlässlich des Jubiläums werden jedoch vor allem die unzähligen fröhlichen Abende im Wirtshaus und die vielen Feste im großen Saal in Erinnerung bleiben. Und so soll es auch sein, denn der Bayerische Hof ist vor allem ein Ort der Begegnung und der Heiterkeit – ein Haus für den Gast, der für ein paar Stunden die natürliche Leichtigkeit des Seins in einer gut gelaunten Runde genießen kann. In diesem Sinne sind alle Gäste herzlich eingeladen, das 100-jährige Jubiläum des Bayerischen Hofs mit der Familie Gehring zu feiern.

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Sie kippten, bis die Pyramiden wippten Natürlich, auch im alten Ägypten schätzte man das Bier. Die Göttin Sachmet wurde in Ägypten als Patronin der Heilkunst verehrt – und da Bier oft zu medizinischen Zwecken eingenommen wurde, brachte man Sachmet regelmäßig Trankopfer. Diese Opferfeiern dauerten nicht selten drei Tage und die Gläubigen erreichten dabei ohne Probleme das Ziel ihres Opfers: sich hemmungslos zu betrinken.

DER GASTHOF

Gasthof, Kneipe oder was? Für den Ort, an dem Getränke und Speisen verzehrt werden, gibt es viele Namen: Gasthaus, Taferne, Gaststätte, Kneipe, Restaurant, Pinte, Schänke, Wirtshaus, Lokal, Krug, Schwemme. Unsere Lokalität heißt ganz einfach: Hotel-Gasthof Bayerischer Hof.

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Gasthof „Bayer. Hof“ bei gut eingerichteten Fremdenzimmern, vorzüglichen Betten und 1a bürgerl. Küche Den Zeitverhältnissen Rechnung tragende, gute und abwechslungsreiche Verköstigung, ein frisches Glas Bier vom Fasse und gute reine Weine in behaglich ausgestatteten Gasträumen machen den Aufenthalt im „Bayerischen Hof“ Einheimischen und Fremden angenehm. Der Pensionspreis beträgt für eine Person im Tage RM……. Bei mehreren Personen oder längerem Aufenthalt Pensionspreis nach

Vereinbarung. Sind die zur Verfügung stehenden Zimmer besetzt, so wären in der Nachbarschaft geräumige, saubere und sonnige Zimmer ohne Preisänderung besorgt. Wer seine Erholung in Ruhe, kräftiger Höhenluft, mühelosen schönen Wanderungen in reizvoller Gegend bei guter Verpflegung sucht, für den ist mein Haus der Ort, der allen berechtigten Anforderungen gerecht wird.

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Gaststätten-Unterkunftsverzeichnis für Lindenberg im Allgäu an der Alpenstraße Lindau-Immenstadt (1949)

WAS · WANN · WO

1959 Dr. Hans Liebherr fasst den Entschluss, in Lindenberg ein Werk für Luftfahrt-Ausrüstung zu bauen. Die Arbeit, die wenig später provisorisch in der Lindenberger Stadthalle beginnt, umfasst die Reparatur von Fahrwerken und hydraulischen Geräten für Transport- und Schulflugzeuge sowie die Fertigung von Ersatzteilen. Im Laufe der zeit erweitert sich die Produktionspalette erheblich. Große Fabrikgebäude nach technisch modernsten Gesichtspunkten entstehen in den nächsten Jahren in Lindenberg-West.

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Einweihung und Eröffnung des Berliner Feriendorfes Nadenberg. Bürgermeister Fritz Fugmann kann unter den zahlreichen Ehrengästen auch den Regierenden Bürgermeister von Berlin, Willy Brandt, begrüßen. Die Lindenberger Hutindustrie beginnt neben der traditionellen Strohund Filzhutherstellung mit der Fabrikation von Hüten aus den verschiedensten Werkstoffen wie Leder, Dralon und Pelz.

1965

Fritz Fugmann wird mit 54% der abgegebenen Stimmen (Lindenberg 82,4%) zum neuen Landrat gewählt. Sein Nachfolger als Bgm. von Lindenberg wird der 29-jährige Sozialdemokrat Johannes Bauer. Er gewinnt die Wahl mit einer Mehrheit von 27 Stimmen.

WAS · WANN · WO

1958 Lindenbergs Stadtpolizei wird aufgelöst und in die Bayerische Landpolizei eingegliedert. Grundsteinlegund zum Feriendorf Nadenberg des Berliner Hilfswerkes.

A-Jugend des FC-Lindenberg 1926, der Fußballplatz war damals direkt hinter dem Bayerischen Hof.

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1959 Inbetriebnahme der Sammelkläranlage in Lindenberg. Es handelt sich um das erste me-chanisch-biologische Klärwerk im oberen Bodenseegebiet.

Das Zweite Deutsche Fernsehen ist bei der Lindenberger Singschule zu Gast.

1966 Die Proteste der Stadt Lindenberg gegen die Zugeinschränkungen der Deutschen Bahn helfen nichts. Wenig später wird der Reiseverkehr auf der Strecke Röthenbach-Scheidegg ganz eingestellt. Das „Bähnle“, 1901 stürmisch begrüßt, dient bis auf weiteres nur mehr zum Gütertransport.

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Der Zukunft eine Chance geben

Gemeinsam getrennt.

Soziales Engagement als Prinzip Für die Familie um den Wirt Ludwig Gehring ist das soziale Engagement eine echte Herzensangelegenheit. Denn gerade beim Führen einer Gaststätte, die ja auch immer ein Ort der Diskussion und Marktplatz für Neuigkeiten ist, wird der Blick oft auf soziale Nöte gelenkt. Der sozialen Verantwortung ist man sich sehr wohl bewusst und unterstützt deshalb Jahr für Jahr zahlreiche örtliche Vereine in Lindenberg.

Unterstützung trägt erste Früchte Besonders freut man sich über die vom Bayerischen Hof unterstützte E3-Jugend, des FC-Lindenberg, die in ihrer Staffel ungeschlagener Meister wurde. Es ist ein Anliegen der ganzen Familie, gerade auch der Jugend eine Chance zu geben, sich im sportlich fairen Wettkampf in Sozialverhalten und Teamgeist zu üben – alles Werte, die dann später im Erwachsenenleben von größter Bedeutung sein werden.

Von oben links: Markus Freudig, Katalanic Dominic, Tietze Tobias. Mitte von links: Walter David, Stojak Anto, Wucher Patrick, Hölzle Manuel, Cetin Volkan, Unten von links: Egeler Daniel, Herpich Dennis, Mastrangelo Simon.

ALTE SPEISEKARTE VON 1967

Dass Trennkost auch etwas Verbindendes haben kann, das werden Ludwig Gehring (Bayerischer Hof in Lindenberg) und Markus Stöckeler (Zum Hirschen in Scheidegg) ganz sicher bestätigen. Denn die beiden Küchenchefs hatten vor einigen Monaten eine – neben vielen anderen – wichtige Gemeinsamkeit festgestellt: Sie fanden sich einfach zu schwer. Und das führte zu einer weiteren Gemeinsamkeit:

Trennkost. Für einige Monate ernährten sich die Küchenkünstler komplett nach der von Dr. Howard Hay (1866–1940) begründeten Ernährungsmethode. Mit durchschlagendem Erfolg, wie man bald sah. Beide haben eine Menge Pfunde verloren und Vitalität gewonnen. Übrigens kam die Trennkost auch bei den Gästen gut an, denn während seiner eigenen Trennkostphase standen auch einige leckere „Trenn–köstlichkeiten“ auf der Speisekarte des Bayerischen Hofs.

Trennkostwirte Markus Stöckeler vom Gasthof Hirschen in Scheidegg und Ludwig Gehring

Sensationelles Schafkopfen im Bayerischen Hof Das Jahrhundertspiel der Rosel Sutter am 14.10.1985 Und dann liegen sie alle auf dem Tisch: vier Ober und vier Unter. Der Sie – ein Schafskopfereignis in Lindenberg. Der Sie ist das einzige Spiel, das nicht ausgespielt werden muss, denn die Gegenseite kann auch theoretisch keinen Stich machen. Der „Sie“ – fast so selten wie ein Lotto-Sechser Die Wahrscheinlichkeit, beim Schaf kopf einen „Sie“ auf die Hand zu

bekommen, beträgt 1:10.518.300. Damit liegt die Chance in einer ähnlichen Größenordnung wie ein Hauptgewinn in der alten Sechserwette im Lotto 6 aus 49. Ein Sie ist ein denkbar seltenes Ereignis, weshalb auch die Karten des Spiels von Rosel Sutter noch heute einen Ehrenplatz im Bayerischen Hof haben. An der denkwürdigen Partie waren außerdem Erwin Fink, Josef Sutter, Michael Obermayer sowie der Wirt Ludwig Gehring staunende Mitspieler.

Das Sensationsblatt von Rosel Sutter in der unvergessenen Schafkopfpartie im Bayerischen Hof.

Jubiläumszeitung 2005, Bayerischer Hof, Lindenberg  

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