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ROKPA TIMES

Familienbande No. 1 / M채rz 2014 / Jahrgang 34


© Lea Wyler

Editorial Liebe ROKPA Freunde, sehr geehrte Damen und Herren

Die UN-Kinderrechtskonvention garantiert Kindern die grundlegendsten Rechte: das Recht auf Überleben, Bildung, eine Familie, elterliche Fürsorge und ein sicheres Zuhause. Strassenund Waisenkindern bleiben diese Grundrechte leider oft verwehrt. ROKPA setzt sich seit fast 35 Jahren für benachteiligte und

Das höchste Ziel liegt darin, jedes Kind in dieser Welt als unser eigenes und einziges Kind zu sehen.

notleidende Kinder ein. Die Geburt eines Kindes zieht Verantwortlichkeiten nach sich, die arme Eltern oft nicht einhalten

Dr. Akong Tulku Rinpoche

können. In solchen Fällen bietet ROKPA Hilfe: In unserem Kinderhaus in Kathmandu und in zahlreichen Waisenschulen in den tibetischen Gebieten Chinas erhalten Kinder ein Zuhause. Hier erfahren sie – vielleicht zum ersten Mal in ihrem Leben – Geborgenheit, Vertrauen, Nähe und Sicherheit, hier können sie

INHALT

wachsen und Wurzeln schlagen. Im Anschluss daran verleihen

Editorial

2

Leben für die Gemeinschaft

3

wir durch Bildung jungen Menschen Flügel für eine erfolgreiche und selbstbestimmte Zukunft. Die Investition in Kinder lohnt sich, sind sie doch unsere

Unsere ROKPA Familie in Nepal 4 – 5

Zukunft: Sie sind die Baumeister der Welt von morgen und

Hilfe, die Früchte trägt

bestimmen, wie diese künftig aussehen wird. Akong Rinpoches

Leben zwischen Tradition und

Lebenswerk lebt über seinen Tod hinaus in den ROKPA Kindern

Moderne 8

weiter.

Frühförderung in Südafrika

Seit jeher unterstützen wir neben Kindern auch ganze Familien.

ROKPA Schweiz

10

Ich bin ROKPA

11

Im Gegensatz zu den uns bekannten Kleinfamilien handelt es sich hier jedoch um grosse solidarische Lebensgemeinschaften, die mehr von wirtschaftlichen und sozialen Interessen als von individuellen Wünschen geleitet werden. Diesen überlebenswichtigen ‚Familienbanden‘ widmen wir die vorliegende ROKPA Times – ihren Formen, Facetten und Spielarten.

6–7

9

Impressum Redaktion: ROKPA Communications Alle Fotos und Texte: © ROKPA INTERNATIONAL Auflage: 5.500 Exemplare

Wir danken Ihnen von Herzen, dass Sie mit Ihrer Spende Kinder, ihre Eltern sowie Menschen in Not unterstützen – damit schenken Sie Perspektiven und beeinflussen Lebensläufe positiv – für eine gerechtere Zukunft, die Chancen für alle Menschen bereit-

Gedruckt auf FSC-Papier

hält.

Ihre Lea Wyler, Gründerin und Vizepräsidentin ROKPA

ROKPA INTERNATIONAL ist seit 2004 ZEWO-zertifiziert.


Nepal

Leben für die Gemeinschaft Familiäre Strukturen in Nepal und Tibet – ein Überblick Die Moderne zieht ins Himalaya-Gebiet

mendem Alter an Ansehen. Ausserhalb

der Mann – ähnlich wie in Nepal – das

ein: Junge Nepali verabschieden sich

der Familie besitzen Frauen wenig Rechte

Familienoberhaupt dar.

immer mehr vom traditionellen Lebens-

sowie kaum soziale Sicherheiten – deshalb macht sich ROKPA besonders

Tibets Kinder werden „heiss geliebt und

stil und viele tibetische Nomaden werden sesshaft. Beide Entwicklungen

auch für Frauen stark.

sind Ausdruck eines neuen Zeitgeistes

Die traditionelle Familienstruktur findet

sondern auch ökonomische Gründe:

mit veränderten ökonomischen Rahmen-

man heute vor allem in ländlichen

Kinder sichern das Überleben, indem sie

bedingungen.

Gebieten, während in den Städten die

mitarbeiten und später für ihre alternden

westlich-geprägte Kleinfamilie an Bedeu-

Eltern sorgen. Zudem legen tibetische

tung gewinnt: Viele Nepali rebellieren

Eltern grossen Wert auf eine Schulbildung

immer häufiger gegen die hohe elterliche

– diese stärkt die tibetische Identität,

Autorität und ihre Abhängigkeit den Eltern

sichert den Spracherhalt und die Kultur.

väterlichen Familienoberhaupt autoritär

gegenüber.

ROKPAs Augenmerk gilt deshalb dem

geführt wird. Neben der Kindererziehung

In den tibetischen Gebieten Chinas

Schul- und Bildungswesen.

kümmert sich die Grossfamilie um ältere

zeichnet sich ein etwas anderes Bild:

Familienangehörige sowie um das

Obwohl Tibeter zunehmend sesshaft

allgemeine wirtschaftliche und soziale

werden, ist ein Grossteil von ihnen noch

Wohlergehen der Familienmitglieder.

immer entweder Halbnomade oder

Literaturhinweise

Eltern geniessen grossen Respekt

Nomade. Sie leben in grossen familien-

gegenüber Kindern, ihre Autorität wird

ähnlichen Gruppen zusammen – eine

kaum in Frage gestellt. Dabei steht das

solche Gemeinschaft bietet soziale

Erken Ruth (2006) Tibetische Familien im indischen Exil Eine Studie zu traumatischen Erfahrungen durch Flucht und Exilierung, Waxmann


gemeinschaftliche Wohl über dem des

Sicherheit.

Individuums.

In den tibetischen Gebieten Chinas gibt es

Familien verschulden sich vielfach für die

sehr vielfältige Ehe- und Familienformen,

Mitgift einer Tochter. Dies hat zur Folge,

die dazu dienen, die Bevölkerung in dieser

dass Mädchen einen niedrigen gesell-

abgelegenen Region stabil zu halten. Die

schaftlichen Status haben, Jungen

häufigste Eheform ist die Monogamie, die

hingegen gewinnen in dieser männlich-

Polygamie kommt seltener vor. Trotz den

dominierten Gesellschaft mit zuneh-

unterschiedlichen Familienformen stellt

Die traditionelle nepalesische Grossfamilie – mit Tanten, Onkeln, Cousins – bildet eine ökonomische Einheit, welche vom

zärtlich umsorgt“ (Erken 2006, S. 44). Dies hat zweifellos nicht nur individuelle,

Ghimire Dirgha J., Axinn William G. (2006) Family Change in Nepal Evidence from Western Chitwan, Contributions to Nepalese Studies, Springer Science & Business Media Mevely C. Goldstein and Cynthia M. Bedall (1986) Family Change, Caste, and the Elderly in a Rural Locale in Nepal Journal of Cross-Cultural Gerontology I, 305 – 316, D. Reidel Publishing Company

3


Nepal

Unsere ROKPA-Familie in Nepal Die Wurzeln von ROKPA liegen in Nepal: hier hat 1980 alles begonnen. Nach einer gemeinsamen Indien- und Nepalreise unserer Gründer, Lea Wyler und des im Oktober verstorbenen Dr. Akong Tulku Rinpoche, begannen sie in Kathmandu den Menschen in Not zu helfen. Mittlerweile werde die Projekte zunehmend auch von Leuten vor Ort geleitet, zum Teil von Menschen, die früher selbst auf die Hilfe von ROKPA angewiesen waren. Auf dieser Doppelseite kommen Mitglieder unserer ROKPA-Familie in Nepal zu Wort.

Children’s Home Parbati

Ich bin die Aufseherin der kleineren Kinder und der

Ich sorge mit meinen Kochkünsten dafür, dass die

Mädchen im ROKPA Kinderhaus. Meine Aufgabe ist es dafür zu

ROKPA-Kinder ausgewogene und schmackhafte Mahlzeiten

sorgen, dass die Kinder alles haben was sie benötigen, besonders

bekommen und dadurch gross und stark werden!

die Kleineren. Ich achte ausserdem darauf, dass sie sich regelmäs-

Mein Heimatdorf liegt am Fusse des Mount Everest. Mein Vater

sig die Zähne putzen oder dass sie saubere Kleider tragen. Wenn

ist vor langer Zeit gestorben, meine Mutter lebt noch immer in

die Kinder in der Schule sind, helfe ich in der Küche.

den Bergen, ich sehe sie leider nur sehr selten. Selber habe ich

Ich bin 33 Jahre alt, geboren in Lamjung im Westen von Nepal.

zwei Kinder und eine wunderbare Frau. Wir leben in einer

Dort ging ich auch ein paar Jahre zur Schule, gerade so lange,

Wohnung in Kathmandu.

dass ich lesen und schreiben kann. Als ich von meinem Mann

Wir Angestellte im Kinderhaus helfen uns alle gegenseitig aus.

verlassen wurde, bin ich zusammen mit meinem Sohn Pratik nach

Parbati hilft mir beim Gemüseschneiden – 50 hungrige Kinder-

Kathmandu gekommen, in der Hoffnung auf ein besseres Leben

mäuler zu stopfen, das gibt viel Arbeit! Wenn unser Hausmeister

für uns.

frei hat, schaue ich nach der Warmwasseranlage und schalte den

Nach einigen Monaten als Aushilfsputzkraft und Hilfsköchin, womit

Boiler an und aus.

ich Pratik und mich nur knapp ernähren konnte, habe ich Lea Wyler getroffen. Sie hat mir die Stelle hier bei ROKPA angeboten. Und nicht nur das, Pratik wurde ins Kinderhaus aufgenommen und kann zur Schule gehen – hoffentlich länger als ich!

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Pasang


Nepal

Women’s Workshop Jigme

Ich bin verantwortlich für alle Social Business Projekte

Padma

Ich bin Supervisorin in der ROKPA Frauenwerkstatt.

in Nepal, also insbesondere für den Workshop und das Guest

In meiner Verantwortung liegt es, den Näherinnen konkrete

House. Unser Ziel ist es, mit den Einkünften die reinen Hilfspro-

Arbeitspläne zu erstellen, je nach Bestelleingang. Auch den

jekte von ROKPA wie Kinderhaus oder Gassenküche mitzufinan-

Einkauf von neuen Stoffen und Materialien erledige ich bei

zieren.

Bedarf.

Aufgewachsen bin ich in einer Kleinstadt in Schottland, meine

Zur Schule gegangen bin ich nie. Ich wurde sehr früh Mutter und

Eltern sind jedoch beide Tibeter. Dr. Akong Tulku Rinpoche, der

lebte mit meinem Mann und meinen Kindern bei meinen Schwie-

Mitgründer von ROKPA, war mein Vater. Nach meiner schu-

gereltern. Nach grossen Schwierigkeiten bin ich mit meinen

lischen Ausbildung habe ich erfolgreich den Bachelor in Business

Kindern weggelaufen und musste fortan selber für sie sorgen.

Administration abgeschlossen. Vor kurzem habe ich nun die

Dies war die schwierigste Zeit in meinem Leben. Meine Kinder

Möglichkeit erhalten, mein erworbenes Wissen bei ROKPA für

obdachlos und hungernd auf der Strasse zu sehen, brach mir fast

eine sinnvolle Sache einzusetzen.

das Herz. Dass ich in der ROKPA Werkstatt eine Ausbildung zur

Schon immer wollte ich in die Fussstapfen meines Vaters treten

Näherin machen durfte war der Wendepunkt in meinem Leben,

und Menschen am Rand der Gesellschaft, die im Leben weniger

und dafür bin ich ROKPA unendlich dankbar.

Glück hatten als ich, helfen. Von ihm konnte ich enorm viel lernen, insbesondere in den Bereichen Diplomatie, Bescheiden-

Mehr Infos und Bestellungen unter

heit und wie und warum wir anderen Menschen helfen sollen.

www.rokpawomensworkshop.com

Guest House Neelam

Ramu

Im ROKPA Guest House bin ich zuständig für Einrich-

Als ROKPA Guest House Manager sorge ich dafür, dass

tung und Sauberkeit. Den Komfort für unsere Gäste so hoch wie

sich unsere Gäste bei uns wohlfühlen. Ich nehme Reservationen

möglich zu halten ist mein wichtigstes Anliegen.

entgegen, kümmere mich um Marketing und Verkauf, erledige die

Ich bin in Kathmandu geboren und aufgewachsen, meine Mutter

Buchhaltung und führe ein kleines Team an Mitarbeitern.

ist Inderin und nach der Heirat mit meinem Vater hierhin

Aufgewachsen bin ich in einem kleinen Dorf etwas ausserhalb

gezogen. Ich habe einen Bachelor-Abschluss in Hotelmanage-

von Kathmandu. Mein Vater ist früh verstorben, so hat meine

ment.

Mutter mich und meine 6 Schwestern alleine grossgezogen.

Dies ist meine erste Stelle als Hotelfachfrau. Für die Unterstüt-

Meine Schwestern sind mittlerweile alle verheiratet und ausgezo-

zung vom ganzen Team bin ich deshalb sehr dankbar. Das hat

gen. Ich wohne mit meiner Mutter im gleichen Haus wo ich

mir den Übergang von der Schule zum Arbeitsleben sehr leicht

aufgewachsen bin.

gemacht. Ich konnte bereits verschiedene Facetten des Hotelge-

In der Hotellerie-Branche arbeite ich seit 10 Jahren. Der Job

werbes kennenlernen und habe seit ich hier arbeite enorm viel

bei ROKPA war eine Herzensangelegenheit, Jobangebote bei

dazugelernt.

5 Sterne Hotels habe ich abgelehnt. Das Team hier bei ROKPA ist sehr familiär und die Unterstützung von den Mitarbeitern und

Mehr Infos und Reservationen unter

meinen Vorgesetzten ist super. Ich verbringe viel Zeit mit der

www.rokpaguesthouse.org

ROKPA Familie und fühle mich wohl hier.

5


Tibet

Hilfe, die Früchte trägt manchmal die Häuser anderer Leute, verrichtet Arbeiten auf Baustellen oder sammelt Pilze. Wangchuk ist die Hoffnung dieser kleinen Familie. In der Zukunft, wenn er als Grundschullehrer arbeiten wird, wird er in der Lage sein, seine Geschwister und seinen Vater zu unterstützen. Aktuell ist sein Budget äusserst knapp bemessen: Monatlich stehen ihm umgerechnet rund 6 Franken für Essen zur Verfügung. Deshalb isst er Tsampa (Mehl aus geröstetem Getreide) mit Butter und Käse zum Frühstück, manchmal auch zu Mittag und zu Abend. Die Tsampa, Butter und Käse bekommt er immer durch einen seiner Lehrer, der aus der gleichen Gegend stammt wie er. Wenn Verwandte oder Freunde zu seinem Lehrer nach Dartsendo kommen, liefern sie ihm neues Tsampa. Dies ist der Weg, wie die Tibeter Dinge versenden. Sie vertrauen eher dem privaten Transport durch Verwandte und Freunde Die Ausbildung ihrer Kinder ist die Hoffnung vieler tibetischer Familien auf ein besseres Leben. Nur mit einem erfolgreichen Schul- oder Hochschulabschluss finden diese eine gutbezahlte Arbeitsstelle. Jene, die es schaffen, finanzieren danach nicht selten ganze Grossfamilien mit – die Unterstützung durch

als dem öffentlichen Postsystem. Wangchuk studiert hart, um später ein guter Tibetischlehrer zu werden. Er möchte die Kinder inspirieren, ihre eigene Sprache zu lernen. Er hält es für seine Pflicht, die eigene Kultur zu erhalten.

ROKPA trägt Früchte. Drei Beispielfälle mit unterschiedlichem Ausgang.

Wangchuk – Die Hoffnung einer Familie Wangchuk Tsering ist in seinem letzten Studienjahr, um im Khampa College in Dartsendo die tibetische Sprache zu erlernen. Seine Studien umfassen nicht nur die Sprache, sondern auch vergleichende Literaturwissenschaft und die Geschichte der tibetischen Gebiete Chinas. Er stammt ursprünglich aus Serta, einem kleinen Dorf, ca. 250 km von Dartsendo entfernt. Serta liegt sehr hoch oben auf 4’000 Metern über dem Meeresspiegel. Wangchuks Mutter starb, als er gerade die Sekundarschule beendet hatte. Sein Vater ist noch am Leben, aber er ist 70-jährig und arbeitet nicht mehr. Zudem hat Tsering Wangchuk eine ältere Schwester, die nicht verheiratet ist, und zwei jüngere Brüder. Das Familieneinkommen ist sehr gering, die Schwester putzt

6

So können Sie helfen ■ Übernehmen Sie eine Projektpatenschaft für die Ausbildung oder für die medizinische Hilfe in den tibetischen Gebieten Chinas. Mit einem Franken pro Tag ermöglichen Sie tibetischen Waisenkindern eine Ausbildung oder tragen entscheidend zur Verbesserung der medizinischen Versorgung im tibetischen Hochland bei. Mehr Infos: www.rokpa.org/projektpatenschaften Herzlichen Dank!


Tibet

Tsündru – Der Alptraum nimmt kein Ende

ROKPA als Ersatzfamilie Yangzom Ich heisse Yangzom und bin 33 Jahre alt. Ich wurde als 8-jährige in die ROKPA Waisenschule in Yushu aufgenommen, kurz zuvor hatte ich meine Eltern verloren. Insgesamt waren wir rund 50 Kinder; die Schule war unser zu Hause mit vielen Brüdern und Schwestern. Dieser Grossfamilie habe ich es zu verdanken, dass ich den Verlust meiner Eltern verarbeiten konnte – wir alle hatten das gleiche Schicksal erlitten. Durch ROKPA bekamen wir die Chance, viele verschiedene Dinge zu lernen. Diese Unterstützung wäre nicht möglich, wenn ROKPA sich nicht auf die Hilfe für Waisenkinder konzentrieren würde. Als Dr. Akong Tulku Rinpoche, Mitgründer von ROKPA, jeweils zu Besuch kam, liessen wir ihn nachts nicht schlafen: Wir sassen

Tsündru: erinnern wir uns. Auch sie war die Hoffnung ihrer

um ihn herum und redeten. Wir bemerkten, dass er jeweils sehr

Familie, machte eine Ausbildung zur Ärztin. Dann hatte sie

müde war vom Reisen, obwohl er darüber nie ein Wort verlor und

2010 einen schweren Unfall und ist seitdem von der Taille ab

mit uns die ganze Nacht verbrachte. Er war wie ein Ersatzvater

gelähmt. Täglich ist sie nun auf die Hilfe ihrer Mutter oder ihrer

für uns und wir wussten, dass er immer für uns da sein würde.

Schwester angewiesen, wird liebevoll umsorgt von ihrer Familie. Schon wenn bei uns in der Schweiz jemand aus der Familie plötzlich auf den Rollstuhl angewiesen ist und ständig Hilfe braucht beim Anziehen, beim Waschen, beim Gang zur Toilette, dann ist das eine riesige Umstellung für alle, die viel Energie einfordert.

Nach 10 Jahren an dieser Schule ging ich an einen Ort mit dem Namen Chabcha, um für einige zusätzliche Jahre tibetische Medizin zu studieren. Auch dies war mir nur mit der Hilfe von ROKPA möglich. Im Jahre 2008 wurde ich schliesslich als tibetische Ärztin in der Yushu Gegend angestellt. Da ich eine Arbeitsstelle hatte, konnte ich meine Geschwister – ich habe 3

Ungleich schwerer ist es in diesem kleinen Dorf im tibetischen

Schwestern und 3 Brüder – mit meinem Gehalt unterstützen.

Hochland: Hinter dem Haus hat man ein beidseitiges Geländer

Dadurch änderte sich unser Leben drastisch. Ich kann für alle

gebaut, damit Tsündru mit ihren Beinschienen das Gehen üben

warme Kleider und gutes Essen kaufen.

kann. Doch dazu muss man sie dort erst hinbringen, denn auf dem unwegsamen Boden rollt der Rollstuhl nicht, ebensowenig wie im ganzen Dorf. Tsündru ist dadurch ans Haus gebunden und hilft mit, so gut sie kann. Sie putzt und schneidet Gemüse, bereitet Momos (runde Teigtaschen mit Füllung) zu und passt auch auf die Kinder ihrer Geschwister auf, die diese manchmal zum Hüten vorbei bringen. Früher, vor Tsündrus Unfall, war sie die Hoffnung ihrer alten Eltern, die davon leben, im Sommer Raupenpilze zu sammeln und ihr eigenes Getreide anzubauen. Die ganze Familie lebt von einem sehr geringen Einkommen.

Aktuell arbeite ich in einer Klinik in Surmang. Wenn mittellose Patienten in die Klinik kommen, bezahle ich die Medikamente für sie. Dies macht sie und auch mich sehr glücklich, da ich mich sehr gut in ihre Situation hineinfühlen kann. Immer wieder kommen Patienten zu uns, die schon lange hätten behandelt werden sollen. Sie gehen nicht früher zum Arzt, weil viele tibetische Familien dafür nicht genug Geld haben. Das möchte ich ändern. ROKPA und Dr. Akong Tulku Rinpoche lehrten mich, wie man anderen Menschen hilft. Jetzt gebe ich diese Hilfe weiter und unterstütze Menschen in Not wo immer möglich.

Jeder Krankenhausbesuch reisst riesige Löcher in das nicht vorhandene Budget der Familie. Ohne ROKPA wären sie ruiniert. Von Barbara Pfeiffer, ROKPA-Repräsentantin in Deutschland

7


Nepal

Leben zwischen Tradition und Moderne Interview mit Lea Wyler Simonka de Jongs Film „Der einzige Sohn“, den das Schweizer Fernsehen im letzten August ausgestrahlt hat, verdeutlicht den Generationenkonflikt in Pemas Familie: Die Eltern fordern vom Sohn, dass er gemäss Tradition ihr Land bewirtschaftet und eine Frau aus dem Dorf heiratet. Doch Pema, ein ehemaliges ROKPA Kind, möchte seinen

Pema kam als kleiner, kranker Junge zu ROKPA. Seine Eltern waren verzweifelt und brachten ihn ins ROKPA-Kinderhaus in Kathmandu. Da es in ihrem Heimatdorf keine Schule gibt, wurde nach seiner Genesung gemeinsam mit den Eltern entschieden, ihn – sowie 3 seiner Schwestern – im Kinderhaus aufzunehmen und in Kathmandu in die Schule zu schicken.

eigenen Weg gehen.

ROKPA Times: Ist der Generationenkon-

ROKPA Times: ROKPA legt grossen Wert

ROKPA Times: Wie geht die Geschichte

flikt generell ein Thema in Nepal?

darauf, dass Sprache und Kultur gepflegt

wohl aus? „Opfert“ sich eine der jün-

Lea Wyler: Ja, das beschäftigt uns alle

werden. Wie kommt es, dass Pemas

geren Schwestern für den Bruder und

ältere Schwester einen Übersetzer

kehrt heim?

Einzelfall. Hier zeigt sich deutlich, wie

braucht, um mit den Eltern zu reden?

Lea Wyler: Das würde Pema natürlich

sehr Eltern Druck auf die Kinder ausüben.

Lea Wyler: Die Abmachung mit ihren

entlasten, auch wenn er finanziell immer

Pema ist in einem furchtbaren Zwiespalt:

Adoptiveltern war, dass sie ihre Sprache

in der Verantwortung bleibt. Ich würde es

Es ist der Auftrag eines einzigen Sohnes

und Kultur behält, sonst hätte ich nie in

nicht als Opfer, eher als Auftrag sehen.

für die Eltern zu sorgen. Soll er heimge-

diese Adoption eingewilligt! Die hat sich

Doch die Mädchen sind noch jung und

hen? Im Film sagt er, ohne Computer und

damals aufgedrängt, weil sie als kleines

sollen zuerst ihre Schule abschliessen.

Licht müsse er sterben. Auf der andern

Mädchen starke Verbrennungen hatte und

Wenn dann eines von ihnen heim möchte,

Seite sagen die Eltern, ein Sohn gehöre

das Ehepaar bereit war, die Haarimplanta-

unterstützen wir es. Das dauert noch ein

zur Familie, hier sei sein Land, sein

tion in Holland zu finanzieren.

paar Jahre. Inzwischen kann sich einiges

Zuhause.

ROKPA Times: Wie geht es Pema heute?

entwickeln – selbst bei den Eltern. Pema

ROKPA Times: Kann man ROKPA

Lea Wyler: Er studiert in Holland, wo

sehr, schon seit Beginn. Pema ist kein

vorwerfen, die Kinder den Eltern zu entfremden?

ment. Ich habe den Eindruck, dass er

Lea Wyler: Es gibt keine Ursache ohne

momentan gar nicht in der Lage ist, sich

Wirkung. Man kann nicht ein Kind von der

mit den Forderungen seiner Eltern

Strasse aufnehmen und ausbilden, ohne

auseinander zu setzen. Nicht bevor er

dass sich das auf die Familie auswirkt.

seinen Abschluss hat, seinen Weg findet

Wenn die Kinder in die Stadt kommen

und sich etabliert hat. Ich habe mit den

zum Lernen, verlieren sie ihre Verbindung

Eltern Gespräche geführt und sie gebeten,

mit dem Land, dem Ackerbau, dem Tier.

ihn jetzt erst einmal in Ruhe fertig

Im Fall von Pema haben die Eltern

studieren zu lassen.

seinerzeit eine Entscheidung getroffen, auch wenn sie die Auswirkungen vielleicht nicht abschätzen konnten. 8

seine Schwester lebt, Hospitality Manage-

kann jetzt mit ihnen telefonieren, was ich wichtig finde. Die Verbindung zwischen Eltern und Kindern ist geblieben, genauso wie die Liebe füreinander und die gemeinsame Sprache. Interview: Anna-Katharina Bosshard


Südafrika

Frühförderung für mehr Chancengleichheit Das Beispiel einer Kindertagesstätte in Südafrika Ein grosser Teil der stetig wachsenden schwarzen Bevölkerungsmehrheit in Südafrika lebt in bitterer Armut. Im Groot Marico Distrikt in der Nord-West-Provinz des Landes unterstützt ROKPA eine Kindertagesstätte für Waisenkinder und Kinder aus schwierigen familiären Verhältnissen.

Die Kindertagesstätte heisst „Tirisano”, was so viel bedeutet wie „wir halten zusammen”. Das Gesamtziel des Projekts ist die Förderung, der Schutz und die Verpflegung von benachteiligten Vorschulkindern. Ausserdem bietet die Kindertagesstätte Arbeits- und Schulungsmöglichkeiten für ein oder zwei einheimische Mitarbeiter. Gadifele und Elsie, alleinerziehende Mutter bzw. Grossmutter und Erziehungsberechtigte zweier Waisen, führen momentan die Krippe. Die Anzahl der Kinder schwankt – zurzeit sind es 14 Kinder. Das Alter der Kleinen liegt zwischen einem und

Optimale Startchancen für Ikopoleng

sieben Jahren. Die Kinder im Tal, die die Tagesstätte besuchen, müssen den Weg meist zu Fuss bewältigen. Einige von ihnen sind Waisen, die von Grossfamilien betreut werden.

Die 6-jährige Ikopoleng ist erst vor ein paar Monaten in die Krippe aufgenommen worden. Das Mädchen lebt auf

Die Krippe ist jeweils vormittags geöffnet. Die Kinder erhalten

einer Farm mit ihren Eltern Rosina und John, beide sind

täglich ein Frühstück aus Brei und Früchten sowie ein nahr-

als Hilfskräfte auf der Farm angestellt. Sie hat zwei

haftes Mittagessen. Das Gesundheitspersonal, das regelmässig

ältere Geschwister, die in einem Schulinternat unterge-

Kontrollen durchführt, hat festgestellt, dass sich der Gesund-

bracht sind, und noch ein einjähriges Geschwisterchen.

heitszustand der Kinder durch den Krippenbesuch markant

Ikopoleng verbrachte

verbessert. Der Leiter der Grundschule von Groot Marico, Herr

zuvor ihre ganze Zeit

Kgonothi, berichtet, dass sich die Kinder durch ihre Vorbildung

ohne andere gleich-

wesentlich besser und schneller an der Schule einleben als

altrige Kinder auf der

Kinder ohne Vorschule und Kindergarten.

Farm und war ohne

Armutsbetroffene Familien profitieren doppelt von der Krippe:

Beschäftigung unterfor-

Einerseits sind ihre Kinder besser für die Schule vorbereitet

dert und gelangweilt. Seit sie die Tagesstätte

und können dort mit den anderen Kindern mithalten – sie haben so intakte Chancen auf einen guten Schulabschluss und

besucht blüht sie richtig auf und versucht sich mit

damit auf einen erfolgreichen Einstieg ins Berufsleben. Ande-

Begeisterung in allen möglichen Beschäftigungen wie

rerseits können die Angehörigen – oft Farmer oder Aushilfskräf-

Puzzles, Basteln mit Papier, Malen und Schreibübungen.

te – der Kleinkinder weiterhin ihrem Broterwerb nachgehen,

In kurzer Zeit hat sie gelernt, einige Buchstaben nachzu-

ohne die stete Angst um das Wohlergehen ihres Kindes.

malen und zu verstehen. Damit kann sie bereits einfache Wörter nachvollziehen. Zusätzlich lernt sie das Zählen. Sie liebt die kleineren Kinder und ist ihnen gegenüber sehr hilfsbereit und fürsorglich. 9


ROKPA Schweiz

Wechsel in der Geschäftsleitung

Einkaufen für einen guten Zweck Sie erledigen Ihre Einkäufe mehr und mehr im Internet? Verbinden Sie Ihren Einkauf in Zukunft mit einem guten Zweck. Rund 5-10% des Warenwerts

Pia Schneider, langjährige Geschäfts-

gehen dabei an ROKPA – ganz ohne Mehrkosten für Sie!

führerin von ROKPA, ist per Ende Januar 2014 von ihrem Posten zurückgetreten. Während 6 Jahren hat sie mit zum Erfolg von ROKPA beigetragen. Wir wünschen Pia alles Gute auf ihrem kommenden Weg, mit neuen Herausforderungen und mehr Zeit mit der Familie.

So funktionierts: 1. Melden Sie sich bei

3. Wichtig: Klicken Sie vor

Buy’n’help unter buynhelp.ch an.

jedem Einkauf auf den Shop-Link

2. Loggen Sie sich nach der

auf der Buy’n’help Seite, damit von Ihrem Einkauf auch wirklich

Als Geschäfts-

Anmeldung ein und klicken Sie

leiterin dürfen wir

oben im Menü auf „Kaufen“. Alle

neu Corinna

Onlineshop-Partner werden

Biasiutti begrüs-

danach aufgelistet. An Kleider-

4. Spätestens 24 Stunden nach

sen. Sie hat als

shops, Reisebüros, Bücherläden

Ihrem Einkauf wird Ihnen die

Freiweillige für

und Elektronikgeschäften ist fast

Provision auf Ihr buy’n’help-Konto

ROKPA das

alles dabei. Mit einer Eingabe im

gutgeschrieben. Diese können Sie

Fotoarchiv aufge-

Suchfeld finden Sie heraus, ob der

danach an ROKPA spenden.

baut, das Fotoarchiv-Team geleitet und

Anbieter Ihrer Wahl ebenfalls

die Bebilderung sämtlicher ROKPA

gelistet ist.

Publikationen mitgestaltet. Seit 3 Jahren ist sie für unsere Organisation tätig und daher mit den Abläufen im Haus bestens vertraut.

eine Provision gutgeschrieben wird.

Bitte zögern Sie nicht, uns bei Unklarheiten oder technischen Problemen zu kontaktieren. Vielen Dank fürs Mitmachen und frohes Einkaufen!

Warenspenden: Ein sinnvoller Weg Wir bedanken uns bei folgenden Firmen für ihre Warenspenden zugunsten unserer Projekte in Nepal beziehungsweise für unser Büro in Zürich:

Wichtige Mitteilung an unsere Spender/-innen:

Sollten Sie uns bis zum 31. Mai 2014 keine anderweitige Verfügung bekannt geben, gehen wir davon aus, dass Sie

Mit Ihrer wertvollen Hilfe konnten wir in den letzten Jahren zahlreiche Menschen unterstützen. Die ROKPA Spendenempfänger mit den folgenden Projektnummern stehen heute

von 5002 würden wir künftig gerne in die Ernährung in Nepal und Tibet einsetzen.

auf eigenen Füssen (resp. das Projekt ist selbsttragend) und

Falls Sie damit nicht einverstanden sind, bitten wir um Ihre

benötigen damit unsere direkte Hilfe nicht mehr:

Kontaktaufnahme mit dem ROKPA-Hauptsitz in Zürich (044

7320, 7442, 7563, 7565, 7669, 7690, 7694, 7704,

262 68 88 oder info@rokpa.org).

9802, 5002

Für Ihre wertvolle Unterstützung – in der Vergangenheit

Auf den Patenschafts- und Projektkonten sind Restbeträge

und hoffentlich auch in Zukunft – danken wir Ihnen

übrig geblieben, die wir gerne für laufende Projekte und

herzlich.

andere bedürftige Menschen einsetzen möchten. 10

unserem Anliegen zustimmen (stille Genehmigung). Das Geld


Ich bin ROKPA

Ich bin ein ROKPA Kind… „Geboren und aufgewachsen bin ich in einem kleinen

lerne fleissig. Später möchte ich Krankenpflegerin

Dorf in der Grenzregion von Nepal zu den tibetischen

werden. Ich überlege mir allerdings auch, ob ich nach

Gebieten Chinas. Meine Eltern sind sehr arm, wir

meiner Ausbildung nicht zurück zu meinen Eltern

hatten dort weder Strom noch Heizung und lebten in

gehen soll, um sie beim Ackerbau und der Viehzucht

einfachsten Verhältnissen. Als mein Bruder Pema

zu unterstützen. Das Leben in den Bergen mit meinen

(siehe Artikel Seite 8, die Redaktion) schwer erkrank-

Eltern vermisse ich in Kathmandu manchmal sehr.

te, nahm ihn ROKPA ins Kinderhaus auf, wo es ihm

Wenn ich in den Ferien dann dort bin, fehlt mir

schnell wieder besser ging. Da meine Eltern meine

andererseits das Basketball- und Fussballspielen mit

Ausbildung nicht mehr bezahlen konnten, kam ich als

meinen Freunden. Ich bin froh, beide Welten mitei-

10-jährige ebenfalls ins Kinderhaus. Mir gefällt es dort

nander verbinden zu können und hoffe, dass mir das

sehr und auch in die Schule gehe ich gern und ich

auch in Zukunft gelingt.“

Dolma Lhamu

Ich engagiere mich für ROKPA… „Wenn man wie ich viel in der Welt herumreist,

Kriminalität und Drogensucht. Doch es gibt Ausnah-

kommt man oft mit Elend in Berührung und das an

men, zum Beispiel jene, die von Lea Wyler im

malerischen Orten, wie in Nepal oder in den tibe-

ROKPA-Haus aufgenommen werden. Sie bekommen

tischen Gebieten Chinas. Dann bin ich dankbar, dass

zu essen, wohnen in einem gepflegten Haus, gehen in

ich in der Schweiz geboren wurde, wohl behütet

die Schule und haben Aussicht auf ein besseres

aufwuchs, eine gute Ausbildung genoss und ein tolles

Leben. Deshalb büffeln sie, sind fröhlich, singen,

Leben führen kann. Ganz anders die Strassenkinder

spielen und sind dankbar. Wenn ich bei ROKPA etwas

von Kathmandu. Sie verlassen mit ihren Eltern das

spende, weiss ich, dass mein Geld direkt zu diesen

karge Land, das sie nicht mehr ernähren kann, um

Kindern gelangt, und dass es jungen Menschen in

irgendwie in der Grossstadt zu überleben. Ein hartes

Nepal, aber auch in den tibetischen Gebieten Chinas,

Schicksal: Viele enden kläglich in Prostitution,

eine bessere Zukunft ermöglicht.“

Otto C. Honegger, Dokumentarfilmer und Buchautor

Ich arbeite für ROKPA... „… weil ich weiss, dass wir uns in Europa und

ich in dieser Arbeit selbst Praxiserfahrung in ver-

speziell in der Schweiz zu den privilegierten Men-

schiedenen Produktionsprozessen für Druckerzeug-

schen der Erdbevölkerung zählen dürfen. Da ich

nisse sammeln kann, stellt für mich persönlich eine

mich über diesen Umstand glücklich schätze, will ich

berufliche Bereicherung dar. Nach dem Motto ‚Geben

auch anderen eine Chance im Leben geben. Mit

und Nehmen‘ ist die Zusammenarbeit für beide

meinem Interesse und meiner Ausbildung für

Seiten ein Gewinn. Dass dies schlussendlich den

grafische Arbeiten will ich ROKPA Hand bieten, Bild

Projekten von ROKPA zu einer erfolgreichen Umset-

und Text für heutige Spender fachmännisch in

zung verhelfen kann, ist Motivation und Freude

Broschüren, Flyern, etc. aufzubereiten. Gleichzeitig

gleichzeitig. Tue Gutes und sprich darüber, damit

sollen künftige Geldgeber und potenzielle Interessen-

auch künftig weitere Unterstützung für ROKPA

ten mit ansprechenden Informationsunterlagen für

möglich wird!“

Manuel Bassi

das Engagement von ROKPA erreicht werden. Dass

11


ROKPA

Helfen, wo Hilfe gebraucht wird. Nachhaltig, seit über 30 Jahren.

Für mehr Chancen im Leben de SMS-Spen 9.– bis CHF 9

Viele Kinder und Jugendliche – aktuell nahezu 10’000 – erhalten in jedem einzelnen Jahr

X ROKPA X hl) an a Z r u n , g (Betra 88. 4 r e Zielnumm

dank ROKPA in den tibetischen Gebieten Chinas und in Nepal eine Ausbildung. Das geht nur mit Ihrer Hilfe! Dank Ihren Spenden können wir unzählige Biografien positiv beeinflussen: Über 50 Kinder leben

: r CHF 20.– Beispiel fü an 488 0 2 ROKPA

im ROKPA Kinderhaus in Kathmandu. In der ROKPA Frauenwerkstatt bieten wir in Not geratenen Müttern eine Berufsausbildung und bereiten sie auf ein selbstbestimmtes Leben vor. Mit Ihrer finanziellen Unterstützung können wir die Ärmsten der Armen wirkungsvoll unterstützen – helfen Sie uns, ihre Chancen auf ein würdevolles Leben zu erhöhen. So können Sie spenden:

„ROKPA unterstützt Menschen, die

Credit Suisse: CH73 0483 5045 5090 1100 1 (IBAN)

Grundpfeiler für ein würdiges Leben aufzubauen: Sicherheit, Vertrauen,

Postkonto: 80-19029-5

Liebe und Bildung.“

Alle Spenden zugunsten von ROKPA können in der Schweiz

Sandra Studer, TV-Moderatorin

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ROKPA Times März 2014