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ROKPA

Wir brauchen Ihre Hilfe – bitte spenden Sie jetzt! Danke. Jahrgang 30/April 2009

TIMES

Postkonto 80-19029-5

www.rokpa.org


Inhalt Liebe ROKPA Freunde, sehr geehrte Damen und Herren,

Während Sie diese Zeilen bei hoffentlich früh­ lingshaften Temperaturen lesen, befinde ich mich wieder bei unseren Kindern in Nepal. Nach einer anstrengenden Flugreise landete ich am 18. De­ zember in Chengdu, China. Von hier aus ging es gleich weiter, mit einem Jeep nach Sershul, wo die berühmte 1,5 km lange Mauer aus Mani-Steinen (OM MANI PEME HUNG) steht. Auf über 4 000 Metern stundenlang durch schneebedeckte Landschaf­ ten zu fahren ist eine besondere Herausforderung – nicht nur wegen der dünnen Luft, die das Atmen massiv erschwert. Auch die Temperaturen weit unter Null sind hart zu ertragen, trotz westlicher Daunenjacke und Unterwäsche aus Merino-Wolle. Dennoch sind wir verwöhnt: Die Nomaden, die hier in Zelten hausen, können sich höchstens mit Schaffellen gegen die Kälte schützen… In Sershul erwartete uns der Präsident von ROKPA, Dr. Akong Rinpoche mit zahl­ reichen Kindern – zur Abschlussfeier von ROKPA‘s zehnjährigem Engagement beim Wiederaufbau der kulturell bedeutsamen Mani-Mauer. Da ich zu müde war, die Mauer zu Fuss zu umgehen, umfuhr ich sie mit Akong Rinpo­ che im Jeep. Just in dem Moment, als ich mich über dieses gelungene Projekt zu freuen begann, passier­ te es: Eine alte Frau hob ein kleines, ernst wirkendes Mädchen zum Auto von Akong Rinpoche empor, um es segnen zu lassen. Eine typische Geste von Tibetern, wenn ein hoher Lama vorbeikommt. Ich spürte sofort: Mit diesem Mädchen stimmt etwas nicht! Es bräuchte dringend Hilfe! Und so war es auch: Die Eltern dieses Mädchens sind beide tot. Nun kümmert sich die Grossmutter um das verkrüppelte Kind. Um sich fortzubewegen, muss die alte Frau ihre Enkelin jeweils auf den Rücken binden und tragen (siehe Bild nebenan). Denn hier gibt es kei­ ne Rollstühle, Behindertentaxis oder Spitex. Jede und jeder kämpft mit seinen Mitteln ums Überleben. So auch diese alte Frau: Sie hat ver­ sprochen, bis an ihr Lebensende kein Fleisch mehr zu essen, weil sie hofft, dass diese Opfergabe die Gesundheit ihrer Enkelin fördern wird! Ich sah den beiden nach, als sie weggingen, und fragte mich: Was nur wird aus diesem Mädchen werden, wenn ihre Grossmutter nicht mehr ist? Von ganzem Herzen wünschte ich mir, ROKPA könnte noch viel, viel mehr Spenderinnen und Spender bewegen, unsere Arbeit zu unterstützen. Damit wir jeder einzelnen kranken oder bettelarmen Person helfen können, die unseren Weg kreuzt – hier, in einer der entlegensten und ärmsten Regionen der Welt, in die sich andere Hilfswerke kaum vorwagen. Diese Menschen brauchen Sie und Ihre Unterstützung dringendst! Lassen Sie Ihr Herz sprechen und spenden Sie so viel Sie können. Ich zähle auf Sie! Ihre Lea Wyler

NEPAL Eröffnung Guesthouse in Kathmandu

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TIBET Einweihung der Guru Rinpoche Statue

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INTERNATIONAL VIP-Event im britischen Unterhaus

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SCHWEIZ Gala 2008

WARUM ROKPA? Testimonial Linda Darnell

Impressum Redaktionsleitung (ehrenamtlich): Marie-Luce Le Febve de Vivy, www.health-lifestyle.ch

P.S. Die beiden jungen Frauen, die Sie mit mir auf obigem Bild sehen, haben dank IHNEN eine Zukunft erhalten. Die einst kranken und verlassenen Nomaden-Waisen sind heute angehende Ärztinnen der Tibetischen Medizin!

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Layout: Caroline Hösli Laportosa caroline@grafik-zh.ch Alle Fotos: ©ROKPA INTERNATIONAL, Ami Siano Auflage: 8 000 Exemplare Erscheint 4 Mal jährlich.

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Helfen Sie uns, Kinder von der Strasse wegzuholen! Der Umbau des ROKPA-Guesthouses in Boudha/Kathmandu wird Ende April abgeschlossen sein. Um die Zukunft seines Kinderhauses nachhaltig zu sichern, sucht ROKPA nun dringend grosszügige Sponsoren, die eine der 14 kleinen Ferienwohnungen mitfinanzieren! Von Marie-Luce Le Febve de Vivy In Kathmandu landen Hunderte von Kindern auf der Strasse – oft allein und ohne elterlichen Schutz. Ob betteln, stehlen, Leim sniffen oder gar Prostitution: Diesen kleinsten und grösseren Kindern bleibt nichts erspart, wenn es ums Überleben geht! ROKPA engagiert sich deshalb, diese vergessenen Kinder aufzuspüren, um sie ins ROKPAKinderhaus aufzunehmen und ihnen eine (schulische) Zukunft zu ermöglichen. Mittlerweile leben über 50 Kinder bei uns und wir zahlen die Schulen für Hunderte mehr. Unser ROKPA-Kinderhaus ist zu ei-

In allen Studios und Appartements gibt es eine voll eingerichtete Kochnische.

ner festen Anlaufstelle und wichtigen Hoffnungsadresse in Kathmandu geworden. ROKPA hat deshalb Wege gesucht, die Zukunft seines Kinderhauses langfristig zu sichern, um auch in den kommenden Jahren möglichst viele Strassenkinder aus ihrem Elend herauszuholen. An einem milden Winternachmittag im Februar 2008 sassen Lama Yeshe und Architekt Narendra (Bild oben links) bei einer Tasse Kaffee und mit Grundriss-Plänen zusammen. Ihr Ziel: Das bestehende ROKPA-Guesthouse neben dem Kinderhaus so umzubauen, dass moderne Ferien-Appartements mit Lokalkolorit entstehen, die den Bedürfnissen westlicher Feriengäste und Langzeitaufenthalter entsprechen. Der Umbau des ursprünglichen Privathauses – das von der überaus grosszügigen Familie Dr. Christian Wenger aus Zürich gespendet wurde – begann im Mai 2008 und soll Ende April abgeschlossen sein (Bild oben rechts). Entstanden sind acht Studios,

Liebevoll und im Lokalstil eingerichtet.

Werden Sie Sponsor des ROKPA-Guesthouses! Verlangen Sie unsere Spezialbroschüre und unterstützen Sie dieses wichtige Charity-Projekt von ROKPA. Weitere In­ fos und Projekt-Details erhalten Sie bei der ROKPA-Geschäftsleitung in Zürich: Telefon: +41 44 26 26 888 Mail: info@rokpa.ch

zwei Deluxe-Studios sowie vier 2-Zimmerappartments, die Sie als grosszügiger Sponsor finanzieren können, um die Zukunft des ROKPA-Kinderhauses zu sichern! Als Sponsor einer möblierten Ferienwohnung im ROKPA-Guesthouse in Kathmandu schenken Sie hoffnungslosen Strassenkindern die Chance auf eine würdige Zukunft. Gleichzeitig profitieren in den nächsten zehn Jahren auch von folgenden Vorteilen: • Sie und/oder Ihre Familie bzw. Gäste können 10 Jahre lang drei Monate pro Jahr kostenlos im ROKPA-Guesthouse wohnen und Ihre Koffer dort im Depot sicher aufheben. • Wir bieten Ihnen: fabelhafte Lage, 3 Minuten von der grossen Stupa von Boudha • WC/Dusche mit heissem Wasser • Wunderschöner Privatgarten • Lobby mit TV und Bibliothek • Ein rollstuhlgängiges Studio mit Blick auf Garten 3


ROKPA in Tibet

Oben: Das neue Wahrzeichen ist von weit her zu sehen. Unten: Fünf Tulkus weihen die Statue ein, in der Mitte ROKPA-Präsident Dr. Akong Tulku Rinpoche.

Das neue Wahrzeichen der Tibeter Am 6. Januar 2009 haben Dr. Akong Tulku Rinpoche und vier weitere Tulkus im Beisein von ROKPA-Vizepräsidentin Lea Wyler die 15 Meter hohe Statue von Guru Rinpoche in Chöpdrak, Nangchen, eingeweiht. Bei Minustemperaturen und dunstigem Wetter strömen sie von nah und fern herbei, um diesen ehrwürdigen Moment mitzuerleben: die offizielle Einweihung der majestätischen Statue von Guru Rinpoche,

des Begründers des tibetischen Buddhismus, der von jung und alt verehrt wird. An der grossen Zeremonie nehmen Tausende von Tibeterinnen und Tibetern sowie Klosteräbte, Mönche, tibetische Lokalbehörden und chinesische Abgeordnete teil. In einem tiefen Yakhaar-Zelt drängen sich rund 30 Mönche und vorne 5 Reinkarnierte Lamas. Die Mönche lesen eine Puja – Gebete für das Wohlergehen aller Wesen der Umgebung, des Landes, der Welt. Lange tibetische Posaunen dröhnen, Trommelge-

Helfen Sie mit, die tibetische Kultur zu erhalten! Mit Ihrer Spende von CHF 100.- finanzieren Sie 50 Gebetsfahnen in Tibet. Mit Ihrer Spende von CHF 1000.- finanzieren Sie einen Bildhauer für drei Monate. Mit Ihrer Spende von CHF 5000.- einen wichtigen Anteil des Materials Wir danken für Ihre Spende – Vermerk: Guru Rinpoche Nr. 7662 – auf: • Konto: ROKPA, Nr.0065-0455090-11-1, bei der Clariden Leu AG, Bahnhofstr. 32, 8022 Zürich • Postkonto: ROKPA 80-19029-5

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wirbel, Muscheln werden geblasen – eine ergreifende Mischung von spiritueller Musik und tiefen Mönchsstimmen. Dann gibt es eine Segenszeremonie draussen vor der Statue. Für die tiefgläubigen Tibeter ist es ein erhebender Tag, von dem sie noch jahrelang zehren werden. Sie stehen zum Teil stundenlang an, um sich von ROKPA-Präsident Akong Tulku Rinpoche segnen zu lassen. Das neue Wahrzeichen, das von ROKPA an einem heiligen Kraftort in der Provinz Yushu erbaut wurde, ist so hoch wie ein fünfstöckiges Haus und strahlt über das ganze Tal. Es soll der lokalen, verarmten Bevölkerung aber nicht nur als Pilgerort – vergleichbar mit dem christlichen Wallfahrtsort Lourdes – dienen. Sondern auch als bitter nötige Einnahmequelle, wenn Pilger und Touristen aus allen Erdteilen hierher kommen, um die Statue zu sehen und zu umrunden. ROKPA will an insgesamt neun verschiedenen Orten in Tibet Statuen von Guru Rinpoche bauen. Man sagt: Wenn dieses Werk getan ist, wird der Frieden kommen.


ROKPA INTERNATIONAL

Tenpa’s Rede im britischen Unterhaus Advent im Parlament von London: Am 1. Dezember lud der britische Parlamentarier Jeremy Hunt zu einem VIP-Event zugunsten von ROKPA ins «House of Commons» ein. Von Lea Wyler Kaum hatten wir die Sicherheitskontrolle passiert, standen wir im Innenhof dieses ehrwürdigen Gebäudes, wo ein riesiger Weihnachtsbaum die Fassaden rundherum in festliches Licht tauchte. Genau in dem Moment, als wir diesen magischen Ort betraten, erklang der tiefe Ton des «Big Ben». Ich drehte mich zu Tenpa, diesem ehemalig schüchternen Waisenkind, der nun Arzt in tibetischer Medizin ist, und fragte: «Ist dir bewusst, wo du jetzt bist? Und was nun geschehen wird?» Er, der Nomadenjunge aus einer Analphabeten-Familie in den tibetischen Bergen, würde nun im britischen Parlamentshaus vor versammelter VIP-Runde einen Vortrag zugunsten von ROKPA halten. Tenpa nahm meine Hand und begann laut zu lachen: «Ich kann es selber kaum fassen!» Dieser Augenblick mutete für mich wie ein wahr gewordenes Weihnachtsmärchen an. Zusammen mit Chuetso Dolma, einem weiteren ehemaligen ROKPA-Kind, empfing Tenpa die VIP-Gäste – wie etwa Schauspielerin Indira Joshi (The Kumars), BBC-Mo-

derator Alistar Appleton und Mount-Everest-Besteiger Doug Scott – in traditioneller tibetischer Kleidung. Unser Gastgeber, der Parlamentarier Jeremy Hunt, Shadow Secretary of Culture, eröffnete den Abend mit einer beeindruckenden Rede über unser Hilfswerk. Die ROKPA-Botschafterin Jill Dawson (BBC Produzentin) verlas anschliessend eine Botschaft von Charles Dance, dem international erfolgreichen britischen Schauspieler und Regisseur, der u.a. mit Eddie Murphy im Film «Auf der Suche nach dem goldenen Kind» mitspielte und seit 2008 ebenfalls ROKPA-Botschafter ist. Charles Dance entschuldigte sich, nicht selber teilnehmen zu können, und bat die Anwesenden, tief in ihre Taschen zu greifen: «Einige der Geschichten, die Lea mir erzählt hat, würden selbst die Hartherzigsten veranlassen, alle Ihnen mögliche Hilfe zu leisten, ob durch freiwillige Arbeit oder den Griff zum Scheckbuch, damit ROKPA auch weiterhin so Grossartiges leisten kann.» Und so erzählte ich dem Publikum mit Bildern die bewegenden Lebensgeschichten von zwölf ROKPA-Kindern, die ich von der Strasse wegholte, um ihnen eine (schulische) Zukunft zu bieten. Besonders berührt hat der Vortrag von Tenpa (siehe rechts), der dank ROKPA heute Arzt ist: Die Kraft seiner Worte lösten bei allen Gästen Emotionen aus – bis hin zu (versteckten) Tränen.

Gastgeber Jeremy Hunt

ROKPA-Botschafterin Jill Dawson

TV-Moderator Alistar Appleton

Lea’s Kinder reden

1981 wurde ich in eine sieben-köpfige Nomadenfamilie geboren. Wir lebten in einem Zelt aus Yak-Fellen und froren oft. Als ich ungefähr elf war, versagten die Lungen meines Vaters. Wenige Monate später starb auch meine Mutter. Kurz danach kam ein Regierungsvertreter ins Dorf und erzählte von einer neuen Schule für arme Kinder. Ich werde meine ersten ROKPA-Tage nie vergessen: Erst­ mals bekam ich Brot und zwei warme Mahlzeiten am Tag. Mein Lieblingsfach war Tibetisch. Ich lernte hart und gewann jedes Jahr einen Schulpreis. Danach absolvierte ich eine fünfjährige Ausbildung in tibetischer Medizin, um Barfuss-Arzt zu werden. Im Sommer übersetzte ich für Ärzte aus Kanada und Grossbritannien, von denen ich viel lernte. Weil die Gesetze änderten, studierte ich weitere 3 Jahre an einer Hochschule und bin nun diplomierter Arzt. 2007 nahm ich an einer Konferenz in Yushu teil und erfuhr, dass viele unserer kostbaren tibetischen Medizinpflanzen am Aussterben sind. Dank ROKPA habe ich mich in Deutsch­ land in biodynamischer Landwirtschaft weitergebildet. Nun werde ich in Schott­ land noch das biodynamische Gärtnern lernen. Wenn ich in meine Heimat zurück­ kehre, werde ich anderen Tibetern beibrin­ gen, wie man Medizinpflanzen anbaut und sie vor dem Aussterben rettet. Ohne ROKPA würde ich heute ein arm­ seliges Leben führen. Stattdessen habe ich eine Ausbildung, die mich selbständig macht und mit Verantwortung verbunden ist. Ich will eine nützliche Person sein, die armen, kranken Menschen hilft. Herzlichen Dank an alle ROKPA-Freunde! Tenpa Stark gekürzte Version des Vortrags, den Tenpa im «House of Commons» hielt.

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Andreas Vollenweider, Sandra Studer und Emil Steinberger präsentieren das handsignierte Racket von Tennis-As Roger Federer.

Zum ersten, zum zweiten und zum dritten! Die ROKPA-Charity-Gala am 26. November 2008 in Zürich war ein Herz erwärmendes Ereignis: 250 Menschen kamen im liebevoll dekorierten Restaurant «Lakeside» zusammen, um möglichst viel Geld für die ROKPAProjekte zu spenden. Dabei kam die stolze Summe von CHF 180 000.– zusammen – ein neuer Meilenstein in der bald dreissigjährigen ROKPA-Geschichte! Von Marie-Luce Le Febve de Vivy Ob farbenprächtige Seidenschals, traditio­ nelle tibetische Kleidung oder das kleine Schwarze – die elegant gekleideten Gäste, die zur ROKPA-Gala erschienen, hatten an diesem Abend alle ein gemeinsames Ziel: das einzigartige Hilfswerk von Lea Wyler und Dr. Akong Tulku Rinpoche tatkräftig zu unterstützen! Weil damit ärmsten und kranken Menschen geholfen wird, für die es kaum Hilfsprojekte gibt. Denn im Gegensatz zu anderen Hilfsorganisationen wagt sich ROKPA auf dem Dach der Welt auch in entlegenste Regionen vor, um diesen «vergessenen» Menschen eine würdige Zukunft zu ermöglichen. 6

Bei Salat, Thai-Curry mit Perlhuhn-Brust und Parfait Grand Marnier genossen die Gäste kulturell hochstehende «Häppchen» – angefangen beim berührenden Duo von TV-Moderatorin Sandra Studer und StarHarfenist Andreas Vollenweider (beides engagierte ROKPA-Botschafter) über die meditativen Mantra-Gesänge der tibetischen Sängerin Dechen Shak bis zum vir­tuosen Auftritt von Emil Steinberger, der mit seinen «wahren Lügengeschichten» heitere Stimmung in den Festsaal zauberte. Nebenbei gesagt: Sämtliche Künstler verzichteten auf eine Gage, damit der Erlös des Abends vollumfänglich den ROKPA-Projekten zufliessen kann! Nach dem gemütlichen Teil ging es «an die Arbeit»: Mit viel Charme und Esprit trieb Star-Versteigerer Cyril Koller die Gäste an, möglichst grosszügig zu spenden. Mit Erfolg: Er zog den Gästen das Geld «bündelweise» aus den Taschen (siehe Box nebenan) und sorgte für ein Rekordergebnis in der ROKPA-Geschichte. Zu den treuen ROKPA-Spender/-innen gesellten sich dieses Jahr zahlreiche Schweizer prominente Persönlichkeiten, die durch ihre Anwesenheit mithalfen, dass zahlrei-

che TV- und Printjournalisten über den Charity-Anlass und das Hilfswerk ROKPA berichteten. Es waren u.a. (alphabetische Reihenfolge): • Frank Bodin, Werber des Jahres 2009 • Walter Bosch, Unternehmensberater • Giselle Celio, Frau von Alt-Bundesrat Nello Celio • Christine Egerszegi, Ständerätin • EMEL, Soulmusikerin • Mario Fehr, Nationalrat • Stefan Gubser, Schauspieler • Trix Heberlein, ex National- und Ständerätin • Erica Koller, Frau von Alt-Bundesrat Arnold Koller • Röbi Koller, TV-Moderator • Christine Maier, TV-Moderatorin • Vreni Müller-Hemmi, ex Nationalrätin • Nik Niethammer, Chefredaktor Schweizer Illustrierte • Ellen Ringier, Juristin und Verlegerin • Roger Schawinsky, Medienpionier • Sabine Schneebeli, Schauspielerin • Rosmarie Zapfl-Helbling, ex Nationalrätin


Warum ROKPA? Linda Darnell

250 Menschen mit Herz kamen zusammen, um für das Hilfswerk ROKPA zu spenden.

Begabter Auktionator: Cyril Koller sorgte für hohe Spenden.

Lea Wyler mit der jüngsten ROKPA-Botschafterin – der 7-jährigen Keren Schneidinger.

ROKPA-Vizepräsidentin Lea Wyler dankt allen, die mit ihrer Anwesenheit und ihren Spenden zu diesem Herz erwärmenden Charity-Abend beigetragen haben. Ein spezieller Dank geht zudem an Andreas Vollenweider, Sandra Studer und das gesamte Volontären-Team, das mit grossem Engagement für das Gelingen der BenefizGala 2008 gesorgt hat. Weitere Bilder der ROKPA-Gala finden Sie auf unserer Homepage: www.rokpa.ch

Die 10 grössten Spenden (in CHF): • 20 000.– für Privatkonzert von Andreas Vollenweider • 14 500.– für handbemaltes Bild von Leprakrankem aus Tibet • 10 000.– für 1 Woche Ferien mit persönlicher Betreuung im neuen ROKPA-Guesthouse in Kathmandu • 10 000.– für signiertes Tennis-Racket von Roger Federer • 10 000.– für Liederauktion von Andreas Vollenweider mit Sandra Studer • 10 000.– für Siebdruck von Philipp Keel • 7 000.– für Privatlesung von Stefan Gubser • 5 500.– für Illustration von Tomi Ungerer • 5 000.– für Kino-Abend mit Marc Forster • 5 000.– für 2 Show-Tickets und privatem Dinner mit Victor Giacobbo

«Ich engagiere mich bei ROKPA, weil. . . » Von September bis Dezember 2008 habe ich als Volontärin am Hauptsitz von ROKPA INTERNATIONAL gearbeitet. Bevor ich nach Zürich kam, wusste ich nur, dass es sich um ein Hilfswerk han­ delt, das in Kathmandu ein Kinderheim führt und Schulkinder in der tibetischen Region der Volksrepublik China unter­ stützt. Es hat mich überrascht, wie viele Projekte ROKPA tatsächlich betreut und dass so viele Menschen davon profitieren. Bewundernswert finde ich auch, dass all die Arbeit von einem solch kleinen, engagierten Team bewältigt wird. Durch meinen Einsatz im Bildarchiv gewann ich einen Einblick in die lebens­ verändernde Wirkung von ROKPA’s Hilfe. Zu sehen, wie sich ein bettelarmes Waisenkind zu einem klugen, wohl­ genährten und glücklichen Studenten entwickelt, ist ergreifend. Ich begrüsse es sehr, dass sich ROKPA insbesondere auch um Waisenmädchen kümmert und für sie Mädchenschulen errichtet. An ROKPA schätze ich ausserdem, dass die Projekte sowohl dem Individuum wie auch der Gemeinschaft dienen. Dank ROKPA können sich chancenlose Kinder Wissen und Fertigkeiten aneignen, mit denen sie später ihren Lebensunter­ halt verdienen und zur Erhaltung und Zukunft ihrer Gemeinschaft beitragen können. ROKPA’s Geschenk an diese Kinder ist von unbezahlbarem Wert. Darum unterstütze ich ROKPA. Linda Darnell lebt seit über 20 Jahren in Spanien.

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Sein Zuhause ist die Strasse, sein Bett ein alter Karton – selbst bei minus 20 Grad!

Wir brauchen Ihre Hilfe! Bankverbindung: Clariden Leu AG • Bahnhofstrasse 32 • Postfach • 8022 Zürich Konto: ROKPA, Nr.0065-0455090-11-1 oder Postkonto: ROKPA 80-19029-5 ROKPA Schweiz • Böcklinstrasse 27 • 8032 Zürich Telefon 044 262 68 88 • Telefax 044 262 68 89 E-Mail: info@rokpa.ch • www.rokpa.org


ROKPA Times April 2009