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issue #1

FoRmlOs

DEC 2013

New Years Special

Formlos Issue is distributed by www.galerie-formlos.de

FREE

The meaning of...

Die moderne...

Interview mit...

Fotoreihe

Leckere, vegane ...

Warum gibt es keinen ...

SKATEBOrDiNG Vorfreude RezePTideen

ESSKULTuR BERMuDACHORDS DiSLIKE-BUTTON


WEr WIR SiND.

WAS WIR VORHABEN.

Vorab möchte wir uns kurz vorstellen.

Wir möchten interessierten Menschen

Hinter Galerie Formlos steckt ein freies

eine Plattform bieten, auf der sie sich aus-

Blogprojekt. Wir haben kein festes Kon-

drücken können. Ausserdem wollen wir

zept, jeder Autor hat die Möglichkeit, das

euch die Möglichkeit bieten, etwas Licht

Projekt in allen Facetten mitzugestalten.

in das Dickicht der Veranstaltungsvielfalt

WAS WIR TUN.

in und um Mannheim zu bringen.

Da die meisten unserer Mitglieder ir-

WAS iHR TUN KÖNNT.

MiTaRBEiT Redaktion: Julius Maximilian Alexander Häberlen Marion Marble Fotografie: Marion Marble

gendwie, irgendwo schaffend tätig sind,

Ihr seid kreativ und wollt euch in das Pro-

Felix Huth

wird es hier viel um Kreativität gehen. An

jekt einbringen? Benutzt unser Kontakt-

Robin Röcker

Bord haben wir Modestudenten, Fotogra-

formular, sagt uns, wer Ihr seid und wie

Alexander Häberlen

fen, Grafik-Designer, Kunst-Interessierte

Ihr euch einbringen wollt, vielleicht seid

und Textakrobaten.

Ihr bald dabei.

Grafik & Layout Robin Röcker


ISSUE No. #1 P. 4-7

Ein TrOpFeN FREIHeit P. 8-10

VoRFreude P.11-13

BeRmudaChORDS

P.9-10

WaRum GIbt es keinen Dislike ButtOn P. 16

DIE MODerne EssKULTuR P.11-13

veGane DaUeRwelle


The meaning of

SKATEBOARDING


Ein TrOpFEn FReiHeit Skaten ist pure Leidenschaft; ein 24-Stunden-Job. Wenn wir am Bissi skaten und Passanten

ervorsprünge. Für normale Passanten

Aber vielleicht bilde ich mir das auch alles

stehen bleiben um uns zu beobachten,

meist lästig, werden vor meinem Auge

nur ein?! Vielleicht sehen die Passanten ja

frage ich mich manchmal was sie in uns

zum potentiellen Spielplatz. Skaten heißt

doch mehr in uns als nur ein paar Kid-

sehen: Ich glaube die meisten sehen uns

Kind sein (also haben die Passanten doch

dies, die am Bismarckplatz Skateborad

einfach als kleine Kids oder im besten Fall

irgendwo recht), heißt frei sein; pure Fas-

spielen.

als Sportler. Doch Skater sein heißt mehr

zination. Wer sie einmal gekostet hat ist

als das. Skaten ist pure Leidenschaft; ein

für alle Zeiten von ihr geprägt. Wenn ich

24-Stunden-Job.

auf Partys mit Leuten auf Skaten zu spre-

Alles was ich tue, geschieht unter dem ständigen Einfluss von Skateboarding. Beim Hoch- und Hinunterlaufen von Treppen in der Stadt zähle ich jedes mal innerlich die Treppenstufen, checke den Boden bei An- und Ausfahrt, sehe die urbane Architektur aus einer gänzlich anderen Perspektive. Stolpersteine und Mau-

chen komme und diese selbst skaten oder geskatet sind, kann ich förmlich spüren wie diese Faszination wieder in ihnen aufblitzt, selbst wenn sie Jahre nicht mehr einen Fuß aufs Brett gesetzt haben. Sie sind Skater im Herzen und haben einen Tropfen dieser Freiheit gekostet!

MEHR Wissen Text: Julius Maximilian Fotos: Felix Huth

(Zuletzt Ausgestellt bei der Vorfreude Ausstellung im Breidenbach, Heidelberg)


AusgelösT Alle Bilder wurden auf der Vernissage schrägstrich Party des Vorfreude Labels ausgestellt. Die erste eigene Veranstaltung am war 24.08. in den Breidenbach Studios, in Heidelberg. „urban art photography“ Ausstellung (Eintritt frei) mit anschließender Vernissage Party supported by Lekesch&Schekel, Prelle und vielen anderen großartigen Acts.

MEHR ZuM THEMA Mehr zum Thema Fotografie und Skateboarding findet Ihr wie immer in unserem Blog Schaut vorbei: www.galerie-formlos.de


VOrFREuDE LABEL / PRODUZENTEN, HEIDELBERG

Heute habe ich Yvo Klotz (Cho) und Daniel Menges f端r ein Interview bei mir zu Gast. Sie haben vor mehr als einem Jahr das Label `vorfreude` ins Leben gerufen haben. Der Sinn dieses unkommerziellen Projektes besteht im kreativen Ideenaustausch innerhalb von Kunst, Musik und Szene. Mit dieser Einstellung haben sich die zwei bereits mit ihrem eigenen Musikprojekt, als DJ-Duo Cho & Menges, in unserer Metropolregion einen Namen gemacht.


Galerie Formlos: Hi. schön, dass ihr

rum etwas Eigenes zu schaffen und zu

zeug- und meiner Klavierausbildung pro-

heute hier seid. Stellt euch doch bitte zu

gestalten. Angefangen hatten wir damit

fitieren können und sind zufrieden mit

Beginn noch einmal kurz vor.

T-Shirts zu produzieren und dabei unse-

dem, was wir bisher erreichen konnten.

Yvo: Hi, ich bin Yvo Klotz (Cho) und 19 Jahre alt. Ich komme aus Heidelberg und habe vor im Wintersemester 2013 in Mannheim zu studieren. Daniel: Hallo, ich heiße Daniel Menges, bin 20 Jahre alt und komme auch aus Heidelberg. Derzeit studiere ich in Trier und habe vor über einem Jahr mit Yvo `vorfreude` gegründet. Galerie Formlos: Das hört sich ziemlich cool an. Worum handelt es sich dabei genau?

rer Kreativität freien Lauf gelassen. Über dieses Projekt haben wir dann den Weg in andere Kulturbereiche gefunden. Mittler-

Yvo: Ja genau. Wir fanden die Atmosphä-

sik-, sowie Film- und Fotoproduktionen.

re, die beim Feiern entsteht, unglaublich

Galerie Formlos: Ihr legt ja dabei auch selber als `Cho & Menges` auf Partys auf und produziert sogar eure eigenen Tracks. Wie kam es denn dazu?

Ewigkeit festhalten könnten. Fotos bzw. in Videos waren für uns in dieser Hinsicht die beste Möglichkeit. Unsere erste

fangen selbst Hip-Hop Beats zu produzie-

Untre Ferunden. An dieser Stelle noch-

ren. Das Ganze war damals eher ein Hob-

mal Danke dafür!

by und hat mir einfach Spaß gemacht. zur elektronischen Musik gefunden und

einem immer wieder begegnen unter ei-

konnte mich schnell dafür begeistern,

nen Hut zu bringen, sie zu ordnen und

meinem Hobby eine neue Note zu geben.

Yvo: Genau. Zu Beginn ging es nur da-

wir diesen Vibe einfangen und für die

Chance bekamen wir von den Jungs von

Projektes ist es, alle kreativen Ideen, die

Rolle. Hauptsache sie ist kreativ.

faszinierend und haben uns überlegt, wie

Daniel: Ich habe schon früh damit ange-

Dann habe ich durch Yvo den Bezug

bei spielt die Kunstrichtung gar keine

zu den Fotos und Videos gekommen?

weile beinhaltet vorfreude vor allem Mu-

Daniel: Die grundlegende Idee dieses

dann strukturiert zu verwirklichen. Da-

Galerie Formlos: Seit ihr dadurch dann

Yvo: Ich denke wir haben uns in dieser Sache einfach gut ergänzt. Wir sind musikalisch unseren eigenen Weg gegangen und haben auch oft von Daniels Schlag-


Daniel: Videos von guten Partys zu dre-

wichtig, dass die Persönlichkeit und Lei-

Das sind Fragen, die man sich selbst nicht

hen macht einfach Spaß. Aber mittlerwei-

denschaft der Interpreten zum Ausdruck

häufig stellt und einem mit etwas Abstand

le geht das Filmen sogar darüber hinaus.

kommt.

auf etwas zurückblicken lassen, in das

Das Musikvideo von Filat, einem Rapper aus Heidelberg, wurde zum Beispiel auch von uns produziert. Doch das Video für Untre Ferunden war für uns ein gewisser Einstieg in die elektronische Szene. Galerie Formlos: …in die ihr so immer tiefer reingerutscht seid?

Galerie Formlos: Damit wären wir auch fast am Ende. Zum Abschluss würde mich noch interessieren, was ihr in Zukunft noch erreichen wollt. Was sind eure Pläne für die kommende Zeit? Daniel: Es wäre toll noch dieses Jahr eigene Tracks zu releasen. Vielleicht auch eine

man so viel Energie und Zeit investiert hat. Vielen Dank an Galerie Formlos und dich, Julius, für diese Möglichkeit! Es war schön hier zu sein. Daniel: Ja eure Seite ist echt cool und wir freuen uns auf die Erscheinung. Darüber hinaus auch noch ein großes Dankeschön an alle, die uns bisher unterstützt haben!

Yvo: Ja das schon. Die musikalische Ent-

EP. Was auch schön ist, wäre eine Party-

wicklung liegt uns besonders am Her-

reihe unter eigenem Namen. Eine eigene

zen. Die Fotos machen mittlerweile eher

Party, in der wir vollen Gestaltungsspiel-

MEHR DAzu

Freunde von uns. Wir können uns da-

raum haben, wäre aber auch schon spitze,

Text:

durch mehr auf die Musik konzentrieren. Was den Stil angeht versuchen wir uns nicht in einem bestimmten Genre festzufahren. Natürlich liegt unser Fokus auf elektronischer Musik. Allerdings versu-

Yvo: Für den Sommer wollen wir uns mit anderen Größen aus Heidelberg zusammentun, um etwas Größeres in Angriff zunehmen. Eventuell ein Open Air…

chen wir dabei möglichst viele Einflüsse

Galerie Formlos: Yeah! Ich bin gespannt

anderer Genres mit einzubeziehen.

was daraus wird. Dann danke ich euch

Daniel: Ja, Vielseitigkeit und Abwechslung stehen bei uns beim Auflegen im

beiden für dieses Interview. Wollt ihr noch etwas loswerden?

Vordergrund; egal ob Deep- und Tech

Yvo: Das war jetzt unser erstes Interview.

House, UK oder Techno. Dabei ist uns

Auf jeden Fall eine sehr coole Erfahrung.

Julius Maximilian Vorfreude: Ivo & Daniel

(www.vorfreude.de)


BeRmudachOrds Fotoreihe von Marion Marble, Studentin an der Freien Kunstakademie Mannheim, 11.11.2013


mehr Bilder findet Ihr auch unter www.mmarble.galerie-formlos.de


Warum gibt es keinen „Dislike-Button bei Facebook? Ein Ausflug in die moderne Medienkommunikation Jeder von uns kennt es. Du, ich, deine

verstehen. Mit Sprache nehmen wir Ein-

dass jeder Gesprächsbeitrag genau aus-

Freunde, fast jeder hat diese Situati-

fluss auf unsere Umwelt und hinter jeder

reichend Informationen sein sollte. Auf

on schon mehrmals erlebt: Du sitzt vor

unserer Handlungen steckt eine Inten-

Deutsch: „Sage so viel Info wie nötig, so

deinem PC, öffnest unser Aller-liebstes-

tion. Egal ob wir jemanden überzeugen

wenig Überflüssiges wie möglich!“ Wenn

Lieblingsnetzwerk und schaust dir die

oder nur Informationen teilen wollen;

wir mit Leuten reden und unser Gegen-

Posts deiner Freunde an. Manche sind in-

hinter jeder Sprachhandlung verbirgt sich

über labert zu viel um den heißen Brei,

teressant und informativ, manche sind es

eine konkrete Absicht. Und so kann auch

wird diese Maxime gestört und wir emp-

weniger. Doch ein enormer Anteil sämt-

in Facebook das Teilen von Informatio-

finden das Gespräch als unangenehm. So

licher Posts glänzt vor allem durch seine

nen als sprachliche Handlung verstanden

ist es bei Facebook auch. Wenn jemand

nervig auffallende Sinnlosigkeit. Egal, ob

werden hinter der ein gewisse Absicht

zu viele Informationen aus seinem Leben

fotografiertes Mittagessen, überflüssige

verborgen sein muss. Also sind all diese

teilt, erachten wir das als störend.

Ortsangaben oder einfache Hashtags; bei

sinnlosen Posts doch nicht so sinnlos wie

vielen Beiträgen bleibt uns nichts anderes

es scheint. Aber was für einen Sinn steckt

übrig als den Kopf zu schütteln… Was

dann dahinter?

zur Hölle wollen uns die Leute am ande-

Der Unterschied in der Sache besteht darin, dass wir in einem normalen Gespräch angemessen reagieren und kommentie-

Das Problem an der ganzen Sache ent-

ren müssen, so dass unser Gegenüber

steht, da wir zur ersten kommunikativen

schnell bemerkt wie sein Beitrag aufge-

Spielregel eine zweite dazunehmen, die

fasst wird. In der Facebook-Welt würde

wir ebenfalls unbewusst einhalten. Diese

dies den Kommentaren unter den Posts

zweite Regel bezieht sich auf den Kom-

gleich kommen. Doch leider machen wir

munikationsforscher Paul Grice, der be-

uns meist nicht die Mühe einen Beitrag

obachtet hat, dass wir beim Sprechen auf

entsprechend zu kommentieren, sondern

Wenn wir miteinander Sprechen handeln

bestimmte Maxime achten. Und genau

klicken einfach auf „Like“. Vielen von uns

wir unbewusst nach ein paar simplen

eine dieser Maxime ist für die ganze sinn-

dürfte mittlerweile aufgefallen sein, dass

Spielregeln, von denen eine besagt, dass

lose Facebookposterei verantwortlich:

ein „Like“ rein gar nichts aussagt; außer

wir Sprechen als eine aktive Handlung

Die Maxime der Quantität. Sie besagt,

dass wir den Beitrag der anderen zur

ren Bildschirm damit eigentlich sagen?! Das schöne an Facebook ist ja gerade die Möglichkeit mit unseren Freunden in Kontakt zu treten und mit ihnen über das Internet zu kommunizieren. Also wieso solche sinnfreien Posts?


Kenntnis genommen haben. Die wirkli-

Beiträge nicht mehr wie ihr Post bei

che Reaktion unsererseits entfällt. Und

uns ankommt. Die sprachliche Sanktion

warum gibt es nun keinen „Dislike-But-

schlechter Beiträge, die in unserem nor-

ton“?

malen Sprachgebrauch allgegenwärtig ist,

Das Konzept von Facebook besagt, dass kein Mitglied innerhalb des Netzwerks in irgendeiner Weise diskriminiert werden darf. Daher gibt Facebook uns allen die Möglichkeit die Beiträge unserer Freunde mit dem „Like-Button“ positiv zu bewerten. Doch durch den Dislike würden sich viele User gekränkt fühlen. Ein sehr schönes Konzept! Facebook schützt also unsere Beiträge davor von anderen als negativ empfunden zu wer-

wird von Facebook unterbunden. Facebook gibt uns zwar die Möglichkeit unangenehme User zu sperren (=ignorieren), doch demjenigen fehlt dadurch die sonst so essenzielle konstruktive Sprachkritik. So schneidet Facebook erheblich in unsere Sprachkultur ein! Was ich euch jetzt damit genau sagen will: Keine Ahnung! Fakt ist nur, dass sich mit einem „Dislike-Button“ viele Leute mehr Gedanken über ihre Posts machen würden.

WeR noCHMAL?

Facebook einen tiefen Schnitt in unser

Aber so lange das nicht der Fall ist: Keep

Text:

Sprachsystem. Da die negative Resonanz

Posting! Aber gibt Acht, was ihr da von

Julius Maximilian

ausbleibt, merken die Urheber solcher

euch gibt; Big Brother und so…

den. Doch mit diesem Konzept schneidet


DiE MODERNE ESSKuLTUR Käfighaltung. Kenne ich schon. Antibiotika-Fleisch. Kenne ich schon. Gen-manipulierte Lebensmittel. Kenne ich schon.…

Dass die Lebensmittelindustrie immer

Vor dem Verschließen wird die Luft aus

Wenn ihr mehr

wieder für Überraschungen bereit ist,

der Verpackung gezogen und durch ein

sollte so langsam also zu jedem von uns

Gasgemisch getauscht, das zu 80% aus

erfahren möchtet,

vorgedrungen sein – und trotzdem lassen

Sauerstoff besteht (zum Vergleich: die

dann schaut auf der

sich noch genügend Leute mit vermeint-

Luft, die wir einatmen, besteht aus max.

lichen Angeboten oder Attraktionen an

20% Sauerstoff). Das Schlimme hierbei

Website vorbei

der Nase herum führen.

ist, dass das Gasgemisch nicht etwa aus

So auch bei diesem Thema:

Konservierungsgründen zugeführt wird, sondern allein wegen der Optik des Pro-

Jeder, der sich schon einmal fernab von

dukts. Durch den Sauerstoff bleibt die

Muttis Kochkünsten bewegt und sich auf

rote Farbe im Fleisch länger enthalten

die Bahn der Selbsternährung geschla-

und wird so dem Kunden schmackhaf-

gen hat, sollte wissen wie ein Supermarkt

ter gemacht, was beim späteren Verzehr

von innen aussieht. Ebenda befindet

wohl nicht mehr so schmackhaft sein

sich auch die sogenannte „Fleischtheke“,

sollte. Vor allem wenn man erfährt, dass

an der man frische Fleisch- und Wurst-

diese Farbaufrechterhaltung einen gravie-

waren bekommt. Doch schon hier ist es

renden Nebeneffekt mit sich bringt. Auf-

dem Einen oder Anderen zu viel. Sei es

grund des erhöhten Sauerstoffgehalts im

die lange Schlange vor der Theke, die ich

Fleisch ist es anfälliger für Bakterien und

allerdings noch nie entdecken konnte,

Schimmel, zudem steigt der Cholesterin-

oder der sowieso einfachere Griff in die

gehalt enorm. Das erklärt wohl auch die

Kühltruhe (ganz zu schweigen vom Gang

vielen Klischee-Käufer.

zum nächsten Metzger). Truhe auf, plastik-verpacktes Fleisch raus, Truhe zu und ab zur Kasse. Was viele nicht wissen – das vermeintlich frische Fleisch aus der Packung, das so eine schöne rote Farbe hat, ist so gar nicht frisch!

Also. Tut mir einen Gefallen und … … geht zum Metzger/Biomarkt … werdet Vegetarier … stopft weiterhin den Mist in euch rein. Euer Alex


veganE DauERWELLE Heute gibt es mal etwas anderes für euch und zwar eine vegane Donauwelle aus der Springform. Kalorienbombe hoch zwei, aber super lecker. Zuerst gebt Ihr Mehl, Zucker, Backpulver,

teilt diese gleichmässig. Die Form kommt

schrank, bis die Schokolade wieder fest

Vanillezucker, Milch und Margarine in

dann für etwa 30 – 40 Minuten bei 200°

wird.

eine große Schüssel und verrührt das gan-

in den Ofen.

ze zu einem glatten Teig. Danach gebt Ihr euren Ei-Ersatz (Mehl und Wasser cremig anrühren) dazu und mengt diesen unter. Anschliessend halbiert Ihr den Teig, in eine Hälte kommt der Kakao dazu.

Also dann, guten Appetit, viel Spaß und

In der Zwischenzeit bereitet Ihr den

Danke an Vegan Guerilla für dieses Re-

Pudding, wie auf der Packung an-

zept.

gegeben, zu, lasst Ihn abkühlen und gebt dann die Magarine dazu und verrührt das ganze zu einer Creme.

Danach fettet Ihr eine Springform oder

Sobald euer Kuchen aus dem Ofen

MEHR DAzu

ein Blech (solltet Ihr ein Blech benutzen,

kommt, lasst Ihr ihn abkühlen und ver-

Text:

rate ich euch, die Mengenangabe zu ver-

teilt dann die Creme darauf. Sobald diese

Marion Marble

doppeln) ein, und gebt zuerst den dunk-

Ansatzweise fest wird, löst Ihr euren Ku-

len, dann den hellen Teig in die Form. Auf

chen aus der Springform und verteilt die

Mehr Rezepte:

die zwei Schichten gebt Ihr schliesslich

geschmolzene Schokolade darauf. Dann

die gut abgetropften Kirschen und ver-

kommt die Kalorienbombe in den Kühl-

www.galerie-formlos.de/tag/geniessen


Für den Teig: 250g Mehl 125g Zucker 1 Päckchen Backpulver 1 Päckchen Vanillezucker 125 ml Sojamilch 125g Margarine Ei-Ersatz (4 EL Mehl mit 8-10 EL Wasser) 3 EL Kakaopulver 500g Sauerkirschen

Für die Creme: 1 Packung Vanillepudding-Pulver 500 ml Sojamilch 3 EL Zucker 250g Margarine

Für die Glasur: 200 – 400g Zartbitterschokolade


FoRmlOs

NO 2 JULI 2014



Formlos Issue #1