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nr. 1magazin / dezember 2010 das für wolfsburg

2 / wolfsburg Januar 2011 das magazinnr. für kostenlos

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Liebe Leser, was war denn das für ein Jah r? Nachdem wir kurz alle mal Lena waren, will es jetzt keiner mehr gewesen sein. Und dann verlieren wir unseren Minis terpräsidenten, der so lange so artig auf ebe n die Lena am Flughafen gewartet hatte, an das Schloss Bellevue. Ein Formel-Eins-Fah rer heult über seinen WM-Titel wie ein kle ines Mädchen, das bei DSDS weitergekom men ist. Und irgendwie hat keiner den deu tschen Fußballern gesagt, dass es noch etw as Schöneres gibt, als ganz toll Dritter zu werden.

11/12/05 - Weihnachtsmänner ohne Rentiere, aber mit Wakeboards

Doch wir wollen uns in uns erem Magazin nicht um den großen Sport oder die große Politik scheren. Wi r schauen auf die Menschen unserer Stadt - und die haben ganz viele Gesch ichten zu erzählen. Mit „tac ho“ wid men wir uns den großen kleinen Geschichten von den vielen kleinen gro ßen Wo so sehr zum täglichen Leben lfsburgern, die unserer Stadt beitragen - ob es nun ein Walter Wittwer ist, der unermüdlich für den Fußball lebt, oder auc h ein Andreas Gade, der in Wolfsburg sein Glück gesucht und gefunden hat. Und sei mir ganz zum Schlus s noch ein Wort zu der Sta dtwerkeaffäre gegönnt: Och!

Viel Spaß beim Lesen,

Inhaltsverzeichnis Stadtgeschichten Auf ein paar Tassen Kaffee mit Walter Wittwer������������������������������������� 6 Wolfsburger Urgestein im unermüdlichen Einsatz für den Fußball Kleidung für die Ärmsten����������������������� 14 Caritas betreibt Kleiderkammer für Bedürftige Beruf: Regisseur����������������������������������������� 15 Junger Wolfsburger will nach Freiwilligem Sozialen Jahr an die Filmhochschule

Interessante Tüfteleien aus dem Besenhaus���������������������������������� 16 Ehmer Koch ist nebenberuflich Erfinder astronomie

& K ultur

Hoffmann: Die Graue Eminenz des deutschen Liedes���������������������������������������� 11 Der berühmteste Fallersleber ist - im Gegensatz zu seinen Texten - ziemlich in Vergessenheit geraten Historisches und Fantastisches ist gefragt����������������������������������������������������� 17 Buchtipps der Stadtbibliothek Veranstaltungskalender���������������������������� 18

E inkaufen & Freizeit Verlegt, vergessen - und doch nicht abgelaufen?.���������������������������������������� 8 Alte Gutscheine haben unter Umständen auch nach der Frist noch Gültigkeit In der Mittagspause in die Altstadt zum Shoppen������������������������������� 10 Vorsfelde lockt mit Flair und Einzelhandel Weihnachten in Wolfsburg�������������������� 12 Wie die Wolfsburger Weihnachten feiern und wie das offizielle Angebot aussieht Meldungen aus der Geschäftswelt���������������������������������������������� 22 3


N otizen Giraffe ohne Schal Jetzt grast sie schon seit etwas mehr als einem Jahr vor dem Planet arium. Inzwischen ist es ja schon so kalt, dass Sina Heffners Kunstw erk wieder einen Schal bräuchte. Was haben sich da einige Leute im vergangeen Winter über die Verkleidung aufgeregt! Der Schal blieb - glaube ich - nur so lange dran, weil man vor Glatteis nicht richtig an die Giraffe kam. Liebe Kulturpolitiker: Wer genug Humor hat, um für 30 000 Euro ein begehbares Kunstwerk in den öffentlichen Raum zu stellen, sollte sich auch darüber freuen, wenn die Bürger Interesse daran zeigen!

S üd Neu: Mitoben-ohneKul-Tour durch die Porschestraße

weck Glasdach ohne Z

chestraße, auf Platz auf der Pors Prima, endlich ein nass wird, wenn t nur von der Seite ier nt ra ga an m m de en Nutzen? Ach ng sonst noch ein Di s da t Ha t. rm es stü ter andeThomas merkte un a ik on M tin rä au ja: Stadtb a zu Demos vere sich da auch prim rem an, man könn nten losgeht. s mal nicht nach hi da n en W . eln m m sa s Bauwerk tatsäch Masterplan hat da n he lic eilau -T eb gs dt un stä ch Im s Überda . Momentan ist da nn Si n re fe tie n. en lich ein ne echten Nutze es Symbol, aber oh stück zwar ein groß

M it te

No r d phaeno ohne Bauzaun

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Nach 15 Monaten ist mir der Bauzaun so vertraut, dass ich ihn vermissen werde. Dann wird der Blick wieder auf das frei, was Zaha Hadid (Foto) für eine tolle Landschaft hält. Aber so ist das eben: Ein Monument weicht dem anderen. Und im nächsten Jahr soll es sogar grüne Inseln geben. Ist okay; ich kann mir kaum vorstellen, dass Frau Hadid etwas gegen Gras hat ...


N otizen

Kunst kommuniziert Was die beiden sich hier wohl zu sagen haben? Kunstmusems-Direktor Markus Brüderlin (links) und Alberto Giacomettis Bronze „Homme qui marche“ (1947) scheinen sich hier am Rande der Pressekonferenz intensiv zu begegnen. Das Museum zeigt seit Ende November die Giacometti-Ausstellung „Der Ursprung des Raumes“; eine Retrospektive des reifen Werks. Für die etwa 60 Skulpturen und 30 Gemälde wurde eine maßgeschneiderte Architektur entworfen, die perfekt zu den Werken des 1966 verstorbenen Künstlers passt und die

Es ist noch gar nicht solange her, da musste der Fallersleber Bahnhof weichen - dem Fortschritt nämlich. Einige Zentimeter war er im Weg. Die neue ICE-Trasse brauchte mehr Platz. So wie auf zahlreichen Äckern auf der Ost-West-Verbindung, entstand auch in Fallersleben eine Brücke. Durch den Anbau von Fahrstühlen haben auch Menschen mit Behinderung die Möglichkeit, die Gleise sicher zu überqueren und ohne großen Umweg die Hafenstraße zu erreichen. An den Aufgängen zur Brücke prangt zudem ein Schild mit dem Hinweis „Zu den Zügen“, welche wohl von der Deutschen Bahn dort montiert wurden. Für Normalbürger stellt dieser Aufgang auch kein größeres Problem dar, sofern keine schweren und sperrigen Gegenstände wie zum Beispiel mehrere Koffer mitgeführt werden. Denn zu den Gleisen führt nur eine steile endlos lange Treppe hinab. Die Zuständigkeit für diese Brücke beziehungsweise deren Abgänge zu den Gleisen wird zwischen Bahn und Stadt Wolfsburg hin und her geschoben. Wie auch immer. Der Zustand gleicht einem Schildbürgerstreich. Für Menschen mit Behinderung, die auf einen Rollstuhl angewiesen sind, ist es unmöglich, in Fallersleben einen Zug zu erreichen. Für Personen mit Rollator ist es ähnlich. Die Stufen haben zwar eine angenehme Tritthöhe. Doch hat sich der Betroffene am Handlauf stützend bis zum Gleis hinunter gearbeitet, steht der Rollator immer noch oben. Ohne Hilfsperson ist also kein Zustieg möglich. Es wird also Menschen mit Behinderung die Möglichkeit gegeben, die Gleise zu überqueren, aber nicht, zu denselben zu gelangen. Anders die Situation am Schloss Fallersleben. Hier haben Personen mit Rollstuhl gar keine Möglichkeit, in die Hoffmann-Ausstellung oder das Trauzimmer zu gelangen. Nun werden um-

Ansätze des Künstlers besonders stark zur Geltung kommen lässt. Mit seiner Sicht auf das Verhältnis von Raum, Zeit und Figur kann Giacometti durchaus als Erfinder des virtuellen Raums betrachtet werden. Die Werke wirken in der besonderen Umgebung der Ausstellung sehr stark und unterstreichen diese These. Das Kunstmuseum hat es sich zur Aufgabe gemacht, den Figuren ihren eigenen Raum und ihre Zeitlichkeit zu geben. Dass der Besucher darin komplett eintauchen kann, zeigt unser Schnappschuss.

fangreiche Sanierungsarbeiten durchgeführt. Bis November 2011 ist das Schloss Fallersleben mit Museum und Trauzimmer voraussichtlich geschlossen. Und danach? Aufzug Fehlanzeige. Mitbürger im Rollstuhl bleiben weiterhin draußen. Es sei denn, das Brautpaar trägt den Angehörigen die Treppen hinauf, ins Trauzimmer. Dazu muss man wissen: zwei Jahre nach der Unterzeichnung trat am 26.März 2009 die UN – Behindertenrechtskonvention in Deutschland in Kraft. Zu einem der vorrangigen Ziele heißt es unter den Allgemeinen Grundsätzen (Art.3) „Die volle und wirksame Teilhabe an der Gesellschaft und Einbeziehung in die Gesellschaft.“

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Stadtgeschichten

Auf ein paar Tassen Kaffee mit Walter Wittwer

Wolfsburger engagiert sich seit mehr als 40 Jahren ehrenamtlich für den Amateur-Fußball

Früher hat er sich das nicht gegönnt. „Es war ja nie die Zeit dafür.“ Heute ist das anders. Walter Wittwer ist häufiger in den Cafés in der Wolfsburger Innenstadt anzutreffen. „Hier schmeckt der Kaffee besser als allein zu Hause“, erklärt er. Viel unterwegs ist er aber eigentlich immer noch – vor allem auf den Wolfsburger Fußballplätzen.

zeitlebens treu geblieben. Umgezogen ist er nur ein einziges Mal: Vom Rilkehof 8 in die Hausnummer 4. Nach dem Schulabschluss mit 15 Jahren ging es zur Lehre ins VW-Werk, als Modelltischler. Eigentlich wollte er innerhalb des Unternehmens wechseln, da ergab sich doch noch die Möglichkeit der Normalschicht in seiner Abteilung. Nur so war die umfangreiche Organisation seiner Vorstands- und Jugendarbeit möglich. Hier blieb er auch, bis er 1997 in den Ruhestand ging. Ruhestand? Von wegen. Der Wolfsburger ist seit mehr als 40 Jahren ehrenamtlich engagiert. Seine Fußballerkarriere begann beim TSV Wolfsburg Walter Wittwer (hinten mitte) 1 974 mit der Herrenmannschaft des T V Jahn. in der Herrenmannschaft. Und endete FrühWer mit Wittwer einen Kafzeitig, da für Fußball spielen bald keifee trinkt, sollte etwas Zeit mitbrinne Zeit mehr war. Als der TV Jahn an gen, denn es gibt viel zu erzählen. ihn herantrat, um mit seiner Hilfe neWalter Wittwer wurde 1945 in Wolfs- ben den bestehenden Jugendmannburg geboren und ist der Stadt schaften auch eine

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Herrensparte zu gründen, begann die lange Ehrenamtskarriere Walter Wittwers. Der Jahn – Sportplatz liegt gleich um die Ecke vom Rilkehof; das passte. Vorstandsarbeit ohne Fax und Handy

Nach dem Wechsel wurde ihm sogleich die Aufgabe des Jugendleiters der Fußballabteilung anvertraut. Mit der folgenden Wahl in den Vorstand war dann gar keine Zeit mehr für eigene aktive Balltreterei. Schon in frühester Jugend begleitete er seinen Vater zu den damaligen Ligaspielen des großen VfL an den Elsterweg. „Da muss der Funke wohl übergesprungen sein“, sagt Wittwer. In den 70ern ging es dann los mit der Vorstandsarbeit – ohne Handy, eMail, Fax oder Laptop. Dementsprechend begann die Organisation bereits an der Arbeitsstätte, nach Feierabend ging es in die Geschäftsstelle. Spielansetzungen, Spielverlegungen, Mitfahrgelegenheiten, Pressetexte, Spielberichte, Trikots und vieles mehr wollten für 14 Jugendmannschaften organisiert sein. „Am Samstag gab‘s oft zu wenig Fahrgelegenheiten. Da hab ich dann schon mal al-


Stadtgeschichten

lein ein komplettes Team zum Spielort gebracht, indem ich drei- bis viermal die Strecke hin und her gefahren bin.“ Jugendliche Talente hat er auch schon mal privat gefördert. „Wenn in der Familie kein Geld übrig war für den Sport, hab ich dem Jungen mal Schuhe und Trainingsanzug gekauft oder die Beiträge übernommen.“ Besondere Vorkommnisse in seiner Laufbahn? „Was man halt beim Fußball so alles erlebt: Rivalitäten auf dem Sportplatz, Schlägereien, lustige Jugendfahrten zum Beispiel nach Neustift, einige Ehrungen fürs ehrenamtliche Engagement.“

„Wenn einer mal kein Geld hatte, habe ich schon mal Schuhe für ihn gekauft“ Nach Genesung einer rheumatischen Erkrankung ist Walter Wittwer nun Spartenleiter beim PSV Wolfsburg. Das ist nicht mehr ganz so stressig wie früher, da weniger Mannschaften zu betreuen sind. Ein Projekt liegt Walter Wittwer allerdings besonders am Herzen: Fußball in der Regenbogenschule in Westhagen. Die ist seit dem Schuljahr 2008/09 eine offene Ganztagsschule. Und um eine Betreuung auch nach 15 Uhr zu gewährleisten, war er Mitinitiator des Fußballprojektes, und erhielt von der Findungskommission des DFB den Zuschlag für einen von 1000 Fußballplätzen, die der DFB im Zuge der Fußballweltmeisterschaft in Deutschland finanzierte. Die Schüler der Regenbogenschule sind begeistert von dem von Walter Wittwer initiierten Fußballprojekts

Die Kinder freuen sich riesig, wenn Walter Wittwer wöchentlich auf der Anlage nach dem Rechten schaut. Und er erfreut sich an der Begeisterung der Kinder für den Fuß-

ball, nimmt seinen Spaten, und bearbeitet die Maulwurfshügel auf dem Rasenplatz der PSV-Herren nebenan. Fußball ist eben sein Leben.

. . . . n e l h ü f n h o W

Und das in vollen Zügen genießen.

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E inkaufen & Freizeit

Verlegt, vergessen - und doch nicht abgelaufen? So

der in der Regel der Betrag des Guthabens genannt ist. Und er ist übertragbar, auch mit Namensnennung des Beschenkten. In jedem Fall muss aus dem Gutschein hervorgehen, welchen Umfang oder Wert die Leistung haben soll. Es besteht kein Recht auf Barauszahlung dieser Leistung. Wird nur ein Teil Da steht es mit Kuli geschrieben: des Betrags ausgeschöpft, wird über gültig bis Dezember 2009. Und jetzt? den Restbetrag ein neuGutscheine sind nun mal ein sehr er Gutschein ausbeliebtes Präsent, nicht nur zu Weihgestellt. Unabhännachten. Der Schenkende beendet gig hiervon ist der durch den Erwerb seine quälende SuAussteller natürche und hofft, wenigstens mit dem lich nicht gehindert, Produkt oder dem Unternehmen die den Gutschein kurichtige Wahl getroffen zu haben. lanzhalber auszuzahlen, was auch in vieGutschein ist Urkunde len Fällen geschieht; Und der Beschenkte? Das Ablaufdanur hat der Kunde tum wurde wohl wahrgenommen, aber eben keinen Rechtsein konkreter Termin noch nicht ins anspruch hierauf. Auge gefasst. Gerade bei einem GutGrundsätzlich anschein für Dienstleistungen wie zum ders ist die RechtslaBeispiel im Gesundheitsbereich oder ge, wenn die in dem der Gastronomie, wird das AblaufdaGutschein versprotum gern mal vergessen. Generell ist chene Leistung nicht zu sagen: NICHT WEGSCHMEISSEN! mehr erbracht werden kann, so zum Ein Gutschein ist eine Urkunde, in Beispiel wenn ein Gutschein für den Erwerb eines der Marke nach bestimmten, neuen Gerätes ausgestellt wird und dieses Gerät nicht mehr produziert wird, beziehungsweise beschafft werden kann. In derartigen Fällen hat der Kunde Anspruch auf Erstattung des gezahlten Geldbetrags, da die in dem Gutschein versprochene Leistung unmöglich geworden ist und daher nicht mehr verlangt werden kann (§ 275 BGB), sodass der Aussteller um den Wert des Gutscheins ungerechtfertigt bereichert ist. In diesen Fällen Buchen Sie kuschelige Verwöhnmomente für müde Winterhaut bei uns: hat der Kunde Anspruch Rendez-vous mit auf Erstattung des gezahlten Geldbetrages“, heißt es Wolfsburg · Heinrich-Heine-Str. 29 · 0 53 61/39 96 60 ÖZ: Mo.-Fr. 8–21 Uhr ∙ Sa. 8–16 Uhr ∙ Termine nach Vereinbarung! bei der IHK Oldenburg. eine Situation kennen viele Menschen. Man räumt mal wieder auf, den Schreibtisch, die Computerecke, die Schränke mit den Fotoalben. Oder der große Hausputz steht an. Jedenfalls fällt er einem irgendwo nach längerer Zeit wieder in die Hände: der Gutschein. Noch original verpackt und total vergessen. Voller Freude öffnen wir das Kuvert wie am Schenkungstag, und: abgelaufen!

69,-

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In der Regel darf die Einlösefrist nicht weniger als zwölf Monate betragen. Ist die Frist abgelaufen, muss der Anbieter den Gutschein nicht mehr gegen Ware einlösen. Allerdings muss er den Betrag auszahlen, darf aber dabei einen entgangenen Gewinn einbehalten, der üblich zwischen zehn und 20 Prozent liegt. Dies macht aber kaum ein Händler.

Ist der Gutschein nicht befristet, hat er ein automatisches Ablaufdatum. Laut Bürgerlichem Gesetzbuch verfällt er spätestens nach drei Jahren. Die Verjährungsfrist beginnt aber immer erst ab Ende des Jahres, in dem er gekauft wurde. Beispiel: Wer im Februar 2008 einen unbefristeten Gutschein geschenkt bekommen hat, muss ihn allerspätestens bis zum 31.Dezember 2011 eingelöst haben. Wolfsburger Geschäfte sind meist kulant

Eigene Erfahrungen zeigen, dass die Wolfsburger Geschäfte sehr kulant mit abgelaufenen Gutscheinen umgehen. Im Kunstmuseum, im Awilon oder bei Photo Dose wurden abgelaufene befristete Gutscheine anstandslos akzeptiert, ohne Abzüge. Und das ist sicher bei allen anderen Unternehmen ähnlich. Also dann: Fröhliche Weihnachten.


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E inkaufen & Freizeit

In der Mittagspause in die Altstadt zum Shoppen Andreas Gade ist Vorsfelde ans Herz gewachsen - zufällig in Wolfsburg gelandet

In

die Volkswagenstadt wollte er eigentlich nur für einen Montageauftrag kommen. Doch als nach dem Auftrag kein Neuer mehr kam, beschloss Andreas Gade in Wolfsburg zu bleiben und hat diese Entscheidung nie bereut. Seit vielen Jahren arbeitet er in Vorsfelde und genießt in der wenigen freien Zeit, die er am Tag hat die Vorzüge der Eberstadt. „Ich sehe zu, dass ich mindestens einmal pro Woche in die Altstadt gehe“, erklärt Gade. „Gerade in der Weihnachtszeit ist das hier eine besondere Atmosphäre, wenn das alte Fachwerk von der Weihnachtsbeleuchtung angestrahlt wird“, schwärmt der

im Hotel Jäger

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Mörser, der schon seit fast zwei Jahrzehnten in Vorsfelde arbeitet. Aber auch sonst nimmt er sich ganz bewusst zwischendurch Zeit, um durch die Stadt zu gehen. „Der Ort hat einfach ein schönes Flair. Da macht es Spaß, auch einfach mal zu bummeln ohne ein festes Ziel vor Augen.“ Was Andreas Gade besonders schätzt, ist die Vielzahl an Einzelhändlern, die in der Eberstadt ansässig sind: Fahrradhändler Andreas Gade ist begeistert von „Ich gehe gern zu einem dem Charme der Vorsfelder Altstadt und ihren E inkaufsmöglichkeiten. Fachhändler, weil ich weiß, dass ich da gut beraten werde. Und hier sind alle immer schen würde, dann vielleicht dass der wirklich freundlich. Klar bekomme ich Vorsfelder Weihnachtsmarkt ausgebaut nicht komplett alles, was ich kaufen wird. „Das ist jedes Jahr eine ganz tolwill hier, aber doch schon das Meiste.“ le Atmosphäre mit den ganzen HolzKleine Städtchen liegen ihm sobuden vor der alten Kirche. Ich würde wieso mehr als Metropolen. „Ich bin mir wünschen, dass diese Veranstalselbst in einem kleinen Dorf im Weserbergland aufgewachsen“, erzählt Gade. „Und da war mir Wolfsburg mit „Wolfsburg war seinem vielen Grün sofort symphamir sofort tisch. Gerade für mich als leidenschaftsympathisch“ lichem Radfahrer bieten sich hier viele Möglichkeiten direkt vor der Tür.“ An der positiven Einstellung zur Stadt hat sich bis heute nichts geändert. Mit den negativen Äußetung außerhalb Vorsfeldes noch mehr rungen anderer Wolfsburger zu ihAufmerksamkeit bekommt“, meint er. rer Stadt kann er nichts anfangen. Der ehemalige Monteur ist inzwi„Aber ich komme ja auch von Auschen erfolgreicher Unternehmer und ßerhalb. Da habe ich vielleicht eihat mit seiner Frau, die er hier kennen anderen Blick auf die Dinge.“ nenlernte, und seinen beiden Kindern Wenn er sich etwas anders wünseine Heimat in Wolfsburg gefunden.


K ultur

Hinter den Kulissen: Im Archiv wird Wirken und Werk wissenschaftlich aufgearbeiet.

Hoffmann: Die Graue Eminenz des deutschen Liedes Sarah Conner kann den Text nicht, textsichere Menschen wissen oft nicht, wer der Autor ist

„Fröhliche Weihnacht überall“ oder vielen Generationen hier ansässig ist, „Morgen kommt der Weihnachtsmann“. ist es auch eine HerzensangelegenAuch dieses Jahr zur Weihnachtszeit heit. „Es ist eigentlich kaum fassbar, werden noch immer die Lieder aus der dass ein Mensch wie Hoffmann, der zu Feder Heinrich Hoffmann von FallersLebzeiten derart populär war, jetzt so lebens gesungen. Der Fundus an Gein den Hintergrund rückt“, sagt sie. dichten und Liedern des Dichters der Der seit 2000 verliehene internatioDeutschlandhymne ist riesig. Doch oft nale Hoffmann-von-Fallersleben-Preis genug fehlt dabei die Erkenntnis, dass habe schon für mehr Aufmerksamkeit es sich bei den meist seit Kindertagen bekannten Liedern um Werke des hei„Brüh im Lichmischen Dichters handelt. te dieses Glückes“, sang einst die ziemlich blonde Sarah Conner. So schlimm erwischt es Hoffmann dann zum Glück doch nicht so oft. Immerhin seinen Text der deutschen Nationalhymne kennen die Meisten. Was viele Menschen aber nicht wissen ist, dass sie in der Regel auch weitere Lieder des Dichters aus Fallersleben kennen. Fein säuberlich gesammelt und katalogisiert sind sie im Archiv der Hoffmann-von-Fallersleben-Gesellschaft. Und die Arbeit nimmt kein Ende: Ständig wird neues Material gesichtet, vorhandenes neu bewertet. Jahrzehntelang ehrenamtlich und zuletzt auch als Geschäftsführerin beschäftigte sich Brigitte Blankenburg mit Hoffmann. Und das Thema lässt sie keinesfalls los. Jede Woche ist sie trotz Ruhestands zu Gast an ihrer alten Wirkungsstätte. „Und das ist auch gut so“, erklärt Susanne Brigitte Blankenburg Korb, die seit dem vergangenen Jahr das Archiv bibliothekarisch aufarbeitet. „Mit ihrem umfangreichen Wissen hilft sie uns bei vielen Entscheidungen.“ Gesammelt werden nicht nur original Handschriften und Werkdrucke, sondern auch Dokumentationen aus dem Umfeld Hoffmanns. So entsteht ein Gesamtbild über die Zeit und das Wirken Heinrich Hoffmanns. Für die überzeugte Fallersleberin Blankenburg, deren Familie schon seit

gesorgt - nicht zuletzt, weil die diesjährige Preisträgerin Nobelpreisträgerin Herta Müller ist. Ansonsten kommt es auf die unermüdliche Arbeit von engagierten Menschen wie Brigitte Blankenburg an, dem deutschen Dichter das richtige Forum und der Stadt Fallersleben auch über Wolfsburg hinaus Aufmerksamkeit zu verschaffen.

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Weihnachten

Weihnachtsstimmung in Wolfsburg Gegenüber den traditionell gewachsenen Städten hat Wolfsburg das Problem, erst 72 Jahre jung zu sein und keinen Dom und auch kein Fachwerk im Stadtzentrum stehen zu haben. Weshalb die Verantwortlichen von jeher diesen Zustand irgendwie überbrücken mussten, um ein wenig Weihnachtsflair in die Porschestraße zu transportieren. Und - mal gesponnen - man würde den Braunschweiger Weihnachtsmarkt nebst Dom eins zu eins auf den Hollerplatz kopieren, wäre hier dieses Flair einfach nicht gegeben. Nein: Wolfsburg braucht immer etwas Eigenes, etwas Anderes, um dem Kunden in der City den Einkauf zu „versüßen“, die Verweildauer zu verlängern. Allen Kritiken zum Trotz hat sich das neue „uba – Konzept“ mit den weißen Pagodenzelten durchgesetzt. Der Vertrag wurde für fünf Jahre abgeschlossen. Somit stellte sich nur noch die Frage, womit die Zelte belegt und das Umfeld in Szene gesetzt wurde. Das scheint gelungen. Wurden doch auch die Weihnachtsstände vor

C&A um die Schausteller Peter Vorlop und Manfred Kucklack mit offenen Armen von der WMG einbezogen (beim ersten „uba – Weihnachtsmarkt sollten die Stände noch abgeschoben werden und wurden erst nach zahlreichen Diskussionen und Kompromissen geduldet), um die Weihnachtsstimmung in der gesamten mittleren Porschestraße zu verbreiten. Mit der rechtzeitigen Fertigstellung des Glasdaches auf dem Hugo Borg Platz ist ein weiterer Clou gelungen. Mit dem Südtiroler Almdorf zieht wieder mehr Holz ein, flankiert von weißen Pagoden. Wer weiß: vielleicht ist ja nach Ablauf des Fünfjahresvertrags doch Holz wieder ganz aktuell. Wolfsburg ist eben dynamisch. Und deshalb freuen wir uns auf Alles, was da noch kommt. Und vor allem darüber, dass wir noch bis 23. Dezember in den Genuss von Bratwurst, Glühwein und gebrannten Mandeln kommen. Danke WMG.

Wichtige Wintertermine Wolfsburger Weihnachtsmarkt Fallersleber Winterfest Weihnachtsmarkt Vorsfelde Advent am Schloss 1000 und eine Nacht (Autostadt)

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22. 11. - 23. 12. 16. 12. - 19. 12. 3. 12. Und 4. 12. 3. 12. Und 4. 12. 27. 11. - 30. 01. 2011


Weihnachten Rabea Stange (29) aus Oebisfelde „Ich verbringe Weihnachten bei meinen Eltern mit meinem kleinen Sohn. Zwar OHNE MANN, aber mit Gans“. Markus Gebauer (47) aus Wolfsburg beschert sich und die Familie schon vorher in Wolfsburg, um anschließend einen schönen Ski – Urlaub zu verbringen. Margot Friedrich (60+) aus Wolfsburg freut sich auf den Besuch der Tochter aus Schweden und besinnliche Weihnachten. Siegfried Kaapke (57) aus Wolfsburg freut sich auf Gänsebraten, Rotkohl und Kartoffelklösse. Heiligabend gibt’s erstmal nur Würstchen und Kartoffelsalat. Im Kreis der großen Familie ist um 17.00 Uhr Bescherung mit Hausgesang. Sabine Wohlert (50) aus Rühen absolviert am 24. ihre Spätschicht im Krankenhaus, bevor Sie mit den Schwiegereltern bei einer ruhigen Bescherung den Abend ausklingen lässt. Katja Kieper (44) aus Vorsfelde feiert Weihnachten gemeinsam mit der „Patchwork Familie“ gemütlich um den selbst geschlagenen Weihnachtsbaum mit lecker Plätzchen und traditioneller Musik. Gudrun Kneiske-Spitzer (50+) aus Fallersleben feiert spannende Weihnachten. Wegen der beiden Katzen trägt der Weihnachtsbaum elektrische Kerzen. Der Baumschmuck ist jedoch nicht geschützt. Sie genießt mit dem Gatten auch Würstchen und Kartoffelsalat. Michael Kropp (45) aus Celle feiert gleichzeitig den Geburtstag seines Vaters am 24. abends mit der Familie, und entspannt sich dabei von dem anstrengenden Arbeitstag auf dem Wochenmarkt. Katharina Gebauer (72) aus Wolfsburg feiert mit der Familie in Sölden und hofft auf eine Bescherung im Schnee. „Der geschmückte Weihnachtsbaum wartet auf uns zuhause. Nach der Kirche und der Bescherung wird im Restaurant gegessen.“ Birgit Neuhäuser (49) aus Sülfeld feiert Weihnachten zuhause mit der Familie. „Wir haben einen echten mit Liebe geschmückten Baum in rot/grün“. Am 25. geht’s in die Kirche. „Und gegessen wird, was mein Mann kocht“. Gisela Knorr (46) aus Rühen schmückt den Baum bereits am 23., um genügend Zeit für die Vorbereitungen der klassischen Bescherung zu haben, bei der die Familie auf das Glöckchen wartet. Joachim Unterhuber (52) aus Wolfsburg feiert große Familienweihnachten mit vier Kindern. „Bei uns gibt es Gebäck, und zur Bescherung kommt ein gemieteter Weihnachtsmann. Morgens gibt´s für die Kinder schon Naschereien“.

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Stadtgeschichten

Kleidung für die Ärmsten

Caritas zählt nachwievor viele Bedürftige in Wolfsburg

Die Zahl der Kunden hat leider nicht abgenommen. Freut sich der Einzelhändler über jeden zahlenden Gast, hätte die Caritas Kleiderkammer davon lieber weniger. Aber der Bedarf ist groß. Ein Barometer für die teilweise soziale Schieflage in unserer Nation. Dabei kann sich Wolfsburg mit einer recht geringen Arbeitslosenquote und dem im Bundesdurchschnitt doch recht hohen Einkommen glücklich schätzen. Dennoch: Auch Wolfsburg beherbergt bedürftige Personen. Die Kleiderkammer der Caritas ist eine der helfenden Institutionen. Seit über 30 Jahren. Quasi unter dem Föhrenkrug, in den Kellerräumen der Caritas Geschäftsstelle im Antonius-Holling-Weg 8 u. 10, befindet sich das unscheinbare Bekleidungsdepot. „Es ist nicht immer leicht für unsere Kunden, diese Stufen hinab zu steigen, weiß Martin 14

hier für jede Spende dankbar. Zur kalRath (58), Geschäftsführer ten Jahreszeit wird der Bedarf auch des Caritasverbands Wolfswieder größer an warmer Kleidung. burg. „Deshalb erheben wir eiHäufig schauen die Besucher vom Canen Obolus von 2 Euro pro ritas Mittagstisch herein, um sich Tüte Bekleidung. Somit wurmit dem Nötigsten zu versorgen: de die Kleidung gekauft Geschirr, Gardinen, Bettwäund keine Almosen vergesche, alles findet Verwendung. ben , verweist er auf den psyBesonders am Herzen liegt Marchologischen Hintergrund. tin Rath die Aktion Babykorb. Hier In der Kleiderkammer sind herrscht besonders großer Bedarf. Emma Engelmann(58) und zwei Gesucht werden Baby- und Kleinkinweitere Helferinnen Chef über derbekleidung sosäckeweise Bekleiwie Kinderwagen, dung und mehr. Die Viel Bedarf - betten, - spielzeug Frau stammt aus an Allem für – einfach alles. Bedem sibirischen AlBabys und reits in der Schwantaigebirge und ist ihgerschaftsberatung rem Mann zuliebe Kleinkinder werden Bedürftimit nach Wolfsburg ge auf dieses Angegekommen. Aufbot der Kleiderkammer hingewiesen, grund der deutschen Vorfahdamit in der persönlichen Not wenigsren wuchs Sie deutschsprachig tens für eine „Grundausstattung“ geauf, was unter russischer Herrsorgt ist. Hier benötigt die Caritas noch schaft nicht ungefährlich war. zahlreiche Spenden. „Sicher findet sich Neben Bekleidung wird naauf dem Dachboden oder Keller noch türlich auch Aussteuer, Schuder ein oder andere Karton mit Babyhe und Haushaltswaren angewäsche, die fürs Geschwisterchen aufnommen. Die Sachen werden nicht gehoben wurde und dann doch nicht repariert oder geflickt. Sorgfältig konmehr zum Einsatz kam“, bemerkt trolliert werden sie nach KonfekEmma Engelmann schmunzelnd. tion und Geschlecht in die RegaKuriositäten? „Nein. Einziges Highle oder zahlreichen Ständer sortiert. light waren mal hochwertige italieni„Wir sind keine Müllentsorgung. sche DesigNur tatsächlich noch verwendbare Kleidung und Gegenstände werden ausgegeben. Lumpen und Müll wandert auch bei uns in den Container“, so Martin Rath. Und die Kunden? Wird die Kleiderkammer nicht auch missbraucht, um die schönsten Sachen dann bei Ebay oder Flohmarkt in bare Münze zu verrt die wandeln? Dazu meint m an n so rtie E m m a E ng el Kleidung Emma Engelmann nur: an ge liefer te neranzüge. „Ich kenne meine Schäfchen schon. Wer hier wahllos in die Fächer greift Die wurden aber auch an Bedürftiund sich die schönsten Sachen nimmt ge weitergegeben“, so Martin Rath. ohne stimmige Konfektion, der wird Öffnungszeiten der Caritas Kleiderkammer sind Mo. – Do. von schon mal angestubst. Und in der Re9.00 – 12.00 Uhr, Di. und Do. auch gel ist dies auch nicht der Fall.“ 14.00 – 17.00 Uhr. Telefonische InDie Ständer und Regale sind formation unter 05361/890090 prall gefüllt, doch ist man und www.caritas-wolfsburg.de. Martin Rath


Stadtgeschichten

Beruf: Regisseur Kulturfreiwilliger Martin Templin will später zum F ilm

Das Abitur gerade hinter sich, und die

ganze Welt noch vor sich. Für Martin Templin derzeit eine sehr spannende Welt. Er leistet sein Freiwilliges Soziales Jahr Kultur im Theater Wolfsburg ab und darf sogar als Regieassistent arbeiten. In dieser Zeit ackert er aber auch für seine berufliche Laufbahn: Ein Studienplatz als Regisseur für Film und Fernsehen. „Der Job hier am Theater ist zwar nicht genau das, was ich gesucht habe, aber wenigstens geht es in die richtige Richtung“, sagt der 20-Jährige. Offiziell ist er im Marketing-Bereich des Theaters tätig. Doch Intendant Rainer Steinkamp gab ihm für das von ihm inszenierte Weihnachtsmärchen den Job des Regieassistenten. Zudem spielt er eine kleine Rolle. „Ich spiele den Wettläufer gegen den kleinen Muck“, erzählt Templin lachend. Filmen für Studienplatz

Nebenbei nutzt er das Freiwillige Soziale Jahr, um Filmmaterial für seine Bewerbung an den Hochschulen zu erstellen. „Ich habe mir extra einen Computer und eine Kamera gekauft“, erklärt er. Denn um einen Studienplatz zu bekommen, müssen fertige Arbeiten vorliegen. „Ich habe eigentlich immer mein Notizbuch dabei und schreibe Ideen auf“, sagt Martin Templin. „Ich beobachte auch oft die Leute in der Stadt. Da fragt man sich manchmal schon: Warum machen die genau jetzt genau das?“ Drehbuch schreiben, Filmen, Regieführen und Schneiden: Das alles

Großkopf Büro- und Schreibwaren

macht er allein. „Es ist gut, das zu können, denn ein Regisseur sollte alle Bereiche des Filmens gut kennen.“ Ein paar Freunde unterstützen ihn als Laiendarsteller. Auch Dokumentationen hat er schon gedreht, unter anderem über die Aufführung des Theaters „Der Junge im Bus“. Das laufende Märchen will er auch dokumentarisch begleiten. Vorbild Steinkamp

Ob er in den nächsten Monaten alle Projekte fertig bekommt, weiß er noch nicht genau. „Ich gebe alles, doch wenn es nicht reicht, arbeite ich eben noch ein Jahr länger daran.“ Für das Freiwillige Soziale Jahr muss er sowieso eine Projektarbeit abgeben. Und das wird dann sicherlich etwas Filmisches. Martin Templin ist einer von derzeit acht so ge-

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nannten Kulturfreiwilligen und fühlt sich im Theater sehr wohl. „Die Leute hier sind sehr nett, und Rainer Steinkamp ist für mich inzwischen menschlich zu einem Vorbild geworden.“

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Hausbesuch

Interessante Tüfteleien aus dem Besenhaus

Vor

dem Haus sieht es ein bisschen chaotisch aus – man könnte aber auch sagen: kreativ. Einfallsreich geht es jedenfalls zu hinter der Fassade des Ehmer Besenhauses, das schon sehr lange steht, aber erst in den 80er Jahren seinen Namen erhielt. Hier ist das Zentrum der „Karlsson-Forschung“.

ren nach Ehmen und will dort nie wieder weg. „Die Grundstimmung ist hier recht entspannt“, erklärt der 48-Jährige. „Die Menschen, die um mich herum wohnen sind total nett.“ Als er in das Haus einzog, wohnte darin eine Wohngemeinschaft. Der Name Besenhaus, der sich bis heute gehalten hat, entstand aus einem phonetischen Missverständnis. „Hier war früher der Bäcker Beese drin. Also eigentlich Beeses Haus“, erklärt Karlsson. Sprühpfannkuchen

Karlsson kann nicht fliegen - jedenfalls nicht wirklich - und Karlsson heißt er eigentlich auch nicht. „Ich bin der Sohn von Karls“, erklärt der Ehmer den Namen, unter dem er allgemein bekannt ist. Der gelernte Koch zog vor 23 Jah16

Das Leben in dem Haus war lange Jahre sehr bewegt und teilweise berüchtigt. Irgendwann löste sich die Gemeinschaft allerdings auf, und Karlsson blieb alleine im Haus, das er schließlich kaufte. Jetzt lebt der sanftmütige große Blonde dort mit seiner Familie und verblüfft seine Mitmenschen mit außergewöhnlichen Erfindungen. „Ich bin der Leiter und der einzige Mitarbeiter des Karlsson-Forschungsinstituts“, erklärt er lachend. Seine Pfannkuchen aus der Sprühdose sind mittlerweile legendär. Entstanden ist die Idee daraus, dass Karlsson auf eine Unzulänglichkeit der Trinkwassersprudler aufmerksam wurde. „Viele Geräte haben einen fest eingebauten Dichtungsring, der sich nicht rausnehmen und reinigen lässt“, erklärt er. „Da sammeln sich Bakterien, die nicht beseitigt werden können.“ Der passionierte Erfinder tat das, was er immer tat. „Ich schau mir die

Dinge gern genauer an und baue sie auseinander.“ Aus den Einzelteilen der Maschine und Stücken anderer Gegenstände entstand so seine Sprühvorrichtung, die sich direkt an jeden Druckbehälter montieren lässt. „Das ist ein Multifunktionsgerät. Du kannst Sprudelwasser machen, dein Fahrrad aufpumpen, den Computer reinigen oder ein Feuer löschen.“ Mit seinen Einfällen begeistert er seine Umwelt, er selbst sieht es aber lockerer. „Das sind alles Dinge, die es sowieso schon gibt. Ich hab da bloß mal drüber nachgedacht.“ Winterdienst mit Kaffee

So wie bei seiner Schneestreumethode. Die Karlsson-Forschung empfiehlt hier getrockneten Kaffeesatz. „Das dunkle Pulver absorbiert die Wärme der Sonnenstrahlen. Da schmilzt der Schnee viel schneller. Kaffeesatz benutzt er auch, um den Ausguss zu reinigen. „Das ist Nährstoff für die Bakterien, die die Reste im Rohr zersetzen“, so Karlsson. Einen ungewöhnlichen Tipp für den Weihnachtsbraten hat er auch: Als Einlage für die Gans empfiehlt der hauptberufliche Koch Brotteig. „Die Füllung isst sowieso keiner, und man hat am nächsten Tag ein interessantes Brot.“


L iteratur

Historisches und Fantastisches ist gefragt

Frisch verfilmte Bücher sind gern genommen - Vieles auch als Hörbuch oder eBook erhältlich

Welche Buchtitel derzeit bei den Wolfsburgern hoch im Kurs stehen, lässt sich unter anderem auch an den Ausleihzahlen der Stadtbibliothek erkennen. Hier ein paar Tipps, was diesen Winter besonders gut unter den Weihnachtsbaum passt. Der Autor Ken Follett ist mit seinem neuen Roman „Sturz der Titanen“ erwartungsgemäß an die Spitze der Bestsellerlisten gestürmt. Auch in der Stadtbibliothek Wolfsburg ist diese starke Nachfrage zu spüren. Alle Exemplare, Bücher und Hörbücher, sind entliehen und mehrfach vorgemerkt. Aber nicht nur das aktuelle Buch erfreut sich größter Beliebtheit bei unseren Nutzern, auch der Dauerrenner „Die Säulen der Erde“ (Originalausgabe 1990) ist fast ständig ausgeliehen. Angeheizt wird das Interesse der Leser durch den vierteiligen Fernsehfilm der gerade gesendet wird. Generell lässt sich feststellen,

dass Verfilmungen auch die Ausleihzahlen der Romanvorlagen in die Höhe treiben. Wenn jetzt Teil 7.1 der Harry-Potter-Serie ins Kino kommt, werden alle Harry Potter Medien wieder mehr gefragt sein. Damit sind schon zwei beliebte Genres im Bereich der Belletristik angesprochen, nämlich Historisches und Fantasy. Am meisten gelesen werden aber Krimis und Thriller. Längst kein Geheimtipp mehr ist Stieg Larsson mit seiner Millenium-Reihe: Verblendung, Verdammnis, Vergebung. Die Stadtbibliothek Wolfsburg bietet diese Reihe nicht nur als Buch, Hörbuch und DVD an, sondern Larssons Titel sind auch ein Ausleihrenner als eBook in der neuen virtuellen Zweigstelle der Bibliothek, der „Onleihe“. Dieser Service ermöglicht es den Kunden der Stadtbibliothek Wolfsburg, über die Homepage der Bibliothek ganz einfach digitale Medien mit dem Bibliotheksausweis auszuleihen.

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17


Veranstaltungen 01 M it twoch 1600 „Das Geheimnis der Papierrakete“, Planetarium 1700 „Weihnachtliches Blä-

03 Freitag 1600 „Kaluoka‘hina, das Zauberriff “, Planetarium

1800 „Der Weihnachtsstern“,

1730 „Der kleine Muck“ Märchen nach Wilhelm Hauff (ab 5 Jahren), Theater Großes Haus

1930 „Die Macht der Sterne“,

1800 „Die ALMA-Show“, Planetarium

serkonzert“, Autostadt Planetarium

Planetarium

1930 „Drumcat“ Asiatische

Trommel-Show, Theater Großes Haus

2000 „The Magnets -Under

The Covers“ A-capella-Show t.o.b. Hamburg, Hallenbad

02 D onnerstag 2000 „Febbre Di Natale -

Weihnachtsfieber“ KabarettComedy-Show mit Valter Rado und Igi Meggiorin, Theater Hinterbühne

1800 und 1900 „Feuershow der Feuerfeen“, Autostadt

2000 „Schmitzophren“,

Comedy mit Ralf Schmitz, Congresspark 2000 „Rick Kavanian“ Comedy, Hallenbad Große Bühne 2000 „Manuel Preuß Trio“ Acoustic Pop Rock, Irish Pub 2000 „Hand Joachim Schäd-

lich liest“ Lesung, Aula Ratsgymnasium

2000 „Mord im Orientex-

press“, Krimilesereise auf der FGS Havelland, Autostadt 2000 „Verjubelt“ politisches Kabarett mit H.G. Butzko, Galerie-Theater

04 S amstag 1000 „Adventliche Bläsermusik und Bücherflohmarkt“, Aalto-Libri 1430 „Das kleine 1x1 der Sterne“, Planetarium

Der Ursprung des Raumes“ Alberto Giacometti November bis 6. März 2011, Kunstmuseum

Das Kunstmuseum Wolfsburg präsentiert in Deutschland zum ersten Mal nach 12 Jahren das reife Werk Alberto Giacomettis in einem umfassenden Überblick. Rund 60 Skulpturen und 30 Gemälde sowie einige Zeichnungen werden auf rund 2000 qm Ausstellungsfläche inszeniert und geben einen vielschichtigen Einblick in das faszinierende Werk eines der bedeutendsten Künstler des 20. Jahrhunderts. 18

1600 „Space Park 360“, Planetarium 1800 „Der Weihnachtsstern“, Planetarium 1900 „Giselle“ Ballett von Adolphe Adam, Ballett Kiew, Theater Großes Haus 1930 „Voices in the Dark“, Planetarium 2000 „Stephen Kavanagh“ Acoustic Alternative, Irish Pub 2100 „Hypnotic Rock Night“ Konzert mit Baby Universal, Earthbend und Up To The Sky, Hallenbad Große Bühne

05 S onntag 1100, 1500, 1730 „Der kleine Muck“ Märchen nach Wilhelm Hauff (ab 5 Jahren), Theater Großes Haus 1100 „Das Geheimnis der Papierrakete“, Planetarium 1430 „Kaluoka‘hina, das Zauberriff “, Planetarium 1500 „Adventskalendergeschichten“ ein stimmungsvolles Weihnachtserlebnis, Figurentheater Compagnie

Seinen Figuren einen eigenen Raum und ihre eigene Zeitlichkeit einzuschreiben, diese Vision Giacomettis wird in Wolfsburg zum ersten Mal durch eine auf die Skulpturen maßgeschneiderte, neugebaute Architektur umgesetzt. Die sorgfältig ausgewählten Werke erhalten somit den Raum, der ihre Ästhetik erweitert und verstärkt. Dabei zeigt sich deutlich,

1500, 1600, 1700 „Augsburger Zelttheater“, Autostadt 1600 „Der Weihnachtsstern“, Planetarium 1600 „Eine Legende aus Russland“ Maxim Kowalew Don Kosaken, St. Johanneskirche (Kästorf) 1800 „Augen im All“, Planetarium 1930 „Die Entdeckung des Weltalls“, Planetarium

06 M ontag 900, 1100, 1730 „Der kleine Muck“ Märchen nach Wilhelm Hauff (ab 5 Jahren) Theater Großes Haus 1500 „Adventskalendergeschichten“ ein stimmungsvolles Weihnachtserlebnis, Figurentheater Compagnie 1800 „Blue Monday: Antonio Valdes“, Autostadt 2000 „Moskauer Katzentheater“ Unterhaltungsshow, Congresspark

wie präsent das Werk des 1966 verstorbenen Künstlers bis heute ist und welch ungebrochenen Einfluss es auf nachfolgende Künstlergenerationen nimmt. Mit seiner völlig neuartigen Auffassung der menschlichen Figur im Verhältnis zu Raum und Zeit kann Giacometti buchstäblich - und das ist eine der Thesen der Ausstellung - als der Erfinder des virtuellen Raums gesehen werden.

„KAIZEN“ Will Taylar

November bis 22. Januar 2011, Verein Junge Kunst In der minimalistischen Malerei des britischen Künstlers Will Taylar (*1970 in Hampshire, GB) verbinden sich Farbe,


Veranstaltungen 07 D ienstag

2000 „Kristin Shey“ Konzert, Irish Pub

Angebote für Kinder und Familien, Kunstmusem 1430 „Das kleine 1x1 der Sterne“, Planetarium

09 D onnerstag

2000 „33 Varationen“ Schauspiel von Moiséès Kaufman, Theater Großes Haus

1700 und 1800 „Chor der DT.“

1930 „Musik unter den Ster-

11 S amstag

1900 „Noch Fragen zum Frie-

2000 „Mord im Orientex-

900, 1100, 1500 „Der kleine Muck“ Märchen nach Wilhelm Hauff (ab 5 Jahren), Theater Großes Haus (Russland), Autostadt

den?“ Lesung und Diskussion mit Uwe Timm und Martin Schult 1930 „Trio Oltremodo“ Klas-

sikkonzert, Schloss Wolfsburg Gartensaal

2000 „Vom Entwurf zum Bild“ Autorenlesung im Jagdsaal, Städtische Galerie

08 M it twoch

2000 „Herr Holm - Stille Nacht Comedy“ Herr Holm und seine Truppe, Theater Großes Haus

nen“, Planetarium

press“, Krimilesereise auf der FGS Havelland, Autostadt 2000 „DESiMOs Spezial Club on tour“ Comedy, Hallenbad Große Bühne 2000 „Kammerphilharmonie Amadé“ Konzert, Theater Großes Haus

10 Freitag

1600 „Kaluoka‘hina, das Zau-

berriff “, Planetarium

900 „Der kleine Muck“ Märchen nach Wilhelm Hauff (ab 5 Jahren), Theater Großes Haus

1700 „Weihnachtliches Bläserquartett“, Autostadt

1600 „Das kleine 1x1 der Sterne“, Planetarium

1800 „Der Weihnachtsstern“, Planetarium

1800 „Die Macht der Sterne“, Planetarium

1930 „Orchideen - Wunder der Evolution“, Planetarium

1800 und 1900 „Feuershow der Feuerfeen“, Autostadt 1930 „Alien Action“, Planetarium

Form und Struktur zu einem harmonischen, fast beruhigend wirkenden Ganzen. Ein Raster aus hunderten von Quadraten in gedeckten, pastelligen Farbabstufungen bedeckt jeweils die Bildoberfläche. Taylars Arbeiten stehen nicht nur in der Tradition klassischer abstrakter Malerei eines Sean Scully oder einer Agnes Martin, sondern erinnern

1430 „Das Geheimnis der Papierrakete“, Plaentarium 1600 „Space Park 360“, Planetarium

1500, 1600, 1700 „Augsburger Zelttheater“, Autostadt 1500 „Hoppla bald ist Weihnachten!“ eine turbulente Verwechslungskomödie, Figurentheater Compagnie

1730 „Der kleine Muck“

1600 „Der Weihnachtsstern“, Planetarium

1800 „Der Weihnachtsstern“, Planetarium

1800 „Das Wirtshaus im Spessart“ Musikalische Räuberpistole von Franz Grothe, Theater Großes Haus

Märchen nach Wilhelm Hauff, Theater Großes Haus

1830 „MET Oper: Don Carlos“ Liveübertragung, Cinemaxx 1930 „Voices in the Dark“, Planetarium

2000 „Ein Mann packt aus“ Kabarett und Musik mit Uli Masuth, Galerie-Theater

12 S onntag 1100 „Kaluoka‘hina, das Zau-

berriff “, Planetarium

1100 „Tag der offenen Tür“ Gespräche, Führungen und

auch in vielerlei Hinsicht bezüglich Balance und Simplifizierung der Form an die Chinesische und die Japanische Maltradition. Der Künstler verbindet diese allerdings mit modernen Techniken, indem er beispielsweise industriell hergestellte Laserschnitte für die Herstellung seiner Arbeiten verwendet.

1800 „Die ALMA-Show“, Planetarium 1800 „Samuel Harfst & Band“ Benefizkonzert, Immanuelgemeinde 1930 „Augen im All“, Planetarium

13 M ontag 900, 1100, 1730 „Der kleine Muck“ Märchen nach Wilhelm Hauff (ab 5 Jahren), Theater Großes Haus

„Communauté / Gemeinschaft“

November bis 6. Februar 2011, Kunstverein Seit einigen Jahren wird die Idee der Gemeinschaft erneut hinterfragt, untersucht und auch direkt verwirklicht. Utopische Lebens- und Arbeitsideen, in der Linken der 1968er Jahre geboren, finden ganz selbstverständlich Form in einem Boom von Hausprojekten, Baugruppen, Genossenschaften und kollektiven Arbeitsgruppen. Die Gemeinschaft versus des Einzelnen erfreut sich, verortet in architektonischen Entwürfen und Arbeitsgruppen, großer Beliebtheit. Gleichzeitig verfolgen virtuelle Gemeinschaften wie Facebook und StudiVZ eine Idee von Gemeinschaft, die neben der Vernetzung 19


Veranstaltungen 1800 „Blue Monday: Joe Green“, Autostadt

14 D ienstag 1100 „Der kleine Muck“ Märchen nach Wilhelm Hauff (ab 5 Jahren), Theater Großes Haus 1700 und 1800 „Shantychor

Drömlingsänger“, Autostadt

15 M it twoch 1500 „Der kleine Muck“ Märchen nach Wilhelm Hauff (ab 5 Jahren), Theater Großes Haus 1500 „Der Froschkönig“ nach

den Brüdern Grimm, Figurentheater Compagnie

16 D onnerstag 900, 1100 „Der kleine Muck“ Märchen nach Wilhelm Hauff, Theater Großes Haus

1430, 1600„Entdecke den Sternenhimmel mit Uli und Dirk“, Planetarium

1930 „Der Sternenhimmel Live“, Planetarium

1500, 1730 „Der kleine Muck“ Märchen nach Wilhelm Hauff (ab 5 Jahren), Theater Großes Haus

2000 „Mord im Orientexpress“, Krimilesereise auf der FGS Havelland, Autostadt

17 Freitag 1100, 1730 „Der kleine Muck“ Märchen nach Wilhelm Hauff (ab 5 Jahren), Theater Großes Haus

1600 „Kaluoka‘hina, das Zau-

1600 „Das Geheimnis der Papierrakete“, Planetarium

berriff “, Planetarium

1600 „Offenes Weihnachtsliedersingen in der Musikbibliothek“

Planetarium

1700 „Weihnachtliches Bläserquartett“, Autostadt 1800 „Der Weihnachtsstern“, Planetarium 1930 „Die Entdeckung des Weltalls“, Planetarium

1800 „Die Macht der Sterne“,

1800 „Der Weihnachtsstern“,

Planetarium

1930 „Novyje Russkije Babki“ Comedy, Congresspark

2000 „Salut Salon“ klassisch verführt (Comedy), Hallenbad Große Bühne

1100 „Joshi und der Weihnachtsstern“ die Weihnachtsgeschichte aus der Sicht eines kleinen Schafes, Figurentheater Compagnie

1500, 1600, 1700 „Augsburger Zelttheater“, Autostadt

Kabarett der Buschtrommel, Galerie-Theater

2000 „Thomas Merritt“ Konzert, Irish Pub“

2000 „Mark Merritt“ Acoustic Konzert, Irish Pub

1100 „Kaluoka‘hina, das Zauberriff “, Planetarium

2000 „Lobbyland“ politisches

tarium

1930 „Voices in the Dark“,

Planetarium

1100, 1730 „Der kleine Muck“ Märchen nach Wilhelm Hauff (ab 5 Jahren), Theater Großes Haus

1430 „Das kleine 1x1 der Sterne“, Planetarium

1800 und 1900 „Feuershow der Feuerfeen“, Autostadt

19 S onntag

1930 „Space Park 360“, Plane-

2000 „Mutter und Kristof Schreuf “ Konzert, Hallenbad Große Bühne

auch kommerziellen Interessen dient, wie sich am Beispiel des Verkaufs des Studentennetzwerks StudiVZ im Jahr 2007 auf erstaunliche Weise gezeigt hat. Diese temporären und flüchtigen aber dennoch Gewinn bringenden Verbindungen prägen momentan den Begriff von Gemeinschaft einer jüngeren Generation. Die Frage in welchen Formen sich Gemeinschaften heute und besonders vor dem Hintergrund wirtschaftlicher Geschehnisse bilden, soll in der Ausstellung anhand von künstlerischen Arbeiten weitergedacht werden. Dabei spielen die ausgewählten Bereiche Architektur, Arbeit, Politik sowie Mode, Musik und Sprache als Verortungen eine Rolle. 20

18 S amstag

2100 „Freddy Fischer and his Cosmic Rocktime Band“ Konzert, Hallenbad Sauna Club

„Laboratorium 1969 – 2010“ Helmut Schweizer August bis 6. Februar 2011, Städtische Galerie

In der Ausstellungsreihe “Trouvaille“ widmet sich die Städtische Galerie Wolfsburg dem maßgeblichen Werk von Künstlerinnen und Künstlern der Sammlung, die wichtige Impulse gegeben haben, aber im aktuellen Ausstellungsgeschehen weniger vertreten sind. So zeigt die Ausstellung von Helmut Schweizer erstmals in einem Überblick

1600 „Die Entdeckung des Weltalls“, Planetarium 1800 „Der Weihnachtsstern“, Planetarium 1930 „Die ALMA-Show“, Planetarium

20 M ontag 900, 1100, 1730 „Der kleine Muck“ Märchen nach Wilhelm Hauff (ab 5 Jahren), Theater Großes Haus

Arbeiten aus dem Werk des in Düsseldorf lebenden Künstlers, die seit 1969 entstanden sind. Ausgehend von einem offenen und multimedialen Kunstbegriff, der sich in der geistesverwandtschaftlichen Nähe zur gesellschaftlich-kritischen und konzeptuell geprägten Kunst befindet, wie sie sich seit den 1960er Jahren exemplarisch mit dem Werk von Joseph Beuys oder Bruce Nauman in der Gegenwartskunst entwickelt, beinhaltet das Werk von Helmut Schweizer nach Anfängen im Bereich der Installationsund Aktionskunst, Filmen und konzeptuellen Fotoserien bis heute ein Zusam-


Veranstaltungen 1500 „Joshi und der Weihnachtsstern“ die Weihnachtsgeschichte aus der Sicht eines kleinen Schafes, Figurentheater Compagnie 1800 „Blue Monday: Georgie Carbutler“, Autostadt

21 D ienstag 900, 1930 „Der kleine Muck“ Märchen nach Wilhelm Hauff (ab 5 Jahren), Theater Großes Haus 1700 und 1800 „regionaler Chor“, Autostadt

23 D onnerstag 1000 „Kaluoka‘hina, das Zauberriff “, Planetarium 1100 „Eine Reise über den Wintersternenhimmel“, Planetarium

2000 „Mord im Orientexpress“, Krimilesereise auf der FGS Havelland, Autostadt

24 Freitag 1100 „Das kleine 1x1 der Sterne“, Planetarium 2000 „Chris Crisis“ , Irish Pub

22 M it twoch 1000 „Kaluoka‘hina, das Zau-

berriff “, Planetarium

1100 „Eine Reise über den

25 S amstag 1600 „Das kleine 1x1 der Sterne“, Planetarium

1600 „Der Weihnachtsstern“, Planetarium 1800 „Die Entdeckung des Weltalls“, Planetarium

28 D ienstag 1000 „Kaluoka‘hina, das Zau-

berriff “, Planetarium

1100 „Eine Reise über den Wintersternenhimmel“, Planetarium 1930 „David & Götz - Die Showpianisten“ Show-Konzert an zwei Flügeln, Theater Großes Haus 2000 „New York Gospel Stars“ Konzert, Kreuzkirche

29 M it twoch

Wintersternenhimmel“, Planetarium

1800 „Der Weihnachtsstern“, Planetarium

1000 „Kaluoka‘hina, das Zauberriff “, Planetarium

1600 „Das Geheimnis der Papierrakete“, Planetarium

2000 „Patrick Lueck“ Konzert, Irish Pub

1100 „Eine Reise über den Wintersternenhimmel“, Planetarium

1700 „Weihnachtliches Bläserquartett“, Autostadt 1800 „Augen im All“, Planetarium 1930 „Der Weihnachtsstern“, Planetarium

26 S onntag 1430 „Das Geheimnis der

1600 „Das Geheimnis der

1500 „Ein Baum für den Weihnachtsmann“ Weihnachten bei Nulli und Priesemut nach M. Sodkte, Figurentheater Compagnie

1800 „Die ALMA-Show“, Planetrium

Papierrakete“, Planetarium

menspiel von unterschiedlichen Medien und experimentellen Formfindungen. Komplexe Zusammenhänge aus unserem Verhältnis zur Natur, Landschaft und Kultur, die seit dem 20. Jahrhundert auch das kritische Themenfeld der atomaren Bedrohung und der Vergegenwärtigung der Natur-Energie-Ressourcen einschließen, finden ihre Übersetzung in einer Vielfalt von formalen und ästhetischen Möglichkeiten.

„Vom Entwurf zum Bild“ Camille Graeser

Oktober bis 6. Februar 2011, Städtische Galerie Der Zürcher Konkrete Camille Graeser (1892-1980) hat in seinen Gemälden

Papierrakete“, Planetarium

1800 „Band Aid Project“ eine Idee - 15 Bands – 80 Musiker –

eine ganz eigene, spielerische und poetische Form der Konkretion entwickelt. Die Ausstellung zeigt zum ersten Mal mehr als 300 ausgewählte Studien und Entwurfszeichnungen der Zürcher Werkperiode (1938-1978) aus dem Nachlass des Künstlers. Ideenskizzen und Entwurfszeichnungen begleiten als vorbereitende Studien das gesamte Schaffen Camille Graesers. In diesen oft kleinformatigen Papierarbeiten deklinierte er seine Bildthemen systematisch durch, erprobte Variationen der Komposition, Farborganisation und Konstruktion. Die Ausstellung zeigt diese Skizzen und Studien im Dialog mit einigen realisierten Werken Graesers, von den frühen Reliefs über die großen Gruppen der „Dislokationen“ bis hin zu den

1000 CDs – 1 Benefiz Veranstaltung, Hallenbad Große Bühne 1930 „Augen im All“, Planetarium 1930 „The Blues Brothers“ The Smash Hit-Musical-Show, Großes Haus

30 D onnerstag 1000 „Kaluoka‘hina, das Zauberriff “, Planetarium 1100 „Eine Reise über den Wintersternenhimmel“, Planetarium 1700 und 2000 „Moscow Circus On Ice“ Revüe, Eisarena 1930 „Genesis - Poesie, Musik und Sterne“, Planetrium

31 Freitag 1430 „Kaluoka‘hina, das Zauberriff “, Planetarium 1800, 2230 „Best of LaLeLu“ A-capella-Comedy, Theater Großes Haus 2000 „Silvesterball“ mit der Tanzband Hobbits, Congresspark

sogenannten „Stäben“ aus den 1970er Jahren. Damit werden nicht nur die zentralen Bildthemen Graesers vorgestellt sondern auch faszinierende Einblicke in seine Arbeitsweise und den Prozess der Bildfindung ermöglicht.

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RUBRIK // 03.2010 // 55

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