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ARCHITEKTUR PORTFOLIO

DI Robert Eichinger


Curriculum VITAE

DI ROBER

2013 - 2018

2008 - 2013

2001 - 2006

Kontakt ADRESSE 6020 - Innsbruck E-MAIL roberteichinger@gmx.at MOBIL (+43) 0699/196 775 09


RT EICHINGER AUSBILDUNG MSc. Architektur

BÜROS seit 2018

Universität Innsbruck

DMArchitekten, Ibk

Entwurf - Ausführungsplanung, Projektleitung - BVH Waltherpark Bozen - WB RAIQA Quartier Innsbruck 3. Platz

BSc. Architektur

- Konzeptstudie Hungerburg

Universität Innsbruck

2017 - 2018

HBLA Hallein Innenraumgestaltung & Möbelbau

BZW Planungs GMbH, Innsbruck Entwurf - Ausführungsplanung

2016

Hallein, Sbg

Architektin Benedikter Fuchs, Ibk Projektbezogener Mitarbeiter - Betreutes Wohnen (I)

Fertigkeiten

- WB VS Haselstauden (V) 2015 - 2016

Entwurf - Ausführungsplanung

Handwerk Tischlereihandwerk CAD McNeel Rhinoceros 3D ArchiCAD Autodesk Maya AutoCAD Grafik Adobe Photoshop Adobe Illustrator Adobe InDesign Renderengine VRay Corona Keyshot Modellbau 3D Druck (div. Software) ArtCAM

Parc Architekten, Ibk

- Musikpavillon & Platzgestaltung Kirchdorf (T) - WB Campus Baufakultät Innsbruck (I) - Quellalpin Kaunertal (T) - WB VS+KG St. Leonhard (T) - Bebauungsstudie Hungerburg (I) - Konzept Wellnessbad Landsberg a. Lech (D) 2014

ARGE Benedikter Fuchs, Ramoni - WB Feuerwehrhaus Lustenau

2013

Imgang Architekten

- Bebauungsstudie Sevelin (CH) 2010 - 2013

Architekturbüro Fuchs&Peer, Ibk Entwurf - Ausführungsplanung - Stadtapotheke Brixen - SOS Kinderdorf Klein Stübing

2008 - 2011

Planungsbüro Tischlerei Huber, Sbg Entwurf - Werksplanung

2007 - 2008

Arch. DI Vinzenz Zeilinger, Sbg Entwurf - Ausführungsplanung

MS Office

- WB Gemeindezentrum Unternberg Staatsdienst

SpracheN

2006

Arch. Prof. DI Brandstätter, Sbg Projektbezogener Mitarbeiter

Deutsch Englisch

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ARCHITEKTUR


Musikpavillon Kirchdorf 2016 / Konzeption, Entwurf, Ausführungsplanung Mitarbeiter Parc Architekten & Markus Fuchs Architektur

Der Musikpavillon mit dem Platz bildet den Abschluss der umfangreichen Erneuerung des Bildungscampus in Kirchdorf i.T.. Der freistehende Körper rahmt den Platz und schließt in eine Richtung ab. Auf der Rückseite (der Straße zugewandt) wurde eine Bushaltestelle integriert. Der Pavillon wurde parametrisch in Zusammenarbeit mit DI Rupert Maleczek vom Koge Institut (Universität Ibk) konstruiert. Das Faltwerk schafft eine ausgewogene Balance zwischen Akustik und Statik. Durch eine Raytracing-Simulation wurde das Optimum an Schallverteilung ermöglicht. Der Hauptteil wird auf den Platz geleitet und nur der notwendige Schall für die Musiker im Pavillon gehalten. Das fragile Holzfachwerk mit 7m Höhe und 15m Breite besteht nur aus einer 20cm starken KLH-Platte. Im letzten Winter wurde die Konstruktion bereits erfolgreich unter Beweis gestellt.

Nominiert für Staatspreis 2019 für Räumliche Gestaltung Anerkennung Holzbaupreis Tirol 2019 Publiziert Architektur Aktuell 11/2018

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Funktion 8

Raytracing Simulation Die permanente Abstimmung von Akustik und Statik war ein wesentlicher Bestandteil der Planungsarbeit. Durch die digitale Simulation wurde dies erst ermรถglicht.


Montage der einzelnen Elemente


Handwerkskunst als schnittstelle Diplomarbeit 2018 betreut von Niedermair Ivan / Institut für Experimentelle Architektur ./studio3

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Der persönliche Bezug zum Handwerk war aus-

Handwerkskünste. So war mein Großonkel einer

schlaggebend für das Thema dieser Arbeit. Als

der letzten Wagnermeister im Alpenländischen

gelernter Tischler ist mir der Prozess des Erler-

Raum. Durch den Fortschritt wurde dieses Hand-

nens bis hin zur Fertigung eines Werkstückes

werk jedoch überflüssig und ist heute nur noch

bekannt. Leider konnte ich jedoch auch beob-

ein Teil Geschichte. Mein Großonkel stand bis zur

achten, wie das Handwerk immer mehr an Be-

letzten Stunde der Waagnerei in seiner Werkstatt

deutung in unserer Gesellschaft verliert. Das Ab-

für Aufträge bereit.

lösen traditioneller Handwerkskünste durch den

Sowohl mein Großvater als auch mein Großonkel

technologischen Fortschritt konnte ich sogar im

hatten beim Erzählen und Zeigen ihrer Hand-

Umfeld meiner Familie beobachten. Mein Groß-

werkskunst die pure Freude daran, das bestimm-

vater war gelernter Uhrmacher, aber aus Man-

te Funkeln in den Augen, das ihrer Leidenschaft

gel an Arbeit in seinem Lebensumkreis konnte

zu ihren Arbeitsfeldern Ausdruck verlieh.

er dieses Feinhandwerk nicht ausüben und war

Diese Erinnerungen, meine eigene Leidenschaft

gezwungen sich Alternativen zu suchen. Obwohl

für das Tischlerhandwerk und seine Möglichkei-

er seinen erlernten Beruf nie ausführen konnte,

ten bewogen mich zu dieser Arbeit. Handwerks-

war er aber bis zuletzt mit ganzem Herzen da-

künste in Zukunft nicht in Vergessenheit geraten

bei. Sogar mir als Enkel brachte er in meiner

zu lassen und den Bezug zum Ursprünglichen in

Kindheit ein paar Grundlagen des Uhrhandwerks

der Gesellschaft wieder zu stärken ist mir ein per-

bei, die mir bis heute in Erinnerung sind. Doch

sönliches Anliegen – dafür möchte

meine Familiengeschichte beinhaltet noch mehr

ich den geeigneten Raum schaffen.


ORT

Schlüsselstelle Höttinger Gasse Im alten Herzen Innsbrucks liegt eine innerstädtische Schlüsselstelle. Der Eingang zur Höttinger Gasse ist die Hauptverbindung der Stadtteile Hötting und Hungerburg. Die Bestandsituation ist ein totes Eck. Diese Nachteile stärkten das architektonische Konzept der Vermittlung und Resensibilisierung des Holzhandwerks. Ziel war es, einen neuen Ort mit hoher Verweilqualität zu generieren, der dem Nutzer einen Einblick in das Holzhandwerk ermöglicht und ihn soger Teil davon werden lässt.

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Autoverkehr

Gehwege Bestand

Anrainerverkehr

Neue Verkehrsfreie Fläche

Radfahrer

Bauplatz

Fußgänger

Verkehrsfreie Fläche

Erdgeschoss Passiver Besucherstrom Aktiver Besucherstrom Weg Handwerk


Methodik

x

y

A

B1

B2

System Bei Holzverbindungen wird die Art der Schnittführung auch über die Oberfläche definiert. Je größer die Oberfläche, desto größer der Reibungswiderstand, desto besser der Halt. Aus architektonischem Blick kann man dies als Interaktionsfläche zweier Nutzer sehen, welche von getrennten Räumen bis zu gemeinschaftlich genutzten Räumen reichen kann.

1. Obergeschoss Passiver Besucherstrom Aktiver Besucherstrom Weg Handwerk


B1 Grenze B2

Besucher

Tischlerei

Funktionsverschneidungen Je größer der Austausch beider Nutzer wird, desto mehr werden die räumlichen Grenzen verschwinden.

Architektonische Umsetzung

A

Verschneidung A Trennung des Durchgangs und der restlichen Funktionen des Gebäudes. Der passive Besucher nutzt den Durchgang in die Höttinger Gasse und wird zugleich mit dem Handwerk konfrontiert.

Verschneidung B1 Trennung

zwischen

Funktionsbereichen

gefährlichen der

Tischlerei

und dem öffentlichen Raum. Der Besucher kann über Verweilzonen die Tätigkeiten in den Räumen beobachten, ohne selber in Gefahr zu geraten. Eine räumliche Trennung ist unvermeidlich.

Verschneidung B1 Keine räumliche Trennung mehr vorhanden. Diese Räume sind für die Besucher nicht gefährlich und fördern die Interaktion zwischen Handwerker und Besucher.

3. Obergeschoss Aktiver Besucherstrom Weg Handwerk

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Besucherströme

Weg passive Besucher Der passive Besucher geht zu Beginn zwischen Höttinger Gasse und Gebäude eine Rampe entlang hoch und taucht nach einem kurzen Stück unter das Gebäude ein. Beim Eintauchen ist der Besucher bereits auf gleicher Höhe mit dem 1. Obergeschoss und somit direkt vor der ersten Werkstatt. Das Eintauchen verstärkt die Konfrontation mit dem Gebäude.

Wege aktive Besucher Der aktive Besucher kann von beiden Seiten des Gebäudes eintreten. Über die interne Erschliessung kann er alle Bereiche des Gebäudes erleben. Am Ende lädt eine öffentliche Dachlandschaft zum Verweilen ein.

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Draufsicht Aktiver Besucherstrom Weg Handwerk


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Längsschnitt


Fassade & Licht

Natürliche Belichtung Der direkte Anschluss an die bestehende Mariahilfzeile erschwert ein Einbringen natürlichen Lichtes. Um die von Südwest nach

Nordost

ausgerichtete

Baumasse

auch im Innenraum belichten zu können, entsteht im Zentrum des Gebäudes ein Lichtschacht, der bis ins Untergeschoss reicht. Dieser wird durch die Erschließung mit Liftkern, Treppen und Galerien gefasst. Ein großzügiges Glasdach gewährleistet eine große Belichtungsfläche. Dieser Lichtschacht ermöglicht auch, eine konstante Blickbeziehung zwischen den verschiedenen Ebenen aufrecht zu erhalten.

Fassade & Bibliothek An der Nordostseite (Höttinger Gasse) ist die Bibliothek mit einem über vier Geschoss hohen Regal für Materialmuster und Literatur angeordnet. Der Interessent kann über eine Steuereinheit sich die Muster bringen lassen. Das Regal ist in die Fassadenkonstruktion eingebunden. Die Regalböden werden an der Südostseite der Fassade zu flexibel einstellbaren Sonnenschutzlamellen.

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BVH Waltherpark Bozen (I) 2018-2020 / Ausführungsplanung, Projektleiter Mitarbeiter DMA / koop. David Chipperfield Architects Berlin

Der Entwurf von David Chipperfield Architects für ein multifunktionales Gebäude im Kern von Bozen stellt eine Herausforderung für Stadt und Planer dar. Auf einem 4-geschoßigen ShopS pingcenter mit Foodcourt sitzen ab dem 3. Obergeschoss ein Bürotrakt, ein 4-Stern Hotel und 6 Wohnblöcke inkl. Dachgarten. Darunter wird eine 3-geschoßige Tiefgarage (ab 4. Untergeschoß) mit unterirdischer Zufahrt über einen neuen Tunnel entlang der Südtirolerstraße erschlossen. DMA ist für die Koordination der Fachplaner, Ausführungs- und Detailplanung sowie für die Planung der Vermarktung der Wohnungen und Retailflächen zuständig. In enger Zusammenarbeit mit dem Entwurfsteam von David Chipperfield entwickelten wir die komplexen Aufgaben, welche von den unterschiedlichen Gegebenheiten wie z.B. Bauplatz, Nutzer usw. beeinflusst wurden.

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Piazza SĂźdtirolerstr. Visualisierungen @ comAG


Apotheke Peer Brixen (I) 2011 / Entwurf & Ausführungsplanung Innenausbau Mitarbeiter Fuchs & Peer Innsbruck

Der Umbau und zum Teil Neubau der Apotheke bis hin zum Innenausbau wurde gänzlich vom Büro Fuchs&Peer ausgeführt. Die ursprüngliche Apotheke wurde durch den ehemaligen Innenhof erweitert. Der Innenhof wurde auch unterkellert und mit einen vollautomatischen Warenlager ausgestattet. Ich stieß bei der Planung für den Innenausbau dazu.

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Fotos @ JĂźrgen Eheim


Altstadtwohnung Brixen 2012 / Entwurf & Ausführungsplanung Innenausbau Mitarbeiter Fuchs & Peer Innsbruck

Das Haus des Apothekers war Teil des Projekts der Apotheke Brixen. Die Umstrukturierung, Sanierung, Zubau und Innenausbau wurde ebenfalls komplett vom Büro Fuchs&Peer ausgeführt. Ich war ebenfalls beim Innenausbau beteiligt.

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Fotos @ JĂźrgen Eheim


Innbad EM1 S2014 / Betreuer Rauch Verena I Niedermair Ivan Institut für Experimentelle Architektur ./studio3

Idee ist es, ein offenes Freibad für Innsbruck zu schaffen, das natürlich vom Inn gespeist wird. Möglichkeiten für diverse Freizeitaktivitäten und öffentliche Verweilbereiche sollen entstehen. Im Inneren des Bauwerks wird die Infrastruktur für ein Bad untergebracht (Umkleiden, Duschen, Toiletten usw.). Ein Saunabereich und ein Ruhebereich mit einzelnen Kammern werden in das Gelände eingegraben. Ein Einbinden des Fußgänger- und Radweges über dem Gebäude schafft eine multible Nutzung. Zugänge zu Sandbänke im Freibereich und im Gebäude, schaffen Raum am Fluss. Das Bauwerk bildet eine strömungsreduzierte Zone durch das natürliche Phänomen der Kehrwasserbildung. In der Verlängerung des Kehrwasserriegels erstreckt sich ein Steg um in die Mitte des Flusses zu gelangen. Das Gebäude lebt vom Wasserstand des Flusses. Der Pegelstand bestimmt, welche Bereiche des Gebäudes genutzt werden können. Somit wird der Besucher zu einer flüchtigen Momentaufnahme der Verschmelzung von Stadt und Fluss.

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Konzeptschnitt


Ein Hindernis am Rand des Flusslaufes bildet auf der Rückseite einen Wirbel, der an Kraft verliert. Dies wird Kehrwasser genannt. In diesen Zonen ist es Wassersportlern wie z. B. Kajakern möglich, eine kurze Pause einzulegen. Je nach Strömungsgeschwindigkeit kann dies auch als Schwimmzone verwendet werden.

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Strömuingsverhalten

Kehrwasser


Sßdansicht entlang des Inn´s


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Perspektive im Inneren

Querschnitt


FORM FOLLOWS PERSPEKTIVE Kunstboot 2013 / 135m² Wohnungsausstellung Atelier „alsRaumstück“

Form Follows Perspective ist eine Installation des Kollektivs „alsRaumstück“. Wir setzten uns dabei mit der Bewegung im Raum auseinander. Das Kunstwerk ist eine transformierte Landschaft der Berge rund um Innsbruck, welche sich dem Betrachter nur von einem Standpunkt im Raum offenbart. Ansonsten bietet es Raum für Interpretation.

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Black Betty Föhnfest 2013 / Kulturbäckerei Innsbruck / mit Saurer Lisa (fernweh) & Benedikt Simon (alsRaumstück)

Die Arbeit ist ein Zusammenschluss zwischen dem klassischen Handwerk der Schneiderei und moderner 3D-Druck Technologie. Ausgestellt wurde es im Zuge des der Veranstaltung der Kulturbackstube „Bäckerei Föhnfest 2013“

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MOUSTACHE WHISKEY BAR Mobile Whiskey Bar 2013 / Cafe I Bar Moustache Innsbruck mit Sch채ffer Jonathan

Die Idee einer mobilen Whiskeybar endstand bei einem Teammeeting im Cafe/Bar Moustache Innsbruck. Jonathan und ich waren Teil des Barteams und meldeten uns freiwillig f체r den Bau und die Betreuung der Whiskeybar. Es sollte eine einfache kompakte Bar werden, die leicht lagerbar ist. Wir entschieden uns f체r ein Falt- und Stecksystem. Um das ganze geschlossen zu halten, verbindeten wir die Seitenteile mit der Front mittels aufgeschnittener Feuerwehrschlauch. Somit blieben die Seitenteile flexibel. In weiterer Folge entwickelten wir das Layout f체r die Karten mit eigener Bewertung.

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Modellbau


„A0 Forum“ Diplom Moritz Hanshans 2016 / Studio Hani Rashid / Universität für angewandte Kunst Wien M 1:200 / Masse 40x150 cm / Aufbereitung bis Endfertigung 3d-Druck / Laser / CNC - Fräse

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„Dataspace“ Diplom Laurent Thill 2016 / Institut für Experimentelle Architektur ./studio3 / Innsbruck M 1:200 + M 1:500 / Masse 50x50 cm / Aufbereitung bis Endfertigung 3d-Druck / Laser / CNC - Fräse

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Ich freue mich auf Ihre Rückmeldung

DI Eichinger Robert ADRESSE 6020 - Innsbruck E-MAIL roberteichinger@gmx.at MOBIL (+43) 0699/196 775 09


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Eichinger Robert  

Architecture Portfolio of my Academic and Professional work

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