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November / Dezember 2016

Gemeindebrief Dankbar!


Inhalt Begrüßung Ev. in Meerbusch: Angedacht Ev. in MB: Dankbar sein – Beispiele 2016 Verabschiedung: Pfarrerin Ute Saß Dankeschön! Ev. in MB: Konzert des Kirchenkreises Ev. in MB: Konzerte Ankündigungen Gottesdienste Weitere Gottesdienste Besondere Gottesdienste Regelmäßige Veranst. Kreuzkirche

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Regelmäßige Veranst. Versöhnungskirche Wertefragen: Klaus Bonhoeffer KinderKirche: Advent im Kindergarten Kirche für alle: Adventskalender Kirche ohne Grenzen: Pappkarton Kirche für alle: Gottesdienstzeiten Aus dem Presbyterium Aus der Gemeindestiftung … und übrigens Freud und Leid Initiativen + Ansprechpartner/innen An wen Sie sich wenden können

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Titelbild: Gabernig Cartoon: Michael Hüter für die Ev. Kirche im Rheinland Fotos: S. 3: Kreuzkirche an Heiligabend 2015, Furchheim; S. 4: Schniewind; S. 6: Gabernig; S. 7 + 34: www.gemeindebrief.de; S. 9: Furchheim; S. 10: Winkler, Furchheim; S. 11: HorstmannRabba, Furchheim; S. 12: www.kirchenklaenge.de; S. 33: Diakonie RWL, Nehmzow.

Der Gemeindebrief wird herausgegeben von V.i.S.d.P. B. Furchheim (02159 / 961846, der Evangelischen Kirchengemeinde Lank, bettina@furchheim.de) Nierster Str. 56, 40668 Meerbusch. Redaktionsschluss: Homepage: www.evkgmlank.de Diese Ausgabe 30.09.2016 Redaktion: Jenny Allpas, Bettina FurchNächste Ausgabe 25.11.2016 heim, Heike Gabernig, Angelika KirchholDruck Werkstatt Impuls tes, Antonia Knospe, Walter Stecker (HPZ Krefeld), Kempen Redaktionelle Bearbeitung: B. Furchheim Auflage 4.000 Exemplare Korrekturlesen: Lutz Hilbert

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Begrüßung

Liebe Gemeinde! Bald ist es wieder soweit – Advent und damit Weihnachten rückt näher. Man könnte sagen, „der Advent steht kurz vor der Tür“. Unterschiedliche Türen werden im Advent geöffnet. Vielleicht in Ihrem eigenen, ganz persönlich für Sie gestalteten Adventskalender? Jeden Tag dürfen Sie ein neues Türchen öffnen, jeden Tag sind Sie gespannt, was sich dahinter verbirgt. Und hoffentlich erfreut, über Ihre Entdeckung nach dem Öffnen. Jeden Wochentag, von Montag bis Samstag im Advent, öffnen Menschen ihre Türen für Sie und laden ein zum lebendigen Adventskalender. Lebendig durch die Geschichten und Gedichte der Gastgeber, durch die Musik und durch die gemeinsamen Lieder, durch Glühwein oder Punsch, durch Plätzchen oder Salziges. Lebendig aber auch durch die Gäste, die sich darauf einlassen, eine halbe Stunde innezuhalten in der meist hektischen Zeit vor Weihnachten. Dankbar können wir sein für das Öffnen dieser Türen, für die Gelegenheit, zu entdecken, was sich dahinter verbirgt, für die Gemeinschaft, die entsteht. Sicherlich sind Ihnen in diesem Jahr unzählige Türen begegnet. Viele waren offen oder konnten sie öffnen, manche blieben vielleicht auch verschlossen. Hinter den einen hat sich Wunderbares gezeigt, hinter anderen auch Trauriges und Belastendes. Jeder von uns hat seine persönlichen Erlebnisse – seine eignen Türen. Manchmal schließt sich auch eine Tür – und dafür öffnet sich eine andere. Auch für diese Türen können wir dankbar sein.

Manchmal öffnet sich eine Tür auch nur für einen Spalt. Das empfinde ich an Weihnachten: Es ist, als ob wir durch diesen Spalt einen Blick von etwas erhaschen können, an das wir glauben, das uns Wunderbares erahnen lässt. „Dankbar“ so lautet der Titel dieses Gemeindebriefes. Dankbar für 20 Jahre, die Ute Saß in unserer Gemeinde war. Dankbar für den Reichtum, der uns in unserer Gemeinde geschenkt ist: an Menschen und Gaben, an Miteinander und Füreinander, an Altbewährtem und Neuem. Einen kleinen Teil davon können wir in unserem Gemeindebrief abbilden. Sie hätten sicherlich noch viele Beispiele mehr – überlegen Sie, erzählen Sie uns davon! Ich wünsche Ihnen viele geöffnete Türen, durch die Sie dankbar gehen können Bettina Furchheim

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Evangelisch in Meerbusch

Angedacht te Graf nahm die Bohnen mit, um so die schönen Momente des Tages bewusster wahrzunehmen und um sie besser zählen zu können. Für jeden schönen Augenblick, den er tagsüber erlebte – einen fröhlichen Plausch auf der Straße, das Lachen seiner Frau, ein köstliches Mittagessen, eine feine Zigarre, einen schattigen Platz in der Mittagshitze –, für alles, was ihn freute, ließ er voll Dankbarkeit eine Bohne von der rechten in die linke Jackentasche wandern. Manchmal waren es gleich zwei oder drei. Dankbarkeit! Ein schönes Wort – aber leiAbends saß der alte Graf zu Hause und der oftmals nur ein Wort. Wir leben in eizählte die Bohnen aus der linken Tasche. Er nem immer noch reichen Land. Alles haben genoss diese Minuten. So führte er sich vor wir im Überfluss – und das, obwohl immer Augen, wie viel Schönes ihm an diesem Taweniger Menschen sich alles leisten könge widerfahren war. Und er freute sich und nen. Kinder und Ältere sind von der Armut war dankbar. Ein gelungener Tag. Ein Tag, besonders betroffen. Doch wer sich im Defür den es sich gelohnt hatte zu leben.“ zember Erdbeeren kaufen kann und im JaDanken – die Buchstaben können auch annuar Rosen, wer vor seinem Schrank steht ders zusammengestellt werden: Denk-an. und nicht weiß, was er/sie anziehen soll, Zum Danken gehört ein Denk-an-Stoß. Da der steht in der Gefahr, dass sein Wohlstand können Bohnen in einer Hosentasche schon ihn erblindet. Dankbarkeit wird ein schwe- sehr hilfreich sein. res Wort. Wer alles als selbstverständlich Und zum Danken brauchen wir ein Du. Jeeinordnet, stolpert in die Unzufriedenheit. mand, dem wir danke sagen können: ich Manchen fällt es sehr schwer, sich zu bedanke DIR, oder: Danke, das hast DU gut danken. Es ist ihnen peinlich. Oder sie sind gemacht. Oder: Danke, DU hast mir sehr zu stolz. Sie wollen auf niemand angewiesen geholfen! Das vergessen wir leider leicht. sein. Sie wollen lieber alles allein schaffen. Gerade die Advents- und Weihnachtszeit Sie möchten nicht zugeben, dass sie manzeigt uns deutlich, dass unser Gegenüber des ches anderen zu verdanken haben. Dankens vor allem Gott ist. Er wird Wir brauchen dringend Augen, die all das Mensch. Er beginnt wie wir. Er lässt sich Gute und Schöne auch wirklich sehen, für ganz auf uns ein, mehr noch: er gibt sich das wir danken können. Vielleicht hilft uns ganz in unsere Hände. Sein Weg mit uns ist dazu die Geschichte des alten Grafen: „Er menschenmöglich. Wenn das kein Grund verließ niemals sein Haus, ohne sich zuvor für Dankbarkeit ist. eine Handvoll Bohnen einzustecken. Der alPfarrerin Birgit Schniewind, Osterath

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Evangelisch in Meerbusch

Rückblick 2016: Dankbar sein Lank: „give-box“ an den Kirchen

Dankbar hat die Gemeinde miterleben dürViele gute und erfreuliche Dinge passieren fen, wie diese Projekte durch viel ehrenin einer Kirchengemeinde… dazu gehört amtliches Engagement möglich waren: vor allen Dingen auch das ehrenamtliche Menschen haben von ihrer Zeit abgegeben, Engagement von Menschen und die Folgen, sind dabei Jugendlichen zum Vorbild gedie ein solches hat: 2012 und 2016 entstan- worden, haben sich selbst als ein Stück Geden kleine Häuschen an unseren beiden meinde verstanden. Kirchen – „give-box“ genannt. Sie sind seit- Dankbar sind die Menschen, die täglich undem Orte, an denen Menschen etwas abge- sere give-boxen besuchen. Nicht selten sind ben können, was sie selbst nicht mehr hadiese Orte nämlich auch Orte der Begegben möchten, was aber noch gut erhalten nung – manchmal zufällig, aber auch verabund durchaus noch zu gebrauchen ist: Büredet. cher, Spielzeug, Haushaltswaren, Dekorati- Dankbar ist die Gemeinde auch für das Pfleonsgegenstände und vieles mehr. „Geben gen der Häuschen: eine Dame aus Lank hat und nehmen“ lautet der Slogan über diesen sich der Aufgabe angenommen, Dinge, die Angeboten, die keinesfalls nur für bedürfti- nicht in die boxen gehören (wie z.B. Kleige Menschen eingerichtet wurde, wie man- dung), dreckige und kaputte Gaben auszuche argwöhnen. Hineingehen kann jeder, sortieren und wegzuschmeißen. Dafür fährt hineinlegen kann jede, etwas mitnehmen sie sogar auch nach Strümp. ebenfalls. Dankbar sind wir auch für manches wach2012 bauten zehn Konfirmandinnen und same Auge und die tätige Hand anderer GeKonfirmanden unter der Leitung von ehren- meindeglieder, damit die beiden Häuschen amtlich tätigen Erwachsenen die give-box eben nicht zu Müllhalden und Schandflean der Kreuzkirche. Obwohl es damals im cken werden, wie es leider schon an andeJanuar und Februar sehr kalt war – das ren Orten mit solchen Einrichtungen (z.B. Thermometer zeigte mitunter 10 Grad Celsius – motivierten die Erwachsenen mit Grillwurst und frischen Brötchen und viel guter Laune – ein Erfolg! In diesem Jahr war es ein Strümper Elternpaar, das im Rahmen der KonfiAbschluss-Projekte mit einer Gruppe das Unternehmen möglich machte. Ergebnis: eine farbenfrohe und ansprechende give-box an der Versöhnungskirche (siehe Foto).

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Evangelisch in Meerbusch

Rückblick 2016: Dankbar sein in Düsseldorf) passiert ist. Sie sollen weiterhin ein gutes Aushängeschild unserer Kirchengemeinde bleiben. Damit wir auch in Zukunft sagen können: Danke!

Wir haben noch mit dem alten Presbyterium die erste Schritte getan, dass unsere Kirchenfenster nun endlich in Ordnung gebracht werden konnten. Dazu haben viele Menschen beigetragen mit ihren Spenden, Heike Gabernig mit Zeit und Ideen. Fast ein Jahr hat der Bauausschuss diese Arbeiten intensiv begleiOsterath: Neue Kirchenfenster tet. Zwei Dinge wurden immer wieder ausEs gibt vieles, wofür wir in diesem Jahr gesprochen: das Ende der Bauzeit 30. Sepdankbar sind: für die vielen Kinder, die bei tember und das Ende der Finanzen 250.000 uns getauft wurden, für die Jugendlichen, Euro. Beides wurde gut eingehalten, auch die sich konfirmieren lassen, für die jungen wenn wir unser Spendenziel von 60.000 EuPaare, die verbindlich einen gemeinsamen ro noch nicht erreicht haben. Am 2. OktoLebensweg gehen. ber konnten wir mit einen sehr schönen Für die vielen Ehrenamtlichen, ohne die Erntedankgottesdienst, der mitgestaltet weder die Feste der Gemeinde noch der Ök. wurde von der Kindertagesstätte HimmelBiergarten, die großen Feste für Senioren zelt und einer wunderbaren Soirée, die muoder die kleineren Geburtstagsfeiern, die sikalisch umrahmt wurde von Johannes Kinderbibeltage oder die Veranstaltungen Swalve, Geige und Jörg Schniewind , Gitarfür Frauen, Männer und Jugendlichen statt- re wieder in unserer Kirche feiern. Die neufinden können. en Fenster strahlen, alles sieht hell und Mit der Presbyteriumswahl im Februar haleuchtend aus. ben neue Menschen die Verantwortung der Gemeindeleitung übernommen. Besonders dankbar sind wir, dass wir wieder einen ehrenamtlichen Vorsitzenden haben. Das entlastet uns Pfarrer spürbar. Eine Sache aber liegt mir besonders am Herzen: Die Ev. Kirche Osterath erstrahlt in hellem, bunten Licht. Foto: Blauth

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Evangelisch in Meerbusch

Rückblick 2016: Dankbar sein Dass die Zusammenarbeit mit der Architektin, May-Lin Stollbrink und dem Unternehmer, Herrn Jürgens, so gut und reibungslos geklappt hat ist nicht selbstverständlich. Dafür sind wir zutiefst dankbar!

für die ältere Genration durchführt- in diesem Jahr waren die einzelnen Programme höchst angenehm. Ob Frühlings- oder Herbstfest, ob die Seniorenfreizeit in Cuxhaven oder auch die vier Tage „Urlaub Birgit Schniewind ohne Koffer“ – danke für die strahlenden und erleichterten Gesichter der Menschen, Büderich: Urlaub ohne Koffer die mit dabei gewesen sind. Sie konnten sich freuen, sie konnten Gemeinschaft erleDanke können wir für all die wunderbaren ben unter Gottes guten Empfehlungen, sie Erlebnisse mit Seniorinnen und Senioren konnten auf vielfältige Weise erfahren, wie sagen. Auch wenn die Evangelische Kirgut das Leben sein kann. Auch wenn die chengemeinde seit vielen Jahren Angebote Vorbereitungen jedes Mal sehr intensiv und anstrengend sind – das Lächeln der Seniorin oder des Seniors sagt: Danke. Dafür sage ich als Verantwortlicher für die Seniorenarbeit und Leiter der Fahrten wiederum: DANKE!

Wilfried Pahlke (+ Foto)

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Pfarrerin Ute Saß: Abschied nehmen Liebe Gemeinde, sehr gerne habe ich in den vergangenen 18 Jahren Dienst in dieser Gemeinde getan. Dankbar blicke ich zurück auf diese Zeit und die insgesamt 22 Jahre, die ich mit meiner Familie hier in Strümp gelebt und in der Evangelischen Kirchengemeinde Lank meine Heimat gehabt habe. Hier habe ich gelernt, was es heißt, Pfarrerin zu sein und wie ich das mit meinen Gaben ausfüllen kann. Seit dem 1. März 1998 teilte ich mir die Pfarrstelle in unserer Kirchengemeinde mit meinem Mann, die er zuvor 4 Jahre lang allein innehatte. Seit seinem Wechsel nach Osterath im Jahr 2010 bin ich allein Inhaberin der Pfarrstelle. Nun werden mein Mann und ich Meerbusch verlassen und in der Evangelischen Gemeinde Hückelhoven wieder gemeinsam arbeiten – mit zwei ganzen Pfarrstellen. Wir haben uns dazu entschlossen, weil wir den Wunsch haben, die letzten zehn Jahre unseres Berufslebens noch einmal gemeinsam in einer Gemeinde unsere Gaben einzusetzen – und dass sich diese Gelegenheit ergeben hat, freut uns sehr. Dennoch fällt der Abschied natürlich nicht leicht. Meine Gedanken gehen zu den vielen Erfahrungen zurück, die ich in dieser Gemeinde machen durfte. Dankbar blicke ich zurück  auf die vielen, vielen Begegnungen und Gespräche und das gemeinsame Leben in unseren Kirchen und in vielen Häusern und an anderen Orten, bei Freizeiten mit Jugendlichen, bei arbeitsintensiven Wochenenden mit dem Presbyterium und

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bei aufregenden Wanderungen in den Bergen … Zahlreiche Gemeindeglieder durfte ich begleiten und viele haben auch mich begleitet mit guten Worten und ihrem Gebet, mit eigenen Ideen und Phantasie und der Lust, Gemeinde zu gestalten, mit Kritik und Lob. auf Gottesdienste, die ich auch mit anderen zusammen und in großer Vielfalt gestalten konnte, auf gemeinsam geplante und durchgeführte Projekte mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen, auf Glaubenskurse und Feste, auf die ökumenische und die Weltgebetstagsarbeit und die Arbeit der Ök. Steins-Stiftung und vieles mehr, auf die verschiedenen Erfahrungen, die ich mit Menschen machen durfte – den ganz kleinen bis hin zu den ganz alten, denen, die das Leben und seine Möglichkeiten gerade für sich entdeckten bis hin zu denen, die vom Leben Abschied nehmen mussten. auf die Verbindung mit den Menschen, mit denen ich zusammenarbeiten konnte: im Presbyterium, in Ausschüssen, im Kreis der Kolleginnen und Kollegen und


Pfarrerin Ute Saß: Neues in Angriff nehmen der hauptamtlich Mitarbeitenden – und mit den vielen vielen Ehrenamtlichen, die sich dafür begeistern ließen, in dieser Gemeinde ihre Gaben einzubringen – manche für lange Zeit, andere für einzelne Projekte. Ich sehe dankbar, wie viele gute Beziehungen gewachsen sind und wie sehr die gegenseitige Unterstützung getragen hat und trägt und so viel möglich machte. Ich bin dankbar dafür, dass ich in einer so lebendigen Gemeinde mitwirken konnte. Vieles ist in den Jahren passiert und vieles hat sich verändert. Nicht alles, was ich mitgestaltet habe, ist gelungen, manches war auch mühsam und nicht für alle Aufgaben hatte ich die richtigen Gaben. Die, denen ich etwas schuldig geblieben bin, bitte ich um Vergebung. Manche sind nun auch traurig oder enttäuscht durch meinen Entschluss, von hier wegzugehen, das kann ich verstehen. Doch als Pfarrer und Pfarrerinnen sind wir immer nur Wegbegleiter/innen auf Zeit. Ich habe in der letzten Zeit – aber auch während meiner ganzen Zeit hier – sehr viel Wertschätzung erfahren und Vertrauen gespürt, und das stärkt mich für meinen weiteren Weg. Weggehen heißt nun für mich: Neues in Angriff nehmen, sich neuen Herausforderungen stellen, sich noch einmal selbst neu erleben. Dass ich das gemeinsam mit meinem Mann erleben kann, empfinde ich als großes Geschenk. Weggehen heißt auch: Vertrautes verlassen und Vertraute zurücklassen. Und: die Verantwortung, die ich für das Wachsen und Gedeihen dieser Gemeinde für eine Zeit – gemeinsam mit vielen an-

deren – getragen habe, in andere Hände legen. Dabei bin ich sehr zuversichtlich, denn es ist so viel Kraft und Zusammenhalt in dieser Gemeinde zu spüren, so viel Herz füreinander und die Bereitschaft, den weiteren Weg gemeinsam zu gestalten im Vertrauen auf Gottes Begleitung, die Gegenwart Jesu und die Kraft des Heiligen Geistes. Darum wird auch bei allen kommenden Herausforderungen der Weg dieser Gemeinde mit den jetzigen und den zukünftigen „Wegbegleiter/innen“ gesegnet sein. Mein Mann und ich gehen an einen anderen Ort im Vertrauen darauf, was Klaus Peter Hertzsch so gedichtet hat: Vertraut den neuen Wegen und wandert in die Zeit! Gott will, dass ihr ein Segen für seine Erde seid. Der uns in frühen Zeiten das Leben eingehaucht, der wird uns dahin leiten, wo er uns will und braucht. (EG 395) Dass der Segen Gottes die Evangelische Kirchengemeinde Lank und auch Sie alle weiter leitet und begleitet, wünscht Ihnen Ihre Pfarrerin Ute Saß

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Verabschiedung Pfarrerin Ute Saß Dankeschön! – ein paar Beispiele Über 20 Jahre wirkte Ute Saß in unserer Gemeinde als Pfarrerin. Zu ihrem Abschied

veröffentlichen wir exemplarisch einige Gedanken:

Kindergottesdienste, Kinderkirche, Kinderbibeltag … Wenn wir an Ute denken, dann vor allem an eine sehr harmonische Zeit im Kinderkirchen- Team. An viele perfekt vorbereitete Treffen, die immer in einer wunderbar entspannten Atmosphäre stattfanden. Ute hat uns die Texte näher gebracht, liturgische und kreative Bausteine an die Hand gegeben und war dabei offen für unsere Fragen, Vorschläge und Anmerkungen. Bei der Umsetzung hat sie uns freie Hand gelassen, stets bereit, mit uns als Team einen anderen Weg zu gehen. Das Gefühl, bei ihr ehrlich willkommen und aufgenommen zu sein, hat sicher auch jeder kleine Gottesdienstbesuchter gespürt. Wenn wir

an Ute denken, dann denken wir auch an ihre Zuversicht, ihre Offenheit, ihre Nähe und ihr Lächeln, kurzum eine sehr liebevolle Kinderkirchenleiterin. Liebe Ute, wir sagen danke und „Viel Glück und viel Segen auf all deinen Wegen“. Astrid Winkler

Wenn ich an Pfarrerin Ute Saß denke, fällt mir ein: Sie ist uns nahe – im Posaunenchor und beim CVJM Meerbusch. Sie begleitet uns mit Rat und Tat mit dem Evangelium im Rücken, mit ihrem Wissen, ihrer Kom-

petenz und mit dem Flügelhorn an den Lippen. Ute Saß interessiert sich für Menschen. Sie kann zuhören und wer sich auf ein Gespräch mit der Pfarrerin einlässt, muss damit rechnen, dass sie versucht, hinter die Fassade zu schauen. Und dies gelingt ihr meist auch ganz schnell. Liebe Ute Saß, wir rufen Dir ein dickes Danke zu und wünschen Dir und Deinem Mann Gerhard Gesundheit, Zufriedenheit, Gottes Segen und eine erfolgreiche Arbeit im neuen Amt in der evangelischen Gemeinde Hückelhoven und natürlich im dortigen Posaunenchor. Du wirst uns fehlen! Werner Schümers

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Verabschiedung Pfarrerin Ute Saß Das Herz der Partnerschaft zwischen unserer Gemeinde und Krügersdorf in Brandenburg sind und waren die gegenseitigen Besuche zum Himmelfahrtstag, die jedes Jahr stattfanden, maßgeblich mitgestaltet vom Ehepaar Saß. Nur durch ihre aktive Unterstützung seit 1994 konnte diese Kontinuität erreicht werden. Gerne denke ich an unsere gemeinsamen, langen Fahrten im Gemeindebus, Ute und ich abwechselnd am Steuer mit einer fröhlichen Schar von erwartungsvollen Gemeindegliedern im Fond. Genossen haben wir den herzlichen Empfang von Pfarrerin Tiedeke und ihren Gemeindegliedern auf dem Anger vor der Krügersdorfer Kirche. Erfreut haben wir jedes Mal die Fortschritte der Restaurierung der Kirche wahrgenommen. Unvergessen sind die vielen liebevoll instand gesetzten Dorfkirchen im Pfarrsprengel Krügersdorf und die ein-

drucksvollen Ausflüge mit Schiff oder Stocherkahn auf Oder, Spree und Schwielochsee. Wichtig waren aber vor allem die Gespräche in zwangloser Runde, die uns mit den unterschiedlichen Lebenswirklichkeiten vertraut machten und so dazu beitrugen, mögliche Klischees und Vorurteile abzubauen – ein wichtiger Beitrag zur Wiedervereinigung! Ingeborg Horstmann-Rabba

gleitet und in unseren Gottesdienst einfließen lassen. Es hat immer viel Spaß gemacht, mit ihr und anderen Frauen aus Strümp und Bösinghoven, evangelisch und katholisch, den Weltgebetstag vorzubereiten, in die vorgeschlagenen Bibelverse einzusteigen und aus den vorgegebenen Texten einen fröhlichen Gottesdienst zu gestalten. Utes Gedanken und Interpretationen, die den Gottesdienst erst richtig rund machten, Wenn ich an Ute Saß denke, dann fallen waren für mich eine große Bereicherung. mir die vielen spannenden VorbereitungsGemeinsam sind wir so um die ganze Welt treffen für den Weltgebetstag der Frauen gereist, von den Bahamas über Frankreich, ein. Es war Ute immer anzumerken, dass ihr Polen und Ägypten bis in die Südsee. Die dieses Thema und die Stellung der Frauen Eindrücke werden bleiben. Angelika Kirchholtes weltweit wichtig sind. Mit viel Empathie und Interesse hat sie deren Engagement be- Foto: Familienfreizeit in Oberjoch 2009

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Adventliches Konzert zum Reformationsjubiläum Zuhörer auch den Vorzug einer freien Sicht auf alle Mitwirkenden und den Genuss einer ganz besonderen Akustik in dieser wunderschönen Gründerzeit-Kirche.

Sonntag, den 27.11.2016 (1. Advent) 18.00 Uhr, Lutherkirche Krefeld Konzert und Lesung mit Bach-LutherKantaten zum 1. Advent

„Schwingt freudig euch empor“ heißt das Motto eines gemeinsamen Konzertes der Kirchenmusikerinnen und Kirchenmusiker in unserem Kirchenkreis, mit dem das neue Kirchenjahr am 1. Adventssonntag festlich eingeläutet wird. Anlass ist das 500-jährige Reformationsjubiläum, das mit einer Vielzahl von Veranstaltungen gefeiert wird. Ohne Musik und Gesang ist unser Gottesdienst nicht denkbar. Dies ist eine elementare Errungenschaft der Reformation. Martin Luther selbst führte ja den Gemeindegesang ein und war Dichter von Chorälen und Verfasser von Melodien, die sich bis heute in unserem Gesangbuch finden. Auf diesem Fundament entstanden auch die geistlichen Kompositionen von Johann Sebastian Bach. Dass seine Kantaten auch heute noch aktuell sind, wird der niederrheinische Theologe und Kabarettist Okko Herlyn dem Publikum auf seine unverwechselbare Art erläutern. Mit der Auswahl der Lutherkirche in Krefeld als Aufführungsort für zwei der schönsten adventlichen Bach-Kantaten haben die

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Zur Aufführung kommen die Kantaten „Nun komm der Heiden Heiland“ BWV 61 und „Schwingt freudig euch empor“ BWV 36 von Johann Sebastian Bach Gastredner: Professor Okko Herlyn Mitwirkende: Elisa Rabanus, Sopran; Esther Borghorst, Alt; Johannes Klüser, Tenor; Sebastian Neuwahl, Bass Chor des Kantorenkonventes KrefeldViersen Camerata Louis Spohr Düsseldorf Continuo: Claudia Jacobs und Daniel Plöhn Leitung: Stefanie Hollinger und Klaus-Peter Pfeifer

Eintrittskarten zu 15 Euro (Kinder, Jugendliche, Schüler und Studenten zahlen nur 5 Euro) im Vorverkauf bei der Diakonie Krefeld-Viersen, Westwall 40, 47798 Krefeld Öffnungszeiten: Mo - Do, 8 - 12.30 Uhr und 13 - 17 Uhr, Fr 8 - 12.30 Uhr und bei den Mitwirkenden. Restkarten an der Abendkasse der Lutherkirche, Lutherplatz 1, 47805 Krefeld Einlass 17.15 Uhr Eine Veranstaltung des Kirchenkreises Krefeld-Viersen Mehr Infos: www.kirchenklänge.de Klaus-Peter Pfeifer, Kreiskantor


Evangelisch in Meerbusch

Konzerte in den Gemeinden KREUZKIRCHE LANK Nierster Straße 56

EV. KIRCHE OSTERATH Alte Poststraße 15

Sonntag, 27. November 2016, 11 Uhr Festgottesdienst: 40 Jahre Kreuzkirche

Sonntag, 6. November 2016, 18 Uhr Bassbariton und Orgel

Christopher Tamblin Messe für Chor und Orgel Ev. Kantorei Lank Chor 94 Lank Hans-Günther Bothe Orgel Leitung: Claudia Jacobs

Lieder von Beethoven, Laufer u.a. Orgelwerke von Bach, Buxtehude, Kokkonen u.a. Volker Mertens, Bassbariton Rüdiger Gerstein, Orgel

VERSÖHNUNGSKIRCHE STRÜMP Mönkesweg 22

Sonntag, 11. Dezember, 18 Uhr Offenes Advents- und Weihnachtssingen

Alte und neue Lieder aus Deutschland und Samstag, 3. Dezember 2016, 17 Uhr Adventskonzert mit Schülerinnen und Europa mit der Ev. Kantorei Osterath und InstruSchülern der Musikschule mentalisten

Montag, 16. Januar 2017, 18.00 Uhr „Das kleine Konzert extra“ Trainingskonzert der Teilnehmer des Wettbewerbs „Jugend musiziert“

Festliche Musik wurde in St. Stephanus geboten: Ein gemeinsames Konzert von Meerbuschs Ev. Kantoreien und dem „Chor 94“, Lank. Foto: Gesse

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Konzerte / Ankündigungen Gemeinde unterwegs … Fahrten und Freizeiten „Auf den Spuren der Reformation 2017“ - Mit Martin Luther auf die Reise zu den Anfängen der Reformation. An zwei Terminen: 17. bis 22.04.2017 und 08.10. bis 13.10.2017. 1. Tag: Lutherstadt Eisleben Besichtigung des Geburtshauses und der Dauerausstellung „Von daher bin ich“ – Martin Luther und Eisleben 2. Tag: Halle und Leipzig Stadtführung Halle, Besuch der Marktkirche, Marienbibliothek. Leipzig – Stadtführung zum Thema Luther und die Leipziger Disputation sowie Wegbegleiterinnen Luthers. 3. Tag: Torgau – Brennpunkt der Reformation Führung „Martin Luther, Katharina von Bora und die Reformation“. Stadtkirche St. Marien, Schloss Hartenfels, Katharina Luther-Stube. Nachmittags: Freizeit in Halle. 4. Tag: Lutherstadt Wittenberg, Wiege der Reformation Spaziergang auf den Spuren Luthers, Melanchthons und Cranachs. Besuch der Stadtkirche St. Marien, Melanchthon-Haus, Cranach-Höfe, Schloss-Kirche Allerheiligen mit der Tür der 95 Thesen, Lutherhaus. 5. Tag: Erfurt – Lutherrose und Priesterweihe Besuch des Augustinerklosters mit Lutherzelle und historischer Bibliothek anschließend Stadtführung mit Besuch des Doms. 6. Tag: Eisenach und Wartburg – Junker Jörg und die Lutherbibel Besichtigung der Wartburg mit authentischem Wohn– und Arbeitsraum Luthers. Zeit zur freien Verfügung in Eisenach. Rückfahrt nach Lank. Reisepreis im DZ 695 Euro; EZ-zuschlag 124 Euro – inkl. Halbpension, Eintrittsgeldern, Führungen, Begleitung durch Reiseleiter von „Kluges Reisen“. Die biblische Betreuung der Reise im April 2017 übernimmt Pfarrer i.R. Falk Neefken, im Oktober Pfarrerin Heike Gabernig Anmeldung: Für die Reise im April sind noch einige wenige Plätze frei – für Oktober gibt es eine Warteliste. Anmeldung im Gemeindebüro. Zu „Luther“ siehe auch Vortragsankündigung Seite 17.

Angebote für Erwachsene – regelmäßige Gruppen Ökumenisches Frauenfrühstück (9 Uhr, Versöhnungskirche) 02. November: (Mittwoch!) „Grundzüge des Ganzheitlichen Gedächtnistrainings“ – mit Barbara Poß-Hartmann, zertifizierte Ganzheitliche Gedächtnistrainerin (BVGT e.V.) aus Strümp 06. Dezember: Besinnliches Adventsfrühstück

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Ankündigungen Ökumenischer Frauengesprächskreis (17-19 Uhr, Versöhnungskirche) 23. November: „Geben und Schenken – Erst durch das Schenken wird der Mensch zum Menschen“ – mit Gaby Mock

Ökumenische Abendmeditationen Lank (mittwochs, 19 Uhr) 23. November: St. Stephanus, „Maria Magdalena am offenen Grab“ Im Anschluss sind alle herzlich eingeladen, bei Wein, Brot und Käse noch zum Austausch zusammenzubleiben.

Männerfrühstück … und mehr (freitags, 9.30 Uhr) 18. November: „Wie sicher ist unser Geldvermögen?“ – mit Ernst-Hermann Eckes aus Strümp 16. Dezember: „Die Lehrautorität des Papstes“ – mit Lic. iur. can. Jessica Schnabel aus Bonn (in Kooperation mit dem familienforum edith stein, Neuss) Nähere Informationen bei Dr. Klaus Werther, Tel. 02159 / 7166.

Frauenhilfe (mittwochs (2. + 4. i.M.), 15 bis 17 Uhr, Kreuzkirche) 09. November: „Mit leichten Beinen durch die Jahreszeit“ (Die Pflege der Beinvenen) – mit Angelika Fastenrath 23. November: Weihnachtliches Basteln mit Kindern aus dem ev. Kindergarten 07. Dezember: Besinnliche Adventsfeier Informationen bei Beate Kasprowicz, Tel. 02150 / 1830.

Besondere Veranstaltungen Bibelkurs in der Versöhnungskirche , 19.30 Uhr Der Bibelkurs hat das Thema „Menschen unterwegs“, ausgewählte Psalmen, Teil II. Textgrundlage: Gute-Nachricht-Bibel – mit Pfarrer i.R. Dr. Arnold Pfeiffer 21. Dezember: Der Friedefürst und sein Reich, Psalm 72 Der nächste Bibelkurs im Ökumenischen Bibelseminar beginnt im Januar 2017 „Mit Luther die Bibel lesen I“ Einführung durch Dr. Arnold Pfeiffer Beginn jeweils um 19.30 Uhr 18. Januar: Luther als Bibelausleger 15. Februar: Die Bibel als Gotteswort bei Martin Luther Weitere Termine und Themen in der nächsten Ausgabe des Gemeindebriefes.

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Ankündigungen tgif – Thank God it´s Friday (19.30 Uhr, Versöhnungskirche) 28. Oktober:

„(Kinder-)Fragen zum Glauben“. Kinder stellen so viele Fragen! Daher beschäftigen wir uns zum zweiten mal mit dem Thema. Unser Gast: Monika Plank 25. November: Dritte Welt - Ursachen der Flucht. Wo sitzen die Verursacher? Was können wir tun? Wir diskutieren mit unserem Gast, Pfarrerin Frauke Laaser vom GMÖ (Gemeindedienst in Mission und Ökumene). Weitere Infos bei Uwe Furchheim, Tel. 02159 / 8096006

Veranstaltung des Frauenreferates Kirchenkreis Krefeld-Viersen: Musik und Gesang zum WGT aus den Philippinen zum Thema: Was ist denn fair? Alle, die Freude am Singen haben, sind eingeladen, die neuen Lieder für den Weltgebetstag 2017 kennenzulernen und schon einmal mitzusingen. Am Donnerstag, 3. November um 19.30 Uhr in der Versöhnungskirche in Meerbusch-Strümp, Mönkesweg 30, unter Leitung von Barbara Schiebold, Kirchenmusikerin und Pastorin Katrin Meinhard, Frauenreferentin, WGTTeam. Anmeldung unter Tel. 02151 / 9340975. Für die Kosten der musikalischen Begleitung freuen wir uns über einen kleinen freiwilligen Beitrag. Foto: „A Glimpse of the Philippine Situation“ von der philippinischen Künstlerin Rowena Apol Laxamana Sta Rosa, © Weltgebetstag der Frauen – Deutsches Komitee e.V.

Gedenken an die Reichspogromnacht am 9. November Im Rahmen einer öffentlichen Gedenkveranstaltung der Stadt Meerbusch am Mittwoch, 9. November 2016, (Uhrzeit etc. siehe Ankündigungen in der Presse), am Mahnmal Kemper Allee / Ecke Hauptstraße, Meerbusch-Lank, sollen die Ereignisse des 9. November 1938 in Erinnerung gerufen werden. Im Namen aller Meerbuscher wird so ein Zeichen gegen das Vergessen gesetzt, ein Zeichen für Toleranz und verständnisvolles Miteinander.

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Ankündigungen Ökumenische Woche Osterath „Martin Luther – Gestalter und Getriebener“ am 17. November, 19 Uhr Buch und Kunstkabinett Mönter, Osterath, Kirchplatz; Eintritt: 5 Euro Referent: Pfarrer i.R. Falk Neefken Martin Luthers Erfolg basiert auf dem Zusammenspiel seiner dynamischen Persönlichkeit mit dem gesellschaftlichen Reformbedürfnissen seiner Zeit. In Deutschland bildete sich der Territorialstaat heraus, das Papsttum befand sich in einer Legitimationskrise, der Kaiser war geschwächt durch die Türkengefahr, die Gesellschaft selbst befand sich im Umbruch – genial wusste Luther die Sehnsucht nach Reformen von Kirche und Staat gestalterisch zu nutzen und war doch zugleich ein von seinen Vorstellungen und von seinen Anhängern Getriebener.

Basar des Ökumenischen Kreativkreises Strümp Auch 2016 werden wir wieder einen Adventsbasar veranstalten. Er findet am Samstag vor dem 1. Advent, am 26. November, in der Versöhnungskirche statt – von 13.30 - 16.30 Uhr. Wie immer stehen viele schöne Dinge zum Verkauf . Außerdem können Sie in unserer gemütlichen Cafeteria ein vielfältiges Kuchenangebot probieren. Der Erlös geht auch in diesem Jahr zu einem großen Teil nach Temesvar in Rumänien. Der deutsche Verein „Hilfe für Kinder e.V.“ in Heinsberg unterstützt seit 1996 Kinderheime, Betreuungseinrichtungen für behinderte und benachteiligte Kinder, Straßen- und Romakinder, Kinderkliniken und bedürftige Familien in Temesvar und im Kreis Temes durch konkrete Projekte, monatliche Zuwendungen oder Einzelhilfen mit dem Ziel, die Lebenssituation benachteiligter Kinder dauerhaft zu bessern oder Hilfe in Notsituationen zu leisten. Ganz wichtig: Jede Spende erreicht die Bedürftigen zu 100 Prozent. Es wird nichts für Verwaltungskosten abgezogen. Spendenkonto: „Hilfe für Kinder e.V.“ Heinsberg, Postbank Köln, IBAN: DE 28370100500071650508, BIC: PBNKDEFF. Herzlich willkommen zum Basar – der Ökumenische Kreativkreis freut sich!

Karin Seiffert

Herzliche Einladung zu den Seniorenadventsfeiern Kreuzkirche: am Mittwoch, 30. November von 15 bis 17 Uhr Versöhnungskirche: am Montag, 5. Dezember von 15 bis 17 Uhr. Alle Gemeindeglieder ab 65 Jahren aus den jeweiligen Bezirken sind herzlich willkommen.

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Gottesdienste Strümp – 11.00 Uhr

Versöhnungskirche

Lank – 11.00 Uhr

Unsere Gottesdienste

Kreuzkirche

Monatslied November: Wer nur den lieben Gott lässt walten (EG 369)

Gabernig + Saß

6. November

13. November

Pahlke

Gabernig

20. November

Verabschiedung Pfarrerin Saß mit Posaunenchor

(A)

Ewigkeitssonntag

27. November

1. Advent

Meerbuscher Predigertausch

(A) 15 Uhr! Gabernig Gabernig + Kamphausen

Festgottesdienst zum 40. Geburtstag der Kreuzkirche, mit Chor

Monatslied Dezember: Wie soll ich dich empfangen (EG 11)

(T)

(A)

Gabernig

4. Dezember

11. Dezember

Neefken

18. Dezember

2. Advent 3. Advent

14.30 Uhr Gabernig mit Krippenspiel 18 Uhr Neefken mit Kantorei (A) 11 Uhr Gabernig —

24. Dezember Heiligabend

Gabernig

mit Konfirmandinnen und Konfirmanden

— 16 Uhr

Gabernig

18 Uhr

Gabernig

mit Singspiel der Kinder mit Posaunenchor

25. Dezember

26. Dezember

(T) 11 Uhr Gabernig

31. Dezember

(A) 18 Uhr! Gabernig

Altjahresabend

10 Uhr! Dr. A. Pfeiffer

(T)

1. Weihnachtstag 2. Weihnachtstag

1. Januar

Neujahr Abkürzungen: (A) = Abendmahl mit Traubensaft, (T) = Taufe

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Weitere Gottesdienste / Besondere Gottesdienste Besondere Gottesdienste für Kinder und Jugendliche Gottesdienst für Groß und Klein samstags, 16 Uhr in der Versöhnungskirche: 29.10. Gottesdienste im Kindergarten Lank, Schulstraße 2 mittwochs, 11 Uhr: — Zwergen-Gottesdienste im Kindergarten Lank, Schulstraße 2 freitags, 9.30 Uhr: 04.11. + 02.12. Kinderkirche in Strümp, samstags von 10-12.30 Uhr: 05.11. + 03.12. Kinderkirche in Lank, samstags von 10-12.30 Uhr: 26.11.

Weitere Gottesdienste Gottesdienste im Malteserstift, in der Kapelle, Am Wasserturm 8 - 14, Lank, freitags, 16.30 Uhr 04.11. – 11.11. (ökumenisches Totengedenken) – 02.12. Gottesdienste im Meridias Rheinstadtpflegehaus, Helen-Keller-Straße 7, donnerstags, 10.30 Uhr 03.11. + 01.12. 30-Minuten … , Kreuzkirche, freitags, 18.30 - 19 Uhr 04.11. Trost + 02. 12. Erwartung (im Rahmen des „lebendigen Adventskalenders“) Taizégottesdienste, freitags, 19.30 Uhr 04.11. St. Pankratius, Bösinghoven + 02.12. Versöhnungskirche

Gottesdienst zur Verabschiedung von Pfarrerin Ute Saß – 6. November, 11 Uhr in der Versöhnungskirche Anschließend Empfang und Gelegenheit für persönliche Verabschiedung

Ewigkeitssonntag – 20. November – Besondere Gottesdienstzeiten: Versöhnungskirche 11 Uhr mit Abendmahl und Kreuzkirche 15 Uhr mit Abendmahl – beide Gottesdienste musikalisch mitgestaltet vom Concerto Meerbusch Der Monat November steht im Zeichen von Sterben – Tod – und Abschied. Die Natur führt uns den ewigen Kreislauf von Werden und Vergehen vor Augen. Trauer braucht Räume! Einen solchen bieten wir u.a. mit unseren besonderen Gottesdiensten zum Ewigkeitssonntag, in denen wir unserer Verstorbenen und der Menschen gedenken, die wir seit November 2015 zu Grabe tragen und verabschieden mussten. Für jeden dieser Menschen entzünden wir eine Kerze mit seinem/ihrem Namen im Gottesdienst und sprechen ihre Namen aus.

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Besondere Gottesdienste Jubiläumsgottesdienst zum 40. Geburtstag der Kreuzkirche Am 1. Advent 1976 wurde der erste Gottesdienst im neu errichteten „Evangelischen Gemeindezentrum“ an der Nierster Straße gefeiert. Das wollen wir u.a. mit einem Festgottesdienst feierlich würdigen und begehen. Eine Kirche feiert Geburtstag! Das Programm dazu: Samstag, den 26. November 10-12.30 Uhr Kinderkirche an der Kreuzkirche: „Wie schön, dass es dich gibt!“ – wir feiern den Geburtstag unserer Kirche Für Kinder von 3-11 Jahren – Gottesdienst – Gruppenarbeit – Imbiss und eine Überraschung!!! (Zauberer) 18 Uhr Ausstellung und historischer Vortrag mit Musik Die Ausstellung mit Bildern und Film (zusammengestellt von Uwe Furchheim und Friedrich Lohmann) über 40 Jahre Kreuzkirche und das Leben in und an der Kirche wird schon 14 Tage vor dem Fest in der Kreuzkirche zu bewundern sein. Unser Archivar Friedrich Lohmann wird mit einem interessanten historischen Rückblick die Bilder lebendig werden lassen – Anekdoten und Anekdötchen eingeschlossen! Musikalisch begleitet diesen Abend der CVJM-Posaunenchor Lank unter der Leitung von Werner Schümers. Sonntag, den 27. November 10 Uhr „pre-church-event“: Wir pflanzen ein Lutherbäumchen auf der Glockenturmwiese „Komm bau ein Haus, das uns beschützt, Pflanz einen Baum, der Schatten wirft…“ 11 Uhr Festgottesdienst mit Musik der Chöre (Messe in G von Christopher Tambling), Predigt: Superintendent Pfarrer Burkhard Kamphausen Abschließend: Grußworte und Empfang mit Mittagsimbiss

„Haus der lebendigen Steine“ lautete das Motto des Gemeindefestes nach der Wiedereinweihung der frisch renovierten Kreuzkirche 2010.

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Regelmäßige Gruppen in der Kreuzkirche Wochentag

Angebot

Ansprechpartner

Kinder und Jugendliche Montag 16.30 - 18.00 Dienstag 16.30 - 18.30

MOKI Kindergruppe für alle Kinder ab dem 1. Schuljahr

M. Hübner

Konfirmandenunterricht H. Gabernig Jungen und Mädchen jeweils im 14-tägigen Wechsel

Mittwoch 16.30 - 18.00

MÄDCHENGRUPPE mit dem CVJM für alle Mädchen ab dem 6. Schuljahr

S. Wertmann

Mittwoch 18.00 - 19.00

Mädchensprechstunde

S. Wertmann

Donnerstag 16.30 - 18.30

Konfirmandenunterricht H. Gabernig Jungen und Mädchen jeweils im 14-tägigen Wechsel

Erwachsene Sonntag 1.i.M., 15 - 17 Montag 19.30 - 21.30

Offenes Sonntagscafé 06.11. + 11.12.

B. Kasprowicz

Selbsthilfegruppe für W. Daub alkoholabhängige Menschen und deren Angehörige

Dienstag 15.00

Seniorenkreis

A. v. Rohr

Mittwoch 1.i.M. 15 - 17 Uhr

Spielekreis für Senioren 02.11. + 07.12.

L. Pälike

Mittwoch 1.i.M., 19.00

Frauen im Gespräch

U. Brauer

Mittwoch 2 + 4.i.M., 15.00

Frauenhilfe 26.20. – 09.11. – 23.11. – 07.12.

Freitag 10.00 - 11.00

Seniorenturnen Kostenbeitrag

B. Poß-Hartmann

Freitag 11.00 - 12.00

Gedächtnistraining Kostenbeitrag

B. Poß-Hartmann

Freitag 1.i.M.

30 Minuten … 04.11. + 02.12.

B. Kasprowicz

K. Quack

Musik Dienstag 17.00 - 18.00

Nachwuchsbläser – Trompete –

C. Jacobs

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Regelmäßige Gruppen in der Kreuzkirche Wochentag

Angebot

Ansprechpartner

Dienstag 18.00 - 19.00

Nachwuchsbläser – Posaune + Trompete –

U. Coers, I. Götze, J. Päuser, Schümers

Dienstag 19.15 - 21.00

Posaunenchor

Mittwoch 15.00 - 15.45

Kinderchor

C. Jacobs

Mittwoch 15.45 - 16.30

Kinderchor

C. Jacobs

Donnerstag 20.00 - 21.45

Kantorei

C. Jacobs

Freitag 19.00 - 19.45

Teenie-Chor

C. Jacobs

Freitag 20.00 - 22.00

Chor 94

C. Jacobs

W. Schümers

Bei wunderbarem Wetter fand beim Grillfest der Ökumenischen Jakobund Ingrid-Steins-Stiftung an der Versöhnungskirche im Juli statt. Fotos: Furchheim

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Regelmäßige Gruppen in der Versöhnungskirche Wochentag

Angebot

Ansprechpartner

Kinder und Jugendliche Mittwoch 16.30 - 18.30

Konfirmandenunterricht H. Gabernig Jungen und Mädchen jeweils im 14-tägigen Wechsel

Erwachsene Montag 1.i.M.,15.00

Kaffeenachmittag mit Thema, für Senioren

Montag 3.i.M., 15.00

Kirchencafé

Montag 2. + 4.i.M., 15.00

Spielenachmittag

Dienstag 1.i.M., 9.00

Ökumenisches Frauenfrühstück Mittwoch (!) 02.11. + 06.12.

Dienstag 11.30 - 12.30

Seniorenturnen Kostenbeitrag

Dienstag 18.00 - 19.30

Selbsthilfegruppe für emotionale Gesundheit

Mittwoch 11.00 - 12.00

Gedächtnistraining Kostenbeitrag

B. Poß-Hartmann

Mittwoch 1. i.M., 19.15

Ökumenischer Gebetskreis

M. Ruth E. Schweflinghaus

Mittwoch 3.i.M., 19.30

Ökumenisches Bibelseminar 21.12.

M. Ruth E. Schmidt M. Ruth K. Seiffert M. Latz B. Poß-Hartmann Norbert

Dr. A. Pfeiffer M. Ruth, A. Sörgel

Mittwoch 4.i.M., 17 - 19 Uhr

Ökumenischer Frauengesprächskreis 26.10. + 23.11.

M. Ruth, M. Teipel, G. Mock

Donnerstag 9.30 - 11.00 Uhr

Ökumenischer Kreativkreis

Donnerstag 1. + 3. i.M., 19.30

Meditationsabende

C. Kriwanek

Freitag 3.i.M., 9.30 - 12.00

Männerfrühstück 16.09. – 21.10.

K. Werther

Freitag monatl., 19.30

tgif – Thank God it´s Friday 28.10. + 25.11.

K. Seiffert M. Latz

U. Furchheim

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Regelmäßige Gruppen in der Versöhnungskirche Wochentag

Angebot

Ansprechpartner

Musik Mittwoch 9.30 - 10.30

Senioren-Singkreis

C. Jacobs

Montag 14tg, 20 - 21.30

Streicherkreis ‚Concerto Meerbusch’

A. Fucke

Seniorenausflug Anfang September nach Raesfeld (Wasserschloss): Beliebtes Fotomotiv am Ende des Ausfluges war der Besuch bei der Gerichtseiche in Erle, die wohl schon über 1000 Jahre alt ist. 77 Seniorinnen und Senioren waren mit dabei. Foto: Hübner

Die 25. Seniorenfreizeit führte Mitte September unter der Leitung von Margret Ruth nach Kloster Lehnin in Brandenburg. Gemeinsam ging es auch nach Potsdam, Wittenberg und Berlin. Hier die Gruppe in der Klosterkirche von Lehnin. Foto: Halbach

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Wertefragen: Erinnern an … Wer war Klaus Bonhoeffer? Klaus Hans Martin Bonhoeffer wurde am 5. Januar 1901 in Breslau geboren und wurde am 23. April 1945 in Berlin erschossen. Er war ein deutscher Jurist und im Rahmen des Widerstands gegen den Nationalsozialismus beteiligt am Attentat auf Adolf Hitler am 20. Juli 1944. Klaus Bonhoeffer war ein Sohn von Karl Bonhoeffer und dessen Ehefrau Paula, geb. Hase. Zusammen mit seinem jüngeren Bruder Dietrich und seinem späteren Schwager Hans von Dohnanyi besuchte er in Berlin das Grunewald-Gymnasium. Anschließend studierte er in Heidelberg Rechtswissenschaft. Bonhoeffer promovierte über „Die Betriebsräte als Organ der Betriebsgenossenschaft“, danach setzte er seine Ausbildung in Berlin, Genf und Amsterdam fort. Am 3. September 1930 heiratete er Emmi Delbrück. Bonhoeffer arbeitete als Rechtsanwalt und seit 1935 als Rechtsberater. (Chef-Syndikus von 1937 – 1944) bei der Lufthansa. Diese Tätigkeit brachte eine umfangreiche Reisetätigkeit mit sich. Ab 1940 stellte Klaus Bonhoeffer systematisch Kontakte zu mehreren Widerstandsgruppen gegen das NS-Regime her. Durch seinen Bruder Dietrich hatte er Kontakt zum kirchlichen Widerstand und zahlreiche Kontakte zum militärischen Widerstand gegen Hitler, vor allem zum Kreis um Wilhelm Canaris und zum sozialdemokratischen Widerstand. Seinen Mitarbeiter Otto John, den späteren ersten Präsidenten des Bundesamtes für Verfassungsschutz in der

Bundesrepublik Deutschland, führte er an den Widerstand heran. Seine Reisemöglichkeiten nutzte er auch für den Widerstand. In die Attentats- und Umsturzpläne des 20. Juli war er ein eingeweiht. Laut Haftbuch des Zellengefängnisses Lehrter Straße, in der die Gestapo eine Sonderabteilung für politische Gefangene eingerichtet hatte, wurde Bonhoeffer am 1. Oktober 1944 verhaftet und am 2. Februar 1945 durch den Volksgerichtshof zum Tode verurteilt.

In der Nacht vom 22. zum 23. April 1945, als die Truppen der Roten Armee bereits die Außenbezirke von Berlin erreicht hatten, wurde Bonhoeffer, beim Marsch vom Gefängnis zum Prinz-Albrecht-Palais auf einem Trümmergelände in der Nähe der Invalidenstraße durch Genickschuss ermordet. Vor Bonhoeffers ehemaligem Wohnort in Berlin-Westend wurde 2015 ein Stolperstein verlegt (siehe Foto).

Walter Stecker Quelle + Foto: auszugsweise wikipedia

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KinderKirche: Adventszeit im Kindergarten Eine magische Spannung liegt in der Luft Überall ist es schon zu spüren, im Haus, auf den Straßen, im ganzen Ort. Der Advent ist da und das Weihnachtsfest somit nicht mehr weit. Eine magische Spannung hängt in der Luft und lässt Kinderaugen funkeln und Fenster im hellen Licht erscheinen.

zu müssen. Bei den Weihnachtsfeiern der einzelnen Gruppen können die Kinder das Gelernte sofort umsetzen. Wenn ein Kind ein Gedicht vorträgt oder die kleinsten Sternenkinder durch die Halle tanzen, sieht man die eine oder andere Träne in den Augen der Eltern und Großeltern blitzen. Auch in unserem Kindergarten ist diese Zeit In diesem Sinne eine besinnliche Adventseine spannende Zeit. Wir bereiten uns gezeit wünschen die Erzieherinnen und die meinsam auf die Ankunft Jesu Christi vor. Kinder des Kindergartens. Im Morgenkreis werden die Kerzen des Adventskranzes angezündet und dabei wird Am 8. Dezember lädt der Kindergarten um eine Geschichte vorgelesen. Wir singen Lie- 18.30 Uhr zum lebendigen Adventskalender der vom Plätzchenbacken, vom Schnee und in den Kindergarten ein. Wir freuen uns davom Kind im Stall und lernen kurze Gerauf, mit Ihnen eine besinnliche Stunde zu dichte. Es wird gebastelt und gewerkelt und verbringen. Elke Schmidt die Tannenbäume der Geschäfte im Ort damit geschmückt, sodass sich alle Menschen daran erfreuen können. Die Erzieherinnen backen mit den Kindern Plätzchen oder Bratäpfel. Im Vordergrund stehen aber Zeit und Besinnlichkeit. Zeit zum Vorlesen, zum Singen und zur Einstimmung auf das Fest, die Geburt Jesu. Die Kinder sind in dieser Zeit besonders aufgeregt. So viele Heimlichkeiten überall. In jeder Gruppe gibt es einen Adventskalender und die Spannung „Wann darf ich denn endlich ein Päckchen mit nach Hause nehmen?“ steigt von Tag zu Tag. Dabei geht es im Kindergarten nicht darum, wie groß die Geschenke sind, sondern warum wir diese Zeit besonders feiern. Wir überlegen, wie man jemandem eine Freude bereiten kann, ohne dafür etwas bezahlen

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Adventszeit am Alten Schulhof in Lank. Foto: Furchheim


Kirche für alle Macht auf die Tür ... Herzliche Einladung zur Teilnahme beim „Lebendigen Adventskalender“ im Dezember 2016! An folgenden Orten können Sie auf die unterschiedlichste Art und Weise Advent feiern und sich auf Weihnachten einstimmen, montags bis samstags, jeweils von 18.30 Uhr - 19 Uhr: 1 - Feuerwehr Meerbusch, Löschzug Lank-Latum, Gerätehaus, Mühlenstr. 50, Lank 2 - „30-Minuten…“ in der Kreuzkirche zum Thema „Erwartung“, Nierster Str. 56, Lank 3 - Familie Lass, Hildegundisstraße 119, Nierst 4 - 2. Advent: Versöhnungskirche, 11 Uhr Gottesdienst + Taufe 5 - Familie Quack, Oleanderweg 8, Strümp 6 - Antje Hermanns, Auf dem Hahn 9, Strümp 7 - Britta Meyer – in der Kreuzkirche, Nierster Straße 56 8 - Evangelischer Kindergarten, Schulstraße 2-4, Lank 9 - Familie Jänichen, Lotharstraße 34, Nierst 10 - Familie Böttcher, Kaldenberg 22, Lank 11 - 3. Advent: Kreuzkirche, 11 Uhr Gottesdienst mit Konfirmandinnen und Konfirmanden + Taufe 12 - Familie Johann, Salierstraße 31, Nierst 13 - Familie Püsching, Weingartsweg 12, Lank 14 - Familie Bondorf, Albertstraße 4, Lank

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21 22 23 24 -

Familie Coers, Buchendonk 1, Lank Familie Schmidt, Webergasse 16 , Lank Familie Plank, Berliner Straße 43, Lank 4. Advent: Versöhnungskirche, 11 Uhr Singegottesdienst Familie Schumeckers, Lotharstraße 4, Nierst Flötenmusik in der Teloymühle, Klasse Michael Krones, Kemper Allee 10, Lank Familie Kasprowicz, Schillerstraße 17, Lank Familie Furchheim, Rottfeldstraße 4B, Strümp Familie Schekelmann, Forstenberg 35C, Lank Heiligabend: Kreuzkirche, Gottesdienste, 16 Uhr + 18 Uhr Versöhnungskirche, Gottesdienste, 14.30 Uhr + 18 Uhr Heike Gabernig

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Kirche ohne Grenzen "Von Hand zu Hand" geht es im Pappkarton Drei Tage jede Woche klingt es, als sei man auf einem internationalen Flughafen, so viele Sprachen sind vertreten: Englisch, Französisch, Persisch, Arabisch, manchmal auch Tigrinya, das in Eritrea gesprochen wird oder auch ein paar Brocken Italienisch. Und natürlich deutsch – an den unterschiedlichen Tischen im Café des Begegnungszentrums im Pappkarton sitzen kleine Gruppen, die sich in die deutsche Sprache einfinden. Sie sind im Gespräch mit Ehrenamtlern und Besuchern – mit Arbeitsblättern und Büchern, beim lernen und üben. Viele „Neue“ wohnen inzwischen in Strümp, in ganz Meerbusch. „Sie kommen regelmäßig ins Begegnungszentrum, vor allem um Deutsch zu lernen“, berichtet Bettina Furchheim, Koordinatorin des Begegnungszentrums der Diakonie Meerbusch. „Der Kontakt ist intensiver geworden, die Gespräche ausführlicher, wir lernen uns immer besser kennen.“ Das empfindet auch Susanne Form, zuständig für das Café-Team: „Wir können uns intensiver um die einzelnen kümmern, Fragen beantworten und Deutsch üben. Damit beginnt wirkliche Integration.“ Zudem kämen immer wieder Besucher vorbei, die neugierig auf den „Pappkarton“ seien – und so zum echten Miteinander beitrügen. Das reichhaltige Angebot der Kleiderkammer richtet sich an alle, Groß und Klein, egal welcher Herkunft, aus welchen sozialen Umständen oder aus Übergangswohnheimen. Es wird zur Zeit umsortiert: Übergangs- und Winterkleidung wird in die Re-

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gale eingeräumt, alles Sommerliche verschwindet in Kartons. Jetzt bietet sich die Gelegenheit, für einen geringen Beitrag das Passende für die kältere Jahreszeit zu erstehen. „Von Hand zu Hand“ lautet dazu ganz passend der Name des Begegnungszentrums im „Pappkarton“. Eine Spielecke für die Kinder ist auch eingerichtet. „Natürlich gibt es auch noch weitere Angebote außerhalb der Öffnungszeiten von Café und Kleiderkammer", sagt Furchheim. „Etwa Deutsch-Kurse, Online-Deutschlernen oder das Projekt ‛Malen mit Flüchtlingen’." Das finde 14-tägig samstags in Kooperation mit dem Meerbuscher- Kulturkreis und Meerbusch hilft e.V. statt. Weitere Angebote seien in Planung. Öffnungszeiten: Dienstag und Donnerstag: 15 - 18 Uhr Samstag: 11 - 14 Uhr; Fouesnantplatz, Strümp, Bushaltestelle. Während der Öffnungszeiten weist eine Infotafel den Weg. Ganz wichtig ist aber auch: Leider können keine Kleiderspenden angenommen werden! „Meerbusch hilft e.V.“, der Logistikpartner des Begegnungszentrums der Diakonie Meerbusch, beliefert nach Bedarf aus seinem Lager und ruft passend zu Spenden auf. So wie auch für die Kleiderkammer in Heilig Geist in Büderich. Infos zur Spendenannahme unter www.meerbuschhilft.de Oder: Diakonische Sammlung „Robin Hood“, siehe Seite 35. Bei Fragen und Anregungen: Bettina Furchheim, s. S. 35.


Kirche für alle „Alles hat seine Zeit…“ – auch unsere Gottesdienste Wir möchten, dass Sie sich wohlfühlen in unseren Kirchen, dass Sie gerne zum Gottesdienst kommen – und sich dabei nicht ärgern müssen. Das ist vielleicht in den letzten Monaten hier und da dem einen oder der anderen passiert … In Zukunft wollen wir deshalb besser mehr als einmal auf Änderungen hinweisen. Hier nun der erste Hinweis: da ab November die Pfarrstelle im 2. Bezirk (Strümp + Bösinghoven) vakant ist, hat das Presbyterium beschlossen, für die Zeit der Vakanz sonntags nur einen Gottesdienst in der Gemeinde zu feiern – und das jeweils um 11 Uhr. Diese neue Regelung beginnt am 6.11. in der Versöhnungskirche in Strümp, am darauf folgenden Sonntag – dem 13.11. – ist um 11 Uhr Gottesdienst in der Kreuzkirche in Lank und so weiter. Diese Regelung gilt bis zum Jahresende: Sonntagsgottesdienst, nur in einer Kirche, immer um 11 Uhr.

Bitte beachten Sie die Ausnahmen am Ewigkeitssonntag und zum Weihnachtsfest! Ab dem 1.1. 2017 (das ist auch ein Sonntag) werden die Sonntagsgottesdienste um 10 Uhr stattfinden – jeweils im Wechsel des Ortes. Die Aushänge in den Schaukästen werden in den kommenden Wochen noch eindrücklicher auf die Gottesdienstzeiten hinweisen und auch der Anrufbeantworter unseres Gemeindebüros wird am Wochenende darüber Auskunft geben, wo und wann sonntags Gottesdienst ist. Natürlich fährt jeden Sonntag der Gemeindebus. Wie bisher gilt: wer abgeholt werden möchte zum Gottesdienst, der/die melde sich bitte bis Freitag 12 Uhr im Gemeindebüro. Bitte, machen Sie Gebrauch von diesem Angebot!

Heike Gabernig

Unterstützung ist da! Wir freuen uns, dass uns für die Zeit der Vakanz schon viele Menschen ihre konkrete Unterstützung zugesagt hatte, dass eben nichts „auf der Strecke bleiben“ muss. Gottesdienste werden in dieser Zeit unter anderem übernommen von den Pfarrern i.R. Dr. Arnold Pfeiffer, Friedemann Johst, Rainer Ollesch und Falk Neefken sowie von Pfarrer Edwin Jabs.

Bösinghoven und das Malteserstift in Lank. Außerdem wird er in Urlaubszeiten von Pfarrerin Heike Gabernig diese vertreten und die Gottesdienste 1x monatlich im Malteserstift feiern. In der Zeit der Vakanz freuen wir uns über Anregungen und Unterstützung – aber vor allem: über Ihr Verständnis!

Heike Gabernig

Darüber hinaus übernimmt Pfarrer i.R. Falk Neefken den Beerdigungsdienst für Strümp,

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Aus dem Presbyterium Vielen Dank und Alles Gute Ute Saß! Am 4. Juli teilte Ute Saß uns im Presbyterium mit, dass sie und ihr Mann neue Aufgaben in Hückelhoven übernehmen werden. Was für ein Schock! Seit Februar 1994 hat das Ehepaar Saß den Pfarrbezirk II betreut. Über 22 Jahre! Eine sehr lange Zeit – der Abschied am 6. November wird uns allen sehr schwer fallen. An dem Tag wird dann auch der Platz sein, für die viele geleistete Arbeit zu danken. Daher haben wir uns auch entschieden, in diesem Gemeindebrief keine schriftlichen Danksagungen der verschiedenen Gruppen unserer Gemeinde zu veröffentlichen: das hätte den Umfang und Sinn eines Gemeindebriefs sofort gesprengt. Trotz aller Traurigkeit über die Entscheidung von Ute und Gerhard Saß und den Gedanken zum Abschied muss und musste der Blick nach Vorne gerichtet werden.

Uwe Furchheim

Wann kommt denn nun die oder der Neue? Wann kommt die oder der Neue denn nun? Wobei die Frage nach dem Geschlecht schon eines der spannenden Themen ist. Mehr dazu am Ende des Artikels. Um es vorweg zu nehmen: es dauert im Schnitt etwa zwei Jahre, bis eine Pfarrstelle neu besetzt ist. Die Gründe hierfür sind zum einen die Vorgaben zum Ablauf in der Landeskirche (im Kasten finden sie die wichtigsten Daten hierzu) – und zum anderen die derzeitige Situation: Pfarrer/innen sind

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mittlerweile auch in der evangelischen Kirche leider Mangelware! Früher gab es bis zu 200 Bewerbungen auf eine Stelle. Heute kann man schon über zehn Bewerbungen sehr froh sein. Stellenbesetzung, wichtigste Schritte: 

07.2016 Diskussion über Vorgaben durch den Kirchenkreis mit dem Erfolg, dass der Antrag auf eine 100%-Pfarrstelle gestellt werden konnte (08-2016) 08.2016 Antrag auf Freigabe durch Landeskirche (bei jeder dritten Ausschreibung hat die LK das Vorschlagsrecht) 09.2016 Erarbeitung des Stellenprofils durch das Presbyterium für Veröffentlichung im Amtsblatt 11.2016 Veröffentlichung der Stellenanzeige im Amtsblatt durch LK 01.2017 Ende der Bewerbungsfrist; LK übermittelt Liste von Kandidaten 01.2017 Sichtung der Kandidaten durch Presbyterium; Gespräche mit potentiellen Kandidaten 03.2017 Sollte kein geeigneter Kandidat dabei sein: erneute Stellenausschreibung ohne Vorschlagsrecht LK im Amtsblatt (März oder April 2017) 05.2017 Sichtung / Gespräche im Mai und Juni, Probegottesdienste 08.2017 Wahl der / des Neuen durch Presbyterium 01.2018 Fristen für Wechsel in die neue Gemeinde: ab Wahl drei bis sechs Monate 01.2018 Einführung - wenn alles optimal gelaufen ist!


Aus dem Presbyterium Dass eine 100%-Stelle ausgeschrieben werden kann ist ein großer Erfolg. Da zukünftig mit einem weiteren Rückgang der Gemeindegliederzahlen zu rechnen ist, wird auch unsere Gemeinde weniger Kirchenmitglieder haben – jedoch lassen sich für NichtVollzeitstellen kaum Kandidaten finden. Da Meerbusch aber u. a. zu den wohlhabenderen Gemeinden gehört, konnte die Genehmigung für eine volle Stelle erreicht werden!

Sie können sich aber sicher sein, das Presbyterium wird sich die Auswahl nicht einfach machen. Und über den Stand der Suche bzw. Neuigkeiten regelmäßig berichten. Die lange Zeit der Vakanz müssen wir nun überbrücken: so gut und gerecht wie möglich, so kurz wie irgend möglich, ohne die verbliebenen Mitarbeiter zu überlasten.

Und vielleicht hilft uns die nun kommende Zeit ja, dass Lank und Strümp noch mehr zusammenwachsen. Den Besuchern der Für uns spricht auch, dass Meerbusch atVersöhnungskirche sei nochmals verraten, traktiv ist: gute Lage, verkehrsgünstig. Eine dass ein Gottesdienst in der Kreuzkirche aktive Gemeinde mit vielen ehrenamtlichen auch sehr ansprechend ist. Und nach Lank Mitarbeitern und vielen Angeboten. Geist es nicht wirklich weit. Umgekehrt gilt pflegte, moderne Kirchen. Kita, Jugendardas natürlich ganz genauso! Parkplätze sind beit und eine A-Kantorin (was heute selten an beiden Kirchen genug. Wer nicht selber geworden ist) und vieles mehr. Insofern fahren will oder kann, kann nach Anmelhoffen wir auf viele und gute Bewerbungen dung im Gemeindebus gefahren werden. – gegen den Trend der Zeit! Es ist und wird eine spannende Zeit für unWie oben schon angedeutet, sind die Anforsere Gemeinde! derungen an den oder die Neue spannend: Für das Presbyterium: Uwe Furchheim, Viele Mitglieder unserer Gemeinde haben Heike Gabernig, Katharina Quack, uns in den letzten Wochen im Gespräch ihre Ideen und Wünsche mitgeteilt. Der / die Neue soll wie folgt sein: ein Mann sein; eine Frau sein; jung sein; älter und erfahren sein; Jugendarbeit machen; Seniorenarbeit mögen; neue Ideen haben; Altes bewahren; wie Ute Saß sein; wie Heike Gabernig sein; humorvoll; musikalisch; Ausstrahlung haben; mitfühlend sein; teamfähig sein; ins Pfarrhaus einziehen und vieles mehr… Man könnte es auch kurz fassen: gesucht wird der perfekte Mensch, der alles kann und ist! Dabei widerspricht sich manches oder passt selten zusammen…

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Aus der Gemeindestiftung Zukunft auch ohne Zinsen Hat unsere Gemeindestiftung auch ohne Zinsen Chancen für die Zukunft? Ein klares Ja! Wir haben vorgesorgt und wir haben mittlerweile viele Spender erreicht, die uns treu und innovativ unterstützen. Ihnen sei an dieser Stelle nochmals herzlich Dank gesagt . Stiftungen sollen hauptsächlich mit Hilfe der Zins-Erträge des dauerhaft angelegten Stiftungskapitals ihren Stiftungszweck erfüllen. Zwecke unserer Gemeindestiftung sind die Förderung von Jugend-und Seniorenarbeit sowie die Kirchenmusik. Bleiben aber diese Erträge aus, weil keine Zinsen mehr gezahlt werden, müssen neue Quellen gesucht werden. Zunächst haben wir Rücklagen für die Zukunft gebildet. Frühzeitig haben wir auch einen – steuerlich zulässigen- „kleinen Wirtschaftsbetrieb“ mit dem Verkauf des meditativen Kunstbuchs und der CD eröffnet. Das Buch hat Gewinne erzielt und die CD ist in der Gewinnzone. Wir versuchen durch Veranstaltungen unsere Kasse aufzubessern, z.B. durch den „Literatur-Tee“, Konzerte, Kabaretts wie

jüngst durch den erfolgreichen Auftritt von Okko Herlyn. Wichtigste Geldquelle sind aber die Spenden: einzelne Großspender, Dauerspender per Dauerauftrag, kleinere Einmalspender, Kollekten. Anlässe sind: Hochzeiten, Beerdigungen, Geburtstage, Jubiläen – Gemeindeglieder, die einfach etwas Gutes für die Gemeinde tun möchten. Es gehen auch Spenden ein, die an einen bestimmten Zweck gebunden sein sollen. Hier kann die Stiftung mit Rat und Tat zur Seite stehen. Auch steuerliche Vorteile spielen insbesondere zum Jahresende eine Rolle. Besonders hoch ist das Spendenaufkommen zu Weihnachten – offenbar Ausdruck tatkräftiger Nächstenliebe. Jährlich erstellt die Stiftung einen Rechenschaftsbericht, der vom Presbyterium verabschiedet wird und dem Finanzamt zugeht, das dann alle 3 Jahre unsere Gemeinnützigkeit überprüft. Bislang ohne Beanstandungen-und wohl auch in Zukunft. Übrigens lautet unser IBAN DE07 3055 0000 0093 3677 53. Ev. Kirchengemeinde Lank / Gemeindestiftung. Ernst-Hermann Eckes

Presbyterinnen und Presbyter unserer Kirchengemeinde Beate Baumgardt

02159 / 670547

Susanne Neubauer

02150 / 3953

Helmtrud Beisler

02150 / 4100

Katharina Quack

02159 / 8843

Uwe Furchheim

02159 / 8096006

Margret Ruth

02159 / 8813

Bernd Junick

02159 / 7214

Uschi Schumeckers

02150 / 2163

Werner Kasprowicz

02150 / 1830

Walter Stecker

02150 / 4836

Holger Knospe

02150 / 5603

Mitarbeiterpresbyterin

Janet Kwakye Safo

02159 / 816688

Martina Ketzer

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02150 / 2556


… kurz und bündig Diakoniesammlung Diakonie setzt sich in vielfältiger Weise für Menschen ein, die Unterstützung brauchen. „hinsehen – hingehen – helfen“ heißt das Leitwort zur Sammlung 2016. Es beginnt damit, dass wir Menschen, die Unterstützung und Zuwendung bedürfen, wahrnehmen und sehen. Das gesammelte Geld wird aufgeteilt:  60 Prozent bleiben in den sammelnden Kirchengemeinden und im Diakonischen Werk des Kirchenkreises,  40 Prozent gehen an das Diakonische Werk der Ev. Kirche im Rheinland. Diesem Gemeindebrief liegt ein Überweisungsträger bei – mit der Bitte um Ihre Spende.

Busfahrten zur Kirche! Der Gemeindebus holt gerne die Menschen vor dem Gottesdienst um 11 Uhr (in Lank oder Strümp) in Lank, Langst-Kierst und Nierst ab. Das gilt auch für Menschen, die aus Strümp und Bösinghoven den Gottesdienst in Lank besuchen wollen. Dazu beginnt die Fahrt um 10.15 Uhr an der Kreuzkirche. Die Personen, die abgeholt werden wollen, müssen sich bis spätestens Freitag vorher, 12 Uhr im Gemeindebüro gemeldet haben. Es gibt auch die Möglichkeit, dass man erklärt, immer abgeholt werden zu wollen. In diesem Fall muss man sich bis Freitag, 12 Uhr nur melden, wenn dies ausfällt.

Frohe Weihnachten und ein gesegnetes Neues Jahr 2017 wünscht Ihnen allen das Redaktionsteam

Jeden Samstag um sechs Jeden Samstag im Advent um 18 Uhr wird der CVJM-Posaunenchor wieder auf dem Lanker Markt spielen. Herzliche Einladung zur festlichen und musikalischen Einstimmung auf jeden Sonntag im Advent 2016! Am 4.12. musiziert der Posaunenchor mit den Nachwuchsbläsern nachmittags auf dem Lanker Nikolausmarkt.

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Freud und Leid

Aus Gründen des Datenschutzes werden in der Internetversion des Gemeindebriefes keine persönlichen Daten veröffentlicht.

Krippe in der Kreuzkirche an Weihnachten 2015. Foto: Furchheim

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Initiativen, Hilfen, Ansprechpartner/innen Gemeindestiftung für Projekte der Ev. Kirchengemeinde Lank. IBAN: DE07 3055 0000 0093 3677 53, BIC: WELADEDN, Stichwort: Spende Gemeindestiftung. Ansprechpartner: Ernst-Hermann Eckes, Tel. 02159 / 7813. Ökumenische Jakob- und Ingrid-Steins-Stiftung für bedürftige Kinder in Europa. Es werden Projekte in Rumänien und Deutschland unterstützt. IBAN: DE02 3055 0000 0093 3677 46, BIC: WELADEDN. Infos: bei Bettina Furchheim, Tel. 02159 / 961846 oder unter www.evkgmlank.de (Soziales Engagement). Diakonische Sammlung „Robin Hood“ jeden letzten Montag im Monat 15 bis 17 Uhr und immer den darauffolgenden Dienstag von 10.30 bis 12 Uhr (außer Dez) in der Versöhnungskirche Strümp, Mönkesweg 22. Infos: Margret Ruth, Tel. 02159 / 8813 Diakonie Meerbusch / Mobile Soziale Dienste: Paula Antunes, Dietrich-Bonhoeffer-Str. 9, 40667 Meerbusch, Tel. 02132 / 77047 E-Mail: diakonie.meerbusch@web.de; Bürozeiten: Mo - Fr, 8 - 13 Uhr; Termine nach Vereinbarung; www.diakonie-meerbusch.de Begegnungszentrum im „Pappkarton“: Bettina Furchheim, Tel. 0173 / 2003878 Beratung in Asylfragen: Ute Bishop , Tel. 02150 / 609813 Ehrenamt-Forum Meerbusch: Brigitte Erwig, Tel. 02132 / 759887 Ök. Telefonseelsorge Krefeld: (kostenlos) Tel. 0800 / 1110111 oder 0800 / 1110222, 0800 / 1110333 (Jugendsorgestelle)

Ansprechpartner/innen für Gruppen (S. 23 - 26) unserer Gemeinde Kinder und Jugendliche

I. Horstmann-Rabba

02159 / 6427

M. Hübner

02150 / 911794

B. Kasprowicz

02150 / 1830

S. Wertmann

02150 / 5192

C. Kriwanek

02159 / 80656

S. Küthen

02150 / 7560960

Musik

C. Jacobs 02150 / 6330

U. Coers

02150 / 1500

L. Pälike

02150 / 70888

A. Fucke

02159 / 3232

Dr. A. Pfeiffer

02159 / 815170

I. Götze

02150 / 1547

B. Poß-Hartmann

02159 / 80859

W. Schümers

02150 / 1354

A. v. Rohr

02150 / 4911

M. Ruth

02159 / 8813

Erwachsene Norbert

02150 / 7904

E. Schmidt

02159 / 6451

U. Brauer

02150 / 4085

K. Seiffert

02159 / 6632

W. Daub

0163 / 6001560

Dr. K. Werther

02159 / 7166

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An wen Sie sich wenden können

Gemeindebüro Öffnungszeiten: Mo - Do 9.00 - 12.00 Uhr Do 15.00 - 17.00 Uhr Dagmar Stockmann Nierster Straße 56 40668 Meerbusch  02150 / 2002 Fax 02150 / 2246 gemeindebuero@evkgmlank.de Gemeindekonto: IBAN DE25 30550000 0003012705 BIC WELA DE DN Sparkasse Neuss Presbyterium Vorsitzende: Katharina Quack Oleanderweg 8 40670 Meerbusch  02159 / 8843 presbyterium@evkgmlank.de Kantorin Claudia Jacobs Albertstr. 13 40668 Meerbusch  02150 / 6330 claudiajacobs@evkgmlank.de Gemeindepädagoge Michael Hübner Berliner Straße 16 40668 Meerbusch  02150 / 911794 mhuebner@evkgmlank.de

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www.evkgmlank.de

Pfarrbezirk 1

Pfarrbezirk 2

Lank-Latum, Langst-Kierst, Nierst, Ilverich

Strümp, Ossum-Bösinghoven

Kreuzkirche Nierster Straße 56 40668 Meerbusch  02150 / 2002

Versöhnungskirche Mönkesweg 22 40670 Meerbusch  02159 / 8558

Küsterin Beate Kasprowicz Schillerstraße 17 40668 Meerbusch  02150 / 1830

Küster Hansgeorg Herberth Mühlenfeld 10 40670 Meerbusch  0174 / 8690926

Pfarrerin Heike Gabernig Nierster Str. 58 40668 Meerbusch  02150 / 911795 gabernig@evkgmlank.de

Pfarrerin Ute Saß (bis November 2016, dann: Stelle vakant) Mönkesweg 30 40670 Meerbusch  02159 / 670551 utesass@evkgmlank.de

Ev. Familienzentrum Lank Ev. Kindergarten Leiterin: Martina Ketzer Schulstraße 2 - 4  02150 / 2556 evkiga.lank@gmail.com

CVJM Meerbusch e.V. PfarrerWilfried Pahlke  02132 / 991516


Gemeindebrief November dezember 2016