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2013 Entdeckungen — discoveries — découvertes — descubrimientos

www.msm-gymnasium-krefeld.de


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Maria - Sibylla - Merian - Gymnasium Krefeld

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Impressum :msm 2013 ist die Schulzeitung des Maria-Sibylla-Merian-Gymnasiums für Eltern, Schüler, Lehrer, Ehemalige und alle Freunde und Förderer des MSM Redaktion: Ralf Neutag Anzeigenkoordination: Heinz Strohe Kontakt: Schulzeitung MSM Maria-Sibylla-Merian-Gymnasium Johannes-Blum-Straße 101 47807 Krefeld Telefon: (02151) 37 66 0 Fax: (02151) 37 66 44 Email: msm.kr@gmx.de Internet: http://www.msm-gymnasium-krefeld.de V.i.S.d.P: Förderverein des MSM-Gymnasiums Maria-Sibylla-Merian-Gymnasium Johannes-Blum-Straße 101 47807 Krefeld Auflage: 1.400 Exemplare Druck: Edel-Druck GmbH Duisburg Redaktion und Förderverein danken den Inserenten für die freundliche Unterstützung, wodurch die Realisierung der Schulzeitung in dieser Form ermöglicht worden ist. Wir bitten unsere Leser/innen, bei Einkäufen oder Auftragsvergaben die inserierenden Firmen zu berücksichtigen.

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Inhaltsverzeichnis MSM-Schulinterna Vorwort

6

Bericht des Schulleiters

7

Elternmitwirkung am MSM

8

Inklusion am Maria-Sibylla-Merian-Gymnasium 15

Schulgottesdienste am MSM

47

Förderverein-Aktivitäten im Schuljahr 2012/13

17

Aktion Schulranzen

48

Feierliche Entlassung des Abiturjahrgangs 2013

21

Sozialer Tag am MSM

49

Baumpflanzung 2013

23

MSM erfolgreichste Schule im Sport

50

Die Könige der Athleten

52

MSM Kollegium und Schülerschaft Die neuen Kolleginnen und Kollegen

25

MSM auf Fahrt

Zur Verabschiedung von Herrn Possekel

28

Ausflug zum Museum Orientalis

53

SV - Schüler machen die Schule schöner

29

Exkursion nach Düsseldorf

54

Einschulung am MSM

30

Klassenfahrt nach Kleve

56

Abiturientia 2013

31

A trip to Eastbourne

59

Willkommen am MSM - die neuen Fünfer

32

Studienfahrt Prag

61

Alle Wege führen nach Rom

62

Studienfahrt Venedig

65

MSM engagiert Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten

35

Grüß Gott Wien!

66

Bundeswettbewerb Fremdsprachen 2013

36

Ein Sommernachtstraum wird wahr

67

Jugend forscht 2013

38

Pure Percussion Power

39

MSM International

Die Kunst an die Schulen bringen

40

Spanienaustausch

69

Zweites Leseprojekt der ehemaligen 5d

41

Argentinienaustausch

70

U18-Wahl

42

Auslandsjahr in Großbritannien

71

Reise nach Auschwitz

45

Einmal China und zurück

73

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Vorwort Liebe Leserinnen und Leser, die Schullandschaft in NRW und insbesondere in Krefeld stehen vor großen Umbrüchen Die Schulform Gymnasium steht zwar nicht zur Disposition, muss sich jedoch ebenso wie die anderen Schulformen auf Veränderungsprozesse einstellen. Nach der Verabschiedung des Doppeljahrgangs verbringen nun alle Schüler/ innen nur noch acht Jahre an unserer Schule. Nachdem die Lehrpläne in der Sekundarstufe I auf die verkürzte Schulzeit abgestimmt wurden, werden im laufenden Schuljahr die Kernlehrpläne für die Sekundarstufe II herausgegeben. Vertreter der Fachkonferenzen werden in Fortbildungsveranstaltungen mit den neuen Lehrplänen vertraut gemacht. Unsere Fachkonferenzen werden anschließend im Rahmen eines Pädagogischen Tages die Kernlehrpläne in einen schuleigenen Lehrplan umwandeln. Neue Regelungen und Verpflichtungen bzgl. Schulfahrten und der Berufsorientierung machen auch hier Überarbeitungen unserer bisherigen Konzepte nötig. Dies werden wir im kommenden Jahr zusammen mit Schüler- und Elternvertreter/innen angehen. Wir arbeiten weiter an einer Verbesserung des Förderkonzeptes und nehmen verstärkt auch die leicht lernenden Schülerinnen und Schüler in den Blick. Die Landesregierung hat mit ihrer Initiative Zukunftsschulen NRW eine Internetplattform geschaffen, die eine Vernetzung von Schulen ermöglicht, die sich gleichen Schulentwicklungsvorhaben bzgl. der Lernkultur Individuelle Förderung widmen. Schulen sollen durch die Vernetzung voneinander lernen. Den Diskussionsprozess zur Teilnahme an dieser Initiative ist hoffentlich bald abgeschlossen.

dem regulären Austausch bieten beide Schulen (PDS und MSM) für jeweils eine Schülerin/einen Schüler pro Schuljahr einen längeren Aufenthalt in Form eines Stipendiums an. Die erste Schülerin unserer Schule weilt zurzeit in den USA. Völlig neue Erfahrungen machen wir zurzeit auf dem Feld der inklusiven Beschulung. Zieldifferenter Unterricht, Teamteaching in jeder Unterrichtsstunde, Nutzung zweier Klassenräume für eine Klasse sind für uns noch ungewohnte Rahmenbedingungen. Eine engagierte Klassenleitung und ein engagiertes Lehrerteam haben sich auf den Weg gemacht, den Ansprüchen und Erwartungen, die mit einer inklusiven Beschulung verbunden sind, gerecht zu werden. Mit diesem Vorwort habe ich Ihnen einen kleinen Einblick in künftige Vorhaben geben können. Was aus den Vorhaben des letzten Jahres geworden ist, können Sie nun der Schulzeitung entnehmen. Ich wünsche Ihnen viel Freude beim Lesen. An dieser Stelle gilt wie immer mein Dank dem Kollegium für die engagierte Bewältigung der umfangreichen Arbeit im vergangenen Jahr, den aktiven Eltern unserer Schule, die sich an vielen Stellen wieder eingebracht haben, den Schülerinnen und Schülern, die durch besondere Leistungen zum guten Ruf der Schule beigetragen haben und nicht zuletzt Herrn Neutag und seinem Team für die Herausgabe einer wie immer abwechslungsreichen Schulzeitung, die ein hervorragendes Spiegelbild unserer Aktivitäten des letzten Jahres ist.

Erfreulich ist, dass wir wieder eine Schule in Frankreich gefunden haben, die mit uns einen Austausch aufbauen will. Die Partnerschaft mit der Providenve Day School in Charlotte konnte weiter intensiviert werden. Neben Seite 6

Ihr


Bericht des Schulleiters Schulpflegschaft 2013 Anzahl und Verteilung der Schüler/innen in den letz- langer Zeit in der komfortablen Situation, fast unseren ten fünf Jahren: gesamten Unterricht erteilen zu können. Lediglich im Sport müssen wir bedauerlicherweise wegen zu geringer 2009 2010 2011 2012 2013 Hallenzeiten Unterrichtskürzungen vornehmen. Leider Anmeldungen 161 160 160 135 167 sieht der Schulträger sich zurzeit noch außerstande uns Aufnahmen 155 129 129 135 142 genügend Hallenzeiten zuzuweisen. Wegen der Veränderungen im Kollegium kommt es in einigen Klassen Englischklassen 3 3 3 4 4 zu einem außerplanmäßigen Lehrerwechsel. Im Großen Französischklassen 2 1 1 1 1 und Ganzen ist jedoch eine Kontinuität gewährleistet. Schülerzahl in S I 735 661 681 662 664 Anzahl der Klassen in S I 26

23

23

23

23

Schülerzahl in S II

273

366

367

415

368

Gesamtschülerzahl

1008

1027 1048 1077 1032

Raumsituation

Unsere zuletzt angespannte Raumsituation hat sich etwas verbessert. Seit diesem Schuljahr steht uns der komVeränderungen im Lehrerkollegium plette „Neubau“ zur Verfügung, so dass wir über vier Durch Versetzungen oder Neueinstellungen sind folgen- zusätzliche Klassenräume verfügen. In diesen Räumen haben die 8. Klassen ein „neues Zuhause“ gefunden. de Lehrerinnen und Lehrer zu uns gekommen: Herr Michael Casper (M/CH), Frau Kirsten LauschkeEhm (L/GE), Frau Kerstin Radomski (BI/EK) (leider nur für kurze Zeit), Herr Rüdiger Scharl (E/SP), Frau Rahel Siemer (E/BI/S) und Herr Andreas Wollgarten (D/KR) sowie Herr Klaus Münch (EK), Frau Diane Maciejeski (SP) und Frau Vannessa Wolf (ER) Frau Kruse, Frau Stuckmann und Frau Scheele sind aus der Elternzeitbeurlaubung zurückgekehrt. Im Laufe des ersten Halbjahres werden Frau Kraayvanger und Frau Clemens (geb. Zielinski) ebenso aus der Elternzeitbeurlaubung zurückkehren. Es haben uns folgende Damen und Herren verlassen: Herr Possekel und Herr Dr. Wiechmann sind in den Ruhestand getreten. Herr Galinski, Herr Grabst, Frau Hennen, Frau Dr. Kleefeld, Herr Mayer, Herr Rupp, Herr Stirken und Frau Unger unterrichten ebenso im neuen Schuljahr nicht mehr am Maria-Sibylla-MerianGymnasium. Unterrichtsversorgung Durch einige Versetzungen und zwei Neueinstellungen zum Halbjahreswechsel des letzten Schuljahres und zum Schuljahresbeginn sind wir zum ersten Male seit

Rückblick auf das Schuljahr 2012/13 Schulkultur In der Weihnachtszeit luden unsere Musiker und Musikerinnen zu einem Konzert ein. Die Bigband, das Orchester, zwei Chöre und die BandSchool zeigten in beeindruckender Weise ihr Können. Zum zweiten Male nahmen die Schülerinnen und Schüler der SoWi Kurse der EF an dem Wettbewerb Unternehmerpreis der Unternehmerschaft Niederrhein teil. In einer Gruppenarbeit setzten sich die Schülerinnen und Schüler mit namhaften Unternehmen der Region auseinander. Vier Gruppen errangen dabei ausgelobte Geldpreise. Im alljährlichen Wettbewerb Jugend forscht/Schüler experimentieren qualifizierten sich 3 Gruppen für den Landeswettbewerb. Eine Gruppe erreichte den 2. Platz. In weiteren Wettbewerben (u.a. Känguru, Big Challenge, Chemie entdecken, Be smart) nahm ein großer Teil unserer Schülerinnen und Schüler mit Erfolg teil. Erneut haben viele Schüler/innen erfolgreich die DELF und DELE Sprachprüfungen bestanden. Im Bundeswettbewerb Fremdsprachen belegte ein Schüler aus der jetzigen Jahrgangsstufe Q1 einen hervorragenden 1. Platz. Zwei Schülerinnen der Jahrgangsstufe Q1 wurden Landessieger im Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten.

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Ebenso erfreulich waren erneut die sportlichen Leistungen unserer Schüler/innen. Es gelang unseren Sportler/innen ihren Titel als Schulsportmeister erfolgreich zu verteidigen. Die Schule darf sich Schulsportmeister 2013 nennen.

auch zu Vorjahren ein sehr guter Wert. Bisher lagen unsere Durchschnittswerte zwischen 2,25 und 2,73. 44 Schüler/innen erreichten eine Note mit einer eins vor dem Komma.

Notenbereich 1,0 – 1,9 28,0 % (Vorjahr 32,5%), 54,1 % (Vorjahr 41,0 %), Gegen Ende des Schuljahres haben Schüler/innen der Notenbereich 2,0 – 2,9 8. und 9. Klassen des Maria-Sibylla-Merian-Gymnasi- Notenbereich 3,0 – 3,7 17,8 % (Vorjahr 22,0 %). ums am SOZIALEN TAG teilgenommen. Zum sechsten Mal haben die Schüler/innen an diesem besonderen LK-Wahlen der Abiturienten Tag im Jahr nicht die Schulbank gedrückt, sondern sich LK-Fächer 2012 2013 uneigennützig sozial engagiert. Das Geld, das sie dort Deutsch 28 59 erhalten haben, spenden sie für zwei gute Zwecke, die Englisch 32 73 sie gemeinsam ausgesucht haben: Eine Hälfte des Geldes Französisch 12 11 ist bestimmt für „HOKISA – Ein Haus für Kinder in Mathematik 31 61 Südafrika“. Unsere traditionellen Lesungen erreichten wieder eine große Zahl von aufmerksamen Schülerinnen und Schüler. Das gemeinsame Sportfest auf der Bayer Sportanlage am Löschenhofweg rundete das Schuljahr ab. Zentrale Prüfungen Im vergangenen Schuljahr gab es drei zentrale Prüfungen: die Lernstandserhebung in der Jahrgangsstufe 8, die zentralen Klausuren in der Jahrgangsstufe 10(EF) in den Fächern Deutsch und Mathematik sowie das Zentralabitur des Doppeljahrgangs. Lernstandserhebung 8 Für die Lernstandserhebungen sind keine Notenübersichten möglich, da keine Bewertungs-skala zur Verfügung steht. Ebenso sind die Inhalte der LSE 2013 nicht mit denen der Vorjahre vergleichbar. Insgesamt waren die Ergebnisse in fast allen Fächern im Landesdurchschnitt von vergleichbaren Schulen, wobei die Leistungen in Englisch und Mathematik erfreulich waren. Zentrale Klausuren in der Jahrgangsstufe EF (G8) Zentralen Klausuren in den Fächern Deutsch und Mathematik sind seit zwei Jahren Bestandteil der Notenermittlung in diesen Fächern. Die Leistungen unserer Schülerinnen und Schüler waren insgesamt zufriedenstellend.

Physik

13

10

Chemie

9

-

Biologie

26

49

Geschichte

13

25

Erdkunde

2

30

Förderverein Der Förderverein hat im letzten Schuljahr sich finanziell sehr stark engagiert, um die Infrastruktur der Schule zu verbessern. Neben der Gestaltung der Oberstufenräume und der neuen Mensa wurden u.a. die Anschaffung der runden Tische und Bänke im Foyer, die Ausgestaltung der Schülerbücherei ermöglicht. Damit der Verein auch weiterhin zum Wohle ihrer Kinder wirken kann braucht er natürlich weiterhin ihre Unterstützung. Ich danke allen Mitgliedern für ihr diesbezügliches Engagement. Sollten Sie noch nicht Mitglied im Förderverein sein, so können Sie sich jederzeit auf der Homepage ein Anmeldeformular herunterladen (http://www.msm-gymnasium-krefeld.de/mitgliedschaft) und es ausgefüllt im Sekretariat abgeben. Relevante Veränderungen zum Schuljahr 2013/2014 Oberstufe

Mit der Q2 (Jgst.12) läuft in diesem Jahr die Kooperation mit dem Fichte-Gymnasium aus. Wir konnten aufgrund unserer hohen Schülerzahl in der Q1 (Jgst.11) unser Kursangebot auch ohne die Fichteschüler erhalErgebnisse des Abiturs 2013 ten bzw. sogar erweitern. So haben wir zum ersten Male Doppeljahrgang einen Pädagogik-Leistungskurs an unserer Schule. Wir Das Abitur 2013 haben 157 Schüler/innen (Vorjahr 83 hoffen, auch in den kommenden Jahren das KursangeSchüler/innen) mit einem Durchschnittsergebnis von bot beibehalten zu können. 2,36 (Vorjahr 2,38) bestanden. Dies ist im Vergleich Seite 8


Inklusion In diesem Schuljahr starten wir mit einer Inklusionsklasse (Integrative Lerngruppe), in der 24 Schülerinnen und Schüler (19 Kinder ohne und 5 Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf ) lernen werden. Das gesamte Kollegium hat sich auf einem Pädagogischen Tag intensiv mit dem Themenkomplex Inklusion auseinandergesetzt. Als Folge werden wir das Thema „Vielfalt und Verschiedenheit“ im kommenden Schuljahr in unterschiedlichsten unterrichtlichen und außerunterrichtlichen Zusammenhängen aufgreifen. Die unterrichtenden Lehrerinnen und Lehrer haben sich sehr konkret auf die neue Situation vorbereitet. Den besonderen Bedürfnissen der Inklusionsklasse entsprechend werden ihr zwei Klassenräume zur Verfügung stehen. Es werden zudem immer zwei Lehrkräfte in der Klasse unterrichten. Wir sind sehr gespannt auf die Erfahrungen, die wir machen werden. Wir freuen uns auf unsere neuen Schülerinnen und Schüler und auf das bereichernde Element der „Vielfalt

und Verschiedenheit“, das sich bestens in die Tradition unserer Schule einfügt. Fördermaßnahmen Neben den festen Förderstunden in verschiedenen Jahrgangsstufen konnten insbesondere im zweiten Halbjahr weitere Förderstunden durch unsere Lehrerinnen und Lehrer erteilt werden. Darüber hinaus engagierten sich wieder einige Oberstufenschülerinnen und –schüler im Programm Schüler helfen Schülern. Dieses Programm wird auch im jetzigen Schuljahr weitergeführt und auf zusätzliche Jahrgangsstufen ausgeweitet. Die Ergänzungsstunden in der Jahrgangsstufe 8 werden in den Fremdsprachen und Mathematik zur individuellen Förderung von Schüler/innen mit Leistungsschwächen (Förderstunde) wie auch zur Forderung leistungsstärkerer und sehr guter Schüler/innen genutzt (Profilstunde). Diese Profilstunden werden zum ersten Male eingerichtet. H. Strohe, Schulleiter

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Elternmitwirkung am MSM Aktivitäten der Elternschaft In den vergangenen Monaten standen insbesondere Aktivitäten zur Verbesserung der Infrastruktur für einen längeren täglichen Aufenthalt der Schülerinnen und Schüler am MSM im Fokus. In diesem Zusammenhang haben Eltern einen „Arbeitskreis Mensa“ gegründet und sich für die Ausweitung der Verpflegungsmöglichkeiten in der Schule stark gemacht. Im Ergebnis wurde gemeinsam mit den Verantwortlichen der Schule die Verlagerung/Vergrößerung der Mensa und Einrichtung einer Cafeteria („Zusatzverkauf“) erreicht. Außerdem sind in diesem Rahmen ein Kaffeeautomat und ein Wasserspender angeschafft und im Foyer aufgestellt worden sowie weitere Sitzmöglichkeiten in den Pausenzonen entstanden. Die neuen Errungenschaften werden von den Schülerinnen und Schülern sehr gut angenommen.

nach dem Gerichtsurteil bzgl. Reisekosten für Lehrer/ innen auch in Zukunft Klassenfahrten zu ermöglichen) durchgeführt. Darüber hinaus engagieren sich Eltern weiterhin aktiv in den gesetzlich vorgesehenen Gremien. Informationen über die Aufgaben und Zusammensetzung von Klassenpflegschaften, Schulpflegschaft, Fachkonferenzen und Schulkonferenz haben wir auf der Homepage in der Rubrik „Für Eltern – Elternmitwirkung“ zusammengestellt.

Wir danken ganz herzlich den vielen am MSM engagierten Eltern für ihre hohe Einsatzbereitschaft, der Schulleitung für das stetige Bemühen um weitere Verbesserungen und allen Beteiligten für die außerordentlich Ein „Pädagogischer Arbeitskreis“ unter Leitung von Frau gute und konstruktive Zusammenarbeit. Dr. Weber hat damit begonnen, die „gefühlte Mehrbelastung“ von Familien durch viele gesellschaftliche Faktoren (hoher Anspruch an Leistung der Kinder, Verkürzung der Gymnasialzeit, steigende Berufstätigkeit beider Elternteile, etc.) in den Blick zu nehmen und Ideen zu erarbeiten, dieser Mehrbelastung entgegenzuwirken. Direkt spürbare Auswirkungen waren einige Entzerrungen im Stundenplan, die durch die Schulleitung umgehend initiiert wurden und die Verstärkung des Programms „Schüler helfen Schülern“. Weitere Themen der Elternvertreter waren die Vorbereitung auf Inklusion am MSM, die Beschäftigung mit den Konsequenzen eines Gerichtsurteils zu Reisekosten bei Klassenfahrten und natürlich die Fortsetzung vieler Bestandteile des Schullebens wie Durchführung der Elterncafeteria und Schülerbücherei, Beteiligung an der Teilkonferenz für Ordnungsmaßnahmen und an Einstellungsverfahren für Lehrerstellen, Beratungen im Förderverein und über Anträge an die Unterstützungseinrichtung für Fahrten des Schulprogramms und Vieles mehr. Neu ist eine Vernetzung mit den Vorsitzenden der Schulpflegschaften der anderen Krefelder Gymnasien. In konstruktiver Runde wurden hier Ideen ausgetauscht und gemeinsame Aktivitäten (z.B. Mailingaktion an Schulministerium und alle Fraktionen im Landtag, um Seite 10


Für das Schuljahr 2013 / 2014 sind folgende Elternvertreter in den Klassen- bzw. Stufenpflegschaften gewählt worden: Klasse

Vorsitzende(r) der Klassenpflegschaft

Stellvertreter(in)

5a

Kraues

Dr. Dirk

Lucht

Eva-Maria

5b

Koenen

Christine

El Mala

Siham

5c

Loch

Christof

Floer

Otto

5d

Floethe

Thomas

Brehm

Oliver

5e

Djurevci-Weber

Silke

Nyari

Dr.Astrid

6a

Hinz

Frank

Leisten

Nadja

6b

Gries

Satu

Vogel

Eva-Maria

6c

Hanings

Claudia

Rehorn

Andrea

6d

Leppkes

Sabine

Holzhüter

Susanne

6e

Da Palma

Anna

Brenken

Yvonne

7a

Bauer

Angela

Bäumer

Daniela

7b

Weber

Dr. Jutta

Zwierkowski

Bärbel

7c

Ehses-Clemens

Susanne

Krischer

Simone

7d

Bommers

Michaela

Pöpping

Dagmar

8a

Rösler

Jens

Bußee

Nils

8b

Lützel

Bettina

Willems

Cornelia

8c

Busch

Ingrid

Armonies

Evelin

8d

Benedens

Martina

Lindner

Dagmar

9a

Knipp

Dietmar

Cronenberg

Christiane

9b

Von Wick

Heike

Auerbach-Sturm

Silke

9c

Lemme

Heike

Segets

Dr. Michael

9d

Kokoume

Lidija

Narh-Oster

Susanne

9e

Speck

Reinhard

Schneider

Martine

Stufe

Vertreter(in) der Jahrgangsstufe

EF

Brandstetter

Ralf

Wettingfeld

Gerlinde

EF

Schütze

Heike

Gemein

Claudia

EF

Küppers

Kathrin

Hauser

Beate

EF

Vetterkind

Thorsten

Eicken

Cornelia

EF

Huppenbauer

Mathias

Hannapel

Horst

EF

Bennertz

Bernhard

Wiedemeyer

Andrea

Q1

Schröder

Antje

Brandstetter

Gabriele

Q1

Poggemann

Dr. Klaus

Lingnau

Edmund

Q1

Teichgräber

Susanne

Schmidt

Aline

Q1

Haubrich

Annette

Dornscheidt

Heike

Q1

Lüder

Berenike

Breier

Michaela

Q1

Albrecht-Früh

Angelika

Mues

Dorothee

Q1

Müller-Kensbock

Susanne

Nilius-Kloos

Myriam

Q2

Krug-von Borstel

Beatrix

Guhl

Barbara

Q2

Henkel

Angela

Karbe

Beate

Q2

Lembke

Aletta

Dernbach

Delia

Q2

Terhaag

Andrea

Fischer

Walburga

Stellvertreter(in)

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Zur Vorsitzenden der Schulpflegschaft wurde Ant- Mitglieder der Schulkonferenz sind diese Elternvertreje Schröder gewählt. Stellvertretende Vorsitzende sind ter/innen: Dietmar Knipp, Evelin Armonies und Berenike Lüder. Sie erreichen den Vorstand der Schulpflegschaft über die folgende Mailadresse: schulpflegschaft@msm-gymnasium-krefeld.de Wir freuen uns über jede Kontaktaufnahme! Weiterhin wurde eine Vertreterin zur eventuellen Teilnahme an einer von der Lehrerkonferenz zu berufenen Teilkonferenz, die über Ordnungsmaßnahmen zu entscheiden hat, gewählt. Dies sind für das Schuljahr 2013/2014 Dr. Jutta Weber und Susanne Müller-Kensbock (Stellvertreterin). Folgende Elternvertreter/innen wurden für die Fachkonferenzen gewählt:

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Die Schulkonferenz wählt aus ihrer Mitte ein volljähriges Mitglied und Stellvertreter(in) für die Auswahlkommission zur Einstellung von Lehrkräften. In diesem Schuljahr gehört Antje Schröder und als Stellvertreter(in) Evelin Armonies, Dietmar Knipp und Frank Hinz der Auswahlkommission an. A. Schröder


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Inklusion am Maria-Sibylla-Merian-Gymnasium Ein Erfahrungsbericht Zur Einschulung am 05.09.2013 war es eigentlich wie in jedem Jahr.Für die neuen Schülerinnen und Schüler war der Tag ein Meilenstein im Lebenslauf und ein besonderes Erlebnis für die ganze Familie, das mit Freude, Spannung, vielleicht – mit Blick auf die Herausforderungen am Gymnasium – auch mit etwas Respekt erwartet worden war. Von Seiten der Schule wurden die Tage wie immer aus routinierter Perspektive wahrgenommen: Wir erlebten eine bekanntes Szenario, für das wir über ein erprobtes Übergangskonzept (Einführungstage, OKStunden, Paten-Begleitung usw.) verfügen, um „den Neuen“ das Einleben in unsere Schule zu erleichtern und das MSM zu „ihrer“ Schule werden zu lassen. Und doch war es am 05.09.2013 nicht wie in jedem Jahr. Erstmalig startete mit der Klasse 5c eine Integrative Lerngruppe an unserer Schule. Am MSM wurde damit ein von der Landesregierung und vom Ministerium für Schule und Forschung forciertes Modell schulischer Inklusion umgesetzt. Schulische Inklusion leitet sich ab aus einem Übereinkommen der Vereinten Nationen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen. Auf dieser Grundlage ist es das Ziel der nordrhein-westfälischen Landesregierung, das Gemeinsame Lernen von Kindern und Jugendlichen mit und ohne Behinderungen in den Schulen des Landes auszubauen. Vorangegangen waren dem Einschulungstag über ein halbes Jahr lang umfangreiche Vorbereitungen durch einen Pädagogischen Tag für das gesamte Kollegium, Fortbildungsmaßnahmen, Konzeptarbeit, Hospitationen in anderen Schulen, Überarbeitung von Team- und Kooperationsstrukturen, Gremienbeteiligungen und Koordinationsarbeit mit dem Schulamt und der Schulaufsicht. Und das, obwohl die 5c grundsätzlich eine ganz normale Klasse ist: Man lacht miteinander, man streitet sich - manche Kinder sind besonders interessiert an Mathematik, andere an Kunst, andere an Musik usw. Es gibt Fußballspieler, Hockeyspieler, Reiterinnen, Schwimmer – das übliche Spektrum von Freizeitaktivitäten. Und doch ist die 5c in mancher Hinsicht eine besondere Klasse: Von den 22 Schülerinnen und Schülern besitzen 17 Kinder die klassische Grundschulempfehlung

zum Besuch des Gymnasiums, 5 Kinder haben einen Sonderpädagogischen Förderbedarf. Die Schülerinnen und Schüler der Klasse werden folgerichtig zieldifferent beschult. Während die 17 Kinder mit Gymnasialempfehlung das Abitur anstreben und nach den Vorgaben des Gymnasiums unterrichtet werden, gilt dies für die Kinder mit Förderbedarf nicht. Sie werden nach den Richtlinien und Lehrplänen ihres Förderschwerpunktes, zum Beispiel des Förderschwerpunktes „Lernen“, unterrichtet und streben einen Schulabschluss der Förderschule an, perspektivisch möglicherweise auch einen Hauptschulabschluss. Dementsprechend bedarf es für sie einer anderen Auswahl an Lerninhalten und Lehrmethoden, die es ihnen ermöglicht, auf Basis ihres Handicaps ein größtmögliches Maß an Selbstverwirklichung und Teilhabe in unserer Gesellschaft zu erreichen.Dies geschah bisher an Förderschulen bzw. an Kompetenzzentren für Sonderpädagogische Förderung und wurde von ausgebildeten Förderschullehrerinnen und -lehrern geleistet. Wie sieht nun Gemeinsames Lernen in der Integrativen Lerngruppe am MSM aus? Grundsätzlich gilt: Wo immer es möglich ist, arbeiten alle Schülerinnen und Schüler im Unterricht - auf dem Anspruchsniveau ihres Lehrplans und mit unterschiedlichsten Aufgaben und Arbeitsaufträgen (Innere Differenzierung) - am selben Überthema. Wo diese thematische Klammer nicht gefunden werden kann, bzw. wo die individuellen Bedürfnisse oder die Vorgaben der Richtlinien zu unterschiedlich sind, wird die Klasse auch in Teilgruppen aufgeteilt (Äußere Differenzierung). Auch im Hinblick auf den Ressourceneinsatz gibt es Besonderheiten: Die Klasse besteht nur aus 22 Schülerinnen und Schülern. Mit Frau Rosenkranz unterrichtet eine erfahrene Förderschulpädagogin in der Klasse. Alle Fächer werden in Doppelbesetzung von zwei Kolleginnen und Kollegen unterrichtet. Eine Integrationshelferin in ihrem Freiwilligen Sozialen Jahr (FSJ) begleitet die Klasse. Die Mitglieder des in der 5c unterrichtenden Lehrerteams (Klassenteam 5c) tauschen sich in festen Team-Sitzungen über die Arbeit in der Lerngruppe und Seite 15


über die Schülerinnen und Schüler (alle 22!) aus. Die Klasse wird von Frau Stascheit und mir gleichberechtigt im Team geleitet. Ein zweiter Klassenraum steht als Differenzierungsraum zur Aufteilung der Lerngruppe zur Verfügung.

ich mich durch die Rückmeldungen von Kolleginnen und Kollegen, Kindern und Eltern bestätigt. Dass dem so ist, ist zu einem großen Teil auch den handelnden Personen zu verdanken: Das Klassenteam der 5c geht die anspruchsvolle Aufgabe mit außerordentlichem Engagement und mit großer Überzeugung für das schulinterne Zweifelsohne wären viele dieser Rahmenbedingungen für Inklusionskonzept an, wofür ich mich an dieser Stelle jede Lerngruppe wünschenswert - die Klassenleitung im ausdrücklich bei den Kolleginnen und Kollegen bedanTeam haben wir im Übrigen mit Beginn des Schuljahres ken möchte. auch für alle anderen Klassen begonnen. Es handelt sich aber keineswegs um Privilegien für die Inklusionsklasse, Nicht zuletzt aus der Arbeit in diesem Team speist sich sondern vielmehr um notwendige Gelingensbedingun- meine Zuversicht, dass wir am MSM weiter einen ergen für die Umsetzung des Inklusionsgedankens und die folgreichen Weg in Richtung schulische Inklusion gehen bestmögliche Förderung aller 22 Klassenmitglieder. werden. Olaf Muti Nach den Erfahrungen der ersten Wochen kann ich saCo-Klassenleiter der 5c gen, dass wir gut in den Umsetzungsprozess unserer VorStellvertretender Schulleiter bereitungen gestartet sind. In dieser Einschätzung sehe

Besuch einer Profispieletesterin Übermittagsbetreuung Die Übermittagbetereung hatte Besuch von Frau Timme, einer Profispieletesterin. Schnell waren am Dienstag alle Hausaufgaben mit Unterstützung von Frau Möllmann, Frau Gediga und Herrn Koller erledigt. Frau Timme hatte schon Tische zusammengestellt und verschiedene Spiele aufgebaut. Die Kinder waren neugierig, und wegen der unkomplizierten Erklärungen von Frau Timme, konnten sie gleich ins Spiel einsteigen. Die Spiele waren unterschiedlicher Art: Zu einem ein Erdkundespiel (Die Welt), ein schnelles Legespiel (Just in Time)und ein Geometriespiel(La Boca). Die neuen Spiele wurden mit Begeisterung von den Kindern sowie auch den Betreuern aufgenommen. Alle hatten großen Spaß Neues auszuprobieren. Zum Schluss wurden Bewertungsbögen verteilt, so wurde jedes Kind auch zum Spieletester. Das Betreuungsteam wird sicherlich das Angebot von Frau Timme aufgreifen und durch Ausleihen neuer Spiele für Abwechslung sorgen. Beatrice Gediga, Betreuungsteam Seite 16


Förderverein-Aktivitäten im Schuljahr 2012/13 Mit Hilfe des Fördervereins konnte das Maria-SibyllaMerian-Gymnasium im vergangenen Jahr eine Vielzahl notwendiger Vorhaben realisieren. Physik/Technik/Informatik: Roberta-Kästen Durch diese Unterstützung des Fördervereins haben nun bis zu 20 Schülerinnen und Schüler einmal wöchentlich die Möglichkeit, mit Robotern zu lernen. Das Konzept „Roberta – Lernen mit Robotern“ setzt auf offene, motivierende Aufgabenstellungen, die von den Schülerinnen und Schülern möglichst frei und selbständig bearbeitet werden. Die entwickelten Roboter können nach jedem Entwicklungsschritt in Sekundenschnelle erprobt und – falls nötig – danach angepasst werden. innen. Da das Foyer auch für andere Zwecke (z.B. als Cafeteria am Elternsprechtag u.ä.) genutzt wird, hat der Musik: Ausstattung des zweiten Musikraums mit 16 Förderverein für eine Möblierung gesorgt, die schnell Keyboards auf- und abgebaut werden kann und zudem als BlickDamit alle Schüler/innen in ihrem Musikunterricht an fang dient. Instrumenten lernen können, hat der Förderverein auch den 2. Musikraum mit Keyboards ausgestattet, nachdem Oberstufenräume: Neue Sitzmöbel der Raum vom Schulträger mit einem neuen Teppich Unsere Oberstufenräume waren bisher mit ausgedienten und neuem Anstrich versehen wurde. Die Schüler/innen Tischen und Stühlen möbliert. Mit der neuen, funktiund Lehrer/innen nutzen die Instrumente für einen zeit- onalen Möblierung unterscheiden sich die Räume von gemäßen Musikunterricht. normalen Klassenräumen und ermöglichen den Schüler/innen eine Nutzung entsprechend ihrer Bedürfnisse. Foyer: Neue Sitzmöbel Hier hat der Förderverein dafür gesorgt, dass ein ArbeiUnser Foyer dient zunehmend als Aufenthalts-möglich- ten in einem ansprechenden Ambiente möglich ist. keit für unsere Schüler/innen und Schüler in den Pausen und während der Freistunden der Oberstufenschüler/ Schülerbücherei: Neugestaltung Unsere beliebte Schülerbücherei wird in den letzten Jah-

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ren zunehmend als Leseort von den Schüler/innen in den Pausen genutzt. Die Eltern, die die Bücherei betreuen, haben Vorschläge für die Veränderung der Inneneinrichtung gemacht und konnten mit Hilfe des Fördervereins ihre Vorschläge auch umsetzen. Mensa: Einrichtung Unsere bisherige Mittagessenausgabe fand in der Cafeteria statt. Das Platzangebot reichte jedoch bei weitem nicht aus. Durch die Einrichtung eines neuen Raumes für die Essensausgabe können wir unser Platzangebot erweitern. In der alten Cafeteria ist nun eine erweitertes Essensangebot möglich. Der Förderverein hat bei der Einrichtung der neuen „Mensa“ die Anschaffung der Tische und Stühle übernommen.

• die Auschwitzfahrt, • die Schulzeitung (als Herausgeber) u.v.a.m. Mit Ihrer Mitgliedschaft kann der Förderverein auch in Zukunft wichtige Anschaffungen ermöglichen und dabei die Schule sinnvoll unterstützen. Sparkasse Krefeld Konto-Nr.: 328740 BLZ: 320 500 00IBAN: DE40 3205 0000 0000 3287 40 BIC: SPKRDE33 H. Schulenburg

Daneben unterstützt der Förderverein in jedem Schuljahr: • Autorenlesungen, • Theateraufführungen (Flying Fish Theatre), • Wettbewerbe in Mathematik (Känguru) und Englisch (Big Challenge), • das Sportfest,

Einladung des Fördervereins zur Mitgliederversammlung 2014

Am Dienstag, 18.02.2014 findet um 20 Uhr in den Räumen der Schule die jährliche Mitgliederversammlung statt. Hierzu sind alle Mitglieder des Vereins der Freunde und Förderer des MSM-Gymnasium Krefeld e.V. herzlich eingeladen. Neben den Berichten des Vorstandes, der Kassiererin, der Kassenprüfer und den Entlastungen stehen ebenso Wahlen zum Vorstand auf der Tagesordnung.

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Für ein Leben in Fahrt. SWK-NachtNetz.

Sicher und bequem nach Hause: Freitag- und Samstagnacht fahren unsere NachtExpress-Linien ab 1, 2 und 3 Uhr vom zentralen Abfahrts- und Umsteigebereich „Rheinstraße“. Weitere Infos gibt es in unseren SWK ServiceCentern Hochstraße und HansaHaus sowie unter: www.swk.de.

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Feierliche Entlassung des Abiturjahrgangs 2013 Rede des Schulleiters Aufgrund der hohen Abiturientenzahl haben wir unsere diesjährige Abschlussfeier in der Sporthalle veranstaltet. Unter Beteiligung von Schülerinnen, Schülern, Eltern und Lehrern wurde die Sporthalle so hergerichtet, dass eine würdiger Rahmen entstand. Sehr geehrte Eltern, Angehörige, Verwandten und Freunde, liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Schülerinnen und Schüler, sehr verehrte Gäste, Liebe Abiturientinnen, liebe Abiturienten, Ihr habt es geschafft. Mit berechtigtem Stolz seid ihr, liebe Abiturientinnen und Abiturienten heute zum letzten Mal zu einer Pflichtveranstaltung in unsere Sporthalle gekommen, um ein besonderes Zeugnis in Empfang zu nehmen, ein Zeugnis, das euch die Reife bescheinigt, das euch vielfältige Möglichkeiten, sogar alle Möglichkeiten für Ihren weiteren Lebensweg eröffnet.

Mit dieser Feier erleben wir einige Premieren:

Abschluss der Schulzeit und gleichzeitig bedeutet er den Start in einen neuen Lebensabschnitt. Nicht nur euch, auch euren Eltern möchte ich zu Ihrem Erfolg gratulieren und gleichzeitig ihnen meinen Dank aussprechen. Ich bin mir sicher, dass Sie, liebe Eltern, gerade in den letzten Wochen und Monaten sehr gefragt waren, motivieren mussten, alle Alltagsprobleme von Ihren gestressten Töchtern und Söhnen fern halten mussten, dass Sie mit gefiebert, mit gezittert und mit gehofft haben. Wahrscheinlich mussten Sie auch die eine oder andere Träne abwischen, sei es aus Freude oder auch aus Enttäuschung. Nun können auch Sie sich zu Recht einmal zufrieden zurücklehnen.

Eure Leistungen, liebe Abiturientia möchte ich mit einigen Fakten und Zahlen würdigen. 157 Schülerinnen - Erster G8 Jahrgang und Schüler haben die Abiturprüfung bestanden, 2,36 - Erste Verabschiedung in unserer Sporthalle ist die Durchschnittsnote, dies ist verglichen mit den - Erste Verabschiedung mit über 100 Abiturient/innen letzten Jahren ein hervorragendes Ergebnis (2,26 – 2,76 Unikat: Zum ersten und letzten Male wird ein Doppel- seit 2000), 44 Schülerinnen und Schüler haben eine Durchschnittsnote mit einer 1 vor dem Komma, davon jahrgang verabschiedet. 4 mit dem überragenden Durchschnitt 1,0. 135 AbituriEs freut mich ganz besonders euch heute als erster gratu- ent/innen sind schon seit der Einschulung im Jahr 2004 lieren zu dürfen, zu Ihrer großen Leistung der vergange- bzw. 2005 Mitglied dieser Jahrgangsstufe. ( 66%) nen Monate bzw. der vergangenen mindestens 12 bzw. 13 Jahre. Der heutige Tag symbolisiert den offiziellen Liebe Abiturientinnen und Abiturienten, neben den vieSeite 21


die die Leiterinnen der Einrad- bzw. der Jonglier-AG und einiger Sport-AGs erwähnen. Ohne dieses Engagement ist ein vielfältiges Schulleben nicht denkbar. Ihnen allen gebührt mein besonderer Dank, denn ihr habt mit zum positiven Bild unserer Schule nach innen und nach außen beigetragen. Mein Dank gilt auch euren Lehrerinnen und Lehrern, die sich ebenso auf G8 und den Doppeljahrgang einstellen mussten. Sie haben mit Sicherheit auch zu eurem Erfolg einen wichtigen Beitrag geleistet. Herr Hauer als Oberstufenkoordinator, Herr Dr. Janßen len Glückwünschen, mussten Sie sich mit Sicherheit in und Herr Müller als Jahrgangsstufenleiter haben euch in letzter Zeit häufig einer Frage stellen: Was kommt nun? vielen Gesprächen zu einer gültigen Schullaufbahn verholfen und den ein oder anderen Extrawunsch möglich Zunächst jedoch noch ein wenig Vergangenheitsbewäl- gemacht. Auch Ihnen gilt mein Dank. tigung. Ihr seid seit drei Jahren der Doppeljahrgang. Schülerinnen und Schüler mit unterschiedlichen Lauf- Mein Dank gilt auch den vielen aktiven Eltern in den bahnvoraussetzungen bereiteten sich auf das Abitur vor. schulischen Gremien, dem Förderverein, der Bücherei, Während die Einen eine relativ entspannte Schulzeit der Cafeteria u.v.a.m. durchliefen, mussten die anderen in einem Jahr weniger auf das gleiche Ziel und die Erfüllung gleicher Anforderungen hinarbeiten. Die Unterrichtsbelastung der G8er Schülerinnen und Schüler war von der 6. Klasse an ungleich höher als die der G9er. Daneben hinkten Lehrpläne und Lehrbücher immer hinterher. Die Unterrichtsbelastung wird auch die nach euch kommenden Schülerinnen und Schüler genauso treffen. Was aber einmalig ist, dass ihr, die G8er, euch mit einem G9 Jahrgang messen musstet. Dieses Zusammentreffen und das Zusammenleben der beiden Jahrgangsstufen waren im ersten gemeinsamen Jahr für euch nicht ganz einfach. Es hat sich aber immer besser entwickelt, wie mir Schülerinnen und Schüler sowie Lehrerinnen und Lehrer versicherten. Spätestens in der Mottowoche hat sich ein Eine lebendige Schule lebt vom Engagement aller Gruprichtiges Zusammengehörigkeitsgefühl entwickelt. pen. Ich selbst hatte in beiden Jahrgangsstufen das VerDie Leistung der gesamten Jahrgangsstufe möchte ich gnügen, dies meine ich wörtlich, einige Jahre den Maaus diesem Grunde besonders hervorheben. Denn auch thematikunterricht erteilen zu dürfen. Dabei gibt es für die G9er-mussten sich zunächst an eine ungewöhn- durchaus etwas Gemeinsames. Im August 2004 hatten lich hohe Zahl neuer Mitschüler/innen gewöhnen. sowohl die Schüler/innen des G9 Jahrgangs als auch ich den ersten Schultag am Maria-Sibylla-Merian-GymnaNeben dem Unterricht haben sich viele Schüler/innen sium. Wir waren alle gespannt auf das, was uns in den ebenso für die Schule engagiert, sei es in der SV, im Be- kommenden Tagen, Wochen, Monaten und Jahren zirksschülervertretung, als Vertreter/innen in der Schul- erwartet. Für Euch liebe Schüler/innen ist die Zeit an konferenz, im Orchester, der Bigband, bei den verschie- unserer Schule nun endgültig zu Ende, ich darf jedoch densten Wettbewerben, als Teilnehmer/innen aber auch noch bleiben. als Leiter/innen von Arbeitsgemeinschaften, bei dem Projekt Schüler helfen Schüler, als Paten von Fünftkläss- Nun aber endlich zu eurer Zukunft: Der nun folgende lern u.v.a.. mehr. Besonders erwähnen möchte ich hier Übergang in eine neue Lebenssituation ist mit Sicherheit Seite 22


Der geheime Rat hat dies vor ungefähr 200 Jahren geschrieben oder gesagt. Vor 200 Jahren war das mit dem täglichen Lied hören etwas schwieriger als heute, den iPod kannten die Menschen noch nicht. Sie mussten sich, wenn sie nicht selbst sangen, auf den Weg machen. Für viele von Euch wäre es vielleicht von Vorteil, wenn ihr es bei einem kleinen Lied pro Tag lassen würdet. Ein gutes Gedicht lesen, wohlgemerkt pro Tag, ist auch heute nicht ganz so einfach, wenn ihr nicht jeden Tag das gleiche Gedicht nehmen möchtet, Google oder sogar eine echte Gedichtsammlung könnten hier helfen. Sich jeden Tag ein treffliches Gemälde anschauen, ist auch heute ohne Schwierigkeiten möglich. Das Internet hilft, die spannendste Phase des Lebens. Viele Ungewisshei- kann aber den Besuch in einem Museum nicht ersetzen. ten begleiten euch jetzt schon oder werden euch in den Wem der Gang dorthin schwer fällt, sollte einfach einkommenden Jahren begleiten. Viele mal in eines der großen und kleihaben schon konkrete Vorstellungen, nen Museen und Galerien gehen, vielleicht schon eine Ausbildungssteldie es auch in unserer Nähe gibt. le oder hoffen auf einen Studienplatz Nicht nur die ausgestellten Kunstim Wunschfach. Die Unsicherheit weobjekte faszinieren, sondern in der gen der Vielzahl der Abiturient/innen Regel auch die Besucher. durch den Doppeljahrgang löst mögDie schwierigste Übung ist, so licherweise eine gewisse Beklemmung scheint mir, einige vernünftige aus. Dies ist allzu verständlich, sollte Worte zu sprechen, wohlgemerkt eurem Optimismus jedoch keinen Aban jedem Tag. So wie ich euch bruch tun. kenne, können dies viele von euch Wie geht es weiter? Was kann ich Ihheute schon, den anderen wird es, nen mit auf den Weg geben? Da ist da ich bin sicher, auch noch geder Abi-Spruch auf dem Programmlingen. Oberflächlich betrachtet, heft: „Es mag sein, dass wir durch das mag der ein oder andere denken, Wissen anderer gelehrter werden. Weihat das bisher Gesagte nichts mit se werden wir nur durch uns selbst.“. euch und insbesondere nichts mit Weiter möchte ich es mit Goethe haleurer Zukunft zu tun. Da bin ich ten: Man soll alle Tage wenigstens ein ganz anderer Meinung. Hier wird kleines Lied hören, ein gutes Gedicht lesen, ein treffli- deutlich, dass man sich neben dem Erledigen wichtiger ches Gemälde sehen und, wenn es möglich zu machen Alltagsdinge, dem Streben nach Erfolg auch immer wiewäre, einige vernünftige Worte sprechen. der inspirieren lassen sollte. Mit den Hoffnungen für einen erfolgreichen Weg sind auch Erwartungen verknüpft insbesondere in der Übernahme von Verantwortung für unsere Gesellschaft. Ich wünsche Ihnen für Ihre Zukunft alles Gute und bin überzeugt, dass ihr euren Weg macht. H. Strohe, Schulleiter

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Baumpflanzung 2013 Die Stieleiche Die jüngste Abiturientia pflanzte am Tag des Merian-Treffs ihren Baum, eine Stieleiche. Fast alle Schülerinnen und Schüler des Abiturjahrgangs 2012 fanden sich pünktlich in der Schule ein. Traditionell trug der Schulleiter zu diesem Anlass ein Gedicht vor. Gestutzte Eiche (Hermann Hesse, Juli 1919) Wie haben sie dich, Baum, verschnitten Wie stehst du fremd und sonderbar! Wie hast du hundertmal gelitten, Bis nichts in dir als Trotz und Wille war! Ich bin wie du, mit dem verschnittnen, Gequälten Leben brach ich nicht Und tauche täglich aus durchlittnen Roheiten neu die Stirn ins Licht. Was in mir weich und zart gewesen, Hat mir die Welt zu Tod gehöhnt, Doch unzerstörbar ist mein Wesen, Ich bin zufrieden, bin versöhnt, Geduldig neue Blätter treib ich Aus Ästen hundertmal zerspellt, Und allem Weh zu Trotze bleib ich Verliebt in die verrückte Welt.

Einladung zum Meriantreff 2014 Am Freitag, dem 4. April 2014 findet am Maria-Sibylla-Merian-Gymnasium der Meriantreff statt, das traditionelle Ehemaligentreffen. Am Nachmittag sind die ehemaligen Kolleginnen und Kollegen zu Kaffee und Kuchen geladen. Nach der traditionellen Baumpflanzung der Abiturienta 2013 sehen sich ehemalige Schüler/innen und Lehrer/innen ab 18.00 Uhr im Foyer der Schule. In diesem Jahr sind neben allen Ehemaligen die Abiturientia 2013 sowie die Abiturientinnen und Abiturienten der Jubiläumsjahrgänge 1964, 1974, 1984, 1989, 1994 und 2004 besonders eingeladen. Die Veranstaltung endet gegen 23.00 Uhr. Weisen Sie bitte auch Ihre Mitschülerinnen und Mitschüler auf die Veranstaltung hin. Wir hoffen, dass möglichst viele die Gelegenheit zu einem Wiedersehen wahrnehmen.

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Die neuen Kolleginnen und Kollegen Herr Borkenhagen Seit Februar dieses Jahres kann man mich, vorzugsweise in den naturwissenschaftlichen Kellergewölben des MSM, bei meiner täglichen Arbeit besuchen, so wie viele von euch das jetzt schon mehr oder weniger freiwillig tun. Wenn ihr zu den Glücklichen gehört, wisst ihr, dass ich dort frisch von der Leber weg über alles doziere und dozieren lasse, was die Natur so in den letzten paar Millionen Jahren zuwege gebracht hat. Allerdings wissen die wenigsten, dass ich nebenbei auch noch Deutsch zu meinen Fächern zähle und insofern auch in den Untiefen der deutschen Sprache tauche und bisweilen auch versinke. Aber wie hat es mich nach Krefeld verschlagen? Wenn man an den Anfang der Geschichte schaut, findet man sich in Leipzig wieder. Nach meiner Geburt sind meine Eltern jedoch schnell nach Brandenburg gezogen – zu groß war die Angst, was aus dem Junge werde, wenn er nur Sächsisch sprechen könnte. Im beschaulichen Dorf in der Märkischen Heide, umgeben von Seen, Wäldern und verwitterten Fußballtoren im Wald gedieh ich prächtig, sodass ich auch das studierfähige Alter unbeschadet erreichte. Dann kam der Einschnitt! Ich musste feststellen, dass all meine Faulenzerei in der Schule dazu geführt hatte, dass ich mir meinen Studienort keineswegs aussuchen konnte. Und so zog ich mit Sack und Pack nach Münster, um dort die hohe Kunst des Besserwissens zu erlernen. Nach fünf Jahren fühlte ich mich dann auch als waschechter Einheimischer, ich konnte meine Herkunft sogar schon manches Mal durch geschicktes Einflechten der Vokabeln „wat“ und „dat“ vor anderen Ruhrpöttlern verschleiern. Und so entschloss ich mich, in Nordrhein-Westfalen zu bleiben. Zwei Jahre verbrachte ich in Oer-Erkenschwick, einem Ort, der vor allem dadurch berühmt ist, dass angeblich Leonardo di Caprios Oma dort wohnt. Ich war dort aber nicht wegen der Oma, sondern weil ich am Gymnasium dort weiter ausgebildet wurde. Naja, und das war’s auch schon. Danach habe ich meine Stelle am MSM bekommen, wo ich mich sehr wohlfühle. Was ich sonst noch so mache? Ich treibe viel Sport und lese schon Mal ein Buch (Auch wenn das jeder als Hobby angibt, weil es so schlau klingt, bei mir stimmt es wirklich.). Ich denke, das ist erst Mal genug für den Anfang. Wir haben ja alle noch ein paar Jahre, um uns gegenseitig kennenzulernen.

Herr Scharl Sich selber vorzustellen ist wohl in etwa so dankbar wie eine Wurzelbehandlung beim Zahnarzt … Womit werde ich den Schülerinnen & Schülern auf die Nerven gehen? Mit unregelmäßigen Verben, if-clauses, Circuittraining & Coopertests. Also den schönsten aller Fächer: Englisch und Sport. Als gebürtiger Krefelder war es immer mein Wunsch, in Krefeld zu arbeiten, und nach dem Referendariat in Uerdingen (Stadtpark) bedurfte es dann zweier Umwege über Alpen und Moers, bis Wohn- und Arbeitsort identisch sind. Und ich freue mich jetzt auf die neue Herausforderung am MSM. Abseits der Schule halten mich meine drei Kinder auf Trab, meine Eishockeymannschaft im Winter und meine Tennistruppe im Sommer. Was finde ich gut? XXL Pizza, Kanada, FC Bayern, Skifahren, Trash TV, Ehrgeiz, Amarenaeis, Shakespeare :-) Was eher nicht? Milchreis, Spinnen, PUR, Montag, falsche Supermarktschlange.

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Herr Wollgarten Als ich im Rahmen des Bewerbungsverfahrens des Landes Nordrhein-Westfalen auf den Schulnamen „Maria-Sibylla-Merian-Gymnasium“ stieß, war ich zunächst irritiert – schließlich hatte ich zu diesem Zeitpunkt keine Ahnung, wer hinter diesem klingenden Schulnamen steht. Neben der Namenspatronin des Gymnasiums, über die ich mich nur noch in Schriftform erkundigen konnte, durfte ich in den letzten Monaten schon viele neue Menschen live kennen lernen – bisher ganz liebe Schüler, Eltern und Kollegen … An dieser Stelle möchten Sie wahrscheinlich wissen, mit wem Sie es zu tun haben. Geboren wurde ich in der schönen Kaiserstadt Aachen. Schon während meiner eigenen Schulzeit kam in mir der Wunsch auf, Lehrer zu werden, da mir vor allem die Jugendarbeit im Sportverein Freude bereitet hat. Studiert habe ich die Fächer Deutsch und Katholische Religion an der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen. Aus der Karlsstadt ging es für mich nach meinem Studium ins Referendariat in die Römer-, Dom- und Siegfriedstadt Xanten am Niederrhein. Am Stiftsgymnasium war es für mich ein gutes Gefühl, nach fünf Jahren Theorie an der Uni endlich in die Praxis durchstarten zu können. Nachdem ich im Anschluss an meine Referendariatszeit noch einige Monate als Vertretungslehrer gearbeitet habe, freue ich mich, zum neuen Schuljahr am Maria-Sibylla-Merian-Gymnasium eine Festanstellung erworben zu haben. Bezogen auf meine Arbeit bin ich dem Niederrhein also treu geblieben, obwohl ich mittlerweile in Köln lebe. Das gute Arbeitsklima entschädigt mich aber für zähfließende Stunden auf der Autobahn 57 … Ich freue mich auf eine gute Zusammenarbeit. Andreas Wollgarten

Herr Münch Liebe Leserinnen und Leser, mein Name ist Klaus Münch und seit Beginn des neuen Schuljahres bin ich als Vertretungslehrer für das Fach Erdkunde am Maria-Sibylla-Merian-Gymnasium tätig. Inzwischen unterrichte ich alle Schülerinnen und Schüler in Erdkunde, die sich in der Einführungsphase der Oberstufe befinden. Obwohl diese mich inzwischen recht gut kennen, habe ich bei dem einen oder anderen Gesicht manchmal noch meine Probleme den Namen zuzuordnen. Aufgewachsen bin ich im schönen Sachsen, wo ich schließlich 2004 mein Abitur ablegte und meine Reise durch Deutschland begann. Nach einem Zwischenstopp für das Lehramtsstudium in der malerischen Stadt Jena, zog es mich für das Referendariat weiter gen Westen. In Meinerzhagen, irgendwo zwischen Hagen und Siegen, hatte ich die Möglichkeit Land, Leute und Schüler NRWs kennen zu lernen und dank der Unterstützung von Kollegen und Mitreferendaren meine Ausbildung abzuschließen. Schließlich zog es mich weiter nach Krefeld, um am MSM eine Anstellung für das 1. Halbjahr zu übernehmen. Abseits der Schule verbringe ich meine Freizeit mit Geocaching, da mir Wandern in der Natur zu „normal“ ist, und meinem Hobby, der Musik. Nach den ersten Wochen an der neuen Schule kann ich guten Gewissens sagen, dass ich mich gut eingelebt habe und bedanke mich auf diesem Wege bei allen Schülerinnen und Schülern und allen Kollegen, die mir den Start so leicht gemacht haben. Seite 26


Frau Lauschke-Ehm Liebe Leserinnen und Leser, mein Name ist Kirsten Lauschke-Ehm und seit Anfang dieses Schuljahres unterrichte ich die Fächer Latein und Geschichte am Maria-Sibylla-Merian-Gymnasium. Aufgewachsen bin ich in Oppum, mein Abitur legte ich 1988 am Gymnasium am Moltkeplatz ab. Seit dem ersten Schuljahr stand für mich fest, dass ich Lehrerin werden wollte, und so nahm ich nach der Schulzeit unversehens das Studium an der Universität zu Köln auf. Schweren Herzens hatte ich als Kind der geburtenstarken Jahrgänge mein ursprüngliches Ziel, Grundschullehrerin zu werden, ad acta gelegt, um über zwei Praktika in Sonderpädagogik schließlich das Studium meiner beiden jetzigen Fächer für das Lehramt für die Sekundarstufen I und II zu beginnen. Nach dem Referendariat in Moers trat ich 1997 meine erste Stelle an einem Internat in Sachsen-Anhalt an, bevor ich 2001 an das Städtische Gymnasium Willich-Anrath, das heutige LiseMeitner-Gymnasium, wechselte. Von dort zog es mich mit Beginn dieses Schuljahrs zurück in die Heimat. In meiner Freizeit reise ich gerne mit meiner Familie, - wie sollte es als Lateinlehrerin auch anders sein – bevorzugt nach Italien. Genauso gerne machen wir aber auch Wanderurlaub in Deutschland. Wenn die Zeit es zulässt, kann man mich schon einmal beim KEV oder beim Fußball antreffen. Ich möchte mich an dieser Stelle noch recht herzlich für die offene, freundliche Aufnahme durch das Kollegium sowie die Schüler- und Elternschaft bedanken, die mich auf die weitere Zusammenarbeit freuen lässt. Kirsten Lauschke-Ehm

Frau Siemer Liebe Leserinnen und Leser, mein Name ist Rahel Siemer und seit diesem Schuljahr 2013/2014 unterrichte ich am MSM die Fächer Biologie, Englisch und Spanisch. Wie bin ich hierher gekommen? Das möchte ich Euch und Ihnen kurz erzählen. Seit meinem Abitur in Essen bin ich schon viel herumgekommen. Nach einer Krankenpflegehilfeausbildung in Essen verschlug es mich nach Marburg, wo ich mein Biologiediplom gemacht habe. Während dieser Zeit arbeitete ich nebenher im Senkenberg-Museum in Frankfurt und verbrachte ein Auslandsjahr in Córdoba/ Argentinien. Anschließend zog ich nach Karlsruhe und studierte in Heidelberg die Fächer Englisch und Spanisch. In dieser Zeit konnte ich auch ein Jahr lang die Royal-Holloway-University of London besuchen. Danach zog es mich wieder in den Süden. Ich absolvierte mein Referendariat in Speyer in der Pfalz und trat an einem Gymnasium in Landau meine erste Lehrstelle an. Da es meinen Mann nun beruflich nach Holland verschlagen hat, wohnen wir seit August 2013 in Straelen. Meine zwei Kinder besuchen dort das Gymnasium und ich hatte Glück, dass meinem Versetzungsantrag nach NRW sofort stattgegeben wurde. Hier bin ich also. Ob das die letzte Station sein wird, weiß ich nicht, aber ich stelle fest, dass mir die Arbeit mit Euch und Ihnen viel Spaß macht und ich mich bisher sehr wohl am MSM fühle. Auf gute Zusammenarbeit! Rahel Siemer Seite 27


Zur Verabschiedung von Herrn Possekel Rede des Schulleiters Lieber Herr Possekel, liebe Kolleginnen und Kollegen, mit Herrn Possekel verlässt nun einer der dienstältesten Kollegen unsere Schule. Ich möchte im Folgenden seine langjährige Arbeit an unserer Schule unter verschiedenen Aspekten betrachten. Werdegang Geboren wurde Herr Possekel in Hannover, das Abitur hat er am Nikolaus Cusanus Gymnasium in (Bonn-) Bad Godesberg abgelegt. Nach dem Wehrdienst hat er in Bonn Englisch und Sport studiert. Zum Referendardienst wurde er ins Ruhrgebiet geschickt. Das TheodorHeuss-Gymnasium in Duisburg-Meiderich war seine Ausbildungsschule. Dort trat er 1978 auch seinen Dienst als ausgebildeter Lehrer an. Recht schnell wurde er an dieser Schule zum Oberstudienrat befördert. Auf eigenen Wunsch wurde er zum 01.08.1984 an das MariaSibylla-Merian-Gymnasium versetzt.

leider nicht mehr fortführen.

1994 knüpfte er den ersten Kontakt zu einer amerikanischen Schule, der Owen L. Roberts High School in Pottstown bei Philadelphia. Zweimal begleitete er Schülergruppen zu dieser Schule. Im Jahre 2004 startete er den ersten Austausch mit unserer jetzigen Partnerschule Hier trat er sehr schnell als aktiver Kollege in Erschei- in den USA, der Providence Day School in Charlotnung. Er wurde gleich als Klassenleiter und Tutor ein- te, North Carolina. Dreimal fuhr er selbst mit zu dieser gesetzt und übernahm sofort einen LK Englisch. Später Schule. war 9 Jahre lang Jahrgangsstufenleiter. 2004 erfolgte die Sport Ernennung zum Studiendirektor. Herr Possekel hat in seiner Zeit am Maria-Sibylla-Merian-Gymnasium auf 10 Jahre hatte er den Fachvorsitz Sport inne. Bereits im vielen Gebieten das Schulleben bereichert und für die ersten Jahr hat er das Spieleturnier angestoßen, das bis Schülerinnen und Schüler immer wieder Anregungen heute bei den Schülerinnen und Schülern beliebt ist. 3 Jahre leitete er Surfkurse für die Stufe 11 am Elfrather gesucht und geschaffen. See. Rund 20 Jahre betreute er Handball-Mannschaften. Seine Mannschaften errangen viele Stadtmeisterstitel, Fahrten Interessant waren seine meist etwas andere Klassenfahr- wurden Niederrheinmeister und schafften es einmal in ten, wie z.B. Segeltörns oder zu einer Skihütte mit 10er das Landesfinale. Zum 25-jährigen Bestehen der SchuKlassen. Als Kursfahrten noch LK-gebunden waren fuh- le organisierte er mit seinen Sportkolleg/innen einen ren seine Kurse nach London oder auf dem Boot über Sporttag, bei dem 25 Krefelder Vereine den Schülerindie Norfolk Broads. Ab 2002 bis zum letzten Jahr war nen und Schüler viele verschiedene Sportarten nähergedie Kursfahrt nach Cannes / Côte d’Azur ein beliebtes bracht haben. Ziel, zuletzt im Doppeljahrgang mit 75 Schülerinnen Computer an Schulen - Herr Possekel, der Herr der Comund Schüler. puter am Maria-Sibylla-Merian-Gymnasium Mit dem Beginn des digitalen Zeitalters hat sich Herr Austauschprogramme 1988 baute er den Austausch mit Partnerschulen in Lei- Possekel selbst in dieses neue Abenteuer gestürzt. Neuen cester auf, zunächst mit der Leicester Grammar School Dingen gegenüber ist er aufgeschlossen. Er hat sich sehr und ein Jahr später kam die Leicester High School noch schnell den MSM Aktivisten der ersten Stunde, Herrn dazu. Nach ca. 10 Jahren ließen sich diese Austausche Giebels und Herrn Lüttiken, angeschlossen und diese Seite 28


Welt auch an das MSM gebracht. Als Herr Lüttiken die Schule verließ und Herr Giebels in den Ruhestand ging, hat er die Verantwortung über den IT-Bereich übernommen und den Ausbau vorangetrieben. Im Projekt Selbstständige Schule unterstützte er das Thema Neue Medien. Ab 2004 oblag ihm die EDV-Ausstattung in den Computerräumen und die Einbindung aller Fachräume in unser Schulnetz. Mit seiner Unterstützung konnte die Anschaffung vieler Smartboards und das Digitale Schwarze Brett realisiert werden. Mit sehr viel Engagement, auch in den Schulferien, und Initiative hat er unseren IT-Bereich funktionsfähig gehalten und weiterentwickelt. Es wurde nichts auf die lange Bank geschoben. Sein Elan in diesem Bereich ist bis heute ungebrochen. Als Autodidakt hat er sich tief in die Materie eingegraben. Der Mensch Klaus Possekel Herr Possekel war kein pflegeleichter Kollege. Der Umgang mit ihm war nicht immer einfach. Er ist jedoch nie

nachtragend, sondern immer konstruktiv gewesen. Aus der Beschreibung eines meiner Vorgänger: „...Seine selbständige, aber auch selbstbewusste Arbeitsweise hat in der Vergangenheit hin und wieder zu Kontroversen mit anderen Kollegen geführt. Andererseits hat Herr Possekel aber auch bewiesen, dass er berechtigte Kritik entgegenzunehmen bereit ist und auch sein Verhalten selbstkritisch beurteilen kann…“ Wir werden ihn vermissen, insbesondere die detailreichen Ausführungen in den Konferenzen über den aktuellen Stand des Schulnetzwerkes. Lieber Herr Possekel, zum Abschluss möchte ich mich im Namen des Maria-Sibylla-Merian-Gymnasiums für Ihr vielfältiges Engagement recht herzlich bedanken und Ihnen und Ihrer Frau alles Gute für die Zukunft, den Ruhestand, wünschen. H. Strohe, Schulleiter

SV - Schüler machen Schule schöner Schon in den vergangenen Jahren hat sich die Schülervertretung des MSM darum bemüht, die Atmosphäre des Schulgebäudes und des Schulalltags zu verbessern. Auch für dieses Jahr hat sich die SV einiges vorgenommen. Zu Beginn des Jahres wurde Ahmet Orhan (Q2) zum Schülersprecher gewählt. Zusammen mit seinem Stellvertreter Max Michels (Q2), den rund 40 Mitgliedern aus allen Stufen sowie Herr Klepin, Frau Lindhorst und Frau Stuckmann bildet er die diesjährige SV. Geplant sind verschiedene Aktionen. Wie auch in den vergangenen Jahren sollen auch in diesem Jahr Unterstufenpartys stattfinden. Aber auch auf die Oberstufe wird eingegangen: So wurde eine Arbeitsgruppe gebildet, die sich mit der Verschönerung des Oberstufenraums befasst. Die anderen Räume und Flure der Schule sollen auch neu gestaltet werden. Es wird überlegt, ob im Rahmen des sogenannten „Schönertags“ alle Schüler mit eingebunden werden, ihre Klassenräume zu säubern und zu verschönern.

soll. Damit soll ein Meinungsbild über Preise, Angebot und Öffnungszeiten geschaffen werden. Auch über Karneval an unserer Schule macht sich die SV Gedanken: Es soll ein neues Konzept entwickelt werden, bei dem berücksichtigt wird, dass alle am Dekorieren und Aufräumen beteiligt sind. Gleichzeitig wird darauf geachtet, dass so wenig Unterricht wie möglich entfällt und dass weiterhin keine Sprühdosen verwendet werden. Außerdem arbeitet die SV an einem Konzept zum Thema (Klassen-)Fahrten. Hierbei soll gemeinsam mit Schülern, Eltern und Lehrern darüber gesprochen werden, welchen pädagogischen Sinn Fahrten haben, was für Fahrten man anbieten könnte und was ein angemessenere Kostenrahmen wäre.

Schlussendlich wird noch nach einer Lösung für die überfüllten Fahrradparkplätze am Neubau gesucht und auch über das MSM-Beet wurde gesprochen. In der letzten SV-Sitzung wurde beschlossen, dass dieses abgeschafft werden solle und es wird nun über Alternativen Ein weiterer Punkt auf der Liste der SV ist die Cafeteria. nachgedacht. Es ist geplant, einen Fragebogen auszuarbeiten, der von Die SV den Schülern aller Jahrgangsstufen beantwortet werden Seite 29


Einschulung am MSM Brief einer Fünftklässlerin an Herrn Strohe Wie haben die neuen Fünftklässler ihren ersten Tag am MSM erlebt? Die Schüler der 5b haben in ihrer ersten Klassenarbeit im Fach Deutsch einen Brief über ihre Einschulung geschrieben. Adressat war unser Direktor Herr Strohe. Hier ein Einblick in den aufregenden Tag einer neuen MSMlerin:

Krefeld, den 4. Oktober 2013 Sehr geehrter Herr Strohe, ich möchte Ihnen jetzt einmal von meinem ersten Schultag erzählen. Als Erstes sind wir mit dem Auto hier zum MSM gefahren. Mit dabei waren meine Tante, mein Onkel, meine Mama und mein Papa. Dann habe ich mich mit meiner Freundin Marie, die ich auf dem Parkplatz gesehen hatte, in die Aula gesetzt und wir haben auf meine Freundinnen Greta, Nele und Nina gewartet. Als sie dann da waren, fing kurz danach Frau Lehmann an zu erzählen. Während sie geredet hat, war ich ganz schön aufgeregt, ob ich wohl mit meinen Freundinnen in eine Klasse kommen würde. Dann kam die Klasseneinteilung, aber zum Glück bin ich mit allen Kindern aus Osterath in einer Klasse, darüber bin ich sehr froh. Als Klassenlehrerinnen habe ich einmal Frau Dietrich und einmal Frau Simon. Danach, das haben Sie vielleicht noch mitbekommen, sind wir in den Raum 216 gegangen, der von da an unser Klassenraum war. Im Raum angekommen, haben wir viele Bücher bekommen, z.B. ein Deutschbuch, wir haben Kennenlernspiele gemacht und durften uns aussuchen, neben wen wir unss in den nächsten Wochen setzen wollen. Dann sind wir wieder nach Hause gefahren, wo dann auch der Rest der Familie war. Zuhaus angekommen, haben wir gegrillt und ich habe ein, zwei Geschenke bekommen. Irgendwann am späteren Nachmittag sind dann alle wieder nach Hause gefahren. Und ich habe noch aus blauem Papier ein Namensschild gebastelt, denn das hatten wir als Hausaufgabe auf. Insgesamt war es ein sehr, sehr schöner Tag. Schreiben Sie mir doch auch einmal einen Brief, in dem Sie erzählen, wie Ihnen die Einschulung gefallen hat. Ich würde mich sehr darüber freuen. Viele liebe Grüße Ihre Sophie Ernst (5b)

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Abiturientia 2013

Wir gratulieren zum bestandenen Abitur: Steven Aerne, Betül Akpinar, Evangelos Alexiou, Ioannis Alexiou, Nils-Alexander Andriessen, Caroline Arras, Alexander aus der Wiesche, Kim Auth, Benedikt Bechhaus, Isabel Berger, Tim Bertels, Natalie Bertrand, Jana Bickert, Jennifer Birkmann, Ida Bleier, Maren Böckler, Anna-Lisa Böttcher, Jana Brocker, Stefanie Brons, Jan Buitenweg, Isabella Casagranda, Carla Cramer, Lena Derendorf, Jennifer Dietsch, Michael Ditz, Lenka Dörkes, Isabelle Dreves, Charlotte Dyba, Vladislav Engel, Charlene Engelberg, Sandra Engelmann, Tobias Erbers, Kübra Erdogan, Miriam Erdweg, Pauline Fehling, Malte Feldkamp, Lena Feltgen, Johanna Fischer, Rike Floehr, Melina Form, Jennifer Fox, Benjamin Frank, Michelle Frenzen, Carolina Friedel, Dominik Gassner, Yasmin Gebhardt, Fabio Geister, Elisa Gieseler, Sarah Gietzen, Nick Graetz, Linda Großhans, Linnea Grunert, Alessandro Handke, Amelie Katharina Hannesen, Elena Heuten, Lara Hofmann, Markus Horbach, Benjamin Horn, Alexander Hose, Nadja Jödicke, Alicia Katharina Jordan, Kai Kamphausen, Philipp Kant, Melissa Karnath, Sascha Keiderling, Karolina Keller, Simon Kimpeler, Oliver Kogge, Kai Kowarsch, Madita Kremer-Kindler, Carolin Kreuels, Louisa Kron, Julia Krücker, Christian Kühl, Marcel Kühn, Frederike Leibl Anne-Sophie Leitl,, Yvonne Lenz, Maren Lindner, Julika Lingel, Julia Lipinski, Ingo Ludwig, Davina Lunow, Stephan Maciejczyk, Fabian Massing, Jan Meuser, Tobias Mikus, Moritz Moertter, Nathalie Morawietz, Johannes Mues, Christoph Müller, Marla Müller, Verena Müller, Oguzhan Mutlu, Ellen Naundorf, Lena Niepel, Nils Ohlsen, Lika Otto, Daniel Pabsch, Ayla Parmaksiz, Leon Peiffer, Viktoriya Pekker, Assal Pirmahboub, Max Poggemann, Inken Maria Pollmann, Daniel Presz, Deborah Proxa, Jan-Lennart Puvogel, Marie Rauscher, Timo Reimann, Larissa Rhau, Lars Roelofs, Stefan Rönz, Nina Rößler, Maximilian Ruetz, Nora Runkel, Mina Sahafi, Lara Salger, Lina Sauter, Katharina Schillings, Daniel Schimpf, Yvonne Schmaus, Julia Schnepper, Dominik Schramm, Mara Schreiber, Lisa Schroers, Tim Schumacher, Florian Schürholz, Kim Schuster, Pascal Schütze, Benjamin Sehl, Isabel Siemes, Patrick Siemianowski, Meike Slacek, Laura Sondermann, Jan Spoeskes, Mike Stephan, Anna Gloria Strauß, Anne Strothmann, Laura Sundsgaard, Melanie Süssmilch, Julian Teichgräber, Annika Tengler, Süleyman Ünal, Jil van den Hövel, Janina Vogt, Jan Felix von der Weyden, Shari Vüllings, Dominik Walter, Corinna Werschuhn, Charline Westerweck, Lukas Wiesenthal, Romina Willer, Annalena Wolff, Isabell Wüsten, Mira Yedek, Nora Zimmermann

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Willkommen am MSM - die neuen Fünfer

Klasse 5A (Frau Werner, Frau Schüßler): Nikolas Altstaedten, Niklas Büschgens, Jannick Coenen, Maximilian Dräger, Sean Pascal Giesen, Claas Günther, Nils Ulrich Hanings, Svea Hartung, Jonas Haslach, Mia Heidenreich, Emma Herbst, Louanne Kolb, Levent Leon Kraues, Tom Krause, Svenja Laue, Sarah Lindhauer, Lara Gianina Litke, Jakob Lucht, Rieke Sina Saathoff, Mike Schlupkothen, Jost Hendrik Schulz, Lisa Seeck, Maximilian Stauber, Ira Strucks, Zoe Marie Thalheimer, Kim Heike Unkrig, Chantal Wagner, Noah Yeh, Melike Yesir, Svenja Buket Ylmaz

Klasse 5B (Frau Dietrich, Frau Simon): Merle Bäumer, Greta Böschges, Emma Daniels, Theo Andreas Dierkes, Luca Dyckers, Sophie Ernst, Marten Fey, Sven Gedamke, Felix Gehlen, Eva Gorzawski, Sina Franziska Grabowski, Antonia Gretschmann, Emir Güney, Ronan Guskov, Fabian Henke, Hakan Hökelekli, Rene Kammen, Berkehan Kaya, Yusuf Muhammed Kaya, Theo Maximilian Koenen, Nele Kohtes, Nils Kortmöller, Thiemo Lortz, Tim Simon Lütkecosmann, Niklas Nelles, Nina Andrea Rüschen, Luisa Schütze, Savitha Uthayakumaran, Leonie Wagner, Marie Charlotte Zich

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Klasse 5C (Frau Stascheit, Herr Muti): Sevim Boz, Catharina Breuers, Hailung Dai, Ann-Sophie Emmerich, Christian Engbarth, Annika Lucia Floer, Tristan Fabius Hemmer, Pantelis Ikonomou, Felix Loch, Francisco Matheis Ribeiro, Katharina Mergener, Simon Mertens, Jolin Müller, Mika Müller, Kevin-Luca Postolski, Niklas Rückert, Okan Tanriverdi, Sonja Tillwicks, Enrico Trajewski, Sebastian Trebacz, Lea Vahsen, Celina Wanders

Klasse 5D (Frau Ludwig, Frau Lopez): Deniz Ak, Katharina Bagsik, Wibke Braun, Nils Brehm, Justin Breitenstein, Carla Dostert, Lisa Filippov, Tom Lars Floethe, Nils Frumm, Erik Grein, Stefanos Hatzianastassiou, Jonathan Herting Lopez, Cassandra Leonie Heyer, Moritz Hirthe, Lara-Jane Hüncke, Katharina Jühe, Johannes Robert Klein, Yannik Lurz, Dominik Myszka, Franziska Neubacher, Lina Niedree, Alissa Leonie Offermanns, Sebastian Rosen, Tim Schlupfkothen, Emily Schlüssel, Chiara Leya Sommer, Daniel Szalkowski, Pia Szymanowski, Katharina Thome, Andreas Heinrich Thorbecke, Sara Sophie Weeber

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Klasse 5E (Herr Lukoschek, Frau Siemer): Maryam Achlih, Maxime Aubert, Lasse Ulrich Brand, Luzia Katharina Briesemeister, Chenoa Carle, Jana Djurevci, Marius Engelke, Cesarie Henkel, Julina Hossfeld, Sharin Fiona Jozefow, Andreas Karbe, Dustin Klähr, Martyna Konopka, Noemi Krzywania, Eva Laermann, Jonathan Gil Eric Leclerc, Emma Lemmen, Alena Müller, Joana Nyari, Eren Oral, Sarah Pörner, Pierre Schneider, Raquel Schürholt San Jose, Anna Simon, Santa Kristiana Sleja, Antonia Stojkova, Luca Collin Thomas, Christina Zisimou, Anna-Lena Zorn

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Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten Schülerinnen der Q2 berichten Alle 2 Jahre findet der Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten statt, so auch in diesem Jahr. Jedesmal wird ein anderes geschichtliches und gesellschaftliches Thema fokussiert und von den Schülern und Schülerinnen selbständig bearbeitet. Dabei gibt es Unterstützung durch ausgewählte Tutoren. Dieses Jahr lautete das Thema „Vertraute Fremde“ und bezog sich somit auf Nachbarschaften in der deutschen Geschichte. Als wir durch Herrn Kunze von dem Wettbewerb erfuhren, waren wir, Marie und Veronique, sofort begeistert und motiviert teilzunehmen. Die Arbeit begann mit der Suche nach einem geeigneten Thema, was sich schwieriger gestaltete als erwartet. Schlussendlich entschieden wir uns die Entwicklung der nachbarschaftlichen Traditionen am Niederrhein zu thematisieren, und begannen mit unserer Recherche im Krefelder Stadtarchiv und dem St.Tönisser Heimatbund. Zufälligerweise trafen wir im St.Tönisser Heimatbund auf Herrn Strom, welcher Vorsitzender der Siedlergemeinschaft an der Südstraße ist. Er erzählte uns, dass dort Traditionen noch einen hohen Stellenwert haben, unter anderem bedingt durch die Entstehungsart der Siedlung. Diese wurde nämlich vor genau 50 Jahren in Selbsthilfe errichtet. Das bedeutet die Anwohner der Südstraße haben die Häuser ohne professionelle Hilfe und mit ihren eigenen Händen errichtet. Die daraus entstandene Gemeinschaft zeichnet sich durch einen großen Zusammenhalt und viele Traditionen aus. Dieser Zusammenhalt ist sehr intensiv und in der heutigen Gesellschaft nur noch sehr selten vorzufinden. Während unserer Arbeit haben wir herausgefunden, dass durch gesellschaftliche Entwicklung, die Distanz innerhalb von Nachbarschaften kontinuierlich wächst. Dies spiegelt sich ebenfalls in der Umfrage wider, die wir in der Stadt und in der Siedlung durchgeführt haben um die Antworten kategorisch aufzuteilen, nach Alter und nach Befragungsort, und folglich auszuwerten.

beantworten. So erklären wir uns die reduzierte Bedeutung der Tradition und der weniger engen Beziehung zwischen den Nachbarn als Resultat aus gesellschaftlichen Strukturänderungen, der hohen Fluktuation innerhalb der Nachbarschaften aber auch der Konzentration auf das eigene familiäre Leben und vor allem dem Mangel an zeit, der kaum noch Möglichkeiten offen lässt, die nachbarschaftlichen Beziehungen zu pflegen. Jedoch haben wir am Beispiel der Südstrassensiedlung festgestellt, dass ein wenig Tradition und ein gutes Verhältnis zu den Nachbarn das Leben vereinfachen können und in den schnelllebigen Zeiten, die Ruhe und die Kraft geben, welcher es bedarf, um einen Ausgleich zu schaffen. Letztendlich würden wir immer wieder an dem Wettbewerb teilnehmen, da es ziemlich viel Spaß gemacht hat, all die Informationen eigenständig zu erarbeiten und die historischen Quellen auszuwerten. Unser grundsätzliches Interesse an Geschichte hat sich durch dieses Arbeit erneut gesteigert und auch ausgezahlt. Wir sind Landessieger in NRW und ein Preisgeld haben wir auch erhalten. Der nächste Wettbewerb startet am 1.September.2014, wir wünschen euch viel Spaß bei der Teilnahme. Marie Diener und Veronique Gantenberg, Q2

Die Leitfrage unserer Arbeit; in wie fern sich die Nachbarschaft verändert hat, der Stellenwert der Tradition innerhalb der Gesellschaft, besonders in einen stark traditionell geprägten Gebiet wie dem Niederrhein, gesunken ist, ließ sich anhand dieses Kontrastes sehr gut Seite 35


Bundeswettbewerb Fremdsprachen 2013 Interview mit dem Preisträger Thomas Bartsch Was ist der Bundeswettbewerb Fremdsprachen?

genommen. Eine mehrstündige Klausur, bestehend aus Lese- und Hörverständnisaufgaben sowie kreativem Schreiben und einem Quiz zu einem vorher angekündigten Thema (Katalonien), musste in der jeweiligen Wettbewerbssprache geschrieben werden. Die besten Absolventen der Klausur, darunter auch ich, wurden zu der Preisverleihung auf Landesebene in Köln eingeladen. Da ich einen ersten Preis gewonnen hatte, qualifizierte ich mich für die bundesweite Endrunde des Mittelstufenwettbewerbs, dem Sprachenturnier.

Der Bundeswettbewerb Fremdsprachen ist ein bundesweiter durch das Ministerium für Bildung und Begabung unterstützter Sprachenwettbewerb für Schüler/ innen und Student/innen aus Deutschland. Er besteht aus vielen verschiedenen Wettbewerben, die von Einzelwettbewerben in einer oder mehreren Sprachen bis hin zu Gruppenwettbewerben reichen. Im letzten Schuljahr habe ich als Zehntklässler an zwei dieser Wettbewerbe teilgenommen, dem Mittelstufen- und dem Oberstufenwettbewerb. Für den Oberstufenwettbewerb, den man in zwei Sprachen meistern musste, habe ich mich mit den Sprachen War es das erste Mal, dass du am Bundeswettbewerb Englisch und Spanisch eingeschrieben. Dieser WettbeFremdsprachen teilgenommen hast? werb bestand aus mehreren Runden: Zunächst galt es, einen kreativen und einen sachlichen Sprechbeitrag in Jein. Zwar habe ich bisher weder am Mittelstufen- noch beiden Sprachen zu vorgegebenen Bildern aufzuneham Oberstufenwettbewerb teilgenommen, jedoch belegmen, um die erste Runde zu bestehen. Die zweite Runde te ich im vorletzten Schuljahr zusammen mit Freunden war, ähnlich wie die des Mittelstufenwettbewerbs, eine aus meiner Stufe im Gruppenwettbewerb, den es nur für mehrstündige Klausur, die zusätzlich noch Aufgaben in die Sekundarstufe I gibt, den zweiten Platz: Der Preis einer uns unbekannten nicht-europäischen Sprache, die war eine Reise nach London. Dies war auch der Grund, wir uns selbst erschließen mussten, enthielt. Nach erweshalb ich mich weiter für den Bundeswettbewerb folgreichem Abschluss der Klausur erhielt ich eine AusFremdsprachen interessiert habe. wahl von Themen, zu denen ich in der dritten Runde zwei Hausarbeiten in meinen beiden Sprachen anfertigen musste. Schließlich bekam ich zu Anfang dieses Schuljahres die Nachricht, dass ich es in die finale Endrunde geschafft habe, die im November dieses Jahres in Berlin stattfinden wird. Zu gewinnen gibt es dort neben Geld und Sachpreisen beispielweise ein Stipendium der Studienstiftung des deutschen Volkes. Wie lief das Sprachenturnier ab?

Wie liefen die Wettbewerbe ab? Für den Mittelstufenwettbewerb habe ich mich mit der Sprache Spanisch eingeschrieben. Bundesweit haben ca. 10.000 Schüler/innen mit Sprachen wie Englisch, Französisch, Spanisch, Italienisch, Latein, Griechisch, Holländisch, Russisch, Polnisch oder Portugiesisch teilSeite 36

Das Sprachenturnier fand im September dieses Jahres in Papenburg an der Ems statt. Die 62 besten Schüler/innen von deutschlandweit 10.000 Teilnehmern mussten sich dort einer Vielzahl von Aufgaben in zwei Sprachen stellen (ich wählte Englisch zusätzlich zu Spanisch). Diese reichten von der Aufführung eines selbstgeschriebenen Theaterstücks in mehreren Sprachen über Vorträge (z. B. über die bekannte Meyer-Werft in Papenburg, die wir auch besichtigten) bis hin zu Literaturgesprächen über Romane, die wir im Vorhinein lesen mussten. Da fast jeden Tag ein straffes Programm von 07:00 Uhr morgens


bis 23:00 Uhr abends angesetzt war, war es eine sehr anstrengende aber auch sehr schöne Zeit, und man hat viele neue Freunde gefunden. Am Ende konnte ich den zweiten Platz besetzen, der mich neben einem Geldpreis von 250€ für die Teilnahme am „International Student Leadership Institute 2014“ qualifizierte. Was hat dir am meisten Spaß gemacht bzw. was war die größte Herausforderung für dich? Alleine die Teilnahme am Wettbewerb ist ein großer Spaß, da man im besten Fall viele nette Leute kennenlernt, mit denen man zusammen seine Sprachkenntnisse testen und austauschen kann. Da die gestellten Aufgaben sehr abwechslungsreich sind und man nicht viel zu verlieren hat, macht auch ihre Bearbeitung Spaß. Dies heißt allerdings nicht, dass die Aufgaben ziemlich einfach sind: Eine Herausforderung für mich waren beispielsweise die Aufgaben in einer für mich unbekannten Sprache, die ich mir selbst erschließen musste. Da die ausgewählten Sprachen rein gar nichts mit den grammatischen Strukturen romanischer oder germanischer Sprachen zu tun hatten (z. B. eine afrikanische KlickLaut-Sprache), waren vor allem das Konzentrationsvermögen und der logische Verstand gefordert. Dennoch scheine ich die Aufgaben wenigstens ansatzweise korrekt bearbeitet zu haben.

Wem würdest du die Teilnahme am Wettbewerb empfehlen und warum? Der Bundeswettbewerb Fremdsprachen ist grundsätzlich jedem zu empfehlen, der sich in irgendeiner Weise für Fremdsprachen interessiert. Alleine die Teilnahme ist eine Erfahrung wert, da man wie gesagt nur gewinnen kann. Zum Schuljahr 2013/2014 hat sich der Wettbewerb neu aufgestellt, die neuen Strukturen und Teilnahmebedingungen der Wettbewerbe können auf der Seite www.bundeswettbewerb-fremdsprachen.de eingesehen werden.

Am meisten Spaß hat mir im Nachhinein das Schrei- Vielen Dank für das Interview! ben und Aufführen eines Theaterstücks während des Sprachenturniers gemacht. Die Sprachenpluralität und Die Fragen stellte Alexandra Dietrich, Fachschaft Spa-diversität führten oft zu lustigen Situationen und das nisch. gemeinsame kreative Arbeiten im Team war eine schöne Erfahrung.

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Von Udo dem Regenwurm zum Zisch im Wasser MSM-SchülerInnen erfolgreich bei „Jugend forscht“ 2013 „Finger weg von Stofftierdrachen“, raten Kai Lange und Jan Philipp. Die beiden Schüler untersuchten bei dem Nachwuchswettbewerb „Jugend forscht“ die Kuschelfaktoren verschiedener Plüschtiere und fanden dabei heraus, welches plüschige Wesen die meisten Kinder erfreut. Dafür erstellten die Siebtklässler (jetzt 8b) Fragebögen, auf denen die liebsten Eigenschaften von Stofftieren angekreuzt werden sollten. „Es gab zum Teil Schwierigkeiten, da die Kinder die Fragebögen oftmals lückenhaft ausfüllten. Diese Befragungen durften dann nicht mit in die Endwertung einbezogen werden“, erzählt Kai. Trotzdem stellten die Schüler nachher fest: ein Stofftierhund erfreut fast jedes Kind.

Mineralwassersorten enthalten ist. Ihre Favoriten beim diesjährigen Wettbewerb waren Arne Hannappel und Lukas Erle (EF), die sich mit Solarzellen auseinandersetzten. Diese beiden Jungforscher waren über ihre Platzierung enttäuscht, denn die Jury glaubte nicht, dass die damaligen Neuntklässler ihr Programm selbst entworfen hatten. Der damalige Fünftklässler Marcus Thome (6b) ist zusammen mit seiner Schwester Katharina (5d) „Wiederholungstäter“. Beide sind mittlerweile Gewässer- und Umweltexperten. Sie haben u.a. den Burggraben in Linn untersucht und festgestellt, dass der Sauerstoffgehalt des Wassers sehr gering ist. „Das liegt an den vielen Blättern, die da immer reinfallen“ sagt Katharina. Zur Verbesserung schlagen die Geschwister einen Springbrunnen vor. Unter den Teilnehmern unserer Schule gab es auch eine Mädchen-Gruppe: Paulina Kindler und Zoe Bützer beschäftigten sich mit Regenwürmern und damit, wie viel Biomüll diese verwerten können. Ihr Ergebnis: Rund die Hälfte des Abfalls einer Biotonne können die Würmer verspeisen. Zudem haben die Fünftklässlerinnen ihren Regenwürmern Namen gegeben. Natürlich haben auch Regenwürmer verschiedene Vorlieben, Udo zum Beispiel möchte keinen Mundgeruch bekommen und verzichtet deshalb auf Zwiebeln, liebt Äpfel dafür umso mehr, bei einem anderen ist es vielleicht genau umgekehrt.

Auch für die drei Jungs Maximilian van Straelen, Jonas Djurevci und Liam Pascha (7d) war das Projekt eine gute Erfahrung, und das, obwohl sie von ihrem eigenen Thema nicht vollkommen überzeugt waren: „Unsere Erwartungen wurden übertroffen, niemals hätten wir mit dem zweiten Platz gerechnet.“ Die Gruppe aus der 6d beschäftigte sich mit dem „Zisch“ im Mineralwasser und untersuchte wie viel Kohlenstoffdioxid in verschiedenen

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Damit haben alle Forscher die erste Runde erfolgreich gemeistert, für die Erstplatzierten ging es in der Landesrunde noch weiter. Wer nach diesem Artikel den Forscherdrang in sich entdeckt hat, kann sich bei Frau Werner melden und vielleicht beim nächsten Wettbewerb „Jugend forscht“ selbst teilnehmen. Paula Dünnwald und Joachim Gierke Q1


Landeswettbewerb „Jugend forscht“ MSM-SchülerInnen erfolgreich Alle unsere MSM-Forscher erreichten beim Landeswettbewerb „Jugend forscht“ in Essen ein gutes Ergebnis. Kai und Jan verpassten den ersten Platz nur knapp und erreichten einen hervorragenden zweiten Platz. Marcus und Katharina kamen mit ihrer Gewässeruntersuchung auf den dritten Platz und die Regenwürmerfans Zoe und Paulina wurden für ihre Arbeit mit einem Buchpreis belohnt. Ich gratuliere allen Teilnehmern - auch denen, die beim Regionalwettbewerb dabei waren - ganz herzlich und bedanke mich für die arbeitsintensive, teilweise auch anstrengende aber vor allen sehr fruchtbare und schöne Zeit mit ihnen. Ich glaube, es hat uns allen sehr viel Spaß gemacht!? Mein ganz besonderer Dank geht an unsere pensionierte Kollegin Frau Stappert, die uns wieder sehr tatkräftig bei der Forschung unterstützt hat. K. Werner

Pure Percussion Power Ein Projekt von „Kultur und Schule“ Wer dachte Trommeln ist langweilig, hat sich geirrt, denn wir, die ehemalige Klasse 5e, (jetzt 6e) hatten ein tolles Trommelprojekt im 2.Halbjahr: „Pure Percussion Power.“ Der Leiter dieses Projekts war Herr Dalbeck, und geholfen hat ihm unsere Klassenlehrerin Frau Heinrich. Herr Dalbeck war sehr lustig. Wir mussten verschiedene Rhythmen auf unterschiedlichen Trommeln lernen. (z.B. Bässe, Glocken und Handtrommeln…). Herr Dalbeck übte mit uns Samba- und afrikanische Rhythmen ein. Außerdem mussten wir sehr kreativ sein, da wir uns manchmal in Gruppen eigene Stücke ausdenken mussten. Dazu sind wir manchmal in den Park neben der Schule gegangen. Wir mussten ganz viel üben, damit unsere Aufführung am 05.06.13 ein voller Erfolg wurde. Nur 2 mal haben wir uns einen Trommelfilm angeschaut.

Das Trommeln hat uns sehr viel Spaß gemacht, deshalb waren wir SEHR TRAURIG als es zu Ende war. Wir danken Frau Heinrich, dass sie uns dieses Projekt ermöglicht hat. Celina, Sophie & Laura (6e) Seite 39


Die Kunst an die Schulen bringen Das KW-Mobil am MSM Nach der vorübergehenden Schließung des Kaiser Wilhelm Museums in Krefeld besucht nun schon seit drei Jahren ein Bauwagen, das sogenannte KW-Mobil Schulen in Krefeld und Umgebung um den Schülern einen Zugang zur zeitgenössischen Kunst zu gewähren. Dieses Jahr wurde von Karin Hochstatter eine Videoinstallation kreiert, welche sich mit dem Thema „Raum“ und dem persönlichen Bezug zu diesem Thema auseinandersetzt. So stand nach den Ferien ein Bauwagen, das sogenannte Projekt Skop, bei uns auf dem Schulgelände, welchen man, gemeinsam mit dem Kunstkurs bzw. der Klasse und einer Museumsmitarbeiterin betreten durfte. Der Bauwagen ist inszenierte Kunst in einem Raum, jedoch galt es zuvor zu klären, welche Definitionen und Assoziationen man mit dem Begriff „Raum“ hat. Raum ist Länge x Breite x Höhe, jedoch ist dies eine eher simple und nüchterne Deutung, genau so wichtig ist aber die persönliche. Ist er begrenzt oder doch unendlich? Voll oder leer? So hatte jeder, in unserem Kunstkurs, aber auch generell eine andere Definition, welche auch beeinflusst wird durch die persönlichen Empfindungen, die man in einem Raum hat.

der Betrachter. Ein Foto wird meistens nur angeschaut - selten schaut man in es hinein.“ (Ansel Adams) Dies gilt nicht nur für die Fotografie, sondern hat auch einen hohen Stellenwert in der ganzen Kunst, denn jeder Betrachter hat seine eigene Wahrnehmung und umso Von Außen ist der Wagen beklebt mit verschiedenen wichtiger ist es, diese zu einem Teil des Ganzen werden Grundrissen von bekannten Krefelder Gebäuden. Die zu lassen. Installation von Karin Hochstatter ist äußerst modern; Véronique Gantenberg, Q2 in die Wand des Bauwagens wurde ein Beamer integriert, welcher die verschiedenen Sequenzen auf keine Leinwand, sondern auf raumgreifend verspannte Fäden, zwischen denen sich Warnwesten befinden, projiziert. Die SchülerInnen der Sek I haben den Besuch im KWDie übertragenen Aufnahmen sind ebenfalls von Ge- Mobil neben der theoretischen Besprechung zusätzlich bäuden in Krefeld, zeigen teilweise Personen oder auch praktisch umgesetzt, indem sie vorgegebene Grundrisverschiedene Stillleben, welche sich alle aber nur erah- sausschnitte zu ihrem ganz eigenen, persönlichen Lenen lassen, da sie häufig wechseln. bensraum gestaltet haben. Am Ende dieser produktiven Das Kunstwerk auf vier Rädern könnte vieles aussagen, die Schnelllebigkeit, den Verlust des persönlichen Bezugs zum Raum oder auch dessen Wertschätzung. Vielleicht auch die Einengung in einem Raum, den verlorengegangenen persönlichen Raum, welcher besonders wichtig ist, um das eigene Glück zu finden und das Persönliche in einem Meer der Anonymität zu kreieren. „An einem Bild sind immer zwei Leute beteiligt: der Fotograf und Seite 40

Auseinandersetzung sind sozusagen die Lebensräume der verschiedenen Klassen entstanden. Diese Klassenorte besaßen vielfälltige Verbindungen der einzelnen Gebäude durch z.B. Wasserrutschen oder Rolltreppen, unterschiedlichste Freizeitmöglichkeiten und manchmal auch eine Schule.

K. Werner (Fachschaft Kunst)


Zweites Leseprojekt der ehemaligen 5d Eine Kooperation zwischen MSM und Geschwister-Scholl-Schule Am 04.07.2013 stellten sich die Viertklässler der Geschwister-Scholl-Schule, die nach den Ferien auf das MSM wechselten, erstmalig vor und lasen zusammen mit einigen Fünftklässlern Geschichten zum Thema „Einschulung.“

Gespanntes Warten. Alles ist perfekt vorbereitet, nun können die Viertklässler kommen. Es ist wie kurz vor Weihnachten schon: Leseprojekt. Fünft- und Viertklässler lesen gemeinsam Schulgeschichten. Endlich: Sie kommen! Frau Kurzke, die Schulleiterin der Geschwister- Scholl- Schule, begrüßt uns, dann wird es spannend. Hallo ihr lieben Leser/innen, Jetzt werden wir erfahren, in welchen Gruppen wir die Schule erkunden und ein Plakat zum ersten Schultag gewir, die Klasse 5d, wollen euch von unserem Erlebnis stalten werden. Die Zeit vergeht wie im Fluge und die mit den Grundschülern der vierten Klassen aus der Geanfangs noch angespannte Stimmung wird schnell entschwister- Scholl- Schule berichten: spannt. Am Ende sind sowohl Viert- und Fünftklässler sehr traurig über den Abschied. Aber am Schuljahresende sehen wir uns ja wieder! Rebecca Wir trafen uns in der Aula und wurden dort in Gruppen eingeteilt. Dort haben wir uns auch vorgestellt und haben Mappen mit Aufgaben bekommen. Anschließend sind wir in zwei Klassenräume gegangen und haben Plakate gestaltet. Die Grundschüler waren alle sehr nett und haben gut mitgearbeitet. Ich kannte schon manche, da ich in derselben Grundschule war. Es war sehr schön! Carlos

Alle waren neugierig um 9 Uhr in der Aula. Am Anfang war eine Begrüßung angesagt. Die Grundschüler/innen wurden in Gruppen mit 2-3 Schüler/innen aus unserer Klasse eingeteilt. Dann erklärten Frau Kurzke, die Schulleiterin der Geschwister-Scholl-Schule, und Frau Burmeister, dass wir in die Klassenräume der 5d und der 6d eingeteilt werden. In einem Raum waren jeweils 5 Gruppen. Diese bearbeiteten ein Heft mit Kurzgeschichten zum Thema „Einschulung.“ Anhand der vorgegebenen Aufgaben gestalteten wir ein Plakat. Auf einmal war es schon Pause und die Gymnasiasten zeigten den Grundschülern das Schulgelände und beantworteten ihre Fragen. Als die Glocke ertönte, marschierten wir alle in den Klassenraum der 5d und stellten die Plakate vor. Dann wurde es Zeit, dass die Grundschüler zurück zu ihrer Schule gehen mussten. Der Tag ging schnell vorbei und wir freuen uns auf ein baldiges Wiedersehen!

Die Spannung stieg. Endlich wurden wir in Gruppen eingeteilt und erfuhren, mit welchen Viertklässlern wir zusammen arbeiten sollten. Nun lasen wir Geschichten und lösten Aufgaben. Abschließend gestalteten wir ein Plakat. Später zeigten wir den Viertklässlern die Schule. Bald war es schon Zeit, sich zu verabschieden. Es war ein toller Tag! Paulina

Eliza und Diana Seite 41


U18 - Wahl Endlich war es soweit! Wer regiert künftig unser Land? Diese spannende Frage beschäftigte nicht nur die Erwachsenen, sondern ebenso die Schülerinnen und Schüler unserer Schule. Am 13. 09. 2013 bestand am MSM die Möglichkeit für unter 18 jährige das zu tun, was sonst nur die Großen dürfen – sie durften den deutschen Bundestag wählen. Im Rahmen des U18- Projektes verwandelte sich unsere Schule in ein Wahllokal. In Zusammenarbeit mit dem Jugendzentrum Fischeln wurden Wahlkabinen aufgebaut und alle Bedingungen geschaffen, um den Ablauf einer Bundestagswahl möglichst realitätsgetreu nachzustellen. Auch wenn man heutzutage in den Medien immer wieder das Bild vermittelt bekommt, dass insbesondere Kinder und Jugendliche kein Interesse an Politik hätten, so zeigte sich bei dieser Veranstaltung genau das Gegenteil. Die Schülerinnen und Schüler nahmen den Aufruf zur Wahl sehr ernst und beteiligten sich rege an der Abstimmung. Man könnte meinen, dass sich viele Erwachsene die Kinder zum Vorbild nehmen sollten. Sogar die Fünftklässler gaben ihre Stimme ab und setzten sich mit dem Thema auseinander. Im Beisein der Presse gaben viele Schülerinnen und Schüler zu verstehen, dass sie sich ihre Wahl im Vorfeld gut überlegt hätten und sich eine Herabsetzung des Wahlalters wünschen würden. Das Ergebnis der U-18 Wahl an unserer Schule kann in etwa mit dem realen Wahlausgang verglichen werden. Die SPD gewann mit einem hauchdünnen Vorsprung, dicht gefolgt von der CDU. Die FDP verpasste auch bei dieser Wahl den Einzug in den Bundestag. Entgegen dem Bundestrend erfreuten sich die Piraten eines regen Zulaufs bei der U-18 Wahl. Nach offizieller Auszählung gaben insgesamt 961 Schüler der Realschule, Hauptschule und unserer Schule ihre Stimme ab, was auf eine rege Wahlbeteiligung schließen lässt. Insgesamt sind sich alle Beteiligten einig, dass dieses ProSeite 42

jekt sinnvoll ist, um Kinder und Jugendliche an Politik heranzuführen und sich mit ihr auseinanderzusetzen. Wir hoffen auf eine Wiederholung des Projektes in 4 Jahren und bedanken uns bei den Verantwortlichen des Jugendzentrums Fischeln für die tatkräftige Unterstützung bei der Umsetzung dieses überaus lehrreichen und interessanten Projektes.


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Ihre Literaturhandlung


„Die Geschichte darf sich nicht wiederholen“ Reise nach Auschwitz 2013 Zu Beginn des Jahres reisten 26 Schülerinnen und Schüler der heutigen Jahrgangsstufe Q2 nach Auschwitz. Die Schülerinnen und Schüler wollen nicht nur aus den Geschichtsbüchern lernen, sondern sie wollen mit eigenen Augen sehen, wo unter nationalsozialistischer Herrschaft Menschenrechte außer Kraft gesetzt und unschuldige Menschen auf Grund ihrer Herkunft, Religionszugehörigkeit oder Lebensausrichtung ermordet worden sind. Dort zu stehen, wo einst Menschen vernichtet wurden - „das bedrückt einen schon“, sagte Fabian, als er von Journalisten der WZ dazu befragt wurde.

borski (87), einer der letzten lebenden Zeitzeugen, die in der Nähe von Auschwitz leben und Schülerinnen und Schülern berichten, was die Häftlinge damals in den Lagern erlebt haben. Herr Dlugoborski war als politischer Häftling 1 ½ Jahre im Lager, bevor er beim Marsch der Häftlinge anlässlich der Räumung des Lagers im Januar 1945 fliehen und sich bis zum Eintreffen der Roten Armee versteckten konnte. Als Professor für Geschichte und Wirtschaft hat er nie aufgehört, sich dafür einzusetzen, dass nicht in Vergessenheit gerät, was sich in Auschwitz zugetragen hat. „Es ist eine tolle Chance, dass wir mit einem Zeitzeugen sprechen können“, sagte Leonard. Weil in die Reisezeit vom 24.1.-1.2.2013 der 68. Jah- Auch Janine war beeindruckt: „Zu wissen, dass wir dort restag der Befreiung des Konzentrations- und Vernich- gestanden haben, dass wir die Orte gesehen haben, von tungslagers Auschwitz fiel, wurde unsere Gruppe in denen Dlugoborski erzählt, das ist schon komisch.“ diesem Jahr von einer Delegation begleitet, die sich aus Mitarbeitenden des Schulministeriums und der Stiftung Erinnern zusammen- setzte. So begleitete neben Schulmisterin Silvia Löhrmann auch Frau Bethe unsere Gruppe. Beide Frauen sind in der Mitte des Bildes in der ersten Reihe zu sehen. Frau Bethe ist eine ehemalige Unternehmerin aus Bergisch-Gladbach, die gemeinsam mit ihrem Mann die „Stiftung Erinnern“ ins Leben gerufen hat. Diese Stiftung will es Schülerinnen und Schülern aus NRW ermöglichen, Auschwitz zu besuchen und dadurch mitzuhelfen, dass nicht vergessen wird, was dort geschehen ist. Gemeinsam mit Frau Löhrmann und Frau Bethe besuchte unsere Gruppe die offizielle Feierstunde zur Befreiung des Lagers und legte einen Kranz für das Land NRW nieder. Indem die Schülerinnen und Schüler hören, was Zeitzeugen berichten, und sehen, wo diese Verbrechen an In der Mitte des Gruppenbildes steht Waclaw Dlugo- der Menschheit begangen wurden, tragen sie bereits ihren Teil gegen das Vergessen bei. „Als ich jung war, war das Thema tabu“, erinnert sich Roswitha Bethe. „Doch jeder Mensch sollte Auschwitz gesehen haben“. Unsere Schülerinnen und Schüler haben genau diese Chance ergriffen. Sie haben sich der schwierigen Aufgabe ausgesetzt, sich dem unvorstellbaren Leid der Verfolgten damals zu stellen und zu reflektieren, welche Rolle sie heute angesichts der Last einnehmen können, die ihnen die deutschen Geschichte mitgegeben hat. Ein Besuch in der Gedenkstätte Auschwitz erinnert und mahnt (so Schulministerin Löhrmann) und wird zu einem Erlebnis, dass niemand, der dort gewesen ist, vergessen wird. Seite 45


Und so bleiben sicherlich Bilder von Greuel und Schrecken in Erinnerung, aber vor allem Hochachtung vor dem Mut derer, die nicht müde werden zu mahnen, dass Rassismus und Ausgrenzung unter uns keine Heimat bekommen dürfen. Und sicherlich auch Dankbarkeit für Menschen wie Frau Bethe, die es möglich machen, dass wirklich jede und jeder, die sich dieser Geschichte stellen wollen, dies auch tun kann.

den Osterferien wieder nach Auschwitz. Bei dieser Reise werden 52 Schülerinnen und Schüler der Q1 dabei sein. Die wachsende Zahl derer, die sich auf die Reise begeben wollen, liegt sicherlich auch mit darin begründet, dass unsere Schülerinnen und Schüler durch ihre Erzählungen andere dazu ermutigen, sich dieser Aufgabe zu stellen. Herzlichen Dank an alle Schülerinnen und Schüler, die durch ihre Reise mit dazu beitragen, dass Auschwitz nicht vergessen wird. Das MSM fährt im nächsten Jahr in der Woche nach Annette Vetter

Rekonstruktion eines Slumhauses Foyer-Installation am MSM Seit dem 26.10. kann man in dem Foyer des MSMGymnasiums die Rekonstruktion einer Wohnung in einem indischen Slum sehen. Auf diese Idee ist die Klasse 9b mit ihrer Erdkundelehrerin Frau Trapp gekommen, da die Klasse sich zurzeit im Unterricht mit dem Thema Leben in unterschiedlich entwickelten Räumen beschäftigt. Das „Leben im Slum“ hat uns dabei besonders berührt. Am Beispiel eines 15jährigen Jungen in Indien haben wir gesehen, wie anders „Leben“ sein kann. Während wir noch zur Schule gehen, hat dieser Junge schon eine mehrjährige Berufserfahrung und ernährt mit seiner Arbeit seine Familie. Mit viel Mühe haben wir versucht, das Leben im Slum anschaulich darzustellen und durch den Nachbau der Wohnung dieses Jungen erfahrbar zu machen, welche Situation in einem Slum herrscht. Die räumliche Enge, die einfache, praktische Einrichtung, der fehlende Komfort – das alles kann man gut nachspüren, wenn man sich einmal in den Raum hinein begibt.

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Darüber hinaus haben die SchülerInnen auch Informationsmaterial über die Bedingungen bei einem Leben in einem Slum an den Ausstellungswänden angebracht. So wird z.B. gezeigt, unter welch ärmlichen Bedingungen die Leute in Slums leben müssen. Nele Frobel (9b)


Schulgottesdienste am MSM-Gymnasium Gemeinsam lernen – gemeinsam Gottesdienst feiern Zu Beginn des neuen Schuljahres haben wir unseren ersten Gottesdienst für dieses Schuljahr gefeiert, in dem wir die neuen Schülerinnen und Schüler der 5. Klassen auch als Teil der Schulgemeinde begrüßt haben. Voller Eifer haben die Schülerinnen und Schüler der 6. Klassen den Gottesdienst vorbereitet. So wie sie selbst im letzten Jahr herzlich am MSM begrüßt worden sind, so nehmen sie nun auch „die Neuen“ freudig in Empfang. Weil alles klein beginnt und Zeit zum Wachsen und zur Entwicklung braucht, haben die Schülerinnen und Schüler das Gleichnis vom Senfkorn erzählt. Denn auch das Reich Gottes beginnt klein und wächst dann, so dass es irgendwann nicht mehr zu übersehen sein wird. Daran erinnerten die vielen kleinen Senfkörner, die an alle verteilt wurden und nun auf Lesezeichen an diesen gemein- 2012/13 der Doppeljahrgang Abitur gemacht hat, wasamen Gottesdienst-Start erinnern. ren wir zum ersten Mal in St. Bonifatius. Ungefähr acht Mal im Schuljahr trifft sich die muntere „Schul-Gemeinde“ zum Gottesdienst. Meistens sind es die Schülerinnen und Schüler der Klassen 5-8, an Weihnachten aber sind alle eingeladen, den Alltag zu durchbrechen und über die konfessionellen Grenzen hinaus miteinander Gottesdienst zu feiern. Und auch am Ende der Schulzeit feiern wir Gottesdienst. Weil in Schuljahr

Vorbereitet und durchgeführt werden diese Gottesdienste von den Schülerinnen und Schülern selber. Tatkräftige Unterstützung finden sie bei Lehrerinnen und Lehrern – sei es bei der Vorbereitung oder bei der musikalischen Gestaltung. Annette Vetter

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Aktion Schulranzen Unterstützung für Bedürftige Seit einigen Jahren beteiligt sich unsere Schule an einer Aktion, bei der die Grundschul-Schulranzen eingesammelt und an bedürftige Kinder in anderen Ländern weiter gegeben werden, in denen nicht alle Eltern für den Schulbesuch ihrer Kinder aufkommen können. In diesem Jahr haben wir ca. 40 Schulranzen gesammelt und diese mit Hilfe von Schülerinnen und Schülern aus der 8. Klasse mit Heften, Stiften und anderen Dingen gefüllt, die für den Schulbesuch wichtig sind. Die Schulranzen-Aktion ist ein langfristig angelegtes Projekt. Regelmäßig senden wir mit Beginn des neuen Schuljahres Ranzen über GAIN in die Projektländer. Auch im kommenden Schuljahr freuen wir uns über Schultaschen mit möglichst viel Inhalt! Annette Vetter

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Sozialer Tag am MSM Inzwischen ist es schon Tradition: zum sechsten Mal haben die Schülerinnen und Schüler der Klassen 8 und 9 am Sozialen Tag teilgenommen. An diesem besonderen Tag im Jahr gehen die Schülerinnen und Schüler nicht zur Schule, sondern sie haben sich eine Arbeitsstelle gesucht um sich sozial zu engagieren. Manche Schülerinnen und Schüler arbeiten in einer sozialen Einrichtung und stellen ihre Zeit zur Verfügung, um mit Kindern zu spielen oder diese bei den Hausaufgaben zu begleiten. Andere helfen bei der TAFEL, sind im Tierheim aktiv oder spielen im Altenheim mit Bewohnerinnen und Bewohnern und lesen ihnen vor. Andere Schülerinnen und Schüler leisten in ihrer Familie oder in einem Betrieb „bezahlte“ Arbeit. Das Geld, das sie dort erhalten haben, spendeten sie 2013 für zwei gute Zwecke, die die Schülerinnen und Schüler gemeinsam ausgesucht hatten:

Südafrika zu berichten. Im Anschluss an seinen Beruf schrieb er eine mail an uns alle: „Tausend Dank auch von uns allen in Südafrika an alle, die bei dem “Sozialen Tag” mitmachten, das Geld hilft unseren Kindern, auch selbst zur Schule gehen zu können.“ Mit der andere Hälfte des Geldes unterstützen die Schülerinnen und Schüler ein Projekt in Jordanien. In dem Flüchtlingslager Za‘atari leben mehr als 1400.000 Menschen, besonders Kinder und Jugendliche, die auf Grund des Bürgerkrieges in Syrien ihre Heimat verlassen mussten. Mit Hilfe von Spenden bekommen die Menschen sanitäre und ärztliche Versorgung. Wenn möglich, können die Kinder und Jugendlichen eine Schule besuchen.

Eine Hälfte des Geldes ist für „HOKISA – Ein Haus für Kinder in Südafrika“ bestimmt. Dieses Haus in Südafrika will Kindern eine neue Heimat geben, deren Eltern an Aids erkrankt oder gestorben sind. Lutz van Dijk, ein bekannter Jugendbuchautor, hat dieses Heim gegründet. Nach den Sommerferien besuchte er uns am MSM bereits zum dritten Mal, um vom Leben der Kinder in

Die Schülerinnen und Schüler unserer 8. und 9. Klassen haben ungezählte Stunden für ihre Arbeit in sozialen Einrichtungen zur Verfügung gestellt. Außerdem haben sie 2.200,- € erarbeitet, die an die beiden Projekte weiter gegen werden konnten. Der Betrag konnte um weitere 650,- € aufgestockt werden, das die Abiturientinnen und Abiturienten in ihrem Abitur-Gottesdienst gesammelt haben. Pia Meier, Frederick Püllen, Lukas Bilstein-Hemmer, Fabienne Kathmann, Elena Keiner, Annette Vetter

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MSM erfolgreichste Schule im Sport Der Pott gehört uns!

Dieses Mal müssen wir ihn nicht teilen: den großen „Pott“, der jedes Jahr an die erfolgreichste Schule im Sport verliehen wird. Im letzten Schuljahr waren wir noch punktgleich mit dem Gymnasium Fabritianum, doch dieses Jahr dürfen wir den Titel exklusiv für das MSM beanspruchen.

Den Ausschlag für diesen großartigen Erfolg gaben – wie schon im Vorjahr – unsere zahlreichen Podestplätze in den verschiedensten Sportarten. So konnten wir nicht nur neun Stadtmeistertitel feiern, sondern standen noch 15x auf dem zweithöchsten Treppchen und 8x auf dem Bronzerang. Vor allem aufgrund der vielen zweiten und dritten Plätze lagen wir am Ende des Schuljahres in der Endabrechnung vor dem Gymnasium am Molteplatz, das zwar mehr Titel, aber deutlich weniger Podestplätze erreicht hatte. Hauptpunktelieferanten für unsere Schule waren fast schon traditionell die Leichtathleten, die Tennisspieler sowie die Badmintonspieler. Gepunktet haben wir aber ebenso im Basketball, Volleyball sowie im Fußball (vor allem Mädchenfußball!). Ein bemerkenswertes Comeback gab es in der Sportart Tischtennis. Diese kränkelte seit einigen Jahren am MSM, doch dank der enormen Unterstützung von Mike

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Stephan als „Sichtungstrainer“ und Betreuer, konnten zweiten Plätze, die sie in der WK I errungen haben, wawir gleich zwei Stadtmeistertitel sowie einen zweiten ren am Ende „Gold“ wert! Platz bejubeln. Ebenfalls hervorragend haben die Gerätturnerinnen unAuch die Schwimmer sollen nicht unerwähnt bleiben, ter der Leitung von Frau Seiferth und Frau Krause bei da unsere Wassersportler gleich viermal auf dem Trepp- den diesjährigen Regierungs- und sogar Landesmeisterchen standen. Vorbildhaft war hier der Einsatz der Ab- schaften Die jüngsten Turntalente wurden Zweite im iturienten, die schon keinen Unterricht mehr hatten, Regierungsbezirksfinale und durften somit im Landesfisich aber toll organisiert haben und mit vollem Einsatz nale turnen, wo sie den guten 7.Platz belegten. bei der Sache waren. Einen weiteren Beleg, wie sportlich wertvoll zweite PlätGenerell muss man die Leistung des Abiturjahrganges ze sein können, lieferten die Handballer der WK III bzw. der Oberstufenschüler hervorheben – auch wenn in (1998-99): Nachdem sie äußerst unglücklich im 7mder Wettkampfklasse I kein einziger Titel geholt wurde Werfen das Finale um den Stadtmeistertitel verloren – ,denn in dieser Altersklasse musste man schon sehr lei- hatten und „nur“ Vizemeister geworden waren, sprandensfähig sein, wenn man gegen die (Hoch-)Leistungs- gen sie in der 1.Regierungsbezirksrunde für die Stadtsportler des BK Vera Beckers antreten musste. Die vielen meisterschule ein, die zum Zeitpunkt des Wettkampfes auf Klassenfahrt war. Dort begann ein bemerkenswerter Siegeszug, der um ein Haar in Berlin beim Bundesfinale geendet hätte. Die Handball-Jungen gewannen die erste Regierungsbezirksrunde, sie gewannen das Regierungsbezirksfinale und standen damit im Landesfinale NRW. Auch dort waren sie nicht chancenlos, mussten sich am Ende aber mit dem niemals für möglich gehaltenen 3.Platz zufrieden geben. Abschließend möchte ich erneut ein riesengroßes DANKE SCHÖN an alle engagierten Eltern richten, die als Betreuer, Fahrdienst, Anfeuerer oder Seelentröster geholfen haben, dass die MSM-Schulmannschaften auch im Schuljahr 2012/2013 so toll abgeschnitten haben. H. Kemper

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Die Könige der Athleten Projektkurs Biologie/Sport Erstmals fand im vergangenen Schuljahr der Projektkurs „PXB“ statt. Hinter dieser kryptischen Abkürzung verbirgt sich der fachübergreifende Kurs Biologie/ Sport. Das Thema des Kurses war die „Vorbereitung und Durchführung eines Jedermann-Zehnkampfes in Theorie und Praxis“. Übersetzt bedeutete dies, dass die Schüler im Praxisbereich die Disziplinen des Zehnkampfes trainierten, d.h. 100m-Lauf, Weitsprung, Kugelstoßen, Hochsprung, 400m-Lauf (1.Tag), 110m-Hürden, Diskuswurf, Stabhochsprung, Speerwurf, 1.500m-Lauf (2.Tag). Dazu wurden in den Theorie-Einheiten die trainingsbiologischen Grundlagen erlernt, die den Trainingsmethoden zugrunde liegen. Also warum trainiert man bestimmte körperliche Fähigkeiten auf welche Art und Weise. Dieses theoretische Wissen wurde in den PraxisEinheiten anhand der zehn Disziplinen angewendet. Zum Abschluss des Kurses stand die „Krönung“ an: Der ZEHNKAMPF!

ke, glaube ich, dass die Schüler völlig zu Recht auch ein bisschen beeindruckt von sich selber waren. Denn eigentlich darf sich jeder, der einen Zehnkampf durchgestanden hat, als König der Athleten fühlen.

Die Medaillen gingen nach einem spannenden 1.500mLauf übrigens an Alexander Lipinski (4.403 Pkt.), AlexDen ersten Wettkampftag absolvierten die 13 uner- ander von Borstel (4.348) und Thore Schmid (3.792). schrockenen Schüler/-innen im Rahmen unseres MSMSportfestes. Nach vielen tollen Leistungen entwickelte Ich habe großen Respekt vor diesem ersten Zehnkampfsich ein Dreikampf um den inoffiziellen Titel des „Königs Jahrgang am MSM! Ihr habt enormen Einsatz gezeigt, der Athleten“ – wie man die Zehnkämpfer manchmal wenn ich an die vielen Tempolauf-Einheiten im Herbst nennt, da sie so vielfältige Fähigkeiten haben müssen. und Winter zurückdenke und an die tollen Leistungen Zehnkämpfer müssen schnell, kräftig, koordinativ ge- beim Abschluss-Wettkampf. schickt, aber auch ausdauernd sein. Zudem gehört auch H.Kemper ein bisschen Mut dazu, sich durch den „Hürdenwald“ zu kämpfen oder dem Stabhochsprungstab zu vertrauen und sich in 2-3m Höhe katapultieren zu lassen. Der zweite Tag startete für die Schüler mit zehn großen Herausforderungen, nämlich den Hürden. Nicht gerade förderlich war da der Muskelkater, den die meisten vom ersten Tag noch in den Knochen hatten. Der zweite Wettkampftag, an dem wir das Bayer-Stadion komplett für uns alleine hatten, ist geprägt von den technisch anspruchsvollen Disziplinen, die man im normalen Schulalltag eigentlich niemals macht, wie Diskuswurf, Stabhochsprung und Speerwurf. Gerade in diesen Disziplinen war ich beeindruckt von der Lernfähigkeit der Projekt-Teilnehmer. Und wenn ich an die stolzen Gesichter der Teilnehmer im Ziel des 1.500m-Laufes denSeite 52


Ausflug zum Museum Orientalis Die 6. Klassen auf Exkursion Am 27. Juni 2013 machten die Schülerinnen und Schüler der 6. Klassen einen Ausflug in den Museumspark Museum Orientalis. Das Freilichtmuseum zeigt auf einer großen Fläche, wie Menschen um die Zeitenwende im Vorderen Orient lebten. Zudem werden die drei monotheistischen Religionen, das Judentum, das Christentum und den Islam vorgestellt. Der Ausflug wurde von den Religionslehrerinnen und -lehrern organisiert und von den Klassenlehrerinnen und -lehrern begleitet. Das Museum besteht aus einem Hauptgebäude, in dem sich eine Ausstellung über verschiedene Götter und Religionen befindet. Hier kann man lernen, woran die Menschen glaubten, bevor sie sich auf die Verehrung eines einzigen Gottes verständigt haben. Geschäfte und Handwerke gezeigt werden. In einem kleinen Laden werden Pergament und alte Münzen verkauft. In der Taverne nebenan gibt es Brote und Suppe, wie sie die Menschen früher auf Reisen gegessen haben könnten. Wir haben im Park eine Rallye gemacht, bei der wir in kleinen Gruppen Fragen zu unterschiedlichen Wohnorten und Religionen beantworten sollten. Die Gruppen, die die meisten Fragen richtig beantwortet haben, erhielten einen Preis.

Im Museumspark sind kleine Dörfer aufgebaut, die den Lebensstil und die Kulturen der dort lebenden Menschen wiedergeben. Sie sind im ganzen Park verteilt. Außerdem gibt es noch eine antike Straße, in der alte

Weil das Wetter schön war und wir so viel in kleinen Gruppen im Park unterwegs sein durften, hat der Ausflug viel Spaß gemacht. Schön war es auch, bei der römischen Schulstunde zuzuschauen, die Frau Knechtel in der alten Schule gehalten hat. Mit vielen Eindrücken und guter Laune kehrten wir gegen 16.00 Uhr wieder ans MSM zurück. Schülerinnen der Klasse 6

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Exkursion nach Düsseldorf Der Erdkunde-Leistungskurs unterwegs Am 08. Oktober 2013 haben wir, der Erdkunde Leistungskurs der Q2, im Rahmen des geographischen Unterrichts, eine Exkursion nach Düsseldorf unternommen. Wir, die Schülerinnen und Schüler, sowie auch die Lehrkräfte, trafen uns um 08:20 Uhr an der U-Bahn Haltestelle Königshof in Krefeld, für die gemeinsame, 40-minütige Fahrt nach Düsseldorf. Wir stiegen gemeinsam an der Haltestelle Heinrich-Heine-Allee in Düsseldorf aus, welche ziemlich zentral in der Innenstadt liegt von dort aus zielten wir unseren ersten Standort an, welcher die Altstadt war.

und Wohnsiedlungen, die seit der Nachkriegszeit entstanden sind und heute den überwiegenden Teil des Wohnungsbestands der deutschen und europäischen Städte ausmachen. Hierzu konnte man sich anhand der Modelle der Gebäude und den Fotos einen Einblick verschaffen.

Nachdem Museumsbesuch ging es zum Medienhafen, der an Unterbilk grenzt. Das erste Gebäude, das uns entgegen kam, war der Landtag und der angrenzende Fernsehturm. Danach erkundeten wir drei der fünf modernen Abschnitte des ehemaligen Binnenhafens und Zunächst hörten wir einen Vortrag über die Lamber- hörten noch einen Vortrag über diesen. Die Medienmeituskirche, die wir im Anschluss auch besichtigten. In le bietet eine große Vielfalt an Gastronomie, Bürogebäuunmittelbarer Nähe zur Kirche liegt die Düssel, welche den und Luxushotels. der Grund der Namensgebung der Stadt ist und heute im Innenstadtbereich meist nur noch unterläufig fließt. Vom Medienhafen aus ging es in die City von DüsselAuch den alten Hafen haben wir kurz besichtigt, wel- dorf. An den Standorten „Graf-Adolf-Platz“ und „Königsallee“ hörten wir Vorträge über die Tertiärisierung der cher jedoch heutzutage an Bedeutung verloren hat. City. An der Königsallee befinden sich einige Geschäfte Anschließend zielten wir die Karlstadt an, wo wir er- und Lokale, welche in den tertiären Sektor einzuordnen neut einen kleinen Vortrag hörten. Die Karlstadt ist sind. An diesem Standort ist der tertiäre Sektor jedoch flächenmäßig eins der kleinsten Stadtteile Düsseldorfs schon seit sehr langer Zeit dominant. Anders verhält sich und grenzt sowohl an die Altstadt als auch an die Stadt- die Sachlage am Graf-Adolf-Platz. Der im wesentlichen mitte. Besonders zeichnet sich dieser Stadtteil durch den auf dem Gelände des ehemaligen Bergisch-Märkischen Wochenmarkt, zahlreiche Restaurants und Kneipen und Bahnhofs angelegte Platz trägt seinen Namen nach Graf ein weitgefächertes Bildungs- und Kulturangebot aus, in Adolf von Berg (1259 - 1296), der am 14. 8. 1288 DüsForm vom Heinrich-Heine Institut oder auch den ver- seldorf zur Stadt erhob. Schon 1926 wurde dieser Platz schiedenen Theatern. Nach dem Vortrag bekamen wir zum Straßenbahnknotenpunkt für die Fernlinien nach eine kleine Frühstückspause, um uns für die restliche Krefeld, Moers und Duisburg ausgebaut. Während des Exkursion zu stärken. Zweiten Weltkrieges wurde dieser Teil Düsseldorfs durch Luftangriffe stark mitgenommen. In der Nachkriegszeit Der dritte Vortrag wurde über den Düsseldorfer Hafen fand der Wiederaufbau der acht- bis zehngeschossigen am Mannesmannufer gehalten. Es wurden Aspekte zum Gebäude statt. In den letzten Jahren wurden große Büheutigen und früheren Standort des Hafens genannt. rogebäude errichtet. Außerdem haben wir etwas über den Containerumschlag, sowie die Bedeutung des Hafens für Düsseldorf Später besuchten wir den Bertha-von-Suttner-Platz im und die umliegenden Städte erfahren. Unser Gruppen- Süden des Hauptbahnhofes. Dieser nahm seit der Infoto entstand an der Rheinuferpromenade mit Ausblick dustrialisierung bis zum Zweiten Weltkrieg die Funktiauf den Rhein. on als Industriegelände der Stahlindustrie ein. Nach der Zerstörung des Hauptbahnhofes und der naheliegenden Der vierte Standort war das Stadtmuseum von Düssel- Industrie wurde die Fläche als Standpunkt für öffentdorf. Derzeit befindet sich hier eine Ausstellung zum liche Gebäude und des tertiären Sektors neu errichtet. Thema „Wohnen in der Stadt - Projekte 1950 - 2020.“ Der Hauptbahnhof dient heute als wichtiger VerkehrsDie Ausstellung gibt Informationen über Wohnbauten knotenpunkt für die Industrie, aber auch für den PersoSeite 54


nentransport. Die gute Anbindung der verschiedenen Stadtteile Düsseldorfs, wie auch Oberbilk, zeugt von einer gut ausgebauten Infrastruktur der Stadt. Oberbilk liegt im Zentrum Düsseldorfs und beherbergt Menschen aus verschiedenen Nationen. Somit kann Oberbilk als Düsseldorfs multikultureller Stadtteil charakterisiert werden, da viele verschiedene Kulturen hier leben. Es ist anzunehmen, dass Oberbilk in Zukunft immer stärker von der Gentrifizierung betroffen sein könnte, was zur Verdrängung der unteren sozialen Schichten führen könnte. Nach dem Besuch Oberbilks endete unsere Exkursion am Düsseldorfer Hauptbahnhof, woraufhin wir die Rückfahrt nach Krefeld antraten. Zusammenfassend kann man sagen, dass die Exkursion nach Düsseldorf mit ihren zahlreichen Standorten sehr informativ und interessant gewesen ist und im Rahmen der Unterrichtsinhalte zum Thema Stadtentwicklung einen guten Einblick geboten hat. Der Erdkunde - Leistungskurs

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Klassenfahrt nach Kleve (14.-16. Oktober 2013) Berichte der Fahrt der Klassen 6b und 6c Am Morgen des 14.10.2013 fuhren wir, die Klassen 6b und 6c, vom Krefelder Hauptbahnhof aus auf unsere Klassenfahrt nach Kleve. Nach der Zugfahrt liefen wir einen langen Weg bergauf zur Jugendherberge, das war sehr anstrengend. Endlich sahen wir die Jugendherberge ganz oben auf dem Berg. Toll gelegen am Waldesrand mit einer großen Spielfläche, Schaukel, Rutsche und einem großen Fußballplatz. Der Anblick war sehr schön.

direkt unter der Glocke saßen. Bevor es dann wieder mit dem Zug nach Krefeld ging, aßen wir noch eine leckere Pommes an einer kleinen Bude. In Krefeld angekommen warteten die Eltern schon sehnsüchtig auf ihre müden Kinder.

Alles in allem war es eine wirklich tolle Klassenfahrt. Unser Dank geht an unsere Klassenlehrerinnen Frau Bossmann und Frau Trapp. Zuerst durften wir die Koffer in unsere Zimmer stelVon Benjamin Nicolai (6c) len und dann ging es auch sofort zum Mittagessen, das überraschend lecker war. Anschließend räumten wir die Anziehsachen in unseren Kleiderschrank. Unser Zimmer Nummer 8 hatte zwei Hochbetten, einen Schrank und Von Montag, dem 14.10.2013 bis Mittwoch, den eine Sitzecke mit einem Fenster. Das Badezimmer war 16.10.2013 fuhren wir mit der Klasse 6c in die Jugendklein mit einer Dusche und einer Toilette, dies teilten herberge Kleve. Wir waren sehr aufgeregt als wir in wir uns noch mit Zimmer Nummer 9. Zum Glück hatte den Zug stiegen. Nach einer Stunde Fahrt kamen wir jedes Zimmer ein eigenes Waschbecken. Also waren die in Kleve an. Da der Zug Verspätung hatte, verpassten wir unseren Bus. Wir beschlossen zur Jugendherberge zu Zimmer insgesamt klein, aber fein. laufen, denn der nächste Bus sollte erst in einer Stunde Am selben Tag haben wir eine interessante Stadtrallye kommen. Nach einer dreiviertel Stunde Trolley ziehen, gemacht. Hierbei haben wir viel über die Stadt erfahren kamen wir in der Jugendherberge an. und hatten viel Spaß in unseren Gruppen. Außerdem machten wir am Abend eine Nachtwanderung mit Frau Wir bezogen unsere Zimmer und gingen zum MittagTrapp, die leider sehr kurz war. Wir mussten immer essen. Nachdem wir dir Hausordnung erklärt bekamen, um 9 Uhr abends in unsere Zimmer und um 10 Uhr machten wir uns für die Stadtrally fertig. Dann gingen sollte dann Nachtruhe sein. Frühstück gab es um 7:45 wir in die Innenstadt und schon ging es los. Unsere LehUhr, also standen wir um 7 Uhr auf. Am nächsten Tag rerin gab uns die Anweisung und wir lösten die Fragen. hatten wir ein schönes Programm mit Frau Raven und Am Abend machten wir eine Nachtwanderung, die leiunserer Patin Ronja. Wir spielten das Chaosspiel und der abgebrochen wurde. machten lustige Gruppenspiele. Am Abend des zweiten Dann am zweiten Tag spielten wir kreative Spiele mit Tages fand eine super Modenshow statt. Fast alle JunFrau Raven (Sozialpädagogin), die unsere Klassengegen wurden hierzu von den Mädchen der Klasse sehr meinschaft stärken sollte. Abends fand eine Party statt, lustig geschminkt und mussten dann auf den Laufsteg, welche wir mit der 6c feierten. Danach packten wir unden wir in unserem Gruppenraum aus Tischen gebaut sere Koffer. hatten. Leider war danach schon wieder alles vorbei und wir mussten unsere Taschen packen. Am Morgen des letzten Tages stärkten wir uns für die Besichtigung der Schwanenburg. Nach der Besichtigung Am letzten Tag mussten wir die Zimmer säubern und gingen wir mit den Koffern zum Bahnhof. In Krefeld die Taschen heraus tragen. Zum Abschluss besichtigten angekommen holten uns unsere Eltern ab. wir die Schwanenburg mit einer Führerin. Das war sehr interessant, da wir sogar eine Bombe aus dem zweiten ES WAR EINE SEHR SCHÖNE KLASSENFAHRT!! Weltkrieg gesehen haben und Mammutknochen und -schädel anfassen durften. Ohrenbetäubend war allerHannah, Jinane, Lena, Rebekka (Klasse 6b) dings der Schlag der Glocke im Schwanenturm, weil wir Seite 56


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12.10.2012 09:17:14


A trip to Eastbourne Englandfahrt von Schülern der Jahrgangsstufe 8 A trip to Eastbourne 13/10 – 18/10/13 - oder was haben Harry Potter, Party George & ‚Scones with clotted cream and jam‘ gemeinsam?! Bereits vor den Sommerferien wurden die 28 Teilnehmer der diesjährigen Englandfahrt nach Eastbourne aus den Englischklassen der Jahrgangstufe 8 ausgelost. Bevor es am 13.10.2013 für 5 Tage an die Südküste Englands ging, haben zahlreiche Vorbereitungstreffen stattgefunden, welche von den Schülerinnen und Schülern in Form von Referaten vorbereitet wurden. Inhaltlich beschäftigten sich unsere Präsentationen mit Eastbourne, Brighton und den sights in London. Damit man noch re Abfahrt um einige Minuten, weil auch noch die letzte mal vor Ort nachlesen konnte, erstellte jeder eine Eng- Kontaktlinse sicher zum Bus gebracht werden musste. landmappe mit den verteilten Handouts. Einige Tücken hatte auch die Grenzkontrolle in Calais vor der Fähre, da der ein oder andere Ausweis komiAuch dieses Jahr war die Fahrt nach E-A-S-T-B-O-U-R- scherweise im Koffer und nicht wie zuvor mehrfach anN-E voller Ereignisse und Überraschungen, die Ihr hier gemahnt im Handgepäck aufzufinden war. in Auszügen nachlesen könnt: In England angekommen mussten wir uns schnell an E wie Eastbourne die Zeitverschiebung von einer Stunde vor, die britische Währung in Pounds und Pence, die Entfernung in miles Nach der langen Anreise am Sonntag, hatten wir am und den Linksverkehr gewöhnen. Außerdem mussten zweiten Tag der Reise die Möglichkeit nach der Town wir sehr bald feststellen, dass die meisten Engländer nur Tour mit dem Bus, Eastbourne auf eigene Faust zu entüber rote Ampeln gehen. decken. Wir konnten sehr bald feststellen, dass Eastbourne ein sehr schöner englischer Badeort in East Sus- S wie Sightseeing sex ist. Besonders schön ist der Pier, welcher fußläufig vom Zentrum aus erreichbar ist. Sightseeing nahm einen großen Teil der Reise ein. Wir haben neben Eastbourne auch Tagesausflüge nach LonDen Fish und Chip Shop dort haben wir sofort auspro- don und Brighton gemacht. biert und sind uns einig, dass Essig (vinegar) mit Pommes vielleicht typisch englisch, aber nicht unser Ding ist. T wie Tea Time, Thames Clippers, Tower Bridge und Außerdem befinden sich eine große Spielhalle und eine Trafalgar Square Disco auf dem Pier. Um Eastbourne schneller kennen zu lernen haben wir an der Town-Ralley von dem Sprach- An unserem Eastbourne Tag haben wir nachmittags reiseunternehmen Jürgen Matthes teilgenommen, wofür gemeinsam einen Afternoon Tea, wahlweise auch hot wir auf der Rückfahrt aus tollen Preisen wie z.B. Son- chocolate, an der Promenade eingenommen und der ein nenbrillen, Regenschirme, Cappies oder Kartenspiele oder andere hat auch tatsächlich einen köstlichen Scone mit clotted cream und jam probiert. Yummie! aussuchen konnten. Um London zu erkunden, haben wir uns in Greenwich absetzen lassen. Hier haben wir alle Sehenswürdigkeiten, Damit auch alle die schönen Sehenswürdigkeiten in die wir bisher nur aus dem Englischbuch kannten, mal Eastbourne und Umgebung tatsächlich sehen und nicht live erlebt. Durch Greenwich Park sind wir am Royal nur schemenhaft erkennen konnten, verschob sich unse- Observatory, an der 24 hour clock, am National MaritiA wie Abfahrt, Ausweis und Ankunft

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me Museum, am First Shop in the World und der Cutty Sark vorbei spaziert und sind schließlich mit einem Boot der Thames Clippers ins Zentrum zur Station Embankment gefahren. Ein besonderes Highlight hierbei war, dass wir unter der Tower Bridge hindurch gefahren sind. Vom Embankment aus sind wir zum Trafalgar Square, unserem späteren Treffpunkt, gelaufen. Danach hatten wir fast 4 Stunden Zeit, London mit unseren Freunden zu erobern und den m&m Laden am Piccadilly Circus fast leer zukaufen

Notfallnummer funktionert!) und eines freakigen Taxifahrers landeten sie dann im schönsten Haus in Eastbourne – mit Licht und Strom und Tilly the cat.

O wie Old Town

Bei unserer Wanderung zu Beachy Head konnten wir die schöne Natur der englischen Kreidefelsen genießen. Und man sah regelrecht Harry Potter auf seinem Besen vorbei fliege, denn die Region um die Kreidefelsen von Beachy Head herum diente als Kulisse für die Quidditch Games in einem der Harry Potter Filme.

R wie Royal Pavillon

Der Royal Pavillon ist ein ungewöhnlicher Palast in Brighton von 1783, welcher von außen an einen indischen Palast erinnert und im Innern sehr chinesisch geprägt ist. Hier wohnte einst Party George, auch George IV genannt, der es schon zu seiner Zeit verstand, wie man eine richtige Party schmeißt. Wir erhielten eine B wie Beachy Head, Bus driver und Bowling Führung über eine Art Kopfhörer, welche uns über die Das gute Gelingen der Fahrt verdanken wir auch un- verschiedenen Räume und die Geschichte informierte. serem netten Busfahrer Günther, der uns während der ganzen Zeit stets pünktlich und gut gelaunt begleitet hat. Der Linksverkehr stellte kein Problem für ihn dar und er hatte auch die ein oder andere Anekdote oder guten Tipp für uns parat. Unseren spontanen Ideen stand er stets aufgeschlossen gegenüber. Vielen Dank dafür, lieber Günni! Er brachte uns z.B. bei gutem Wetter zu Birling Gap, damit wir entlang der weißen Klippen bis Beachy Head wandern konnten (- niemand ist abgestürzt oder freiwillig gesprungen!) oder er fuhr uns zum Bowlingcenter, wohin wir aus dem Regen in Brighton flohen und unseren letzten gemeinsamen Nachmittag verbrachten. Beim 2. Bowlingdurchgang ohne Gitter N wie Natur zeigten sich die wahren Helden!

Old Town ist ein besonders schöner Stadtteil von Eastbourne, in dem wir alle bei unseren Gastfamilien gewohnt haben. Jeden Morgen kam Günther und holte uns an vier verschiedenen busstops in Old Town ab bzw. brachte uns abends auch wieder dorthin zurück – mal in der einen, mal in der anderen Reihenfolge. Und immer E wie Ende und Erfahrung gut aufpassen beim Ein- und Aussteigen. Leider war die Fahrt viel zu schnell zu Ende, darin sind wir uns alle einig. Aber wir haben in der Kürze der Zeit U wie Unterkunft und Umzug viele englische Erfahrungen sammeln können. Einen Unsere Unterkunft in Eastbourne war in englischen besonderen Dank möchten wir an Frau Dr. Nicolai und Gastfamilien, die uns für jeden Tag Lunchpakete aus Frau Lüken richten, die uns auf unserer Englandfahrt Obst, einer kleinen Tüte Chips und etwas zu Trinken begleitet und das Programm vorbereitet und organisiert zubereitet haben. Die erste Unterkunft unserer Lehre- haben. Mit ihnen hatten wir eine schöne Zeit und viel rinnen hat sich (zum Glück) als stromlos erwiesen. Des- Spaß in EASTBOURNE. Wir können die Fahrt auf halb mussten sie nach 12 Stunden Anreise auch noch jeden Fall für alle kommenden 8er Klassen weiter empdie Gastfamilie wechseln und einen Umzug vornehmen. fehlen! Sonst hätten sie bei Teelichtschein duschen und ihr (Redaktion: Lena Dertinger, Lina Kepper, Anna-Lena Zimmer beziehen müssen. Aber dank des kompetenten Keßel, Sina Meinecke der 8C; überarbeitet von N. Nicolai Teams von unserem Veranstalter Jürgen Matthes (die und M. Lüken) Seite 60


Studienfahrt Prag 2013 Jahrgangsstufenfahrt der Q2 Wie jedes Jahr ist auch 2013 die Zeit der Studienfahrten gekommen. Unsere Reise führte uns in die tschechische Hauptstadt Prag. Unsere kleine Gruppe wurde von Frau Lindhorst und Herr Klepin begleitet, die stets gut gelaunt waren, immer für einen Spaß zu haben waren und daher die Fahrt bereicherten. Am Montag den 14. Oktober begann unsere Reise um 5 Uhr in der Früh. Voller Motivation fuhren wir 12 Stunden mit kurzen Pausen Richtung Prag. Als wir gegen 16 Uhr angekommen waren, wurden erst einmal die Zimmer verteilt und das Hotel inspiziert. Da der Tag sich schon dem Ende näherte und alle von der langen Busfahrt ziemlich erschöpft waren, wurden nur noch die naheliegenden Geschäfte erkundet oder manche haben sich die Beine vertreten, bis es Abendessen gab. Am nächsten Tag nach dem Frühstück ging es direkt mit dem Programm los: Es war eine Stadtführung mit einer tschechischen Dolmetscherin geplant, die uns während unseres gesamten Aufenthalts begleitet hat. Wir liefen vom Hotel aus zu der naheliegenden U-Bahn-Station, wo sie uns das simple und vor allem billige öffentliche Verkehrsnetzwerk erklärte. Danach sind wir in die Altstadt gelaufen, wo sie uns am Wenzelsplatz einige Geschichten über die russische Besetzung während der Zeit der Sowjetunion erzählt hat. Danach sind wir weitere Stunden durch die wunderschön anzuschauende Altstadt Prags gelaufen und haben an beinahe jeder Ecke eine Geschichte zum Gebäude oder zur Geschichte Prags gehört, die Teils sehr interessant waren. Am selben Abend gingen wir in das sogenannte „Schwarzlichttheater“. Im Grunde war es ein Theater, welches abgedunkelt werden konnte und dann die Bühne mit Schwarzlicht beschienen wurde. Die Schauspieler trugen schwarze Anzüge, bei denen nur ein gewisser Teil in Neonfarben gehalten war und durch das Schwarzlicht zu sichtbar wurde. Das Programm hieß „Afrikania“ und bestand zur Hälfte aus Tanzeinlagen im Schwarzlicht und zur Hälfte aus Sketch. Die Meinungen waren sehr gespalten. Auf der einen Seite fanden es manche sehr unterhaltsam und teils lustig aber auf der anderen Seite haben manche Lehrpersonen das Theater bereits beim Klatschen verlassen, weil es ihnen nicht möglich war, länger diesem „Schauspiel“ zuzusehen.

Am Mittwoch war ein Besuch in dem Konzentrationslager Theresienstadt in der Nähe von Prag geplant. Nach 60-minütiger Fahrt kamen wir in der kleinen Stadt an und besuchten zuerst die „kleine Festung“, das eigentliche Arbeitslager. Dort erhielten wir eine Führung von einer Angestellten, die uns durch das Lager begleitet hat und uns einiges erzählte, wobei dies nicht immer einfach zu verstehen war. Nachdem wir die Führung abgeschlossen hatten, gingen wir in Theresienstadt selbst noch in das Museum das zum Thema Holocaust eingerichtet wurde. Als wir wieder in Prag waren hatten wir, wie jeden Tag nach dem Programm, Freizeit und haben diese genutzt, um uns in Prag umzuschauen, zu shoppen, etwas essen zu gehen, Bars zu besuchen oder sonstiges zu tun. Am Donnerstag war eine zweite Stadtführung geplant, doch diesmal ging es zur Prager Burg. Nachdem wir mit der U-Bahn dort hingefahren sind, besuchten wir die Burg, die Prager Kathedrale und das dort ansässige Starbucks. Danach waren wir abends in einer All-you-can-eat Pizzeria in der Nähe. Zum Abschluss der Reise gingen viele Abends noch in einen Club. Am letzten Tag in Prag gab es morgens erst einmal große Panik, da in unserem Stadtteil das komplette Wasser ausgefallen ist. Jedoch konnten wir zwei Stunden länger im Hotel bleiben und daher gab es kein Problem, weil das Wasser schnell wieder zur Verfügung stand. Um zwei Uhr Mittags traten wir unsere Rückreise an. Nach zehn stündiger Rückfahrt kamen wir um Mitternacht in Krefeld an.Alles in allem war die Prag-Fahrt eine sehr lustige, interessante und durchaus gelungene Abschlussfahrt der Stufe Q2 des MSM-Gymnasiums. Tim Bremus Seite 61


Alle Wege führen nach Rom Studienfahrt der Q2 Alle Wege führen nach Rom, so sagt man. Unsere Studienfahrt in die Stadt von Pizza, Pasta und Gelato führte uns in einer Rekordzeit von fünf sonnigen Tagen zu einigen bedeutenden Sehenswürdigkeiten und verzauberten Orten Roms. Als wir am 13. Oktober am Flughafen Weeze unsere Reise antraten, war es noch schwer vorstellbar, dass wir binnen weniger Stunden das dolce vita de roma genießen würden. Wir befürchteten eine unkomfortable Unterkunft, strenge Zeitpläne und Herbstwetter. Nach einem turbulenten Flug und einer kurzen Busfahrt erreichten wir bei Anbruch der Dunkelheit den Termini de Roma, der, obwohl es Sonntag und schon relativ spät geworden war, die Klischees eines mediterranen Großstadt- Bahnhofs perfekt erfüllte: er war belebt, bunt und laut. Obwohl unser gefürchtetes „Hotel Rubino“ nur wenige Meter vom Hintereingang dieses Bahnhofs entfernt lag, war es dort angenehm ruhig. Das Hotel erfüllte ohnehin wenige unserer Befürchtungen. Zwar handelte es sich nicht um eine Luxusunterkunft, aber die Zimmer waren abgesehen von kleinen Staubmäusen frei von ungebetenen tierischen Besuchern.

die Tiba ins Trastevere geführt hat, war allerdings mit Abstand der kirchenreichste Tag. Von der Santa Cecilia über die Santa Maria bis zum wunderschönen Aussichtspunkt liefen wir uns die Füße wund, aßen gelato und panini und erkundeten die italienischen Viertel. Am Mittwoch besichtigten wir gemeinsam die berühmten vatikanischen Museen. Zwar war es unmöglich, in wenigen Stunden alle Ausstellungsräume anzusehen, doch was wir schafften, war beeindruckend. Die Vielfalt der ausgestellten Kunst und Kultur war geradezu überwältigend. Ebenso überwältigend wie überfüllt von Touristen – vorwiegend asiatischen – war auch die Sixtinische Kapelle, die mit Michelangelos atemberaubenden Decken- und Wandgemälden den Höhepunkt der Museumstour darstellte.

Montagmorgen ging es nach einem zuckersüßen Frühstück und einem starken Espresso zu Fuß in Richtung Kolosseum und Forum Romanum. Wie auch an allen folgenden Tagen, sahen wir uns auf dem Weg dorthin eine wunderschöne Kirche an. Kirchen, Obelisken und Brunnen sind ohnehin drei der Dinge, die uns zusätzlich zum köstlichen italienischen Essen durch die gesamte Nach einer kurzen Verschnaufpause, inklusive Essen, Woche begleitet haben. Der Dienstag, an dem uns die schlugen wir uns in kleinen Gruppen durch das GeGruppe der zahlentechnisch unterlegenen Jungen über tümmel der Touristen und Schwarzmarktverkäufer zum nächsten Programmpunkt: der Engelsburg, dem Zufluchtsort des Papstes. Dort genossen wir den traumhaften Ausblick über Rom und den Petersdom, den wir im Anschluss besichtigten. Den Donnerstag, der ebenso wie alle vorherigen Tage vor Sonnenschein und zurückgelegten Kilometern nur so strotzte, verbrachten wir in der bezaubernden Villa Borghese und dem angrenzenden Park, sowie am Trevi Brunnen. Gegen Abend trafen wir uns am Piazza Navona, wo wir die versammelten Künstler und Selbstdarsteller bewunderten, zogen zum Essen weiter an den lebhafSeite 62


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ten Campo di Fiori und ließen schließlich den letzten Insgesamt haben wir die fünftägige Romreise als eine Abend in kleinen Gruppen ausklingen. kulturelle Bereicherung, eine Qual für unsere Füße, die Möglichkeit, den letzten Happen Sommer zu genießen Nachdem wir Freitagvormittag das jüdische Viertel mit und als harmonische Abschlussfahrt empfunden. Zwar seiner prachtvollen Synagoge besichtigt hatten, aßen floss auf dieser Fahrt wohl weder eine Menge Alkohol, wir zum Abschluss der Fahrt ein paar koschere Panini noch wurde exzessiv gefeiert, doch alle Teilnehmer der und machten uns dann allmählich auf den Weg zum Rom-Studienfahrt können mit Sicherheit sagen, dass sie Flughafen. Der für Italien von Zeit zu Zeit typische Ge- die kurze Zeit bestmöglich verbracht und unheimlich neralstreik behinderte unseren Rückflug wider Erwarten viele Dinge in der schönsten Stadt der Welt erlebt hanicht. ben.

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Venedig 2013 Studienfahrt der Q2 Egal, ob man mit dem Flugzeug, dem Zug oder dem Auto ankommt – die Ankunft in Venedig ist jedes Mal ein mehrfacher Schock. Zum einen erlebt man die allmähliche Trennung von Land und damit von sicherer, stabiler Erde, die Nabelschnur vom Festland wird langsam und physisch spürbar durchschnitten, man fühlt sich ausgesetzt, das Empfinden, an einen Endpunkt und gleichzeitig auf einer Insel angelangt zu sein, führt zu einem Zustand diffuser Erregung und großer Erwartung, in dem sich – wie häufig bei der Ankunft auf einer Insel – ein leichter Freiheitsrausch mischt. ( Hans-Josef Ortheil: Venedig - eine Verführung )

den ersten Blick ersichtlich waren, und in einigen Fällen sogar extrem befremdlich und merkwürdig wirkten, stellte auch dieser „Museumsmarathon“ für uns eine ganz besondere Erfahrung dar.

Venedig ist.....faszinierend, einzigartig, wunderschön und atemberaubend. Gestresst vom Flug und anderen Strapazen ( z.B. ein nicht aufgefundener Personalausweis) kamen wir gegen 14 Uhr in Venedig an. Die Sonne schien und sofort breitete sich gute Laune in der gesamten Gruppe aus, da unsere erste Bootsfahrt zu unserem Hotel bevorstand. Das Taxi-Boot brachte uns also innerhalb von 20 Minuten zu unserem Ziel. Wir konnten vom Boot aus die ersten Eindrücke sammeln und uns ein Stückweit orientieren.

Die Besichtigung des Markusplatzes und des Markusdoms war ebenfalls Teil unseres Programms und vor allem abends erzeugten die vielen Beleuchtungen eine romantische Atmosphäre. Auch der Besuch der Nachbarinseln sorgte für schöne Momente. Murano, bekannt für die künstlerische Bearbeitung von Glas und auch Sack und Pack im Hotel abgelegt, konnten wir uns ein Burano, dessen bunte Häuserfassaden eine idyllische Atwenig ausruhen und am Abend ging es dann in ein mosphäre ausstrahlten, bleiben in unserer Erinnerung. wunderschönes Restaurant. Ausgehungert wie wir nun einmal waren, kamen uns die Pizza-Pasta-Gerichte recht Am Abend trafen wir uns entweder auf dem „Campo gelegen. Der erste Tag ging sehr schnell vorüber und wir Margharita“ oder einer typisch italienischen „Bar“ namens „Timon“, wo wir bei einem Glas Wein den Tag Reerwarteten sehnlichst unsere Betten. vue passieren ließen und ihm einen gelungenen Ausklang In den nächsten Tagen sollten wir sämtliche Ecken von gaben. Wir lachten und hatten Spaß, uns miteinander Venedig kennen lernen. Die Architektur der Palazzi, die zu unterhalten. Die Venezianer zeigten uns gegenüber Kanäle, die Vaparettos, die Traghettos, die Gondoliere, eine große Gastfreundlichkeit und Kommunikationsbesowie die Touristenläden mit typisch venezianischen reitschaft. Wir fühlten uns herzlich willkommen! Diese Masken und Glasvariationen, waren ständige Begleiter und viele weitere Punkte machten die Studienfahrt für und prägten unser Bild von Venedig beträchtlich. uns zu einem unvergesslichen Erlebnis. Auch der Besuch der „Biennale“, einer alle zwei Jahre stattfindenden Weltausstellung der zeitgenössischen Kunst, war als Programmpunkt integriert. Auf einem riesigen Gelände erstreckten sich Ausstellungsgebäude verschiedener Länder, die ihre Kunstwerke mit viel Aufwand und Leidenschaft präsentierten. Wenn auch nicht immer die Intentionen der vielen Künstler für uns auf

Ganz herzlich bedanken wir uns bei Herrn Andermahr und Frau Berns, die mit viel Witz ( hier ganz kurz eine von Herrn Andermahr eingeschobene Anmerkung: „Witzig sein macht auch keinen Spaß“ ) und Humor die Studienfahrt leiteten. Michelle Boganowski Seite 65


Grüß Gott Wien! Stufenfahrt der Q2 (13.10.-19.10.2013)

„19 Wiener Schnitzel, bitte“, hieß es diesen Herbst in auf eigene Faust mit dem gut ausgebauten, öffentlichen Ver-kehrssystem zu erkunden. Sollte man sich verlaufen Wiens bekanntestem Schnitzelhaus, dem Figlmüller. haben (was eher unwahrscheinlich ist), kann man imUnsere Fahrt nach Wien brachte uns aber nicht nur zum mer einen der netten und hilfsbereiten Wiener fragen. besten Schnitzel, sondern führte uns auch zur gut be- Abends traf man sich gesammelt im Hostel, das neben wahrten Kultur der Habsburger, die man in jedem Win- kostenlosem Internet und zentraler Lage auch gute kel der Stadt fand. Ca-féhäuschen luden ein, sich dort Mahlzeiten anbot, wieder. So verbrachten wir 17 fünf auszurasten (Wienerisch für ausruhen) und ein Stück abwechslungsreiche Tage mit Frau Placido und Frau der be-ühmten Sacher-Torte zu kosten. Die Tage began- Kastner in Wien. nen mit einem Programm als Gruppe (z.B. Besichtigung des Schloss Schönbrunns oder der Hofburg, Besuch im Mit den besten Empfehlungen von Madame Tussauds…), danach hatten wir Zeit, Wien Alba M. Paar Pérez und Janina Schergaut

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Ein Sommernachtstraum wird wahr Hanna Müller nimmt an der Deutschen SchülerAkademie 2013 teil „Sind wir auch wirklich wach, seid ihr euch sicher? Mir ist, als ob wir alle schlafen, träumen.“ Genau wie der Figur des Demetrius in William Shakespeares Drama „Ein Sommernachtstraum“ ging es mir auch. Die 16 Tage im Juli kamen mir wie ein schöner Traum vor. Diese Tage habe ich bei der Deutschen SchülerAkademie - oder kurz DSA - in Torgelow am See in MecklenburgVorpommern verbracht. Die DSA fördert leistungsstarke und begabte Jugendliche aus ganz Deutschland. Es werden Kurse aus ganz verschiedenen Themengebieten angeboten, zum Beispiel aus den Bereichen der Mathematik und der Naturwissenschaften, aber auch aus den Bereichen Literatur, Kunst, Soziologie, Geschichte oder Wirtschaft, für welche sich die Schüler bewerben können. Ich hatte mich im Februar für den Kurs „Ein Sommernachtstraum“ beworben, der sich sowohl auf theoretischer als auch auf praktischer Ebene mit dem Stück auseinandersetzt. Und entgegen meinen Erwartungen bekam ich Ende April die Zusage. Die DSA fand vom 11. bis zum 27. Juli 2013 statt. Parallel zu meinem Kurs wurden fünf weitere Kurse in Torgelow angeboten. Sie beschäftigten sich mit den Themen Codierungstheorie, Kosmologie und Teilchenphysik, Astronomie, dem Bau einer Biogasanlage und dem Phänomen der Beziehung zwischen Außenseitern und Etablierten aus soziologischer Sicht. Die Unterbringung war ein Traum. Wir lebten im Schloss Torgelow, einem privaten Internatsgymnasium, das die Gebäude der DSA zur Verfügung gestellt hatte. Mit Zimmern im Schloss und Blick auf den See fühlte sich so manches Mädchen wie eine Prinzessin. Und als Abkühlung nach den Kursen wurde der See natürlich auch gerne angenommen. Die Zeit im Kurs hat sehr viel Spaß gemacht. Morgens wurde der Sommernachtstraum auf theoretischer Ebene erarbeitet, nachmittags wurden im praktischen Teil die schauspielerischen Fähigkeiten sowie die Fähigkeit in der Gruppe zu interagieren verbessert. Somit bildeten wir, im Gegensatz zu manch anderen Kursen, eine starke

Einheit, in der wir uns gegenseitig schätzten und unterstützten. Durch die lockere und angenehme Atmosphäre konnten die Kursinhalte gut und schnell erarbeitet werden und die gelernten Aspekte halfen uns das Stück besser zu verstehen und somit besser auf der Bühne darstellen zu können. In der Kurseinheit am Nachmittag machten wir zuerst Improvisationsübungen, die unsere schauspielerischen Fähigkeiten verbesserten sowie uns halfen, andere Personen besser wahrzunehmen und mit ihnen zu interagieren. Im Laufe der Zeit stiegen wir immer mehr in das Stück ein, bis wir es letztendlich in Teilen am letzten Tag aufführten. Doch schnell hatten wir den Ruf als Außenseiterkurs. Denn im Gegensatz zu den anderen Kursen, die sich größtenteils mit der Berechnung mathematischer Formeln auseinandersetzten, spielten wir ja „nur“ Theater. Dieser Ruf sorgte aber glücklicherweise dafür, dass die Erwartungen an unsere Aufführung am Ende der Akademie nicht sehr hoch waren. Diese wurde dann aber zu einem großen Erfolg und uns gelang es, die Zuschauer eine Stunde lang in den Traum zu entführen, den wir nun schon seit zwei Wochen lebten. Am Ende war es einem Großteil der anderen DSAler unangenehm, unseren Kurs so unterschätzt zu haben. Außerhalb der Kurszeiten wurden in der Mittagszeit und am Abend kursübergreifende Aktivitäten - kurz KüAs angeboten. So konnte im Chor gesungen oder am Orchester teilgenommen werden, es wurden Fahrradtouren um den See direkt vor der Haustür angeboten, Standard - und Lateintänze konnten gelernt werden, es gab Einblicke in die arabische, schwedische und französische Sprache, eine English Drama Group und ein Improvisationstheater wurden gegründet und noch vieles mehr. Außer der Chor- und Orchesterarbeit wurden alle KüAs von anderen Akademieteilnehmern angeboten. Auf diese Weise konnten auch außerhalb der Kurse viele Kontakte geknüpft und weitere nette Menschen kennengelernt werden. Darüber hinaus fand an einem Abend ein großes Volleyballturnier statt, bei dem die Kurse gegeneinander und gegen das Team der Kursleiter antraten und am vorletzten Abend gab es ein Konzert in einer Kirche im nächstgelegenen Ort, wo der Chor, das Seite 67


Orchester und die kleinen Ensembles die gelernten und erarbeiteten Stücke aufführten. Doch der wunderschöne Traum endete viel zu schnell. Zu schnell mussten wir wieder aufwachen und die Reise nach Hause antreten. Aber die unter vielen Tränen versprochenen Nachtreffen wurden schon in die Tat umgesetzt oder sind in Planung. So wird es schon bald ein internes Nachtreffen meines Kurses sowie ein Treffen mit allen DSAlern geben. Die Teilnahme an der DSA kann ich allen Schülern, die die Chance dazu haben, nur empfehlen. Ihr werdet eine tolle Zeit erleben und die Teilnahme nicht bereuen! Hannah Müller, Q1

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Spanienaustausch 2013 Besuch in Katalonien 14 Zehntklässler des MSM-Gymnasiums besuchten das Abend gegessen. Instituto de Educación Secundaria Lluís Domènech i Am nächsten Morgen besuchten wir die Schule. Außer Montaner im katalanischen Canet de Mar. dem Strand, einigen modernistischen Gebäuden und einem dem Architekten und Namensgeber unserer Austauschschule Domènech i Montaner gewidmeten Museum gibt es in Canet de Mar wenige Sehenswürdigkeiten, weshalb wir auch fast die einzigen Touristen waren. Als wir das Schulgebäude betraten wurden wir dementsprechend beäugt. Durch unsere käseweiße Haut und unsere blonden Haare konnte man aus 100 Metern Entfernung erkennen, dass wir nicht von hier stammten. Der Unterricht findet zwar normalerweise hauptsächlich in catalán statt, aber wir besuchten verstärkt den Deutsch- und Englischunterricht, und in einigen der anderen Fächern, “¡Hola, bienvenidos en Canet de Mar!” - Das waren die an denen wir teilnahmen, sprachen die Lehrer z.T. für ersten Worte, die die deutschen Teilnehmer des Spanien- uns castellano, oder wir versuchten einfach, uns in ein austausches am 10. Oktober am Flughafen in Barcelona bisschen in Informatik, Mathe oder Geschichte auf catahörten. Für uns alle war es der erste Schüleraustausch, lán einzuhören. Außerhalb des Unterrichts war die katafür einige die erste Reise nach Spanien und für manche lanische Sprache aber kein großes Problem, da alle Ausder erste Urlaub ohne Eltern. Deshalb konnten wir es tauschpartner fließend castellano und catalán sprechen, alle kaum erwarten. Canet de Mar ist eine Kleinstadt, und in vielen Familien zumindest uns zu liebe castellano etwa 80 km nordöstlich von Barcelona. Sie liegt an der gesprochen wurde. Zwischendurch erprobten die spaniKüste von Katalonien, deshalb ist die Amtssprache nicht schen Schüler auch mal ihre Deutschkenntnisse an uns, nur castellano oder español, also Spanisch, was ja am oder wir kommunizierten auf Englisch. MSM unterrichtet wird, sondern auch catalán. Die zwei Sprachen sind sich sehr ähnlich, aber für uns doch ganz Während unseres einwöchigen Aufenthalts machten wir viele Ausflüge, zum Teil mit unseren spanischen Partverschieden. Als wir durch die Tür am Flughafen in Barcelona traten, wurden wir von unseren Austauschpartnern herzlich mit einem uns zu Ehren gestalteten Plakat empfangen. Wir hatten vorher Kontakt mit unseren spanischen Partnern per SMS, E-Mail, Facebook oder Whatsapp aufgenommen, allerdings wussten wir noch wenig über die Familie oder die Unterkunft und waren vor dem ersten persönlichen Treffen ziemlich aufgeregt. Um etwa 21 Uhr kamen wir alle in Canet de Mar an und lernten unsere Familien besser kennen. Zur in Spanien üblichen späten Stunde wurde dann zu Seite 69


nern, zum Teil nur die deutschen Schüler. An einem Tag besuchten wir die Altstadt, die Rambla und einige andere Sehenswürdigkeiten in Barcelona, an einem anderen Tag das Museum über den Architekten Lluís Domènech i Montaner in Canet de Mar, dann das außergewöhnliche Museum des Künstlers Salvador Dalí in Figueras und bei einer weiteren Exkursion nach Barcelona den Park Güell und die immer noch nicht fertig gestellte Kirche Sagrada Familia des berühmten Architekten Antoni Gaudí. Das Wetter war fast immer gut, die Sonne schien fast jeden Tag und es war oft um die 26°. Deshalb verbrachten wir viele warme Tage und laue Abende am Strand von Canet. Allerdings waren wir Deutschen die einzigen, die wie verrückt durch das kühle Wasser tobten.

Als dann am 18.Oktober der Rückflug anzutreten war, flossen Tränen und wir umarmten uns ein letztes Mal. Wir waren innerhalb dieser acht Tage zu einer harmonischen großen Gruppe zusammengewachsen. Alle freuen sich wahnsinnig auf den Gegenbesuch der Spanier im Mai 2014, denn dann heißt es ‚‘Herzlich willkommen in Krefeld‘‘. Nun werden fleißig die Tage gezählt, und nicht mal fünf Minuten nach unserem Abschied hieß es in unserer Whatsapp-Gruppe:‘‘Nur noch 196 Tage!!!‘‘ – “Faltan sólo 196 días…“. (Pia Großhans, Jgst. EF (10))

Argentinien-Austausch 2013 (Pestalozzi-Schule) Pablo Manso berichtet von seinen Erfahrungen in Deutschland Mein Name ist Pablo, und ich besuche in Buenos Aires die Pestalozzi-Schule, eine deutsche Schule, die einen Austausch für drei Monate anbietet. Jedes Jahr reisen fast alle Schüler der 10. Klasse in ihren Sommerferien, also von Dezember bis Ende Februar, nach Deutschland. Dieses Jahr sind ungefähr 50 Schüler von meiner Schule nach Deutschland geflogen und meine Mitschülerinnen Solange, Victoria und ich sind ans MSM gekommen. Unsere Austauschpartner kommen im Juni für drei Monate nach Buenos Aires. Hier war ich in der Klasse 9C, wo ich viele angenehme und richtig gute Tage verbracht habe. Außerdem habe ich viele Freunde und coole Menschen in der Oberstufe kennen gelernt. In Deutschland habe ich viele Städte wie Köln oder Düsseldorf kennen gelernt, Handball bei Olympia Fischeln gespielt und Silvester und Weihnachten mit meiner Gastfamilie verbracht. Auch habe ich hier die beste Jahreszeit erlebt: Karneval! Unter den Ausflügen und Aktivitäten, die ich gemacht Seite 70

habe, war ein Besuch im Rhein-Energie-Stadion. Da habe ich ein Spiel vom 1. FC Köln gegen den 1. FC Union Berlin gesehen (Köln hat 2 zu 0 gewonnen). Ich kann mit Sicherheit sagen, dass der 1. FC Köln die beste Mannschaft am Rhein ist! Ich möchte danken und dem Austausch weiter viel Erfolg wünschen. Pablo „Waluum“ Manso


Auslandsjahr in Großbritannien Alina Kamp berichtet Anfang September 2012 hieß es für mich: Auf in das Abenteuer England! Obwohl ich vorher schon sehr positiv eingestellt war, dass meine Zeit in England auf jeden Fall toll werden würde, weil ich unter anderem schon Kontakt per Telefon und E-Mail zu meiner Gast Familie hatte und sie sehr nett wirkten, kamen am letzten Tag in Deutschland doch ein paar Zweifel auf. Ich hatte es dann dennoch geschafft, mich unter Tränen von meinen Eltern und meiner Freundin am Flughafen zu verabschieden und endgültig in dieses Abenteuer zu starten. Als ich in Manchester (Nord England) ankam, war ich schon sehr aufgeregt meine neue Familie endlich kennenzulernen.

gann, dennoch ging es für mich und meine Gast-Mama schon am ersten Tag nach meiner Ankunft in die Schule, in der ich andere Austauschschüler traf, und wir unsere Fächer wählen mußten. Als Schulfächer wählte ich Drama, English, Media Studies und Physical Education, mit welchen ich bis zu Ende sehr zufrieden war. Der erste Schultag war natürlich nochmal sehr aufregend, aber ich habe mich schnell eingelebt und neue Freunde gefunden. Mit meinen Freunden hatte ich auch einen guten Plan von Aktivitäten nach der Schule, sodass alles schnell Normalität wurde.

Als ich vor ihrem Haus in Lancaster vorfuhr, schien die Sonne, und ich stieg mit einem breiten Lächeln im Gesicht aus und sah meine Gasteltern das erste Mal. Sie waren in Wirklichkeit noch viel netter als am Telefon! Sie zeigten mir erst einmal das Haus mit den beiden Hunden und ließen mich meine Koffer auspacken. Danach fuhren sie mit mir an die See nach Morecambe, um mit den Hunden und mir spazieren zu gehen. Sie zeigten mir außerdem die Stadt Lancaster und meinen Schulweg. Wir waren uns sofort sympathisch und konnten gar nicht mehr aufhören zu erzählen. Anschließend sind wir Essen gegangen, und ich habe weiter von meinem Leben in Deutschland erzählt, und sie hatten sehr viel Spaß, mir zuzuhören, und waren von meinem bisherigen Englisch schon sehr begeistert.

Am 21. Dezember kamen meine Eltern aus Deutschland, um mit mir und meiner englischen Familie Weihnachten zu feiern. Es war mal ein ganz anderes Weihnachtsfest, und es war sehr schön. New Year’s Eve, also Silvester in Deutschland, hatten wir dann mit der ganzen Familie und allen Freunden und Bekannten gefeiert. Diese Nacht war sehr unterschiedlich in Vergleich zu Silvester in Deutschland und deswegen auch unvergesslich. Meine Eltern trafen sich natürlich auch das ein oder andere Mal mit meiner Gastfamilie, und es war ein tolles Gefühl, die vier wichtigsten Menschen zusammen zu haben. Anfang Januar hieß es dann für meine Eltern wieder: Ab nach Deutschland … und das ohne Alina!! Dennoch war es okay für sie, weil sie jetzt wussten, wie mein Leben dort ist und dass ich von wundervollen Menschen umgeben bin. Nun stand meine Entschei-

Ich hatte zwar noch drei Tage bis die Schule offiziell be-

Einige Tage nach meiner Anreise ging es für mich auch zur Arbeitsstelle meiner Gast-Mama. Es war ein großes Grundstück mit Angelseen, Campingplatz und Restaurant, wo auch ihre Eltern leben, und ich lernte dort viele Leute kennen. Ich fühlte mich am Anfang sehr fremd, weil alle eine riesige Familie waren und sich sehr gut kennen. Mit jedem Tag, den ich dort war, fühlte ich mich immer wohler, und die Beziehung zu meiner Familie wurde immer enger. Auch meine Gast-Großeltern und die anderen Leute auf der Arbeitsstelle meiner GastMama lernte ich immer besser kennen und wurde Stück für Stück ein immer größerer Teil dieser Familie. Mitte Dezember es ging es dann mit meiner Gast-Mama für ein langes Wochenende nach Edinburgh, Schottland, wo wir einen German Christmas Market besuchten, auf dem ich mich direkt heimisch fühlte.

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dung fest, aus den eigentlich sieben Monaten in Eng- zu Ende gehen. Meine Eltern kamen Ende Juli mit dem land ein ganzes Jahr zu machen zu wollen. Auto rüber gefahren, um mich persönlich abzuholen. An den Wochenenden habe ich oft bei meiner Gast- An meinem letzten Wochenende gingen meine ganze Mama auf der Arbeit im Service aushelfen können und englische Familie, von Mama und Papa, über Großelgenoss es, dort unter all den ganzen Engländern zu sein tern bis hin zum Uropa, meine ganzen Kollegen und und mit ihnen zu sprechen. Wenn das Wetter gut war, meine deutschen Eltern Essen, was noch einmal ein sehr gingen meine Gasteltern oft mit mir und den Hunden schönes Beisammensein war. Am letzten Samstag gab in den Lake District, welcher gut 40 min mit dem Auto es dann noch eine riesen Farewell- Party auf der Arbeit, entfernt war. Außerdem bin ich mit meinen Freunden wo ich mich von meinen anderen Freunden und Beviel in der Region herumgereist. Zum Shoppen ging es kannten verabschieden konnte. Am nächsten Tag hieß mal eben mit dem Zug nach Manchester oder Liver- es für mich dann leider: Abenteuer England ist beendet. Es ging es mit dem Auto runter in den Süden, durch pool. den Eurotunnel nach Deutschland. Ich war unendlich traurig, mein Leben, welches ich in England hatte, nun endgültig und gezwungenermaßen verlassen zu müssen.

Noch in den letzten 4 Monaten habe ich jeden Tag neue Menschen kennengelernt und mich immer besser eingelebt in dieses englische Leben und habe auch meine Spuren dort hinterlassen. Es war ein so tolles Gefühl, sich in England heimisch zu fühlen und diese Monate haben mir sehr viel gebracht, persönlich und auch sprachlich. Es fiel mir unendlich schwer, mich Ende Juni von meinen Freunden in der Schule, den englischen Lehrern und der Schule selbst zu verabschieden. Alle Menschen dort waren mir sehr ans Herz gewachsen und, die Lehrer wollten mich nicht gehen lassen, da ich mich so gut in die Klassen integriert hatte. Doch leider kam dann der traurige letzte Schultag in England, wie immer viel zu früh. Es flossen viele Tränen, aber dennoch war es schön, da ich so unglaublich viele schöne Erinnerungen hatte. Da ich in meiner Zukunft gerne in die Hotel- und Tourismusbranche gehen möchte, habe ich von Anfang Juli bis Ende Juli noch ein Praktikum im Bereich Service bei meiner Gast-Mama gemacht. In diesem letzten Monat habe ich sehr viel Neues aus diesem Bereich dazugelernt, und mein Englisch hat sich noch einmal richtig gefestigt, sodass viele gedacht haben, ich käme aus der Region! Die Zeit des Praktikums war einfach nur wunderschön, da ich mich auch mit meinen Kollegen super verstand. Doch auch diese vier Wochen, und somit auch die ganzen 11 Monate mussten leider auch irgendwann Seite 72

Dieses Jahr in England war die tollste Zeit in meinem Leben, auch trotz zwischenzeitlicher Schwierigkeiten durch Fächerwahl in der Schule oder Verluste von geliebten Menschen. Ich kann mich so gut mit Großbritannien identifizieren, liebe das Land und die Leute sehr und habe sogar einen Teil von meiner Seele und meinem Herzen dort gelassen, aber … ich komme ja wieder! Alina Kamp


Einmal China und zurück MSM-Schüler zum Austausch für zwei Wochen im fernen Osten Noch vor ein paar Wochen war Kyra nervös. Zwei Wochen in China mit rund 20 weiteren Schülern – wie wird es sein? Ihre Erwartungen von China: viele Menschen, die in Wohnungen in Hochhäusern leben und die Chinesen sind alle sehr diszipliniert. Jetzt, nach der Rückkehr: Haben sich ihre Erwartungen erfüllt? Auf jeden Fall. Zum Beispiel beim Thema Disziplin: „Ich habe nur ein Foto, auf dem mein Austauschpartner lacht“, erzählt Kyra. Seit der 8. Klasse lernt die 16-Jährige chinesisch. Sie hat damit begonnen, weil diese Sprache so anders ist und sie sie interessiert. Außerdem hatte ihre Tante ihr versprochen, nach dem Abi mit ihr nach China zu fliegen. Das war natürlich ein weiterer Anreiz chinesisch zu lernen. Für sieben Tage hat sie in Hangzhou, einer Stadt etwa 190 km süd-südwestlich von Shanghai, in einer Gastfamilie gelebt. Danach war die ganze Gruppe, die aus Schülern der EF und Q1 vom MSM sowie weiteren Schülern von anderen Krefelder Schulen bestand, noch für zwei Tage in Shanghai und für einige Tage in Peking. Mit ihrem Austauschpartner Zehao hat sich Kyra sehr gut verstanden, überhaupt waren alle sehr nett. Doch der Schulalltag war eine völlig neue Erfahrung. „Es waren 50 bis 60 Schüler in einer Klasse und das waren noch kleine Klassen. In anderen Schulen sind etwa 60 bis 70 Schüler in einer Klasse“, berichtet die Krefelderin. Die Schule beginnt um 7.35 Uhr, doch man muss schon spätestens um 7.20 Uhr da sein. „Da standen Leute vor der Schule, die haben sich den Namen und die Klasse aufgeschrieben, wenn man zu spät war

und das dann dem Lehrer erzählt. Das gab dann richtig Ärger.“ Auch die Unterrichtsform ist anders als bei uns: Es gibt nur Frontalunterricht, der Lehrer erklärt und die Schüler hören zu. „Als sie einmal im Englischunterricht Gruppenarbeit machen sollten, waren sie überfordert“, erzählt Kyra. Überhaupt gibt es sehr strenge Regeln: Die Mädchen müssen die Haare zurückbinden und dürfen sich nicht schminken. „Da haben wir uns nicht dran gehalten. Wir waren alle geschminkt, auch weil wir zum Teil das Wasser nicht vertragen haben.“ Dieses hatte bei einigen Schülern zu Hautirritationen geführt. Außerdem dürfen die Schüler keinen Freund oder keine Freundin haben und es gibt Schuluniformen, die wie Trainingsanzüge aussehen. Morgens laufen alle 1800 Schüler mehrmals um den Sportplatz oder machen Gymnastik. Ob die Deutschen da mitgemacht haben? „Nein, wir haben das gefilmt. Es ist einfach ungewohnt, wenn 1800 Schüler anfangen Hampelmann zu machen. Das war schon lustig“, meint sie grinsend. Kyra und die anderen Deutschen waren nur einen Tag mit in der Schule. Die anderen Tage haben sie Ausflüge gemacht: Sie haben andere Schulen besucht und waren in Museen. „Am schönsten war die Seidenstraße. Da kann man alles aus Seide ganz billig kaufen“, schwärmt Kyra. Eine Hose aus Seide koste nur umgerechnet 1,25 Euro. Auch das Essen war ein Abenteuer. „Es ist sehr lecker, aber teilweise auch gewöhnungsbedürftig. Ich habe zum Beispiel einen halben Skorpion gegessen.“ Und wie schmeckt das? „Wie Pommes. Das ist schon komisch.“ Bei dem meisten Sachen wusste die Schülerin nicht, was Seite 73


sie aß: „Es war lecker, aber ich wollte auch nicht darüber nachdenken, was ich da esse.“ Auch Schweinehaut konnte sie nicht überzeugen. Eine weitere Schwierigkeit waren die Essstäbchen. Kyra hatte vorher nicht geübt damit zu essen und fand es sehr schwierig, bestimmte Speisen zu essen. Als die ganze Familie eingeladen war, hat der Opa, der ihr gegenüber saß, sie die ganze Zeit ausgelacht. Doch nach der einen Woche haben sie ihr bestätigt, dass es sehr viel besser geworden sei. Hätte sie denn keine Gabel bekommen können? „Doch, aber das wäre sehr komisch gewesen. Sie haben Gabeln, aber für sie ist es einfach unüblich damit zu essen.“ Hanna Müller, Wiebke Lingnau

Info: China-Austausch in Krefeld Seit über zehn Jahren gibt es den China-Austausch in Krefeld. Er wird von dem deutsch-chinesischen Freundschaftsverein schulübergreifend in Partnerschaft mit der Xuejun-Highschool in Hangzhou veranstal¬tet. Ansprechpartnerin ist die Chinesisch-Lehrerin Fengshi Yang. In diesem Jahr waren die Deutschen vom 14. bis zum 28. März in China, zuvor waren die Chinesen bereits für eine Woche vom 12. bis zum 19. Februar in Krefeld.

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