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2012 Entdeckungen — discoveries — découvertes — descubrimientos

www.msm-gymnasium-krefeld.de

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Inhaltsverzeichnis MSM-Schulinterna Vorwort Schulpflegschaft - Bericht des Schulleiters Elternmitwirkung am MSM Gewählte Elternvertreter/innen in den Gremien Neues vom Förderverein Aktuelles von der Schülervertretung Feierliche Entlassung des Abiturjahrgangs 2012

4 5 8 10 11 12 14

MSM Kollegium und Schülerschaft Verabschiedung von Frau Blau, Herr Breßlein, Frau Klöppel-Steimel und Frau Smolorz Willkommen am MSM - Die neuen Fünfer Der neue Stellvertreter: Herr Olaf Muti Die neuen Kolleginnen und Kollegen des MSM Impressum :msm 2012 ist die Schulzeitung des Maria-Sibylla-Merian-Gymnasiums für Eltern, Schüler, Lehrer, Ehemalige und alle Freunde und Förderer des MSM Redaktion: Ralf Neutag Anzeigenkoordination: Heinz Strohe Kontakt: Schulzeitung MSM Maria-Sibylla-Merian-Gymnasium Johannes-Blum-Straße 101 47807 Krefeld Telefon: (02151) 37 66 0 Fax: (02151) 37 66 44 Email: msm.kr@gmx.de Internet: http://www.msm-gymnasium-krefeld.de V.i.S.d.P: Förderverein des MSM-Gymnasiums Maria-Sibylla-Merian-Gymnasium Johannes-Blum-Straße 101 47807 Krefeld Auflage: 1.400 Exemplare Druck: Edel-Druck GmbH Duisburg Redaktion und Förderverein danken den Inserenten für die freundliche Unterstützung, wodurch die Realisierung der Schulzeitung in dieser Form ermöglicht worden ist. Wir bitten unsere Leser/innen, bei Einkäufen oder Auftragsvergaben die inserierenden Firmen zu berücksichtigen.

19 21 24 25

MSM engagiert Die Physik in neuem Glanz Jugend forscht am MSM Hurra, wir haben einen Sieger! Forschen außerhalb der Schule Wirtschaftspreis an MSM-Schüler verliehen Mittagspause am MSM Lernen mit Robotern Schüler helfen Schülern MSM erfolgreichste Schule im Sport „McVamp“ am MSM Ausweitung der Berufsorientierung am MSM Deutsche SchülerAkademie 10 Jahre LEMUN

30 31 33 34 35 37 39 40 43 45 46 47 50

MSM auf Fahrt Cannes 2012 Unser Ausflug nach Haus Lange / Haus Esters Berlinfahrt 2012 Venezia, Venezia! Abenteuer Schottland

53 55 56 58 60

MSM International Ausgerechnet Indien ¡Hola! Bon dia... Austausch mit Buenos Aires Zur Freiheitsstatue und zurück Als Katalonien in Krefeld zu Gast war

62 64 65 67 69

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Vorwort Liebe Leserinnen und Leser, das laufende Schuljahr steht im Zeichen des Doppeljahrgangs, der von April bis Juni seine Abiturprüfungen ablegt. Zum ersten Male steht ein kompletter Jahrgang nach 8 Jahren am Gymnasium vor dem Abitur. Die Schülerinnen und Schüler dieses Jahrgangs mussten während ihrer gesamten Gymnasialzeit eine Vorreiterrolle spielen. Ihre Belastungen durch G8 sind zweifellos höher als die von Schülerinnen und Schülern, die das Abitur nach 9 Jahren machen. Die G8-Schülerinnen und -Schüler sind schon recht früh mit verstärktem Nachmittagsunterricht konfrontiert worden. Insbesondere in den Jahrgangsstufen 8, 9 und 10 war dies für sie zu spüren. Die Lehrpläne waren zumindest zu Beginn der Schulzeit noch nicht vollständig auf G8 abgestimmt. Mit Ergänzungs- und Förderunterricht sowie Vertiefungskursen als Bestandteil der Stundentafel haben die Planer von G8 versucht, die größten Härten aufzufangen. Die Auswirkungen zeigen sich vor allem in der weniger gewordenen Zeit für außerschulische Aktivitäten. Auf Anregung der Eltern hat sich ein Kreis aus Eltern und Lehrerinnen und Lehrern gebildet, der sich mit den bisher gemachten Erfahrungen auseinandersetzt und Vorschläge für Verbesserungen erarbeiten soll. Allen Schülerinnen und Schülern des diesjährigen Abiturjahrgangs wünsche ich viel Erfolg für ihren Schulabschluss. In der zeitgemäßen Ausstattung unserer Schule sind wir einige Schritte vorangekommen. Die weitere Bestuhlung der Aula, ein Computerraum, der neue Rechner erhielt, ein neu eingerichteter Physikraum und die Einrichtung eines Berufsorientierungsbüros konnten in diesem Jahr realisiert werden. Hier engagierten sich der Förderverein, der Schulträger, die Stiftung Partner für Schule, Adler Königshof und weitere Gönner der Schule. Ihnen gilt mein besonderer Dank. Insbesondere der Förderverein hat sich im zurückliegenden Jahr besonders engagiert. Neben der Ausstattung der Aula hat er u.a. großzügig die Physiksammlung, das Fach Musik und die RobertaAG unterstützt. Details können Sie in dieser Ausgabe Seite 4

der Schulzeitung nachlesen. Die Überarbeitung unseres Schulprogramms konnten wir abschließen. Eine Arbeitsgruppe aus Lehrerinnen, Lehrern, Schülerinnen und Schülern sowie Eltern hat sich engagiert diesem Thema längere Zeit gewidmet. Dem neu entstandenen Flyer können Sie die Leitsätze des Programms entnehmen. Das vollständige Schulprogramm haben wir auf unserer Homepage veröffentlicht. Noch unbefriedigend ist zurzeit unsere Mensasituation. Ein enormer Anstieg der Zahl der Kinder, die ein Mittagessen einnehmen, hat unsere Mensa an ihre Grenzen gebracht. Dem großen Engagement von Frau Bremus und dem Küchenteam haben wir es zu verdanken, dass der mittägliche Ansturm bisher einigermaßen bewältigt werden konnte. Gespräche mit dem Schulträger zur Verbesserung hat die Schulleitung zusammen mit den Vertretern der Schulpflegschaft aufgenommen. Zu meiner großen Freude konnte zu Beginn des Jahres die Stelle des Stellvertretenden Schulleiters wieder besetzt werden. Herr Muti hat sich sehr schnell bei uns eingelebt und engagiert sich in der Verwaltung und auf vielen Feldern der Schulentwicklung. An dieser Stelle gilt wie immer mein Dank dem Kollegium für die engagierte Bewältigung der umfangreichen Arbeit im vergangenen Jahr, den aktiven Eltern unserer Schule, die sich an vielen Stellen wieder eingebracht haben, den Schülerinnen und Schülern, die durch besondere Leistungen zum guten Ruf der Schule beigetragen haben und nicht zuletzt Herrn Neutag und seinem Team für die Herausgabe einer wie immer abwechslungsreichen Schulzeitung, die ein hervorragendes Spiegelbild unserer Aktivitäten des letzten Jahres ist. Ihr


Schulpflegschaft Bericht des Schulleiters Anzahl und Verteilung der Schüler/innen in den letzten nen Wunsch die Schule verlassen. Herr Bliesner, Herr fünf Jahren: Klepin, Frau Rohm, Frau Schedler und Herr Senz haben erfolgreich ihre Referendarzeit beendet. Zusätzlich be2008 2009 2010 2011 2012 ginnen zu Beginn des Schuljahres die Mutterschutzzeiten einiger Kolleginnen. Anmeldungen 137 161 160 160 135 Aufnahmen

135

155

129

129

135

Englischklassen

3

3

3

3

4

Französischklassen

2

2

1

1

1

Schülerzahl in S I

682

735

661

681

662

Unterrichtsversorgung

Zum Schuljahresbeginn konnten wir alle zugewiesenen Lehrerstellen besetzen. Trotzdem können wir noch nicht Anzahl der Klassen in S I 24 26 23 23 23 den gesamten Unterricht erteilen. In den Fächern ReSchülerzahl in S II 274 273 366 367 415 ligion und Sport müssen wir den Unterricht im ersten Halbjahr in einigen Jahrgangsstufen kürzen. Wir hoffen Gesamtschülerzahl 956 1008 1027 1048 1077 im zweiten Halbjahr die Kürzungen wieder reduzieren Veränderungen im Lehrerkollegium zu können. Die Veränderungen im Kollegium bedeuten natürlich auch, dass die gewünschte Kontinuität im Das neue Schuljahr begann mit einer ungewöhnlich Fachunterricht nicht immer gewährleistet ist. starken Veränderung in der Lehrerschaft. Vierzehn neue Lehrerinnen und Lehrer haben zu Beginn des neuen Raumsituation Schuljahres ihren Dienst an unserer Schule angetreten: Die wiederum angestiegene Schülerzahl hat uns räumFrau Burmeister (D/E), Frau Drewes (D/EK), Frau Gru- lich gesehen weiter an unsere Grenzen gebracht. Erner (E/SW), Herr Klepin (M/PH), Herr Knetsch (E/ freulich ist, dass wir in diesem Jahr alle angemeldeten SP), Frau Lopez (PA/S), Herr Becher (BI), Herr Caveli- Schülerinnen und Schüler aufnehmen und fünf Einus (MU), Herr Galinski (PK/SW), Herr Grabst (L/GE), gangsklassen bilden konnten. Wir sind auch in diesem Frau Hennen (BI/CH), Frau Dr. Kleefeld (BI), Herr Jahr froh, dass wir für jede Lerngruppe einen Raum zu Mayer (E), Frau Schmid (PA/SP/L) und Herr Rupp Verfügung haben. (EK). Die Mensasituation ist weiter unbefriedigend. ZusamDarüber hinaus haben im Mai 2012 folgende Damen men mit dem Schulträger, der Stadt Krefeld, arbeiten und Herren ihren Referendardienst an unserer Schule wir an einer Verbesserung der Situation, die sich kurzbegonnen: fristig nicht erzielen lässt. Zurzeit versuchen wir durch eine Staffelung dem mittäglichen Andrang zu begegnen. Herr Bongs (BI/CH), Frau Börgerling (E/SP), Frau Cul- Dieses Problem teilen wir mit vielen anderen Schulen. mann (D/EK), Frau Rittermeier (S/PA), Frau Roth (D/ SP), Herr Sawatzki (MU/IF), Herr Terrahe (KR/PL/ Rückblick auf das Schuljahr 2011/12 PP) und Frau Utzmann (F/GE). Schulkultur Leider haben uns auch einige Kolleginnen und Kollegen Im vergangenen Schuljahr fand ein eindrucksvolles verlassen: Konzert zur Wiedereröffnung der im Herbst renovierten Frau Blau, Herr Breßlein, Frau Klöppel-Steimel und Frau Aula statt. Im Mittelpunkt standen dabei Filmmusiken. Smolorz sind in den Ruhestand getreten. Frau Knuth Der Literaturkurs der Q1 von Frau Lindhorst und Frau und Frau Dr. Pabst haben aus familiären Gründen um Schedler führte erfolgreich ein Theaterstück in Anleheine Versetzung gebeten. Herr Linsenmeier, Herr Krau- nung an Brechts „Herr Puntila und sein Knecht Matti“ se, Frau Weiner und Herr Salein haben ebenso auf eige- auf. Erstmalig nahmen die Schülerinnen und Schüler Seite 5


der SoWi-Kurse der EF an dem Pilotwettbewerb Unternehmerpreis der Unternehmerschaft Niederrhein teil. In einer Gruppenarbeit setzten sich die Schülerinnen und Schüler mit namhaften Unternehmen der Region auseinander. Vier Gruppen errangen dabei ausgelobte Geldpreise. Im alljährlichen Wettbewerb Jugend forscht/ Schüler experimentieren brachte es Kai Lange aus der jetzigen 7a bis zum Sieger des Landeswettbewerbes. In weiteren Wettbewerben (u.a. Känguru, Big Challenge, Chemie entdecken, Be smart) nahm ein großer Teil unserer Schülerinnen und Schüler mit Erfolg teil.

Ergebnisse des Abiturs 2012

Das Abitur 2012 haben 83 Schüler/innen (Vorjahr 85 Schüler/innen) mit einem Durchschnittsergebnis von 2,38 (Vorjahr 2,39) bestanden. Dies ist im Vergleich auch zu den Vorjahren ein sehr guter Wert. Bisher lagen unsere Durchschnittswerte zwischen 2,25 und 2,73. 27 Schüler/innen erreichten eine Note mit einer Eins vor dem Komma. Notenbereich 1,0 – 1,9: 32,5 % (Vorjahr 31,8 %), Notenbereich 2,0 – 2,9: 41,0 % (Vorjahr 41,5 %), 22,0 % (Vorjahr 27,0 %). Ebenso erfreulich waren die sportlichen Leistungen un- Notenbereich 3,0 – 3,7: serer Schülerinnen und Schüler. Nach mehrfachen zwei- LK-Wahlen der Abiturienten ten und dritten Plätzen beim stadtweiten Schulvergleich konnten wir in diesem Jahr zum zweiten Male in der LK-Fächer 2011 2012 Geschichte dieses Vergleiches den ersten Platz belegen Deutsch 29 28 und wurden somit Schulsportmeister 2012 (zusammen Englisch 44 32 mit dem Gymnasium Fabritianum). Französisch 11 12 Unsere traditionellen Lesungen erreichten wieder eine Mathematik 26 31 große Zahl von aufmerksamen Schülerinnen und Schü- Physik 12 13 ler. Das gemeinsame Sportfest auf der Bayer Sportanlage Chemie 8 9 am Löschenhofweg rundete das Schuljahr ab. Biologie 18 26 Zentrale Prüfungen Geschichte 12 13 Erdkunde 12 2 Im vergangenen Schuljahr gab es drei zentrale Prüfungen: die Lernstandserhebung in der Jahrgangsstufe 8, die Fördermaßnahmen zentralen Klausuren in der Jahrgangsstufe 10(EF) in den Fächern Deutsch und Mathematik sowie das Zentralab- Neben den festen Förderstunden in verschiedenen Jahritur. gangsstufen konnten insbesondere im zweiten Halbjahr weitere Förderstunden durch unsere Lehrerinnen und Lernstandserhebung 8 Lehrer erteilt werden. Darüberhinaus konnten einige Oberstufenschülerinnen und -schüler für das Programm Für die Lernstandserhebungen sind keine NotenüberSchüler helfen Schülern gewonnen werden. Dieses Prosichten möglich, da keine Bewertungsskala zur Verfügramm wird auch im jetzigen Schuljahr weitergeführt gung steht. Ebenso sind die Inhalte der LSE 2012 nicht und auf zusätzliche Jahrgangsstufen ausgeweitet. mit denen der Vorjahre vergleichbar. Insgesamt waren die Ergebnisse in allen Fächern im Landesdurchschnitt Zum ersten Mal konnten wir eine Roberta-AG anbieten. von vergleichbaren Schulen, wobei die Leistungen in Hierbei lernen die Schülerinnen und Schüler spielerisch Englisch und Mathematik besonders erfreulich waren. den Umgang mit Robotern. Roberta® nutzt die Faszination von Robotern, um Schülerinnen und Schüler Naturwissenschaften, Technik und Informatik spannend und Zentrale Klausuren in den Fächern Deutsch und Mathe- praxisnah zu vermitteln. Mussten die Schülerinnen und matik sind seit zwei Jahren Bestandteil der Notenermitt- Schüler bisher zum Roberta-Zentrum im Berufskolleg lung in diesen Fächern. Die Leistungen unserer Schüle- Uerdingen reisen, so kann ab sofort diese AG bei uns in rinnen und Schüler waren insgesamt zufriedenstellend. der Schule stattfinden, da der Förderverein dankenswerterweise zehn Roberta-Kästen zur Verfügung stellte. Zentrale Klausuren in der Jahrgangsstufe EF (G8)

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Relevante Veränderungen zum Schuljahr 2012/2013 Inklusion

Ziel ist es, den jeweils unterschiedlichen Lern- und Förderbedarfen von Schülerinnen und Schülern gerechter zu werden und ihre unterschiedlichen Lernpotenziale optimal zu fördern. Durch individuelle Förderung in Lernzeiten innerhalb und außerhalb des Unterrichts soll das Projekt zudem dazu beitragen, Schülerinnen und Schüler von den zunehmenden Belastungen der gymnasialen Schulzeitverkürzung fachlich und zeitlich zu entlasten. Dabei soll geprüft werden, wie weit Erfahrungen von Ganztagsschulen auch in Halbtagsschulen genutzt werden können.

Aufgrund der hohen Anmeldezahl zum laufenden Schuljahr ist die Einrichtung einer integrativen Klasse zunächst zurückgestellt worden. Sollte sich für das nächste Schuljahr jedoch wieder ein ähnlich hoher Bedarf für eine integrative Beschulung in Krefeld ergeben wie zu diesem Schuljahr, dann steht die Einrichtung einer Inklusionsklasse wieder zur Diskussion. Wir bereiten uns für diesen Fall angemessen vor. Eine Kollegin wird zurzeit entsprechend fortgebildet. Im November werden Doppeljahrgang konkrete Gespräche mit dem Kompetenzzentrum Süd Der erste komplette Jahrgang macht am Ende des Schul„Erich-Kästner-Schule“ aufgenommen. jahres das Abitur nach acht Jahren am Gymnasium. Projekt: Lernpotenziale. Individuell fördern im Gymnasi- Dann legen zwei Jahrgänge gleichzeitig die Abiturprüum fungen ab. Das bedeutet für uns, dass sich 170 Schülerinnen und Schüler in diesem Jahr in 80 Kursen auf Unsere Schule nimmt in den nächsten beiden Jahren an die Prüfungen vorbereiten. Solche Zahlen stellen auch diesem Projekt des Ministeriums für Schule und Weiteruns vor einige organisatorische Herausforderungen. Wir bildung des Landes Nordrhein-Westfalen und der Stifsind zuversichtlich, dass alle Schülerinnen und Schüler tung Mercator teil. Im Projekt werden die teilnehmenihr Ziel erreichen können. den Gymnasien zu innovativen Entwicklungen angeregt und bei deren Umsetzung begleitet. H. Strohe, Sept. 2012

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Elternmitwirkung am MSM In Klassen- bzw. Jahrgangsstufenpflegschaften, Schulpflegschaft, Schulkonferenz und Fachkonferenzen sind Eltern engagiert an der Entwicklung schulischer Angelegenheiten beteiligt. Darüber hinaus finden dank der tätigen Mithilfe engagierter Eltern eine Reihe von Aktivitäten statt, die das Schulleben deutlich bereichern, wie zum Beispiel: • Die Organisation der Cafeteria am Tag der offenen Tür, bei der Einschulung der neuen Fünftklässler und bei den Elternsprechtagen. Durch Kuchen- und andere Sachspenden kann jeweils ein namhafter Überschussbetrag der Unterstützung für Fahrten des Schulprogramms und dem Förderverein zur Verfügung gestellt werden.

Zu Beginn eines jeden Schuljahres wählt die Klassenpflegschaft eine(n) Vorsitzende(n) und eine Stellvertretung für das laufende Schuljahr. Ab der Oberstufe werden für jeweils 20 Schüler/-innen von der jeweiligen Jahrgangsstufenpflegschaft ein(e) Vertreter(in) und eine Stellvertretung gewählt. Schulpflegschaft (§ 72 + § 53 Abs. 7 Schulgesetz)

Die Schulpflegschaft vertritt die Interessen der Eltern bei der Gestaltung der Bildungs- und Erziehungsarbeit der Schule. Sie berät über alle wichtigen Angelegenheiten der Schule. Hierzu kann sie Anträge an die Schulkonferenz stellen. Mitglieder sind die Vorsitzenden der Klassenpflegschaften sowie die von den Jahrgangsstufen gewählten Vertreter/-innen. Die Stellvertreter/-innen • Durch Elterninitiative wurde die Schülerbücherei können, der/die Schulleiter(in) sollen beratend teilnehwieder belebt und erfreut sich bei der Schülerschaft men. großer Beliebtheit. Täglich in der großen Pause ist die Ausleihe möglich. Die Schulpflegschaft wählt eine(n) Vorsitzende(n) • Organisation von Veranstaltungen für Schüler und und bis zu drei Stellvertreter/-innen. Im Schuljahr 2012/2013 sind dies Antje Schröder als Vorsitzende Eltern und Dietmar Knipp, Eveline Armonies sowie Berenike • Mitwirkung bei der Erstellung des Schulprogramms Lüder als Stellvertreter(in). Die Schulpflegschaft wählt Allen sich engagierenden Eltern sei auch an dieser Stelle die Vertretung der Eltern für die Schulkonferenz und die sehr herzlich gedankt! Fachkonferenzen. Außerdem wird ein(e) Vertreter(in) nebst Stellvertretung zur eventuellen Teilnahme an einer Jede und jeder, die/der bei diesen oder anderen Aktivitä- von der Lehrerkonferenz zu berufenen Teilkonferenz, ten einen Beitrag leisten möchte, ist herzlich eingeladen, die über Ordnungsmaßnahmen zu entscheiden hat, gedies zu tun. Bitte wenden Sie sich an die Schulleitung wählt. Dies sind für das Schuljahr 2012/2013 Dr. Jutta oder die Vorsitzenden der Schulpflegschaft. Weber und Susanne Müller-Kensbock (Stellvertreterin). Klassenpflegschaften, Jahrgangsstufenpflegschaften (§ 73 Fachkonferenz (§ 70 Schulgesetz) Schulgesetz) Die Fachkonferenz berät über alle das jeweilige Fach beDie Klassenpflegschaft dient der Zusammenarbeit treffenden Angelegenheiten. Sie trägt die Verantwortung zwischen Eltern, Lehrern/Lehrerinnen und Schülern/ für die Qualitätssicherung und entscheidet insbesondere Schülerinnen. Hierzu gehören Informationen und Mei- über nungsaustausch über Angelegenheiten der Schule, insbesondere über die Unterrichts- und Erziehungsarbeit in • Grundsätze zur fachmethodischen und -didaktider Klasse. schen Arbeit Mitglieder der Klassenpflegschaft sind die Eltern der • Grundsätze zur Leistungsbewertung Schülerinnen und Schüler einer Klasse (Klassenlehrer/innen haben beratende Stimme wie auch ab Klasse 7 • Vorschläge an die Lehrerkonferenz zur Einführung von Lernmitteln der/die Klassensprecher/-in und die Stellvertretung). Seite 8


In den Fachkonferenzen können je zwei Elternvertreter schaft ist Mitglied der Schulkonferenz. Im Schuljahr mit beratender Stimme teilnehmen. 2012/2013 ist dies Antje Schröder. Schulkonferenz (§ 65f Schulgesetz)

Die Schulkonferenz wählt aus ihrer Mitte ein volljähriges Mitglied und Stellvertreter(in) für die AuswahlkomAufgaben der Schulkonferenz als oberstes Mitwirkungs- mission zur Einstellung von Lehrkräften (Grundlagengremium, an dem alle an der Bildungs- und Erziehungs- erlass). In diesem Jahr sind dies Antje Schröder und als arbeit der Schule Beteiligte mitwirken, sind u. a. Stellvertreter(in) Dietmar Knipp, Eveline Armonies und Dr. Arne Weber. Für den Dringlichkeitsausschuss ist als • Entscheidung über das Schulprogramm Elternvertreterin Antje Schröder gewählt. • Maßnahmen der Qualitätsentwicklung und –sicherung Die generellen Angaben wurden aus dem zuletzt durch • Vereinbarungen von Kooperationen Gesetz vom 05.04.2011 geänderten Schulgesetz ent• Erlass einer Schulordnung nommen. Sie stellen lediglich einen zusammenfassenden Überblick dar. Das Gesetz ist unter der Adresse http:// • Wirtschaftliche Betätigung, Sponsoring www.bildungsportal.nrw.de nachzulesen und kann als Das Schulgesetz bestimmt in § 66, dass Mitglieder der pdf-Datei herunter geladen werden. Schulkonferenz an Schulen der Sekundarstufe I und II Antje Schröder der/die Schulleiter(in) sowie die gewählten Vertreter der Lehrer(innen), der Eltern und Schüler(innen) im Verhältnis 1:1:1 sind. Die/der Vorsitzende der Schulpfleg-

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Gewählte Elternvertreter/innen in den Schulgremien: Elternvertreter/innen in den Fachkonferenzen: Fachkonferenz

Elternvertreter(in)

Biologie

Boris Horstmann

Barbara Guhl

Chemie

Dieter De Rosa

Faisal Shafiq

Deutsch

Eckehard Eisenhuth

Andrea Rehorn

Englisch

Ursula Holletschke

Gordana Bertsche

Erdkunde

Susanne Teichgräber

./.

Französisch

Nkop Tshibangu

Beate Hauser

Spanisch

Maria Elena Busturia

./.

Geschichte

Eckehard Eisenhuth

./.

Kunst

Nkop Tshibangu

Dr. Arne Weber

Latein

Katrin Bennertz

./.

Mathematik

Dr. Stefan Henn

Thomas Rieger

Musik

Susanne Wallrath

Klaus-Peter Seidel

Pädagogik

./.

./.

Erziehungswiss.

Melanie Oppor

./.

(Prakt.)Philosophie

Jan Aubrecht

./.

Politik/Sozialw.

./.

./.

Physik

./.

./.

Informatik

Marija Koeffler

./.

Religion, ev.

./.

./.

Religion, kath.

./.

./.

Sport

Dr. Susanne Fricke-Otto

Doris Krause

Elternvertreter/innen in der Schulkonferenz: Elternvertreter/in

Stellvertreter/in

*

Antje Schröder

a

Frank Hinz

a

Dietmar Knipp

b

Heike von Wick

b

Berenike Lüder

c

Daniela-Ricarda Jaust

c

Eveline Armonies

d

Heike Lemme

d

Dr. Jutta Weber

e

Bettina Lützel

e

Dr. Arne Weber

f

Susanne Teichgräber

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Klassenpflegschaftsvorsitzende und Stellvertreter/innen: Klasse Vorsitzende(r) der Klassenpflegschaft

Stellvertreter(in)

5a 5b 5c 5d 5e 6a 6b 6c 6d 7a 7b

Hinz Gries Hanings Leppkes Brenken Bauer Weber Ehses-Clemens Bommers Kraemer Lützel

Leisten Vogel Motzkus Holzhüter Rückert Bäumer Zwierkowski Krischer Pöpping Rösler Willems

Nadja Eva-Maria Sigrun Susanne Michaela Daniela Bärbel Simone Dagmar Iris Cornelia

7c 7d 8a 8b 8c 8d 8e 9a 9b 9c 9d 9e Stufe EF EF

Henn Dr. Stefan Benedens Martina Knipp Dietmar von Wick Heike Lemme Heike Angona Annette Speck Reinhard Armonies Eveline Erle Stefanie Brandstetter Dr. Ralf Ermentrud Anja Schütze Heike Vertreter(in) der Jahrgangsstufe Schröder Antje Poggemann Dr. Klaus

Busch Lindner Cronenberg Auerbach-Sturm Segets Narh-Oster Schneider Wendel Gierschmann-Konnen Ruetz Lieu Wettingfeld Stellvertreter(in) Kirschbaum Lingnau

Ingrid Dagmar Christiane Silke Dr. Michael Susanne Martine Brigitte Barbara Sabine Susanne Gerlinde

EF EF EF EF EF Q1 Q1 Q1 Q1 Q1 Q2 Q2 Q2

Teichgräber Haubrich Lüder Nicolas Müller-Kensbock Krug-von Borstel Weber Terhaag Jaust Dernbach Rößler Horbach Cramer-Musial

Hauser Nicolas Kretschmer Bündgens Nilius-Kloos Höhl Schmid Kahlert Eisenhuth Lembke Ruetz Kossing-Feltgen Horn

Beate Stefan Ulrich Marlis Myriam Silvia Kerstin Elena Eckehard Aletta Sabine Birgit Dr. Ute

Frank Satu Claudia Sabine Yvonne Angela Dr. Jutta Susanne Michaela Thomas Bettina

Susanne Annette Berenike Doerthe Susanne Beatrix Dr. Arne Andrea Daniela-Ricarda Delia Dr. Uta Ute Petra

Markus Edmund


Neues vom Förderverein Auch das Jahr 2012 war wieder von vielen Aktivitäten innerhalb des Vereins der Freunde und Förderer des Maria-Sibylla-Merian-Gymnasiums Krefeld e.V. geprägt.

EINLADUNG ZUR MITGLIEDERVERSAMMLUNG

Am 5.2.2013 um 20:00 Uhr findet in der Lehrerbücherei die ordentliche Mitgliederversammlung statt. U.a. stehen auf der Tagesordnung die Neuwahlen des/der Vorsitzenden und des/der stellvertretenden Vorsitzenden, deren Amtszeit turnusmäßig ausläuft. Interessenten für eine Kandidatur zur Wahl dieser anspruchsvollen Ämter wollen sich bitte beim Verein bewerben.

Auf der Mitgliederversammlung im Frühjahr wurde Herr Dipl.-Kfm. Jürgen Beyel als Schatzmeister verabschiedet, weil seine satzungsgemäße Amtszeit abgelaufen war. Der Vorstand bedankte sich im Namen aller Mitglieder bei ihm für seine mehr als sechsjährige anspruchsvolle Tätigkeit, in der er die Finanzen des Vereins ebenso akribisch wie transparent verwaltet hat. Der Verein freut sich, dass an seine Stelle Frau Dipl.-Volkswirtin Susanne Teichgräber getreten ist und die schwere Nachfolge Aula ebenso gut ausgestattet sein wird wie schon der ersübernommen hat. te, den der Verein vor ein paar Jahren mit Instrumenten Der Schriftführer, Herr Knittel sowie die Beisitzer Frau versorgt hatte . Dr. Nicolai und Herr Lungwitz wurden für die nächsten So spiegelt also auch die Bandbreite der Genehmigundrei Jahre in ihren Ämtern bestätigt. gen die Vielfältigkeit der Angebote unseres Gymnasiums Den Verein haben 2012 wieder viele Förderanträge aus wieder, was wieder einmal zeigt, wie gut die Schule in so den unterschiedlichsten Fachschaften erreicht, die auch unterschiedlichen Fachbereichen wie Naturwissenschafzum größten Teil genehmigt werden konnten, wobei ten, Sprachen, Sport und musischen Fächern aufgestellt diese hier alle zu erwähnen, den Rahmen sprengen ist. Nachdem der Förderverein im letzten Jahr einen growürde. Hierbei nahm in diesem Jahr die Fachschaft ßen Anteil an der Renovierung und Neugestaltung der Physik eine besondere Rolle ein, weil hier der Verein die Aula übernehmen konnte, gab es auch in diesem Jahr größte ( 5-stellige ) Fördersumme bereit gestellt hat. So wieder Gelegenheit, dies fortzuführen. Der Verein hat wurden Geräte für die Leistungskurse angeschafft sowie mit Hilfe von privaten und geschäftlichen Sponsoren 10 „Roberta“ Experimentierboxen incl. Software. Die weitere 100 Stühle für „die gute Stube“ der Schule anSchülerinnen und Schüler haben dieses neue Equipment geschafft, so dass nun über 250 neue Sitzgelegenheiten begeistert angenommen und machen regen Gebrauch auf die Gäste der in der Aula stattfindenden Veranstaldavon. Aber auch die Fachschaft Musik hat durch den tungen warten. Förderverein 15 hochwertige Keyboards kaufen können, J. Schulenburg wodurch dann bald der zweite Musikraum neben der

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Aktuelles von der Schülervertretung Hallo! Wir sind die SV! Da viele von Euch - gerade die Fünft- und Sechstklässler - uns noch nicht kennen, wollen wir uns einmal richtig vorstellen, damit Ihr wisst, wer wir sind, was wir machen und mehr. Was ist die SV überhaupt? Die SV - also die Schülervertretung - setzt sich für die Eure Interessen ein. Wir vertreten Eure Meinung und versuchen auf Eure Ideen und Anregungen einzugehen. Was macht die SV? Wir versuchen, Euren Alltag hier schöner zu gestalten und die Schule in einen netteren Ort zu verwandeln. Deshalb organisieren wir z.B. die jährliche Valentinsaktion, bei der ihr Rosen verschicken lassen könnt sowie die Nikolausaktion. Manchmal veranstalten wir auch Unterstufenpartys (also für die 5. und 6. und manchmal

auch die 7. Klassen), damit Ihr die Schule und Euch gegenseitig besser kennenlernen könnt. Die Beschaffung der grünen MSM-Tshirts, -Poloshirts und –Pullis, die Ihr sicher kennt, organisieren wir auch jedes Jahr. Außerdem haben wir den Oberstufenraum aufgeräumt, neu angestrichen und eine neue Couch besorgt, damit die Oberstufe sich dort wieder wohlfühlen kann. Zum 50-jährigen Jubiläum des MSM haben wir das kleine Beet in der Nähe der Tischtennisplatten angelegt. Das Spielzeug, das ihr in der Pause ausleihen könnt, haben übrigens wir finanziert. Und für dieses Schuljahr sind noch viele weitere Projekte in Planung! Wer ist in der SV? Die Stufensprecher und SV-Lehrer sind der Hauptbestandteil der SV. Diese werden bei den großen SV-Sitzungen gewählt, an denen alle Klassensprecher teilnehmen. Zur SV kann trotzdem jeder kommen, der sich dafür interessiert. Wir treffen uns immer mittwochs in der ersten großen Pause in Raum 114. Ihr seid herzlich eingeladen, bei uns mitzumachen!

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03.11.11 11:26

Bisher war Frau Polte unsere SV-Lehrerin, an die hier nochmal ein großes Dankeschön von der ganzen SV geht! Sie wurde jetzt von Frau Lindhorst, Herrn Klepin und Herrn Janßen abgelöst, mit denen die SV schon einen effektiven Start hatte.


Ku l t u r H e r b s t 2 0 1 2 - Fr ü h j a h r 2 0 1 3

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Dienstag, 6. November 2012

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Montag, 12. November 2012

Otto A. Böhmer: „Das Abenteuer der Inspiration. Portraits deutscher Dichter von Lessing bis Dürrenmatt.“ Otto A. Böhmer richtet seinen Blick auf das Innerste des Schriftstellers, auf den Ursprung seiner Inspiration. 10 €

Montag, 19. November 2012 Dienstag, 20. November 2012 Donnerstag, 22. November 2012

Ökumenische Woche der katholischen Kirchengemeinde st. Nikolaus osterath und der evangelischen Kirchengemeinde osterath. heilige schriften: Judentum, Pfarrer Dr. Andreas Bedenbender, Institut für Kirche und Judentum, Humboldt-Universität Berlin Christentum, Prof. Dr. Michael Johann Schmidt, Universität Köln Islam, Nigar Yardim vom Kulturzentrum der Moscheegemeinde Duisburg 5 € pro Veranstaltung, alle drei Veranstaltungen 10 €

Mittwoch, 23. Januar 2013

Prof. Dr. Rudolf Vaget (USA): Zum 200. Geburtstag von Richard Wagner. „Höchste Lust: Eine Betrachtung von Tristan und Isolde. Mathilde Wesendonck und ihre Rolle als Muse.“ 10 €

Montag, 6. Mai 2013

Prof. Dr. Ute Büchter-Römer: „Musikdrama versus Gesangsoper – Das Musiktheater Richard Wagners und Giuseppe Verdis“. 10 €

Konzerte der Städt. Musikschule Meerbusch Freitag, 09. November 2012

LiteraturKonzerte Freitag, 1. März 2013

GalerieKonzerte

Konzert der LehrerInnen der Städtischen Musikschule Meerbusch

„Ist hier noch frei? Aus dem Leben einer Unerschrockenen... freche Chansons und mehr.“ Cornelia Schönwald, Gesang, Kadir Akar, Klavier. 10 €

Freitag, 23. November 2012

Kammerkonzert: C. Debussy, C. Franck, J. Francaix, D. Milhaud u. a. Oliver Drechsel, Klavier, Nicole Schillings, Saxophon.

Freitag, 25. Januar 2013

„Liederabend – Richard Wagner, Wesendonck-Lieder.“ Thomas Palm, Klavier, Irmelin Sloman, Sopran.

Freitag, 22. März 2013

Düsseldorfer Symphoniker: Duisburger Philharmoniker, S. Rivinius, R. Faber, Yuri Bondarev, G. Blaumer, M. Gerhard, W. A. Mozart, J. Brahms, Zemlinski u.a.

Freitag, 3. Mai 2013

Der Pianist Stefan Irmer kommt mit einem ganz speziellen und außergewöhnlichen Programm zu Mönter – er öffnet einen Teil des Klavierrepertoires, der leider heutzutage in Vergessenheit geraten ist und von den meisten KollegInnen gar nicht erst wahrgenommen wird. Anlässlich des 200. Geburtstages von Sigismund Thalberg und des 100. Todestages von Jules Massenet widmet er sich in diesem Programm der Klavierparaphrase des 19. Jahrhunderts, vor allem bezogen auf die französische Oper.

Freitag, 14. Juni 2013

Der Pianist Alexander Krichel auf großer Deutschland-Tournee! Im Frühjahr 2013 erscheint seine erste CD bei SONY-Classical – mit Werken der deutschen Frühund Hochromantik, darunter Schubert, Mendelssohn Bartholdy und Schumann. Krichel schreibt: „Als treuer Begleiter und Förderer meiner Laufbahn möchte ich auch Meerbusch auf dieser Tournee berücksichtigen.“

KartenVORbestellung dringend erbeten! Eintritt: GalerieKonzerte 15,00 € Sämtliche Veranstaltungen beginnen um 19.00 Uhr, sofern nicht anders angegeben

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Kirchplatz 1-5 • 40670 Meerbusch-Osterath • Tel. (0 21 59) 35 30 Fax 5 11 64 Mo., Di., Do., Fr. 9.00 - 13.00 u. 15.00 - 18.30 Uhr Mi. + Sa. 9.00 - 13.00 Uhr u. n. Vereinbarung

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Feierliche Entlassung des Abiturjahrgangs 2012 Rede von Herrn Strohe in der Aula des MSM Liebe Abiturientinnen, liebe Abiturienten, Liebe Eltern, Angehörige, Verwandten und Freunde, Liebe Kolleginnen und Kollegen, Liebe Schülerinnen und Schüler, Sehr verehrte Gäste, Es ist geschafft. Sie haben sich vor neun Jahren, manche vor zehn Jahren, als Sie zum ersten Male das Gymnasium als Schülerin bzw. Schüler betraten, ein Ziel gesetzt. Sie haben Ihr Ziel erreicht. Mit Ihnen freuen sich natürlich Ihre Eltern, Geschwister und Großeltern und auch Ihre Lehrerinnen und Lehrer, also die Menschen, die zum Erreichen des Zieles nicht unwesentlich mit beigetragen haben. Deshalb gilt auch Ihnen, liebe Eltern, und Ihnen, liebe Kolleginnen und Kollegen, mein besonderer Dank. Bedanken möchte ich mich an dieser Stelle schon einmal bei allen Beteiligten an dem eindrucksvollen Gottesdienst in der Herz-Jesu-Kirche. Mit ein paar Zahlen möchte ich Ihre Leistung würdigen.

der Rotweinwanderweg, Rotwein, Beschaulichkeit verbindet man mit diesem Städtchen, das an der nördlichen Grenze von Rheinland-Pfalz zu Nordrhein-Westfalen gelegen ist. Dort traf ich zu einem Nachmittags- und Abendprogramm u.a. drei weitere Mathematik- und Physiklehrer, Architekten, Arzneimittelvertreter, Sozialarbeiter, Ärzte, Mathematiker, Chemiker, Physiker, Ingenieure, Geschäftsleute, drei katholische Priester, weitere Lehrer und auch eine Lehrerin, eine Künstlerin, Unternehmensberater, Finanzbeamte. Der Nachmittag und der Abend waren, wie immer bei diesen Zusammenkünften, wenig vorwärts-, eher gegenwartsorientiert und mehr noch rückwärtsgewandt. Viele erzählten von spannenden Dingen, wie zum Beispiel vom Leben in Afghanistan heute oder vom Einsatz auf einer Palliativstation in einem Krankenhaus oder von den Schwierigkeiten, ein exportorientiertes Unternehmen auf Erfolgskurs zu halten, allen Krisen zum Trotz. Auch Schulleiter sprachen über ihren Arbeitsbereich und über ihre vielfältigen Arbeitsfelder, die diese verantwortungsvolle Aufgabe mit sich bringt und von einem schwieriger werdenden Umfeld. Es wurde bei dem Treffen deutlich, dass sich viele mittlerweile in verantwortlichen Positionen befinden.

• 83 Schülerinnen und Schüler haben die Abiturprüfung 2012 bestanden. Warum erzähle ich Ihnen das? Ahnt jemand vielleicht schon wo ich war? Richtig, auf einem Klassentreffen. Auf • 2,38 ist die Durchschnittsnote, dies ist verglichen meinem Klassentreffen. Genau vor vierzig Jahren saßen mit den letzten Jahren ein sehr achtbares Ergebnis die Teilnehmer und Teilnehmerinnen dieses Treffens da, (2,26 – 2,76 seit 2000), auf das nicht nur Sie stolz liebe Schülerinnen und Schüler, wo Sie jetzt sitzen, nicht sein können. Wir sind es auch. in Krefeld, sondern in Ahrweiler. Wir hatten mit Sicherheit die gleichen Gefühle, Erwartungen und Fragen, die • 27 Schülerinnen und Schüler haben eine DurchSie zurzeit haben. Endlich ist die Schulzeit zu Ende, ein schnittsnote mit einer Eins vor dem Komma. neuer Abschnitt beginnt, wie und wo finde ich meinen • 61 (ca. 73%) von Ihnen sind schon seit der Einschu- Platz? Die meisten von uns haben ihren Platz gefunden lung im Jahr 2003 Mitglied dieser Jahrgangsstufe bzw. ihren Weg gemacht Es waren nicht bei allen die bei damals 88 Anmeldungen. Auch dies ist eine sehr direkten Wege, es gibt auch einige, von denen ich nicht hohe Zahl. An eine solche Quote kann ich mich weiß, was aus ihnen geworden ist. nicht erinnern.

Auf meine Nachfrage hin nannten die Mehrheit folgende Punkte, die ihnen im Leben besonders geholfen haben: Kennen Sie Ahrweiler? Waren Sie schon einmal dort? Zielstrebigkeit, Offenheit, Interesse am Weltgeschehen, Ich war am letzten Wochenende in Ahrweiler. Einer Glück und Können, Fleiß und Ehrgeiz, das, was man kleinen Stadt mit mittelalterlichem Ortskern. Die Ahr, Leistungsbereitschaft nennt. Seite 14


Dies war keine repräsentative Umfrage. Das Ergebnis die Kompetenzen, die Sie in den letzten neun Jahren erkönnte jedoch, wie ich meine, eine Orientierung ge- worben haben, Sie durch die nächsten Jahre tragen werben. den und Sie diese im Studium oder in der Ausbildung stetig erweitern. Diese bisher erworbenen Kompetenzen Die letzten vierzig Jahre, waren sehr bewegt, von den werden in einer sich immer schneller entwickelnden unruhigen und bewegten 70er Jahren über die Endzeit Welt nicht ein Leben lang ausreichen, sie sollten jedoch des Kalten Krieges, der Öffnung der Mauer und des so- ein Fundament sein, auf dem Sie aufbauen können. genannten Eisernen Vorhangs, der Wiedervereinigung, Rückmeldungen ehemaliger Schülerinnen und Schüler der aufkommenden Globalisierung und einer Revoluti- bestärken uns in der Gewissheit, dass wir diese Fundaon, der sogenannten digitalen Revolution. Zu Beginn mente gelegt haben. meines Studiums gab es eine bahnbrechende Neuerung: einen Taschenrechner, der die Grundrechenarten konn- Viele Schülerinnen und Schüler Ihrer Stufe haben im te. Vierzig Jahre später sind Smartphones und Tablet- Laufe der Schulzeit bereits Verantwortung nicht nur für computer sowie das Internet etwas Selbstverständliches. sich, sondern auch für andere und auch für unsere SchuDamals kannte man noch keine Flatrate und kein Fest- le übernommen: in der SV, als Klassensprecher, in Bignetz: man hatte Telefon, wie es ein Kabarettist einmal Band, Chor und Orchester, in den Schulmannschaften, sagte. Ich behaupte, es war gesamtgesellschaftlich gese- als Paten u.v.m. Dafür möchte ich mich recht herzlich hen eine glückliche Zeit in Europa. bedanken. Wir werden Sie vermissen. Denn was konnten unsere Lehrer 1972 über deren letzte 40 Jahre berichten? Vom Ende der Weimarer Republik, der Weltwirtschaftskrise, von Nazideutschland, Holocaust und Weltkriegskatastrophe, Vertreibung, Währungsreform, Wiederaufbau und Wirtschaftswunder. Eine weitaus schwierigere Zeit. Ich bin wie Sie gespannt, was Sie in 40 Jahren erzählen können. Werden es einfache oder schwierige Jahre? An deren Gestaltung können und sollen Sie nun Ihren Beitrag leisten. Keine Generation kann jedoch ihre Zeit vollständig in eigener Regie gestalten. Sie wachsen in etwas hinein, werden Verantwortung übernehmen müssen und aus dieser Verantwortung heraus an der Gestaltung unserer und Ihrer eigenen Zukunft mitwirken. Das ureigene Recht einer jungen Generation ist es, alles besser machen zu wollen, Utopien zu entwickeln und sich durchaus von der Realität etwas zu entfernen. Vielleicht werden sich ja einige Ihrer Ideen umsetzen lassen, die Welt ein klein wenig verbessern und Lösungen für noch ungelöste Probleme liefen. Von diesen ungelösten Problemen gibt es, wenn man sich umschaut, noch reichlich.

Was bleibt von Ihrer Stufe? Viele gute Eindrücke aus dem Unterricht und bei schulischen Veranstaltungen und bei mir besonders die Erkenntnis, dass man auch im Foyer zwei Autos parken kann. Dabei möchte ich noch einmal lobend erwähnen, dass sich die gesamte Jahrgangsstufe, vor und während der Abiturphase, an fast alle Absprachen gehalten hat. Ich wünsche Ihnen auch im Namen aller Lehrerinnen und Lehrer für Ihre Zukunft viel Glück und Erfolg und entlasse Sie in dem Bewusstsein, dass viele von Ihnen gut vorbereitet auf die Zukunft sind und in der Hoffnung, dass die nächsten vierzig Jahre für alle glückliche Jahre werden. Zum Abschluss möchte ich an eine gute Tradition unserer Schule erinnern, an die Tradition der Baumpflanzung der Abiturientia am ersten Merian-Treff nach dem bestandenen Abitur. An diesem Tage, übrigens am 15.03.2013, werden Sie Ihren Baum pflanzen können. Sie können sich dann bei jedem weiteren Merian-Treff davon überzeugen, ob der Baum und Sie in der Entwicklung gemeinsam Schritt halten.

Die Aufgabe der Schule war und ist es, Sie auf das nun Vielen Dank für ihre Aufmerksamkeit. Kommende angemessen vorzubereiten. Wir hoffen, dass

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Der Abiturjahrgang 2012

Wir gratulieren zum bestandenen Abitur: Kevin Aerne, Gizem Akcay, Bengt Andresen, Vadim Aniko, Nadim Badiian, Sarah Belfqih, Daniela Beyel, Veit Böckler, Daniel Caelers, Constantin Cramer, Marco Dammer, Thuy Van Dang, Anne Dörkes, Melek Efe, Mandy Eisenschmidt, Rainer Engelmann, Tobias Erdweg, Sabrina Fehmerling, Jonas Feltgen, Diana Fleiderwisch, Morena Fullert, Florian Gesthuysen, Tim Gottschalk, Tammy Graetz, Alexander Hallmann, Frederick Hay, Tim Hessen, Stefanie Hoenen, Maximilian Husch, Erik Ingendae, Nicole Jeditzki, Janina Jödicke, Sascha Josten, Johanna Keck, Maximiliane Klippstein, Alexander Klucznik, Kimberley Kött, Christina Kronser, Thomas Kucirek, Sara Kuhn, Claudia Kühnen, Jonas Leitl, Kimberly Liedtke, Anna-Lena Loyen, Fabienne Maaßen, Brian Margies, Jasper Müller, Liv Muth, Julian Nauen, Benedikt-Stjepan Perkovic, Susanne Plehn, Katrin Puvogel, Fynn Rademacher, Yann Rademacher, Rebecca-Natizia Retz, Charlotte Römer, Vinzent Rudolf, Christian Sandten, Maximilian Schleiminger, Michelle Schmitz, Julia Schröder, Johannes Schulz, Christoph Schumacher, Bianca Seyfert, Karolin Skutta, Hannah Stapmanns, Stefanie Steffens, Sabine Strater, Carsten Strömer, Vanessa Tacken, Julian Tekook, Franziska Terkatz, Marcin van Soest, Dominique Vekens, Pascale Vigener, Katharina Vogel, Leon Werner, Sonja Werschuhn, Matthias Wettingfeld, Jan Felix Wieloch, Georg Willig, André Wilms, Christopher Wißmanns

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Verabschiedung von Frau Blau, Herr Breßlein, Frau Klöppel-Steimel und Frau Smolorz

Zum Ende des vergangenen Schuljahres wurden gleich vier Kolleginnen und Kollegen in den Ruhestand verabschiedet. Traditionell werden beim Kollegenabend in der letzten Schulwoche des Schuljahres der Berufsweg und die Leistungen im Allgemeinen und im Besonderen vom Schulleiter und Vertreterinnen und Vertretern des Kollegiums gewürdigt. Frau Blau Frau Blau ist ein Kind des Niederrheins. Geboren wurde sie in Büderich (heute Stadt Wesel) und besuchte dort die Volksschule und in Dinslaken das Theodor-HeussGymnasium. Nach dem Studium der Germanistik und Geographie in Münster und Freiburg absolvierte sie die Referendarzeit in Arnsberg im Sauerland. Nach der regulären Einstellung am Gymnasium in Kleve musste sie, bevor sie an das Maria-Sibylla-MerianGymnasium kam, zunächst noch eine Zeit der Probe am Mercator-Gymnasium in Duisburg bestehen. Seit 1989 war sie Mitglied unseres Kollegiums. Über ihren Unterricht hinaus engagierte sie sich als Klassenlehrerin von vielen Klassen, im Lehrerrat, in der Schulkonferenz und als erste gewählte Ansprechpartnerin für Gleichstellungsfragen. Diese letzte Aufgabe brachte es mit sich, dass sie bei fast allen Einstellungsverfahren der letzten Jahre ein gewichtiges Wort mitzureden hatte. Frau Blau hat sich

intensiv um ihre Klassen gekümmert, auch Hausbesuche standen auf ihrem Programm. Sowohl Schülerinnen und Schüler als auch Referendarinnen und Referendare fühlten sich bei ihr gut aufgehoben. Ihr Klassenräume und auch der Erdkundefachraum wurden sogar von den Hausmeistern immer als Musterbeispiel für den sorgfältigen Umgang mit den Unterrichtsräumen herausgestellt. Besonders am Herzen lag ihr die Leseförderung unserer Schülerinnen und Schüler. Sie betreute den Vorlesewettbewerb, suchte interessante Bücher für die Schülerinnen und Schüler aus, die jeweils am Ende des Schuljahres auf Grund ihrer guten Zeugnisse mit Buchpreisen ausgezeichnet werden und hat mit engagierten Eltern die Schülerbücherei vorangebracht. Auf Klassenfahrten förderte sie durch ein entsprechendes Programm die kulturelle Bildung der Schülerinnen und Schüler. Ihr ausgeprägter Fleiß, ihre Offenheit für neue Entwicklungen, ihre konstruktiven Beiträge in schwierigen Situationen und ihre Zuverlässigkeit machten Frau Blau zu einer allseits respektierten Lehrerpersönlichkeit. Sie war mir immer eine geschätzte Gesprächspartnerin. Herr Breßlein Herr Breßlein verbrachte seine Schulzeit in Düsseldorf. Nach dem Abitur am GeschwisterScholl-Gymnasium studierte er in Freiburg und Düsseldorf Philosophie und Sozialwissenschaften. Die Referendarzeit absolvierte Herr Breßlein in Duisburg. Seine erste Stelle als Lehrer trat er am Mataré-Gymnasium in MeerbuschBüderich an. Dort wirkte er u.a. als Fachleiter für Politik und Sozialwissenschaften. Seit 1989 ist Herr Breßlein Lehrer am Maria-Sibylla-Merian-Gymnasium gewesen. Er setzte sich hier engagiert für seine Fächer Philosophie und Politik/Sozialwissenschaften ein. Die Schülerinnen und Schüler haben Herrn Breßlein als sehr kompetenten Fachlehrer kennen und schätzen gelernt. Außerhalb des Unterrichts hat Herr Breßlein die Verkehrserziehung unserer Schülerinnen und Schüler koordiniert, sich um den Brandschutz und die Ersthelfer-Ausbildung des Kollegiums gekümmert. In den letzten Jahren war Herr Breßlein zusätzlich Sicherheitsbeauftragter unserer Seite 19


Schule und gehörte in dieser Funktion dem Krisenteam der Schule an. Herr Breßlein hat seine Aufgabe sehr gewissenhaft erfüllt und die Schulleitung zuverlässig beraten. Frau Klöppel-Steimel Mit Frau Klöppel verlässt die absolut dienstälteste Kollegin das Maria-Sibylla-Merian-Gymnasium. Frau Klöppel ist in Bonn geboren und in Köln aufgewachsen. Nach dem Abitur an der Kaiserin-Theophan-Schule in Köln studierte sie dort auch Biologie. Die Referendarzeit verbrachte sie schon in der Nähe von Krefeld, am Goethe-Gymnasium in Düsseldorf. Seit Februar 1973 ist sie Kollegin an unserer Schule. Sie war somit schon an unserer Schule, als der Standort noch am Neuer Weg war. Von meinen Vorgängern wird insbesondere ihre Einsatzfreudigkeit für die Schule besonders erwähnt. Frau Klöppel hat sich um die Biologiesammlung sehr verdient gemacht. Daneben hat sie im Auftrag der Bezirksregierung Düsseldorf Biologiefortbildungen stadtweit organisiert. Bis zu ihrem Dienstende betreute Frau Klöppel die Jonglier- und Einrad AG. Sie begleitete unsere Schülerinnen und Schüler zu vielen Aufführungen auch außerhalb der Schule. Unsere AG Jugend forscht/ Schüler experimentieren entwickelte sich auch dank des Engagements von Frau Klöppel zu einer sehr starken Gruppe. Sie hat zusätzlich ihre Familie in das schulische Engagement miteinbezogen. So hat ihr Mann erfolgreich Schülerinnen und Schüler für die Schach-AG begeistern können.

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Frau Smolorz Frau Smolorz hat im Bergischen Land ihre Jugend verbracht. Nach dem Abitur am Städt. Mädchengymnasium in Wuppertal-Barmen hat sie an der Universität zu Köln Mathematik und Biologie studiert. Ihre Referendarzeit absolvierte sie in Köln. Ihre ersten Stellen als Lehrerin waren in Hürth und in Köln. Im Sommer 1996 wechselte Frau Smolorz an das Maria-Sibylla-Merian-Gymnasium. Bei uns war sie vorwiegend als Mathematiklehrerin im Einsatz und hat in diesem Fach viele Schülerinnen und Schüler erfolgreich zum Abitur geführt. Außerhalb des Unterrichts kümmerte sich Frau Smolorz um die Klassenbücher und um die Freud-und-Leid-Kasse des Kollegiums. Frau Smolorz zeichnete sich durch ihre große Hilfsbereitschaft insbesondere für die jüngeren Kolleginnen und Kollegen aus. Ich bedanke mich bei Ihnen im Namen des Maria-Sibylla-Merian-Gymnasiums für Ihr Engagement für unsere Schülerinnen und Schüler und wünsche Ihnen alles Gute für den nun begonnenen Ruhestand. Wir freuen uns alle, wenn der Weg Sie gelegentlich in unsere Schule führt. Sie sind jederzeit herzlich willkommen. H. Strohe, Schulleiter


Willkommen am MSM!

5A (Frau Piesniak): Muhammed Alkan, John Christopher Almeroth, Sofia Appel, Bastian Burchartz, Chiara Cheyenne Carlé, Philipp Jia Chi, Lale Maria Di Nunzio, Tim Dittbrenner, Fabian Gobrecht, Lukas Grabowski, Rune Hamm, Amelie Henn, Tilkin Hillesheim, Svea Hinz, Michelle Phuong Anh Huynh, Jan Philipp Jansen, Nele Joeres, Pia Ellen Knipp, Florian Leisten, Justin Peerlings, Merle Rieger, Lina Rupprecht, Feyza Serin, Luis Benjamin Stienen, Marie Florence Stöterau, Carolin Weidler, Philipp Weinhardt

5B (Frau Fischer): Sena Meryem Akkoyunlu, Jessica Artz, Leon Vladimir Aubrecht, Luca Andreas Bachmann, Justin Benkendorf, Nüsra Demircan, Katharina Maria Eisenhuth, Thea Froese, Hannah Gries, Nils Hillerkus, Linus Jark, Anna Rebekka Koeffler, Andre Lazarev, Jinane Mazirh, Florian Möller, Lara Katharina Momm, Pauline Oetken, Fatima-Beyza Patir, Marten Pöpping, Lena Schwedas, Katharina Monika Süssmilch, Marcus Thome, Lennart Vogel, Guiliano Volpe, Florens Weiler, Julian Maximilian Wild - mit Klassenpaten

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5C (Frau Trapp): Baris Aksit, Dilara Bayram, Ben Bertsche, Kaja Lina Anna Bickel, Sinem Cakir, Jan Gez, Michelle Großmann, Merle Hanings, Mats Philipp Hedemann, Cedric Xavier Kerfers, Marc Lacroix, Carolin Meyer, Céline Motzkus, Benjamin Nicolai, Lukas Nissing, Lina Sophie Oppor, Gül Beste Özbahar, Maximilian Pütz, Julia Rehorn, Sascha Reisenhofer, Elise Ruelle, Mahsen-Canberk Sahin, Jan Schiller, Marc Julian Schloßnikl, Natalia Amanda Ulanicki, Jennifer Vit, Marc Louis Wilhelm - mit Klassenpaten

5D (Herr Neutag): Christian Brozy, Reece Bückmann, Zoe Bützer, Batuhan Caliskan, Neslihan Ceylan, Sabrina Chumber, Dilara Dagasan, Marco D‘Oria, Diana Eimann, Carlos Fernández Kurzke, Joel Fizinus, Toni Gorgiev, Tim Heinrichs, Julian Heuer, Chantale Holzhüter, Selen Hilal Karaca, Paulina Kindler, Finn Lange, Jon Niklas Lange, Kilian Leppkes, Marla Morsch, Eliza Krystyna Okonski, Finn Schneid, Tabea Maria Segets, Mustafa Kemal Tuncer, Sarah Rebecca Vollmar, Lea Marie Wels

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Familienpolitik heißt bei uns

Tarifvertrag!*

Familie Claessen mit Christian und Yvonne von der IGM Jugend.

* Gute Aus- und Weiterbildung, Übernahme, faire Bezahlung, 35 Stunden Woche, 30 Tage Urlaub: www.krefeld.igmetall.de

5E (Frau Heinrich): Hannah Alsdorf, Yasin Bahadir, Christina Biel, Rejhana Bojkaj, Florian Brenken, Antonia Cassone, Helena da Palma Lindackers, Nina Christin Dondera, Jacqueline Ewald, Jannis Carlos Gorissen, Sina-Ida Katharina Henke, Jari Hünicke, Jonas Kraß, Lina Lourak, Juliane Frederike Mertes, Lavinia Nitsche, Tabea Radzanowski, Vivien Rückert, Lennart Schell, Celina Schnegule, Pia Schulz, Franziska Schurf, Svea Seidel, Luca Straßburger, Ida Timme, Laura Treeker, David Frank Tshibangu, Sophie Vogel

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Der neue Stellvertreter: Herr Olaf Muti Liebe Leserin, lieber Leser, zu allen Zeiten war Schule einerseits ein Ort der Kontinuität, andererseits ein Ort des Wandels. Ein Ort, der Bewahrung und Veränderung zugleich leisten musste. In Zeiten sich immer schneller verändernder Wertvorstellungen, dramatisch zunehmender Informationsmengen, neuer Technologien, wechselnder Arbeitsmarktsituationen und demographischer Veränderungen gilt dies umso mehr. Auch das Maria-Sibylla-Merian-Gymnasium lebt in dem Spannungsfeld von Bewahrung und Veränderung, deren Ansprüche sich nicht selten widersprechen oder doch zumindest Konfliktpotenzial beherbergen. Die Verkürzung der Schulzeit am Gymnasium ist dafür nur ein Beispiel. Und so stellt sich auch an unserer Schule, letztlich täglich, die Frage: Welche Schule und welcher Unterricht kann unseren Kindern die Kenntnisse und Fähigkeiten vermitteln, die in unserer Gesellschaft wichtig und richtig sind? Dass die Antworten darauf in ihren Schwerpunkten durchaus unterschiedlich sind, davon konnte ich mich in meinem Berufsleben an verschiedenen Schulformen und Schulen in Korschenbroich, Moers und Krefeld überzeugen. Das ist auch gar nicht anders zu erwarten, denn solche Antworten lassen sich nur finden, wenn die einzelne Schule eine individuelle Leitvorstellung für ihre Arbeit entwickelt und deren Umsetzung mit Blick auf die Interessen ihrer Schüler und Eltern verfolgt.

Zu welch vielfältigem Schulleben eine solche Kultur führt, davon können Sie sich in unserer Schulzeitung 2012 einen Eindruck verschaffen.

Auch deshalb freue ich mich auf die weitere Zusammenarbeit mit meinen engagierten Kolleginnen und KolleSeit zehn Monaten bin ich nun Stellvertretender Schul- gen, mit unseren Schülerinnen und Schülern und mit leiter am Maria-Sibylla-Merian-Gymnasium und in der deren Eltern, die das Maria-Sibylla-Merian-Gymnasium Art und Weise, wie hier nach Antworten gesucht wird, mit ihrer Arbeit bereichern. habe ich meine eigenen Vorstellungen sofort wieder erOlaf Muti kannt: Ich habe eine Schule kennen gelernt, in der eine lebendige Kultur der Zusammenarbeit herrscht und in der, bei aller Rollenklarheit, die Meinung aller am Schulleben Beteiligten respektiert wird und erwünscht ist.

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Die neuen Kolleginnen und Kollegen am MSM Frau Gruner Als eines der vielen neuen Gesichter am MSM möchte ich mich kurz vorstellen: Geboren und aufgewachsen in Salzwedel/Sachsen-Anhalt, zog es mich mit 18 Jahren zum Magisterstudium nach Leipzig. Die Begeisterung für alles, das irgendwie mit dem Englischen zu tun hat, hatte Heinrich Böll mit seinem „Irischen Tagebuch“ hervorgerufen. Warum ich mich für das Politikstudium entschieden habe, kann ich heute gar nicht mehr genau sagen. Nur so viel: Es war eine gute Entscheidung. Über die Umwege Dublin und Manchester gelangte ich nach dem Studium nach Schwerin, wo ich Schule einmal von einer ganz anderen – der organisatorischen – Seite erleben durfte. Um Englischunterricht für angehende Logopäden und Physiotherapeuten gebeten, merkte ich, wie viel Freude mir das Unterrichten bereitete. In einem Teilzeitstudium in Hamburg wurden fehlende Scheine und Prüfungen für das 1. Staatsexamen nachgeholt. Nebenher unterrichtete ich weiter Englisch – jetzt allerdings an einer Grundschule. Da ich ohnehin schon viel herumgekommen war und mich nicht an einen bestimmten Ort gebunden fühlte, überließ ich es dem Zufall, wohin es mich für das Referendariat verschlagen würde. Es wurde das wunderschöne Aachen, das ich auch schweren Herzens wieder verließ. Aber der Liebe wegen zog es mich in den Raum Düsseldorf, wo ich mich inzwischen schon gut eingelebt habe. Auch von der neuen Schule bin ich sehr begeistert. Ich wurde toll von Schülern und Kollegen aufgenommen, was mir den Start doch sehr erleichtert hat. Nur die vielen neuen Namen bereiten mir mitunter noch Probleme. Ich freue mich auf viele schöne, aufregende Jahre hier in Krefeld. V. Gruner

Frau Lichters Guten Tag! Das hätte ich mir bis letztes Jahr nicht träumen lassen: Dass ich noch einmal an „meine“ alte Schule zurückkehre - und das als Lehrerin! 1990 habe ich am MSM Abitur gemacht; mein Jahrgang war der erste, der in das damals neue Gebäude an der JohannesBlum-Strasse eingezogen ist. Ich habe viele gute Erinnerungen an diese Zeit und deswegen bin ich gerne wiedergekommen. Nach dem Abitur hat es mich zum Studium nach Münster und Paderborn verschlagen. Dort habe ich Religionspädagogik, Katholische Theologie und Philosophie studiert und viele Jahre als Pastoralreferentin in verschiedenen Aufgaben und Gemeinden gearbeitet. Das war eine spannende Zeit und in diesen Jahren durfte ich kostbare und wichtige Erfahrungen machen, die mich tief geprägt haben. Trotzdem wurde mir in den letzten Jahren immer deutlicher, dass ich mir noch einmal eine berufliche Veränderung wünsche. So habe ich mich an mein ursprüngliches Berufsziel, nämlich Lehrerin zu werden, erinnert. Ich freue mich, dass ich dies seit Februar 2012 nun am MSM, wenn auch erst einmal nur zur Aushilfe, in die Realität umsetzen kann. In meiner Freizeit bin gerne draußen mit meinen Hund unterwegs, im Wald und auf dem Hundeplatz. Im Hundesportverein trainieren wir für „Obedience“, das ist eine Hundesportart, in der es um Gehorsam, kniffelige Übungen und deren exakte Ausführung geht. Außerdem mache ich noch ab und zu Kirche im Radio - vielleicht hören Sie mich mal auf EinsLive oder WDR 4. Schon nach kurzer Zeit kann ich sagen: Ich fühle mich wieder wohl am MSM, auch nachdem ich „die Seiten gewechselt“ habe. Und ich freue mich auf eine hoffentlich noch lange gemeinsame Zeit des miteinander und voneinander Lernens. Stephanie Lichters Seite 25


Herr Terrahe Hallo, seit Anfang Mai konnte man mich ja nun schon am MSM sehen und einige Schülerinnen und Schüler konnten mich nun schon kennenlernen. Dennoch will ich diese Chance nicht ungenutzt lassen um mich auch Ihnen, liebe Eltern, und den anderen Schülerinnen und Schülern kurz vorzustellen: Mein Name ist Thomas Terrahe und ich unterrichte hier am MSM die Fächer „katholische Religionslehre“ und „praktische Philosophie/ Philosophie“. Aufgewachsen bin ich im westlichen Münsterland, im schönen Vreden an der niederländischen Grenze. Von dort aus ging es dann zum Studium in die grüne Stadt Münster um dann im Anschluss in der zweitgrünsten Stadt NRW’s (Krefeld!) mein Referendariat zu absolvieren. Ich hoffe auf viele interessante und lehrreiche Stunden am MSM! Thomas Terrahe

Herr Bongs Liebe Leserinnen und Leser, mein Name ist Timo Bongs und seit Mai dieses Jahres gehöre ich mit den Fächern Biologie und Chemie zu den „neuen“ Referendaren hier am MSM. Da ich nun auch ein Teil dieser Schule bin nutze ich die Gelegenheit, mich kurz vorzustellen. Geboren und aufgewachsen bin ich im schönen Wuppertal (da, wo die Straßenbahn verkehrt herum fährt), wo ich auch zur Schule gegangen bin und am Carl-Fuhlrott-Gymnasium mein Abitur gemacht habe. Schon sehr früh zeigte sich mein Interesse an Naturwissenschaften, was sich letztendlich auch in der Wahl meiner Leistungskurse (Mathe und Bio) manifestierte. Schnell war klar, dass meine berufliche Zukunft im naturwissenschaftlichen Bereich liegen sollte. Aus diesem Grund entschied ich mich für ein Lehramtsstudium der Fächer Biologie und Chemie, was mich in den Ruhrpott an die Universität Duisburg-Essen nach Essen verschlug. Im Verlauf des Studiums hatte ich die Gelegenheit, Einblick in die wissenschaftliche Arbeitsweise zu nehmen und meine pädagogischen Fähigkeiten bei der Betreuung von Praktika und Einführungskursen zu elaborieren. Nachdem ich im Dezember letzten Jahres mein Abschlusszeugnis bekommen und damit das erste Staatsexamen erworben habe, stand die Bewerbung um einen Referendariatsplatz an. Durch das Studienseminar Krefeld wurde ich schließlich dem MSM zugewiesen. Die freie Zeit bis zum Beginn meines Referendariats habe ich dazu genutzt, meiner großen Leidenschaft, dem Reisen, nachzugehen, indem ich u.a. einen Monat durch Neuseeland gereist bin. Seit dem 1. Mai bin ich nun Referendar hier am MSM, wo ich sofort offen und freundlich aufgenommen wurde. Dafür möchte ich mich an dieser Stelle herzlich bedanken! Ich freue mich auf eine spannende und erfolgreiche Zusammenarbeit mit den Schülerinnen und Schülern, den Kolleginnen und Kollegen und den Eltern und hoffe, dass es mir gelingt, meinen Schülerinnen und Schülern Spaß an Naturwissenschaften zu vermitteln und sie für meine Fächer zu begeistern, so wie meine Lehrer es früher bei mir geschafft haben. Auf gute Zusammenarbeit! Timo Bongs Seite 26


Frau Burmeister Liebe Leserinnen und Leser, ich bin bereits seit Februar am MSM und kenne daher bereits viele von Ihnen. Dennoch möchte ich die Möglichkeit für eine offizielle Vorstellung nutzen. Mein Name ist Lisa Burmeister und ich unterrichte die Fächer Deutsch und Englisch. Aufgewachsen bin ich in der Nähe von Lübeck und habe bereits während meiner Schulzeit ein großes Interesse an Literatur und Fremdsprachen entwickelt. Schon bald war für mich klar, dass ich Lehramt studieren wollte. Da ich jedoch noch ein paar andere Orte in Deutschland kennen lernen wollte, bin ich kurzentschlossen nach Freiburg gezogen, um dort mein Studium anzufangen, was eine sehr interessante Erfahrung war. Das schönste Ereignis während meines Studiums war jedoch ein einjähriger Aufenthalt in England. In diesem Jahr habe ich sehr viel erlebt und meine Berufswahl hat sich bestätigt. Nach wie vor reise ich gerne nach England und möchte meine Begeisterung für dieses Land bzw. Englisch im Allgemeinen unbedingt an meine Schüler/innen weitergeben! Nach meinem Studium bin ich durch einen Zufall in NRW gelandet, wo ich auch mein Referendariat abgeschlossen habe. Danach habe ich am MSM angefangen, was sich als gute Entscheidung herausstellte. Aufgrund der vielen netten Schüler/innen und des netten Kollegiums war der Anfang hier sehr einfach, wofür ich mich gerne bedanken möchte! Lisa Burmeister

Frau Drewes Hallo zusammen, mein Name ist Sabine Drewes und ich darf mich seit diesem Schuljahr 2012/2013 Lehrerin des MSM-Gymnasiums nennen. Ich gebe zu, mein Weg hierher führte zunächst über ein paar Umwege. Gestartet in Aachen, wo ich geboren wurde, wuchs ich in einem kleinen Ort in der Vor-Eifel auf. Die nächste Etappe führte mich ins schöne Trier nach Rheinland-Pfalz, wo ich das Studium der Germanistik und Geographie aufnahm. Im Rheinland dann schloss ich ein paar Jahre später mein Studium ab und absolvierte mein Referendariat. Dort habe ich auch meine Leidenschaft für die fünfte Jahreszeit entdeckt! Spätestens seit meiner Studienzeit, in der ich als Reiseleiterin für ein deutsches Reiseunternehmen durch Europa reiste, hat mich das Reisefieber gepackt. Wenn es die Zeit zulässt, bin ich irgendwo auf der Welt unterwegs und entdecke aufregende und spannende neue Länder und Regionen. Erdkundeunterricht vor Ort sozusagen, ganz schön spannend. Mein nächstes Wunschprojekt: ins Himalaya-Gebirge nach Tibet! Vielleicht ergibt sich ja die Möglichkeit, mal mit dem ein oder anderen Kurs auf eine Exkursion zu gehen und gemeinsam die Welt zu erkunden. Wenn ich zuhause bin, gehe ich gerne ins Theater, spiele selbst oder besuche Poetry Slam-Veranstaltungen (undbedingt mal ausprobieren!!). Dass es mich nach Krefeld verschlagen hat, war zunächst eher Zufall und ich habe mich mit gemischten Gefühlen auf eine weitere Reise begeben. Nun, nachdem die ersten Wochen am MSM verstrichen sind, weiß ich, dass meine Bedenken überflüssig waren. Das Kollegium hat mich toll aufgenommen und auch die Schülerinnen und Schüler sind sehr aufgeschlossen. Ich fühle mich wohl hier und habe ein neues Stück Heimat gefunden.

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Herr Knetsch Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Eltern, seit Anfang dieses Schuljahres unterrichte ich die Fächer Englisch und Sport am Maria-Sibylla-Merian Gymnasium und möchte mich nun kurz bei Ihnen/bei Euch vorstellen. Mein Name ist Florian Knetsch und aufgewachsen bin ich im schönen Fischeln. 2004 habe ich mein Abitur abgelegt. Bereits während der Oberstufe entschied ich mich für meinen heutigen Beruf. Um meine Sprachkenntnisse und -fähigkeit in der englischen Sprache nach dem Abitur weiter zu fördern, arbeitete ich zwei tolle Monate in einem Feriencamp im Bundesstaat New York. Während der Zeit in Amerika entwickelte sich meine Begeisterung für das Land und die Menschen. Mein Studium absolvierte ich in Dortmund an der dortigen Technischen Universität. Während dieser Zeit hatte ich durch ein Auslandssemester an der Universtiy of Leeds die Gelegenheit, auch das Heimatland der englischen Sprache kennen zu lernen. Nach dem Studium verschlug es mich wieder zurück nach Krefeld, da ich für mein Referendariat das Gymnasium am Moltkeplatz und das Studienseminar Krefeld zugewiesen bekam. Ich habe die Zeit am Moltke sehr genossen und hoffe viele Ideen mit ans MSM nehmen zu können. Da ich der Meinung bin, dass man als Sportlehrer auch selber fit sein sollte, treibe ich in meiner Freizeit regelmäßig Sport. Ich spiele Handball im Verein. Im Sommer gehe ich laufen und im Winter fahre ich Ski. Ich freue mich auf eine gute Zusammenarbeit mit Schülern, Eltern und Kollegen. Florian Knetsch

Frau Lopez Liebe Leserinnen und Leser, mein Name ist Miriam Lopez und ich unterrichte seit dem Sommer 2012 die Fächer Pädagogik, Spanisch und Sport am Maria-Sibylla-Merian-Gymnasium. Aufgewachsen bin ich in Hagen, wo ich auch mein Abitur am Christian-Rohlfs-Gymnasium gemacht habe. Direkt nach dem Abitur zog es mich zum Studieren nach Düsseldorf. An der Heinrich-Heine-Universität habe ich die Fächer Spanisch, Sport und Erziehungswissenschaft studiert. Während meines Studiums und nach meinem ersten Staatsexamen war ich als Choreografin aktiv. Sport, insbesondere das Tanzen spielt in meinem Leben eine große Rolle. Aber auch das Reisen fasziniert mich. Mit meinem Mann und unserem kleinen Sohn lerne ich gerne fremde Länder kennen, verbringe als Spanierin aber natürlich meine Ferienzeit auch gerne in Spanien. Ich möchte mich an dieser Stelle für den herzlichen Empfang seitens des Kollegiums, aber auch der Schüler und Eltern bedanken. Dank Ihnen und Euch fühle ich mich bereits nach so kurzer Zeit hier richtig heimisch. Nun freue ich mich auf viele schöne Jahre am MSM. Miriam Lopez

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Herr Sawatzki Seit Mai diesen Jahres bin ich Referendar am MSM mit den Fächern Musik und Informatik. Obwohl mich schon einige Schülerinnen und Schüler kennengelernt haben, nutze ich die Gelegenheit, mich auch allen anderen vorzustellen. Aufgewachsen bin ich in Hattingen an der Ruhr, einem schönen Städtchen mit historischem Stadtkern in der Nähe von Bochum. Nach dem damals noch üblichen Zivildienst zog es mich zum Studium der Musik und Informatik nach Dortmund. Um das Studium zu finanzieren, nutzte ich die Gelegenheit die zwei Fachdisziplinen einmal außerhalb von Schule und Studium kennenzulernen. Dabei lernte und arbeitete ich in einem Tonstudio und einer Firma für Veranstaltungstechnik. Natürlich habe ich nebenher mit Saxophon und Klarinette Gigs gespielt und als Instrumentallehrer an der Musikschule Hattingen mein Wissen weitergegeben. Zudem habe ich mit mit viel Spaß und aus persönlichem Interesse Bläserklassenunterricht an zwei Gymnasien gegeben. Mit dem Ende meines Studiums bewarb ich mich für das Referendariat in Bochum. Trotz des langen Wegs jeden Morgen, der mich nun nicht nach Bochum, sondern Krefeld führt, fühle ich mich hier wohl. Das liegt insbesondere an der herzlichen und gemeinschaftlichen Atmosphäre, die Schülerinnen, Schüler, Eltern, Lehrerinnen und Lehrer des Maria-Sibylla-Merian-Gymnasiums aktiv gestalten. Ich hoffe einen kleinen Beitrag leisten zu können und bin für Anregungen und Kritik immer ansprechbar. Martin Sawatzki

Frau Weyers Liebe Leserinnen und Leser,

nun bin ich schon seit einem Jahr als Schulsekretärin hier am Maria-Sibylla-MerianGymnasium tätig. Viele kennen mich schon, trotzdem möchte ich mich noch einmal kurz vorstellen. Ich heiße Claudia Weyers, bin verheiratet, habe zwei Töchter und wohne hier im schönen Fischeln. Am 1. April 2012 hatte ich mein 25-jähriges Dienstjubiläum bei der Stadt Krefeld. Davon war ich 13 Jahre im Kulturamt tätig, 2001 wechselte ich ins Schulamt. Mit einer 18 Stunden-Stelle als Schulsekretärin konnte ich Familie und Beruf gut managen. Die Arbeit als Schulsekretärin macht mir sehr viel Freude, ich mag die Abwechslung, die der Schulalltag mit sich bringt, auch wenn das heißt, dass man eigentlich nie etwas ohne Unterbrechung erledigen kann. An dieser Stelle möchte ich die Gelegenheit nutzen, mich bei Herrn Strohe, dem Ehepaar Zentzis, dem netten Kollegium und allen zu bedanken, die mir meinen „Neueinstieg“ durch ihre herzliche Aufnahme und Unterstützung erleichtert haben. Ich freue mich auf die weitere Zusammenarbeit.

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Die Physik in neuem Glanz Umbau des Physikraums U13 abgeschlossen Mittlerweile ist es einige Jahre her, dass der alte PhysikHörsaal U11 umgebaut und damit Raum geschaffen wurde für eine modernere Anordnung der Sitzmöglichkeiten. Bisher musste der zweite Physikraum U13 allerdings noch auf eine Renovierung warten: mehrmals wurde aus finanziellen Gründen ein Umbau verschoben. Doch im Sommer 2012 konnten dann endlich die Umbauarbeiten in U13 abgeschlossen werden, und das Ergebnis kann sich mehr als sehen lassen: die alten, fest am Boden montierten Tische wurden entfernt, und ein modernes Versorgungssystem an der Decke montiert (mit Schüler-Anschlüssen für die Elektrik und mit LED-Beleuchtung), ein neuer Fußboden wurde gelegt und auch das Lehrerpult wurde gründlich überarbeitet: ein motorbetriebener Schwenkarm mit allen benötigten Anschlüssen steht ab sofort zur Verfügung. Besonders wichtig: die neuen Tische sind im Raum frei verschiebbar, so dass nun endlich auch in Raum U13 Gruppenarbeit in einer adäquaten Sitzordnung möglich ist. Und auch wenn einige Kleinigkeiten noch zu erledigen sind: der neue Raum wirkt hell, modern und freundlich und ist nicht zu vergleichen mit dem mittlerweile doch in die Jahre gekommenen alten Raum. Auch medientechnisch ist Raum U13 auf die Höhe der Zeit gebracht worden: ein fest installiertes Smartboard mit Beamer und ein Multimedia-Anschluss am Lehrerpult für den Lehrer-PC lassen die berühmt-berüchtigte „Kreidephysik“ endgültig der Vergangenheit angehören. Neben der räumlichen Ausstattung durfte sich die Physikfachschaft erneut freuen über eine großzügige Unterstützung durch den Förderverein der Schule: bedingt durch den Leistungskurs Physik waren einige Anschaffungen aus dem Oberstufenphysikbereich zwingend nötig geworden, um den Schülern moderne und geeignete Experimente zu ermöglichen. Herr Schulenburg, der Vorsitzende des Fördervereins, überreichte im Beisein von Schulleiter Herr Strohe die neuen Experimentiermaterialien im Wert von mehreren tausend Euro an die Fachschaft, die sich herzlich bedankte. R. Neutag

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Jugend forscht am MSM Auch in diesem Jahr waren die Forscher des MSMGymnasiums wieder dabei - diesmal allerdings mit einer recht überschaubaren Gruppe von acht SchülerInnen, die insgesamt vier Forscherteams bildeten. Aufgrund der vielen Wettbewerbsteilnehmer waren wir dieses Mal nicht im Seidenweberhaus, sondern im Theaterfoyer platziert. Das störte uns jedoch nicht, hier war es ruhiger und heller. Außerdem waren wir MSMler diesmal mit unseren Ständen dicht beisammen, denn alle starteten im Bereich „Arbeitswelt“.

dar. Zusätzlich verglichen sie die von ihnen getesteten Produkte im Preis. Auch sie wurden mit einem 2. Preis ausgezeichnet. Herzlichen Glückwunsch! Ob Energy Drinks wirklich mehr Leistungsfähigkeit bringen, wollten Ken Lange (8a), Alexander Küster (8a) und Vincent Gauda (8a) wissen. Sie tranken Energy Drinks verschiedener Marken und prüften anschließend ihre Leistungsfähigkeit, indem sie z.B. einen Reaktionstest durchführten. Dabei kamen sie zu dem Ergebnis, dass Energydrinks keine leistungssteigernde Wirkung haben. Ihr Tipp: Lieber eine Tasse Kaffee ohne Zucker „Wer gibt dem Staub eine Chance - Staubtücher im Test“ trinken, „das puscht mehr!“ Sie verpassten eine Platzie- so lautete die Arbeit von Christina Lahnor (7d) und rung, vermutlich aufgrund der starken Konkurenz von Nele Eckers (7d). Die beiden Freundinnen untersuchten MSM-Gymnasium, leider knapp. und verglichen verschiedene Staubtücher auf ihre Effektivität, den Preis, das Aussehen und die Handlichkeit. Die für ihre Versuche benötigten staubigen Flächen fanden sie übrigens auf den Schränken in der Schule. Zudem führten sie noch einen Test über die verschiedenen Wischtechniken durch. Die Jury belohnte ihre Arbeit mit einem 2. Preis. Herzlichen Glückwunsch! Mareile Höh (8e), die selbst an einer Laktoseintaleranz leidet, fragte sich zusammen mit Katharina Moers (8e), ob Menschen mit Laktoseintoleranz wirklich benachteiligt sind. Sie führten am Tag der offenen Tür einen Geschmackstest durch, wobei die Probanten verschiedene Milch- und Schokoladensorten nach unterschiedlichen Kriterien testeten. Diesen werteten sie gründlich aus und stellten ihre Ergebnisse in detaillierten Graphen Seite 31


Kai Lange aus der 7b fragte sich, welche Lampe Kräuter im Winter am Besten wachsen lässt. Er bestrahlte mit unterschiedlichen Lampen Salatrauke, Kresse und Schnittlauch in Langzeitversuchen und führte jeden Tag Protokoll. Zusätzlich untersuchte er, wie die Pflanzen auf die Wärme der Lampen reagierten. Er fand heraus, dass Kresse unter jedem „Licht“ wächst. Auch die anderen Pflanzen wuchsen, allerdings wirkten sich die speziellen Pflanzenlampen positiv auf das Aroma aus. Er gewann den 1. Preis und qualifizierte sich somit für den Landeswettbewerb in Recklinghausen. Diese Qualifizierung hat Kais Forschergeist nochmals aktiviert. Er baute seine Versuche aus, indem er die Lichtintensität der Lampen durch Lampenschirme erhöhte und forschte weiter. Wie Kai beim Landeswettbewerb abschnitt, lesen Sie auf der nächsten Seite. Die Bilanz des Regionalwettbewerbs war für das MSMGymnasium sehr gut - drei von vier Gruppen konnten sich platzieren. Die SchülerInnen haben sich über die Geldpreise gefreut, das Forschen hat neue Erkenntnis-

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se geliefert und trotz der vielen Arbeit hat es allen Beteiligten Spaß und Freude bereitet. Wir hoffen, in der Zukunft noch mehr Jungforscher aktivieren zu können. Wer jetzt neugierig geworden ist oder Interesse hat, bei Jugend forscht selbst einmal teilzunehmen, der melde sich bei Frau Werner. Weitere Infos sind am „weißen Brett“ im Biologieflur zu finden. Betreuende Kollegen sind übrigens auch jederzeit willkommen! Ein besonderer Dank gilt an dieser Stelle unserer pensionierten Kollegin Frau Stappert, die bereits mehrere Forschergruppen in den letzten Jahren erfolgreich betreut hat. K. Werner


Hurra, wir haben einen Sieger am MSM! Kai Lange gewann auch beim Landeswettbewerb Jugend forscht Am 11. und 12. Mai fand in Recklinghausen der Landesentscheid des Wettbewerbs Jugend forscht statt. Kai Lange aus der 7b durfte hier starten, weil er im Regionalwettbewerb den ersten Preis gewonnen hatte. Nach einem aufregenden und anstrengenden Freitag, an dem Kai sich den Fragen der Jury aus den Bereichen Arbeitswelt und Technik stellen musste, fand am Samstag im Bürgerhaus Recklinghausen die feierliche Siegerehrung statt. Die Überraschung und Freude war riiiiiiiiiiesig: Kai Lange, der Gewinner des ersten Preises aus dem Bereich Arbeitswelt, wurde auf die Bühne gebeten. Wir gratulieren Kai ganz herzlich, freuen uns mit ihm und sind alle mächtig stolz. Das war wirklich eine außergewöhnliche und tolle Leistung! K. Werner

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Forschen außerhalb der Schule - ganz im Sinne Maria Sibylla Merians Auch in diesem Jahr sind die Lehrer der naturwissenschaftlichen Fächer wieder mit ihren Klassen und Kursen in die nähere und weitere Umgebung ausgeschwärmt, um „Forschung vor Ort“ zu betreiben. Die Liste der Exkursionsziele ist umfangreich, an dieser Stelle seien nur einige Beispiele genannt: Im Umweltzentrum Hüls und auf Exkursionen in den Niepkuhlen fanden Untersuchungen der niederrheinischen Flora und Fauna statt. Die Schülerinnen und Schüler des MSM machten auch wieder rege Gebrauch von Angeboten des zdi-Zentrums (Zukunft durch Innovation) im Berufskolleg Uerdingen. Insbesondere im Wahlpflichtbereich wurden in Labor- und Werkstatt-Praktika Themen zur Chemie des Wassers oder zur Metalltechnik bearbeitet. Viele Schülerinnen und Schüler der Oberstufe führten ihre außerschulischen Unternehmungen in das Neanderthal-Museum und in chemische oder biologische Schülerlabore der umliegenden Universitäten. Und viele fühlten wie Mehmet Bolat (Q1), der im Nachgang eines Besuchs im Chemie-Labor der Uni Duisburg/Essen konstatierte: „Uns wurde dort wirklich der Eindruck vermittelt, dass wir dort herzlich willkommen Abgesehen von der Tatsache, dass wir aus schulischen waren, denn der nette Umgang und die tolle Vorberei- Gründen dort waren, hatte jeder Einzelne von uns trotzdem seinen Spaß.“ tung der Betreuer haben uns das gezeigt. Olaf Muti

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Wirtschaftspreis an MSM-Schüler verliehen Preisvergabe der Unternehmerschaft Niederrhein Erstmals wurde am Montag im Maria-Sibylla-Merian Gymnasium in Krefeld der Preis der Unternehmerschaft Niederrhein verliehen. Ausgezeichnet wurden Facharbeiten, die Schülerinnen und Schüler der 10. Jahrgangsstufe an dem Krefelder Gymnasium zu aktuellen Wirtschaftsthemen geschrieben hatten. Sie hatten die Arbeiten in Zusammenarbeit und mit Unterstützung von vier Krefelder und einem Kempener Unternehmen verfasst. 15 Wettbewerbsarbeiten wurden eingereicht und eine Jury – bestehend aus Vertretern der Unternehmen – hatte im Mai entschieden. Die vier besten Arbeiten wurden jetzt mit Preisgeldern ausgezeichnet. „Wir verleihen diesen Preis der Unternehmerschaft Niederrhein in diesem Jahr zum ersten Mal. Wir wollen junge Menschen damit ermutigen, sich mit dem Thema Wirtschaft anhand einzelner regionaler Unternehmen zu beschäftigen“, so Hartmut Schmitz, Hauptgeschäftsführer der Unternehmerschaft Niederrhein. „Wir alle brauchen fundiertes Wissen, um wirtschaftliche Entscheidungen zu treffen, und unsere Unternehmen brauchen gut informierte Nachwuchskräfte, um am Standort zu bestehen“ so Schmitz weiter. Die Idee für den Wettbewerb war bereits im vergangenen Jahr entstanden. „Unser ehemaliger Leiter des Schulverwaltungsamtes Rainer Hendrichs wollte mehr Wirtschaft an die Krefelder Gymnasien bringen und suchte zunächst nach einem Kooperationspartner für dieses Vorhaben“, so Katrin Weisker vom Schulverwaltungsamt Krefeld. Bei der Unternehmerschaft Niederrhein konnte schnell ein ideenreicher Partner gefunden werden, der diesen Wettbewerb aus der Taufe gehoben hat. Heinz Strohe, Leiter des Maria-Sibylla-Merian Gymnasiums, zögerte auch nicht lange, als er gefragt wurde, ob er den Wettbewerb als Pilotprojekt an seiner Schule durchführen wolle. „Wir wussten zwar nicht, was auf uns zukam, aber wir haben trotzdem „Ja“ gesagt“, so der Schulleiter. Unternehmensvertreter der Bayer Technology Services, der Lackwerke Peters, von Stünings Medien, von der Siempelkamp Giesserei und von ThyssenKrupp Nirosta hatten sich von Anfang bereit erklärt, den Wettbewerb zu unterstützen. Während der Wettbewerbsphase kamen

sie an das Maria-Sibylla-Merian Gymnasium und referierten zu einzelnen Themen und informierten über ihre Unternehmen. Die Vielfalt und die Unterschiedlichkeit der Betriebe ermöglichte den Schülerinnen und Schülern eine echte Auswahl. Es entstanden Arbeiten über alle fünf Unternehmen und die Siegerarbeiten behandelten alle ein anderes Unternehmen. Jacqueline Fizinus, Janina Kerp, Jennifer Nitsch, Marie Diener und Robert Hüskes haben für ihre Arbeit „Umgang mit der Wirtschaftskrise am Beispiel von Lackwerke Peters GmbH + Co. KG“ den ersten Preis gewonnen. Sie hatten sich in enger Absprache mit Michael Müller, dem Technischen Assistenten des Kempener Unternehmens, dem Thema angenähert und dann wochenlang ihre Ausarbeitung erstellt. Die eingereichte Arbeit und die Präsentation vor der Jury brachten dann den Erfolg. Die vier Schülerinnen und der Schüler freuten sich über die Anerkennung und ein Preisgeld in Höhe von 300 €, das ihnen durch den Hauptgeschäftsführer der Unternehmerschaft Niederrhein, Hartmut Schmitz, überreicht wurde. „Die Jury hat sich nicht leicht getan mit der Entscheidung“, so der Hauptgeschäftsführer. „Viele Arbeiten lagen in der Bewertung eng beieinander und so haben wir beschlossen zwei dritte Preise, einen zweiten und einen ersten zu vergeben“. Den mit 200 € dotierten zweiten Platz belegten Madita Lentzen, Sascha Behr, Andrea Wagner und Niclas Höhl für ihre Arbeit über „Die Printmedienindustrie im Wandel“. Sie waren im Frühjahr bei Lothar Neumann in der Stünings Medien GmbH zu Besuch. Der Seniorchef des Medienhauses auf dem Dießemer Bruch freute sich über das Interesse der jungen Leute. „Wir brauchen euch, denn ihr seid mit modernen Kommunikationstechniken aufgewachsen und ihr kennt Euch in der Welt der Medien bereits heute bestens aus“, so Neumann. Über die „Produktinnovation – Dünnbandgießanlage“ bei der ThyssenKrupp Nirosta GmbH schrieben Rebecca Onkelbach, Kristina Engel, Ahmet Orhan und Maximilian Dammer und erreichten damit einen dritten Preis. Dafür gab es 100 €. Die vier hatten in Genevieve Wagner eine Ansprechpartnerin gefunden, die zuerst im Seite 35


Unterricht im Gymnasium zu Besuch war und dann mit viel Rat zur Seite stand. „Auch mir hat das Mitwirken am Wettbewerb etwas gebracht, denn so konnte ich deutlich machen, wer wir sind und wie unser Unternehmen im internationalen Wettbewerb steht“, so die Ausbilderin der ThyssenKrupp Nirosta.

Heinz Strohe, Schulleiter am Maria-Sibylla-Merian Gymnasium war begeistert von der Premiere des Wettbewerbs, der in seiner Schule durchgeführt wurde. „Ohne unsere beiden engagierten Lehrer Pauwels und Müller wäre das Ganze allerdings nicht zustande gekommen. Sie konnten die Schülerinnen und Schüler gut vorbereiten und mit den Unternehmensvertretern in Kontakt Von der Bayer Technology Science war der Krefelder bringen. Das hat mit Unterstützung der UnternehmerStandortleiter Dr. Wilfried Kopp zur Preisverleihung schaft Niederrhein hervorragend geklappt“, so Strohe gekommen. Über „Strategien des IP-Schutzes des Un- resümierend. ternehmens Bayer Technology Services am Beispiel des Pressemitteilung der Unternehmerschaft Niederrhein MDI-Trains in Caojing“ hatten Melina Schmitz, Sarah Keiderling und Norina Finchel recherchiert. Sie erhielten ebenfalls einen dritten Preis und damit 100 €. Auch Dr. Kopp ermutigte die Schülerinnen und Schüler, auf die Unternehmen zuzugehen und immer wieder reinzuschauen. „Ob Studium oder Ausbildung – man muss einfach nachfragen und auch unterschiedliche Wege ausprobieren, um zu finden, was zu einem passt. Wir wollen jungen Menschen so viele Angebote wie möglich machen“, so der Bayer-Manager.

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Mittagspause am MSM Für viele Ehemalige, die die Schule noch vor wenigen Jahren besucht haben, wäre es sicher ein ungewohntes Bild: Es ist Mittagszeit und trotzdem tummeln sich noch viele Schülerinnen und Schüler auf dem Schulhof und im Gebäude.

tuell mit Rat und Tat zur Seite stehen, haben diese Aufgabe jetzt auch an fast allen Tagen für die Mittagspause übernommen. Da mittwochs und donnerstags die größte Zahl junger Schülerinnen und Schüler in der Mittagspause anwesend ist, öffnen die Sporthelfer donnerstags außerdem noch einen Spieleraum für Gesellschaftsspiele, der mittwochs von Freiwilligen aus den Klassen 9d und 9e betreut wird. Weitere Beispiele für Angebote aus der engagierten Schülerschaft sind Chorproben, die von einer Schülerin der Jahrgangsstufe 13 geleitet werden, sowie die Informatik-AG und die bewährte Einrad- und Jonglier-AG, die in der Mittagspause trainiert.

Der Grund: G8, mit dem erhöhten Stundensoll in der Sekundarstufe I, erfordert regulären Unterricht am Nachmittag. So kommt es, dass auch in der Mittagszeit das Schulgebäude nicht mehr verwaist, sondern weiterhin gut gefüllt ist. Das stellt alle Beteiligten vor Herausforderungen, da unterschiedliche Bedürfnisse und Anforderungen nach einem Vormittag, gefüllt mit Lernen und Arbeiten, aus dieser Tatsache erwachsen sind: Darüber hinaus haben sich Eltern bereit erklärt, die lange Pause mitzugestalten: Ein Vater der Klasse 6c ermöglicht Abschalten und Ausruhen, Bewegungsdrang, Beschäfti- in einer Vorlesegruppe den Schülern und Schülerinnen gungssuche, Treffen und Reden mit Freunden, eventuell entspanntes Zuhören und Abschalten und macht nach schnelle Erledigung der Hausaufgaben, da nach Schul- dem Mittagsessen noch Appetit auf Literatur. Zugearschluss bereits Anschlusstermine warten, … all dieses beitet wird ihm von den Müttern, die die Schülerbibliomuss in der Übermittagsbetreuung der Schule aufgefan- thek betreuen und die die Buchauswahl vornehmen. gen werden. Die Lehrer und Lehrerinnen der Schule machen zur Am MSM beruht die Übermittagsbetreuung auf ver- Mittagszeit an verschiedenen Wochentagen Angebote, schiedenen Säulen, dem Engagement außerschulischer die unterschiedliche Bedürfnisse abdecken. Sportliche Partner, der Schüler und Schülerinnen, der Eltern Betätigungen wie Mädchenfußball, Turnen, Cheerund Lehrer. leading sind nach dem langen Vormittag gefragt, aber auch künstlerisches wie Töpfern für die Jüngeren. SchüDie Damen und Herren des außerschulischen, gelerinnen und Schüler, die eher naturwissenschaftlich meinnützigen Partners SCI: (service civil internatioorientierte Beschäftigungen suchen, sind in der „Jugend nal) sind seit einem Jahr unter der Federführung von forscht“-AG gut aufgehoben, die Mädchen der Klasse 7 Frau Möllmann mit großem Einsatz aktiv. Sie bieten je auch in der Roberta-AG (abgeleitet vom Wort Robonach Andrang und Wetterlage unterschiedliche Angeboter). Da es Jugendliche geben soll, deren Wissensdurst te für die Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 bis 7 selbst nach einem angefüllten Stundenplan am Vormitan, Spiele drinnen und draußen, Basteln, kleine Projektag noch nicht befriedigt ist, bieten einige Kollegen in te, …. Um Freiräume für die Zeit nach Unterrichtsende diesem Jahr das Erlernen einer neuen Sprache wie Holam Nachmittag zu schaffen, können in einem Silentiländisch und Latein sozusagen „über Mittag“ an. Auch um auch bereits Hausaufgaben angefangen oder erledigt die Vorbereitung auf die DELE-Prüfung läuft zu dieser werden. Einige der Kinder nehmen anschließend noch Zeit. an der (kostenpflichtigen) Nachmittagsbetreuung durch den SCI: teil. Viele Lehrer haben zudem die Schulhof- und Gebäudeaufsicht verstärkt, da es auch den einen oder anderen Doch auch Schülerinnen und Schüler unserer Schule aus der Schülerschaft gibt, der all das nicht möchte und bringen sich in das Übermittagsangebot ein: Die Sportder lieber das große Schulgelände wie in der Vormittagshelfer, die bereits für die Pause am Vormittag, Utensilien pause zum Laufen, Spielen und Toben nutzt. >> wie Tischtennisschläger, Bälle usw. ausleihen und evenSeite 37


Da die Möglichkeiten den Mittag zu gestalten nie vielfältig genug sein können, prüfen wir die Umsetzung weiterer Ideen. Fazit: Die Schulgemeinde unter G8 verbringt einen sehr viel größeren Teil des Tages zusammen, die Gestaltung der gemeinsamen Freizeit ist immer wichtiger geworden und ermöglicht einen anderen Blick auf die unterschiedlichen Mitglieder. Helga Wienand

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Lernen mit Robotern Übergabe von 10 Roberta-Kästen als Startsignal für die Robotik-AG

Roberta® – das ist ein Konzept, mit Roboter-kursen das Interesse von Mädchen und Jungen an Informatik, Technik und Naturwissenschaften nachhaltig zu wecken. Der Vorsitzende des Fördervereins des Maria-SibyllaMerian-Gymnasiums, Herr Dipl.-Ing. J. Schulenburg, übergab nun offiziell 10 Roberta-Experimentierboxen, mit denen im laufenden Schuljahr in der Jahrgangsstufe 7 die Robotik-AG gestartet ist. Durch diese Unterstützung des Fördervereins haben nun 20 Schülerinnen und Schüler einmal wöchentlich die Möglichkeit, mit Robotern zu lernen. Das Konzept „Roberta – Lernen mit Robotern “ setzt auf offene, motivierende Aufgabenstellungen, die von den Schülerinnen und Schülern möglichst frei und selbständig bearbeitet werden. Die entwickelten Roboter können nach jedem Entwicklungsschritt in Sekundenschnelle erprobt und – falls nötig – danach angepasst werden. Das Kernstück jeder Roberta-Experimentierbox ist ein Lego-Mindstorms-Roboter. Durch die Materialien in der Experimentierbox kann dieser den unterschiedlichsten Aufgabenstellungen angepasst werden. Durch Licht-,

Berührungs-, Schall- oder Ultraschallsensoren können die Roboter ihre Umwelt wahrnehmen und durch Motoren, Schall, Funk oder Bildschirmanzeigen selbst aktiv werden. Auch die geschickteste Roboterkonstruktion erfüllt aber nur dann ihre Aufgaben zuverlässig, wenn ihre Konstrukteure eine geeignete Software entwickelt haben. Die zur Verfügung stehende Programmiersprache NXTG erlaubt auch Anfängern praktisch von Beginn an, Programme zu entwickeln und zu verfeinern. Praktisch alle grundlegenden Konzepte des Programmierens können intuitiv eingesetzt werden. Die Programme werden an einem PC geschrieben und anschließend per USB-Kabel auf den Roboter übertragen. C. Müller

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Schüler helfen Schülern Die Erfahrung zeigt, dass viele Schülerinnen und Schüler der Erprobungsstufe phasenweise unterstützende Nachhilfe benötigen und mit der Suche nach geeigneten Nachhilfelehrern überfordert sind. Ein weiteres Problem ist, die Nachhilfe sinnvoll mit den Unterrichtsinhalten zu verbinden und die einzelnen Defizite kurzfristig zu beheben. Außerdem: die Kosten, die in einem solchen Fall entstehen, sind nicht zu unterschätzen.

Fähige Oberstufenschüler, die Spaß am Vermitteln hatten, waren recht schnell gefunden. Einige waren erst einmal gespannt, was auf sie zukam, schließlich hatten sie keine einzelnen Nachhilfeschüler mehr vor sich, sondern eine kleine Gruppe. Nach den Herbstferien, nachdem die ersten Klassenarbeiten geschrieben waren, ging es dann richtig los.

Das heißt: Wie kann man Unterricht und Nachhilfe Zugegebenermaßen gestaltete sich die Terminabsprache besser verknüpfen und zudem preiswerter machen? Die manchmal etwas schwierig, zumal der Stundenplan der Sek.II-Schüler prall gefüllt ist und nicht mehr allzu viel Lösung: Schüler helfen Schülern. Freiraum lässt. Umso höher ist es ihnen anzurechnen, Zwei bis vier Schüler einer Klasse, zusammengefasst in dass sich einige trotz dieser Widrigkeit intensiv bemüheiner kleinen Gruppe, ausgestattet mit Informationen ten, zumal am Anfang, als sich das System noch einspieund Übungsmaterial des unterrichtenden Lehrers, so len musste. Für den Fall, dass denn doch einmal Einzeldass Defizite in einem begrenzten zeitlichen Rahmen nachhilfe nötig ist, gibt es an der Schule immer noch aufgearbeitet werden konnten. eine Nachhilfekartei. H. Wienand

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Ein Traum wird wahr! MSM ist die erfolgreichste Schule im Sport Jetzt ging es Schlag auf Schlag. Montags schien das Fabritianum durch einen weiteren Titel im Tennis davonzuziehen, einen Tag darauf gewann nahezu sensationell unser Beachvolleyball-Team nach Abwehr diverser Matchbälle den Stadtmeistertitel. Damit stand fest, dass der letzte Wettkampf der Saison die Entscheidung bringen musste, welche Schule sich erfolgreichste Schule im Sport nennen darf. Dieser Wettkampf wurde zum ersten Mal überhaupt durchgeführt und zwar handelte es sich um einen Talentwettbewerb in der Leichtathletik für unsere jüngsten Sportler bis zum Jahrgang 1999. Auf diesen Moment haben wir lange gewartet: Nachdem die MSM-Sportlerinnen und -Sportler in den letzten sieben Jahren Dauergast auf dem Treppchen der erfolgreichsten Schulen im Sport waren, haben wir es dieses Schuljahr endlich geschafft, den großen Pokal ans MSM zu holen! Nach einem durchwachsenen Herbst sowie Winter mit vielen knappen, unglücklichen und nicht immer verdienten Niederlagen vor allem in den Ballsportarten, sah es nach einem überlegenen Sieg in der Gesamtwertung des Gymnasium Fabritianum aus. Ende April lagen wir auf dem vierten Platz und ein realistisches Ziel schien es zu sein, sich noch unter die ersten Drei zu schieben.

Nachdem unserer Mixed-Team die ersten beiden Disziplinen (Hindernisstaffel, Zonenweitsprung) für sich entschieden hatte und das Fabritz die nächsten beiden Disziplinen gewonnen hatte, kam nun alles auf die letzten beiden Disziplinen an: Schersprung und Ausdauerlauf. Nun erwachte der Kampfgeist bei unseren jungen Leichtathleten. Trotz deutlich geringerer Körpergröße waren sie mit Abstand die besten im Schersprung. Doch hätte dies alles nichts genützt, wenn das Fabritz den abschließenden Ausdauerlauf für sich entschieden hätte. Acht Minuten lang sollten die zehn Mannschaftsmitglieder so schnell wie möglich laufen und zwar im direkten Duell mit den Schülern des Fabritianums. Ein dramatischeres Ende dieses Sport-Schuljahres hätte sich kein Drehbuchautor ausdenken können.

Dann gewannen unsere jüngsten Fußballerinnen unter der Leitung von Frau Rohm den Stadtmeistertitel und plötzlich war man wieder in „Schlagdistanz“ zu den beiden führenden Schulen. Wenn man so will, war dieser Erfolg die Initialzündung für einen fulminanten Endspurt. Mit dem größten Leichtathletik-Aufgebot, das unsere Schule in jüngerer Vergangenheit an den Start geschickt hat, setzten unsere Schülerinnen und Schüler alles daran, den großen „Pott“ doch noch ans MSM zu holen. Mit drei Stadtmeistertiteln, zwei zweiten und einem dritten Platz, überflügelten wir sogar das traditionell mit vielen Bayer-Athleten ausgestattete Fabritz.

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Die MSM-Athleten und Athletinnen wuchsen am Ende über sich hinaus und gewannen mit der Winzigkeit eines einzigen Punktes den 8min.-Lauf und somit den Stadtmeistertitel. Somit brachten sie den Gesamtsieg unserer Schule unter Dach und Fach. Herzlichste Glückwünsche an alle Schülerinnen und Schüler, die zu diesem denkwürdigen Erfolg beigetragen haben! Damit sind nicht nur diejenigen gemeint, die einen unserer neun Stadtmeistertitel gewinnen konnten, sondern alle Schülerinnen und Schüler, die im vergangenen Schuljahr mit großem Einsatz für das MSM in den verschiedensten Sportarten an den Start gegangen sind. Ebenso möchten wir uns bei allen Eltern bedanken, die unsere jungen Sportlerinnen und Sportler durch ihre Fahrdienste, Anfeuerungen oder Betreuungen unterstützt haben! Auch über die Stadtgrenzen Krefelds hinaus waren unsere Athletinnen und Athleten erfolgreich. Das Badmintonteam der WK III verlor ersatzgeschwächt auf Bezirksebene nur denkbar knapp, das Tennis- und HandballTeam der WK II gewann jeweils die erste Bezirksrunde und scheiterte erst kurz vor dem NRW-Landesfinale. Alle drei Teams hatten zuvor auf Stadtebene den Titel gewonnen. Ein weiteres Highlight waren die vorderen Platzierungen der Turnerinnen auf Regierungsbezirksebene. Die Turnerinnen der WK II wurden Vizemeister des Regierungsbezirks und verpassten damit nur hauchdünn den Einzug ins NRW-Landesfinale. Die Fachschaft Sport

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„Mc Vamp“ am MSM Das Flying Fish Theatre besucht die Jahrgangsstufe 5 Am Freitag, den 8. Juni 2012 besuchte die englischsprachige Theatergruppe „The Flying Fish Theatre“ die 129 Fünftklässler des Maria-Sibylla-Merian Gymnasiums. Gewohnt, deutschlandweit an Schulen in Berlin, Hamburg etc. aufzutreten, freute sich die Theatergruppe mit ihrem Sitz in Krefeld über ihren ersten Besuch an einer Krefelder Schule.

aufgeführten Stück zu erleichtern, wurden verschiedene Kanäle angesprochen. Die Inszenierung dieses Vampiricals lebte von dem Zusammenspiel von Musik und Bewegung. So spielte sich das Stück nicht nur auf der Bühne ab, sondern die zwei Schauspieler füllten die ganze Aula. Sie gingen auf ihr junges Publikum zu und banden es von Zeit zu Zeit in das Stück mit ein. Die Unbefangenheit der Schauspieler übertrug sich sehr bald auf die Schülerinnen und Schüler, welche selbst überrascht waren über ihren Mut und ihr Können. „Ich hätte nie gedacht, dass meine Englischkenntnisse ausreichen um mich mit einem Engländer zu unterhalten.“ verkündete eine Schülerin stolz.

Empfangen wurden die jungen Zuschauer am Eingang zur Aula von der Vampirfrau Furnella. Auch das aufgebaute Bühnenbild mit Kerzenleuchtern, Sarg und Fledermäusen bereitete die Schülerinnen und Schüler auf das Musical „Mc Vamp“ vor. So wunderte sie es nicht als der Vampir Cedric aus seinem Sarg kletterte, um sich seinem Publikum vorzustellen. Im Anschluss an das 60-minütige Stück stellten sich die Schauspieler noch den neugierigen Fragen ihrer „Mc Vamp“ ist das Stück über den Vampir Cedric. Er ist Zuschauer. Ausgerüstet mit den Fragen, welche als Vordas schwarze Schaf der Familie, da er entgegen der allge- bereitung auf die Diskussion im Englischunterricht meinen Erwartungen an einen Vampir, kein Blut mag. erarbeitet worden sind, löcherten die Fünftklässler die Das passt der Familie natürlich überhaupt nicht, zumal Muttersprachler auf Englisch. Alle waren sich am Ende sie erfolgreich eine Blutbank für Vampire leitet. Cedric einig, dass der Besuch des „Flying Fish Theatre“ eine tolvertraut sich seiner Cousine Rosemarie an und beich- le Möglichkeit für junge Englischlerner ist, um für kurze tet ihr, dass er lieber ein „Ice Cream Man“ sein möchte. Zeit in eine englische Welt abzutauchen und vorhandeNach anfänglichen Zweifeln entscheidet sich Rosemarie ne Englischkenntnisse aktiv mit Muttersprachlern unter ihm zu helfen und gemeinsam setzen sie seinen Traum Beweis zu stellen. um. Dr. Nina Nicolai Es ist ein Stück über die eigenartigen Probleme eines liebenswerten Vampirs. Um den Schülerinnen und Schülern den Zugang zu dem in englischer Sprache

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Ausweitung der Berufsorientierung am MSM Arbeitsagentur fördert Angebote zur beruflichen Orientierung Ab sofort gehört auch das Maria-Sibylla-Merian Gymnasium in Krefeld zu den Schulen, die für ihre Schülerinnen und Schüler ein lebendiges Zentrum für Berufswahlfragen eingerichtet haben. Ingo Zielonkowsky, Leiter der Krefelder Arbeitsagentur und unser Schulleiter Heinz Strohe eröffneten im Beisein weiterer Vertreter der Arbeitsagentur, der betreuenden Lehrerinnen, von Elternvertretern und Schülerinnen und Schülern am 1. Februar 2011 das Studien-und Berufsorientierungsbüro – GALERIE B. Die Kosten für das Berufsorientierungsbüro (BOB) übernimmt zur Hälfte die Agentur für Arbeit Krefeld, die andere Hälfte trägt das Schulministerium NRW. Der mit modernen Medien ausgestattete Raum ist Treffpunkt für all diejenigen, die Informationen rund um das Thema Berufswahl und Berufseinstieg Studienorientierung an der Schule: Hier werden u.a. das benötigen. Schulpraktikum betreut, aber auch die Partnerbetriebe Heinz Strohe, der Schulleiter am Maria-Sibylla-Merian wie Air Liquide oder die Sparkasse Krefeld finden hier Gymnasium, beschrieb die Motive, die seine Schule zur ihren Raum. In Zukunft wird die verantwortliche LehBewerbung um diese Maßnahme geführt haben: „Wir rerin Nina Fischer hier das Projekt Uni-Trainees durchmöchten unsere Kolleginnen und Kollegen dabei un- führen. „Wir wollen den Jugendlichen helfen, sich im terstützen, die bisherigen guten Konzepte zur Vorberei- Dschungel der Möglichkeiten zu orientieren“, erläuterte tung der Schülerinnen und Schüler auf den Übergang Ingo Zielonkowsky, das Engagement. „Transparenz im von der Schule in den Beruf oder das Studium weiter Berufswahlprozess und die frühzeitige Beschäftigung auszubauen und zu professionalisieren. Hier sollen alle mit der Frage, wohin der berufliche Weg führen soll, bisherigen Maßnahmen gebündelt und koordiniert wer- verhindern, dass später das Studium oder die Ausbilden. Wir wollen einen wichtigen Beitrag zur Verbesse- dung abgebrochen werden“, so Zielonkowsky weiter. rung der Ausbildungsreife unserer Jugendlichen leisten. Das Berufsorientierungsbüro ist Teil des landesweiten In Zukunft wird die GALERIE B. an der Schule an Gemeinschaftsprojektes der Bundesagentur für Arbeit möglichst vielen Tagen verlässlich geöffnet sein. Hierbei mit dem Schulministerium „Zukunft fördern – vertiefte werden uns Berufsberater der Agentur für Arbeit Kre- Berufsorientierung gestalten.“ feld, die Eltern unserer Schülerinnen und Schüler mit ihrer Arbeit unterstützen.“ In Zukunft nutzen die Schü- Der Raum war bereits Anfang Dezember zum Tag der lerinnen und Schüler des Maria-Sibylla-Merian Gym- offenen Tür geöffnet. Nachdem kurz nach den Sommernasiums ihr Büro um Bewerbungen zu formulieren, im ferien die Zusage erfolgte, wurde in kürzester Zeit ein Internet nach Praktikums-, Ausbildungsplätzen und Raum, die frühere Schulgalerie, gefunden und durch die Studienfächern zu recherchieren und sich mithilfe einer zuständige Projektleiterin Birgitta Trapp eingerichtet. wachsenden Materialsammlung über verschiedene Be- Heute findet die offizielle Eröffnung mit Vertretern der rufe zu informieren. Hierfür wurden 2 Laptops und ein Schule und der Arbeitsagentur statt. Im Jahr 2011 proDrucker angeschafft. Gleichzeitig dient die GALERIE fitierten insgesamt rund 1.200 nordrhein-westfälische B. als Ort für Beratungsgespräche mit Beratungsfach- Schulen von „Zukunft fördern“. Insgesamt können seit kräften der Agentur für Arbeit in Krefeld und als Zent- 2008 rund 500.000 Jugendliche mit den verschiedenen rale zur Koordinierung der Maßnahmen der Berufs-und Förderangeboten ihre Stärken ausloten und erproben, welche Berufe ihnen Spaß machen könnten. Zukunft

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fördern“ bietet den Schulen insgesamt zehn verschiedene Module zur Berufsorientierung an, darunter mehrtägige Berufsorientierungscamps, Kompetenzfeststellungsverfahren, Sprachkurse für junge Menschen mit Zuwanderungsgeschichte zum Schwerpunktthema „Berufswahl“ oder die Einrichtung von Berufsorientierungsbüros. Ziel der Angebote ist, dass Jugendliche ihre eigenen Fä-

higkeiten erkennen, stärken und in Ausbildungs- oder Studienwünschen konkretisieren. Die Regionaldirektion der Bundesagentur stellte für das Jahr 2011 den NRWSchulen Fördermittel in Höhe von mehr als sechs Millionen Euro bereit. Weitere Informationen unter www. zukunft-fördern.nrw.de B. Trapp

Deutsche SchülerAkademie Sommerferien mal anders Dass 16 Tage an der Deutschen SchülerAkademie viel Spaß machen und weit mehr als nur Lernen bedeuten, durfte ich die letzten Sommerferien im kleinen Landschulheim Grovesmühle in Sachsen-Anhalt erfahren. Da das Internatsgelände isoliert und abgeschirmt von jeglicher Zivilisation liegt, bildete sich bereits nach wenigen Tagen eine Art Parallelgesellschaft im Internat. Zusammen mit 90 anderen Schülerinnen und Schülern aus ganz Deutschland war es ganz normal, in den Ferien morgens um 7 Uhr aufzustehen und sich nach dem Frühstück und einem Treffen im Plenum seinem anspruchsvollen Kurs und anschließend außerunterrichtlichen Aktivitäten zu widmen.

Fragen und Antworten aus Philosophie, Ökonomie und den Sozialwissenschaften“ oder „Wahrscheinlichkeiten als Sprache“. Ich hatte mir das Thema „Embodiment/Verkörperlichung der Imitation“ als Teilbereich der Psychologie ausgesucht. Dabei ging es unter anderem um die Frage, „inwiefern die Verknüpfung von Wahrnehmung der Bewegung anderer und der Produktion eigener Bewegungen eine Grundlage für Sprache und Empathie ist“. Teil des Kurses war es außerdem, ein psychologisches bzw. psycholinguistisches Experiment durchzuführen. Im Fokus stand auch eine Einführung in das wissenschaftliche

Die Deutsche SchülerAkademie hat es sich als Ziel gesetzt, eine intellektuelle und soziale Herausforderung für motivierte und leistungsfähige Schülerinnen und Schüler zu bieten. Sie regt das interdisziplinäre Denken und Arbeiten an und unterstützt den Austausch von Gleichaltrigen, die Interessen in unterschiedlichsten Bereichen besitzen. Um neue Denkansätze zu schaffen, wurden an der Akademie Kurse mit z.T. sehr speziellen Themen angeboten, wie z.B. „Warum Krieg? – Seite 47


Arbeiten, das es so in der Schule nicht gibt und deshalb ten. Generell hatte erstellten alle 15 Kursmitglieder zusammen eine Doku- man als Teilnehmer mentation, die in absehbarer Zeit veröffentlicht wird. alle Freiheiten und musste nur zum An der Akademie ging es jedoch nicht nur darum, The- Kurs erscheinen. men zu erarbeiten, die über den Schulstoff hinausgehen, Das breite Angebot sondern genauso um diverse Freizeitmöglichkeiten. Na- an kursübergreitürlich konnte man Fußball, Volleyball, Tischtennis und fenden Aktivitäten viele weitere Sportarten ausüben, ein weiterer Schwer- führte aber dazu, punkt der Akademie lag aber auf der Musik. Da es die dass man den ganVorgabe gab, in der kurzen Zeit zwei Konzerte zu ver- zen Tag sehr beanstalten, wurden unmittelbar ein Chor, eine Big Band, schäftigt war. verschiedene Ensembles und vieles mehr gebildet. Nach einigen Proben stand dann auch mein Auftritt mit einer Ein angenehmer spontan gegründeten Band, in der ich die Gitarre spiel- Nebeneffekt der te. In so kurzer Zeit zwei Auftritte auf die Beine zu stel- Teilnahme an der len, verlangt viel Disziplin und Ehrgeiz und auch sonst Akademie ist die waren die Teilnehmer sehr motiviert und initiativ. Die Aufnahme in den Teilnehmer hatten immer außerhalb der Kurszeiten die Club der Ehemaligen, der ein attraktives Netzwerk bietet Gelegenheit, z.T. außergewöhnliche Aktivitäten selbst zu und ein baldiges Nachtreffen mit einem Teil der Gruppe organisieren und so entstanden z.B. ein Planspiel „Euro- ist auch schon geplant. päische Wirtschaft“, Poetry-Slams, Debatten oder Didgeridoo-Unterricht. Dies führte dazu, dass man selten vor Ich persönlich kann die Teilnahme an der Deutschen 1.30 Uhr nachts schlafen ging und die durchschnittliche SchülerAkademie nur empfehlen, da es mir sehr viel Schlafdauer von weniger als 6 Stunden pro Nacht wur- Spaß bereitet hat, so viele motivierte und weltoffene Jude gegen Ende der Akademie auch anstrengend. Dazu gendliche kennenzulernen. Wer die Möglichkeit erhält, trugen auch die am Wochenende stattfindenden Partys daran teilzunehmen, sollte sie auf jeden Fall wahrnehbei, die eine willkommene Alternative zum manchmal men, denn bereuen wird es garantiert niemand. doch stressigen, aber aufregenden Akademie-Alltag boJulian Teichgräber, Q2

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Nilges & Jansen

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... DEIN FÜHRERSCHEIN. g in Ausbildun en! s s a l K n e l l a FAHRSCHULE NILGES & JANSEN MIT „BESTPREIS-GARANTIE“ Sollten Sie bei einer anderen Fahrschule in Krefeld-Fischeln oder Königshof bei vergleichbarer Leistung nachweislich* – vor Vertragsabschluss – ein günstigeres Angebot (für Grundbetrag, Fahrstunden, Sonderfahrten, Vorstellung zur Prüfung – Theorie/Praxis) finden,  so erhalten Sie bei uns den identischen Preis und als Dankeschön zusätzlich 10% EXTRARABATT auf den Grundbetrag. Gilt auch für Werbe- und Rabattaktionen sowie Internet Preise. *Als Nachweis dient: Flyer, handschriftliche Zettel mit Stempel der Fahrschule, Internet Ausdrucke, Werbeanzeigen. Dieses Angebot ist gültig bis zum 31.12.2012.

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10 Jahre LEMUN Teilnahme am Model United Nations des Stedelijk Gymnasium Leiden Wer hätte vor 10 Jahren gedacht,

untergebracht werden, die Teilnehmer aus vielen anderen europäischen (und z.T. außereuropäischen) Staaten, • dass die erste Teilnahme 2003 eine 10-jährige Er- mit denen sich interessante Gespräche ergeben, ….. folgsgeschichte einläuten würde? Viele Schülerinnen und Schüler, die mitgefahren sind, • dass aus der unscheinbaren Einladung, die mir vor waren ebenso beeindruckt. Darüber hinaus haben sie 10 Jahren auf den Tisch flatterte, eine feste Einrich- Einblick erhalten in die Komplexität politischer, wirttung erwachsen würde? schaftlicher, sozialer und ökologischer Fragestellungen, konnten ihre Fähigkeiten in der Fremdsprache Englisch Auch nach vielen Debatten aktueller politischer issues, im internationalen Rahmen anhand eben diese ThemenVerhandlungen am International Criminal Court und stellungen beweisen und die Regeln des formal debating Sitzungen der general assembly fasziniert mich die Vererfahren. anstaltung immer noch: Es hat mich besonders gefreut, dass einige von ihnen Die Lockerheit unserer holländischen Gastgeber, die MUNs an den Universitäten weiter treu geblieben sind Freundlichkeit, mit der wir empfangen werden, die und der eine oder andere sogar entscheidende Impulse Professionalität der Schüler und das umfangreiche Wisfür die Studien- und Berufswahl von der Fahrt nach Leisen, mit der sie eine große dreitägige Konferenz mit z.T. den erhalten hat. über 400 Teilnehmern inhaltlich vorbereiten und leiten, die Selbstverständlichkeit, mit der sie ebenfalls Verpfle- Helga Wienand gung, Unterbringung und Rahmenprogramm organisieren, die Gastfreundlichkeit der Familien, in denen wir

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Studium oder Ausbildung? beides!« h c o d ie S n e h c a »M turienten entscheiden r gestern. Clevere Abi „Entweder – oder“ wa plus Ausbildung im g: Hochschulstudium sich für den dualen We dabei sogar wählen: Sie FOM Hochschule können Unternehmen. An der odelle an der FOM Die dualen Studienm ntags „klassische“ endes Modell: woche leit beg Ausbildungs Studium abends en inkl. Berufsschule plus Ausbildung im Unternehm oder und am Wochenende im Unternehmen ndes Modell: Ausbildung iere egr sint ung bild Aus ntagen tagsüber che Wo plus Studium an zwei an drei Tagen pro Woche aftsassistenten“ tsch Wir n nale atio zum „Intern und Zusatzqualifikation saufenthalt. mit optionalem Ausland Hochschulabschluss Entscheidung mit einem In beiden Fällen wird Ihre , oder?! ver iserfahrung belohnt. Cle und jeder Menge Prax hsch it an einem von 24 FOM-Hoc Ihrer Nähe und bundeswe Übrigens: Studieren Sie in Studienort variieren. nach je kann t gebo ienan studienzentren. Das Stud

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Steuerrecht .) in Bachelor of Science (B.Sc Automatisierungstechnik*** Wirtschaftsinformatik (B.Eng.) in Bachelor of Engineering Elektrotechnik** Maschinenbau** Mechatronik**

in Bachelor of Laws (LL.B.) Wirtschaftsrecht

(Kooperation mit der *FH Köln, chschule Mannheim) **Hochschule Bochum, ***Ho

/ FOMHochschule

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Cannes 2012 Jahrgangsstufenfahrt an die Côte d‘Azur Endlich ging es los! Donnerstagabend 27.09.2012 um 22 Uhr: Auf nach Cannes, an die Côte d’Azur. Vor uns lag eine 17-stündige Busfahrt. Alle freuten sich auf das Meer, die Sonne und den Strand. Jeder hatte gute Laune und war voller Vorfreude auf eine tolle Woche im Süden Frankreichs. Als wir ankamen, begrüßte uns die Sonne und der Blick aufs Meer entschädigte für die lange Anfahrt. Unser erster Weg war in den Supermarkt, um uns Verpflegung für die anstehende Woche zu besorgen. In der Hotelanlage angekommen, bezogen wir erst mal die Zimmer, erkundeten die Anlage bzw. die Umgebung und ruhten uns aus, denn alle waren müde und erschöpft von der Fahrt. Am nächsten Tag ging es zu Fuß zur ersten Erkundung von Cannes, bei welchem wir das Musée de la Castre besuchten. Es lag auf einem Berg oberhalb der Stadt und besitzt am Ende einen Aussichtsturm, von dem man einen tollen Ausblick über die ganze Stadt hatte. Das Programm sah es vor, morgens zuerst gemeinsame Besuche

von Museen o.ä. zu tätigen und danach die selbstständige Erkundung der jeweiligen Stadt oder des Ortes in Gruppen. Mit überwiegend guter Laune aufgrund des wunderbaren Wetters (außer seltenen Regengüssen) besuchten und erkundeten wir die Städte der Côte d’Azur. Sonntag ging es mit dem Bus nach Antibes, wo wir das Musée Picasso im Château Grimaldi besuchten. Es war eine niedliche, kleine Hafenstadt mit noch stehender Stadtmauer und dem Port Vauban, Europas größtem Yachthafen. Die Schiffe und Yachten waren für uns natürlich besonders sehenswert und interessant. Fast jede Stadt an der Côte d’Azur, die am Meer liegt, hat einen Yachthafen, aber der von Antibes war besonders schön. Verwöhnt vom guten Wetter ging es Montagmorgen mit Sonnenbrille auf der Nase und kurzer Kleidung nach Monaco, wobei das Wetterglück uns leider verließ, denn es regnete in Strömen, als wir ankamen. Pitschnass betraten wir das Musée Océanographique. Dieses barg ein

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riesiges Aquarium mit nachgestellten Korallenriffen und verschiedensten Fischarten in sich. Von Expeditionen der Seefahrer mitgebrachte Forschungs oder auch Erinnerungstücke sind dort ausgestellt. Aber auch nachgestellte Walskelette sind dort zu finden. Es ist nicht nur Museum, sondern auch Institut für Meereskunde. Danach ging es weiter zum Palais Princier, immer noch mit aufgespannten Regenschirmen. Daraufhin ging es zum Casino, von wo wir dann eigenständig die Innenstadt begutachten durften.

Der Schwerpunkt lag in der Kunst der Côte, also fuhren wir am letzten Tag nach Nizza ebenfalls in ein Museum, das MAMAC (Musée d‘Art Moderne et d‘Art Contemporain). Dort sind Werke der modernen Kunst ab den 1960er Jahren ausgestellt. Anschließend durften wir den letzten Tag bei angenehmen 25° C am Strand von Nizza verbringen. Abends trafen wir uns meistens am Strand um gemeinsam zu lachen, beisammen zu sitzen, am Strand lang zu spazieren, zu quatschen und vielleicht noch für ein paar andere Dinge …

Am Tag darauf fuhren wir zu Fondation Maeght in St. Paul de Vence, einem Privatmuseum mit Skulpturgarten für moderne Kunst. Das Wetter spielte wieder mit und gönnte uns einen schönen Tag in den kleinen, verwinkelten Gassen der Stadt. Danach fuhren wir nach Grasse, zu Fragonard, der größten Parfumfabrik Frankreichs. Wir bekamen einen Rundgang durch die Fabrik und erfuhren, wie die Herstellung von Parfum funktioniert. Am Ende gelangten wir zum Verkaufshop, in dem wir viele Düfte riechen und ausprobieren konnten. Selbstverständlich lockten die Angebote der tollen Seifen und Parfums.

Die Gemeinschaft und das Zusammensein brachten gute Laune und tolle Stimmung mit sich. Die Abende und Nachmittage waren lustig und von einer guten Atmosphäre geprägt. Alles in allem: Es war eine SuperAbschlussfahrt!!!

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Ein Dank an die Lehrer, die uns ertragen mussten: Herr Possekel, Frau Lehmann, Frau Moldering und Frau Lindhorst. Und natürlich auch an die coolsten Busfahrer überhaupt : Lars, Lothar und Josef ! Alexandra Neudeck


Unser Ausflug nach Haus Lange / Haus Esters Die Klasse 5D unterwegs Uns fiel auf, dass er sehr Da wir, die Klasse 5d, viel mit Acrylglas und beim Rusalka-WettbePU-Schaum gearbeitet werb im letzten Jahr den hat. Seine Arbeiten stellSonderpreis der Kunstten viele Dinge aus der museen gewonnen hatNatur dar. So gab es eine ten, machten wir am Art weiße Wurzel, die an Mittwoch (20.6.2012) der Decke hing. Dazu einen Ausflug ins Musesollten wir dann den pasum Haus Lange/Haus senden Baum malen. Es Esters. Dort durften wir war sehr interessant, diezunächst in dem „Garses Museum zu besuchen. ten“, der eigentlich die Größe eines Parks hatte, Am folgenden Tag kam spielen. Dann gingen wir Herr Janzen ins MSMin das Gebäude, das im Bauhaus-Stil gebaut war. Herrn Janzen, der Museum- Gymnasium zu einem Workshop, der auch zum Gewinn spädagoge, führte uns durch die Ausstellung. Im Muse- gehörte. Dabei bauten wir eigene Kunstobjekte im Stile um hatte der Künstler Martin Schwenk seine Objekte Martin Schwenks nach. aufgebaut. Von Felix Bommers u.a.

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Berlinfahrt 2012 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 9 in der Hauptstadt Am Montag, den 31. Januar 2012 trafen wir uns um 9.00 Uhr am Krefelder Hauptbahnhof. Frau Nowacki und Frau Scheele warteten bereits in der Eingangshalle. Nachdem wir um kurz vor zehn in den Zug gestiegen waren, genossen wir die ca. sechsstündige Zugfahrt voller Vorfreude und erreichten schließlich die Hauptstadt Berlin. Im Vergleich zu der 12-stündigen Busfahrt der Skifahrer war unsere Zugfahrt wesentlich angenehmer.

hätten wir uns alle gerne auf dem einstündigen Fußweg zum Paul-Löbe-Haus mitgenommen, da es draußen verdammt kalt war. Frau Nowacki und Frau Scheele übernahmen die Rolle der Stadtführer und zeigten uns die Arkaden, den Potsdamer Platz mit Teilen der Mauer, das Holocaust-Denkmal sowie das Brandenburger Tor und den Brandenburger Platz. Am Brandenburger Platz wurde ein Teil von uns zu einer Fernsehsendung in den Sender „NTV“ eingeladen, welche nach der Besichtigung im Reichstag beginnen sollte. Unser Mittagessen nahmen wir in der Cafeteria im Paul-Löbe-Haus ein und wurden im Anschluss in den Bundestag geführt, wo wir zuerst den Plenarsaal besichtigten und später zu einem Gespräch mit Bernd Scheelen verabredet waren. Er zeigte uns den Reichstag und die Kuppel. Der Ausblick von dort war gigantisch und man hatte das Gefühl ganz Berlin sehen zu können. Wir hatten Glück, dass an diesem Tag die Sonne schien, sonst wär uns ein toller Ausblick entgangen.

In der Jugendherberge angekommen, freuten wir uns alle auf unsere warmen Zimmer, da in Berlin die Temperatur oft im zweistelligen Minusbereich lag. Trotzdem blieben wir nicht lange dort, sondern erkundeten die Umgebung. Gestärkt von einem leckeren Abendessen in der Mensa der Jugendherberge brachen wir gegen 19.00 Uhr auf und fuhren mit der Linie 100 durch das abendliche Berlin. Wir waren alle beeindruckt von der tollen Atmosphäre der Stadt. Schließlich ging es zurück in die Jugendherberge, wo wir zuerst noch über unsere Eindrücke quatschten, später todmüde in unsere Betten fielen und einschliefen. Der Dienstag begann mit Nach der Besichtigung trafen wir uns alle vor dem einem leckeren Frühstück und warmem Kakao. Diesen Reichstag, wo ein Teil seine „Fernsehkarriere“ startete,

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der andere Teil lieber shoppen gehen wollte. Während sich bei den einen der anfängliche Enthusiasmus schnell in Langeweile verwandelte, da der erhoffte Hollywooderfolg ausblieb und sich die Sendung als politische Talkshow entpuppte, genoss der andere Teil die lehrerfreie Zeit beim Shoppen in den Berliner Arkaden. Um 20 Uhr waren alle wieder beisammen in der Jugendherberge und tauschten sich über die Ereignisse aus.

Die Zuschauer in den vorderen Reihen wurden nicht nur mit Farbe bespritzt, sondern auch mit Marshmallows abgeworfen. Die Show der drei Schauspieler war grandios: Sie kletterten über unsere Sitze, baten mehrere Zuschauer auf die Bühne und begeisterten uns mit tollen musikalischen Einlagen. Den Großteil der restlichen N a c h t schliefen wir nicht, da wir noch viel über die Show sprachen.

Auf den Mittwoch hatten wir uns alle besonders gefreut, da wir am Abend die Vorstellung der Blue-Man-Group sehen würden. Der Tag begann jedoch mit einem Ausflug in das Stasigefängnis Hohenschönhausen. Zum Einstieg sahen wir einen Film über die Geschichte des Gefängnisses. Anschließend zeigte uns ein ehemaliger Häftling das Gebäude und erzählte aus eigenen Erfahrungen über den Alltag und das Leben im Gefängnis.

Am Donnerstag freuten wir uns schon alle auf die Begegnung mit Prominenten und bekannten Persönlichkeiten. Direkt nach dem Frühstück machten wir uns auf den Weg zu Madame Tussauds Berlin. Wir ließen uns mit Angela Merkel, Barack Obama, Albert Einstein, Brad Pitt, Matthias Schweighöfer, Angelina Jolie und vielen anderen fotografieren. Der Besuch in Madame Tussauds war jeden Cent wert, da es ein tolles Gefühl war neben den lebensechten Figuren zu stehen. Im Anschluss an den Besuch fuhren wir mit dem Bus zum Kurfürstendamm, um unser Geld auszugeben. Wir waren im KaDeWe, aßen eine echte Berliner Currywurst und kauften uns ein Hardrock-Café-T-Shirt von Berlin und vieles mehr. Die Jugendherberge erreichten wir zwar mit weniger Geld als am Morgen, aber dafür mit gefüllten Tüten. Den letzten Abend der coolsten Klassenfahrt überhaupt verbrachten wir gemeinsam in der Jugendherberge und feierten.

Als wir zum Alexanderplatz zurückkehrt waren, teilte sich die Gruppe wieder in zwei Hälften. Die eine Gruppe wollte auf den Fernsehturm fahren und Berlin zum wiederholten Male von oben betrachten, die andere Gruppe machte sich direkt auf den Weg ins Alexa und die umliegenden Geschäfte. Als wir das Alexa betraten, waren wir begeistert, wie groß das Kaufhaus doch ist und wie viele Geschäfte es dort gibt. Nach zwei bis drei Stunden shoppen verließen wir das Gebäude und suchten einen Ampelmann-Shop auf, um Mitbringsel für Freunde und Als wir früh am Freitagmorgen aufwachten und aus dem Familie zu kaufen. Fenster schauten, war Berlin weiß. Über Nacht hatte es geschneit. Nach dem Frühstück in der Jugendherberge Abends packten wir unsere neuen Klamotten aus und machten wir uns auf den Weg zum Bahnhof und fuhren machten uns für die Vorstellung der Blue-Man-Group zurück nach Krefeld. Die Zeit in Berlin war wunderzurecht. Im Theater angekommen, saßen wir in den ers- schön und wird uns allen unvergesslich bleiben. ten Reihen und mussten Plastikponchos anziehen. Erst während der Show verstanden wir den Grund dafür: Lara Fischer und Lea Sprinke Seite 57


Venezia, Venezia! Die Jahrgangsstufe 13 in Venedig „Nie war ich in einer Stadt, die mir ein so machtvolles boot). Ein erster Eindruck von etwas Unvorstellbarem. Gefühl von Freiheit vermittelt hätte wie Venedig.“ (Peggy Mit regem Verkehr auf dem Canal Grande, erleuchtet die Wasserstadt mit prächtig verzierten von Touristen Guggenheim) überfüllten Gondeln und neben den vereinzelt hupenRegen, graue Wolken, Kälte ...Adieu! Wenngleich der den Booten, ist trotz des Verkehrs der Geräuschpegel Wetterbericht dies voraussagt, so kommt die Sonne mit niedrig. Selbst beim kurzen Pausieren auf festen Boden unserer Ankunft! spürt man das Schwanken des Wassers und eine frische Meeresbrise in der Nase. Schließlich in einem kleinen Zunächst nach stressigem Hinflug aufgrund einer riesiGässchen angelangt, wird der Hunger mit leckerem itagen Warteschlange beim Check-in und unfreundlichen lienischen Essen und für den ein oder anderen mit typiMitarbeitern vom Fluganbieter, eine Einstimmung auf schen Fischgerichten gestillt, dabei darf natürlich auch die Entspannung pur, einer Stadt auf Wasser .Mit dem nicht das passende Getränk fehlen, der Vino! Boot zum Hotel schwindet nach und nach das Gefühl von festem Boden unter den Füßen, was den ganzen Nach dem ersten langen Tag und trotz des dank Mücken Aufenthalt anhält. und ungemütlichen Klappbetten nicht allzu angenehmen Schlafs können wir es kaum erwarten, weitere Tage Nach kurzem Gepäckabladen geht es also los und zwar die Stadt mit ihren wunderschönen Kirchen und andemit dem neuen Transportmittel, dem Vaporetto (Busren Monumenten zu erkunden. Natürlich zu Anfang der

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von Tauben in Anspruch genommene Markusplatz, wo am Café Florian ein Streichquartett die Atmosphäre unterstreicht. Doch abgesehen vom Stadtinneren ein Blick auf die wunderschönen Inseln der Lagune: Zunächst il cimitero (Friedhof ) auf San Michele. Abgesehen von den zahlreichen Tigermücken bloß von elf Mönchen bewohnt und neben vielen Gräbern Einheimischer findet man auch einige berühmte Künstler wie Strawinsky, Troust und Brodsky wieder. Nach einem kurzen Stopp auf Murano wird die kunterbunte Insel Burano angesteuert. Die Häuser erhellen die Insel mit knalligem Rot, Türkis, Kobaltblau und vielen weiteren Farben. Leckereien gibt es ebenfalls beim Bäcker nebenan, der einen bereits von außen mit einem herrlichem Duft anlockt.

Auch wenn vor allem die moderne Kunst nicht von allen so begeistert empfangen wird, so gibt es eindeutig hier und da für jedermann etwas, das ihn begeistert, ob ein Picasso oder eine „verrückte“ Skulptur. Doch abgesehen von dem Programm gibt es für jeden doch reichlich Freizeit um mal auf eigene Faust die wunderschöne Stadt zu erkunden und ein Plätzchen zu entdecken, an welchem man einfach einen Moment lang die Wahrnehmungen ausklingen und die Atmosphäre auf sich wirken lassen kann. Wenngleich also die Wasserstadt und vor allem das gängige Transportmittel den ein oder anderen ein wenig seekrank macht, so begeistert doch jeden die einzigartige Stimmung, die einem stets in Erinnerung bleiben wird und man muss sich wohl erst wieder daran gewöhnen, mit dem lauten, gefährlichen Straßenverkehr zu Hause zurechtzukommen.

Nach der Inseltour also ein „Tässchen Milch“ und dann geht es wieder gestärkt weiter. Neben den vielen histo- „Alle Städte sind gleich nur Venedig ist anders“ (Friedrich rischen Kunstwerken in der Galleria dell’Accademia er- Torberg) haschten wir ebenfalls einen Blick auf zeitgenössische Romina Willer und Louisa Kron Kunst beim Besuch der Guggenheim Sammlung im Palazzo Venier dei Leoni. Dieser diente zu Lebzeiten Peggy Guggenheims nicht nur wie heutzutage auch als Museum, sondern ebenfalls als ihr persönlicher Wohnsitz. Seite 59


Abenteuer Schottland Es sollte ein Abenteuer werden, auf das wir uns einließen, als wir als Zielort unserer Studienfahrt in der Q2 ‚Großbritannien‘ wählten - und ein Abenteuer wurde es. Schottland, genauer gesagt die Hauptstadt Edinburgh, war letztendlich unser Ziel, doch die Reise fing schon abenteuerlich an. Die Busfahrt bis Amsterdam verlief reibungslos, dann kam die Fährfahrt über Nacht hinüber nach Newcastle, England. Angeblich merke man auf so einer großen Fähre überhaupt keine Bewegung, hatten wir im Vorhinein oft genug gehört. Das bewahrheitete sich leider nicht. Groß war unsere Fähre, keine Frage, trotzdem schlingerte sie auf dem offenen, stark aufgewühlten Meer die ganze Nacht über heftig. Doch zusammen lachen und quatschen hilft gegen Übelkeit und so behielten wir die Nerven, auch als sich das VonBord-Gehen wegen der Passkontrolle über eine Stunde verzögerte.

war die Hälfte unserer Zimmern noch nicht bezugsfertig, was zu einem Gepäckstau in den übrigen Zimmern führte. Auch unser Abendessen, auf das wir sehnsüchtig gewartet hatten, gab es nicht. Angeblich wusste man nicht, dass zu unserer Buchung auch Abendessen gehörte. Dass wir an diesem Abend doch noch etwas zu essen bekamen, war nur dem energischen Verhandeln unserer Lehrer Frau Vetter, Frau Schüßler und Herrn Müller, zu verdanken.

Der Stadtrundgang an diesem ersten Tag verschaffte uns einen guten Überblick über die beiden Stadtteile Old Town und New Town, die beide ihre ganz eigenen architektonischen Merkmale haben. Auch stolperten wir direkt über die erste schottische Eigenart: das Überqueren der Straßen, wenn die Fußgängerampel eindeutig rot anzeigt. Ob die Regel einfach umgekehrt zu unserer lautet - was denkbar wäre in einem Land, in dem man auch auf der falschen Seite fährt - konnten wir leider nicht überprüfen, denn wenn die Ampel auf Grün umsprang, Wieder im Bus fuhren wir durch eine schöne englische standen dort nur noch Touristen, aber keine EinheimiLandschaft, über die Grenze nach Schottland und an schen mehr. der Küste entlang bis Edinburgh. Dort befand sich unser Hostel, sehr zentral direkt in der Stadtmitte gelegen, Zu der Stadt an sich ist noch zu sagen, dass sie nicht nur so dass man alles gut zu Fuß erreichen konnte. Hier ging die Stadt von Harry Potter und Sherlock Holmes und die Belastungsprobe direkt weiter. Obwohl wir zwei von sieben Bergen umgeben ist, sondern auch selbst aus Stunden verspätet und telefonisch angemeldet kamen, vielen Steigungen und Treppen besteht.

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Die Stadtrundfahrt am nächsten Tag verschonte uns dann erst einmal vor weiteren Fitnessprogrammen und machte uns mit dem schottischen Akzent bekannt, was uns auch bei dem Verständnis der Führung durch das Edinburgh Castle sehr entgegen kam, wo die Sprechgeschwindigkeit außerordentlich schnell war. Die Führung war gut erzählt und lehrreich. So lernten wir unter anderem, dass die Antwort auf Fragen des Fremdenführers doch nicht immer „Richard“ lautete, auch wenn es von diesem acht in der schottischen Geschichte gegeben hatte. Abends folgte das kulturelle Programm, wobei Phantom der Oper, eine Gruselführung und zwei Kinofilme zur Auswahl standen.

für andere Sachen auszugeben. Der Versuch zusammen den letzten Abend in einem Pub zu verbringen, scheiterte daran, dass nicht alle aus der Gruppe volljährig waren, was in Schottland sehr genau kontrolliert wird.

Vor unserer Abfahrt Donnerstagmittag stand dann noch die zweite Bergbesteigung bevor. Arthur’s Seat und damit ein wundervoller Ausblick über die ganze Stadt war unser Ziel. Und diesmal spielte auch das Wetter mit. Bis auf Dienstag hatten wir jeden Tag Sonne und blauen Himmel, für Schottland schon fast untypisch. Die Wege, die zur Bergspitze führten, waren auf jeden Fall ziemlich trocken und für diejenigen, die nicht unter Höhenangst leiden, eine angenehmere Erfahrung als die Dienstag war dann die Sternstunde unseres Abenteu- von Dienstag. ers: Der Ausflug in die Highlands stand auf dem Plan. Wer durch die frühe Abfahrtszeit (sieben Uhr morgens) Und dann hieß es auch schon Abschied nehmen, zurück noch müde war, wurde bei der Aussicht, auf das, was uns nach Newcastle mit dem Bus, mit dem Bus auf die Fähbevorstand, schlagartig wach. Bei strömenden Regen re, wo die Überfahrt sich erneut äußerst heftig ausnahm, kletterten wir den steilen Berg Ben A’An hoch, wobei und von Amsterdam zurück nach Krefeld im strömenetwa die Hälfte der Gruppe nach 2/3 der Strecke wegen den Regen, wo wir uns vor allem auf unsere Duschen Unpassierbarkeit der Wege umkehrte. Diejenigen, die und unser Bett freuten, sowie warmes Essen. durchhielten, wurden mit einem wunderbaren Ausblick Obwohl unsere Gruppe stark zusammen gewürfelt war auf die Highlands belohnt und sogar der Regen hörte und immerhin 50 Mann umfasste, so war doch die Stimfür einige Zeit auf. mung die ganze Zeit über hinweg ausnehmend gut geNass und dreckig nach mehreren Stürzen, erreichten wir wesen und sorgte dafür, dass das Abenteuer Schottland Alicia Jordan dann nach der Klettertour gegen Mittag Glasgow. Kurz ein voller Erfolg wurde. vor der Stadtmitte platzte an unserem Bus auch noch ein Reifen, weshalb wir die letzten drei Kilometer zu Fuß zurück legten. In Glasgow selbst beschränkten wir daher die Stadtbesichtigung auf die warmen und trockenen Einkaufszentren. Mittwochvormittag ging es dann in verschiedene, sehr gut ausgerüstete und interessante Museen, der Nachmittag war dann frei, was allen ausreichend Gelegenheit gab zu shoppen, Souvenirs zu kaufen und ihr letztes Geld

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Ausgerechnet Indien Laurenz Schrickel berichtet von seinem Austauschjahr Im „Studenthouse“ kamen Schüler aus ganz Europa zusammen, wobei die meisten, zumindest in diesem Schuljahr aus Deutschland kamen. Wir mussten uns ein Vierbettzimmer teilen, hatten zwar eine westliche Toilette, aber unsere Dusche bestand aus einem Wassereimer, einer Schöpfkelle und einem Wasserhahn. Bei Bedarf gab es im Haus auch 2 Hähne mit warmem Wasser. Es gab leider keine Heizung, allerdings bekamen wir alte, benutzte Decken und einen Heizlüfter. Allerdings reichten diese Maßnahmen in den kalten indischen Winternächten (Temperatur Dez.-Febr. ca. 5° C) nicht aus. Betreut wurden wir von Sangeeta, unserer „Caretakerin“, ihrer Stellvertreterin sowie drei Köchinnen, die allerdings Ein Schuljahr in Indien: 10 Monate verbrachte ich als kein Englisch sprachen. An sechs Tagen pro Woche war Exchange Student in Jaipur, einer Stadt im Nordwesten das Essen vegetarisch und wurde auf einer Art DachterIndiens mit ca. 3 Mio. Einwohnern im Bundesstaat Ra- rasse des Hauses gekocht und eingenommen. jasthan. Dieser Teil Indiens ist kulturell besonders reich Nach dem Frühstück um 6.30 Uhr wurden wir in unseund vielseitig. Weltbekannte Sehenswürdigkeiten, wie ren Schuluniformen (meine bestand aus einem Poloshirt das Taj Mahal und Hawa Mahal, der Palast der Winde, und Jeans) von einem Schulbus zu den verschiedenen befinden sich in Rajasthan. Schulen gebracht. Der Unterricht dauerte von 8.00 Uhr Anders als in den klassischen Austauschländern wohnten bis 13.30 Uhr Das indische Schulsystem ist, zumindest wir in einem „Studenthouse“, einer Art Jugendherber- auf den Privatschulen, so organisiert, dass man die Mögge, und nicht bei lokalen Familien. In den vergangenen lichkeit hat, einen von drei „branches“ zu wählen: ComJahren hatte sich herausgestellt, dass die kulturellen Un- merce, Science und Humanities - egal was man wählt, terschiede und Lebensbedingungen in der Regel doch man hat nur fünf Fächer. Der Unterricht ist deutlich näzu groß sind. Jede zweite Woche hatten wir allerdings her an den späteren Berufen orientiert als in den deutdie Möglichkeit, das Wochenende bei einer Gastfamilie schen Schulen. So lernt man in Commerce z.B. Buchzu verbringen. Diese Gastfamilien waren zweifelsohne haltung und die Grundlagen der Betriebswirtschaft, aber eine spannende, wenn auch anstrengende Erfahrung, da auch Mathe und Englisch. Die Klassen sind mit etwa indische Familien oft überfürsorglich sind und man im 40-50 Schüiern deutlich größer als hier. Der Unterricht Mittelpunkt der jeweiligen, und oft sehr großen, Familie findet ausschließlich als Frontalunterricht statt. steht, und das kann manchmal sehr anstrengend sein.

Ansonsten gab es eine Menge an Aktivitäten, z.B. Kochkurse, Joga oder Hindiunterricht. Alle zwei Wochen sind wir in die Slums oder Waisenhäuser gefahren und haben mit den Kindern Fußball gespielt, gemalt oder ihnen Fertigkeiten beigebracht. Einmal durften wir uns sogar die Slumhütten von innen anschauen, da sich ein paar der dort lebenden Erwachsenen bereit erklärt hatten, uns intensiver durch den Slum zu führen.

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Die Ausstattung der Schulen variiert stark. Das Spektrum beginnt bei Gebäuden mit sehr schlechtem Zustand bis hin zu palastähnlichen Schulen mit guter technischer Ausstattung. Smartboards etc. habe ich aber leider nirgends gesehen. Die Unterrichtssprache war Englisch, allerdings wurden Fragen der Schüler häufig auch auf Hindi beantwortet, speziell vor Klausuren. Da Privatschulen für indische Verhältnisse sehr teuer sind (ca. 1.000 bis 1.500/ pro Jahr) und man sich als Europäer auch sonst meistens in den wohlhabenderen Stadtteilen aufhält, lernten wir eher auch die gutsituierten Inder kennen. Ich hatte aber das Glück, einen Tuk-Tuk (Motorrikscha)-Fahrer kennenzuiernen, der mit unter zehn Euro pro Tag eine Familie mit zwei Kindern ernährt hat und diese auch zur Schule schicken konnte. Durch diese Freundschaft habe ich sehr viel vom „normalen“ Indien kennen gelernt. Aber was ist schon normal in einem Land mit über einer halben Milliarden Einwohnern, von denen rund 44 Prozent von weniger als einem US Dollar pro Tag leben müssen. Dass die Unterschiede zwischen Deutschland und Indien in manchen Bereichen sehr krass sind, habe ich vor allem an folgenden Erfahrungen festgestellt: Wir hatten z. B. eine Angestellte im „Studenthouse,“ die täglich von 13 bis ca. 20 Uhr vor der Haustür saß und darauf geachtet hat, dass sich jeder, der das Haus verlässt, in eine Liste ein- oder austrägt. Wie wenig Freiraum die Eltern ihren Kindern lassen, habe ich bei einem Freund erlebt: Er war 24 Jahre alt und hatte fast sein Studium beendet. Äußerlich groß, muskulös und tätowiert, musste er dennoch spätestens um 0 Uhr zu Hause sein, und das in einem liberalen Elternhaus. Fast alle Inder, mit denen wir etwas zu tun hatten, hatten sogar noch weniger Freiheiten. Er war allerdings noch besser dran als wir, die Austauschschüler: Wir mussten jeden Tag, auch am Wochenende, um 20 Uhr zu Hause sein. Wir konnten lediglich zu besonderen Anlässen länger draußen bleiben, in diesen Fällen bis 22 oder 23 Uhr. Zu Sylvester durften wir erst gar nicht raus. Nach langem telefonischen Verhandeln zwischen deutschen Eltern und dem indischen Programmleiter wurde Ausgang bis 22 Uhr (Sylvester!) gestattet. Wäre mein Vater zu der Zeit nicht in Indien gewesen und hätte er nicht versichert, dass er auf uns „aufpasst“, wäre es dabei auch

geblieben und den Jahreswechsel hätten wir dann im Studenthouse erlebt. Die klassische „Was hat mir am besten/wenigsten gefallen“-Frage kann ich nur sehr schwer beantworten. Indien ist mit seiner Kultur, Religion und seinem gesellschaftlichen Gefüge so unterschiedlich geprägt im Vergleich mit unseren westlichen Gegebenheiten, dass man sich erst einmal in einer Art Kulturschock befindet. Dann gewöhnt man sich langsam an Armut, Überbevölkerung und Schmutz und allmählich legt man sich demgegenüber sogar eine gewisse Gleichgültigkeit zu, so wie es die indische Oberschicht auch tut. Anders könnte man die riesigen Unterschiede zwischen arm und reich in Indien kaum ertragen. Wenn man das Elend also ausblendet, ist meine schönste Erfahrung in lndien vielleicht die Erkenntnis, wie privilegiert wir in Europa leben können und glücklich wir über die Zufälligkeit unseres Geburtsorts sein können. Laurenz Schrickel

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¡Hola! Bon dia... Drei MSM-Schülerinnen nehmen am Spanien-Austauch teil Wir - Damaris, Jenni und Celine - haben dieses Jahr den Spanischaustausch ins katalanische Canet de Mar mitgemacht. Da die spanischen Lehrer in diesem Schuljahr aus Protest gegen Kürzungen im Bildungsbereich keine Exkursionen und Studienfahrten anbieten, und da wir nur drei deutsche Schülerinnen waren, haben wir den Austausch privat durchgeführt und sind ohne Lehrer nach Spanien geflogen. Unsere Austauschpartnerinnen und deren Familien haben uns freundlich und offen empfangen und haben uns geholfen, auch ohne die Betreuung der deutschen Lehrer den Alltag zu meistern. Jeden Morgen haben wir unsere Austauschpartnerinnen in die Schule begleitet, hatten jedoch unseren eigenen Stundenplan, u.a. da der Unterricht unserer Partnerinnen z.T. auf Katalanisch stattfand und wir ja aus dem Spanischunterricht am MSM nur das castellano kennen. An den Nachmittagen haben wir verschiedene Aktivitäten mit unseren Partnerinnen bzw. den Familien gemacht, wie zum Beispiel einen Ausflug nach Lloret de Mar, nach Barcelona, nach Calella oder in ein Shoppingcenter in Mataró. So konnten wir auch die Umgebung von Canet de Mar kennen lernen.

Spanier sind sehr viel ruhiger, gelassener und offener den Menschen gegenüber. Auch die Essgewohnheiten unterscheiden sich von unseren. Sie essen zweimal täglich warm, mittags gegen 14 oder 15 Uhr und spät abends, um circa 22 Uhr. Die Kommunikation vor Ort hat sehr gut geklappt, obwohl es für beide Seiten eine Umstellung war, da die meisten Katalanen untereinander normalerweise Katalanisch anstatt Spanisch (castellano) sprechen.

Für uns alle war diese Erfahrung sehr wichtig und hat uns sehr viel Spaß bereitet. Wir danken unseren AusAußerdem haben wir bemerkt, dass sich die spanische tauschpartnerinnen Irene, Anna und Abril und deren Lebensweise sehr von der deutschen unterscheidet. Die Familien, sowie Frau Dietrich und Jordi Canalda, die diesen Austausch erst ermöglicht haben. Natürlich danken wir auch allen anderen Beteiligten. ¡Muchas gracias! Jennifer Willems, Damaris Frisch und Celine Lüttges (EF)

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Austausch mit Buenos Aires Hannah Lembke berichtet aus Argentinien Der Argentinien-Austausch, der von der Fachschaft Spanisch unter Frau Dietrichs Leitung organisiert wird, besteht schon seit mehreren Jahren zwischen der deutschen Pestalozzi-Schule in Buenos Aires und dem MSM. Die Pestalozzi-Schule sucht für jedes Jahr Austauschschüler aus Deutschland/Österreich, weil fast der ganze Jahrgang der zehnten Klasse in ihren dreimonatigen Sommerferien (also bei uns Winter) nach Deutschland kommt. Letzten Winter kam zunächst meine Austauschschülerin Lara für drei Monate zu uns (Dezember 2011 bis Februar 2012). Wir verstanden uns gut und unternahmen viel zusammen, z.B. Ausflüge am Wochenende. Lara konnte allerdings auch viel alleine draußen machen, ganz anders als in der Millionenstadt Buenos Aires, da man dort auf Grund der Gefahr von Überfällen und ähnlichem nicht so viel alleine draußen herumläuft. In den Ferien fuhren wir mit Lara nach Berlin und Kiel und besuchten außerdem über Weihnachten Verwandte in NRW. Während derselben drei Monate war auch die Austauschschülerin meiner Freundin Susanne, Agostina, hier. Susanne und ich flogen Ende Mai nach Argentinien und blieben bis zum Ende unserer Sommerferien.

Zu meiner Gastfamilie gehören außer Lara ihre Eltern und ihre kleine Schwester. Die Eltern leben getrennt, wir wohnten bei der Mutter und mit dem Vater, der auf der gleichen Straße wohnt, und seinem Hund machten wir am Wochenende oft Ausflüge. Ich hatte das Glück, in einem Einfamilienhaus zu wohnen. Dort hatte ich ein eigenes Zimmer zur Verfügung, weil meine Austauschschülerin und ihre Schwester sich eins teilten für die Zeit, in der ich da war. Mit meiner Gastfamilie habe ich mich sehr gut verstanden und schreibe immer noch Emails und skype mit ihnen. Die Pestalozzi-Schule liegt ganz in der Nähe vom Haus meiner Gastfamilie, sodass wir immer zu Fuß gehen konnten. Susanne lebte in einer Wohnung, wo ihre Gasteltern, Agostina und zwei Gastschwestern, wohnen. Privathäuser sind in Buenos Aires seltener als bei uns. Stattdessen gibt es viele Hochhäuser mit Wohnungen. An der Pestalozzi-Schule sind viele deutsche Lehrer angestellt, nicht nur für den Deutschunterricht: Außer dem Unterricht der deutschen Sprache findet auch zum Beispiel Bio und Geschichte in Deutsch statt. Entsprechend gut sprechen die Argentinier diese Sprache. Man-

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che der vielen Deutschen, die gleichzeitig mit uns dort waren, konnten dagegen gar kein oder nur sehr wenig Spanisch. Viele haben deswegen mehr Deutsch als Spanisch gesprochen mit den Pestalozzi-Schülern und natürlich mit den anderen deutschen Austauschschülern. Die meisten der Gastfamilien können hingegen kein Deutsch, aber zumindest Englisch. Ich habe (außer mit den Deutschen) fast nur Spanisch gesprochen, weil eins meiner Ziele war, die Sprache besser zu lernen. (Vorher hatte ich drei Jahre Spanischunterricht gehabt, ab der 8. Klasse als Wahlpflichtfach im Differenzierungsbereich). Am Anfang war das Spanisch etwas seltsam für mich, da es sich in Lateinamerika vom Spanisch in Spanien unterscheidet, z.B. in der Aussprache und einigen Vokabeln. Nach kurzer Zeit jedoch habe ich mich daran gewöhnt und spreche nun auch selber mit dem argentinischen Akzent.

viel von der Stadt zeigte. Wir machten unter anderem eine Stadtführung mit und schauten verschiedene Stadtteile an.

Im Juli hatten wir zwei Wochen Winterferien in Argentinien. Meine Gastfamilie reiste sehr viel mit mir: Sie fuhren mit mir ans Meer (ein sehr beliebtes Zeil, auch um mit Austauschschülern zu verreisen) und in einen kleinen Ort namens Tulumba. Da dieser Ort nur etwa 1700 Einwohner hat, war es gerade für Lara und meine Gastschwester ein echter Kulturschock (zum Vergleich: Buenos Aires ist eine Großstadt mit circa 2.800.000 Einwohnern). Über ein Wochenende fuhren wir sogar noch zu den Wasserfällen bei Iguazú im Norden. Dort war im argentinischen Winter sogar besseres Wetter als im deutschen Sommer. Auf diese Weise lernte ich verschiedene Regionen von Argentinien kennen, die sehr unterschiedlich und lohnenswert zu besuchen sind. Nach An der Pestalozzi-Schule sind für bestimmte Zeiträume Iguazú fuhren fast alle Deutsche (z.T. nicht mit ihrer Praktikanten aus Deutschland anwesend. Eine der beiden Gastfamilie, sondern als Gruppe mit einem Reiseleiter) Praktikantinnen, die ich kennengelernt habe, studiert da es wirklich etwas Besonderes ist und sich sehr lohnt. Spanisch auf Lehramt und machte mit uns Deutschen regelmäßig Spanischunterricht. Das machte immer allen Meine Zeit in Buenos Aires war sehr, sehr schön. Ich sehr viel Spaß und trug auch zum Lernen der Sprache wäre gerne noch länger geblieben und hoffe, bald in den bei, da unsere “Lehrerin” gut auf die einzelnen schon Ferien zurückkehren zu können. Ich kann jedem diesen vorhandenen Sprachkenntnisse einging. Mit ihr und der Austausch nur empfehlen! Falls jemand Fragen hat (auch anderen Praktikantin unternahmen wir außerdem Aus- zur Organisation usw.), stehe ich gerne zur Verfügung. flüge und auf diese Weise lernte jeder Deutsche Buenos Hannah Lembke (ehemalige EF) Aires kennen, auch wenn die Gastfamilie ihm nicht so

Lust auf Sport ? Sport für Mädchen, Jungen, Frauen und Männer Unser Angebot erstreckt sich von Leichtathletik, Kunstturnen, Trampolin über Kleinkinderturnen, Abenteuer- und Erlebnissport, Rope Skipping und Tanzen bis hin zum Gesundheitssport. Weitere Infos in der Geschäftsstelle unter Telefon (0 21 51) 30 34 49 www.fischelner-sportverein.de und E-Mail: sport-in-fischeln@gmx.de

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Zur Freiheitsstatue und zurück USA-Austausch 2012 Drei Wochen USA – diese tolle Reise konnten 15 Schüler der EF und Q1 diesen Herbst erleben. Wie alle zwei Jahre fand der Austausch mit der Providence Day School in Charlotte statt. Am 27. September machten wir uns zusammen mit Frau Polte und Frau Abels auf den Weg – mit dem Flugzeug ging es von Düsseldorf über München nach Charlotte. Neun Stunden Flug später waren wir da und wurden von unseren Gastfamilien mit Willkommens-Schildern fröhlich empfangen. Charlotte ist eine junge Stadt, etwas mehr als 40 Jahre alt, aber schon die größte Stadt in North Carolina. Viele Bäume, schönes Wetter, breite Straßen und große Häuser – das waren die ersten Eindrücke. Den ersten Tag verbrachten alle bei den Gastfamilien, vorzugsweise müde, da sich die sechs Stunden Zeitverschiebung schon bemerkbar machten. Am Freitag besuchten wir mit unseren Austauschpartnern die Schule. Da die Providence Day School, kurz PDS, eine Privatschule ist und nur von der Finanzierung der Eltern und Spenden lebt, ist sie gut ausgestattet – es gibt mehrere Gebäude wie ein einzelnes Haus nur für Naturwissenschaften und Mathematik; in fast jedem Klassenraum findet man Macbooks, mit denen die Schüler im Unterricht arbeiten. Für uns erschien die Schule groß, doch nach amerikanischen Maßstäben ist sie eine kleine Schule. Ungefähr 1000 Schüler gehen die Besuche im „Museum Of The New South“, „Diszur PDS, vom Kindergarten bis zur High-School. covery Place“ und „Dish It Out“, wo wir Töpferwaren Auch der Unterricht ist etwas anders: Zwei Lehrer teilen anmalten und mit nach Hause nehmen konnten. Einen sich einen Raum, in dem sie die Klassen unterrichten – Vormittag durften wir Lebensmittelspenden bei „Second also so, wie es bei uns mit den Bio-, Chemie- und Phy- Harvest Foodbank“ sortieren, die dort an arme Mensikräumen ist. Zudem sind Meldungen im Unterricht schen verteilt werden. Zudem haben wir zwei Tage in kaum erforderlich, da die aus ca. 15 Schülern bestehen- Raleigh, der Hauptstadt von North Carolina, verbracht, den Klassen ruhiger und dadurch Kommunikationen drei Autofahrtstunden von Charlotte entfernt. Dort haohne Handzeichen eher möglich sind. Interessant ist ben wir neben zwei Museen das Haus des Senators und auch, dass verschiedene Stufen gemischt in einem Kurs die Regierungsgebäude besucht. sitzen – je nach Leistungsstand. Am meisten Spaß hat wohl das Whitewater Rafting In den zwei Wochen in Charlotte waren wir so ziemlich gemacht. Zusammen mit unseren Austauschpartnern jeden Tag in der Schule und hatten die Möglichkeit, mit sind wir in Schlauchbooten über die Anlage gefahren, unseren Austauschpartnern den Unterricht zu besuchen die auch von Athleten zum Üben für Olympia genutzt – wenn wir nicht gerade auf einem der von der PDS wird. Hinterher waren alle klitschnass und fünf von uns organisierten Ausflüge waren. Die PDS hatte einige in- sind aus dem Boot gefallen. Trotzdem hat es sehr viel teressante Sachen für uns geplant. Angefangen mit der Spaß gemacht. In unserer Freizeit haben wir die verTour durch die Innenstadt von Charlotte, Uptown, über schiedensten Sachen mit unseren Austauschpartnern Seite 67


und Gastfamilien gemacht. Shoppingmall (Alles dort ist sehr viel größer als hier!), verschiedene Dinner bei den Familien, Bowling, Football games, der Freizeitpark „Scarowinds“, in dem passend zu Halloween sehr viele gruselige Aktionen organisiert wurden, sowie Besuche in den Strandhäusern, die einige Familien besitzen. Wir haben viel zusammen unternommen und uns gut verstanden, sodass es am Samstagmorgen beim Abschied zu einigen Tränen kam und man uns teilweise in den Bus zum Flughafen zerren musste. Trotz der Abschiedstrauer waren wir gleichzeitig von freudiger Aufregung erfasst – schließlich ging es jetzt nach New York! New York City, Manhattan, der Ort wo so viele Filme, TV-Serien und Bücher spielen … knapp eine Stunde dauerte der Flug mit der 60-Mann-Maschine. Aus dem Fenster konnten wir schon die Skyline von Manhattan sehen: das Empire State Building, den neuen Freedom Tower und die Freiheitsstatue, die neben den Wolkenkratzern so klein wirkte …

380 Meter hoch – klar, dass die Aussicht von dort oben klasse war.

Am Mittwoch, dem letzten vollen Tag in New York, hatten wir die Möglichkeit aus einem Büro im 52. Stockwerk einer Bank auf Manhattan herabzuschauen; ein tolles Erlebnis. Aber nicht zu toppen war die Aussicht vom Rockefeller Center am gleichen Abend: Pünktlich zum Sonnenuntergang waren wir auf einer Höhe von knapp 300 Metern und konnten großartige Fotos von Manhattan im Sonnenuntergang und bei Anbruch der Dunkelheit mit den funkelnden Lichtern der Großstadt schießen. Natürlich waren wir auch an der Freiheitsstatue, auf Ellis Island, in Chinatown, Little Italy; wir sind mit der Subway gefahren, waren im Central Park, im Natural Museum of History („Nachts im Museum“ wurde hier gedreht), bei Madame Tussauds, an der Wall Street und wir haben das 2011 eröffnete 9/11 Memorial besucht. Nach dem wir abends am Times Square gegessen und die vielen Menschen beobachtet haben, sind wir Am ersten Abend zogen wir zunächst in unsere Hotel- hundemüde und mit schmerzenden Füßen ins Hotel zuzimmer direkt an der 7th Avenue gegenüber vom Ma- rückgekehrt. Alle waren glücklich über die vielen schödison Square Garden ein. Daraufhin ging es dann zum nen Dinge, die wir am Tag gesehen und erlebt hatten. Times Square, der nur acht Straßen vom Hotel entfernt ist. Kaum zu glauben, dass wir hier waren, … in den Frau Polte und Frau Abels haben für einen Super-Aufentnächsten Tagen haben wir so viele Sehenswürdigkeiten halt in Charlotte und New York gesorgt. Dafür danken gesehen, die wir zwar von Bildern her kannten, die aber wir beiden herzlich. Mit einer Sache haben sie uns noch in Wirklichkeit noch überragender waren. Am Sonn- überrascht: Als wir am Donnerstag, ausgecheckt haben, tagmorgen haben wir zuerst den Flugzeugträger „USS erwartete uns nicht der blaue Shuttlebus, der uns bereits Intrepid“ besucht und eine Bootstour über den Hudson zum Hotel gebracht hatte, sondern zwei weiße LimouRiver gemacht, vorbei an der Freiheitsstatue und unter sinen! So sind wir wie die Promis durch New York zum der Brooklyn Bridge hindurch. Danach sind wir dann Flughafen gefahren … es war ein großartiger Abschluss Isabel Terhaag, Q1 aufs Empire State Building heraufgefahren, ungefähr unseres Aufenthalts in den USA.

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Als Katalonien in Krefeld zu Gast war... 7. Februar 2012, 22:35 Uhr. Düsseldorfer Flughafen. Ankunft AB 8565. 29 Schüler und drei Lehrer verlassen die Ankunftshalle und finden sich in freudigen Umarmungen wieder. Ja, es ist der Gegenbesuch der spanischen Schule Instituto de Educación Secundaria Lluís Domènech i Montaner! Zuerst schien es ja noch so lange, bis unsere neuen spanischen Freunde uns hier besuchen würden, doch dann war der Tag des Wiedersehens urplötzlich da. Es war wieder spannend und aufregend, dort am Flughafen zu stehen, die Tür anzustarren und zu warten, bis sie herauskämen. Obwohl wir unsere Austauschpartner – bis auf wenige Ausnahmen, die noch neu hinzugekommen sind – schon kannten und zwischen den Monaten, in denen wir uns nicht gesehen hatten, regen Kontakt pflegten, war es doch ein recht seltsames Gefühl – Aufregung gemischt mit Vorfreude. Doch kaum waren sie da, vorsorglich in dicke Winterjacken gepackt und mit riesigen Koffern, war all das vergessen und wir waren froh, sie nach den 16 Wochen und zwei Tagen wieder in die Arme schließen zu können! Auch unsere Eltern nahmen die fremden Kinder freundlich bei sich auf und wir deutschen Schüler fungierten oft als Kommunikationsschienen zwischen unseren Partnern und unseren Eltern, die nicht so gewandt im Spanisch oder Englisch sprechen sind wie wir. Am Ankunftsabend geschah nicht mehr viel – müde und glücklich gingen wir nach Mitternacht ins Bett – am nächsten Morgen mussten wir um acht Uhr in die Schule. Zwei Schülerinnen der 9. Stufe hatten eine Rallye für die Spanier vorbereitet, in der sie am ersten Schultag in Gruppen deutsche Fragen rund um die Schule beantworten mussten. Außerdem besuchten sie mit uns den Unterricht und lernten unterschiedliche Fächer kennen. In der Pause begrüßte Herr Strohe die Ankömmlinge und Señora Dietrich übersetzte fleißig. Da an diesem Tag Zeugniskonferenzen waren, endete der Unterricht bereits gegen halb Zwölf – und die gesamte Austauschgruppe fuhr mit der Straßenbahn in die Innenstadt. Wir hatten einen Empfang im Rathaus bei der Bürgermeisterin Karin Meincke, die die spanischen Schüler und die Lehrer Jordi Canalda, Francisco Sánchez und Sandra Sero Sole herzlich bei uns in Krefeld willkommen hieß.

In ihrer Rede verglich sie den Namensgeber der katalanischen Schule Lluís Domènech i Montaner mit der Namensgeberin unserer Schule Maria Sibylla Merian. Frau Meincke beschrieb beide als Personen, die „in die Welt hinaus gingen, um […] Fremdes und Unbekanntes kennenzulernen, um Erfahrungen zu sammeln“ und das trifft auch auf uns Schüler zu – wir sind hinaus in die Welt gegangen, um das Leben in Spanien kennenzulernen, sowie die Spanier hierher kamen, um in Deutschland Erfahrungen zu sammeln. Die spanischen Lehrer bekamen stellvertretend für ihre Schule einen Wappenteller aus Krefeld überreicht. Alle durften sich abschließend in das Gästebuch der Stadt Krefeld eintragen. Nachdem an diesem Tag schon viel passiert war, und wir den Nachmittag zur freien Verfügung hatten, unternahmen wir etwas mit unseren Partnern. Doch hier zeigte sich schon der erste Unterschied zwischen Spanien und Deutschland: Uns fehlt der Strand. In Ermangelung eines solchen Treffpunktes, wie wir ihn in Spanien hatten, blieben wir in kleineren Gruppen zusammen. Es fanden – nicht nur an diesem Montag – unterschiedliche Aktivitäten wie Schlittschuhlaufen, Bowlen, Skifahren, Bummeln in der Krefelder Innenstadt, Besuch der Burg Linn und Ähnliches statt. Am Dienstagmorgen trafen wir uns alle am Krefelder Hauptbahnhof – von dort aus ging es mit dem Zug nach Köln. Es war ein eiskalter, windiger Tag – das klischeehafte Gegenteil von unserem Dienstagausflug im vergangenen Oktober nach Barcelona! Wir waren alle froh, dass direkt die Domführung anstand, sodass wir Seite 69


ins relativ Warme flüchten konnten. Für die Spanier war eine spanische Führung organisiert worden. Auch für uns Deutsche war die Führung interessant, teilweise konnte vorhandenes Wissen aufgefrischt werden. Vom Kölner Dom ging es dann in das Nachbargebäude: das Römisch-Germanische Museum. Die Kölner Stadtmauer ist dort nachgebaut, und es existiert ein vierzehn Meter hohes Hausstück, das noch vollkommen erhalten ist, und jede Menge Statuen, Inschriften, Gläser, Töpfe und Mosaikteppiche.

auf und erkundeten die Stadt – wobei sie auch für viele Deutsche unbekannt war. Am frühen Abend trafen wir dann wieder zusammen. Und während wir auf dem Weg zu unserem Bus waren, durchquerten wir u.a. auch das Rotlichtviertel. Wir merkten schnell, dass wir dort nicht sehr willkommen waren. Spät abends kamen wir in Krefeld an und fielen hundemüde ins Bett. Am Donnerstag verbrachten wir Deutschen den Morgen in der Schule, während die Spanier einen Ausflug nach Düsseldorf unternahmen. Den Nachmittag verbrachten wir wieder gemeinsam in kleineren Gruppen und gestalteten diesen Tag unterschiedlich. Am Freitag besuchten wir alle nochmal zusammen die Schule, und auch an diesem Schultag endete der Unterricht aufgrund der Zeugnisvergabe und des Spieleturniers früher. Der Nachmittag stand zur freien Verfügung und am Abend trafen wir uns alle in einem gemieteten Pfarrsaal, in dem wir eine kleine Abschlussfeier veranstalteten. Alle hatten etwas zu essen und zu trinken mitgebracht, über einen Beamer zeigten wir Fotos vom Austausch und ein Vater hatte Laptop und Musik mitgebracht, sodass wir später ein wenig Diskoatmosphäre genießen konnten. Neben gemütlichen und netten Gesprächen kam auch das Tanzen nicht zu kurz. Gegen Mitternacht war dann aber Schluss, wir räumten auf und verschwanden nach Hause. Samstags erkundeten wir mit unseren Austauschpartnern - oft auch gemeinsam mit unseren Familien - die Umgebung von Krefeld oder unternahmen wieder etwas in Kleingruppen. Viel zu schnell war unsere gemeinsame Woche in Alemania vorbei, denn Sonntagnachmittag mussten wir unsere Austauschpartner zum Flughafen bringen und wir verabschiedeten uns von einander – oftmals auch tränenreich.

Um circa 14 Uhr hatten wir dann Stadtfreizeit: In Gruppen zogen wir durch die Einkaufsstraßen von Köln – manche bummelten nur ein wenig, andere machten eine ganze Shoppingtour daraus und andere flüchteten bei der Kälte ins nächste Starbucks-Café. Abends fuhren wir mit dem Zug - ziemlich durchgefroren - wieder nach Hause. An diesem Abend blieben wohl nur wenige allzu lange auf, schließlich hieß es am nächsten Morgen: 7:15 Uhr treffen am MSM. Mit einem gemieteten Bus ging es nach Amsterdam und nach drei Stunden Fahrt kamen wir an. Nachdem wir im Bus zunächst überlegt hatten, kurzfristig eine Bootstour über die Grachten zu machen, sah die Wahrheit in Amsterdam ganz anders aus: Alle Kanäle waren zugefroren, ein wenig Schnee auf dem Boden und jede Menge Menschen, die die Eisfläche zum Schlittschuhlaufen nutzten. Und da wir früher angekommen waren, als eingeplant, durften wir uns auch alle auf der Eisfläche austoben. Um 12 Uhr ging es dann ins Anne-Frank-Haus. Auch hier teilten wir uns: Deutsche mit deutscher Führung und Spanier mit englischer Führung. Es war ein sehr interessantes Erlebnis, in die „Welt der Anne Frank“ eingeführt zu werden und dann durch das Haus zu laufen, in dem sich vor Jahren Anne Frank mit ihrer Familie verstecken musste. Leider war es recht voll und wir hatten auch nicht so viel Zeit, Es war ein unglaublich schöner Austausch, und wir sind dennoch hat es allemal gereicht, um einen Eindruck von alle froh, dabei gewesen zu sein! den Lebensverhältnissen eines Flüchtlings zu bekomIsabel Terhaag (EF) men. Anschließend teilten wir uns wieder in Gruppen

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MSM-Schulzeitung 2012  

Die Schulzeitung des Maria-Sibylla-Merian-Gmynasiums Krefeld (Ausgabe 2012)

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