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CEO-CODE® | PERSONALITY FIRST. ALLES ANDERE IST MAKULATUR!

CEO-CODE #1|20

NACHLESE W&V MAKE 2019

DER CEO-CODE

So führen Sie Ihr Unternehmen in die Digitalisierung Ein Interview mit Brunello Gianella. S.4

WENN TURNSCHUHE NICHTS BRINGEN

Das neue Buch von Brunello Gianella & Ben Schulz. S.8

MENSCHEN IN REPARATURBETRIEBE STECKEN

Damit muss jetzt schluss sein. S.10

Den Wandel nutzen. Wer nicht mutig ist, bleibt auf der Strecke. Die Stärke in sich selbst finden. EMOTIONEN IM MITTELSTAND

EMOTIONAL MIT WEITBLICK

WÄHLEN MIT WEITBLICK


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NACHLESE W&V MAKE 2019: DIE STÄRKE IN SICH SELBST FINDEN


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VORWORT

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INHALTE 04

Der CEO-CODE

So führen Sie Ihr Unternehmen in die Digitalisierung

“LIEBE ICH, WAS ICH TUE?”

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Liebe ich was ich tue?



Die KEYNOTE von Brunello Gianella

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Wenn Turnschuhe nichts bringen

Das neue Buch von Brunello Gianella & Ben Schulz

10 Emotionen sind die innere Kraft der Unternehmen. Gerade in einer Zeit, die vom Wandel geprägt ist erkennen wir wie wichtig die Persönlichkeit ist. Die Natur hat uns in den Genen etwas einmaliges vererbt, das es uns als Mensch ermöglicht ein Beitrag zur Evolution zu leisten: unsere Persönlichkeitsmerkmale. Die Substanz, die Essenz die uns unverwechselbar macht. Darin befinden sich unsere individuelle Ziele | Motive | Emotionen. Die wichtigste Hebelwirkung sind Emotionen. Die sind direkt mit unseren Motive und Ziele verknüpft. Im Umgang mit Mitmenschen gilt es zu akzeptieren, dass wir alle individuell und unterschiedlich sind und somit Situationen auch unterschiedlich und teilweise sogar entgegengesetzt erleben. So entstehen auch unterschiedliche Emotionen und konsequenterweise Handlungen. So wird aus einem Prozess ein Erlebnis, aus eine Job eine Berufung, aus einer Rolle ein Vorbild! Der vermeintliche “gleiche” Job, der “gleiche” Prozess, die “gleiche” Rolle auf dem Papier mutiert, wenn wir den richtigen Menschen wählen zu etwas, was wir Faszination nennen: eben etwas emotionales. Nicht Organisation ist es, was die Unternehmen von heute und morgen am Leben hält, sondern Personen, die Visionen und Werte haben und diese glaubhaft vorleben. Menschen, die als Vorbild dienen. Echte Menschen. Wir müssen uns endlich eingestehen: Menschen sind in erster Linie nicht rationale Wesen, sondern emotionale Wesen. Die Ratio ist Diener der Emotion, nicht umgekehrt. Wir glauben, dass Qualität von echter Motivation kommt. Wer das tut, was er liebt, wofür er brennt, zu was er von innen heraus prädestiniert ist, erzeugt positive Emotionen und der Wünsch zur Teilhabe. Ein motivierter Mensch hat bereits Freude bei der Ausführung der Arbeit und findet in ihr Erfüllung. Von Fremdbestimmung keine Spur. Wir sprechen hier von Markenbotschafter. Aus Fleisch und Blut und vor allem mit Herzblut. Wenn Sie Emotionen spüren, erleben, entdecken dann sind Sie bei sich. Dann leben Sie. Dann sind Sie Mensch. Nur Mut. Ihr Brunello Gianella brunello@ceo-code.com

Menschen in Reparaturbetriebe stecken

Damit muss jetzt schluss sein

Impressum Herausgeber: CEO-CODE® | Gartenlaubenstrasse 15 | CH-6430 Schwyz Tel. +41 41 813 05 01 brunello@ceo-code.com www.ceo-code.com Inhaltlich Verantwortlicher: Brunello Gianella (Adresse wie oben) CEO-CODE® ist eine eingetragene Marke Bild Quellennachweis: S.1-2-6-7 © W&V | M. Kroll - Weitere unter Lizenz ADOBE STOCK


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INTERVIEW

Brunello Gianella hat gerade als Co-Autor das Buch “Wenn Turnschuhe nichts bringen. Der CEO-Code für starke Führungskräfte” veröffentlicht. Im Interview mit W&V erzählt er, welche veränderten Ansprüche die Digitalisierung an Führungskräfte mit sich bringt.

LENA HERRMANN schreibt als Redakteurin für das Marketingressort der W&V unter anderem über Sportmarken und Reisethemen. Beides beschäftigt sie auch in ihrer Freizeit. Dann besteigt sie Berge, fährt mit dem Wohnmobil durch Neuseeland, wandert durch Weinregionen oder sucht nach der perfekten Kletterlinie.

NACHLESE W&V MAKE 2019: DIE STÄRKE IN SICH SELBST FINDEN

DER CEO-CODE: SO FÜHREN SIE IHR UNTERNEHMEN IN DIE DIGITALISIERUNG

Die Digitalisierung verändert alles. Nicht nur Geschäftsmodelle und Organisationsstrukturen. Auch Führungsstile. Brunello Gianella hat gerade als Co-Autor das Buch “Wenn Turnschuhe nichts bringen. Der CEO-Code für starke Führungskräfte” veröffentlicht. Im Interview mit W&V erzählt er, welche veränderten Ansprüche die Digitalisierung an Führungskräfte mit sich bringt. Die Digitalisierung stellt in den Unternehmen vieles auf den Kopf. Was bedeutet das für den einzelnen Mitarbeiter? Alle sagen, der Mensch muss sich verändern oder anpassen. Aber das ist Schabernack. Der Mensch ist von seiner Persönlichkeit so, wie er ist. Und das ist gut so. Das macht seine Individu-

alität aus, er ist von Natur aus ein Unikat mit Ecken und Kanten. Er hat eine innere Stabilität: seine Identität. Wenn er in die neue Arbeitswelt hineinkommt, dann geht es nicht darum, dass sich der Mensch verändert, sondern es geht darum, dem Menschen neue Aufgaben oder einen neuen Job zu geben, damit er sich auch in dieser veränderten Welt wohlfühlen kann und sein Leistungswille und sein Leistungspotenzial einsetzen kann. Seinen Beitrag zum Erfolg einbringen. Veränderung macht vielen Menschen Angst. Nur den Menschen, die bisher in ihrem Job geblüht haben. Wenn es dann Veränderungen in einem Unternehmen gibt, dann bekommen sie natürlich Angst. Weil sie Sorgen haben, dass sie künftig Aufgaben übernehmen

müssen, die gegen ihre Persönlichkeitsstruktur sind. Ist das denn so schlimm? Wir können als Menschen unser Verhalten ändern, aber nicht unsere Persönlichkeitsstruktur. Da entstehen negative Emotionen, der Leistungswille sinkt. Wenn wir dauerhaft im Beruf eine Tätigkeit gegen unsere Persönlichkeitsstruktur ausüben, dann müssen wir scheitern und werden möglicherweise sogar krank. Jetzt spricht dieses Buch schon im Subtitle CEOs an. Wie sieht es mit mittelständischen Unternehmen aus? Ob jemand fünf Mitarbeiter führt oder 5000, spielt keine große Rolle, insofern richtet es sich auch an mittelständische und


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ich ihnen einen Job geben, in dem sie sich entwickeln können. Es gibt immer etwas zu organisieren, Dinge zu verwalten. Das können dann diese Menschen beispielsweise übernehmen. Ist denn alles falsch, was die Alten bisher gemacht haben und wie sie Führung verstanden haben?

kleine Unternehmen. Ein großes Thema des Mittelstands ist doch die Nachfolgeregelung. Das ist nicht immer ganz einfach, denn oft bleibt die Führung in der Familie. Da hat man dann wenig Spielraum, wen man sich als Nachfolger holt. Und die junge Generation kann sich nicht aussuchen, in was für ein Unternehmen sie hineinkommt und auch nicht, welches Erbe sie antritt. Das ist eine traurige Situation, die wir haben. Das zu akzeptieren ist für die bisherige Führung nicht leicht: dass die neue Generation in einer anderen Zeit aufgewachsen ist, in der sogar andere Rollenmodelle möglich geworden sind, in der die Komplexität exponentiell zugenommen hat und die Digitalisierung einen Shift zum Beispiel im Umgang mit Knowhow ermöglicht hat. Das Zulassen, dass dadurch eine andere Art von Führung notwendig wird und das Alte oft in Frage gestellt wird, ist für die Vätergeneration ganz schwer. Da muss die alte Generation vieles schlucken. Das wird noch happig, was da auf den Mittelstand zukommt.

Brunello Gianella hat als Change Agent und Sparringspartner in den vergangenen 35 Jahren große Unternehmen verschiedenster Branchen bei Veränderungsprozess begleiten. Dabei ging es vor allem darum, die Strategie der Zukunft im Unternehmen nachhaltig und wirksam bei Führung und Belegschaft mental zu verankern. Heute wirkt er als Senior Partner und Stratege bei der RMP swiss und RMP italy. Zudem ist er Inhaber von brunello.online. Das Buch “Wenn Turnschuhe nichts bringen. Der CEO-Code für starke Führungskräfte”, das er als Co-Autor mit Ben Schulz verfasst hat, richtet sich an Führungskräfte von großen und kleinen Unternehmen.

Wie gehe ich denn mit diesen Mitarbeitern um? Nach einer Veränderung gibt es immer auch wieder Stabilität. Und dann brauche ich die Menschen wieder, die für Stabilität stehen. In der Zwischenzeit muss

Nein, aber mit der Digitalisierung verändern sich auch die Ansprüche an die Führungskräfte. Bisher suchten wir bewusst nach Menschen, die in den obersten Führungsetagen als inneren Antrieb Macht und Einfluss ausüben wollten. Das hat eine hierarchische Organisation verlangt. Je weniger hierarchisch Unternehmen aufgebaut sind, desto mehr kommen Menschen vor, deren Stärken Neugier, Flexibilität und Vernetzung sind. Sie wollen das Knowhow teilen und dadurch stärker werden. Dass sind die Gene der Agilität. Es

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geht nicht darum, das System Führung und Führungsstile zu verändern. Ich muss Menschen zulassen, die einen anderen Antreiber zur Führung in sich haben und damit das Unternehmen verändern. Nur Menschen können nachhaltig Systeme verändern. Wie führe ich in diesen neuen Zeiten erfolgreich? Eine Führung muss sich klarmachen, wie sie selbst tickt und welche Emotionen die Veränderung bei ihr auslöst. Die größte Herausforderung entsteht, wenn die Führungskraft etwas verändern soll, was sie nicht mitträgt. Das führt zu einem Identitätsproblem. Wenn es soweit kommt, dann ist die Ultima Ratio, den Mensch auszutauschen. Ein harter Schritt. Mit Sicherheit, aber die Lügerei


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NACHLESE W&V MAKE 2019: DIE STÄRKE IN SICH SELBST FINDEN

Emotionen sind die innere Kraft der Unternehmen, sagt Brunello Gianella, Markenberater und Buchautor.


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auf C-Level-Ebene kann so nicht weitergehen. Die Situation heute erfordert eine andere Art von Führung, erfordert andere Persönlichkeiten als Führungskräfte. Menschen, die ehrlicher mit sich selbst sind. Die sich nicht verbiegen lassen. Diejenigen, die jahrzehntelang einen hierarchischen Führungsstil geprägt haben, sind inzwischen angezählt.

“LIEBE ICH, WAS ICH TUE?”

Unternehmen werden künftig also komplett anders geführt? Es geht nicht mehr um gute, es geht um erfolgreiche Führung. Und das bedeutet nicht, alles anders zu machen. Vielmehr geht es darum, die Situation zu erkennen und Lust auf Veränderung zu haben. Erfolgreiche Führung hat keine Angst davor, dass die Cash-Cow, mit der sie heute Geld verdient, nicht die Cash-Cow von morgen ist. Wem das keine Angst macht, sondern sogar antreibt, der kann erfolgreich in die Transformation führen.

Wenn Situation und Mensch aufeinandertreffen, ist in diesem Spiel der Mensch die Konstante und die Situation die Unbekannte.

Emotionen sind die innere Kraft der Unternehmen, sagt Brunello Gianella, Markenberater und Buchautor. Diese Emotion kann, muss man auf den Kunden übertragen. Das kann der Mittelstand besonders gut, weil er noch den direkten Kontakt zum Kunden hat, ihn kennt und persönlich auf ihn eingehen kann. 

erschaffen, die auch die Kunden begeistert. Da gibt es aber viel Nachholbedarf. Denn nur 16 Prozent der Mitarbeiter haben eine emotionale Bindung an ihren Arbeitgeber. 67 Prozent machen dagegen nur Dienst nach Vorschrift. Und sogar 17 Prozent haben innerlich bereits gekündigt. 

Wie man sich von Standards abhebt und zu Individualität und zu persönlichen Erlebnissen für den Kunden kommt? Für Gianella liegt die Grundlage in der Leidenschaft, die im Unternehmen selbst steckt. Dafür sollte man sich drei Fragen stellen:

Dabei ist sich Gianella sicher, dass nur die innerste Motivation eines Menschen direkten Einfluss auf seinen Leistungsbereitschaft und -fähigkeit hat. Es ist also wichtig, beim Mitarbeiter anzufangen, ihn individuell abzuholen und zu begeistern. Genauso wichtig ist es, ihm eine Aufgabe zu übertragen, die seinen Fähigkeiten und seiner Persönlichkeit entspricht, denn ihn zu ändern, ist nicht möglich.

Liebe ich, was ich tue? Lieben meine Mitarbeiter, was sie tun? Verstehen meine Mitarbeiter unsere Werte und leben sie die auch mit Begeisterung?

Die Antworten auf diese Fragen sollten dem eigenen Anspruch ans Unternehmen genügen. Nur mit den richtigen Antworten auf diese Fragen ist es möglich, eine emotionalisierende Marke zu

Nur mit passionierten Mitarbeitern kann man eine erfolgreiche Marke schaffen und das auch nach außen transportieren. Das Ziel muss sein, die Mitarbeiter zu Markenbotschaftern zu machen.

VERENA GRÜNDEL ist seit 2017 für das Marketingressort der W&V tätig. Davor schrieb sie für iBusiness über Digitalthemen. Nach Feierabend kocht und textet sie für ihren Foodblog – und gleicht das viele Essen mit ebenso viel Sport aus. Wenn sie länger frei hat, reist sie am liebsten mit dem Auto durch Lateinamerika, von Mexiko bis an die Südspitze Argentiniens.

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DER CEO-CODE FÜR STARKE FÜHRUNGSKRÄFTE

WENN TURNSCHUHE NICHTS BRINGEN Der CEO-Code für starke Führungskräfte

Der Ratgeber ist ein gleichermaßen provokantes wie fundiertes BusinessBuch. Ernüchternde Storys aus der Unternehmenswelt der beiden Autoren […], Zahlen, Daten, Fakten und wissenschaftliche Studien zur Wirksamkeit des Topmanagements untermauern ihre These: Führung auf Top Level ist keine Frage der Kommunikationsstrategie, sondern der Echtheit. Der Leser erfährt aus diesem neuen Werk, worauf es bei authentischen Führungspersonen ankommt. Die Ratgeber

Ein Turnschuh macht noch keine Führungskompetenz Schlips und Kragen sind in der modernen Businesswelt häufig fehl am Platz. Der CEO von heute trägt Jeans und Sneakers, mit dem Chef ist man per Du und eine flache Hierarchie ist das A und O. Aber Turnschuhe und Lässigkeit alleine reichen nicht, um Menschen in Bewegung zu versetzen – weder die Vorgesetzten, die in den Turnschuhen stecken, noch die Mitarbeiter, die es zu motivieren gilt.

Wer sich nicht als Person zu erkennen gibt, wird von den Algorithmen des Digitalen gnadenlos in den Mainstream eingespeist.

Brunello Gianella und Benjamin Schulz verhelfen Geschäftsführern und Managern auf den richtigen Weg. Mit teilweise ernüchternden Storys aus der Unternehmenswelt zeigen sie in diesem Ratgeber so provokativ wie erhellend, warum Mitarbeit-


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DER CEO-CODE

erführung heutzutage eine Frage der Echtheit ist – und weshalb viele Führungskräfte dazu erst einmal herausfinden müssen, wer sie eigentlich sind.

Eine Unternehmensidentität braucht einen Anfang, eine

Dieses Sachbuch …

Räumt mit Nummer-sicherStrategien und scheiternden Standards auf!

Herkunft, eine Geschichte und eine Tradition. Identität schreit nach Authentizität. Identität muss echt sein.

Schluss mit überholten Strategien und scheiternden Standards: So werden Sie als Führungskraft zum Leuchtturm an der Spitze Ihres Unternehmens Unternehmensidentität gestalten und leben – nicht durch Werte auf Papier, sondern mit Führungspersonen, die wissen, wofür sie stehen Management by Motivation: So funktioniert Personalführung auf Basis individueller Lebensmotive Leadership Coaching für Unternehmer und Führungskräfte, vom Teamleiter bis zum Topmanager

Der CEO-Code: Von der Führungskraft zur Führungspersönlichkeit Steve Jobs, Elon Musk – Namen, die untrennbar mit den Unternehmen verbunden sind, die sie groß gemacht haben. Doch sie wurden nicht zu dem, was sie sind, weil sie in Turnschuhen und Rollkragenpulli vor ihren Mitarbeitern standen, sondern weil sie Persönlichkeit zeigten. Wer in Zukunft Mitarbeiter führen will, muss als Person sichtbar sein, Menschen mitreißen und überzeugen können. Lernen Sie, worauf es bei authentischen Führungspersonen wirklich ankommt und entdecken Sie den CEO-Code in sich!i

Das Buch mit Widmung kaufen? www.ceo-code.com

Wer heutzutage innerhalb gängiger und altbekannter Standards agiert, wird weder als CEO dauerhaft erfolgreich sein noch Menschen in Bewegung setzen können. Ein erfolgreicher CEO ist eine starke Persönlichkeit, ein Leuchtturm an der Spitze des Unternehmens, nach dem sich alle ausrichten können.

Appelliert, Unternehmensidentität zu gestalten und zu leben!

Unternehmensidentität entsteht nicht durch einen von oben verordneten oder von externen Beratern zusammengezimmerten Wertekanon, sondern durch klare Führungspersonen, die erkennbar für etwas stehen. Genau so funktioniert authentische Führung heute.

WAS IST DER CEO-CODE? Der CEO-Code setzt sich aus drei Komponenten zusammen: Der Persönlichkeit, dem impliziten Wissen und der Frage des Warums.

DIE PERSÖNLICHKEIT Die Persönlichkeit eines Menschen ist die erste Komponente des CEO-Codes. Sie legt die Basis für sein Wesen, seine Emotionen, sein Verhalten – und ist in ihrer Grundstruktur nur sehr schwer veränderbar.

DAS WISSEN Das implizite Wissen ist unser Stamm. Unser Stamm besteht aus unseren Erfahrungen. Haben wir Erfolge erlebt, haben uns diese Erfahrungen in ei-ner besonderen Art und Weise geprägt. Die damit ausgelösten Emotionen hinterlassen in unserem emotionalen Gedächtnis ihre Spuren, prägen unser Verhalten, unsere Gewohnheiten und Wahrnehmungsmuster positiv und wir lernen, immer besser mit der Situation umzugehen. Es ist eine positive Erfolgsspirale. Haben wir Erfolgslosigkeit erlebt, passiert mit den negativen Erfahrungen das Gleiche – sie hinterlassen ihre Spuren und prägen den Menschen nachhaltig. Das Konglomerat aus all unseren Erfahrungen im Leben nennen wir implizites Wissen. Dieses Wissen birgt Ressourcen, derer wir uns oftmals gar nicht wirklich bewusst sind. Es ist eine Art Schatz, welcher gerade bei neuen Herausforderungen hilft, leistungsfähig zu bleiben.

DIE WARUM-FRAGE Zeigt den CEO-Code!

Mit diesem provokanten und revolutionären Ansatz zeigt Ihnen das Buch, was der CEOCode ist und ob auch Sie ihn in sich tragen. Denn Turnschuhe zu tragen, macht noch keine starke und authentische Führungspersönlichkeit aus.

Was ist dein Warum? Es ist die Frage nach unseren Visionen, unserer Berufung, nach unserem Fußabdruck im Leben, den wir hinterlassen wollen. Sie zielt auf das Langzeitkonto unseres Lebens ab. Es geht um Identität, um Werte und um Sinngebung. Und konsequenterweise um Gesundheit, innere Balance und Resilienz.

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DER CEO-CODE FÜR STARKE FÜHRUNGSKRÄFTE

MENSCHEN IN REPARATURBETRIEBE STECKEN DAMIT MUSS JETZT SCHLUSS SEIN!

BRUNELLO GIANELLA ist Change Agent und Sparringspartner für mittelständische Unternehmen und Führungskräfte in Konzernen. Er begleitet seit 40 Jahren Veränderungsprozes-se. Als Senior Partner bei Reiss Motivation Profile® swiss, nordic und italy und Inhaber der brunello.online unterstützt er Unternehmen und deren Führungskräfte in Change-Management-Prozessen.

www.ceo-code.com

Ein Unternehmer muss abliefern. Besonders in agilen, digitalen Zeiten hat er in seinem Alltag mit großen Veränderungen und Herausforderungen zu tun: Neue Produkte und Dienstleistungen erobern den Markt, unbekannte Wettbewerber tauchen aus dem Nichts auf, Fusionen drehen Altbewährtes auf den Kopf, Mitarbeiter kommen und gehen, die Führungsspitze wird ausgewechselt, politische Interventionen schotten vielversprechende Märkte ab. Das Wirtschaftsleben ändert sich ständig. Und auch Kulturen und Herausforderungen verändern sich immer schneller. Neue Generationen leben und gestalten andere Kulturen und setzen auf andere Werte. Auch damit sieht sich der Unternehmer konfrontiert. Performance der CEOs wird erwartet. Und zwar eine, die über-zeugt und zur Herausforderung und Kultur passt. Und wenn der Fall eintritt, dass der CEO nicht überzeugt, gehen Vorstand und Aufsichtsrat großer Konzerne ganz selbstverständlich davon aus, dass mit dem Mann an der Spitze »irgendwas nicht stimmt«. Nur, weil man es nicht besser weiß, geht man also davon aus, dass die schlechte Performance an den Kompetenzen des CEOs liegt.

Aber nicht nur in den großen Konzernen wird die Verantwortlichkeit den Führungskräften zugeschrieben. In kleineren und mittleren Unternehmen ist das genau so. DAS PROBLEM LIEGT TIEFER Was wird nun unternommen? Der CEO wird Reparaturmaß-nahmen unterzogen! Es wird an ihm »herumgecoacht«, damit er seine »mangelnden Kompetenzen« wieder ausgleichen kann. Dürfen wir Ihnen mal etwas verraten? Wenn es sich nur um man-gelnde Kompetenzen und Skills handeln würde, wäre die ganze Angelegenheit viel harmloser. Kompetenzen lassen sich ausbügeln, ausbauen, weiterentwickeln. Das Problem, welches der »Under-performance« zugrunde liegt, sitzt viel tiefer. Alles ist in ständiger Veränderung. Deswegen ist es absolut gängige Praxis und deswegen scheint es vollkommen in Ordnung, Menschen in einen Reparaturbetrieb zu stecken und gar »kaputt zu reparieren«. Nein, das ist es nicht. Dieses Vorgehen hat seine Ursache in einem weit verbreiteten Vorurteil, das noch immer fest in unseren Köpfen verankert ist. Wenn eine Situation und ein Mensch aufeinandertreffen, ist nicht wie angenommen der Mensch die Unbekannte, sondern

die Situation. Meistens haben sich die Situation, die Herausforderung, die Ziele, die Werte stark und schnell verändert oder verändern sich gerade. Da ist nicht Reparatur gefragt, sondern eine Neubeurteilung der Lage. Ist der Mensch, der bis dato erfolgreich, leistungswillig und fähig war, auch für die neue Zeit der Richtige? Wir sprechen hier von Fit-ting zwischen Persönlichkeit (personal fit), Unternehmenskultur (cultural fit) und Herausforderungen der Rolle (role fit). Lassen Sie uns an dieser Stelle also bitte festhalten: Wenn Situation und Mensch aufeinandertreffen, ist in dieser Konstellation der Mensch die Konstante und die Situation die Unbekannte. PERSÖNLICHKEIT PRÄGT VERHALTEN Unsere Kultur ist auf die Idee, dass ein Mensch sich immer wieder »neu erfinden« kann, geradezu fixiert. Es gehört zu unserem Alltag, den Wohnort zu wechseln, eine neue Partnerschaft einzu-gehen, einen anderen Beruf zu erlernen – heute mehr noch, als es das früher hat. Wir können als Menschen zwar unser Verhalten ändern, nicht aber unsere Persönlichkeitsstruktur. Nehmen wir dazu das Beispiel eines Baumes. Die Wurzeln machen einen Baum einmalig, individu-


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DER CEO-CODE

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Fazit: Ein CEO wird nur langfristig erfolgreich performen, wenn er mit seiner Persönlichkeit, seinem impliziten Wissen und seiner Warum-Frage im Einklang lebt. Wenn er seinen CEO-Code kennt und lebt.

Artikel erschienen im HERO-MAGAZINE 1/19 Der Weg ist das Spiel! werdewelt GmbH Aarstrasse 6 D-35756 Mittenaar-Bicken www.werdewelt.info ell, unverkennbar. Sie sind seine Energie- und Lebensquelle, aus der er jederzeit von Neuem Kraft schöpfen kann. Würden einem Baum die Wurzeln gekappt, so würde er sein Wachs-tum einstellen und eingehen. Adaptiert auf den Menschen sind die »Wurzeln« die Persönlichkeit. Diese werden von den höchst indi viduellen Motiven geformt. Steven Reiss erkannte 16 Lebensmo-tive, die uns Menschen im Wesentlichen prägen und leistungs-bereit machen. Diese sind: Macht, Unabhängigkeit, Neugier, Anerkennung, Ordnung, Sparen, Ehre, Idealismus, Beziehungen, Familie, Status, Rache, Eros, Essen, körperliche Aktivität, Ruhe. Die Ausprägung der Motive und die Kombination ist bei jedem Menschen absolut individuell und fest in den Genen verankert. Wie die Wurzeln eines Baumes sind auch die Lebensmotive von Menschen damit nur sehr schwer veränderbar. MEIN SETTING, MEINE ERFOLGSPEFORMANCE! Was hat das nun mit der Performance eines CEOs zu tun? Sehr viel. Denn in den »Reparaturbetrieben« wird versucht, den Menschen in seiner Persönlichkeit zu verändern und zu verbiegen. Damit soll erreicht werden, dass

er wieder erfolgreicher ist. Ein neues Fitting muss her! Leider wird meistens nur ein »Outfitting« ge-leistet. Aber: Das Problem ist nicht die Persönlichkeit, sondern das Setting, in dem sie performen soll. Deswegen sagen wir: Unternehmen müssen aufhören, Menschen in Reparatur-betriebe zu stecken, sofort! Es geht also nicht darum, als CEO seine Führung zu verändern, sondern in ein Setting zu kommen, in der dieser CEO mit seiner individuellen Art erfolg-reich sein Potenzial nutzen kann. Dazu muss zum einen mit dem oben genannten Vorurteil aufgeräumt werden, dass der Mensch verändert werden muss. Zum anderen muss der CEO seinen individuellen »CEO-Code« kennen. WENN DAS FITTING NICHT STIMMT Kommen wir in Situationen, die nicht zu unseren Motiven, Zielen und Emotionen passen, in denen wir nicht auf unser implizites Wissen zurückgreifen können oder darin gestört werden und in denen wir nicht »unserem Warum« nachgehen können, schlägt sich das blitzschnell in der Performance nieder. Wir sind nicht in der Lage, unsere Leistung wie gewohnt abzu-rufen. Es treten Konflikte auf und es kommt zu

Spannungen, die uns und unsere Umwelt persönlich extrem herausfordern und denen wir manchmal sogar – wenn überhaupt – nur mit großer Anstrengung gerecht werden können. Da beginnt sehr oft eine negative Spirale in der Leistungsbereitschaft – mit fatalen Konsequenzen für das Individuum und für die Orga-nisation. GENAU DAS ERKLÄRT EIN REGELMÄSSIG ERLEBTES »PHÄNOMEN« Der CEO eines Unternehmens bringt nicht mehr die Leistung, die das Unternehmen von ihm gewohnt war. Selbst mit den verschiedensten Maßnahmen stellt sich keine Besserung ein. Die Konsequenz: Ein Neuer muss her! Gesagt, getan. Natür-lich wurden die Bewerber kritisch unter die Lupe genommen – und der vielversprechendste ausgewählt. Er konnte in sei-nem alten Unternehmen eine Menge erreichen und blickt auf eine Ära zurück, in der sich ein Erfolg an den nächsten reihte. Wir wollen so schnell wie möglich diese Erfolge bei uns reproduzieren. Die Erwartungen sind hoch – die Enttäuschung am Ende groß, sobald sich zeigt, dass er weder an den Erfolg seiner vergangenen Jahre anschließen kann, noch diesen auszubauen vermag.

BENJAMIN SCHULZ ist Sparringspartner und Troubleshooter in strategischen Fragen für einflussreiche Persönlichkeiten, Top-management, Inhaber und Companies. Als Geschäftsführer von Ben Schulz & Consultants GmbH, sowie der Medienagen-tur werdewelt GmbH, begleitet er seit vielen Jahren Firmen, Institute, Executives und Persönlichkeiten im deutschsprachi-gen Raum zu den Themen Strategie, Positionierung, Identität und Marke.

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