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D i e

K u n d e n z e i t u n g

aktuell

Bi-HexDoppelplatinZündkerzen im BMW 1er

Innovative Zündkerzentechnologie von BorgWarner BERU Systems Seite 2

Special: Glühkerzen Glühkerzenwissen – kompakt und unentbehrlich im Werkstatt­alltag Seiten 8 –11

Werkstatttipp Gewusst wie: der sichere Glühkerzenwechsel Seite 15

A BorgWarner Business


Zündungstechnik

Dieselkaltstarttechnologie

Elektronik

Sensorik

Einser mit Plus

Der BMW 1er zündet mit innovativen Doppelplatin-Zündkerzen von BorgWarner BERU Systems.

Sehr geehrte Leserin, sehr geehrter Leser, traditionell finden Sie an dieser Stelle einen Hinweis auf das Neue und Innovative, das wir Ihnen auf den Folgeseiten vorstellen. Diesmal wollen wir davon eine Ausnahme machen – und Ihnen überdies etwas nahebringen, das ein wenig älter ist. Hundert Jahre, genauer gesagt. Denn die Wurzeln der Marke BERU reichen bis ins Jahr 1912 zurück: Als Albert Ruprecht, das Patent für seine neuartige Ruprecht-Zündkerze in der Tasche, gemein­sam mit Julius Behr die „Auto-Armaturen- und Kühlerfabrik BERU Behr & Ruprecht, Ludwigsburg“ gründete … und wenig später auch den Dieselkaltstart entscheidend voranbrachte – mit der ersten, ebenfalls patentierten 2-poligen Glühkerze. Auch heute, wo BERU Teil des internationalen BorgWarner Konzerns ist, zählen die beiden Traditionsprodukte Zünd- und Glühkerze noch immer zu den wichtigsten des Portfolios – und wir arbeiten permanent daran, sowohl die Zünd-

Im Kompaktwagensegment genießt der BMW 1er eine Sonderstellung – ist er doch die heckgetriebene Ausnahme im frontgetriebenen Wettbewerbsumfeld. Der Heckantrieb erforderte es, den bereits im Mini Cooper C bewährten, dort quer eingebauten 1,6-l-Benzinmotor um 90° zu drehen – und ihn längs zu platzieren, um die Kraft auf die Hinterachse zu lenken.

technik als auch die Dieselkaltstarttechnologie noch sicherer, noch zuver­lässiger und noch umweltfreundlicher zu machen. Eines von vielen aktuellen Beispielen für innovative und intelligente Zündtechnik-Lösungen stellen wir Ihnen gleich in unserer Titelstory vor, wei-

Auch bei der Wahl des Zündkerzenausstatters hat sich BMW für die bereits im Mini bewährte BERU Bi-Hex-Technologie entschieden: Extrem abbrandfeste Doppelplatin-Zündkerzen mit je einem Kupfer-

kern in der Mittel- und Dachelektrode sorgen für eine hoch effiziente Zündung und ein verlässliches Kaltstartverhalten. Damit leisten sie im Herzen des Motors ihren Beitrag zu einer optimalen und damit emissionsarmen Verbrennung nach Euro 5. Die Zündkerze des BMW 1er zeichnet sich überdies durch einen extrem schlanken Kerzenkörper in Bi-Hex-Technologie aus. Dieser wird bevorzugt in modernen Downsizing-Motoren mit entsprechend beengten Platzverhältnissen eingesetzt. Der neuartige Doppelsechskant opti­miert die Kraftübertragung vom Zünd­ker­zen­schlüssel

auf die Zündkerze und ermög­licht so eine hochpräzise Abstimmung auf das geforderte Anzugsdrehmoment – bei gleichzeitig verringerten Abmaßen. Die Doppelplatin-Zündkerze für den BMW 1er ist unter der BERU Bezeichnung 12 ZR-6SPP2-1 im Handel – und trägt die Kurz-Nr. Z 332. Mehr über innovative ErstausrüstungsTechnologie von BorgWarner BERU Systems erfahren Sie ab Seite 5.

tere finden Sie unter anderem in den zahlreichen Erstausrüstungs-Referenzen auf Seite 5. Und der Pkw-Glühkerze, mit der wir zum Weltmarktführer geworden sind, widmen wir in dieser Ausgabe unser „Special“. Das Unternehmen BorgWarner BERU Systems ist jedoch viel mehr als Tradition und Innovation – steht es doch für die gelebte Partnerschaft zu Handel und Werkstatt. Auch diesen Aspekt wollen wir in der vorliegenden Ausgabe unserer Kundenzeitung beleuchten: Wir geben Ihnen einen Einblick in die Arbeit unseres Außendienst-

Arbeitet im BMW 1er: die BERU Doppelplatin-Zündkerze in schlanker Bi-Hex-Technologie – mit platinarmierter Masse- und Mittelelektrode für hohe Abbrandfestigkeit sowie Mittel- und Dachelektroden mit Kupferkern zur zusätzlichen Kühlung.

Teams, das jährlich Hunderte von Werkstätten besucht. Und weil Kundennähe auch Verkaufsunterstützung bedeutet, haben wir speziell zum Jubiläumsjahr einige Aktionen für Sie vorbereitet, von denen wir Ihnen die ersten heute vorstellen. So wollen wir in dieser Ausgabe der BERU aktuell den Bogen spannen vom Jahr 1912 bis ins neue Jahr 2012 … und Sie einstimmen auf ein interessantes und kurzweiliges Jubiläumsjahr. Aber bevor dies beginnt, lassen Sie uns kurz innehalten und die anstehenden Festtage genießen. Mögen sie Ihnen Ruhe und Entspannung bringen – gefolgt von einem verheißungsvollen Start ins neue Jahr. Mit den besten Wünschen und einem herzlichen Dankeschön für Ihr Vertrauen, Ihr

INHALT Diese BERU aktuell enthält wichtige Informationen – auch für Ihre Mitarbeiter. Bitte geben Sie die Zeitung nach der Lektüre weiter oder fordern Sie zusätzliche Exemplare an!

NEWS BMW 1er mit BERU

In eigener Sache

Verkaufsförderung

Doppelplatin-Zündkerzen . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2

100 Jahre BERU . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6

BERU Autolicht: Zeit für Celebrations. . . . . . . . 13

Editorial. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2 Fahrzeugbestand und Wartungsnotstand. . . . . . 3

Special: Glühkerzen

„kfz-betrieb“ und OMP vergeben

Die Aufgabe der Glühkerze. . . . . . . . . . . . . . . . . 8

Sales Manager D, A, CH Ihre Meinung ist mir wichtig: beruaktuell@beru.com

2 News

ein Angebot mit Mehrwert. . . . . . . . . . . . . . . . . 13 Coupon für Kataloge und weitere Infos. . . . . . . 13

„Deutschen Werkstattpreis“ . . . . . . . . . . . . . . . . 3

Die selbstregelnde Stabglühkerze. . . . . . . . . . . . 8

Argumentationshilfe für die Werkstatt:

Das Instant Start System (ISS) . . . . . . . . . . . . . . 9

Werkstatttipps

mein-autolexikon.de . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4

Die Drucksensor-Glühkerze PSG . . . . . . . . . . . 10

Sicherheitsfaktor Autolicht . . . . . . . . . . . . . . . . 14

BERU unterstützt Initiative

Glühkerzen-Montageschritte:

Lampenwechsel: Tipps und Tricks . . . . . . . . . . 14

„Qualität ist Mehrwert“ . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4

Vom Heizstab zur Glühkerze. . . . . . . . . . . . . . . 10

Scheinwerfereinstellung:

Reparaturkosten – das gibt der Halter

Rückblick: 75 Jahre Pkw-Diesel. . . . . . . . . . . . 11

alles unter Kontrolle?. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14

durchschnittlich aus . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4

Niko Johannidis

BERU Glühkerzen:

Glühkerzenwechsel ohne Risiko. . . . . . . . . . . . 15

Gefahrenquelle Zapfsäule. . . . . . . . . . . . . . . . . . 4

Produkt-News

BorgWarner BERU Systems

Neu in Handel und Werkstatt . . . . . . . . . . . . . . 12

Vorsicht, Überspannung!. . . . . . . . . . . . . . . . . . 15

in der Erstausrüstung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5

Gewinnspiel

Ganz nah dran: der BERU Außendienst . . . . . . . 7

Spitzenmäßige Preise zu gewinnen!. . . . . . . . . . 16

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Fahrzeugbestand überaltert, Wartung vernachlässigt Trotz Abwrackprämie liegt das durchschnittliche Fahrzeugalter in Deutschland inzwischen bei 8,3 Jahren – im Vorjahr waren es 8,1. Ein knappes Viertel der nun 42,3 Millionen Pkw auf Deutschlands Straßen sind sogar über 12 Jahre alt. Die Gesellschaft zur Technischen Überwachung (GTÜ) sieht in der Überalterung des Fahrzeugbestands eine Gefahr für die Verkehrssicherheit. Das stellt sich insbesondere bei den Hauptuntersuchungen heraus. Über die Hälfte aller geprüften Wagen muss derzeit erneut vorfahren: Bei 52% der von der GTÜ im vergangenen Jahr untersuchten Fahrzeuge stellten die Prüfingenieure Mängel fest – bei knapp 20% sogar erhebliche Mängel bis hin zur Verkehrsunsicherheit. Von den ca. 8 Millionen Fahrzeugen, die heute mit gravierenden Mängeln auf unseren Straßen unterwegs sind, haben ca. 70% die 9-Jahres-Marke überschritten.

GTÜ-Geschäftsführer Rainer de Biasi macht deutlich: „Insgesamt wird der technische Zustand der Mehrzahl der Fahrzeuge immer schlechter. Diese Entwicklung ist besorgniserregend, denn die dringend reparaturbedürftigen Pkw erhöhen das Unfallrisiko auf unseren Straßen erheblich.“

Pkw-Mängel nach Fahrzeugalter (1. Halbjahr 2011) Alle bei der HU erfassten Pkw mit Ausnahme von Fahrzeugen zur gewerblichen Personenbeförderung. Anteil der Fahrzeuge mit dem Untersuchungsergebnis

Chance für die Werkstatt Ob aus Bequemlichkeit oder Geldmangel der Fahrzeughalter: Der Fahrzeugbestand ist also schlecht gewartet – eine Tatsache, die sich die Kfz-Werkstatt zunutze machen kann. Um die Halter älterer Fahrzeuge von der Notwendigkeit fachgerechter Verschleißreparaturen zu überzeugen, empfiehlt es sich, ihnen spezielle, preisattraktive Angebote zu unterbreiten. Die Pflege einer entsprechenden Kundenkartei hilft bei der gezielten Ansprache dieser wichtigen Zielgruppe.

Quelle: GTÜ

Deutschlands beste freie Werkstätten Die Fachzeitschrift „kfz-betrieb“ und die Original Marken Partner (OMP) haben gemeinsam den „Deutschen Werkstattpreis“ vergeben. Was macht eine gute freie Werkstatt aus? Wie die Terminvereinbarung abläuft – und wie der Kunde im Betrieb betreut wird. Wie sich der Kundenaufenthalt selbst gestaltet. Ob und wie Ersatzmobilität angeboten wird. Wie die Fahrzeugrückgabe erfolgt. Und auch: Ob und wie die Werkstatt Marketing, Werbung und Kundenpflege be­treibt. Das sind nur ein paar der Kriterien, nach denen die Expertenjury, bestehend aus der im Vogel-Verlag erscheinenden Fachzeitschrift „kfz-betrieb“ und den Mitgliedern der Original Marken Partner – also Bosal, GKN/Spidan, MAHLE, LUK, INA, FAG, Reinz, TMD Friction/Textar und natürlich BERU – nun erstmals die Gewinner des „Deutschen Werkstatt Preises“ ermittelt hat. Der Preisvergabe ging ein aufwendiges Verfahren voraus: Zunächst wurden in den einschlägigen Medien fabrikatsunabhängige Betriebe gesucht, die sich durch vor-

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bildlich organisierte Prozesse und nachhaltige Kundenpflege auszeichnen. Nachdem die rund 200 schriftlichen Bewerbungen gesichtet und ausgewertet wurden, besuchte die Jury die 10 ausgewählten Betrie­be vor Ort, um so einen lebendigen Eindruck zu bekommen und eine Basis für das Ranking der Bewerber um den Deutschen Werkstattpreis zu erhalten. Der neue Award wurde in einem würdigen Rahmen vor kundigem Publikum verliehen: anlässlich der Fachtagung für freie Werkstätten und Servicebetriebe am 29. Oktober in Würzburg. Der 1. Preis ging an Autoprofi Ertner im nordrhein-westfälischen Hilden. Der 2. Platz wurde doppelt vergeben – an Autohaus Huth in Lohr/Main und Autotechnik Deutsch aus Zell am Harmersbach. Platz 3 belegte die Autowerkstatt Seidl in Puchheim. Wir gratulieren allen Preis­trägern und wünschen weiterhin viel Erfolg!

Offiziell Deutschlands beste freie Werkstatt: Autoprofi Ertner in Hilden – vertreten durch Thomas Ertner und Nicole Heuschert (Mitte) – wurde der Preis von Bundesinnungsmeister Wilhelm Hülsdonk (links) und „kfzbetrieb“-Chefredakteur Wolfgang Michel überreicht.

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Zündungstechnik

Dieselkaltstarttechnologie

Elektronik

Sensorik

Perspektivwechsel Wenn Autofahrer zuverlässige und aktuelle Infos zu einzelnen Automobilkomponenten suchen, finden sie diese auf www.mein-autolexikon.de. Handel und Werkstatt bietet das Wissensportal wertvolle und glaubwürdige Argumentationshilfen im Kundengespräch. Seit 1. April 2011 ist mein-autolexikon.de online. In dem umfassenden Nachschlagewerk rund ums Automobil steckt das geballte Know-how der 50 führenden Automobilzulieferer Deutschlands, die sich im VREI (Verein Freier Ersatzteilemarkt e. V.) zusammengeschlossen haben. BorgWarner BERU Systems speist das Autolexikon unter anderem mit technischen Informatio-

nen und Bildmaterial zu Zünd- und Glühkerzen, Zündspulen und Zündleitungen. Zur Identifizierung des betreffenden Ersatzteils stehen eine komplexe Teilesuche mittels 16 Produktkategorien sowie eine grafisch basierte Suche anhand einer speziell angefertigten flash-animierten gläsernen 3D-Grafik zur Verfügung. Über das ausge-

wählte Teil bietet das virtuelle Autolexikon dann umfassende und auch für Laien verständliche Informationen, die durch vielfältige Grafiken veranschaulicht werden. Die einzelnen Artikelbeschreibungen sind nach einem einheitlichen Schema aufgebaut: Funktion, Sicherheit, Umweltschutz und Werterhalt – Kategorien, deren Inhalte die Nutzer nicht nur informieren, sondern auch

dafür sensibilisieren, wie wichtig der Griff zu Qualitätsprodukten ist. Am besten, Sie klicken sich selbst einmal durch auf mein-autolexikon.de. So erfahren Sie, was Ihre technikinteressierten Kunden wissen. Und können sich die Plattform im Kundengespräch als wertvolle Informationsund Argumentationshilfen zunutze machen.

Mehrwertsache BERU unterstützt die Initiative „Qualität ist Mehrwert“. Unter dem Motto „Qualität ist Mehrwert“ haben namhafte Automobilteilehersteller eine Initiative gestartet, um das Qualitätsbewusstsein bei Fachhandel, Werkstatt und Autofahrer zu fördern. Auf der plakativ gestalteten Homepage finden Interessierte eine Vielzahl von Argumenten für Kfz-Teile in Erstausrüstungsqualität und werden gleichzeitig nachhaltig über die Konsequenzen bei der Verwendung von Billigteilen aufgeklärt. Eine Thematik, die BorgWarner BERU Systems voll und ganz unterstützt. Bereits seit

vielen Jahren betreibt das Unternehmen aktive Aufklärung, auch hier in der BERU aktuell – und zeigt die teilweise fatalen Folgeschäden beim Einsatz von Billigteilen, von der Glühkerze bis zur Zündspule. Billigteile lassen sich oftmals auf den ersten Blick nicht von Markenersatzteilen unterscheiden. Daher empfiehlt das Portal den ausschließlichen Einsatz von Ersatzteilen in Erstausrüstungsqualität. Dadurch ist auch ein Maximum an Montagesicherheit gewährleistet, denn Qualitätsersatzteile wie die von

500 Euro So viel gibt der Autofahrer durchschnittlich pro Jahr für die Reparatur seines Fahrzeugs aus (Fahrzeugalter ca. 6 Jahre). Multipliziert mit dem aktuellen Fahrzeugbestand (ca. 42 Mio.) ergibt sich ein Gesamtreparaturvolu-

BorgWarner BERU Systems sind exakt auf die Spezifikationen der Automobilhersteller abgestimmt und damit passgenau. Bei Billig­nachbauten hingegen stimmen oft die Anschlüsse nicht und es muss improvisiert werden, was Reparaturablauf und -sicherheit beeinträchtigen kann.

Denn was viele Kfz-Betriebe nicht wissen: Die Werkstatt, die Kfz-Teile verbaut, übernimmt automatisch die Produkthaftung – unabhängig vom Fertigungsort des Ersatzteils. Mehr Infos: www.qualitaet-ist-mehrwert.de

Die ausschließliche Verwendung von Markenersatzteilen kann jedoch nicht nur vor frühzeitigem Verschleiß und unliebsamen Reklamationen schützen, sondern auch vor teuren Regressansprüchen.

5.000 Mal men von 21 Mrd. Euro. Davon sollten Sie sich Ihren Anteil sichern – durch kundenorientierte Angebote, guten Service und qualitativ hochwertige Produkte. So oft diagnostiziert allein der ADAC pro Jahr die Anzahl der Fehlbetankungen in Deutschland. Bei größeren Tankstellen kommt der falsche Griff zum Zapfhahn nahezu täglich vor. Hintergrund sind die neuen, für den Autofahrer verwirrenden Kraftstoffbezeichnungen, aus denen sich oftmals nicht sofort erkennen lässt, ob es sich um Benzin oder Diesel handelt. Auch beim Tanken selbst wird dies nicht deutlich – denn die Zapfpistole des Ottokraftstoffes passt in den Stutzen des Dieselfahrzeugs.

Prozentualer Anteil am Gesamtreparaturvolumen

Fehlbetankung beim Dieselmotor Ist das Benzin erst im Dieseltank, hilft Ihrem Kunden nur eins: den falschen Kraftstoff

sofort absaugen. Keinesfalls darf der Motor gestartet werden. Wurde der Motor versehentlich gestartet, muss nach der Tankentleerung das komplette Kraftstoffsystem durchgespült und überprüft werden: Kraftstoffleitung, Einspritzpumpe und Einspritzdüsen. Fehlbetankung beim Ottomotor Erkennbar sind Folgeschäden durch Fehlbetankungen an beschädigten Kolben und Zündkerzen. Entsprechende Schadensbilder, die auf eine Fehlbetankung hinweisen, finden Sie im BESSER BERU Forum unter www.besser.beru.com.

Daten: GTÜ

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BorgWarner BERU Systems in der Erstausrüstung Bei Zündung, Dieselkaltstart, Elektronik und Sensorik ist BorgWarner BERU Systems seit 100 Jahren gefragter Entwicklungspartner der internationalen Automobilindustrie. So auch bei zahlreichen auf der IAA präsentierten Neuerscheinungen. Hier nur beispielhaft ein paar der Fahrzeuge, die mit Qualitätsprodukten aus dem Hause BorgWarner BERU Systems ausgerüstet sind. Er ist und bleibt der Traum aller Autofahrer – der nur für wenige in Erfüllung geht: der Porsche 911, dessen neue Version dieses Jahr präsentiert wurde. Was ist neu an einem Designer-Klassiker, den jedes Kind erkennen soll? Mit der niedrigeren Dachlinie wirkt der 911er noch sportlicher, die Spiegel wurden aus aero­­dynamischen Gründen direkt auf die Türen gesetzt. Am Heck wurden die Edelstahlendrohre neu gestaltet und der Spoiler wurde verbreitert. Nicht unentscheidend beim Carrera ist natürlich die Power – unterstützt durch Zündspulen von BorgWarner BERU Systems: Der neue 3,4-Liter6-Zylin­der-Boxer-Motor bringt das Geschoss mit 257 kW in 4,8 Sekunden von 0 auf 100 km/h – und das mit einem verringerten Verbrauch von durchschnittlich 9 l/100 km. Bei beiden neuen Modellen sind die Räder im Vergleich zu den Vorgängern größer geworden. Der Carrera rollt serienmäßig auf 19 Zoll, das S-Modell sogar auf 20 Zoll – und der Reifendruck wird überwacht vom Tire Safety System (TSS) von BorgWarner BERU Systems.

Mit der neuen B-Klasse will Mercedes-Benz bei der jüngeren Zielgruppe punkten. Der Golf-Konkurrent wartet mit einem moderneren Design auf, das 5 Zentimeter flacher und 9 Zentimeter länger als der Vorgänger ist. Neben der sportlicheren Optik bedeutet dies auch: mehr Platz im Innenraum insbesondere für die Beine der Hintensitzenden. Durch edlere Materialen wirkt das Interieur hochwertiger als bei der alten B-Klasse – zu einem vergleichbaren Preis. Nicht nur der verbesserte Luftwiderstandsbeiwert soll sich positiv auf den Verbrauch auswirken, sondern auch sparsame Motoren mit Start-Stopp-Automatik, mit denen Werte von weniger als 5 l/100 km erreicht werden sollen. Die Leistungspalette liegt zwischen 1,6 und 1,8 l Hubraum mit der Kraft von 90 bis 114 kW. Den 1,8-Liter-Vierzylinder-Diesel baut Mercedes-Benz erstmals quer ein, serienmäßig haben die Motoren ein SechsgangSchaltgetriebe – und sind mit Hochtemperatur-Sensoren von BorgWarner BERU Systems ausgestattet.

Familienkutsche? Das war einmal. Der Zafira der dritten Generation, der offiziell Opel Zafira Tourer heißt, wird als „Lounge auf Rädern“ beworben. Das liegt zum einen an der Ausstattung des Innenraums mit seinen Ergonomiesitzen für Fahrer und Beifahrer, mit seinem erweiterten Flex7-Sitzkonzept und seiner modularen Mittelkonsole. Zum anderen aber auch an der von innen wie außen vorteilhaften, optional erhältlichen Panorama-Windschutzscheibe, die nahtlos in ein Glasdach übergeht. Insgesamt ist der Zafira um 19 Zentimeter gewachsen, was sich auf das Ladevolumen auswirkt: Durch Umklappen der zweiten und Versenken der dritten Sitzreihe erreicht man mit 1.860 Litern 40 Liter mehr als beim Vorgänger. Von der Seite soll die aerodynamische Silhouette laut Hersteller an einen Hochgeschwindigkeitszug erinnern. Die Motorenkraft reicht vom 85-kW-Benziner über den 103-kW-Turbo bis zur 110 kW starken Erdgasvariante. 3 Dieselversionen zwischen 81 und 121 kW starten schnell und zuverlässig dank ISS-Glühkerzen und ISS-Steuergerät von BorgWarner BERU Systems.

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Im neuen Mini steckt einiges von BorgWarner BERU Systems: in den Dieselmodellen ISS-Steuergeräte und Stahlglühkerzen, in den Benzinern Zündkerzen – und in den US-Modellen das Tire Safety System TSS.

In den US-Modellen des neuen BMW 1er überwacht das Tire Safety System TSS den Reifendruck.

Der neue Audi A6 Avant Diesel startet sicher mit ISS-Glühkerzen von BorgWarner BERU Systems.

Im neuen VW Amarok stecken die geballte Power – und ein Glühzeitsteuergerät und Glühkerzen von BorgWarner BERU Systems.

Das Facelift des VW Tiguan rollt mit ISS-Glühkerzen von BorgWarner BERU Systems vom Band.

In den Dieselmodellen des facegelifteten Audi A5 sorgen ISS-Glühkerzen für einen zuverlässigen Start.

Für eine sichere Überwachung des Reifendrucks im BMW M5 ist das optional erhältliche Tire Safety System TSS zuständig.

Für die Dieselmodelle des neuen Ford Transit liefert BorgWarner BERU Systems die ISS-Glühkerzen.

In den Selbstzündern des facegelifteten VW Passat CC arbeiten ISS-Glühkerzen von BorgWarner BERU Systems.

Das CDI-350-Aggregat der Mercedes M-Klasse startet in ottomotorischer Geschwindigkeit – dank Instant Start System (ISS).

ISS-Glühkerzen von BorgWarner BERU Systems sind auch in den Selbstzündern des Dacia Duster ab Werk verbaut.

Original BERU Markenprodukte arbeiten unter anderem in Fahrzeugen und Motoren von Audi, Bentley, BMW, Caterpillar, Chery, Chrysler, Citroën, CMD, Cummins, Dacia, Daewoo, DAF, Daimler, Deutz, Ducati, EvoBus, Ferrari, Fiat, Ford, General Motors, GM, Great wall, Hyundai, Isuzu, Iveco, John Deere, KTM, Kubota, Lamborghini, Land Rover, Mahindra and Mahindra, MAN, Maserati, Mercedes, Mercedes-AMG, MTU, MV Augusta, Opel, Peugeot, Piaggio, Porsche, Renault, Rolls-Royce, Saab, SAIC, Scania, Škoda, Ssang Yong, Tatra, Toyota, Volkswagen und Volvo.

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Dieselkaltstarttechnologie

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Ein Jahrhundert voller Impulse Die Geschichte des Automobils ist auch die der Marke BERU. Letztere begann im Jahre 1912, als der schwäbische Tüftler Albert Ruprecht die Lösung für das damals vorherrschende Zündungsproblem gefunden hatte – seine Ruprecht-Kerze. Diese hatte gegenüber den seinerzeit gebräuchlichen Zündkerzen zwei entscheidende Vorteile: Zum einen verfügte sie über einen Isolator aus gepresstem Speckstein, der durch eine Kupfereinlage gasdicht mit dem Stahlkörper verbunden war und so die Kompression optimierte. Gleichzeitig verhinderten scheibenförmige Kühlerflächen über der Isolation die bis dato gefürchteten Glühzündungen. Seine Erfindung hatte Ruprecht zum Patent angemeldet – und wagte mit dessen Erteilung den Schritt: gemeinsam mit dem Werkstattinhaber Julius Behr gründete er die „Auto-Armaturen- und Kühlerfabrik BERU Behr & Ruprecht, Ludwigsburg“.

statt angepasst. Das permanent wachIn den Folgejahren expandierte der Betrieb sende Unternehmen widmete sich insbeund erweiterte sein Fertigungsprogramm – unter sondere der stetigen Weiterentwicklung der anderem um Glühkerzen sowie um andere Zündungstechnik und Dieselkaltstarttechim boomenden Automobilbau drin­gend nologie z.B. Glühkerzen, die zur damals benötigte Produkte. Im ersten Vierteljahrgebräuchlichen Heizwendel mit einer vor hundert waren dies neben Kabelschuhen Überhitzung schützenden Regelwendel und Schlauchbindern auch Kerzenreiniger bestückt waren (ein weiteres der vielen und Kerzenschützer – für die seinerzeit BERU Patente – mehr darüzumeist mitgeführten Ersatz­ ber lesen Sie in unserem ­kerzen. In den Jahren des Special ab Seite 8) – und Wirtschaftswunders wurde baute parallel den Bereich das Programm dann um der Elektronik und Sensorik Zündkerzen- und Verteilerauf und aus. stecker, Zündleitungen und ganze Kabelsätze für die Auch heute, wo immer stren­ Automobilindustrie sowie gere Umweltnormen eine Entstörmittel erweitert und per­manente Reduzierung so laufend an die Anfordevon Kraft­stoffverbrauch und rungen der zahlreichen Albert Ruprecht (1883 –1959), Schadstoffemission fordern, Kunden aus AutomobilErfinder der „Ruprecht-Kerze“ ist das Unternehmen Borgindustrie, Handel und Werkund Gründer der Firma BERU.

Warner BERU Systems, das inzwischen zum BorgWarner Konzern gehört, kompetenter Entwicklungspartner der Automobilindustrie und Innovationstreiber der Branche. Beispielhaft seien hier die intelligente Drucksensor-Glühkerze PSG oder die neuartige Hochfrequenzzündung genannt. Die partnerschaftlich gepflegte Nähe zu Handel und Werkstatt erschließt dem Wartungsund Reparaturmarkt die zeitnahe Verfügbarkeit des Produktprogramms. Diese Partnerschaft wollen wir im nun anbrechenden Jubiläumsjahr mit Ihnen feiern – durch zahlreiche Aktionen und Impul­se. Den Auftakt finden Sie bereits in dieser Ausgabe der BERU aktuell, im Rahmen unserer Autolicht-Aktion auf Seite 13.

Das historische BERU Werbeplakat begleitet uns durchs Jubiläumsjahr.

Die Ruprecht-Kerze – Auftakt einer neuen Ära der Zündtechnik … und „Gründungsmitglied“ des Unternehmens BERU.

Revolution in der Dieselkaltstarttechnologie: die 2-polige Glühkerze mit Überhitzungsschutz.

Das erste BERU Werk in Asperg bei Ludwigsburg.

6 in eigener sache

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Ganz nah dran Der Außendienst von BorgWarner BERU Systems ist sowohl für den Großhandel als auch für Fachhandel und Werkstatt optimal aufgestellt – durch die Unterteilung in Gebietsverantwortliche und technische Außendienstmitarbeiter. So bleibt BERU nicht nur in ständigem Kontakt mit denjenigen, die mit BERU Produkten handeln, sondern auch mit denen, die sie einbauen: den Werkstätten. Davon profitieren alle Seiten: Großhändler, Fachhändler, Werkstätten … und letztlich auch BERU. Durch langfristige Partnerschaft mit den Kunden, die Ideen und Wünsche einbringen können – um gemeinsam erfolgreich zu sein. „Wir haben eine gute Akzeptanz bei den Werkstätten. Insbesondere unser TechnikKnow-how ist immer wieder gefragt.“ Manfred Südhoff muss es wissen. Er ist seit fast 11 Jahren als Verkaufsberater im Außendienst von BorgWarner BERU Systems – und dabei viel rumgekommen: „700.000 Kilometer werden es schon sein.“ Gerade kommt Südhoff von der Auto Meyer GmbH in Lohne, einer Kfz-Meisterwerkstatt mit Lackiererei und angegliedertem Fahrzeughandel – ein Kunde, den er schon seit 11 Jahren betreut. Werkstattinhaber Ewald Meyer schätzt die Besuche Südhoffs sehr: „Die Lagerpflege ist eine wirklich gute Sache. Alle zwei Jahre gehen wir Artikel für Artikel durch, sortieren aus und nehmen neue Produkte auf. So ist mein Lager immer an den aktuellen Wartungs- und Reparaturmarkt angepasst.“ Gut findet er dabei vor allem die unkomplizierte Handhabung – denn sein ebenfalls anwesender Großhandels-Repräsentant nimmt nicht mehr benötigte Produkte anstandslos zurück und ersetzt sie durch aktuelle Ware. Mindestens einmal pro Jahr schaut Südhoff auch vorbei, um technische Infos und Neuigkeiten oder auch laufende Aktionen vorzustellen. Das lohnt sich für Ewald Meyer: Sein Betrieb ist einer der ersten, die sich beim Werkstattportal BESSER BERU angemeldet hatten.

Südhoff ist Teil eines Teams von insgesamt 14 Mitarbeitern: 9 davon sind sogenannte Gebietsverantwortliche, die den Groß- und Einzelhandel betreuen, 5 sind als technische Vertriebsberater in Werkstatt und Fachhandel unterwegs, um ihr Wissen weiterzugeben. Die Gebietsverantwortlichen treffen sich hauptsächlich mit Ein- und Verkäufern oder Marketingmitarbeitern, denen sie neue Produkte vorstellen oder aktuelle Informationsund Marketinginstrumente präsentieren. Bei diesen Besuchen werden auch gemeinsame Aktionen geplant und Schulungen durchgeführt, sowohl für die Mitarbeiter des Großhandelsinnen- und -außendienstes als auch für die Werkstätten. Insbesondere die Schulungen liegen Peter Parg am Herzen – nicht nur, weil er im Anschluss daran wieder viel Lob für seine Vorträge erhält, sondern auch, weil sie ihm Gelegenheit zu intensivem Dialog bieten.

kam zufällig dazu, als bei einem seiner Kunden ein Peugeot auf der Hebebühne stand, mit Zündungsproblemen und aufleuchtendem MIL-Symbol – und der Mechaniker gerade dabei war, den Fehler einzugrenzen. Tesch war das spezielle Problem dieses Fahrzeugtyps bekannt – und er gab beiläufig den Tipp, lediglich die Einspritzventile von Zylinder 1 und 4 zu tauschen: Volltreffer.

den konnte, obwohl bereits nahezu alle relevanten Teile ausgetauscht worden waren. Tesch schaute sich das Problemfahrzeug genauer an – und erkannte: „Zündkerze SW 21 mit einem Kabelsatz für SW 16 – das konnte nicht funktionieren.“ 4 neue BERU Einzelzündleitungen machten nicht nur den Audi schnell wieder flott, sondern auch den Werkstattkunden glücklich und zufrieden.

Da fällt Uwe Tesch noch der Audi 80 ein, dessen Zündproblem nicht behoben wer-

Wer? Was? Wo? Diese Herren nehmen’s persönlich – und sind gerne für Sie da.

Uwe Tesch

Die direkten Ansprechpartner der Werkstätten sind die 5 technischen Vertriebsberater – die meisten davon Vollblutmechaniker, die in Weiterbildungen ihr Wissen vertieft haben und es nun gerne weitergeben. „Der Kunde war mehr als dankbar – und verbaut heute noch gerne BERU Produkte“, erinnert sich beispielsweise Uwe Tesch. Er

Michael Hubert

Wilfried Wittern

Mike Langer Joachim Rohrlapper

Manfred Südhoff Michael Denecke

Klaus Blöcher Karl-Heinz Wolf

Peter Parg

Klaus Kaumeier

Karsten Ohlmann

Günter Lips

Wird regelmäßig vom BERU Außendienst Manfred Südhoff besucht: Ewald Meyer (links), Inhaber des KfzBetriebs Auto Meyer in Lohne.

BERUaktuell 3/11

Florian Kober

BERU Kundenberater für die Rundumbetreuung des Groß- und Fachhandels     BERU Technische Berater – speziell für Facheinzelhandel und Werkstatt

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Zündungstechnik

Dieselkaltstarttechnologie

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Sensorik

Glühkerzen: eine Die Aufgabe der Glühkerze Glühkerzen müssen in einer möglichst kurzen Zeit eine hohe Temperatur zur Unterstützung des Selbstzündungsvorgangs bereitstellen – und diese Temperatur unabhängig von den Randbedingungen halten oder sogar in Abhängigkeit von diesen anpassen. Bei modernen Dieselmotoren mit Common-Rail- oder Pumpe-Düse-Einspritzsys-

tem und 4-Ventil-Technik sind die Platzverhältnisse sehr begrenzt. Entsprechend filigran gestaltet sich heutzutage die Glühkerzengeometrie.

Verwirbelung des eingespritzten Kraftstoffes und damit die Bildung eines zündfähigen Kraftstoff-Luft-Gemisches stören – mit der Folge erhöhter Abgas-Emissionen.

Damit die Glühkerze ihre Wärmespende punktgenau in den Brennraum einbringen kann, befindet sich der Glühstab der Glühkerze am inneren Rand des Gemischwirbels. Ein zu weites Hineinragen würde die

Für den optimalen Motorkaltstart ist das Einspritzsystem von großer Bedeutung: Einspritzzeitpunkt, -menge und Gemischbildung ergeben – zusammen mit der optimalen Position und Temperaturauslegung

der Glühkerze – ein gutes Kaltstartverhalten. Wichtig ist, dass die Glühkerze nach dem Motorstart nicht durch motoreigene Verwirbelungen „kaltgeblasen“ wird. Dies erfordert eine gewisse Leistungsreserve der Glühkerze, d. h. es muss ausreichend glühendes Volumen vorhanden sein, um sofort Wärme in die abgekühlte Zone nachschieben zu können.

Glühen nach Bedarf: die selbstregelnde Stabglühkerze Dieselmotoren bis ca. Baujahr 2005 sind in der Regel mit BERU GN-Glühkerzen ausgestattet. Diese glühen nicht nur vor und während der Startphase, sondern auch nach dem Start und bedarfsorientiert während des Motorbetriebs. Das konstruktive Grundprinzip einer modernen Stabglühkerze ist die Kombination von Heiz- und Regelwendel zu einem gemeinsamen Widerstandselement. Die Heizwendel ist aus hochtemperaturfestem Material gefertigt, dessen elektrischer Widerstand weitgehend temperaturunabhängig ist. Sie bildet mit dem vorderen Teil des Glühstabs die Heizzone. Die Regelwendel ist am

stromführenden Anschlussbolzen befestigt, ihr Widerstand weist einen großen Temperaturkoeffizienten auf. Ihre elektrische Energie bezieht die Glühkerze von der Fahrzeugbatterie bzw. bei laufendem Motor vom Generator. Die Steuerung übernimmt ein elektronisches BERU Glühzeitsteuergerät. Beim Vorglühen fließt anfangs starker Strom über den Anschlussbolzen und die Regelwendel zur Heizwendel. Diese erhitzt sich schnell und bringt die Heizzone zum Glühen. Das Glühen breitet sich rasch aus – und nach 2–5 Sekunden glüht der Heizstab bis nahe an den Kerzenkörper. Dadurch wird die Temperatur der

durch den Strom schon erhitzten Regelwendel zusätzlich erhöht. In der Folge steigt ihr elektrischer Widerstand, und der Strom wird so weit reduziert, dass der Glühstab nicht beschädigt werden kann. Ein Überhitzen der BERU Glühkerze ist somit nicht möglich. Um eine Verkürzung der Vorglühzeit zu erreichen, wurde die vordere Zone des BERU Glühstabs anreduziert. Dadurch beginnt der Heizstab in dieser Zone sehr schnell zu glühen: Bei einer Temperatur von 0 °C dauert es gerade mal 2 Sekunden bis zum Start. Bei tieferen Temperaturen passt sich das System durch die Glühzeitrege-

lung an die Erfordernisse an und erhöht die Glühzeit entsprechend: bei –5 °C etwa 5 und bei –30 °C rund 7 Sekunden. Das elektronisch gesteuerte Vorglühen beginnt mit der Betätigung des Zündstartschalters. Zur Minimierung von Schadstoffund Geräusch-Emissionen dient die Nachglühzeit, die bedarfs­orientiert ca. 3 Minuten nach dem Start des Motors beträgt. Erfolgt kein Start, wird die Glühkerze nach einer gewissen Bereitschaftszeit durch das BERU Glühzeitsteuergerät abgeschaltet.

T (°C) 1.000

Isolierscheibe

850

Anschlussbolzen Rundmutter

Kerzenkörper

O-Ring-Dichtung

Einschraubgewinde

Dichtung

Glührohr Isolierfüllung

Ringspalt

Röntgenaufnahme der Regelwendel-Kontaktierung am Anschlussbolzen: sichere Verbindung Wendel/Anschluss, sichere Stromleitung, zentrierte Wendel.

Phase 1 Phase 2 Vorglühen Start2–7 Sek. glühen 2 Sek.

Phase 3 Nachglühen ca. 180 Sek.

Die 3-Phasen-Glühtechnik. Regelwendel Heizwendel

Die BERU Stabglühkerze besteht im Wesentlichen aus Kerzenkörper, Heizstab mit Heiz- und Regelwendel sowie Anschlussbolzen. Der korrosionsfeste Glühstab ist gasdicht ins Gehäuse eingepresst. Zusätzlich wird die Kerze durch einen O-Ring am Anschlussteil abgedichtet. Ein verdichtetes, elektrisch isolierendes, stark wärmeleitfähiges keramisches Pulver stabilisiert die Wendel schwingungsresistent.

8 special

Die exakte Position der Regel- und Heizwendel im Glührohr sorgt für Kurzschlusssicherheit.

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heiße Sache Die Weiterentwicklung der selbstregelnden Stabglühkerze: das ISS-System Das BERU Instant Start System (ISS) besteht aus einem elektronischen BERU Glühkerzen-Steuergerät und leistungsoptimierten Glühkerzen mit einer reduzierten Aufheizzeit von maximal 2 Sekunden bei deutlich verringerter Leistungsaufnahme. Die ISS-Glühkerze zeichnet sich durch eine stark verkürzte Wendelkombination aus: Der glühende Bereich ist auf etwa ein Drittel reduziert, was bei direkt einspritzenden

Motoren dem in den Brennraum hineinragenden Teil des Heizstabs entspricht. Die Temperatur einer Glühkerze nimmt mit zunehmender Drehzahl bei konstanter Glühkerzenspannung ab, bei zunehmender Einspritzmenge und konstanter Glühkerzenspannung und Drehzahl steigt sie an. Diese Effekte können durch das elektronische Steuergerät kompensiert wer-

den: An die BERU Glühkerzen wird immer die für den jeweiligen Betriebspunkt optimale Effektivspannung ausgegeben. Darüber hinaus wird die Kombination der Niedervolt-Glühkerze mit dem elektronischen Steuergerät dazu genutzt, die Glühkerze extrem schnell aufzuheizen. Die bisher übliche Vorglühzeit wird somit bis hin zu tiefsten Temperaturen auf maximal 2 Sekunden reduziert. Der Wirkungsgrad des Systems

ist so hoch, dass dem Bordnetz kaum mehr als die von der Glühkerze benötigte Leistung entnommen wird. Da beim BERU ISS jede Glühkerze durch einen separaten Leistungshalbleiter angesteuert wird, kann in jedem Glühstromkreis der Strom separat überwacht werden. Damit ist zudem eine individuelle Diagnose an jeder Kerze möglich.

Technische Merkmale des BERU Instant Start Systems  Sicherer

Start selbst bei Temperaturen von –30 °C

 Extrem schnelle Aufheizzeit: In 2 Sekunden werden 1.000 °C erreicht   Geringer

Leistungsbedarf (batterieschonend) Funktionssicherheit   Steuerbare Temperatur für Vor-, Nach-, Zwischenglühen   Zahlreiche Diagnosefunktionen   Sofortiger stabiler Leerlauf und saubere Lastannahme  Minimierter Schadstoffausstoß   Insbesondere konzipiert für Dieselmotoren mit Direkteinspritzung  On-Board-Diagnose-fähig   Höhere

Elektronisch gesteuertes Glühsystem ISS: Steuergerät und Glühkerzen.

ISS-Glühkerzen: Variable Spannungswerte und Gewindegrößen BERU BERU Bezeich- Bestell-Nr. nung

Spannung Gewinde

Verwendung

GE 100

0 100 266 008 5,0 V

M10x1

VW, Audi, 2-Ventiler

GE 101

0 100 266 009 4,4 V

M8x1

VW, Audi, 4-Ventiler

GE 115

0 100 266 040 4,4 V

M10x1

VW, Audi

GE 102

0 100 266 002 5,0 V

M10x1

BMW 4-/6-Zylinder

Innerer Aufbau der selbstregelnden Standard-Glühkerze SR (links) und der leistungsoptimierten Glühkerze des ISS (rechts).

GE 103

0 100 266 003 5,0 V

M10x1

BMW 8-Zylinder

GE 104

0 100 266 010 5,0 V

M10x1

Daimler AG, AMG

GE 105

0 100 266 011 5,0 V

M8x1

Daimler AG, 4-/6-/8-Zylinder

GE 106

0 100 266 018 4,7 V

M10x1,25

Isuzu V8

BERU Bezeichnung

BERU Bestell-Nr.

Verwendung

GE 109

0 100 266 059 4,7 V

M10x1,25

Isuzu

GSE 100

0 522 120 702

Audi, VW

GE 110

0 100 266 032 4,4 V

M10x1

Renault

GSE 101

0 522 120 701

BMW 4 Zyl.

GSE 102

0 522 140 701

BMW 6 Zyl.

GSE 103

0 522 150 701

BMW 8 Zyl.

GE 111

0 100 266 033 4,4 V

M10x1

Renault

GE 112

0 100 266 031 4,4 V

M9x1

Opel

GE 114

0 100 266 034 4,4 V

M9x1

Opel

GE 113

0 100 266 019 4,4 V

M9x1

Hyundai

BERUaktuell 3/11

Das BERU Instant Start System ermöglicht einen „ottomotorischen Schlüsselstart“ des Selbstzünders.

ISS-Steuergeräte

Das schnelle Erreichen der geforderten Temperatur – Voraussetzung für eine emissionsarme, umweltfreundliche Verbrennung.

Special 9


Zündungstechnik

Dieselkaltstarttechnologie

Elektronik

Sensorik

Glühkerzen: eine Die feinfühlige Innovation: Drucksensor-Glühkerze PSG bietet sich in idealer Weise zur Integration eines Sensors an.

Neue, strengere Abgasgesetze in Europa und in den USA werden die zulässigen Abgas-Emissionen von Dieselmotoren weiter reduzieren. Die dadurch notwendige exakte Messung von Einspritzmenge, Einspritzzeitpunkt und Abgasrückführungsraten machen die permanente Überwachung des Verbrennungsvorgangs erforderlich. Die im Brennraum positionierte Glühkerze

Die BorgWarner BERU Systems GlühkerzenInnovation PSG (Pressure Sensor Glow Plug) misst für jeden einzelnen Zylinder den aktuellen Verbrennungsdruck. Dazu ist die Glühkerze mit einem beweglichen Heizstab ausgestattet, in den ein piezore-

sistiver Drucksensor integriert wurde. Die Druckübertragung erfolgt auf eine Membran im hinteren, thermisch günstigeren Bereich der Glühkerze. Durch die so mögliche zylinderselektive Optimierung der Zündung kann der Motor im optimalen Fenster zwischen maximaler Leistung und minimalen Abgasen betrieben werden.

Als Technologie- und Weltmarktführer in der Dieselkaltstarttechnologie ist BorgWarner BERU Systems der erste und einzige Hersteller dieser Glühkerzen-Innovation. Die BERU PSG ist bereits in vielen Fahrzeugmodellen der Hersteller Opel und VW/Audi (auch US-Modelle) in der Erstausrüstung verbaut – und trägt so dazu bei, den Dieselmotor noch effizienter zu machen.

Hochstromanschluss Stecker

Messmembran

Sensorterminals Glühkerzen-Heizstab Leiterplatte mit Elektronik Glühkerzen-Körper Faltenbalg

Schnitt durch die intelligente Drucksensor-Glühkerze PSG.

Die Position der Pressure Sensor Glow Plug (PSG) im Motor: Die Glühspitze ragt in den Brennraum, der Sensor ist im peripheren Bereich außerhalb des Brennraums untergebracht.

Vom Heizstab zur Glühkerze Die Montage des Heizstabs

Das Reduzieren des Heizstabs O-Ring (Dichtung)

Heizwendel Regelwendel

Rundkneten (Ø 6  Ø 5)

Glührohr Innenpol MgO

Ø6

Wendel mit Innenpol verbinden

10 Special

Glührohr über Wendel mit Innenpol schieben

Wendel mit Glührohr verschweißen

Magnesiumoxid einfüllen

O-Ring montieren

Heizstab verschließen

Durchmesser reduzieren

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heiße Sache Ein Blick zurück 75 Jahre Pkw-Diesel – mit BERU Glühkerzen. 2011 ist ein Jubiläumsjahr: 75 Jahre Dieselmotor – im Pkw, um genau zu sein. Denn bekanntlich hatte Rudolf Diesel ja schon im Jahr 1892 sein Patent für ein neues Antriebssystem mit Selbstzündung angemeldet. Lange Zeit galt der bei Nutzfahrzeugen aller Art schon schnell etablierte „Universaldieselmotor“ aber als zu schwer und zu träge für Personenkraftwagen. Bis Mercedes-Benz auf der internationalen Motorrad- und Automobilausstellung 1936 in Berlin seinen 260 D der Baureihe W 138 vorstellte: eine Limousine mit 2,6-l-Motor

und einer Leistung von 33 PS und 3.000 U/Min. Zeitgleich wurde auch der Hanomag Rekord Diesel präsentiert – der aber nach der Ausstellung nicht sofort lieferbar war. Möglich geworden war die Erfolgsgeschichte des Diesel-Pkw auch durch BERU Gründer Albert Ruprecht, der 1929 mit der Drahtglühkerze die entscheidende Starthilfe für den Diesel auf den Markt brachte. Die 1931 im BERU Werk in Ludwigsburg entwickelte erste zweipolige Drahtglühkerze war ein weiterer Schritt in die Zukunft

der Dieseltechnologie. Ende der 60erJahre folgte dann die Stabglühkerze – und schließlich 1978 ein weiteres BERU Patent, die selbstregelnde Stabglühkerze, die mit einer verringerten Vorglühzeit auf bis zu fünf Sekunden das Ende der sprichwörtlichen „Diesel-Gedenkminute“ einläutete. „Mein Motor macht immer noch große Fortschritte“, hatte Rudolf Diesel bereits 1895 gesagt – nicht ahnend, wie weit seine Erfindung die Menschheit noch voranbringen würde. Der erste Diesel-Pkw von Mer-

cedes-Benz war übrigens schon 1936 ein relativ sparsames Modell: mit seinem Verbrauch von 9,5 l lag er gut ein Drittel unter einem Benziner des Ottomotor-Typs 200. Das später weiterentwickelte Prinzip der „weichen“ Verbrennung sorgte auch für die legendär lange Lebensdauer der Diesel – etwa der Baureihe W 123, die mit weit mehr als einer Million Kilometer auf dem Tacho heute noch als Taxi ihren Dienst in arabischen Ländern verrichten.

Die Evolution der Glühkerze

1931 Zweipolige Drahtglühkerze mit offenliegender (und dadurch austauschbarer) Glühwendel Typ: 202 GE Gewinde: M18x1,5 Spannung: 1,3 Volt Vorglühzeit: 1–2 Minuten

1960 Zweipolige Stabglühkerze mit zylindrischem Glühstab (Ø 6,5 mm) Typ: 357M Gewinde: M14x1,25 Spannung: 1,7 Volt Vorglühzeit: 1 Minute

1970 Einpolige Stabglühkerze mit zylindrischem Glühstab (Ø 6,5 mm) Typ: 119M Gewinde: M14x1,25 Spannung: 12 Volt Vorglühzeit: 1 Minute

1976 Schnellheizende Stabglühkerze mit zylindrischem Glühstab (Ø 6 mm) Typ: 602MJ Gewinde: M12x1,25 Spannung: 11 Volt Vorglühzeit: 20 Sekunden

1978 Selbstregelnde Stabglühkerze in 2-Wendel-Technik mit Heiz- und Regelwendel sowie anreduziertem Glühstab (von Ø 6 mm auf Ø 5 mm) Typ: 857MJ/GN 857 (SR10) Gewinde: M12x1,25 Spannung: 11 Volt Vorglühzeit: 5 –7 Sekunden

2006 Drucksensor-Glühkerze mit integriertem Sensor zur Brennraumdruckmessung in 2-WendelTechnik und anreduziertem Glühstab (von Ø 4 mm auf Ø 3,3 mm) Typ: PSG 002 Gewinde: M10x1,0 Spannung: 4,4 Volt Vorglühzeit: 1–2 Sekunden

2000 ISS-Stabglühkerze in Sensortechnik mit Heiz- und Sensorwendel und anreduziertem Glühstab (von Ø 4 mm auf Ø 3,3 mm) Typ: GE 102 Gewinde: M8x1,0 Spannung: 4,4 Volt Vorglühzeit: 1–2 Sekunden

2009 Neue Keramikstabglühkerze mit sich verjüngendem Glühstab (von Ø 3,3 mm auf Ø 2,8 mm) Gewinde: M10x1,0 Spannung: 5,4 Volt Vorglühzeit: 1 Sekunde

Die Endmontage der Glühkerze O-Ring (Dichtung)

Steckanschluss vercrimpt

Rundkneten (Ø 5  Ø 3,5)

Isolierscheibe O-RingDichtung

Ø5

Ø5

Ø 3,5 Kopfform reduzieren

BERUaktuell 3/11

Innenpol kürzen + Rändel anbringen

Heizstab in Körper einpressen

Heizstab eingepresst

O-Ring montieren

Steckanschluss anbringen

Special 11


Zündungstechnik

Dieselkaltstarttechnologie

Elektronik

Sensorik

Neu in Handel und Werkstatt Frische Luft für den Sprinter … Das Programm an Visco-Lüftern wurde um 3 Lüfter-Kupplungs-Kits (LKK) in Original Erstausrüstungsqualität für Mercedes-Benz Sprinter ergänzt. Es handelt sich jeweils um

Lüfter in 7-flügeliger Ausführung mit applikationsabhängig 420 bzw. 430 mm Durchmesser.

 L KK 038 (BERU Bestell-Nr. 0 720 003 038,

MB ET-Nr. A 000 200 96 23) für OM 646

 L KK 040 (BERU Bestell-Nr. 0 720 003 040,

MB ET-Nr. A 000 200 72 23) für OM 642

 L KK 039 (BERU Bestell-Nr. 0 720 003 039,

MB ET-Nr. A 000 200 97 23) für OM 651

… und viele Nutzfahrzeuge! Weitere 8 neue Lüfter-Kupplungs-Kits (LKK), bestehend aus Lüfterkupplung inkl. vormontiertem Lüfterrad, sind nun für den Einsatz bei MAN, Volvo, Renault und IVECO Nutzfahrzeugen disponierbar.  L KK 037 (BERU Bestell-Nr. 0 720 003 037)

für MAN Nutzfahrzeuge mit Motoren der Baureihe D 2060 und D 2676

 L KK 036 (BERU Bestell-Nr. 0 720 003 036)

für Volvo Nfz der Modellreihe FH 13L 032/LKK 033/LKK 034/LKK 035 für Renault Nfz der Baureihen Mascott (Euro 4), 60266 6 (EURO 3), 60267 6 (EURO 2) sowie KERAX MD 13/E5  L KK 029/LKK 030 für IVECO Nutzfahrzeuge z. B. mit FIC-Dieselmotoren  L KK

Lüfterkupplungen für Nfz 9 neue Lüfterkupplungen für DAF, Deutz, IVECO, MAN, Mercedes-Benz und Renault runden das aktuelle Programm ab.  L üfterkupplung

LK 105 (BERU Bestell-Nr. 0 720 002 105) und LK 106 (BERU BestellNr. 0 720 002 106) für DAF der Baureihen CF65 (6,7 l), CF75 (9,2 l), CF85 (12,9 l)  L üfterkupplung LK 107 (BERU Bestell-Nr. 0 720 002 107) für Deutz  Lüfterkupplung  LK 109 (BERU Bestell-Nr. 0 720 002 109) für IVECO

 L üfterkupplung LK 110 (BERU Bestell-Nr. 0

720 002 110) für MAN LK 111 (BERU Bestell-Nr. 0 720 002 111) und LK 113 (BERU BestellNr. 0 720 002 113) für zahlreiche MercedesBenz Atego sowie für 110D-Modelle  L üfterkupplung LK 114 (BERU Bestell-Nr. 0 720 002 114) und LK 115 (BERU BestellNr. 0 720 002 115) für Renault der Baureihen TB340, G290, G300   Lüfterkupplung

Mehr Lüfter- Neue Zündräder spulen

Glühkerzenprogramm aktualisiert

Das BERU Zündspulenprogramm umfasst über 200 Typen – und ab sofort noch 4 mehr. Diese Zündspulentypen für asiatische und europäische Fahrzeuganwendungen sind jetzt lieferbar:  Z ündspule ZS 427 (BERU Bestell-Nr. 0 040

Das Programm an Nfz-Lüfterrädern wurde um 4 Typen erweitert: für Deutz, Ford und Iveco.  L üfterrad

LR 037 (BERU Bestell-Nr. 0 720 001 037) für Ford Transit Fahrzeuge  L üfterrad LR 038 (BERU Bestell-Nr. 0 720 001 038) für Deutz Nutzfahrzeuge, z. B. Baureihe17300, 26300, 35300  L üfterrad LR 041 (BERU Bestell-Nr. 0 720 001 041) für IVEC0 mit F3A-Motoren

12 Produkt-News

100 427) z. B. für Opel Corsa B und Zafira, Fiat Chroma ab Baujahr 2005  Z ündspule ZS 508 (BERU Bestell-Nr. 0 040 100 508) z. B. für Chevrolet Lacetti, Buick Excelle  Z ündspule ZS 521 (BERU Bestell-Nr. 0 040 100 521) z. B. für Hyundai Sonata , Kia Joice, Mitsubishi Santamo  Z ündspule ZS 522 (BERU Bestell-Nr. 0 040 100 522) z. B. für Hyundai Sonata IV V6, Trajet V6

10 neue Glühkerzentypen – für den Einsatz in Nfz, Leicht-Lkw, Baumaschinen und Pkw – ergänzen nun das Programm.  F lammglühkerze

GF 529 (BERU Bestell-Nr. 0 101 234 529) für zahlreiche sich im weltweiten Einsatz befindenden MAN Nutzfahrzeuge der Baureihe D28xx  G lühkerze GN 095 (BERU Bestell-Nr. 0 100 226 577) für Lkw von ISUZU DMAX, Modellreihe ab 2007  G lühkerze GN 070 (BERU Bestell-Nr. 0 100 800 033) und GN 076 (BERU Bestell-Nr. 0 100 800 039) für Mitsubishi Canter, Shogun, Pajero  G lühkerze GN 071 (BERU Bestell-Nr. 0 100 800 034) für Caterpillar Baumaschinen mit Motoren der Baureihe 330/6 und 340/6  G lühkerze GN 080/081/082 (BERU Bestell-Nr. 0 100 800 043/44/45) für KUBOTA Bau-/ Arbeitsmaschinen

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100 Jahre BERU: Zeit für Celebrations! Jetzt BERU Autolicht bestellen: das 12-V-Pkw-Paket (mit 11 Typen/150 Stück) oder das 24-V-Nfz-Paket (mit 10 Typen/100

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Absender oder Firmenstempel: Name: Werkstatt: Konzept: Adresse:

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Außendienstes und bitte um Kontakt­- aufnahme

Verkaufsförderung 13


Zündungstechnik

Dieselkaltstarttechnologie

Elektronik

Sensorik

Einleuchtend: Sicherheitsfaktor Autolicht Seit 2011 müssen neue Pkw und leichte Nfz (bis 3,5 t) serienmäßig mit automatischem Tagfahrlicht ausgerüstet sein. Eine Empfehlung, tagsüber mit Licht zu fahren, existiert seit 2005. Experten sehen durch die flächendeckende Verwendung von Tagfahr-

licht ein Unfallverringerungspotenzial von bis zu 5%. Die Beleuchtung steht also im Fokus. Umso erschreckender ist die Tatsache, dass im Jahr 2010 bei jedem dritten Pkw Mängel an

der Beleuchtungsanlage festgestellt wurden. Hier ist die beratungs- und kundenorientierte Werkstatt gefragt: Sensibilisieren Sie Ihre Kunden für das Thema Licht und den damit verbundenen Sicherheitsaspekt, prüfen Sie die Funktion der Beleuchtung

bei jedem Werkstatt-Besuch Ihrer Kunden – und legen Sie sich das passende BERU Autolampen-Sortiment ans Lager!

Autolicht-Montage – einfach und sicher „Mal kurz die Glühlampe wechseln“ – die meisten Werkstattprofis wurden hier schnell eines Besseren belehrt. Denn je weniger Platz im Motorraum ist, desto diffiziler gestaltet sich oft der Lampenwechsel – und ist bei vielen Fahrzeugen nur mit hohem Zeitaufwand zu bewerkstelligen. Anbei einige Beispiele, die Ihnen helfen können, den Arbeitsumfang im Vorfeld besser einzuschätzen – wichtig v. a. bei Kalkulationen und Terminzusagen gegenüber Ihren Kunden. Audi A2: Nach Öffnen der Serviceklappe die Motorhaube durch Lösen der dann zugäng­ lichen Drehknöpfe ausbauen (vorne anheben und anschließend nach vorne aus den hinteren Führungen ziehen). Tipp: Da die Glühlampen tief in den Scheinwerfern liegen, empfiehlt sich der Lampenwechsel mithilfe eines Spiegels. Fiat Stilo: Um an die Abdeckungen der Glühlampen zu gelangen, muss auf der Beifahrerseite der Scheibenwaschbehälter gelöst und nach hinten gedrückt werden. Auf der Fahrerseite ist die Batterieabdeckung zu lösen und die Fahrzeugbatterie auszubauen. Ford Fiesta (ab 11.01): Die H4-Lampe auf der Fahrerseite ist ohne großen Aufwand zu tauschen. Um die Lampe auf der Beifahrerseite zu erneuern, muss der Kühlmittelbehälter gelöst und beiseite gelegt werden.

Beim Wechseln von Stand- oder Blinklicht muss der jeweilige Scheinwerfer ausgebaut werden: Kühlergrill lösen und ausbauen, Scheinwerferbefestigungsschrauben herausschrauben und den Scheinwerfer mit einem kurzen Ruck aus der unteren Führung ziehen. Um den jeweiligen Scheinwerfer vollständig auszubauen, muss die Frontverkleidung leicht nach vorne gezogen werden. Sollte der Platz dennoch nicht ausreichen, ist die Frontverkleidung zu lösen.

Škoda Superb: Fahrerseite: Nach Entfernen der Abdeckung des Lenkhilfe-Vorratsbehälters können die Glühlampen auf der Fahrerseite getauscht werden. Beifahrerseite: Die Schrauben des Luftkanals und die Abdeckung entfernen und den Ansaugschlauch vom Luftfilterkasten abziehen. Dann die Befestigungsschraube des Luftfilterkastens entfernen und den Luftkasten nach rechts drücken, um genügend Platz zum Ausbau zu schaffen.

Opel Tigra A: Frontverkleidung an Radhaus und Luftleitblech lösen und nach vorne kippen, anschließend Scheinwerfer lösen und ausbauen.

Smart Cabrio/City Coupé: Zum Glühlampenwechsel am besten die komplette Frontverkleidung demontieren.

Opel Vectra C/Signum bis Mj. 2006: Je nach betroffener Seite entweder Luftfilterkasten (Beifahrerseite) oder Einfüllrohr für den Behälter der Scheibenwaschanlage (Fahrer­ ­seite) entfernen. Opel Vectra C / Signum ab Mj. 2006: Linke Seite: Scheinwerfer ausbauen, dazu Frontverkleidung demontieren. Rechte Seite: Luftfiltergehäuse ausbauen. Hinweis: Bei Fahrzeugen mit Xenon-Lampen ist generell die Frontverkleidung zu demontieren (Opel Vectra/Signum – alle Modelljahre). Rover 75 ab Modellpflege: Um die Scheinwerfer auszubauen, muss die Frontschürze demontiert werden.

VW Golf IV: Je nach Motorisierung ist ein Scheinwerferausbau erforderlich, dem wiederum ein Demontieren von Kühlergrill und Stoßfängern vorausgehen muss. VW Passat B5: Fahrerseite: Vor dem Glühlampentausch ist die Abdeckung des Lenkhilfe-Vorratsbehälters zu entfernen. Beifahrerseite: Die Schrauben des Luftkanals und die Abdeckung entfernen und den Ansaugschlauch vom Luftfilterkasten abziehen. Dann die Befestigungsschraube des Luftfilterkastens entfernen und den Luftkasten nach rechts drücken, um genügend Platz zum Ausbau zu schaffen.

Wichtige Hinweise  Gut  vorbereitet? Vor Arbeitsbeginn immer Zündung und Scheinwerfer ausschalten!  Wie  ist die Lage? Beim Einbau unbedingt Einbaulage be­achten.  F unktioniert’s? Generell jedes Leuchtmittel auf Funktion prüfen.  R ichtige Einstellung? Da selbst qualitativ hochwertige Glühlampen, wie BERU sie bietet, geringe Toleranzen an der Glühwendelposition aufweisen, sollte die Scheinwerfereinstellung nach jedem Glühlampenwechsel kontrolliert und ggf. korrigiert werden (bei automatischer Leuchtweitenregulierung die Betriebs­anleitung beachten).

Wichtige Hinweise zu Halogen- und Xenonlampen Warnung: Diese Lampen enthalten unter Druck stehendes Gas. Durch unsachgemäße Handhabung kann die Lampe explodieren. Zur Vermeidung von Verletzungen:  Leuchte  ausschalten, Lampe vor Auswechseln abkühlen lassen.  Leuchte  während des Lampenwechsels ausgeschaltet lassen.  Beim  Wechseln von Halogenlampen immer Augenschutz und Schutzhandschuhe tragen.  Lampe  nur an ihrem Sockel anfassen, Berührung des Glaskolbens vermeiden.  Schmutz  und Feuchtigkeit von der Lampe fernhalten.  Gebrauchte  Lampe ordnungsgemäß entsorgen.  Lampen  für Kinder unzugänglich aufbewahren.

14 Werkstatttipps

Xenonlampen: Was Sie unbedingt wissen sollten  Anfassen  verboten. Beim Betrieb von Xenonlampen herrscht Hochspannung bis 25.000 V, ein Berühren von Komponenten der Xenonanlage bedeutet Lebensgefahr!  Alles  ausschalten. Den Lampenwechsel nur bei ausgeschalteter Zündung und Beleuchtungsanlage vornehmen, einige Hersteller schreiben gar das Entfernen der entsprechenden Sicherung oder das Abziehen des zuführenden Kabelsatzsteckers vor.  Kontakte  beachten. Um Schäden am Stecker des Vorschaltgerätes zu vermeiden, auf sichere Kontaktierung achten.  Sicherheitsmaßnahmen  einleiten. Wenn eine Xenonlampe bei der Montage/Demontage zu Bruch geht, können unterschiedliche giftige Gase (u. a. Quecksilber) austreten. Daher sollte der jeweilige Raum umgehend für ca. 20 Min. verlassen werden. Defekte Xenonlampen sind als Sondermüll fachgerecht zu entsorgen.

www.beru.borgwarner.com


Glühkerzenwechsel: einfach und sicher Nahezu jede Werkstatt kennt eine dieser Geschichten von abgerissenen Glühkerzen beim versuchten Glühkerzentausch. Das führt dazu, dass immer mehr Werkstätten einem Glühkerzenwechsel mit gemischten Gefühlen begegnen – oder den Kunden gar an eine Spezialwerkstatt verweisen. Dabei ist der Glühkerzenwechsel in der Regel einfach und komplikationslos zu bewältigen, und Glühkerzenprüfung und -austausch können nicht nur zu einem lukrativen Zusatzgeschäft werden, sondern auch das Ansehen der Werkstatt beim Kunden erheblich steigern – wenn ein paar grundlegende Dinge beachtet werden. Welche, verraten wir Ihnen hier. Funktion prüfen Vor dem Ausbau einer (vermeintlich) defekten Glühkerze sollte immer eine Funktionsprüfung vorgenommen werden. Optimalerweise erfolgt diese mit dem BERU Glühkerzentester (siehe unten). Drehmoment beachten Beim erforderlichen Ausbau einer Glühkerze ist ein Drehmomentschlüssel unverzichtbar – damit kann das ungewollte Abdrehen einer festsitzenden Glühkerze verhindert werden. Die Infos zu Bruch-/Abreißmomenten von Glühkerzen sind im Werkstattportal www.besser.beru.com abrufbar.

Achtung: Sollte sich die Glühkerze mit dem eingestellten Bruchmoment nicht lösen lassen: keinesfalls weiterdrehen – ansonsten droht ein Abriss! Stattdessen empfehlen wir Ihnen, entsprechend nachfolgender Tipps vorzugehen. Kunde aufklären Die meisten Autofahrer haben zumindest schon einmal davon gehört, dass ein Glühkerzenausbau mit Komplikationen und damit Mehrkosten verbunden sein kann. Informieren Sie daher Ihren Kunden detailliert über die nun erforderliche Vorgehensweise, die damit einhergehende Wartezeit und die ggf. anfallenden Zusatzkosten. In der Regel steigt so das Verständnis und die Bereitschaft, das Fahrzeug in der Werkstatt zu lassen, um die nötigen Schritte durchzuführen. Sollte der Kunde dazu nicht bereit sein, besteht zu diesem Zeitpunkt immer noch die Möglichkeit, die Arbeit am Fahrzeug einzustellen – bevor ein aufwendiger Schaden (Glühkerzenabriss) entstanden ist.

jetzt zum zweiten Schritt übergegangen werden. Eine noch funktionierende Glühkerze (10-12V) kann dazu mit Hilfe eines Extrakabels mit Batteriespannung bestromt werden (Achtung: nicht bei ISS oder Keramik!). Falls die Glühkerze überhaupt nicht mehr funktionsfähig ist, wird der Motor warm gefahren. Drittens: Ausschraubversuch wiederholen Nach dem Erwärmen kann an mit dem auf das entsprechende Bruch-/Abreißmoment eingestellten Drehmomentschlüssel ein erneuter Ausschraubversuch gestartet werden. Sollte dies nicht auf Anhieb gelingen, wird der gesamte Vorgang nochmals wiederholt. Erfolgreich? Dann viertens: Zylinderkopf reinigen. Nach dem Ausschrauben der alten Glühkerze sollten unbedingt Gewinde, Kegeldichtsitz und Glühkerzenkanal im Zylinder-

kopf gereinigt werden – Letzterer mit einem entsprechenden Werkzeug (z. B. BERU Reib­ ahle, Bestell-Nr.: 0 890 100 003) Fünftens: Glühkerze fetten Um den späteren Wiederausbau zu erleichtern, empfiehlt es sich, die neue Glühkerze vor dem Einschrauben im Schaft- und Gewindebereich mit dem BERU Spezialfett GKF 01 (Bestell-Nr.: 0 890 300 034) zu bestreichen. Drehmomentschlüssel benutzen Auch der Einbau der neuen Glühkerzen sollte ausschließlich mit Drehmomentschlüssel erfolgen. So wird unter anderem verhindert, dass sich der Ringspalt zuzieht und sich dadurch die Glühkerze überhitzt. Besonderer Service von BERU: Die Drehmomente sind auf der BERU Handelsverpackung angegeben.

Erstens: Glühkerze anlösen Reichlich Synthetik-Motorenöl an den Ge­­win­ de­ansatz auftragen und möglichst über Nacht einwirken lassen. Zweitens: Glühkerze anheizen Nachdem das Öl Zeit hatte, eine eventuelle Oxidation des Gewindes anzulösen, kann

Die BERU Reibahle: entfernt zuverlässig Schmutz und Verkokungen – und das BERU Glühkerzenfett verhindert das Verbacken der Glühkerze mit dem Zylinderkopf.

Vorsicht, Überspannung! Das in der Werkstattpraxis gerne angewandte Schnellprüfen einer Glühkerze mit Hilfe der Fahrzeugbatterie oder eines konventionellen 12-V-Stabglühkerzen-Testgeräts führt bei modernen Vorglühanlagen häufig zum ungewollten Defekt der zu prüfenden Glühkerzen.

Um dennoch ohne Glühkerzenausbau, ohne Kenntnis der Spannungswerte und der Glühkerzen-Bauart (Stahl oder Keramik) gefahrlos eine schnelle und effektive

Prüfung am Fahrzeug durchzuführen, empfehlen wir den Einsatz des BERU Glühkerzen-Testgeräts.

Ursache: In modernen Motoren sind sehr häufig Glühkerzen mit niedrigen Spannungswerten verbaut. Werden die­ se Glühkerzen bei einer Prüfung mit höheren Spannungswerten angefahren, führt dies zum „Überstromen“ der jeweiligen Glühkerze. Die Folge selbst bei nur kurzem Aufglühen: Total­ ausfall der Glühkerze.

Hilfreich beim Glühkerzen-Check Der universelle BERU Glühkerzen-Schnelltester  Erkennt und prüft sowohl Stahl- als auch Keramikglühkerzen (einzeln)  Analysiert automatisch den Spannungswert (3,3–15 Volt)  Vergleicht die Glühkerzen bezüglich Stromaufnahme und Regelverhalten  Besonders zuverlässig, da Test unter Realbedingungen (d. h. Strom fließt und die Glühkerzen glühen – im Gegensatz zu anderen Testgeräten, die lediglich den Widerstand messen)

BERU Glühkerzen-Testgerät für 12 Volt Bordnetzspannung (BERU Bestell-Nr. 0 800 115 010).

BERUaktuell 3/11

Werkstatttipps 15


Zündungstechnik

Dieselkaltstarttechnologie

Elektronik

Sensorik

Auf die Spitze getrieben Im Laufe ihrer langjährigen Geschichte hat die Glühkerze eine stete Wandlung erfahren: vom Wärmespender mit offener Heizwendel, die den Brennraum nach dem „Tauchsiederprinzip“ erwärmt hat, zum Hightech-Instrument mit integriertem Sensor. BERU, Weltmarktführer in der Dieselkaltstarttechnologie, hat die Glühkerzen­ geschichte entscheidend mitgeschrieben – bis hin zur jüngsten Innovation, der BERU PSG zur Überwachung des Brennraumdrucks. Und Sie … können dabei nur gewinnen!

Die Gewinnfragen: Was bedeutet die Abkürzung ISS? £  Innovative Sport System (ein System, das den Diesel sportlicher fahren lässt) £  Irresistible Standing System (System, um das Ansehen des Dieselbesitzers umgehend drastisch zu erhöhen) £  Instant Start System (Diesel-Sofort-

1. Preis:

Spitzenmäßig mitfiebern Mit dem 22-Zoll-TV von LG haben Sie dank 56 cm Bildschirmdiagonale und 16:9-Format alles im Blick – und sind dank HD-ready, Dolby-Digital-Timer und zahlreichen Anschlussmöglichkeiten für die Zukunft bestens gerüstet.

startsystem, bestehend aus leistungsoptimierten Glühkerzen und einem Steuergerät) Wofür steht die Abkürzung PSG? £  Press Sport Plug (Knopf, der vom Fah-

3.Preis:

rer gedrückt werden kann, um eine Art Diesel-Kickdown zu ermöglichen) £ Pressure Sensor Glow Plug (Glühkerze mit integriertem Drucksensor) £ Power Show Plug (Glühkerze, deren

Spitzenmäßig sauber machen Machen Sie mal wieder ordentlich Druck – und zwar bis zu 110 bar, bei einer Fördermenge bis zu 360 l/h. Dazu gibt’s von uns den Hochdruckreiniger K2.91 MD plus von Kärcher!

Funktion vom Armaturenbrett des Fahrers aus beobachtet werden kann) BERU hat die Dieselgeschichte mitgestaltet. Wann wurde die erste BERU Drahtglühkerze auf den Markt gebracht? £ 1912 £ 1929 £ 1975

Absender:

2.Preis: Spitzenmäßig Gas geben Schnell, temperamentvoll und meistens rot: Der Erlebnis-Gutschein „Ferrari fahren“ eröffnet Ihnen einen der begehrtesten LenkradPlätze!

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In Firma £ Händler £ Freie Werkstatt £ Markengebundene Werkstatt Firmenanschrift

PLZ/Ort E-Mail Telefon-Durchwahl

Entweder gleich eine E-Mail mit den richtigen Lösun­gen senden an klaus.hess@beru.com – oder den Cou­pon ausschneiden oder kopieren, ausfüllen und per Fax an die 07141/132-385. Oder per Post schicken an: BorgWarner BERU Systems GmbH, Abtei­lung AMMC, Post­fach 229, 71602 Ludwigsburg. Wir drücken die Dau­men! Teilnahmebedingungen: Einsendeschluss (Datum des Poststempels): 02.03.2012. Alle richtigen Einsendungen nehmen an der Verlosung teil. Mit­­ar­ bei­ter der Firma BorgWarner BERU Systems GmbH und deren Angehörige sind von der Teil­n ahme ausgeschlossen. Die Gewinner werden schriftlich benachrichtigt. Der Rechts­w eg ist ausgeschlossen.

16 Gewinnspiel

Richtig gekreuzelt?

IMPRESSUM

In der Ausgabe 2/2011 der BERU aktuell fragten wir Sie nach der Spannung, die eine moderne BERU Zündspule erzeugen kann. Die richtige Antwort: bis zu 40.000 Volt. Dann wollten wir von Ihnen wissen, durch welche Eigenschaften sich die neue Plug-Top-Zündspule auszeichnet – da lag richtig, wer alle drei Antworten ankreuzte. Und dann war da noch die Frage nach der neuen, von BorgWarner BERU Systems entwickelten Zündkerzen-Hochspannungsverbindung: ein muldenförmiger Kontakt an der Zündkerze, der mit der Druckfeder der Spule verbunden wird.

Redaktion BERU aktuell BorgWarner BERU Systems GmbH, Abt. AMMC, Mörikestraße 155, 71636 Ludwigsburg Telefon: (07141) 132-318, Fax: (07141) 132-385 www.beru.com

Das sind die Gewinner: Alles korrekt angekreuzt hat das Team von Kfz-Technik Pohl aus Köln – es kann nun mit dem Action-Paket „Für echte Kerle“ ordentlich was erleben. Antje Müller aus Rudolstadt lag ebenso richtig … und holte den 2. Preis: das Paket „Fun & Action“ . Und auch Werner Löbbers aus Lingen wusste die Antworten – und besitzt jetzt ein „Wii Sports“-Paket (Konsole inklusive Fernbedienung und Nunchuk). Wir wünschen allen Gewinnern viel Spaß!

Verantwortlich für den Inhalt: Hans-Peter Vater Redakteure: Klaus Bolay, Klaus Hess, Niko Johan­nidis, Giuseppe T. De Masi, Thomas Räuchle, Andreas Sommer, Hans-Peter Vater, Günther Vogt Außenredaktion: Ingrid Münzer, Sabine Steinmaier (Bransch & Partner Werbeagentur GmbH, Stuttgart) Gestaltung und Produktion: Bransch & Partner Werbeagentur GmbH, Stuttgart Fotos: Blühdorn Werbefotografie, Stuttgart Repro: Prolith GmbH, Remseck Druck: JR Druck + Service, Detmold Vertrieb: DataM Services GmbH, Würzburg

www.beru.borgwarner.com


Beru_Aktuell_03-2011