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Ideologie: Die Grundwerte der SPD sind Freiheit, Gerechtigkeit und Brüderlichkeit (Solidarität). Die SPD ist gegen Unterdrückung, Ungerechtigkeit und Krieg, aber setzt sich besonders für soziale Gerechtigkeit und Chancengleichheit ein. 8 Ziele für die sich die SPD heute einsetzt: ­ Gute Löhne für gute Arbeit – und zwar für alle! ­ Erstklassige Bildung ohne Gebühren (von der Kita bis zum Studium) ­ Klimaschutz mit sichere Energie statt gefährlicher Atomkraft ­ Unterstützung aller in Deutschland lebenden Familien ­ Echte Gleichstellung von Frauen ­ Ein tolerantes Land für alle – Vielfalt statt Einfalt ­ Klare Regeln für Finanzwirtschaft und Investitionen anstatt ungezügeltem Kapitalismus ­ Fortschritt durch Arbeit, Bildung und Nachhaltigkeit

Sozialdemokratische Partei Deutschlands

1914 – Erster Weltkrieg

1863 – Gründung des ADAV: Am 23. Mai 1863 wurde der Allgemeiner Deutscher Arbeiterverein von Ferdinand Lassalle in Leipzig gegründet.

Trotz ihrer kritischen Haltung gegenüber dem Kaiserreich und dessen Regierung ließen sich 1914 auch die meisten Sozialdemokraten von der allgemeinen Kriegsbegeisterung anstecken: Die SPDReichstagsfraktion stimmte – mit Ausnahme des Abgeordneten Karl Liebknecht – für die Kriegskredite der Reichsregierung und beteiligte sich an dem so genannten Burgfrieden, dem zufolge während des Krieges Kaiser und Regierung nicht öffentlich kritisiert wurden.

1875 – Vereinigung: Am 27. Mai 1875 schlossen sich die ADAV und die SDAP in Gotha zur SAP (Sozialistischen Arbeiterpartei Deutschlands) zusammen.

1933 – Widerstand gegen die Nazis Am 23. März 1933 stimmten die sozialdemokratischen Reichstagsabgeordneten als einzige Fraktion geschlossen gegen das nationalsozialistische "Ermächtigungsgesetz", das die Zerschlagung von Parteien, Verbänden und Gewerkschaften ermöglichte. Im Juni 1933 wurde die SPD von den Nationalsozialisten verboten. Viele Sozialdemokraten beteiligten sich am offenen oder verdeckten Widerstand gegen das NSRegime. Etliche starben in Konzentrationslagern, wurden verschleppt oder mussten emigrieren.

1890 – Umbenennung: Nach dem Außerkrafttreten des Sozialistengesetzes im Herbst 1890 änderte die Partei ihren Namen in Sozialdemokratische Partei Deutschlands.

1878 – Das Sozialistengesetz

1869 – Gründung der SDAP Am 7. August 1869 wurde in Eisenach auf maßgebliche Initiative von August Bebel und Wilhelm Liebknecht die SDAP gegründet. Sie vertrat in ihrem Eisenacher Programm eine am Marxismus ausgerichtete politische Linie.

Die zunehmenden Wahlerfolge der Sozialdemokraten bei den Reichstagswahlen, verbunden mit der oppositionellen Haltung der Partei gegenüber dem Kaiserreich, bewogen Reichskanzler Otto von Bismarck im Jahre 1878 dazu, das "Gesetz gegen die gemeingefährlichen Umtriebe der Sozialdemokraten" (Sozialistengesetz) zu erlassen: Die Partei behielt zwar ihre Mandate und durfte weiterhin an den Reichstagswahlen teilnehmen, sozialdemokratische Betätigung in allen Lebensfeldern, sozialdemokratische Organisationen wie Gewerkschaften sowie die Parteizeitung wurden dagegen verboten.

1890 – Aufhebung des Sozialistengesetzes Als das Sozialistengesetz 1890 wieder aufgehoben wurde, vergrößerte sich die Partei rasch. Mit dem Anstieg der Parteigröße gingen weitere Wahlerfolge einher: Im Jahr 1890 erhielt sie 20 Prozent der Stimmen, doppelt so viele wie

1918 – Ende des ersten Weltkriegs Am Ende des ersten Weltkriegs 1918 waren die Sozialdemokraten maßgeblich an der Novemberrevolution und der Ausrufung der Republik sowie an der Erstellung und Umsetzung der Weimarer Reichsverfassung von 1919 beteiligt. Die SPD wurde eine tragende demokratische Säule der Weimarer Republik. Sie war mehrfach an Regierungen beteiligt und stellte von 1919 bis 1925 mit Friedrich Ebert den ersten Reichspräsidenten.


1949 – Die 1. Bundestags-Wahl

Wie im Nordrhein-westfälischen Landtag gewann die CDU/CSU auch im Bundestag knapp vor der SPD.

2009 – Die 17. Bundestags-Wahl:

Bei der Bundestagswahl am 27. September 2009 fuhr die SPD die größte Niederlage in ihrer Geschichte ein (BRD): sie verlor 11,2 % und landete damit bei 23,0 Prozentpunkten. Nun belegt die SPD 146 Sitze im Bundestag.

1945 – Neuformierung Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges formierte sich die Partei schnell neu, zumal durch die Exilarbeit einiger emigrierter Sozialdemokraten Kontakte und Strukturen aufrechterhalten worden waren. In den drei westlichen Besatzungszonen übernahm Kurt Schumacher den Parteivorsitz, in der sowjetischen Besatzungszone Otto Grothewohl. Im Westen waren sozialdemokratische Abgeordnete noch vor der offiziellen Zulassung der Partei an zahlreichen von den Alliierten eingesetzten Allparteienregierungen beteiligt.

1969-1974 – Willy Brandt Der uneheliche Sohn einer Lübecker Ver- käuferin, der 1933 das Exil gewählt hatte, wurde wegen seiner Geburt und seines Ver- haltens in der Nazizeit in Wahlkämpfen dif- famiert. Von vielen Jüngeren aber wurde er wegen seines Lebenslaufes als glaub-, ja verehrenswürdig angesehen. Willy Brandt, früher Herbert Frahm, der sein Exil-Pseudonym 1947 in Deutschland legalisieren ließ, erlebte als Regierender Bürgermeister von Berlin(1957-1966) täglich den Ost-West-Konflikt. Als Kanzler wollte er diesen entschärfen. Das brachte ihm den Friedensnobelpreis ein. In Verträgen mit der UdSSR, Polen und der DDR setzte er Wegmarken. Innenpolitisch war er trotz großer Vorsätze („Mehr Demokratie wagen“) wenig erfolgreich, er trat 1974 zurück.

1947 – Landtagswahl in NRW Eine Vorentscheidung über die zukünftige Vorherrschaft einer Partei brachte die erste Landtagswahl in NRW 1947, bei der die SPD überraschend der neugegründeten CDU/ CSU unterlag.

Mitglieder:

1946 – Aus SPD wird SED In der sowjetischen Besatzungszone wurde die SPD im April 1946 mit der Kommunistischen Partei (KPD) zur Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (SED) zwangsvereinigt. Sozialdemokraten, die sich diesem Vorgang widersetzten, wurden verfolgt und in Gefängnissen oder Arbeitslagern eingesperrt.

Heute hat die SPD 512.706 Mitglieder. Davon sind 68,82% (352.830) männlich und 31,18% (159.876) weiblich.

Quellen:

Von:

netzwerk-regenbogen.de spd.de wikipedia.org bpb.de spiegel-online.de bundestag.de Vorwissen Rheinische Post www.spd-oestrich-winkel.de

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