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T U O E TIM

ALL-BU HAN D B

DA S

NDES

AIS O N LI G A · S

17 2016-20

E F L Ö W R RE A P M I R R E D N I Z A M AG

DIENSTAG, 13.09.2016 · 19:30 UHR · S.OLIVER ARENA WÜRZBURG

DJK RIMPAR WÖLFE VS. TSG LU-FRIESENHEIM INTERVIEW

BERICHT

HANDBALLLEHRER DR. ROLF BRACK

DIE LIEBE ZUM HANDBALL

ALLE INFOS AB SEITE 20

ALLE INFOS AB SEITE 16

AUSGABE

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N E M M O K L L I R W E I V E R S F L O W IM

Impressum Timeout ist eine Publikation der DJK Rimpar e.V. Handballabteilung, Niederhofer Str. 20, 97222 Rimpar Auflage: 5.000 Layout & Satz: Fabian Fehr Bilder: Frank Scheuring, foto2press.de Druck: Main-Post GmbH & Co, KG, Berner Straße 2, 97084 Würzburg


EDITORIAL LIEBE HANDBALLFREUNDE

D

as harzige Leder fliegt wieder. Vorzugsweise landet es dabei in den Fängen der DJK Abwehr und wird postwendend in den nächsten Torgewinn der Wölfe verwandelt. Dass das Wolfsrudel jetzt bereits in der vierten Saison in der 2. Bundesliga spielt ist mitnichten eine Selbstverständlichkeit. Rückwirkend mag mach Handballexperte meinen, dass der Aufstieg der Hobbyhandballer aus der Marktgemeinde nur die logische Konsequenz des fruchtbaren Bodens, der guten Ausgangsbedingungen und der „Goldenen Generation“, die den Rimparer Handball nie dagewesen geprägt hat. Ich will an dieser Stelle nicht in die üblichen Wiederholungen verfallen, sondern zum Saisonstart auf zwei Illusionen hinweisen, denen viele von uns rückblickend und ausblickend aufsitzen können. Blicken wir zurück scheint der Weg für einen außenstehenden vielleicht nahezu vorprogrammiert. Die Rimparer Handballer strebten bereits zu Landesligazeiten nach Größeren. Als Vision begonnen entwickelte sich der Handball in der Marktgemeinde stufenweise bis zum inzwischen etablierten Zweitligisten - sprengten dabei die Kapazitäten der Rimparer Schulsporthalle und weiteten in Wolfsrevier nach Würzburg raus. Eine Entwicklung die aus Sicht des Vereins zum damaligen Zeitpunkt zu keinem Moment absehbar und prognostizierbar war. Zahlreiche Alternative Pfade hätten eintreten können und am Ende der meisten würden die Handballer aus Rimpar nicht in der 2. Bundesliga spielen. Was wäre passiert, wenn unsere talentierten Jugendspieler vor zehn Jahren nicht ihrem Vereint treu geblieben wären, sondern zu damals vermeidlich ambitionierteren Vereinen gewechselt wären? Oder Rimparer Leistungsträger wie Max Brustmann oder Daniel Sauer den Weg nicht nach Rimpar zurück gefunden hätten? Andererseits: Was wäre passiert wenn die Wölfe vor zwei Jahren im Kopf-an-Kopf-Rennen im Spiel gegen Bittenfeld nicht unterlegen gewesen wären? Insgesamt spannt sich ein breites Netz an alternativen Pfaden aus – und wir können sehr froh und stolz sein, dass wir jetzt an dieser Stelle stehen und die vierte Saison in der 2. Bundesliga einläuten können. Rückwirkend lassen sich einfach alle Punkte auf dem Weg

der Wölfe in den Deutschen Handball verbinden – was uns zum nächsten potentiellen Denkfehler führt, der Prognoseillusion. Es ist wahrscheinlich eine der beliebtesten Frage vor der Saison an Trainer und Experten – wie sie die Chancen einer Mannschaft in Saisonverlauf einschätzen – und natürlich möchte der eingefleischte Fan wissen, wie es in der kommenden Spielzeit für seine Mannschaft läuft. Eine treffsichere Prognose zu geben allerdings ist keine triviale Angelegenheit – egal ob Experte oder Fan. Letztendlich bleibt sportlicher Erfolg nicht planbar, es ist aber mit Sicherheit möglich fruchtbaren Boden für diesen zu schaffen indem gute Voraussetzungen vor allem im sportlichen Bereich geschaffen. Das ist in den letzten Jahren geschehen. Mit dem Bau der Trainingshalle ist wohl der größte und elementarste Baustein gelegt worden, aber auch Kaderplanung, Trainingskonzeption und viele weitere Variablen haben Einfluss auf den sportlichen Erfolg der Rimparer Wölfe. In der Vorbereitung zeigten sich die Wölfe gut aufgelegt, konnten im DHB-Pokal beinahe einen Überraschungs-Coup landen und brachten den Erstligisten aus Göppingen fast an den Rande der Niederlage. Zum Heimspielauftakt müssen die Wölfe zur ungewöhnlichen Zeit am Dienstagabend um 19:30 Uhr in der Turnhölle gegen den Aufstiegsfavoriten TSG Ludwigshafen/Friesenheim ran. Trotz des schweren Auftaktes will das Wolfsrudel gut aus den Startlöchern kommen. Wir werden Ihnen an dieser Stelle keine Prognose geben – aber wir sind uns sicher, unsere Wölfe sind hungrig – hungrig auf mehr. Wohin uns das in dieser Saison führen wird, wissen wir noch nicht – und genau deshalb freuen wir uns auf die vierte spannende Saison in der 2. Handball – Bundesliga!

Für das TimeOut-Redaktionsteam Bastian Krenz

3


N E R O S N O P S ÖLFE W R E D NER T R A P E U UND TRE

HAUPTSPONSOREN

PREMIUMPARTNER

TEAMPARTNER


BUSINESSPARTNER


HEIMSPIELAUFTAKT GEGEN DIE TSG LU-FRIESENHEIM

DAS HARZIGE LEDER FLIEGT WIEDER… Die Rimparer Wölfe stehen am kommenden Dienstag zum ersten Mal in dieser Saison auf dem heimischen Parkett und das gegen keinen geringeren als einen hochgehandelten Aufstiegsfavoriten, die TSG Ludwigshafen-Friesenheim. Die Friesenheimer sind in dervergangeneb Saison nur knapp hinter dem HSC 2000 Coburg auf Grund der schlechteren Tordifferenz am Aufstieg gescheitert, wollen in dieser Spielzeit nach der Konsolidierung in der vergangenen Saison sicherlich angreifen und den Sprung in das deutsche Handballoberhaus schaffen. Um dies realisieren zu können, hat man sich unter anderem mit zwei Spielern des Aufsteigerns Erlangern verstärkt, darunter einem langjährigen Führungsspieler unseres mittelfränkischen Kontrahenten, Oliver Heß.

6

Aber nicht nur unser Gast geht mit verändertem Gesichtern in die Spielzeit 2016/2017. Lukas Böhm, Andreas Wieser und Benjamin Herth werden am heutigen Dienstag zum ersten Mal im Wölfetrikot in der Würzburger Turnhölle auflaufen und um Punkte kämpfen. Das Gesicht der Wölfe bleibt damit wie bisher das einer sympathischen regional verwurzelten Rudels. Bei der Zusammenstellung des Kaders scheinen die Verantwortlichen der Wölfe ein glückliches Händchen bewiesen haben, konnten die Handballer aus der Marktgemeinde in der Vorbereitung überzeugen. Auf Grund der Hallensperrung in Rimpar und Würzburg mussten die Fans der Wölfe allerdings eine kleine Durststrecke ertragen.


Hinter unseren Jungs steht eine lange und schweißtreibende Vorbereitung, gefolgt von dem Pflichtspielauftakt in der ersten DHB-Pokal-Runde. Am ersten Turniertag konnten unsere Jungs einen Sieg gegen den Ligakontrahenten HG Saarlouis (24:22) bejubeln, aber mussten sich tags darauf knapp dem Erstligisten FRISCH AUF! Göppingen (28:30) geschlagen geben. Aber diese Vorstellungen macht Lust auf mehr. Da der Ligaauftakt wegen einer Zugpanne unserer Wölfe auf dem Weg zum Wilhelmshavener HV kurzfristig verlegt werden musst, begann die Saison am vergangenen Sonntag in Aue (Zum Redaktionsschluss noch nicht gespielt). Am Dienstag stehen unsere Jungs endlich wieder in der heimischen Turnhölle auf dem Parkett – den Brettern, die dann wieder für 60 Minuten die Welt bedeuten. Mit neuem Elan und punktuell menschlich wie sportlich gut verstärktem Team wollen die Wölfe in der anlaufenden Saison einen einstelligen Tabellenplatz erreichen. Lesen Sie hierzu das ausführliche Interview mit Dr. Rolf Brack auf Seite 20 dieses Magazins.

Dieses ambitionierte Ziel können die als Hobbyhandballer gestarteten Wölfe nur mit ihren altbekannten Tugenden erreichen. Die zum Teil stark aufgerüstete und finanziell starke Konkurrenz in der 2. Bundesliga drängt nach oben, seien es unsere heutigen Gäste aus Ludwigshafen, aber auch Aue oder Hamm-Westfalen haben sich in der Sommerpause erheblich verstärkt. Als Team, mit viel Lust am Gewinnen und frei von Erwartungsdruck haben unsere Jungs vor zwei Jahren eine lange nicht dagewesene Handball-Euphorie-Welle in Würzburg ausgelöst. Die gestiegenen Erwartungen und der damit entstandene Druck führten die Wölfe durch eine anschließend steinige Saison 2015/16. In der Vorbereitung scheint das Wolfsrudel die Leichtigkeit des Seins und das befreite Spiel wieder gefunden zu haben. Die Lust am Gewinnen ist wieder größer als die Angst möglicherweise zu verlieren. Was Rimpar in der Lage ist mit diesen Emotionen und seinen Fans im Rücken zu erreichen musste Aufsteiger Coburg in der vergangenen Saison erfahren. Unsere Wölfe sind hungrig, wir sind hungrig – wir haben Bock, wenn das harzige Leder wieder in der Würzburger Turnhölle fliegt. Die Wölfe sind bereit. <

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obere Reihe von links: Sabrina Paulus (Physiotherapeutin), Carolin Vierzigmann (Physiotherapeutin), Achim Moser (Athletiktrainer), Dr. Stefan Reppenhagen (Mannschaftsarzt), Roland Sauer (Geschäftsführer), Andreas Thomas (Torwarttrainer), Karin Thomas (Physiotherapeutin), Hans Staschek (Physiotherapeut) mittlere Reihe von links: Benjamin Herth, Max Bauer, Stefan Schmitt, Jan Schäffer, Juliab Bötsch, Benedikt Brielmeier, Lukas Böhm, Patrick Schmidt, Dominik Schömig untere Reihe von links: Lukas Siegler, Julian Sauer, Nicolas Gräsl,Josef Schömig(Co-Trainer), Max Brustmann, Andreas Wieser, Dr. Matthias Obinger (Trainer), Steffen Kaufmann, Matthias Keidel, Sebastian Kraus

DJK RIMPAR WÖLFE NR.

8

SPIELERNAME

POSITION

GEBURTSTAG

4

Sebastian Kraus

LA

12.09.1984

7

Stefan Schmitt

RM, RL

12.07.1984

8

Dominik Schömig

LA

14.05.1994

10

Lukas Böhm

RR

06.01.1994

14

Julian Bötsch

KM

23.11.1988

15

Jan Schäffer

KM

03.05.1990

16

Andreas Wieser

TW

30.10.1995

17

Patrick Schmidt

RM, RL

14.04.1992

18

Steffen Kaufmann

RR

29.12.1992

19

Nicolas Gräsl

KM

01.08.1995

20

Lukas Siegler

RL

14.01.1997

21

Markus Leikauf

TW

24.01.1992

22

Max Brustmann

TW

04.11.1982

23

Matthias Keidel

LA

21.07.1994

29

Max Bauer

RA

29.10.1995

43

Benedikt Brielmeier

RL

14.03.1990

64

Benjamin Herth

RM, RL

03.08.1985

68

Julian Sauer

RA

06.07.1988

C

Dr. Matthias Obinger

AC

Josef Schömig


Obere Reihe von links: Alexander Feld, Robin Egelhof, Oliver Hess, Martin Slaninka, Patrick Weber, Gunnar Dietrich, Pascal Kirchenbauer Mittlere Reihe von links: Kai Dippe, David Schmidt, Frank Eckhardt (Co-Trainer), Benjamin Matschke (Trainer), Frank Müller (Co-Trainer), Alexander Falk, Simon Schleidweiler Untere Reihe von links: Philipp Grimm, Pascal Durak, Malte Röpke, Kevin Klier, Roko Peribonio, Dominik Claus, Denni Djozic

TSG LU-FRIESENHEIM NR.

SPIELERNAME

POSITION

GEBURTSTAG

1

Kevin Klier

TW

17.08.1984

4

Philipp Grimm

LA

27.01.1985

6

Robin Egelhof

RR

30.09.1997

7

Dominik Claus

RR

26.02.1996

8

Gunnar Dietrich

RL

03.03.1986

17

Oliver Heß

RR

11.03.1988

18

Alexander Feld

RM

15.06.1993

20

Alexander Falk

RA

30.10.1997

21

Pascal Durak

RA

17.07.1992

22

Simon Schleidweiler

RL

18.06.1997

23

Malte Röpcke

TW

17.12.1993

28

Denni Djozic

LA

02.10.1991

34

Pascal Kirchenbauer

RM

29.02.1996

36

Roko Peribonio

TW

16.10.1991

42

Patrick Weber

RL

11.06.1992

43

Kai Dippe

KM

03.03.1993

49

Martin Slaninka

KM

16.07.1989

77

David Schmidt

RR

19.10.1993

C

Benjamin Matschke

9


10


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LIGA-TABELLE PLATZ

CLUB

PUNKTE

SPIELE

TORE

1

TV 1893 Neuhausen

4:0

02/38

13

2

TuS N-Lübbecke

4:0

02/38

13

3

SG BBM Bietigheim

4:0

02/38

8

4

SG Leutershausen

3:1

02/38

5

5

VfL Bad Schwartau

3:1

02/38

5

6

TSG Lu-Friesenheim

2:0

01/38

9

7

TV 05/07 Hüttenberg

2:2

02/38

5

8

ThSV Eisenach

2:2

02/38

0

9

HG Saarlouis

2:2

02/38

-1

10

EHV Aue

2:2

02/38

-1

11

TUSEM Essen

2:2

02/38

-3

12

HSG Konstanz

2:2

02/38

-3

13

TuS Ferndorf

2:2

02/38

-3

14

ASV Hamm-Westfalen

2:2

02/38

-4

15

DJK Rimpar Wölfe

0:0

00/38

0

16

Wilhelmshavener HV

0:2

01/38

-1

17

HSG Nordhorn-Lingen

0:4

02/38

-5

18

Dessau-Roßlauer HV 06

0:4

02/38

-9

19

HC Empor Rostock

0:4

02/38

-13

20

TV Emsdetten

0:4

02/38

.15

VIP-TIPPSPIEL 24:24 Roland Sauer

Geschäfstführer DJK Rimpar Wölfe

14

21:21 Bernd Hollerbach

Trainer FC Würzburger Kickers

25:24 Gaby Nelkenstock

Vorsitzende Hilfe im Kampf gegen Krebs e.V.

30:28 Frank Störzbach Marketingleitung Distelhäuser Brauerei


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ÜBER DIE BEGEISTERUNG UND LEIDENSCHAFT IN RIMPAR

DIE LIEBE ZUM HANDBALL Leidenschaft. Spannung. Begeisterung. Dieser Schriftzug ziert die Stirnseite der Rimparer DJK Halle, intern auch häufig als Wohnzimmer unserer Bundesligaspieler, aber auch unserer Nachwuchstalente bezeichnet. Attribute, die nachhaltig mit dem Handball in Rimpar verbunden sind, und auf dem Weg der Wölfe aus der Schulsporthalle in die Arenen der Republik für Bekanntheit des Rimparer Handballs im gesamten Bundesgebiet führte. Am 13.09 starten die Wölfe in heimischer Halle nach der Auftaktpartie gegen Aue in ihre vierte Saison in der 2. Bundesliga. Professionalisierung war das große Thema der Rimparer Wölfe in den letzten Monaten, die strukturelle Basis um Bundesligahandball in Rimpar nachhaltig und langfristig zu etablieren. Hierfür ist die Entlastung zum einen des Ehrenamtes, aber auch der Spieler, die den Balanceakt zwischen Leistungssport und Be-

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ruf und Ausbildung schultern müssen. Den Weg nach oben haben die am 01.09.2013 als Absteiger Nummer 1 im Deutschen Unterhaus angetretenen Rimparer jedoch anders gemeistert. Mit Emotionen, Leidenschaft und Begeisterung hat sich die Mannschaft um die Goldenen Generation Kraus, Schmitt und Brustmann und die Marke Rimparer Wölfe groß gemacht. Leidenschaft und Emotionen machen den Unterschied – sie haben oft geholfen die individuelle Qualität der Gegner auszuhebeln. Die Lust zu Gewinn – das „Hungrig-Sein“ – sie ist das zentrale Erfolgselement der Handballer aus Rimpar. Sie hob die Mannschaft in die stärkste zweite Liga der Welt und sie formte auch das Umfeld. Das fast 150 Kopf starke Team, dass den Handball in Rimpar belebt. >


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> Trotz der Professionalisierung der Strukturen bleiben die Menschen, die diesen Verein tragen das Herzstück der Wölfe. Die Mannschaft und viele ehrenamtliche Helfer formen eine spannende Struktur, die erneut eine vierte Spielzeit in der zweiten Bundesliga ermöglicht. Diesen Menschen ist vor dem ersten Spiel schon Danke zu sagen. Für die intensive Arbeit in den vergangenen Wochen, damit zum Heimauftakt alles steht, ihre Emotionen und ihre Begeisterung für den Sport, ihre Mannschaft und ihren Verein. Am 13.09 liegen noch 37 Spiele vor den Wölfen. Die Bundesligaspiele 119 bis 155. Die Wölfe brennen auf die Saison 2016/17. Sie haben Lust zu gewinnen, Sie haben Lust Sie mitzureißen. Sie mitzunehmen, Sie zu begeistern für den Handball in Rimpar, mit Ihnen die Turnhölle zum Kochen zu bringen.

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Handball in Rimpar lebt von den Emotionen der Mannschaft, aber die Wölfe brauchen Sie als Katalysator für die Atmosphäre in der Turnhölle. Wir sind sicher, unsere Wölfe werden Sie dieses Jahr wieder begeistern und mitreißen – weil sie hungrig sind. Weil die Lust zu Gewinnen groß ist, weil es einfach passt. Auch „Freude“ und „Spaß“ zieren die Hallenwand der Rimparer Trainingshalle – und sind vielleicht das Geheimrezept des Erfolgs aus Rimpar. Die Freude und der Spaß bei dem was wir tun, sei es auf dem Parkett oder im Hintergrund – mit der Konsequenz, dass alle Kinder, die das gesehen haben einfach mal in die Handballhalle gehen sollen und Handballspielen. (Frei nach Finn Lemke nach Olympia-Bronze) <


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INTERVIEW

DR. ROLF BRACK UNTERSTÜTZT DIE WÖLFE D

ie Rimpar Wölfe investieren in der kommenden Saison viel Knowhow und Expertise in den sportlichen Bereich. Mit Dr. Rolf Brack (62) konnte das Wolfsrudel einen der anerkanntesten Handballlehrer Deutschlands als Berater im Sportmanagement gewinnen. Im Genauen wird Brack nebenberuflich und in beratender Funktion die Schnittstelle zwischen Trainer und Management unterstützen sowie in Spielanalysen und im Scoutingbereich sein Wissen einbringen. Bekanntheit erlangte er als Macher des Erfolgs des HBW Balingen-Weilstetten, den er in die Bundesliga führte und dort in seiner neunjährigen Trainertätigkeit im deutschen Handballoberhaus etablierte.

RB  Zunächst einmal war der Kontakt zu Familie Sauer ausschlaggebend. Roland und Daniel habe ich in Balingen schon sehr intensiv kennengelernt, mit Daniel habe ich mehr als neun Jahre zusammengearbeitet. Zudem war Jens Bürkle, ehemaliger Trainer der Wölfe, nicht nur als Spieler bei mir aktiv, sondern hat auch seine A-Lizenz des Deutschen Handballbundes (DHB) und sein Studium bei mir absolviert. Durch die Kontakte mit den Verantwortlichen kamen wir schnell gemeinsam auf die Idee, dass ich beratend für die Wölfe tätig werden könnte. Dies ist bei einem so aufstrebenden und ambitionierten Verein eine sehr interessante Aufgabe.

? Was sind Ihre Aufgaben und wie sieht Ihre Zielsetzung für die kommende Spielzeit aus?

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?  Hallo Herr Brack, Sie haben in den letzten Wochen

RB Ich sehe meine Aufgabe darin, die Wölfe voranzu-

die Mannschaft und das Umfeld der Wölfe gut kennengelernt. Was viele unserer Fans interessiert: Wie kam es dazu, dass Sie sich für unseren Verein entschieden haben?

bringen. Ich arbeite intensiv mit unserem Chefcoach Matthias Obinger zusammen, um ihn zu unterstützen, wo es mir möglich ist. Grundsätzlich gilt: „Nichts, was bleiben soll, kommt schnell!“


In erster Linie müssen wir versuchen, attraktiven und erfolgreichen Handball zu spielen, um uns auf Augenhöhe mit den Konkurrenten Fußball und Basketball zu präsentieren.

?  Was ist für Sie besonders reizvoll am Konzept der Wölfe?

RB  Der Versuch, einerseits die Vorteile der familiären Atmosphäre und das hohe ehrenamtliche Engagement zu nutzen und andererseits den notwendigen Schritt in die Professionalisierung zu gehen. Vom Dorfverein, der irgendwann den Sprung wagt und in die Großstadt oder Metropole umzieht. Das ist für mich eine reizvolle Aufgabe. Nicht an vorderster Front zu stehen, sondern als Partner den Führungskräften, vor allem Matthias Obinger und Roland Sauer, mit Rat und Tat zur Seite zu stehen.

? In welchem Bereich werden Sie Matthias Obinger in Zukunft unterstützen und wo sehen Sie die Möglichkeit, Ihre Kompetenzen erfolgsversprechend einzubringen? RB Ich arbeite nicht operativ mit der Mannschaft, sondern analysiere die eigenen Spiele sowie die Gegner. Matthias und ich erstellen daraus Matchpläne, um optimal auf den jeweiligen Gegner vorbereitet zu sein. Wir gehen das neue Kapitel mit sehr viel Optimismus und positiver Grundstimmung an.

?  Was war Ihr bisheriges Erfolgsgeheimnis, das Ihnen Ihren erstklassigen Ruf im deutschen und internationalen Handball eingebracht hat?  RB  Ich habe einen Schlüsselsatz: „Der zentrale Erfolgsfaktor stellt einen innovativen, fachlich fundierten Trainer dar, der mit hohem fachlichen und taktischen Knowhow, sowie mit hoher emotionaler Kompetenz versteht, Menschen zu begeistern und ein Team führen kann.“ Das sind für mich die wichtigsten Kriterien, wobei ein Trainer beziehungsweise eine Mannschaft ein gutes Team um sich herum benötigt. Sprich: Es bedarf bestimmter Rahmenbedingungen, damit Dinge wie der Aufstieg in die beste Liga der Welt umsetzbar sind.

RB Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass eine sportlich positive Entwicklung Richtung oberes Tabellendrittel kurzfristig, innerhalb der nächsten zwei Jahre, erkennbar sein sollte. Dies bedeutet dann auch eine Professionalisierung im Bereich der Spieler, im Sinne von: „Was können wir Spielern finanziell bieten, um Transfers realisieren zu können?“ Dieser Schritt erfordert natürlich einen entsprechenden Personaletat. Deswegen ist der Weg der Professionalisierung immer auch ein Stück mit Kommerzialisierung verbunden. Hierbei sollten wir die Wölfe als Marke weiter stärken, uns als Aushängeschild der Region entwickeln und versuchen, den Spalt zwischen uns und den Fuß- und Basketballern Schritt für Schritt zu verringern. Dafür müssen wir noch mehr Personen für unser Projekt „Wölfe“ emotionalisieren.

?  Welche Erwartung haben Sie von den Wölfen in der neuen Saison?

RB  Der Saisonstart ist heikel mit zwei schweren Auswärtspartien sowie dem ersten Heimspiel gegen einen der Meisterschaftsfavoriten, der TSG Lu-Friesenheim. Wir sollten realistisch in der Erwartungshaltung sein und nicht nur auf den Saisonbeginn schauen, trotzdem muss es unser Ziel sein, im Vergleich zum letzten Jahr einen Schritt nach vorne, Richtung einstelligem Tabellenplatz, zu machen. Entscheidend wird sein, dass die Mannschaft die neuen und teilweise komplexeren taktischen Anforderungen möglichst schnell und stabil ins Spiel und auch unter Druck in den entscheidenden Phasen umsetzen kann. Davon wird vor allem abhängen, ob die knappen Spiele, die in der Vergangenheit tendenziell eher verloren wurden, künftig gewonnen werden.

? Sie gelten ja als „Erfinder“ und „Entwickler“ des 7. Feldspielers. Wie sehen Sie die weitere Entwicklung dieser innovativen Taktik? RB Im Unterzahlspiel ist die Anwendung dieser Taktik ein Muss, um die Spielsituation 6 gegen 6 mit einer größeren Erfolgswahrscheinlichkeit überstehen zu können. Beim 7 gegen 6 muss man sehen, wie die Spieler mit dieser zusätzlichen Aufgabenstellung zu recht kommen. Natürlich darf man sich von einem ins leere Tor gehenden Ball nicht verrückt machen lassen. >

? Apropos: Sie wollen ja vor allem das Projekt „Wölfe 2020“, also die Professionalisierung des Vereins mit vorantreiben und unterstützen. Was erachten Sie als realistisch erreichbares Ziel bis 2020 und was muss auf jeden Fall noch verändern?

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? Dürfen wir uns in der kommenden Saison im Wölfe-Spiel auf den 7. Feldspieler freuen? Erfahrung ist ja im Kader mit Ihrem langjährigen Weggefährten Benjamin Herth ausreichend vorhanden.

RB Benni ist wahrscheinlich der einzige Spieler in Deutschland, der das schon tausend Mal praktiziert hat, aber auch Benedikt Brielmeier konnte in seiner Balinger Zeit Erfahrungen damit sammeln. Das ist auf jeden Fall ein taktisches Element, das wir mit deutlich mehr Vorerfahrung und Expertise angehen können als Mannschaften, die sich mit dem Problem noch nie auseinandergesetzt haben. Herzlichen Dank Herr Brack, dass Sie sich die Zeit genommen haben.

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k c a r B f l o Dr. R

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