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handball journal 2019/2020

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r e d n i z a g a m n Saiso rhandballer e r a p m i r

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Inhaltsverzeichnis Zum Saisonauftakt Editorial - und eine Frage, die uns umtreibt................... 6 Grußwort der Vorstandschaft SG DJK Rimpar................. 8 Grußwort des 1. Bürgermeisters Markt Rimpar ............. 10 Über Fahnenstangenspitzen .......................................... 12 Dankesworte zum Abschied .......................................... 14 Monika geht, Marion übernimmt................................... 16 Zwei neue FSJler stellen sich vor .................................... 18 Alles hat ein Ende .......................................................... 20

Impressum Herausgeber: Handballabteilung der SG DJK Rimpar e. V. Verantwortlich: Christian Krenz, Zur Veitsmühle 25, 97222 Rimpar Redaktion: Christian Krenz, Bastian Krenz, Diana Link, Erich Kraus, Josef Baumeister Anzeigenleitung: Josef Baumeister, Christian Krenz Korrektur: Bruno Müller Layout & Grafik: Erich Kraus Fotos: Gregor Märker, Christian Krenz, Frank Scheuring, Natalie Gress, Diana Link, Bastian Krenz Auflage: 3.000 Exemplare Copyright: SG DJK Rimpar e. V. Handball printed by:

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Aus dem WOLFSREVIER Was tut sich bei den Wölfen........................................... 22 Höhen und Tiefen im sechsten Bundesligajahr .............. 24 Matthias Obinger sagt „Ade“.......................................... 26 Ceven Klatt: Meine ersten Eindrücke.............................. 28 Übersichtskarte 2. HBL 2019/20 .................................... 30 Unsere Amateurteams 2019/2020 Frauen: Landesliga Saisonrückblick................................ 32 Andreas Motscha: Neuer Frauentrainer ......................... 34 Männer 2: Bayernliga Saisonrückblick ........................... 36 Basti & Schmitti übernehmen Männer 2 ....................... 38 Männer 3: Bezirksoberliga ............................................. 40 Unsere Jugendteams männlich 2019/2020 Wer immer schon tut, was er kann ................................ 42 Männliche A-Jugend: Bayernliga ................................... 46 Männliche B1-Jugend: Bayernliga ................................. 48 Männliche B2-Jugend: ÜBOL ......................................... 52 Männliche C1/2-Jugend: Bayernliga und ÜBOL ............. 54 Männliche D1/2-Jugend: BOL und BL ............................ 56

Unsere Jugendteams weiblich 2019/2020 Weibliche C-Jugend: Landesliga Nord............................ 58 Bilderseiten weibliche C-Jugend ................................... 60 Weibliche D-Jugend: Bezirksliga ................................... 62 Kinderhandball 2019/2020 Weibliche E-Jugend ....................................................... 64 Männliche E-Jugend ...................................................... 66 F-Jugend männlich/weiblich ......................................... 68 Superminis: Auf dem Weg zum Kinderhandball ............ 70 Interessantes aus dem Jugendbereich DJK Bundesmeisterschaft männliche C-Jugend ............. 72 Jugend-Qualifikation: Bildimpressionen ....................... 74 Aktionstag Handball in der Grundschule........................ 76 Mit der Wolffskeelschule in Berlin ................................. 78 Spaß und Geselligkeit mit den Handballern A-Jugend: Sportlich unterwegs in Ungarn..................... 80 Damenabschlussfahrt nach Malle ................................. 82 Zehn Jahre Skifreizeit..................................................... 84 Zu guter Letzt Spielplan 2019/2020 ..................................................... 86 Kontaktdaten der Rimparer Handballer ......................... 94


Editorial

Viel Bewegung auf den Positionen ... Dieses passende Motto für unsere Vorschau auf die Handball-Saison 2019/20 gilt zum einen natürlich für den ab September wieder beginnenden Spielbetrieb unserer Jugendund Aktiven-Teams, denn die Zeiten des ehemals berüchtigten „Rimparer Standhandballs“ sind schon lange vorbei. Zum anderen dreht sich zur neuen Saison das Personalkarussell auch außerhalb des Spielfeldes auf einigen entscheidenden Positionen. Wir danken an dieser Stelle Janko Skrbic für seine ausgezeichnete Arbeit als Trainer unserer 2. Herrenmannschaft. Gleichzeitig freuen wir uns auf das neue Trainergespann Stefan Schmitt und Sebastian Kraus. Es ist großartig für die „rimparerhandballer“, dass die beiden bereit sind, ihre handballerische Erfahrung in dieser so wichtigen Funktion an unser Bayernligateam weiterzugeben. Ein herzliches Dankeschön geht an dieser Stelle auch an unsere ebenfalls scheidende Damentrainerin Nina Dennerlein, die nach dem Abstieg aus der Bayernliga neuen Schwung in die Mannschaft gebracht hat. Auch hier ist es uns gelungen, adäquaten Ersatz zu finden. Wir begrüßen unseren neuen Mann an der Seitenlinie, Andreas Motscha. Viel Spaß und Erfolg hier bei uns in Rimpar. Ebenfalls ein (Generationen-)Wechsel vollzieht sich innerhalb der Abteilungsleitung. Frau Dr. Waltraud Sauer und Erich Kraus wollten „handballerisch“ kürzertreten und standen bei den Neuwahlen im Juli nicht mehr zur Verfügung, werden aber auch in Zukunft mit ihrer Erfahrung und Expertise im Beirat wichtige Beiträge leisten. Beide haben sich jahrzehntelang um unsere DJK und den Rimparer Handball verdient gemacht. Waltraud hat das „Flaggschiff“ unseres Vereins, die Handballabteilung, 20 Jahre lang geleitet und umsichtig gesteuert. Mehr dazu im Beitrag „Dankesworte zum Abschied“ auf Seite 14.

Krenz das Ruder übernommen. Die hinterlassenen Fußspuren sind groß, aber wir drei sind keine Novizen. Strukturen und Prozesse sind bekannt und die Aufgabenverteilung ist geregelt. Wie bisher schon kümmert sich Simon Dod um den operativen Spielbetrieb. Bastian Krenz übernimmt wie schon in der Vergangenheit die sportliche Leitung und die Nachwuchsförderung. Christian Krenz, der die Abteilungsleitung bereits in den letzten Jahren vor allem im Ressort Sponsoring unterstützt hat, übernimmt zudem das Ressort Finanzen und Organisation. Wir sind somit weiterhin sehr gut aufgestellt, und auch wenn der Altersdurchschnitt in der Abteilungsleitung deutlich gesunken ist, sind wir mit viel Erfahrung und Expertise für den Handballsport, die Belange der Handballabteilung und die anstehenden Herausforderungen gewappnet. Die gesellschaftlichen Veränderungen, die seit dem letzten Wechsel an der Abteilungsspitze vor 20 Jahren die Vereinslandschaft in Deutschland nachhaltig geprägt haben, machen die Arbeit in Vereinen nicht einfacher. Die Kommunikation ist schneller geworden, Entscheidungen müssen zügiger getroffen werden, die strukturellen Anforderungen und Erwartungen sind deutlich gestiegen und die Schnelllebigkeit schafft zudem eine gewisse Beliebigkeit und Austauschbarkeit. Mehr als kurzfristig will sich kaum mehr jemand binden. Kurzum, der Vereinssport hat nicht gerade Hochkonjunktur. Dass sich das nicht massiv auf den Spielbetrieb und unsere sportliche Leistung niederschlägt, liegt vor allem daran, dass es der Leistungssportbereich ein wenig kaschiert, dass immer weniger Jugendliche aus Rimpar Handball spielen wollen.

Mit der Jahreshauptversammlung im Juli 2019 hat das Dreigespann Simon Dod, Bastian Krenz und Christian

Im weiblichen Bereich spüren wir diese Entwicklung seit Jahren besonders stark: Die Altersklassen sind seit einigen Jahren nicht mehr durchgängig besetzt. Solche Veränderungen lassen sich nicht aufhalten, sich etwas anderes einzureden wäre töricht. Wir können aber versuchen, diesen Entwicklungen mit neuen Lösungen entgegenzuwirken: Handball als Leistungssport kann nur noch funktionieren, wenn Talente gebündelt werden. Sportangebote müssen gekoppelt werden an Schulen, Krippen und Kindergärten.

Wir sind überzeugt, dass dies eines unserer größten Stärken ist und Garant für den sportlichen Erfolg. Mit vier Mannschaften in der Bayernliga (Männer, mA-, mB-, mC-Jugend) und zwei Landesligisten (Frauen, wC) und vielen Teams auf Bezirksebene werden wir unserem Auftrag zur Talentförderung und zur Weiterentwicklung des Leistungsbereichs genauso gerecht wie zur Förderung des Breitensports. Es gibt also tatsächlich viel Bewegungen auf allen Positionen. Aber nur wer sich bewegt, kommt vorwärts oder, auf den Handballsport bezogen, nur wer läuft, gewinnt. Mit „Standhandball“ lockt man heutzutage weder Spieler noch Zuschauer. Wir bedanken uns an dieser Stelle bei unseren Sponsoren und Gönnern, unseren zahlreichen Trainerinnen und Trainern, unseren Helfern und Spielereltern und natürlich unseren Sportlerinnen und Sportlern für die Unterstützung und die Zusammen- und Mitarbeit. Christian Krenz, Bastian Krenz, Simon Dod Abteilungsleitung Handball

Handball muss außerdem überzeugen als „Teamsport“. Die oft beklagten „gesellschaftlichen Veränderungen“, die eine gewisse Vereinzelung und einen Rückzug ins Private erkennen lassen, sollten uns nicht abschrecken. Wenn Jugendliche erst einmal über den Teamsport die Erfahrung machen, dass aus Mannschaftskollegen Freunde werden und aus einer Mannschaft ein Team, werden sie auch den Wert des damit verbundenen Gemeinschaftsgefühls zu schätzen lernen.

... und eine Frage, die uns umtreibt: Ist das Kunst oder kann das weg? Mit diesem Handballjournal dokumentieren wir nun bereits die 24. Spielzeit der rimparerhandballer. Es ist dies eine Art „Chronik“ des Handballsports in Rimpar, veröffentlicht als Saisonmagazin. Doch wer braucht schon ein Printmedium? Bücher und Zeitungen sind aktuell nicht unbedingt auf der Überholspur. Das bedeutet nicht, dass nicht mehr gelesen wird (auch wenn man das mächtigste Land der Welt inzwischen scheinbar mit 280 Zeichen regieren kann), sondern vielmehr, dass sich Informationsmedien in einem rasanten Wandel befinden. Ein Magazin, das nur einmal im Jahr erscheint, ist schon nach kurzer Zeit nicht mehr aktuell. Spätestens im November liegt es irgendwo im Zeitungsstapel, und wenn seit dem Redaktionsschluss ein halbes Jahr vergangen ist, wirken die Berichte der Mannschaften wie Neujahrsvorsätze im März. Interessiert das überhaupt? Liest das jemand? Auch wenn es keine Kunst ist, führen diese Zweifel natürlich zur entscheidenden Frage: Kann das weg?

Bastian Krenz, Christian Krenz, Simon Dod

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Vor 10 Jahren gelang es uns noch, fast ausschließlich mit Spielern aus Rimpar in der Bayernliga B-Jugend zu spielen. Dies wäre heute unmöglich und reflektiert den demographischen Wandel und die Entwicklungen im Vereinssport – besonders auch im Handball. Mit dem Leistungssport haben wir sicher eine Nische gefunden, in der wir in Unterfranken aktuell ein Alleinstellungsmerkmal besitzen. Nichtsdestoweniger wissen wir, dass wir vor den oben genannten Problemen die Augen nicht verschließen können.

Die Frage, ob wir ein Saisonmagazin in diesem Umfang und mit diesem Aufwand erneut auflegen sollten, stellt sich jedes Jahr neu. Es ist ja auch nicht so, dass es sonst im Verein nichts zu tun gäbe. Warum halten Sie nun trotz all unserer Zweifel erneut ein fast 100-seitiges Heft in den Händen? Weil wir hoffen, mit einer Momentaufnahme des Handballsports in Rimpar doch noch eine ausreichend große Zielgruppe erreichen zu können. Lassen Sie die Beiträge auf sich wirken, die reflektieren, was die Autoren der Berichte in den letzten zwölf Monaten erlebt haben, was sie angetrieben und motiviert hat. Insofern ist auch dieser 24. Schnappschuss mehr als eine Chronik. Auch wenn der Status quo von heute schon bald wieder passé ist, sollten Sie dieses Bild genießen können. Weiterklicken geht hier leider nicht, das sollte aber den Spaß am Durchblättern und Lesen nicht schmälern. Für das Redaktionsteam Bastian Krenz


Grusswort Vorstandschaft SG DJK Rimpar

Liebe Handballfreunde, es ist wieder so weit, das runde Leder fliegt wieder ins Netz. Die Handballsaison 2019/20 steht in den Startlöchern. Die Vorbereitungen sind so weit abgeschlossen. Man ist bei den Rimparer Handballern bestens für die neue Saison gerüstet. Hoffen wir auch in dieser Saison auf spannende und erfolgreiche Handballspiele in der s.Oliver-Arena unter ihrem neuen Trainer Ceven Klatt. Auch unsere Herren 2 haben mit dem 4. Platz in der Bayernliga eine sehr gute Saison abgeschlossen. Der bisherige Trainer Janko Skrbic hat ja aus beruflichen Gründen sein Traineramt niedergelegt, als Nachfolger haben sich die ehemaligen Wölfe Sebastian Kraus und Stefan Schmitt zur Verfügung gestellt. Die Herren 3 wurden Meister und steigen nun in die BOL auf. Hier wünsche ich ihnen viel Erfolg. In der männlichen Jugend macht sich die hervorragende Jugendarbeit bemerkbar. Spielen doch die A-Jugend, die B1-Jugend und die C1-Jugend wieder in der Bayernliga, in der sie in der abgelaufenen Saison allesamt den 3. Platz erreichten. Die B2-Jugend und die C2-Jugend erreichten in der ÜBOL beide den 6. Platz und spielen auch in der kommenden Saison wieder in der ÜBOL. Die D1- und die D2-Jugend erreichten in der Bezirksliga jeweils den 1. Platz. Natürlich wurde auch in der weiblichen. Jugend eine Meisterschaft errungen, die C-Jugend erkämpfte sich den 1. Tabellenplatz und

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wurde damit Meister der ÜBOL. Die männliche E-Jugend, die weibliche D- und die weibliche E-Jugend spielen in Turnierform, hier werden die ersten Schritte in Sachen Handball unternommen. Schließlich sind bei uns noch zwei Minimannschaften ebenfalls in Turnierform am Start, auch unsere Superminis kommen einmal wöchentlich in die Halle, hier überwiegt natürlich noch der spielerische Gedanke. In der Abteilungsleitung der Rimparer Handballer findet derzeit ein Umbau statt. Dr. Waltraud Sauer und Erich Kraus scheiden aus. Ihnen gebührt ein herzliches Dankeschön für ihr jahrelanges Engagement für den Rimparer Handball. Nicht nur den beiden Vorgenannten gebührt unser Dank, auch den Trainern in der Jugendarbeit für ihre hervorragende Arbeit, die sich in den guten Tabellenplätzen widerspiegelt. Natürlich müssen wir auch den Fahrern, Zeitnehmern, Betreuern und sonstigen ehrenamtlichen Helfern „Danke“ sagen, ohne ihre Mithilfe wäre der Trainings- und Sportbetrieb bei den Rimparer Handballern nicht machbar. Uns, den Zuschauern, wünsche ich spannende und faire Handballspiele in den beiden Rimparer Sporthallen und in der s.Oliver-Arena, den Mannschaften und ihren Trainern wünsche ich viel Erfolg beim Kampf um Tore und Punkte. Für den Vorstand der SG DJK Rimpar e. V. Fred Hofmann


Grusswort 1. Bürgermeister Markt Rimpar

Liebe Handballfreunde, wenn in der Region und auch darüber hinaus über Rimpar gesprochen wird, dann sind die Wölfe, die Handballer und die DJK stets Gesprächsthema. Ohne die beeindruckenden Leistungen unserer Rimparer Handballer würden diese Gespräche sicher nicht so intensiv geführt. Die Handballabteilung der DJK und die DJK Wölfe haben in den sechs Jahren ihrer Zweitligazugehörigkeit immer sportliche Schlagzeilen geschrieben. Nachdem nach der vorherigen Saison zwei Leistungsträger der sog. goldenen Generation der Eigengewächse ihre aktive Laufbahn beendeten, vermutete man, dass dieser Aderlass eine große Herausforderung sein würde. Die Mannschaft hat das erstaunlich gut weggesteckt und erneut eine spannende und sehr erfolgreiche Runde gespielt. Der Zusammenhalt der Mannschaft und der Teams neben und hinter dem sportlichen Geschehen haben dazu beigetragen, dass die Rimparer Wölfe nun in ihre siebente Zweitligasaison starten können. Bleibt zu hoffen, dass dieses Niveau trotz des Abschieds des Rimparer Eigengewächs Matthias Obinger aus dem Traineramt, gehalten werden kann.

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Erfolge in der Spitze bedürfen in erster Linie einer hervorragenden Arbeit in den Juniorenteams und den Herrenmannschaften in der Bayernliga und der Bezirksliga. Die Förderung der vielen jungen Talente bietet die Möglichkeit des schrittweisen Herantastens an höchstes sportliches Niveau. Nicht nur sportlich agiert die Handballabteilung auf höchstem Niveau. Dem Organisationsteam, das den gesamten Spielbetrieb ehrenamtlich organisiert, gebührt Respekt und höchste Anerkennung für diese fantastische Leistung. Ich wünsche allen Sportler*innen, den Trainer*innen und Betreuer*innen und allen ehrenamtlichen Helfer*innen, dass ihr Fleiß belohnt wird, dass sie ihre Leistungen auf und neben dem Parkett abrufen können, dass sie gemeinschaftlichen Spaß in ihren Teams haben und von Enttäuschungen möglichst verschont bleiben. Dem handballbegeisterten Publikum wünsche ich spannende und erfolgreiche Spiele. Mit den besten Wünschen Ihr Burkard Losert 1. Bürgermeister


In eigener Sache

Über Fahnenstangenspitzen und die Bedeutung von Vereinen im Spannungsfeld von Tradition und Moderne „Ohne Kenntnis unserer Geschichte und Tradition lässt sich Zukunft nicht bauen“ (Johannes Rau) Sie haben das Editorial dieses Heftes gelesen? Da war von Schnappschüssen im Sinne von Momentaufnahmen die Rede. Einen ganz anderen Schnappschuss sehen Sie auf dieser Seite. Das Foto zeigt die Spitze und das Zwischenstück der Fahnenstange unserer DJKVereinsfahne: Frisch poliert, fast wie neu Der Hinweis auf den schlechten Allgemeinzustand kam von Gerd Nöth. Dies habe ich zum Anlass genommen, das „alte Schmuckstück“ etwas zu renovieren und aufzupolieren. Wenn wir reflektieren, wie viele DJKler/Vereinsmitglieder diese Fahne schon in den Händen gehalten haben, dann kann uns dieses Vereinssymbol etwas erzählen: Über Motivation und Willen. Über Teamgeist und Zusammenhalt. Über Herzblut und Hingabe. Über Heimat und Herkunft. Über Freundschaft und Gemeinschaft. Über die soziale Bedeutung von Vereinen für unsere Gesellschaft in der Vergangenheit. Über uns, ein Team: DJK. Erzählt dieses alte Stück Messing auch etwas über die Zukunft? Ich denke schon. Renovieren und aufpolieren Das müssen wir zukünftig inhaltlich auch an anderen Stellen. Wir werden in den nächsten Jahren große Anstrengungen unternehmen müssen, den aktuellen „Status quo“ der Handballabteilung zu erhalten. Denn leider schrumpft unser Team. Standen traditionell für eine Aufgabe zwei Vereinsmitglieder zur Verfügung, so ist es jetzt nur noch ein Mensch. Wir handeln. Zwei Beispiele. Viele der Eltern aus unseren Jugendmannschaften konnten motiviert und davon überzeugt werden, dass erforderliche Dinge wie beispielsweise die Übernahme von Auswärtsfahrten und Thekendiensten ohne ihr Zutun durch „den Verein“ nicht geleistet werden können.

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Auch rund um das Umfeld des Spielbetriebs von Damen und Herren 2 unterstützt man sich gegenseitig, wie bisher beim Kassendienst. Denn mit dem Mitgliedsbeitrag, und das ist der gravierende Unterschied zum Fitnessstudio, kauft man sich nicht von jeglicher Verantwortung für die Gemeinschaft frei. Es wird uns trotzdem nicht gelingen, wieder mehr junge Handballer ab der Altersklasse der B-Jugend unterstützend für den Trainer- und Betreuerbereich zu gewinnen, da deren Trainingsfrequenz sehr hoch ist. Genauso schwer ist es, neue Schiedsrichter für eine Ausbildung zu motivieren. Wir zahlen jedes Jahr eine empfindlich hohe Strafe an den Verband, da wir zu wenig „Männer/Frauen in Schwarz“ abstellen. DJK, Deutsche Jugendkraft, gegründet 1920, mit einem Namen wie in Granit gemeißelt Aus dem letzten Jahrtausend halt. Nächstes Jahr finden unter anderem in Würzburg, dem Gründungsort, die Feierlichkeiten zum 100. Geburtstag des Bundesverbandes statt. Ich erhoffe mir eine moderne Veranstaltung. Sollten wir, die „rimparerhandballer“, mit eingebunden sein, werden wir uns als ein moderner und auf die Zukunft ausgerichteter Verein präsentieren, der hochklassigen Leistungshandball und Breitensport gleichermaßen anbietet. Der Schattenwurf der „traditionsreichen“ Spitze unserer Fahnenstange auf dem Foto zeigt für mich nach vorn, in die Zukunft der DJK Handballabteilung. Christian Krenz Mitglied-Nr. 7621, seit 01.04.1984


Wechsel in der Abteilungsleitung

Dankesworte zum Abschied Im Rahmen der Jahreshauptversammlung der Handballabteilung am 22.07.2019 beendeten Waltraud Sauer und Erich Kraus ihre langjährige Tätigkeit in der Abteilungsleitung der Handballer. Genau der richtige Zeitpunkt, um Danke zu sagen, Danke an Waltraud und Erich, denn beide haben sich jahrzehntelang um unseren Verein und den Rimparer Handball verdient gemacht.

Du hast, als anpackender Mensch, den Bogen der Tätigkeiten stets von ganz unten bis nach oben gespannt: •

Vom Sporthalleputzen bis hin zur Repräsentation unserer Abteilung in der Öffentlichkeit;

Erich, alter Freund. Der Mann aus dem Handballtor des ersten Landesligateams. Für einen Keeper hast du es ganz schön weit gebracht. Eine Vielfalt an Aufgaben hast du in deinem Leben bei den Rimparerhandballern übernommen:

vom Auf- und Abbau im VIP-Raum in der s.O-Arena bis hin zur verantwortungsvollen Aufgabe der ärztlichen Betreuung unserer Spieler;

oder an der Kasse von Damen 1 und Herren 2 sitzend.

Jugendtrainer, Abteilungsleiter von 1992 bis 1997, seit 2013 erneutes Mitglied der Abteilungsleitung, immer noch aktiver Schiedsrichter, Finanzstratege, Spielplangestalter, Layouter beim Handball-Journal. Die Liste deiner Funktionen ist lang.

Seit 1953 war niemand über einen so langen Zeitraum in diesem Gremium tätig. Zwei Jahrzehnte Mitglied der Abteilungsleitung zu sein, das ist einmalig in der Geschichte der DJK Rimpar Handballabteilung.

Aber du bist auch: der scharfsinnige Kritiker, der auch mal aneckt, warst gelegentlich der „dozierende Oberlehrer“, der die Geduld der Zuhörer auf manch harte Probe stellte. Auch dafür steht dein Name. Political Correctness? War nie dein Ding. Uns Handballer, so finde ich, hat´s vorangebracht: Denn wenn alle gleich denken, denkt keiner richtig (nach). Nicht vergessen wollen wir deine Aktivitäten als Bierstandverantwortlicher auf dem Schlossfest und als aktives Festausschussmitglied: Unser Zapf halt. Vielen Dank Erich. Waltraud, als Linkshänderin hast du während deiner aktiven Zeit bei Damen 1 auf der Rechtsaußen-Position gespielt.

Bodenständig, geerdet, ganz ohne Allüren: Du warst und bist dir für keine Aufgabe zu schade.

„Danke Waltraud“ ist da eigentlich viel zu wenig, aber was soll man sagen, ohne in Phrasendrescherei zu verfallen. Vielen, vielen Dank Waltraud! Ja, Waltraud und Erich: Ihr werdet beide noch gebraucht. Wir freuen uns, dass Ihr beide weiter zur Verfügung steht. Aber eben in der zweiten Reihe. Euer Erfahrungsschatz ist unverzichtbar. Nur wenige Menschen haben so viele Jahre in so vielen wichtigen Funktionen Verantwortung für den Rimparer Handball übernommen, wie ihr beiden. Davor ziehen wir unseren Hut: Chapeau! Christian Krenz

Michelangelo Ristorante

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Pizzeria

Im Jahr 1999 hast du dich dazu bereit erklärt, das Amt der Abteilungsleiterin von Erich Heinrich zu übernehmen. Und bist damit damals sozusagen auf die Spielmacherposition gewechselt. Du hättest es wahrscheinlich selbst nicht geglaubt, dass du die Handballabteilung, das „Flaggschiff“ unseres Vereins, 20 Jahre lang leiten und umsichtig steuern würdest. Von den Anfängen im „Karo-Keller“, dem OLA-Ausschuss bis hin zur Gründung der Wölfe GmbH: Die Aufstiege und Erfolge der „Goldenen Generation“ unserer 1. Herrenmannschaft fallen unter deine Amtszeit.

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Frisch zubereitete italienische Spezialitäten Täglich 17:00 bis 22:30 Uhr, an Sonn- und Feiertagen 11:30 - 14:00 und 17:00 bis 22:00 Uhr Dienstag Ruhetag

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w 97222 Rimpar w Tel. 09365 Inhaber: Sarah Di Biasi und Nicholas Taylor

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Staffelübergabe in der Geschäftsstelle

Monika geht, Marion übernimmt Danke, Monika Nach 25 Jahren beendete Monika Pietsch ihre Tätigkeit als Geschäftsstellenleiterin der Sportgemeinschaft DJK Rimpar. Sie war maßgeblich an der Neustrukturierung der Vereinsverwaltung beteiligt. In ihr hatte die Handballabteilung stets eine zuverlässige Ansprechpartnerin, die uns immer auf kurzem Weg mit allen erforderlichen Informationen versorgte. Die Handballabteilung bedankt sich bei Monika Pietsch für 25 Jahre hervorragende Zusammenarbeit und wünscht ihr alles Gute und ein wenig mehr Zeit für sich und ihre Familie. Die Mama geht, die Tochter kommt Die Staffelübergabe in der Geschäftsstelle der DJK erfolgte familienintern, nachdem der Vorsitzende der DJK Rimpar sich bei Monika für die langjährige Zusammenarbeit bedankt hatte. Mit Marion Kistner übernahm die Tochter den Aufgabenbereich der Geschäftsstellenleiterin.

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Hier Marions Kurzportrait: Mein Name ist Marion Kistner, ich bin seit April 2019 die neue Leiterin der DJK-Geschäftsstelle. Meine Vorgängerin ist mir sehr gut bekannt, die Geschäftsstelle bleibt somit gewissermaßen in der Familie. Als Kind war ich schon früh selbst aktiv (Minihandball, Leichtathletik, Volleyball) und bin es jetzt wieder durch meine drei Kinder. Von 2014 bis 2017 fungierte ich als Übungsleiterin beim Eltern-Kind-Turnen, seit 2018 bin ich Übungsleiterin beim Kinderturnen. Zu meinen Aufgaben als Geschäftsstellenleiterin gehören vor allem die Mitgliederverwal-

tung, die Abwicklung des Zahlungsverkehrs, die Unterstützung des Vorstandes Finanzen im buchhalterischen Bereich und die Beantwortung von Anfragen. Ab September 2019 werde ich zusätzlich die Abteilungsleitung Handball verwaltungstechnisch unterstützen. Zudem ist ein Umzug der Geschäftsstelle geplant. In Kürze werde ich in der DJK Halle vor Ort sein. Es wird viele Veränderungen geben und ich freue mich darauf. Marion Kistner


Personelles

Robin Scheler-Eckstein

Zwei neue FSJler stellen sich vor

Servus Freunde des Handballs,

Benno Gattenlöhner Hallo zusammen, meine Name ist Benno Gattenlöhner, ich komme aus der Nähe von Kitzingen und spiele seit knapp 15 Jahren Handball. Nachdem ich meine Ausbildung zum Hotelfachmann abgeschlossen hatte und vier Jahre als Gebirgsjäger bei der Bundeswehr war, habe ich mir überlegt, was als nächstes kommt. Nun bin ich hier in Rimpar und einer der beiden neuen FSJler im Verein. Zur kommenden Saison bin ich zu den Jungwölfen gewechselt und habe mir überlegt, dass man ja das Handballspielen mit der Ableistung eines Freiwilligen Sozialen Jahres gut verbinden könnte. Ich freue mich darauf, in einem Verein, der Handball lebt, mein Freiwilliges Soziales Jahr machen zu können und damit die Möglichkeit zu haben, den Spaß und die Freude an dem wahrscheinlich schönsten Sport der Welt an die Jüngeren weitergeben zu dürfen. Auch hoffe ich, dass wir wieder ein erfolgreiches Jahr mit den Jungwölfen haben werden. Benno Gattenlöhner

mein Name ist Robin Scheler-Eckstein, ich freue mich auf mein erstes Jahr bei der Sportgemeinschaft DJK Rimpar und den Wölfen. Ich komme aus Bad Tölz und habe meine Handballjugend in mehreren Vereinen im Münchner Umkreis genossen. Unter anderem habe ich in der letzten Saison mit der Handballakademie Bayern die Teilnahme an der Jugendbundesliga Süd erreicht und die Saison auf dem 11. Platz beendet. Leider habe ich mich dabei an der Schulter verletzt. Deshalb werde ich erst wieder in der Rückrunde auf der Platte stehen und versuchen können, meine Mannschaft weiterzubringen. Auf meinem bisherigen Weg hatte ich viele gute Trainer und hoffe, dass ich meine Erfahrungen im Freiwilligen Sozialen Jahr einsetzen kann, um als Helfer im Jugendtraining die Spieler weiterzubringen. Ich freue mich auch darauf, neue Erfahrungen zu sammeln und dem Verein in verschiedenen Bereichen zu helfen. Dieses Jahr habe ich die Schule mit dem Abitur beendet und plane, nach dem FSJ weiter in Würzburg zu bleiben, um zu studieren. Was genau, weiß ich noch nicht, aber es geht vermutlich in Richtung Chemie. Damit bleibe ich dann auch sehr wahrscheinlich den Rimparer Handballern erstmal erhalten. Ich freue mich auf euch. Robin Scheler-Eckstein

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Mein Freiwilliges Soziales Jahr bei der DJK Rimpar

Alles hat ein Ende Trainingseinheiten planen und in der Halle stehen – so habe ich mir mein FSJ vorgestellt. Das alles war es auch, aber noch so viel mehr. Der Beginn Angefangen hat mein FSJ nämlich mit meiner C-Lizenz. In einem fast zwei Wochen langen Kompaktkurs konnte ich die Grundlagen der Trainingsplanung, Taktik und vieles mehr lernen. Nach einer zweitägigen Prüfung hielt ich dann meinen Trainerschein in den Händen und freute mich bereits darauf, endlich das gerade Erlernte umzusetzen. Unstrukturiert. Ich denke mit diesem Wort lassen sich meine ersten Wochen am besten beschreiben. Training vorbereiten, Trainingseinheiten leiten, selber noch in der A-Jugend Bayernliga als Spieler spielen – viele Aufgaben, welche ich unter meinen Hut bringen musste. Doch die wöchentliche Routine und Wochenpläne schafften Struktur. Denn neben dem Hallen-Alltag stand noch das Mitbetreuen der D-Jugend auf dem Programm. So konnte ich auch das Coachen bei einem Spiel erfahren. Zum Betreuen einer Mannschaft zählt zudem noch die Organisation. Das ganze organisatorische Spektrum rund um eine Mannschaft konnte ich erleben. Letztendlich konnten wir uns über die unterfränkische Meisterschaft freuen und belegten bei der nordbayrischen Meisterschaft den 3. Platz. Neben der D-Jugend war ich aber auch bei den jüngeren Altersgruppen unterstützend aktiv: Sei es die E-Jugend, die Minis oder sogar die Superminis – in jeder Altersklasse konnte ich etwas lernen und die Trainer unterstützen. Auch bei den „Älteren“ der männlichen B-Jugend durfte ich als Trainer Einblicke genießen. FSJ heißt nicht immer Trainingseinheit Nicht nur das Vorbereiten und Durchführen von Trainingseinheiten stand auf meiner wöchentlichen To-do-Liste. Neben den Turnierplanungen der D-Jugend stand zusätzlich die Videoanalyse der B-Jugend auf meinem Plan. So nutzte ich die freie Zeit, um vor allem die kommenden Gegner zu analysieren und unsere eigenen Fehler aus vergangenen Spielen aufzuspüren. Dadurch wurde die vermeintlich langweilige Home-Office-Arbeit zu einer Möglichkeit, die Perspektive zu wechseln. Zudem

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war es auch eine meiner Aufgaben die B-Jugend-Torhüter mit individuellen Einheiten fit zu halten und zu verbessern. Frühtraining Neben der Videoanalyse war ich die meiste Zeit mit dieser Home-Office-Tätigkeit beschäftigt: die Organisation des Frühtrainings. Da ich selber zwei Jahre auf dem Matthias-Grünewald-Internat war und die Sportförderung des Deutschhaus-Gymnasiums genießen durfte, wusste ich von Anfang an, welchen besonderen Stellenwert und vor allem welche besonderen Möglichkeiten die zusätzlichen Trainingseinheiten bieten. Vor allem im positionsspezifischen Wurf- und Verhaltenstraining setzte ich meine Schwerpunkte. Egal ob bei Kreisläufern, Außenspielern oder Torhütern: ich versuchte immer einzelne Schwerpunkte über den Zeitraum von einigen Wochen zu wählen, um somit die Spieler zu verbessern. Dieses Frühtraining nutzten dieses Jahr nicht nur Schüler des Deutschhaus-Gymnasiums. Erstmals war es der SG DJK Rimpar gelungen, auch weitere Schulen von dem einzigartigen Konzept zu überzeugen. So war es möglich, dass dienstags Schüler des Gymnasiums Veits-

höchheim teilnehmen konnten und donnerstags Schüler der Wolffskeel-Realschule. Jugendleistungskonzept: Wölfesichtung der Wölfeschmiede Das wahrscheinlich größte Projekt meines FSJs war die Wölfesichtung am 19.1.2019. Wir sichteten Handballtalente der Jahrgänge 2002 bis 2007 aus ganz Süddeutschland. Doch neben den handballerischen Elementen bestand die Sichtung auch aus einem informativen Teil: Das Matthias-Grünewald-Internat und das Deutschhaus-Gymnasium präsentierten sich. Zusätzlich stellte unser Jugendkoordinator Bastian Krenz noch das Rimparer Nachwuchskonzept vor. Bis die Wölfesichtung letztendlich stattfand, war es aber ein langer Weg. Ein mühsamer Weg voller Planungen, Ideen, Vorschlägen und Diskussionen. Die Grundidee einer Talentsichtung kam vor ein paar Jahren bereits auf, jedoch war die Teilnehmerzahl damals zu gering. Dieses Jahr sollte dies anders laufen, vor allem was das Marketing der Wölfesichtung anging. Der Bayerische Handball-Verband machte auf seiner Homepage und in den sozialen Netzwerken auf die Sichtung aufmerksam. Mit Werbeplakaten (an dieser Stelle nochmals vielen Dank an Matthias Weber fürs Helfen!) machten wir vor allem im fränkischen Raum auf das Event aufmerksam. Und wir drehten sogar einen kleinen Werbespot für sportdeutschland.tv. Alles in allem sparten wir keine Mühe, um die Sichtung möglichst erfolgreich zu gestalten. 19. Januar. Circa 20 Anmeldungen trudelten ein und erwartungsvoll standen die Jugendtrainer Christoph Kolenda, Felix Heinrich, Martin Frank, Bastian Krenz und ich in der Halle. Nach der ersten Trainingseinheit gab es eine kleine Stärkung für die Spieler, begleitende Eltern und die Trainer. Auch die Vorträge nach der letzten Trainingseinheit liefen reibungslos ab, so dass am Ende des Tages noch alle Fragen beantwortet wurden. Doch was kam dabei raus? Neben ein paar neuen Spielern konnten wir einen weiteren Schritt nach vorne machen, was die Möglichkeiten der Rimparer Jugendarbeit angeht. Das Interesse bei auswärtigen Realschülern war

noch nie so groß, so dass wir eine Kooperation mit dem Julianum-Internat Würzburg starten werden. Das bietet die Möglichkeit, anders als im Matthias-Grünewald-Internat, auch Realschüler von weiter weg aufzunehmen. Rückblick & Zukunft Bedanken möchte ich mich natürlich auch bei Diana, Marga und Karola. Immer wenn ich eine Frage oder ein Problem hatte, unterstützten sie mich, sei es in Turnierplanung, Heimspieltagsorganisation oder etwas anderem. Besonderer Dank geht auch an Basti, welcher mir neue Aufgaben gestellt hat. Durch Herausforderungen wächst man, so konnte ich mich vor allem als Trainer dank ihm weiterentwickeln. In meinem FSJ habe ich rückblickend sehr viel persönlich gelernt: Ich konnte mir von vielen Jugendtrainern etwas abschauen, ich konnte selber Trainingseinheiten planen und durchführen, Turniere und eine Talentsichtung mitgestalten und ich habe gelernt, was es bedeutet, für eine Mannschaft als Trainer Verantwortung zu übernehmen. Ich habe bei der akribischen Videoanalyse gelernt, dass Kleinigkeiten über Erfolg oder Misserfolg entscheiden. Doch wie wird es weitergehen? Nach meinem FSJ werde ich im Verein weiterhin als Trainer aktiv sein und vor allem Bastian Krenz bei der B-Jugend unterstützen. Zusätzlich werde ich mein BWL-Studium mit dem Schwerpunkt Marketing beginnen und bei den Jungwölfen, der 2. Mannschaft, als Spieler aktiv sein. Mir hat dieses Jahr sehr viel gegeben. Neben all dem Handballerischen vor allem auch, dass Organisation und die Strukturierung von Aufgaben sehr wichtig sind, denn am Ende des Tages sind sie der Schlüssel zum Erfolg. Tobias Thumm


Aus der Wölfe-Geschäftsleitung

Was tut sich bei den Wölfen? Die Saison 2018/2019 ist kaum zu Ende, geht unser Blick bereits in die nächste und 7. Saison in der 2. Handballbundesliga. Dennoch gilt es, kurz innezuhalten und die vergangene Saison Revue passieren zu lassen. Aufgrund der verschärften Abstiegsregel, die fünf Mannschaften traf, war dies eine schwere Saison. Entgegen aller Prognosen haben Mannschaft und Team es geschafft, einen einstelligen Tabellenplatz zu erzielen. Ohne Stars, als Team und das macht uns besonders stolz, auf dieser Basis kann man bestens aufbauen! Danke an Matthias für die vergangenen und sportlich erfolgreichen vier Jahre. Er hat eine intakte Mannschaft übergeben. Die kommende Runde wird mit 18 Mannschaften, anstelle von bisher 20 Mannschaften, bestritten und bedeutet zwangsläufig, dass wir eine noch stärkere Liga haben werden und die Spiele sicher auf einem hohen Niveau stattfinden werden. Der Vorteil, der auf der Mannschaft unseres Vertrauens basiert, ist ein eingespieltes Team zu haben. Wir werden erneut mit der nahezu gleichen Mannschaft in die Saison gehen, lediglich Max Bauer auf Rechtsaußen wird durch unser Eigengewächs und Nachwuchsspieler Felix Karle ersetzt werden. Zielsetzung in der neuen Saison ist es, Felix näher an die Mannschaft zu bringen, ihn weiterzuentwickeln und dazu benötigt er neben Vertrauen auch ausreichend Spielzeit. Die Kaderplanung zeigt, entgegen der zahlreichen Diskussionen in der Region rund um die Wölfe, dass wir im Management jeweils entspannt die Planung vornehmen können. Unsere Jungs stehen hinter und für den Verein und sind überzeugt von den Leistungen, die wir ihnen ermöglichen. Das Angebot, das wir unseren Spielern mit sportlicher Professionalität, bester medizinischer Betreuung rund um die Mannschaft und die duale berufliche Chance bieten, überzeugt unsere Spieler. Dies alles führt dazu, dass wir langfristig mit den Spielern planen

können und der Teamcharakter und die Gemeinschaft für uns alle ganz oben in der Bedeutung stehen. Nachdem unsere Mannschaft über Jahre unverändert ist und bleibt, neue Impulse für die Weiterentwicklung des Teams erforderlich sind, haben wir uns entschieden, einen neuen Trainer zu verpflichten. Mit Ceven Klatt ist daher ein neuer Trainer, der auch bereits höherklassig in der 2. Bundesliga gespielt hat, verpflichtet worden. Er soll sich um die Wölfe kümmern, aber auch um die Integration möglicher Kandidaten aus dem Nachwuchsbereich in die Bundesligamannschaft. Erste Spieler aus der Bayernligamannschaft wurden in das Mannschaftstraining und die Vorbereitung der Wölfe in die neue Saison involviert. Dies wird für den einen oder anderen jungen Spieler ein sportlicher Anreiz sein, bei der DJK Rimpar Handball zu spielen. Wir wünschen Ceven einen guten Start und sind zuversichtlich, dass er sich schnell hier bei uns in Rimpar eingewöhnen wird, denn er trifft auf handballerisch und sozial intakte Strukturen. Unsere Herren 2 auf Bayernliganiveau mit den ehemaligen Leitwölfen Stefan Schmitt und Bastian Kraus als Trainer sowie Bastian Krenz, federführend zuständig für den Sportbereich und die Jugendleistungsförderung, sind hier sicherlich kompetente Ansprechpartner, um die Zukunft gemeinsam erfolgreich zu gestalten. Wir freuen uns auf die neue Saison und auf neue Impulse durch Ceven und wir sind überzeugt, dass unsere Jungs wieder alles geben werden, um den Abschluss der letzten Saison schnell vergessen zu lassen. Abschließend möchte ich mich noch bei allen Sponsoren, Helfern und der Geschäftsstelle für das große Engagement bedanken. Ohne euch würde dieser Leistungssport nicht funktionieren und nicht existieren. DANKE! Roland Sauer Geschäftsleitung Wölfe GmbH

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Saisonrückblick Wölfe

Höhen und Tiefen im 6. Bundesligajahr Schwierige Voraussetzungen bestimmten bereits vor dem Saisonstart das Geschehen rund um die Handballer der Wölfe aus Rimpar. Zum einen war klar, dass es durch die Reduzierung der zweiten Handball-Bundesliga von 20 auf 18 Mannschaften für die Saison 2019/20 fünf Absteiger geben wird, zum anderen gab es aus finanziellen Gründen bei den Wölfen keine nennenswerten Verstärkungen der Mannschaft, während die Konkurrenz zum Teil mächtig aufrüstete. Nicht wenige Experten listeten Rimpar entsprechend im erweiterten Kreis der Abstiegskandidaten auf. Kreisläufer Michael Schulz war vom Absteiger HG Saarlouis als Ersatz des in der vergangenen Winterpause zum HC Erlangen gewechselten Jan Schäffer gekommen. Die Abgänge der Rimparer Handball-Legenden Stefan Schmitt und Sebastian Kraus, die ihre Karriere beendet hatten, versuchte man mit dem 20-jährigen Fin Backs und jungen Kräften aus dem eigenen Nachwuchs zu kompensieren. Daraus ergab sich, dass ein neu geformter Innenblock mit einem Altersdurchschnitt von 21 Jahren als neues Rückgrat im Jahr des verschärften Abstiegs bestehen musste. Besonders der Saisonbeginn gab den Experten recht, denn es fehlte den Wölfen merklich die Konstanz, vor allem gegen gestandene Zweitligateams, und so fand man sich Anfang Oktober nach der deutlichen 20:31-Niederlage in Balingen auf einem Abstiegsplatz wieder. Zeitgleich machte die Aussage die Runde, dass der Vertrag des langjährigen Wölfe-Trainers, Matthias Obinger, nicht über die Saison hinaus verlängert werden würde und ein Nachfolger gesucht wird. Ein Umstand, welcher einer Mannschaft, die sich zu stabilisieren versucht, um die Abstiegszone zu verlassen, die schwere Aufgabe nicht einfacher machte. So waren es vor allem die anschließend unnötig liegen gelassenen Punkte gegen die direkte Konkurrenz des HSV Hamburg (26:27),

Dessau-Roßlauer HV (22:22) und Elbflorenz Dresden (26:27), welche dafür sorgten, dass die Wölfe Anfang Dezember immer noch mit mageren 11:21 Punkten ziemlich tief im Abstiegskampf feststeckten. Doch plötzlich ging ein Aufbäumen durch das Team und der deutliche 31:24-Heimsieg gegen den ebenfalls abstiegsbedrohten TSV Bayer Dormagen brachte das fehlende Selbstvertrauen zurück. Es folgten weitere drei überzeugende Siege, wodurch es der angeschlagenen Obinger-Truppe noch vor der Winterpause mit nunmehr 19:21 Punkten gelang, mit trügerischen vier Zählern Abstand zu den Abstiegsplätzen sich zunächst von den ärgsten Sorgen zu befreien. Mit 8 Mannschaften, die nur durch vier Punkte getrennt waren, deutete sich eine dramatische Rückrunde an, und erneut blickte man sorgenvoll auf die Konkurrenz, welche die spielfreie Zeit nutzte, um noch einmal personell nachzulegen, während man im Wölfe Lager darauf bauen musste, die gute Form über die WM-Pause hinweg zu halten, um den knappen Vorsprung bis ins Ziel zu verteidigen.

Dem 27:25-Derbysieg über den TV Großwallstadt zum Auftakt ins Handballjahr 2019 ließen die Grün-Weißen bis Ende April eine selten gesehene Siegesserie folgen, unter anderem der beeindruckende 26:25-Heimerfolg über den späteren 2. Liga-Meister HBW Balingen-Weilstetten, den die Wölfe gemeinsam mit über 2.200 euphorisch mitfiebernden Fans feiern durften. Sieben Spieltage vor Saisonende hatte sich die Obinger Truppe mit einer Rückrundenbilanz von bis dato 19:5 Punkten bereits seit einiger Zeit weit von den gefährlichen Tabellenregionen entfernt und sich bis auf Rang acht vorgearbeitet, womit ein Abstieg bereits im April auch rechnerisch nicht mehr möglich war. Damit gelang es den Unterfranken ein weiteres Mal den Grundsatz „Geld wirft Tore“ auf den Kopf zu stellen und den Nachteil des kleinsten Budgets der 2. Handball-Bundesliga mit Herzblut und Teamgeist auszugleichen, um so auch diese Saison in der oberen Tabellenhälfte mehr als erfolgreich abzuschließen.

Schlusstabelle 2. Handball-Bundesliga 2018/19

Halbzeittabelle 2. Handball-Bundesliga 2018/19

Furioser Start in die Rückrunde Eine gute Wintervorbereitung festigte die junge Abwehrreihe weiter. Sie wurde mit einem starken Max Brustmann als stabilem Rückhalt zum wichtigsten Baustein für die Rückrunde. Aber auch die Rückkehr des Rimparer Eigengewächses Dominik Schömig nach 9-monatiger Verletzungspause gab den Wölfen einen weiteren Schub für den sensationellen Start in die zweite Saisonhälfte.

Saisonstatistik DJK Rimpar Wölfe 2018/19

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Nach wie vor einmalig in der 2. Handball-Bundesliga und im derzeitigen Umfeld auch alternativlos ist die Tatsache, dass erneut über 250 Tore von Spielern erzielt wurden, die sich bereits in der eigenen Jugend die Bälle zuwarfen und dem Verein auch in der Bundesliga weiterhin die Treue halten. Dieses unschätzbare Alleinstellungsmerkmal und das unvergleichliche Publikum der Wölfe bei den Heimspielen haben auch in der abgelaufenen Saison wieder dafür gesorgt, dass trotz des finanziellen Ungleichgewichts ein mehr als respektabler neunter Tabellenplatz erreicht werden konnte und es damit auch ein siebtes Jahr Bundesliga-Handball in Würzburg geben wird. Josef Schömig


Ein Rimparer Eigengewächs verlässt die Wölfe

Matthias Obinger sagt „Ade“ Liebe Wölfe-Freunde, jetzt ist es an der Zeit, ein letztes Mal Servus zu sagen. Daher möchte ich diese Gelegenheit nicht ungenutzt lassen, mich bei euch für die phantastischen Jahre zu bedanken. Die letzten vier Jahre bleiben mir nicht nur als verantwortlicher Trainer mit den Höhepunkten des Fast-Aufstiegs in die erste Liga und des Einzugs in das DHB-Pokal-Achtelfinale unvergessen. Auch menschlich konnte ich während meiner Tätigkeit viele wertvolle Erfahrungen und Freunde gewinnen. Durchaus mit Stolz blicke ich zurück, weil wir es über die letzten vier Jahre immer wieder geschafft haben, unserer Philosophie treu zu bleiben. Mit bescheidenen finanziellen Mitteln haben wir es stets geschafft, eine nicht unbedeutende Rolle in der zweiten Handball-Bundesliga zu spielen. Basis hierfür war die einmalige Rimparer Konstellation, mit einer großen Anzahl an eigenen Kräften eine konkurrenzfähige Mannschaft formen zu können. Die Ausbildung des eigenen Nachwuchses sollte daher auch in Zukunft ein entscheidender Baustein sein. Das Konzept, eigene Spieler mit Stallgeruch an die beiden Herrenmannschaften heranzuführen und in diese zu integrieren, war die Garantie für erfolgreiche Zweitligazeiten in den letzten Jahren. Schmitti, Basti, Juli, Domi und Max stehen beispielhaft dafür, was es heißt, mit der Wölfe-DNA den Weg bis in die zweite Handball-Bundesliga gehen zu können. Mit Lukas, Philipp und Felix konnten wir zuletzt drei weitere Spieler aus den eigenen Reihen in die Bundesligamannschaft hochziehen, dort etablieren und somit den Rimparer Weg weitergehen. Denn: „Nur wer seinen eigenen Weg geht, kann von niemandem überholt werden“ [Marlon Brando] Damit wünsche ich den Wölfen weiterhin gutes Vorankommen, damit auch die siebte Saison in der zweiten Liga erfolgreich abgeschlossen werden kann. Euer Obi

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Trainerwechsel bei den Wölfen

Meine ersten Eindrücke Nach den ersten zwei intensiven Wochen bei und mit den Wölfen fühle ich mich bestärkt in meiner Entscheidung, dieses Engagement hier angetreten zu haben. An dieser Stelle möchte ich Roland Sauer für das Vertrauen und die offenen und ehrlichen Gespräche danken. Ich denke, wir verfolgen eine ähnliche Philosophie, respektive einen zu den gegebenen Strukturen passenden Ansatz. Es wird nun darum gehen, einiges davon umzusetzen. Man findet viele Menschen, die mit Herzblut ihre freie Zeit für diesen Verein opfern. Das ist etwas Bewundernswertes und ich freue mich über diese Unterstützung. Es gibt ein intaktes Team um das Team herum und alle verfolgen ein Ziel, nämlich, dass wir eine erfolgreiche Handballsaison spielen. Diesen Wunsch hege ich natürlich auch, und nach den ersten Trainingseinheiten bin ich positiv gestimmt, dass uns das gelingen kann. Die Mannschaft arbeitet jeden Tag hart dafür. Schon jetzt möchte ich mich bei meinem Co-Trainer sowie dem Betreuerstab und dem medizinischen Team bedanken, dass sie mich von Anfang an unterstützten und mir so den Start vereinfachen. Die Leistungen der letzten Jahre waren gut und es wird in der immer stärker werdenden Liga nicht einfach, dies zu bestätigen, aber das sehe ich als Herausforderung für uns an, der wir uns gerne stellen wollen. Mein Vorgänger, Matthias, hat mir ein intaktes Team übergeben. Auch ihm gilt meine Wertschätzung für die geleistete Arbeit der letzten Jahre. Um den wachsenden Herausforderungen der zweiten Liga gerecht zu werden, müssen wir uns noch mehr professionalisieren. Das betrifft beinahe jeden Bereich. Es müssen verbesserte Trainingsstrukturen (Trainingszeiten) geschaffen werden. Die Umfänge müssen gesteigert werden. Die Verknüpfung zwischen erster und zweiter Mannschaft und natürlich zwischen Junioren- und Seniorenbereich muss noch mehr

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in den Vordergrund gestellt werden. Mit Stefan Schmitt und Bastian Krenz habe ich hier zwei starke Verbündete zur Seite, die dieses Vorhaben unterstützen.

Das Wölfe-Team 2019/2020:

Als „Externer“, der in diesen Verein gekommen ist, fällt mir ein wenig auf, dass dieses Besondere, eine Zweitligamannschaft zu haben, welche Rimpar deutschlandweit bekannt gemacht hat, für den einen oder anderen fast selbstverständlich ist. Das ist es nicht! Die Wölfe sind ein Leuchtturmprojekt, welches seit Jahren sympathisch und mit Achtung versehen in die Republik strahlt. Ich hoffe, dass alle Wölfe-Fans weiter mit Leidenschaft und Enthusiasmus diese Mannschaft und das damit verbundene Projekt unterstützen. Ich freue mich auf eine spannende Spielzeit! Sportliche Grüße Ceven Klatt

Hinten v.l.n.r.: Fin Backs, Lukas Siegler, Lukas Böhm, Benedikt Brielmeier, Benjamin Herth, Dominik Schömig, Patrick Schmidt Mitte v.l.n.r.: Karola Endres, Carolin Vierzigmann, Dr. Stephan Reppenhagen, Andreas Thomas, Philipp Meyer, Michael Schulz, Roland Sauer, Achim Moser, Josef Schömig, Ceven Klatt Vorne v.l.n.r.: Felix Karle, Julian Sauer, Markus Leikauf, Andreas Wieser, Max Brustmann, Steffen Kaufmann, Patrick Gempp


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n! e t r a K e f l ö Hier gibt‘s W


Frauen: Bayerische Landesliga Nord

Eine Saison im Wechselbad der Gefühle Für die Damenmannschaft begann die Saison 2018/19 mit viel Ungewissheit. Nach dem überraschenden Rücktritt des Trainers Matjaz Krze im Mai war Trainersuche angesagt. Viele potenzielle Kandidaten hatten schon bei anderen Vereinen zugesagt oder sagten aus persönlichen Gründen ab. Als Übergangslösung für die Vorbereitung sprang Nina Dennerlein aus Michelfeld ein. Die ehemalige Spielerin hatte zuvor die weibliche A-Jugend in Marktsteft trainiert und wollte sich eigentlich ein Jahr Pause als Trainerin nehmen. Als sich aber bis Mitte August immer noch kein anderer Trainer fand und die Mannschaft sogar kurz vor der Auflösung stand, konnten Waltraud Sauer und Karl Bayer sie letztendlich nach einiger Überzeugungsarbeit doch fest ins Boot holen. Der Kahn wurde wortwörtlich vor dem Versinken gerettet. Mit viel Zuversicht startete man schließlich am 15.09.18 in die Landesliga-Saison und musste direkt eine herbe Niederlage gegen Günzburg kassieren. Das nagte zwar etwas an der Mannschaft, aber man war positiv gestimmt, dass sich die Unkonzentriertheit und Nervosität bald legen würde. Und so war es auch. Mit Volkach und Schweinfurt ging es in den nächsten zwei Spielen in Derbys. Diese konnten die Rimparerinnen jeweils klar für sich entscheiden. Ebenso lief es gegen den HC Sulzbach/ Rosenberg. Danach musste die DJK drei Niederlagen in Folge kassieren, unter anderem gegen den dritten Derbygegner der Liga, die HSG Pleichach. Nach diesem Tief folgte in der Adventszeit ein Hoch. Die Damen zeigten

Spaß am Spiel und gewannen hart umkämpfte Matches, teils auch knapp, wie auch das Spiel gegen Herzogenaurach am Wochenende der legendären Weihnachtsfeier. Mit einem Remis in Winkelhaid, dem späteren Meister, verabschiedete man sich schließlich in die wohlverdiente Winterpause, die Luft zum Atmen gab. Personell war die DJK Rimpar Damenmannschaft in dieser Saison mit vier Torhütern und 16 Feldspielerinnen zahlreich aufgestellt. So konnte die Zeit rund ums neue Jahr zu intensiven Trainingseinheiten genutzt und neue Taktiken ausprobiert werden. Der Start in 2019 verlief gut. Hatte man das Hinspiel noch deutlich verloren, schaffte man in Günzburg das Unentschieden. Es folgte eine Siegesserie, verbunden mit vielen Feiern, die erst Mitte März jäh unterbrochen wurde. Die Post SV Nürnberg bezwang die DJK und entschied, genau wie im Hinspiel, das Match mit einem Tor für sich. Die Euphorie auf Rimpars Seiten war etwas getrübt. Darauf folgte ein deutlicher Heimsieg gegen Schwabach, der allerdings der letzte sein sollte. Die DJK erlitt einen Einbruch. In allen fünf verbleibenden Spielen riefen die Damen ihr Können nur partiell ab und ließen die Punkte mehr oder weniger knapp beim Gegner liegen. Am ersten Maiwochenende verabschiedeten sie sich nach dem letzten Spiel emotional von den Fans, der Trainerin Nina Dennerlein und drei Spielerinnen. Juliane Wenke, Marion Keidel und Anna-Lena Dennerlein beendeten ihre Karriere unter Applaus. Ihr seid jederzeit herzlich wieder in der Halle willkommen.

Auch wir, die Damen, sind gespannt und sehen der Vorbereitung erwartungsvoll entgegen. Besonderer Dank geht an dieser Stelle noch an die nun ehemalige Abteilungsleiterin Waltraud Sauer. Du warst immer eine unserer größten Unterstützerinnen und hattest immer ein offenes Ohr für uns. Der Verein ohne dich wäre nicht so, wie wir ihn kennen und lieben. Danke, Waltraud. Für die Erste Pauline

Spielorte Landesliga Nord Frauen 2019/2020

Für den Rest der Mannschaft gab es bereits gute Neuigkeiten. Diesmal fand sich bereits früh ein Trainernachfolger. Andreas Motscha wird in der neuen Landesligasaison das Team übernehmen. Der Iphofener trainierte zuletzt die Damen aus Dettelbach und freut sich auf die neue Herausforderung in Rimpar. Marion Keidel sowie Anna und Nina Dennerlein nehmen Abschied. Die Mannschaft sagt Danke.

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Hinten v.l.n.r.: Verena Hoffmann, Kim Meßmer, Susanne Scheller, Annika Lamade, Laura Knorz, Amelie Müller, Eva-Maria Bayer, Pauline Weber Mitte v.l.n.r.: Betreuerin Sabine Bayer, Physiotherapeut Thomas Gütling, Betreuer Jochen Lang, Trainer Andreas Motscha, Sponsor Wolfgang Krug (VISCONTO GmbH), Betreuer Karl Bayer, Betreuerin Stefanie Siegler Vorne v.l.n.r.: Ann Kathrin Lang, Lea Kaupp, Stephanie Bohnsack, Miriam Bergmann, Julia Hauck, Patricia Stannetter Es fehlen: Anna-Lena Schömig, Franziska Peter


Das Frauenteam mit neuem Trainer

Andreas Motscha stellt sich vor Hallo zusammen, mein Name ist Andreas Motscha, ich freue mich, in der kommenden Spielzeit das Amt des Trainers für die Landesliga Damen hier in Rimpar übernehmen zu dürfen. Eine sehr spannende und herausfordernde Aufgabe, der ich mich mit voller Motivation und großem Tatendrang sehr gerne stelle. Der Kontakt entstand durch Bastian Krenz, wir kennen uns von der gemeinsamen B-Trainer-Lizenz-Ausbildung. Angesprochen, ob ich mir das vorstellen kann, musste ich nicht lange überlegen. Die Ereignisse in Rimpar bei den Herren sowie bei den Damen verfolge ich schon über einen längeren Zeitraum. Zudem bin ich auch Dauerkartenbesitzer und Fan der Wölfe. Daher hat mich die Anfrage sehr gefreut und es macht mich stolz, ein Teil dieses tollen Vereins sein zu dürfen. Ich bin 33 Jahre alt und Vater eines fast 2-jährigen Sohnes. Meine Brötchen verdiene ich bei einem großen Hersteller von Gipserzeugnissen im Raum Kitzingen, bei dem ich auch meine Ausbildung zum Mechatroniker absolviert habe. Anfang dieses Jahres habe ich meine 3-jährige berufsbegleitende Weiterbildung zum Industriemeister Elektrotechnik abgeschlossen. Und getreu dem Motto „wer rastet, der rostet“, geht’s für mich im September gleich weiter mit der nächsten Weiterbildung zum Technischen Betriebswirt. Neben meiner großen Leidenschaft Handball, wo ich auch noch als Schiedsrichter fungiere, fahre ich gern Fahrrad, liebe es Filme zu schauen, Zeit mit der Familie zu verbringen, im Garten oder der Natur zu entspannen sowie mit meinem Lieblingsteam, dem FC Bayern München, mitzufiebern. Meine handballerische Trainertätigkeit begann vor etwa 8 Jahren beim TV Etwashausen, heute besser bekannt als HSG Mainfranken. Über die Zeit bei meinem Heimatverein kam ich dann zu meiner

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nächsten Station, der SG Dettelbach/Bibergau, bei der ich 3 Jahre als Trainer tätig sein durfte. Mit beiden Vereinen feierte ich Erfolge und werde nun alles dafür tun, das auch mit den Mädels der SG DJK Rimpar zu schaffen, einer hoch motivierten Truppe mit viel Talent. Zudem freut es mich, auf ein paar vertraute Gesichter aus vergangenen Tagen zu treffen. Mit Ann-Kathrin Lang, Laura Knorz und Miriam Bergmann, die vor einigen Jahren auch für den TV Etwashausen aufliefen, macht es mir den Einstieg leicht und vertraut. An dieser Stelle nochmal Dank an Änni für die ersten Wochen, da sie mir in der Zeit der Orientierungsphase mit Rat und Tat zur Seite stand. Auch möchte ich dem Team um Patricia Stannetter und Verena Hoffmann für die Organisation und für die bisherige Unterstützung danken. Aber auch dem Rest des Teams Danke für den freundlichen und herzlichen Empfang. In die Vorbereitung starteten wir Ende Juni. Die Schwerpunkte lagen dabei auf drei Säulen: Athletik, Kraft und dem handballspezifischen Aspekt. Das Highlight im Athletikbereich war der von vielen gefürchtete Schwanberglauf in Iphofen. Eine Strecke über 10,4 km, den Schwanberg hoch und wieder runter, wobei es gleich zu Beginn galt, 200 Höhenmeter zu überwinden. Ein Novum für die Damen im Kraftbereich ist der Besuch unseres Partners und Sponsors Fit/One. Hier wurde in der Vorbereitung für die nötige Muskelmasse und Rumpfstabilität gesorgt. Aber auch nach der Vorbereitung wird das Fitnessstudio ein Teil des wöchentlichen Trainings sein. Handballerisch stehen neben den üblichen Trainingseinheiten zusätzlich einige Testspiele sowie ein Vorbereitungsturnier auf dem Plan. Im Training liegt der Fokus auf dem Defensivverbund. Ziel ist es hier, aus einem kompakten, variablen und aggressiven Deckungs-

verhalten die Anzahl der Gegentore zu minimieren und die gegnerischen Angriffsreihen zur Verzweiflung zu bringen.

das Zeug, um ganz oben mitzuspielen, aber nur unter der Voraussetzung, dass wir von Verletzungen und Ausfällen verschont bleiben.

Des Weiteren bleibt das Betreuer-Team in bekannter Konstellation bestehen. Es freut mich, auch in der kommenden Runde mit Jochen Lang, Sabine Bayer und unserem Physio Thomas Gütling, aber auch mit vielen anderen arbeiten zu dürfen.

Mit dem 1. FC Nürnberg kommt ein großer und ambitionierter Club als Absteiger aus der Bayernliga, der den direkten Wiederaufstieg als Ziel hat. Der TV Marktsteft, ein ambitionierter Aufsteiger aus der BOL, der die letzten Jahre durch seine weibliche Bayernliga-Jugend in Bayerns höchster Spielklasse für Furore sorgte und jetzt die Früchte der harten Arbeit erntet und den Aufstieg in die Landesliga geschafft hat, ist schwer einzuschätzen. Aber auch die anderen Teams wie die HSG Mainfranken mit Melanie Meyer als überragende Spielerin der letzten Jahre in Bayern, HSG Pleichach oder die Drittliga-Reserve des TS Herzogenaurach werden wieder alles dafür tun, uns das Leben so schwer wie möglich zu machen.

Leider verlassen uns auch einige Spielerinnen. Mit Marion Keidel und Anna-Lena Dennerlein haben schon zwei direkt nach der letzten Runde ihren Hut genommen. Dazu kommen noch Jessica Brock (zurück zum Heimatverein) und Pauline Weber (Ausland). Franziska Peter (Ausland) wird für die erste Saisonhälfte ebenfalls nicht zur Verfügung stehen. Anna Schömig wird aufgrund ihres intensiven Sportstudiums ebenfalls nicht mit dabei sein können. So bleiben nur noch acht Feldspielerinnen für eine lange und Kräfte zehrende Landesliga-Saison. Vor allem auf der Außen- und der Kreisposition herrscht eine große Vakanz, die kurzfristig leider nicht mit Neuzugängen besetzt werden konnte. Lediglich auf der Torhüter-Position können wir aus dem Vollen schöpfen. Mit diesem kräftigen Aderlass und ohne Neuzugänge gehen wir personell angespannt in die kommende Saison. Qualitativ haben wir

Umso wichtiger ist, dass wir mit eurer Hilfe, der Hilfe der Fans und Supporter, die Heimspiele zur brodelnden Hölle Nord machen. Zusammen ist das Rudel stark. Lassen wir alle anderen Teams wissen und spüren, dass es schwer wird, hier Punkte zu holen. Ich freue mich auf eure Unterstützung und eine spannende Landesliga-Saison 2019/2020. Andreas Motscha


Männer 2: Bayernliga

par gestrauchelt. Am Ende verloren die Rimparer das Spiel jedoch denkbar knapp mit 20:21 durch ein Tor in letzter Sekunde.

Eine erfolgreiche Saison Nach einer abwechslungsreichen und intensiven Vorbereitung begann am 15.09. die Bayernligasaison 2018/2019 für die Jungwölfe mit dem ersten Heimspiel gegen den VfL Günzburg. Es war klar, wenn die in der Saisonvorbereitung hochgesteckten Ziele erreicht werden sollten, dann musste bereits in diesem Spiel ein erster Sieg her. Die eigentliche Arbeit begann jedoch weit vorher. Bereits Anfang Juni nahmen die Jungwölfe, die in der vorigen Saison erst am letzten Spieltag den Klassenerhalt perfekt machen konnten, das Ziel, in der neuen Saison weiter vorn in der Tabelle zu landen, in Angriff. Zahlreiche Laufeinheiten unter Athletiktrainer und Physiotherapeut Phillip Reis sollten hier für die Grundausdauer der Mannschaft sorgen. Bis dann das erste Mal wieder ein Handball in die Hand genommen werden durfte, dauerte es noch drei lange Wochen, in denen dreimal die Woche eine Meute wilder Handballer den Lauf- und Radweg am Main in Richtung Randersacker unsicher machte. Knapp zwei Monate später stand bereits das erste Highlight der Saison an, obwohl diese eigentlich noch gar nicht angefangen hatte. Vom 24. bis 26. August ging es in das Trainingslager nach Ljubljana, um sich dort noch einmal intensiv auf den

tatsächlich handballerischen Teil der Saison vorzubereiten. Nebenbei lernte die Bundesliga-Reserve der Rimparer Handballer aber auch noch das slowenische Nachtleben und die flexible Fahrtkostengestaltung der slowenischen Taxifahrer kennen. Drei Wochen später war es dann endlich so weit. Das erste Saisonspiel gegen den VfL Günzburg galt als echter Gradmesser. Ziel der Jungwölfe unter Trainer Janko Skrbic war es, in dieser Saison unter die ersten fünf der Bayernliga zu kommen. Der Gegner dieses ersten Spieltages war eine Mannschaft, die sogar Aufstiegsambitionen hegte. Es war alles angerichtet für einen heißen Fight, der aber nicht wirklich aufkommen sollte. Von Anfang an standen die Jungwölfe gut in der Abwehr und entnervten die Günzburger so in ihren Angriffen. Daher war das Spiel schon nach der 50. Spielminute gelaufen und Janko Skrbic konnte munter durchwechseln. Und wie dieses Spiel, so begann auch die Saison mit einem spielerischen Lauf. Die Abwehr um den Innenblock mit Nicolas Gräsl und Tino Fischer stand gut, dahinter hielt Markus Leikauf alles, was zu halten war. Bereits am dritten Spieltag wäre so fast der große Favorit HSC Bad Neustadt in der Dreifachturnhalle in Rim-

In der ersten Saisonhälfte schien fast alles wie von selbst zu laufen, sodass die Jungs schließlich auf Platz 3 der Bayernliga überwinterten. Maßgeblichen Anteil daran hatte auch Felix Karle, der in seiner Debütsaison in der Bayernliga bemerkenswerte 142 Tore warf. Die zweite Saisonhälfte begann etwas holpriger, nun erkämpfte man sich in Günzburg gerade noch so ein Unentschieden. Wie auch in der ersten Saisonhälfte ließ sich auch an diesem Spiel ein Trend ablesen: Es lief nicht mehr alles von allein. So ließen die Jungwölfe, auch bedingt durch Verletzungspech um Mittelspieler Julius Weinhardt, in der Rückrunde im Vergleich zur Hinrunde 5 Punkte mehr liegen. Und obwohl nicht mehr alles lief wie geschmiert, gewannen die Jungs das große Highlight der Rückrunde in eigener Halle, als die DJK Waldbüttelbrunn zu Gast war. Wie jedes Derby gegen ‚die Sumpfler‘ barg auch dieses Spiel wieder einiges an Emotionen. Dank einer geschlossenen Mannschaftsleistung konnten die Rimparer den Gästen aus Waldbüttelbrunn, die mitsamt großem Fanblock angereist waren, einen deutlichen und verdienten 26:23-Sieg abringen.

Obwohl der HSC Bad Neustadt schon sicher auf dem ersten Platz und die Jungwölfe sicher nicht abgestiegen waren, versuchte Janko Skrbic die Stimmung hochzuhalten. Schließlich war es das Ziel, am Ende unter den ersten fünf zu landen. So folgten noch 3 gute Siege, ein Unentschieden und eine Niederlage im letzten Auswärtsspiel gegen den TSV Haunstetten. Am Ende steht ein guter vierter Tabellenplatz zu Buche. Ironischerweise direkt hinter dem zu Beginn der Saison geschlagenen VfL Günzburg. Mit dem Ende der Saison gehen bekanntlich auch viele lieb gewonnene Gesichter. Nicolas Gräsl wechselt aus beruflichen Gründen zum HT München und wird demnach nächste Saison unser Gegenspieler sein. Julian Henning wechselt nach einem Jahr bei den Jungwölfen zur TG Heidingsfeld. Felix Karle verlässt uns in Richtung erste Mannschaft. Auch wenn er nicht so weit weg ist, wünschen wir ihm wie auch allen anderen trotzdem alles Gute und viel Erfolg. Der gravierendste und sicher auch schmerzlichste Abgang ist jedoch der von Trainer Janko Skrbic. Ohne ihn wäre eine solch erfolgreiche Saison nicht möglich gewesen und er wird der Mannschaft sowohl sportlich als auch emotional fehlen. Vor allem hat er die Mannschaft in einer schweren Zeit übernommen, es geschafft, den Abstieg in der letzten Saison abzuwenden und diese junge Truppe unter die ersten fünf der Bayernliga zu führen. Dafür gilt ihm großer Respekt. Wir möchten uns bei ihm als Mannschaft für die tolle und erfolgreiche Arbeit bedanken und wünschen auch ihm alles Gute auf seinem weiteren (auch nichthandballerischen) Weg. Für die Jungwölfe Timon Hruschka

Danke Janko für die tolle Arbeit mit unseren Jungwölfen.

Spielorte Bayernliga Männer 2019/2020 36


Kader der Jungwölfe 2019/2020:

Männer 2: Basti & Schmitti übernehmen Traineramt

Zurück mit neuer Aufgabe Wenn wir am 14. September mit unserem Auswärtsspiel in Bayreuth in die neue Bayernliga-Saison starten, wartet eine extrem interessante Runde auf uns. Interessant sind zum Beispiel die drei echten Unterfrankenderbys gegen Waldbüttelbrunn, Lohr und Heidingsfeld, wo es traditionell sehr emotional zur Sache geht. Interessant wird es wohl auch durch die zu erwartende hohe Leistungsdichte werden. Mit der zweiten Mannschaft des HSC Coburg und den Jungs aus Erlangen-Bruck wird die Liga durch zwei Absteiger aus der 3. Liga bereichert. Hinzu kommen mit Heidingsfeld und Anzing zwei Aufsteiger, die sicherlich als überdurchschnittlich einzustufen sind. Aber auch in den eigenen Reihen hat sich Interessantes getan. Neue Trainer, neue Spieler, ein kleiner Umbruch also. Die Fußstapfen, die Janko als Trainer hinterlassen hat, sind sehr groß. Er hat die Jungs in einer schwierigen Phase übernommen, den Abstieg abgewendet und sie in der letzten Saison zu einer Top-5-Platzierung geführt. Und jetzt kommen also wir. Wenig Erfahrung auf der Bank, aber viel Bock auf die Aufgabe. Wir werden versuchen, Jankos gute Arbeit fortzuführen und die Erfahrungen, die wir in den letzten Jahren auf dem Feld gesammelt haben, an die Jungs weiterzugeben. Als zweite Mannschaft werden wir versuchen, den Spagat zwischen individueller Ausbildung und ergebnisorientiertem Spiel möglichst gut zu meistern. Ziel ist es, eine erfolgreiche Saison zu spielen und gleichzeitig eine Brücke zwischen den Jungwölfen und den Wölfen zu schlagen. Dazu wird es unsere Aufgabe sein, eine Mannschaft zu formen, die darauf brennt, Spiele zu gewinnen und in der jeder Spieler bereit ist, sich täglich individuell weiterzuentwickeln. Dass der Weg von der Jugend über die Jungwölfe bis in den Bundesligakader offen ist, hat jüngst Felix Karle bewiesen. Als letztjähriger Leistungsträger der Jungwölfe gehört er in der kommenden Saison komplett dem Profi-Kader an. Weitere Beispiele sind die Jungwölfe Maximilian Wirth und Julius Weinhardt, die in der Vorbereitungsphase auf die kommende Saison bei den Wölfen mittrainiert haben. Nicht zu vergessen auch Markus Leikauf, der schon seit Jahren als dritter Torhüter für die Wölfe bereitsteht und regelmäßig an deren Trainingsbetrieb teilnimmt.

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Gute Spieler zu „verlieren“, ist in diesem Fall also ein Erfolg - und eine Chance für die Nächsten… Neu bei den Jungwölfen dürfen wir Josef Weber, Tobias Thumm, Fabius Krämer (Wölfeschmiede Rimpar), Maximilian Lang (Hätzfelder Bullen), Robin Scheler-Eckstein (Handballakademie Bayern), Stefan Bayer (TV Marktsteft) und Benno Gattenlöhner (HSG Mainfranken) begrüßen. Zusätzlich werden wir auch die A-Jugendlichen Silas Kütt, Torben Posdzich, Omar Tucovic und Hanno Märker mit in den Kader nehmen. Kein Erfolg ist für uns der Verlust von zwei Leistungsträgern. Nicolas Gräsl zieht es beruflich in die Landeshauptstadt nach München, er wird in der kommenden Runde auf dem Spielfeld unser Gegner sein. Niklas Grammel kann auf Grund einer Hüftoperation vorerst kein Handball mehr spielen, wird aber bei der Mannschaft bleiben und Aufgaben im Umfeld übernehmen. Durch zwei weitere Verletzungen im Vorfeld der Vorbereitung (Omar Tucovic, Ellenbogen; Robin Scheler-Eckstein, Schulter) reduzierte sich unser Kader auf 20 Spieler, mit denen wir vorerst in die insgesamt neunwöchige Vorbereitung gestartet sind. Ob und wie wir den kleinen Umbruch meistern werden, wird sich zeigen. Sicher ist, dass die Mannschaft großes Potenzial besitzt und mit großem Engagement an die Sache herangehen wird. Sebastian Kraus und Stefan Schmitt

Hinten v.l.n.r.: Mitte v.l.n.r.:

Vorne v.l.n.r.: Es fehlen:


Männer 3: Bezirksoberliga Unterfranken

Handballhölle Bezirksliga? Handballhimmel Bezirksoberliga? Himmel und Hölle, Licht und Schatten. So lässt sich der sportliche Alltag auf Bezirksebene leider häufig beschreiben. In der Saison 2017/18 ist unsere dritte Männermannschaft nach einer schwachen Runde und etlichen Ausfällen in die Bezirksliga abgestiegen. In der Saison 2018/19 starteten wir also in der zweitniedrigsten Klasse Unterfrankens. Die Vorbereitung auf diese Saison gestaltete sich gelinde gesagt fragwürdig. Kein Torhüter im Training, somit kein Wurftraining, selten eine Trainingsgruppe, die größer als fünf bis sechs Spieler war (großes Lob an dieser Stelle an die fünf bis sechs Helden, die sich regelmäßig aufgerafft haben). Die Erwartungshaltung für die Saison war eher niedrig. Entsprechend holprig war auch der Saisonstart. Zwar reichte es in den ersten drei Spielen zu drei Siegen, handballerisch überzeugend war das jedoch nicht. Es folgte der Tiefpunkt der Saison: Mit sechs Toren Unterschied verloren wir in der Turnhölle in Thüngersheim und hatten nicht den Hauch einer Chance in der zweiten Halbzeit. Es folgte die Partie gegen den bis dato ungeschlagenen Tabellenführer HG Maintal, in der wir uns am Ende die Punkte teilten. Mit drei Minuspunkten aus der Hinrunde und dem zweiten Tabellenplatz lagen zur Winterpause die Karten für die Rückrunde auf dem Tisch: Kein Punkt durfte mehr abgegeben werden, dann stünde der Rückkehr in die BOL nichts mehr im Weg. Das war leichter gesagt als getan. Weiterhin stand Woche für Woche ein anderes Team auf dem Feld. Das schlug sich vor allem in der Diskontinuität der Spielleistung nieder. Manchmal sah es wirklich wie Handball aus, im nächsten Spiel plagten wir uns erneut über 60 Minuten, ohne vernünftige Lösungen zu finden. Am Ende bleiben von der zweiten Saisonhälfte drei Momente in Erinnerung:

le Stimmung in der entscheidenden Partie gegen die HG Maintal, als die DJK-Halle fast aus den Nähten platzte, und natürlich der Sieg am letzten Spieltag in Karlstadt, der die verdiente Meisterschaft besiegelte. Wird im „Handballhimmel“ Bezirksoberliga jetzt alles besser? Die Gegner in jedem Fall! Hier kommt keiner auf der „Brotsuppe“ dahergeschwommen oder kann mit einer 50 %-Leistung besiegt werden. So einfach wird es nicht mehr. Die Aufgabe, die Klasse zu halten, wird um ein Vielfaches schwieriger als der Aufstieg in der vergangenen Saison. Zum Auftakt in die Vorbereitung traf sich erfreulicherweise aber auch eine deutlich größere Gruppe, die sich der nicht so einfachen Aufgabe Bezirksoberliga annehmen will. Rückblickend auf die Saison möchte ich mich – auch im Namen der Mannschaft – bei Monika und Herbert Brezina bedanken, die seit Jahren unser Kampfgericht stellen, manchmal sogar bei Auswärtsspielen dabei sind und vor allem immer für die Mannschaft da sind. Ein großer Dank geht auch an die Mannschaft, die immer Verständnis hatte, wenn ich zu spät vom B-Jugend- zum Herren-Training oder zum Spiel gekommen bin, und sich trotz der eher mäßigen Vorbereitung ohne Torhüter und kleinen Trainingsgruppen nicht aufgegeben hat und regelmäßig zum Training gekommen ist – am Ende hat es sich gelohnt. Ich freue mich auf eine spannende Saison in einer starken Bezirksoberliga, in der wir vorhaben, ein gewichtiges Wort mitzureden. Für Männer 3 Bastian Krenz

Der Siegtreffer zum 31:32 von Rechtsaußen eine halbe Sekunde vor Spielende, die tol-

H.v.l.n.r.: Bastian Krenz, Dominik Christ, Arne Oetjen, Stephan Späth, Lars Münzel, Ove Villmann. Henrick Reuther, Konstantin Schmitt, Kai Wolz, Andreas Fleder, Nick Meuser, Silas Kütt, Josef Weber V.v.l.n.r.: Lukas Hoffmann, Markus Forster

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DJK Rimpar Jugendkonzept

„Wer immer schon tut, was er kann ... ... bleibt immer das, was er schon ist.” (Henry Ford) Dieses Zitat, das dem amerikanischen Autopionier zugeschrieben wird, reflektiert perfekt eines der wichtigsten Prinzipien der Trainingslehre: Das Prinzip der progressiven Belastungssteigerung. Einfach gesagt: Wer immer mit dem gleichen Gewicht arbeitet, wird nicht besser. Das bedeutet für unsere Spieler: Training ist immer anstrengend. Adaptiert der Körper sich an die erhöhte Belastung, folgt die Steigerung. Nur so wird man besser. Für uns Trainer bedeutet das: Wir brauchen die Progression in unserer Trainerqualifikation und unseren sportlichen und organisatorischen Strukturen. Anders ist es nicht möglich, mit der aktuellen Entwicklung im Nachwuchsbereich in Deutschland mitzuhalten. Während im Breitensport bundesweit nicht nur im weiblichen, sondern auch im männlichen Jugendbereich der Nachwuchs rückläufig ist, richten sich die Vereine, die Handball auf Leistungsniveau anbieten, immer professioneller aus. Ein Trend, der vielleicht mittelfristig eine ausgezeichnete Ausbildung unserer Nachwuchsspieler sicherstellt. Langfristig wird sich eine hohe Qualität im deutschen Hand-

ballnachwuchs nur erhalten lassen, wenn sich wieder mehr Kinder für den Handballsport begeistern lassen. Andernfalls wird am Ende nur eine elitäre Spitze übrigbleiben. Das ist sicher nicht der Handballsport, den wir lieben. Wo sehen wir unsere Aufgabe in diesem multilateralen Geflecht aus unterschiedlichen Ansätzen, Zielen und Philosophien? Auch wir können uns den aktuellen Trends nicht entziehen. Unser weiblicher Jugendbereich bleibt trotz großer Mühen rückläufig. Im erfolgsverwöhnten männlichen Jugendbereich haben wir zwar stabile Spielerzahlen, aber nur Dank großer Bemühungen und der Akquise zahlreicher Spieler aus ganz Bayern. Die Zeiten, in denen wir mit Talenten aus Rimpar und der näheren Umgebung in der höchsten bayerischen Spielklasse spielen konnten, sind passé; die Zeiten, in denen man sich in Rimpar mit nur einer Bayernligamannschaft im Jugendbereich begnügte, aber auch. Die Progression in der Vereinsarbeit der DJK Rimpar und der Rimparer Wölfe ist spürbar. Die sportliche Leistungskurve der Rimparer Handballer zeigte die letzten Jahre tendenziell immer nach oben. Dieser Erfolg ist kein Selbstläufer, sondern das Ergebnis jahrelanger Arbeit. In der Nachwuchsförderung tragen die strukturellen Optimierungen der letzten Jahre

ihre Früchte. Wir haben unsere Jugendarbeit nicht umgekrempelt und auf den Kopf gestellt, sondern schrittweise Vorhandenes optimiert und verbessert. Am Ende ist nicht mehr allzu viel so wie vor vier Jahren. Zwar sind Mentalität und Philosophie gleich geblieben, die Infrastruktur und Human Ressources, mit denen wir diese gleichen Ziele verfolgen, sind jedoch um ein Vielfaches komplexer. Professionelles Athletiktraining, ein zuverlässiges Netzwerk aus Physiotherapeuten und Ärzten, Individualisierung der Trainingseinheiten, Vergrößerung des Trainerstabs, Optimierung des Makrozyklus und Karriereplanung unserer Talente. Es hat sich viel getan in den letzten Jahren – und es hat sich viel getan seit dem Artikel im letztjährigen Saisonmagazin: 1. Seit Anfang der Saison 2018/19 kümmert sich Benjamin Scheer als Physiotherapeut um unsere Spieler. Seine Sprechstunde im Dienstagstraining wird gut angenommen und hilft uns, Spieler frühzeitig aus dem Training zu nehmen und den Return-toPlay-Prozess nach der Verletzung zu verbessern. 2. Die Aufteilung und Neustrukturierung der Individualförderung in fünf Förderstufen von der D-Jugend bis zur A-Jugend außerhalb des Mannschaftsgefüges. 3. Implementierung akribischer Videoanalysen zur Fehleranalyse nach Wettkämpfen. 4. Erstmals ist es uns gelungen, dass nicht nur Spieler aus dem Deutschhaus Gymna-

Burgstraße 47 * 97222 Rimpar

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sium am Vormittagstraining teilnehmen, sondern auch Spieler der Wolffskeel Realschule und aus dem Gymnasium Veitshöchheim. 5. Unsere Partnerschule, die Wolffskeel-Realschule, qualifizierte sich für die Teilnahme an der Abschlussveranstaltung von „Jugend trainiert für Olympia“ in Berlin. 6. Mit Tobias Thumm hat unser erster Internatsschüler erfolgreich sein Abitur abgeschlossen und sein FSJ bei uns im Verein gemacht. 7. Unsere beiden ersten öffentlichen Sichtungen weckten Interesse bei 25 begeisterten Handballern. 8. Erstmalig haben wir ab diesem Schuljahr gleich vier Internatsschüler im Internat des Matthias-Grünewald-Gymnasiums. 9. Auf Grund des Interesses vieler Realschüler starteten wir die Kooperation mit dem Julianum-Internat, das Schüler aller Schularten aufnimmt. 10. Erstmalig landete unsere B-Jugend auf dem dritten Platz der Bayernliga (beste Platzierung der Vereinsgeschichte). 11. Implementierung einer Fördertrainingseinheit unter der Regie von Sebastian Kraus, Patrick Schmidt und Stefan Schmitt. Wir finden, wir haben ganz schön viel erreicht dieses Jahr. Fortsetzung nächste Seite


Fortsetzung Jugendkonzept Als wir im Herbst 2015 mit Jan Redmann zusammensaßen, war ich vermutlich einer der skeptischsten Menschen am Tisch. Zweifel, dass es die richtige Entscheidung war, Jan für unser Projekt zu engagieren, hatte ich später nie mehr. Wie schwer es aber ist, in einem Verein Denkweisen und vermeintlich schon immer erfolgversprechende Methoden zu verändern, haben wir in den letzten Jahren erfahren dürfen. Veränderungen treffen zunächst oft auf Ablehnung. Im Zuge von Veränderungen muss ja durchaus nicht alles umgekrempelt werden. Sich aus eingefahrenen Denkweisen und Strukturen zu lösen, ist jedoch unabdingbar. Ohne Evolution sterben wir aus wie die Dinosaurier, oder anders gesagt: Wenn alles immer so bleibt, wie es immer gut funktioniert hat, werden wir in Handballdeutschland in Zukunft untergehen. Das schlägt die Brücke zu Henry Fords Zitat in der Überschrift. Wer immer nur althergebrachte Wege geht, wird nie neue Ziele erreichen, Ziele, die vielleicht höhergesteckt sind als die der Vergangenheit. Das bringt uns zu einer anderen Herausforderung, der wir als Trainerteam gegenüberstehen: Neue Strukturen wecken höhere Ansprüche. Erfüllte Ansprüche setzen die Benchmark für das nächste Ziel höher. Kurzum, wir sind zum Erfolg verdammt. Erfolg definiere ich jetzt im Sinne einer erfolgreichen Qualifikation für mindestens dreimal Bayernliga. Ja, ich habe bewusst mindestens geschrieben. Das ehemals als Optimum definierte Ziel ist zum Standard geworden und die selbst auferlegte Progression gebietet, dass wir in der folgenden Saison wieder mindestens denselben Standard aufweisen. Sollte doch auch „easy going“ sein bei den vielen Toptalenten in unseren Reihen. Ja und Nein. In jedem Fall sind unsere Qualifikationen für die Bayernliga in den letzten Jahren weniger knapp verlaufen. Wer den Bericht zur mB-Jugend und den Verletzungsdramen lesen wird, weiß aber auch, dass wir in manchen Phasen der Vorbereitung personell mit dem Rücken zur Wand standen. Als „selbstverständlich“ möchte ich die Leistung unserer drei Mannschaften deswegen keinesfalls bezeichnen. Es war eine Topleistung aller drei Teams, die sich in der Qualifikation sehr teuer verkauft haben. Was erwartet Sie als Zuschauer, Elternteil und Fan in dieser Saison? Wir sind überzeugt, dass wir wieder guten Jugendhandball in den

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höchsten bayerischen Spielklassen bieten werden. Wird es für Titel reichen? Wissen wir natürlich nicht. Dürfen wir davon träumen? Immer. Wir müssen lernen, größer zu denken und zu träumen. Im Sinne der Progression wollen wir neue Wege einschlagen, um uns weiterzuentwickeln. Wir sind nicht mehr der Verein, der wir vor zehn Jahren noch waren. Sicherlich, Idee und Philosophie sind grundsätzlich gleich geblieben, der Unterschied ist, dass wir diese jetzt mit einer deutlich höheren Professionalität verfolgen und damit auch Erfolge verzeichnen können. Möglich wäre das alles nicht ohne unser großartiges Trainerteam, das von der D-Jugend bis zur A-Jugend eine Toparbeit abliefert. Vielen Dank an Martin Frank, Sonja Henning, Harun

Tucovic, Tobias Thumm, Christoph Kolenda, Lorenz Hofmann, Felix Heinrich, Nick Meuser, Mirko Münch, Philipp Reiß, Benjamin Scheer, Sebastian Kraus, Stefan Schmitt, Patrick Schmidt, Benjamin Herth und Andreas Thomas. Ein herzlicher Dank auch an Jan Redmann, der uns noch immer mit Rat zur Seite steht. Herzlicher Dank auch an unsere Sponsoren und Gönner, die explizit den Jugendleistungssport in Rimpar unterstützen: Rikuma, Büroforum, Schallenkammer, Haustechnik Zürrlein und die AIT. Ohne ihr finanzielles Engagement wäre unsere Nachwuchsarbeit nicht möglich. Bedanken möchten wir uns außerdem noch bei Dr. Natscha Kissling und Dr Stephan Reppenhagen aus dem König-Ludwig-Haus, die sich, wann immer nötig, sehr schnell, zuverlässig und mit viel Expertise um die Gesundheit unsere Sportler gekümmert haben. Nach vier Wochen Abstinenz von der Halle kribbelt es bei uns wieder, das Trainerzepter zu schwingen, unsere Jungs sind heiß auf die kommende Saison. Ich hoffe, wir können sie dafür genauso begeistern, wie wir es sind. Bastian Krenz

Wir fördern das Rimparer Jugendkonzept


Männliche A-Jugend: Bayernliga

Grosse Ziele erfordern manchmal längere Wege Gut vorbereitet und mit einem voll besetzten Kader startete die männliche A-Jugend in die Bayernligasaison. Aus der B-Jugend nachgerückte sowie neu hinzugekommene Spieler fügten sich gut ein und ergänzten die aus dem Vorjahr verbliebene eingespielte Mannschaft perfekt. Dementsprechend begann die Saison mit zwei Siegen, und bis zum Ende der Vorrunde musste man sich lediglich gegen den späteren Meister aus Allach sowie hauchdünn mit einem Tor gegen Eibach geschlagen geben. Wäre da nicht der Gegner Verletzungen. Bereits vor Beginn der Rückrunde musste auf Spielmacher Josef Weber verzichtet werden, der die Mannschaft erst wieder zum Saisonende unterstützen konnte. Weitere Verletzungen sowie Spielerabgänge ließen den Kader immer mehr schrumpfen und so begann das neue Jahr mit 2 Niederlagen. Jetzt lag der Fokus und die Verantwortung mehr und mehr bei den jüngeren Spielern, aber mit Einsatz und Wille aller kämpfte sich die Mannschaft wieder zurück. In einem klasse Derbyspiel gegen Eibach revanchierte man sich für die knappe Auswärtsniederlage und raubte jenen durch eine starke Teamleistung die letzte Hoffnung auf die Meisterschaft. Am Ende war der 3. Tabellenplatz mit deutlichem Vorsprung gesichert. Getreu dem Motto: „Nach der Saison ist vor der Saison“ folgte die anstehende Qualifikation zur Jugend-Bundesliga. Nachdem altersbedingt sechs Spieler in den Herrenbereich wechselten, Verletzungen noch nicht ausgeheilt waren und die nachrückenden Spieler sich erst einspielen mussten, wieder keine leichte Aufgabe. Mit einem unsicheren Gefühl, wie man im Platzierungsturnier gegen die anderen bayerischen Vertreter aus Allach, Coburg und Erlangen mithalten kann, starteten wir dennoch gut eingestellt ins Turnier. Der gelungene Auftaktsieg gegen Coburg machte Mut. Im

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Anschlussspiel wurde Allach regelrecht überrannt und die Aussicht auf den Turniersieg und das damit verbundene Heimrecht für die 1. DHB-Runde war greifbar. Bis zur folgenschweren Verletzung von Omar Tucovic führte die Mannschaft mit 5 Toren. Am Ende trennte man sich Unentschieden. Geschwächt und noch mitgenommen hielten unsere Jungs im letzten Spiel gegen Erlangen lange mit, es reichte aber nicht mehr zu einem Sieg. Fortan ging es mit noch kleinerem Kader zur 1. DHB-Runde nach Balingen-Weilstetten. Hier wollten wir an die gute Leistung anknüpfen und zeigen, dass auch wir durchaus auf diesem Niveau mithalten können. Wieder gelang ein Auftaktsieg gegen TuS Schutterwald. Im nächsten Spiel gegen Balingen-Weilstetten konnten wir dem Tempo nicht standhalten, dennoch hätte ein Unentschieden im letzten Match gegen SG Untere Fils für die weitere Teilnahme in der Bundesligaqualifikation gereicht. Bis zum Schluss ein umkämpftes Spiel, das die SG Untere Fils mit einem Tor für sich entschied. Ärgerlich für alle, dass nun aufgrund des besseren Torverhältnisses Schutterwald in die nächste Runde einzog und für die DJK-Jungs der Traum Jugendbundesliga wieder verschoben ist.

Nun freuen wir uns auf die kommende Saison, hoffen unsere Verletzten sind wieder alle an Bord, um wieder an der Spitze angreifen zu können. Allen freiwilligen Helfern beim Fahr- und Thekendienst sowie am Kampfgericht sagen wir an dieser Stelle vielen Dank für Eure Unterstützung. Sonja Henning

Neben all den gesteckten Saisonzielen bleibt unsere Aufgabe auch weiterhin die bestmögliche Ausbildung und Förderung unserer Nachwuchsspieler und sie stetig an die Herrenbereiche heranzuführen. So unterstützten bereits A-Jugendspieler unsere Herren-3-Mannschaft auf ihrem Weg zum Aufstieg in die Bezirksoberliga.

Von l.n.r.: Hanno Märker, Cedric Nagy, Mathis Miltenberger, Silas Kütt, Samuel Bleckmann, Trainer Martin Frank, Trainerin Sonja Henning, Elias Liebe, Torben Posdzich, Paul Siegl, Jannis Weckesser, Moritz Zerr Es fehlen: Jens Brückner, Philipp Brietzke, Luca Frank, Stefan Haas


Männliche B1-Jugend: Bayernliga

„Hab keine Angst vor Perfektion ... ... du erreichst sie nie...“ (Salvadore Dali) Unser Sprachgebrauch ist zu oft geprägt von Superlativen. Größte(r), Beste(r), Schnellste(r). Sie machen aus einer Momentaufnahme einen Dauerzustand. Diese Aussagen haben immer etwas von Endgültigkeit, machen Augenblicke absolut und unbeweglich. So wirken manche dadurch unerreichbar – anderen werden sie nicht gerecht. Sie sind fast immer falsch. Für mich war es in dieser Saison einer der stärksten Erfahrungen, die ich machen durfte. Seit der D-Jugend betreue ich die Jahrgänge 2002 bis 2004 als Trainer. Das bedeutet, dass viele meiner Spieler seit 2014 jedes Jahr unter meiner Regie trainieren und spielen. Viele dieser Jungs kenne ich sogar noch aus den Minis, als ich 2011 mein FSJ gemacht habe. Das sind acht Jahre und fast ein Drittel meines Lebens, in dem wir jede Woche mehrere Stunden gemeinsam in der Halle verbracht haben. Ich hatte die großartige Chance, die Spieler in allen diesen Jahren begleiten zu dürfen – ich habe gesehen, wie aus den Jungs von damals gestandene Handballspieler wurden – und viele meiner Spieler haben mich von meinen ersten Schritten als Trainer im Leistungssport bis heute begleiten dürfen. Dieser Weg war lange gesäumt von Zweiflern. Am Ende hat die Mannschaft mit vor allem einem geantwortet: Leistung.

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Das bringt mich zur vergangenen Saison zurück. Wir sind in der mB-Jugend mit der vielleicht nicht dominantesten Qualifikation in die Bayernliga gerutscht. Überzeugend ist anders. Dem möchte ich nicht widersprechen. Auch nicht, dass der Kader der Bayernligamannschaft sehr klein war. Was die Spieler über die Saison jedoch geleistet haben, straft alle Zweifler ab. Am Ende der Saison steht ein starker dritter Platz. Stark vor allem, wenn man sieht, mit wie vielen Hürden die Mannschaft in dieser Saison kämpfen musste. Die verletzungsbedingten Ausfälle mehrerer Leistungsträger schlauchten den Kader der B-Jugend zwischenzeitlich so sehr, dass wir mit nur noch neun Spielern (aus fast 30) trainieren konnten. Dass wir in diesen Saisonphasen zweimal den späteren Viertplatzierten aus Niederraunau geschlagen haben, spricht für den Charakter der Jungs. Sie haben über die Saison gelernt, Verantwortung innerhalb der Mannschaft aufzuteilen und für ihre verletzten Teamkollegen einzuspringen. Es war nicht alles Gold, es hat nicht immer alles geglänzt, wir haben es nicht geschafft, Coburg und die TVG Junioren zu schlagen. Trotzdem bin ich sehr stolz auf den Charakter, den die Mannschaft in dieser Saison voller Widrigkeiten das Maximum gezeigt hat. Chapeau, Männer! Das bringt mich zurück zu meinen Eingangssätzen. Die wenigsten hatten uns vor der Saison zugetraut, diesen Tabellenplatz zu erreichen. Manche Mannschaften wurden schon vor Saisonstart als designierter Meister gehandelt. Am Ende hat Coburg sich dann aber verdient die Meisterschaft geholt. Meistens kommt es anders als man denkt – auch ich habe dieses Sai-

sonergebnis nicht erwartet, an die Fähigkeiten meiner Mannschaft habe ich immer geglaubt. Der Zweifel anderer ist oft bezeichnender für sie als für uns. Um die vergangene Saison abzuschließen, möchte ich mich vor allem nochmal bedanken: bei meinen Co-Trainern, Yannic Frenzel und Nils Lawrence, meiner Betreuerin Sabine Finnegan, Tobias Thumm für zahlreiche Videoschnitte zur Spielvorbereitung und vor allem bei meinem Co-Trainer Harun Tucovic für die wertschätzende und lehrreiche Arbeit im letzten Jahr. Von guten Leuten muss man sich das Richtige abschauen, hat mir mal ein schlauer Mensch gesagt. Und wie geht es weiter in der B-Jugend? Aus dem Kernkader der mB1 der Saison 2018/19 verbleiben nur fünf Spieler in der Altersklasse. Viele Leistungsträger – vor allem auf den Rückraumpositionen – gehen ihren Weg jetzt in der A-Jugend. Reicht das für die Bayernliga? Mit unserer ersten Sichtung im Januar 2019 konnten wir für die B-Jugend vier neue Spieler gewinnen: Mo von Keitz von der DJK Waldbüttelbrunn, Mike Siebentritt vom TSV Gunzenhausen, Paul Cisewski vom TSV Rottenburg und Lukas Beran vom TSV Friedberg wechselten nach Rimpar. Unser Auftakttrainingslager und eine gute Leistung beim Biberacher Osterturnier ließen hoffen – bis uns das Verletzungspech wieder im Nacken traf. Mit Maximilian Eberle und Jonas Krenz verletzten sich noch vor dem ersten Turnier unser eingespielter Innenblock. Zeit zum Korrigieren blieb keine. Unsere zukünftigen Internatsschüler standen nur maximal am Wochenende zur Verfügung. Vor dem ersten Spiel der ersten Qualifikationsrunde verletzten sich dann auch noch Julian

Röthlein und Gabriel Döllinger. Der Weg durch das erste Turnier startete mit einem „Blindflug“. Eine Startaufstellung, die noch nie zusammengespielt hatte, und ein Trainerteam, das wusste was die starken Individualisten leisten können – aber werden sie auch als Mannschaft funktionieren? Spätestens im Spiel gegen den späteren Bayernligisten und letztjährigen vierten der Bayernliga aus Niederraunau beseitigte die Mannschaft die Sorgen ihres Trainerteams und besiegte das Topteam (das kurz zuvor noch das 8-Bezirke-Turnier gewonnen hatte) mit 12:18. Der sehr guten Leistung im ersten Turnier folgte eine sehr durchwachsene und spielerisch wenig ansprechende Leistung in der zweiten Qualifikationsrunde. Trotzdem konnte man sich als Tabellenerster für das „Endgame“ in der dritten Runde qualifizieren. Die Anspannung war groß und, ich mag es gar nicht verschweigen, meine Sorgen auch. Ich wusste, dass die höchste Spielklasse für einige unserer Spieler und auch für unseren Verein verpflichtend ist. Mit einer fast fehlerfreien Topleistung, die keine Sekunde an der Bayernligatauglichkeit der Mannschaft zweifeln ließ, besiegte die Mannschaft die Gastgeber aus Regensburg und die HSG Isar-Loisach mit 21:11 und 24:13. Um die Frage zum Beginn dieses Abschnittes zu klären: Ist die Mannschaft gut genug für die Bayernliga? Definitiv! Wird es jetzt eine einfache Saison? Nein! Mit Julian Röthlein und Jonas Krenz werden über große Teile der Saison zwei Leistungsträger nicht auf dem Parkett auftauchen, die ich als Spieler und Menschen erstmal schmerzlich vermissen werde. Erneut ist die Bayernliga gespickt mit Topvereinen, allen voran Erlangen und Coburg, aber auch Fürstenfeldbruck und Niederraunau werden ein gewichtiges Wort

V.l.n.r.: Luke Finnegan, Noah Rauch, Luca Edelmann, Finn Daugs, David Puchalla, Daniel Hemm, Finn Speck, Frederik Moosmann, Tilman Märker, Maximilian Eberle, Lukas Beran, Mathis Miltenberger, Grischa Hommel, Justus Schraud, Trainer Bastian Krenz, Jonas Krenz, Trainer Tobias Thumm, Trainer Christoph Kolenda


mitreden wollen. Und wir? Wir werden unser Bestes geben. In erster Linie geht es darum, Spieler auszubilden und zu entwickeln. Dass uns das gelingt, zeigt der konstante Erfolg der letzten Jahre, auch wenn es bisher nicht für die großen Titel gereicht hat. In der Rückrunde der vergangenen Saison hatten sich meine Jungs das Ziel „Teilnahme Deutsche Meisterschaft“ gesetzt. Der zweite Platz der Bayernliga berechtigt dazu. Bekanntlich haben wir das Ziel verpasst. Wir müssen lernen, größer zu träumen und unseren Spielern mehr zuzutrauen, ohne dabei die Demut und den Fleiß zu verlieren.

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Ich freue mich riesig auf die kommende Saison und die Chance, mit dieser Mannschaft arbeiten zu dürfen. Bastian Krenz


Männliche B2-Jugend: Bezirksoberliga

Spiel- und Entwicklungsplattform Unter diesem Motto startete die mB2-Jugend mit einer Mischung aus Spielern der C-Jugend und dem jüngeren Jahrgang der mB-Jugend in die Saison 2018/19. Da auch die mB2, gebeutelt vom Verletzungspech, in der vergangenen Saison oft nur einen schmalen Kader zur Verfügung hatte, verlief die Saison in der ÜBOL schlechter als erhofft. Gerade in der Rückrunde konnten wir oft nur mit Minimalbesetzung antreten. Der 6. Tabellenplatz spiegelt damit am Ende auch die Leistung und partiell auch das eingebrachte Engagement der Spieler wider. Die Möglichkeiten, um in der oberen Tabellenhälfte zu landen, wären prinzipiell aber da gewesen. Die Verletzungsrückschläge der gesamten B-Jugend machten einen konstanten und eingespielten Kader gerade gegen Saisonende aber unmöglich. In der Saison 2019/20 sollte alles besser werden. Mit einem 31-Mann-Kader ist unsere B-Jugend in die Vorbereitung auf die Qualifikationsturniere 2019 gestartet. Wie schon im Bericht der mB1 aufgezeigt, dünnte sich der Kader in der Vorbereitung auf die Qualifikationsturniere schnell wieder aus. Durch die Ausfälle von gleich mehreren Spielern vor dem ersten Turnier konnte unsere mB2 erneut nur

mit einem kleinen Kader antreten und verpasste in der ersten Runde Landesligaqualifikation denkbar knapp die nächste Runde. Nachdem man sich dann in der zweiten Runde souverän für die BOL qualifizieren konnte, war klar, dass mit etwas weniger Verletzungspech die Qualifikation für die Landesliga möglich gewesen wäre. In der Saison 2019/20 soll die mB2 erneut vor allem als Spielplattform dienen, um C-Jugendliche an das deutlich körperlichere Spiel in der B-Jugend zu gewöhnen, jüngeren B-Jugendlichen mehr Verantwortung auf entscheidenden Positionen zu geben und auch den Breitensportbereich abzudecken. Um für mehr Kontinuität auf der Trainerbank zu sorgen, wird Tobias Thumm in der kommenden Saison die Verantwortung für die mB2-Jugend übernehmen. Trainingseinheiten und Vorbereitung wird, wie schon in der Vergangenheit, Hand-in-Hand mit der mB1 vollzogen werden, da auch Spielkonzeption und Spielidee identisch bleiben. Wir alle freuen uns auf die kommende Saison! Für die mB2-Jugend Bastian Krenz

Von l.n.r.: Trainer Bastian Krenz, Mo von Keitz, Justus Schraud, Jonas Knaust, Finn Daugs, Julian Bauer, Paul Cisewski, Jonas Schömig, Felix Bork, Michel Stamm, David Puchalla, Ian Huber, Mike Siebentritt, Tom Baumeister, Gabriel Döllinger

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Männliche C-Jugend: Bayernliga und Übergreifende Bezirksoberliga

Mit kleinen Schritten zum Erfolg Kleine Schritte sind häufig besser als ein großer Sprung. Dass hinter diesem Spruch sehr viel Wahrheit steckt, kann die C1 nach der abgelaufenen Bayernligasaison bestätigen. Auf die souveräne Qualifikation für die Bayernliga folgte in der Vorbereitung ein großer Leistungssprung nach vorne, der sich in überzeugenden Testspielen und eingefahrenen Turniersiegen widerspiegelte. Der in dieser Saisonphase gezeigte Handball: technisch versiert, schnell, schnörkellos, schön für den Zuschauer anzusehen. Dass solche Leistungen schon vor der Saison gezeigt werden, ist ein Indiz für eine sehr talentierte Mannschaft, mit der es hoch hinausgehen kann. Jedoch verleiten sehr gute Leistungen und Lob von vielen Seiten ebenso häufig dazu nachzulassen, sich auf dem vermeintlichen Leistungsvorsprung auszuruhen und zu vergessen, weiterhin kleine Schritte in der Entwicklung nach vorne zu gehen. Kaum hatte die Saison begonnen, war es mit der Leichtigkeit der Vorbereitung vorbei, und die hochgesteckten Ziele und Erwartungen für die Saison wogen zu schwer. Es konnten zwar die ersten vier Spiele gewonnen werden, überzeugend sah das Ganze jedoch nicht aus, und es konnte die ohne jeglichen Zweifel vorhandene Qualität nur teilweise in den Spielen gezeigt und abgerufen werden. Die erste Niederlage im fünften Saisonspiel war demnach folgerichtig, da man nur vereinzelt an das Leistungsmaximum herankam. Als alarmierendes Signal dafür, dass der Kredit der Leistungen aus der Vorbereitung aufgebraucht war und es nun wieder notwendig wäre, eine „Schippe draufzulegen“, wurde die Niederlage jedoch nicht gesehen. In den folgenden Partien waren der Ansporn, die Niederlage schnellstmöglich vergessen zu machen, und der Ehrgeiz und Wille zu den besagten Leistungen der Vorbereitung zurückzukehren, zwar erkennbar, klappen sollte dies jedoch nie über die volle Länge eines Spiels. Der Rest der Saison verlief identisch zu den ersten Spielen mit Höhen und Tiefen, in denen die Mannschaft immer wieder ihr Potential aufblitzen ließ, aber auch immer wieder die hochgesteckten Erwartungen an sich selbst nur teilweise erfüllen konnte. Sinnbildlich hierfür steht die Niederlage gegen den späteren verlustpunktfreien Meister HSC 2000 Coburg, bei der es der Mannschaft bei Ausschöpfung ihres gesamten Potentials gelang, einen 8-Tore-Rückstand innerhalb von 15 Minuten fast noch zu drehen. Am Ende der Sai-

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son steht ein guter dritter Platz in der Bayernliga, jedoch mit zu vielen Minuspunkten, der aufgrund des vorhandenen Talents mit etwas mehr Konstanz und Biss hätte besser ausfallen können. Wie kleine Schritte zur permanenten Leistungssteigerung führen, zeigte hingegen die C2, die das gesteckte Ziel der Qualifikation für die übergreifende Bezirksoberliga mit vielen jungen Spielern, die ihre ersten Qualifikationsturniere bestritten, erreichte. Die ersten vier verlorenen Saisonspiele zeigten der Mannschaft jedoch gleich zu Beginn auf, dass der Sprung in die höhere Altersklasse von der Din die C-Jugend aufgrund von Körperlichkeit, Taktik und Spielsystem doch eine große, nicht zu ignorierende Herausforderung darstellt. Nachdem der Knoten im fünften Spiel geplatzt war und sich die jüngeren Spieler in der Altersklasse akklimatisiert hatten, beeindruckte die Mannschaft in der restlichen Saison. Die Mannschaft wuchs zusammen, viele Spieler des jüngeren Jahrgangs zeigten sich, übernahmen Verantwortung und es fand eine erkennbare Entwicklung bei jedem Spieler statt. Aus den restlichen 14 Partien konnten nach den 4 Auftaktniederlagen 9 Siege bei 5 Niederlagen eingefahren werden. Selbst der spätere verlustpunktfreie Meister, die HSG Mainfranken, konnte in heimischer Halle bis in die letzten Minuten ins Wanken gebracht werden. Die abschließende Saisonplatzierung mit einem erfreulichen 6. Platz, punktgleich mit dem 5. Platz, spiegelt die positive Entwicklung eines jeden Einzelnen wider und zeigt, wie sich Trainingsfleiß, Ehrgeiz und Wille auszahlen. Bedingt durch den straffen Zeitplan starteten wir nach den letzten Saisonspielen direkt in die Vorbereitung auf die Qualifikationsturniere: ein gemeinsames Trainingslager in Lauda, das internationale Biberacher Osterturnier, das Philipp-Laible-Gedächtnistunier in Bittenfeld und vieles mehr trugen zu einer erfolgreichen Qualifikation beider Mannschaften bei. Die C1 und C2 erfüllten die gesetzten Ziele für das kommende Jahr und qualifizierten sich wie letztes Jahr für die Bayernliga und übergreifende Bezirksoberliga (ÜBOL). Die C1 ließ durch ein starkes Turnier in Ismaning gleich in der ersten Runde keine Zweifel aufkommen, die C2 qualifizierte sich ebenso souverän, nachdem man unglücklich in der 2. Runde der Landesligaqualifikation gescheitert war. Mit einem schmalen und jungen Kader ist es das Ziel, einige D-Jugendliche mit in die Mannschaft zu

integrieren, jedem die notwendige Spielpraxis zu geben, viele kleine Schritte nach vorne zu gehen und selbst bei einem großen Leistungssprung in der Vorbereitung sich nicht auszuruhen, sondern mit gleichem Ehrgeiz weiterzumachen. Die wichtigste Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche und fordernde Saison wurde durch die Qualifikationsturniere geschaffen, nun heißt es das vorhandene Talent der Spieler zu nutzen und diese spielerisch, aber auch charakterlich zu einer homogenen Mannschaft zu formen und jeden einzelnen Spieler weiterzuentwickeln. Wir freuen uns auf die nächste Saison und darauf, wieder zu der handballerischen Ausbildung und Entwicklung eines jeden Spielers unseren Beitrag leisten zu können. Christoph Kolenda, Felix Heinrich und Lorenz Hofmann

H.v.l.n.r: Trainer Felix Heinrich, Luis Baumeister, Finn Speck, Finn Daugs, Tilman Märker, Janne Miltenberger, Trainer Christoph Kolenda, Tyler Grömling V.v.l.n.r.: Leon Seyfried, Leopold Huber, Jonathan Döllinger, Mila Kütt, Ben Kremen, Ian Huber


Männliche D1/2-Jugend: Bezirksoberliga und Bezirksliga

Zwischen den Spielzeiten: Harz entfernen, die Kehrseite des tollen Handballsports

Nordcup! heisst das grosse Ziel

Danke an alle Helfer

Nachdem die Saison 18/19, die mit der Meisterschaft im Bezirk Unterfranken gekrönt wurde und durch eine erfolgreiche Teilnahme am Nordcup ausklang, ging es für die meisten Jungs nach einer verdienten Pause gleich weiter. Für den alten Jahrgang (2006) startete die Qualifikationsvorbereitung in der C-Jugend. Der jüngere Jahrgang (2007) begann eine frühe Vorbereitung auf die neue Saison mit einem Trainingslager. In dem stand vor allem das Kennenlernen der neuen Mitspieler im Vordergrund, bestehend aus den aus der E-Jugend hochgekommenen Jungs (Jahrgang 2008). Nach zwei anstrengenden Tagen stand für alle im Team das Ziel für die neue Saison fest. Jeder Einzelne, egal ob neu hinzugekommen oder im zweiten D-Jugend-Jahr, antwortete gleich auf die Frage nach dem Saisonziel: „Ich will wieder zum Nordcup fahren“.

Aufgrund der aktuellen Kadergröße werden in der kommenden Spielzeit zwei Mannschaften parallel an den Start gehen. „Wir sind guter Dinge, dass wir mit einer guten Mischung aus neuen und erfahrenen Spielern in beiden Mannschaften die hochgesteckten Ziele erreichen können“, sagen die beiden Trainer Nick Meuser und Tobias Thumm. Für beide Mannschaften, die jeweils in der Bezirksoberliga und der Bezirksliga-Staffel Nord spielen werden, beginnt die Saison am 29.09. mit einem Auswärtsspiel. Für den Bezirksliga-Nord-Kader geht es um 12:00 Uhr gegen HSC Bad Neustadt los, während die Bezirksoberliga-Mannschaft bereits um 11:15 Uhr bei der TG Höchberg startet. Nick Meuser

Die Meistermannschaft hat es vorgemacht, jetzt starten zwei neue, hoch motivierte Mannschaften in die neue Saison mit dem selben Ziel: Nordcup

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Weibliche C-Jugend: Landesliga Nord

Ein kleiner Rückblick Nachdem die weibliche C-Jugend in der letzten Saison in der ÜBL (übergreifende Bezirksliga) einen hervorragenden zweiten Platz errungen hat, war klar, dass in der Saison 2018/2019 höherklassiger angetreten werden soll. Die hierfür erforderliche Qualifikation für die ÜBOL

(bezirksübergreifende Bezirksoberliga) wurde souverän geschafft. Leider waren die Rimparer Mädels die einzigen Vertreter aus dem Raum Würzburg in dieser Liga, so dass wir ausschließlich gegen Mannschaften aus dem Nürnberger Raum antreten mussten. Da wir weder Gegner noch die tatsächliche Spielstärke in der ÜBOL einschätzen konnten, starteten die Mädels etwas unsicher in die Runde. Aber schon nach den ersten Spielen war zu erkennen, dass wir in der ÜBOL sehr gut bestehen können und waren von Beginn an im oberen Tabellenbereich vertreten. In der gesamten Saison wurde lediglich ein Spiel verloren, so dass wir nach dem letzten Spiel in Stein gegen den HSG Rednitzgrund mit 26:2 Punkten und 350:251 Toren die Meisterschaft feiern konnten!

chen und an sich zu arbeiten. Dies machte es für uns – teilweise Trainerneulinge – einfacher. Die Mädels ziehen beim Training mit, sind mit Spaß bei der Sache und sind gierig auf Neues. Anweisungen und Tipps setzen sie schnell um und sind probierfreudig beim Training dabei. Dennoch sollte der Spaß am Handballspielen und die Freundschaft im Team natürlich nicht zu kurz kommen. Um das oben genannte Ziel zu erreichen, muss allerdings noch einiges investiert werden. Vor allem eine hohe Trainingsbeteiligung, Fleiß, Ehrgeiz und Mut der Mädels werden es möglich machen, das Zusammenspiel zu verbessern und auch weitere neue Dinge (individuell und allgemein fürs Team) zu lernen. Die neue Landesligarunde startet Ende September. Aktuell wissen wir noch nicht wirklich, was an Qualität bei den Gegnern auf uns zukommt. Deshalb wollen wir vor allem auf uns

schauen und gemeinsam an uns arbeiten, so dass auch wir Trainer immer wieder dazulernen. Auf Grund des zeitlich hohen Aufwands sind wir auf die Unterstützung der Eltern beispielweise bei Auswärtsfahrten, Kuchendienste etc. angewiesen, damit die Saison 19/20 ein voller Erfolg wird. Wir sind uns allerdings sicher, dass wir gemeinsam in der kommenden Saison viel erreichen können, wenn alle an einem Strang ziehen. Vielen Dank schon im Voraus an alle, die gerne dabei sind und uns unterstützen möchten. Ein großes Dankeschön auch an Diana, die uns nicht alleine lässt und uns weiterhin unterstützt. Gemeinsam lässt sich so einiges erreichen, und das wollen nicht nur die Mädels, sondern auch alle Beteiligten! Viele Grüße Das neue Trainerteam: Anna, Änni, Eva, Laura und Susl

Diana Link

Hinten v.l.n.r.: Denise Hiebsch, Johanna Stölzner, Valentina Will, Alina Graf, Leonie Kreß Vorne v.l.n.r.: Antonia Blemel, Luisa Schmidt, Elena Fleder Es fehlen: Marli Roch, Mariella Eberle, Paula Lammert, Hannah Lammert Von l.n.r.: Susl Scheller, Eva-Maria Bayer, Laura Knorz, Änni Lang Es fehlt: Anna-Lena Schömig

Ein grosses Trainerteam Im April/Mai 2019 kam Diana Link auf die Damenmannschaft mit der Anfrage zu, dass sie einen neuen Trainer für die talentierte weibliche C-Jugend sucht. Sie selbst trainiert die Mädels schon seit Jahren und möchte kürzertreten bzw. für die Mädels einen neuen Anreiz schaffen. Beim gemeinsamen Gespräch stellte man fest, dass eine einzelne Person als Trainer aufgrund des zeitlichen Aufwands und den eigenen Terminen (Arbeit, Studium, eigenes Handballtraining etc.) nicht möglich ist. Da wir Damen aber den Nachwuchs nicht hängen lassen wollten, wurde ein Trainerteam aus Anna Schömig, Ann-Kathrin Lang, Eva-Maria Bayer, Laura Knorz und Susanne Scheller gebil-

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det. Somit wurden die Trainingseinheiten unter der Woche aufgeteilt und mit den Mädels besprochen. Diana unterstützt uns weiterhin vor allem im organisatorischen Bereich, was für uns eine große Hilfe darstellt. Die weibliche C-Jugend hat die Qualifikation für die Landesliga geschafft, noch mit Diana. Hier sieht man schon, was die Mädels draufhaben. Beim ersten Training mit den neuen Trainern wurde dann direkt auch über die Ziele für die neue Saison 2019/2020 gesprochen. Schnell wurde klar, dass die Mädels in der Landesliga oben mitspielen wollen. In den ersten Trainingseinheiten wurde deutlich, dass die Mädels motiviert und bereit sind, etwas zu errei-


Weibliche C-Jugend

Bildimpressionen Meisterschaft, Quali und Beach-Handball

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Weibliche D-Jugend: Bezirksliga

Mit Ehrgeiz und Freude immer am Ball In der letzten Saison mussten wir aufgrund der dünnen Personaldecke mit der D-Jugend an der Turnierrunde teilnehmen. Mit einem Mix aus drei „erfahrenen“ und drei „neuen“ D-Jugendlichen sowie vier E-Jugendlichen sind wir ohne große Erwartung in das erste Turnier in Schweinfurt gestartet. Die Mädels hatten vor der Runde nur dreimal in unterschiedlicher Zusammensetzung miteinander trainiert, so dass das Zusammenspiel erstmals in den Spielen getestet werden konnte. Glücklicherweise haben die meisten Mannschaften, die an der Turnierrunde teilgenommen haben, mit den gleichen Problemen zu kämpfen, so dass die Spiele sehr ausgeglichen waren und je nach Tagesform und Spielerdecke jede Mannschaft gewinnen konnte. Vor allem für unsere „älteren“ Mädels waren die Spiele eine gute Möglichkeit, Verantwortung zu übernehmen und zu zeigen, dass sie auch selbst Tore werfen können. Auch unsere E-Jugendlichen haben sich mit jedem Spiel mehr zugetraut und konnten so in den letzten Spielen einige Tore beisteuern. In der neuen Saison nehmen wir am normalen Rundenbetrieb teil. Die Liga wird erstmals – wie bei den Jungs schon lange üblich – in der Hinrunde in 2 Gruppen gespielt. Je nach Tabellenstand werden aus den beiden Gruppen die Mannschaften je nach Leistungsstärke neu zusammengestellt und von Januar bis März die Rückrunde gespielt. Wir werden in der Hinrunde wahrscheinlich viel Lehrgeld zahlen, da

die Mannschaft wieder hauptsächlich mit sehr jungen Spielerinnen besetzt ist und diese sich erst einmal mit der 1:5-Deckung auseinandersetzen müssen. Ziel ist trotzdem, so viele Spiele wie möglich zu gewinnen, den Mädels den Spaß am Handball weiterzuvermitteln und kameradschaftlich zusammenzuwachsen. Um die Mädels optimal auf die Saison vorzubereiten, haben wir bis auf eine 3-wöchige Pause in den Ferien weiter trainiert und eine feste zweite Trainingseinheit in der Woche eingeführt. Wenn der Eifer, den die Mädels beim Training zeigen, nicht nachlässt, werden die vorhandenen Defizite sicher bald ausgeglichen sein. Ehrgeiz und Freude am Handballspiel sind jedenfalls riesig. Aufgrund der regen Trainingsbeteiligung macht es sehr viel Spaß, mit den Mädels zu arbeiten. Ein Schwerpunkt wird es in dieser Saison sein, die technischen Grundlagen weiter herauszuarbeiten und letztlich aus guten Einzelspielerinnen eine homogene Mannschaft zu formen. Unser oberstes Ziel ist es, als Team aufzutreten und nicht nur gegen den Gegner, sondern vor allem miteinander zu spielen. Handball ist eine Mannschaftssportart und man gewinnt oder verliert immer zusammen! Ich möchte mich natürlich noch bei den Eltern für die gute Zusammenarbeit bedanken. Egal ob Fahrer, Kuchenbäcker, Thekendienst oder Betreuer gebraucht wurden ... Ihr wart immer da! Vielen Dank! Falls noch jemand aus den Jahrgängen 2007 und 2008 Lust verspürt, das Spiel mit Hand und Ball auszuprobieren: Wir sind immer am Montag von 17:00 bis 18:30 Uhr und am Donnerstag von 16:00 bis 17:30 Uhr in der DJK-Halle. Diana Link

Hinten v.l.n.r.: Imke Jansen, Rebekka Vilsmeier, Vroni Aumaier, Nina Dekant, Sarah Zuther, Lilly Blemel Vorne v.l.n.r.: Trainerin Sigi Will, Alea Raab, Stefanie Wichmann, Vicky Will, Marie Schäfer, Laura Brackmann, Carolin Härtl, Trainerin Diana Link Es fehlt: Julie Weiermann, Verena Völker

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Kinderhandball: Weibliche E-Jugend

Das Dutzend ist voll In der letzten Saison sind wir seit langem einmal wieder mit zwölf Mädels in die Turniere der weiblichen E-Jugend eingestiegen. Bei insgesamt zwölf am Spielbetrieb teilnehmenden Vereinen waren etliche Turniere zu absolvieren. An den meisten Spieltagen waren auch immer fast alle Teams am Start, so dass in zwei Leistungsgruppen gespielt werden konnte. Da schon in der Vorbereitung zu sehen war, dass die Mädels sich auf dem Spielfeld sehr gut verstehen und gut miteinander spielen können, haben wir uns durchgehend mit den Teams der stärkeren Gruppe gemessen. Auch die jüngeren Mädels, die nach den Minis zum ersten Mal auf dem großen Spielfeld aufgelaufen sind, haben sich sehr schnell an die Größe des Spielfeldes gewöhnt und konnten vor allem in der Abwehr glänzen. Somit konnten wir einen Großteil der Spiele klar für uns entscheiden, allerdings gab es immer wieder hart umkämpfte Duelle, die je nach Tagesform auch einmal verloren wurden. Das war aber kein Grund, den Kopf hängen zu lassen, sondern war eher Motivation, beim nächsten Aufeinandertreffen mehr Gas zu geben. In der kommenden Spielsaison wechseln nun fünf Mädels in die D-Jugend, so dass nun die

Verantwortung im Spiel bei den sieben verbliebenen 2009ern liegt. Ergänzt wird das Team von zwei Mädels aus den Minis und drei Neulingen, die wir im Rahmen der Grundschulaktionstage für den Handball gewinnen konnten. Somit sind wir auch in der neuen Saison mit insgesamt 12 Spielerinnen wieder personell sehr gut aufgestellt. Das neue Team konnte sich schon in der Vorbereitung bei Turnieren in Großlangheim, Bibergau und Würzburg etwas einspielen. Erste Erfahrungen beim Beachhandball durften die Mädels an einem Trainingsabend in Dettelbach gewinnen. Trotz 35° C und unebenem Sand waren alle mit viel Spaß dabei. Die in großer Anzahl mitgefahrenen Eltern durften neben der Betreuung der Mädels in den Pausen auch als Coach an der Auswechselzone agieren, so dass alle vollauf beschäftigt waren. Wer nun denkt, für die Mädels waren die Sommerferien trainingsfrei, hat sich getäuscht. Zusammen mit der D-Jugend wurde bis auf eine kurze Unterbrechung von drei Wochen auch in den Ferien zweimal wöchentlich weiter trainiert, da einige der Mädels in der D-Jugend aushelfen sollen. Abgerundet wurde die Vorbereitung noch mit einem kleinen Trainingslager, so dass wir nun gut gerüstet in die neue Turniersaison mit insgesamt 12 Mannschaften einsteigen können. Das Heimturnier findet am 12.01.2020 ab 12:00 Uhr in der Dreifachsporthalle statt. Hierzu ist jeder herzlich eingeladen. Weitere motivierte Mädels sind herzlich willkommen, nach den Sommerferien zu unserer Trainingszeit am Montag von 17:00 Uhr bis 18:30 Uhr in der DJK-Halle vorbeizuschauen und am Training teilzunehmen.

Hinten v.l.n.r.: Laura Brackmann, Emilia Höller, Sophie Serhijenko, Vroni Aumaier, Deike Jansen, Sarah Zuther Vorne v.l.n.r.: Betreuerin Antonia Blemel, Rebekka Vilsmeier, Fiona Kreß, Lilly Blemel Sophia Baumeister, Johanna Wichmann, Pauline Lederer, Trainerin Diana Link Es fehlt: Verena Völker

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Diana Link


Kinderhandball: Männliche E-Jugend

„Wir sind ein Team!“ So lautet unser Schlachtruf. Zum einen beenden wir damit unsere Trainingseinheiten, zum anderen schwören wir uns so auf unseren E-Jugend-Spieltagen als Mannschaft ein. Ein kleiner Rückblick auf die vergangene Saison: Seit September trainierten wir zweimal wöchentlich mit reger Trainingsbeteiligung, hoher Motivation und viel Fleiß. Bis zu 25 Kinder standen montags und dienstags erwartungsvoll in der Halle, gespannt, was sich die Trainerin oder unser FSJler Tobi überlegt hatten. Abwechslungsreiche Einheiten mit Spielformen, Technikübungen zum Thema Werfen, Passen, Fangen, Prellen, Sprungwurf etc. Parcours, Staffeln, Koordinations- und Konditionsübungen ließen das Training nie langweilig werden. Die Mannschaft bestand zum Teil aus erfahrenen Kindern, die sich schon seit den Superminis für den Handball begeistern, teils aber auch aus Neuanfängern, die sich nach einigen Schnuppereinheiten bereits gut eingefügt hatten. Das Highlight jeder Übungseinheit ist natürlich das Abschluss-Handballspiel, das in der E-Jugend erstmals auf dem großen Feld erfolgt. Ab November traten wir dann an zahlreichen Spieltagen in der Region (z.B. in Höchberg, Bergrheinfeld, Lohr, Veitshöchheim) an, um uns mit anderen Mannschaften zu messen. Auf meist zwei Mannschaften und zwei Gruppen

aufgeteilt (spielschwächere und spielstärkere Gruppe), lieferten wir uns oft packende und spannende Duelle, die unsere Anhänger und Eltern begeisterten. Viele Siege, aber auch so manche Niederlage ließen uns an jedem Turnier dazulernen und zusammenwachsen. Als absolutes Highlight kann man unseren Heimspieltag in Rimpar anführen, an dem wir vor zahlreichen Zuschauern sogar unsere größten Konkurrenten bezwangen und einen erlebnisreichen Tag in der Halle verbrachten. Danke an dieser Stelle für die tolle Mithilfe der Eltern! Durch Aktionen wie Weihnachtsfeier, Rundenabschlussfeier oder diverse Sommerturniere auf Rasen und Sand hatte die Saison noch weitere Höhepunkte zu bieten. Vom Rasen- und Beachturnier in Großlangheim im Juli kehrten wir mit zwei tollen ersten Plätzen zurück. Seit April ist nun der Nachwuchs des Jahrganges 2010 neu dabei, der von den erfahreneren 2009ern gleich gut aufgenommen wurde. Die älteren 2008er-Kids verabschiedeten wir in die männliche D-Jugend. Aus Rimpar selbst und auch aus umliegenden Gemeinden formen wir nun die neue Mannschaft für die Saison 2019/2020. Hierfür wünschen wir auch allen anderen Mannschaften viel Erfolg! Wir jedenfalls freuen uns bereits auf den Beginn der neuen Spielzeit, in die wir aktuell mit circa 15 Kindern starten. Interessierte Jungs sind gerne willkommen. Lernt uns alle und den Handball in der Rimparer E-Jugend kennen, um soziale und sportliche Kompetenzen zu erlernen, zu erweitern und gemeinsam tolle Handball-Momente zu erleben! Denisa Weng

H.v.l.n.r: Trainerin Denisa Weng, Maximilian Kirsch, Niccolo Goinski, Pascal Haag, Luka Wunderling, Raphael Ries, Co-Trainer Tobias Thumm V.v..l.n.r.: Ben Klauer, Simon Hönnl, Anton Bauer, Maximilian Roth, Elias Gauding, Jannis Weng, Leander Serhijenko, Michele Güntsch Es fehlen: Emil Pühringer, Marlon Baumeister, Jonah Kretz

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Kinderhandball: F-Jugend männlich/weiblich

Wer hat eigentlich den Hut auf?

Wer jetzt Lust bekommen hat, mal mit uns zu trainieren und zwischen sechs und acht Jahre alt ist, der ist jederzeit willkommen. Wir treffen uns immer dienstags von 15:00 bis 16:30 Uhr in der Dreifachsporthalle in Rimpar.

Auf dem Bild ist es eindeutig zu sehen, aber eigentlich weiß das keiner so ganz genau. Einerseits gibt im Training der Übungsleiter oder die Übungsleiterin den Ton an, andererseits regeln jedoch auch die Erwartungen und Bedürfnisse der Kinder den Ablauf einer Trainingseinheit. Diese bestimmen zum Großteil den Aufbau des Trainings, allerdings immer das große Ziel vor Augen, kleine Handballer auszubilden. Um Woche für Woche unsere 6- bis 8-jährigen Mädchen und Jungen in die Dreifachsporthalle zu locken, brauchen wir ein abwechslungsreiches und kindgerechtes Training.

und einem Torwart. Ansonsten sind die Regeln wie beim Handballspiel auf dem großen Feld.

Viele der Kinder waren schon im Alter von drei Jahren bei den Superminis und hatten dort die ersten Kontakte mit dem Ball. Ab fünf bis sechs Jahren macht es erstmals Sinn, die Kinder an die vereinfachten Regeln des Kinderhandballs heranzuführen. Unser großes Ziel ist es hierbei, die Fähigkeit zu entwickeln, gegen Mannschaften aus anderen Vereinen Handball zu spielen.

Das letzte Drittel der Trainingszeit widmen wir dem Handballspiel: Wir spielen, in zwei Mannschaften aufgeteilt, gegeneinander. Das ist für die meisten Kids das Highlight des Trainings, denn am meisten Spaß macht doch das Handballspiel selbst!

Entsprechend gestaltet sich die Handballsaison für die F-Jugendlichen: Von Oktober bis Mai nehmen unsere Minimannschaften regelmäßig an Minispielfesten teil. Dabei spielen bis zu 15 Mannschaften aus sieben bis acht Vereinen in Turnierform gegeneinander. Die Mannschaften sind je nach Spielstärke in verschiedene Gruppen eingeteilt, so dass auch wirklich alle Kinder zum Einsatz kommen. Gespielt wird auf einem kleineren Spielfeld (20 x 13 m) mit nur vier Feldspielern

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Für diese Minispielfeste trainieren wir. Wir wollen uns Woche für Woche verbessern und üben daher das Werfen, das Prellen, das Passspiel und natürlich ganz besonders auch den Torwurf, um gute Handballer zu werden. Die Übungseinheiten werden dabei meistens so verpackt, dass keine Langeweile aufkommt und die Kids über ideenreiche Spiele oder abenteuerliche Parcours ihre Fähigkeiten weiterentwickeln können.

Das Angebot an Sportarten ist groß und vielfältig, so müssen auch wir immer wieder unseren Sport präsentieren, sei es bei einem Grundschulaktionstag oder durch die regelmäßige Zusammenarbeit mit der Grundschule in Form der SAGs (Sportarbeitsgemeinschaft zwischen Schule und Verein). Daher möchte ich auch hier wieder Werbung für unseren Sport machen: Wir brauchen weiter Nachwuchs, damit Handball in unserer Region weiterhin Zukunft hat. Marga Krenz


Kinderhandball: Superminis

Neue Nachbarn, neue Trainingszeiten Wir Superminis dürfen seit Herbst letzten Jahres neue Nachbarn in der Dreifachsporthalle in Rimpar begrüßen. Das Kinderturnen der DJK Rimpar findet nun zur selben Uhrzeit von 15:30 Uhr bis 17:00 Uhr neben unserem Hallendrittel statt. Dies führt zu einem Lärmpegel, der unserer „Hölle Nord“ mehr als gerecht wird. Natürlich bietet ein paralleler Trainingsbetrieb altersgleicher Kinder auch neue Möglichkeiten für gemeinsame Aktionen. So verwandelte sich die Rimparer Dreifachturnhalle in der Vorweihnachtszeit in einen riesigen IndoorSpielplatz. Hierfür wurde auch der Nikolaus eingeladen. Dieser besuchte während der speziellen Trainingsstunde alle Kinder und konnte sich dabei von deren Können an den einzelnen Gerätestationen überzeugen. Die regulären Trainingseinheiten der Superminis sind nach wie vor geprägt von dem Erlernen von Bewegungsabläufen mit und ohne Ball. Dabei zeigen schon die Kleinsten im Alter von drei Jahren große Begeisterung für das spätere Spielgerät. So rennen sie mit Eifer vermeintlichen Mäusen (Tennisbällen) hinterher oder gehen mit Hunden (Handbällen) an der Leine Gassi.

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Für die Älteren ab fünf Jahren werden teilweise schon handballspezifische Übungen angeboten. Diese reichen vom Erlernen einfacher Grundtechniken wie Prellen und Schlagwurf bis hin zu Übungen im Zirkel oder im Parcours mit Torwurf- und Passtechniken. Unterstützt wird unser Trainer von den FSJlern der DJK Rimpar. Hierbei ist Tobi, der uns leider zu Saisonende wieder verlassen wird, den Kindern besonders ans Herz gewachsen. Wir Superminis möchten uns auf diesem Weg sehr bei Tobi für sein Engagement und seine tatkräftige Unterstützung im Umgang mit uns ganz Kleinen bedanken. Falls Du zwischen drei und sechs Jahre alt bist, Dich gerne bewegst oder wild umherspringst und Lust auf Bälle hast, dann lass Dich einfach von Deinen Eltern am Donnerstag zwischen 15:30 Uhr und 17:00 Uhr in die Dreifachsporthalle in Rimpar bringen und spiel mit uns! Christoph Bach


Männliche C-Jugend

DJK-Bundesmeisterschaft Handball Am wahrscheinlich heißesten Wochenende des Jahres fanden in der Dreifachhalle in Rimpar die DJK-Bundesmeisterschaften der männlichen C-Jugend im Handball statt. Leider schrumpfte ein zu Beginn der Au s s c h re i b u n g stattliches Teilnehmerfeld von zunächst acht M a n n s c h a f ten Orga Team: Michael Barth, Karola Endres, Diana Link kurz vor Turnierbeginn dann doch auf vier Teams zusammen. Zwei Vereine aus Nordrhein-Westfalen mussten ihre Teilnahme wegen noch ausstehender und zeitgleich zu unserem Turnier stattfindender Qualifikationsturniere für die nächste Saison absagen und zwei weitere Vereine haben ihre Teilnahme ohne besondere Begründung leider zurückgezogen. Egal, die verbliebenen 4 Mannschaften, nämlich die DJK SSV Großenlüder, HSG DJK Nordsaar, DJK Waldbüttelbrunn und die DJK Rimpar als Ausrichter der Bundesmeisterschaften ermittelten am Samstag und Sonntag im Modus Jeder gegen Jeden in zwei Doppelrunden den DJK-Bundesmeister. Angesichts der tropischen Temperaturen wurden die Bundesmeisterschaften auch erst am späten Samstagnachmittag von Bundesfachwart Michael Barth eröffnet. Ebenso begrüßte der Vorsitzende des DJK-Diözesanverbandes Würzburg, Edgar Lang, alle Spieler, Betreuer und begleitende Eltern in der Halle und ließ es sich auch nicht nehmen, den Jugendlichen einige kleine Aufmerksamkeiten als Willkommensgruß zu hinterlassen.

Im Turnierverlauf setzte sich die Mannschaft des Ausrichters, die DJK Rimpar, souverän gegen alle Konkurrenten durch und gewann die DJK-Bundesmeisterschaften ungeschlagen und hochverdient. Der Kampf um die weiteren Platzierungen war spannend und wurde erst im letzten Turnierspiel entschieden. Vizemeister wurde die DJK Waldbüttelbrunn, den dritten Platz belegte die neuformierte Mannschaft der HSG DJK Nordsaar und Vierter wurde die DJK SSV Großenlüder. War es für die Zuschauer schon eine schweißtreibende Angelegenheit, bei Außentemperaturen von 40 Grad die Spiele zu verfolgen, so galt dies umso mehr für die Aktiven. Faszinierend, mit welcher Begeisterung, Ausdauer und Fairness alle Mannschaften den tropischen Temperaturen trotzten und viel Freude an dem Turnier hatten. Ein besonderer Dank geht an dieser Stelle auch an die Verantwortlichen der DJK Rimpar, die für ein tolles Umfeld und eine hervorragende Betreuung gesorgt haben. Es stimmten nicht nur die sportlichen Rahmenbedingungen, sondern auch Unterbringung, Verpflegung und Beköstigung aller Teilnehmer und Besucher waren jederzeit hervorragend. Stellvertretend für alle Helfer und Helferinnen der DJK Rimpar möchte ich mich ausdrücklich bei Diana Link und Karola Endres für die gute Vorbereitung und reibungslose Organisation bedanken. Michael Barth DJK Bundesfachwart Handball

DJK-Bundesmeister 2019 der männlichen C-Jugend: DJK Rimpar

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Jugendhandball 2019

Bildimpressionen

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Aktionstag am 17. Mai 2019:

Handball in der Grundschule Nach der erfolgreichen Handball-Weltmeisterschaft in Deutschland und Dänemark durften auch die Schülerinnen und Schüler der Matthias-Ehrenfried-Schule die entfachte Handballbegeisterung hautnah miterleben und den Handballsport selbst ausprobieren. Am Freitag, den 17. Mai 2019, lud die Handballabteilung der SG DJK Rimpar alle Schülerinnen und Schüler der 3. und 4. Klassen zu einem Vormittag voller Handball ein. Punkt 8:15 Uhr stürmten über 100 Schüler der MES mit ihren Lehrern die Dreifachsporthalle in Rimpar und warteten gespannt darauf, was sich die Übungsleiter der DJK Rimpar ausgedacht haben. Um einer derart großen Anzahl von Kindern in so kurzer Zeit das Spiel mit Hand und Ball näherzubringen, wurden die Kids in zehn Gruppen aufgeteilt und auf die verschiedenen Stationen in der DJK-Halle und der Dreifachsporthalle verteilt.

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Angeleitet von sechs erfahrenen Übungsleitern durchliefen die Kids hier verschiedene Übungsstationen und wurden so an den Handballsport herangeführt. Mit dabei waren auch vier Vertreter unserer 2. Bundesliga-Mannschaft, die es sich nicht nehmen ließen, den Kids mit Rat und Tat bei den Übungen zur Körper- und Ballbeherrschung zur Seite zu stehen. Vom Absolvieren verschiedener Parcours, Rollbrettstaffel, Mattenrutschen, Parteiball bis hin zum abschließenden ersten Handballspiel – die Kinder waren begeistert. In der Pause wurden Autogramme verteilt und die vielen Fragen an unsere Bundesligaspieler beantwortet. Für uns als Abteilung war dieser Tag ein voller Erfolg. Unser Ziel ist es, den Kindern mit Spaß unseren Sport nahezubringen. Ein Dank geht an dieser Stelle an die Grundschule und die vielen Helfer der Handballabteilung, ohne die dieser Vormittag so nicht möglich gewesen wäre. Die zehn Stationen wurden geleitet von: Sigi Will, Tobias Thumm, Lukas Böhm, Christoph Bach, Diana Link, Michael Schulz, Marga Krenz, Lukas Siegler, Reinhild Fischer, Patrick Gempp. Da es eine schulische Veranstaltung war, durften wir aus datenschutzrechtlichen Gründen leider keine Fotoaufnahmen der teilnehmenden Kinder machen. Diana Link


Jugend trainiert für Olympia

Mit der Wolffskeelschule beim Bundesfinale Am 12. März wurde es besiegelt: die Wolffskeel-Realschule Würzburg fährt nach Berlin! Nachdem die Würzburger Realschule in München in der Wettkampfklasse Jungen III bayerischer Meister wurde, war das Ticket für das Bundesfinale in Berlin vom 7. bis zum 11. Mai gelöst. Tag 1 10:15 Uhr – Treffpunkt am Bahnhof. Neben der Wolffskeel-Realschule tummeln sich weitere Sportler von anderen Schulen am Bahnhof, alle auf dem Weg nach Berlin zum Bundesfinale. Mit der Deutschen Bahn reiste man erst eine gute Stunde nach Bamberg, um dort in den ICE zu steigen. Kurz vor Berlin gab es dann die erste kurze Besprechung. Die Betreuer Henry Stenzinger und Tobias Thumm, welcher kurzfristig für Lukas Kübrich einsprang, besprachen mit den elf Spielern den allgemeinen Ablauf und verteilten die extra bestellten Trikots. Dank der guten Organisation war auch die Akkreditierung nach der Ankunft kein großes Problem, so dass es sehr schnell zum CitylightHotel gehen konnte. Das Einchecken war auch sehr schnell erledigt, so dass man sich noch etwas ausruhen konnte, bevor es um 18:00 zum gemeinsamen Abendessen ging. Den Rest des Abends konnten die Jungs dann frei im Hotel gestalten. Tag 2 Pünktlich um 8:30 Uhr ging es gemeinsam zum Frühstück. Das erste Spiel stand erst für den Nachmittag an, dennoch wollte man den Aufenthalt in Berlin nutzen, um die Stadt etwas zu erkunden. So standen das Brandenburger Tor, das Holocaust-Denkmal und der Bundestag auf dem Sightseeing Programm. Danach erkundete man die Stadt, bevor man den Weg zurück ins Hotel eingeschlagen hat. Um 12:50 Uhr ging es dann Richtung Spielhalle. Das erste Spiel stand um 14:55 Uhr

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an, gegen den Landessieger aus dem Saarland. Leider konnte man gegen die Mannschaft, trainiert von Ex-Nationalspieler Christian Schwarzer, am Ende nicht gewinnen. Der letzte Wurf kurz vor Schluss ging unglücklicherweise an den Pfosten, so dass man 11:12 verlor. Das zweite Spiel gegen das Sportgymnasium Magdeburg – Sieger aus Sachsen-Anhalt – war direkt im Anschluss. Gegen die athletisch starke Mannschaft konnte man keinen Fuß fassen, so dass wir letztendlich mit 7:17 verloren haben. Gegen das Wolfgang-Borchert-Gymnasium aus Schleswig-Holstein ging es dann im letzten Gruppenspiel. Trotz einer sehr guten Leistung in der 2. Halbzeit musste man sich am Ende mit 11:16 geschlagen geben. Nach dem gemeinsamen Abendessen im Hotel um 18:30 Uhr stand nur noch Regeneration an, um die kommenden Spiele erfolgreich zu gestalten. Tag 3 Um 8:00 Uhr ging es am dritten Tag zum Frühstück. Diesmal musste der kulinarische Start des Tages etwas kürzer ausfallen, da man um 8:15 bereits zum 1. Spiel aufbrechen musste. In der zweiten Gruppenphase traf man auf die beiden Landessieger aus Bremen und Thüringen. Trotz eines starken Spiels verlor man leider mit 7:11. Unglücklich musste man gegen Thüringen erneut eine Niederlage akzeptieren. Nach Ablauf der Spielzeit stand es 11:9 für die Thüringer. So musste man um 14:15 Uhr gegen Hamburg im Spiel um Platz 15 antreten.

Die Mittagspause nutzten wir, um die bei der Akkreditierung erhaltenen Lidl-Gutscheine einzulösen. So standen neben frischem Obst auch Fladenbrote mit Frischkäse auf dem Plan. Gestärkt startete man also in das letzte Platzierungsspiel. Jedoch musste man auch in diesem Spiel nach 2 x 15 min eine knappe Niederlage hinnehmen. Mangelnde Chancenverwertung war am Ende des Turniers hauptausschlaggebend – vielleicht aufgrund des nicht vorhandenen Harzes. Das Abendprogramm gestaltete sich ähnlich wie die vergangenen Tage: Nach einem gemeinsamen Abendessen stand ein entspannter Hotelabend auf dem Programm – diesmal mit Europa-League. Tag 4 Am vierten Tag hieß es Ausschlafen. Nach einem entspannten Frühstück fuhr man gemeinsam in die Stadt, um das Finalspiel der eigenen Wettkampfklasse anzuschauen. Danach ging es in die Stadt, diesmal in die „Mall of Berlin“. Nach guten 1,5 h Shoppen hieß es dann noch einmal, ein gemeinsamens Mittagessen einzunehmen, bevor man dann ins Hotel zurückkehrte. Nach einer kurzen Nachmittagspause, brach man um 17:30 Uhr zur Abschlussgala in der Max-Schmeling-Halle auf. Um 19:00 Uhr wurden die Sieger der einzelnen Disziplinen geehrt, bevor um 21:00 Uhr dann ELI ein paar

Songs live performte. ELI verabschiedete sich aber bald und ein DJ übernahm die musikalische Unterhaltung. Wir gingen bereits um 21:45 Uhr zurück Richtung Hotel, da die Heimfahrt am nächsten Tag um kurz vor sieben Uhr anstand. Tag 5 In der Frühe trafen wir uns zur letzten gemeinsamen Mahlzeit. Viele verschlafene Gesichter trugen ihr Gepäck in die Lobby, bevor die Zimmer abgenommen wurden. Da alles reibungslos ablief, verließ man das Hotel um halb acht Richtung S-Bahn-Haltestelle Gesundbrunnen, von welcher man über einmal Umsteigen direkt zum Bahnhof gelang. Die letzten Snacks für die Zugfahrt wurden gekauft, bevor man pünktlich um 8:32 Uhr den Berliner Hauptbahnhof Richtung München verließ. Um 11:15 Uhr stiegen wir in Bamberg um und fuhren um Richtung Würzburg weiter. Kurz vor halb eins traf man dann in Würzburg ein, und alle Schüler machten sich auf den Heimweg. Das sehr gut organisierte Bundesfinale von „Jugend trainiert für Olympia und Paralympics“ war rundum erfolgreich. Auch wenn es sportlich nicht ganz so gut lief wie erhofft, war es unterm Strich eine tolle Woche in Berlin mit vielen neuen Eindrücken. Tobias Thumm


Abschlussfahrt der männlichen A-Jugend

Sportlich unterwegs in Ungarn Nachwuchsteam sowohl bei einem ungarischen Abend in den Weinbergen mit stilechtem Kesselgulasch sowie einem Grillabend im Schulhof der Schule, die auch als Übernachtungsquartier diente. Hierfür nochmals vielen Dank an unsere Gastgeber. Nach diesem gelungenen Rundenabschluss verabschiedete sich die A-Jugend in ihre wohlverdiente dreiwöchige Sommerpause. Martin Frank

Nach den doch sehr kräftezehrenden Qualifikationsturnieren zur Jugend Bundesliga begab sich die männliche A-Jugend auf Saisonabschlussfahrt nach Ungarn. Die Reise führte die Jungs ins 1000 km entfernte Hosszuheteny, einer kleinen Stadt in Südungarn, zu der der Heimatverein unseres A-Jugend-Trainers Martin Frank seit 25 Jahren eine Partnerschaft pflegt. Die sportlichen Aktivitäten dieses Ausfluges bildeten zwei Turniere, eines davon unter freiem Himmel, bei dem ungarische sowie deutsche Sportler zu verschiedenen Mannschaften gemischt wurden, die dann untereinander die „Champions League“ ausspielten und sich so näher kennenlernen konnten. Ernster wurde es dann tags darauf bei einem richtigen Turnier, bei dem die Rimparer auf die Herrenmannschaft aus Hosszuheteny sowie die Zweitligajunioren aus Pecs trafen. Nach einem umkämpften Sieg gegen Pecs sowie einem souveränen Sieg gegen das Gastgeberteam konnte sich unsere A-Jugend hierbei den Turniersieg sichern und einen Pokal mit nach Hause nehmen. Doch neben dem Sport kam auch der kulturelle Aspekt nicht zu kurz. Auf dem Programm standen zwei Stadtbesichtigungen in Pecs sowie in Budapest, außerdem eine kühle Erfrischung bei über 30° bei einem Zwischenstopp am Plattensee. Von der ungarischen Gastfreundschaft überzeugen konnte sich unser

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Abschlussfahrt der Damen

Malle ist nur einmal im Jahr

Es sollten anstrengende fünf Tage für die Mädels werden. Zu 16. beginnt die Reise am 29.05.19 um 7.30 Uhr bei Julia im Wohnzimmer. Weil es ihr Geburtstag ist, hat sie alle zum Weißwurstfrühstück als Stärkung vor dem Flug eingeladen. Wir bekommen außerdem den Ablaufplan und den Strafenkatalog ausgehändigt. Bereits in Partystimmung geht es also erst zum Bahnhof und von dort aus mit dem ICE nach München, wo vom Eventteam ein besonderes Geschenk überreicht wird: eine Bauchtasche. Allerdings lässt die Ästhetik zu wünschen übrig. Angezogen sieht sie aus wie ein unsexy Männer-Bierbauch, mit Bauchnabel und Haaren. Als tatsächliches Geschenk für alle wird dann doch eine silberne Glitzerbauchtasche für jeden ausgepackt. Erleichterung. Recht reibungslos schafft man es dann auf die Baleareninsel. Dort dann erstmal Ärger. Da unser Hotel überbucht ist, müssen wir weichen. Aber Schwamm drüber, wir sind ja nur zum Feiern hier. Nach einer Stärkung am Buffet testen wir die Bar im Hotel aus. Außerdem üben wir das von Susl abgedruckte DJK-Liedgut aus den alten Zeiten. Spontane Hilfe ergibt sich per Video-Gruppenchat aus Rimpar. Ausgelassen verlassen wir das Hotel Richtung Nachtleben. Das Beachhouse wird unser Ziel, ein Club mit halbnackten Barkeepern. Gibt optisch was her und endet nicht allzu spät, da wir ja für die nächsten Tage fit sein wollen.

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Am Donnerstag laufen wir früh nach dem Frühstück los. Die Karawane in Macron-Trikots bewegt sich mit gefühlt -3 km/h an der Promenade entlang und wir verpassen das Freibier im Megapark. Es wird in den Bierkönig weiter gewandert. Der restliche Tag in Stichpunkten zusammengefasst: wir erleben Mia Julia mit, viel zu viele Leute waren auch da, wir bekommen grüne Bierkönig-Shirts, wir freunden uns mit sämtlichen Fußballern an, wir haben irgendwann einen Maßkrug mit Rosen auf unserem Tisch, Pauline hat überall Unterschriften auf den Beinen, Eva und Marion sehen mit Schirm-Hüten gut aus, zu zweit in einen Schwimmring gekesselt sieht beim Laufen komisch aus, die Kobra kann man auch im Sand machen, Doppel-Monokel kommen sicher demnächst in Mode und es ist nicht schlimm, dass wir den Wendler verpasst haben. Am Freitag teilt sich die Gruppe nach der Abreise von Karola durch zwei. Die eine Hälfte sonnt sich am Strand, die andere Hälfte besichtigt Palma. Am frühen Abend treffen sich beide Teile wieder, da man sich gemeinsam im Megapark Mickie Krause ansehen will. Ein feuchtfröhlicher Abend nimmt seinen Lauf. Zu dem

Abend gehören von Vodka-Lemon durchnässte Hosen, Fotos mit Andi Schmid, Olli Roggisch und Matze Musche, einer mehr oder weniger schönen Bühnenshow der Sixxpaxx mit Marc Terenzi und Getränke in Towern. [der Rest des Abends kann aufgrund von Wissenslücken nicht wiedergegeben werden] Am letzten Tag des Spektakels ist der Plan, nochmal richtig abzufeiern. Also starten die Damen einen erneuten Versuch, die halbe Stunde Freibier zu erreichen. Diesmal mit Erfolg. Nicht gerade beeindruckt sind sie aber von den Gogo-Girls, die dann auf einmal lostanzen. Man will nicht hinsehen, aber man muss irgendwie. Als Beschäftigung werden neue Fähigkeiten ausprobiert. Susl überzeugt damit, einen von Patti geworfenen Strohhalm mit der Zunge zu fangen.

Die Reise geht danach weiter. Wieder in den Bierkönig. Dort wird von Anna abgecheckt, dass wir auf den Mega-Leinwänden Handball-Championsleague schauen dürfen. Läuft. Mit lackierten Nägeln und lackiertem Trikot von Patti geht es irgendwann auf den Weg Richtung Abendessen. Wir gönnen uns eine Mahlzeit in einem nett aussehenden Restaurant in Strandnähe. Nur war das Essen leider nicht so nett. Danach folgt nochmals eine kurze Teilung. Die restlichen gratis Shirts müssen noch aus dem Bierkönig geholt werden und der Rest begibt sich langsam ins Hotel. Es wird kühl. Patti versucht vergeblich, sich mit 8 in Plastik verpackten Shirts zu wärmen. Dafür muss man eben etwas schneller laufen. Man lässt den Abend im Hotel ausklingen. Der Abreisetag beginnt sehr früh. Aus dem Bus heraus beobachten wir ein “turtelndes” Pärchen auf einem Balkon. Pure Romantik. Der Flug läuft glatt, bis auf den Verlust einer Kofferrolle. Da aber sonst nichts abhanden gegangen ist, niemand vergessen oder verletzt wurde, kann man das als durchaus erfolgreiches Ende einer anstrengenden Abschlussfahrt betiteln. Für das Mallekollektiv der Damenmannschaft Pauline

Kürnach, Wachtelberg 25

www.parkettboden-ganz.de


Ehemals „Marketingteam“, jetzt „Wolfsrudel“

Zehn Jahre Skifreizeit den Schlivera-Woche, einer weiteren Skifreizeit mit Rimparer Handball-Veteranen. Aus dem ‚harten Kern‘ konnten daher Roland und Waltraud Sauer, Matthias Weber mit Mirja Greßmann, Thomas Roß mit Bianca und Thomas Witzel gemeinsam dem Skisport 2019 in den Zillertaler Alpen frönen.

Elke Keidel, Peter Göpfert, Michael mit Christine Bernath, Thomas Bernath, Michael (Schlöm) Schömig, Josef Schömig, Martin Gräsl, Max und Christel Brustmann, German Hüfner, Thomas Dorsch mit Caroline Feser. Thomas Roß

Nach den Stationen • 2009: Riffelseehütte im Pitztal, Öster reich • 2010 bis 2012: Haus Tgantieni in Lenzerheide, Schweiz • 2013: Stubaital, Österreich • 2014 bis 2018: Haus Astoria im Pitztal, Österreich hatten wir für die 10. Skifreizeit nach einer anderen Region gelechzt. Überlegungen, ins Montafon oder in Flims/ Teilnehmer 2019 von links: Mirja Greßmann, Matthias Weber, Thomas und Bianca Roß, Thomas Witzel, Laax/Falera einzufallen, zerschlugen Waltraud und Roland Sauer sich, so dass wir recht kurzfristig ziemlich hinten im Zillertal, nahe der Finkenberg-AlmNach dem einschnei(t)denden Erlebnis im Vorjahr mit einer unfreiwilligen Aufenthaltsbahn, Quartier finden konnten. Bei dreitägiverlängerung im Piztal durch Straßensperrung gem Kaiserwetter hatten wir alle viel Spaß und aufgrund von Lawinengefahr hat das Wolfsrufür Ende März noch mehr als passable Pistendel seine nunmehr seit zehn Jahren bestehenverhältnisse, die Bilder sprechen für sich. de Skifreizeit in 2019 von Mitte Januar in den Von den Anfängen in der Riffelseehütte im späten März verlegt. Jahr 2009 hier unsere Teilnehmer der letzten Nicht alleine dadurch ist die Gruppe, die sich zehn Jahre: Roland und Waltraud Sauer, Matim Wesentlichen aus den Wölfe-Initiatoren thias und Claudia Weber, Thomas und Bianzusammensetzt, im Jubiläumsjahr erhebca Roß, Gerd Lorenscheit (später mit Linda), lich geschrumpft. Zum einen hat der NachThomas Schäfer (später mit Iva), Thomas Witwuchs bei den Familien Schäfer, Lorenscheit zel, Thomas und Yvonne Fischer, Roland und und Brustmann diese dazu „gezwungen“, zuhause zu bleiben. An dieser Stelle herzlichen Glückwunsch! Zum anderen war der März-Termin nicht spielfrei wie dies beim ursprünglichen Januar-Termin der Fall gewesen ist. Einige Wolfsrudel-Mitglieder wie Max Brustmann, Josef Schömig und Martin Gräsl durften sich somit der Handballrunde statt dem Skivergnügen widmen. Für German Hüfner, Thomas Dorsch und Caroline Feser gab es Termin-Überschneidungen mit der ebenfalls schon jahrelang existierenSkifreizeitgruppe 2018

84

Skifreizeitgruppe 2015

Alles was Sie für Sport und Freizeit brauchen, erhalten Sie in unserem Fachgeschäft. Attraktive Angebote aus den Bereichen Damen- und Herren-Freizeitmode sowie Sportbekleidung, Wandern u.v.m. Auf über 200m² modern und hell eingerichteter Verkaufsfläche finden Sie bekannte Bekleidungsfirmen wie Almgwand, Linea Primero, Desiqual, Icepeak, CMP, Killtec, Adidas u.v.m. Bekannte Schuhmarken wie z. B. Skechers, Lowa, Salming ergänzen unser Programm.

Wir führen bis DAMENGRÖSSE 50 und bis HERRENGRÖSSE 4 XL Für die Sportarten Fußball und Handball bieten wir eine umfangreiche Markenausstattung für Spieler von jung bis alt an. In unserer Skiabteilung dominiert die Winterlandschaftswand und unsere große Auswahl an Ski und Skischuhen. Wir verkaufen und verleihen Ski und das passende Zubehör für Kinder und Erwachsene. Auch Skiservice mit modernster Technologie bieten wir an. Wir freuen uns unser vielseitiges Angebot in den neuen Räumen präsentieren zu können. Parken können Sie in unmittelbarer Nähe bzw. auch hinter dem Haus. Auch dort gibt es einen Eingang. Auf Ihren Besuch freuen sich Peter und Hermine Götz.

Öffnungszeiten: Montag - Freitag: 09.00 - 18.00 Uhr Samstag: 09.00 - 13.00 Uhr Versbacher Str. 178-180 • 97078 Würzburg Tel. 0931/28785080 • Fax 28785081

www.sport-goetz-rimpar.de


Saisonspielplan DJK Rimpar Datum Sa, 24. Aug. 19

Zeit Liga & Team Heim Gast Spielort 19:00

HBL2

TuS N-Lübbecke

DJK Rimpar Wölfe

Lübbecke Merkur Arena

Datum Sa, 19. Okt. 19

September 2019

Zeit Liga & Team Heim Gast Spielort 11:00

BL wD

DJK Rimpar

HSG Volkach

Rimpar DJK-Halle

12:45

BYL mC

DJK Rimpar

HaSpo Bayreuth

Rimpar DJK-Halle

So, 1. Sep. 19

16:00

HBL2

HSG Krefeld

DJK Rimpar Wölfe

Krefeld Glockenspitzhalle

14:30

ÜBOLNW mB

DJK Rimpar II

MHV Schweinfurt 09

Rimpar DJK-Halle

Sa, 7. Sep. 19

16:00

Pokal Fr

TSV Winkelhaid

DJK Rimpar

Landshut Sportzentrum West

16:30

BYL mB

DJK Rimpar

TuS Fürstenfeldbruck

Rimpar DJK-Halle

18:30

HBL2

VfL Gummersbach

DJK Rimpar Wölfe

Gummersbach Schwalbe-Arena

19:00

BYL Mä

SG Regensburg

DJK Rimpar II

Regensburg Kerschensteiner-Halle

Sa, 14. Sep. 19

19:30

BYL Mä

HaSpo Bayreuth

DJK Rimpar II

Bayreuth Sporthalle Ost

12:00

ÜBOLNW mC

DJK Rimpar II

JSG Würzburg-Lengfeld

Rimpar DJK-Halle

So, 15. Sep. 19

12:00

BYL mA

DJK Rimpar

HSC 2000 Coburg

Rimpar DJK-Halle

13:30

BOL mD

TG Heidingsfeld

DJK Rimpar

Würzburg TG Heidingsfeld Sportzentrum

15:00

BYL mB

HC Erlangen

DJK Rimpar

Erlangen Karl-Heinz-Hiersemann Halle

14:00

BYL mA

DJK Rimpar

HC Erlangen

Rimpar DJK-Halle

18:00

LLN Fr

DJK Rimpar

1.FCN Handball

Rimpar Dreifachsporthalle

15:45

BOL Mä

HG Maintal

DJK Rimpar III

Veitshöchheim Schulsportzentrum

LLN Fr

ESV 27 Regensburg II

DJK Rimpar

Regensburg, Sporthalle Königswiesen

Sa, 21. Sep. 19

So, 22. Sep. 19 Sa, 28. Sep. 19

So, 29. Sep. 19

So, 20. Okt. 19

17:00

HBL2

DJK Rimpar Wölfe

TSV Bayer Dormagen

Würzburg s.Oliver Arena

16:30

17:00

BYL mA

SV Anzing

DJK Rimpar

Anzing Sportzentrum

17:00

HBL2

ASV Hamm-Westfalen

DJK Rimpar Wölfe

Hamm Westpress Arena

18:00

LLN Fr

DJK Rimpar

1.FCN Handball

Rimpar Dreifachsporthalle

16:00

BOL Mä

DJK Rimpar III

TSV Partenstein

Rimpar Dreifachsporthalle

LLN Fr

DJK Rimpar

HC Sulzbach-Rosenberg

Rimpar Dreifachsporthalle

Sa, 26. Okt. 19

19:30

HBL2

TuS Ferndorf

DJK Rimpar Wölfe

Kreuztal Sporthalle Stählerwiese

18:00

20:00

BYL Mä

DJK Rimpar II

HT München

Rimpar Dreifachsporthalle

20:00

BYL Mä

DJK Rimpar II

TSV Lohr

Rimpar Dreifachsporthalle

14:00

BYL mB

DJK Rimpar

Eichenauer SV

Rimpar DJK-Halle

11:45

BYL mC

TSV Allach 09

DJK Rimpar

München Sporthalle Eversbuschstr.

LLN wC

DJK Rimpar

HSG Fichtelgebirge

Rimpar DJK-Halle

So, 27. Okt. 19

14:15

LLN wC

SG Kernfranken

DJK Rimpar

Heilsbronn, Realschule

12:00

16:00

BYL mC

DJK Rimpar

TSV Indersdorf

Rimpar DJK-Halle

14:00

BYL mA

DJK Rimpar

TSV Herrsching

Rimpar DJK-Halle

17:30

BOL Mä

DJK Waldbüttelbrunn II

DJK Rimpar III

Waldbüttelbrunn Ballsporthalle

15:00

BYL mB

HT München

DJK Rimpar

Taufkirchen Sporthalle Köglweg

19:30

HBL2

DJK Rimpar Wölfe

HC Elbflorenz

Würzburg s.Oliver Arena

15:30

BLN mD

HSG Volkach

DJK Rimpar II

Volkach Mainschleifenhalle

15:45

ÜBOLNW mB

DJK Waldbüttelbrunn

DJK Rimpar II

Waldbüttelbrunn Ballsporthalle

20:00

HBL2

DJK Rimpar Wölfe

HSG Konstanz

Würzburg s.Oliver Arena

20:00

BYL Mä

TSV Friedberg

DJK Rimpar II

Friedberg Sporthalle des TSV Friedberg

11:15

BOL mD

TG Höchberg

DJK Rimpar

Höchberg Mainlandhalle

Do, 31. Okt. 19

12:00

BLN mD

HSC Bad Neustadt

DJK Rimpar II

Bad Neustadt Bgm.-Goebels-Halle

November 2019 Sa, 2. Nov. 19

11:00

BL wD

DJK Rimpar

HG Maintal

Rimpar DJK-Halle

12:45

BYL mC

DJK Rimpar

HC Sulzbach-Rosenberg

Rimpar DJK-Halle

14:30

ÜBOLNW mC

DJK Rimpar II

TSV Lohr

Rimpar DJK-Halle

Rimpar DJK-Halle

16:00

LLN Fr

HSG Mainfranken

DJK Rimpar

Kitzingen Sickergrundhalle

ÜBOLNW mB

DJK Rimpar II

JSG Würzburg-Lengfeld

Rimpar DJK-Halle

12:00

LLN Fr

TS Herzogenaurach II

DJK Rimpar

Herzogenaurach Sporthalle Gymnasium

16:30

LLN wC

DJK Rimpar

TSV Ismaning

Rimpar DJK-Halle

Oktober 2019 Sa, 5. Okt. 19

Fr, 11. Okt. 19 Sa, 12. Okt. 19

So, 13. Okt. 19

14:00

BLN mD

DJK Rimpar II

TSV Bergrheinfeld

16:00

BYL mA

DJK Rimpar

TSV Friedberg

Rimpar DJK-Halle

16:30

19:30

HBL2

TV Hüttenberg

DJK Rimpar Wölfe

Hüttenberg Sportzentrum

19:00

BOL Mä

TSV Rödelsee

DJK Rimpar III

Kitzingen Sickergrundhalle

20:00

HBL2

DJK Rimpar Wölfe

SG BBM Bietigheim

Würzburg s.Oliver Arena

19:30

BYL Mä

VfL Günzburg

DJK Rimpar II

Günzburg Sporthalle

16:30

LLN wC

ESV 27 Regensburg

DJK Rimpar

Regensburg Sporthalle Königswiesen

17:00

HBL2

DJK Rimpar Wölfe

TuSEM Essen

Würzburg s.Oliver Arena

16:00

LLN wC

DJK Rimpar

HC Erlangen

Rimpar DJK-Halle

So, 3. Nov. 19

16:00

BYL mA

BHC Königsbrunn 09

DJK Rimpar

Königsbrunn Dreifachhalle

18:00

LLN Fr

DJK Rimpar

TV Marktsteft

Rimpar Dreifachsporthalle

20:00

BOL Mä

HSG Volkach

DJK Rimpar III

Volkach Mainschleifenhalle

20:00

BYL Mä

DJK Rimpar II

TG Heidingsfeld

Rimpar Dreifachsporthalle

17:30

BYL mC

TSV Roßtal

DJK Rimpar

Roßtal Mittelschule

LLN Fr

SC 04 Schwabach

DJK Rimpar

Schwabach Goldschlägerhalle

Sa, 9. Nov. 19

11:00

BOL mD

DJK Rimpar

SpVgg Giebelstadt

Rimpar DJK-Halle

18:30

12:30

ÜBOLNW mB

DJK Rimpar II

SpVgg Giebelstadt

Rimpar DJK-Halle

19:00

BOL Mä

DJK Rimpar III

HSG Mainfranken

Rimpar DJK-Halle

13:15

BYL mC

VfL Günzburg

DJK Rimpar

Günzburg Sporthalle

19:30

HBL2

ThSV Eisenach

DJK Rimpar Wölfe

Eisenach Werner-Assmann-Halle

20:00

BYL Mä

TG Landshut

DJK Rimpar II

Landshut Halle Sportzentrum West

12:00

BLN mD

HG Maintal

DJK Rimpar II

Veitshöchheim TGV Halle

12:00

ÜBOLNW mB

DJK Rimpar II

TV Dettelbach

Rimpar DJK-Halle

14:00

BYL mB

DJK Rimpar

HSG Isar-Loisach

Rimpar DJK-Halle

14:00

ÜBOLNW mC

DJK Waldbüttelbrunn

DJK Rimpar II

Waldbüttelbrunn Ballsporthalle

14:00

LLN wC

FC Burlafingen

DJK Rimpar

Neu-Ulm Sporthalle 1 Schulzentrum Pfuhl

14:40

BYL mB

TSV Herrsching

DJK Rimpar

Herrsching Sporthalle an der Nikolausstrasse

16:00

ÜBOLNW mC

TG Heidingsfeld

DJK Rimpar II

Würzburg TG Heidingsfeld Sportzentrum

86

So, 10. Nov. 19


Saisonspielplan DJK Rimpar Datum Sa, 16. Nov. 19

So, 17. Nov. 19

Sa, 23. Nov. 19

So, 24. Nov. 19

Zeit Liga & Team Heim Gast Spielort 12:00

BLN mD

DJK Rimpar II

MHV Schweinfurt 09

Rimpar DJK-Halle

13:30

BOL mD

DJK Rimpar

TSV Lohr

Rimpar DJK-Halle

15:30

BYL mC

DJK Rimpar

TSV Friedberg

Rimpar DJK-Halle

16:30

BYL mA

TV Marktsteft

DJK Rimpar

19:00

BOL Mä

DJK Rimpar III

FC Bad Brückenau

Rimpar DJK-Halle

HBL2

HSC 2000 Coburg

DJK Rimpar Wölfe

Coburg HUK-Coburg Arena

12:00

ÜBOLNW mC

MHV Schweinfurt 09

DJK Rimpar II

Schweinfurt Schulzentrum West

Marktsteft Mehrzweckhalle

14:00

BYL mA

DJK Rimpar

SV Anzing

Rimpar DJK-Halle

16:00

BYL mB

Eichenauer SV

DJK Rimpar

Eichenau Sporthalle an der Budrio-Allee

BYL mB

TSV Niederraunau

DJK Rimpar

Krumbach Halle Schulzentrum

13:00

ÜBOLNW mB

HSC Bad Neustadt

DJK Rimpar II

Bad Neustadt Bgm.-Goebels-Halle

Sa, 21. Dez. 19

19:00

BYL Mä

DJK Rimpar II

TuS Fürstenfeldbruck II

Rimpar Dreifachsporthalle

15:00

LLN wC

HSG Freising-Neufahrn

DJK Rimpar

Freising Luitpoldhalle

So, 22. Dez. 19

17:00

HBL2

DJK Rimpar Wölfe

TV Emsdetten

Würzburg s.Oliver Arena

Do, 26. Dez. 19

17:00

HBL2

DJK Rimpar Wölfe

TuS N-Lübbecke

Würzburg s.Oliver Arena

16:00

LLN Fr

TSV Wendelstein

DJK Rimpar

Wendelstein Gymnasium

16:30

BOL Mä

TSV Lohr II

DJK Rimpar III

Lohr Spessarttorhalle

16:00

BOL mD

DJK Waldbüttelbrunn

DJK Rimpar

Waldbüttelbrunn Ballsporthalle

17:00

BYL mA

DJK Rimpar

HT München

Rimpar DJK-Halle

18:30

LLN Fr

HSG Pleichach

DJK Rimpar

Bergtheim Willi-Sauer-Halle

19:00

BOL Mä

DJK Rimpar III

HSC Bad Neustadt II

Rimpar DJK-Halle

11:00

LLN wC

DJK Rimpar

HSG Rednitzgrund

Rimpar DJK-Halle

12:45

BYL mC

DJK Rimpar

HC Erlangen

Rimpar DJK-Halle

14:30

ÜBOLNW mC

DJK Rimpar II

TV Marktsteft II

Rimpar DJK-Halle

14:30

BL wD

HSV Bergtheim

DJK Rimpar

Bergtheim Willi-Sauer-Halle

16:00

BYL Mä

HSC 2000 Coburg II

DJK Rimpar II

Coburg, BGS Halle

16:15

BYL mB

SV Anzing

DJK Rimpar

Anzing Sportzentrum

16:30

ÜBOLNW mB

DJK Rimpar II

TSV Rothenburg

Rimpar DJK-Halle

17:00

HBL2

HSV Hamburg

DJK Rimpar Wölfe

Hamburg Sporthalle Hamburg

HBL2

DJK Rimpar Wölfe

VfL Lübeck-Schwartau

Würzburg s.Oliver Arena

Sa, 30. Nov. 19

14:00

BYL mB

DJK Rimpar

HSC 2000 Coburg

Rimpar DJK-Halle

Dezember 2019 14:00

BL wD

DJK Rimpar

VfL SF Bad Neust

Rimpar DJK-Halle

14:00

BYL mA

HBC Nürnberg

DJK Rimpar

Nürnberg Herriedenerhalle

Fr, 6. Dez. 19

20:00

HBL2

DJK Rimpar Wölfe

EHV Aue

Würzburg s.Oliver Arena

Sa, 7. Dez. 19

15:00

BL wD

DJK Rimpar

TV Gerolzhofen

Rimpar DJK-Halle

Sa, 14. Dez. 19

So, 15. Dez. 19

17:00

19:00

So, 8. Dez. 19

Sa, 14. Dez. 19

Zeit Liga & Team Heim Gast Spielort 19:30

Do, 28. Nov. 19

So, 1. Dez. 19

Datum

16:00

BYL mC

HSC 2000 Coburg

DJK Rimpar

Coburg BGS Halle

17:45

BYL mA

HSC 2000 Coburg

DJK Rimpar

Coburg BGS Halle

18:00

LLN Fr

DJK Rimpar

SG Kunstadt-Weidhausen

Rimpar Dreifachsporthalle

20:00

BYL Mä

DJK Rimpar II

TV Erlangen-Bruck

Rimpar Dreifachsporthalle

20:15

BOL Mä

SpVgg Giebelstadt

DJK Rimpar III

Giebelstadt Mehrzweckhalle

10:00

ÜBOLNW mB

HSG Mainfranken

DJK Rimpar II

Kitzingen Sickergrundhalle

12:00

Miniturnier

DJK Rimpar

Diverse

Rimpar Dreifachsporthalle

12:15

ÜBOLNW mC

TSV Rothenburg

DJK Rimpar II

Rothenburg Halle am P1

14:00

BYL mB

DJK Rimpar

HC Erlangen

Rimpar DJK-Halle

15:00

LLN wC

TSV Ismaning

DJK Rimpar

Ismaning, Schulsporthalle

18:00

BYL Mä

SV Anzing

DJK Rimpar II

Anzing Sportzentrum

18:00

LLN Fr

Post SV Nürnberg

DJK Rimpar

Nürnberg Herriedenerhalle

88


Saisonspielplan DJK Rimpar Datum

Zeit Liga & Team Heim Gast Spielort

Januar 2020 Sa, 11. Jan. 20

So, 12. Jan. 20

Sa, 18. Jan. 20

Sa, 25. Jan. 20

So, 26. Jan. 20

Datum So, 9. Feb. 20

Zeit Liga & Team Heim Gast Spielort 11:00

BLN mD

DJK Rimpar II

HSG Volkach

Rimpar DJK-Halle

16:00

BYL mB

DJK Rimpar

TSV Herrsching

Rimpar Dreifachsporthalle

11:00

LLN wC

HSG Fichtelgebirge

DJK Rimpar

Wunsiedel, Volksschule

16:00

LLN wC

DJK Rimpar

ESV 27 Regensburg

Rimpar DJK-Halle

12:40

BYL mA

TSV Herrsching

DJK Rimpar

Sporthalle an der Nikolausstrasse

18:00

LLN Fr

DJK Rimpar

HC Forchheim

Rimpar Dreifachsporthalle

13:00

BYL mC

DJK Rimpar

TSV Allach 09

Rimpar DJK-Halle

20:00

BYL Mä

DJK Rimpar II

DJK Waldbüttelbrunn

Rimpar Dreifachsporthalle

15:00

ÜBOLNW mC

DJK Rimpar II

MHV Schweinfurt 09

Rimpar DJK-Halle

11:00

Turnier wE

DJK Rimpar

Diverse

Rimpar Dreifachsporthalle

15:00

BOL Mä

TSV Partenstein

DJK Rimpar III

Frammersbach Heuberghalle

15:30

BOL Mä

TV Marktsteft

DJK Rimpar III

Marktsteft Mehrzweckhalle

16:00

BYL mB

HSG Isar-Loisach

DJK Rimpar

Wolfratshausen, Sporthalle an der Loisach

16:30

BYL mA

TSV Friedberg

DJK Rimpar

Friedberg Sporthalle des TSV Friedberg

17:00

ÜBOLNW mB

DJK Rimpar II

DJK Waldbüttelbrunn

Rimpar DJK-Halle

Sa, 15. Feb. 20

12:00

BLN mD

DJK Rimpar II

HSC Bad Neustadt

Rimpar DJK-Halle

14:00

BYL mC

HC Sulzbach-Rosenberg

DJK Rimpar

Sulzbach-Rosenberg Krötensee-Halle

13:30

BOL mD

DJK Rimpar

TG Höchberg

Rimpar DJK-Halle

14:00

ÜBOLNW mC

TSV Lohr

DJK Rimpar II

Lohr Spessarttorhalle

14:30

BYL mC

TSV Indersdorf

DJK Rimpar

Indersdorf, Dreifachturnhalle Gymnasium

16:00

BOL Mä

DJK Rimpar III

TSV Rödelsee

Rimpar Dreifachsporthalle

16:00

BOL Mä

DJK Rimpar III

DJK Waldbüttelbrunn II

Rimpar Dreifachsporthalle

16:30

ÜBOLNW mB

JSG Würzburg-Lengfeld

DJK Rimpar II

Würzburg TGW-Halle

18:00

LLN Fr

DJK Rimpar

SV Obertraubling

Rimpar Dreifachsporthalle

18:00

LLN Fr

DJK Rimpar

ESV 27 Regensburg II

Rimpar Dreifachsporthalle

20:00

BYL Mä

DJK Rimpar II

HaSpo Bayreuth

Rimpar Dreifachsporthalle

19:30

HBL2

TSV Bayer Dormagen

DJK Rimpar Wölfe

Dormagen TSV Bayer Sportcenter

16:30

BOL mD

SpVgg Giebelstadt

DJK Rimpar

Giebelstadt Mehrzweckhalle

20:00

BYL Mä

DJK Rimpar II

SG Regensburg

Rimpar Dreifachsporthalle

19:30

HBL2

DJK Rimpar Wölfe

TuS Ferndorf

Würzburg s.Oliver Arena

17:00

LLN wC

DJK Rimpar

FC Burlafingen

Rimpar DJK-Halle

Sa, 22. Feb. 20

18:00

LLN Fr

1.FCN Handball

DJK Rimpar

Nürnberg 1. FCN-Halle

Fr, 28. Feb. 20

19:30

HBL2

HC Elbflorenz

DJK Rimpar Wölfe

Dresden Ballsport Arena

19:00

BOL Mä

DJK Rimpar III

HSG Volkach

Rimpar DJK-Halle

Sa, 29. Feb. 20

12:00

BLN mD

DJK Rimpar II

HG Maintal

Rimpar DJK-Halle

20:00

BYL Mä

HT München

DJK Rimpar II

Taufkirchen Sporthalle Köglweg

14:00

BYL mB

DJK Rimpar

TSV Niederraunau

Rimpar DJK-Halle

11:00

BYL mC

DJK Rimpar

VfL Günzburg

Rimpar DJK-Halle

16:00

LLN Fr

HC Sulzbach-Rosenberg

DJK Rimpar

Sulzbach-Rosenberg, Krötensee-Halle

12:45

ÜBOLNW mC

DJK Rimpar II

TG Heidingsfeld

Rimpar DJK-Halle

16:00

ÜBOLNW mC

DJK Rimpar II

DJK Waldbüttelbrunn

Rimpar DJK-Halle

14:30

BYL mA

DJK Rimpar

BHC Königsbrunn 09

Rimpar DJK-Halle

19:30

BYL Mä

TSV Lohr

DJK Rimpar II

Lohr Spessarttorhalle

14:45

BYL mB

TuS Fürstenfeldbruck

DJK Rimpar

Fürstenfeldbruck Wittelsbacher-Halle

20:00

BOL Mä

HSG Mainfranken

DJK Rimpar III

Kitzingen Sickergrundhalle

17:15

ÜBOLNW mB

SpVgg Giebelstadt

DJK Rimpar II

Giebelstadt Mehrzweckhalle

10:00

Turnier mE

DJK Rimpar

Diverse

Rimpar Dreifachsporthalle

Februar 2020 Sa, 1. Feb. 20

So, 2. Feb. 20

Sa, 8. Feb. 20

12:00

BOL mD

DJK Rimpar

TG Heidingsfeld

Rimpar DJK-Halle

14:00

BYL mB

DJK Rimpar

HT München

Rimpar DJK-Halle

14:30

BYL mC

HaSpo Bayreuth

DJK Rimpar

Bayreuth Sporthalle Ost

14:30

ÜBOLNW mC

JSG Würzburg-Lengfeld

DJK Rimpar II

Würzburg Kürnachtalhalle

16:30

ÜBOLNW mB

MHV Schweinfurt 09

DJK Rimpar II

Schweinfurt Schulzentrum West

19:30

HBL2

DJK Rimpar Wölfe

HSG Krefeld

Würzburg s.Oliver Arena

14:00

BYL Mä

DJK Rimpar II

TSV Friedberg

Rimpar Dreifachsporthalle

15:00

BYL mA

HC Erlangen

DJK Rimpar

Erlangen Karl-Heinz-Hiersemann Halle

16:00

LLN Fr

DJK Rimpar

TS Herzogenaurach II

Rimpar Dreifachsporthalle

18:00

BOL Mä

DJK Rimpar III

HG Maintal

Rimpar Dreifachsporthalle

18:30

LLN Fr

TV Marktsteft

DJK Rimpar

Marktsteft Mehrzweckhalle

19:30

BYL Mä

TG Heidingsfeld

DJK Rimpar II

Würzburg TG Heidingsfeld Sportzentrum

19:30

HBL2

DJK Rimpar Wölfe

VfL Gummersbach

Würzburg s.Oliver Arena

90

Dres. Langmann & Schmitt Dres. Steigenberger & Donner Dr. Ernst Wassermann

09365 8087-0 09365 3333 09365 9744


Saisonspielplan DJK Rimpar Datum

Zeit Liga & Team Heim Gast Spielort

März 2020

Datum

Zeit Liga & Team Heim Gast Spielort

April 2020 13:00

BYL mC

DJK Rimpar

TSV Roßtal

Rimpar DJK-Halle

Fr, 3. Apr. 20

20:00

HBL2

DJK Rimpar Wölfe

ThSV Eisenach

Würzburg s.Oliver Arena

13:00

LLN wC

HC Erlangen

DJK Rimpar

Erlangen Sporthalle am Europakanal

Sa, 4. Apr. 20

18:00

BYL Mä

TV Erlangen-Bruck

DJK Rimpar II

Erlangen Karl-Heinz-Hiersemann Halle

15:00

BYL mA

DJK Rimpar

TV Marktsteft

Rimpar DJK-Halle

19:30

BOL Mä

DJK Rimpar III

TV Marktsteft

Rimpar DJK-Halle

18:00

ÜBOLNW mB

TV Dettelbach

DJK Rimpar II

Dettelbach Maintalhalle

14:30

LLN Fr

SG Kunstadt-Weidhausen

DJK Rimpar

Michelau Mainfeldhalle

16:00

BYL mC

TSV Friedberg

DJK Rimpar

Friedberg Sporthalle des TSV Friedberg

Sa, 11. Apr. 20

20:00

HBL2

HSG Konstanz

DJK Rimpar Wölfe

Konstanz Schänzle-Sporthalle

19:30

HBL2

DJK Rimpar Wölfe

TV Hüttenberg

Würzburg s.Oliver Arena

Sa, 18. Apr. 20

18:00

LLN Fr

DJK Rimpar

Post SV Nürnberg

Rimpar Dreifachsporthalle

10:15

BLN mD

MHV Schweinfurt 09

DJK Rimpar II

Schweinfurt Schulzentrum West

20:00

BYL Mä

DJK Rimpar II

SV Anzing

Rimpar Dreifachsporthalle

10:15

BOL mD

TSV Lohr

DJK Rimpar

Lohr Spessarttorhalle

Fr, 24. Apr. 20

20:00

HBL2

DJK Rimpar Wölfe

HSV Hamburg

Würzburg s.Oliver Arena

12:00

LLN wC

DJK Rimpar

HSG Freising-Neufahrn

Rimpar DJK-Halle

Sa, 25. Apr. 20

14:00

LLN Fr

HC Forchheim

DJK Rimpar

Forchheim, Sporthalle Realschule

14:00

BYL Mä

DJK Rimpar II

VfL Günzburg

Rimpar Dreifachsporthalle

20:00

BYL Mä

DJK Waldbüttelbrunn

DJK Rimpar II

Waldbüttelbrunn Ballsporthalle

14:00

ÜBOLNW mB

DJK Rimpar II

HSC Bad Neustadt

Rimpar DJK-Halle

16:00

LLN Fr

DJK Rimpar

HSG Mainfranken

Rimpar Dreifachsporthalle

Fr, 1. Mai. 20

19:30

HBL2

VfL Lübeck-Schwartau

DJK Rimpar Wölfe

Lübeck Hansehalle

18:00

BOL Mä

DJK Rimpar III

TSV Lohr II

Rimpar Dreifachsporthalle

Fr, 8. Mai. 20

19:00

HBL2

EHV Aue

DJK Rimpar Wölfe

Aue Erzgebirgshalle

11:00

ÜBOLNW mC

TV Marktsteft II

DJK Rimpar II

Marktsteft Mehrzweckhalle

Sa, 16. Mai. 20

18:00

HBL2

DJK Rimpar Wölfe

HSC 2000 Coburg

Würzburg s.Oliver Arena

16:00

BYL mB

DJK Rimpar

SV Anzing

Rimpar DJK-Halle

Sa, 23. Mai. 20

18:00

HBL2

TV Emsdetten

DJK Rimpar Wölfe

Emsdetten Ems-Halle

16:30

BLN mD

TSV Bergrheinfeld

DJK Rimpar II

Bergrheinfeld Sportzentrum

18:00

LLN Fr

DJK Rimpar

SC 04 Schwabach

Rimpar Dreifachsporthalle

20:00

BYL Mä

DJK Rimpar II

TG Landshut

Rimpar Dreifachsporthalle

11:00

BOL mD

DJK Rimpar

DJK Waldbüttelbrunn

Rimpar DJK-Halle

11:00

ÜBOLNW mB

TSV Rothenburg

DJK Rimpar II

Rothenburg An der Bleiche

14:00

BYL mA

HT München

DJK Rimpar

Taufkirchen Sporthalle Köglweg

15:00

BYL mC

HC Erlangen

DJK Rimpar

Erlangen Karl-Heinz-Hiersemann Halle

16:00

BOL Mä

HSC Bad Neustadt II

DJK Rimpar III

Bad Neustadt Bgm.-Goebels-Halle

16:00

LLN wC

HSG Rednitzgrund

DJK Rimpar

Stein Gymnasiumhalle

17:00

HBL2

SG BBM Bietigheim

DJK Rimpar Wölfe

Bietigheim EgeTrans Arena

15:00

LLN Fr

DJK Rimpar

TSV Wendelstein

Rimpar DJK-Halle

17:00

BYL mC

DJK Rimpar

HSC 2000 Coburg

Rimpar DJK-Halle

19:00

BOL Mä

DJK Rimpar III

SpVgg Giebelstadt

Rimpar DJK-Halle

10:00

ÜBOLNW mB

DJK Rimpar II

HSG Mainfranken

Rimpar DJK-Halle

11:30

LLN wC

DJK Rimpar

SG Kernfranken

Rimpar DJK-Halle

13:15

ÜBOLNW mC

DJK Rimpar II

TSV Rothenburg

Rimpar DJK-Halle

14:00

BYL mB

HSC 2000 Coburg

DJK Rimpar

Coburg, BGS Halle

15:15

BYL mA

DJK Rimpar

HBC Nürnberg

Rimpar DJK-Halle

16:30

BYL Mä

TuS Fürstenfeldbruck II

DJK Rimpar II

Fürstenfeldbruck Wittelsbacher-Halle

17:00

HBL2

DJK Rimpar Wölfe

ASV Hamm-Westfalen

Würzburg s.Oliver Arena

Fr, 27. Mrz. 20

19:30

HBL2

TuSEM Essen

DJK Rimpar Wölfe

Essen Sporthalle Am Hallo

Sa, 28. Mrz. 20

18:00

LLN Fr

DJK Rimpar

HSG Pleichach

Rimpar Dreifachsporthalle

20:00

BYL Mä

DJK Rimpar II

HSC 2000 Coburg II

Rimpar Dreifachsporthalle

20:00

BOL Mä

FC Bad Brückenau

DJK Rimpar III

Dreifachsporthalle Römershag

So, 1. Mrz. 20

Sa, 7. Mrz. 20 So, 8. Mrz. 20

Sa, 14. Mrz. 20

So, 15. Mrz. 20

Sa, 21. Mrz. 20

So, 22. Mrz. 20

92

So, 5. Apr. 20

Mai 2020

Stand: August 2019. Aufgrund von Spielverlegungen sind jederzeit auch kurzfristige Änderungen möglich. Weitere aktuelle Termine finden Sie unter http://www.wolfsrevier.de oder unter http://bhv-handball.liga.nu/


Kontaktdaten DJK Rimpar und DJK Rimpar Wölfe Trainer, Co-Trainer und Betreuer Team

Trainer

Telefon

Betreuer

Telefon

Email

HBL Team

Ceven Klatt

0 176 23642711

Josef Schömig

0151 55133706

josef.schoemig@web.de

Männer II

Stefan Schmitt

0179 9030866

maidbronner@hotmail.com

Sebastian Kraus

0176 81137054

nasty_@gmx.de

Martin Gräsl

0172 8123160

martin@graesl.de

Männer III

Bastian Krenz

0176 30542798

bastian.krenz@rimparerhandballer.de

Frauen

Andreas Motscha

0176 23522488

andreasmotscha@web.de

Karl Bayer

09365 2757

bayer.karl@gmx.de

Männliche A-Jugend

Martin Frank

Männliche B1-Jugend

Bastian Krenz

0178 3393691

frank-koenigshofen@t-online.de

Sonja Henning

0170 2328708

schotter13@t-online.de

0176 30542798

bastian.krenz@rimparerhandballer.de

Tobias Thumm

0178 1475936

tobias@familie-thumm.com

Männliche B2-Jugend Männliche C1-Jugend

Tobias Thumm

0178 1475936

tobias@familie-thumm.com

R. Scheler-Eckstein

0152 01494566

sportzivi@rimparerhandballer.de

Christoph Kolenda

0171 6427071

christophkolenda@gmx.de

Lorenz Hofmann

0176 50961791

lorenz.hofmann97@web.de

Felix Heinrich

0179 9202110

felixhein@gmx.de

Männliche C2-Jugend

Christoph Kolenda

0171 6427071

christophkolenda@gmx.de

Lorenz Hofmann

0176 50961791

lorenz.hofmann97@web.de

Weibliche C-Jugend

Eva-Maria Bayer

0177 1632988

em-bayer@gmx.de

Benno Gattenlöhner

0151 46429661

sportzivi@rimparerhandballer.de

Ann-Kathrin Lang

Email

aenni-l@web.de

Männliche D-Jugend

Nick Meuser

0173 3649931

nickmeuser@icloud.com

Tobias Thumm

0178 1475936

tobias@familie-thumm.com

Weibliche D-Jugend

Diana Link

0162 7810179

diana.link@gmx.net

Benno Gattenlöhner

0151 46429661

sportzivi@rimparerhandballer.de

Männliche E-Jugend

Denisa Weng

0171 5067273

denisa.weng@gmail.com

R. Scheler-Eckstein

0152 01494566

sportzivi@rimparerhandballer.de

Weibliche E-Jugend

Diana Link

0162 7810179

diana.link@gmx.net

Antonia Blemel

0160 4348196

Benno Gattenlöhner

0151 46429661

sportzivi@rimparerhandballer.de

Kinder-HB: F-Jugend

Marga Krenz

09365 4401

ckrenz@freenet.de

R. Scheler-Eckstein

0152 01494566

sportzivi@rimparerhandballer.de

Kinder-HB: Superminis

Christoph Bach

0176 87684527

christoph-bach@freenet.de

Benno Gattenlöhner

0151 46429661

sportzivi@rimparerhandballer.de

DJK Rimpar Handballabteilung * Niederhoferstrasse 20 a * 97222 Rimpar: Christian Krenz

Abteilungsleitung, Verwaltung, Finanzen

0178 8090057

abteilungsleitung@rimparerhandballer.de

Bastian Krenz

Abteilungsleitung, sportliche Leitung

0176 30542798

bastian.krenz@rimparerhandballer.de

Simon Dod

Abteilungsleitung, technische Spielleitung

0174 8868891

abteilungsleitung@rimparerhandballer.de

Diana Link

Koordination Mädchen- und Kinderhandball

0162 7810179

diana.link@gmx.net

Roland Keidel

Teamleiter Festausschuss, Gebäudetechnik

09365 3682

fam.keidel@t-online.de

Karola Endres

Festausschuss, Organisation allgemein

09365 9714

karola-endres@t-online.de

Karl Bayer

Handballförderverein, Schiedsrichterobmann

09365 2757

foerderverein@rimparerhandballer.de

Tobias Thumm

Homepage, Social Media, Internat

0178 1475936

tobias@familie-thumm.com

DJK Rimparer Wölfe GmbH * Bonhoefferstrasse 50 * 97222 Rimpar: Roland Sauer

Geschäftsführer DJK Rimpar Wölfe GmbH

09365 89370

roland.sauer@rimparerhandballer.de

Christian Graber

Leitung Geschäftsstelle DJK Rimpar Wölfe GmbH

0172 1780012

christian.graber@rimparerhandballer.de

Nina Cosic

Assistenz der Geschäftsleitung Wölfe GmbH

09365 8878002

nina.cosic@rimparerhandballer.de

Thomas Roß

Ticketing, Kasse

0160 5428800

ticketing@rimparerhandballer.de

Gerd Lorenscheit

Teamleiter Technik, IT, Medien

0171 4727344

technik@rimparerhandballer.de

Simon Dod

Teamleiter Sicherheit, Ordnung

0174 8868891

abteilungsleitung@rimparerhandballer.de

94


www.schoemig-gmbh.de

Profile for DJK Rimpar Wölfe | 2. Handball-Bundesliga

Handball Journal 2019/20  

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