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020 2019 -2

E F L Ö W R RE A P M I R R E D N I Z A M AG

FREITAG, 06.12.2019 · 20:00 UHR · S.OLIVER ARENA WÜRZBURG

DJK RIMPAR WÖLFE

FOTO: FRANK SCHEURING, FOTO2PRESS

VS.

EHV AUE

VORBERICHT

SPOTLIGHT

ERZGEBIRGLER ZU BESUCH

MIT DOMINIK SCHÖMIG

ALLE INFOS AB SEITE 6

INTERVIEW AB SEITE 22

AUSGABE

06


S F L O W S E D E K R Ä T S L DIE E D U R S A D IST

Impressum Timeout ist eine Publikation der DJK Rimparer Wölfe GmbH, Bonhoefferstr. 50, 97222 Rimpar. Auflage: 5.000 Layout & Satz: Pascal Portschy Bilder: Frank Scheuring (foto2press.de), Jonas Blank Druck: Main-Post GmbH, Berner Straße 2, 97084 Würzburg


EDITORIAL LIEBE HANDBALLFREUNDE,

V

ier Partien sind es noch im Jahr 2019 für die Wölfe. Die Gelegenheit also, die vergangenen vier Partien vergessen zu machen, aus denen wir nur gegen Lübeck Zählbares mitnehmen konnten. Auch deshalb sprach Trainer Ceven Klatt von „einem gewonnen Punkt“, da die Wölfe während der Partie lediglich einmal in Führung gingen. Der Trend ist also durchaus positiv, erkämpften sich die Wölfe das Unentschieden doch nach zuvor drei Niederlagen in Folge. Auch auf die Tabelle wirkt sich das Remis positiv aus, konnten wir den Dreizehnten aus Lübeck doch nun auf Distanz halten. In die andere Richtung müssen sich die Augen nun beim anstehenden Heimspiel auf den EHV Aue richten, die Erzgebirgler belegen nämlich derzeit Platz neun. Das Ziel muss es also sein, nun zum Jahresabschluss noch einmal alle Kräfte zu mobilisieren, die Zuschauer in der heimischen Halle mitzunehmen und die Punkte zuhause zu behalten. Für die Wölfe ist es nun wichtig, ein anderes Gesicht zu zeigen, was gerade gegen Lübeck auch gelungen ist. Somit darf man die herbe Niederlage beim HSVH getrost als Ausrutscher betrachten, denn in Sachen Leidenschaft, Einstellung und Kampfbereitschaft brachten die Wölfe das richtige Maß aufs

Parkett. Und das soll bis Weihnachten so bleiben, wenn die Wölfe viermal ranmüssen, um einen guten Jahresabschluss feiern zu können. Und das ist nur möglich, wenn sich jeder Einzelne der Wichtigkeit der bevorstehenden Aufgaben bewusst ist und die Wölfe insbesondere bei den Heimspielen ebenso lautstark unterstützt wie schon die gesamte Spielzeit über. Bauen können wir bei diesem Unterfangen auf unsere Achse aus erfahrenen Akteuren, wie beispielsweise Max Brustmann, der gegen Lübeck starke zehn Paraden leistete und auch sonst mit seiner Ausstrahlung und Präsenz vorangeht. Genauso machen es Benedikt Brielmeier (gegen Lübeck fünfmal erfolgreich) und Patrick Schmidt (traf gegen Schwartau neunmal), die nicht nur zuverlässig treffen, sondern auch die Defensivspieler des Gegners binden und dadurch Räume für die Mitspieler freimachen. Zudem ist das Wölfe-Kollektiv schon gewohnt stark, jeder kämpft für jeden, keiner versteckt sich. Dazu kommt die klasse Unterstützung von den Rängen, für weitere Punkte sorgen soll. Denn jeder Punkt, der bis zur Winterpause noch geholt werden kann, wird immens wichtig sein für den weiteren Saisonverlauf. Für euch aus dem Wolfsrevier, Michael Postl >

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DJK RIMPAR WÖLFE - EHV AUE

I

ERZGEBIRGLER ZU BESUCH IN MAINFRANKEN

m vergangenen Sommer begann beim Erzgebirgischen Handballverein Aue eine neue Zeitrechnung. Nach unglaublichen 17 Jahren beendete der langjährige Kapitän Eric Meinhardt seine Profikarriere. Stilvoll mit der Auszeichnung zum Spieler der Saison, sowie dem Siegtreffer im letzten Spiel gegen den TuS Nettelstedt-Lübbecke, verabschiedete sich der Publikumsliebling von seinen Fans. Nun stellte sich die Frage beim EHV: Wie geht es weiter? Solide Kaderplanung und stabile Verhältnisse Auf der Trainerposition setzt der Traditionsclub aus dem Erzgebirge auf Kontinuität. Übungsleiter Stephan Swat verlängerte seinen Vertrag um ein weiteres Jahr bis zum Sommer 2020. Nachdem er sein Amt im Dezember 2016 angetreten war, konnte er sein Team jeweils zum Klassenerhalt führen. Für die laufende Saison ließ sich Swat sogar von seinem Arbeitgeber, dem Landratsamt des Erzgebirgskreis, für ein Jahr freistellen, um sich voll auf seine Tätigkeit beim EHV konzentrieren zu können. Neben Eric Meinhardt beendete auch Rechtsaußen Jan Faith nach 8 Jahren in Aue seine aktive Profikarriere und ist nun für die zweite Mannschaft aktiv. Außerdem

6

verließen die beiden Rückraumspieler Mindaugas Dumcius und Jort Neuteboom den Verein. Der lettische Nationalspieler Dumcius wechselte zum Ligakonkurrenten HC Elbflorenz, zudem unterschrieb er dort einen Vertrag bis 2021. Neuteboom zog es zurück in seine niederländische Heimat zum HV Kras Volendam. Demgegenüber stehen die beiden Neuzugänge Adrian Kammlodt und Gabriel de Santis. Beide Rückraumschützen kamen vom HC Elbflorenz ins Erzgebirge. Des Weiteren wurde Julius Schröder aus der Reserve der Füchse Berlin verpflichtet. Gerade Adrian Kammlodt zeigt, wie wichtig er für diese Mannschaft sein kann. Der 24-jährige Rückraumlinke avanciert mit aktuell 68 Treffern zum Toptorschützen seines Teams. Eine weitere Stütze im Team von Trainer Stephan Swat ist das Auer Urgestein Kevin Roch. Der treffsichere Linksaußen spielt die, für einen Außen ungewöhnliche, Mittelblockposition im Abwehrzentrum. Gerade die Abwehr des EHV ist für ihre harte Gangart bekannt und ist häufig die Grundlage für das Auer Spiel. Eine weitere Besonderheit im Kader ist der älteste Spieler der Liga. Der Tscheche Radek Musil steht im zarten Alter von 46 Jahren noch zwischen den Pfosten. Zusammen mit Erik Töpfer


und Vilius Rasimas bildet er ein Torhütertrio. In der Offensive ist Kreisläufer Bengt Bornhorn ein ständiger Unruheherd. Da Bornhorn auch Siebenmeterschütze seiner Farben ist, hat er bereits 46 Tore in dieser Saison erzielt. Zuletzt hatte er beim Heimsieg über den HSV Hamburg mit 8 Siebenmetertoren bei 8 Versuchen maßgeblichen Anteil am Erfolg der Hausherren. Da Aue traditionell vor der Saison zu den Abstiegskandidaten gezählt wird, überrascht der Verein die Konkurrenz immer wieder. Vor allem die Heimstärke ist ein wesentlicher Faktor, warum man in den letzten Jahren souverän den Klassenerhalt sichern konnte. In dieser Saison konnte man zu Hause bereits den HSC Coburg mit 33:25 deklassieren und auch das Derby gegen den HC Elbflorenz wurde souverän mit 30:24 gewonnen. Da in diesem Jahr auch bereits fünf Auswärtspunkte auf der Habenseite stehen, verwundert es nicht, dass der EHV aktuell ins Mittelfeld der Tabelle vorgerückt ist. Am vergangenen Spieltag konnte man sogar den Tabellenführer aus Essen in eigener Halle ungefährdet mit 34:28 schlagen. Es wird also ein spannendes Duell der Tabellennachbarn, in dem es sich zeigt, wo der Weg der beiden Mannschaften hingehen wird.

ge in Hamburg hat sich die Mannschaft, um Kapitän Patrick Schmidt, zumindest kämpferisch rehabilitiert. Die Punkteteilung könnte wieder ein erster Schritt in die richtige Richtung gewesen sein. Diese Einstellung gilt es zu konservieren und dann auch im nächsten Spiel vor heimischer Kulisse erneut abzurufen. Nach zuletzt punktemäßig enttäuschenden Wochen brauchen die Wölfe jeden Zähler, um sich weiter im Mittelfeld der Tabelle zu stabilisieren. Nach und nach kehren auch die verletzten Spieler zurück. Trainer Ceven Klatt bekommt so wieder mehr Möglichkeiten, die Belastung besser zu verteilen. Bei den Wölfen geht es in jedem Spiel nur über Kampf und Leidenschaft. Dann ist auch gegen jeden Gegner, vor allem zu Hause, alles möglich. Dieses Mittelfeldduell wird zeigen, welche der beiden Mannschaften sich nach oben und welche sich nach unten in der Tabelle orientieren muss. Ein großes Plus für die Wölfe werden die Fans sein. Mit einer vollen s.oliver Arena im Rücken kann man die nächsten Aufgaben frohen Mutes angehen. Die Mannschaft wird sich auf dem Feld zerreißen und alles in die Waagschale werfen, um die nächsten zwei Punkte zu holen. Sichert euch eure Tickets und kommt ins Wolfsrevier! Seid laut und unterstützt die Wölfe! >

Wölfe wollen einen Heimsieg Nach dem umkämpften Heimspiel gegen den VfL Lübeck-Schwartau steht bereits das nächste Spiel in der s.oliver Arena an. Nach der hohen Niederla-

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Hinten v.l.: Fin Backs, Lukas Siegler, Lukas Böhm, Benedikt Brielmeier, Benjamin Herth, Dominik Schömig, Patrick Schmidt Mitte v.l.: Karola Endres (Betreuerin), Caro Vierzigmann (Physiotherapeutin), Dr. Stephan Reppenhagen (Mannschaftsarzt), Andreas Thomas (Torwarttrainer), Philipp Meyer, Michael Schulz, Roland Sauer (Geschäftsführer), Athletiktrainer (Achim Moser), Josef Schömig (Co-Trainer), Ceven Klatt (Cheftrainer) Vorne v.l.: Felix Karle, Julian Sauer, Markus Leikauf, Andreas Wieser, Max Brustmann, Steffen Kaufmann, Patrick Gempp

DJK RIMPAR WÖLFE

8

NR.

SPIELERNAME

POSITION

GEBURTSTAG

22

Max Brustmann

TW

04.11.1982

16

Andreas Wieser

TW

30.10.1995

21

Markus Leikauf

TW

24.01.1992

64

Benjamin Herth

RM, RL

03.08.1985

10

Lukas Böhm

RR

06.01.1994

17

Patrick Schmidt

RM, RL

14.04.1992

18

Steffen Kaufmann

RR

29.12.1992

20

Lukas Siegler

RL

14.01.1997

43

Benedikt Brielmeier

RL

14.03.1990

11

Felix Karle

RA, RR

14.04.2000

8

Dominik Schömig

LA

14.05.1994

68

Julian Sauer

RA

06.07.1988

41

Fin Backs

LA

22.04.1998

33

Michael Schulz

KM

08.04.1996

13

Patrick Gempp

KM

13.06.1996

27

Philipp Meyer

KM

25.03.1997


Hinten v.l.: Franz Schauer, Adrian Kammlodt, Petr Slachta, Kevin Roch, Austris Tuminskis, Nico Schneider. Mitte v.l.: Co-Trainer Kirsten Weber, Bengt Bornhorn, Ladislav Brykner, Kevin Lux, Gabriel De Santis, Benas Petreikis, Trainer Stephan Swat. Vorne v.l.: Julius Schrรถder, Sebastian Naumann, Villus Rasimas, Radek Musil, Erik Tรถpfer, Patrick Ebert, Sebastian Paraschiv.

EHV AUE NR.

SPIELERNAME

POSITION

ALTER

1

Radek Musil

TW

46

89

Vilius Rasimas

TW

30

96

Erik Tรถpfer

TW

23

8

Bengt Bornhorn

KM

30

22

Petr Slachta

KM

26

32

Kevin Lux

KM

22

6

Kevin Roch

LA

30

7

Pascal Ebert

LA

23

14

Felix Roth

RA

26

18

Jan Faith

RA

35

11

Benas Petreikis

RL

27

15

Nico Schneider

RL

20

30

Adrian Kammlodt

RL

24

76

Austris Tuminskis

RL

29

5

Julius Schroeder

RM

21

35

Sebastian Paraschiv

RM

23

2

Gabriel De Santis

RR

26

4

Sebastian Naumann

RR

22

17

Ladislav Brykner

RR

30

24

Franz Schauer

RR

21

9


Die Einstellung sowie die Moral gegen den VfL LĂźbeck waren top. Jetzt gilt es, auch spielerisch eine Schippe draufzulegen und dann werden wir wieder gemeinsame Erfolge feiern."

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Herren 1 · 2.Bundesliga 2019-2020

LIGA-TABELLE PLATZ

CLUB

PUNKTE

SPIELE

TORDIFFERENZ

HSC 2000 Coburg

14/34

22:6

57

2

TuSEM Essen

14/34

20:8

50

3

ASV Hamm-Westfalen

14/34

20:8

49

4

ThSV Eisenach

14/34

19:9

14

5

VfL Gummersbach

13/34

17:9

34

6

TSV Bayer Dormagen

14/34

16:12

24

7

Handball Sport Verein Hamburg

14/34

15:13

17

8

TuS N-Lübbecke

14/34

15:13

0

9

EHV Aue

14/34

15:13

-11

10

SG BBM Bietigheim

14/34

14:14

-6

11

DJK Rimpar Wölfe

14/34

14:14

-20

12

HC Elbflorenz 2006

14/34

12:16

-22

13

VfL Lübeck-Schwartau

14/34

11:17

-7

14

TV 05/07 Hüttenberg

13/34

10:16

-6

15

TuS Ferndorf

14/34

10:18

-31

16

HSG Konstanz

14/34

9:19

-21

17

TV Emsdetten

14/34

9:19

-31

18

HSG Krefeld

14/34

2:26

-90

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Rückfahrt an der Arena

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22:30 Uhr

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DJK Rimpar Wรถlfe

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Herren 1 · 2.Bundesliga 2019-2020

SPIELERSTATISTIK SPIELERNAME

SPIELE

GEGENTORE

PARADEN

GESAMT

Max Brustmann

14

257

131

34.76%

Markus Leikauf

0

0

0

0

Andreas Wieser

14

71

31

30.39%

SPIELE

TORE

WURFQUOTE

TORE/SPIEL

Benedikt Brielmeier

14

56

56.00%

4,0

Dominik Schömig

14

50

66.67%

3,6

Patrick Schmidt

13

41

48.81%

3,2

Michael Schulz

14

33

78.57%

2,4

Steffen Kaufmann

14

30

40.00%

2,1

Julian Sauer

13

30

63.83%

2,3

Lukas Siegler

14

21

53.85%

1,5

Benjamin Herth

14

16

50.00%

1,1

Lukas Böhm

14

12

46.15%

0,9

Patrick Gempp

14

10

66.67%

0,7

Fin Backs

14

8

61.54%

0,6

Philipp Meyer

10

2

66.67%

0,2

Felix Karle

14

2

40.00%

0,1

SPIELERNAME

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IM VISIER: EHV Aue

DIE GÄSTE IM PORTRÄT DIE STADT Erst seit Kurzem ist die Stadt Aue Teil der nahe gelegenen Kreisstadt Bad Schelma. Im Januar 2019 wurde das Stadtgebiet also erweitert und fasst nun als „Aue-Bad Schelma“ ein Stadtgebiet von über 20 Quadratkilometern und weist eine Gesamteinwohnerzahl von etwa 20.000 auf. Aufgrund ihrer Lage im sächsischen Erzgebirge, beziehungsweise genauer gesagt in der Zwickauer Mulde, erlebte die Region im 16. und 17. Jahrhundert durch den Abbau von Eisen-, Silber- und Zinnerzen ihre Blüte. Die spätere Gewinnung von Nickel und der Aufbau sämtlicher Verarbeitungsbetriebe brachte im Zeitalter der Industrialisierung einen weiteren Aufschwung. Selbst der Abbau von Uran sollte in dieser Region im weiteren Zeitverlauf eine Rolle.Sportlich gesehen hat sich Aue als Hochburg für Handball und Fußball entwickelt. In beiden Sportarten gehört die Stadt zu den etablierten in der jeweiligen 2. Bundesliga. Der FC Erzgebirge hat bereits in der DDR Meistertitel geholt und konnte auch nach der Wiedervereinigung weiter Erfolgsgeschichte schreiben. Auch im Handball ist das Erzgebirge durch den EHV Aue seit langen Jahren vertreten.

DER VEREIN Aufgrund seiner bemerkenswert langen Zugehörigkeit als Verein in der zweithöchsten Spielklasse in Handballdeutschland bezeichnet sich Aue selbst als Dino der 2. Bundesliga. Kein Wunder, spielt der EHV Aue doch bereits seit der Saison 1992/93 in der 2. Handball-Bundesliga – nur mit einer Unterbrechung in der Saison 2011/12. Damals konnten sich die Erzgebirgler nicht für die eingleisige 2. Bundesliga qualifizieren. Nach dem einjährigen Intermezzo in der 3. Liga gelang Aue dann der sofortige Wiederaufstieg in Liga 2. Der EHV Aue als Nachfolger der BSG Wismut Aue wurde 1990 gegründet und hieß damals noch EHV Wismut Aue. Der Beisatz „Wismut“ wurde später abgelegt. Mehr als fünf Nationalspieler gingen aus der Auer Handballtradition hervor. Die Nachwuchsabteilung wird von der SG Nickelhütte Aue ab

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gesichert. Die Spielstätte des EHV Aue ist heute die Erzgebirgshalle in Lößnitz. Im Jahr 2012 wurde der EHV Aue offiziell zum „Botschafter des Erzgebirges“ ernannt. Die vergangene Saison schlossen die Sachsen auf Rang 11 ab – nur zwei Plätze hinter den Wölfen.

DIE MANNSCHAFT Derzeit belegt Aue Platz 11, ist also ein direkter Tabellennachbar der Wölfe (Platz 10). Trotz der Niederlage gegen die TUSEM Essen ist die Stimmung beim EHV gut, die vergangenen Spiele zeigen einen positiven Trend, konnten die Erzgebirgler doch vier Siege einfahren und insbesondere daheim überzeugen. Nun geht es jedoch nach Würzburg, wo Aue in den vergangenen drei Partien neben einem Unentschieden zwei Niederlagen einstecken musste. Die Wölfe gehen motiviert, die Serie auszubauen und weiterhin in der Erfolgsspur bleiben. Das Ziel bleibt also bestehen: Mit voller Unterstützung aus dem Wolfsrevier die beiden Punkte zu verteidigen und den Tabellennachbarn damit auf Distanz zu halten. >


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Mit Dominik Schömig

"ICH BIN GUTER DINGE, DIE ZWEI PUNKTE ZU HOLEN" INTERVIEW

sonstart, der euch bis auf Platz 2 geführt hat, seid ihr mittlerweile im Tabellenmittelfeld gelandet. Aus den letzten 6 Spielen gab es nur einen Sieg. Wie bewertest du die letzten Wochen?

dazu, die dafür sorgten, dass wir manchmal nur mit 8-9 Feldspielern trainieren konnten. Aber nichtsdestotrotz muss man auch sagen, dass wir in den letzten 6 Spielen gegen echte Top-Mannschaften gespielt haben, bei denen wir nur mit einer Top-Leistung Punkte hätten holen können. Leider gelang uns nur gegen Konstanz, die Punkte mit zu nehmen.

DS Wir hatten großes Verletzungspech. Mit Philipp

 ?  Du bist vor kurzem mit deiner Freundin nach

und Lukas haben uns zwei wichtige Spieler für unser vermeintliches Prunkstück, die Abwehr, gefehlt. Das haben wir natürlich gemerkt. Zudem kamen immer mal wieder kleinere Verletzungen einiger Spieler

Würzburg gezogen und hast auch deine Arbeitsstelle gewechselt. Wie hast du dich eingelebt? Und was machst du jetzt beruflich?

 ?  Servus Domi. Nach einem richtig gutem Sai-

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DS Ich habe mich super eingelebt. Wir kümmern uns gemeinsam gut um die anstehenden Aufgaben in der Wohnung und verteilen die Aufgaben fair. Ich würde sagen wir ergänzen uns da echt gut und das funktioniert echt super. Zudem waren wir schon immer gerne in Würzburg unterwegs und es ist nun schön einfach mal in wenigen Minuten zu Fuß oder auch mit dem Fahrrad in der Innenstadt zu sein. Beruflich bin ich zum 01.11.19 zur Firma LAUDA DR. R. WOBSER GMBH & CO. KG nach Lauda-Königshofen gewechselt. Hier kümmere ich mich, als Fertigungsingenieur, um die Optimierung der Produktion und der Prozesse.

?  Schon immer spielst du bei den Wölfen. Die Erfolgsgeschichte hast du nun auch schon einige Jahre mitgeschrieben. Was sind Highlights oder auch Rückschläge die dir in Erinnerung geblieben sind?

DS Die Highlights und Rückschläge liegen eigentlich nah beisammen. Natürlich war das bitterste, was uns denke ich noch allen sehr gut im Kopf geblieben ist, der verpasste Aufstieg in der Saison 16/17 in Bad Schwartau. Andererseits war das natürlich eine sehr geile Saison und zum Ende hin, war jedes Spiel ein Highlight. Vor allem Das Spiel zuhause gegen den TV Hüttenberg (31:30) war eines meiner persönlichen Highlight Spiele in der Saison.

 ?  Bei Warmmachspielen oder beim Fußball wechselst du je nach Personal häufig zwischen Jung oder Alt hin und her. Bei welchem Team fühlst du dich wohler? Team Alt oder Team Jung?

DS Bei den Warmmachspielen gibt es da wenig Unterschiede und es ist bei beiden Mannschaften gut zu spielen. Beim Fußball sieht das dann doch anders aus. Beim Fußball spiele ich dann doch lieber bei JUNG. Grund ist, dass ich bei Team Alt dann meistens der Jüngste bin und dadurch ins Tor muss. Da kann ich dann meine Qualitäten nicht ausspielen...  ?  Jetzt kommt der EHV Aue ins Wolfsrevier. Die Mannschaft aus dem Erzgebirge ist solide unterwegs in dieser Saison und kann beständig punkten. In der vergangenen Saison konnte man zu

Hause ein Unentschieden holen, aber in Aue hat man verloren. Wie werdet ihr dieses Spiel angehen?

DS Nach den durchaus zähen und meist auch verlorenen Spielen in der Vergangenheit, gilt es nun, vor allem im Dezember und Februar unsere Heimspiele zu gewinnen. Damit wir uns zu Beginn der Rückrunde direkt einen Vorsprung auf die untere Tabellenhälfte erarbeiten. Da kommt mit Aue eine Mannschaft, die sehr hart spielt und den Kampf werden wir annehmen und dann bin ich guter Dinge die zwei Punkte zu holen. >

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Profile for DJK Rimpar Wölfe | 2. Handball-Bundesliga

Saison 2018/19 // EHV Aue // TimeOut 06  

Saison 2018/19 // EHV Aue // TimeOut 06  

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