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Wenn Kinder spielen, gewinnt die Welt


KONTAKT Foundation Right To Play Switzerland Kirchgasse 48, Postfach 775 CH-8024 Zürich Telefon +41 (0)44 562 28 62 Fax +41 (0)44 562 28 61 info@righttoplay.ch www.righttoplay.ch

BANKVERBINDUNG Rahn & Bodmer Banquiers, CH-8022 Zürich Kontonummer: 1.354.476-024 Clearing: 8779-4 Swift: RAHNCHZZ IBAN: CH92 0877 9001 3544 7602 4 Spenden an Right To Play sind steuerlich absetzbar.

IMPRESSUM Herausgeber, Konzept, Text: Right To Play Switzerland Bilder: Right To Play International / Geri Born (Schweizer Illustrierte) Pam Doyle / Peter Jegen (NZZ) / Jürg Kaufmann / Hans Rausser Eddy Risch Druck: Bauer Medien AG Datum: April 2010 Zur besseren Lesbarkeit wurde nur die männliche Schreibweise verwendet, gemeint sind jedoch Frauen und Männer.

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SPORT FÜR ENTWICKLUNG UND FRIEDEN Im Streben nach Entwicklung, Gesundheit und Frieden wird Sport von internationalen Experten aus den Bereichen Entwicklungszusammenarbeit, Bildung, Gesundheit, Sport, Wirtschaft und Konfliktlösung als effektives und nachhaltiges Instrument anerkannt.

Johann Olav Koss, Präsident und CEO, Right To Play International "Unser Ziel ist es, mit der Kraft von Sport und Spiel das Leben von Kindern in benachteiligten Regionen der Welt zu verbessern und dadurch einen Beitrag zu Entwicklung, Gesundheit und Frieden zu leisten." Vierfacher Olympia-GoldmedaillenGewinner im Eisschnelllauf

Adolf Ogi, Vorstandsmitglied, Right To Play International "Im Kampf gegen die Bedrohungen der Menschheit - Armut und Krieg müssen wir die positive Kraft des Sports einsetzen. Dazu braucht es das Engagement aller Kreise unserer Gesellschaft." Alt Bundesrat und ehemaliger UNOSonderberater für "Sport im Dienst von Entwicklung und Frieden"

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WER WIR SIND Right To Play ist die führende internationale Organisation für humanitäre Hilfe und Entwicklungszusammenarbeit, welche mit Sport und Spiel einen Beitrag zu Entwicklung, Gesundheit und Frieden leistet. Mit Hilfe von speziell konzipierten Sport- und Spielprogrammen werden Kinder und Jugendliche in benachteiligten Regionen und Krisengebieten gestärkt, ihre Gesundheit und Bildung gefördert sowie ihre Lebensqualität nachhaltig verbessert.

WEN WIR UNTERSTÜTZEN Die Programme von Right To Play sind auf Kinder in benachteiligten Regionen der Welt ausgerichtet, beispielsweise Flüchtlinge, ehemalige Kindersoldaten, von HIV und Aids Betroffene, Strassenkinder, Behinderte und Mädchen. Anfang 2010 erreichte Right To Play rund 700'000 Kinder und Jugendliche mit regelmässigen Sportund Spielaktivitäten. Right To Play hat Projekte in 23 Ländern in Afrika, Asien, dem Mittleren Osten und Südamerika.

4 Right To Play Fussball-Spiel für Behinderte in Benin


WAS WIR TUN Auf spielerische Weise lernen die Kinder die wichtigsten sportlichen Tugenden, welche gleichzeitig Grundkompetenzen für das Leben sind, so beispielsweise: Teamwork, Fairplay, Respekt, Toleranz, Engagement und Führungsqualität. Die Sport- und Spielprogramme konzentrieren sich auf die folgenden Bereiche: 

rundausbildung und Förderung der körperlichen, sozialen, G kognitiven und emotionalen Entwicklung von Kindern

Gesundheitsförderung und Prävention von Krankheiten

Konfliktvermeidung und Friedenserziehung

ntwicklung von Gemeinschaften und Integration von BenachE teiligten

Sämtliche Sport- und Spielprogramme sind an die regionalen Bedürfnisse sowie an den jeweiligen ethnischen, religiösen und politischen Kontext angepasst. Sie werden in Zusammenarbeit mit verschiedenen internationalen, nationalen und lokalen Partnerorganisationen (UNICEF, UNHCR u.a.), Geldgebern und lokalen Gemeinschaften durchgeführt.

Kinderherzen lachen beim Right To Play Spieltag in Tansania 5


6 Spielnachbesprechung geleitet von lokalem Right To Play Coach in Uganda


WIE WIR ARBEITEN Ein internationales Team aus festen und ehrenamtlichen Mitarbeitern bildet lokale Freiwillige aus, welche als Coaches die Sport- und Spielaktivitäten durchführen. Weltweit sind rund 15‘000 Coaches tätig, vermitteln Wissen, bilden Bewusstsein und festigen mit den Kindern und Jugendlichen Fähigkeiten wie Selbstbewusstsein, Durchsetzungsvermögen, Problemlösungs- und Kommunikationsfähigkeit. Die Betreuer vor Ort gewährleisten eine langfristige Fortführung und Weiterentwicklung der Programme.

WIE WIR STRUKTURIERT SIND Der Hauptsitz von Right To Play ist in Toronto, Kanada. Nationale Niederlassungen zur Mittelbeschaffung und Öffentlichkeitsarbeit befinden sich in der Schweiz, Grossbritannien, Holland, Kanada, Norwegen und den USA. Die Regionalbüros in Ghana, Libanon, Thailand und Uganda sind für die Begleitung der Programme und die Unterstützung der Büros in den Projektländern verantwortlich. Die einzelnen Landesbüros leiten die Programmdurchführung vor Ort und stellen die Qualität der Arbeit sicher, um den Anforderungen der lokalen Behörden und Projektteilnehmer gerecht zu werden.

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UNSERE ATHLETENBOTSCHAFTER Rund 350 professionelle, olympische und paralympische Sportler aus über 40 Ländern unterstützen Right To Play als Botschafter. Sie inspirieren Kinder, dienen als Vorbilder, machen bewusst wie man durch Sport und Spiel gesünder und glücklicher leben kann und unterstützen Right To Play bei der Mittelbeschaffung.

Internationale Athletenbotschafter Weltweit engagieren sich unter anderen folgende Athleten: Eishockey Wayne Gretzky CAN, Joe Thornton CAN Alexander Ovetschkin RUS Fussball Michael Essien GHA, Frank Lampard GBR Golf Suzann Pettersen NOR Leichtathletik Carolina Klüft SWE, Maria Mutola MOZ Haile Gebrselassie ETH Rollstuhl-Basketball Ade Adepitan GBR Schwimmen Ian Thorpe AUS Ski alpin Julia Mancuso USA, Anja Pärson SWE Aksel Lund Svindal NOR

8 Athletenbotschafter Andreas Küttel besucht Right To Play Projekt in Tansania


Schweizer Athletenbotschafter Beachvolleyball Patrick Heuscher Bob Cédric Grand Eishockey Goran Bezina, Olivier Keller Fechten (Degen) Marcel Fischer Fussball David und Philipp Degen, Alain Gaspoz Raphael Wicky Judo Sergei Aschwanden Langlauf Dario Cologna, Laurence Rochat Leichtathletik Alexander Martinez, Viktor Röthlin Orientierungslauf Daniel Hubmann, Simone Niggli-Luder Radsport Markus Zberg Rudern André Vonarburg Schwimmen Chantal Strasser Segeln Flavio Marazzi Ski alpin Paul Accola, Marc Berthod, Marco Büchel Bruno Kernen, Bernhard Russi Vreni Schneider, Andreas Wenzel Skispringen Andreas Küttel Snowboard alpin Daniela Meuli Springreiten Christina Liebherr Swiss Olympians Schweizer Olympia-Teilnehmer in globo

Athletenbotschafter Marcel Fischer besucht Right To Play Projekt in Thailand 9


Vreni Schneider Mehrfache Olympiasiegerin, Weltmeisterin und GesamtweltcupSiegerin Ski alpin / Rekordhalterin Schweizer Olympiamedaillen Schweizer Sportlerin des Jahrhunderts

Bernhard Russi Abfahrts-Weltmeister und Olympiasieger Ski alpin Stiftungsratsmitglied von Right To Play Switzerland

Simone Niggli-Luder 15-fache Weltmeisterin, mehrfache Schweizer- und Europameisterin sowie mehrfache GesamtweltcupSiegerin Orientierungslauf

Viktor RĂśthlin Olympia 6er 2008 Marathon, WM Bronze und EM Silber Marathon, mehrfacher Sieger ZĂźrich Marathon, Sieger Tokio Marathon

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Flavio Marazzi Spanien 2009: Der erfolgreiche Schweizer Olympia-Segler nimmt am TP52 Audi MedCup teil.

Marco Büchel und Aksel Lund Svindal Garmisch-Partenkirchen 2010: Die beiden Skirennläufer unterstützen am Ski-Weltcup-Finale das Charity-Rennen von Right To Play.

Dario Cologna Vancouver 2010: Der Bündner gewinnt das erste Olympia-Gold für die Schweiz im Langlauf. Gesamtweltcup-Sieger 2009

Partnerschaften mit Sportverbänden

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ERFOLGE UNSERER ARBEIT Dalika 32 & Athid 34, Eltern Thailand: „Unsere Kinder  informieren uns über das Thema HIV- und AidsPrävention, welches ihnen in den Right To Play Sportund Spielprogrammen vermittelt wurde.“ Nikolaj 11, Kind Aserbaidschan: „Seit die Right To Play  Programme an unserer Schule eingeführt wurden, kann ich es morgens kaum erwarten, in die Schule zu gehen. Ich habe tolle neue Freundschaften geschlossen und die Gewalt, Aggressivität und Feindseligkeit untereinander ist viel geringer geworden.“ Alice 27, Coach Uganda: „Es ist ein grossartiges Gefühl, 

den Kindern zu helfen, ihre Träume zu verwirklichen. Die Right To Play Programme geben den Kindern wieder Mut, Hoffnung, Selbstvertrauen sowie Motivation, regelmässig am Schulunterricht teilzunehmen. Auch Kinder, die nicht lesen und schreiben können, profitieren von den speziell konzipierten Programmen.“

Amare 53, Bewohner eines Flüchtlingslagers in Äthiopien:  „Das Lachen, Singen und Spielen von Kindern wieder zu hören, schenkt uns Hoffnung für die Zukunft. Es hilft Krieg, Gewalt und Verluste zu verarbeiten und positiv in die Zukunft zu schauen.“

12 Lokaler Right To Play Coach bei Sport und Spiel mit Mädchen in Jordanien

Prospekt Deutsch  

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