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Petit


Die R端ckkehr einer Legende


Grand Opening Hotel Schweizerhof Bern 24. Juni 2011


Sehr geehrte Gäste Der Staat Katar und sein Volk blicken zurück auf eine lange Geschichte arabischer Gastfreund­ schaft, gepaart mit einer gemein­ samen Vision von Fortschritt, Ent­ wicklung und Gemeinschaft. Katar, einst vorrangig im Perlenhandel tätig und seit jeher eine Handels­ drehscheibe Arabiens, be­wahrt seine reichhaltigen tradi­tionellen Werte, während es zugleich die aufregends­ ten Entfaltungen einer modernen, globalisierten Welt begrüsst und mitgestaltet.

Geleitet von der fortschrittlichen und zukunftsweisenden Vision Seiner Hoheit Scheich Hamad bin Khalifa al Thani, Emir des Staates Katar, erobert Katar die Herzen und Vorstellungen von Gemeinschaften in aller Welt mit Investitionen und Entwicklungen, die seine unver­ kennbare Handschrift tragen. Es ist uns eine besondere Ehre, unsere Beziehungen nun in der Schweizer Hauptstadt, in ihrem legendären Ho­ tel Schweizer­hof Bern, zu vertiefen. Dieses majestätische Hotel spiegelt die altehrwürdigen Werte der


Schweiz, welche Verkörperung fin­ den in einem Innovationsgeist und einer Achtung der Tradition, die über Grenzen hinweg tragen. Es ist uns eine grosse Freude, mit ei­ nem seiner Kulisse würdigen Juwel zur Bereicherung der Schweizer Hospitality-Landschaft beizutragen und die Wiederkehr einer Legende bekanntgeben zu dürfen. Willkommen im Hotel Schweizer­ hof Bern! Doha, April 2011


Im Glanz der Zeiten Zeit ist flüchtig, Äusseres wandelt sich. Ein Hotel kann sich neu erfin­ den, kann in Design, Stil und Kom­ fort seiner Zeit sogar vorauseilen und trotzdem dasselbe bleiben – wenn es eine Geschichte hat, die es trägt. Das Hotel Schweizerhof Bern ist ein solches Haus. Es hat nicht nur eine Geschichte, es schreibt Geschichte. Von seinen Anfängen 1859, über den Neubau am Anfang des 20. Jahrhunderts, zur stilprä­ genden Epoche, in welcher die Familie Gauer den Schweizerhof zu internationalem Ruhm führte:


Zuerst durch den legendären Hotelier und Patriarch Jack Gauer (Schwei­ zerhof 1939–69), gefolgt von seiner Frau Anne-Marie und schliesslich ab 1976 durch Jean-Jacques Gauer und seine Frau Emeline. Der Schweizerhof in Bern ist eine Legende, begleitet von legendären und glamourösen Namen: Liz Tay­ lor und Hotelerbe Nick Hilton jun. besuchten den Schweizerhof 1950 während ihrer Hochzeitsreise. Gra­ cia Patrizia und Fürst Rainier von Monaco erwiesen dem Haus ebenso die Ehre wie Filmdiva Sophia Lo­ ren. Hollywoodlegenden Sir Peter Ustinov oder David Niven wohnten


und feierten hier. Königliche Hoheiten, weltberühmte Künstler, unsterbliche Jazzlegenden wie z.B. Ella Fitzgerald oder Opernstar Placido Domingo, sie alle waren im Schweizerhof und haben hier ihre Spuren nicht nur im «Livre d’Or» hinterlassen: Sie adelten das Hotel und verliehen dem Schweizerhof Bern diese einzigartige Aura und Ausstrahlung. Wer ganz genau hinhorcht, der wird in der Bel Etage noch heute die Schwingungen jener grossen Feste spüren, die als «goldene Tage von Bern» in die Geschichte eingegangen sind.


Der Schweizerhof und Die Staatsbankette Der Schweizerhof hat in seinen glanz­ vollsten Zeiten zahlreiche Staatsbankette und Essen für Staatsempfänge ausge­ richtet. Im Jahre 1980 bekam die Rede­ wendung vom «Essen für Könige» eine ganz konkrete Bedeutung, als Queen Elizabeth II. die Schweiz besuchte. Unter der Regie von Küchenchef Ernst Wey­ ermann, ausgezeichnet mit der «Clef d’Or» der französischen Küchenkritiker Gault et Millau, wurden das Bankett im Rathaus Bern, sowie das Diner in der Residenz des Britischen Botschafters gegeben – das glanz­vollste Beispiel gekrönter Schweizerhof-Gastronomie.


Willkommen Im Hotel Schweizerhof Bern


«Für eine Hauptstadt ist ein TopHotel beim Hauptbahnhof ein Muss. Nun haben wir wieder eines. Bravo! Der ‹Schweizerhof› soll unsere neue Lounge sein, in der wir die Welt mit Stadtberner Charme und Tradition empfangen.» Alexander Tschäppät Stadtpräsident von Bern


«Der Schweizerhof ist für mich immer noch ein sehr lebendiger Teil meiner Familiengeschichte. Mit ihm verbinde ich zahllose Erinne­ rungen, viele schöne und einige weniger schöne. Wenn auch infolge unglücklicher Familien­umstände wir uns vom Schweizerhof trennen mussten, werde ich mich emotional immer mit diesem Haus stark ver­ bunden fühlen. Deshalb freut es mich heute ganz besonders, dass dem Schweizerhof ein vielversprechender Neuanfang bevorsteht, der ihn auf Zukunfts­ kurs bringt. Ich bin überzeugt,


dass der Schweizerhof an die glanz­ vollen Tage seiner Vergangenheit anknüpfen wird und mit dem jungen und begeisterten Team um QDHP-Direktor Bruno H. Schöpfer und Schweizerhof-Gastgeber Michael Thomann in eine erfolg­ reiche Zeit startet. Was mich und meine Familie besonders berührt hat, ist, dass der Name meines Vaters Jack Gauer mit der ‹Jack’s Brasserie› weiterlebt. Hierfür möchte ich auch im Namen meiner Frau Emeline dem neuen Hotelma­ nagement sehr herzlich danken.» Jean-Jacques und Emeline Gauer 1


«Es erfüllt mich mit grosser Freude, dass die Stadt Bern ihr zweites Fünfsterne-Hotel zurück erhält. Der Schweizerhof und das Hotel Bellevue sind zwei Eckpfeiler des kulturgesellschaftlichen, aber auch politischen Lebens der Bundes­ stadt. In der Wechselbeziehung zwischen Berner Gastfreundschaft, staatsmännischer Diskretion und über hundertjähriger Hotelkultur, waren und sind diese Häuser ein wichtiger Bestandteil des kosmo­ politischen Bern.» Joseph S. Blatter Fifa-Präsident


«Es erfüllt mich mit grosser Freude, dass die Stadt Bern ihr zweites Fünfsterne-Hotel zurück erhält. Der Schweizerhof und das Hotel Bellevue sind zwei Eckpfeiler des kulturgesellschaftlichen, aber auch politischen Lebens der Bundes­ stadt. In der Wechselbeziehung zwischen Berner Gastfreundschaft, staatsmännischer Diskretion und über hundertjähriger Hotelkultur waren und sind diese Häuser ein wichtiger Bestandteil des kosmo­ politischen Bern.» Adolf Ogi Alt Bundesrat


«Ich freue mich, dass der Schweizer­ hof in Bern seine Tore wieder öffnet – ein magischer Ort mit lebendiger Geschichte und besonderer kultu­ rellen Ausstrahlung. Mit dem Schweizerhof verbinden mich un­ vergessliche Erinnerungen an mei­ ne Aufenthalte in der Bundes­stadt. Viel Erfolg auch für die Zukunft!» Emanuele Filiberto di Savoia


«Das Hotel Schweizerhof ist das Wahrzeichen guter Berner Gast­ freundschaft und ein Stück meiner Heimat. Ich freue mich mit allen Bernerinnen und Bernern über die Wiedereröffnung und wünsche dem neuen Schweizerhof-Team von Herzen alles Gute.» Ursula Andress


«1940 Schweizerhof Hotel Bern, room 64 is inscribed in one of my Grandmother’s scetch books, on the top of that unlikely page not one like the others, filled with drawings of seen intense individu­ als or of calm land scapes. As a painter Nadia Benois did not usually write in her scetch books, but that day away from home, on that little desk in room 64, she was strongly inspired by what she describes as the crazy instinct of men to want, to need to conquer, to dominate, to own; What a power­ ful text in such a small book.


At first I thought my Grandfather had been discovered doing some­ thing wrong, but no, it wasn’t him, it was the war that inspired those words, who found thier way in the peaceful surroundings of neutralility in the federal capital, but most of all, I am sure it must be thanks to the spirit, the philosophy of the Gauer dynasty who are amongst a few that know that the best one can do in this world is to make one’s fellow humanbeing comfortable, safe, and happy. Their daily com­ mitment established this special landmark, it is not only a hotel, it is the threshold of their highly civi­ lized attitude towards life, probably

Sir Peter Ustinov 1921–2004


one of influence in maintaining the Swiss exception in our world of con­ flicts. If one would lose touch with that wisdom, it has always been possible for the Ustinov family to come back to the Schweizerhof in Bern, to find again the better way as described that day by Nadia in her small scetch book. Let’s hope that the modern «Us and You», B S Switzerland will not lose that pre­ cious spirit that has been for long fostered by the Gauer family. For the revival of the Schweizerhof is good news. All the best Igor Ustinov 2


«Möge Ihre 150-jährige Traditon, den Menschen Genuss zu bieten, nie enden. Herzliche Gratulation zur Wiedereröffnung.» Urs Althaus Schauspieler und Autor


«Es war vor genau 55 Jahren. Ich musste in der Schule eine kaputte Fensterscheibe bezahlen. Die Idee: Touristen vom Bahnhof ins Hotel geleiten und auf Trinkgeld hoffen. Zwei befreundete amerikanische Ehepaare kamen von Luzern in Bern an. Die Einen im Schweizer­­hof, die Anderen im Bellevue vorgemerkt. Am nächsten Tag traf ich sie wie­ der. Sie stritten sich, wer die bes­ sere Lage, die bessere Küche, den besseren Service genossen hatte und sie wurden sich nicht einig.


55 Jahre später, mit der Eröffnung des neuen Schweizerhofs, wird die gleiche Diskussion wiederauffla­ ckern. Schweizerhof oder Bellevue, Bellevue oder Schweizerhof? Ich wette, auch 2011 wird man sich nicht einig werden können. Ich hoffe, zum Wohle Berns und des Schweizer Tourismus, auf einen jahrzehntelangen Kampf.» Marco Solari Präsident Filmfestival Locarno

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«Als ich noch jung war, ging ich fort, ich wanderte von Ort zu Ort, sah viele Städte, Volk und Land, doch war es nicht mein Heimat­ land – die schöne Schweiz. Ich ging hinan bis an das Meer, sah viele Schiffe gross und her, Matrosen sah ich stolz und kühn, doch zog es mich zur Heimat hin – zum Bärner Schwizerhof.» Walo Lüönd Schauspieler


«Der Schweizerhof gehörte seit meiner Kindheit zu einer festen Institution unserer Familie. Umso mehr bedauerte ich, als das Haus vorübergehend seine Tore schloss. Dass nun mit einem Neuanfang wieder alle Chancen bestehen, an die Legende von früher anzuknüp­ fen, freut sicher nicht nur mich, sondern viele Bernerinnen und Berner, die nun mit neuen Erleb­ nissen an alte Zeiten anknüpfen können. Ich wünsche dem Hotel Schweizerhof und seinem Team von Herzen viel Erfolg.» Kurt Aeschbacher Fernseh-Moderator


«Glamour war in der Schweiz bis­ her fast nur in Zürich erlebbar. Ich bin froh, dass meine Heimatstadt mit dem Schweizerhof ein Hotel mit dieser Ausstrahlung erhält. Ich bin überzeugt, dass gerade auch die jungen Bernerinnen und Berner das schätzen. Ich wünsche viel Erfolg und freue mich auf interessante Begegnungen und genussreiche Stunden mit Stil und Glamour im neuen Schweizerhof.» Julia Saner Model


«Der Schweizerhof in Bern war schon immer ein Hotel mit grosser Ausstrahlung und einem sicheren Bewusstsein für Stil und heraus­ ragende Gastfreundschaft. Viele Künstler und Musiker schätzten hier das edle und familiäre Ambi­ ente. Und im legendären Jaylin’s Club hinterliessen grossartige Jazzmusiker aus aller Welt ihre Spuren, die bis heute leuchten. Ich freue mich sehr, dass Bern seine Hotelperle zurückerhält. Herzliche Gratulation und viel Erfolg auch in Zukunft.» Nubya Sängerin


«Im Schweizerhof erleben Menschen aus aller Welt ein Stück Berner Tradition. Für mich bedeutet der Schweizerhof gute Nachbarschaft und angenehmen Berner Luxus zugleich. Ich bin gerne Gast hier und freue mich, diese wunderbare Stätte in neuem Kleid anzutreffen.» Nicole Loeb Delegierte des Verwaltungs­rats Loeb AG


«Ich gratuliere dem Schweizerhof zur Wiedereröffnung. Als ehema­ liger Präsident des Hotels Bellevue weiss ich, dass Wettbewerb be­ flügelt und damit der Kundschaft zugutekommt. Auch weckt der neue Schweizerhof Erinnerungen an viele denkwürdige Augenblicke im damaligen Gewand.» Ulrich Gygi Verwaltungsratspräsident Die Post


«Ich wünsche dem Schweizerhof und der Stadt Bern, dass es ihnen geht wie zwei guten, alten Freunden, die beim Wiedersehen nahtlos an die besten Zeiten anknüpfen und dabei vergessen, wie lange sie sich aus den Augen verloren haben.» Daniel Bloch CEO Chocolats Camille Bloch SA


«Der Schweizerhof war für mich immer ein sehr besonderer Ort, gab es doch ein Zimmer mit dem Namen SCAPA. Dieses Zimmer war mit Cartoons ausgestattet, die ich während Jahren für das Schweizerhof-Magazin gezeichnet habe. Ich freue mich auf den neu­ en Schweizerhof und hoffe, es gibt dann wieder ein SCAPA-Zimmer mit einem King-Size-Bett!» Ted Scapa


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«Mit dem Schweizerhof hat das Zentrum Paul Klee einen Partner gefunden, der ebenso über eine internationale Ausstrahlung ver­ fügt und kulturgesellschaftliche Werte hochhält. Ich freue mich auf die zukünftigen Projekte, die das Zentrum Paul Klee mit dem Hotel Schweizerhof gemeinsam erdenken und realisieren wird und hoffe damit auf einen erfri­ schenden Beitrag zur Belebung des Berner Kulturlebens. Dem Team um Schweizerhof-Direktor Michael Thomann wünsche ich einen guten Start und eine erfolgreiche Zukunft.» Alexander Klee


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Interaktion von Geschichte und Zukunft Der neue Schweizerhof hat viel Sinn für seine legendäre Geschichte. Sie ist die Seele des Hauses. Wir wollten bei dem neuen ästhe­ tischen Konzept aber nicht in antiquierter Grandezza erstarrt bleiben. Deshalb haben wir eine erfrischend neue Ambiance ge­ schaffen, zeitgemäss und exklusiv, mit moderner Infrastruktur und stilvoller Innenarchitektur. Wir ha­ ben Altbewährtes neu aufgelegt und


Neues in altbewährter Tradition geschaffen. Das gilt auch für einen kultivierten Service, damit unsere Gäste sich wie Könige fühlen, auch jene, die es nicht sind – und zwar in jedem einzelnen Raum. Exklusivität gepaart mit überra­ gender Qualität sind Merkmale, die wir für all unsere Angebote beanspruchen: für unsere Zimmer und Suiten, die Lobby-Lounge-Bar, den entstehenden Wellnessbereich, die Bel Etage mit ihrem Business Center und selbstverständlich auch für die ohnehin legendäre Jack’s Brasserie.

Jeder Aufenthalt im Hotel Schwei­ zerhof Bern soll ein Höhepunkt sein. Auch das gehört zur Kontinu­ ität in der Geschichte dieses ausser­ gewöhnlichen Luxushotels.

Michael Thomann General Manager Hotel Schweizerhof Bern


Abbildungsverzeichnis

Gemälde von Paul Klee (alle Sammlung Zentrum Paul Klee Bern)

Gracia Patricia und Rainier von Monaco Foto: KEYSTONE / AFP / STR

Sophia Loren Foto: KEYSTONE / EVERETT COLLECTION

Liz Taylor, Nick Hilton jun. Foto: KEYSTONE / Peter Studer / Walter Studer

Ella Fitzgerald Foto: KEYSTONE / EVERETT COLLECTION

Lord Yehudi Menuhin Foto: KEYSTONE / Peter Studer / Walter Studer

H. M. Queen Elizabeth II Foto: KEYSTONE / CAMERA PRESS CD

Sir Peter Ustinov Foto: KEYSTONE / CAMERA PRESS

Kurt Aeschbacher: Foto © Schweizer Radio und Fernsehen (SRF) Ted Scapa: Foto von Gerry Ebner

1 – Puppentheater, 1923, 21; Aquarell auf Grundierung auf Papier auf Karton; 52 ×37.6 cm 2 – Soldat, 1938, 110; Kleisterfarbe auf Baum­ wolle auf Karton; 33 × 21.5 cm; Schenkung Livia Klee 3 – La belle jardinière, 1939, 1237; Ölfarbe und Tempera auf Jute, originale Rahmen­ leisten; 95 × 71 cm 4 – Uebermut, 1939, 1251; Öl- und Kleisterfar­ be auf Papier auf Jute, originale Rahmen­ leisten; 101×130 cm 5 – Frau in Tracht, 1940, 254; Kleisterfarbe auf Papier auf Karton; 48 × 31.3 cm 6 – Grenze, 1938, 37; Kleisterfarbe auf Papier auf Karton; 50 × 35.4 cm


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Petit Livre d'Or Hotel Schweizerhof Bern