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RICARDO MIGUEL

GUIMARÃES


Schulhaus Allmend

beim büro Soppelsa Architekten Zürich, Schweiz Oktober 2016

4 Preis

Das neue Schulhaus Allmend wird das einzige öffentliche Gebäude in der Manegg sein. Durch seine Lage soll es die übergeordnete Freiraumachse in Ost-West-Richtung Stärken: Es wird ein kompakter, viergeschossiger Solitär vorgeschlagen, welcher sich von den unmittelbar angrenzenden Bauten loslöst. Die Passerelle Haspelsteg wird an das neue Schulhaus angelagert, und damit integrierender Teil der Schulanlage. Durch die gewählte Setzung entsteht im Norden der Parzelle ein neuer Freiraum, welcher sowohl Pausenplatz wie acuh Ankunftsort von der Passerelle ist. Im Suden wird der Maneggplatz räumlich gefasst. Der Maneggplatz ist das verbindende element der beiden Ankunftsort Spinnereiplatz (SZU-Haltestelle) und Pausenplatz (Passerellenabgang). Über den Pausenplatz betritt man das grosszügige Foyer im Erdegeschoss. Hier befinden sich die gemeinschaftlichen Räume und der Zugang zur Sporthalle. Eine quer durch Gebäude verlaufen Erschliessungskaskade verbindet alle Geschosse miteinander, und schafft Orientierung und einen Ort der Begegnung innerhalb des Hauses. Gleichzeiting wird so der Pausenplatz auf Stadniveau mit dem Allwetterplatz auf dem Dach verbunden. Die integrierte Sporthalle zusammen mit den gemeinschaftlichen Räumen im Erdegeschoss bieten dem Haus einen naheliegenden Bewegungs -und Aktionsraum. Dieser kann für individuelles Lernen, Schulfeste, und Aufführungen genutzt werden. Die Unterrichtsräume liegen im 2. und 3. Obergeschoss. Ein Cluster besteht jeweils aus drei Klassenzimmern der Primarschule und einem Klassenzimmer der Heilpädagogischen Schule. Die Gruppen und Aufenthaltsräume werden zwischen die Klassenzimmer gelegt. Eine gemeinsame Clusterhalle erschliesst sämtliche Räume und kann gleichzeitig bespielt werden

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Projektwettbewerb

Situation 1.3000


B

Schnitt AA 1.500

A

A

B

Grundriss Erdgeschoss 1.500


B A

A

B

1.Obergeschoss 1.500


4.Obergeschoss 1.500

B

3.Obergeschoss 1.500

A

A

Schnitt BB 1.500 B

2.Obergeschoss 1.500


Pergola mit Photovoltaikzellen Monokrystalline Siliziumzellen mit 20% Wirkungsgrad, Modell SoHo3X 40Wp für Rooftopanwendungen Fläche 285m2, Erergieertrag ca. 50 MW h/Jahr

Gummigranulatbelag Sickerasphalt Bitumendichtungsbahnen, 2-lagig Wärmedämmung Dampfbremse Verbunddecke aus Trapezblech und RC-Beton Stahlträger IPE 360 aus RC-Stahl mit Brandschutzanstrich

Bodenaufbau Obergeschoss Anhydrit, geschliffen und imprägniert Fussbodenheizung Trittschalldämmung Leitungsführung Elektro/Heizung Verbunddecke aus Trapezblech und RC-Beton Stahlträger:IPE 360 aus RC-Stahl mit Brandschutzanstrich

Innenwände Metallständerwände mit Gipskartonplatten Gespachtelt, Glasvlies, Anstrich

900 mm 15 mm 50 mm 10 mm 300 mm 5 mm 160 mm 360 mm

640 mm 80 mm 20 mm 20 mm 160 mm 360 mm

150 mm

Fenster Holz-Metall-Fenster 3-fach Wärmeschutzverglasung Ug = 0.6 W/m2K Seitliche Metall-Zargen mit integrierten Führungsschnienen für Markise Stoffmarkise aussenliegend automastich betrieben Windfestigkeit bis 90 km/h Revision von innen

Bodenaufbau Erdgeschoss Anhydrit, geschliffen und imprägniert Fussbodenheizung Trittschalldämmung Leitungsführung Elektro/Heizung Stahlbetondecke aus RC-Beton

420 mm 80 mm 20 mm 20 mm 300 mm

Wandaufbau gegen Erdeich Klebemörtelbeschichtung Perimeterdämmung XPS Wasserabdichtung (Bitumenanstrich) Recyclingbeton

5 mm 260 mm 5 mm 250mm

Bodenaufbau gegen Erdreich Unterlagsboden Trennfolie Wärmedämmung PUR Feuchtigkeitssperre Recyclingbeton Ausgleichschicht Splitt Magerbeton

605 mm 80mm 180mm 5mm 260mm 30mm 50mm


Projektwettbewerb

Zentrumsentwicklung Im Grund Willisau beim büro Soppelsa Architekten Zürich, Schweiz Juni 2016

5 Preis VIER GEBÄUDE - ZWEI HÖFE Die geforderten Nutzungen werden vier Gebäuden zugewiesen. Es werden zwei Paare gebildet, welche mit den bestehenden Gebäuden (Gemeindehaus, Alterssiedlung) je einen Hof aufspannen. So entstehen Freiräume unterschiedlicher Ausprägung. Die Höfe öffnen sich über die Diagonale, und gewährleisten eine gute Zu- und Durchgängigkeit. Mit der geplanten Bebauung wird ein lokales Zentrum mit entsprechenden Nutzungen (Kindergarten, Tagesstruktur, Pfarreisaal) im Erdgeschoss gebildet. Die lockere Bebauungsstruktur integriert sich gut in die umgebende Massstäblichkeit, und lässt eine Vernetzung mit den angrenzenden Gebieten und innerhalb des Areals zu.

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Am Vie

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Im Grund

Enziwig

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ger Parkplatz Besucher 562.50 Velos

Vorplatz

562.50

Öffentlicher Platz 563

562.50

d

Zehntenpla tz

Im Grun Velos Parkplatz Parkplat z Besuche

Kinderspiel

FREIRAUM Die Setzung der Gebäude lässt einen fliessenden und durchlässigen Freiraum entstehen. Dieser soll den Charakter einer durchgrünten, robusten Umgebungsgestaltung aufweisen und die nötigen Infrastrukturen wie Aufenthaltsbereiche, Veloabstellplätze und Besucher-Parkplätze aufnehmen. Im Freiraumgefüge verortet werden zwei wohlproportionierte und klar gefasste Höfe.

r

Velos

Velos

563.00

Einfahrt Tiefgarage

Spielraum Kindergarten

561.90

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Geissburgstra sse

Chirb elmat

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Naturnaher Aussenraum

Perimeter 571

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NUTZUNGSVERTEILUNG Die Überbauung Im Grund wird unterschiedliche Nutzungen aufnehmen. So gibt es einerseits publikumsnahe Nutzungen (Kindergarten, Tagesstruktur, Pfarreisaal), andererseits werden Eigentumswohnungen unterschiedlicher Grösse gefordert. Die strukturelle Aufteilung der Nutzungen erfolgt im Schnitt. So werden sämtliche öffentliche Nutzungen im Erdgeschoss untergebracht. Die Wohnungen werden ab dem 1.Obergeschoss angeordnet. Mit der Stapelung der Nutzungen werden verschiedene Gebäudetiefen definiert. Die Sockelgeschosse variieren zwischen 20 und 22m Gebäudetiefe. Die Wohngeschosse werden in zwei Vollgeschosse (14-16m Tiefe), und ein zurückspringendes Attikageschoss gegliedert. So entstehen unterschiedliche Schnittprofile mit zugänglichen Terrassen auf verschiedenen Ebenen. Gleichzeitig wird der Überbauung mit einem übergeordneteten Regelwerk eine identitätsstiftende Ausstrahlung verliehen.


Pfarreisaal

Tagesstruktur

Gemeindehaus

Kindergarten

Kindergarten Alterssiedlung

Erdegeschoss 1.500


A A

B

B

Obergeschoss 1.500


A A

Obergeschoss 1.500


Ansicht 1.500

Schnitt AA 1.500


Projektwettbewerb

M20 Kunstmuseum

beim büro Soppelsa Architekten Berlin, Deutschland Dezember 2016

HORIZONTALITÄT UND VERTIKALITÄT Das Kulturforum ist geprägt durch einen Städtebau von sich ergänzenden Solitären in einem fliessenden Stadtraum. Die Solitärbauten zeichnen sich durch einen flächigen, zum Teil begehbaren Sockel mit darüberliegendem Hauptbau aus. Das Museum des 20.Jahrhunderts nimmt diese Typologie auf. Ein flacher, begehbarer Sockel vermittelt zum Strassenraum. Die neue Terrasse dient als grünes Foyer sowohl der Kunst wie auch der Öffentlichkeit. Über dem Sockel erhebt sich ein lang gezogenes, 5-geschossiges Gebäudevolumen. Die vertikale, scheibenartige Gebäudetypologie steht im Kontrast zur stark ausgeprägten Horizontalität der Neuen Nationalgalerie. Mit seiner Präsenz verleiht dieser neue Baustein dem gesamten Kulturforum einen neuen, starken Auftritt zur Potsdamer Strasse hin. Die abstrakte, transluzente Fassade bietet zudem das Potential einer grossflächen, digitalen Bespielung mit Schriften oder Bildern an. Mit der gewählten Setzung können die zentralen Sichtbeziehungen zwischen der Philharmonie, Kammermusiksaal und Neue Nationalgalerie weitestgehend erhalten bleiben. Die Gebäudescheibe besetzt das Grundstück nahe der Potsdamer Strasse. So wird um das Baudenkmal St.-Matthäus-Kirche der nötige Freiraum bewahrt. Zur Potsdamer Strasse hin entsteht eine urbane Zugangssituation mit Freitreppenanlagen, die zum Strassenraum hin vermitteln.


1.Cafe/Restaurant 2.Wechselnde Sammlung 3.Foyer 4.Shop 5.Vermittlung

B

6.Veranstaltungsraum

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3

4

5

6 2.4

1

B

A

Erdegeschoss 1.750

Ansichten 1.750

A


7.Technik 8.Depot 9.Halle 10.Skulpturenhof 11.Sammlung Marx 12.Kupferstichkabinett 13.Kunstbibliothek Schaudepot 14.Ausstellungsvorbereitung 15.LKW-Schleuse 16.Kunstbibliothek Ausstellungsplattform Marzona 17.Anlieferung

B

18.Kunst vor 1945

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A

A 8

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B

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Untergeschoss 1.750

Schnitt AA 1.750


B

19.Kunst nach 1945

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A

B

A

Obergeschoss 1.750

Schnitt BB 1.750


Academic Project

Maclis - Contemporary Art Museum Lisbon, Portugal June 2012

This project corresponds to a museum of contemporary art formed by two separate sets of buildings, established in relation of complementarity. The volume of bigger expression located at North houses the exhibition rooms as well as the traditional functions and space of a museum (ticket office, cloakroom, restaurant, bar and administrative offices). It’s form is a direct consequence of a conceptual aglomeration of different and longitudinal solids along a straight axis. The interior space, delimited and caracterized by the singularities of each of the “boxes” that confine it, was intended fluid, continuous and dynamic - result of the plurality of relations that are established, not only between the solids, but also between interior and exterior space. The work of Art that populates the different exhibition rooms are produced in the buildings located South of the Museum - these four small workshops destined to artists or other types of artistic activity establish themselves as an extension, not only formal, but also functional of the nature of the Museum. Due to the position they occupy and the way they interact with the exterior space of the sorounding gardens, the workshops assume themselves a certain exhibition character, making possible a closer and direct relationship between the spectator and the making of the piece of Art. From the relation established between the two sets of buildings a transitory and intermediary space is created, a small street of access to the buildings that is itself as well populated by the contemporary Art. The street establishes itself as a unifier medium between the two realities (production and exhibition).


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1. main entrance and foyer of the museum 2. permanent exhibition rooms (developed in two levels) 3. temporary exhibition room 4. storage and administrative area 5. restaurant 6. museum’s cafeteria 7. artist’s workshops

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Academic Project

Emergency Collectvive Housing Lisbon, Portugal February 2010

This project tries to give answer to a hypothetical emergency situation that recquires an immediate and quick housing of a limited number of people. With that in mind, the concepts of flexibility and adaptability were defined as fundamental and essential do the development of the proposal, that results in two separate architectonic systems that although dependent of one another may work independently and in different contexts. A first permanent structure is proposed in the shape of an “U” resembling the traditional idea quarter that closes on itself interacting only with the square and main entrance of Ajuda’s National Palace. This building develops in two different levels - an inferior one that is destined to temporary events like small street markets; and another one, superior, that is dedicated to the allocation of the collective habitational modules. These 22 houses were developed separately and can also work in different contexts and places. In the design phase, the different nature of the systems suggested a clear demarcation that is personified in the chosen constructive materials. The outer perimeter of the “U” building is covered in pre-made metal plates, being the inside made of concrete. Both of the materials are intended to suggest a more robust and permanent nature that diametrically contrasts with the ephemeral and “fragile” nature of the modules built in wood. Each of these 22 habitational modules develop along two different levels and can be used to a maximum of 88 individuals (4 per house). The groundfloor is destined to the social areas and the upper one to the sleeping quarters. In this image we can see an exploded axonometry of the different level of the “U” building.


Ricardo Miguel GuimarĂŁes

Architekt ricardo.miguel.guimaraes@gmail.com ZĂźrich, CH


Architecture Portfolio